Gelebte Nachhaltigkeit
Umwelt und Infrastruktur in einem Departement – ein Schweizer Modell
[Version française Environnement et infrastructures dans un seul et même département - un modèle suisse]
Liebe Kommentatorinnen und Kommentatoren, liebe Besucherinnen und Besucher,
Es ist kaum eine Woche her, als ich mit Ihnen in Kontakt trat. Wir haben uns ausschliesslich über CO2, Energie- und Klimapolitik unterhalten, ganz im politischen Trend, finde ich, denn die Session des eidgenössischen Parlamentes, die jetzt soeben zu Ende geht, stand auch im Zeichen dieser Themen. Neben der CO2-Abgabe wurde auch das Stromversorgungs- und das Energiegesetz verabschiedet, was insbesondere den erneuerbaren Energien auch zu neuer Dynamik verhelfen wird. Doch Energie- und Klimapolitik ist aufs engste verwoben mit anderen Themen. Sie selber haben mir das ja in vielen Beispielen gezeigt. Sogar zur Hanfproduktion wurden Zusammenhänge aufgezeigt.
Im Nationalrat wurde während mehr als fünf Stunden über Klimapolitik debattiert. (Das ist für einen Bundesrat gar nicht so leicht: Er muss nämlich während den fünf Stunden stets präsent sein und allen Voten zuhören. Die Parlamentarier verlassen aber immer wieder den Saal, um einen Kaffe zu trinken oder einen kleinen Ort zu besuchen. Da das Bundeshaus momentan im Umbau ist, bläst ausgerechnet hinter dem Sitz des Bundesrates ein eiskalter Wind direkt in dessen Rücken. In der letzten Session haben sich mein Kollege Merz und ich furchtbar erkältet. Diesmal habe ich also vorgesorgt und den Mantel angezogen und die Löcher hinter meinem Sitz mit Kissen aus einem Fauteuil der Wandelhalle gestopft. Viele Parlamentarier meinten, ich wolle damit irgendetwas zur Klimapolitik symbolisieren. Nein, ich wollte nur einer erneuten Erkältung vorbeugen.)
Zurück zur Debatte: Auffallend viele Voten beschäftigten sich mit der Verkehrspolitik. Die Verlagerung von der Strasse auf die Schiene wurde betont oder wie nötig es sei, sparsame Autos zu fördern. Da war ich immer auch als Verkehrsminister angesprochen. Es ist eine schweizerische Besonderheit, dass die Infrastrukturen, also Strassen, Schiene, Flugverkehr, Telefon, Internet, Energie auf der einen Seite und die Umwelt auf der anderen Seite im selben Departement, im UVEK, angesiedelt sind. Umweltminister anderer Länder beneiden mich regelmässig darum. Denn ganz unabhängig von der parteipolitischen Zusammensetzung einer Regierung geraten sich dort die Umwelt- und die Infrastrukturminister regelmässig in die Haare, weil sie völlig verschiedene Ziele haben: die einen wollen die Umwelt schützen, die anderen wollen sie für ihre Infrastrukturen nutzen. In aller Regel gewinnt der „Nutzminister“, weil die wirtschaftlichen Interessen sich besser durchsetzen können.
Bei uns finden diese Zielkonflikte innerhalb des UVEK statt. Das ist auch nicht immer leicht, aber zwei Ämter mit verschiedenen Zielsetzungen können sich, wenn sie zum selben Departement gehören, leichter zusammensetzen, um eine nachhaltige Lösung finden. Es steht im Moment ja eine Neugruppierung unserer Departemente zur Diskussion In dieser Diskussion wird es wichtig sein, dieses Schweizer Modell nicht in Frage zu stellen. Ich selber habe sie als einen Modellfall der Nachhaltigkeit schätzen gelernt, als einen Ort, wo die drei Säulen der Nachhaltigkeit, die Umwelt-, die Sozial- und die Wirtschaftsverträglichkeit gegeneinander abgewogen werden.
Bis zum nächsten Mal
Euer Moritz Leuenberger
[Version française Environnement et infrastructures dans un seul et même département - un modèle suisse]
Liebe Kommentatorinnen und Kommentatoren, liebe Besucherinnen und Besucher,
Es ist kaum eine Woche her, als ich mit Ihnen in Kontakt trat. Wir haben uns ausschliesslich über CO2, Energie- und Klimapolitik unterhalten, ganz im politischen Trend, finde ich, denn die Session des eidgenössischen Parlamentes, die jetzt soeben zu Ende geht, stand auch im Zeichen dieser Themen. Neben der CO2-Abgabe wurde auch das Stromversorgungs- und das Energiegesetz verabschiedet, was insbesondere den erneuerbaren Energien auch zu neuer Dynamik verhelfen wird. Doch Energie- und Klimapolitik ist aufs engste verwoben mit anderen Themen. Sie selber haben mir das ja in vielen Beispielen gezeigt. Sogar zur Hanfproduktion wurden Zusammenhänge aufgezeigt.
Im Nationalrat wurde während mehr als fünf Stunden über Klimapolitik debattiert. (Das ist für einen Bundesrat gar nicht so leicht: Er muss nämlich während den fünf Stunden stets präsent sein und allen Voten zuhören. Die Parlamentarier verlassen aber immer wieder den Saal, um einen Kaffe zu trinken oder einen kleinen Ort zu besuchen. Da das Bundeshaus momentan im Umbau ist, bläst ausgerechnet hinter dem Sitz des Bundesrates ein eiskalter Wind direkt in dessen Rücken. In der letzten Session haben sich mein Kollege Merz und ich furchtbar erkältet. Diesmal habe ich also vorgesorgt und den Mantel angezogen und die Löcher hinter meinem Sitz mit Kissen aus einem Fauteuil der Wandelhalle gestopft. Viele Parlamentarier meinten, ich wolle damit irgendetwas zur Klimapolitik symbolisieren. Nein, ich wollte nur einer erneuten Erkältung vorbeugen.)Zurück zur Debatte: Auffallend viele Voten beschäftigten sich mit der Verkehrspolitik. Die Verlagerung von der Strasse auf die Schiene wurde betont oder wie nötig es sei, sparsame Autos zu fördern. Da war ich immer auch als Verkehrsminister angesprochen. Es ist eine schweizerische Besonderheit, dass die Infrastrukturen, also Strassen, Schiene, Flugverkehr, Telefon, Internet, Energie auf der einen Seite und die Umwelt auf der anderen Seite im selben Departement, im UVEK, angesiedelt sind. Umweltminister anderer Länder beneiden mich regelmässig darum. Denn ganz unabhängig von der parteipolitischen Zusammensetzung einer Regierung geraten sich dort die Umwelt- und die Infrastrukturminister regelmässig in die Haare, weil sie völlig verschiedene Ziele haben: die einen wollen die Umwelt schützen, die anderen wollen sie für ihre Infrastrukturen nutzen. In aller Regel gewinnt der „Nutzminister“, weil die wirtschaftlichen Interessen sich besser durchsetzen können.
Bei uns finden diese Zielkonflikte innerhalb des UVEK statt. Das ist auch nicht immer leicht, aber zwei Ämter mit verschiedenen Zielsetzungen können sich, wenn sie zum selben Departement gehören, leichter zusammensetzen, um eine nachhaltige Lösung finden. Es steht im Moment ja eine Neugruppierung unserer Departemente zur Diskussion In dieser Diskussion wird es wichtig sein, dieses Schweizer Modell nicht in Frage zu stellen. Ich selber habe sie als einen Modellfall der Nachhaltigkeit schätzen gelernt, als einen Ort, wo die drei Säulen der Nachhaltigkeit, die Umwelt-, die Sozial- und die Wirtschaftsverträglichkeit gegeneinander abgewogen werden.
Bis zum nächsten Mal
Euer Moritz Leuenberger



86 Kommentare
http://www.a-mi.ch
Ich finde es übrigens sinnvoll, dass die beiden Ämter, Umwelt und Infrastruktur im gleichen Departement angesiedelt sind. Entscheide könn(t)en so viel schneller getroffen werden und es braucht nicht zuerst unzählige Sitzungen mit vielen Leuten, die sich kaum eins werden.
Freundliche Grüsse
andreas m.
http://www.ignoranz.ch
http://www.singles.ch/forum/viewtopic.p
Bravo!...das ist genau was ich von einem Bundesrat erwarte.Fünf Stunden am Arbeitsplatz ausharren und möglichst keine Erkältung reinziehen ;-)Ich kann ihnen allerdings versichern,dass es manch anderem tagtäglich nicht anders geht.
Wie ich lese,gehen sie mit bestem Beispiel voran und motzen nicht über die Misstände die an ihrem Arbeitsplatz herrschen.Sie haben uns und ihren Kollegen erklärt was Sache ist.Vielleicht auch nur weil es für Bundesräte keine Gewerkschaft gibt :-(
Wie dem auch sei.Ich sehe sie sind auf ihrem "Posten" und auch wieder in ihrem Blog.Politisch gesehen nehmen sie aber eine "Auszeit" doch dafür kommen einmal Emotionen zum Vorschein.Das gehört auch zum Blog und wenn ich mir dazu eine Bemerkung erlauben darf.Sie dürfen sich auch menschlich zeigen mit allem was dazugehört(jauchzen,heulen,wütend werden usf).Wir lesen sie und möchten sie auch aufmuntern,wenns ihnen nicht gut geht und sie's wünschen :-)
Apropos Emotionen:
:-) :lächeln
:-)) :lachen
:-))) :starkes lachen
;-) :augenzwinkern
:-( :betrübt
:-(( :sehr betrübt
Die Symbole sind im Telefonbuch aufgelistet, falls sie sie verwenden möchten ;-)
Herr Leuenberger ich hoffe, dass sie sich von ihrer Erkältung gut erholen, denn wie wir alle wissen, das Land braucht sie weiterhin :-)
Herr Bundesrat,ich lese sie weiterhin auch wenns mal nicht "nur" politisch ist.
Herzlichst und ich wünsche ihnen ein schönes Wochenende.
Blogger
http://www.clipser.com
Grüsse, Videoblogger
http://www.clipser.com
Dass Umwelt und Verkehr in einem Departement zusammengefasst sind, finde ich auch äusserst wichtig. Schliesslich sind ja diese beiden Bereiche grundlegende Elemente der Raumplanung.
Allerdings finde ich es durchaus sinnvoll, die Departementsstruktur grundlegend zu überdenken. Vorallem fände ich es auch überlegenswert, die Departemente in ihrer Zahl auszubauen. 9 Departemente würden die Aufgabenteilung möglicherweise sinnvoller strukturieren lassen und im gleichen Zug die Repräsentativität der Parteien im Bundesrat besser abbilden.
Recht hast Du weiter so.
Eigentlich sollte man ab dem Jahr 2008 nur noch Minergiehäuser bauen dürfen.
-Sag doch diesen dummen Buben, dass mehr KKW das Wasser in den Flüssen viel zu stark aufheizen, die haben ja jetzt schon probleme im Sommer. Und die Elektroheizungen sollten auch gleich verboten werden.
Ein Altgedienter Gewerkschafter und SP Mitglied wünscht Dir viel Glück
Richard
Ich finde ihren Blogg immer spannender. So erfahre ich heute sogar als einfacher Bürger, dass Ihnen im Bundeshaus der Wind in den Rücken bläst. Jetzt frage ich mich selber, wo bin ich denn eigentlich zu Hause. So etwas darf doch nicht wahr sein, so etwas gibt es doch außer in unserer Heimat auf der ganzen Welt nicht. Das beweist wieder einmal mehr, dass unsere Bauherren mit öffentlichen Geldern Milliarden verdienen und mit ihrer unsorgfältigen Planung nicht einmal im Stande sind, im Bundeshaus hinter den Sitzen unserer Bundesräte die Löcher in den Mauern mit Kissen aus einem Fauteuil der Wandelhalle selber zu stopfen: ) Es freut mich, dass Sie und Herr Bundesrat Merz von der vorangegangenen Verkältung schnell genesen sind.
In Ihrem Blogg wird soviel geschrieben, dass ich aus Zeitgründen die grossen Kommentare nicht mehr lese, obschon sie mich ebenfalls sehr interessieren würden. Den AKWs gegenüber bin ich noch skeptischer eingestellt als vorher, muss aber leider gleichzeitig sagen, wenn wir ein solches unverzichtbar für unsere eigene Energieversorgung benötigen, dann lieber ein solches vor meiner Haustüre als ein anderes ein paar 100 Km außerhalb unserer Landesgrenze.
Mit freundlichen Grüssen
Walter Röthlisberger
Man kann es Klimapolitik nennen oder auch anders, wir müssen so oder so nachhaltiger mit dem wertvollen Rohstoff Erdöl umgehen, denn nur zum heizen und fahren ist es viel zu schade. Ein wenig sarkastisch ausgedrückt könnte man sagen, das Erdölproblem löst sich, wenn wir so weitermache, in so etwa 50 - 100 Jahre von selbst. Es ist also sowieso in aller Interesse, den Verbrauch, im optimalen Fall, auf Anwendungen zu beschränken, wo keine Alternative vorhanden ist. Momentan scheint es aber in die Richtugn zu gehen, dass einem suggeriert wird, ein Dreiliterauto und ein Minergiehaus werden's schon richten. Ein Kollege von mir lamentierte über Energieverbrauch, nur um dann einen Schluck aus seiner Flasche San Pellegrino zu nehmen...
Sie verstehen, was ich meine? Es müssten grundlegende Veränderungen im Lebensstil (oder Konsumstil) passieren, nicht nur ein kleineres Auto. Dass Hühnerfleisch aus China importiert wird, wo wir doch in der Schweiz selbst produzieren, ist ja schon rein Energiemässiger Schwachsinn, abgesehen von den Arbeitsplätzen und Wertschöpfung in der Schweiz. Die Liste liesse sich natürlich endlos verlängern. Erdbeeren im Winter... Gurken aus Israel... Wochenendshopping in New York. Und nur schon der Gedanke, Schweizer Milch ins Ausland zur Verbutterung zu karren, ist ja Wahnsinn, hier müsste der Bundesrat andere Zeichen setzen. In unserer Familie machen wir den täglichen Einkauf im Dorflädeli, Milch direkt vom Bauern, Fleisch ebenso, trinken Hahnenburger, heizen mit Holz aus der Umgebung, Brot aus der Backstube des Bauern in der Nachbarschaft, kleines Auto. Ich könnte endlos weiterschreiben, habe mehr Gedanken als Geduld zu bloggen. Wir könnten ja mal zusammen einen Kaffee trinken gehen...
Freundliche Grüsse und auf eine realitätsbezogene, bürgernahe Politik!
Tore Rey
http://www.peak-oil-forum.de/phpBB2/vie
Herr Leuenberger, ich würde gerne mal ihre Meinung hören über diesen Film, der das CO2 als Schwindel abtut.
Ich persönlich hatte schon îmmer zweifel, dass 380ppm CO2 inder Luft (weniger als 1%) so viel verursachen können. Dieser Film zeigt vieles auf.
mfG
Rolf
http://www.peak-oil-forum.de/phpBB2/viewtopic.php?t=243
Es ist ein guter Ansatz, wenn versucht wird die Interessen der Wirtschaft mit jenen der Umwelt und Gesundheit zu koordinieren. Es muss ja nicht zwingend ein Gegensatz sein. Nachhaltiges Wirtschaften kann sehr wohl der Umwelt und unserer Gesundheit dienen und ist Voraussetzung für eine gesicherte Zukunft unserer Gesellschaft. Es ist Aufgabe der Politik hier endlich einen Ausgleich schaffen. Oder weshalb Kostet eine Zugfahrt von Bern nach Zürich 25-50 SFr. und der Flug von Zürich nach Berlin nur 15 SFr.? Die Früchte des wirtschaftens sind generell etwas ungleich verteilt, wodurch auch die Mittel ständig knapp sind für Projekte, welche die Umwelt bewahren und unsere Lebensqualität steigern. In einer Demokratie sollte es möglich sein die Anliegen der Bevölkerung umzusetzten und nich jene einer privilegierten Minderheit. Mit fortschreitender Konzentration der Medien und Monopolisierung der Meinungsbildung rücken diese Ziele jedoch trotz gegenteiliger Bestrebungen, immer weiter in die Ferne.
Mit freundlchen Grüssen
Hanspeter Roesti
Am schluss müssen alle Milionen verdienen um sich ein Stück Brot zu kaufen.
Es wird die ganze Zeit über Co2, SUV's usw. Diskutiert. Mal ehrlich, wo verbraten wir am meisten Benzin? Ich jedenfalls im Stau. Also sollte man eher mal die Verkehrspolitik unter die Lupe nehmen und die Stauschwerpunkte lösen. KKW's sollten wir auch nicht bauen, richtig. Ist viel sinnvoller wenn wir den Strom aus einem Kohlekraftwerk im Ausland kaufen.
Wie auch immer, wünsche viel Erfolg beim Verteuern und Gestzlich Verbieten.
http://www.blogigo.ch/Pete
Ja also das sind ja Zustände in unserem Parlament: Die Bundesräte holen sich im Durchzug den Tod und können nicht mal aufs Klo!
Ihr solltet Euch gewerkschaftlich organisieren und für bessere und menschlichere Arbeitsbedingungen in der Regierung kämpfen! Völker höret die Signale!
Apropos Verlagerung auf die Schiene:
Bis vor einigen Jahren hielt Abends noch ein Postzug an unserem Ort, der nahm die Briefe und Pakete mit, die die Bürger und Bürgerinnen den ganzen Tag fleissig auf der Poststelle aufgegeben hatten. Und so als Nebeneffekt konnte man um 19.00 Uhr noch im Postzug einen Brief einwerfen........ Dann war Ende Feuer, denn die Post verlagerte ihren Transport auf die Strasse. Jetzt wird die Post mit Lastwagen abgeholt ----> Verlagerung von der Schiene auf die Strasse! Und das von einem "Staatsbetrieb"......... irgendwie paradox im Angesicht der Verlagerungsdiskussion gell.
Es grüsst Pete, bereit zum Wohle einer gesunden Staatsführung ein paar Wolldecken nach Bern zu schicken wenn nötig
http://filelefteros.blogspot.com
I guess that your function as minister for traffic, communications and energy has drawn you quite naturally into the blogger community, and I congratulate you for your courage. Though not being a member of your party, but a liberal, I shall follow the discussions on your blog attentively and it might well be that your example will motivate me to come out into the open one day without the need to write posts under a pseudonym. My decision will depend in part on the development of the political climate in this country during the next few months.
Your solid stance and your reasoning in the domain of energy policy - in the midst of an ideological hurricane - has my full approval.
Yours sincerely Osservatore Profano
Blogmaster "More questions than answers"
Ich bin überrascht, wie viele gute Anregungen und Ideen hier zusammenkommen. Sind die Blogger die neuen Bundesrat-Berater? ;-). Trotz dieser „Gefahr“ habe ich entschieden, meinen Senf auch dazuzuschreiben.
Das Energiesparen fördern oder die Energieverschwendung bestrafen? Wieso wird hier über „entweder“ – „oder“ diskutiert? Wieso wird nicht einfach beides gemacht? So wäre dann auch gleich die Frage geklärt, wie das Energiesparen finanziert werden soll. Zauberwort: Quersubventionierung.
Die Arroganz, die einige Mitmenschen an den Tag legen, wenn es um ihr „heiliges“ Auto geht, ist unglaublich und in der heutigen Zeit für mich völlig unverständlich. Höchste Zeit, dass es ans Portemonnaie geht!
Doch wo beginnt die Verschwendung? Wie umweltfreundlich ist eine autolose Person mit Stromspar-Kühlschrank, die den Kühlschrank offen lässt, währenddessen sie sich ein Glas kaltes Getränk einschenkt, Die Geschirr unter laufendem Wasser abspült (um dann im Geschirrspüler zu versorgen), die im Winter im T-Shirt in der Wohnung herumspaziert, weil diese auf angenehme 24° C geheizt ist?
Während ich hier sitze und diese Zeilen in den Kompi tippe, verbrauche ich Strom. Wenn ich mich gleich wieder in meiner Lektüre vertiefe, verbrauche ich Strom (fürs Licht; mein Kopf läuft noch ohne). Im Hintergrund läuft das Radio… Sie ahnen es - mit Strom.
Energieverbrauch ist aus dem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken. Ich sehe es wie Tore Rey: kurze Transportwege sind ein Anfang und jede & jeder kann hier täglich seinen (kleinen) Beitrag leisten.
Ich beginne jetzt mit Energiesparen, ich gehe schlafen.
Gute Nacht!
Andrea
mein Mitleid haben Sie (zwar nur bedingt, sie haben sich die Sache ja selbst angetan und sind wahrscheinlich interessiert am Erfolg), denn ich würde mir das nach einem arbeitsreichen Tag nicht antun wollen, diese ganzen Kommentare durchzulesen.
Die ganzen Vorschläge, Anregungen etc. sind doch für Sie nichts neues (sonst sässen Sie am falschen Platz)sondern nur die Absicherung für eventuell geplante Interventionen.
Meine Meinung wiederhole ich gerne nochmals: Strikte Trennung von Wirtschaft und Politik.
Die Konsequenzen sind einigermassen klar, aber, es ist jetzt Zeit dazu!
Als geplagter, jedoch stolzer Solarkollektor-Besitzer (nach Umgehung der Bauvorschriften, vorher bauen-nacher bewilligen)möchte ich Ihnen für Ihre unermüdliche Arbeit im Sinne der Umwelt danken !
Ich, alles andere als Grün, jedoch umweltbewusst, möchte Sie hiermit bitten, die Bauämter der Gemeinden ANZUWEISEN und zu ermutigen, bei Baugesuchen, welche die Solarkraft betreffen, in jedem Falle unterstützend und beratend zu wirken, was leider nicht immer der Fall ist.
Besten Dank und weiter so !!!!!!!!!
Hochachtungsvoll Familie M. & R. Duppenthaler
http://Energiesparen
Ich betreue eine Wohneigentümergemeinschaft, welche in den 80er und Anfang 90er Jahre Wohnungen mit Bundeshilfe gekauft haben. Und genau diese Bundeshilfe ist jetzt das Problem. Diese schon damals älteren Wohnungen sollten heute dringend saniert werden. Doch die Eigentümer müssen die nächsten 15 Jahre den Vorbezug für die Wohn-bauförderungen zurück zahlen, was zu hohen Belastungen führen. Kein Eigentümer konnte bis heute ein Finanzinstitut finden, welches Zusatzkredite nur für Energiesenkungsmassnahmen bezahlt/unterstützt. Vom Bund gibt es keine Rückzahlungsamnestie zugunsten von Energiesenkungsmassnahmen. Also wird heute wertvolle Energie verpufft als Folge falscher Unterstützungsansätzen des Bundes. Diese Bewohner stehen im Regen, das Gold an den Fesseln ist weggeschwemmt. Energiesparen kann, wer das Geld dazu hat. Mein Fazit darauf: möglichst wenig Regulieren, Unterstützen und Fördern. Meistens merkt man in 20 Jahren, dass es falsch war. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen Tag
Tolle Idee – Dein Blog. Endlich mal ein Bundesrat zum Anfassen. Und das für mich, einem normalen Bürger. Normal? Was ist denn heute normal? Lange – zu lange – dachte ich, „normal“ sei, ein Auto als Hauptverkersmittel zu verwenden. „Die Andern tun‘s ja auch“. Und es ist einfach unschlagbar bequem. Beipiele: Es bringt mich beinahe überall hin und ist immer nur einige, wenige Schritte von meiner Haustür entfernt. Dabei ist es klimatisiert, sieht sexy aus und besitzt eine Stereoanlage von sehr hoher Qulität. Dinge, die ich in meinem zu Hause nicht finde (mal abgesehen von meiner super sexy Eva, meiner Frau). Mein Auto (ein Mittelklassemodell) ist also sogar besser ausgestattet als mein Wohnzimmer! Ist sozusagen eine Erweiterung des letzteren. Sowas wie ein kleines Heimkino auf Rädern. Einfach toll.
Wenn über eine Verteuerung des Benzins diskutiert wird, dann fühle ich mich betroffen und bin es ja auch. Weshalb genau soll ich als Autofahrer mehr bezahlen – wärend die Buspassagiere nicht tiefer in Ihre Taschen greifen müssen, sondern sogar noch subventioniert werden? „Das ist doch ungerecht!“ schreit mein Inneres.
Wenn über eine Verteuerung des Stroms debattiert wird, dann fühle ich mich auch betroffen. Verbrauche ich doch jeden Tag einige kWh mit Kochen, Fernsehen, Bloggen usw. Weshalb sollen wir auf neue erneuerbare Energien setzen, wenn wir die Option KKW als Ass im Ärmel haben? Weshalb noch tiefer in die Tasche greifen, wenn das Leben doch eh schon so „unglaublich teuer“ ist?
Diese und viele weitere kritische Fragen, habe ich mir lange und breit durch den Kopf gehen lassen. Immer und immer wieder. Wäre mein Kopf eine Schallplatte, so hätte er bestimmt schon ein Loch von der Nadel, die immer in derselben Rille läuft!
Aber vor kurzem hat sich ein Fenster der Erleuchtung aufgetan. Und zwar als ich unseren kleinen Sohn beim Spielen betrachtete (Ja, Kinder ändern einiges). Er liebt Süssigkeiten im Allgemeinen und Guezli ganz im Speziellen. Er fragt auch dementsprechend oft danach. Und immer wieder dieselbe Frage: „Warum kann ich nicht meeeehr haben?“ Ist in gewissem Sinne ja auch logisch: Was gut schmeckt, muss gut sein.
Oder nicht?
Nun, ich weiss, dass zuviele Guezli nicht gut sind für unseren kleinen Christian. Er soll mal gross, stark und schlau werden. Ich trage für Ihn die Verantwortung, dass er es auch in Zukunft als Erwachsener gut haben wird. Dazu muss er allerdings einige Einschränkungen heute, hier und jetzt, in Kauf nehmen. Ist es das wert? Immer diese Mühsal mit dem kleinen zu argumentieren – manchmal auch zu streiten. Wäre es nicht viel einfacher, ihm ganz einfach die ganze Guezlischachtel hinzustellen, sodass er sich selbst bedienen und drauflosnaschen kann? - Einfacher bestimmt!
Klar, ich bin kein Kind mehr. Und meine Essgewohnheiten habe ich im Allgemeinen auch gut im Griff. Aber wie steht es mit anderen Dingen in meinem, unserem komfortablen und sehr selbstverständlichen Leben? Ist es das Wert, eine Klimaanlage im Auto zu haben, viel Auto zu fahren, KKWs zu bauen, wenn dabei die Zukunft unseres kleinen Christians in Frage gestellt ist?
N E I N .
Mfg Urs
P.S. Habe übrigens herausgefunden, was genau so „unglaublich teuer „an meinem Leben ist. Ich habe gestaunt. Es ist vor allem und ganz zu oberst, gleich nach dem trockenen Dach über dem Kopf: mein geliebter Audi. Da drängt sich die Frage auf, wieviel Sparlampen könnte ich wohl mit dem Geld meines Audis kaufen?... Eine Menge.
Aber eines muss man Ihnen lassen, Herr Leuenberger, Sie sind ein Meister in der Kommunikation,sei es mündlich oder schriftlich.
Mir macht es immer wieder vergnügen Ihre gut verständlichen Kommentare zu lesen.
Aber grundsätzlich ist es doch, seien wir ehrlich, eh zu spät, diese Welt noch zu retten. Europa und Nordamerika haben sich, auf kosten aller anderen Menschen und der Umwelt, eine Überflussgesellschaft geschaffen auf die wir nun nicht mer verzichten können(möchten). Verzicht unsererseits währe nähmlich die einzige Möglichkeit etwas zu änderen. Aber wer glaubt dass ein Worti auf sein Auto oder auch nur auf unnötige fahrten verzichten würde, dürfte wohl falsch liegen. Brot das eine million kostet? Wenn man Kaufkraft und Preise in drittweltländern ansieht ist dies leider oftmals nicht mal so weit von der realität entfernt, auch wieder zum teil dank uns. Aber Worti könnte ja am ende ein par Rappen mer fürs Benzin zahlen müssen.... Zum glück kommt ja dann aber das saubere Trinkwasser trotzdem immer noch zu seinem Wasserhahn raus und wird nicht für Plantagen abgezweigt wo billiges Gemüse für einen ach so armen Worti gezogen wird, da diesem wohl das einheimische zu teuer ist. Ich finde es geschmacklos so eine aussage in einem Land wie der Schweiz zu machen und es zeugt von ignoranz und unwissen.
(1) Die SBB haben im Jahr 2005 mit dem Personentransport 2,076 Milliarden eingenommen; man erhöhe die MwSt von 7.6 auf 8.4 und wir haben einen 'kostenlosen' ÖV. Stellen Sie Sich vor, keine Tickets mehr, einfach einsteigen, losfahren und CO2 sparen!
(2) Wir produzieren in der Schweiz pro Kopf 7,5 Tonnen CO2; gemäss www.myclimate.org kostet es CHF 901.65, diese 7,5 Tonnen CO2 zu kompensieren. Erhöhen Sie die Mwst auf 10.2 und die Schweiz ist KLIMANEUTRAL!
--> beides zusammen, KOSTENLOSER ÖV und eine KLIMANEUTRALE Schweiz wären zu haben für eine MwSt von 11%! Wahnsinn!
Ich wette mit Ihnen, dass diese Vorlage mit grossem Mehr angenommen würde; Sie müssen sie nur vors Volk bringen!
Hochachtungsvoll
Lukas Furrer
http://arlesheimlich.blogger.de
Bewusster autofahren.Immer wieder wird behauptet die massive Erhöhung der Radarkontrollen hätte zur Senkung der Unfallzahlen beigetragen. Ich behaupte der massive Umbau von gefährlichen Kreuzungen zu Verkehskreisel sei der wahre Grund. Warum immer diese Lügen?
Weitere Beiträge kannst du nachlesen, falls 10 min. Zeit, in meinem Blogg unter www.gossau.ch/gästebuch
Nöggi aus Gossau SG schrieb am 22. Jan. 2007 um 14:01 Uhr 36
Aufmerksamkeit im Strassenverkehr erhöhen. Verschiedene Bemühungen die Sicherheit im Verkehr zu erhöhen sind bisher kläglich gescheitert. Die gängige Art von Radarkontrollen führen nur zu mehr Agressivität und Fahrlässigkeit. Viele Autofahrer (selber beobachtet) stellen den Tempomat ein und bedienen dann auf dem Beifahrersitz den Lap Top. Da tönt der Spruch eines Radarpolizisten wie ein Hohn wenn er sagt: "wenn 50 erlaubt sind ist 50 basta". Nöggi meint: 50Km/h kann 50Km/h zuviel sein, wenn der Blick nicht auf die Strasse gerichtet ist. Mein Vorschlag: Die Polizei soll 7 x 24 Stunden ihre Kontrollen machen, ABER der Messpunkt soll mit nicht reflktierenden Männchen oder Kinderfiguren gekennzeichnet werden, denn so ist der Blick des Fahrzeuglenkers und sogar der Mitfahrer automatisch mehr auf der Strasse. Diese Art der Kontrolle hätte, vorallem für die Radarpolizisten, eine angenehme Nebenerscheinung, erstens würde diese Art von Kontrolle als solche wahrgenommen, zweitens würden plötzlich die Autofahrer mit dem Daumen hoch die Messstelle passieren. Raser würden sich so selber ins Abseits manövrieren.
Mein Freund und Helfer wünschen allen ein wirklich sichere Zukunft. Nöggi
Mit freundlichen Grüssen
Walter Röthlisberger
was meinen Sie dazu, dass die Schweiz aus den Klimaschutzbemühungen ihrer Nachbarn Profit zieht? Der Treibstoffpreis in Deutschland ist derzeit ca. 25% höher als in der Schweiz. Dies unter anderem wegen der Ökosteuer und der Zwangsbeimischung von Biotreibstoff. Die Schweizer Tankunternehmen, allen voran die Migros, haben sich darauf spezialisiert den Profit aus Tanktourismus abzuschöpfen Dabei wird auch die Induktion vom Millionen km an zusätzlichem Verkehr in Kauf genommen.
Die Schweiz muss aufpassen, dass sie nicht auch bei der Klimapolitik nicht wieder zum Rosinenpicker wird. Frei nach dem Motto "Wir sind eh zu klein, um etwas zu bewirken"
Mit freundlichen Grüssen
Jakob Erber
sehr interessant hier ein Bisschen rumzustöbern. Leider treffe ich aber bei etlichen Kommentaren auf falsche alteingesessene Meinungen. Diese zu wiederholen ist nicht nötig. Meine Meinung zur Verkehrspolitik:
Durch freiwillige Massnahmen ist leider nichts zu erreichen, das haben wir bei etlichen Sachen schon gesehn. Das einzige wirksame Werkzeug ist eine Umverteilung (wie die CO2-Abgabe). Die "schmutzigen" Verkehrsmittel bestrafen und das Geld den "sauberen" zurückgeben. Offroader sollen nicht etwa verboten werden, jeder soll fahren dürfen was er will. Sie sollen aber durch eine gezielte Verteuerung minimiert werden. Dieses Geld muss direkt zur Vergünstigung umweltfreundlicher Autos eingesetzt werden. Ja, diese bestehen (siehe Toyota Prius und andere) und können mit diesem Geld auch weiter gefördert werden. Denn es liegt auf keinen Fall an der Forschung, die Sachen sind bereit, sie müssen nur noch gekauft werden!
Es ist leider so: Herr und Frau Schweizer sind wohl Umwelt- und Klimabewusst - leider aber nur wenns übers Portemonnaie geht. Das Gleiche spielt sich bei den Raumheizungen ab. Erst als Wärmepumpen auch was für den Geldbeutel gebracht haben hat man im grossen Stil in diese Technik gesetzt!
Freundliche Grüsse,
Fabian
Zuerst will ich mich bedanken, dass Sie sich, auch für die einfachen Brüger Zeit nehmen! Heute spricht jeder von Der Erderwärmung, vor mehr als 15 Jahre sprachen alle davon das die Wälder absterben. Ich denke der Mensch braucht immer ein Thema, um etwas Angst zu versprühen. Aber trotzdem ist dieses Thema sehr wichtig, obwohl nicht alle Nationen sich intressieren, ich denke wir Europär machen uns am meisten Sorgen ,obwohl wir doch am meisten für die Umwelt tun! Wenn ich uns mit den MAis oder den Asieten vergleiche, denen geht es doch am Arsch vorbei, was mit der Welt geschieht. Vorallem bei den Amis, habe ich das Gefühl, dass Sie nur an sich denken und ihre Bürger mit noch grösseren asiatischen Autos beliferen. Wir Europär hingegen prüfen schon die neusten Techinken für Autos, die die Umwelt nicht belasten! Also irgendwo macht das keinen Sinn und ich bin mir auch sicher das sich die Amis und ins Fäustchen lachen wenn SIe uns beobachten. Desewegn, fällt es nicht allen leicht sich für die Umwelt zu engagieren. Denn erst wirklich jede Nation mitmacht erst dann gebe eine Chance für diese Welt. Aber solange jeder machen kann was er will, wird es immer so bleiben!
http://www.spschweiz.ch/index.php?id=37
es besteht in der schweiz ein ungeahntes potential an enrgiesparmöglichkeiten einige wurden schon aufgezählt.Ich möchte sie nur auf 2 beispiele hinweisen die den transport von aushubmaterial betreffen.Erstes beispiel sämmtlier aushub von baustellen in verbier wird zu einer deponie nach volleges gefahren ca 15 km und 6oom höhendifferenz bis zu 100 lastwagen pro tag(märz-november) angeblich darf kein aushubmaterial in verbier gelagert werden.
Zweites beispiel villars sur ollon dieser aushub geht nach ollon ca 12km höhendifferenz ca 800m angeblich darf kein aushub in villars deponiert werden.
ca 50-60 lastwagen pro tag (frühjahr bis herbst).
Wie sie sehen wird bei uns in der schweiz erdematerial in der gegend herumgefahren nur weil aus UMWELTSCHUTZGRUENDEN die ablagerung von sauberem erdmaterial nicht überall gestattet ist.Ich bin überzeugt das auch in diesen 2 gemeinden plätze gefunden werden könnten. Solche beispiele gibt es sicher zuhauf in der ganzen schweiz.
auch ich verfolge mit Interesse die Politik um den Umweltschutz.Leider habe ich mit eineigen Politischen entscheiden sehr viel mühe, denn ich denke am schluss wird es wie immer dem kleinen treffen, sei es der Benzin oder Oelpreis. Mit der Co2 abgabe trifft es wieder uns die klenien, denn den Reichen spielt es absolut keine rolle was das Benzin, Oil oder auch das Gas kostet,aber wir Büezer kommen zu Teil arg ins Schwitzen. Ich denke man sollte die ganze Umweltschutzpolitik so Gestalten damit auch die Armen Länder etwas gegen die Umweltverschmutzung tun können, wenn dann endlich alle auf der gleichen ebene sind besteht die möglichkeit die Umweltpolitik zu straffen.Es nützt doch nicht viel wenn die Schweiz und Deutschland die stengsten Umweltgesetze haben und in halb Europa und sicher Amerika und Russland stinken und verschmutzen die ganze Luft.Ich muss Ihnen ganz ehrlich sagen das ich das benehmen von Amerika in sachen Umweltschutz nicht verstehe, dochnoch weniger verstehe ich die Schweiz und die EU, wiso wird Amerika nicht boykottiert?Dei Amis drohen Europa ja auch wegen jedem Sch.... !!! Nichts gegen Sport, aber da zählt ja der Umweltschutz auch nicht viel, ich denke an die Langlaufpisten die man in verschieden Städten für 4 Stunden Langlaufen angelegt hat, LKW um LKW fuhren in die Stadt hinein um Schnee abzukippen und logischer weise musste der Schnee auch wieder raus, dazu kaommt noch das die Scheefräse auch herangekarrt wurde. Schnee wird vom Gotthard in den Schwarzwald gekarrt um 2 Tage Ski zu springen,Schnee wurde 1 Woche lang mit dem Hubschrauber in Öesterreich an die Skirennpiste geflogen nur damit man an einem Wochenende Skirennen fahren kann !!!! Es gibt noch viele so sinnlose Fahrten und Flüge, doch wenn das grosse Geld oder ein grosser Name dahinter steht speilt der ganze Umwelschutz keine rolle.Ich finde es wirklich nicht in ordnung das man Abgaben einführt die den kleinen sehr schmerzen, denn den grossen Reichen kümmerts wenig was das Benzin und Oel kostet. Ich denke es würde schon viel gemacht wenn man Anlässe der Umgebung anpasst und ich denke wenn auch die Politik wieder einmal an den 0815 Büezer denken würde, denn auch wir wollen Leben und nicht nur für Steuern und Abgaben die man im Namen der sauberen Luft und der Gesundheit erhebt, Arbeiten gehen.
Zum schluss noch eins: Radrennen Tour de Suisse, die Tour kann man ohne problem umtaufen all Tuor de Auto mit Velo begleitung, oder alls Fahrende Autoausstellung Schweiz ind begleitung einiger verirrten Velofahrer !!! Schon mal Tour de Suisse gesehen? und das alles im Namen des Sports, die Zuschauer die mit den Autos kommen sind dfa nicht eingerechnet. Sollte nur ein Denkanstoss sein.
Ich finde diesen blueblog sehr gut und ich muss Ihnen sagen Hut ab das Sei da mitmachen.
Mit freundlichen grüssen
Urs Huber
Ich wünschte, dass alle Eltern Ihre Kinder so liebevoll und respektvoll beobachten würden wie Sie - und dass alle Eltern die Einschränkungen, die sie ihrem Kind aus Vernunft und Liebe auferlegen, auch bei ihrem eigenen Lebensstil anwenden.
Danke für Ihren Beitrag.
Elisabeth
Seit nun mehr zwei Jahr sitze ich für die SP in einem städtischen Parlament. Gross war die Freude bei meiner Wahl und ebenso löblich die vielen aufmunternden Worte, dass die "junge" Meinung damit vermehrt Einzug in die Politik halten würde. Nach meiner ersten Parlamentserfahrung stelle ich jedoch ein immer grösseres Frustrationspotenzial fest, welches daher rührt, lediglich marginalste Erfolge meiner Arbeit sehen zu können. Oftmals sind einem Parlamentarier offensichtlich schlicht die Hände gebunden, da notwendige Instrumente der Einflussnahme fehlen oder nicht hinreichend vorhanden sind. Gerade in der aktuellen Energiediskussion scheinen auf kommunaler Ebene kaum Handlungspielräume vorhanden. Ich investiere viel Zeit in die Politik gelange jedoch immer mehr zum Schluss, dass Aufwand und Ertrag sich nicht lohnen. Viel schlimmer, ich kann nicht mehr hinter der Aussage, "Junge in die Politik" stehen, da wer etwas verändern will, sich offensichtlich privat engagieren soll. Wie würden Sie als Bundesrat junge Menschen davon überzeugen sich für die Politik und mit etwas gesundem Idealismus für eine bessere Welt einzusetzen?
Hochachtungsvoll für Ihre Antwort dankend
Ihr Stephan Müller
http://kameltagebuch.blogspot.com
Es ist erfrischend zu lesen wie profane Probleme des alltäglichen Lebens auch Dich beschäftigen. Sprich: Zugluft. Ich denke mir, dass gerade Du mit Deiner offenen Art bei Deinen Gegner immer wieder aufläufst und daher eine gute Zielscheibe für Angriffe abgibst. Bleib Dir aber trotzdem treu und geh Deinen Weg! Du bist erfrischend menschlich. Dein Mut mit uns einfachen Bürgern in einen echten Dialog zu treten wird Dir eines Tages noch zu einem Denkmal gereichen. Als Kommunikationsminister ist es - meiner Ansicht nach - die Pflicht diese neuen Formen des Dialogs auch zu nützen und ich glaube behaupten zu dürfen, dass Du im laufe der Zeit vertieft auch Erkenntnise darüber gewinnen wirst wie der Bürger denkt und wo ihn der Schuh drückt. (SPAM, Internetbetrügereien,..)
In meinem Blog kannst Du nachlesen wie nachhaltig man beispielsweise vom Bodensee nach Portugal gelangen kann. Es ist Dir als Bettlektüre sehr zu empfehlen. Dazu erfährst Du vorab hier und jetzt exklusiv, dass auf dem ganzen Jakobsweg nur in Appenzell Ausserroden der Durchgang für Tiere an zwei Stellen verunmöglicht wurde. Warum? Frag doch mal Kollege Merz wieso das so sein muss und bemüh Dich bitte darum, dass auch dort wie auf dem ganzen Rest von über 2500 km des Weges ungehinderter Durchgang für freie Kamele so normal sein sollte wie auf dem ganzen Rest des Weges. Mehr erzähl ich Dir wenn du magst im Blog. Klimaschutz pur zum nachahmen, in diesem Sinne wünsche ich dem Bundesrat Blogger ein schönes und geruhsames Wochenende.
Goliath das Zwergkamel
http://www.belvedere-grindelwald.ch
schön, dass wir in der Schweiz so bemüht sind, zur Umwelt Sorge zu tragen. Wenn man sich dann aber die Weltkarte anschaut und darauf die Schweiz nur mit Lupe überhaupt findet, dann fragt man sich schon, was für einen Nutzen das Ganze hat, wissend, dass die Nachbarn sich keinen Deut darum kümmern. Solange die Amerikaner pro Kopf doppelt so viel Energie verbrauchen wie wir Europäer und nicht einmal wissen, warum dem so ist, bringt das Ganze bei uns im Moment jedenfalls wenig und nichts oder nur das berühmte "Bisi" der Maus, die ins Meer pinkelt.
Andererseits wird der Moment kommen, wo die Welt einsehen muss, dass es so nicht weitergehen kann und wenn dann die Schweizer Industrie in Sachen Energiespartechniken weiter ist als die Konkurrenz, werden viele neue Arbeitsplätze dabei entstehen.
Ich bemängle im Moment jedoch, dass man zwar von CO2 Abgabe spricht, dass somit Energieverschwender damit bestraft werden, dass aber solche die etwas dagegen tun, keine Unterstützung bekommen.
Hier nur zwei Beispiele. In unserem kleinen Hotel Steinbock in Grindelwald www.steinbock-grindelwald.ch, haben wir die Abluft des Holzpizzaofen mit Hilfe eines Wärmetauschers nutzbar gemacht und benötigen deshalb fast kein Oel mehr. Unterstützung vom Staat bekommen wir dafür aber keine.
In unserem Hotel Belvedere in Grindelwald, www.belvedere-grindelwald.ch haben wir nach Wasser gebohrt, trotz Abraten der Geologen und Wasser gefunden, das mit 9.5° unter unserem Grundstück durchfliesst. Mit Hilfe von Wärmepumpen können wir nun so viel Energie erzeugen, dass wir auch da so gut wie kein Oel mehr benötigen. Unterstützung bekommen wir aber auch in diesem Falle keine.
Und wozu soll man sein Benzin saufendes Auto gegen ein sparsameres Dieselfahrzeug umtauschen, wenn man dann für den Liter Diesel massiv mehr bezahlen muss, als fürs Benzin ? In anderen europäischen Ländern ist der Diesel massiv billiger.
Sie sehen, werter Herr Bundesrat, der Staat macht einem das Energiesparen nicht gerade schmackhaft, jedenfalls nicht von der finanziellen Seite her. Es braucht schon sehr viel Idealismus, trotzdem in diese Richtung zu investieren.
Mit freundlichen Grüssen
Urs-B. Hauser
Liebe Grüsse
Ourse
ich finde dieses Sprachrohr vom einfachen Bürger direkt zum Bundesrat faszinierend und genial! Ich möchte aber an alle appellieren, fast euch kurz und vermeidet lange Wiederholungen. Die Gefahr ist sonst gross, dass niemand mehr (vor allem Herr Leuenberger selbst) in der Lage ist, alles zu lesen.
Die Widersprüche in Theorie und Praxis sind gewaltig. Wir werden ja dauernd zu mehr Transporten gezwungen! Nur ein Beispiel von unendlich vielen: Vor ein paar Jahren gab es in unserem Dorf noch eine Käserei mit Laden. Die Bauern brachen ihre Milch direkt dort hin. Dann wurde diese trotz schwarzer Zahlen geschlossen. Heute führt ein LKW die Milch über 100km weit in eine Grosskäserei. Von dort fahren die Produkte über 100km weit (täglich auf verstopften Strassen) in ein Verteilzentrum, und kommen dann nach nochmals 100km zurück in den Dorfladen einige wenige km vom ursprünglichen Produktionsort entfernt. Und das ist ja noch gar nichts, warum muss den unsere Calida Wäsche in Skandinavien zugeschnitten – und in Portugal genäht werden? Usw…..
Nun wird wieder auf dem Buckel des kleinen Produzenten und Konsumenten eine Abgabe erhoben, dabei können wir doch am wenigsten für dieses Unsinnige Treiben auf dieser Welt!
Der freie Welthandel, die Zentralisierung und Globalisierung sind die mit Abstand grössten Feinde unserer Umwelt und der sozialen Gerechtigkeit!! Das Einzige was heute noch zählt ist doch einfach nur „grösser und billiger“ und dafür wird über Leichen gegangen, seht das doch endlich mal ein, alle bitte, vom Bundesrat über die Wirtschaftsbonzen bis zum kleinen Mann auf der Strasse!!!
Mit freundlichen Grüssen
Hp Maurer
Ihre Bloggerei finde ich toll. Auch noch dazu Zeit aufzuwenden, um sich mit den BürgerInnen (etym. Burgverteidiger - war damals wohl nur Männersache-)abzugeben ist absolut lobenswert, gratuliere. Heute müssen wir keine einzelne Burg mehr verteidigen, sondern responsibility für die ganze Erde übernehmen. Da gehört es m.E. dazu, möglichst objektiv und ehrlich zu sein. So hängt jeder KWh AKW Strom mind. 60 g CO2 an und ist somit weder bei der Gewinnung von gebrauchsfähigem Uran, noch beim "Ent"-Sorgen sauber und klimafreundlich. Es ist Sand ins " Visier der Burgverteidiger" gestreut, wenn man von sauberer Energie spricht. Hier wäre klarere Kommunikation erwünscht.
Herzliche Grüsse
Jan Respond
die mehrwertsteuer einfach allgemein auf 11prozent erhöhen finde ich gar nicht gut.
warum nicht nur auf luxusgüter, zb.teure
autos(offroaders etc.), die meistens vielzuviel co2 ausstossen und die sich eh nur begüterte leisten können und diese machen sich leider meistens am wenigsten gedanken machen um ihre verantwortung am ganzen().
öv gratis das wäre zukunftsmusik!
um 1960, als wir beide die Mittelschule besuchten, war die Schweiz eine 2000 W Gesellschaft. Die Landi war lange vorbei, die Expo 64, vielleicht zwei Kulminationspunkte der neuen Schweizer Geschichte, schon in Vorbereitung. Karl Geiser und Robert Walser waren schon gestorben, Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt hatten ihren Zenith erreicht, Le Corbusier schuf seine letzten Werke.
Das seitherige Energiewachstum war riesig; aber es gibt nicht allzu viel, mit dem wir es begründen könnten, ausser mit mehr m2 Wohn-, Arbeits- und Freizeitfläche, mehr km Arbeits-, Freizeit- und Ferienverkehr und mehr kWh Licht, Unterhaltung, was auch immer, für alle. Überfluss begünstigt Verschwendung; wären Bakterien vor uns an die fossilen Energievorräte gekommen, hätten sie es nicht anders getan.
Glücklicherweise wächst, wo Gefahr droht, das Rettende auch. Gebäude nach Minergie-P (nicht Minergie), werden nicht mehr geheizt, einfache Kompaktkollektoranlagen (nicht die alten komplexen Solarsysteme) liefern mehr als 2/3 des benötigten Warmwassers, die Wasserkraft der Sechziger Jahre kann dank stromsparenden Geräten die heutigen Energiedienstleistungen (aber nicht den Direktheiz- und Wärmepumpenstrom) decken, 3l - Autos (nicht Tretfahrzeuge) erlauben weiterhin viel Mobilität.
Wenn es gelingt, wie von der ETH glaubwürdig vorgerechnet, irgendwann in fünfzig oder hundert Jahren wieder in einer 2000 W Gesellschaft anzukommen, dann haben wir nicht nur (aber doch auch), wie Bakterien, das von der Natur angesparte Energiekapital abgefackelt, sondern uns auch auf eine neue, viel effizientere Wirtschafts- und Lebensform hinaufgehievt.
Auch ich finde "Sparen" kleinkariert und wenig sexy; aber Warmhaben ohne Heizung, Warmwasser ohne Schadstoffe, ein Maximum von Licht und Information mit Wasser, das von den Bergen rinnt, Leichtfahrzeuge, die Kraft durch Eleganz ersetzen, sind es schon. Wir müssen nicht nur Abbitte leisten für bald 50 Jahre Fehlverhalten. Wir sind auch auf dem Weg in eine neue, aufregende Zukunft.
Sollte man das nicht noch viel deutlicher sagen ?
Danke für Ihre Arbeit, herzlich
Ueli Schäfer
Dipl. Architekt BSA/SIA
8122 Binz
Dass sich die Herren in Bern n icht ganz einig sind, habe ich schon lange bemerkt.
Mit den AKW, bin ich nicht so ganz glücklich, aber wenn es nicht anders geht, dann lieber als das Gas Kraftwerk, mit dem emensen CO2 ausstoss.
Es ist doch stumpfsinn, wenn man diese baut und anderseits will man bei den Autos spaaren. Und das ist doch wieder mal der einfache Bürger. Ja man müsste vielleicht auch den Tourissmus stoppen, oder die Grenzen so klein machen, dass keine grossen Fahrzeuge mehr durch kommen. Oder die Arbeiter von den umliegenden Länder, an der Grenze stoppen, dann könnten wir es auch beim Verkehr drosseln.
Genau dass gleiche mit dem Tempo 80, dass bringt überhaupt nichts, nein der Ausstoss ist auf engerem Raum, mit der geringeren Geschwindigkeit.Ich habe den Test auch gemacht und bin zum Ergebniss gekommen, dass ich nicht weniger verbraucht habe, sonder auch weniger Kilometer gemacht habe, besonders wenn der Verkehr gestockt hat.
Ich wünsche Ihnen noch einen breiten Rücken und viel Spass beim entscheiden.
Mit freundlichen Grüssen J. Heckendorn
Ich habe soeben eine Zusammenfassung der Frühjahrssession im Radio gehört und muss doch sagen ich komme mir im höchsten Sinne, sie entschuldigen die Wortwahl, verarscht vor!
Die Vorstösse welche für ein besseres Klima sorgen sollen sind ein Witz, jedefalls wie diese mich treffen würden.
Ich bin Student und lebe in einer 1-1/2 Zimmerwohnung in einem relativ alten Haus. Ich muss ihnen die Wohnungslage, besonders bei kleinen, günstigen Wohnungen in Zürich wohl nicht erklären.
Auf jeden Fall soll ja Biogas und Erdgas vergünstigt werden dafür aber der Strompreis und Heizölpreis erhöht werden.
Aber abgesehen vom Strompreis habe ich als Mieter doch überhaupt keinen Einfluss auf den Energieverbrauch meiner Wohnung. Ja klar, ich kann weniger Heizen, was mich dann dank der nicht vorhandenen Isolation auf das Niveau der Steinzeit zurück bringt.
Ich habe bereits alle Glühbirnen durch Einergiesparlampen ersetzt. Dies hat mich den Preis von 1 Stromrechnungen gekostet und die Rechnung ist nicht wirklich günstiger geworden.
Beim Heizen haben die Mieter sowieso keinen Einfluss darauf mit was geheizt wird. Die Preiserhöhung wird sowieso bei der Nebenkostenabrechung durchgereicht. Der Vermieter zahlt daran sowieso nichts und hat auch keine Ambition die Investitionen für eine Umweltfreundlichere Heizanlage locker zu machen.
Die Schweiz ist ein Volk von Mietern. Oder hat sich das geändert?
Es wird der Benzinpreis erhöht. Die Preise für den Öffentlichen Verkehr steigen. Haben sie ein GA? Dann wissen sie's. Überall wird einfach mehr abkassiert, ohne dass ich irgendwo einen Nutzen sehe oder eine Verbesserung des Klimas oder sonst irgendwas.
Das Auto stehen lassen und mit dem ÖV fahren.
Ich würde wirklich mal die Zahlen über Auslastungen der ZVV sehen. Zu Stosszeiten sind die Tram total voll. (Und dafür zahle ich jetzt noch einen höheren Preis als sonst)
Aber die Verkehrssituation um den HB ist bedenklich. Ich glaube kaum dass die ZVV auch nur die Hälfte der Autofahrer aufnehmen könnte. Die Auslastung des Netzes ist an seiner Grenze, behaupte ich.
Was kann da die Politik machen?
Des weiteren finde ich es energiepolitisch völliger Schwachsinn wenn jemand in Basel wohnt und in Zürich arbeitet.
Sie Herr Leuenberger machen das ja auch. Bern-Zürich! Das ist eine Frage der Energieeffizienz. Haben sie sich das auch schon gefragt?
Was ist eigentlich mit dem "Energieloch"? Der Kommentar im Radio meinte dies sei eine Erfindung der Stromlobby.
Klar ist sie das. Aber sagen sie doch verdammt noch mal KLAR UND DEUTLICH wie es um die Deckung der Energie steht. Das würde auch die Diskussion um Gaskraftwerke, Atomkraftwerke oder Erneuerbare Energien beschleuningen. Im übrigen beziehen wir vermutlich sowieso französischen Atomstrom.
Nun noch was anderes:
Es wiederspricht doch jedem gesunden Menschenverstand die Änderungen des Waffengesetzes nicht anzunehmen.
Schaffen sie doch endlich diese scheiss Armee ab und subventionieren sie die ÖV mit dem Geld besser. Dann wird aber die Schweizer Waffenindustrie leider kein Freund mehr der Politik sein.
Auch hat der Ständrat ein Gesetz wieder verworfen wonach es möglich geworden wäre eine allgemeine Gestzesänderung per Initiative zu lancieren.
Da habe einige Politiker vermutlich schon um ihren Job gefürchtet. Zurecht?
In Bern wurde während der Frühjahrssession wieder viel heisse Luft produziert und nahezu nichts erreicht. Stillstand in der Schweiz. Wie immer. Wir müssen uns nicht wundern wenn wir gegenüber den Chinesen ins Hintertreffen gelangen.
Herr Bundesrat. Ich habe sie jetzt für viel kritisiert. Auch für Sachen wofür sie eigentlich nichts dafür können. Aber es scheint mir die einzige Möglichkeit zu sein Kritik und Anregungen loszuwerden welche nachher mehr oder weniger die Personen erreichen die ich damit erreichen will.
Allerdings finde ich ihren Blog sehr gut. Vor allem dass sie die Kommentare lesen find ich sehr toll von ihnen. Wann werden ihre Kollegen in der Regierung ihren Blog lancieren? :)
Mit freundlichen Grüssen
Thomas Kallenberg
Ich frage mich in der letztten Zeit wirklich ob Themen wie Energiepolitik, Klimadebatte, Verkehrspolitik ein wenig "Verkehrt" angegangen werden.
Vorallem in den Themen Energiepolitik und Klimadebatte sprechen alle urplötzlich von unabweichlichen Facts, von zwingenden Massnahmen, Aktionitis pur.... die Katastrophe kommt wenn wir nicht sofort handeln....oder?
Seit in Paris ein paar Wissenschaftler den Satz legitimiert bekanen dass der Mensch nun schuld ist an Klimaveränderungen (war intelligente Leute schon vor 20 Jahren wussten) ist der Teufel los. Alle wollen nun verhindern was schon lang auf bestem Weg ist und sich nicht mehr stoppen lässt.
Und dann werden alle Wissenschafts-Stäber der Welt darauf losgelassen, was denn nun in 20-50-100 Jahren passieren wird... und was man tun könnte dass das unausweichliche nicht passieren wird.
Notabene die gleichen Stäbe die vor 20 Jahren vor einer neuen Eiszeit gewarnt haben....
Ich setze mich seit 20 Jahren mit Energie Klime und Erdgeschichte auseinander. In dem Zusammenhang war ich an eine Debatte in der UNI Bern letzte Woche geladen.
Es sprachen da ein paar schleue Leute. Was Sie aber sagten hatte ich nicht erwartet. Jede Aussage für sich war eigetnlich nicht zu bestreiten, jedoch die Fazitfolgen waren schlichtweg Betrug an der Sache an sich....
Das sprechen Energiewissenschaftler von Förderungskreisläufen und verheimlichen dass man schon länger daran ist im grossen Stil Methanhydrate abzubauen und für die Energieversorgung einzusetzen. Konservative Einschätzungen gehen 5x höhren Vorkommen aus als Erdöl im Boden liegt!!!!!!
Wenn dieses Methan genutzt wird werden wir und nochmals wünschen nur das gute alte CO2 Problem zu haben. Die Förderung der Felder wie auch die Hebung der mittleren Meerestemperaturen lassen Methan in grossen Mengen in die Atmosspähre entweichen (Methan ist ca 100x potenter als Treibhausgas als CO2) Diese Tatsache wurde einfach weggelassen..
Wie auch die Tatsache dass Verfahren zur Kohleverflüssigung gefunden wurden die sich aus okönimischer Sicht schon rechnen lassen. Unsere Nachbarn in Deutschland sind das voll am Werk... Wenn nun der Energiehunger nach dem Öl mit Kohle gedeckt wird dann gute Nacht....
So wurde auch die Problematik der Verteilnetztopoligie komplett ausgeblendet. Da redete man von Windkraftparks und Fotovoltaikanlagen im grossen Stil in Spanien und an der Ost/Nordsee die unseren Mehrbedarf an Strom nun decken sollten. Hat da einer überhaupt eine Ahnung mit welchen Übertragungskapazitäten das gehen sollte? Das geht dann nicht übers Telefonkabel der Swisscom :-)
Der ganze Beitrag war nur so übersät von Teilrichtigkeiten und Annahmen und wohl persöhnlichen Ansichten ...
Und genau auf diesem bauen Sie als Politiker die Entscheidungen auf!!! Es war das ziemlich viel Prominenz im Saal anwesen und hörte gespannt zu. Das Podiumsgespräch danach war ein Witz sondergleichen... Jeder am Podiumstisch hatte einen Wissensstand der eines normal fundierten Wissenschaftsanspruches spottete.. mal ein bisschen babeln wie man was bewegen könnte....
Angesichts der Referentenliste muss ich allerdings befürchten dass Ihr Wissenstand im Bundeshaus nicht viel besser aussieht...
Ich wäre also froh wenn Sie in Zukunft statt auf "Aktionitis" mehr auf "Realitis" machen und auch Leute zuziehen die nicht von der grünen Welle herangespült worden sind und den Durchblick nicht im grünen Urwald verloren haben....
war ein bisschen lang aber mal nötig zu sagen.
einen schönen Tag noch Xtra
Ich hoffe wirklich sehr, wir schaffen es bald, den im Auftrag der EU gegeben Gotthardtunnel bzw die Neat so bald wie möglich fertigzustellen. Dann kann der Verkehr so richtig durch die Schweiz rollen, auf den Strassen wie auf den Schienen. Herr Verkehrsminister, dann wird wohl bei der Eröffnung ganz Europa zugegen sein!
Ich bin auch der Meinung wie Hp. Müller, dass wir unsere Kommentare kürzer fassen und auf Wiederholungen verzichten sollten, weil sie sonst Herr Leuenberger aus Zeitmangel gar nicht mehr lesen wird.
Auch Fragen an Herrn Leuenberger, wie die von Stefan Müller, in dem er schon zum Voraus eine schriftliche Antwort erwartet, sollten wir unterlassen.
Dem Dank von Elisabeth Schlatter an Urs Wenzer möchte ich mich anschließen. Dieser Beitrag ist für mich, als ebenfalls Besitzer von einem schweren Audi Quattro und ohne Sparlampe zu Hause, als ob mir jemand einen Spiegel vor die Nase halten würde und er zwingt mich über mein Verhalten oder Fehlverhalten nachzudenken.
@Stefan Müller. Wenn sich für Sie der Aufwand und Ertrag als Städtischer Gemeinderat nicht lohnt und sie nicht mehr hinter der Aussage, Junge in die Politik stehen, dann wäre es wohl besser gewesen, ihre Partei hätte einen anderen auf die Wahl-Liste gesetzt. Wie z.B. einen Politiker Adrian Wüthrich, der hier als Jungpolitiker auch einen Kommentar geschrieben hat und der sich mit viel Herzblut für seine Partei einsetzt. http://www.adrianwuethrich.ch/ Was der SP heute fehlt, ist ein junger Parteipräsident als Zugpferd, der ein Format hätte, der so kämpferisch und so wortgewaltig wäre, wie die früheren Hubacher oder Bodenmann.
Freundliche Grüsse
Walter Röthlisberger
Grundsätzlich begrüsse auch ich Ihr Engagement mit uns Bürgerinnen und Bürgern per Blog zu kommunizieren. Bereits haben Sie derart viele Kommentare und gute Ratschläge erhalten, dass Sie wohl kaum mehr die Zeit haben werden, alles zu lesen. Vielleicht dachten Sie bereits: "Mein Gott, die Geister die ich rief, werde ich nicht wieder los!" Ich frage mich woher Sie sich neben Ihrem reichbefrachteten Arbeitspensum die nötige Zeit nehmen, all das zu lesen und darauf zu antworten? Vielleicht bleibt Ihnen während der oft allzu langen Sessionen im Bundehaus auf einem stillen und hoffentlich etwas wärmeren Örtchen als im Sessionssaal etwas Zeit dazu! Jedenfalls gratuliere ich Ihnen zu Ihrem Mut und hoffe, Sie geben nicht gleich wieder auf. Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Geduld, dem oft frostigen Wind im Bundeshaus standzuhalten.
Mit freundlichen Grüssen aus Basel
Martin Burckhardt
Ihr Blogg ist der erste im Netz, den ich je gelesen habe. Habe zwar schon viel von Bloggs gehört, aber nie recht gewusst, wie das funktioniert.
Ich habe mich sehr gefreut, von Ihnen zu lesen - es ist sehr sachlich, aber auch mit einem augenzwinkernden Humor - das gefällt mir!
Ich finds sehr schön, dass Sie sich dafür Zeit nehmen und ich bin sicher, dass es dem Schweizer Volk auch viel bedeutet, so direkt und nahe mit Ihnen kommunizieren zu können. Das ist ja nicht selbstverständlich für ein Mitglied der Landesregierung.
Ich mag ihre philosophische Art und hoffe, dass Sie weiterhin Bücher schreiben werden. Ich glaube, das macht Ihnen auch Freude.
Ich habe Sie übrigens einmal persönlich gesehen: Beim Bundesrats-Reisli auf den Säntis. Das ist zwar schon ein paar Jahre her und da waren auch der Herr Ogi und Frau Dreyfuss noch dabei, aber ich erinnere mich jedesmal daran, wenn ich auf dem Säntis bin.
Ich bin von Ihnen auch als Bundesrat beeindruckt, wie Sie auch schwierige Situationen meistern. Gerade in Ihrem ersten Präsidialjahr mussten Sie bei vielen Unglücken die richtigen Worte finden. Und das ist Ihnen auch geglückt.
Ich glaube, dass Sie auch ein guter Pfarrer geworden wären.
Von Ihrem Vater habe ich die Dogmatik über den Tod gelesen. Das war sehr eindrücklich und gut verständlich geschrieben. Schade, dass ich ihn nicht mehr am Theologischen Seminar erlebt habe.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Sonntag und freue mich auf weitere lebensfrohe Bloggs von Ihnen!
Mit herzlichem Gruss
Rahima U. Heuberger
Weg mit dieser Geldverschleudermaschine, und her mit einem günstigen ÖV, und fairen Stipendien!
Off-Topic zu erst:
Weshalb sollte die Schweiz das Waffengesetz ändern? Die Schweiz sei angeblich eines der Länder, in denen die Waffenbeschaffung am einfachsten und unkompliziertesten sei. Und trotzdem, wieviele Personen kennst du, die eine Schusswaffe zu hause haben (die Armeewaffe mal ausgelassen)? Ausserdem, wieviele Zwischenfälle gibt es? In der Schweiz leben über 6 Millionen Menschen und doch gibt es jährlich bloss ein paar (wenige) Zwischenfälle mit Schusswaffen.
In der USA ist das Gesetz strickt (bin nicht Experte, aber so schätze ich es mal ein) und was passiert dort? Ich fühle mich sicher auf den schweizer Strassen, auch in grösseren Städten wie Zürich oder Basel. In die USA zu reisen, nun, dafür bräuchte ich etwas mehr Überwindung.
Warum also etwas derart bewertes umstürzen? Vorallem: Gestraft werden die ehrlichen. Diejenigen, die ein Gewaltsdelikt ausführen wollen werden auch trotz Verschärfungen an ihre Waffen gelangen.
Energieloch etc. sind Ergebnisse aus statistischen Überlegungen. Ob sie wirklich eintretten, ist eine andere Frage. Allerdings erinnere ich gerne an die Black-Outs im Ausland in den vergangenen Jahren. Und es wür mich mega aaschiise, wenn ich am PC en Arbeit am schriibe wär unds ufzmal dunkel wird!!
Lukas Furrer
Rauf mit der MWST, genau! Aber nicht nur 11%: Die Restaurants sollten gesunde Menus gratis anbieten; auf 60%. Militär abschaffen und ausländische Organisationen für unsere Landesverteidigung einsetzen: 110%. Zu guter letzt sollen noch die IV und auch die Arbeitslosenkasse saniert werden: 150%. Ausserdem muss in jeder Gemeinde eine Luxus-Kinder-Krippe stehen: 200%
Was störts mich jetzt, wenn ich für mein hat 9.- zahle? Diese 6.- vermag ich doch noch! Ich mein, dafür gibts gratis Essen (also muss ich das Brot nicht mehr selber kaufen) und auch den öV kann ich dafür gratis benutzen.
Jetzt mal ganz im ernst:
Weshalb funktioniert die schweizer Wirtschaft, aber nicht diejene im Ausland?
In der EU ist eine solch hohe MWST Pflicht. Das Ergebnis ist daher auch klar: Der Wirtschaft gehts schlecht. Bei einer MWST von 20% (D) wird auf den wirklichen Preis noch einen viertel drauf geschlagen! Und dieser ganze Berg an Geld fehlt der Wirtschaft. Und so kann sie auch nicht wachsen.
Die MWST ist zwar die wichtigste Einnahme-Quelle für unseren Bund, doch diese zu erhöhen ist ... tötlich!
Und ich sage es auch hier nochmals:
K-E-R-N-K-R-A-F-T
Atomkraft ist zu schwach, als dass wir es zur Stromproduktion nutzen könnten.
(Und dabei ist es egal, ob jetzt jemand etwas gegen diese Technologie hat oder ob jemand ein Befürworter ist.)
ich finde es wirklich toll, dass hiermit auch mal die Öffentlichkeit Ihre Meinung ggn. den Politikern und dessen Entscheidungen äussern kann/darf. Und natürlich, dass es auch auf ein offenes Ohr stösst...
Ich bin auf dem Bau tätig, und finde viele Ideen was uns und den Verkehr betrifft einfach Witzlos.
Falls wir jede Baumaschine mit einem Partikelfilter ausrüsten müssen, so wird man viele Firmen in den Ruin schicken. Und dass das Volk hier nicht aufgeklärt wird, finde ich ebenso daneben.
Es wird oft von Feinstaub gesprochen, der aber LEIDER nicht über ein Partikelfilter gefiltert wird. Feinstaub besteht von 0 - 25µmm, Russpartikel aber 25µmm. Somit machen wir nichts anderes als Russ filtern, aber Erzählt wird was anderes. Ja sogar Autobahnen werden auf 80km/h reduziert. Viele meiner hier angesprochenen Zahlen sind im Internet nachzulesen. Peugeot hat anfänglich der Geburt des Partikelfilters einen Hergestellt, der ab 5µmm filtert, folglich mussten alle Autos nach wenigen 100km zurück in die Garage, weil sich eine Masse gebildet hat, welche den Durchfluss der Abgase nicht mehr gewährleistet hat. Somit kamen diese Autos kaum mehr vorwärts.
Ebenso schön finde ich die WUNDERSCHÖNE aussage von Frau Calmy-Rey, dass Bundesräte Hybrid Autos fahren sollen. Wenn man solch ein Amt bestreitet, sollte man sich seinen Ausserungen wohl bewusst sein. Das heisst, das ich mich vorher Informieren würde, bevor ich was in die Medien raushaue...Bitte lesen sie folgende Website aufmerksam durch, ebenso Frau Calmy-Rey, evtl. würde auch Sie Ihre Meinung ändern..
http://bumi.wordpress.com/2006/11/20/hummer-ist-umweltfreundlicher-als-ein-honda-hybrid-auto/
Kurz und bündig: Ein Hummer H3 kostet weniger als ein Hybrid Auto.
Wünsche einen schönen Abend.
B.Zelka
"Energielieferant Pfähle
Bei «weichen» Baugrundverhältnissen muss die Gebäudelast in vielen Fällen von Pfählen getragen werden. Mit relativ einfachen Mitteln lassen sich diese Pfähle als Energiepfähle ausrüsten.
Als Wärmetauscher werden in der Regel flexible Kunststoffrohre verwendet. Bei Fertig- und Ortbetonpfählen werden diese noch vor dem Versetzen des Pfahles an der Armierung befestigt und in Beton eingegossen. Bei Schleuderbetonpfählen hingegen werden erst nachträglich U-Rohrschlaufen in den Hohlraum des Pfahles eingeführt und die Zwischenräume mit einem gut wärmeleitfähigen Stütz- oder Füllmaterial aufgefüllt. Grundsätzlich können alle erdberührten Betonteile zur Energiegewinnung genutzt werden, also auch Schlitz- und Stützwände.
Bei all diesen Fundationsarten wird das Rohrsystem über einen Wasserkreislauf an das Heiz- respektive Kühlsystem des Gebäudes angeschlossen. Dadurch wird das Erdreich unterhalb des Gebäudes im Winter als natürlicher Wärmelieferant genutzt. Im Sommer sind solche Systeme zudem für Prozesskühlung und sanfte Klimatisierung einsetzbar. In diesem Fall wird Wärme aus dem Bauobjekt in das Erdreich abgeführt und für eine Winternutzung gespeichert.
Die energetische Belastung von gerammten Energiepfählen mit einem Durchmesser von 40 cm liegt je nach Pfahlabständen und Grundwasserverhältnissen bei 30 W bis 50 W Wärme- beziehungsweise Kälteleistung und 40 kWh bis 90 kWh Energie pro Meter aktiver Energiepfahllänge und Jahr. Bei wenig belastetem Erdreich stehen kurzzeitig auch höhere Leistungen zur Verfügung. In der Regel werden in der Schweiz Pfähle bis in Tiefen von 25 m bis 30 m versetzt. Der ideale Pfahlabstand liegt bei 4 m bis 6 m. Bei kleineren Abständen werden gegenseitige Beeinflussungen spürbar.
Bezüglich Energiekosten besonders günstig ist der Kühlbetrieb und dessen Kombination mit der Heizung. Der Betrieb ist nach sorgfältiger Planung und Ausführung praktisch wartungsfrei. Diese Vorzüge überzeugten auch die Bauherrschaft der Flughafenerweiterung in Kloten (Projekt Dock Midfield – Airport 2000). Die aufgrund schlechter Baugrundverhältnisse bereits nötigen Fundationspfähle werden als Energiepfähle ausgerüstet."
Sollten nicht Bestrebungen laufen möglichst alle neuen Pfähle so auszurüsten
Und dann heisst es immer, die wirtschaft wird es schon regeln.... SVP??
Grüsse und schönen start in die Woche
Matthias Stübi
Manchmal müssen die „Leuen“ wirklich gegen „Berge" von Ausreden kämpfen, damit das Klima (das politische und das luftige) wieder echli erträglicher wird. Toll, Ihr Engagement! Am schönsten sind ja die Argumente, es nütze nichts, die Schweizer Luft zu verbessern, da ja ringsum… usw. Die gleichen Ausreden haben Befürworter der Waffenausfuhr: „Wenn wir’s nicht tun, dann machen es andere.“ Also verdienen wir lieber mit, auch wenn’s nicht so ethisch ist. Antworten kann man auch Frau Doris Thomi auf ihre „klitzekleine Frage“ zum Leben in einer Agglo ohne ÖV. Es gibt bereits diverse Autos, die nicht nur 20% weniger CO2 (neuer EU-Vorschlag) oder 30% (völlig unrealistisch, diese Spinner-Grünen!) sondern sogar 75% weniger CO2 ausstossen (mit Ethanol, das ist kein Mundwasser, sondern ein Treibstoff) oder gar kein CO2 (mit Kompogas)! Ich fahre seit einiger Zeit einen Ford Focus flexifuel (kann mit E85 oder mit Benzin fahren) der nur 660 Fr. mehr kostet als die reine Benzinversion. Und Sie merken sonst nichts, ausser dass der Liter E85 jetzt noch Fr. 1.38 kostet (Benzin 1.60) und bald (nach den kürzlichen Parlamentsbeschlüssen) noch deutlich weniger, weil steuerfrei. Ethanol wird in der Schweiz aus Holzabfällen hergestellt. Also nachhaltig. Es ist reiner Alkohol. In Brasilien wird seit 30 Jahren damit gefahren, unabhängig von den Erdölmultis. Und: Sie bleiben beim Fahren trotzdem nüchtern. Na, dann Prost auf ihr nächstes Auto! Auto-Umweltliste 2007: Siehe www.vcs-ate.ch.
Wenn ich solche Sprüche schon höre...; Autoverzicht,umsteigen auf den ÖV.....
Schon mal an uns Landeier gedacht?Wie soll meine Frau morgens um halb sechs zur Arbeit im Nachbardorf (10Min. Fahrt m.Auto),wenn`s noch nicht mal ÖV gibt! Im Sommer kein Problem,da nimmt sie das Fahrrad, aber im Winter?
Zürich ist nicht der Nabel der Schweiz.
Was die Abschaffung der Armee betrifft: Verrückt geworden,oder was??
Ich weiss nicht,welche Substanzen Sie zu sich nehmen,aber Sie sollten auf jeden Fall die Menge verringern.Wir leben (noch) nicht im biblischen Friedensjahrtausend,
noch nie waren die Zeiten so unsicher, wie jetzt.
Ich bin mit dem Ist-Zustand ebensowenig zufrieden,wie Sie. Nur...; meinen Lösungsvorschlag habe ich bereits vorgebracht:
"Wenn wir, um unseren Planeten zu retten und den Treibhauseffekt umzukehren,künftig auf alle fossilen Brennstoffe und petrochemischen Produkte ebenso verzichten wollen wie auf die Abholzung unserer Wälder zur Gewinnung von Papier und landwirtschaftlichen Nutzflächen,gibt es nur eine Pflanze,die in der Lage wäre,als Ersatz zur Produktion von Papier, Textilien,Nahrungsmitteln und weiteren ca.
50`000 Produkten, von Gesichtskosmetik über Farben und Lacke bis zum Treibstoff, zu dienen."
Ich weiss nicht,was Sie studieren, aber Sie sollten sich echt mal Bröcker`s Bestseller zu Gemüte führen.
http://www.broeckers.com/hanfbuch.htm
und wer`s nicht glaubt: Schon Henry Ford erschuf ein Auto, das fast gänzlich auf diesem nachwachsenden (!!) Rohstoff basiert:
http://www.youtube.com/watch?v=bxlj6fgQ-ZU&mode=related&search=
Ich habe soeben den Blog-Beitrag von Thomas Kallenberg gelesen und muss ihm in vielen Punkten leider zustimmen.
Es scheint auch mir, dass im Parlament soviel Scheinpolitik betrieben wird, deren Schein wiederum von so geringer Qualität ist, dass selbst ich hindurchsehen kann. Einige Beispiele:
Ablehnung des Minergie-Standards:
Es ging doch ÜBERHAUPT nicht darum, dass die Vermieter geschützt oder eine Übergangszeit geschaffen würde. Nein. Es geht nur darum, dass die Vermieter keine Investitionen tätigen müssen. „Alle anderen, nur nicht ich.“ Und wer sitzt im Parlament und entscheidet – die Vermieter oder die Mieter?
Die Ordonanzwaffe bleibt weiterhin zu Hause:
Begründung: Tradition und Staatssicherheit gegenüber Terroristischen Aktivitäten. Hallo? Ist da jemand zu Hause? Für wie blöd halten die Parlamentarier und Parlamentarier das Volk eigentlich? Wer bereits ein Geschichtsbuch gelesen hat, derjenige oder diejenige weiss, dass solche Lügen schon zu Revolutionen geführt haben. Ich wäre da also ein wenige vorsichtiger, welche Art Käse das Parlament dem Volk da „auftischt“.
Subventionenserhöhung der Milchbauern:
Begründung: Stärkung der Kleinbauern. Es ging doch der SVP vor allem darum, die Stammwählerschaft bei der Stange zu halten für die kommenden Herbstwahlen. Weshalb sonst sollte eine Partei, die sonst lauthals immerzu von sparen redet knapp eine Milliarde aus der Bundeskasse entwenden und unters Zielvolk streuen?
Immer und immer wieder lese ich: „Weshalb muss immer die Schweiz vorangehen?“ oder „was wir tun bringt ja eh nichts?“. Es ist doch so verdammt bequem eine Ausrede zu haben, nichts zu tun. Übrigens sind wir Weltweit nicht an der Spitze, etwas gegen den Treibhauseffekt zu unternehmen. NEIN. Wir sind am Schwanz der Bewegung. Alle europäischen Länder haben sich in der vergangenen Klimasession darauf geeinigt 20% ihrer Emission bis 2020 abzubauen. China investiert Milliarden in die Forschung und den Ausbau erneuerbarer Energien. Selbst die USA machen Dampf mit ihrem Bioethanolmais. Und wir? Wir depattieren noch immer, ob es nun WIRTSCHATFLICH sei und, ob unser heiliger WIRTSCHAFTSSTANDORT Schweiz auch ja keine Delle erhält. Selbst in Afrika verwenden die Leute Solarspiegel, um zu kochen und damit den Wald zu schonen. Und wir? Wir produzieren Atomaren Abfall für die kommenden 10000 Generationen, um damit zu 2/3 die Schweiz zu befeuchten und zu 1/3 Strom für unsere elektrischen Küchengeräte oder Herdplatten zu produzieren. Nochmals meine Frage: „Hallo? Ist da jemand zu Hause?“
Ich will zugeben, dass ich mich bisher nicht in der Politik angagiert habe. Aber mir platzt langsam aber sicher der Kragen. Die Grossverdiener sitzen auf ihren bequemen Parlamentssitzen in guter Gesellschaft mit Hans Hoffmann, Rolf Büttiker und Phillip Stählin, um nur einige von der ENERGIELOBBY zu nennen und schauen seeeehr vorsichtig, dass sich am momentanen System ja nichts ändert. Denn sonst währen Sie ja Ihre Posten los.
Deshalb: „Leute, wacht auf.“ Wir werden über den Tisch gezogen. Die bürgerlichen Parteien vertreten nicht unsere Bedürfnisse und gegen die Klimaproblematik machen sie nur Alibipolitik. Wenn diese Leute (konkret SVP und FDP) von einer starken Wirtschaft sprechen, dann meinen Sie vor allem ihre eigene kleine Wirtschaft – nicht aber die Volkswirtschaft auf lange Sicht hinaus. Im kommenden Herbst sind Wahlen. Angagiert Euch oder wollt Ihr weiterhin Parlamentarier, die bei anderen Kollegen auf den Abstimmungsknopf drücken (Blocher) oder die illegale Einwaderer beschäftigen und dann gegen die Ausländer ins Feld ziehen (Blocher, EMS-Chemie). Oder vielleicht solche die Euch das blaue vom Himmer versprechen, dann aber vor allem die eigenen Taschen füllen, die Bildung abbauen und eine allgemeine Amerikanisierung und einen Staatsminimalismus herbeiführen wollen (SVP)?
Wie schon gesagt: auf diese Weise haben Revolutionen angefangen.
Und nun, da ich nach vielen Seite getreten habe, noch ein Lob: zum Glück sind nicht alle so, Herr Leuenberger. Bitte Kämpfen Sie weiterhin für unsere Zukunft und diejeniger der ganzen Welt, denn die anderen tun’s nicht.
Mit freundlichen Grüssen
Thomas Urseler
@onlyone: Vielleicht überlegt sich Ihre Frau mal, ob sie wirklich ins nächste Dorf arbeiten gehen muss – und das noch mit dem Auto?! Früher gings ja auch ohne.
@Armand Pirovino: Meine volle Zustimmung
@Stübi Matthias: sehr interessant. Wirklich. Danke für Ihren Beitrag
@Stefan: Muss sagen, ich habe bereits mehrere Ihrer Besserwisser-Beiträge gelesen. Die Nerven. Sie kommen dauernd mit Halbwahrheiten hervor, wie z.B.: „Die Mehrwertsteuer fehle der Wirtschaft.“ Das hört sich sehr stark nach einer SVP-Parole an. Tatsache ist doch, dass die MwSt in vollem Umfang im Land zu Gute kommt in Form von: Strassen, ÖV, Bildungswesen, Regierung, Ihrer achsolieben Landesverteidigung usw. Und noch was zur Flinte: in der Schweiz sterben mehr Menschen durch Ordonanzwaffen als durch Terroranschläge, Autounfälle und Flugzeugabstürze. Und noch was zum funktionierten der schweizer Wirschaft: die funktionert auch deswegen so gut, weil wir von der EU ENORM profitieren (Steuerinsel, Bankengeheimnis usw...).
Atomenergie heisst so, weil dabei Atome gespalten werden. Bei konventionellen Kraftwerken werden keine Atome gespalten sondern lediglich teilionisiert.
In einem Atomreaktor spalten wir Uranatome in zwei oder mehrere leichtere Atome. Dass dabei der Atomkern gespalten wird, ist schon richtig, aber damit eben auch das ganze Atom. In chemischen Kraftwerken ist dies nicht der Fall, die Anzahl der Atome ändert sich nicht. In Atomkraftwerken erhöht sich die Anzahl der Atome ständig – es werden neue Atome hergestellt.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Wenzer
Da man ja bezahlt hat, gibt es auch kein schlechtes Gewissen.
@ Kallenberg und die anderen Waffengegner: Schon mal überlegt was ihr in den paar Minuten macht bis die Polizei da ist ? Hinter dem Sofa verstecken ?
Ihr müsst nicht, aber lasst anderen die Möglichkeit zur Selbstverteidigung !
Freundliche Grüsse
Phillip
PS: Vielleicht tröstet es Sie, bei uns zieht es auch durch die Baustelle.
Es ist so einfach gesagt, dass wir wenig Straftaten haben mit der (Armee)waffe. Aber jede/jeder Tote welche durch eine (Armee)waffe stirbt, ist eine/r zuviel. Es ist doch völlig unnötig, dass die Armeeangehörigen eine Waffe daheim haben. Wann soll denn diese eingesetzt werden. Glaubst Du immer noch an die Invasion? Und wer soll uns angreifen?? Die Terroristen? Nicht einmal in den USA wird die Armee gegen den Terrorismus eingesetzt. Also, alle Waffen ab ins Zeughaus.
Wie sieht die Umweltverträglichkeit, co2, bei "Feuerwerk" aus?
http://www.polisblog.info/
In der USA ist das Gesetz strickt (bin nicht Experte, aber so schätze ich es mal ein) und was passiert dort? Ich fühle mich sicher auf den schweizer Strassen..
Tja lieber Stephan, damit disqualifizierst du dich leider selbst.
Gruss
Erst mal toll was Sie wagen und sich die Zeit nehmen die vielen Kommentare zu lesen.
Nun zur Frage an Sie, habe gelesen, dass es eine Kernmühle gäbe, für die Beseitigung der radioaktiven Abfälle zu lesen im Link:
http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/leben/wissen/588167.html
dann das CERN in Genf im weitern das ITER in Cadarache das mit Milliarden Euro Beiträgen gebaut wird. Soll das unser Kernkraftwerke Abfall Problem einmal lösen?
http://www.pmimage.ch/cern.htm
http://www.learn-line.nrw.de/angebote/agenda21/lexikon/ITER.htm
Im weitern Energie Sparen, es gibt heute sicher verschiede Möglichkeiten, doch wie zuverlässig und wie teuer darf es werden. Welche Kompromisse werden gemacht, im Moment ja Aktuell, die Staumauer Grimsel. Lieber verstrahlt oder die Moorlandschaft?
Naturschutz hat sicher auch ihren Platz, doch was wollen wir? Verzichten auf unsern Wohlstand, wohl kaum.
Warum werden nicht unsere Eigenen Möglichkeiten mehr genützt zum Beispiel das HVDC Light von ABB. Stromersparnis bis 8% Link dazu:
http://www.abb.ch/
Bei den Autos gibt es seit kurzem das XADO das den CO2 Ausstoß vermindert bis zu unglaublichen 80% je nach Verschleiß Grad. Das nur mal zur Information. Zudem ist es nicht mal teuer. Link dazu:
http://www.xado.ch/shop_content.php?coID=10
Danke für Ihr Interesse beim Lesen Hermann
http://www.homepage.bluewin.ch/mittwoch
Seit Jahren pendle ich zu meinem Arbeitsplatz und dabei habe ich festgestellt, dass trotz Ausbau des Fahrplanes die Züge immer voller sind. Wieviel Energie brauchen wir, um die Leute zu "verschieben"!!! Weshalb werden die Ballungszentren immer weiter ausgebaut und Verkehrschaos "produziert", wenn man Arbeitsplätze auch regionalisieren könnte. Kürzere Arbeitswege, mehr lebensqualität, weniger Staus, weniger Energieverbrauch!!! Weshalb wird darüber nie diskutiert?
mit freundlichen Grüssen
Hampi Compostella
Die EU will den Anteil an "Erneuerbaren Energien" bis im Jahr 2020 auf 20% erhöhen.
Die EU will den Anteil an "Erneuerbaren Energien" (Sonne, Wind, Wasser und Biomasse) bis im Jahr 2020 auf 20% erhöhen. Profitieren werden davon Länder, die bereits heute über wichtige Industrien in diesem Bereich verfügen. Dänemark, Spanien und vor allem Deutschland werden die Gewinner sein. In Deutschland werden bereits heute ca. 32 Milliarden umgesetzt, und ca. 214'000 Mitarbeiter beschäftigt. Bis im 2010 dürfte der Jahresumsatz bereits auf 45 Milliarden Euro anwachsen, und jährlich werden ca. 15000 neue Arbeitsplätze geschaffen.
Weltweit beträgt das jährliche Marktvolumen heute 60 Milliarden Euro. Bis im Jahr 2020 wird es voraussichtlich auf 400 Milliarden Euro/Jahr wachsen. Profitieren werden dabei auch die USA, welche ebenfalls bereits über eine starke Industrie im Bereich "Erneuerbare Energien" verfügen, sowie teilweise Asien, wo ein besonders schnelles Wachstum der "Erneuerbaren Energien" und damit auch deren Industrie vorausgesagt werden.
Die Schweiz verfügt lediglich über ein paar kleine Nieschenplayer. Diese wachsen zwar ebenfalls überdurchschnittlich, und teilweise bis zu 50% pro Jahr, jedoch nur dank enormem Exportanteil. Der lokale Markt ist klein, und dürfte trotz der neuen Fördermassnahmen (CO2-Abgabe, Klimarappen, etc) bei weitem nicht im selben Massstab wachsen, wie das europäische Ausland.
Von der Homepage: www.investinnature.ch
In diesem Bereich schläft die Politik, und die Atomlobby verhindert, was sie verhindern kann.
Dabei könnte die Schweiz auch am Boom teilhaben, durch entsprechende Förderung unserer Industrie!!!!!
Hr. Bundesrat - was meinen Sie dazu?
Freundliche Grüsse
M. Schöpfer
http://der-verwerter.ch/theiascellist
ich muss leider sagen, dass deine Überlegung reichlich naiv ist, denn nicht die Armeewaffen sind bekanntlich Schuld an der Tat. Diesem Mittel zum Zweck den schwarzen Peter zuzuschieben ist typische Symptombekämpfung, welche bekanntermassen nur bedingt etwas bringt. Wenn wir das Problem tatsächlich beseitigen wollen, was naturgemäss nicht möglich ist, dann müssten wir auch die Ursache erst erkennen und dann behandeln. Das hiesse in der Psyche des Menschen rumzuwühlen; und zu was das führt, sei dahingestellt.
Denn man merke: Wer einen (Selbst-)Mord vollziehen will, wird die Waffe erhalten. Ob das jetzt eine Armeewaffe oder eine (il)legal erstandene ist, spielt für die Tat an sich überhaupt keine Rolle.
Grüsse
gnomon
Bei der Sanierung einer Liegenschaft dürfen Investitionen, die zu einer Wertsteigerung führen, auf die Mieten überwälzt werden. Welche Investitionen nun als werterhaltend und welche als wertvermehrend zu berechnen sind, kann bei grösseren Vorhaben komplex werden. Das ist den Gerichten zu aufwändig, sodass sie bei der Totalsanierung einer Liegenschaft der Eigentümerin in den allermeisten Fällen einen Mehrwert von 50-60% der Sanierungskosten zusprechen. Der Nachweis, dass es sich tatsächlich um eine Totalsanierung handelt, ist in der Regel dann vollbracht, wenn neben dem Ersatz von Sanitäranlagen und Küche auch eine Renovation der Fassaden durchgeführt wurde. Dafür reicht etwas Farbe. Wer nicht blöd ist, schmiert also etwas neue Farbe an die Aussenwände und kann damit die Hälfte der Gesamtkosten auf die Mieter abwälzen, ohne dass diese eine Steigerung der Wohnqualität erleben. Energetische Massnahmen, wie eine verbesserte Isolation und neue Fenster, die der Mieterschaft tiefere Nebenkosten und einen höheren Wohnkomfort bringen würden, liegen damit ausserhalb der ökonomischen Interessen der Eigentümer.
Die Lösung wäre simpel: die Gerichte anerkennen nur noch eine Renovation als Totalsanierung, wenn damit die Energieeffizienz der Liegenschaft verbessert wird. Alles weitere würde ohne Regulierung der Politik folgen. Die Möchte-Gern-Ökonomen unter den Liberalen könnten sich freuen, würden sie nicht am Sonntag (in der Arena) Wasser predigen und unter der Woche (im Bundeshaus) Wein trinken.
Ich habe soeben in 20-Minuten den Artikel "Mehr Kinderkrippen statt Steuergeschenke" gelesen. ich bin darüber schon erstaund wie unsozial die SP politisiert. Die SP geht davon aus, dass in einer mittelstands Familie (2Erw+2Kinder) beide Elterteile arbeiten sollen. Wir haben uns entschlossen, dass wir die Erziehung unserer Kinder nicht dem Staat überlassen und deshalb zwecks Kinderbetreung das kleiner Einkommen aufgegeben. Desahalb sind wir angewiesen, dass wir durch die Steuern entlastet werden. Ach bei den Krankenkassenprämien muss es in Zukunft unbedingt eine Senkung geben. Sonst wird die Zahl der Personen welche die Kasse nicht mehr bezahlen können massiv steigen. Meine Familie würde ebenfalls dazu gehören. Ich bitte Sie also höflichst, dass Sie sich auch für traditionelle Familien einsetzen.
Mit freundlichem Gruss
Roger Kipfer
(Aber vielleicht verbindet uns auch bloss das Berner Gemütmorchelsein und haben wir wieder mal nichts kapiert von dem, was uns links und rechts um die Ohren fliegt in dieser schnelllebigen Welt...)
:-)
Gruss an alle hier!
Ourse
(P.S.: Muss das Feld mit der Mailaddi immer ausfüllt werden, auch wenn man die Mailaddi nicht veröffentlich haben will?)
http://www.xobox.de/_lumin_
So wie es heute ist, dass jeder seine Dienstwaffe inkl. Munition mit nach Hause nehmen muss, passt aus meiner Sicht einfach nicht mehr in die heutige Zeit!
Und wenn Sie ängstlich sind und glauben, Sie bräuchten eine Waffe um sich nötigenfalls in Ihrem Wohnraum verteidigen zu können, dann sollte man Ihnen jegliche Art von Schusswaffe unverzüglich wegnehmen. Sonst besteht für Ihre gesamte Nachbarschaft die Gefahr, eines Tages friedlich beim Bloggen oder beim Zeitungslesen etc. durch die Trennwand der von Ihnen nebenan liegenden Wohnung oder durch ein Fenster als weit entfernter Nachbar von Ihnen ungewollt erschossen zu werden. Auf Ihre Frage was ich bei einem Überfall tun würde, kann ich Ihnen ganz einfach sagen, die Zeit meine Waffe aus dem Schrank zu holen, diese auch noch zu munitionieren um mich danach mit dieser verteidigen zu können würde mir ohnehin nicht ausreichen um meinen Nachbar damit zu erschießen ;-)
Mit freundlichen Grüssen
Walter Röthlisberger
Alle reden vom Energiesparen, die wenigsten tun das, ich selber am wenigsten. Jedoch mit der Ausnahme, dass ich und meine Familie noch nie in einem Flugzeug gesessen sind und dass wir mit unserem Auto keine 5‘000 Km pro Jahr fahren. Und dort wo ich sparen möchte, habe ich keine Möglichkeit dies zu tun. Ein Beispiel: Obschon ich an meinem Briefkasten einen Kleber mit der Bitte „Bitte keine Werbung“ angebracht habe, erhalte ich Massenweise Recklame. Selbst in meiner Regionalzeitung sowie auch im Beobachter liegt von mir unerwünschte Recklame bei. Ich finde, wenn Zeitungen mit Steuergelder für den Transport subensioniert werden, dann sollten diese keine Beilagen mit Werbematerial verteilen dürfen. So einen Unsinn von Energieverschleuderung unserer Wirtschaft sollte man gesetzlich verbieten können und nicht dafür belohnen. Und wenn ich schon mal Luft ablasse, dann ärgere ich mich auch noch oft darüber, dass jedes Jahr mehr Werbematerial an mich persönlich adressiert in meinem Briefkasten liegt. Auch telefonisch werde ich mit Werbung belästigt, obschon ich im Telefonbuch eingetragen habe, dass ich keine Werbung will. Ich bin mir bewusst, dass nicht Sie dafür verantwortlich sind, aber da Sie die nähe zum Volk suchen, finde ich, wir BloggerInnen dürfen Ihnen schreiben wo uns der Schuh drückt.
Mit freundlichen Grüssen
Walter Röthlisberger
Nachstehenden Text habe ich kürzlich einem Freund als Antwort zukommen lassen der mir den Bericht "Klimaerwärmung und die Schweiz 2050" zukommen liess. Er fand es wäre was für Blog.......
Vielen Dank für den Bericht. Ich habe mich schon länger gefragt wie wohl die Entscheidungsgrundlagen für unsere Politiker aussehen. Nun weiss ich es! Die "Swiss Academy of Sciences" und "OcCC" halten, wohl zu recht, sehr wenig vom naturwissenschaftlichen Verständnis eines Durchschnittspolitikers. Dies entschuldigt aber in keiner Weise den undifferenzierten "Mainstraem Approach" des vorliegenden Papiers. Als Bundesrat würde ich dieses monokausale, eindirektionale Extrapolationsgelabber beleidigt zurückweisen mit dem Hinweis auf Wikipedia wo unter dem Suchwort "globale Erwärmung" viel bessere Information zu finden ist. Auch der Link http://de.wikipedia.org/wiki/Kontroverse_um_die_globale_Erw%C3%A4rmung . Nachdem sich Klimatologen noch darüber streiten ob es bisher drei oder bis zu zehn weltweite Eiszeiten gegeben hat, zweifle ich nicht daran, dass es seit der letzten Eiszeit wärmer geworden ist. Dafür brauche ich kein OcCC.
Bevor ich als Bundesrat Leuenberger mich nun für eine CO2-Abgabe u.s.w. stark machte, wüsste ich gerne welche SUV's für die vergangenen 3-10 Klimaerwärmungen verantwortlich waren. Vielleicht wäre es auch sinnvoller die zur Verfügung stehenden Mittel gänzlich für adaptive Massnahmen zu verwenden, schliesslich stehen wir vor einer Phase der massiv erhöhten solar Protuberanzen was die Erwärmung bereits in den nächsten 15 Jahren drastisch beschleunigen könnte. Hochwasserstiefel im jedem Haus helfen dann mehr als alle Ordonanzwaffen Zuhause. In Egerkingen sollte dann anstelle einer Skihalle eine Nautikhalle erstellt werden. Ganz schlimm wäre es auch wenn die Klimaerwärmung, wie der aktuelle Schneefall am Frühlingsanfang hindeutet, bereits einer Klimaerkältung weicht. Dann könnte immerhin darauf hingewiesen werden, dass die verbesserte Isolation von Häusern sowohl vor Kälte als auch vor Hitze schützt. Ein Glück, dass für die Prognosen des Weltklimas (per Definition ein chaotisches System) die Wissenschaft verantwortlich ist und nicht einzene Wissenschafter oder gar einzelne Politiker.
P.S. wie gesagt das war an einen Freund gerichtet der meine (humoristische) Art versteht. Ist für Sie und Ihre Mitarbeiter vielleicht trotzdem interessant was der "Souverän" so denkt.
Mit freundlichen kommunikativen Grüssen
Franz-Xaver Spörri
An und für sich bin ich ja sehr für Klimaschutz, nur frag ich mich was die kleine Schweiz für einen Aufruhr macht. Sehen Sie sich doch in den grossen Industrienationen mal um, da ist die Schweiz doch ein Niemand oder gibt es vielleicht einen Vorhang oder eine Siechrheitsschranke, welche speziell die Schweiz vor Umwelteinflüssen retten kann?
Umweltschutz in Ehren aber alles im normalen Rahmen halt. Verfolge oft die Arenen im SFDRS. Oft frage ich mich, was da alles in der Politik kreucht und fleucht....
Freundliche Grüsse Fredy
Manchmal haben wir den Eindruck im Welschland Sie sind ein "CO2 nut" allmählich geworden: Energie sparen, Auto und Flugzeugreisen vermeiden, Heizung immer ganz niedrig behalten, weniger Fett essen, auf das Rauchen verzichten, Hunde an der Leine schön halten, auf den Bürgerstein nicht spucken usw.
Von diesem Anstreben fur die "Reinheit" hat man schon in der Geschichte gehört.
Dieses Eco-Benehmen sieht ähnlich aus wie eine kollektive Zwangsneurose. Mchen Sie wirklich mit oder tun Sie nur als ob :-)?
Natürlich muss ein Politiker und ein Mitglied einer Partei seine Eco-Kundschaft ein bisschen vor der Bundeswahl verführen.
Bevor Sie diese konstante Schwäche für ekologish-pantheistische Anhänger gezeigt haben, pflegte ich immer 100 % fur die SP zu wählen.
Jetzt nicht mehr so.Deswegen.
Sind Ihre Ratgeber wirklich kompetent oder Mitglieder einer okkulten Sekte ?
Sie benehmen sich als ob es so wäre.
Haben Sie noch nicht von diesem Dokumentarfilm gehört:
http://video.google.com/videoplay?docid=-4520665474899458831
Das wurde am 8. März 2007 von Channel Four (BBC) mit grossem Erfolg übertragen.
Die sogennante "klimatishe Erheizung" ist die grösste Lüge die eine Propaganda je erzeugt hat. Je grösser die Lüge desto wirksamer...sagte Goebbels. Ich fürchte seine Behauptung ward korrekt.
Hoffentlich können Sie den Text dieses 90 Minutenlange Video auf Deutsch ürbersetzen lassen um "audiatur et altera pars".
Errinern Sie sich noch and die "bösen saure Regen" vor 25 Jahren ? Von dieser altmodischen Drohung spricht heute niemand mehr. Haben solche Regen überhaupt existiert ?
Ich muss zugeben dass eine Bevölkerung die in ewiger Angst lebt, ist leichter zu manipulieren und verwalten.
Wäre sehr interessiert Ihre Meinung zu kennen nachdem Sie "The Great Global Warmin Swindle" gesehen und beurteilt haben.
Danke im voraus.
Mit bestem Gruss
Peter Lorne /Genf
http://glaukothyr@blueblog.ch
Leider hat sich die nationale wie die internationale Politik sehr viel Zeit gelassen, sich dazu - und teilweise immer noch widerstrebend - zu bequemen, die Ressourcenfragen, von denen die Energie ja nur ein Teilaspekt ist, über haupt als sich stellende Fragen zu akzeptieren. Solche Fragebn stehen natürlich als Hindernisse für ehrgeizige Projekte quer in Traumlandschaften von nach geschichtlicher und/oder wirtschaftlicher Grösse und Ruhm Strebenden.
Die Energie ist der technologische Schlüssel für die Erschliessung und Ausschöpfung aller übrigen materiellen und auch der immateriellen Ressourcen (wie Wissen, Vertrauen, Zuversicht, Arbeitswille) und daher ein Machtfaktor aller ersten Ranges, und zwar verhältnismässig in 'kleinen' Zusammenhängen wie etwa dem Wettbewerb des lokalen Gewerbes nicht weniger ausgeprägt als auf der Ebene global gigantischer Projekte und Visionen. Entsprechend angstbesetzt ist das Thema uneingestandenermassen.
Es wird in dieser Umverteilung der Macht und in der Neuerung der Mittel, sich durchzusetzen und sich Überlegenheit über Andere zu sichern, Gewinner und Verlierer geben. Diejenigen, denen es um Machtziele geht, sind nicht an einer ökonomisch, ökologisch und technisch optimierten Lösung interessiert, sondern eben an einer, die möglichst viele Unterlegene und Abhängige unter ihre faktische Vorherrschaft (die sie nett als 'Wettbewerbsvorteile' bezeichnen) zwingt. Sie unternehmen Alles, die Diskussion um die Ressourcen- und Energiefragen unter die Bedingungen ihrer Zielsetzungen zu zwingen. Ob Demokratie sich weiter entwickeln kann, hängt wesentlich davon ab, ob es gelingt, in den Auseinandersetzungen über Ressourcen die versteckten Machtansprüche hinter plausiblen Argumenten zu erkennen und den sanften aber deutlichen Drohungen gegnüber die angemessene Kaltblütigkeit zu bewahren.
http://www.klangart.ch
@Peter Lorne
Martin Durkin ist der Produzent dieses Films und es scheint mir mehr als wichtich, den Hintergrund dieses Mannes zu beleuchten. Heir einige Links dazu:
http://en.wikipedia.org/wiki/Martin_Durkin_%28television_director%29
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24785/1.html
http://www.guardian.co.uk/Columnists/Column/0,,184160,00.html
Der Kürze wegen poste ich keine Zitate aus den Links. Die Quintessenz:
Einen Mann, der Genetik-Monopol Patente verteidigt, Umweltschützer für asozial hält, sich aktiv für ein Recht auf Holocaust-Leugnung einsetzt und auch Ideen vertritt, das sich die Natur dem Fortschritt unterzuordnen habe und man halt Opfer kompromisslos hinnehmen muss.... und wenn was passiert, dann ist das halt "nicht unsere Schuld..."
Ich nehm auch nicht alles kritiklos hin und bin nicht wirklich der "Pro-Umwelt" Hysterie verfallen.... aber ich halte Werke, die von SOLCHEN Leuten gemacht werden, nicht gerade für geeignet.
Mensch sollte immer hinter beide Vorhänge schauen ;) .
Lieber Gruss
Für mich ist es erschreckend wie die Diskussion über die Energie- und Klimapolitik gefüht wird. Der Grundsatz der Diskussion ist komplett falsch. Bevor wir darüber debattieren was für Kraftwerke wir in naher Zukunft brauchen werden, müssen wir sofort Massnahmen ergreifen wie wir Energie sparen könnnen.
Es ist ein riesiges Potenzial vorhanden. Zum Beispiel ab sofort nur noch Sparlampen auf dem Markt zulassen, unnötige, nächtliche Schaufensterbeleuchtungen ausschalten oder die Leute dazu animieren ihre Standby-Geräte auszuschalten, und, und, und. Es gibt noch viele solche Dinge die sofort umzusetzen sind. Tun Sie es, Wahljahr hin oder her. Unsere Kinder werden es Ihnen danken.
Freundliche Grüsse
Markus P.
Das Problem mit der SVP ist, dass sie repektlos politisiert; nicht ihre Meinung, nicht die Einstellung, das Verhalten ist das Problem! Beispiele finden wir genug: Das eben veröffentliche 'Sündenregister der Linken', Verletzende Aussagen von oberster Partei Mitgliedern etc.
Die Stärke des Schweizer Politik Systems liegt am fünf Parteien System. Leider arbeiten nur vier Parteien mit, die SVP betreibt eine Politik wo keine Lösungen gefunden werden, Schwarz/Weiss!
Darum auch hier im Blog, bitte bleiben sie respektvoll, akzeptieren sie die gegenseitgen Meinungen, argumentieren sie, sonst begeben sie sich auf das Niveau der SVP; sie beginnen destruktiv, nicht konstruktiv zu politisieren!
Mit freundlichen Grüsse
Aurel V.
Auch mir liegt die Umwelt am Herzen, weil wir nur eine haben. Und dies sind sich die meisten Mitmenschen auf dem blauen Planeten Erde nicht bewusst!
Die eigentliche Lösung für die Umweltprobleme habe ich auch nicht. Meine Frau, zwei Sohne 18 + 16 Jahre jung und ich versuchen jedoch, so gut es geht mit der Umwelt umzugehen. Aus diesem Grund haben wir uns ein "bewohnbares" Minergie-Haus mit Solar-Wassererwärmung und auch mit einer Regenwassernutzungsanlage gebaut.
Aber das genügt für eine effiziente Energieeinsparung noch nicht. Stromsparen durch ausschalten von Licht und Apparaten, welche nicht benötigt werden und Wassersparen durch abstellen des Duschwassers während dem Einseifen ist unsere eigene Vorschrift.
Unsere Verbrauchs-Zahlen vom 01.10.2005 bis 30.09.2006
Gesamter Strombedarf mit WP-Heizung = 2598 kWh pro Person und Jahr oder
Fr. 1.15 pro Person und Tag.
Gesamter Trinkwasserbedarf ohne WC und z.T Garten = 97 Liter pro Person und Tag.
Meine Empfehlung für UNSERE GEMEINSAME UMWELT lautet daher:
Machen Sie Herr Bundesrat Leuenberger und Ihre Kolleginnen und Kollegen aus uns Mitbewohnern selbsttändige Unternehmer.
Geben Sie uns zur eigenen Verwaltung 2800 kWh Strom pro Jahr und 110 Liter Trinkwasser pro Tag zu einem selbstdeckenden Betrag. Verlangen Sie aber von denen, die ihre Selbstständigkeit vernachlässigen einen "Sünderzuschlag".
PS. Wenn wir mit unseren erwähnten Verbrauchs-Zahlen schon zu hoch sind, so teilen Sie uns dies doch bitte mit. Danke.
Alles Gute und viel Kraft wünscht Ihnen
Jakob Stenz
http://www.scooter-infos.com/actualite-1243-l-euro3-c-est-quoi.html
http://www.taketwolive.de
Ich finde, dass zieht sich durch alle Bereiche, ob Essen, Sprit, Strom, Gas usw...
Es wird so sein wie immer, es geht wiedermal nur zu Lasten des Kleinenmannes... Warum kümmern sich nicht die Leute ums Klima, die sich Jahrzehnte lang eine goldene Nase damit verdient haben. Die könnten doch die Neuerungen, die schon seit Jahren in den Schubladen liegen subventionieren, damit jeder besser weg kommt, wenn er Umweltbewusste Dinge kauft, installiert usw...
Seltsame Art von Humor!
Sie haben wohl noch nicht begriffen um was es geht! Es ist ein fundamentaler Unterschied, ob sich das Klima über hunderttausende von Jahren ändert oder innerhalb 50, 60, oder 100 Jahren.
Nicht ob, sondern wie schnell ist das Problem.
Ich habe Ihren Beitrag mehr als ein Mal gelesen. Ich bewundere darin die Sachlichkeit und die relativ geringe Anzahl Sätze, mit denen Sie viel Wesentliches aussagen.
Ich erlaube mir hier einige der mir besonders wichtig scheinenden Aussagen zu zitieren, die die Mechanismen und Zusammenhänge betreffend Energiefragen aufzeigen. Ich hoffe, Sie haben nichts dagegen.
„Die Energie ist der technologische Schlüssel für die Erschliessung und Ausschöpfung aller übrigen materiellen und auch der immateriellen Ressourcen (wie Wissen, Vertrauen, Zuversicht, Arbeitswille) und daher ein Machtfaktor aller ersten Ranges…“
„Diejenigen, denen es um Machtziele geht, sind nicht an einer ökonomisch, ökologisch und technisch optimierten Lösung interessiert ….“
„…ob es gelingt, in den Auseinandersetzungen über Ressourcen die versteckten Machtansprüche hinter plausiblen Argumenten zu erkennen und den sanften aber deutlichen Drohungen gegenüber die angemessene Kaltblütigkeit zu bewahren.“
Je propose d’interdire la vente de véhicules pouvant rouler à plus de 140 Km/h. De toute façon à part de plus en plus rare tronçons d’autoroute en Allemagne tous les pays du monde connaissent des limitations de vitesse inférieures. Cela aurez pour conséquence que les constructeurs au lieu de faire la course au « Chevaux » 500 chevaux pour un véhicule pouvant être utilisé dans le trafic journalier cela tient du ridicule, qui dit moins de puissance dit automatiquement moins de consommation d’où moins de pollution, ferait la course au véhicule le moins polluant et le moins gourmant en énergie.
Il faut revoir aussi les transports par camion inutile tel le transport de lait d’Allemagne en Grèce pour en faire des yaourts puis retour en Allemagne pour être conditionné et être vendu comme étant grec ou encore de Suisse de la farine pour être préparée en Italie pour une pâte à biscuit et retour en Suisse pour y être cuit et emballé. Vous connaissez certainement d’autres exemples comme le transport d’animaux vivants etc…. Il faut que cela cesse.
Monsieur le Conseiller fédérale je vous souhaite une bonne journée et vous présente mes cordiales salutations.
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