Die Regenmacher
[Version française Les faiseurs de pluie]
Es ist nicht immer leicht, die Welt zu verstehen.
Im Gegensatz zu wirklichen Wirtschaftskapitänen scheint dies einige Berufsfunktionäre nicht im Geringsten zu berühren. Einmal mehr benützen Verbandssekretäre und ihre Indiskretionsspezialisten im Bundeshaus ein internes Verfahren (die sogenannte Ämterkonsultation), um via Sonntagspresse gegen unsere Aktionspläne mobil zu machen. Insbesondere ist ihnen nach wie vor ein Dorn im Auge, dass der CO2-Ausstoss auch in der Schweiz reduziert werden sollte. Die CO2-Abgabe mit Teilzweckbindung, so der altbekannte Ohrwurm, würde den Werkplatz Schweiz gefährden.
Dies obwohl bürgerliche und konservative Politikerinnen und Politiker in führenden Wirtschaftsnationen längst erkannt haben, dass der Kampf gegen den Klimawandel auch wirtschaftlich eine Chance ist. Für Innovationen und für Investitionen in die Reduktion des Energieverbrauchs. Das bedeutet Arbeit für viele Gewerbebetriebe und Handwerker und neue Märkte und Absatzchancen für weltweit tätige Schweizer Firmen. Gerade Wirtschaftsverbände müssten ein Interesse haben, dass die Schweiz bei dieser industriellen Revolution zuvorderst mitmacht. Die Aktionspläne enthalten lauter wachstumsfördernde Massnahmen. Und immer noch beschränkt sich die Innovationskraft einiger Berufsvertreter unserer Wirtschaft auf das Lobbying gegen klimapolitische Ideen.
Manchmal ist es leichter, die Welt zu verstehen als Seconomiesuisse.
Bis bald
Moritz Leuenberger
Es ist nicht immer leicht, die Welt zu verstehen.
- Am Sonntag protestierten Zehntausende von Menschen in Australien gegen die Untätigkeit von Parteien und Regierung im Kampf gegen den Klimawandel.
- Der bürgerliche Präsident Sarkozy will Frankreich zum führenden Land im Kampf gegen den Klimawandel machen. Er weiss, dass dadurch ausgelöste Milliardeninvestitionen französischen Unternehmen zu Gute kommen werden.
- Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger, ein Parteigänger von US-Präsident Bush, hat die Umweltbehörde der Vereinigten Staaten eingeklagt – weil das Amt im Kampf gegen die Luftverschmutzung durch die Automobile zu zögerlich ist.
- In der Schweiz feiern grüne Politikerinnen und Politiker Erfolge bei den Wahlen in den National- und in den Ständerat, weil sich das Schweizer Volk Sorgen macht wegen der Auswirkungen der Klimaänderung in unserem Lebensraum.
Im Gegensatz zu wirklichen Wirtschaftskapitänen scheint dies einige Berufsfunktionäre nicht im Geringsten zu berühren. Einmal mehr benützen Verbandssekretäre und ihre Indiskretionsspezialisten im Bundeshaus ein internes Verfahren (die sogenannte Ämterkonsultation), um via Sonntagspresse gegen unsere Aktionspläne mobil zu machen. Insbesondere ist ihnen nach wie vor ein Dorn im Auge, dass der CO2-Ausstoss auch in der Schweiz reduziert werden sollte. Die CO2-Abgabe mit Teilzweckbindung, so der altbekannte Ohrwurm, würde den Werkplatz Schweiz gefährden.Dies obwohl bürgerliche und konservative Politikerinnen und Politiker in führenden Wirtschaftsnationen längst erkannt haben, dass der Kampf gegen den Klimawandel auch wirtschaftlich eine Chance ist. Für Innovationen und für Investitionen in die Reduktion des Energieverbrauchs. Das bedeutet Arbeit für viele Gewerbebetriebe und Handwerker und neue Märkte und Absatzchancen für weltweit tätige Schweizer Firmen. Gerade Wirtschaftsverbände müssten ein Interesse haben, dass die Schweiz bei dieser industriellen Revolution zuvorderst mitmacht. Die Aktionspläne enthalten lauter wachstumsfördernde Massnahmen. Und immer noch beschränkt sich die Innovationskraft einiger Berufsvertreter unserer Wirtschaft auf das Lobbying gegen klimapolitische Ideen.
Manchmal ist es leichter, die Welt zu verstehen als Seconomiesuisse.
Bis bald
Moritz Leuenberger



97 Kommentare
http://www.dailytalk.ch/index.php?board
Die allerwenigsten Politiker sind ausgewiesene Wissenschaftler.
Viele Politiker sind ausgewiesene Opportunisten, die alles vertreten, wenn es ihnen mehr Wählerstimmen bringt.
Da aktuell eine Klimaangsthysterie herrscht kann man mit populären Schlagwörtern wie CO2-Reduktion bzw. Kampf gegen den Klimawandel etc. auf sich aufmerksam machen und kann zuweilen sogar einen Nobelpreis gewinnen. (z.B. der Geschäftemacher Al Gore).
Komisch einfach, dass die Welt im Karbon nicht untergegangen ist wo es damals doch eine dreimal höhere CO2-Konzentration gab als heute. Komisch, dass Umweltwissenschaftler bezweifeln, dass sich das Klima wegen dem CO2-Ausstoss erwärmt. Es vielmehr so, dass die CO2-Konzentration wegen der Erwärmung ansteigt und zwar weil die Weltmeere CO2, welches sie in kälteren Zeiten aufgenommen haben in wärmeren Zeiten wieder abgeben.
Es wäre schön, wenn wir hierzulande Wissenschaftler hätten, die sich in die unseriöse Debatte der Politiker einmischen würden. Wieso tun sie es nicht? Fürchten sie, dass ihnen von den Politikern Forschungssubventionsgelder gestrichen werden????
Das erinnert mich an die Weltwoche, welche ebenfalls die Aussage der grossen Anzahl von Klimaforschern im IPCC misstraut, dann aber mittles ein paar wenigen Studien die Biolandwirtschaft in den Dreck zieht. Das kann ich nicht ernst nehmen.
Gab es in der Wissenschaft je einen so grossen Konsens wie die über den Klimawandel? Ich denke nicht! Deshalb sollten wir jetzt eindlich die Beine in die Hand nehmen und Massnahmen ergreifen. Und zwar auch hier bei uns in der Schweiz. Wie arrogant es doch ist, in einer wohlgenährten und wohlgewärmten Bequemlichkeit zu verharren und alle Massnahmen auf andere Länder abwälzen zu wollen.
Die Welt erträgt es nicht, wenn alle so viel Ressourcen nutzen wie wir. D.h. wir müssen früher oder später abspecken. Wieso also nicht jetzt die Chance nutzen und inovativ sein? Wieso nicht unserer Wirtschaft einen guten (wenn auch späten) Start ins Zeitalter von Energieeffizienz ermöglichen?
Aber nein, halten wir doch lieber still. Vielleicht erledigt sich das Problem ja von alleine. So sind wir halt, wir Schweizer.
Moritz, du machst das gut! Nur weiter so!
http://www.ied.ethz.ch/news/archive/kli
Falls Ihr Euch ein differenziertes Bild vom Stand der Wissenschaft zu diesem Thema machen wollt, schaut Euch doch die Videos des Klimasymposiums an der ETH mal an.
Es sind 4 Referate à 45 min von führenden Wissenschaftlern. Dann ist man meines Erachtens schon mal recht gut informiert. Falls die (wirtschafts-)politische Sicht des Themas auch interessiert - Frau Leuthardt hat auch noch ein Referat gehalten. Ein Video der abschliessenden Podiumsdisskussion kann auch heruntergeladen werden.
Die Aussagen dieser Wissenschaftler sind einiges seriöser als manche Kommentare hier im Blog. Dieser Lobbyismus und die Angst, dass uns jemand unseren bequemen Lebensstil abspenstig machen will, finde ich beinahe unerträglich!
Bravo Herr Bundesrat, einmal mehr. Sie haben recht: Wie so oft merkt man schon bald auf der ganzen Welt, wo's geschlagen hat (selbst in Indien wird mit Hochdruck an energieneutralen Häusern geforscht, zum Beispiel, die können wir bald dort bestellen...), nur bei uns stehen die angstgeplagten Betonköpfe und Fortschrittsverhinderer immer noch trotzig auf der Bremse. Bitte bleiben Sie dran...
http://www.dailytalk.ch/index.php/topic
CO2 kann keine Erwärmung bewirken!
Selbst wenn man von einer möglichen Erderwärmung durch atmosphärische Reflexion ausgeht, könnte diese aus verschiedenen Gründen nicht durch CO2 stattfinden. Zuerst einmal muss man wissen, dass der CO2-Anteil in der Atmosphäre nur 0,035 Prozent beträgt, also im Zehntausendstelbereich liegt, und schon von daher nicht als „Treibhausglas“ auftreten kann.
Des Weiteren kann eine Wärmereflexion nur stattfinden, wenn das CO2 die von der Erde abgestrahlte Sonnenenergie nicht vollständig durchlässt, sondern teilweise absorbiert. CO2 absorbiert aber die Sonnenenergie bei einer Temperatur von -73,5 Grad. „Sich von hier eine Klimaerwärmung zu erwarten ist schlicht absurd, wenn man nicht an ein Perpetuum Mobile der zweiten Art glaubt, daran nämlich, dass Wärme von Kalt nach Warm fließt und zusätzlich noch Arbeit (Erwärmung in Form von Bewegung der Moleküle) leistet“. Da CO2 also die Sonnenenergie in einem Bereich absorbiert, in dem der gesamte Infrarot-Anteil (also Wärme) dieser Sonnenenergie bereits aufgehoben ist, bedeutet dies freilich auch, dass zusätzliches CO2 in der Luft nicht bewirken könnte, dass noch mehr Wärme absorbiert wird.
Der Klimabericht der Vereinten Nationen, auf den sich viele berufen, fällt deshalb so alarmierend aus, weil dafür die sogenannte „Hockey-Stick-Graphik“ verwendet wurde. Diese Graphik zeigt unsere jetzige Erwärmung als ein in den letzten tausend Jahren einmaliges Phänomen. Sie wird immer wieder kritiklos zitiert, doch es hat sich längst herausgestellt, dass sie auf einem falschen Algorithmus basiert. So stützt sie sich zu 70 Prozent auf die Baumring-Daten einer einzigen nordamerikanischen Baumart. Ohne die Verwendung dieses Baumes ergibt sich schon eine völlig andere Klimakurve, eine, die zum Beispiel auch die mittelalterliche Warmzeit anzeigt.
Eine Umfrage der Gallup Organisationen in den USA ergab, dass nur 17 Prozent der Mitglieder der Meteorologischen Gesellschaft und der Amerikanischen Geophysikalischen Gesellschaft glauben, dass die Erwärmung im 20. Jahrhundert die Folge von Treibhausgas-Emissionen sei!
Der prominenteste Klimatologe des amerikanischen Wetterkanals, James Spann, sagte kürzlich: „Ich bin seit 1978 in der betrieblichen Klimatologie und ich kenne dutzende und dutzende von Meteorologen im ganzen Land.... Ich kenne keinen einzigen TV-Meteorologen, der der menschengemachten Global-Warming-Hysterie Glauben schenkt.
Timothy Ball, ehemaliger Professor für Klimatologie sagte ebenfalls vor kurzem: "Die globale Erwärmung, wie wir sie kennen, existiert nicht. Und ich bin nicht der einzige, der den Menschen die Augen öffnet, dass sie die Wahrheit sehen. Aber wenige hören hin, trotz der Tatsache, dass ich einer der ersten kanadischen Doktoren für Klimatologie war und einen erheblichen Hintergrund in Klimatologie habe, besonders in der Rekonstruktion des historischen Klimas... Wenige hören hin, obwohl ich einen Doctor of Science von der Universität von London habe und Klimatologie-Professor an der Universität von Winnipeg war. Aus irgendeinem Grund (eigentlich aus vielen) hört die Welt nicht zu...Das ist in der Tat die größte Täuschung in der Geschichte der Wissenschaft.
Es ist doch egal ob Herr Müller ein Wissenschaftler ist oder nicht, denn es gibt genügend ausgewiesene Wissenschaftler die die offizielle Theorie zur Erderwärmung, hervorgerufen durch die CO2-Emissionen, bezweifeln.
Die Klimahysterie geht zerrt auch mir an den Nerven und darum ist es höchste Zeit, dass nun endlich mal Klartext geredet wird und klargestellt was wirklich Sache ist, diese einseitige Sichtweise ist nicht länger tragbar und sollte auch von den Medien nicht mehr so gehandhabt werden.
Bevor wir also zusätzliche Abgaben auf Treibstoffe einführen, sollten wir uns lieber überlegen wie wir weg von diesen Treibstoffen kommen, denn diese sind irgendwann mal zu Ende. Sie zu verteuern bis sie fast keiner mehr leisten kann ist nun wirklich nicht innovativ und keine Lösung.
Hier sind jetzt eben Innovationen gefragt und diese könnten auch bei uns in der Schweiz entwickelt und erforscht werden z. B. ein Antrieb für Fahrzeuge der nicht mehr von Benzin, Diesel oder Erdgas abhängig ist sondern der z. B. durch elektrische Energie erfolgt.
Man reisst ja auch nicht eine alte Brücke ein solange keine neue gebaut wurde, mit dieser „innovativen CO2-Abgabe“ würde aber genau das passieren. Denn diese hat eigentlich nur zum Ziel, das sich der durchschnittliche Bürger kein eigenes Auto mehr leisten kann und soll, somit bliebe nur noch die kleine reiche Oberschicht, die sich dies noch leisten könnte. Das so was von sozialen Politikern gefordert wird ist mir umso mehr unverständlicher.
„Das IPCC beruft sich ausschliesslich auf Quellen, welche den anerkannten Prozess des so genannten peer reviewing durchlaufen haben “
Ganz nach dem Motto: „Wir habens immer so gemacht“. Aber eben, man kann es auch immer falsch gemacht haben.
Herr Leuenberger seien Sie mutig und hinterfragen auch Sie die ganze Situation kritisch, damit Sie nicht am Schluss auf irgendeine Theorie hereinfallen.
Sie schreiben von Bürgerlichen die erkannt hätten (Im Ausland) . Das mag schon stimmen, aber ich glaube nicht dass es sich etwa bei den SVP Vertretern um Bürgerliche handelt, ebenso wenig jene FTP Politiker die mit denen paktieren.
Eine detailreiche Analyse findet man hier:
http://www.dasmagazin.ch/index.php/Wer_ist_b%C3%BCrgerlich
Daraus zitiert:
"Was ist nun seit diesen 1990er-Jahren bürgerlich? Patriotische Gefühle kann man sich bei der SVP holen – allerdings nur in Kombination mit einem antibürgerlichen Antietatismus, einer antihumanistischen Asylpolitik, einer Antivölkerrechtspolitik, einer Antisozialreformpolitik, einer Politik der Steuerungerechtigkeit, einer Antikulturpolitik freysingerschen Zuschnitts, einem der bürgerlichen Kultur konträren Personenkult, einer im Kalten Krieg stecken gebliebenen Landesverteidigungspolitik und einem antiliberalen Kampf gegen eine «Classe politique», der man seit 1928 angehört. Zudem hat der Patriotismus der SVP keinerlei Zukunftsorientierung..."
Dass sie verwirrt sind über die Unterschiede zwischen den Bürgerlichen Kräften aus dem Ausland die Sie beschreiben, etwa Schwarzenegger, und den angeblich Bürgerlichen in der Schweiz, ist auf genau dieses Faktum zurückzuführen; diese Leute sind nicht Zukunftsorientiert und wollen mittels law&order -Politik die Schweiz zugunsten einiger heimischen Gewerbetreibern einfrieren, sowie die Schweiz der den Internationalen Verpflichtungen entziehen. Es würde mich nicht wundern wenn Sie gegen Ihren Willen im Bundesrat im zukünftigen Kollektiv gegen Kyoto vorgehen müssten.
Ich glaube das ist es was Ihr Kollege Couchepin auch spürte, das Etikett Bürgerlich ist den ganz Rechts operierenden Kräften in der Schweiz kaum mehr nachzuweisen. Reste des Bürgerlichen findet man noch in der Berner SVP. In Zürich jedoch haben FTP und SVP den Weg der Definition des Bürgerlichen seit einiger Zeit verlassen.
Wenn Sie sich nun auf die Zusammenarbeit mit mehr "Bürgerlichen" Bundesräten vorbereiten, so sage ich, erwarten sie sich davon nicht solche Einsichten, rechnen Sie damit dass Sie noch mehr alleine im Regen stehen werden.
Lassen Sie sich nicht verwirren, Herr Bundesrat Leuenberger, Sie haben alleine bei den CVP noch ein offenes Ohr auf der rechten Seite (Bürgerliche) zu erwarten. Wenn die Bundesratwahlen stattgefunden haben, dann werden wir ja sehen wie viel Bürgerliche noch im Bundesrat verbleiben. Wenn es so herauskommt wie ich denke, dann müssen Sie wohl via die SP und die Grünen zum Mittel der Volksinitiativen greifen, um Ihre gewünschte Umweltpolitik durchzubringen.
Ich frage mich wem es Heute wirklich bewusst ist in welche Richtung die Schweiz steuert. Im Ausland wird viel darüber gesprochen, ich bin mit jenen Presseberichten einig die von der Schweiz als das neue ‚schwarze Herz’ Europas sprechen.
Viel Glück wünsche ich trotzdem.
"Die allerwenigsten Politiker sind ausgewiesene Wissenschaftler." ...
"Komisch einfach, dass die Welt im Karbon nicht untergegangen ist wo es damals doch eine dreimal höhere CO2-Konzentration gab als heute. Komisch, dass Umweltwissenschaftler bezweifeln, dass sich das Klima wegen dem CO2-Ausstoss erwärmt. Es vielmehr so, dass die CO2-Konzentration wegen der Erwärmung ansteigt und zwar weil die Weltmeere CO2, welches sie in kälteren Zeiten aufgenommen haben in wärmeren Zeiten wieder abgeben."
Nun, eines scheint mir klar zu sein: SIE sind offenbar derjenige, der die von Ihnen aufgeführten Punkte nicht versteht - nicht die Politiker.
Ich will mir ein weiteres mal Zeit nehmen und Ihnen erklären, was Sie auch selber herausfinden könnten (würden Sie seriös recherchieren, anstatt bequem hinterher palavern).
Das Karbon wies sich tatsächlich als eine Epoche hoher CO2 Konzentration aus. Allerdings hat sich damals die CO2 Konzentration über Hundertausende Jahre entwickelt. Langsam. Was wir heute tun, ist ein Instant-Karbonzeitalter. So zu sagen aus der Tüte. Woops - und da isses. So etwas nennt man einen Schock. Physikalische System reagieren sehr sensible auf ihre temporale (zeitliche) Entwicklung - besonders auf Schocks. Der anthropogene CO2-Ausstoss kann daher nicht verglichen werden mit der CO2-Konzentration des Karbonzeitalters.
Klimaforscher aus der Schweiz haben anhand von Eisbohrkernen aus der Antarktis und vielen anderen Bohrplätzen auf der ganzen Welt nachgewiesen, dass es eine Wechselwirkung gibt zwischen der Lufttemperatur und dem CO2-Gehalt der Atmosphäre. Sie haben N I C H T behauptet, dass die höhere CO2 Konzentation einen damaligen Temperaturanstieg zur Folge hatte. Was aus diesen Eisbohrungen hervorging, ist die Tatsache, dass sich CO2 in Meerwasser schlechter löst, wenn dessen Temperatur ansteigt. Und, dass auf diese Weise eine positive Rückkopplung stattfinden kann.
Der Treibhauseffekt hingegen wurde bereits 1824 von Joseph Fourier entdeckt. 1896 gelang es dann Svante Arrhenius diesen Effekt zu quantifizieren. Heute kann der Treibhauseffekt durch CO2 in jedem Physiklabor nachgewiesen werden. Es gibt sogar Übungslektionen an Unis, die genau das tun.
Die positive Rückkopplung funktioniert also in foldendem Masse:
- Der Mensch setzt enorm schnell zusätzliches CO2 frei (das sich noch nicht im Kreislauf befindet)
- Die Atmosphäre erwärmt sich auf Grund des nachgewiesenen Treibhauseffektes.
- CO2 entweicht aus dem Meerwasser (wegen der höheren Temperatur, Eisbohrkerne...) und verstärkt den Effekt zusätzlich. Und das ganze geht von vorne los.
Leider muss ich feststellen, dass gerade die Medien dieses Konzept oft falsch oder gar nicht darstellen, um eine "revolutionäre story" spektakulär zu verkaufen. Denn eines ist klar, was die Menschen hören wollen, sind nicht obige, von mir aufgeführten Punkte, sondern, dass alles nur Humbug ist, Hysterie. Ich wünschte, dem wäre so.
Aber bitte werfen Sie den Politikern nicht vor, sie hätten das Problem nicht verstanden. Die (leider nicht alle) haben ihre Hausaufgaben gemacht.
MfG
TU
http://moritzleuenberger.blueblog.ch/re
http://www.podcast.ethz.ch/episodes/?id=261
Es handelt sich dabei um die für jederfrau und jedermann verständlichen Ausführungen von Thomas Stocker an der ETH. Sehr empfehlenswert.
MfG
TU
so ist es. Die Wirtschaft würde von schärferen Massnahmen profitieren.
Warum also die Ablehung? Geht es etwa darum, dass man einfach keine grünen oder linken Ideologien adoptiren will? Ist einfach aus Prinzip dagegen?
Zuzutraune ist es vielen rechthaberischen Schützengraben-Politikern der Mitte und sowieso der Rechten. Und dieer Typ Politiker hat noch nie reine Sachpolltik betrieben, sondern meistens introvertiert dieReuitmentalität verteidigt.
Es ist zu hoffen, dass diese Politiker und Verbandsfunktionäre bald von den Wähler bestraft werden.
Ihnen, lieber Herr BR Leuenberger, vile Mut und Elan im Kampf für eine umweltfreundlichere Zukunft.
auf Seite 6 der "Schweizerischen Gesamtenergiestatistik 2006" lese ich, dass wir zu 81.8% von ausländischen Energieliferanten abhängig sind. Das kommt zum grossen Teil aus unserem grossen Erdölprodukteimport (siehe selbe BFS Statistik). Ich fahre BMW und tue es gerne. BMW sagt, dass es nicht beliebig lange Benzin geben wird und die deshalb auf Wasserstoff setzen. Nur, woher kommt der Wasserstoff? Aus dem Strom, den wir nicht mehr haben werden ohne die KKWs?
Oder anders rum: Wenn wir unseren Energiebedarf mit KKWs decken wollten, wieviel davon müssten wir bauen? 20? 40? Wieviel Kernbrennstoff müssten wir dafür importieren? Wenn das alle machen, müsste doch der Uranpreis weltweit ansteigen oder?
Mein kleiner Betrieb (KMU) will auch in Zukunft funktionieren. Ich will nicht jedesmal Gänsehaut bekommen, wenn's in der Tagesschau wieder mal von Ölpreiserhöhung tönt. Denn mein Geschäft und meine Angestellten hängen direkt vom Energiepreis ab. Dabei gehts nicht mal um den Preis an sich, sondern darum, dass er nicht immer auf und ab geht.
Dennoch meine Mobilität ist mir wichtig. Auch wenns etwas mehr kostet. Dann hats weniger Sonntagsfahrer auf der Strasse und damit auch weniger Stau.
Ich erwarte von den Herren in Bern, dass Ihr nun endlich mal mit Lösungen rüberkommt! Dafür zahle ich ja Steuern. Immer dieses Blabla - hin und her im Fernsehen. Geschichten über Intrigen und Lobbys hängen mir zum Hals raus. Ich glaube, Ihr Bundeshausmäuse hättet in der Privatwirtschaft keine Chance.
Gut Nacht
kurz und bündig!
Es stinkt mir langsam, immer diese doofen Kommentare all dieser Klimawandel-Leugner lesen zu müssen. Es ist wissenschaftlich unbestritten, dass wir unsere Welt und die Lebensgrundlagen für kommende Generationen zerstören. Diejenigen Experten die das bestreiten sind entweder dumm oder tun dies weil sie von irgendeiner Lobby abhängig sind.
Und was ich noch komisch finde: Kürzlich las ich, dass uns die Erdölvorräte schneller ausgehen als uns lieb sein wird. Praktisch nie höre ich zu dieser Problematik: Dass wir dann auch keine Kunststoffe mehr produzieren können! Kunststoffe sind bekanntlich aus Erdöl gemacht. Zum Beispiel die Elektronik-Industrie und die davon abhängige PC-Industrie wäre dann sehr schlimm dran. Wie wollen Sie all die elektronischen Bauelemente ohne Kunststoffe herstellen? Und wie wollen all die BMW-Fahrer ihr Auto steuern: Wieder mit einem Lenkrad aus Holz wie früher?
Ich höre immer wieder: "Ach, es wird dann schon noch was erfunden!" oder "Dann findet man schon noch irgend eine andere Form von Energie!". Doch intelligente Leute wissen, dass das unmöglich ist! Die einige Chance ist, auf erneuerbare Energien zu setzen. Ich würde vorschlagen, in äquatorialen Zonen Strom und Wasserstoff zu gewinnen. Etwas anderes hat für die weitere Zukunft keine Chance. Das Uran wird wahrscheinlich auch irgendwann zur Neige gehen!
Und viele sagen: "Ach, ich könnte nie ohne mein Auto auskommen! Ich muss doch einkaufen gehen!"
Was sollen denn all die Leute machen, die schon immer ohne Auto auskommen mussten? Bei denen geht es ja auch irgendwie! Und früher, im Mittelalter, hatten eh nur die Reichen eine Kutsche.
Aber irgendwie bin ich vorläufig trotz üblem Gestank froh, dass es Autofahrer gibt. Dann finde ich nämlich meist noch Platz im Tram!
Zuletzt möchte ich noch zu bedenken geben, dass wir nicht nur 50 oder 100 Jahre voraus denken müssen. Wir müssen für sehr viele nachfolgende Generationen die Voraussetzungen für eine lebenswerte Zukunft schaffen!
Herr Leuenberger, ich bin froh dass es Sie gibt, und Ihr Blog ist Super! Lassen Sie sich von all Ihren Kritikern nicht beeindrucken. Und treten Sie bitte noch lange nicht zurück!
Mit freundlichen Grüssen
Michael Kenner
http://dailytalk.blueblog.ch
Eine Teilschuld an dieser Sache haben sicher auch die Medien. Insbesondere das Schweizer Fernsehen. Gestern präsentiere die Propagandasendung 10v10 wieder eine Klimalüge nach der anderen. Eine Frau erzählte etwas von ertrinkenden Eisbären. Zweifellos hat diese Frau den Film von Al Gore gesehen, denn woher sonst wohl hätte sie dieses Märchen?
Leute, die Sache mit dem Klima ist komplex, deshalb haben ja zuweilen offensichtlich nicht einmal mehr die Klimaforscher den Durchblick. Unverständlich daher der voreilige und populistische Politaktivismus.
Während im Alpenraum die Gletscher schmelzen wachsen sie in Skandinavien und in Neuseeland!!!! Wieso soll also der Meeresspiegel ansteigen???
Während es in einige Weltregionen wärmer wird, wird es in anderen kühler! So z.B. in einigen Regionen der Antarktis.
Wisst ihr weshalb es an der Arktis wärmer ist als in der Antarkis? Könnte es damit zusammenhängen, dass die Antarktis eine eiskalte Landmasse ist während unter dem arktischen Eis das Meer liegt?
Wie auch immer das Thema ist komplex und lässt sich nicht mit einzelnen Wetterphänomenen erklären. Ich glaube, dass wir uns in einer Wärmeperiode einer Zwischeneiszeit befinden und das es auch wieder einmal kühler werden wird.
Was ich mir wünschen würde wäre, dass Wissenschaftler im TV auftreten und endlich einmal den voreiligen Politikern ins Gewissen reden.
Was war mit Tempo 80 auf Autobahnen wegen Feinstaub im Winter und Ozon im Sommer???? Was stand da in der Sonntagszeitung? Es bringt nichts????
Wieso hat man eigentlich auf Autobahnen die Tempolimiten von 130 auf 120 gesenkt? Aus Umweltschutzgründen? Wieso erhöht man sie nicht wieder wo man inzsischen ja weiss, dass es nichts gebracht hat? Und kommt mir jetzt ja nicht mit der Sicherheitslüge!!!! Autobahnen gehören zu den sichersten Strassen obschon dort die höchsten Geschwindigkeiten gefahren werden!!!
Falls ihr die Erklärungen von Thomas Urseler, Globi und anderen oder dem ETH-Link nicht versteht, dann informiert Euch anderswo. Aber kommt doch bitte nicht mit dieser "ich muss die Welt aufklären - ihr rennt alle in die falsche Richtung"-Einstellung hierher und schreibt Euren Quatsch. Ich bin selber Physikstudent. Habe noch keine Diplom. Und trotzdem stellen sich mir die Nackenhaare auf über die Aussagen, die hier gewisse Leute machen (Alexander Müller usw...). Einfach falsch. Wenn ihr schon die Physik hinter dem Phenomen nicht versteht, dann bitte zerreisst Euch auch nicht das Maul darüber - das ist peinlich.
http://www.aikiko.ch
Das einzige was wirklich Fakt ist in der ganzen Klimageschichte, ist dass niemand die Zusammenhänge genügend versteht, um eine zuverlässige Aussage über Ursache und Wirkung zu machen. Also verkommt der Klimawandel zur Glaubensfrage.
Früher hat man Gott oder andere höhere Mächte zur Abwendung vom Bösen angerufen, heute müssen die Wissenschaftler dafür herhalten.
Beängstigend ist für mich, wie der gesunde Menschenverstand von Ihnen allen ausgeschaltet wird und Sie sich stattdessen auf den "Konsens" einer Mehrheit berufen.
Aus demselben Grund sind früher Frauen oder gemäss "Konsens" eben Hexen auf dem Scheiterhaufen gelandet! Oder vor gar nicht langer Zeit zog das Deutsche Volk in den Krieg. Und hatten Sie Recht, nur weil eine Mehrheit hinter dem Führer stand??
Wie kann ein Bundesrat und auch viele Blogger hier Wachstum predigen und sich gleichzeitig um unser Klima sorgen machen?
Es soll doch einmal jemand die Bevölkerungskurve aufzeichnen und sie in die Zukunft extrapolieren. Jeder halbwegs vernünftige Mensch wird darin das eigentliche Problem erkennen. Eine Temperaturerhöhung um ein paar Grad wird dabei zum Nebenschauplatz.
Der Kampf um verbleibende Rohstoff- und Energieressourcen und der Einwanderungsdruck aus Entwicklungsländern werden uns dagegen viel früher beschäftigen, als uns lieb ist. Aber mit diesen Themen wird es halt schnell ethisch heikel, also lieber weiter für ein gutes Klima predigen…
Effizienzsteigerung ist Teil unseres Wirtschaftssystems. Die Beste „Lenkungsabgabe“ ist die aktuelle Rohstoffpreisentwicklung! Was sollen da ein paar Klimarappen bewirken?
Herr Leuenberger, kümmern Sie sich doch um die tatsächlichen Probleme unseres Landes!
Helfen Sie unseren KMU’s mit besseren und weniger bürokratischen Randbedingungen.
Schaffen Sie doch zur Abwechslung einmal ein paar überflüssig gewordenen Verordnungen oder Gesetzte ab.
Sorgen Sie dafür, dass unsere Kommunikationskosten nicht x-mal teuerer sind, als die unserer europäischen Nachbarn. Wie oft soll ich denn den Kupferdraht zu meinem Haus noch bezahlen?
Sorgen Sie dafür, dass die Strommarktliberalisierung nicht auf dem Buckel der Kleinen ablaufen wird.
http://www.youtube.com/watch?v=Q5r6TqpO
(Wobei man fairer Weise anfügen muss, dass die Klimaerwärmung von der jetzigen US-Administration mittlerweile nicht mehr bestritten wird - insbesondere dann nicht, wenn die amerikanische Nuklearindustrie gefördert werden soll.)
der Klimawandel geht um!
Das hätten Sie wohl gerne, dass der Klimawandel zur Glaubensfrage wird. So einfach und bequem ist es ja, sagen zu können: "ach, das ist ja eben nur eine Glaubensfrage". Damit ist es jedem und jeder selbst überlassen, ob das Global Warming Realität ist oder nicht. Vogel Strauss Politik. Kopf in den Sand.
Das ist Blödsinn. Nicht alles ist eine Glaubensfrage Besserwisser. Es gibt nun mal Dinge, die so sind, wie sie sind - auch ohne Glauben. Die Sonne geht jeden Morgen auf und jeden Abend unter. Das ist keine Glaubensfrage.
Temperaturmessungen rund um die Welt zeigen, dass es im langjährigen Mittel wärmer wird. Und zwar sehr schnell. Das ist keine Glaubensfrage, sondern Realität.
Dass CO2 ein Treibhausgas ist, wird zweimal pro Jahr in vielen Uni Vorlesungen experimentell demonstriert. Keine Glaubensfrage.
Dass CO2 sich bei höheren Temperaturen schlechter im Meerwasser löst ist ebenfalls experimentell nachgewiesen. Keine Glaubensfrage.
Die Sonneneinstrahlung wird sehr genau gemessen, die Sonnenaktivität ebenfalls. Keine Glaubensfrage. Realität.
Wenn Sie sich doch ein bequemes Leben ohne Klimawandel machen wollen, dann sprechen Sie doch wenigstens die wirklichen Schwachpunkte an. Es gibt sie. Aber nicht die von Ihnen genannten Sonntagsblick-Schlagzeilen.
Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Aerosole. Deren Einfluss auf das Klima ist noch eine sehr grosse Unbekannte. Allerdings lassen sich deren Grenzen bestimmen. Und das ist gleichzeitig auch das Problem. Denn die Grenzen des Aerosoleinflusses liegen immer noch weit im positiven, sodass dies den Klimawandel (mit samt der Sonnenaktivität, den Vulkanausbrüchen usw...) nicht erklären kann.
Für weitere Informationen verweise ich auf:
http://www.ied.ethz.ch/news/archive/klima
Wissenschaft zeichnet sich dadurch aus, dass sie von jedermann und jeder Frau nachvollzogen werden kann. Das nennt man Objektivität. Glaube ist subjektiv, jedem seine eigene Sache. Das Dumme ist nur, dass Glaube noch nie die physikalische Realität verändert hat. Sondern nur die soziale Realität.
Leute, glaubt nicht - hinterfragt, kritisch. Das ist genau das, was die Wissenschaft macht.
Weiter so Herr Leuenberger. Gut gemacht!
MfG
TU
Du retsch so en Stuss. Hüt weiss doch jetzt jedes Chind, dass es ned um örtlichi Temp-änderige got, sondern um globali.
Und denn chunsch no mite 130Km/h uf de piste. und seisch, au das isch en (sicherheits) lüg.
Chas si, dass für dich eifach alles en lüg isch, wo ned i dis wältbild inepasst.
Gang zum Arzt.
http://dailytalk.blueblog.ch
Ich weiss nicht welche wissenschaftlichen Berichte du und deine Freunde gelesen haben. Aber in jenen Berichten, die ich gelesen habe (einer der ETHZ ist auch dabei) fällt auf, dass oft mit Worten wie:
möglicherweise
kann sein
könnte
wahrscheinlich
wir wissen es noch nicht genau
die Zusammenhänge sind und da noch nicht klar
die Studie ist noch zu kurzfristig
usw.
Wenn ich dann Berichte der Umweltfanatiker lese, dann findet man Worte wie:
es ist eine Tatsache
es ist Fakt
alle Wissenschaftler sind sich einig
wir müssen sofort handeln
dies und das wird passieren
das und dies wird untergehen
dort und da wird es das geben
Die Wissenschaftler drücken sich also differenzierter aus, da eben noch nicht alles klar ist und sie noch weiterforschen müssen.
Für die Umweltfanatiker ist hingegen schon alles klar.
Frage: Was ist also am Gewäsch der Umwelthysteriker seriös?
..und die Erde ist eine Scheibe!
..und der Wald ist gestorben! (Natürlich ganz objektiv wissenschaftlich waren es nur ein paar Bäume, but who cares)
Herr Urseler, Sie haben es nicht begriffen. Wir Menschen inkl. unsere besten Wissenschaftler sind nicht unfehlbar! Aber leider sehr beeinflussbar.
Siehe die Pharmafirma Merck: 5 Mia. USD Entschädigung müssen Sie bezahlen, weil das Medikament Vioxx unerwünschte Nebenwirkungen hatte. Wollen Sie nun aller Ernstes behaupten, die Wissenschaftler von Merck haben nicht objektiv, bzw. unwissenschaftlich gearbeitet?
Wer steckt den den Kopf in den Sand? Mein nächstes Auto wird einen geringeren Verbrauch haben bei gleicher Leistung, aber doch nicht wegen Moritz Leuenberger!
Also bitte nicht so einseitig.
Wenn man ihre Kommentare liesst wird einem klar, worum es ihnen geht. Sie zweifeln einfach alles an. Sie ziehen mal ganz nebenbei den ganzen Peer Review Prozess in den Dreck. Die ETH ist für Sie nur eine Ansammlung von Idioten. Sogar über Physikstudenten machen Sie sich lustig. Und all das ohne auch nur ein einziges Stichhaltiges Argument hervorzubringen. Kann es sein, dass sie an der ETH als Student rausgeflogen sind und deshalb einen Greuel gegen diese Institution hegen?
Sie wollen Zweifel säen und machen das mit einer derartigen Borniertheit, dass ich vermuten muss, Sie sind ein Öl-Lobbyist. Hat sich vielleicht das SECO oder die Economie Suisse hierher verirrt?
Ihr Leute (müller, besserwisser und co) schreibt alle in etwa derselben Wissenstiefe. Auf den ersten Blick kompetent, aber wenn man genauer hinsieht nur Besenstiel: "CO2 absorbiert aber die Sonnenenergie bei einer Temperatur von -73,5 Grad." Was soll denn das?!?
Ist es Euer Ziel diesen Blog mit Anzweifelungen über das Global Warming zu überfluten, sodass nur ja keine konstruktive Diskussion stattfindet? Immer wieder beobachte ich, dass ihr Zweifel und eure "Aufklärungssprüche" genau dann bringt, wenn sich gerade eine konstruktive Grundlage gebildet hat.
Im Grossen und Ganzen sind sich nämlich die meisten schon einig: Wir müssen was tun. Die Frage ist nur wie?
http://www.dailytalk.ch/index.php/topic
Es trifft auch nicht zu, dass ich mich über Physikstudenten lustig mache. Mich erstaunt lediglich die Aussage von Chevalier.
Um was geht es?
Die Sache mit dem Klimawandel ist eine komplexe Sache. Historiker werden bestätigen, dass es auf der Erde schon zahlreiche Klimaveränderungen, bei denen sich Kälte- und Wärmeperioden abgewechselt haben, gegeben hat. Auch gab es schon weit höhere CO2-Konzentrationen als dies heute der Fall ist.
Meteorologen sind kaum in der Lage den Wetterbericht für die kommende Woche genau vorauszusagen dennoch zweifelt kaum einer von euch Umweltfanatikern daran, dass Klimaforscher das Klima über Jahrzehntehinaus voraussagen können. Dies obschon sie ja die Kompexität des Klimas noch gar nicht ganz begriffen haben.
Was will ich? Das ihr lernt euch kritisch mit den Behauptungen der Politiker und Umweltfanatiker auseinanderzusetzen. Nicht jedes wissenschaftliche Experiment taugt um seriöse Schlussfolgerungen zu ziehen.
Siehe das Experiment mit der Promillegrenze. Angeblich sind ja Leute mit 0.5 Promille Alkohol im Blut stark in ihrer Wahrnehmung beeinträchtigt. Die Schlussfolgerung von Bundesrat Leuenberger daraus ist, dass man die 0.0 Promillegrenze einführt. Ich halte das für Realitätsfremd, da es nämlich keine Studie darüber gibt ob Autofahrer mit bis zu 0.5 Promille Alkohol im Blut wirklich mehr Unfälle bauen als Autofahrer mit 0.0 Promille im Blut.
Also nochmals, lernt kritisch zu denken und die Dinge zu hinterfragen.
- Kein Wissenschaftler behauptet, unfehlbar zu sein.
- (Fast) nichts ist absolut sicher. Wenn ein Wissenschaftler 100 % sichere Prognosen macht, outet er sich als unseriös. Dann wäre Prophet ein passenderer Job.
Die Wissenschaft hat sich entwickelt, Prognosen werden immer exakter und besser. Die Klimaprognosen der 90er Jahre konnten an den realen Verläufen der letzten Jahre überprüft werden und haben sich als korrekt erwiesen.
Für jedes Beispiel eines falschen wissenschaftlichen Befundes gibt es unzählige korrekte.
Liebe Zweifler, ich vermute, wenn ihr auf Kiribati leben würdet, einem Inselstaat mit knapp 100'000 Einwohnern, würdet ihr etwas besorgter und betroffener argumentieren. Kiribati geht wahrscheinlich unter, wenn die Prognosen des IPCC eintreffen.
Ein weniger abstraktes Beispiel: Im Jahre 2003 starben ca. 35'000 Personen an den Folgen der Hitzewelle in Europa. Sommertemperaturen wie 2003 können schon in den 2040'er Jahre gemäss IPCC-Prognosen zum normalen Sommerdurchschnitt werden. Ich vermute, einige von euch werden dann steinalt sein. Und Alte leiden am stärksten unter der Hitze..
Was ich nicht so ganz kapiere: Obwohl die Wahrscheinlichkeit für eine katastrophale Entwicklung bei "buisness as usual" gross ist, klammert ihr Euch verbissen an die kleine Wahrscheinlichkeit, dass nichts schlimmes passiert und an die Aussagen einzelner einsamer Rufer im Wind. Wieso denn nur? Ist die Bequemlichkeit hier und jetzt so viel wichtiger als das Wohlbefinden zukünftiger Generationen?
http://www.chanvre-info.ch/info/de/Alho
Ein weiterer Beweis für Ihre undifferenzierten Aussagen: Oben angegebenen link zu einer Studie über den Einfluss von Alkoholkonsum (unter 0.5 Promille) auf die Unfallhäufigkeit habe ich in wenigen Sekunden gefunden:
Also, um was geht es Ihnen wirklich?
Gruss,
Marco Passardi
Schon vor 1'000'000 gabs Naturkatastrophen weit schlimmer als heute. Wer war daran schuld? Hören sie auf mit diesen Panikmacherei, sie wollen sowieso nur aufsteigen in der Politik.
P.S die Dümmsten Leute, sind die, die es noch glauben.
Die Kernkraftindustrie mit ihren Zwischenlagern nutzt die Klimadebatte und empfiehlt sich als sauberer, klimaschonender Energielieferant.
Sie schreiben, dass Sie wollen, dass wir von Ihnen lernen, kritisch zu denken und zu hinterfragen. Ich weiss nicht, wie oft ich nun schon zu Ihren "kritischen Fragen" Stellung genommen habe. Andere Blogger haben sich schon längst aus dieser Zwängelei verabschiedet.
Sie kommen mit den bereits da gewesenen CO2 Konzentrationen. Ich erkläre Ihnen, dass es nicht auf das ankommt, sondern auf den Speed, mit dem sich das Klima verändert - keine Reaktion von Ihnen.
Dann kommen Sie mit der Ihrer Ansicht nach enormen Unsicherheit der wissenschaftlichen Voraussagen - als wären Sie ein Speziallist auf diesem Gebiet. Ich erkläre Ihnen daraufhin, WOHER diese Aussagen kommen (siehe meine anderen Beiträge). Keine Reaktion von Ihnen.
Dann kommen Sie mit der Verschwörungstheorie und dass ja eh alle nur der Masse hinterherlaufen wollen und deshalb "Klimawandel" schreien. Daraufhin erkläre ich Ihnen, wie Sie sich selbst informieren können. Sie tun es nicht und palavern weiter.
Und dann kommen Sie wieder mit dem ersten Punkt und das ganze geht von vorne los. Diese Spiel läuft nun schon einigen Monaten so. Wenn einem da nicht der Geduldsfaden reist. Aber vielleicht ist es ja genau das, was Sie wollen (?). Sie lassen sich von niemandem (in diesem Blog oder auch anderswo) belehren - es sei denn, der Lehrer schreit in Ihrem Sinne: "Klima- (und Alkohol-) Lüge!".
Der Zufall will es, dass ich mich seit einger Zeit mit Global Warming beschäftige. Auch mir war zu Anfang vieles unklar. Aber da geht man nicht in einen Blog und schreit "alles falsch!". Nein, das tut man nicht. Was man tun, ist in die nächste Bibliothek zu gehen, die nächste Uni und informiert sich und lässt sich die Ungereimtheiten erklären. Und bald würde Ihnen klar, dass sich schon unzählige Leute mit diesen Fragen auseinandergesetzt haben (kenne einige persönlich) und dass Ihr Unverständnis vor allem daher rührt, dass die Medien und Sie selbst sich eine Scheinrealität zusammenreimen, gerade so, wie es Ihnen passt. DER GROSSE AUFKLÄRER.
Sie schreiben an Chevalier: "von einem Physikstudenten dürfte man eigentlich erwarten, dass er sich qualifiziert äussert." Dabei hat Chevalier eine Ihrer Aussagen hinterfragt, was Sie zum Beispiel damit meinten: "CO2 absorbiert aber die Sonnenenergie bei einer Temperatur von -73,5 Grad." Nun, DAS ist mir auch ein Rätzel.
Ich mag falsch liegen, aber ich glaube, dass Sie nie Physik studiert haben. Nicht, dass Sie das disqualifizieren würde. Nein. Aber es erklärt Ihre Unwissenheit und Ihre Vorwürfe gegenüber der Wissenschaft, der Politik und eigentlich gegenüber allen, die nicht Ihre Meinung teilen.
MfG
TU
Die Climate Change Conference 2007 wird im Luxus-Tourismusort Nusa Dua auf Bali abgehalten. Das sollte uns zu denken geben. Warum wollen sich die Politiker gerade dort treffen, wo das vorherrscht, was wir um jeden Preis verhindern wollen - angenehme Temperaturen? Das angenehme Klima in Bali ist sicher eine gute Voraussetzung für fruchtbare Gespräche darüber, wie man den zuhause Gebliebenen einschränkende Massnahmen und höhere Lebenshaltungskosten schmackhaft machen kann.
An der letzten Konferenz in Nairobi waren etwa 6000 Teilnehmer vor Ort. Auf Bali werden etwa 10'000 Delegierte und 2'500 Journalisten erwartet. Die überwiegende Mehrheit dieser Teilnehmer wohnt nicht in Indonesien und wird folglich, gemütlich in der Business Class sitzend, unseren Planeten mit CO2 bereichern. In wenigen Stunden soviel CO2, wie etwa 10'000 Motorfahrzeuge in einem Jahr produzieren. Selbst wenn man in der ganzen Welt alle Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzen würde, könnte dieser CO2-Ausstoss nicht kurzfristig kompensiert werden.
Wäre diese Konferenz nicht eine Gelegenheit gewesen, der Welt zu zeigen, wie man dank moderner Technologie Energie und Geld sparen kann? Mit einer Video-Konferenz. Umso mehr als Al Gore Mitglied des Verwaltungsrats von Apple ist. Aber wie viel angenehmer ist es doch, auf Staatskosten zehn Tage lang am Swimmingpool in der Sonne zu liegen ... nach uns die Sintflut.
Vielleicht gibt es ja wirklich ein Global Warming. Zum Glück, dann das letzte Global Cooling war eine Eiszeit mit Gletschern bis ins Unterland.
Aber es gibt keinen haltbaren Beweis dafür, dass der Mensch massgeblich an den Temperaturverändeungen unseres Planeten beteiligt ist.
Können sich Wissenschaftler irren? Offenbar, denn das IPCC musste die Hockey Stick Theorie fallen lassen, weil sich ein Wisschenschaftler (ja nur ein EINZIGER Wissenschaftler, nicht Tausende) geirrt hat und sogar Daten manipuliert hat.
Diese Politiker wissen auch, dass diese Förderung nur ein Bruchteil der Zigarettenrechnung der Bevölkerung beträgt. Zigaretten welche sich inzwischen selbst Schweizer Lehrlinge leisten können und das obwohl die Vorteile der Raucherei im Gegensatz zur Förderung der Effizienz noch entdeckt werden müssen.
Apropos Statistiken und Wahrscheinlichkeiten: Die Wahrscheinlichkeit, dass sich Atmosphäre in den nächsten 100 Jahren erwärmt, ist höher, als das man bei Verzicht auf Sonnencreme Hautkrebs oder gar das man bei Verzicht auf Kondome, HIV einfängt.
Wenn Statistiken und Wahrscheinlichkeiten keine Relevanz haben, sollten wir also zuerst bei der Reduktion der Sonnencreme und den Kondomen anfangen, bevor wir durch Förderung der Effizienz nachhaltige Schweizer Arbeitsplätze schaffen und gleichzeitig unsere Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen und nebenbei grad noch unseren Treibhausgas-ausstoss zu reduzieren beginnen.
Temperaturmessungen am Boden sind nicht zuverlässig, da viele ursprünglich ländlichen Messstationen in der Zwischenzeit inmitten bewohnter Zonen stehen und die urbanen Temperaturen messen, die höher sind.
http://surfacestations.org/
Peter Edwards spricht von "Beweis", das IPCC spricht von Wahrscheinlichkeit, andere prominente Wissenschaftler sprechen von mangelnden Erkenntnissen und falschen Schlüssen. Wer wirklich recht hat, bleibt bis auf weiteres eine Glaubensfrage.
Die Antwort ist schon da:
Das US-Unternehmen Planktos hat das erste Schiff auf die Reise geschickt, um in der Nähe der Galapagos-Inseln durch massive Einbringung von “Dünger” (im konkreten Fall Eisenpartikel) Algen zum Wuchern zu bringen, die dann (so die Theorie) “zusätzliches” CO2 binden sollen…
Dieser Massive Eingriff in ein Ökosystem ist nicht der erste, der rein aus Profitgier geschieht, um in den lukrativen Emissionshandel einzusteigen.
Die australische Firma Ocean Nourishment Corporation will das gleiche vor den Philippinen mit Stickstoff-Dünger versuchen.
Wer sich an die Auswirkungen überdüngter Flüsse, oder die “Algenpest” im Mittelmeer (aufgrund Überdüngung) erinnern kann, wird solchen Ansinnen wohl kaum etwas positives abgewinnen können. Zudem sind weder die ökologischen Folgen solcher vorsätzlicher Überdüngung der Meere mit tausenden Tonnen Stickstoff- oder Eisendünger absehbar, noch die Frage, wieviel CO2 durch die Algen überhaupt gebunden werden kann, geschweige denn die Auswirkungen auf andere Meeres-Lebewesen.
http://www.oekologismus.de/?p=800
Sir John Houghton vom IPCC, leitender Herausgeber der ersten 3 IPCC Reports von 1990, 1995 and 2001, schrieb 1994: “Solange wir keine Katastrophe ankündigen, wird keiner zuhören”.
IPCC-Forscher Prof. Dr. H. Stephen Schneider: “Um Aufmerksamkeit zu erregen, brauchen wir dramatische Statements und keine Zweifel am Gesagten, jeder von uns (Forschern) muss entscheiden wie weit er eher ehrlich oder eher effektiv sein will”.
Nigel Calder, ehemalige Herausgeber von New Science, hat die Entstehung des IPCC von Anfang an begleitet. Er macht darauf aufmerksam, dass das ICPP eine politische und keine wissenschaftliche Organisation ist. „Sie müssen wissen, dass der Gründungsauftrag für den regierungsübergreifenden Klimarat lautet: Zu beweisen, dass es der Mensch ist, der für die Klimaerwärmung verantwortlich ist.“
Von Tausenden von Wissenschaftlern erstellt? Es gibt nur wenige Hauptakteure, wie Mann und Hansen, die vortanzen und den Takt angeben. Viele andere wurden in das IPCC aufgenommen, weil sie die selbe Meinung vertreten. Und wer wèrde nicht gerne dort mitmachen, wo das Geld fliesst?
Es gibt beim IPCC keine Qualitätskontrolle, die Peer-Reviews werden unter Kollegen ausgehandelt ("gehen wir anschliessend gemeinsam ein Bier trinken"), Quelldaten werden entgegen der Richtlinien unter Verschluss gehalten oder gehen sogar "verloren".
Das IPCC ist ein politisches Gremium mit politischen Zielen. Das IPCC bestimmt, was in die Berichte aufgenommen wird, nicht die Wissenschaftler.
http://www.dailytalk.ch
Zur Info: Inseln gehen immer wieder mal unter, dafür entstehen auch wieder neue Inseln. Es ist sogar bekannt, dass sich ganze Kontinente verschieben. Die Alpen sind u.a. aufgrund der Verschiebungen der Kontinentalplatten entstanden.
Und selbst wenn die Zahl mit den 35000 in Europa angefallenen Hitzetoten stimmt, hat das nichts mit dem Klimawandel zu tun. Sie sollten Wetterphänomene nicht mit dem Klimawandel verwechseln! Ausserdem weiss man, dass sich alte Menschen mit der Hitze im Sommer schwer tun und da die Bevölkerung in Europa immer älter wird (demographische Entwicklung, Alterspyramide) verwundert es eben auch nicht, dass sich immer mehr Menschen schwer mit der Hitze tun. Es dürfte aber im übrigen genausoviele Leute geben, die den Kältetod erleiden. Und wieviele Menschen leben in Europa??? 0,7-1 Milliarde Menschen? Welchen Bruchteil eines Promilles macht davon 35000 aus???? Also nicht alles überdramatisieren.
Zum Klimawandel: Mittlerweile sind sich viele Wissenschaftler darin einig, dass der Mensch die Klimaerwärmung nicht stoppen kann.
Schon mal den Link angeschaut?
Es ist doch ganz einfach. Die Polizei soll gefälligst bei jedem einzelnen Unfall folgendes statistisch erfassen:
Alter des Lenkers
Geschlecht des Lenkers
Unfallzeitpunkt
Motorfahrzeug
Strasse (Autobahn, Hauptstrasse, Nebenstrasse usw.)
Ort: (Ausserorts, Innerorts)
Zeitpunkt des Ereignisses
Schaden
Anzahl Verletzte
Anzahl Getötete
Unfallursache
Promillewert
Danach soll jeder Kanton diese Daten an das Bundesamt für Statistik liefern und die sollen es im Internet veröffentlichen. (im Moment veröffentlicht das BfS nur ungenaue Zahlen, es nützt ja z.B. nichts, wenn einfach nur steht das Alkohol am Steuer 25% aller Unfallursachen ausmacht. Ich will wissen wieviele sind mit 4-5Promille, wieviele mit 2-3 Promille, wieviele mit 1-2 Promille, wieviele mit 0,8-1 Promille und vieviele mit 0.1-5 Promille und wieviele mit 0 Promille erfolgt.
Dann könnte man meiner Ansicht nach seriöse Schlüsse ziehen. Die Experimente in Veltheim etc. sind untauglich, da sie unter Laborbedingungen stattfinden und nicht repräsentativ sind.
http://www.nzz.ch/nachrichten/startseit
Wenn Du bei der Öl-Lobby und bei der Uran-Lobby auch nur einen Hundertstel so schreibseeling und beharrlich wärst wie beim Globalwarming und beim Alkoholproblem, dann hätten beide Lobbys in der Schweiz zumindest einen schweren Stand.
Also: wieso greifst Du nicht mal die offensichtlichen Schurken an? Diejenigen, die sich schon seit einem Jahrhunderst die Taschen füllen? Oder wirst Du evt. von denen bezahlt, um hier Deinen Müll zu blogen?
http://www.podcast.ethz.ch/episodes/?id
Ich habe mir den Link angeschaut. Haben Sie sich den von mir angegebenen angeschaut? Ich halte mich lieber an die Erkenntnisse von Experten bzw. Wissenschaftler als an die Meinung von Laien. Wenn Einzelne dem Konsens der Experten widersprechen, dann hat das m.E. mit dem Wunsch nach Profilierung zu tun. Es ist der Job von Wissenschaftlern, Wissen zu schaffen! Wem sollten wir eher glauben als den Fachleuten? Wieso sollten wir der Minderheit glauben und nicht der Mehrheit?
Ich sags Ihnen: Nur diejenigen, die ein Interesse daran haben, dass die Mehrheit falsch liegt, glaubt der Minderheit. Auch wenn Sie das Gegenteil behaupten. Es bleibt eine sehr kleine Minderheit, welche die Aussagen der IPCC-Berichte anzweifelt.
Gemäss Prognosen des IPCC (welcher jegliche wissenschaftlichen Publikationen zusammenfasst, auch die kritischen, sofern sie seriös sind. Zur Beurteilung der Seriosität gibt es in der Wissenschaft klare, allgemein anerkannte Regeln) ist entwickelt sich das Klima (nicht das Wetter) schon in den 2040'ern so, dass die Sommerhitze von 2003 keine Ausnahme sondern die Regel ist!
Inseln sind schon immer untergegangen. ABER NOCH NIE SO SCHNELL! Und diesmal wären wir mitverantwortlich, wenn wir nicht etwas ändern!
http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/die_arbeit_im_intergovernmental_panel_on_climate_change_1.584110.html
(Zeilenumbruch rausnehmen und in die Adresszeile pasten)
Da halte ich mich lieber an die anerkannten Experten, als an irgendwelche Bloger. Nichts für Ungut müller, vivendi, besserwisser (omen est nomen) aber ihr scheint mir einfach nicht kompetent.
Weiter so Herr Leuenberger. Viel Mut und Kraft gegen die Profitgier der Seconomie Suisse.
Grüsse aus dem verschneiten Berner Oberland.
Ich habe mir die Zahlen herausgesucht. Ganze 308 Reviewer haben den vorletzten Entwurf des 4AR einer Review unterzogen, aber nur 32 Reviewer kommentierten mehr als 3 Kapitel und nur 5 kommentierten alle 11 Kapitel.
Die Kommentare bestanden u.a. aus:
- Anerkennung (Lob)
- Korrektur von Tipp-, Orthografie- und Grammatikfehlern
- Verbesserungsvorschläge für die Formulierung
- Forderung nach Klarstellungen
- Korrektur/Ergänzung von Verweisen
Eine sachbezogene, wissenschaftliche Review fand offenbar nicht statt. Schon deshalb, weil die meisten Artikel wohl kaum von sachfremden oder an den Artikeln nicht beteiligten Autoren nachvollziehbar sind, insbesondere, wenn weder Methoden noch Quelldaten offengelegt werden.
http://nzclimatescience.net/images/PDFs/ipcc_review_updated_analysis.pdf
"Es handelt sich weltweit um die erste epidemiologische Studie dieser Art. Sämtliche Fahrer, die in Unfälle mit eigener oder fremder Todesfolge verwickelt waren, wurden zwischen dem 30. September und dem 1. Oktober 2003 einer toxikologischen Untersuchung unterzogen. Von den 17’000 registrierten Fällen konnten 10’700 in die Studie einbezogen werden.
Bei den untersuchten Fällen wurden 2.4% (170 Todesfälle) der Unfälle mit Todesfolge direkt dem Cannabiskonsum zugeschrieben, während Alkoholkonsum für 28.5% (1940 Todesfälle) der Unfälle verantwortlich war. Selbst innerhalb der gesetzlichen Toleranzgrenzen von 0.5 Promille ist der Alkohol mit einem Wert von 3.3 gefährlicher als Cannabis und steigt mit zunehmender Promillezahl rapide an."
Also, obwohl es hier um einen Vergleich gefährlicher Drogen geht, implizieren die Befunde dieser Studie, dass auch ein Blutalkoholwert von unter 0.5 Promille häufiger zu Unfällen führt als kein Konsum von Drogen.
Ich beziehe mich nicht auf die Laborstudien, die Sie ansprechen!
Sie behaupten, es geht Ihnen darum, dass wir Befunde und Aussagen kritisch hinterfragen. Das nehme ich Ihnen nicht ab!
Gib Dir keine Mühe. Müller, vivendi usw. wollen ihre Meinung nicht ändern. Da nützen keine Argumente. Sie wollen nur ihren Stuss hier verbreiten, damit ihn möglichst viele lesen. Da sage ich nur: ignorieren und nicht mehr darauf eingehen...
Zitat: „Ich weiss nicht, wie oft ich nun schon zu Ihren "kritischen Fragen" Stellung genommen habe.“
Ihre Aussagen erheben einzig den IPCC-Report zur Wahrheit. Zweifler sind absolut unerwünscht.
„Ich erkläre Ihnen, dass es nicht auf das ankommt, sondern auf den Speed, mit dem sich das Klima verändert - keine Reaktion von Ihnen.“
Was glauben Sie, wie rasch die Veränderungen vor sich gingen, als die Dinosaurier ausgestorben sind? Glücklicherweise gab es damals noch keine Menschen…
„Dann kommen Sie mit der Ihrer Ansicht nach enormen Unsicherheit der wissenschaftlichen Voraussagen - als wären Sie ein Speziallist auf diesem Gebiet. Ich erkläre Ihnen daraufhin, WOHER diese Aussagen kommen (siehe meine anderen Beiträge). Keine Reaktion von Ihnen.“
Was hat denn das WOHER mit der Unsicherheit von wissenschaftlichen Aussagen zu tun? Glücklicherweise leben wir nicht mehr in der Zeit von Dogmen und dem Scheiterhaufen.
„Dann kommen Sie mit der Verschwörungstheorie und dass ja eh alle nur der Masse hinterherlaufen wollen und deshalb "Klimawandel" schreien. Daraufhin erkläre ich Ihnen, wie Sie sich selbst informieren können. Sie tun es nicht und palavern weiter.“
Wie kommen Sie denn darauf, dass ich mich nicht informiere? Ich lese sehr viel, aber meine Meinung bilde ich mir schon selber. Vielleicht verwechseln Sie „sich informieren“ mit „sich bekehren lassen“?
Alexander Müller hat es meiner Meinung nach wunderbar auf den Punkt gebracht. In den Publikationen ist von Wahrscheinlichkeiten die Rede und viel in der Möglichkeitsform gehalten. Sie hingegen und auch viele andere Blogger stellen vieles als bewiesen dar.
Und würde das nicht schon reichen, werden wir „Zweifler“ auch noch auf eine Person reduziert. Dafür werden 308 Reviewer (gemäss Quelle von Denker) zu „tausende von Wissenschafter“.
Ich kann damit leben, dass Ihr an den bevorstehenden Weltuntergang glaubt, aber bitte nicht auf meine Kosten…
Es sollte ja kein Problem sein, wenn wir „paar Zweifler“ noch ein einige Jahre mit Öl heizen und Auto fahren, bis gute und vor allem wirtschaftliche Alternativen zur Verfügung stehen, da ihr „Retter der Erde“ ja in der Mehrheit sein wollt und euch hoffentlich freiwillig einschränkt - wo bleibt sonst eure Glaubwürdigkeit?
Das IPCC fasst nicht jegliche Publikationen zusammen, sondern sucht sie sich aus. Und wie will das IPCC (ein politisches Gremium), beurteilen, welche Publikationen seriös sind? Steht da "seriös" auf dem Titelblatt oder auf der Stirn des Autoren?
"Zur Beurteilung der Seriosität gibt es in der Wissenschaft klare, allgemein anerkannte Regeln)"
Es geht nicht darum, ob eine Studie seriös ist, sondern ob sie hieb- und stichfest ist. Wissenschaft lebt vom wissenschaftlichen Diskurs, nicht vom Glauben an die eine oder andere Theorie.
In Buenos Aires hatte es gestern mit 2,5° C die niedrigste im November gemessene Temperatur seit 90 Jahren. Seit Beginn der Aufzeichnungen wurden lediglich 1914 (1,6°C) und 1917 (2,4°C) noch niedrigere Novemberwerte gemessen… Auch im südlichen Brasilien ist es mit Werten um 2ºC für diese Jahreszeit viel zu kalt. Im südlicheren Südamerika kämpfen die Menschen gegen Schnee- und Eisstürme an.
Es geht doch nicht um Mehrheiten und Minderheiten, Wissenschaft ist kein demokratischer Prozess. Galilei war in der Minderheit, trotzdem hatte er recht, weil er die Fakten erkannt hatte.
Moritz Leuenberger war bei der Mehrheit, als er das Waldsterben mit dem Weltuntergang verwechselte, trotzdem hatte er nicht recht.
Also: wieso greifst Du nicht mal die offensichtlichen Schurken an?"
Man könnte meinen, der "Beobachter" würde zum Konsum von Erdöl und Elektrizität gezwungen. Dabei sitzt er in der gut geheizten Stube und pumpt Elektrizät durch seinen PC.
Es ist bezeichnend, dass viele der Kommentatoren hier der festen Überzeugung sind, sie müssten ihren Mitbürgern Lektionen in Ökologie erteilen, weil nur sie wissen, wie man mit Energie umgehen soll. Man kann das auch als "Übertragen der Schuldgefühle" (in der Psychologie auch als Projektion bezeichnet) interpretieren.
Wir können nicht ganz sicher sagen, ob die katastrophalen Folgen so eintreffen, wie es vom IPCC prognostiziert wird. Was haben wir für Möglichkeiten: Wir können versuchen, etwas dagegen zu tun, oder wir können die Hände in den Schoss legen.
- Wenn sich das IPCC geirrt hat und wir tun nichts: Super, Glück gehabt.
- Wenn sich das IPCC geirrt hat und wir ergreifen die vorgeschlagenen Massnahmen: Insgesamt tragbare Folgen, evlt. minimale Einschränkungen.
- Wenn das IPCC recht hat und wir ergreifen die vorgeschlagenen Massnahmen: Glück gehabt, richtig reagiert. Katastrophe abgewendet.
- Wenn das IPCC recht hat und wir tun nichts: Massive Dürrekatastrophen, Überschwemmungen, Hungersnöte, Migrationsströme, Artensterben etc.
Wir kennen die Folgen nicht genau. Aber lohnt es sich nicht so oder so, zu versuchen das schlimmste zu verhindern?
Klimaschutz-Hype
Jahrelang wurden wir angelogen. Warum nur?
Immerhin, wo wir doch jetzt durch unsere Klimaexperten erfahren haben, dass der künstliche CO2-Ausstoss tatsächlich kein Problem darstellt, können wir ja mittelfristig getrost unseren alten AKWs durch günstigere Schweizer Gaskombikraftwerke ersetzen.
man kann ob der Klimafrage geteilter Meinung sin, wenn du aber bei Klima-Kritikern von "Stuss reden und weiterverbreiten verbieten" redest, muss du dir im Klaren sein, dass das die gleichen Methoden sind, wie militante Regimes ihre Kritiker an die Wand spielen.
Zuerst verleumdet man andere Meinungen, um im Anschluss den Henker auszusenden....
Wer überzeugt ist von seiner Sache kann dieses ja ohne Probleme mit logisch einleuchtenden Facts darlegen und verteidigen. Offenbar funktioniert das aber bei der Sektion IPCC nicht so richtig. Also verfährt man einfach wieder mit der Methode "mit genug Muskeln an die Wand spielen".
Es ist schon unglaublich, die moderne Welt funktioniert immer noch wie im Altertum, hauptsache man hat genug Muskeln...
Bravo Gunzgen, weiter so, mit Vollgas in die Klimadiktatur...
http://www.antipub.org
Es ist egal, ob der Klimawandel real oder eine Glaubensfrage ist.
Es ist egal, ob das Erdöl oder die Fürze unserer Fleischproduzenten mehr Treibhausgase produzieren.
Es ist egal, ob mehr Forscher den menschlichen Einfluss aufs Klima beweisen oder widerlegen können.
Es ist egal, ob das Benzin 1 oder 5 Franken kostet.
Aber es ist nicht egal, wenn die URSACHE unserer aktuellen und kommenden Probleme mit derart penetranter Beharrlichkeit ausgeblendet wird wie in all den bisherigen Blogrubriken und sämtlichen Medien, Regierungsgremien, Teppichetagen, Unis und andern Denkfabriken: Nämlich das ewig dauern sollende Wirtschaftswachstum. Wie kann man so blöd sein, in immerwährendem und exponentiellen MEHR an Produktion und Verbrauch das Heil zu sehen?
Einen kleinen Diskussionsansatz glaubte ich bei 'Besserwisser' zu lesen: "Wie kann ein Bundesrat und auch viele Blogger hier Wachstum predigen und sich gleichzeitig um unser Klima sorgen machen?"
Tatsächlich: Effizienz ist zwar ein edles Motiv und kann sektoriell und vorübergehend "etwas bringen", was die Welt aber braucht ist SUFFIZIENZ (es REICHT nämlich jetzt!).
All die "Alex Müllers" sind im Grunde harmlos, die wahrhaftigen Ignoranten, Leugner und Demagogen sitzen ganz oben, in allen Regierungen, Parlamenten, Parteien, Banken, Multis, der 'OECD, gewissen Uno-Organisationen, IWF, WTO. Hört endlich auf, ihre Lobeslieder aufs Wachstum zu singen!
1. Gehen wir davon aus, dass sich die Erde tatsächlich erwärmt. Das hat sie seit ihrer Existenz periodisch getan, wie wir mit Sicherheit wissen (das Linthtal z.B. wurde durch einen Gletscher geformt, den es nicht mehr gibt). Auch andere Planeten erwärmen sich z.Z. Saturn, Jupiter, Mars. Eine Tatsache.
2. Gehen wir davon aus, dass die Temperatur auf der Erde der Zeit um 1990 (Kyoto) die maximal zulässige oder ideale Temperatur unseres Planeten ist. Es sind Zweifel angebracht.
3. Gehen wir davon aus, dass der Mensch die Temperatur massgeblich und nachhaltig beeinflussen kann. Der Nachweis dafür ist nicht erbracht, im Gegenteil, siehe den nächsten Punkt.
4. Gehen wir davon aus, dass dank Kyoto jede weitere Temperaturerhöhung vermieden werden kann. Dank IPCC wissen(?) wir, dass selbst das Einhalten von Kyoto nur eine Verzögerung von 5 oder 6 Jahren bringt. Wir können auch abschätzen, dass der CO2-Ausstoss in China jährlich etwa um gleichen Betrag ZUNIMMT, den Australien insgesamt jährlich anthropogen ausstösst.
Es stellt sich dann die Frage, mit welchen Massnahmen wir die fraglichen, weil unsicheren, Ziele erreichen wollen und welche Konsequenzen diese Massnahmen haben werden oder können. Im Vordergrund müssten natürlich Massnahmen stehen, die keinen Verzicht auf lebensnotwendige Bedürfnisse erfordern und diese auch nicht verteuern.
A. Weiterentwicklung der Technologien für Energiegewinnung und Energieeffizienz. Dazu kann der Staat Anreize liefern, die tatsächliche Innovation kann aber nicht erzwungen werden.
B. Erzwungene Einschränkung des Energiekonsums durch "Strafsteuern". Verbot jeglicher Reisetätigkeit, sofern sie nicht ausreichend begründet werden kann oder nur dem Vergnügen dient: Ferienflüge, Motorschifffahrt, Bahnreisen, Autofahren. Einrichtung eines Bundesamtes für Reisebewilligungen?
C. Verbot von "Massenveranstaltungen", die nur dem Vergnügen dienen: Euro 2008, olympische Spiele, Formel 1, Tennis Masters, Musikfestivals.
D. Importeinschränkungen für Konsumgüter: Obst aus Argentinien, Wasser aus Frankreich, Autos aus Japan, PCs aus Irland, Spielzeuge aus China.
E. Angebotseinschränkungen. In den 50-er Jahren gab es eine Luxussteuer auf parfümierter Seife. Auch eine einfache Seife reicht zum Händewaschen.
F. Familien müssen dazu gebracht werden, “…nicht mehr als ein Kind zu haben, um die Globale Erwärmung zu bekämpfen”.
http://www.oekologismus.de/?p=802
Da aber gemäss IPCC alle diese Massnahmen nicht ausreichen, um die Katastrophe zu verhüten, müsste man sich Überlebensstrategien überlegen, um TROTZ Klimawandel zu überleben. Die effizienteste Massnahme ist sicher die Reduktion der Weltbevölkerung, da wegen steigender Meere weniger Platz vorhanden ist.
a. Hier kommt uns der Klimawandel selbst zu Hilfe, denn er wird gemäss Aussagen des IPCC zu Millionen von Opfern führen.
b. Viel Geld in den CO2-Handel investieren. Damit werden einige Menschen steinreich und können sich einen geeigneten Wohnort "reservieren". Das so für die Bekämpfung des Trinkwasserproblems, des Hungers, der Malaria und anderer Krankheiten in den Entwicklungsländern fehlende Geld wird indirekt ebenfalls zum langsameren Wachstum der Bevölkerung beitragen.
c. Kriege. Die unterschiedliche Befolgung des Kyoto-Protokolls in verschiedenen Ländern wird zu ähnlichen internationalen Spannungen führen wie das Bestreben nach nuklearen Waffen. Wenn sich Nationen durch das Verhalten anderer Nationen bedroht fühlen, sind Kriege unausweichlich.
Stell dir vor, es gibt Krieg und das Weltklima kümmert sich gar nicht darum!
Wie wäre es mit intelligenteren Alternativen?
Das IPCC beschreibt, wie sich die kritische Grenze der Erwärmung verhindern lässt. Sie definieren die Grenze willkürlich, jedoch beschreiben sie die Folgen von einem Überschreiten dieser Grenze (Z.B. die Umkehrung so genannter C02-Senken in C02-Quellen).
Behauptest du, du hast intelligentere Vorschläge als das IPCC, den Klimawandel in den Griff zu kriegen? Welche?
Hoch lebe Elvis!
Chapeau Waxdummskritiker! Deine URSACHEN Analyse hat mich zum Nachdenken gezwungen.
Eine kleine Einschränkung dazu:
Es sind nicht nur "die da oben"; auch "wir da unten" haben uns an den Wohlstand gewöhnt. Wir empfänden es schon als grobe Zumutung, auf unseren familienbedingten Zweit- oder Drittwagen zu verzichten.
...erzähl das mal einem in Gaza...
Wieso wenden wir nicht verfügbare und bekannte Mittel an, eine MÖGLICHE Katastrophe zu verhindern oder zumindest abzuschwächen?
Ist es nicht sinnvoll, den worst case zu verhindern?
Eure Expertisen bezüglich der globalen Abkühlung mögen ja zutreffen, aber was die Reichtumsverhältnisse betrifft verwechselt ihr etwas: Steinreich sind nicht die IPCC Mitglieder oder die welche im Solarzellenbusiness tätig sind, sondern die die im CO2-Produktionsgeschäft tätig sind.
Exxon ist ein Öl-Konzern unter vielen und macht alleine 100 Millionen Dollar Profit (nicht etwa Umsatz) im Tag (das heisst im Tag). Die Kohle-, Öl- und Gaskonzernen sind enorm. Die Rohöleinnahmen der Öl exportierenden Ländern liegen momentan alleine bei 8.5 Milliarden Dollar pro Tag (das heisst pro Tag).
Der Abtretende Exxon Konzernchef Lee Raymond hat letztes Jahr eine Abfindung von 400 Millionen Dollar erhalten. Das ist mehr Geld für eine Person, als was die Schweiz mit 7.5 Millionen Einwohner pro Jahr (das heisst pro Jahr) in neue erneuerbare Energie investiert.
Der saudische Prinz Alwalid bin Talal leistet sich seinen persönlicher A380 und das soll ihm natürlich auch gegönnt sein, schliesslich hat er sicherlich jahrelang hart dafür gearbeitet.
Eure Sorge um den Reichtum der saudischen Prinzen und Ölkonzernchefs ist durchaus rührend, dummerweise gibt es aber nun keine Schweizer Ölquellenbesitzer, keine Schweizer Ölkonzernbesitzer, keine Schweizer Kohlereserven und nicht einmal Schweizer Uranmienen. Wenn wir also wollen, dass auch die Schweizer Volkswirtschaft ihren Reichtum vergrössern oder wenigstens halten kann, müssen wir dafür Sorgen, dass Effizienz und erneuerbare Technologie in der Schweiz massiv gefördert wird (und nicht mit lächerlichen 0.6 Rappen pro kWh). So kann die Schweiz auch zukünftig in diesem zwar noch kleinen dafür schnell wachsenden Weltmarkt mitreden und mitverdienen. Die Schweizer Unternehmen welche Solarwärmekollektoren oder Solarzellenproduktionsanlagen exportieren werden sich wohl keine eigene A380 leisten können, aber es wird ausreichen um wertvolle Arbeitsplätze sichern und die Steuerbelastung der gesamten Schweizerbevölkerung reduzieren zu können. Das ist doch auch schon etwas.
ein A 380 als saudischer Privatjet!
Erzähl das mal einem aus Gaza...
http://www.eads.net/1024/de/pressdb/pre
ist doch erfreulich wenn wir den Humor nicht ganz verlieren und ab und zu doch noch etwas zum Lachen finden. Der saudische Prinz kauft sich allerdings tatsächlich einen A380 als Privatjet (link).
Die Leute im Gaza sollen halt gefälligst ihre eigenen Ölquellen finden, dann können sie dann auch mit solchen fliegenden Palästen rumfliegen (zumindest solange sie eine Ausreisegenehmigung erhalten).
http://www.tagi.ch/dyn/news/ausland/814
warum sagt die offizielle Schweiz diesem iranischen Witzbold nicht, dass die Schweiz - anstatt angereichertes Uran - sozusagen per sofort Gaskombikraftwerke liefern könnte und dass die wesentlich günstiger sind als Atomkraftwerke? So muss der arme Kerl seine Gasvorkommen (angeblich zweitgrösste Gasvorkommen der Welt) nicht weiterhin nutzlos abfackeln und kann gleichzeitig Strom in Unmengen produzieren.
Halli hallo..
Ja es ist verrückt das mit den Petrodollars... aber leider wahr
und es wird noch vieeeel verrückter werden. Jetzt fängt der PeakOil an zu wirken, die maximale Födermenge ist praktisch erreicht, nur durch unsinnig hohe Investitionen wären mehr aus dem Boden zu holen, aber das auch nicht für längere Zeit, die Felder geben nicht mehr her. Mit der Verknappung durch den permanenten Mehrverbrauch Chinas wird die Ressource Öl dafür sorgen, der Preis dafür in Schwindelerregende Höhen zu treiben. Ich denke mittelfristig wird der Preis um die 150-200Dollar und langfristig wird der Preis womöglich auf Euro umgestellt und soviel in Euro kosten...
Wenn dann die Heiz-Nebenkostenabrechnung höher ist als der Jahresmietzins kaufen dann alle Elektroöfeli und bringen damit noch den Strommarkt zum kochen... Die Prognose vom Atel-Karrer ist damit gar nicht so abwegeig oschon ich mich gar nicht damit abfinden kann....
Frostige Aussichten für unsere Breitengrade, hoffentlich kommt die KLimaerwährung frührer als geplant ;-), dann müssen wir wenigstens nicht frieren
"In climate research and modeling, we should recognize that we are dealing with a coupled non-linear chaotic system, and therefore that the long-term prediction of future climate states is not possible."
Zu deutsch:
"Wir müssen uns damit abfinden, dass wir es bei der Klimaforschung und -modellierung mit einem gekoppelten, nicht-linearen, chaotischen System zu tun haben und dass die langzeitliche Vorhersage zukünftiger Klimazustanände unmöglich ist"
MÖGLICHE Katastrophen gibt es viele, bis hin zum Weltuntergang. Die Frage ist nur, ob wir mit Massnahmen zur Abwendung einer MÖGLICHEN Katastrophe nicht die Wahrscheinlichkeit einer TATSÄCHLICHEN Katastrophe erhöhen, ohne die mögliche Katastrophe verhindern zu können, wenn sie eben vom Menschen gar nicht beeinflussbar wäre. Das gilt es abzuwägen.
Bevor wir unsere zukünftigen Schäfchen ins Trockene führen, sollten wir den Menschen in unserer GEGENWART das ersparen, was wir in Zukunft uns ersparen wollen: Malaria, Wassermangel, Unterernährung. Ein grosser Teil der Weltbevölkerung lebt heute schon unter Zuständen, vor denen WIR zukünftige Generationen bewahren wollen.
Egoismus und Zweckblindheit im Extrem.
Am CO2-Handel werden Wenige viel Geld verdienen. Was bisher, gemäss Globi, von den Ölkonzernen dominiert wird, wird in Zukunft wohl durch die CO2-Millionäre dominiert werden: unser Wohlbefinden und Wohlergehen, unsere Wirtschaft. Es gibt bisher und für die Zukunft keine Anzeichen dafür, dass Geld nicht korrupt machen kann! Selbst das IPCC ist nicht davon auszunehmen.
Morgen werden es diejenigen sein, die im CO2-Handel tàtig sind. Al Gore hat bereits vorgesorgt und eine eigene CO2-Handelsfirma gegründet.
Der Grundtenor in Globis Beiträgen ist immer der selbe: er beklagt sich darüber, dass Andere das Sagen haben und verlangt gleichzeitig, dass wieder Andere dafür sorgen sollen, dass sich die Situation ändert. Es ist allzu einfach, immer die Anderen vorzuschieben, statt selbst die Initiative zu ergreifen. Was hindert Globi daran, sich dafür einzusetzen, Geleichgesinnte zu motivieren und um sich zu scharen, selbst alternative Modelle zu realisieren? Das Risiko? Alle Unternehmen haben klein angefangen. Wer von seinen Ideen überzeugt ist, muss auch das Risiko übernehmen, unter Umständen seinen Job aufgeben, um sich für die Sache einzusetzen.
Von anderen zu verlangen, das Risiko für etwas zu übernehmen, von dem sie nicht überzeugt sind, ist billiger Populismus.
http://www.klaus.cz/klaus2/asp/clanek.asp?id=esKqs4lHRBOh
Ein bedenkenswerter Beitrag zum Thema.
Wenn sie eintreffen .... Die Messdaten http://uhslc.soest.hawaii.edu/uhslc/rqds.html zeigen zwar Schwankungen, aber keinen merklichen Anstieg. An der Messstation Tarawa-D, Bedio war das Niveau 2006 niedriger als 1995.
Den Klimawandel gibt es und hat es periodisch schon immer gegeben. Diejenigen die das heutige getue um den Klimawandel glauben wollen sind bedauernswürdig, sollen aber die andern damit in Ruhe lassen!
http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/bu
Mirosch hat recht. Oel wird zwangsläufig teurer werden. Die Substitution wird primär nach ökonomischen Prinzipien erfolgen. Aus heutiger Sicht zu einem ansehnlichen Teil durch Elektrizität. Der Run auf Wärmepumpen hat ja schon längst begonnen. Zum Glück kommt der Strom bei mir aus der Steckdose!
Aber der Moritz wird’s schon richten: Erst einmal die fossilen Brennstoffe künstlich verteuern, bis alle auf Elektrizität umgestiegen sind. Und natürlich dabei auch noch ein wenig von der 2000-Watt-Gesellschaft träumen.
Der Strom wird dann ganz automatisch teurer. Denn die Staumauern dürfen wegen einem Moor nicht erhöht werden, Kernkraftwerke werden nicht fertig sein, Gaskombikraftwerke - geht ja auch nicht wegen dem bösen CO2. Und wo bekommen wir genügend Wind- und Solarstrom für 20 Rappen pro kWh her?
Also doch zurück in die Höhle!
@ Wachstums-Kritiker
Dir muss ich leider Recht geben! Die Natur wird uns Menschen die Grenze des Wachstums aufzeigen, so oder so. Aber wer kann denn den Chinesen und Indern verübeln, geschweige denn verbieten, dass Sie auch so leben wollen wie wir? Wachstum, auch dies unserer Wirtschaft, ist ein Naturgesetz. Wenn etwas nicht mehr wächst, bzw. sich erneuert, stirbt es ab.
@ Denker
Deinen Aussagen kann ich nur beipflichten. Insbesondere der Klima-Zertifikatenhandel wird zu einem Riesengeschäft – nur für ein paar wenige wohlverstanden.
Der „Environmentalismus“ - um dem Begriff von Vaclav Klaus aufzugreifen - lässt sich schon fast mit dem Gebaren der Kirche in der Vergangenheit vergleichen.
Wie kam die Kirche denn zu dem vielen Geld, zu den tausenden von prächtigen Kirchen? Lediglich durch den Glauben und das Durchsetzten von Werten und darauf basierenden Regeln! Ohne Zweifel brachte und bringt die Kirche vielen Menschen Trost und Hilfe, aber zumindest was die Vergangenheit angeht, wurde vielen das Geld unfreiwillig aus der Tasche gezogen. Und dies nur, weil die Herren der Kirche die Wahrheit über Jahre für sich gepachtet hatten, ohne jeglichen Widerspruch zu dulden und natürlich nur mit den besten Absichten!
Wer weiss, vielleicht kommt ja in ein paar Jahren nach dem „Environmentalismus“ eine weitere Epoche der Aufklärung.
http://www.espace.ch/artikel_445958.htm
In einer Welt, in der Millionen hungern, und in einer Schweiz, die sich aus dem eigenen Boden nicht mehr ernähren kann, ist es ethisch pervers, Nahrung an Autos zu verfüttern. Doch verboten ist es nicht. Im Gegenteil: Viele Länder, neuerdings auch die Schweiz, fördern die Umwandlung von Ackerfrüchten in Agrartreibstoffe mit Steuergeschenken – trotz Protesten von Entwicklungsorganisationen.
Immerhin beschloss das Parlament, die Förderung von Agrartreibstoffen mit ökologischen und sozialen Bedingungen einzuschränken. Doch das federführende Finanzdepartement schert sich nicht um das Gesetz. Zuerst definierte es den Begriff «positive ökologische Gesamtbilanz» um in «nicht erheblich» negativer als fossiles Benzin. Und dann beschloss es unter dem Druck der Agrarlobby, den ökologisch besonders negativen Raps-Diesel ebenfalls von den Steuern zu befreien.
Wenn der Bundesrat dieser gesetzwidrigen Verordnung zustimmt, dann macht er die Schweiz nicht zur Bananen-, sondern zur Raps-Republik.
"Wouldn't that be a sight: a king fighting his own battles..."
Wie Sie lesen können, ist die gegenwärtige Diskussion im Blog eine Wiederholung von früheren Beiträgen. Argumente und Gegenargumente sind die gleichen – fast alles wurde hier schon mal geschrieben.
Nun, es ist gut und zu akzeptieren, dass nicht alle Menschen sich vom Gleichen überzeugen lassen, nicht alle die gleichen Prioritäten setzen und somit unterschiedliche Ansichten und Interessen vertreten.
Was mich aber trotz meiner eher toleranten Haltung auf die Palme bringt, ist die immer wiederkehrende Argumentation, dass das Waldsterben entgegen der Ankündigung nicht stattgefunden habe und die Idee einer vom Menschen verursachten Klimaänderung nur wieder so ein Hirngespinst von irgendwelchen Ökofundis sei …
Warum wird nicht wahrgenommen und anerkannt, dass es das Verdienst von Bemühungen, Verordnungen und Gesetzen zur Wasser- und Luftreinhaltung sind, die dazu geführt haben, dass das Waldsterben nicht stattgefunden hat, die Gewässer in der Schweiz heute relativ sauber sind und die Luft nicht allzu krankmachend? Welche Gruppierungen waren es, die diese Verordnungen und Gesetze erwirkt haben?
es ist nicht nachvollziehbar, weshalb sie sich so leidenschaftlich gegen Effizienz und erneuerbare Energie in der Schweiz einsetzen, obwohl das letztlich die einzigen Energierelevanten-Ressourcen sind, worauf die Schweiz auch tatsächlich zugreifen kann. Wie Mirosch richtig festgestellt hat, werden die nicht erneuerbaren Rohstoffe so oder so ausgehen, ob es Ihnen nun passt oder nicht. Die entscheidende Frage ist, ob wir bei den erneuerbaren Technologien, welche zwangsläufig die momentanen Brennstoffe ersetzen werden, an vorderster Front mitreden möchten oder nicht (genauso wie wir das früher im Wasserkraftwerks-, Tunnel- und Brückenbau auch getan haben). Den Windturbinenmarkt haben wir vermutlich bereits verpasst, aber es gibt ja noch einen Haufen andere Technologien wo wir an der Weltspitze mitreden könnten.
Dass Sie sich wie auch der Besserwisser & Co. bereits über Förderabgaben von 0.6 Rappen pro kWh aufregen können, ist noch weniger erklärbar. Je nach Haushalt sind das Mehrkosten zwischen 2 und 11 Rappen pro Tag, welche im Übrigen problemlos mit Steckerleisten, Sparlampen oder simple Aufmerksamkeit eingespart werden können. Verglichen mit den 3 Franken, welche die Schweizer Haushalte pro Tag nur schon für Zigaretten ausgeben ein absolut lächerlicher Betrag. Kann es sein, dass Sie ohne Arbeit sind und bei Ihrer Mama im Keller leben und deshalb keine Ahnung bezüglich den tatsächlich Schweizer Lohn- und Lebenskosten haben? Solange andere hart Arbeiten und schön ihre horrenden Arbeitsbestrafungssteuern bezahlen, kann das Ihnen in Ihrem Kellerchen wohl egal sein?
Ich wusste natürlich auch nicht, dass Ihnen der saudische Prinz so nahe steht und es Ihnen persönlich weh tut, wenn sein lukrativer Markt durch Schweizer Technologie reduziert werden könnte. Machen Sie sich diesbezüglich aber keine zu grossen Sorgen momentan steht das Verhältnis zwischen nicht-erneuerbarer Energie und neuer erneuerbarer Energie immer noch bei über 99% zu 1%. Auch wenn sich die erneuerbare Energie in naher Zukunft verdoppelt, bleibt Ihrem Prinzen & Co immer noch 98%. Bei diesen 99% wird die Schweiz auch in Zukunft übrigens nicht mitreden können, dafür könnte sie das umso mehr bei den verbleibenden 1% - wenn ihr Prinzenfreunde wie Sie nicht andauernd Steine in den Weg legen würden. Wer zuerst kommt, mahlt eben zuerst.
Was mich betrifft, ich lebe in einem demokratischen Land und kann zwar 100% erneuerbaren Strom bestellen aber kann keine volkswirtschaftlichen Entscheidungen treffen, so dass es sich lohnt Unternehmen im erneuerbaren und Effizienz Bereich zu gründen und wertvolle Arbeitsplätze zu schaffen. Ohne Vollkostenrechnung ist es immer noch billiger, Energie sozusagen gratis aus dem Boden zu schöpfen als sie erneuerbar zu beziehen. Wäre ich aber ein saudischer Prinz würde ich natürlich meine Volkswirtschaft mehr Diversifizieren und meine Abhängigkeit von den Ölquellen reduzieren und würde den Strom aufgrund der ausgezeichneten Sonneinstrahlung zu 100% erneuerbar produzieren. Ich würde den Frauen das Autofahren erlauben und ich würde natürlich auch meine Pfanne nicht mehr mit Jammerlappen wie Ihnen teilen.
Übrigens, bis unsere Kühe wieder zu Öl werden, fehlt uns etwas die Zeit.
Es geht doch lange nicht mehr nur um den Klimaschutz, sondern um mehr Energieeffizienz, um fit zu sein, wenn die fossilen Energiequellen (inkl. Uran) schon zur Zeit unserer Kinder zu Ende gehen.
Mal ganz davon abgesehen, dass die benötigte Energie schon bald nicht mehr gefördert werden kann (Peak Oil und Peak Gas, bei Uran leben wir eh schon von Reserven).
Warum kapieren das die Politiker nicht?
Darum müssen wir die Schweiz selber fittrimmen und nicht im Ausland kompensieren.
Wie stellt sich unsere Exekutive eigentlich die Zeit nach den fossilen Zeitalter vor ? Wohl gar nicht, denn das überfordert die Dinos aus den 60er....
Sorry, wenn ich heute etwas giftig bin, aber die Schweiz schläft den Schlaf der Selbstgerchten....aber von Minaretten oder Intrigen diskutieren, so gut geht es uns.....
Gruss Andreas
Schlagworte und Totschlagargumente bringen uns kaum weiter:
Ich bin Environmentalist wenn ich den Raubbau anprangere und die Plünderung unserer Ressourcen.
Ich bin aber auch Environmentalist wenn ich als Gutmensch "Bio"-Diesel tanke ohne an die genannte "Raps-Republik" zu denken,
oder wenn's denn im Winter unbedingt eingeflogene Bio-Erdbeeren aus Südamerika sein müssen!
Wachstum? Ist nicht immer gleich Wachstum.
Auch wuchern kann es, verflechten, ein Tumor "wächst" schliesslich auch.
Denk-Energie:
Wachstum ein Naturgesetz??? FATAL ERROR!
(Zitat Besserwisser:) „ Wachstum, auch dies unserer Wirtschaft, ist ein Naturgesetz. Wenn etwas nicht mehr wächst, bzw. sich erneuert, stirbt es ab.“
Es wurde hier auch schon gesagt:
Wachstum ist eben gerade KEIN Naturgesetz! Das ist etwa so verdreht wie zu behaupten, die Gravitation sei eine Erfindung des Menschen. Aber danke, so ticken wohl 99% unserer Eliten.
Zwischen „erneuern“ und „wachsen“ ist ein riesiger Unterschied! In der Welt gibt es nirgends ewiges Wachstum. Ein Baum, ein Mensch, jedes physikalische oder biologische System wächst nur am Anfang. Dann stirbt es keineswegs schon ab, sondern bleibt lange stabil, bis es schliesslich dem Abbau anheim fällt. Im stabilen Zustand herrscht ein dynamisches GLEICHGEWICHT zwischen Erneuerung und Sterben (von Zellen bei Individuen, oder von Individuen in Populationen, oder von Populationen in Systemen).
Aber „die Wirtschaft“ erneuert sich eben NICHT WIRKLICH, es gibt kein solches Gleichgewicht. Sie bringt zwar dauernd (angebliche oder tatsächliche) Innovationen hervor, aber ohne die alten Raubbaustrategien aufzugeben! Bestenfalls dient eine Innovation dazu, die negativen Folgen der vorherigen „Innovation“ zu kaschieren.
Warum hat die Evolution wohl den Tod „erfunden“? Genau, weil es sonst auf Dauer gar keine Evolution, keine Entwicklung, keine „Innovation“ mehr geben könnte! Es gäbe nur „ewiges“ Wachstum bis an die Systemgrenze, und nach dem „peak life“ würde das System zur Hölle fahren.
Und genau so läuft unsere kranke Wirtschaft. Sie gebärdet sich tatsächlich wie ein Krebsgeschwür (Richard Krähenbühl), sie rafft und raubt auch das letzte rücksichtslos zusammen. Eigentlich sollten wir ja von den „Zinsen“ der Erde leben und das Kapital bewahren. Aber wir verpulvern das begrenzte Kapital und erwarten, dass die Zinsen ewig steigen. Das ist doch einfach pervers.
Sogar der Chefökonome der UBS sagte vor ein paar Jahren: „Wachstum ist so etwas wie Fieber.“
Sprich: Symptom eines kranken Systems! Was ich nicht verstehe: Warum denkt niemand über einen Ausstieg aus der Vernichtungsspirale nach?!? Wir können noch lange über „Effizienz“ fabulieren. Damit lassen sich die Probleme zumindest auf die nächste Generation verschieben, und damit ist unser Gewissen rein.
Die 2000-Watt-Gesellschaft ist übrigens kein Traum, Besserwisser, sondern wäre ethische Pflicht.
Auch sie nützt aber nichts, wenn sich bis zu ihrer Erreichung die Anzahl von 2000-Watt-Konsumenten verdreifacht haben wird…
Noch etwas zur Verlagerung hin zu Strom: Die 450 AKW weltweit produzieren „nur“ 4% der verschwendeten Energie! Wenn wir diesen Anteil schon nur auf 10 oder 20% steigern wollten, müssten rund 1‘000 neue Anlagen gebaut werden. Dazu gibt es nicht mal genug Uran, geschweige denn Geld und Akzeptanz. Das sage nicht ich, sondern der (wachstumskritische) CH-Kernphysiker Pierre Lehmann.
Verwendet primär eure Denkenergie effizienter, denn sonst steht der ganz grosse Knall unmittelbar bevor.
Wie viele Familien haben 1'000.--$ im Monat zur freien Verfügung? - für Umweltverschmutzung? - wohl gemerkt auf diesem Planeten...?
Es gibt eine Gattung - "Familien"-Mitglieder sind Grün gewandet und und im Wald schwer zu erkennen. Auch in der Wüste, sind sie kaum zu "sehen", mit ihren Beige-Farigen Anzügen und in der Nacht... sind sie eben so schwarz..., im Schnee gleichen sie den Eisbären..., kaum zu erkennen...
Wovor verstecken die sich? Wohl eher, damit sie nicht gesehen werden, wenn sie "Umweltsünden" betreiben..., denn in keinem Artikel werden SIE erwähnt. In keinem Gespräch, nirgends... wie vom Erdboden verschwunden... Mir kommt da fast die Idee, die wollen sich vor den Politikern und Wissenschaftlern verstecken...
Zwar verschlingen DIE Unsummen an Geld für Ihre Spiele, Welt-Weit - aber es scheint - so gut getarnt - überstehen sie alle Klima-Konferenzen und sogenannten anrüchigen Bemerkungen bezüglich Umweltschutz und Um-Welt-Verschandelung...
Von keinem Politiker werden SIE erwähnt auch nicht von Al Gore, und auch der Herr Leuenberger kennt SIE nicht...
Wahrlich, welche perfekte Tarnung! - Es kommt noch besser! Sie sind so gut getrant, dass sie NUR von den Politikern und Wissenschaftlern nicht gesehen werden, alle anderen aber, die mit IHNEN zu tun haben... versuchen ihrerseits, ich so gut wie möglich unsichtbar zu machen... was aber den wenigsten vorteilhaft gelingt...
Also Herr Leuenberger... wann werden Sie, DIE in Ihr Visier nehmen... WELT-WEIT?
Wann dürfen Wir Schweizer aus Ihrem Mund hören und dies vor der UNO! Die Welt - WAFFEN-FREIE-ZONE...
You are part of the problem? - ore you are with US?
War das nicht die Frage von Al Gore?
Kaum wohl eine Rethorische Frage: ganz klar aber: Sind Sie für US oder gegen US? US=USA - do you know
Liebe und herzliche Grüsse
Rich
Zuerst mal wünsche ich Euch einen guten Tag.
Jeder will etwas verändern - zum Besseren natürlich. Wir sollten nicht ETWAS zu verändern suchen, DER MENSCH ist es, der verändert und angepasst werden muss! Davor fürchten sich die meisten, deshalb wird viel Kluges geredet, aber kaum etwas getan! Klammern ist eine Sucht!
Einigermassen gescheite Höhlenbewohner oder Neandertaler hätten (haben vielleicht) genau gleiche Diskussionen geführt wie wir heute. Der Mensch muss aber eine andere Richtung ins Auge fassen, nicht auf Bekanntem aufbauen, sondern die Welt NEU ERFINDEN. - Also ich erwarte das von Euch! ;-))
Grety
Schön, dass es soviele Mitmensschen gibt, die sich hauptsächlich darüber Gedanken machen, was man anderen noch alles verbieten und vermiesen könnte.
Verschont uns mit euren Luxusproblemen und setzt eure Energie lieber für (nicht gegen) das Wohl eurer Mitmenschen ein.
Kiribati soll untergehen...who cares
Solche Haltungen sind wirklich schlimm. Warum schleppt eigentlich eine Gesellschaft soviele Egoisten mit?
Auch Ignoranten werden untergehen.
Uebrigens:
Schade, dass die Diskussion in EINER Rubrik immer verstummt, wenn die nächste aufgeschaltet wird.
.... unsere Politker kann man schon nach wenigen Jahren nicht mehr zur Rechenschaft ziehen.
eine mickrige CO2-Abgabe hindert auch sie nicht daran ihren persönlichen Airbus A380 zu erstatten.
Vermiest wird einem das Leben in der Schweiz übrigens durch ganz andere Dinge: Beispielsweise wenn man dummerweise und ausgerechnet mit einer Gurke zwischen den Beinen auf die Welt kommt, wird man automatisch zum Militärdienst gezwungen, welchen man zudem grad auch noch selbst berappen muss (das Militär liefert im Gegensatz zu einer effizienten Wirtschaft keinen ‚Return on Investment’, sondern ist zu 100% von uns Steuerzahlern abhängig).
Diese geschlechtsspezifische Zwangsmassnahme hat letztlich wesentlich grössere persönliche Konsequenzen als wenn man für den Unterhalt des persönlichen A380 ein paar Prozent mehr bezahlen müsste, um gleichzeitig die etwas entlasten, welche sich den persönlichen A380 nicht leisten möchten.
http://cs-energy.com
I thank you for hopefully taking the time to refelect and keeping an open mind.
http://scienceandpublicpolicy.org/images/stories/papers/reprint/klaus_freedom_endangered.pdf
Freedom is not affected by a small energy tax. (The carbon tax is paid back to the Swiss-people anyway.) On the contrary: More expensive energy will automatically lead into investment in efficiency and renewable energy. This creates valuable jobs in an already fast growing world market, reduce Switzerland’s dependence on foreign resources and prevent Switzerland from losing competitiveness in the energy market. Eventually we will need to switch anyway as non-renewable sources obviously won’t last indefinitely.
However and unfortunately freedom in Switzerland is affected by entirely different factors - for example: If you by chance and unfortunately were born with a cucumber between your legs, you are forced to do Swiss military service, which is not only extremely costly, inefficient and does not produce any return on investment, it also affects your personal freedom tremendously and costs a lot more than any energy tax (particularly of course if people get killed randomly).
http://www.konrad-fischer-info.de/
Das Scripps Institute of Oceanography (ein gewisser Keeling wurschtelte dort die CO2-Daten solange durch den Computerwolf, bis sie der Klimaschutzpolitik passen), das globale Zentrum für CO2-Kalibrierung und CO2-Daten für das IPCC, wird von Shell, Chevron, BP und anderen Ölfirmen unterstützt. Quelle: Der eigene Jahresbericht:
http://sio.ucsd.edu/img/pdfs/AnnualReport_2006_opt.pdf
Konrad Fischer
Klimaketzer