Von Eröffnung zu Eröffnung
[Version française D’une inauguration à l’autre]
Die Session ist also fulminant gestartet und die Formel-1-Rennen sollen in der Schweiz wieder zugelassen werden. Bevor ich allerdings eine Startfahne zum ersten grossen Preis der Schweiz schwenken werde, weihe ich vorher noch einige andere grosse Projekte ein:
Den TGV von Basel nach Paris und die Nordtangente, also die Stadtautobahn nach Deutschland und Frankreich, eröffnete ich letzten Samstag (siehe "Die ausgegrabene Autobahn"). Unterdessen rast der TGV bereits täglich mit 300km/h zwischen den beiden Weltstädten hin und her, mit jener Geschwindigkeit also, mit der ein Sauber-BMW in eine Leitplanke fuhr. Der Nervenkitzel ist sicher für viele Zuschauer auch ein Motiv, diese Sportart derart zu lieben.
Diese Woche zeige ich den Verkehrsministern aus ganz Europa zudem die Baustelle des Gotthardtunnels, weihe tags darauf den Lötschberg ein und bin dann an der Eröffnung der Betuwelinie in Holland - zugegen. Die Betuwelinie ist eine Eisenbahnlinie ausschliesslich für den Güterverkehr, welche Rotterdam mit der deutschen Grenze verbindet. Es ist also eine Art „Gegenstück“ des Lötschbergs im Norden.
Die Eröffnungsfeiern solcher Infrastrukturbauten sind politische Rituale. Es sind immer viele Medien präsent, und Reden an einer Autobahn- oder Tunneleröffnung haben ein viel grösseres Publikum als der Auftritt in einer Universität oder einer Schule. Schon lange benutze ich solche Reden deshalb auch dafür, ganz grundsätzliche Gedanken zu formulieren, wie etwa in derjenigen in Grenchen zur Eröffnung der A5 am 18. April 2002 „Von Zugvögeln, Wildschweinen und Angsthasen“, wo ich den Grundgedanken von Dürrenmatts „Besuch der alten Dame“ thematisierte. Vor der Eröffnungsfeier eines solchen Bauwerkes gibt es fast regelmässig auch Demonstrationen. Auch letzten Samstag übergab mir die Gewerkschaft Unia einen Brief, in dem sie sich über die Verhandlungen über ihren Gesamtarbeitsvertrag besorgt zeigten. An anderen Orten sind es Demonstrationen gegen die Schliessung eines Postbüros oder für eine Umfahrungsstrasse oder für weitere Tunnels. Ich habe diese Art von Gespräch mit Betroffenen sehr schätzen gelernt und finde, sie gehören zu unserer Demokratie und der Ausdruck „Ritual“ soll niemals negativ gemeint sein. Über die Symbolik der eigentlichen Feiern könnte eine ethnologische Dissertation geschrieben werden. Sehr oft treten Blasmusiken auf, manchmal alternative Künstlertruppen. In Holland ist mit Güterzügen ein Ballett auf den Gleisen inszeniert worden, das die Geburt der Europa darstellte und in Luzern ist das menschliche Leben in einem grossartigen Theaterstück mit Automobilen, Blondinen und Kranen aufgeführt worden. Regisseur für solche Eröffnungen zu sein, ist eine kulturell anspruchsvolle Aufgabe, die grösste mediale Beachtung findet. Auch die Fussballeuro 08 hat ja schon eine kleine Einweihung hinter sich: Auf dem Aletschgletscher wurde ein Fussballfeld platziert, auf welchem dann auch Fussball gespielt wurde. Na, ja! Solange das erste Formel-1-Rennen nicht auch auf einem Gletscher eröffnet wird, kann man den Rasen auf dem Jungfraujoch gerade noch akzeptieren, wie das die lokalen Umweltverbände ja auch taten. Hoffentlich ist der Rasen auf dem Gletscher nicht einfach den Folgen der Klimaveränderung ein paar Jahre voraus…
Bis zum nächsten Mal
Moritz Leuenberger
Die Session ist also fulminant gestartet und die Formel-1-Rennen sollen in der Schweiz wieder zugelassen werden. Bevor ich allerdings eine Startfahne zum ersten grossen Preis der Schweiz schwenken werde, weihe ich vorher noch einige andere grosse Projekte ein:
Den TGV von Basel nach Paris und die Nordtangente, also die Stadtautobahn nach Deutschland und Frankreich, eröffnete ich letzten Samstag (siehe "Die ausgegrabene Autobahn"). Unterdessen rast der TGV bereits täglich mit 300km/h zwischen den beiden Weltstädten hin und her, mit jener Geschwindigkeit also, mit der ein Sauber-BMW in eine Leitplanke fuhr. Der Nervenkitzel ist sicher für viele Zuschauer auch ein Motiv, diese Sportart derart zu lieben.
Diese Woche zeige ich den Verkehrsministern aus ganz Europa zudem die Baustelle des Gotthardtunnels, weihe tags darauf den Lötschberg ein und bin dann an der Eröffnung der Betuwelinie in Holland - zugegen. Die Betuwelinie ist eine Eisenbahnlinie ausschliesslich für den Güterverkehr, welche Rotterdam mit der deutschen Grenze verbindet. Es ist also eine Art „Gegenstück“ des Lötschbergs im Norden.
Die Eröffnungsfeiern solcher Infrastrukturbauten sind politische Rituale. Es sind immer viele Medien präsent, und Reden an einer Autobahn- oder Tunneleröffnung haben ein viel grösseres Publikum als der Auftritt in einer Universität oder einer Schule. Schon lange benutze ich solche Reden deshalb auch dafür, ganz grundsätzliche Gedanken zu formulieren, wie etwa in derjenigen in Grenchen zur Eröffnung der A5 am 18. April 2002 „Von Zugvögeln, Wildschweinen und Angsthasen“, wo ich den Grundgedanken von Dürrenmatts „Besuch der alten Dame“ thematisierte. Vor der Eröffnungsfeier eines solchen Bauwerkes gibt es fast regelmässig auch Demonstrationen. Auch letzten Samstag übergab mir die Gewerkschaft Unia einen Brief, in dem sie sich über die Verhandlungen über ihren Gesamtarbeitsvertrag besorgt zeigten. An anderen Orten sind es Demonstrationen gegen die Schliessung eines Postbüros oder für eine Umfahrungsstrasse oder für weitere Tunnels. Ich habe diese Art von Gespräch mit Betroffenen sehr schätzen gelernt und finde, sie gehören zu unserer Demokratie und der Ausdruck „Ritual“ soll niemals negativ gemeint sein. Über die Symbolik der eigentlichen Feiern könnte eine ethnologische Dissertation geschrieben werden. Sehr oft treten Blasmusiken auf, manchmal alternative Künstlertruppen. In Holland ist mit Güterzügen ein Ballett auf den Gleisen inszeniert worden, das die Geburt der Europa darstellte und in Luzern ist das menschliche Leben in einem grossartigen Theaterstück mit Automobilen, Blondinen und Kranen aufgeführt worden. Regisseur für solche Eröffnungen zu sein, ist eine kulturell anspruchsvolle Aufgabe, die grösste mediale Beachtung findet. Auch die Fussballeuro 08 hat ja schon eine kleine Einweihung hinter sich: Auf dem Aletschgletscher wurde ein Fussballfeld platziert, auf welchem dann auch Fussball gespielt wurde. Na, ja! Solange das erste Formel-1-Rennen nicht auch auf einem Gletscher eröffnet wird, kann man den Rasen auf dem Jungfraujoch gerade noch akzeptieren, wie das die lokalen Umweltverbände ja auch taten. Hoffentlich ist der Rasen auf dem Gletscher nicht einfach den Folgen der Klimaveränderung ein paar Jahre voraus…
Bis zum nächsten Mal
Moritz Leuenberger



59 Kommentare
http://www.investinnature.ch
Es ist toll, dass Sie nach Basel kamen, um die Nordtangete zu eröffnen, und um bei der TGV-Linie Basel/Paris dabei zu sein.
Dass es jetzt auch Formel 1 Rennin in der Schweiz geben wird, hat auch seine guten Seiten. Alle ausländischen Fahrer müssen nun auch steuern auf dem Rennfahrer-Einkommen versteuern. Wieder ein bisschen mehr Gerechtigkeit. Und jetzt, wo die SP Initiative für gerchte Steuern auch auf gutem Wege, wird sich in unserm Land bald einiges ändern. Zudem muss de arme BR Merz bald auch mit der EU vehandeln, und er wird auch da Federn lassen müssen.
Betr. Formel 1 aber noch folgendes:
Die Firma Tesla Motors, CA hat Lithium-Akkus weiterentwickelt und einen Sportwagen-Prototyp. gebaut. Der Prototyp fährt 210 km/h schnell, von 0 auf 100 ist er in 4 Sekunden, und er hat eine Reichweite von 320 km.
Es bleibt also zu hoffen, dass vielleicht nicht gerade nächstes Jahr, aber immerhin in naher Zukunft die Elektromotoren den Benzinern den gar aus machen werden, und wir dann leise und saubere Formel 1 rennen mitverfolgen dürfen.
Freundliche Grüsse
M. Schöpfer
http://www.biokurs.de/treibhaus
Das der TGV nun Basel und Paris verbindet ist tatsächlich erwähnenswert, hingegen dass Sie denken, dass Unfälle „sicher“ für viele Zuschauer ein Motiv sei, diese Sportart zu lieben, erachte ich als wenig zutreffend. Gerne möchte ich deshalb auf die gemachten Fortschritte im Automobilbau im Bereich Fahrzeugsicherheit hinweisen, die „wir“ mitunter dem Automobilsport, nicht zuletzt der F1 zu verdanken haben. Gott sei Dank ist der Robert Kubica bei diesem Unfall mit seinem BMW-Sauber nicht schwerer verletzt worden, obwohl er „nur“ mit ca. 250 km/h gegen ein Mauer gefahren ist..
Resultat:
Kubica erlitt nach Angaben des Sacré-Coeur-Krankenhauses in Montréal „eine leichte Gehirnerschütterung und eine Verstauchung des rechten Knöchels“.
..im Moment verhält es sich ja noch so, dass mit dem Stand der heutigen Technik im Automobilbau, mit einem Auto heutiger Bauart mit nicht einmal 60 km/h frontal gegen eine Mauer gefahren werden „kann“ ohne dass man den Sensenmann auf den Plan ruft!
Packen wir’s an, es gibt viel zu tun! ..und auf den BR Mortiz Leuenberger, nach aufgehobenem Rundstreckenrenn-Verbot, mit der (Wirtschafts-) Startflagge in der Hand freue ich mich wirklich wie ein Schneekönig.
Kommen wir zurück auf den TGV. Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, wie viel Energie es wohl braucht, um dieses Ungetüm (mit einem derart schlechten Brutto-Tara-Netto-Verhältnis) auf 300 km/h zu beschleunigen und auf dieser Geschwindigkeit zu halten! Woher kommt die Energie für diesen „Luxus-Passagiertransporter“? Aus Kernkraftwerken aus Frankreich und der Schweiz oder ev. sogar aus Kohlekraftwerken aus Deutschland und Osteuropa? Und apropos Sicherheit, wie würde es wohl aussehen wenn dieser exorbitant teure Haufen Eisen mit 300 km/h einen Ausflug in die Botanik macht.. und zu allem Ungemach womöglich noch in der Nähe von Basel?
Jede Medaille hat eine Kehrseite, nicht nur diejenige des Individualverkehrs und des Motorsports!
Und zu guter Letzt, war auch der Rasen auf dem Aletschgletscher tatsächlich eine originelle Promotion für die Euro08 und hatte weniger symbolischen Charakter für die aktuelle Wetterlage auf unserem Planeten. Es wird auch in absehbarer Zeit kaum Traumstrände à la copacobana in unseren Breitengraden geben, die werden „Wunschdenken“ bleiben, genau so wie die Palmen am Zürichseeufer.
Es grüsst freundlich, Atmos
http://sanyangshu.blogspot.com
eine arte-tv dokumentation über die massenveranstaltungen in nord korea beschäftigt mich , es wurden zwei gymnastinnen und ihre familien in homestories vorgestellt , und ich weiss
nun gar nicht , da ich einwenig chinesisch lerne , es gibt wörter und
so töne die eigentlich sehr wie chinesisch tönen im koreanisch für mich
jedenfalls , ich stelle mir vor , dass die
welt kleiner ist als es die warmongers
gerne hätten.
natürlich finde ich ein nationalballet vor jahrzehnten in der schweiz wäre das
minimum gewesen , ohne minimum zu leben
ist ja auch nicht lustig . es könnten ja auch zwei oder drei oder mehr gruppen sein . es ist einfach so dass mich tanz viel mehr interessiert als fussball !
somit wären zum beispiel diesen neigungen
in nord korea mehr gedient ...
die choreographien in nordkorea sind
schon gut , anstrengend aber es hat
gefallen , da ist auch sehr viel Liebe ,
das hat man an der bewegungsprache gemerkt.
Have a nice Day !
bereits in Ihren vergangenen Artikeln ist Ihre Abneigung gegenüber erneuerbaren Energien, Elektroautos und auch Ihre Ignoranz gegenüber dem Globalwarming klar geworden. Nur leider nicht mit handfesten Argumenten, sondern vielmehr mit emotionalen Gefühlen der Verachtung und RTL Sendungen der Qualitätsstufe Stern TV usw.
Nun gut, gehen wir doch ganz kurz auf die von Ihnen angedeuteten Punkte ein:
Der TGV hat ein Gewicht/Passagier-Verhälnis zwischen 0.9 und 1.1 Tonne/Passagier. Das erscheint auf den ersten viel, aber nur solange man dies mit heutigen Autos vergleicht, die im Schnitt mit 1.2 Personen unterwegs sind und im Schnitt 1.7 Tonnen wiegen. Daraus resultiert ein Gewicht/Passigier-Verhälnis von 1.4. Also ein deutlich schlechteres Tara-Netto Verhältnis (http://en.wikipedia.org/wiki/TGV). Aber der Clou ist natürlich, dass im TGV alle 345 bis 794 Passagiere sich einen einzigen Luftwiederstand teilen bei 300km/h. Das erklärt dann auch die sehr bescheidene Antriebleistung pro Person, die notwendig ist, den TGV bei dieser Geschwinigkeit fortzubewegen. Dies sind konkret zwischen 16 und 18 kW pro Passagier. Vergleich mit Auto: im Schnitt ca: 160PS/1.2 Personen = 99Kw/Passagier. Aber es kommt noch dicker: der TGV kann via Rekuperation seine kinetische Energie (die Energie, die er zum Beschleunigen aufbringen musste) wieder zurück ins Netz geben, wenn er abbremst. Ein Auto nicht. Der TGV ist ganz klar, das effizienteste Hochgeschwindigkeits-Verkehrsmittel unserer Zeit.
Die Unfallstatistik von Zügen zeigt ganz eindeutig, dass Zugfahrenn umd Welten sicherer ist, als Autofahren. Punkt. Und das wird sich mit F1 Crashtechnik nicht ändern.
Ich mache es kurz: Zugfahren ist ganz einfach die intelligente und nachhaltige Art und Weise sich über "längere" Strecken fortzubewegen. Da haben Sie mit Ihrem Auto keine Chance.
Wenn Sie schon Argumente suchen fürs Auto (es gibt sie), dann nehmen Sie doch dessen Flexibilität oder dessen individuelle Gepäckkapazität. Individualverkehr wird es auch in ferner Zukunft noch geben. Ich sehe nicht, wie eine Bäckerei in der Innenstadt mit dem Zug beliefert werden soll. Aber dieser neue Individualverkehr wird erstens elektrisch sein und vor allen Dingen VIEL weniger als heute (so hoffe ich jedenfalls). Man bedenke da nur, dass es in der Schweiz mehr Autos als Menschen gibt.
Und noch was zu Ihrer SVP-Bezeichnung: "Luxus-Passagiertransporter" des TGV. Das einzige Luxusverkehrsmittel unserer Zeit ist das Auto - nicht der Zug lieber Atmos.
Du bist wohl unter den koreanischen Hochgeschwindigkeitszug gekommen!!!!
und Du willst jetzt beim behinderten Ballett teilnehmen, oder?
Dann kannst Du Dich direkt dort melden, es geht schneller. Via diesen Blog verlierst Du nur Zeit, und das wäre doch schade, oder nicht?
Grüssli
http://www.infonegocio.com/thalassos
Arbeiter, die Jahre lang an diesem Superwerk gearbeitet haben, sind nun arbeitslos.
Arbeiter, die Jahre lang an diesem Superwerk gearbeitet haben, wurden zu keiner Eröffnungsfeier eingeladen. Sie waren nicht bedeutend genug.
Stimmt das?
Ich höre oder lese gerne beide Seiten.
Verbrennungsmotoren sind Steinzeittechnologie.
und noch was für die Stammtischargumentation der Eisbohrkerne Atmos: Die Temperatur- und die CO2-Kurven der Eisbohrkerne sind NICHT dazu da, um zu beweisen, dass CO2, einen Treibhauseffekt herruft. Nein. Diese Kurven sollen aufzeigen, dass es eine positive Rückkopplung gibt zwischen Temperaturanstieg und CO2 Konzentration. Das heisst, dass eine höhere Temperatur, eine noch höhere CO2 Konzentration zur Folge hat (dies, weil sich CO2 vor allem im Meerwasser schlechter löst, wenn die Temperatur höher ist und somit ausgast und ee an die Atmosphäre abgibt).
Der Zusammenhang, dass CO2 als Treibhausgas fungiert wurde NICHT mit Eisbohrkernen nachgewiesen. Der Treibhauseffekt wurde 1824 von Joseph Fourier entdeckt und 1896 von Svante Arrhenius quantitativ beschrieben (http://de.wikipedia.org/wiki/Treibhauseffekt
). Dazu sind keine Expeditionen in die Antarktis notwendig. Bitte nicht durcheinander bringen.
Weiter unten auf dieser Wiki-Seite ist auch eine Tabelle abgebildet, aus der hervorgeht, dass CO2 zwar "lediglich" 12% des Treibhauseffektes hervorruft. Aber diese 12% sind es eben, die das Gleichgewicht ausmachen oder eben kippen können.
Wer sich dafür interessiert, wohin ein runaway Treibhauseffekt (Treibhauseffekt, der sich selber verstärkt) führt, hier ein anderer Wiki Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Venus_%28Planet%29
Oft werden diese Fakten leider miteinander verdreht, oft zum Wohle der Verfächter des fossilen Weges. Heute wird nicht mehr darüber debatiert, ob es global warming gibt oder nicht. Global warming ist Tatsache. Heute wird diskutiert, wie man Schandensbegrenzung machen kann und den Netto CO2 Ausstoss in den Griff bekommt bzw eliminiert und später negiert.
Mal ganz ehrlich, warum antworten hier alle irgendwas was den Blog von Herrn Leuenberger höchstens insofern tangiert dass es in der selben Sprache geschrieben ist - und wenn es dann noch jemanden beleidigt, dann haben wir den Hauptpreis gewonnen.
Ich finde es toll dass die Mobilität immer weiter ausgebaut wird. Ganz persönlich freue ich mich darüber dass der öffentliche Verkehr immer effinzienter wird. Doch leider stösst man noch immer auf die selben Probleme - er ist zu teuer. Zugegeben, Autofahren ist auch nicht unbedingt billiger aber zumindest Flugreisen lohnen sich leider schon auf kürzeste Distanz. Zürich-Paris geht mit dem TGV nun zwar schon richtig schnell - doch kann man mit einer der zahlreichen Billigfluglinien in noch schneller viel billiger ans Ziel kommen.
Ich selbst finde das schade, ich denke man sollte gerade den Bahnverkehr, auch international, fördern. Nicht nur durch neue, schnellere Verbindungen sondern man muss davon abkommen dass die Bahngesellschaften (welche eine Monopolstellung haben) Profit machen müssen. Für mich müsste der ÖV ein Service sein der auch der Öffentichkeit zu gute kommt. Schauen sie sich mal die Kosten zur ein Bahnbillet von Zürich nach Bern an (ohne Halbtax), Leute die aufs Geld achten müssen können das nicht einfach mal so aus Spass machen und Leute die nicht drauf achten müssen nehmen das Auto...
http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/africa
ich wünschte zumindest, sie würden die Startfahne zur Effizienz und erneuerbare Energie schwenken.
Das spannende an der Formel 1 sind vermutlich weniger die Unfälle, sondern eher der Wettbewerb. Weshalb Wettbewerb überhaupt begeistert, ist eine andere Frage, aber dann müsste man grundsätzlich jede Sportart, jeden Küngelzüchter und jeden Kürbisgärtner in Frage stellen.
F1 ist ein Wettbewerb wo sich Spitzen-Technologie auf einem sehr hohen Level jedes zweite Wochenende messen kann. Auch wenn inzwischen deren Innovationslevel durch die zahlreichen Regeln ziemlich eingeschränkt worden ist. Glücklicherweise hat an diesen Regeln ja auch die Sicherheit profitiert.
Dieser Wettbewerb wäre nicht weniger interessant, wenn er mit Elektroautos durchgeführt würde, aber soweit ist die Technologie momentan noch nicht. Im Gegensatz zu den Motoren in den Personwagen, wo meistens lediglich 10%-20% der maximal erhältlichen Leistung benötigt werden, werden diese Rennmotoren ständig am Limit bewegt und Benzin hat nun mal nahezu eine 100 mal höhere Energiedichte als eine Lithium Polymer Batterie. Das heisst, selbst wenn der Wirkungsgrad des Elektroautos 10 mal so hoch ist, müssen dann halt doch nahezu 10 mal soviele Stopps eingelegt werden um die Batterien zu wechseln - ausser natürlich, sie würden wie die Trolleybusse die elektrische Energie an Oberleitungen abzapfen (was wiederum den Unfällen eine ganz neue Dynamik geben könnte).
Das etwas spannendere an einer Sportart ist halt, dass man nicht einfach etwas nach Bern lobbyieren gehen kann, ein Gesetz durchsetzen und sich für die nächsten Dekaden durch gesetzlich verhinderten Wettbewerb auf die faule Haut legen.
Man könnte ja mal eine Fernsehshow: "Bankverwalter in Bern" lancieren und feststellen ob sich die Zuschauer dafür auch begeistern können?
Zumindest gemäss der Studie im Link sind wir trotz (oder vielleicht sogar wegen) der hohen Anzahl Verwalter in der Schweiz weniger glücklich als die Nigerianer.
Aber wieso glücklich sein, wenn man dafür verglichen mit den Leuten in den armen Ländern für wenig Geld ineffiziente und langweilige Heizwendeln betreiben kann - oder?
Apropos Heizwendeln und TGV: Mit der elektrischen Energie die ein Bankverwalter bei seinem Heizwendel geheiztem Bad verschwendet, könnte eine Person problemlos mit 300 km/h von Zürich nach Bern und wieder zurück flitzen (per TGV natürlich).
Erklären Sie doch bitte etwas genauer, wieso Sie finden, die Kommentare in diesem Bolg hätten die Gemeinsamkeit von TGV und schwangerem Eichhörnchen.
Übrigens haben schwangeres Eichhörnchen und TGV sehr wohl Gemeinsamkeiten: beide transportieren Lebewesen. (Wenn man wollte, könnte man sicher berechen, wer von den beiden im Hinblick auf Energieeffizienz besser abschneidet…) Ich will damit sagen, dass die Zusammenhänge eines Themas und die Beiträge dazu vielleicht nicht immer ganz offensichtlich, aber doch meistens vorhanden sind.
in Bezug auf die zivile Fahrzeugtechnik, denke ich, leistet die Formel 1 heute einen insignifikant kleinen Beitrag. Diese Fahrzeuge sind, obwohl vom Standpunkt der Leistungdichte gewiss faszinierend, nicht viel mehr als Relikte einer vergangenen Ära. Die Zukunft gehört nicht den Verbrennungsmotoren. Die Autohersteller stecken heute keine grossen Forschungsgelder mehr in das Antriebskonzept, dass die Autos mit einem F1 Wagen gemeinsam haben. Ein Beispiel: Dezentrale Krafteinleitung an ALLE viel Räder. Die ist mit E-motor und drive-by-wire Technologie erst sinnvoll. Hinzu kommt eine Energieeffizienz, die mit Verbennungsmotoren niemals erreicht wird (aus thermodynamischen Gründen). Das einzige wirklich standhafte Argument des Verbrennungsmotors ist seine Fähigkeit, flüssige Kohlenwasserstoffe wie Bezin, oder Diesel eher schlecht als Recht in Vortrieb umzusetzen. Die von Ihnen angesprochene Energiedichte dieser Stoffe ist tatsächlich 500 bis 1000 mal höher, als diejenige von Lithium Polymer Akkus. Interessant ist dabei aber, dass wir mit Benzin- oder Dielelautos nicht 1000 mal weiter fahren können, sondern nur noch etwa 2 bis 5 mal soweit. Das hält uns in etwa vor Augen, wie unglaublich ineffizient Verbrennungsmotorenfahzeuge sind.
Die Frage ist doch, brauchen wir wirklich Fahrzeuge, die wir im Berufsverkehr nur jeden Monat einmal auftanken müssen. Oder mit denen wir mit einer Tankfüllung bis nach Norddeutschalnd oder nach Portugal fahren können? Ist DAS wirklich notwendig im Alltag? Und ist es uns DAS Wert, all die Probleme der Verbrennungstechnik zu akzeptieren?
http://www.biokurs.de/treibhaus
Offenbar habe ich in meinem letzten Post an Sie mit meiner Kritik am TGV nicht nur am „Stolz“ der Grand Nation gekratzt, sondern auch viele HightecTrain- und ÖV-fans beim gegenseitigen Bauchpinseln gestört. Reisen ist immer irgendwie „gefährlich“, ich möchte damit eigentlich nur zum Ausdruck bringen, dass auch dieses Thema im Zusammenhang mit der aktuellen Klimadebatte deshalb so hohe Wellen schlägt, weil die Dogmen des grünen Alarmismus mehr und mehr hinterfragt und (endlich) auch von der „breiten“ Bevölkerung diskutiert werden.
Spätestens seit der Ausstrahlung der von RTL überarbeiteten britischen TV-Produktion:
The Great Global Warming Swindle,
zu Deutsch: Der grosse Klimaschwindel
ist deutlich geworden, dass es dringend notwendig ist, dieses Thema weniger emotional als sachlich anzugehen. Die Politik hat (seit Längerem schon) eine Richtung eingeschlagen, die möglicherweise mehr die Umerziehung und den Umbau der Gesellschaft im Auge hat, als den „propagierten“ Klimaschutz.
Sollte sich herausstellen, dass die weltweit zig-tausenden Wissenschaftler, darunter etwa 80 Nobelpreisträger mit ihrer Sicht der Dinge:
Die Sonne, und nichts Anderes ist für die Temperaturschwankungen auf unserem Planeten verantwortlich, recht behalten und die Temperaturen ab 2012 auf Grund der nachlassenden Sonnenaktivität tatsächlich zurück gehen, obwohl der CO2-Gehalt immer noch ansteigt…
erhalten „wir“ dann den Klimarappen und die umverteilte CO2-Abgabe wieder zurück?
Atmos
http://www.investinnature.ch
Wie heute aus den Medien zu entnehmen war, will der Stromkonzern Axpo bei den erneuerbaren Energien Schweizer Marktführer werden. Bis 2030 will Axpo rund drei Milliarden Franken in diesen Bereich investieren, was jährlich lediglich ca. 136 Millionen Franken entspricht. Im Vordergrund sollen Biomasse und kleine Wasserkraftwerke stehen.
Erneuerbare Energien können laut der Axpo-Studie «Stromperspektiven 2020» bis 2030 nur rund sechs Prozent des vorausgesagten Stromverbrauchs decken. Dies entspricht etwa 5,4 Terawattstunden (TWh). Davon will sich Axpo einen Anteil von 40 Prozent oder etwa 2,2 TWh sichern.
Die Axpo hat als Atomkraftwerk Betreiber natürlich nur wenig Interesse, die in der Schweiz vorhandenen Möglichkeiten für Erneuerbare Energien ernsthaft zu prüfen. Das vorhandene Potential, dass von verschiedenen Verbänden der Hersteller von Erneurbaren Energien heute schon auf 15 bis 20 TWh geschätzt wird, und bis 2030 noch höher steigen dürfte, wird dabei von der Axpo nicht zur Kenntnis genommen. So würde der Axpo beispielsweise eine ernstafte Entwicklung der Fotovoltaik die Grundlage für ihr Geschäft rauben, welches auf die ZENTRALE Produktion von Strom und dessen Verkauf ausgelegt ist. Es ist daher nicht erstaunlich, dass sie die zwischen 2020 und 2030 entstehende Stromlücke mit dem Bau eines neuen Atomkraftwerkes schliessen will.
13.6.07 - InvestInNature
Das Thema Schwindel-Film, der meines Erachtens seinerseits ein Riesenschwindel bzw. Propagandafilm ist, hatten wir hier schon mal. Deshalb erlaube ich mir, das zu wiederholen, was ich damals geschrieben habe: Ich habe mir den Film angehört/angesehen. Der Film übermittelt zwei Botschaften: 1. Die Klimaerwärmung hat nichts mit dem von Menschen erzeugten CO2 Ausstoss zu tun. 2. Die Menschen und Institutionen, die einen Zusammenhang von Klimaveränderung und Einwirkung des Menschen auf die Natur sehen, sind rein politisch motivierte, unwissenschaftliche, monströse Lügner und Verhinderer, die nichts anderes tun, als Geld damit verdienen und die Entwicklung in den armen Ländern verhindern.
Die reinste Propaganda gegen den IPCC und gegen die Bemühungen, aus der Energiegewinnung durch nicht erneuerbare Energieträger auszusteigen und durch alternative Energiegewinnung zu ersetzen!
Damals habe ich keine Antwort auf meine Frage erhalten, wer den Film finanziert hat. Im Film erfährt man nicht, wessen Werk er ist. Vielleicht können Sie mir diese Antwort geben.
Ich weiss nicht was es da für Disskusionen gibt....
http://www.youtube.com/watch?v=GDHJNG2P
stimmt solange man den individuellen Personenverkehr betrachtet, sind die Verbrennungsmotoren prinzipiell mit heutiger Technologie ersetzbar. Wie das Beispiel von Tesla-motors natürlich auch zeigt. Das Problem ist momentan, dass die Kosten noch etwas hoch sind (120'000 Franken bei Tesla-motors).
Zudem ist der Prius ja bereits ein halbes Elektroauto und kann mit kleinen Anpassungen, als Elektroauto betrieben werden. Aber der Prius kostet auch ohne diese Anpassungen bereits mehr als 10'000 Franken mehr als ein vergleichbares Auto ohne elektrischen Zusatzantrieb.
Beim Güterverkehr (Lastwagen, Dieselzug, Schiffsverkehr und Flugzeug) sieht es was die momentanen technischen Möglichkeiten betrifft leider etwas anders aus.
Ein Lastwagen der 25 Tonen transportiert verbraucht lediglich 30 Liter Diesel auf 100 Kilometer. Wenn man diesen Verbrauch auf ein Kleinwagen zurückrechnet (mit 300 kg Nutzlast), dann resultiert ein Verbrauch von lediglich 0.4 Liter auf 100 Kilometer. Ein Lastwagen ist also wesentlich effizienter als selbst ein 3 Liter Auto. Das heisst, den Güterverkehr mit Batteriebetrieb zu betreiben, ist mit den momentanen technischen Möglichkeiten nahezu unmöglich.
Die Entwicklung eines einzigen Verbrennungsmotors kostet Milliarden und es werden jedes Jahr auch im Individual-Verkehr neue Verbrennungsmotoren auf den Markt geworfen. Solange das Benzin weniger als 4 Franken der Liter kostet, wird sich daran auch nichts wesentlich ändern, da auch ein Verbrennungsmotor noch einige Trümpfe ausspielen kann (insbesondere im Teillastbereich – wo die Effizienz momentan tatsächlich miserabel ist), wenn höhere aber teurere Effizienz durch hohe Treibstoffkosten gefragt ist.
Wenn der Energiepreis massiv erhöht wird, wird dann zudem endlich auch die Masse der Fahrzeuge um einiges reduziert werden, weil sich dann die Massenproduktion von hochfesten Kunststoffen rentieren wird (welche ja bereits im Rennsport eingesetzt werden), was auch dem Verbrennungsmotor gegenüber dem Elektromotor wiederum wegen der Energiedichte des Benzins einige Vorteile bringen wird. (Ein 2 Liter Auto mit 10 kg Benzin kommt etwa 670 km weit). Das Ford Model T wiegt übrigens 60% weniger als ein Toyota Prius. Also wenn es die Autoindustrie schafft ein Auto herzustellen, dass nicht mehr wiegt, als das meistverkaufte Auto der Welt (zumindest noch vor 40 Jahren), dann ist das 2 Liter Auto bereits jetzt Realität.
Ein F1 Wagen besteht übrigens nicht nur aus Verbrennungsmotor, sondern hat eine ganze Reihe von Komponenten welche generell enormen Belastungen ausgesetzt werden und dabei zuverlässig, effizient und gleichzeitig äusserst leicht sein müssen. So können beispielsweise die Erfahrungen, welche mit einer elektrisch betriebenen Ölpumpe in einem F1 Wagen auch für die Entwicklung eines elektrisch betriebenen Motorrads benutzt werden. Auch drive-by-wire (z.B. beim Gaspedal) wurde in der F1 eingesetzt lange bevor das Prinzip in den Serienfahrzeugen angewendet wurde und inzwischen bei den Serienfahrzeugen zu Verbrauchs- und Emissionssenkungen geführt hat.
Eine Elektrifizierung im Fahrzeugbereich ist ja im übrigen bereits im vollen Gange. So werden immer mehr Komponenten, welche momentan noch vom Verbrennungsmotor angetrieben werden, von Elektromotoren übernommen werden (z.B. der Antrieb einer Klimaanlage oder gar der Antrieb eines Kompressors – „engine downsizing“) was letztlich auch Auswirkungen auf die Effizienz hat. Und natürlich werden wir immer mehr Hybridfahrzeuge sehen, welche dann allmählich auch durch batteriebetriebene Elektrofahrzeuge ersetzt werden.
Übrigens auch ein Elektromotor ist effizienter in einem gewissen Drehzahlbereich. Also, auch ein Elektromotor spart Energie mit einem Getriebe. Das heisst ein getriebeloser Radnabenmotor ist nicht unbedingt das gelbe vom Ei, auch sollte die ungefederte Masse am Rad so klein wie möglich gehalten werden, ansonsten leidet natürlich die Fahrsicherheit und der Fahrkomfort darunter.
Zugegeben, ich bin ein von Natur aus kritischer Mensch. Deshalb frage ich mich, woher die von Dir genannten Zahlen bezüglich maximaler Nutzen von Sonnenenergie in unseren Graden stammen. Es interessiert mich einfach – auch wegen der Bestimmtheit, mit der diese Zahlen genannt werden.
im letzten Bericht (http://moritzleuenberger.blueblog.ch/default/reisebericht-aus-der-eu.html#comments) habe ich zu Ihrer Aussage Stellung genommen. Ein sehr gutes Beispiel für das, was ich dort geschrieben habe ist "Atmos" mit seinem lokalen Beitrag vom 2007-06-13 12:49:53 (hier). Bei ihm hat es bereits angeschlagen und er glaubt es.
Auf Grund unserer Bequemlichkeit aber auch wegen unserer skepsis gegenüber Verschwörungen zeigen sich viele von uns äusserst labil sobald eine "Story" da ist, die den unbequemen Tatsachen widerspricht. Ganz ehrlich: ich wünschte mir auch der Klimaschwindel wäre tatsächlich nichts mehr als ein Schwindel. Dann hätten wir am Ende zwar massive Fortschritte in der Effizienz für die Katz gemacht, aber dem Klima würde es gut gehen (und wir hätten ganz nebenbei die nicht erneuerbaren Energien ersetzt). Nur leider ist der Schwindel eben keiner. Leider. Und das ganze ist auch kein Spiel, sondern bitterer Ernst.
Leider gibt es hier zuviele Trittbrettfahrer wie RTL, Spiegel TV und andere, die der Sache noch weiteren Schaden zufügen, indem sie unbegründeten Zweifel sähen.
Um das klar zu machen: es gibt durchaus auch begründeten Zweifel. Aber dabei handelt es sich um kein einziges Argument des Klimaschwindels. Die Zweifel kommen aus der Modellierung, wie dies Mirosch bereits richtig erkannt hat, aber nicht aus den Messungen oder der Tatasache, dass das Global warming menschgemacht ist.
Klimaforschnung ist keine Religion oder Glaubensfrage, sondern eine exakte Wissenschaft, die sich jedoch teilweise auf begrenzte Modelle stützen muss. Teilweise - nicht vollumfänglich.
http://video.google.com/videoplay?docid
Exxon macht übrigens $100 Millionen Profit jeden Tag und jedes Fass Öl produziert eine halbe Tonne CO2.
Wenn jetzt plötzlich jemand käme und feststellt, dass CO2 die Atmosphäre heizt...
Ja es ist schon so dass die heutigen Median aufgrund Sensationsgier Fakten verdrehen, es gibt dann immer abgehalfterte Pseudowissenschafter auf beiden Seiten, die kompletten Unsinn behaupten. Die Realität wird dann einfach unter den Tisch gewsischt.
Ein krasses Bespiel kommt mir in den Sinn als vor ca 6 Monaten die Rundschau so einen Depp interviewte als es um die Debatte ging pro / contra AKW. In der Sendung behauptet er, die Energiegewinnung aus Uran sei grösser als der Gewinn aus der Kernspaltung. Sollte das so sein müssten ja sämtliche Betreiber oberhohl sein, und gleich direkt Öl einkaufen, das wäre ja viel billiger. Er stellte sich auf das Argument, der Uranabbau habe in den letzten Jahren massiv zugenommen und das sei ein Zeichen für das Zuneige gehen des Rohstoffes Uran....
Was er vergessen hat: In den letzten 15 Jahren ist der Abbau von Uran nur auf der untersten Sparflamme erfolgt, aus ganz einfachem Grund. In den Wiederaufbereitungsanlagen ist waffenfähiges Uran und Plutonium aus den Abrüstungsvertägen von der USA und Russland in den Kreislauf eingespiesen worden. Auf diese Weise konnten die sonst nicht verwendbaren hochgefährlichen Stoffe "entsorgt" werden. Diese Stoffe gehen nun langsam dem Ende zu. Die Industrie muss nun wieder anfangen das URAN235 aus dem Boden zu holen.. Das ist der Gund weshalb man die Produktion wieder anfährt und nicht weil es eine Verknappung des Rohstoffes gibt. Bei einem Rohstoffpreis von 130$ reichen die Vorräte noch ca 60 Jahre bei 200$ schon 200-300 Jahre.... wenn der Reaktortyp 4 eingeführt wird und der Rohstoff besser genutzt wird, reichen die Lager bei 200$ rund 1000 Jahre und bei Brüterbetrieb noch mal 60x länger.....
Das gleiche Beispiel im Zischtigs Club. Giezendannner hat also unverfrohren behauptet es gäbe aufgrund der besagten Sendungen nun kein C02 Problem mehr!!!..ch erwarte mir eigentlich von einem NR schon ei wenig mehr differenziertes Wissenschaftsverständnis....
Tja man kann nur versuchen möglichst viele Leute zu sensibilisieren und die Sachen richtig darstellen...
Ich habe diese Zahlen schnell errechnet. Wir haben mal in der Schule ein Solarprojekt durchgerechnet. Wenn du aber genauere Zahlen willst, findest du unter Wiki oder wissen.de umfangreiches Dokumaterial.
Generell ist es relativ eine einfache Rechnung: in der Schweiz scheint die Sonne mit rund 800-1200 KWh im Jahr /m2. Also 40'000km2 x 1'000'000 m2 x 1200 KWh max Leistung = 1.2x40 000 000 000 000 000 Watth
oder 48 0000 Tera Watt Stunden Leistung
das ist natürlich das Optimum, und wird oberhalb der Wolkenschicht erreicht, bei Wolkenbildung sinkt der Wirkungsgrad auf 600W/h oder tiefer.
Es zeigt dennoch die unglaubliche Leistung auf..
Dummerweise ist diese Energie von niedriger Energiedichte, was nichts anderes heisst dass die Energie nicht wie im Ol Benzin oder der Kohle oder Uran hochangereichert auf einem kleinen Raum anfällt sondern Grossflächig und konstant, somit wird der Nutzen massiv erschwert.Die Energie muss quasi mittels PV, Windkraft oder Wasserkraft konzentriert werden,(umgewandelt auch) damit diese für unsere Zwecke geeignet ist...
wofür brauchst Du denn plötzlich Energiedichte? Willst Du etwas in die Luft sprengen?
Nimm mal ein Dach, sagen wir mal 10m lang und 6m hoch mit 100W PV /m2 (10% Wirkungsgrad).
Das wären dann 6kW maximal Leistung. Genügend Strom um 60 Labtops bei voller Leistung gleichzeitig betreiben zu können.
Für das warme Wasser nimmt man übrigens die Solarwärme direkt. Das sind dann etwa 900W Maximalleistung. Also bei 60 m2 sind das 54 kW Wärmelleistung.
Und jetzt kommst Du mit Deinem 500 Liter Boiler und mikrigen, ineffizienten und vom AKW während der Nacht betriebenen 10 kW (schmalbrüstige) Heizwendel.
Zufälligerweiss fahre ich einen Prius und weiss, dass ich diesen für 38'950 Franken bekommen könnte.
Finde Du mir mal ein Fahrzeug in der gleichen Grösse (z.B. einen Peugeot 307) welches mehr als 10'000! günstiger ist als der Prius (Der 307 ist sogar etwas kleiner als der Prius). Es muss dann natürlich mit einem Automatikgetriebe und allem anderen Zubehör welches im Preis beim Prius inbegriffen ist ausgestatt sein. Es müsste auch etwa den gleichen Komfort beiten! Nun müsste also dieses Fahrzeug für weniger als Fr. 28'950 erhältlich sein.
Die Preisliste mit der Ausstatung des Prius findest Du hier:
http://de.toyota.ch/cars/new_cars/prius/preise.asp
Ich fahre sehr gerne Auto und finde, dass der Individualverkehr ganz klar seinen Platz bei der Mobilität hat. Trotzdem ist es doch wichtig, dass wennn etwas auf dem Markt erhältilich ist welches meinen Einfluss auf die Schadstoffbelastung senkt, sollte mann dies auch mit einem Kauf unterstüzen. Dies natürlich nur wenn nötig und im rahmen seines Budgets möglich. Der Prius kostet tasächlich mehr als ähnliche Fahrzeuge aber "nur" etwa 3'000 - 5'000, und diese Geld kann man an der Tankstelle, dann sogar zum Teil wieder einsparen.
Gruss
Crusy
aus diesem Grunde gibt es Berechnungen, umd die m2 allere Dachflächen, die nach Süden zeigen, zu berechnen, zudem beinhalten diese berechnungen die lokale sonnenscheindauer - also z.B. total m2 Dachflächen in Zrh, und die durchshcnittliche Sonnenscheindauer in Zürich (inkl. Schlechtwetter), oder in Bern, etc etc.
gemäss diesen Berechnungen (Studie von 1999) konnten damals schon ca. 17 TWh Solarstrom pro Jahr mit PV produziert werden..
heute dürfte die Strommenge noch höher sein - ca. 20 - 25 TWh (mehr Dachflächen, bessere Effizienz)....
ich habe den Prius einmal mit einem Corolla verglichen und da war der Preisunterschied tatsächlich sogar noch höher als 10'000 Franken. Wobei das zugegeben auch schon wieder über 1 Jahr her ist.
(Aber auch mit 5000 Franken kannst Du Dir mit etwa 2 Liter Mehrverbrauch für knapp 150'000 km Benzin kaufen.)
Eröffnungsfeiern sind sehr wichtig, da gehe ich mit Ihnen einig. Aber gerade weil sie so wichtig sind, gerade auch weil sie als politische Rituale gelten, wäre es doch sehr wichtig gewesen, den Menschen, die jahrelang für den Bau des Lötschbergtunnels geschuftet haben, mit einer Geste Respekt zu zollen. Natürlich, rein juristisch gesehen ist der Lohn der Dank (das ist ja letztlich immer das Argument derjenigen, die nicht verstehen können, dass Arbeit eben nicht einfach nur Arbeitsleistung gegen Geld ist). Ich kann einfach nicht ganz nachvollziehen, wie man diese Leute übergehen konnte, was im übrigen im Téléjournal des TSR1 zu einer grossen Reportage geführt hat. Es ist mir ja durchaus klar, dass man nicht Tausende zu einer Eröffnungsfeier einladen kann. Aber vielleicht wäre es angebracht gewesen, diesen Menschen beispielsweise eine Gratisfahrt zu zahlen? Statt dessen müssen sie, wenn sie durch den Tunnel fahren, ebenfalls - wie jeder andere Schaulustige - 10 Franken zahlen. Das finde ich nicht korrekt und es ist meines Erachtens eben auch die falsche Botschaft, die hier überbracht wird. Wer hat an diesem Tunnel mehr Verdienst als diejenigen, die am Bau aktiv beteiligt waren? Das ist eine verpasste Chance, den "Untersten" im Projekt, die (zumindest körperlich) am härtesten gearbeitet haben, etwas für sie Wichtiges zurückzugeben, nämlich Dank und Respekt, der sich nicht einfach im Monatslohn auswirkt.
http://herzogundpicasso@hotmail.com
ich habe einen hybrid gefahren (den namen nenne ich nicht - produktplacemnet verbot). es macht unheimlich viel spass, da die technik (man hat die übersich, ob man gerade mit benzin oder elektromotor unterwegs ist, man sieht auf den eifachen displays auch, wievile bremskraft in strom umgewandelt wird, etc, etc) sehr ausgereit ist, und man einfach das gefühl hat, den anderen einen schritt voraus zu sein.
zudem spart man tatsächlich je nach fahrweise viel geld an der zapfsäule.
was noch dazu kommt, es kann sein, dass die benzinpreise noch mehr steigen... und dann spart man noch mehr
@ br leuenberger
das hier ist das www, und das ist ein blogg. normalerweise sollte es ausser der nettiquette keine restriktionen geben!!!!
wenn sie das trotzdem vorschreiben wollen, werden sie eine ganze anzahl an bloggern verlieren, weil es nämlcih das grundprinzip des bloggen ist, dass totale freiheit gewährt wird (ausser eben Nettiquette)
ich habe mich vielleicht ein wenig falsch ausgedrückt. Die Energiedichte kann man ohne weiteres verwenden. Wieviel Energie Entwickelt 1 Fass Öl oder Benzin unter Berücksichtigung der Abbrennzeit von sagen wir 1 Tag im Verhältnis zu der einfallenden Sonnenenergie, auf der Fläche von 1 Fass ÖL?
Genau diese Anwendung läuft in der Industrie ab. Man benötigt höherwertige Energie um Elektromotoren,Automotoren usw anzutreiben.
Die Sonne allein treibt noch gar nichts an. Man benötigt die Wärmeenergie, oder die PV für Umwandlungsprozesse. Sei das nun indirekt dann Waasserkraft (Sonne verdampft Wasser, das kondensiert in der Höhe und regnet an den Alpen ab) Windenergie (warme Luft steigt auf, mit der Corroliskraft entstehen Strömungen) oder direkte Wärmenutzung des Infrarotspektrums. Alle Prozesse haben eins gemeinsam. Sie brauchen grosse Flächen um auf ein hohes Energieniveau zu kommen, also die benutzbare Energiemenge konzentriert auf eine kurze Zeit und kleiner Ort.
Deine Beispiele sind für den Hausgebrauch ganz ok, aber mach mal das Beispiel um eine SBB Lok mit Güterzug den Gotthard hinauf zu scheuchen.... 10'000KW..... da deckst du dann schon ein paar hundert Dächer ab für eine einzige Lok.
Das demonstriert eindrücklich das Problem.
Die PV hat übrigens bei abgelegenen (kleineren) Verbrauchern wie Berghütten, oder auf dem Meer alle Schiffe schon lange die Marktführerschaft übernommen. Dort sind aber andere Gesichtspunkte, dort spielt der Kwh Preis keine Rolle weil die Versorgung am Punkt wichtiger erscheint.
Und durch die kleinen Verbraucher sind diese Panels eben auch bezahlbar.
Wenn aber ein Eisenwerk seinen Strom mittels PV herstellen muss, nimmt es andere Dimensionen an....
http://en.wikipedia.org/wiki/Supercapac
Wenn eine Bahnlinie von St.Gallen nach Genf eine Länge von 380 km aufweist und auf 5 m Breite mit PV bedeckt werden, dann sind das auch wiederum 200'000 kW Maximallleistung. Also 20 Züge könnten damit gleichzeitig bei Vollast betrieben werden.
Wobei das natürlich nicht notwendig sein wird, da die SBB bereits jetzt 80% der Energie aus Wasserkraft bezieht. Also man muss auch hier nicht sämtliche Energie von der Sonne liefern.
Zudem ist es so, dass die Züge nicht konstant bei Volllast arbeiten müssen und können zudem die Bremsenergie wieder ins Netz zurückspeisen.
Apropos, hohe Energiedichte: 'Ultracapacitors' können kurzfristig enorm viel Energie effizient abgeben und speichern. Das heisst, wenn Züge mit solchen Energiespeichern ausgerüstet werden, können sie so das Netz entlasten, was insbesondere in einem Land mit Stundentaktfahrplan von Vorteil sein sollte. Auch die werden übrigens in der Schweiz produziert (und ich habe mit der Firma auch nichts am Hut).
http://www.maxwell.com/ultracapacitors/applications/transportation.asp
Und das letzte Eisenwerk kann ja eine mit Holz betriebene Dampfturbine benutzen um lokal sehr viel Energie bereitzustellen. Da wird zudem sehr viel Wärmeenergie benötigt und für diesen Zweck ist elektrische Energie ohnehin eine reine Verschwendung.
http://www.solarserver.de/news/news-5140.html
Eine PV Wand an Bahnlinien kann in Agglomerationen zudem als Lärmschutz benutzt werden.
Apropos teure Energie und nicht leisten können: Novartis (hoffentlich gibt das jetzt nicht wieder lämpen) hat letztes Jahr 18 Mio GJ an Energie verbraucht, 488'000 Tonnen CO2 produziert und 37 Milliarden Franken umgesetzt (siehe Geschäftsbericht). (Die Pharmabranche braucht viel Energie für die Produktion ihrer Medikamente.)
18 Mio GJ sind 5 Milliarden kWh. Angenommen 30% dieser Energie ist elektrischer Bedarf und der Rest Wärmebedarf, dann sind das bei momentan 20 Rappen die kWh Mehrkosten durch hohen PV Anteil weniger als 1% des Umsatzes.
Wobei natürlich der Energie Anteil welcher in der Schweiz verbraucht wird nochmals wesentlich geringer ist. So hat dann einen höherer Schweizer Energiepreis sowieso kaum einen Einfluss.
http://www.novartis.com/downloads/investors/reports/AR06_D_web.pdf
Für eine UBS wird's natürlich noch günstiger, aber die produzieren ja auch nichts.
Wenn luzi, globi, atmos, jurischtli, mirosch, , Thomas U., … sich auf Ihrer Blogseite vereint haben, um intensiv zu debattieren, ist das „EinigVolk“ mit seinem urhelvetischen Motiv, der Menschen Kräfte auf gemeinsame Ziele hin zu bündeln, nicht mehr ganz so ferne.
Zeit und Raum, zwei universell bestimmende Faktoren, sind schon mal gegeben und die ideellen Rahmenbedingungen gesetzt mit den sieben Bundesämter Ihres Departements bürgen für inhaltliche Vielfalt.
Sie haben das magistral vorbereitet.
Insbesondere im Klimadiskurs bestehen nach den technischen Detailberatungen gute Chancen, die BlogGemeinschaft auf ein energieeffizientes Verhalten hin einzustimmen. Bei der F1-Formel könnte mit einer endgültigen Definition bis ins Jahr 2030 per Schweige-Moratorium zugewartet werden. Dann wäre Ecclestone entmachtet und Rennboliden nur noch als Seifenkisten zugelassen.
Zudem hätte anno 2030 die Natur alle noch offenen Kredite in Rechnung gestellt und auf Ihrer Ex-Bundesrat-Blogseite die Vernunft den Konsumtrieb unter Kontrolle …
Gratuliere Ihnen aber bereits heute zu Ihrem offenherzigen Gedankenaustausch.
In blogseitiger Verbundenheit grüsst
Walter R. Kopp
An Sie und alle anderen Personen, die bei diesem Jahrhundertwerk durch die Alpen mitgeholfen haben meine herzlichsten Glueckwuensche.
MfG
Peter Frick
Hier im Blog des Energie- und Umweltministers tummeln sich Leute, die in Sache Energiefragen einiges zu wissen scheinen. Deshalb möchte ich hier um Rat für mich persönlich bitten – ich nehme an, dass dies nicht gegen die Spielregeln verstösst.
1. Wo finde ich leicht verständlich formulierte Angaben zur Ökobilanz, Umweltproblematik und Kostenwahrheit von AKW’s. Meine 83-jährige Nachbarin glaubt, dass AKW’s die „sauberste“ Energie liefern…. Ich finde es wichtig, dass die Menschen umfassend informiert werden.
2. Mein sechzehnjähriger Sohn will sich für seine 20m2 kleine Mansarde, in der er sich tagsüber aufhält und es ungemütlich warm werden kann, eine (fünfhundert Franken teure) Klimaanlage kaufen! Was ist hierzu betreffend Ökologie zu sagen? Was würdet Ihr in meiner Situation tun? Welche technischen Möglichkeiten gibt es, einen Raum kühl zu halten/machen?
Der menschliche Körper muss, wie ein laufender Motor, Wärme an seine Umgebung abgeben, damit er auf seiner Betriebstemperatur von 37° bleibt. Dies geschieht durch Wärmestrahlung an umliegende Oberflächen, direkte Wärmeableitung bei Berührung und Luftströmung und Verdunstung auf der Hautoberfläche. Im Sommer, wenn es zu warm und die Wärmeabgabe daher zu gering ist, suchen wir Schatten, kühle Umgebungs- und Berührungsflächen und leichte Brisen auf, im Winter, damit sie nicht zu gross wird und wir nicht unter 37° abkühlen, lieben wir Sonnenstrahlung, warme Flächen (Heizkörper) und Windstille.
In einem Raum bilden diese Faktoren, Sonne oder Schatten, warme oder kühle Oberflächen und warme oder kühle, stillstehende oder bewegte Luft eine Mischtemperatur an der Hautoberfläche, die wir als behaglich oder unbehaglich (zu kalt oder zu warm) empfinden.
Die unbehagliche, zu warme Sommertemperatur in der Mansarde entsteht durch zuviel Wärmeeintrag am Tag (Sonneneinstrahlung, Wärmewanderung vom erhitzten Dach und warmen Wänden nach Innen, Nachströmung warmer Frischluft von Aussen oder aus noch wärmeren Innenräumen) und zuwenig Wärmeabfuhr in der Nacht und an kühlen und bedeckten Tagen vor allem durch den Ersatz warmer Innen- durch kühle Aussenluft. Sie kann, wenn sie einmal da ist, nur gemildert werden durch Nachströmung kühler Luft aus angrenzenden Räumen oder eben durch eine Klimaanlage, die die einströmende, warme Aussenluft, abkühlt, indem sie die ins Freie beförderte Innenluft mit der eingebauten Wärmepumpe noch weiter aufheizt.
Wenn alle Massanehmen, die den Bewohner der Mansarde natürlich kühlen könnten (Schattierung der Fenster, Belüftung der heissen Dachaussenfläche durch einen Luftzwischenraum, Nachtauskühlung, leichter Luftzug, wenig Bekleidung) versagen und er nicht in einen anderen, kühleren Raum ausweichen kann, dann ist die künstliche Raumkühlung durch ein Klimagerät trotz allen Bedenken sinnvoll. In Verbindung mit natürlichen Massnahmen wie der Raumlüftung in der Nacht und am frühen Morgen und beschränkt auf jene Zeiten, an denen ein realer Kühlbedarf besteht, braucht sie wahrscheinlich weit weniger Energie als die Beheizung des gleichen Raums im Winter.
Vielleicht sollten Sie zur Bedingung der Anschaffung machen, dass Ihr Sohn Buch führt über die Raumtemperaturen mit und ohne Gerät, die Betriebszeiten und den Stromverbrauch. Eine Tabelle zum Eintrag täglicher Ablesewerte von einem Minima-Maxima-Thermometer und einem Betriebsstundenzähler am Stromkabel würden dazu genügen.
Herzlichen Dank für die ausführlichen, gut verständlichen Erklärungen, sowie für Ihre Anregungen, im Falle einer Anschaffung eines Klimagerätes.
Mein Sohn hat sich für Ihre Antwort sehr interessiert.
Nochmals vielen Dank.
Es gibt viele Möglichkeiten eine Klimaanlage zu umgehen:
1. Kalt duschen vor dem ins Bett gehen.
2. 0.5 L Eiswasser trinken vor dem ins Bett gehen.
3. Was der Ueli Schäfer gesagt hat: Den Raum am Tag verdunkeln und in der Nacht und am Morgen gut lüften.
4. Die Aussenwand am Abend mit Wasser besprühen, so dass die sich die Wand in der Nacht schneller abkühlen kann (wenn das überhaupt möglich ist).
5. Wäscheleinen im Zimmer aufhängen und nassfeuchte Tücher aufspannen. (Die Verdunstungskälte des Wasser wird den Raum kühlen).
6. Ventilator (Decke oder Stand) anschaffen (wesentlich günstiger und braucht weniger Energie als eine Klimaanlage).
Eine Klimaanlage ist in unseren Breitengraden nicht notwendig und falls doch eine angeschafft wird so kann man den Wirkungsgrad der Klimaanlage erhöhen in dem man den Kondensator mit Wasser besprüht.
AKWs liefern keine saubere Energie:
Ein AKW erzeugt radioaktiven Abfall, hat ein Restrisiko, ein Klumpenrisiko und ist enorm ineffizient. Dazu kommt dass AKWs nicht in der Schweiz produziert werden und beim Bau eines AKWs ein enormes Kapital ins Ausland fliesst. Das sind unter anderem Gründe zukünftig auf AKWs zu verzichten, vor allem dann wenn die Effizienz massiv erhöht (Abschaffung von Heizwendeln) und Alternative und erneuerbare Energiequellen eingesetzt werden können.
Wenn die Atomlobby von sauberer Energie spricht, dann meint sie den niedrigen CO2 Ausstoss von AKWs.
Das stimmt nur bedingt: Erstens sind Wasserkraftwerke, Güllekraftwerke und Bioabfallkraftwerke immer noch wesentlich besser was den CO2 Ausstoss betrifft. Zweitens: Wenn bei einem Neubau die Ziegel eines Daches von vornherein durch Dünschichtsolarzellen ersetzt werden, dann ist der CO2 Ausstoss eines Solarmoduls ebenfalls geringer als bei einem AKW (obwohl die Atomlobby die ganze Zeit das Gegenteil behauptet). Ausserdem, wenn ein Solarmodul in der Schweiz hergestellt wurde, dann ist sein CO2 Ausstoss ohnehin noch kleiner (da zu deren Herstellung kaum CO2 ausgestossen wurde).
Momentan gibt es noch Uranmienen mit hohem Uran-Gehalt, dass heisst der CO2 Ausstoss von AKWs ist jetzt noch niedrig. Dummerweise wird jedoch auch 50% mehr Uran verbraucht als abgebaut (da Uran aus Atom-Waffenarsenalen momentan noch verbrannt werden). Zukünftig wird Uran deshalb also aus niedrighaltigen Uran-Mienen bezogen (vor allem deshalb, weil ja immer mehr arme Entwicklungsländer auf AKWs setzen). Und wenn man wesentlich mehr schaufeln muss um die gleiche Uranmenge abzubauen wie zuvor, steigt natürlich auch der CO2 Ausstoss entsprechend an.
Wobei diese ganze CO2 Ausstoss Debatte ist eigentlich ohnehin irrelevant: Die AKWs decken lediglich etwa 6% des gesamten Energiebedarfs der Schweiz. Selbst wenn also AKWs durch Gaskraftwerke ersetzt würden, ändert sich der CO2 Ausstoss in der Schweiz nicht wesentlich.
Übrigens beim Fliegen gibt es auch ein Restrisiko aber zum Fliegen gibt es auf längeren Strecken tatsächlich keine Alternative - ausser dem Verzicht. Zum AKW gibt es glücklicherweise Alternativen. Alternativen welche zudem sogar noch unsere Volkswirtschaft fördern.
Auch an diese Adresse mein Dankeschön für die Bemühung, mir auf meine Fragen Antwort zu geben, welche übrigens ganz meinen persönlichen Vorstellungen entsprechen. Insbesondere auch diese, dass Klimageräte in unseren Breitengraden nicht notwendig seien. Nur sieht mein Sohn das anders … Er will scheinbar auch damit experimentieren, zum Beispiel aus einem Monoblock Klimagerät ein Split Klimagerät bauen etc.
Danke auch für die Angaben betreffend AKW’s. Ich muss diese nur noch in eine für eine Person mit Jahrgang 1924 verständliche Form bringen.
Vielen Dank!
Die Luftfeuchtigkeit löst das Problem der Mansarde nicht - sie ist Teil der Komfortgleichung -, der Ventilator andererseits würde etwas bringen.
Wichtiger scheint mir aber, dass ein Jugendlicher, wie ein Erwachsener, ein Energiebudget hat, über das er frei verfügen können sollte. Der eine fliegt mit Kollegen in die Ferien, der andere hat ein Töffli, ein Dritter vielleicht einen Computer oder eine Soundanlage in einer Mansarde, mit der er an seiner Zukunft herumexperimentiert.
Wenn wir als gutem Kompromiss für heute von einer 4000 W Gesellschaft ausgehen, dann stünden jedem im Bereich Wohnen (inkl. Hausbau) und Freizeit etwa 12000 kWh Endenergie pro Jahr zu. Je mehr er davon weiss und sich überlegt, wie er sie am besten anlegen könnte, desto schneller wird er zum gereiften Energiebürger, den die Zukunft braucht.
Am schönsten wäre allerdings, Liza hätte im Estrich neben der Mansarde einen guten, alten Heizwendel-Boiler. Sie könnte diesen durch einen Wärmepumpen-Boiler ersetzen, der, bei geeigneter, umstellbarer Luftführung, im Sommer die Mansarde kühlen, in der Übergangszeit die Wäsche mittrocknen und im Winter Hausabwärme zurückgewinnen würde.
So bin wieder back in Space... (war schön das Weekend :-)
Zum angesprochenen AKW Thema
Ja es ist wahr dass nur 6% des Schweizerischen Energiebedarfs mit AKW Strom gedeckt wird, bedenke aber dass es genau dieser Anteil sein wird, den man mit PV Strom ersetzen müsste. Somit wäre sogar beim ganzen Ersatzt der AKWs die "nur" 6% des schweizerischen Energiebedarfs mit PV gedeckt werden kann. Das zeigt die Problematik im Ganzen doch genau auf. Man vesucht relativ CO2 freie Energiequellen gegen andere CO2 freie auszuspielen, anstatt die Synergie nutzen damit wir weg vom Erdöl und Kohle kommen.
Die CO2 Bilanz von AKWs wird von grünen Kreisen komplett falsch dargestellt. Neutrale Berechnungsmodelle kommen auf 10x kleinere Werte als von AKW Gegnern verbreitete Zahlen. Kommt noch dazu dass man ja auswählen kann bei wem und wie der Brennstoffe eingekauft wird. Diesbezüglich existiert ein funktionierender Markt, letztendlich ein transpareterer als zb der GAsmarkrt...
Weiter muss man noch sagen dass die heutige Situation nicht mit der Zukunft verglichen werden darf. 10 der grossen AKW Benutzer, sogar inkl. USA und Russland haben sich bezüglich der Entwicklung eines Generation 4 Reaktors zusammengerauft. Das Ziel wäre eine Reaktortyp zu entwicklen der 10x weniger Brennstoffe braucht, weniger Strahlenabfall mit tieferen Halbwertszeiten. Zusätzlich wird ein Konzept des Einmal laden und nie mehr öffnen, brauchen bis er ausgetauscht wird inklusive abgebrannte Brennstoffzellen. Somit wird die Proliferation von Nukleartechnologie für Kriegszwecke (Bombenbau) verhindert, die Abfallmengen reduziert, die Sicherheit um den Faktor 10 verbessert....
Die Reichweite des Brennstoffe hängt auasschliesslich vom Tonnenpreis ab. Heute sind wir bei 80$, das wird mindestens noch 50 Jahre reichen, bei 130$ wird aber die Reichweite bereits bei 200 Jahren sein und wenn der Brennstoff besser genutzt wird steigen die Reichweiten nochmals um Faktoren. Die Brennstoffen kosten übrigens anders als beim Kohle oder Gaskraftwerk nur 1 Prozent, sollte also der Brennstoff auf 200$ steigen werden wir es ohne es gross zu Merken verkraften...
Somit ist es nicht das Problem des ausgehenden Brennstoffes sondern ein Problem der politischen Bereitschaft solche Technologie zu verwenden...
Thema Klimaanlage: Am besten in der Nacht die Fenster aufsperren und am Morgen vor 9h diese wieder schliessen inkl. Fensterläden und Rollo... dann brauchts effektiv keine Klimaanlage zu Hause...
http://en.wikipedia.org/wiki/Evaporativ
In wiefern die feuchten Tücher zur Kühlung des Raumes beitragen, hängt natürlich letztlich von der ursprünglichen Luftfeuchtigkeit ab.
In der Schweiz ist es allerdings äusserst selten feucht-heisst.
Das Konzept nennt sich auch "evaporative cooler" wenn es mit einem Ventilator verbunden wird (link).
Es geht letztlich mehr um Schweizer Arbeitsplätze, die Förderung von unserer Volkswirtschaft, die Reduktion der Abhängigkeit von ausländischen Rohstofflieferanten und die massive Verminderung von Klumpenrisiken in der Schweiz als um CO2 bei PV.
Tatsache ist nun mal, dass mit lediglich 10% der bebauten Fläche der Schweiz in 30 Jahren, sämtlicher Atomstrom durch PV-Strom ersetzt werden kann. Dass dafür 8 in der Schweiz erstellte PV Fabriken ausreichen ist auch eine Tatsache. Das ist nur ein Rechenbeispiel und heisst nicht, dass man deshalb die Effizienz nicht erhöhen, keine Güllekraftwerke, Holzkraftwerke, KVAs, Kleinwasserkraftwerke, Blockheizkraftwerke, Solarwärmekollektoren und Geothermiekraftwerke installieren soll.
Wie bereits gesagt: Der CO2 Gehalt von AKWs hängt letztlich von dem Uran-Gehalt der Uran Miene ab. Die Atomlobby nehmen die Mienen mit reichhaltigem Uran und die Atomgegner die mit niedrighaltigem Uran. Zukünftig wird es allerdings kein reichhaltige Uranmienen mehr geben und wir reden ja hier über neue AKWs und nicht über die jetzigen.
Natürlich kann man Uran besser Nutzen in dem man anstatt U235, U238 verbrennt und das gibt es übrigens seit Jahrzehnten und heisst: "Schneller Brüter" (nur in dem Du das Ding in Generation 4 unbenamst ändern sich die physikalischen Gesetze nicht). Müssen wir denn jetzt auf Teufel komm raus auch noch Schnelle Brüter in der Schweiz installieren und das nur um auch zukünftig Heizwendeln ebenfalls einsetzen können?
Nahezu 50% des Atomstrom werden durch völlig inneffiziente, sinnlose und arbeitsplatz-vernichtende Heizwendeln verbraten, während China nahezu 80% aller Solarwärmekollektoren der Welt installiert!
Wenn von vornherein keine AKWs gebaut werden, wird übrigens auch kein Uran abgebaut, somit auch kein Plutonium produziert und somit Proliferation von nuklearem Material für Kriegszwecke und Terrorismus erst recht verhindert.
Es ist unglaublich, was wir nicht alles erdulden müssen, nur dass wir unsere Heizwendeln beibehalten und auf erneuerbare Energie verzichten können.
An ein von Ihnen erwähntes Energiebudget habe ich noch gar nie gedacht. Bei Budget habe ich nur immer an Geld gedacht. Ich finde den Gedanken aber wirklich sehr gut. Es ist ja genau so wichtig mit Energie, wie auch mit Geld umzugehen. (Geld ist ja auch eine Form von Energie.)
Das Problem mit dem Klimagerät hat sich insofern „erledigt“, als dass mein Sohn sich eigenmächtig während meiner Abwesenheit eines gekauft hat… wir werden Ihre Anregungen wie Buchführung über Raumtemperaturen, Betriebszeiten, Stromverbrauch etc. einführen.
Betreffend Heizwendelboiler im Estrich, der durch eine Wärmepumpe zu ersetzen wäre ist zu sagen, dass das Haus in dem ich wohne nicht mir gehört und ich deshalb stark eingeschränkt bin, irgendwelche Änderung an der Infrastruktur vorzunehmen.
Im Bereich Arbeitsplätze gebe ich dir natürlich recht dass PV höchstwahrscheinlich mehr Arbeit generieren wird als den Bau und Unterhalt einer Nuklearanlage.
Es geht aber darum die Stromversorgung nachhaltig sicherzustellen. Das tönt nun recht eingeschnappt, aber für die sichere Stromversorung ist das Schaffen von ein paar tausend Arbeitsplätze im PV Sektor zweitrangig, weil die Stromversorgung sämtliche restlichen Arbeitsplätze in der Schweiz betrifft. Dieses Kriterium darf nicht als primäres Ziel ausgelegt werden.
Es ist zwar schön dass es als Nebenprodukt anfällt aber es ist zweitrangig. Wenn die sichere Energieversorgung mit 20 Leuten sichergestellt werden kann, ist das sämtlichen anderen Projekten vorzuziehen, egeal welche Technik dahintersteckt.
Da das aber in der Realität nicht vorkommt muss das auch nicht so entschieden werden.
Ich persöhnlich (und das ist wohl subjektiv) finde dass die Arbeitsplätze im Nuklearsektor Ingeniertechnisch hochwertiger sind als die der PV Technik, aber es handelt es sich nur um ein paar hundert solche interessanten Jobs, bei der PV wären es mit all den Beratungsfirmen und Produktionsanlagen wohl ein paar tausend.. die Volkswirtschaft würde das wohl mehr lachen....
Nun wie gesagt es geht ja nicht um Arbeitsplätze sonder um eine effiziente und sichere Stromversorgung...
Apropos Reaktor Konzept
Das Konzept ist noch lange nicht aufgelegt., im Moment geht es nur um die Definiton von Entwicklungszielen. Es gibt duzende von Reaktormodellen, ja auch Brütertechnologie, aber das ist nur eine von vielen...
weiteres unter
http://nuclear.energy.gov/genIV/neGenIV1.html
naja ich habe heute in bester Manier endlich meine warmweissen LED Strahler erhalten, ich wollte schon lange meine Gangbeleuchtung damit ausrüsten weil ich den Gang nur Beleuchten will und nicht heizen.... :-)
Leider war ein erster Versuch fehlgeschlagen weil ich fälschlicherweise die weissen mit 6500K gekauft hatte, dann hatte ich eher das Gefühl im Kühlschrank zu weilen als im Hausgang..
Du siehst in mir brennt auch das grüne Feuer...:-)
Dass Jugendliche wie Erwachsene ein Energiebudget haben sollen, leuchtet mir so sehr ein, dass ich Sie nochmals um Rat bitte. Ich selber habe nämlich keine Ahnung was der Unterschied der von Ihnen erwähnten 4000W Gesellschaft und 12000kWh Endenergie pro Jahr ist.
Mein Sohn und ich haben im Jahr 2006 ca. 4100kWh an Strom verbraucht (1/4 mehr als 2005). Entspricht das nun der von Ihnen erwähnten 4000W Gesellschaft? Oder hat mein Sohn, gemäss Ihren Ausführungen, ein Energiebudget von 12000kWh zu gut?
Klar kann man das alles nicht so genau beziffern, aber es würde mir helfen zu wissen, was in unserer Zeit und Gesellschaft ein „angemessener“ Energieverbrauch ist (der sich nicht jedes Jahr erhöht, als würde es sich dabei um ein Naturgesetz handeln). Angemessen heisst für mich, ein Energieverbrauch, der es ermöglicht mit den natürlich vorkommenden Energieträgern auszukommen (Sonne, Wind, Wasser, Licht, Erdwärme etc.).
http://www.sunmachine.com/animation.htm
Wenn bei Dir die Stromversorgungssicherheit an oberster Stelle liegt, dann ist ein AKW ohnehin der falsche Weg.
Wenn das AKW Leibstadt für 5 Monate still steht (so wie gerade erst kürzlich), dann hast Du eine Stromlücke von 17% und bei einem EPR-Reaktor wirds natürlich noch schlimmer.
Wenn Dir eins von 100'000 Blockheizkraftwerken stillsteht, dann hast Du vielleicht eine Stromlücke 0.0003%.
Kommt dazu, dass kleine Kraftwerke innert Sekunden ihre Last dem Verbrauch bzw. dem Strompreis anpassen können und ein AKW auf Pumpspeicherkraftwerke angewiesen ist.
übrigens, nichts für ungut, aber jemand der sich eine Klimaanlage leisten kann, kann sich auch Naturstrom leisten...
Sie sagen:“… ist das sämtlichen anderen Projekten vorzuziehen, egeal welche Technik dahintersteckt.“ – hauptsache sicher(e Energieversorgung).
Ich wähle bewusst nur diesen Satzteil von Ihnen. Er zeigt eine Grundhaltung. Er könnte ebenso gut im Zusammenhang von „Abholzung Regenwald“, „Ausländerpolitik“, „Landesverteidigung“, „Sanierung der IV“, „Geburtenratensteigerung gegen Überalterung“ etc. stehen.
Denken Sie sich Ihre Aussage „…egal welche Technik – Hauptsache sicher“ zusammen mit einem von mir erwähnten Stichwort.
Meiner Ansicht nach ist es gar NIE egal, welche Technik man anwendet – weder im Energiesektor, noch im Sozialen, noch in Sicherheitsfragen, noch im Beruf oder in persönlichen Beziehungen …
Meines Erachtens kann der Slogan langfristig nur heissen:“… Hauptsache umwelt- und sozial verträglich…“
Es kommt eben auf die Art und Weise darauf an wie man ein Energienetz zusammenstellt.
Natürlich ist es ein Klumpenrisiko ein AKW zu betreiben, aber das hat auch nie jemand bestreitet. Es ist aber auch ein Klumpenrisiko Blockheizkraftwerke zu betreiben, wenn zb der Ölpreis abgeht dann hast du ein riesiges Problem.
Der Bundesrat hat sich aus meiner Sicht sehr weise zu dieser Frage gestellt.
Es setzt auf einen Mix, in dem alle Produktionsarten ihre Stärken ausspielen können aber nicht ihre Schwächen einspielen müssen.
Ein Netz zu betreiben ist eine sehr sehr heikle Angelegenheit, wir haben keine abgeschotteten Energiesektoren mehr wie im alten Europa. Die Netze werden immer mehr zu Stromautobahnen umfunktioniert aber für das wurden sie eigentlich nie gebaut. Wenn nun ein Netz aus irgendwelchen Gründen nicht mehr funktioniert müssen augenblicklich Massnahmen ergriffen werden, um überhaupt was Ausrichten zu können braucht man grosse Kraftanlagen. Diese können stabiliseren helfen, um die Probleme mit Umschaltungen, oder sogar Abschaltungen wieder in den Griff zu kriegen. Man könnte jetzt sagen für den einen Fall eine solche Anlage ist ja Verhältnisblödsinn, aber es kommt eben viel mehr vor als man glaubt. Nur wenns ein richtiges Blackout gibt realisiert man was eigentlich es genau heisst "Netzstabil" zu sein.
Zudem braucht es Grossanlagen für die Sicherstellung der Phasensynchronität. Oftmals werden KKW Generatoren (im Falle von Leibstadt Ausfall war das das Problem) im kapazitiven Bereich gefahren um induktive Lasten auszugleichen. Das ist braucht es eben auch...
Es hat ja wohl keinen Sinn 1000MW PV Wechselrichterstationen zu erreichten nur um diese Probleme zu lösen oder?
Schlussendlich muss es doch darum gehen unabhängig (er) zu werden. Da ist jede Technik willkommen die sich bewährt hat, denn es geht vorallem darum weg von der Kohlenstoffader zu kommen... denn es kann jederzeit eine neue Energiekrise ala 1973
Es tut mir leid, aber die von Ihnen genannten Themenkreise haben sehr wenig mit der Energieversorgung zu tun. Hier herrschen ganz einfache Gesetze der Physik: P = U x I , P = Leistung in Watt, U = Spannung in Volt und I = Strom in Ampere, fehlt eine der Grössen bleibt der Kochherd kalt.....und es geht darum wie man den Herd eben warmkriegt.
Die Thematik haben Sie wohl falsch verstanden, es geht mir darum aufzuzeigen dass es um das wohl aller Einwohner in der Schweiz geht. Ein Erfolgsfaktor der Schweiz war zb die sichere Energieversorgung der Wirtschaft. Sollten wir hier planmässig in ein Chaso stürzen nur weil das Thema von einer Minderheit blockiert wird (zb neues AKW, neue Wasserkraftanlagen, Geothermianlagen usw) handeln wir fahrlässig und laufen Gefahr diese Industrie zu verlieren. Als erste wäre wohl die Basler Chemie davon betroffen, aber auch die Nahrungsmittelindustrie, die Metallverarbeiter, die IT Provider (ja die Server laufen auch mit Strom) usw....
Das möchte ich mir von der zukünftigen Generation nicht vorwerfen lassen müssen wir hätten besser planen sollen....
*globi
Sie sagen: „… jemand der sich eine Klimaanlage leisten kann, kann sich auch Naturstrom leisten...“
Ich bin absolut damit einverstanden. ICH habe aber kein Klimagerät. Mein Sohn hat sich eines geleistet und wird den Strom dafür auch selber bezahlen müssen.
Doch, ich habe die von Ihnen erwähnte Thematik sehr genau verstanden. Aber offenbar habe ich mich nicht so ausgedrückt, dass klar wurde, dass es mir darum geht aufzuzeigen, welch fatale Auswirkung der Grundsatz „egal welche Technik – Hauptsache sicher…(bei der Erreichung eines gesetzten Ziels)“ haben kann. Offenbar finden Sie, dass die todsichere Energieversorgung der Bevölkerung oberste Priorität hat – egal wie diese hergestellt wird, woher sie kommt und welche „Nebenwirkung“ sie haben kann . So habe ich Sie jedenfalls verstanden.
Nun kann man den von Ihnen genannten Grundsatz, den Sie auf die Energieversorgungssicherheit anwenden auch auf andere Lebensbereiche übertragen. (Deshalb meine Beispiele. Nehmen wir nochmals die aktuelle IV-Sanierung und wenden diesen Grundsatz an: Hauptsache die IV wird saniert, der Weg (Technik) ist egal.) Oder lässt sich dieser Grundsatz hier etwa nicht anwenden? Warum nicht? Wann nicht? Wann jedoch schon?
Selbstverständlich schätze ich warmes Wasser zum Duschen, einen funktionierenden Kochherd und Licht im Dunkeln. Ich vertrete aber auch hier die Ansicht, dass der Weg das Ziel ist. Also, WIE ein Ziel erreicht wird, ist das Wesentliche. Wenn ich die Beiträge zum Beispiel von globi und anderen lese, sowie mich bei VerfechterInnen der Alternativenergie rumhöre, wäre es möglich, mit den natürlich vorkommenden Energieträgern die Energieversorgung sicherzustellen. Auch ich denke, dass ein Mix von verschiedenen Energiequellen nötig und sinnvoll ist – für mich gehört aber die Atomkernenergie nicht dazu.
http://www.wind-watch.org/news/2006/08/
Die Blockheizkraftwerke werden natürlich in erster Linie mit Holz, Abfälle und Biogas aus Gülle betrieben.
Den Landwirten soll ein anständigen Preis für deren Güllenstrom bezahlt und anschliessend die Direktzahlungen entsprechend angepasst werden. Es darf nicht sein, dass das Ganze von der Tierhaltung prouduzierte Methan einfach ungenutzt und zudem als wesentlich potenteres Treibhausgas (21 mal schädlicher als CO2) in die Atmosphäre weicht.
Das mit der Phasenangleichung ist wohl noch das kleinste Problem. Erstens kann das problemlos gelöst werden in dem man den Verbrennungsmotor an einen Asynchronmotor anhängt, welcher sich so automatisch den Netzphasen anpasst (siehe Windturbinen). Und zweitens gibt es inzwischen drahtlose Telefone, welche nicht nur in die Hosentasche passen, sondern über eingebauten Kameras mit eingebauten Belichtungsregler und Autofokus verfügen. Wenn ein Hosensack-Telefon den Fokus einer Kamera automatisch einstellen kann, dann wird wohl ein 100 kW Generator auch seine Phasen dem Netzstrom anpassen können.
Mit dezentralen Kraftwerken kann das Netz enorm entlastet werden. Ausserdem kann das Netz mit entsprechenden Puffer-Batterien ebenfalls entlastet werden, wie das Beispiel in Irland mit der 12 MWh Batterie zeigt (Link). Solche Batterien/Brennstoffzellen haben einen wesentlich höheren Wirkungsgrad als ein Pumpspeicherkraftwerk und passt zudem in jeden Werkhof einer Gemeinde. Holla, wenn sich die Schweizer Stromlobby wie die Schweizer Geräte und Maschinenindustrie auf dem Weltmarkt behaupten müsste, dann stünden sie in abgesägten Hosen da und zwar sofort. Auf dem Weltmarkt muss man immer besser sein, ständig neue Lösungen bereitstellen und kann nicht einfach schnell mal ein paar Märli auftischen und sich anschliessend auf die faule Haut legen.
Wir müssen uns überlegen, wie unsere Zukunft aussehen soll: Sollen wir denn einfach teure ausländische Gross-Kraftwerke importieren, die Ingenieurschulen reduzieren und uns aufs Bankbusiness konzentrieren, weil dort momentan die höchsten Gewinne eingefahren werden könnnen? Was wenn endlich jemand herausfindet, dass man das Bankbusiness noch wesentlich einfacher automatisieren kann, als die Entwicklung von effizienteren Geräten und erneuerbarer Stromerzeuger? Abgesehen davon macht es ja keinen Sinn mehr in Bildung und Forschung zu investieren, wenn entsprechende Märkte durch Import von ausländischer Technologie reduziert werden. Oder sollen Schweizer Ingenieure durch die von Steuerzahlern finanzierte teure Ausbildung ganz einfach exportiert werden? Und das alles nur weil wir auf Teufel komm raus radioaktiven Abfall erzeugen müssen?
Übrigens: Ein Gaskochherd ist wesentlich schneller als ein Elektroherd und verschwendet keine wertvolle elektrische Energie.
http://blog.rainbownet.ch/umwelt/klima-
Ich habe etwas rumgeschnüffelt betreffend dem Klima-Schwindel Film den RTL von Channel 4 übernommen hatte (The Great Global Warming Swindle).
Resultat ist kurz zusammengefasst:
- Statistiken wurden gefälscht
- Veraltete und widerlegte "Fakten" wurden verwendet
- Falsche Zusammenhänge wurden konstruiert
- Viele der im Film vorkommenden Wissenschaftler beziehen Geld vom Öl-Multi Exxon-Mobile
- Einige der Hauptakteure arbeiten seit Jahren für eine Klima-Desinformationskampagne von Exxon
- Einigen der dargestellten Wissenschaftlern prozessieren gegen die Produzenten weil Zitate in falsche Zusammenhänge gestellt wurden
- Channel 4 musste sich dafür bereits entschuldigen
Mit anderen Worten, RTL, Spiegel und Konsorten sind einer gezielten PR-Kampagne der US Öl-Industrie auf den Leim gekrochen.
Wer es genauer wissen will, kann den Link oben neben meinem Namen anklicken, der führt zum besagten Blogbeitrag.
Die physikalischen Formeln zur Energiegewinnung unterscheiden sich etwas von den Regeln mit denen man den Begriff ‚Verantwortung’ umschreiben kann.
Die Verantwortung geht aus meiner Sicht weit über den Zwang hinaus die Grundversorgung aller Verbraucher absichern zu müssen. So einfach ist das nicht das man zwecks Gesundheit offene Münder stopfen muss wann immer sie sich öffnen.
Sie sprechen von zukünftigen Generationen die darüber klagen könnten, irgendwann zuwenig Energie zu haben. Aber Entschuldigung, die Atomkraftwerke produzieren einen strahlenden Abfall der noch die Menschen in ein paar Tausend Jahren beschäftigen könnte.
Die Dimension der Gefahren, auch durch einen (wenn auch unwahrscheinlichen) Gau, sind für ALLE Menschen in der Schweiz entweder eine tödliche Gefahr oder dann besteht Gefahr dabei schwer zu erkranken. Gewiss ist Ihnen auch bekannt dass ein Supergau unter ungünstigen Umständen die Schweiz für Jahrhunderte so verstrahlen könnte, dass es denen dann später vollkommen egal wäre, ob man in der Schweiz noch Strom abzapfen könnte.
Die Verantwortung muss nicht nur Wahrscheinlichkeiten berücksichtigen, vielmehr muss man bei solchen Gefahrendimensionen diese absolut ausschliessen. Das wiederum ist reine Logik und beruht auf einfachen Prinzipen der Sicherstellung der garantierten Selbsterhaltung.
Die Verantwortung für die garantierte Selbsterhaltung steht weit über den von Ihnen erwähnten Ansprüchen der Sicherstellung der Energieversorgung für jeden Verbraucher.
Massnahmen gegen die Klimaänderungen durchzusetzen, die gegen die garantierte Energieversorgung stehen könnten, hier muss man meiner Meinung ebenfalls ersteres priorisieren.
Aber kommen wir nun zur Energieversorgung selbst, dann denke ich das unser Stromverbrauch noch lange optimiert werden könnte.
Dies kommt möglicherweise nicht so richtig voran, gerade weil keine so grosse Energieverknappung droht.
Irgendwelche Chemiekonzerne oder andere Verbraucher haben derzeit kaum reale Angst gar keinen Strom mehr zu erhalten, sie haben nur Angst dafür tiefer in die Tassche greifen zu müssen und den realen Wert zu bezahlen.
Es gibt neben ihrer Physik nämlich noch andere Gesetze, solche die mehr mit dem Verhalten des Menschen zusammenhängen. So ist es ein Gesetz, dass die Gesellschaft (egal ob Schweizer, Amerikaner oder Japaner) solange der Kraftstoff billig zu haben ist, auch mehr verbraucht. Dies ist bei allen Rohstoffen so, das Kollektiv nimmt solange keine Rücksicht auf die Ressourcen bis alles verbraucht ist, sofern man unsere kapitalistischen Wettbewerbsbedingungen voraussetzt, bei denen jene im Vorteil sind die am meisten konsumieren, am billigsten gehts mit Überschüssen.
Je mehr und billiger Energie konsumiert werden kann, desto höher der mögliche Ausstoss von Produkten, das brauchen sie keiner Industrie zweimal zu erklären.
Wenn Sie also das Angebot erhöhen, dann wird die Energie tendenziell billiger, wodurch aber der Verbrauch ebenfalls automatisch weiter ansteigt und der Preis wieder höher wird.
An dieser Schraube können sie drehen, aber es ist eine Schraube welche nichts mit Verantwortung zu tun hat wenn sie stets dann mehr aufdrehen wenn nach noch mehr gerufen wird.
Im Gegenteil, denn sowohl die Klimaänderung als auch die Gefahr eines Gau steigen automatisch mit an. Ebenfalls ansteigend bei Erhöhung des Angebots ist es, dass niemand mehr Strom sparen will. Dies wirkt wiederum negativ auf das stets vorhandene Potential der Optimierung der Verbrauchergeräte.
Die Gesetze der Physik sind nur dann ein Argument wenn es darum geht einen Auftrag für die Stromerzeugung zu erhalten, für die Verantwortung gegenüber der Gesellschaft sind diese Gesetze irrelevant, da spielen andere Regeln.
Optimiert und gespart wird dann wenn sie den Strom zudrehen. Verantwortung übernehmen sie in höchster Priorität wenn sie einen Supergau ausschliessen, sowie tausend Jahre strahlende Materie verhindern.
In zweiter Priorität müssen sie dafür sorgen, dass die Verbraucher ihre Geräte optimieren und sparen, so dass Kioto etc. eingehalten werden kann. In dritter Priorität müssen sie die Regeln des Wettbewerbs so anpassen das nicht jene die verschwenden noch dafür belohnt werden. Vorausgesetzt natürlich die Rohstoffe sind begrenzt oder schädlich für Umwelt und Gesundheit, was für fast jede Energie zutrifft.
Noch gar nicht habe ich darüber gesprochen dass Energie sparen auch Gesund für die Menschen sein kann. Bahn fahren und Fahrrad benutzen spart nicht nur Energie, sie erhöht auch die Gesundheit. Wenn sie den Benzinhahnen zudrehen und viele auf den öffentlichen Verkehr umsteigen, dann mag es oberflächlich betrachtet mühsam für die Verbraucher sein, aber tatsächlich werden sie ihnen genauso helfen wie durch die Erhöhung der Tabaksteuer.
Benutzen sie mal einen Abend keinen Fernseher, sondern plaudern sie mit Menschen, sie werden sehen das ihr Wohlbefinden automatisch ansteigt, sofern sie noch Interesse an der Gesellschaft haben. Und glauben sie mir, alle Wünsche nach noch mehr Energie zu erfüllen, ist ungesund. Auch für die Nachfahren, egal unter welcher Physikalischer Formel produziert wird.
Wie gut es unserem Planeten geht, ist tatsächlich eine wichtige Frage.
Wie gut es den Menschen auf diesem Planeten geht, ist seit jeher sehr unterschiedlich.
Ich möchte deshalb Allen den Unterschied zwischen einem Politiker und einem Börsianer erklären:
Der (Umwelt-)Politiker bezieht seine Informationen vom IPCC und der Börsianer nicht.
Und dreimal darf man raten auf welchem Barometer man jeweils ablesen kann, wie es weiter geht.
Ich werde versuchen, diesen Kommentar auf Deutsch zu schreiben. Da meine Muttersprache Italienisch ist, bitte ich Sie um Verständnis für eventuelle Fehler.
Sie mögen sich vielleicht an mich erinnern. Ich machte Sie auf unsere Sorgen wegen der geplanten Autobahn aufmerksam, als Sie im Tessin waren. Ich hatte das grosse Glück, mit euch zu reden und bin sogar auf dem Foto auf eurer homepage gelandet. Ich weiss nicht, ob ich hier am richtigen Ort bin, um über dies zu reden, aber ich finde es einfach wichtig, Sie noch einmal zu bitten, ein Auge auf die Probleme der Tessiner zu werfen. Ich kann einfach nicht verstehen, dass in einem Land wie der Schweiz, die als vorbildlich gilt, so etwas möglich ist! Die Tessiner sind am 30. September aufgerufen, über einen 4,6-Milionenen-Kredit abzustimmen, um eine Strasse zu planen, die nicht nur unglaublich schwachsinnig ist, sondern sogar illegal! Die sogenannte Variante 95 durchquert eine sehr wertvolle Naturschutzzone, die auf Bundes- und europäischem Niveau anerkannt ist. Das Gesetz selber sagt dazu, dass eigentlich diese Zone als undurchdringbar gilt, solang es Alternativen gibt. Mein Versuch, Sie auf unsere Probleme aufmerksam zu machen, war darum auch darauf gerichtet, Ihnen zu zeigen, dass es Alternativen gibt, die viel intelligenter sind und sogar billiger.
Ich hoffe, ich kann Sie wieder einmal nach dem 30. September treffen und ihnen danken fur die wertvolle Hilfe gegen den Wahnsinn der Variante 95. UF E HANG UFE MIT DERE STRASS, wie sie selber zu mir sagten!
Viele liebe Grüsse
Adrian
http://irrliche.org/politische_kritik/a
Dazu: http://irrliche.org/politische_kritik/atomwaffen_proliferation.htm
Essen Sie hie und da Brot, Kuchen, Patisserie, Torten? Mein Sohn ist gelernter Bäcker/Konditor. Sein Arbeitstag beginnt um 3.30h. Er ist also auf seinen Kleinwagen angewiesen, da um diese Zeit kein öV verkehrt. Er verdient nach 5 Jahren als Berufsmann Fr. 4000.00 im Monat. Keinen 13. Monatslohn. Denken Sie bitte daran, dass Sie nicht Leute vom Doldertal oder Zürichberg treffen, wenn Sie wieder einmal Ideen, wie "Mobility Pricing" entwickeln!
Mit freundlichem Gruss
A. Giger
Warum 60-Tönner? Nur 100-Tönner bringen's wirklich!!
Warum Mobility pricing? Sonntag- und Nachfahrverbot aufheben, Geschwindigkeitslimiten aufheben, das gibt Waxdumm.