Sehen und gesehen werden
[Version française: Voir et être vu]

Bild: Ruben Sprich, Reuters
Tag des Lichts. Aktion mit Schulkindern. Sie tragen Jacken mit Leuchtstreifen, damit sie von Automobilisten besser wahrgenommen werden können. Ich begleite sie vor vielen laufenden Kameras über die Fussgängerstreifen und versuche ihnen beizubringen, dass im Strassenverkehr das gleiche Prinzip gilt wie im Partyverkehr: Sehen und gesehen werden.
Eigentlich tat es mir fast etwas weh, die munteren und spontanen Kinder zu Disziplin am Fussgängerstreifen zu ermahnen, doch ist solche Erziehung eben auch ein wichtiger Teil der Sicherheit im Strassenverkehr. Die Kunst des Überlebens muss auch gelernt werden. Am einen Ende des bunten Regenbogens der vielen Massnahmen von Via sicura steht die Repression, über die wir bei Rasern diskutieren. Am anderen Ende dieses Bogens steht die Erziehung und Sensibilisierung der möglichen Opfer, sich so zu verhalten, dass sie verschont bleiben. Das sind in erster Linie Fussgänger, Kinder, ältere Menschen.
Da es immer noch relativ viele Unfälle auf Fussgängerstreifen gibt, wird immer wieder gefordert, die Pflicht zum Handzeichen vor dem Betreten des Streifens einzuführen. Nichts steht einem Handzeichen entgegen. Aber der Umkehrschluss, den viele Automobilisten taten, nur wer ein Handzeichen gebe, sei auf dem Streifen vortrittsberechtigt, ist eben falsch und endete für viele Fussgänger tödlich. Aber sich bemerkbar zu machen und wenn immer möglich auch den Augenkontakt mit dem Automobilisten zu suchen, ist ein guter Ratschlag, den ich heute morgen auch mit den Kindern besprochen habe. Sehen und gesehen werden.
Solche Kampagnen müssen auch fortgesetzt werden: Dank Schulanfangkampagnen haben Unfälle auf dem Schulweg abgenommen, dank Velohelmkampagnen werden mehr Helme getragen.
So wie Strassenverkehr modellhaft für die Sozialisierung steht, von Erziehung bis Repression, so gilt im Strassenverkehr auch, was für Ruhm und Elend in der Welt überhaupt gilt:
„Die einen stehn im Dunkeln
Die andern stehn im Licht
Die einen kann man sehen
Die andern sieht man nicht.“
Bis bald
Moritz Leuenberger

Bild: Ruben Sprich, Reuters
Tag des Lichts. Aktion mit Schulkindern. Sie tragen Jacken mit Leuchtstreifen, damit sie von Automobilisten besser wahrgenommen werden können. Ich begleite sie vor vielen laufenden Kameras über die Fussgängerstreifen und versuche ihnen beizubringen, dass im Strassenverkehr das gleiche Prinzip gilt wie im Partyverkehr: Sehen und gesehen werden.
Eigentlich tat es mir fast etwas weh, die munteren und spontanen Kinder zu Disziplin am Fussgängerstreifen zu ermahnen, doch ist solche Erziehung eben auch ein wichtiger Teil der Sicherheit im Strassenverkehr. Die Kunst des Überlebens muss auch gelernt werden. Am einen Ende des bunten Regenbogens der vielen Massnahmen von Via sicura steht die Repression, über die wir bei Rasern diskutieren. Am anderen Ende dieses Bogens steht die Erziehung und Sensibilisierung der möglichen Opfer, sich so zu verhalten, dass sie verschont bleiben. Das sind in erster Linie Fussgänger, Kinder, ältere Menschen.
Da es immer noch relativ viele Unfälle auf Fussgängerstreifen gibt, wird immer wieder gefordert, die Pflicht zum Handzeichen vor dem Betreten des Streifens einzuführen. Nichts steht einem Handzeichen entgegen. Aber der Umkehrschluss, den viele Automobilisten taten, nur wer ein Handzeichen gebe, sei auf dem Streifen vortrittsberechtigt, ist eben falsch und endete für viele Fussgänger tödlich. Aber sich bemerkbar zu machen und wenn immer möglich auch den Augenkontakt mit dem Automobilisten zu suchen, ist ein guter Ratschlag, den ich heute morgen auch mit den Kindern besprochen habe. Sehen und gesehen werden.
Solche Kampagnen müssen auch fortgesetzt werden: Dank Schulanfangkampagnen haben Unfälle auf dem Schulweg abgenommen, dank Velohelmkampagnen werden mehr Helme getragen.
So wie Strassenverkehr modellhaft für die Sozialisierung steht, von Erziehung bis Repression, so gilt im Strassenverkehr auch, was für Ruhm und Elend in der Welt überhaupt gilt:
„Die einen stehn im Dunkeln
Die andern stehn im Licht
Die einen kann man sehen
Die andern sieht man nicht.“
Bis bald
Moritz Leuenberger



31 Kommentare
Die Antwort auf letzteres könnte wahrlich so einfach wie: "Der ist im Stress", gewesen sein. Wobei sich das Kind merkt, dass "im Stress = zu spät" bedeutet und vielleicht dann mal auch zwischen Autos auftaucht, weil die gespeicherte Erinnerung ja ohne Folgen blieb.
Der Mensch lernt durch Nachmachen. Je mehr Menschen sich also regelwidrig im Verkehr benehmen, desto grösser wird die potentielle Zahl der Nachahmer. Ich wäre sofort für eine Busse in der Höhe von 4% des Nettolohns (Monat) oder mindestens 250 CHF. Dann tut es wenigstens richtig weh in der Kasse. Als Alternative gäbe es noch gemeinnützige Arbeit – z.B. nachts um 3 Uhr die Zigarettenstummel im Gleisbereich eines Bahnhofes auflesen.
Meine langjährige Erfahrung als Autofahrer zeigt mir fast täglich, dass die Kinder bis ins vorpubertäre Alter mit Abstand die aufmerksamsten und korrektesten Verkehrsteilnehmer sind! Wie oft habe ich schon einem härzigen Göfi, das geduldig am Strassenrand wartet mit einer grossen Handgeste den Vortritt gelassen. - Am gefährlichsten sind die Erwachsenen bis ins Alter, die oft ohne überhaupt zu schauen einfach auf die Strasse hinaus laufen und den Vortritt erzwingen! Die Alten sind dann aufgrund ihrer eingeschränkten Mobilität wieder aufmerksamer und warten auf ein eindeutiges Handzeichen des Autofahrers.
Viele Fussgängerstreifen sind baulich und verkehrstechnisch nicht immer sicher angelegt. v.a. wegen mangelnder Übersicht. Da geht doch oft ein steiler Abhang von einer Schule, Uni etc. und mündet direkt in einen Fussgängerstreifen. Dann wird übermütig den Hang hinuntergerannt und direkt ohne gross zu schauen, direkt auf den Fussgängerstreifen...!
Jedes Kind wird schon im Kindergarten verkehrsschulisch betreut. Durch die Lehrkräfte, Polizei und die Eltern. In dem Sinne posieren Sie hier mit der falschen Gruppe! Anstelle der Göfis sollten eigentlich Erwachsene stehen!
Und das alte Motto: Handzeichen schaffen Klarheit! finde ich gar nicht überholt und wird heute immer weniger angewandt! Das wäre durchaus eine Tugend, die man auch heutzutage wieder zum Leben erwecken könnte, anstatt immer mehr Verkehrsteilnehmer "psychologisch" betreuen zu lassen! Ich fühle mich als Autofahrer immer edel und gut, wenn ich einem anderen Verkehrsteilnehmer mit einer Handgeste den Vortritt lassen kann oder einem anderen Autofahrer für den Vortritt mit einer Handgeste danken kann! An solche einfachen Dinge zu appelieren und zum Beispiel einen Tag der Handzeichen oder Handgesten einzuführen, fände ich viel wirkungsvoller als all den Unsinn mit "professionellen" Verkehrspsychologen!
Da bin ich aber gar nicht ihrer Meinung. Das aktuelle Gesetz mit dem absoluten Fussgängervortritt auf Zebrastreifen ist ein "Schwachsinn" und führt eben schon zu vermehrt heiklen Situationen und wahrscheinlich auch zunehmend sogar zu mehr Unfällen.
Jeder der regelmaässig unterwegs ist (zu Fuss oder im Fahrzeug)kann eine vermehrte Rücksichtslosigkeit der Fussgänger feststellen (ja sogar das gibt es). Da wird auf dem Gehsteig "marschiert" und ohne irgendwelches Vorzeichen einfach der Zebrastreifen betreten. Dies oft sogar ohne sich überhaupt umzusehen oder ein sich nahendes Fahrzeug zuerst abzuschätzen in Geschwindigkeit und der Möglichkeit auf eine einigermassen normale Weise noch anhalten zu können! Hier meine ich weder Fahrzeuge welche zu schnell oder "Rücksichtslos" unterwegs sind, sondern ganz normale Lenker, welche mit sicherlich angemessener Geschwindigkeit auf der Strasse fahren.
Viele junge Mitbürger kennen sogar die "alte" Situation gar nicht mehr und verhalten sich oft auch (unwissend der Gefahr)entsprechend gefährlich. Es wird überall und immer einfach auf die Strasse gelaufen, dies auch schon einige Meter vor dem Zebrasterifen, nur um die Strasse etwas "diagonaler" überqueren zu können.
Da lobe ich mir die alte Situation, wo der Fussgänger zwar auch vortrittsberechtigt war, aber eben erst nach dem anhalten und einem klaren Zeichen am Zebrastreifen (Dies kann jedes Kind, jeder alte Mensch und auch alle Menschen mit Gebrechen). Wie soll ein Fahrzeuglenker sonst abschätzen können, ob ein Fussgänger die Strasse überqueren, der Strassse entlang laufen oder sich gar von der Strasse entfernen will?
Ökologisch ist das ganze neue Recht ebenfalls ein absoluter Blödsinn, denn jedes Fahrzeug verbraucht beim wieder Anfahren sicherlich mehr Energie, als wenn ein Fussgänger einfach nur sein "Tempo" kurzzeitig etwas reduziert um nach dem vorbeigefahrenen Fahrzeug die Strasse auf dem Zebrasrtreifen zu überqueren. Mir passiert es jedenfalls regelmässig (eigentlich fast immer), dass wenn ich als Fussgänger ein einzelnes Fahrzeug durchfahren lassen will um die Strasse nachher zu überqueren der Lenker fast immer anhält und mich rüber lässt.
Bitte überdenken Sie Ihre Argumentation nochmals und sie werden sicherlich die Vorteile der "alten Situation" der "aktuellen Situation" vorziehen. Denn wie bei allen "Problemen" ist es doch ein Abwägen der Vor- und Nachteile! Die absolute Sicherheit gibt es nicht, denn schliesslich sind wir alle "nur Menschen" und diese machen halt einfach Fehler!
In der Hoffnung auf ein Einsehen unseres Verkehrsministers
Ein etwas kritischer Mitbürger
Kritiker
Nun ich hätte auch eine Idee, die wäre den Fußgängerübergang in der ganzen Breite und Länge zu erhöhen. Auf die gleichen Höhe wie der Gehsteig. Das wäre doch ein prima Hindernis, so müsste jeder abbremsen, wenn ein Fußgängerstreifen kommt. So ist es weniger gefährlich über die Strasse zu kommen. Das entschärft dann auch die Raser, zudem wäre es auch besser für die Rollsstuhlfahrer usw. Weil das Hindernis breit ist geht es auch besser für die Fahrzeuge. Habe dieses System in einem andern Land, gesehen. Hatte ein Auto in Miete und es störte mich am Anfang, doch als ich feststellte, dass es gar nicht so schlimm ist, muss ich zugeben es ist eine tolle Sache, denn ich kann Innerorts sowieso nicht voll Fahren.
http://jean-claude.schmidig.net
Ihre Argumentation greift zu kurz. Ganz einfach weil das aktuelle Gesetz richtigerweise die schwächsten Verkehrsteilnehmer schützt. Natürlich wird auch von diesen ab und zu ein Missbrauch in der von Ihnen geschilderten Weise betrieben. Aber das darf nicht von der Tatsache ablenken, dass der Grundsatz wichtig und richtig ist.
Ich erwarte von jedem Strassenverkehrsteilnehmer Rücksichtnahme und Vorsicht zugunsten der anderen. Je "mächtiger" er ist, desto wichtiger ist dies, weil der mögliche Schaden an Leben quadratisch zunimmt. Das kann nur bedeuten, dass ich z.B. als Autofahrer auf alle diese Situationen eingestellt und vorbereitet sein muss.
Zu guter Letzt: Für den gesunden Menschenverstand würde es ja eigentlich kein Gesetz brauchen. Leider ist es aber für die Folgen unerlässlich.
Viele machen das heute nicht mehr und sind erstaunt wenn sie dann auf oder unter einem Auto landen.
Im Strassenverkehr ist nun mal von ALLEN Teilnehmer/innen Respekt, Rücksicht und faires Verhalten gefragt. Nur stelle ich jeden Tag fest das es immer wieder Rüpel und rücksichts- und Gedankenlose Verkehrsteilnehmer gibt. Fussgänger und Velofahrer innerorts und Drängler, Raser, Mittelspur-hocker und Lastwagenrennen ausserorts und auf der Autobahn.
Welches Mittel nun das Richtige ist für mehr Sicherheit weiss ich nicht. Aber ich denke das mehr Verkehrserziehung auf allen Ebenen wirksamer als die Repression ist. Das heisst auch Wiederholungskurse für alle Verkehrsteilnehmer, auch für Velofahrer und Fussgänger.
http://www.bww.ch
Die andern stehn im Licht
Die einen kann man sehen
Die andern sieht man nicht.“
Gratulation zu dieser Zitatauswahl, sehr geehrter Herr Bundesrat Leuenberger!
Erneut also ein doppelter Blog-Lese-Genuss: Einmal im Text und einmal zwischen den Zeilen. Die weiteren Mackie Messer-Merksätze in Brechts Dreigrosschenoper passen wirklich hervorragend zum Zeitgeist dieser Woche - von den UBS-GV bis hin zum SVP-Slalom den Hang aufwärts.
Hallo Moritz,
dein menschliches Bild, dass wir von dir immer wieder aufs Neue bekommen, fine ich erfrischend. Ich mag dich (obwohl ich dich nur aus der Presse und dem Blog hier kenne).
Man könnte dein Zitat auch anders schreiben:
„Die einen stehn im Dunkeln
Die andern stehn im Licht
Die einen schwört man gesehen zu haben
Die andern hat man übersehen.“
Liebe Grüsse
Ein Blog-Leser (der selten seinen Senf dazu gibt)
Das Wort des Fahrlehrers ist mir immer noch im Ohr: DEFENSIV fahren!
Mit den Fehlern der anderen rechnen.
Als ich dann auf die Strasse entlassen wurde, musste ich Bekanntschaft mit all den Offensivfahrern machen. Mir kam es vor, als ob der Fahrlehrer gegen Windmühlen gekämpft hätte.
Wie auch immer: Das Bild mit den "Strassenkindern" auf dem Fussgängerstreifen gefällt mir.
Ihnen gehört die Zukunft!
wenn ich die Kommentare hier (und anderswo zum Thema) so lese erkenne ich, dass wir Schweizer nicht ein Volk von Menschen sind, sondern eine Volk von Autofahrern.
Wirklich traurig!
Ich glaube, da müsste man ansetzten, wenn man die Via sicura erreichen will.
Sie müssten den Autofahrern bewusst machen, was alles eine Welt ohne oder zumindest mit wenig MIV zu bieten hat, damit sie wieder zu Menschen werden können.
Die Schmierenkomödie der SVP nimmt ungehindert ihren Fortgang und die politischen Kontrahenten haben aus 15 Jahren SVP Polittheater immer nocht nichts gelernt und werden sich auch weiterhin von Blocher und Co. über den Tisch ziehen lassen. Ein Trauerspiel! Typisch in der gestrigen Arena durch eine total blutleere, zombiehafte NR Huber FDP vertreten. Wie kann eine Partei eine solche Person als Fraktionsspitze überhaupt aufstellen! Solange die anderen Parteien solches unfähiges Personal der SVP gegenüberstellen, wird diese ihr Schmierentheater ungehindert fortsetzen!
So wird voraussichtlich Maurer gewählt. Blocher wird umsomehr motiviert sein mit seinen Millionen Kampagnen eigenhändig durchzuziehen und zu finanzieren. Der rein opportunistische Oppositionskurs wird fortgesetzt werden; nichts von konkordanter Zusammenarbeit! Der Altnazi Schlüer wird wieder ins Parlament zurückkehren. Tolle Weihnachtsgeschenke für wahr!
Die SVP wird von ihren Kontrahenten kaum angegriffen für ihren unverantowrtlichen Windfahnenkurs. Von einer FDP Spitze erwarte ich einen schärfsten Angriff auf den unverantwortlichen Schwenker der SVP in der Personenfreizügigkeit! Auf leeres polemisches Geplapper von Mörgeli's muss knallhart mit Fakten reagiert werden! Die SVP hat der Schweiz seit 1992 grossen wirtschaftlichen und imagemässigen Schaden zugefügt, das gilt es immer wieder zu monieren, grad von einer FDP! Die 10 Jahre Stagnation nach dem EWR Nein 1992 bis zur Ratifizierung der Bilateralen hat der Schweiz an die 100 Milliarden Mehrwert an Volksvermögen und entsprechenden Steuermehreinnahmen und Finanzierung unserer Sozialwerke gekostet! Dafür ist die SVP singulär verantwortlich! Erst mit der Rechtssicherheit der Bilateralen und der Personenfreizügigkeit ist unser Land dynamisiert worden und die Auslandinvestitionen sind ganz deutlich angestiegen! Da lässt man dann Maurer, Mörgeli ständig prahlaggern, die SVP sei die wirtschaftsfreundlichste Partei und sie habe am meisten für den Standort Schweiz getan...??!! Solche dreisten Lügen müssen subito aufgedeckt und die Lügner als Heuchler entlarvt werden!
Maurer heute im Tagi Interview: Er sei dann dagegen, dass die Wehrmänner ihre Waffen im Zeughaus deponieren dürften... Da sieht man, wo der Idiot die Prioritäten im VBS ortet, blöd daherreden und Zoff machen!
Ich würde als Liberaler keinen der SVP Kandidaten wählen! Die Zukunft unseres Landes, unser Wirtschaftsstandort, unser Wohlstand brauchen anderes Führungspersonal, sicher nicht SVP Proleten mit Rezepten, die 50 Jahre zurückliegen!
Genauso wenig wie einen SVPler würde ich einen der Gegenseite wählen, also SP.
Natürlich ist die Mitte zurzeit auch keine echte Alternative. Auch dort tummeln sich nur Sozialisten - wie überall in Bern.
Es gibt schon lange keine liberalen mehr!
Gruss
Mr. Pink
Soso, 100 Milliarden haben wir laut Ihren Ausführungen verloren seit 1992, vor allem wegen der SVP..
In welchem Milchbüechli haben Sie diese dumme Behauptung denn aufgeschnappt?
Interessant wäre eigentlich nur eine Frage: Wieviel wir ohne die SVP (ja leider SVP)dem Staate für haarsträubende Steuern und Abgaben abgelieferte hätten...
.. so ungefähr 60% des Einkommens wie in den skandinavischen Ländern oder Deutschland?
euer Hinterfrager...
Sollte es nicht selbstverständlich sein, dass der Stärkere sich so verhält, dass er Schwächere möglichst wenig oder am besten gar nicht gefährdet?
Aber das ist halt eine Verkehrspolitik, die den Stärkeren in den Vordergrund stellt und die Schwächeren immer mehr an den Rand drängt.
Wo sich Schwächere aufhalten, haben sich Stärkere anzupassen oder auf die Verursachung von Gefahren für Dritte, zumindest aus moralischen Gründen, ganz zu verzichten.
Was ist denn wichtiger? Einen sicheren, interessanten Schulweg zu Fuss mit den Schulkollegen statt mit dem Privatauto oder Schulbus gefahren zu werden, oder im Grünen mit sauberer Luft, ohne Lärm, mit tiefen Steuern wohnen zu können und dafür täglich mit dem Auto zum Arbeitplatz fahren?
Kinder, die die Freizeit mit Freunden auf der Quartierstrasse velofahren üben, Ball spielen statt in Horten, Tagesschulen, Sportclubs etc. ständig unter Obhut Erwachsener sind, oder Erwachsenen, die mit dem Auto nach Feierabend in den Fitnessclub fahren oder noch schnell die Fertigpizza im Einkaufszentrum mit riesigem Parkplatzangebot besorgen?
Der Aufwand für die Betreuung und Therapierung von Kindern hat darum in den letzten Jahren massiv zugenommen.
Wollen wir selbständige, eigenverantwortliche, integrierte, unabhängigere Kinder und Jugendliche oder lieber solche mit motorischen Defiziten, mit mangelnden sozialen Kompetenzen, entsolidarisierte, gewalttätige?
In Ortszentren und Wohnstrassen ist der Autoverkehr möglichst einzuschränken oder ganz zu verhindern, ausserhalb kann der Langsamverkehr die gleichen Wege, Radwege, Trottoirs etc., benutzen. Vortritt aber immer für Fussgänger.
Die Gesetze für den Langsamverkehr sind uralt und stammen aus einer Zeit, als es verhältnismässig kaum Autos gab und die meisten Menschen zu Fuss oder mit dem Velo unterwegs waren.
Wieso müssen auf einer Strasse mit zwei breiten Trottoirs aber ohne Radweg, auf der pro Tag weniger als 100 Fussgänger und Velofahrer aber über 10'000 Autos verkehren, bereits 6-jährige mit dem Velo auf der Strasse fahren? Sonst schneidet das Polzeiauto dem velofahrenden Kind auf dem Trottoir den Weg ab und büsst es (bei uns schon mehrfach passiert). Aber das lösen Sie, indem Sie velofahren für Kinder ganz verbieten wollen?
Wo bleibt die freie Wahl des Verkehrsmittels für Kinder? Wo bleiben überhaupt die Freiheitsrechte von Kindern? Ob man ein Kind arbeiten schickt oder stundenlang vor den Fernseher setzt, weil es zu gefährlich ist, es in seiner natürlichen Umgebung aufwachsen zu lassen, ist die gleiche Respektlosigkeit vor ihren Bedürfnissen.
Gilt bei uns nur noch das Recht des Stärkeren?
Welche Bevölkerungsschicht ist die Ärmste? Familien. Wo sind die billigsten Wohnungen? An verkehrsreichen Strassen. Wo leben am meisten Kinder? Wo es viel Autoverkehr hat.
Ich finde ihre Verkehrspolitik für Schwächere eine Schande besonders als SP-Bundesrat.
Und sprechen Sie, wie viele SP-Regierungsräte, bitte nicht davon, dass sie ständig überstimmt werden. Ansonsten können sie auf die Konkordanz verzichten.
Jeder Verkehrsteilnehmer muss nicht nur (quasi zufällig) jemanden "sehen", sondern er muss aktiv SCHAUEN bzw. HINsehen!
(Gilt auch für Velofahrer und Fussgänger.)
Allzuoft wird Ablenkung, Unaufmerksamkeit und ÜBERSEHEN als Unfallursache hingestellt. Dies macht unter Umständen aus Opfern Täter.
Zum Teil kamen bereits polizeiliche Pressemitteilungen in diesem Ton daher.
"Er hat das Kind in der Dämmerung auf dem Zebrastreifen angefahren. Es trug keinen Leuchtgurt."
Also ist es selber schuld!?!
=== SOLCHE ERGÜSSE SIND HOCHGRADIG MENSCHENVERACHTEND! ===
Schauen und gesehen werden wäre deshalb passender.
Primär muss die Infrastruktur sicher sein, also die Strassen, die Beleuchtung, die Fahrzeuge, die Verkehrsregelung, die Anreize zur Verkehrsmittelwahl. Das ist Staatsaufgabe.
Gleichzeitig kommt die private heilige Pflicht zur Anpassung an die Verhältnisse! Die passive Sicherheit (ABS, Airbag, Überrollbügel, Offroaderpanzerung, aber auch Velohelm, Leuchtweste) ist zwar nicht per se schlecht, kann aber zur Gefahrenkompensation führen:
Man verhält sich risikoreicher und unangepasster! Das ist ein erwiesenes menschliches Phänomen.
Das Gehen ist ein Menschenrecht.
Wenn zwei Fussgänger zusammenknallen, passiert in der Regel nichts. Auch wenn es nachts passiert und sie kein Licht haben...
Das Fahrzeugführen ist KEIN Menschenrecht.
Die Aufprallenergie eines Fahrzeugs nimmt proportional zur Masse und quadratisch! zur Geschwindigkeit zu.
Ein Fahrzeug hat eine Betriebsgefahr, es ist per se ein Risiko für den Menschen und die Umgebung. Deshalb auch die Kausalhaftpflicht.
http://www.fluamsler.ch
Ich bin immer noch für das Vortrittsrecht der Personen am Fussgängerstreifen, jedoch muss man auch bedenken, dass die Autofahrer (gerade jetzt wo es schon früh dunkel wird) die Fussgänger auch recht schlecht sehen.
Ich erachte immer noch das Vortrittsrecht für Fussgänger als das sinnvollste, jedoch sollten die Fussgänger den Vortritt nicht erzwingen und zügig, aber nicht rennend den Zebrastreifen passieren.
Und natürlich gilt für die Kinder immer (und eigentlich auch für die Erwachsenen): warte, luege, lose, laufe! Ich wünsche allen Verkehrsteilnehmern sicheres und unfallfreies Teilnehmen am Strassenverkehr!
So eine lapidare Weltanschauung. Wo leben sie denn eigentlich?
Ob sie es gut finden oder nicht, der Stärkere wird immer stärker sein! Ob körperlich, moralisch, intelektuell oder sogar im Strassenverkehr! Sie können den Stärkeren im Verkehr oder auch sonstwo einbremsen bis er so schwach ist wie der schwächste, dann geht nämlich gar nichts mehr! Ihre Weltanschauung ist eine Wunschvorstellung und gehört ins Reich der Träume.
Guten Schlaf in ihrem Traum-Leben
Ein anderer Blogger
Das ist die seit über einem Jahrzehnt reflexartige Replik der SVP alle ihre Kritiker und Gegner in Bausch und Bogen als Linke zu diffamieren. Die Polemik wird umso lauter je mehr man die Truppe mit harten Fakten konfrontiert!
Bleiben wir der Einfachheit halber beim Beispiel der wirtschaftlichen Entwicklung der Schweiz nach dem EWR Nein 1992. Die Zahlen sind aus einer Dissertation eines Oekonomie-Doktoranden der Uni Zürich. Die wirtschaftliche Entwicklung der Schweiz wird mit einer Gruppe von 7 westeuropäischen EU Staaten vergleichbarer Grösse verglichen (inkl. Norwegen, als nicht EU Staat).
Durchschnittliches Wachstum 1993-2003 (10 Jahre, OECD) erste Zahl, zweite Zahl BIP Wachstum über 10 Jahre
Irland 7,9% 113,9%
Finnland 3,6% 42,4%
Norwegen 3,0% 34,4%
Schweden 2,8% 31,8%
Belgien 2,2% 24,3%
Oesterreich 2,2% 24,3%
Dänemark 2,1% 23,1%
SCHWEIZ 1,3% 13,8%
Vergleicht man das tief unterdurchschnittliche Wachstum der Schweiz mit dem Median der 7er Gruppe, so ergibt sich ein geschätzter Wert an verpasster Wertschöpfung von gegen 150 Mia. Lässt man Irland als „Ausreisser“ weg, ergibt sich immer noch ein Minderwert von gegen 100 Mia für die Schweiz! Die hier erwähnten EU Staaten konnten im Vergleichszeitraum ihre Steuern und die Staatsverschuldungen signifikant senken. Die Schweiz hat im gleichen Zeitraum eine gegenteilige Entwicklung genommen, insbesondere ist die Verschuldung angestiegen. So werden die nordischen Staaten von der SVP immer wieder als negative Beispiele gebracht. Die Fakten sprechen ein ganz andere Sprache! Die Staatsverschuldungen (rel. BIP) aller nordischen Staaten liegt heute unter dem Niveau der Schweiz. Irland konnte zudem ihre Steuerrate in den letzten 20 Jahren mehr als halbieren!
Verschuldung der öffentl. Haushalte in rel. zum BIP:
Irland 24,9%
Finnland 35,9%
Schweden 41,7%
SCHWEIZ 44,2%
Seit der Annahme der Bilateralen sind die Auslandinvestitionen in den Standort Schweiz markant angestiegen, das Wachstum kann wieder mithalten, insbesondere seit der Einführung der Personenfreizügigkeit!
Das soll kein Plädoyer für einen EU Beitritt sein. Aber aufzeigen, dass der Bilaterale Weg das Minimum ist für die Schweiz, will sie denn im globalen Wettbewerb bestehen können. Fatal ist daher jetzt auch wieder der Schwenker der SVP gegen die Personenfreizügigkeit! Die nationalkonservative Politik der SVP hat und führt der Schweiz nachweislich Schaden zu! Wer der Schweiz ständig ihren Weg in die Zukunft verbaut, jetzt konkret wieder mit dem Referendum gegen die Bilateralen, gegen Harmos und Bildungsausgaben, darf nicht ständig in zynischster Weise behaupten unser Land zu lieben. Wer so rückwärts politisiert, spielt in rein opportunistischer Weise mit den Ängsten und Ressentiments ihrer verunsicherten Klientel, anstatt ihr die manchmal unbequeme Wahrheit zu sagen, dass nur eine weltoffene, global konkurrenzfähige Schweiz eine Zukunft hat!
Die Welt hört halt nicht für alle an der Landesgrenze oder hinter der Windschutzscheibe auf.
Die Welt hört nicht für alle an der Landesgrenze oder hinter der Windschutzscheibe auf.
Raser, Autofahrer vor Autofahrer zu schützen, ist für Sie nur das Recht des Stärkeren und sollte nicht geandet werden?
Bedeutet "gesehen werden" für schwächere Verkehrsteilnehmer, Autofahrer vor Repression zu schützen?
Sollte zu Fuss gehen, Velo fahren, in kleinen Autos unterwegs sein, folglich verboten werden?
Haben LKWs auf der Überholspur auf Autobahnen immer Vortritt, weil sie stärker sind?
Sollten alle Sozialwerke abgeschafft werden, weil sie Schwächeren in unserer Gesellschaft am meisten zu Gute kommen?
Sollen Menschen aus schwächeren Staaten in die Schweiz emigrieren, damit sie auch zu den Stärkeren gehören?
Sind Menschen die im Dunkeln stehn selbst schuld?
Es ist anscheinend so, dass nicht überall die gleichen Bedingungen bestehen, dass alle im Licht stehen können. Und auch nicht überall haben Menschen die gleichen Möglichkeiten sich das Licht zu beschaffen.
@carlo
Wenn arme Menschen aus aus der dritten Welt in die Schweiz auswandern, gehören sie kurzfristig schon zu den Stärkeren dieser Welt, aber an das Schweizerniveau können sie sich so schnell nicht anpassen, sie werden schnell in die Dunkelschicht abgedrängt und von den Schweizern kaum akzeptiert. Sie werden als "Drecksneger" beschimpft. Da sie in der Schweiz oftmals nicht mehr können, als in einer Fabrik auszuhelfen und auch kaum deutsch sprechen, werden sie von Grossfirmen als unterbezahlte Fabriksarbeiter missbraucht.
Solange sie aus ihrem Lande fliehen, um woanderst einen helleren Ort zu finden, wird sich in ihrer Heimat, am dunkeln Ort, dort wo es keine Arbeit gibt, zu wenig Wasser und kein Staat, nie was ändern, dort bleibt es dunkel, Tag für Tag.
Die Wahrheit ist oftmals komplizierter als nur schwarz oder weiss. Sie ist in den allermeisten Fällen ein Gemisch aus weiss und Schwarztönen.
Eine interessante Antwort. Nur haben sie meine (vielleicht etwas ironische) "Botschaft" sicherlich nicht richtig verstanden.
Hier eine etwa ausführlichere Variante ganz speziell für Sie:
Wenn sie beispielsweise in einer Kette ein schwaches Glied haben, so wechseln sie doch dieses eine schwache Glied aus und machen nicht alle anderen auch so schwach wie das schwächste Glied der Kette. Dies wurde doch auch im Strassenverkehr so gemacht mit den sicherlich sehr sinnvollen Fahrradstreifen, Fussgängerüberführungen usw.! Dies schützt die Schwachen, ohne die Stärkeren zu behindern.
Oder wenn sie den Strassenverkehr mit ihren Massnahmen absolut ungefährlich machen wollen, so müssten sie alle Verkehrsteilnehmer so langsam machen wie der (langsamste) Schwächste und dies sind wahrscheinlich Ältere, Kranke oder Kinder die zu Fuss gehen. Nur dann haben sie die Sicherheit, das möglichst ein geringer Schaden entsteht. Nur wo kommen wir denn da hin?
Nach meiner Weltanschauung sollte man den Stärkeren nicht immer und überall so einbremsen, dass ein Risiko absolut ausgeschlossen ist.
Zum Leben gehört ein Risiko. Respektive das Leben ist ein einziges Risiko. So lange das kalkulierbar und moralisch vertretbar ist. (Nur die Moral ist halt für viele Mitbürger) sehr unterschiedlich)
Ich bin auch für Risiko minimierung, aber nicht um jeden Preis und nicht auf ein (Wunschvorstellung) Null-Risiko, wie sie es am liebsten hätten.
Bleiben sie realistisch und es wir einfacher und auch von anderen akzeptierbar. (War doch immer die Stärke der Schweiz)
Mit freundlichen Grüssen
Block
ich finde das bild wirklich rührend =).
@kritiker
ich verstehe sie gut. mir ist es auch schon häufig passiert, dass ich umsonst am fussgängerstreifen angehalten bin, weil da jemand stand, der übers wetter nachdachte und eigentlich nicht über die strasse musste ABER es kann doch nicht sein, dass wir hier bald verhältnisse, wie in südeuropa haben, wo die überquerung der strasse, der überquerung einer hiesigen autobahn gleicht.. ausserdem denke ich, dass es nicht sache des fussgängers sein kann, zeichen zu geben, wenn er eine strasse überqueren muss?
Vor Jahren haben wir schon kommuniziert über die Gefahren der Fussgängerstreifen, als sie neu eingeführt wurden. Meine damalige Skepsis hat sich leider zu 100% bewahrheitet und Ihre Beschwichtigungen haben sich in nichts aufgelöst. Wie viele Tote haben Sie schon auf dem Gewissen? Diese Woche sind es wieder deren zwei!!
Wie viele müssen noch das Leben lassen, bis Sie endlich einsehen, dass dieses Gesetz ein völliger Flop ist und von Ihnen endlich etwas dagegen unternommen wird?
Bitte setzen Sie mal ein Wochenende dafür ein, in sich zu gehen, um vielleicht dank Ihrer Intelligenz (die ich Ihnen beileibe nicht abspreche!) zur Raison zu kommen!
Mit freundlichen Grüssen Rolf Widmer
Es ist wirklich sehr vorbildlich das Sie am Tag des Lichtes mit den Schulkindern über den Füssgängerstreifen maschiert sind. Aber in einem Radiointerview sagen Sie das es für Kinder wichtig ist das sie gesehen werden müssen und haben deshalb der Einsatz von reflektierenden Kleidung begrüsst, im gleichen Satz sagten Sie dass Sie das nicht brauchen da Sie nicht an so gefährlichen Strassen entlang gehen, ein schöhnes Vorbild für die Kinder. Leider siend es nicht die Kinder die Abend's um 10 auf der Strasse unterwegs sind und schlecht sichtbar gekleitet sind (es gibt auch ausnahmen) und solche Typen sieht man dann erst 3,4 Meter vor dem Auto.
Gruss
von einem der Täglich auf der Strasse unterwgegs ist.
http://heii__
mer (ich und mini kollegin) fendet sie eifach en super Bondesraat. sii verstönd hald öbbis vo eusere Schwiizer Politik!!
Au de chliine i dem Land hälfed sie scho früe med de alltägleche erfahrige i erem Läbe. sie unterstötzed sie eifach grossartig!
Meer gsend sie als rechtigs voorbeld för oisii Schwiiz!!
Liebi Grüess us em Aargau
Täglich werde ich in meinem Beruf mit Fussgängerstreifen konfrontiert. Ich verstehe es absolut, dass Menschen da und dort mal über die Strasse müssen. Muss ich ja auch ab und zu, ist ja alles richtig und gut. Doch fage ich micht, was aus den guten alten Unterführungen bzw. Ueberführungen geworden ist. Es heisst ja eh generell, dass die Bürger immer fetter und unbeweglicher werden. Dann sollen sie Unterführungen und Ueberführungen benutzen.
Bei uns im Dorf mit gut befahrener Hauptstrasse hat es ausreichend Unterführungen mit Rampe für Rollstuhlfahrer. Trotzdem wurden kürzlich noch zusätzliche Fussgängerstreifen aufgemahlt. Die Ausrede: die Leute benutzen die Unterführung eh nie. Seither haben wir im Dorf andauernd Stau wegen für Fussgänger anhaltende Autos. Ebenso erhöhte Umweltverschmutzung und Lärm von neu ananfahrenden Fahrzeugen.
Ich persönlich finde es entsetzlich, dass man sowas wie Fussgängervortritt eingeführt hat. Mein LKW (12 Liter Motor, 430 PS) mit dem ich Schiffcontainer befördere (Ja, Combiverkehr Herr Leuenberger) säuft min. 35 Liter Diesel auf 100km. Jedesmal wenn ich wegen einem Fussgänger anhalten muss, betrachte ich auch im Rückspiegel, wieviele LKWs und/oder PWs nun anhalten mussten um öfter mal nur einen(!) Bürger über die Strasse zu lassen. Dabei wird mir echt mulmig, wenn ich darüber nachdenke, wieviel Diesel und Benzin da wieder verschwendet werden, und was man da unserer Umwelt damit antut.
Wenn ich derjenige wäre, der den Fussgänervortritt in der Schweiz durchgesetzt hat, würde ich Nachts keinen Schlaf bekommen, bei dem Gedanken, was ich unserer Umwelt angetan habe. Seit dem Fussgängervortritt werden so jeden Tag 100'000de von Litern Kraftstoff mehr, als Abgas in die Luft geblasen.
Ich halte sehr selten für Fussgänger an. Sehe sie zwar öfters am Fussgängerstreifen stehen und warten. Sollte ich aber im Rückspiegel keine anderen Fahrzeuge mir folgen oder ganz weit hinten stehen sehen, dann halte ich auf keinen Fall an. Der Fussgänger muss so ca. dreiviertel einer Sekunde länger warten, aber so wurde unsere Umwelt ein Stück mehr geschohnt, weil ich nicht neu Anfahren musste.
Will an dieser Stelle die "Kampf-Fussgänger" zu mehr Umweltbewusstsein aufrufen. Mit Jedem LKW (der zu Eurem Wohlstand und Versorgung unterwegs ist) den ihr durchwinkt, trägt ihr ein Stück mehr zum Schutz unserer Umwelt bei.
Ich möchte hier auf keine Fall missverstanden werden. Möchte einfach nur auf etwas hinweisen, von dem kaum geredet wird. Nämlich die Umweltverschmutzung die durch Fussgänger verursacht werd.
Mann könnte es auch als Denkanstoss bezeichnen...
http://www.jenk.ch/?p=1497
Freundliche Grüsse, Harald Jenk
http://Galopin
Im Gesetz über die Fussgängerstreifen steht auch dass der Fussgänger
die Strasse nur betreten soll wenn er sicher ist dass das Fahrzeug anhält.
Leider ist immer nur der Fahrer schuld. Darum gibt es so oft Fahrerflucht
bei kleineren Unfällen auf Fussgängerstreifen. Wegen dem Licht noch eine Frage Warum wollen Sie um jeden Preis Licht am Tag einführen und
gleizeitig wird man bei eingeschalteten Nebellichtern bei Sicht über 50 m
sogar nachts gebüsst? Jeder ist für so viel Sicherheit wie möglich,es sollte aber nicht zum Sicherheitswahn ausarten ( Kindersitze bis 12
Jahre) Auch staatliche Instanzen könnten eimal Fehler zugeben. Wir hatten eimal einen Bundesrat Ritschard der gesagt hat "Gesetze müssen vom Volk nachvollzogen werden können..."
Hochachtunsvoll grüsst
R.Audergon
Fritz Marchand 17
2615 SONVILIER