Infrastrukturen in Seenot
[Version française: Infrastructures à la dérive]

Hinterlist! Gelbe Karte! Bruch der Kollegialität! Schrecklich, der Katalog von Vorwürfen, welche die NZZ über mich niederprasseln lässt.
Was habe ich getan?
Ich sagte in meiner Rede im Tessin wörtlich: „Die Steuersenkungen der letzten Jahre führten zu Einnahmeausfällen von 1,5 Milliarden Franken. Nun sollen wieder 1,5 Milliarden gespart werden. Ich weiss, was Kollegialität bedeutet und ich werde mich an diese Beschlüsse halten.“ (Ein mutiger Satz, aber ehrlich gesagt, es bleibt mir ja auch nicht viel anderes übrig. Ich werde es sein, der die Sparbeschlüsse vor den Kantonen zu verteidigen haben wird.) Und weiter: „Es gehört aber auch dazu, dass ich ihre Folgen aufzeige.“ Die Folgen einer Sparübung sind die, dass die Mittel für den Unterhalt und die Investitionen bei Infrastrukturen wie Schiene, Strasse, Hochwasserschutz fehlen. Gewiss gibt es die Verpflichtung, den Bundeshaushalt zu sanieren. Gestern liess das Finanzdepartement höchst offiziell verlauten, dass wegen der bereits beschlossenen Steuererleichterungen zwei Milliarden weniger zur Verfügung stehen. Wieso die Folgen dieser Lücke aus Gründen der Kollegialität nicht als dramatisch bezeichnet werden dürften, leuchtet mir nicht ein. Diese Folgen zu vernebeln hiesse ja, die Wahrheit zu verschweigen. Es ist zwar absolut richtig, kommenden Generationen keine Schulden zu hinterlassen und deshalb den Bundeshaushalt zu sanieren. Doch aus demselben Grund dürfen wir kommenden Generationen auch keine Schulden via die Infrastrukturen hinterlassen. Wenn sie nämlich dereinst deren vernachlässigten Unterhalt nachholen müssen, wird es noch viel mehr kosten. Und es ist überdies legitim, kommende Generationen an unseren heutigen Investitionen teilhaben zu lassen, denn sie werden ja auch davon profitieren. Das heisst, wir dürfen uns für Investitionen auch bis zu einem gewissen Grad verschulden.
Es geht aber auch um uns, hier und jetzt. Gesunde Infrastrukturen sind die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges unseres Landes. Viele verweisen mit geschwellter Brust auf die jüngste WEF-Studie: die Schweiz ist neu das wettbewerbfähigste Land der Welt. Haben sie auch gelesen, wie sehr unsere Infrastrukturen zu unserem Spitzenplatz beitragen? Infrastrukturen tragen wesentlich zu unserem Wohlstand bei, ihre Bedeutung geht aber über das Ökonomische hinaus. Wir sind stolz auf unsere pünktlichen Bahnen, auf unser Strassennetz. Und unsere Infrastrukturen prägen die Identität der Schweiz, sie sind notwendig für die soziale Kohäsion, also den Zusammenhalt aller Regionen. Auch deshalb reklamieren alle Kantone jetzt vehement Investitionen. Niemand will schlechte Verkehrsnetze, niemand will überfüllte und pannenanfällige Züge und niemand will auf verstopften Strassen im Stau stehen.
Allein schon die spektakulären Zuwachsraten im Bahnverkehr zeigen, wie berechtigt diese Forderungen sind.
Diese Diskussion muss geführt werden.
Ich habe die von mir über alle Massen geschätzte NZZ ja kürzlich als einen wichtigen Leuchtturm bezeichnet, aber auch angefügt, dass ein vernünftiger Seefahrer in rauer See kaum den Leuchtturm zum Ziel hat, sonst würde das Schiff elendiglich an ihm zerschellen. So kann ich mich auch jetzt gerade dank der giftiggelben Lichtblitze aus der Falkenstrasse orientieren und trotz der stürmischen Flutwellen, welche Steuern und Einnahmen wegzureissen drohen, wenigstens aufzeigen, welche Richtung für eine verantwortungsvolle Zukunft unserer Infrastrukturen nötig wäre.
Bis bald
Moritz Leuenberger

Hinterlist! Gelbe Karte! Bruch der Kollegialität! Schrecklich, der Katalog von Vorwürfen, welche die NZZ über mich niederprasseln lässt.
Was habe ich getan?
Ich sagte in meiner Rede im Tessin wörtlich: „Die Steuersenkungen der letzten Jahre führten zu Einnahmeausfällen von 1,5 Milliarden Franken. Nun sollen wieder 1,5 Milliarden gespart werden. Ich weiss, was Kollegialität bedeutet und ich werde mich an diese Beschlüsse halten.“ (Ein mutiger Satz, aber ehrlich gesagt, es bleibt mir ja auch nicht viel anderes übrig. Ich werde es sein, der die Sparbeschlüsse vor den Kantonen zu verteidigen haben wird.) Und weiter: „Es gehört aber auch dazu, dass ich ihre Folgen aufzeige.“ Die Folgen einer Sparübung sind die, dass die Mittel für den Unterhalt und die Investitionen bei Infrastrukturen wie Schiene, Strasse, Hochwasserschutz fehlen. Gewiss gibt es die Verpflichtung, den Bundeshaushalt zu sanieren. Gestern liess das Finanzdepartement höchst offiziell verlauten, dass wegen der bereits beschlossenen Steuererleichterungen zwei Milliarden weniger zur Verfügung stehen. Wieso die Folgen dieser Lücke aus Gründen der Kollegialität nicht als dramatisch bezeichnet werden dürften, leuchtet mir nicht ein. Diese Folgen zu vernebeln hiesse ja, die Wahrheit zu verschweigen. Es ist zwar absolut richtig, kommenden Generationen keine Schulden zu hinterlassen und deshalb den Bundeshaushalt zu sanieren. Doch aus demselben Grund dürfen wir kommenden Generationen auch keine Schulden via die Infrastrukturen hinterlassen. Wenn sie nämlich dereinst deren vernachlässigten Unterhalt nachholen müssen, wird es noch viel mehr kosten. Und es ist überdies legitim, kommende Generationen an unseren heutigen Investitionen teilhaben zu lassen, denn sie werden ja auch davon profitieren. Das heisst, wir dürfen uns für Investitionen auch bis zu einem gewissen Grad verschulden.
Es geht aber auch um uns, hier und jetzt. Gesunde Infrastrukturen sind die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges unseres Landes. Viele verweisen mit geschwellter Brust auf die jüngste WEF-Studie: die Schweiz ist neu das wettbewerbfähigste Land der Welt. Haben sie auch gelesen, wie sehr unsere Infrastrukturen zu unserem Spitzenplatz beitragen? Infrastrukturen tragen wesentlich zu unserem Wohlstand bei, ihre Bedeutung geht aber über das Ökonomische hinaus. Wir sind stolz auf unsere pünktlichen Bahnen, auf unser Strassennetz. Und unsere Infrastrukturen prägen die Identität der Schweiz, sie sind notwendig für die soziale Kohäsion, also den Zusammenhalt aller Regionen. Auch deshalb reklamieren alle Kantone jetzt vehement Investitionen. Niemand will schlechte Verkehrsnetze, niemand will überfüllte und pannenanfällige Züge und niemand will auf verstopften Strassen im Stau stehen.
Allein schon die spektakulären Zuwachsraten im Bahnverkehr zeigen, wie berechtigt diese Forderungen sind.
Diese Diskussion muss geführt werden.
Ich habe die von mir über alle Massen geschätzte NZZ ja kürzlich als einen wichtigen Leuchtturm bezeichnet, aber auch angefügt, dass ein vernünftiger Seefahrer in rauer See kaum den Leuchtturm zum Ziel hat, sonst würde das Schiff elendiglich an ihm zerschellen. So kann ich mich auch jetzt gerade dank der giftiggelben Lichtblitze aus der Falkenstrasse orientieren und trotz der stürmischen Flutwellen, welche Steuern und Einnahmen wegzureissen drohen, wenigstens aufzeigen, welche Richtung für eine verantwortungsvolle Zukunft unserer Infrastrukturen nötig wäre.
Bis bald
Moritz Leuenberger



61 Kommentare
http://Rücktritt
In Sachen Kollegialität = zero
Wir dürfen uns weder medial noch wirtschaftlich erpressen lassen, damit die Ems-Chemi - dank Steuersenkungen - eine Sonderdividende ausrichten kann! (> Stöhlker)
http://www.sergio-sardella.ch
Vielleicht haben Sie als einer der prominentesten Blogger auf Blueblog die Kunde über das Massen Mail des Herrn Michael Glünz ebenfalls erhalten.
Der Blueblog auf der Swisscom Seite ist doch für uns Schreiber und da inkludiere ich Sie als Speerspitze der Blog-Lanze auf Blueblog irgendwie auf zur "Infrastruktur".
Eine intellektuelle, künstlerische, freidenkerische, spassige, ernste, informative, interessante, scherzhafte, gebildete und manchmal auch etwas dümmliche Plattform, aber irgendwie halt doch eine Infrastruktur, wo Gedanken ausgetauscht werden können und Meinungen publiziert werden, wo non-sens neben ernsten Themen platz hat.
Kann man diese Infrastruktur retten?
Wo werden Sie in Zukunft Ihre Blogbeiträge und Ihre Gedanken dem Volk kundtun?
Ein Gruss aus EmmenBRONX &
"Wenn höt ned schpensch, denn schpensch!"
www.sergio-sardella.ch
http://www.michael-jaeger.ch
http://arslibertatis.com
Dazu sollte, wer gerne an einem See oder einem Fluss wohnt, also ganz bewusst und freiwillig das Risiko einer Überschwemmung eingeht, selber für den gewünschten Hochwasserschutz aufkommen. Ich sehe nicht ein, wieso ich oder jeder andere Bürger, der in einer sicheren Region (ohne Hochwasser, Lawinen oder Erdrutsche) wohnt, Leute subventionieren soll, die das Risiko suchen.
Schliessend möchte ich erwähnen, dass man es sich mal durch den Kopf gehen lassen könnte, in der Bereitstellung der Infrastruktur für ein wenig Wettbewerb zu sorgen. Das heisst, das staatliche Monopol über die Strassen und die Bahn aufzubrechen und martkwirtschaftlichen Organisationen den Betrieb, den Unterhalt und den Bau von Infrastruktur zu überlassen. Wettbewerb führt schliesslich in dutzenden anderen Branchen für tiefe Preise und hohe Qualität.
Hehe.....
Gut gehornt, Herr Bundesrat!
http://tinyurl.com/59372o
Gruass aus dem hohen Norden
peterv
Falls Sie es nicht wissen sollten: die Steuern und Einnahmen kommen ursprünglich aus den Taschen der Bürger. Statt dass die Bürger selbst über die Verwendung das verdienten Gelds entscheiden können, entscheidet der Staat, aber nicht alle sind mit diesen Entscheidungen einverstanden.
Insbesondere Sie, Herr Leuenberger, sind nicht gerade zimperlich mit Ihren Forderungen, Abgaben und Steuern. Ihre fehlgeleitete Klimapolitik wird den Bürger viel Geld kosten, aber keinen Erfolg zeigen, weil die Saga vom menschgemachten Kilmawandel immer unwahrscheilicher wird.
Wie Benjamin B. aufzeigt, lässt sich Geld sparen, ohne an der Infrastruktur zu rütteln. Viele Ausgaben sind überflüssig oder kommen hauptsächlich dem Ausland zu gute. Wir zahlen "Mitglederbeiträge" an hunderte von internationalen Organisationen, die entweder politische Ziele haben oder völlig ineffizient sind.
"- Über die Politisierung der Wissenschaften -
„Ein weltweiter Klimaschutzvertrag muss geschlossen werden, auch wenn es keinen wissenschaftlichen Beweis für die Existenz des Treibhauseffektes gibt, so Richard Benedick, Präsident des National Council for Science and the Environment."
[...]
Im Dezember werden unsere „obersten Diener" in Kopenhagen per Federstrich noch mehr unserer Freiheiten und unseres Wohlstandes verschenken. Dabei stützen sie sich auf die Behauptungen des IPCC, dass unter anderem die Erhöhung der meisten Bodentemperaturen bis Ende des zwanzigsten Jahrhunderts beispiellos und nur durch menschengemachte Einflüsse erklärbar sei. Die immer offensichtlicher werdende Fadenscheinigkeit dieser Behauptungen wird weder die Politik stören, noch die Meinungsmacher in den Medien. Welches deutlichere Beispiel für die tödliche Berührung der Wissenschaften durch die Politik könnte man sich vorstellen?
http://ef-magazin.de/2009/10/02/1530-wetterscientology-die-kriminologie-der-klimatologie
Um die Infrastruktur zu finanzieren muss man keine Schulden machen. Das Zauberwort heisst PRIORITÄT.
Ein Vorgehen nach Prioritäten kommt ohne Schulden aus. Künftige Generationen würden es uns danken. Und das nur ein solches Vorgehen Nachhaltig ist, versteht sich von selbst. Zudem wäre dann nicht die gesamte Schweiz auf einmal eine einzige riesige Baustelle!
Leider scheint es, dass sehr viele unserer Herrscherklasse aus der Finanzkrise NICHTS, aber auch gar NICHTS, gelernt haben. Neben bei gesagt, dass ist wohl auch der Grund, warum sich bisher nichts geändert hat.
Auch beim Hochwasserschutz hat der Staat kläglich versagt. Früher wurden alle Flüsse begradigt. Schon damals lautete das Argument 'Hochwasserschutz'. Jetzt werden die Flüsse wieder renaturalisiert. Am Argument hat nichts geändert.
Die Gründe, warum der Staat Ineffizient ist und ein Fass ohne Boden, sind wohl bekannt. Leider findet ein Umdenken nur zaghaft statt, wenn überhaupt.
Jede Durchschnittsfamilie in der Schweiz die Ausgaben und Einnahmen in einem Gleichgewicht hält (und halten MUSS) ist also vernünftiger als unsere Staatsdiener. Insofern stimmt die Aussage von Thommen nicht:"Der Staat sind wir alle."
Wären Schulden Nachhaltig, hätte es keine Finanzkrise gegeben und wir könnten alle in Saus und Braus leben... Wer was anderes Behauptet hat die Realität hinter sich gelassen.
Gute Nacht
Mr. Pink
also fassen wir nochmals zusammen: In diesem Jahr werden 40 Milliarden in ausländische Ramschpapiere verschleudert während gleichzeitig Schweizer Stromdächer mit Schweizer Arbeitsplätzen mit lächerlichen 0.01 Milliarden gefördert werden.
Fakt ist, die Schweiz importiert 100% ausländisches Öl, 100% ausländisches Gas und 100% ausländisches Uran. Fakt ist ebenfalls, dass diese Energieträger limitiert sind.
Ist es denn sinnvoll diese Abhängigkeit weiterhin zu erhöhen nur um zukunftsfeste Schweizer Arbeitsplätze verhindern zu können?
Nur ein Beispiel:
Deutschland hat vor über 10 Jahren Einspeisevergütungen für erneuerbaren Strom inkl. Windstrom eingeführt.
1. Hat die Windindustrie gegen 100'000 Arbeitsplätze geschaffen in einem Weltmarkt mit 2stelligen Wachstumszahlen.
http://www.wind-energie.de/de/statistiken/
2. Exportiert Deutschland 83% seiner Windturbinen.
http://tinyurl.com/wind-export
3. Reduziert Windstrom die Abhängigkeit und den Import von ausländischen Rohstoffen.
4. Reduziert Windstrom den Ausstoss von Treibhausgasen und die Grösse von teuren Endlagern.
5. Reduziert Windstrom das Terror-Risiko, da weit verteilte, zahlreiche Windturbinen im Gegensatz zu einem einzelnen Grosskraftwerk nicht einfach ausgeschaltet werden können.
6. Und jetzt kommt der Knaller: Windenergie schaffte nicht nur zukunftsfeste Arbeitsplätze sondern macht den Strom billiger:
http://tinyurl.com/windstrom
Nur weil ein stümperhafter Denker gerne Füsse von hirnverbrannten Gad-affis und Versagerbanker küsst, ist das noch lange kein Grund hirnverbrannte Lügen aufzutischen.
Kollegialität existiert doch schon lange nicht mehr im BR-Schweiz....ist doch ein Fremd- oder Schlagwort für den Bürger...
Leider werden in Bern viele unnötigen und falsche Investitionen getätigt...denn
statt ein Basis Gotthardtunnel zu bauen wäre wie sie nun selbst einsehen eine 2.te Gotthardröhre für Autos viel wichtiger gewesen....Noch etwas bevor man grössere Investitionen angehen will muss gespart werden oder auch Einnahmen generiert werden...(z.B. kombinierte Vignette füt Autobahn...Tunnel...und red.Bahnverlad?) Es gibt nicht nur grünroter Solarstrom der bald niemand mehr bezahlen kann...oder nur noch die Infrastruktur der Bahn... oder Milliardenilfe an marode Banken..Mit verschweigen der Probleme wie sie bei der IV...AHV...sowie Gesundheits- Wesen sind tragen sie mit ihrer Kollegialität herzlich wenig dazu bei etwas zu verbessern oder zu verändern...??
Das Schweizervolk erwartet vom BR und Parlament auch noch einige gute Ideen und Vorschläge die das eigenen Land vorwärts bringen????
Fdl. Grüsse
Nun grosse Worte die Sie da sagen,aber wie meistens passen Sie nicht ganz.Ich kann zum Beispiel nicht verstehen,wie Sie ein Transportunternehmen (Postlogisic) quer Subventionieren und dabei alle anderen privaten Transportunternehmen langsam aber sicher kaputt machen können und danach noch solche Worte von solidarität in den Mund nehmen.Mit guten Reden kann man leider dem Volk fast alles verkaufen.Sie sollten sich aber mal Gedanken machen,wo das hinführt wenn das Unternehmen Postlogistik vom Staat ganz klar bevorzugt wird und die privaten langsam kaputt gehen.
P.S. Wenn Sie etwas Stümperhaftes finden, dürfen Sie es gerne behalten.
http://tinyurl.com/schmiergeldkultur
Was soll diese Lügerei? Die Schweiz fördert Schweizer Stromdächer mit Schweizer Arbeitsplätzen lediglich mit 0.01 Milliarden während sie gleichzeitig 40 Milliarden in ausländische Ramschpapiere verschleudert.
Mit 40 Milliarden kann man übrigens Schweizer Solarfabriken mit Schweizer Arbeitsplätzen finanzieren, welche pro Jahr 20 GW Solarmodulleistung produzieren (die Leistung von 54 AKW Mühlebergs pro Jahr)!
Schweizer Solarfabrik
Schweizer Stromkonzerne verdoppeln übrigens die Strompreise um z.B. neue ausländische Kohlekraftwerke finanzieren zu können:
Stromabzock
Ausländisches Kohlekraftwerk 1
Ausländisches Kohlekraftwerk 2
Würde die Schweiz in erneuerbare und effiziente Schweizer Kraftwerke investieren, wäre eine Verdoppelung des Strompreises übrigens unmöglich. Mal abgesehen davon, dass dadurch zukunftsfeste Schweizer Arbeitsplätze geschaffen werden, welche wiederum die Arbeitslosenkasse entlasten.
Wenn also Unternehmen die Bevölkerung wie zum Beispiel auch mit illegitimen, nichtsproduzierenden Geldverwaltungsgebühren Milliarden abzockt, dass es dem Teufel graust, dann ist alles in Ordnung. Aber wenn der Staat mit Rappenbruchteilen die Schweizer Volkswirtschaft mit handfesten Investitionen in der Schweiz fördert, dann muss gejammert werden, dass es grad nochmals dem Teufel graust?
http://tinyurl.com/schmiergeldkultur
Ich will nicht, dass mein Land wegen Lobbyisten und stümperhaften Denkern, die Abhängigkeit von limitierten, ausländischen Energieträgern und die Abhängigkeit von ausländischen Ramschpapieren erhöht, nur um die Schaffung von zukunftsfesten Schweizer Arbeitsplätzen im Effizienz und erneuerbaren Energiebereich weitherhin behindern und verhindern zu können und so zudem unseren Wohlstand gefährden.
Die Tatsache, dass beispielsweise Wind den Strom verbilligt hat und zukunftsfeste Arbeitsplätze geschaffen hat ist schlicht den staatlichen Rahmenbedingungen zu verdanken und nicht weil Ideologen und nichtsproduzierende Banksubventionierer wie der stümperhafte Denker ein paar Ingenieure ermuntert haben, ohne Entlöhnung Windturbinen zu entwickeln und zu produzieren
Wind macht den Strom billiger
Zudem können letztlich nicht alle von der Steuerhinterziehung, Bankgebühr-abzockerei und der Sozialversicherung leben. Wenigstens ein Teil der Gesellschaft sollte auch noch etwas produzieren und das geht nicht wenn wir den Effizienz- und erneuerbaren Energiemarkt vermehrt dem Ausland überlassen und wir so immer mehr an Wettbewerbsfähgikeit verlieren.
Ich finde Ihre Einschätzung vollkommen richtig. Dieses Thema muss geanuso wie der Schuldenabbau diskutiert werden.
Die Frage der Kollegialität ist natürlich etwas heikel, nur finde ich es ebenso wichtig, dass die Bevölkerung auch über die negativen Folgen von solchen Sparrunden informiert wird.
Ein gutes Steuersystem ist wichtig, aber wie Sie bemerkt haben ist dies allein noch kein Grund um Firmen in die Schweiz zu locken.
Ich freue mich jedenfalls, dass wir einen Verkehrsminister haben, der sich für dieses sehr wichtige Thema einsetzt.
Gruss aus Luzern! (Tiefenbahnhof lässt grüssen)
Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns eine Frage beantworten könnten:
Weshalb sollte der Bau und Unterhalt der Infrastruktur (z.B. der Bahn) von der Allgemeinheit bezahlt werden und nicht von jenen, die sie beanspruchen?
Freundliche Grüsse
Also ja, gute Idee:
privatisieren wir doch mal die A1!
Hört ihr das Huronengebrüll des Transportgewerbes, der Privatisierer und Staatsabschaffer??
In Frankreich oder Italien bezahlt man im Vergleich mit der Schweiz horrende Preise für die Benützung der privaten Autobahnen, und den Rest finanziert man wohl über den ebenfalls viel teureren Most! Prost.
Solange der Wachstumswahn nicht hinterfragt wird (ob Steuern, Mobilität, Transportleistung, Energie, Bodenbedarf, Infrasturktur, Spurzahl, Managerlöhne oder Schulden), wird ALLES einfach immer SCHLIMMER!
Egal, ob wir nun hier oder dort mehr "sparen" (sprich: weniger schnell mehr verlangen) wollen!
Ich fasse es nicht, dass man immer über die gleichen Krämpfe und endlossen sowie SINNLOSEN Verteilungskämpfe diskutieren muss, ohne sich der Grunddiskussion nach dem MASS und damit der Wachstumsfrage zu stellen.
Neulich erfuhr ich von einer ehemaligen SBB-Angestellten, dass ALLE SBB-Mitarbeiter (ab einem gewissen Arbeitspensum) Anrecht auf ein kostenloses 2.Klasse-GA haben und gegen eine Preis von 170.- (so glaube ich mich zu erinnern) ein 1.Klasse-GA bekommen. Wie wird eine solche Praxis rechtfertigt? Mann könnte diese Praxis meiner Meinung sofort abschaffen, dies würden zusätzliche Einkünfte für die SBB einbringen. Für alle NICHT-SBB-Mitarbeiter ist dieses "Privileg" unverständlich. Ich würde mich über eine Antwort freuen. Danke. mit freundlichen Grüssen
http://arslibertatis.com
Ein zentralwirtschaftlich geführtes Monopol ist natürlich viel besser als ein Markt, in dem sich das Angebot der Nachfrage anpassen kann. Monopolisten neigen ja auch nicht dazu, horrend hohe Preise zu verlangen.
Dass eine Strasse privat ist, bedeutet übrigens auch nicht zwingend, dass sie den Marktgesetzen unterworfen ist. Ich bin für einen freien Markt, nicht bloss für Privatisierungen.
Wachstumswahn? Ich schlage Ihnen etwas vor, wer Wachstum will, der darf ihn bekommen und selber für ihn bezahlen. Wer keinen Wachstum will und nicht mehr Wohlstand, der muss auch nicht dafür bezahlen. Einverstanden?
http://www.sbp.ch
Ich hoffe das Moritz Leuenberger mir beim Monkey-Sytem helfen wird.
Da geht es darum, bis zu 20 % Individualverkehr zu reduzieren und soll Bestandteil des Umwelt-ThemenParks www.sbp.ch sein.
Hausaufgaben machen; die können dann auch in Mastar-City zum tragen kommen.
Käpten Leuenberger das Navigationssytem heisst 2000 Watt !
Keine Angst – ich benutze Ihren Blog nicht, um irgendwelche abstrusen Ideen aus welcher Ecke auch immer zu verbreiten. Bleiben wir bei Ihrem Thema:
Lassen Sie sich nicht durch Kommentare in irgendwelchen Tageszeitungen verwirren. Der von Ihnen angesprochene Kommentar zum Kollegialprinzip hat ja nicht „die NZZ“ geschrieben, sondern ein bestimmter Journalist, der damit seine Meinung ausdrückt (darf er). Bin ich (oder Sie) nicht der gleichen Meinung – was solls. Fragwürdig ist aber, dass sich Journalisten immer weniger an ihren Berufskodex halten und – zum Beispiel - einander schlicht abschreiben. Jüngstes Beispiel: Herr Polanski besitzt in Gstaad kein Chalet sondern eine Eigentumswohnung. Aber jeder schreibt fröhlich vom Luxuschalet, ohne das je einmal recherchiert zu haben. Die NZZaS schrieb das diesen Sonntag endlich richtig. Aber am Montag erscheint im Bund ein grösserer Artikel mit einem grossen Bild des auch im Text erwähnten Chalets, das Herr Polanski besitze… Zugegeben, das ist sicher nicht matchentscheidend, zeigt aber der lockere Umgang der Journalisten mit den Tatsachen.
Zurück zum Thema: klar darf sich ein Bundesrat zu einem kollegial gefällten Entscheid äussern, solange da nicht bestimmte Geheimhaltungsgrundsätze verletzt werden. Das Ganze zeigt eben auch, dass die heutige Regierungsform einer dringenden Anpassung an die heutigen Verhältnisse braucht. Nicht nur kleine Retouchen, eine grundsätzliche Reform wäre gefragt. Wer da auf der Bremse steht entzieht sich leider meiner Kenntnisse.
Du hast da einen interessanten Punkt angesprochen.
Würde ein privatisierter Strassenverkehr tatsächlich teurer werden?
Ich muss dir zustimmen; aber warum? Natrürlich würden die Preise der Strassenbenutzung steigen, denn wenn man privatisieren würde (z. B. die Autobahnen), kämen nur die Autobahnbenutzer für die Benutzung dieser Strassen auf - also ganz nach dem Verursacherprinzip, welches Herr Leuenberger übrigens nur in Sachen Klimaschutz vehement vertritt, wo hingegen er alles andere sozialisieren möchte (so sind sie, die 'linken' Politiker).
Was man aber nicht vergessen darf ist, dass dann die Benzinpreise sinken müssten und auch die Steuern im Allgemeinen, da ja nicht mehr gleich viele Strassenkilometer von der Allgemeinheit der Steuerzahler und/ oder Autofahrer finanziert werden müssten. Ebenfalls würde die Autobahnvignette entfallen und die LSVA müsste gesenkt werden.
Ich denke auch der Unterhalt würde langfristig gesehen billiger werden, da private Unternehmen nicht stümperhaft mit der Vergabe von Bauaufträgen umgehen würden. Zudem wären die Unterhaltsarbeiten nicht von der Konjunktur abhängig, sondern vom Zustand der Strassen. Darüber hinaus hätte keine private Strassenbetreiberin ein interesse daran, dass sich die Unterhaltsarbeiten über Jahre oder gar Jahrzehnte hinweg ziehen und somit ihre Kunden im Stau stehen müssen. Das würde ebenfalls den Benzinverbrauch positiv beeinflussen.
Ausserdem gäbe es wohl auch in gewisser Hinsicht eine Verlagerung des Verkehrs. Strassen (nicht nur Autobahnen) würden generell effizienter genutzt und der Verkehr damit besser verteilt. 'Sinnlos' weite Fahrten die abseits der Autobahnen in keiner 'vernünftigen' Reisezeit gemacht werden können würden vermehrt entfallen. Das käme den Autobahnbenutzern zugute, die weniger im Stau stehen müssten.
Theoretisch würde also die Privatisierung in sehr vielen Brieftaschen positiv ausfallen (langfristig gesehen auch für den Autobahnbenutzer)...
...aber natürlich ist es eine Utopie, dass der Staat dann die (Benzin-) Steuern senken würde und die Vignette abschaffen. Das frei gewordene Geld würde im Umverteilungsapparat einfach irgendwo anders verschwinden. Somit denke ich, hast du recht und die Privatisierung würde im Allgemeinen teurere Strassen zur Folge haben.
Gruss
Mr. Pink
P. S.: Mit der Privatisierung der Bahn würde es sich ebenso verhalten.
Sparen soll der Kleine damit er den perfekten Staat finanzieren kann. Dies für viele überflüssige Bürokraten, Gesetze und Verordnungen, Schrottpapiere, Schmarotzer, den ganzen überbordenen Apparat den keiner mehr durchschaut.
Nein auch der Staat muss regelmässig eine Schlankheitskur durchleben, ansonsten setzt er Fett an und wird zur Dikatur.
Ich finde es seltsam und mehr als nur fragwürdig, mit den eingenommenen
Steuereinnahmen ausgerechnet bei den Infrastrukturen sparen zu gehen, und dass deren Unterhaltungskosten nicht gesetzlich gebunden sind. Selbst verstehe ich ja nun wirklich nicht allzuviel von der Finanzpolitik, aber das was ich als erstes in der Schule gelernt habe,
war, dass man wegen allgemeinen öffentlichen Infrastrukturen, wie:
Strassen, Schulen, medizinische Versorgung, Versicherungen und Wirtschaftsplätzen, überhaupt Steuern zahlen muss.
Davon haben ja alle etwas, das gesamte Volk, hingegen neue Flugapparate für das Militär, die bringen ja niemandem etwas direkt.
Es bleibt die Frage offen, es sich die
Schweiz es sich überhaupt leisten kann, bei den Infrastrukturen zu sparen?
Einfach mal auf die Billetpreise aufzuschlagen, das ist wahrscheinlich die einfachste und pragmatischste Lösung, es ist auch die, die automatisch zum Zuge kommt. Aber nun sollen zugleich auch noch die Steuern erhöht werden? Also wird es gleich doppelt teuer, einmal bei den Billeten und einmal bei den Steuern.
Würde man die GA Preise auch nur
an einem einzigen
Tag im Jahr halbieren, von 3100 auf 1550 oder auch um einen Viertel senken,
so könnte sicherlich damit eine Menge Geld damit herein
geholt werden. Und dieser Vorgang liesse sich auch jedes Jahr wiederholen.
Die Masse machts!
Da könnte die Migros ein gutes Motto als Vorbild liefern...
es sollte heissen: Aus dem Volk für das Volk,
nicht aus dem Volk gegen das Volk.
Einfach das Problem über Tageszeittarife zu lösen, ist ziemlich einfach für diejenigen, die in der konfortablen Lage sind, es sich frei auswählen zu können,
das sind aber nur die Wenigsten.
Dieses System würde doch aber
diejenigen bestrafen, die fixe Arbeitszeiten haben, wenn schon Zeittarife dann auch frei wählbare Arbeitszeiten für alle!
Was haben Sie getan?!
Sie haben sachlich aufgeklärt und ehrlich ausgesprochen, was jedeR wissen müsste, aber viele nicht hören wollen: Je mehr der Bund spart, desto weniger Geld steht auch für Projekte die der Allgemeinheit dienen zur Verfügung. Warum Ihnen hier eine Verletzung des Kollegialitätsprinzips unterstellt wird, ist für mich rätselhaft.
Wie Sie sagen geht es um geplante Projekte, die Arbeitsplätze schaffen und um Investitionen zugunsten kommender Generationen.
Warum muss der Bund sparen? (Muss er wirklich?) Das hat aus meiner Sicht gesehen verschiedene Gründe. Einer davon ist, dass die Steuern, vor allem für Unternehmen, in den vergangenen Jahren immer wieder gesenkt wurden. Weiter kommt dazu, dass dem Bund aufgrund der Wirtschaftslage weniger Steuergelder abgeliefert werden. (Skandalös finde ich, dass die Gewinnsteuern für Unternehmen seit Jahren stärker sinken als die Einkommenssteuern für natürliche Personen.)
Bund und Kantone haben also weniger Geld für die Erfüllung ihrer Aufgaben in der Kasse. Da gibt es zwei Möglichkeiten: Wenn Bund und Kantone ihre Aufgaben auf dem gegenwärtigen Niveau erfüllen sollen, müssen die Steuern logischerweise erhöht werden. Wenn aber die Steuereinnahmen geringer ausfallen und der mörderische Steuerwettbewerb die Lage zusätzlich verschärft – und die Steuern nicht erhöht werden wollen, müssen die Ausgaben und Leistungen logischerweise gekürzt werden. Wo macht man das? Dort wo keine mächtige Lobby ihre Interessen durchboxt. Sprich bei den sozialen Einrichtungen, bei Umweltanliegen, etc. Das bedeutet aber nur, Kosten auf- und verschieben und zwar auf das Konto der kommenden Generationen. Ich verstehe nicht, wie die gegenwärtigen Probleme mit Steuersenkungen für Reiche und Unternehmen gelöst werden wollen.
Ich verstehe auch die Leute nicht, die über die Steuerbelastung in der Schweiz jammern. Diese Leute scheinen blind für das Erkennen von Zusammenhängen zu sein und sollten sich mal hier: http://www.osec.ch/internet/osec/de/home/export/international_rankings/taxes.html ein wenig umsehen.
Ich denke es ist höchste Zeit sich daran zu gewöhnen, dass wir in Zukunft für das Gleiche mehr bezahlen werden als heute – und das ist gut so. Denn der hohe Lebensstandard für wenig Geld ist nämlich nur durch Ausbeutung, Quersubventionierungen, Kostenintransparenz, Resourcenverschleiss und undurchsichtige (Bank-) Geschäfte allüberall möglich geworden.
Mit befremden lese ich hier ihren Eintrag und frage mich woher sie ihre salomonischen Schlüsse ziehen.
Sie müssen Selbständig sein und wahrscheinlich auch noch Handwerkerin, denn als Staats-,Kantons-, Gemeindeangestellte oder Funktionärin kommt man ganz sicher nicht auf den Gedanken, dass hoher Lebensstandard aus der Ausbeutung von Dienstleistern entsteht.
Würde mich ganz einfach interessieren aus welcher Berufsbranche sie ihre Kenntnisse beziehen.
MfG
http://arslibertatis.com
Sie verstehen die Leute nicht, die über die Steuerbelastung jammern? Sie verstehen nicht, dass jemand nicht mag, wenn der Staat sein halbes Einkommen für sich beansprucht und dieses für völlig überteuere Infrastruktur und Versicherungen, nichts produzierende Beamte und generell nutzlose Projekte ausgibt?
Deinen Beitrag zu kommentieren wäre eigentlich überflüssig...
Aber es ist für mich beängstigend, wie naiv und kurzsichtig das Gedankengut einiger, leider nicht weniger, Bürger ist.
Währenddem die Politiker mit beiden Händen Steuergelder zum Fenster rauswerfen, soll der Bürger schön brav arbeiten, um ende Monat alles wieder abgeben zu müssen, nur um den Polit- Wahn, voll gespickt mit falschen versprechen, zu finanzieren.
Kannst du mir liebe liza erklären, warum gerade der Staat nicht sparen sollte, währeddem wir alle den Gürtel enger schnallen müssen?
Wer der Geldverschwendung des Staats noch zustimmt, der oder die muss nicht ganz bei Trost sein und sollte sich in psychiatrische Behandlung begeben.
Sollten die Bürger ebenfalls so leichtfertig mit Geld umgehen wie der Staat, dann wäre dieses Land längstens kollabiert. Geld auf Pump hat nichts mit Nachhaltigkeit zu tun, dass sollte heute ALLEN klar sein (auch dir liza).
Du und Herr Leuenberger sollen endlich von ihrem hohen, arroganten Staatsgläubiger- Ross herunter kommen...
Aber eben, gerade jene die ihr ganzes Leben an der Zitze des Staates gesaugt haben sehen vor lauter Trinksucht nicht, dass Mütterchen Schweiz nicht nur eine Zitze hat und die Milch auch aus diesen anderen abgesaugt wird. Solange die Milch fliesst, machen sich die gierigen Säufer keine Gedanken, woher die Milch stammt und in welchen Mengen sie verfügbar ist. Sollte es aber anders kommen hat Obermutter Natur für Kriesenzeiten mit geringer Milchproduktion eine ganz einfache Lösung parat.
Deine Steuerstatistik kannst du dir sonst wohin hängen. Ein Steuervergleich macht absolut keinen Sinn, denn schon aus dem Rechenunterricht wissen wir, dass man Äpfel mit Birnen nicht vergleichen kann. Interessanter wäre dahingegen ein Investitionsvergleich, sprich, wohin die Steuergelder fliessen und wozu sie gebraucht werden. Es ist noch lange nicht alles nachhaltig, was uns Herr Leuenberger und seine Kollegen aufschwatzen wollen.
Zuletzt hätte ich einen Vorschlag: Nehmen wir doch sämtliche Steuergelder und pumpen diese in die Leuenberger'sche Infrastruktur. Lassen wir also der Infrastruktur zuliebe auch die heiss geliebten Sozialwerke zu Grunde gehen. Wenn diese Projekte, wie von Herr Leuenberger versprochen, alle so nachhaltig und zukunftssicher sind, dann brauchen wir die Sozialwerke sowie so bald nicht mehr.
Ich hoffe damit wird dann auch Herr Leuenberger endlich Ruhe geben.
Gruss
Mr. Pink
2009-10-08 12:56:42
Was Sie mit „salomonischen Schlüsse“ bezeichnen ist mir nicht klar. Meine Schlüsse entspringen weder Gefühlen noch persönlicher Meinung oder Weisheit, sondern logischen Überlegungen. Mit einer Berufsbranche hat nichts zu tun.
Ich habe auch nirgends gesagt, dass unser hoher Lebensstandard, der für relativ wenig Geld zu haben ist und nur aufgrund von Ausbeutung etc. möglich sei, etwas mit Dienstleistern zu tun hat.
Um meinen Beitrag nicht zu lange werden zu lassen, habe ich auf nähere Erläuterungen zur Ausbeutung etc. verzichtet. Mit Ausbeutung meine ich die Ausbeutung von Menschen und Natur. Wir können massenhaft (viel zu) billige Waren wie Computer, Kleider, Schuhe, Handys, Fleisch, Lebensmittel, etc. etc. etc. – die Liste liesse sich fast unendlich verlängern - kaufen, nur weil Menschen, Tiere und Boden ausgebeutet werden. Ausbeuten heisst, ohne Rücksicht auf Bedürfnisse, Verluste, Leiden oder Zerstörung der an der Entstehung des Produktes Beteiligten.
Zu Pink und Benj:
Ich habe nichts gegen das Verursacherprinzip. Konsequent angewandt wäre es das einzig wahre marktwirtschaftliche Instrument.
Aber eben, wie schon xmal dargelegt: Die Privatisierer wollen kein Verursacherprinzip und schon gar keinen echt freien Markt.
Sie sind gegen Transparenz (z.B. dass alle wirtschaftlich-ökologischen Zusammenhänge klar werden). Sie sind gegen Verantwortung, indem sie andere die Suppe auslöffeln lassen. Das ist ein unfreier Markt.
Wie sollte man denn eine Strasse "den Marktgesetzen unterwerfen" (man beachte die Wortwahl "unterwerfen"...)
Strassen zu privatisieren wird nicht mehrheitsfähig werden, solange sie als Service public aufgefasst werden.
Egal, ob Infrastruktur privat oder staatlich ist, jedes Wachstum ist NUR durch weitere Verschuldung möglich, Verschuldung im umfassenden Sinn:
- Entweder rein monetär, was die bekannte Schuldenfalle nur vertieft und niemals entschärft;
- oder gesellschaftlich gegenüber unseren Kindern, denen wir Infrastrukturen "überlassen", die auf ewig "rentieren" müssen, oder gar
mit ewigen unproduktiven Lasten wie dem Atommüll;
- oder ökologisch bei der Natur, unserem einzigen echten Fremdkapital (das Eigenkapital ist der Grips und die Kraft), das wir auf Nimmerwiedersehen verbrauchen, und ihr damit auch die "Zins"last aufbürden.
Wer Wachstum predigt, betreibt Raubbau in offener oder subtiler Form.
Lieber Mitblogger,
jetzt wirds Zeit, bevor dieser Blog geschlossen wird fände ich es schön wenn wir nochmals ein Blogger-Treffen veranstalten würden!
Letztes Mal, haben wir uns in Zürich getroffen, waren gemeinsam Mittagessen und haben danach auf einem Spaziergang einfach noch gemütlich geredet.
Ich wäre froh wenn ihr mir ein kurzes Mail schreiben könntet (an serendipity@bluewin.ch ), und dann schicke ich euch später den Link zum doodlen. Und wir können bestimmt auch wieder einen zentralen Ort für unser Treffen finden, je nachdem wer sich anmeldet!
Ich freue mich jetzt schon!
Liebe Grüsse
Serendipity
Ich kann deinem letzten Beitrag zustimmen.
Besonders mag ich die Definition von Fremd- und Eigenkapital.
Leider sind aber auch die Sozialisierer und Gleichmacher gegen das Verursacherprinzip. Es sei denn zu ihrem eigenen Vorteil, wie Herr Leuenberger beweisst.
Ich glaube nicht, dass privatisierte Strassen VIEL billiger sein würden, aber eben billiger. Besonders für jene die sie nicht benutzen. Aber dann müsste die Bahn ebenfalls privatisiert werden und die Steuern und Abgaben runter!
Gruss
Mr. Pink
Mit Ausbeutung von Menschen kann vieles gemeint sein. Welche Menschen oder was genau werden ihres Erachtens ausgebeutet? Berufsbranchenneutral.
- Menschen die gut verdienen und zu billig einkaufen kann man Ausgebeutete durch ein sich anbiederndes Produkt bezeichnen, da ein Kaufzwang entsteht. Ist aber nicht verwerflich da der Konsument selbst entscheidet!
- Billige Produkte kann dem schlechter Verdienenden entgegenkommen wobei Ausbeutung nicht zum Vorschein kommt. Weder die vom Hersteller (sollte hier eine herrschen?) noch vom Konsumenten der den Billigkauf opportunistisch vollzieht.
- Der Hersteller verdient zu wenig ( mit dem Gefühl der Ausbeutung) weil er dem Preisdruck am freien Markt nichts entgegensetzen kann als seinen –Billiglohn-. Er ist aber auch nicht fähig seine persönlichen Bedürfnisse ( Zweitwagen, Yacht, Motorfahrrad, Yogasitzung, Sportferien u.s.f.) zurückzustellen, zusätzlich auch unfähig seinem Produkt eine Qualitätssteigerung zu verpassen und mit verbesserter Marge an den Markt zu bringen. Billiglohn ist also auch relativ!
- Der Dienstleister hat zu hohe Betriebskosten allgemein und ist auf Billig- ,aber meist auch reparaturanfällige Produkte anfällig angewiesen und zudem Läuft er Gefahr, dass sein Markt durch erdrückende Konkurrenz wegbricht. Dafür kann es sehr viele Gründe geben die auch nicht immer vorhersehbar sind. Er wird aber nach seinem persönlichen Verständnis auch ausgebeutet, weil er durch Unkompetenz nichts dagegen setzen kann .
- Der Bürger fühlt sich ausgebeutet, weil der Staat sich mit –billigen- Tricks an seinen Geldsack macht und eine entsprechende Gegenleistung bei ihm nie ankommt, weil er z.B. weder krank ist/wird, aber für den täglichen Alkohol- und Nikotinkonsum des Berufssozialbezügers aufkommen muss, der sich einen Deut um des Bürgers Pflichten kümmert und das Leben auf seine Art geniesst. Die ohnmächtige Ausbeutung!
- Der Berufssozialbezüger braucht den billigen Fusel, die Billigbrille, GA, Billigcoiffeur weil sein Taschengeld das er vom arbeitenden Bürger via Sozialamt erhält an der Grenze (oder gar darüber) seiner gefühlten Ausbeutung durch das Establishments ist. Er möchte doch lieber einen 20 jährigen Whisky als den billigen 5 jährigen Fusel!
liza, wie sie sehen hat billig und Ausbeutung viele Gesichter jetzt nur auf den Menschen bezogen. Vergleicht man ihn aber mit dem Tier und der Natur ist er ganz bestimmt nicht schlechter. Er ist genauso böse und hat auch gleich viel Gutes in sich. Weil er ein Teil von einem Ganzen ist. Und die Ausbeutung der Resourcen gehört erst recht dazu, denn sollten die heute benötigten ausgehen, passt sich der Mensch den späteren neuen Technologien ganz von selbst wieder an, mit anderen Lebensbedürfnissen und Resourcen die wiederum ausgebeutet werden.
MfG
2009-10-10 16:15:41
Wenn ich von Ausbeutung spreche, meine ich nicht das Gefühl ausgebeutet zu werden, sondern den Fakt (Tatsache) der Ausbeutung.
Ausbeutung passiert in vielen verschiedenen Bereichen auf verschiedenen Arten an vielen Orten der Welt. Zum Beispiel in den Bereiche Herstellung Handys, Unterhaltungselektronik, Sportartikel, Kleider, Textilien, Schuhe, Edelsteine und –metalle, Baumwolle, Kaffee, Bananen, Prostitution, Palmöl, Tierversuchen, Tierfabriken, etc. etc.
Die Ausbeutung, also die rücksichtlose Ausnutzung menschlicher und natürlicher Ressourcen, ermöglicht es uns viel für wenig Geld zu konsumieren. Wer sich nicht scheut, den Tatsachen in die Augen zu schauen hat vielfältige Möglichkeiten sich zu informieren.
http://www.regenwald.org/index.php
http://www.greenpeace.de/themen/umwelt_wirtschaft/nachrichten/artikel/erde_im_minus-1/
http://www.scinexx.de/dossier-detail-225-8.html
http://www.greenpeace.at/6636.html
Das ist aber ein schöner Rundumschlag den sie hier aufführen. Das kommt wahrscheinlich daher, dass sie von Produktion und Verkauf wirklich null Ahnung haben.
Sie sind wahrscheinlich in irgend einer staatlichen, kantonaler oder gemeindlichen Administration Lohnempfängerin von Steuereinnahmen tätig oder sonst in einer Organisation die von Gönnerspenden den Lohn bezieht. Anders kann ich mir ihre Aussagen leider nicht erklären.
Wenn man Branchenneutral alles was sich zum Ausbeuten auf unserem Planeten empfiehlt verteufelt und verbieten will, oder gar einfach mit hohen Steuern belasten will, muss man sich nicht wundern, wenn plötzlich alles stillsteht und das Recht des stärkeren die Moderne ins Mittelalter zurückführt.
-Vielleicht erinnern sie sich noch wie teuer die Handys und auch Elektrorechenmaschinen bei auftauchen am Markt einen hohen Preis hatten? Hatten sie damals das Gefühl die seien jetzt aber billig, zu billig um wahr zu sein? Erst mit der Masse wurde der Preis für jeden erschwinglich.
-Beim Handy kam noch dazu, dass der Anbieter das Betriebsnetz zuerst aufbauen musste und am Anfang nur die damalige PTT dafür zugelassen war. Dank Protektionismus der Exklusivität mit lukrativen Einnahmen ging die Vormachtstellung rasant voran und es durfte saftig abgezockt werden. Wobei man das auch wieder relativieren muss!
-Heute gibt es mehrere Anbieter die das Vehikel zur Kommunikation gratis abgeben, weil durch eine vertragliche Bindung mit dem Anbieter langfristig die Kosten des Instruments eingespielt werden. Keine Angst das Handy ist im Preis des Abonnements erhalten. Aber billig oder gar gratis ist das Handy trotzdem nicht. Das können sie selbst nachrechnen.
-Edelsteine und Edelmetalle ausbeuten macht auch Sinn und ist doch überhaupt nicht verwerflich da das bei ersterem wirklich niemandem schadet. Höchstens dem Finder, wenn er keinen Abnehmer hat. Bei Edelmetallen findet man immer einen Abnehmer zum Tagespreis und hier bestimmt die Nachfrage immer den Preis. Essen kann man aber beide Produkte nicht. Gold ist zudem noch immer die sicherste Währung weltweit!
-Bei der Prostitution gibt es die Ausgebeutete (durch Zwang) und die Legale (weil Freiwillig). Wobei beide Steuern bezahlen wenn sie registriert sind. Billiger wird das für den Freier nicht weil, auch hier die Nachfrage, das Angebot, die Qualität und zu guter letzt die Preisvorstellung des Anbieters den Preis bestimmt. Hier gebe ich Ihnen allerdings auch recht, dass durch dritte erzwungene Dienstleistungen unterbunden gehören weil es ganz einfach ein Menschenausbeutung und erst noch kriminell ist.
-Wenn man Kaffee, Palmöl, Baumwolle, Tierfabriken pauschal als Ausbeutung anprangert, dürfen sie jetzt den Bauern bei uns und in gewissen Gegenden im Asiatischen Raum erklären weshalb es besser ist weiterhin Mohn, Hanf oder Koka anzupflanzen, da sie das anscheinend als bessere Einkommensbeschäftigung empfinden. Wird ja nach ihrer Meinung als Schlussfolgerung nichts dadurch ausgebeutet!
Ich weiss es gibt Ausbeutung, wogegen ich (ein jeder könnte das!) persönlich ankämpfe im Kleinen wo die Gelegenheit gegeben ist aber pauschalisieren bringt nichts. Es ist auch nicht unbedingt nötig zigtausend Organisationen zu Gründen wie es heute Mode ist die gegen alles ankämpfen.
liza, reisen sie in entsprechende Länder. Schauen sie selbst was Sache ist. Sprechen sie mit den Menschen. Aber wenn sie das Gefühl haben die von ihnen aufgeführten Organisationen haben in jeder Beziehung recht, ohne dass sie deren Aussagen vor Ort überprüfen laufen sie Gefahr, dass sie als Mitläufer einer finanziell lukrativen Bewegung, Zusammenhänge niemals verstehen können.
Ein jeder weiss, es gibt Ausbeutung, wogegen ich selbst persönlich im Kleinen ankämpfe wo mir die Gelegenheit gegeben ist aber pauschalisieren wie sie das hier machen ist purer Populismus der nicht viel bringt. Da müsste man zuerst bei sich und seinem Umfeld anfangen, sollte man sich gegenüber ihrer Überzeugung gerecht werden bevor man über alles richtet.
MfG
2009-10-12 12:13:52
Sie haben mir eine Frage gestellt und ich habe sie beantwortet.
Meine Antwort scheint Ihnen nicht zu passen. Das gibt Ihnen jedoch keine Berechtigung, mir eine Reihe negativer Eigenschaften anzudichten, die jeglicher Grundlage entbehren.
Nach der Lektüre Ihres Textes ist meinerseits nicht mehr zu sagen als: Ihre Blindheit für Zusammenhänge und die Ignoranz gegenüber Missständen auf der Welt, dem Leiden und der Not der Massen, die unter unmenschlichen und krankmachenden Bedingungen arbeitet, ist bemerkenswert.
Verschuldung in gesellschaftlicher bzw. ökologischer Hinsicht (siehe oben).
Die Ausbeutung von materiellem und Humankapital ist ein globaler Fakt.
Von daher hat Liza "rechter".
Natürlich kann man jede Sichtweise relativieren.
Auch die Ausbeutung wird - wie das Wachstum - derzeit globalisiert. Globalisiert heisst, dorthin verschoben, wo das Machtgefälle und die Abhängigkeitsverhältnisse am grössten und die politischen Widerstände am kleinsten sind.
Auch bei der Verteilung der Ausbeutung herrscht nur die nackte "Logik" des unfreien Markts:
Transparenz und Verantwortung kennt er höchstens dort, wo es dem Hauptakteur nützt. (Und auch hier wieder: Egal ob dieser Hauptakteur der Staat oder Private sind).
Das ist unser globales, verdrehtes, wachsdummssüchtiges Wirtschaftssystem.
Ich sehe das genau umgekehrt:
VERSCHULDUNG kann man als Ausbeutung bezeichnen. Aber dafür ist jeder für sich selbst verantwortlich!
Billige Ausbeutung "en masse" bis zum Punkt wo sich das ganze umdreht, weil übermässige Ausbeutung (von Ressourcen) bis zur Verknappung bei gleichbleibender Nachfrage den Preis von -billig- zu -teuer- verschiebt. Aber Ausbeutung ist endlich. Nur bei fossilen Energien und vielleicht Uran als Energieträger das auch knapp und endlich ist besteht eine relative Gefahr von Excessen. Aber wer weiss schon, was für Energie mit neuer Technologie in fünfzig Jahren die Welt bedienen wird?
Ausbeutung von Menschen im Arbeitsmarkt: wo ein Überangebot von Arbeitskräften herrscht und die Nachfrage für Arbeitskräfte durch restriktive Massnahmen meist zum Schutz der erstellten Arbeitsplätze besteht, die ein ausweichen auf andere Arbeitsplätze, die durch eben solche Restriktionen (Protektionismus?!) nicht geschaffen werden können. Hier liegt vor allem die Gefahr von Lohndumping, weil der Arbeitnehmer keine alternative sieht und den unterbezahlten Job ohne Wahl annehmen muss . Erst recht, wenn er sich nicht als Selbständiger verwirklichen kann, da vielfach ein Bedürfnisnachweis besteht wie in vielen Ländern der dritten Welt oder den ehemaligen Ostblockländern üblich und nicht wegwandern kann. Anschauliches Beispiel bis weit in die 70iger Italien, von wo viele Italiener seit langem auswanderten (hier bestand die Möglichkeit der Auswanderung und u.a. auch in die Schweiz) und anderswo einen Arbeitsplatz fanden und besetzten.
Alle Probleme nur dem Wachstum und der Globalisierung aufzubürden ist eine banale und etwas fade Kritik und zeigt keinen neuen Weg für die Zukunft. Jedes Wachstum stoppt sich von selbst. Aber meine Meinung ist, dass Ausbeutung (nicht die des Menschen!) gesetzt ist, und das Fundament der Menschheit bildet, denn was soll z.B. das Erdöl nach zig- Millionen von Jahren tief im Boden noch weiter schlummern, wenn es nicht zu unserem Komfort jetzt ausgebeutet werden soll?
Also zurück zum Anfang. Niemand sollte sich als Schuldiger fühlen, sollte dereinst das Erdöl als Rohstoff ausgehen, denn vorher drehte sich die Erde auch. Synthetisches (Plastik) kann man heute schon mit neuer Technologie auf pflanzlicher Basis herstellen, aber auch aus der Erkenntnis und Forschung aus nur knapp hundert Jahren. Dank ausgebeuteten Ressourcen n.b.!
MfG
80% unserer Aktivitäten basieren auf das Erdöl, die Ölfördermenge haltet mit der Nachfrage nicht mehr Schritt, der Ölpreis wird unstabil und schnellt in die Höhe. Wie wollt ihr unter diesen Umständen z.B. den Unterhalt von Strassen finanzieren, wenn das Öl und seine Nebenprodukte (Asphalt, ...) das Zehnfache kosten?
Pioniere haben vor 30 Jahren den Ernst der Lage erkannt und wissenschaftlich dokumentiert (Club of Rome, usw,..), 30 Jahre lang hat sich politisch nichts substantiell bewegt, 30 Jahre business-as-usual, unter dem alleinigen Credo des "ewigen Wachstums". Die Ökonomie ist zur Glaubensfrage ohne Alternative verkommen: "Wachstum oder Elend"
Das Resultat ist verheerend: Verschmutzung, Abholzung, ausgelaugte Böden, Wasser immer seltener, Katastrophen, Arme immer ärmer, Reiche immer reicher, Mittelstand ade, 1 Milliarde Hungernde in 2009 usw...
Wir beuten mehr aus als was die Erde produzieren kann, die Malediven verschwinden bald unter dem Meeresspiegel, das Wasserschloss Europas, die Alpen, verschmilzt.
Die Sorgen der nächsten Generationen sich annehmen heisst die Augen aufmachen um die Grössenordnung der Destruktion wahrzunehmen und sie in die Welt hinauszutragen. Dies ist der erste Schritt, der schwierigste, es ist der erste Millimeter aus der Sackgasse,
Pionere haben diesem ersten Millimeter einen Namen gegeben, stellvertretend für das grösste Risiko die es für die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen abzuwenden gilt. Dieser Name ist auch eine Zahl:
350 ist die maximale Konzentration von CO2 die unser Planet erträgt, wissenschaftlich bewiesen. Heute sind wir schon bei 387!
Details unter http://www.350.org/de
Der 24. Oktober 2009 ist weltweiter Klima-Aktionstag, DIE Gelegenheit, unsere Sorge laut zu deklarieren und den Einfluss der Schweiz in diesem Sinn bei der Neuverhandlung des Kyoto Protokolls in Kopenhagen im Dezember zu stärken.
Ich mache mit!
Und wünsche Moritz Leuenberger viel Weisheit und Verhandlungsgeschick in Kopenhagen.
Früher hat man mir vorgeworfen, ich sei ein dummer taugenichts und faul dazu. Denen sage ich heute einfach:"Mein Humankapital wirft nur etwas weniger Zinsen ab." Das ist viel weniger schroff und klingt auch humaner.
Aber Humankapital kann man, zu meinem Leid, nicht mit Kapital im Sinne von Geld vergleichen. Denn wenn man einen Haufen Dummköpfe hat und noch einige Dummköpfe dazu steckt, werfen sie nicht mehr Kapitalzins ab. Im Gegenteil, der Haufen wird immer unproduktiver und wirft sogar noch weniger Zinsen ab. Denn die dummen Gedanken und Ideen versuchen sich in der Herde zu übertrumpfen!
Humankapital wirft also einen Negativzins ab. Je mehr man hat, desto weniger schaut zum Schluss heraus. Das heutige Heer an Politikern und Beamten ist der empirische Beweis :-)
Es nützt also einem Genie nichts, wenn es von normalem Humankapital umgeben ist, denn das normale Kapital wird negative Zinsen abwerfen und das Genie überschatten.
Deshalb gibt es wohl kein Naturgesetz, welches den Fortschritt garantiert. Und darum wiederholt sich die Geschichte.
Einige geniale Ideen von einzelnen bringen die Menschheit voran. Doch das gros weiss nichts damit anzufangen und so endet alles immer wieder im Desaster. Nicht nur die Finanzkrise ist ein gutes Beispiel dafür.
Humankapital ist dem zufolge nur die Verharmlosung des Dummen. Aber warum wird das Dumme verharmlost? Wohl weil Selbstüberschätzung häufiger vorkommt als Einsicht und auch die Dummen ab und zu gescheit da stehen wollen.
Das Wort kommt mir also gelegen und die heutige Bürokratie profitiert davon sowieso. Zudem klingt man als Mitarbeiter gleich viel wichtiger wenn man als Humankaptial angesprochen wird, statt als Ausgebeuteter oder Arbeitssklave.
Ich mag das Wort.
Gute Nacht
Euer Humankapital Mr. Pink
Pius, ich sehe kaum Widersprüche in deinen Aussagen zu meinen.
Bezüglich Ausbeutung und Verschuldung ist es höchstens die Frage vom Huhn und vom Ei, aber die Gleichung stelle ich nicht in Frage.
Auch gegen die Globalisierung als solche hätte ich nichts, wenn sie allumfassend wäre, was leider nur zum Teil möglich ist. Politisch, kulturell, religiös, topografisch, geografisch, ressourcenbezogen lässt sich einfach nicht alles globalisieren.
Sicher hat auch die Globalisierung eine Grenze, im Moment ist sie der bevorzugte Weg der Regierungen, um ihr geliebtes Wachstum zu verkaufen.
Die Globalisierung der Wirtschaft wird demnach scheitern, da sie nur eine Verzögerung der Probleme bewirkt haben wird.
Und da das Wachstum endlich ist, wie du auch bestätigst, müssten schleunigst neue Konzepte her, bevor auch Kriege, Krankheiten und Katastrophen globalisiert sind!
Die Globalisierung wurde wieder mal angesprochen...
Schon als der Mensch von den Bäumen herunterkam, oder aus dem Paradies geworfen wurde, hat die Globalisierung begonnen. Sie ist also natürlich, instinktiv oder Gottgewollt.
Wir können jetzt bis an unser Lebensende über die Globalisierung herziehen. Woran wir aber gewiss scheitern werden, denn dieser Kampf kann nicht gewonnen werden. Oder aber wir können das Beste aus ihr machen.
Die Ausbeutung des Planeten ist unumstritten. Die hohen Rohstoffpreise der letzten Boom- Jahre haben aber gezeigt, wie wir mit dieser Situation umgehen. Der menschlichen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, um diesen Problemen zu begegnen und sie mit immer neuen Methoden zu lösen.
Zukünftig werden wir uns mit hohen Rohstoffpreisen immer mehr auseinander setzen müssen. Die hohen Rohstoffpreise werden aber den Einsatz und die Effizienz von Ressourcen immer weiter verbessern.
Wem dienen eigentlich die ganzen Rohstoffe unserer Erde? Wem dienen die Eisenerze, das Rohöl, das Kupfer etc.? Sie dienen einzig und allein uns Menschen.
Ist es also blosser Zufall, dass es solche Rohstoffe auf unserem Erdball gibt? Denn wenn es uns Menschen nicht gäbe, wären diese Rohstoffe alle vergeblich. Doch irgendwie hat doch alles seinen Platz in unserem Universum :-)
Es wird eine der Herausforderung der Zukunft sein, die gegebenen Ressourcen mit immer mehr Menschen zu teilen und so den Wohlstand zu vermehren. Ich glaube aber nicht, dass der einzige Weg die 'Enthaltsamkeit' ist und die Bekämpfung der Globalisierung. Das würde ebenfalls die weltweite Wohlstandsvermehrung einfrieren.
Unsere Welt ist wahrlich nicht perfekt und die eingeschlagenen (vorallem politischen) Tendenzen sind bedenklich. Und trotzdem möchte ich in keiner Zeit zuvor gelebt haben. Denn Sklaverei und Leibeigenschaft wurden erst seit den Anfängen des Kapitalismus bekämpft. Und natürlich ist es wichtig, immer wieder die Entwicklungen zu hinterfragen und zu kritisieren.
Grüsse
Mr. Pink
Es wäre schön wenn Sie einen Moment innehalten und sich auf ihre Wurzeln besinnen.
Generationen nach Ihnen werden unter dem Entscheid einer zweiten Gotthardröhre leiden.
Hier haben Sie die Möglichkeit mit einem mutigen und visionären Projekt in die Geschichte einzugehen.
Der Nord-Süd-Schwerverkehr kann nicht der Grund für einen Ausbau sein. Dieser muss in Basel und in Chiasso auf die Schiene verladen werden. Dazu muss der Ausbau für die nötige Kapazität vorangetrieben werden. Sobald der Transit Schwerverkahr von der Autobahn verschwindet ist auch das Problem für den Individualverkehr gelööst.
Am Anfang ürde es einen Aufschrei geben "Geht nicht", "Zu Teuer", etc. wie immer wenn etwas wirklich neues in Kraft tritt.
Nach 15 Jahren wird die ganze Welt neidisch auf die Schweiz blicken.
Stellen Sie sich vor was das für das ganze Land bedeuten würde in Sachen CO2, Verschleiss der Fahrbahnen, Emissionen für die Anwohner einer Autobahnnahen Zone, etc.
Eine zweite Gotthardröhre für Hors Sol Gemüse und EU Schiebereien ist das gänzlich falsche Signal und ist nicht wieder gut zu machen.
Mit freundlichen Grüssen
Peter Rettenmund
Die Strompreise werden verdoppelt weil der Staat ineffizient ist und die Beamten so faul und dumm. Darum muss jetzt wo der Strommarkt, entgegen dem Volkswillen, liberalisiert ist der Strompreise kräftig erhöht werden. So ist es doch, ihr hochintetlligenten Neoliberalisierer
als Neoliberaler solltest Du wissen, dass die Stromkonzerne Aktiengesellschaften und keine öffentlichen Institutionen sind. Die Stromkonzerne verdoppeln die Strompreise um neue teure, ausländische Grosskraftwerke finanzieren zu können. Da sie praktisch über ein Monopol verfügen und unabhängige, dezentrale Stromerzeugung in der Schweiz weiterhin verhindert wird, kann sich auch Niemand den höheren Stromkosten entziehen - ausser natürlich er oder sie nutzt den Strom effizienter.
Mein Beitrag ist von A-Z ironisch. Aktiengesellschaften haben nur ein Ziel: Maximalen Profit für die Eigentümer und deren Gehilfen (Manager).Ausländische Grosskraftwerke sind einfach viel billiger. Das ein Monopol in privaten Händen gnadenlos ausgenutzt wird weiss jeder. Darum wollte das Volk keine privatisierung.
http://www.thestar.com/business/article
stimmt, Grosskraftwerke sind allerdings nur dann verhältnismässig billig solange es sich um Kohle- und/oder Gaskraftwerke handelt. Bei neuen ausländischen AKW sind bis anhin sämtliche Kostenrekorde gebrochen worden. So hat ein Kostenvoranschlag für ein neues AKW in Ontario bereits Kapitalkosten von $10'800 pro kW erreicht (siehe obiger Link). Als Vergleich die Schweizer Firma Oerlikon strebt Photovoltaikmodul-Herstellkosten von weniger als $1'000 pro kW an. Angesichts der Tatsache, dass die Stromkonzerne ganze 3 neue, ausländische Atomkathedralen finanzieren möchten, ist die Verdoppelung der Strompreise durchaus verständlich, mal abgesehen davon, dass die einfaltslosen Eminenzen an den Stromhebeln natürlich auch ihre Monopolstellung fürstlich belohnt haben möchten.
Ich lese mit Interesse die Ausführungen des UVEK zur zukünftigen Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur. Meiner Ansicht nach liegt das benötigte Geld teilweise buchstäblich auf der Strasse. Es ist stossend und schlicht nicht nachvollziehbar, warum die Autobahnvignette seit Ewigkeiten gleich viel bzw. gleich wenig kostet: 1 Jahr Autobahnfahren in der Schweiz kostet mich so viel wie in Frankreich eine Fahrt von weniger als vier Stunden bzw. etwa 400 Kilometern von der Grenze in Genf bis circa nach Nîmes.
Das darf doch nicht wahr sein. Ich bin kein grüner Fundi, ich fahre gerne Auto (ebenso gerne und situativ auch Velo, Zug und Tram), circa 15 000 Kilometer im Jahr. Und ich würde sofort statt der läppischen 40 CHF etwa 150 bis 200 CHF bezahlen. So von wegen Verursacherprinzip.
Ich kann es mir nur mit politischer Hasenfüssigkeit erklären, dass die Vignette nicht längst schon einen fairen Preis hat. Diese Hasenfüssigkeit ist aber ein armseliger und nicht akzeptabler Grund, meinen Sie nicht auch?
Mit freundlichen Grüssen
Ueli Merz, Meilen
http://aeroskies.wordpress.com/
Jedermann weiss, dass Sie in sachen Verkehr und Mobilitt Ihre Ansichten verteidigen, welche nicht unbedingt denjenigen anderer entsprechen.
Trotzdem gehört zu einer inegralen Verkehrspolitik nicht nur die Bahn sondern auch die Luftfahrt.
Hoffen wir, dass Sie Ihren ermutigenden Worten zur neuesten Entwicklung in Sachen Nordanflug wirklich Taten folgen lassen.
Wir zählen auf Sie.
Beste Grüsse
Daniel Stanislaus Martel
Ihre Aktivitäten und Ideen zur Verkehrspolitik und für eine sauberere Umwelt sind beindruckend. Hoffentlich können Sie noch viel davon realisieren!
Haben Sie auch schon über Elektro- oder Hybrid- Autos mit eingebauten Solarzellen auf dem Autodach nachgedacht? so könnte die meiste Energie direkt am Ort des Verbrauchs gewonnen werden und die Autos hätten eine grössere Reichweite, würden also eher von der Bevölkerung akzeptiert.
Die Autos sollten zudem wieder steilere Frontscheiben haben, damit würde zwar der Grundverbrauch dieser Fahrzeuge leicht zunehmen, der Verbrauch von Energie für Klimaanlagen aber deutlich ab, die Gesamtbilanz wäre besser (weniger direkte Sonneneinstrahlung=weniger Kühlung=bessere Gesamt-Werte) einfache, leichte, kleine Modelle ohne Schnickschnack, wie ein 2CV, wären zudem vom Bund steuerlich deutlich zu bevorzugen.
Freundliche Grüsse - Irena Marti
Was uns Herr Verkehrsminister HEUTE schon wieder erzählt (Ausbau der Zürcher Nordtangente), passt genau in die ewigkranke, ewigdauernde Verkehrs-Wachstums- und Stauverschiebungsstrategie.
Nichtsnutzig, sinnlos, hirnlos.
Jeder behobene Stau tauchte bisher woanders wieder auf. In der Vergangenheit nichts als Lügen, Lügen, Lügen, das können auch alle Dörfer erzählen, die vor 20 Jahren "Umfahrungsstrassen" erhalten haben.
Das Wachstum hat alle "Fortschritte" längst zunichte gemacht. Der Rebound-Effekt ist sogar höher las 100%.
Fertig lustig.
Die Lösung liegt meiner Meinung nach aber nicht in mehr Infrastruktur, sondern in weniger Verkehr, weniger Mobilität. Unsere Mobilität beruht auf billiger Energie - und das zu viel an billiger Energie führt zur Klimaproblematik. Weshalb das Übel nicht an der Wurzel packen: Feingliedrige Strukturen bewahren, die Spitäler auf dem Land, Fachhochschulen mit verschiedenen Standorten zum Beispiel. So müssen weniger Menschen pendeln, das Verkehrsaufkommen ist geringer, die Menschen haben mehr Zeit für Begegnungen und das Engagement in Familie und Gemeinde. Nicht zuletzt sind Pendler weniger zufrieden mit ihren Lebensumständen.
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/
- für (Tranist-)Güter die beste Lösung
- gratis für alle, insbesondere für die Arbeiter und günstiger als das Auto
- rund um die Uhr in Betrieb, auch nach Partyschluss
- das sicherste und bestgewartetste Transportmittel
- die schnellste Möglichkeit um von Stadt A nach Stadt B zu kommen
- das pünktlichste und zuverlässigste Verkehsrmittel
- das bequemste Transportmittel mit Zeit und Platz zum Relaxen
- ideal um zum 9to5-Job zu gelangen
Nun, die Realität wird immer schlimmer:
- trotz mehr Leuten gibts nicht mal genügend Rendite für die Wartung
- Easy-Jet ist billiger als die Bahn
- Verspätungen und Stehplätze sind die Norm
- alles wird teurer (Bahnzuschlag, teure Stosszeitreisen, Arbeitsplatz nicht mehr am Wohnort, Krankenkasse, Gebühren, Teuerung) nur der Lohn bleibt gleich
- Verbindungen werden gestrichen und Bahnhöfe geschlossen
- Güter werden wieder mit LKW transportiert
- die Kosten fürs Auto sind besser kalkulierbar und günstiger
Irgendwie riecht das nach Gesundschrumpfung für den Börsengang und Privatisierung - deren Manager dann den Profit kassieren und alles in den Ruin treiben (Beispiele vorghanden)!
Sollen doch auch die Politiker 2. Klasse fahren und dafür selber bezahlen - dann könnten sie die Prioritäten besser setzen!
Ich bin schon länger der Auffassung, dass der Begriff der Kollegialität bezogen auf den Bundesrat und / oder die Regierungen der Kantone überholt ist. Warum:
1) Die sieben Mitglieder unserer Landesregierung sind keine Kollegen denn jeder hütet seinen eigenen Garten und dessen Interessen.
2) Ich denke, dass jedes Mitglied dieser Regierung dazu stehen soll was er in seinem Departement angerichtet oder auch nicht angerichtet hat. Der Begriff DER BUNDESRAT hat .... dies oder jenes ist ein Abschleichen aus der Verantwortung von der immer dann geredet wird wenn es um die Entschädigungen geht.
Also; persönliche Verantwortung ist gefragt.
http://wachstumsruecknahme.qsdf.org/
NEAT und Bahn 2000 sind noch nicht fertig, allein der Unterhalt der BESTEHENDEN Anlagen soll fast 1000'000'000 mehr kosten als bisher gedacht, und schon fabulieren Aemter und Politiker von "Bahn 2030".
Immer, wenn endlich eine Selbstregulierung einsetzen würde, werden die Kapazitäten erweitert. Auf Vorrat und im Wissen, dass die nächste Kapazitätsgrenze schon wartet.
Wann solls denn aufhören?
Wenn wir eine 18-spurige, 2-stöckige Autobahn, 10 parallele Bahntunnel quer durch die Schweiz und 7 zusätzliche Grossflughäfen haben?
Dieses Wachstumsdenken ist total krank, falsch und zerstörerisch!
Deshalb finde ich auch Herrn Leuenbergers Denkansatz falsch, unsere Nachkommen "an unseren heutigen Investitionen teilhaben zu lassen," (ihnen also Schulden zu hinterlassen), weil sie "ja auch davon profitieren" würden.
Wenn das richtig wäre, müssten sich ja unsere Nachkommen nebst der Last unserer Schulden ebenfalls noch eine zukünftige Last "zugunsten" ihrer Nachkommen aufbürden.
Die Lasten und deren Probleme werden also - wie ich das schon xmal dargelegt habe - einfach in die Zukunft verschoben und vor allem: werden ständigu und ewig grösser! Nie wird sich eine Generation zurücklehnen dürfen, "profitieren" können und Schulden abtragen! Nie!
Deshalb muss man es nun einfach mal bewenden lassen, die heutige Infrastruktur meinetwegen erhalten, aber ans Limit laufen lassen. Nur so gibt es jemals stabile Zustände.
Denk-mal
waXdumm ät gmx.net
Das Produkt der Firma Terra System GmbH aus Deutschland hat zum Beispiel die Eigenschaften, dass es Temperatur beständig ist zwischen -50 °C und +100 °C, wasserdruchlässig und in Grenzen auch elastisch. So ein Baustoff erschlägt sehr viele Probleme auf einmal. Es wird keine Schlaglöcher mehr geben, weniger Aquaplaning, keine Fahrspurrinnen und deren Folgekosten durch Staus und Baustellen für die Kantone.
Ich kann mir halt nicht so richtig vorstellen, dass man auf Dauer sich immer nur das billigste leistet, obwohl man weiß, dass es in der Zukunft viel teurer wird. Der genannte Anbieter geht von zirka 50% einmaligen Mehrkosten aus.
Mir persönlich wären solche Einmalkosten, lieber als jedes Jahr irgendwo Stau zu haben, weil mal wieder eine Baustelle die Fahrspur zum Löcherflicken belegt.
Gruß Michael
http://www.kreativeIdeen.blog.de
ich habe eine idee an Ihren sachbearbeiter, peter gisler gesandt, die ihn aber nicht interessiert:
a wohnt in zürich und jobt in bern, b umgekehrt. man könnte eine homepage bauen, wo leute mit entgegengesetzt-ähnlichen arbeitswegen ihre wohnungen tauschen könnten, jede(r) trägt seine pendelroute und seine wohnwünsche (grösse, preis etc.) ein.
ich denke, dass es sehr viele lösungen gibt, die gar nicht neue technik brauchen, sondern über logistische lösungen spareffekte erbringen.
gibt es in der schweiz firmen oder arbeitsgruppen, die solche lösungen suchen? freundlicher gruss w. nussbaum, dipl. ing. eth
Vielleicht sollten sie diese Lösung besser an das Edi schicken, oder selbst versuchen zu erstellen, im Uvek wäre villeichst höchstens noch die Raumplanung dafür zuständig.
Oder versuchen sie es doch einmal selbst mit Joomla.