Ein Hybridauto testen?
[Version française Essayer une voiture hybride?]
Bitte um Beratung
Gegenwärtig werde ich überhäuft mit Anfragen von Automobilfirmen, die mich bitten, ihre Hybrid-, bezw. Bioethonal-, bzw. Wasserstofffahrzeuge zu testen und darüber öffentlich Bericht zu erstatten. Die Bitte geht an alle Mitglieder des Bundesrates und einer oder eine wird wohl dann als erste oder erster in die Annalen umweltfreundlicher Automobilmagistraten eingehen. Abgesehen davon, dass ich schon oft Hybridfahrzeuge gefahren bin, wenn ich ein Auto mietete, zum Beispiel, und durchaus bestätigen kann, dass sie in Sachen Komfort, Geschwindigkeit, Anzug etc. einem Benzin- oder Dieselauto in nichts nachstehen, zweifle ich, ob ich bei einer solchen Aktion, die ja nicht nur für umweltfreundliches Fahren, sondern auch für eine bestimmte Marke, wirbt, mitmachen soll.
Ich habe mein Automobil erworben, als die Diskussion um umweltfreundliche Fahrzeuge und deren Technologie noch nicht so aktuell war, wie jetzt. Es steht aber hauptsächlich in der Garage und ich benutze den Zug. Das ist keine Heldentat, denn ich wohne in Zürich und arbeite in Bern. Bessere Zugsverbindungen gibt es wohl kaum. Mit einem öffentlichen Test, so finde ich, erliege ich auch etwas einem Modetrend, einem sinnvollen zwar, aber ich mache mich eben doch zum willigen Werbevehikel für eine oder mehrere Firmen, die ihre Produkte so besser verkaufen wollen.
Die eigentlich wichtige Aufgabe eines Bundesrates, so scheint mir, ist doch, die allgemeinen Voraussetzungen zu schaffen, damit weniger CO2 ausgestossen wird. Daher haben wir ja den Klimarappen und die CO2 Abgabe erarbeitet. Wie mühsam und langwierig das war, habe ich geschildert (vgl. meinen Beitrag: „Ein Ziel zu nennen ist nicht schwer, es umzusetzen jedoch sehr“). Mit einer solchen öffentlichen Testfahrt wird ein politisches Problem auch personalisiert und damit wird von der wirklichen Aufgabe abgelenkt.
Deswegen möchte ich lieber von solchen öffentlichen Tests absehen. Auf der anderen Seite verdienen die Verbesserungsbemühungen der Industrie um umweltfreundlichere Individualmobilität durchaus Unterstützung.
Was tun?
Fragt
Moritz Leuenberger
Bitte um Beratung
Gegenwärtig werde ich überhäuft mit Anfragen von Automobilfirmen, die mich bitten, ihre Hybrid-, bezw. Bioethonal-, bzw. Wasserstofffahrzeuge zu testen und darüber öffentlich Bericht zu erstatten. Die Bitte geht an alle Mitglieder des Bundesrates und einer oder eine wird wohl dann als erste oder erster in die Annalen umweltfreundlicher Automobilmagistraten eingehen. Abgesehen davon, dass ich schon oft Hybridfahrzeuge gefahren bin, wenn ich ein Auto mietete, zum Beispiel, und durchaus bestätigen kann, dass sie in Sachen Komfort, Geschwindigkeit, Anzug etc. einem Benzin- oder Dieselauto in nichts nachstehen, zweifle ich, ob ich bei einer solchen Aktion, die ja nicht nur für umweltfreundliches Fahren, sondern auch für eine bestimmte Marke, wirbt, mitmachen soll.
Ich habe mein Automobil erworben, als die Diskussion um umweltfreundliche Fahrzeuge und deren Technologie noch nicht so aktuell war, wie jetzt. Es steht aber hauptsächlich in der Garage und ich benutze den Zug. Das ist keine Heldentat, denn ich wohne in Zürich und arbeite in Bern. Bessere Zugsverbindungen gibt es wohl kaum. Mit einem öffentlichen Test, so finde ich, erliege ich auch etwas einem Modetrend, einem sinnvollen zwar, aber ich mache mich eben doch zum willigen Werbevehikel für eine oder mehrere Firmen, die ihre Produkte so besser verkaufen wollen.
Die eigentlich wichtige Aufgabe eines Bundesrates, so scheint mir, ist doch, die allgemeinen Voraussetzungen zu schaffen, damit weniger CO2 ausgestossen wird. Daher haben wir ja den Klimarappen und die CO2 Abgabe erarbeitet. Wie mühsam und langwierig das war, habe ich geschildert (vgl. meinen Beitrag: „Ein Ziel zu nennen ist nicht schwer, es umzusetzen jedoch sehr“). Mit einer solchen öffentlichen Testfahrt wird ein politisches Problem auch personalisiert und damit wird von der wirklichen Aufgabe abgelenkt.
Deswegen möchte ich lieber von solchen öffentlichen Tests absehen. Auf der anderen Seite verdienen die Verbesserungsbemühungen der Industrie um umweltfreundlichere Individualmobilität durchaus Unterstützung.
Was tun?
Fragt
Moritz Leuenberger



103 Kommentare
http://problemlos.ch/
Falls es sich aber um eine längere Periode handeln sollte, würde ich ablehnen. Sie sagen ja selber, dass Sie den Arbeitsweg hauptsächlich im Zug zurücklegen - da ist doch jeder km im Auto (egal ob hybrid oder nicht) zu viel, wenn's mit dem öffentlichen Verkehr zufriedenstellend funktioniert. Als André würde ich annehmen, als Moritz ablehnen :-)
Fragt sich nur, was man denn da konkret machen könnte - vielleicht sollten Sie ja hier mal eine Ideensuche ausschreiben!
Übrigens finde ich es sehr positiv, dass auch ein Bundesrat einen Blog führt. Das macht für mich als Jugendlichen den Zugang zur Politik gleich ein Stück interessanter - und ich nehme an, dass ich da nicht der Einzige bin.
Nebenbei: ein Besucherzähler auf der Seite wäre noch interessant.
Und PS: Ich glaube, Jahrbücher nennt man ein klein wenig anders..
Die SP sollte in Umweltfragen nicht noch mehr Terrain an die Grünen und Grünliberalen verlieren (s. Kantonsratswahlen in Zürich). Sodann erscheint Ihr Agieren in der Politik manchmal etwas zögerlich und mutlos. Wer immer alles peinlichst auf allfällige mögliche negative Folgen hinterfragt und nach allen Gesichtspunkten abwägt kommt nie zu einem Entscheid.
Deshalb meine Empfehlung: riskieren Sie etwas! Bewegen Sie etwas! Testen Sie was das Zeug hält, es kann nur schief gehen!
http://problemlos.ch/
*hihi* schön umschrieben. Ich habs nicht übers Herz gebracht, und ich hätts nie so schön formulieren können :-)
Das zeigt auch: er liest mit! Sehr fix geändert worden.
http://fly.twoday.net
Es liegt mir fern, Ihnen Tipps zu geben, wie Sie handeln sollten. Zu klein ist meine eigene Erfahrung mit der Oeffentlichkeit. Ich für mich würde darauf verzichten und es anderen überlassen. Wenn ein Unternehmen ein solches Angebot offeriert, ist das Ziel immer Werbung (verständlicherweise). Dadurch, so glaube ich, würde mir ein Stück Integrität und Objektivität abhanden kommen. Wenn ich deshalb ein solches Gefährt fahren möchte, so zahl ich lieber dafür und behalte meine Unabhängigkeit. (Auch glaube ich das leise Aktionen langfristig mehr Erfolg haben, als die lauten.)
Doch ich finde als Bundesrat sollte man nicht für eine bestimmte Marke werben. Es wirkt einfach sehr unschön und erweckt sicher viel Misstrauen.
Wie wäre es aber wenn z.B. der ganze Bundesrat mitmachen würde? Wenn jeder und jede ein anderes Model fährt - man könnte das noch gut mit einer Promotion-Tour für dem Umweltschutz oder sonstwas verbinden - sodass der Bundesrat zwar Werbung macht, jedoch nicht für eine spezielle Marke sondern für Hybridautos verschiedener Marken, so viel mehr als 7 werden es wohl nicht sein.
Ob sie alle ihre Kollegen dazu überreden können mitzumachen weiss ich nicht - ich wünsche viel Glück und Kollegialität
Marcel Luther
tun Sie's nicht. Der Bundesrat ist nicht dazu da, Werbekampagnen zu unterstützen. Weder von einzelnen, noch von vielen Herstellern. Wenn Sie dem Ökotrend, der nun endlich ins rollen gekommen ist, helfen wollen, dann verabschieden Sie neue Gesetze, die diese Fahrzeuge begünstigen. Im Rampenlicht steht der Bundesrat eh schon berufsmässig. Da brauchts keine Autowerbung. Abgesehen davon, brauchen wir nicht mehr Autos, sondern Konzepte, die uns erlauben, mit weniger Autos auszukommen.
Noch ein Wort zu Wasserstoff: H2 hat KEINE Zukunft. Wieso? Ganz einfach: es ist keine Energiequelle, sondern nur ein Energieträger. Und dazu noch einer der SCHLECHTESTEN, den es gibt. BMW löst das Problem, indem sie flüssigen, gekühlten Wasserstoff in einen isolierten Tank füllen. Dieser erwärmt sich natürlich langsam. Und so kommt es, dass der Wasserstoff nach ca 10 Tagen komplett über ein Überdruckventil entwichen ist. Also: Tanken und gleich verfahren heisst das Motto! Das ist doch Quatsch. Der beste Energieträger diesbezüglich ist Diesel. Nun muss geschauht werden, dass er CO2 neutral hergestellt wird (Bio-Kraftstoffe 2. Generation aus Biomasse) und dass er modern verbrannt wird mit Brennstoffzellen. Dann brauchen Sie keinen voluminösen Gastank, sind CO2 neutral und dank der Brennstoffzelle NOX-, CO- ,HC- und Russfrei.
Bioethanol ist nur eine Zwischenlösung (Biokraftstoff 1. Generation). In Kürze werden wir Benzin und Diesel aus Biomasse herstellen können (nicht aus Maiskörnern). Die Technologie dazu stammt aus dem 2. Weltkrief, als Deutschland von Erdölimporten abgeschnitten wurde, aber sehr wohl Treibstoffe für seine Armee brauchte. Alt und bewährt - morgen einsetzbar.
und noch was zu diesen sogenannten "Studien". In der Wissenschaft herrscht glücklicherweise KEINE Demokratie. Es gilt nicht, dass wer die meisten "Studien" aus dem Ärmel zaubert, Recht hat. Das würde man Politik nennen. In der Wissenschaft geht es um logisch nachvollziebare und replikationsfähige Experimente, Resultate und Argumente.
Und so kommt es leider vor, dass sogenannte "Studien" behaupten, dass Solarzellen, viel mehr Energie zu Herstellung brauchen, als sie je produzieren. Dies kommt daher, dass zu dieser Studie, Weltraumsolarzellen aus den 60er Jahren herbeigezogen wurden. Deren Anforderungsprofil liegt gänzlich anders als die Hausdachsolarzellen. Heutige Solarzellen fürs Heim haben ihre graue Energie bereits nach wenigen Tagen Sonnenschein wieder eingespielt.
Und so ist es auch mit der Auto-"Studie". Mit den herkömmlichen Autos haben wir eine Erfahrungsindustrie von 100 Jahren und auch ein entsprechendes Recyclingsystem. Bei den Hybriden noch nicht. NOCHT nicht. Wir vergleichen also einmal mehr Äpfel mit Birnen sofern es der entsprechenden Lobby dient. Ich sage: macht die Augen auf, hinterfragt Studien, lest sie selber.
Eine berechtigte Frage. Wie wärs wenn nicht der Bundesrat testet, sondern seine Angestellten? Dann wäre eben nicht ein Bundesrat als Werbeträger vorhanden, und doch kann die Autoindustrie schreiben, dass das Departement xy ihrem Hybri-Bio-Wasserstoff-Auto getestet hat.
http://www.filomenal.ch
http://www.youtube.com/watch?v=WaWoo82z
Ich denke die Zukunft gehört vorerst dem leichten Auto. (Je weniger Masse ein Auto rumschleppen muss, desto kleiner sein Verbrauch und desto höher sein Fahrspass (auf abgesperrter Strecke - Link).
Abgesehen davon gehe ich davon aus dass sogenannte Plug-in Hybrid am meisten Potential hat: http://de.wikipedia.org/wiki/Plug-in-Hybrid:
Da die meisten Leute hauptsächlich Kurzstrecken fahren werden, macht es Sinn, dass für diese Strecken, wo die Energiedichte des 'Treibstoffs' nicht so wichtig ist, lediglich mit Elektroantrieb betrieben werden (so wie der hier: http://www.teslamotors.com/)
Der Elektroantireb mit NiHH- oder Li-Battieren ist effizienter und verglichen mit der Brennstoffzelle bereits Serientauglich.
Der Verbrennungsmotor wird dann nur auf längeren Strecken dazugeschaltet und die Abgasbelastung inbesondere beim Kaltstart kann so wesentlich reduziert werden (es bräuchte dann beispielsweise viermal weniger Kaltstarts pro Fahrzeug).
Ein Plug-In Hybrid wäre also bereits Heute ein 1 Liter Auto und ob dann der Verbrennungsmotor nun mit Biodiesel, Ethanol, Biogas oder selbst Wasserstoff läuft ist dann nur bedingt relevant. (Obwohl es diesbezüglich auch einiges interessantes zu erzählen gäbe.)
Das System Freiwilligkeit, das in den letzten Jahren galt und von gewissen Politikern immer noch angepriesen wird, hat in der Klimapolitik bisher wenig Früchte getragen und ein Bundesrat, der Hybridautos anpreist, wird daran auch nichts ändern.
Wenn ich über die Grenze schaue, sehe ich Länder, die erfolgreich alternative Energiegewinnung subventionieren und solche, die wenig effiziente Haushaltsgeräte schlicht verboten haben. Offenbar ist es nicht ganz unberechtigt, in der Klimapolitik von einem kapitalen Marktversagen zu sprechen und Massnahmen zu treffen, die auf den Geldbeutel zielen. Energie sparen ist zwar bereits ohne Subventionen günstiger, aber die Folgekosten eines ineffizenten Autos oder Haushaltsgeräts werden anscheinand trotz umfassender Aufklärung in den Medien zu wenig berücksichtigt.
lassen Sie sich nicht zum Werbeträger machen! Die Autohändler finden bestimmt genug politisch unabhängige Prominenz füt solch Zwecke. (Sportler Schauspieler ect.)
Gruss
Hanspeter Maurer
http://www.damninteresting.com/?p=656
Immerhin hat das Auto eine Reichweite von 8000 km und das mit einer einzigen Tankfüllung und produziert dabei zudem fast kein CO2.
Was will man mehr?
http://bloxxs.org
tja, da scheinst du das selbe dilemma wie viele andere blogger zu haben: soll man sich (oder seinen namen oder blog) für geld hergeben um als werbeträger zu testen?
diese diskussionen wurden unter bloggern in den letzten wochen teilweise intensiv geführt. eine glaubensfrage...
ich für mich habe mich entschieden, keine (versteckt) bezahlte werbung zu machen. aber das ist als einfacher befindlichkeitsblogger auch einfacher zu entscheiden als in deiner position.
gruess
christian
http://www.fun2life.ch
Die Anfrage Produkte zu testen bekommen viele Blogs. Insbesondere in der IT ist es verbreitet den Autoren gut besuchter Blogs Notebooks zu schenken, damit sie diese testen und ein Feedback dazu schreiben. Primär ist deren Ziel jedoch nicht die Produkteverbesserung, sondern Publicity.
Das Problem kommt auf, sobald ein Produkt getestet werden muss, welches wirklich schlecht und unbrauchbar ist. Schreibt man anschliessend darüber (und obwohl es wirklich stimmt) wird man wegen Rufmord angeprangert.
Testet man ein wirklich ausgesprochen gutes Produkt und schreibt das auch entsprechend so, wird die Frage laut, ob der Hersteller für diesen Testbereicht nicht noch bezahlt hat.
Von da her denke ich, öffentlich präsente Personen sollten es unterlassen Produkte zu testen und dazu ihre Meinung abzugeben.
Im allgemeinen finde ich Hybridautos etwas tolles und fördernswertes. Noch stärker bevorzugen würde ich Wasserstoffautos (bei denen die Gefahren des Wasserstoffaustritts noch auf Null gesenkt werden müssen) und reine Elektrofahrzeuge (bei welchen leistungsfähigere Batterien entwickelt werden müssen) oder Biodiesel. Was ich mich ja auch Frage (vermutlich tue ich das nur, weil ich zuwenig Kenntnis davon habe) ist, warum man keine Dynamos an den Reifen befestigt oder "Windräder" in den Autos montiert. Sobald das Auto eine entsprechende Geschwindigkeit erreicht hat, könnte man diese natürlichen Energiequellen als Energiequelle nutzen, auch wenn die Verlustleistung derer in dieser Anwendung sehr hoch wäre.
Über kurz oder lang werden wir uns sowieso mit der Entwicklung einer völlig neuen Energiequelle beschäftigen müssen.
Andreas M.
http://benkoe.ch
Ich würde mich in Deiner Position nicht für solche Tests benutzen lassen. Natürlich sind Hybrid Fahrzeuge, wenn sie umwelttechnisch gewisse Vorgaben erreichen, eine sehr sinnvolle Alternative zu herkömmlichen PKW’s.
Um bei solchen Tests eine gewisse Neutralität zu erreichen, müsstest Du zur Wahrung der Objektivität mehrer Fahrzeuge testen. Ich bin aber der Meinung, dass sich die Autoindustrie anderer Persönlichkeiten bedienen soll um die Fahrzeuge zu testen.
Hingegen wäre sicher ins Auge zu fassen, solche Fahrzeuge in einem grösseren Rahmen in die Flotten des Bundes und evt. bundesnaher Betriebe aufzunehmen - zumindest testweise. Und im Idealfall könnte das Ganze im Rahmen einer Studie veranlasst und ausgewertet werden. Eine solche lässt sich mit Sicherheit in den verschiedensten Bereichen des UVEK thematisch eingliedern (BFE, BAFU, ASTRA etc.).
Gruss
Disney
P.S. Soweit ich weiss gibts im VZ UVEK bereits mind. ein Gasfahrzeug und der ASTRA-Direktor hat auch schon ein Biogas-Fzg kurzzeitig getestet.
obwohl ich immer dafür bin gute Sachen zu unterstützen, sehe ich da in Ihrem Fall Probleme. Sie sind in erster Linie Bundesrat (beruflich jedenfalls) und sollten schon aus Respektsgründen nicht für Werbezwecke benutzt werden.
Als Marketingfrau schlage ich folgendes vor: Organisieren Sie einen Testday mit allen Marken und lassen 30 Parlamentarier aus allen Parteien die Autos testen. Unterstützen Sie die Sache, indem Sie zb. den Bundesplatz vor dem Bundeshaus dafür freigeben, die Medien werden dann schon das ihre dazutun. Man könnte zB. auch Schülern die Möglichkeit geben mit "Ihrem" Politiker eine Runde um den Block zu fahren.
Nette Grüsse
Fabienne Steiner
PS: Ich war jetzt nie der grösste Fan von Ihnen, aber was Sie da mit Ihrem Blogg machen ist einfach toll! Hut ab!
Mein Vorschlag:
Der Bundesrat soll ein Konzept vorlegen, wie er in Etappen die Schweiz bis 2035 frei bekommt von Fossilöl und Uranimporten. Schrittweise wird so der Strom und das Benzin teurer, weil weniger vorhanden ist - der Markt spielt. Der Preis steigt an, bis es rentabel wird, alternative Treibstoffe und Energiequellen zu erschliessen. Beispiel:
1. Schritt: Fossile Treibstoffimporte kontingentieren
2. Schritt: jedes Jahr das Kontingent um 5% kürzen. Bis 2027 wäre die Schweiz Ölfrei (das Kontingent müsste auch auf Erdgas aus dem Emmital ausgedehnt werden).
Auf diese Weise würde eine "sanfte" Ölkrise der 70er Jahre herbeigeführt. Und diese hat ja bekanntlich innerhalb eines Jahres zu Autos geführt, die nur noch halb so viel Sprit brauchen.
Zudem könnte ich mir ein Bio-Zertifikat für Energie und Treibstoffe vorstellen. Dies mit dem Ziel, dass bis 2027 nur noch zertifizierte Treibstoffe und Energien importiert werden dürfen. Denken Sie Global Herr Bundesrat. Die Schweiz ist keine Insel.
http://www.thinkabout.ch
Und für mich nicht ganz unerheblich: Je weniger Öl,also Benzin, ich verbrauche, um so weniger brauche ich von dem Gold, für das sich weltweit die meisten Menschen die Köpfe einschlagen.
Dies ist zwar nicht ökologisch, betrifft aber das Klima des Zusammenlebens - und lässt mich auch besser atmen.
http://www.bloggerin.com
Nein, im Ernst: Wie wärs, wenn diese Automobilfirma den ganzen Bundesrat, Ständerat und Nationalrat so wie alle Bundesangestellten mit diesem "noblen" Geschenk versieht, einem Wasserstoffauto!
Das wäre erstens extrem Umweltentlastend, da leider nicht alle so vorbildlich wie du auch mal auf der Treppe der Doppelstöcker sitzen; sondern viel lieber mit dem Auto Benzin verschleudern.
Zudem würde es ein klares Bekenntnis der Schweiz zum Umweltschutz sein, und erst noch eine gutes Vorbild für alle Autofahrer.
Zudem, so ein paar läppische Autos.. sind vllt. so hm.. weiss nicht.. Alle Angestellten im Bundeshaus.. vllt so 500.. wäre doch mal prima Werbung
BITTE MACHEN SIE ETWAS!!! WIR ERSTICKEN AN OZON!!! KEUCHHUSTEN, ASTHMA, NERVENSCHÄDEN SIND NUR DER ANFANG. OZON IST EIN NERVENGIFT, DASS TÖDLICH WIRKT. BITTE, BITTE, BITTE, TUN SIE WAS!!!!
Aber auf die Angebote einzugehen ein Hybridauto zu testen wären genauso falsch.
Die Autos sind prinzipiell sicher fördernswert, aber dazu sollte sich nicht die Automobilindustrie Personen in politischen Ämtern aussuchen.
bin doch ziemlich erstaunt über diese Diskussion.Habe von Leuten gehört, die zahlten für ihr Auto gerade mal den vollen Billetpreis Zürich Bern retour.In den Ihnen angebotenen Luxuskarrossen steckt bekanntlich auch jede Menge graue Energie (hergestellt unter anderem von Sklaven im letzten Urwald Brasiliens). Jedesmal wenn ich hier den oeffentlichen Verkehr benütze, kostet der Zuschlag für die notwendigen Einzelbillets, mehr als das Benzin für einen normalen Kleinwagen. Durchgehende Billets wie Cama -Rivera sind vielfach nicht erhältlich.
Herrscht dann noch Karneval und der Postautofahrer von Mesocco beschliesst jeden Kollegen bei seiner Beiz abzuliefern ist man auch geliefert. Sitzt dann wegen verpassten Anschluss 2 Stunden im Bahnhof Bellinzona.Worauf Betroffene natürlich an eine Schwarte des Preises der Fahrt Zürich - Bern denken.
Ja und nach wie vor wüsste ich gern wieviel Energie, der Transport einer Tonne Güter durch den Lötschbergbasistunnel spart.Vorallem im Hinblich auf die Forderung, es müssen noch 500 Mio für eine Gotthardstromversorgung her.
In Erwartung einer Antwort (oder der Zensur)
http://www.vinanti.ch
Was im Moment im Finanzbereich bezüglich klimabezogenen Investitionsmöglichkeiten abgeht sollte doch misstrauisch machen.
Sind die Meldungen (inkl. IPCC 2007 Klima-Bericht) über die Klimaveränderung nicht einfach ein gut inszenierter Hype, welcher für etliche Interessensgruppen zu einem guten Geschäft wird?
Statt alles zu glauben, was einem tagtäglich über die Medien eingetrichtert wird, sollten wir etwas kritischer sein. Der Wald sollte in den 80ern auch sterben und glaube nur Statistiken, die du selber gefälscht hast!
Eine sehr empfehlenswerte Sammlung von wissenschaftlichen Ergebnissen zum Thema Klima sind unter http://www.wasserplanet.biokurs.de/ zu finden. Dort gibt es Antworten zu Fragen wie:
1. Wer steuert das Klima?
2. Gibt es globale Erwärmung?
3. Sind Spurengase Klimakiller?
4. Beeinflusst der Mensch durch Verbrennung von Kohlenstoffverbindungen das Klima?
5. Steigen die Meeresspiegel?
Hybridautos sind trotzdem eine gute Sache, weil Sie exzellente Leistung bei einem ökonomischen Verbrauch bieten. Leider sind sie z.Z. noch etwas teuer.
Lieber Herr Leuenberger, lassen Sie sich also nicht im Namen des Umweltschutzes für werberische Zwecke missbrauchen.
Freundliche Grüsse
Marco
http://www.oelapaloema.ch
Eigentlich bin ich der Meinung, dass der Bundesrat gegenüber der Industrie neutral eingestellt sein muss und solche Geschenke nicht annehmen sollte. Denn sobald er von Unternehmen "gesponsert" wird, beginnt er quasi auch ihre Interessen zu vertreten.
Generell würde ich Ihnen also ein "Nein" empfehlen.
Bei diesem konkreten Thema sieht das Ganze aber ein wenig anders aus. Hier muss berücksichtigt werden, dass die globale Erwärmung eines der grössten Probleme der Menschheit ist. Und obwohl neue Technologien oder Ideen bereits lange bestehen, wurden sie von der Automobilindustrie entweder nicht eingesetzt oder nicht gefördert. Die Industrie denkt leider meistens nur an Profit.
Doch einige Autohersteller haben den Schritt gewagt und die Forschungen in innovative Techniken vertieft. Dafür sollte man sie belohnen. Wenn sie nämlich Erfolg damit haben werden, was ich hoffe, dann werden sie ihre Forschungen noch fortsetzen und gleichzeitig wird die Konkurrenz gezwungen sein, nachzuziehen.
Aus diesen Gründen würde ich Ihre Testfahrt in diesem Fall ausnahmsweise "gutheissen" oder sogar wünschen. Es stellt sich aber noch die Frage, ob es sich um ein Auto in der oberen Preisklasse handelt oder nicht? Denn, wenn Sie für teuere Wagen, sprich Lexus, Werbung machen, erreicht Ihre mögliche Botschaft nur sehr wenige Leute und dann bin ich dagegen.
Wie auch immer, sollten Sie bei einer potentiellen Testfahrt unbedingt die Technik in der Vordergrund stellen. Vielleicht mit einem grossen Schriftzug auf dem Auto: "Bundesrat fährt Hybrid! Und Sie?"
Es wäre schön, wenn wir in einigen Jahren zwischen den Autoherstellern einen Wettlauf um das umweltfreundlichste Auto erleben dürften!
Freundliche Grüsse
Andi Zeman
http://video.google.com/videoplay?docid
wir hoffen doch schwer, dass wir zukünftig sämtliche Energie aus der Steckdose auch aus erneuenbaren Energien beziehen und dann ist das einsteckbare Hybrid-Auto tatsächlich kein Grund zur Sorge mehr.
Die erneuerbare Energie ist in Hülle und Fülle vorhanden. Wir müssen sie nur abschöpfen und wir können uns die dazu notwendigen Kesseli auch problemlos leisten.
Ein Quadratmeter Fotovoltaik pro Person und Jahr ist doch nicht zuviel verlangt.
Wir können uns die Energie aber auch in der Wüste generieren lassen (wenn wir unsere Lagerhausdächer, Industriedächer, Bürohäuser, Autobahnnen etc. nicht mit schwarzen Glasscheiben 'verschandeln' möchten).
http://www.trecers.net/de/concept.html
Weshalb sollten unsere Bundesräte ein schlechtes Gewissen haben, wenn es darum geht dem Volk als gutes Beispiel voranzugehen.Ist das wieder einmal eine spezifisch zwinglianische Argumentation?
Wir haben sieben Bundesräte und wenn jedem ein "umweltbewusster" Fahruntersatz geschenkt wird wieso nicht annehmen? Muss ja nicht jeder die gleiche Marke fahren.Wieviele Kompagnien gibt es heute noch? Vielleicht sechs oder sieben und eine unbekannte Zahl von unabhängigen Neubetrieben/Neuentwicklungen.
Die Kader in praktisch jedem Betrieb erhalten doch auch ein Auto, das jedoch der Firma gehört.Aber in Ihrem Fall erhält durch Sie das Schweizervolk mehrere Vorzeigemodelle von verschiedenen Kompagnien und die Bundesräte könnten sie jede Woche untereinander austauschen. Da es Staatseigentum (Betriebswagen!) wäre würde es Ihnen ganz sicher niemand ankreiden.Niemand muss einen Testkommentar abgeben über das gefahrene Modell, weil die vorgegange Selektion schon als Test gilt!
Hier wo ich wohne, fährt die Polizei in der Stadt seit einiger Zeit ein japanisches Hybridmodell. Kein europäisches als Novum! Bis jetzt hat sich hier noch niemand über dies Verhalten gestört.
Herr Bundesrat, zeigen Sie Courage! Der Markt ist sich Konkurenz gewohnt und die dadurch entstehende Eifersucht hat schon immer das menschliche Genie gefordert....zum Fortschritt !!!
Herr Leuenberger ich wünsche Ihnen einen schönen Tag ich lese sie weiter :-)
Die Antwort auf Ihre Frage „Was tun?“ haben Sie sich ja bereits selber gegeben mit den Worten:“ Die eigentlich wichtige Aufgabe eines Bundesrates …“.
Ich habe keine Ahnung von Hybridfahrzeugen, Wasserstoff- oder Bioethanonl betriebenen Autos. Ich kann nicht mit Fakten und Zahlen in diesem Bereich auftrumpfen – aber ich kann meinen „gesunden Menschenverstand“ gebrauchen der mir sagt: jedes Auto braucht Energie. Diese Energie liegt nicht auf der Strasse zum Einsammeln bereit, sie muss irgendwie hergestellt werden. Hier scheint es verschiedene Möglichkeiten zu geben. Die Herstellung von Wasserstoff benötigt offenbar selbst viel elektrische Energie …. das wollten wir doch vermeiden?! Bioethanol wird zum Beispiel zu grossen Teilen aus Nahrungsmitteln (Zuckerrohr, Kartoffeln, Mais, Früchten, Getreide, Sonnenblumen etc.) hergestellt. Gleichzeitig hungern und verhungern Menschen … Nicht auszudenken, wenn noch mehr Land für die Produktion von Gütern (Fleisch, Palmoel, Bioethanol etc. etc.) für die reichen Länder beansprucht wird, anstatt für die Ernährung der Bevölkerung dieser Länder (wie das bereits der Fall ist). Nein, so kann doch nie und nimmer eine Lösung für „umweltfreundliche Fahrzeuge“ aussehen!
Mit besorgten Grüssen
Liza
schöne Bilder, die Sie da auf Ihrer Homepage haben. Wie würde es Ihnen gefallen, wenn die Malediven, von denen Sie so schöne Bilder gemacht haben, 2 Meter unter Wasser stehen würden?
Den Kopf in den Sand zu stecken und einfach zu hoffen, dass der Klimawandel nur ein Hype ist, hilft Ihnen mit Ihrem Rennkart vielleicht, aber der Menschheit bestimmt nicht. Und auch nicht der Schweiz. 35 Jahre lang haben wir gesagt, dass der Treibhauseffekt nichts als eine Hypothese ist. Jetzt ist er Realität. Kann mir jemand sagen, ob es im April schon geregnet hat? Er ist bald vorüber. Jaja, es gab schon immer extreme Wetterverhältnisse. Aber es kommt auf die Häufung drauf an, nicht auf das Einzelereignis - und die Häufungen sprechen für sich...
Das Waldsterben konnte übrigens erfolgreich gestoppt werden, WEIL eben gerade was getan wurde (Kathalysator, Bleifreibenzin...). Deswegen haben auch heute die Mütter unserer Kinder kein Blei mehr in Ihrer Muttermilch (wie dies in den 70er Jahren der Fall war). Aber vielleicht war das ja auch nur erfunden. Jetzt zu sagen, dass alles nur Lug und Trug war, ist nicht nur hinterhältig uns viess, sondern ganz einfach blöd.
Wenn jemand den IPCC-Bericht anzweifelt - nur zu. Aber bitte mit handfesten, wissenschaftlichen Argumenten. Die IPCC-Leute hatten 35 Jahre lang erfolglos versucht, sich Gehör zu verschaffen. Heute hört man auf sie - wenns im April 27 Gard sind.
Sehr geehrter Bundersrat Leuenberger
Sie haben richtig erkannt, dass sich als Tester von Hybridfahrzeugen, unweigerlich vor den Karren der Autoindustrie spannen lassen würden. Sich als Werbefigur zur Verfügung zu stellen, steht Ihnen in Ihrer Rolle als Bundesrat nicht gut zu Gesicht.
Ich glaube aber Grundsätzkich ist es mit einem Umstieg auf Hybridfahrzeuege nicht getan. Die Farge ist ganzheitlich zu betrachten, sprich die Umweltbilanz nur anhand des offensichtlichen CO2 Ausstosses zu beurteilen, ist nicht Zielführend.
Genau so verhält es sich mit anderen alternativen Antriebskonzepten.
Meine Empfehlung, nehmen Sie weiterhin den Zug, tauschen Sie nach eineghender Analyse bzgl. Umweltverträglichkeit, falls sinnvoll, Ihr Auto gegen ein Hybridauto ein. Danach veranlassen Sie eine Umweltstudie mit dem Thema; Wie verlagert sich die Umweltbelastung wenn morgen alle Pendler von der Ostschweiz nach Zürich die ÖV benützen würeden.
Ich freue mich auf Ihre Antwort
Freundliche Grüsse
Roland Messmer
http://www.vinanti.ch
Sie erlauben mir, dass ich Sie auf diesem Weg kontaktiere, da Sie keine e-mail Adresse angegeben haben.
Ihr Statement widerspiegelt genau was im Moment in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit abgeht: Ideologie statt Sachverstand. Ich wette, Sie haben keinen naturwissenschaftlichen Hintergrund! Eigentlich wollte ich Sie ja nicht auf meine Homepage locken, sondern auf eine Sammlung von wissenschaftlichen Fakten hinweisen. Hier finden Sie ja die wissenschaftlichen Argumente: http://www.wasserplanet.biokurs.de/otreibh2.htm
Ich streite ja gar nicht ab, dass es wärmer wird, die Gletscher und die Pole am Abschmelzen sind. Dass wir Menschen jedoch das Klima wesentlich beeinflussen ist vor allem eine politische Aussage (Das IPCC ist von den vereinten Nationen gesponsert und deshalb alles andere als unabhängig).
Ich war auf den Malediven, weil es sie eines Tages nicht mehr geben wird. Das lässt sich weder von mir noch von Ihnen verhindern. Schliesslich war in der Schweiz auch einmal ein Meer. Und, trauern Sie den Fischen und Muscheln nach, welche heute als Versteinerungen im Jura zu finden sind? Glauben Sie wirklich das hätte sich damals - wenn der Mensch schon da gewesen wäre - verhindern lassen?
Wir Menschen nehmen uns viel zu wichtig, was das Klima anbelangt. Die Umweltverschmutzung mit tatsächlichen Giftstoffen (CO2 zähle ich nicht dazu) wiegt da viel schwerer und ist auch unbestritten. Deshalb finde ich auch Hybridautos und andere Anstrengungen zur Effizienzsteigerung sehr wünschenswert.
Freundliche Grüsse
Marco Vinanti
"Ich wette, Sie haben keinen naturwissenschaftlichen Hintergrund!" - Diese Wette verlieren Sie - auch mit Ausrufezeichen.
"Ihr Statement widerspiegelt genau was im Moment in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit abgeht: Ideologie statt Sachverstand." - Der IPCC-Bericht ist SEHR sachlich. Auch mit meinem Physik-Hintergrund habe ich teilweise Mühe, die Fakten zu interpretieren. Dass liegt aber nicht an den Messungen, sondern daran, dass ich kein Meteorologe bin. Trotzdem habe ich mich Jahrelang mit komplexen dynamischen Systemen auseinandergesetzt und weiss die Argumentation des IPCC-Berichtes als sehr korrekt und fundiert zu schätzen. Aber ich bitte Sie, Herr Vivanti, bringen Sie doch Ihre Argumente vor, Ihre Messungen, Ihre Statistischen Analysen. Welche Standarbweichungen oder andere Korrelationen haben Sie erarbeitet? Ich bin sehr gespannt (nicht ironisch gemeint). Gesunde und sachliche Kritik ist für eine Theorie immer notwendig und sehr willkommen da fruchtbar. Meckern nicht.
"Das IPCC ist von den vereinten Nationen gesponsert und deshalb alles andere als unabhängig" - Entschuldigen Sie bitte, aber über diesen Satz musste ich wirklich lachen. Welche Institution ist denn Ihrer Meinung nach unabhängiger als die UN?
Über Experten zu schimpfen ist immer leicht, vor allem dann, wenn diese einem sagen, was man nicht hören will.
Das passt ja wieder mal wie der Deckel auf den Kochtopf:
"Wir Menschen nehmen uns viel zu wichtig, was das Klima anbelangt."
Wir sind so ungeheuerlich bequem, dass wir, wenn es uns gerade passt und dient, so argumentieren, dass wir eh nichts mehr tun können. Zuvor hiess es dann noch: "Wir müssen nichts tun, weils noch nicht so schlimm ist."
Das ärgert mich. Denn diese Leute machen unsere Welt kaputt mit Ihrer Einstellung.
Daselbe Bild bei der Ozonbekämpfung: Die kantonalen Umweltbeamten wollen keine Sofortmassnahmen, sondern langfristige Massnahmen. Das ist so etwas von scheinheilig. Hauptsache, man kann weiter-rasen, weiter-stinken und weiter-ignorieren, wie bis anhin.
IGNORANZ IST UNSER UNTERGANG.
http://en.wikipedia.org/wiki/Eocene
Während der Eozän Epoche vor 56 - 34 Millionen Jahren als sich die Säugetiere verbreitet hatten, ist der CO2 Gehalt auch drastisch angestiegen und war sogar wesentlich höher als Heute. (Bis zu 3000 ppm vergl. mit 380 ppm momentan)
Das hat natürlich damals zu einem Aussterben von Lebewesen geführt, dafür sind wiederum neue entstanden, welche später wiederum ausgestorben sind als sich der Planet wieder abgekühlt hatte.
Was mich dabei erstaunt hat, ist das zwar die Temperaturen an den Polen wesentlich höher waren (bewaldete Pole), die Temperaturdifferenz zum Äquator war dafür wesentlich tiefer, als sie das Heute ist.
Wenn ich mich richtig entsinne war schon die Rede davon, dass das Leben um den Äquator bei den zukünftig hohen Temperaturen verschwinden könnte (weil bei über 50 Grad C mit der Photosynthese fertig ist). Aber das ist ja zumindest in der Vergangenheit eben nicht passiert.
Die globale Temperatur ist damals zwar auch angestiegen, dafür ist die Temperaturdifferenz zwischen den Polen und dem Äquator gesunken.
Bis anhin habe ich jedoch keine Erklärungen darauf gefunden, weshalb damals die Temperaturverteilung wesentlich gleichmässiger war als Heute.
Es wäre interessant, wenn jemand diesbezüglich mehr wüsste.
http://www.vinanti.ch
@ Urs Wenzer
Meine Herren
Wie erklären Sie sich denn die mittelalterliche Warmzeit (ca. 9.-14. Jahrhundert) als die Schweizer Alpen Eisfrei waren? Die Wikinger haben zu dieser Zeit Grönland besiedelt und Ackerbau betrieben. Und was ist mit der kleinen Eiszeit, als im 15. – 19. Jahrhundert als unsere Gletscher wieder in besiedelte Gebiete vorstiessen?
„Die Bodenausgasungen der Lithosphäre (Erdkruste) sowohl geologischen als auch biologischen Ursprungs sind weit größer (97%) als alle menschlichen Emissionen (3%).“ Quelle: http://www.wasserplanet.biokurs.de/otreibh2.htm
In den 60er und 70er Jahren drehte sich der Katastrophentrend in der Wissenschaft um eine globale Abkühlung. „Die Abkühlung hat schon hunderttausende Menschen getötet. Wenn sie weiter voranschreitet und keine Maßnahmen ergriffen werden, wird sie weltweite Hungernöte, weltweites Chaos und Weltkrieg hervorrufen und das kann alles noch vor dem Jahr 2000 eintreffen“, sagte zum Beispiel Lowell Ponte 1976 in „The Cooling“ und Paul R. Ehrlich sechs Jahre früher zum selben Thema: „In zehn Jahren werden alle bedeutenden Lebewesen im Meer ausgelöscht sein.“
Quelle:http://www.wahrheitssuche.org/treibhaus.html
Danke für Ihre Quellenangaben, das fehlt mir hier im Blog ein wenig. Aber bitte glauben Sie nicht alles, was Sie im Internet lesen. Dazu gibt es Fachzeitschriften, die nur gereviewte "Papers" veröffentlichen.
Im Internet kann jeder irgendeine Homepage zusammenstellen. Auch habe ich im Beitrag von Thomas Urseler gelesen, dass Sie, Herr Vivanti, die UN als befangen hinstellen. Das darf doch nicht wahr sein. Und dann kommen Sie mit Quellenangaben aus dem Internet von irgendwelchen Homepages wie wasserplanet.biokurs oder "wahrheitssuche.org".
Ich habe den Eindruck, dass Sie nicht ganz in der selben Liga spielen, wie die anderen beiden Herren, die Sie da angreiffen. Sorry, so weit mein Eindruck.
Es mag ja interessant sein, was vor 56 bis 34 Millionen Jahren (sollte die Erde wirklich so alt sein) auf der Erde los war, wie sie im 14. bis 19. Jahrhundert ausgesehen haben mag und wie sie dereinst aussehen könnte. Aber ehrlich gesagt interessiert mich viel mehr was JETZT ist: die Gewässer sind verschmutzt, die Luft dreckig und voller Lärm, die Meere beinahe leer gefischt, Land und Güter der Erde sowie Tiere und Menschen ausgebeutet … Das sind Tatsachen und keine Hypothesen! Sind das nicht Gründe genug um zu Handeln? JETZT zu ändern, was JETZT als schädigend für Menschen und ihre Umwelt bekannt ist?
Liza
Lieber Herr Bundesrat Leuenberger
Zuerst einmal herzliche Gratulation: Sie sind nicht nur der fähigste,intelligenteste und humorvollste (SP-)Bundesrat seit Jahren sondern zeigen sich mit und in diesem blog auch noch höchst innovativ.
Ich empfehle Ihnen den ultimativen Hybdrid-Test - Sie sitzen am Steuer: Bergab lehnen Sie sich zurück, geniessen die rasante Fahrt (aber bitte nicht blochen) und laden dabei erst noch Ihre Batterien auf, bergauf brauchen Sie keinen Motor sondern lassen André Daguet stossen...da bleibt ihm die Luft weg und erst recht die Sprache...
Es gibt nur ein Problem: Des Motors CO2-Ausstoss.
Herzliche Grüsse und machen Sie einfach noch möglichst viele Jahre weiter so!
Thomas Binder
P.S. Ich habe A.D. aus meiner Jugendzeit bei Amnesty International in guter Erinnerung aber eben...die Erinnerung verklärt so manches...
"Über Experten zu schimpfen ist immer leicht, vor allem dann, wenn diese einem sagen, was man nicht hören will."
Ich bin jetzt einmal ein "Experte" nur für sie und stelle mal in den Raum :
Tatsache ist laut IPCC, dass der CO2 Austoss seit 1980 zugenommen hat....und die schweizer Wälder sich in der selben Zeitspanne sich ausgedehnt haben. Das ist laut Schw.Statistischem Amt erwiesen.
Ich beantworte als "Experte" die hängende Frage natürlich gleich selber:
Die CO2 Abgabe ist berechtigt, da sie dessen Ausstoss verhindern soll und der Wald die ganze Schweiz bedeckt. Kurz gefasst: ohne CO2 kein Wald !!!
Jetzt bin ich doch auch ein Experte, denn ich halte mich ultimativ an die Statistiken :-))
Ichwünsche Ihnen einen schönen Tag und natürlich auch
@ Thomas Urseler
@ Urs Wenzer
@ Marco-vinanti
Einfach toll Ihr Blog. Bitte weiter so. Aber testen keine Hybbridautos. Das ist nicht Ihr Job. Nun eine Frage:
weshalb lassen Sie es zu, dass hier so viele Halbwahrheiten publiziert werden? Ich lese nun Ihren Blog schon seit einiger Zeit, aber es gibt ab und an Leute, die sich als selbsternannte Experten über Themen auslassen, von denen Sie gar keine Ahnung haben. Weshalb filtern Sie solche Beiträge nicht einfach raus?
Auch mehr Aufklärungsarbeit bzgl. des IPCC Berichtes wäre offensichtlich notwendig.
halt durch im bundesrat und fahr der SP davon!
Die Herstellung von Photovoltaikplatten brauchen leider sehr viel Energie zur Herstellung. Aufwand und Ertrag hält sich da leider schlecht die Waage.
Der momentane Trend zu BioDiesel/Benzin ist auch nicht wirklich zu unterstützen. Da dies zu vielen weiteren Problemen führen kann. z. B.
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24543/1.html
Erst kürzlich hat einer behauptet, dass dies sogar kontraproduktiv sein könnte. Es bleibt abzuwarten was passiert.
"Es bleibt abzuwarten was passiert."
Genau wegen dieser Einstellung haben wir ja heute den ganzen Schlamassel! Wir können es uns leider NICHT mehr leisten, zu warten, bis der liebe Gott uns eine Lösung in den Schoss fallen lässt. Das haben wir in den letzten 25 Jahren getan. Und es hat sich eben gar nichts "getan".
Diese hahnebüchernen Vergleiche von Energieaufwand und -Ertrag bei Solarzellen ist doch schlicht das letzte Argument der verzweifelten Auto-, Öl- und Atomlobby. Lasst Euch da bitte keine bequemen Sitzpolster unterjubeln - Solarzellen arbeiten je nach Typ bereits nach ca 1-2 Jahren positiv. Herkömmliche fossile oder fissile (nukleare) Energien NIE, da sie nicht erneuerbar sind.
Biotreibstoffe 1. Generation sind nicht der Hit, das stimmt schon so. Aber es gibt bald Biotreibstoffe 2. Generation, die aus allgemeiner Biomasse hergestellt werden kann (keine Maiskörner mehr, sondern der ganze überwiegende Rest der Pflanze, Holzabfälle, Küchenabfälle usw...). Dann sieht die CO2-Bilaz viel besser aus und lässt sich mit einem Biotreibstofftraktor gänzlich nullen.
Ausreden sind keine Lösungen.
http://www.revisionismus.info
Die adjustierte behauptung fällt allerdings diametral zum reaktionär kognitiven Gesammtbild aus. Daher plädiere ich für eine Schritt ins Grünland! Hybrid Autos stellen hier allerdings nur einen Kieselstein des langen und harten Weges zu unserem Utopia dar!
http://www.oerlikon.com/solar/
Thomas Urseler hat absolut recht.
Das mit den Solarzellen und viel Energie-verbrauch war vielleicht noch vor 20 Jahren so, aber damit ist längstens vorbei und ist inzwischen ein übles Märchen.
Heute haben wir Dünnschichtprozesse die innert Sekunden ganze Fensterscheiben und Folien beschichten können und so ganz effizient Solarzellen produzieren. Dieser Prozess benötigt beispielsweise 1000 mal weniger Silicium, als noch die alten Solarzellen benötigt haben und natürlich auch wesentlich weniger Energie.
Die Anlagen werden in der Schweiz gebaut und verkauft.
Wie gesagt: "Ein Quadratmeter Fotovoltaik pro Person und Jahr" und die Stromlücke ist gefüllt.
Es ist nicht eine Frage ob wir können - es ist lediglich eine Frage ob wir wollen.
Die Poulets fliegen uns förmlich ins Maul - wir müssen nur noch unsere Mäuler öffnen.
http://www.vinanti.ch
Totalitäre Regierungen pflegen Meinungen zu filtern... was haben Sie gegen die freie Meinungsäusserung?
@ Nivel Baggenstoss
Ich habe ja nie behauptet die Wahrheit für mich beanspruchen zu wollen, sondern möchte nur zu einem kritischeren Meinungsbildung anregen. Es sollte ja nicht soweit kommen, dass "Gläubige" gegen "Ungläubige" in einen grünen ideologischen Grabenkrieg ziehen und man für Fakten der Gegenseite gar kein Ohr mehr hat. Es ist noch nicht lange her, da hat eine Nation den Einmarsch in den Irak gebilligt, weil die mediale "Propaganda" ganz auf Regierungskurs war und anderslautende Meinungen als "political incorrectness" verurteilt worden sind. Lassen wir es nicht soweit kommen. Es lebe die kritische Diskussion!
Hier noch ein paar Quellen von "alternativen Meinungen", welche zur Diskussion anregen sollen:
http://www.brandeins.de/home/inhalt_detail.asp?id=2254&MenuID=8&MagID
http://freenet-homepage.de/unwetter24/pdf/CO2_Bericht.pdf
http://www.faz.net/s/RubC5406E1142284FB6BB79CE581A20766E/Doc~E128116B52BAB4E73A398F4CC7CC6388A~ATpl~Ecommon~Scontent.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Kontroverse_um_die_globale_Erw%C3%A4rmung
http://freenet-homepage.de/unwetter24/pdf/2007-03-20_greatest_scientific_scandal.pdf
http://www.welt.de/fernsehen/article770530/Der_grosse_Schwindel_um_die_globale_Erwaermung.html
Schauen Sie sich den Vorschlag von Fabienne Steiner nochmals an. Er ist wirklich gut! Und lassen sie die pseudowissenschaftlichen Stürmereien über Solarpanel-Herstellung, grauer Energie und weiss ich was noch alles einfach mal weg. Wir Schweizer haben eine einzigartige Fähigkeit, die da durchschimmert: wir finden in "nowtime" immer sofort die verrücktesten Argumente, warum etwas NICHT geht oder warum man etwas NICHT machen soll.
Und noch einen kleinen Hinweis: kommts tatsächlich zu diesem Testday, müssten Sie dafür sorgen, dass jenes Auto, das in der NZZ am Sonntag vor etwa zwei Wochen vorgestellt wurde, auch dabei ist: es fährt ganz einfach mit Luft. Druckluft. Mit vollen Flaschen etwa 300 km weit. Und wenns sein muss bis 130 kmh. Einfach so. CO2-Ausstoss? Null Komma Null. Eine geniale Idee, die eigentlich dringenst gefördert werden müsste. Keine Ahnung, wer dahintersteckt. Ihre Leute finden das sicher sofort raus. Das wär doch was: "Herr Bundesrat Leuenberger fährt mit Luft durch die Bundesgasse" Wir wollen jetzt die Wortspielereien nicht weiter treiben... Im Ernst: bitte weiter so. Und sich ja nicht vom Genossen A.D. beeinflussen lassen.
Grüsse aus Bern-Nord
Hallo Herr Lars Bucher
Sie stören sich an selbsternannten Experten in diesem Blog, die sich über Themen auslassen von denen diese keine Ahnung haben, und Sie fragen, wieso solche Beiträge nicht einfach ausgefiltert werden. Sie selber scheinen hier der Oberexperte zu sein, der genau beurteilen kann, was eine Halbwahrheit, eine Viertelwahrheit, eine Achtelwahrheit oder eine Ganzwahrheit ist. Haben Sie wirklich nicht begriffen, dass ein Blog ein Forum ist, wo jeder/jede sich äussern darf – auch ohne akademische Bildung?
Liza
Aber schön wäre es, wenn nebst den Hybrid-, Gas- und Elektrofahrzeugen auch die auf 100% Pflanzenölbetrieb umgerüsteten Dieselfahrzeuge endlich in die Liste der förderwürdigen Fahrzeuge mit aufgenommen würden.
Wir haben im 2006 in eigener Initiative ein derartig umgerüstetes Neufahrzeug in die CH importiert und sind dafür mit zahllosen Schikanen behindert worden, bis die MFK in der CH (Kt. Jura) dann doch endlich Tatsache wurde.
Die Haftpflichtversicherung anerkannte dann auch den ökologischen Beitrag dieses Fahrzeuges (Toyota Landcruiser 105 GX mit 2-fach Dieselkatalysator und Umbau für 100% Rapsölbetrieb), und honorierte dies mit einer 50% Prämienreduktion.
Steuerliche Vergünstigungen gibt es im Gegensatz zu den offiziell aufgelisteten Hybridfahrzeugen aber gar keine, da dieser Typ Fahrzeuge eben nicht auf der Liste der steuerlich entlasteten Hybridfahrzeuge figuriert, weder kantonal noch beim Bund ......
Wie wäre es denn, wenn auch der Bund diesbezüglich seine Hausaufgaben ganz machen würde und diese Fahrzeugklasse auch in diese Listen mit aufnimmt?
Die relativ kostengünstige Umstellung von Dieselfahrzeugen auf Pflanzenölbetrieb hat eine sofortige Reduktion des CO-Beitrages um ca. 85% zur Folge, und hat damit neben dem Elekto- und Hybridantrieb die nachweisbar beste Gesamt- Oekobilanz vorzuweisen!
Reines Rapsöl ist Giftklassefrei, schwermetall- und schwefelfrei sowie sehr phosphatarm in der Verbrennung, x-fach weniger aufwendig und sehr viel umweltfreundlicher zu produzieren als Methanol, und in Kombination mit effizienten Russfiltern u/o Diesel-Katalysatoren erhält man auf noch bezahlbare Weise einen der heutzutage saubersten Fahrzeugtypen.
Wir wissen auch, dass dies nicht DIE Lösung für die anstehenden riesigen Probleme ist, aber im Moment ganz sicher ein Schritt in die richtige Richtung sein kann und auch sein sollte!
Die verwendeten Technologien bestehen hierzu seit über 20 Jahren, siehe hierzu z.B. www.elsbett.com
Man rechne einmal nach: mit ø Fr. 2000.- lassen sich ca. 90% aller heute im Verkehr stehenden Dieselfahrzeuge auf Rapsölbetrieb (oder auch auf Baumwollöl und andere reine Pflanzenöle) umstellen, mit dem Effekt einer sofortigen CO-Reduktion um ø 85%!
Wieso in Gottes Namen geschieht denn in diesm Bereich nichts? Nicht einmal bei den Bauern, die den benötigten Rohstoff selber anbauen passiert etwas, dabei wären u.a. gerade deren Traktoren sehr geeignet für dies Art von Umstellung, wie auch sämtliche Lastwagen, Baumaschinen etc. sehr schnell umgestellt werden könnten.
Muss uns erst die Luft ausgehen, bevor wir dazu kommen, in der CH diesbezüglich eine Planung und klare Vorgaben vom Bund zu erhalten was die hierfür zu reservierenden Anbauflächen und sonstigen notwendigen Vorgaben und Bewilligungen betrifft? Oder auf was warten wir sonst?
Gerne hoffen wir, mit diesem Thema offene Türen einzurennen und demnächst aus dem offiziellen Bern etwas dazu zu vernehmen.
http://www.unh.edu/p2/biodiesel/article
Guter Einwand.
Übrigens noch wesentlich mehr Potential als Raps oder Sojabohnen, hat Öl aus Algen, da gewisse Sorten über 50% Öl enthalten.
http://www.radiobremen.de/magazin/wissenschaft/stadt-der-wissenschaft/themen/co2.html
Direkt mit Pflanzenöl rumzufahren ist zwar elegant aber verglichen mit Biodiesel nicht mehr so ein gewaltiger Unterschied.
Die Biodiesel Herstellung aus Pflanzenöl ist verhältnismässig einfach:
http://video.google.com/videoplay?docid=-4848432574751258983&q=biodiesel+homemade
Der Bundesrat soll keine markenspezifische Werbung tätigen, meine ich. Allerdings, Werbung für die Förderung der Anstrengungen auf der technologischen Ausbildung und verfeinerung des "gewusst wie" bei energiesparsamen Transportmethoden würde bestimmt nicht schaden. Immerhin war die Schweiz mal weltweit führend in der Micromechanik... Microelektronik hat sie verschlafen. Energietechnik ebenfalls.
Die Industrie... oder war es die Wirtschaft soll global sein - heisst möglichst rollende Lagerhäuser (pardon - Lastwagen) betreiben. Im Fachjargon heisst das: "just in time" und verspricht höhere Rendite. Da kann ein Bundesrat "Werbung" dagegen betreiben!
Und ein Letztes, ich bin verblüfft, dass einige Schweizerbürger glauben, die Luft über der Schweiz sei stationär - respektiere unsere Grenzen. Wir sperren uns in einen Sonnenenergie beleuchteten Kasten, produzieren kein CO2, kein Ozon, kein "was weiss ich" und unsere Schweizerluft ist perfekt - der Rest der Welt soll sehen, wo sie bleibt.
Ich erwarte vom Bundesrat sehr viel mehr "Werbung", wenn es darum geht, unsere Zukunft vorzubereiten und der Welt revolutionäre Lösungen zu schenken!
http://wird nicht Preis gegeben
Ich möchte es mir nicht nehmen lassen,einen kurzen Kommentar zur gestrigen Arena, welche unter dem indirekten Thema "Klimawandel" lief abzugeben.
Meine Bitte an die SVP:
- versucht Eure Kettenhunde zu Hause zu behalten. Weder Herr Kunz, noch die Dame der jungen SVP haben gestern auch nur 1% zur Diskussion beigetragen!
Ich siedle mich politisch eher bei der SVP an, aber wenn man nichts zu sagen hat, geschweige denn nichts über ein Thema weiss trifft der Satz:"Reden ist Silber, Schweigen ist Gold" - immer noch am besten zu.
Gestern ging es den SVP-Vertretern nicht darum, mit zu diskutieren, sondern um den Versuch, die Arena zu missbrauchen um die SP/ Grünen in eine Politdiskussion zu ziehen, die keinen Platz verdient hatte. Nur weil SP/ Grüne in Sachen Umweltpolitik eine eigentliche Kernkompetenz haben und die beiden Delegierten der SVP sich weder mit dem Thema auseinandergesetzt, noch in der Lage sind einfachste Bilder zu interpretieren und daraus Schlüsse/ Fazite abzuleiten, gibt das noch lange keine Berechtigung für ein Auftreten, wie das gestrige (meines Erachtens nach etwas *clownig*.
Ich hoffe, dass sich die SVP mit *Platzhaltern*, wie dem lieben Bauern Kunz, der in einer Arena unkundige Aussagen, wie:" das Wetter war auch schon vor hundert Jahren mal schlecht/ mal gut" etc. machen, nicht noch weitere potentielle Wähler verlieren. Es geht schliesslich um mehr, als den nächsten Sonntagsausflug im Appenzellerland zu planen!
Für mich - und ich bin lediglich einer von x-tausend Interessierten in der Schweiz - ist der Klimawandel übrigens auch kein Trend-Thema -> denn wir orientieren uns nicht an *Blick*...man kann solche Dinge nämlich auch rechnerisch beweisen und untersuchen.
Zwei Thesen:
- Ohne die Physik wird es keine Innovationen mehr geben = Es geht also in Zukunft nicht mehr darum, wer subjektiv an was glaubt, sondern wer was rechnen, beweisen und durchführen kann!
- die übernächste Generation wird es nicht verstehen können, dass wir Jahrzehnte Lang "Öl" zum heizen verbrannt haben!
http://www.fotos.geschichtsthemen.de/ir
Algen kann man in der Wüste züchten. Oder gibt es damit auch ein Problem?
Oder ist etwa Erdöl die bessere Alternative (Link)? Jammern und meckern können alle, Lösungen und Alternativen bringen leider nicht.
In unteren Link kannst Du übrigens lernen wie sich die Gesundheitssituation in den letzten Jahrzehnten auf der Welt verändert hat.
http://www.whc.ki.se/index.php
(Ein anschauliches Programm zum runterladen).
Früher war nicht alles immer so rosig und gut.
Wann äussern Sie sich zur Wahlschlappe??? Wäre doch ein Interessantes Thema, Sie persönlich werden ja auch angegriffen.
Es darf jeder teilnehmen, Sie, Herr Leuenberger fahren dann mit jedem eine abgesteckte Route ab. (Oder einer ihrer Kollegen)
Das Auto muss eine bestimme Richtlinie einhalten, um am Wettbbwerb teilnehmen zu können. (Zb max 3 Liter pro 100 km - Herstellung darf so und so viel Energie nicht überschreiten usw usw)
Aber ansonsten finde ich, dass Sie als Bundesrat kein einzelnens Produkt werben oder vorstellen dürfen, das würde Ihre Glaubwürdigkeit zu sehr leiden lassen.
Danke sehr für Ihren Beitrag! Genau meine Meinung. Hr. Fricker vom WWF hats ja ganz genau auf den Punkt gebraucht: Die SVP sollte ja wirklich FÜR die neuen erneuerbaren Energien sein (und gegen neue AKWs), denn diese bringen neue Arbeitsplätze und machen die Schweiz unabhängiger vom Ausland. Und das ist es ja, wovor die SVP so wahnsinnig Angst hat - vor dem Ausland.
Hr. Kunz war einfach nur peinlich. Eine riesen Klappe - aber keine Ahnung von Tuten und Blasen. Dasselbe gilt auch für die Junge SPV Kunz-Dame. Kettenhunde, wie Sie dies bereits richtig erkannt haben.
Wenn ich mir solche Sendungen anschaue, dann möchte ich Meinungen hören von Leuten, die kompetent sind - und nicht diejenige eines Hinterwäldlers, der sich nur gerne im Fernsehen sieht.
Das selbe gilt übrigens auch für Jörg Kachelmann. Dieser Herr sieht und hört sich sehr gerne reden, ist aber nicht viel mehr als ein Talkmaster.
Auch in der schweizer Politik gibt es Leute, die sich mit Klimafragen schon mehrere Jahrzehnte auseinandersetzen. Leute die diese Gebiete studiert haben. Leute, bei denen man merkt, dass sie wissen, wovon sie reden. DIESE Leute möchte ich hören und sehen.
Ich bin kein Experte und werde es auch nie sein und ordne mich der politischen Mitte zu. Aber dennoch streuben sich mir die Haare, wenn ich sehe, dass unser Land von Leuten regiert wird, die "Glauben" vor "Wissen" stellen und offensichtlich inkompetent sind, wenns um die Lösung gewisser Probleme geht. Ein Beispiel:
Selbst ich habe mittlerweile begriffen, dass Wasserstoff zu erst mit GENAU der selben Energiemenge aus Wasser hergestellt werden muss, wie er nachträglich bei der Verbrennung wieder freigibt. Und dennoch: der Bund preist Wasserstoff als alternative EnergieQUELLE an (auch im Auto). Das selbe gilt auch für Druckluft - siehe Beitrag von Robert Bleuer, die auch zuvor komprimiert werden muss. ENERGIEERHALTUNG. Aber weshalb muss ich als Nichtakademiker dies hier kundtun?
Deshalb lassen Sie, Herr Leuenberger, um Gotteswillen die Finger von einem Hybridtest. Das sollen technisch und naturwissenschaftlich ausgebildete Leute machen, nicht Sie. No offence.
Was tun, fragen Sie.
Ich würde ein Benzinmotoren Verbot erlassen, und nur noch die alternativen Motoren für Private zulassen. Das gibt ein Mega Chaos und ein Riesengeschrei auf den ersten Moment, und die Schweizer und die Welt würden ziemlich schauen.
Aber die langfristigen Vorteile wären phänomenal: Das erste Land der Welt das sich echt und nachhaltig um den Klimaschutz, der alle angeht, kümmert. Alle alternativen Automarken testen in der Schweiz. Die Werbung wird sich um die Schweiz reissen. Und die Schweiz wird in die Geschichtsbücher eingehen, und neben dem IKRK, Rousseau und den vielen andern einen weiteren globalen und wichtigen Punkt setzen. Wie gschämig für die andern, wenn die zwar nach guter Luft schreien, aber einfach weiter stinken...
Hey, das wär was..... soo schwer kann das nicht sein, oder?
Roger
http://dailytalk.blueblog.ch
Unlängst hat Bundesrat Blocher einen Witz über ihre Fähigkeiten gemacht.
Daraufhin hat Sie SP-Nationalrat André Daquet zum Rücktritt aufgefordert.
Könnte es sein, dass er da den Witz von Herrn Blocher etwas zu wörtlich genommen hat?
Link zu Hintergrundinfos:
http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2007/04/25/schweiz/sp_nationalrat_leuenberger_soll_gehen
In meinem Kommentar vom 20.04.07 ging es eigentlich darum, dass der Bundesrat für die Erneuerung der Dienstfahrzeugflotte von Behörden und Bundesbetrieben (Post etc.) eine umweltverträglichere Motorisierung (Hybrid-, Elektro-, Wasserstoffantrieb) fordern sollte. Es könnte ja sein, dass mit einer solchen offiziellen "Nachfrage" der durch die Öllobby festgefahrene "nur-Angebots"- Markt der Autoindustrie etwas in Bewegung käme.
Ihre Anti-KKW-Genossen können Sie unter dem Hinweis auf die Solarkonstante, die ca. 1000 Watt/m2 beträgt, beruhigen. Entgegen dem Kommentar von "Liza"(25,4.07) liegt diese Leistung bei Sonnenschein auf der Strasse und anderen Flächen und ist zum Einsammeln bereit. Wir müssen allerdings noch etwas Forschung und Entwicklung aufwenden, um sie so einfach und wirtschaftlich einsammeln zu können. Damit könnte man bereits heute durchaus auch Wirtschaftshilfe für Afrika realisieren. (z.B. Wasserstoff statt grüne Bohnen aus Burkina Faso importieren!)
Im Übrigen halte ich das Streben nach der so genannten 2000 Watt-Gesellschaft für sekundär. Das wichtige Ziel ist, die CO2-Emissionen zu beschränken. Auf dieser Basis sollte zunächst einmal eine „ 7 Mio. Tonnen CO2 (pro Person und Jahr)“-Gesellschaft erstrebenswert sein. Dabei könnte die Energielimite, die vor allem der Industrie und dem Verkehr Probleme liefern wird, wesentlich höher angesetzt werden.
2007-04-28 10:21:49
HERR ODER FRAU GLOBI
Liza,
Algen kann man in der Wüste züchten. Oder gibt es damit auch ein Problem.
ANTWORT:
Es ist zu vermuten. Welche Firma wird in der Wüste Algen züchten, wo jegliche Infrastruktur für ein solches Unterfangen fehlt? Wie kommt der gewonnene Biodiesel zu den Verbrauchern? Wie würde die Oekobilanz eines solchen Produktes aussehen? etc. etc.
Oder ist etwa Erdöl die bessere Alternative (Link)?
ANTWORT:
In dem von mir angegebenen Link www.regenwald.org geht es um die Herstellung von Biodiesel im grossen Stil und die Folgen für die Menschen und ihre Umwelt. Eine Lösung, die einigen Arbeit und Verdienst bringt, wenigen das ganz grosse Geld, hingegen vielen die Lebensgrundlage raubt, ist meines Erachtens keine brauchbare Alternative.
Jammern und meckern können alle
ANTWORT:
Mir ist nicht bewusst, gemeckert oder gejammert zu haben. Ich bemühe mich um sachliche Argumentation.
Lösungen und Alternativen bringen leider nicht.
ANTWORT:
Tatsächlich habe auch ich keine Lösung für die anstehenden Energiefragen parat. Man möge mir meinen mangelhaften Einfallsreichtum und mein beschränktes Wissen verzeihen … Übrigens finde ich die Algenidee interessant (erzähl doch mal mehr darüber) – aber nur so lange Oekobilanz, Umwelt- und Sozialverträglichkeit gut sind. Ich bin der Meinung, dass es in erster Linie darum geht, dass weniger Energie verbraucht wird und dass Energie so viel kosten soll wie sie kostet, wenn sie nicht künstlich verbilligt bzw. subventioniert wird. Das würde auf der Welt einiges verändern.
In unteren Link kannst Du übrigens lernen wie sich die Gesundheitssituation in den letzten Jahrzehnten auf der Welt verändert hat.
ANTWORT:
Ich weiss einigermassen Bescheid – vielen Dank.
http://www.whc.ki.se/index.php
(Ein anschauliches Programm zum runterladen).
Früher war nicht alles immer so rosig und gut.
ANTWORT:
Das ist mir absolut bekannt. Was willst du mir mit dieser Bemerkung sagen?
Gruss
Liza
Sie können das Auto ja frei nach dem Motto: 2x Weihnachten an jemanden (mich) weitergeben,der das Geschenk brauchen kann.Ich mach das auch mit meinen Weihnachtspäckli.
PS: Ich würde mich freiwillig zur Verfügung stellen,das/die Auto/s auf ihre Alltagstauglichkeit zu prüfen.Weil----MIR macht keiner so ein tolles Angebot.
Ich verstehe deine Bedenken, dich als Testfahrer einer bestimmten Automarke zur Verfügung zu stellen. Allerdings finde die Idee mit den Testfahrten an sich gut, nur sollte etwas breiter getestet werden.
Mein Vorschlag: Lass dir von den verschiedenen Firmen die Verbrauchs- und Schadstoffwerte ihrer umweltfreundlichsten Fahrzeuge geben.
Der Durchschnitt dieser Werte wird dann als vebindlicher Maximalwert für alle Autos festgelegt, die ab 2008 neu in Verkehr gesetzt werden.
Und so kann der Test breitflächig und sehr wirksam unter realistischen Bedingungen durchgeführt werden: EIne Win-Win-Situation für die Autofirmen wie auch für die Umwelt!
Viel Erfolg bei deinem Engagement in der Umweltpolitik und beste Grüsse,
Kurt (SP Uster)
http://www.fuellhaas.com/
wenn Sie persönlich oder ein anderes Mitglied des Bundesrates so einen Test machen würden, wäre natürlich der Medienype am grössten, aber das wäre nicht unbedingt der Sache dienlich. Deshalb mein Vorschlag: Einige Mitarbeiter Ihres Departementes sollen Hybriddfahrzeuge einen Monat im Alltag testen. Über die Ergenisse können Sie hier im Blog und über eine Medienmitteilung informieren. Villeicht finden Sie ja sgar einen Medienpartner für die Aktion, oder einen Auto-Importeur, der die Fahrzeuge zur Verfügung stellt.
http://thomasjomini.blogspot.com/
Le débat sur l'énergie est souvent fragmenté et polarise sur l'une ou l'autre stratégie. Ce que j'ai appris au cours de mes recherches sur le concept d'un réfrigérateur fonctionnant à l'eau, c'est que pour réduire la consommation en énergie il est souhaitable de travailler en amont sur la transformation des rituels de consommation de l'énergie et en aval et sur l'ensembles des méthodes permettant, de manière combinée, d'optimiser les dépenses d'énergie. Le carburant E85 est un moyen temporaire de réduire notre dépendance au pétrole, il est aussi un moyen de valoriser nos agricultures en transférant la consommation de mobilité sur la problématique de la gestion des réserves d'eau.
Dans le cadre de la transformation des rituels, je me demande si en supprimant les feux rouges dans nos agglomérations, on optimiserait pas de manière significative la dépense en carburant et les émissions récurantes. La politique actuelle consiste à interdire les centres urbains et à multiplier les entraves aux trafic motorisé. Cette politique a pour conséquence une augmentation de la consommation énergétique.
En ce qui concerne la combinaison des méthodes, parfois politiquement contradictoires, on pourrait prendre l'exemple du projet californien de Monsieur A. Schwarzenegger, les fameuses autoroutes de l'hydrogène. La question de la production de l'hydrogène est centrale. Pourquoi ne pas utiliser les surcapacités des centrales nucléaires durant la nuit pour cette production ?
Le débat sur l'énergie est complexe et requière une approche innovante et multilatérale. Les solutions hybrides ou paradoxales sont souvent difficilement communicables, de par leur complexité. Elles se vendent mal en politique.
Thomas Jomini
Wichtiger als alles andere ist natürlich die Erhöhung der Effizienz und die ist im wesentlichen abhängig vom Energiepreis. Egal mit welcher Energie zukünftig gefahren oder gebadet wird, es soll möglichst wenig davon gebraucht werden und das ohne Komforteinbusse (ob das Badewasser von der Sonne, Atomstrom oder Öl erhitzt worden ist, ist ja für den Badenden egal).
Algen haben das Potential bis zu 30 mal mehr Öl aus der gleichen Fläche zu produzieren als momentan benutzte Pflanzenarten.
http://en.wikipedia.org/wiki/Biodiesel
Grundsätzlich hat natürlich alles seine vor und Nachteile aber ob jetzt der Mittlere Osten Öl aus ihren Wüsten fördern oder Algenplantagen auf ihren Wüsten bewirtschaften ist in etwa das Gleiche.
Mit dem Unterschied natürlich das Algen erneuerbar sind und Erdöl eben nicht - zumindest nicht in einem vertretbaren Zeitraum.
Ich finde immer, dass man mehr bewegen kann, wenn man mitmischt/vorlebt als wenn man verbietet/enthaltet.
Ausserdem denke ich, dass dieses Produkt Aufmerksamkeit verdient.
Für mich ist die Sache klar:
Testen Sie die Fahrzeuge (am besten alternierend von allen Marken)
Somit können Sie die Sache unterstützen ohne "parteiisch" zu sein.
Ausserdem: Nur vom Zug aufs Auto umsteigen wäre unsinnig... (speziell in Ihrem Fall)
Freundliche Grüsse
http://www.ratioaktiv.ch
beide seid Ihr von edlen Motiven getrieben. Eure Beiträge gefallen mir sehr. Es sollte im Volk mehr über diese Probleme diskutiert werden - wie von Euch.
Natürlich muss ich auch noch meinen Senf zu Euren (sehr guten) Beiträgen dazugeben:
Liza hat da voll Recht, jede megaindustrielle Aktion (wie der Weltweite Anbau von Ölalgen oder Biodieselpflanzen) muss aufs genauest geprüft werden (ist dies soweit nötig überhaupt möglich? - Komplexe Systeme usw...). WENN auf der Welt anstatt 7 Milliarden Menschen nur 7 Millionen leben würden, müssten wir uns dieses Gedanken nicht machen (oder besser: noch nicht)...
Globi schreibt von seinen Ideen, Energie in Biodiesel zu speichern oder in Wasserstoff. Sehr interessante Gedanken. Dazu ein Vorschlag: Versucht die ERZEUGUNG von Energie (aus Sonnenlicht) und deren TRANSPORT und SPEICHERUNG getrennt voneinander zu betrachten, denn:
sobald die Energie mal in Form von Elektrizität oder irgendwas anderem vor liegt, kann diese mit einem bestimmten Wirkungsgrad so ziemlich in alles gespeichert werden (Wärme lässt sich schlecht umwandeln, Elektrizität sehr gut, chemische Energie lässt sich sehr gut speichern usw...). Die Frage ist dann, was eignet sich als Speichermedium am besten. z.B. Ist Gas (Wasserstoffgas) gut tarsportierbar? Was geschieht, wenn 50'000 Tonnen Biodiesel aus einem Tanker auslaufen? Woher kommt das Wasser für die Algen? Usw...
Ich für meinen Teil glauebe, dass KEINE von den genannten Ideen ALLEINE die Lösung sein kann. Wir werden wohl sehr viele Lösungen ausprobieren. Und zwar vorsichtig - SEHR vorsichtig. Dies, um nicht noch einmal den selben Fehler zu machen und nur auf ein Pferd zu setzen, wie beim Erdöl.
Zudem bin ich davon überzeugt (wie Liza), dass sich unsere Gesellschaft (sofern Tabuthemen, wie die Bevölkerungsanzahl nicht angetastet werden wollen) sehr bald Gedanken darüber mnachen muss, ob der pro Kopf Energieverbrauch nicht doch rationiert werden muss. Dies könnte auf verschiedene Art passieren. Z.B. wie Liza vorschlägt, indem die Energie genau das kostet, was sie wirklich kostet. Stichwort: keine Externalisierung der Kosten.
Was meint Ihr dazu? Würde mich über Eure Meinung freuen.
Ich denke nicht, dass ein spezieller Energieträger/speicher besser als alle anderen ist und sein wird.
Alle haben ihre Vor und Nachteile und alle haben ihre Daseinsberechtigung:
Pflanzenöl / Biodiesel:
Vorteile:
- Hoher Energieinhalt pro Volumen
- Algen scheinen von allen Pflanzenarten das höchste Potential zu haben
- Produktion ist verhältnismässig günstig
- Vertriebs-Infrastruktur ist vorhanden
- Grosse Verbrennungsmotoren können damit betrieben werden (z.B. Gasturbinen, LKWs)
- Dieselmotoren sind sehr effizient
Nachteile:
- die Produktion braucht verhältnismässig viel Platz (verglichen mit einem Solarkraftwerk)
- Dieselmotoren haben prinzipiell eine kleinere Leistungsdichte als Ottomotoren -> mehr Masse.
Ethanol:
Vorteile:
- Hoher Energieinhalt pro Volumen
- Hohe Oktanzahl und hohe Innenkühlung -> Verbrennungsmotor mit hoher Leistungsdichte -> weniger Masse -> höhere Effizienz
- Produktion ist verhältnismässig günstig.
- Kann aus Abfällen produziert werden
- Vertriebs-Infrastruktur ist vorhanden.
Nachteile:
- Die Produktion braucht viel Platz (verglichen mit einem Solarkraftwerk)
- Weniger geeignet als Treibstoff für grosse Verbrennungsmotoren mit einer hohen Leistung (z.B. Schiffsmotor).
Methan (Erdgas, Biogas)
Vorteile:
- Mittlerer Energieinhalt pro Volumen
- Vertriebs-Infrastruktur ist vorhanden
- Kann aus Abfällen produziert werden
- Produktion ist verhältnismässig günstig
- Geeignet zum Betrieb von Grossmotoren
- Kann prinzipiell auch indirekt aus Sonnenergie künstlich produziert werden: Sabatier-prozess (CO2 + H2 -> CH4)
Nachteile:
- Die Produktion braucht je nach dem viel Platz.
Wasserstoff
Vorteile:
- Kann einfach durch Elektrolyse produziert werden.
- Die Brennstoffzelle hat eine hohe Effizienz.
Nachteile
- Kleiner Energieinhalt pro Volumen.
- Vertriebs-Infrastruktur ist nicht vorhanden.
- Teuer.
- Brennstoffzelle ist noch nicht serienreif.
- Brennstoffzelle hat eine kleinere Leistungsdichte als ein Verbrennungsmotor.
- Wasserstoff kann sehr schlecht lange gespeichert werden, da der Dampfdruck enorm hoch ist.
- Wasserstoff ist aggressiv wenn es mit Wasser in Berührung kommt (Säurebildung).
Batterie
Vorteile:
- Hohe Effizienz
- Reversibel. (Kann elektrische Energie sehr einfach speichern – z.B. wird auch ein Wasserstoffauto letztlich eine Batterie benötigen um Bremsenergie speichern zu können.)
- Kann sehr direkt rezykliert werden.
Nachteile:
- Kleiner Energieinhalt pro Volumen und Gewicht.
Noch was unsere Wasserspeicherkraftwerke eignen sich übrigens ausgezeichnet um Fotovoltaischen Strom zu speichern. Momentan speichern die Speicherkraftwerke Atomstrom in der Nacht und zukünftig speichern die Speicherkraftwerke den Fotovoltaischen Strom wenn die Sonne scheint. Ich finde es grossartig, dass unsere Vorfahren so weitsichtig waren und all die Speicherseen in der Schweiz gebaut haben um erneuerbare Energie auch speichern zu können!
ce n'est pas un effet de mode de vouloir essayer un autre facon de se mouvoir dans ce pays.
la seule chose que l'on se demande c'est quand nous pourrons avoir ou créer ces biocarburants?
Quand vous obligerez les filtres a particules?
Ce n'est pas en instaurant le centime climatique ou la taxe sur le co2 que cela resolvera le problème de notre pollution. Car comme nous avons une confiance toute relative en l'office concerné, je me demande au nom de qui, le conseil fédéral, ne peut pas mettre a profit un programme qui donnera a notre futur un ciel digne de ce nom?
Franchement, je me dedmande si nous ne pouvons pas investir sans qu'il y ait une rentabilité a tout prix!
Nous devons construire une nouvelle centrale atomique, pour les besoin accru en électricité, je ne suis pas pour a cause des déchets, mais je serai d'accord si en même temps elle fabrique de l'hydrogène pour nos futur véhicules.
Pourquoi, vous ne donnez pas un message fort, très fort aux cantons, qui je trouve, ont de plus en plus de pouvoir sur celui centralisé, pour éxiger, et le mot est faible, un investissement dans le trafic des transports public en véhicules a hydrogène?
Pourquoi vous ne donner pas de directives directes aux pétroliers qui ont leurs stations services, qu'ils mettent a dispositions un pompes a hydrogène?
Pourquoi nous ne pouvons construirent d'autre barrages hydroélectriques pour éviter une centrale nucléaire?
Pourquoi tant d'attente, nous voyons tant de reportages sur les pays du nord qui font de vrais efforts en ce sens, même les USA fonce dans les carburants vert, des villes entières se sont reconverties, et arrivent a baisser leur taux de pollution, ils attendent pas que le gouvernement central le leur demande, mais chez nous, tout est l'inverse, et tout doit se faire au niveau du peuple. Le gouvernement avec de grandes et bonnes visions n'est pas au rendez-vous.
Je peux me permettre de vous dire que je regarde, je vois que rien ne se fait, et je remearque que les autres font, mais moi, je n'ai pas de pouvoir pour faire plus, vous oui.
Merci de m'avoir lu, recevez, Monsieur le Président, mes meilleures salutations
http://www.trecers.net/de/index.html
Übrigens, die Sonnenenergie die täglich auf die Sahara scheint entspricht übrigens 9 Millionen mal AKW Gösgen.
Danke für Ihren erneut sehr aufschlussreichen Beitrag. Ich sehe, sie haben sich gut informiert (oder gar studiert?).
Ich denke, dass flexible Systeme, in welchen man nicht auf einen Rohstoff (wie Mais für Bioethanol) angewiesen ist, sondern auf viele oder gar beliebig viele Rohstoffe zurückgreifen kann. Ein Beispiel hierfür wäre das Fischer-Tropsch-Verfahren, das bereits wärend dem zweitern Weltkrieg grossindustriell funktionert hat. Danach wurde es ein zweites mal grossindustriell vom Apartheits-Regime in Südafrika eingesetzt, um Ölboykotts vorzubeugen. Das Verfahren wandelt Biomasse jeglicher Herkunft in Diesel oder gar Benzin um (vereinfacht gesagt). Damit könnte man ein Gesetz erlassen, sodass keine "verzehrbare" Biomasse "verspritet" werden darf - sondern eben nur alles andere. So gäbe es keine Konkurrenz zur Narungsmittelindustrie.
Siehe hierzu NZZ-Artikel:
http://www.nzz.ch/2007/04/04/ft/articleF20JD.html
Dennoch:
Neue Technologien (oder auch alte) werden nicht alle Probleme lösen, in die wir uns hineingeritten haben. Bisher wurde die technische Seite des Problems sehr stark beleuchtet. Dass dies alleine nicht zum Erfolg führt hat sich in der Vergangenheit schon gezeigt (Verbleites Benzin, usw...). Sofern die Bevölkerungsdichte weiterhin ansteigt, muss der Verbrennungsmotor weg. Da führt wohl kein Weg dran vorbei. Das sieht übrigens sogar Bundesrat Merz so. Die Frage ist nur, welche Alternative? Und wie lange, bis wir auch mit der Alternative wieder dieselben Probleme haben?
Ich befürworte ENDLÖSUNGEN gegenüber Kurzlösungen. Über kurz oder lang werden alle begrenzten Energieträger aufgebraucht sein. Das sind: Alle fossilen Brennstoffe , spaltbare Brennstoffe. Die Sonne, die Erdwärme und auch fusionierbare Brennstoffe (wie Deuterium) sehe ich als sehr langfristige oder gar als ENDLÖSUNG an. Konzentrieren wir uns doch auf diese und nicht wieder auf eine temporäre Lösung (wie Erdöl oder Uran).
Wir haben in den vergangenen hundert Jahren auf "pump" gelebt. Aber der Babyspeck ist bald weg. Es ist Zeit, auf eigenen Beinen zu stehen.
Vielen Dank für die nette Rückmeldung!
Ich kann Deinem Beitrag nicht viel Neues hinzufügen, denn genau wie Du glaube auch ich, dass die Energieproduktion nicht in einer einzigen Quelle bzw. Methode liegen darf. Ein Grund dafür ist, dass die Regionen der Welt sehr unterschiedlich sind (Klima, Topographie, Vegetation, Bevölkerungsdichte, Wasservorkommen etc.). Daraus ergeben sich ganz natürlich unterschiedliche vorhandene Energiequellen, z.B. extrem viel Sonne oder Wind, viel Biomasse oder Wasser etc.. Diese Quellen gilt es meines Erachtens schonend zu erschliessen mittels intelligenter Technologien. Ich wünschte, dass bei Energiegewinnungskonzepten mit etwas mehr Fingerspitzengefühl für die unterschiedlichen Gegebenheiten der Weltregionen und ihrer Oekosysteme vorgegangen würde. Zum Schluss ein völlig unrealistischer Gedanke, trotzdem: was wäre, wenn jedes Land der Welt nur für den Eigenbedarf Energie produzierte –also keine Rohstoffe zur Energiegewinnung und keine Energie exportiert bzw. importiert werden dürfte?
Grüsse
Liza
Verbrennungsmotoren sind nicht einfach schlecht per se.
Da die Menschheit auch in ganz ferner Zukunft noch die Toilette benutzen wird, macht es durchaus Sinn dass Kläranlagen mit dem erzeugten Biogas Verbrennungsmotoren oder Gasturbinen antreiben.
Ausser es gäbe dann natürlich Brennstoffzellen welche mit Methan funktionieren würden, wobei ich momentan daran zweifle dass die Leistungsdichte einer Gasturbine jemals mit Brennstoffzellen erreicht werden kann.
Die Leistungsdichte ist dann wichtig wenn wir zukünftig noch irgendwelche Flugzeuge benutzen möchten (oder sollen wir zukünftig die Rega auch noch gleich verbieten)?
Toll die Auflistung von heute!
Da erfahre ich auf einen Blick, von welchen alternativen und konventionellen Energieträgern/-speichern die Rede ist und kann sie auch gleich vergleichen. Das ist für nicht Fachmenschen sehr hilfreich. Vielen Dank.
Liza
http://www.orientierungshilfe.biz
Ein guter Kollege von mir hat sich gerade vor zwei Wochen ein Hybrid-Auto gekauft, einen Prius II von Toyota. Kostenpunkt: ca. 40 KCHF.
Als ich ihn fragte, ob der Staat ihm irgendeinen Bonus, einen Zustupf für die Verminderung des Umweltlast durch den Kauf dieses Autos gewähre, sagte er: Nein
Stimmt das nun, dass es in der Schweiz keinerlei Zuschüsse gibt für umweltschonendes Verhalten? Ich würde mir schon seit 20 Jahren gerne ein solches Auto kaufen. Heute ist die Technik ausgereift, die Dringlichkeit der Förderung jeglicher noch so kleiner Einsparung ist endlich auch von den erstarrteren Politikern eingestanden, und die Schweiz unterstützt den kleinen Mann immer noch nicht beim wohl wichtigens Transprotgerät, dem Auto? Ich kann mir ein neues solches Auto nicht leisten. Gerne würde ich, aber ich kann nicht.
Sollte es stimmen, dass die Schweiz keine Anreize für den Kauf von Hybrid-Autos bietet, finde ich das nur einfach beschämend.
Und dass Sie Zug fahren, finde ich toll, aber Sie als Vorbildfunktionsträger dürften dann doch auch ein Hybrid-Auto fahren, nicht weil Sie es nötig hätten, sondern weil es eben Vorbild ist.
Weiterhin könnten Sie sich damit einsetzen, dass die Wettbewerbsauschreibungen, die jeweils ein Auto ausloben, doch endlich mal ein solches anbieten, statt immer nur traditionelle Kisten.
Das ärgert mich schon seit Jahren (http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/3/6/Wieso-immer-ein-Auto-als-Gewinn) Wie soll sich denn etwas ändern in den Köpfen, wenn man immer nur die alten Kisten propagiert und ausstellt?
Weiterhin könnten Sie anregen, dass nach CO2-Senken geforscht wird. Ich habe nämlich wenig Informationen dazu gefunden. Denn wahrscheinlich müssen wir solche finden, damit die ständige Grünvolumenvernichtung kompensiert werden kann.
http://www.orientierungshilfe.biz/blog/index.cfm/2007/2/22/CO2Quellen-klar--CO2Senken-welche
Liebe Grüsse
Martin
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/c
Das Wasser kann uns nie ausgehen. (Ausser vielleicht die Marsmenschen kommen und klauen es uns.)
Es kann sein dass gewisse Regionen wasser-ärmer werden, aber es hindert grundsätzlich niemand daran es zu entsalzen und zu verteilen. (Was übrigens immer noch wesentlich billiger ist, als Krieg zu führen).
Ausserdem wird es in der Nähe von Bergregionen (Alpen) immer regnen:
Der Anteil von Wasserdampf in der Luft ist temperaturabhängig (Dampfdruckkurve):
Je wärmer desto mehr Wasserdampf in der Luft. Wenn der Wind bläst (und der bläst solange die Sonne scheint), steigt die Luft an den Bergkämmen, die Luft kühlt ab (durch den Druckabfall - adiabatische Expansion), der Wasserdampf kondensiert zu Wasser und es regnet.
Nein, besondere Werbeaktionen für sogenannt umweltschonende Autos sind falsch. Welches Auto ist denn, nüchtern betrachtet, umweltschonend? Doch jenes Auto, das möglichst wenig gefahren wird! (Noch besser: Das Auto würde gar nicht gefahren und auch nicht produziert werden. Aber diskutieren wir im folgenden über existierende Autos.)
Es dürfen übrigens keines Falls staatliche Zuschüsse an Toyota Prius & Co. erfolgen! Warum soll jemand, der mit einem Prius 30'000 km jährlich fährt und dabei 104 g CO2 pro km ausstösst, mit 3'000.- belohnt werden? Und warum soll der umweltbewusste Zugreisende, der nur 10'000 km jährlich fährt mit einem BMW X3 SUV und dabei 210 g CO2 ausstösst, mit 3000.- "bestaft" werden? Haben Sie nach gerechnet? Der Belohnte stösst in meinem Beispiel 3120 kg CO2 pro Jahr aus, der Bestafte nur 2100 kg.
Folgerung: Wenn schon eine CO2 Strafe, dann über den Benzin/Dieselpreis. Denn dieser Verbrauch ist tatsächlich proportional zum effektiven CO2 Ausstoss.
http://moritzleuenberger.blueblog.ch/mo
Ich meine, dass Sie mit Recht sich nicht auf eine Testfahrt mit einem Hybridauto einlassen. Denn die Hybridtechnik ist kaum ein Beitrag, um langfristig das Energieproblem oder gar die vom Strassenverkehr verursachten Verkehrsprobleme zu lösen. Ich fahre seit über zwei Jahren den Toyota Prius. Der durchschnittliche Benzinverbrauch beträgt, obwohl ich meist allein im Auto sitze, nicht 4,3 Liter wie werkseits angegeben, sondern in der warmen Jahreszeit ca. 5 und im Winter mit Winterpneus ca. 6,1 Liter/100 km. Das meiste, was man über den Benzinverbrauch des Prius hört, stimmt nicht. Nach meiner Erfahrung ist der Verbrauch nicht in der Stadt (also meist auf Kurzstrecken, wo der Motor zu wenig warm wird) sondern ehre auf weiten Strecken und sogar auf der Autobahn besser, als mit einem vergleichbaren Benziner. Ein grosses Problem ist jedoch, dass ich mit dem Prius, da er ja weniger Benzin braucht als mein bisheriger BMW 3er, fast doppelt so viel herumfahre, als vorher mit dem BMW, was beim Benzin mindestens keine Verbrauchseinsparung und bei der Verkehrsbelastung eine massive Erhöhung bringt. Ich möchte Ihnen den Ratschlag geben, mit allen Mitteln den Wasserstoffmotor zu fördern und aber gleichzeitig dafür besorgt zu sein, dass die gefahrenen Kilometer massiv verteuert werden, damit sich der Spareffekt beim Verbrauch nicht in einer Erhöhung der Verkehrsbelastung auswirkt.
Mit freundlichen Grüssen: Martin Danuser
Erstmal ein Kompliment. Sie sind wirklich sehr volksnah. Mit Ihrer Blog-Seite erwecken Sie den Eindruck, dass Sie wirklich auf das Volk höhren und versuchen mit allen zu kommunizieren. Das finde ich lobenswert!
So eine Probefahrt würde dem Image der Hybrid-Fahrzeuge sicher nicht schaden. Es werden nämlich von der Europäischen Autolobby systematisch Lügen verbreitet.
Das Hybrid-System wird überall als keine Lösung, viel zu teuer, ohne Zukunft oder gar als Blödsinn dargestellt.
In Tests von Autozeitschriften wird mit allen Mitteln versucht, die Hybriden schlecht aussehen zu lassen. Da wird mit Höchstgeschwindigkeit (180km/h) über deutsche Autobahnen gerast, oder in Testfahrten mit kaltem Motor 1km Stadtverkehr gefahren und dabei triumphierend festgestell: der Prius braucht über 7l/100km, sogar mehr als ein Diesel. Ein vollwertiger Toyota Prius 5 Plätze, ausgesprochen komfortabel, mit viel serienmässigem Zubehör wird hemmungslos mit Kleinwagen, meist Diesel verglichen.
Mit dem Toyota Prius einen Verbrauch von 4.3 hinzubekommen ist nicht einfach, aber möglich. Auf www.spritmonitor.de kann man sehen, dass der Durchschnittsverbrauch von 237 Fahrzeugen 5.2l/100km beträgt. Der sparsamste Fahrer erreicht 4.1l/100km. Ich persönlich stehe momentan bei 4.9l.
Wenn Herr Danuser einen Verbrauch von 6.1l hat, dann liegt das höchstwahrscheinlich daran, dass er viele Kurzstrecken fährt. Da dieses Fahrzeug optimiert auf geringen Schadstoffausstoss ist, heizt es in den ersten 5Min. den Katalysator und Motor mögichst schnell auf. Dabei werden 7-10l/100km verbraucht. Spätestens nach 10Min. fällt der Verbrauch auf 2-4l/100km. Ich bin schon von Baden nach Altdorf gefahren mit einem Durchschnitt von 3.9l/100km!
Ein normales Fahrzeug würde für solche Kurzstrecken bedeutend mehr verbrauchen.
Soviel zum Prius. Unter www.priusfreunde.de kann man sich u.a. informieren, wie man den Verbrauch senken kann.
Sie fragen "Was tun?".
1) Erdöl Benzin und Diesel mit einer wirksamen CO2-Abgabe belasten (Grössenordnung 2Fr./l) und der Bevölkerung via Obligatorische Krankenversicherung zurückgeben.
Diesel sollte höher belastet werden als Benzin, denn mit oder ohne Filter stossen die Dieselfahrzeuge sehr viel mehr Schadstoffe aus. Es darf nicht sein, dass jemand einen Diesel kauft und dann noch meint, er würde was für die Umwelt tun nur weil er weniger "Liter" braucht. (1l Diesel hat ein um 15% höheren Energiegehalt als 1l Benzin und es entsteht daher auch mehr CO2) Durch den Partikelfilter werden die Partikel noch kleiner und erst recht gefährlich, ähnlich wie Asbest!
2) Minergie als Vorschrift für alle Neubauten, ob privat oder öffentlich.
3) Minergie-P fördern
4) Vorschrift, dass 60% der Warmwassererzeugung mittels Sonnenkollektoren abzudecken sind
5) Strom aus Wind- Solar- und Wasserkraft zu Kostendeckenden Preisen abnehmen
6) Jeder Arbeitgeber muss am Arbeitsplatz vernünftige Veloabstellplätze und Duschen zur Verfügung stellen.
7) Abziebare km-Kosten zum Arbeitsplatz mit dem privaten Auto bei der Steuererklärung reduzieren oder beschränken, so dass sie nicht mehr betragen, als die Kosten für den ÖV
8) Herkunft von Lebensmittel klar deklarieren und einheimische Produktion fördern
9) Keine Glühbirnen zum Verkauf zulassen
10) Heizlüfter und Elektroheizungen nur in bewilligten Ausnahmen zulassen
usw...
Wenn sich das nicht durchsetzen lässt, gibts vielleicht noch eine Massnahme:
Einen IQ-Test für alle Parlamentarier. Wer den Grenzwert unterschreitet, wird nicht nach Bern gelassen. So würden gewisse Parteien arg dezimiert. Man müsste keine Wertvolle Zeit und Energie mehr in Themen wie Formel-1-Rennen oder dergleichen verschwenden!
Das Klimaproblem ist zu ernst, es müssen die richtigen Leute zusammen eine Lösung realisieren ohne Ablenkungsmanöver und Lobbyismus.
Wahrscheinlich ist mein Beitrag zu lang, aber vielleicht lesen Sie Ihn wenigstens, Herr Leuenberger.
Ich wünsche Ihnen viel Durchsetzungsvermögen
Freundliche Grüsse
Die Hybridlösung ist zwar ein Anfang und als Anfang lobenswert. Die Betrachtung der Duchgängigkeit als gesamte Lösungen ist aber erst dann einen Schritt weiter gediehen, wenn unter anderem Gewichtsreduktion durch Leichtbaustoffe erzielt werden, Baugruppen mit gleichen Materialien eingesetzt werden, um beim Recycling effizient verwertet werden zu können,Getriebe wahlweise dann auskuppeln, wenn man die Masse in Bewegung gebracht hat und z.B. bergab fährt etc. etc.
Ein solches Fahreug wurde vor 10 Jahren entwickelt und auf den Markt gebracht, mit dem einzigen Manko ohne Partikelfilter - der Audi A2 TDI Eco. Doch der Markt wollte dieses Fahrzeug nicht; so tönt die schöngeistige Begründung einer radikal liberalisierten Instustrie.
Und da sind wir doch beim Thema. Die sachliche Diskussion ums Thema geht ziemlich weit am Nerv vorbei. Denn auch die sachlichsten Leute werden beim Thema Auto verblüffend emotional. Nun stellt sich also die Frage mit welcher Art Kampagne sowohl Industrie als auch Konsumenten für ein kompromissloses Oekofahrzeug zu gewinnen sind? Ihr Part aus der Politik müsste sein, und ist es teilweise schon, Rahmenbedingungen und leider auch Vorschriften zu schaffen, dass diese Fahrzeuge möglichst keine Hindernisse auf dem Markt haben - schön wären gewisse Vorteile. Die Emotionalisierung müsste aber mit einer klugen Kampagne geschehen - wie z.B. bei der Kampagne um das Thema AIDS. Nur dort mussten Sie keine Marken berücksichtigen -und das wird beim Thema Auto schwieriger. Mein Vorschlag wäre ein Wettbewerb unter Agenturen oder Think Tanks auszuschreiben, mit welchen Massnahmen und welchen Aussagen es mittelfristig cool oder inn sein könnte, ökologisch Auto zu fahren.
Auf jeden Fall vielen Dank und Respekt für Ihr Engagement und Ihre Arbeit.
H. Emch
Jetzt ist die Zeit zum Handeln. Sowohl mit privatem wie auch mit politischem Engagement. Ich bin überzeugt, dass wenn Vertreter des Bundes sich auch im privaten Bereich für den Klimaschutz einsetzten, diese eine grosse und breite Wirkung hat. Also legen Sie los mit testen, egal welche Marke. Hybrid ist im Moment die beste Lösung.
Eine noch bessere Wirkung hätte es, wenn sich der Bund entlich zusammenraufen könnte und das interne Mobilitätsverhalten prüfen und überarbeiten würde. Zum einen denke ich an Dienstreisen, welche mit dem Zug und z.b. CarSharing zurück gelegt werden könnten und zum anderen denke ich an sämtliche Fahrzeuge des Bundes. Bei den Fahrzeugen (v.a. Armee) sind noch so viele veraltete Fahrzeuge im Einsatz, welche zum einen auf Grund der Technologie viel zu viel Treibstoff verbrauchen und zum anderen durch das Alter viel zu hohe Unterhaltskosten aufweisen. Hier könnten zum einen Mio. Franken an Steuergeldern und zum andern meherere Tausend Tonnen an Co2 jährlich eingespart werden.
Mit griffigen Massnahmen in diesem Bereich würde der Bund seiner Vorbildfunktion gerecht und könnte wahrscheinlich die beste Wirkung sowohl für die Umwelt wie aber auch für die öffentliche Meinung erzielen.
Übrigens, Kompliment für den Blogg
Die gleichen Aussagen wurde bez. der Solarzelle gemacht. Da hies oder heist es immer noch soviel Energie wie für die Produktion gebraucht wird, werde die Solarzelle niemals mehr produzieren. Auch das ist völliger Quatsch.
Und einmal eine ganz andere Frage:
Was macht ihr wenn es kein Erdöl mehr gibt? Dieser Zeitpunkt wird schneller kommen als wir es uns wünschen. Das es ausgehen wird darüber brauchen wir nicht mehr zu diskutieren. Somit brauchen wir auf jeden Fall alternativen und die sind wie erneuerbar. Nur so kann es funktionieren.
http://www.casal.li
On se connaît indirectement, car je vous dessine souvent dans le journal qui m’emploie, (Le Nouvelliste).
Il y a longtemps que vous cherchez à nous faire respirer un air pur!
Malheureusement, la seule chose que vous savez faire c’est de nous polluer avec vos taxes!
Pourquoi ne pas baisser les taxes des gens qui font un effort en achetant soit des voitures non polluantes ou ceux qui tout les jours, prennent les transports en commun…
J’ai acheté une voiture japonaise qui consomme environ 5 litres /100 km d’essence sans plomb, et j’ai fais la même chose pour mon amie. N’y par les assurances, n’y par les impôts que je paye je suis aidé! En effet, si vous voulez que les gens fassent des efforts pour le climat, il serait grand temps que vous les aidiez et non pas en les taxant!
Une autre chose qui me fais vous écrire, c’est le changement d’horaire, qui se fait maintenant depuis le début des années 80. La nature de l'Europe toute entière est bouleversée par cet événement.
Je m'explique:
En décalant nos habitudes d'une heure au début de l'année (printemps), nous décalons aussi
l'éco-système des arbres qui sont en pleine montée de sève!
Le travail des ses derniers est modifié. Touts les arbres, fleurs et autres organismes purifient
notre air. Donc, avant de pouvoir faire ce "travail" de dépollution, ils doivent s'adapter à nos mauvaises
habitudes. (Normalement, c'est à nous à nous adapter!)
Il est fort probable que cette adaptation prenne environ un mois en se décalant toujours plus,
du fait que nous leurs faisons subir ces changements depuis plus de 20 ans et ce deux fois par année!
Car il ne faut pas oublier qu'à chaque fois que l'éco-système est rétabli, nous changeons à
nouveau notre horaire (automne)...
Les pollutions urbaines sont réels et il faut vraiment changer nos habitudes.
Mais le pire pour la nature, est de l'empêcher de travailler normalement.
Je vous remercie pour votre attention et les quelques minutes que vous avez consacrées
à la lecture de ce mail.
PS: j’espère Monsieur, que votre bureau n’est pas climatisé…. Car le réchauffement des villes est du en grande partie par ces engins qui rejette de l’air chaud….
Enrique Casal
http://www.auto123.com/en/info/news/new
Die Studie mit den Energieverschwenderischen Hybrid macht übrigens keinen Sinn.
Gemäss der lächerlichen Studie würde ein Honda Civic Hybrid mit einer Laufleistung von 150'000 Meilen Energiekosten von $323'800 verursachen, obwohl die tatsächliche Kosten inkl. Benzinverbrauch nur etwas über $30'000 betragen (Einen Zehntel!).
Oder wie dieser Blogger richtig bemerkt hat:
Using one of the examples, a Honda Civic Hybrid has a $/mile of $3.238/mi. So according to CNW, after 100,000 miles, that car will have $323,800 of energy costs associated with it.
A Civic Hybrid with navigation has an MSRP of $23,900. Assuming 50 mpg for 100,000 miles at $3/gallon, that's $6000 for gasoline. Throw in a few oil changes, brake pads, lubes, and a set or two of tires and they're saying that vehicle disposal cost is on the order of $290,000+?! The references to "dealership transportation fuel costs, manufacturer and supplier employee driving distances, electricity usage per pound of material used in each vehicle" doesn't add up because those costs are already included in the MSRP.
I don't know who CNW is, but I wouldn't use them again until you can really understand their data. Unless slamming hybrids at all costs was your original intent, Mr. Law.
Entweder ist die Studie komplett falsch oder sämtliche Autofirmen schreiben seit Jahrzehnten massive Verluste.
Ihr blog ist wircklich fantastisch und eine herrvorragende Möglichkeit zur Kommunikation. Ein Grossteil der Bevölkerung begründet seine Meinung leider immer noch zu oft auf Themen die sehr Medienpräsent sind, und sich in kurzer Zeit sehr einfach erklären lassen. Leider leidet der Klimaschutz darunter.
Ich denke was wäre gar nicht verkehrt, in der öffentlichkeit Werbung zu machen. Es muss ja keineswegs ein Autohersteller sein, es könnte auch eine schweizer Forschungsinstitution sein usw..
Beim Klimaschutz denke ich, ist der Weg klar das Ziel. Man kann jedem Autofahrer sein Auto wegnehmen, man könnte durch viele Mittel die CO2 Grenzwerte einhalten, bzw. verbessern, doch das bedeutet nicht, dass auch verstanden wird, wieso es so gemacht wird.
Herr Leuenberger, ich denke Sie können dadurch viel ändern. Es braucht einige PR um der Bevölkerung klar zu machen mit welchen Karten gespielt wird, und vorallem auch, was auf dem Spiel steht. Unsere Erde und unsere Zukunft.
Der gesamte Bundesrat oder auch nur freiwillige Mitglieder, sollten eine Dokumentation über verschiedene Wasserstoff, Hybrid oder Biotreibstofffahrzeuge machen und diese auch gleich selbst benutzen.
Solch eine Initiative des Bundesrates wäre ein grosses Vorbild und würde auch die hinterletzten Menschen davon überzeugen etwas für den Klimaschutz zu tun
Jedoch das Werben für eine bestimmte Firma oder Marke würde sehr gekauft aussehen und vielleicht sogar eine Anfrage der Axpo mit sich ziehen. Was ja kaum in Herr Leuenbergers Interesse sein könnte.
Energie Effizienz ist ein Thema oder wird ein Thema. Der "Otto-Normalverbraucher", der gerne etwas gegen Umwelt-Verschmutzung beitragen möchte, aber auch auf sein eigenes Portemonnaie schauen muss, steht dabei heute ziemlich im Regen. Der Automobilhersteller (Toyota) spricht von 4.2 L auf 100 km bei einem Hybridauto allerdings bei einem Anschaffungspreis von einiges über 40'000 CHF. Lohnt sich diese Investition? Die Verkehrssteuer lockt mit Ermässigung und die Versicherung zahlt einen Öko-Bonus zurück. Alles gut und recht. Andere sprechen aber von Dieselfahrzeugen mit ähnlich geringem Verbrauch und wieder andere schwärmen von sparsamen Benzinmotoren.
Und wie hilft der Bund hier seinen Bürgern, richtig und mittelfristig korrekt zu entscheiden? Mir fehlen hier konkrete Studien und Kaufenpfehlungen, die alles, auch die Herstellung uns spätere Entsorgung dieser Fahrzeuge, berücksichtigen. Die Entscheidung für ein neues Fahrzeug fällt, wenigstens bei mir, für einige Jahre. Also muss alles, auch die laufenden Entwicklungen und er aktuelle Mitbewerb mit in diese Entscheidung mir einfliessen. Heute ein Hybrid-Auto kaufen, andere Technologie (z.B. einen Diesel) kaufen oder zuwarten? - das wäre hier die Frage. Ich wäre dankbar für jede Hilfe weil ich zu jedem Zeitpunkt das Richtige tun möchte, auch dann wenn es sich später dann doch wieder als falsch erweist.
http://www.unico-kominki.pl
Es liegt mir fern, Ihnen Tipps zu geben, wie Sie handeln sollten. Zu klein ist meine eigene Erfahrung mit der Oeffentlichkeit. Ich für mich würde darauf verzichten und es anderen überlassen. Wenn ein Unternehmen ein solches Angebot offeriert, ist das Ziel immer Werbung (verständlicherweise). Dadurch, so glaube ich, würde mir ein Stück Integrität und Objektivität abhanden kommen. Wenn ich deshalb ein solches Gefährt fahren möchte, so zahl ich lieber dafür und behalte meine Unabhängigkeit. (Auch glaube ich das leise Aktionen langfristig mehr Erfolg haben, als die lauten.)
http://www.djembeplus.ch
Eine unabhängige Testinstanz schaffen (wie z.B. www.topten.ch), welche die umweltschonendsten Autos zertifiziert, prämiert,....
Anreize für Hersteller und Verbraucher schaffen, derentwegen es sich lohnt, auf ein neuzeitliches, umweltfreundliches Auto umzusteigen.
Mit freundlichen Grüssen
Markus Brechbühl