Der Nothelferkurs
[Version française Le cours de premier secours]
Es war mir ein privates und ein öffentliches Anliegen, endlich einen Nothelferkurs zu besuchen. Letzte Woche kam der Termin für einen Auffrischungskurs beim Schweizerischen Samariterbund zustande. Der Samariterbund und ich selber fanden den Beizug von Medien wichtig, weil die Erste Hilfe bei einem Unfall oft entscheidend für die Schwere der Verletzungen, manchmal sogar für das Überleben sein kann. Meine Teilnahme sollte also auch etwas Propaganda für Auffrischungs- und Weiterbildungskurse sein.
Mit etwa sieben weiteren Teilnehmerinnen, (die erst unmittelbar vor Kursbeginn von ihrem zweifelhaften Glück erfuhren, die Ausbildung zusammen mit einem Tross von Journalisten im Schlepptau eines Bundesrates zu absolvieren), folgte ich also den Erläuterungen der Kursleiterin und beteiligte mich an den verschiedenen kleinen Übungen. Die Journalisten warteten ungeduldig auf meine ersten Handgriffe an einer Puppe. Und schon kam die erste Frage: „Würden Sie auch Herrn Blocher Erste Hilfe leisten?“ Ich etwas irritiert: „Ja, das ist doch der Sinn der Ersten Hilfe, dass man jedem verletzten Menschen hilft.“ Nächste Frage: „Aber wenn jetzt Herr Blocher…“ Ich unterbreche: „Es geht doch jetzt darum, Erste Hilfe zu lernen und öffentlich zu zeigen, dass das wichtig ist. Es geht jetzt nicht um Bundesratsgeschichtlein.“ Der Journalist insistiert nicht. Es kommt jedoch ein anderer von einem Lokalradio. Zunächst kann ich mich zum Sinn dieser Aktion als einem Beitrag zur Reduktion von Opfern des Strassenverkehrs äussern, doch dann wieder: „Sie haben gesagt, Herr Blocher…“ Antwort: „Ich habe nichts von Blocher gesagt, ich wurde nach ihm gefragt und ich finde dieses Thema habe jetzt hier nichts zu suchen….“ Er bleibt dran: „Aber Herr Blocher…“ Ein Wort ergibt das andere, ich weigere mich, Munition für eine Blocher/Leuenberger-Story zu liefern. Der Lokalradiojournalist zieht ungehalten aus dem Saal. Der Kurs wird fortgeführt.
Nach ihm wieder Interviews. 10vor10 macht einen instruktiven Beitrag, andere fotografieren. Doch der Journalist, der als erster einen Bundesratsknatsch konstruieren wollte, versucht es noch einmal. Er versteht jedoch schliesslich, dass jetzt nicht der Bundesrat zur Diskussion steht, sondern die Verkehrssicherheit. Ich mache ihn auf via sicura, auf den Vorschlag 0,0 Promille für Neulenker aufmerksam. Ein bereits bekannter Vorschlag zwar, aber leider doch aktuell wegen der Unfälle vom vorletzten Wochenende, vielleicht doch etwas für eine Schlagzeile?
Tatsächlich, am Wochenende kommt die Geschichte in einer Sonntagszeitung: „Bundesrat Leuenberger macht Ernst“. (Macht Ernst? Na ja. Vergleiche dazu in meinem Buch das Kapitel über Ankündigungspolitik…) Der Beitrag wird gross aufgenommen von der Tagesschau, obwohl ja eigentlich die Idee nicht neu ist. Und was machen wir mit den frustrierten Journalisten, die gerne eine Bundesrats-Geschichte während der Lebensrettungsübungen gehabt hätten? Wir schicken sie in einen Nothelferkurs. Dort kann man nämlich lernen, dass es noch andere Probleme auf dieser Welt gibt.
Bis bald
Moritz Leuenberger
Es war mir ein privates und ein öffentliches Anliegen, endlich einen Nothelferkurs zu besuchen. Letzte Woche kam der Termin für einen Auffrischungskurs beim Schweizerischen Samariterbund zustande. Der Samariterbund und ich selber fanden den Beizug von Medien wichtig, weil die Erste Hilfe bei einem Unfall oft entscheidend für die Schwere der Verletzungen, manchmal sogar für das Überleben sein kann. Meine Teilnahme sollte also auch etwas Propaganda für Auffrischungs- und Weiterbildungskurse sein.Mit etwa sieben weiteren Teilnehmerinnen, (die erst unmittelbar vor Kursbeginn von ihrem zweifelhaften Glück erfuhren, die Ausbildung zusammen mit einem Tross von Journalisten im Schlepptau eines Bundesrates zu absolvieren), folgte ich also den Erläuterungen der Kursleiterin und beteiligte mich an den verschiedenen kleinen Übungen. Die Journalisten warteten ungeduldig auf meine ersten Handgriffe an einer Puppe. Und schon kam die erste Frage: „Würden Sie auch Herrn Blocher Erste Hilfe leisten?“ Ich etwas irritiert: „Ja, das ist doch der Sinn der Ersten Hilfe, dass man jedem verletzten Menschen hilft.“ Nächste Frage: „Aber wenn jetzt Herr Blocher…“ Ich unterbreche: „Es geht doch jetzt darum, Erste Hilfe zu lernen und öffentlich zu zeigen, dass das wichtig ist. Es geht jetzt nicht um Bundesratsgeschichtlein.“ Der Journalist insistiert nicht. Es kommt jedoch ein anderer von einem Lokalradio. Zunächst kann ich mich zum Sinn dieser Aktion als einem Beitrag zur Reduktion von Opfern des Strassenverkehrs äussern, doch dann wieder: „Sie haben gesagt, Herr Blocher…“ Antwort: „Ich habe nichts von Blocher gesagt, ich wurde nach ihm gefragt und ich finde dieses Thema habe jetzt hier nichts zu suchen….“ Er bleibt dran: „Aber Herr Blocher…“ Ein Wort ergibt das andere, ich weigere mich, Munition für eine Blocher/Leuenberger-Story zu liefern. Der Lokalradiojournalist zieht ungehalten aus dem Saal. Der Kurs wird fortgeführt.
Nach ihm wieder Interviews. 10vor10 macht einen instruktiven Beitrag, andere fotografieren. Doch der Journalist, der als erster einen Bundesratsknatsch konstruieren wollte, versucht es noch einmal. Er versteht jedoch schliesslich, dass jetzt nicht der Bundesrat zur Diskussion steht, sondern die Verkehrssicherheit. Ich mache ihn auf via sicura, auf den Vorschlag 0,0 Promille für Neulenker aufmerksam. Ein bereits bekannter Vorschlag zwar, aber leider doch aktuell wegen der Unfälle vom vorletzten Wochenende, vielleicht doch etwas für eine Schlagzeile?
Tatsächlich, am Wochenende kommt die Geschichte in einer Sonntagszeitung: „Bundesrat Leuenberger macht Ernst“. (Macht Ernst? Na ja. Vergleiche dazu in meinem Buch das Kapitel über Ankündigungspolitik…) Der Beitrag wird gross aufgenommen von der Tagesschau, obwohl ja eigentlich die Idee nicht neu ist. Und was machen wir mit den frustrierten Journalisten, die gerne eine Bundesrats-Geschichte während der Lebensrettungsübungen gehabt hätten? Wir schicken sie in einen Nothelferkurs. Dort kann man nämlich lernen, dass es noch andere Probleme auf dieser Welt gibt.
Bis bald
Moritz Leuenberger



50 Kommentare
http://problemlos.ch/
wir wissen, dass sie nicht dumm sind, und anständig oben drein, aber hier wollen wir den klimawandel bekämpfen.....
also, moritz, nimm den finger raus...
Da muss die Presse etwas neutraler und den Blocher und CO, einmal weglassen und etwas weglassen.
"Blocher ist nicht die Schweiz sondern eine Bremse"
Ich habe gestern abend eine hochinteressante Sendung der BBC gesehen über Katastrophen, die die Welt vital beeinflusst haben. Eines dieser Ereignisse war der Ausbruch der sibirischen Vulkanfelder mit enormem Ausstoss von Co2 und nachfolgender Klimaerwärmung von bis zu 10 Grad C. vor Tausenden von Jahren. Damals wurde 90 % des Lebens auf der Erde ausgelöscht. Der zweite Film handelte vom Meteoriteneinschlag, der zum Aussterben der Dinosaurier führte. Auch damals kam es zu einer massiven Klimaerwärmung, die zu den katastrophalen Auswirkungen führte. Der letzte Beitrag hiess: Dodo is back. How to avoid extinction. Dieser Beitrag war wirklich erschütternd. Es wurde gezeigt, dass durch den Menschen in kürzerer Zeit und viel schneller mehr Tierarten und Pflanzen ausgerottet werden, als in all den Katastrophen zuvor. Der Rat um der Ausrottung zu entgehen war kurz und sec: keep away from humans. Ich muss gestehen, ich hab den letzten Beitrag nicht zu Ende geschaut. Hab's nicht ertragen.
WIe Sie, Herr Leuenberger sehr treffend feststellen ist Nothilfe eines, aber die Prävention, dass sie gar nicht nötig wird noch viel wichtiger.
In diesem Bereich ist noch viel zu tun. Es müsste ein nationales Programm zu einem Empathietraining geben, gleich wie es Präventionsprogramme gibt in Bezug auf Alkohol, rauchen, Uebergewicht.
Das Empathietraining müsste meines erachtens in kurzen Zügen so aussehen: EIn Mensch verletzt ein anderes Lebewesen. Es muss gezeigt werden, wie das verletzte Lebewesen leidet. Dann muss gezeigt werden, wie der Mensch wahrnimmt dass das verletzte Lebewesen leidet und sich bewusst wird, dass er oder sie selber nicht leiden will und deshalb auch keinem anderen Lebewesen Leiden zufügen will. Zuletzt zeigt man, wie der Mensch durch diese Erkenntnis betroffen reagiert und aufhört das Lebewesen zu verletzen und ihm hilft.
Das wäre so ziemlich das Gegenteil, von dem, womit wir in FIlmen konfrontiert werden. Die Beispiele würden aus dem Strassenverkehr kommen, aus dem Alltagsleben, überall her. Wir müssen doch wieder zu einer Normalität finden wo Respekt und Rücksichtnahme normal sind. Das ist dann die Grundlage zur Verhinderung von schädlichem Verhalten jeder Art, auch im Strassenverkehr. Wie können junge Menschen, die täglich in den Medien, in Computerspielen sehen, dass rücksichtsloses Verhalten top ist und rücksichtsvolles Verhalten blöd zu einer rücksichtsvollen Lebenshaltung heranwachsen.
Für diejenigen, die es interessiert : Das Programm von dem ich berichtet habe findet sich auf der Homepage der BBC. Es ist das Abendprogramm von BBC 4 von gestern Sonntag abend. Ich nehme an, dass die einzelnen Beiträge, vielleicht auch das ganze Programm auf DVD erhältlich sind.
Hurra, wir retten die Welt mit einem Blog. Don Quichotte lässt grüssen.
Wenn Kyoto eingehalten wird (würde), schiebt das den Weltuntergang nur um 5 Jahre hinaus. Es gibt noch viel zu tun ...
Doch die Preise lassen mich vom Vorhaben abhalten. 120 Franken für einen solch wichtigen Kurs - da wird mal wieder am falschen Ort abgezockt.
Also verlasse ich mich auch in Zukunft auf jenes Wissen, welches ich vor 30 Jahren gelernt habe - auch wenn ich nur noch wenig weis. In der Hoffnung, dass ich nie in eine solche Situation geraten werde.
http://www.dailytalk.ch/index.php/topic
Den Medien konnte ich entnehmen, dass Sie sich für die 0.0 Promillegrenze (Alkohol) für Neulenker einsetzen.
Frage: Gibt es mehrjährige wissenschaftliche Studien bzw. statistische Erhebungen, die eindeutig nachweisen, dass Leute mit bis 0.5 Promille Alkohol im Blut signifikant mehr Unfälle verursachen als Leute mit 0.0 Promille im Blut?
Sowohl das BfS als auch die BfU konnten mir keine entsprechende Statistik liefern. Worauf also stützen Sie Ihren Entscheid?
Meine Meinung ist folgende: Eine Grenze von 0.0 Promille ist untragbar. Es geht um die Lebensqualität. Zu einem feinen Essen in einem guten Restaurant gehören auch 1-2 Glas Wein. Sehe nicht ein, dass ich dann nicht mehr selber nachhause fahren kann. Mache dies schon seit mehr als 13 Jahren ohne jemals jemanden gefärdet zu haben. Einmal kam ich in eine Alkoholkontrolle, hatte etwas Alkohol, konnte aber weiterfahren. (Hatte also weniger als 0.5 Promille!!!)
Wir sind uns sicher einig, dass Jugendliche aufgrund mangelnder Erfahrung, jugendlichem Übermut und Alkoholkonsum am Wochenende vermehrten Verkehrsrisiken ausgesetzt sind. Doch wenn man gegen Jugendliche vorgehen will, reicht die 0.5 Promillegrenze. Man könnte nämlich beispielsweise an jedem Wochenende in Ausgehvierteln bzw. vor Diskotheken Alkoholkontrollen durchführen und jedem, der mehr als 0.5 Promille im Blut hat den Führerausweis wegnehmen. Ich bin überzeugt, dass sich so das Problem auch ohne Gesetzesverschärfung lösen liesse.
Alle Unfälle wegen Alkohol am Steuer, über welche in den Medien immer wieder in Hetzermanier berichtet wird, wurden von Leuten verursacht, die weit über 1 Promille im Blut hatten. Beispielsweise hatte der Mann, der in Emmen 4 Strassenarbeiter getötet hat 1.76 Promille im Blut!!! Es gibt Leute, die bei 1.76 Promille unter dem Tisch liegen. Der wäre auch bei einer 0.5 Promillegrenze seinen Ausweis los gewesen, wenn er kontrolliert worden wäre. Fazit statt ständig die Gesetze zu verschärfen sollte man vielleicht erstmal die bestehenden Gesetze anwenden und voll ausschöpfen.
Freundliche Grüsse
Alexander Müller
"Mehr Sicherheit in der Schweiz" prahlt die SVP gross aus der Wahltüte. Ich will Ihnen sagen, wie ich mich wesentlich sicherer fühlen würde:
Da wäre zum ersten mal das Verhalten vieler (aber nicht aller!) Autofahrer gegenüber Velofahrer, wie mir. Was mir da ganz besonders grosse Sorgen macht, sind Autofahrer und Autofahrerinnen, die meist Freitag und Samstag Abend leicht oder volltrunken auf der Strasse unterwegs sind. Am letzten Freitag bin ich mit schlotternden Knien nach Hause gekommen, nachdem mich ein 7er BMW in der Stadt mit ca. 70 bis 80 km/h (schwer genau einzuschätzen) überholt hat und merklich Schwierigkeiten hatte, seine Spur zu halten.
An Herrn Giezendanner, Nationalrat, SVP:
Wenn ich von einem 2 Tonnen schweren Gefährt bei der Geschweindigkeit angefahren werde, sind meine Überlebens-Chancen "gering". Trotz Helm. Und dann ist es mir Wurscht, ob der Fahrer ein Neulenker ist, ob die Gastronomie beschützt wurde durch den erlaubten Alkoholkonsum oder ob der Fahrer braune, weisse, oder rosarote Hautfarbe aufweist.
Ich kann jedem Autofahrer und jeder Autofahrerin aus eigener "Erfahrung" sagen, dass eine Berührung oder eine Beinahekollision im Strassenverkehr auf einem Velo gaaaanz anders empfunden wird, als in der Sicherheitsfahrgastzelle eines Autos. Man erkennt deshalb sehr schnell, wer von den Autofahrern auch ab und zu mit dem Velo unterwegs ist. Diese Fahrer zeigen massiv mehr Rücksicht.
Oft erlebe ich im Strassenverkehr mit, dass ein Autofahrer einem Velofahrer den Weg abschneiden will, um ihn zurecht zuweisen. Der Velofahrer hat evt. zu vor ein Vortrittssignal nicht beachtet oder dem Autofahrer die Spur versperrt. Dies ist illegal und gehört angezeigt, keine Frage. Aber die Reaktion des Autofahrers ist für den Velofahrer lebensgefährlich. Und das realisieren viele Fahrer nicht, wenn sie hinter dem Steuer ihres Boliden sitzen.
Deshalb sollte meiner Meinung nach die Polizei wesentlich schärfer durchgreifen im Strassenverkehr (bei allen Verkehrsteilnehmern). Die Gesetze sind bereits da - sie werden nur nicht eingehalten.
Übrigens, jene Autofahrer und Autofahrerinnen (die überwiegende Mehrheit), die sich korrekt verhalten und bei denen keine Bierflasche am Steuer sitzt, tja, denen können ja verschäfte Massnahmen egal sein.
es gibt sehr wohl wissenschaftliche Arbeiten, die ganz eindeutig zeigen, dass es für Alkohol KEINE untere Grenze gibt. Bereits bei geringsten Mengen (<<0.5 Promille) zeigt sich ein Abbau von Hemmschwellen, eine vergrösserte Risikobereitschaft und eine deutlich längere Reaktionszeit.
Interessant ist zum Beispiel, dass entsprechende Grenzwerte für Medikamente ein vielfach Tieferes angesetzt sind als beim Alkohol. Da ist der Gesetzgeber (berechtigter Weise) weniger tolerant.
0 Promille für ALLE Autofahrer finde ich absolut RICHTIG! Verkehrssicherheit geht vor Plausch am Stammtisch oder im Restaurant. Im Übrigen gibts ja immer noch Taxis, Busse, Züge und Freunde.
Weiter so Herr Bundesrat.
Seht ihr denn nicht, dass das Problem eine globale Lösung benötigt?
mich interessiert das sehr wohl, ob ein Chinese von einem anderen Chinesen über den Haufen gefahren wird oder ob ich das bin. Ich lebe in der Schweiz und hier will ich mich sicher fühlen - auch ohne 2.5 Tonnen Geländefahrzeug um mich herum.
Nein, Alkohol am Steuer ist kein Globales Problem. Wenn hier jemand deswegen ums Leben kommt, kümmert das die Chinesen keinen Deut. Wenn China ein Verkehrstoter zu beklagen ist, dann ist das zwar traurig - tötet hier aber keinen. Dieses Problem ist lokal und lässt sich im Gegensatz zum Global Warming nicht bequem auf die Globales-Problem-Wartebank schieben. Obwohl dies bestimmt vielen sehr lieb wäre.
MfG
TU
Darf man bei erster Hilfe bei einem Verkehrsunfall eine Mund- zu Mundbeatmung vollziehen, wenn man als Helfender leicht besäuselt ist und weit und breit kein Mensch zu sehen ist der einspringen kann?
Wie steht das mit dem Rechtsschutz wenn dem Opfer die Inhalation von Alkohol durch religiöse Motife nicht erlaubt ist? Darf man mich später für diese Effraktion belangen?
Frage zum Klimawandel.
Welcher Klimawandel wird eigentlich bekämpft? Soweit mir das klar ist kann Don Quichote nur schon den Anfang nicht erkennen...geschweige denn das Ziel ausmachen....;-)
Frage zum Umgang mit ungehörigen Fragesteller.
Muss man jedem x-belligigem Fragesteller eine Antwort auftischen, oder genügt es wie mir das am bequemsten ist, den Telefonhörer ohne Kommentar aufzulegen? Mache ich manchmal auch bei Journalisten :-)
Ach ja, ich bin für den Erhalt der O.5 Promille ohne wenn und aber, denn zur Entsorgung von Velofahrern oder anderer Hindernisse brauche ich nicht O.O Promille...aber wieso kommt in der Schweiz niemand auf die Idee den neuen Fahrlenkern den Motor zu drosseln?
Und somit komme ich zur letzten Frage.
Gehört das zur Normalität, dass ein unerfahrener Neulenker von Frontantrieb mit um die 70 PS gleich auf einen Heckangetriebenen Boliden von 160-, 200- oder gar über 250 PS umsteigen kann?
Ich grüsse alle mobilen (vor allem die geistigen) Bürger, Blogger :-)
Die Boulevard, Lokalradio- und sonstigen Sensationsjournalisten sind in Not!!!
Diese Leute brauchen Hilfe, bzw. Schlagzeilen - erste Hilfe für ihren oberflächlichen, ephemeren Alltagsjob!
Da kommt ihnen dieser Nothelferkurs gerade recht.
Natürlich geschehen all diese Unfälle durch Personen mit viel mehr als einem Promille Alkohol im Blut, aber:
0,5 Promille = 1 Glas
Aus einem Glas wird schnell mehr, wenn man erst einmal beginnt. Wieviel man dann tatsächlich hat und wie gut man noch fahrtüchtig ist, können danach die wenigsten einschätzen. Eine Grenze von 0 Promille allerdings ist wesentlich abschreckender. Kein Glas oder kein Fahren, das wäre die Devise.
Ich bin selber Neulenker (19 jahre, Ausweis seit gut einem Jahr und daher in der neuen Probezeitregelung). Ich gehe gerne in den Ausgang, aber ich sage mir selbst: Wenn ich trinken möchte, gehe ich ohne Auto in den Ausgang. Benötige ich aber das Auto, entweder weil der Feierort abseits gelegen ist, oder weil es etwas länger als bis zum letzten Zug nach Hause gehen kann, trinke ich grundsätzlich keinen Alkohol. Denn: sobald man beginnt, ist die Versuchung, weiterzutrinken, sehr gross. Wenn man von Anfang an Distanz hält, ist aber auch nie ein Risiko vorhanden.
http://www.p-von-andre.ch.vu
schon lange nicht mehr so geschmunzelt, schon lange nicht mehr bei ihnen hineingelesen.
es macht immer wieder freude zu lesen wie sie die politik und die verzerrung durch die medien beschreiben.
gleichzeitig muss ich ihnen einen riesen respekt zollen für ihre gut geschriebenen beiträge welche wirklich interessant sind (im gegensatz zu gewissen blogs welche vor sich hin gären).
schreiben sie weiter, denn ich lese es lieber in ihrem blog als irgend ein "leuenberger hat gesagt balhblahbla" in einer zeitung wo ich mich einfach langweile weil es schlecht verfasst wurde.
mit freundlichen grüssen,
ein begeisterter leser.
pva
ps: nothilfe leistet man immer, nur mit lebenden lässts sich leben, diskutirern und politisieren.
Damit kann ich leben, dass wir alle verantwortlich sind. Ok. Auch die Jugendlichen. Ich will aber auf folgenden Umstand verweisen: Je jünger die Klientel, die Konsumenten sind, desto weniger Verantwortung lässt sich ihnen zuschreiben. Ein Kleinkind, das Babybrei konsumiert, hat gar keinen Einfluss darauf, welches Produkt die Mutter oder der Vater einkauft. Ein 10 jähriges Kind hat da schon eher den Durchblick, interessiert sich aber eher wenig für Politik und wohl schon gar nicht für globale Probleme. Eine 16 Jährige, beginnt wohl grad eine Lehre oder macht den Gymmer. Von Ihr kann man schon wesentlich mehr Verantwortung erwarten, da sie beginnt, die globalen Zusammenhänge zu sehen. Je älter, desto mehr Verantwortung.
Gut, dass Sie wachsam sind und die wirklich ‚affigen’ Fragen der Journalisten nicht deren Wünschen entsprechend beantwortet haben. Ihre Fähigkeit zur Selbstbeherrschung ist bewundernswert.
Ein Wort zur Promille-Grenze:
„Denn: sobald man beginnt, ist die Versuchung, weiterzutrinken, sehr gross“, sagt Beat Mattmann. Ich würde sogar behaupten, die Wahrscheinlichkeit ist fast hundert Prozent. DAS ist der springende Punkt. Eine 0,5 Promille-Grenze ist so ein Kompromiss, der allen ein wenig ‚Freiheit’ lassen will, aber die Erfahrungen mit menschlichem Verhalten nicht einschliesst. Aus diesem Grunde bin auch ich der Meinung, dass eine 0 Promille-Grenze für alle die mit dem Auto fahren gelten sollte.
http://Klimaachutz
Es wird wirklich viel über das Klima gesprochen, das ist auch gut so. Doch leider wird vieles verschwiegen. Das grösste problem in der Schweiz ist, dass die Kantone die Fördermittel wie Sie wollen auszahlen, es darf doch nicht sein, dass die einen was Zahlen die andern nicht. Für eine WP in SO bekommt man CHF.2000.- im AG gar nichts. Zudem wird man noch mit dem Eigemmietwert bestraft und der Gebäudeversicherung. Sobald der Umbau fertig ist wird neu eingestuft, statt belohnt, kann man mehr Zahlen. Wer sich für Pellets entschied zahlt 20 mal mehr, die Preise gingen nur hoch. Es gibt so viel, was unser Bundesrat noch zu tun hätte, um gerecht und Fair an alle in unserm Land die Fördermittel zukommen zu lassen. Wünsche mir eine für alle gleiche Behandlung im Land.
Mir wars früher immer etwas mulmig, wenn ich mit einem Kollegen heimfahren musste und dieser zuvor einige Biere getrunken hat. Seit dem fahre ich nicht mehr mit, wenn der Fahrer getrunken hat. Lustig finde ich, dass es ansteckend ist und sich meine Kollegen und Kolleginnen auch immer mehr dran halten.
Don't drink and drive!
Dein Beitrag ist weder cool, noch zynisch, noch ironisch, noch humorvoll, sondern einfach nur geschmacklos.
Vor vier Jahren, habe ich einen guten Freund (auf dem Velo) bei einem Verkehrsunfall verloren. Der Autolenker war angetrunken und hat meinen Jugendfreund an einem Samstagabend mitten auf einer Kreuzung über den Haufen gefahren. Der Tod trat einige Stunden später auf Grund des erlittenen Gehirntraumas und inneren Blutungen ein. Joseph war damals 26 Jahre alt und hatte soeben sein Medizinstudium abgeschlossen.
Der Autolenker wurde verurteilt wegen fahrlässiger Tötung. Sein Alkoholpegel war ausschlaggebend für die Verurteilung.
An Blogger: Ich hoffe, ich begegne Dir nie persönlich.
An alle: Wenn ihr einen Unfall baut und eine noch so kleine Menge Alkohol im Blut habt, dann zieht das Regress von der Versicherung UND eine verschärfte Verurteilung je nach Alkoholmenge nach sich. 0.5 Promille hin oder her.
Ich halte diese Aussage für eklatante Frechheit gegenüber allen Mitmenschen. Sind wir hier in einem Forum für Kindergärtner? Kann man es erwachsenen Menschen nicht mehr zumuten, zu entscheiden, was richtig ist? Wer es beim zweiten Glas nicht merkt, wird es auch beim ersten Glas nicht merken.
Offenbar glauben hier einige Kommentatoren, sie hätten die Weisheit mit der grossen Kelle gegessen und seien besser als die anderen.
Es wird jeder Verkehrstoter von irgend jemandem vermisst und hinterlässt eine schmerzhafte Lücke irgendwo.Ich glaube jeder Mensch hat in seinem Umfeld jemanden zu beklagen und ich bin da ganz sicher keine Ausnahme.
Ich nehme an, dass bei "Deinem" Unfall wohl mehr als 0.8 Promille im Spiel waren, denn soviel wurde seinerzeit wohl noch toleriert.
Wer aber glaubt, dass eine O.O Promille - Politik etwas grosses auswirken wird, der verkennt einfach die Realität des "Klimawandels" der Gesellschaft und vor allem des Lustbedürfnisses der Jugend. Der ultimative Kick wird auch bei 0.0 Promille reingezogen, irgenwie und auf welche art auch immer.
Ich mag mich gut an einen Freund erinnern, der eines Freundes Motorrad von der Werkstatt abholen durfte und sich mit jener 750er Maschine genau 20 Meter vom Startpunkt der Werkstattsausfahrt auf die Haupstrasse katapultierte und genau seitlich unter einem Lastwagen landete. Die Details möchte ich hier lieber nicht beschreiben....
Mein Freund war sich gewohnt eine 125er Maschine zu fahren und die Kraft der 750er hat alle überrascht. Ihn selbst und den Lastwagenfahrer natürlich auch.
Hypothese:
Ist der Lastwagenfahrer schuldig wenn er 0.0 Promille hat ?
Ist der Lastwagenfahrer schuldig wenn er 0.5 Promille hat ?
Ist mein Freund schuldig weil er nicht gestoppt hat und das Motorrad nicht beherrschte?
Oder ist die Gesetzgebung schuld, weil sie ihm erlaubt hatte die 750er ohne weitere Prüfung wie damals noch möglich zu fahren ?
Weil bei 0.0 Promille der Lastwagenfahrer schuldig wäre wenn er auch nur 0.1 Promille hat, ändert sich sein Leben doppelt....und so sieht dann die Gerechtigkeit aus: Zwei Tote auf einen Schlag....
Ich bleibe dabei. 0.5 Promille als limitierte Toleranz! Aber für Restriktionen in Bezug auf das Fahrzeug für Neulenker (auch ältere!) wie gehabt bei Motorrädern. Zuerst mit kleinem Fahrzeug sich die Kenntnis des guten Benehmens aneignen.
Wenn sogar einem Fuhrwerker (mit Pferd gezogener Karren) der Fahrausweis wegen wiederholtem Fahren in angetrunkenem Zustand entzogen werden kann (obwohl sein Gaul sich im Strassenverkehr sehr sehr gut auskannte) frage ich mich doch wie lange es geht,bis dem Fussgänger auch 0.0 Promille aufgebrummt werden.
Im Übrigen erinnere ich mich an einen betrunkenen Velofahrer der mit einem überraschenden Schwenker eine Massenkarambolage ausgelöst hat...nachts bei Nieselregen. Hat zum Glück "nur" eine Menge Blechschaden gegeben...
MfG, Blogger
http://www.aikiko.ch
Ich denke, dass man gar nicht anders kann, als einem Verletzten erste Hilfe zu leisten. Wir kamen vor etwa einem Jahr an einen "frischen" Motorradunfall. ich fühlte instinktiv, dass einer der Verunfallten sehr schwer verletzt war. Seine Lage war auch insofern unglücklich, als er an einem Abhang lag, was dann auch zu Problemen führte beim auf die Trage legen etc. Da ich selber Therapeutin bin, hatte ich keine Berührungsängste und konnte mich dank meinem Gschpüri auch führen lassen. Dank medizinischer Ausbildung weiss ich auch, worauf man in etwa achten muss; so sah ich es ebenfalls als meine Pflicht, dafür zu sorgen, dass z.B. sein Rücken in keinem Moment gefährdet wurde beim Umlagern, Abtransport etc. Solange man nicht weiss, was alles verletzt ist, muss das einfach sein.
Steckt man in einer Situation wie dieser, dann ist man meist extrem ruhig und weiss instinktiv, was zu tun ist. Aber sicher ist es auch gut, ab und zu einen Nothelferkurs zu absolvieren.
Und zum Thema Bundesrat und Spannungen (was ist das?) hat mir einer ge-sms-let: der Papst nehme jetzt an allen Bundesratssitzungen ebenfalls teil; sei er doch immer da anzutreffen, wo das Elend am grössten sei.
Ich halte das für ein Gerücht, aber man weiss ja nie :-)
Ihnen, Herr Leuenberger, sage ich: weiter so und wir wollen sie unbedingt als Bundesrat behalten.
huldigt dem goldenen Kalb, bis Ihre alle betrunken oder nicht betrunken in einem (Blogger:) heckangetriebene 250PS Boliden, der Gastronomie die Kassen füllt und dabei vor lauter Selbstverantwortung nur noch torkelt.
@Blogger, @Blacky:
Das ist ja exakt das Problem. Der Masse kann man eben NICHT zumuten, dass sie Selbstverantwortung zeigt. Die Masse verhält sich sehr wohl, wie ein Kindergarten. Auch wenn das Dir, Blacky, nicht passt. Der traurige Beweis hierfür sind die Verkehrstoten, die wegen überhöhter Geschwindigkeit zu beklagen sind und hier leider nicht mehr vorsprechen können.
Blogger: "Wer aber glaubt, dass eine O.O Promille - Politik etwas grosses auswirken wird, der verkennt einfach die Realität des "Klimawandels" der Gesellschaft und vor allem des Lustbedürfnisses der Jugend. Der ultimative Kick wird auch bei 0.0 Promille reingezogen, irgenwie und auf welche art auch immer."
Das sehe ich anders. Erstens bin ich nicht bereit, Alkoholismus am Steuer zu tolerieren, weil es einigen Jugendlichen zu einem Kick verhilft und nebenbei den Veranstaltern der Pary oder des Resaurants die Kassen füllt. Und zweitens gibt es sehr wohl andere Kicks, die nicht dazu führen können, dass andere, nicht involvierte, zu Tode kommen.
Blacky meint: "Offenbar glauben hier einige Kommentatoren, sie hätten die Weisheit mit der grossen Kelle gegessen und seien besser als die anderen."
Obwohl ich erst seit kurzem in diesem Blog schreibe (ihn aber schon länger lese), habe ich diesen Eindruck nicht. Kann es sein, dass Du aus Resignation solche defensiven Urteile fällst?
Die Argumentation für Alkohol am Steuer (und das ist es, was 0.5 Promille sind) ist ebenso schizophren, wie infantil und unreif. Wahrscheinlich appelliert ihr auch an die Selbstverantwortung von Jugendlichen, wenn diese mit dem Sturmgewehr des Vaters zu Hause rumspielen. Nur eine Vermutung. Trotzdem, gute Besserung.
was nützt eine 0 Promille Regelung wenn schon die 0.5 Promille von Vorsätzlichen nicht eingehalten werden? wo ist da der Nutzen?
Ich finde 0.5 sind ok, es ist eine einfache Regel: ein Glas, ob Wein oder Bier mehr liegt nicht drin. Ich bin seit jetzt bald 20 Jahren hinter dem Steuer, bin aber noch nie alkoholisiert (im gesetlichen Sinne) rumgefahren, mal ein Glas Wein zum Essen, ein Panache im Ausgang, basta, mehr geht nicht und schmeckt mir auch nicht.
Ich finde es aber diskriminerend wenn eine grössere Mehrheit ihre Freiheit für eine unbelehrbare charakterschwache Minderheit hergeben muss. Das ist pauschaler Freiheitsentzug der Vernünftigen....
ein wunderschönes Sprichwort von Danny Kaye..Ein autoritärer Staat ist ein Staat,
in dem jeder das tun darf,
was er tun muss.
Also Prosit mit Valser Wasser...
http://www.blutalkohol-homepage.de/aa_a
http://www.blutalkohol-homepage.de/Promillerechner.php
Interessant ist wie die Regelung in ganz Europa vollzogen wird und manche Völker den Alkohol anscheinend anders "verdauen" wenn man die Gesetzgebung dazu beachtet... :-)
also bei 0.0 Promille darf ich (m) persönlich immer noch 60ml Wein reinschütten. Gerechnet O.1 Promille mit Ziel von 1 Minute und bei Ziel von 60 Minuten sogar 130ml !!!
Was aber auch interessieren dürfte ist, dass die Blutprobe ein schwächeres Resultat ergibt, was heisst, dass die Blutprobe nicht abgewiesen werden sollte !
Mein persönliches Fazit ist demnach, dass hier der Bürger wieder einmal mehr, entweder als dumm verkauft, oder aus ideologischen Gründen in faschistischer Weise zurechtgestutzt werden. Faschistisch hat nicht nur mit Herkunft (politisch) zu tun, sondern auch mit der Zuweisung zu - guter Mensch oder schlechter Mensch- im Sinne der Autorität.
http://de.wikipedia.org/wiki/Faschismus
Und von Links tönt es immer von: Toleranz und Solidarität, nur mit dem Umsetzen happert es manchmal wie in dieser Sache (0.0 ‰).
Also ich werde auch in Zukunft mein Recht einfordern wenn ich speise und wer als vermeintlicher Gutbürger auf mich zeigt dem spendiere ich nen Drink sei's nun Wein oder Tee :-)
Prosit, Blogger ;-)
http://www.blutalkohol-homepage.de/aa_a
http://www.blutalkohol-homepage.de/Promillerechner.php
Interessant ist wie die Regelung in ganz Europa vollzogen wird und manche Völker den Alkohol anscheinend anders "verdauen" wenn man die Gesetzgebung dazu beachtet... :-)
also bei 0.0 Promille darf ich (m) persönlich immer noch 60ml Wein reinschütten. Gerechnet O.1 Promille mit Ziel von 1 Minute und bei Ziel von 60 Minuten sogar 130ml !!!
Was aber auch interessieren dürfte ist, dass die Blutprobe ein schwächeres Resultat ergibt, was heisst, dass die Blutprobe nicht abgewiesen werden sollte !
Mein persönliches Fazit ist demnach, dass hier der Bürger wieder einmal mehr, entweder als dumm verkauft, oder aus ideologischen Gründen in faschistischer Weise zurechtgestutzt werden. Faschistisch hat nicht nur mit Herkunft (politisch) zu tun, sondern auch mit der Zuweisung zu - guter Mensch oder schlechter Mensch- im Sinne der Autorität.
http://de.wikipedia.org/wiki/Faschismus
Und von Links tönt es immer von: Toleranz und Solidarität, nur mit dem Umsetzen happert es manchmal wie in dieser Sache (0.0 ‰).
Also ich werde auch in Zukunft mein Recht einfordern wenn ich speise und wer als vermeintlicher Gutbürger auf mich zeigt dem spendiere ich nen Drink sei's nun Wein oder Tee :-)
Prosit, Blogger ;-)
Faschmismus? Du häsch doch nüm alli Tasse im Schrank.
Das kann ich nur unterschreiben. Wenn wir uns alle immer nach den Schwächsten, Unvernünftigsten, Unreifsten richten müssten, wäre unser Leben nicht mehr viel wert.
Das ist exakt das Problem. ICH bin NICHT die Masse, ICH bin ICH, und möchte auch so behandelt werden? Wollen wir so etwas wie eine Kollektivschuld einführen? Das gibt's ja auch in der christlichen Religion ("Wir sind alle Sünder").
Soll ich permanent für das Verhalten anderer bestraft werden? Wir weren bereits under dem Vorwand der Terroristenbekämpfung in unseren Freiheiten und Rechten immer mehr eingschränkt (womit die Terroristen eigentlich ihr Ziel erreicht haben).
"Wer seine Freiheit für die Sicherheit aufgibt, wird beides verlieren" - Benjamin Franklin
Das klingt, als ob Unfälle durch die Geschwindigkeit verursacht würden. Sitzen da nicht Menschen hinter dem Lenkrad? Schon die Definition "überhöhter Geschwindigkeit" ist rein willkürlich, die Geschwindigkeitsbegrenzungen werden vom Schreibtisch aus festgelegt, für jede Landstrasse, Autobahn und jeden Ort identisch, ungeachtet der wirklichen Situation vor Ort. Jahrzehnte lang gab es gar keine, dann kam 130 auf der Autobahn, 60 innerorts. Waren das damals Verbrecher oder Idioten, die diese Limiten ausgenutzt haben?
Es ist klar, dass ALLE Strassenverkehrsunfälle etwas mit der Geschwindigkeit zu tun haben. Stehende Autos, Velos, Motorräder und Fussgänger verursachen selten Unfälle.
den praktischen Dingen zuwenden. Wie z.b. einem 1. Hilfe Kurs. Es ist immer gut, wenn man das GABY beherrscht.
Vor 30 Jahren war das GABY für den Wald erste Priorität. Das damals befürchtet Waldsterben ist nicht eingetreten. Der Wald dehnt sich bei uns und in zahlreichen anderen Industriestaaten sogar aus. Können wir deshalb die Arme verschränken?
Nein
Was nun zu tun ist, ist die Rodung in der dritten Welt zu stoppen. Wie wichtig der Wald für Menschen und Tiere ist, wissen wir alle.
Eine Möglichkeit, mitzuhelfen ist: myclimate.ch
Wenn man mit einem kleinen Beitrag seinen eigenen CO2 Austoss kompensiert, kann man mithelfen, die Waldrodungen in der dritten Welt zu reduzieren. Das Geld wird unter anderem dafür eingesetzt, Menschen, die in Dörfern auf dem Lande leben, mit z.B. Solaranlagen genügend Strom zum kochen bereit zu stellen. Die Menschen können auf Holzfeuer verzichten, und erhalten damit ihren Wald. Die Umwelt bleibt in Takt, und die Landflucht wird gebremst. Ein verödetes Land zwingt die Leute dazu, in die Stadt zu ziehen, wo sie in Slums leben. Viel treten dann die Reise in die reichen Industriestaaten an.....
Klickt Euch einmal dort ein... .
Wenn ich die letzten eifrigen Beiträge über Promille aus dem Blickwinkel verschiedener Lebensauffassungen so durchlese, so wird mir etwas mulmig zumute.
Angst habe ich, dass sich Herr BR Leuenberger dann in seinen Berichten dem Blog-Pegel weiter anpassen könnte, demnächst weiter aus dem Nullraum zwischen Strasse und Bundeshaus berichtet.
Könnte ja sein dass er vielleicht über einen Schminkkurs für Politiker berichtet, in der sich Pickelgestrafte sich auf die Übertragung von hoch
auflösenden Fernsehbildern vorbereiten wollen.
Ja, in Zukunft zählen dann eben die 'schönen Männer und Frauen' auch vermehrt in der Politik.
Ohne solche Kurse im Schminken und in Haar Dressur, werden in Zukunft Bundesräte schnell jüngeren Platz machen müssen...Tendenzen sind schon sichtbar.
Wenn die noch ungeschminkten Kandidaten Kommunikationsminister bleiben wollen, dann müssen sie in Zukunft gegen Millionen Bürger bestehen lernen, die mit der Lupe vor dem heimischen Fernseher stehen.
Ich habe beobachtet, dass sich zum Beispiel Herr Maurer derzeit offenbar mindestens eine Stunde Zeit nimmt am Morgen vor dem heimischen Spiegel.
Einige Grüne Jungparlamentarier haben bereits die Weichen gestellt, zur Bewährung vor der nächsten HDTV Norm von 24000* 12000 Pixels. In Unterhöschen posieren sie zum Test etwa für die Migros Prospekte und auf höchstaufgelösten Wahlplakaten. Diese Leute wirken bereits fast wie‚das 5. Element’, einfach Perfekt.
Ein zukünftiger Wahlkampf könnte somit Millionen kosten, nur um jeden Spitzenpolitiker auf ein allfälliges Interview in der Badeanstalt vorzubereiten.
Aber ein Trost hinterher, das Üben von Reden kann auf das zitieren von in Pavlowschen Reflexen eingeübter Floskeln reduziert werden.
Lippenstift, Schminkpuder, sowie Bürgernahe Worte wie ‚Ausländer’,Islam’, 'Kriminalität',Sauerkraut’,Fremdvögte’ und ‚Verschwörung’, schleifen das Profil des Parlamentarischen HDTV-Superman ab.
Was die Ansichten über Alkohohl am Steuer anbetrifft, da ist doch selbstverständlich klar das mich jedes getrunkene Tröpfchen mehr in Gefahr
bringt, denn ich bin Velofahrer. Übrigens ist der Konsum auch hinter der Fahrradgabel per Gesetz identisch geregelt.
Wenn man den Konsum von Atomenergie nach Risiko für die Bürger mit den Risiken des Alkoholkonsum vergleichen würde, dann würde man zu erstaunlichen Resultaten gelangen. Das Risiko das ein Atomkraftwerk bei einem Erdbeben oder bei einem Flugzeugabsturz oder bei einem
Terroranschlag in einen schweren Störfall mit Austritt von Radioaktivität laufen würde, das wird mit 1:100000 angegeben pro Jahr.
In der Schweiz gibt es aber derzeit 5 Atomkraftwerke, was natürlich die Wahrscheinlichkeit weiter erhöht. Auf den ersten Blick mag das ein wie ein erträgliches Risiko aussehen, aber auf den zweiten Blick ist das Risiko eindeutig für alle Bürger zusammen genommen höher als Opfer eines betrunkenen Automobilisten zu werden. Während ein Betrunkener maximal einige Personen verletzen könnte ist das Rsisiko bei einem Störfall um das
zehntausendfache höher in der Streuung des Schadens. Pro Person ist das Risiko einen schweren Störfall zu erleben höher als im Zahlenlotto den Hauptgewinn zu holen.
Jene die das kleine Schlücklein Alkohol in Kauf nehmen, das werden auch jene sein welche die Gefahren der Atomtechnologie gut wegzufiltern in der Lage sind. Es werden vermutlich auch jene sein die regelmässig Zahlenlotto spielen und nicht ahnen dass sie an anerem Ort in der Nutzung von Atomstrom ein ganz anderes Spielchen betreiben. Sie haben keine Ahnung welcher Hauptgewinn wahrscheinlicher ist.
Ja. Ich habe öfters fasziniert mit dem Karabiner und der Pistole meines Vaters zu hause gespielt. Ich bin deshalb nicht zum Mörder geworden. Weil mir meine Eltern WERTE vermittelt haben, die mich überzeugt und mein Leben bestimmt haben. Weil meine Eltern es nicht irgendwelchen fremden Menschen (auch unter der Bezeichnung "Politiker" bekannt) überlassen haben, ihren Kindern Lebensart zu vermitteln. Weil uns unsere Eltern nicht die Furcht vor möglichen Strafen eingeimpft haben (Geldstrafe oder Gefängnis), sondern uns den Respekt für unsere Mitmenschen beigebracht, uns die Risiken und möglichen Konsequenzen für das Leben unserer Mitmenschen erklärt haben.
Daraus haben wir als Jugendliche und dann als Erwachsenen abgleitet, dass der Respekt unserer Mitmenschen ein hohes Gebot ist, das alle unsere Handlungen zu bestimmen hat, nicht nur die jenigen Handlungen, die gesetzlich mit Strafe belegt sind. Das Ergebnis ist Ethik, Integrität, Vertrauenswürdigkeit, Selbstverantwortung.
Da stimme ich Dir voll zu. Auch mir fällt auf, dass es meist dieselben Leute sind, die gegen ein Alkoholverbot am Steuer und gleichzeitig für neue Atomkraftwerke und gegen die grossvolumige Abschaffung der Glühbirne oder der fossilen Brennstoffe sind. Das ist schon interessant.
Toller Beitrag übrigens.
Mein Vorschlag: weshalb schliessen wir nicht mit Norwegen einen Stromimportvertrag ab. Die Norweger haben offensichtlich zu viel davon. Übertragunsverluste halten sich in Grenzen. Zudem müsste der Strom ja gar nicht bis zu uns transportiert werden. Die Rechnung würde auch dann aufgehen, wenn die Norweger ihren sauberen Strom bei sich ins EU-Netz einspeisen würden und wir hier von Deutschland und Frankreich dieselbe Menge beziehen. Genauso funktionierts übrigens auch mit Ökostrom in der Schweiz. Der Konsument braucht keine direkte Leitung zum Ökostrom-Hersteller. Dafür gibts ja ein Netz. Es kommt aufs selbe raus, ob wir nun direkten Strom aus Norwegen beziehen und die Deutschen ihren Kohlenstrom selber konsumieren oder ob wir den Kohlenstrom der Deutschen konsumieren und die Deutschen den Ökostrom der Norweger. Strom hat kein Gedächtnis.
Was haltet Ihr davon?
Die 0.5 Promille-Grenze bleibt. Jeder Verstoss gegen dieses Gesetz wird aber damit geahndet, dass der oder die Autofahrer/in sich in Zukunft an eine 0.0 Promille-Grenze zu halten hat - mit denselben Konsequenzen, wie alle anderen, die sich an die 0.5 Promille halten müssen.
Damit würde man jene, die massvoll trinken nicht entmündigen (sie hätten ja nichts zu befürchten). Die wenigen anderen hingegen würde man entmündigen und auf eine 0.0 Promille Grenze setzen.
MfG
TU
http://www.trecers.net/de/concept.html
zumindest Konzepte für ein europaweites Hochspannungsgleichspannungsnetz gibt es.
Leider hat die jetzige Stromlobby genauso wenig Interesse daran, wie sie Interesse an dezentralen Stromerzeugern und effizienten Verbrauchern haben.
Wenn da plötzlich Stromkunden beginnen würden, Spanischen Solar-Kraftwerksstrom, Windparkstrom der Nordsee, portugiesischen Wellenkraftwerksstrom oder gar Norwegischen Wasserkraftwerksstrom zu verbrauchen, was passiert denn mit den jetzigen Kohle- und Atomkraftwerksbesitzern dazwischen?
Europaweite Hochspannungsgleichstromnetze werden kaum gefördert, wenn die Stromnetze von den gleichen Firmen betrieben werden, welche auch die jetzigen Grosskraftwerke betreiben und somit diesbezüglich auch das Sagen haben.
Deine wissenschaftlichen Studien in Ehren doch meine Fragestellung ist klar.
Nochmals die Frage: Gibt es eine Statistik, aus der ersichtlich ist ob Leute mit bis 0.5 Promille Alkohol im Blug signifikant mehr Unfälle verursachen als Leute mit 0.0 Promille?
Weder das Bundesamt für Statistik noch die Beratungsstelle für Unfallverhütung verfügen über eine solche Statistik!
Auf welcher Grundlage entscheidet der Bundesrat also? Aufgrund einiger wissenschaftlicher Studien ohne Hand und Fuss? Dies erscheint mir sehr ideologisch zu sein.
Handlungsbedarf wäre erst gegeben, wenn Statistiken aufzeigen würden, dass Leute mit bis 0.5 Promille im Blut wesentlich mehr Unfälle verusachen würden als Leute mit 0.0 Promille. Wenn diese Statistiken aber aufzeigen würden, dass es keinen Unterschied gibt, dann gäbe es auch keinen Handlungsbedarf. Was ich verlange ist seriöse Politik mit Praxisbezug und nicht einfach eine Politik, die sich auf irgendwelche nichtrepräsentative Studien bezieht.
In unserem Land sind wir bereits soweit, dass Leute aufgrund von Verstössen gegen die Strassenverkehrsverordnung bzw. Strassenverkehrsgesetze härter bestraft werden als so mancher Kriminelle. Ja es ist sogar so, dass Autmmobilisten wegen verstössen gegen die Verkehrsverordnung kriminalisiert werden.
Leute, die am 6.10.2007 in Bern oder jeweils am 1. Mai in Zürich ihrer Zerstörungswut nachgehen werden milder bestraft als ein Verkehrssünder, der für einen blossen Regelverstoss geahndet wird.
Das kann es wirklich nicht sein meine Herren!
Wenn ein Bundesrat Blogger blogt dann sollte man sich mit seinen Kommentaren
k u r z fassen - man sollte versuchen, mit möglichst wenig Worten möglichst viel zu sagen.
Wie sollte man sonst fünfzig, achtzig oder ach so viele Kommentare lesen?
...vielleicht habe ich schon zu viel gesagt.
Aber eins noch: ab wie viel Promille darf ich noch kommentieren?
http://www.swiss-blog.info
Ihr Einsatz für unsere Umwelt ist bemerkenswert. Danke dafür ! -Où le bas blesse- ist die Tatsache, dass die Automobilfirmen weiterhin Ihre Produkte mit dem Label -viele PS-grosse
Geschwindichkeit-grosse Motoren-viel Raum-fördern ! Solche Fahrzeuge werden uns noch Jahrzehnte um die Ohren sausen. Man muss sagen, dass das Schweizervolk in dieser Hinsicht eine richtige Hirnwäsche erleiden muss ( Fernsehen ).Baut man weiterhin abertausende von Motoren wie vorher ? Wie lange dauert es noch bis die Unmenge Autos am Lager verkauft sind ? Gibt es immer noch die -Spezialisten- der Sabotage in Sache Information ? Ueber die -Querschläger- unserer Zeit bin ich ein -desperater- alter Werbefachmann. Danke für das Lesen dieser Zeilen und viel Erfolg in Ihrem Einsatz. Marcel Maurer, Grafik-Werbung Grandvaux-Cully
http://www.wahlkampfblog.ch
Eine Frage kann ich nicht unterdrücken, Herr Leuenberger: Lesen Sie auch Blogs - oder nur die Kommentare auf Ihre "Posts"?
http://www.fewthings.blog.de/
FEW things
Ich bin mit Ihrer Politik absolut nicht einverstanden.
Sie sprechen viel von Visionen. Ich sage Ihnen was eine wirkliche Vision wäre: Die Schweiz muss jetzt in die Strasseninfrastruktur investieren, damit sie in 10-15 Jahren bereit ist, wenn die emmissionsfreien Fahrzeuge auf den Strassen verkehren. Aber die Politik macht das Gegenteil, sie bläht den ÖV über Massen auf, verursacht somit langfristige Kosten, welche NIE rentieren werden und verschläft dabei die Entwicklung der Industrie. Honda machts vor, der Wasserstoffwagen FCX geht in Kleinserie, weitere werden folgen. Die Kapazität der Schweizer Strassen wird künstlich auf kleinster Flamme gehalten, was die nächste Generation teuer bezahlen wird. Denn fahren erstmal die Fahrzeuge (beinahe) emmissionsfrei, so werden Strassen gebraucht, welche heute in schlechtem Zustand sind, oder lächerlich ausgebaut (z.B.A1). Dies ist die Verantwortung der Politker, welche gestern und heute an der Macht sitzen.
Der zweite Punkt ist die einseitige Belastung der Jungen im Strassenverkehr. Massnahme über Massnahme wird von Ihrem Departement verabschiedet, die Kosten und Hürden für junge Autoprüfungen zu machen wird zu einem Luxusgut. Dabei wird bei der zweiten gefährdenden Gruppe, den Senioren, nichts bewegt. Die Lobby scheint dort stärker zu sein. Warum? Wieviele Kinder und Frauen werden noch umgefahren von nicht mehr fahrtüchtigen Senioren? Haben Sie da Angst vor den grauen Panthern? Entweder man nimmt die Verkehrssicherheit ernst und geht auch dagegen vor, oder man lässt Aussagen wie "wenn man nur ein Verkehrstoter verhindern kann, muss man es tun" beiseite.
Der dritte Punkt ist Road Pricing. Sie sind doch Mitglied der SP. Wie können Sie das Wort Sozial tragen und gleichzeitig eine Massnahme vorschlagen, welche die Reichen bevorzugt und die Armen wiederum straft? Kommt Road Pricing werden die Reichen davon profitieren, freie Fahrt zu haben, die armen quetschen sich in die nach Schweiss stinkenden ÖVs, welche zur Stosszeit chronisch überfüllt sind und ansonsten halb leer umherfahren. Das ist die Realität Hr. Leuenberger und es wäre hilfreich, wenn man dieser Realität in die Augen schauen und nicht in Visionen versinken würde.
Vielen Dank für die Kenntnisnahme
Freundlicher Gruss
Ihr seid alles wahre Sozialisten. Sitz ihr auf dem Rad, meckert ihr über Autofahrer. Wandert ihr durch den Wald, meckert ihr über Radfahrer. Schlendert ihr durch den Park, meckert ihr über Hunde und Rösser. Trinkt ihr euren Saft in einer Kneipe, meckert ihr über den Zigarettenrauch. Solange nicht alle gleich sind und sich gleich verhalten, werdet ihr stetig meckern. Solange ihr also nicht in einem Rhythmus marschiert, welcher durch ein Gesetz vorgegeben wird, werdet ihr ständig meckern. Und erst wenn das einzelne Individuum zerstört und ihr die Freiheit eines jeden beraubt habt, werdet ihr vielleicht Ruhe geben.
Der Freie Geist hat es besonders schwer unter euch Sozialisten. Er will nicht wie alle anderen sein. Er will sich selber sein. Er will für sich selber entscheiden können. Sei es nun, welches Auto er fährt, ob er überhaupt fährt, oder nur wohin er heute Spatzieren geht. Er ist der kreative Mensch. Er ist der Künstler. Er ist der Erfinder. Er ist der Unternehmer. Und er hat seine eigene Meinung und ist stets wachsam, was im vorgetragen wird.
Er findet für alles eine Lösung, ohne die Freiheit anderer einschränken zu müssen und ohne seine Mitmenschen zu berauben. Im Gegenteil, seine Mitmenschen sind im genauso wichtig. Und gerade deshalb toleriert auch er deren Freiheiten.
Doch der Freigeist und die Freiheit sind des Sozialisten ärgste Feinde. Er, der Sozialist, würde zu Grunde gehen, würde man ihm nicht sagen, was er zu tun hätte, welches Verkehrsmittel er benutzen soll, oder was für ihn das Beste sei. Er wüsste nicht, wie sich zu benehmen, würde man es ihm nicht sagen. Er hat keine eigene Meinung und seine Mitmenschen toleriert er nur dann, wenn sie es ihm gleich tun und im selben takt Marschieren.
Seine Welt würde zusammenbrechen, müsste er nur einmal Verantwortung übernehmen und für sich selbst entscheiden. Er verbietet lieber allen anderen das Rauchen, statt die Kneipe zu wechseln. Er verbietet jedem von vornherein das Trinken, doch nur weil er sich selbst misstraut. Er lebt in permanenter Angst. Darum möchte er auch jedem nicht nur das Autofahren verbieten. Und so wuchert er überall mit neuen Gesetzen und glaubt sich in Sicherheit, doch wäre es ihm nie in den Sinn gekommen, dass Selbstbestimmung die grösste Sicherheit bietet. Und gerade dieser ängstliche Mensch ist gift für den Freigeist und die Freiheit.
Er spricht oft von Toleranz und möchte stets dem schwächeren helfen. Doch er selbst realisiert nicht, dass er gar keine Kraft hat um ihm zu helfen. Denn durch die Zerstörung des Freien Geistes und der Freiheit hat er sich selbst zum Krüppel machen lassen. Er gibt sich als sozial und akzeptiert nicht, dass es Verlierer geben kann. Doch ohne Verlierer gibt es auch keine Gewinner. Dabei übersieht er leicht die Tatsache, dass die Natur sich selbst dieses Prinzip auferlegt hat, um so das Überleben aller zu garantieren. Er begreift nicht, dass der Freie Geist und die Freiheit die Gründe sind, weshalb er noch auf dieser Welt existieren kann. Und darum bekämpft er diese gar, wo immer er auf sie trifft. Wie ein Parasit saugt er das Blut aus dem Freien Geiste und zerstört somit die Freiheit. Doch durch seine enge Sichtweise wird er den wahren Grund für seine Existenz erst herausbekommen, wenn kein Blut mehr kommt. Bis zum bitteren Ende wird er seine Doktrin weiter versprühen.
Sich nur sozial , darf unter keinen Umständen mit sozial gleichgestellt werden.
Und jetzt kommt's ganz Dicke: Ich bin weder Raucher, noch Autofahrer. Nun bin ich aber gespannt, ob ihr dem Freigeist auch seine Freiheit lasst und dies auf eurem Blog veröffentlicht.
MfG David
http://www.fahrschule-cdo.ch