Bloggen in der Bahn
[Version française: blogger dans le train]
Ich weiss ja nicht, wo eigentlich die vielen Kommentare in meinen blog enstehen und abgesendet werden. Vom Büro? Von zuhause? Von unterwegs? Wenn ja, dann sicher nicht aus dem Auto (jedenfalls nicht wenn Sie am Steuer sitzen), allenfalls aber aus der Bahn. Per UMTS ist das keine Sache, ausser auf der Gotthardstrecke, das muss ich zugeben und will auch für Verbesserung sorgen. Während der Reise mit dem Internet verbunden zu sein ist nur einer der Vorteile dieses Verkehrsmittels. Andere sind die Pünktlichkeit und die Geschwindigkeit. Gestern hat ein TGV mit über 500 Stundenkilometern den bisherigen Weltrekord gebrochen. Ganz so schnell fahren unsere Schweizer Züge zwar nicht und wir streben das auch nicht an. Uns ist wichtiger, dass die grösseren Ortschaften rasch und pünktlich erreicht werden und dass dort ohne Wartezeit umgestiegen werden kann.
Deswegen haben wir im Bundesrat beschlossen, nach dem Bau der beiden Neat-Basistunnels am Gotthard und Lötschberg und dem Ausbau der Hochgeschwindigkeitsanschlüsse weitere 5 Milliarden Franken zu investieren, damit das Bahnnetz noch leistungsfähiger wird. Die Reise von der Ost- in die Westschweiz wird nochmals 30 Minuten kürzer, es gibt neue Bahnknoten in allen Landesteilen. So wird aus der Schweiz ein Land mit durchgehender S-Bahn-Qualität. Wir werden, wie beim Tramfahren, einfach in den nächsten Zug steigen können, ohne den Fahrplan studieren zu müssen.
Momentan erlebe ich, wie engagiert die Romands für ein drittes Gleis zwischen Lausanne und Genf kämpfen. Das zeigt: Die Schweizer lieben ihre Bahn. Haben sie früher vor allem die Technik bewundert, als Tunnels in die Berge gebohrt und kühne Brücken über die Täler gebaut wurden, so schätzen sie es heute, komfortabel, schnell und staufrei von einem Ort zum anderen zu kommen. Ich beobachte jeden Morgen beim Blick aus dem Zugfenster entspannt, wie der Zug an den Autos auf der A1 vorbeibraust und pünktlich mitten im Stadtzentrum von Bern einfährt. Zugegeben, hin und wieder muss auch ich in den Spitzenzeiten stehen oder auf der Treppe eines Doppelstockwagens sitzen. Ich betone das nicht, um mich zu beklagen, sondern um den Romands zu versichern, dass es während den Spitzenzeiten in der ganzen Schweiz Kapazitätsprobleme gibt, nicht nur bei ihnen. Wir wollen das mit neuen Investitionen in die Bahninfrastruktur beheben und den Komfort des Bahnfahrens für alle steigern. Nicht nur weil die Bahn einen wesentlichen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leistet, sondern auch weil man beim Bahnfahren relaxt aus dem Fenster schauen, Zeitung oder ein Buch lesen, schreiben – und sogar bloggen kann.
Ich wünsche Allen schöne Ostern. Falls Sie verreisen, nehmen Sie doch den Zug.
Bis zum nächsten Mal
Moritz Leuenberger
Ich weiss ja nicht, wo eigentlich die vielen Kommentare in meinen blog enstehen und abgesendet werden. Vom Büro? Von zuhause? Von unterwegs? Wenn ja, dann sicher nicht aus dem Auto (jedenfalls nicht wenn Sie am Steuer sitzen), allenfalls aber aus der Bahn. Per UMTS ist das keine Sache, ausser auf der Gotthardstrecke, das muss ich zugeben und will auch für Verbesserung sorgen. Während der Reise mit dem Internet verbunden zu sein ist nur einer der Vorteile dieses Verkehrsmittels. Andere sind die Pünktlichkeit und die Geschwindigkeit. Gestern hat ein TGV mit über 500 Stundenkilometern den bisherigen Weltrekord gebrochen. Ganz so schnell fahren unsere Schweizer Züge zwar nicht und wir streben das auch nicht an. Uns ist wichtiger, dass die grösseren Ortschaften rasch und pünktlich erreicht werden und dass dort ohne Wartezeit umgestiegen werden kann.
Deswegen haben wir im Bundesrat beschlossen, nach dem Bau der beiden Neat-Basistunnels am Gotthard und Lötschberg und dem Ausbau der Hochgeschwindigkeitsanschlüsse weitere 5 Milliarden Franken zu investieren, damit das Bahnnetz noch leistungsfähiger wird. Die Reise von der Ost- in die Westschweiz wird nochmals 30 Minuten kürzer, es gibt neue Bahnknoten in allen Landesteilen. So wird aus der Schweiz ein Land mit durchgehender S-Bahn-Qualität. Wir werden, wie beim Tramfahren, einfach in den nächsten Zug steigen können, ohne den Fahrplan studieren zu müssen.
Momentan erlebe ich, wie engagiert die Romands für ein drittes Gleis zwischen Lausanne und Genf kämpfen. Das zeigt: Die Schweizer lieben ihre Bahn. Haben sie früher vor allem die Technik bewundert, als Tunnels in die Berge gebohrt und kühne Brücken über die Täler gebaut wurden, so schätzen sie es heute, komfortabel, schnell und staufrei von einem Ort zum anderen zu kommen. Ich beobachte jeden Morgen beim Blick aus dem Zugfenster entspannt, wie der Zug an den Autos auf der A1 vorbeibraust und pünktlich mitten im Stadtzentrum von Bern einfährt. Zugegeben, hin und wieder muss auch ich in den Spitzenzeiten stehen oder auf der Treppe eines Doppelstockwagens sitzen. Ich betone das nicht, um mich zu beklagen, sondern um den Romands zu versichern, dass es während den Spitzenzeiten in der ganzen Schweiz Kapazitätsprobleme gibt, nicht nur bei ihnen. Wir wollen das mit neuen Investitionen in die Bahninfrastruktur beheben und den Komfort des Bahnfahrens für alle steigern. Nicht nur weil die Bahn einen wesentlichen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leistet, sondern auch weil man beim Bahnfahren relaxt aus dem Fenster schauen, Zeitung oder ein Buch lesen, schreiben – und sogar bloggen kann.
Ich wünsche Allen schöne Ostern. Falls Sie verreisen, nehmen Sie doch den Zug.
Bis zum nächsten Mal
Moritz Leuenberger



29 Kommentare
den blog finde ich grossartig.
Zu Ihrer Information, das Internet ist nicht nur in den Gotthardzügen miss,auch drumm herum macht "Ihre" Swisscom ein Schweinegeld, wenn einer in dieser Randzone auch einmal ewas sagen möchte.Eine Frage: Wieviel Energie in % und Kilowatt wird gespart, wenn 1 Tonne durch den Lötschbergbasistunnel fährt, statt über die beiden alten Strecken. Irgend einer in Ihrem Departement wird das hoffentlich für mich herausfinden.Ich hoffe schwer das mit dieser Energiemenge Adolf Ogi ein paar Ostereier kochen kann
vielen Dank für Ihre Bemühungen.
Und schöne Freitage
http://blog.huwi.ch/2007/04/04/bitte-sc
Zum einen ist es natürlich förderlich, dass die technische Möglichkeit geschaffen wird, überall auf Dienste wie UMTS oder GPRS zugreifen zu können. Doch sollte dies auch bezahlbar bleiben. Die internationalen Roamingtarife sind ja schon seit langem horrend, was ich bei meinen Urlaubsvorbereitungen feststellen musste, schlägt aber alles.
Um eine Mail abzurufen (sagen wir mal 5 KB Daten) bezahle ich in meinen Kroatien-Ferien ganze Fr. 4.30. Pro Megabyte werden 43 Franken verrechnet, das kleinste abgerechnete Volumen ist 100 KB.
Die Preise im Festnetz sinken, die Datenleitungen werden schneller und schneller bei gleichen oder niedrigeren Kosten... Nur in der mobilen Nutzung ändert sich leider nahezu nichts.
Beste Grüsse
und frohe Ostern
Sie schreiben also auch vom Zug aus ihren Blog? Finde ich eine sehr gute Idee. Leider hab ich nicht die technischen Möglichkeiten dazu, weshalb Stift und Papier herhalten müss, wenn mir gerade ein Gedanke im Zug kommt, den ich nicht entwischen lassen möchte. Und dies findet erstaunlich oft statt. Ich besitze ein GA und komme dadurch relativ oft zum Zugfahren. Meist ist es aber so, dass ich kaum zum lesen komme. Denn der Zug ist für mich (zumindest Zeitweise) ein Ort der "Einkehr" des ruhig Werdens, des Nachdenkens geworden. Wo ich ganz in meine Gedanken versinken kann.
Oft sind mir schon die wichtigsten Erkenntnisse im Zuge einer Bahnfahrt gekommen. =] (ob ich diesen Satz der Marketingabteilung der SBB zusenden sollte?)
Von dem her könnte ich mir eine Schweiz ohne Bahn nur schlecht vorstellen!
Nun zu etwas (ganz) Anderem, was ich Sie schon immer einmal fragen wollte. Wie verhält es sich eigentlich mit Ihnen und der Religion? Ich weiss, dass ein recht hoher Anteil des Bundesrates aus einer Pfarrfamilie kommt. :)
Und da ich selbst auch aus einer mit Theologen reich bestückten Familie komme (hier noch kurz angefügt, dass meine Eltern bei ihrem Vater studierten - so zumindest hab ich das mitbekommen) nimmt mich diese Begebenheit schon sehr wunder. Man wird halt schon sehr von seiner Familie geprägt.
Ich z.B. studiere an der ETH in biologisch/chemischen Richtung, bin aber wohl doch nicht nur der strickte Naturwissenschaftler. Irgendwie dringt das Philosophische (ev. auch spirituelle) doch oft durch. Natürlich ganz anders, als bei meiner Familie, mit der es schon oft zu hitzigen Diskussionen über Gott und die Welt gekommen ist. Aber irgendwie ist doch etwas da.
Was sind Ihre Erfahrungen diesbezüglich? Und wie verhält es sich mit ihrem Mitbundesrat, der auch aus einer Theologenfamilie kommt? Und Ihre Kontakte untereinander? :)
Ist natürlich alles etwas sehr persönlich, deshalb fühlen sie sich frei darauf auch nicht zu antworten. Werde es Ihnen nicht verübeln. =)
Wünsche Ihnen eine gute Osterzeit!
Tobias
Gerne würde ich natürlich auch aus dem Zug schreiben, doch leider kann ich mir das nicht leisten. Ich glaube gelesen zu haben dass die deutsche Bahn mit Wireless Netzwerken in ICE Zügen experimentiert, auch wenn wir keine ICEs haben, WLan im Zug für jedermann, das wäre doch gar nicht schlecht... auch wenn dann das "relaxt aus dem Fenster schauen, Zeitung oder ein Buch lesen, schreiben" wohl ziemlich unter Konkurenzdruck stünde.
Dem schweizer Bahnsystem will ich hier noch ein Lob aussprechen, das ist echt gut, auch wenn ich mir gern ein paar Verbesserungen für diejenigen die eben nicht nahe einer grösseren Stadt wohnen erwünschen würde.
Auch ich wünsche Ihnen allen wunderschöne Feiertage und den Glücklichen die Ferien haben auch schöne Ferien
Seit viereinhalb Jahren pendle ich nun auf den Strecken Bern-Zürich und Bern-Luzern und muss sagen, dass ich - spätestens seit der Eröffnung der Neubaustrecke - mit dem Angebot (Halbstundentackt BE<>ZH resp. Stundentackt BE<>LU) eigentlich recht zufrieden bin. Einzig spätabends und in der Nacht ist genau nichts los!
Warum ist es denn nicht möglich, wie in anderen Ländern (z.B. NL, DK, Berlin...) die Züge auch in der Nacht fahren zu lassen? Ich denke, eine Stündliche IR-Verbindung auf den wichtigsten Strecken würde verschiedene Vorteile bringen:
- Mehr Flexibilität für Leute, die nachts arbeiten
- Bessere Anschlüsse an internationale Nachtzüge
- Weniger Verkehrsunfälle wegen Alkohol und Müdigkeit am Steuer
- Mehr kultureller Austausch zwischen den Städten
Sagen wir mal pro Richtung 4 bis 5 Zugskompositionen auf den ca. 6 Hauptstrecken. Dies macht maximal 60 Züge mehr. Diese Angebotsverbesserung wäre also durchaus finanzierbar und würde das Schweizer Zugsystem auf einen Schlag um Lichtjahre nach vorne katapultieren. Zudem bin ich mir sicher, dass innert kurzer Zeit auch eine erhebliche Nachfrage für diese Züge entstehen würde, weil auch die Städte betimmte Buslinien die ganze Nacht fahren lassen würden.
Ich nehme an, dass diese Fragen im UVEK (oder sogar im Bundesrat?) bereits diskutiert worden sind. Ich möchte Sie aber anregen, sich für dieses Anliegen stark zu machen. Sie unterstützen so insbesondere die Leute, welche bewusst aufs Autofahren verzichten.
Mit besten Grüssen
N.S.
http://www.fabienfivaz.ch
Je vous remercie de parler de la Suisse romande. En effet, depuis longtemps, par notre faute (du moins par l'amour de mes compatriotes pour la mobilité individuelle plutôt que les transports publics), mais aussi par manque de volonté politique, le réseau de transport public est resté très sous doté par rapport à la Suisse allemande. Je salue donc le sursaut des vaudois et des genevois pour une troisième voie entre Lausanne et Genève. Ce n'est pas seulement une question de coût, mais aussi une question de responsabilité environnementale. Au XXIème siècle, il est abérrant de constater qu'une grande partie des pendulaire entre les deux villes utilisent la voiture quand on voit l'engorgement des centre-villes.
Mais plus près de chez moi, il y a un autre axe qui me désole, c'est la ligne de chemin de fer entre Neuchâtel et La Chaux-de-Fonds. Je comprend que les parlementaires de mon canton (et le Conseil d'Etat) ont de la peine à faire suffisamment de lobying pour que le projet de TransRUN avance. Mais venez une fois nous rendre visite. Le tunnel sous la Vue des Alpes est parmi les axes les plus engorgés de Suisse (plus de trafic qu'au Gothard) et j'ai peur qu'un jour, plutôt que d'avoir une liaison féroviaire rapide entre les deux villes, le canton et la confédération préfère creuser un deuxième tunnel routier, car ce serait un désastre pour les villes du Locle et de la Chaux-de-Fonds.
Alors c'est presque une supplication : svp. faites quelquechose, et rapidement, pour que le TransRUN voit le jour. Ce projet améliorerait l'attractivité du Haut du canton et permettrait de désengorger autant les centres-villes (aller boire un café sur une terrasse du Locle un après-midi lors de la sortie des usines) que le tunnel sous la Vue des Alpes.
Merci d'avance et meilleures salutations
Grâce à votre blog, j'ai trouvé un bon moyen de lire en allemand!
J'apprécie de prendre le train, même s'il n'est pas aussi rapide que le TGV. Au moins, les connexions sont plus faciles et nous avons vraiment un réseau de lignes de chemins de fer, qui de plus en ponctuel et bien organisé. Lorsque l'on voit les réseaux ferroviaires des autres pays, on peut, une fois encore, être heureux, d'habiter en Suisse.
F. Kern
http://www.blogigo.ch/Pete
Also das dürfte wohl relativ einzigartig sein: Ein Minister der in einem überfüllten Zug auf der Treppe hockt, und im Internet an seinem Blog schreibt, wahrlich ein volkstümlicher Anblick :-) Das gibts sonst nirgends.
Was das Schreiben im Blog in einem mit 500 kmh dahinrasenden TGV betrifft......... also ich weiss nicht, ich weiss nicht........ ich glaube ich würde mich da des öfteren vertippen..... alleine schon wegen der Uebelkeit.....
Was meine Zufriedenheit mit dem Zugfahren betrifft so hat diese etwas nachgelassen seit ich im Speisewagen keine Spiegeleier mit Speck mehr zum Frühstück bekomme, und seit ich keine Zigarre mehr rauchen darf, während ich bei der Fahrt die schöne Landschaft geniesse. Aber rein logistisch funktionierts sehr gut.
Es grüsst Pete, der allerseits frohe und besinnliche Ostern wünscht
Ich möchte hier dem schweizer Bahnsystem zuerst einmal ein grosses Lob aussprechen. Ich bin als Student auch fast täglich mit dem Zug unterwegs und geniesse meine Fahrten immer. Mit meinem GA kann ich ohne Probleme fast jeden Ort in der Schweiz in kurzer Zeit erreichen. Dies ist für mich nicht selbstverständlich und freut mich daher sehr.
Trotzdem hat auch das beste System seine Tücken, so wäre es aus meiner Sicht Sinnvoll auf gewissen, sehr viel befahrenen Strecken (z.B.: Chur-Zürich) zu den Stosszeiten jede halbe Stunde einen IC einzusetzen anstatt jede Stunde. Aus meiner Sicht wäre dies auf jeden Fall zu Prüfen. Und auch die Preise für die Zugfahrten sind recht hoch. Was vor allem Leute zu spüren bekommen, die nicht viel Zug fahren und für die sich somit ein Abo wie das GA nicht rentiert. Aber genau diese Leute möchte man doch dazu animieren den Zug öfters zu benutzen. Mit tieferen Preisen wäre dies sicher einfacher zu bewerkstelligen.
Mit Freude sehe ich allerdings, dass die Schweiz keine Mühen scheut ihr gutes Bahnsystem noch besser zu machen. Projekte wie die NEAT tragen dazu bei, das Transportmittel Bahn, für die Zukunft Fit zu machen. Und ich persönlich freue mich schon sehr durch den fertigen Gotthard-Basistunnel fahren zu dürfen. Dieser hat mich bei meinem ersten Baustellenbesuch in Faido schon fasziniert und ich warte schon gespannt auf den nächsten Besuchstag.
Was das Internet via UMTS angeht bin ich hingegen nicht so optimistisch. Preise von 80.-CHF/Monat kann ich mir als Student nicht leisten und auch die Studentenrabatte sind nicht wirklich verlockend. Denn auf den Internetanschluss zuhause kann ich mangels UMTS Netz an meinem Wohnort auch nicht verzichten. Aber ohne Internet ist Zugfahren sowieso viel schöner, denn dann kann man die Fahrt richtig geniessen.
Ich wünsche Ihnen eine schöne Osterzeit und weiterhin viel Erfolg mit Ihrem Blogg.
Marco Hemmerle
Der SBB kann man wirklich nur ein grosses Lob aussprechen. Die Franzosen mögen zwar mit einem frisierten TGV 574,8 km/h erreichen, dafür ist im Eisenbahnwesen abseits des TGV's nichts los...
Ich meine, einmal gelesen zu haben, die grossen Schweizer Züge (IC, ICN etc.) seien mit WLAN ausgestattet. Gemerkt habe ich allerdings bisher wenig davon... Aber wie sie geschrieben haben, mit UMTS gehts zur Not auch...
Schöne Feiertage
Une fois de plus nous restons sur le quai de la croissance.
Il ne faut pas être étonné si le patriotisme est un peu écaillé du côté du Léman. Si, comme de nombreux Romands, je n'avais pas quelques racines alémaniques, j'aurais presque tendance à être raciste... Il ne suffit pas pour un Suisse allemand de bien maîtriser la langue de Voltaire et d'apprécier le vin valaisan ou vaudois pour comprendre les préoccupations d'une partie de ses contribuables.
Finalement entre Monsieur Blocher et un racisme à peine dissimulé et le dédain des autres conseillers suisses-alémaniques pour nous, nous sommes bien lotis.
C. Roy
Aber WANN wird endlich das Nationalstrassennetz fertig gestellt? Wann werden endlich die wichtigsten und meist befahrenen Autobahnabschnitte zeitgemäss auf 3 Spuren ausgebaut?
Die Bahn ist gut und recht, aber das Ganze wirkt mir einfach zu sehr einseitig ausgerichtet, lieber noch ein paar Radarkästen mehr aufstellen, als die Strassen auszubauen...
En lisant le commentaire précédant le mien, je ne peux m'empêcher de me joindre à son avis. Les discussions autour de la fameuse troisième voie liant Lausanne à Genève ont montré à quel point certaines priorités semblent délaissées par nos instances dirigeantes. Je peine à comprendre le fait que ce lien vital entre deux pôles économiques mais aussi touristiques suisse ne fasse pas partie des priorités actuelles. Je souris à la mention des solutions à apporter à cet épineux problèmes (enfin celui des pendulaires...), imaginant des quais allongés à l'infini, des trains à deux étages... je ne suis pas certain que de telles solutions puissent s'avérer viables dans le long terme... j'imagine que les frais occasionnés par ces solutions ne font que présager de futurs charges d'aménagement autrement plus lourdes... Mais je ne vais pas épiloguer d'avantage. Me rappelant de ces mots de de Gaulle; hier nous étions au bord du gouffre, aujourd'hui nous venons de faire un pas en avant...
Alors en vous transmettant mes meilleures salutations, je souhaiterais vous rappeler que le Suisse Romande est présente, mais que parfois elle se sent bien seule.
Dois-je préciser que que vous ne m'avez pas convaincu ?
Tant pis, si je reste coincé dans un bouchon sur l'autoroute entre lausanne et genève contribuant ainsi à augmenter l'effet de serre, au moins je saurai pourquoi...
Je ne sais pas si les salutations sont indispensables car je n'ai pas l'impression que nous soyons entendu...
eine neue sportart gefunden,
leuenberger hat sie beschrieben,
bloggen im zug ist natürlich genial,
doch bleibt einem immer weniger zeit.
wie soll ich einen beitrag schreiben,
immer achtsam auf die stationen sein,
aufpassen dass ich nichts verpasse,
dann auch noch das billett zücken.
einen blog mit intelligenz tippen,
wenn ich denken muss wie viel,
wie viel hart verdientes es mich kostet,
um im zug weniger zeit zum bloggen haben.
wären die preise tiefer,
würd ich mir ein GA leisten,
könnte als schüler reisen,
reisen durch die schöne schweiz.
könnte auf bern gehen,
mir das bundeshaus betrachten,
kenne ich es doch aus den medien,
würd ich es gerne wieder sehen.
dafür würde ich gar neben ihn sitzen,
neben leuenberger auf die treppe,
ihn mit respekt beobachten,
wie er seinen blog tippt."
sorry, für einen guten text hatte ich keine zeit im zug... und war auch schon ein bisschen angemüdet....
tiefere ticketpreise für junge und schüler wäre genial, da ich z.b. ein GA cool finde, es mir aber nicht leisten kann.
mit freundlichen grüssen,
ihnen einen freien platz im zug wümschend,
pva
Zum Thema Bahn muss ich mich nun doch auch noch melden. Wie hier auch schon erwähnt wurde, wäre es wirklich schön, wenn Schnellzüge im Halbstundentakt fahren würden, und auch ein anständiges Nachtnetz vorhanden wäre - mir kommt da auch spontan die holländische Bahn in den Sinn, die in dieser Beziehung vorbildlich ist. Dies habe ich dort wirklich schätzen gelernt.
Auch schön wären etwas weniger Verspätungen und Probleme bei der Zürcher S-Bahn - und auch - dort - Nachtnetz für alle Linien!
Zum Thema "Internet in der Bahn" kann ich leider nichts sagen - nicht dass mir das fehlen würde.
Aber auch ich geniesse es immer wieder, mich in einen Zug zu setzen und einfach mal 1-2 Stunden Ruhe zu haben egal ob zum lesen, Musikhören oder einfach ein bisschen zum Fenster rausschauen und den Gedanken nachhängen. Das geht schon so weit, dass ich zwischendurch ganz bewusst mal lieber einen Tag lang mit dem Zug quer durch Europa gondle, statt mich in den Flieger zu setzen. Preislich macht das ja inzwischen keinen Unterschied mehr (das ist natürlich auch ein Problem - all diese Billigflüge sind eindeutig ZU billig.. ewig kann das nicht gut gehen), aber man ist doch einfach gleich irgendwie gestresst, sobald man fliegt. Somit ist die Bahnreise dann schon ganz bewusst Teil der Ferien, auch ein Stück Entspannung.
http://www.fun2life.ch
Die Sache mit der Rommandie erstaunt mich ja immer wieder. Die fordern ein drittes Gleis, während wir in Luzern noch nicht mal unser zweites Gleis nach Zürich bekommen oder erhört werden, dass wir dieses möchten...
Das Problem da ist eben nicht nur, dass man stehen muss (nicht nur in den Spitzenzeiten...), sondern auch dass man die Reisezeit nach Zürich und ins Tessin nochmals verkürzen könnte, wenn die Züge am Rotsee oder bei der Einfahrt in den Bahnhof nicht warten müssten.
Das lustige daran ist ja auch, dass eher in den "Randregionen" (geografisch) investiert wird, als (jetzt im Beispiel) in Luzern, wo die Leute aus Luzern, Obwalden, Nidwalden, Uri, und zum Teil Schwyz profitieren könnten. Klar - schlussendlich sollen alle profitieren können. Deshalb sage ich auch nicht, dass das dritte Gleis in der Romandie nicht gebaut werden soll - sondern dass Luzern auch ein weiteres Gleis bekommt.
Allerdings muss ich betonen, dass es gut ist, dass überhaupt investiert wird und die Möglichkeit besteht so bequem und komfortabel in der Schweiz herumzureisen. Wenn ich da an andere Länder denke, in den ich schon in den Genuss der Bahn kommen durfte, mag ich jeweils gleich nicht mehr mit Verbesserungsvorschlägen zu kommen.
Die Frage nach dem wo des bloggens: Ich lese die Beiträge in diesem Blog meist in den Pausen oder wenn ich sonst warten muss im Geschäft. Sonst aber eigentlich meist zuhause.
Freundliche Grüsse
andreas m.
Unterwegs ins Internet, schön (manchmal extrem dringend) aber unbezahlbar.
Ich schreibe im Büro, aber nur während den Pausen.
Freundliche Grüsse
Phillip
http://www.adrianwuethrich.ch
Mit Spannung habe ich den Bundesratsentscheid zur Zukünftigen Entwicklung der Bahninfrastruktur (ZEB) verfolgt. Die 5 Milliarden Franken müssen aber noch korrigiert werden. Die Kapazitäten werden nicht reichen. Die SBB geht davon aus, dass die Gütervolumen auf der Nord-Südachse um 150% zu nehmen werden. Dazu stehen Forderungen im Raum -bzw. auch in diesem Blog - die Takte im Personenverkehr noch mehr zu verdichten ("S-Bahn-Schweiz"). Es wird eng auf der Schiene. Langsam sind alle technischen Möglichkeiten ausgeschöpft. Würden nur 10% aller AutomobilistInnen auf den öffentlichen Verkehr umsteigen, dann wären die Züge übervoll. Mit den aktuellen Klimadiskussionen und dem in Zukunft teureren Erdöl, kann ein solcher Verlagerungseffekt Realität werden. Aber die Bahninfrastruktur ist eine längerfristige Sache. Im Jahr 2030 bin ich 50 Jahre alt, ich erhoffe mir ehrlich, dass wir in Zukunft mehr auf der Bahn transportieren als auf der Strasse. Und noch eine Satz zu meinem Mitschreiber, der mehr Geld für die Strassen will: Für die Strassen wurden in den letzten Jahrzehnten viele, viele Milliarden Franken investiert. Die Bahninfrastruktur blieb im Gegensatz dazu seit Anfang des 20. Jahrhunderts bis zu Bahn 2000 praktisch gleich. Die ZEB-Milliarden können also nur ein Anfang sein!
Beste Grüsse
Adrian Wüthrich
(Interessenbindung: Sachbearbeiter Verkehrspolitik beim Eisenbahnerverband SEV)
http://www.retofischer.blogspot.com
très sympa ihr aktueller blog-post. ich stelle mir gerade vor, wie sie im überfüllten sbb-zug auf der treppe sitzen, ihren laptop auf dem knie haben und bloggen. eine wahrlich witzige vorstellung.
unsereins denkt sich ja immer, dass die herren bundesräte sowieso nur mit privatchauffeuer und polizeischutz unterwegs seien. dass dem nicht so ist, macht sie etwas menschlicher.
was die leistungen der sbb angeht, kann ich ihnen zustimmen. wir sind sind der schweiz in der glücklichen lage, ein gute schienennetz zu besitzen. der einzige punkt ist meiner meinung nach der zu hohe preis fürs bahnfahren. wenn ich ich sehe, wie die deutsche bahn immer wieder aktionen anbietet (für 30 euro durch ganz deutschland als beispiel), dann denke ich mir, müssten solche "gimmicks" doch vermehrt auch bei uns möglich sein. übers portemonnaie könnte man noch mehr leute fürs bahn fahren begeistern.
mit freundlichem gruss
Aber es kommt noch viel schlimmer. Versicherungsexperten sagen, dass es hier nur Vordergründig um Verkehrssicherheit gehe. Es geht für die Versicherungen vielmehr darum, die Anzahl älterer Menschen aus Kostengründen zu reduzieren. Im Klartext: hier wird im Verborgenen Euthanasie betrieben. Studien und die Praxis belegen, dass eine sinnvolle Beschäftigung im Alter viel zu besserer Gesundheit und geistiger Leistungsfähigkeit beiträgt. Freiwilligenarbeit kommt meist nicht ohne das Auto aus, beispielsweise für die kantonale Archäologie, Sozialarbeit oder Selbständigkeit. Und genau diese vielfältigen gesundheitserhaltenden Bestrebungen will man mit weiteren ebenfalls verfassungswidrigen Diskriminierungen verstärken und auf psychologischem Weg "unwertes Leben" vernichten. Aus der Geschichte müssen auch hier in der Schweiz die dringend nötigen Konsequenzen gezogen werden: Kinder der Landstrasse (Eltern wurden Kinder durch Pro Juventute weggenommen). Eugenik (siehe Nationales Forschungsprogramm NFP 51: Heiratsverbote, Sterilisationsgesetz, Auguste Forel gefördert durch die Sozialdemokraten) und Ermordung von "unwertem" Lebens durch die Nationalsozialisten in Deutschland. Missachtung der Bundesverfassung führt so zu einer hinterhältigen Art der psychologischen Menschenvernichtung.
http://www.swissmetro.ch
Ja, ich geniesse es auch, in der Eisenbahn zu sitzen und zu beobachten wie die Welt vorbeizieht. Wenn ich Zeit habe, steige ich deshalb gerne einfach in einen Zug und fahre eine Rundtour durch die Schweiz.
Wenn ich aber am Morgen mit dem Zug in die Schule fahre, ist mir die Aussicht meist ziemlich egal. Ich bin wegen meiner rasanten Velofahrt zum Bahnhof ausser Atem und mache mir Gedanken, was ich zu Hause liegen gelassen haben könnte. Ich glaube, dass vielen Pendlern ähnlich geht. Am Morgen und Abend zählen vor allem Geschwindigkeit. Als Pendler will ich am Morgen möglichst spät aufstehen und Abend möglichst früh zu Hause sein. Es ist also sehr wichtig, dass wir unsere Verkehrsnetz weiterhin ausbauen und verbessern. Eine potentielle Ergänzung zum bestehenden Verkehrsnetz ist die Swissmetro. Das ist eine unterirdisch Magnetschwebebahn, die die Schweizer Städte dereinst mit über 500 km/h verbinden könnte.
Dank der Swissmetro würde die Schweiz wirklich zum Land mit durchgehender S-Bahn-Qualität, welches sie voraussehen. Der Fahrplan spielt dann keine Rolle mehr und die Schweiz wächst näher zusammen.
Die Swissmetro bringt neben dem enormen Zeitgewinn noch viele weitere Vorteile mit sich. Weder hat sie irgendwelche Lärmemissionen noch beeinträchtigt sie das Landschaftsbild. Der Energieverbrauch ist durch den Vakuumtunnel geringer als bei der herkömmlichen Eisenbahn.
In der dicht besiedelten Schweiz wird es immer schwieriger neue Verkehrskorridore zu bauen. Dies hat uns schon die Neubaustrecke Mattstetten-Rothrist gezeigt. Ein Drittel der Strecke verläuft unterirdisch. Hier bringt die Swissmetro einen weiteren Vorteil mit sich: Die Kosten für einen Kilometer Swissmetro-Tunnel sind geringer als für einen Kilometer Eisenbahntunnel.
Die Swissmetro-Haltestellen können direkt unter den bestehenden SBB-Haltestellen gebaut werden. Damit ist die Swissmetro eine optimale Ergänzung zur SBB und schafft auf dem SBB-Netz Platz für den Agglomerations- und Güterverkehr.
Wer würde denn bitte noch das Auto benützen, wenn man die Strecke Zürich-Basel mit der Swissmetro innert 12 Minuten zurücklegen kann. Und eine auf Europa erweiterte Swissmetro kann im einigen Jahrzehnten den gesamten innereuropäischen Flugverkehr überflüssig machen.
Ich würde mich freuen, wenn der Swissmetro in der Politik mehr Beachtung geschenkt werden würde. Eine Swissmetro-Pilotstrecke Genf-Lausanne wäre eine Variante zum dritten Gleis, oder nicht?
Velo- und Zugfahrende Grüsse
Auch ich bin ein Bahn-Liebhaber. Ohne so viele Zugverbindungen hätte ich nie so viel von der Schweiz gesehen. Mit der Einführung des Streckenabschnitts Mattstetten-Rothrist fahre ich viel lieber Zug. So eine Zugreise ist eine spannende und lehrreiche Sache. Ich muss nichts denken, wenn ich will. In einer Stunde - so lange dauert die Reise von Bern nach Zürich - kann ich so einige Sachen anstellen wie Game Boy spielen, ein Buch lesen, bloggen oder die herrliche Landschaft der Schweiz geniessen. Ich bin stolz auf die SBB und ihr Departement, weil ihr zusammen die Bahn 2000 realisiert habt. Ich danke Ihnen für Ihre fantastische Arbeit.
Schönen Sonntag!
wenn die Bahn einen wesentlichen Beitrag gegen die zahlreichen bekannten Umweltprobleme, unter anderem den Klimawandel, leisten soll - was sie grundsätzlich könnte - dann müssten in der schweizerischen Verkehrspolitik die Weichen anders gestellt werden: rascher und entschiedener!
Verglichen mit den happigen Kosten für die neuen Eisenbahn-Alpentransveralen (deren Nutzen für den Güterverkehr, dem sie angeblich eigentlich dienen sollten, so wie die Bauwerke nun ausgeführt werden, höchst zweifelhaft ist), sind die 5 Mia für die ZEB-Projekte völlig unzureichend, vor allem in Anbetracht des langen Zeitraums, für die sie reichen sollten. Das Bahnnetz im schweizerischen Mittelland wir heute mit einer sehr hohen Auslastung betrieben, so dass jede geringste Störung grosse Auswirkungen hat und die Qualiät des Angebots zu sehr leidet. Eine Verdichtung des Angebots ist wegen zahlreichen Engpässen zu den Zeiten, zu deinen dafür eine Nachfrage besteht, im Kernnetz kaum mehr möglich.
Mit ZEB werden zwar einige dieser Engpässe entschärft, aber nicht alle. Mit dem dritten Juradurchstich, dem Ausbau der Achsen Winterthur - Zürich und Zürich - Zentralschweiz bis nach 2020 oder 2030 zuwarten zu wollen würde heissen, dort den Angebotsausbau so lange zu blockieren... Die vorgesehenen Mini-Ausbauten Effretikon - Winterthur zum Beispiel sind völlig perspektivlos: sie würden helfen, den bestehenden Verkehr pünktlicher abzuwickeln und können vielleicht das Verkehrswachstum bis zu dem Zeitpunkt der Realisierung knapp auffangen, aber auch nichts mehr. Der Ausbau müssten nachher unverzüglich weiter gehen!
Die Bahn2000 zu etappieren war keine schlechte Idee - die ehemalige "Zweite Etappe" jetzt aber nochmals zu kürzen und dringende Projekte zu streichen, hätte auf absehbare Zeit fatale Folgen für die Attraktiviät des Bahnverkehrs. Die Engpässe im Mittelland machen auch die teuren Alptransit-Strecken zu fragwürdigen Investitionsruinen und verhindern die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene. Der Schienengüterverkehr, der gegenüber dem Personenverkehr eben immer noch nachrangig ist, wird umso mehr behindert, je weniger freie Trassen zur Verfügung stehen. Das Volk hat bisher alle Vorhaben zum Ausbau des Bahnverkehrs und zur Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene unterstützt und ich glaube kaum, dass es davon abkehren will!
Es bleibt nur zu hoffen, dass das Parlament die herausgebrochenen Teile der ursprünglichen Bahn2000-Vorlage wieder dazu packt und eine Finanzierung sicherstellt.
PS es lässt sich auch mit Sicht auf die vorbeifahrenden Züge von aussen bloggen...
Mit freundlichen Grüssen aus einem ruhigen Nachtdienst an der Gotthardbahn
Federico Rossi
Aber ich finde, dass der Nah- und Fernverkehr besser abgestimmt sein soll. Ich wohne in der Aglomeration von Basel und habe direkte Tramverbindungen in die Innenstadt. Jedoch der Bahnhof erreicht man nur mit Umsteigen (!), und auch die Regionalzüge haben schlechte Anschlüsse auf die ICs. So ist man in Bern trotz der neuen Strecke nicht schneller, da der Berner Zug etwas früher fährt und ich daher 15 min früher auf den Bus gehen muss.
Insgesamt gehen für den Weg zum Bahnhof ca. 30min verloren.
Auch in anderen Gebieten (z.B. Aarau) ist die Vernetzung schlecht: für viele Regionalzüge und Busse hat man 20min Umsteigezeit, Zeit, in der man im Auto schon längst am Ziel wäre.
Kurz: da die meisten Fahrten nicht von IC Halt zu IC Halt gehen, ist der Zug leider selten schnell
wünsche einen schönen Abend
http://www.sandrainfanger.com
In Berlin fahren S und U Bahn nur am Wochenende durchgehend, unter der Woche ist um 0.30 / 1.00 schluss!
Begründung: (nachvollziehbar) irgendwann müssen die Gleise auch renoviert und überholt werden.
In der Nacht gibts dafür mit weit über 100 Nachtbuslinien einen guten ÖV, der nicht mehr kostet, als normal, nämlich einmal quer durch die Stadt (immerhin, wenn man die weiteste Strecke nimmt; 80 KM) für CHF 3.50 (€ 2.10).
Und dies im 30 min Takt..
Ok, mag sein, die Schweiz hat keine Stadt mit 4 Mio Einwohner. Aber die Schweiz als ganzes hat weit mehr!
Vllt müsste man wirklich darüber nachdenken, ob die Schweiz als ganzes nicht eher eine Stadt ist?
Ich mein, guckt man sich das Bild mal an: Von St. Gallen bis Genf im Mittelland findet man kaum ne Stelle, die nicht zugepflastert ist... Ergo: Grosstadt Schweiz.
:)
Quasi dann würds heissen: Schweiz - Zürich Central.. die Kantone wären halt dann die neuen Stadtbezirke, und die alten Orte wären dann noch Namentlich erwähnt... (als equvivalent: Berlin - Spandau BF)
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LEBEN UND REISEN MUSS . . .
Keine Hilfe und technische Vorbereitung
um Omi in den neuen Vorortszug einzuladen
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: Keine Rampe im Zug
Könnte beim 1.Eingang (beim Lokführer)
einfach auf dem Boden liegend plaziert
sein. Der Lokführer könnte bei leerem
Zug ausnahmsweise behilflich sein,
eine Person im Rollstuhl einzuschieben.
(sa 30 cm Niveauunterschied, Aa -Zof)
Da kleine Bahnhöfe keine Hilfe anbieten
für Behinderte an Sonntagen etc
Gruss c.g.
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Je ne comprends simplement pas ces discours qui parlent de moderniser les transports par train, dans une politique qui permet qu'on démantèle les services utiles, simples, bon marché, qui fonctionnent et qui font le bonheur de multiples usagers. Je veux parler des trains de nuit entre la Suisse et l'Italie.
Après le 12 décembre il faudra passer par Dijon pour aller de Berne à Rome, un trajet d'une durée de 17h38 alors qu0il est possible de le faire actuellement en 10h.
Il y a quelques années on avait démantelé la ligne qui permettait de voyager de nuit entre Lausanne et Venise. On a pu le faire un certain temps en faisant le détour par Bologne, mais à partir du 12 décembre on propose de passer par Munich, en Allemagne. Je voudrais juste remarquer que pour aller de Berne à Venise de nuit, le trajet en passant par Munich est de 15h32 alors qu'il était possible il y a 15 ans de faire cette distance en 8 heures, en partant le soir et en arrivant le matin frais et dispos pour aller travailler, à 7 heures.
Je m'adresse à vous, Monsieur le ministre, car peut-être vous avez le pouvoir de faire en sorte que cette absurdité de supprimer le train de nuit Berne-Rome ne se fasse pas. Il est encore temps de faire marche arrière avant le 12 décembre. J'ai pris récemment cette ligne et le réceptionniste présent dans le wagon disait qu'il faisait son dernier voyage, après 23 ans de service. Car naturellement c'estaussi des places de travail que l'on supprime en démantelant un service de train confortable pour les voyageurs.
N'ayant pas beaucoup de pouvoir de faire changer les choses moi-même j'ai créé ce groupe où j'ai mis quelques informations supplémentaires sur la question.
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Je vous remercie de votre attention