Animieren Filme zum Rasen?
[Version française: Les films incitent-ils à conduire dangereusement?]

Bild: Flikr
Zunächst: „Schauen“ ist tatsächlich besser als sehen. Stimmt. Ich liess mich durch den Partyspruch verleiten. Auf Schweizerdeutsch heisst es ja „luege, lose etc“. Das wird dem Anliegen gerechter. Dann: Ja, es stört mich ja auch, dass die Kinder konditioniert werden müssen und auf gar keinen Fall darf es so weit kommen, dass selber schuld ist, wer keinen Leuchtgurt trägt oder vielleicht als Fussgänger ungeschickt verhält. Dennoch, die Verkehrserziehung dient auch der Vermeidung von Opfern und darf nicht gescheut werden. Wem nützt es, Vortritt gehabt zu haben und dennoch im Spital gelandet zu sein? Die Hauptbemühungen müssen sich daher der Erziehung der Autofahrer widmen und das geschieht nicht nur in der unmittelbaren Fahrausbildung, sondern auch indirekt durch die allgemeine Haltung zu Potenz auf der Strasse, zur Geschwindigkeit, wie sie in Werbung und Filmen zum Ausdruck kommt. Daher nochmals zum vorletzten Beitrag und seinen Kommentaren:
Wie kann ich anerkennende Worte zu Marc Forsters James Bond finden, wo doch die dort gezeigten Autoverfolgungsjagden Vorbild für manchen Raser sein dürften. Das fragten sich einige Kommentatoren, Ueli Schäfer zum Beispiel.
Die Frage ist berechtigt und ich habe selber auch schon in dieselbe politische Kerbe gehauen. 1974, als auf das Trottoir vor dem Kino Apollo in Zürich das Filmauto von James Bond als Reklame aufgestellt wurde, fragte ich als Gemeinderat, worin der Stadtrat das öffentliche Interesse an Verfolgungsjagden sehe: „Hat sich der Stadtrat dabei etwas gedacht und , falls ja, was?“ Ja, da war ich halt noch jung und frech und der kleine Vorstoss fand unter dem Titel „Gemeinderat gegen James Bond“ in der ganzen Schweiz Beachtung und führte zu vielen Kommentaren.
Doch im Gegensatz zu den früheren Bondfilmen animieren die Autoszenen in Marc Forster Film nicht zum Rasen. Sie zeigen sehr brutal sinnlose Gewalt und Zerstörung, es ist kaum ersichtlich, wer in welchem Auto sitzt und wer wen verfolgen würde. Nur beklemmendes Getöse schockiert den Zuschauer. Ob die Kritiker den neuen Bond loben oder kritisieren, alle schreiben sie von der Sinnlosigkeit und Absurdität dieser Autoszenen. Ich weiss, die Grenze zwischen Abscheu und Verherrlichung ist oft sehr schmal. Wie mancher Kriegsfilm wollte die Sinnlosigkeit des Krieges zeigen und weckte stattdessen gerade das Gegenteil, nämlich heroische Gefühle der Bewunderung. Oder wenn ich an den Werbefilm von Audi denke, der bis vor kurzem noch im Schweizer Fernsehen ausgestrahlt wurde: Da liefern sich zwei Audifahrer in der Stadt ein Rennen, wo sie sich gegenseitig mit quietschenden Reifen und überdrehten Motoren überholen, um am Schluss festzustellen, der Sieger habe weniger Benzin verbraucht als der andere. Dieser Werbefilm animiert sicher trotz seines grünen Alibischlusses sehr viel mehr dazu, rasant zu fahren als Forsters Film dies tun würde. Und auch die wöchentlichen Lobpreisungen für starke und schnelle Autos in der Motorshow in SF 2 tun das, selbst wenn in den Filmbeiträgen korrekt gefahren wird. Letztlich zählt wohl gar nicht die Absicht des Regisseurs, sondern der Effekt seines Filmes beim Zuschauer. Da hat Marc Forster gewiss viele Kritiker verunsichert, weil sein ganzer Film keinen klaren Aufbau zeigt, sondern mit schnell geschnittener Hektik bewusst verwirrt und nur wenige Botschaften platziert, zum Beispiel wie sich die südamerikanische Landbevölkerung nicht gegen eine korrupte Globalisierung zur Wehr setzen kann und um ihre Grundrechte gebracht wird.
Deswegen kann ich den Vergleich der NZZ zwischen Forsters „Quantum of Solace“ und Scotts „Body of Lies“ überhaupt nicht teilen. Unter dem Titel „Der bessere Bond“ spricht die Filmkritikerin der kaleidoskopischen Collage Forsters die Logik ab und findet diese im angeblich politisch aussagekräftigen „Body of Lies“. Sie übersieht zunächst, dass Forster diese Logik eben gar nicht wollte – und sie überschätzt Scotts Inszenierung masslos. Leider folgte ich dem Rat der NZZ, besah mir „Body of Lies“ und wurde arg enttäuscht. Da wird die Kriegskulisse des nahen Ostens für ein Heldenepos benutzt, ohne dass dieser Krieg irgendwie hinterfragt würde. Da wird amerikanische Kriegstechnologie grenzenlos hochgejubelt, als fehlerfrei funktionierend bewundert, dass man schon fast von einem Propagandafilm sprechen muss. Nichts von der kritischen Aufarbeitung wie gegenüber dem Vietnamkrieg, welche der amerikanische Film ja auch leistete.
Dafür war die Berichterstattung und die Kommentierung der NZZ zur Verbandsbeschwerde vor und nach der Abstimmung einwandfrei; dort ging es allerdings auch um handfeste Fakten und nicht um eine subjektive Wertung, wie bei der Beurteilung eines Filmes. Ich bin um die Harmonie zwischen NZZ, Bundesrat und den Stimmbürgerinnen und Stimmbürger froh, welche alle den Einsatz zugunsten der Umwelt anerkennen und offensichtlich auch schätzen.
Und ich versuche mal, ob ich zusammen mit dem EJPD einige Massnahmen gegen Raser in Via sicura beschleunigen kann, zum Beispiel lebenslanger Ausweisentzug, Alkoholverbot für Neulenker oder Konfiskation des Fahrzeuges.
Bis bald
Moritz Leuenberger

Zunächst: „Schauen“ ist tatsächlich besser als sehen. Stimmt. Ich liess mich durch den Partyspruch verleiten. Auf Schweizerdeutsch heisst es ja „luege, lose etc“. Das wird dem Anliegen gerechter. Dann: Ja, es stört mich ja auch, dass die Kinder konditioniert werden müssen und auf gar keinen Fall darf es so weit kommen, dass selber schuld ist, wer keinen Leuchtgurt trägt oder vielleicht als Fussgänger ungeschickt verhält. Dennoch, die Verkehrserziehung dient auch der Vermeidung von Opfern und darf nicht gescheut werden. Wem nützt es, Vortritt gehabt zu haben und dennoch im Spital gelandet zu sein? Die Hauptbemühungen müssen sich daher der Erziehung der Autofahrer widmen und das geschieht nicht nur in der unmittelbaren Fahrausbildung, sondern auch indirekt durch die allgemeine Haltung zu Potenz auf der Strasse, zur Geschwindigkeit, wie sie in Werbung und Filmen zum Ausdruck kommt. Daher nochmals zum vorletzten Beitrag und seinen Kommentaren:
Wie kann ich anerkennende Worte zu Marc Forsters James Bond finden, wo doch die dort gezeigten Autoverfolgungsjagden Vorbild für manchen Raser sein dürften. Das fragten sich einige Kommentatoren, Ueli Schäfer zum Beispiel.
Die Frage ist berechtigt und ich habe selber auch schon in dieselbe politische Kerbe gehauen. 1974, als auf das Trottoir vor dem Kino Apollo in Zürich das Filmauto von James Bond als Reklame aufgestellt wurde, fragte ich als Gemeinderat, worin der Stadtrat das öffentliche Interesse an Verfolgungsjagden sehe: „Hat sich der Stadtrat dabei etwas gedacht und , falls ja, was?“ Ja, da war ich halt noch jung und frech und der kleine Vorstoss fand unter dem Titel „Gemeinderat gegen James Bond“ in der ganzen Schweiz Beachtung und führte zu vielen Kommentaren.
Doch im Gegensatz zu den früheren Bondfilmen animieren die Autoszenen in Marc Forster Film nicht zum Rasen. Sie zeigen sehr brutal sinnlose Gewalt und Zerstörung, es ist kaum ersichtlich, wer in welchem Auto sitzt und wer wen verfolgen würde. Nur beklemmendes Getöse schockiert den Zuschauer. Ob die Kritiker den neuen Bond loben oder kritisieren, alle schreiben sie von der Sinnlosigkeit und Absurdität dieser Autoszenen. Ich weiss, die Grenze zwischen Abscheu und Verherrlichung ist oft sehr schmal. Wie mancher Kriegsfilm wollte die Sinnlosigkeit des Krieges zeigen und weckte stattdessen gerade das Gegenteil, nämlich heroische Gefühle der Bewunderung. Oder wenn ich an den Werbefilm von Audi denke, der bis vor kurzem noch im Schweizer Fernsehen ausgestrahlt wurde: Da liefern sich zwei Audifahrer in der Stadt ein Rennen, wo sie sich gegenseitig mit quietschenden Reifen und überdrehten Motoren überholen, um am Schluss festzustellen, der Sieger habe weniger Benzin verbraucht als der andere. Dieser Werbefilm animiert sicher trotz seines grünen Alibischlusses sehr viel mehr dazu, rasant zu fahren als Forsters Film dies tun würde. Und auch die wöchentlichen Lobpreisungen für starke und schnelle Autos in der Motorshow in SF 2 tun das, selbst wenn in den Filmbeiträgen korrekt gefahren wird. Letztlich zählt wohl gar nicht die Absicht des Regisseurs, sondern der Effekt seines Filmes beim Zuschauer. Da hat Marc Forster gewiss viele Kritiker verunsichert, weil sein ganzer Film keinen klaren Aufbau zeigt, sondern mit schnell geschnittener Hektik bewusst verwirrt und nur wenige Botschaften platziert, zum Beispiel wie sich die südamerikanische Landbevölkerung nicht gegen eine korrupte Globalisierung zur Wehr setzen kann und um ihre Grundrechte gebracht wird.
Deswegen kann ich den Vergleich der NZZ zwischen Forsters „Quantum of Solace“ und Scotts „Body of Lies“ überhaupt nicht teilen. Unter dem Titel „Der bessere Bond“ spricht die Filmkritikerin der kaleidoskopischen Collage Forsters die Logik ab und findet diese im angeblich politisch aussagekräftigen „Body of Lies“. Sie übersieht zunächst, dass Forster diese Logik eben gar nicht wollte – und sie überschätzt Scotts Inszenierung masslos. Leider folgte ich dem Rat der NZZ, besah mir „Body of Lies“ und wurde arg enttäuscht. Da wird die Kriegskulisse des nahen Ostens für ein Heldenepos benutzt, ohne dass dieser Krieg irgendwie hinterfragt würde. Da wird amerikanische Kriegstechnologie grenzenlos hochgejubelt, als fehlerfrei funktionierend bewundert, dass man schon fast von einem Propagandafilm sprechen muss. Nichts von der kritischen Aufarbeitung wie gegenüber dem Vietnamkrieg, welche der amerikanische Film ja auch leistete.
Dafür war die Berichterstattung und die Kommentierung der NZZ zur Verbandsbeschwerde vor und nach der Abstimmung einwandfrei; dort ging es allerdings auch um handfeste Fakten und nicht um eine subjektive Wertung, wie bei der Beurteilung eines Filmes. Ich bin um die Harmonie zwischen NZZ, Bundesrat und den Stimmbürgerinnen und Stimmbürger froh, welche alle den Einsatz zugunsten der Umwelt anerkennen und offensichtlich auch schätzen.
Und ich versuche mal, ob ich zusammen mit dem EJPD einige Massnahmen gegen Raser in Via sicura beschleunigen kann, zum Beispiel lebenslanger Ausweisentzug, Alkoholverbot für Neulenker oder Konfiskation des Fahrzeuges.
Bis bald
Moritz Leuenberger



64 Kommentare
http://www.amade.ch
(Erwünschter Nebeneffekt wäre, dass auch Zweitautos sparsam sein müssten, damit die erwachsenen Söhne und Töchter damit fahren könnten.)
Nochmals ein Kommentar zur Verkehrssicherheit und Raserdebatte. Man kann nur immer wieder staunen, wie immun die hohe Politik gegenüber Volksmeinungen ist! Da hat doch das Volk dieses Wochenende wieder mal deutlich seine Unzufriedenheit mit unserem zum Teil lächerlichen Strafrecht zum Ausdruck gebracht und andererseits den klaren Auftrag, dass Opfer eine Sühne und harte Bestrafung der Täter von unserem Rechtsstaat und der Gesellschaft erwarten! Und Sie wollen weiterhin auf flächendeckende Verkehrserziehung und Schickane der anständigen Bürger setzten und Heere von zweifelhaften Verkehrspsychologen beschäftigen, anstatt endlich das Strafrecht generell zu überarbeiten und für schwere Delikte endlich Strafen auszusprechen, ohne dass die Opfer ihr Leben lang unter der himmelschreienden Ungerechtigkeit noch zusätzlich leiden müssen!!!
Und wer nicht zwischen Realität und Fiction eines Bond Filmes, resp. der obligaten Verfolgungsjagd im obligaten Aston Martin unterscheiden kann, ist sowieso zu bedauern. (Ich meine nicht Sie...) Schon nur der Gedanke, dass eine Zensur solcher Sequenzen und Videogames etwas zur Raserverhinderung beitragen könnte, finde ich total abwegig! Nochmals, jetzt ist handeln angesagt und nicht in verklärter Psychologen Manier meinen das Gute im Menschen würde sich dann schon durchsetzen... "Gäll du weisch, dass mer das nid dörfmache..gäll...verschprichsch, dass du das nie me wirsch mache..." lol! Solange Typen nach 7 Ausweisentzügen immer noch Menschen zu Tode rasen, dann schreit ja das totale Versagen und der Zynismus unseres Rechtsstaates zum Himmel!!!
Also lifere nid lafere !!!
Ich fand übrigens den Forster Bond auch besser, als viele Kritiken hüben und drüben. Gute 100 Minuten dichteste Tension und Action, unsentimental, ja hart. Doch ein rechtes Spiegelbild unserer Zeit. Der smarte Humor ist allerdings bei 007 fast vollständig verschwunden, von der Martini Szene mal abgesehen. Das bedaure ich doch ziemlich.
Ihre Harmoniesüchtigkeit entlarven Sie wieder mal mit ihrer Reflexion der NZZ Berichterstattung. Die NZZ fahre unter Spillmann wieder einen liberaleren Kurs, meinte man. Bei genauer Betrachtung hat die NZZ eher einen Kniefall vor dem SVP Populismus und dem Boulevard gemacht! Sie fährt einen programmatischen Zickzack Kurs und hat für mich an Glaubwürdigkeit verloren. Das wirklich liberale Gedankengut wird wie gesagt dem Populismus geopfert. Die grundsätzliche Ablehnung sämtlicher rauchfreier Zonen durch die NZZ war eine SVP Haltung und hat nichts mit Liberalismus zu tun. Die Ablehnung der Verbandsbeschwerdeinitiative ist für mich ein ordnungspolitischer Sündenfall! Die NZZ hätte sich vehementestens dafür einsetzen müssen, hätte sie noch etwas mit Wirtschaftsliberalismus am Hut! Die FDP hat mit ihrer unklaren Haltung ca. 1 Meter tiefer ihr eigenes Grab geschaufelt!!! Wenn die FDP nicht mehr klar für Wirtschaftsliberalismus einsteht, dann wird sie schnell zu einer einstelligen Prozentpartei wserden! Die Umweltlobby ist für mich nach eingehender Analyse samt und sonders eine opportunistische Mafia, die vorallem an der Äufnung von Mitgliedergeldern interessiert ist und in ihren Propaganden nachweislich mit infamsten Lügen operiert. s. WWF in der Klimadebatte: "Die Schweiz gehört zum Dirty Dozen Club weltweit in Bezug auf C02 Ausstoss..." Im Jahresbericht der IEA 2007 (OECD) liegt die Schweiz auf Platz 49 weltweit und hat zusammen mit Schweden den tiefsten C02 Ausstoss per $/BIP weltweit! Diese Propaganda ist nicht nur eine miese Stimmungsmache, sie ist auch verleumderisch für die Schweiz!
Dass Sie als UVEK Vorsteher die Umweltlobby praktisch vorbehaltlos als quasi Nationalheilige in Schutz nehmen, muss ich an dieser Stelle wieder mal
heftig kritisieren. Wie die Umweltverbände teilweise operieren finde ich skandalös und die Machenschaften gehören endlich aufgedeckt!
Wen ein Schweizer Autofahrer auf deutschen Autobahnen 250Km/h fährt begeht dieser nicht einmal ein Vergehen aber wenige Kilometer südlich wird der genau gleiche Autofahrer auf vergleichbaren Strassen schon bei 140 Km/h von ihnen und ihresgleichen zum Schwerstkriminellen gestempelt.
Das ist bemerkenswert ist doch in Zeiten von Multikulti und Globalisierung die Übernahme von ausländischem Recht (z.B. EU) und Sitten ganz gross im Trend oder viel mehr wird uns von Politikern gesagt das wir gar nicht anders können. Ja dann, übernehmen sie doch mal die deutschen Geschwindigkeitslimiten.
Die Strassen in der Schweiz sind gemessen am Verkehrsaufkommen weltweit
die sichersten.
Sie sehen, wenn sie die Polemik weglassen, haben sie keinen Grund für drastisches Handeln.
Ihnen geht es auch nicht um Menschenleben sondern als „Umweltschützer“ um das Autofahren selbst.
Durch laufend neue Schikanen wollen sie das Autofahren einschränken, verhindern und verteuern.
Verräterisch ist das sie bei der Eisenbahn den gegenteiligen Weg beschreiten. Hier glauben sie durch möglichst lasche Vorschriften, stark gekürzter und extrem vereinfachter Lokführerausbildung die Bahn billiger zu machen.
Diese Politik hat bereits zu den ersten schweren Unfällen geführt.
Neue Eisenbahnverkehrsunternehmen sind mit ihren Lokführern, obwohl diese nur ca. 10% der gefahrenen Kilometer ausmachen, für die Hälfte aller beinahe Zugskollisionen schuldig.
Das scheint sie aber nicht zu interessieren.
Bewerten sie das Leben eines Lokführers geringer als das eines Autofahrers?
Bitte schauen Sie sich mal das Verkehrskonzept der deutschen Stadt Bohmnte an...
http://www.bohmte.de/staticsite/staticsite.php?menuid=136&topmenu=123&keepmenu=inactive
Das Konzept Shared Space ist ein von der EU gefördertes Verkehrskonzept zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. ..
Sozialisation statt Regulation wie wäre das zb für Bern? Das wäre ohne Probleme möglich würde ich behaupten, nur die Verkehrsplaner und Rechtsverdreher sehen das anders, wieso denn auch.. ihr Job wär ja weg wenns keine Probleme mehr gäbe oder?..
Höhren Sie weniger auf Ihre "Fachidioten" und versetzen Sie uns nicht in einen totalitären Rechtsstaat der alles und jedes seiner Bürger in Paragraphen regelt...
Wenn es um die Raserfrage geht gibts sowieso nur harte Lösungen hier braucht es keine Via Sicura:
Ein Vorschlag:
Wenn es gekracht hat und man nachweisen kann es handelt sich effektiv um unverantwortungsvolle Fahrweise dann ist der Ausweis für 5-10 Jahre zu entziehen. Wer nochmals erwischt wird ohne Ausweis wird verwahrt, bis sich die Gasfusshormone verflüchtigt haben. Nur so kann man sicherstellen dass die 99.99% der Bevölkerung vor den potentiellen Strassenkillern geschützt wird.
Der Strassenverkehr ist und bleibt ein dynamisches System dass sich mit starren Regeln nur in der Gerichtspraxis regeln lässt. Auf der Strasse laufen die Regeln anders ab...
Sie sollten anfangen der Bevölkerung wieder Selbstverantwortung zu übertragen statt diese mit Bevormundung abzustrafen...
es klappt glauben Sie mir das...
mfg Hinterfrager
Ich weiss nicht wieso man dermassen viel um dieses mühselige Thema herumdebattieren muss..
Wer einen Actionfilm nicht von der Realität unterscheiden kann, gehört sofort in psychiatrische Behandlung!
Vielleicht nimmt der Arme sonst morgen ein Gewehr und schiesst nach einer irrwitzigen (und unmöglichen) Fahrt noch alle tot!
Vielleicht gibt es ein paar Leute in der Schweiz die solche Hilfe dringend bräuchten, deswegen brauchen Sie nicht die restliche Schweiz mit VIA SICURA Massnamen einzudecken...
http://www.youtube.com/watch?v=T8Doy_7s
Eintrag Floh: «Raser,2008-11-23 07:51:55 »
Der Ort war mir entfallen aber du hast ihn gefunden...für alle...hab vielen Dank ;-)
http://www.youtube.com/watch?v=T8Doy_7sOoM
Wie wäre es, wenn wir ganz von vorne beginnen würden wie auf dem eingefügten Link?
Ich glaube nicht, dass ein Raser das Pedal mit dem Bleifuss bei diesem Verkehr lange drücken würde.
Das Problem bei uns ist, dass jeder Verkehrsteilnehmer meint er hätte seine "Piste" auf sicher. Das wird auch mit Via Secura wieder einmal mit Hinterlist aufs deutlichste gezeigt. Worum geht es eigentlich ? Verkauf von Regulierungsmaterial,- Schilder und ähnliches ? Einkassieren von Roadpricing in Form von Bussen als neue Masche des Raubrittertums?
Solidaritätspropagandisten, die mit dem totalen Regulieren durch Verkehrsschilder, Repressionen usw meinen sie würden damit etwas zur Erziehung des Verkehrteilnehmers erreichen, empfehle ich das Video gründlich zu studieren und vielleicht sich gleich mehrmals reinziehen, oder vielleicht noch besser, diese Erfahrung gleich mal selbst zu erleben. Bohmte ist sicher nicht so weit entfernt. Learning by doing ! ;-)
So und jetzt warte ich auf die üblichen Statistiker die mir belegen wollen, dass die fernöstliche Art der Fortbewegung im Verkehr die höchsten Zahlen an Verkehrsunfällen mit Toten und Verletzten und Raser haben.
MfG
Es war nicht der Erste, fast an jedem Wochenende geschieht ähnliches.
Aber diesmal hat's gekracht und es gab ein Todesopfer.
Ich wünschte mir, dass solche Lenker nie mehr autofahren dürfen.
Vielleicht hätte dies eine abschreckende Wirkung auf andere.
Ich hoffe sehr, lieber Herr Leuenberger, dass Sie die von Ihnen erwähnten Massnahmen durchsetzen können.
Viele Grüsse
Esther
http://www.facebook.com/home.php?#/grou
Wer andere Leben so gefährtet, ja dessen Verlust in Kauf nimmt, sollte nie mehr Autofahren dürfen. Das ist wirklich das einzige das hilft.
Wenn man sich schon so direkt an Sie wenden kann, dann kann ich einfach nicht widerstehen. M.E. müssten bei den Anstrengungen Via sicura folgende Punkte berücksichtigt werden:
Die Grundsätze des Strafrechts beanspruchen auch auf der Strasse Geltung resp. können nicht völlig andere Regeln gelten aufgrund der alleinigen Tatsache, dass im Strassenverkehr eine Straftat begangen wird. Wenn die vom Parlament (vgl. Herrn Jositsch) durchgewinkte Revision des Allgemeinen Teils des Strafrechts die Gerichte weiterhin binden soll, dann sind die Regeln des bedingten Strafvollzugs ebenso zu beachten wie die Priorität der Sanktion der Geldstrafe. Im Übrigen ist der Sanktionenkatalog im Strafrecht ein abschliessender: Einziehungen haben nicht "strafweise" zu erfolgen, sondern zwar zur Sicherung der Öffentlichkeit, aber auch unter Verwertung eines eingezogenen Gegenstandes und anschliessender Herausgabe des Erlöses an den Täter. Insofern ist auch anzumerken, dass das nicht dem Täter gehörende Leasing-Fahrzeug ohnehin nicht eingezogen werden kann (allenfalls könnte aber ein Leasingverbot bei Junglenkern etwas nützen?). Gerade Täter von fahrlässigen (also ungewollten) Tötungen müssen vernünftigerweise weniger hart angefasst werden als Leute, die anderen Menschen das Leben vorsätzlich nehmen, denn über ein altertümliches, nur tatbezogenes Strafrecht sind wir längst hinweg: Relevant ist das Verschulden eines Täters, wobei auch dessen verbrecherischer Wille nebst dem angerichteten Unheil beachtet werden muss, damit ein Urteil gerecht ausfällt. Zu bemerken gilt noch, dass wir uns zwar als moderne und vernünftig denkende Wesen in der Regel sehr gerne abfällig über fundamentalistische Strömungen äussern, insofern uns aber geistig genau solchen Strömungen hingegeben haben, wenn wir bei Delikten im Strassenverkehr wieder "Aug' um Aug', Zah'n um Zah'n" schreien, ohne zu schauen, auf welche Weise und mit welcher Intention das Auge eben verletzt worden ist.
Der Ausweisentzug stellt m.E. für Autofahrer grundsätzlich eine sehr sinnvolle Sanktion dar. Wenn jemand aber während eines 3-monatigen Entzuges nie von der Polizei kontrolliert wird, stellt ein Entzug sich nicht wirksam heraus, weil der Verurteile gefahrlos trotz Entzug weiterfahren kann, was ja auch regelmässig geschieht: Ausweisentzüge sind so wirksam, wie Polizeikontrollen häufig. Wer bei einer Fahrt zu 50% damit rechnen muss, in eine Kontrolle resp. mangels Führerausweis ein weiteres Mal in die Mühlen der Justiz zu geraten und härter angefasst zu werden, der entscheidet sich wohl eher gegen die Fahrt. Polizeikontrollen sind eben kein Ärger, sondern ein Segen, sobald man einsieht, dass sie auch eigene Sicherheit erhöhen. Ich bedanke mich entsprechend nach jeder Kontrolle. Kontrollen müssten zudem eben nicht nur nach der Fasnacht, Streetparade und an Weihnachten durchgeführt werden, sondern sowohl am Dienstag Morgen um 7:00 Uhr in Hinterpfupfingen gleichwie samstags um 12:15 Uhr in der City, nur dann ist eine "Strolchenfahrt" stets zu riskant.
Die Einhaltung der vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeiten stellt für fast alle Autoführer eine Herausforderung dar. Wer in komplizierter Rechnung das Limit auszureizen versucht (in Korrektur der "Überanzeige" des Tachos, vgl. Art. 55 VTS), verhindert ein stressfreies, sicheres Auto führen und verhält sich unsinnig. Niemand hat die Ausreizung der Höchstgeschwindigkeit derart nötig, wie die meisten die Grenzen auszuloten versuchen, und es ist auch festzuhalten, dass weder das Recht (des hinteren Fahrzeugführers) noch die Pflicht (des vorderen Fahrzeugführers) besteht, mit der Höchstgeschwindigkeit unterwegs zu sein. Die Verschrobenheit des Verständnisses der Geschwindigkeitsregeln wird bei näherer Betrachtung der verbreiteten Einschätzung klar, es bestehe dabei ein wohlgnädiger "Toleranzabzug gegenüber den Autofahrern"; der Toleranzabzug erfolgt ja nur, weil die Geschwindigkeitsmessung infolge technischer Mängel regelmässig zu hohe Werte ergibt, stellt sich also ebengerade nicht als Toleranz gegenüber den Fahrern heraus, sondern gegenüber der Maschine. Insofern gilt m.E. auch wieder: Wer mit einer Kontrolle rechnen muss, konzentriert sich auf seine Geschwindigkeit resp. fährt tendenziell unter der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, wenn er einen "Kasten" in der Nähe weiss. Wieso also nicht in der ganzen Schweiz Tausende von Messgeräten aufstellen, auch auf wenig befahrenen Strassen, damit die sinnlose Rechnerei aufhört und das Einhalten resp. Ausreizen der Höchstgeschwindigkeit von vornherein kein Thema mehr ist? Diese Lösung wäre im übrigen wohl kostenneutral und "belästigte" korrekte Fahrzeugführer überhaupt nicht.
http://www.in-formations.net
nein, die Hauptbemühungen müssen sich nicht auf die Erziehung richten. Wer einen Führerschein besitzt, ist eine erwachsene, verantwortliche Person - und sollte als solche behandelt werden.
Allerdings auch, wenn es um die Konsequenzen geht. Erwachsenen, verantwortlichen Personen kann zugetraut wrden zu wissen, dass Tempo gefährlich ist und den Tod anderer Menschen in Kauf nimmt. Und wer diese Einstellung hat, darf nicht in ein Auto gelassen werden - wenn es sein muss, dann muss dies halt per Arrest sichergestellt werden, oder per elektronischer Fussfessel. Oder - warum auch nicht - bei einem Praktikum im Rehabereich, wo täglich gesehen wird, welche Folgen Unfälle haben.
Autos von Rasern düften meinetwegen auch gerne eingezogen werden. Leasingfirmen und betroffene Eltern werden sich dann wohl zweimal überlegen, ob sie jungen Leuten das Auto anvertrauen wollen unter diesen Umständen.
und wenn ich dann ziemlich sicher sein kann, nicht von einem Verrückten auf der Strasse über den Haufen gefahren zu werden, kann ich dann auch ganz entspannt ins Kino gehen und dort die Verfolgungsjagden auf dem Bildschirm geniessen.
grüsse
barbara seiler
http://en.wikipedia.org/wiki/Carmageddo
Wie auch immer: Weshalb es Leute gibt, welche nicht zwischen öffentlichen Strassen und abgesperrten Rennstrecken unterscheiden können oder gar durch Renn/Raser-sequenzen am Fernsehen zum Rasen auf öffentlichen Strassen animiert werden können, wird mir stets ein Rätsel bleiben. Das wäre ja, wie wenn einer vor über 10 Jahren nach einem 'Carmageddon-Spiel' in der Stube, seine 'Punktejagt' auf der öffentlichen Strasse fortgesetzt hätte.
Übrigens, Ueli Schäfer, der Teslamotors Roadster beschleunigt in 4 Sekunden auf 100 und hat keinen Hubraum. Also ich hoffe doch schon, dass Sie die Leistung oder die Leistung zur Nutzlast für Junglenker limitieren möchten. Alternativ könnte man auch das Leasen und den Pumpkauf von Fahrzeugen für Junglenker unterbinden, das würde auch grad noch die Kreditrisiken reduzieren. Ansonsten landen wir womöglich bei einem System wie bei diesen bescheuerten Energieeffizienz-Ettiketten, wo ein schwerer Geländewagen mit Dieselmotor in einer besseren Effizienzkategorie landet, als ein sparsamerer, benzinbetriebener Kleinwagen:
http://www.carbondioxide.ch/energieetikette/energieetiketteCH.pdf
Eine neue Vision unseres Bundesvisionärs?
Unnötiger Quatsch, setzt die besstehenden Gesetze konsequenter durch. Das genügt.
Via sicura = sichere Wege! Wo bleibt die Sicherheit, wenn ich in einer Ortschaft zu Fuss unterwegs bin und angepöbelt oder gar zusammengeschlagen wurde.
DA FEHLT DIE SICHERHEIT GÄNZLICH!
Weiterer Kommentar überflüssig, Herr Bundesvisionär!
M. Eckerer
In Deutschland drehten sich vor kurzem die Schlagzeilen und die allgemeine Aufregung um einen "Todesraser". Einen Testfahrer, der auf der Autobahn mit 250kmh eine Frau mit Kind in ihrem Kleinwagen so erschreckte, dass diese ins Schleudern kam und tödlich verunglückte. Doch hätte ein Deutscher Politiker, der für eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen einträte, null Chancen gewählt zu werden.
Ist es nicht so, dass in vielen ein "innerer Raser" (so wie der "innere Schweinehund", den es bekanntlich zu überwinden gilt) steckt? Ist die Gesellschaft nicht in sich gespalten?
Bestimmt ist es eine heikle Aufgabe für jeden Verkehrspolitiker, hier zwischen allzu hartem Durchgreifen (es soll noch immer Länder geben, in denen so ein Todesraser damit rechnen müsste, gelyncht zu werden) und allzugrosser Nachsicht den richtigen Mittelweg zu finden.
Ich unterstütze es, wenn Sie versuchen, einzelne Punkte aus dem via sicura Programm früher umzusetzen. Ich bin mir aber sehr unsicher darüber, was denn die Idee "lebenslanger Ausweisentzug" bringen soll, um potentielle "Raser" von ihrem Tun abzuhalten. Diese Androhung ist für solche Leute viel zu abstrakt, um eine Wirkung zu erzielen. Wäre es nicht sinnvoller, die bereits auffälligen Verkehrsteilnehmer vorerst aus dem Verkehr zu ziehen und sie nach einer angemessenen Sanktion in einer Nachschulung dazu zu befähigen, ihren Fahrmangel zu beheben? Viele der "Raser" ändern ihr Verhalten ja schon, nachdem sie etwas reifer geworden sind und eventuell Familie haben. Ein lebenslanger Ausweisentzug würde ja bedeuten, dass Sie denken, solche Leute ändern sich nie. Das scheint mir jedoch eine realitätsfremde Vermutung zu sein.Die wenigsten sind unverbesserlich und nur diese sollte man sicher aus dem Verkehr ziehen.
Ihre beiden anderen Vorschläge: "Alkoholverbot für Neulenker oder Konfiskation des Fahrzeuges" scheinen mir sinnvoller. Noch hilfreicher im Sinne der Unfallprophylaxe wäre es jedoch, nicht Absichten aus dem für alle Fahrzeuglenker gedachten Programm Via sicura vorzuziehen, sondern spezielle Massnahmen für die Zielgruppe der verkehrsauffälligen Fahrer anzuordnen. Mir kommen da die folgende Massnahmen in den Sinn: Fahrtenschreiber im Auto der wiederzugelassenen Problemfahrer, Alcolocksysteme, Fahrbewilligungen nur bis 23.00 Uhr und Geschwindigkeitsbeschränkte Fahrzeuge (80km/h).
mit lieben Grüssen, A. Widmer
Wichtig scheint mir die Analogie zu den Motorrädern, also eine Leistungsbeschränkung unabhängig von der Nutzlast.
Ich erinnere mich einfach, dass bezüglich der Motorräder vor Jahren fast die gleiche Diskussion geführt würde. Die gefundene Lösung ist unheimlich cool. Sie diskriminiert nicht, droht nicht, macht niemanden auf Vorrat zum Schuldigen. Ganz so, wie ein gutes Gesetz sein sollte.
Gab es in den letzten 10 Jahren, seit M. Leuenberger Bundesrat ist, ein Jahr, wo mehr Geld für die Förderung und Sicherheit des Langsamverkehrs ausgegeben wurde als für den Autoverkehr?
60% aller Autofahrten finden in der Freizeit statt, also ohne Zeitdruck wegen betriebswirtschaftlichen Umständen.
Auf 90% aller Auto- und LKWfahrten könnte, volkswirtschaftlich betrachtet, verzichtet werden.
Wenn nur schon die sozialen Folgen des Autoverkehrs, Schulpsychologen, Psychomotoriktherapien, Fremdsprachenkurse, Integrationskosten etc., als indirekte Kosten dem Autoverkehr belastet würden und nicht als Bildungskosten in der Staatsrechung erscheinen würden.
Ich verlass mich nicht mehr auf die Fähigkeiten heutiger Kinder und Jugendlicher, dass die mir mal die AHV finanzieren können.
Genau jetzt ist es Zeit, bei den tiefen Benzinpreisen, um die CO2-Abgabe möglichst schnell einzuführen, um schwächere Verkehrsteilnehmer zu unterstützen und Gefahrenverursacher zu belasten.
http://blog.4st.ch/?p=294
Auch die Idee mit dem GPS Fahrtenschreiber diskriminiert niemanden. Im Prinzip sind alle Voraussetzungen erfüllt um die Strassen sicherer zu machen. Bevor diese technischen Masssnahmen nicht umgesetzt sind nutzen zusätzliche Strafmassnahmen gegen die Raser nichts. Denn dahinter steckt eine Sucht, angetrieben noch durch die 'Manneskraft' sowie Grupendynamik.
Apropo Bundesratswahlen ... die Konkordanz braucht weder Ueli Maurer noch Christoph Blocher, genausowenig wie wir für das befahren der Strasse einen James Bond Rennwagen zum Wohle aller benötigen.
wieso immer auf die mühsame tour? die raser innerorts können damit zwar nicht verhindert werden, aber plombiert die wagen doch mal bei 140...
Ich fahre gerne Auto und das auch sehr gerne schnell! Warum? Weil es einfach Spass macht! Trotzdem fühle ich mich nicht als Raser. Nur ist ist eben die Definition dieser "Spezie" heutzutage äusserst unterschiedlich zu interpretieren!
Wie schon hier und an verschiedensten anderen Orten geschrieben, fühle ich mich äusserst wohl auf deutschen Autobahnen und dies sogar jenseits von 250 oder auch sogar 300Km/h!!!! (Für viele von Euch wahrscheinlich unvorstellbar)
Ach du gelobtes Land im Norden, wo sich Unsereins noch ausleben kann, ohne Mahnfinger und ein Bein im Gefängnis! Wohlgemerkt auf unlimitieretn Abschnitten, ohne anderen Verkehr und mit dem Bewusstsein auch sterben zu können! (Hat dies ein Gleitschirmpilot o.Ä. nicht auch, ist aber definitiv kein Raser)
Natürlich werden sich jetzt hier schon wieder unzählige Leser entsetzen ab dieser Gewaltbereitschaft und dieser Brutalität und vor allem diesem Egoismus!
Mir eigentlich "scheissegal"! Denn ich habe genügend finanzielle und Materielle Mittel und Möglichkeiten meinen "Kick" auf irgend einem Weg zu bekommen. Entweder in irgend einer Bananenrepublick, oder auch wenn es nicht anders geht halt mit dem Flugzeug! Da geht es ja schon noch ein paar Jährchen, bis die "linke Regulation" durchgegriffen hat!
Ja Herr Leuenberger und ihr linken Gleichgesinnten "GLEICHMACH-WOLLER"!
Es wird immer Reiche und Arme geben, es wird immer Dumme und Gescheite geben, es wir auch immer solche mit mehr Möglichkeiten und solche mit weniger Möglichkeiten geben.....
Genau das macht das Leben ja "Lebens- und Strebenswert"¨und genau das gibt mir ja auch den "Kick".
Das Leben ist Geil und ich bin in erster Linie für mich verantwortlich! Dies zu meiner "rüppelhaften" Lebenseinstellung!
Den Gleichgesinnten gratuliere ich und den anderen wünsche ich viel Vergnügen beim lebenslangen traurig sein!
Wenn ihr wüsstet wie das Spass macht, richtig zu leben und das Leben in vollen Zügen geniessen zu können. Leider entzieht sich das aber wahrscheinlich eurer Vorstellungskraft, respektive erzeugt höchstens Neid, statt wie ich immer ein bisschen zu streben wie ich.
Liebe Grüsse
Ein Mitmensch der das Leben geniesst!
Nur gut, dass die SVP (hoffentlich) bald wieder das EJPD auf oberster Chef Stelle etwas im Griff hat gegen Sie und die Sozialistenmeute!
Einfach der nackte Wahnsinn, was ihnen so alles in den Sinn kommt. Fremdes Eigentum beschlagnahmen? Wo leben wir? Ein Auto ist keine Waffe, sondern ein Fortbewegungsmittel. Oder können Sie sich mit einem Messer, Pistole oder ähnlichem auch fortbewegen. Es wurden auch schon Morde mit einer Axt, einem Schlafmittel oder den blossen Händen begangen. Sollen diese Sachen alle auch konfisziert, verboten, per Medien kaputt gemacht und beschlagnahmt werden?
Hoffentlich werden noch mehr als nur ein drittel des schweizer Stimmvolkes durch solch famosen Äusserungen von ihnen aufgescheucht und wählen das Konträre zu ihnen, nämlich die SVP.
Übrigens ist der Chauffeur des Müllwagens, welcher kürzlich einen siebenjährigen Knaben zu Tode gefahren hat auch ein Raser? Denn nach ihren Aussagen muss doch jeder ein Raser sein, welcher jemanden zu Tode karrt. Nur war so tragisch dieser Unfall auch ausging halt schon einfach der Junge schuld, denn man rennt einfach nicht unvermittelt auf die Strasse! Aber sie suchen ja immer einen Schuldigen. Dies ist ein trauriges Beispiel von einem Unfall wie er einfach immer und überall passieren kann. Soll man den Müllchaufeur jetzt einsperren, den Ausweis lebenslang einbehalten und das Fahrzeug verschrotten?
Oder war es einfach kein Jüngling, hatte keinen BMW, war nicht auf dem Weg zur oder von der Disco und gehört einfach nicht zur typischen Raservorstellung Ihresgleichen?
Hören sie auf mit "Klischees"!!!!
Mir tut der Junge, seine Angehörigen und auch der Fahrer unendlich leid, denn nicht zuletzt dieser hat für den Rest seines Lebens ein sehr schweres Bündel zu tragen!
Ich hoffe auf eine baldige Besserung ihrer kranken Einstellung.
Ein richtiger Rechter mit Herz
Sie, Rechtsverdreher, Sie vermischen da ein paar Sachen!
Hier die Definition von Raser: "Raser bezeichnet umgangssprachlich eine Person, die ein Kraftfahrzeug zu schnell steuert." (http://de.wikipedia.org/wiki/Raser)
Warum sollte also der Chauffeur des Müllwagens, der laut Medien im Schritttempo gefahren ist, ein Raser sein??? Verkehrsunfälle können passieren, auch ohne dass Raser im Spiel sind. Dieser tragische Unfall hat absolut überhaupt nichts mit der "Raserdebatte" zu tun!
Autos sind Fortbewegungsmittel (da bin ich mit Ihnen einverstanden). Aber leider gibt es Leute, die offenbar nicht wissen wie damit umgehen, und die sich nicht an die nun mal existierenden Vorschriften und Gesetze halten.
Wenn es so einfach wäre und bei den Raserunfällen nur die Raser selbst betroffen wären (und nicht unschuldige Verkehrsteilnehmer), dann könnten wir von mir aus auf die ganze Raserdiskussion verzichten.
Zwischen Selbstmord und Mord besteht aber ein ziemlich grosser Unterschied!
http://blog.4st.ch/
"Ein Auto ist keine Waffe, sondern ein Fortbewegungsmittel"
Das ist richtig, doch Raser verwenden das Auto nicht nur als Fortbewegungsmittel. Das Auto wird in dem Moment zur Waffe wo ein Fahrer nicht mehr in der Lage ist sein Fahrzeug sicher zu beherrschen UND er dies selbst bewusst oder unbewusst in Kauf nimmt.
Bei einer hohen Übertretung der Richtgeschwindigkeit muss das angenommen werden. Geschieht dann ein Unfall mit Verletzungs oder gar Todesfolge, dann wird das Fahrzeug zum expressiven Deliktgegenstand.
Ein solcher Gegenstand (in der Hand dieses Fahrers) wird damit gefährlich für die anderen Verkehrsteilnehmer und muss aus der Hand dieses Beitzers beschlagnahmt werden.
Ich bin allerdings gegen eine Verschrottung des Fahrzeugs sofern noch nutzbar, es sollte zwangsverkauft werden und mit dem Erlös ein Teil des Schadens bezahlt werden.
Ein lebenslanger Ausweisentzug sehe ich nicht unbedingt als Notwendig an, sofern die Tat im Alter zwischen 18 und 30 geschieht. Ein Wiedererlangen der Fahrtauglichkeit könnte nach einer Wartezeit von 10 Jahren durchaus wieder gegeben sein. Dazu sehe ich aber die Notwendigkeit eines Psychiatrischen Gutachtens (welches der Vorbestrafte selber bezahen muss).
Für Kinofilme mit Autorennen würde ich eine Vorschrift erlassen. Im Nachspann sollte eine besonders an die Jugend gerichtete Mitteilung des UVEK erscheinen. Ich kann nicht einsehen warum auf jeder Zigarettenpackung eine Warnung steht, hingegen bei Raserfilmen nichts gegen die Suchttendenz getan wird.
Die Frage ob dies etwas nutzen würde oder nicht, ist dieselbe Frage wie bei den Zigaretten. Das Ziel ist die Anzahl der Süchtigen zu reduzieren im Sinne von MaPaDro III
Siehe auch: Sucht und Männlichkeit
http://www.bag.admin.ch/shop/00010/00063/index.html?lang=de
Zum Anderen; wie armselig muss man sein, dass man das Gefühl hat die Mitmenschen seien auf seine idiotischen Ersatzhandlungen neidisch?
Ich bin manchmal überrascht, dass gewisse Schreiber es überhaupt fertiggebracht haben hier einen Beitrag zu platzieren.
http://jean-claude.schmidig.net
Nun, vielleicht mag es gefährlich sein, wenn Dummheit und Geld gepaart sind. Jedoch bin ich mir sicher ist diese Kombination weitaus weniger gefährlich als die Kombination von Geld und Intelligenz.
Damit möchte ich nicht sagen, dass 'ich fahre gerne' dumm ist, sondern mehr darauf hinweisen, dass die Gedanken von den meisten 'Vorbild- Sozialisten' hier im Blog überaus Menschenfeindlich sind. Denn paradoxerweise entstammen die meisten Vorbild- Sozialisten aus wohlhabendem und gebildetem Hause.
Natürlich ist der anfängliche Gedanke dieser Vorbild- Sozialisten stets in guter Absicht.
Die Geschichte aber lehrt uns immer wieder, was aus guten Absichten entsteht.
Herr Stäubli fordert also wieder einmal mehr den Eingriff der Politik ins tägliche Leben und gezielt in die Kunst. Mit lächerlichen Warnhinweisen im Abspann glaubt er das Problem der Raser in den Griff zu bekommen.
Nur allzu gerne sehen diese Vorbild- Sozialisten die Gefahr in der freien Kunst.
Da wundert es natürlich nicht, dass überzeugte Sozialisaten (natürlich auch deren rechtes Spiegelbild) nicht davor zurückschrecken, Kunst als Propaganda- Mittel zu nutzen um damit gezielt Leute zu manipulieren.
Man nennt diese Manipulation unter Sozialisten 'Erziehen'!
Was mit einem harmlosen, lächerlichen Warnhinweis im Abspann anfängt, könnte durchaus schon bald einmal in den direkten Eingriff eines Kunstwerkes enden. Die Endstufe wäre hier der Propaganda- Film, natürlich finanziert vom Staat.
Ich habe stets darauf hingewiesen, dass ein totalitäres System mit der Einschränkung im öffentlichen Leben beginnt und dann über die Einschränkung der Kunst und Kultur seine Vollendung findet.
Ob ich also nun, wie vor einigen Wochen geschrieben (Beitrag: Raser 2008-11-18 18:14:10), Herr Stäubli's Gedanken bald einmal als nationalsozialistisch abtun muss, oder aber als Kommunismus, Stalinismus, Maoismus etc. ist eigentlich egal. Viel wichtiger dabei ist, dass all diese totalitären Überwachungs- Regime eine Auswucherung des Sozialismus sind.
Und Herr Stäubli, der diesen Beitrag damals fälschlicherweise als Nazivergleich abgetan hat, proklamiert nun, nachdem er die Überwachung des Automobilisten gefordert hat, in seinem letzten Beitrag den Eingriff in die Kunst.
Selbstverständlich bin ich mir sicher, dass diese Gedanken von Herr Stäubli, wie ich eben oben schon geschrieben habe, aus guten Absichten heraus entstanden sind, jedoch ist sich so mancher Vorbild- Sozialist und Weltverbesserer der Tragweite und den Folgen solcher Gedanken noch lange nicht bewusst.
Der heutige sozialistische Trend (egal welche From von Sozialismus) zur totalen Sicherheit führt also mit Sicherheit in den Totalitarismus.
Gute fahrt in die orwell'sch Zukunft
Mr. Pink
Sie haben den Nagel gleich mehrmals auf den Kopf getroffen..
..brilliant...
gruss hf
http://de.wikipedia.org/wiki/Verkehrsto
http://blog.4st.ch/?p=326
Einen allfälligen Eingriff würden sie nur erkennen wenn der Staat Werbung gegen Drogen, Aids oder eben Autoraserei aufschalten würde.
Wie kann man so heuchlerisch Werbebotschaften für Alkohohl und Tabak sowie "sportliche Fahrzeuge" vor dem Hauptfilm als Eingriff in die Kunst übersehen, jedoch Werbung gegen Drogenkonsum und Prophylaxe gegen gesundheitsschädliches Verhalten dann Gefährdung der Kunst ansehen?
Möglicherweise habt ihr ja auch diesen Widerspruch übersehen, was mich gar nicht wundern würde. Bei Exponenten der neoliberalen Spasskultur musste ich schon oft die Erfahrung machen, das alles was Geld generiert als Gefahrenquelle bereits vor dem bewussten Nachdenken, ausgeschlossen wird.
Im Gegensatz dazu gerät dann jede Regulierung des Staates, oder auch nur die Möglichkeit dazu, sofort in deren Bewusstsein. So kommt es dass solche Leute nun zum Beispiel die Staatlichen Rettungspakete für die Finanzkonzerne als grössere Gefahr für die Wirtschaft selbst ansehen, als die ursprünglich die Krise auslösenden unregulierten Spekulationsmärkte. Selbst wenn der Staat wie unter einer Bush Regierung sowenig regulieren wie möglich wollte, am Ende sehen diese Leute nur Staatliches Versagen dahinter.
Erlauben sie mir die Analogie zu Mäusen im Käfig, die einem aufgehängten Käse hinterher eilen?
Der Käse dient mir als Symbol für die für monetäre Ziele und der Käfig ist der Staat in welchem die neoliberale Maus rennt. Während die Maus über alles was mit dem Käfig geschieht in helle Aufregung gerät, so denkt sie keine Sekunde über den Käse nach. Die Maus benötigt aus ihrer Sicht also die möglichst totale Regulierungslosigkeit um an den Käse zu gelangen. Über den Sinn ihres Rennens denkt sie genauso wenig nach wie über ihren eigenen Ressourcenverbrauch. Für die neoliberale Spass Kultur existiert der Wunsch nach Nachhaltigkeit nicht, weil sie von der Unerschöpflichkeit ihrer Kraft ausgehen, an den Käse gelangen zu können. Ein typisches Beispiel dazu sind die privaten Pensionskassen. Während für diese nachhaltige Investition praktisch nicht existiert, so ist es bei Staatskassen immerhin etwa 15%. Nun glaube ich aber keineswegs dass der Staat in der Regierung nicht auch teilweise eine neoliberale Spassgesellschaft kultiviert habe, als Beispiel dazu will ich die neue ab 2009 gültige Verordnung für die Pensionskassen erwähnen. Für Preisüberwacher Rudolf Strahm sind sie eine «ökonomische Schandtat» mit dem Zweck, die Pensionskassen in «Selbstbedienungsläden» für die Finanzindustrie zu verwandeln.”
Rennende Mäuse gibt es also überall, nicht nur in Form von Autorasern.
Ihre Definition aus dem Wiki ist eine komplette Fehlinterpretation...
Rasen benötigt immer den VORSATZ! Wenn ich mit dem Auto von einer 80er Zone in eine 50er Zone komme und das Schild verpasse, bin ich definitiv KEIN Raser wenn 100m nach der Beschilderung ein Radar steht. Ich begehe zwar eine ÜBERTRETUNG (hier eine schwerwiegende, wobei es dann wohl zum Ausweisentzug kommt) aber man kann mir nicht vorwerfen ich sei durch den 50er "gerast". Also den Vorsatz gefasst mit 30 km/h mehr in einer 50er Zone rumzufahren. Wenn ich jetzt als Raser abgestempelt würde, wäre ich nach Leuenbergerschen Visionen mein Auto los und auf unbegrenzte Zeit meinen Check, gleichzeitig meine Existenz weil ich ja auf mein Auto angewiesen bin. Die Folgen wären fatal: Job weg, Trennungen, Familienbrüche, Sozialfälle, RAV am Ende Fürsorge, der Staat muss am Ende für die Kosten aufkommen...
Und nur weil ich ein Schild übersehen habe, das vielleicht noch vor 1 Monat gar nicht dort gestanden hat...
Sehen Sie wie fatal Simplifizierungen enden können? Es kann jeden treffen...
mfg HF
http://tinyurl.com/autoerotic
Momentan ist ja nach der Finanzkrise auch die Autokrise eingetreten und die Regierungen verhalten sich plötzlich gegenüber der Realwirtschaft besonders kritisch und knausrig.
Klar, Kritik ist berechtigt: General Motors verliert ja anscheinend $2000 pro verkauftem Auto.
Wall Street hat jedoch $7'000'000'000'000 verloren und das ohne überhaupt etwas zu verkaufen! (Kommentar im obigen Link.)
Übrigens, Andres Stäubli und Ueli Schäfer: Es stimmt, dass es genügend technische und ökonomische Mittel gibt, um die Strassen sicherer zu machen und es scheint auch offensichtlich, dass solche Mittel wesentlich effektiver sind, als sich ausführlich mit den Gedankengängen eines Raser-Hirns zu beschäftigen.
Weshalb aber momentan dauernd auf diesem Thema rumgeritten wird, scheint mir ebenfalls etwas merkwürdig. Derart schlecht kann ja die Sicherheit auf unseren Strassen auch wieder nicht sein: So ist die Zahl der Verkehrstoten im Jahr 1929 und 2006 gleich gewesen, obwohl im Jahr 2006 50mal mehr Fahrzeuge unterwegs waren. (Möglicherweise sind aber die wohlhabenden ‚Banker-Raser’ aus den 1920er durch ‚Balkan-Raser’ in den 2000er ersetzt worden.) Zudem gibt es wesentlich mehr Rauchertote als Verkehrstote und weder mit der Zigarette noch dem verrauchten Pullover kann man Möbel transportieren und trotzdem sind die Rauchertoten kaum ein Thema.
Il n'y a pas que les chauffards qui sont dangereux,les conducteurs normaux qui se mettent aux rond-point sur la preselection de gauche (marquée d'une fleche blanche a gauche au sol) et qui tout droit sur la seule voie de l'autre coté du rond-point sans se soucier de la voiture (moi) qui est obliger de stopper dans le giratoire pour ne pas s'encastrer dans le talus,les autorités devraient faire la chasse de facon plus intense a ce type de conducteurs qui ne sont jamais impliqués dans des accidents mais qui en provoquent
http://b.s.
Gerade lese ich den Bericht im Baslerstab:
"Bruderholz trauert um Raseropfer vom Gundeli" und meine Wut ist enorm gross. So gross, dass ich Ihnen einfach schreiben muss. Ich finde, es ist genug! Wieviele völlig unschuldige Menschen müssen denn noch auf unsren Strassen sterben? Getötet durch diese Kreaturen, die einfach nichts anderes als Stroh in ihrem Kopf haben? Die ganz bewusst in Kauf nehmen, dass sie ihre Mitmenschen gefährden? Gehen Sie härter gegen Raser vor!Es sind Mörder!!! Und das Auto ist ihre Waffe.
B. Strub
http://b.s.
Gerade lese ich den Bericht im Baslerstab:
"Bruderholz trauert um Raseropfer vom Gundeli" und meine Wut ist enorm gross. So gross, dass ich Ihnen einfach schreiben muss. Ich finde, es ist genug! Wieviele völlig unschuldige Menschen müssen denn noch auf unsren Strassen sterben? Getötet durch diese Kreaturen, die einfach nichts anderes als Stroh in ihrem Kopf haben? Die ganz bewusst in Kauf nehmen, dass sie ihre Mitmenschen gefährden? Gehen Sie härter gegen Raser vor!Es sind Mörder!!! Und das Auto ist ihre Waffe.
B. Strub
http://blog.4st.ch/
Er würde nämlich die Richtgeschwindigkeit anzeigen und bei dessen Übertretung warnen.
Somit würde auch genau bekannt wer ein Raser ist und wer nicht. Davor haben Sie und ihre Gleichgesinnten Angst.
Es ist nämlich genau dieses Szenario welches Sie beschreiben das so gefällig ist.
Man kann, indem man sich als Unfähig bezeichnet jede Verkehrsregelung zu erkennen, insgeheim zu bestimmten Zeiten dennoch das Gaspedal durchdrücken.
Anschliessend wenn etwas geschieht, beruft man sich auf seine Unvollkommenheit, um die Strafe zu mildern.
Jeder weiss, dass Autofahren durch die Masse, die Geschwindigkeit und den Platzbedarf schon eine Gefahr an sich für schwächere Verkehrsteilnehmer ist.
Trotz diesem Bewusstsein nimmt man die Gefärdung in Kauf. Das ist genauso VORSATZ.
Und sollte genauso bestraft werden wie rasen.
Aber das ist Politik von Stärkeren für Stärkere. Werden Stärkere durch noch Stärkere gefährdet, dann fasst man sie mit aller Härte des Gesetztes an. Überfährt man ein Kind, das aufgrund seiner Entwicklung noch gar nicht fähig ist, sich korrekt im Verkehr zu verhalten, dann ist das nur Pech des Autofahrers, das ja jedem Autofahrer passieren könnte.
Es wird ja auch nicht von den "Normal-"autofahrern verlangt, dass sie sich Rasern anpassen.
Vom Langsamverkehr jedoch ist das selbstverständlich: Luege, lose, laufe; helle Kleidung, Licht am Velo, velofahren am Strassenrand immer schön hintereinander. strassenüberqueren nur beim Fussgängerstreifen, Handzeichen beim Überqueren etc.
Von Autofahrern auf Hauptstrassen wird auch kein Zeichen verlangt, wenn sie den Vortritt vor Autos aus Nebenstrassen wollen.
Jeder weiss, dass Autofahren durch die Masse, die Geschwindigkeit und den Platzbedarf schon eine Gefahr an sich für schwächere Verkehrsteilnehmer ist.
Trotz diesem Bewusstsein nimmt man die Gefärdung in Kauf. Das ist genauso VORSATZ.
Und sollte genauso bestraft werden wie rasen.
Aber das ist Politik von Stärkeren für Stärkere. Werden Stärkere durch noch Stärkere gefährdet, dann fasst man sie mit aller Härte des Gesetztes an. Überfährt man ein Kind, das aufgrund seiner Entwicklung noch gar nicht fähig ist, sich korrekt im Verkehr zu verhalten, dann ist das nur Pech des Autofahrers, das ja jedem Autofahrer passieren könnte.
Es wird ja auch nicht von den "Normal-"autofahrern verlangt, dass sie sich Rasern anpassen.
Vom Langsamverkehr jedoch ist das selbstverständlich: Luege, lose, laufe; helle Kleidung, Licht am Velo, velofahren am Strassenrand immer schön hintereinander. strassenüberqueren nur beim Fussgängerstreifen, Handzeichen beim Überqueren etc.
Von Autofahrern auf Hauptstrassen wird auch kein Zeichen verlangt, wenn sie den Vortritt vor Autos aus Nebenstrassen wollen.
Wieder ganz schlimm hier im Blog.
Zustimmung zu BR ML: die Grenze zwischen Verherrlichung und Anprangerung ist schmal.
Man braucht nicht nur die Autofilme und Autowerbung zu nehmen. Auch fast jede Schneesport- und Skigebietwerbung arbeitet mit Pistenrowdies und Brettrasern.
Es gibt zum Glück noch ein paar Menschen, die zwischen Realität und Fiktion unterscheiden können.
Und so gibt es wohl auch gute und böse Verherrlichung.
Die böse ist z.B. jene in der Werbung, wo mit real erwerbbaren, unnötigen Protzsymbolen surreale Herrlichkeiten vorgelogen werden.
Die gute ist jene, die entweder so surreal ist, dass sie einfach nur Spass macht, oder wo der Betrachter auf der Seite der "Guten" steht, die sich durch listiges (und notabene immer blutloses) Rowdytum ihrer bösen Verfolger entledigen.
Stellt euch vor, sogar ich liebe "Raser"filme! Ich liebe James Bond, ich liebe die Blues Brothers, die mit ihrer perversen Massenschrottfahrererei sogar den Staat austricksen.
Aber ich hasse die verlogenen, falschen Bilder, mit welcher oft in der Werbung ventil-lose Emotionen geschürt werden!
Wie ich eben aufgezeigt habe: Würde es nur bei diesen lächerlichen Warnhinweisen bleiben, wäre dieser Eingriff weiter bestimmt nicht gravierend (obwohl ich selbst gegen diese bin).
Aber es würde nicht allzu lange dauern und es würden nur noch Filme gezeigt und gefördert, welche der Doktrin des Staates entsprechen, oder den Staat loben und preisen.
Es ist eben wichtig, dass man auch Filme mit umstrittenem Inhalt zeigen darf. Denn solange es die künstlerische Freiheit gibt, können Filme nicht gezielt zur ERZIEHUNG und BELEHRUNG des Bürgers dienen.
Und so wird eben auch für den Zuschauer die freie Wahl des Films garantiert. Die Gefahr der gezielten Beeinflussung ist gebannt.
Wie ich aber die Linke und Rechte Bruderschaft kenne, wird man dann bald einmal mehr fordern als der blosse Warnhinweis und es wird nicht nur bei Raser- Hinweisen bleiben, sondern später werden öffentlich Bücher und andere Kunstwerke verbrannt, welche nicht der Staatsdoktrin entsprechen.
Ihre Forderung ist dabei ein weiterer Schritt dazu, indem sie ganz klar dem Staat die Macht erteilen wollen, direkt in ein Kunstwerk einzugreifen.
Es ist ein GEWALTIGER Unterschied, ob nun, wie sie es fordern, das UVEK im Abspann eines Films (der Abspann ist Teil des Kunstwerks!) einen Warnhinweis anbringt, oder aber ob dies wie bei der Altersfreigabe von einer unabhängigen Kommission auf freiwilliger Basis geschehen würde!
Und Fakt ist: Ein Warnhinweis vom UVEK würde nichts bringen ausser Kosten für den Steuerzahler. Was natürlich ihrer Umverteilungsideologie zugute kommt, Herr Stäubli.
Ich schätze sie, Herr Stäubli, sehr wohl als vernünftigen und urteilsfähigen Menschen ein, welcher sich eben nicht von Actionfilmen zum Rasen, zur Selbstjustiz, zur Racheaktion, oder sonst was animieren und dadurch beeinflussen lässt.
Warum sie aber stets Vernunft und Urteilsfähigkeit ihren Mitmenschen absprechen, lässt bei mir schon einige Zweifel aufkommen.
Das Gleichnis mit der Maus könnte mir eine Erklärung liefern.
Wenn man sich, wie sie, einen perfekten Mäusekäfig vorstellt, mit vergoldeten Gitterstäben parallel im gleichen Abstand zum anderen Gitterstab, mit einer saubern, hygienischen Wanne, der edle Emmentaler Käse hängt perfekt in der geometrischen Mitte des Käfigs, glaubt man mit dem eindrücken des richtigen Gitterstabes würde die Maus an den Käse kommen.
Nur leider ist der Staat nicht fähig einen solch perfekten Käfig zu bauen. Und er ist noch weniger fähig gezielt den richtigen Gitterstab einzudrücken, nämlich ganz einfach darum, weil es für den Staat im Chaos des Lebens unmöglich ist den richtigen Gitterstab zu finden. Und so fängt er an jeden Stab einzudrücken, mit der Hoffnung der Käse erreiche die Maus.
Der staatliche Mäusekäfig ähnelt in Realität also eher einem Trümmerhaufen. Und es ist eben längst nicht mehr ersichtlich, wo der Käse hängt und welche Stäbe schon eingedrückt sind.
Und nochmals:
Der Finanzmarkt ist nicht anarchistisch organisiert. Es herrschen sehr wohl Regulierungen. Die Rahmenbedingungen vom Staat wurden lediglich falsch gesetzt (siehe dazu oben Gleichnis mit der Maus im Käfig).
Übrigens so ganz nebenbei: Ich ziehe das Leben in einer Spassgesellschaft dem Leben in einer Wütendgesellschaft vor.
Für die Maus im Käfig wird die Bewegungsfreiheit mit jedem durchgebogenen Gitterstab immer kleiner und somit mehr und mehr zur tödlichen Falle. Beim Leben unter solchen klaustrophobischen Verhältnissen, in der sich die Maus heute befindet, verwundert es mich überhaupt nicht, dass sie immer verrückter wird und beginnt immer häufiger Amok zu fahren und zu laufen.
Die Forderungen von ihnen und ihren gleichgesinnten Politikerkollegen (und anderen Weltverbesserern) kennen aufgrund der geographischen Kenntnisse im Käfig logischerweise nur eine Richtung in der die Gitterstäbe gebogen werden können, nämlich nach innen. Und da sie die Maus für dumm und unfähig halten ist das biegen der Gitterstäbe auch die einzige Lösung die für sie in Frage kommt. Und darin besteht wohl auch die Erklärung, weswegen sie (und gleichgesinnte Sozialisten von links bis rechts) wohl allen Menschen die Vernunft und Urteilsfähigkeit absprechen.
Das Gleichnis mit der Maus im Käfig zeigt mir deutlich, wie weit entfernt sie, aber auch ihre sozialistischen Politikerkollegen von der Linke und Rechten, mittlerweile von der Realität leben.
Und deshalb verwundert es mich nicht, dass der Sozialismus von Menschen gegründet wurde, und heute von Menschen verbreitet wird, die aus gebildetem und wohlhabendem Hause stammen. Sie waren und sind der Realität von Armut und Ungebildetheit stets am entferntesten.
Gruss
Mr. Pink
P. S.: Ihnen ist wohl völlig entfallen, dass bisher stets der Steuerzahler für jegliche Art von Verlusten in staatl. Pensionskassen aufgekommen ist.
Am einfachsten wäre es doch, die ganze Problematik auf der technischen Schiene zu regeln. Erstens Jedes Fahrzeug soll über einen integriertes Alco- und Drugtestgerät verfügen. Wenn jemand unter Alkohol und/oder Drogeneinfluss ein Fahrzeug starten will, muss er zuerst den Fahrzeuginternen Test bestehen,sonst läuft die Kiste einfach nicht.
Zweitens soll jedes Fahrzeug unabhängig von PS-Leistung oder Drehmoment mit einem Geschwindigkeitsbegrenzer der sich automatisch an die jeweils geltende Höchstgeschwindikeit anpasst ausgerüstet sein.
http://de.wikipedia.org/wiki/Automobil
Im Laufe der Diskussion wurde das Auto auch „Waffe“ genannt, was garantiert falsch ist. Eine Waffe ist ein Gegenstand, der den Zweck hat, das eigene Leben zu verteidigen, bzw. andere zu verletzen oder zu töten, aber den Bewaffneten beim Gebrauch der Waffe selber nicht schädigt.
Das Auto war ursprünglich als Hilfsmittel zur Fortbewegung und als Lastenträger gedacht.
Heute deckt das Auto weit mehr Bedürfnisse ab, als das des Personentransportes. Das Auto fungiert heutzutage als: Statussymbol, Prestigeobjekt, Wohn- und Aufenthaltsort, Fetisch, Machtmittel, Männlichkeits- und Potenzsymbol, Partnerersatz, Spielzeug, etc.. Es dient in der Regel der Befriedigung individueller, persönlicher Bedürfnisse.
Eine interessante Fragestellung dazu unter Wikipedia. Zitat:
„Kaum ein anderes Objekt unseres täglichen Lebens vereint derart gegensätzliche Eigenschaften (negative und positive). Gemessen an den gesamtgesellschaftlichen Problemen, die durch das Auto entstanden sind, ist die Frage berechtigt, ob die Vorzüge, die im Gegensatz dazu eher individualistischer Natur sind (also in erster Linie den einzelnen Menschen bedienen), tatsächlich ausreichend sind, um jene (negativen) aufzuwiegen.“
Bringt ein neues Thema. Über die BR Wahl, die miesen Spielchen der SVP und wie sich das Parlament einmal mehr verarschen lässt, wäre wesentlich interessanter zu diskutieren. Ob der Naivität vieler Parlamentarier und dem Provinzmief in unserem Parlament kann man sich wirklich nur an den Kopf greifen! Das Spektakel wird immer unwürdiger!
Und natürlich: sollte ein Funksender vom 18-jährigen unter Testosteron leidenden Mann entfernt werden, so wird dies ebenfalls sofort erfasst und dem betreffenden Mann das Auto weggenommen werden.
So einfach wird die "brave new world" Zukunft sein (müssen), weil ein paar A... nicht in der Lage sind, ihren Testosteron-Spiegel selbst zu kontrollieren.
http://news.bbc.co.uk/2/hi/entertainmen
Das sieht man ja auch daran, dass sämtliche Kinder, welche vor über 20 Jahren Aktenzeichen X-Y gesehen haben, inzwischen zu Massenmördern geworden sind.
Zudem werden wohl alle Kinder, welche Teletubbies gesehen haben, zwangsläufig schwul werden, wie das bereits der Pastor Jerry Falwell vorausgesagt hatte.
Hier ist überhaupt nichts zu Boden diskutiert.. Nervig wäre höchstens wenn der BR sich unter dem Druck Linkssozialer und sonstigen polemischen Kreisen nachgibt und Massnahmen gegen Raser ergreift die den Rest der Bevölkerung unnötig kriminalisert und mit Schulterzucken die Verfassung mit den Füssen tritt...
Das Rasertum muss bekämpft werden, ja, aber NICHT SO!
Ich bin nicht apriori gegen Black Boxen. Wenn diese wie im Flugzeug nur die Aufzeichnung für Unfallhergänge machen, ist ein solches System zu befürworten. Dann könnte nämlich auch ohne wenn und aber sehr genau bewiesen werden wie viel Tempo der Fahrer in welcher Fahrsituation hatte. Wenn es geknallt hat bin ich auch nicht dagegen zb 14 Tage rückblickend die Daten auszuwerten, so kann sehr gut Rückschluss genommen werden wie sich der Fahrer im Strassenverkehr bewegt. Im dümmsten Falle eines Unfalles mit zu hoher Geschwindigkeit könnte sich der Fahrer mit 14tägier korrekter Fahrweise entlasten ein Dauerschnellfahrer zu sein.
Die Auswertung der Daten darf aber nur nach einem Unfall erfolgen, da alles andere eine permanente Überwachung meiner Privatsphäre gleichkommt. Zudem sind die Daten der Blackbox nur an Gerichte weiterzureichen und nicht für die Polizei einsehbar.
Auf keinen Fall möchte ich wegen ein paar psychisch gestörten Fahrzeuglenker vom Staat permanent überwacht werden, ich sehe nicht ein was es dem Staat und mir bringen sollte. Es wird nämlich die Verkehrssicherheit in keiner Weise erhöhen, im Gegenteil. Jedes Gerät mit Software kann heute gehackt werden, wer also schnell fahren will, besorgt sich einen Hack und schon darf er rumblochen wie es ihm gefällt...
Ich bin für Sozialisation mit Selbstverantwortung statt Regulation durch Repression...
Nochmals das Beispiel: http://www.bohmte.de/staticsite/staticsite.php?menuid=136&topmenu=123&keepmenu=inactive
LG HF
Ihre Interpretation von Vorsatz muss wohl von einem Rechtsverdreher stammen, denn nur diese können mit abstrakten Konstrukten wie der scharfen Haftpflicht auf ähnliche Ergebnisse kommen...
Wenn das stimmen sollte, wären Sie also auch ein Vorsatztäter wenn Sie zb Rauchen (Sie bringen vielleicht Passivraucher um) oder einfach Strom brauchen (Sie verpesten mit dem importierten Kohlestrom die Umwelt) oder Sie bringen Selbstmörder effektiv um denn wenn Sie die Bahn nicht benutzen würden, würde der Zug nicht fahren müssen und dann wäre der Selbstmörder nicht totgefahren worden...
.. auf alle diese Dinge können Sie getrost verzichten, sie brauchen nur Wasser und Brot damit Sie überleben können, alle anderen Dinge sind überflüssig und benötigen einen Vorsatz für irgendetwas....
LG HF
Wie wäre es einmal mit einer Diskussion über die Wirtschaftskrise oder allgemein den Wert von Vertrauen? Macht es Sinn Monsterkonzerne die die Welt manipulieren mit Steuergeldern zu stützen? Wird das Risiko durch diese Machtkonzentrationen nicht unkalkulierbar? Gross aufgeblasene Ballone platzen mit grossem Schaden. Wer glaubt aus der Vergangenheit die Zukunft zu erkennen ist auf dem Holzweg. Die Wirtschaftskrise ist erst in der Startposition, nur will es keiner glauben. Die Gans wird nach 1000 Tagen geschlachtet, bis dahin geht es ihr bestens.
Die Dominosteine wanken schon lange und nun droht ernsthaft die Kettenreaktion. Mit den über 60 Milliarden hat die EZB Ramschpapiere eingekauft, mit 10‘000.- pro Steuerzahler! Dies bedeutet mindestens Fr. 40‘000.- pro Familienhaushalt! Ich glaube nicht, dass dies zu verantworten ist. Noch weniger die Steueroptimierung via Jersey. Da wird Vertrauen zerstört, dessen Wert unschätzbar ist. Mit 60 Milliarden könnte man nachhaltige Projekte unterstützen, eine UBS gehört nicht in die Kategorie sinnvolle und nachhaltige Investition. Ebensowenig wie eine Swissair.
Dinosaurier (wie AKW) passen nicht in die heutige Welt, die Ameisen (dezentral) sind am Zug. Werfen wir eine Münze?
Es reicht die Fakten anzuschauen um zu erkennen wie gering die Chance ist durch einen Raser getötet zu werden.
370 Menschen Sterben jährlich im Strassenverkehr, dabei tötet sich der grosse Teil selbst.
Nur ca. 10-20 oder 30 Personen werden durch Raser getötet, wobei entsprechende Statistiken seltsamerweise fehlen. Da aber zurzeit jeder Raserunfall in der Zeitung kommt kann man sich selbst Ausrechnen wie viele unschuldige durch Raser getötet werden.
In unserem tollen, reichen und schönen Land bringen sich pro Jahr 1300 Menschen selbst um.
Sie sehen, die Gefahr durch Suizid zu Sterben ist um den Faktor 60 höher als durch einen Raser getötet zu werden.
An was liegt es das in der Schweiz so viele Menschen, vor allem Männer, erkranken und die Flucht in den Tot als Ausweg suchen?
Wie viele Menschen werden Sterben weil sie die 68000 Mio. für eine marode UBS wieder, durch noch schlechtere Arbeitsbedienungen, herein Arbeiten müssen?
Man wird dort Sparen wo die kleinste Lobby vorhanden ist:
Zum Beispiel bei IV Bezügern, SBB Angestellten der unteren Lohngruppe, Singles usw.
Für mich ist diese billige Polemik nichts als Brot und Spiele für das dumme Volk. Es werden als Sündenbock ein paar Raser dem Leu(enberger) zum Frass vorgeworfen.
Und das Volk applaudiert.
Interessanter Artikel.
Sie haben es erfasst. Während düster Wolken am Horizont aufkommen wird lieber Politik über Raser gemacht. Das ist halt viel einfacher als sich den tatsächlichen Problemen zu stellen. Ich habe ja schon oft darüber geschrieben, wie Politiker stets von den wahren Problemen ablenken, wie es auch heute geschieht.
Über die Zukunft der Schweizer Wirtschaft scheint sich niemand in Bern wirklich zu interessieren. Stattdessen wird aber weiter so getan als ob man schon mit einem Bein im Grab steht, sobald man einen Fuss vor die Haustüre setzt.
Vielleicht brauchen wir eben wieder mal eine richtige Krise in der 20% (oder mehr) der Bevölkerung über längere Zeit arbeitslos sein werden. Erst dann werden Politiker (und einige Blogger hier) wieder begreifen was Wirtschaftswachstum hiesst und wozu es gebraucht wird. Und Politiker werden wieder auf den Boden der Realität geholt und lernen richtig zu priorisieren - falls sie die Wut des arbeitslosen Pöbel überleben sollten.
Wohl nicht umsonst scheinen einige Politiker heutzutage ein ungutes Gefühl in der Magengegend zu kriegen, wenn sie an die Dienstwaffe zu hause denken :-)
Gruss
Mr. Pink
Der Unterhalt unserer Strasseninfrastruktur, natürlich auch anderen von der Bevölkerung während guten Zeiten erwünschte Luxuseinrichtungen finanziert durch Steuern, wird uns dann einiges an Selbstbestimmung kosten.
Obwohl die Schweiz durch ihren Exportanteil extrem von der globalen Entwicklung abhängig ist, sind nicht mal die Regierenden fähig global zu denken und lokal zu handeln resp. eine Infrastruktur für die Bürger zu garantieren, die auch global wettbewerbsfähig ist resp. auch in sehr schlechten Zeiten aufrechterhalten werden kann. Man muss als Verantwortungsträger auch zwischen sozial erwünschtem und volkswirtschaftlich Richtigem (Nachhaltigem) entscheiden können.
Dabei ist man heutzutage von Zürich aus in 2 Stunden sowohl in Lausanne wie auch im Kongo.
Mir geht Ihr übertriebener Einsatz GEGEN Raser langsam aber sicher auf die Nerven. Es wäre gut, wenn Sie sich statdessen FÜR die Opfer einsetzen. Denn diese haben heute andere Probleme als reine Sühnegedanken. Sie sind konfrontiert mit übermächtigen Versicherungen und deren Abwehrpraxen und würden weit mehr profitieren von einem wirksameren Opferschutz als von lebenslangen Ausweisentzügen gegen die Lenker. DAnn setzen Sie sich ein. Ob links oder rechts, wer in Sachen Strassenverkehr am Ruder ist, der sollte sich einmal überlegen, was ein lebenslanger Ausweisentzug für einen 20-jährigen Raser bedeutet. Diesen Menschen können sie sozial und wirtschaftlich abschreiben. Wollen Sie dies wirklich? Geradeso gut könnten Sie für die Zwangssterilisation von Sexualtätern einstehen. Sie müssten einem Baumeister, der einen Arbeitsunfall verursachte, ein lebenslanges Arbeitsverbot auferlegen (Frage: wer zahlt dann den volkswirtschaftlichen Schaden?), einem schnellen Skifahr das Leben lang verbieten, sich auf den Pisten aufzuhalten (Frage: wird er dann zum Raser im Strassenverkehr oder der im Strassenverkehr zum Raser auf der Skipiste?). Sie müssten konsequenter Weise allen Menschen, die eine Veruntreuung begangen haben verbieten, je irgend einmal wieder mit anvertrautem Geld umzugehen - dies in Anspielung an Ihren Chefbeamten Cohn, dem Sie aber erklärter Massen eine Chance geben wollten...). Und zu Ende gedacht, müssten Sie konsequent für die Tötung von Mördern plädieren (Frage: erzielte die Todesstrafe in Teilen der USA irgend ein präventives Ziel?). Es gibt noch anderes als derartige totale Abschreckung, nämlich Verhältnismässigkeit.
Freundliche Grüsse
http://autofahrer.wordpress.com
Etwas gegen wirkliche Raser (wobei das noch zu definieren wäre) zu unternehmen, dagegen ist wohl niemand.
Ihr Programm Via Sicura hingegen würde besser auch Massnahmen aufnehmen, die die Strasse auch wirklich sicherer machen.
Zum Beispiel rechtzeitiger Winterdienst auf Autobahnen und Hauptstrassen. Das würde Unfälle auf Glatteis verhindern und der Zusammenhang zwischen Massnahme und Wirkung wäre auch für jeden ersichtlich.
Investieren Sie doch mal etwas in die wirkliche Sicherheit der Verkehrsteilnehmer!
Danke,
Ein Autofahrer
Ist die (Deutsch)schweiz ein Land, in dem sich nichts bewegt, und wenn doch, dann zurück?
Was ist das für ein Land, dass einem farbingen Mitte-Links-Politiker zujubelt, der US-Präsident wird und kurze Zeit drauf via Volksvertretung einen Lügner und Rassisten in die Regierung wählen lässt? Ein Parlament, dass Blocher-1 abwählt, um Blocher-2 zu wählen, ist unglaubwürdig!
Ich bin sehr enttäuscht und fühle mich verraten und politisch nicht mehr vertreten.
Aber auch von Ihrem Blog bin ich immer mehr enttäuscht! Zu Beginn war es eine Freude, die überwiegend konstruktiven und in gutem Ton vorgetragenen Postings zu lesen. Zu Ihren Problemstellungen kamen überwiegend vernünftige Vorschläge und Meinungen. Im Laufe der Zeit haben sich hier nun leider vermehrt User eingenistet, die sehr aggressiv polemisieren, von Sozialisten anstatt von Sozialdemokraten sprechen (als ob dieses bürgerlich, rechtskonservative Land je eine starke Linke gehabt hätte), die Nazivergleiche ziehen oder die vollkommen unverblümt dazu stehen, dass sie ihre Egozentrik ohne Rücksicht auf Verluste ausleben.
Und Sie oder Ihr Moderator haben es versäumt, den Ton auf gutes Niveau zu lenken.
Ich werde nun aus der SP austreten, Ihren Blog nicht mehr mitverfolgen und mich vom politischen Geschehen in diesem rückwärtsgewandten Land verabschieden.
Freundliche Grüsse,
ein enttäuschter Bürger
Mich freut es ungemein, dass das fortwährend schwelende Thema Mobilität (in Verbindung mit Umwelt und Energie) wieder aufflackert. 1998/99 war ich beim Elektromobil TWIKE dabei und 2003/04 als Geschäftsleiter des Verbands e'mobile. In diesem Zusammenhang habe ich mir vertieft Gedanken zur CH-Mobilität gemacht und diesen den Oberbegriff MOBILIGENZ gegeben. Es würde mich sehr freuen, wenn meine Wortschöpfung die Schweiz zu ihrer "intelligenten Mobilität" führen würde.
mit freundlichen Grüssen,
Marc Niklaus
-"Ein enttäsucher Bürger"-
....mit unbelegter Bezichtigung:
"Lügner und Rassisten in die Regierung wählen lässt?"
und verlangt gar dreist:
"Und Sie oder Ihr Moderator haben es versäumt, den Ton auf gutes Niveau zu lenken."
Da fragt man sich allerdings:
ist das Niveau eine Frage des Tons oder des Inhalts?
Wenn ich den Ton bearbeite kommt unter Umständen eine Vase heraus (je nach Tonart) und wenn ich sie im Nachhinein zerschlage gibt es wahrscheinlich einen klirrenden Klang.
Ein Scherbenhaufen provoziert nen Austritt aus der SP, ein Bundesrat ist gewählt. Was soll man dazu nur sagen? Ach du Schande: wir haben den siebten BR! ;-)
Der Raser "vergnügt" sich auf seine liebste Art. Der Verkehrsminister erwacht aus einer Lethargie und macht uns neue Gesetze im "guten" Glauben, Herr über einen Missstand zu werden...
Mal schauen, ob nicht bald ein anderer Bürger mit grosser Enttäuschung dem geliebten Land in einem anderen Ton seinen Austritt anbietet. Womöglich benutzt er dazu sogar ein Auto...
MfG
P.S. Mich enttäuschen auch (Polit-)Raser mit egozentrischer Neigung.
Darf wer, der jemanden als Rassisten beschimpft nach dem Antirassismusgesetz dafür belangt werden wenn der Beleg nicht erbracht werden kann?
Es ist bedauerlich wenn der Bundesrat, egal in welchen Departement auch immer, anstatt sich mit den "wirklichen" (aktuellen) Problemen der Bürger wie z.B Sozialpolitik und Wirtschaftspolitik immer nur mit "Peanuts" beschäftigt, wo eigentlich nur Resultate von Verboten und Einschränkungen der Durchschnittsbürger sind!
Erst muss öfters die Wirtschaftskrimminalität mit den Steuergeldern finanziert werden,
die Wirtschaft im allgemeinen muss auf Kosten welcher Gruppierungen finanziert werden, damit der Staatshaushalt Gelder sparen kann für Massenarbeitslosigkeit und Invalidität, wo ja eigentlich die Privatwirtschaft der Meistverursacher ist.
Kurzum gesagt, manche Politiker brüsten sich mit Heldentaten wie Raser aus dem Verkehr ziehen, angebliche Kleinkriminelle einbuchten und Geisteskranke ins Irrenhaus zu befördern.
Prima, das Medizingewerbe floriert dank den Gesetzen dieser "Superpolitiker".
Es werden strengere und rigorosere Gesetze eingeführt oder revidiert zugunsten der Staatskasse, der Wirtschaft und der Wohlhabenden.
Die Freiheit und Lebensspielraum der unbescholtenen Bürger geht zu Grunde und das Misstrauen zu Politik und Wirtschaft wächst begründet von Tag zu Tag.
Die Polizei "dein Freund und Helfer" ist nur für Kleindelikte wie Verkehrskontrollen, damit noch mehr Geld in die Staatskasse fliesst, Kleindealer und den "enormen" hohen Anzahl von Verkehrstoten zuständig. (lächerlich)
Benötigt ein Bürger aber wirklich mal die Hilfe der Polizei, so will niemand zuständig sein für relevante Angelegenheiten.
Die Dekandenz scheint sich in der Schweiz sehr wohl zu fühlen auf kosten von wem?!
Um zurück zum Thema zu kommen, sollten sich die Herren Politiker im Bundeshaus wirklich mal ehrlich zu sich selber sein und bekennen das es einfach eine beachtliche Anzahl von Motorsportliebhaber gibt und denen wie auch anderen Gruppierungen mal entgegenkommt und lieber eine Rennstrecke, wie schon vorgeschlagen wurde, aufbauen lässt und somit die strengeren Strassengesetze gar nicht benötigt werden.
Es ist wohl aber einfacher Bürger mit Gesetzen und Verboten einzuschüchtern und somit auch noch die Staatskasse zu füllen als endlich einmal aufzuwachen und dann wenn schon, alle Menschen gleich zu berücksichtigen.
Wenn Politik und Politiker mehr von spirituellem und philosophischem geprägt wären anstatt nur von Missgunst und Futterneid von diversen Parteien gestützt werden, wäre das schon mal ein erster positiver Schritt in die richtige Richtung!
Ich frage mich seit meiner Kindheit was überhaupt an einer Demokratie vorteilhaft sein sollte? Nun, die Antwort ist einfach, die Vorteile gegenüber anderen Staatsformen "könnten" genutzt werden, was aber leider immer wieder wie in jeder anderen Staatsform nur ausgenutzt und profietiert wird von den Menschen die an der Macht sind.
Für das durchschnittliche Bürgertum aber scheinen aber andere Staatsformen vorteilhafter zu sein, wo jeder gleich berechtigt und gleichgestellt ist.
Es darf auf keinen Fall sein, das Wirtschaft die Macht der Welt ist und Lebewesen sowie Resourcen ausgeblutet und gehandelt zum Profit von einzelnen betroffenen Privatwirtschaftführern wie Managern und Aktionären.
Die Geschichte hat uns schon seit Jahrtausenden des besseren belehrt, aber die wenigsten haben etwas gelernt darus.
guat's Neus!
Ich kann "Wyssmann" in seiner Argumentation teilweise zustimmen. Was rechtlich "NACH" einem Raserunfall geschieht, ist nicht verhältnismässig und muss überdacht werden. (Allerdings stehe ich für eine harte Bestrafung für Volljährige wie auch Minderjährige ein; jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich und hat es selbst in der Hand, was er für oder gegen sein künftiges Leben tut.)
Deshalb finde ich, sollte man sich ein besonderes Augenmerk auf das "VOR" legen: die Grundlage(n) zum Rasen eliminieren. Es ist nirgends so einfach, unbemerkt eine Straftat zu begehen. Deshalb für Junge, die gerne provozieren besonders interessant.
Das neue Ausbildungssystem mit dem "grünen L" lehrt zwar Neulenkern mehr aus der Praxis und den Umgang in Notsituationen, macht aber potentielle Raser noch lange nicht zu unschuldigen Schafen die sich künftig auf den Strassen benehmen werden.
Ich finde es wird bei Einführung neuer Massnahmen praktisch gänzlich ausser Acht gelassen, was physikalisch notwendig ist, um zu rasen. Es ist Leistung bzw. Leistungsgewicht des jeweiligen Fahrzeuges. Ich finde, dass es heutzutage auch mit sehr kleinem Budget respektive Leasing viel zu einfach ist, für einen 18-Jährigen, an ein hochmotorisiertes Fahrzeug zu kommen. Und Wer ein Hochleistungsfahrzeug besitzt, muss dies auch (seinen Freunden) zeigen. Der starke Motor provoziert und verleitet zum schnell Fahren - damit umzugehen missfällt fast jedem Teenager. Es ist "geil" andere damit beeindrucken zu können. Einige Fahrzeugbeispiele: BMW M3 Jahrgang 1998, knapp 300PS, unter 9'000 SFr., Audi S4, Jahrgang 1998, knapp 300PS, unter 8'000SFr., Subaru Impreza Turbo, 220PS, unter 7'000 SFr.. Wofür braucht ein Junglenker derart viel Leistung? Bestimmt nicht, um mit dem im Vergleich zu anderen Personen Wagen grösseren Motor Sprit zu sparen weil er ein grösseres Drehmoment hat und so in niedrigeren Drehzahlbereichen gefahren werden kann.
Was seit einigen Jahren bei Motorrädern eingeführt wurde und funktioniert, könnte man auch bei Personenwagen geltend machen: Leistungsstarke Fahrzeuge egal welchen Alters sollten Junglenkern bis 25J unzugänglich gemacht werden.
Just my 2 cents.
Joe
Danke dass Sie den Vorschlag des zweistufigen Fahrausweises wie bei den Motorrädern nachmals gebracht haben.
Nochmals die Vorteile:
- Der Vorschlag ist (bei den Motorrädern) schon eingeführt und braucht wenig Erklärungen
- Er behandelt alle gleich
- Er fördert attraktive leistungsschwache Fahrzeuge
- Er fördert leistungsschwache Zweitwagen (damit die erwachsenen Kinder sie fahren können)
- Er bingt Energieeinsparungen
- Er führt dazu, dass viele den "grossen" Ausweis gar nicht machen und lebenslang leistungsschwach (und enerhiesparend)fahren.