Manipulation im Internet
[Version française Manipulation et Internet]

Unversehens ist in den Kommentaren eine Diskussion über Manipulation durch die Internetmedien ausgebrochen. Dass Beiträge und Kommentare im Blog uns alle, also auch mich, in der Meinungsbildung beeinflussen, ist ja gewünscht. Sonst würde sich die Bedeutung des Blog darin erschöpfen, dass die Teilnehmer sich und ihre Ansichten nur gerade darstellen, um sich damit selber zu gefallen. Das wollen sie ja nicht, sondern sie wollen gelesen werden und bei den anderen Lesern eine Wirkung erzielen, in meinem Blog wohl vor allem eine politische Wirkung auslösen.
Tatsächlich liess ich mich schon oft von Kommentaren beeinflussen und eines anderen, hoffentlich Besseren, belehren. Gerade die Diskussion über die Vorbildfunktion eines Bundesrates hat mir zu denken gegeben. Aber auch andere Beiträge haben meine Argumentation bei öffentlichen Auftritten oder solchen im Parlament und im Bundesrat geprägt, nicht selten auch eigentlich meine Meinung geändert. Mein Buch über die Lüge und List ist ja auch ganz wesentlich von der Blog-Erfahrung geprägt und nimmt darauf Bezug. Und wenn der eine oder andere Beitrag von mir die Haltung eines Blogbesuchers oder einer –besucherin verändert haben sollte, so bin ich froh darüber, auch wenn ich weiss, dass diese Meinungsbildung keineswegs immer gerade so erfolgt, wie ich es mir wünschte. Zuweilen wird es wohl gerade das Gegenteil bewirken. Aber das ist ja nicht nur im Blog so, sondern überall dort, wo Menschen miteinander kommunizieren.
Allerdings bilden wir uns unsere Meinung nicht nur mit logischen Argumenten, die auf unseren Verstand wirken, sondern eben auch durch Gefühle. Das direkte Gespräch wirkt stärker und suggestiver als eine Diskussion im Blog. Die persönliche Ausstrahlung, die Gestik können sich besser entfalten. Deswegen arbeitet die Politik auf allen Ebenen immer auch mit Verführung. Verführung darf aber nicht mit Manipulation gleichgesetzt werden. Manipulation bringt jemanden zu einer Meinung, zu der er, wüsste er die volle Wahrheit, nicht gelangen würde. Verführung hat etwas Spielerisches und lässt dem Verführten durchaus die Freiheit, zu widerstehen. Nun ist es zweifellos so, wie in den letzten Kommentaren (vgl etwa den von Andres Stäuble) zu Recht geschrieben wird, dass manipulative Beiträge, die dem Wahrheitsgehalt keinerlei Bedeutung zumessen, im Internet leichter zu platzieren sind, als anderswo, und zwar hauptsächlich deswegen, weil auch eine anonyme Teilnahme möglich ist.
Es gibt Kommentare, die habe ich nicht aufgeschaltet, weil sie klare Lügen enthalten. Es würde mir gar nicht viel helfen, sie im Blog richtig zu stellen. Sie würden sich trotzdem weiter verbreiten. Mein Wikipedia-Eintrag kommt doch recht verzerrt daher, einfach deswegen, weil dort jeder und jede irgendetwas hineintippen kann, mit dem Ergebnis, dass eine durchaus manipulative Wirkung entstehen kann.
Solche Kommunikationsmechanismen hat es aber schon immer gegeben. Auch in einem Dorf kann die Gerüchteküche mit Unwahrheiten derart angeheizt werden, dass Bewohner oder Stimmbürgerinnen zu einer Meinung gelangen, die sie, wüssten sie die Wahrheit, nicht vertreten würden. In der Sache ist der Wahrheitsgehalt im Internet oder im Blog nicht anders, jedoch im quantitativen Ausmass, weil mehr Leute erreicht werden.
Auf den Blog möchte ich (vorläufig) aber dennoch nicht verzichten, weil ich dabei mit Menschen verkehren darf, zu denen ich sonst nie Zugang hätte, und sie auch nicht zu mir.
Ich blogge also noch ein Weilchen.
Bis bald
Moritz Leuenberger

Unversehens ist in den Kommentaren eine Diskussion über Manipulation durch die Internetmedien ausgebrochen. Dass Beiträge und Kommentare im Blog uns alle, also auch mich, in der Meinungsbildung beeinflussen, ist ja gewünscht. Sonst würde sich die Bedeutung des Blog darin erschöpfen, dass die Teilnehmer sich und ihre Ansichten nur gerade darstellen, um sich damit selber zu gefallen. Das wollen sie ja nicht, sondern sie wollen gelesen werden und bei den anderen Lesern eine Wirkung erzielen, in meinem Blog wohl vor allem eine politische Wirkung auslösen.
Tatsächlich liess ich mich schon oft von Kommentaren beeinflussen und eines anderen, hoffentlich Besseren, belehren. Gerade die Diskussion über die Vorbildfunktion eines Bundesrates hat mir zu denken gegeben. Aber auch andere Beiträge haben meine Argumentation bei öffentlichen Auftritten oder solchen im Parlament und im Bundesrat geprägt, nicht selten auch eigentlich meine Meinung geändert. Mein Buch über die Lüge und List ist ja auch ganz wesentlich von der Blog-Erfahrung geprägt und nimmt darauf Bezug. Und wenn der eine oder andere Beitrag von mir die Haltung eines Blogbesuchers oder einer –besucherin verändert haben sollte, so bin ich froh darüber, auch wenn ich weiss, dass diese Meinungsbildung keineswegs immer gerade so erfolgt, wie ich es mir wünschte. Zuweilen wird es wohl gerade das Gegenteil bewirken. Aber das ist ja nicht nur im Blog so, sondern überall dort, wo Menschen miteinander kommunizieren.
Allerdings bilden wir uns unsere Meinung nicht nur mit logischen Argumenten, die auf unseren Verstand wirken, sondern eben auch durch Gefühle. Das direkte Gespräch wirkt stärker und suggestiver als eine Diskussion im Blog. Die persönliche Ausstrahlung, die Gestik können sich besser entfalten. Deswegen arbeitet die Politik auf allen Ebenen immer auch mit Verführung. Verführung darf aber nicht mit Manipulation gleichgesetzt werden. Manipulation bringt jemanden zu einer Meinung, zu der er, wüsste er die volle Wahrheit, nicht gelangen würde. Verführung hat etwas Spielerisches und lässt dem Verführten durchaus die Freiheit, zu widerstehen. Nun ist es zweifellos so, wie in den letzten Kommentaren (vgl etwa den von Andres Stäuble) zu Recht geschrieben wird, dass manipulative Beiträge, die dem Wahrheitsgehalt keinerlei Bedeutung zumessen, im Internet leichter zu platzieren sind, als anderswo, und zwar hauptsächlich deswegen, weil auch eine anonyme Teilnahme möglich ist.
Es gibt Kommentare, die habe ich nicht aufgeschaltet, weil sie klare Lügen enthalten. Es würde mir gar nicht viel helfen, sie im Blog richtig zu stellen. Sie würden sich trotzdem weiter verbreiten. Mein Wikipedia-Eintrag kommt doch recht verzerrt daher, einfach deswegen, weil dort jeder und jede irgendetwas hineintippen kann, mit dem Ergebnis, dass eine durchaus manipulative Wirkung entstehen kann.
Solche Kommunikationsmechanismen hat es aber schon immer gegeben. Auch in einem Dorf kann die Gerüchteküche mit Unwahrheiten derart angeheizt werden, dass Bewohner oder Stimmbürgerinnen zu einer Meinung gelangen, die sie, wüssten sie die Wahrheit, nicht vertreten würden. In der Sache ist der Wahrheitsgehalt im Internet oder im Blog nicht anders, jedoch im quantitativen Ausmass, weil mehr Leute erreicht werden.
Auf den Blog möchte ich (vorläufig) aber dennoch nicht verzichten, weil ich dabei mit Menschen verkehren darf, zu denen ich sonst nie Zugang hätte, und sie auch nicht zu mir.
Ich blogge also noch ein Weilchen.
Bis bald
Moritz Leuenberger



125 Kommentare
http://blogdessennamenmansichnichtmerke
Ich lese also noch ein Weilchen mit.
http://www.virtualreview.ch/blox/2008/0
Auch wenn ich öfters Ihre politische Meinung nicht vertrete, finde ich es toll, dass sie eben auch andere zu Wort kommen lassen. Würden alle nur vom selben reden gäbe es keine Meinungsvielfalt und dadurch wäre eine Suche nach der Wahrheit gar nicht möglich. Standpunkte würden nur von einer Seite betrachtet und nur allzu schnell würde man vergessen, dass jeder Standpunkt von mindestens zwei Seiten betrachtet werden kann und gar muss.
Und wie Sie selbst erfahren haben, sind Online Lexika, welche durch Internetbenutzer selbst erstellt werden (z. B. Wikipedia), sehr fragwürdig. Zu oft werden dort einige Schlagworte nachgeschlagen und sogleich glaubt der Suchende einen Überblick über die Gesamtsituation erhalten zu haben und fühlt sich als Physiker, Chemiker, Wirtschaftswissenschafter etc. Dem Suchenden kommt auch nicht in den Sinn, dass sich in solchen Seiten des öfteren Fehler einschleichen! Das vermeintlich erworbene Wissen, durch diese Websites, wird nur zu gerne über die eigene Vernunft und Logik gestellt.
Ja selbst die Suche auf Websites von Unternehmungen, Organisationen oder Verbänden stellen lediglich nur einen Standpunkt dar. Das sollte man sich immer vor Augen halten. Deshalb ist es wichtig, auch Seiten von 'Konkurrenten' stetig zu berücksichtigen und für die Meinungsbildung auch zu analysieren. Die Bequemlichkeit lässt jedoch manchmal die Informationssuche scheitern. Oder aber fühlt man sich durch eine entsprechende Website bestätigt, wird ein weiteres Nachforschen unterlassen.
Nach den Worten Churchill's: Wenn zwei Menschen immer dasselbe denken, ist einer von ihnen überflüssig.
Darum hoffe ich, dass auch Sie selbst stetig mehrere Standpunkte betrachten, bevor Sie einen Entscheid fällen und sich nicht von Parteiideologien verleiten lassen.
Grüsse
Mr. Pink
http://www.aikiko.ch
Oft habe ich mir gedacht, er wäre doch schön, wenn mehr Politiker zu diesem Ausdrucksmittel greifen würden, doch wenn dann von manch einem wieder allzu extreme Meinungsäusserungen kommen, z.B. von anderen Mitgliedern des Bundesrates, eventuell sogar dem Bundespräsidenten selbst, dann bin ich eigentlich ganz zufrieden mit diesem einen tollen Blog.
Weiter so, Herr Leuenberger, wir zählen auf Sie :-)
http://www.fluamsler.ch
da haben Sie Recht, das ist halt die Kehrseite der Medallie. Ein Blog ist ein sehr gutes Kommunkikationsmittel, wird aber oft missbraucht und nicht alle denken daran, dass am "anderen Ende" ein Mensch ist!
Nur weiter so, sie Machen das gut!
Gruss Flurin
http://www.schnulliblubber.ch
Ehrlich gesagt, kriege ich kaum Kommentare und freue mich bereits wie ein kleines Kind darüber, dass mich jemand mit Spam zumüllt.
Liebe Grüsse ins Bundeshaus
http://blog.markusgraf.ch
http://Klimaschwindel?
Im verlaufe der Zeit habe ich aber festgestellt, dass doch einiges nicht stimmt mit den Klima Geschichten die erzählt werden. Werde versuchen es zu erklären.
1. Heizöl gibt es in drei verschiedenen Sorten, warum eigentlich? Es sollte doch nur das sauberste geben?
2. Habe auch gelesen und gehört wie der Regenwald und überhaupt das Holz abgeholzt wird, unsere Lunge immer kleiner wird. Warum erhalte ich denn immer noch ganze Baumstämme, Prospekte und Kataloge nach Hause?
3. Wenn ich richtig Informiert bin, besitzen in der Schweiz nur ca. 25% Eigentum die andern sind Mieter und können wenig beitragen, für eine neue Heizung oder anders. Daher wundert es mich auch gar nicht, dass viele die schöne Beiträge schreiben, gar nicht wissen können, dass unsere Umweltpolitik nicht funktioniert, so wie viele Denken. Die Behörden, Gemeinden, Kantone, alle machen was Sie wollen, zu verschieden werden Unterstützungsbeiträge ausbezahlt, aber meist wird man gar noch Bestraft wenn man was tun möchte. Wenn ich nur z.B. Lese, das E-Werk soll bei Sonnenkollektoren 0.72 Rp. Zahlen bei einer Einspeisung wenn ich Überschuss habe, leider gehört unser AEW dem Kanton und dieser zahlt noch gar nichts.
4. Niemand spricht von den größten Dreckschleudern die wir haben zum reinen Vergnügen, ich meine die Kreuzfahrtschiffe.
5. Niemand will auf gewisse Produkte verzichten, was ich den Läden angeboten wird, als wenn wir das alles wirklich brauchten. Es wird von weiß wo her gebracht. Daher auch die vielen Transporte.
6. Keiner will mehr Lager haben alles ist unterwegs, da die Lagerkosten oder besser die Bodenpreise so hoch sind. Es ist schon ein unterschied ob ich Fr. 120.- m2 oder Fr.480.- m2 bezahle. Da wundert es mich nicht wenn Firmen in den Osten oder China gehen, nicht nur wegen den Lohnkosten.
Bin schon sehr enttäuscht und frage mich ob die Klima Sache eine große Lüge ist?
http://www.myvideo.de/watch/1884832
http://www.myvideo.de/news.php?rubrik=uoijv&searchWord=klimaschwindel&searchChannel=&searchOrder=
Gruß
Ich finde es toll dass Sie sich immer noch die Zeit für Blogeintrage nehmen. Es ist keine Selbstverständlichkeit das Sie ihre Meinungen mit dem Volk teilen. Ihre Beiträge regen mich regelmässig zum Nachdenken an.
Weiter so, den wer nicht mach bewirkt auch nichts!
http://blogdessennamenmansichnichtmerke
Ich jedenfalls gebe mir Mühe immer nur meine persönliche Meinung zu einem Thema zu geben, ich würde sie aber nie als Wahrheit oder Lüge bezeichnen. Sondern als Idee, Feststellung oder einfach nur als meine Meinung.
Wenn wirklich mal ein Blogger bewusst lügen sollte, werden sicher die anderen Blogger die Aussage des Bloggers wiederlegen oder den Kommentar dumm aussehen lassen.
Ich hoffe sehr, dass sich Herr Leuenberger nie von irgend einem Kommentar aus der Ruhe bringen lässt oder gar das Bloggen deswegen aufgibt. Weil theoretisch kann jederzeit mal ein beleidigender, lächerlicher, hetzerischer oder verträumter Kommentar auftreten.
Bloggende Politiker finde genial, hoffentlich gibt es in der Zukunft mehr von ihnen.
Im Rahmen des Petitionsrechts Artikel 33 könnte ein solcher Blog allenfalls funktionieren. Wobei der Zugang auch nur theoretisch allen gegeben ist. Wenn ich mir die meisten Kommentare hier anschaue, würde ich sagen, dass dieser Blog in den Händen einer intellektuellen Elite ist. Von mir verlangt es viel ab hier mitzuhalten, da ich weder Philosoph noch Jurist oder sonst wie schreibgewandt bin. Ich werde es aber gerne versuchen, etwas Einfluss auszuüben, denn eine solche Chance wird es wohl so schnell nicht wieder geben.
Das Bild vom Rotkäppchen und dem bösen Wolf könnte das Thema der Manipulation durch das Internet nicht treffender beschreiben. Ich sehe einmal von einem direkten manipulativen Einfluss einer fremden Macht auf sie und die schweizerische Demokratie ab, zumal ja jeder weiss, dass hinter jedem starken Mann eine noch stärkere Frau steht.
Ich sehe in der heutigen Zeit vielmehr Google als den bösen Wolf und die Schweiz und alle anderen freien Länder als das Rotkäppchen. Das Informationszeitalter indem wir uns befinden, wird von dem regiert, der die Informationen kontrolliert. Das erklärte Ziel von Google besteht darin, die Informationen der Welt zu organisieren und allgemein nutzbar und zugänglich zu machen.
Der Erfolg von Google spricht für sich und begründet diesen selber durch einen teilweise offenen Algorithmus, welcher innerhalb der scheinbaren Anarchie im Internet eine demokratische Struktur gefunden haben will. Die nichtöffentlichen Teile dieses Algorithmus lassen einen grossen Spielraum an bevorzugter und kostenpflichtiger Behandlung der gelisteten Suchergebnisse zu.
Eine Präsenz auf dem Internet zu haben ist heute kostenlos, auf dem Internet gefunden zu werden hingegen das Big Business von heute und morgen, Tendenz und Preise steigend. Google erstellt Richtlinien, wie sich Webmaster zu verhalten haben und bietet Werkzeuge zur Analyse vom Suchverhalten der Bevölkerung jedes Landes und Sprache kostenlos zur Verfügung. Jeder ist herzlich eingeladen die stetig wachsende Masse der Internetandwender zu lenken – gegen ein kleines Entgeld versteht sich.
Der Erfolg von Google begründet sich zudem in der einfachen Handhabung. In der heutigen Stressgesellschaft können sich nur wenige eingehend mit einem Thema auseinandersetzen. Es gilt höchstens die vorgefertigte Meinung zu festigen oder sein Wissen durch die erstbeste Quelle zu erweitern. Preissuchmachinen lenken die Konsumenten zu den günstigsten Schnäppchen und Ricardo oder ebay lassen sogar alles was das Herz begehrt im eigenen Wohnzimmer per Post materialisieren.
Das Internet erlaubt es seinen Benutzern in einem permanenten Konsumrausch durch das Leben zu treiben, sanft gelenkt von unsichtbaren Fäden. Das Internet ist Utopia und vor allem lebt es schon lange. Die Suchtzentren in den Köpfen der meisten Benutzer sind schon fest mit den digitalen Knoten in Form von Webdiensten verknüpft.
Welcher Politiker würde schon öffentlich das Internet kritisieren, ohne die Missgunst der Wählerschaft auf sich zu ziehen. Die Internetsucht wird alle bekannten Suchterscheinungen übertreffen, da sich keiner mehr davon entziehen kann oder will. Jeder Arbeitnehmer und jede Arbeitnehmerin muss früher oder später in der Lage sein, Fragen an das globale kollektive Bewusstein stellen zu können.
Verstehen sie mich nicht falsch, das Internet ist eine super Sache und als Software Entwickler kann ich gutes Geld damit verdienen, jedoch nicht bis 65. Was werde ich und die vielen anderen Informatik Dienstleistenden ab 40 machen? Das Internet stellt neue Herausforderungen an den Staat und dessen soziale Verantwortung. Was ist, wenn die Bürger vom Internet ernsthaft geistig krank werden oder sich sogar ein Virus auf unser neurales Netzwerk überträgt?
Das Internet ist unser globales kollektives Bewusstein und trennt die Menschen auf diesem Planeten nicht mehr durch Raum und Zeit, sondern lediglich durch die sprachliche Barriere.
Der Erfolg von Google zeigt, dass seine Benutzer Organisation, Kontrolle und Sicherheit innerhalb vom Internet wollen. Eine vergleichbare Kontrolle vom Staat wäre vermutlich politisch nicht durchsetzbar und eine inoffizielle Kontrolle nicht finanzierbar, zumindest nicht für die Schweiz.
Das es seit 4 Jahren keine grössere Internet-Pandemie mehr gegeben hat, verdanken wir alleine der Gunst von Microsoft. Es gibt immer noch 1000e von Internet – Würmern die sich über das Netz verbreiten und in Schlupflöcher von Computern ahnungsloser Internetandwender einnisten. Es gibt sogar findige Internet Mafiosi die leichtgläubigen Telebankingbenutzern Geld aus den Taschen ziehen können. Wenn es schon dubiosen Gestalten erlaubt ist die Kontrolle über das Internet zu übernehmen, warum sollte es nicht dem Staat erlaubt sein, das Land zu verteidigen und den Zweck der Bundesverfassung auch im Internet durchzusetzen.
Wie Lämmer ist die Bevölkerung einer kleinen technischen Elite mit kriminellem Potential hilfslos ausgeliefert. Wer die sind weiss niemand und auch nicht wo die sich befinden.
Als Sofortmassnahme sollten alle Internetprovider dazu verpflichtet werden, ihre Kunden nach dem aktuellen Stand der Technik vor den Gefahren aus dem Internet zu schützen. Die Verantwortung darf nicht auf den Kunden abgeschoben werden oder sogar noch Geld mit einem kostenpflichtigen Zusatzpaket gemacht werden. Ein 14jähriges Mädchen, das durch einen netten Onkel im Chat mit 100 Franken zur Prostitution animiert wird, ist zwar noch nicht davor geschützt, aber zumindest könnte so die Privatsphäre auf den Rechnern der grossen Masse gewahrt werden, ohne von der Grosszügigkeit Dritter abhängig zu sein.
Ein gesamtschweizerisches wireless Netzwerke, kostenlos für jeden und vom Staat zur Verfügung gestellt, sehe ich als einzige Möglichkeit, die politisch auch durchgesetzt werden könnte. Solch ein Netzwerk hätte für die Bevölkerung nur Vorteile, zudem wäre es dann möglich den Zweck der Verfassung auch auf das Internet anzuwenden, zumindest für die Schweiz.
Mit freundlichen Grüssen
Ralf Senatore
Klar kann jede/r ihre/seine Emotionen, Meinungen, Halbwahrheiten und tatsächlichen Sachverhalte hier breitwalzen, aber da sind ja immer auch sofort die gegenteiligen Darstellungen und Erfahrungen. Sie sind sofort auffindbar.
Grösser erachte ich die Problematik der EINSEITIGEN, unidirektionalen "Information" (z.B. TV, ohne Feedback- und ebenbürtige Gegendarstellungsmöglichkeit), oder des Abgeschnittenseins von Information und "Bildung" im weitesten Sinn (z.B. armutsbedingt). Und noch schlimmer ist die Zensur, siehe z.B. Google und China (Wachstumsmafia!).
Solange wir uns nicht zuerst die kommerzielle WERBUNG vorknöpfen, führt diese Diskussion hier wohl kaum auf einen grünen Zweig
. Denn was uns hier - auf Plakatwänden und vor allem TV-Bildschirmen - zugemutet wird, ist wirklich zum Erbrechen. Absolut beängstigend ist für mich, dass solch maximaler Mist offenbar gigantischen Erfolg haben muss!
- Diese primitiven, dümmlichen Sprüche;
- dieser hochgradige Nonsens, diese teils offenen Lügen am Laufmeter;
- diese Lug- und Trugbilder, die manipulierten Filme
- diese Versprechen vom traumhaften Leben
- diese salbungsvollen oder machomässigen "Schnoris" mit fürchterlichen Dialekten, Akzenten und "Halskrankheiten"
Die fehlende Anonymität scheint hier nicht das Geringste dazu beizutragen, dass KEINE Lügen verbreitet werden.
Und im Gegensatz zu den Berlinale-Promidamen, die heute bei der Bild ungefragt für ein “Welches Dekollete gehört zu welcher Frau?”-Spielchen (in der Bild-Chefredaktion vermutlich kurz “Titten klicken!” genannt) herhalten müssen, ist hier wenigstens alles freiwillig abgelaufen.
Man mag von Manipulation sprechen, wenn jemand seine Meinung ändert. Darum ändert wohl niemand gern seine Meinung. Schliesslich würde ich es auch bedenklich finden, wenn ich manipuliert worden wäre.
Darum sollte man statt von Manipulation eher von Einsicht sprechen. Aber nur weil man die Meinung geändert hat und einsichtig geworden ist, heisst das noch lange nicht, dass man nun die Wahre Meinung vertritt!
Ausserdem ist es auch interessant zu beobachten, dass die Argumente und Fakten der Gegenseite der vertretenen Meinung stetig angezweifelt und hinterfragt werden, jedoch die Argumente und Fakten der eigenen Meinung nie, auch nur im geringsten, angezweifelt werden.
Und darum finde ich diesen Blog auch gut. Denn man ist eben nicht nur unter Gleichgesinnten SP- Freunden (obwohl dies einige indirekt fordern), welche eine Einheitliche Meinung vertreten, welche nie angezweifelt werden würde. Obwohl ich mir manchmal vorkomme, die einzige Ausnahme zu sein, welche nicht der SP- Parteiideologie verfallen ist.
Das heisst jedoch nicht, dass ich NIE die Meinung der SP vertrete.
Grüsse
Mr. Pink
http://swiss-lupe.blogspot.com/2007/01/
1. Ist dieser Blog offensichtlich nicht Ihre einzige Informationsquelle.
2. Sind sie hoffentlich alt genug und können nicht einfach von beliebigen Meinungen bzw. Märchen beeinflusst werden.
3. Argumente, Daten und Rechnungen die hier von den Bloggern gepostet werden sind fast immer überprüfbar.
4. Können die Blogger Sie ohnehin auch per Post erreichen (so hoffe ich zumindest).
5. Im Gegensatz beispielsweise zur Stromlobby kann die Bloggergemeinde Ihre Meinung nicht mit Heizkissen und Heizunterlagen beeinflussen.
6. Im Gegensatz zur Stromlobby von welchen Sie beispielsweise zum Essen geladen werden, haben die meisten Blogger kein streng abgegrenztes Programm bzw. Hintergedanken (welche teilweise sehr stark vom Bevölkerungsnutzen abweichen können), sondern sind wahrscheinlich eher an der Wahrheitsfindung oder an einer Verbesserung des Lebensraums, Wohlfahrt, Wohlstand oder Freiheit im Allgemeinem interessiert.
7. Auch Manager in der Stromlobby haben letztlich die Freiheit Beiträge in diesem Blog zu posten. Aber da sie für diese Arbeit nicht bezahlt werden, tun sie es wohl auch nicht.
8. Ausserdem kann die Stromlobby mit den von uns indirekt und gezwungenermassen bezahlten Werbung gegen erneuerbare Energie wesentlich mehr Leute erreichen. Mal ganz abgesehen davon, dass diese Werbung im Übrigen besonders manipulativ ist.
9. Im Gegensatz zur Stromlobby kann Ihnen die Bloggergemeinde keine zukünftigen Jobs (post-Bundesrat) in irgendwelchen Verwaltungsräten anbieten (z.B. à la Gerhard Schröder). Es braucht schon einiges an Integrität, um sich durch solche Optionen nicht beeinflussen zu lassen.
PS: Erstmals nahm die Windenergie den ersten Platz beim Ausbau der Stromerzeugungskapazitäten in Europa ein und löste damit, mit 40 Prozent neu installierter Leistung, den bisherigen Spitzenreiter Gas beim Kraftwerksneubau ab. Wind macht unabhängig
Und ausgerechnet das kleine Hochpreisland Schweiz soll sich diesem Trend mit dem Bau von neuen ausländischen, klumpenrisikohaften AKWs entziehen und zukünftig seine Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen erhöhen.
Ich wollte nur mal rasch sagen, dass die von ihnen ausgewählten Bilder im Blog grosse Klasse sind! Schönes Wochenende...
Daniela
Sie trauen den Klima „Geschichten“ nicht und fragen sich, ob die Klima „Sache“ eine Lüge ist. Sie begründen ihr Misstrauen mit dem Umstand, dass es Heizöl nicht nur in der saubersten Qualität gib, dass Sie baumstammweise Prospekte bekommen obwohl der Regenwald nicht abgeholzt werden sollte, dass niemand auf gewisse Produkte verzichten will und das zu den vielen Transporten führt etc.. Und Sie beklagen sich über die nicht funktionierende Umweltpolitik und dass die Kantone und Gemeinden diesbezüglich machen was sie wollen.
Öl, Holz, Prospekte, Transporte sind Güter und Dienstleistungen. Das heisst, je mehr davon verkauft wird, desto mehr Umsatz und Gewinne – das nennt man dann gute Wirtschaftslage. Diejenigen, die in diesem Geschäft sind – da gehören z.B. die Banken, die Bau- die Pharmaindustrie und die Tourismusbranche mit ihren Kreuzfahrtschiffen etc. auch dazu – haben ein vitales Interesse daran, dass sie den Umsatz bzw. die Gewinne immer weiter steigern können. Wenn das funktioniert, führt das dann zu Wirtschaftswachstum. Die meisten Leute finden das toll.
Sie können Sich denken, dass die, die in den oben genannten Geschäften ihr Geld machen kaum die gleichen Leute sind wie die, die den Regenwald, Tiere und Pflanzen schützen, den Autoverkehr durch die Alpen beschränken, Einspeisevergütungen für Wind- und Sonnenenergie erhöhen wollen und anstatt auf endliche auf erneuerbare Energieträger setzen, gegen AKW’s ankämpfen und auf Veränderung des Klimas aufmerksam machen.
Zwischen den beiden genannten Interessevertretern steht die Politik. Dass es mit der Umweltpolitik so harzig vorwärts geht, hat meines Erachtens damit zu tun, dass sehr viele Politiker selber in irgendeiner Weise in Geschäfte involviert sind. Niemand will sich den Ast absägen auf dem er sitzt …
Aus diesem Grunde haben die wirtschaftsorientierten Parteien in der Politik mehr Gewicht, als die auf umwelt- und soziale Themen ausgerichteten Parteien. Aus demselben Grunde gibt es Leute, die behaupten, die Klimaveränderung sei eine Lüge. Denn sie fürchten um ihr Geschäft. Wenn zum Beispiel alle nur noch Strom aus Wasser, Wind, Sonne und Erdwärme wollen, wäre das für die Atomlobby (und nicht nur für diese) der Untergang. Am Geschäft mit dem Atomstrom hängen sehr viele Leute und die sorgen dafür, dass das Geschäft weiter geht … So wurde kürzlich via Medien mitgeteilt, dass die Sicherheit der Umgebung von Atomkraftwerken verbessert wurde. Das Image von AKW’s wird also stetig aufpoliert. Dies dient dazu, ein positives Gefühl zu schaffen, damit die Bürger AKW mit Sicherheit gleichsetzen, wenn es dann darum geht über neue AKW’s abzustimmen.
In einigen Beiträgen habe ich die Kommunikation auch etwas kritisch betrachtet und sogleich folgen dann auch die Beispiele:
Einige die hier im Blog über Lobbyismus meckern, scheinen nicht zu merken, dass sie selbst längst Teil einer Lobby geworden sind. Und sie trauen ihnen, Herr Leuenberger, nicht zu, dass sie eine ausgewogene, diversifizierte und unabhängige Energiepolitik betreiben. Sie sehen die Schweiz jetzt schon in einer totalen Abhängigkeit.
Und das selbst ein Manager, welcher sich für Solar- und Windenergie einsetzt, sie zum Essen einladen könnte, käme diesen Leuten, welche eben nur einseitig Informationen verarbeiten, nicht in den Sinn.
Und mit dem Klimawandel scheint es sich tatsächlich so zu verhalten, wie ich schon geschildert habe. Fakten der Gegenseite werden angezweifelt und bestritten. Natürlich ist das jedem frei zuzugestehen, doch eigentlich sollte man doch besonders hellhörig werden, wenn eine Gegenseite bezüglich Klimawandel so gut wie nie zu Wort kommt!!!! Es liegt hier also eindeutig eine einseitige Kommunikation vor, welche alles andere als dazu dient, eine freie Meinung zu bilden und die Information extrem verzerrt!!!
Und sie als Kommunikationsminister, Herr Leuenberger, sollten doch längst über die einseitige Berichterstattung bezüglich Klimawandel stutzig werden.
Grüsse
Mr. Pink
Meinungsbildung ist ein sehr komplexer Vorgang. Fragen wir uns mal, wie wir zur einen oder anderen Meinung kommen. Information spielt sicher eine wichtige Rolle. Es spielt eine Rolle, welchen Glaubwürdigkeitsgrad wir einer Informationsquelle beimessen, in anderen Worten also, welchen Informationsquellen wir mehr glauben und welchen weniger. Dies wiederum hängt sehr stark von unserem persönlichen Hintergrund und persönlichen Prägungen ab. Erziehung, kultureller Hintergrund, Geschlecht, Beruf, Ausbildung, Schulbildung, persönliche Lebenserfahrung, psychischer Zustand, soziales Umfeld und vieles mehr spielen eine Rolle, wie und warum wir eine gewisse Meinung bilden. Gesunder Menschenverstand (was immer das ist) spielt eine Rolle, Intuition ist ein weiterer Faktor. Der Faktor Glauben spielt eine grosse Rolle. Wir haben das Thema hier auch schon andiskutiert. Ein Mensch, der einer gewissen Glaubensrichtung im weitesten Sinn verpflichtet ist, wird einer Informationsquelle, die in dieser Ecke angesiedelt ist mehr Vertrauen schenken, als einer anderen Informationsquelle. Für meine Defintion von Glaubensrichtung in diesem Kontext möchte ich nur ein paar Beispiele nennen. Wissenschaftsglaube, Wirtschaftsglaube, Nuklearenergieglaube, Alternativenergieglaube, Biolandbauglaube, Glaube an bestimmte politische Richtungen, bestimmte philosophische Richtungen etc. Wenn wir eine Meinung bilden werden wir versuchen den Realitätsgehalt und die Relevanz einer Aussage einzuschätzen. Schätzen wir beide als hoch ein, werden sie unsere Meinungsbildung in die Richtung beeinflussen, dass wir eher bereit sein werden, die Aussage zu übernehmen. Schätzen wir sie als niedrig ein, werden wir sie nicht als wesentlichen Faktor in unser denken einbeziehen.
Unsere persönlichen Prioritäten z.B. "Solidarität", "Freiheit", "Sorge tragen", "Selbstverantwortung" sind Raster ,die unsere Meinungsbildung beeinflusst.
Wenn zum Beispiel ein Forschungsbericht vorliegt, überlegen wir uns, ob der Autor oder die Autoren vertrauenswürdig sind, d.h., ob die Studie sorgfältig geplant und ausgeführt wurde, ob die Statistik stimmt, ob keine Manipulationen vorgenommen wurden etc. Diese Beurteilung ist für nicht Fachleute ziemlich schwierig. Aus diesem Grund brauchen Politiker und wir alle schlussendlich vermittelnde Fachleute. Da stellt sich wiederum die Frage nach deren Kompetenz, Bias und Glaubwürdigkeit. Zu guter letzt lohnt es sich auch immer wieder herauszufinden wer von wem bezahlt wurde. Auch dieses herauszufinden, ist oft nicht einfach.
Die Erwartung eines gewissen Resultates beeinflusst erwiesenermassen ein Experiment. Deshalb werden in der Pharmaforschung zu recht Doppelblindstudien gefordert, d.h. der Patient, der an der Studie mitmacht, weiss nicht, welches Medikament er erhält und derjenige, der mit der Durchführung der Untersuchung betraut ist, weiss nicht, welches Medikament er verabreicht. Diese Art Studie kann aber in der Forschung nicht konsequent angewandt werden. Die meisten Forscher wissen was sie forschen.
Somit ist die Suche nach unverfälschten Erkenntnissen sehr komplex.
Diese Gedanken führen nun zu meinem Postulat: Ein seriöser Blog fördert Meinungsbildung und wirkt Manipulation entgegen.
Ein Blog ist gewissermassen interaktiv, regt also zum denken an. Wenn ich einen Beitrag in einer Zeitschrift lese, regt mich dieser auch zum denken an, da ich aber nichts dazu beitragen kann, denke( wenigstens ich) die Sache nicht so konsequent zu Ende. Wenn ich mich auch äussern kann, ist das anders.
Dadurch, dass viele verschiedene Menschen mit unterschiedlichem beruflichem und interessemässigem Hintergrund auf diesem Blog aktiv sind, kommt eine grosse Fülle an Informationen zu Stande. Da alle sehr wachsam sind, dass auf dem Gebiet ihres Interesses keine falschen Informationen verbreitet werden, kommt ja auch immer gleich ein Echo.
Wie kommt Manipulation zu Stande?
Verfälschte Information
Falsche Gewichtung von Informationen
Unvollständige Information
Information, die mittels emotionaler Verknüpfung eine nicht adäquate Gewichtung erhält.
und last but not least: Verschwiegene Information
Mein persönliches Steckenpferd ist das, was nicht gesagt wird. Jede Aussage hat andere Aussagen im Schlepptau, die eben nicht ausgesprochen wurden, aber aktiv sind. Wir haben schon oft auf diesem Blog erlebt, dass dann gleich jemand zur Stelle war, der diese nicht ausgesprochenen Aussagen aufgenommen hat und ausgesprochen hat, oder verschwiegene Informationen aufgedeckt hat.
Weil so viele aufmerksame Gehirne mitlesen und mitschreiben wird die Wahrscheinlichkeit einer Manipulation recht klein, da alle darauf bedacht sind, dass nichts verschwiegen oder verfälscht wird und die Aeusserungen ihrer Kontrahenten kritisch genau beobachten.
Es ist einfach toll, dass so viele interessierte und kompetente Menschen uns allen ihre Zeit gratis und franco zu Verfügung stellen, indem sie hier schreiben.
das habe ich auch schon des öfteren geschrieben, ich weiss - agressive - und man hat mir vorgeworfen - !eine Breitseite!, oder sehr ungern stehen gelassen: "Wes Brot ich ess, des Lied ich sing!"
noch etwas anderes von wegen:
Kreuzfahrtschiffe? Da hat doch einmal einer tatsächlich behauptet... das mit den Kreuzfahrtschiffen... finde ich enorm lächerlich!!! - Der hat noch nie die Verwüstung durch eine Nimitz-Klasse-Schiff & Co. erlebt. Leute die NUR von Kreuzfahrtschiffen schreiben, sind nicht so recht bei Trost! Die träumen doch alle! Ja - die Träumen! - oder haben Tomaten vor den Augen! - das ist meine Meinung! Nimitz & Co scheint in deren Gedanken-Gut/Schlecht? gar nicht zu existieren. Das ist so etwa, wie Strauss: Kopf in den Sand. Oder sind die alle bei Rüstungsfirmen angestellt? Vielleicht sogar Aktionäre? - Lässt vermuten!
Die meisten die von Umweltschutz hierschreiben - von wegen -.50 Rappen und so - die schlafen doch alle, oder aber gehören zu den Waffenlobies - oder wissen gar nicht, dass es so etwas gibt, mit einem Jahresumsatz von....1'248'650'890'000 (cit. Welt-in-Zahlen 2006) für menschlichen Dummheit, Eifersucht, Miss-Gunst, (Hirnkrakheiten) und andere Krankheiten; ratet mal, wie viele km2 Sonnenkollektoren man damit bauen könnte?
Leute - man merkt's - die Schweiz ist sehr sehr klein - und die obige genannte Zahl für die Meisten ein bisschen zu gross für die Vorstellungskraft, was man
damit besseres tun könnte!
Tschuldigung für meinen Sarkasmus, meinen Zynismus, aber angesichts solcher Verhältnis-blödsinne - bleibt mir oft nichts anderes übrig. und hier wird über Räppli verhandelt, wie über Rotchäppli?!
Wahn-Sinn? - ich? vielleicht - und der Rest der Welt?
schönen Sonntag wünsche ich Euch allen Trotzdem und vor allem - Liebe!
Danke für Deine Antworten, es trifft genau zu was Du schreibst. Die Frage ist nun wollen wir unsere Erde weiter ausrauben und uns selber vernichten, oder können oder wollen wir auf ein vernünftiges Wachstum zurück. Leiter scheint es mir eher, dass wir nur das Wachstum anstreben egal was kommt. Wahrscheinlich will die Menschheit auf einen neuen Planeten auswandern und dort neu anfangen.
Es ist auch auffallend hier im Block wie die Blocker sich zum Teil äußern, ohne genaueren Tatsachen. Enttäuschend ist auch wieso sich niemand stört, dass es verschiede Heizöle gibt es scheint so in Ordnung zu sein. Gerade hier könnte doch so viel für die Umwelt getan werden, ohne groß Arbeitsplätze zu gefährden. Es macht tatsächlich den Eindruck, dass der Politische Wille fehlt.
http://swiss-lupe.blogspot.com/
ob er damit glauben machen will, er sei ich, oder anders ausgedrückt, seine meinung sei meine meinung, ich weiss es nicht.
http://www.youtube.com/watch?v=zdtvqzd3
die Schweizer Stromlobby will auf Teufel komm raus neue AKWs und kann gesetzlich geschützt (wir dürfen ja unseren Stromanbieter nicht wählen - wir haben also keine Freiheit) 100% der Schweizer Bevölkerung mit Strom versorgen. Jemand der 100% Marktanteil hat, hat wohl auch mit weitem Abstand die mächtigste Lobby und somit am Meisten zu sagen.
Zudem, Solarenergie wird ja sogar noch mit von uns bezahlten Werbekampagnen von der Stromlobby bekämpft.
Das ist etwa so, wie wenn ein von den unwissenden Eltern finanzierter Mob auf deren unschuldiges Kind einprügelt.
ich habe diesen Link verwendet wegen den geschenkten Heizkissen. (Ich konnte den ursprünglichen Artikel nicht auffinden.)
Selbstverständlich hab ich überhaupt nichts mit dem Lupe-blog am Hut.
Von wegen Windkraftwerken: Da laufen doch in unserem Land die grün-roten schon wieder Sturm dagegen, Landschaftsschutz heisst das Zauberwort! So können wir ja nicht voran kommen!
„Wenn ich mir die meisten Kommentare hier anschaue, würde ich sagen, dass dieser Blog in den Händen einer intellektuellen Elite ist.“
Was verstehen Sie unter „intellektueller Elite“? Ich kann mich jedenfalls sicher nicht dazu zählen; auch ich bin weder Juristin noch Philosophin – und das sind wohl die wenigsten BlogteilnehmerInnen hier.
„ … dass hinter jedem starken Mann eine noch stärkere Frau steht…“
Das finde ich eine sympathische Äusserung. Sie scheinen einer von Wenigen zu sein, der verstanden hat, wie die Dinge (wirklich) liegen.
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass ein Solarmanager BR Leuenberger zum essen einlädt.
Hier ein Beispiel aus meinem Umfeld, das ich gut zu kennen glaube. Die Pharmafirmen umwerben mich in folgender Situation am meisten: Sehr teures Produkt, mit gewissen Nachteilen. Da bekomme ich massenhaft Unterlagen, neueste Studien, Vertreterbesuch, Müsterli. Zum essen eingeladen werde ich nicht, weil das nicht statthaft wäre. In dieser Situation will man mich (und viele andere) überzeugen, dass besagtes Produkt mindestens so gut, oder besser ist, als das Produkt der Konkurrenz. Kostet das Produkt nur wenig und ist es gut etabliert, bibt es keinen Vertreterbesuch, keine mails Unterlagen, Müsterli etc.
Es ist ja nur logisch, dass dort am meisten Werbung und Umwerbung veranstaltet wird, wo das ganz grosse Geld lockt und das Produkt nicht über alle Zweifel erhaben, oder unnütz ist.
weshalb sitzt wohl die Atomlobby in den Landschaftsschutzgremien?
Und weshalb werden wohl ein paar hundert Windturbinen als hässlich und 1 Million Schweizer Hochspannungsleitungen als schön betrachtet?
Danke für ihren Kommentar. Es ist natürlich schon so, wie sie sagen. Doch mit Windkraft und Solarenergie lässt sich sehr wohl sehr viel Geld verdienen. Und wenn dann noch Subventionen locken, ist es doppelt so interessant.
Und in meinem Artikel ging es ja auch mehr darum, aufzuzeigen, dass eben einseitig informiert/ argumentiert wird. Ein 'böser' Atombefürworter 'kauft' sich die Stimme von Herr Leuenberger beim gemeinsamen Mittagessen, während dies von einem 'heiligen Solarmanager' nie erwartet würde!!!!! Doch ist das so?
Hinzu kommt: In ein neues Produkt muss sehr viel Geld in Form von Werbung, Präsentationen etc. investiert werden. Wie sonst wollen sie erfahren, dass es ein neues Produkt gibt? Und es soll ja bekannt werden um möglichst bald das alte Produkt zu ersetzen. Eine Unternehmung garantiert sich mit neunen Innovationen ihren Fortbestand.
Grüsse
Mr. Pink
P. S.: Mein vorheriger Text soll ja eigentlich mehr zum Überlegen anregen und neue Fragen aufwerfen, statt allem nur blind zuzustimmen. Das kommt leider schon zu oft vor.
Die Atomlobby versucht wirklich an allen Ecken und Enden die alternativen Energien zu sabotieren und ihre AKWs zu proklamieren. Wie lange lassen wir uns diese Schweinerei eigentlich noch gefallen?
Gruss
Urs
- Der Blog fördert Meinungsbildung und wirkt Manipulation entgegen, und
- Die gewichtigste Information ist die verschwiegene Information.
Beispiel: Unsere Märkte sind weder transparent noch frei, wenn der "Kunde" nicht über alle Informationen verfügt oder diese gefälscht sind (z.B. Herstellungsart, "Umwelt"verbrauch u.ä.). Schon bei der Energieetikette für Autos gibt es einen Streit darum, ob man den ABSOLUTEN oder den RELATIVEN Verbrauch (z.B. bezogen auf das Gewicht) angeben soll!
Werbung und Manipulation:
Warum ist Kinowerbung eigentlich viel gehaltvoller und seriöser als TV-Werbung? Hat das mit dem IQ des Publikums zu tun?
Werbung und Innovation:
- worin besteht die Innovation, wenn man einem Produkt, dessen Patentschutz abgelaufen ist, einen neuen Namen verpasst?
- worin besteht der vielgerühmte Wettbewerb (wo doch jedes Kind weiss, dass es in einem Wettbewerb nur EINEN Hauptgewinn gibt...), wenn das globale Monopoly dauernd weiterläuft? Sich Konkurrenten auffressen oder fusionieren? Eine Pharmagrösse einen Generika-Hersteller übernimmt usw?
Manipulation und Demagogie
Von welcher Meinungszentrale und welcher geschichtlichen Epoche ist hier die Rede?
"Mit der Motorsäge politisieren" / "Mann mit Killerinstinkt" / "moralisch tot / klinisch tot" für demokratisch gewählte, lebende und im Amt stehende Minister ?
auf dem Schweizer Markt wird aber nicht viel Geld mit Solar und Wind verdient sondern insbesondere mit Altlastenkraftwerken.
Eine Schweizer Solarfirma muss die Werbung und das Lobbying einfach selbst berappen und die Atomlobby, welche Klumpenrisiken, ausländische Atomkonzerne und die Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen fördern will, kriegt sie von den gesetzlich zugesicherten Stromkonsumenten bezahlt.
Sie haben offensichtlich einen Bezug zu Bildern und zur bildenden Kunst (Sie haben ja auch ein Bilder-Transportunternehmen, oder zumindest ein Bücher-Transportunternehmen, wie wir aus der Parkuhrengeschichte wissen).
Das Bild vom Parkuhrenwald fand ich ebenso eindrücklich wie den illustren Strommastenwald im Nebel, und hier haben wir den grossen Bösen Wolf...alles sehr aussagekräftig, pointiert und geschmackvoll. Kompliment!
Noch etwas: Dieser bundesrätliche Blog ist so angenehm werbefrei! Somit eine kleine Wohlfühl-Oase, gerade hier im Internetz.
Früher konnten die Leute ihren Briefkasten noch mit Aufklebern versehen: "Bitte keine Werbung!" Das half ein bisschen.
Heutzutage versuchen sie ihren elektronischen Briefkasten von einer Werbung freizuhalten, die ausser Rand und Band geraten ist.
Heutzutage erhalte ich immer wieder Werbung, wie ich mein Internetz gegen Werbung verteidigen kann....
Hallo allerseits
Wie Regula Maggiori weiter unten schreibt, sind verschwiegene Informationen auch manipulativ. Auch Ralf Senatore blässt ins gleiche Horn. Das Verschweigen,
aber auch das besondere Hervorheben von Informationen (währenddem andere Informationen in den Hintergrund gerückt werden) ist auch mein Steckenpferd.
Von Google wissen wir ja spätestens seit der "Waschlappen"-Geschichte (nachzulesen unter: http://www.heute-online.ch/wissen/play/artikel54895) wie vertrauenswürdig Suchresultate sind.
Problematischer finde ich es jedoch, wenn man "ungegoogelt" die Website eines etablierten Medieninstituts wie das Schweizer Fernsehen angeht und dabei feststellt, dass aus meiner Sicht wichtige, meinungsbildende Informationen nicht wiedergegeben werden. Ein aktuelles Beispiel dafür ist der 3.
Zwischenbericht der Assemblée Interjurassienne (AIJ) zur "Jura-Frage" (www.aij.ch). Wer den 41-seitigen Bericht (auf franz.) liest und mit dem abgleicht, was in der Tagesschau oder online unter www.sf.tv gesagt wird, reibt sich die Augen darüber, was und was NICHT gesagt wird. So wird in der Berichterstattung z. B. in keinem Wort erwähnt, weshalb man zu diesen Vorschlag gelangte (siehe Einleitung des Berichts). Stattdessen trifft man online Begriffe an wie "Bedeutender Spareffekt" (weshalb dieser erzielt werden soll resp. muss bleibt unbekannt), "Konfliktreiche Jurafrage" (heute noch? Es wurde nichts über Proteste gesagt) oder "Diese protestantische Bezirke haben sich für einen Verbleib beim Kanton Bern entschieden" (wann war das? im Zwischenbericht sind zum Thema "Kirche" gerade mal drei Sätze erwähnt). Schliesslich scheint mir auch nicht "rübergekommen" zu sein, dass es nicht primär um die Erweiterung eines bestehenden Kantons geht (diese Einheit wird nur als "Gefäss" verwendet), sondern um eine strukturelle Anpassung an die heutigen Gegebenheiten (finanziell, wirtschaftlich, kulturell usw.). Eine Frage, die sich übrigens in vielen Regionen stellt...
Wer nun glaubt, bei einer renommierten NZZ würde man online Besseres vorfinden, wird spätestens dann enttäuscht sein, wenn gewisse Abschnitte unter
www.nzz.ch 1:1 dem entsprechen, was man auch unter www.sf.tv vorfindet... Unter www.tagi.ch, vor allem aber unter www.baz.ch hat man die Hausaufgaben schon
besser gelöst (auf beiden Sites: "Die Schaffung eines neuen Kantons sei nicht Ziel an sich, sondern biete Gelegenheit zu Strukturreformen und einer Neupositionierung der Region, sagte AIJ-Präsident Serge Sierro.").
Dass privaten www-Beiträgen ein gewisses Misstrauen bezüglich möglicher manipulativer Wirkung entgegenzubringen ist, kann jeder schlussfolgern, der schon
einmal die angeberisch-anmutende Website eines Bekannten gesehen hat. Aber dass professionelle Informationsvermittler wie oben genannt so manipulativ wirken können, bringt mich zum Schluss, auch diesen kein Vertrauen mehr schenken zu können.
Doch: Gerade dank Internet können wir eine solche Berichterstattung hinterfragen. Wie und wo käme ich sonst zum fraglichen Bericht? Ich kenn' ja nicht einmal die Postadresse der AIJ. Und: Auch dank Internet können wir einen Quervergleich der Berichterstattung verschiedener Medien durchführen.
Die Beiträge über Heizkissen, Produkt-Müsterchen und Mittagessen mit Lobby-Vertretern zeigen aber auch, dass das Problem des Verschweigens oder Hervorhebens von Inforationen zwecks Beeinflussung resp. Manipulation sich nicht nur auf die Medien und im Besonderen auf Internet beschränken. Hier ist Internet nicht unbedingt eine grosse Hilfe zu deren Aufdeckung. Ein Beispiel zum Schmunzeln aus dem Alltag: Jeder weiss doch, dass Waschmaschinen länger leben, wenn man da so einen bekannten Wasserenthärter reintut. Die wenigsten sind sich aber bewusst, dass die meisten Waschmittel bereits schon einen Wasserenthärter zur Verhinderung von Kalkablagerungen beinhalten (steht - wenn auch kleingedruckt - auf der Verpackung) und deshalb ein zusätzliches Produkt nur teilweise und als Ergänzung wirklich notwendig ist. Weshalb macht uns die Waschmittel-Industrie nicht stärker darauf aufmerksam, wo doch sonst "2 in 1" oder "3 in 1" immer ein gutes Verkaufsargument ist?
Ob virtuelle oder reelle Welt, die einfache Frage "Was oder wer steckt dahinter?" kann hilfreich sein. Beim "Wer" frage ich vor allem nach der Person oder der Organisation, die
eine Information vermittelt. Beim "Was" stelle ich mir die Frage, zu welcher Meinung mich diese Person oder Organisation bringt - oder bringen will. Das hilft vielleicht dem einen oder anderen, gewisse Dinge auch aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
Freundliche Grüsse
Titus
P.S. Ich stimme Regulas Aussage bei, dass dieser Blog sehr zum Nachdenken anregt.
Das Intermezzo… Dringend für die Schweiz
Guten Tag Herr BR Leuenberger und sehr geehrte Blogger, das bedeutungsvolle Bild und der Inhalt der Diskussion um Manipulation und Irreführung betrifft wohl mitunter das Internet, jedoch manipuliert es sich durch gezieltes Schweigen in anderen Kanälen manchmal besser.
Ich musste lachen als ich Heute Morgen das Rotkäppchen, das Bild mit dem bösen Wolf gesehen habe. Unmittelbar musste ich an die Schweizer Grossbanken und die Hypothekarkrise denken, sowie an den Fall von massiver Steuerflucht in unser Nachbarland Liechtenstein.
Fast Zwangsweise überkam mich die Vorstellung, dass der böse Wolf in Form des Bankgeheimnisses irgendwann die Tarnung als liebevolle Grossmutter der Nation verlieren könnte.
Vielleicht ist es noch wenigen bekannt, aber der Fall Holenweger könnte auch im Fall von Steuerflüchtigen EU Bürgern für die Schweiz zum enthüllenden Subjekt werden. Der Name Holenweger scheint aus den Presseberichten der Medien weitgehend verschwunden zu sein, aber ich habe Grund zur Annahme dass wir nochmals durch diesen Fall in die Europäische Presse gelangen könnten.
Der Fall zeigt nämlich auf welche Wege Fluchtgelder derzeit durch die Schweiz nehmen und Frankreich hatte vor einiger Zeit selbst Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen. Der Deutsche V-Mann scheint ebenfalls in diese Geschäftssparte vorgedrungen zu sein. Ich erwähne hier den Namen der Bank nicht, welche Holenwegers Bank gekauft hat, aber die Eigner führen Gelder von EU Bürgern über die Schweiz nach Singapur ab. Geld mit Steuerflüchtlingen zu machen war eine der Spezialitäten von Holenweger, was in der Schweiz aber nicht immer strafbar ist.
Hier wirkte das Internet trotz aller negativen Eigenschaften für mich aber als Aufklärer, denn gelesen habe ich diese Praktiken auf einer Internet Seite einer sehr bekannten und renommierten Wirtschaftszeitung Deutschlands.
So etwas kann man in Schweizer Zeitungen kaum je so ausführlich nachlesen.
Hier möchte ich nochmals auf einen Beitrag von Markus Schöpfer hinweisen, welcher hier im Blog am 2007-07-13 geschrieben hatte:
„Und es herrschte die verbreitete Meinung, dass der Wohlstand das wichtigste sei, und dass man dazu das Bankgeheimnis braucht. Das hat doch damals schon jedem weiter denkenden normalen Jugendlichen verunsichert, und in die sich ständig hinterfragende Ecke gedrückt. "Was, ein Bankgeheimnis, das Betrug geradezu eingeladen hat, soll gut sein, und das muss man mit allen Mitteln verteidigen?"“
Es gibt Dinge über die dürfen Amtspersonen auf Stufe Bundesrat sprechen, anderes dürfen Sie nur hinter geschlossener Türe. Über die Kleidung des Wolfes zu sprechen, das Grossmütterchen, ist beliebter in der Öffentlichkeit als über den Wolf selbst.
Nun ist jedoch die Zeit gekommen welches es sich wie bei der Swissair nicht mehr lohnt jederfrau die Vorteile der Tarnung zu verkünden, denn das Grounding der Schweizer Grossbanken wäre besser zu verhindern wenn man dort Spitzenmanager beschäftigen könnte welche die weisse Weste nicht bei Amtsübernahme verlieren würden.
Wenn die Schweiz, Herr Bundsrat Leuenberger, nun über sein Grossmütterchenkleid springen könnte, dann hätten wir bei EU-Verhandlungen in Zukunft sehr gute Karten. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen wo wir diesen Schritt tun müssen und ich wäre sehr erleichtert wenn der Bundsrat im Fall der Steuerfluchtgelder subito mit der EU zusammenarbeiten würde.
Ich ermahne den Schweizer Bundesrat an der Rettung der Schweizer Banken zugunsten einer korruptionsfreien Zone mitzuarbeiten. Im Sinne der Vermeidung des sonst vorprogrammierten Grounding.
Mit freundlichen, diesmal vielleicht unangenehmen Grüssen: Andres
http://www.br-online.de/umwelt-gesundheit/thema/feinstaub/feinstaub-entstehung.xml
Der Kanton zahlt Fördermittel für Holzheizung und nichts für Luft/Wasser WP.
http://www.ag.ch/fachstelle_energie/de/pub/foerderungen.php
Sagt da niemand was dazu?
Das Interesse der Anwender ist es gute Produkte herauszufinden und von schlechten unterscheiden zu können und gerade dort liegt die Schwierigkeit.
Dazu ein Beispiel. Am intensivsten umworben wurde ich und wahrscheinlich viele andere auch vom Vertreter einer Firma mit einem gewissen Produkt. In der Vermarktung des Produktes wurde sehr grosses Gewicht darauf gelegt, den Anwendern klar zu machen, dass es nicht nur einfache oder doppelte Wirkung hatte, wie die Konkurrenzprodukte, sondern dreifache Wirkung. Nicht nur dreifache Wirkung sondern triple Wirkung, da englisch immer noch etwas überzeugender wirkt. Mit dreifach war gemeint, dass es an drei verschiedenen Punkten im Stoffwechsel Wirkung entfaltet. Ich nehme an, dass dies auch wirklich, theoretisch wenigstens, stimmte. Was verschwiegen wurde, war die Tatsache,dass es bei den meisten Anwendern unerträgliche Nebenwirkungen verursachte, sodass es gar nicht angewendet werden konnte. Ich wies den Herrn darauf hin, aber er wollte nichts davon hören und wollte mir weiter klar machen, dass die triple Wirkung einfach Spitze sei.
Ca. 9 Monate später wurde das Präparat in der Schweiz und in Europa aus dem Handel gezogen, weshalb wurde nie kommuniziert.
Etwa 3 Jahre später traf ich den Herrn zufällig an einer Veranstaltung. Ich konnte es nicht lassen, ihn zu fragen, ob ich mich nicht täuschte, dass sein Produkt aus dem Handel gezogen worden sei. Antwort, ja leider in der Schweiz und Europa, nicht aber in Amerika. Es war übrigens eine amerikanische Firma.
Uebers Internet bin ich in der Lage auch an Informationen heranzukommen, die nicht nur von einer Interessensgruppierung formuliert worden sind. Sicher ist es möglich z.B. über Wikipedia Informationen böswillig zu manipulieren. Als nicht naive Leserin weiss ich jedoch über diese Möglichkeit. Also werde ich eine kritischere Brille anziehen und das alles nur mit einem gewissen Vorbehalt goutieren. Wenn ich die Beiträge hier lese, kriege ich den Eindruck, dass es um die gute alte Zeitung, was sachlich ausgewogene Information anbetrifft, auch nicht besser bestellt ist und wenn ich das noch bessere alte Lexikon hervorklaube, sehe ich, dass da auch viel Mist drin steht, abgesehen davon, dass von einer Ausgabe zur andern viele vor allem naturwissenschaftliche, aber auch historische Beiträge schon längst veraltet sind.
Ich bin auch froh, muss ich nicht mehr in die Zentralbibliothek nach Zürich reisen, dort ewig warten, ob sich das auch findet, was ich suche, sondern ,dass ich abends oder nachts bequem von zu Hause aus meine Recherchen anstellen kann.
Sie sprechen von Meinungsbildung. Das veranlasst mich aus 2 Gründen, einen Kommentar zu schreiben:
1. Ich hoffe, mit dem folgenden Statement auf Ihre Meinungsbildung Einfluss nehmen zu können.
2. Ich hoffe, Sie als Medienminister gestatten mir eine freie Meinungsbildung durch Zugang zu Medien.
Nicht nur das Internet wirkt meinungsbildend und informativ. Auch das Fernsehen tut das.
Wie ich nun höre, werden die Schweizer Regionalsender zensiert werden. Ich wohne im Bezirk Baden (Aargau) und arbeite in Zürich. Da soll ich künftig TeleZüri nicht mehr empfangen dürfen.
Dies ist völlig unverständlich. Ich möchte doch wählen können, ob ich Tele M1, TeleZüri oder (als gebürtiger Berner) TeleBärn sehen will, egal wo in der Schweiz ich wohne!
Ich empfange ja auch Sender aus der ganzen Welt, wieso soll ich dann Sender von ganz nah nicht empfangen?
In diesem Sinne appeliere ich an Sie, mir die Wahl der Mittel für meine Meinungsbildung zu überlassen, ich denke nicht, dass das eine Staatsaufgabe ist.
Danke.
Kommunikation kann auch durch schweigen und lügen stattfinden, soviel wissen wir nun auch schon. Also möchte ich einige verschwiegene Fragen zum Thema Klima aufwerfen, da dies immer wieder hier diskutiert wird:
Warum wurde Grönland, als es vor rund 1000 Jahren von den Wikingern entdeckt wurde wohl 'GRÜNLAND' genannt? Und wie konnte es sein, dass man in Neufundland (Kanada) WEIN anbauen konnte? Wird dies stets bewusst verschweigen?
Warum hat man bis vor wenigen Jahren von der KLIMAERWÄRMUNG gesprochen, aber als dann die Kälte kam wurde dies HEIMLICH IN KLIMAWANDEL umgetauft? Ist diese Manipulation bisher niemandem aufgefallen?
Durch Vulkanausbrüche gelangt z. T. an einem Tag mehr CO2 in die Atmosphäre als wir Menschen in einem Jahr produzieren. Wie kann es also sein, dass die NATUR ausgerechnet mit unserem menschlich erzeugten CO2 nicht 'fertig' wird, jedoch mit dem CO2 aus Vulkanausbrüchen? Gibt es etwa verschiedene Arten von CO2? Und es soll mir keiner sagen, es gebe nur alle 1000 Jahre Vulkanausbrüche!
Warum bezeichnen wir überhaupt CO2 als 'SCHÄDLICH'? Es dient doch unseren Pflanzen als Nahrung. Wird hier etwa Propaganda eines Schädlingsbekämpfungsmittel- Produzenten betrieben?
Wenn in der Natur ein Überangebot an Nahrung herrscht, profitieren die nachstehenden Glieder in der Nahrungskette ebenfalls davon. Wieso sollte das beim CO2 und den Pflanzen also ANDERS sein? Verblöden wir denn immer mehr, oder werden GEZIELT MANIPULIERT?
Wie kommt es, dass unsere Meteorologen kaum eine genau Wetterprognose über 7 Tage machen können, jedoch einige für sich in Anspruch nehmen, sie wüssten wie das KLIMA IN 20 JAHREN aussehen wird? Und wie kommt es, dass man diesen Langzeitprognosen sogar mehr Glauben schenkt? Sollten da doch Fehlinformationen im Spiel sein? Und hätte man 1879 Computer gehabt, hätten diese vorausberechnet, dass wir durch die Zunahme von Pferdefuhrwerken in 100 Jahren im Pferdemist ersaufen werden. Soviel zu Computer- Prognosen und Modellen.
Und wie kommt es, dass generell niemand skeptisch gegenüber diesem Klimawandel, gegen diese einseitige Information/ Kommunikation, ist? Nennt man solch einseitige Kommunikation/ Information in der Fachsprache nicht Propaganda? Und ist dies etwa Beweis genug, dass es einen 'schädlichen' Klimawandel gibt? Nun, in Hitler- Deutschland war die Kommunikation/ Information auch einseitig. Und auch damals hätte man bestimmt nicht viele gefunden, die sich lautstark gegen diesen Diktator gewendet hätten. Schliesslich stand ja auch die Wissenschaftliche 'Elite' hinter diesem Mann. Und nicht zuletzt geht es auch beim Klimawandel um viel Einfluss, Macht und Geld. Also werden Leute, welche unangenehme Fragen stellen, bewusst 'ausgeschaltet?
Dass sich das Klima stetig wandelt und auch wandeln wird, bestreitet niemand. Aber warum ist der Klimawandel PLÖTZLICH SCHLECHT? Wird da etwa doch das Klima zur politischen Machtausübung missbraucht?
Es heisst: Wissen ist Macht. Wenn ich also als Politiker das Volk durch gezielte Manipulation verdummen lasse, muss ich früher oder später der Mächtigste sein!
MfG
Mr. Pink
P. S.: Zu meinen aufgeworfenen Fragen empfehle ich jedem den Beitrag von R. Krebs
2008-02-20 14:41:26 (Manipulation im Internet) und Yvonne Löw 2008-02-20 22:10:47 (Ganz gewöhnlicher Bürger?).
Ihre Interpretation der störanfälligen Computermodelle kann ich nur teilen, da muss man aufpassen keinem "Modellbären" aufzusitzen und irre Voraussagen als gegeben zu nehmen.
Leider kann ich aber Ihre These mit dem Vulkanismus nicht teilen. Der CO2 Ausstoss der Vulkane liegt unter 1% Bereich der von Meschen erzeugten Emmissionen.
Hier dazu ein interessanter Link vom British Geological Survey der dieses Thema untersucht hat...
http://www.bgs.ac.uk/programmes/landres/segs/downloads/VolcanicContributions.pdf
Das Thema Grönland habe ich früher auch schon mal aufgegriffen, man muss aber schon erwähnen dass die heutigen Emmissionswerte unakzeptable Werte erreichen und die weitere Entwicklung in der Zukunft nichts Gutes versprechen..
Wir müssen dringend weg vom fossilen Brennstoffkreislauf wenn wir unsere Wirtschaft nicht grossen Gefahren der Versorgungssicherheit aussetzen wollen, hier geht es aus meiner Sicht nicht mal um Umweltschutz sondern um Versorgungssicherheit...
Ich bin aber strikte gegen einseitige Strafmassnahmen, die Schlussendlich nur den kleinen Brüger treffen, die Grossverbraucher kümmerts entweder nicht weil sie sich das aus der Portokasse besahlen können oder weichen bei noch grösseren sprich industrialisierten Bereichen gleich ins Ausland ab, (siehe Kohlekraftwerke und Beteiligungen von schweizer Stromversorger) Leider will es niemand kapieren dass Bestrafen kein Umdenken bewirkt, sondern nur mehr Distanz zum eh schon viel zu aufgeblähten Staatsapparat, Anreize hingegen, sind oft kläglich organisiert und dienen vorallem grossem Lobbys zum Geldscheffeln, und bringen dem einfachen Bürger oft rein gar nichts.... (Beispiel Vergütung Wasserkraftstrom aus kleinen Anlagen, nun kaufen alle grossen EWs die kleinen Anlagen auf..)
LG MG
hoffentlich wird jetzt der Weg für eine vernünftige Entwicklung frei, und die grüne Brechstange wird wieder ins Gartenhaus verräumt.... :-)
LG MG
Ausserdem möchte ich Ihnen die Frage stellen: Sind die Ängste, die Sie mit Ihrer Klima-Politik in uns schüren, nicht auch eine Form von Manipulation, die schlussendlich dazu dienen soll, uns die Klima-Abgabe aufzuzwingen?
Dass die wärmeren Zeiten im Mittelalter (Grönland, was wirklich grünes Land heisst) in der heutigen Klimadiskussion nicht breit diskutiert werden, hängt damit zusammen, dass sie für das heutige Problem nicht relevant sind. Wenn Sie als Kind die Masern hatten und heute Krebs, ist es müssig über die Masern in der Kindheit zu diskutieren und gegen den Krebs nichts zu tun.
Wenn die Vulkane jeden Tag, und damit meine ich kontinuierlich, so viel CO2 ausstossen würden, wie wir es heute tun, hätten wir genau dasselbe Problem. Der kontinuierlich anhaltende, immer stärkere Aussstoss ist das Problem.
Die Pflanzen brauchen CO2, unbestritten, aber jetzt gibt es mehr C02 als die Pflanzen verwerten können.
Es verhält sich damit halt wie Paracelsus schon sagte. Es ist die Dosis, die entscheidet, ob etwas ein Gift, oder ein Heilmittel ist. Wir brauchen Nahrung, um zu leben. Essen wir zu viel, werden wir längerfristig krank. Salz ist für unseren Körper notwendig, aber zu viel ist tödlich. Sie mögen es glauben oder nicht, aber es ist schon vorgekommen, dass sich jemand mit Kochsalz vergiftet hat.
Es besteht ein Unterschied zwischen Tatsachen und Propaganda. Bei unbestrittenen Tatsachen werden die wenigsten Leute Gegenargumente bringen, aber es wird immer welche geben, die auch diese bestreiten. Wenn wir schon beim dritten Reich sind möchte ich den Holocaust erwähnen. Er hat stattgefunden. Also ist er eine Tatsache, und doch gibt es immer noch Leute, die bestreiten, dass er stattgefunden hat. Wer macht jetzt also Propaganda? Diejenigen die sagen, ja er hat stattgefunden, oder diejenigen die sagen, nein er hat nicht stattgefunden. Eine Tatsache auszusprechen ist noch keine Propaganda.
Eine ähnliche Diskussion, wie die Klimadiskussion ist diejenige des passiv rauchens. Dass passiv rauchen schädlich ist, ist eine Tatsache, durch grosse Studien bewiesen. Und auch in dieser Diskussion gibt es Leute, die immer wieder behaupten, dass es Propaganda sei, zu sagen, dass passiv rauchen schädlich sei. Es wird sogar von Antiraucherhetze gesprochen. Aber ehrlich: wer macht nun Propaganda, diejenigen die die Tatsache vertreten, oder diejenigen, die andern weismachen wollen, dass die Tatsache keine Tatsache ist.
Die Politik kommt erst dann zum Zug, wenn es um Massnahmen geht. Massnahmen, um die Gesellschaft vom destruktiven Tun gewisser Leute zu schützen. In diesem Bereich kommt dann das Thema der persönlichen Freiheit dazu. Der Gesetzgeber wird entscheiden, wo die Grenzen zu ziehen sind, die Grenzen zwischen der persönlichen Freiheit und dem Schaden für die Allgemeinheit.
Dass sich das Klima stetig wandelt ist unbestritten und ist auch nicht das Thema. Das Thema ist das, durch den Einfluss des Menschen gestörte Gleichgewicht. Wenn ein Seiltänzer, der sein Gleichgewicht stetig wahren muss für 1 Minute auf der einen Seite seines Balancestabes ein Gewicht von 1 kg hat und auf der anderen Seite nichts (Vulkanausbruch für das Klima), mag er das wohl ausbalancieren. Wenn er aber dauernd ein Gewicht von 1 kg auf der einen Seite hat und auf der anderen Seite nichts(dauernder vermehrter CO2 Ausstoss durch den Menschen) , wird er auf die Dauer das Ungleichgewicht nicht mehr ausbalancieren können und abstürzen.
Was die Langzeitprognosen betrifft, stimme ich Dir absolut zu: Sie sind unberechenbar. Da es wissenschaftliche Daten über ähnliche, durch Menschenhand forcierte Klimawandel nicht gibt (woher denn auch), kann wohl niemand so genau abschätzen, was die Erwärmung der Weltmeere für Auswirkungen z. B. auf den Golfstrom und damit auf unser Klima in Europa haben oder wieviele der in Eis gebundenen Methangase durchs Abschmelzen freigesetzt werden usw.
Nur - mit Manipulation hat das nichts zu tun. Es wird weder gelogen noch geschwiegen noch aus- oder weggelassen. Man weiss es einfach nicht besser. Allenfalls ist es spekulativ, aber das sind die Aussagen von Anlageberatern ja manchmal auch ;-)
Wenn man bedenkt, wie lange es schon Wettervorhersagen gibt, wieviele Mittel dafür eingesetzt werden und auf wieviele Erfahrungswerte man sich abstützen kann, so sind diese doch recht ungenau. Wir haben uns aber damit abgefunden, dass das Regenwölkchen auf der Meteokarte irgendwo über der "Ostschweiz" steht und dass der Regen am "Abend" sowohl um 17.00 h wie auch erst um 21.00 h eintreffen kann.
Wenn Du weisst, dass Du bis 18.30 h in Weinfelden sein wirst, hindert Dich diese vage Wetterprognose aber nicht daran, als "präventive Vorsichtsmassnahme" einen Regenschirm mitzunehmen. Wenn's Dich dann doch nicht trifft und Du trockenen Fusses nach Hause kommst, umso besser. Es hätte aber auch anders rauskommen können.
So sehe ich das auch mit dem Weltklima: Lieber einen Schirm vorsehen, auch wenn nicht sicher ist, ob Du ihn dann wirklich brauchst. Denn wenn Du ihn nicht dabei hast und es kommt tatsächlich regnen...
Freundliche Grüsse
Titus
sie sprechen schon seit was weiss ich wie lange hier im Blog zu Klimathemen mit und zeigen mit ihrem letzten Post, dass sie nun wirklich überhaupt keine Ahnung von der Materie haben (wollen).
Zu den vielen Fragen:
Keiner hat behauptet, dass das Leben auf der Erde durch den Klimawandel zu Grunde geht.
Die Aussage ist, dass die menschliche Zivilisation zumindest arg gebeutelt werden wird, da aus Feldern Wüsten, aus Wüsten Seen oder aus durch Permafrost gehaltenen Berge Schotterhalden werden können.
Ja, solche Veränderungen haben immer stattgefunden. Der relevante Faktor ist die Zeit in der sich diese abspielen und ob der Menschheit die Zeit bleibt sich anzupassen.
Noch etwas: Ich kann nicht sagen ob es nächste Woche drei Tage regnet, aber ich kann sagen, dass es in unseren Breiten im Juli im Durchschnitt wärmer ist als im Januar.
Nach so vielen Informationen ums Klima sollte jeder gemerkt haben, dass es etwas anderes ist als Wetter.
Herr Leuenberger, weshalb macht das Bundesamt für Umwelt nicht mehr Informationskampagnen, um diese Mythen und Verschwörungstheorien auszumerzen.
Der Mensch ist schlussendlich ein sehr bequemes Wesen und sucht sich fasst immer den bequemsten und konfliktärmsten Weg. Mit "Konflikt" beziehe ich mich vor allem auf inneren Konflikt (Ach, das liebe, teure Auto...). Und so ist es dem Menschen nur Recht - er sucht gerade danach - wenn so genannt revolutionäre Theorien auftauchen, die besagen, dass alles nur Lug und Trug war. Wo ist der Hacken?
Der Hacken ist: es ist Selbstbetrug.
Mr. Pink kommt bestimmt wieder mit dem Argument der freien Meinungsäusserung - nun, ich auch. Das verlogene daran ist nur, dass seine Argumente und Fragen hier im Blog schon zich mal plausibel beantwortet wurden und er es einfach nicht wahrhaben will.
Gute Besserung.
"Im Jahr 1976 besuchte ich den Konf.Unterricht.Unser unterrichtender Parrer war ein Mathematikgenie." Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, aber ich bezweifle ernsthaft, dass Sie das beurteilen können. Nicht jeder Mathelehrer auf dem Land ist ein Mathegenie - leider.
"DAS KLIMA WÜRDE SICH VERSCHIEBEN, WEIL DIE RECHNUNG WELCHE AUFGESTELLT WURDE WAS DIE DREHUNG DER ERDE UND DIE ANZAHL STUNDEN IM JAHR BETREFFE NICHT GANZ GENAU STIMME. ER ERKLÄHRTE UNS, DASS SÜDPOL, NORDPOL, ALPENGLETSCHER SCHMELZEN WÜRDEN,DASS IN LÄNDERN DIE IMMER WARM UND HEISS KENNEN WÜRDEN KÜHLER WÜRDE UND MEHR REGEN, SPÄTER SOGAR SCHNEE FALLEN WÜRDE UND, DASS DORT WO ES SEHR KALT WAR, LANGSAM WÄRMER WÜRDE. ALLES WERDE SICH VERSCHIEBEN DA DIE DREHACHSE DER ERDE UND DIE ZEITRECHNUNG NICHT ABSOLUT GENAU MIT DEN FESTGELEGTEN BERECHNUNGEN ÜBEREINSTIMMEN....blablabla"
Mein Eindruck ist folgender: Der will (oder wollte) sich doch nur wichtig machen - und hat es offensichtlich auch geschafft. Das ist genau das, was ich "Möchtegernwissenschaft" nenne: Eine an den Haaren herbeigezogene These, die auf den ersten Blick des Laien durchaus plausibel erscheint. Bei genauerer Prüfung hingegen als Plagiat auffällt. Für weitere Beispiele desgleichen Musters verweise ich auf die zahlreichen Beiträge von Mr. Pink.
DAVON GIBT ES GENÜGEND.
"Warum wurde Grönland, als es vor rund 1000 Jahren von den Wikingern entdeckt wurde wohl 'GRÜNLAND' genannt?"
Wie oft wurde diese Frage hier in diesem Blog schon beantwortet? Aber gerne nochmal:
Die Wikinger haben Grönland NUR von der Küste aus beobachtet und sind NIE ins Landesinnere vorgedrungen. Das belegen zahlreiche Funde. (http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%B6nland). Sie haben deshalb Gröndland auf Grund eines grünen Küstenstreifens "Grünes Land" genannt. Sie hatten vom Landesinnere genau so wenig Ahnung, wie Du von Naturwissenschaft.
Das Märchen vom grünen Gröndland hat für mich den Geschmack einer RTL Abendsendung. Reisserisch. aufwiegelnd, vermessen, arrogant aber vor allem: F A L S C H.
Frau Löw war damals im Konf. Unterricht, wie sie sagt. Wie alt wird sie also gewesen sein? Sie muss im Schulfähigen alter gewesen sein.
Es ist ja geradezu lächerlich zu behaupten, dass sich dieses Mathegenie (oder was auch immer) mit einer solch komplexen Theorie nur wichtig machen wollte, welche übrigens auch stimmt.
Ich jedenfalls konnte in diesem alter Schulmädchen mit einer coolen Frisur beeindrucken und musste dazu keine Theorien 'Erfinden'.
Aber wie gesagt, nur weil in der Schweiz keine Gegenstimmen zu hören sind, muss man nicht glauben, die ganze Welt sei der Klimalüge verfallen.
Zensur heisst das Zauberwort um die Massen in Schach zu halten.
Ausserdem sollte ja mein Text zum Nachdenken animieren. Was mir wohl auch gelungen ist.
Grüsse
Mr. Pink
Ich darf doch sehr bitten.
WENN SCHON QUELLENANGABEN GEMACHT WERDEN, DANN BITTE AUCH SERIÖSE.
Wikipedia! Dass ich nicht lache.
Grüsse
Mr. Pink
Wie kommt es, dass unsere Meteorologen kaum eine genau Wetterprognose über 7 Tage machen können, jedoch einige für sich in Anspruch nehmen, sie wüssten wie das KLIMA IN 20 JAHREN aussehen wird?
Mal ganz abgesehen davon, dass kein seriöser Wissenschaftler behauptet er/sie wüsste, wie das Klima in 20 Jahren aussieht: Wie kommt es eigentlich, dass jährlich Milliarden in neue Casinos investiert werden, obwohl absolut Niemand nicht mal mit 5% Sicherheit voraussagen kann, wo die Kugel nur schon an einem einzigen Roulette-Tisch in nur schon den nächsten 2 Sekunden landen wird?
Sachen gibt's?
Wie auch immer, da die Schweiz keine fossilen Rohstoffe exportiert und die Schweizer Löhne und Wohnkosten in keinem Verhältnis zu den Energiekosten stehen, die Schweiz mehr als 10mal soviel für die Pseudo-Landesverteidigung als für die Reduktion der Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen ausgibt, ist diese ganze Diskussion eigentlich ohnehin sinnlos.
Deine Arroganz, Deine Vielschwetzerei, Dein aufgeblasenes Getue und vor allen Dingen Deine Aufklärer-Philosophie sind einfach nur zum K...
Jaja, ich weiss, jeder darf seine Meinung sagen.
Ich auch.
@All: Bitte entschuldigt meine harten Worte, aber manchmal, wenn auch selten, muss die Wahrheit gesagt werden.
Mr. Pink ist kaum zum aushalten. Soviel Unsinn. Soviel Propaganda. Soviel populärwissenschaftliches Möchtegernwissen (RTL wurde bereits genannt). Und dann kommt noch das Beste: Er macht sich über Wikipedia lustig. Nun, DA steht zumindest MEISTENS die Wahrheit...
Ich kann mich beim Schluss nur Urs anschliessen:
Gute Besserung.
http://194.209.226.170/pdfdata/bund/200
Noch was zu den Themen Schiffsverkehr und Diesel-Feinstaub.
(z.B. 2008-02-17 06:03:39)
Die Kreuzfahrten sind allein gegenüber dem wachstumsbedingten Güter-MEHRverkehr marginal. Geschweige denn die absoluten Zahlen.
Weltweit gibts fast 100'000 Frachtschiffe.
1994-2006:
- Exportwachstum global: +6% pro Jahr (=100% in den 12 Jahren)
- Welthandel: +6,5% pro Jahr (=113% in 12 J.)
- Containerfrachten: +11,1% pro Jahr (=253% in 12 J.)
Noch Fragen?
Ihr neuster Beitrag,
„WENN SCHON QUELLENANGABEN GEMACHT WERDEN, DANN BITTE AUCH SERIÖSE. Wikipedia! Dass ich nicht lache.“
nenne ich abstossend und arrogant.
Ihre Dominanz hier im Blog mit seitenlangen unqualifizierten Ergüssen, wird langsam lästig. Werden Sie doch bitte etwas leiser.
Es ist ja nett, dass Du uns schön auf Trab hältst und dauernd Stoff lieferst.
Aber ersäuf' doch Deine paar bedenkenswerten Statements (über die man dann immer noch kontrovers diskutieren kann oder könnte) nicht immer in dermassen viel vermixtem Unsinn.
Bin ich eigentlich blööööd!!!!
Ich verzichte auf mein eigenes Vergnügen, auf meinen eigenen Komfort, meine Sicherheit. Dann höre ich am Radio zum x ten mal den Beschluss des Bundesrates, dass es keine CO2 Abgabe auf Benzin und Diesel geben soll. Da packt mich die bare Wut. Ich sehe die Velofahrer, die ja noch ungeschützter durch den feuchtkalten Morgen strampeln und ich bewundere sie.
Vielen Dank für die tollen Kommentare an: MIROSCH, REGULA MAGGIORI, DAS FRAGEZEICHEN, TITUS UND GLOBI.
Den 'Klimavergiftern' im Blog soll gesagt sein: Euch weht der gleiche Wind entgegen, welchen ihr verursacht.
Und es ist gerade zu beängstigend, wie einige hier im Blog auf meine simplen Fragen reagieren! Bei diesen Leuten besteht kein Zweifel: Sie folgen ihren Politikern BLIND, möge kommen was wolle! Und ihre Meinungsbildung beschränkt sich offenbar auf die MASSENMEDIEN.
Aber wie ich eben auch schon gesagt habe: Der Klimawandel findet statt.
Und da ist sich die Wissenschaft EINIG darüber! JEDOCH NOCH LANGE NICHT BEI DEN URSACHEN.
Im Einheitsbrei der meisten Blogteilnehmer vernimmt man, es gäbe gar keine andere Ursache als der Mensch und der einzige Ausweg sei die Bestrafung unser selbst. Die Kirche hat tiefe Spuren in unserer Psyche hinterlassen.
Und das diese wissenschaftliche Diskrepanz von der Politik schamlos ausgenutzt wird, und dieser Klimawandel sofort zum Machtinstrument wird, ist eine Frechheit und obendrein, wie uns die Geschichte lernt, äusserst GEFÄHRLICH.
Ja, mit einseitiger Darstellung, Übertreibung und vermeintlicher Allwissenheit lässt sich gar von einem Nicht- Wissenschaftler, gescheiterten und frustrierten, nach Akzeptanz und Macht lechzenden Politiker, einen OSCAR gewinnen. Und die Gegenseite, welche nicht die breite Masse und Politik hinter sich hat, versucht mit denselben Brechstangen- Methoden (einseitige Kommunikation, Fehlinformation und Manipulation) die Massen davon zu überzeugen, es gäbe gar keinen Klimawandel! Wie blöd muss man da schon sein, um nicht abzusehen, dass dieser Schuss nach hinten los geht und sich die anderen Herdentiere in ihrem Treiben nur bestätigt fühlen. (ich habe übrigens diese RTL- Doku nicht gesehen, da ich kein RTL habe)
Diesen Machthungrigen Geschöpfen aus Politik kommt nun endlich eine These der Klimaforschung entgegen: Das MENSCHLICH VERURSACHTE CO2 sei der Hauptgrund der Klimawandlung. Somit haben sie einen Grund gefunden, um ihre Wählerschaft zu vergrössern und dadurch mehr Macht und Einfluss zu gewinnen. Dafür werden Gelder für Forschung in Aussicht gestellt und Fehlinterpretationen und Manipulationen IN KAUF GENOMMEN, um die Masse mit der Klimareligion in ihren Bann zu ziehen. Und wie im Mittelalter ziehen diese Wanderprediger (Politiker) umher und berichten, es gäbe nur einen Weg der Apokalypse zu entkommen. Und siehe da, das 'ungebildete', verunsicherte und überängstliche Volk leert seine Taschen um mit reinem Gewissen leben (oder sterben) zu können.
Eigenartig ist auch zu sehen, dass mit dem Linksrutsch der Regierungen in den 90er Jahren die Etats der Klimaforscher unendliche Dimensionen angenommen haben. Nimmt mich nur wunder, wer jetzt mit den heutigen Rechtsrutschen unterstützt wird? Etwa die Forschung der Rassenhygiene um später wieder damit Politik zu betreiben?
Wie so oft in der Geschichte, wird ein Ereignis, welches mehr als umstritten ist, von der Politik zur Machtausübung vergewaltigt, um damit die Masse in Schach zu halten und die leeren Staatskassen zu füllen. Wie damals:
Die Juden waren schuld an der Misere Deutschlands
Die Pest wurde vom Teufel geschickt
Die Erde steht im Zentrum der Universums
Mit solchen Äusserungen wurden die Massen aufgestachelt, manipuliert, abgezockt, eingeschüchtert und nicht zuletzt Kriege und Völkermorde legitimiert. Und genau dies geschieht nun wieder. Ich unterstelle auch nicht jedem Politiker, dass er dies bewusst tut, denn die meisten nutzen einfach die GUNST DER STUNDE und schliessen sich dieser ins rollen geratenen Dampfwalze, welche sehr lukrativ ist und sich äusserst Wirkungsvoll zur Umsetzung grüner Parteiideologien erweist, an. Warum also sollte man als Politiker auch nur einen Funken Verstand daran verschwenden und versuchen die Wahrheit herauszubekommen - es bietet einfach zu viele Vorteile. Unerhört ist auch, dass sich die POLITIK WIEDER MAL IN WISSENSCHAFT EINMISCHT und diese somit unter Druck setzt und die Politik sogar für sich in Anspruch nimmt, sie kenne die wahren Ursachen des Klimawandels. Jedenfalls verhält sie sich so! Aber da die meisten Politiker Juristen sind, ist es für sie ganz normal, Partei für den 'Ernährer' zu ergreifen - WAHRHEIT spielt da wie immer nur eine UNTERGEORDNETE ROLLE.
Natürlich kann man wie Titus sagen: "Nehmen wir vorsichtshalber einen Regenschirm mit." Doch dieser Regenschirm zerstört unser Einkommen und kann den Klimawandel, falls nicht vom Menschen verursacht, eben NICHT AUFHALTEN, egal wie viel CO2- Emissionen verhindert werden. Ausserdem muss man endlich der Natur zugestehen, dass diese längst nicht so 'hilflos' ist wie immer dargestellt wird. Sie hat denn auch von EISZEITEN bis hin zu PALEMWÄLDER IN NORDEUROPA alles überlebt. Ganz im Gegenteil, die Natur nutzt diese Prozesse gezielt zur Regeneration und geht immer gestärkt aus solchen Ereignissen hervor. Das nennt man EVOLUTION.
Zudem sollte man vielleicht der Forschung mehr Zeit geben, um solch komplexe Vorgänge besser zu verstehen und zu untersuchen. UND VORALLEM SOLLTE SICH DER NEUTRALITÄT HALBER DIE POLITIK AUS DER WISSENSCHAFT FERNHALTEN.
MfG
Mr. Pink
Mit dem bisschen Überheblichkeit, welche mir vorgeworfen wird, kann ich sehr gut leben.
Würde jedoch mein DENKPROZESS stetig dort aufhören, wo die Politik anfängt zu Reden und Gesetzte einzuführen...
Mit dieser IGNORANZ könnte ich wahrlich nicht leben!
Es grüsst
Mr. Pink
Jedes einzelne Deiner Argumente wurde hier im Blog bereits mehrmals mit sehr viel Geduld und Hingabe erklärt und widerlegt. Dass die Leute hier genug haben von Deinem Blödsinn, liegt nicht daran, dass sie keine Argumente mehr haben. Nein. Es liegt daran, dass man einfach irgendwann genug oft den selben Mist gehört und beantwortet hat.
Deine Ansicht zu ändern ist nicht meine Aufgabe. Behalte sie und werde glücklich und seelig damit.
ich weiss Ihre Hingabe sehr zu schätzen. Ihre Geduld, Ihre strategische Intelligenz, Ihre Retorik und Ihre Ideale sind ein Geschenk für unsere Welt.
Machen Sie weiter so!
MfG
Urs
...wo du gerade über die neuen weltweiten Milliardeninvestitionen in Casinos sprichtst - zufällig bin ich auf folgende Nachricht gestossen:
"A 380 may be turned into a flying casino"
Auch Las Vegas erhält globale Konkurrenz. Ein Anbieter aus Macao will so einen riesigen Doppelstöcker Airbus kaufen und als Casino im internationalen Luftraum rumfliegen lassen. In Ländern, wo Glücksspiel verboten ist, könnten die Leute somit zusteigen um dann (auf nicht gerade CO2-freundliche Weise) Roulette zu spielen.
Danke an Kritiker für die Wachstumszahlen der Containerschiff Flotten.
Keine weiteren Fragen meinerseits.
Mr. Pink - jetzt hätte ich noch gerne gewusst, ob diese gedeihlichen Zahlen Musik in ihren Ohren sind....
http://www.ecommerce-blog.at
eigentlich ist es nicht der Wert, Ihre Beiträge zu kommentieren, da Sie ja einfach im gleichen Stil weiterfahren, wie eine Dampfwalze.
Das ist wirklich das gleiche Niveau, wie Schulmädchen mit einer coolen Frisur beeindrucken, wie Sie das weiter unten von sich gesagt haben.
Meine Sorge ist aber die, dass andere Leser sich von Ihren mehrheitlich unsinnigen Behauptungen und Verdrehungen beeindrucken und beeinflussen lassen, wie Schulmädchen einst von Ihrer Frisur.
Ich nehme die energiepolitischen Aktionspläne des Bundesrates zur Kenntnis, bin aber trotzdem schrecklich enttäuscht vom Beschluss des Bundesrates, auf Treibstoffe keine CO2-Abgabe zu erheben.
Ohne alle Faktenblätter des Aktionsplanes gründlich studiert zu haben, fällt mir doch auf, dass bei der Frage der Stromproduktion und Einspeisevergütung Windenergie und Photovoltaik nirgends erwähnt werden. Gerade in der Photovoltaik scheint aber doch ein enormes Potenzial zu liegen. http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/anhaltender_hoehenflug_der_photovoltaik_1.553911.html
Bei mir drängt sich der Eindruck auf, dass die meisten Bundesräte wie schon immer kurzfristige wirtschaftliche Interessen vor die von Umwelt und damit letztendlich vor die der Menschen stellen.
Ein weiterer Eindruck besteht darin, dass nicht die wirklich potenten Massnahmen zur Energieverbrauchslenkung und zur Förderung von Technologien alternativer Stromproduktion gefördert werden.
Ich hege den Verdacht, dass der politische Wille zu grundlegenden energiepolitischen Massnahmen nicht wirklich vorhanden ist. Der Gedanke, dass wirkungsvolle Massnahmen zugunsten alternativer Stromproduktion gar nicht gewollt sind, drängt sich mir auf. So kann nämlich später behauptet werden, die Stromversorgung könne mit erneuerbaren Energien allein nicht gedeckt werden, es brauche Atomkraftwerke.
Es entspricht wohl nicht einem Verdacht, sondern einer Tatsache, dass sehr viele Menschen – Politiker und Bürger - am Geschäft mit Atomkraftwerken und Atomstrom hängen und verständlicherweise verteidigen.
Hallo allerseits
Thema des aktuellen Blog-Eintrags ist ja eigentlich "Manipulation im Internet"...
Wann ist etwas manipulativ und wann nicht? Ich finde die Definition von Herrn Leuenberger sehr zutreffend: "Manipulation bringt jemanden zu einer Meinung, zu der er, wüsste er die volle Wahrheit, nicht gelangen würde."
In diesem Blog kennt wohl kaum der eine den anderen. Wüsste er "die volle Wahrheit" resp. würde der eine oder andere Blogger den Hintergrund des anderen kennen, käme er vielleicht nicht zur Meinung, dieser oder jener Blogger wäre "arrogant" oder ein "Klimavergifter". Wenn aber jemand zu einer solchen Meinung aufgrund der Voten in diesem Blog kommt, obwohl er den Hintergrund des anderen nicht kennt, so hat er sich manipulieren lassen...
Es wäre wünschenswert, wenn auch ein Klimawandel in der Gesprächskultur innerhalb dieses Blogs stattfindet, sodass sich das Weltklima nicht weiter aufgrund überhitzter Gemüter erwärmt ;-) Polemisches, an persönliche Adressen gerichtetes Etiketten-Austeilen statt sachliches Argumentieren kennen wir schon genug auf der nationalen Polit-Ebene - ohne dass es uns weiterbringt.
Freundliche Grüsse
Titus
(auch nicht vor Manipulationen gefeit)
Sehr geehrter Herr BR Leuenberger, liebe Blogger,
Die Unabhängigkeitserklärung der USA vom 4. Juli 1776, berief sich ganz ausdrücklich auf Naturrecht und Vertragslehre, um den Bruch mit dem Mutterland England zu rechtfertigen.
Die Kleidung des Wolfes, welches Rotkäppchen gegenübersteht, dient mir hier nochmals um in Analogie zu beschreiben warum Rotkäppchen vielleicht bald nicht mehr will, wie der Wolf es möchte.
England wollte z. B. Steuern eintreiben um seine Kriege zu finanzieren, was dem Rotkäppchen in den USA damals nicht gefallen hatte. Die Tarnung des Wolfes als weises Mütterchen war aufgeflogen und der Wolf (der Englische König) als Parasit identifiziert.
Das Naturrecht setzt voraus, dass die Welt nach vernünftigen und moralischen Prinzipien geordnet ist.
Normalerweise dauert es seine Zeit bis Menschen unter irgendwelcher Führung bemerken das die Vernunft und die Moralischen Prinzipen nicht mehr mit ihnen selber zur Deckung zu bringen ist.
Wenn die wahre Ordnung vom Wolf verhüllt wird, so benötigt es oftmals gewisser Ereignisse bis dass Rotkäppchen beginnt rebellisch zu werden.
Derzeit findet aus meiner Sicht ein Klassenkampf von Oben nach Unten statt.
Das jeder soviel Steuern bezahlt wie er bezahlen müsste ist in der Schweiz und anderer Länder nicht gegeben. Gemäss Naturrecht, das sich in der In
dividuellen Wahrnehmung der Menschen spiegelt, widerspricht dies der Forderung gleicher Würde aller menschlichen Individuen.
Wie die Amerikaner 1776, so können wir Heute viele Strömungen erkennen, wo erwirtschaftetes Geld abfliesst, ohne dass dafür gemäss eines sinnvollen Gesellschaftsvertrages Steuern für alle bezahlt wird.
Steuerhinterziehung ist auch in der Schweiz ein Kavaliersdelikt bzw. gar keines für gewisse Gesellschaftsschichten.
Zunehmend erkennt Rotkäppchen (das dauert eine ganze Weile) dass unter dem Deckmantel der Grossmutter das Naturrecht verletzt wird.
Die Globalisierung entzieht dem Staat zunehmend die Kontrolle über die Menschen hoher Einkommen. Rotkäppchen ortet den Geldabfluss von dem es selbst profitieren müsste. Es bemerkt dass es selbst die Umverteilung finanziert.
Die Aussagen des Bundesrates bezüglich Steuerhinterziehung wurden als Verhüllungsaktion der Königsmacher erkannt.
Das schlauere Rotkäppchen sagt, es sind nicht viele Arbeitsplätze nötig Steuerhinterziehung zu betreiben.
Es weiss inzwischen durch den Nebel der Verschleierung hindurch zu erkennen, dass es eigentlich durch die Gewinne der Wirtschaft mehr Geld in der Tasche haben müsste. Es weiss auch dass der Staat mehr Geld haben würde um AHV, IV etc. zu bezahlen.
Seit Jahren arbeitet Rotkäppchen fleissig und kommt wie das Schwesterchen in Deutschland und anderswo dennoch nicht auf den grünen Zweig.
Obwohl Automatisierung, Rationalisierung und Vereinfachung von Arbeitsprozessen die Taschen Rotkäppchens Weltweit hätte füllen müssen, steigert sich sein Wohlstand nicht mehr weiter.
Rotkäppchen weiss jetzt dass Steuerhinterziehung, das Ausrichten vom unverschämt hohen Bonus in Aktien und dergleichen, aus seinem Körbchen das Essen wegstiehlt. Es bemerkt dass alle seine Schwesterchen in der Welt das gleiche Problem haben.
Die Reichen halten sich nicht mehr an das Naturrecht und erschaffen korrupte Gesellschaftsverträge am Laufband.
Die Anzeichen das Rotkäppchen den klau bemerkt hat zeigen die Wahlergebnisse bei den Nationalratswahlen. Die einen Schwesterchen erkennen alles nur nebulös und wählen SVP, andere wiederum flüchten in Grün oder den mittleren „Glauben“ CVP.
Aber der Wolf wurde in der FTP erkannt und Herr BR Merz sollte dies genau analysieren, vor seiner nächsten Auskunft an das Volk, bezüglich Steuerhinterziehung.
Weil Rotkäppchen den Braten gerochen hat, daher ist es auch nicht mehr so begeistert von Europa.
Es treten Separationsgelüste auf und die Flucht vor dem Wolf über die Klippe gerät vielfach in das Auffangbecken der so genannten Volkspartei(en). Viele Schwesterchen sind sehr verwirrt, sie verstehen nur in Umrissen dass ein kleiner Teil der Bevölkerung (die Reichen und EinflussReichen) aus dem Gesellschaftsvertrag eine klebrige und undurchsichtige Brühe gemacht hat.
Aber die Naturrechte kennen alle Schwesterchen, so dass wohl nur jemand kommen muss um ihm den wirklichen Grund für sein Leiden kund zu tun, oder einer der es auszunutzen und zu lügen weiss.
In der Vergangenheit gab es falsche Aufklärer, so etwas im Deutschland der 30er Jahre.
Rotkäppchen war damals in einen Jahrelangen Tiefschlaf versetzt worden und als es erwachte lag alles in Trümmern. Solche Dinge sind auch Heute noch möglich, daher warne ich davor Rotkäppchen nochmals einzuschläfern.
Herr BR Merz hat es versucht, ich hoffe jedoch dass der Bundesrat bemerkt welche Stunde es ihm geschlagen hat.
Schläfert man nämlich Rotkäppchen ein, dann kommt der grosse böse Wolf, und frisst den ganzen Wohlstand zusammen mit dem der Reichen auf. Staatsgebilde und Gesellschaftsverträge zerfallen und es herrscht Chaos und Unordnung.
Es ist schon eigenartig, wenn man die Diskussionen hier analysiert.
Da wird so ziemlich an allem was nicht einer bestimmten Doktrin entspricht KRITIK geübt und manchmal zu Recht, aber oft auch zu Unrecht, in Grund und Boden gestampft.
Seltsamer Weise aber wird jeder der Fragen gegen diese Doktrin aufwirft und dieser nicht ganz zustimmt als alleiniger Kritiker hingestellt! Man gilt dann sogleich als arrogant und abstossend und wundert sich dann sogleich, warum auf dieselbe Art geantwortet wird.
In diesem Blog wird also ganz klar mit zweierlei Mass gemessen! Passen die Äusserungen und Fragen in meinen Kram, so entsprechen diese der Wahrheit und sind demzufolge gut. Wenn nicht, sind diese 'unangenehmen' Fragen unberechtigt und kommen von einem arroganten Kritiker. Es kommt den meisten nicht einmal in den Sinn, ein Thema aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
Fakten und Erklärungen werden ausser Acht gelassen und mit der stetigen Begründung zurückgewiesen, diese seien schon zum x- ten- Mal erklärt und als falsch abgetan worden. Aber nicht einmal DAZU können seriöse Quellenangaben aus dem Blog gemacht werden.
Nicht EINE andere Meinung, These oder gar ein blosser Gedanke, welcher der gängigen Doktrin nicht entspricht wird aufgenommen und ernsthaft diskutiert. Nicht eine Sekunde etwas aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. Ja durch unangenehme Fragen gegen die Doktrin fühlt man sich gar angegriffen und beleidigt. Warum wohl?
Ich frage mich also langsam, warum die meisten denn ihren EINHEITSBREI überhaupt noch kundtun, wenn ja alles so klar ist? Bei den meisten Themen die hier aufgeworfen werden, ist sich selbst die Wissenschaft nicht einig, aber der 0815 Bloggteilnehmer scheint alles besser zu wissen und hat es schon x- Mal erklärt. Und dann muss es ja wohl so sein!
Wenn ihr doch euren EINHEITSBREI untereinander löffeln wollt, und andere Meinungen, Theorien oder Gedanken nicht ertragen könnt, schlage ich euch folgendes vor:
Trefft euch doch untereinander in einer gemeinsamen Runde und lasst nur solche daran Teil nehmen, welche auch eure Meinung vertreten. So könnt ihr eure Ignoranz weiterhin pflegen und müsst euch auch keine unangenehmen Fragen mehr gefallen lassen.
MfG
Mr. Pink
danke für Eure Beiträge.
Wie sehr in Bern und auch anderswo Interessenspolitik betrieben wird, zeigt sich auf erschreckende Art und Weise einmal mehr am Entscheid des Bundesrates vor drei Tagen, ein Kriegsmaterial-Exportverbot nicht akzeptieren zu wollen (Tagesschau - Pilatusporter-Flugzeuge werden im Tschad für Kriegseinsätze eingesetzt). Die Begründung: Die Interessen der Landesverteidigung und der Wirtschaft.
Was sind das für Menschen, die mit Kriegsmaterialexport (heute diplomatisch "defense" genannt) Geld verdienen wollen? Hier in der Schweiz.
Naiv? Ich denke nicht.
MfG
TU
wobei man wenigstens anfügen muss, dass es sich bei Pilatus immerhin um eine Schweizer Firma handelt.
Es ist demgegenüber wesentlich weniger ersichtlich was die Schweiz volkswirtschaftlich gewinnt, wenn sie ausländische Atomkonzerne fördert und mit ihnen die Anzahl Klumpenrisiken und die Abhängigkeit von begrenzten ausländischen Rohstoffen erhöht.
Und es ist noch weniger verständlich, weshalb das Parlament mehrere Milliarden jährlich in die Armee steckt, ihr aber gleichzeitig die Klumpenrisiken und die Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen egal ist (als hätten solche Risiken und Abhängigkeiten überhaupt keinen Einfluss auf die Verteidigung eines Landes).
der Umstand, dass Du eine andere Meinung vertrittst heisst noch lange nicht, dass sie es wert ist, darüber zu schreiben, geschweige denn gelesen zu werden oder gar wahr ist.
Du spielst Dich hier auf als der grosse Revoluzer, der alle aufklären will mit seiner "anderen Meinung". Deiner Meinung nicht zuzustimmen heisst noch lange nicht, einem Einheitsbrei anzugehören.
Ein Beispiel:
Wenn ich behaupten würde, dass die Erde im Mittelpunkt des Sonnensystems stände, so wäre meine Behauptung zwar ANDERS, aber dennoch völlig falsch. Die anderen dann einen Einheitsbrei zu nennen, verhilft der Tatsache NICHT ab, dass ich völlig daneben liegen würde mit meiner geozentrischen These.
Ich habe deshalb überhaupt kein Mitleid mit Dir. Du versuchst Dich nur wichtig zu machen mit Deinem Alternativblödsinn.
An der Flugtechnologie sowie der Kampfflug und auch der Kriegstechnologie der Schweiz ist die Ruag interessiert. Ich schätze mal grob, dass nur in Emmen etwa 1000 Personen angestellt sind. Somit liegt auch ein wirtschaftliches Interesse an diesen Dingen. Auch das Argument von Frau Leutthard leuchtet mir nur teilweise ein. (Dass die Schweiz an entwicklungshilfeabhängigen Staaten keine Kampfflugmaschinen liefern sollte, dass es intelligentere Sachen gäbe die dringender benötigt würden)
Zwar macht es Sinn ein reiches Land mit Bodenschätzen oder Klaubarem gegen Räuber zu verteidigen. Aber auch nur weil irgendwelchen gierigen Regierungschefs das ganze für ihr Land haben wollen und auf die Schnelle Geld machen wollen.
Meiner Meinunung nach, sind Kriegsländer einfach zu beschränkt um mit attraktiven Rohstoffländern genügend zu kommunizieren um friedliche Verträge erzielen zu können, die aureichen ihren Energiehunger zu stillen. Und viel zu blind, um zu merken, dass man auch Treibstoffe künstlich, im eigenen Land herstellen kann und damit über Jahrzehnte schlussendlich viel mehr Geld erwirtschaften kann. Bei Geschicktheit liesse sich vielleicht sogar Co2 abbauen.
Ich glaube auch, dass es für den ganzen Planeten, viel mehr Sachen gibt die dringender benötigt werden als Kriegstechnologien. Nämlich: Frieden, Wasser, Nahrung, Biotechnologien, alternative Energien und menschlicher Verstand.
In einigen Jahre werden wir mehr Wissen. Die CO2- Emissionen werden in der Schweiz 'massiv' geschrumpft sein und mit ihnen der Wohlstand der Bevölkerung.
Die Frage bleibt dann nur: Wird der Klimawandel auch gestoppt sein?
Vielleicht erinnerst du dich dann nochmals an deine voreiligen Schlüsse.
das sehe ich auch so. In der Schweiz wird wohl in der Tat sehr viel Geld mit dem gewaltsamen Tod anderer Menschen (d.h. mit Rüstüngsexport) verdient. Ich denke, über den Sinn und den Unsinn einer Armee liesse sich lange und breit diskutieren. Das steht aber auf einem anderen Blatt. Worum es mir geht ist nicht die Landesverteidigung. Es geht mir um den EXPORT und, dass daran Leute reich werden. Rüstung sollte sich, wenn überhaupt, auf die Landesverteidigung beschränken und nicht auf das Anstiften von Kriegen und die damit verbundene Geldmacherei.
Das wusste bereits Bertolt Brecht in "Mutter Courage und ihre Kinder".
Schade, dass sich die Geschichte immer und immer wieder wiederholt. Werden wir denn nicht schlauer?
Ein tiefer Röstigraben geht wiederholt durch die Schweiz, zwischen Ost und West.
Der Glaube an das Schneeballprinzip gegen Moral.
Wie auch Liza unten sagte, ein grosser Teil der Schweizer ist auch mit den Umweltentscheiden des Bundesrates unzufrieden.
Ich sagte aber bereits voraus dass ich glaube bis dass es zu wirklich grossen Umweltkatastrophen in der Schweiz kommt, sich die Ansinnen der Bürgerlichen durchsetzen werden. Noch bestimmen die Kapitalkräftigen die Politik.
Doch zwischen den Schweizern welche wohl aus Angst um ihre Pfründe immer weiter Rechts stimmen und der anderen Seite der Linken wird es irgendwann keinen Konsens mehr geben können. Wenn die Verfassung auf gleiche Rechte durchbrochen wird und Abstimmungsvorlagen damit durchkommen, dass tritt das Naturrecht des Widerstandes in den Willen noch Sozial denkender Menschen.
So wie es aussieht helfen die EU und Deutschland der in der Schweiz noch unterlegenen Seite, jener welche ihr Naturrecht der Gleichheit vor dem Gesetz einfordern wollen.
Unheilvolles kommt auf die Schweiz zu, dann nämlich wenn sich SVP und verärgerte Rotkäppchen von Links gegen die Bilateralen Abkommen verbünden. Ich prognostiziere nun ein Nein für die Ostmilliarden. Schuld daran gebe ich u.a. dem Verhalten von BR Rudolf Merz, welcher dem Bankgeheimnis 'sieben Leben' zugesprochen hat und der EU vorgeschlagen hat doch das Bankgeheimnis zu übernehmen.
Meiner Ansicht verstossen bereits die eben abgestimmte Steuerbegünstigung gegen die Verfassung, das Gleichheitsprinzip.
Ich will hier warnen vor dem Zeitpunkt wo sich linke und rechte Gruppierungen gar nicht mehr verständigen können. BR Blocher im Bundesrat war ein erstes Alarmzeichen dazu.
Ich schlage hier der FTP vor noch einmal zu überdenken warum sie trotz höchsten Mitgliederzahlen politisch in der Schweiz immer weniger zu sagen haben. Die Mitgliederzahlen sind wohl hauptsächlich bedingt durch die möglichen Beziehungen zu der etabliert reichen Gesellschaftsschicht.
Aber durch das Verhalten der FTP in der Politik und ihren (noch) zwei Bundesräten sage ich voraus dass in vier Jahren nur noch einer vorhanden ist. Dann wird die SVP den Rechtstakt vorgeben und der ist bekanntlich separatistischer Art.
Herr BR Merz weiss sehr wohl warum er stets von Steuerbetrug, nicht jedoch von Steuerhinterziehung spricht, weil die in der Schweiz nicht gleichgestellt wird.
Ich bin nicht mehr lange bereit den Gesellschaftsvertrag so mitzutragen. Im Ausland stellt man in den letzten durch SVP durchgebrachten Abstimmungen verstösse gegen Menschenrechte und das Völkerrecht fest, hier bei der Steuerreform geht es auch gegen die Bundesverfassung. Die Richter scheinen zu schlafen und haben scheinen nicht zu wissen dass ihre Jobs vom funktionierenden Gesellschaftsvertrag zwischen uns Schweizern abhängen.
Die Umweltabkommen die von rechter Seite beeinflusst wurden stellen eine weitere Provokation dar. Es ist ganz sicher und mit Bestimmtheit offensichtlich, dass die CO2 Abkommen der Schweiz ohne Einbezug aller schädlichen Energieverbraucher eingehalten werden können. So wie der Staat Schulden macht, so glaubt er auch International verpflichtende Umweltverträge überziehen zu können. Doch während man mit Menschen noch so vieles machen kann, so ist die Natur weniger zum Vergeben bereit.
Ich bin nicht bereit mit hochgezogenem Visier in die von Rechtskreisen provozierte Katastrophe zu reisen und ich poche auf gleiches Recht der Besteuerung. Wie wäre es denn wenn ich mein Steuerdomizil nach Dubai verlegen würde, so wie dies jedes Jahr mehrere Zehntausend Reiche tun? Aber natürlich kann ich das wie die meisten Schweizer nicht. Das Gleichheitsprinzip wird umgangen und in Europa gehen jedes Jahr 1/3 des Bruttosozialproduktes in dunkle Kanäle von wo sie „gereinigt“ etwa wieder in die Schweiz fliessen und uns wie Hampelmänner am Gängelband der gar nicht Demokratisierten Arbeitswelt für Dark Vader tanzen lassen.
Das Internet ist hilfreich solche dunklen Kanäle zu durchforsten, hier zeigt es sich auf seine entlarvende Art in positiverem Licht.
http://www.schweizer-konto.com/
„Ganz gleich welche Gründe Sie haben, mit einem Schweizer Konto sind Sie bestens gesichert.“ „Steuerhinterziehung dagegen, ist in der Schweiz keine Straftat und somit kein ausreichender Grund zur Aufhebung des Bankgeheimnisses.“
Also auf und hin und sich online anmelden…. Es ist (fast) alles legal, Gesellschaftsvertrag hin oder her.
Das CH-Volk ist der Manipulation durch VBS&Co erlegen, welche die Anti-Lärm-Initiative zu einer Anti-Luftwaffen-Initiative umdeuteten. So ein Blödsinn.
Zudem beweist der St.-Florians-Graben (betroffene Gemeinden haben trotz Arbeitsplätzen der Initiative zugestimmt), wie weit es mit der Solidarität und dem Einfühlungsvermögen auch in einer Demokratie steht.
http://www.bfe.admin.ch/energie/00559/0
Wohlstand und der Verbrauch von nicht erneuerbarer Energie hängen übrigens nicht zwangsläufig zusammen - zumindest solange man nicht gerade ein Ölscheich oder AKW-Betreiber ist und vom Energieverbrauch der Konsumenten finanziell direkt abhängig ist.
Effizienz und erneuerbare Energie schaffen zudem Arbeitsplätze in der Schweiz und verbessert unsere Wettbewerbsfähigkeit. Mal ganz abgesehen davon, dass die ausländischen Rohstoffe ohnehin begrenzt sind und wir uns deshalb zukünftig zwangsläufig anpassen müssen.
Den Kindern bringt man bei: "Lügen haben kurze Beine".
Ihr Bild sagt sehr viel aus. Die Frage ist nur die, was will man darin sehen. Oder - auf wessen Seite stehe man.
Alle kennen die Geschichte, wie der Wolf um die "Gunst" des Mädchens "wirbt". Da kommt mir unweigerlich das Buch mit L-hoch3 in den Sinn. Man kann es drehen und wenden wie man will. Das End-Ergebnis ist immer dassselbe.
Es gibt Gesetze, also Gegebenheiten, die in die Natur gesetzt sind und nach denen alles abläuft, funktioniert. Naturgesetze. Viele Menschen denken, sie könnten solche Gesetze ausser Kraft setzen.
Alles beruht aber auf dem Gesetz von Ursache und Wirkung. Der Wolf hat das auch gedacht. Er sei einfach "gescheiter", "klüger"! Zwar hat er einen "Teilsieg" errungen, indem es ihm gelungen ist, sich ins Bett der Grossmutter zu setzen und "Rotkäppchen" zu überlisten; ihr vorzugaukeln. Leider ist der Wolf auf der Seite des Irrtums und alle Geschichten enden immer gleich.
Viele Einflussreiche und Mächtige haben gedacht, denken und werden denken, sie seien klüger als alle anderen und versucht... und immer wird es nur beim Versuchen bleiben. Zugegeben: mit "*Teilerfolgen" - immer nur mit "Teilerfolgen" und deren bisweilen fatalen Folgen.
In der ganzen Natur ist es unmöglich zu lügen - nicht die Wahrheit zu sagen. Denn die Natur für sich gehorcht dem Gesetz der Wahrheit. Dem Gesetz der Liebe und dem Gesetz der Freiheit und enttarnt früher oder später jede Lüge.
Wo Liebe ist, ist Freiheit (nicht zu verwechseln mit Zügellosigkeit), und Wahrheit und umgekehrt. Immer. Denn es gibt keine wahre Liebe ohne Freiheit und ohne Wahrheit. Ebensowenig gibt es Freiheit ohne Liebe. Alle 3 sind untereinander austauschbar.
Fehlt aber eines der 3 Elemente beginnt der Wolf... und unterliegt dem Irrtum...
Nun, wie die Geschichte vom Rotkäppchen endet, dürfte allen bekannt sein. Es ist so, wie es in allen Büchern der Religionen dieser Erde steht. Die Lüge wird enttarnt und die Wahrheit siegt. Das ist nicht ein Wunschgedanke der Menschheit. Das ist eine Realität, der sich viele Menschen nicht beugen wollen. Warum wird so viel gelogen? Weil es vielleicht einfacher ist als die Wahrheit? Unter dem Deckmantel von List? Viele unterliegen dem Irrglauben, sie könnten besser... lügen, seien schlauer..., listiger, genauso wie der Wolf...
Ein gutes Beispiel unserer "Un-Kultur"
Oft werde ich gefragt: Bring ein Beispiel: OK. "Tomy und der Plant der Lüge" ISBN: 978-3-938516-31-7 lässt grüssen.
ps. auch ich denke manchmal wie der Wolf, alte Verhaltensmuster... die nichts bringen
liebe Grüsse Rich I'm
Hat denn hier im Blog wirklich jemand ernsthaft das Gefühl, dass der Staat mit der Einführung des Bürokratismus in Klima und Umwelt, und deren Instrumentalisierung, diesen beiden Menschheitsproblemen auch nur im geringsten helfen wird?
Titus, deine Idee mit dem Regenschirm finde ich gut. Jedoch, was geschieht, wenn das ganze Geld für den Kauf eines Regenschirms ausgegeben wurde und wir eigentlich Gummistiefel bräuchten? Dadurch wären eben auch Wertvolle Ressourcen verschwendet. Vielleicht sollte man dieses Geld eben in 'Rettungsmassnahmen' investieren, die in beiden Fällen helfen. Also in Massnahmen, welche uns vor dem Klimawandel schützen, auch wenn sich einst herausstellen sollte, dass das vom Menschen produzierte CO2 nicht die Hauptursache ist.
Bei solchen Problemen kann doch Nachhaltig nur die Forschung helfen? Statt Gelder durch Subventionierungen zu verschwenden (sei dies nun Atomstrom oder Alternativenergie), sollten diese Gelder lieber in die Grundlagenforschung investiert werden. Dadurch hätten wir vielleicht längst die Abhängigkeit von nichterneuerbaren Energien überwunden.
Denn die Subventionen kommen nur irgendwelchen Industrien zu Gute. Und da spielt es keine Rolle, welche Industrie subventioniert wird, es ist in jedem Fall schlecht für die Effizienz.
Die Grundlagenforschung bringt jedoch jedem Menschen einen Nutzen.
Und darum lieber Herr Leuenberger, setzen Sie sich doch für die Abschaffung ALLER Subventionen ein. Das ist nämlich eine MANIPULATION am Bürger.
Diese Gelder wären in der Grundlagenforschung viel besser aufgehoben. Zudem bräuchte der Staat nicht mehr so viel Geld zu Verwalten und sinnlos umher zu schieben. Das würde das Leben eines jeden Bürgers vereinfachen und käme seinem Porte- monnaie zu gute. Und wer weiss, vielleicht kaufte sich dann der eine oder andere von selbst eine Solaranlage?
MfG
Mr. Pink
Wenn auch beängstigend.
In der Nähe liegt wohl folgende Analyse:
Du magst recht haben. Wohlstand und Energieverbrauch von nichterneuerbaren Ressourcen müssen nicht zwangsläufig zusammen hängen. Ich verstehe z. B. auch nicht, warum Stromkonzerne fast keine Alternativenergie anbieten. Wenn der Kunde danach schreit, sollen diese den gewünschten Strom liefern und zwar bevor sie dazu gezwungen werden. Die Nachfrage darf aber nicht wie in Deutschland über Subventionen ausgelöst werden. Laut Schätzungen soll dort jeder Arbeitsplatz der mit Alternativenergie zu tun hat mit 100'000 Euro subventioniert sein. Denn auch dabei verdienen irgendwelche grossen Unternehmungen das grosse Geld und für die kleinen bleibt nichts übrig. DAS DARF AUCH NICHT SEIN. Wie ich zuvor vorgeschlagen habe, würde man dieses Geld lieber in Grundlagenforschung stecken, statt damit Märkte zu verzerren. Subventionen sind extrem Ineffizient. Wenn dies vor langer Zeit konsequent durchgesetzt worden wäre, hätten wir vielleicht schon lange die Energiequelle der Zukunft entwickelt.
Gruss
Mr. Pink
eine sehr interessante Grafik. Kompliment! Darüber sollten wir diskutieren.
Wohin führt unser kapitalistisch geleitetes System? Gibg es einen stabilen Endzustand und wenn ja, wie sieht er aus?
Ich behaupte: im reinen Kapitalismus versucht die reiche Schicht immer, alle Macht an sich zu reissen. Im Gegensatz zur Mittel- und Unterschicht (die das auch versuchen) gelingt es ihr aber auch.
Ich denke zudem, dass der Endzustand des Kapitalismus bereits mindestens einmal da war: Das Mittelalter! 99% der Mittel und damit der Macht war auf 1% der Bevölkerung verteilt. Und genau auf diesen Zustand laufen wir doch zu.
Mir scheint das ganze wie ein Jojo zu funktionieren.
1.) Revolution
2.) Chaos
3.) Neuordnung mit sozialem Touch
4.) Etablierung des Kapitalismus
5.) Die Reichen reissen die Macht an sich
6.) Unzufriedenheit der Masse
7.) Revolution und von Vorn das ganze
Ich denke, wir befinden uns gerade bei Position 5.
Was denkt Ihr?
MfG
TU
ich bin Pragmatiker und kein Ideologe. Wenn wir ohnehin schon Steuern und Abgaben bezahlen müssen, dann sollen damit wenigstens Dinge gefördert werden, welche erwiesenermassen volkswirtschaftlich was bringen und nicht umgekehrt. Zum Beispiel sollen die indirekten Subventionen an die Atomlobby reduziert und/oder Effizienz und erneuerbare Energie gefördert werden.
Im Gegensatz zum über 50 Jahre alten Fusionsreaktor funktioniert Effizienz und erneuerbare Energie bereits JETZT und ist 100% unabhängig von ausländischen Rohstoffen. Es liegt also nicht an der Grundlagenforschung sondern insbesondere an der Umsetzung.
Apropos Subventionen und Forschung: 1974 bis 2002 flossen 60% der OECD-Forschungssubventionen in die Atomforschung und nur 8% in Solar, Wind, Biomasse, Gezeiten, Wellen, Wasserkraft und Geothermie zusammen. Mit welchem Ergebnis?
- Das Atommüllproblem wurde immer noch nicht gelöst und Atomstrom liefert lediglich 2.1% des Weltenergiebedarfs bzw. weniger als 15% des Weltstrombedarfs und die Uranreserven reichen lediglich 80 Jahre.
- Schnelle Brüter können immer noch nicht kommerziell erworben werden und von den Fusionsreaktoren ganz zu schweigen.
- Es wird selbstverständlich mehr Erneuerbarer Strom als Atomstrom produziert.
Deutschland hat offensichtlich volkswirtschaftlich von der Förderung der regenerativen Energien profitiert:
(es gibt keinen Grund weshalb das für die Schweiz nicht ebenso der Fall sein soll)
In Deutschland hat sich der Strompreis durch die erneuerbaren Energien reduziert:
Strompreisreduktion
Erneuerbare Energien geben 235'000 Deutschen Arbeit:
Arbeitsplatzerhöhung
Durch die erneuerbaren Energien wurde die Deutsche Exportindustrie und somit die Deutsche Wettbewerbsfähigkeit gestärkt:
Deutsche Exportindustrie
Wenn die Mehrheit der Windturbinen exportiert werden, dann hat das offensichtlich mit subventionierten Arbeitsplätze wenig zu tun. Mal ganz abgesehen davon, dass die nicht-exportierten Windturbinen offensichtlich die Deutsche Abhängigkeit von begrenzten ausländischen Rohstoffen reduziert hat.
Warum die Schweizer Stromlobby so spärlich in erneuerbare Energie investiert bzw. sogar bekämpft?
Zum einen besitzt sie durch die Wasserkraftwerke bereits über genügend erneuerbaren Strom. Das heisst sie kann mit einem Buchtrick der ‚schreienden grünen Kundschaft’ erneuerbaren Strom verkaufen und der gleichgültigen Kundschaft entsprechend mehr Atom- und Kohlestrom verkaufen. Solange die grüne Kundschaft nicht mindestens die Hälfte des Strombedarfs deckt (und das wird sie kaum, da es sich hierbei zugleich auch meistens um eine effiziente Kundschaft handelt), muss die Stromlobby überhaupt keinen Finger rühren. Zudem ist es natürlich für die als Stromlobby nicht billiger den Strom dezentral zu generieren auch sind sie auf diese Weise abhängig von mehr Parteien bzw. Fläche pro Leistungseinheit. Das ist zwar volkswirtschaftlich gesehen ein Pluspunkt aber für einen Stromhändler natürlich ein Nachteil.
Und weshalb die Stromlobby absolut kein Interesse an einer effizienten Kundschaft hat, muss ich hoffentlich nicht erläutern.
Zur Erinnerung: Wenn unsere Atomlobby ihre selbst prophezeite Stromlücke ernst nehmen würde, würden sie alles daran setzen, dass die lächerliche Beschränkung von 0.6 Rappen pro kWh für bzw. gegen erneuerbaren Strom aufgehoben würde. (Wohlgemerkt 0.6 Rappen pro kWh entsprechen lediglich Mehrbelastungen von 2 Rappen bis 11.5 Rappen pro Haushalt und Tag. Der Durchschnittshaushalt gibt alleine mindestens 3 Franken im Tag für Zigaretten aus.) Sie tun aber ausgerechnet das Gegenteil, weil sie den Strommarkt mit Niemandem teilen möchten.
Danke für deinen Beitrag.
Könnte es aber sein, dass die 80% Forschungssubventionen in Atomforschung nicht nur die Forschung von Atomenergie enthält, sondern eben auch sehr wichtige Grundlagenforschung in Atomphysik generell? Und da wäre dieser hohe Anteil für mich 'verständlich'.
Zudem glaube ich eben nicht, dass es Nachhaltig ist, Arbeitsplätze durch Subventionen zu schaffen. Im Gegenteil. In Deutschland wird seit Jahren der Steinkohlebergbau gefördert. Was bringt's? Ich habe gehört, dass es dem Staat gar billiger wäre, all die Kumpel Netto auszuzahlen statt die Gruben weiterhin zu fördern. Den Irrsinn muss man sich mal vorstellen.
Und durch die Subventionen wird der Markt eben nur verzerrt. Wie glaubwürdig ist da also eine Statistik die besagt, der Strom sei in Deutschland billiger geworden?
Übrigens hatten sie in DE vor nicht allzu langer Zeit eine Strommarktliberalisierung. Was hat denn nun die Stromkosten tatsächlich gesenkt? Wahrscheinlich ein Mix aus Liberalisierung und Subventionierung. Aber durch die Subventionierung entsteht z. Z. eine riesige ineffizienz. Diese Ineffizienz könnte in Zukunft ein schlechtes Image für Alternativenergie bedeuten. Und wie sicher sind also diese Arbeitsplätze langfristig?
Und ist Solar- und Windenergie der Strom der Zukunft, wird sich dieser ohne weiteres auch ohne Subventionen durchsetzen. Und zwar langfristig und Nachhaltig. Und wie gesagt, würde statt subventioniert vermehrt in Grundlagenforschung investiert, hätten wir bestimmt schon bessere Solarzellen, oder gar andere Alternativen.
Und Subventionen sind keine Investitionen.
Versteh mich bitte nicht falsch. Ich bin nicht gegen Alternativenergie und weder Aktionär eines AKWs. Aber bevor der ganze Markt mit Subventionen kaputtgemacht wird und dadurch ein schlechtes Image von Alternativenergie entsteht (ähnlich wie bei AKW's), sollte man sich eben lieber dafür einsetzen, dass die Subventionen in der gesamten Branche abgesetzt werden.
Übrigens, du bringst ja selbst immer das Argument der subventionierten AKW's. Andere werden dann mit den selben Argumenten über Alternativstrom herziehen! Und vor lauter Subventionen wird am Schluss niemand mehr sagen können, was denn nun effizienter sei.
Darum lieber Herr Leuenberger, setzen Sie sich für den ABBAU ALLER SUBVENTIONEN EIN (oder zumindest in ihrem Departement).
Aber ich glaube Sie haben eine günstige Gelegenheit verpasst, diese abzubauen. Der Boom der Wirtschaft lässt offensichtlich wieder nach.
Gruss
Mr. Pink
Die von Wachstumskritiker eingespielte Grafik zur Debatte ist wohl leider passend. Die von Thomas Urseler aufgelisteten Zeitabläufe entsprechen leider programmatisch auch den Vorstellungen gewisser Wirtschaftsökonomen.
Die Wirtschaft benötigt gemäss deren Vorstellung immer wieder Zerstörung um danach über den Wiederaufbau neue Gewinne und Wachstum zu generieren.
Ich vermute das es einige Menschen gibt denen die Zerstörung der Lebensgrundlage von Millionen wie als $-Zeichen erscheint.
Die Aussagen von BR Rudolf Merz beginnen sich wie von mir erwartet zu relativieren. Die Bank welche neuerdings in Liechtenstein observiert wurde gehört zu der Schweizer Vontobel-Gruppe mit Sitz in Zürich.
Die Chancen der Schweiz, so wiederhole ich dies noch einmal, würden durch die Mitarbeit mit Deutschland bezüglich Steuerhinterziehung ansteigen. Dem Staat würde damit sehr viel Geld in die Kassen kommen die ihm entzogen werden, auch in der Schweiz. Jene Menschen welche Steuern hinterziehen sollen doch nicht ungeschoren davonkommen, während wir Kleinen jedes Jahr auf den Rappen genau abrechnen müssen.
Die SVP, sonst ja mit dem Wort Missbrauch schnell bei der Hand, will mit Kraft seine schützende Hand vor die Schädlinge halten. Die SVP beklagt sich wegen ‚drohender’ Überwachung, doch erhielt letztes Jahr BR Blocher den Big Brother Awards 2007 bezüglich Implementation Orwellscher Überwachung.
Ist denn die Aufdeckung von Steuerhinterziehung kein Beitrag zur Inneren Sicherheit der Schweiz, kein Missbauch, umfangreicher als der angebliche Missbrauch bei IV und AHV?
Meine Damen und Herren, der Missbrauch des Gesellschaftsvertrages der jeden Schweizer verpflichtet seinen Beitrag an den Staat zu leisten, wird durch die bestehenden Gesetze seit langem erschwert.
Die angebliche Bedeutung für die Arbeitsplätze ist reine Panikmache, aber bisher leider wirksam. Jene Arbeitsplätze die verloren gehen könnten sind aber solche die nur hochqualifizierte Personen erledigen können. Von diesen hat es bereits jetzt zuwenig.
Ausserdem kommen stets weitere Menschen in die Schweiz um Dienstleistungen zu verrichten, die dann ja gar nicht benötigen würden, wenn sie der Steuerhinterziehung dienen.
Ich sehe nicht ein weshalb ich Steuern bezahlen muss während solche mit viel höheren Einkommen ihre Beiträge nicht vollumfänglich leisten. Deren Geld gehört uns, beziehungsweise der IV, der AHV und anderer Ausgabekanäle des Sozialstaates.
Wenn man sieht wie gut die Lufthansa die Geschäfte der Swissair weiterführt, dann muss man sich wirklich fragen ob nicht vielleicht auch für unser Finanzministerium ein Grounding nötig wäre um das Geschäft nach Deutscher Vorgabe weiterzuführen.
Herr Urseler, ich weiss nicht genau auf welcher Position wir gerade stehen, aber ich nehme an dass dieser moralisch verwerfliche Wirtschaftskreislauf nicht immer wieder funktionieren kann. Man bedenke den Zustand der noch zur Verfügung stehenden natürlichen Ressourcen, man bedenke die Gefahr Nuklearer Einsätze. Ich bezweifle ob in verseuchten Gebieten der Wiederaufbau funktioniert.
Wir haben den Gesellschaftsvertrag einzuhalten und jene zu bestrafen welche darin im Wege sind. Die Mittel dazu können keinesfalls Gewaltakte sein, so wie in der Vergangenheit.
Wenn die fraglichen moralischen Verwerfungen nicht beendet werden, dann wird dies ein von ausserhalb der Schweiz forcierter Checks and Balances erledigen. Wir können uns in Europa Steuerausfälle nicht mehr leisten.
Gemäss einer langfristigen Studie wurde kürzlich bekannt dass die Lebensdauer des Menschen im Westen wieder beginnt abzunehmen.
Als Ursache wurde in der Studie unter anderem die zunehmende Kinderarmut vermutet, was etwa zu Diabetes und anderer Krankheiten führt.
Diese Ursache, so wurde festgestellt steht in Zusammenhang mit dem zunehmenden Gefälle zwischen Arm und Reich, dem Klassenkampf der von Oben nach Unten geht.
Das Ungleichgewicht in Einkommen und Vermögen übersteigt nun das Mass des tragbaren das bereits in der Lebenserwartung von Menschen messbar wurde.
Wir Schweizer haben keine Lizenz zum töten, wir Schweizer haben kein Recht die benachbarten Sozialstaaten zu gefährden. Die Regierung hat kein Recht Revolutionen heraufzubeschwören in dem ihre Vertreter unter Missachtung des Naturrechts die Gleichheit aller Bürger gefährden. Wir können uns Revolutionen nicht leisten, weder hier noch in Deutschland.
Wenn man das Wort Missbrauch in der täglichen Parteipropaganda benutzt, dann erscheint deren Verwendung für die Verbrechen des ‚kleinen Mannes’ in anderem Lichte wenn der Missbrauch bei den Grossen als die Identität des weissen SVP Zottel und der Geschäftsidee der FTP entlarvt wird.
http://www.greenpeace.de/themen/umwelt_
Der Begriff Nachhaltigkeit bezieht sich übrigens auf Ökologie, Ökonomie und Soziales und würde m.E. die dringendste Herausforderung der Erde umfassend beschreiben.
Ich denke, am meisten könnte für eine nachhaltige Wirtschaft erreicht werden, wenn die Weltbevölkerung nicht weiter wachsen würde. Leider ist das für Sie und mich schwer zu beeinflussen, da dies in erster Linie Asien und Afrika betrifft. Alle anderen Aspekte lassen sich auch in der Schweiz beeinflussen.
Unter dem Begriff: "Lokale Agenda 21" wird nachhaltige Entwicklung auf lokaler bzw. Gemeindeebene gefördert:
http://www.agenda-21.ch/de/information/1_0_0_Fragen.php
bestimmt hat die Wirtschaft den ihr gebührenden Platz, aber nicht allen Platz der Welt, so sehe ich das - es ist wohl eine Frage der Proportionen.
Sie benennen den Homo Oeconomicus. Aber ist der Mensch eine rein wirtschaftliche Entität? Ist er nicht vielmehr vielschichtig veranlagt, mit einer weit gefächerten Palette von Ansprüchen und Bedürfnissen über die rein wirtschaftlichen hinaus?
Dieses etwas eindimensionale, einseitig reduzierte und auf das Ökonomische beschränkte Menschenbild hat schon mal ein "Wirtschafts-Modellbauer" an den Tag gelegt: Karl Marx.
Ich bin mit ihnen völlig einverstanden. Nur durch Individualität entsteht Kunst und Kultur.
Natürlich ist der 'homo oeconomicus' nur ein theoretischer Menschentyp, um in den Wirtschaftswissenschaften gewisse Verhaltensweisen, Tendenzen aufzuzeigen und zu erklären. Man geht eben auch in Wirtschaftswissenschaften von Modellen aus, da nicht alles mathematisch zu belegen ist.
Aber in gewissen Situationen ist nichts schlechtes dabei rational, also wie 'homo oeconomicus', zu handeln.
Jedoch der 'HOMO HOCUSPOCUS' existiert in den Wirtschaftswissenschaften wahrlich nicht. Er soll halt eben das Verhalten einiger Bloger beschreiben.
Grüsse
Mr. Pink
Ihre Diagramme und Verlaufsszenarien sind viel zu einfach und zu pessimistisch. Sie entsprechen viel eher dem, was der Verstand sich ausdenkt als dem, was in der historischen Wirklichkeit geschieht. Zudem fehlt jegliche zeitliche Einordnung.
Haben Sie schon vergessen, dass die USA fast von allein Vietnam wieder verliessen, dass der Ostblock sich wider alles Erwarten ganz friedlich selbst auflöste, dass China ganz ohne Druck von Aussen sich in einen modernen, ernst zu nehmenden Leistungsstaat umwandelt ? Und ist der kürzlich erfolgte Kurseinbruch an den Börsen nicht ein deutliches Signal, dass Wachstum eben doch nicht ohne Korrekturen ewig weitergeht ?
Und lassen Sie Pink doch leben. Er hat nicht immer recht und sagt vieles überspitzt. Aber er ist, wie Mirosch vor ihm, ein notwendiges Gegengewicht.
Zitat: „Aber er ist, wie Mirosch vor ihm, ein notwendiges Gegengewicht.“
Im Gegensatz zu Pink schreibt mirosch interessant, intelligent und kompetent.
bezüglich dem hier: 1974 bis 2002 flossen 60% der OECD-Forschungssubventionen in die Atomforschung und nur 8% in Solar, Wind, Biomasse, Gezeiten, Wellen, Wasserkraft und Geothermie zusammen.
Diese Forschungsmittel beziehen sich tatsächlich nur auf die Energieforschung. (Atomphysik bzw. Teilchenphysikforschung wie zum Beispiel das CERN ist dabei nicht enthalten).
Bezüglich der pessimistischen Wirtschaftsgrafik (2008-02-25 08:55:29):
Von meiner Grundhaltung her bin ich vielleicht ein Zweckpessimist, das heisst ich gehe von einem üblen Szenario aus. Dadurch werde ich selten enttäuscht und freue mich, wenn es gelingt, das Übel abzuwenden, bin aber weder überrascht noch überrumpelt, wenn die Realität zuschlägt. Damit bin ich bisher sehr gut durch mein Leben gekommen.
Leider deuten enorm viele Indizien darauf hin, dass "der Lauf der Dinge" genau so ist wie in der Wirtschaftsgrafik beschrieben. Oder möchten wir einen dieser Punkte breiter zerlegen?
Tatsächlich steht in der Grafik nicht, wie schnell das läuft. Und zugegeben, das menschliche, globale soziale "Konfliktmanagement" hat auch Fortschritte gemacht und ein gewisses Potential. Ich bin aber überzeugt, dass es damit nur gelingt, Zeit zu gewinnen, der Abwärtsprozess bestenfalls verlangsamt, aber nicht umgedreht werden kann.
Deshalb lautet mein Ansatzpunkt:
Wirtschaftssystem optimieren, notfalls ändern. Denn daran hängt eben fast alles. Alles andere erachte ich bestenfalls als Selbsttäuschung bzw. ein Verschieben der Probleme auf unsere Nachkommen.
Aber ich komme mir vor als Rufer in der Wüste und mag (noch) nicht gross über andere wirtschaftliche Perspektiven hier im Blog philosophieren, solange
- Leute wie Pink nicht einmal bereit sind, die Diagnose des heutigen Zustands zu teilen (geschweige denn dessen Ursachen, geschweige denn Lösungsmöglichkeiten)
- kein öffentliches oder privates Elite-Denk-Institut auch nur ansatzweise in dieser Richtung denkt und forscht.
Achtung langer Beitrag, aber kürzer geht’s nimmer ;)
Die meisten von Ihnen geschilderten Phänomene bedeuten nur, dass sich seit dem WKII das Westliche Wirtschaftsmodell durchsetzen konnte.
Das Wirtschaftsmodell des Westens hat in den Aufbauphasen eine positive Wirkung auf die Gesellschaft. Doch später entpuppt sich dieses Modell, das auf den Raubbau an Natur und Menschlichkeit setzt, als Wolf im Schafspelz. Das ist auch der Fehler im System den WaKritiker anprangert.
Das Westliche Wirtschaftsmodell wird sich unter gegebener Technologie und zunehmender Ausdehnung überall durchsetzen. Das ist für mich keine Frage. Aber es wird nach einer längeren Aufbauphase an die Grenzen des Wachstums stossen und ein grosses Soziales Ungleichgewicht auslösen.
Der Systemimmanente Fehler des Modells ist grob gesagt, dessen zweidimensionale Mechanistische und binäre Arbeitsweise, die nach der Aufbauphase Parasitär auf die Natur und Krebsartig auf die Soziale Gerechtigkeit wirkt.
Das Wirtschaftsmodell wenn man es auf einen lebenden Organismus umsetzen würde, das würde ‚niederwertige’ Organe überlasten oder angreifen, um sämtliche Energie des Organismus voll auf Herz und Gehirn zu konzentrieren (Der Organismus macht dies übrigens beim Adrenalin Ausstoss bei Gefahr tatsächlich). Aber der im Moment robuste Organismus wird kollabieren durch Vergiftung und Unterversorgung, wenn dieser Zustand zu lange andauert.
Den Vergleich des Westlichen Wirtschaftsmodells mit einem Organismus habe ich nicht zufällig gewählt, denn das Modell ist keine Erfindung des Menschen, sondern besteht aus Teilen von bestimmten Naturgesetzen. Diese Raubbau Modelle enthalten dieselben „Fehler“ die zum Untergang vieler Tierarten während der Evolution geführt haben infolge Übernutzung der Ressourcen. Das Recht des Stärkeren ist die Sharia unserer Wirtschaftswelt.
Um dies zu verhindern ist es meiner Ansicht wegen der Globalisierung bereits zu spät. Die Globalisierung entzieht dieses Wirtschaftsmodell dem Zugriff von Demokratie und Staatlicher Kontrolle.
Der Starterfolg des Modells bewirkt in den Köpfen der Menschen eine Konditionierung auf dem richtigen Weg zu sein. Doch wie Sie unten sehen werden beginnt bewirkt die Anlehnung unserer Moral an dieses Modell die Destruktion unserer Gesellschaftsverträge.
Vor einiger Zeit gab einen Artikel in der Bilanz: Wem gehört die Schweiz?
Es sind neben ein paar wenigen Schweizern Ausländische Konzerne.
Was für die Wirtschaft (Gewinne) positive Auswirkungen hatte, nämlich diese Ausländischen Beteiligungen, das begann sich aber in unteren Lohnsektoren dramatisch auszuwirken.
Die Gewinne fliessen zumeist weg ins Ausland und in der Schweiz entstanden die „working poors“ und das neuere Phänomen der Kinderarmut. Die Steuerhinterziehung ist nicht nur ein Problem der Deutschen, sondern auch eines der Schweiz. Die ganzen verbalen Spielereien von Leuthard und Merz dienen nur der Ablenkung, dass es für gewisse hohe Einkommen ganz einfach ist Steuern via Offshore Banking zu hinterziehen.
Unser Superidol Roger Federer konnte das nicht, daher hat er wohl seinen Wohnsitz nach Dubai verlagert wo man keine Steuern bezahlen muss.
Der Gesellschaftsvertrag welcher den Menschen gleiche Rechte einräumen müsste, wird seit Jahren durch den Klassenkampf von Oben nach Unten verletzt.
Roger Federer, dem man nur Ehrlichkeit und Kinderliebe zutraut ist ein typisches Beispiel dafür, dass sich unter der Oberschicht der Gesellschaft niemand bewusst ist, dass sie in Massen den Gesellschaftsvertrag als Schweizer zu verletzen.
Roger Federer wurde für seine Kinderstiftung für Südafrikanische Kinder von der UNICEF zum ‚Botschafter’ ernannt. Doch die Bosse von UNICEF Deutschland, so kam kürzlich heraus, haben alle „Tsunami“ -Gelder für die Ostasiatischen Kinder auf der Börse angelegt anstelle die auszubezahlen, während in den Chefetagen zusätzlich die Korruption herrscht.
Steuern korrekt und im Sinne unseres Gesellschaftsvertrages für uns und im Sinne des Gesellschaftsvertrages einbezahlen, liebe BloggerInnen und Herr Bundesrat Leuenberger, ist kein persönlicher Gnadenakt, sondern eine Pflicht!
Das Naturrecht verlangt nach Gleichheit der Rechte. Wenn Menschen beginnen sich dem Naturrecht zuzuwenden und mit dem Gesellschaftsvertrag zu brechen weil sie verletzt wurden, dann ist unsere schöne Demokratie am Ende.
Das schlechte Gewissen soll in jene einfahren welche hier die Staatlichen Einrichtungen benutzen und darin aufgewachsen waren, die an der Urne über Steuerangelegenheiten abstimmen gehen, aber in Wirklichkeit einen grossen Teil oder alles am Staat vorbeischleusen und sich auch noch als Wohltäter feiern lassen.
In der Schweiz gibt es eine sehr hohe Beteiligung Ausländischer Konzerne an Aktiengesellschaften. Ein hoher Teil deren Gewinne fliesst praktisch unversteuert aus unserem Land ab. Es findet eine gigantische Umverteilung des Reichtums statt, auch in der Schweiz.
Der Klassenkampf von Oben nach Unten geschieht unter der „Sharia“ des Kapitalismus welcher sich zum Beispiel in Dubai sich sehr gut an die Sharia des Islam angepasst hat. Jedes Jahr kommen mehrere zehntausend Menschen an diesen Ort um dort einen Wohnsitz zwecks Steuerentlastung zu nehmen. Konzernen die sich dort ansiedeln wird ein Vertrag gemacht ihnen 50 Jahre die Steuern zu erlassen.
Liebe Blogger, so kann es nun kommen dass ein Schweizer in Dubai eine Briefkasten -Aktiengesellschaft eröffnet, über diese dann Aktienpakete aus der Schweiz kauft und dann für Gewinne keinen einzigen Rappen Steuern in der Schweiz bezahlen muss.
Die Schweizer Behörden haben kein Gesetz und keinerlei Kontrolle über solche Steuerhinterziehungen. Das ist kein Zufall, denn unser Staat wird von Politikern gesteuert die keinerlei Skrupel haben weil sie der Sharia des Kapitalismus gehorchen. Der Starterfolg des Westlichen Wirtschaftserfolges hat sie moralisch erblinden lassen.
Sie müssen mir erst noch erklären, wie das Zauberstück funktionieren soll, Ökologie zu vereinbaren mit der Ökonomie dieser von ihnen propagierten freien Marktwirtschaft.
A.Stäubli hat hier gerade eben eine Wirtschafts Modell Analyse beigetragen, auf die zu antworten ihnen gut anstünde.
Sie haben ja mehrfach schon grosszügig eingeräumt, dass sorgfältig und schonend mit unseren Ressourcen umgegangen werden muss - da hat der Grüne in ihnen gesprochen.
Aber wer legt fest wo die Sorgfalt aufhört und wo die Sorglosigkeit beginnt; Schonung in Schonungslosigkeit übergeht?
Die freie Wirtschaft? Verwaltungsräte? Vorstände? Interessensverbände?
Aber das hiesse doch, den Bock zum Gärtner machen!
Sie sprechen mir aus dem Herzen. Zu erwähnen ist auch noch die Problematik der Arbeitsunfähigen.
Vor 20 Jahren gab es noch wenige IV Rentner. Die Menschen waren damals nicht gesünder, aber viele sehr kranke Menschen hatten irgendwo noch einen bezahlten Nischenarbeitsplatz, wo sie ihre Restarbeitsfähigkeit gegen Bezahlung verwerten konnten. Solche Arbeitsplätze gibt es heute beinahe keine mehr, da nicht rentabel. Ein immer steigenderer Prozentsatz an Menschen mit krankheitsbedingter Behinderung fällt heute aus dem Arbeitsprozess heraus, weil auf dem Arbeitsmarkt nur noch die Leistungsstärksten eine Chance haben. Anstatt dass diesen behinderten Menschen eine Chance gegeben wird, werden sie ausgegrenzt und abwertende Begriffe, wie Scheininvalide geprägt.
Es werden immer mehr Krankheiten als nicht invaliditätsbedingend ausgeklammert, also haben diese Kranken kein Anrecht auf IV Leistungen. Viele dieser Menschen sind sehr verzweifelt und sehen im Leben keinen SInn mehr.
Es wird an IV Leistungen gespart, Zusatzfinanzierungsmodelle sind nicht populär, da ja niemand mehr zahlen will, als er muss.
Es wird wohl niemand behaupten wollen, dass diese Menschen ohne staatlich kontrollierte obligatorische Sozialversicherung in einer entsolidarisierten Gesellschaft von irgendwoher Hilfe bekommen würden. Die Firmenpatrons, die in guten wie auch in schlechten Tagen um das Wohl ihrer Mitarbeiter besorgt waren sind auch eher selten geworden.
Es ist schon toll, deine Beiträge zu verfolgen und wie du dich immer wieder herauswindest, um ja nicht irgend einen Lösungsansatz preisgeben zu müssen, wollen oder können.
Und jetzt schwappst du sogar im Stundentakt vom 'wirklich freien Marktwirtschafter' (welche ganz offensichtlich Wachstum kennt und braucht) zum Wachstumskritiker.
Es ist wohl sinnlos, von dir auch nur einen vernünftigen Satz herauszubekommen.
Grüsse
Mr. Pink
http://www.peakoil.ch/home/index.htm
Ich bin in Vielem mit Ihnen einverstanden. Das westliche Wirtschaftsmodell wird sich überall durchsetzen (die Globalisierung, die aber nichts Negatives ist). Es wird an Grenzen des Wachstums stossen und ein grosses soziales Ungleichgewicht auslösen. Dies wird Wandel hervorrufen.
Man kann die Analogie zu Krebs im menschlichen Organismus machen. Aber anders als Krebszellen im Körper sind die Akteure im gesellschaftlichen "Körper" denkende Wesen. Sie werden, wie gute Bauern (eine andere Analogie), die Kuh nicht schlachten, sondern sie hegen und pflegen, damit sie möglichst lange viel Milch gibt. Das ist für eine Kuh in der Wildnis keine sehr ansprechende Perspektive; aber eine Kuh im Stall und auf der Weide lebt im Grunde sehr gut damit.
Zur Zeit scheint tatsächlich "Peakoil" der nächste Stolperstein zu sein. Fossile Energien werden sicher noch wesentlich teurer werden, so teuer, dass eine möglichst grosse Zahl von Menschen sie sich gerade noch leisten kann. Aber kein Ölscheich möchte auf seinem Öl sitzen bleiben. Dazu braucht er Käufer, die es ihm abnehmen, und Helfer, die es für ihn ausbeuten, transportieren und verkaufen. Und alle möchten, dass haushälterisch damit umgegangen wird, dass es lange vorhält und die Umweltrisiken begrenzt sind.
Deshalb glaube ich, dass es, wenn uns das Klima keinen Streich spielt, eine sehr lange Durststrecke geben wird, in der wir Zeit hätten, uns auf eine neue, andere Zukunft vorzubereiten. In zwanzig Jahren schaffen wir die 2000 W Gesellschaft nicht. Aber in 100-150 Jahren müsste es möglich sein.
Dabei können wir nicht wissen, ob es gelingt. Aber als Zweckoptimisten (@ Wachstumskritiker) können wir strampeln, was das Zeug hält. Vielleicht geht es uns dann wie dem Weizäckerschen Frosch, der, im Rahm gefangen, solange strampelte, bis daraus Schlagrahm wurde und er aus dem Topf springen konnte.
Ich habe mit Interesse Ihre stimmigen Ansichten gelesen.
Auch Mobbing am Arbeitspatz gehört zu den ‚Ausgrenzungsproblematiken’ und führt nicht selten zu psychischen Krankheiten die dann nicht anerkannt sein mögen.
http://www.staatspersonal.ch/cms/upload/gav/Mobbing-Solothurn_Bechtoldt.pdf
Die Selbstmordraten sind ebenfalls recht hoch und mit 50 einem Arbeiter noch anzuraten zu kündigen und einen neuen Job zu suchen ist riskant.
Nicht zuletzt, die Konditionierung auf den bisherigen Erfolg des Marktkapitalismus hat die Mehrheit blind gemacht, sichtbar etwa darin, dass die in der IT Beschäftigten nur über eine ‚online’ –Gewerkschaft verfügen, die noch dazu schlecht genutzt wird. Zudem fehlen offenbar Geschichtskenntnisse.
Geschichte des Geld- ‚Bubble’ kompakt, für alle die glauben uns würde es Heute in der Wirtschaftswelt viel besser gehen als früher.
Im vorangehenden Posting hatte ich davon gesprochen dass unser Wirtschaftssystem wie ein Organismus betrachtet werden kann, der unter Adrenalinstress seine eigenen Ressourcen erschöpft.
Vielleicht haben Sie es bemerkt, das Adrenalin der Wirtschaft wird durch den Stress der Technologischen Entwicklung ausgelöst, und das Adrenalin ist das Aktienrecht und die Börse.
Wissen die Menschen Heute noch dass wir in der Schweiz als Stakeholder (Arbeiter und Handelspartner) im Vergleich zu England 1720 weniger Rechte haben gegenüber den Shareholdern (Unternehmer)?
In England war für jede Gründung einer Aktiengesellschaft ein Parlamentsbeschluss nötig. Die Betrügereien und Spekulationen nährten das Misstrauen gegen haftungsbeschränkte
Gesellschaften, was zum „Bubble-Act“ Erlass führte. (Kein Witz)
Die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Lehre und Gesetzgebung einflussreiche liberale Schule lehnte eine allgemeine Einführung der Aktiengesellschaft mit
Haftungsbeschränkung ab, da sie die Wohlstandsfördernde Wirkung
des Handelns im Selbstinteresse nur bei einer unbeschränkten Haftung des
Unternehmers billigte.
In Preussen wurden bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts die haftungsbeschränkten Handelsgesellschaften nur konzessioniert, wenn sie sich als „gemeinnützig“ i. S. des Allgemeinen Landrechts ausweisen konnten, d. h. der Gemeinschaft der Einwohner durch die Förderung der Wirtschaft und durch die Erhaltung oder Schaffung von Arbeitsplätzen nützten.
In den 1830er-Jahren erfolgte jedoch eine Gründungswelle von Aktiengesellschaften. In Deutschland verhalf der Eisenbahnbau der Aktiengesellschaft zum Durchbruch. Neue Bedeutung für die industrielle Tätigkeit gewann die Rechtsform der Aktiengesellschaft in Deutschland schliesslich mit der „Liberalisierung“ der Gründungsvorschriften im Jahr 1870.
Glauben Sie dass sich die Sozialisten und Arbeiterbewegungen ohne Grund zu jener Zeit konstitutionalisiert hätten? Der Sozialismus war eine der im 19. Jahrhundert entstandenen drei grossen politischen Ideologien neben dem Liberalismus und Konservatismus.
Ich sagte bereits dass unser Wirtschaftsmodell keine Erfindung des Menschen sei, sie ist eine Folge der Technologischen Entwicklung in welcher grosse Aufgaben nur durch hohe Kapitalinvestitionen getätigt werden können. Da die Einflussreiche Gesellschaft zu einem immer höheren Prozentsatz in Aktiengesellschaften anlegte, übten sie Druck aus ihr Risiko auf den Stakeholder abzuwälzen.
Der Sozialismus und die Arbeiterbewegungen entstanden aus diesem Grund. Das aus den Erfordernissen entstandene Wirtschaftsmodell hat aus Humanethischer Sicht und aus Gründen der Übernutzungsgefahr Menschlicher und Natürlicher Ressourcen schwerwiegende Schwachpunkte.
Zudem verhindert das Modell das Mitspracherecht des Stakeholders zugunsten der Konkurrenzfähigkeit mit „Adrenalin“ voll gepumpten Gegnern, welche noch rücksichtsloser sich der Ressourcen bedient. Das ist wie beim Fahrradsport, der gedopte Fahrer gewinnt das Rennen, riskiert jedoch den Tod durch Auszehrung.
Am besten läuft dieses Modell wenn es sich kurz vor dem Kollaps befindet, denn dann gibt es nur noch Konkurrenten die ebenfalls gedopt sind.
Überproduktion und kreditfinanzierte Massenspekulation, eine Technologische Entwicklung welche zu einer Verlagerung von Wirtschaftszentren führt, die Übernutzung einer wichtigen Ressource oder Humanitäre Stressfaktoren können zu einem Blitzartigen Zusammenfallen dieses Marktkapitalismus führen. Danach besteht ein hohes Risiko für totalitäre Systeme sowie für umfangreiche Kriege und Destruktion.
Ich empfehle daher die Erneuerung des „Bubble Act“ in einer 'modernen' Internationalen Version. Leider könnte dies nur auf Internationaler Ebene zum Erfolg führen, da Heute jene die nicht gedopt sind von der Weltbühne gefegt werden (was wohl auch der Grund für das Gestrampel Leuthards und BR Merz sein dürfte)
Möge doch die Bloggergemeinde urteilen, aus wem von uns man die "vernünftigen Sätze herausbekommt"...
Was Baby-Punk im Schwarzen Block,
ist Baby-Pink im harten Blog.
Diskutiere doch du erst einmal ernsthaft über die ANALYSE der Probleme, bevor du von mir oder uns LÖSUNGEN für von dir verdrängte Probgleme verlangst!
Meine Andeutungen waren übrigens zahlreich und klar genug, und viele haben sie auch aufgenommen. Danke.
Zur Wirtschaftsgrafik 2008-02-25 08:55:29 hast du offenbar gar nichts zu sagen? Hat sie dir die Sprache verschlagen?
Möchtest du nicht ernsthaft über eines der Kästchen diskutieren?
Ihre Beiträge Herr Stäubli sind sehr interessant. Vielen Dank. Ich kann ihnen aber nicht ganz so zustimmen (natürlich), da sie in allem Übel nur die Wirtschaft sehen.
Sie vergessen ganz einfach, dass eine der Stärken unseres Wirtschaftsmodells die 'Selbstheilung' ist. Diese beginnt mit dem Ende der Boom- Phase. In der anschliessenden Phase des Abschwungs und der Rezession werden dann die Selbstheilungsprozesse eingeleitet. Leider kann dieser Heilungsprozess durch die Zentralbanken sehr lange hinausgezögert werden. Was ja auch die letzten ca. 15 Jahre geschehen ist und auch jetzt wieder geschieht. Und da die Zentralbanken ihre Macht vom Staat erhalten und auch staatliche Institutionen sind, sehe ich die Schuld an ausufernder Dekadenz auch beim Staat und nicht alleine bei der Wirtschaft. Man könnte also sagen das Krebsgeschwür heisst Zentralbanken, welche die Parasiten der Finanzbranche unterstützt, welche wiederum ihr Geld ohne jegliche Wertschöpfung vermehren (das hat nichts mit Marktwirtschaft zu tun). Und das ist ein gravierender Fehler in unserer Marktwirtschaft. In einer funktionierenden Marktwirtschaft sollten eben auch die Zinsen und damit der 'Preis' für Geld nach Angebot und Nachfrage bestimmt werden.
Doch solange der Staat die Zinsen für Geld bestimmt, und mit ihnen die Geldmenge, kann keine Effizienz im System auftreten. Leider wird diese Macht der Zentralbanken auf Biegen und Brechen, auch vom Staat, verteidigt.
Aber ich kann sie beruhigen Herr Stäubli. Vielleicht schon bald werden wir eine Wirtschaftskrise wie in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts erleben. Das ist nämlich überhaupt nicht ein einmaliges 'Phänomen'. Und ich bin mir sicher, dass in einer solchen Situation alle kritischen Stimmen gegen unsere Marktwirtschaft verstummen werden. Man wird überrascht sein, wie hart diese Selbstheilungsprozesse sein werden. Und je länger sie herausgezögert werden, desto härter werden wir getroffen.
Und ich bin mir sicher, dass sich in solchen Zeiten jeder von uns auch nur ein bisschen Wachstum wünschen wird. Ich bin mir sicher, dass in solchen Zeiten fast jeder von uns sich wünschen wird, wenigstens eine halbwegs vernünftige Arbeit zu haben. Ich bin mir sicher, dass man sich in solchen Zeiten wünschen wird, nicht immer auf den Staat gehört zu haben und nicht immer den Staat als Retter herbeigerufen zu haben. Man wird sich ein bisschen Selbstbestimmung wünschen. Man wird sich gar wünschen, dass der Staat nicht überall eingegriffen und alles reguliert und vorgeschrieben hätte. Denn in solchen Zeiten wird einfach kein Geld mehr vorhanden sein um auch nur im geringsten etwas umzuverteilen. Der Staat wird in solchen Zeiten empfindlich getroffen. Der Umweltschutz ist in solchen Zeiten nicht mehr Politikfähig (wie immer in solchen Phasen). Und da werden wohl einige von euch hier im Blog Tränen aus Blut weinen.
Aber heute ist klar: Der Staat wird als Retter gesehen und die Wirtschaft als Übel. Aber dass der Staat den Bürgern das Geld aus den Taschen zieht um es umzuverteilen, sieht heute niemand. Ein sinnloser Kreislauf wurde vom Staat eingeführt, welcher immense Geldmengen vernichtet. Man muss sich doch nur mal ein Umverteilungssystem vorstellen. Und da gibt es nicht viele Möglichkeiten, wie dies aussieht. Entweder wird eine kleine Gruppe zur Kasse gebeten, welche für die grosse Masse zu bezahlen hat. Das kann langfristig nicht aufgehen, da die Leistungsfähigkeit der kleinen Gruppe ihre Grenzen hat. Immer mehr der kleinen Gruppe werden ärmer und dadurch gehören sie bald zur Masse der Unterstützten. Oder aber sie sehen keinen Anreiz mehr, einen Mehraufwand zu leisten und gehen so zur grossen Masse über. Mathematisch gesehen kann dies auch nicht aufgehen.
Eine weitere Möglichkeit wäre, dass die grosse Masse für eine kleine Gruppe bezahlen muss (z. B. Subventionen). Marktwirtschaftlich ein Verbrechen und äusserst ungerecht. Denn dadurch werden nur die Lieblinge vom Staat unterstützt, oder jene die am lautesten Schreien. Eine solche Umverteilung kommt einem Schneeballsystem ähnlich. Wenn dann einmal alle mit machen, dann macht es erst recht keinen Sinn. Und vom Umverteilungsunsinn bei AHV muss man gar nicht erst sprechen. Und in allen fällen ist der Staat dazwischen, welcher die Geldmengen verwaltet und umverteilt. Das dabei jeder Beamte seinen Lohn will ist klar.
Mit all diesen Umverteilungsmechanismen wird unser Leben aber eben nicht gerechter, sondern noch UNGERECHTER! Die armen werden ärmer. Der Mittelstand wird durch die Last des Staates erdrückt und verblutet und die Reichen und Mächtigen werden noch reicher und mächtiger. Aber aus diesem Teufelskreis kann man eben nicht so schnell ausbrechen. Nimmt man dem Kind sein Spielzeug (Subvention, Umverteilung) weg, fängt es lauthals an zu schreien und wird womöglich zornig. Vater Staat und seine Politiker werden dann abgewählt. Um aus diesem Teufelskreis der Umverteilung auszubrechen bedarf es eben einer richtig heftigen REZESSION. Denn durch eine solche Rezession vermag unsere Marktwirtschaft gar ein Krebsgeschwür besiegen.
Der abnehmende Wohlstand und die Zunahme von Dekadenz haben deshalb wohl eher mit den Eingriffen des Staates in Wirtschaft, aber auch Privatleben, zu tun, als das unsere Marktwirtschaft die alleinige schuld trägt.
Das mein Beitrag hier in diesem Blog keinen Anklang findet ist mir klar. Und das meine Sicht eben nur meine Meinung widerspiegelt ist auch klar. Und das Herr Stäublis sicht eben nicht bloss eine Meinung ist, leuchtet mir unter diesen Umständen auch ein. Ich erwarte also von niemandem, dass er meine Sicht versteht, oder gar mit mir Teilen soll. Ich wollte sie einfach nur darlegen.
Es grüsst
Mr. Pink
Lieber Herr Pink, selbstverständlich ist es die Idee der Sozialen Marktwirtschaft Geld der Bürger umzuverteilen, und zwar von oben nach unten. Lesen Sie dazu die Geschichte der Sozialen Marktwirtschaft (zum Beispiel unter dem Stichwort Konrad Adenauer http://www.kas.de/wf/de/71.4737/ ). Es geht darum zu versuchen die Mängel des von mir beschriebenen Wirtschaftsmodells Sozial erträglich abzumildern.
Leider stehen wir Heute in einer Privatisierungsphase in welcher diese Funktion des Staates unzureichend geworden ist.
Die Marktwirtschaft bewirkt ohne Eingriff die schnelle Umverteilung von Unten nach Oben, während die SOZIALE Marktwirtschaft diese Tendenz abdämpfen möchte. Dies ist wichtig um den Sozialen Frieden zu erhalten.
Es ist leider keine völlig überzogene Behauptung, zu behaupten, der Bildungs-Stand des heutigen 'Proletariats' sei rückständiger, falle teilweise sogar zurück hinter die französische Revolution, nähere sich der Vor-Aufklärung. Jedenfalls: Solche Dinge wie die Deklaration der Menschenrechte, das Völkerrecht, soziales Bewusstsein etc., die waren damals weniger umstritten als heute.
Es gibt keine „Selbstheilungskräfte“ der Marktwirtschaft, die Sache ist nicht so angelegt dass sie sich vom Doping und Ressourcenverschleiss durch Schonung erholen will.
Alles was Sie als Selbstheilung bezeichnen stellt nur den Übergang zu einer noch rücksichtsloseren Umverteilung von Unten nach Oben dar, die weitere Stärkung der Shareholder. Wäre nicht die Regulation des Staates und bestimmter Internationalen Steuerungsorgane noch rudimentär vorhanden, das System würde zusammenbrechen.
Die Arbeit von BR Leuenberger ist daher sehr Wertvoll, auch wenn er aus der Defensive heraus operieren muss.
Die Globalisierung und Privatisierung, die Ausdehnung des Modells Weltweit, sie haben den Markt in eine neue Phase vor Ressourcenverschwendung und der Ausbeutung der Unteren Gesellschaftsschichten gebracht. Da unser Zeitalter neue Technologien zur Verfügung stellt, vermag es nun der Markt, bis in absolut Menschenfeindliche Richtungen zu entgleisen. Ermöglicht wird dies durch neue Überwachungsmöglichkeiten und die Kommunikationsnetze der Wirtschaft. Propagandistisch können Heute die eingesetzten Gelder für die Werbung zu noch mehr Privatisierung eine sehr effiziente Konditionierung der Unteren Schichten erreichen. Die Entrechtung der Stakeholder gerät Heute zur Diktatur der Shareholder. Der Zugriff auf die Shareholder ist auch über die Demokratie nur noch sehr begrenzt erreichbar.
Dies ist der Fall weil durch die Globalisierung des Marktes jene Funktionen welche die Soziale Marktwirtschaft früher erfolgreich machten, Heute neutralisiert, bzw. sie extern des Staates umgangen werden.
Leider sehen es die Wirtschaftsführer und viele Politiker nicht mehr als Notwendig an die Marktwirtschaft gesund zu erhalten und lassen der Umverteilung von Unten nach Oben immer freieren Lauf. Diese Leute haben bemerkt dass die Technologie Heute ausreicht um die Unteren Schichten in Schach zu halten, ein Arbeiteraufstand könnte sehr schnell niedergeschlagen werden. Doch das ist auch gar nicht notwendig denken diese Leute, weil die Technologie moderner Propaganda, Kommunikation und die Komplexität der Materie, die Unteren Schichten in dem Zustand der Voraufklärung zu halten vermag.
Vielleicht änderen die Ereignisse um die Swissair und UBS etwas am Bewusstsein der Bevölkerung. Instinktiv haben sich die Menschen von der FDP abgewandt, folgen allerdings denoch deren Wünschelrute. Dass sie wenig begriffen haben, das zeigt der Aufstieg unserer Sozialdarwinistischen Protestpartei.
Vielen Dank für die interessante und spannende Lektüre.
Wir dürfen auch die Psychologie des Menschen nicht vergessen. Das Streben nach Macht, Geld, Ansehen und Lust liegt in unserer Natur. Hat wahrscheinlich in der Evolution auch gewisse Vorteile gebracht. Somit kann Turbokapitalismus als überrissener Ausdruck dieser Eigenschaft gesehen werden.
Der Gegenpol (sofern man im Konzept von Polaritäten denkt) ist und war schon immer Ethik und Moral.
Wenn wir dem Konzept der Zirkularität folgend denken, beeinflussen sich diese Faktoren unter anderen gegenseitig.
Alle grossen Weltreligionen, die meisten Philosophischen Richtungen vertreten eine Sozialethik. Soziale Gerechtigkeit, z. T. basierend auf empathischem Sein, z.T. basierend auf theoretischen Ueberlegungen spielt eine grundlegende Rolle und setzen dem extrem egoistischen Verhalten der menschlichen Natur Grenzen.
Beispiel: ich füge einem schwächeren kein Leid zu, obwohl ich einen Nutzen hätte, wenn ich das tun würde.(z.B.Raubüberfall) Ich tue es nicht, weil ich weiss, dass er, wie ich selber auch nicht gerne leidet,(Empathie),oder ich tue es nicht, weil ich z.B. denke, dass die menschliche Gemeinschaft nicht funktionieren würde, wenn alle sich so verhalten würden(theoretische Ueberlegungen).
Wenn die Regulation der egoistischen Exzesse (und was anderes sind denn die Saläre vieler Manager, wenn die Putzfrau 16,50Fr/ Stunde verdient, ohne Pensionskasse und Arbeitsausfallversicherung natürlich) durch ethische Grundsätze wegfällt, ist eine Gesellschaft in Gefahr durch Uebernutzung der Ressourcen unterzugehen, wie Sie schon geschrieben haben.
Man könnte die Hypothese vertreten (und sie wurde durch Historiker schon vertreten), dass das römische Reich deswegen unterging, weil ethische Kriterien marginalisiert wurden (Seneca umgebracht wurde, anstatt ihm zu folgen).
Das Entstehen des Sozialismus sehe ich vor allem im Zusammenhang mit dem immensen Leiden der arbeitenden Bevölkerung, Männer, Frauen, Kinder, mit einer Lebenserwartung von 32 Jahren und der Leibeigenen in der frühen Industrialisierung. Dies wurde mir erst wirklich bewusst, als ich ein Bergwerkmuseum im Norden Englands besuchte. Die Dokumente waren schlichtweg erschütternd.
Erst als Menschen den Mut hatten die Religion nicht mehr als Opium zu verwenden,(nämlich als Belohnung oder Wiedergutmachung der irdischen Leiden im fernen Paradies), sondern das eigene Leiden und das Leiden ihrer Mitmenschen auf dieser Welt beenden wollten, konnte es zu der Massenbewegung der Auflehnung gegen die herrschenden Systeme kommen.
Wie Sie und auch Wachstumskritiker sehr richtig geschrieben haben scheint der Kreis sich immer wieder zu schliessen und neu zu beginnen. Die herrschende Klasse treibt den Egoismus auf die Spitze, die Ungerechtigkeit gegenüber der Mehrheit der Bevölkerung und das Leiden derselben nimmt zu, bis die Leidensbereitschaft überzogen ist. Die Mehrheit hat nichts mehr zu verlieren. Unruhen folgen und im Extremfall Revolution. Aus dem entstandenen Chaos entsteigt etwa nicht Phoenix, wie die Anarchisten es glaubten, sondern das Ganze beginnt von vorne.
Danke für die Antwort. Ich bin mit ihnen einverstanden, dass heute sehr vieles schlecht läuft und das bestreitet wohl niemand hier. Sie sehen halt nur die Wirtschaft als Schuldige. Ich dagegen sehe den Staat als Hauptschuldigen.
Ich muss ihnen sagen, dass sich der Staat keineswegs aus Wirtschaft und Privatleben heraushält. Mit jeder Liberalisierung werden dann sogleich Ordnerweise Regelungen, Beschränkungen etc. eingeführt, um die Lieblinge des Staates trotz Liberalisierung nicht dem freien Markt überlassen zu müssen (Swisscom, Post usw.) Das Leben wird immer komplizierter und der Staat greift immer mehr ein. Auch die Subventionen sprechen für dieses Eingreifen. Diese nehmen ständig zu und nicht ab. Es wird also immer mehr umverteilt. Wir nähern uns immer mehr einer 'sozialistischen Planwirtschaft', statt der kapitalistischen Marktwirtschaft. Und das der Sozialismus mit seiner Umverteilungspolitik und Planwirtschaft nicht funktioniert haben wir alle miterlebt.
Ich habe schon einmal aufgezeigt, dass wir eben gar keine Marktwirtschaft kennen und unser System im Westen eher einer 'kapitalistischen Planwirtschaft' gleicht. Einige wenige Kapitalisten nutzen jeden Vorteil den der Staat ihnen gewährt, während die grosse Masse an den planwirtschaftlichen Regulierungen des Staates zu leiden haben. Die Hochpreisinsel ist nur eine Folge. Und nur so ist es möglich, dass so viele Fehlallokationen entstehen. Zudem muss ich auch ihnen sagen: Die Ursache ihrer geschilderten Probleme findet man nicht in der Wirtschaft, sondern sind auf das Bevölkerungswachstum zurückzuführen. Früher oder später werden wir alle gezwungen sein, mit dem nachlassen nichterneuerbarer Ressourcen umzugehen. Ich jedoch glaube daran, dass die Technologie eine Antwort finden wird.
Und nur zu schnell vergisst man in guten Zeiten, dass der Staat lediglich die Rahmenbedingungen für die Marktwirtschaft festlegen soll und nicht direkt intervenieren sollte. Aber die Verlockung ist für Politiker einfach zu gross. Zu viel Geld hängt mit im Spiel. Um nicht ins abseits zu geraten mischt die Politik eben immer mehr in der Wirtschaft mit. Um Wählerstimmen zu kaufen verspricht die Politik jedem von uns mehr Geld, mehr Gerechtigkeit und ein besseres Leben. Das klingt auch für mich toll. Wo aber nimmt die Politik all dieses Geld her? Es bleiben nicht viele Möglichkeiten offen, schliesslich sind 'wir' der Staat. Mehr Wohlstand kann man nur mit mehr wirtschaftlicher Leistung erbringen. Wenn aber die Leistung gleich bleibend ist, die Umverteilung des Staates jedoch überproportional zunimmt, verringert sich der Wohlstand. Die Schweizer Wirtschaft ist in den letzten Dekaden sehr moderat gewachsen und die Staatsausgaben dazu überproportional. Das Defizit der Staatskasse spricht Klartext. Ein Wohlstandsverlust ist als die Folge. Dass mit abnehmendem Wohlstandsverlust die Umwelt (sozialer Zusammenhalt, Mensch, Natur etc.) eben plötzlich nur eine nebensächliche Rolle spielt ist verständlich. Und das durch diese Umverteilung jeder einzelne Bürger immer Abhängiger vom Staat wird, sollte einleuchten.
Und das die 'frühere soziale Marktwirtschaft' erfolgreicher war kann man nicht behaupten. Die 'soziale Marktwirtschaft' ist ein Phänomen der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts und endete eben im heutigen Wohlfahrtsstaat. Mit zunehmender Einführung dieser vermeintlich 'sozialen Marktwirtschaft' erloschen auch die Wirtschaftswunder der Nachkriegszeiten und der Wohlstand begann zu stagnieren.
Übrigens, dass die Finanzbranche an erster Stelle dieser Dekadenz steht habe ich ihnen gestern schon geschildert und kam nicht erst mit dem 'Fall' UBS. Und die Verwicklung der Finanzinstitute im 'Fall' Swissair ist auch ein Beispiel davon.
Und die Schweizerische Nationalbank stützt nun diese Bank mit 'billigem' Geld. Die öffentliche Hand finanziert also die Rettung dieser Bank (es sind nicht nur die Investoren aus Singapur und Nahost). Dieses Verhalten der SNB hat mehr mit Planwirtschaft zu tun, als mit Marktwirtschaft.
Die Entflechtung von Wirtschaft und Politik könnte einen wesentlichen Beitrag zum Wohle aller Bürger beitragen und steht im Gegensatz zu ihren Forderungen. Doch das ist und bleibt eine Utopie. Zu gross ist diese Verfilzung.
Zum Schluss muss ich die Leser nochmals daran erinnern: Das ist nur meine Sicht der Dinge und soll einen anderen Blickwinkel auf Herr Stäublis tollen Beitrag zeigen. Ich nehme für mich überhaupt nicht in Anspruch, dass meine Sicht die einzig wahre sei!
Grüsse
Mr. Pink
Das sich der Staat immer mehr in die Wirtschaft einmischt und dadurch die Selbstheilungskräfte versucht auszuschalten oder zu umgehen sieht man nicht nur an steigenden Subventionen, sondern auch an den Reaktionen aller Westlichen Staaten.
Die Politik glaubt nämlich mittlerweile, sie sei es, welche der Wirtschaft aus Krisen helfen müsse. Durch sinken der Leitzinsen, Subventionierung von Bauwirtschaft, Förderung dieser und jener Branche etc. glaubt der Staat und die Politik den Rezessionen entgegenwirken zu müssen, statt diesen den freien Lauf zu lassen. Diese Reaktion von Politik und Staat ist jedoch eines der Hauptprobleme, warum die Selbstheilungsmechanismen immer mehr hinausgezögert werden und nicht mehr funktionieren.
MfG
Mr. Pink
Zu deiner linkspopulistischen Grafik.
Ich habe schon des öfteren aufgezeigt, dass es nicht marktwirtschaftlich sei, Zinsen und damit die Geldmenge durch die Nationalbank bestimmen zu lassen. BESONDERS diese Aufgabe sollte dem Markt überlassen werden. Der STAAT muss endlich seine Finger aus den Märkten nehmen. Und genau die Bestimmung des 'Preises' für Geld ist eines der gefährlichsten Instrumente und sollte sicher nicht vom Staat geregelt werden.
Deine Grafik schildert nämlich genau die Probleme, die auftauchen, wenn der Staat sich das Privileg erteilt, die Zinsen und Geldmenge zu bestimmt. Es entsteht eine Ungerechtigkeit, welche in einer Marktwirtschaft von selbst bereinigt werden würde.
Denn heute ist es eben möglich überhitzte Konjunkturen mit mehr Geld zu überfluten und diese damit künstlich zu Stützen!
Wo denn deine Lösungen bleiben mag ich gar nicht erst fragen. Du hast sicher tausende toller Ausreden bereit.
Gruss
Mr. Pink
Und was ich nie verstehen werde: warum sich Opfer noch auf die Seite ihrer Schlächter stellen.
"...dass der Staat lediglich die Rahmenbedingungen für die Marktwirtschaft festlegen soll und nicht direkt intervenieren sollte."
Was dürfen wir unter solchen "Rahmenbedingungen" bitte schön verstehen?
Swissair-Interventionismus?
Wirtschaftsliberalismus contra Soziale Marktwirtschaft - in etwa.
Sehr interessante Diskussion hier.
Mit umetikettierten Grüssen
Mr.S.
P.S. Wie gefällt ihnen die Frisur der Hürdenläuferin?
Ich nehme Bezug auf deinen Kommentar vom 2008-02-29 08:47:44:
Welche 'Dinge' sind in meinem Beitrag denn einfach falsch?
Vielleicht kannst du wenigstens auf diese Frage Antwort geben? Wenn du ja schon keine Lösungsansätze für dein 'Wirtschaftsmodell' ohne Wachstum geben kannst.
Danke
Mr. Pink
Du fragst, was falsch sei in deinem Beitrag.
Falsch ist die Behauptung, wonach es in unserer Wirtschaft "Selbstheilungskräfte" gebe, bzw. deine Suggestion, solche Selbstheilungkräfte würden jene Probleme beheben, von denen wir hier sprechen (Umweltverschmutzung, Ressourcenverschleiss, Umverteilung von Gütern und Rechten von Arm nach Reich).
Allenfalls könnte man eine Selbstregulierung postulieren, wobei hier gilt:
- eine solche könnte sehr unmenschlich vonstatten gehen und immense Opfer fordern (Kriege). "Heilung" durch Amputation.
"Aus Blut und Schutt und nach jedem und jedem Krieg
die Wirtschaft wie Phönix aus der Asche stieg."
(EAV im Lied "Neandertal")
- diese Regulierung muss die Gesellschaft als Ganzes leisten, nicht die Wirtschaft
Diese Regulierung setzt dann eben an verschiedensten Punkten an, sonst ist der einzige Effekt die "Selbstheilung" für eine sich gebremst, schwach, kränkelnd fühlende Wachstumswirtschaft.
Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass man gewisse Prozesse sich selbst überlassen müsste (z.B. Finanzkrisen).
Aber in solchen Fällen helfen ja alle westlichen, kapitalistischen, rechts regierten Staaten dann genau dieser Wirtschaft, welche den Schlamassel provoziert hat, indem er sie vor der brodelnden Revolte von unten schützt!
Und dafür ist der Staat ja gut genug! Siehe Swissairdebakel: Angerichtet vom Zürcher Ecofilz, "selbstgeheilt" von dessen Vertretern im Parlament, aber ausgefressen von den Steuerzahlenden. Wahrscheinlich würde dieser "Staat" auch der UBS zu Hilfe eilen, wenn sie 10x soviel verlöre wie kürzlich.
Echte Selbstheilungskräfte sind nichts als Wunschdenken. Oder bösartig verabreichte Beruhigungspillen.
Wer von Heilung spricht, müsste zuerst den Schaden bzw. die Krankheit umschreiben.
Und die sieht Mr. Pink ja u.a. in den Finanzmärkten (immerhin!) und im Staatsinterventionismus.
Bei genauer Betrachtung (und das sollte ein Heiler) sind dies aber nur zwei mögliche Symptome, und nicht die Ursache der Krankheit!
Die Ursache liegt eben in der dauernden Selbstaufblasung des Systems durch die Zinswirtschaft.
"Selbstheilung" im Sinn von Mr. Pink bedeutet nicht Einkehr und Schonung und damit globale Verbesserung, sondern nur
- ein noch enthemmteres Voranstürmen auf dem Wachstumspfad und eine Vergrösserung der Probleme
- "bestenfalls" ein Aus-dem-Weg-Räumen von Hindernissen (z.B. einer protestierenden Arbeiterschicht)
- ein noch rücksichtsloseres Anfressen materieller und menschlicher Ressourcen
http://www.wirtschaftsethik.ch/upload/P
Aus Peter Ulrichs Referat: „Zivilisierte“ Marktwirtschaft“
…Das Bürgertum war genau deshalb „staatstragend“, weil es begriff, dass niemand anders als der Staat, verstanden als republikanisches Gemeinwesen, das Kostbarste gewährleistet, was es für freie und souveräne Bürger gibt, nämlich ihre Bürgerrechte.
Es wäre den liberalen Vordenkern der Gründerzeit daher niemals in den Sinn gekommen, den Staat – ihren Staat! – notorisch schlecht zu reden und zum (klein zu haltenden) Inbegriff aller Übel abzustempeln, wie das rezente Libertäre heutzutage so gerne tun.
Diese verhängnisvolle Tendenz setzte allerdings schon bald mit der fortschreitenden Zuspitzung der sozialen Frage ein. Zu dieser kam es notabene gerade in Folge des von Eric Hobsbawm so bezeichneten „grossen Booms“ von 1848 bis etwa 1875, einer „Blütezeit“ des entfesselten Laisser-faire-Kapitalismus mit enorm hohem Wirtschaftswachstum.3 Dieses selbst löste die sozialen Probleme keineswegs – das Gegenteil war der Fall. Dieses historische Faktum widerlegt übrigens all jene, die heute den Ruf nach Wirtschaftswachstum für das Patentrezept zur Lösung aller sozialen Fragen unserer Zeit halten…
… Ein vulgärer Wirtschaftsliberalismus „schluckte“ bedauerlicherweise den aufgeklärten politischen Liberalismus, und das sich „freisinnig“ nennende Bürgertum wurde ab da von einer gesellschaftlich progressiven zu einer konservativen Kraft, die ihr emanzipatorisches Projekt der allgemeinen Freiheit, d.h. einer Gesellschaft freier und gleicher Bürger und Bürgerinnen, fortan der Arbeiterbewegung, der Sozialdemokratie und später weiteren sozialen Bewegungen überliess…
… Wenn die Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung allen Bürgerinnen und Bürgern die gleiche reale Freiheit gewährleisten will, im Rahmen eines „vernünftigen Pluralismus“8 ihren je eigenen Entwurf des guten Lebens zu verfolgen, so darf sie selbst nicht einen bestimmten Entwurf privilegieren und andere diskriminieren, sondern soll ihnen gegenüber unparteilich und neutral sein. Dem steht nun allerdings rasch einmal die strukturelle Parteilichkeit der Marktwirtschaft in Bezug auf verschiedene Lebensentwürfe im Weg:9 Sie bevorzugt systematisch unternehmerische Lebensentwürfe (im weitesten Sinn des Begriffs), die sich ganz der Logik und den Sachzwängen des marktwirtschaftlichen Wettbewerbs unterwerfen oder sich damit sogar identifizieren …
… Schwerer als diese „Erfolgs-maximierer“, die ihre Lebensenergie am liebsten in die „Positionierung“ am Markt investieren, haben es alternative Lebensentwürfe, die den Lebenssinn in anderen Kategorien als jenes des ökonomischen Erfolgs suchen und dafür auf eine gewisse Emanzipation aus den Sachzwängen des Wettbewerbs angewiesen sind. Je härter der Wettbewerb, um so häufiger werden sie vom Markt die rote Karte erhalten, und umso mehr gilt, was Max Weber schon vor 100 Jahren klar erkannt hat:
„Wer sich in seiner Lebensführung den Bedingungen des kapitalistischen Erfolgs nicht anpasst, geht unter oder kommt nicht hoch.“10
Falls du es nicht bemerkt hast, aber deine Aussage ist eben auch nur eine Meinung und beweist überhaupt nichts.
Man kann also nicht sagen, es gäbe diese Selbstheilungskräft nicht.
In einer Marktwirtschaft, in welcher der STAAT nicht intervenieren würde, gäbe es alle paar Jahre eine Rezession, in der die Wirtschaft SCHRUMPF. In dieser Zeit gehen alle Unternehmungen, welche nicht effizient sind pleite, oder aber müssen durch Investition in neue Technologien die Ineffizienz beseitigen um wettbewerbsfähig zu bleiben.
ÜBRIGENS: Ein wesentlicher Unterscheid von Marktwirtschaft und Planwirtschaft ist eben der, dass man in der Marktwirtschaft gezwungen wird, sparsam zu sein, um konkurrenzfähig zu bleiben.
Oder hat dich dein Chef jemals aufgefordert, besonders viel Strom zu verbrauchen? Oder besonders viel Wasser zu verschwenden? Oder hat er dich gar jemals aufgefordert, viel Papier zu verbrauchen? Oder hat er dich sogar mal gezwungen Auto zu fahren, um CO2 zu produzieren und Benzin zu verbrauchen, damit wir einen schönen warmen Sommer erleben?
Es grüsst
Mr. Pink
P. S.: Wie viele Ausreden soll ich mir noch anhören, bevor du konkret eine Antwort gibst????? Wie gesagt, ein Lösungsansatz würde mir genügen. Ich möchte einfach erfahren, was in deinen Augen denn geändert werden müsste (ausser eben nicht mehr predigen/ nicht falsche Fragen fragen...)
1. Man soll die Perlen nicht vor die Säue werfen.
2. Alles ist schon gesagt.
3. Ich brauche Dir auch kein Schlankheitsmittel schmackhaft zu machen, wenn du kein Uebergewicht hast oder - vielleicht passender - es nicht als Problem ansiehst.
Fortsetzung unter vielleicht
http://moritzleuenberger.blueblog.ch/p63.html
Und:
http://de.wikipedia.org/wiki/Artio
"Artio ist eine gallische Bärengöttin, die bei den Helvetiern und Treverern verehrt wurde. Ihr Name wird von gallisch *artos "Bär" (air. art; kymr. arth) abgeleitet."
Also der Beitrag zu "mir" entspricht auch nicht ganz der Realität, aber vielleicht "hilft" das ja Herrn Leuenberger oder anderen Bundesratsmitgliedern, wenn sie sich wieder mal etwas über Wikipedia ärgern, also dass die vom "Volk" da nicht besser behandelt werden.
:)
Da geniesse ich den Vorteil, dass man sich einen von insgesamt elf Wiki-Einträgen aussuchen kann. Einer besser als der andere… :-)
Freundliche Grüsse
Titus
Bin fast vom Stuhl gefallen, als ich Sie hier zum ersten Mal auftauchen sah, hab meinen Augen fast nicht getraut, vielleicht ist das der Beginn der Romanisierung der Helvetier...
:)