Finanzkrise und Alpkäse
[Version française Crise financière et fromage d’alpage]

Käse: Symbol für Löcher, Tunnel und Unsinn
Alle schreiben über die Finanzkrise und alle schreiben dasselbe. Regierungen haben „gehandelt“, d.h. im Klartext, sie haben Aktionen angekündigt, um zu beruhigen - und sie haben zuweilen wohl eher das Gegenteil erreicht. Der Bundesrat hat die Lage in der Schweiz auch beraten, jedoch kein Öl in das Feuer der Spekulationen gegossen und so auf indirekte Kassandrarufe verzichtet. Daraus schliesst die Kritikerschar messerscharf, dass der Bundesrat geschlafen hat. Alle schreiben es allen ab. Die FAZ zitiert die Weltwoche, betitelt die Schweiz als eine „skurrile Berginsel“; „niemand wolle die Krise bemerken“. Politiker und Politikerinnen lassen sich willig anstecken und blasen im Einklang ins gleiche Horn.
Da werden kaum Fakten recherchiert, sondern es wird skandalisiert. Einer schreibt dem andern ab und so entsteht ein allgemeines Bild, das mit der Realität nichts zu tun hat. Das betrifft auch andere Bereiche:
Ein Satz der Tageschau vom letzten Mittwoch ist mir hängen geblieben. Der Satz wurde kunstvoll betont, nämlich: „Gute Nachrichten von der NEAT! Böse Zungen würden sagen, endlich wieder mal gute Nachrichten von der NEAT.“ Moment mal: Gab es denn schlechte Nachrichten über die NEAT? Der Hintergrund ist natürlich, dass die damaligen Gegner des Jahrhundertwerkes nicht müde werden, ständig von Kostenexplosionen zu lamentieren und viele Medien übernehmen das, ohne es zu hinterfragen.
Schauen wir aber die Entwicklung der NEAT an, stossen wir zwar auf politische Vorwürfe, überhaupt nicht auf schlechte Fakten:
Der Gotthard-Basistunnel, es wird der längste der Welt sein, ist bereits zu drei Vierteln durchbrochen. Bis jetzt sind über 100 Kilometer ausgebrochen, und auch beim Ceneri kommen die Bohrmaschinen voran. 2011 wird im Gotthard-Tunnel der letzte Durchstich erfolgen.
Es gibt kein Bauprojekt, das besser kontrolliert wird und transparenter ist als die Neat. Durch eine eigene parlamentarische Aufsichtsdelegation und halbjährliche Standberichte. In diesen Berichten ist nichts Gewichtiges beanstandet worden.
Dass Mehrkosten kaum zu vermeiden sind, wurde schon in der Abstimmung ausdrücklich gesagt und man wusste darüber von allem Anfang Bescheid. Vier Fünftel sind durch bewusste Verbesserungen und geologische Überraschungen entstanden.
Der Lötschbergtunnel, Bestandteil der NEAT, kostete sogar weniger als prognostiziert. Der Betrieb funktioniert reibungslos: Stark steigende Fahrgastfrequenzen zwischen Mittelland und Wallis, 30 Personenzüge pro Tag, dazu 80 Güterzüge. Mehrmals ist bei den Güterzügen schon die Kapazitätsgrenze von 105 pro Tag erreicht worden. Das lässt ahnen, was der Gotthard bringen wird.
All diese guten Nachrichten müssen skandalträchtigen Schlagzeilen weichen. Ich kann mich an die Prognosen zur Pioramulde erinnern. Damals standen sie sehr schlecht und waren gar ein Argument für die Netzvariante mit dem Lötschberg, weil befürchtet wurde, der Gotthardtunnel könne wegen der schwierigen Geologie gar nie gebaut werden. Eine Skandalmeldung über die Pioramulde jagte damals die andere. Einmal stand ich in einem Käseladen, in welchem Piorakäse in der Vitrine lag. Einer Dame, die das Schildchen las, entfuhr ein Schrei des Entsetzens: „Piora, wäääk!“ „Piora ist eine Alp im Gotthardgebiet“ klärte der Käseverkäufer auf. Die Dame: „Ah, ich dachte, das ist Gen oder Atom oder so.“ Aber sie wagte dennoch nicht, den Käse zu kaufen. Auch der Piorakäse ist ein armes Opfer des Skandaljournalismus’. Ich erkläre ihm hiemit offen meine Sympathie.
Bis bald
Moritz Leuenberger

Käse: Symbol für Löcher, Tunnel und Unsinn
Alle schreiben über die Finanzkrise und alle schreiben dasselbe. Regierungen haben „gehandelt“, d.h. im Klartext, sie haben Aktionen angekündigt, um zu beruhigen - und sie haben zuweilen wohl eher das Gegenteil erreicht. Der Bundesrat hat die Lage in der Schweiz auch beraten, jedoch kein Öl in das Feuer der Spekulationen gegossen und so auf indirekte Kassandrarufe verzichtet. Daraus schliesst die Kritikerschar messerscharf, dass der Bundesrat geschlafen hat. Alle schreiben es allen ab. Die FAZ zitiert die Weltwoche, betitelt die Schweiz als eine „skurrile Berginsel“; „niemand wolle die Krise bemerken“. Politiker und Politikerinnen lassen sich willig anstecken und blasen im Einklang ins gleiche Horn.
Da werden kaum Fakten recherchiert, sondern es wird skandalisiert. Einer schreibt dem andern ab und so entsteht ein allgemeines Bild, das mit der Realität nichts zu tun hat. Das betrifft auch andere Bereiche:
Ein Satz der Tageschau vom letzten Mittwoch ist mir hängen geblieben. Der Satz wurde kunstvoll betont, nämlich: „Gute Nachrichten von der NEAT! Böse Zungen würden sagen, endlich wieder mal gute Nachrichten von der NEAT.“ Moment mal: Gab es denn schlechte Nachrichten über die NEAT? Der Hintergrund ist natürlich, dass die damaligen Gegner des Jahrhundertwerkes nicht müde werden, ständig von Kostenexplosionen zu lamentieren und viele Medien übernehmen das, ohne es zu hinterfragen.
Schauen wir aber die Entwicklung der NEAT an, stossen wir zwar auf politische Vorwürfe, überhaupt nicht auf schlechte Fakten:
Der Gotthard-Basistunnel, es wird der längste der Welt sein, ist bereits zu drei Vierteln durchbrochen. Bis jetzt sind über 100 Kilometer ausgebrochen, und auch beim Ceneri kommen die Bohrmaschinen voran. 2011 wird im Gotthard-Tunnel der letzte Durchstich erfolgen.
Es gibt kein Bauprojekt, das besser kontrolliert wird und transparenter ist als die Neat. Durch eine eigene parlamentarische Aufsichtsdelegation und halbjährliche Standberichte. In diesen Berichten ist nichts Gewichtiges beanstandet worden.
Dass Mehrkosten kaum zu vermeiden sind, wurde schon in der Abstimmung ausdrücklich gesagt und man wusste darüber von allem Anfang Bescheid. Vier Fünftel sind durch bewusste Verbesserungen und geologische Überraschungen entstanden.
Der Lötschbergtunnel, Bestandteil der NEAT, kostete sogar weniger als prognostiziert. Der Betrieb funktioniert reibungslos: Stark steigende Fahrgastfrequenzen zwischen Mittelland und Wallis, 30 Personenzüge pro Tag, dazu 80 Güterzüge. Mehrmals ist bei den Güterzügen schon die Kapazitätsgrenze von 105 pro Tag erreicht worden. Das lässt ahnen, was der Gotthard bringen wird.
All diese guten Nachrichten müssen skandalträchtigen Schlagzeilen weichen. Ich kann mich an die Prognosen zur Pioramulde erinnern. Damals standen sie sehr schlecht und waren gar ein Argument für die Netzvariante mit dem Lötschberg, weil befürchtet wurde, der Gotthardtunnel könne wegen der schwierigen Geologie gar nie gebaut werden. Eine Skandalmeldung über die Pioramulde jagte damals die andere. Einmal stand ich in einem Käseladen, in welchem Piorakäse in der Vitrine lag. Einer Dame, die das Schildchen las, entfuhr ein Schrei des Entsetzens: „Piora, wäääk!“ „Piora ist eine Alp im Gotthardgebiet“ klärte der Käseverkäufer auf. Die Dame: „Ah, ich dachte, das ist Gen oder Atom oder so.“ Aber sie wagte dennoch nicht, den Käse zu kaufen. Auch der Piorakäse ist ein armes Opfer des Skandaljournalismus’. Ich erkläre ihm hiemit offen meine Sympathie.
Bis bald
Moritz Leuenberger



115 Kommentare
- Fakt ist doch, dass dutzende von Milliarden Spargelder von Privaten Banken v.a. UBS und CS zu den Staatsinstituten wandern. Die Postfinance ersäuft richtiggehend im Geld und legt wieder Milliarden bei der UBS kurzfristig an??!! Weil sie sonst nichts mit dem vielen Zaster anfangen kann! Macht das Sinn???
- Wäre es nicht besser gewesen, kürzfristig Spareinlagen bis 100'000 staatlich zu garantieren, bis eine definitive neue Lösung durchs Parlament verbaschiedet werden kann? Damit hätte man die Verunsicherung reduzieren und den unsinnigen Geldtransfer zu den Staatsinstituten und Bargeld ins Banksafe grossteils verhindern können. Das Volk drängt ihnen nun die Lösung selber auf indem der Staat nun effektiv für mehr gradestehen muss als vorher (Postfinance, KB's)
- Ich frage mich auch, wie ohne staatliche Zusicherungen hierzulande das Interbankgeschäft und die Kreditrefinanzierungen noch laufen und sichergestellt werden können. Passiert das alles mit Liquiditätsgarantien der SNB? Ich nehme an, dass es heute praktisch unmöglich ist, einen fälligen Kredit zu refinanzieren, geschweige denn Kredit für ein neues Venture zu bekommen. Dass das die Wirtschaft abwürgt, versteht wohl jeder.
- Die SNB war mE zuwenig agressiv im senken der Zinsen. Bis eine möglich Hypothekarzinssenkung wieder möglich wird vergeht wieder fast ein Jahr.Mit negativen Auswirkungen für den Konsum und die Binnenkonjunktur.
Also trotzdem, ich kritisiere die Informationspolitik. Wenn doch alles angeblich so paletti läuft und wenn angeblich keine Handlungsbedarf besteht, wieso kann man denn das nicht erklären und kommunizieren?? Wenn man nur sagt, man habe für alle Szenarien Rolloutpläne in der Schublade trägt man nicht unbedingt zur Beruhigung der Lage bei. Sie haben insofern recht, dass hektische Kommuniziererei auch nichts hilft oder kontraproduktiv wirkt.
Ich bleibe dabei: Wenn man vorübergehend einen höheren Einlegerschutz garantiert hätte, könnte man sich viel Unheil ersparen. Die kurzfristige Versorgung mit viel mehr Bargeld und Liquidität kostet auch Millionen, dem Staat und den Banken. Und wenn der Staat dann bald gegen 100 Milliarden Einlagen bei der Postfinance garantieren muss - oder gelten dann da auch nur 30'000 oder noch weniger? - kommt dann das in der Endabrechnung teuer zu stehen, vorallem wenn die Postfinance dann den Zaster wieder an "unsichere" Banken ausleihen muss!
http://www.bloggerin.com
Allerdings ist traurig, dass der BUNDESRAT sich so dermassen gegen die Porta Alpina wehrt. Ein Projekt, das mehr als angemessen ist, und besonders für die sonst schon benachteiligten Bündner mehr als Angebracht wäre.
Ich find halt, hier wird wieder nur alles auf die Jugend geschoben. Dabei gäbs den Bahnhof nie wieder so günstig.
Aber ja, die Linken sind halt auch nicht mehr das, was sie mal waren.
Was die Finanzkrise angeht, habe ich ja schon ziemlich klar Stellung im letzen Beitrag genommen, worauf du ja eh nie eingehen wirst.
http://www.scienceblogs.de/zoonpolitiko
Aber man könnte der Schweiz schon des Trittbrettfahrens verdächtigen nach den europäischen Aktionsplänen. Aber das ist auch nur konsequent. Leider ist dies wohl die einzige Europapolitik die akzeptiert wird und somit auch nicht wirklich dem Bundesrat in die Schuhe zu schieben.
Aber zurück zum Hauptthema: Wetten der Käse enthielt Atome? Man findet einfach keinen Käse mehr heutzutage der keine Atome enthält. Wäääk.
http://blog.ronniegrob.com/
http://www.sf.tv/videoplayer/embed/7fab5a14-48be-4086-8352-89bd1024ca70&live=false
Ich habe ihn herauskopiert aus dem Code, der zur Verfügung steht neben dem betreffenden Video, bei "dieses Video einbinden". Permalinks bietet das Schweizer Fernsehen nämlich leider unverständlicherweise nicht an.
Ich glaube, vom Schweizer TV kann man erwarten, dass es einem sagt, wo genau eine Sendung zu finden ist, auf die man hinweisen möchte. Sowas können ja sogar Blogger, und denen stehen (ausserhalb von Leutschenbach) keine Gebührengelder zu.
Das ist ja sehr beruhigend Herr BR Leuenberger. Nur...zu welchem Ergebnis ist der BR gekommen?
Sind unsere Pensionskassengelder und die AHV sicher? Was unternimmt der Bundesrat zu deren Sicherung, was gegen die zu erwartende Abkühlung der Wirtschaft in den nächsten Monaten?
Skandalberichterstattung wird vor allem dann gefördert, wenn keine Transparenz herrscht, Herr BR Leuenberger.
Das mit dem Abschreiben ist mir auch schon aufgefallen.
Liebe Grüsse
G.S.
Lieber Herr Leuenberger
Auch Löcher unterliegen offenbar einem Wachstumszwang.
Ich verstehe Ihren Aerger über den Skandaljournalismus. Aber die armen wachstumszwangsgeplagten Verlage ringen im Skandalwerbesumpf um Papierentsorger. Und der heutige Mensch will nicht wissen, dass alles in Butter ist, was wäre da seine Existenzberechtigung? Sondern er braucht Kicks, Drive, Provokation, ÄRGER. Sonst ist ihm langweilig, genau wie all den täglichen und nächtlichen ;-) Blogschreibern.
Sie ärgern sich mit mir auch über den (Lokal-)Radio-Einheitsbrei. Sicher ist Ihnen bekannt, dass es in diesem Medium sogar die Zensur wieder gibt. Ja!
Da kann man bei lustigen Pseudo-Wunschkonzerten seinen "Lieblingshit" wünschen. Wenn man genau das tut, dann wird einem wörtlich beschieden:
"Den dürfen wir nicht spielen!" (Weil er schon 2 Wochen nicht mehr in der Hitparade ist...)
Nein, sie sagen einem, sie würden für teueres Geld Consultingfirmen auf die Strasse schicken, welche den Mainstream-Musikgeschmack ermittelten.
Und daraus leiten sie dann ab, dass man von jedem Album nur GENAU EIN Stück und immer das Gleiche und dreimal am Tag spielen "darf". Oder nur immer die lausige Coverversion eines Evergreens.
Ich verstehe Ihre Freude an der NEAT. Als Pioniertat sicher faszinierend.
Ich stimmte damals überzeugt gegen die NEAT. Weil sie für mich schon damals nur ein Wachstums- und nicht ein Substitutionswerkzeug war. Dies natürlich, weil BR und Parlament damals keine echten Umlagerungsinstrumente wollten. Auch zu Ogis Zeiten lehnten sich BR und Palrament massiv gegen die (wie mitterweilen bewiesen) harmlose Alpeninitiative auf! Das Volk wusste es zum Glück besser.
Dennoch bin ich sehr pessimistisch. Denn trotz dieser angeblich griffigen Massnahmen stiegen die transportierten Tonnen durch die Alpen von 1989-2006 um 250%, also auf das 3,5-fache! (Strasse+Schiene)
Die Lastwagen (also der Strassenverkehr, gemessen an Anzahl Fahrzeugen) nahmen "nur" um 100% zu. Wenigstens gab es dank LSVA, Dosierung, und den 40-Tönnern von 2000-2006 eine leichte (Nicht-Piora-)Mulde nach unten, inzwischen ist aber auch die Wirkung dieser Massnahmen schon verpufft.
Aufgefressen vom Wachstum.
Die NEAT wird dereinst einen Teil des Wachstumsdrangs übernehmen, ein paar 100 Megawatt mehr Strom werden nötig sein.
Die zweite Strassenröhre ist längst wieder auf dem Tapet, ein Gaskraftwerk treibt die Züge an.
Und vermutlich werden allein die Energiepreise die Güter-Vehikel-Anteile bestimmen. Aber wachsen sollen und werden beide.
STAATSGARANTIE FÜR UBS UND CREDIT SUISSE
http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc~E3BD4D78400BA41EEA8F011722B499305~ATpl~Ecommon~SMed.html
ist das wahr? möchte endlich klarheit. habe ich mein geld unnötigerweise im wald begraben?
danke für aufklärung.
PS: Der Bergkäse der Alpe Piora gilt unter Kennern als der beste Tessiner Bergkäse schlechthin.
Aber sehen Sie die positive Seite Herr Leuenberger: Es wird mit zunehmender Regelmässigkeit auch von Ihrem Blog abgeschrieben... :)
Doris Leuthard sagte, dass man die UBS und die Credit Suisse mit sicherheit nicht zusammenbrechen lassen würde. Das kann man durchaus als Staatsgarantie interpretieren.
zum Geld. Geld ist und sollte ein Zwischenhandels-Instrument, nicht nur sein, sondern
auch bleiben. Leider wird es ganz anders gehandelt. Wohl viel eher, als sei es ein
"Real-Erzeugnis"! - Welch ein Irrtum.
Ein Zwischenhandels-Instrument sollte dazu dienen, z.B. einen Elefanten nicht in fünf
Teile schneiden zu müssen, der noch Lebt, nur weil sein Besitzter bei fünf
verschiedenen Anbietern, Produkte beziehen und die auch bezahlen will. Abgesehen,
nicht alle haben Elefant gern.
Nur - wenn ich so gewisse Machenschaften betrachte, könnte in mir der Wunsch
erwachen:
1. Meine Steuern nicht bezahlen
2. Dahinwurschteln wie die Banken
3. Geld, das ich nicht habe, zum Fenster hinauswerfen
4. Bank(sch)rott anmelden
5. Den Staat (also alle anderen Bürger ausser mir) für meine Schulden, meine Dummheit
und Verschwendungs-Sucht aufkommen lassen
6. Weitermachen wie bisher - beginnend oben mit 1
Warum? Die Dummen zahlen und werden immer zahlen..., wie am 911.
Ach, da fällt mir ein: Wo ist übrigens das ganz Gold geblieben? das unter den Twin-
Towers gelagert wurde?
Wer profitiert denn am Ende wieder von der ganzen ILLUSION
eine - im Kopf! gemachten Krise?
Krise menschlicher Un-Vernunft - Hausgemacht: made in USA
und wer ist nicht schon auf diese neue Illusion hereingefallen - so wie beim 911.
Übrigens 911 ist in den USA die Nummer, die die Leute wählen müssen (?) um die
Rettung zu aktivieren. Ist das nicht äusserst interessant... und lässt aufhorchen
Eine Illusion in der Krise
Was Lieben SIE - Liebe Besucherinnen und Besucher dieses Textes? - Denn -ja- genau
das ziehen Sie an!
Glauben Sie nicht alles, was das draussen geschreiben wird; ziehen Sie ca 75% davon
ab - und Sie leben viel viel besser. Lassen Sie es sich GUT gehen. Lieben SIE! und
sagen SIE - was SIE LIEBEN - Sagen Sie es sich selbst und all jenen, die Sie LIEBEN.
Lieben Sie Käse mit und ohne Löcher... essen Sie ihn. So haben Sie etwas davon und
all jene, welche Käse machen und in der Schweiz sind es viele. Das ist REAL. Das ist
REAL sprich Königlich.
An Herrn Leuenberger - wo kann ich mich anstellen? um auch einige hundert Millionen
von den Notenbanken zu bekommen... ich bin ja auch auf unter Null angekommen?
Hört man doch alle 10 Minuten fast schon nichts anderes in allen Nachrichten:
"hunderte von Millionen auf den Markt geworfen...!" - He! ich will auch was vom
Kuchen - der ist ja doch für alle DA! (damit kaufe ich dann Käse, mit und ohne!!!)
Hilffffeeee - ich brauche MEHR Geld..... dass mich jemand rette.
Also Herr Leuenberger - wo kann ich mich für eine kräftige Konjunkturspritze von
einigen Hundert Millioen anstellen, denn - angemeldet habe ich mich ja hier schon....
mit herzlich lieben Grüssen
von einem, ach, so armen Rich I'm
kehren Sie doch endlich einmal den Boden vor der eigenen Haustüre, bevor Sie andere kritisieren. Bezüglich Finanzkrise wurde wirklich nicht gehandelt - wohl aber voreilig von Ihren Amtskollegen/kolleginnen verbreitet, die Schweiz wäre davon nicht betroffen und man sehe keinen Grund zur Beunruhigung. Wie in anderen Krisenfällen (Luftverkehrsabkommen, Steuerststreit) reagiert der BR nicht oder grundfalsch wie im Fall der Swissair. Und wenn er doch mal aus seiner Lethargie aufwacht, dann mit abgegriffenen, nichtssagenden Floskeln 'man sei besorgt und beobachte'! Oder im Fall Gaddhaffi unüberlegt und ohne den wahrend Stand der Dinge vernünftig abzuklären. Sie Herr Leuenberger haben dafür andere Neigungen. Sie sind der Spezialist, der nicht aufhört die mobile Welt zu geisseln indem Sie für den winzigen Flecken Schweiz auf der Landkarte einschneidendste Vorschriften planen. Wie wenn wir an der Genze den Umweltvorhang einfach zuziehen könnten. Genau so wenig können wir die Finanzkrise an der Grenze abriegeln.
Viel Spass beim Kehren!
Herr Leuenberger, Sie haben absolut recht mit Ihrer Kritik. Heutzutage scheint jeder der ein Textverarbeitungsprogramm bedienen kann sich Journalist schimpfen zu dürfen. Aerzte schwören den Eid des Hippokrates, warum gibt es sowas nicht für die Schreiberlinge? Eid des Hermes, nur von Dingen schreiben die man versteht zum Beispiel?
das hat leuthard gesagt - aber widmer-schlumpf sei nicht dieser meinung, konnte man lesen, die CH würde zusammenbrechen, kann gar nicht garantieren!!... und die letzten worte von merz (bevor sein herz brach) waren: der staat wird nicht eingreifen bei UBS.
also: was ist nun wahr?
Und wie riegelt man sich gegenüber Leuten ab, die eine dermassen vergiftete Feder zu haben scheinen wie Sie?
"Die SP empfindet Leuenbergers Blog jedenfalls als Zumutung. «Es ist mir gleich, was der Bundesrat schreibt», reagiert SP-Fraktionschefin Ursula Wyss auf den Leuenberger-Blog. «Die Schweiz hat davon profitiert, dass sich die internationale Staatengemeinschaft engagiert hat und mit Finanzspritzen intervenierte.» Sie finde es darum deplatziert, wenn man sich jetzt auch noch damit brüstet, nichts getan zu haben. «Ohne Bemühungen von Brown, Sarkozy und Merkel hätte es einen totalen Crash gegeben», sagt Wyss gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnetz. Und die Schweiz habe sich in einer ähnlichen Situation befunden, wie der Staat Island."
http://www.bazonline.ch/schweiz/+/Leuenberger-streichelt-Leuthard--aber-pruegelt-Genossen/story/30893307
Sie fragen was die NEAT Kommunikation mit der Mediendresche der aktuellen Finanzkrise gemeinsam hat?
Nun ich vermute dass es wohl der Umstand ist, dass im NEAT Loch REEL am Schluss 35 Milliarden verlocht werdenl, dieser Betrag muss also von den Steuerzahler berappt werden, während die Finanzkrise bis jetzt noch keinen einzigen Rappen Steuergeld gekostet hat. Die Reopkredite der Nationalbank sind ja mit hochwertigen Obligationen gesichert, und laufen alle nur sehr kurz, resp diese müssen innert kurzer Zeit wieder zurückbezahlt werden, am Schluss resultiert sogar noch Gewinn für die Nationalbank!
Sie prangern Kommunikationsdefizite an, die haben aber vor allem SIE gestreut. Die Neat ist mal mit 14.5 Mia vom Volk durchgewunken worden, man hat einfach noch vergessen zu sagen, dass es sich nur um die Röhre mit ein paar Anschlüssen handelt, wenn die ganze Sache im Zusammenhang mit den nötigen Zubringern sieht handelt es sich dann plötzlich um 35 Milliarden... ups sorry dass ist doch nicht der Rede wert oder? Wer hier Böses sieht ist doch ein Schelm oder...?
Und noch was, das sagen nur Sie dass alles beim Bau vom Gotthard in geordneten Bahnen läuft, Sie haben wohl die kleineren "Unfälle" mit den Quasimonopolzenemtpreisen von Holcim und der unsäglichen Geschichte mit den Baulosen schon vergessen? Das alleine wäre Grund das Bauwerk näher zu untersuchen, wo solche grosse Feuer brennen gibts sicher noch viel Kleinholz das rumliegt...
ein guter Tip für ihren Kommunikationschef: Er soll wieder mal die Watzlawick Kommunikationsbibel lesen, vielleicht nützt das was...
Wer eine faire Kommunikationspolitik will sollte mal zuerst bei sich selber anfangen...
LG MG
"Moritz Leuenberger hat in einem Blogbeitrag die angebliche «Skandalisierung» der Finanzkrise kritisiert und auf Medien sowie Politiker eingedroschen."
Leuenberger streichelt Leuthard – aber prügelt Genossen
http://www.bazonline.ch/schweiz/+/Leuenberger-streichelt-Leuthard--aber-pruegelt-Genossen/story/30893307
Das ist ja zum Lachen, als ob Moritz Leuenberger ein Schlägertyp wäre! Sieht nicht grad so aus... Warum schreiben Journalisten solchen Unsinn, ist ihre Feder so stumpf?
Die UBS ist der grösste Vermögensverwalter der Welt. Was Denkst Du würde passieren wenn die UBS zu Grunde gehen würde? Da hätten nicht nur wir Schweizer ein Problem, sondern manch andere auch. Von dem her würden, da die Schweiz so ein Kollaps vermutlich eh nicht selber lösen könnte, auch andere Länder die UBS zu stützen versuchen.
UBS und CS sind zu wichtig für die Schweiz, ich denke nicht dass der BR die zugrunde gehen lassen könnte.
Meiner Meinung nach hat der BR auch richtig reagiert. Rundum meinen Spezialisten dass es der CS und UBS besser gehe als den Banken in anderen Staaten. Wieso also etwas unternehmen bevor es wirklich nötig ist? Ruhig bleiben, die Situation verschärft beobachten und Pläne für den Ernstfall schmieden. Ist mir 1000 mal lieber als die hau-ruck Aktionen der Letzen Zeit die rund um den Globus vorgenommen wurden ohne zu wissen, was für Konsequenzen das in Zukunft mit sich bringen wird.
Ich bin froh, hat die Schweiz keine 39'276'456 Milliarden der UBS und CS in den Hintern gesteckt. Es reicht schon, wenn wir die nächsten Jahre die Steuerausfälle berappen dürfen.
Ich hoffe die Krise hat auch ihre gute Seite und die elenden Boni-Gehälter, welche des Übeld ursprung sind, werden verboten - wie auch die multimillionen Gehälter, die keiner verdienen kann...
Ich finde es jedenfalls gut hat der BR so reagiert.
Man muss sich natürlich nicht verwundern dass, wenn der BR eine Lageberatung abhält und niemanden dazu informiert, Spekulationen auftauchen.
Und Herr Leuenberger, für den nächsten Beitrag würde ich mir Ihrerseits, nur für einmal, keine Rechtfertigungsversuche oder Seitenhiebe an andere wünschen. Schaffen Sie das?
Gruss
Mr. Pink
Übrigens: Ist doch schon etwas pervers: Alles jammert ständig, dass den armen dieser Welt nicht genügend geholfen wird und jetzt plötzlich über Nacht werden 'tausende' von Milliarden freigesprochen um einigen Bankern, welche offensichtlich nicht am Hungertuch nagen, zu helfen.
Werden wir denn von den Politikern immer nur verarscht???
Und bevor jetzt hier wieder einer sagt Geld könne nicht aus Luft erschaffen werden ist schlicht und einfach naiv. Man gibt einfach im Computer die gewünschte Zahl ein und voilà das Geld existiert nun im System. Ob die Bank das Geld tatsächlich hat interssiert niemanden.
Und das einspritzen von soviel Kapital durch die EU und USA hat nur eins zu Folge Inflation. Stellt euch schon mal auf Zimbabweische Zustände ein für $,£ und € ;)
"d wäut isch es wunger / bi drüber & drunger / sie verschlat eim d schprach / ha gluscht & gwunger /
ha durscht & hunger / s ligt no so mänge acher brach
I ha no lang nid aus entdeckt / wo sech vor mir het versteckt / weni aus wo me cha gseh o chönnti
gseh / I gäbt viu derfür / glych wie wyt wäg dass me geit / glych wohi dr wind eim treit / es landet
jede immer wieder vor syre eigete tür..."
Und warum soll Herr Leuenberger nur wischen vor der Türe, wie jemand schrieb hier, draussen in der Welt vor der Türe gibt es doch nicht ganz viele Dinge zu entdecken?
Gerade eben auf Google News entdeckt: Der LHC Teilchenbeschleuniger muss wegen zu hohen Strompreisen bis im April 2009 stillgelegt werden. Er verbraucht pro Jahr durchschnittlich 700 Gigawattstunden, das ist soviel wie drei Wasserkraftwerke produzieren können oder wie etwa 400`000 Zweipersonenhaushalte verbrauchen. Das ergibt einen monatlichen Verbrauch von 58,3 Gwst. Experten gehen davon aus, dass die Menge auf 1000 Gwst für das gesamte Cernprojekt, erhöht werden muss.
Und das alles in Zeiten einer drohenden Energiekriese, nur um ein so genanntes Higgsteilchen zu entdecken? Nur ein grosser Vorteil hätte das ganze, (im Falle dass ein schwarzes Loch entstehen würde), würde es das Goldloch ein für alle mal stopfen.
Endlich haben auch die Schweizer ihr erstes U-Bahntunnel. Eine U-Bahn ist doch noch wesentlich mobiler als ein Bus, Zug oder ein Auto. Bei einem Aufenthalt in einer Grossstadt, ist es einfach die schnellste Art um von einem Ende der Stadt ans Andere zu gelangen. Dabei hat man einfach sämtliche Vorteile auf seiner Seite, die Wartezeit beträgt allerhöchstens 8 Minuten, und die Reisedauer geht meistens mit rasendem Tempo vorbei womit auch die Billette nie allzuteuer werden können. Stau und Stosszeiten kennt sie zumindest auf der Schiene nicht. Und obendrein belastet sie die freie Atmosphäre nicht mit Feinstaub und CO². Ein Käse, dass es nicht schon längst mehr von ihnen gibt.
Ihnen, Herr Bundesrat Leuenberger, wünsche ich weiterhin die Eigenschaften eines Leus: ein dickes Fell, ein starker Wille und guten Mut!
Das wäre schön, wenn der auch einer wäre, sonst ist es so langweilig in der Welt. Gerade von den grossen Dramatikern kann man so viel lernen. Da ist doch nichts unmöglich! Die sind fast so geschickt wie die Physiker!
1994 – Der Vorsteher des Finanzdepartements, Bundesrat Otto Stich, warnt vor einem finanziellen Debakel und fordert einen vorläufigen Verzicht auf den Lötschberg-Basistunnel im Rahmen einer Etappierung.
Vor der eidgenössischen Volksabstimmung im Jahre 1992 wurden die Kosten mit CHF 8 Milliarden (Preisstand 1990) relativ gering eingeschätzt.
2001 ging der Bundesrat davon aus, dass die Projektkosten der NEAT rund 14,7 Milliarden CHF betragen werden (Preisstand 1998, ohne Finanzierungskosten für Teuerung, Mehrwertsteuer und Bauzinsen).
Im Jahr 2005 sprach man von bis zu 22 Milliarden CHF.
In einem Zeitungsinterview Ende September 2006 sprach Max Friedli, der Direktor des Bundesamts für Verkehr, gar von möglichen 24 Milliarden [2].
Die beiden letztgenannten Schätzungen beziehen sich auf die Gesamtkosten inkl. Teuerung, Mehrwertsteuer und Bauzinsen.
Definitiv werden diese erst nach Abschluss des Projekts (ca. 2017) feststehen. Während des Baus werden halbjährlich Prognosen erarbeitet. Die neuesten Werte (April 2007) beziffern sich auf:
Projektkosten: rund 17,2 Milliarden CHF (Preisstand 1998)
Projektkosten-Risiken: rund 1,8 - 2,8 Milliarden CHF (Preisstand 1998)
Finanzierungskosten (Teuerung, Mehrwertsteuer und Bauzinsen): rund 4 Milliarden CHF (Preisstand effektiv)
Gesamtkosten (Projekt- und Finanzierungskosten): rund 23 - 24 Milliarden CHF (Preisstand effektiv).
Diese Gelder sollen dem FinöV-Fonds (gemäss Volksbeschluss vom 29. November 1998) entnommen werden, welcher gespeist wird:
zu 55 % aus der LSVA
zu 20 % aus der Mehrwertsteuererhöhung um 0,1 %
zu 15 % aus Verschuldung
und zu 10 % aus den Erträgen der Mineralölsteuer.
http://de.wikipedia.org/wiki/NEAT
Wer bis anhin nicht wusste was reelle angewandte Macht ist, dem wird sie hier demonstriert.
MfG ;-)
( P.S. Otto Stich SP, aber nicht gar so stolz!)
"Warum pumpen, wenn es nicht nötig ist?" (Couchepin)
"Woher pumpen, wenn man schon im Vakuum von über 100'000'000'000 Staatsschulden lebt?" (Wachstumskritiker)
Ist die Antwort jetzt klar?
Gewisse Zeitungs-Kommentatoren sehen sich als Volks-Seel-Sorger...
Wie schon gesagt:
ur hohle Phrasen, leeres Gewäsch, immer das Gleiche, allen abgeschrieben.
http://tdg.typepad.com/heidi_lis_potpou
Es gibt viele Gründe, auch für Demokraten, Sen. Obama NICHT wählen zu wollen. Gemäss einer kürzlichen Gallup Umfrage geben 7% der befragten Wähler an, ihn wegen seiner Hautfarbe nicht wählen zu wollen, hingegen 9% wollen ihn gerade wegen seiner Hautfarbe wählen.
Zu behaupten, dass alle, die ihn nicht wählen, dies aus rassistischen Gründen tun, ist unseriös, man nennt dies "reverse rassism".
Ich möchte nicht diesen Schweizer Blog mit USA Politik füllen. Warum Milliionen von USA Demokraten Sen. Obama nicht vertrauen, kann man in folgenden links nachlesen:
(der erste ist übrigens aus der Intelligentsia, von einer ordentlichen Professorin für Recht an der berühmtem Georgetown University in Washington DC, der letzte von Dr. Long, einer berühmten Mathematikerin)
http://tdg.typepad.com/heidi_lis_potpourri/
http://noquarterusa.net/blog/
htpp://www.lynettelong.com
2008-10-14 16:00:49
danke für die antwort. wieso sagte also BR merz (als sein herz noch intakt war im märz), der staat würde NICHT eingreifen bei der UBS? vielleicht hilft mir da eher die antwort von WACHSTUMSKRITIKER. wieso haben wir hier den grössten vermögensverwalter im land? habe ich da mal abgestimmt und weiss es nicht mehr?
also von aussen sieht es aus, als ob der BR nicht einig wäre, leuthard ist gestern offenbar zurückgekrebst von ihrer ausgesprochenen unterstützung der grossbanken. ich verstehe: besser der BR sagt nichts, weil fachleute alles hinterfragen, die bösen.
Du schreibst:"Die SNB war mE zuwenig agressiv im senken der Zinsen."
Ich kann es nicht fassen, dass es immer noch Leute gibt, die nicht begriffen haben, dass der Auslöser aller Blasen die Jahrelange Niedrigzins- Politik der Zentralbanken war... Und so werden auch die künftigen Blasen entstehen.
Jaja, versorgen wir erstmal die Märkte mit Liquidität. Um die Leasing- Blase kümmern wir uns erst, wenn sie eingetroffen ist. Und dann werden wir diese auch mit mehr Liquidität bekämpfen. Und um die Kredit- Blase kümmern wir uns erst, wenn diese eingetroffen ist. Und dann werden wir diese auch mit mehr Liquidität bekämpfen. Und wenn die Hyperinflation eintritt...
Die naiven Regierungen haben geglaubt sie könnten Konjunkturschwankungen mithilfe der Zentralbanken ausgleichen.
Ich kann nur sagen: AUFGESCHOBEN IST NICHT AUFGEHOBEN.
Das traurige aber ist, dass man nichts aus dem entstehen der Krise gelernt hat und all die Regierungen immer noch so tun, als ob man Konjunkturschwankungen durch Zentralbanken verhindern kann. Diese Blindheit und Naivität IST BEÄNGSTIGEND.
Grüsse
Mr.Pink
Kinder, bringt mir nicht immer Sachen durcheinander!
1) Die UBS ist längst nicht mehr der grösste VV der Welt: Die AuM (verwalteten Vermögen) werden Ende Sept 08 gegen 2200 Milliarden tendieren, im Oktober fand eine weitere Marktkorrektur statt. Die AuM sind somit durch Marktkorrekturen und Abzüge durch Kunden im grossen Stil um ca. 1000 Milliarden oder 1/3 vom Stand Mitte 2007 gesunken!!! d.h. ca. 5 - 8 Milliarden weniger Bruttogewinn pro Jahr!
2) Einige haben immer noch nicht begriffen, dass die verwalteten Kundenvermögen nichts mit der Bilanz der Bank oder mit deren Risiko zu tun hat! ..höchstens, dass sie durch Vertrauensverlust ihre Kunden verliert und damit ihr Gewinnpotenzial beschneidet.
3) Die total aufgeblähte Bilanz durch das Investmentbanking wurde bereits stark reduziert, ist aber mE immer noch zu gross!
Man kann gespannt sein, wieviel Kundenassets die UBS im 3.Q wieder verloren hat. Das hat Kurer an der a.o. GV natürlich wohlweislich nicht herausposaunt...! Persönlich kann und will ich diesem Sauhaufen keinen Franken mehr anvertrauen!
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/Leu
Was verstehen SP- Genossen "Ökonomen" von Ökonomie? Es scheint, dass dieser Titel schlecht geschützt ist wie man sieht.
Wenn ich meinen Haushalt effizienter führe als der Nachbar, soll ich gefälligst mit der Rosinenpickerei aufhören denn so was ist schlicht Schamhaft und geziemt sich nicht. Das gibt böses Blut
Genosse Serge Gaillard dürfte man wie üblich nächstens wieder mit der Forderung der Entwertung des CHF zur Abwendung der drohenden Rezession auf den Barrikaden sehen.
Den ersten Meteobericht hat er schon getan. Plappern was jeder Dorftrottel schon weiss, mit einem Informationswert der dem eines umgestürzten Reissack im fernen China gleichkommt.
Die JUSO's furzen was das Zeug hält mit den neuesten Forderungen von Mindestlöhnen für Lehrlingen (Leasingkunden) und Anhebung der Anzahl von Lehrkräften (Burnoutern) usw.
Mäuse und Ratten mögen solchen Käse und fressen ihn auch...Nur, was machen sie später mit den "Löchern"?
MfG
P.S. Ursula Wyss hat eine Website aber weder einen Blog noch ein Forum. Das macht den Unterschied!
Zu den NEAT Nörgelis und Besserwissern:
Wenn die Schweiz als eines der reichsten Länder der Welt nicht mehr imstande ist, ein grosses zukunftsträchtiges Infrastrukturprojekt durchzuziehen, dann sollten wir uns ab unserer Kleinkariertheit und No Future Haltung schämen und einpacken!
Hier noch den alten griesgrämigen Rappenklemmer Stich zu loben, finde ich sowieso daneben. Der sollte sich ein Vorbild an seinen alt Kollegen nehmen und endlich den Mund halten!
Anstatt hier von politischer Willkür zu palavern, würde ich den Dauerkritikos wieder mal in Erinnerung rufen, dass unsere direkte Demokratie, den Spielraum von Exekutivpolitikern sowieso weitgehend beschränkt. Das wurde ja alles vom Volk abgesegnet und dass ein solches Megaprojekt dann halt teuerer kommt, ist überall so.
Und diese Jammerei im Lichte der anhaltenden Megakrise, die einige Länder an den Rand des finanziellen Ruins bringt oder noch bringen wird, finde ich total deplatziert. Wenn die Schweiz wirklich davonkommt ohne Steuergelder, dann sind wir einmal mehr eine Insel der Glückseligen und mit unserer Staatsschuld gemessen am BIP von ca. 40% werden wir bald global wieder einen absoluten Spitzenplatz einnehmen!
Die Jammerei ist peinlich und beschämend!
also ich als kind, ich habe angst.
worüber man nicht reden kann, darüber soll man schweigen? ist es UNSAGBAR??
Einfach blind dreinschlagen, generalisieren ohne zu denken und nicht differenzieren können, hilft nicht ihre Glaubwürdigkeit zu steigern...
Die Fakten:
-Der CHF hat sich in den letzten 3 Monaten zum Euro über 7 % aufgewertet!
-Die Schweiz hat (noch) sehr gesunde Fundamentals: Hohe positive Handelsbilanz, hoher Ertragsbilanzüberschuss, sehr hohe Sparquote, praktisch inexistente Konsumkredite und ist überhaupt nicht Verursacher der Krise!
-Aber! Unsere Wirtschaft hängt, wie fast keine anderes Land so ausgeprägt vom Export ab. Jeder zweite Franken wird bekanntlich im Ausland verdient.
Diese Bestandesaufnahme der Fakten würde eine agressivere Zinssenkung der SNB absolut rechtfertigen, um eine kommende tiefe Rezession abfedern zu helfen!
Bringt mir nicht immer alles durcheinander!
Die Staatsschuld der Schweiz ist kein wirkliches Problem für ein so reiches Land, das die wenigen Schulden leicht selber finanzieren kann! Zudem werden wir bald wieder, im weltweiten Vergleich, in der Spitzengruppe sein im Vergleich zum BIP von gegen 500 Milliarden! d.h. eine der tiefsten Staatsverschuldungen!
Man soll nicht den Sack (Schweiz) schlagen, wenn man den Esel (USA) meint! Mehr als Dauerkritik aus der Fundi-Grünen Wachstumsgegner Ecke kann man nicht erwarten. Die sind dann immer die ersten die Zeter Mordio schreien, wenn man ihre Abstrusitäten mal wirklich umsetzten würde und der Lebensstandard massiv sinken würde, inkl. eine Bankrotterklärung für unseren Sozialstaat, weil nicht mehr finanzierbar!
Immer wieder stellte sich mir die Frage, wieso Zeit Geld sei.
Nun diese Milliarden - sie sind IM NU verpufft!
So geht das also.
Kürzlich war ich im gigantischen Neubau eines Einkaufszentrums. Ich bewegte mich durch das Labyrinth der Rolltreppen auf und ab; da fiel es wie Schuppen von den Augen, ein Licht ging mir auf: Hatte ich etwa eine Erleuchtung?
ICH SHOPPE, ALSO BIN ICH.
Wozu die Aufregung?
Was ich hier reinsetzte ist bei Wiki bezogen und ich nehme an, dass das objektiv der Wahrheit entspricht.
Natürlich ist das vom Volk bewilligt mit "demokratischen" Abstimmungen. Wieder und wieder...
...darf's es bitzeli meh sie...!
Bei der Abstimmung über die Freizügigkeit der neuen EU Mitglieder wird die Macht nächstens zur Kunst erkoren. Ohne wenn und aber. Ganz "demokratisch"!
Die Pharaonen Bauten Pyramiden und die Schweizer lochen die Alpen. Sklaven gegen Sklaven... lang überlegt. Aber beides auch Nachhaltig.
Mit Stich konnte man sich noch über die soziale Verantwortungsnahme der SP identifizieren.
http://initiativevernunft.twoday.net/
Herr Bundesrat Leuenberger und KollegInnen,
Gratulation, dass Sie nicht in Aktivismus abgeglitten sind und mit den anderen Ländern und Zentralbanken die Banken voreilig retten wollen. Staatsgarantien wären ja ohnehin nur Garantien letzendlich der Steuerzahler. Die SparbuchbesitzerInnen würden sich also bloss selber "absichern". Der Regierung fiele lediglich die Ehre zu, dies verkünden zu dürfen.
Nun, wie kommen wir als Gesellschaft aus den finanziellen Missständen heraus? Und was müsste getan werden, dass dieselben Fehler sich nicht ständig wiederholen?
Da haben wir uns auch ein paar Gedanken gemacht, die wir Ihnen und den LeserInnen nicht vorenthalten möchten. Wir plädieren für nichts weniger als für eine umfassende Befreiung aus der aktuellen Zinsknechtschaft, die uns eine Verknappung an allem im Leben beschert.
Mehr Gedanken haben wir hier formuliert:
http://initiativevernunft.twoday.net/stories/5061064/
Aufblühende Freigeldwirtschaft oder künstliche Geldverknappungs- und Zinsknechtschaft? - Beschleunigter Zusammenbruch des globalen Finanzsystems.
Auf ein zahlreiches Mitdenken und vielleicht auch Mitmachen an einer Befreiung würden wir uns freuen.
Herr Leuenberger, bringen Sie diese nötigen Ideen bei Gelegenheit Frau Leuthard näher. Danke!
Befreiter Gruss von
Redaktion initiative vernunft
Bei allem Respekt aber jetzt erzählst du einen Riesenchabis..
Thema UBS: selbstverständlich spielt in der Bilanzes eine Rolle welche Kundengelder die UBS hostet. Leider ist eine Bankbilanz der Grössenordnung UBS nicht ganz trivial wie eine Bilanz eines KMU. Verpflichtungen von Finanzprodukten, Werthaltigkeiten von Investments, hochkomplexe Finanzprodukte im Investentbanking und letztendlich nur die Spareinlage des normalen Bürgers werden dort kumuliert. Wenn nun Märkte innert kürzester Zeit wegbrechen, stellen sich fürs Konzerncontrolling ernsthafte Probleme. WIE soll man diese Bewerten? Nach US GAAP? Swiss FER? ISFRS? Obligationenrecht? Jedes Rechnungslegungssystem stellt hier andere Regeln. (UBS ist global tätig und diversen Standarts unterworfen) Nimmst du am Stichtag die Kurse des Tages? der Woche? des Monats? des Jahres? Durchschnittswerte? Stichtagswerte? alles sind hier bei global agierenden Konzernen Probleme, was man aber der UBS trotz des Ritts auf dem Balkongeländer zu gute halten muss, ist die gnadenlose Aufdeckung der Zustände. Was die anderen Banken wohlweislich noch unter der Decke hielten hat die UBS letzten Herbst öffentlich gemacht. Dafür hat sie 39Mia neues Kaptial gekriegt, das ist nichts anderes als eine Vertrauensfrage.... die anderen Bankmauschler welche hofften die maroden Produkte erholen sich denn schon wieder, wurden brutal abgestraft....
Und zum Thema NEAT
Ich gebs zu: ich bin und war gegen das unnötige Loch. Anstatt eine Lösung für die stetig wachsenden Warenströme also Gütertransporte zu bringen wird nun ein System für Hochgeschwindigkeitspassagiere gebaut die "nur" nach Italien wollen. Hier gehts nicht um kontinentverbindende Zubringerlinen sondern um die Anbindung an ein Land das dem Personenzugverkehr die Priorität einer alten Gondoliere zukommen lässt. Im Gegensatz zum Güterverkehr der die Schifffahrtshubs von Genua, Livorno und Ravenna bedient.
Es macht mich wütend wenn ich am Jurasüdfuss fast jeden Tag in den Stau gerate weil die Autobahn mit ihren vor 50 Jahren gebauten 2 Spuren hoffnungslos überlastet ist und von Bern nach Winterthur und von Basel nach Luzern dauernd stopandgo Zustände herschen nur weil 2-3 Mia nicht investiert werden und in ein Loch verbuddelt werden das niemand braucht. Ich wäre der Erste der für eine flächendeckende Metro im Mittelland wäre, aber nicht für ein Loch das nur geschaffen wird für Denkmäler und Gewissensberuhigungen der Politker ..
LG MG
Aber du schätzt mich irgendwie falsch ein. Oder willst mich nicht verstehen, egal.
Wer hat wann warum geschrien? Verlass deine hilflosen Allgemeinplätze.
Und lass wenigstens deine Spekulationen über meine Erwartungen an den Lebensstandard.
Zur Sache:
Könntest DU wenigstens mal uns "Kindern" erklären, wie denn die (allfällige??) "Staatsgarantie" überhaupt funktionieren soll?
Vielleicht eine Art Gläubigerschutz für unsere Banken gegenüber ausländischen Banken oder Potentaten- und Fluchtgeldern?
Who is in charge now? Die verbalen Verwirrspielchen der letzten Tage und Wochen sind ziemlich peinlich und diskreditieren die Glaubwürdigkeit des Bundesrates nicht unerheblich! War das Communique nach der gestrigen BR Sitzung eine absichtliche Fehlinformation? Anders kann man's nicht sehen!
Mein Eingangskommentar ist aus heutiger Sicht mehr als gerechtfertigt!
Die Frage wird offen bleiben, ob ein rechtzeitiges Handeln - höherer Einlegerschutz, vertrauensbildende Kommunikation - den Massentransfer von Kundeneinlagen von UBS und CS Richtung Staatsinstitute hätte verhindern können.
Man darf gespannt sein, wie die Börse darauf reagiert. Leider ist nun anzunehmen, dass diese Intervention nur der erste Schritt von weiteren sein wird!
Im Interesse des Ganzen besteht natürlich kein Anlass zur Schadenfreude, höchstens Besorgnis, ob das Unterfangen gelingen möge. Dazu bleibt eine berechtigte Wut im Volk über die arrogante Miss-Wirtschaft insbesondere der UBS!
Bei allem Respekt aber jetzt erzählst du einen Riesenchabis..
Mit Verlaub liebes Publikum. Ich brauche mir nach über 30 Jahren Banking nicht hanhnebüchenes Zeugs über technische Grundbegriffe des Bankings wieder und wieder anzuhören!
Kritik und weltanschuliche Überlegungen natürlich ausgeschlossen. Die sind ja in der jetzigen Krise auch berechtigt und angebracht.
Also für die Schwerbegriffigen hier halt nocheinmal: Bei den von einer Bank verwalteten Kundenvermögen sind höchstens die auf einem Konto bei der gleichen Bank gehaltene Liquidität oder Festgeldanlagen bei dieser Bank bilanzrelevant alles andere natürlich nicht! Wenn jemand in seinem Depot Nestlé Aktien hält, einen Indexfonds auf Aktienindizes, einen Schwellenländer Aktienfonds eines fremden Anbieters, Obligationen der Eidgenossenschaft oder was auch für Schuldner, einen Geldmarktfonds etc. leuchtet das jedem ein, dass das nichts mit der Aktiv- und Passivseite der Bilanz dieser Bank zu tun hat.
Bekanntlich gehören die Wertschriften dem Kunden und nicht der Bank und werden auch in einem Konkursfall sofort herausgegeben.
Also bitte zuerst richtig lesen und dann schiessen, wenn überhaupt!
"Bekanntlich gehören die Wertschriften dem Kunden und nicht der Bank und werden auch in einem Konkursfall sofort herausgegeben."
So, dann weisst du auch wo die UBS Aktien des Herrn Luqman Arnold verblieben sind?
Er sagt bei Lehman....(!)
Jetzt komm uns aber bitte nicht mit: Aussage gegen Aussage! Die Lehmans sind "tot".....
Mach schon lieber Mark, rück sie endlich raus... ich träumte letzte Nacht, dass du sie hast :-)
MfG
Gerhard Schwarz, Leiter der NZZ-Wirtschaftsredaktion
IM NOTRECHT wurde das "paket" verabschiedet. Dieses Kommunikationsverhalten hängt nun wie Blei am staatlichen Sanierungspaket...
STELL DIR VOR, ES IST KRIEG
UND DER BUNDESRAT SCHWEIGT!
Toll! Wir stopfen die Löcher bei dieser Zockerbande UBS und schieben vorerst 6 Milliarden rüber, damit diese ihre Topetage wieder mit Bonis volltopfen kann!
Wahrliche Kuckuckseier im Rotkehlchennest! Die gefrässigen Kuckucksfressen müssen dauergestopft werden, während die Rotkehlchen Jungen längst aus dem Nest geschüpft wurden und kläglich zugrunde gegangen sind!
Noway wird diesem Pack wieder Boni in Millionenhöhe ausbezahlt! Die Bedingung muss ein total Bonistopp bei der UBS sein, solange die öffentliche Hand Geld gibt! Alles andere ist eine schallende Ohrfeige an das dumme Volk, das auf Heller und Pfennig alles und jedes bezahlen muss!
Diese Bedingung muss mit dem Notkredit verknüpft werden! Wenn nicht, rufe ich zu einem Steuerboykott in grossem Stil auf. Nächstes Jahr werden die direkten Bundessteuern nicht mehr bezahlt! Basta!
Ein ungeheuerlicher Skandal, wie sich der Staat, resp. WIR, wieder mal in naivster Weise übers Bett ziehen lassen!
Dazu gehört gleichzeitg noch ein Haftbefehl gegen Ospel wegen Veruntreuung, ungetreuer Geschäftsführung usw.!
Glaubt ihr eigentlich das Volk sei so dumm und lasse sich diese Perversitäten noch länger bieten!
Was mich besonders freut, dass die Bundeskanzlei bis nach Redaktionsschluss der SVP Hauspostille WeWo gewartet hat, bis sie das Notpaket angekündigt hat! und damit das libertäre Hetzerblatt total ins Messer hat laufen lassen! Eine Meisterleistung! Bravo!
So titelt doch die WeWo heute:
"la crise n'existe pas.."
Finanzkrise: Die Schweiz gewinnt! Grosse Entkrampfung: UBS und CS wieder auf dem Vormarsch...!
lol!!! Einmal mehr gell Köppel's Motto: Schreiben was ist...?? Äffchen Journalismus: Ich sehe nichts, ich höre nichts und ich sage nichts!
Eine zynischere Entlarvung dieser miesen Hetzertruppe gibt es wohl nicht!
Viel Platz nimmt verständlicherweise in der WeWo der Abgesang auf die "grosse Lichtgestalt" der rechtsnationalen Dumpfbacken: Haider ein!
Wahrlich ein Vorbild, wer mit 1,8 Promille und in der innerorts Zone 50 mit 185 kmh (nach neusten Erhebungen) in den vorzeitigen Tod rast, ohne sich um Leib und Leben anderer zu kümmern!
Nimmt mich Wunder wer am Samstag Klagenfurt anfliegt, um an der Heiligsprechung des Volksführers teilzunehmen? Unser Volksführer Blocher inkognito? Die oesterreichische Politelite wird Mühe haben, sich nicht mit zuviel Braunen ablichten zu lassen oder in deren Nähe gesehen zu werden!
http://www.guardian.co.uk/business/2008
Floh, ich bin nicht der Bankenauskunftsonkel...
Olivant, die Private Equity Bude von Luqman Arnold und Co. (sein Compagnon hat sich übrigens letzte Woche vor den Zug geworfen...s. Link im Header) hat die UBS Beteiligung über Lehman Equities erworben und sie auch bei Lehman deponiert. Gleichzeitg hat die Olivant eingewilligt, dass ihre UBS Aktien von der Lehman für Securities Lending Zwecke, gegen eine Kommission an Olivant, ausgeliehen werden konnten. Das sind die Details, die den Unterschied ausmachen. In einem Liquiditätsverfahren werden halt auch die von Lehman von Kunden ausgeliehenen Titel vorerst in den gesamten Topf miteinbezogen, bis dieser dann entflechtet ist. Mit grosser Wahrscheinlichkeit werden die Aktien wieder freigegeben. Das ist halt eine weitere Konsequenz von massloser Greed, eben auch von professionellen Kunden, wie hier Olivant!
Ich habe mich in einem früheren Post in diesem Blog schon mal zum Thema Securities Lending geäussert und dort auch klar gesagt, dass ich mich zu meiner UBS Zeit immer geweigert habe, die Depots meiner Kunden für Securities Lending Zwecke zu missbrauchen, da ich eben die Gefahren schon damals erkannt habe. Von der UBS Leitung wurde ich deswegen nur belächelt!
Das Bankgeschäft ist nicht einfach ein JeKaMi Quiz, wo jeder Laie irgendwas behaupten kann. Auf die Details kommt es eben an! Ich habe wahrlich nichts gegen Kritik an den Banken! Aber ich habe etwas gegen die Verdrehung von allgemeinen Fakten, die halt auch ein bisschen Fachwissen verlangen!
Vereinfachte Erklärung von Securities Lending:
http://www.wirtschaftslexikon24.net/d/wertpapierleihe/wertpapierleihe.htm
http://blog.4st.ch/
Was ist jetzt mit der Sicherung unserer Altersrenten? Ich bin tief besorgt!
Der Bundesrat stützt die Finanzwelt, was aber ist mit dem einfachen Bürger?
Wird er nun schutzlos in die Rezession schlittern gelassen?
Vor allem einfache Bürger haben weniger als 30000 Fr. Guthaben auf den Banken, so dass auch die Erhöhung dieses Betrages lediglich die reicheren Bürger schützt.
Gerade der Privatkonsum ist eine besonders wichtige Stütze gegen eine Depression. Alleine der breit abgestützte Privatkonsum ist in der Lage einen Wiederaufschwung zu ermöglichen. Wie gedenkt der Bundesrat hier vorzugehen?
Was ist mit dem Rettungspaket für die Armen dieser Welt?
Denkt der Bundesrat dass er jetzt noch über genügend Mittel verfügt, um die zunehmende Armut zu bekämpfen?
Ich bin sicher, dass es viel mehr Sinn gemacht hätte die Finanzkraft der ärmeren Menschen in der Schweiz und den Armuts- Regionen in der Welt zu fördern, als Milliarden in den Schutz nicht mehr funktionierender Finanzsysteme zu pumpen.
Meine Befürchtung ist es, das gerade diese Hilfen jetzt kontraproduktiv wirken, weil das System ja jetzt noch immer nach denselben Regeln funktioniert. Wenn man Wasser in ein löchriges Fass schüttet, dann wird es nie voll. Die Wasserquelle jedoch wird irgendwann versiegen.
Dem Banker bleibt ja jetzt sein Cüpli. Aber was trinken wir?
Bürger hat den Nagel auf den Kopf getroffen.
Das ganze börsianische Finanzsystem stützt sich auf der Kauflust des Volkes. Umso mehr konsumiert wird, umso mehr Aufträge in der Industrie, umso mehr Aufträge in der Industrie, umso grösser der Markt und umso höher die Aktienkurse. Dabei kann es aber doch nicht sein, dass die Börsennkurse nur immer aufwärts und aufwärts klettern.
Aus einer Energie kann man ja auch nicht mehr Kraft gewinnen, als man hineinfliessen lässt. Also ist das doch jetzt ein eindeutiges Zeichen, dass das Höchstlimit des momentan vorhandenen Marktumsatzpotenziales erreicht wurde.
Jetzt wo die Börsenkurse in den Keller sacken und die Anleger und Investoren so schon verunsichert sind. Müssen die Medien daraus natürlich noch ein Höllenspektakel veranstalten und nochmehr Staub aufwirbeln als ohnehin schon in der Luft steht. Da finde es vom Bundesrat gar nicht mal so dumm, dass er zu den herrschenden Zuständen eher schweigt, denn schweigen ist ja bekanntlich Gold.
Für Herr Leuenberger:
Beim Fischen, fängt man ja auch nicht mehr, umso mehr man mit der Angelrute herumzuckt, oder wenn man Schmutz aufwirbelt verscheucht man damit alle Fische.
Mark, soviel zu deinen Kommentaren über die Schweiz, den Steuerzahler und die SNB.
Ich denke du hast die Nachrichten wohl auch gelesen.
Jetzt hast du es hoffentlich offiziell - da du mir ja nicht geglaubt hast. Die SNB übernimmt 60 MIA. vergiftete Wertpapiere. Wenn dafür mal nicht der Steuerzahler aufkommen muss?! Und das ist erst der Anfang des Hilfspaketes.
Wohl gerade weil du, Mark, 30 Jahre in der Finanzbranche tätig warst, verbreitest du die gleichen 'Müll- Theorien' über zu restriktive Geldpolitik der Zentralbanken und merkst immer noch nicht, was der Auslöser der Krise war. Durch die Jahre wird man eben nicht immer weiser und klüger, man kann auch verblinden.
Hat denn bisher wirklich niemand aus der Krise gelernt?
Ich möchte nochmals AN ALL DIE SOZIALISTEN IN BERN APPELIEREN: Überlässt die Banken dem Schicksal des Marktes. Man setzt hier wieder mal ein komplett FALSCHES SIGNAL. GEWINNE WERDEN PRIVATISIERT UND SCHULDEN DER ÖFFENTLICHEN HAND UNTERGESCHOBEN. PFUI.
Diese Verlogenheit der SP und anderer Parteien ist mir zuwider.
Zuerst all die Jahre den Markt verteufeln, und wenn der Markt dann mal hart gegen die dekadenten Banker durchgreift unterstützt man dann auch noch all die Leute, gegen die man jahrelang gemeckert hat. Das nenne ich HEUCHELEI. Oder hat jemand eine andere Auffassung?
Schämt euch ihr 'Landesverträter'
Trotzdem einen schönen Tag
Mr. Pink
http://www.excess.ch
Das wird den Schock abfedern.
Die USA - welche sich seit 8 Jahren in einer Rezession befinden, was durch "massierte" Inflationsstatistiken vor der Öffentlichkeit verborgen wurde (Journalisten kann man ja EXTREM leicht an der Nase herumführen) - werden in eine schwere Depression abgleiten, das lässt sich jetzt nicht mehr verhindern. Auch der Staatsbankrott ist nur noch eine Frage von Form und Zeit. (Darüber sollte sich niemand freuen!)
Dollar, Euro und EU stehen zur Disposition.
Versuchen wir, unsere 42000 qkm CH so gut wie möglich über die Runden zu bringen, etwas anderes bleibt uns nicht übrig.
Zum Glück haben wir sie noch, die NEATs, die Top-Infrastruktur, die mittelständische Industrie!
Globale Grossbanken sollten in Zukunft nicht mehr Teil der Volkswirtschaft sein, dafür noch mehr hypermoderne Industrie.
Ansonsten kann man jetzt nur allen alles Gute wünschen, mitten im PERFECT STORM!
Die Fachleute und Politiker reden Kauderwelsch, bestätigen sich gegenseitig vor der Kamera ihr hochtrabendes Gesülze, machen Zirkelschlüsse, oder beten die immer gleichen Leiern herunter, und auch die Leute auf der Strasse plappern es nach. Überall, auch hier streiten sich angebliche Profis und sonstige Schlaumeier. Glauben denn Blogger, Medien und Politiker wirklich, durch das Hüst und Hott und Hickhack lasse sich ramponiertes Vertrauen wieder aufbauen???
Hätte doch der Staat statt Milliarden einfach ein paar Container voll Vertrauen geschenkt!
Es ist klar, dass die geistige und ökonomische Elite mit ihren politischen Steigbügelhaltern von rechts bis links sich weltweit diese "Zeit kauft" (Wellershoff), in der Hoffnung, dass Wunder geschehen oder die Verschleierungstaktik über die wahren Ursachen - die schieren Systemfehler - wieder aufgenommen werden kann.
Ich wäre wie Pink der Meinung, die Krisenteile der Banken und der Wirtschaft vor die Hunde gehen zu lassen. Aber dann würde natürlich bald in jedem zweiten Büro-WC ein Dealer oder Looser und an jedem dritten Laternenpfahl ein Politiker hängen. Wut, Verzweiflung, Bürgerkrieg, Revolutionen, Chaos würden die Welt überziehen, Paläste und Glasbunker würden brennen, 9/11 wäre ein Dreck dagegen.
Wenn die Zeit vergeht und die Wunder nicht passieren, bin ich persönlich darauf vorbereitet und werde nicht verzweifeln. Aber die Wut über die Ignoranten bleibt länger.
Damit wären wir wieder bei der bitternötigen Transparenz und Verantwortung, welche eine echte, freie, längerfristig wachstumwahn-befreite Marktwirtschaft möglich machen würde, ohne Spekulations-Kartenhäuser und Profi-Lügner.
http://blog.4st.ch/
"Die Auffanggesellschaft hat ihren Sitz auf den Cayman Islands"
"Manager Löhne der UBS erhalten kein 'cutting'
Herr BR Leuenberger, sorry! Ich bin entsetzt. Ihre Grafik mit dem Schweizer Löcherkäse entpuppt sich als Inflationäre Spekulationsblasen im Gefüge des Staatshaushaltes und in Form von Vertrauenslöchern im Kopf auch der letzten noch gutgläubig gebliebenen Beobachter.
Die Auffanggesellschaft bei der Steuerflucht Offshore Mafia, und die USA profitiert mit. Damit sollen wohl die US Schulden auf Schweizer Kosten mitfinanziert werden.
Jetzt sind die Tassen aus dem Schrank, in Zukunft wäre es wohl besser die Akten für die Durchführung solcher tragischen Missgriffe so zu verbrennen wie bereits die Tinner Atomschmuggel Unterlagen.
Wie wäre es wenn der Bundesrat in Zukunft für eine Weile nach solchem Wahnsinn auf Wolke 7 verschwindet?
http://de.wikipedia.org/wiki/Offshore-F
(siehe WIKI Link)
"Kritisiert werden Offshore-Finanzplätze vor allem als Steueroasen, die in Kombination mit ihrem rigiden Bankgeheimnis die Steuerhinterziehung in anderen Ländern begünstigen. Die NGO Tax Justice Network schätzt die durch Offshore-Finanzplätze verlorenen Steuereinnahmen auf weltweit etwa 255 Mrd. $ pro Jahr [4]. Die Steuereinnahmen, die den USA auf diese Weise verloren gehen, werden auf etwa 70 Mrd. $ geschätzt.
Problematisch ist die fehlende Transparenz aber auch im Zusammenhang mit Geldwäscheaktivitäten, die hierdurch gefördert werden. Jährlich werden nach einer Schätzung des IWF weltweit zwischen 2 und 5% des BSP gewaschen.
Zusätzlich sind die Finanzplätze aufgrund ihrer schlechten Finanzaufsicht in der Kritik, da sie nach Meinung vieler Experten die Stabilität des Finanzmarktes gefährden !!!!!!!
Als bekannte Beispiele können hier die Pleiten der Meridian International Bank im Jahr 1995 oder der Zusammenbruch der Bank of Credit and Commerce International (BCCI) gelten. Auch wird Offshore-Finanzplätzen eine wichtige Rolle in der Entstehung der verschiedenen Währungskrisen der 90er Jahre zugeschrieben.
Auch in anderen Skandalen wie beispielsweise den Krisen von Parmalat, Tyco oder Enron spielten Offshore-Finanzplätze, von denen aus Bilanzen manipuliert wurden, eine Rolle."
Euro ist dort kein Zahlungsmittel.
Das Schrottpapiergeschäft wird also ausgerechnet an einem Ort abgewickelt der als Umschlagplatz für allerlei kriminelle Geschäfte gilt und über deren Aktivitäten nicht zuletzt Finanzkrisen ausgelöst wurden. Infolge des US$ alle Währung, erfährt die Schweiz bereits Initial einen Verlust durch eine Zinsenlast via USA. Im Übrigen muss irgendwer die Löhne der Banker dort bezahlen.
In Eile sei man gewesen, daher diese Offshore Steuerflucht Inseln.
Sorry Herr BR Leuenberger, vor über einem Jahr war diese Krise vorher zu sehen und vor Wochen hatte bereits FDP Pelli um UBS Support im BR angefragt, siehe Beiträge von mir früher hier im Blog.
Bei mir hat die Droge vielleicht ein paar Stunden gewirkt - aber in der Wirtschaft - wirkte sie Jahre - und einige wurden und werden wieder neu gedopt! Mit Milliarden. Dani - wo ist denn das ganze Geld verschwunden? - das von den NaBanken auf den Markt geworfen werden? Erkläre mir doch auf vernünftige Art... wo die vielen Geldscheine hingekommen sind und oder wie die "vernichtet wurden"? Die jetzt wieder neu gedruckt werden müssen...
Was kostet es Plastikgeld in Umlauf zu bringen? Kreditkarten...
Oder haben sich da vielleicht nur Zahlen aufgelöst? Papier? das bedruckt war...
und uns wird weiss gemacht! wir hätten zu wenig Geld...
Das Ganz riecht nach 911. oder mit dem Untertitel: wie kann ich alle an der Nase herumführen, ausnutzen und abzocken.
Da summt mir ein Buchtitel im Ohr: Von Lüge, List, Lust und Leidenschaft. Auch schon in diesem Blog behandelt.
Du denkst ich bin irre? Zu viele Drogen? Dann lies doch einmal im Tagi vom 16. Okt. 2008 auf Seite 23 den Artikel über Anderson...
Jeder kennt das Spiel von Katz und Maus. Jeder kann sich fragen, auf welcher Seite er vom Spiel stehen möchte. - Der mitspielen möchte... und deren sind es viel - ja sehr viel. Aber jeder sagt, er möchte nicht die Maus, sondern die Katze sein. Schön - aber wenn jeder die Katze ist, - Frage - wer ist dann die Maus?
Zu Glück können wir alle FREI Wählen, ob Katz oder Maus - aber auch - keine von Beidem.
Dies würde dann bedeuten - beim Spiel nicht mitmachen - auch das können wir wählen - aber wie viele wollen da nicht mitmachen?
Wisst Ihr, wie man Neue Rosen züchtet? Man streut, wie schon immer, Unsicherheit. Fehlende und vor allem falsche Info. So ungefähr wie nach dem Motto des oben erwähnten Buches. Die Leute glauben und glauben und glauben. Und dieser Glaube sitzt so tief in den Menschen, dass dieser Glaube Wunder wirkt - genau so wie in den Religionen - Er wirkt Wunder und diese Energie materealisiert sich - Hexerei? - Nein - Kreation - Schöpfung im höchsten Masse.
Ihr glaubt mir nicht? Braucht ihr ja gar nicht - denn es geschieht. Im hier und jetzt vor Euren Augen - denn alles was uns umgibt ist das Ergebnis unseres Denkens, Redens und Handelns.
Ach, da habe ich schon wieder Dorgen genommen - tja - "Religion ist Droge für das Volk" - nur, die Tempel der Geldinstitute haben einen viel betörenderen Effekt auf die Menge - sonst würde nicht die ganze Welt scheinbar aus den Fugen geraten - "Unsere Religion" ist in grösster Gefahr - wir müssen Sie um JEDEN PREIS!!! unterstützen.
Mit so viel Geld - wie jedes Jahr - weltweit für den TOD - ausgegeben wird - von allen Nationen zusammen: 1'4 Billionen.
Ebenfalls könnte man! Allen Familien auf diesem Planeten, Monat für Monat, 1'000 US$ schenken - ALLEN - würde auch die Konjunktur beleben und eine menschenwürdigeren Planeten machen - für alle und nicht nur für einige wenige! Die schon so mehr als genug haben.
Wie viele Menschen auf diesem armseligen Planeten müssen!!! mit 1 US$ oder oft ga noch weniger... pro Tag auskommen? und klagen nicht? - können auch gar nicht, weil niemand ihnen zuhört.
Wie schon gesagt: DIE KRISE ist im KOPF - eine Krise des Gewissens!
Die Mass-Medien tun beste Arbeit - und die Mäuse glauben... es sei so. Das Spiel geht weiter ...
ist mir schon recht... also, viel Spass bei weitersp... und der grossen Illusion - die erleuchteten grüssen
Mäuse Lieben Käse - und fragen nicht nach seinem Namen...
Ich glaub, mich laust der Affeé. Was muss ich da lesen...
He! die haben recht... Die Neat ist um vieles billiger... und man könnte erst noch den Bahnhof einbauen. Dort irgend wo, da unten. So was nenne ich nachhaltig.
Herr Leuenberger: Lautend auf den Namen Geisser Richard mein PC-Konto No. 85-17190-6. Deponieren Sie mir auch CHFr. 1'000'000'000.--. Ist bei mir nicht nur GUT angelegt, sondern ich werde es zu 1000%, Nachhaltig in der Gegend, in der ich wohne - einsetzen. Neue Arbeitsplätze schaffen und die Wirtschaft ankurbeln.
Ich denke, so ein zusätzliches Bäzzeli würde den Bürger in seinen Steuern kaum zusätzlich belasten, meiner Region aber, GANZ BESTIMMT zu mehr Wohl und Reichtum verhelfen.
Also - wir (meine Region und ich) warten - und haben Sie dank für solch eine Grosszügigkeit. Dies sei hier auch ausgesprochen und als Dank dafür ist der ganze Bundesrat gerne zu uns auf die Farm zu einer gluschiten Käseplatte einladen.
mit Kollegialen Grüssen
Rich I'm
Seit Sonntag hat der BR gewusst, dass für die UBS ein Notpaket geschnürt wird. Klar gab es eine Informationssperre und niemand durfte ausplaudern. Die Ablenkungsmanöver bis zum Alpkäse sind gelungen. BR Leuenberger mag sich insbesondere freuen, dass die Weltwoche einmal mehr total ins Messer gelaufen ist ...la crise n'existe pas!... lol!
Viel wichtigere Fragen bleiben jetzt unbeatwortet oder müssen gestellt werden. Kehrt damit das Vertrauen in die UBS zurück? Sie ist jetzt zwar ihren Schrott los und genügend kapitalisiert aber kann damit der Exodus der Kunden abgewendet werden? Ich bezweifle es.
Die Bankenaufsicht hat in ihrem heute veröffentlichten Bericht schwerwiegende Verfehlungen des UBS Managements belegt, die eigentlich der ungetreuen Geschäftsführung gleichkommen! Die für die Katastrophe Verantwortlichen haben sich alle aus dem Staub gemacht und sitzen auf ihren dreistelligen Millionenabfindungen. Ospel hat in 10 Jahren um die 300 Mio abkassiert! Rechtliche Schritte gegen die ehemaligen Topleute müssen geprüft und eingeleitet werden! Zudem braucht es eine ganze Reihe von weiteren Massnahmen der UBS. Wenn am gleichen Tag, wo der Staat über 60 Milliarden Risiken übernimmt, Kurer bekanntgibt, dass auch dieses Jahr Boni bezahlt werden, dann ist das erstens ein Skandal und genau ein Zeichen, dass diese abgehobene Kaste immer noch nicht vertanden hat, um was es eigentlich geht!
Ich befürchte, dass die UBS es nicht schaffen wird, ihre Glaubwürdigkeit und damit das Vertrauen wieder herzustellen und ihr damit eine veritable Kernschmelze in ihrem Kerngeschäft der Vermögensverwaltung bevorsteht! Wieso sollte ich als Kunde dieser Bank noch vertrauen?
Die Frage ist jetzt nicht mehr genügend Eigenkapital sondern eine Frage der Moral! Wenn es das UBS Management nicht schafft, diese vom Volk erwartete Psychohygiene und damit eine Bestrafung der Verantwortlichen einzuleiten, dann möchte ich nicht ausschliessen, dass die UBS doch untergehen wird!
Vor lauter Finanzkrise sollten wir das längerfristig viel wichtigere Thema Klimawandel nicht aus den Augen verlieren. In "Ministerkreisen" werden die ehrgeizigen und notwendigen EU-Ziele ja schon wieder in Frage gestellt. Anscheinend zu unpopulär im Moment! Was soll das? Ich verstehe Ihren Optimismus bei diesem Thema nicht ganz. Der THG-Ausstoss geht weltweit nach wie vor ungebremst weiter. Was wir bis jetzt haben sind Tröpfchen auf den heissen Stein bzw. vernünftige Ziele, nur werden sie noch von viel zu wenigen umgesetzt. Machen wir uns an die Arbeit. Bei uns selbst, im persönlichen Umfeld, auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene. Ich wäre froh, wenn zu diesem Thema hier im Blog wieder mal einen Beitrag schreiben würden.
Und der Bankkunde soll einfach dastehen, Däumchen drehen, und ja Vertrauen in die Banken haben, ja klar, ist ja auch selbstverständlich.
Oder Grossanleger machen einfach plötzlich mit an den Börsen, ohne dass sie jemals gefragt worden wären, solange sie ihr Geld wieder zurückerhalten bei einem Totalverlust, mag das ja noch gehen so hat die Bank wenigstens den Schaden. Aber sobald sie ihr unfreiwillig verlorenes Geld nicht mehr zurück erhalten, wie das in Amerika so üblich ist, geht das zu weit.
Aber schöpft vertrauen in die Banken, sie machen mit uns was sie wollen.
Bei den Börsen geht es wohl nicht so sehr um vertrauen wie um GETRAUEN. Die ganze Welt spricht fast ausschliesslich nur noch von Börsencrashen, wenn alle Investoren nur noch negatives von der Börse vernehmen, und das nicht zu KNAPP, getraut sich niemand mehr etwas zu investieren.
Heuchlerblatt Weltwoche - Köppels Credo: Schreiben was ist ! (?)
Entlarvender kann wohl diese Ausgabe der WeWo nicht mehr sein! Dieses Hetzerblatt hat mit einer unwahrscheinlichen Energie ein paar Missbräuche im Sozialamt der Stadt Zürich aufgedeckt. Die Deliktsumme wird sich schlimmstenfalls auf ein paar hundert tausend Franken belaufen!
Jetzt garantiert der Staat, also wir das Volk, Risiken der UBS im Umfang von 68 Milliarden Franken! Der heutige veröffentlichte Bericht der Bankenaufsicht belegt schwerwiegende Fehler des UBS Managements und ein fahrlässiges Risikomanagement! Die Verantwortlichen für das Debakel haben sich alle mit dreistelligen Millionen Bezügen aus der Verantwortung gedrückt. Ospel hat in 10 Jahren um die 300 Millionen abkassiert! Kurer hat gestern, am gleichen Tag der Staatsintervention(!!!) bestätigt, dass auch dieses Jahr bei der UBS Boni bezahlt würden!
Und da palavert die WeWo:
la crise n’existe pas !!! ???
UBS und CS gestärkt aus der Krise usw. usf.
Wie verkündet Köppel immer wieder grosskotzig was sein Credo sei: Schreiben was ist!
Entschuldigung liebe Leut! Merkt ihr endlich was hier läuft oder seit ihr alle im Delirium ?!
Wenn der Staat die grösste Hilfsaktion der Geschichte leistet und damit voraussichtlich die Steuerzahler massiv belasten wird - das Vertrauen ist weg und die Kunden laufen der UBS weiterhin davon! Eben weil Geld rüberschieben schon lange nicht mehr reicht sondern eine moralische Aufarbeitung des Debakels angesagt wäre - Die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Auf jegliche Boni muss verzichtet werden usw.
Die WeWo wird kaum einen Finger heben, diese riesige Sauerei aufzuarbeiten und kaum die ganze Redaktion aufbieten, wie sie das auf der Hatz nach ein paar kleinen Sozialbetrügern gemacht hat! Es geht halt nur um ein paar dutzend Milliarden und es geht um die Geldgeberkaste der WeWo. So lässt man die Finger davon und behauptet weiterhin zu SCHREIBEN WAS IST !!!
Schlichtweg zu Kotzen diese Heuchelei! Wer die Weltwoche weiterhin abonniert, macht sich selber zum Heuchler und mitschuldig am modernen Raubrittertum von Parvenues wie Ospel und Co. !
Noch schlimmer als die Vernebelungsaktion der Wachstumsjunkies in Banken und Regierung ist, wie unsere Schattenregierung in den Redaktionsstuben diesen Schlamassel kommentieren.
Meist Schönschwätzerei, kaum vernünftige Worte nach den gegenteiligen, tiefschürfenden Analysen der Tage VOR dem Aktivismus.
Die Schönschwätzer und Wahrheitshinterzieher in den Medien hauten letzte Nacht schon kräftig in die Tasten und tun es für morgen bestimmt wieder. Es ist lächerlich, peinlich, entsetzlich, schockierend.
Andres Stäubli hats getroffen!
Komm Pink, gib noch ein paar drauf.
Wo sind eigentlich unsere Kulturschaffenden, Philosophen, Querdenker?
Warum sagen die nichts zu diesem Horror?
Da muss der O(s)pel durch sein!
Komm Evelyne, pump dein Fahrrad und hol ihn ein.
12,5% "Zins" verlangt der Bund für die Anleihe. (100:8=12,5?)
Soll mir mal einer erklären, dank welchem Dreckgeschäften und dank welchen weiteren Risiken die UBS einen solchen Wucherzins zahlen können soll!!!
Kam ich mir bisher vor wie am Ufer, den Blick auf ein Unwetter gerichtet, so fühle ich mich jetzt wie draussen auf dem Wasser. Das muss nicht schlimmer sein. Aber die Selbstsicherheit schwindet schon.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Raubtierwelt, die beklagt wurde, jetzt zahmer werden wird. Sie wird doch eher noch rücksichtsloser und unberechenbarer sein.
Das Reden über Ethik mag gut sein für den Einzelnen. In der Meute bewirkt es nichts. Sie braucht einen rechtlichen Rahmen, der klar, weitreichend und so unbarmherzig ist wie sie selbst.
Das Bild vom Käse hat mir nicht gefallen. Zum Scherzen ist es zu früh. Noch ist das Ende Tunnels (des realen und des finanzwirtschaftlichen) nicht in Sicht.
Liebe Grüsse aus dem Bernbiet.
Ursula Schüpbach
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Der-Bonus-stirbt-zuletzt/story/23289655
Zitat:
"Die Millionen kommen vor der Moral: Wenn die Schweizer Banker etwas durch die grosse Finanzkrise retten werden, dann wohl ihre viel kritisierten Erfolgsbeteiligungen.
Vertraut man den Leserbriefen, Online-Foren und Strassenumfragen, so ist Volkes Stimmung klar: Es reicht - die Millionenboni für Banker sind ein Skandal. Die Top-Banker können dennoch beruhigt sein: Eine Salär-Revolution droht ihnen kaum. UBS-Präsident Peter Kurer räumte gestern in der Fernsehsendung «10 vor 10» zwar ein, die Boni und Löhne in seiner Firma würden «generell kleiner»; doch zweistellige Millionenboni seien weiterhin denkbar – selbst in seiner angeschlagenenen Bank mit Staatsunterstützung. Er könne solche Summen im Investmentbanking und bei den Hedge-Funds «nicht absolut ausschliessen». (...)"
Die Moral ist das eine, mir kommt halt noch was in den Sinn, das ist so einfach: Finde solche Banker extrem langweilig. Was sie in die Welt werfen, zeugt eher von abgrundtiefer Visions- Fantasielosigkeit. Auch finde ich, dass das keine Global Players sind, die einen wirklich herausfordern könnten, auch wenn sie nerven können durch ihr Gehabe, aber zumindest mich beeindruckt das nicht sonderlich.
"Und in New York beispielsweise winken die Headhunter immer noch mit den erwähnten Millionenboni."
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Der-Bonus-stirbt-zuletzt/story/23289655
http://blog.4st.ch/
Das ist Richtig denke ich, wie gerade der Beitrag von BR Leuenberger zeigt, dient Vernebelungstaktik einem politischen Zweck.
Die Wendehälse sind wieder unterwegs, sie nähren sich ja gerade daran dass vergangene Intransparenz zur Verhüllung und zum Vergessen führt. Man kann nicht gut zur Verantwortung gezogen werden wenn man seine Botschaften mit Nebelbomben umhüllt.
Die Zeiten von Politikern vom Format eines Willi Brandt sind längst vorbei. Wer einen klaren Standpunkt einnimmt bietet Heute unter den modernen Kriterien der Wahlwerbung hohe Angriffsflächen. Schon ein unreflektierter Händedruck kann die Zukunft eines Politikers gefährden.
Nun kommen diese Politiker und Wirtschaftsexperten, die gleichzeitig Fachleute für Vernebelungsstrategien wurden und die sich zur Blütezeit der Abzockerei hinter Nebelpetarden versteckten.
Sie wollen uns aus der Krise führen. Sie behaupten dass die Krise so ALLE überrascht habe.
Meine Meinung: Die Unbarmherzigkeit eines Systems erkennt man daran, wo und wie es spezifisch besonders Milde und beschützend auf die Mächtigen und Reichen zugeht.
Wie es sein Vorgehen zuvor und danach zu vernebeln versucht und das erreicht, zeigt dessen Effizienz. Die Differenz die zwischen dem Strafmass gegen Kleine und Mächtige sichtbar wird, offenbart die Moral des Systems.
Man beachte die Stossrichtung bei IV Revisionen, aktuelle bei den UVG-Renten und jetzt bei dem Bankenrettungspaket. Es geht bei allen um Kranke.
Da ich bereits vor Monaten vor dieser Krise gewarnt habe, so lasse ich es mir nicht nehmen die in der Farbe geänderten Nebelbomben der grossen Menge von Wendehälsen mit ihrer eigenen alten Farbe lustig zu konterkarieren (gilt auch für SP und Grünliberale).
So behaupte ich nun anhand historischer Ereignisse dass diese Leute mit ihren Rettungspaketen nichts anderes versuchen als eine neue Spekulationsblase zu ermöglichen.
Sie glauben mitnichten daran dass der Marktkapitalismus bzw. die ‚Soziale Marktwirtschaft’ überdacht werden muss, entsprechende Nebelbomben darf man nicht ernst nehmen.
Sie verstehen nach wie vor nicht dass der so genannte freie Markt die Welt mitsamt Ressourcen, Natur und Menschen stark gefährdet und in Arme und Reiche Regionen spaltet.
Und wenn es so wäre, es ist ihnen egal, sie wollen weiter spielen, auf Kosten der armen Weltregionen und der kleinen Steuerzahler.
Der ungezügelte freie Markt ist ein Teil des Neoimperialimus, was der Aufstieg der Patrioten während ansteigender Börsenkurse unterstreicht.
Sieger wird derjenige sein welcher am schnellsten die Regulationsbemühungen wieder rückgängig machen wird und wieder auf Hochrisiko und Patriotismus umzuschalten vermag. Mit anderen Worten, die USA wird wiederholt als Sieger hervorgehen, sofern eine neue Spekulationsblase den bisherigen geplatzten Babble ersetzt.
Vermutlich wird auch die Schweiz davon profitieren, sofern die Europäer den Geschäftspraktiken der Eidgenossen nicht einen Riegel vorschieben werden.
Die USA haben noch immer den grössten Markt und eine zentralisierte Regierung die über deren Notenbank gleichzeitig für 300 Millionen Menschen zu sprechen vermag.
Je grösser der Markt, desto eher ist er fähig ein Risiko einzugehen (das dann meistens Externe tragen müssen).
Der Aufstieg des Briten Brown in dieser Rettungspaket Sache ist nicht eine Stärke der Briten, sondern er ist auf die Dominanz der USA gegenüber Europa zurückzuführen.
Die Schulden der USA muss die ganze Welt abtragen und der nächste Babble ist made in USA. Auf meinem Blog (link oben) erklärt euch ein Wendehals was damit gemeint sein könnte.
"Wir (Nationalbank) sind hier für die Ewigkeit."
Das befürchte ich leider auch, dass diese Sesselkleber und ihre Gelddruckerei noch ewig da sind. Genau wie die Vorbilder aus der Fed rund um Mr. Bernanke.
Lieber Herr BR Leuenberger. Unternehmen Sie doch mit ihren Kollegen der SNB und aus dem Bundeshaus eine nette kleine Herbstreise.
Ich schlage Harare/ Simbabwe vor. Das Klima dort ist sehr gut und es ist das ganze Jahr über warm.
Dort können Sie, die SNB- Propheten und Ihre Politikerfreunde (ach, nehmen Sie die Schönwetter- Manager der UBS auch gleich mit) in vollen Zügen eine 12 MIO. Prozent INFLATION geniessen und schon mal den Umgang mit 100 MIA. Dollar-Scheinen (Simbabwe- Dollar) üben. Dies entspricht übrigens ungefähr 1.- Franken auf dem Schwarzmarkt.
Ich bin mir sicher, Sie und Ihre Freunde werden sich mit dem Präsidenten (Mr. Mugabe) fantastisch verstehen. Ein toller Kerl, dieser Präsident. Die SNB- Propheten werden ihn vergöttern. Er gilt nämlich unter Insidern, nebst Mr. Bernanke, als Gott der Gelddrucker.
Und wissen Sie was? Ich würde Ihnen sogar etwas Geld geben, ein Geschenk meinerseits so ganz ohne Zinsen, wenn Sie versprechen, dass Sie und Ihre Kollegen nie wieder zurück kommen.
Bitte geben Sie mir Ihr UBS- Konto an, damit ich die Spende überweisen kann.
Übrigens: Um den Pro- Kopf- Ausstoss von CO2 minimal zu halten, sollten Sie den A380 möglichst füllen. Zögern Sie also nicht, so viel Freunde wie möglich einzuladen.
Guten Flug und hoffentlich auf Nimmerwiedersehen
Mr. Pink
Ich möchte sie nur daran erinnern, dass die sozialistischen, kommunistischen Gegenspieler von Bush und Co. keinen einzigen Deut besser sind oder waren.
70 Jahre Ostblock = 70 Jahre Verarmungs- und Rückstandspolitik
Man kann sich natürlich schon fragen: Ist es besser, wenn es allen Menschen auf dieser Welt gleich dreckig geht? Oder das durch eine Marktwirtschaft wenigstens die Hoffnung auf ein besseres Leben besteht?
Grüsse
Mr. Pink
http://www.mingerruedi.ch/Witze.htm
Statt sich über die Weltwoche zu ärgern, lohnt es sich ja fast eher, die Seite von Minger Ruedi zu besuchen. Das muss ja eine Witzbude gewesen sein!
"Bundesrat Minger wolle jetzt den Bundesplatz einhagen lassen und mit Gras ansäen, um dort die Kälber zu weiden, die über ihn Witze machen."
http://www.mingerruedi.ch/Witze.htm
Grüsse
Ursula
Da wirkt die Musikerin Pink viel sympathischer auf mich. Der Pink hier motzt bloss rum, er hat kaum was Konstruktives anzubieten, wenn er nicht ankommt auf dem freien Blogmarkt, jammert er noch den Blog voll...
ein witz ist, dass ich seit die krise die regierungen beschäftigt (seit paulson plan) dachte: gut, dass blocher nicht mehr im BR ist. inzwischen bin ich sogar darüber im zweifel.
Finde, dass es sich hier manche extrem einfach machen, sie kippen einfach ein paar Schuldzuweisungen in den Blog, dann scheinen sie schon damit zufrieden zu sein. Nun aber ist die weltpolitische Lage etwas komplexer, als dass man einfach alles einzelnen Menschen rüberschieben kann, sie ist gar dermassen komplex, dass es ganz, ganz viele Schultern benötigt, auf denen sie zu einer etwas feineren Welt werden kann. Und da ist es wirklich etwas Zeitverschwendung und Verhältnisblödsinn, finde ich, wenn sich manche hier quasi verbal die Köpfe einschlagen -- woanders herrscht Krieg, ständig werden Menschen ermordet, aber manche hier haben offenbar nichts anderes zu tun, als eher wohlstandsverwahrlostes und eitel wirkendes Geschreibe zum Besten zu geben. Zwar mag das jetzt auch etwas moralisierend wirken. Aber wenn es schon so einen Bundesratsblog gibt, wo sich Bürger/innen dieses Landes äussern können, dann darf man auch von ihnen ein paar Dinge erwarten, finde ich, nicht nur von Politikern und Leuten aus der Bankenwelt, die öffentlich ziemlich exponiert sind, im Gegensatz zu jenen hier, die sich ausschliesslich z.B. Wachstumskritiker, Pink, Globi, Liza und so weiter nennen. Diese Leute sollten sich auch mal klar werden, dass sie quasi aus der Anonymität heraus agieren. Nicht dass das total unmöglich sein sollte, aber ev. etwas mehr Respekt und Verständnis, auch gegenüber den 7 Bundesratsmitgliedern, würde da nicht nur schaden. Bestimmt wollen sie doch auch, dass diese 7 sich auch in Zukunft einigermassen frei im Land bewegen können, ohne ein Heer an Sicherheitkräften, also bitte sehr. Und wenn der sog. Markt schon ein "Spiel" sein solle, dann dürfen durchaus auch spielerische Elemente dort ihren Platz haben, bzw. kann man damit argumentieren und versuchen, alles etwas zu verfeinern. Mitunter ist es sogar hilfreich, sich vorzustellen, alles sei ein Spiel, auch wenn gerade das wirklich zynisch wirkt z.B. gegenüber Kriegsopfern, aber es kann einem trotzdem helfen, was zu wagen, statt vor lauter Angst zu erstarren.
Zuerst der Kommunismus und die staatlich gelenkte Wirtschaft (Marx bzw. heute im Jahre 2008: der Staat rettet die Banken...), und dann auch noch Adam Smith's "unsichtbare Hand" zugunsten des "Gemeinwohls".
Der einzige, der eben Recht hatte, war Darwin:
das einzige Naturgesetz in der ansonsten "blinden Evolution", das es eben wirklich gibt, heißt:
immer mehr individuelles Wachstum ("the selfish gene", "Krebszellen", etc.) und immer mehr (Gier nach) Geld, immer mehr Geld, immer mehr Geld, immer mehr Geld, immer mehr Geld...
Und wer dabei am besten abzocken kann, wird eben "positiv selektiert" (und das schon seit Jahrtausenden).
That's all.
Aber das haben die Leute ja nie begriffen (auch nicht die Banker, die ja nur Sklaven "der" - bzw. "ihrer" - Natur sind und in der Regel von Biologie und Darwin auch keine Ahnung haben, d.h. eben sau-schlecht gebildet sind...)...
Was regen Sie sich überhaut so auf?
Seit Jahren wird über ein Projekt diskutiert,das nur die Hälfte kostet,
wie eine Banken- Rettung in einer Woche.
Wenn es so weiter geht, sind sogar Bankmanager froh, wenn sie mit dem Zug nach Mailand einkaufen gehen können.(Innert nützlicher Frist. (;-))
Herzliche Grüsse von einem Büetzer
http://www.guidosreiseberichte.info/fas
Finanzkrise droht Hungerkrise zu verschärfen.Rasches Handeln ist angesagt.
Die Welternährungskrise erfordert eine ebenso beherzte Rettungsaktion wie die Weltfinanzkrise. Die Finanzkrise zeigt: Regierungen sind durchaus fähig, zügig enorme Rettungsaktionen in die Wege zu leiten - wenn nur der politische Wille vorhanden ist. Dabei geht es nicht nur um eine moralische Pflicht zur Hilfe für die Hungernden, sondern um unser ureigenes Interesse an globaler Stabilität und Sicherheit. Denn eine hungrige Welt verschärft die nationalen und internationalen Krisen.
Ein Wort Ihres Parteikollegen Jaen Ziegler: Das Massaker an Millionen Menschen durch Unterernährung ist und bleibt der grösste Skandal zu Beginn des dritten Jahrtausends. Eine Absurdität und eine Schande, die durch keinen einzigen Vernunftgrund gerechtfertig und von keiner Politik legitimiert werden können.
Es handelt sich um ein immer wieder von Neuem begangenes Verbrechen!
Liebe Grüsse
Guido Moscatelli
Gebe Gott, dass mich mein siebzehnjähriger Sohn nicht fragt, was es eigentlich mit der Finanzmarktkrise auf sich hat.
Würde er es tun, würde aufgrund meiner mangelhaften Kenntnisse der Fachterminologie und der Hintergründe der Finanzmarktkrise meine Erklärung etwa so lauten:
Einige Grossbanken haben Mega-Scheisse gebaut, indem sie sich über Jahre hinweg von Leichtsinn und Geldgier leiten liessen. Diese haben lange Zeit damit Riesengewinne gemacht. Nun ist die Bankenkreditgeschäft-Eiterbeule geplatzt. Warum genau, weiss ich nicht. Aber diese Banken können jetzt nicht mehr bankgeschäften, weil sie ihr Geld verloren haben. Sie sind sozusagen bankrott – eben darum, weil sie einiges falsch gemacht haben.
Ist ja normal, dass wenn man Fehler macht, sich diese irgendwann rächen und teuer zu stehen kommen können. Kennt jeder aus eigener Erfahrung … weißt Du noch, als Du und dein Kamerad diesen gelben Briefkasten der Post in die Luft gesprengt habt, als ihr den selber gebastelten Thunder-King ausprobiert habt? Weder Eltern, Post noch Versicherung zeigten Erbarmen. Jeder von Euch musste mehrere hundert Franken an den Schaden bezahlen. Ein Vermögen für Euch damals dreizehnjährige Jugendlichen…
Zurück zur Finanzmarktkrise: Fachleute und Politiker erklären uns, dass wegen dieser konkursiten Grossbanken offenbar das ganze Finanzmarktweltordnungssystem in’s Wanken geraten wird. Dies würde unangenehme Folgen auch für Dich und mich haben – warum genau das so sein soll, verstehe ich ehrlich nicht ganz, und ob die Fachleute Recht hätten, weiss ich auch nicht. Logisch scheint mir nur, dass es zu einem Umbruch in der Weltwirtschaft und Gesellschaft käme. Dass beispielsweise viel weniger überflüssige Güter produziert und konsumiert werden könnten, dass dadurch viele ihren Job verlieren würden und der Staat bzw. wir, die Steuerzahler, dafür aufkommen müssten. Dies solange, bis man sich wieder an Arbeiten erinnert, die wegrationalisiert worden sind und diese Stellen wieder schafft oder neue Wirtschaftszweige sich etabliert haben und dadurch Arbeitsplätze entstehen.
Als positiver Nebeneffekt des Produktions-/Konsumrückgangs würden viel weniger Ressourcen (Wasser, Strom, Land, Luft, etc.) verbraucht und die Berge von Zivilisationsschrott würden viel kleiner … und die Leute würden sich vielleicht wieder auf wesentliche Werte besinnen …
Finanzfachleute und Politiker bevorzugen es aber, Banken zu unterstützen statt Massen von Arbeitslosen. Deshalb setzten sie alles daran, das wankende Finanzmarktsystem zu erhalten und deshalb betätigt sich unsere Landesregierung nun selber als Bank. Das heisst, die Schweizer Nationalbank leiht der bankrotten Bank Geld. Dieses Geld soll der Bank helfen, wieder Geld zu verdienen …
Was sagst Du? Das sei aber ungerecht, euch habe damals auch niemand geholfen. Es habe geheissen, dass jeder die Konsequenzen seines Tun’s tragen müsse…
Ja, mein Sohn, ich sehe das auch so. Aber ihr wart halt nicht „to big to fail“ …
Lieber Bundesrat Leuenberger
Wenn einem die Vergangenheit einholt... könnte man dies hier nennen.
Aber vorher noch etwas anderes:
Als Zyniker schert man sich äusserst wenig um die Meinung anderer. Man belächelt sie und vor allem, man ignoriert sie. und dies wiederum würde ja fast gleich bedeutend sein mit: "Ingorannte". und bestimmt nicht mit "Unwissend"; also ohne Wissen.
Sie haben sich in Ihrem so berühmten Buch: "Lügen, List und Leiden schaft" für bestimmte, sagen wir "Praktiken", ausgesprochen und eben diese verteidigt.
Nun, meiner Erfahrung nach, ist das, was heute mit allen (sagen wir mit fast allen) Banken dieser Welt geschieht... nun, erklären Sie uns, dem Schweizer Volk... "Was genau?" - geschehen...
Durch Lügen, und List wurden und werden wir doch genau dorthin geführt.... wo wir heute sind.
Und ganz bestimmt nicht durch Leute, die KLUG sind! Kluge Leute tun solche Dinge ganz einfach nicht!
Das habe ich schon damals, in Ihrem Blog geschrieben.
Es ist äusserst traurig und bedauerlich, Leute als "Räte des Bundes" zu haben, die vor aller Öffentlichkeit gestehen, was Sie in Ihrem Buch damals vertreten haben.
Man kann alle für eine gewissen Zeit, einige für Immer, aber NIE alle für Immer für DUMM verkaufen; sprich belügen. Das sehen wir wieder einmal mehr, mit der Misere, in die viel Menschen gestürzt sind und gestürzt wurden.
Es scheint fast so, als wollte der Mensch aus der Vergangenheit NIE etwas lernen.
Die Frage ist wieder einmal mehr: Wer soll denn den Scherbenhaufen aufräumen (bezahlen)?
Die Frage ist wieder einmal mehr: Wer wird für das Geschehene, Gerade stehen?
Alle sprechen von "Transparenz" - ja - wirklich - klingt gut.
Ist dies wieder eine der Lügen? Ist dies wieder eine der Listen? die Leiden schaft?
Wo's Speck gibt, gibt's Mäuse - dasselbe gilt für den Käse! Mäuse sind Nager... deren grössere Verwandte sind die Raten? Die man den Banken für ausgeliehenes Geld bezahlt?
Tritt nun nur ein einzelner solcher Nager auf, ist dies noch kein grosses gesellschaftliches Problem... Aber da, wo solche in Scharen auftauchen... in sogenannten Ver-Bünden..., denn auch Ratten sind doch Ver-Bündete...
Nun, es gibt Studien, - aber in der Natur geschieht dies ja auch, dass diese niedlichen kleinen puzzigen Tiere, zu viele auf einem beschränkten Gebiet... Sie sich selbst dezimieren... - man staune und horche!
Die Natur kennt also Selbstreinigungs-Techniken erste Güte - oder auch Selbstregulierung... erstaunlich? - nicht? Das sind Gesetze - in keinem besseren Buch niedergeschrieben, als im grossen, offenen Buch der Natur. Dieses Gesetzt greift ein, wenn bestimmte selbst-regulativen Mechanismen nicht mehr greifen, oder aber bewusst, oder unbewusst!!! - ausser acht gelassen wurden. In diesem Fall kommt ein übergeordnetes Gesetz zum tragen und DAS IST ZWINGEND.
Wir können also sehen - glücklicherweise ist die Natur nicht "listig" und vor allem "lügt" sie nicht, sondern: sie ist sehr sehr sehr weise - und dies, ja DIES gefällt manchen Menschen nicht so - passt manchem nicht so in den "Chram". Die Natur will das GUTE für alle - dass es allen, ja WIRKLICH - ALLEN gut geht - und nicht nur einigen wenigen, die sich, im, von Menschenhand geschaffenen "OLYMP", befinden.
Ich für mich LIEBE kluge Menschen! - in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Religion - und aber vor allem als Mensch und EHE-Partner.
Es gibt nichts Gut ausser man tut es - seien SIE in Kluger und Weiser Bundesrat und nicht nur Weiss.
mit herzlichen Grüssen
Rich I'm
Ich bin nicht verzagt. Ich realisierte nur, dass sich meine Befindlichkeit geändert hatte.
Ihr Hinweis auf den langdauernden Weltfrieden, für den wir jetzt (wohl nicht zum ersten und nicht zum letzten Mal) einen Preis zahlen, macht Sinn. Die angesparten Mittel nehmen fortlaufend zu und sind immer schwieriger sinnvoll anzulegen (trotzdem sinnvoller als in einem Krieg). Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Netzwerke sind dichter geknüpft, was nicht nur gute Seiten hat.
Pink bringt einen mit seinem Nihilismus (darauf kommt doch irgendwie hinaus) manchmal zur Verzweiflung. Doch hat er irgendwo auch Recht. Nur Regierungen (oder besser gesagt die politischen Strukturen) können das Rechtssystem aushebeln (die Südanflüge sind ein zwar unbedeutendes, aber anschauliches Beispiel dafür).
Die Hypothekenkrise in den USA ist nicht denkbar ohne die tiefen Zinsen, die die Notenbank zusammen mit einer Regierung, die Steuern senken und Krieg führen zugleich wollte, zuliess. Die übergrosse Geldmenge weltweit, die unsichere Geldgeschäfte begünstigt, ist (auch) eine Folge staatlich verordneter Spartätigkeit (wie etwa der 2. und 3. Säule). Die angedrohten Strompreiserhöhungen, die uns noch vor einer Woche beschäftigten, sind wohl (auch) eine Folge einer verfehlten Liberalisierung in einem kartellähnlichen Markt.
Wo Pink Unrecht hat und eben nihilistisch ist, ist, dass er der politischen Welt einen von der übrigen Welt losgelösten Status zubilligt, den sie eben gerade nicht hat. Gerade da sie die Regelungen verwaltet und diese einführen und ausser Kraft setzen kann, ist sie der Beeinflussung durch die wirtschaftlichen (ideologischen, religiösen, naturschützerischen, was auch immer) Akteure am stärksten ausgesetzt.
Politik ist nicht der gute Hirte (das war die barocke Idee, die auch nicht zum Guten führte). Sie ist das Ergebnis der Auseinandersetzungen in der Herde. Und diese sind halt manchmal alles andere als schön.
(Der Sonntag ruft. Ein andermal mehr.)
Ich danke dem Moderator, dass er meinen nicht moderaten Kommentar nicht veröffentlicht hat. Ich fühle mich wirklich wütend, ohnmächtig und verschaukelt.
Ursula kritisiert die (vermeintliche) Anonymität von Schreibern wie mir. Sei gewiss, die BuPo weiss schon lange, wo die Computer stehen, die wir benutzen.
Aber wissen wir, wissen die Geschädigten, wo all die Gar-nicht-Verbrecher sind, die fremdes Eigentum in der casinokapitalistischen Spielhölle pulverisiert haben?
Es ist 100%ig sicher, dass NIE einer von denen strafrechtlich zur Rechenschaft gezogen werden wird. Dies potenziert die moralische Empörung über diese selbstgefälligen Systemdiener.
Noch wütender macht auch, dass wir von der Regierung schlicht angelogen werden. Zu mutmassen, es schaue für den Steuerzahler vielleicht sogar ein Gewinn raus, ist inkompetent, zynisch und irreführend. Erneut darf ich dazu einen meiner Lieblinge zitieren, Avenir-Suisse-Boss Thomas Held (sinngemäss):
Auch beim damaligen Debakel der Bernischen Kantonlbank blieb kanpp die Hälfte des Verlusts an der Allgemeinheit hängen. Wenn auch nur der Funke eines Gewinns für die Allgemeinheit bestünde, hätten sich längst aus dem Markt interessierte Exponenten gemeldet, welche dieses "Risiko" übernommen hätten, und es hätte die Staatsübung nicht gebraucht.
Nochmal: Diese absolut nicht-nachhaltige (Kopf-)"Rettungs"übung kostet mind. das Doppelte oder Dreifache dessen, was das Jahrhundertprojekt NEAT kostet.
Ja, ist so eine Sache mit den Befindlichkeiten der Menschen. Sie erwähnten Pink. Der konnte sich hier bisher ziemlich sorglos verbal austoben. Aber man stelle sich vor, er stünde auf einer Weltbühne, alle Kameras und Mikrophons dieser Welt wären auf ihn gerichtet, es wird erwartet, dass er jetzt der Welt erkläre, warum alles so und nicht anders gekommen sei. Aber er könnte es sich selbst nicht erklären. Plötzlich bekäme er es mit der Angst zu tun, ihm würde bewusst, dass er vor einem Milliardenpublikum stünde. Er könnte noch sagen: "Hello, world, I am Mister Swiss Pink." Dann überfiele ihn die blanke Angst, er würde sofort wieder abhauen von dieser Weltbühne, in der anonymen Masse (Sie nennen sie Herde) untertauchen. Und ward nie mehr gesehen. Was sollten denn wir Schweizer/innen dazu sagen? "Oh, wie tragisch, er wäre so talentiert gewesen! Er hätte noch eine grosse Karriere vor sich gehabt!"
Da lachen ja die Hühner!
Liebe Grüsse
US
(Wir haben fast die gleichen Initialen wie die Amerikaner. :)
Nicht jede/r kann ein Hitler, Stalin oder Mao sein der die Massen in seinen Bann zieht und diese Präsenz schamlos ausnutzt.
Nur wer tolle Sprüche drauf hat in der Öffentlichkeit, hat noch lange keine guten Absichten (siehe unsere Politiker).
Leider lasse sich dadurch nur allzu viele Menschen blenden.
Und eines weiss ich aus Erfahrung: Die wenigsten verkraften die Wahrheit.
Viele lassen sich lieber von einer Illusion blenden und denken sie können sich so durchs Leben 'retten', ohne grösseren Anstrengungen. Aber die Wahrheit vermag diese Menschen oft einzuholen.
Und diese Erfahrung ist oft noch bitterer.
Liebe Grüsse
Mr. Pink
P. S.: Danke für deinen Beitrag Wachstumskritiker. Manchmal reiten selbst wir auf der selben Welle :-)
Ich mache mich nicht lustig über Pink. Ich mag ihn sehr. Er ist ziemlich spitz manchmal, aber auch präzis.
Als Pseudonym hat er ein einfacheses Branding als ein normaler Du und ich Mensch, der irgendwie mit der Welt zurechtkommen muss. Seine Rolle verlangt das nicht.
7 Milliarden Boni bei der UBS für das Jahr 2008 !?
NO WAY !!!
Offensichtlich ist die UBS Führung immer noch so abgehoben und hat absolut nicht geschnallt, was es geschlagen hat! Auch die SVP Führung windet sich in dieser Frage; zusehr ist die Partei über Spuhler (ex VR UBS) und Blocher und Maurer als Ospel Spezies mit der UBS verbandelt! Beim Swissair Debakel hat die SVP seinerzeit schamlos die Köpfe der FDP Exponenten gefordert, die mit der Swissair verbandelt sind! Ich glaube nicht, dass die SVP Basis und das Volk die Haltung von Maurer und Co. goutiert! Politisch gilt es dies laut zu monieren! Diesmal ist die SVP mit dieser unlauteren Bande verbandelt und gehört dafür in den Senkel gestellt!
Und eben, was jetzt ganz klar sein muss, die UBS ist nicht nur mehr eine privatwirtschaftliche Unternehmung, die allein ihren Aktionären Rechenschaft schuldig ist! Nein, sie ist zum Staat gerannt, um die Bank mit einer Riesensumme vior dem Untergang zu retten. Wir das Volk haften jede und jeder mit 9'000 CHF für dieses Debakel!!! Die UBS will 7 Mia Boni, das ist ca. 90'000 pro Kopf ihrer Belegschaft an Boni ausschütten und wieder zweistellige Boni in den aangelsächsichen Ländern! Das ist eine schallende Ohrfeige ins Gesicht einer jeden Bürgerin und eines jeden Bürgers.
Wenn die UBS das nicht schnallt und die Politik nicht vehement protestiert, gibt es darauf zwei Antworten:
1) Sofort sämtliche Geschäftsbeziehungen mmit der UBS zu kündigen, sofern dies nicht schon geschehen ist!
2) Sofern diese 7 Mia bezahlt werden und der Bund nicht interventiert, soll ein schweizweiter Steuerboykott ausgerufen werden! Die direkten Bundessteuern im Frühjahr 2009 werden nicht bezahlt solange diess Perversität der UBS nicht rückgängi gemacht wird!
Das Rettungspaket für die UBS ist schlichtweg eine Erpressung des Schweizer Volkes! Die Spielregeln sind ganz klar nicht dieselben, wenn ein Unternehmen beim Staat die hohle Hand hinhält, wer das nicht endlich begriffen hat, der wird seine Konsequenzen noch erleben! Nämlich den Untergang der UBS!
So nicht!!!
To Mark 2008-10-19 20:20:56
Gerade wollte ich Sie, Herr Leuenberger, fragen, was wir SteuerzahlerInnen eigentlich dagegen unternehmen können, wenn wir nicht einverstanden sind mit dem Vorgehen der Landesregierung/Nationalbank und schon gar mit dem Gebaren der UBS.
Da Mark just jetzt diesbezüglich Vorschläge macht, erübrigt sich meine Anfrage bei Ihnen.
Anhand der postings, welche in den vergangenen Tagen eingegangen sind, können Sie leicht erkennen, dass Sie als Mitglied der Landesregierung viel Sympathie und wohl auch Vertrauen bei den BloggerInnen verloren haben. Auch ich empfinde im Moment vor allem Wut und Misstrauen in Anbetracht des Finanzdebakels und der wankelmütig wirkenden und zu wenig fordernden Haltung der Regierung gegenüber der UBS.
Mark: Ihre Vorschläge sind m.E. einfach, zweckmässig, durchführbar und bei guter Teilnahme wirkungsvoll. Bei einem Steuerboykott müssten aber ganz viele mitmachen, dass es funktioniert. Ich wäre mit dabei.
Wenn das nicht der Fall sein sollte.
Dreht sich mir der Magen um.
Da ich eine Augenvergiftung beim Lesen erlitten habe.
Das ist natürlich nicht der Fall wenn ich nur gedacht habe, dass es sich um Gift handelt.
http://www.adbodmer.ch/img/content/Sonn
Zitat Frau Ospel:
"Wenn ein Spitzenverdiener wenig Werte geschaffen hat und wegen schlechter Leistung gehen muss und noch eine hohe Abgangsentschädigung kassiert, ärgert mich das, das können sie mir glauben!"
Ja und wie stehts jetzt mit dem Ärger Frau Ospel? wie stehts mit dem Haussegen? Gilt das für ihren Alten nicht? Sind sie nur eine weitere Heuchlerin?
Kann ja sein, dass sie diese Nachricht nicht mehr erreicht, da sie möglicherweise schon das Weite gesucht haben, untergetaucht sind, um dann politisches Asyl in den USA zu suchen, dem Land der Investmentbanker! Möglicherwiese sind sie ja auf der Rebhuhnjagd in Texas, da sie und ihr Alter kürzlich alle Jagdpatente erworben haben. Gell wenn man halt schon alles hat, dann wirds langweilig und man schiesst sich dann halt seine eigenen Trophäen, die man noch nicht hat, auch wenn sie mit einem Transporter angekarrt werden - da kommt mir immer Ceaucescu in denn Sinn mit seinen angekarrten Bären aus dem Zoo... - In Texas wäre ich dann vorsichtig auf der Jagd vorallem wenn Dick Cheney...lol! grad noch dabei ist, der hat so ein Talent Leute mit Rebhühnern zu verwechseln! Ich nehm an jetzt wollen sie dann ganz ungestört jagen und wie Vasella ein eigenes Jagdgebiet von 6500 ha im Tirol für 400'000 EUR im Jahr pachten! Wär immer noch billiger und etwas weniger peinlich als den Unikat Stationwagon, der sich ihr dekandenter Angetrauter von Aston Martin für angeblich £ 500'000 hat anfertigen lassen...!!! Gell, der ist ja jetzt im Verkehrsmuseum in Luzern, weils dem Herrn Ospel zu peinlich wurde...!
Je mehr man weiss, je kotzübliger wird einem!
Also Frau Bodmer-Ospel wenn sie keine Heuchlerin sein wollen, dann jetzt Ospel Beine machen und Folgendes anordnen:
1) Die Grundsaläre für die letzten 10 Jahre können behalten werden = 10 x 2 Mio
2) Die Auszahlung der PK bringt angeblich ca. 30 Mio
3) Das macht zusammen 50 Mio und ist natürlich immer noch viel zu viel aber rechtlich wird vorderhand kaum Raum bleiben, das einzufordern. Klagen wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung werden voraussichtlich noch folgen!
4) Der Rest gehört jetzt dem Steuerzahler und die Details der Boni müssen restlos aufgedeckt werden und zurückerstattet werden. Ursprünglich warens mehr als 250 Mio an Boni. Wir werden ja dann sehen, was davon noch übriggeblieben ist!!?? Notfalls kann man ja noch ein paar Bildersammlungen verkaufen und ein paar Häuser pfänden!
Ja gell Frau Ospel, wenn halt jede Schweizerin und jeder Schweizer vom Baby bis zum Greis mit CHF 9'000 für das Debakel ihres wundervollen Gatten gradstehen dürfen, müssen er und sie auch, sich solche Fragen und noch viel mehr gefallen lassen!
http://de.wikipedia.org/wiki/Branding
Und das mit dem Du und Ich und der Welt haben Sie fein gesagt.
Ich nenne mich von jetzt an Anton Trümmelbach aus dem Bündnerland, extra für Sie...
Zufrieden?
http://www.bilanz.ch/edition/artikel.as
"...Oder sein Hang zu extravaganten Autos: Publikumswirksam verschenkte er im Jahr 2002 eine Spezialanfertigung an das Schweizer Verkehrshaus in Luzern. Der Aston Martin V8 Vantage Shooting Brake war ein Unikat und mit 320 Kilometern pro Stunde der schnellste Kombi der Welt. Wo auch immer er mit dem Gefährt vorfuhr, versammelten sich Menschentrauben. Das Aufsehen war ihm zu gross. Bei der Abgabe an das Verkehrshaus liess er sich strahlend mit dessen Direktor fotografieren. Das war beste PR, die er nach dem Swissair-Debakel noch immer brauchen konnte. .."
Hähä!
:)
Ernsthaft: Es geht nicht nur im mich. Ich fand es irgendwann einfach stossend, wie hier Pseudonyme mitunter gegen unsere Regierung verbal wüten, aber so schlecht finde ich die gar nicht. Sie ist auch in einem schwierigen, politischen Spannungsfeld, weltweit. Das gilt zwar für uns alle, mit oder ohne Taufnamen hier.
Gruss
U. Schüpbach
http://www.panoramio.com/user/26767
Liebe Bundesräte
Ich möchte Ihnen recht herzlich Danken für ihre tolle Arbeit.
Ich möchte dafür danken, dass Sie mal wieder auf Kosten des kleinen Mannes den Mindestzinssatz der beruflichen Vorsorge gesenkt haben.
Danke, dass Sie sich immer so sehr für das Schweizer Volk einsetzen. Wir wissen es wirklich zu schätzen und sind uns sicher, dass sie als äusserst volksfeindlicher Bundesrat in die Geschichte eingehen werden.
Ihnen kann es ja mit ihren Pensionen egal sein. Sie können sich so oder so auf ein genüssliches Leben in Ruhestand freuen. Ich gönne es Ihnen, wenn sie diesen in bälde antreten könn(t)en.
Als Abschiedsgeschenk hinterlassen Sie dem Volk nun einen Trümmerhaufen inkl. wertloser Immobilien in den USA. Oder können wir diese Häuschen wenigstens als Ferienwohnungen nutzen? Dumm nur dass sich die meisten Schweizerinnen und Schweizer Ferien in den USA immer weniger leisten können…
Schämen Sie sich denn kein bisschen?
Bitte lieber Bundesrat, bitte. Denkt doch auch wieder einmal an eure Untertanen und Knechte.
Nochmals besten Dank für die Fusstritte.
Traurige Grüsse
Un citoyen très inquiet pour l'Avenir de la Suisse.
Alain Walker, 1091 Grandvaux