[Version française Comment faut-il traiter les questions?]

Doch, doch, ich lese die Kommentare, weswegen ich jetzt das Kochrezept auch sofort ablöse, ist es doch vorwiegend auf Unverständnis gestossen. (Zu den Fragen, die sich mit ihm befassten: Die Erbsen an Zwiebelschaum sind natürlich nur eine Vorspeise, und wenn der Schaum nicht gar so luftig daher kommt wie in Frankreich, mag das daran liegen, dass ich vom Beizug von geschlagenem Eiweiss absah. Etwas Rahm allerdings braucht es schon, wobei der Geschmack selber ja wichtiger als die Form ist, an Jackie Donatz’ Kommentar in 20 Minuten freute mich vor allem, dass er sagte, ich verstünde etwas vom Regieren - sagt mir nicht jeder Koch - aber die Erbsenhülsen puriert sogar Vergé, der wohl bedeutendste Gemüsekoch in „,les légumes de mon moulin“, womit die kulinarische Diskussion jetzt endgültig beendet ist.)

Zurück zu den Fragen, auf die ich zuwenig eingehe: wir haben hier eine Diskussion, wie wir mit den vielen Fragen umgehen wollen. Ich kann unmöglich alle selber beantworten. Deshalb schlug ich vor, eine eigene Rubrik einzuführen, wo Fragen beantwortet werden. Vielleicht nicht ganz alle, denn es gibt ja auch so genannte rhetorische Fragen, solche also, auf die gar nicht ernsthaft eine Antwort verlangt, sondern mit denen eher eine eigene Aussage gemacht wird. Eine solche Rubrik widerspricht aber der Idee des Blogs, wonach auch einzelne Teilnehmer miteinander diskutieren und die Antwort von irgendjemandem erteilt werden kann. Viele Fragen sind ja auch sehr technisch, und ich bin auf die Hilfe der Ämter angewiesen. Einen eigentlichen Briefkastendienst einzurichten, widerspricht auch der etwas persönlichen Färbung, die ein Blog ja haben sollte (und die im Falle des Kochrezeptes, das ich am Sonntag schrieb, nicht goutiert wird). Jetzt überlege ich mir, ob bei eigentlichen Fachfragen die Experten in meinen Ämtern direkt eine Antwort in meinen blog schreiben sollen. Was meinen Sie?

Bis zum nächsten Mal
Moritz Leuenberger