Wie auf Fragen eingehen?
[Version française Comment faut-il traiter les questions?]
Doch, doch, ich lese die Kommentare, weswegen ich jetzt das Kochrezept auch sofort ablöse, ist es doch vorwiegend auf Unverständnis gestossen. (Zu den Fragen, die sich mit ihm befassten: Die Erbsen an Zwiebelschaum sind natürlich nur eine Vorspeise, und wenn der Schaum nicht gar so luftig daher kommt wie in Frankreich, mag das daran liegen, dass ich vom Beizug von geschlagenem Eiweiss absah. Etwas Rahm allerdings braucht es schon, wobei der Geschmack selber ja wichtiger als die Form ist, an Jackie Donatz’ Kommentar in 20 Minuten freute mich vor allem, dass er sagte, ich verstünde etwas vom Regieren - sagt mir nicht jeder Koch - aber die Erbsenhülsen puriert sogar Vergé, der wohl bedeutendste Gemüsekoch in „,les légumes de mon moulin“, womit die kulinarische Diskussion jetzt endgültig beendet ist.)
Zurück zu den Fragen, auf die ich zuwenig eingehe: wir haben hier eine Diskussion, wie wir mit den vielen Fragen umgehen wollen. Ich kann unmöglich alle selber beantworten. Deshalb schlug ich vor, eine eigene Rubrik einzuführen, wo Fragen beantwortet werden. Vielleicht nicht ganz alle, denn es gibt ja auch so genannte rhetorische Fragen, solche also, auf die gar nicht ernsthaft eine Antwort verlangt, sondern mit denen eher eine eigene Aussage gemacht wird. Eine solche Rubrik widerspricht aber der Idee des Blogs, wonach auch einzelne Teilnehmer miteinander diskutieren und die Antwort von irgendjemandem erteilt werden kann. Viele Fragen sind ja auch sehr technisch, und ich bin auf die Hilfe der Ämter angewiesen. Einen eigentlichen Briefkastendienst einzurichten, widerspricht auch der etwas persönlichen Färbung, die ein Blog ja haben sollte (und die im Falle des Kochrezeptes, das ich am Sonntag schrieb, nicht goutiert wird). Jetzt überlege ich mir, ob bei eigentlichen Fachfragen die Experten in meinen Ämtern direkt eine Antwort in meinen blog schreiben sollen. Was meinen Sie?
Bis zum nächsten Mal
Moritz Leuenberger
Doch, doch, ich lese die Kommentare, weswegen ich jetzt das Kochrezept auch sofort ablöse, ist es doch vorwiegend auf Unverständnis gestossen. (Zu den Fragen, die sich mit ihm befassten: Die Erbsen an Zwiebelschaum sind natürlich nur eine Vorspeise, und wenn der Schaum nicht gar so luftig daher kommt wie in Frankreich, mag das daran liegen, dass ich vom Beizug von geschlagenem Eiweiss absah. Etwas Rahm allerdings braucht es schon, wobei der Geschmack selber ja wichtiger als die Form ist, an Jackie Donatz’ Kommentar in 20 Minuten freute mich vor allem, dass er sagte, ich verstünde etwas vom Regieren - sagt mir nicht jeder Koch - aber die Erbsenhülsen puriert sogar Vergé, der wohl bedeutendste Gemüsekoch in „,les légumes de mon moulin“, womit die kulinarische Diskussion jetzt endgültig beendet ist.)
Zurück zu den Fragen, auf die ich zuwenig eingehe: wir haben hier eine Diskussion, wie wir mit den vielen Fragen umgehen wollen. Ich kann unmöglich alle selber beantworten. Deshalb schlug ich vor, eine eigene Rubrik einzuführen, wo Fragen beantwortet werden. Vielleicht nicht ganz alle, denn es gibt ja auch so genannte rhetorische Fragen, solche also, auf die gar nicht ernsthaft eine Antwort verlangt, sondern mit denen eher eine eigene Aussage gemacht wird. Eine solche Rubrik widerspricht aber der Idee des Blogs, wonach auch einzelne Teilnehmer miteinander diskutieren und die Antwort von irgendjemandem erteilt werden kann. Viele Fragen sind ja auch sehr technisch, und ich bin auf die Hilfe der Ämter angewiesen. Einen eigentlichen Briefkastendienst einzurichten, widerspricht auch der etwas persönlichen Färbung, die ein Blog ja haben sollte (und die im Falle des Kochrezeptes, das ich am Sonntag schrieb, nicht goutiert wird). Jetzt überlege ich mir, ob bei eigentlichen Fachfragen die Experten in meinen Ämtern direkt eine Antwort in meinen blog schreiben sollen. Was meinen Sie?
Bis zum nächsten Mal
Moritz Leuenberger



90 Kommentare
fanny
Ich persönlich finde, man sollte die Bundesverwaltung bzw. die Experten nicht dazu verdonnern, Fachfragen im Blog zu beantworten. In meinen Augen ist das "Medium" Blog dazu nicht sonderlich geeignet.
Mit vielen Grüsen
Dani
so wie Sie Ihren Blog bis jetzt betrieben haben,ist`s voll korrekt. Sie haben`s richtig erkannt.Auch meine Beiträge sind (meistens) rhetorischer Art und verlangen eigentlich nach keinen Antworten.
Eine witzige Bemerkung zu meinen Comments Ihrerseits ehrt mich und ich fühle mich geschmeichelt,(die in Bern nehmen auch mich zur Kenntnis),aber jedesmal eine Antwort zu erwarten,wäre vermessen.
Nein,nein....ein Blog ist ein Tagebuch,in dem Sie uns die Möglichkeit geben,Ihre Gedanken zu kommentieren.
Sollten Sie mal von der Idee eines Mitbloggers fasziniert sein,können Sie allerdings nur hoffen,die Mailadresse,die derjenige über seinen Beitrag schreibt,ist korrekt.Mir ist es nämlich schon öfters passiert,dass ich jemanden,der einen besonders gelungenen Kommentar abgegeben hat,anschreiben wollte und die Mailadresse ein Fake war.Mutig,mutig die Herren.
Wenn Sie mal Lust verspüren zu einem Glas Sangria oder einer gepflegten Tüte (wer weiss ;-) inkl. Diskussion über Gott und die Welt)..... meine Adresse stimmt.
In diesem Sinne weiter so, Herr BR.
Übrigens könnte man dieses Erbsengericht, sofern niemand dies essen möchte, auch kompostieren, wobei ich dies sehr schade finden würde, gerne hätte ich an diesem Festmahl teilgenommen... Apropos Erbsenkompost,... daraus ergäbe sich Biogas, dieses Biogas würde der 2000W Gesellschaft einen Beitrag leisten. Es gibt ja noch weitere solche Ideen die der 2000W Gesellschaft helfen würden. Unsere 5 Atomkraftwerke zum Beispiel, die seit fast 30 Jahren die nicht genutzte Wärme durch die Kühltürme ausblasen, bzw. die Flüsse aufwärmen. Diese Energie könnte man doch sofort nutzen, z.B. für die Herstellung von erneuerbaren Energien wie Ethanol und so... Das wäre viellecht ein Gesprächsthema bei einem "Erbsengericht". Ich würde dann für den guten Wein sorgen...
Ich wünsche einen guten Abend
Meine Hoffnung bleibt, und das reicht mir, wenn auch nur ein paar wenige Ansätzte aus den Kommentaren zurück in die Politik fliessen. Ob das jetzt durch Sie selber Herr Leuenberger ist, oder ob durch Ihre hoffentich mitlesenden Fachleute, das empfinde ich als zweitrangig.
In diesem Sinne ... weiter so.
Gruss aus der Mitte
http://www.kultpavillonblog.blogspot.co
das ganze koennte dann mit einem wettbewerb gekoppelt werden. jedenfalls koennte jeder der kandidatInnen moeglich sein. dabei muss/darf nicht nur an den landwirtschaftminister gedacht werden. nein auch die bundesraetInnen, die weit in der welt herum kommen, koennten/sollen ihr wissen einbringen. der "wirtschaftsminister" sowieso.
herr br leuenberger, tun sie was. die politiker muessen/koennen endlich beweisen, dass sie genau so mit der grossen kelle anrichten koennen, wie gewisse herren am zuerichberg. rezeptreife leistung ist gefragt/gefordert.
Ich schätze es vielmehr, zwischendurch von Ihnen auch mal etwas ausserhalb des Kernbereichs Ihrer Tätigkeit zu lesen, wie z.B. Ihr Kochrezept. Ich hoffe sie verspüren auch in Zukunft ab und zu Lust, uns z.B. mit einem Rezept, einem Buchtipp oder einem philosophischen Purzelbaum zu überraschen!
Mit den besten Wünschen
Paul
Eine gepflegte Tüte bei einem Glas Sangria zu trinken, wäre wie Herrn Leuenbergers gute Reden mit Blochers Stimme zu hören. :-) Um über Gott und die Welt reden zu können, muss man(n) die Sinne nicht erbosen. Ich schlage einen guten Wein und eine glimmende Havanna vor. Als Frau mit Stil rauche ich dann zwar nicht mit, aber geniesse den Geruch, den Sie mindestens durch die "Cubanerin" verströmen. Und um meinen Teil an Charme dann doch noch beitragen zu können, behaupte ich dezidiert: "la vida es silbar"
fanny
Ourse
-Je nach Thematik wäre das wohl wichtig.Aber man sollte sich nie auf eine Sichtweise beschränken,sondern immer den gesamten Horizont im Auge behalten,wenn man die Schlechtwetterwolken kommen sehen will.
Du hast recht,das eine verträgt sich nicht mit dem anderen.Darum habe ich auch ein oder dazwischengesetzt.
Noch ein PS: Die Stmme ist männlich....*grins*
Es wäre sehr schade,wenn Sie die "guten" Ideen und Kommentare nicht selbst beantworten könnten.
Vielleicht sollten einige Bürger sich Ihre Fragen zuerst etwas besser überlegen,und nochmals genau durchlesen und abwägen ,ob ihre Fragen (oder Kommentare) überhaupt ins Forum passen.Ich denke,dann wären schon einige Probleme gelöst.
Ueber Ihr Rezept habe ich mich sehr gefreut.Ich sehe absolut nicht ein,warum nicht auch mal etwas "persönliches" im "Blog" stehen darf.
Man sieht damit doch,dass auch ein Bundesrat ein Mensch,und nicht nur ein politischer "Automat" ist.
Mit freundlichen Grüssen von Georg Z.
Ich finde so ein Blog sollte nicht eine reine politische Platform sein und wie Sie mit dem Kochrezept oder auch schon dem Beitrag übers Fernsehen gezeigt haben wohl auch nicht.
Nicht dass jetzt jemand missversteht: Ich finde es genial dass sich ein Bundesrat die Zeit nimmt um so mit anderen Leuten zu kommunizieren und zu diskutieren - und auch ich wäre enttäuscht wenn es darum nicht um Politik ginge.
Doch, und das sehen wohl einige anders, denke ich dass dieser Blog auc eine Möglichkeit ist ein wenig vom "sterilen" Politikthema abzuschweifen und den "normalen" Moritz einmal ohne Anzug und Kravatte kennenzulernen. Ich finde solche Ideen wie mit dem Kochrezept super - ein kleiner Einblick ins Leben eines Politikers, das ist Volksnähe und gute Basis für weitere Diskussionen.
Leider verfolgt Sie wohl auch hier ihr Amt, sobald ein Bundesrat mal zugibt dass auch er isst (hat das hier einige wirklich überrascht?) wird ihm sofort vorgeworfen er vernachlässige sein Amt, sei unfähig und gewisse Leute welche es nicht ausstehen können dass sie, in Flughafennhe wohnend, ab und zu ein Flugzeug sehen (noch eine Überraschung...) wollen ihm sogar die Schuld an Unfällen, Katastrophen und weiss ich nicht was alles geben.
Ich finde es schade, dass gewisse Leute auf solche Weise diesen Blog zu sabotieren versuchen.
Ich hoffe Sie assen sich davon nicht aufhalten, Herr Bundesrat.
Marcel Luther
was ja auch schon von meinen vorrednern gesagt wurde.
@TheVoice
Count me in
@Paul
Ganz genau. Bitte noch mehr Mut zu apolitischen Beiträgen, ab und an, nur nicht den Kopf in den Sand stecken. Ich finde diesen Blog klasse.
BR Leuenberger veröffentlicht einen energiepolitischen Beitrag.
Darauf schreiben 10 Leute Kommentare mit jeweils einer technischen Frage.
Diese werden dann von BR Leuenberger an 5 Fachleute im Departement (BFE, I guess), weitergereicht. Jeder dieser Fachleute veröffentlicht dann einen Beitrag in diesem Blog. Die Fragenden haben vielleicht wieder eine Rückfrage dazu, welche wiederum weitergereicht wird und wieder zu einem Beitrag des Experten führt. Dies alles geschieht 5-10 mal, mehr oder weniger gleichzeitig. Dadurch entstehen mehrere parallele Konversationen auf diesem Blog, die, je nach "Grad der Komplexität" nur eine Minderheit der Leser interessieren und den Rest eher irritieren.
Fazit: Ein Blog ist gut für Ankündigungen, Gedankenanstösse, Meinungen und Meinungsdiskussionen. Fachfragen und Fachdiskussionen gehören in ein anderes Medium, z.B: Email.
http://blog.zindel.org
Lassen Sie bitte um Himmels Willen die Verwaltung aus dem Spiel. Die plagen sich schon genug mit den rethorischen Fragen der Parlamentarier rum, was neben dem Ärger für das gute Personal auch noch rund Fr. 10'000.- pro Anfrage kostet.
Bleiben Sie bitte persönlich und schreiben Sie ruhig auch Rezepte. Es dürfen auch einfachere sein! :-)
Freundliche Grüsse
Stagepotatoe
Die Zeit in der Evolution des Lebens ist jetzt gekommen, wo das göttliche Bewusstsein der Menschen rapide erwacht und der Wahnsinn und Missbrauch der Macht eines unethischen "parasitischen" globalisierten Wirtschaftssystems von allen erkannt wird.
Es ist jetzt die Zeit gekommen, wo die Stimmen immer lauter werden und der Ruf nach einer neuen "organischen" Wirtschaftsordnung nach der Ethik des bereits begonnenen neuen Zeitalters ausgerichteten Bewusstseins immer stärker wird.
Die totale Neuausrichtung des gegenwärtigen "parasitischen" Banking- und dem damit verbundenen Steuererhebungssystem wird verlangt.
Der Ruf eines neuen Zeitalters ertönt:
Ethik verses Macht
Organisismus verses Parasitismus
Im Getöse einer computergesteuerten globalisierten Wirtschaft in welcher der Mensch und die Natur immer mehr vergessen und wegrationalisiert wird ist jetzt die Zeit gekommen, ein "bedingungsloses Grundeinkommen für alle" einzuleiten!
Sehr geehrter Herr Bundesrat, wie stehen Sie zu dieser von Professor Götz W. Werner am Interfakultativen Institut für Enterpreneurship der Universität Karlsruhe begonnen und in der Schweiz von der Initiative Grundeinkommen Basel Mitte übernommenen grandiosen Idee?
Mit freundlichem Gruss,
J.R. Zürich
Immer das Ganze im Auge behalten zu wollen um bei Schönwetter auf das Schlechte vorbereitet zu sein heisst doch nichts anderes, als heute schon darüber zu weinen, dass der Sommer 2008 evt. nicht mit einem April wie 07 beginnt. Welch trauriger Gedanke.
Ich mag es, sich auf etwas bestimmtes zu fokussieren. Sich mit einer Sache abmühen bis zum Umfallen. Nur oberflächliche Menschen haben von allem eine Ahnung. Sich so richtig mit einer Sache abmühen, dialektisch ( bei uns wäre das wohl im wahresten Sinne des Wortes, da du Mann und ich Frau) sich eingeben. Ja und Nein suchen und werten, ohne zu verwerten.......Zumal der Horizont nie bloss dort ist, wohin du gerade schaust! Sondern auch dort wo du dich gerade denkst!
Ich bin kein Sangria.......eher ein reiner Garnacha! :-)
Die Tüte trage ich bei mir, um Trouvaillen zu sammeln, und Lieblinge zu fangen :-)
Was also bist Du, thevoice?
Sehen Sie, Herr Leuenberger, durch das nicht beantworten aller Fragen, haben Sie es verstanden, uns anderen zum Dialog zu "schicken". Das schickt sich doch für einen Bundesrat :-) regen Sie uns an, indem Sie sind, was sie immer waren, einer von uns.
fanny
es scheint selbstverständlich, dass ein Bundesrat, wenn er nicht mehr weiter weiss, seine Experten befragen geht. Wer würde es verstehen, wenn er es nicht täte? Doch das Wort Experte erweckt den Anschein, dass die Person, die so benannt wird, sich in ihrem, vielleicht kleinen, Teilgebiet so gut auskennt, dass sie nahezu im Besitz der vollen Kenntnis und somit auch in irgendeiner Weise im Besitz der Wahrheit ist. Wenn es so wäre, müssten doch alle Experten des gleichen Teilgebietes zu etwa denselben Ergebnissen und Rätschlägen gelangen.
Bei der Umfahrung Flims beispielsweise sind die einen Experten zum Schluss gekommen, der Umfahrungstunnel berühre den Caumasee in keiner Weise. Andere Experten sagten, eine Beeinträchtigung sei nicht auszuschliessen. Ihr Departement hat der Bauherrschaft zuf Auflage gemacht, dem See dürfe nichts passieren.
Seit beim Tunnelbau eine grosse Quelle angefahren wurde, leidet der See an offensichtlichem Wassermangel, man misst noch nie dagewesene Tiefststände. Für jeden Durschnittsbürger ist klar, was da passiert war. Man hat eben doch eine für den See wichtige Wasserader zerstört und damit ein einzigartiges Naturdenkmal, was uns und unseren drei Kindern, welche so viele schöne Kindheitserinnerungen mit diesem See verbinden, sehr leid und weh tut. Ein weiteres Verkehrsopfer.
Doch die Experten wissen nicht, was passiert ist und sind so uneins wie vorher. Sind Experten von Natur aus blind ? Werden sie es zwangsläufig durch die immer engere Eingrenzung ihres Wissensgebietes ?
Ich fände es gut, wenn die Experten in ihrem Blog Red und Antwort stehen würden. Man könnte ihre Meinung lesen, zur Kenntnis nehmen oder widersprechen. Die Experten müssten mehr Verantwortung tragen.
Ich danke Ihnen für Ihren interessanten Blog, ich habe bisher jeden Beitrag gelesen. Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Energie in ihrem Amt,
mit vielen Grüssen
Urs B
Jetzt lasse ich mich doch noch hinreissen, meinen Senf zum Erbsenpuréerezept beizugeben. Im ersten Moment war ich überrascht über Ihren Eintrag und fragte mich, ob Sie uns auf den Arm nehmen wollen. Dann erinnerte ich mich daran, dass Essen und Trinken Leib und Seele zusammenhalten. Eine nicht unbedeutende Sache also. Und noch etwas später schien mir, dass Sie damit auch ausdrücken könnten: es gibt neben dem Feinstaub, den tiefen Energiepreisen und all den ernst zu nehmenden Problemen die anstehen und zu bewältigen sind auch lustvolle Seiten im Alltag, die ihren Platz haben dürfen/sollen/können/müssen …
Liza
Wie ich lese, haben viele der hier kommentierenden nicht den Wunsch, dass Experten beigezogen werden oder gar eine eigene Rubrik mit technischen Fragen gegründet wird.
Nun, ich denke es handelt sich hier um eine viel tiegreifendere Fragestellung. Der Machtmissbrauch zu Gunsten weniger und auf Kosten vieler geht in der Politik immer, wirklich immer, einher mit nicht beantworteten Fragen. Das Umgekehrte ist glücklicherweise nicht der Fall. Der genannte Missbrauch zeigt sich in vielfarbiger Gestalt. Mal ist es die Korruption, mal Begünstigung. Ein ander Mal Rachsucht oder Machtsucht.
Machtmissbrauch in der Politik kann sehr oft mit kritischen (und auch technischen) Fragen entlarvt werden. Dies aus einem einfachen Grund: technische Fragen kommen aus den exakten Wissenschaften. Und obwohl es bei weitem nicht für alle technischen Fragen eine Antwort gibt, sind sie doch absolut präzise.
Bei philosophischen, rational nicht zugänglichen Fragen, sieht es leider ganz anders aus. Lassen sich doch die Menschen diesbezüglich viel leichter hinters Licht führen. Emotionen sind ein dankbares Instrument zur Manipulation.
Technisch gestellte Fragen lassen sich nicht manipulieren oder schleierhaft beantworten ohne sofort, Verdacht zu erregen.
Wie unbequem und ehrlich technische Antworten auf technische Fragen sein können, zeigt sich daran, wie oft Politiker, Experten gerade dann herbeiziehen, wenns passt und sie verunglimpfen, wenns nicht passt. Ein herrliches Beispiel hierfür ist FDP-Politiker Rolf Schweiger in einem Radiogespräch auf Radio DRS: http://www.drs.ch/index.cfm?gbaction=r04Fulldisplay1&bShowNotAsList=FALSE&CategoryNodeID=AFFC494F-43BD-40C6-8543114999B36D97&objectID=B775CDE9-B0A5-428E-A4BBD0A3960A4746&prg=NEWS
Herr Schweiger lässt sich am Ende des Beitrages über die Experten aus, die eben nicht das berichten, was ER gerne hätte. Und so sagt er auch ganz unverblümt, dass in technischen Fragen, Experten oft zu viel Beachtung eigener Meinungen geschenkt wird. Hallo? Genau dazu sind doch Experten da. Und wenn sich Experten öffentlich streiten, dann zeigt das endliche mal, dass eben gar nicht alle technische Fragen geklärt sind.
Ich finde solche Diskussionen äusserst wichtig. Sie dürfen unter keinen Umständen under den Teppich gekehrt werden. Es ist eben nicht alles eine Frage der Philosophie, des Gefühls oder des "dünkens". Zum Glück! Denn davon hat jeder und jede seine eigene kleine Portion.
Fazit: mir würde es sehr viel bedeuten, wenn Sie die hier gestellten technischen Fragen beantworten könnten (denn beantwortbar sind sie). Die Fragen sind meist sehr einfach gestellt. Und wenns zu kompliziert wird, können Sie ja auf Ihre Experten zurückgreifen. Auch diese Leute (die Experten) sollten sich meiner Meinung nach einem Dialog stellen. Denn Sie tragen schlussendlich die Verantwortung für Ihre Berichte. Es gibt viele Leute hier, die sich über nicht beantwortete technische Fragen ärgern und sich denken: "Da ist doch was faul im Staate Dänemark". Bereits Shakespear hat seinen Hamlet unbequeme Fragen stellen lassen.
Nur Mut Herr Bundesrat, Sie können das.
http://www.eng-tips.com/
Fachfragen und Antworten sollen eben nicht per Email diskutiert werden, sondern offen in einem organisiertem Forum, wo jedem die Möglichkeit gegeben wird ein Thema zu eröffnen und jeder darauf auch antworten kann. Es gibt tausende solcher Foren für alle möglichen Bereiche diskutiert werden und die sind wesentlich effizienter und schneller als Emails, weil so redundante Fragen und Antworten vermieden werden. (Z.B. Link).
Ich würde beispielsweise gerne wissen, wie die Schweiz zukünftig aussehen soll und vor allem wie das der Bundesrat sieht:
Sollen wir uns beispielsweise auf billigst Strom und ineffiziente Heizwendel-Kultur konzentrieren, die technischen Entwicklungen durch blockierte Lenkungsabgaben verhindern und gleichzeitig die Verwaltung im Allgemeinen und den Finanzsektor im Speziellen ausbauen, weil daraus momentan die höchsten Gewinne generiert werden können? Was passiert denn aus der Schweiz, wenn auch der Letzte merkt, dass ein in Indien entwickeltes Softwarepacket, mit der in den USA entwickelten und in China produzierten Hardware plötzlich wesentlich schneller und effizienter arbeitet, als ein Schweizer Verwalter. Was wenn die Banken zudem wegen eines besonders kreativen Beraters den Schweizerischen Steuersitz aufgeben?
http://www.wiedenmeier.ch/wordpress
http://medienlese.com/
http://blog.marioiseli.com
soeben habe ich auf symlink.ch (einem IT-Newsticker) den Artikel über ihre Idee mit der "Datensteuer" gelesen. Gerne würde ich Ihnen dazu meine technische/philosophische Ansicht schildern, nicht weil ich generell gegen Steuern bin sondern weil ich spezielle Ansichten habe was Technologie anbelangt. Teilen Sie mir doch bitte per E-Mail eine Mailadresse mit unter der ich sie privat kontaktieren kann.
Herzlichen Dank und liebe Grüsse
Mario Iseli
Ihre Frage, wie die Schweiz in der Zukunft aussehen soll, finde ich absolut berechtigt. Überhaupt scheint mir, wird dieser Frage zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Zu sehr und zu oft werden politische Entscheidungen durch die von einzelnen Interessengruppen induzierten Momentanentscheide gegenüber langfristigen Lösungen bevorzugt. Ganz im Stil von: "Gebt uns noch ein bisschen Zeit." Oder: "Wir brauchen JETZT ein neues AKW". Fragen wie: "Was passiert danach?" Oder: "Was geschieht, wenn das Uran mal zu teuer wird oder zu ende ist?" werden meines Erachtens viel zu wenig oft gestellt oder mit der banalen Antwort quittiert: "Eine absolute Sicherheit gibt es nicht." Das ist einfach eine Frechheit.
In dieses Bild fügt sich auch ganz hervorrangend die aktuelle Klimaproblematik. Bereits in den siebzigern haben namhafte Wissenschafter davor gewarnt, dass wir ein Treibhausgasproblem haben werden. Sie wurden ausgelacht und verunglimpft. Andere haben bereits in den 50ern davor gewarnt, dass, wenn sehr viel mehr Autos mit verbleitem Benzin umherfahren als dazumal, würde das Blei in die menschliche Nahrungskette aufgenommen. Auch sie wurden ausgelacht. Die Anti-Blei-Leute bekamen früher Recht als die Klimaleute, da bereits in den späten 70ern Blei in der Muttermilch von Müttern gefunden wurde. Das Blei hat sich in Form von Bleioxyd in die weiten Umgebung von Autobahnen abgesetzt. Auch auf Gras. Letzteres wurde von Milchkühen verzehrt. Das Blei reicherte sich schlussendlich in der Kuhmilch an, die von uns Menschen konsumiert wurde und wird. Leider vergingen noch einmal knapp zwanzig Jahre bis verbleites Benzin in der Schweiz verboten wurde. Tragisch. Aber wehe, man hätte das Verbot früher eingeführt und der Wirtschaft wäre damit ein Haar gekrümmt worden. Nochmals: Tragisch.
Politiker haben meines Erachtens nach die Aufgabe VORAUS zu schauen. Weit voraus. Steuern Sie, Herr Bundesrat, zusammen mit Ihren Kollegen und Kolleginnen die Schweiz in eine Zukunft, in der wir uns die selben Fragen von heute NICHT mehr stellen müssen.
Wer schliesslich einzig darauf aus ist, fachlich und juristisch fundierte Stellungnahmen auf meist locker hingeworfene Fragen und Behauptungen in diesem Blog vorzufinden, der soll sich nicht scheuen, seine Fragen dem entsprechenden Amt oder Departement zu mailen (wird immer alles an die zuständigen Stellen weitergeleitet...). Und sollte es von dort wirklich keine Antwort geben, so kann man sich im Falle des UVEK ja immer noch in diesem Blog darüber beklagen ;-)
Auf den Punkt gebracht finde ich Ihre Voten hier sehr erfrischend. Wenn ichs etwas trockener und in Amtsdeutsch haben möchte, surfe ich durch die diversen admin-Seiten.
Gruss Disney
... finde ich ebenfalls eine gute Lösung. Wir sparen uns dabei unter anderem: AHV, IV, Ergänzungsleistungen, Sozialhilfe, Witwenrenten, Waisenrenten, Alimentenbevorschussung.
Der Verwaltungsaufwand unseres schweizer Kässeliwesens ist ineffizient und es geht unglaublich viel in Verwaltungsverlusten verloren.
Doch einen Haken hat das ganze auch: All die fleissigen Menschen, die unser kompliziertes Kässeliwesen verwalten, wären dann Arbeitslos. Ziemlich viele Menschen, sagt man.
Und, weiterer Haken, ein Grundeinkommen fördert den Minimalismus. Das sieht man auch nicht so gerne, Minimalismus ist blöderweise der grösste Feind des Turbokapitalismus.
Eine minimalistische Gesellschaft zerstört Ihren Planeten nicht. So wenig wie nötig (... konsumieren, bewohnen, besitzen, fliegen, fahren, bauen, arbeiten...) statt so viel wie möglich.
Lieber Moritz Leuenberger, fördern Sie den Minimalismus. Sie haben die Möglichkeit dazu, und ich kenne mich darin bestens aus. Ich würde mich gerne für dieses Thema engagieren, und wenn Sie mich brauchen können, arbeite ich gerne für Sie. Selbständigerwerbend, gegen Rechnung, zu CHF 30 pro Stunde. Das Angebot steht und ist ernst gemeint.
Danke.
Wenn Sie schon eine Unterscheidung zwischen rhetorischen und anderen Fragen treffen wollen, dann schlage ich vor, dass Sie nicht eine, sondern gleich zwei Rubriken einführen: eine für die echten und die andere für die rhetorischen Fragen, also diejenigen die keiner Beantwortung bedürfen.
Der Vorteil einer solchen Lösung wäre meines Erachtens psychohygienischer Natur: sie würde gleichsam den durch Ihre Politik enttäuschten Bürgern die Möglichkeit eröffnen, ihren Frust und ihren Zorn in Form von rhetorischen Fragen Ausdruck zu verleihen und somit etwas psychologischen Überdruck abzubauen (Ventilfunktion).
Als Beispiel einer solchen rein rhetorischen Frage könnte ich mir etwa die folgende vorstellen:
Wann gedenkt das UWEK die mehrundertfachen, bereits vor vier Jahren erhobenen Einsprachen gegen die überraschende Einführung der Südanflüge, welchen mit fadenscheiniger, und heute offensichtlich falscher Begründung die aufschiebende Wirkung entzogen worden ist, zu behandeln?
Weshalb war das UWEK während den vergangenen vier Jahren nicht in der Lage zu begründen, inwiefern die Südanflüge legal sein sollen?
Ich fand das Kochrezept oder besser gesagt die Idee an und für sich schon sehr schön! Diejenigen, die sich daran störten, sind wahrscheinlich sowieso gegen Sie eingestellt. Also, lassen Sie sich nur den Mut nicht nehmen und werden Sie zwischendurch auch mal Privatmensch. So etwas könnte ich mir jedenfalls von Ihren Amtskollegen (ich meine damit auch wirklich -kollegen und nicht -kolleginnen) nicht vorstellen.
Auf einen Literaturtipp von Ihnen wäre ich jedenfalls gespannt.
Die Idee vom Minimalismus finde ich sehr interessant und sympathisch, leider ist sie wohl in unser heutigen Welt unmöglich. Der ebenfalls genannte Turbokapitalismus ist eine sehr starke Krankheit, die sich irgendwann selbst ausmerzen wird. Denn auch wenn sich kommende Generationen mehr oder minder an die auf immer grössere Leistung in immer kürzerer Zeit setzende Berufswelt gewöhnen wird, jedem Druck kann kein Mensch standhalten. Die Politik, in der ich mehr Wirtschafts- als Volksvertretung sehe, wird daran nichts ändern können. Das muss von der Bevölkerung aus kommen. Vielleicht wird erst dann der Minimalismus eine Chance haben. Solange kann man diesen nur bei sich selbst pflegen, auch wenn dies mit der Ächtung der Gesellschaft einhergeht.
Der Blog ist hier ist meiner Meinung nach ein guter, direkter Austausch zwischen Politik und Volk. Der interessierte Politiker kann dadurch auf Tuchfühlung mit den Menschen gehen und herausfinden, was diese wichtig finden und beschäftigt. Ebenso ist der Blog dazu da, dass diese Menschen auch untereinander diskutieren und herausfinden, wie und warum dieser oder jener eine andere Meinung hat. Aus diesem Grund müssten, so denke ich, nicht unbedingt Antworten von Experten miteinfliessen, obwohl das natürlich eine Bereicherung darstellen könnte.
Beste Grüsse,
Ingo Gärtner
Wenn ein Kind den Hampelmann macht, benimmt es sich nicht anständig.
Wenn Bundesrat Leuenberger den Hampelmann macht, hüpft er vor der Kamera hin und her.
Das sindBeispiele von "kleinen" Hampelmännern.
Wie würdet Ihr aber eine Bundesversammlung und einen Bundesrat nennen, welche durch ihre Aufschieber- und Feigling-Entscheide immer noch keine Massnahmen
- zur echten Förderung von erneuerbaren Energien ergriffen haben (ein paar Millionen aufgrund er CO2 Abgabe und Klimarappen ändern doch nichts!!).
- zur erfolgeichen Bekämpfung des Feinstaubes ergirffen haben!! (da ist ein lokales Problem und köntne auch lokal bekämpft werden.)
- zu einer echten Familienföderung und Steuerentlastung der Familien ergriffen haben.
und noch andere wichtige Entscheide einfach hinausschieben, als gäbe es das Volk nicht, und als wäre alles bestens.
Also ich würde das eine Hampelmann-Regierung nennen, und zwar Hampelmann gross geschrieben.
Kein Wunnder gehen immer weniger Leute an die Urne, kein Wunder verdrecken viele die Luft noch mehr, kaufen grössere Fahrzeuge, sanieren die Gebäude nicht, denn, was soll's - die Hampelmannregierung tut nichts, also warum sollten wir, das Volk etwas tun.
Spass haben wir ja sowieso, einkaufen kann man auch bis es einem zu den Ohren rausläuft, und dank dem Bankgeheimnis und der güsnigen Firmenbesteuerung werden unsere Löhne immer grösser, während dem vieles viel billiger geworden ist.
Ich schliesse mich der Volöksmehrheit an, und sage...
lasst die Hampelmann-Regierung regieren -
nur lasstuns in Frieden mit Euren Problemen.
Gemäss BSW, BMU und Informationskreis Kernenergie waren Erneuerbare Energien bereits im 2005 der wichtigste Arbeitgeber im Bereich Energiegewinnung in Deutschland.
Arbeitsplätze 2005:
Erneuerbaren Energien 170'000 (davon 43'000 Solarenergie)
Steinkohle 35'000
Atomenergie 30'000
Braunkohle 23'000
Im Gegensatz zur Stein-, Braunkohle und zur Atomenergie wachsen zudem die Anzahl Beschäftigter im Bereich Erneuerbarer Energien von Jahr zu Jahr.
11.5.07 - www.InvestInNature.ch
Sehr geehrter Herr Leuenberger
Auf Fragen der BlogteilnehmerInnen persönlich oder per Experten eingehen oder nicht?
Ich sehe das so: wie Sie selber feststellten, gibt es verschiedene Formen von Fragen, denen sie in Ihrem Blog begegnen. Zum Beispiel solche, die nicht wirklich eine Antwort verlangen (Sie nennen sie rethorische Fragen), es gibt sogenannt offene und geschlossene Fragen, direkte und indirekte Fragen, Angriffsfragen, Motivfragen, Alternativfragen, technische Fragen, persönliche Fragen und so weiter …
Aber es spielt es meines Erachtens keine Rolle, um welche Frageform es sich handelt. Denn nicht nur Sie, auch die BlogteilnehmerInnen haben sich Fragen von anderen Teilnehmern zu stellen. Z.B. „Was tun Sie für den Umweltschutz, ausser Beiträge schreiben?“ oder „War es früher etwas besser …?“. Ich meine, dass ich ganz allein abwägen muss, ob ich auf die an mich gestellten Fragen antworten will oder nicht. Es gibt meiner Ansicht nach beim Bloggen keine Verpflichtung Fragen zu beantworten. Die wirklich wichtige Frage hier, an Sie, scheint mir die zu sein: „Wollen Sie einen Monolog oder einen Dialog führen?“ Wollen Sie nur herausfinden, was andere Menschen von Freiwilligkeit, Umwelt oder einem Kochrezept halten? Ich habe den Eindruck, dass Sie eigentlich gerne einen Dialog führen würden, aber Ihre zeitlichen und fachlichen Ressourcen dazu nicht ganz ausreichen?
Warum handeln Sie nicht einfach nach Gutdünken? Anspruchsvolle technische Fragen, die Sie gerne beantworten möchten, aber selber nicht können, lassen Sie von Experten beantworten. Andere Fragen, die Sie beantworten wollen und können, beantworten Sie persönlich – vielleicht mit Verzögerung. Alle wird’s interessieren, da bin ich überzeugt. Das heisst aber, keine separate Rubrik, keine direkten emails an einzelne TeilnehmerInnen – sondern alles hier in diesem Blog. Viel Erfolg!
Liza
Begrüssen würde ich eine Stellungnahme der zuständigen Experten des BAKOM zur Frage, wieso in die Liste der Ereignisse mit erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung (gemäss RTVG 72 II) keine Spiele der Schweizermeisterschaft enthalten sind.
Dieses Versäumnis hat diese Saison die bekannte und allseits bedaurte Folge, dass der entscheidende Match um den Schweizermeistertitel von keinem Schweizer Haushalt empfangen werden kann. Es sei denn, man verfügt über den Luxus eines (kostenpflichtigen) Teleclubzuganges.
Bedenklich erscheint mir in diesem Zusammenhang, dass die Schweizermeisterschaft auf der genannten Liste überhaupt nicht erwähnt ist. Anscheinend ist es beim BAKOM denkbar, sämtliche Spiele der Schweizermeisterschaft ausschliesslich auf einem gebührenpflichtigen Kanal zu senden. Der Grundstein dazu ist heuer gelegt worden. Denn wieso sollte man überhaupt Meisterschaftsspiele zeigen, wenn der entscheidende Match ja sowieso nicht zu sehen ist.
Wie diese untragbare Situation mit einem angemessenen Service-Public, den relativ hohen Empfangsgebühren sowie den Interessen der Fussballvereine (und Sponsoren!) vereinbaren lässt, entzieht sich meinen Kenntnissen und bedürfte der Erläuterung. Bis dahin ist davon auszugehen, dass die Superleague im BAKOM anscheinend nicht interessiert bzw. Kenntnisse über den Ablauf einer Fussballmeisterschaft gänzlich fehlen.
Bei Durchsicht der Liste, welche, nebenbei gesagt, nicht einmal eine A4-Seite umfasst und seit dem 21. August 2000 weder aktualisiert noch ergänzt wurde, stellt sich die Frage, wieso ausschliesslich Sportereignisse enthalten sind, rechtfertigt der gesetzliche Wortlaut eine derartige Beschränkung doch in keiner Weise, weshalb im Hinblick auf nicht sportliche Ereignisse eine unzulässige Ermessensunterschreitung der Behörde angenommen werden könnte. Sodann besteht ein gesetzlicher Auftrag, die Liste regelmässig zu aktualisieren, was anscheinend ebenfalls unterlassen wurde.
Mit freundlichen Grüssen
T. Wyss
Meine Meinung zu den Antworten im Blog: Antworten auf Technische Fragen von Experten würden den Rahmen dieses Blogs sprengen. Der Blog soll für den Gedankenaustausch der einfachen Bürger reserviert bleiben. Kommt dazu, dass zu jedem Expertenbericht sofort auch ein Gegenbericht eines anderen Experten verfügbar ist. Die Experten sind sich selten einig!
Was ich mir vorstellte, wären persönliche Reaktionen von Ihnen. Dazu zwei Beispiele:
1. Einige BloggerInnen vertreten die Ansicht, Globalisierung und Freihandel seien mit Umweltschutz nicht vereinbar.
2. Beim Thema Medien äusserten einige Bedenken wegen der Macht der Medien und der Manipulation der öffentlichen Meinung.
Das sind nicht eigentliche Fragen, welche man beantworten kann. Ich würde mir nun wünschen, dass Sie dazu einfach mal Ihre persönliche Meinung schreiben. Veilleicht sehen Sie etwas ganz anders oder sind gleicher Meinung. Sie könnten auch mal bemerken, wenn Sie etwas Neues aus einem Beitrag erfahren haben, wenn Sie ein Beitrag nachdenklich stimmt usw. Keine konkreten Antworten also, sondern einfach Meinugsäusserungen damit man Sie ab und zu spürt.
Wie auch immer, es ist Ihr Blog, gestalten Sie ihn so, wie es für Sie stimmt und zeitlich möglich ist. Hauptsache Sie machen weiter!!
Ich bin übrigens auch der Meinung, dass über jeden Beitrag der richtige Name und die korrekte Mail Adresse gehört. Wer Anstand und Respekt bewahrt, braucht sich nicht hinter der Anonymität zu verstecken!
Ich wünsche allseits schöne Pfingsten, mit oder ohne Erbsensuppe……..!
Ich hoffe sehr, es hat auch künftig Platz für beides.
http://www.rezepte-und-tipps.de/Forum/v
Und Leute die verhindern wollen, dass sich die Schweiz zukünftig auf nicht erneuerbaren Billigststrom und Heizwendel-Kultur einschiesst, sollen das bitte dem ENERGIEMINISTER kundtun und ihm mitteilen, dass es Alternativen JETZT gibt.
Zur Erinnerung Swisselectric möchte:
3 AKWs + 5 Gaskraftwerke + 3 Pumpspeicherkraftwerke um möglichst viele Heizwendeln in 30 Jahren betreiben zu können. Sie macht zudem massiv Werbung gegen Fotovoltaik - das ist etwa wie wenn ein Erwachsener ein wehrloses Kind verprügelt.
Wenn wir Energieffizienz und erneuerbare Energien ignorieren, erhöhen wir nicht nur die Abhängigkeit vom Ausland, sondern wir verpassen den Zug was die Entwicklung dieser Technologien mit enormen Wachstum betrifft.
Wenn wir diesbezüglich ins Hintertreffen geraten, können wir uns letztlich kein Essen mehr leisten und dann gibt es auch nichts zu kochen.
sicher gilt es, wachsam und zum Teil mit Argusaugen das Treiben rund um den Teribhauseffekt, das Vergasen rund um die Abgase und das Spalten der Haare rund um die Kernenerige zu beobachten, ja sogar zu debattieren und Alternativen zu finden. Gelingt es uns aber, eine verschworene, kabale kleine Gemeinschaft hier zu sein, die durch das Denken an das Unmögliche sich traut, das Leben für einen Moment aus der Sicht der Lust und des Schönen zu sehen, mit Leichtigkeit und Metaphern uns trauen, die Welt als liebenswerte, und nicht bloss lebenswerte Kugel erkennen, dann sind wir unwiderstehlich und wir können "anstecken". Als Lehrerin weiss ich, wenn ich meine Kinder mit einer Ernsthaftigkeit im Sinne von "Achtung Gefahr" an ein Thema heranführe, sie über die Gefahr rätseln und nicht über das Thema. Hier ist die Plattform, wo Unmögliches zu denken Sinn macht, da sie von Spezialisten aller Art konsultiert wird und somit die Idee, des Schmetterlingsflügelschlages und des Sturmes weiterspinnen können, bis wir schlussendlich einen Blitz zu "konservieren" wissen und so Energie im Überfluss besitzen. Fragen wir also alle weiter , aber gehen mit den Fragen Weiter als bis zum Status Quo.
fanny
Irgendwie fühle ich mich in dem Moment wo ich diese Zeilen schreibe komisch. Ich - ein einfacher Bürger, mitte 40, schreibt dem Bundesrat ein paar Zeilen...hmmm... e so öppis!
Aber was ich eigentlich Fragen wollte: Können Sie in diesem Blog, den ich als öffentliches Medium bezeichne - überhaupt Ihre wirkliche persönliche Meinung kund tun? Besteht nicht die Gefahr, dass Sie sich dadruch ihre mögliche "offizielle" Meinung in ein anderes Licht gestellt wird.
Was meinen die anderen "Schreiber" hier?
Beste Grüsse von einem "Unwissenden" aber Interessierten :-)
Sie sind der Meinung, dass über jeden Beitrag der richtige Name und die korrekte Mail Adresse gehört. Das tönt wunderschön, aber ist naiv. Ich bin äusserst dankbar, hier in diesem Blog anonym bleiben zu können. Weshalb?
Wir in der Südanflugschneise haben in den letzten Jahren die mühsame Erfahrung machen müssen, dass, wer sich in Bezug auf den Flughafen und das herrschende Flugregime öffentlich Kritik äussert ausgegrenzt und angefeindet wird. Ich persönlich als einstiger fleissiger Leserbriefschreiber habe auf meine Beiträge viele Schmäh- und Drohbriefe erhalten – immer anonym und nicht lokalisierbar. Auch weisses Pulver wird verschickt und andere Drohungen.
Wer mit Taschenlampen auf die Flugzeuge leuchtet, wird polizeilich verfolgt. Wer Strafanzeige wegen Nachtruhestörung einreicht, wird von den Polizeibehörden zwar vorgeladen und angehört: dies aber einzig in der Absicht, danach, bei Einstellung des offensichtlichen Scheinverfahrens, horrende Verfahrenskosten überbunden zu erhalten.
Was heute in der Südanflugschneise abgeht, können sich die Bürger, welche es nicht selber erleben, nicht vorstellen. Es ist meines Erachtens das Resultat des nonchalanten und sorglosen Umganges gewisser Politiker und Entscheidungsträger mit unserem Rechtsstaat.
Dies sind die Gründe, weshalb ich es vorziehe, anonym hier meine Beiträge zu platzieren.
Antworten oder Stellungnahmen von Experten (bzw. Herrn Leuenbergers Mitarbeitern) müssen nicht zwingend lang oder kompliziert sein. Herr Leuenberger sucht ja nur eine Möglichkeit, wie Fragen und Anregungen beantwortet werden könnten, ohne dass er alle selber beantworten muss.
Das Verwenden eines „Nicknames“ und ev. einer erfundenen Mailadresse hat rein nichts mit Verstecken hinter Anonymität zu tun. Die Beiträge mit vollem Namen und Mailadresse zu versehen ist total naiv, Sie öffnen Tor und Türen für den Missbrauch Ihrer Daten.
Liza
*Stephanie
Sie hoffen, dass es künftig auch für „sinnig-sinnliche Dialoge“ Platz in diesem Blog hat und Sie nicht, wie vorgekommen, während vieler Wochen „die ellenlangen Kommentare all dieser todernsten Energie-Umwelt-Technik-Detail-Freaks“ zu Gesicht bekommen. Warum konnte ich während den vielen Wochen ellenlanger … u.s.w. keinen einzigen sinnig-sinnlichen Beitrag von Ihnen gelesen?
Liza
**fanny
Ich wäre dankbar, einige Dinge in Ihrem Beitrag erklärt zu bekommen.
Was ist eine „kabale“ Gemeinschaft?
Wie geht das: sich mit Metaphern trauen?
Sie erwähnen wieder, dass Sie Lehrerin sind. Finden Sie, dass die BlogteilnehmerInnen ihren Beruf angeben sollten?
Woher wissen Sie, dass der Blog von „Spezialisten aller Art KONSULTIERT“ wird?
Um was handelt es sich bei der Idee des Schmetterlingflügelschlages und des Sturms?
Könnten Sie ein Beispiel nennen, wie man weiter fragt als bis zum Status Quo?
Besten Dank für die Aufklärung.
Liza
http://video.google.com/videoplay?docid
die Lösungen zur alternativen Energieversorgung existieren übrigens bereits (keine Notwendigkeit zum Blitze-Einsammeln). Wir müssen sie nur wollen.
1 Quadratmeter PV (Fotovoltaik) pro Person und Jahr und wir schwimmen im Strom in 30 Jahren. Im Prinzip kann das übrigens jeder Primarschüler nachrechnen.
1 Quadratmeter PV pro Jahr und Person benötigt übrigens lediglich knapp ein Drittel der Fläche welche in der Schweiz JEDES Jahr NEU verbaut wird.
Und wer PV unbegründet wie die Axpo nicht leiden kann:
Wir können natürlich auch die Heizwendeln in unseren Boilern endlich abschaffen und dann brauchen wir noch weniger PV.
Oder wir können Glühbirnen und Standby abschaffen und brauchen noch weniger PV.
Oder wir können aus dem nachwachsenden Biomasse (Holz) Energie erzeugen und brauchen noch weniger PV.
Oder wir können vermehrt kleine Wasserkraftwerke und Windturbinen aufbauen und brauchen noch weniger PV.
Oder wir können vermehrt Strom aus Biogas erzeugen und brauchen noch weniger PV.
Oder wir können Geothermische Kraftwerke aufbauen und brauchen noch weniger PV.
Oder wir können anstelle von riesigen Gaskombikraftwerken, kleine Blockheizkraftwerke beispielsweise in Spitälern einbauen, dann wird die Abwärme bestens ausgenutzt, die Netzverluste reduziert und wir brauchen noch weniger PV.
Oder wir können Strom mittels Solarthermischen Kraftwerken in Tunesien erzeugen und über Hochspannungsgleichstrom Leitungen in die Schweiz transportieren und brauchen noch weniger PV.
(Hast Du übrigens gewusst, dass die BBC bereits in den 1930er Jahren ein solche besonders effiziente Übertragungsleitung von Wettingen nach Zürich gespannt hatte? Früher gab es halt noch Visionäre und Heute gibt es halt leider nur noch Bonusionäre.)
Was heute in der Südanflugschneise abgeht, könne man sich nicht vorstellen, sagen Sie. Doch, ich schon. Ich bin in Kloten aufgewachsen, lebe aber seit vielen Jahren im Norden der Schweiz. So ganz kann ich die Empörung der Bevölkerung südlich des Flughafens nicht verstehen. Denn irgendwo müssen die Flugis doch landen. Während Jahren hat mich hier im Norden das erste auf den Flughafen zusteuernde Flugzeug um ca. 6.00 Uhr geweckt – werktags und sonntags. Am Abend waren im Abstand von 2 oder 3 Minuten während Stunden die Flugzeuge zu zählen, oft auch nach 23.00 Uhr. Im Süden hingegen ist die Zeit der Landungen beschränkt auf 1 – 3 Stunden am Morgen. Die Abflüge finden nur unter bestimmten Bedingungen im Süden statt. Es stimmt, die Flugis befinden sich im Norden der Schweiz noch in grösserer Höhe als bei der Landung – aber nicht sehr viel und ebenso störend. Ich muss Ihnen deshalb gestehen, dass ich froh bin, dass nicht alle Landungen und Starts ausschliesslich über den Nordern abgewickelt werden.
Liza
Wenn ich in meinem Blog immer alle Fragen beantworten würde käm' ja gar nichts kreatives neues mehr raus...
HP Maurer hat sich über anonyme BlogteilnehmerInnen, die nicht ihren richtigen Namen und ihre Mailadresse angeben beklagt, nicht ich. Ich habe ihn nur auf die Gefahren hingewiesen.
Für mich selber besteht überhaupt kein Problem. Wer mir etwas zu sagen hat, soll dies hier an der „Öffentlichkeit“ tun. Ich brauche keine anonyme Mailadresse. Trotzdem Dank für den Hinweis.
Liza
Bitte lese hierzu auch den Link:
http://ch.indymedia.org/de/2007/05/49504.shtml
Schämst du dich nicht, so einer Bananenrepublik vorzustehen?
Gruss
Demi
PS: Ich kann dir ein persönliches Gespräch mit den Opfern vermitteln
Sehr schönes posting :-)
Aber wieviele schaffen es nur schon bis zum Status-Quo?
Schmetterlinge wirbeln viel, aber den auslösenden Schlag spürt man wohl kaum.
Unser Traum versteckt sich manchmal im Nebel und wenn man ihn endlich sieht ist die Welt noch lange nicht untergegangen. Sie hat sich ganz einfach eine Auszeit genommen wie so viele mal in ihrem Leben. Wir sind ein Teil von ihr als liebenswerte oder auch nicht und paranoïa kann ansteckend sein... vorallem im Internet
;-)
http://durendal1.blogspot.com
Des réponses de spécialistes, en fait pourquoi pas ? Pour ma part je suis pour, mais ne rassemblerai mon allemand pour les lire que s'ils pratiquent votre sens de la dérision avec une sembblable élégance ! Pour les rapports de technocrates, il y a admin.ch.
Très respectueusement
bezüglich email-adi teile ich die Meinung von liza. Blogs sind dazu da, Diskussionen IM Blog zu halten und nicht in die virtuellen Gefilde privater email-adis diffundieren zu lassen.
Ich finds jedenfalls gut, dass damit die Gespräche HIER statt finden. Zudem find ich's auch gut, dass man hier anonym sein kann. Und zwar deshalb: Wenn Mann und Frau anonym sind, dann trauen sie sich mehr, genau das zu schreiben, was sie denken - und viel weniger das, was von ihnen erwartet wird. In diesem Sinne: ehrlichere Beiträge. Im übrigen bin ich mir ziemlich sicher, dass hier nicht alles geposted wird. Und das ist auch gut so. Wer rasistische oder sexistische Bemerkungen oder einfach nur primitiv daherschreiben will, soll das woanders tun.
Unter anderem deswegen besuche ich diesen Blog regelmässig - wegen seiner Qualität.
Ich will sogar behaupten, dass es nicht viele anonyme Blogs gibt, die sich in Sachen Qualität mit diesem hier messen können. Ein GROSSES Kompliment Herr Bundesrat. Weiter so!
ich teile die Ansicht von Globi, dass Kochrezepte und Lyrik in anderen Foren und Blogs diskutiert werden sollten. Nicht, dass ich es nicht geniesse, Ihre Beiträge zu lesen (und zu enträtseln). Dennoch ist die Fähigkeit, sich auf ein Thema zu konzentrieren unablässig, will man komplexe Probleme lösen.
@Stephanie
Falls Ihnen dieses "Konzentrieren" abtuen als: "ellenlanger Kommentare all dieser todernsten Energie-Umwelt-Technik-Detail-Freaks", dann muss ich Ihnen leider sagen: Dass es genau diese "Energie-Umwelt-Technik-Detail-Freaks" sind, die bisher in diesem Blog LÖSUNGEN präsentiert haben. Auch andere Beiträge weiss ich sehr zu schätzen. Beispielsweise zeigt Liza immer wieder aufs neue, auf NICHT technische Art und Weise, wie man dem Stromkartell das Handwerk legen - und ganz nebenbei die Schweiz in eine saubere Zukunft leiten könnte. Nur eines hat bisher noch nie zum Ziel geführt: Schönschreiberei.
die Idee, dass sich Experten Ihrer Ämter hier selbst zu Wort melden, ist eine hervorragende Möglichkeit. Weshalb soll denn nur eine Person (in diesem Falle Sie) von Regierungsseite her Stellung nehmen, zu all den interessanten und innovativen Fragen und Anregungen, die ich hier bereits gelesen habe?
Fragen sind übrigens grundsätzlich da, um beantwortet zu werden - auch die Retorischen (durch entsprechendes Handeln).
Ich würde mich jedenfalls sehr freuen, wenn gewisse Fragen oder Mythen durch Expertenhand ein und für allemal aus der Welt (oder aus dem Blog) geschaft würden. Bei nochmaligem Auftauchen der selben Frage, könnte dann ganz einfach ein quick-Link zur entsprechenden, bereits erteilten Anwort, geposted werden.
Sie können die Empörung der Bevölkerung südlich des Flughafens nicht so ganz verstehen. Irgendwo müssen die Flugis doch landen.
Vor annähernd 25 Jahren habe ich angrenzend an Wald für teures Geld Land gekauft und darauf gebaut. Mit Abstand das wichtigste Kriterium bei unserer Wahl war dabei die Ruhe. Nie wäre uns in den Sinn gekommen, nach Kloten oder Höri zu ziehen. Es gibt Menschen, die sind lärmempfindlich und andere weniger. Wir gehören zur ersten Kategorie.
Unser Haus ist energieökonomisch gebaut worden. Aber mit einer derartigen Lärmbelastung haben wir nicht gerechnet. Das Haus lässt sich nicht lärmisolieren.
Hätten wir uns für Kloten oder Höri entschieden, hätten wir ganz anders gebaut.
Seit mehr als 3 Jahren ist bei uns um 6.04 Uhr Schluss mit Schlafen. Viele bei uns bestätigen mir, dass man sich an diesen Lärm nicht gewöhnt. Die Flugis heulen in bis zu 230 Metern über unsere Häuser.
Das allerschlimmste ist, wenn es auch noch Abendflieger gibt, weil man dann bis um 0.30 Uhr mit Verspätungsfliegern rechnen muss. Man kann nicht zu Bett, weil es nichts Stressigeres gibt, als in der Einschlafphase plötzlich durch das Heulen der Flugmotoren und den Lichtstrahl der Flugis aufgeschreckt zu werden.
Der Südanflug hat mich persönlich nicht nur wirtschaftlich – sondern auch gesundheitlich ruiniert. Und ich bin nicht allein. Die verzweifelten Lärmschutzmassnahmen, die wir getroffen haben, werden durch den Flughafen nicht entschädigt. Ich habe es versucht, und vom Flughafen nur einen höhnischen Brief erhalten. Das medizinische Dossier, welches ich dem Flughafen eingeschrieben und vertraulich zugestellt habe, wurde mir nie retourniert, sondern verludert. Der Flughafen behauptet, er habe mir dieses postwendend per normaler Post wieder zurückgeschickt.
Irgendwo müssen die Flugis doch landen. Aber irgendwann müssen die Bürger doch auch schlafen können. Es kann doch nicht sein, dass diesem Flughafen alles untergeordnet wird. Was hier abgeht, ist ein absoluter Wahnsinn!
Gestern Nacht habe ich mich bemüht, Ihnen meine Antwort auf Ihre Fragen, meine Beispiele zu verfassen. Aus mir noch nicht erklärlichen Gründen erschien mein Beitrag bis jetzt nicht im Blog. Gerne gebe ich Ihnen also hiermit noch einmal Antwort und hoffe, die elektronische Brieftaube erreicht ihren „Schlag“. Sollten beide Antworten in etwa gleichzeitig aufgeschaltet werden, so verzeihen Sie die Redundanz.
Mit einer kabalen Gemeinschaft will ich das Bild einer verschworenen Gruppe an Denkerinnen und Denker zeichnen, die auf „intrigante“ Art versuchen, dem verschwenderischen, oberflächlichen Teil unserer Gesellschaft den Riegel zu schieben, indem wir ihn verführen uns zuzuhören, weil wir spannende Dinge berichten, weil wir anstecken zum sinnlich sein, indem wir zeigen, dass schon das blosse Reden von der gesunden Umwelt zu unserem eigenen Wohlbefinden beiträgt und dieses wiederum unseren Geist befreit, das Unmöglich zu denken darin das Mögliche zu erkennen.
Sich mit der Metapher trauen, sich mit dem Sinnbild verheiraten. In Bildern sprechen. Mit den Worten eine Familie an Bildern gründen. Etwas in anderen Worten sagen ist für mich die beste Form, über das was ich meine nochmals nachzudenken. Ein Beispiel, das mir von gestern noch in Erinnerung ist: Die Umwelt ist gefangen im Strom (Fluss wie Rhein oder Rohne ) des Verbrauchens. Somit müssen wir als ihre Verteidiger dafür plädieren, dass Sonne, Wasser, Wind ihr zur Seite gestellt werden. Sprechen wir in Bildern, verschwindet der eintönige Nachgeschmack welcher technische Fragen für Nichttechniker hinterlässt.
Ja, ich fände es gut, die Berufe der KommentatorInnen hier zu erfahren. Oder mindestens das, was sie gerne sein wollen und somit vielleicht dann vorgeben zu sein . Ich habe es mir abgewöhnt, die Angaben der Internet Benützerinnen und Benützer zu hinterfragen und nehme naiv die Beschriebe der jeweiligen VerfasserInnen für momentan bare Münze. Ich sehe also in Ihnen eine Frau namens Liza, die fragt, wenn sie etwas wissen will. Die Angabe des Berufes konturiert das Bild das ich von Ihnen habe und Fragen und Antworten können gezielter gestellt werden.
Dass es hier so einige Spezialisten hat, interpretiere ich frei aus den Beiträgen heraus und gestehe den meisten ein Fachwissen zu. Konsultieren ist doch ein schönes Wort für nachfragen, beraten lassen. Finden Sie nicht?
Weiter fragen als bis zum Status Quo, sich mit Fragen abmühen, die keine gezielte Antwort ermöglichen, da wir im Moment noch nicht so weit sind, wie die Frage geht : Hier Beispiele: Kann es sich ein EFH Besitzer oder Besitzerin heute noch leisten „keine“ PV (Fotovoltaik...danke Globi ) zu besitzen? Wenn der Stromverbrauch heute schon zu hoch ist, warum bauen wir dann noch ein AKW? Warum gibt es für Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer nicht die Bahnmeilen? Wieso schüttet der Bund Subventionen an die Kantone nicht nach einem Ökoindex aus, analog den Sozialindexen, die in den Kantonen auf die Gemeinden angewendet werden?....
Es wird erzählt, dass der Flügelschlag am anderen Ende der Welt bei uns als Sturm ankommen kann . Wunderschöner Gedanke, wenn man darin die Kraft des Kleinen erkennt. Oder nicht?
Schön dass Sie mich gefragt haben. Danke Liza.
fanny
fanny
gestern Donnerstag kam im Fernsehen der Dokumentarfilm zu NEAT. Aus meiner Sicht wäre es interessant, wenn Sie in einem nächsten Posting mal Ihre Gedanken zur NEAT zu Bit und Byte :-) machen würden.
Ich für mich fand die Dokumentation sehr einseitig. Man hat das Gefühl der Reporter war schon am Anfang voreingenommen und suchte immer nur das "schlechte". Im Journalismus ist es ja einfach jemand mit einer geschickten Frage zu einer Aussage zu bringen und diese dann in einem ganz anderen Kontekt zu präsentieren. Dieses Gefühl hatte ich bei der Befragung des Chefs der italienischen Staatsbahnen.
Wie gesagt würden mich da Ihre Gedanken durchaus interessieren!
Mit freundlichem Gruss
Hammergood
PS: Wie siehts eigentlich aus? Haben Bundesräte im eigentlichen Sinn Wochenende, so dass man Ihnen "Ein schönes Wochenende" wünschen könnte?
Die Werke Nerudas, Sepúlvedas, Platons und Kants als Beitrag zur Philisophie im Allgemeinen und zur Literatur im Speziellen steht ausser Zweifel. Nur haben diese Leute etwas zu SAGEN gehabt. Interessante Neuigkeiten, faszinierende Umstände - Weisheit, die sie in ein literarisches Praline verpackt haben.
Mit "Schönschreiberei" meine ich die Verpackung um der Verpackung Willen - die Weisheit fehlt.
Meines Erachtens ist es genau diese Eigenschaft, welche die genannten Herren von Schönschreibern und Schönschreiberinnen unterscheidet.
http://www.hirschen-rapperswil.ch
Rechne mir doch das bitte mal vor.
1 m2 Solarzellen, dann der Preis pro Zelle, die kwh pro Jahr die rauskommen, die Einspeisevergügung, die Rendite und das Verhältnis zum durchschnittlich jährlichen Verbrauch eines Schweizers.
Vielleicht können uns die Expersten von unserem Energieminister ein paar links reinstellen ???
Gruss Andresa
Welchen Teil meines Textes verstehen Sie denn nicht? :-)
Würde ich Ihren Beitrag voll und ganz umsetzten, so könnte ich wahrlich hier nicht tippen, denn ich bin keine Umweltfachfrau, bin keine Physikerin und schon gar nicht versiert in Sachen Energiegewinnung. Mein Vorteil ist es einfach, dass ich als Politikerin und Berfusfrau mich für "meine" Umwelt interessiere, gerne mitdenke. Dieser Ort hier ist ein Akkumluator (um "Sammler" in der Sprache der Energie zu schreiben) an Ideen, die Krethi und Plethi haben, jene Hinz und Kunz, die dann abstimmen und mitbestimmen und somit hier mit ihren Ideen, Philosophien und Leichtigkeiten es schaffen könnten, die Umwelt zu schonen, indem wir auch schön von ihr reden...und schreiben....
Wenn jeder, der seine persönlichen Fragen hier Herrn Leuenberger tippt und dann eine Expertenantwort erwartet, und vielleicht sogar bekommt, dann ist bloss eine Frage beantwortet....Wenn Sie sich aber trauen, zu phantasieren, dann sind erst recht 1000 Fragen neu gestellt....ich plädiere für das philosophieren auf sinnlichem Niveau...........und für Fragen.
Augustinus behauptet, dass Wunder nicht im Gegensatz zur Natur geschehen, sondern im Gegensatz zu dem, was wir von der Natur wissen, wie stark beteiligt sich die Schweiz an alternativen Forschungsprojekten über das Wissen rund um die Natur? Wie agiert sie, treibt sie voran? Unterstützt sie Firmen, die nur Ököstrom beziehen? Fördert sie Projekte in der Richtung?
fanny
Vielen Dank für die Erläuterung meiner Fragen zu Ihrem „malerischen“ Beitrag.
Liza
http://www.solarcontact.de/content/news
ich bin kein Experte (was immer das heissen mag). Ich bin lediglich dagegen, dass sich die Schweiz durch eine ineffiziente Heizwendel Kultur zukünftig vom Ausland noch mehr abhängig machen und zudem den technologischen Fortschritt verpassen wird. Um das zu verhindern müssen politische Rahmenbedingungen gesetzt werden (z.B. Einspeisevergütungen).
Zum Preis der kWh beim obigen Beispiel in Leipzig (weniger Sonne als Kloten):
Investition: 130 Millionen Euro
Betriebsdauer: 40 Jahre (PV hat keine beweglichen Teile und ist chemisch stabil)
Totale Produktion: 1600 Millionen kWh
Das heisst ohne Zinsen kostet so die kWh 8 cents. Verglichen mit den 20 Rappen auf der Stromrechnung liegt das also durchaus im Rahmen.
Die Zinsen und der minimale Unterhalt (keine beweglichen Teile und hydrophob-beschichtete Solarmodule müssen nicht gereinigt werden) für so ein Kraftwerk könnten problemlos mittels CO2 Abgaben auf Flugtickets finanziert werden.
Mit Dünnschichtzellen liegt der Preis pro Watt inzwischen bei 5 Franken. (Die Fläche ist bei dieser Berechnung eigentlich irrelevant) .
In diesem Artikel werden bereits 1.7 Euro pro Watt erwähnt (weniger als 3 Franken pro Watt Herstellkosten).
http://www.solarserver.de/solarmagazin/artikeljuni2006.html
Das heisst 6 kW kosten dann etwa 40'000 Franken mit Wechselrichter.
Also, bei einer Lebensdauer von 40 Jahren ist die kWh auch wiederum bei etwa 20 Rappen. (Ohne Einspeisevergütung und Zinsen). Mit den momentanen Rahmenbedingen in der Schweiz lohnt es sich also für ein Einfamilienhaus nur bedingt. Wenn man das aber mit den jetzigen Kosten für ein Einfamilienhaus vergleicht, sind die Kosten nicht so hoch, Strom wird ja zudem nicht billiger werden und man wird nie mehr eine Stromrechnung bezahlen müssen.
Dass wir uns zudem die Rahmenbedingungen aber problemlos leisten können und davon langfristig bestens profitieren werden, steht ausser Frage.
Übrigens, der Gotthardtunnel von 1882 war ursprünglich ein hohes Verlustgeschäft. Trotzdem würde jetzt niemand behaupten, es wäre uns besser gegangen, wäre dieser Tunnel nie gebaut worden.
Nachdem mein Kommentar vom 25.5.07 ca. 23.30 an Sie irgendwie, irgendwo verloren gegangen ist, versuche ich den Inhalt nochmals zu rekonstruieren, weil ich finde, dass es ein guter, vielleicht wichtiger Beitrag war.
Ich hatte darin nochmals Ihr Thema „Wie auf Fragen eingehen?“ aufgegriffen. Sie und manche BloggerInnen bezweifeln, dass hier der richtige Ort sei, um Fragen der Teilnehmerinnen zu beantworten oder eine separate Rubrik für die Beantwortung von Fragen zu führen. Das entspreche nicht der Idee des Blogs.
Sie schrieben in Ihrem ersten Blog-Eintrag:“ Als Kommunikationsminister interessiert mich, ob sich ein Blog für den Meinungsaustausch eines Bundesrates mit anderen Menschen eignet oder nicht.“ Sie treten damit klar als politische Person auf (nicht als private). Die meisten Themen, die Sie einbringen und die Kommentare der BloggerInnen sind denn auch politisch aktueller Natur.
Ihr Blog ist nicht irgendein Blog, wo man „e chli“ über dies und jenes diskutiert oder austauscht. Dies deshalb nicht, weil es sich bei Ihnen um eine wichtige politische Person handelt, die Einfluss auf die Richtung z.B. der schweizerischen Energiepolitik haben kann. Die Fragen, Anregungen, Hinweise etc. die die BloggerInnen machen sind teilweise brennend heiss und „schreien“ geradezu nach Antwort bzw. einer Stellungnahme. Deshalb finde ich, dass Sie sich über die ungeschriebenen Gesetze des Bloggens ruhig hinwegsetzen dürfen/sollen/müssen. Es verlangt niemand von Ihnen, dass Sie zu allem Stellung nehmen –aber vielleicht zu jenen Themen, die Sie selber auch „brennen“.
Ich finde, dass sich der Blog sehr gut für den Meinungsaustausch mit anderen Menschen eignet. Sie erreichen damit Menschen und ihre Gedanken, die Sie wohl sonst nicht kennenlernen würden. Umgekehrt erreichen Menschen Sie, die Sie sonst nicht erreichen könnten – ich zum Beispiel.
Liza
Wisst ihr, dass unser Parlament beschlossen hat, ab 2011 den Veredelungsverkehr für Milch frei zugeben. Das heisst, Schweizer Milch darf ins Ausland gebracht werden, dort verarbeitet und verpackt werden, und dann wieder in die Schweiz gebracht werden. So weit so schlecht, doch Bundesrätin Leuthart geht das zu langsam! Sie bemüht sich nun den Parlamentsbeschluss zu umgehen, und diese sinnlose Karrerei schon nächstes Jahr zu ermöglichen!
Was wollen wir denn machen, wenn unsere Regierung die Bemühungen um den Klimaschutz derart ins lächerliche zieht, und gleich auch noch Wertschöpfung und Arbeitsplätze opfert? Da bleibt uns kleinen Leuten wohl doch nur die Resignation!!!!!
Pour répondre à votre question: je pense pas qu'il est nécessaire de donner une réponse à chaque question qui vous est posé! Si vous arrivez à lire tous les commentaires c'est déjà super, et si vous avez envie de commenter l'un ou l'autre dans le prochain billet, alors faites-le. Mais ça ne doit pas être une obligation. Ce n'est pas l'idée du Blog.
Personnellement, j'apprécie beaucoup que vous essayer d'expliquer les décisions du Conseil fédéral (le pourquoi, le comment etc.) et des avancements au niveau européeen (assamblée des Ministres de l'Energie etc). C'est génial d'avoir des informations de première main (pas de défromation par les médias...).
Petit commentaire pour la recette: c'est super d'avoir mis ce billet, car vous aussi, vous avez le droit d'être autre chose qu'un homme politique. Les reproches qui vous sont faits, sont déplacés.
Il ne faut pas oublié que vous écrivez les billets du blog pendant votre TEMPS LIBRE! Donc, vous avez le droit d'écrire ce que vous voulez!
Bonne continuation. Meilleures salutations,
Valérie
Immer wieder beteuern Sie, dass Sie alle Kommentar lesen in Ihrem Blog. Gilt das auch für die unbequemen, also die nicht publizierten (welche der Zensur zum Opfer fallen)? Oder gilt diesbezüglich das Prinzip der drei bekannten Affen: nichts hören, nichts sehen, nichts sagen?
• Fragen werden von beiden Seiten gestellt, sie sind Anregungen für die Diskussion und müssen nicht unbedingt von Experten beantwortet werden. Es schadet natürlich nicht gelegentlich die Meinung eines Experten zu hören, - wir sind ja alle hoffentlich lernfähig und -willig. Aber diese Expertenmeinungen gehören dann auch ins Blog und nicht in eine private Kommunikation, denn sie sollen zum allseitigen Verständnis beitragen. Angaben von Internet-Adressen tun das auch gut. Hier findet man gelegentlich einen Abschnitt, in dem Antworten auf häufig gestellte Fragen (engl. FAQ) gegeben werden.
• Kochrezept: Es wird immer Menschen geben, die von einer Auflockerung des Gesprächs nichts halten. Aber auch die Erfahrungen mit einem Kochrezept sind lehrreich, zeigen sie doch, wie wichtig die Beachtung der Details ist. Das Weglassen einer Zutat (Eiweissschaum) kann das Resultat (positiv oder negativ) verändern. Da liegt die Assoziation zu „Energieetikette ohne Umweltetikette“ doch nahe.
Das Kochrezept hat leider von der wichtigen Zusammenfassung der Tischgespräche unter Energieministern abgelenkt. Die für unsere Souveränität zentrale Frage der internationalen Abhängigkeit von Energierohstoff-Lieferungen, auch als Antrieb für neuere technologische Entwicklungen wurde hoffentlich eingehend diskutiert. Die Ergebnisse wären für das Blog sehr interessant gewesen.
Als Antwort auf die Verwendung der Rohstoffe als wirtschaftliches und politisches „Kampfmittel“ seitens der Lieferländer, spricht man in einem unserer Nachbarländer heute bereits von einer notwendigen „Mobilmachung der Energiepflanzen“. Hierbei geht es um verstärkte Grundlagen- Forschung und die Entwicklung von Anwendungen für ihre Nutzung.
Biotreibstoffe wurden leider von dem in dieser Woche veröffentlichten EMPA- Bericht sehr negativ beurteilt. Dieser findet miserable Werte für die „Umweltetikette“ der gegenwärtig angewendeten Verfahren zur Biotreibstofferzeugung, bessere für die Biogasproduktion. Das ist verständlich, man kann keine nennenswerten Erträge allein aus den Früchten (Raps, Zuckerohr, Zuckerrüben) einer Pflanze erzielen. Auch der Rest der Pflanze (Stroh, Rinde, Gras, Gülle, Mist) muss verwertet werden um auf wirtschaftliche Weise Treibstoffe, chemische Grundstoffe und Energie zu gewinnen.
Bei der Grundlagenforschung im Rahmen der „Mobilmachung der Energiepflanzen“ geht es letztlich auch um den Einsatz der „grünen Gentechnik“. Das ist nötig, denn der Ertrag an Biomasse soll ökologisch verträglich und auch bei schlechteren Kulturbedingungen erhöht werden. Erst dann kann man die im Vergleich mit Solarzellen sehr grosse Effizienz bei der Energieumwandlung mittels Photosynthese bewusster und besser nutzen und einen entscheidenden Schritt in Richtung Ersatz von Erdölprodukten durch Energiepflanzen machen. Man muss aber nicht auf diese Forschungsergebnisse warten sondern kann schon heute neue Verfahren („bioliq“) anwenden, die die Umweltetikette der Biotreibstoffe in einen akzeptablen Bereich bringen.
Die „grüne Gentechnik“ wird auch für eine zukünftige Wasserstoffwirtschaft eine wichtige Rolle spielen. Hierbei kann die Photosynthese in Mikroorganismen die althergebrachte Elektrolyse zur Wasserstoffproduktion ersetzen.
Viele Menschen sehen in der Anwendung der Gentechnik grössere Gefahren als bei der Kernenergie-Technik. Die Gentechnik wird aber in Medizin und Pharmazie bereits angewendet und kann nicht mehr verhindert werden. Somit ist der Gesetzgeber gefordert bei der Gentechnik, ähnlich wie heute in der Kernenergieanwendung praktiziert, eine Sicherheitskultur mit nationalen und internationalen Kontrollen einzuführen.
Achtung! Der Zug ist schon am Fahren.
Ich leide mit Ihnen, im Anbetracht dessen, dass ein Produkt im Ausland „veredelt“ werden soll, um danach im Herkunftsland verkauft zu werden. Was ist der Sinn davon? „Was wollen wir denn machen, wenn unsere Regierung die Bemühungen um den Klimaschutz derart ins lächerliche zieht, und gleich auch noch Wertschöpfung und Arbeitsplätze opfert?“ fragen Sie – und ich mit Ihnen.
Das wäre doch zum Beispiel eine Frage an Herrn Leuenberger, die einer Stellungnahme bedarf!
Liza
*Valérie
D’accord, chaque’un peut écriver ce qu’il veut dans son blog.
Mais moi aussi, j’écrive mes billets pendant ma temps libre – comme Monsieur Leuenberger.
Liza
"grüne Gentechnik"..Darunter habe ich doch auch Manipulation zu verstehen!? Oder nicht? Ja ich sehe darin wirklich grössere Gefahren und verstehe nicht, warum es zwischen zwei Extremen zu entscheiden gilt, zumal bekannte, unschädlichere Engergiegewinnungsmethoden noch nicht ausgeschöpft sind. Dass wir Menschen meinen, die Natur eines Wesens sei wirklich nur an und in seinen Genen zu messen, ist Blauäugigkeit bei der ich Rot sehe. Die Kette der Natur zu manipulieren ist nichts anderes als die Erde "wieder" zur Scheibe zu degradieren. Der Verbrauch an Energie richtet sich am Gedanken des Verbrauchers. Und da müssen wir manipulieren, verführen...nehmen wir an, der Bund könnte den Einwohnerinnen und Einwohner Ökocards abgeben, bei denen jede/r Öko-Punkte sammeln kann und dann neben einer z.B. Steuervergünstigung eine Bewusstseinveränderung erzielt...Anbieter wie Benutzer...So abstossend für mich die Cumulus und Supercardsysteme beim täglichen Einkauf in Bezug auf Abhängigkeit vom Konzern sind, so intelligent erscheinen sie mir in Bezug die "Disziplinierung" durch Sparen mehr bekommen....zu kompliziert?
Vielleicht tippe ich auch naiv, wenn ich all die fachmännischen Beiträge und Feststellungen anderer Blogger betrachte, so bin ein "energiegenmanipuliertes Greenhorn". Aber bloss nur konstatieren was alles schlecht läuft, so kommen wir nicht weiter.
fanny
Meines Erachtens müsste ein Gesamtbundesrat hier vehement einschreiten, die Finanzierung auch sichern können und eine geordnete Rütlifeier für normale Schweizer Bürger sichern können. Das alles soll jetzt nicht mehr gehen. Haben wir eigentlich die Hosen von den Chaoten voll? Es gibt wirklich sehr wirkungsvolle Methoden, um einem Bengel Manieren beizubringen.
Was ich hier lese und was Tatsachen sind ist schier unglaublich. Niemand schreib, dass er seinen Lebenstand runterschrauben möchte. Alle wollen es weiter so haben wie jetzt, da frage ich mich denn schon wie wir die Welt Retten wollen. Es gibt keine Alternative ausser wir würden auf vieles verzichten, die nicht nötig sind. Da wäre die Fliegerei, Ferienreisen, Kreuzfahrten, so ein Schiff verbraucht pro Tag ca. 260 Tonnen Treibstoff und das allein zum Vergnügen. Dann werden unglaubliche Transporte LKws Waren da und dorthin Transportiert, über ganz Europa verteilt. Milch von der Schweiz nach Deutschland dann nach Italien, Schlagrahm abfüllen usw. Auch Teile für Autos werden rum geschoben. Seit ich die Infos von der Kernmühle und FUSIONSREAKTOR ITER in Cadarache der am Bauen ist, bin ich mir sicher, dass es weitere Atomkraftwerke gibt. Da ja die entsorgung ja auch gelöst ist und man dann mit dem Atommühl viel Geld verdienen wird. Wasser, Wind und Sonne werden nie die Leistung erreichen und so zuverlässig sein. Also machen wir weiter so wie es ist, ins Auto setzen und ins nächste Einkaufzentrum oder was Trinken gehen. Früher hatte ich zwar nicht alles im Dorf aber man konnte sichauch mit den Leuten unterhalten und sich kennen lernen. Waren das Zeiten alles tot, die Läden sind zu.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,449867,00.html
http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/leben/wissen/588167.html
Schönen Tag
http://www.investinnature.ch
http://www.youtube.com/watch?v=Mg1VNqxekX8
http://www.sunmachine.com/download/pros
So so Wasser, Sonne und Wind ist also nicht zuverlässig.
Wussten Sie übrigens, dass wir momentan mehr Strom mit angeblich unzuverlässigen Wasserkraftwerken als mit AKWs produzieren?
Wussten Sie übrigens, dass Solarmodule keine beweglichen Teile haben und chemisch äusserst stabil sind und es sich deshalb dabei wahrscheinlich um die zuverlässigste Energieform überhaupt handelt.
Wussten Sie übrigens dass es für den Duschenden absolut das Gleiche ist, ob das Duschwasser von einer Heizwendel, von einer Wärmepumpe, von einem Biogasbrenner, einem Holzbrenner, einer Holzbetriebenen Stirlingmachine (link) oder von Sonnenkollektoren auf dem Dach geheizt worden ist.
Wussten Sie dass wir momentan den verbilligten Nachtstrom nur deshalb kennen, weil die unflexiblen AKWs die Stromproduktion in der Nacht nicht effizient runterschrauben können und deshalb Kunden brauchen, die diesen Strom möglichst ineffizient mit ihren Heizwendeln verbraten?
Warum müssen wir eigentlich auf Teufel komm raus, das Duschwasser mit ineffizienten Heizwendeln heizen, wenn doch China momentan annähernd 80% aller Sonnenwärmekollektoren der Welt einbaut? Kann es sein dass wir Schweizer verglichen mit Chinesen mausarm sind? Warum denn sind denn unsere Mieten und Arbeitssteuern mindestens 10mal so hoch wie in China?
Warum müssen wir eigentlich x-mal mehr für unsere Arbeitssteuern als für unseren Strom bezahlen? Etwa dass sich der Einsatz von ineffizienten und Arbeitsplatz-vernichtenden Heizwendeln lohnt?
Wussten Sie übrigens, dass bei lediglich 1m2 Solarmodule pro Person und Jahr in 30 Jahren sämtliche AKWs durch Fotovoltaik ersetzt werden können? Das ist übrigens weniger als ein Drittel der Fläche welche jedes Jahr neu verbaut wird. Und selbst in 30 Jahren sind das übrigens weniger als 1% der Fläche der gesamten Schweiz.
Wussten Sie, dass ein WK-Soldat in 3 Wochen problemlos 100 m2 Solarmodule verlegen kann?
Wussten Sie übrigens, dass man mit einem Pumpspeicherkraftwerk genauso Atomstrom, Kohlenstrom, Wasserkraftstrom wie auch Windstrom und Sonnenstrom speichern kann?
Wussten Sie übrigens, dass die Pumpen der Pumpspeicherkraftwerke jede Nacht im Betrieb sind, weil die AKWs dummerweise Bandstrom erzeugen, aber die Verbraucher keinen Bandstrom verbraten und deshalb in der Nacht mit diesem überflüssigen Stromangebot auch nichts anfangen können.
Wussten Sie dass mit Strom aus Fotovoltaik genau dieses ineffiziente Vorgehen endlich reduziert werden kann, weil immer am Tag Strom produziert wird und tatsächlich nie in der Nacht wenn überflüssiger Strom sowieso nicht gebraucht wird.
Niemand muss, was den Stromkonsumbedarf betrifft verzichten, wenn auf erneuerbare Energien gesetzt wird. Ausserdem werden so viele Arbeitsplätze geschaffen und unsere Abhängigkeit vom Ausland reduziert.
Billigflüge werden vermutlich zukünftig nicht mehr so billig sein, weil das Flugzeug verglichen mit einem Auto wenig Treibstoff-Einsparungspotential und Treibstoffflexibilität besitzt, aber dass ist ja kaum ein tragischer Verzicht und kann mit AKWs sowieso nicht gelöst werden.
danke für Ihre Beitrag vom: 2007-05-26 19:59:54. Meine volle Unterstützung. Wenn ich über Kochrezepte oder Gedichte blogen will, dann gibts dafür andere Seiten im Netz. Stichwort Pluralismus. So nennt man das Streben nach totaler Zerstreuung. Ja, viel Spass, viel Fun und auch vielleicht Sinnlichkeit (@fanny) aber bringt uns das weiter?
Wenn in 50 oder hundert Jahren das (flüssige) Öl zu Ende ist und auch das Uran langsam zu Neige geht, dann möchte ich noch einmal die selben Vorwürfe hören, die heute allzuoft von bürgerlicher Seite vernehme: "Wer bezahlt denn die alternativen?" oder: "Die alternativen sind viel zu teuer!" oder: "Wir können die Schweiz nicht mit alternativen Energien alleine versorgen!". All diese Propagandasprüche sind dann nämlich hinfällig, weils einfach keine fossile Energie mehr gibt. Punkt aus. Und dann wird man noch so viele parlamentarische Vorstösse, Gesetzesrevisionen, Arenadiskussionen usw. abhalten können.
Noch immer habe ich den Eindruck, dass zu viele Menschen allen Ernstes glauben, dass sich Energiefragen wegdiskutieren lassen. Oder noch besser: dass sie schlicht eine Frage der Philosophie sind.
Wacht auf Leute - besser zu spät als noch später.
Zur Zeit gibt es nur zwei wirklich sichere Primärenergieträger, die wir nutzen können. Das eine ist die Sonnenstrahlung mit all ihren Zweigprodukten. Das andere ist die Erdwärme. Obwohl auch Wasserstoff zur Kernfusion im Überfluss vorhanden ist, zähle ich diesen nicht dazu, weil die dazu notwendigen Technologien noch äusserst spekulativ sind (ITER lässt grüssen). Also Erdwärme und die Sonne. Das muss uns reichen. Und es wird uns auch reichen, wenn wir nicht weiterhin hunter energetischer Völlerei leider, wie wir es jetzt tun.
Aber wie gesagt, das Problem wird sich bald "selber" lösen, denn der Topf ist schon fast leer gegessen. Die Frage ist nur, wie wir die Küche hinterlassen nach dem grossen Fressen - aufgeräumt oder zerstört.
Wasserstoff als Energiequelle (Kernfusion) wird uns noch sehr lange verschlossen bleiben evt. für immer.
Wasserstoff als Treibstoff im Fahrzeug ist KEINE Energiequelle, sondern nur ein Speichermedium. Und zudem ein Katastrophales. Schlechter Gesamtwirkungsgrad. Keine Dauerspeicherung. Schlechte Reichweite... viel mehr Energie nötig zur Herstellung als zum Verfahren.
CO2 ist kein Problem solange es aus der Verbrennung von Treibstoffen entsteht, welche zuvor "gewachsen" sind. CO2 ist chemisch inert und ist NICHT giftig. Solange also der CO2-Kreislauf geschlossen ist, gibts keine Probleme mit CO2.
Ozon ist ein Nervengift, das bereits in geringer Konzentration tödlich wirkt. Symptome sind Schleimhautreizungen und Kopfschmerzen. Ozon entsteht durch die Einstrahlung von Sonnenlicht auf Autoabgase (speziell NOX).
Ozon ist aber auch gut, wenns weit, weit oben einen grossen Teil der UV-Strahlung absorbiert und uns vor Hautkrebs schützt. Leider ist also das "Stadtozon" schlicht am falschen Ort. Bitte nicht miteinander verwechseln.
NOX kommt in ALLEN Abgasen von heutigen Verbrennungsmotoren vor (auch jene, die mit Wasserstoff fahren!). Es führt zum "bösen" Ozon (siehe Nervengift), wenn die Sonne scheint.
So. Und nun einige Schlussfolgerungen: Wenn wir die Emissionprobleme des Individualverkehrs lösen wollen, so müssen wir uns nach einer ganzheitlichen Lösung umsehen - nicht nach Lösungen, die hier funkionieren aber im Hinterhof eine Sauerei hinterlassen (davon haben wir schon genügend).
Aus diesem Grund sind eben Studien, welche die heutigen Biokraftstoffe sehr kritisch beurteilen enorm wichtig, da die Gesamt-CO2-Bilanz für diese nicht gut dreinschauht.
Eine weitere Schlussfolgerung: Wasserstoff wird uns nicht retten. Nicht heute und auch nicht morgen. Er ist keine Lösung fürs Auto und auch keine für den Strom. Am besten vergessen wir ihn ganz schnell. Falls sich jemand genauer dafür interessiert "weshalb", so bin ich gerne bereit, dazu Stellung zu nehmen.
Zusammenfassend kann man doch sagen: Kraftstoffe müssen Energie speichern. Und das tun die herkömmlichen Kraftstoffe SEHR gut (Energiedichte, "pumpbar"). Das Problem ist also nicht das Benzin oder der Diesel. Nein. Das Problem ist die Art und Weise WO der Sprit herkommt (aus Erdöl anstatt aus Biomasse) und WIE er verbrannt wird (Im Verbrennungsmotor anstatt in der Brennstoffzelle).
Die Batterietechnologie macht enorme Forsschritte. Schon jetzt gibts Elektroautos mit sportlichen Fahrleistungen (siehe "Tesla motors"), die eine Reichweite von über 200km haben. Tendenz schnell ansteigend.
Ich sehe nur zwei gangbare Wege, die funktionieren:
1.) Biokraftstoffe zweiter Generation mittelfristig. Hoher Gesamtenergieverbauch, da die Autos nicht viel sparsamer werden.
2.) Elektroantrieb langfristig. Nur mit E-motor lassen sich Wirkungsgrad und damit der Gesamt-Flotten-Energieverbrauch noch einmel drastisch senken.
Diese beiden Wege sind aber nicht kompatibel, denn sie verlangen nach gänzlich unterschiedlicher Infrastruktur. 1.) Grosse Biomassefelder, Vermenter, Tankstellen, Verbrennungsmotoren, Brennstoffzellen.
2.) VIEL Photovoltaik-Fläche, Batterie- und E-Motorenindustrie.
Welchen Weg wollen wir beschreiten?
Sorry fanny ;-)
Bisher wurde hier von revolutionären und weniger revolutionären Techniken gesprochen, um Umweltprobleme anzugehen. Hand auf's Herz: Dabei ist jede/r davon ausgegangen, den entsprechenden Lebenstandard nur ja nicht zu tangieren, oder?
Wieviele Menschen wären bereit, zugunsten der künftigen Generation, also der eigenen Kinder, nur ein Stück weit den bisherigen Luxus zu verlassen und die eigenen Ansprüche zurückzuschrauben? Einer von Tausend? Einer von Zehntausend?
Wir alle wissen oder ahnen insgeheim, dass die CO2-Kurve, die in den nächsten Jahren nach unten zeigen sollte, dies nicht tun wird. Der Energieverbrauch wird steigen. Es werden mehr und grössere Autos auf den Strassen herumfahren. Wir alle finden Umweltschutz gut, aber es ist der Nachbar, der weniger von diesem oder jedem tun soll und nicht wir selbst.
Die Gespräche in diesem Blog sind interessant und wichtig, haben aber nicht viel mit unserem Handeln im Alltag zu tun.
Wenn ich Cafés, Restaurants, im Zug oder auch im Büro sitze und den Leuten zuhöre, fällt mir immer wieder auf, dass in der breiten Bevölkerung quasi überhaupt keine Empathie für Umweltanliegen besteht. Leute, die z. B. generell auf's Auto verzichten, werden belächelt oder als alternativ heruntergestuft. Ich weiss, wovon ich spreche!
Irgendwann wird die ganze Umweltdiskussion (leider) wieder verebben. Der ganze Alltagswahnsinn, der bis dahin unbeirrt seiner Wege gegangen ist, wird auch danach weiterbestehen. An immer heissere Sommer und Klimakatastrophen werden wir uns teilweise gewöhnen, denn weder bei Politikern noch in der Bevölkerung ist, meiner Meinung nach, ein wirklicher Wille zur Reduktion da.
Wie wäre es, wenn wir in diesem Blog einmal etwas weniger über Wissenschaft und Technik, denn darüber reden würden, was wir an kleinen Dingen im Alltag tun könnten?
Es grüsst,
I. Gärtner
http://Sonnenstrom
Danke für Ihren Beitrag, an mich. Es ist sehr aufschlussreich und voller Enregie.
Doch leider muss ich Ihnen ein wenig Emergie wegnehmen, oder Sie können mir und andern Menschen noch drei Fragen beantworten.
1. Sonnenenergie Starkstrom erzeugen für Heizung, Küche, Waschmaschine, Industrie?
2. Zuverlässigkeit auch bei Nacht oder Schneee?
3. Fläche und Preis für ein Haus mit Starkstrom? Amotionszeit?
Dass es möglichkeiten gibt bezweifle ich nicht, es ist eine Kostenfrage, die ganz eng mit der Politik in Bern zu tun hat. Solange die Kantone sagen wiviel Fördermittel gezahlt wird, klappt es nicht. Die eine zahlen was die andern nicht, haben wir denn Luftgernzen, oder sowas? Ich bin der Meinung egal wo er Wohnt wenn er was für die Umwelt tut, bekommt er überall gleich viel. Nicht so wie im Aargau nichts und im Solothurn Fr. 2000.- für eine Luft/Wasser Wärmepumpe, schlieslich gibt es keine Luftgernze, oder doch?
Übrigens ich wollte bei mir erst Sonnenkolektoren aufs Dach machen, für eine neue Heizung. Doch es war dann so teuer, dass ich schnell die Finger davon lies. Zudem die Ausbeute nicht das versprach und die Bewilligung von der Behörde sehr lange und Zeitaufwendig und auch nicht Billig ist. Also habe ich nun eine Luftwärmepumpe eingebaut und bin zufrieden, aber nur was die Kosten betrift. Leider brauche ich dazu eben Strom, nicht von der Sonne. Doch die alte Oelheizung ist wenigstens raus.
Sicher geben Sie mir recht wegen dem Lebenstand den wir halten wollen und nicht verziechten können, Sie haben sicher verstanden was ich meinte, Kreuzfahrten usw.
Gruss
*Hallo Hermann Doebeli
Sie gehen beide davon aus, dass hier viel über umwelt- und sozialverträgliche Energiegewinnung geredet bzw. geschrieben wird, aber keiner der Schreibenden seinen Lebensstandart entsprechend anpassen will. Dies schliessen Sie aus der Tatsache, dass hier niemand sein persönliches Verhalten in Sache Energieverbrauch und umweltfreundliche Lebensweise dokumentiert.
Wenn Sie den Grund wirklich wissen wollen: bei mir ist es so, dass mir schlicht die exibitionistische Ader fehlt, die nötig ist um öffentlich darzustellen, wie ich versuche umwelt- und sozialverträglich zu leben. Soviel kann ich aber doch verraten: ich bin vor ca. sieben Jahren zum letzten Mal in einem Flugzeug gesessen; ich habe noch nie in meinem Leben ein Kreuzfahrt gemacht und werde wohl auch nie eine machen; ich mache keine Ferienreisen – ausser eine zweitägige Velotour ein Mal pro Jahr; ich setzte mich auch nicht in’s Auto, um im Einkaufszentrum etwas trinken zu gehen, weil ich sowieso nur selten etwas trinken gehe und dann zu Fuss oder mit dem Velo; und ich brauche keine geöffnete Läden im Dorf um mich wohl zu fühlen ...
Hermann Doebeli sagt:“ Die Gespräche in diesem Blog sind interessant und wichtig, haben aber nicht viel mit unserem Handeln im Alltag zu tun.“ Kann sein, dass das für Sie zutrifft. Dann formulieren Sie es bitte auch entsprechend.
Sie schreiben weiter:“ Wenn ich Cafés, Restaurants, im Zug oder auch im Büro sitze und den Leuten zuhöre, fällt mir immer wieder auf, dass in der breiten Bevölkerung quasi überhaupt keine Empathie für Umweltanliegen besteht.“ Ja und?! Hauptsache bei Ihnen selber besteht „Empathie“ für Umweltanliegen!!!
Liza
http://www.sonnenfleck.com
1. 5000kW Sonnenstrom (Link) ist sehr wohl Starkstrom.
2. Wenn wir jede Nacht Atomstrom mit Pumpspeicherkraftwerken speichern können, dann können wir auch bei Sonnenschein Sonnenstrom speichern. (Darauf habe ich bereits mehrmals hingewiesen).
3. Dass es kurzfristig teurer ist, bestreitet niemand. Aber wenn wir x-mal mehr für die Arbeitssteuern bezahlen müssen, als wir für die Stromrechnung ausgeben, dann läuft nicht nur etwas sehr falsch, sondern das heisst auch, dass wir uns teureren Strom problemlos leisten können. Dass die Kontrolle über Lenkungsabgaben, Einkommenssteuern und Förderung nicht bei Ihnen sondern letztlich bei den Politikern liegt, gebe ich Ihnen recht. (Wobei die Politiker letztlich ja auch von Ihnen gewählt werden.)
Zudem wenn wir die erneuerbaren Energien ignorieren und wir diesen Zug verpassen, wird dass die zukünftige Generation leider bitter bezahlen müssen. Was kurzfristig betrachtet billig ist, wird langfristig teuer.
Ein Beispiel: Früher hat Escher Wyss Wasserturbinen exportiert, weil sie ursprünglichen in der Schweiz benötigt wurden und deshalb entwickelt worden sind. Heute exportiert Escher Wyss keine Windturbinen (mal abgesehen davon, dass die Firma gar nicht mehr existiert). Wir dürfen diesen Fehler mit den anderen erneuerbaren Technologien nicht auch noch wiederholen.
Bei den Flügen haben Sie ja grundsätzlich recht, aber das hat letztlich wenig mit dem Schweizer Strom zu tun. Ausser natürlich CO2-Abgaben auf Flugtickets würden dafür benutzt um Solarwärmekollektoren zu fördern um den Strom- und Ölverbrauch senken zu können.
20 Franken CO2 Abgabe pro Ticket sind 360 Millionen Franken im Jahr! Das ist doch keine wesentliche Einschränkung.
Ich weiss nicht, wie es bei Ihnen steht, aber ich kann Ihnen versichern, dass ich wesentlich mehr als 20 Franken im Jahr Steuern auf meine Arbeit bezahle, weil ich dummerweise 100% arbeite.
Hart arbeiten wird bestraft und sinnloses Rumfliegen um sich grad noch einen Hautkrebs zu holen und die Krankenkassenprämien zu erhöhen wird belohnt. Ist denn das richtig?
http://www.gasgeben.ch/content/
Für die Heizung und die Waschmaschine braucht man übrigens sehr wenig Strom, wenn das dafür notwendige warme Wasser von den Sonnenwärmekollektoren geliefert wird (und nicht von einer Heizwendel).
Und wenn man mit einem günstigen Dampfkochtopf anstelle mit einem sauteuren Steamer sein Gemüse gart, ist man nicht nur x-mal schneller, sondern spart auch einen haufen Strom.
Und wenn man mit Biogas anstatt mit Strom kocht ist man natürlich noch schneller und braucht überhaupt keinen Strom.
Aber irgendwohin müssen die Leute wohl all ihr voriges Geld und Zeit werfen.
Die meisten Politiker versuchen die Probleme, mit einer Denkens-/Handlungsart zu lösen mit der die vielen Probleme geschaffen wurden, und dies kann so nicht funktionieren. Wäre etwa das gleiche wenn ich einem Menschen den Teufel mit dem Belzebub austreiben wollte.
Gruss Schütz Christian
http://Reisen
Es ist denke ich notwendg beim Blogen an den Erhalt der Freude damit zu denken. Ich jedenfalls bin gewiss sehr zufrieden damit wie Sie bisher reagiert haben. Jede Frage zu beantworten und damit womöglich noch einen 'militärischen Plan' auszuhecken mit Fachexperten etc. , davor würde ich mich schützen.
Das Blogen soll doch neben dem Ernst an der Sache auch noch so geschehen können, dass es für den Blogger keine Angst bedeutet, die neusten Beiträge durchzulesen ob man das beantworten kann oder nicht.
Gewiss nehme ich meine Beiträge sehr ernst, aber ich erwarte keineswegs das sie beantwortet werden. Hier gibt es ja zudem viele Leser die hoffe ich fähig genug sind selber über Beiträge nachzudenken.
Es würde auch etwas von Privatem verlieren das ich hier von Ihnen spüre in diesem Blog, und jeder Private hat seine Grenzen, auch wenn er Bundesrat ist und egal wo er ist als Öffentliche Person erscheint.
Für mich erscheinen Sie hier eben Privat und nicht Öffentlich, auch wenn Ihre Berichte von Ämtern und Politik handeln und es im Blog für alle nachzulesen ist.
Das Private kommt dabei für mich durch das Medium zustande, es schafft innerhalb der Öffentlichen Person die ich von Ihnen wahrnehme die Privatperson die im Blog zu spüren ist.
Und ich hoffe das es in dieser Art auch so bleiben kann.
Hochachtungsvoll
Andres Stäubli
Sie möchten in diesem Blog keine Fragen von Bloggern durch Herrn Leuenberger oder seinen Mitarbeitern beantwortet haben. Auch nicht diese: warum Energie- und Treibstoffpreise tief sind, obwohl in Anbetracht der Herstellungs- und Vertriebskosten der tiefe Preis nicht möglich sein kann; warum Treibstoff für Flugzeuge (mit Destination im Ausland) nicht besteuert wird und das Fliegen auch deshalb viel zu billig ist; warum nicht flächendeckend alternative Energiegewinnung aus Sonne, Wind, Erdwärme etc. massiv gefördert wird, wo die Technologien doch vorhanden zu sein scheinen; warum bei den massgebenden Behörden so zögerlich und widerstrebend gehandelt wird. Warum wiederum von den Behörden zugelassen wird, dass wir mit Produkten überschwemmt werden, die in Ländern mit mangelhaften Sozial- und Umweltstandards produziert werden, was dazu führt, dass der Absatz der eigenen Produkte, die infolge strenger Produktionsbedingungen und Auflagen teuerer sind, erschwert, zum Teil gar verunmöglicht wird. Oder: Stimmt das nun, dass es in der Schweiz keinerlei Zuschüsse gibt für umweltschonendes Verhalten?
Zitat von Herrn Leuenberger:“ Als Kommunikationsminister interessiert mich, ob sich ein Blog für den Meinungsaustausch eines Bundesrates mit anderen Menschen eignet oder nicht.“ Herr Leuenberger tritt damit klar als politische Person auf, nicht als private.
Es ist wirklich nicht so, dass nur das Gute nach und alles Schlechte von Zürich kommt :-) Der Bezug zum hiesigen Blog? Bei der Lektüre der Weltwoche von letzter Woche schoss es mir durch den Kopf: Es gibt proLeuen, antiLeuen und einige Berger...