Was zählt
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Liebe Alle miteinander
Ich würde gerne auf zwei aufgeworfene Fragen eingehen, bevor ich etwas anderes anspreche.
1. Ja, ich besuche auch blogs, vor allem den Auswandererblog, von dem ich ja die Anregung und Ermutigung für den meinigen erhielt. Das Angebot, mich jetzt aber mit anderen blogs partnerschaftlich zu verlinken, muss ich mir noch gut überlegen. Ich muss immer auch auf die Rechtsgleichheit achten. Danke für den Tipp.
2. Hausärzte oder Amtsärzte für den Test älterer Autofahrer? Sandra Laufer zweifelt, ob es Hausärzte übers Herz bringen, ihren Patienten die Fahrtüchtigkeit abzusprechen. Beide Modelle haben Vor- und Nachteile. Der Hausarzt kennt seine Patienten und ihren Gesundheitszustand sehr gut, kommt aber vielleicht in einen Interessenkonflikt. Ein Vertrauensarzt ist unabhängig, muss seinen Befund dafür aber auf eine Momentaufnahme abstützen. Und in einem solchen Moment bleiben oft Leiden, die nur der Hausarzt kennt, verborgen. Dem Rat des vertrauten Hausarztes folgen viele Menschen gerne, weil sie Vertrauen zu ihm haben. Er bringt es auch übers Herz, ihnen die Wahrheit zu sagen. Es gibt sehr viel traurigere Wahrheiten, die ein Arzt seinen Patienten beibringen muss…
Im Moment machen etwa in der Hälfte der Kantone die Hausärzte die Kontrollen. Um sie, aber auch die Vertrauensärzte, besser zu unterstützen, wollen wir ihnen die Möglichkeit geben, bei Zweifeln ihre Patienten an eine unabhängige Untersuchungsstelle zu überweisen. Wenn nötig, soll es eine umfassende verkehrsmedizinische Untersuchung bei einem spezialisierten Institut mit einer Kontrollfahrt geben. Und auch jüngere Lenker sollten regelmässig einen Sehtest absolvieren und eine Erklärung über ihren Gesundheitszustand einreichen müssen.
3. Mich beschäftigt natürlich auch die Lage der SP in Zürich. Immerhin: Viele Wähler sorgen sich um die Umwelt und wählten Kandidaten und Kandidatinnen, die sich für eine gesunde und lebenswerte Umwelt einsetzen. Unterm Strich gehen diese Kräfte gestärkt aus den Zürcher Wahlen hervor. Als Sozialdemokrat, der in der Regierung ist und sich seit vielen Jahren für eine gesunde Umwelt und den haushälterischen Umgang mit Energie einsetzt und dabei von seiner Partei immer unterstützt worden ist, tut mir der SP-Verlust aber auch weh. Die SP hat sich schon immer für eine nachhaltige Umweltpolitik eingesetzt: Ohne ihren Einsatz hätten wir heute keine CO2-Abgabe, keine Verkehrsverlagerung, kein Geld für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs in den Agglomerationen oder für die Förderung der erneuerbaren Energien, keine Referendumsmöglichkeit gegen den Bau von Kernkraftwerken und keine Etappen bei der Strommarktöffnung. Für die parlamentarische Arbeit am Energiegesetz muss ich der SP wirklich ein Kränzchen winden. Erneuerbare Energien werden ganz massiv gefördert und es war nicht leicht, das im Parlament zu erreichen. Das ging nicht ohne Kompromisse mit den Grünen, mit der CVP und auch mit liberalen Freisinnigen. Auch in der Atomenergie hat die SP ja eine klare Meinung: Sie ist vehement dagegen. Ich hingegen bin in einer anderen Situation, ich vertrete den Bundesrat und muss in diesem auch Kompromisse suchen. Aber diese unterschiedlichen Rollen verstehen ja die meisten Leute sehr gut.
Ich hoffe sehr, es werden bei den Wahlen im Herbst nicht nur gerade die Bekenntnisse und Ankündigungen zählen, sondern auch die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen, die Schwierigkeiten der Tagespolitik nicht zu scheuen und das Versprochene auch tatsächlich mit anderen umzusetzen.
Bis bald
Moritz Leuenberger
Liebe Alle miteinander
Ich würde gerne auf zwei aufgeworfene Fragen eingehen, bevor ich etwas anderes anspreche.
1. Ja, ich besuche auch blogs, vor allem den Auswandererblog, von dem ich ja die Anregung und Ermutigung für den meinigen erhielt. Das Angebot, mich jetzt aber mit anderen blogs partnerschaftlich zu verlinken, muss ich mir noch gut überlegen. Ich muss immer auch auf die Rechtsgleichheit achten. Danke für den Tipp.
2. Hausärzte oder Amtsärzte für den Test älterer Autofahrer? Sandra Laufer zweifelt, ob es Hausärzte übers Herz bringen, ihren Patienten die Fahrtüchtigkeit abzusprechen. Beide Modelle haben Vor- und Nachteile. Der Hausarzt kennt seine Patienten und ihren Gesundheitszustand sehr gut, kommt aber vielleicht in einen Interessenkonflikt. Ein Vertrauensarzt ist unabhängig, muss seinen Befund dafür aber auf eine Momentaufnahme abstützen. Und in einem solchen Moment bleiben oft Leiden, die nur der Hausarzt kennt, verborgen. Dem Rat des vertrauten Hausarztes folgen viele Menschen gerne, weil sie Vertrauen zu ihm haben. Er bringt es auch übers Herz, ihnen die Wahrheit zu sagen. Es gibt sehr viel traurigere Wahrheiten, die ein Arzt seinen Patienten beibringen muss…
Im Moment machen etwa in der Hälfte der Kantone die Hausärzte die Kontrollen. Um sie, aber auch die Vertrauensärzte, besser zu unterstützen, wollen wir ihnen die Möglichkeit geben, bei Zweifeln ihre Patienten an eine unabhängige Untersuchungsstelle zu überweisen. Wenn nötig, soll es eine umfassende verkehrsmedizinische Untersuchung bei einem spezialisierten Institut mit einer Kontrollfahrt geben. Und auch jüngere Lenker sollten regelmässig einen Sehtest absolvieren und eine Erklärung über ihren Gesundheitszustand einreichen müssen.
3. Mich beschäftigt natürlich auch die Lage der SP in Zürich. Immerhin: Viele Wähler sorgen sich um die Umwelt und wählten Kandidaten und Kandidatinnen, die sich für eine gesunde und lebenswerte Umwelt einsetzen. Unterm Strich gehen diese Kräfte gestärkt aus den Zürcher Wahlen hervor. Als Sozialdemokrat, der in der Regierung ist und sich seit vielen Jahren für eine gesunde Umwelt und den haushälterischen Umgang mit Energie einsetzt und dabei von seiner Partei immer unterstützt worden ist, tut mir der SP-Verlust aber auch weh. Die SP hat sich schon immer für eine nachhaltige Umweltpolitik eingesetzt: Ohne ihren Einsatz hätten wir heute keine CO2-Abgabe, keine Verkehrsverlagerung, kein Geld für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs in den Agglomerationen oder für die Förderung der erneuerbaren Energien, keine Referendumsmöglichkeit gegen den Bau von Kernkraftwerken und keine Etappen bei der Strommarktöffnung. Für die parlamentarische Arbeit am Energiegesetz muss ich der SP wirklich ein Kränzchen winden. Erneuerbare Energien werden ganz massiv gefördert und es war nicht leicht, das im Parlament zu erreichen. Das ging nicht ohne Kompromisse mit den Grünen, mit der CVP und auch mit liberalen Freisinnigen. Auch in der Atomenergie hat die SP ja eine klare Meinung: Sie ist vehement dagegen. Ich hingegen bin in einer anderen Situation, ich vertrete den Bundesrat und muss in diesem auch Kompromisse suchen. Aber diese unterschiedlichen Rollen verstehen ja die meisten Leute sehr gut.
Ich hoffe sehr, es werden bei den Wahlen im Herbst nicht nur gerade die Bekenntnisse und Ankündigungen zählen, sondern auch die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen, die Schwierigkeiten der Tagespolitik nicht zu scheuen und das Versprochene auch tatsächlich mit anderen umzusetzen.
Bis bald
Moritz Leuenberger



37 Kommentare
http://nachhaltigbeobachtet.ch
http://nachhaltigbeobachtet.ch/blog/archive/2007/04/18/duzen-vs-siezen-vs-euchzen.html
http://www.edu-udf.ch
Ich bin, obwohl politisch nicht unbedingt in der Nähe der SP zu finden, doch gelegentlich auf ihrem blog gelandet und möchte ihnen hier einfach mal eine Ermutigung aussprechen. Als Politiker stehen sie ja oft genug in der Kritik und man kanns niemandem so richtig recht machen.
Darum möchte ich ihnen - auch im Auftrag von einigen Freunden - ausdrücken, dass wir dankbar sind für ihren Einsatz für unser Land! In diesem Blog dringt ein grosses Engagement und ein grosses Herz für das Wohlergehen der Schweiz durch! Wir wünschen ihnen von Herzen Gottes Segen und viel Weisheit für ihre verantwortungvolle Aufgabe! Wir stehen im Gebet hinter ihnen und dem gesamten Bundesrat! Vielen Dank!
Tobias
In Bezug auf die klimatische Entwicklung geht mir immer wieder durch den Kopf, wie spät gehandelt und die ungünstige Entwicklung ernst genommen wird. Ich glaube nicht, dass eine Wende wirklich noch möglich ist. Wird dies auch ernst genommen? Eine mögliche Folgerung daraus könnte ja z.B. sein, dass wirksame Wasserdepots gebaut werden, um zukünftig das Wasser der Hochwasserzeiten für die trockenen (Dürre-)zeiten zu bewahren... Ich bin nicht vom Fach und weiss nicht, was möglich ist. Ich hoffe, dass auch im Hinblick auf die Wasserversorgung weitergedacht wird.
Mit freundlichen Grüssen,
Th. Siegenthaler
Ich möchte nochmals auf die Problematik mit der Fahrtüchtigkeit älterer Automobilisten zurück kommen. Die ärztlichen Untersuchungen möchte ich beiseite lassen, du hast ja bei beiden Modellen (Hausarzt oder Vertrauensarzt) die Vor- und Nachteile genannt.
Was ich nicht begreife, weshalb man erst in einem eher hohen Alter die Fahrtauglichkeit belegen muss. Ausserdem verstehe ich auch nicht, weshalb nur der Gesundheitszustand massgebend sein soll.
Mein Vorschlag ist schon seit langem, dass grundsätzlich jeder Automobilist seine Fahrtauglichkeit nachweisen sollte. Die Fahrzeuge werden ja auch regelmässig sehr streng untersucht. Weshalb also nicht verlangen, dass man in gewissen Intervallen als Fahrzeuglenker auch geprüft wird?
ch stelle mir das so vor, dass man beispielsweise bis 50 alle 5 Jahre, dann alle 3 Jahre und vielleicht ab 70 alle 2 Jahre diesen Nachweis erbringen sollte. Das kann so geschehen, dass jeder vom Strassenverkehrsamt aufgefordert wird, eine solche Prüfungslektion bei einem Fahrlehrer seiner Wahl zu machen. Die anschliessend ausgestellte Bestätigung sendet er dem Strassenverkehrsamt ein und kann dann wieder unbehelligt 5 weitere Jahre herum fahren.
Ich höre die Gegner dieses Vorschlages schon wieder, das würde ja viel kosten, aber sind wir ehrlich, wer ein Auto zu halten vermag, wird alle 5 Jahre auch noch ca. 100 Franken dafür aufwenden können.
Und das Ganze wäre auch ein sehr effektiver und direkter Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit, weil Lenker auf eingeschlichene, falsche Gewohnheiten oder geänderte Verkehrsregeln vom Fahrlehrer hingewiesen werden könnten. So hätte sich beispielsweise das korrekte Fahren in einem Kreisel sicher schneller durchgesetzt, als es bei uns tatsächlich der Fall war, beim Aufkommen der ersten Kreisel in der Schweiz. Und administrativ wäre das auch ohne grossen Aufwand zu handhaben. Für die Motorradprüfung muss ich für die Verlängerung des Lernfahrausweises auch einen Nachweis vom Fahrlehrer vorlegen über das erfolgreiche Absolvieren des Grundkurses.
Liebe Grüsse und weiter so!
Pascal
Dafür lese ich alle Kommentare auf dem Bundesratsblog!
Amicalement
der Auswanderer
http://www.spschweiz.ch/campa07-blog
Auf unserem Blog (http://www.spschweiz.ch/campa07-blog) führen wir eine Debatte über die SP nach Zürich und vor dem 21. Oktober. Das von Moritz angeschnittene Thema spielt dabei bestimmt auch eine Rolle. Inputs, Kritik und Hinweise zur Ausrichtung, Strategie und Kommunikation von Euch allen - von SPlerInnen, Unabhängigen und vom Bundesrat - freuen uns. Bringt Euch ein!
.. ich war dabei, als Albert Eggli Stadtrat wurde in Winterthur. Und nun fühle ich mich heimatlos bei den Sozialdemokraten.
Es darf nicht wahr sein, was geschehen ist. Belügen Sie mich nicht - alles ist verloren. Es wäre die obszönste Ohrfeige, die ich in meinem Leben je erhalten hätte.
Nichts ist mehr da. Und man wird die Konsequenzen ziehen - seien Sie versichert.
Also das was Sie da aufzählen, hat ja die SP nicht allein erreicht. Man braucht ja immer Geichgesinnte um etwas zu erreichen. Es ist eine besondere Stärke unserer Demokratie, dass nie eine Partei die absolute Mehrheit hat und so allein bestimmen kann.
Für meinen Geschmack verteilt die SP etwas zu gerne das Geld anderer Leute. Dieses holen sie sich nur zu gerne bei jenen Leuten, welche es mit harter Arbeit verdient haben. So auch bei den KMU. Wir Selbstständigen arbeiten sehr viel, und wenn wir dann sehen, wie Leute, die von der Sozialhilfe leben, mehr „verdienen“ als wir, finden wir es könne etwas nicht stimmen. Und dieses Etwas welches da nicht mehr stimmt, wird durch die Politik der SP halt schon gefördert, das leckt nun mal keine Geiss weg! Darum werde ich wohl nie SP wählen können. Ich könnte Ihnen schon etwas erzählen von unserem alltäglichen Kampf, oder wenn Sie mal ein paar Stunden Zeit haben, kommen Sie doch einmal zu uns auf den Hof, vielleicht verstehen Sie dann besser was ich meine. Für alle, welche es noch nicht gemerkt haben, ich bin bei der SVP – und erst noch ZH! Also das schwärzest mögliche Schaf in diesem Blog! Ich hoffe, ich werde hier trotzdem geduldet?! Ich bin übrigens mit der Politik der SVP auch nicht immer einverstanden…!
Noch etwas zu den Hausärzten und den Senioren am Steuer. Der Hausarzt kennt seine Kunden und kann daher auch Nebenwirkungen (Vereinsamung, Depressionen) eines Fahrverbotes besser abschätzen. Ich finde das so gut. Wir haben doch alle unsere Schwächen, die Jungen den Übermut und die Unerfahrenheit, wir im „besten Alter“ den Stress und die Übermüdung, und die Senioren die Langsamkeit und Unbeweglichkeit. Alles bringt seine Gefahren mit.
Mit freundlichen Grüssen
Hp Maurer
Natuerlich begruesse ich es wenn Sie Literatur und Philosophie lesen, aber ab und zu ein Wissenschaftliches Buch? ;)
Prof. J-P Eckmann
Endlich mal jemand der vernünftige, sachliche und konkrete Vorschläge betreffend Überprüfung der Fahrtüchtigkeit macht. Leider unter Ausschluss von jungen AutolenkerInnen. Deshalb meine Frage: Welches Alter haben AutolenkerInnen, die am häufigsten Unfälle veruersachen?
Liza
Das weiss ich nicht. Die JunglenkerInnen wären bei meinem Vorschlag ja nicht ausgenommen, nach dem Erhalten des Fahrausweises würde nach den ersten 5 Jahren eine solche Lektion fällig.
Ausserdem gibt es nun ja den Fahrausweis auf Probe und sie müssen noch zusätzliche Kurse belegen. DIe Massnahmen sind realtiv frisch, deshalb finde ich man muss nun erst mal bei den JunglererInnen zuwarten, ob diese assnahmen greifen. Falls nicht oder zuwenig, müsste man eben noch weitere Massnahmen treffen.
Gruss aus dem Züri Oberland :-)
Pascal
Gleich nach dem ich meinen Beitrag von gestern abgeschickt habe, habe ich bemerkt, dass ich in Deinem Blog anstatt „bis Alter 50“ „ab Alter 50“ gelesen habe und deshalb die ungerechtfertigte Frage nach der Altersgruppe, die am meisten Unfälle verursacht gestellt. Ich habe mich sogleich mit einigen Worten bei Dir entschuldigt. Leider scheinen das Herrn Leuenbergers Zensoren nicht wichtig oder interessant genug zu finden. Mein Exgüsi ist nicht veröffentlicht worden.
Gruss
Liza
Ihre Ausführungen betreffend Fahrtüchtigkeitsprüfung kann ich nicht kommentarlos stehen lassen.
Frau S.L., die Sie namentlich erwähnen, beschreibt Erfahrungen die sie mit älteren AutolenkerInnen gemacht haben will. Trotz dreissigjähriger Fahrpraxis kann ich die Erfahrungen von S.L. nicht teilen. Sie greifen das Thema der Fahrtüchtigkeitsprüfung älterer Menschen durch Hausärzte auf. Ob nun ein Hausarzt oder ein Amtsarzt die Prüfung vornimmt ist meines Erachtens keine Diskussion wert. Was geprüft werden soll, ist doch hier die Frage. So verursachen ältere Menschen Unfälle oft aus anderen Gründen als junge. Es ist/wäre ein Witz, wenn junge LenkerInnen, die in der Regel gesund sind, Sehschärfe, Reaktionsfähigkeit und Blutdruck testen lassen müssten – etwas das bei älteren Menschen Sinn macht. Umgekehrt wäre es eher unnütz, bei älteren Menschen z.B. Verantwortungsbewusstsein, Rücksichtnahme, persönliche Reife und Risikobereitschaft zu testen – was hingegen bei jüngeren AutolenkerInnen sehr wohl angebracht wäre. Bekanntlich verursachen jüngere LenkerInnen häufiger schwere Unfälle als ältere. Es ist deshalb nicht einzusehen, wieso nur ältere Menschen ihre Fahrtauglichkeit periodisch prüfen lassen müssen und nicht auch jüngere – mit einem für die Risiken junger Lenker angepassten Test.
Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Liza
on parle beaucoup de carburant vert depuis quelques temps. Or, on oublie, volontairement ou non de parler
des huiles végétales pures qui ne sont pas en concurrence avec la chaîne alimentaire humaine ou animale.
1) l'huile végétale produite à partir du pourghère ou jatropha. Une plante non-comestible qui a comme autre avantage, de lutter contre la désertification et de donner du travail populations du tiers-monde.
http://www.oliomobile.org/documents/ENERGIE%20ET%20DEVELOPPEMENT.pdf
2) Encore plus fort : les micro-algues qui ont des rendements jusqu'à 90 x supérieurs aux plantes terrestres. Deux à trois récoltes par semaine. Et, en plus, elle consomment du CO2 et de l'eau polluée (enzymes) pour se développer.
http://www.greenfuelonline.com/news/Biofutur.pdf
3) Ces huiles pures peuvent être utilisées sans purification dans des moteur de type ELSBETT qui
peuvent entrainer des véhicules, des pompes à eau ou des génératrices, SANS POLLUTION.
http://www.elsbett.com/fileadmin/elsbett/archiv/de/poemotorentwicklung.pdf
On pourrait installer des sites de production d'huile
d'algue en Valais, en place de vignes de mauvaise qualité, par exemple.
Toutes ces huiles sont plus intéressantes que le colza.
Un désert de 38'500 km2 pourrait produire de l'huile d'algue en quantité suffisante pour remplacer la consommation de pétrole des USA, selon une étude.
Bonne lecture et cordiales salutations. P. Gremaud
ich möchte Ihnen danken für Ihr Bekenntnis zur 2000 W Gesellschaft in Berlin. Damit alle verstehen, was gemeint ist: 2000W/Person x 24h x 365 Tage sind 17520 kWh/Person und Jahr Primärenergie gemittelt über alle Tages- und Jahreszeiten und über die ganze Weltbevölkerung. Sind davon 3/4 erneuerbar und 1/4 fossil, so die Aussage der ETH, bleibt der CO2- Ausstoss in verträglichen Grenzen.
Wie Sie sagten, sind viele der Technologien heute schon da, das Minergie-P oder Passivhaus (nicht Minergie), die Kompaktsolaranlage für das Brauchwarmwasser, stromsparende Geräte (kein Standby, keine Direktheizung, ganz wenig Wärmepumpen), das 3-Liter-Auto. Man kann das nicht genug wiederholen.
Aber der Weg dorthin ist trotzdem schwierig, ein Plan Wahlen gleichsam, aber nicht für fünf oder zehn, sondern für fünfzig oder hundert Jahre, wenn nicht zusätzlicher Druck von Aussen kommt. Wir werden es beide nicht mehr erleben. Aber dass Sie dafür eingestanden sind, hat mich sehr gefreut.
Danke nochmals.
Ueli Schäfer, Binz
http://www.hirschen-rapperswil.ch
Die 2000 Watt Gesellschaft ist der einzige Ausweg aus der Energiekrise, die sich in den nächsten 50 Jahren anbahnt. Oel, Gas, Uran...alles langt nur noch für 50-70 Jahre, den Boom in China und Asien nicht mal berücksichtigt.
Und hier muss die Politik ansetzen: Eine Umstellung braucht ernorm viel Zeit, Kraft und Geld und dauert sicherlich 20-30 Jahre.
Im Prinzip müsste aber der Verteidigunsminister dieses Dossier übernehmen, denn es geht um eine Ueberlebensstrategie für die Schweiz in einem Umfeld, das von Verteilkämpfen über die verbleibende Energiequeellen geprägt ist. Wie beim Klimaproblem bleibt sehr wenig Zeit die Weichen zu stellen....
Grüsse
Andreas Schnyder
Das mag schon stimmen, dass junge Lenker häufiger schwere Unfälle verüben als ältere, nicht aber verursachen (bzw. nicht nur). Durch das langsame Verhalten älterer Personen und das *in letzter Sekunde sich entscheiden, dass man abbiegen will* veranlässt andere Verkehrsteilnehmer dazu, ein gefährliches Manöver zu starten. In den Zeitungen steht anschliessend "der Junglenker überschätzte seine Fähigkeiten etc.", nichts vom Auslöser.
Ich bin selber Junglenker und habe einige Kollegen die das ebenfalls von sich behaupten dürfen/müssen/können. Ich kenne daher die kleinen Schwierigkeiten, die euch erfahrenen Fahrer nicht mehr als gleich heikel in Erinnerung sind: So erachte ich beispielsweise ein Überholmanöver (nicht auf der Autobahn) als äusserst schwierig: Ich sehe ein Auto, auf der entgegenkommenden Seite, in weiter Ferne. Darf ich jetzt das vor mir, zu langsam fahrende, Auto überholen? Bis ich wirklich in der Lage bin, diese Situation "perfekt" zu meistern, braucht jeder Autofahrer mehrere Jahre Erfahrung. Zwar ist jedes Überhohlmanöver grundsätzlich gleich, doch variieren die Details (Geschwindigkeit, Distanz, etc.) jedesmal. Und so ist jedesmal eine sitationsbedingte Reaktion des Fahrenden erforderlich.
Oder ein anderes Beispiel sind Ampeln: Eine Ampel schlägt von Grün auf Gelb. Bremsen? Durchfahren? Auch hier kommt es auf die Situation drauf an (wieder Distanz und Geschwindigkeit).
Um solche Situationen meistern zu können, braucht es routine. Und wenn ich bei meinen oben erwähnten Kollegen mitfahre, erkenne ich am Fahrstil, wer wie oft schon auf der Strasse war seit der Prüfung. Einige zögern noch bei einem Farbumschlag der Ampel, etc.
Aber ein selbstsichereres und selbstbewusstereres Fahrverhalten kann keine Prüfung vermitteln, das einzige Rezept ist Erfahrung.
(Soviel mal wieder zu uns immer wieder gebrandmarkten Junglenker)
@ Leuenberber
"Ich hoffe sehr, es werden bei den Wahlen im Herbst nicht nur gerade die Bekenntnisse und Ankündigungen zählen, sondern auch die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen, die Schwierigkeiten der Tagespolitik nicht zu scheuen und das Versprochene auch tatsächlich mit anderen umzusetzen."
Sprich: Nicht nur das Momentane, sondern auch das Vergangene, bisher geleistete soll bewertet werden.
Natürlich hat die SP vieles gutes geleistet, und natürlich habt ihr in eurer Partei ein paar schlaue Köpfe. Aber ihr habt auch eine schlechte Vergangenheit, und schlechte Personen. (Beides trift auf alle Parteien zu)
Ich hoffe für Sie, dass Ihnen ihr Platz im Bundesrat bestätigt wird (und gleichzeitig auch, dass Sie die Arbeit weiter betreiben). Ebenfalls als fähig erachte ich Calmy Rey und hoffe auch, dass sie ihre Arbeit weiter führt. Aber ich hoffe schwer, dass ich euer Ziel (3. Sitz) NICHT erreicht. Meine Abneigung gegenüber der SP personifiziert sich in Fehr, und ich bin nicht der einzige der so denkt! Also, wenn Sie die Wahlen positiv beeinflussen wollen, geben Sie ihm den Tipp sich nicht mehr so SVP-like zu verhalten. An ihm stört mich die genau selbe arrogante Art wie die vom Ueli Maurer. Fehr ist der Grund, warum ICH die SP nicht unterstützen werde.
Das selbe Problem haben die Grünen mit der Genner. Ich selber bin sehr für den Umweltschutz (daher auch für KKWs). Aber was sie in den Medien jeweils von sich lässt macht mir jedes Mal wieder Angst (vorallem die oftmals erbärmliche Argumentation)! Es mag schon sein, dass die vergangenen Bemühungen von der SP und auch von den Grünen inzwischen gute Resultate erzielten. Aber der Übermut wird nicht akzeptiert.
Ihr wolltet die stärkste Partei werden, Fehr schrie es gross hinaus, und ihr seit gefallen.
Und wie Hp Maurer bereits gesagt hat, ihr linken verteilt zu gerne das Geld anderer Leute.
Weiterer, mir schlecht in Erinnerung gebliebener Zwischenfall mit der SP: Das degressive Steuersystem in Obwalden. Der Schaffhausner macht sich gegen uns stark... Nun ja, Zisyadis (kurzzeitiger Verbündeter Fehrs) ist das Lachen vergangen...
http://tagiforum.kaywa.ch/akw/akw.html
Durch Lenkungsabgaben auf nicht-erneuerbare Energie könnten übrigens und insbesondere auch Landwirte profitieren:
* Durch Einspeisevergütungen z.B. PV auf der Scheune.
* Durch Biogas-erzeung aus der Tierhaltung.
* Durch Verkauf von Biomasse zur Biogaserzeugung (z.B. http://www.miscanthus.ch/)
* Durch die teureren Transporte wird vermehrt Lokal eingekauft.
Speziell als Unternehmer ist es auch Ihre Aufgaben mit Lösungen daherzukommen anstatt sich zu beklagen und anderen Fehler vorzuwerfen.
Freundliche Grüsse
http://www.hirschen-rapperswil.ch
Es wird Zeit, dass sich die Parteien auch inhaltlich modernisieren: Die Parolen aus vergangenen Jahrzehnten klingen - zumindest für das, was man einen urbanen Menschen nennen möchte - reichlich verstaubt:
Leider reihen sich da alle Parteien ein:
SP: Hier hört man Linksromantik, die besser nach Frankreich passt
SVP: Dagegen hält die SVP mit einer gehörigen Portion an Rechtsromantik. Mit einer angriffigen Politik, die existierende Probleme anprangert, die den Bürger beunruhigen (z.B. Asyl, Sozialmissbrauch etc etc) kommen sie beim Bürger aber besser an)
FDP, CVP: Hier die Parteien ohne Profil der schwammigen Mitte.
Was kann ein Bürger eigentlich wählen, der liberal denkt (eigentlich FDP), der aber trotzdem sozial ist (eigentlich SP) und Wert darauf legt, dass Probleme angegangen werden (Liberalierung, Demographie, Klima, Ressourcenschutz): eigentlich niemand, da unsere Parteien samt und sonders leider alle reichlich verstaubt und verbraucht daherkommen und sich (ausser vielleicht die SVP) nicht eindeutig profilieren wollen. Die Grünliberalen wären hier, zumindest was meine Sehnsüchte angeht, die adequateste Partei, wobei mir liberal-grün doch lieber wäre.
Grüsse
A. Schnyder
Musste leider mal gesagt werden.
http://dailytalk.blueblog.ch
Ich habe Mühe mit der Nulltoleranz-Politik im Strassenverkehr und frage mich weshalb man die geltenden Verkehrsregeln immer noch mehr verschärfen will.
In unserem Land gibt es drotz ständig steigendem Verkehrsaufkommen und trotz mangelndem Ausbau der Strassenverkehrsinfrastrukturen (4 spurige Autobahnen, breitere Strassen, gerade Strassen, übersichtliche Strassen) sehr wenige Unfälle. Dies ist meiner Ansicht nach hauptsächlich auf Verbesserungen in der Fahrzeugtechnik sowie den qualitativ hochwertigen Ausbildungen in den Fahrschulen zu verdanken. Hingegen zweifle ich an der abschreckenden Wirkung strenger Gesetze mit harten Bussen. Es hat sich ja inzwischen Gezeigt, dass die Einführung der 0,5 Promillegrenze nicht das gebracht hat, was man sich erhofft hat. Leute, die sich schon vor der Einführung dieser Grenze nicht an 0,8 gehalten haben, halten sich auch jetzt nicht an 0,5.
Sicherlich haben wir ein kleines Problem mit dem Temperament junger Leute. Dies umso mehr, wenn an den Wochenenden dann noch Drogen wie z.B. Alkohol hinzukommen. Doch wozu jetzt Senioren noch mehr überprüfen?
Die Statistiken des BfS zeigen doch, dass die Zahl der im Strassenverkehr tödlich Verunfallten von Jahr zu Jahr abnimmt und sich im Verhältnis zur Bevölkerung nicht einmal im Promillebereich bewegt. Einzige Zunahme soll offenbar bei tödlich verunfallten Fussgängern zu verzeichnen sein, wobei dies auf die neue Regelung bei den Fussgängerstreifen zurückzuführen sein dürfte.
Es ist doch so, dass die Gesundheit der Senioren immer besser wird und sich deren Lebenserwartung verlängert. Wenn man sieht, wie wenige tödliche Unfälle sich mit Senioren ereignen, dann sehe ich einfach die Notwendigkeit für noch strengere Regelungen nicht.
Irgendwie habe ich einfach das Gefühl, dass unser Land von den Medien regelrecht manipuliert wird. Jedesmal wenn sich irgendwo ein Unfall ereignet wird darüber rigoros berichtet und dann hängt man auch noch gleich ein paar Bildi von Raserunfällen hinzu. Oft sind dann noch reisserische Titel wie: „die Schweiz ein Land von Rasern?“ usw. zu lesen. Ich meine, dass die Statistiken klar zeigen, dass die Schweiz alles andere als ein Raserland ist. Die Menschen werden getäuscht. Sie merken sich immer nur besonders hervorgehobene Einzelereignisse und verallgemeinern dann. Sie vergessen dabei die statistischen Grössen. Sie sehen die Relationen nicht mehr. Es ist eine regelrechte Hysterisierung feststellbar. Ich finde diese Entwicklung bedauerlich und schlecht. Es wäre wünschenswert, wenn die Journalisten besser recherchieren würden und nicht ständig manipulative und reisserische Medienhetzkampagnen durchführen würden.
Einmal hat ein TV-Journalisten einen Mann auf der Strasse folgendes gefragt: „Wie sie sicher wissen sind wir ein Land der Raser, es gibt immer mehr schwere Unfälle mit Todesfolge. Was soll man ihrer Meinung nach machen? Soll man die Raser härter bestrafen?“ Daraufhin antwortete der Passant: „Ja sicher…härtere Strafen, durchgreifen und kein Pardon.“
So läuft das ab. Irgendwelchen Leuten manipulative Fragen stellen und dann deren Antwort gross im TV herausbringen.
Bezüglich Nulltoleranz, es wundert mich, dass tolerante Leute eine Nulltoleranzpolitik tolerieren können.
Erzählen Sie das mal jemandem, der einen Familienangehörigen oder Freund wegen eines Verkehrsunfalls verloren hat! Ich bin zwar selbst nicht davon betroffen, finde aber dennoch, dass man alles versuchen sollte, solche schrecklichen Verkehrsunfälle zu verhindern. Da kann man mir noch lange Statistiken vorlegen, die rückläufige Zahlen aufzeigen, Tatsache ist doch, dass in der Schweiz immer noch Menschen auf der Strasse sterben und dies sollte Handlungsbedarf genug sein!
Als Junglenkerin habe ich vor noch nicht allzu langer Zeit den Verkehrskundekurs besucht, wo man einiges über den Einfluss von Alkohol und Drogen am Steuer erfährt. Erschreckend, wie bereits 0.5 Promille die Fahrtüchtigkeit einschränkt! Die Nulltoleranz hat für mich deshalb wenig mit Toleranz zu tun (Toleranz hat nämlich dann Grenzen, wenn sie Fehler, die andere gefährden, einfach so akzeptiert), sondern mit dem Schutz des Fahrers und der anderen Verkehrsteilnehmern (vgl. die ebenso aktuelle Tabak-Debatte).
Im Übrigen habe ich den Eindruck, dass in der Schweiz sehr viel in das Strassennetz investiert wird und wir uns glücklich schätzen können, diesbezüglich eine so gute Infrastruktur zu haben. Darüber sollte der öV auf keinen Fall vergessen gehen, der in vielerlei Hinsicht gegenüber dem Auto grosse Vorteile bietet.
Bezüglich Medien-Manipulation: Die Frage ist doch, ob man sich von den Medien manipulieren lässt oder diejenigen Medien bevorzugt, die nicht mit solchen Methoden und reisserischen Schlagzeilen arbeiten (ja, solche gibt es tatsächlich!). Das hängt also zu einem grossen Teil auch vom Konsumenten ab!
Es ist klar, dass Unfälle immer höchst bedauerlich und tragisch sind. Egal ob sie nun auf der Skipiste oder auf der Strasse oder zuhause geschehen. Dennoch muss man festhalten, dass es unbeabsichtigte Unfälle und keine geplanten Mordanschläge sind und dass tödliche Unfälle selten sind. Im Jahr 2005 gab es noch insgesamt 405 Verkehrstote und 2006 noch weniger. Gemessen an einer Bevölkerung von 7,6 Mio. Einwohnern ist das relativ wenig und macht den Bruchteil eines Promilles aus. Sicherlich ist es bedauerlich, wenn ein Angehöriger dabei ums Leben kommt doch die Tragik eines Unfalles hat nichts mit dem Verwandtschaftsgrad zu tun! Das wäre mir eine viel zu egoistische Anschauung.
Ich konstatiere jetzt einfach mal, dass kaum kein Autofahrer mit der Absicht ins Auto steigt jetzt mal schnell jemanden tot zu fahren. Bei jungen Autolenkern ist es vielmehr Leichtsinn und Fahrlässigkeit wobei selbst Profis beim Beruf hin- und wieder aus Leichtsinn einen Unfall verursachen. Wir sind Menschen und keine Maschinen.
In diesem Hinblick ist es einfach unmenschlich von Menschen 0-Toleranz zu fordern. Selbst hochpräzise Werkzeug bzw. Kalibriermaschinen haben noch eine kleine Toleranz. Aus meiner Sicht rechtfertigt sich eine Gesetzesverschärfung nur dann, wenn sie der Verhältnismässigkeit entspricht und in Relation zu Anzahl der einzelnen Ereignisse welchen man vorbeugen will steht.
http://www.oerlikon.com/solar/
7700 kWh Strom werden momentan pro Person und Jahr in der Schweiz verbraucht.
Wenn davon 40% mit PV bis ins Jahr 2033 erzeugt würden, heisst das, dass wir pro Person 3080 kWh mit PV bis dahin bereitstellen müssten.
Pro m2 scheint durchschnittlich 1250 kWh Sonne/Jahr auf die Schweiz. Das heisst mit einem Wirkungsgrad von mageren 10% bräuchten wir weniger als 5m x 5m Fläche pro Person.
Das wiederum heisst jede Person in der Schweiz müsste pro Jahr lediglich 1 m2 Fotovoltaik verlegen oder ausrollen und das Problem wäre gelöst. (Und nach 25 Jahren müsste dann höchstens alle 10 Jahre 1 m2 pro Person ausgerollt werden.)
Ein Quadratmeter Fotovoltaik pro Person und Jahr und die Stromlücke wäre gefüllt (sogar ohne Effizienzsteigerung)!
Es ist weder ein finanzielles noch ein technisches Problem.
Die Schweizer Firma Oerlikon stellt die Anlagen zur Herstellung der preisgünstigen Dünnschichtpanels her.
Ein Fabrik welche 160 MW pro Jahr Fotovoltaik herstellt ist für wenige hundert Millionen Franken erhätlich.
Das heisst, wir könnten uns auch 500 MW Jahreskapazität leisten.
* Schweizer Hersteller (im Gegensatz zu den ausländischen AKWs)
* Arbeitsplätze in der Schweiz schaffen und Steuererträge sichern.
* Finanzierung ist möglich über die Einspeisetarife.
* An der vorhandenen Fläche fehlt es nicht.
* Fotovoltaik braucht kein Endlager.
* Fotovoltaik ist breit akzeptiert.
* Risiko ist praktisch 0, da Fotovoltaik keine bewegliche Teile hat und die Wahrscheinlichkeit dass die Sonne in 30 Jahren aufhört zu scheinen ist nicht vorhanden.
* Wir können unsere Speicherseen während dem Tag entlasten.
* Wir haben genügend Speicherkapazität um Sonnenstrom zu speichern.
Herr Leuenberger, worauf warten wir denn noch? Sind Sie denn kein Patriot?
(50% kann ja mit Wasser, 5% mit Biomasse und 5% mit Geothermie generiert werden. Ausserdem verzichten wir auf jegliche Effizienzsteigerung. Wenn wir gleichzeitig noch die Effizienz erhöhen würden, könnte natürlich der Anteil PV auch auf die Hälfte reduziert werden.)
Wieso ich gegenüber der SP Vorbehalte habe, auch wenn sie mir die liebste aller grossen Parteien ist:
weil ich sozial nur dann unterstütze, wenn es darum geht, dass alle eine gleich gute Ausgangslage haben, nicht wenn damit gemeint ist, dass alle im Ergebnis gleich dastehen. Beispielsweise sollen alle Zugang zur Uni haben, auch wenn sie kein Geld haben, denn die Ausbildung ist die Ausgangslage fürs Leben. Hingegen finde ich es schlecht, wenn am Ende immer 'die, die wenig haben' von 'denen, die viel haben' alles nachgeworfen bekommen sollen. Und bei der SP habe ich oft den Eindruck, dass genau das 'sozial' sein soll. Beispielsweise wurde ich einmal auf der Strasse angesprochen für eine Unterschrift für höheres Kindergeld. Dafür mag es sicher Argumente geben. Aber als ich sagte, dass ich nicht unterschreiben wolle, hat mir die Sammlerin gesagt 'aber Kinder sind doch etwas schönes'. Ich weiss auch gar nicht, ob die Sammlerin von der SP war, aber ich finde sie hatte die Einstellung, die mich zuweilen auch bei der SP stört. Denn im Fall von Staatsausgaben heisst Geben auch Nehmen. Andererseits bedeuten Steuern natürlich auch, dass irgendwo etwas damit bezahlt wird und wir alle profitieren häufig von steuerfinanzierten Ausgaben, ohne uns dessen bewusst zu sein: Autobahnen, die Bahn, Umweltschutz, Schulen, Gesundheitssystem, Polizei, Gerichte, Bundesräte... ;-)
Natürlich würde ich der SP fürchterlich unrecht tun, wenn ich behaupten würde, alle Mitglieder hätten eine Verteiler- und Gleichmachmentalität! Die SP hat in einigen Kantonen Sparprogramme mitgestaltet und mitgetragen. Aber ich denke, dieses Image der SP trägt dazu bei, dass von Ex-SPlern gern grün-liberal gewählt wurde und vielleicht im Herbst wieder wird.
Daniel
http://www.p-von-andre.ch.vu
verlinkt wollen wir sein,
andere auf unseres seiten führen,
uns klammern an des grossen bein,
seine community spüren.
doch weshalb alle blogs linken,
der kommentar hat diese gabe,
er die informaionen trage,
und wir gehen einen trinken.
ich finde die linkpolitik gut,
den so braucht man mut,
einen kommentar zu schreiben,
sich den urpost einzuverleiben."
mfg
pva
ps: liebe zeitungen: alles in kleinbuchstaben!
ps @ leuenberger: wie wärs mit einem bier? mehr dazu in meinem blog... ;)
Pro Person in der Schweiz 1 m2 Photovoltaikpanel … und die „Stromlücke“ (wenn es sie geben sollte) wäre überbrückt?! Das tönt ja sensationell – ist das wirklich möglich? Wenn ja, schliesse ich mich der Frage an Herrn Leuenberger an: „Worauf warten wir denn noch?!“
Liza
Wenn Sie behaupten, dass Sozialhilfeempfänger mehr „verdienen“ als Sie, ein hart arbeitender Selbständigerwerbender, bitte ich Sie mir folgende Frage zu beantworten:
- Kennen Sie persönlich Sozialhilfeempfänger, die mehr „verdienen“ als Sie?
Was ich ganz toll finde, dass Sie Herrn Leuenberger zu sich auf den Hof einladen wollen, damit er sehen kann, was Sie mit „alltäglichem Kampf“ meinen. Was ich hingegen nicht verstehe, was die SP mit Ihrem „alltäglichen Kampf“ zu tun haben soll. Die SP setzt sich ja gerade für diejenigen ein, die es schwer haben. Für das Schweizerische Steuersystem können Sie nicht die SP verantwortlich machen.
Mit freundlichen Grüssen
Liza
sie schreiben: "Ich hoffe sehr, es werden bei den Wahlen im Herbst nicht nur gerade die Bekenntnisse und Ankündigungen zählen, sondern auch die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen, die Schwierigkeiten der Tagespolitik nicht zu scheuen und das Versprochene auch tatsächlich mit anderen umzusetzen."
ICH hoffe,das sieht "Ihre" Partei ebenso...NACH den Wahlen.
Danke sehr für Ihren Eintrag. Der ist wirklich sehr interessant. Ein weiteres Argument von vielen gegen AKWs. Es scheint mir, dass wieder einmal mehr einige etablierte Grosskonzerne wie die AXPO den Markt und vor allem die Politik zu ihren Gunsten manipulieren.
Die Wirtschaft soll und hat auch ein Wort in der Politik. Aber wohin eine zu starke Vertretung der wirtschaftlichen Interessen führt, sehen wir an den USA: Die Wirtschaft betrügt sich selber. Am Ende gehts nur noch den Reichsten der Reichen gut - die haben ja auch das sagen in Politik und Wirtschaft.
Deshalb kann auch die Stromlobby NICHT für alternative Energien sein. Denn diese lassen sich nicht so gut kontrollieren und zentralisieren, wie die AKWs.
@Stephan
Es gibt keinen rationalen Grund, ein AKW zu bauen, ausser die Taschen der AXPO mit Steuergeldern zu füllen. Wollen wir das?
http://video.google.com/videoplay?docid
Natürlich ist 'ein Quadratmeter PV pro Person und Jahr' möglich.
Auch bezüglich der Kosten: Man kann davon ausgehen dass die Kosten bei einem Grossvolumen weniger als 400 Franken Dünnschicht Fotovoltaik / m2 sind (inkl. Wechselrichter etc.).
Mit einem Quadratmeter PV sparst ihr also etwa den Strom den sie erzeugt für die nächsten 30 Jahre.
Angenommen Ihr bezahlt momentan 20 Rappen/kWh. Das wären dann bei 1250 kWh Sonneneinstrahlung jährlich und einer Effizienz von lediglich 7% des Solarpanel ergibt das 525 Franken die Euch das 1 m2 Solarpanel über den gesamten Zeitraum spart.
Das heisst auf Eure jetzige Stromrechnung würdet Ihr noch über 100 Franken sparen.
Es ist weder ein technisches noch ein finanzielles Problem.
Das BFE könnte eine Dünnschicht Fotovoltaik Fabrik aufstellen und würde garantiert Geld damit verdienen:
* Die Sonne wird auch in der Zukunft scheinen.
* Der Strombedarf wird auch in Zukunft vorhanden sein.
* Die Kosten der Fotovoltaik Module kann praktisch auf den Rappen genau berechnet werden.
* Das Risiko gegenüber irgendwelche Terroristen und Umwelteinflüsse ist äusserst gering da die Solarpanel im Gegensatz zu den Grosskraftwerken über die ganze Schweiz verteilt sind.
* Fotovoltaik ist problemlos versicherbar.
* Fotovoltaik hat gegenüber einem Grosskraftwerk keine beweglichen Teile und nur schon deshalb wesentlich robuster.
* Es gibt keinen Abfall. Dünnschicht Fotovoltaik ist im wesentlichen Glas mit Silicium beschichtet (Silicium ist in jedem Sand vorhanden).
* Es ist sogar möglich stromerzeugende Fenster scheiben daraus herzustellen:
http://sharp-world.com/kameyama/eco/solar/seethru.html
Ein Fenster das Strom erzeugt - was will man noch mehr!
* Die Maschinen zur Produktion notwendig sind existieren und werden in der Schweiz hergestellt. www.oerlikon.com/solar
* Die Schweiz kann eine Technologie weiter entwickeln und exportieren (Geld verdienen) die zukünftig immer populärer sein wird.
* An der vorhandenen Fläche fehlt es nicht (Lagerhäuser, Industriedächer, gewerbliche Dächer, Bahnhöfe, Einkaufszentren, Autobahnen, Scheunen, Schulen, Gemeindehäuser, Wohnblöcke, Einfamilienhäuser, Bahnlinien etc.).
* Fotovoltaik ist breit akzeptiert.
* Wir können unsere Speicherseen während dem Tag entlasten.
* Wir haben genügend Speicherkapazität um Sonnenstrom zu speichern.
* Um Geld zu sparen können wir WK Soldaten für die Installation einsetzen. Schliesslich geht es darum die Unabhängigkeit zu sichern. Das ist doch wichtiger als Skipisten zu räumen oder etwa nicht?
Ich kann nicht glauben, dass der Bund nahezu blind einfach gschwind 500 Million in eine Luftfahrgesellschaft buttern kann. Aber für die nationale Stromversorgung mit existierender Schweizer Technologie wo man problemlos die Kosten und Risiken berechnen kann und das investierte Geld von den Strombenützern garantiert zurückerhält, soll kein Rappen vorhanden sein?
Alles was es dazu braucht ist eine Landesregierung und ein Parlament mit ein kleinwenig Patriotismus. Das ist doch nicht zuviel verlangt!
http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%A4tz
Wie ist es möglich, dass Entdeckungen wie diese Solarzelle von Professor Michael Grätzel totgeschwiegen werden?
Entwickelt an der Universität Lausanne (unter anderem mit unseren Steuergeldern!) wird sie einfach totgeschwiegen!Vor bald zwei Jahrzehnten wurde sie als eine revolutionäre Zelle bejubelt und gleichgestellt mit der Entdeckung der Glühbirne(!).Einfach in der Herstellung/Kostengünstig und z.B. als Fenster oder Fassaden-Verkleidung mit praktisch unbegrenzter Einsatzmöglichkeit eigentlich die Lösung par excellence für schweizerische Verhältnisse.
@ Daniel Schweri:
Der Unizugang muss nicht unbedingt jedem Bürger zugänglich sein. Wohl aber jedem überdurchschnittlich Begabten.Zugang für jeden heisst auf die Dauer eine Nivellierung nach unten.Erfolgreiche amerikanische Abgänger spenden den Universitäten ohne zwingende Aufforderung und halten sie somit für Minderbemittelte offen.Vielleicht machen unsere Topmanager dasselbe? Man weiss es nicht, denn darüber spricht der Schweizer nicht.Wenn ja sollten sie das auch mal in der Presse publizieren.Ansonsten finde ich deinen Eintrag echt zutreffend.Mich verneige ;-)
@ globi:
Ich habe mir das Video reingezogen und musste ganz ehrlich etwas Schmunzeln ;-)
Versuche in der Schweiz mal ein solches Dach zu montieren!Ohne Baubewilligung geht das mal nicht.Um eine Baubewilligung zu erlangen wirst du einige Jahre schreiben und Türen einrennen müssen,um am Schluss zu erkennen, dass in der Schweiz Pioniere nichts mehr zu suchen haben. Amerika ist gross und das Individium kann sich manchmal etwas leichter entfalten als bei uns.Wen wunderts, dass viel Neues von drüben kommt? :-)
Herr Leuenberger ich lese sie weiter und wünsche ihnen einen schönen Tag.
http://sharp-world.com/kameyama/eco/sol
das mit dem Dach war nur ein Beispiel um zeigen wie sich Fotovoltaik in den letzten Jahren entwickelt hat.
Die Zeiten wo da eine dicke und steinharte Silicium Wurst mühsam in Scheibchen geschnitten werden muss ist vorbei.
Heute können in Null Komma plötzlich enorme Flächen in vollautomatisierten PECVD Anlagen beschichtet werden. (Im Gegensatz zu der Grätzel Zelle sind diese Anlagen bereits entwickelt und tatsächlich in Betrieb.)
Wenn wir das im Video gezeigte Dach selbst auf Lagerhäuser nicht einsetzen dürfen, dann setzen wir halt die Fotovoltaik Fenster ein (link).
Stell Dir vor ein Bürogebäude wo die gesamte Fassade Strom erzeugt!
Die Niederlagen der SP in den Wahlen der Kantone Zürich und Baselland sind sicherlich schmerzhaft. Aus meiner Sicht wäre es, und da stimme ich ihnen in ihrer Aussage im 10 vor 10 vom 25.04.07 zu, falsch, wenn sich die SP mit parteiinternen Anfeindungen öffentlich erniedrigt. Dieser Umgangston schwächt die Partei in ihrem Auftrag gegenüber der Wählerschaft und büsst, hinsichtlich der Anstehenden National- und Ständeratswahlen, ein teil der Wählerstimmen ein.
Meine berufliche Erfahrungen hinsichtlich Kommunikationsstil zeigen mir täglich, dass die personifizierung von Problemen kein konstruktiver Beitrag zu deren lösung ist.
Meine Empfehlung an Sie: behalten sie ihre Klahrheit und Transparenz in ihrer Kommunikation bei.
Meine Empfehlung an ihre Genossinnen und Genossen in den beiden Räten: Konzentriert euch auf die sachlichen Inhalte eurer politischen Kernthemen und akzeptiert, dass euer Bundesrat und eure Bundesrätin primär in eurem Sinne Kollegialität leben.
"Zusammen im Team arbeiten heisst nicht, dass man mit seinen Teamkolleg/innen gleich eine innige, private Freundschaft eingehen muss. Jedoch sollte der Umgangston am Arbeitsplatz freundschaftlich sein, damit heikle Punkte offen und ehrlich auf der Sachebene ausdiskutiert werden können."
Rolf
http://isic2.epfl.ch/page58671-en.html
Das ist genau was ich meinte. Grätzel suchte damals Investoren zur Weiterentwicklung seines Projekts hier in der Schweiz wie ich zuletzt aus der schweizer Presse entnehmen konnte.Lang ist's her! Seine Zelle erreichte damals sechsmal mehr Effizienz als die damals handelsüblichen Siliziumzellen. Und sogar ohne direkten Sonnenschein erreichte sie praktisch gleiche Werte wie die Siliziumzelle mit direkter Einstrahlung!
Die Entdeckung war seiner Zeit weit voraus. Erstmals wurde es möglich dank Nanotechnologie eine neuer Technologie mit Ziel Zellen biegsam und sogar durchsichtig zu machen erreicht.
Ich habe mir deinen Link angeschaut und vermute, dass Sharp auf der gleichen Technologie weiterentwickelt hat. Schade, dass man nicht sieht und liest wie die Zelle aufgebaut ist :-(
Zitat über Michael Grätzel aus der eingefügten URL
[He has received numerous awards including the Millenium 2000 European innovation prize, the 2001 Faraday Medal of the British Royal Society, the 2001 Dutch Havinga Award, the 2004 Italgas Prize, two McKinsey Venture awards in 1998 and 2002 and the 2005 Gerischer Prize.]
Nicht mal Wikipedia kann anscheinend bis heute über eine Kapazität wie ihn Auskunft geben wie man sieht.Zum Glück ist die Zelle nach ihm benannt :-)
Ich meine, wir hatten es hier mit einer revolutionären Entdeckung zu tun und schicken sie in die Wüste, weil wie vielmals der Prophet im eigenen Land nicht erkannt wird. Das positive ist aber, dass die ETH und das EPFL in der Weltklasse mitmachen, aber die Entdeckungen leider nicht immer in der Schweiz weiterentwickelt werden (können!) und im Nachhinein das fertige Produkt wieder importiert wird. Wenn die Politik das Grünlicht gibt, wohlverstanden ;-)
Vielleicht wird die zukünftige Bauart eine art Glashaus sein und unsere Intimsphäre nur noch von Jalousien oder Vorhängen verdeckt werden. Die Baunormen kann man auch immer wieder mal überdenken. Wir bauen die Veranda nicht mehr ans Haus, sondern drehen das ganze um und bauen das Haus in die Veranda. Ist technisch alles schon machbar....wenn die Baunormen nicht so rigide wären...bei uns !
http://www.oerlikon.com/ecomaXL/index.p
Die Schweizer Firma Oerlikon macht dasselbe wie Sharp und die Maschinen kann man kaufen und sind sogar in Betrieb (momentan leider nur im Ausland).
Es sind prinzipiell auch Silizium Zellen benötigen aber pro Fläche 1000 mal weniger Silicium als konventionelle Solarzellen.
Man hat inzwischen andere Wege gefunden, die Solarzellen kostengünstig herzustellen. Deshalb ist man eigentlich nicht mehr auf die Grätzel Zelle angewiesen.
Solange genügend freie Fläche vorhanden ist nicht die Effizienz sondern sind die Kosten / Leistung relevant.
http://www.bloggerin.com
es gibt ein Geschenk für dich auf
http://www.bloggerin.com/archiv/geschenk-fuer-moritz-leuenberger
abzuholen. Keine Angst, du darfst es annehmen. Das ist so üblich, dass die einzig wahre Bloggerin.com allen möglichen Blogger Fotos verschenkt.
Natürlich würde ich mich freuen, über das Annehmen, denn du erhälst das Bild ja auch noch als Abzug in einem schönen Ramen für dein Büro, damit du immer dran denkst, wie kuuhhl Bloggen (oder wars doch Wasser?) ist.
Es soll dich immer erfrischen, und durch den heissen Sommer bringen.
in diesem Sinne freue ich mich auf dein Abholen.
(Wie hol ich das Bild ab:
Du hinterlässt einen Kommentar, wo du es entgegennimmst. Und, natürlich darfst dus auf dem Blog veröffentlichen. :)
ich war ja früher ein Sympathisant Ihrer Politik, Ihrer Partei, bis zum Moment an dem die SP für mich befremdliche Wege eingeschlagen hat. Es ist die Rede von der Ausländerpolitik. Die Partei hat dafür vom Volk, zu recht wie ich meine, eine herbe Quittung erhalten. Natürlich, es ist ein schwieriges Thema, es betrifft nicht nur die Schweiz. Auch bei den letzten Abstimmungen war dieses Beben noch deutlich zu spüren. Es ist nun aber nicht so, dass ich gesinnungsmässig in die Opposition abdriften will. Um Himmelswillen! Was sich derzeit in den Niederungen abspielt ist der Aufstand der ewig Gestrigen. Ich werde tatsächlich mehr und des öfteren von "alteingesessenen" Schweizern als von Ausländern angepöbelt. Schauplatz sind die kleinen Orte, dort ist es spürbar. Fragen Sie warum, nein ich frage für Sie, das ist einfacher. Ich werde angepöbelt, weil ich jung aussehe! Ist das nicht verrückt? Das ist der Geist des Bünzlis, er fordert, weil er meint das Alter genüge um im Recht zu sein. Das sind die Verhältnisse die wir in den 70/80igern hatten, die ich um keinen Preis wieder haben möchte. Vorher noch nehme ich eine Ausländerschwemme in Kauf.
Natürlich könnte alles besser sein, dass behaupten ja alle. Aber hat es die SP so schlecht gemacht? Ich glaube Nein und darum bitte ich Sie wieder mehr am Puls des Volkes zu lauschen. Verhindern Sie als massgebender Politiker, dass die Unvernunft ihren Lauf nimmt. Ich will die Schweiz von vorgestern nicht mehr zurück. Geben wir uns die Möglichkeit in die Zukunft zu schauen. Ich unterstütze nach wir vor einige Ihrer erklärten Ziele, es dürfen wieder mehr werden.
Ein kleiner Fisch