Mut zur Politik
„Was kann ich denn schon bewirken?“
[Version française Qu’est-ce que je peux bien faire changer?]
Wieder gehe ich auf einen einzelnen Beitrag ein, auf denjenigen von Stephan Müller, der mich fragt, was ich einem jungen Gemeindeparlamentarier rate, der an seinem Einfluss zweifelt, wirklich etwas verändern zu können. Das beschäftigt offensichtlich nicht nur ihn. Ich denke an Ueli Schäfer oder an Jakob Erber, der findet „wir seien ohnehin zu klein“, um etwas zu bewirken.
Dieses Gefühl, man könne ja kaum etwas bewirken, kennen viele, auch eidgenössische Parlamentarier, auch solche, die um einiges älter sind als Sie. Nach der Freude über die Wahl flaut mit dem Alltag die Spannung ab und es stellt sich eine Ernüchterung, ja bei einigen gar so etwas wie Frustration ein. Ja, sogar Kofi Annan schilderte in seinem Abschiedsvotum in der UNO, wie mancher Stein, den er den Berg hinaufstemmte, seinen Händen entglitten und wieder zurückgerollt sei.
Deshalb zunächst: Unterschätzen Sie Ihren Einfluss nicht! Wer in einem Parlament ist, redet, sagt seine Meinung, wirkt auf andere ein, vielleicht nicht unmittelbar, aber auf jeden Fall mittelbar. Er verändert das Denken und das Handeln anderer, manchmal mit Argumenten, manchmal schon nur durch seine Art, ein Problem zu sehen. Ein Überbauungsplan ohne Opposition sieht völlig anders aus als einer, auf den nicht nur Befürworter, sondern auch Gegner Einfluss genommen haben. Ein Parlament ohne junge Mitglieder würde völlig anders funktionieren und entscheiden. Es wäre anders, wenn Sie nicht da wären, wo Sie sind, lieber Stephan Müller. Sie sind vielleicht in einer Kommission (für Tiefbau, könnte das sein?) und bewirken dort etwas für die Gemeinde, etwas, das ohne Ihre Präsenz eben anders angegangen und gelöst würde. Wenn eine solche Kommission, ich rate jetzt und nenne ein fiktives Beispiel, einen Kreisel statt einer Strassenkreuzung beschliesst, sind Sie mitverantwortlich für eine Planung, die spätere Unfälle mindert und leisten einen Beitrag für weniger Verletzte oder gar Tote. Das darf Ihnen eine Genugtuung sein.
Die Politik besteht im „Bohren dicker Bretter mit Augenmass“, wie Max Weber sagte. Verändern wir mit derart kleinen Schritten, die überdies in einer kleinen Schweizer Gemeinde getan werden, die Welt?
Ja!
Einerseits weil Oslo, San Francisco und Frauenfeld auch Teil der Welt sind und die Welt prägen.
Das hat Jeremias Gotthelf mit seinem grossen Wort vom „zuhause“ und dem „Vaterland“ gemeint. Es sind Gemeinden und Regionen, welche die Vorgaben, die Beispiele für globale Veränderungen sind. Road pricing, Fussgängerzonen, Drogenpolitik. Es gibt Energiestädte, die einen niedrigeren Energieverbrauch anstreben und das auch erreichen. Die EU wäre nicht imstande, eine Reduktion von CO2-Emissionen um 20 % als realistisch zu fordern, wenn nicht Gemeinden vorangegangen wären. Und wer stösst den Stein an in einer Gemeinde? Leute wie Sie, die die Hoffnung haben, etwas zu bewirken, und die an diese Hoffnung glauben und auf ihr Ziel hin arbeiten.
Noch etwas: In der der Politik arbeitet niemand allein, sondern immer mit anderen zusammen. Ein einzelner Mensch kann die Welt nicht verändern. Darum geht er in eine Partei, in eine Umweltorganisation, in eine Organisation für Freiwillige. Wenn ein Parlament einen Beschluss fällt, ist jeder Einzelne daran beteiligt, auch wenn sein Einfluss nicht offensichtlich war. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, die zur Urne gehen, könnten sich ja auch sagen, dass es auf ihre Stimme gar nicht ankomme. Aber sie stimmen trotzdem ab und nehmen dadurch politischen Einfluss. Sie sind Teil der Gemeinde, sie be-teil-igen sich an der Gemeinschaft.
Lieber Stephan Müller
Natürlich müssen Sie Ihren Weg suchen. Nicht allen liegt die langsame und nur indirekte Einflussnahme in einem Parlament. Freunde von mir verliessen ein Parlament, um als Journalisten oder Entwicklungshelfer tätig zu sein. Andere arbeiten aus dem gleichen Grund in einem öffentlichen Betrieb, um die Gemeinde, den Kanton oder die Eidgenossenschaft mit zu prägen. Es ist gut möglich, dass Sie dereinst anderswo politisch tätig sein werden, auf einer anderen Ebene, im Kantonsrat, im Stadtrat, in der Verwaltung, in einem öffentlichen oder auch in einem privaten Unternehmen, dessen Wirken auch öffentliche Bedeutung hat.
Kofi Annan hat in seiner Abschiedsrede auch gesagt: „Gemeinsam haben wir aber doch auch den einen und anderen Felsbrocken den Berg hinaufgestemmt“, beachten Sie, „gemeinsam“. Da gehören Sie dazu. Allein schon, dass sich Junge in die Politik einmischen, verändert auch uns Ältere. Wir lassen uns berühren und anstecken. Wir nehmen vieles auf von Eurem Denken, von diesen hoffnungsvollen Ideen, die dann wie eine kleine Knospe in einem kommenden Frühling aufblühen.
Bleiben Sie dran, für sich und für uns.
Bis bald
Ihr Moritz Leuenberger
[Version française Qu’est-ce que je peux bien faire changer?]
Wieder gehe ich auf einen einzelnen Beitrag ein, auf denjenigen von Stephan Müller, der mich fragt, was ich einem jungen Gemeindeparlamentarier rate, der an seinem Einfluss zweifelt, wirklich etwas verändern zu können. Das beschäftigt offensichtlich nicht nur ihn. Ich denke an Ueli Schäfer oder an Jakob Erber, der findet „wir seien ohnehin zu klein“, um etwas zu bewirken.
Dieses Gefühl, man könne ja kaum etwas bewirken, kennen viele, auch eidgenössische Parlamentarier, auch solche, die um einiges älter sind als Sie. Nach der Freude über die Wahl flaut mit dem Alltag die Spannung ab und es stellt sich eine Ernüchterung, ja bei einigen gar so etwas wie Frustration ein. Ja, sogar Kofi Annan schilderte in seinem Abschiedsvotum in der UNO, wie mancher Stein, den er den Berg hinaufstemmte, seinen Händen entglitten und wieder zurückgerollt sei.
Deshalb zunächst: Unterschätzen Sie Ihren Einfluss nicht! Wer in einem Parlament ist, redet, sagt seine Meinung, wirkt auf andere ein, vielleicht nicht unmittelbar, aber auf jeden Fall mittelbar. Er verändert das Denken und das Handeln anderer, manchmal mit Argumenten, manchmal schon nur durch seine Art, ein Problem zu sehen. Ein Überbauungsplan ohne Opposition sieht völlig anders aus als einer, auf den nicht nur Befürworter, sondern auch Gegner Einfluss genommen haben. Ein Parlament ohne junge Mitglieder würde völlig anders funktionieren und entscheiden. Es wäre anders, wenn Sie nicht da wären, wo Sie sind, lieber Stephan Müller. Sie sind vielleicht in einer Kommission (für Tiefbau, könnte das sein?) und bewirken dort etwas für die Gemeinde, etwas, das ohne Ihre Präsenz eben anders angegangen und gelöst würde. Wenn eine solche Kommission, ich rate jetzt und nenne ein fiktives Beispiel, einen Kreisel statt einer Strassenkreuzung beschliesst, sind Sie mitverantwortlich für eine Planung, die spätere Unfälle mindert und leisten einen Beitrag für weniger Verletzte oder gar Tote. Das darf Ihnen eine Genugtuung sein.
Die Politik besteht im „Bohren dicker Bretter mit Augenmass“, wie Max Weber sagte. Verändern wir mit derart kleinen Schritten, die überdies in einer kleinen Schweizer Gemeinde getan werden, die Welt?
Ja!
Einerseits weil Oslo, San Francisco und Frauenfeld auch Teil der Welt sind und die Welt prägen.
„Beginnen muss in Frauenfeld,
was leuchten soll in dieser Welt.“
Das hat Jeremias Gotthelf mit seinem grossen Wort vom „zuhause“ und dem „Vaterland“ gemeint. Es sind Gemeinden und Regionen, welche die Vorgaben, die Beispiele für globale Veränderungen sind. Road pricing, Fussgängerzonen, Drogenpolitik. Es gibt Energiestädte, die einen niedrigeren Energieverbrauch anstreben und das auch erreichen. Die EU wäre nicht imstande, eine Reduktion von CO2-Emissionen um 20 % als realistisch zu fordern, wenn nicht Gemeinden vorangegangen wären. Und wer stösst den Stein an in einer Gemeinde? Leute wie Sie, die die Hoffnung haben, etwas zu bewirken, und die an diese Hoffnung glauben und auf ihr Ziel hin arbeiten.
Noch etwas: In der der Politik arbeitet niemand allein, sondern immer mit anderen zusammen. Ein einzelner Mensch kann die Welt nicht verändern. Darum geht er in eine Partei, in eine Umweltorganisation, in eine Organisation für Freiwillige. Wenn ein Parlament einen Beschluss fällt, ist jeder Einzelne daran beteiligt, auch wenn sein Einfluss nicht offensichtlich war. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, die zur Urne gehen, könnten sich ja auch sagen, dass es auf ihre Stimme gar nicht ankomme. Aber sie stimmen trotzdem ab und nehmen dadurch politischen Einfluss. Sie sind Teil der Gemeinde, sie be-teil-igen sich an der Gemeinschaft.
Lieber Stephan Müller
Natürlich müssen Sie Ihren Weg suchen. Nicht allen liegt die langsame und nur indirekte Einflussnahme in einem Parlament. Freunde von mir verliessen ein Parlament, um als Journalisten oder Entwicklungshelfer tätig zu sein. Andere arbeiten aus dem gleichen Grund in einem öffentlichen Betrieb, um die Gemeinde, den Kanton oder die Eidgenossenschaft mit zu prägen. Es ist gut möglich, dass Sie dereinst anderswo politisch tätig sein werden, auf einer anderen Ebene, im Kantonsrat, im Stadtrat, in der Verwaltung, in einem öffentlichen oder auch in einem privaten Unternehmen, dessen Wirken auch öffentliche Bedeutung hat.
Kofi Annan hat in seiner Abschiedsrede auch gesagt: „Gemeinsam haben wir aber doch auch den einen und anderen Felsbrocken den Berg hinaufgestemmt“, beachten Sie, „gemeinsam“. Da gehören Sie dazu. Allein schon, dass sich Junge in die Politik einmischen, verändert auch uns Ältere. Wir lassen uns berühren und anstecken. Wir nehmen vieles auf von Eurem Denken, von diesen hoffnungsvollen Ideen, die dann wie eine kleine Knospe in einem kommenden Frühling aufblühen.
Bleiben Sie dran, für sich und für uns.
Bis bald
Ihr Moritz Leuenberger



55 Kommentare
http://www.plustreff.ch
http://der-verwerter.ch/~dissident
DER DISSIDENT: «Leuenberger kämpft gegen Windmühle Politikverdrossenheit»
Ich denke auch an die Aussage am Wochenende von Angela Merkel, wie sich Europa aus zwei Weltkriegen heraus zu einer Einheit gebildet hat. Wirklich eine sehr bedeutungsvolle Leisung, ein geduldiges Vorangehen in der Verständigung vieler Völker. Mir scheint auch, Europa erscheint uns heute wie ein Modell- bzw Idealfall. Nirgendwo ist die Demokratie so fein entwickelt, so detailliert, das Mitspracherecht des Einzelnen optimal einbezogen etc.
Herr Leuenberger gibt uns Mut, uns auch in den unbedeutenden Angelegenheiten engagiert zu zeigen.
http://kultpavillonblog.blogspot.com
Zum Glück habe ich vor ca. 36, 37 Jahren gelernt, dass es auch einen Kreis weit weg von Bern gibt, nämlich die nähere Umgebung. Und in dieser kann sehr viel bewirkt werden. Es braucht nur etwas Mut, mit den Leuten überhaupt zu reden. Sehr bald wird mann/frau dann spüren, dass auch kleine Erfolge Erfolge sind und sich durchaus ausweiten können.
Bei dieser Gelegenheit kommt mir ein Satz, eine Geste meines Grossvaters in den Sinn. Wenn er mir, z.B. für die Schule Mut machte:
Das schlimmste was dir passieren kann ist, dass dir jemand "dä Grind" abreisst. (Dann streckte er mir seinen Kopf entgegen und forderte mich auf, ihn an seinen [grossen] Ohren zu "packen"). So, meinte er dann, jetzt "zupf" mal. Immer wieder musste ich feststellen, dass er tatsächlich gut sitzt, der Kopf. Eine kleine Anekdote mit grosser LebensWirkung.
Gruss aus Luzern, damals Zürich
Schauen Sie sich lieber meinen vorhergehenden Eintrag an. Die Schweiz ist wirklich nicht sehr wichtig, in Sachen CO2. Was der Schweiz aber gut täte, wäre eine zukunftsgerichtete Industrie im Bereich Energie. Deshalb ist es schändlich, dass die Förderungen zu klein sind, falsch einesetzt werden, und nicht bewirken, dass damit z.B. eine Idnsutrie im Bereich Sonnenenergie nach dem Beispiel von Deutschland aufgebaut werden kann.
In ein paar Jahren gibt es lieferprobleme mit Oel, Gas, Uran, etc. Wer dann schon die richtige Energie gefördert (ich meine - richtig gefürdert - und nicht nur eine Alibi-Förderung) hat, der kann dann mitreden. Aber die Schweiz wird auch dann auf das Ausland angewiesen sein, für die Lieferung von Solarpanels. Die Sonne wird zwar immer mehr scheinen - aber nur mit Sonne alleine kann man auch keinen Strom herstellen.
Aber egal, es ist ja nicht Aufgabe der Politik vorauszudenken, sondern es ist nur Aufgabe der Politik in Bern, die Parlamentarier Kollegen, welche bei der Axpo, BKW, etc im Aufsichtsrat sitzen, zu befriedigen.
In welchem Aufsichtsrat sitzen eigentlich Sie, dass Sie sogar ein AKW beführworten?
Wie dem auch sei, die Schweiz ist, wie gesagt, gar nicht relevant, und ich kann nur alle ermutigen, in Aktien von ausländischen Firmen im Bereich Erneuerbare Energien zu investieren. Diese Firmen boomen nämlich, und haben auch eine Wirkung, betr. CO2.
In diesem Sinne, lieber Herr Leuenberger, bleiben Sie fit, und essen und s..... Sie nicht zu viel.
M. Schöpfer
Mit dem Anspruch, dass grosse Sachen erst im Kleinen beginnen muessen, sprechen Sie mir aus dem Herzen.
Dies ist der Grund, weshalb wir selber versuchenm moeglichst weniger Energie zu verbrauchen.
Gleichzeitig stossen wir als Mieter an gewises Grenzen, wenn es z.B. darum geht eine effizientere Waschmaschine zu bekommen: Der Vermieter ersetzt diese erst, wenn die alte Maschine defekt ist, da er weder die Energie- noch die Wasserkosten selber bezahlt.
Ich denke, dass hier noch etwas unternommen werden muss, dass Vermieter motiviert werden auch zu handeln. Denn schlussendlich wird ein Vermieter die Steuer/Zuschlag fuer nicht energie-effizientes Handeln einfach an den Mieter ueberwaelzen.
wo Sie recht haben, haben Sie recht. Oft sind die kleinen Schritte die gemacht werde mehr wert als die grossen Visionen die eben nur Visionen bleiben.
Ich möchte nochmals das Beispiel um die Aktueelle Diskussion um den CO2 Ausstoss nehmen.
Alle wissen wir doch mittlerweile, dass die handelsüblichen Glühlampen energiefresser sind und eigentlich in jedem Haushalt ausgettauscht werden sollten. Das kann jeder mit wenig Aufwand machen. Und trotzdem machen wir es nicht. Warum? Weil wir schlicht und einfach zu bequem sind. Jeder muss sich da doch selbst an der Nase nehmen.
Ich selbst habe letzts Wochenende diese Massnahme in meinem Haus umgesetzt. Wenn ich damit meinen kleinen Beitrag dazu leisten kenn, dass wir vielleicht auf ein zusätzliches AKW oder Gaskraftwerk verzichten können, dann ist das mein kleiner Stein den ich den Berg hinauaufgetragen habe. Und es war noch nicht einmal anstrengend.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gute Woche.
Gruss aus der Ostschweiz
http://www.andreaperotti.ch
scusi se inserisco qui questa richiesta, non pertinente con il post, ma le volevo domandare se è prevista una traduzione anche in italiano dei post del suo blog.
Grazie e complimenti per il blog.
Andrea Perotti
Lugano
Vielen Dank für diesen sehr interessanten Blog.
Mir liegt bei der Energiepolitik genau das am Herzen. Jeder kann etwas bewegen. Deshalb sollte auch von der Politik die dezentrale Erzeugung von Strom gefördert werden, es gibt von den Energiebetrieben da viel zu viel Widerstand. Zum Beispiel sind die Preise, die die grossen Stromproduzenten, für den dezentral produzierten Strom bezahlen wollen viel zu tief. Auf der anderen Seite werden, die die eine verschwenderische, reine Elektroheizung installieren, mit tiefen Strompreisen belohnt.
Wenn man eine neue Heizung einbaut und sich für Gas entscheidet, sollte man dazu motiviert sein, sein eigenes kleines Gaskombikraftwerk (mit CO2 Kompensation beim Gasverbrauch) zu installieren. Im Winter würde man so, neben reiner wärme, noch Strom erzeugen und dies mit sehr hohem Wirkungsgrad, da die Abwärme genutzt würde.
Die gleiche Förderung sollte natürlich auch für kleine Solaranlagen und kleinen Wind- oder Wasseranlagen gelten. So könnten viele den eigenen oder sogar überschüssigen Strom produzieren.
Wenn man die dezentrale Erzeugung von Energie fördern würde (anstatt sie zu unterbinden) würde auch die Technologie Fortschritte machen. Es gäbe Arbeitsplätze und wir müssten keine neue grosse zentrale Kraftwerke erbauen.
Mit freundlichen Grüssen
Thomas Gysi
Monsieur Moritz Leuenberger, il y a un problème avec vous... Vous êtes certainement plus doué pour faire des pitreries devant une caméra que pour défendre sérieusement une cause. Vous sentez-vous encore bien à votre place? Oui?... Non?,,, Dans le cas de la seconde hypothèse, vous pourriez peut-être reprendre l'équipe suisse de football... Simple suggestion carnavalesque, bien entendu; en aucun cas une priorité!
http://www.brunobucher.ch
Würde man doch lieber mit Umsicht, aber mutig die Bretter zersägen, die da vor die Köpfe genagelt sind, wir kämen weiter und würden den bleiernen Konservatismus hinter uns lassen.
Gerade wieder einmal ist das Thema Energie angesagt und der Bundesrat Leuenberger ist mutiger als seine eigene Partei und fordert ein AKW. Ist das im Angesicht des absehbaren Lebensabends nicht etwas gar dreist? Wollen Sie als der AKW-Bundesrat in die Geschichte eingehen, in die Fussstapfen eines grossen Vorgängers mit wenig Reputation in dieser Frage treten? Mir wäre lieber, ein anderer Bundesrat aus Ihrer Fakultät würde dies tun.
CO2 ist das eine, aber ist nicht auch der abgelassene Dampf Wetter beeinflussend? Wer kann denn wirklich solche Manipulationen an der Natur noch länger verantworten? Müssten nicht Politiker Mut zur Politik haben und hin stehen und fordern, dass wir so verschwenderisch einfach nicht mehr dürfen und uns mehr an Qualität statt Quantität - aber das für alle -orientieren sollten? Müssten dazu Politiker nicht Mut haben und Anreize schaffen?
Mut zur politischen Führung würde doch heissen, die junge Generation herauszufordern beim Entwurf einer neuen Energiepolitik, die sie selber die nächsten 50 Jahre leben müssen.
Ich weiss nicht, ob nach Sichtung aller Fakten die richtige Antwort die Forderung eines weiteren AKWs auf dem Kontinent überhaupt noch eine wäre?
Man redet von Solarenergie, von sparsamen Elektrogeräten, vom Minergiehaus, alles gut und Wachstums treibend. Sparen an Verschwendung heisst Gewinn bei den Wirtschaftszahlen, Herr Bundesrat. Ein AKW verhindert das Wirtschaftswachstum, trübt das Blau des Himmels und heizt die Atmosphäre weiterhin auf. Sparen an Verschwendung verlangt Ideen, Forschung und Entwicklung und neue Produkte. Produkte, die auch und gerade in den Entwicklungsländern das Abholzen von Urwäldern stoppen würden, denken wir an neue, wenig Strom fressende Kochherde. Der Bedarf ist unermesslich, wir würden Holz und Strom sparen und die Erde weniger aufheizen. Warum setzt der Bundesrat nicht 10, 20 Mio. Franken aus, damit Physiker und Ingenieure energiearme, vielleicht Batterie getriebene Kochherde entwickeln können? Daraus würden Milliarden und die Produktion könnte auf hypermodernen Anlagen in der Schweiz realisiert werden und verloren gegangene Arbeitsplätze für Nicht-Akademiker würden zurück gewonnen. Auch ein Gewinn für das Land.
Mut zur Politik ist nicht JA oder NEIN, Mut heisst ABER, UND, WENN und zwar solange, bis es dem Hintersten und Letzten einleuchtet. Es gab eine Zeit, da durfte in der Politik von Visionen gesprochen werden ohne dass einem der Kopf abgeschlagen wurde. Ob ein neues AKW eine Vision ist?
Mut zur Politik ist nicht die Arbeit an Horrorszenarios, auch in Wahljahren nicht. Ich wünschte mir mehr Politiker, die sich anfeinden lassen könnten, auch wenn man sie an die Wand pinnt und mit den Fingern auf sie zeigt. Ich bin sicher, es gäbe auch in unserem Land noch genügend beherzte Bürgerinnen und Bürger, die sich dazwischen stellen würden. Ob es eine Frage der Zivilcourage ist, Sie, Herr Leuenberger, nicht zu verteidigen, weil Sie sich auf die Seite der AKW-Bauer geschlagen haben und jeden Beweis schuldig bleiben, wirklich, mit harten Schweizer Franken für die Innovationen für das Sparen an der Verschwendung einzustehen?
Freundliche Grüsse
Bruno Bucher
Ich überlege mir per Fleyer meine Dienste anzubieten, so quasi
Stromzähler defekt??
Wissen sie wieviel Strom ihre Geräte im Stillstand verbrauchen? Oder Wieviel ihnen ohne Stromsparlampen durch die Finger gehen?
Jugendparlament Stadt Luzern reparierts.
Wir bringen Messgeräte, passende Stromsparlampen und Hauptschalter mit.
Produkte gehen zu ihren Lasten, für unsere Arbeit nehmen wir gerne Spenden für weiter Projekte entgegen.
Wir könnten so viel tun...
Danke für die Inspiration, werde es in der nächsten Sitzung einbauen.
lg Stübi Matthias
Jugendparlament Stadt Luzern
„Beginnen muss in Frauenfeld,
was leuchten soll in dieser Welt.“
Schön wie Sie das schreiben. Ich als Bürger denke anders!
„Die da oben machen so
oder so was sie wollen.“
Und das ist nun mal leider so. Gestern musst ich in einer Zeitung lesen, dass einem Immobilienkönig aus Graubünden vor zwei Jahren ein fettes Steuergeschenk von rund zwei Millionen Franken gemacht worden ist. Darunter auch ein sechsstelliger Betrag an Bundessteuer. Und was ebenso bedenklich ist, der „Gnadenakt“ des Staates umfasst gar Nach- und Strafsteuern die bis ins Jahr 1985 zurückreichen. Das darf doch nicht wahr sein! Dieser Immobilienmogul zählt, wie ebenfalls der Presse zu entnehmen ist, zu den vermögendsten Personen in Graubünden. Wie der Geschäftsführer, Sohn vom Firmeninhaber der Zeitung zufolge sagt, gehe es der Firma heute gut. Sie hätten Aufträge in den Kantonen Graubünden, Tessin und Aargau und sie seien mit dem Geschäftsgang äußerst zufrieden. Der einzige, der diesem Diel nicht zustimmte und verlangte, dass man das im Protokoll vermerke, war ein SP Stadtrat den ich persönlich kenne.
Ich weis, dieser Beitrag von mir hat nichts mit dem Energiesparen zu tun. Meine einzige Hoffung mit diesem Schreiben an Sie beruht darin, dass Herr Finanzminister Bundesrat Rudolf Merz evtl. auch in Ihrem Blogg liest und wenigstens meinen Frust als „kleiner“ aber ehrlicher Steuerzahler von jährlich einem fünfstelligen Betrag in Franken zur Kenntnis nimmt.
Mit freundlichen Grüssen
Walter Röthlisberger
Kann das sein:
...dass Fliegen billiger ist als mit dem Zug fahren?
...dass immer noch keine Pflicht für Partikelfilter bei Dieselfahrzeugen eingeführt ist?
...dass immer noch Autos gebaut werden, die mehr als 6.5 Liter auf 100 km Treibstoff verbrauchen?
...dass man für Minergie-Häuser oder ähnliches mehr bezahlt als für andere?
...dass sich junge Paare fragen, ob sie Kinder in die Welt setzten sollen?
Leider muss ich alle Fragen für mich selbst mit ja beantworten, obwohl die Lösungen eigentlich bereits auf dem Tische lägen.
Trotzdem beobachte ich die Entwicklungen in letzter Zeit mit gewisser Zuversicht und hoffe, dass die diversen Diskussionen auch in brauchbare Resultate münden und nicht an den finanziellen Interessen einiger weniger "Mächtigen" scheitern.
Ich will Ihnen aber auch noch zu Ihrem Tool gratulieren und hoffe, dass sich noch weitere Volksvertreter Ihrem Beispiel anschliessen!
Ich stimme Walter Röthlisberger und Oliver Hummel zu. Wenn die Politik in Bern nicht genügend informiert, wenden sich die Leute ab – teilweise mit dem Spruch „die in Bern mach ja eh, was sie wollen“ – und das kann ich sehr gut verstehen. Denn wenn ich nicht weiss weshalb etwas entschieden wird, stellt sich mir sehr schnell der Verdacht auf Willkür oder auf Vetterliwirtschaft. Beides Symptome einer Regierung, der ich den Rücken kehren werde, weil sie nicht an mich und an uns denkt, sondern vor allem und zu erst an sich selbst und den sehr, sehr kleinen Zirkel von direkt Begünstigten.
Deshalb sehe ich es als schier unendlich wichtig an, dass hier die Presse solche Schandflecken ans Tageslicht bringt. Denn, egal ob die Interpretation der Presse richtig oder falsch ist, eins ist klar: die Politik hat hier nicht genügend informiert oder gar gelogen (seien sie bitte nicht erschrocken – wäre nicht das erste mal, dass Regierungsmitglieder zu ihrem eigenen Vorteil lügen).
Das tolle daran ist, dass die Menschen eine Art siebten Sinn dafür haben, wenn sie veralbert oder hinters Licht geführt werden. Beispiele gibt es soviele, wie Sandkörner am Meer und doch will ich einige herauspicken:
Ein sehr guter Freund von mir, hatte die Absicht, eine Militärfliegerkarriere beim schweizer Militär zu absolvieren. Normales Prozedere. Sehr lange physiologische und psychologische Tests. Dann nach der fünften Stufe (es waren nur noch 28 Leute übrig, die andern sind durchgefallen), wurde ihm mitgeteilt, dass er fünf Centimeter zu gross sei. Ein Fakt , der am aller ersten Tag (und nicht nach 8 Monaten) festgestellt wurde, dann aber „komischerweise“ für 8 weitere Monate nicht aufgefallen ist. Sehen Sie? Das nenne ich „hinters Licht geführt“. Nicht, weil mein Kollege durchgefallen ist, nein, dass kann jedem passieren. Sondern deren Begründung.
Ein weiteres Beispiel zur Energiepolitik. General Motors baute in den 90er Jahren ein Elektroauto in Serie, den AV1. Dieses Auto entnahm seinen Fahrstrom aus Bleibatterien, die hinter den zwei Frontsitzen platziert waren. Reichweite ca. 150km. Nach drei Jahren wurden sämtliche (vor allem aber die bereits verkauften!) AV1 eingezogen und geschreddert. Das führte natürlich bei den Besitzern zu Fragen. (Man stelle sich mal vor VW würde sowas machen mit einem Golf). Die Begründung von Seiten GM war, dass die Reichweite des Fahrzeugs zu klein sei. Als Ingenieur weiss ich, dass die Reichweite des Fahrzeuges ein Parameter ist, der sehr, sehr, sehr früh in der Entwicklung eines Fahrzeuges mit grosser Genauigkeit bereits bekannt ist. Lange noch, vor dem ersten Prototypten. Sehen Sie auch hier?
Die Beispiele von Walter Röthlisberger und Oliver Hummel sind doch nur weitere Symptome der selben Krankheit. Und diese Krankheit heisst: Begünstigung. Und daher Begünstigung nicht legal ist, muss sie verdeckt und mit Lügen oder halb- und Scheinwahrheiten kommentiert werden.
Das Problem ist, dass das Volk das über kurz oder lang merkt. Wie man so schön sagt: „Lügen haben kurze Beine.“ Und das ist gut so. Das Dumme ist nur, dass oft Erklärungen oder Stellungnamen für komplexe Entscheidungen mangels Verständnis auch in denselben Topf geworfen werden, was schade ist. Aber da liegts eben an Ihnen, dem Pralament und dem Bundesrat in diesem Falle, um Klarheit zu schaffen, denn Lügen lassen sich nicht beliebig tief verdeckt kommentieren, die Wahrheit schon.
Viel Erfolg und freundliche Grüsse
Urs Wenzer
Ich bin mit ihnen einig, dass wenn wir etwas bewegen wollen, uns zuerst bewgen sollen. Vor 10 Jahren haben wir an der Solarbörse in ZH mit 30 kWh Solarstrom begonnen zu liefern. Heute ist Edisun mit 3000 kWh der grösste private Solarstromanbieter in der CH und darf weiterhin wachsen. Ohne wesentliche Bankdarlehen, hauptsächlich mit privaten Aktionären und Obligationären. Wenn wir uns bewegen kommen immer mehr Menschen mit auf einen interessanten Weg. Schauen Sie mal auf www.viagialla.ch und überlegen sie sich die Anlage Möglichkeiten für Pensionskassen, mit der Abschätzung der Risiken auf den letzten Seiten der vorgenannten HP Adresse.
Freundliche Grüsse und gute Beiträge
H. Bruhin
Den Vergleich mit dem Stein finde ich treffend. Die Steine, welche in der Politik verschoben werden sollen, sind immer so gross, dass sie ein Einzelner nicht bewegen kann. Wir müssen also zusammen spannen. Doch da beginnt das Problem, manche wollen den Stein zum Punkt A bringen, andere zu Punkt B und wieder andere wollen ihn liegen lassen. Irgendwann wird dann ein Kompromiss gefunden, was aber bedeutet, dass der Stein auf Punkt C gebracht wird, also dort hin wo ihn eigentlich niemand wollte. Nun geht es noch um den Weg, denn verschiedene Wege führen zu Punkt C, welches ist der Beste. Bis auch hier ein Kompromiss gefunden ist, vergeht wieder viel Zeit. Und wenn der Stein dann endlich auf Punkt C eingetroffen ist, hat man neue Erkenntnisse gewonnen und weiss, dass er besser auf Punkt D liegen würde. So läuft es etwa in der Politik, und man kann es kaum ändern!
Und dann sind da noch jene Politiker, welche uns angeben wollen, (Wahljahr) man könnte den Stein gleichzeitig auf zwei Punkte bringen, oder anders ausgedrückt, denn Fünfer und das Weggli haben. Z.B. genug Energie ohne Kraftwerke…….!! Da ist mir ein ehrlicher Bundesrat, der offen sagt wie es ist, schon lieber!
Mit freundlichen Grüssen
Hp Maurer
http://www.blogigo.ch/Pete
Die Frage: "Was kann ich denn schon bewirken?"
Die Antwort: "Wer am meisten nervt, bewirkt am meisten"
So, oder so......
Fazit:
Wer nervt, den kennt man, und da hört man auch zu. Wer unauffällig und brav, und daher gut schweyzerisch, seine Aufgabe still und pflichtbewusst erledigt, von dem nimmt keine Sau Notiz (sorry für die Sau........ ist halt einfach so eine Redensart....... ich habe auch gar nichts gegen Säue, denn das sind intelligente und anhängliche Tiere...... und richtig zubereitet schmecken sie auch noch gut!)..... und was so einer sagt erscheint nicht mal im Kleingedruckten der Gratiszeitungen......
So ist sie...... die Welt........ aber ich kann nix dafür, ich hab das nicht erfunden
Es grüsst Pete, allerdings auch ein eher unauffälliges eydgenössisches Leben führend......... macht aber nix..... ich bin ja auch nicht Politiker, gell......
Vielleicht brächte der Direkt-Kontakt mit weniger Worten mehr!
Einfach mit Respekt, Zuwendung, Hilfsbereitschaft, wo nötig. Einfach auf eine DIREKT-MENSCHLICHE Art und Weise: Kurz und bündig... So IM STILLEN... Ohne Kofi Annan sein zu wollen, der zum Abschied etwas sagte, das später "zitiert werden kann"...
Viele sagten bereits Vieles...
Niemand hörte zu... Niemand war da...
Alle "bloggten" vor'äm COMPI...
Und... was sie "lasen", war zu Viel des Guten, um das WESENTLICHE zu "verstehen".
Gewiss soll sich eine kultivierte Gesellschaft vernünftig "organisieren":So mit Parlamenten und Exekutiven... Dazu braucht es aber weder COMPI, noch soviel an "digitalem Schrifttum"!(...welches schnell im NIRWANA der "StorageSysteme" verschwindet!!... vermutlich nie in der St.Galler-Stiftsbibliothek "landet"!!)
Es ist auch richtig, wenn sich die JUGEND in den Gestaltungsprozess einschaltet, mit-tut, mit-wirkt ... Diese Einstellung, bzw. Haltung müssten aber die ALTEN ihnen "vorleben"... Eben... "ELTERN" (.. einfach: die "Älter'n").
Ich vermisse "die bloggenden Frauen"...
Welche KULTUR kultivieren die wohl?... Während dem "Männer herumbloggen" in der "grossen, weiten Welt"?
THINK TWICE!
[Das müsste man(n) doch heutzutags, in dieser "global-digital-bloggenden Welt" schon verstehen... Auch wenn es nicht "Deztsch" ist...]
http://www.seitzinger-energien.ch
mfg Stephan Seitzinger
http://www.mazzucchelli.org
Ich find's sensationell, dass Sie sich trauen, eine direkte Leitung zur Bevölkerung, zu legen.
*respect*
Gruss von einem aktiven SBB'ler
Andi Mazzucchelli
http://sharingmeanscaring.blogspot.com
danke fuer die Frauenfeld-Zeilen! dieser post hat mir sehr gut gefallen. ich arbeite zur Zeit fuer die UNO in Afghanistan.
an manchen Tagen habe ich mich, wie wohl auch Stephan Mueller, gefragt was ich denn eigentlich bewirke hier in Afghanistan.
und ich habe gelernt, es sind nicht grosse Wuerfe, die man vollbringt. es ist die Tatsache, dass man hier ist, dass man sich einbringt, wie man in einer Situation reagiert, was man fragt. Nicht viel eigentlich, aber es summiert sich und es kann so viel bedeuten. Ob Schweiz oder Afghanistan, wenn man zu den Wurzeln geht ist das Leben ueberall dasselbe. Die Arbeit ist dieselbe. Die Kritik ist dieselbe. und wie ueberall, wie man damit umgeht, ob man damit umgeht und sich eben "kuemmert/care", das macht den Unterschied.
Ich wuensche Ihnen weiterhin Motivation zum bloggen - es ist eine wundervolle Art, mit Menschen ueberall zu kommunizieren.
Beste Gruesse,
"pumuckl"
(aus Sicherheitsgruenden blogge ich anonym)
Ich habe noch einen kleinen Tip für Sie:
Falls Sie pro Aktiv etwas tun wollen, und die Photovoltaik mit einer eigenen Investition fördern wollen, schauen Sie sich einmal die Firma
www.3-s.ch
an.
Das ist eine Firma in Lyss, die einerseits Maschinen für die Produktion von Photovoltaik herstellt und verkauft, und andererseits selbst Photovoltaik Anlagen herstellt, und verkauft.
Die Firma hat einen hohen Umsatz-zuwachs verzeichnet:
2005: ca. 4 Millionen
2006: ca. 11 Millionen
Sie ist noch klein, aber durch den Export der Maschinen und Anlagen wächst sie ständig in hohem Masse. (Maschnen 100% Export - Photov. 64% Export)
Die Aktie ist noch günstig, und ein Geheimtip. Sie wird in Bern gehandelt, und in Frankfurt. (Nicht in Zrh. - deshalb weniger bekannt!) Zur Zeit liegt der Kurs bei ca. CHF 8.00 / 5 EUR.
Versuchen Sie es, und sie werden sehen, in ein paar Jahren wird die Aktie um ein mehrfaches gestiegen sein, und die Firma dank Export weiter stark florieren.
Dier Tip ist rein freundschaftlich.
Freundliche Grüsse
Markus Schöpfer
AKW's produzieren Strom. Schön - aber sie produzieren nicht den für den Verbrauch dieses Stromes notwendigen Rohstoff, z.B. keinen Kunststoff!
Die Frage steht deshalb im Raum: Wie sollen unsere Urenkel dereinst mit der Technologie unserer Urgrossväter (!) fertig werden mit all dem, was wir heute in die Welt setzen? Gibt es nämlich einmal kein Erdöl mehr, werden unsere Urenkel ohne die synthetischen Stoffe, deren Ausgangsstoff hauptsächlich Rohöl ist, auskommen müssen! Ersatz für Rohöl ist nirgends in Sicht. Ich möchte gerne einmal abgeklärt haben, welche Konsequenzen diese Tatsache nach sich zieht - auch in Bezug auf die Sicherheit, sei es von AKW's oder anderem "technischen Fortschritt". Unsere gesamte Technologie, unser gesamter "Wohlstand" beruht auf der Verfügbarkeit von (relativ billigem, weil gestohlenem) Rohöl, dessen Verbrauch und somit auch dessen Verschwinden exponential zunimmt.
Ohne Kunststoffe geht überhaupt nichts mehr, die gesamte Infrastruktur rechnet mit dessen Vorhanden sein und - unsere Enkel werden dies bereits erleben müssen: keine Computer, keine Flugzeuge, keine Globalisation
Das Gebot der Stunde heisst deshalb gar nicht so sehr "Beschaffung von mehr Emergie", sondern - und das ist die Chance der Schweiz -
Entwicklung erdölunabhängiger Technologien (EDV, Apparate) solange unsere Hochschulen noch "geschmiert" werden können.
Das Problem der Stromlücke verblasst neben dem Problem eines unausweichlichen Wirtschaftszusammenbruchs, welcher sich jahrzehnte voraus als Begleiterscheinung des Kampfes um die restlichen Ölreserven einstellen wird.
Führen heisst vorausschauen - was wir heute tun ist etwas Vogel Strauss-Politik.
Die ganze Welt im Erdölrausch - geht es um Trunkenheit am Steuer (der Nation)?
Besten Dank für Ihr ev. Interesse auch an dieser Frage
Der Eintrag von H. Bruhin ist sehr interessant. Danke sehr. Im speziellen ist das PDF auf www.viagialla.ch sehr zu empfehlen.
Dem Eintrag von Hp Maurer muss ich mich hingegen wehement entgegenstellen. Ja, es ist möglich, gegenügend Strom für alle zu haben – auch ohne neue AKWs oder KKWs oder ABKW (für Atombombenkraftwerke). Ein Beispiel: Heute kommt 60% unseres Stroms aus Wasserkraft. Das heisst, wenn wir heute 40% weniger Strom verbrauchen würden, dann könnten wir sofort alle ABKWs in der Schweiz abschalten. Problem gelöst. Die Bürgerlichen und vor allem die SVP hat mit ihrer Angstpolitik also bereits Erfolg. Denn die Leute glauben bereits, dass wir nicht anders können, als Strom zu verbrauchen. Als sei das von Gott gegeben. Blödsinn. Heute sind wir eine 6200 Watt Gesellschaft. Die Extrapolation des BFE geht 2035 von einer 8500 Watt Gesellschaft aus. Die Frage, die wir uns hier stellen müssen lautet:
„Was wollen wir eigentlich?“
WOLLEN wir 2035 eine 8500 Watt Gesellschaft sein? WOLLEN wir 2035 so viele Leute sein, dass unser kleines Volk soviel Energie verbraucht, wie ein ganzer Kontinent eines anderen Weltteils? WOLLEN wir diese Hirnwäsche der Atomlobby hinnehmen? WOLLEN wir uns sagen lassen: „Es geht halt nicht anders.“? WOLLEN wir zu totalen Strom-Junkies werden, so wie wir heute bereits Öl-Junkies sind?
Ein interessanter Link zum Thema Versorgungssicherheit bei Uran (An alle Gösgen Fans): http://www.woz.ch/artikel/inhalt/2006/nr26/In%20eigener%20Sache/13552.html
Und wenn wir uns endlich mal überlegt haben, WO wir 2035 sein wollen, dann können wir uns auch überlegen, wie wir da hin kommen. Bis jetzt habe ich noch keine einzige Langzeitstrategie gesehen, gehört oder gelesen, die alle, ALLE, Möglichkeiten berücksichtigt. Beispiele: Weshalb nicht
- Gas und Dampfkraftwerke die ausschliesslich mit Kompogas und Biomasse befeuert werden? (wäre 100% CO2 neutral und würde eine top Flexibiltät bei Stromknappheit bringen)
- Sonnenenergie aus dem Ausland importieren? In Spanien, Italien, Nordafrika gibt es viel mehr Sonne als hier. Bereits heute sind wir nicht Energieautark. Woher kommt denn das Uran?
- Dezentrale Wärmekraftkopplung mit Bioethanol , Biodiesel und Kompogas (100% CO2 neutral)?
Solange solche Optionen nicht eingehend geprüft wurden (sie waren nicht Teil, des BFE Berichtes!), muss sich der Bundesrat die Rüge gefallen lassen, nicht alle Optionen sorgfältig geprüft zu haben. Jetzt aber ran! Für das sind doch die sogenannten teuren Expertenkomissionen da. Für was bezahle ich eigenlich Steuern, wenn Ihr in Bern eure Arbeit nicht vollständig macht?! Die Landesregierung ist doch untere anderem dazu da, der erratischen Bewegung der Bevölkerung eine Richtung zu erteilen oder? Ich erkenne aber keine Richtung, sondern vielmehr den Zickzackgang eines Betrunkenens.
Viel Kraft und freundliche Grüsse
Thomas Urseler
http://www.potenzialdynamik.com
Und doch ist es so. Es ist kein Klischee. Viele einzelne Menschen machen die Schweiz aus. Viele einzelne Menschen machen die Menschheit aus.
Natürlich sind da die Triebwerke des Staates und der Politik, die Veränderungen nicht nur begünstigen, sondern auch verlangsamen können. Doch diese Triebwerke sind weit weniger stark als die Kraft des menschlichen Geistes. Der menschliche Geist kann effizienter verändern als jede Institution, denn der Geist gestaltet die Institution nach seinen Vorstellungen. Und darum kann der Geist jeder Veränderung auch sehr effizient im Weg stehen, wenn er sich fragt: „Was kann ich als kleiner, isolierter Geist schon bewirken?“ Die Resignation sind die wahren Bremser, nicht Institutionen und Politik.
Der Irrtum liegt darin, zu meinen, man sei isoliert. Wenn jemand selbstversorgender Eremit ist, mag das sein. Doch wir Schweizer (wie alle Erdenbürger) sind in ein vielschichtiges Netzwerk eingewoben, das Individuum und Kollektiv ebenso umfasst wie Inneres und Äusseres, die Natur und die Kultur und das Selbst und das Andere. Wir können gar nicht isoliert sein, und darum können wir auch nicht nichts bewirken, wenn wir bei uns selber anfangen und von da aus lösungsorientiert und potenzialorientiert in Handlung übergehen.
Grosse Veränderungen beginnen klein, im Innern, im Einzelnen, und entfalten sich von da nach aussen und in die Gemeinschaft, und aus der Gemeinschaft in die Gesellschaft.
Man muss nicht Politiker sein, um solche Veränderungen einzuleiten, sondern Mensch. Das sind wir alle. Also haben wir die besten Voraussetzungen. Noch dazu, wenn es leichter denn je ist, mit Politikern direkt in Kontakt zu treten.
Herzlichen Dank, Herr Bundesrat Leuenberger, für den Blog. Noch nie ist mir ein Blog so sinnvoll erschienen wie der Ihre.
Martin Schmid
Energiesparen soll jeder, sagt man jetzt überall. Hab ich gemacht: im Migros Do-it habe ich mir eine Steckerleiste (Schweizer Fabrikat!) für 30 Stutz gepostet, an die man sechs verschiedene Geräte anschliessen kann, ein Kabel für die Verbindung mit der Steckdose hat und - das ist der Stromspar-gäg! - ein zweites Kabel mit einem lustigen Schalter (sieht aus wie ein Schiffli, schlau gemacht!) am Ende hat. An dieser Leiste hängen jetzt nebst dem PC samt Monitor und Drucker noch andere Geräte, die ich jetzt per Knopfdruck vom Netz ganz trennen kann. Nix stand-by und so! Wenn das alles drei Millionen Haushalte mit PC und so machen würden, könnten wir glatt ein halbes AKW einsparen. Mit solchen einfachen, für jedermann nachvollziehbaren Tricks liesse sich mehr tun als man meint. Nützt aber nichts, wenns keiner weiss. Vielleicht liesse sich so etwas mal an einer TV-Sendung einbauen. Oder bei einer Ihrer legendären Reden! Schöne Woche noch und Gruss
Roberto
Bruno Bucher
"Mut zur politischen Führung würde doch heissen, die junge Generation herauszufordern beim Entwurf einer neuen Energiepolitik, die sie selber die nächsten 50 Jahre leben müssen."
So, here I am. Doch bin ich für effizienz und nicht zwangsläufig für neue Produkte. Alles neue erscheint erst einmal in einer Beta-Version, erst durch die allmähliche Nutzung wird ersichtlich, ob die Effizienz sich steigern lässt, und wie.
Bei etwas ältereren Technologien (~60 Jahre alt) sind diese Beta-Versuche bereits durch und die Ergebnisse können übernommen werden. Erdöl ist ineffizient, Uran ist effizienter. Ein konkretes Zahlenbeispiel: 1kg Heizöl hat den selben Heizwert wie 0.5 mikrogramm U-235.
Mut wäre doch, wenn man der Natur Glauben schenkt.
"Solarenergie" ist noch in der Beta-Version. Doch bis die endgültige Ausgabe auf den Markt kommt, sollten wir an Bewährtem festhalten, damit der Beta-Versionen von sich entwickelnden Technologien die nötige Zeit gelassen wird.
"Warum setzt der Bundesrat nicht 10, 20 Mio. Franken aus, damit Physiker und Ingenieure energiearme, vielleicht Batterie getriebene Kochherde entwickeln können?"
Batterien sind nicht die umweltfreundlichste Variante, daher verstehe ich deinen Vorschlag nicht so ganz. Allerdings gab es in der Vergangenheit viele solcher Physiker und Ingenieure, die neue Systeme und Maschinen erfanden, die die Stromproduktion ermöglichten. Die Dampfmaschine schaffte unvorstellbares. Und auch die Kernkraftwerke sind Errungenschaften eben dieser Personen. Das Problem ist nur, dass dieses schlussendlich nicht zugehört wird, und so werden Bomben über Hiroshima oder Nagasaki abgeworfen, oder man lässt einen Russen hinters Kontrollorgan in Tschernobyl...
"Ob ein neues AKW eine Vision ist?"
Nein, es ist keine Vision. Die Kernkraft ist stark erforscht und einsatzbereit. Zudem werden die Kernkraftwerke von Generation zu Generation effizienter und sicherer. Es ist keine Vision, es ist Tatsache.
Auf Fusionskraftwerke zu hoffen bezeichne ich zur Zeit als Vision. Der Fussion liegen noch einige Steine auf dem Weg. Ausserdem will man wohl den Fehler von Tschernobyl nicht wiederholen und wird erst in den Markt einsteigen, wenns genügend funktioniert. Viel vor 2050 können wir also diese Technologie sicher nicht erwarten. Und auch diese Technologie werden die Grünen verfluchen: Auch hier lässt sich nicht ohne Radioaktivität arbeiten.
Oliver Hummel
"Kann das sein:
...dass Fliegen billiger ist als mit dem Zug fahren?"
In der Wirtschaft gilt prinzipiell das Gebot von Angebot und Nachfrage. Wollen die Fluggesellschaften weiterhin Passagiere von A nach B bringen und zum anderen die Angestellten nicht entlassen, müssen die Preise gesenkt werden, da die Nachfrage tief ist.
Der Zug funktioniert etwas anders. Allerdings will ich hier die Möglichkeit nutzen unser Schienen-Netz zu loben. Man kann vieles über den öV sagen, auch über den Preis, doch sind wir Schweizer doch im Prinzip schlicht und einfach verwöhnt. Im Ausland ist der öV vielleicht günstiger, doch vorallem auch billiger!
"...dass immer noch keine Pflicht für Partikelfilter bei Dieselfahrzeugen eingeführt ist?"
Wir Menschen entwickeln immer weiter, und so kommen wir zu immer neuen Erkenntnissen, doch muss eine Übergangsfrist gewährt werden. Besser verdienende Personen können es sich leisten ihr Diesler durch einen mit Partikelfilter zu ersetzen. Doch gibt es auch viele Leute in diesem Land, die zwar auf ein Auto angewiesen sind, sich den Wechsel allerdings nur schwer leisten können.
So ist diese kurze Übergangsfrist nicht realistisch.
"...dass immer noch Autos gebaut werden, die mehr als 6.5 Liter auf 100 km Treibstoff verbrauchen?"
Diese Off-Roader die du hier wohl ansprichst, müssen in erster Linie den Besitzern selbst passen. Die Individualität gesetzlich einzuschränken finde ich für total falsch. Von mir aus kannst du allerdings fragen, warum es noch verantwortungslose Autokäufer gibt. Aber ich behaupte, dass die Autos nicht den gleichen Anteil an der Klima-"Verschlechterung" haben wie die Gebäudeheizung. Allerdings lassen sich die Autos leichter brandmarken.
"...dass man für Minergie-Häuser oder ähnliches mehr bezahlt als für andere?"
Auch hier spielt das Prinzip von Angebot und Nachfrage eine wichtige Rolle. Zum anderen ist und bleibt der Umweltschutz teuer.
"...dass sich junge Paare fragen, ob sie Kinder in die Welt setzten sollen?"
Da spielen viele Punkte eine Rolle. Doch gibt mir persönlich nur schon die Bildungs-Entwicklung (wenn ich das so nennen darf) zu bedenken; Stichwort Früh-Englisch / Früh-Französisch, Stichwort Naturwissenschafts-Verbannung.
Ausserdem (und da muss ich (leider) Ueli Maurer rechtgeben) wurden die Kinder zum Spielzeug der Pädagogen. Und die anti-autoritäre Erziehung wird grossgeschrieben. Vielleicht gibt es wieder mehr Nachwuchs wenn sich diese "Profi"-Erzieher wieder etwas zurückziehen. Die heutige Jugendsprache macht mir angst (und ich gehöre noch der u20-Vertretung an!)
Hp Maurer
"Da ist mir ein ehrlicher Bundesrat, der offen sagt wie es ist, schon lieber!"
Da schliesse ich mich voll und ganz an! Steuersenkungen, Friede, Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und Familien-Freundlichkeit klingt immer gut; demnach werden diese Punkte (vorallem im Ausland) immer ins Wahlprogramm aufgenommen, aber nie umgesetzt. Ich will lieber eine funktionierende und ehrliche Regierung als alle paar Wochen einen Putsch mitverfolgen.
Alfons Eschle
Auch dir muss/darf/will ich mich anschliessen. Das Erdöl ist eigentlich zu wertvoll zum Verbrennen. Die Kunststoff-Industrie ist auf das Rohöl angewiesen. Die Alternative ist, da chemische Reaktionen zum Glück meist umkehrbar sind, Energieaufwand, wodurch die Ausgangsstoffe wieder "erschaffen" werden können. Aber dieser Energieaufwand ist - wie der Name schon sagt - aufwändig und somit teuer. Ausserdem stellt sich die Stromfrage wieder.
Allerdings muss ich dir in einem Punkt widersprechen: Das Gebot der Stunde ist durchaus die "Beschaffung von mehr Energie" - in Form von elektrischem Strom. Wasserstoff hat den höheren Heizwert als Heizöl (nicht so krass wie Uran, doch immerhin mit Faktor 3). Allerdings muss das Wasser zuerst gespalten werden, und das braucht Energie. Doch ist Wasser 1. erneuerbar und 2. weitgehend auf unserem Planeten vorhanden.
stefan
Ich hätte da eine eventuelle Idee zur Euro 08!
Man könnte doch zur Erstickung der Krawalle in den Stadien vor und während der jeweiligen Spiele durchgeben dass wenn es zu Krawallen oder Scharmützel kommen sollte dass das nächste kommende Spiel als ein "Geisterspiel" ausgetragen wird!
Die Tickets des betreffenden KrawallSpieles und Geisterspieles werden
nicht zurück genommen und vergütet!
So sollte doch diesen Krawallbrüdern die den Fusball schlecht machen die Laune zum krawallen nehmen!
Oder nicht?
Es grüsst Sie freundlichst Thomas Aebi
Die gegenwärtig geführte Diskussion zum Thema Treibstoffverbrauch der heutigen, zum Teil schweren (SUV) und grossvolumig motorisierten Privatfahrzeuge, ist absolut richtig und notwendig. Die allgemein diskutierten Lösungsansätze, die zu einer Reduktion des Treibstoffverbrauchs oder der ausgestossen Schadstoffmengen führten könnten, sind entweder nur langfristig umsetzbar (z.B. neue Treibstoffformen, andere Antriebsarten) oder schlicht nicht realistisch, weil sie nicht mit dem Grundsatz der freien Marktwirtschaft (Verbot von SUV’s) zu vereinbaren sind.
Ich denke, wir und unsere Umwelt, brauchen kurzfristig umsetzbare Massnahmen, die schnell wirksam werden und von einer möglichst breiten Akzeptanz getragen werden müssen. Hierzu seien drei Punkte erwähnt, wobei die ersten zwei am schnellsten umgesetzt werden könnten:
1. Fast alle Neufahrzeuge der Mittel- und Oberklasse werden heute mit Automatikgetriebe bestellt, obwohl manuelle Schaltungen erhältlich und dazu noch günstiger wären. Das gleiche Fahrzeug mit einem manuellen Getriebe verbraucht aber, bei gleicher Fahrweise, zwischen einem und zwei Liter weniger Treibstoff pro 100Km!
2. Bei den meisten Fahrzeugen der Mittel- und Oberklasse kann die Klimaanlage per Knopfdruck ausgeschaltet werden. Trotzdem fahren aber die meisten mit immer eingeschalteter Klimaanlage, auch dann, wenn die Aussentemperatur bzw. Sonneneinstrahlung das Kühlen und das Trocknen der Fahrzeuginnenluft gar nicht erfordert. Auch hier würde das konsequente Ausschalten der Klimaanlage zu einer sofortigen und spürbaren Reduktion im Verbrauch bringen.
3. Ein generelles Verbot von SUV’s oder anderen hubraumstarken Fahrzeugen ist kaum konsensfähig. Aber, konsensfähig wäre sicherlich eine Treibstoffverbrauchsteuer, welche progressiv ab einem Wert von ca. 10 Liter/100km ansteigt. Die Steuer wäre nur auf Privatfahrzeuge anzuwenden und nicht auf Fahrzeuge für Gewerbe und andere Betriebe (oder Bauern), die auf solche Fahrzeuge angewiesen sind.
Mit freundlichen Grüssen
Andy A. Asfour
http://lollo
In der Schweiz gibt es Millionen Sanitär-Mischbatterien. Diese sind meistens so gebaut, dass beim Öffnen des Ventils sowohl kaltes als auch warmes Wasser entnommen - eben gemischt - wird, auch wenn nur kaltes Wasser benötigt wird. Vielfach wird nicht einmal bemerkt, dass der Warmwasseranteil fehlt. Das Ventil war zu wenig lange offen. Das Warmwasser kommt zwar vom Boiler bleibt aber gewissermassen in der Rohrleitung stecken.
Wieviel Energie geht durch diesen Umstand verloren?
Wäre es nicht sinvoll Mischbatterieen zu konstruieren, die nach jeder Wasserentnahme zwingend auf "Kalt" stellen?
erlauben Sie mir, Ihnen heisse Köpfe und warme Füsse zu wünschen, hochachtungsvoll, Laurent Meier
ich will mich noch zu der Reaktion von Stefan auf meinen Beitrag äussern. ich bin mit Dir einverstanden dass das Prinzip des Angebotes und der Nachfrage gilt, aber das Problem ist, dass für umweltfreundliche Produkte das Angebot zu wünschen übrig lässt! Auch werden Produkte eingeführt, die gar nicht zu Ende gedacht sind!
Z.B. der Partikelfilter für Dieselfahrzeuge, da sagen die Verkäufer, der sei nur für längere Strecken geignet, da sonst die Selbstreinigung nicht funktioniert!
AKW's oder KKW's (smile) auch hier sagen führende Wissenschaftler, dass die radioaktiven Abfälle durch weitere Forschung und spätere Einführung drastisch veringert worden wären.
Fakt ist, dass es immer erst zu Katastrophen und Zwischenfällen kommen muss, bis jemand reagiert. Auch wird viel zu wenig Geld investiert in die Forschung solcher Produkte!
Hier sollte die Politik Mittel zu verfügung stellen und die Erfindernation Schweiz fördern, damit auch ein Angebot entsteht!
Freundliche Grüsse
Oliver Hummel
schön geschrieben dein Beitrag und doch gehen die meisten Blogger/innen zurück zum Thema Klimawandel.Nun....ich blase in`s selbe Horn:
Wem soll OttoNormalo glauben; dem Politiker,der neue Wege sucht, uns an die Lohntüte zu gehen oder dem Wissenschaftler, der sich von Berufes wegen mit der Thematik beschäftigt?
In der FAZ habe ich einen Artikel gefunden,ich versuche,den etwas abzukürzen:
"Kalt- und Warmzeiten haben sich ständig abgelöst. Unabhängig davon, wie viel CO2 gerade in der Atmosphäre war.
8000 bis 6000 vor Christus war es auf der Nordhalbkugel der Erde deutlich wärmer als heute. Obwohl extrem wenig Kohlendioxid in der Luft war. Danach stieg der Anteil des Gases, die Erdtemperatur sank jedoch.
Zu Christi Geburt setzte eine Warmzeit ein, die Römer konnten dadurch ihr Weltreich bis in den fruchtbaren Norden Englands ausdehnen.
In den Jahren 300 bis 800 folgte eine Kaltzeit – die Germanen zogen Richtung Süden („Völkerwanderung“).
Danach wieder eine Warmzeit: Wein wuchs vom Niederrhein bis nach Neufundland, im Rheinland wuchsen Feigen und Oliven. Grönland („Grünland“) wurde besiedelt.
1300 bis 1700 eine neue Kaltzeit in Europa: Schnee im Hochsommer, der Bodensee fror zu. Ernten fielen aus, Menschen hungerten. Lufttemperatur im Sommer: manchmal nur 15 Grad.
Ab 1800 wurde es wieder wärmer, jedoch stark verzögert wegen eines Vulkanausbruchs in Island (verdunkelte die Atmosphäre). Der CO2-Gehalt derLuft blieb aber fast konstant.
Warme Winter (wie 2006/2007) sind kein Beleg für eine aktuelle Klimaveränderung. Auch sie gab es schon immer. Im Sommer 1904 herrschte in Europa tropische Hitze, die Elbe war fast völlig ausgetrocknet. Im Dezember 1907 war in Deutschland ein solch mildes Frühlingswetter, dass schon die Knospen austrieben. Ursache: verstärkte Sonnenstrahlung.
Dänische Forscher bewiesen, dass die Sonne Ende des 20. Jahrhunderts so intensiv wie seit 1000 Jahren nicht mehr strahlte.
Das könnte die Hauptursache für die aktuelle Warmzeit der Erde sein. 2004 war mit seinen Temperaturen ein Jahrtausend-Sommer.
Autos haben kaum einen Einfluss darauf, wie viel Kohlendioxid in der Atmosphäre ist.
Alle Autos weltweit erzeugen 2,1 Milliarden Tonnen Kohlendioxid pro Jahr. Die 6,7 Milliarden Menschen erzeugen durch ihre Atmung 2,5 Milliarden.
Der Anteil des Menschen am Kohlendioxid wird weltweit insgesamt nur auf 1 bis 4 Prozent geschätzt. Der Großteil stammt aus tierischer Atmung und aus den Ozeanen. Die geben umso mehr CO2 ab, je wärmer sie werden.
Selbst, wenn in Europa alle Verbrennungsmotoren verboten würden, hätte das nicht die geringste Auswirkung auf das Klima...
Der menschliche Beitrag zur Erzeugung von CO2 soll weder verniedlicht noch abgestritten werden. Nur taugt er nicht dazu, eine Klimahysterie auszulösen. Und schon gar nicht dazu, das Klima für 100 Jahre vorherzusagen, wenn es bereits schwerfällt, das Wetter für die kommenden drei Tage zu bestimmen.“
Hmmm, das mit dem Abkürzen ging anscheinend etwas in die Hose. ;-) Sorry
http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetI
in sachen co2 halte ich es mit einem der renommiertesten klimatologen, richard s. lindzen, der al gore im aktuellen weltwoche-interview schlicht einen lügner nennt. ich wette um fr. 1000, dass gore noch in den wahlkampf einsteigt, sonst würden apple, google & co. nicht seine neue karriere als co2-winkelried finanzieren. have a good day, trotzdem...
http://www.brunobucher.ch
Wir waren gerade 1 Woche in dieser Stadt bekam mein Sohn akute Asthmaanfälle, konnte kaum mehr atmen und aus den Augen hat er auch nicht mehr gesehen. Das Haus konnte er fast nur noch Nachts verlassen.
Bei der C02-Diskussion geht es also längst nicht nur um den Klimawandel, da stellen sich noch ganz andere Sinnfragen wie: setzen wir die Mobilität wirklich effizient ein? Macht es wirklich Sinn Milliarden von Menschen jeden Tag von Zuhause an den Arbeitsplatz und zurück zu transportieren? Ist die heutige Arbeitsteilung genau das was wirtschaftlich effizient ist? Was kommt nach dem China-Boom?
Statt mehr Energie zu produzieren und zu verschwenden, sollte man zuerst die Maden aus dem Speck vertreiben und dann das was übrig belibt effizienter Nutzen. Deshalb würde die Verknappung der Energie zuerst zu einer Verteuerung, dann zu mehr Effizienz und darum zu mehr Wirtschaftswachstum führen.
Würde die Theorie der Klima-Revisionisten und Wandelverleugner stimmen, dann müssten wir mit einer neuen Eiszeit rechnen, wie sie ja schon in den 70ern vom Club of Rome vorhergesagt wurde. In diesem Falle müssten wir schon heute dafür sorgen, dass wir dann warm angezogen sind und mit nur ein paar Tropfen Oel oder Wasser genügend Wärme erzeugen könnten. Auch von daher müssen wir an neuen Energieträgern arbeiten. Und so wie das die Mobiltelefon-Hersteller immer wieder von neuem beweisen, kann man die Batterien kliener kriegen und mehr Leistung abgeben als noch vor wenigen Jahren. Das müsste also auch in einem grösseren Kontext möglich sein.
Batterien sind deshalb auch für die Entwicklungsländer von Bedeutung, weil die dort es sich nicht leisten können, von einem Kraftwerk einen direkten Draht in jede Lehmhütte zu ziehen. Lehmhütten sind die besten Klimaregulierer und müssen nicht klimatisiert werden, aber die Leute müssen ihr Essen auch kochen und dafür brauchen sie heute Holz, das sie aus den schwindenden Urwälder geholt wird. Urwälder sind ja bekanntlich die grössten C02-Fresser,
Diese Frage sehe ich ähnlich: „Wem soll Otto Normalo denn glauben – dem Politiker oder dem anerkannten Wissenschafter?“ Nun – ich, als promovierter Physiker, glaube eher einem anerkannten Berufskollegen, denn ich habe Einsicht in das System und dessen (sehr scharfen) Kriterien. Ein Beispiel: Wenn ich eine Arbeit, ein Paper verfasse und dies puplizieren will, so sende ich es an eine entsprechende Fachzeitschrift. Diese Fachzeitschrift, leitet meinen „Prototyppaper“ dann weiter an mehrere sogenannte „Reviewer“, die ich nicht kenne, aber anerkannte Fachleute sind. Diese korrigieren meine Arbeit, senden sie zurück an die Fachzeitschrift, worauf sich diese dann wieder bei mir meldet und ich meinen Paper anpassen muss, sofern ich an einer Puplikation interessiert bin. Das geht solange hin und her (bisweilen Jahre) bis Konsens besteht und alle Ungereimtheiten aus der Welt geschaft sind. Das wichtige daran scheint mir, dass sämtliche Argumentation rein sachlich geführt wird. „Ich glaube, dass...“ ist kein Argument. Schein- und Halbwahrheiten werden so augenblicklich entlarvt.
Diese so publizierten Paper nennt man „ge-reviewte“ Arbeiten. Es gibt aber ganz selbstverständlich sehr viele (oft auch selbsternannte) Wissenschafter, die meist von privaten Institutionen oder gar Grosskonzernen finanziert werden, die Ihre Arbeiten durch keinen solchen Review-Prozess laufen lassen und somit mehr oder weniger schreiben können, was sie wollen, was ihnen dient oder noch viel wichtiger: was der Institution dient.
Nun stellt sich die Frage, wie kann der Laie die seriösen gereviewten Paper von den anderen unterscheiden? Das ist nicht ganz einfach aber auch nicht so schwer, wie es anfänglich scheint. Achten sie auf Referenzen in und am Ende der Arbeit (oder des Zeitungsartikels). Achten Sie desweiteren auf die Auflage und den Verleger, der Fachzeitschrift und natürlich darauf, ob die Arbeit überhaupt irgendwo pupliziert worden ist. Denn sehr viele pseudowissenschaftliche „Studien“ werden gar nie publiziert, um sich dem Druck der Fachgemeinde zu entziehen.
Ich halte es für sehr wichtig, dass in politischen Diskussionen, erwähnte Studien immer zusammen mit ihren Referenzen genannt werden, damit man diese nachlesen und überprüfen kann. Studien sind meiner Erfahrung nach niemals perfekt, haben aber meistens – sofern sie seriöser Natur sind – einen systematischen Aufbau von Vorraussetzungen, Abhandlung, Resultate und Schlussfolgerungen. Diese Vier Punkte werden in unseriösen Studien oft miteinander vermischt.
@Stefan: ich vermute aufgrund Ihres Blogeintrages, dass sie ein Gymnasium besuchen. Sie verdienen meine Hochachtung, dass Sie sich bereits in jungen Jahren mit der Klimaproblematik auseinandersetzen. Leider hat dies meine Generation versäumt. Dennoch will ich Ihnen sagen: bitte unterscheiden Sie zwischen Zeitungsartikel, Art der Zeitung, Qualität der Referenzen und wissenschaftlichen Arbeiten. Dies zu unterscheiden ist viel Arbeit. Aber sie ist es wert. Und so werden Sie in Zukunft Argumentationen von „TheVoice“ wie: „Alle Autos weltweit erzeugen 2,1 Milliarden Tonnen Kohlendioxid pro Jahr. Die 6,7 Milliarden Menschen erzeugen durch ihre Atmung 2,5 Milliarden.“ als nicht relevant „entlassen“ können. Kurze Begründung meiner Seits ohne auf die genannten Zahlen einzugehen: Das vom Menschen ausgeatmete CO2 stammt aus einem geschlossenen Kreislauf, trägt also nichts zur Erhöhung der CO2-Konzentration bei. Dies wird aber in Zeitungen oft verschwiegen, um den Artikel „spektakulärer“ erscheinen zu lassen. Scharfsinn ist hier gefragt. Machen Sie sich bitte auch Gedanken zu den zahlreichen Nebeneffekten den Kernenergie. Proliferation. Subventionierung. Marktwirtschaftliche Auswirkungen. Entsorgung. Ausmass eines Betriebsunfalles.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg in Ihrere weiteren Klimakarriere.
PhD Urs Wenzer
http://www.ChristophBlogger.ch
Bin jetzt auch in der Blogosphere:
http://www.ChristophBlogger.ch
Gruss Christoph
Herzlichen Dank für Ihre motivierenden Worte. Ich finde es hervorragend, dass sich viel Leute, z.B. in ihrem Blog, an der Meinungsbildung und Lösungsfindung beteiligen.
Schlussendlich brauchen wir nebst den Blogern engagierte Personen, die bereit sind einen Teil Ihrer sonst schon knappen Zeit für die Allgemeinheit zu opfern. Ein solches Verhalten geht weit über die Teilnahme an einem Blog hinaus.
Abschliessend dankend für Ihr Engagement
Hochachtungsvoll
Stephan Müller
„Erneuerbare Energien: Wirtschaftsmotor und Jobgarant“
„Erneuerbare Energien können 2020 bereits zu 25 % der Stromversorgung beitragen“
(Quelle: Deutsches Bundesamt für Energie)
Sehr geehrter Herr Bundesrat Leuenbarger
Liebe BloggerInnen
Wäre es nicht schön, wenn diese Schlagzeilen aus der Schweiz kämen?
Stattdessen diskutiert der Bundesrat über den Bau von neuen AKWs. Für mich ist es inakzeptabel, den Bau von neuen AKWs auch nur in Betracht zu ziehen, solange das Problem der Endlagerung nicht geklärt ist. Wir können nicht weiter radioaktiven Müll produzieren, ohne uns Gedanken darüber zu machen, wo und wie wir diesen endlagern wollen (und ich spreche hier nicht davon, diesen ins Ausland zu schaffen). Es gibt mehrere Vorschläge von verschiedenster Seite (NAGRA bis zu Joanna Macy’s Idee der „Nuclear Guardianship“ http://www.joannamacy.net/html/nuclear.html) und doch tun wir uns schwer damit, das Thema überhaupt ernsthaft zu diskutieren und nach nachhaltigen Lösungen zu suchen und diese umzusetzen (Studien dazu gibt es genügend).
Und was ist mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien? Es kann doch nicht sein, dass ein so innovatives und zukunftsorientierte Land wie die Schweiz bei der Förderung von erneuerbaren Energien zaudert? Wir sind heute verantwortlich für die Umwelt von morgen – es liegt heute an uns, etwas zu ändern. Wenn wir warten, bis die Politik dies tut, dann können wir noch sehr lange warten, denn die Mühlen in Bern mahlen oft ziemlich langsam und um ehrlich zu sein, Herr Bundesrat Leuenberger, ich bewundere Ihre Geduld (v.a. mit gewissen Herren der SVP). Es gibt viele Möglichkeiten, energiesparender und umweltgerechter zu leben, die jede/r von uns umsetzen kann (müssen in der Wohnung alle Lichter brennen, das Wasser stundenlang laufen oder die 200m zum Lebensmittelgeschäft per Auto zurückgelegt werden?). Die Verantwortung des Energieverbrauchs und einer umweltgerechteren Lebensweise können wir nicht auf die Politiker in Bern abschieben, sie liegt ganz in unserer Hand. Aber, die Politik in Bern ist gefordert, langfristige, politische Lösungen zu finden und die Gesetze, wo möglich anzupassen oder neue zu erlassen.
Und somit wären wir auch bei der Frage „Was kann ich schon bewirken?“. Wenn ich mich ganz auf Bundes-Bern verlassen würde, wohl nicht sehr viel, aber es gibt jede Menge Möglichkeiten, sich auf regionaler und kommunaler Ebene zu engagieren. Oft sind es die kleinen, unscheinbaren Schritte, die zum Erfolg führen. Dadurch, dass wir die Möglichkeit haben, regelmässig über dies und jenes abzustimmen, können wir direkt Einfluss auf den Verlauf der Dinge nehmen und somit hoffe ich, dass auch in der Frage der Energiezukunft noch die eine oder andere Abstimmung richtungsweisend wirken kann.
Mit freundlichen Grüssen aus Zürich
Béatrice Fleiner
Und wenn Sie in Ihrem Kommentar betonen: Im Gegensatz zu den Schönrednern handle ich und das als SVP Wähler! antworte ich Ihnen: Ich weis nicht was Sie damit sagen möchten. Aber wenn Sie die Parteisympathie damit ansprechen, dann grüsse ich Sie aufrichtig und freundlich als klein Unternehmer und SP Wähler!
Walter Röthlisberger
mut zur politi^k ist ein mutiger titel! leben wir nicht in einer zeit, in der es eigentlich gar keine politik-kulur mehr gibt? ja klar, immer mehr sagen was sie denken. doch das nivaue vieler beiträge ist von der polemik die die parteien führen geprägt.
es gibt kaum mehr echte ideen, vorschläge, welche nicht ihren hintergrund dort haben, wo parteistrategen versuchen mit allen mitteln eine mehrheit zu schaffen.
ja herr leuenberger, als ich sie das erste mal gesehen habe, da arbeiteten sie noch im mieterverband in zürich. ich wusste damals noch nicht wer da vor mir stand. aber sie haben mich schon beieindruckt! später bin ich happy gewesen als sie in den bundesrat gewählt wurden. endlich einer mit kopf! einer der für die sache hinsteht und nicht (nur) für die partei.
und jetzt? jetzt bin ich verunsichert. sind sie dem scheel-syndrom verfallen? der ehemalige deutsche aussenminister scheel hatte eine ebenso lebendige jugend wie sie (ok er ist nicht in der selben partei gewesen) er strebte auch in die politik und dann? dann ist das passiert, was vielen männer mitte 40 und aufwärts passiert. er wollte dabei sein, weiterkommen. und ohne es selbst wirklich zu merken, verlor er sich. er gab überzeugungen aus seiner jugen auf. nun, man könnte jetzt sagen das ist doch gut so. mit dem alter wird man(n) doch intelligenter. aber eben, herr scheeel wurde älter. er stieg im alter aus der partei aus. und was passierte? er fand seine jugendideen wieder gut. warum? weil er nicht mehr in einem elitären umfeld eingebunden gewesen ist, jetzt wieder frei denken konnte!
jep.
in diesem sinne wünsche ich ihnen herr leuenberger, mehr mut zur (freien) politik!
gruss aus einer arbeiterstadt
werner.
http://www.evden-eve-nakliyatciniz.info
Monsieur le Conseiller Fédéral,
Les Genevois et les Vaudois s’agitent beaucoup en ce moment au sujet de la 3ème voie Genève – Lausanne mais il me semble que l’utilisation de trains à deux niveaux, comme vous l’avez vous-même suggéré, peut résoudre le problème, en tout cas pour un certain nombre d’année. En revanche personne ne parle du tronçon Lausanne – Fribourg – Berne qui intéresse un plus grand nombre d’usagers. La vitesse commerciale actuelle est particulièrement basse (souvent à 80km/h).
Dans le cadre des nouveaux projets retenus ce tronçon figure-t-il ?
Et, si oui, en quoi consistent les nouveaux travaux prévus?
Y a-t-il compatibilité avec l’horaire cadencé ?
Dans le cadre de rail 2000 seul le tunnel de Vauderens aurait été construit.
Ce tronçon Lausanne – Berne me semble nettement prioritaire par rapport à la 3ème voie Genève – Lausanne.
Je vous remercie par avance pour votre réponse ou celle de vos services.
Avec mes salutations distinguées.
Michel BUFFO
Je suis désolée de vous le dire, mais vous m'avez déçue. Peut-être, fabulais-je lorsque j'imaginais que les objets d'une votation populaire étaient tant que possible accomplis.Peut-être, mais je ne peut pas m'empêcher d'avoir l'impression d'avoir été trahie, je ressens cruellement le fait de faire partie d'une minorité.
Si on n'a pas prévus, les dépassements du tunnel du Gothard, je le veux bien; mais pourquoi donc ce qui ressemble à un manque de bol, ou à une mauvaise estimation des risques, doit forcément se répercuter sur un autre pan de la votation. En effet, la 3e voie entre Lausanne et Genève était comprise dans le programme de rail 2000.Voilà mon sentiment: celui d'habiter une région de seconde zone, qui n'arrive peut-être pas à défendre ses intérêts mais qui n'est pas aidée non plus...
Malgré cela, je vous remercie pour votre initiative de créer un blog, pour permettre de donner son avis, et par là de transmettre aussi son indignation.
Je vous remercie du temps que vous prendrez à lire mon commentaire.
Avec mes meilleurs salutations,
Alena Conradin
die devise darf, mit verlaub heissen: 'mut zur angst', mehr als 'mut zur politik'.
mut zur angst heisst nicht den mut unpopuläre anliegen durchzusetzen. dieses ist meist nicht mehr, als das naheliegendste zu tun. nicht notwendigerweise das sinnvolle.
mut dazu das problem am innersten kern zu fassen.
was hingegen tut das politische engagement wenn es unbequem wird? die politik, in vertretung als 'der politiker' mag das problem ansatzweise sehen, er mag es erahnen, doch statt sich der damit empor kommenden angst zu stellen, führt sie (die politik) umgehungswege herbei. das ist bedauerlich, jedoch so scheint mir, der lauf der welt. politische lösungen wirken, ja, aber worauf? was politik tut, ist interessenvertretung. die politische imperativ lautet doch so: weisst du nicht mehr wie du mit einem problem umgehen sollst, erhebe neue steuern. es ist die lösung zum schein. auf diesen wirkt sie und als solches besteht sie. sie steuert die krankheit, statt sie zu heilen. dazu ist sie nicht imstande, denn sie ist selbst teil des problems.
die frage 'was kann ich denn schon bewirken' ist vollkommen berechtigt. sie drückt das unbehagen aus, der angst zu begegnen, ist aber noch nicht in die welt der politik ausgewichen. sie ist noch nicht ins politisieren gekommen. wenn wir glück haben erwacht sie zum denken, zur kehre, bevor sie zum tun kommt.
mich würde sehr interssieren, was Sie zu folgendem Vorschlag denken:
Die SVP-Einbürgerungs-Initiative widerspricht offensichtlich nicht nur internationalem Völkerrecht, sondern auch der Eidgenössischen Bundesverfassung selbst: BV Art. 37 verbietet Diskriminierungen, sofern diese den Bereich der kommunalen Vorschriften übersteigt; Art. 38 verdeutlicht, dass die Erteilung des Staatsbürgerrechts um eine nationale Angelegenheit handelt, welche entsprechend durch den Bund zu regeln ist.
Da wir vom Bundesrat (zumal von unserem Justizminister) nicht erwarten können, dass er auf diesen Widerspruch explizit hinweise – es könnte schliesslich Bauchschmerzen verursachen -, scheint es nötig, eine systematische verfassungsrechtliche Überprüfung der Initiativen vor den Abstimmungen, als Vorabklärung der Vereinbarkeit mit dem geltenden Verfassungsrecht, einzuführen. Eine solche Stärkung des demokratischen Grundrechtssystems stellte nicht nur die Institution der Volksinitiative auf eine solidere und rechtlich transparentere Basis. Auch internationale Organisationen wie die EU, welche das Subsidiaritätsprinzip zu achten neigen, sind auf kohärente und konsistente konstitutionelle Verhältnisse ihrer Kooperationspartner angewiesen.
Mit freundlichen Grüssen
Corinne Duc
Ich habe heute den Witz, den Blocher über Sie gemacht hat, im Internet gelesen. Ein bisschen lustig fand ich ihn zwar schon. Ich weiss allerdings einen viel träferen über Blocher, möchte den aber nicht hier veröffentlichen. Wenig später bin ich auf folgendes Zitat von Amintore Fanfani gestossen: "Wenn man vom Gegner gelobt wird, hat man etwas falsch gemacht." Das könnte doch jeden optimistischen Politiker motivieren?
Mit freundlichen Grüssen
Adalbert Bircher
http://sebastien
voia depuis deja quelques année a Genève de moins en mooins de decharges sont ouvertes a geneve. Les extraction de gravier sont plus faible que le remblayage or nous sommes plusieurs entrepreneur a se demander comme aire pour plus tard
certaines personne de l'etat nous ont deja repondu en nous disant : Ce n'est pas grave on ira en france par train decharger le debalis la dcmi et autre, bien que concient que ceci entrainerai la hausse du la construction personne ne semble reajir a ce sujet qui pourtant concerne tout le monde, certaines entreprise risque de disparaitre au profit des grandes qui eux n'ont pas de probleme d'argent
Discuter c'est bien, Faire c'est mieux.La critique que la polution vient des vehicules à moteur, d'accord, mais le pourquoi que avons nous que des vehicules à moteurs poluants vient que les états ne veuillent pas des vehicules electriques, ceux-ci n'apporte pas assez d'argent à ceux-ci. Les vehicules electriques existent depuis 1898, mais n'ont jamais été amélioré pour des questions d'argent, avec les vehicules electriques les Firmes petrolière gagnent moins et les états aussi.Alors les vehicules electriques ne sont pas intéréssant. Bien que si les états pesserait un peut plus loin, cela pourrait être intéréssant pour tout les monde et plus propre et silencieux aussi, parce que le bruits polut aussi.