Tante Roseli

29. Oktober 1995, Rohrbach: Bundesrat Moritz Leuenberger wird in seiner Heimatgemeinde empfangen, hier unterhält er sich mit seiner Tante Roseli. (KEYSTONE/Str)
[Version française Tante Roseli]
Vor wenigen Tagen war ich in meiner Heimatgemeinde Rohrbach an der Beerdigung meiner 93-jährigen Tante Roseli. Wir nannten sie alle „Tante“, obwohl sie streng genommen die Cousine meines Vaters war.
Ihre Geschichte hat mich berührt: Ihre Mutter wurde als Kind, sie war ein so genanntes Nachzüglerli, mit einem Alkohol durchtränkten Nuggi und mit Mohnsamen ruhig gehalten. Deswegen wurde sie leicht debil. Als heranwachsende Tochter kam sie eines Tages schwanger nach Hause; es war nicht herauszufinden, wer der Vater war. Sie gebar 1914 eine Tochter, meine Grosstante, welche der Mutter sofort weggenommen und in die Heimatgemeinde in Pflege gegeben wurde. Auch wenn über Pfleg- und Verdingkinder viel Schreckliches bekannt ist, meine Grosstante hatte es in ihrer Familie gut, jedoch starb ihre leibliche Mutter und kurz darauf auch die Pflegmutter. So arbeitete meine Grosstante als Magd, sparte sich Geld, um sich zur Krankenschwester ausbilden zu lassen. Später wurde sie in der Gemeinde ihrer Pflegefamilie Gemeindeschwester, heiratete einen Bauern und übte auch nach dessen Tod ihren Beruf als Gemeindeschwester weiter aus. Sie war in der Kirchgemeinde aktiv und genoss ein grosses moralisches Ansehen. Das bewies nicht nur die grosse Trauergemeinde an der Beerdigung.
Als ich zum Bundesrat gewählt wurde, bedeutete sie den Behörden meiner Heimatgemeinde, ein Fest für mich zu veranstalten, was diese sofort taten. Ich habe diesen Tag als etwas Wunderbares in Erinnerung. In den Zeitungen war meine Grosstante in einer stattlichen Tracht an meinem Arm zu sehen.
Ihr Schicksal hat mich immer wieder berührt und an der Beerdigung ist vieles wieder wach geworden. Immer hat sie erwähnt, dass sie „unehelich“ geboren sei. Das war vor hundert Jahren eine lebenslängliche Wunde, wie wir sie uns heute kaum noch vorstellen können. Einerseits hat sie immer daran gelitten. Doch auf der anderen Seite hat sie in ihrer Gemeinde und in ihrer Pflegefamilie unglaublich viel Liebe empfangen und dafür war sie dankbar. Sie hat diese Liebe weiter gegeben, hat viele Leute in der Gemeinde während ihren Krankheiten betreut und sie hat sich für das Gemeindeleben, vor allem dasjenige in der Kirche, eingesetzt. Diese Liebe haben ihr die Menschen an der Beerdigung erneut bewiesen. Nach der Abdankung haben mir viele ältere Menschen gesagt: „Wir haben eben auch grosse Fortschritte gemacht in der Schweiz. Keine Säuglinge, die mit Alkohol aufgezogen werden.“ Und: „Heute wird niemand mehr geächtet, weil er „unehelich“ geboren wurde.“
Wie Recht sie haben. Aber ich muss beifügen: Für diesen Fortschritt brauchte es auch das Beispiel von Menschen, die vormachten, wie man Benachteiligte erfolgreich aufnehmen, ihnen helfen kann und dann dafür auch belohnt wird. Es gibt dafür heute ein Fremdwort: „integrieren“.
Bis bald
Moritz Leuenberger



29 Kommentare
http://www.fluamsler.ch
Ihre Geschichte – und jene Ihrer „Tante“ – ist sehr bewegend. Danke sehr für diesen sehr persönlichen Beitrag.
Es ist doch so unglaublich einfach, jenen Gruppen den scharzen Peter zuzuschieben, die am wenigsten opponieren. Seien dies die Scharzen der Kolonialzeit, seien es die Juden, die Palästinenser, seien es die Italiener, die uns die Arbeit „wegnahmen“ oder – jetzt ganz aktuell - die kriminellen Ausländer ganz allgemein. Immer wieder erstaunt es mich, welch einfachen und ach so bequemen Weg sich finden lässt, wenn es darum geht, alles Böse und alles Schlechte einer Minderheit zuzuordnen. Natürlich muss diese Minderheit gewisse Kriterien erfüllen – sonst funktionert das nicht:
1.) Die Minderheit muss EINDEUTIG zu erkennen sein (Sprache, Erscheinung...)
2.) Die Minderheit muss schuldig sein.
3.) Die Schuldigkeit der Minderheit muss sehr, sehr einfach zu erklären sein.
4.) Die Minderheit darf sich nicht ernsthaft verteidigen können (gefährlich)
Die kriminellen Ausländer erfüllen alle diese Kriterien wunderbar. Welch ein Glück, welch ein Segen, dass es sie gibt. So können wir uns täglich daran aufgeilen, ihnen die Schuld für einfach alles zuzuschieben. Sehr praktisch. Sehr einfach.
Und nun meine Frage an alle hier: Ist der SVP eigenlich noch zu helfen? Aber noch viel bedenklicher: Wie kommt es, dass die Partei eines solchen Leitbildes die wählerstärkste Partei der Schweiz ist? Weisst die Schweiz eine bildungstechnische Unterbelichtung auf, wie das Deutschland der 20er und 30er Jahre und zudem eine ähnliche Arbeitslosigkeit und Frustration? Auch damals wurden Karikaturen mit dunkle Gestalten plakatiert. Die Dolchstosslegende stammt aus dieser Zeit: Ein Jude sticht einen Nichtjuden mit einem Dolch in den Rücken.
Heute sehe ich ein schwarzes Schaf, das von weissen (!!!) Schafen ausgetreten wird. Und das an jeder zweiten Plakatwand. Drunter steht SVP und Sicherheit.
H A L L O ! ? ! ? !
Die Frage stellt sich: wo ziehen wir die Notbremse? Welche Mittel erlauben wir zum politischen Rennen? Akzeptieren wir das? Tun wir es ab als Wahlkampfpropaganda und sehen darüber hinweg?
Oder erinnern wir uns, eine solche Art der Argumentation bereits schon einmal gehört, bereits schon einmal gelesen und bereits schon einmal gesehen zu haben?
Der SVP wurde bereits der öfteren auf die Finger geklopft. Ist es nicht an der Zeit, ihr mal eine Ohrfeige zu erteilen und damit zu sagen: „so nicht“? Ich bin sehr gespannt, ob die grösste Wählergruppe der Schweiz wiederum eine Partei wählt, die allen Ernstes davon überzeugt ist, dass unser grösstes Problem, kriminelle Ausländer sind.
http://www.falki-design.ch/wordoress/
http://www.hobbes.ch
Vielen Dank - die Wendung mit dem "Integrieren" hast du schön hingekriegt (nachdem ich mich beim Lesen des Textes ein paar Mal gefragt habe, was du uns mitteilen willst...)
(PS: Nachdem ich bisher "lieber Herr Leuenberger" und einmal sogar "lieber Herr Bundesrat" geschrieben habe, adaptiere ich nun die unter Bloggern gebräuchliche "Du"-Anrede)
Integration! Ich staune über die Tiefe dieser Geschichte und wie Sie sie erzählen. Auf diesen Beitrag werde ich hinweisen, wenn ich mal wieder ein illustrierendes Beispiel brauche.
Danke für Ihre Offenheit und den spannenden Einblick in Ihr Leben.
http://www.fewthings.blog.de/
Mein Vater war bis 1945 im Militärdienst, während meine Mutter zu Hause acht Kinder durchbringen musste. Ohne Diebstahl ging das nicht immer. Und als der Vater wieder zu Hause war, wurde das neunte, dann das zehnte und schliesslich das elfte Kind auf die Welt gestellt, zur Freude der katholischen Kirche. Ich bin also der Jüngste einer damals äusserst armen Familie mit elf Kindern und wuchs in den Nachkriegsjahren zuerst ein paar Jahre gerne in der Familie (nicht mit teurem Alkohol am Nuggi, sondern mit dem Zucker, den unser Vater jeweils von seinem Znünibrot kratze und uns am Abend nach der Arbeit nach Hause brachte), dann weniger gerne in Heimen und einige Zeit auch schrecklich ungern als Verdingbub auf. Die Heime habe ich in sehr guter Erinnerung; Die katholischen Klosterfrauen haben uns streng katholisch, aber dennoch liebevoll betreut. Als Verdingbub auf Bauernhöfen (meistens in den Schulferien) habe ich zwar geschuftet wie ein Hund, aber es war weit weniger schmerzvoll als die Tatsache, dass ich auf meine 10 Geschwister und die Eltern verzichten musste. Als wir Kinder noch zu Hause bei den Eltern waren und in einer heruntergekommenen Baracke hausen mussten, gab es Tage, wo wir überhaupt nichts zu essen hatten, aber es gab keinen einzigen Tag, an welchem wir nicht geliebt wurden. Ich erinnere mich noch sehr genau, wie uns unser Vater, als wir wieder mal ohne Nachtessen ins Bett mussten - weil einfach nichts mehr da war - uns versprach, dass wir ein Radio bekommen würden. Ein Radio war in den 50er Jahren für eine arme Familie purer Luxus. Am nächsten Tag hat unser Vater mit uns einen "Detektor" gebastelt. Man konnte dann mit einem Kopfhörer Radio Beromünster hören. Wir haben unseren Vater dafür heiss geliebt.
Dann kamen die Behörden und haben die ganze Familie auseinander gerissen, die Kinder einzeln in verschiedene Kinderheime gesteckt. Und die Behörden lobten: Jetzt haben es die Kinder gut. Man nannte das damals nicht „Integration“, aber man meinte das Gleiche. Vater und Mutter sind daran zugrunde gegangen und zerbrochen, die Kinder auch, jedes auf seine Weise
Heute läuft alles ein bisschen anders ab, im Endeffekt geschieht das Gleiche. Die Eidgenössischen Kommission für Kinder und Jugendfragen EKKJ macht Vorschläge, um die Kinder- und Jugendarmut zu bekämpfen. Kinder-Coaching heisst das Zauberwort. Für eine Gesellschaft sei die soziale und wirtschaftliche Integration von Kindern und Jugendlichen enorm wichtig. Nach Ansicht der EKKJ braucht es einen neuen Generationenvertrag und eine «echte gezielte nationale Politik», die arme Kinder und Jugendliche nicht mehr nur nebenher als Teil bedürftiger Familien behandelt. Unter anderem verlangt die EKKJ ein stärkeres Engagement von Staat und Wirtschaft mit einem massiven Ausbau der familienergänzenden Kinderbetreuung und die flächendeckende Einführung der Hausaufgabenhilfe. Jugendliche sollen von der Primarschule bis zur dauerhaften Integration in die Arbeitswelt betreut und gecoacht werden. Für die Berufsbildung soll ein nationaler Fonds geschaffen werden. Und die Eltern? Die lässt man im Regen stehen... Wie gehabt. Nichts gelernt.
Hinter den staatlichen Vorstössen zur Unterstützung und Förderung von Kindern aus armen Familien schwebt auch immer ein bisschen eine Stigmatisierung und Bevormundung der Eltern dieser Kinder. Viel besser wäre es, die Eltern mit entsprechenden Mitteln (auch finanziellen) und individuell angepassten Angeboten zu coachen, damit diese selbstständig in die Lage kommen, ihre Kinder anständig aufwachsen zu lassen, dass die Familien als Familien aus der Armut geführt werden. Nur die Kinder zu coachen heisst in vielen Fällen eben, die Eltern sich selber zu überlassen und über ihre Köpfe hinweg zu bestimmen. Beim "Coaching" von armen Kindern, wie es die EKKJ vorschlägt, bin ich besonders skeptisch, ob das für die armen Familien etwas Gutes bewirkt, weil damit die Gefahr einer Bevormundung und Reduzierung der Selbstbestimmung vorprogrammiert ist.
Es passieren heute nach wie vor die gleichen Geschichten mit vielen armen Familien. Kinder werden zum Schutz der Kinder aus finanziellen Gründen aus emotional und moralisch intakten Familien gerissen. Ich kenne viele solcher Schicksale, wo die Behörden nur das materielle Wohl der Kinder im Visier hatten und die Eltern schuldzuweisend im Regen stehen liessen.
Dabei wissen wir alle ganz genau: Armut hat nur symptomatisch mit Geld zu tun. Die Ursachen sind in der Verfügbarkeit, in der eingeschränkten Selbstbestimmung und Erwerbsfähigkeit und im überdimensionalen Kontrollapparat einer bis in die Intimsphäre normierten Gesellschaft zu finden.
Und das betrifft und trifft nicht nur in Armut lebende Menschen und Familien, sondern alle, die nicht ins Schema einer durch bürgerliche Parteien normierten Gesellschaft passen. Vertrieben und gehetzt (und als Sündenböcke missbraucht) werden heute alle, die sich nicht den Normen einer Gesellschaft mit sozialdarwinistischer Gesinnung unterwerfen: Asylbewerber, Ausländer, Jugendliche, Frauen, Alleinerziehende, Homosexuelle (immer noch), Muslime, Einzelgänger, Sozialhilfe-BezügerInnen, WorkingPoor, Hundehalter, kinderreiche Familien, kinderlose Ehepaare, Randständige, Schwarze und viele mehr, seit der Scheininvaliden-Propaganda durch die SVP immer mehr auch Menschen mit einer Behinderung. „Die Schweiz – unsere Heimat“ gehört nicht mehr allen, sondern nur noch jenen, die sich dem Diktat der alles säubernden Partei SVP unterstellen.
Es ist schlimmer als je zuvor und von wirklicher „Integration“ ist weit und breit nichts zu erkennen. Die Verlogenheit der (bürgerlichen) Politiker, die fast nur noch als Handlanger reicher Unternehmen und Wirtschaftsverbänden funktionieren, ist grenzenlos. Und im Intertesse, wieder gewählt zu werden, sind sich gewisse Herren nicht zu schade, unsere Landschaften mit dem Einsatz von Herbiziden mit Parteienlogos zu verschandeln, ist man sich nicht zu schade, die Gegner in die Hölle zu schicken und den Bürgern – militärisch gut bewaffnet – wie es sonst nur Sekten tun, den Himmel zu versprechen, ist man sich auch nicht zu schade, Jugendliche für Gewaltszenen zu missbrauchen, ohne auch nur ansatzweise mitzuteilen, dass es sich um gestellte Szenen handelt.
Ich wünsche mir eine Schweiz, in der alle ungenormt und selbstbestimmt und ohne den Terror durch ein paar wenige selbstsüchtige und sozialdarwinistische Gesinnungstäter leben können. Moritz Leuenberger: „Für diesen Fortschritt brauchte es auch das Beispiel von Menschen, die vormachten, wie man Benachteiligte erfolgreich aufnehmen, ihnen helfen kann und dann dafür auch belohnt wird. Es gibt dafür heute ein Fremdwort: „integrieren“. Ja, lieber Herr Bundesrat Leuenberger, „integrieren“ ist heute mehr den je in der Schweiz tatsächlich ein Fremdwort...
Und weil das so ist, erlebe ich zur Zeit als Mensch mit einer Behinderung nicht Integration, sondern ein eigentliches Mobbing aus der Gemeinde, in der ich wohne, geführt von der Gemeindeverwaltung, die nicht gerne sieht, wenn sozial Schwache die Gemeindekasse belasten und sich dann auch noch wünschen - und dazu entsprechende Bemühungen unternehmen -, in die sozialen Strukturen der Dorfgemeinschaft integriert zu werden.
FEW things
Werter Herr Leuenberger
Betagte Menschen haben viel zu erzählen und erzählen gerne, was sie in den Jugendjahren und in der Hochblüte ihres Lebens erfahren, gestaltet, erkämpft, manchmal erlitten haben. Ihre Geschichten versetzen uns in Zeiten oft schwerer Arbeiten von Kind auf, die zum Erhalt und Auskommen einer Familie gehörte, das Pflanzen, Ernten, natürliche Konservieren von Früchten und Gemüse zur Selbstversorgung in den ländlichen Gebieten Tradition hatte, Wegstrecken zu Fuss über mehrere Kilometer selbstverständlich waren und nur einige Wenige das „Privileg“ eines Automobils nutzen konnten.
Es gibt leider nicht mehr viele Enkelkinder, junge Menschen, welche sich für diese Geschichten interessieren, interessieren können, weil die meisten Kaminfeuer, wo aem Grosi, Grossätti, aem „Tanti“ oder „Unggle“ abends verträumt zu lauschen wäre, erloschen sind. Erloschen auf dem Weg ins SenjorInnenheim, wo die GeschichtenerzählerInnen „integriert“ wurden.
Über diese „Integration“ gäbe es viele Geschichten zu erzählen, bittere, zum Tränen weinen von Verlassenen, Zwangs-„Integrierten“ und Enterbten.
Glücklicherweise auch positive Erfahrungen, die berichten von einfühlsam begleitenden Ehepartner, Töchter und Söhnen und fürsorglichem, liebevollem Plfege-, Haus- und Küchenpersonal, anteilnehmenden HeimleiterInnen, welche bemüht sind mit Haustieren und Kinderbesuchen den Alltag der SenjorInnen auszufüllen und ihnen eine traute Ersatz-Heimat zu schaffen.
Trotzdem, mit dem Ableben von Ihrer Tante Roseli und ihren AltersgenossInnen gehen Lebenserfahrungen, Kenntnisse und Fertigkeiten, selbst Empirisches und letztlich Werte über den Sinn unseres Daseins verloren, die uns helfen könnten, betagte Menschen an ihrem angestammten Ort integriert zu lassen und sie in ihrer ganzheitlichen Persönlichkeit wert zu schätzen um ihrer selbst willen.
In anteilnehmender Trauer grüsst Sie
Walter R.
Ihre Grosstante ist ein hervorragendes Beispiel für Integration. Sie hat nämlich sich selbsteingebracht und aktiv um ihre Integration gekämpft. Sie hat dafür auch Anerkennung und Achtung erhalten. Sie hat sich nicht passiv, ja ablehnend, verhalten und darauf gewartet dass die Mehrheit oder Oeffentlichkeit etwas für sie tun muss. Sie hat nicht gefordert - sie hat geleistet.
Das Vorbild Ihrer Grosstante sollten sich die Integrationstheoretiker und -Fachleute einmal beherzigen und versuchen umzusetzen.
Eines der 10 Gebote, das uns oft ein schlechtes Gewissen bereitet, wenn wir an unsere "Mütter u. Väter, Tanten u. Onkels" denken, denen wir eigentlich viel zu verdanken haben! Sie werden in Heime gebracht, wenn sie in unserer schnelllebigen Gesellschaft nicht mehr integrierbar sind; obwohl sie sich zeitlebens um Integration bemühten, wie es Ihre Tante Roseli so beispielhaft zeigte. Es gibt in den Heimen sehr wohl engagierte Menschen, die sich ihrer annehmen; aber Gesundheitswesen sei Dank, können sie leider nur wenig ausrichten, denn auch da macht die Schnelllebigkeit und der Spardruck leider nicht Halt...
Danke vielmals für den Einblick in Ihre berührende Familiengeschichte und herzliche Anteilnahme, Herr Leuenberger.
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Heute sehe ich ein schwarzes Schaf, das von weissen (!!!) Schafen ausgetreten wird. Und das an jeder zweiten Plakatwand. Drunter steht SVP und Sicherheit.
H A L L O ! ? ! ? !
Die Frage stellt sich: wo ziehen wir die Notbremse? Welche Mittel erlauben wir zum politischen Rennen? Akzeptieren wir das? Tun wir es ab als Wahlkampfpropaganda und sehen darüber hinweg?
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ich bin vollkommen ihrer meinung!
das ist einfach....NEIN!..das macht man einfach nicht. wahlkampf hin oder her... klar geht es auch einwenig darum zu schocken, aber in diesem masse ist es leider mehr als fragwürdig.
umso cooler finde ich die ANTI-SVP sticker welche in Bern über manche plakate geklept wurden.
was denkst du darüber moritz?
peace bear
Betreffend Vorschlägen der EKKJ und Ihrer Kritik, dass Eltern im Regen stehen gelassen würden. In meiner Regionalzeitung steht, Zitat: Eine zentrale Rolle weist die Kommission der Familienpolitik zu…. In allen Kantonen müssten einkommensschwache Familien Ergänzungsleistungen erhalten. Die Arbeitsbedingungen der Eltern sollen so gestaltet werden, dass die Kinder nicht zu kurz kommen. Zitat Ende.
Für eine erfolgreiche Integration braucht es den guten Willen von beiden Seiten! Integration kann nicht nur bedeuten, dass wir uns den Neuankömmlingen anpassen. (Im Klassenlager gibt es kein Schweinefleisch mehr, die islamitischen Feiertage werden Schulfrei, Schwimmunterricht wird für Mädchen freiwillig, usw.) Wer sich an einem Fremden Ort einleben will muss sich bemühen die Sprache der Einheimischen zu sprechen und die lokalen Bräuche und Sitten anerkennen, ja sich ein gutes Stück weit halt auch anpassen.
Noch etwas ganz anderes: Nun soll das CO2 also auch das Weideland verbuschen lassen?! Nein, nein das verwildert weil es nicht mehr gepflegt wird!! Und nicht mehr gepflegt wird es, weil niemand bereit ist den Aufwand angemessen zu entschädigen. Das Verschwinden von Weideland ist eine direkte Folge der Globalisierung in der Landwirtschaft mit dem unaufhörlichen Drang zu „immer billiger“!!
Gruss und bis zum nächsten Mal
Hanspeter
http://www.fewthings.blog.de/
Ich stütze mich eben nicht auf zwei/drei Sätze, die aus einer Dokumentation gepflückt wurden und dann in irgend einem lokalen oder regionalen Blättchen in den Marginalien erscheinen. Wenn ich in einem Text etwas behaupte (auch wenn’s nur zwei/drei Sätze sind), heisst das, dass ich gut recherchiert und nicht nur mehrere Presseberichte gelesen, sondern auch Grundlageninformationen und Dokumentationen beigezogen und studiert habe - und dann die entsprechenden Behauptungen gut vertreten kann. In Zusammenhang mit „Kinder- und Jugendarmut“ sei dir dieser Beitrag aus Tagesanzeiger online: http://www.tagi.ch/dyn/news/schweiz/785125.html empfohlen, ein redigierter Bericht der sda, wie er in der einen oder anderen Form in zahlreichen Zeitungen erschienen ist und sich auf direkte Informationen der EKKJ bezieht. Ausserdem empfehle ich dir die Website der EKKJ „Eidg. Kommission für Kinder- und Jugendfragen“ selbst: http://www.ekkj.ch/content.php?lang=1&re0=48&p=tbl_1_53 , die viele Informationen und Links enthält, aus denen sichtbar ist, was da alles läuft oder eben nicht läuft... Es mag sein, dass hierzulande SVP-Politiker marginale Pressezeilen irgendwelcher Weltblättchen als Hauptinformationsquelle für ihre nationale Sozialpolitik heranziehen, meine Sache ist das nicht. Aber ich bin ja auch nicht SVP-Politiker, nicht einmal Politiker, sondern nur ein dummer, erwerbsunfähiger und wertloser „Scheininvalider“, eben nur...
FEW things
Ich kann bei Ihrer Trauer um Ihre liebe Tante Roseli sehr mitfühlen und entbiete Ihnen meine aufrichtige Anteilnahme.
Ihre liebe Tante hat einer Geneartion anghehört, die mit ihrem Leben und ihrer Schaffenskraft in vorbildlicher Weise unser Land zu dem gemacht hat was es heute ist und hoffentlich noch lange bleibt.
Dem Thomas Urseler mit der Hand an der Notbremse möchte ich entgegenhalten, dass Leute wie er das grosse Problem sind, weil die in unverantwortlicher Art und Weise allen anderen zumuten sich mit Leuten auseinander setzen zu müssen, die man nicht nur bei uns nicht haben will sondern auch nicht haben kann! H A L L O ! ? ! ? !
Allen Anderen, die nicht verstehen können, dass man Menschen auf Grund ihres Verhaltens nicht alle gelich behandeln kann, empfehle ich die Nase wieder einmal in ein Geschichtsbuch zu stecken, das mehr als nur gerade das 20. Jh. beschreibt!
Ja, es ist richtig, ich habe einzelne Sätze aus einem Artikel meiner Regionalzeitung genommen, die im Widerspruch mit Ihrer Kritik stehen, dass Eltern bei der Bekämpfung der Jugendarmut im Regen stehen gelassen würden. Aber der untenstehende Text der EKKJ, den ich anhand Ihrer Adresseangabe lese, macht die gleiche Aussage wie die Regionalzeitung …
http://www.ekkj.ch/c_data/d_07_rap_Armut.pdf
10.1 Gesamtschweizerische Ergänzungsleistungen für einkommensschwache Familien.
10.2 Vereinheitlichung der Alimenteninkasso und -bevorschussung,
damit jedes Kind eine akzeptable Unterhaltszahlung erhält,
wenn der Schuldner nicht zahlen kann oder will.
10.3 Bessere Harmonisierung und Koordinierung der Hilfen zu Gunsten
von Familien (z. B. Prämienverbilligung), damit Schwelleneffekte
und zu grosse kantonale Unterschiede wegfallen.
10.4 Beratungs- und Unterstützungsangebote für Eltern und Kinder,
auch für fremdsprachige: individuelle Beratung, Eltern-Kind-
Einrichtungen, Patenschaften, Besuche und Spiele zu Hause
usw.
10.5 Elternbildung ausweiten und darauf achten, dass alle Eltern erreicht
werden (z. B. Kurse über Schweizer Schulsystem, Ernährungsberatung,
kindliche Entwicklung), elterliche Verantwortung
stärken (z. B. Präsenzpflicht bei Elternabenden).
10.6 Punktuelle Hilfen und nicht diskriminierende Preisreduktionen
für einkommensschwache Familien.
10.7 Günstige, qualitative Mietwohnungen in einer kinder- und jugendfreundlichen
Umgebung zur Verfügung stellen, gemischte
Wohnzonen einrichten, in denen nicht nur armutsbetroffene
Familien leben.
10.8 Arbeitsbedingungen, die es Müttern und Vätern erlauben, Zeit
mit ihren Kindern zur verbringen, besonders bei wichtigen Ereignissen
im Leben des Kindes: Teilzeit, Jobsharing, vorausplanbare
Arbeitsstunden, Flexibilität ohne Benachteiligung, Elternurlaub
usw.
10.9 Keine Steuern auf Existenzminimum: Arbeiten muss sich auszahlen
Du hast **liza geschrieben:
„Wenn ich in einem Text etwas behaupte (auch wenn’s nur zwei/drei Sätze sind), heisst das, dass ich gut recherchiert und nicht nur mehrere Presseberichte gelesen, sondern auch Grundlageninformationen und Dokumentationen beigezogen und studiert habe - und dann die entsprechenden Behauptungen gut vertreten kann.“
Und weiter in Deiner „Biographie“:
„Die Schweiz – unsere Heimat“ gehört nicht mehr allen, sondern nur noch jenen, die sich dem Diktat der alles säubernden Partei SVP unterstellen.
“Es ist schlimmer als je zuvor und von wirklicher „Integration“ ist weit und breit nichts zu erkennen. Die Verlogenheit der (bürgerlichen) Politiker, die fast nur noch als Handlanger reicher Unternehmen und Wirtschaftsverbänden funktionieren, ist grenzenlos.“
Meine Meinung:
Ich gehe davon aus, dass Deine Äusserungen gegenüber SVP und „bürgerlichen Parteien“ nicht auf „Grundlageninformationen“ beruhen. Denn damit diffamierst Du in diesen Parteien Menschen, welche mit bestem Wissen und Gewissen bemüht sind, ihren Wählerauftrag zu erfüllen, egal wie sie sich sozial, politisch, ökonomisch, ethisch in der Legislative/Exekutive oder als Parteimitglied einbringen.
Das ist nicht sachlich, auch nicht eine kritische Stellungnahme, sondern emotionaler Frustabbau, der wohl nur Dir selber eine momentane „Erleichterung“ bringt.
Deinen Ärger verstehe ich zwar wohl, nur lassen sich Deine Lebensbedingungen nicht ändern, indem Du nur die Anderen verantwortlich machst für Deine Negativ-Erlebnisse in der Kindheit, Jugend und mit Behörden.
Letztlich bist Du die „Schlüsselstelle“ für die Konfliktstrategien im Umgang mit anderen. Wie Du Konflikte wahrnimmst, sie einordnest und zu lösen versuchst, prägt Deine eigene Einstellung zu den Personen/Personengruppen, welche Du als Konfliktauslöser empfindest. Daraus ergibt sich ein interaktiver Prozess, bei dem es auch „zurück schallt“ wie Du „in den Wald hineinrufst“.
In Deinem Alter dürften Deine „Rufe“ etwas souveräner, mit weniger persönlicher Betroffenheit, formuliert sein. – Lese hin und wieder auch Deine Kommentare im ZSL-Forum.
Wünsche Dir jedenfalls ein souveränes Weekend.
Gruss Walter
Bitte verdrehen Sie mir nicht die Worte im Bund bzw. im Blog. Das "Hallo ..." hat nicht der Frage gegolten, ob kriminelle Ausländer ausgeschafft werden sollten oder nicht. Nein. Das "Hallo..." hat dem Plakat gegolten, welches die SPV aufzuhängen pflegt, auf dem drei weisse Schafe zu sehen sind und ein schwarzes, welches rausgetreten wird.
Ein Frage an sie: würden Sie gerne auch alle kriminellen Schweizer ausschaffen (wohin auch immer)? Frisch nach dem Motto: aus den Augen - aus dem Sinn. Oder möchten Sie sie lieber gleich verbrennen oder versklaven, wenn sie auf andere Jahrhunderte der Geschichte verweisen?
Ich masse mir nicht an, zu wissen, was mit Kriminellen gleich welcher Herkunft geschehen soll. Aber ich masse mir sehr wohl an, zu wissen, was mit ihnen NICHT geschehen darf. Und dazu zählt unter anderem, sie auf einem Politplakat als schwarze Schafe darzustellen.
Mein "Hallo..." hat auch der Überzeugung gegolten, dass die grösste Bedrohung unseres Landes von kriminellen Ausländern ausgeht.
Das Problem stellt sich meiner Sicht nach eher beim Kontrollwahn. Wir bilden uns doch tatsächlich ein, dass wir die Rosinen aus dem Kuchen picken können. Wir wollen zwar die Arbeitskräft, ihre Kultur hingegen sollen sie gefälligst zu Hause lassen. Wir bieten ihnen sehr tiefe Löhne, stecken sie in Wohnsilos und wundern uns dann, dass sie sich organisieren. Manchen verbieten wir zu arbeiten und staunen, wenn sie nicht alle den ganzen Tag lang vor dem Fernseher sitzen, den sie sich eh nicht leisen können. Aber das alles ist eben ein bisschen komplizierter als zu sagen, dass das eben Leute sind,
"die man nicht nur bei uns nicht haben will sondern auch nicht haben kann!" (Zitat - Rumpelstilz)
Frei nach dem Motto, Herr Rumpelstilz, möge derjenige den ersten Stein werfen, der ohne Sünde ist: haben Sie bereits in ihrem Leben einmal BEWIESEN (durch Tat), dass sie es in der Situation eines potentiell kriminellen Ausländers besser machen können?
Bitte verdrehen Sie mir nicht die Worte im Bund bzw. im Blog. Das "Hallo ..." hat nicht der Frage gegolten, ob kriminelle Ausländer ausgeschafft werden sollten oder nicht. Nein. Das "Hallo..." hat dem Plakat gegolten, welches die SPV aufzuhängen pflegt, auf dem drei weisse Schafe zu sehen sind und ein schwarzes, welches rausgetreten wird.
Ein Frage an sie: würden Sie gerne auch alle kriminellen Schweizer ausschaffen (wohin auch immer)? Frisch nach dem Motto: aus den Augen - aus dem Sinn. Oder möchten Sie sie lieber gleich verbrennen oder versklaven, wenn sie auf andere Jahrhunderte der Geschichte verweisen?
Ich masse mir nicht an, zu wissen, was mit Kriminellen gleich welcher Herkunft geschehen soll. Aber ich masse mir sehr wohl an, zu wissen, was mit ihnen NICHT geschehen darf. Und dazu zählt unter anderem, sie auf einem Politplakat als schwarze Schafe darzustellen.
Mein "Hallo..." hat auch der Überzeugung gegolten, dass die grösste Bedrohung unseres Landes von kriminellen Ausländern ausgeht.
Das Problem stellt sich meiner Sicht nach eher beim Kontrollwahn. Wir bilden uns doch tatsächlich ein, dass wir die Rosinen aus dem Kuchen picken können. Wir wollen zwar die Arbeitskräft, ihre Kultur hingegen sollen sie gefälligst zu Hause lassen. Wir bieten ihnen sehr tiefe Löhne, stecken sie in Wohnsilos und wundern uns dann, dass sie sich organisieren. Manchen verbieten wir zu arbeiten und staunen, wenn sie nicht alle den ganzen Tag lang vor dem Fernseher sitzen, den sie sich eh nicht leisen können. Aber das alles ist eben ein bisschen komplizierter als zu sagen, dass das eben Leute sind,
"die man nicht nur bei uns nicht haben will sondern auch nicht haben kann!" (Zitat - Rumpelstilz)
Frei nach dem Motto, Herr Rumpelstilz, möge derjenige den ersten Stein werfen, der ohne Sünde ist: haben Sie bereits in ihrem Leben einmal BEWIESEN (durch Tat), dass sie es in der Situation eines potentiell kriminellen Ausländers besser machen können?
"Wir müssen ja schliesslich alle mal sterben...", meint ein anderer schon fast beleidigt.
Seien sie Professor an einer Hochschule oder einfacher Arbeiter aus einem Vorstadt-Quartier -- Der Tod hält uns allen eines sehr deutlich vor Augen: Wir alle sind "nur" Menschen.
Waren sie Links- oder Rechts-Politiker? Kein Mensch wird danach fragen. Waren sie bei der SVP oder bei der SP -- das interessiert ihn nicht.
Täglich sterben viele Menschen, aber wenn die Liebsten von einem scheiden müssen - so ist das keine unpersönliche Normalität mehr.
Wer baut ein Land auf? Sind es nicht alle, die da im Land mithelfen. Auch wenn sie nicht sichtbar sind, auch wenn sie nicht im Rampenlicht Politik betreiben, auch wenn sie nicht Bundesräte geworden sind. So sind sie doch da und wichtig.
Wir wissen vom Leben bis jetzt nur dies: Leben kommt aus Leben. Bedenken wir: Wir haben eine Herkunft und eine Zukunft. Und die Zeit ist beschränkt. Also: Packen wir es an!
Was hat der reiche, gebildete Gelehrte dem armen Manne voraus? Es sind nur relative Vorteile --am Ende sind sie alle wieder gleich: "Nur" Menschen.
Und überhaupt: Ein voller Terminkalender und aufsteigen in Wirtschaft ist noch lange kein erfülltes Leben!
Ein Mann hatte einen grossen Terminkalender uns sagte zu sich selbst: Nun sind alle Termine eingeschrieben, aber noch sind die Tagung X und die Tagung Y, die Sitzungen der Synode und des Gemeinderates nicht eingeplant. Wo soll ich sie alle unterbringen? - Und er kaufte sich einen noch grösseren Terminkallender mit Einteilungsmöglichkeiten der Nachtstungen, disponierte (=plante) noch einmal, schrieb alle Tagungen und Sitzungen ein uns sagte zu sich selbst:
Nun sei ruhig, liebe Seele, du hast alles gut eingeplant, versäume nur nichts!
Und je weniger er versäumte, um so mehr stieg er im Ansehen und wurde in den Ausschuss Q und in den Vorstand K gewählt. Schnell wurde er zweiter und erster Vorsitzender. Doch eines Tages war es an der Zeit, und Gott sagte: Du Narr, in dieser Nacht stehst du auf meinem Terminkalender!
(Falls sie, liebe LeserInnen noch einen Termin frei haben, können sie Lukas 12,16 bis 21 in der Bibel nachlesen.)
Mon père aussi était illégitime. Valaisan, il s'est marié dans une autre commune (valaisanne aussi) que sa commune d'origigne où il a vécu 70 ans d'un mariage heureux avec ma mère. Bien que difficiles au début, les relations avec sa famille et sa commune d'adoption se sont apaisées. Il a participé à la vie sociale et politique et à 90 ans, il a été enterré avec les honneurs d'un chef de tribu. Toute la vallée s'est déplacée pour lui rendre hommage. C'était terriblement émouvant, comme pour votre "tante".
das ist ja super was die sieben Zwerge in Bern wieder anzetteln. 50 Rp mehr für's Benzin ist echt der Hammer. In Zukunft werden wohl nur noch die Reichen Autofahren (am besten erhöht man einfach schleichend die Benzinpreise, die dummen im Volk wehren sich dann auch nicht so)oder man gibt einfach den Ausländern die schuld. Oder den Sozialhilfebezügern.Aber dass genau diese Figuren in der Politik die grössten Abzocker sind darüber spricht man nicht,von all den Politikern ist keiner seinen Lohn wert. Und wenn, dann hätte der Bauarbeiter den selben Sold zu gute, dieser arbeitet wenigstens hart. Von sozialer Gerechtigkeit spüre und sehe ich hier in der Schweiz immer weniger. Warum wird zum Beispiel das Benzin nicht für jeden nach seinem Einkommen berechnet, im Digitalen Zeitalter gäbe es bestimmt Möglichkeiten ein weiteres E-Kärtchen einzuführen. Das wäre dann sicher sozial gerechter. Und die Steuern berechnet man an Hand einer Black Box die abliest wie viel man gefahren ist. Aber wahrscheinlich will man das gar nicht, denn es ist doch besser man macht den unteren Einkommensgruppen das Fahren unmöglich, im Wissen, dass es zu Anfang noch Wiederstand dagegen geben wird, letztendlich aber der Umwelt zu Liebe akzeptieren wird. Unsere Politiker sind ein echter Mummenschanz. Und natürlich wird dieser Blogeintrag, gestrichen oder zensuriert. Kritik ist ja nicht gefragt, dieses Recht besteht nur für Menschen mit viel viel Geld. Und dafür tut man ja bekanntlich alles, immer nur schön gut dastehen, von Ethik und Moral predigen, zum Wohle von allen natürlich! Die Umwelt schützen, dabei geht sie einem am "Arsch" vorbei. Na dann Prosit du saubere Schweiz
"Frei nach dem Motto, Herr Rumpelstilz, möge derjenige den ersten Stein werfen, der ohne Sünde ist: haben Sie bereits in ihrem Leben einmal BEWIESEN (durch Tat), dass sie es in der Situation eines potentiell kriminellen Ausländers besser machen können?"
Ihr Verständnis und Rechtsempfinden, in Bezug auf Ethik und Moral in unserem Rechtsstaat, entbehrt jeder Logik. Wollen Sie uns jetzt auch noch zumuten, dass wir, die Bürger, uns in die Lage potentieller oder gar schon verurteilter Straftäter versetzen müssen?
Versetzen Sie sich einmal in die Lage all der unbescholtenen Ausländer/Gastarbeiter, die durch die Inkonsequenz, mit der in diesen Angelegenheiten unser bestehendes Gesetz bisher angewendet wird, tagtäglich darunter leiden, weil im Verhältnis ein paar Wenige nicht wissen wie man sich in seinem Gastland zu benehmen hat!
Ich habe den Verdacht, Sie haben ein wenig ein Gnusch im Fadezeindli!
Dass man ein "Plakat" das präziser geht es nicht, welches auf solche Missstände direkt und schonungslos hinweist, "derart" verurteilt, ist bitterste und einfältigste Polemik! Ein schwarzes Schaf hat nichts mit dunkler Hautfarbe zu tun, ausser man hat nur Argumente parat, die zu nichts Anderem taugen, als zu verunglimpfen, abzustempeln und ab damit in die der unterste rechte Schublade.. so einfach ist das. Wahlkampf halt.
Manchmal kann ich unserem werten Herrn Bundesrat Leuenberger nach fühlen, dass auch er es nicht immer so einfach hat.. mit „seinen“ weissen und schwarzen Schäfchen.
http://www.micheline-calmy-rey.de/
Menschenrechtsverletzungen geschehen wie bekannt auch in der Schweiz, werden ebenso von Schweizer Behörden sowie der Regierung geübt, und betreffen häufig die schwächsten Gruppen in unserer Gesellschaft.
Leider wird das Wissen der Bevölkerung über ihre Rechte sträflich überschätzt. Sowohl bei der Bevölkerung wie auch bei denjenigen, die für die Umsetzung der Gesetze zuständig sind, ist Informations- und Bildungsarbeit dringst notwendig.
Es kann nicht angehen, dass Angestellte (Beamte, Amtsträger) bei Behörden und Polizei einem Bürger zu gehör geben: von Menschenrechten (EMRK) haben wir noch nie etwas gehört, und die Bundesverfassung geht uns einen Dreck an, recht sei, was der Betreffende jeweils an seinem Schreibtisch entscheidet.
Wir brauchen Aufklärungskampagnen, politische Bildung, welche die Bürger (Menschen) aufklären, damit sie fähig werden freie Entscheidungen zu treffen, die letztendlich dazu beitragen das Land mit Stolz nach vorn zu bringen.
Sehr geehrter Herr Leuenberger,
Meinen Glückwunsch zu Ihrem Kampf, endlich sauberere Autos auf die Strasse zu bringen.
A. Burgener hingegen arbeitet mit Lügen. Er verteidigt die Importeure und deren Profti-Interesse mit falschen Fakten. Alle Autohersteller, inkl. Grosswagenhersteller, können heute Autos auf den Markt bringen, die weniger als 5 Liter verbrauchen. Sie wollen es nur nicht.
Deshalb wünsche ich Ihnen viel Kraft und Ausdauer, um gegen die Auto-Lobby anzukämpfen.
Die Worte über Ihre verstorbene Tante haben mich berührt. Sie hatte es sicher nicht immer leicht. Dass das Unehelichgeborensein ein Makel darstellte, ist klar, doch ich stelle mir die Frage, wer in unserer Gesellschaft heute die Geächteten sind.
Sind es die psychisch Kranken, denen man ihren Makel nicht ansieht?
Oder die vielen alkoholkranken Menschen, die am Ende ihres Lebens im Krankenhaus landen, wo man ihnen andeutet, dass sie gefälligst selbst schuld an ihrem Unglück/ ihrer Zirrhose sind?
Sind es vielleicht die behinderten Menschen, bei denen man ausgehen kann, dass ein Grossteil von ihnen irgendwann im Leben sexuell ausgebeutet wird?
Vielleicht sind es auch die Langzeitarbeitslosen Mitte 50, denen man von Amtes wegen nahe legt, sie sollen Bewerbungen schreiben, obwohl sie selber wissen, dass niemand auf sie gewartet hat.
Natürlich habe ich darauf keine Antwort und ich bin sicher, Sie haben Sie noch weniger. Dass sich soviele Leute vom Schicksal Ihrer Tante angesprochen fühlen, lässt mich hoffen, dass dieselben Menschen sich für Schwächere und Benachteiligte einsetzen.
Mit freundlichen Grüssen
zora
Welches Gefühlszeug?