Liebe und Glück
[Version française Amour et bonheur]
Mein Beitrag zur wahren Liebe hat ja stürmische Debatten und heisse Kommentare in noch nie da gewesener Anzahl provoziert. So bleibe ich beim Thema, weite es aber aus auf das Glück.
Glück spielt in der Politik die zentrale Rolle. Ich würde sagen, es ist die eigentliche Aufgabe der Politik, allen Menschen zu ermöglichen glücklich zu sein. Niemand darf allerdings zum Glück gezwungen werden, das tun nur totalitäre Staaten. Aber die Rahmenbedingungen für Glück muss der Staat schaffen. Solche Rahmenbedingungen sind Sicherheit, Gesundheit, Liebe, Wohlstand, Freiheit, Gleichheit, stabile demokratische politische Verhältnisse. (A propos: Gestern wurde unser neues Parlament vereidigt. Trotz politischer Verschiebungen berichteten die Medien im Wesentlichen darüber, wer wie gekleidet war. Welch glückliches Land. Da sind die Belgierinnen und Belgier weit weniger glücklich, die sie ein halbes Jahr nach den Wahlen immer noch keine Regierung haben.)
Was Gesundheit und Sicherheit, sicher die wichtigsten Bedingungen für individuelles Glück, betrifft, so ist der Kampf gegen den Klimawandel eben auch Gesundheitspolitik (Feinstaub, Ozonloch), und die Prävention von Naturgefahren ist Sicherheitspolitk (Schutz vor Überschwemmungen und Lawinen). Es geht darum, Unglück, das die Menschen durch den CO2-Ausstoss selber verantworten, zu vermeiden oder doch wenigstens zu reduzieren. Das gilt natürlich auch für andere Bereiche: Die Technologie für Bahnen und Flugzeuge wird laufend verbessert, um die schwerwiegenden Folgen menschlichen Versagens zu verhindern oder zu lindern. Das gilt auch bei anderen Geräten, die von Einzelnen missbräuchlich verwendet werden können, zum Beispiel für Waffen. Ihre Verwendung ist so zu regeln, dass kein Unglück über unschuldige Menschen kommen kann, und zwar auch nicht in Einzelfällen. „Einzelfälle“ sind für die Betroffenen und ihre Familien ein Weltuntergang. Solches zu vermeiden ist Aufgabe der Politik. Deswegen ist der Zugang der Menschen zu Waffen und die Aufbewahrung der Waffen so zu regeln, dass keine Missbräuche möglich sind.
Alle Menschen sollen sich sicher fühlen dürfen. Der Staat muss alles unternehmen, um Unglück zu verhindern, auch solches das von Menschen selber verursacht wird, auch in Einzelfällen.
Bis bald
Moritz Leuenberger
Mein Beitrag zur wahren Liebe hat ja stürmische Debatten und heisse Kommentare in noch nie da gewesener Anzahl provoziert. So bleibe ich beim Thema, weite es aber aus auf das Glück.Glück spielt in der Politik die zentrale Rolle. Ich würde sagen, es ist die eigentliche Aufgabe der Politik, allen Menschen zu ermöglichen glücklich zu sein. Niemand darf allerdings zum Glück gezwungen werden, das tun nur totalitäre Staaten. Aber die Rahmenbedingungen für Glück muss der Staat schaffen. Solche Rahmenbedingungen sind Sicherheit, Gesundheit, Liebe, Wohlstand, Freiheit, Gleichheit, stabile demokratische politische Verhältnisse. (A propos: Gestern wurde unser neues Parlament vereidigt. Trotz politischer Verschiebungen berichteten die Medien im Wesentlichen darüber, wer wie gekleidet war. Welch glückliches Land. Da sind die Belgierinnen und Belgier weit weniger glücklich, die sie ein halbes Jahr nach den Wahlen immer noch keine Regierung haben.)
Was Gesundheit und Sicherheit, sicher die wichtigsten Bedingungen für individuelles Glück, betrifft, so ist der Kampf gegen den Klimawandel eben auch Gesundheitspolitik (Feinstaub, Ozonloch), und die Prävention von Naturgefahren ist Sicherheitspolitk (Schutz vor Überschwemmungen und Lawinen). Es geht darum, Unglück, das die Menschen durch den CO2-Ausstoss selber verantworten, zu vermeiden oder doch wenigstens zu reduzieren. Das gilt natürlich auch für andere Bereiche: Die Technologie für Bahnen und Flugzeuge wird laufend verbessert, um die schwerwiegenden Folgen menschlichen Versagens zu verhindern oder zu lindern. Das gilt auch bei anderen Geräten, die von Einzelnen missbräuchlich verwendet werden können, zum Beispiel für Waffen. Ihre Verwendung ist so zu regeln, dass kein Unglück über unschuldige Menschen kommen kann, und zwar auch nicht in Einzelfällen. „Einzelfälle“ sind für die Betroffenen und ihre Familien ein Weltuntergang. Solches zu vermeiden ist Aufgabe der Politik. Deswegen ist der Zugang der Menschen zu Waffen und die Aufbewahrung der Waffen so zu regeln, dass keine Missbräuche möglich sind.
Alle Menschen sollen sich sicher fühlen dürfen. Der Staat muss alles unternehmen, um Unglück zu verhindern, auch solches das von Menschen selber verursacht wird, auch in Einzelfällen.
Bis bald
Moritz Leuenberger



84 Kommentare
Im neusten Beitrag giessen Sie, Herr Bundesrat, doch eine ganze Menge zusammen. Nun dürften auch noch Glücksforscher und Waffennarren aufgescheucht werden.
EINEN Begriff sollten Sie noch erklären:
Was verstehen Sie unter "Naturprävention"?
Zum "Glück gezwungen" wird denke ich niemand. Nirgends. Nicht mal in "totalitären Staaten". Gezwungen schon, aber eben nicht zum Glück, das ist doch ein Widerspruch in sich. Es kann nicht die gleiche Person Zwang und Glück "erleiden". Sonst stimmt wohl die Definition von Glück nicht.
Das ist so ein Politiker- und Verkäuferspruch. "Zum Glück zwingen" bedeutet bei ihnen, das, was "ich" für Glück halte, dem andern aufschwatzen, also missionieren, werben, überreden, überrumpeln, vielleicht im Wissen darum, dass im Grunde ICH das Glück einstreiche, wenn ein anderer darunter leidet.
So können wir mit Hoffnung in die Zukunf sehen. Sie als Bundesrat ein Hoffnungsträger für die Schweiz; ja noch mehr, für die Welt. Eine friedliche Zukunft auf diesem Planeten. Eine Zukunft abgestützt auf die Grundbedürfnisse der ganzen Menschheit: Liebe, Freiheit und Glück! Endlich eine Waffenfreie Zone innerhalb der ersten drei Planeten unseres Sonnensystems.
Wann werden Sie diesen grossartigen Plan der UNO und allen Regierungen dieser Welt vorstellen?
Wann dürfen wir jede Woche einmal auf allen Titelblättern in der Schweiz folgende Schlagzeile lesen:
Ich liebe mich!
Ich liebe den Frieden!
Ich liebe das Glück!
und dasselbe wünsche ich mir für EUCH ALLE!
Bringen Sie dies bitte auch Ihren Amtsträgern aller übrigen Staaten bei. Ihrem Beispiel zu folgen. Jeweils ihren Landsleuten mit dem guten Beispiel voranzugehen. In den Nachrichten von Friede, Liebe und Glück der Menschen erzählen. Das ist das worauf die gesammte Menschheit schon so lange wartet und gewartet hat.
Herr Bundesrat Leuenberger ich DANKE IHNEN aus tiefstem Herzen!
Denn so, wie Sie schreiben, haben wir alle Probleme auf einmal gelöst. Hängt doch alles immer zusammen.
Wie heisst es doch so schön: "Es gibt NICHTS GUTES - ausser man tut es!" - Danke Herr Leuenberger.
Ihr Rich I'm
http://www.novatlantis.ch/
wir suchen nicht Liebe und Glück in diesem Blog - obwohl wir sie dankbar annehmen, wenn sie auf uns kommen - wir möchten mit unseren Argumenten und Gegenargumenten dazu beitragen, dass ein Weg oder noch besser viele Wege sichtbar werden, die in eine bessere und sicherere Energiezukunft führen. Wir sehen es als grosse Chance, dass wir dieses Gespräch mit dem obersten Regierungsverantwortlichen für eben diese Zukunft führen dürfen.
Natürlich ist ein solches Gespräch keine Einbahnstrasse. Andere Themen sollen darin Platz haben, nur schon um zu zeigen, dass wir nicht nur denkende Maschinen sind, sondern normale Menschen mit allen möglichen Gefühlen und Interessen. Dennoch sollte die Energie- (und Rohstoff- etc.) frage das Hauptthema sein.
Im letzten Blog, zur "wahren Liebe", war plötzlich so etwas wie ein Konsens zwischen den Klimawandelskeptikern und -besorgten in Sicht. Beide waren sich einig, dass ein Energie- und Rohstoffproblem besteht und Gedanken über die Zukunft angebracht sind. Ich hätte es gerne gesehen, wenn Sie diese wenigstens teilweise Übereinstimmung benützt hätten, um Ihre doch sehr engagierte Bloggemeinde zu fragen, wie sie denn ein solches Programm, zB für die Zeiträume der nächsten zehn, zwanzig und vierzig Jahre formulieren würde.
Bloggen ist tatsächlich so etwas wie Basisdemokratie, eine Schar von engagierten, mehrheitlich gut unterrichteten Leuten, die bereit wäre, gratis für Sie zu arbeiten, als Spielbein gleichsam neben all den anderen Standbeinen, die Ihnen in Ihren Ämtern, den Parteien, den kantonalen Fachstellen und den Hochschulen zur Verfügung stehen.
Meine Meinung hatte ich schon vor einiger Zeit ausgesprochen:
Ich glaube, dass die 2000 W Gesellschaft ein guter, langfristig gedachter Vorschlag ist. Ich würde gerne mit Ihnen und den anderen Bloggern darüber diskutieren, ob dies zutrifft, was ändern müsste, um in vierzig oder achtzig Jahren dort zu sein, und wie wir uns, Schritt um Schritt daran annähern könnten.
Das gibt es doch schon lange. Auf dieser Botschaft ist u.a. die christliche Religion aufgebaut.
Leider kommen da immer wieder die Menschen in die Quere.
http://der-verwerter.ch/
So würde ich ja behaupten gar, dass sie überqualifiziert sind für eine Berufung der niederen, barbarischen und instinktiven Politik, worin emsige Entschlossenheit und skrupellose Tätlichkeit gefordert seien. Hier und dort sind sie wohlfeil zu gebildet, zu weitsichtig, zu sachlich und zu menschlich für derlei Abgründe. Dennoch, ich bewundere sie, dass sie desungeachtet politisieren, und auch, weil sie ihre Gedanken in diesem Blog authentisch veröffentlichen.
Herr Leuenberger, ihre Aussagen sind sicher gut gemeint, aber Sie bergen ein enormes Riskio. Nämlich das man aus lauter Verhinderungschutzgründen alles verbieten will. Wir begehen mit der aktuellen Regularitis einen kapitalen Denkfehler. Wir entziehen dem Bürger laufend Freiräume, wo er als selbstständiger und verantwortungsvoller Mensch Entscheide treffen muss, dass er die Interessen, die Vor- und Nachteile abwägen muss. Durch laufende Staatsbevormundung züchten wir Menschen heran die nicht mehr mit elementaren Problemen umgehen können, oder wenn Sie an solche gelangen gleich daran zerbrechen.
Ihrem Denkmuster zufolge müssten wir eigentlich den Verkehr einstellen, denn dort gibt es täglich auch Tote, die Spitäler müssten sofort schliessen, denn dort werden neben Lebensrettung auch mal Kunstfehler gemacht und Leben zerstört, wir müssten sofort Alkoholkonsum und das Rauchen verbieten, dort hat am meisten Tote zu beklagen, wie steht es mit Sport? sofort aufhöhren auch dort gibts Tote....
Aus schmerzlicher eigener Erfahrung muss ich Ihnen sagen, dass das Leben ein permanentes Risiko ist. Es zu verlieren oder massiv eingeschränkt weiterleben zu müssen entspricht nicht der Wunschvorstellung der Menschheit, aber dafür die Freiheiten aufgeben zu müssen um Kollateralschaden dieser am Geringsten zu halten, ist es nicht wert. Ein Leben wo ich nichts mehr darf und kann hat keinen Wert mehr für mich... das sagt Ihnen Rollstuhlfahrer der seit 3 Jahren wegen eines Verkehrsunfalls auf den Rollstuhl gesetzt worden ist...
Ich würde wieder alles genau so machen wie es war, einfach mit der berechtigten Hoffnung es treffe das nächste Mal halt nicht mich...
LG MG
apropos Waffen: Die Schweiz ist ausschliesslich von Nato-ländern, dem neutralen Österreich und dem kleinen steuerlosen Furz, Liechtenstein umgeben. Es ist nicht offensichtlich, weshalb die Schweiz demnächst von diesen Ländern angegriffen werden sollte und selbst wenn dem so wäre, könnte selbst ein Meisterschütze äusserst wenig gegen Nato-Mittelstreckenraketen oder gegen einen im Ausland zugedrehten Öl-, Gas-, Uran- oder Nahrungshahn unternehmen.
Wenn die Sturmgewehre effizienter genutzt würden (wenn man überhaupt von Effizienz in diesem Zusammenhang sprechen kann), hätte Unmengen von Kapital nicht verbraten werden müssen. Selbst Blitzkrieg-Hitler hat von seiner Machtergreifung bis er Europa in den Verderb geritten hat, ganze 6 Jahre verbraucht. Als er dann die Amis noch gezeukelt hatte, hat es kaum ein paar gedauert bis die inzwischen angeheizte amerikanische Waffenmaschinerie innert kurzer Zeit gleichzeitig den Nazis sowie den verkaiserlichten Japanern gehörig den Hintern versohlt hatte.
Unsere Schweizer Industrie ist der Amerikanischen von 1941 hoffentlich weitaus überlegen und es kann also im Ernstfall kaum ein paar Jahre dauern bis wir eine Sturmgewehr Fabrik ausreichend angekurbelt haben, um genügend Sturmgewehre zu produzieren, sollte man tatsächlich einen modernen Krieg in der Schweiz - aller Sachlichkeit zum Trotz – vorwiegend mit hundert-tausenden in Schränken aufbewahrten Sturmgewehren führen wollen.
Interessant ist herauszufinden, was man wohl mit dem Geld hätte machen können, welches für die untergenutzten Sturmgewehre aus dem Fenster geworfen wurde. Also in der Schweiz hat es etwa 500'000 Sturmgewehre, wobei 95% vorwiegend nicht sinngemäss genutzt werden, sondern vorwiegend als Schrankraumverbraucher eingesetzt werden (abgesehen von den paar sehr bedauernswerten Suiziden, Familien- und Bushaltestellenmorden).
Selbstverständlich reichen bereits 20% dieser Waffen bei weitem aus, um die Trainings-Aufgaben der Armee zu erfüllen und die anderen sollen gefälligst für ihr Hobby selbst aufkommen – wie alle anderen auch - NO FREE LUNCH. (Mal abgesehen davon, dass es schon etwas merkwürdig ist, wie man mit einem Hobby glücklich werden kann, worin man von einem simplen Schraubstock problemlos geschlagen werden kann. Aber über die persönliche Glücksfindung lässt sich ja nicht streiten.)
Bei 20% bleiben also immer noch 400'000 untergenutzte Sturmgewehre à 3000 Franken = 1.2 Milliarden Franken. Mit diesem Geld und den paar restlichen ungebrauchten Armeewaffen lassen sich 4 Solarmodulfabriken à 160MW Jahresproduktion hinstellen. Diese Fabriken produzieren 6.4GW in 10 Jahren und produzieren in 10 Jahren mehr Strom als die 3 ältesten AKWs der Schweiz zusammengerechnet – mal abgesehen davon dass die ersten Solarmodule bereits von Jahr 1 weg Strom produzieren (und nicht wie beim AKW zuerst 20 Jahre gewartet werden muss). (Ich verweise deshalb auf Oerlikon, weil mir keine andere Firma in der Schweiz bekannt ist, welche schlüsselfertige Solarmodul Fabriken anbietet. Und um den Preis von Photovoltaik-modulen letztlich drücken zu können, müssen möglichst viele solcher Module produziert werden – wozu es eben High-output-Fabriken und mit ihnen wertvolle Arbeitsplätze braucht. Mit dem Hirnschmalz in diesen Arbeitsplätzen werden auch wieder neue Prozesse entwickelt und in der Schweiz geschützt, welche die Produktionskosten ausserdem noch weiter reduzieren).
Übrigens, ausgerechnet diejenigen, welche die von uns Steuerzahlern finanzierten Sturmgewehre zu Hause bei sich haben wollen, sind die gleichen, welche vor den Türkischen Geschichtsleugnern kuschen. Was sind das eigentlich allesamt nur für Hosenscheisser?
Miroschs Gedanken kann man sicher gut nachbvollziehen.
Grundsätzlich gilt:
Jede Freiheit hat dort ihre Grenzen, wo die Freiheit des Andern tangiert wird.
Spielraum für Freiheit?
Vor 1'000 Jahren war das vielleicht noch kein Problem.
Aber heute, in der überbeanspruchten Gesellschaft und dem übernutzten "Raum" im Allgemeinen kann es KEINE maximale Freiheit mehr geben, sondern höchstens eine optimale.
Was heisst optimale Freiheit?
Für alle gleichviel Freiheit?
Wie misst man Freiheit?
Was gilt die Freiheit, mit dem Auto 200 oder mehr fahren zu dürfen, gegenüber der Freiheit, sicher über eine Strasse zu kommen oder gesunde Luft zu atmen?
Warum sollte das eine "berechtigter" sein als das Andere?
Wir kommen immer zu den gleichen Fragen und fast unlösbaren Problemen. Schliesslich auch:
Was ist und was gilt Eigenverantwortung?
Wie soll die Gesellschaft vor jenen 10% geschützt werden, welche Eigenverantwortung zwar zu kennen vorgeben, aber nicht danach leben? Wie kann man sie "packen"; ohne die 90% "Guten" damit zu schikanieren?
Es sind IMMER die gleichen Fragen!
Vielleicht ist eben gerade auch das Aufgabe der Politik:
Gesetze zu machen, die es NICHT braucht!
Sprich, von denen die Mehrheit das Gefühl hat, es brauche es nicht, und sich somit auch nicht eingeschränkt fühlt, die aber eine Handhabe bieten, die Querulanten zur Rechenschaft zu ziehen.
Und um es wieder einmal zu wiederholen:
Indem alles wächst und zunimmt, steigt der entsprechende gesellschaftliche Druck ebenfalls. Wir werden uns glücklich schätzen können, wenn wir es schaffen würden, schon nur die negativen Auswirkung der steigenden Anspruchs- und Nutzungskonflikte abzudämpfen.
Von einer Trendumkehr darf man ja kaum träumen.
Ein sehr gelungener Beitrag (2007-12-06 11:52:39). Danke sehr!
MfG
TU
mit 200km/h über die Autobahn, qualmend, saufend, mit dem Sturmgewehr aus dem Fenster ballernd und vor lauter Selbstverantwortung nur so strotzend.
Das Lied der Freiheit wurde schon sooo oft Gesungen. Meist zum Zweck der Verführung der Massen.
Sind wir im wilden Westen?
Sind wir in den Fünzigern?
Ein Blick in das Land der absoluten Freiheit, die USA, lässt mich frösteln.
Nein Danke. Next please.
Ach Globi, dieser Militärvergleich ist theoretisch absolut korrekt, in der Praxis hinkt er leider...
Wenn du das Militärbudget von den USA nimmst könntest du 600 Milliarden Dollar oder rund 700 Milliarden Franken in Solarfabriken investieren, da würde Uncle Sam innert einem Jahr zehntausend neue Solarfabriken erhalten, weil diese dann so billig zu haben sind dass sich jedes KMU schon eine leisten kann... und dann würde Uncle Sam auch nicht mehr in Wüstenstaaten den Cowboy spielen müssen nur um des flüssigen Kohlenwasserstoffs willen wo es, so man sagt, etwas mehr hat als bei uns...
aber eben wieder einmal Theorie und Praxis sind 2 verschiedene Welten...
Aber vielleicht liegt der Hund im verkehrten Sicherheitsdenken begraben, der Threat hier ist ganz geeignet um solche Überlegungen zu machen.
Je höher du im Amt steigst je mehr verlangt man von dir dass du dich in das wohl deiner Mitmenschen und auch des Landes stellst. Frag mal einen US Präsidenten ob er seine Armee abschaffen oder auch nur um die Hälfte reduzieren möchte.. er wird dir einen Vogel zeigen, und zwar nicht weil er das grundsätzlich schlecht fände, sondern weil er das gegenüber dem Land nicht verantworten wollte wenn dann die bösen Horden aus dem Norden sein Land überfallen würden und alles plündern..
Genau aus dem selben Antrieb stellt man hierzulande jedes Handeln in eine immer länger werdende Regulationsflut... es will niemand Schuld haben, oder dann mindestens sagen können: es war verboten.. stellt den Übeltäter hinter Gittern oder in eine Psychoklinik... und gebt den Opfer noch einen Kranz...
Dieses Hypersicherheitsdenken zieht sich mittlerweile in jeden Bereich unseres Lebens. Merklich aber einleuchtend hat man zuerst die grossen Sachen geregelt. Das ist aus meiner Sicht ok, denn es muss Regeln geben wie wir zusammenleben können,dann kam ein Schub unmerklicher Regelungen, der regelte die Finessen, und jetzt sind wir auf der Stufe angelangt wo man das regeln will wo noch gar nicht passiert ist.... und hier gehts ums Eingemachte... hier geht ums klar zu machen, um die persöhnliche Freiheit..
Ein mögliches Zukunftsbeispiel:
Wenn ich also nun mit meinen Kollegen mal euf den Putz hauen will weil ich zb am Vortag meine Beziehung an einen Nebenbuhler verloren habe, so könnte mir das plötzlich meine Krankenkasse verbieten, mit Grund meine Leber hätte das nicht Gerne.. verrückt oder? Surreal? nicht möglich? weit gefehlt liebe Freunde, es gibt schon Pläne Fernüberwachungen von chronischen Patienten durchzuführen, ein Pieks, ein Tropen Blut und der Apparat gibt schon die Diagnose heraus was ansteht auf dem Bluttablet... und dann nehmen Sie die Medis X und Y... so und jetzt kombinieren Sie das mal mit einer Krankenversicherung die in der Grundversicherung vorschlägt präventiv jedem eine solche Apparatur ins Wohnzimmer zu stellen.... unmöglich, krank, nie und nimmer.... würden Sie sagen.... aus Sicht des BAG wäre das aber genau das was für den braven Bürger nötig ist, das ist die kollektive Steigerung des allgemeinen Gesundheitszustandes erreicht durch eine permanente Überwachung....
Fragt doch mal Herrn Zeller vom BAG wie was das genau mit der Maskengeschichte auf sich hält :-)
Nein meine Lieben, wir müssen wieder einen Gang zurücklegen, Selbstverantwortung vor Fremdbestimmung....
LG MG
http://www.novatlantis.ch
Welche schrankenlose Freiheit vor 1000 Jahren ?
Die Freiheit, in den Urwald am Fuss des Säntis vorzustossen und sich dort eine Viehweide zu roden, oder die Freiheit, Mönch im Kloster St. Gallen zu werden, und von früh bis spät zu beten, zu singen und zu arbeiten, oder die Freiheit, für den Herrn der heutigen Burgruine Wulp Steine zu schleppen und Mauern zu bauen (um dann dahinter eingesperrt zu werden) oder die Freiheit, auf den Hügel einer Aareschlaufe zu sitzen und dort 184 Jahre auf die Gründung von Bern zu warten ?
Ich glaube:
Die Menschen waren nie so frei wie heute (mit ein Grund, warum sie soviel Energie verbrauchen), nie gesünder (weshalb sie sich so sehr vermehren), nie wohlhabender (weshalb sie soviel Ressourcen verbrauchen), nie glücklicher (na ja).
Die Frage ist doch, wie wir noch freier (wenn ich nur an den Unterschied zwischen Skifahren und Snowboarden oder zwischen einer Schreibmaschine und einem Computer denke), noch gesünder (noch länger jung und beweglich im Alter zum Beispiel), noch wohlhabender (in noch grösserer Zahl und an allen Orten der Erde ein zwar nicht verschwenderisches, aber doch im besten Sinne gutes Leben führend), noch glücklicher (in meiner Jugend ging man im Alpstein klettern, heute kann man dort Delta segeln) werden und zugleich ein noch besseres Einvernehmen finden mit dem Planeten, der zwar begrenzt ist in seiner Ausdehnung aber (noch lange) unbegrenzt in den Möglichkeiten, die uns offen stehen, zu wachsen, uns zu verändern und neue Seinsweisen zu erfinden.
Möchte irgendjemand ernstlich zurück ?
(Danke für Ihre (im besten Sinn) netten Kommentare.)
Wohl eher "Freiheit und Sicherheit".
Oder vielmehr:
"Freiheit ODER Sicherheit"?
Es zeigt sich schon an den wenigen Beispielen, dass sich Freiheit und Sicherheit oft konkurrenzieren. Beides zu maximieren scheint nicht möglich.
Das beste Beispiel liefern doch die US-Amerikaner, die sich für ihre (vermeintliche?) Terrorsicherheit derart viele Freiheiten nehmen lassen! Und dazu noch die halbe Welt mitreissen mit ihren unmöglichen Schikanen.
Mirosch scheint allergisch zu sein auf den BAG-Chef (er heisst übrigens ZelTNer und nicht Zeller).
Bei den Verlautbarungen des BAG bin auch ich mir nicht ganz sicher, was da für Interessen im Spiel sind. Dort arbeiten wohl etliche Ex-Pharma-Junkies, welche weitere Kunden anfixen möchten.
Nomelaerweise bringt es "Empfehlungen" heraus, damit eine ganz bestimmte Branche daran verdienen kann. Das wäre mit diesen Geräten auch so... Weitere Beispiele: all die unnötigen Impfhysteriekampagnen oder die absolute Vogelgrippeverwirrung.
Apropos Wachstum: Ist doch merkwürdig, wie gut die Gewinne der Pharmabranche mit den Prämien und Kosten im Krankheitswesen korrelieren (völlig entkoppelt und abgehoben von der übrigen Wirtschaft, wie es scheint)...
Ferner ists eben immer die Frage, ob wir von kollektiver oder individueller Freiheit oder Sicherheit reden.
? Mirosch ganz konkret:
Dass Eigenverantwortung und Selbstkontrolle eben in vielen Fällen nicht genügen, ist ja wohl unbestritten.
Wie und in welchen Bereichen soll die Gesellschaft vor Individuen oder Gruppen geschützt werden, die ihre Freiheit auf Kosten anderer missbrauchen?
Bring mal ein paar Beispiele.
ich finde Freiheit selbstverständlich auch grossartig. Ich sage lediglich, dass alle für ihr Hobby selbst bezahlen sollten und Sturmgewehre nicht bei x-beliebigen Hinzen und Kunzen ineffizient zu Hause gelagert werden sollen. Es dürfen auch nicht alle Autofahren, warum soll das bei der Schiesserei anders sein? Oder soll etwa die Fahrprüfung und der Sehtest abgeschafft werden, weil doch so die individuelle Freiheit eingeschränkt wird? Mit einem selbstfinanzierten Auto kann man immerhin gäbig in die Migros fahren und etwas posten - mit einem steuerzahlerfinanzierten Sturmgewehr dagegen kann man allerdings höchstens zu Fuss eine Post überfallen – weshalb also erhalten die Sturmgewehrler mehr Freiheiten als die Autofahrer?
Was das Verteidigungsbudget der USA betrifft hängt insbesondere mit all den Firmen und Leuten zusammen, welche von diesem gewaltigen Budget profitieren und deshalb auch entsprechend kräftig dafür lobbyieren. Es ist sicherlich auch kein Zufall, dass die Entwicklungshilfen nach Israel oder Kolumbien vorwiegend aus Waffen-Lieferungen bestehen. Ursprünglich waren dahinter wohl auch edle Absichten: Immerhin wurden damit auch die Nazis gebodigt, später wurden dann die Kommunisten bekämpft und jetzt sind die glücklicherweise (aus Sicht der Waffenlobby) von den muslimischen Fundis abgelöst worden.
Keine Frage: Hätte der erneuerbare Energiesektor eine ähnliche Macht wie die Amerikanische Waffen- oder Öl-lobby, würde möglicherweise auch nicht immer alles ganz korrekt ablaufen, dafür würden aber weniger Müllhaufen hinterlassen und es würde zwangsläufig ein nützlicher ‚Return on Investment‘ produziert.
EIN Problem mit dem Wachstum haben viele von uns, ein recht persönliches:
Der naturgegebene Wachstumsprozess ist schon längst abgeschlossen, doch mancher von uns wächst weiter;
i n d i e B r e i t e !
-besonders brisant während der kommenden Feiertage. Einigen von uns mag das einigermassen egal sein, anderen wiederum ganz und gar nicht! Sie sind darüber u n g l ü c k l i c h ! Und sie wären g l ü c k l i c h , darüber, den "Gürtel enger schnallen" zu können.
Nun ist mir landläufig bekannt, dass es doch zutiefst unglückliche Menschen sind, die den "Gürtel enger schnallen" müssen! Können diese doch nicht teilhaben an unserem Wohlstand, und deshalb ist es ihnen ja auch unwohl.
So gesehen scheint es mir, dass das Phänomen g l ü c k l i c h sein zu können, den Gürtel enger schnallen zu dürfen, ein Wohlstandsphänomen ist.
Und wenn wir eines fernen Tages "Wohlstand für Alle" erreicht haben werden, werden auch viel mehr in diesem Sinne glückliche Menschen auf der Erde leben können...
wenn sie es denn schaffen abzuspecken und Erfolg haben mit der Diät!
...meine zwei Rappen...
Unsere Bundesverfassung beginnt so:
"Präambel
Im Namen Gottes des Allmächtigen!
Das Schweizervolk und die Kantone,
in der Verantwortung gegenüber der Schöpfung,
im Bestreben, den Bund zu erneuern, um Freiheit und Demokratie, Unabhängigkeit und Frieden in Solidarität und Offenheit gegenüber der Welt zu stärken,
im Willen, in gegenseitiger Rücksichtnahme und Achtung ihre Vielfalt in der Einheit zu leben,
im Bewusstsein der gemeinsamen Errungenschaften und der Verantwortung gegenüber den künftigen Generationen,
gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht, und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen,
geben sich folgende Verfassung"
"Verantwortung gegenüber der Schöpfung"?: Ökologie wird sehr klein geschrieben in der SVP.
"Verantwortung gegenüber künftigen Generationen?": Hmm, gilt bei der SVP nur für gegenüber künftigen Generationen von Schweizern, und auch hier nur bedingt, denn Nachhaltigkeit ist kaum ein Programmpunkt der SVP; höchstens, um auch künftige Generationen vor kriminellen Ausländern zu schützen.
"Demokratie"/ "Gegenseitige Rücksichtnahme und Achtung"?: Nicht linientreue Parteimitglieder werden aus Kommissionen ausgeschlossen.
"Offenheit gegenüber der Welt"?: Naja, vgl. schwarze Schafe und so, Minarettinitiative, Ausschaffungsinitiative.. Tönt mit eher nach Fremdenangst anstatt Weltoffenheit.
"Wohl der Schwachen"?: Ist wohl eher ein Thema für die "Linken und Netten".
Hmm, dass da nicht viel (Nächsten-)Liebe drin ist, scheint mir offensichtlich, aber ist die SVP am Ende sogar verfassungswidrig?
Du scheinst Freiheit mit Verantwortungslosigkeit und Exzessen zu verwechseln. Wer seine Mitmenschen las idioten und Trottel einschätzt (und sich als einzieg Ausnahme auf ein Podest stellt), dem müsste man die freiehit wirklich entziehen ... das wäre dir ja anscheinend egal. Worauf wartest du?
"Ein Blick in das Land der absoluten Freiheit, die USA, lässt mich frösteln."
Ja das lässt mich auch frösteln, weil in den USA die Freiheit nur noch auf dem Papier besteht.
Empfohlene Lekture:
http://www.theagitator.com/
http://bothwell.typepad.com/whos_your_nanny/
http://www.bakelblog.com/nobodys_business/
"Sprich, von denen die Mehrheit das Gefühl hat, es brauche es nicht, und sich somit auch nicht eingeschränkt fühlt, die aber eine Handhabe bieten, die Querulanten zur Rechenschaft zu ziehen."
Das Ziel einer Gemeinschaft, jeder Gemeinschaft, muss es sein, ALLEN ein angenehmes Leben in Freiheit zu ermöglichen, nicht nur einer Mehrheit. Das ist auch der Zweck unserer Verfassung.
Die afrikanischen Sklaven waren in der Minderheit, also ist Sklavenhandel ok?
Homosexuelle sind in der Minderheit, verbieten wir also Homosexualität?
Und irgendwann wird es vielleicht einmal in einem Dorf eine Mehrheit von Immigranten geben, bist du dann bereit, dich den Regelung dieser Minderheit zu unterwerfen?
Solange du so denkst, brauchst du dich nicht wundern, dass Armeen und Waffen noch nicht abgeschafft wurden. Die Mehrheit braucht sie, um ihre Mehrheit gegen unzufriedene Minderheiten zu verteidigen.
Und was gestern eine Minderheit war, ist morgen vielleicht eine Mehrheit.
Schwebt dir China als Ideal vor, wo Minderheiten sich nicht einmal zu Wort melden dürfen, besuche China einmal.
"Solange wir glauben, dass wir unsere Probleme lösen können, indem wir sie dem Staat übertragen, dürfen wir uns nicht wundern, wenn der Staat immer mächtiger wird." - Milton Friedman
"Ab wann beginnt Mehrheit mehr zu sein, als die Überzahl, nämlich dominant und unterdrückend? Wann verstellt die reine Anzahl den Blick auf die Inhalte? Es ist der Moment, da sich die Masse bildet.
Die Masse unterbindet Kritik, indem sie beherrscht. Ihr steht die Minderheit nicht mehr gegenüber, wie es das demokratische Mehrheitssystem vorsieht, sondern die Mehrheit hat sich dann etabliert, als Ton angebend. Sie gibt die Ordnerfunktion vor und Besonderheit ist, man kann sich ihr nicht mehr verständlich machen. Sie ist geschlossen und zieht nur noch Anhänger an und stößt Gegner ab. Es gibt statt verschiedener inhaltlicher Meinungen nur mehr ein für oder gegen die Masse" - Jürgen Mick
Es gibt in diesem Blog nicht wenige, die sich gegen den Aufstieg der SVP in unserer politischen Landschaft stellen. Gilt da das Mehrheitsprinzip plötzlich nicht mehr?
Man kann die Konfiture nicht auf beide Seiten einer Brotscheibe streichen, weil sie dann herunterfällt ....
Wir wissen aus unsere Geschichte, dass man mit Demagogie und Propaganda leicht Mehrheiten hinter sich versammeln kann, insbesondere indem man Angst und Schrecken verbreitet. Angst vor der Hölle, Angst, nicht ins Paradies zu gelangen, wo 72 Jungfrauen warten.
Angst vor Arbeitslosigkeit und Hunger (3. Reich), Angst vor fremden, unbekannten "Mächten" und Menschen (Juden, Islam, Bin Laden).
Angst vor dem Weltuntergang (Sekten, Klima), Angst vor dem Passivrauch, Angst vor Fettsucht, Angst vor Strafe.
Dies Angst lässt sich besonders gut ausnutzen, wenn man mit den Fingern auf Andere zeigen kann, von denen anscheinend die Bedrohung ausgeht, denn man braucht sich und sein eigenes Verhalten dann nicht zu verändern, man fühlt sich in seinem Selbstbewusstsein sogar noch gestärkt. Man kann Schuld suweisen und sich selbst von der Schuld absolvieren.
Erich Fromm:
"Obwohl die Selbstverantwortung des Einzelnen stark unterstrichen wird, wird gleichzeitig durch die rasche wirtschaftliche und technische Entwicklung erwartet, dass man in hohem Maße flexibel bleibt. [...]
Alle Macht scheint sich in der Menge selbst verselbstständigt zu haben; eine anonyme Autorität hat sich etabliert, die sich aus der Gesamtheit der Menschen ergibt und für die doch kein Einzelner belangt werden kann.
Der Mechanismus, der den Fortbestand einer anonymen Autorität gewährleistet, ist die Konformität, aus der die Erwartung entspringt, das tun zu sollen, was alle anderen auch tun. - http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Fromm"
Benjamin Franklin (1706-1790)
dabei hatte es Roy so gut gemeint....
Dein Zitat von Jürgen Mick beschreibt die SVP sehr gut.
Auch Minderheiten finden in einer Demokratie Gehör. In der Schweiz wohl stärker als in den USA (und in der SVP offensichtlich nicht). Und Minderheiten können die öffentliche Meinung sehr wohl beeinflussen, wenn:
- sie konsistent die gleichen Positionen vertreten und klare und nicht widersprüchliche Botschaften haben.
- in der Mehrheit wenig Konsens herrscht.
- sie ihre Meinung auch gegen Widerstand äussern.
Wenn die Minderheit jedoch einfach widerlegbare und bereits mehrfach widerlegte Argumente bringt, wie z.B. in der Klimadiskussion, dann hat sie überhaupt keinen Einfluss, v.a. wenn auch andere Gründe als persönliche Überzeugung plausibel sind, wie z.B. Lobby-Abhängigkeit.
http://everywhere.typepad.fr
Alors, pourquoi les lois issues de votre seul département, sont-elles à l'origine d'une criminalisation jamais vue de la population suisse ?
Le durcissement ininterrompu de votre législation routière criminalise environ cent mille citoyens par année, soit bien plus que tous les autres départements réunis. Alors même, que depuis des décennies, malgré l'accroissemnt du trafic, la mortalité routière n'avait cessé de diminuer.
Si on en est là, et que le PS voit ainsi ses sympathisants s'en aller, c'est que comme beaucoup d'autres juristes, votre intelligence n'est pas à la hauteur de vos prétentions politiques. Les juristes conçoivent et appliquent des lois avec une logique d'épicier. Ils ne connaisent guère que la contrainte et la crainte de sanctions plus ou moins blessantes et perturbantes. Il y a un manque grave de créativité, d'imagination et de génie pour trouver des solutions aux problèmes qui se posent dans notre société.
Votre politique routière ne fait rien d'autre que répondre à des étourderies, des inattentions, par une contre-violence légale. Si c'est cela, votre conception du bonheur pour tous, alors vous n'êtes pas un politicien digne de ce que écrivez sur votre blog !
Chercher à diminuer les morts et blessés sur les routes, est louable. Ce sont vos méthodes qui sont nuisibles.
Vous usez de la contrainte de lois assorties de violences légales qui font le malheur de cent mille personnes par an, pas moins du 10 % de la population en l'espace de quelques années.
Votre devoir de politicien responsable de ce département est sans doute de chercher à réduire les dangers de la route, mais dans la logique d'un bonheur général à laquelle vous prétendez, vous devez aussi user des moyens les moins dommageables possible.
Vous devriez dans la perspective à laquelle vous prétendez sur votre article, chercher à ne pas nuire, à ne pas révolter, mais privilégier la sensibilisation aux limites de chacun.
Vous pourriez, plutôt que d'exercer des contre-violences nuisibles, mettre sur pied, une obligation faite à ceux qui enfreignent des lois de tester leurs propres limites sur circuit sécurisé. Par exemple, pour un excès de vitesse, répéter cet excès de vitesse avec des incidents inattentendu (obstacle, puiéton, etc...) Idem pour l'alcool et d'autres conduites douteuses(fatigue, notamment)
Je suis convaincu que celui qui aura fait un tonneau ou foncé dans une glissière dans de telles conditions, y sera bien plus efficacement sensibilisé, qu'avec toutes vos procédures nuisibles et malfaisantes, appliquées avec une logique d'épicier pseudo-égalitaire.
Celle qui est au bord du suicide ou le millionnaire avec chauffeur, ne seront jamais égaux face à une même sanction. Il y a un devoir d'intelligence. Vos lois ne l'ont pas !
Alors, si vous voulez que les autres aient de l'indulgence pour Moritz Leuenberger et les socialistes qui le soutiennent, alors vous devez commencer par avoir la même indulgence envers tous les autres.
Vous avez aussi le devoir de l'intelligence, du génie innovatif suffisant, pour l'ordre auquel vous prétendez.
Si vous n'avez pas ces compétences, alors votre devoir est de quitter. Il y a d'autres personnes, des femmes notamment, qui n'attendent que deprouver leur valeur.
Zum „…wir Menschen waren … nie glücklicher (na ja)“ von Ueli Schäfer wüsste ich eine Ergänzung:
„…deshalb gibt es soviele Suizide.“
So viel zum Glück. Na ja. Aber lassen wirs besser. Das war eine zynische Bemerkung, ich erwarte keine Diskussion darüber.
Mich stört extrem, dass es hier im Blog ein paar Verdrehungkünstler gibt, der ätzendste ist wirklich der angebliche Denker. Er geht selten wirklich auf andere Postings ein, er zerfetzt einfach das meiste, verdreht es bestenfalls zu seinem Vorteil und scheinbar auch Vergnügen.
Na gut, hoffentlich dient es wenigstens seiner Psychohygiene, und immerhin scheint er als erneuerbare Quelle (!) für unseren Gesprächsstoff zu fungieren.
Ich muss das zu MEINER Psychohygiene auch mal loswerden: alle hier geben sich Mühe, auf seinen Schrott einzugehen, und er dreht alles durch den Fleischwolf.
Jüngstes Beispiel: Er nimmt meine Aussage:
"Gesetze, ….von denen die Mehrheit das Gefühl hat, es brauche sie nicht, und sich somit auch nicht eingeschränkt fühlt, die aber eine Handhabe bieten, die Querulanten zur Rechenschaft zu ziehen."
und schmiedet daraus indirekt die Unterstellung , ich würde das Existenzrecht von MINDERheiten negieren!
Ich sprach von Querulanten, nicht von Minderheiten, Mister Querdenker.
Am Schluss des gleichen Postings bringt er es zustande, uns (oder mir?) zu unterstellen, wir würden wegen des Aufstiegs einer gewissen Partei das MEHRheitsprinzip nicht gelten lassen.
Vorheriges Beispiel (Threat ‚Wahre Liebe‘):
Nur weil ich Parallelen sehe zwischen Weltwoche-Polemik und Denkers Denkoutput, unterstellt er mir, ich hätte gesagt, er sei von der Weltwoche BEZAHLT.
Wo hast du sowas gelesen, Leser? Äh, Denker?
Für dieZukunft, lieber Denker:
Wenn ich auf deine Ergüsse nicht mehr antworte, heisst das NICHT, dass ich damit einverstanden bin, sondern dass sie mich anöden.
Und Ueli Schäfer: Ich schrieb nirgends von „ schrankenloser Freiheit vor 1000 Jahren“.
Ich mutmasste nur, dass der „Spielraum für“ (neue) „Freiheit“ vielleicht vor 1000 Jahren gegenüber heute noch kein Problem war.
Ich schrieb nicht, ich wolle zurück.
Deshalb nochmals die ernsthafte Frage (sogar an den Oberdenker), wie schon an Mirosch:
Dass Eigenverantwortung und Selbstkontrolle in vielen Fällen nicht genügen, ist ja wohl unbestritten.
Wie und in welchen Bereichen soll sich die Gesellschaft vor Individuen oder Gruppen schützen, die ihre Freiheit auf Kosten der Freiheit anderer missbrauchen?
Bring(t) mal ein paar Beispiele.
"gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht, und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen"
-- Mehrheiten, Minderheiten und Freiheit --
Sie alle können wohl ein Liedchen von demjenigen Glück singen, zu welchem unser Staat diejenigen von Amtes wegen verdonnert, die nicht dem Moloch Dauer-Erfolg huldigen können. Sie alle dürfen permanent das 'Glück' der gesellschaftlichen Verachtung, der gesellschaftlichen Sanktionen, des gesellschaftlichen Ausschlusses erleben.
Ist es nicht genau das, wovor sich die grosse Mehrheit fürchtet, selber je in diese Situation zu kommen? Müssen nicht gerade deswegen die Medien immer und immer wieder ALLEN versichern, dass alles in Butter ist in Bezug auf Börsengeschehen und Arbeitsentwicklung und Aufschwung?
Wenn man einen Schritt vor einem Abgrund steht, dann ist ein Fortschritt ein Schritt zu viel. Dass Einzelne in diese Situation geraten, wird jedoch durchwegs bestraft in einer Gesellschaft, die im Traum lebt, dass das Leben aus einer hübschen Zielgerade besteht, auf der man nur immer munter fortschreiten kann, sorglos und hemmungslos.
Die sinnlose Streiterei um die Waffe: Die Waffe mit Mun gehört zum Wehrmann nach Hause. Basta, das hat sich bewährt und ist gut.
Wir sind alle Menschen, so passieren auch Fehler, das in Höngg hätte verhindert werden können, wenn die Armee besser aufgepasst hätte. Ausserdem, wer Weitermachen will aber nicht darf, da kann Begeisterung in Hass umschlagen, aber warten wir die Untersuchung ab.
Dazu die Arglist mit der Toleranz: Wir sind Tolerant, aber wenn ICH sage ich möchte kein Minarett und muss deswegen damit rechnen zusammengeschlagen oder das Haus angezündet zu bekommen, dann bin ich nicht mehr tolerant. Zuerst schaut jeder für sich, dann für die Gemeinschaft und was übrig ist, das können wir verschenken !
Multikulti funktioniert nur mit gegenseitigem Respekt und der wird weltweit immer knapper...
"Umgeben von Freunden"... aha, wer garantiert mir, dass ein Überwachungsstaat nicht über Nacht kehrt macht und zur Diktatur wird ? Genau, der bewaffnete Bürger, den kann man nicht einfach abholen zur Umerziehung ! "Freiheit oder Tod!"
Wir haben es doch toll, keine wirklichen Sorgen und Zeit um über Unwichtiges zu streiten.
Wir leben in Frieden, eben WEIL die Armee aufpasst !
Es geht nicht direkt um die Ausrüstung, sondern um den Willen. Wer sich nichts gefallen lässt, der kann auch mit wenig viel erreichen, aber wenn wir immer kuschen, so nimmt uns doch keiner mehr ernst.
Und die Banken bleiben nicht ewig mächtig... oder in Schweizerhand !
Übrigens, eine Waffe ist Teil des "Rechts auf Selbstverteidigung".
Es ist gut so wie es ist. Es bleibt gut, wenn weniger gepfuscht wird !
Müssen wir in Zukunft alle zu Hause in gefilterter Luft bleiben - so zu sagen Gesundheits-Arrest? Oder sollen wir alle mit 250km/h in der Innenstadt Autofahren dürfen? Beides Extreme. Unrealistisch. Aber dennoch Orientierungshilfen.
Die Frage ist also, wo ist der beste Kompromiss aus Freiheit und Gesundheit aller.
Ich bin nicht gewillt Krankenkassenprämien zu bezahlen, um die Krebsbehandlung eines Kettenrauchers zu finanzieren. Auch hier sollte doch die so oft gepriesene Selbstverantwortung greifen. Wer rauchen will, soll es tun. Aber nicht auf Kosten der Allgemeinheit - weder Gesundheitlich (Passivrauchen) noch finanziell (Krankenkasse).
Nun enttäuschen Sie mich aber schon ein wenig. Jetzt springen Sie auch auf den Zug der Pauschalisierer. Wie ist es denn, wenn die SVP wegen den kriminellen Ausländern wettert. Man darf doch nicht wegen ein paar Einzelfällen eine ganze Bevölkerungsgruppe bestrafen!? Warum darf man dies bei den Schützen?
Ich bin selber aktiver Schütze. Für meinen Sport brauche ich Sportgeräte und nicht etwa Waffen. Natürlich weiss ich, dass man diese Sportgeräte auch als Waffen missbrauchen kann, genau wie viele andere Sport- Freizeit- und Arbeitsgeräte, vom Küchenmesser über die Skiausrüstung bis zum Auto!! Wie viele Touristen werden jährlich von Pistenrassern über den Haufen gefahren und bleiben verletzt oder gar Tod liegen? Man kann doch nicht wegen ein paar Einzelfällen den Wintersport einschränken, oder? Wie viele Tote und Verletzte fordert der Verkehr? Man kann doch nicht wegen ein paar Einzelfällen das Autofahren verbieten, oder?
Herr Leuenberger, Sie sind ja auch Medienminister. Warum wird über ein Verbrechen mit einer Armeewaffe so viel mehr berichtet, als über ein Verbrechen mit einem Messer? Warum sind Verbrechen mit Skiausrüstung überhaupt kein Thema? Glauben Sie etwa, die Angehörigen eines Pistenopfers hätten weniger zu leiden?
Sicher sollen die Verantwortlichen schauen, wem sie ein gefährliches Gerät in die Hand drücken. Unsere Armee besteht leider schon längst nicht mehr nur aus vertrauenswürdigen Männern und Frauen. Und nochmals zu den Medien, will jemand aus Frust oder Überzeugung der Armee schaden zufügen, muss er nur mit einer Armeewaffe herum ballern. Das ist extrem Medienwirksam und dürfte daher leider auch Schule machen. Die Medien sind sich offenbar ihrer Verantwortung auch in dieser Hinsicht nicht bewusst, oder wollen absichtlich Hass gegen die Armee schüren?!
http://An Alle
Es ist Enttäuschend, wie viele hier über die Umwelt schreiben und Beweisen wollen wie es um unser Klima steht. Es scheint mir doch klar zu sein, dass wir unsere Umwelt verschmutzen, da braucht es keine Abhandlungen, die von gewiesen Schreiber, geradezu die das geradezu Wissenschaftlich ausführen. Für mich zählt an erster Stelle was ich dazu beitragen kann und wie ich es Finanzieren kann. Doch leider ist die Tatsache ganz anders und da wäre eben die Politik die Ihre Arbeiten nicht macht gefragt.
Doch niemand antwortet auf die gestellten Fragen vom letzen mal wäre Interessiert. Daher nochmals.
An Herr Leuenberger
Sie fühlen sich angegriffen und das Wundert Sie? Sie wollen was bewegen und es bewegt sich nicht? Aber doch nicht so, wenn man Bestraft wird statt belohnt in der Umweltpolitik. Warum lassen Sie immer noch zu, dass die Kantone die Fördermittel verteilen, im Moment ist es sehr schlimm, der eine Kanton zahlt. der andere nicht. Und warum wird man mit der Gebäudeversicherung und Eigenmietwert bestraft, wenn man eine Umweltfreundliche Wärmepumpe einbaut? Die Versicherung hatte doch bei einer Ölheizung das grössere Risiko als bei einer Luft/Wasser Wärmepumpe, Ölschaden, Brand. Warum wird aus dem Öltankraum plötzlich ein Zimmer mehr? (Eigenmietwert) Die Fläche war ja immer schon da. Schlimmer ist noch wenn ich ein Haus mit einer alten Ölheizung kaufe und dieser mit einer Wärmepumpe ersetzen möchte, muss ich 5 lange Jahre warten, denn ich kann diese nicht vom Unterhalt an der Steuer abziehen, vielleicht die hälfte der Umbaukosten. Jede Gemeinde hat auch hier Ihre Richtlinien nicht nur der Kanton. Sehen Sie Herr Leuenberger und daher ist Ihre Politik nicht sauber, wir werden nur abgezoggt, all ihre schönen Worte stimmen am ende eben nicht. Zudem sagen sie alle müssen was tun, OK, dann fangen Sie mal mit den Kreuzfahrtschiffen an, die sind ja für gar nichts ausser Vergnügen und machen einen unglaublichen Dreck. Unterstützen Sie die was für die Umwelt tun in der ganzen Schweiz gleich ohne die Kantone. Es gibt doch noch immer Kantone die Unterstützen Holzfeuerungen, aber für Luft/Wasser gibt es nichts.
Mit freundlichen Grüssen
Gemäss dem selben Factsheet werden knapp 170 Suizide pro Jahr mit der Armeewaffe begangen.
Eine Armeewaffe ist schnell verfügbar und ein effektives Mittel zum töten. Ist ein effektives Mittel gerade nicht zur Hand, wird ein Suizid vermutlich oft aufgeschoben. Zum Aufschieben eines Suizids meint der Suizidforscher Vladeta Ajdacic-Gross: "Offensichtlich ist aufgeschoben in sehr vielen Fällen tatsächlich auch aufgehoben"
Phillip S. meint: "Die Waffe mit Mun gehört zum Wehrmann nach Hause. Basta, das hat sich bewährt und ist gut."
Basta? Heisst das, die Aussage darf nicht hinterfragt werden?
Und von wegen Recht auf Selbstverteidigung: Willst du etwa auf Einbrecher schiessen mit der Armeewaffe?
Ein Grund mehr, die Armeewaffen einzuziehen.
Sorry, aber die Armeewaffe zuhause hat m.E. abgesehen von traditioneller und identitätsstiftender Bedeutung überhaupt keinen Sinn, v.a. keinen praktischen. Und es ist sehr nahe liegend, dass einige Todesfälle verhindert werden könnten, wenn die Waffendichte.
Wie regelt man Auswüchse? das ist eine moralische Frage wie weit man gehen will um Rechenschaft und Busse zu verlangen...
Eigentlich gibt es nur 2 Konzepte:
Verbesserung durch Repression + Wiedergutmachung oder Verbesserung durch "begleitete" Selbsteinsicht.
Das zweite hört sich zwar "nett" an, ist aber in der Praxis in den harten Fällen kaum nützlich.. ein Psychiater kannst du immer irgendwie umbiegen wenns hart auf hart geht.. oder?
Das erste ist zwar hart aber bringt einen enschteidenden Lernvorteil: es entsteht eine Interessensabwägung, nämlich die Fehltat gegenüber der Strafe... Nun muss man die Strafen dann im Extremis schon hoch genug ansetzten dass es auch richtig wehtut, sonst bringts ja nix... Man muss natürlich auch Anreize geben dass man bei einer begangenen Tat nicht ins Fahrwasser des "ist-mir-alles-wurscht" gelangt sondern auch verhältnismässige Milde walten lassen kann, zudem es auch sicher viele Fälle gibt wo man ohne gross zu überlegen irgendwo reinrutscht, und es nicht gerecht wäre dafür einen grossen Hammer auf den Kopf zu bekommen, eine Schubser wäre Heilsam genug....
Das beste Beispiel ist doch der Verkehr:
Ich bin eigentlich gegen Tempolimiten. Das tönt im heutigen Sicherheitswahn absurd, aber es würde den Verkehrsteilnehmer Verantwortung aufbürden, nämlich diejenige dass Sie ihre Geschwindigkeit den Verhältnissen anzupassen hätten, das ist nämlich im Quartier nicht mehr als 25 drin, aber auf der Autobahn alleine in der Nacht ist 160 kein Verbrechen oder?
So und jetzt kommt etwas ganz wichtiges: Die Strafen im Verkehr müssten massiv angezogen werden, es darf nicht ein virtuelles Vergehen ala Sie waren 12kmh zu schnell gebüsst werden sondern wenns tätscht... dann wird analysiert wieso und warum.... und wenn rauskommt der Fahrer hatte sich komplett daneben benommen dann wirds hart... ich bin übrigens auch ein Befürworter von Blackboxes, solange diese nicht verwendet werden für illegale Geldeintreibereien der Polzei sondern effektiv für Unfallabklärungen bin dafür, ich würde mir sofort eine Einbauen lassen um zb Prämien zu sparen....
So und jetzt könnte man entgegnen ja die Raser... ja klar, man löst das Problem nicht, aber man löst es auch nicht wie es heute läuft, die Antirasermassnahmen zielen dann statt auf die Wahnisnnigen auf den ganzen Rest der korrekten Fahrer. Den einen oder anderen erwischt man ja, aber dir grosse aggressive Masse der Raser bleibt so verschont. Interessanterweise hat praktisch jeder potentielle Autokiller ein längeres Strafregisterverzeichnis, die Behörden sind aber nicht imstande die Bolzer aus dem Verkehr zu ziehen.. ich kannt selber ein Beispiel wo einem die Haare gerade nach oben gestanden sind wie da gefuhrwercht wurde. Eigentlich war er ein guter Autofahrer, viel besser als der Durchschnittfahrer, aber er hatte einen notorischen Hang zum Fusssenken auf dem Gaspedal, er fuhr halt sportlich rum wie er sagt und wurde Reihengeblitzt, man staunt wie viel es braucht um ein Ausweis auf unbestimmte Zeit zu verlieren. Sage und schreibe 5x über 30 und immer innerorts + dann noch einen Unfall wo es halt nicht mehr gelangt hat mit Bremsen... das war vor 5 Jahren, er fährt heute wieder rum mit einem Auto mit 210 PS... Soviel zur heutigen Situation im Verkehr...
Das mit der Waffe zb ist auch so ein Thema: allerding nicht ganz vergleichbar, weil eine (Armee)Waffe primär zum Töten gebaut worden ist und in den wenigsten Fällen als Gehstock benutzt wird....
Es heisst so schön, wer mit dem Feuer spielt verbrennt sich irgendwann die Finger, das gilt hier ganz direkt. Ein Gerät welches nur zum Töten oder Löcher in Bretter stanzen konstruiert worden ist hat keinen höhren Sinn, damit ist dieses Gerät in Friedenszeiten zu Hause eher im Weg als am Platz. Mich auf jeden Fall hat die blöde Büchse immer genervt.. Die Waffenabgabe in der Armee ist irgendwie sowieso zur Farce geworden, war sie eigentlich immer schon. In Friedenszeiten ist das prozedere rund um die Knallbüchs eigentlich komplett fehl am Platz, das nötige geballere kann auch ohne Probleme im WK gemacht werden, in meinen letzten WKs hatten wir sogar das Obligatorische darin schiessen können (ja das geht wenn man ein wenig organisieren kann.. ) Es ist nicht einzusehen noch einen zusätzlichen Samstag dafür opfern zu müssen und dann noch die Hände schmutzig zu machen für die dämliche putzerei danach..
Eine private Waffenabgabe wäre eigentlich nur bei Sportschützen oder bei sicherheitsrelevalten Angelegenheiten oder bei begründetem Selbstschutz möglich, alles andere ist ja eh dubios und ermöglich das offene Feld für schwere Straftaten...
Ach es gäbe noch viele Beispiele...
Aber ihm sind die Hände gebunden, er ist kein Diktator. Er denkt vor, und wird schon nur deswegen massivstens angeschossen! Und bekanntlich geht nichts über die Kantonsautonomie.
Man mag die Trägheit unseres Systems als Mangel sehen, aber hoffen wir, dass die dereinst ächzend erreichten Lösungen dann beständig sind.
Und die Medien sind halt auch an der Kandarre der Wirtschaft (Werbung, Inserate), müssen immer mehr auf Einschalt- und Verkaufsquoten schauen. Unterhaltung weicht der Information immer mehr. Da ist so ein Blog direkt edel dagegen, auch wenn die Meinungen enorm auseinandergehen.
Es kommen extreme Widerstände hoch, wenn schon nur das Kleinste an dieser Art "freier" Marktwirtschaft geschraubt werden soll (z.B. CO2-Abgabe). Und die clevere Erdölindustrie kann diese Abgabe locker wegstecken, sie könnte die Abgabe sogar für uns Konsumenten übernehmen, um den Verbrauch hoch zu halten (vielleicht passiert das ja sogar).
Bei den Lenkungsabgaben ist der Anreiz ja auch nicht direkt ersichtlich:
Seit Jahren bekommen wir die Lenkungsabgabe für Lösungsmittel (VOC) auf der Krankenkassenrechnung gutgeschrieben. Die Rückerstattung bekommen alle, gleichviel für jeden.
Ich werde also nicht sichtbar BELOHNT, wenn ich weniger VOC oder CO2 produziere, sondern ich werde nur WENIGER BESTRAFT (indem ich weniger Lösungsmittel oder ab 2008 eben Erdöl kaufe als der andere).
Ferner bleibt die Frage offen, wohin die "Lenkung" führt: Nur weg vom Teufel (Erdöl) oder hin zum Belzebub ("Bio"treibstoffe)? Der Druck unseres Mobilitätswahns ist riesig!
Im übrigen stimme ich HP Maurer zu:
Unsere (und bisweilen auch die bundesrätliche) Wahrnehmung von Bedrohungen und Risiken ist teils extrem einseitig, subjektiv, interessen- und ereignisgeprägt.
Damit sind wir wieder bei Sicherheit und Freiheit:
Wieviel Sicherheit gegen wieviel Freiheit?
Oder für welche Gruppen?
Oder mit welchen Sanktionsmöglichkeiten?
Meine Meinung:
Unsere Demokratie bietet wohl eine nicht allzuschlechte Gewähr für ein hohes Mass an optimaler Gerechtigkeit: Gesetze, die greifen und verhindern, dass die Exzesse zu gross werden. Schwarze Schafe wirds aber immer geben, auch ausserhalb von SVP-Plakaten.
Aber die Menschheit wird sehr unsanft "den Kopf anschlagen", wenn die Tragfähigkeit des Planeten erreicht ist.
Jedes Ding hat seinen Zweck. Ein Hammer ist zum Hämmern, ein Bleistift zum Schreiben, ein Messer zum Schneiden, ein Fahrrad zum Fahren da – eine Schusswaffe ist zum Töten da. Ein Gewehr ist ein Tötungswerkzeug. Es wurde nur zu diesem Zweck erfunden.
Ich hoffe, dass das jetzt klar ist. Alle Schusswaffenfetischisten (und Waffenfetischisten) können jetzt endlich aufhören das Armeegewehr mit Küchenmessern, Autos etc. zu vergleichen.
Übrigens ist es psychologisch gesehen „einfacher“ einen Menschen aus Distanz mittels Schusswaffe zu ermorden als mit einer Waffe, einem Gerät oder blosser Hand, welche Körperkontakt erfordern. Eine zusätzliche Erleichterung, einen Menschen mit einer Schusswaffe zu ermorden, besteht in ihrer Verfügbarkeit, welche in der Schweiz gesetzlich verordnet ist. Schusswaffen sind auch effizient. Im Gegensatz zu anderen Mordwerkzeugen kann eine Schusswaffe innert kürzester Zeit mehrere Menschen töten.
Dies alles ist neben Sinn, Zweck, Aufbewahrung und Kosten von Armeewaffen ebenfalls zu bedenken.
Sehr geehrter Herr Leuenberger
Liebe und Glück auf der ganzen Welt, das wünschen sich heutzutage viele weise und wissende Menschen. Leider bezieht sich das im Moment eher auf die Nordhalbkugel der Erde. Dort wo Wasserknappheit herrscht, können sich keine Hochkulturen, und somit das Wissen oder der Wohlstand nicht richtig durchsetzen.
Deshalb fände ich es sehr wichtig, dass die Wassergewinnung in trockenen Regionen gefördert werden sollte.
Mit dem Antrag nach einer globaler Co2 Steuer und den schlagenden Argumenten an der Klimakonferenz, könnte ihnen ein genialer Schachzug gelingen der viel für Frieden, Wohlstand und Bündnisse der Nationen beiträgt.
Ps: Fragen sie mal bei der Bundeskanzlei nach weiteren E-mails mit Ideen zur Klimakonferenz nach. Bin mir nicht sicher ob diese zu ihnen weitergeleitet wurden
Es ist doch so, dass ein Mörder immer einen Weg findet, egal womit. Am meisten mit einem Messer.
Gibt es kein Recht auf Selbstmord (aka Selbstbestimmung) ?
Es gibt immer Mittel und Wege, eine Waffe macht es ein bisschen leichter, aber wir, WIR ALLE, müssen uns mehr um unsere Mitmenschen kümmern, statt Verbote durchzuboxen.
Phillip S. meint: "Die Waffe mit Mun gehört zum Wehrmann nach Hause. Basta, das hat sich bewährt und ist gut."
Basta? Heisst das, die Aussage darf nicht hinterfragt werden?
Doch natürlich, aber wie oft denn noch, es nimmt groteske Formen an, wie ein quengelndes Kind, das mit Sturheit etwas will, und zwar sofort.
Und von wegen Recht auf Selbstverteidigung: Willst du etwa auf Einbrecher schiessen mit der Armeewaffe?
Ich will nicht, ausser ich werde gezwungen, aber dazu habe ich ein privates Gewehr. Es ist doch ein langsamer Stufenplan zum Abbau:
Munition, Armeewaffe, Obligatorische, Schiesstände und schlussendlich die Armee. Und dann ? Schutzbündnis mit der EU, also Beitritt ?
Niemand soll Euch die von uns finanzierte Waffe wegnehmen.
Wir leben aber in einer Zeit wo jeder seinen Gürtel enger schnallen muss.
Da kann es doch nicht sein, dass wir über unsere Arbeitsbestrafungssteuer noch Euer Hobby finanzieren.
Wenn jemand ein Auto will, muss er es selbst bezahlen.
Wenn jemand eine Waffe will, soll er es gefälligst auch selbst bezahlen.
Wenn jemand mit dem Auto rumfahren will, muss er Steuern aufs Benzin bezahlen.
Wenn jemand mit der Waffe rumschiessen will, soll er halt auch Steuern auf die Munition bezahlen.
Wenn jemand mit dem Auto rumfahren will, muss er mindestens eine Hafpflichtversicherung abschliessen.
Wenn jemand mit der Waffe rumschiessen will, soll er halt auch eine Haftpflichtversicherung abschliessen.
Wenn jemand mit dem Auto rumfahren will, muss er bald eine Umweltabgabe aufs Benzin bezahlen (obwohl unsere Klimaexperten in diesem Blog andauernd versichern wie umweltfreundlich doch der Abgasaussstoss eigentlich ist).
Wenn jemand mit der Waffe in den Boden schiessen will, soll er halt auch eine Umweltabgabe verrichten, weil Blei eben nicht gut für den Boden ist (oder gibt es hier auch Bleiexperten welche das Gegenteil bestätigen können).
Wenn jemand nur schon ein Auto besitzen will, muss er sogar noch eine Motorfahrzeugsteuer entrichten.
Wenn jemand eine Waffe besitzen will, soll er halt auch eine Waffensteuer entrichten.
Wenn jemand mit dem Auto rumfahren will, muss er eine Fahrprüfung ablegen.
Wenn jemand mit der Waffe rumschiessen will, soll er halt auch eine Waffenbesitzprüfung ablegen.
(Hoppla, jetzt habe ich doch grad in der Anrede das i mit dem e vertauscht).
Schon mit ‚Wahre Liebe’ schien mir, dass Sie sich da auf Glatteis wagen. Nun kommt auch noch das Wort ‚Glück’ dazu. Fragen Sie zehn Menschen, was sie unter Liebe und Glück verstehen. Sie wissen es selber - Sie werden zehn verschiedene Antworten erhalten.
Sie schreiben: „Ich würde sagen, es ist die eigentliche Aufgabe der Politik, allen Menschen zu ermöglichen glücklich zu sein.“ Nein danke, Herr Leuenberger – ich verzichte auf staatlich ermöglichte Glücksgefühle! Woher will der Staat wissen, was ich brauche um mich glücklich zu fühlen? Mit ‚Gesundheit und Sicherheit’ treffen Sie zwar grundlegenden Faktoren, die Glücklichsein ermöglichen – trotzdem widerstrebt mir Ihre Definition von ‚der eigentlichen Aufgabe der Politik’.
Von der Politik erwarte ich die Umsetzung dessen, was in der Präambel zur Bundesverfassung gesagt wird, nicht mehr und nicht weniger. (Danke Marco Passardi.) Möglicherweise meinten Sie es auch in diesem Sinne. Aber Worte wie Glück, die so viele Interpretationsmöglichkeiten zulassen, halte ich für nicht geeignet, um die eigentlichen Ziele der Politik zu beschreiben. Dann schon eher mit: “gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht, und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen…“ (Wobei natürlich frei und Freiheit auch wieder so missverständliche Begriffe sind...)
Das Problem bleibt am Ende immer das Selbe: alle sind sich einig darüber, dass es ein Problem zu lösen gibt (sei es Umweltschutz, soziale Sicherheit etc.). Aber Uneinigkeit herrscht in der Frage, was die Gründe für das Problem und welches die Massnahmen zur Problemlösung sind.
Ich habe auch kein Rezept, wie es möglich wäre diese Vielfalt von Ansichten und Meinungen zu einem Konsens zu führen. Aber immerhin haben wir in der Schweiz das Mittel der Demokratie, bzw. des Abstimmens, wo halt dann die Mehrheit bestimmt. Egal ob das Abstimmungsergebnis zu Ungerechtigkeit oder Umweltschaden führt und auch davon abhängt, wie viel Geld für Propaganda zur Verfügung stand.
Der langen Rede kurzer Sinn. Verbote und Strafen bringen nicht die erwünschten Ergebnisse, das ist längst bekannt. Auch die viel gepriesene Eigenverantwortung funktioniert nicht. Eigenverantwortung ist nämlich nicht angeboren, sondern muss erlernt werden.
Mit einer immer nur repressiven, einengenden Gesetzgebung lernt kein Mensch Eigenverantwortung zu übernehmen. Politik und Bevölkerung müssen dringend umdenken: weg vom einseitigen Repressionsdenken zu einem kreativen Nachdenken darüber, wie Anreize zu erwünschtem Verhalten geschaffen werden könnten. Das fängt damit an, dass umweltfreundliches Verhalten belohnt wird, indem z.B. geringer Stromverbrauch zu tieferen Stromtarifen führt – und nicht umgekehrt, wie das jetzt der Fall ist.
Ihre Fragen sind mir schon das erste Mal aufgefallen, als Sie sie stellten, und ich hab mir damals gedacht, dass man für eine ernsthafte Antwort ein Buch füllen müsste. Da Sie aber nicht locker lassen und jetzt noch mal "Alle" anrufen, mach ich hier mal einen kleinen Versuch aufzuzeigen, wo Sie ein paar Antworten finden könnten:
Im Staatskunde-Lexikon von Alfred Huber finden Sie alles über den Aufbau unseres Staates (Föderalismus, Aufgaben und Kompetenzen von Bund, Kantone, Gemeinden etc.).
Danach wäre zu empfehlen: Lüge, List und Leidenschaft von Moritz Leuenberger, wo anschaulich erklärt wird, wie Entscheide auf eidgenössischer Ebene zustande kommen und was Macht bedeutet und wie sie verteilt ist.
Und dann haben Sie noch ein paar Fragen zu Eigenmietwert, Gebäudeversicherung, Wärmepumpen und Oeltankräumen......
Wo soll man da beginnen? und wo aufhören?
Ich hoffe, Sie verstehen jetzt, weshalb "Alle" ein wenig überfordert sind von Ihrem Wissensdurst.
Ich werde mich aber sofort wieder melden, sobald ich Literatur finde zur Frage: Was kann ein CH-Minister gegen Kreuzfahrtschiffe tun?
Danke Mirosch für die Mühe, die Beispiele sind einleuchtend, und mir sogar sympathisch.
Bereich Waffen: Da stimme ich voll zu. (Das Beispiel mit dem Sturmgewehr als Spazierstock lag mir auch auf der Zunge bzw. in den Fingern…)
Bereich Verkehr: Auch hier ticke ich ähnlich.
(Ich schrieb ja schon früher ironisch, man müsste zuerst all die Idioten aus dem Verkehr ziehen, die NÜCHTERN einen Unfall bauen, damit würde man die Verkehrssicherheit mehr steigern als mit der 0-Promille-Grenze…)
Tempolimiten bräuchte es (hinsichtlich Sicherheit) wirklich nicht, wenn in JEDEM Fall, wo ein Tempoexcess zu einem Unfall führt, drakonische Strafen verhängt werden könnten.
Das gleiche gilt für Ampeln, es bräuchte auch keine Ampeln. Ich hasse Ampeln, diese langweiligen, hirnlosen Bevormundungs-Automaten.
Da bei Strassenverkehrsunfällen die Beweisaufnahme und Schuldfrage oft sehr schwierig sind, hat man das Ordnungsbussenverfahren erfunden, es dient ja auch dazu, die Gerichte zu entlasten. Zudem bekommt der Staat damit die Möglichkeit zu intervenieren, BEVOR dass etwas passiert ist. Dies kann ich unter dem der Blickwinkel der Prävention verstehen und auch akzeptieren, ev. sogar für andere Bereiche.
Allerdings verstehe ich Leute, die befürchten, es gehe zu sehr nur um Geldeintreiberei. Umgekehrt muss man auch den Staat verstehen: Gerichtsverfahren brauchen Zeit und kosten viel, auch wenn die Verfahrenskosten (bzw. ein kleiner Teil davon) den Tätern überbürdet werden kann.
Ein Fahrtenschreiber würde sowohl präventiv wie auch im Extremfall sehr gut wirken. Was hat der ehrliche, anständige Fahrer zu befürchten? Nichts! Im Gegenteil, er kann schneller entlastet werden.
Also, Herr Leuenberger, für die „vision zero“ wäre der Fahrtenschreiber wirklich etwas gutes.
Der KOLLEKTIVE NUTZEN wäre immens,
die INDIVIDUELLE EINSCHRÄNKUNG minimal.
Wer sich dagegen ausspricht, macht sich doch schon irgendwie verdächtig.
Apropos Fahrzeug- bzw. Waffenmissbrauch:
Wenn jemand herumballert, nimmt man ihm die Knarre weg, nicht nur den Waffenschein, oder?
Der Ausweisentzug nach Verkehrsdelikten ist m.E. absolut untauglich. Ich schätze, dass ¾ der Täter auch ohne Ausweis weiter mit ihrer „Tatwaffe“ rumfahren. Das Risiko, in diesen 1-3 Monaten erwischt zu werden, ist dermassen marginal, ich weiss auch von einem Herrn Professor, der dieses Risiko einkalkuliert hat und das „Kavaliersdelikt“ begangen hat.
Man müsste Ausweis UND die Tatwaffe, also das Fahrzeug, einziehen!
Als Belohnung seitens Gesellschaft könnte man ihm sogar ein verbilligtes Tram-/Bus-Abo offerieren.
Einfach stark deine Kommentare!!!
http://www.reflexion-religion.ch
Haben Sie schon je von einem Urwald gehört ohne Schmarotzerpflanzen? Ohne sie wäre kein Urwald ein Urwald. Obwohl diese Pflanzen von anderen Pflanzen leben, welche notabene wie die anderen Lebewesen darin von der Sonne und der Luft und dem Regen leben, welche all das überhaupt erst ermöglichen, grünt und blüht jeder Urwald aufs Prächtigste, solange man ihn leben lässt. Aber wir Menschen, wir hauen die Urwälder um im heillosen Drang nach Verwertung von Hölzern und Böden. Sie, die uns die Luft zum Atmen liefern und die Atmosphäre der Erde bewahren, sie, die unser CO2 in lebensspendenden Sauerstoff umwandeln, wir hacken sie einfach um, als ob die darin enthaltene Lebendigkeit uns ein Gräuel wäre, ein unkontrollierbares und also auszumerzendes Etwas, das es bestenfalls auszunutzen gilt für kurzfristigen Profit, in blinder Gier nach Besitz, Besitz, der, einmal vorhanden, doch immer nur nach noch mehr Besitz schreit. Und was von Urwald allenfalls noch übrig bleibt, wird ausgeholzt und ausgemistet. Und genau so gehen wir mit uns Menschen selber um. Indem wir ALLES UNS WERTLOS ERSCHEINENDE weghaben wollen, zerstören wir die effektive Lebendigkeit Aller und von Allem und degradieren sie zu reinem Funktionismus, ob man das nun wahrhaben will oder nicht in in einer Gesellschaft, die vom Wahn lebt, dass das Leben selber keine Schonung braucht.
Sehr schön geschrieben. Hart und wahr.
Da zeichnet sich schon fast eine gewisse gemeinsame Basis ab:
- kein staatlich verordnetes Glück
- ERZIEHUNG zu Eigenverantwortung (nicht nur das passive Hoffen darauf)
- Gleichbehandlung verschiedener Gefahren (Fahrzeuge, Waffen)...
Gestern im ARD gesehen: "Die Rache der Ozeane". Eine kleine Facette des möglichen Klimaproblems.
Darin ziemlich harte Prognosen für die Menschheit. Nicht einfach nur schwarzmalerische Worst-case-Szenarien. Sondern realistische Einschätzungen aufgrund des bisherigen Verhaltens der Menschheit.
Beängstigend. Wenigstens wenn wir nicht langsam aber sicher unter der Wachstumsfuchtel hervorkriechen können.
Hier auch Konsens?
Wenn "Minderheiten" darauf hinweisen, dass sich die Mehrheit - ihrer Meinung nach - auf unvollständige und tendenziöse Fakten berufen, haben sie immer noch das Recht, ihre Meinung zu äussern und wissenschaftliche Argumente mit gegenteiligen wissenschaftliche Argumenten zu hinterfragen. Die Rechte der Minderheiten ist nicht an Bedingungen gebunden, sondern absolut. Irren ist menschlich, und schon oft haben Minderheiten nachträglich recht bekommen.
Minderheiten haben ebenso wie Mehrheiten das Recht, Interessengemeinschaften (Lobbies) zu bilden, wenn sie glauben, dass sie damit ihre Interessen und Rechte besser verteidigen können. Dass hinter den politischen Entscheiden des IPCC handfeste Interessen stehen, kann man sehr leicht nachvollziehen.
Eine Woche vor dem Bali-Kongress konnte man im Bericht der UN lesen, dass "die armen Nationen $86 Mia. von den reichen Ländern einfordern (AP)".
Zu diesen armen Ländern gehören auch Brasilien und Borneo, wo man ganze Wälder rodet, um "Lebensmittel für die Tankstelle" anzupflanzen. Dabei gehört Brasilien zu den Ländern mit der schlechtesten CO2-Bilanz. Sind das nicht eigennützige Interessen?
Das Problem unsere Politik besteht in einem Mangel an systemischem, ganzheitlichem Denken und dem Irrglauben an monokausale Zusammenhänge.
Jeder hat das Recht auf seine eigenen Meinungen, aber nicht auf seinen eigenen Fakten. Wer eine Meinung vertritt, vertritt sie immer aus eigenem Interesse, seien das weltanschauliche, religiöse, ethnische, soziale, finanzielle oder persönliche Interessen. Marco Passardis Versuch, alle gegenteiligen Meinungen dem Lobbying in die Schuhe zu schieben, ist gleichzeitig auch der Versuch, unliebsame Kritiker zum Schweigen zu bringen.
Konsens ist ein politisches Konzept und hat mit Wissenschaft nichts zu tun. Es gab einmal einen Konsens, dass die Erde flach ist und dass der amerikanische Kontinent Indien (-> Indianer) ist. Konsens lässt sich sehr leicht "fabrizieren", weil der Mensch kein rationales und allwissendes Wesen ist.
Und natürlich auch durch Manipulation. In den Berichten des IPCC von 1992 bis 2002 wurde die Meereshöhe als gerade Linie ohne Trends dargestellt. 1993 wurden die selben Daten mit einem positiven Trend von 2,3 mm dargestellt.
Auf Anfrage von Dr. Nils-Axel Mörner
wurde erklärt, dass das IPCC "gezwungen war, die Grafik zu ändern, weil sonst kein Trend festzustellen wäre".
Dr. Nils-Axel Mörner ist Leiter der Abteilung für Paleogeophysik und Geodynamik an der Universität von Stockholm. Er war Präsident der Kommission für Meereshöhenänderungen und Küstenentwicklung des Meereshöhenprojekts der Maldiven und hat sich über 35 Jahre mit Meereshöhen und Küstengebieten beschäftigt.
Marco Passardi, in welche Lobby-Ecke sollen wir Mörner verschieben, um ihn zum Schweigen zu bringen?
Wie schön: alle 21'400 Unfälle (2006) sind auf Geschwindigkeitsübertretungen zurückzuführen?
Da wir schon bei der totalen Überwachung sind: Videokameras auf allen Strassen und Plätzen, ich habe ja nichts zu befürchten.
Videokameras auch in den Wohnungen, ich habe ja nichts zu verbergen.
Frönen Raser auf der Strasse oder Piste der Freiheit auf tatsächlich Kosten der Freiheit anderer (diese könnten sich die Freiheit ja auch herausnehmen und ebenfalls rasen) oder nicht eher auf Kosten der Solidarität (wenn sie selbst verunfallen und die Allgemeinheit sie rettet, gesund pflegt oder ihre Rente bezahlt) oder der Gesundheit anderer (wenn sie diese gefährden) ?
Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr scheint mir, dass man heute seine Freiheit gar nicht so sehr auf Kosten der Freiheit anderer ausüben kann, wie man vielleicht glaubt. Im privaten Bereich sind wir (dem Grundsatz nach) vor Übergriffen recht gut geschützt. Im öffentlichen Bereich sorgen Verhaltensregeln einerseits und die Androhung von Sanktionen (durch Haftung oder Strafe) andererseits, dass Übergriffe doch vergleichsweise selten (oder häufig, je nach Wahrnehmung) sind.
Rechtsmängel oder -lücken sehe ich dort, wo statt auf eigene Verantwortung eher auf Versorgung durch andere (wie etwa beim Kranken- und Pensionskassensystem) gesetzt wird oder wo gar keine oder nur geringe Rechtsgrundlagen bestehen (wie zwischen uns und den nachkommenden Generationen oder zwischen den Industrie- und Entwicklungsländern).
Ein Beispiel:
Mit der CO2 Abgabe werden die Krankenkassenprämien verbilligt. Sie bewirkt eine Umverteilung von Reichen zu Armen, von Verschwendern zu Sparern. Das ist besser als eine Energiesteuer, die durchaus Geld von unten nach oben umverteilen kann, wenn diese proportional zu ihrer Einkommenssteuer mehr Energie brauchen als jene.
Aber beide sind immer noch Umverteilungen innerhalb der gleichen Generation, die generell sehr viel Energie verschwendet. Die nächste Generation, die den Umbau unter vielleicht viel schwierigeren Bedingen vornehmen muss, hat nichts davon.
Der Klimarappen würde zwar diesen Umbau fördern, aber er hilft auch nur jenen, die etwas zum Umbauen haben.
Wenn ich es zuende denke, dünkt mich, wir sollten mit welcher Energiesteuer auch immer die Staatsschuld abtragen. Dies wäre eine gute Möglichkeit unsere Nachkommen zu entlasten ohne ihre Gestaltungsfreiheit einzuschränken.
Dafür, dass gut gemeinte Vorschläge durchaus andere Auswirkungen haben können ein anderes Beispiel:
Road Pricing soll das Verkehrsaufkommen in Innenstädten reduzieren, den Verkehr verflüssigen und so auch Energie sparen. Schade, dass sich damit der Prozentanteil der Offroader im Stadtverkehr mit Sicherheit erhöhen wird. Wer beim Fahren gern protzt, wird sich auch den Kleber leisten. Das lässt sich in London sicher beobachten.
Interessant ist der gegenteilige Effekt der Dauerparkkarte für Anwohner in der blauen Zone. Ich kann mir vorstellen, dass viele das Tram nehmen, nur um den verdammten Parkplatz nicht zu verlieren.
Gerade hereingekommen die Frage nach dem Konsens:
Auch nein zum staatlich verordneten Glück.
Auch ja zu mehr Eigenverantwortung, inhärent in unserm Schicksal oder anerzogen.
Aber eher keine Gleichbehandlung verschiedener Gefahren. Manche sind lebensnotwendig, andere nicht.
Oder, in Anlehnung an mein vielleicht etwas verunglücktes Posting von vorgestern:
Nein zum Freiheitsfimmel, ja zum heizfreien Haus.
Deine Beiträge wurden zwar bereits gelobt.
Trotzdem: Dein Beitrag vom 2007-12-07 19:28:58 ist in meinen Augen wieder genial. Er kommt ohne Zahlen, wissenschaftlichen Daten und Berechnungen aus und jedeR versteht ihn. Zusätzlich ist er ein Lehrstück in Logik.
Mir ist nicht klar, an wen die Frage: „Hier auch Konsens?“ gerichtet ist.
ICH war und bin der Meinung, dass der Grund für die meisten Problemen auf der Welt der ist, dass Wirtschaftswachstum angebetet und ihm mit allen erdenklichen Mitteln gehuldigt und geopfert wird.
...ich frage mich bloss, wie wir diese Bundesrat-Kuh wieder runterbringen vom Eis, bzw. das GLÜCKSSCHWEIN.... um bei Liza's Glatteis-Vergleich zu bleiben und ihrer Aussage über die Missverständlichkeit der Begriffe "frei und Freiheit".
"Die Freiheit zu tode schützen"
Ganz aktuell zur Zeit angesichts Terrorprävention. Wir Bürger stehen mehr und mehr unter GENERALVERDACHT! Jeder muss die Schuhe ausziehen am Flughafen, JEDER ist ein potentieller Attentäter.
Der Staat hat keine Menschenkenntnis, der Staat kann die Spreu nicht vom Weizen trennen, der Staat ist manchmal etwas unbeholfen...
Wenn sich der Staat nur um unser Glück kümmert? Da stimme ich mit Liza überein.
Der eine hat Schwein, der andere hat Pech. Der Millionär, dem der Fahrausweis entzogen wird nach einem Verkehrsdelikt, besorgt sich einen Chauffeur. Der Familienvater, der seine drei Kinder gerade noch so über die Runden bringt, schaut in die Röhre.... Pech gehabt....
So in diese Richtung argumentiert Monsieur Elysium, der hier einen kreativeren und gerechteren Umgang mit diesem Problem anmahnt - weg von der stetig angezogenen Schraube, der stets ansteigenden Repression.
Ach, es wären noch einige Leute hier zu zitieren, eigenständig denkende Leute, die mich zu eigenständigem Denken anregen,
(incl. Denker, sei fairerweise gesagt), anregend, Anstösse gebend; auch die Anstössigen...
Ich hoffe das macht Schule, das mit dem "Selberdenken"!
Good Luck
Dass zur Versicherung dieser Rechte Regierungen unter den Menschen eingeführt worden sind, welche ihre gerechte Gewalt von der Einwilligung der Regierten herleiten; dass sobald eine Regierungsform diesen Endzwecken verderblich wird, es das Recht des Volkes ist, sie zu verändern oder abzuschaffen, und eine neue Regierung einzusetzen, die auf solche Grundsätze gegründet, und deren Macht und Gewalt solchergestalt gebildet wird, als ihnen zur Erhaltung ihrer Sicherheit und Glückseligkeit am schicklichsten zu seyn dünket."
Thomas Jefferson, deutschsprachige Zeitung Pennsylvanischer Staatsbote in Philadelphia
"The Unanimous Declaration of The Thirteen United States of America", vom 4. Juli 1776
Diese schönen Worte von Jefferson wurden allerdings gleichzeitig mit Zugeständnissen an die Südstaaten dem Volk abgeliefert, was den Erhalt der Sklaverei und des Sklavenhandels anbetrifft.
Ich muss daran erinnern dass in modernen Philosophischen Debatten Heute sämtliche in Jeffersons Unabhängigkeitserklärung von Amerika verwendeten Begriffe wie Glückseligkeit, Freiheit, Sicherheit als sehr Zeit und Gesellschaftabhängige Begriffe erkannt sind. Ausserdem widerspiegeln sie oftmals die Geisteshaltung der Mächtigen in einem Staat, was wiederum die Wertmassstäbe der Bürger beeinflusst. Stattdessen sind die Grundlagen des Staatsfundamentes zu definieren unter denen solche Begriffe überhaupt in dem Bewusstsein des Bürgers frei ausgelegt werden können.
Ich würde Heute daher andere Kriterien fordern, obwohl ich durchaus Jeffersons Beitrag zur Deklaration zu jener Zeit für wichtig halte, sie Grundlagen der modernen demokratischen Staatsideale gelegt haben.
Die Zeit ist in der Philosophie nicht stehen geblieben. Neue Begriffe sowie die Erkenntnis des Relativen müssten Heute vom Staat in die Staatsphilosophie einfliessen.
Herr Bundesrat Leuenberger, Gefühlsbezogene Begriffe wie Glück, Freiheit oder gar Liebe, sollten Heute aus politischen Diskussionen in der Staatsführung zugunsten definierter sozialer Wertmassstäbe in den Debatten vermieden werden.
Grundsätzlich steht und fällt das Streben nach Glück mit einem gewissen Einkommen eines Individuums. Also sind die Fundamente wichtiger als die Gefühlsbehaftete "Handelsware" Glück. Die Empfindungsfähigkeit von Glück und das erleben innerer Freiheit benötigt Fundamente von Bildung und Sozialer Sicherheit.
Mir scheint in der Schweiz sind diese Fundamente bedroht, nicht die Ästhetik Individueller Wertmassstäbe zu denen das Glück gehört in der freien Presse und Werbung. Jefferson sprach auch von Sicherheit. Doch diese wird in der Schweizer Politik kaum ernsthaft fundamental diskutiert. Ich spreche nicht von Militärischer Sicherheit oder der Polizei, sondern die Fundamente der Sicherheit in einer beliebigen Gesellschaft.
Wenn ich daran denke dass die Atomkraftwerke jegliche Sicherheit bedrohen, dann kann ich derzeit nicht erkennen dass der Staat imstande ist Prioritäten zu setzen. Wenn ich daran denke wie wenig Demokratie, Gesellschafspolitik, Philosophische Wertmassstäbe in der normalen Volksschule besprochen werden, so weiss ich nicht ob der Normalbürger Heute instruiert ist was Gewaltentrennung bedeutet.
Die Fundamente des Glücks, der Sicherheit, der Freiheit, sie werden vor allem durch einen gemeinsamen Nenner bedroht, die Unkenntnis über den Menschen und seine tatsächliche Geschichte. Die wirkliche Geschichte handelt nicht von Militärschlägen und Völkerwanderungen, die wichtigste Geschichte ist die Entwicklung der Kenntnis über den Menschen selbst und die Funktionsweisen des Zusammenlebens in verschiedenen Kulturen. Die Schriften und Werke im Sozialen Umfeld sich bewegender Menschen.
Die Wirkliche Geschichte ist die Kulturgeschichte der Menschheit. Die Unkenntnis darüber erleichtert Diktatoren die Machtergreifung, sie erleichtert die Ausgrenzung von Menschen und sie verhindert vor allem auch die Selbsterkenntnis.
Vor kurzem habe ich diesen Beitrag am Schweizer Fernsehen über den Bruder von BR Blocher gesehen. Das ist ein typisches Beispiel das auch kulturell aufgeklärte Menschen mit der Idee einer Diktatur spielen können, dann nämlich wenn die betrachtete Geschichte als ein Produkt von Militärischen Bewegungen und Erfolgen und Niederlagen gesehen wird.
Als ein Überlebenskampf von 'Rassen' und ethisch gesäuberten Volkskörpern.
Wenn das Leben als materialistischer Kampf empfunden wird. Jene die obsiegen sind die Versager in der Geschichte. Die richtige Strategie wäre nötig um zu obsiegen, für das Ziel kommt jedoch nur ein Weg in Frage. Herr Blocher konnte aber nicht angeben, welches MUSS und welcher ZWANG seine Strategie und seinen Willen antreiben würden, es scheint jedoch nur erreichbar über eine Diktatur des Siegertyps. Gleich alle Departements soll nach Wunsch von Blocher’s Bruder übernommen werden, zudem auch die Parteiführung.
Das solche Ziele wie die von Blocher’s Bruder an den Horizont des Möglichen gerückt sind , das haben wir dem Versagen des Staates zuzuschreiben und der Bundesräte die nicht wissen wann sie das Kollegialitätsprinzip als verloren gemäss der Bundesverfassung einklagen müssten.
Mit der halbwegs stillen Duldung von BR Blocher als angeblich korrekt im Kollektiv auftretender Bundesrat können sich die Bundesräte insgesamt in der kulturellen Geschichte der Schweiz keinen besonders schönen Platz erobern.
Das Streben nach dem Glück, Herr Bundesrat Leuenberger, das kann nicht unter Sklaverei geschehen, Jefferson wusste dies zwar, aber schliesslich betraf das ja ‚nur’ die Schwarzen, selbst konnte man sich im Regierungssitz des Erfolgs einer neuen Geschichtsschreibung huldigen. Heute jedoch erscheint der Mitläufer der Sklaverei, der gleichzeitig von Freiheit und Streben nach Glück sprach, mit einem schwarzen Fleck auf seinem Herzen. Was von solchen Politikern in der Geschichte übrig bleibt die sogar Mitläufer bei der Entstehung einer Diktatur sind, das weiss zum Beispiel Hindenburg in der Hölle bestimmt zu beschreiben.
Das Phänomen:
Ein einzelner Mensch verhält sich kreativ, innovativ, (teilweise) intelligent und individuell. Fasst man allerdings viele Menschen zusammen, um deren Gesamtverhalten zu studieren, sind all diese guten Eigenschaften nur noch Ansatzweise oder gar nicht mehr zu finden. Der Mob verhält sich eben viel mehr wie die Lemminge.
Dieses Phänomen lässt sich "life" an jeder Bushaltestelle, an jedem Bahnhof und in jedem Einkaufszentrum beobachten.
Kurz: Die Masse verhält sich grundlegend anders (meist stumpfsinniger), als das die Individuen tun, aus denen sie aufgebaut ist.
Deshalb ist es ein unzuverlässiges Konzept, vom Individuum auf die Gesamtheit zu extrapolieren.
Zeigt das Individuum nachhaltiges Verhalten, Respekt gegenüber seinen Mitmenschen und seiner Umwelt, so heisst das leider noch lange nicht, dass die Gesamtheit aller Individuen dies auch tut. Und das liegt NICHT daran, dass sich die Individuen unterscheiden. Nein. Das Phänomen kommt daher, dass eben das Individuen- und das Massenverhalten nicht direkt gekoppelt sind.
Aus diesem Grund funktionieren meiner Meinung nach eben auch die genannten Argumente nicht, die sich für die Armeewaffe zu Hause aussprechen. Oder für höhere Tempolimiten. Usw...
Wovor es mir allerdings ach graut, ist der Überwachungsstaat. Nicht wegen der Überwachung an sich, sondern wegen deren Missbrauch durch Schlaumeier und Günstlinge.
Bitte sorgen Sie dafür, dass die Armeewaffen aus der Zivilbevölkerung verschwinden. Schon längere Zeit geht mir immer wieder durch den Kopf, ob mein sturzbetrunkener Nachbar mal seine Armeewaffe "zur Hilfe" nimmt, wenn er mit seiner Freundin streitet. Ein blaues Auge gabs da schon mehrmals...
Und:
N E I N
ich denke, dass es überhaupt nicht das selbe ist, jemanden mit einem Messer umzubringen. Dazu braucht es VIEL mehr.
Die Politik sollte sich ein paar Stücklein davon abschneiden. Vielleicht gibts nebst der Jugend-Session ja mal ein Blogger-Session…
Eigentlich erstaunlich, wurden doch verschiedenste Punkte in der Einleitung durch Moritz Leuenberger vielleicht etwas leichtfertig vermischt. (Das zeigt auch seine wohl ungewollte Kreation „Naturprävention“, oder will das UVEK die „Natur verhüten“?)
Ueli Schäfer äusserte sich
„eher gegen Gleichbehandlung verschiedener Gefahren, manche sind lebensnotwendig, andere nicht.“
Was ich in Anlehnung an Globis Waffen-Auto-Vergleich mit der Forderung nach Gleichbehandlung verschiedener Gefahren sagen wollte:
Zumindest keine Bevorzugung nicht „lebensnotwendiger“ Gefahren, wie das heute mit den Feuerwaffen gegenüber den Motorfahrzeugen geschieht.
Gut, vielleicht hätte ich sagen sollen, Gleichbehandlung GLEICHARTIGER Gefahren.
Was sind „lebensnotwendige Gefahren“?
Meinen wir RISIKEN, welche wir als Individuum oder als Gemeinschaft zu tragen bereit sind? (Dann wird es wie wir gesehen haben, eben sehr schnell sehr subjektiv.)
Wenn ich mich zum Beispiel dem Base Jumping hingebe oder mit dem Auto durch ein Dorf rase, mache ich aus Sicht des Individuums das Gleiche.
Aber aus Sicht meiner Mitfahrer oder Retter oder der Rest-Gesellschaft ist es eben nicht das Gleiche!
Prüfungs- und Verhaltenspflichten, die Anwendung des Verursacherprinzips, Steuern, Lenkungsabgaben, Haftpflichten u.ä. können dazu beitragen, Risiken berechenbar und vielleicht sogar erträglich zu machen, seien es nun Autos, Feuerwaffen, Kampfhunde, oder der Betrieb von Nuklearanlagen…
Toleranz und Solidarität muss von den Stärkeren gegenüber den Schwächeren gelebt werden, nicht umgekehrt.
http://www.fewthings.blog.de/
Und wer schützt uns vor den politischen Waffen der PolitikerInnen? Ich bin als Mensch mit einer Behinderung unschuldig und leide stark unter der Macht der Politik (5. IV-Revision, Scheininvaliden-Lügenpropaganda, Integration, verhinderte soziale Strukturen), und ich bin nicht einmal ein Einzelfall. Wer schützt uns vor der Waffe Politik, mit der hunderttausende sozial Schwache ins Unglück gedrängt werden?
Sie haben Recht mit dem Wirtschaftswachstum
Die treibende Kraft für das Wirtschaftswachstum, die Investition und die Gewinnerwartung nach derzeit praktizierten Wirtschaftsregeln, entsprechen meiner Ansicht analog in der Biologie der Definition der Krankheitsdiagnose Krebs.
Das erkläre ich wie folgt: Die Investition muss meistens nicht die Höhe der realen Kosten übernehmen, daher wirkt derzeit jede Investition stark Parasitär zu jenen Objekten und Subjekten, welche der Investor nicht berücksichtigen muss. Dadurch dass über die Globalisierung die Investoren in Länder ausweichen können die noch weniger reale Kosten für eine Investition verlangen, entsteht ein Druck auf alle Länder, die etwa Abgaben für Naturbelastung und das Soziale verlangen. Wenn die Investition lediglich die Arbeitsstunden der Arbeiter sowie die rein materiellen Güter berücksichtigen muss, dann wirkt sie gegenüber der Natur und dem Menschen wie ein Krebsgeschwür.
Wenn ein Produkt aus einer solchen Investition verkauft werden darf, dann erzeugt die Produktion des Produktes oder die Dienstleistung eine ständige Belastung auf Soziale Einrichtungen, das Produkt sorgt für die Umverteilung von Arm auf Reich, es erzeugt Effekte wie Klimaerwärmung und Übernutzung der Bodenressourcen und zerstört die Nachhaltigkeit. Betrachtet man den Menschen, so wird ihm das Produkt aufgezwungen weil der Handel stets nach billigster Produktion verlangt und die schlimmsten Krebsgeschwüre zuoberst im Verkaufsregal erscheinen. Der Mensch muss entgegen seiner Natur stets mechanischere Arbeiten verrichten, repetative Handlungen durchführen, egal ob bei Produktion oder im Büro. Muskel und Skeletterkrankungen, als Folge der Arbeitsbelastung sind auch in der Schweiz zur Volkskrankheit geworden. Die Wirtschaftsführer kämpfen mit aller Kraft dagegen dass einige dieser Krankheiten als Berufskrankheiten diagnostiziert werden können. Der Investor weigert sich also zunehmend, die realen Kosten für Dienstleistungen und Produkte zu übernehmen, der Arbeitnehmer soll die Kosten selber tragen wenn er erkrankt oder Arbeitsunfähig wird. Durch die Globalisierung kann der Investor recht einfach auf Produktionsorte ausweichen wo die Produktion am günstigsten ist.
Vor allem trifft der Parasitäre Effekt die ärmsten Länder, dort müssen Arbeitskräfte unter miserabelsten Bedingungen arbeiten, ebenso miserabel ergeht es der Natur, sie wird regelrecht ihrer Ressourcen entzogen und weitgehend vergiftet. Es werden auch Produkte angeboten welche den Menschen der es erwirbt mit der Zeit offensichtlich krank werden lässt, so etwa unnötige Hilfsmittel welche die Menschliche Muskelkraft ersetzen sollen. Daher gehören die Fettleibigkeit Heute bereits bei Kindern zum Alltag im reicheren Westen.
Zusätzlich müssen Heute immer höhere Spitzenmanagerlöhne bezahlt werden, was zur Folge hat dass die Menschen noch mehr arbeiten müssen und zusätzlich die extrem hohen Löhne wiederum angelegt werden müssen die dann natürlich weitere Krebsgeschwüre produzieren. Damit keine Überproduktion entsteht werden die Produktzyklen verkürzt. Dies hat zur Folge dass viele Produkte bereits kurz nach dem Kauf veraltet sind und vermehrt sogar bereits beim Verkauf defekt und nicht richtig gebrauchsgerecht sind. Als Beispiel erwähne ich hier das neue Cablecom Empfangsgerät für das Hochauflösende Fernsehen. Ich erhielt ein solches Gerät zuerst völlig unbrauchbar, die angeblich funktionsfähige Neulieferung entpuppte sich als äusserst mangelhaft bei der Benutzerführung und es stürzt gelegentlich ab, für die Sendung ‚Tatort’ musste ich auf das analoge Fernsehen umschalten, weil das digitale Bild völlig verfranst und störbehaftet übertragen wurde. Es gibt noch viele weitere Beispiele wie wir Heute gesteuert werden um stets unbrauchbarere Ware zu kaufen. Die so genannten working poors können sich wohl nur Möbel von Ikea leisten. Damit erstehen sie jedoch gerade ein Produkt das sie schnell weiter verarmen lässt, weil diese Produkte sofort nach dem Kauf kaum mehr Wert besitzen. Die Produktion der Fabrikate geschieht vor allem in Osteuropa, wo der Investor kaum Rücksicht auf die Kosten für Soziales und die Nutzung der Natur übernehmen muss, entgegen den Lagerhallen in Westeuropa wo Ikea angeblich auf hohe Umweltstandards achte. Allerdings ist die Firma bekannt sich etwa in Deutschland Steuern zu entziehen http://www.wdr.de/tv/monitor/beitrag.phtml?bid=716&sid=131 , über die bekanntlich Soziale Kosten finanziert werden. Ein Teufelskreis entsteht, „working poors“ produzieren für „working poors“. Das überhaupt Billigmöbel in hoher Zahl verkauft werden können ist der realen Verarmung der Bevölkerung zu verdanken und weniger der Idee solche Möbel anzubieten. Die Existenz solcher Produkte verschleiert sodann die Armut der Menschen, da sie dann ja noch irgendwo Bett und Sofa erwerben können, wenn auch von zweifelhaftem ergonomischen Wert.
Das Glück und die Sicherheit die unser Staat angeblich sichern will, die Grundlagen dazu werden seit Jahren untergraben und über das Argument Konkurrenzfähigkeit ist das Wirtschaftswachstum zu einem Krebsgeschwür für alles Lebendige und Nachhaltige verkommen.
einem selbstgeoteten Erbsenzähler (siehe Thermodynamik) dürften eigentlich keine solchen geschichtlichen Patzer unterlaufen: Die Flachheit der Erde war nie wirklich ein Streitpunkt sondern das Geozentrische vs. Heliozentrische Weltbild war heftig umstritten - kein Wunder - ist doch die Frage ob die Menschheit im Zentrum der Schöpfung sitzt wesentlich relevanter, als ob die Erde rund, flach oder ghögerig ist.
Selbst Aristoteteles (welcher ansonsten häufig Müll postuliert hatte und dieser wiederum gerne von der katholischen Kirche übernommen wurde) war von der kugelförmigen Erde überzeugt. Und die Griechen hatten bereits 3 Jh. v. Chr. den Umfang der kugelförmigen Erde auf 40'000km empirisch bestimmt.
Und Columbus wollte Ostasien westwärts erreichen und hatte das auch so verkauft und deshalb wohl die karibischen Inseln auch als 'Hinterindien' bezeichnet (Heutzutage nennt man das übrigens 'Public Relations'). Auch Columbus hatte tatsächlich nie geglaubt, dass er Indien selbst erreicht hatte - angesichts des gewaltigen Umfangs der Erde durchaus verständlich.
Also, wenn in Deinen Klimaexpertisen auch solche drastische Fehler sitzen, dann weiss ich nicht.
PS:
Liebe(r) Pazi und Liza,
Vielen Dank für die Komplimente.
Werbung Schleichwerbung
Wenn ein Star in einem Film agiert und man plaziert darin eine Automarke oder Zigarettenmarke, nennt man das Product Placing oder auf Deutsch Schleichwerbung.
Sie ist nicht statthaft.
Wenn ein Bundesrat in einem Blog agiert...
nun...
es ist zumindest denkbar dass hier Beiträge platziert würden, von "Interessengemeinschaften", eben aus bestimmen Interessen. ("Interessen" = oft schönfärberisch, oft sollte es eigentlich "Egoismen" heissen)
Wie komme ich darauf? Ich habe hier gelernt dass das IPCC aus 1500 (!) Wissenschaftlern besteht. Es wurde hier mehrfach darauf hingewiesen auf einzelne "Aussteiger" aus diesem Riesengremium. Erst waren sie dabei, später wandten sie sich gegen die Mehrheit. Soweit so gut, Minderheiten und so - völlig in Ordnung.
Die Erkenntnisse des IPCC berühren offenbar Wirtschaftsinteressen, Wirtschafts"interessen" von kolossalem Ausmass - Es kann ja schliesslich nicht sein was nicht sein darf!
Jetzt frage ich mich: Könnte es vielleicht da grosszügige Angebote geben? finanzielle? Man könnte den einen oder anderen Wissenschaftler eventuell "rauskaufen" und "umdrehen"...eventuell.
Ich frage ja bloss - denn diese 1500 sind ja "Wissenschaftler" ERHABEN und somit bestimmt ethisch solide und gefestigt, unverführbar, unschmierbar, weder menschlich noch allzumenschlich.
Ich will damit keinesfalls unseren Think Tank Denker in die Lobbyecke stellen - und ihm irgendwas unterstellen -was weiss ich schon? Doch hauptsächlich durch Denkers Postings ist dieses Thema hier hochgekocht, und deshalb würde ich gerne zusammen mit Denker noch etwas weiter ausdifferenzieren.
Bestimmt wird ihm etwas einfallen dazu, denn an Einfällen mangelt's ihm nicht!
P.S.
nachträglich mein Lob an globi,
der, der es auf den Punkt bringt.
http://-
@ Denker:
Mir fiel auf, dass Sie hier sehr aktiv beteiligt sind und auch viele bedeutungsvolle und vielseitige, aber auch provokative Kommentare geschrieben haben. In vielen Punkten stimme ich Ihnen zu. Einiges hat mich jedoch auch ein bisschen gestört, und darauf möchte ich eingehen:
- "Minderheiten haben ebenso wie Mehrheiten das Recht, Interessengemeinschaften (Lobbies) zu bilden, wenn sie glauben, dass sie damit ihre Interessen und Rechte besser verteidigen können. Dass hinter den politischen Entscheiden des IPCC handfeste Interessen stehen, kann man sehr leicht nachvollziehen."
Natürlich haben Minderheiten dieses Recht, und dies ist auch richtig so! Lobbies sind ja nichts anderes als Interessensverbände, die gemeinsame Ziele und Meinungen vertreten, die sie dann auch zur Geltung bringen möchten. Hierzu ist letztendlich vielfach der politische Weg notwendig. Das Problem ist jedoch, dass in unserem kapitalistischen System und in unserer Gesellschaftsordnung gewisse Interessensverbände finanziell stark priviligiert sind und somit unverhältnismässig viel Macht ausüben können. Ich möchte mich hiermit nicht gegen den Kapitalismus aussprechen, sondern lediglich darauf hinweisen, dass die Gewichtung von verschiedenen Meinungen stark von der finanziellen und strukturellen Ausgangslage abhängt, was heutzutage zum Beispiel zur Folge hat, dass die Öllobby weite Teile verschiedenster Wirtschaftsbranchen und auch Regierungen instrumentalisieren und zu ihrem Nutzen beeinflussen kann. Es gäbe noch viele andere Beispiele hierzu. (Nestle, Google, Novartis, Microsoft/Apple, UBS, ...)
Und nun zu ihrer Aussage bezüglich des IPCC. IPPC steht für "Intergovernmental Panel on Climate Change", was soviel heisst wie "Zwischenstaatliche Sachverständigungsgruppe über den Klimawandel" und nichts normatives an sich hat. Diese Gruppe besteht aus Wissenschaftler, die sich mit dem Klimawandel befassen. Und diese Wissenschaftler haben schon seit längerer Zeit bewiesen, dass der Klimawandel seit der Industrialisierung mehrheitlich vom Menschen gemacht ist. Meines Erachtens hat dies michts mit einer Lobby zu tun.
- "Das Problem unsere Politik besteht in einem Mangel an systemischem, ganzheitlichem Denken und dem Irrglauben an monokausale Zusammenhänge."
Das würde ich niemals behaupten. Ich finde, gerade die schweizerische direkte Demokratie ist ein Paradebeispiel für konsensorientierte, weitsichtige und auch mehrschichtig abgestützte Problemlösungsprozesse. Diesbezüglich sind wir einiges besser dran als viele andere, repräsentaive Demokratien. Zugegeben, diesen Eindruck bekomme ich manchmal auch, wenn ich zum Beispiel im Blick blättere, der Eindruck ist aber meiner Meinung nach falsch. Viele Medien neigen oft dazu, relevante Themen auszublenden, weil sie entweder zu komplex oder zu uninteressant erscheinen würden. Gehen Sie an Gemeindeversammlungen oder besuchen Sie mal eine Parlamentssitzung im Bundeshaus und überzeugen Sie sich vom Gegenteil.
Beste Grüsse
Dominic Kottmann
Das "Glück" bzw. alles, was uns als solches angedreht wird oder wir dafür zu unternehmen gedenken, hilft uns dabei nur, die Sinne derart zu vernebeln, dass wir nicht mehr merken, wie uns die Realität andauernd den Kopf gegen die Wand schlägt...
"Das Problem unsere Politik besteht in einem Mangel an systemischem, ganzheitlichem Denken und dem Irrglauben an monokausale Zusammenhänge." und
Dominic Kottmanns Antwort:
"Das würde ich niemals behaupten. Ich finde, gerade die schweizerische direkte Demokratie ist ein Paradebeispiel für konsensorientierte, weitsichtige und auch mehrschichtig abgestützte Problemlösungsprozesse."
Da kann ich dem Denker recht geben. Auch konsensorientierte politische Problemlösungsprozesse müssen noch lange nichts mit Weitsicht und systemischem Denkvermögen zu tun haben. Wenn man den Damen und Herren in den Räten zuhört, hat man das Gefühl, dass "Konsenslösungen" einfach jene mit dem kleinsten Kollateralschaden fürs eigene Gesicht sind, und primär die nächste Wiederwahl sichern sollen.
Ihr seht, das Parlament hat bei mir ein schlechtes Image.
vielen Dank für Ihre Ausführungen vom 9.12.07.Sie treffen den Nagel auf den Kopf. Wieso sehen das andere Leute aus der Wirtschaft nicht, aus der Politik nicht? Wenn man ein Hemd für 10 Fr. kaufen kann, kann ja die Rechnung nicht für alle aufgehen. Irgendwo muss Schaden entstehen.
Vielen Dank für Ihre interessanten Ausführungen bzw. Stellungnahmen.
Ich bewundere einmal mehr Ihren Mut, der mehrheitlich rational orientierten Blogger- Gemeinde dieses rein gefühlsorientierte Thema zur Diskussion zu stellen. Bei „Liebe und Glück“ handelt es sich um die für die Menschen bedeutendsten positiven Gefühle. Im „Buch der Menschlichkeit“ des bedeutenden geistigen Führers und Friedensnobelpreisträgers heißt es:
„Wir alle sehnen uns nach Glück und wünschen Leid zu vermeiden. … Der Mensch als soziales Wesen muss sich bewusst sein, dass ein Grossteil seines Glücks im Rahmen der Beziehungen zu anderen Menschen entsteht.“
Dabei ist `Glück` nicht als der Vorgang gemeint, in dem jemandem unverhofft etwas Positives widerfährt sondern das über einen längeren Zeitraum anhaltende `Glücklich sein`, das naturgemäß individuell sehr unterschiedlich ausgeprägt ist.
Gefühle und Gedanken können aber nicht vollkommen getrennt werden und so ist das Glücksgefühl ein sehr komplexes Zusammenspiel von Sinneseindrücken und geistigen Aktivitäten. Diese Gefühle und Gedanken werden direkt von den von Ihnen erwähnten gesellschaftlichen Rahmen-Bedingungen bestimmt. Damit darf man deren Sicherstellung zu den vornehmsten Aufgaben der Politik und jeder Regierung zählen. Aber der Umgang der Menschen mit diesen Gefühlen und Gedanken sollte auch als gleichwertig zum derzeit hauptsächlich trainierten Umgang mit Wissen und Wissensverarbeitung in die Bildung aufgenommen werden.
„Negative Gedanken und Gefühle (Angst, Wut, Hass, Zorn, Gier, Stolz, Neid, Egoismus etc.) blockieren unser elementares Streben, Glück zu erlangen und Leid zu vermeiden. Faktoren, die dem Mitgefühl abträglich sind, müssen wir beschränken lernen und jene, die es verstärken, (Liebe, Geduld, Toleranz, Vergebung, Demut etc.) weiterentwickeln.“
Dass der Kampf gegen den Klimawandel besser als Kampf für ein gesünderes Klima geführt werden sollte, habe ich schon in früheren Kommentaren eingebracht. In diesem Zusammenhang enttäuscht mich nicht nur die Haltung einiger Mitblogger sondern auch die der Schweizer Wirtschaft samt ihrer Vertretung im Bundesrat. Hier wird einfach immer noch nicht der Zusammenhang zwischen Klimapolitik und Gesundheit realisiert. Zugunsten momentan möglicher Einsparungen werden Ablass-Zahlungen für die CO2-Emissionen in Schwellenländern propagiert, die im eigenen Land nicht wirksamen sind. Gleichzeitig werden sang- und klanglos der Fortschritt und die Einführung der neuen Technologien der Konkurrenz im Ausland. überlassen.
In Bezug auf die Waffenfrage habe ich dem exzellenten Kommentar von Globi: 2007-12-07 19:28:58 nichts hinzuzufügen
Mit freundlichen Grüssen
chrigu
Da ich Steuern zahle, habe ich meine Armeewaffe mitfinanziert.
Meine private Waffe habe ich selber bezahlt.
Ich schiesse bleifrei, ja das gibt es !
Das Schiessen habe ich in der Armee gelernt.
Über Steuern und Gebühren können wir reden, natürlich auch über eine Prüfung/Führerschein.
Aber nicht über einen "Bedürfnisnachweis": Wenn man Gesuche einreichen muss, dann ist langsam kein Grund mehr gut genug...
Doch: Der trinkende Nachbar schlägt seine Freundin weiter, auch ohne Waffe, ein Telefon an die Polizei und er hat keine Waffe mehr, aber anonym gegen alle (und unschuldige) zu wettern ist ja viel leichter...
Auch in Höngg wurde vorher auch lieber weggesehen...
Danke für Ihren treffenden Kommentar betreffende dem Zusammenhang zwischen Klimapolitik und Gesundheit!
Von der Förderung der Gesundheit wird zwar oft gesprochen, jedoch entsprechen die Taten und Rahmenbedingungen des Staates und der Kantone bei weitem noch nicht den verbal geäusserten Stellungsnahmen.
Zum Beispiel habe ich für den Umstieg vom Auto auf ein Elektrofahrrad keinerlei materielle Unterstützung von Kanton oder vom Staat erhalten, Dies, obwohl "Energie Schweiz" und andere Verbände dies angeblich fördern würden.
Das Elektrizitätswerk in Bern bezahlte kurzfristig die teure Elektrobatterie für ein Elektrofahrrad an Private, nun aber nicht mehr. Ich bin aus dem Kanton Zürich. Der Staat unterstützt aber offenbar nicht Private, sondern wenn, dann fliesst das eher an interessierte Firmen um deren Fahrzeugpark aufzurüsten.
Private die sich um Nachhaltigkeit und ihre Gesundheit bemühen, sie gehen fast immer leer aus, nicht nur beim Fahrrad.
Würde der Staat tatsächlich vermehrt Programme für Private anbieten, so bin ich sicher dass diese auch zur Gesunderhaltung des eigenen Körpers genutzt würden.
Dies würde gewiss zum Energie sparen beitragen und auch zur Entwicklung von Technologien im Sektor Gesundheit und Fortbewegung.
Einen Vorschlag für ein Programm zur Unterstützung von Elektrobike um gleichzeitig Gesundheit und Nachhaltigkeit zu fördern habe ich beim UVEK per mail eingereicht, jedoch hatte ich nicht einmal Antwort erhalten bis Ende Oktober.
http://www.uvek.admin.ch/dokumentation/00655/00895/01389/index.html?lang=de
Kennt jemand ein einziges Gesundheitsprogramm welches der Staat oder die Kantone mit aktiver Werbung in die privaten Haushalte verschickt, das aktiv hilft gleichzeitig Energie zu sparen und die steigenden Gesundheitskosten bekämpft?
Aus den Prinzipien zur Arbeit des IPCC:
Aufgabe des IPCC ist es,die vollständige, objektive, für alle Seiten offene und transparente Basis der wissenschaftlichen, technischen und sozio-ökonomischen Informationen zu schaffen, die für das Verständnis der wissenschaftlichen Grundlagen über den vom Menschen beeinflussten Klimawandel, seinen möglichen Auswirkungen und Möglichkeiten der Minderung vorliegen. Das IPCC ist selbst nicht wissenschaftlich tätig und arbeitet nur auf der Grundlage wissenschaftlicher Arbeiten und Daten, die einem peer review unterliegen.
Also: Das IPCC besteht nicht aus Wissenschaftlern. Es hat sich ausdrücklich den "von Menschen beeinflussten Klimawandel" auf die Fahne geschrieben und müsste seine Arbeit sofort einstellen, wenn sich herausstellen sollte, dass es sich um einen natürlichen Klimawandel handelt. Wàre es nicht sinnvoller, etwas gegen die FOLGEN eines möglichen Klimawandels (ob anthropogen oder nicht) zu unternehmen, statt mit Hilfe von Kyoto die vermeintliche Katastrophe nur um 5 Jahre hinauszuschieben?
"Und diese Wissenschaftler haben schon seit längerer Zeit bewiesen, dass der Klimawandel seit der Industrialisierung mehrheitlich vom Menschen gemacht ist. Meines Erachtens hat dies michts mit einer Lobby zu tun."
Nein. Es gibt keine Beweise dafür, dass die Industrialisierung einen massgeblichen Einfluss auf das Klima hat, es gibt nur Modellrechnungen auf sehr vagen Daten. Die leichte Temperaturerhöhung begann in der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert (vor 1950), als die Industrialisierung noch in den Kinderschuhen steckte.
Man muss sich nur die Verhandlungen in Bali ansehen, um zu verstehen, dass hier Lobbying im grossen Stil betrieben wird: die "armen" Länder wollen Geld von den reichen Ländern, um ihr Wirtschaftswachstum ankurbeln zu können.
Deine Gesundheit ist wie meine Gesundheit in erster Linie Privatsache. Ich versthe nicht, warum ich zu den Kosten deines Fahrrades beitragen soll, mir bezahlt auch niemand einen Beitrag dafür, wenn ich zu Fuss gehe oder Sport treibe - für MEINE Gesundheit!
Und ich akzeptiere nicht, dass ich mit meinen Steuern jene Ausfälle kompensieren soll, welche jene verursachen, die den Arbeitsweg mit dem Auto von den Steuern abziehen, während ich deren Abgase einatme (als Fussgänger oder Velofahrer), und WENIGER oder nichts abziehen darf...! DAS ist doch die Schweinerei.
Es ist ja jeder blöd, der "nur" das Fahrrad in Abzug bringt und nicht die (vielleicht nicht gefahrenen) Autokilometer.
Woher Sie Ihre Angaben zum IPCC haben, würde ich gerne wissen. Zu Ihrer Skepsis bezüglich der Klimaänderung durch den Menschen kann ich Ihnen nur empfehlen, Klimatologie studieren zu gehen, anstatt engstirnige Zeitschriften wie zum Beispiel die Weltwoche zu lesen. (verstehen Sie dies bitte nicht als Unterstellung, sondern eher als Empfehlung)
Zudem, selbst wenn IPCC als Lobby zu verstehen wäre, dann gibt es keinen moralischen Grund, nicht dahinter zu stehen. Desweiteren gilt Prävention generell als wirtschaftlicher als Intervention mit eventuellem Wiederaufbau.
Dies hat uns beispielsweise das schweizerische Naturgefahrenmanagement gelehrt. Trotzdem ist beides nötig.
Hingegen gibt es verschiedenste Argumente, die zum Beispiel gegen die Atomlobby einzuwenden wären...
Ich möchte nicht weiter darauf eingehen.
Ich hoffe, dass auch Ihnen bald mal die Augen geöffnet werden beziehungsweise dass Sie einsehen, dass hinter dem Klimawandel eine menschgemachte Klimaänderung steckt.
Und zu meinem vorherigen Beitrag möchte ich noch hinzufügen: Ein klassisches Beispiel, wo Lobbying seitens Öl- und Autolobby samt ihren Einflüssen auf Regierungen gut durchleuchtet wird, stellt der Dokumentarfilm "Who killed the electric car?" dar.
http://www.pranagathon.ch
Und wer nicht glücklich ist,
bevor er das Bild gesehen hat,
wenn er es sieht,
wenigstens einen Hauch glücklicher
muss er werden.
Ein wahrhaft herrliches Bild.
Zwei Drittel der "Passivrauch-Toten" älter als 85!
Prof. Dr.Med.Romano Grieshaber, Präventionsleiter des deutschen "Berufsverbands für Nahrungsmittel und Gaststätten" und Professor für angewandte Prävention an der Universität Jena, hat u.a. anlässlich anlässlich des Symposiums „Tabakrauch am Arbeitsplatz“ vom 24. Oktober 2007 in Mannheim folgende These aufgestellt:
"Zwei Drittel der 3.300 "Passivrauch-Toten" älter als 85"
(vergl. http://www.bgn.de/webcom/show_article.php/_c-440/_nr-113/_p-1/i.html)
Diese These stützt er auf ...
"Die Ergebnisse einer kleinen Auswahl dieser Studie mit den berufsgruppenspezifischen Daten beruhen auf Versichertengruppen - der arbeitenden Bevölkerung in Höhe von rund 6.500.000, - einer BGN-spezifischen Gruppe von ca. 650.000 Erkrankten, - einer Expositionsgruppe „Kellner“ von rund 62.000 Erkrankten, einer Expositionsgruppe „Köche“ von rund 174.000 Erkrankten. Die vorliegende Studie, die im Rahmen des § 14 des SGB VII in Zusammenarbeit zwischen Krankenkassen und BGN von Dr. Mey und dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entwickelt und durchgeführt wurde, macht weltweit erstmals an großen gewerbespezifischen Datenmengen und deren Auswertungen deutlich, dass sich die bisherigen Bewertungen auf korrelative Beziehungen stützen. Diese sind zwar Voraussetzung für Kausalbetrachtungen, aber sie sind kein Maß für Kausalität."
(Sh. http://praevention.portal.bgn.de/files/8819/Bewertung_mittels_Kennziffern.pdf)
Die Präsentation anlässlich der HVBG am 11. April 2007, Fachveranstaltung "Nichtraucherschutz" in der BGA in Hennef kann unter http://www.hvbg.de/d/bgz/bgz_info/veranst/archiv_vera2007/nichtrauch/v_gries.pdf eingesehen werden - Da wird unter anderem auch der Garangen-Versuch (3 Zigaretten gegen einen Dieselmotor in einer geschlossenen Garage) kritisch hinterfragt und belegt, dass das WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle *am* Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg (vergl. Fusszeile bei http://www.tabakkontrolle.de) mit den falschen Messmethoden und Messgeräten gearbeitet hat.
Ferner zeigt er auf, dass sich in seinen Zahlen grosse regionale Unterschiede finden und dass Köche gefährdeter seien, als Kellner, welche sich im Gastraum viel mehr Passivrauch aussetzen.
Weiter hat er bei seiner Arbeit folgende Fragen an die Tabakkontrolle aufgeworfen, welche bis heute noch nicht beantwortet wurden:
"Im einzelnen ergeben sich für uns folgende Auffälligkeiten und Fragestellungen:
1. Der zugrundegelegte Gesundheitssurvey liefert repräsentative Aussagen für den Altersabschnitt 18 bis 79 Jahre. Als oberste Altersgruppe weist der Survey den Abschnitt 70 bis 79 Jahre aus. In der WHO-DKFZ-Studie werden Aussagen über die Altersgruppen „75 bis 84 Jahre“ und „85 Jahre und darüber“ getroffen. Es stehen keinerlei Informationen zur Verfügung, aus welchen Gründen eine Abweichung von der Daten liefernden Quelle vorgenommen wurde und auf welche Weise eine Umrechnung erfolgte. Es stellt sich daher die folgende Frage: Nach welchen Quellen wurde der Passivraucheranteil für die Gruppe der 75-84jährigen und insbesondere der noch älteren Personengruppe ermittelt?
2. Die Aussagen des Gesundheitssurvey 1998 fußen auf den Befragungsergebnissen von 3450 Männern und 3674 Frauen. Für die beobachtete höchste Altersgruppe der 70- bis 79jährigen standen 235 männliche und 343 weibliche Probanden zur Verfügung. Ältere Personen wurden nicht befragt. Wurden die Ergebnisse der 70-79jährigen auf die neuen Altersgruppen transformiert?
3. Die Response-Quote im Gesundheitssurvey für die Altersgruppe 70 -79 bei den Frauen fällt mit 50,4 % am niedrigsten aller Altersgruppen aus. In den Angaben zur „WHO-DKFZ-Studie“ fehlen Angaben zur Quelle, zum Datenumfang und zu den Streuungen.
4. Das Verlassen der, für den Gesundheitssurvey ausgewiesenen, Altersklassen und das Einführen zusätzlicher Klassen am oberen Rand führt zu einem Verlust der für den Survey gültigen Repräsentativität. Hier mangelt es an Transparenz. An dieser Stelle ist die Passivraucher-Studie bezüglich der Auswertung für die oberen Altersgruppen nicht nachvollziehbar."
(Quelle: http://praevention.portal.bgn.de/files/8819/Anlage_1_Stellungnahme_zu_Prof._Keil.pdf)
Sowohl Felix Gutzwiler, als auch das BAG verbreiten aber weiterhin die Zahlen der Tabakkontrolle, als wären sie die einzige Wahrheit - Und weil dieses Dogma nicht durch kritische Diskussionen zu Fall gebracht werden soll, will die Schweiz das WHO-Rahmenübereinkommens zur Eindämmung des Tabakgebrauchs (Framework Convention on Tobacco Control) ratifizieren.
Da steht im Artikel 8:
"(1) Die Vertragsparteien erkennen an, dass wissenschaftliche Untersuchungen eindeutig bewiesen haben, dass Passivrauchen Tod, Krankheit und Invalidität verursacht."
Statt einer wissenschaftlichen Diskussion sollen also diese (nicht eindeutig bewiesenen) Aussagen zum Völkerrecht erhoben werden?
Für mich klingt dies ähnlich, wie 1633, als Galileo Galilei bei der Inquisition dem kopernischen Weltbild abschwören musste, weil "wissenschaftliche Untersuchungen eindeutig bewiesen haben", dass die Erde eine Scheibe im Zentrum des Universums sei.
Prof.Dr.Med.Romano Grieshaber hat vergeblich versucht, einige offene Fragen von der Tabakkontrolle beantworten zu lassen. Deshalb hat er diese Fragen auf der Web-Seite des BGN online gestellt
(http://praevention.portal.bgn.de/webcom/show_article.php/_c-8777/_nr-1/_lkm-8927/i.html und da unter "Wissenschaft und Forschung")...
...Vielleicht können ja Felix Gutzwiler oder das BAG zu diesen Fragen Stellung nehmen, da sie ihre Wahrheit auf eben diese Hochglanzprospekten der Tabakkontrolle abstützen? Oder die Tabakkontrolle selbst (Professor Ulrich Keil - Erfinder der 3'301 angeblichen Passivrauchopfer, oder Dr. Martina Pötschke-Langer - Vorkämpferin der Tabakkontrolle)?
ich bekomme immer mehr E-Mails die Texte in solcher und ähnlicher Form enthalten: "In regards to pai.d" oder "inwieweit versauen, die in Vii%&ii..agra enthaltenen Substanzen unsere Seen?" ...
WANN Endlich fangen wir an, uns dafür zu schämen, dass verblödete Informatiker und Informatikidioten in unseren Regierungen dafür sorgen, dass profitgierige Geschäftemacher unsere Post lesen und damit Geld verdienen, dass SIe unsere Post ausspionieren und (nach ihren Kriterien) "filtern" und zensieren?
Sie haben da in Ihrem Blog ein Bild mit Ihren Kollegen, wo denen der Mund mit Klebstreifen verpflastert ist ... wurde denen auch noch der Verstand "verpflsatert", dass diese Leute es nicht einmal merken, dass man das enorme SPAM Problem nicht damit lösen kann, dass man dafür sorgt, dass verantwortungslose Menschen Emails filtern und damit indirekt dazu Anleiten, dass immer mehr solche Wörter mit falschen Zeichen auftauchen und dass man noch nicht einmal mehr seine Meinung frei in einem Email äussern kann? WANN endlich begreifen Sie, dass man dem SPAM Problem nicht mit Zensur und Blödheit
"Herr" wird, sondern nur mit INTELLIGENZ? Wollen Sie wirklich eine Gesellschaft wo
man in kein Email mehr Ihren Namen hineinschreiben kann, weil man befürchten muss, dass irgendwelche Rechtsradikale den Text filtern und man deshalb vorsichtshalber statt "Leuenberger" besser L'berg&5£er schreibt? Wann Herr L'berger fangen wenigstens SIE damit an sich für Auswüchse von unserer Gesellschaft zu schämen? Aber sehr wahrscheinlich bekommen Sie diese Nachricht gar nicht, weil "man" auch Ihnen Ihre Nachrichten zensiert und filtert. Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie ich mich für Sie schäme!
H.-J. Schelb
Sehr geehrter Herr LeuenAerger,
In der Informations Technologie genügt eigentlich schon ein „Tippfehler“, um ins
„Fettnäpchen“ zu treten und um sich danebenzubenehmen und um „Aerger“ auszulösen.
Aber komischerweise betreffen „Anstandsregeln“ in der IT AUSSCHLIESSLICH verblödete „Anforderungen“, die ein, ebenso verblödeter, IT „Fachmann“ in sein Programm eingebaut hat. Beispiele gibt es viele: die Organisation, die Marken- und Firmennamen, in einem Nachbarland registriert, hat einen derartig, unbegabten, Informatiker, dass es nicht möglich ist, Firmennamen mit „ ( “ und „ ) “, im Namen, so einzutragen, wie sie im Handelsregister stehen. Oder eine Organisation in China hat einen „Informatiker“, der dafür gesorgt hat, dass der Text, in einem Text Eingabe-Formular, daraufhin überprüft wird, ob der Text „englischsprachig“ ist, aber das Formular nimmt noch nicht einmal so einfache Texte, wie „send me your informations“ als „englischsprachig“ an.
Auf der anderen Seite, zum Beispiel in „Blogs“, herrschen komplett andere „Anstandsregeln“ .. „man“ übersieht selbst grobe Rechtschreibefehler, Ihre Leute „zensieren“, die Meinung der Leute, die da etwas hineinschreiben (und missachten damit die freie Meinungsäusserung … bitte sehen Sie das nicht als „Angriff“, ich weis dass dies, im augenblicklichen System, nicht vermeidbar ist).
Einige Leute, die etwas in Blogs hineinschreiben, geben sich noch nicht einmal die Mühe, einen einigermassen leserlichen Text zu schreiben … hier ein „französischer“ Text, den ich in einem Forum bekommen habe: „mn pc es nas prb ce l ventil qi n vt plu @#]&!! qu f?“ (soll heissen „mon PC est nase, probablement son ventilateur ne fonctionne plus, « huren mist siech gottverdammi !!» quoi faire ? ». (OK, „@#]&!!“ ist da viel „vornehmer!!)
Sogar Internet Seiten von FIRMEN kommen jetzt auf uns zu, wo irgendwelche „Primitivos“, uns Seiten mit Mischungen aus SMS, Iconen, irgendwelchen ausländischen Sprachen und Bauern-Dialekt servieren.
Bitte glauben Sie ja nicht, dass ich etwas gegen „Ausländer“ habe … nein ich habe eher etwas gegen Einheimische, die Leute aus einem anderen Sprachgebiet systematisch dazu „mobben“ dass sie ihren lokalen „Kauderwelsch-Dialekt“ „lernen“ und dann fromm „küchelikelichuschetely“ herunterleiern, weil sie damit zeigen, dass sie die „heimische Sprache“ lernen wollen.
„Anstandsregeln“ sind, wie alles in unserer Existenz, einem ständigen Wechsel unterlegen, den man mit einer „Sinuskurve“ darstellen kann … Die „Anstandsregeln“ von „Götz von Berlichingen“ …“hat es euer Wehrtschätzung nicht geschmacket, oder warum haben eure Wertschätzung noch nicht „gerülpset“ und „fortgesehen“???? … (bitte legen Sie mich nicht auf die Wortgetreue des Zitats fest, aber das war, sinngemäss, ungefähr so!!) … sind komplett in der Opposition zu den „Anstandsregeln“ von „Moritz Leuenberger“ und auch von mir (obwohl ich längst nicht so „vornehm“, wie der liebe Moritz, bin!). Zudem sind „Anstandsregeln“ auch noch „Klassenzugehörigkeits- und „Lebenserfahrungs“ - abhängig“. Es gibt von Ihnen ein Bild, wo man Sie sieht, wie Sie den Amtseid ablegen … obwohl wir beide eine ähnlich gute „Erziehung“ und ein gutes „Benehmen“ haben, wäre es für mich total undenkbar, dass ich da irgendwelche „Schwüre“, schwören würde und das ausstrecken der Hand gegen den Himmel, das erinnert MICH fatal an Gesten vom „A-doof“ dem „Führer“, der dazu, dann auch noch die Hacken zusammengeknallt hat … aber ich bewundere Sie trotzdem, dass Sie das „Zeremoniell“, ohne zu meckern !!!, "durchgezogen" haben.
Im der Informatik braucht es dringend Leute, die wenigstens den Beginn von „Anstandsregeln“ festlegen. Die gleichen Leute müssen auch festlegen, was noch als „Versehen“ oder „Ungeschicklichkeit“ angesehen werden kann, und was schlichtweg ein Betrugsversuch ist. Heute habe ich zum Beispiel ein E-Mail bekommen, da stand drin „Nous avons ete certifie par VISA et MasterCard. Anonyme achat von Viiiiiia-gra“. Ist so etwas totale « Dämlichkeit », „Dummenverkauf“, „Beleidigung“ oder „Betrug“, oder alles zusammen? „Dämlichkeit“, weil es offensichtlich eine, total verblödete, Maschinelle-Übersetzung von einem ausländischen Text ist, „Dummenverkauf“, weil man die Leute für so dämlich hält, dass man Ihnen vormacht, dass ein Kauf mit einer Kreditkarte „anonym“ ist, „Beleidigung“, weil der Empfänger indirekt als „impotent“ beschimpft wird, und „Betrug“, weil man dem Empfänger das Geld für den, nicht legalen, Kauf eines Medikamentes aus der Tasche ziehen will.
Zu „Anstandsregeln“ in Informatik und im Internet muss es auch gehören, dass man den Leuten keine Sachen schicken darf, die sie gar nicht wollen, und dass man Programme so gestaltet, dass sie den Leuten, die Zeit nicht vergeuden.
Für „Blogs“, „Wiki’s“, „Foren“, „E-Books“, „E-Mails“, … habe ich LÖSUNGEN, die die Zeitvergeudung beseitigen, die „Zensur“ (und die damit zusammenhängende Verletzung des Rechtes zur freien Meinungsäusserung) unnötig machen und die dafür sorgen, dass zum Beispiel der Blog, eines hohen Regierungsverantwortlichen, keine „zensierte Wanddtafel“ mehr ist, wo man sich fragen muss, ob der Betreiber wirklich „Demokratie“ will, sondern zu einem, ernst zu nehmenden, Demokratie Instrument wird.
Ich halte es für wünschenswert, dass die Leute lernen, dass „Demonstrationen“ auf der Strasse, Gewalttätigkeit nach sich ziehen und dass diese Demonstrationen schon deshalb demokratiefeindlich sind, weil sie die Freiheit und die Unversehrtheit, unbeteiligter gefährden können.
Meine Lösungen sorgen dafür, dass Blogs und ähnliches zu einem sehr wirkungsvollen Instrument der FREIEN unzensierten Meinungsäusserung werden (ohne dass die Themen „versanden, wie dies jetzt der Fall ist), sie sorgen auch dafür, dass man zum Beispiel Emails, sicher, ohne Zensur und total Spamfrei erhalten kann. Meine „Lösungen“ sind aber nur dann wirklich durchzusetzen, wenn sich sehr hochstehende Leute, hinter diese Lösungen stellen. Ich denke da vor allem an Nelson Mandela (der in das Linux Ubuntu Projekt verwickelt ist) und an ähnliche Leute.
Sie sollten auch bedenken dass SPAM und Demonstrationen auf der Strasse unserer Bevölkerung und unserer Wirtschaft enorme Verluste zufügen. Bei Demonstrationen ist das (vielleicht und sehr begrenzt) noch wünschenswert, weil damit die Allgemeinheit „geschädigt“ wird (und vielleicht deswegen reagiert), aber bei SPAM ist das nur eine Methode, um den „Armen das Brot zu stehlen“.
Meine Methoden sind extrem einfach. Extrem logisch und (im Augenblick) das „Nec plus ultra“, aber auch sie müssen ständig den ständig ändernden Parametern angepasst werden. Um sie durchzusetzen brauche ich deshalb auch IHRE Hilfe.
Viele Grüsse,
H.-J. Schelb
Sehr geehrter Herr Leuenberger,
Gestern ging wieder total Übergeschnapptes durch die Medien:Eine Zeitung in Lausanne berichtete, wieder einmal, über die Neuchâteller Stadtpräsidentin Valérie Garbani: am Samstag morgen wurde, gemäss dieser Zeitung, ein armer Bürger, auf der Strasse in Neuchâtel, von Hilfe-Schreien, von „Valérie“ „gestört“.
"Valérie" wurde wieder einmal von Ihrem „lower“ verprügelt und rief nach Hilfe. Sie stand, angeblich, in einem wenig „züchtigen“ „Outfit“ (oder gar ohne … !) am Fenster. Der „bedauernswerte“ in seiner „Ruhe“ aufgeschreckte Bürger rief die Polizei. Die tapferen Gesetzeshüter kamen dann und haben dafür gesorgt, dass unsere liebe Valérie aufhört „herum zu kreischen“. Ein Verantwortlicher der Stadt hat dann, anscheinend, die Veröffentlichung der Nachricht genehmigt.
Wenn ich das richtig verstanden habe, gibt es da jemand, der die liebe Valérie verprügelt. Und wer ist schuld daran ? Natürlich die Verprügelte !!
Nicht der Täter wird da angeprangert, sondern sein Opfer.
Wenn wir vernünftig handeln würden, dann würden wir nicht nur dafür sorgen, dass der Täter sein Opfer nicht mehr verprügelt, sondern auch, dass Menschen, die die Hilfeschreie hören, die Polizei nicht mehr anrufen, weil sie sich „belästigt“ fühlen, sondern, weil sie ihrer Menschenpflicht nachkommen und dafür sorgen, dass dem Opfer geholfen wird.
Ich verstehe auch nicht, warum so ein Vorfall in den Medien breitgeschlagen wird … oder geht das von der Überlegung: „ach das war aber wieder einmal so richtig unzüchtig, da wäre ich auch gerne dabei gewesen“, aus? Was hat der Posten der geprügelten jungen Frau mit diesem Vorfall zu tun? Und .. soweit ich das, letzte Woche im Radio gehört habe, ist es ein Offizial-Delikt im Kanton Neuchâtel, wenn jemand seine Partnerin verprügelt … gilt das nur in Bauernkreisen? Ist immer noch nicht bekannt, dass Menschen, die von ihren „Freunden“ oder „Familienangehörigen“ verprügelt werden, nur selten Anzeige erstatten, weil sie befürchten, dass sie dann noch mehr verprügelt werden?
Werden wir jetzt demnächst eine von meinen IP Kameras und einen Geräuschpegelmesser gegenüber von der Wohnung der Dame aufstellen, damit die ganze Schweiz darüber informiert wird, wenn sie wieder einmal verprügelt wird ? … mit SMS Benachrichtigung für Abonnementen, damit die benachrichtigt werden, wenn sich da wieder mal „was tut“, damit die auch ja nichts versäumen?
Anscheinend ist es im Kanton Neuchâtel Mode geworden, dass man die Opfer bespitzelt und diffamiert.
Wissen Sie, Herr Leuenberger, unsere komische „Versicherungs-Zivilisation“, hat es weit gebracht … in den 1970ger Jahren wurden Autofahrer noch als „Ritter der Strasse“ ausgezeichnet, wenn Sie jemanden geholfen haben. Heute rufen sie noch nicht einmal den Automobilclub an, wenn sie sehen, dass da jemand in Not ist, weil sie ANGST haben anzuhalten, weil man sie dann vielleicht bestraft. Und auch im täglichen Leben ist das „zueinander Sorge tragen“ zu Bespitzelung und Egoismus abgeschmiert. Man ruft nicht mehr die Polizei, damit einer Person, die in Not ist, geholfen wird, nein man ruft die Polizei, weil einem diese Hilfeschreie auf den „Wecker“ gehen.
Ich beobachte auch, dass es in erschreckendem Masse zunimmt, dass die „Obrigkeit“ nicht mehr die Täter verfolgt, sondern sich in übelster Weise an den Opfern vergreift.
Leben wir hier in einer „Bananenrepublik“ oder in einem FREIHEITLICHEN RECHTSSTAAT ? Brutalität, Verfassungsbruch, Freiheitsberaubung, Diffamation, Bespitzelung, Amtsmissbrauch, … wird immer mehr zur „Alltagsnorm“ und „Gewohnheit“!
Wann fangen SIE an, sich dagegen zur Wehr zu setzen oder wenigstens zu sagen, dass auch Sie, extrem, besorgt sind, dass dem kein Einhalt geboten wird ?
Und bitte helfen Sie auch Ihrer Partei-„Freundin“… sie braucht Menschen um sich, die ihr helfen, zu begreifen, dass ein „lower“, der seine Freundin verprügelt, ungefähr so sinnvoll ist, wie eine Schwimmweste in der Wüste.
Mit freundlichen Grüssen,
H.-J. Schelb
http://www.ne.ch/neat/documents/info_ar
"Verdrehte Welt, Spiesser und Spinner"
die ....ähm... Verdrehung der...ähm.. Tatsachen kommt von...ähm... Ihnen, mit verlaub.
Wer die...ähm...Velérie Garbani von nahem kennt, kommt zu einem anderem... ähm...Schluss.
Was in den... ähm... Medien zum neuesten skandalösen...ähm... Verhalten "meiner"...ähm... Stadtpräsidentin (SP) steht ist schon vorweg von Herrn...ähm... Jean Studer (SP) nach genauer...ähm... Absprache zensuriert.(L'Express 16.06.2008)
Wenn man den...ähm... Filz...ähm...Teig...ähm..Nepotismus in "meiner"...ähm ...Stadt nicht genauer kennt, sollte man nicht...ähm.... Schlussvolgerungen über...äh... Täter-Opfer- Beziehungen leichtgläubig veräussern.
Im...ähm...Zweifel für die Frau...ähm... vor allem in diesem..ähm... Fall in dem das "Biest-Opfer" aus dem..ähm... roten Lager kommt.
Allerdings! Der..ähm... Staatsanwalt M. Pierre Cornu wartet noch immer auf die Anzeige des "Opfers" (April 2008!)
Der...ähm... "Täter" ist weiterhin auf..ähm... freiem Fuss, da sein...ähm... Wohnsitz schlicht...ähm...UNBEKANNT ist!!!
Wo kein...ähm... Kläger, ist kein....ähm... Richter!
Aber sie haben natürlich auch...ähm..Recht
Wir, der....ähm... Kanton Neuenburg sind eine...ähm.. stolze Bananenrepublik... ohne ...ähm... Zweifel.
Mr. Toe ;-)
http://www.ne.ch/neat/site/jsp/rubrique/rubrique.jsp?StyleType=bleu&CatId=1487
heute hat mich eine Dame aus Deutschland aufgefordert doch auch eine Petition gegen "Kinderschänder" zu unterschreiben ... hier mein Kommentar .. ohne Zusatz:
auch mir wird kotzübel, wenn ich daran denke, dass mir ein schweizer Polizist angeraten hat e-mails mit Angeboten für "Sex" mit Kleinkindern zu "löschen".
Dieser verdrehte "Gesetzeshüter" hat mich behandelt wie einen Verrückten. Ich warte immer noch auf eine Entschädigung und eine ENTSCHULDIGUNG von seinem Vorgesetzten, aber der spinnt wahrscheinlich genauso wie sein Mitarbeiter.
Ich kann den Leuten nur dringend davon abraten sich in irgend einer Petition-Liste gegen Kinderschänder einzutragen: da kommt man dann in eine Liste von Leuten die da Thema "interessiert" und die deshalb damit rechnen müssen, dass man sie da auf Kinderschändung überprüft, nach dem Motto "getroffener Hund bellt".
Ich habe hier an anderer Stelle schon gesagt, dass nur Vollidioten, die Verfassung brechen, indem Sie die Konten ALLER Leute scanen um Kinderschänder zu finden .. Einigermassen gescheite Leute, die nicht unter Geltungsdrang leiden und die nicht stockbesoffen sind, würden da NIEMALS die ganze Bevölkerung "scannen" sondern die Händler, die das Geld bekommen und die den Scheissdreck an offensichtlich spinnende Leute verhökern.
Ich warte auch immer noch auf die Mitteilung von einem Politiker, der mir sagt, dass er sich schämt, dass solche Zustände herrschen und dass er mir TATKRÄFTIG hilft diese Sauereien zu beseitigen.
Ich warte auch auf den Anruf von HOCHGESTLLTEN Mitarbeitern von MICROSOFT, von Yahoo und von Google damit wir gemeinsam ein ganz einfaches System einführen können um zum einen SPAM komplett zu beseitigen und zum anderen um dafür zu sorgen, dass Leute die im Internet kriminelle Sachen anbieten (wie Sachen für Kinderschänder) innerhalb von wenigen Minuten die Justitz auf dem Hals haben.
Aber wir haben es hier offensichtlich auf allen Niveaus mit völligen Idioten zu tun und es ist von nirgendwo auch nur eine vernünftige Handlung zu erwarten.
Unsere dreckige Gesellschaft und seine dreckigen "Staatsdiener" bespitzeln die Leute bis in ihr Bett, wenn jemand von der "Familie" 15 Minuten falsch geparkt hat aber in Österreich (und wahrscheinlich noch an anderen Plätzen) ist es möglich "Kinder" 30 Jahre lange einzusperren und zu vergewaltigen.
... ich warte auf Ihre Stellungsname und darauf, dass Sie dafür sorgen, dass die Verantwortlichen sich jetzt endlich einmal vernünftig verhalten und an einen Tisch setzen ... OHNE spinnende, verschrobene "Informatiker".
H.-J. Schelb
Herr Toe schreibt da einen Kommentar mit vielen „ähm“: (soll das Lustig sein???)
Zur Vereinfachung schreibe ich einfach meine Kommentare in den Text:
>>„Wer die Velérie Garbani von nahem kennt, kommt zu einem anderem Schluss“ .
Warum dies? Steckt da vielleicht dahinter, dass unsere liebe Valérie schlicht weg angeschuldigt wird, dass sie hin und wieder (oder regelmässig?) mal einen über den Durst trinkt ? Möglicherweise existiert der „Prügler“ gar nicht ? Ist der Einbildung?
>>„Wenn man den Filz Teig. .Nepotismus in "meiner".Stadt nicht genauer kennt, sollte man nicht Schlussvolgerungen über Täter-Opfer- Beziehungen leichtgläubig veräussern“.
Ich kenne den „Filz“ in Neuenburg viel mehr, als mir lieb ist … ich sagte einmal, dass ich ein „Ecologist“ bin, der auf seiner einsamen Inseln von … nein Sie „Schelm“ … nicht von Haien … sondern von Ecologisten umzingelt ist.
>> „Im Zweifel für die Frau vor allem in diesem Fall in dem das "Biest-Opfer" aus dem roten Lager kommt.“
Mir ist die politische Einstellung einer Frau egal, wenn die geprügelt wird … da würde ich sogar eine „Neo-Nazi-ne“ verteidigen.
>> „Allerdings! Der..ähm... Staatsanwalt M. Pierre Cornu wartet noch immer auf die Anzeige des "Opfers" (April 2008!)“
Soweit ich im Radio gehört habe, ist das Verprügeln vom Lebenspartner im Kanton Neuenburg ein "Offizial-Delikt" … aber ich habe das nicht selbst nachgeprüft und im Radio und im Fernsehen wird viel Quatsch geredet. Fest steht jedenfalls, dass geprügelte Frauen, aus Furcht davor, noch mehr geprügelt zu werden, nur sehr selten den Mut aufbringen und Anzeige erstatten. Ich habe in Neuchâtel auch selbst erleben müssen, dass verantwortungslose Polizisten Anzeigen „abblocken“, weil sie nicht genug Verstand haben um zu begreifen, um was es da eigentlich geht.
>> „Der "Täter" ist weiterhin auf freiem Fuss, da sein Wohnsitz schlicht UNBEKANNT ist!!!“
Als Valérie da am Fenster „gezetert“ hat, war er anscheinend da .. man hätte ihn sehr gut mitnehmen können…
>> „Wo kein Kläger, ist kein Richter!“
Komisch: wenn es um „Parksünden“ geht, wo ein Auto 15 Minuten ausserhalb einer reglementierten Fläche steht, ohne irgendjemanden zu behindern, dann gehen diese „nicht vorhanden“ „Richter“ sogar hin und bespitzeln die angeblichen Täter bis in’s Bett. … Aber wenn da eine Frau verprügelt wird, dann wird die als „rotes Biest“ beschimpft…
>> „Wir, der Kanton Neuenburg sind eine stolze Bananenrepublik , ohne Zweifel“.
Schön wäre, wenn Herr Toe dies nicht so einfach dahin reden würde … ich habe nirgendwo anders so viele Prospekte gegen Frauenmisshandlung und so viele Verstösse gegen das Recht und gegen die Verfassung gesehen, wie im Kanton Neuenburg. Wenn man da nur in die Zeitung sieht, dann wimmelt es da von „Filz“ .. kinderschändende „Geistliche“, „ korrupte Beamte“, „Polizisten die herumschwätzen“, „Polizisten die ihre Kompetenzen überschreiten und die ihr Amt missbrauchen“, „Richter die gemobbt werden“ … sagen Sie jetzt ja nicht, dass ich diesen Polizisten gegenüber voreingenommen bin … ich habe mindestens zwei kennengelernt, die Ihr Amt perfekt und mit dem gebotenen Anstand ausfüllen … nur werden diese Leute, von anderen, in Misskredit gebracht und wahrscheinlich auch „gemobbt“.
.. soweit dieser Kommentar zu den Anwürfen von Herrn Toe.
Und jetzt noch etwas zu den Vorwürfen gegen Frau Garbani.
… vor einiger Zeit hat mich ein Geschäftspartner angerufen. Er hat mir von einem neuen Projekt berichtet, dass er behandelt. Er wollte ein Produkt auf den Markt bringen, in dem es um „Mobbing“ geht und wollte meine Ansicht dazu haben.
Bis zu diesem Zeitpunkt lebte ich in einer Welt, wo das Wort „Mobbing“ für mich etwas exotisches war. Ich lebte in dem Glauben, dass dies ein ganz seltenes Problem ist, von dem selbst nicht betroffen bin. Ich bildete mir sogar ein, dass ich selbst nie „Mobbing“ erlitten habe …
Ich dachte ein wenig darüber nach … und kam sehr schnell zu dem Schluss, dass mich der Geschäftspartner bestimmt bald wieder anrufen wird und mir sagen wird, dass er das Thema „auf Eis gelegt hat“, weil er gemerkt hat, dass dies ein extrem kompliziertes Gebiet ist und dass er das nicht bewältigen kann. Es ging keine Woche und der erwartete Anruf kam: er sagte mir, dass das ja ein Thema sei, was bei Kleinkindern anfängt und bis in’s hohe Alter auftritt. Das Thema sei extrem „kompliziert“. Aber auch er war erstaunt, als ich ihm sagte, dass das sogar noch viel schlimmer ist: „Mobbing“ fängt oftmals beim ersten Schrei eines Kindes an (ist ein „Klaps“ auf das „Hinterteil“, eines Neugeborenen, bei der Geburt, wirklich nötig oder ist das schon eine Art von „Mobbing“?) und das geht bis hin in den Sarg (wie sagte doch Ludwig Hirsch in einem Lied: „die Schuh ham‘s mir auf Hochglanz poliert“ … wollte der Tote das wirklich ? Oder ist das auch eine Form von „Mobbing“?).
Mein Geschäftspartner war, mit mir, der Meinung, dass es extrem schwierig ist überhaupt abzugrenzen, WAS „Mobbing“ eigentlich ist. Ich habe mich aber weiterhin mit der Thematik beschäftigt und festgestellt, dass man „Mobbing“ fast nie sicher an der „Quelle“ erkennen kann, sondern, meist besser am Verhalten der Opfer.
Auch Valérie Garbani zeigt Symptome, die mich auf „Mobbing“ schliessen lassen … alle paar Wochen legt sie ein „Zeugnis“ vor, was beweisen soll, dass sie „gesund“ ist. Komisch, würden Sie, Herr Leuenberger, irgendwann einmal auf die Idee kommen, nachzuweisen, dass Sie „gesund“ sind ? Wenn jemand von mir behauptet, dass ich „krank“ bin, dann muss er mit einer Strafanzeige wegen übler Nachrede rechnen. Ich renne da nicht zu einem Arzt um mich zu rechtfertigen. Aber ich sehe immer mehr „Mobbing“ Opfer, die da dann zum Arzt rennen. um sich „bestätigen“ zu lassen, dass sie „normal“ sind.
Ich habe Ihnen, letzte Woche, auch eine E-Mail zur Kenntnisnahme weitergeleitet, in der es im Grunde genommen auch um „Mobbing“ geht (und um ein unglaubliches Umwelt-Verschmutzungsproblem): Ich hatte einen „Newsletter“ von „Energie-Cluster“ erhalten, der von Outlook, als möglicher „Betrug“ und „Pishing“ eingestuft wurde.
Bitte glauben Sie jetzt nicht, dass ich ein grosser Freund von „Energie-Cluster“ bin: das ist ein „Laden“, der verschrobene, überalterte Ideen mit noch verschrobeneren „Vortragsabenden“ verbreitet und der das Geld von den Steuerzahlern und einen haufen Energie vergeudet.
Ich habe mir ein Paar, von denen Ihren „Vortragsabenden“, angesehen … fürchterlich … die Serie endete in St Imier. Die Veranstaltung in St Imier hatte alle Fehler, die ich schon in den vorherigen Veranstaltungen gesehen hatte in konzentrierter Form:
1 man deplatzierte ein paar hundert Leute, oftmals ein paar hundert Kilometer, um ihnen etwas zum Thema „Energiesparen“ zu erzählen, und dies so, dass nichts vom Vorgetragenen auch nur den Anfang von einem Sinn macht.
2 es fing schon gut an, der Moderator sagte: „im Ersten Stock stehen die Appetithäppchen schon bereit“ … ich sagte mir .. wenn das jetzt ein begnadigter „Kommunikator“ wäre, dann würde er den Leuten einfach sagen: “ich erspare Ihnen, zur Feier des Tages, diese langweiligen Vorträge, die da eigentlich geplant waren, damit können Sie die Zeit sparen, denn sie sind ja, sowieso, nur wegen der Fress-Orgie hierher gekommen .. unsere Vorträge sind sowieso alle alter „Käse““. Aber nein .. der gute Mann hatte nicht soviel Verstand, dass er merkte, dass er damit an Popularität gewinnen hätte können …
3 dann kamen ein par Vorträge, die völlig am Thema vorbeigegangen sind. Und dann kam ein Vortrag von „Denis“ (einem Sanitär Installateur aus St Imier) und dieser Vortrag hatte „Inhalt“, war aber vor ein paar Jahren entstanden und funktionierte mit „Overheadfolien“ .. da braucht es für jede Folie gut 30 Sekunden bis die ausgewechselt ist .. und „Denis“ kam in Zeitnot … der Moderator fing auch an ihn damit zu „mobben“, dass der Vortrag nach 20 Minuten Zeit zu Ende sein muss. „Denis“ gab am Ende, den Wettlauf mit der Zeit auf und beendete seinen Vortrag vor dem Ende.
4 und dann kam der Vortrag wegen dem ich auch noch diese Veranstaltung besucht hatte: der Hauptsponsor, TOYOTA, hatte einen seiner Mitarbeiter geschickt, der über „zeitgemässe Autos“ berichten sollte … ich hatte mir gesagt … der kommt da jetzt mit einer multimedialen, interaktiven Präsentation (wie man das auf dem Genfer Autosalon sehen kann) und am Ende werden die Umweltschützer im Saal ihm die Füsse küssen, Hallulia kreischen, Hosianna singen, Verse aufsagen, … und dann, am nächsten Tag, die nächste Toyota Garage belagern, damit sie auch noch so ein "umweltfreundliches" Auto bekommen … aber selbst Genf ist da, anscheinend, noch sehr weit, von der Realität in St Imier, entfernt … der gute Toyota Techniker hatte da eine „Power-Point“ Präsentation mitgebracht, die selbst auf ihrem „Niveau“ noch nicht so ganz auf dem neuesten Stand war. Nach 20 Minuten kamen dann die Fragen aus dem Publikum …. „sind die Mechaniker auch in der Lage diese komplizierte Elektronik und Mechanik zu warten?“ und „hat es eine erweiterte Garantie?“ … und das auch nur während sich da schon einige Leute erhoben haben, um endlich diese schäbigen „Brötli“ zu beseitigen (bevor die noch völlig austrocknen!). Ich bin dann, als einer von den Ersten, aus dem Saal gegangen, um zu schauen, wie viele Leute sich wenigstens das ausgestellte Hybrid Auto ansehen … ich habe nicht eine Person gesehen, die die Karre überhaupt nur angesehen hat …
Sie sehen also, dass meine Ansicht zu „Energie-Cluster“ wirklich nicht auf der positiven Seite ist. Aber trotzdem ist es nicht akzeptierbar, dass Microsoft Mails von Energie-Cluster (und von vielen anderen Leuten) als „Betrug“ und „Pishing“ kennzeichnen und es ist nötig, dass Organisationen wie „Energie-Cluster“ sich da vehement dagegen wehren.
Zudem hat „Energie-Cluster“ anscheinend auch seine „Bestimmung“ vergessen .. Energie-Cluster wird nicht dafür finanziert, dass es Fressorgien veranstaltet und seine Direktoren so bezahlt, dass sie sich ein schönes, grosses Auto leisten können … sondern es geht darum dazu anzuhalten „ENERGIE“ einzusparen und neue Ideen zu unterstützen.
Sie kennen die Geschichte von den Steckernetzteilen, die, jedes Jahr, den, vom Kernkraftwerk Mühleberg in einem Monat, produzierten Strom im Leerlauf vergeuden … HABEN SIE SICH SCHON EINMAL ÜBERLEGT, DASS DIE DURCH SPAM VERGEUDETE ENERGIE NICHT NUR DIE ENERGIE IST, DIE MÜHLEBERG ÜBERHAUPT ERZEUGT, SONDERN VIEL MEHR?
Das Problem SPAM kann man, problemlos, und mit FREIHEITLICHEN Massnahmen TOTAL beseitigen … wann endlich setzen Sie sich mit mir in Verbindung und helfen mir, dass wir das durchsetzen und dass damit Milliarden Franken und mehrere Atomkraftwerke eingespart werden können?
Ich erwarte auch von Ihnen, dass Sie mit „Energie-Cluster“ Verbindung aufnehmen, damit die Direktion von Energie-Cluster Microsoft wegen „übler Nachrede“ anzeigt und dafür sorgt, dass Microsoft auch einen gesalzenen Schadensersatz bezahlen muss … vielleicht ist dies mal ein erster Schritt dazu, dass da ein paar massgebende Leute begreifen, dass man das Problem SPAM nun endlich, mit innovativen Methoden, DEFINITIF beseitigen muss.
Wenn Sie ein wenig vernetzt nachdenken, dann müsste Ihnen eigentlich auffallen, dass ihre Untätigkeit, indirekt dafür sorgt dass Millionen von Menschen jedes Jahr an Hunger sterben müssen: wenn wir unsere Ressourcen nicht vernünftig nutzen, dann führt das auch zu Hunger und Tod. Bill Gates sollte sich dafür schämen, dass er sein Gewissen mit „guten Werken“ zu besänftigen sucht und gleichzeitig nichts dagegen unternimmt, dass das viele Geld, was er vergeudet, aus fiktiven Dienstleistungen stammt.
Mit freundlichen Grüssen,
H. J. Schelb
http://www.modische-top-jeans.ch
die Möglichkeit hat, Glücklich zu sein.
Nun gut zurück hier, möchte ich Sie etwas fragen:
1. Haben Sie ein Dach über dem Kopf?
2. Haben Sie etwas zu essen?
3. Haben Sie Menschen die sie gerne haben?
4. Sind Sie gesund?
Dann haben Sie eine gute Grundlage um Glücklich zu sein. In diesem Sinne viel Glück.
Schau mein Lachen an auf meiner Webseite, es ist Gratis ich habe es bekommen zum leben, es ist mein Glück.
Mit freundliche und auch herzliche Grüsse und mit einem lächeln wo
Du nie vergessen wirst, von mir Peter Hänsenberger