Küsnacht - München: Wer ist schuld?
[Version française: Küsnacht - Munich: à qui la faute ?]

Schüler aus Küsnacht schlagen einen Passanten bei einer Klassenfahrt nach München grundlos beinahe tot. Sein Augenlicht ist in Gefahr.
Wir sind entsetzt. Wir leiden mit den Opfern. Wir verurteilen die Tat und die Täter. Wir suchen nach Ursachen. Was können wir gegen diese Aggressivität tun? Gegen Amokläufe, gegen Mord- und Totschlag in Schulen und Strassen, sei es in den USA, sei es in Deutschland, sei es in der Schweiz, ausgeübt von Jugendlichen, von unseren Kindern?
In erster Linie müssen die Jugendlichen die Verantwortung für ihr Tun übernehmen. Auch wenn sie noch nicht mündig sind wissen sie sehr genau, was für Folgen ihre Taten haben können. Also sind sie auch verantwortlich für die Straftaten und das Gesetz ist auf sie anzuwenden.
Doch damit allein ist es eben nicht getan, wir möchten ja solche Taten verhindern.
Das Geflecht von Ursachen, die zu gewalttätigem Verhalten führen, ist derart eng gewoben, dass kaum jemand sein Wirken als Mitursache oder gar sich selber als Mitschuldigen betrachtet. Das widerspräche ja aller Vernunft. Was habe ich Lehrer, ich Mitschüler, ich Arbeitgeber, ich Filmproduzent, ich Manager, ich Bundesrat mit dem mörderischen Verhalten von Jugendlichen zu tun?
Sind wir mitschuldig an der Geschichte unserer Zeit?
Ja. Weil die Menschheit als ganzes miteinander verbunden und verstrickt ist, können wir uns nicht nur mit den Erfolgen der Anderen (unserer sportlichen oder politischen Lieblinge) identifizieren, sondern wir können uns auch nicht einfach aus der Schuld der Anderen (unserer kriminellen Jugendlichen) wegstehlen. Wir leben alle in einer kollektiven Beziehung, von der wir uns nicht befreien können. Wir stehen nach einer solchen Tat alle im Licht der Verantwortung.
Wir möchten sinnlose Gewalt ausmerzen. Aber wie?
Auf der Suche nach den weiteren Hintergründen solcher Taten gelangen wir zu Themen wie Perspektivlosigkeit, alltäglicher Gewalt und ihrer Verharmlosung in der Unterhaltung, mangelnder Unterscheidung zwischen Virtualität und Realität, Erziehung in Familie und Schule, Zusammenarbeit zwischen Strafbehörden, Eltern und Schulbehörden. Alle, Videoindustrie, Alkoholproduzenten und entfesselte Wirtschaft, Behörden und Lehrer, Medien und Werbung, jeder und jede ist irgendwo eingebunden und trägt Verantwortung für die Entwicklung der Gesellschaft, in der wir leben.
Diese Erkenntnis darf uns allerdings nicht zum Umkehrkurzschluss leiten, es seien „alle und niemand“ verantwortlich, oder: „Die Gesellschaft ist schuld.“ Das ist nicht nur falsch, sondern vielmehr eben gerade auch eine Folge mangelnder Beziehung und Verantwortung. Statt auf „die anderen“ zu zeigen und darauf, was sie alles falsch gemacht haben, sollten wir uns in unserer jeweiligen Position selber fragen, ob wir alles tun, um Amok, Mord und Totschlag, Autoraser und Sturmgewehrmissbrauch, Gewalt und Aggression zu verhindern. Tun wir genug, um die Verherrlichung von Gewalt zu unterbinden und um Gewalt in Familien und Quartieren zu verhindern? Tun wir genug, damit Jugendliche sich und uns ihre Kräfte so beweisen können, ohne dabei Menschen zu verletzen und zu töten? Dafür tragen wir alle Verantwortung, auch Jugendliche.
Bis bald
Moritz Leuenberger

Schüler aus Küsnacht schlagen einen Passanten bei einer Klassenfahrt nach München grundlos beinahe tot. Sein Augenlicht ist in Gefahr.
Wir sind entsetzt. Wir leiden mit den Opfern. Wir verurteilen die Tat und die Täter. Wir suchen nach Ursachen. Was können wir gegen diese Aggressivität tun? Gegen Amokläufe, gegen Mord- und Totschlag in Schulen und Strassen, sei es in den USA, sei es in Deutschland, sei es in der Schweiz, ausgeübt von Jugendlichen, von unseren Kindern?
In erster Linie müssen die Jugendlichen die Verantwortung für ihr Tun übernehmen. Auch wenn sie noch nicht mündig sind wissen sie sehr genau, was für Folgen ihre Taten haben können. Also sind sie auch verantwortlich für die Straftaten und das Gesetz ist auf sie anzuwenden.
Doch damit allein ist es eben nicht getan, wir möchten ja solche Taten verhindern.
Das Geflecht von Ursachen, die zu gewalttätigem Verhalten führen, ist derart eng gewoben, dass kaum jemand sein Wirken als Mitursache oder gar sich selber als Mitschuldigen betrachtet. Das widerspräche ja aller Vernunft. Was habe ich Lehrer, ich Mitschüler, ich Arbeitgeber, ich Filmproduzent, ich Manager, ich Bundesrat mit dem mörderischen Verhalten von Jugendlichen zu tun?
Sind wir mitschuldig an der Geschichte unserer Zeit?
Ja. Weil die Menschheit als ganzes miteinander verbunden und verstrickt ist, können wir uns nicht nur mit den Erfolgen der Anderen (unserer sportlichen oder politischen Lieblinge) identifizieren, sondern wir können uns auch nicht einfach aus der Schuld der Anderen (unserer kriminellen Jugendlichen) wegstehlen. Wir leben alle in einer kollektiven Beziehung, von der wir uns nicht befreien können. Wir stehen nach einer solchen Tat alle im Licht der Verantwortung.
Wir möchten sinnlose Gewalt ausmerzen. Aber wie?
Auf der Suche nach den weiteren Hintergründen solcher Taten gelangen wir zu Themen wie Perspektivlosigkeit, alltäglicher Gewalt und ihrer Verharmlosung in der Unterhaltung, mangelnder Unterscheidung zwischen Virtualität und Realität, Erziehung in Familie und Schule, Zusammenarbeit zwischen Strafbehörden, Eltern und Schulbehörden. Alle, Videoindustrie, Alkoholproduzenten und entfesselte Wirtschaft, Behörden und Lehrer, Medien und Werbung, jeder und jede ist irgendwo eingebunden und trägt Verantwortung für die Entwicklung der Gesellschaft, in der wir leben.
Diese Erkenntnis darf uns allerdings nicht zum Umkehrkurzschluss leiten, es seien „alle und niemand“ verantwortlich, oder: „Die Gesellschaft ist schuld.“ Das ist nicht nur falsch, sondern vielmehr eben gerade auch eine Folge mangelnder Beziehung und Verantwortung. Statt auf „die anderen“ zu zeigen und darauf, was sie alles falsch gemacht haben, sollten wir uns in unserer jeweiligen Position selber fragen, ob wir alles tun, um Amok, Mord und Totschlag, Autoraser und Sturmgewehrmissbrauch, Gewalt und Aggression zu verhindern. Tun wir genug, um die Verherrlichung von Gewalt zu unterbinden und um Gewalt in Familien und Quartieren zu verhindern? Tun wir genug, damit Jugendliche sich und uns ihre Kräfte so beweisen können, ohne dabei Menschen zu verletzen und zu töten? Dafür tragen wir alle Verantwortung, auch Jugendliche.
Bis bald
Moritz Leuenberger



99 Kommentare
http://www.hotel-swiss.com
Wendet man dieses Klausalitätsprinzip auf unsere heutige Ernährungsform an, werden die Zusammenhänge klar: In unserer Gesellschaft werden täglich Millionen von Tieren geschlachtet. Das Resultat davon: die Menschen verlieren zunehmend den Respekt vor dem Leben.
Sich artgerecht, also rein pflanzlich zu ernähren ist die Lösung für viele Probleme unserer heutigen Zeit: Vegane Ernährung ist umwelt- und tierfreundlich, hat die beste Ökobilanz und ist erst noch gesund und schmackhaft! Soeben wurde das erste vegane Gourmet-Restaurant eröffnet: Das Schillinger & co im Swiss Hotel in Kreuzlingen.
http://Moser
Vielen herzlichen Dank für Ihren subtilen Beitrag zum aktuellen Geschehen. Zu beachten ist: Wenn mein Zeigefinger, ungeachtet ob es der rechte oder linke Zeigefinger ist, auf einen meiner Mitmenschen oder auf die Gesellschaft gerichtet ist, weisen immer vier gekrümmte Finger auf mich persönlich hin.
http://de.wikipedia.org/wiki/Hemmschwel
Zwar förderte der Genuss von Drogen sicherlich die Enthemmung der jungen Schläger, doch im ausgenüchterten Zustand ist bisher von Reue wenig zu hören.
Enthemmt ist es auch bei der IV und generell im Sozialen geworden und Krankenkassen legten ohne schlechtes Gewissen Kundengelder an den Börsen an.
Enthemmung auf allen Stufen Herr Bundesrat Leuenberger. Enthemmung in Gruppen aber, dafür gibt es nur wenige Erklärungen die alle diese Phänomene übergreifen können.
"Die durch Moral und Gesetz aufgebaute Hemmschwelle wird in aller Regel nur in besonderen Situationen überwunden: u. a. nach starkem Alkoholgenuss, infolge psychischer Störungen oder durch gezielte Indoktrination." Dies ist im Wikipedia (link) zu lesen.
Ich tippe, infolge des klassenübergreifenden Phänomens auf Indoktrination. Aus was diese besteht, darüber müsste ich einen Text verfassen, welcher diesen Blog wohl sprengen würde.
Im gewissen Sinn besteht die Indoktrination die ich meine aus einer Art Entfremdung der Menschen vor sich selbst und von den anderen Menschen, es geht um moralische Selbstzensur (meist in Gruppen). In einer Gruppe wird ein Verhaltenskodex (auch Ehrenkodex) aufgebaut, welcher die Funktion von Denken übernimmt, damit bestimmte Gefühle die man hat besser bestätigt werden können und man in der Gruppe akzeptiert wird.
Eine solche Entwicklung benötigt eine gewisse Zeit, es kommt nicht über Nacht dazu. Jede Generation entwickelt neue Muster solcher Verhaltenskodex, sie sind auch (Sub)Kulturspezifisch.
Sobald die Gefühle sich wechselseitig in der Gruppe im entworfenen Verhaltenskodex spiegeln, benötigt es nur noch einen kleinen Impuls zu Enthemmung, hin zu Gewalt. Zeitspezifisch für die Gegenwart ist die Maximierung spontaner Aktion, vor allem in der Jugend von Heute.
Spontaneität wird extra geübt, sie gilt Heute als Zeichen von Stärke. Die Zeit um die Enthemmungsschwelle zu überwinden wird minimiert, weil die Gesellschaft Heute schnelle Reaktionen abverlangt, sei es im Sport oder im Beruf. Das ist selbst in der körperlichen Entwicklung der Kinder zu erkennen, die körperlich schneller reifen.
Daraus hervorgegangene Täter zeigen erst nach langer Zeit Reue, falls es den Therapeuten gelingt den Verhaltenskodex der Gruppe zu knacken. Man darf sich nicht vorstellen, dass solche Menschen tatsächlich gefühlskalt wären gegenüber den Opfern, es wird aber vom Kodex unbewusst weggefiltert, weil ansonsten die Person seine Identität aufgeben müsste.
Ziel ist es demgemäss, dem Täter die Möglichkeit zu verschaffen, eine neue Identität aufzubauen. Insofern ist dies schwierig, da die Psyche darüber einmal konditioniert, so schnell nicht vergisst. Im Prinzip bleibt ein solcher Täter wohl für immer eine potentielle Gefahr für die Gesellschaft. Dies ist besonders dann der Fall, wenn sich die Verhaltenskodex immer wieder im Verhaltensmuster der Gegenwart finden können.
Wir werden kaum darum herumkommen, uns einen besseren und stabileren Gesellschaftsvertrag zu schaffen, sei es in der Wirtschaft, in der Politik oder Privat. Ohne diese Arbeit an uns selbst und in der Gemeinschaft, werden wir allesamt weiter unsere Hemmschwellen verlieren.
http://www.arcados.com
Während die Wissenschaft das Bewusstwerden der Sexualität bei den Menschen immer mehr nach unten verschiebt, glauben Viele noch, Jugendliche würden erst ab 18 oder so, ein Sexualleben haben...
Zudem grenzen sich die Erwachsenen unbewusst ab, indem sie die Sexualität für sich pachten und den Kindern und Jugendlichen den Sport zum "abreagieren" zuschieben.
Schwule wissen davon, weil 1942-1992 die sexuelle Selbstbestimmung im Strafrecht auf 20 Jahre festgelegt war (Heteros ab 16). Und auch, weil sie oft Opfer von Gewalttätigkeiten Jugendlicher geworden sind.
Sexualität im Umfassenden Sinne und ihr Ersatz kann nicht ins Schlafzimmer verbannt werden, sie findet in aller Öffentlichkeit statt - dann eben pervertiert.
Die Unterstützung für Schwerstbehinderte gibt es zudem nur ab einem bestimmten Grad und reicht so wie ich weiss knapp fürs überleben.
Ich kenne die Situation von meinem Freund, der die höchste Stufe der Schwerstbehinderung knapp nicht erreicht (nur noch 20% Sehkraft) und genau in dieser Sackgasse ist. Keine Stelle, keine Weiterbildung...da erstens kein Vermögen mehr vorhanden und das Arbeitsamt zudem auch keine Gelder hat).
So, und nun sage mir jemand eine 10 jährige Strafe für die Täter wäre zu gering? (schon gelesen)
Ich persönlich würde den Tätern als Strafe aufgeben, im Falle einer bleibenden Behinderung beim Opfer lebenslänglich für dieses aufkommen zu müssen. Aber die Täter werden wahrscheinlich mit einer niedrigen Strafe davonkommen, und was ist mit dem Opfer?
Wozu auch, wir haben doch den Rotscher!
Und, jöö, sie wollen sich ja entschuldigen!
Sich ent-schuldigen, so einfach ist das heute.
Die angesprochene Enthemmung ist sicher ein Hauptproblem. Woher aber kommt sie?
Von der Dichte nicht mehr zu befriedigender Bedürfnisse? Von zu vielen Menschen? Sicher auch.
Und die Justiz?
In vielen Fällen gilt Alkoholkonsum als MILDERNDER Umstand! Also hopp, vor dem vorsätzlichen Abklatschen noch schnell "fahrlässig" ein paar Bierchen kippen, dann kann mir nichts passieren!
Anti-autoritäre Erziehung und Ausländer.
Ob das hier angesprochen werden darf?
Ethik und Moral sind zwei Begriffe, die sich anschicken, sich aus unserer Gesellschaft zu verabschieden. Und damit sinkt vor allem bei Jugendlichen die angesprochene Hemmschwelle auf Null. Wer bringt das den Kindern bei? In erster Linie wäre das eine der Kernaufgaben der Eltern. Aber die haben heute ja keine Zeit mehr. Beide Elternteile sind am arbeiten, damit es zum Zweit- und Dritturlaub ( meistens so ab dem zehnten Altersjahr ohne Kinder, die stören nur) reicht. Und zum schnellen, starken Wagen usw. usw.
Noch etwas: Fussball kennt ein paar ganz klare Regeln. Ist der Ball im aus, gibt’s Einwurf. Ein Foul im Strafraum? Penalty. Die gelbe und rote Karte sind auch bestens bekannt. Diese Regeln kennen die Jugendlichen ganz genau. Und schreien dann am lautesten, wenn einer eine dieser eisernen Regeln bricht. Aber selbst? Wer erklärt den Jungen endlich einmal die Spielregeln, nach denen ein Zusammenleben in der Gemeinschaft erst möglich wird? Die Eltern? Vielleicht - oder eben auch nicht. Und da wundern wir uns über solche Schlägereien, wie in München?
Der grosse Teil der Jugendlichen sind absolut positiv zu werten und gewalttätig sind nur eine kleine Minderheit. Es braucht jetzt nur eines: hart durchgreifen und eine massive Verschärfung des Jugendstrafrechtes ab 14 Jahren! Das ist die erste Massnahme! alles andere kommt danach! Dieser soziale Abschaum lacht sich doch nur den Arsch ab, ab den lächerlichen "Strafen", die jetzt ausgesprochen werden. Alle Gewalttätigen aus Küsnacht waren vorbestraft und das ist der eigentliche Skandal!
Nach der massiven Verschärfung des Jugendstrafrechts kann dann über andere Massnahmen gesprochen werden, wie Verbot von Gewaltvideos, Bestrafung von Eltern, die ihre Aufsichtspflicht und Disziplinierung nicht wahrnehmen, eine glaubwürdige Kampagne gegen jegliche Form von Gewalt mit anerkannten "Role Models" wir Federer, Cancellara usw.
Aber jetzt bitte nicht wieder zuerst x Studien in Auftrag geben und noch die Mehrheit der Gesellschaft Schuld geben für das Versagen einer kriminellen Minderheit! Jetzt muss gehandelt werden und zwar schnell und glaubwürdig!
Wenn das nicht passiert, wird sich die Bevölkerung immer mehr selber bewaffnen und schützen und über kurz oder lang wird ein Charles Bronson auftauchen und Selsbtjustiz üben und ein paar dieser feigen Ratten abknallen!
Man muss es so hart und deutlich sagen, wenn die Politik nicht endlich imstande ist ZU HANDELN!
Aus diesem Grund will ich meinen Beitrag oben entsprechend ergänzen.
Es ist kaum ein Zufall das vermehrt Behinderte in solche Situationen geraten, denn dieselben Ursachen die ich oben angesprochen hatte, bedrohen gegenwärtig die Behinderten in unserer Gesellschaft.
Ohne den Bundesstellen (BSV) zu nahe treten zu wollen, so ist mir dennoch aufgefallen, dass sich die Forschungsberichte über den Umgang mit Behinderten dem gesunkenen politischen Sozialklima angepasst zu haben scheinen oder sich im Prozess der Anpassung befinden.
In mehreren dieser auf der BSV Seiten zum download angebotenen ‚Untersuchungsberichte’ und Studien kommt das Wort Tabubruch vor, und zwar in einem als positiv erwähnten Sinne.
Es wird davon berichtet dass man Heute in der Gesellschaft offen über den so genannten Missbrauch bei der IV spreche und man demgemäss in der Politik die Massstäbe geändert habe.
Zwar wird gelegentlich einleitend vor Benachteiligungen bei Invaliden gewarnt, um dann aber im weiteren Verlauf nicht mehr darauf zurückzukommen und mit der Empfehlung harter Verordnungen zu enden.
Untersuchungsberichte über die Wirkungen des gegenwärtigen psychischen Druckes auf anerkannt Invalide Menschen, habe ich übrigens nicht gefunden auf den BSV Seiten, im Kontrast etwa zu der Empathie welche ‚working poors’ entgegengebracht wird. Möglicherweise liegt es dran das letztere arbeiten und Invalide eben Invalid (hinfällig) sind.
Anmerkung:Im Mittelalter wurden sie wenigstens noch als les invalides, „die Verwundeten“ bezeichnet.
Ich registrierte im Vergleich zu früheren Berichten nicht nur die positive Erwähnung von Tabubrüchen, vielmehr erscheint auch vermehrt die Forderung dass der Politik in den IV-Verfahren mehr Gewicht zu geben sei, dass etwa die IV vermehrt Rekurse weiterziehen solle die vom BSV von Oben vermehrt überwacht werden sollen, wenn nötig mit eigenen Einsprachen. Politik soll also mehr an Einfluss gewinnen in den Rentenverfahren.
Mir ist also aufgefallen dass die Medizin eher weniger stark gewichtet werden solle und zudem neu vermehrt bereits mit IV-Rente versehene auch bereits langjährig Invalide daraufhin überprüft werden sollten ob sie nicht doch noch eine Erwerbstätigkeit aufnehmen könnten (6. IV Revision).
Dieses vermehrt politische Gesicht spiegelt sich übrigens auch bei der Ärzteschaft, welche vermehrt in der Praxis die ‚politische Situation’ oder das ‚gesellschaftliche Klima’ erwähnt, wenn ein kranker Mensch nach Hilfe ersucht und nach dem Versicherungsschutz nachfragt.
Möglicherweise kommt es bald zum umgekehrten Tabubruch, dass ein Kranker sich nichts mehr zu fragen getraut und später dabei als psychisch Krank gewordner Mensch tatsächlich hinfällig endet.
Ohne jetzt meine Ansichten über diese Thematik auszuweiten, so sei nun im speziellen wieder auf den im Münchner Fall gegebenen Umstand hingewiesen, dass der Druck auf Behinderte schlussendlich aus der Gesellschaft kommen könnte und diese letztlich bedroht.
Es mögen sich dieselben Mechanismen und ‚Tabubrechenden’ Verhalten dahinter verbergen, welche in München einen Behinderten hat zum Opfer fallen lassen.
Während die Politik über Missbrauch spricht und die Gesellschaft über solche Fälle plaudert, da hören Kinder und Jugendliche natürlich mit. Sie ziehen daraus weitere Schlussfolgerungen, die sich noch im besten Fall in Form öffentlicher Verhöhnung gegen Kranke äussert.
Ich beobachte schlicht die vermehrt menschliche Kälte gegenüber Invaliden Menschen und halte den öffentlichen Tabubruch keineswegs für ungefährlich, so wie er sich scheinbar in neutral gehaltenen wissenschaftlichem Deutsch in den BSV Dokumenten anhört.
Ich vermute hier, dass so mancher wirklich bedürftige IV Anwärter in die Sozialfürsorge abgedrängt wird, wenn er/sie denn nicht unter dem gesellschaftlichen Klima zusätzlich psychisch erkrankt.
Ich will darauf aufmerksam machen, dass Behinderte während der Nazizeit zu hunderttausenden umgebracht wurden und dass die Diskussion in der Öffentlichkeit zuerst ebenfalls Kostensenkungen zur Grundlage hatten, bevor Invalide per se als unwertes Leben beseitigt worden sind, oft noch zusammen mit ihren Helfern.
Die Schweizer Schlägergruppe mag in München kaum bewusste Entscheidungen getroffen haben bei der Auswahl ihrer Opfer, aber die zahlreichen Tabubrüche gegenüber Invaliden in den letzten Jahren (nicht nur in der Schweiz), mag schliesslich auch bei ihnen entscheidend gewesen sein um auch solches Leben brutal tätlich anzugreifen.
Ist der Tabubruch einmal gesellschaftsübergreifend vollzogen, so mag er sich kaum noch alleine in wissenschaftlichen Forschungsstuben umsetzen.
Diese Forscher könnten später zu willigen Vollstreckern werden, nachdem die kälter gewordene Politik die Zuständigkeit der Medizin und danach die soziale Intelligenz der Verantwortlichen gesprengt hat.
Dies alles im Kontext dessen Herr Bundesrat Leuenberger, bezogen auf die Verantwortung von uns allen, was in München geschah. Egal ob Tabubruch oder Hemmschwelle, die Jugend hört, sieht liest und riecht mit, selbst bei Narren.
Bah, als ob sinnlose Gewalt ein neues Phänomen sein soll.. Heute ist es nur wegen der Hyperkommunikation besser dokumentiert.
Ich bin vor 20 Jahren auch in eine solche sinnlose Gewaltaktion geraten. Wir waren 4 Personen die einen bekannten Club in Zürich aufsuchen wollten (der leider wegen eines Feiertags zu hatte) als wir in die "Fäuste" von Basler HipHop Ghettojungs geraten sind. Es waren um die 20 Minderbemittelte die ohne irgend einen Grund auf uns eingedroschen haben. Das alles angeblich wegen den langen Haaren von einem der Kollegen. Wir haben die nicht mal angesprochen, auch nicht angeschaut! 2 von uns konnten fliehen, ich und der mit den langen Haaren wurden umzingelt. Zugeschlagen haben Sie nur beim Kollegen, den haben regelrecht abgeschlachtet, mit Nasenbeinfrakturen, Rippenbrüchen,fehlenden Zähnen usw...
Solle mir also niemand behaupten es handle sich hier um ein neues Phänomen.
Wieso nennt niemand das Kind beim Namen? Es handelt sich hier klar um Hip Hop Kultur. Bei keiner anderen Szene herrscht nur Ansatzweise so eine grosse Gewaltbereitschaft. Es gehört zur Pflichtkür als Gangsta Kid Gewaltaktionen aller Stufen und sonstiges illegales Zeugs durchzuziehen.
Wieso werden hier wieder tausend Gründe gesucht wo es nur einen gibt?
HIP HOP ist der Grund... fragt doch die Kids in den Pausenhöfen, die geben euch exakt die gleiche Antwort...
nicht Ethik, nicht Moral, nicht Gesetz
Hip Hop..
Und nebenbei:
Bei der rasenden Verbreitung dieser kranken Lebensphilosophie in den letzten Jahren ist es kein Wunder dass es dem Topf den Deckel abjagt.
LG HF
Der Moralische und Wertezerfall ict schon lange im gang.
Mit zunehmender Gottlosigkeit sinkt auch die Moral und die Grenzen werden abgebaut.
Wenn Eltern die Antiautoritäre Erziehung anwenden und den Kindern die werte von Gottes Geboten vorenthalten dann sind sie selber Schuld wenn der liebe Junge zu Bastarden werden.
Leider werden die Leute die die werte Gottes verbreiten als Spinner Bezeichnet.
Denn das Problem liegt am Menschlichen Herzen.
Gott selbst sagt, dass Menschliche Herz ist schlecht von Grund auf.
Dann gibt er noch einen Drauf wenn er sagt.
Da ist keiner der Gutes tut auch nicht einer.
Denn nicht um sonst heisst es.
Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis.
Die Toren verachten Weisheit und Zucht.
Diese Burschen sind der beste Beweis was pasieren kann, wenn die Eltern keine Gottes Furcht besitzen.
Und den Kindern wo möglich weiss machen das der Mensch vom Affen abstammt.
Ist es ein wunder wenn die Burschen sich dann Animalisch verhalten?
Darum Züchtigt eure Kinder nach Biblischen Normen.
Wenn die Kinder Klug sind, werden sie der Zucht des Vater und der Mutter gehorchen.
Ich bin der meinung,dass die Kerle in Deutschland Verurteilt gehören. Die höchst Strafe ist noch zuwenig.
Sämtliche kosten müssen auf die lieben netten Jungs aufgedonnert werden. ( Schmertzensgeld,Genesungskosten,Vollgekosten,Einstz Sanität,Krankenhaus,Polizeieinsatz,Verfahrenskosten, Geichtskosten,Lohnausfall, Schmerzengeld für Familenangehörige,Reinigungskosten für den Strassendienst,Fahrtkosten für Ehefrau so wie Lohnausfall,Rente für Invalidität,Schmerzengeld für seine Kinder, usw). $
Da kommt was zusammen!!!!!
Dann wünsche ich den Lieben kleinen viel Spass beim Abstottern.
Zur Betrafung:Es gibt da einen Spruch.
Jugendstrafe ist das Abi.
Strafanstalt die Hochschule.
Die Ursache ist, viele Junge haben heute keine Perspektive mehr.
Der ganze Multi- und Globalisierungswahn ist Irrsinn.
Es geht weiter bis die Blase platzt.
Die Verursacher machen sich mit Millionen davon; die Kleinen bleiben auf der Stracke.
Sicherlich waren diese gewalttätigen Schüler aus der Schweiz nicht das 1. Mal so gewalttätig aufgefallen ´und sind trotzdem auf dies Klaseenfahrt mitgenommen worden.Und...der Hammer...man hat sie unbeaufsichtigt gelassen!!!Solche Raubtiere gehören in keine Schule..auf keine Klassenfahrt,sondern gehören dahin zurück,wo sie letztendlich zu Raubtieren erzogen worden sind.Nach Hause ins traute Elternheim!!
Sie haben absolut recht. Wenn die Eltern nicht in der Lage sind, die Sprösslinge rechtzeitig in den Senkel zu stellen, muss das die Gesellschaft - und in diesem Falle die Justiz - tun. Nur sehen das die wenigsten ein. Wetten, dass da rein gar nichts geschieht? Halt, stimmt nicht: Expertisen wirds jetzt wieder wie Sand am Meer geben. Zu 20'000 CHF das Stück...
http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,15
Betreffend der Hip Hop Kultur
Ich schrieb in meinem ersten Beitrag folgende Zeilen:
„Im gewissen Sinn besteht die Indoktrination die ich meine aus einer Art Entfremdung der Menschen vor sich selbst und von den anderen Menschen, es geht um moralische Selbstzensur (meist in Gruppen). In einer Gruppe wird ein Verhaltenskodex (auch Ehrenkodex) aufgebaut, welcher die Funktion von Denken übernimmt, damit bestimmte Gefühle die man hat besser bestätigt werden können und man in der Gruppe akzeptiert wird.“
Das Kind wurde benannt, aber aus meiner Sicht hat es nicht spezifisch „Hip Hop“ als Namen und es ist auch nicht legitim pauschal den ‚Hip Hop’ als Jugendgefährdend einzustufen.
Aber Sie haben recht, es gibt Subszenen der Gewaltverherrlichung innerhalb des ‚Hip Hop’. In den USA wurde dies seit Jahren erkannt, worauf sich einige bekannte Stars aus dieser Scene zu dem sogenannten ‚Hip Hop’ –Summit zusammenschlossen.
(siehe auch den Artikel im Link)
Der Hip Hop enthält aber genau solche Sprachcodex zur Gewaltentfaltung, die ich oben als Bedingung gesetzt hatte, damit es über langfristige Indoktrinierung schliesslich spontan zum Gewaltausbruch kommen kann. Ich schrieb ja auch, dass in der Jugendkultur Spontaneität geübt wird, was beim „Hip Hop“ im „Rapdance“ gut zu erkennen ist.
Es ist sicher richtig unsere Bundeshaus- Politiker hier auf die Existenz dieser spezifischen Szene aufmerksam zu machen. Auf dem Server von Bundesprüfstelle.de ist über den Sprachkodex des „Hip Hop“ folgendes vermerkt:
„Die Sprache im „Battle-Rap“ ist gewalthaltig. Die Begriffe werden jedoch sowohl im realen als auch in einem symbolischen Sinn gebraucht: Die Hip-Hop-Sprache mag daher ein für Eingeweihte verständlich sein, im allgemeinen Sprachgebrauch haben diese Codes oft beleidigende oder diskriminierende Bedeutung und können somit keine gesellschaftliche Akzeptanz für sich in Anspruch nehmen. Über 50 Hip-Hop-CDs, die bisher indiziert wurden, bilden allerdings nur einen Bruchteil einer viel reichhaltigeren globalen Musikszene und Jugendkultur ab.“
Das ich hier mich nicht auf den Hip Hop als Ursache festmachen will liegt auf der Hand, der Hip Hop ist nämlich selbst bereits eine Reaktion auf Gewalt. Der Antrieb um Hip Hop zu betreiben liegt im Wesenskern unserer Gesellschaft begründet.
Die erfolgte Kommerzialisierung im Hip Hop reflektiert ebenfalls nur das Profitstreben, welches in unserer Kultur über alles Andere gesetzt wird. Als „Gangsta“ kommt man zu Respekt unter dieser Jugend, man vermeint damit auch der öffentlichen Wahrnehmung zu entsprechen, dass Reichtum aus einer Mischung von Gewalt und Spiel entstehe.
Die Jugend reflektiert hier auf rebellische und spontane Weise das neoliberale Schneeballsystem der Wirtschaft, die Gewalt die im Ponzi- Schema Schwächere bezahlen lässt.
Es wird geübt herauszufinden wie man die Gunst des Augenblicks nutzt um als Stärkerer und Schnellerer gegen das Schwächere zu bestehen, insofern sind hier lediglich der Kodex und die viele direktere Wirkung anders als auf dem Börsenbankett.
Es ist wohl auch kein Zufall dass der „Hip Hop“ gleich gegenüber Wallstreet entstanden ist, in der Bronx der zumeist schwarzen Subkultur, auch die erfolgreiche Kommerzialisierung des breit getretenen „Hip Hop“ und die schliesslich erfolgreiche Sinnentleerung, entspricht unserer Konsumgesellschaft des unregulierten Wachstum.
Trotzdem, eine pauschale Verurteilung des ‚Hip Hop’ würde ich nicht anstreben, mir wäre es zuvor lieber dass wir daran denken an den Ursachen zu arbeiten welche die negativen Einflüsse wieder aus dem „Hip Hop“ entfernen könnte. Ich arbeite nicht gerne an der Peripherie.
Es ist analog dazu auch Unsinn Druck auf unsere Sozialwerke auszuüben, wenn die Ursachen steigender Kosten in Wirklichkeit falscher Umgang in der Gemeinschaft, etwa mit Ausländern und Finanzspekulanten, auch der sozialen Ausbildung in der Gesellschaft, zugrunde liegt. Die Strassen von Küsnacht liegen nicht weit von den Tempeln am Zürcher Paradeplatz.
Und ja, die Erwähnung das alles nicht Neu wäre: Jesus polterte in den Tempeln, aber verschonte die Strassen.
Jede/r ist vom Fach und weiss, woher die ganze Gewalt kommt und wie darauf zu reagieren sei. Ich weiss es, ehrlich gesagt, nicht, denke aber, dass es in einer ungerechten Gesellschaft, denen die Vorbilder abhanden kommen, immer Gewalt geben wird.
Um die jeweilige Reaktion des Volkes auf solche Schandtaten zu erkunden, genügt jeweils ein Blick auf die bluewin-Homepage und die entsprechenden Kommentare. Ich muss zugeben, dass mir da so manch einer der Kommentatoren, die sich offenbar zuweilen auch hierher verirren, nicht weniger Angst macht, als die Taten verrohter Jugendlicher. Merkwürdigerweise fragen sich diese Kommentatoren dann noch, woher die Gewalt kommt...
Wenn ich von solchen üblen Schandtaten lese, ist meine erste Reaktion auch immer: Harte Bestrafung!
Das läuft rein emotional wohl bei allen ab. Geht man rational dahinter und fragt sich, was aus Menschen werden soll, die z.B. eine Bestrafung, wie sie sich die jeweiligen Kommentatoren wünschen, hinter sich haben, dürfte es zwei Möglichkeiten geben:
1. Die Täter kommen total verängstigt und zerstört aus dem Knast oder
2. Sie kommen verhärmt und abgehärtet zurück mit dem Gedanken, jetzt die totale Rache an der Gesellschaft zu verüben.
In beiden Fällen haben wir keine vollwertigen Mitglieder der Gesellschaft mehr.
Ich habe keine Lösung, bin aber ziemlich sicher, dass wir in Zukunft noch des Öfteren von solchen Taten zu lesen bekommen.
Solange bleibt mir vor allem, gewisse Örtlichkeiten zu meiden, wo eine erhöhte Gefahr besteht: Discos, Fastfood-Ketten, Shopping-Malls etc. Also dort, wo sich Jugendliche am Wochenende gerne aufhalten.
Damit ist absolut keine Gewähr geleistet, dass es nicht auch mich mal treffen kann, aber das Gefahrenpotential ist kleiner, wenn man vorausschaut.
Des Weiteren glaube ich nicht, dass wir in einer komplett gefährlichen Gesellschaft leben. Solche Schandtaten sind, auch wenn sie vermehrt vorkommen, immer noch relativ selten, werden sich aber nie ganz vermeiden lassen.
Gruss
I. Gärtner
Trägt, wer etwas organisiert, nicht eine Verantwortung ("Maturareisli" für eine für ein Jahr zusammengewürfelte Schülergruppe, ausgerechnet in die Bierhauptstadt München, Freigang in Gruppen und ohne Begleitung bis um Mitternacht für 16-jährige) ?
Dürfen Eltern nicht damit rechnen, dass ihre minderjährigen Kinder auf einer solchen von der Schule organisierten und von Lehrern begleiteten Reise geführt, betreut und überwacht werden ?
Als ich vor 20 Jahren noch als DJ in der Welt rumtingelete war Hip Hop oder Rap bereits ein Problem. Nicht die Musik ist das Problem sondern die importierten Bildern und Mythen der Gangsta Kultur aus den USA. Auch wer nur die Musik einiger bekannten Exponaten der Gangsta Szene analysierte standen die Haare zu Berge. Public Enemy, Cypress Hill, NWA, Wu-Tang Clan um nur die Bekanntesten zu nennen (viele Songs werden heute noch fleissig an Partys gespielt) waren nichts anderes als schwarze Rassisten, die Texte sind jenseits und sind reine Gewalt-,Rassen und Massenaufwiegelung. Im Kontext der Rassendiskriminierung in den USA war es vielleicht verständlich solche Aggressivität zu legitimieren.
Das Dumme ist nur, dass die europäische Jugend vieles importierten und übernahmen. In den Banlieus Frankreichs entwickelten sich analog den schwarzen Vorstädten Amerikas ähnliche Symtome. Auch dort: die betroffenen Jugendlichen hatten keine Perspektive, keinen Job, waren der Gewalt ausgesetzt, mussten sich irgendwie durchschlagen. Da war HipHop einfach die Musik zum Alltagstanz.
In der Schweiz war nach einer anfänglichen Welle die Hip Hop Kultur eher ein Randphänomen, Techno und House übernahmen in den neunziger Jahren die Jugendkulturen. In diesen Kulturen gab es kein musikgetriebenes Aggressionspotential. Interessanterweise waren die Migrationshintergründe kaum von Bedeutung. Gewaltpotential war dort schlichtweg nicht vorhanden. Da kam es nicht darauf an ob 50% oder mehr Ausländer an einer Party waren, es gab auf die Masse gerechnet keine Probleme. Ich weiss von Anlässen mit über 12'000 Besucher die einen Securitydienst von nur 60 Personen organisiert hatten und das ohne Probleme. Das wäre bei einem Hip Hop Anlass reiner Selbstmord der Veranstalter.
Das Ganze änderte sich in kürzester Zeit um das Jahr 2002/03 dann kam die Black Music wieder auf und damit auch die Hip Hop Kultur.
Das einzig Neue am Ganzen ist, dass Jugendliche nun ohne finanzielle und soziale Notstände diesen Auswüchsen verfallen. In Amerika oder Frankreich waren es immerhin die Umstände die solches Gebaren erklärten, bei uns sind wir aber meilenweit von den dortigen Zuständen entfernt. Es muss also einen tieferen Zusammenhang geben.
Auch andere negative Phänome wie Geringschätzung der Frau (Bitches) Drogenkonsum (wirklich harte Sachen nicht wie die Meisten meinen Joints) , Waffengewalt (man rüstet auf für die nächste Gangschlacht) Rasertum (wo spielen die meisten Filme mit Crashszenen in Grossstädten?) Gleichgültigkeit bei jeglichen Job- und Gesellschaftsverpflichtungen (ei der Macker kann mich mal....) Es gäbe noch viele Parallelen zu den aktuellen Problembereichen der jüngeren Gesellschaft.
Hip Hop spielt im Verhalten der Jugend eine potenzierende Rolle. Es nimmt in der schnellen und emozionalen Zeit der Pupertät eine Stimme ein. Auf die Stimme zu hören und dieser zu folgen ist für einen jungen Menschen sehr verlockend.
Hier muss dringend reagiert werden, aber nicht mit Verboten und strengeren Strafen. Das wäre nur Wasser auf die falschen Mühlen zu schütten. Genau das steht bereits in den Texten der Kultur, man fühlt sich nur bestätigt. (Scheissstaat, Fuckthepolice und so weiter...und es in der Jargonsprache auszudrücken)
Übrigens: die Zentren der französischen HipHop Kultur sind Paris, Marseille, Lyon, genau die Orte wo die grösste Gewaltbereitschaft herrscht.
Klingelts?
Keine Ethnomoralische Geschichten... HipHop heisst der Gegner
LG HF
Auch Sie vergessen leider die Opfer, seien diese nun in Deutschland oder in der Schweiz zu Krüppeln geprügelt worden. Man versucht immer nur die Täter in Schutz zu nehmen, ihnen Anwälte zur Seite zu stellen, sie (sogenannt) zu resozialisieren. Wir würden Sie reagieren wenn man Sie, oder Mitglieder Ihrer Familie zu Krüppeln schlagen würde ? Finanziell würde Sie das kaum tangieren, denn Sie sind rundherum abgesichert. Passiert dies hingegen einem Familienvater, oder einem jungen Menschen, dessen Zukunft elendiglich aussieht,dann hilft kein Staat und schon gar nicht der intelektuelle Schönredner Moritz Leuenberger. Freundliche Grüsse.
http://www.solarwirtschaft.de/fileadmin
Ich sähe es darum am liebsten, den Deckel zwar grundsätzlich wegzunehmen, das Volumen der Fotovoltaik aber nach wie vor zu kontrollieren, zum Beispiel durch jährliche Kontingente.
Es ist schon merkwürdig, dass sich die Schweiz Prügel-Teenies inklusive deren teuren Resozialisierungsmassnahmen und höhere Arbeitslosigkeitskosten leisten kann, aber offensichtlich keine zukunftsfeste, in allen Gemeinden verteilte Schweizer Arbeitsplätze inklusive Schweizer Lehrstellen, welche die Abhängigkeit der Schweiz von ausländischen Rohstoffen reduzieren. (Deutschland hat im Photovoltaik Bereich bereits gegen 30‘000 zukunftsfeste Arbeitsplätze geschaffen, weil die Deutschen auf einen Kostendeckel verzichten.)
Mal abgesehen davon, dass die Stromkonzerne die Strompreise übrigens verdoppeln möchten, um neue teure, ausländische AKWs finanzieren zu können! Selbst wenn die 3 alten Atommeiler welche momentan 14% des Schweizer Strombedarfs decken zu 100% durch Schweizer PV-Anlagen mit Schweizer Arbeitsplätzen ersetzt würden, ist eine Verdoppelung des Strompreises rechnerisch unmöglich! http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmenkonjunktur/story/28870297
Und was ist denn der Grund weshalb Deutschland sich problemlos Einspeisevergütungen inklusive Photovoltaik ohne Kostendeckel leisten kann, obwohl die Durchschnittslöhne in Deutschland tiefer sind als in der Schweiz? Was ist denn der Grund, dass sich die Schweiz problemlos wesentlich teurere Mieten und wesentlich höhere Preise für Medikamente, Krankenkassen, Nahrungsmittel etc. als Deutschland, aber sich angeblich keine Einspeisevergütungen ohne Kostendeckel leisten kann? (Ausserdem können die Kosten für PV-Strom mühelos im Rahmen gehalten werden, in dem die Höhe der Einspeisevergütungen jedes Jahr bei einem entsprechenden Installationsvolumen entsprechend reduziert werden.)
Die Schweiz hat 40 Milliarden für ausländische Ramschpapiere ausgegeben. Wie kommt man darauf, dass 40 Milliarden für ausländische Ramschpapiere und momentan mickrige 0.015 Milliarden für Photovoltaik und Schweizer Arbeitsplätze und die Reduktion der Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen angemessen sind?
Die Schweiz wird das weltweite Wachstum im PV-Markt nicht stoppen können, in dem sie diesen Markt ignoriert. Aber durch das vernachlässigen dieses schnellwachsenden Marktes, wird die Schweiz zwangsläufig seine langfristige Wettbewerbsfähigkeit schmälern, seinen Arbeitsmarkt schwächen und zudem seine Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen erhöhen.
Die Schweiz kann nun mal Schweizer Technologie aber keine ausländischen Rohstoffe und keine ausländischen AKWs und keine ausländischen Rohstoffe exportieren.
Ich bin mir sicher, selbst wenn die Jugendlichen jetzt keine Reue zeigen, der Tag kommt wo einer oder der andere Einsicht Zeigt, eines teils durch die zermürbende Untersuchungshaft, deren sie jetzt gegenüberstehen. Wichtig ist nun, dass vor allem ihre Eltern sie nicht hängen lassen, sondern mit ihnen die Schuld tragen und ausstehen. So kann eine Veränderung stattfinden.
Der Bundesrat, National- und Ständerat wären dringend aufgeboten, auf die jenigen zu hören, die noch ein echtes Gottvertrauen haben, unter ihres gleichen. Statt dessen werden sie in der Öffentlichkeit angespuckt und angepöpelt. Wann endlich begreift unsere Regierung, dass Canabis sehr schädlich ist für unsere Jugend und endgültige Gesetze verabschiedet werden, um diesem ÜBEL sinngemäss zu begegnen. Aber nein,es lief in die falsche Richtung, so dass die Volksverdummung immer offensichtlicher wird.
Wenn wunderts, dass soviel Willkür geschieht. Im Bundesrat wird gestritten und die Zeitungen brechen nach belieben den Stab über den Politkern.
Es lebe der Egoismus!
Damit möchte ich nicht die begangenen Taten entschuldigen und die betreffenden Jugendlichen reinwaschen. Ganz im Gegenteil, denn diese müssen für die begangenen Taten abgeurteilt werden.
Das Herzstück einer Gesellschaft stellt aber die Familie dar und dessen Umfeld. Hier muss der Hebel angesetzt werden. In den vergangenen Jahrzehnten wurde alles unternommen um diese Gesellschaftsstruktur aufzuweichen und die Erziehung vornehmelich fremden Personen zu überlassen. Obendrein wurden xig Therapeuten-Organisationen aufgebaut, welche bei Abweichungen von Normen eingesetzt werden.
Wir müssen wieder zurück zur Natur, mit mehr Bescheidenheit und sich auf jenes besinnen, was wichtig ist im Leben und zur Erfüllung der Lebensziele. Dies alles hat mit der Integration der Frauen in die Arbeitswelt kaum etwas zu tun, denn dieses Modell ist lediglich eine Frage der Organisation und Bedarf in der Regel eine Absprache zwischen den betreffenden Ehepartnern.
Unter mehr Bescheidenheit verstehe ich vornehmlich die Wahl der Mittel und die Vorbildfunktion, welche von Erwachsenen Personen erfüllt werden sollte. Hier happert es oft und die Erwachsenen versuchen laufend mit faulen Ausreden das eigentlich Problem zu verdrängen.
Kühe zeigen auch keine Gottesfurcht und sind meist ganz friedlich (stammen allerdings auch nicht vom Affen ab), aber findige Leute haben trotzdem einen Weg gefunden sie zu 'trainieren'. Sie benutzen beispielsweise einen Kuhtrainer, nicht etwa um sie am Verprügeln von Behinderten zu hindern, sondern um dafür zu sorgen, dass sie ihr Geschäft nicht am falschen Ort verrichten.
Bei notorischen Prüglern könnte man analog einen Halstrainer einführen, so dass das Prügelopfer lediglich den Hals berühren muss und schon wird der Prügler vergleichbar zum Kuhtrainer 'trainiert' und das zudem zu günstigen Kosten - verglichen mit einer teuren Repression und Resozialisierung…
Wenn man bei den erneuerbaren Energien mit zukunftsfesten Schweizer Arbeitsplätzen Rappen spalten muss, obwohl die Schweiz keine ausländischen Rohstoffe exportieren kann, dann sollten sie wohl anderweitig erst recht gespalten werden.
Einige Beiträge und Aspekte sind wirklich interessant. Mit einigen kann ich mich jedoch nicht anfreunden.
Die Musik (namentlich Hip- Hop), Videospiele oder Filme sollen schuld an einer gewalttätigen Jugend sein?
Auf diesen Schluss kann wirklich nur kommen, wer glaubt, Musik, Videospiele oder Filme seien für die Erziehung da.
Die Schuld an (Jugend-) Gewalt wird aber immer gleich auf Videospiele, Musik oder Filme abgewälzt. Das ist m. E. nicht nur ein falscher Ansatz, sondern grundsätzlich falsch. Es sei denn, Eltern lassen ihre Kinder wirklich von Videospielen, Musikstücken und Filmen erziehen und entziehen sich somit ihrer elterlichen Verantwortung und Pflicht (was durchaus vorkommen kann).
Im Gegensatz zu Videospielen, Filmen und Musik müssen Bücher nie als Ursache für (Jugend- ) Gewalt herhalten.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass man im Heim von so manchem Amokläufer oder Gewaltverbrecher einen Stephen King vorfinden würde. Aber eben, für die 'Intellektuellen' sind die Ursachen die Videospiele, Filme und Musik. Und das ist genauso Absurd, wie Bücher als Ursache für solche Taten zu sehen.
Wie 'Rheintaler' schon erkannt hat: Nicht die Gesellschaft richtet sich nach der Kultur, sondern die Kultur nach der Gesellschaft.
Die Diskriminierung, oder gar das Verbot, von gewissen Videospielen, Filmen, Büchern oder eben gewisser Musik ist fehl am Platz, denn die sind nur künstlerischer Ausdruck (Resultat) einer Gesellschaft, nicht aber die Ursache für ihr Verhalten. So ist also diese Hip- Hop Musik das Resultat einer Gesellschaft und nicht umgekehrt.
Ich denke die einzig wirksame Massnahme ist, wie in Beiträgen schon öfters angedeutet, die Verantwortung der Erziehung wieder der Gesellschaft zu überlassen. Mit der Gesellschaft meine ich aber bestimmt nicht den Staat, sondern das Individuum in der Gesellschaft (Vater, Mutter, Verwandte, Bekannte).
Was mich auch nachdenklich stimmt ist, dass die Politik es immer wieder schafft, Einzel- und Ausnahmefälle als Spiegel vor das Gesicht der gesamten Gesellschaft zu halten und so sinnlose Gesetze und Regulierungen durchbringt, mit denen dann alle bestraft werden und alle Bürger zu kriminellen gemacht werden. So wird uns auch hier ALLEN die Schuld zugeschrieben. Mit unserem schlechten Gewissen lassen sich dann die Repressalien und Überwachungsmassnahmen durch den Staat besser durchbringen.
Ich brauche nicht zu erwähnen, dass überall dort wo sich die Politik einmischt, noch nie etwas gutes dabei herausgekommen ist.
Gruss
Mr. Pink
Dass neben den Rechten - s. die neusten Inserate der SVP - auch die bigotten Fundis s. Fürchtegott Meier und Nedi - auch noch "Profit" aus diesen Gewalttaten schlagen wollen, gehört offensichtlich zur Perversität unserer Zeit!
Dass die SVP immer die erste ist, die regelmässig mit billigster Polemik aufwartet:..das haben wir den Linken und den Netten zu verdanken...sind wir längst gewohnt. Wenn es dann um die Umsetzung geht: mehr Mittel für Polizeipräsenz, für Richter und v.a. für Integration und Aufklärung verweigert sie dann regelmässig die Mittel dafür! Die SVP hat natürlich kein Interesse daran, wenn Gewalt und Kriminalität abnimmt, dann hat sie keine Feindbilder mehr mit denen sie ihre dumpfe Klientel bei Laune halten kann!
Genauso schlimm sind die bigotten Fundis, die angeblich nur auf Weisung von oben handeln...! Am liebsten alles verbieten würden und meinen die Welt würde dadurch besser?! Gerade in diesen Milieus finden erfahrungsgemäss immer die schlimmsten psychischen Misshandlungen und Traumata von Kindern statt. Das beste Beispiel ist wohl Michael Jackson, der aus einem Zeugen Jehovas Haushalt kam. Viele dieser Menschen aus diesem Umfeld sind oft ein Leben lang traumatisiert und psychisch geschädigt und bleiben soziale Aussenseiter.
Eine freie Gesellschaft hat und fordert immer ihren Preis. Wir können nicht alles und jedes kontrollieren und verhindern. Was aber eindeutig angesagt ist, ist wieder vermehrt diese uns gegebene 1 Liter Hirnmasse vermehrt wieder zu gebrauchen und wieder rational und bodenständig zu denken. d.h. mehr Verantwortung zu fordern und zu übernehmen und dies auf allen Stufen. Wenn nur noch jede und jeder tut was ihm grad so passt und die Regeln und Gesetze biegt, dann stinkt der Fisch tatsächlich am Kopf und wir müssen uns nicht wundern, wenn Heranwachsende diese Verantwortungslosigkeit auf ihre Weise nachahmen! Es muss wieder ein Grundkonsens an Regeln her und daran muss Politik und Gesellschaft arbeiten! Wenn Typen wie Ospel ungeschoren davonkommen, gibt das ein ganz schlechtes Signal and die Gesellschaft und eben auch gerade an die Jungen!
Darüber müssen wir nachdenken und wieder mehr Ehrlichkeit, Verantwortung und Beispiel fordern und dann auch umsetzen! Wenn uns das nur Roger Federer vormacht, langt das nicht. Vorallem wenn Wirtschaft und Politik sich nur noch an kurzfristiger Schlitzohrigkeit überbieten!
http://Schuldfrage wer?
Es ist einfach so, dass es leider eine Gruppe von Jugendlichen gibt und immer geben wird die aus dem Rahmen fallen. Das ist so wie BR Leuenberger feststellt ein Gesellschaftliches Problem, aber das stellen wir nicht nur bei den Jugendlichen fest, diese unklaren Gesetze, gemacht von Richter, Anwälte und Politiker. Wenn sich Parteien im Bundeshaus streiten wie Kinder über einen Bundesratsitz und dabei alles andere vergessen frag ich mich schon ob ich bei einem Kasperli Spiel bin, die sich gegenseitig den Schläger auf den Kopf Schlagen.
Zurück zu den Jugendlichen, ich selber kenne Jugendliche die aus getrennten, geschiedenen oder verwahrlosten Ehen kommen. Viele beziehen eine Sozialhilfe oder IV, es ist nebenbei bemerkt, bekannt, dass diese Menschen einen niedrigen Ausbildungstand haben und am Rande der Gesellschaft leben. Egal woher diese stammen, auch wir in der Schweiz haben ein Grosses Bildungsproblem, jeder Kanton hat ein anders Ausbildungsprogramm, kein einheitliches, sogar in der Berufsausbildung gibt es Grosse unterschiede in der Benotung. Als ich kürzlich für eine Berufsausbildung Fragebögen für Prüfungen erstellte. Meinte der Prüfungsexperte die Fragen seien zu schwer für die Lehrlinge. Es waren einfache Fragen mit drei antworten, eine war richtig, diese konnte auch ein nicht Berufskundiger lösen. Warum waren die Fragen aber zu schwer, der Grund ist einfach man will einfach nur gute Quoten im Kanton oder Institut haben mit einem guten Abschluss, was ich absolut daneben finde, da ich die gleichen Fragen in andern Kantonen kenne.
Jugendliche Frau im Alter von 21 Sozialhilfe Empfängerin kein Beruf gelernt, aber ganz toll angezogen geschminkt, voller Stolz von überzeugt. Hat mir gesagt es sei viel zu stressig im Restaurant zu arbeiten, zudem werde sie dauernd belästigt, in der Fabrik ist es Ihr zu blöd. Sie meinte da gib es zuwenig Lohn für Ihre Leistung. Als Sozialhilfe Empfängerin kann Sie tun und lassen was Sie will, zudem meinte Sie in der Schweiz braucht man ja gar nicht zu Arbeiten, irgendwer zahlt ja schon. Auch junge Männer habe genau die gleiche Einstellung, es gibt verschiedene Institutionen die versuchen diesen Menschen zu helfen mit viel Aufwand und Herzblut, doch leider sind die Erfolge bescheiden. Zusammenfassend bin ich schon der Meinung, die Erziehung ist das Grosse Problem zusammen mit der Bildung in der Grundschule. Die Verantwortung ist Glasklar in der Politik bei den Parteien zu suchen, solange diese es nicht mal fertig bringen einfache Aufgaben nicht mal zu lösen und nur rumzualbern, kann man vom Bürger nicht verlangen, dass er sich besser verhält, nur hier ist es einfach den umständen entsprechend anders ausgelegt.
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/
Hallo BR Leuenberger. Alarm!
Programme in Forschung und Entwicklung und hin zu Nachhaltigkeit sollen eingespart werden, was ebenfalls nicht gut für die Jugend und ihre Zukunftschancen im Lande ist.
Aus meiner Sicht besteht ein indirekter Zusammenhang zwischen mangelhafter Nachhaltigkeitsförderung und dem Zustand der Jugend. Wer nicht Nachhaltig denkt, kümmert sich auch nicht um Kinder!
Hier wären gezielte 'Rettungsprogramme' wohl eher am Platz als das Geld in die Banken zu stecken, die damit (nachweislich) nur wieder die Börsen berieseln und trotzdem nicht mehr Kredite vergeben.
«Zwei Betrüger, zwei Systeme»
Es ist skandalös, wie schwerfällig das Schweizer Justizsystem funktioniert. Es gibt dafür ein weiteres Beispiel: Seit bald sechs Jahren warten die vom Südanflug auf den Flughafen Zürich betroffenen Bürger auf einen Richterentscheid über ihre Beschwerden. Diese wurden im September 2003 gegen die Südanflüge erhoben. Ermöglicht wird diese Verschleppung durch Behörden und Gerichte, die Einsprachen einfach ignorieren und Beschwerden nicht behandeln, da das gesetzliche Urteil politisch nicht erwünscht ist. Für gesetzestreue und staatsgläubige Bürger ist es kaum vorstellbar, dass in der Schweiz aufgrund des Willens der Politik die Gesetze täglich gebrochen werden können.
----------
Herr Leuenberger schädigt lieber die Bewohner am Zürichsee mit einer lärmigen 180 Grad-Wendeschleife statt ein paar Deutsche mit einem fast lautlosen geraden, Sinkanflug. Wo bleibt das der Anstand? Wo bleiben die Taten?
Auch ich möchte, dass es möglichst wenig Opfer gibt. Opfer einer Unmoralischer Tat sind jedoch durch dies nicht bessere Menschen. Nicht nur die Enthemmung in Bereichen wie, Gewalt, Sexualität, Selbstdarstellung, Egoismus, ..etc. bereitet mir Sorge. Ich befürchte der daraus hervorgehende Rückstoss in Sachen Individualismus, persönlicher Freiheit, Lebensqualität, ..etc.!
Opfern beistehen, unterstützen bei der Verarbeitung und des möglichen Verlustes, ja. Aber nicht bestärken in Dingen wie Rache und Nazismus...
(Die USA hätten wohl kaum ohne den verbalen Beistand der westlichen Welt nach 0911 all die bedenklichen Aktionen gestartet. - Der deutsche Innenminister würde wohl kaum so beinah paranoid in Sicherheitsfragen agieren. - Das Opfer unter Sharia-Recht würd wohl kaum, oftmals massives Unrecht als Strafe seinem Peiniger gegenüber, ausüben...)
Der grösste Nutzen unseres Strafsystems liegt in der Abschreckung. Rechtswissenschaftler verweisen auch auf einen gesellschaftlichen Nutzen beim Bestrafen (bestätigt der Bevölkerung dass ihre Regeln auch Geltung haben).
Nur das mit der Abschreckung ist so eine Sache. Einerseits muss durchgegriffen werden damit sie wirken kann, - Andererseits darf ein Bestrafen nicht zu oft/zur Gewohnheit werden. Da ansonsten die Wirkung nach lässt. (In meinem USA Bekanntenkreis werden "Bekanntschaften" mit dem Gesetz sehr sportlich genommen. Demgegenüber würde eine Person in meinem hiesigen sozialen Umfeld ausgeschlossen!)
Unrecht kann recht sein, wenn's den/die am schlechtesten Stehenden bevorzugt. Auf der anderen Seite ist es bedenklich wenn die Gesellschaft in erster Linie die Habenden schützt (wohin unser Rechtsstaat tendiert).
Eine Gesellschaft, im Kontext ihrer Zeit, in der alles gut und gerecht ist, ist nicht erreichbar! Was nicht heisst, dass nicht zumindest in diese Richtung gearbeitet werden sollte. Meiner Ansicht nach liegt die Kunst darin, Recht/Gerechtigkeit anzustreben und dennoch zu akzeptieren, dass es auch Unrecht gibt. Der Korrekteste Mensch definiert sich meist über die Unkorrekten.
Einem Opfer wird Heute untersagt eine Teilschuld/Anteil bei sich selbst zu suchen/erkennen. Dabei ist für den eigenen Frieden dieser Weg oft erfolgversprechender. (Ich kann Andere kaum ändern, mich selbst jedoch eher.) Ich mein damit nicht selbstzerstörerische Haltungen wie "selbst sich für alles schuldig/verantwortlich fühlen"! Sondern einen Mittelweg zwischen Eigen-/Fremdschuld beziehungsweise Eigen-/Fremdverantwortung.
Der Schweizer Narr glaubt die Politik und der Staat könnten jegliche Probleme lösen.
Erst wenn das gesamte Leben von Geburt bis Tod von einigen wenigen Politikern abhängig und reguliert sein wird, wird er zufrieden sein. Aber wird dann mit dieser Abhängigkeit wirklich das Paradies auf Erden herrschen?
Für ihn sind Staat und Politiker eine göttliche Institution, welche unfehlbar ist.
Vielleicht glaubten gerade die Eltern der Schläger, der Staat würde sich um ihre Kinder kümmern, sei es in Erziehung, Bildung oder im Umgang mit den Mitmenschen.
Der Schweizer Narr hat aber noch nicht begriffen, dass der Staat kein Herzen besitzt. Nur das Individuum kann mit dem Herzen denken und dies ist unerlässlich für die Erziehung.
Wer also an das Böse im Menschen glaubt, glaubt an den Staat. Wer aber an das Gute im Menschen glaubt, der glaubt an das Individuum und nur der kann dem Individuum den nötigen Respekt entgegen bringen, weil eben nur das Individuum mit dem Herzen denken kann.
Der stetige Schrei nach mehr Staat ist also falsch. Für den Staat und die Politiker sind die Gewalttäter nur eine statistische Zahl, welche ende Jahr als Schuldzuweisung dienen wird.
Vielleicht sollte man also grundsätzlich nicht jedes Problem politisch angehen, weil es damit nur 'mechanisiert' wird. Aber viele Bereiche in unserem Leben können nicht einfach auf Graphen und Zahlen reduziert werden. Um diese Bereiche zu verstehen muss man eben mit dem Herzen denken können.
Einen schönen Wochenstart
Mr. Pink
Meine Eltern und Grosseltern (Jahrhundertwende und Vorkriegskinder) wussten noch, dass schwächere Kinder noch mehr Führung, Vorbild, Geduld, Konsequenz und Kontrolle bis hin zu "angemessenen" Strafen brauchten. So wäre es immer noch. Das braucht Zeit, Engagement, Kontinuität, Konsequenz, Geduld, Liebe, Verlässlichkeit und die Bereitschaft anzuecken!
Die Erwachsenen produzieren Gewaltspiele, hemmungslose Pornographie, Filme jeder Art, die feine Empfindungen verletzen, verkümmern lassen, abtöten. Kinder schützen kann man nicht morgen, übermorgen, nächstes Jahr. Man hat unverzüglich zu reagieren je kleiner das Kind. Erziehung hat auch viel mit Beschützen zu tun.
Ethik: Wirtschaftsethik - Kinder u. Jugendliche? Was hätte das für einen Zusammenhang? Gewaltspiele, Pornographie, alkoholisches Gesüff marktgerecht auf Jugendliche zugeschnitten? zerschnittene und andere Jeans, gesundheitsschädigend angefertigt? tonnenweise in den Verbrennungsanlagen Ende Saison?
Alle Vermakrtung liegt in der Erwachsenenwelt! die Herstellung leider nicht. Kinder dort - Kinder hier? schon mal daran gedacht?
Ich kondoliere Herrn Bundesrat Leuenberger und seinen Angehörigen zum Tod seiner Mutter. Dies sicher auch im Namen der hier versammelten Bloggergemeinde!
Nur das Individuum kann mit dem Herzen denken und dies ist unerlässlich für die Erziehung.
Schön geredet, Mr. Pink. Aber mehr nicht.
Denn genau das (mit dem Herzen denken) wird schon unseren Kindern von Technokraten, Ökonomikraten, berufsbildenden "Erziehern" (staatlichen und privaten!), Politikern und Geschäftemachern aufs Gehörigste ausgetrieben!
Herz ist verboten!!!
Wir "dürfen" ja immer nur "sachlich", emotionslos, "rational" denken, argumentieren und entscheiden!
Wie total verdreht, krank und einseitig das ist, belegt der Zustand der heutigen Welt!
Wir haben die Wahl:
SO:
ODER SO:
Du vergisst ganz einfach, dass Politiker auch die 'Rahmenbedingungen' für die Gesellschaft festlegen (nicht nur für die Wirtschaft). Falls man bei diesen tiefen Eingriffen überhaupt noch von Rahmenbedingungen sprechen darf?
Gesetze die in Altersvorsorge, Kultur, Bildung, Erziehung, Sozialwesen etc. eingreifen, verändern unser Verhalten gegenüber allen Mitmenschen und der Familie. Auch die Wertvorstellungen ändern sich.
Jegliche Art von staatlicher Unterstützung oder Erpressung ändert diese Einstellungen.
Die Gesellschaft widerspiegelt mit ihrem Verhalten also auch die Rahmenbedingungen, oder besser gesagt die tiefgreifenden Einschnitte, welche uns von der Politik auferlegt werden. Daraus entwickeln sich auch unsere kulturellen Ansichten. Dabei ist nicht jede Entwicklung eine Weiterentwicklung im positiven Sinne.
Leider werden die Auswirkungen zwischen staatlichen Eingriffen und dem Verhalten der Gesellschaft zu wenig beachtet (ausser in wirtschaftlichen Zusammenhängen).
Zudem muss man unterscheiden können, wann man mit dem Herzen denken soll und wann mit dem Verstand. Das mag für einige gar nicht einfach sein und andere wollen's gar nicht.
Politische Entscheide kommen meist weder aus dem Herzen, noch aus dem rationalen Verstand. Sie sind ideologischer Natur, oder zum puren Selbstzweck des Politikers.
Und wie ich gesagt habe, man sollte sich davor hüten, alles in eine politische Debatte umzuwandeln.
Apropos 'Herzen'...
@ R. Meier
...glaube ich nicht wie sie und Gott, dass das menschliche Herzen von Grund auf schlecht ist (siehe dazu R. Meier's Beitrag vom 2009-07-07 09:49:43). Religiöser Fanatismus bringt auch nicht nur Gutmenschen hervor - ganz im Gegenteil.
Und wenn man Gott dann noch von ganzem Herzen lieben soll (wie es heisst), würde das ja bedeuten, man bringt ihm seinen ganzen Hass entgegen (nach ihrer Darstellung).
Das züchtige Verkloppen der Kinder bringt bestenfalls eine Elternfurcht mit sich, jedoch keine Gottesfurcht. Was autoritäre Erziehung anrichten kann, zeigte nicht nur die Zeit vor dem 2. Weltkrieg. Es braucht eben das Herzen um das richtige Mass an autoritärer und antiautoritärer Erziehung zu finden, keine Gottesfurcht.
Gute Nacht
Mr. Pink
Gegen Politik und gegen den Staat müssen wir mit Verstand wettern, aber für das Verständnis von Mr. Pinks Plattitüden dürfen wir das Herz aktivieren.
Leider nein, du hast nichts begriffen:
"Zudem muss man unterscheiden können, wann man mit dem Herzen denken soll und wann mit dem Verstand. Das mag für einige gar nicht einfach sein und andere wollen's gar nicht."
(Mr. Pink, 2009-07-15 23:10:21)
Es grüsst dich
Mr. Pink
http://?
Heute muss alles "cool" sein oder "sauglatt", wenn es bei den Jungen ankommen soll. Woher kommt das ?
Wer liest heute noch Johanna Spyri-Bücher ? Wer betreibt heute noch Herzensbildung ? Das sei alles nur Gefühlsduselei, heisst es sofort.Und dann wundert man sich über die Verrohung der Jugend. Waren die "alten Werte" so schlecht ? Ich frage ...
http://blog.4st.ch/
Helfen sie dabei:
Retten sie in den USA die CTI Group.
Eine Insolvenz dieser Bank würde nicht nur die KMU in den USA stark schädigen, sondern hier in Europa möglicherweise den Handel mit den sogenannten CDS (Credit default swap) durcheinanderbringen, was äusserst gefährlich ist, besonders für die Schweiz und UBS. Eine Rettung von CIT kostet 'nur' 7 Milliarden US$.
Das Schicksal der KMU in den USA hat auch über wegbrechende Arbeitsstellen dort Einfluss auf die Jugend und hier in der Schweiz könnte ein CDS. Banken-Finanzdesaster ebenfalls indirekt Einfluss auf das Verhalten Jugendlicher haben. Ich befürchte das CIT einen ausländischen Investor benötigt, da es der US-Finanzlobby gar nicht ungelegen kommen würde wenn CIT insolvent wird (weil CIT zu hohem Anteil in Europa versichert ist).
Nebenbei könnten sie damit das Image der Schweiz in der US-Bevölkerung mächtig aufwerten und Obama wäre darüber nicht unglücklich.
Usw. ...
Noch besser begriffen haben jene, die dich durchschaut haben. Soweit bin ich noch nicht, deshalb trete ich immer noch auf deinen Schrott ein.
http://www.augenreiberei.ch/
Ich bin froh, dass ein Mitglied unserer Landesregierung dieses Thema anspricht. Es sind sich wohl alle einig, dass dieses Ereignis «nur» der traurige Gipfel des Eisbergs ist und dass da – wenn auch nicht mit so gravierenden Folgen – noch weitaus mehr Gewaltpotential vorhanden ist.
Es war glaube ich der Sprecher der baselstädtischen Polizei, welcher kürzlich verlauten liess, dass es gemäss Statistiken nicht mehr Gewaltverbrechen gäbe, diese dafür aber gewalttätiger seien.
Ich habe da meine Zweifel, da Statistiken nichts über den jeweiligen Zeitgeist aussagen. So ist es heute – glücklicherweise – für Betroffene einfacher, sich zum Beispiel rechtlich zur Wehr zu setzen also noch vor 20 Jahren. Häusliche Gewalt, sei es an Frauen, Kindern, aber auch Männern, das war vor 30 Jahren gewiss noch ein Tabu-Thema, über welches niemand zu sprechen wagte, um nicht verhöhnt und ausgelacht zu werden. Wer wagte da schon jemanden anzuklagen? Darüber schweigen die Statistiken allerdings…
Von verschiedenen KommentatorInnen wurde zu dieser brutalen Gewalt die Rolle der Eltern angesprochen. Mir reicht das nicht. Auch Eltern suchen nach Orientierung, versuchen, sich an etwas zu orientieren. Auch sie, genauso wie Kinder und Jugendliche, brauchen andere Menschen die vormachen, wie man es machen soll. Früher war das (wenn auch nicht über alle Zweifel erhaben) vielfach die Kirche, heute ist da niemand mehr.
Deshalb fehlt es meiner Ansicht nach in unserer Gesellschaft an guten Vorbildern, an denen sich «das Herdentier Mensch» orientieren kann und häufig auch will (oder er wird selber zu einem Leittier).
Der Bundesrat spielt da eine wesentliche Rolle, gerade auch weil ihm immer die mediale Aufmerksamkeit zufällt. Doch dieser Tage scheint selbst er vor allem und jedem zu kuschen. Die Tinner-Akten sind zwingend und subito zu vernichten, die UBS ist sofort zu retten, dem Druck der OECD ist sofort nachzugeben und um China nicht zu verärgern, ist der Friedennobelpreisträger, der 14. Dalai Lama, offiziell nicht zu treffen.
Nachgeben, kuschen, re-agieren: Das ist die Botschaft, welche bei mir in dieser Krisenzeit ankommt.
Ich wünschte mir vielmehr ein selbstbewusstes, frohemutiges, offenes, ehrliches, solidarisches, gesprächsbereites und konsenslösungsorientiertes Auftreten des Bundesrats, wobei diese Auftritte natürlich auch in den jeweiligen Entscheidungen des Bundesrats gründen.
Tut jede und jeder von uns genug, um die gesellschaftlichen Probleme richtig anzugehen? Wenn ich die vorgängig erwähnten Themen anschaue, habe ich da meine Zweifel, was die oberste Führung unseres Landes angeht…
Ist Bloggen auch nur Wellensurfen ? Was müsste sich ändern, damit es mehr wäre ?
...
Wie tröstlich, dass wenigstens die US-Banken wieder Milliardengewinne machen und Boni ausschütten (wo die wohl herkommen ?) und es im Streit zwischen VW und Porsche zum Happy End kommt (bekommt der wackere Peer wenigstens einen Teil der 100 Mio. ?).
Zwischendurch sollte man einfach mal vor die Haustür treten und nicht nur im Bürosessel kleben bleiben und an Klima- Computermodellen herumspielen.
Denn dann würden auch die Computerjunkies des IPCC zwischen Klimarealität und Klimavirtualität unterscheiden können.
Schönen Sommer
Mr. Pink
Sicher hast du ja ein paar Beispiele, die jenen, die nicht begriffen haben, zeigen, was es an deinen Widersprüchen zu begreifen gibt?
http://Slothurn
http://blog.rheintalwetter.ch
Ich verstehe diesen Ansatz. Und kann ihm auch Positives abgewinnen.
Aber eben: Es sind nicht primär die "Selbstverwirklicher".
Der tiefere Grund ist der Leistungszwang, der wie feinste Wurzeln alle Gesellschaftsschichten durchdringt.
Es ist letztlich der Wachstumszwang unseres Wirtschaftssystems, der an dieser Negativspirale dreht. Das können Sie drehen und wenden wie Sie wollen.
Alles andere sind nur Symptome, so auch die allgemeine Geringschätzung der Familienarbeit (PCs bedienen ist angesehener, wichtiger und gewinnbringender).
Was glauben Sie, wie "die Wirtschaft" losheulen täte, wenn alle Frauen nur noch Familienarbeit verrichten würden? Die jetzige Baisse wäre ein Honigschlecken dagegen.
http://www.rollingstone.com/politics/st
hier sind noch aufschlussreiche Artikel über die Blasenmaschine in Wallstreet - und wie Investmentbanken wie z.B. Goldman Sachs die Einschränkungen bezüglich Rohstoff bzw. Nahrungsmittelhandel eliminiert, das Gesetz welches Investmentbank und kommerzielle Bank trennte rückgängig und die Eigenkapitalquote aufgehoben hatte:
The Great American Bubble Machine
Obama capitulates to Wallstreet
Und selbstverständlich bauen jetzt auch die CS und UBS diesen Bereich aus, weil sich offensichtlich mit legalisiertem Betrug schneller Geld verdienen lässt. Zudem wissen sie ja jetzt, dass der weltweite Steuerzahler und die Realwirtschaft auf jeden Fall und ungefragt die Kosten für ihre vorab und grosszügig belohnten, verantwortungslosen Risiken und Blasen übernehmen wird:
UBS und CS stellen Investmentbanker an
Ausländische Vorab-Boni von staatssabhängiger Bank
Ich wünsche mir - ganz ehrlich und aus tiefster Seele - dass die Menschheit bald ausstirbt. Denn sie zerstört mehr als dass sie irgendwem oder irgendjemandem ausser sich selbst nützt.
Die ganze Spezies ist krankhaft und unheilbar narzisstisch.
Vielleicht habe ich mit meinem etwas zynischen Zwischenruf zum "Wellensurfen" ihre ausweglos scheinende Reaktion provoziert. Das würde ich bedauern. Ich sehe es aber ganz anders:
Natürlich ist das Leben opportunistisch (Sie sagen "narzisstisch", ich weiss). Der Löwenzahn ist opportunistisch, wenn er seine Samen in so grosser Zahl auf einer so grossen Fläche verstreut, nur damit irgendwo, an einem fruchtbaren Fleck ein neuer Löwenzahn entsteht. Bäume sind opportunistisch, wenn sie einfach einmal drauflos wachsen, ohne zu wissen ob eine genügend grosse Lücke im Blätterdach des Waldes besteht. Rehe sind es, wenn sie Wiesen abfressen, ohne sich zu fragen, ob etwas nachwachsen wird, Raubtiere, wenn sie Jungtieren nachstellen, nur einfach weil sie leichter zu jagen sind.
Wir Menschen wissen zwar mehr als Pflanzen und Tiere, aber wir sind auch Opportunisten, wie die Banker, die bereits auf der nächsten monetären Welle surfen, aber auch wie Bundesräte, die zu irgendeinem hochgeschaukelten Thema Stellung nehmen, statt ihre Arbeit zu erklären.
Oft stört mich das auch. Dennoch glaube ich, dass wir in der besten aller Welten leben. Ich würde mit keiner anderen Zeit (dem Barock, dem alten Rom ?) und keinem anderen Ort (dem Mond oder Mars ?) tauschen wollen. Und ich wüsste nicht, wie man die Menschen verbessern sollte (waren das nicht Gewaltherrscher, die dies jeweils versuchten ?). Wir lernen aus Fehlern und schrauben uns, von Fehlleistung zu Fehlleistung, unaufhörlich empor.
Die Menschen werden noch früh genug wieder verschwinden. Wir müssen das nicht herbeiwünschen. Es kommt von selbst, kaum durch eigenes Verschulden, obschon uns dies immer wieder eingebläut wird, sondern weil die Evolution irgendeine Wendung nimmt, auf die wir nicht vorbereitet sind.
Ich wünsche Ihnen viel Mut und Begeisterung. Es gibt soviel zu tun.
Der Kommentar von Herrn Bundesrat Leuenberger spricht von "Gesamtverantwortung der Gesellschaft". Toll! Nun müssen wir, 90% der Bevölkerung solidarisch sein, viel Energie, Zeit und Geld in diese 10 % unverbesserlichen Bürger investieren und uns dabei noch solidarisch schuldig fühlen?
Verantwortung kann man nicht teilen! In diesem Falle liegt diese wohl eindeutig bei den Schlägern und nicht bei der Gesellschaft. Die hat die Regeln definiert und hält sich grösstenteils daran.
Ich würde gerne einmal das Wort Solidarität im Zusammenhang mit den 90% der Bürger sehen, welche diesen Staat mittragen, fördern und finanzieren.
Guter Beitrag.
Gruss
Mr. Pink
http://blog.4st.ch/
"Es kommt von selbst, kaum durch eigenes Verschulden, obschon uns dies immer wieder eingebläut wird."
An den vollständigen Untergang des Menschen glaube ich auch nicht, aber an den durch die industrialisierte Minderheit ausgelöste Katastrophe, welcher vorübergehend für ca. 400 Jahre etwa 95% allen Lebens drauf gehen wird.
Das ist Behauptung, die sich allerdings auf bereits bestehende Fakten stützt. Bis zum Jahr 2030 wird der Verbrauch von nicht erneuerbaren Energien noch weiter ansteigen (Der Einsatz von erneuerbaren Energien nimmt zwar zu, jedoch deckt dies nicht einmal den neu hinzukommenden Energiehunger). Auch andere Ressourcen werden knapp und die Biodiversität ist rapide im Rückgang begriffen.
Die industrialisierte Menschheit ist derzeit nur über wucherndes Wachstum und stetig steigende Ressourcennutzung überlebensfähig.
Bereits sehr kleine Steinchen im Getriebe der Finanzwelt führen seit ca. 2001 zu immer drohenderem Wirtschaftskollaps. Es ist nicht nur so dass wir uns monetär auf Kosten zukünftiger Generationen verschuldet haben, wir haben auch die Energie und Rohstoff-Vorräte für tausende von nachkommenden Generationen bereits Heute verbraucht. Die Bankenrettungspakete sind jetzt auch vergeben, wenn der Aufschwung nun nicht klappt in den nächsten Monaten,dann wird dies kein weiteres mal mehr möglich sein.
Aus diesen Gründen wird sich das 'grosse Kamel' am Menschen rächen, der Geist der niemals vergibt, obwohl er eigentlich sehr gütig wäre und uns reich beschenkt hatte. Wie genau es sich rächen wird will ich gar nicht so genau wissen, aber vermutlich ist es vielen Menschen bereits jetzt so halb bewusst, klar.
Wer die Entwicklung der Schweiz über die letzten Jahrzehnte betrachtet, der muss leider feststellen, dass die widerlichsten Geister und ärgsten Feinde der Demokratie spätestens seit der Jahrtausendwende wieder aktiv und leider Gottes mehr als lebendig sind. Ich meine damit die politischen Kräfte und ihre Anhänger, die im Nationalismus, dem Isolationismus und ja dem Rassismus ihr Heil sehen. Was noch viel mehr alarmiert, ist die Tatsache, dass es sich nicht um extreme, politische Randgruppen handelt sondern um die grösste politische Kraft der Schweiz, die rechts von ihr ideologisch keinen Platz mehr für rechtsextreme Parteien übriglässt! Seit Mitte der neunziger Jahre hat die SVP vier Parteien rechts von ihr, die über 10% Wähleranteil ausmachten und mit 15 Sitzen im Parlament vertreten waren, vollständig inkl. ihrem Personal integriert. Die heutige SVP hat mit der Partei vor 20 Jahren praktisch nichts mehr zu tun. Sie bedient sich ganz eindeutig in ihrer Rhetorik und Politpropaganda der Mittel der Rechtsextremen. Somit ist sie vorallem eine Protestpartei und ein Pool für eine vielfältige Anzahl von Emotionen und Ängsten und vorallem falschen Versprechungen, wie die Schweiz inmitten von Europa und einer globalisierten Welt sich zu positionieren habe und erfolgreich sein könne!
Seit 2003 ist Erpressung der Politstil dieser Partei. Wenn Blocher nicht gewählt wird, gehen wir in die Opposition. SVP wählen Blocher stärken. Nach der nicht unerwarteten Anwahl Blochers der Gang in die Opposition. Ein Jahr später will die Partei wieder zurück in die Regierung und die Mehrheit lässt sich erpressen und wählt Maurer. Man lässt die SVP beliebig und ständig die Schlagzeilen und aktuellen Themen besetzen, anstatt dass man sie in die Schranken weist und sie auf ihre Pflicht hinweist, die Verfassung, die Gewaltenteilung, unseren Rechtsstaat und das Völkerrecht endlich zu respektieren und nicht bei jeder Gelegenheit lächerlich zu machen und mit Füssen zu treten.
Mein Appell richtet sich an die Politik allgemein. Es muss wieder klarer und gradliniger politisert und kommuniziert werden. Solange die SVP ständig erpresst, ihre Bundesräte ständig das Doppelspiel Exekutivamt und Opposition spielen und sie sich als Regierungspartei nicht vom rassisitschen und rechtsextremen Propagandastil und der inakzeptablen Rheotrik der ständigen Ausgrenzung von allen und allem was nicht auf ihrer Linie ist, klar distanziert, soll und muss diese Partei in der Opposition bleiben!
Gleichzeitg müssen sich die politischen Kontrahenten der SVP endlich in die Pflicht nehnem und die rassistische und rechtsextreme Rhetorik und Propaganda scharf verurteilen! Das neuste Inserat der SVP zum 1. August mit Brunner ist wieder so ein grenzwärtiges Pamphlet, das u.a. die IV Rentner pauschal wieder als Betrüger darstellt. Aber die Gauner der UBS die dem Steuerzahler Milliarden kosten werden, mit keinem Wort erwähnt!
Verantwortung wahrnehmen hätte u.a. geheissen beim Rücktritt Schmid, den SVP Kandidaten nicht zu wählen, dafür zB Schwaller CVP. Jetzt wäre der FDP Kandidat somit unbestritten. Jetzt stellt die SVP schon wieder die Fahnen nach dem Wind und droht bereits zum dritten Mal mit einem Gang in die Opposition. Eine solche Partei hat schlichtweg nichts in der Regierung verloren, die rein egoistisch opportunistisch jedes Jahr ein Hüst und Hott veranstaltet!
Leider haben auch die Medien jeglichen Biss verloren und dort wird ständig mehr abgebaut. Aktuell pflegt nur noch Ringier bzw. Frank A. Meyer eine deutliche Sprache und verurteilt die rechtsextremen Praxen einer SVP scharf und auch die ihres hörigen Blattes der Weltwoche. FAM hat recht, wenn er die Weltwoche als "rechtsextremes Sektenblatt" bezeichnet! Man schaue sich nur mal die Foren der Weltwoche an, die unredigiert eine Plattform für die rechtsnationale bis rechtsextreme Szene liefert!
Politik wird weiter an Ansehen verlieren, wenn man sich von einer rechtsextremen Partei nach Belieben erpressen und an der Nase herumführen lässt. Nationalismus, Isolationismus und rassistische Parolen sind unter keinen Umständen die richtigen Rezepte für eine zukünftsträchtige Schweiz inmitten von Europa, die zwei von drei Franken im Ausland verdient!
Ich plädiere für mehr Zivilvourage, Gradlinigkeit und vorallem Engagement gegen Rassismus der durch die SVP wieder salonfähig gemacht wurde!
Mein letzter Beitrag versuchte auf den Hilferuf von Elli zu antworten. Ich kann nicht in die Schreckenschöre von Ihnen und manchen anderen in diesem Blog einstimmen, weil ich dann die Kinder vor mir sehe, denen die Perspektiven genommen sind, die Mütter, die das Vertrauen in das Leben, das in ihnen heranwächst, verlieren, die Grosseltern, die glauben müssen, dass all ihr Streben vergebens war.
Deshalb, vielleicht weil ich sonst gar nicht hinsehen könnte, bin ich ein unverbesserlicher Optimist.
Versetzen Sie sich doch in die erste Hälfte des letzten Jahrhunderts zurück, zwei Weltkriege und eine massive Wirtschaftskrise, aber auch eine Neuerfindung der ganzen Naturwissenschaften von Planck bis Gell-Mann (zB), der Kunst, der Architektur, der Lebensformen und des Lebensstils ! Hätten Sie sich, von Ihrer Sichtweise aus, vorstellen können, dass aus soviel Schrecken soviel Gutes und Begeisterndes entstehen könnte ?
Natürlich wird es wieder Schwierigkeiten geben. Natürlich wird der Steinschlag, je mehr es uns gelingt, das Lockermaterial am Berg oben festzunageln, umso dramatischer sein, wenn er dann herunterkommt.
Aber die Zahlen, die Sie nennen, 95% allen Lebens vernichtet, vierhundert Jahre fast totaler Stillstand, sind doch Stuss. Das hat doch nicht einmal der Meteorit, der die Dinosaurier auslöschte, fertig gebracht.
http://tinyurl.com/schmiergeldkultur
ein massiver Ausbau der erneuerbaren Energie und Effizienz, so dass bis 2030 eine Mehrheit des Energiebedarfs durch erneuerbare Energie gedeckt werden kann, ist aus technischer Sicht absolut kein Problem.
Aber Fakt ist nun mal, dass beispielsweise die Schweiz z.B. im letzten Jahr gut 20mal soviel alleine in die Boni von staatsabhängigen Versagerbankern als in Schweizer erneuerbare Energie investiert hat.
Solange legalsierter Betrug staatlich wesentlich stärker gefördert wird, als zukunftsfeste Schweizer Arbeitsplätze und die Reduktion der Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen, wird sich diesbezüglich leider wenig ändern.
Interessant ist diesbezüglich übrigens auch, dass die Weltbank etwa 17mal mehr Geld in nicht-erneuerbare Energie als in erneuerbare Energie gepumpt hat:
Warum muss die nichtsproduzierende, mit der Realwirtschaft und den Steuerzahler spekulierende, verantwortungslose Finanzwirtschaft eigentlich schon wieder weltweit mit Bankschutzgesetzen und Steuerzahlergeschenken subventioniert werden?
Es stört mich, dass Warner wie ich und CH-Narr mit Sektierern und Weltuntergangspropheten gleichgesetzt werden, wie dies die Verharmloser, Polemiker und hoffnungslosen Optimisten (ja, lieber Ueli Schäfer, dort reihe ich Sie ein) so gerne tun, um direkt oder indirekt von den Problemen abzulenken.
Unsere Botschaft heisst nicht, gräbt euch ein und bringt euch um, auch nicht "kümmert euch einen Dreck, es kommt alles gut". Sondern schlicht und einfach:
Öffnet die Augen, Geist, Herz und Verstand (gell Pink) und begreift ein paar elementare Grundlagen der Physik und Biologie.
Seit Jahren immer das gleiche Geschrei - wieso immer auf den Staat warten, um das Risiko abzusichern??? Wenn Sie doch so überzeugt sind von alternativen Energiequellen können Sie ja selber ihr Geld hinlegen oder Kredit aufnehmen! Wieso soll der Staat ausgerechnet diesen Industriezweig vom unternehmerischen Risiko befreien? Ich bin gegen jegliche Subventionierung von Risiken auch gegen die unsägliche Überproduktion in der Landwirtschaft!
Die Technologien sind vorhanden. Sollen also die Anbieter ihr Marketing und ihr Risiko selber finanzieren, wie das jeder anständige Unternehmer in anderen Geschäftsfeldern auch tun muss!
There is (or should be!!!) no free lunch!!! sonst sind wir wieder eine Planwirtschaft, die bekanntlich untergegangen ist!
Wer für unser sozialistisches Wirtschaftsmodell und den Wohlfahrtsstaat eintritt, braucht sich nicht zu ärgern wenn auch Branchen und Unternehmungen gestützt werden, die einem nicht passen. Das ist nun mal so.
Oder würdest du auch so empört reagieren, wenn man ineffiziente Solarproduzenten gestützt hätte?
In unserem Wirtschaftsmodell duldet man einfach keine Verlierer mehr und so muss alles unterstützt und subventioniert werden - vom Banker bis zum Wirt.
Das nennt man dann wohl soziale Gerechtigkeit im Politiker- Jargon.
Was ich bei dir auch nicht ganz nachvollziehen kann ist deine vielzitierte Abhängigkeit unserer Wirtschaft von ausländischen Rohstoffen.
Soviel ich weiss gibt es auch in der Schweiz kein Silizium, welches übrigens äusserst Kapital- und Energieintensiv gewonnen wird. Und auch die Hochleistungskunststoffe aus denen die Windräder sind, werden aus Erdölderivaten gewonnen, welche bekanntlich auch nicht in der Schweiz vorkommen.
Nur Technologien 'am Reissbrett' entwickeln bringt noch keine Arbeitsplätze. Nur wenn die Produktion und Montage dieser Technologien auch in der Schweiz stattfindet wird dies Arbeitsplätze schaffen. Schliesslich kann beim besten Willen nicht jeder Bürger Ingenieur, Forscher oder Professor sein.
Die Schweizer Industrie wird solange sie produziert von ausländischen Rohstoffen abhängig sein! Und je fortgeschrittener die Technologien werden, desto speziellere Rohstoffe werden benötigt. Der Abbau und die Gewinnung dieser Rohstoffe, deren Namen der Normalbürger bis heute wohl noch nie gehört hat, wird mindestens ebenso Kapital- und Energieintensiv sein, wie der von Silizium. Aber auch diese Rohstoffe für Zukunftstechnologien werden nicht in der Schweiz abgebaut.
Die Schweiz wird somit in Zukunft nicht unabhängiger von ausländischen Rohstoffen, sondern noch abhängiger sein. Deshalb ist es wichtig, dass wir wenigstens das nötige Kapital besitzen um diese Rohstoffe zu erwerben.
Je fortgeschrittener die Technologien werden, desto Kapitalintensiver wird also der Verarbeitungsprozess vom Rohstoff bis hin zum fertigen Produkt. Damit werden auch die Banken in Zukunft eine wichtige Rolle für die Industrie spielen (gerade deshalb hätte man die Versagerbanken absaufen lassen sollen).
Heute haben wir zwar nicht die Rohstoffe, dafür aber eben das nötige Kapital, welches viele dieser Rohstoffexporteure nicht haben. Es besteht eine gegenseitige Abhängigkeit und Interesse an starken Verbindungen zwischen den Ländern mit Kapital und jenen mit Rohstoffen.
Darum ist geschickte Politik auch in Zukunft gefragt und wird weiterhin Mangelware bleiben.
Gute Nacht und eine interessante Zukunft wünscht
Mr. Pink
http://tinyurl.com/schmiergeldkultur
es geht hier nicht um Subvention sondern um Rahmenbedingungen.
Ein Beispiel:
Deutschland hat vor über 10 Jahren Einspeisevergütungen für erneuerbaren Strom inkl. Windstrom eingeführt.
1. Hat die Windindustrie gegen 100'000 Arbeitsplätze geschaffen in einem Weltmarkt mit 2stelligen Wachstumszahlen.
http://www.wind-energie.de/de/statistiken/
2. Exportiert Deutschland 83% seiner Windturbinen.
http://tinyurl.com/wind-export
3. Reduziert Windstrom die Abhängigkeit und den Import von ausländischen Rohstoffen.
4. Reduziert Windstrom den Ausstoss von Treibhausgasen und die Grösse von teuren Endlagern.
5. Reduziert Windstrom das Terror-Risiko, da weit verteilte, zahlreiche Windturbinen im Gegensatz zu einem einzelnen Grosskraftwerk nicht einfach ausgeschaltet werden können.
6. Generiert eine Windturbine in lediglich 2 bis 3 Monaten die Energie welche für ihre Herstellung notwendig war.
http://www.windpower.org/en/tour/env/enpaybk.htm
(Während ein neues AKW bis zu 10 Jahre benötigt: http://www.stormsmith.nl/report20071013/partG.pdf).
7. Hat die zukunftsfest produzierende Windindustrie im Gegensatz zur nichtsproduzierenden, weltwirtschaftskrisengenerierenden Finanzwirtschaft weltweit keine Abermilliarden vom Steuerzahler erhalten und trotzdem ein zweistelliges Wachstum ausgewiesen.
8. Und jetzt kommt der Knaller: Windenergie schaffte nicht nur zukunftsfeste Arbeitsplätze sondern macht den Strom billiger:
http://tinyurl.com/windstrom
Diese äussert positiven Tatsachen sind schlicht den staatlichen Rahmenbedingungen zu verdanken und nicht weil Ideologen und verlogene Banksubventionierer wie der blogwatch ein paar Ingenieure ermuntert haben, ohne Entlöhnung Windturbinen zu entwickeln und zu produzieren.
Und so teuer, wie die Strompreise welche unsere Stromhandelsgesellschaften bald einführen wollen, kann übrigens eine erneuerbare Stromversorgung in der Schweiz garantiert nicht werden:
http://tinyurl.com/strom-abzock
Die Banken werden seit Jahrzehnten mit günstigen Gesetzgebungen subventioniert, welche Steuerhinterziehung und illegitime Kickbackabzockerei schützen oder die Hauseigentümer davon abhält aus 'Steuerspargründen' ihr Haus abzuzahlen oder die Altersvorsorger aus 'Steuerspargründen' zwingt bei den Banken anzulegen und nicht dort wo sie möchten. Ich möchte meine Altersvorsorge übrigens NICHT bei den Banken anlegen, sondern direkt bei den Nachbargebäuden auf dem Dach oder in deren Gebäudeisolation oder in Schweizer erneuerbare Kraftwerke investieren. Aber aufgrund Schweizer Bankschutzgründen wird das mir leider nicht ermöglicht. An dem Free Lunch für die versagerhafte, steuerzahlerabhängige, weltwirtschaftskrisengenerierende Finanzwirtschaft wird sich wohl nichts ändern.
Und obwohl die Banken absolut NICHTS produzieren und KEINE ernsthafte Risiken eingehen müssen (keine Forschung und Entwicklung, keine Investitionsgüter) haben sie es doch fertig gebracht Rekordverluste einzufahren, welche Steuerzahler weltweit übernehmen durften. Mal ganz abgesehen davon, dass sie durch gehebelte Rohstoffzockerei die Rostoffpreise massiv beeinflusst haben und der Realwirtschaft immense Kosten zugefügt haben.
Und nochmals: Die Schweiz investiert praktisch NICHT in erneuerbare Energie:
Das Konjunkturprogramm des UVEK beinhaltet 0.01 Milliarden für Photovoltaikanlagen. Wenn nur 1% der UBS-Boni trotz Rekordverlust in Bordellen verpulvert werden, dann fördert der Bund indirekt Bordelle viermal so hoch wie Photovoltaikanlagen.
Die Schweiz hat 200mal mehr in ausländische Ramschpapiere investiert, als was sie gedenkt dieses Jahr in Schweizer erneuerbare Stromerzeugung inklusive zukunftsfete Schweizer Arbeitsplätze zu investieren.
Und vergiss nicht: Die Schweiz kann Schweizer Technologie aber keine endlichen, ausländischen Rohstoffe exportieren. Da kannst Du täubelen und Füsse von Ölscheichs und Abzockbanker küssen solange Du willst, daran wird sich leider nie etwas ändern.
http://tinyurl.com/m924mz
Kein Silizium in der Schweiz???
Silizium ist das zweithäufigste Element auf der Erde! Silizium hat es wie Sand am Mehr bzw. noch viel meeer. Die Gewinnung ist nicht abartig aufwendig. So gesehen würde die Massenproduktion von Silizium genauso einfach und selbstverständlich, wie man Alu für sinnlose RedBullDosen oder Stahl für die Familienpanzer auf unseren Strassen herstellt. Aber deutlich sinnvoller. Auch das Recycling ist absolut kein Problem.
an Blogwatch:
Warum der Staat die Solarenergie subventionieren soll?
Weil er alles andere auch subventioniert! Gleichlange Spiesse, das ist die Forderung.
Aber du hast recht, einfacher wäre es, überall mit der direkten und indirekten Subventionierung der Risiko- und Drecktechnologien aufzuhören, dann wären die Erneuerbaren längst konkurrenzfähig.
Aber das wollen ja die Mächtigen in den National- und Verwaltungsräten nicht.
http://tinyurl.com/schmiergeldkultur
Mal abgesehen davon, dass ich im Gegensatz zu Dir nicht für eine staatliche Förderung von Versagerbankern eintrete. Und mal abgesehen davon, dass die Schweiz praktisch NICHT in erneuerbare Energie investiert: (Das Konjunkturprogramm des UVEK beinhaltet 0.01 Milliarden für Photovoltaikanlagen. Wenn nur 1% der UBS-Boni trotz Rekordverlust in Bordellen verpulvert werden, dann fördert der Bund indirekt Bordelle viermal so hoch wie Photovoltaikanlagen. Die Schweiz hat 200mal mehr in ausländische Ramschpapiere investiert, als was sie gedenkt dieses Jahr in Schweizer erneuerbare Stromerzeugung inklusive zukunftsfete Schweizer Arbeitsplätze zu investieren.)
Photovoltaikanlagen, Solarwärmekollektoren, Gebäudeisolationen, Wärmekraftkopplungsanlagen, Kleinwasserkraftanlagen und Windturbinen existieren übrigens bereits JETZT und werden in der Schweiz weder von Forschern, noch von Professoren, noch von Ingenieuren noch von Chinesischen Arbeitern installiert.
Oerlikon Dünnschichtmodule (Si-Schichtdicke: 0.002mm) welche insgesamt die gleiche Leistung wie Gösgen aufweisen, verfügen über ein Siliziumvolumen von lediglich 25m3. Das passt prinzipiell in einen Lastwagen. (Mal abgesehen davon, dass die Mehrheit der Schweizer Erdkruste aus Sauerstoff und Silizium besteht).
Und Dünnschichtzellen können inzwischen bereits in einem Jahr die Energie produzieren, welche für ihre Herstellung notwendig war und das bei einer Lebensdauer von über 20 Jahren:
www.bnl.gov/pv/files/pdf/abs_193.pdf
Das einfach rezyklierbare Rotorblatt einer 3.6 MW Windturbine wiegt 12 Tonnen und kann im Schnitt etwa 3000 Haushalte während mindestens 20 Jahren mit sauberem Strom versorgen.
http://tinyurl.com/lvmw9q
Die 3000 Autos der 3000 Haushalte verbrauchen über den Zeitraum von 20 Jahren bei 20'000 km Jahresleistung und 8l/100km Durchschnittsverbrauch 96'000'000 Liter Benzin. Dafür benötigt man etwa 160'000 Tonnen Erdöl, wobei dieses Erdöl nicht einfach rezykliert werden kann, sondern über Jahrhunderte in der Atmosphäre verweilt.
Diese Fakten kann sich übrigens ein Primarschüler vom Netz runterladen. Wäre schön wenn Du das auch einmal ausnahmsweise versuchen würdest, bevor Du solche völlig lächerlichen Behauptungen in diesen Blog stellst.
PS: Wenn die Finanzwirtschaft übrigens mittels günstigen Staatskrediten und grossen Hebeln Rohstoffe wie Kupfer oder Öl erwiesenermassen in die Höhe treiben, schadet dass der Realwirtschaft (erwiesenermassen).
http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=8878
Lieber Schweizernarr
Ich habe den ersten Beitrag von Schweizer Narr "betr. Hemmschwelle" mit grosser Zustimmung gelesen. Heute habe ich im Tagi einen Artikel gelesen, in welchem unser (noch) Bundesrat Couchepin die IV als Krebsgeschwür bezeichnet! Das hat mich sehr traurig und wütend gemacht. Dies dürfte die Hemmschwelle gegenüber den Behinderten recht stark senken und führt wohl nicht gerade zu einem stabileren Gesellschaftsvertrag und weniger Gewalt.
Ausserdem will er die IV aus der AHV herauslösen und mit einer Abfindungssumme und etwas Schuldzinsen auf eigene Füsse stellen. Wie die sich dann finanzieren soll, dafür hat er eine einfach absurde Lösung: Invalide einfach wieder in die Arbeitswelt zu integrieren!(Woher sollen denn bei dieser Arbeitslosigkeit die Arbeitsplätze für die Invaliden herkommen?)
Es ist ungeheuerlich und geschmacklos , die Banken mit Milliarden zu unterstützen und deren faule Kredite zu übernehmen, gleichzeitig aber die Invaliden im Regen stehen zu lassen und unser Sohzialwerk als "Krebsgeschwür" zu bezeichnen.
Einfach unglaublich!
Kann man da nicht veranlassen, dass dieser Wolf mittels Elektroschock ausser Gefecht gesetzt wird? Und anschliessend mit einem Netz einfefangen?
Wölfe können beim Schafereissen nämlich nichts dafür, sie tun dies nicht mit Absicht. Da Schafe nämlich Herdentiere sind, geraten Wölfe wärend des Reissens in einen Blutrausch und können gar nicht mehr anderst als zuzubeissen. War einmal ein Bericht darüber in einem Magazin des Tagesanzeigers, (Samstagsausgabe)
Ja du hast recht, Wachstumskritikerkassandra.
Faire Rahmenbedingungen:
A Level Playing Field - wie man auf englisch sagt - 'Ein ebenes Fussballfeld'.
Gegnerische Parteien, oder Mannschaften, die weder bergauf noch bergab spielen müssen. Parteien, aufgestellt auf einem waagrechten, ebenen Spielfeld. Gerechtigkeit. Dazu noch ein Schiedsrichter.
Fairplay!
Zu hoffen ist, dass weder die Spieler gedopt sind, noch der Schiedsrichter geschmiert.
Just Fairplay!
Küsnacht - München: Wer ist schuld?
Möchte auf den Blogtitel verweisen. Lassen sie ihn noch eine Weile stehen, Herr Leuenberger: als Mahnmal. Bevor der nächste Eintrag folgt. Das Geschehnis überschattet immer noch alles andere.
Irgendwie hat das keinen Sinn, aber trotzdem...
In meinem Beitrag ging es primär um die Unabhängigkeit, bezw. Abhängigkeit der Schweizer Wirtschaft von ausländischen Rohstoffen.
Aber zum Silizium...
Ja lieber Wachstumskritiker, es gibt Silizium wie Sand am Meer. Und die Erde ist auch zu 71% mit Wasser bedeckt. Trotzdem eignen sich nur gerade ca. 3.5% zum trinken. Meerwasser ist nicht mit Mehrwasser zu verwechseln.
In der Schweiz gibt es keine industrielle Grossproduktion von Silizium, da Silizium hier nicht in der wirtschaftlich gewünschten Reinheit und Konzentration vorkommt. Weltweit gesehen gibt es nur einige wenige Produzenten.
Für z. B. zukunftsträchtige Dünnschicht- Solarzellen wird spezielles Silizium (und künftig andere Halbmetalle) verwendet. Je reiner die Halbmetalle sind, desto höher der Wirkungsgrad der Solarzellen. Und je reiner die Halbmetalle aus der Erde gewonnen werden und je grösser die Konzentration, desto wirtschaftlicher ist auch der Abbau und die Verarbeitung.
Leider kann man für solche hochtechnologischen Anwendungen nicht nur ein bisschen Sand an den Strand holen gehen und diesen 'einschmelzen'. Dein Vergleich zwischen Siliziumproduktion und Alu- Dosen- Herstellung könnte manch einer als Beleidigung empfinden. Schon die weitere Verarbeitung des Rohsiliziums benötigt eine völlig andere Infrastruktur als die der Dosenherstellung.
Und jene Siliziumhersteller die das technische und geistige Know-how für die Produktion reinster Halbmetalle für die (Dünnschicht-) Photovoltaik besitzen kann man an einer Hand abzählen.
Schönen Gruss
Mr. Pink
Auch ich habe mit Erschrecken die Worte von BR Couchpin gelesen. Wortgewaltig im negativen Sinn! Despektierlich und zerstörerisch. Nachdem Behinderte oft damit umgehen müssen, ihren Beruf, den viele von ihnen liebten, nicht mehr ausüben können, weil ihre Behinderung sie daran "hindert", müssen sie nun wissen, dass sie nun finanziell von einem Krebsgeschwür abhängig sind, das herausgeschnitten werden muss - aus einem solidarisch konstruierten Sozialwerk? Nur ein herzloser, geschmackloser Politiker kann solche soundbites kreieren. Tja, auch solches fördert Gewalt in unserer Gesellschaft - nicht immer sind die Jugendlichen die Schuldigen.
http://www.die-regionale-zeitung.de/lueneburg/news/rubrik/lueneburg/artikel/erneuerbare-energien-schaffen-jeden-tag-80-arbeitsplaetze
In der Schweiz setzt man dagegen lieber auf ausländische Ramschpapiere und versiegende, teurer-werdende-ausländische Rohstoffe:
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/lquellen-versiegen-in-Rekordtempo/story/20215219
Zudem schützt der Schweizer Staat Grossbanken, welche Diamanten in Zahnpasten schmuggeln und bestrafen so ironischerweise die ehrlichen, unschuldigen, hartarbeitenden Steuerzahler. Als würde es nicht bereits ausreichen, dass die Steuerzahler bereits die Kosten für die verantwortungslosen Risiken und Spekulationsgeschäfte der Grossbanken übernehmen müssen.
http://www.nytimes.com/2008/06/20/business/20tax.html
Na ja, früher war der Diamantenschmuggel und das Verpulvern von fremden Kapital Schwerkriminellen überlassen und inzwischen machen das staatsabhängige, staatsgeschützte, nichtsproduzierende Grossbanken.
Und da fragt man sich nicht nur, weshalb es ehrliche, produzierende, Schweizer KMUs schwierig haben konkurrenzfähig zu bleiben, sondern weshalb inzwischen Bünzli-Bubis unschuldige Leute verprügeln, als wären sie Schwerkriminelle...
Selbst ein Primarschüler sollte nicht jeden Mist den er im Internet findet einfach glauben Schenken oder als Wahrheit adaptieren.
Als erstes aber muss ich dich korrigieren: Ich war und werde immer gegen jegliche staatliche Unterstützung oder Subvention sein. Das betrifft nicht nur Solarzellen, sondern auch Milliardenzahlungen an Versager- Banken.
Ich wäre mit Sicherheit der Letzte, der sich für die Bankenrettung ausgesprochen hätte.
Schade, es scheint du liest nur einen Bruchteil der Beiträge, sonst wüsstest du das.
Deine theoretischen Fakten und Berechnungen kenne ich alle schon, da ich deine Beiträge lese. Toll sieht die Leistung so einer Solarzelle unter Laborbedingungen aus.
Wenn diese Energiequellen wirtschaftlich sein werden, werden sie sich gewiss auf dem freien Markt durchsetzen. Aber Nachhaltig durchsetzen werden sie sich nur OHNE Subventionen.
Ausserdem hilft logisches Denken oft weiter, als recherchieren im Internet. Die Behauptung, dass CO2 über Jahrhunderte in der Atmosphäre bleibt ist geradezu GROTESK. Frage mich wirklich von welcher Internet- Site du das hast? Der Verfasser hat wohl noch nie was von natürlichen Kreisläufen gehört. CO2 wird ganz gewiss rezykliert (!), im Gegensatz zu glas- oder kohlefaserverstärkten Kunststoff- Rotorblätter (!)
Aber auch recherchieren im Internet will gelernt sein...
Aber darum ging es ja gar nicht in meinem Beitrag, sondern um die Un- bezw. Abhängigkeit der Schweizer Wirtschaft durch ausländische Rohstoffe.
Wie gesagt, die Abhängigkeit besteht auf beiden Seiten. Aber damit Rohstoffe nicht als Erpressungsmittel dienen können, ist es wichtig die Marktwirtschaft zu fördern. Nur wenn viele Anbieter auf dem Markt konkurrieren wird das Klumpenrisiko verdrängt. Leider sieht das auf den regulierten Erdöl- und Erdgas- Märkten nicht so aus. Staatl. Monopole nutzen jede Gelegenheit um politischen Druck auf andere Länder auszuüben.
Übrigens, wenn die Finanzwirtschaft mittels günstigen Staatskrediten und grossen Hebeln Rohstoffe wie Kupfer oder Öl erwiesenermassen in die Höhe treiben, sollte man den STAAT dafür in die Pflicht nehmen.
Zudem scheinst du nicht zu verstehen, dass nicht alle Spekulationen mit Casionspielerei zutun haben. Spekulationen vermindern die Risiken auf den Rohstoffmärkten für Käufer und Verkäufer.
Für viele ist die Erde einfachheitshalber Rund lieber globi, aber nur wenige erkennen den Ellipsoid.
Schönen Gruss
Mr. Pink
Ich habe nun globi's Rat befolgt und bin im Internet auf Faktensuche gegangen. Dabei habe ich folgendes festgestellt...
- CO-2 Ausstoss pro Kopf (CH): 5.8 to p. a.
(http://www.bfe.admin.ch/themen/00526/00530/00532/index.html?lang=de)
- CO2- Verbrauch eines Durchschnitt- Baumes: 6 kg pro Tag
(http://www.sdw.de/wald/oekosystem_wald/leistungenderbaeume.htm)
BERECHNUNG CO2- Verbrauch eines Baumes pro Jahr: 6 kg x 365d = 2'190 kg
BERECHNUNG Erforderliche Baummenge um anthropogenen CO2- Ausstoss zu neutralisieten: 5.8 / 2.19 = 2.65 Baume pro Schweizer ! ! !
- Waldbestand Schweiz: 1.2 Mio. Hektaren (1995!)
- 1 ha = 10'000 m2 = 100m x 100m
(http://www.bafu.admin.ch/wald/01198/01201/index.html?lang=de)
(http://de.wikipedia.org/wiki/Hektare)
BERECHNUNG mit Annahme: Auf der Fläche von 100 x 100 m steht pro 10m ein Baum = 10 x 10 = 100 Bäume pro Hektare x 1.2 Mio ha = 120 Mio. Bäume
In der Schweiz stehen also rund 120 Mio. Bäume. Anderes CO2- fressendes Grünzeug ist dabei nicht enthalten. Zudem muss man sagen, ein Wald mit nur ca. allen 10m einem Baum ist ziemlich lose. In Tat und Wahrheit stehen in der Schweiz weit mehr Bäume.
- Schweizer Bevölkerung: 7.5935 Mio.
(http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/01/01/key.html)
BERECHNUNG Baummenge pro Schweizer: 120 Mio / 7.5935 = 15.8 Bäume pro Einwohner ! ! !
BERECHNUNG Verhältnis benötigter Waldbestand zu tatsächlich: 15.8 / 2.65 = 6 : 1
SCHLUSSFOLGERUNG: DIE SCHWEIZ IST SELBST CO2- NEUTRAL. JUHUI.
Wir besitzen 6 X mehr Bäume als eigentlich nötig sind, um anthropogenes CO2 zu neutralisieren. Das heisst die Bevölkerung könnte auf ca. 45 Mio Einwohner steigen und wir würden immer noch CO2- Neutral sein. Oder der CO2- Ausstoss könnte auf ca. 30 Tonnen pro Kopf steigen und die Schweiz wäre immer noch CO2- Neutral.
Ich bin froh, konnte ich mit globi's Ratschlag und der Hilfe des Internet endlich die leidige Diskussion über die CO2- Neutralität der Schweiz beilegen.
Jetzt, da der Beweis erbracht ist, sollte auch das UVEK die veruntreuten Gelder aus Klimarappen und sonstigen Massnahmen dem Bürger wieder zurückgeben. Wir leben ja schliesslich in einer CO2- Neutralen Demokratie.
Schönen Tag
Mr. Pink
Der obzessive Gedanke an die Schuld relativiert die Straftaten. Wenn jemand wegen seines jugendlichen Alters oder wegen Alkoholkonsum das Ausmass seiner Untaten nicht einsehen kann, dann vermindert dies seine Schuldfähigkeit und er wird weiniger stark bestraft. Das ist auch folgerichtig, wenn die Frage nach der Schuld die wichtigste Maxime unserer Justiz ist. Doch der einseitige Fokus auf Schuld und Strafe lenkt uns vom Problem ab. Jeder Mensch ist prinzipiell in der Lage, kriminell oder aggressiv zu werden. Insbesondere Jugendliche mit Problemen können gefährlich werden, wenn sie keinen Sinn in ihrem Leben sehen, wenn die Situation sie zu Untaten verführt und wenn man sie nicht kontolliert. Wir sollten uns stärker auf den Schutz der Jugendlichen vor sich selbst und der Gesellschaft vor gefährlichen Jugendlichen konzentrieren.
Die Frage nach der Schuld verleitet auch zu einfältigen Schlüssen, wie der „hip-hop“ oder die „Gottlosigkeit“ seien schuld and der Jugendgewalt. Früher war es Rock’n’roll, Swing oder ich weiss nicht was. Doch die Kultur des hip-hop ruft nicht zu Gewalt auf, sondern thematisiert die Gewalt nur. Die Bibel zum Beispiel ist voller Gewalttaten, Todesdrohungen und Verdammungen gegenüber Ungläubigen. Dennoch kann man der Bibel nicht die Schuld für alle Grausamkeiten der letzten 2000 Jahre geben, die im Namen des Christentums gemacht wurden. Wenn man über die Gewalt spricht, dann ist man ja nicht automatisch auch für diese Gewalt verantwortlich.
Herr Leuenberger, Sie sagen zu recht, dass wir nicht sagen sollten, dass „die Gesellschaft schuldig ist“ und apellieren an die Eigenverantwortung jedes Einzelnen. .Ihr Aufruf beruht auf dem Glauben, dass jede und jeder irgendwo eingebunden ist und Verantwortung für die Gesellschaft trägt. Doch wie soll man dies glauben, wenn das Ziel der Wirtschaft seit langem nicht die Verantwortung für die Gesellschaft sondern die Maximierung des Gewinnes ist? Anstatt gut gemeinter Ratschläge an jeden Einzelnen, die ungehört im Nebel verhallen, müsste die Politik viel mehr dafür sorgen, dass die Menschen - und vor allem die finanzielle Elite - wieder stärker in die Gesllschaft eingebunden werden.
1. Es geht nicht um Subvention sondern um Rahmenbedingungen für Effizienz und erneuerbare Energien, welche die Abhängigkeit der Schweiz von ausländischen Energieträgern reduzieren und zukunftsfeste Arbeitsplätze schaffen. Wir können die gesamte Volkswirtschaft nicht einfach in einem Jahr umstellen, wenn plötzlich die ausländischen Energieträgerkosten explodieren. Zudem bringt es Niemandem etwas, wenn wir einfach Arbeitslose generieren, weil die Schweiz ohne eigene Energieträger sich weigert ernsthaftzunehmende Investitionen im Erneuerbaren- und Effizienzbereich zu tätigen (Arbeitslose und Ausgesteuerte sind nicht gratis). Ein staatsabhängiger Versagerbanker welcher sich auf zukunftslose Steuerhinterziehung spezialisiert hat, kann nicht einfach telquel auf Gebäudeisolation und erneuerbare Technologie umlernen.
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/lquellen-versiegen-in-Rekordtempo/story/20215219
2. CO2 ist im Gegensatz beispielsweise zum Methan ein sehr stabiles Gas und kann tatsächlich eine Verweilzeit von tausenden Jahren in der Atmosphäre erreichen:
http://www.geo.unizh.ch/~uruetsch/ggzf/Umweltprobleme.html
3. Der CO2-Anteil in der Atmosphäre ist offensichtlich gestiegen also wurde er nicht rezykliert.
4. Ein Teil des CO2s wurde zudem von den Ozeanen absorbiert und somit ebenfalls nicht rezykliert, was zudem zu einer erhöhten Versauerung der Meere geführt hat.
5. Gemäss Deinem eigenen Link beträgt die jährliche CO2-Aufnahme von 1 ha Wald 10 Tonnen CO2:
http://www.sdw.de/wald/oekosystem_wald/leistungenderbaeume.htm
Das entspricht gemäss Deinem eigenen Link 12 Millionen Tonnen CO2, welches die Schweizer Wälder pro Jahr idealerweise aufnehmen könnten.
http://www.bafu.admin.ch/wald/01198/01201/index.html?lang=de
Gemäss Deinen Links beträgt der jährliche CO2-Aussstoss der Schweiz aber 44 Millionen Tonnen. Also gemäss Deinen Links stösst die Schweiz mindestens 360% mehr CO2 aus, als was sie aufnimmt.
6. Die obige CO2-Aufnahme des Waldes stimmt allerdings höchstens dann, wenn das Waldvolumen stetig wächst und die gefällten Bäume stabil gelagert und niemals verrottet, verheizt oder vergast werden. Aus diesem Grund kann die Schweiz tatsächlich nur 1.83 Millionen Tonnen aufgrund der Schweizer Waldbewirtschaftung als CO2-Senke annehmen: http://www.bafu.admin.ch/wald/01198/01209/?lang=de
Das heisst die Schweiz stösst demnach mindestens 2400% mehr CO2 aus, als was sie durch die Waldbewirtschaftung jährlich aufnimmt. Deine Rechnung beleidigt nicht nur Primarschüler, sondern gemäss Deiner Logik muss der CO2-Ausstoss der Schweiz um mindestens 95% reduziert werden, so dass die Schweiz wenigstens annähernd CO2-neutral wird.
7. Zudem: Die importierten Rohstoffe, Nahrungsmittel, Autos, Konsumgüter, Kleider, haben bei ihrer Gewinnung, Produktion und ihrem Transport allesamt CO2 produziert, was Du ebenfalls vernachlässigst. Auch ignorierst Du die CO2-Produktion der flugreisenden Versagerbanker welche Diamanten in Zahnpasta für Russische Oligarchen transportieren und in ihren Ferien auf Kosten der Allgemeinheit womöglich Hautkrebs und HIV in Südostasien einfangen.
http://www.nytimes.com/2008/06/20/business/20tax.html
Es ist für wahr bedenklich, was die Steuerzahler an Deiner Grundschulausbildung verschwendet haben.
Ihre CO2 Rechnung berücksichtigt den natürlichen CO2 Kreislauf nicht richtig.
Jeder ha Wald bindet jährlich rund 10t Kohlendioxid pro Jahr (http://www.sdw.de/wald/oekosystem_wald/leistungenderbaeume.htm)
Bei 1, 2 mio ha Wald ergibt dies
12 mio t CO2 /a
Jeder Schweizer Einwohner produziert
5,8 t CO2 /a
Bei 7,6 mio Einwohnern ergibt dies
44 mio t CO2 /a
Verhältnis 1: 3.66!!
Wir besitzen 3.66 x zu wenig Bäume als eigentlich nötig sind, um anthropogenes CO2 zu neutralisieren.
Danke für die Aufmerksamkeit. Sollte das Internet zur Recherche doch nicht so geeignet sein? Aber an meinen Berechnungen kann ich keinen Fehler feststellen.
Unter dem Link (http://www.sdw.de/wald/oekosystem_wald/leistungenderbaeume.htm) steht ganz klar als Erläuterung:
Vergleicht man oben aufgeführte Zahlen miteinander, so stellt man fest, dass sie sich teilweise widersprechen. Die Ursache hierfür liegt in unterschiedlichen Messmethoden oder wissenschaftlichen Ansätzen. Die Daten sind daher eher als Richtwerte anzusehen!
Auch im Internet steht nicht nur EINE Wahrheit. Und mit welcher Methode oder Ansatz man rechnet, hängt vom jeweiligen Verfasser ab. Umweltfanatiker wählen deshalb den ihnen konformen Ansatz.
Zu einigen Punkten in globi's Beitrag die mir wichtig erscheinen möchte ich Stellung nehmen.
Zu Punkt 1:
Für mich ist es faszinierend, wie sehr du dich für Nachhaltigkeit in Bezug auf erneuerbare Energie einsetzt. Im Gegensatz dazu scheint dich aber die wirtschaftliche Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz nicht zu interessieren. Eigentlich schade, denn das wäre ebenfalls ein sehr wichtiger Aspekt.
Die hochsubventionierte Branche in Deutschland leidet übrigens sehr unter der Wirtschaftsflaute. Diese Arbeitsplätze wurden auf PUMP erschaffen. Die Kosten dafür trägt der Steuerzahler und wird früher oder später die TATSÄCHLICHEN Kosten berappen müssen. Und dann wird man auch in Deutschland merken, dass Solar und Windkraft doch nicht ganz so billig waren, wie von den Politikern vorgegaukelt. Aber nochmals zur Erinnerung: Ich bin gegen jegliche Subvention, also von A-tom bis Z-iegenkäse.
Zu Punkt 2: Verweilzeit CO2: 100 - 150 Jahre (http://www.klimaschuetzen.de/Treibhausgase/gase-01.htm)
Auch da variieren die Zahlen von wenigen Jahren bis hin zu über 100'000 Jahren (!)
Auch hier gibt es nicht nur EINE Wahrheit. Das Internet scheint wirklich untauglich für Recherchen zu sein.
Zu Punkt 3:
Der CO2- Anteil ist deutlich gestiegen und das sehen wir im beigefügten Diagramm. Nur wenn ich mir das Diagramm näher betrachte, dann sehe ich, stehen wir vor einer erneuten Eiszeit (!). Auf dieser Grafik wird ganz deutlich, dass jeder Eiszeit- Zyklus mit dem steilen Anstieg von CO2 in der Atmosphäre beginnt. Also ist die Erhöhung der Konzentration überhaupt nichts unnatürliches. Im Gegenteil, wir erleben einen natürlichen Klimawandel wie er immer vor dem Eintreten in eine neue Eiszeit vorkommt. Der CO2- Anstieg kann nicht direkt mit anthropogenem CO2 in Verbindung gebracht werden, sondern hängt eher direkt mit der eintretenden Eiszeit zusammen.
Als Politiker oder Wissenschaftler würde ich mir deshalb heute mehr sorgen darüber machen, was passiert wenn ganz Europa unter einem Eispanzer verschwindet, statt sich auf einen natürlich erhöhten CO2- Gehalt in der Atmosphäre und einem damit verbundenen Temperaturanstieg von einigen wenigen Grad zu fixieren. Aber eben, mit dem Schuldigen 'CO2' lässt sich Geld und Politik machen. Mit einem natürlichen Zyklus nicht.
Punkt 4: Genau jene Teile die absorbiert werden, werden auch rezykliert. Stoffe die man rezyklieren will müssen irgendwo aufgefangen werden. Das Meer ist nicht umsonst die grösste Sauerstoffquelle. Denn da wird der grösste Teil CO2 in O2 umgewandelt.
Als letztes muss ich noch klarstellen, dass ich nichts gegen Solarzellen oder Windkraftwerke habe (obwohl ich kein solches Rad vor meiner Haustür haben möchte).
Was mich aber stutzig macht ist der Blinde glaube der heute vorherrscht.
Gruss
Mr. Pink
Und Globi und Alexander (2009-08-05 14:03:42) zu den biologischen Fakten.
Der Ignorant hat es selber gefunden, selber widerlegt, und selber zugegeben: "Irgendwie hat das keinen Sinn, aber trotzdem..."
Lügen haben übrigens kurze Beine.
Ein Beispiel:
Deutschland hat vor über 10 Jahren Einspeisevergütungen für erneuerbaren Strom inkl. Windstrom eingeführt.
1. Hat die Windindustrie gegen 100'000 Arbeitsplätze geschaffen in einem Weltmarkt mit 2stelligen Wachstumszahlen.
http://www.wind-energie.de/de/statistiken/
2. Exportiert Deutschland 83% seiner Windturbinen.
http://tinyurl.com/nflg5t
3. Reduziert Windstrom die Abhängigkeit und den Import von ausländischen Rohstoffen.
4. Reduziert Windstrom den Ausstoss von Treibhausgasen und die Grösse von teuren Endlagern.
5. Reduziert Windstrom das Terror-Risiko, da weit verteilte, zahlreiche Windturbinen im Gegensatz zu einem einzelnen Grosskraftwerk nicht einfach ausgeschaltet werden können.
6. Generiert eine Windturbine in lediglich 2 bis 3 Monaten die Energie welche für ihre Herstellung notwendig war.
http://www.windpower.org/en/tour/env/enpaybk.htm
(Während ein neues AKW bis zu 10 Jahre benötigt: http://www.stormsmith.nl/report20071013/partG.pdf).
7. Hat die zukunftsfest produzierende Windindustrie im Gegensatz zur nichtsproduzierenden, weltwirtschaftskrisengenerierenden Finanzwirtschaft weltweit keine Abermilliarden vom Steuerzahler erhalten und trotzdem ein zweistelliges Wachstum ausgewiesen.
8. Und jetzt kommt der Knaller: Windenergie schaffte nicht nur zukunftsfeste Arbeitsplätze sondern macht den Strom billiger:
http://tinyurl.com/windstrom
9. Oder in gleichen Worten:
Windenergie schaffte nicht nur zukunftsfeste Arbeitsplätze sondern macht den Strom billiger:
http://tinyurl.com/windstrom
Und hier noch ein Geschenk zur drohenden Eiszeit:
Danke für das Eiszeit- Geschenk. Ich nehme es wärmstens entgegen.
Ich weiss nicht wie du dein eigenes Diagramm über CO2- Konzentration interpretierst? Da ist klar zu erkennen, dass ca. alle 100'000 Jahre die CO2- Konzentration steil ansteigt und ein neuer Eiszeit- Zyklus beginnt. Da die Zeit-Achse im Diagramm ziemlich grob skaliert ist, schätze ich den Anfang des ersten Diagramm- Zyklus auf ca. 330'000 Jahre, den zweite auf 240'000 J., den dritten auf 130'000 J. und den letzten auf 20'000 J. Zwischen dem ersten und zweiten Zyklus liegen also 90'000 J., zwischen dem zweiten und dritten liegen 110'000 J. und zwischen dem dritten und letzten liegen nochmals 110'000 J. Die Abstände zwischen den Zyklen betragen also ca. 90'000 - 110'000 Jahre.
Laut deinem Diagramm hat der letzte Zyklus bereits vor ca. 20'000 Jahren begonnen (!). Erkennbar an der steil steigenden CO2- Konzentration. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis die CO2- Konzentration RAPIDE abnimmt und mit ihr gewiss die Temperatur und ein grosser Teil der Erde unter einem Eispanzer verschwindet.
Man mag mich zwar als Ignoranten abstempeln, wie das Wachstumskritiker macht. Aber der Ignorant kann wenigstens ein Diagramm interpretieren, während dem eine Menge Leichtgläubiger alles abstreiten und lieber irgendwelchen Theorien glauben schenken, die bisher noch nie bewiesen werden konnten. Demgegenüber steht ein natürlicher Zyklus, der sich nicht von Klimaerwärmungs- Theorien beeinflussen lässt.
Aber ich weiss, nichts ist beständig und ich sage immer: Nur weil die Sonne heute aufgeht, heisst es nicht, dass sie auch morgen aufgehen wird. Die Chancen jedoch stehen ziemlich hoch, dass die nächste Eiszeit 'bald' eintreffen wird.
Die Ironie an am Ganzen wäre doch die, wenn das durch Menschen verursachte CO2 die Eiszeit abdämpfen würde.
Das Traurige dabei ist, eigentlich müsste ich hoffen, dass ich falsch liege und die Herdentiere recht behalten.
Aber heute weiss ich eins schon ganz genau (egal was die nahe Zukunft bringt). Eine Eiszeit kommt früher oder später bestimmt und dann werden die Klimatheoretiker im Chor singen:"Ich habe es doch immer schon gesagt."
Schöne Grüsse
Mr. Pink
In der Klima- und Energiefrage lohnt es sich, sich möglichst umfassend zu informieren, bevor man sich überhaupt getraut mitzureden. Die Jahresberichte der IEA - International Energy Agency (eine OECD Unterorganisation, die Schweiz ist Gründungsmitglied) liefern dazu mE immer noch die verlässlichsten Zahlen und Informationen.
http://www.iea.org/Textbase/publications/free_new_Desc.asp?PUBS_ID=1199
Wenn die Umweltlobby ständig behauptet, die Schweiz gehöre zum "Dirty Dozen Club" der Welt in Bezug auf CO2 Ausstoss, dann ist das nicht nur gelogen sondern der Debatte überhaupt nicht dienlich.
Die Schweiz liegt mit 5,83 t pro Kopf weltweit auf Platz 60 und in Bezug auf CO2 Ausstoss in Relation zum erwirtschafteten BIP hat sie zusammen mit Schweden den TIEFSTEN Wert weltweit mit 0.17 t/PPP/GDP !
Jedes Kind begreift, dass die durch die fossilen Brennstoffe erwirkte Klimaerwärmung nur global gelöst werden kann. Auch wenn die CH im Extremfall überhaupt kein CO2 mehr ausstossen würde, würde sich an der globalen Klimasituation absolut rein gar nichts ändern!
Die Schweiz eigent sich nur schwer für die effiziente Produktion von Windenergie. Praktisch nur im Jura besteht die Möglichkeit für Windenergieparks und auch dort nur im beschränkten Rahmen. Aktuell wird nicht mal 1 Promille der Energie aus Windkraft erzeugt. Windenergie kann also keine realistische Alternative für die Energieerzeugung in der Schweiz sein.
In der Solarenergie und der Geothermik besteht grösseres Potential. Als Liberaler bin ich sonst gegen staatliche Subventionen und Anreize, habe mich aber in der Energiefrage überzeugen lassen, dass es offenbar ohne gewisse Anreize nicht geht.
Die Welt wird gezwungenermassen sowieso von den fossilen Brennstoffen weg müssen. Ich bin da sehr zuversichtlich, dass das technologisch gelingen wird.
In der ganzen Debatte ist Offenheit und Augenmass gefragt. Sicher nicht Hysterie und extreme Ideologien und Positionen!
Es ist offenbar so wie ich sage:
Bei allen Problemen landet die Diskussion (logischerweise) bei wirtschaftlichen und ökologischen Themen.
Die meisten Probleme der Welt lassen sich meist auf die menschliche Über-Tätigkeit zurückführen, und diese wiederum auf das Wachstumsstreben, das uns die Zinswirtschaft beschert.
Nochmals zum C02:
Der Ideologe bist DU, wenn du zum wiederholten Male den CO2-Aussstoss in Reltaion zum BIP setzt statt in Relation zu den Köpfen!
Denn damit machst du die Gleichung:
Wirtschaftliche "Leistungsfähigkeit" erfordert und rechtfertigt Umweltverschmutzung im weitesten Sinn.
Das ist eine ökologische Todsünde.
Ich finde die CO2-Diskussion eigentlich auch überbewertet und überflüssig, solange keine Einigkeit über Ursache und Wirkung besteht. Gewissheit werden wir eh erst haben, wenn es zu spät ist.
Die Alarmierung kommt nicht vom CO2 her, sondern aus der generellen Übernutzung des Planeten (Boden, Wasser, Luft, Rohstoffe, Energie).
Wenn "unser" CO2 die Eiszeit verzögert, wie Pink argwöhnt, dann höchstens um 100 Jahre, bis die Fossilen alle sind. Was dann?
Apropos 'Diagramme interpretieren':
Der zusätzliche industrielle CO2-Hype ist eben viel höher und erdgeschichtlich offenbar beispiellos. Wie alle andern Übernutzungen und das Krebsgeschwür 'Wachstumswirtschaft' auch.
Die IV als Krebsgeschwür zu bezeichnen, beleidigt eine Institution und die entsprechend Bedürftigen. Leider gehört das zum diskriminierenden Programm gewisser Parteien und Politiker.
Auch wenn Kritik an der IV und anderswo berechtigt ist, die Missstände können ohne Bürokratie-Zuwachs angegangen werden.
- Würde Couchepin die AHV als Krebsgeschwür bezeichnen, weil es mehr Alte und weniger zahlende Junge gibt?
- Würde Couchepin "seine" Krankenkassen als Krebsgeschwür bezeichnen, weil der medizinische und technische Fortschritt immer mehr Leistungen ermöglicht?
- Würde Couchepin die Weltwirtschaft als Krebsgeschwür bezeichnen, die konstant wachsen will und das natürliche "Kapital" aufzehrt, anstatt von den "Zinsen" zu leben?
Die Sozialwerke werden in der Summe logischerweise immer stärker belastet, die Herumschieberei von Kosten (z.B. von der ALV zur IV oder von der IV zur Sozialhilfe) ist sinnlos. Es müssen neue Quellen angezapft werden, oder man muss den Leuten sagen, dass sie ihr Bedürfnisse massiv senken müssen, was aufs gleiche rausläuft.
Und deshalb muss auch ein Wirtschaftssystem gefunden werden, das die Suffizienz belohnt und nicht die Verschwendung!
http://tinyurl.com/oel-versiegt
wer redet denn hier von Umweltideologie?
Tatsache ist einfach, dass die Schweiz
über KEINE eigenen Ölfelder
und KEINE eigenen Kohleminen
und KEINE eigenen Gasfelder
und KEINE eigenen Uranminen verfügt.
Wir müssen unsere Abhängigkeit von ausländischen Energieträgern ohnehin reduzieren, ganz einfach weil diese Reserven nicht nachwachsen. Je länger wir warten, desto teurer wird es und desto mehr zukunftsfeste Arbeitsplätze werden anstatt in der Schweiz im Ausland geschaffen. Es kann letztlich nicht die ganze Schweiz in der zukunftslosen Steuerhinterziehung arbeiten, ein Teil muss auch noch in der zukunftsfesten Realwirtschaft Arbeit finden. Und nur weil Du die Füsse von Ölscheichs und Versagerbanker küsst, wachsen doch keine Kohleminen, Uranminen, Gas- oder Ölfelder in der Schweiz. Was stellst Du Dir denn vor? Füsse sind doch keine Wunderlampen?
Ach ja: Obwohl China im Gegensatz zur Schweiz Konsumgüter für den gesamten Weltmarkt produziert, hat es einen halb so hohen CO2 Ausstoss pro Kopf wie die Schweiz.
http://www.iaea.org/inisnkm/nkm/aws/eedrb/data/CH-enemc.html
Obwohl China im Gegensatz zur Schweiz über enorme EIGENE Kohlereserveren verfügt, generiert es halb soviel CO2 pro Kopf wie die Schweiz:
http://www.iaea.org/inisnkm/nkm/aws/eedrb/data/CH-enemc.html
Obwohl China im Gegensatz zur Schweiz über enorme EIGENE Kohlereserven verfügt, hat es 80% der Solarwärmekollektoren der Welt installiert:
http://www.ren21.net/pdf/RE_GSR_2009_Update.pdf
Obwohl China im Gegensatz zur Schweiz über enorme EIGENE Kohlereserven verfügt, will es bis 2020 über 300 Milliarden Franken in den erneuerbaren Energiesektor investieren:
http://www.ccchina.gov.cn/en/NewsInfo.asp?NewsId=17277
PS: Und noch was bezüglich der Bankensuventioniererei:
Angesichts der Tatsache, dass die Banken prinzipiell keine ernsthaften Risiken eingehen müssen (keine teure, zeitintensive Forschung und Entwicklung, keine teuren Investitionsgüter, Zugang zu günstigen Nationalbankkrediten, und hoher Automatisierungsgrad) und bereits Heute durch zahlreiche Gesetzgebungen sozusagen gefördert werden (Bangeheimnis, illegitime Kickbacks, Abzug der Hypothekarzinsen von den Steuern, Post darf keine Bank werden etc,), ist ein Staatsintervenismus ausgerechnet im Finanzbereich äusserst fragwürdig. http://tinyurl.com/schmiergeldkultur
Zur Erinnerung: Das Konjunkturprogramm des UVEK beinhaltet 0.01 Milliarden für Photovoltaikanlagen. Wenn nur 1% der UBS-Boni trotz Rekordverlust in Bordellen verpulvert werden, dann fördert der Bund indirekt Bordelle viermal so hoch wie Photovoltaikanlagen und das obwohl Bordelle die Schweizer Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen nicht reduzieren können. Die Schweiz hat 200mal mehr in ausländische Ramschpapiere investiert, als was sie gedenkt dieses Jahr in Schweizer erneuerbare Stromerzeugung inklusive zukunftsfete Schweizer Arbeitsplätze zu investieren.
Übrigens, ironischerweise hat ausgerechnet die UBS auch noch 5 Milliarden vom amerikanischen Steuerzahler erhalten, nach dem sie ihn zuvor durch aktiven und bewussten Steuerbetrug hintergangen hat (z.B. Diamantenschmuggel in der Zahnpasta):
http://www.time.com/time/politics/article/0,8599,1885561,00.html http://www.nytimes.com/2008/06/20/business/20tax.html
Die Schweiz OHNE eigenen Kohlreserven investiert in Kohlekraftwerke im WINDIGEN Norddeutschland
genauso wie im SONNIGEN Süditalien:
http://www.nachrichten.ch/detail/297162.htm
http://sc.tagesanzeiger.ch/dyn/news/wirtschaft/891893.html
Danke für eure 'letzten' Beiträge.
Einige Sachen gehen mir bezüglich CO2 und Alternativenergie noch durch den Kopf. Das eine hat mit Effizienz zutun:
Wenn doch die Kapitalisten so geldgierig sind wie hier immer behauptet, dann frage ich mich schon, warum sie sich plötzlich in Sachen Energie ganz altruistisch verhalten.
Die Sache ist doch die. Je billiger ein Energiekonzern seinen Strom produzieren kann, desto höher ist seine Gewinnmarge. Warum also sollten gerade Stromproduzenten nicht an einer höheren Marge interessiert sein? Zudem locken die riesigen Staatsgelder bei Investitionen in diesen Bereich (jedenfalls in DE). Sind die kapitalistischen Strombarone also doch nicht ganz so geldgierig? Investieren sie lieber in Ineffizienz und gefährden damit ihre eigene Existenz?
Also wenn ich ein Strombaron wäre und der Markt schreit geradezu nach Alternativenergie und der Staat zahlt obendrein ganz gut, dann wäre mir doch die leidige Diskussion über Atom oder Solar/ Wind schnurz egal. Ich lass' das Baby seine Flasche nuckeln und sahne dabei mächtig ab - und zwar mit Alternativenergie und den gegenwärtigen Atommeilern. Ich biete einfach beides an. Ich müsste lediglich eine Staatsgarantie erhalten, dass die Subventionen auf Immer und Ewig fliessen. Denn wenn sie eingestellt würden, dann müsste ich auch die Wind- und Solarparks wieder ausschalten, da sie unter den veränderten Rahmenbedingungen nicht mehr rentieren würden.
Das Gute an Alternativenergie ist doch, dass die Konsumenten sogar bereit sind, mehr dafür auszugeben. Ich schlage also drei Fliegen mit einer Klappe. 1.) Billigere Produktionskosten bei 2.) höheren Marktpreisen und dazu 3.) Subventionen vom Staat. Und die Rechnung zahlt allemal der dumme Konsument.
Die andere Sache die mir im Kopf herumschwirrt ist folgende:
Das Projekt Desertec (Import von Solarenergie aus Afrika) beweist in gewisser Hinsicht die Unrentabilität von Sonnenenergie in Europa. Oder wenigstens, dass das Argument der Unabhängigkeit nicht von hoher Priorität zu sein scheint. Die Region Nordafrika ist ja noch instabiler als Russland. Aber genau dieses Unabhängigkeitsargument scheint nicht nur für globi ein sehr gewichtiges Verkaufsargument zu sein.
Also können und wollen wir gar nicht Unabhängig in Sachen Solarenergie sein?
Wie aber sieht es mit Windenergie aus? Wir haben hier in der Schweiz ja nicht einmal ein Meer mit einer konstanten Brise. Und das Paradoxe dabei ist, dass genau die selben Verfechter von Windenergie uns Schweizern jede Chance auf ein Meer vor der eigenen Haustüre durch die Klimaerwärmung zunichte machen wollen. Der Anstieg der Meeresspiegel wäre unsere Chance an eine stetige Brise für die Windräder zu kommen :-)
Zudem bezweifele ich, dass die Zentralisierung der Stromproduktion generell Zukunft hat. Ich sehe jeden Haushalt in Zukunft seinen eigenen Strom produzieren- ohne verlustreiche Überlandleitungen, Trafostationen etc. Mit den gegenwärtigen Solarzellen wird das aber bestimmt nicht erreicht. Es fehlt hier noch ein techn. Quantensprung.
Das führt mich zum nächsten Punkt:
Warum sollte der Staat die heute 'ineffiziente' Alternativenergie fördern? Ich denke früher oder später wird dieser technische Quantensprung im Bereich Alternativenergie erfolgen. Und was dann? All jene die in eine veraltete Solaranlage investiert haben, werden aufschreien und mit der hohlen Hand wieder zum Staat rennen. Wird der Staat die Umrüstung von der veralteten Technik zur neuen WIEDER finanzieren? Natürlich. Aber wird der Steuerzahler dann überhaupt noch genügend Milliarden haben, um das auch noch zu fördern? Oder werden wir auf dem alten Mist herum hocken und uns ärgern, in Schrott investiert zu haben? Spätestens dann wird der Steuerzahler ein Mehrfaches für seinen Strom ausgegeben haben. Da dieser aus Steuergeldern finanziert wurde, wird er an der Stromrechnung in seinem Briefkasten nichts merken. Ist diese Subventionsstrategie etwa effizient oder nachhaltig? Nein. Ich würde das als Betrug an der arbeitenden Bevölkerung bezeichnen. Schneeballprinzipien sind bekanntlich verboten, nicht aber für den Staat.
Die Strombarone werden sich auch dann wieder ins Fäustchen lachen, denn munter fliessen die Subventionen von neuem in die Taschen. Die Rechnung bezahlt immer noch der Steuerzahler.
Das bringt mich auf einen weiteren Punkt:
Laut Alternativenergie- Lobby hat der Staat die Forschung von Atomenergie dermassen gefördert, dass es an Wahnsinn grenzt. Das bezweifle ich keine Sekunde. Aber wäre es nicht noch grösserer Wahnsinn, die Resultate aus dieser Forschung jetzt einfach aufzugeben? Wenn man jetzt den Atomstrom leichtfertig aufgibt, hat der Steuerzahler die Milliarden für Forschung komplett vergeblich bezahlt. Er profitiert jetzt nicht mal mehr von dessen Nutzung.
Ausserdem vermute ich, dass der grösste Anteil der weltweiten Forschungsgelder zur Herstellung der Atombombe aufgebracht wurden und nicht für die zivile Nutzung. Die Bevölkerung hat also nicht ihre eigene Energiezukunft finanziert, sondern staatlich militärische Vorherrschaft.
Daraus schliesse ich: Wenn die Stromlobby heute so ist, wie sie ist, dann ist das ganz allein die Verschuldung der staatlichen Interventionen - dem heute vorherrschenden Keynesianismus. Wenn man also wieder das gleiche Spielchen mit Alternativenergie spielt, wird der Ausgang der selbe sein.
Schönes Wochenende
Mr. Pink
http://www.tagesanzeiger.ch/auto/mittel
Solange nicht die Masse der Offroad-Fahrer als verantwortungslose Mitmenschen ohne Anstand betrachtet werden, ist der Offroader das Symbol des Geldes und der Macht. Das muss man haben, auch wenn Leasing und Unterhalt schmerzen. Dass ein Fussgänger bei soviel Schrott keine Chance hat, interessiert nicht. Energie verschleudern ist Image. Es bleibt dann natürlich kein Geld mehr für die 15‘000 Warmwassersolaranlage – aber der Strom ist ja eh so billig, bauen wir einfach ein AKW mehr.
Ja der Zürcher Lutz wird schon wissen was die Amis wollen. Und weil man bei GM weiss was der Kunde für Autos fahren will ist die Unternehmung auch so erfolgreich. Selbst ohne die Bilanzfälschungen aus dem Jahre 2001.
Und weil GM so viel über die Vorlieben des Amerikanischen Autokäufers weiss, hat man zuletzt über 80% des ausgewiesenen Gewinns im Hypotheken- Geschäft verdient.
Und weil man so genau weiss, was die Amis wollen, baut man jetzt ein Auto das mit 7'500 Dollar vom Staat subventioniert werden muss (Chevrolet Volt), damit es überhaupt Abnehmer findet.
Und nur weil GM soviel über Amerikaner weiss ist Toyota die Nr. 1 in den USA.
Dieser Bob Lutz ist ein klasse Entertainer, oder aber nur ein Clown.
Sehr geehrter Herr Bundesrat Leuenberger
Ungeachtet all dieser schöngeistigen Bemerkungen, Belehrungen aller Art von irgendwelchen Berufenen ist es eigentlich ganz einfach, nicht wahr? Disziplin und Gehorsam, Achtung vor dem Anderen. Das sind natürlich alles Wörter, die nur schwer über die Lippen ihrer Generation kommen mögen, sie sind deswegen nicht weniger nützlich. Sorgen Sie für adequate Bestrafung, sorgen Sie für Ausweisungen für all jene, die unseren Rechtsstaat nicht respektieren wollen, sorgen Sie dafür, dass nicht unnötig und beinahe automatisch eingebürgert wird. Nicht alles, das von draussen kommt, verdient eine Aufnahme oder ist per se besser. Nehmen Sie endlich Abstand von der Haltung "wir sind alle Brüder und Schwestern", eine Definition, welche anscheinend ohne Ueberprüfung im heutigen Umfeld als "politisch korrekt" gilt. Nun würde das alles Mut brauchen, einen Mut, den ich persönlich von einem Landesvertreter erwarte. Das Bild der Schweiz hat bereits irreparablen Schaden erlitten, obwohl es vermeidbar gewesen wäre. Sie haben persönlich diese Politik in den letzten Jahren mitgetragen, haben Sie heute die Grösse, angesichts des Scheiterns die Konsequenzen zu ziehen. Lassen Sie Platz für "neue Alte". Ihr Artikel beschreibt ja nur, die Verantwortung wird einmal mehr anonymisiert und wird dadurch zur intellektuellen Spielerei. Damit, das haben wir bis zum Erbrechen bewiesen, kommen wir nicht weiter!
Hochachtungsvoll
Freigeist
von mir wurden soeben auch zwei oder drei beiträge nicht publiziert, bis ich sie nach und nach abgestumpft hatte...
(ich hatte mich wohl zu sehr über BR PC ausgelassen)
hauptkriterium für abweisungen scheinen "persönliche beleidigungen" zu sein. wobei dieser begriff natürlich dehnbar und subjektiv ist...
Erneuerbare Energie ist genauso wie Effizienz insbesondere dezentrale Energie. Wenn dezentrale Energie wächst, steigt zwangsläufig die Konkurrenz für die Monopolstromkonzerne und deshalb lancieren Monopolstromkonzerne auch PR-Kampagnen gegen erneuerbare Energien.
Monopolstromkonzerne werden Marktanteile und somit Preismacht verlieren, wenn jeder Hausbesitzer und jedes Unternehmen aufgrund von günstigen Rahmenbedingungen beginnt ein eigenes Kraftwerk zu betreiben.
Ein Monopolstromkonzern kann eben und offensichtlich nur Margen auf den Strom eintreiben den er auch selbst produziert.
Mal abgesehen davon, dass wir bereits Heute knapp 90% des Schweizer Energiebedarfs importieren, sind wir übrigens nicht auf ein Desertec angewiesen, da wir in der Schweiz über genügend Sonneneinstrahlung verfügen.
Nur ein Beispiel: Mit lediglich 10% der verbauten Fläche der Schweiz erreicht man bei 30 Grad Anstellwinkel etwa 340 km2 Photovoltaik Fläche. Bei lediglich 10% Wirkungsgrad (es gibt kommerzielle PV-Module mit doppelt so hohem Wirkungsgrad) sind das 34 GWh bei 1000 Sonnenstunden pro Jahr (in den Alpen kann erreicht man natürlich mehr Sonnenstunden).
http://tinyurl.com/19-3-wirkungsgrad
Das ist 425% mehr Strom als was die 3 alten Atommeiler momentan an Strom liefern.
Die Entwicklung jeder Technologie nimmt letztlich Jahrzehnte und Milliarden in Anspruch. Die Zeiten mit den schnellen Quantensprüngen, wo ein unbezahlter Forscher am Sonntag den Transistor erfindet und am Montag ein I-phone mit Milliarden von Transistoren auf den Markt bringt sind vorbei, beziehungsweise hat es selbstverständlich gar nie gegeben. Und trotzdem kaufen sich Konsumenten ein neues I-phone, auch wenn sie zuvor bereits ein inzwischen veraltetes Modell gekauft haben.
Dass ausgerechnet dem Wunsch der Monolstromkonzernen gefolgt werden soll und die Schweizer Atomenergieabhängigkeit massiv ausgebaut werden soll, ist angesichts der Tatsache, dass die Schweiz über keine Atomkonzerne, keine Uranminen, keine Urananreicherungsanlagen, keine Wiederaufbereitungsanlagen und kein Endlager verfügt und dem Fakt dass erneuerbare Energien erwiesenermassen zukunftsfeste Arbeitsplätze schaffen, die Exportquote verbessern und den Strom verbilligen, äusserst bedenklich.
http://tinyurl.com/nflg5t
http://tinyurl.com/windstrom
Dass ausgerechnet dem Wunsch der Monolstromkonzernen gefolgt werden soll und die Schweizer Atomenergieabhängigkeit massiv ausgebaut werden soll, ist angesichts der Tatsache, dass die Kapitalkosten von neuen, ausländischen AKWs inzwischen 5mal so teuer sind wie beispielsweise Windturbinen und dass lediglich 2/3 des Uranbedarfs mit bestehenden ausländischen Uranminen gedeckt werden kann und der Tatsache, dass die Monopolstromkonzerne deswegen zudem den Strompreis verdoppeln möchten äusserst bedenklich. Die meisten Stromkonsumenten sind vermutlich nicht bereit einen Aufpreis zu zahlen, nur weil der Strom in einem neuen, teuren, ausländischen AKW generiert wurde – selbst wenn er vom Papst für heilig erklärt wird.
www.tinyurl.com/strom-abzock
Der Rest des Uranbedarfs wird momentan übrigens mit Atomwaffen gedeckt, welche dummerweise nicht von alleine nachwachsen. http://europe.theoildrum.com/node/5631#more
Und selbstverständlich baut die vernetzte Schweiz Kraftwerke in Küstennähe: Nämlich Kohlekraftwerke im windigen Norddeutschland genauso wie im sonnigen Süditalien (obwohl die Schweiz über keine eigenen Kohleminen verfügt):
http://www.nachrichten.ch/detail/297162.htm
http://sc.tagesanzeiger.ch/dyn/news/wirtschaft/891893.html
Und selbstverständlich war und ist das Budget für die militärische Atomwaffenforschung von der Atomenergieforschung strickte getrennt und trotzdem fliessen 51% des OECD Energieforschungsbudgets in die Atomenergieforschung obwohl Atomenergie nur 2.5% des weltweiten Energiebedarfs deckt:
http://www.world-nuclear.org/sym/2001/fig-htm/frasf6-h.htm
http://europe.theoildrum.com/node/5631#more
http://www.ftd.de/unternehmen/industrie
Obiger Link beschreibt die desaströse Lage der hochsubventionierten Solarbranche in Deutschland und wie es soweit kommen konnte.
Die von dir propagierten Arbeitsplätze der Zukunft erweisen sich als nicht krisenresistent. Obendrein subventioniert Deutschland jetzt vermehrt Arbeitsplätze im billigen Ausland.
Die staatlichen Subventionen haben dazu geführt, dass die Branche den Anschluss komplett verpasst hat und in einen Dornröschenschlaf gefallen ist. Das Geld wurde viel zu leicht verdient und so ist der Technologievorsprung längst dahin geschmolzen. Auch ein bedeutender Teil der angeblich 'sicheren' Arbeitsplätze wird nach und nach aus Deutschland verschwinden und in Asien auftauchen.
In Zeiten der Überkapazität können nur noch die kostengünstigen Hersteller mithalten und die kommen weitestgehend aus Asien.
Und da in den wichtigen Märkten nun ebenfalls die Subventionen ausfallen, wird die Lage noch prekärer.
Eigentlich ist das alles ja nichts neues und kommt auch nicht überraschend. Zulange schon habe ich davor gewarnt. Aber einige ziehen es vor blind einer Ideologie zu folgen.
Du solltest also nicht nur deine Quellen aus ideologisch geleiteten Internet- Seiten neu überdenken, sondern auch den Glauben an sozialistische Stützmassnahmen.
Und einige 'wichtige' Mitmenschen in verantwortungsvollen politischen Positionen sollten dies ebenfalls endlich tun, bevor sie die Realität dazu zwingen wird.
Gute Nacht (ihr subventionierten Arbeitsplätze)
Mr. Pink
wenn Du die Nachrichten ausnahmsweise aufmerksam verfolgen würdest, hättest Du feststellt, dass die gesamte Solarbranche auch in China in Schwierigkeiten geraten ist, weil der Kreditmarkt zusammengebrochen ist und im Gegensatz zu den nichtsproduzierenden Banken (und vielleicht ein paar staatliche Atomkonzerne) hat die Solarindustrie keinen Anspruch auf günstige Staatskredite.
Zudem erweisen sich die Solarunternehmen offensichtlich als krisenresistent, obwohl sie als produzierende Industrie höhere Risiken als die Banken eingehen mussten, sind verglichen mit den Banken bis anhin kaum Solarunternehmen Konkurs gegangen.
Aber dass ein paar Solarunternehmen Konkurs gehen werden, wäre übrigens nicht weiter erstaunlich, da eben in diesem Fall der Markt noch spielt, weil die stetig sinkenden Einspeisevergütungen nur dem ausbezahlt werden, der auch Strom produziert und wer am günstigsten Strom produzieren kann, ist eben auch wettbewerbsfähiger. Die Atomindustrie hat seit Jahrzehnten Abermilliarden Steuergelder erhalten und zwar unabhängig davon, ob sie damit überhaupt Strom produzieren konnte bzw. kann.
Und selbst wenn Chinesische PV-Produzenten, Deutsche PV-Produzenten zum Teil verdrängen, die Solarmodule können letztlich nicht von Chinesen in Deutschland geplant, montiert und angeschlossen werden.
Aber sei doch froh: Die Schweiz investiert ja mit 0.01 Milliarden praktisch kaum in Schweizer Stromdächer mit Schweizer Arbeitsplätzen, sondern in ausländische Ramschpapiere und ist damit immer noch mit 4.5 Milliarden im Minus, obwohl diese Ramschpapiere weder Schweizer Architekten, Schweizer Elektriker noch Schweizer Dachdecker beschäftigen noch die Abhängigkeit der Schweiz von ausländischen Rohstoffen reduzieren. Juhuii, es lebe die Abhängigkeit von limitierten, ausländischen Energieträgern.
Und vielleicht hast Du noch einen Plan wie die Schweiz ihre Abhängigkeit von endlichen, ausländischen Energieträgern noch stärker erhöhen kann? Vielleicht sollte die MWSt auf ausländische Energieträger abgeschafft werden und dafür die Arbeitsbestrafungssteuer erhöht werden? Und wenn das Nächste mal wieder einer die Füsse von Gaddafi küssen muss, können sie ja Dich schicken. Das Dumme wäre dann einfach wenn dem Gaddafi dummerweise plötzlich das Öl ausgeht, denn dann wird auch Dein blinder, ideologischer Fussschmus keine neuen Ölfelder herbeizaubern.
Noch was, die Einspeisevergütungen sind übrigens insbesondere in die Windenergie geflossen:
1. Hat die Windindustrie gegen 100'000 Arbeitsplätze geschaffen in einem Weltmarkt mit 2stelligen Wachstumszahlen.
http://www.wind-energie.de/de/statistiken/
2. Exportiert Deutschland 83% seiner Windturbinen.
http://tinyurl.com/nflg5t
3. Reduziert Windstrom die Abhängigkeit und den Import von ausländischen Rohstoffen.
4. Reduziert Windstrom den Ausstoss von Treibhausgasen und die Grösse von teuren Endlagern.
5. Reduziert Windstrom das Terror-Risiko, da weit verteilte, zahlreiche Windturbinen im Gegensatz zu einem einzelnen Grosskraftwerk nicht einfach ausgeschaltet werden können.
6. Generiert eine Windturbine in lediglich 2 bis 3 Monaten die Energie welche für ihre Herstellung notwendig war.
http://www.windpower.org/en/tour/env/enpaybk.htm
(Während ein neues AKW bis zu 10 Jahre benötigt: http://www.stormsmith.nl/report20071013/partG.pdf).
7. Hat die zukunftsfest produzierende Windindustrie im Gegensatz zur nichtsproduzierenden, weltwirtschaftskrisengenerierenden Finanzwirtschaft weltweit keine Abermilliarden vom Steuerzahler erhalten und trotzdem ein zweistelliges Wachstum ausgewiesen.
8. Und jetzt kommt der Knaller: Windenergie schaffte nicht nur zukunftsfeste Arbeitsplätze sondern macht den Strom billiger:
http://tinyurl.com/windstrom
Vielen Dank für deine Antwort.
In China BOOMT die Branche und wird ebenfalls von der Regierung subventioniert. Aber im Gegensatz zu Deutschland, wo der Pleitegeier über dem Staat kreist, besitzt China die höchsten Währungsreserven der Welt. Was glaubst du wer da den längeren Atem haben wird? Es versteht sich natürlich von selbst, dass auch die chinesischen Subventionen nicht nachhaltig sind. Aber wenn die Subventionen ausgehen, wird China den Markt beherrschen. Angesichts dieser Währungsreserven kann niemand mithalten.
Tatsache ist auch, dass immer mehr deutsche Solarmodul- Hersteller ihre Produktion nach Asien verlagern.
Für einige deutsche Unternehmer ist selbst der Niedergang der heimischen Solarindustrie von Vorteil. Die montieren billige Asien- Module auf den Dächern und kassieren dafür harte Euro- Münzen vom Staat. Ob das für den deutschen Steuerzahler Sinn macht, interessiert selbstverständlich keinen. Es genügt wenn einige wenige Auserwählte davon profitieren.
Das hinterhältige an Subventionen ist eben jenes: Auf der Stromrechnung erscheint dort keine Position unter Subventionsbeitrag. Die Tatsächlichen Kosten kennt niemand.
Nun, wenn die Einspeisevergütung hauptsächlich in die Windenergie geflossen ist, wird dort die 'Blase' dementsprechend noch grösser sein und noch mehr Ineffizienz herrschen. Und auch Windrädli werden die Asiaten billiger produzieren können.
Zudem wird langfristig gesehen die Forschung dorthin verlagert, wo die Produktion ist und das Kapital hin fliesst - das heisst also ASIEN. Das ist nicht unbedingt was ich unter der Nachhaltigkeit von Arbeitsplätzen verstehe.
Nochmals, ich bin überhaupt nicht gegen Alternativenergie. Das dümmste was jetzt aber passieren kann ist, die Branche mit Subventionen voll zu stopfen, so dass die Zukunft dieser Branche am Tropfen der Steuerzahler hängt. Bald wird der Subventionswirrwarr so gewaltig sein, dass keiner die tatsächlichen Kosten für den produzierten Strom kennt. Ineffizienz ist die logische Folge - also Ressourcenverschwendung. Das Nachsehen hat allemal der Steuerzahler, denn der verbrauchte Strom will bezahlt sein - ob durch die Stromrechnung, Subventionen oder eine Mischung aus beidem. Klar ist aber auch, dass subventionierter Strom durch die erhöhte Ineffizienz teurer sein wird und das durch Subventionen auch sparsame Bürger indirekt stark zur Kasse gebeten werden.
Deshalb: Auch 10 Mio. Franken sind 10 Mio. zu viel.
Gute Nacht (du hochsubventionierte Windenergie)
Mr. Pink
Übrigens, deine Quellen sind z. T. schon 3 Jahre ALT !
nur weil Du faktenscheu bist, ist das noch lange kein Grund zum Lügen.
Mal abgesehen davon, dass die Deutsche Windenergie 100‘000 zukunftsfeste Arbeitsplätze geschaffen hat, die Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen reduziert hat und Deutscher Windstrom den Strom tatsächlich billiger gemacht hat:
Die Deutsche Windindustrie exportiert über 83% seiner Windturbinen, dass heisst ein Käufer im Ausland hat für 83% der Deutschen Windturbinen bezahlt und kein Deutscher Stromkonsument und die Deutsche Windindustrie hat damit einen Profit erzielt, Arbeitsplätze geschaffen und Steuern bezahlt.
http://tinyurl.com/nflg5t
Also für die faktenscheuen Ideologen unter uns - ganz langsam lesen: Die Deutsche Windindustrie exportiert über 83% seiner Windturbinen, dass heisst ein ausländischer Käufer hat für 83% der Deutschen Windturbinen bezahlt und kein Deutscher Stromkonsument und die Deutsche Windindustrie hat damit einen Profit erzielt, Arbeitsplätze geschaffen und Steuern bezahlt.
Das heisst übrigens auch: Da die Deutsche Windindustrie über 83% seiner Windturbinen exportiert, sind 83% der Windturbinen NICHT über die Deutschen Einspeisevergütungen finanziert worden.
Und der weltweite Windmarkt ist übrigens nach wie vor in einer Wachstumsphase.
Mal ganz abgesehen davon, dass die Kosten der Einspeisevergütungen erwiesenermassen tiefer sind, als was der Windstrom an Stromkosten eingespart hatte.
Das heisst: Windenergie macht den Strom billiger:
http://tinyurl.com/windstrom
Beziehungsweise: Windenergie macht den Strom billiger:
http://tinyurl.com/windstrom
Oder gleich gesagt: Windenergie macht den Strom billiger:
http://tinyurl.com/windstrom
Und selbstverständlich sind die geringen Kosten der Einspeisevergütungen auch transparent aufgeführt:
Das EEG und der weitere Ausbau Erneuerbarer Energien ermöglichen dem Stromverbraucher einen Weg aus der Kostenfalle der
Stromproduktion auf Basis fossiler Brennstoffe. Zudem vermindern sie die Importabhängigkeit von diesen Rohstoffen. Heute
beträgt die EEG-Umlage etwa 0,7 Cent pro Kilowattstunde. Ein durchschnittlicher Haushalt zahlt damit nicht mehr als 2 Euro pro
Monat für die Förderung Erneuerbarer Energien. Der Anteil an der Stromrechnung beträgt damit nur etwa 3 Prozent.
http://tinyurl.com/lfkx9a
Auch in der Schweiz sind die Kosten der Einspeisevergütungen von den EWs selbstverständlich jedem Stromkonsumenten kommuniziert worden, aber sie sind tatsächlich derart mickrig, dass das ein faktenscheuer Dummschwätzer, welcher mehr als 1000 mal soviel für seine Miete bezahlt und sich nicht daran stört um Faktoren mehr für illegitime, nicht-transparente, nichts-produzierende Bankgebühren zu zahlen, natürlich nicht bemerkt.
http://tinyurl.com/m2bmq2
Und natürlich hat Deutschland trotz der Asiatischen Konkurrenz immer noch einen Handelsbilanzüberschuss.
Und obwohl die Asiaten seit Jahrzehnten ebenfalls Fahrzeuge herstellen, haben sie beispielsweise die Europäischen-Fahrzeughersteller doch nicht völlig vom Markt verdrängt und man sieht – oh Wunder - immer noch ein paar Iveco, Scania, Renault, Peugeot, Fiat, VW, Seat, Ford, Volvo, Opel, BMW, Smart, Mercedes Benz etc. auf Schweizer Strassen. Aber die europäischen Millionenteuren Windturbinen, die würden natürlich gemäss den Wunschträumen eines Dummschwätzers in kürzester Zeit von Asiatischen-Produzenten vom Markt verdrängt.
Anstatt die mickrigen 0.01 Milliarden zur Ankurbelung von Privatinvestitionen in Schweizer Stromdächer (inkl. und die Schweizer Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen zu reduzieren, wäre es wohl nach dem Dummschwätzerischen-Wirtschaftsmodell besser gewesen, das Geld in die Arbeitslosenkasse oder Fürsorge zu werfen oder vielleicht in die Förderung von Steuerbetrug im Ausland. Ganz nach dem Motto: Es lebe die Verhinderung von Arbeitsplätzen und die Abhängigkeit von limitierten ausländischen Rohstoffen – koste es was es wolle. Angesichts der Rekordarbeitslosenzahlen in der Schweiz ist das sicherlich eine blendende Idee. http://tinyurl.com/mbls4l
So teuer wie die Schweizer AKW-Betreiber den Strom zukünftig verkaufen möchten um neue ausländische AKWs finanzieren zu können, kann übrigens erwiesenermassen kein erneuerbarer Strom werden. Aber diesbezüglich drücken halt faktenscheue Ideologen gerne mal beide Augen zu.
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmenkonjunktur/story/28870297
Bei dieser Diskussion kommt mir die Aussage von Barney Frank in den Sinn: "to have a conversation with you would be like arguing with a dining room table."
Da kann man nur sagen: Gute Nacht Esstisch.