Ganz gewöhnliche Bürger?
[Version française Les conseillers fédéraux sont-ils de simples citoyens ? ]

Irgendwie wundert es mich schon, dass ausgerechnet der Parkingmeterblogbeitrag die höchste Einschalt- und Kommentarquote zu verzeichnen hat.
Ist jetzt eigentlich ein Bundesrat ein Bürger und Mensch wie alle anderen oder ein Heiliger?
Da werde ich immer und immer wieder auf der Strasse von stolzen Mitbürgern angesprochen, wie glücklich unser Land doch sei, wo Bundesräte einfach so und ohne Bodyguards unterwegs sein können, wo sie Zug und Tram fahren dürfen, ja, dort nicht einmal zu sitzen beanspruchen, wo sie wie alle anderen auch in der Schlange vor der Kino- oder Migroskasse geduldig anstehen. Wenn dann aber ein Bundesrat eine Taxpflicht für ein parkiertes Auto übersieht und wenn er dann im anschliessenden Gespräch mit einem anderen Bürger darüber witzelt (Güterumschlag für Bücher), dann: Gnade vox populi! Mit welchem Volksurteil müsste wohl ein Bundesrat rechnen, wenn ihm eine leichte Fahrlässigkeit mit Blechschaden oder gar Verletzten unterläuft? Nicht auszudenken.
Könnte es sein, dass hinter dem verklärten „Wie schön, dass Sie keine Bodyguards bei sich haben“ bei manchen in Wirklichkeit das ganz leise Bedauern mitschwingt, dass wir in der demokratischen Schweiz eben doch etwas königliche Erhabenheit vermissen, dass viele bei Bundesräten eben doch lieber die Aura privilegierter Identifikationsfiguren bewundern würden, so wie das vielleicht indirekt auch in den soeben herausgekommenen und oben abgebildeten Jasskarten zum Ausdruck kommt.
Auch Bundesräte sind ganz gewöhnliche Menschen, sie dürfen auch einmal Fehler machen und über sich selber lachen. Das haben aber viele nicht so gerne, worüber ich im Buch ja auch nachdachte. Umso mehr hat mich gefreut, dass in vielen Kommentaren unser Recht, keine Heiligen sein zu müssen, verteidigt wird.
Die Diskussion im Bundesrat über das Klima- und Energiepolitik dauert immer noch an. Wir haben bereits in zwei Sitzungen länger darüber diskutiert, Fragen gestellt und nach Antworten gesucht. Die Zusammenhänge sind in der Tat sehr kompliziert, so dass die ersten definitiven Weichenstellungen vermutlich erst am 20. Februar fallen dürften.
Bis spätestens dann
Moritz Leuenberger

Irgendwie wundert es mich schon, dass ausgerechnet der Parkingmeterblogbeitrag die höchste Einschalt- und Kommentarquote zu verzeichnen hat.
Ist jetzt eigentlich ein Bundesrat ein Bürger und Mensch wie alle anderen oder ein Heiliger?
Da werde ich immer und immer wieder auf der Strasse von stolzen Mitbürgern angesprochen, wie glücklich unser Land doch sei, wo Bundesräte einfach so und ohne Bodyguards unterwegs sein können, wo sie Zug und Tram fahren dürfen, ja, dort nicht einmal zu sitzen beanspruchen, wo sie wie alle anderen auch in der Schlange vor der Kino- oder Migroskasse geduldig anstehen. Wenn dann aber ein Bundesrat eine Taxpflicht für ein parkiertes Auto übersieht und wenn er dann im anschliessenden Gespräch mit einem anderen Bürger darüber witzelt (Güterumschlag für Bücher), dann: Gnade vox populi! Mit welchem Volksurteil müsste wohl ein Bundesrat rechnen, wenn ihm eine leichte Fahrlässigkeit mit Blechschaden oder gar Verletzten unterläuft? Nicht auszudenken.
Könnte es sein, dass hinter dem verklärten „Wie schön, dass Sie keine Bodyguards bei sich haben“ bei manchen in Wirklichkeit das ganz leise Bedauern mitschwingt, dass wir in der demokratischen Schweiz eben doch etwas königliche Erhabenheit vermissen, dass viele bei Bundesräten eben doch lieber die Aura privilegierter Identifikationsfiguren bewundern würden, so wie das vielleicht indirekt auch in den soeben herausgekommenen und oben abgebildeten Jasskarten zum Ausdruck kommt.
Auch Bundesräte sind ganz gewöhnliche Menschen, sie dürfen auch einmal Fehler machen und über sich selber lachen. Das haben aber viele nicht so gerne, worüber ich im Buch ja auch nachdachte. Umso mehr hat mich gefreut, dass in vielen Kommentaren unser Recht, keine Heiligen sein zu müssen, verteidigt wird.
Die Diskussion im Bundesrat über das Klima- und Energiepolitik dauert immer noch an. Wir haben bereits in zwei Sitzungen länger darüber diskutiert, Fragen gestellt und nach Antworten gesucht. Die Zusammenhänge sind in der Tat sehr kompliziert, so dass die ersten definitiven Weichenstellungen vermutlich erst am 20. Februar fallen dürften.
Bis spätestens dann
Moritz Leuenberger



182 Kommentare
SP-Stöck mit Herz (der Boss zuvorderst), CVP-Queen mit Kreuz, Anti-Blocher-Sämu mit Schaufel.
Der Rest?
Merz und Couchepin sicher mit ECKigem Design, Widmer-Schlumpf die andere Anti-SVP-Schaufel, die Kanzlerin auch ein Kreuz.
Und wer sind eigentlich die 4 Buben?
Wohl die Schattenregierung aus
Mörgeli, Köppeli, Blöcherli und Brünneli.
http://www.bloggerin.com
Und vorallem, nochmal, wie wärs, wenn Sie so was wie ein Vorbild wären?
Warscheinlich sind sie genau so elitär wie der rest der SP, die glauben, sie seien was besseres, und heucheln gegen aussen. Sprich, predigt wasser und säuft wein!
Auch aus diesem Grund werde ich wohl nicht anders können, als endlich eine Partei gründen, die sich WIRKLICH für den kleinen Bürger einsetzt, und nicht solchen Sozialelitären Schrott, der die SP verzapft!
Da sieht man halt, wo der Unterschied ist.
Deine Probleme möchte ich haben.
Würde morgen eine Umfrage lanciert mit der Frage, wer am meisten "Macht" hat, ob der Bundesrat, das Parlament oder das Stimmvolk, dann wäre der Anteil derer, die auf den Bundesrat tippen, wohl erschreckend hoch.
Und da liegt wohl das (Wahrnehmungs-)Problem: Die Bundesräte werden von vielen wie Könige wahrgenommen, die - jeder einzelne für sich - über das Land herrschen. Könige sind doch keine einfachen Bürger, sondern haben Vorbilder zu sein...
Unsere Wahrnehmung wird primär davon geprägt, was uns die Medien zeigen wollen. Die 10 Sekunden in der Tagesschau, wo nur ein oder zwei Bundesräte auf rotem Teppich einen Staatbesuch empfangen, haben halt schon etwas royalistisches...
Aber auch durch gezielte Medienpräsenz z. B. mittels Interviews, in denen ein Bundesrat seine Meinung äussert, entsteht der Eindruck, dass dessen Wort Gesetz ist und eben nicht nur (s)eine Meinung.
"Mais im Bundeshaus" über die Gen-Lex war ein eindrücklicher Doku-Film, der einmal dem einfachen Bürger aufzeigte, wie denn so ein Gesetz entsteht. Vielleicht bräuchte es davon einen Teil 2, der einmal aufzeigt, wie Bundesräte 16 Stunden am Tag (mit)wirken können, um so das majestätitsche Image der "unfehlbaren Alleinherrscher" abstreifen zu können.
Freundliche Grüsse
Titus
Unser Herr Leuenberger und andere Bundesratsmiglieder können es fast nicht erwarten bis wir in der EU sind.
Dann können wir uns endlich der bürokratischen Diktatur der EU unterwerfen.
Wir freuen uns darauf !
Etwas habe ich noch vergesen:
Ich frage mich, wie man als Bundesrat noch Zeit findet um ein Buch zu schreiben ?
Nimmt die Funktion als Staatsmann nicht 150% in Anspruch ?
Freundliche Grüsse
Andrea
Wahrscheinlich hat jeder Bürger / jede Bügerin schon mal Kulanz von Beamten / Polizisten erlebt. Sie nicht? Ich schon.
Gruss
I. Gärtner
Freut mich sehr, wenn deine Probleme besser und grösser und wichtiger sind. Das ist die Hauptsache. Das gönne ich Dir.
Warum erhalte ich immer noch ganze Baumstämme Kataloge ins Haus geschickt, woher kommt das Holz dafür? Warum werden die Rahmenbedingungen nicht angepasst, wenn man eine Alternative einbaut? Bund, Kantone, Gemeinde, warum nicht einheitlich. Es scheint fast niemand Bescheid zu wissen, da diese keine Alternative selber eingebaut haben, bei einem ältern Haus. Sonst hätten doch wenigstens ein paar Ihre Meinung kundgetan?
Warum sind die größten Dreckschleudern auf der Welt immer noch in voller Fahrt, Kreuzfahrtschiffe, reines Vergnügen, kein Abkommen an der Bali Konferenz.
http://www.zeit.de/2006/35/U-Schwefel?page=3
http://www.stern.de/wissenschaft/mensch/:Luftverschmutzung-Schifffahrt-Todesfolge/602821.html
Noch immer sind Waren in den Läden die von weit herkommen, als ob wir das wirklich brauchten. Es ist doch so, dass die ganzen Klima Diskussionen nicht Glaubwürdig sind, da eigentlich nichts getan wird, als uns kleine Bürger das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Der Bundesrat ist NUR die Exekutive. Nicht die Legislative und - seit Blocherabwahl - auch nicht die Judikative. So gesehen denke ich, hat der Bundesrat NICHT die grösste Macht in unserem kleinen Ländle. Bei "Macht pro Kopf" sieht das schon anders aus - sind es ja nur sieben Bundesräte...
Zur Kommentar-Anzahl: Das ist doch KLAR!!! Länstern lässt sich es sich sooooo viel einfacher, als konstruktiv Lösungen zu finden.
Auf die Frage ob Sie ein Heiliger sind kann ich Ihnen ganz gewiss und spontan antworten - Nein!
Sind Sie ein Bürger? Ja.
Ist es schön, dass Sie keine Bodyguards brauchen und ganz normal an der Migroskasse anstehen? Gewiss. Es zeigt aber auch, dass unsere Politiker, inkl. Sie selbst, unbedeutend sind. Das macht wohl die Konsenspolitik aus. Durch dieses Verhalten ist es schwer, Feinde zu schaffen. Es zeigt aber auch den fehlenden Mut in Ihrer Politik. Sie und Ihre Kollegen gehen halt auf Nummer sicher, um wiedergewählt zu werden. Nur ja nicht auffallen und jemandem auf den Schlips treten, heisst die Devise. Der letzte der etwas Mut zeigte, Herr Blocher, hat ja erlebt, was geschieht wenn man etwas quer denkt (ob man ihn nun mag oder nicht spielt dabei keine Rolle).
Ich glaube auch nicht, dass wir Schweizer eine königliche Erhabenheit suchen. Doch vielleicht haben wir eben diese mutlosen, auf Wiederwahlen fixierte und ängstlichen Politiker satt? Wir wünschen uns vielleicht mehr Politiker die ihr Wort gar gegen die EU erheben, statt immer klein bei zu geben? Politiker die mutig Handeln, statt Ideologien nachzueifern? Aber das ist und bleibt Wunschdenken. Sie und Ihre Kollegen stehen lieber an der Migroskasse an, statt durch mutiges Handeln einen gut bezahlten Job zu riskieren.
Vielleicht sollten Sie das Problem mittels eines Dienstanzuges lösen. Wenn Sie im Bundesratsfrack umherziehen wären Sie dann in Amt und Würden als Bundesrat, der dürfte auch überall parkieren, weil er ja quasi wie die CDler, immun ist.
In der Freizeit müssten Sie dann idealerweise im Trainer rumlaufen, so könnten man Sie in privater Mission besser identifizieren..
Eigentlich bin ich aber froh noch solche Scherze machen zu dürfen, im Ausland müsste ich nämlich schon fast damit rechnen vom Geheimdienst überwacht und dann gefoltert zu werden..
In dem Sinne gutes Gelingen und nicht zuviel Kopf-rerbrechen wegen ein paar Bussengeschichten....
PS: ich überlege mich auch in den BR zu wechseln, ich habe vor 2 Tagen eine 250er Busse abgekriegt, der Polizit war höchst freundlich-- aber er hat leider meine Busse nicht bezahlt :-(
MFG MG
http://www.aikiko.ch
Gottseidank gehöre ich nicht zu den Prominenten und habe eine gewisse Narrenfreiheit.
Schönes Wochenende und pflegen Sie auch weiterhin Ihren Humor :-) den finde ich nämlich Klasse.
Ich musste leider erst seit einigen Monaten feststellen, dass die Schweiz schmutziger wird. Als EU Bürgerin,die in der Schweiz seit einer Weile lebt, war ich immer stolz
darauf, ausserhalb der Schweiz zu erzählen,wie ordentlich und sauber Ihr Land ist. Wie konnte es dazu kommen? Was gedenken Sie dagegen zu unternehmen, um die Umwelt und die Sauberkeit Ihres Landes zu schützen?
K.H.
Gott sei Dank ist ein neuer Beitrag von Ihnen erschienen. Ein Teil der Kommentare auf Ihr „Parkuhrgschichtli“ war unerträglich. Da wurde so ziemlich alles missachtet was allgemein als fair, bzw. anständig gilt.
„…dass wir in der demokratischen Schweiz eben doch etwas königliche Erhabenheit vermissen, dass viele bei Bundesräten eben doch lieber die Aura privilegierter Identifikationsfiguren bewundern würden …“
Mit dieser Aussage treffen Sie meines Erachtens den Kern der Sache. Sehr viele Leute verlangen nach Führungsfiguren (Identifikationsfiguren). (Warum wohl hat Herr Ch.B. so viele Anhänger?) Und die Ansprüche an diese Führungsfiguren sind hoch: sie müssen unfehlbar sein. Menschlichkeit und eingestandene Unzulänglichkeit wird als Schwäche und Inkompetenz gewertet und verachtet. Das haben Sie ja eben erfahren.
Herr Leuenberger, so falsch die Vorstellung, dass Bundesräte unfehlbare königliche Persönlichkeiten seien oder sein sollten, so falsch ist die Vorstellung von Bundesräten, dass das Volk aus lauter mündigen Bürgern besteht!
Die Beiz ist übrigens keine Alternativbeiz, sondern eine ganz normale Dorfbeiz.
Der Glaube an den Schneeballeffekt gibt Kraft weiterzumachen.
Hallo alle, die hier und vorher ( http://moritzleuenberger.blueblog.ch/p60.html ) so taten, als hätten sie den Gerechtigkeitssinn mit Löffeln gefressen:
Ihr stimmt doch hoffentlich gegen diese abstrus ungerechte Steuerreform am 24. Februar?!?
Ich kann zwar verstehen, dass man die Doppelbesteuerung von Dividenden weghaben will, aber diese völlig willkürliche (!) Grenze von 10%!? Was soll dieser Scherz? Warum nicht 8,4972%? Diese Reform muss vorerst abgelehnt werden, so dass man wieder auf den ursprünglichen Vorschlag des Bundesrats zurückkommen kann, den das Parlament aus miesem, kurzsichtigem Egoismus mit Ungerechtigkeit überladen hat.
Aber toll, mehr Ungerechtigkeit bringt ja Wachstum.. Wachstum Wachsdumm Waxdumm, es ist zum Davonlaufen! Wer Wachstum predigt, MUSS ja bekanntlich für mehr Ungerechtigkeit sein. Also hopp hopp.
Warum eigentlich diese Steuer nur reformieren, und nicht ABSCHAFFEN? Liebe potentielle Jastimmerinnen und -stimmer: warum diese nutzlose Reform gutheissen statt ablehnen und die Steuer nicht grad abschaffen??
Es gibt doch sicher genug Deppen, die freiwillig Steuern zahlen? Spass beiseite.
Ich stimme NEIN zur Steuerreform, um einer besseren Lösung den Weg zu ebnen.
http://www.novatlantis.ch/fileadmin/dow
..
Im Übrigen glaube ich, dass wir tatsächlich ein Energieproblem haben, das gelöst werden sollte. Der eingeschlagene Weg ist gut. Wir möchten ihn weiter gehen.
Plastik und andere Kunststoffe sind DER Konstruktionswerkstoff der Gegenwart. Kunststoffe kommen zu 99% aus fossilem Öl. In 1kg Kunststoff steckt im Mittel 1.5kg Erdöl. Doch wir haben nichts besseres zu tun als dieses superwertvolle Material abzufackeln, damit wir mit 120 km/h über die Autobahn brettern können - nur weil wir zu faul sind, den Bus, den Zug oder das Tram zu nehmen. Ohjeee, ich MUSS ja auf dem Land leben und KANN nicht auf mein liebes, schönes und teures Auto verzichten.
S A U B L Ö D ! ! !
Kein Kuppeln mehr. Kein Schalten mehr. Ein morz Drehmoment beim Anfahren. Allradantrieb. 100km Reichweite. Und wenn das nicht reicht, dann hab ich immer noch den Benzinmotor als Reserve. 160km/h Spitze reichen mir allemal. Und das ganze ist in unter 10 Sekunden auf 100km/h. Wenn die Karre jetzt noch unter 40'000CHFr zu haben ist, bin ich Neukunde bei Volvo. Leider ist es nur ein Konzept-car, also noch nicht kaufbar. Leider.
Doch leider werden wir sogar von unseren Politikern nur als Verschwender und Umweltverschmutzer dargestellt. Und das ist es, was mich nervt. Und vielleicht gerade deshalb erzürnen sich viele Menschen daran, wenn ein Bundesrad (oder sonst ein Politiker) sich ein Fehler erlaubt (wie mit der Parkuhr). Denn von diesen Leuten werden wir eben auch nur immer schlecht dargestellt und darum suchen wir auch bei ihnen nach Fehlern.
Schau einmal die Lebensqualität der Grossstädte auf diesem Planeten an! Ich denke, Du solltest einmal ein paar Jahre in solchen Grossstädten leben - würde Dir ganz bestimmt gut tun.
Und wenn Du den Leuten, die auf dem Land leben unterstellt: schöne teure Autos hast Du wirklich Tomaten auf den Augen.
Ich kenne da, wo ich leben keinen Bauern, der schöne teure Autos fährt. Aber DU bist auf die Leute, die auf dem Land leben, angewiesen, oder gehörst Du zu jenen, die glauben, die Milch komme aus der Migros?
Was Kunststoff den Tieren im Meer anrichtet! Was weisst Du davon? Wie viele Dinge werden aus Kunststoff gemacht, die man aus alternativen Stoffen günstiger und nachhaltiger herstellen könnte, aber es gibt eben solche die das nicht zulassen, weil zu viel Profit drinn steckt, in den Kuststoffprodukten - Also ist diese Aussage nur zum Teil richtig.
saublöd? - nöd - alles hängt zusammen!
viel Spass beim weiterbeobachten
Rich I'm
ps. habe viel abgekürzt, sonst wird es wieder zu lange
Richtet nicht, damit auch ihr nicht gerichtet werden, ist ein sehr sehr alter Spruch und beinhaltet viel Weisheit und Lebenserfahrung. Ebenso der berühmte Ausspruch: "Wer ohne Fehler sei, werfe den ersten Stein."
Ein bisschen anders verhält es sich mit: Ich weiss, ich sollte dies oder jenes tun und tue es dennoch nicht! Ganz besonders in der Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und in den Religionen. Da geht es um viel, vor allem aber um Menschen. Aber - das steht hier ja nicht zur Depatte.
viel Spass beim Leben
Rich I'm
ps. wer wünscht, dass andere mit einem Grosszügig sind, tut gut daran, eben selbst mit anderen Grosszügig zu sein.
So so, die Schweiz ist also überaus vorbildlich, was der Energieverbrauch pro Kopf betrifft.
Warum konsumiert dann der Durschnittschinese 5mal weniger Energie als der Durschnittsschweizer und das obwohl China Konsumgüter im grossen Massstab für die Schweiz und für den Weltmarkt produziert?
Energieverbrauch China 2003: 10'221 kWh/Kopf
Energieverbrauch Schweiz 2003: 52'095 kWh/Kopf
Tja, wie sagt man doch: "Ignorance is bliss."
Kindergärtner schieben ja die Schuld auch gerne den anderen zu. Erwachsene Leute akzeptieren die Fakten und verstehen, dass man mit Effizienz und erneuerbarer Energie viele wertvolle Arbeitsplätze in der Schweiz schaffen kann und zudem die Abhängigkeit der Schweiz von ausländischen Rohstoffen reduziert.
China's Wirtschaftswachstum wird oft als Vorzeige-Entwicklung herbeigezogen, da es zweistelliges Prozentwachstum aufweist.
Doch hier der Preis dafür: Gestern, Tagesschau. http://www.sf.tv/var/videoplayer.php?videourl=http%3A%2F%2Freal.xobix.ch%2Framgen%2Fsfdrs%2Fvod%2Fts20%2F2008%2F02%2Fts20_20080202.rm%3Fstart%3D0%3A11%3A14.208%26amp%3Bend%3D0%3A13%3A36.210
In China wollen 200 Millionen Wanderarbeiter zu ihren Familien nach Hause, um das alljährige Neujahrs- und Familienfest zu feiern - und um mir ihren Familien zusammen zu sein. Den rest des Jahres arbeiten sie für rund 5 Franken pro Tag 7 Tage in der Woche 15 Stunden lang.
Wenns anch der "Seconomie-Swiss" ginge (dem schweizerischen Wirtschaftsdachverband), würden wir alle 24 Stunden pro Tag schwitzen und da 7 Tage in der Woche. AHV brauchts dann auch keine mehr, wir sterben dann eh alle vor der Pension (vor Erschöpfung).
Ich lasse mich nicht hetzen! Bin ja nicht auf der Flucht (Zitat aus diesem Blog).
achtung in China sind die Haushalte noch nicht so weit wie bei uns. Zudem muss man auch noch schauen wie in China die Energie produziert wird und wie sie mit der Umwelt umgehen. Dein Vergleich ist deshalb einfach nur Lachhaft.
Hallo allerseits
Oftmals sieht man nur, was man sehen will. Dies trifft auch auf die einfache Blog-Regel zu: "Kommentare sollten einen Bezug zum Beitrag oder zu einem Kommentar haben."
Deshalb, liebe Andrea, frage ich mich, was der Anspruch von Herrn Leuenberger, auch nur ein gewöhnlicher Bürger sein zu dürfen, mit der EU-Beitrittsfrage zu tun hat? Da kann ich Dir vielleicht aus der Patsche helfen und nehme gleichzeitig Bezug auf meinen Beitrag unten: Es ist weder Herr Leuenberger, noch der Gesamtbundesrat, noch das Parlament, die über den EU-Beitritt entscheiden, sondern das Schweizer Stimmvolk. Dazu zählst Du dazu, genauso wie Herr Leuenberger, Herr Blocher usw. und jeder hat an der Urne auch NUR EINEN Stimmzettel - wie jeder ganz gewöhnliche Bürger...
Was Deine Frage betrifft, wie man als Staatsmann bei einem 150 %-Pensum noch Zeit findet, Bücher zu schreiben, so hat auch hierzu Herr Leuenberger eine Antwort gegeben: "Auch Bundesräte sind ganz gewöhnliche Menschen." Da bin ich schon noch froh, dass Bundesräte keine Maschinen im 24-Stunden-Dauerbetrieb sind, sondern auch ein Recht auf etwas Freizeit haben und - auch Fehler zugeben (Maschinen tun das nämlich nicht).
Ja, Sandra, Deiner Forderung "geben Sie endlich mal zu, das es ein FEHLER war?" hat Herr Leuenberger mit dem Satz "...sie (die Bundesräte) dürfen auch einmal Fehler machen und über sich selber lachen" entsprochen.
Was die Gründung einer Partei betrifft, welche "sich wirklich für den kleinen Bürger einsetzt", kann ich Dich nur ermutigen. Auch ich würde mich gerne politisch engagieren, schrecke aber wegen eines einfachen Grundes zurück: So gut Deine politische Arbeit auch sein mag, wehe Du bezahlst eine Parkgebühr nicht und schon sind Deine ganzen bisherigen Bemühungen vergessen (man sieht eben nur, was man sehen will) und jeder pi... Dir verbal ans Bein. Ist das fair?
Herr Leuenberger, zum Thema "über sich selber lachen können": Ihr Kollege Merz dürfte ja das nächste Motiv des Bundesratsföteli bestimmen. Angeregt durch das diesjährige Föteli (der Gesamtbundesrat umrundet von Bürgerinnen und Bürgern) und Ihrer Parkgebühr-Geschichte ermutigen Sie ihn doch dazu, den Gesamtbundesrat in einem Wald voller (bezahlter) Parkuhren abzulichten. Bezahlte (Park)Gebühren dürften ihn als Säckelmeister der Nation ja auch interessieren und wäre eine augenzwinkernde "Wiedergutmachung" der so oft geforderten Vorbild-Funktion der Bundesräte...
Freundliche Grüsse
Titus
Ein Schwellenland mit einer Dienstleistungsgesellschaft vergleichen... Aber wenn man das schon machen will, dann bitte richtig:
BIP pro Kopf CH: ca. 57'000 Dollar
BIP pro Kopf China: ca. 2'400 Dollar
Chinas BIP (pro Kopf gemessen) ist also ca. 24 Mal kleiner als das der Schweiz. Somit muss der Ressourcen- Einsatz Chinas mit Faktor 24 hochgerechnet werden, damit dieser mit der Produktivität der Schweiz vergleichbar wird. Dies ergiebt dann einen Energieverbrauch in China von sage und schreibe 240'000 kWh/ Kopf (mit Globis Zahlen gerechnet). ALSO knapp 5 MAL MEHR als in der CH!!!! Die Allokation der Ressourcen ist in China geradezu miserable. Ganz zu schweigen von den Umweltvorschriften die dort herrschen!
Aber das ist deine Spezialität GLOBI. Irgendwelche Zahlen nehmen und diese Vergleichen. Dazu noch eine Grafik hinknallen und deine Schlüsse nach deinem gutdünken ziehen! Leider gibt es schon zuviele von deiner Sorte auf dieser Welt.
Die selbe Taktik hat man schon im Mittelalter verwendet. Geistliche sind umhergezogen und haben alle als Sünder dargestellt. Einziger trost für all die Sünder: Sie konnten sich mit einer fetten Zahlung für den Tag des jüngsten Gerichts freikaufen. Und heute geschieht das selbe. Wir alle werden als Sünder dargestellt. Durch gezielte Fehlinformationen werden Lügen verbreitet. Dann kommt der Staat mit seinen Abgaben um uns von unseren vermeintlichen Sünden zu befreien. Wann kommt endlich unser Gutenberg ?
Mr. Pink, alias Bescheidener
Für ihn nichts. Aber sie nötogt uns, immer den gleichen Quark richtigzustellen, sie hilft aber auch, nicht sinnlos weiterhin gute Argumente an einen Unbelehrbaren zu verheizen.
Einer, der eine Vielfalt vortäuscht, aber die Einfalt zelebriert.
Einer, der die paar wenigen Fakten, die er vorbringt, häufig in selbsterfundenem Nonsens ertränkt.
Im übrigen verweise ich auf meinen früheren Kommentar (http://moritzleuenberger.blueblog.ch/p52.html):
"Für die Zukunft, lieber Lenker:
Wenn ich auf deine Ergüsse nicht mehr antworte, heisst das NICHT, dass ich damit einverstanden bin, sondern dass sie mich anöden."
ich finde den Vergleich mit China, den Globi macht, keinesfalls "Lachhaft". Deine Einstellung hingegen erscheint mir ignorant.
Wer sagt denn, dass auch noch alle Chinese mit der Energie so verschwenderisch umgehen müssen, wie wir das tun?
Brauchen auch die Chinesen lachhaftes Zubehör , wie elektrische Küchenmesser und Zahnbürste?
Wir sollten uns besser an der Nase nehmen und uns fragen: Wenn das die Chinesen können (mit wenig Energie auszukommen), weshalb WIR dann nicht?
Ich glaube dir gehen ganz einfach nur die Argumete aus!
Und darum spielst du nun auch den beleidigten.
Und deine Taktik der Ignoranz ist typisch.
Zudem, wie kommst du darauf, dass dein QUARK richtig sei und alles andere falsch?
Du trägst vielleicht keine rosa Brille, jedoch ganz bestimmt Scheuklappen!
Aber nur weiter so.
Grüsse
Mr. Pink, alias Bescheidener
ich glaube auch, dass viele Schweizer den Bundesrat gerne königlicher sehen würden. Günde dafür gibt es viele. Der wichtigste? Es fehlen heute weitgehend Führungspersonen, es fehlen Vorbilder. Da kommt man schnell auf Spitzensportler (Roger, ...) oder die höchsten Funktionsträger. Ob das gewünscht ist oder nicht, spielt keine Rolle. Es passiert einfach. Denn Vorbilder braucht es, sie sind in einer Geminschaft die wichtigsten Treiber von Kultur. Fazit für Sie könnte also sein: Ich bin stolz darauf, als Vorbild gesehen zu werden, weil ich so die Kultur der Schweiz massgeblich beeinflussen kann, und akzeptiere damit auch, dass ich etwas genauer beobachtet und etwas kritischer beurteilt werde als andere Menschen.
Mit den besten Wünschen
Patrick Seiler
Etwas weiter unten im Blog habe ich dargestellt, wie die Situation bezüglich Energieverbrauch in China tatsächlich aussieht. Mit einfachen Worten: Da in China sehr viele Menschen überhaupt keinen Zugang zu Energie (z. B. Steckdose im Haus) besitzen, verteilt sich der Energieverbrauch von einigen wenigen Köpfen auf sehr viele. Das verringert natürlich den Durchschnittswert enorm und darum sieht der Pro- Kopf- Verbrauch auch so toll aus. Aber auch du hast dich eben von globis Worten täuschen lassen. Denn die wenigen Menschen, welche in China Energie benötigen (und Zugang haben) sind in Tat und Wahrheit regelrechte Verschwender! Mit anderen Worten: Ein Chinese kommt eben nicht mit nur 10'000 kWh Energie aus, sondern benötigt eben ca. 240'000 kWh - also rund 5 mal mehr als ein Schweizer!!!
Grüsse
Mr. Pink, alias Bescheidener
Jede und jeder weiss es besser als die oder der andere. Globi kommt mit Zahlen, die von Besserwisser (oder wie auch immer Dein aktueller Alias ist) zerfetzt werden. Worte fallen: "Lügen". "Unwahrheiten".
Es scheint mir ein systeminherentes (nicht wegzukriegendes) Problem zu sein, dass sich hier alle auf Zahlen beziehen, die IHNEN Recht geben und das Gesagte des anderen scheinbar widerlegen.
Ein Beispiel: Globi vergleicht den Prokopfenergieverbrauch der Chinesen mit demjenigen der Westeuropäer. Prompt schreit Denker oder wie auch immer er heisst drein mit: "Aber das ist deine Spezialität GLOBI. Irgendwelche Zahlen nehmen und diese Vergleichen..." denn China hat das wesentlich geringere Prokopf Brutto-Inland Produkt. Also vergleichen wir zum Vorteil von Mr. Pink den Energieverbrauch pro BIP. Und schon stehen wir Westeuropäer wieder ganz fein da.
Und so gehs weiter....
Schlussendlich gibt es immer irgendeine, auch noch so virtuelle und abstrakte Vergleichszahl, die uns heilig spricht und uns von jeder Schuld befreit. Aber auch wenn das getan ist (obwohl dann eigentlich noch gar nichts getan ist), meckern wir fröhlich und verbittert weiter an den Steuern und dem Abzockerstaat.
Langer Rede kurzer Sinn:
Wir sind genau, G E N A U, da wo wir zuvor waren: Wir tun nichts, wir sind die grössten, uns gehts am besten und das ist auch gut so. Prost Diesel und Vollgas.
Du scheinst ja sehr genau so wissen, wie man Staaten (gefälligst) miteinander zu vergleichen hat. Du wirfst Globi vor "irgendwelche Zahlen" miteinander zu vergleichen.
Und was tust Du?
Du vergleichst Energie pro BIP. Willkürlicher geht's ja wohl kaum noch.
Wer sagt denn, dass das BIP wichtig ist? Ich frage mich zum Beispiel schon lange, woher eigentlich unsere rund 400 Milliarden US Dollar BIP kommen. Grossbanken mit virtuosen Investments in Lachsfarmen in Kanada, die eigentlich Kooperationsteile eines Japanischen Walfangunternehmens sind? Oder vielleicht die steuerrechtlichen Anteile der Baslerischen Farmaindustrie, die eigentlich ihr Vermögen auf den Kanalinseln liegen hat und damit die Schulden der IRA gegenüber dem UK Festland abträgt?
Ein weiteres Beispiel. Um noch etwas realistischer vergleichen zu können: Die Kaufkraft der Chinesen in Westeuropa ist viel kleiner als jene der Westeuropäer. Sollen wir nun das BIP von China um diesen Wert korrigieren? Wer sagt, dass wir das Westeuropäische BIP als Referenz heranziehen müssen, sollen dürfen?
Verwirrt? Ich auch.
Ich zweifle ganz vehement an der Relevanz des BIP in unserer globalisierten Gesellschaft. Letzeres ist nur eine weitere Zahl, die sich so zurechtbiegen lässt, dass das gerade aktuelle Argument verteidigt werden kann.
Was zählt ist, wieviel Energie wir verbrauchen, denn diese lässt sich bekanntlich nicht erzeugen, sondern nur umwandeln und ist somit eine Erhaltungsgrösse. Und da liegen wir Westeuropäer ganz, ganz, ganz weit hinten. Wir sollten uns schämen.
So so, der Verdienst eines Landes bzw. einer Person sagt also aus wieviel Energie diese Person verschwenden darf.
Das heisst also ein im Büro sitzender Ersparnis vernichtender UBS-Chef ist berechtigt zehntausend mal mehr Energie zu verschwenden, als der Chinesische Fabrikarbeiter, welcher Deinen funktionierenden Computer hergestellt hat. Das ist wirklich sehr einleuchtend.
Der einzige der hier Aepfel mit Birnen vergleicht bist offensichtlich Du.
Kindergärtner wie Du und trixli schieben und die Schuld gerne den anderen zu. Erwachsene Leute akzeptieren die Fakten und verstehen, dass man mit Effizienz und erneuerbarer Energie viele wertvolle Arbeitsplätze in der Schweiz generiert, die Schweizer Exportindustrie stärkt und zudem die Abhängigkeit der Schweiz von ausländischen Rohstoffen reduziert.
http://www.sf.tv/sf1/dok/index.php?docid=20080204-2250-SF1
Nicht Parkuhren aber Rotlicht.
Ich bin als Fussgänger mal bei ROT über die Ampel gegangen, da weit und breit kein Auto zu sehen war.
Aber v o r h e r habe ich geschaut ob irgendwo KINDER an der Kreuzung stehen; wegen dem VORBILD;
wegen meiner Vorbild-Funktion.
Ich sah keine Kinder, also ging ich....
Zum Glück bin ich kein Bundesrat - sonst hätte ich besser noch ein zweites Mal hingeschaut.
So ging ich....
Wow, Du ziehst ja ganz schön her über Globi, Wachstumskritiker und viele andere auch.
Ich lese diesen Blog ab und zu, aber nicht sehr regelmässig. Aber eins fällt mir schon auf. Und zwar, dass es eine bestimmte Blogecke hier gibt, die unter anderem von Dir vertreten wird, die eigentlich keine einzige Lösung vorschlägt, sondern nur nörgelt, schlecht macht, beleidigt, durch den Dreck zieht und sich dabei vorkommt, als seist Du der grösste.
Zu Globis unermüdlicher Rechenarbeit kann ich nur sagen: Hut ab. Er versucht wirklich mit sehr, sehr viel Geduld die Situation klar zu machen. Unbelehrbare Ignorante wie Du, brauchen ja seine Beiträge ja nicht zu lesen. Das nützt bei Dir eh nichts.
Nun hier meine bescheidenen Vorschläge:
Rauf mit dem Benzinpreis! Das tut am Anfang weh, wie ein Ohrfeige auch. Ist aber bitter notwendig. Wir sind Öl-Junkies. Eine Rosskur ist angesagt.
Ich finde es beschämend wie àusserst primitiv und agressiv in diesem Blog zum Teil geschrieben wird.Auch wenn sich jemand ärgert sollte dieser fähig sein sich so weit im Griff zu haben, dass er/sie sich mit Anstand zu äussern vermag. Erst mal tief durchatmen und sich Gedanken über eine anständige Formulierung der Gefühle zu machen wäre angebracht. Dieses völlig Unbeherrschte und Beleidigende, Verletzende bringt niemanden weiter, provoziert nur noch mehr Missmut.
Überhaubt habe ich den Eindruck dass oft nur gedankenlos Dampf abgelassen wird und das ist wircklich Sinnlos in einem Plog. Zum Dampf ablassen gehe man zu Fuss in den Wald und Laufe und Keuche, oder schreie den Frust aus dem Leib.
Danach kann in Ruhe alles Überdacht und dann geschrieben werden.
LEIDER HABE ICH FESTSTELLEN MÜSSEN, DASS DER GROSSTEIL DER BEVÖLKERUNG KEINE AHNUNG HAT WIE POLITIK WIRKLICH FUNTIONIERT. DER HERR LEUENBERGER SAGT DAS UND TUT DAS GEGENTEIL ETC. DASS EIN BUNDESRAT NICHT NUR SEINE GANZ PERSÖNLICHE MEINUNG KUND TUT, SONDERN DASS DAS WAS ER ERZÄHLT AUS DEM GEWACHSEN IST WAS SEINE SPEZIALISIERTEN ÄMTER ZUSAMMENTRAGEN UND DER AUSWERTUNG ALL DIESER FAKTEN, DAS ERKENNEN DIE MEISTEN NICHT.
UND, PRESSEFREIHEIT OH JEH! DIE JOURNALISTEN VERDIENEN IHRE BRÖTCHEN MIT ARTIKELN DIE GEDRUCKT WERDEN. WAS WIE UND WANN GEDRUCKT WIRD, DAS ENTSCHEIDET NICHT DER JOURNALIST. ZUDEM, IST ES ÄUSSERST SCHWIERIG OFT UNMÖGLICH MIT KNAPP BEMESSENER ZEILENVORGABE TEILS SOGAR VORGESCHRIEBENEN WIEVIEL ANSCHLÄGE MAX. SERIÖS UND GENAU EINEN ARTIKEL ZU SCHREIBEN. DURCH VIELE KÜRZUNGEN UND AUSLASSEN VON GANZEN GESCHEHNISSEN VERÄNDERT SICH MANCHE GESCHICHTE INS GEGENTEILIGE.SERIÖSER JOURNALISMUS IST BEINAHE UNMÖGLICH UND DIE BEVÖLKERUNG LÄSST SICH WUNDERBAR DURCH DIE ZEITUNGEN MANIPULIEREN. SOLLTEN DIE LESER DOCH EINMAL MERKEN DASS SIE VERALBERT WURDEN, DANN IST NATÜRLICH DER JOURNALIST UNSERIÖS UND DAMIT DER SCHULDIGE.
GANZ ÄHNLICH SEHE ICH DAS BEI UNSEREN BUNDESRÄTEN. KLAR, ES MUSS DOCH EIN OPFERLAMM GEBEN!
Viele Mitbürger beklagen sich über Vorschriften, Polizeistaat und vieles mehr. Doch seien wir ehrlich. Worauf sind die vielen Vorschriften und Gesetze gegründet? Doch nur auf das Unvermögen der Mehrheit. Ein Beispiel: Ich bin nahe des Flusses Thur zu Hause. Zum alten Hochwasserschutz gehört ein Kanal, der sich ab einem gewissen Wasserstand in der Thur füllt und so dass Überschwemmen der Wohnhäuser verhindert. Ein schöner Spazierweg führt den Kanal und der Thur entlang.Nun wird der Kanal und auch die Thur aber laufend von irgendwelchen Menschen als Entsorgungsstelle benützt. Von Velos über Mofas und Autobaterien bis Holzpaletten und ganzen Wohnungsmöbeln sieht der Spaziergänger da. Schon mehrmals haben sich einige Bürger zusammengetan und sind gemeinsam zum grossen Aufräumen angetreten, aber der Müll türmt sich immer wieder aufs neue und dies obwohl unsere Kehrichtverbrennug in Weinfelden beinahe alles annimmt. Jeder kann seinen Müll dorthin bringen, sehr vieles sogar gratis abgeben und trotzdem landet es in der Thur und dem Kanal.Dabei hat sich im laufe der Jahre ein schützenswertes Naturparadies entwickelt. Störche, versch. Wasservögel riesengrosse Kröten und vieles mehr sind da zu Hause. Aber darauf wird nicht geachtet von diesen Umwelverschmutzern.
ENERGIEPOLITIK OK, DAS IST NOTWENDIG. NUR, WARUM KANN EINERSEITS VOM VOLK VERLANGT WERDEN, DASS ÖKOSTEUERN, CO2 ABGABEN, UND UND UND BEZAHLT, IM GLEICHEN ATEMZUG ABER KÖNNEN ZUM BEISPIEL DIE POST IMMER MEHR KLEINERE GESCHÄFTSTELLEN SCHLIESSEN UND NUR NOCH POSTSCHLIESSFÄCHER BETREIBEN? DAS KOSTET ARBEITSPLÄTZE UND ES MÜSSEN MEHR FAHRZEUGE FAHREN. EIN POSTBEAMTER FÄHRT MIT DEM MOFA ODER AUTO SEINEN KREIS UND VERTEILT DIE POST. ZWISCHENZEITLICH SIND ES BEREITS ZWEI FAHRZEUGE, DA DIE BRIEFPOST UND DIE PACKETPOST GETRENNTE WEGE LAUFEN. FÜR JEDE POSTSTELLE DIE DURCH POSTFÄCHER ERSETZT WIRD FAHREN VIELE FAHRZEUGE OFT DOPPELT SO VIEL. NÄMLICH VOM WOHNORT ZUM FACH UND ZURÜCK,DENN NICHT ALLE KÖNNEN DIES ZU FUSS ODER AUF DEM VORBEIWEG ERLEDIGEN. NICHT IN JEDES QUARTIER UND VOR JEDE HAUSTÜR FÄHRT EIN ÖFFENTLICHES VERKEHRSMITTEL. ALSO EINDEUTIG UM VIELFACHES ERHÖTE LUFTVERSCHMUTZUNG.
DAS SELBE GILT FÜR DIE ENTWICKLUNG DER EINKAUFSGELEGENHEITEN. IMMER MEHR ENTSTEHEN GROSSE EINKAUFSZENTREN UND VERSCHWINDEN DIE KLEINEN DORFLÄDEN. AUCH DIE MIGROSWAGEN ETC. VERSCHWINDEN IMMER MEHR.SO DASS VIELE MENSCHEN FÜR EINEN LITER MILCH, FÜR EIN BROT USW. EIN FAHRZEUG BENÜTZEN MÜSSEN, WOBEI SIE VORHER ZU FUSS DIE NOTWENDIGE KLEINIGKEIT BESORGT HABEN.
Ich höre schon wieder, das Velo nehmen. Ok, wer fährt ca. 10 - 20 km für ein Brot oder 1Liter Milch bei Eis und Schnee oder bei Sommerhitze und riskiert dabei eine Kohlenmonoxidvergiftung von vorbeibrausenden Motorfahrzeugen? Ach ja, Velofahren sei ja gesund!? Genauso das Gehen und Walcken ( auft hartem Untergrund und Stadtluft?)
WIEDERSPRUCH AUF WIEDERSPRUCH, SO KÖNNTE MAN TAG FÜR TAG EIN lEBEN LANG WEITERMACHEN.
ODER ES KÖNNTE JEDER EINZENE BEGINNEN ZU ÜBERLEGEN. JEDER EINZENE KANN FÜR SICH SEINEN BEITRAG LEISTEN UND ES KANN AUCH JEDER EINZELNE GANZ FRIEDLICH BEGINNEN MIT MITMENSCHEN ZU REDEN UND IDEEN ZU ENTWICKELN UND ZU SAMMELN, DIESE AUSDISKUTIEREN UND ZUM SCHLUSS VORSCHLÄGE AN DIE GEMEINDEN, DIE KANTONE UND DEN BUNDESRAT BRINGEN. SO KANN DAS VOLK, DIE DER BÜRGER SINNVOLL SEINE MEINUNG EINBRINGEN UND EVENTUELL SOGAR ETWAS GUES BEWIRKEN.
WENN ICH SO ZUHÖRE, WIE DIE EINZELNEN PARTEIEN EINANDER BEKRIEGEN UND SCHADEN, DANN WUNDERT MICH NICHT DASS KEINE WIRKLICH GUTEN UND SINNVOLLEN LÖSUNGEN VERSCHIEDENSTER PROBLEME GEFUNDEN WERDEN. ZUVIEL ENERGIE GEHT DURCH DAS EINANDER FERTIG MACHEN VERLOHREN.
Also meine MItbürger, gehen wir es an. Wir das Volk sollten miteinander reden, Ideen entwickeln, Lösungen suchen und finden und damit unseren Bundesrat zu unserem Wohle unterstützen.
So wie es die letzten Jahre unschwehr zu erkennen war, schaffen es unsere verschiedenen Instanzen bis hoch zum Bundesrat nicht alleine. Helfen wir Ihnen, wir tun dies im Endefekt ja für uns. Stimmts?
Beginnen wir zum Beispiel damit: Stromsparen im Haushalt. Heitzkosten senken durch geschlossene Fenster, zum Lüften 10Min. ganz öffnen, dann wieder schliessen, Energiesparlampen dort wo das Licht über lange Zeit brennen muss und nicht nur kurz eigeschaltet und gleich wieder ausgeschaltet wird. Beim Fahren mit Motorfahrzeugen nicht immer viel Gas geben um dann wieder bremsen zu müssen. Versucht ruhiger, gleichmässiger zu fahren, Vorausschauend dann kann oft indem man das Gaspedal loslässt das Tempo verringert werden, ohne dass die Bremsbeläge und Bremsscheiben abnützung erleiden.Das hilft Betriebskosten sparen und durch längere Haltbarkeit bedeutet dies auch Umwelt und Klimaschutz. Wenn sich jeder Gedanken machen würde was für Folgen sein Handeln bei allen möglichen Dingen hat, dann handelt er/sie überlegter. Überlegtes handeln bedeutet weniger Fehler machen. Ist das wircklich so schwehr?
Ich persönlich versuche so zu leben und habe auf diese Weise viel gelernt und provitiert. Ps. Ich besitze ein Amerikanisches Auto, Chrysler Voicer LE, 7Personen finden bequem Platz und der Kofferraum fasst einiges an Gütern.Ich kam durch Zufall sehr günstig an dieses Fahrzeug in Top Zustand sonst hätte ich nie das Geld für den Kauf zusammengebracht. Benzienschleuder? Nein! ich fahre den Wagen im Sommer mit 7,5l im Winter mit 7,8l! Dreckschleuder? Nein! Er bsitzt Standardmässig das Beste Katalisator- System welches es zur Zeit gibt. Ich habe verschiedenen Nachbarn angeboten, dass wir gemeinsam Einkaufen könnten, was auch gerne angenommen wird. Wir machen dann gemeinsam grössere Einkäufe, zum Teil auch weiter entfernte und benötigen so nur ein Fahrzeug. Fast alle haben wir ein gemeinsames Problem. Wir haben mit den Beinen oder dem Rücken gesundheitliche Probleme, können nicht weit zu Fuss gehen und wir können keine Lasten tragen. Zudem besitzen wir alle eine Geldbörse aus Zwiebelleder. Wenn man reinschaut kommen einem die Tränen. Für mein Fahrzeug muss ich zur Zeit Fr.1.- pro Kilometer rechnen. Die Fahrtstrecke zum einkaufen und nach Hause geteilt durch 4, 5, 6, oder gar 7 Leute kommt dann jeden nicht so teuer zu stehen, bleibt bezahlbar. Mit dem Auto kann ich meist bis vor die Einkaufsläden und vor die Haustüre fahren. beim ausladen und hineintragen helfen wir einander. Bis ich bei uns dieses Angebot machte, haben viele mühsam eine Hilfe organisieren müssen, zum Teil fuhren Rotkreutzfahrer, aber immer mit einzelnen Personen und das wurde teurer, obwohl das SRK nur Fr. 0.70 pro Km. verlangte.Wie wäre es, könnten nicht andere Menschen an anderen Orten das selbe machen? Aber Achtung, mit der Versicherung wegen Mitfahrversicherung reden und es darf kein billiger Taxidienst sei, sonst läuft das ganze unter Personentransport was spezielle Prüfung,eingebauten Fahrtschreiber und die entsprechende, teure Versicherung benötigt. Nur Gratis, oder zum ausrechenbaren Selbstkostenpreis ist ohne Probleme zu bekommen möglich.
Ich hätte noch viele Ideen wie ich Umweltschutz und Klimaschutz betreiben könnte, doch leider würde so einiges kleinere Infestitionen kosten und mir fehlt das Geld dazu. Dort wo ich die Möglichkeit habe, dort handle ich und ziehe oft sogar andere mit, überzeuge diese. Wie oft hörte ich: das ist doch für die Katz, das bringt doch nichts. Aber dann, wenn ich es genau erklährte und vorrechnete mussten die Ungläubigen doch zugeben, ja es stimmt.
Glaubt mir gerade an Kleinigkeiten die oft unmerklich Geld fressen und zugleich Schaden anrichten wird zu wenig gedacht. Seht mal nach, jetzt ist es kalt, sind eure Fenster bei den Ramen Dicht? wenn nicht steigert dies enorm die Heizkosten, ganz unbemekt schleicht dort oft die Kälte rein und die Wärme wird gefressen. Billiges selbstklebendes Abdeckband von der Micros Doitjourself oder Coop Bau und Hobby und schon ist der Geldfresser gestoppt.
SO UND NUN SETZT EUER EIGENES GEHIRN EIN...
Ich verbleibe mit freundlichen Grüssen Y.Löw
Verwirrung und Rechthaberei total. Falls der nicht schon in irgendeiner Partei- oder sonstigen Desinformationszentrale sitzt, sollte er es schleunigst tun! Ein Genie.
Ich fasse wieder mal zusammen, worauf ich eigentlich hinaus will:
- Die Menschheit verbraucht GLOBAL ZUVIEL (egal was man betrachtet ob Energie oder Boden oder Wald oder Nahrung oder Wasser oder gute Gefühle...).
- Diese Verschwendung steigt und steigt und steigt. Fast alle Indikatoren und Indizes belegen dies.
- die Uebernutzung des Planeten ist erwiesen und (sogar hier im Blog) unbestritten, wobei es "Gute" und "Böse" geben soll...
- Wir müssen etwas unternehmen, dass es WENIGER wird, und NICHT nur überlegen, wie wir die Verschwendung "effizienter" machen können!!!
- Der Drang, Hang und Zwang zu Wirtschaftswachstum ist dabei nicht die Lösung, sondern DAS PROBLEM! Das Ur- und Grundproblem!
- Die kopflosen Schuldzuweisungen hier im Kleinen oder staatenübergreifend im Grossen bringen uns nicht weiter, sondern binden sinnlos Kräfte.
Möchte soweit jemand etwas bestreiten? Gut.
Und nun kommt die Frage, in der auch ich gespalten bin:
Inwiefern soll man die SYMPTOME dieser globalen wirtschaftlichen Krebskrankheit mit Massnahmen DÄMPFEN, die grundsätzlich in die richtige Richtung gehen (z.B. Lenkungsabgaben), während man dem wuchernden Krebsgeschwür überall und massenhaft neues Futter hinschmeisst (z.B. sämtliche wirtschaftlichen "Lenkungsmassnahmen", altbewährte und selbst natürliche Regelmechanismen im System vorsätzlich ausschaltet? Indem man die Wirtschaft "globalisiert", obwohl man weder die Politik noch das Klima noch die Topografie noch die Rohstoffe noch die Kulturen geschweige denn die Religionen globalisieren kann? Sollte man nicht alle (Geistes-)Energie darauf verwenden, die URSACHEN dieser kranken Entwicklung AUSZUSCHALTEN, anstatt die Symptome mit halbherzigen, mühsam errungenen Pseudomassnahmen zu verdecken und damit letzlich den Zerstörungsprozess zu verleugnen???
Mein Fazit deshalb ganz klar: Man muss ENDLICH an einer globalen, gesellschaftsverträglichen, zukunftsfähigen WIRTSCHAFT herumdenken, anstatt die Exzesse immer schrankenloser zu zelebrieren (Reiche begünstigen, Spekulation fördern, Börsenhypes bejubeln, endlich kollabierende Finanzmärkte noch stützen, gerechte Steuern abschaffen, Randregionen aushungern, korrupte Banden unterstützen usw.!).
Sonst ist alles nur Zeit- und Geistes-Energie-Verschwendung.
Good night mankind.
Ich habe in meinem bescheidenen Beitrag die Landbeiz gelobt wegen Stromsparlampen und saisongerechtem Fruchtsalat. Die Absicht war nicht die, irgendwelchen Leuten Anlass zu geben, sich auf den Loorbeeren auszuruhen. Nein , im Gegenteil. Ich wünsche, dass das zitierte Vorbild Nachahmung findet, tausendfach, millionenfach. Nur so erreichen wir etwas, um unsere Lebensgrundlagen zu erhalten. Wir haben die Welt dann immer noch nicht verändert, aber wir haben hier und jetzt etwas sinnvolles getan.
Ich habe den Beitrag auch geschrieben, weil ich die Nörgelei und die kleinliche Kritisiererei, die sich immer wieder auf diesem Blog breit macht, nicht mag.
Und ich möchte nachdoppeln. Gestern Abend zweite Landbeiz, gleiche Feststellung. Stromsparlampen und saisongerechter Salat inklusive frisches Rotkraut. Zudem waren die Wirtsleute keine Einheimischen. Aber auch sie können es.
Und nun noch ein Loblied auf den öffentlichen Verkehr. Ich wohne nun wirklich nicht in der Nähe eines Zentrums, eher in einem Chrachen. Ich fuhr an drei Tagen, inklusive Samstag, Sonntag an einen internationalen Kongress nach Neuenburg. Sogar am Samstag morgen und am Sonntag morgen ,um 6,30h kommt man hier mit dem Postauto weg. Man muss zwar ein paar mal umsteigen, aber ohne grosse Wartezeiten. Hat alles reibungslos funktioniert. Zudem waren die Postautos nicht leer, sondern gut besetzt, ebenso der Zug. Damit nun niemand meint, es gebe genug Zugfahrer, somit könne man um so mehr Auto fahren, stelle ich fest: Es hatte immer noch Platz. Es könnten noch einige mehr mit dem Zug und Bus fahren.
@ Yvonne Löw
In unserem 270 Seelendorf haben wir einen Dorfladen und er rentiert. Warum? eine einheimische private Ladeninhaberin, die ihn prächtig in Schwung hält und eine Dorfbevölkerung, die mit ganz wenigen Ausnahmen alles im Dorfladen einkauft. Vor ein paar Jahren hat VOLG den Laden geschlossen, weil er nicht rentiere. Hier wollte niemand auf den Dorfladen verzichten. Jeder leistet seinen Beitrag und es funktioniert.
Das gleiche gilt für die Poststelle im Nachbardorf. Anstatt die Poststelle an meinem Arbeitsort zu benutzen, benutze ich diejenige im Nachbardorf. Der Service in einer kleinen Poststelle, wo die verantwortliche Person selber am Schalter steht, ist viel besser. Aber ich mache es auch aus Prinzip. Die Poststelle soll uns erhalten bleiben. Dies funktioniert aber nur, wenn alle sie auch benützen.
Ich denke, es ist sinnlos auf die Politik zu warten. Eigeninitiative von engagierten Leuten bringt viel konkretere Resultate.
Liebe Yvonne
Nach Deinem Blog-Eintrag bleiben wohl keine Zweifel offen, dass Du etwas MACHST für Deine natürliche und menschliche Umwelt und nicht nur davon redest (oder
schreibst). Gut so.
Und trotzdem: Als Mieterin solltest Du undichte Fenster nicht mit Klebeband für CHF 1.90 vom Baumarkt abdecken müssen. Vielmehr sollten wir uns die Frage stellen: Wie bringen wir den Hauseigentümer dazu, dass er von sich aus die Fenster auswechselt? Welche Anreize wären nötig? Solltest Du selber Eigentümerin sein: Welche Anreize lassen Dich die Fenster auswechseln?
Oder: Ist die 16-Stunden-Dauerbeheizung all unserer Wohnräume auf 20 Grad wie anno 1960 noch zeitgemäss, wo doch die meisten von uns morgens das Haus verlassen, ca. 10 Stunden später wieder heimkehren, um dann abends ausserhalb des Hauses einem Hobby nachzugehen? Sollte vielleicht nicht nur nachts (wo wir alle zu Hause sind) die Heizung für 8 Stunden heruntergefahren werden, sondern auch tagsüber (wo wir alle NICHT zu Hause sind)?
Oder: Wieso ist Dein Auto (wie jedes andere nicht durch Menschenkraft betriebene Verkehrsmittel auch) ein x-faches schwerer als Du selber? Dein Auto ist etwas über 2000 kg schwer und Du selber wiegst wohl so ca. 3/100 (0.03) Deines eigenen Autos... Würde Dein fahrbarer Untersatz nur das vierfache Deines Eigengewichts betragen, so bräuchtest Du weniger als 1 Liter (von den 7.5 lt ausgehend). Je leichter Dein Auto, desto schmaler die Reifen desto geringer der Verbrauch usw...
Oder: Sollte der Minergie-Standard nicht per Defintion für alle Neubauten gelten? Beim aktuellen Oel-Preis (der wohl kaum mehr bedeutend sinken wird) lohnen sich die maximal 10 % höheren Kosten gegenüber einer konventionellen Bauweise allemal (zudem bieten Banken zurzeit so genannte Minergie-Hypotheken an, welche eine Zinsreduktion beinhalten).
Oder: Wann wird die Bremsenergie bei Autos serienmässig (zurück)gewonnen, so wie das bei der Bahn schon seit Jahrzehnten bekannt ist?
Oder: ...
Wenn wir schnell und wirkungsvoll etwas erreichen wollen, sollte wir bei den grossen, grundsätzlichen Dingen etwas verändern (auch in der Hoffnung eines Mitmach-Effekts für die kleinen Dinge). Ich bin überzeugt, dass wir heute über die notwendigen Technologien verfügen, um ohne Komfort-Einbusse und insgesamt ohne Mehrkosten diese Veränderungen erzielen könnten. Leider wissen aber noch zu viele Interessenvertreter der "alten Technologien" die neuen Technologien zu verhindern...
Übrigens, falls Du Mieterin bist, lege das Klebeband beiseite und schreibe Deinem Vermieter, denn einen "Anreiz" für undichte Fenster gibt's schon in folgendem OR-Artikel: http://www.admin.ch/ch/d/sr/220/a256.html. Lese Dich auch mal durch die OR-Artikel ab: http://www.admin.ch/ch/d/sr/220/a259a.html. Falls es Dir zu "juristisch" ist, frag' bei Deiner Gemeinde nach dem Mietamt oder der Schlichtungsstelle, die können Dich neutral und in der Regel kostenlos beraten. Hab' keine Angst bei der Durchsetzung Deiner Forderung vor dem Vermieter. Hunde die bellen, beissen nicht ;-)
Freundliche Grüsse
Titus
Das meine letzten Texte polemisch waren, gebe ich zu. Ich antworte mit meinen Texten jedoch nur in der Tonart, welche mir auch entgegenkommt! Und da einige Bloger andere Ansichten,welche ihnen nicht passen, ständig mit sehr subtilen Kommentaren angreifen, tue ich es ihnen gleich.
Z. T. werden von diesen Blogern Argumente niedergemacht, indem sie Tippfehler beanstanden!!! Darum bleibt mir gegen den Vorwurf, ich hätte 'schwache Argumente', nur ein Kopfschütteln übrig.
Bezüglich des BIP bin ich auch der Meinung, dass es nicht ideal für die Produktivitätsmessung ist. Aber es ist nun mal das einzig Vernünftige, welches zurzeit besteht, um eben Länder auf einer sachlichen Ebene miteinander vergleichen zu können.
Und ich nehme auch nicht irgendein BIP, sondern eben dies der Schweiz und China, da eben Globi China und die Schweiz bezüglich Energieverbrauch vergleichen wollte. Zudem sind beide Zahlen aus der selben Statistik, was diese vergleichbar macht.
FAKT IST: Wenn China vom heutigen Zeitpunkt an keine technologischen Fortschritte machen würde, würde China (wenn alle Chinesen dann mal Zugang zu Energie haben!) 5 mal mehr Energie benötigen als die Schweiz - Pro- Kopf!
FAKT IST: Der meiste chinesische Strom stammt aus Kohlekraftwerken (über 75%).
FAKT IST: Die vermeintlich saubere Wasserkraft hat bei den 'drei Schluchten' eine ökologische Katastrophe verursacht.
FAKT IST: China ist mittlerweilen zum grössten Treibhausgas- Produzenten der Welt aufgestiegen.
FAKT IST: Auch in Sachen CO2- Emissionen hat China den USA den Spitzenrang abgenommen.
Aber natürlich sehen die chin. Statistiken, umgerechnet auf Pro- Kopf, immer super aus! Deshalb nahm ich im vorigen Beitrag das BIP zu hilfe, um eine realistische Beurteilung abgeben zu können.
Und diese Beurteilung zeigt auf, dass der Chinese alles andere als sparsam mit Energie umgeht.
Wer jetzt also noch behauptet, China sei vorbildlich in Bezug auf Energieverbrauch (und damit Umweltschutz), verkennt einfach die Fakten (bewusst oder unbewusst)! Und wer China hierzu BEWUSST missbraucht um die vermeintlich miserable Situation in der Schweiz darstellen zu wollen, kann nur die Unwahrheit erzählen!
LÖSUNGSVORSCHLAG: Da Umweltverschmutzung nicht an der Grenze halt macht und der schonende Umgang mit Ressourcen allen zugute kommt, muss sich China weiterhin ökonomisch entwickeln (was nicht mit grenzenlosem Wachstum zu verwechseln ist!). Es muss aber eben nachhaltig geschehen.
Und um diese Energieverschwendung und Umweltverschmutzung nachhaltig zu verbessern sind unsere Politiker gefordert, um Rahmenbedingungen mit China auszuhandeln, welche der nachhaltigen Entwicklung zugute kommen (und hier meine ich nicht nur Schweizer Politiker, sie könnten ihre EU- Kollegen dazu animieren). Hier muss eben Druck aufgesetzt werden und wir müssen die Hebel am richtigen Ort ansetzen! DURCH UNSERE JETZIGE UMWELTPOLITIK, WELCHE SICH NUR AUF DIE SCHWEIZ BESCHRÄNKT, KANN MAN NICHT DRUCK AUF CHINA AUSÜBEN!!! Die Chinesen wird es nicht interessieren, ob unser Strom CO2- neutral produziert wird. Sie werden trotzdem wöchentlich ein neues Kohlekraftwerk in Betrieb nehmen und bis 2020 jährlich 9 AKW's. Wie ich schon einmal gesagt habe: Man muss die Probleme bei der Wurzel anpacken - und diese liegt leider nicht in der Schweiz. Aber da China durch die Exporte abhängig ist, kann man auch als aussenstehender Politiker Druck ausüben!
Grüsse
Mr. Pink, alias Bescheidener
P. S.:Und China ist nur ein negatives Beispiel von Schwellenländern. Andere werden folgen!
Ich fahre Auto. Nicht jeden Tag aber doch regelmässig. Mir ist das alles schon lange suspekt. Und zwar die Art und Weise und vor allem die Selbstverständlichkeit, mit der wir Benzin konsumieren. Dies, da man ja sagt, es gäbe bald keins mehr. Da stimmt doch was nicht.
Mit freundlichen Grüssen
Yvonne H.
Ich habe lediglich ein LOB ausgesprochen und hervorgehoben, dass in der Schweiz durchaus vernünftige Bürger leben, welche auch gutes Tun.
Und diese Feststellung haben sie soeben wieder bestätigt. Und das ist doch toll!!! Es gibt kein Gesetz, dass vorschreibt, Saisonfrüchte zu verwenden. Es gibt auch noch kein Gesetz, welches Sparlampen vorschreibt. Trotzdem findet man in unsere Gesellschaft Menschen die ganz einfach von selbst Energie sparen. Ist es nicht grossartig? Aber seltsamerweise werde ICH als nörgler und schlechtmacher angesehen. Mit unserer Welt stimmt wirklich etwas nicht.
Grüsse
Mr. Pink, alias Bescheidener
Andauernd den anderen Ländern, den anderen Leuten, den anderen Gesellschaften oder dem anderen Geschlecht die Schuld in die Schuhe schieben. Das wäre Rom, kurz vor seinem Fall.
Ewiges Wirtschaftswachstum, wie es heute verstanden wird: mehr Güter, mehr Wohlstand, mehr Bequemlichkeit, mehr Ressourcen, mehr Energie, mehr Konsumenten.
Ausreden: die anderen machen ja auch nichts. Es bringt nichts. Die Schweiz ist zu klein, um Einfluss zu haben - politisch oder klimatisch.
Was funktionieren könnte (nicht muss):
WIR fangen an, Energie verantwortungsvoll und zukunftsorientiert d.h. nachhaltig zu konsumieren.
Gleichzeitig machen wir Aussenpolitik.
Gleichzeitig sind wir aussenpolitisch glaubwürdig.
Gleichzeitig entwickelt sich eine HighTech Insel in der Schweiz bzgl. alternativer Energien.
Gleichzeitig können wir mit der neu erforschten Technologie aussenpolitisch Druck machen.
Aber, das wird uns was kosten! Die Frage ist nur, wie tut's am wenigsten weh? Ich denke, dass höhere Treibstoffpreise und höhere Brenn- Heizstoffpreise eine sehr, sehr wirksame und sanfte Methode ist, verglichen mit Kontigentierung, Verboten und Angebotsversagen.
Die höheren Treibstoffpreise sollten meiner Meinung nach, nicht allen via Krankenkassenprämien zurück ausbezahlt werden. Nein. Wir sollten damit einen Fond stützen, der ganz gezielt Geld einschiesst in Projekte, die sich mit alternativen Energieformen befassen. FORSCHUNG.
MfG
TU
Bevor ich überhaupt auf diesem Blog angegriffen und als Kindergärtner, Ignorant und Verschwender beschimpft wurde, habe ich Frau Maggioris Beitrag kommentiert und Bezug auf Herr Leuenbergers Beitrag genommen. Also ganz den Blogregeln entsprechend! Woher du also die scheinbare Desinformation von mir hast, weiss ich nicht?
Ich habe mit keinem Wort erwähnt...
- ...dass es unbeschränkt verfügbare Ressourcen gibt!
- Ich habe sogar aufgezeigt, dass die Verschwendung in China dramatisch zunimmt und leider von vielen heruntergespielt wird und als Beispiel gelobt!
- Die Überbenutzung des Planeten nie in Frage gestellt!
- Weder Börsenhypes bejubelt noch Randregionen ausgehungern lassen wollen!
- Kein Grenzenlosen Wachstum predigt!
- etc. etc.
Darum denke ich, dass du und einige deiner Mitbloger einfach nur provozieren wollt.
Und bevor andere Mitbloger mich als nörgler darstellen, sollten diese vielleicht den gesamten Blog vom 31.01. an verfolgen! Diese scheinen nämlich nicht zu wissen, dass 'Lob erteilen' und 'nörgeln' zweierlei sind.
Grüsse
Mr. Pink, alias Bescheidener
P. S.: Dank für das Kompliment. Ich bleibe trotz des Genies auch weiterhin bescheiden :-)
Und auch ein Genie macht Fehler: in einem vorherigen Beitrag habe ich geschrieben, dass pro Jahr 9 AKW's in China ans Netz gehen. Es sind aber 'nur' deren 3. Sorry.
Thomas Urseler hat, ebenso wie ich, bemerkt, dass es mittlerweile mehr um Rechthaberei geht, als um Lösungsfindung.
Deshalb mein Vorschlag:
Lasst uns doch alle mal bei unserem nächsten Beitrag nur, N U R, einen oder mehrere Lösungsvorschläge schreiben - ohne dabei die anderen zu kritisieren. Danach können wir ja wieder weiterbeleidigen, weiter rechthaben usw. Wie wär das?
Ho, ho, ho, pass bitte auf mit Deiner Lügerei - es wird alles schriftlich festgehalten. Niemand sagt, dass China ein Saubermann ist. Ich sage lediglich, dass die Schweiz nicht wie Du behauptest überaus vorbildlich ist, was der Energieverbrauch pro Kopf betrifft.
FAKT ist:
China produziert Konsumgüter im grossen Massstab für die Schweiz und für den Weltmarkt.
FAKT ist:
Energieverbrauch China 2003: 10'221 kWh/Kopf
Energieverbrauch Schweiz 2003: 52'095 kWh/Kopf
FAKT ist:
Eine Nichts-produzierende Schweizer Bank hat nicht einfach aufgrund seines Umsatzes automatisch das Grundrecht 10'000 mal Energie zu verschwenden wie eine Chinesische Computer-Fabrik. Das ist völlig absurd.
FAKT ist:
Dass auch Du Chinesische Güter konsumierst und deshalb auch Du mitverantwortlich für die Chinesische Umweltverschmutzung bist.
FAKT ist:
China hat mit lediglich 20% der Weltbevölkerung im Jahr 2005 77% aller Solarwärmekollektoren installiert.
FAKT ist:
China hat noch vor der Schweiz im Jahr 2005 ein Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energie erlassen.
Kindergärtner wie Du und trixli schieben und die Schuld gerne den anderen zu. Erwachsene Leute akzeptieren die Fakten und verstehen, dass man mit Effizienz und erneuerbarer Energie viele wertvolle Arbeitsplätze in der Schweiz generiert, die Schweizer Exportindustrie stärkt und zudem die Abhängigkeit der Schweiz von ausländischen Rohstoffen reduziert.
Mein Lösungsvorschlag an Dich:
Hör sofort auf chinesische Produkte zu konsumieren. Man kann doch nicht China alle Schuld in die Schuhe schieben und gleichzeitig deren Produkte kaufen.
Und wenn Dir Schweizer Arbeitsplätze nicht passen, dann zieh doch ins Ausland.
Ich denke auch, dass das Verteuern von Benzin und Heizöl das einfachste und unbüroktratischste Mittel ist, weniger Klimagase zu produzieren. Ich befinde mich selber im mittleren bis unteren Verdienst-Segment und brauche täglich mein Auto. Wenn aber das Benzin noch teurer wird, dann kaufe ich mir wohl eher einen Roller oder sogar ein Liegevelo (die machen mich schon lange an). Manchmal brauchts einfach einen Schupf von aussen, bis wir uns bewegen. Falls es je zu einer Abstimmung kommt über Benzinpreiserhöhung, wäre ich dafür.
LG
Gloria
Auch eine Form von Grossartigkeit oder Genius...
Hier mein Vorschlag gemäss Vorschläger:
Dem Seco, der Economiesuisse, den HSG-Demagogen, den Wirtschaftsparteien, den Bankenlügnern, den Ökonomen nichts mehr glauben! Ihre hinterhältigen Strategien durchschauen, blossstellen, anprangern. Ihre Vertreter und Verdreher nicht mehr wählen!
Dies gilt auch für DICH und SIE: die feige schweigende, mitlesende Mehrheit hier, die Bundespolizei, die Unrechtsstaatsschützer und sonstigen Gesinnungsschnüffler.
China: Es ist irrelevant, ob man unseren oder den chinesischen Energieverbrauch pro Kopf oder pro BIP-Einheit vergleicht:
Erstens ist es so oder so zuviel und nicht umweltverträglich.
Zweitens wird es immer mehr.
Drittens verzerrt die Menschenmenge jeden Vergleich: Natürlich verbrauchen die 7 Millionen Schweizer mehr Energie pro Kopf als die mindestens 100 mal zahlreicheren unterprivilegierten, armen Schlucker in China pro Kopf! Und genauso "natürlich" freveln die paar Dutzend Millionen Wachstumsfetischisten in China weit rücksichtsloser als die Schweizer. (Man könnte dann noch die Quadratmeter mitberücksichtigen, auf denen gesündigt wird, oder die Menge umgesetzter Antidepressiva.) Fazit: Vergleiche sind sinnlos, hört auf mit solchem Leerlauf.
Aber das hab ich ja schon früher geschrieben: Es ist im wesentlichen UNSER Wachstumswahn, der in China abgefeiert wird! UNSERE Firmen verlegen Arbeitsplätze dorthin. Und WIR kaufen den "Schrott", der von dort kommt. WIR profitieren von den fehlenden Umweltvorschriften und Menschenrechten!!! Und UNSERE Minister schmeicheln, heucheln und hofieren bei diesen Halunken um Aufträge und säuseln in einem Nebensatz noch etwas von Menschenrechten. Wenns nicht zum Kotzen wär, wärs zum Lachen.
Liebe Leute, Demokratie wird hie und da offen als wirtschaftlicher Standortnachteil bezeichnet! Auch in der Schweiz gibt es solche Klugschwätzer-Professoren, die gerne weniger Demokratie und dafür mehr Wirtschaftswachstum hätten. China machts vor: Wachstumeuphorie dank Öffnung nach aussen und "optimierter" Ausbeutung und Unterdrückung nach innen.
Einige hoffen, dass "dank" dem Wirtschaftsboom ein Fünklein Demokratie nach China einkehren würde, aber das ist überhaupt nicht sicher!
Was sieht man zur Zeit trotz Olympia-Fieber und "Welt-Öffnung"? Verzweiflung, massive Unterdrückung der freien Meinungsäusserung, falsche Versprechungen an Arme, Repression gegen Kritiker und Medien, Entschädigungslose Enteignung von Bauern, rücksichtslose Umweltversauung, vorbeugende Verhaftungen missliebiger Geister usw. Purer Staatsterror gegen die eigenen Leute, um der Welt zu gefallen. Mir wird schlecht.
-> Siehe Fettdruck oben.
Es gibt leider keine Schweizerische Lösung. Die Schuld wird auch nicht einfach anderen unterschoben (wie mir stetig unterstellt wird), denn es ist nun mal ein globales Problem. Durch Umweltpolitik, welche nur schweizweit stattfindet, entsteht lediglich eine Schimäre. Wir werden dann in einer falschen Gewissheit leben. Aber die Abrechnung werden wir doppelt zu spüren bekommen, falls wir weiterhin naiv lokal begrenzte Umweltpolitik betreiben (und an die Streithähne: Es heisst nicht, dass wir lokal nichts tun sollten, sondern lediglich global verstärkt auftreten!!!). Für einige scheint es ein Trost zu sein, dann mal sagen zu können: "Wenn die Welt zu Grunde geht, dann gewiss nicht wegen mir, ich habe nämlich immer Zug und Bus benutzt!" Das ist, als würde ein Amokläufer eine kugelsichere Weste tragen und auf Leute schiessend sagen: "Wenn einige getötet werden, dann gewiss nicht wegen mir, ich habe ja eine Weste an!"
Ich denke die einzige vernünftige Lösung ist eben, dass sich unsere Politiker generell auf der Welt für nachhaltige Entwicklung einsetzen. Sie müssen eben ihre Kontakte nutzen und ihre EU- und US- Kollegen dazu animieren und diese mit einbeziehen (und auch ihre Kollegen in China etc.)! Es ist die Aufgabe der Politik, auch die anderen mit einer "Weste" in den Schutz mit ein zu beziehen, statt der Schweiz eine zweite und dritte zu verpassen!!!! (Und das soll jetzt nicht wieder heissen, dass wir in der Schweiz nicht verbesserungswürdig wären!!! - liebe Streithähne)
Und es reicht eben nicht nur einmal alle paar Jahre nach Bali oder sonst wohin zu fliegen um zu reden! Und das ist meines Erachtens der Beweis, dass die heutige Umweltpolitik nur eine Schimäre ist. Es zeigt auch wie wichtig Umweltpolitik für unsere Umweltpolitiker ist - nämlich überhaupt nicht. Während man hierzulande über CO2- Abgaben spricht, fliegen die Damen und Herren Umweltpolitiker nach Bali um zu reden. Soll mir niemand erzählen, die hätten nie was von Internet-Konferenz gehört.
Doch zurück zum Lösungsvorschlag. Statt mit der EU über Steuern zu streiten sollte man sich lieber zusammen tun und eben Druck auf die Umweltsünder wie China, Indien, Brasilien... ausüben, damit diese nicht auch die Fehler unserer Vergangenheit machen werden. Denn in diesen Ländern ist noch etliches zu verbessern und es ist eben auch noch nicht zu spät. (für die Streithähne: Das bedeutet auch nicht, dass es dort kein Umweltbewusstsein gibt, es steckt lediglich in den Kinderschuhen) Zudem wäre die Wirkung global gesehen viel stärker, als einige subventionierte Solaranlagen und Windräder in der Schweiz aufzustellen (und liebe Streithähne, dass heisst nicht, dass wir das nicht tun sollten!!!)
Und eines sollte noch gesagt sein: Es dauert leider Jahre, bis aus Forschung & Entwicklung eine Industrie mit Arbeitsplätzen entsteht. Und wie es in der Schweiz so ist, wird die Unternehmenslust und Risikobereitschaft durch Bürokratie und Papierlischieberei nicht gefördert! (und noch einmal: Das heisst nicht, dass man es einfach lassen sollte!!! Und zum Glück findet man immer noch wagemutige Unternehmer/ innen). Doch die Mittel um in diesen Ländern Druck auszuüben hätten wir bereits JETZT. Denn diese Länder sind alle samt Exportabhängig.
Und wenn es dann global mal so weit wäre, könnte man sich wieder verstärkt mit der Schweiz beschäftigen, denn dann bleibt wieder etwas Luft zum Atem. (an die Streithähne: ich habe mit keinem einzigen Wort erwähnt, dass die Schweizer Wirtschaft nicht gefördert werden soll, oder diese vom Ausland Abhängig sein soll!!!)
Grüsse
Mr. Pink, alias Bescheidener
P. S.: Und eigentlich sollten wir Bezug auf Herr Leuenbergers Beitrag nehmen. Darum sage ich: Wir sollten endlich im globalen Umweltpoker die Asse ausspielen.
Bitte versteh mich nicht falsch, aber in diesem Blog geht es weder um Rechthaberei, noch um Lösungsfindung!
Es geht ganz einfach darum, den Beitrag von Herrn Leuenberger zu kommentieren.
Und bis zum Zeitpunkt, als ich beschimpft wurde, habe ich dies auch getan. Jedoch nutzen einige diesen Blog als Plattform um ihre persönlichen Ansichten zum Thema Umwelt und Wirtschaftswachstum zu verbreiten und suchen nach jedem kleinen Stichwort, um sofort wieder einen einstieg zu diesen Themen zu finden, ohne Bezug auf Herr Leuenbergers Text zu machen!!!
Grüsse
Mr. Pink, alias Bescheidener
Pourquoi taxez-vous le CO2 de ce produit de la même façon que le mazout normal?
Vu cette situation, je vais revenir au mazout plus polluant, car vous ne manifestaz aucun intérêt pour les citoyens qui font un effort anticipé.
Merci pour votre réponse et avec mes salutations.
http://de.blog.360.yahoo.com/drwalteres
...Sie und Frau Calmy-Rey ein wunderschönes Herzpärchen abgeben und sich auch so liebevoll zulächeln. Ist es nur Zufall? ;-) Doch Vorsicht! Frau Leuthard hat auch ein Auge auf Sie geworfen. Sie scheint sich jedenfalls schon hübsch zu machen und putzt sich für Sie schon mal die Zähne. Nur der arme Herr Schmid scheint die Abseitskarte gezogen zu haben und muss sich mit seinen eigenen zwei Bällen amüsieren.
Grüsse
Mr. Pink, alias Bescheidener
P. S.: Lieber Wachstumskritiker du hast recht, dein Beitrag bezieht sich auf Henker. Naja, es war für einen Moment auch toll ein Genie zu sein...
http://everywhere.typepad.fr
Si vous voulez que l'on ait de l'indulgence pour Moritz Leuenberger, il faudrait que Moritz Leuenberger commence à en avoir pour tout les autres. Il y a une réciprocité dans l'indulgence, dans la sympathie. Mais vous ne ne pouvez pas attendre cela en retour, si votre pouvoir ne fait que s'exercer par la contrainte d'une multitude de lois, chacune assortie de la crainte de sanctions. Vous récoltez ce que vous avez semé.
Si vous vouliez changer les choses, il faudrait commencer par revoir, de A jusqu'à Z, la manière dont le pouvoir de la communauté interagit avec chaque individu.
Pour que l'individu agisse en harmonie avec sa communauté et ce pouvoir étatique qui la représente, il faudrait une interaction de nature aimante.
Vous venez juste de faire l'expérience que tel n'est pas le cas.
Jamais, vous n'obtiendrez le meilleur, ainsi. Jamais, l'individu n'acceptera de se dépasser pour sa communauté si le pouvoir de la communauté n'est pas dans une logique de même nature. Une logique d'affection.
L'aboutissemnt extrême du socialisme imposé par la contrainte, ce sont les goulags de Sibérie. Je considère que c'est un devoir sacré pour chaque individu de saboter un tel système et de l'anéantir.
Alors, ne vous étonnez pas de ne pas être aimé ! Votre socialisme n'a pas été le meilleur possible. Vous êtes passé en deça du dépassemsnt motivé de l'individu pour sa communauté. Et sans cette dynamique, sans cette conscience universelle, le pouvoir de la communauté restera médiocre. Ainsi, il n'y a aucun espoir de résoudre des problèmes tels le réchauffement climatique.
Mais je suis quasiment certain que rien ne changera sous le soleil de Berne. Ou plutôt si : la température continuera à monter.
In den wenigen Sätzen von Wachstumskritiker ist meiner Ansicht nach alles enthalten, um die Ursache für die grössten und dringendsten Probleme auf dem Planeten Erde zu erklären. Nur müsste die Länderliste, mit denen Schweizer Unternehmen und Politiker auf die gleiche Weise Handel betreiben wie mit China – was von vielen Schweizer BürgerInnen gut geheissen wird - um einige Namen erweitert werden: Südamerika, Afrika, Indien, Osteuropa, etc. …
Einige Beispiele für die Zusammenhänge von Wirtschaftsinteresse und dessen Folgen für Umwelt und Menschen:
• Abholzung von Regenwald >Viehzucht und Anbau von Pflanzen für Biodiesel
• Vertreibung, Ermordung und Umsiedlung von Menschen >Landbedarf für Stromproduktion, Anbau Pflanzen für Biodiesel und Weideland für Viehzucht
• Kriegsführung, Flüchtlinge, Hunger, Not > Kampf um Ausbeute von Gas, Oel, Edelsteinen und –metallen etc.
• Übernutzung und Verschmutzung von natürlichen Ressourcen >schnell wachsende Wirtschaft in Ländern mit fehlenden Umweltschutzbestimmungen
• Verschwendung von Energie und natürlichen Ressourcen > dem tatsächlichen Wert unangepasste bzw. zu tiefe Preise für Energie, Wasser etc.
• Es gäbe noch viele weitere Beispiele …
Alle die abschreckenden Beispiele haben die gleiche Grundlage: Wirtschaftsinteressen. Es ist niemals die Liebe zur Natur und zu den Menschen, die die Wirtschaft vorantreibt, sondern nur das Gewinndenken.
Lieber Leser, liebe Leserin, entscheide Dich, wem Du dienen willst – dem Gewinn- und Wirtschaftswachstum oder der Menschheit und ihrer Lebensgrundlage, der Natur.
Eigentlich dachte auch ich, dass es darum geht Herr Leuenbergers Einträge zu kommentieren und gleichzeitig Lösungsvorschläge zu bringen. Ich habe schon einmal versucht zu diesem hier einen Kommentar zu geben, dieser wurde aber leider nicht veröffentlicht. Wahrscheinlich weil ich das zu oft tue und nicht so oft auf andere Blogger eingehe.
Den Vorschlag von Vorschläger finde auch ich gut.
Deshalb kommt hier meiner:
Wenn mal von Algen geredet wird und ein Problem mit der Lichtintensivität auftritt. Wie wäre es, sich mit Spiegeln Abhilfe zu schaffen? Ich kann mir vorstellen dass ein Röhrensystem Schatten übereinander wirft.
Herr Bundesrat Leuenberger,
es ist egal ob Sie das sind, ein ermordeter Student, ein pädophiler Priester, ein Muslim, ein Invalider, ein Ausländer, ein Schweizer (eingebürgert) usw..
Grundsätzlich sind es fast immer dieselben Leute die dann mit altbekannten Forderungen einen Nutzen aus einer persönlichen Sache oder einem Schicksal ziehen wollen.
Ich muss nicht einmal erwähnen welche Leute ich meine, das wissen alle.
Das allgegenwärtige Unwort der Schweiz ...'Missbrauch' .. wird gleichsam über alle Menschen vergossen die irgendwann irgendwie öffentlich auffallen könn(t)en.
Es ist Zeit dafür in der Schweiz lautstark klar zu machen dass die Humanität Gefahr läuft zum Opfer dieses allgegenwärtig gewordenen Unwortes zu werden.
Es ist wichtig dass die vorhandenen Fakten weder zu verbalem Rassismus verwendet werden, noch zu Hetzkampagnen nach dem Giesskannenprinzip.
Sie als Bundesrat lernten dieses Unwort gewiss anders kennen als Invalide oder Ausländer, Juden oder Muslime usw., aber nun wissen Sie was das heissen könnte wenn man sich nicht rechtzeitig vor der unsäglichen verbalen Vergewaltigung in Deckung bringen kann.
Wie grausam muss es für die Eltern des ermordeten Studenten gewesen sein, wenn selbst ihre Ohnmacht dazu ausgenutzt wurde, um mittels dieses Unwortes rassistisch zu hetzen. Wie grausam stellt sich jeder Invalide jeden Tag die Frage, ob seine lebendige Anwesenheit in der Schweiz nicht etwa ein einziger Missbrauch darstellt, verursacht durch deren Weiterleben. Fragen Sie doch die Psychologen die sich mit solchen Fragen beschäftigen, die werden ihnen sagen wie sehr das Unwort ‚Missbrauch’ jeden Tag auf dem Solidaritätsgedanken haftet.
Die Idee der Solidarität ist in der Schweiz in Frage gestellt, wenn private Schicksale derart publizistisch ausgeschlachtet werden, dass aus einem Menschen ein Täterschema herausgeneralisiert wird. Wenn versucht wird, unmenschliche Gesetze und Maulkörbe über alles Lebendige zu stülpen und das Leben in der Gemeinschaft zum erstarren zu bringen.
Hier noch eine Anmerkung für alle „Freunde“ kurzer Texte: Hier der Hinweis das ich nur dann über die Länge eines Beitrages zu diskutieren bereit bin wenn der gesamte Text gelesen wird. Falls dem nicht so ist erachte ich jede Zeile eines Hinweises auf einen ‚langen Text’ als selbst zu langer und überflüssiger Kommentar.
Es ist bekannt dass alles was sich sagen lässt, sich auch kurz sagen lässt. Weniger bekannt dürfte sein dass Aussagen nur dann eine Bedeutung für den Leser erhalten wenn es Menschengerecht und mit Rücksicht auf die Gefühle rhetorisch eingefasst wird. Dies trifft insbesondere dann zu wenn ein Inhalt nicht ein physikalisches Modell beschreibt, sondern auf den doch komplexeren Umgangs der Menschengemeinschaft in der Beschreibung Rücksicht nehmen will.
Wer irgendwelche Menschen als öffentliche Hebel zu politischen Zwecken benötigt, der kann auch gleich überall als Kommentar das Unwort ‚Missbrauch’ (ohne dann wertlose Satzstruktur) hinschreiben. Dann wissen wir alle sofort aus welcher Richtung der Hammer kommt und Beschreibungen ja dann vollkommen unnötig.
Dann braucht man nichts mehr weiter zu denken und kann jedes Menschliche Problem einzeilig und einsilbig entsorgen (Mit dem üblichen Begleitschaden natürlich).
Und ich bitte den einzigen, der es wissen kann, SICH zu entschuldigen oder wenigstens zu erklären, falls diese Annahme richtig ist.
Tja, und dann könnten wir darüber rätseln, was Moritz Leuenberger als Reaktion auf den Beitrag überhaupt erwartet, und was der Bloggergemeinde genehm ist.
Soll es um Personenkult gehen? Um Heilige? Oder nur um Politiker? Um Religion und Glaube? Um den Samstagsjass? Um die Fehlerfreundlichkeit von Menschen oder technischen Systemen? Wollen wir tatsächlich über eine konstruierte Monarchiesehnsucht klatschen? Ist es die Transposition des Parkuhr"skandals"in die Kategorie "Gesellschaft, Demokratie, Verantwortung", nachdem der Anfang unter dem balanglos scheinenden "Diversen" plaziert worden war? Wollen wir nach dem Zusammenhang "privilegierter Identifikationsfiguren" mit Jasskartenfiguren stochern?
Falls ja, klinke ich mich aus. Das ist doch zu banal für eine BR-Blog, oder nicht? Da liebe ich es, wenn die Fetzen fliegen und Facts und Meinungen durchgekaut werden, wenn auch aus verschiedensten Optiken.
Gloria:
BITTE keinen Roller kaufen anstelle des Autos. Oder dann nur einen Elektroroller plus irgendwo 2 Quadratmeter Solarzellen, oder allerwenigstens einen sauberen Motor und nicht einen stinkenden, lärmenden Main-Stream-Billig-2-Takt-Motor, wie sie leider zu tausenden jährlich neu in Betrieb gehen. Jeder solche Motor vreschmutzt unsere Atemluft x 100mal stärker als ein modernes Benzinauto mit Katalysator.
Liegevelo oder Velo ist natürlich das beste, es gibt nichts effizienteres bezüglich Fortbewegung. Wer weniger schwitzen will, kann sich auch einen Flyer posten (Velo mit elektrischem Zusatzantrieb, treten muss man aber immer noch, nur viel weniger).
Zurück zum Vorschläger:
Ich habe zwar auch ein Auto, fahre aber pro Jahr 4'000 bis 5'000 km Velo. 2'900/Jahr allein für meinen direkten Arbeitsweg.
Und ich kann damit sogar Bezug auf den letzten Abschnitt von Herr Leuenbergers Beitrag nehmen.
Es gibt nämlich einen wichtigen Unterschied zwischen der Schweiz und China:
CHINA IST HANDLUNGSFÄHIG!
Um gegen Energieverknappung anzukämpfen geht in China wöchentlich ein neues Kraftwerk ans Netz (meist Kohlekraftwerk) und jährlich gar 3 AKWs. Hinzu kommen etliche Solaranlagen und Windräder.
Während unsere Schweizer Politiker über Monate hinweg nur diskutieren... Werden in China eben all diese Lösungen in die Tat umgesetzt.
Und unsere Schweizer Technologie ist nicht fähig, auch nur im Geringsten mitzuhalten. Unsere 'High- Tech'- Nation ist nicht fähig innert frist auch nur ein einziges AKW zu bauen, geschweige denn 3 pro Jahr (soll nicht bedeuten, dass wir AKWs brauchen, man soll sich das nur mal vorstellen). Sie wird kaum fähig sein überhaupt ein Kraftwerk fristgerecht zu bauen. Geschweige denn der Verknappung durch Alternativenergie gegenzusteuern! DIE SCHWEIZ IST HANDLUNGSUNFÄHIG!!! Und unsere Politiker (diese ganz gewöhnlichen Bürger) tragen dabei die Hauptschuld!
Deshalb hier mein Lösungsvorschlag bezüglich Energieverknappung: Brauchen wir zusätzliche Kraftwerke? Ja - Also her damit!!!!!!!!!!!
Entscheid und Lösung haben mich gerade mal einen Bruchteil einer Sekunde gekostet und in Bern wird schon seit Monaten darüber DISKUTIERT. Allfällige Lösungen, welche nicht zur jeweiligen Parteiideologie passen werden gar durch neue bürokratische Hürden verunmöglicht (was einem Verbot entspricht!) und eine fristgerechte Fertigstellung dadurch immer unwahrscheinlicher.
Grüsse
Mr. Pink, alias Bescheidener
Sehr geehrter Herr Bundesrat Leuenberger
Sie schreiben: „Die Diskussion im Bundesrat über das Klima- und Energiepolitik dauert immer noch an. Wir haben bereits in zwei Sitzungen länger darüber diskutiert, Fragen gestellt und nach Antworten gesucht. Die Zusammenhänge sind in der Tat sehr kompliziert (...) „
Mit dieser Aussage haben sie sicher Recht: Zusammenhänge neigen dazu, kompliziert zu sein – und die Medien machen sie leider noch komplizierter. So wundere ich mich z.B. sehr darüber, dass mein Leibblatt Tages-Anzeiger genüsslich die sachlichen Differenzen zwischen CO 2-Reduktionszielen für die Schweiz und dem Handel mit CO 2-Emissionszitaten hochspielt. Der Grund dafür ist simpel und recherche-sparend: So kann der TAGI „personalisierte Politik“ mit einem Scheinkonflikt zwischen Ihnen und Frau Bundesrätin Doris Leuthard präsentieren.
Bei den Kernthemen Energiesparen und Energieeffizienz sind die Zusammenhängen aber oft alles andere als kompliziert, sondern banal und absurd. Die TAMEDIA AG liefert dazu ein hervorragendes Beispiel:
Seit Jahren erhalte ich – wie mindestens 150'000 weitere Doppelabonnementen von TAGI und SONNTAGSZEITUNG – die dicke Stellenkadermarkt-Beilage ALPHA zweimal pro Woche: Einmal am Samstag, einmal am Sonntag. Aber was, bitte schön, soll ich mit zwei ALPHA-Ausgaben anfangen? Lesen kann ich nur eine, entsorgen darf ich aber zwei!
Mit der heutigen Technik ist es für die Tamedia ein Kinderspiel, zwischen Einfach- und Doppelabonnenten Tagi/Sonntagszeitung zu unterscheiden. Es wird in anderen Tamedia-Geschäftsfeldern auch längst gemacht. Aber aus kommerziellen Gründen (höhere Inserattarife und die Bezeichnung „grösster Kadermarkt der Schweiz“) wird der ALPHA bewusst zweimal pro Woche verschickt.
Absichtlich wird so des lieben Geldes wegen ein Energie-Missbrauch in gewaltigen Ausmass betrieben: Mit der Energie für die Herstellung, das Bedrucken und den Vertrieb der zweiten, überflüssigen ALPHA-Ausgabekann locker der gesamte Energieverbrauch der ETH Zürich gedeckt werden. Aber das will die TAMEDIA auf keinen Fall: Sie lässt Ihre Journalistinnen und Journalisten lieber pharisäerhaft gegen die vermeintlich zaghafte Energiepolitik Ihres Departements wettern.
Geben Sie, sehr geehrter Herr Bundesrat Leuenberger, 2-3 jüngeren Mitarbeiter/innen eine Woche lang Zeit, ähnliche Beispiele von absurder Energieverschwendung in der Schweiz aufzuspüren. Ich garantiere Ihnen: Sie werden über das Resultat baff erstaunt sein.
"Deshalb hier mein Lösungsvorschlag bezüglich Energieverknappung: Brauchen wir zusätzliche Kraftwerke? Ja - Also her damit!!!!!!!!!!!
Entscheid und Lösung haben mich gerade mal einen Bruchteil einer Sekunde gekostet und in Bern wird schon seit Monaten darüber DISKUTIERT. Allfällige Lösungen, welche nicht zur jeweiligen Parteiideologie passen werden gar durch neue bürokratische Hürden verunmöglicht (was einem Verbot entspricht!) und eine fristgerechte Fertigstellung dadurch immer unwahrscheinlicher."
Das zeigt eben auch Deine bequeme Denkweise:
Mit einem oder mehreren neuen AKWs lösen wir das Problem NICHT! AKWs produzieren radioaktiven Abfall, den wir heute und auch morgen nicht entsorgen können. Sie stellen ein horrendes Betriebsrisiko dar und die Brensstoff-Situation ist alles andere als optimistisch.
China kann seinen Weg nur deshalb gehen, weil es sich einen Dreck um die Umwelt schert und noch weniger um irgendwelche radioaktiven Abfälle. Kurz: China verfolgt GENAU Deine Politik.
Mir ist Chinas und auch Deine Politik gänzlich unsympatisch. Thanks, but no thanks. Next please.
beim Durchlesen diese Bolgs ist mir folgende Idee gekommen.
Es gibt hier im Blog so viele, die gerne Rechnen. Also, bitte rechnet nicht mit mir aber:
Rechnet doch einmal die Energie-Einsparung aus, auf Grund aller Staatlichen und nicht-Staastlichen ((illegalen!) vielliecht?) Militärausgaben, die im letzten Jahr auf diesem Planeten getätigt wurden! Bitte, lasst uns dann das Resultat wissen.
Ich denke, es dürfte ganz bestimmt sehr interessant sein.
liebe Grüsse
Rich I'm
Ich nehme die Entschuldigung an. Ich bin ja auch nicht nachtragend.
Und natürlich sollen die Fetzen fliegen. Und wie du sicher auch bemerkt hast, geht es im letzten Abschnitt im Beitrag um Umwelt- und Energiepolitik.
Worauf sich dann auch mein letzter Beitrag bezieht.
Also weiter so.
Vielleicht sollte ich gerade deswegen wieder einen etwas polemischeren Beitrag verfassen?!
Grüsse
Mr. Pink, alias Bescheidener
Und:
Nachhaltigkeit: Null
Umweltbewusstsein: Null
Sozialstaat: Null
Allgemeine Gesundheit: Null
Gehöre ich zu den 2% Reichen: Wow, cool!
Gehöre ich zu den 98% nicht so reichen: :-(
Wünsche guten Appetit.
Zitat Pink:
„ … sollte man sich lieber zusammen tun und eben Druck auf die Umweltsünder wie China, Indien, Brasilien... ausüben …“
Gute Idee. Wie würde dieser Druck konkret aussehen und durchgeführt?
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft
Zitat Mr. Pink: „ Während unsere Schweizer Politiker über Monate hinweg nur diskutieren... Werden in China eben all diese Lösungen in die Tat umgesetzt.“
Warum nur haben es die Chinesen – genauer gesagt - einige Chinesenpolitiker so viel einfacher als die Schweizerpolitiker Kohlekraftwerke, Atomkraftwerke, Jangtsestaudämme etc. etc. zu bauen?
Gute Nacht.
A.
Zitat Wachstumskritiker: „ … Das ist doch zu banal für eine BR-Blog, oder nicht?“
Einverstanden, ich habe auch Mühe, wenn über Nebensächlichkeiten seitenlang gestritten wird. Nur, wer bestimmt was nebensächlich, was banal ist?
Zitat Wachstumskritiker: „Da liebe ich es, wenn die Fetzen fliegen und Facts und Meinungen durchgekaut werden …“
Ich habe keinerlei Bedürfnis nach fliegenden Fetzen – im Gegenteil. Ich bevorzuge Diskussionen, die möglichst vernünftig und sachlich sind. Das heisst nicht, dass sie nicht auch emotional sein dürfen.
Die persönliche Meinung einer Person zeigt, wie sie denkt und was für ein Welt- und Menschenbild diese hat. Von diesem Welt- und Menschenbild hängen alle ihre Entscheidungen ab. In einer Demokratie, wo jedeR mitbestimmen kann, kann es also nicht gleichgültig sein, wie die Menschen denken. Das bedeutet, dass es entscheidend ist, ob jemand in seiner Persönlichkeitsentwicklung in der Pupertät stehen geblieben ist und sich immer noch an Idolen und Identifikationsfiguren orientiert, einfach autoritätsgläubig ist, oder zu unabhängigem, selbständigem Denken fähig ist.
Im ersten Fall sagt das Idol bzw. die Autorität: Wirtschaftswachstum ist gut, wir wollen mehr davon, deshalb wollen wir die Steuern für Aktionäre senken. Der Bürger wird es nachbeten und entsprechend abstimmen.
Im zweiten Fall sagt der Politiker: Wirtschaftswachstum ist gut, wir wollen noch mehr davon, deshalb wollen wir die Steuern für Aktionäre senken. Der Bürger wird sich informieren, sich eine Meinung bilden und je nach persönlicher Überzeugung abstimmen.
Die Diskussion über Menschen, die sich nach „königlicher Erhabenheit“ von Politikern sehnen, bzw. sich an Identifikationsfiguren orientieren und/oder autoritätsgläubig sind, scheint mir in Anbetracht der Folgen die dieser Umstand hat, keine Banalität.
Lieber Mozart
Eigentlich ist es sinnlos, mich hier wieder zu Rechtfertigen. Aber mein Text bezieht sich auf Herr Leuenbergers Aussage im letzten Abschnitt: "Die Diskussion im Bundesrat über das Klima- und Energiepolitik dauert immer noch an. Wir haben..."
Das Bsp. mit China soll lediglich aufzeigen, dass in China bezüglich Energiepolitik eben gehandelt wird und nicht nur geredet. Würden die Chinesen auch nur Monatelang reden statt zu handeln, wären sie bestimmt nicht die 'Werkstatt' der Welt!
Und falls du Zeit hast, kannst du meinen Beitrag nochmals lesen. Dann wirst du bemerken, dass das Bsp. der chinesischen AKWs nicht wörtlich zu nehmen ist und ich klar und deutlich sage: "soll nicht bedeuten, dass wir AKWs brauchen, man soll sich das nur mal vorstellen."
Es geht hier REIN UM DIE HANDLUNGSFÄHIGKEIT von China und soll aufzeigen, dass unsere 'High-Tech- Nation' bezüglich der Energieverknappung wie gelähmt ist und eben nur redet. Das dumme ist nur, wenn nicht bald gehandelt wird, trifft es die Herren in Bern nicht so sehr, da die meisten nicht zur untersten Einkommensschicht gehören. Das ist wohl mitunter ein Grund, warum stets so zögerlich gehandelt wird.
Grüsse
Mr. Pink, alias Bescheidener
Ich denke hier ist unsere Politik gefragt, da unsere welteuropäischen/ amerik. Unternehmen nur sehr beschränkt etwas tun können.
Denn stell dir vor, du würdest Güter aus China importieren und verlangst von deinem Produzenten in China, dass dieser z. B.:
Auffangbecken für Chemikalien haben muss/ Abwasser nicht ungeklärt in Flüsse lassen darf/ Abgase nicht ungereinigt in die Luft/ Arbeiter sollten Schutzkleidung tragen etc. Zudem sollten auch keine Artikel dort hergestellt werden, welche Stoffe enthalten die in Westeuropa in der Produktion verboten sind (wie z. B. Bleiverbindungen, Asbest...).
Da es aber in China keine entsprechende Gesetzgebung gibt, oder diese von allen missachtet wird, wäre es wohl unmöglich für dich einem Produzenten solche Standards erzwingen zu wollen. Eine solche Firma wäre in China schlicht weg nicht konkurrenzfähig und nur mit dir als Kunden würde sie weit unter dem möglichen liegen. Zumal diese Firma auch chinesische Kunden hat und in andere Länder exportiert, welche sich wenig um deine geforderten Standards kümmern.
Darum sollten unsere sonst so gesetzesfreudigen Politiker auch etwas nachhelfen und in China gewisse Gesetzesstandards erzwingen und besonders deren Einhaltung. Man könnte im schlimmsten Fall mit Importverboten drohen. Und das würde China an einer sehr empfindlichen stelle treffen!!!
Dieser, aus unserer Sicht Protektionismus, würde aber eine nachhaltige Entwicklung in China fördern und würde meines Erachtens nicht den Wettbewerb verzerren. Im Gegenteil. Die Lebensqualität würde in China damit steigen und mit Nachhaltigkeit ein Umweltdenken stattfinden, welches zurzeit in China in den Kinderschuhen steckt.
Grüsse
Mr. Pink, alias Bescheid...
P.S.: Ich sprach die ganze Zeit von China. Nicht nur in China steckt das Umweltbewusstsein und der damit verbundene Schutz in den Kinderschuhen. Es versteht sich von selbst, dass andere aufkommende Nationen miteinbezogen werden müssen.
http://moritzleuenberger.blueblog.ch/p6
wir dürfen nur schon aus rein wirtschaftlichen Gründen unsere Karten nicht auf neue ausländische AKWs setzen.
Sämtliche Fakten welche JETZT zur Verfügung stehen, sprechen dagegen. (Siehe mein letztes Post im obigen Link).
Es ist völlig absurd aus rein religiösen oder ideologischen Gründen auf ausländische AKWs zu setzen. Religion und Ideologie hat in der Energiepolitik nichts zu suchen.
PS: Bitte sprich nicht über Dinge, wovon Du ganz offensichtlich keine Ahnung hast und wenn doch dann liefere wenigstens Fakten.
Wo ist denn da die Glaubwürdigkeit? Würdest Du einem solchen Land etwa glauben oder Dich davon beeindrucken lassen?
...
Eben, ich auch nicht.
Dasselbe habe ich auch bereits meinen Nachbarn empfohlen. Die lachten nur drüber und tun gar nichts (offene Fenster), 25 Grad in der Wohnung, kochen mit nicht abgedeckter Pfanne, usw...
Bitte, bitte, Herr Bundesrat, verteuern Sie, besteuern Sie, lenken Sie was das Zeug hält. Anders lernen es die meisten nie!
http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetI
Wachstum ist nicht gleich Wachstum. Wir essen immer noch gleichviel Kalorien, wie der Affe, der wir einmal waren. Unser Lebensapparat (Kleider, Häuser, Verkehrsmittel) ist im Vergleich zum Affen gigantisch. Da gehen Energie und Ressourcen grösstenteils hin. Die Information, über die wir verfügen, wächst zur Zeit am schnellsten. Und braucht vergleichsweise wenig.
Moderne Konzerne wie Google oder Migros sind nicht mehr Unternehmerfirmen mit einem Kopf und Antreiber an der Spitze. Sie gleichen vielleicht dem Templerorden mehr als der Ems-Chemie. Welche Zukunft bereiten sie vor ?
Neue Energiequellen sind ein Thema, das alle, nicht nur die Kleinen bewegt. Hohe Einspeisevergütungen können die Entwicklung auch bremsen. Falls Grossanlagen effizient sind, werden sie die Kleinen verdrängen, vor allem dann, wenn die Kleinen nur Futter für die Grossen beschaffen und nicht ihrerseits dezentrale Unabhängigkeit generieren.
Wir wissen nicht, was die Zukunft bringt. Deshalb würden wir besser an unserer Fitness (Energieeffizienz, finanzielle und energetische Unabhängigkeit, Offenheit für Neues) arbeiten, als anzuklagen und andere zu belehren.
Bundesräte sind wohl Menschen, aber der „gewöhnliche“ Bürger kann sich nicht so leicht an den Menschen hinter der Fassade des Amtes ‚gewöhnen’, Herr Bundesrat Leuenberger.
Dies fällt auch schwer, zumal Bundesräte vor dem Gesetz besonderen Schutz der Immunität geniessen. Dieser Blog zum Beispiel verweist auf Nutzungsregeln welcher auf dem Server des UVEK aufgeschaltet wurde. Obwohl dort steht dass es sich bei den Publikationen in diesem Blog nicht um Amtliche Informationen handelt, so verweist die UVEK Seite trotzdem auf die Amtstätigkeit des Bundesrates M. Leuenberger.
Dies heisst im Rahmen des Verantwortlichkeitsgesetzes des Bundes, dass BR Leuenberger für hier geäusserte Ansichten Immunität geniessen darf, auch wenn sie als private Ansichten erscheinen mögen.
Es ist egal ob ich dies gut oder schlecht finde, es sorgt jedoch für eine Distanz zwischen einem „gewöhnlichen“ Menschen und dem Bloger-Menschen BR Moritz Leuenberger.
Wie delikat die Immunität sein kann zeigen dem Bürger Vorfälle wie die ‚Mörgele/Mengele’ Geschichte. Ich vermute dass auch die Rassismus Strafnorm für Bundesräte nicht gilt, sofern Äusserungen im Rahmen der Amtstätigkeit gefallen sind. Ich erinnere auch an diverse Vorfälle um BR Blocher, welche Äusserungen gegen Vertreter der UN und des Völkerrechts betrafen.
Ich möchte hier den Nutzen der Immunität bei Bundesräten und Parlamentariern nicht pauschal hinterfragen, es stellt sich nur die Frage wieweit das gehen soll. Für die Gewaltentrennung kann dies wohl zu gewissen Einschränkungen und Gefahren für den Staat führen.
Um als Bundesrat mehr als ‚gewöhnlicher’ Mensch erscheinen zu können Herr BR Leuenberger und nicht als König, da bedarf es meiner Ansicht noch einiger Änderungen im Verantwortlichkeitsgesetz, weitere Einschränkungen vor allem welche die Rassismus Strafgesetze betreffen. Aus meiner Sicht darf es für „Rassismus im Amt“ keine Immunität geben.
Öffentlich über sich selbst zu lachen unter Inanspruchnahme der Immunität, erscheint vielen ‚gewöhnlichen Menschen“ suspekt. Die Absenkung der Immunitäts-Schwelle würde freieres und ungezwungeneres Lachen auch ausserhalb des Bundeshauses möglich machen. Die Gewaltentrennung würde dadurch auch besser geschützt.
Ein vollkommen gewöhnlicher Mensch kann ein Bundesrat jedoch kaum je werden, zumindest nicht ausserhalb seiner Privatsphäre.
ganz meine Meinung. Und was WIR tun können ist unter anderem:
Weg vom Erdöl kommen.
Weg von Atomkraftwerken kommen.
Besser Isolieren (Häuser).
Und vor allem:
Weniger Interessenspolitik in Bern betreiben. Die Lobbyisten wollen nur eines:
G E L D .
Ist es verhältnismässig, sich in Basel wegen einigen wenigen Mauerrissen auf Grund der Geothermie-Bohrungen aufzuregen - dann aber gut und gerne das Betriebsrisiko von Atomkraftwerken in Kauf zu nehmen?
Ich weiss ja nicht, wie es Euch ergeht. Mir aber erscheint das kontrovers.
Meinen Kindern möchte ich keinen radioaktiven Müllberg hinterlassen. Auch dann nicht, wenn ich deswegen auf meinen Fernseher verzichten muss.
Du musst ja ein langweiliges Leben führen dass du soviel weisst über dein Nachbar sogar wie die kochen. Wie wärs wenn du dir einen Job suchst? dann ist es dir nicht langweilig
Da eure Vorstellungskraft zu wünschen übrig lässt und ihr anscheinend jeweils nur das verstehen wollt, was ihr auch hören wollt, gebe ich euch auch, was eure tauben Ohren verlangen!
Also darum:
Ich bin froh besteht unsere Welt nicht nur aus Ökofuzzis und Wachstumskritikern. Sonst würden wir bestimmt noch auf Bäumen leben und uns gegenseitig die Läuse vom Kopf fressen. Wir hätten zwar kein Internet und müssten ums tägliche Überleben kämpfen, doch würde ganz einfach das Recht des stärkeren herrschen. Das wäre wohl das Gute daran.
Ich bin auch froh benutzt Herr Leuenberger sein Auto noch, obwohl er ein 1. Klasse GA besitzt. Und wäre ich an seiner Stelle gewesen, hätte ich das Buch bestimmt auch mit dem Auto abgeholt. Und natürlich hätte auch ich nichts dagegen gehabt, hätte mir ein Polizist meine Parkuhr bezahlt. Was für eine tolle Welt.
Und besässe ich ein Auto, würde ich stolz darauf sein. Ich würde nämlich mit 42% der Steuern, welche ich als Automobilist zu zahlen hätte, die allgemeine Bundeskasse subventionieren. Ich würde mit 16% Teilhaber der Bahn 2000 und des NEAT Projekts sein. Ja ich würde so manchem Zug-, Bus- und Trämlifahrer das Billet überhaupt erst erschwinglich machen. Nicht zu vergessen, all die glücklichen Fussgänger, welche dank mir einen Gehweg haben und die Radfahrer, welche mir ihre Radwege verdanken. Ich hätte auch nichts dagegen, dass die öffentlichen Busse meine Strassen benutzen, obwohl sie nur billigen Diesel tanken, welcher durch mich subventioniert wäre und nichts zur Finanzierung der Infrastruktur beitragen würde! Aber das wäre mir egal. Ich würde es jedem Busfahrer gönnen, meinen Teil der Strassen zu benutzen.
Ich werfe auch nicht ständig mit Worten um mich wie: "wir müssen! wir sollen! wir brauchen!" Statt nur immer von anderen Mitmenschen zu fordern, sollten sich jene vielleicht auch mal überlegen, ob sie sich selbst genügend fordern? Und gerade SIE SOLLTEN vielleicht den ersten Schritt machen.
Mit den Worten Kennedy's (im übertragenen Sinne): "Frag nicht was die Schweiz für dich tun kann, sondern frag was DU für die Schweiz tun kannst." Darum liebe Ökofuzzis, kauft euch doch alle endlich eine Solaranlage. Ihr braucht nicht damit zu warten bis die Schweiz sie euch subventioniert und gar montiert! Kauft endlich Solarmobile, Fahrräder mit Solarantrieb etc. Wartet nicht, bis der Staat sie euch kauft und gar vor der Haustüre abstellt! Es gibt kein Gesetz, welches euch verbietet, diese Dinge zu kaufen. Zögert nicht einen umweltneutralen Antriebsmotor zu erfinden. Und ihr werdet gar staunen, denn es wird euch dabei niemand daran hindern.
Liebe Blogerinnen und Bloger, ich ziehe auch nicht über Kunststoffe her, da ich genau weiss, dass sie mein Auto, würde ich eins besitzen, leichter und damit sparsamer machen und das sie eine Leichtbauweise gar erst ermöglichen. Ich bin mir nämlich auch bewusst, dass Solarzellen ohne Kunststoffe gar nicht erst machbar wären und Windräder nie diese Effizienz erreichen würden. Und die Tatsache, dass gerade mal nur 4% des geförderten Erdöls zur Herstellung dieser tollen Werkstoffe benötigt werden, finde ich fantastisch, denn diese haben unser heutiges Leben erst ermöglicht.
Ich finde es auch grossartig, dass durch das chinesische Wirtschaftswachstum in den vergangenen zwei Jahrzehnten 200 Mio. Chinesen der Armut entkamen. Das ist doch toll? Sie werden vermehrt mit uns um Nahrungsmittel und Rohstoffe konkurrieren, doch werden sie ebenfalls den technologischen Fortschritt fördern, denn auch sie stehen vor den gleichen Problemen wie wir. Es ist toll, dass nun über 1 Mia. Menschen plötzlich die Möglichkeit haben, Ingenieurwissenschaften oder Naturwissenschaften zu studieren und sie nicht gezwungen werden, als Bauer ihr Dasein zu fristen. Das wird die Technologie gewaltig vorantreiben. Und der Wettbewerb wird dabei helfen, diese Prozesse zu beschleunigen. Denn erst der Wettbewerb hat die Entwicklung der Technologie vorangetrieben. Und ich bin mir sicher, die Technologie wird auch eine Antwort auf die sinkenden Erdölbestände haben. Und ich finde es amüsant, dass schon seit Jahrzehnten immer wieder dieser ominöse Peak- Oil prophezeit wird, doch diese ominöse 'Gestalt' bisher nie wirklich in Erscheinung getreten ist. Das hat doch irgendetwas Mystisches?
Und ich freue mich heute schon, auf die neue Generation Autos, welche keine giftigen Abgase produzieren werden und damit noch umweltfreundlicher sein werden als die heutigen Fahrzeuge. Und das coole daran ist, diese Fahrzeugbesitzer werden die Mobilität und Flexibilität mit dieser neuen Generation Autos auch weiterhin nutzen können, wie es mit den jetzigen Autos auch der Fall ist. Und ich hoffe, dass dann die lärmigen, unflexiblen und Elektrosmogproduzierenden Züge nur noch vernünftig zwischen Grossstädten eingesetzt werden. Und statt lange Strecken mühsam mit dem Auto zu fahren, werden wir in Zukunft bestimmt vermehrt den Flieger benutzen. Obwohl ich etwas Flugangst habe kann ich's kaum erwarten.
Und es wird auch in dieser nahen Zukunft bestimmt ein Wirtschaftswachstum geben. Wie immer werden sich auch dann noch einige Regionen schneller entwickeln und einige langsamer. Aber das stört mich nicht. Und auch die Industrie wird bestimmt den äusseren Gegebenheiten angepasst sein.
Doch gäbe es nur Wachstumskritiker und Ökofuzzis, hätten wir wohl nichts von alledem was wir erreicht haben und würden auch nie etwas haben.
Ja wahrscheinlich hätte diese in Bäumen lebende Art nie einen Fuss auf die Erde gewagt, wären sie alle Ökofuzzis oder Wachstumskritiker gewesen. Sie wären gar ausgestorben bevor sie überhaupt den Hauch einer Überlebenschance gehabt hätten. Sie hätten wahrscheinlich vergeblich versucht, aus ihrem Kot Nahrung herzustellen und mit Fürzen ein Feuer zu entfachen. Und da es ihnen an Neugier und Unternehmenslust gefehlt hätte, wären sie nicht zu letzt an Langeweile gestorben.
Grüsse
Mr. Pink, alias Bescheidener
Die Lösung heisst "ökowachstum"! Dann gäbe es nur noch "Kritikerfuzzis", die zu dumm sind um mit ökotechnologien Geld zu verdienen, die diesen Wandel stoppen würden.
Wenn sich ein künstliches ökosystem durchsetzen würde, könnten wir plötzlich in Saus und Braus leben ohne unsere Umwelt oder uns selbst zu gefährden. Denn das hat uns das Tier voraus. Es lebt zwar primitiv aber glücklich und es zerstört seine Umwelt nie, nur dank funktionierenden und fliessenden ökosystemen existiert es seit Jahrmillionen. Der Mensch mag es nicht primitiv und einfach, er will immer alles! Dabei missachtet er die natürlichen Systemregeln die ein existieren über Jahrtausende gewährleisten.
Danke Mr. Pink! In Zukunft werde ich als Fussgänger mit gebotener Ehrfurcht auf die Autos schauen oder besser zu den Autos aufschauen, denen ich das Trottoir verdanke!
Wer erinnert sich noch an die Autopartei?
Ich hatte gedacht, diese sei in der Versenkung verschwunden, wo sie auch hingehört. Aber bei dieser Art von Argumenten kommt es mir vor, als sei sie wiederauferstanden.
"...darum liebe Ökofuzzis kauft doch alle endlich eine Solaranlage"...
Mr. Pink! Ich bin Mieter, Durchschnittsverdiener und leider dazu nicht im Stande, obwohl ich es gerne täte.
Ich würde gerne zwanzig Franken mehr Miete zahlen, wenn die Baugenossenschaft oder welcher Bauherr auch immer mir die Möglichkeit geben würde, mich in eine Solardach-Mietskaserne einzumieten.
Leider sind offenbar die politischen Rahmenbedingungen für solche Baugenossenschaften und Bauherren nicht gegeben, so dass es sich für sie rentieren würde. Doch manchmal habe ich den Eindruck, Mr. Pink, dass sie von politischen Rahmenbedingungen nich so viel Ahnung haben und sich vielleicht darüber z.B. bei globi etwas informieren sollten.
..."ich finde es grossartig, dass durch das chinesische Wirtschaftswachstum in den vergangenen zwei Jahrzehnten 200 Mio. Chinesen der Armut entkamen"...
Mr. Pink, die Schere zwischen Arm und Reich ist auch in China weit auseinandergegangen. Ihren Optimismus in Ehren, aber wenn sie auch in China den "gewaltigen Vorantrieb der Technologie" mit ihrer etwas pink bzw. rosarot gefärbten Brille betrachten, sollten sie den "gewaltigen Vorantrieb" der Chinesischen Rüstung ebenfalls ins Auge fassen. Es ist nämlich so, dass sämtliche Nachbarstaaten bis hin nach Australien gewaltige Anstrengungen unternehmen um sich hochzurüsten.
Wieso?
Weil sie China zunehmend als Bedrohung wahrnehmen, weil technologischer Fortschritt leider ein zweischneidiges Schwert ist, besonders bei einer Politik wie der Chinesischen.
Was, Mr. Pink, ist ein "Ökofuzzi"?
Ich sehe das so: Die Öko's oder Grünen oder Bio's oder wie man sie auch immer nennen mag sind entstanden aus einem Mangel, nicht als Selbstzweck. Man hatte gewisse Dinge nicht berücksichtigt, vor lauter Wachstums-Optimismus, was zu einer gewissen Rücksichtslosigkeit führte. Und so kamen die Greenpeacer und die ganze Bagage um dem etwas entgegenzusetzen.
Es ist wie mit dem Feminismus, auch dort wurde Gegensteuer gegeben und auch dort mag es gewisse Übertreibungen gegeben haben, mit all der Emanzipierung, aber Mr. Pink, Sie sind gewiss einer Meinung mit mir, dass es Frauen erlaubt sein sollte, Auto zu fahren.
1.
Ich bin Wachstumskritiker, nicht Entwicklungskritiker.
2.
Pink öffnet uns Trotteln die Augen:
Da habe ich doch tatsächlich bisher geglaubt, dass es Unterschiede gibt zwischen einer vernunftbegabten, kulturfähigen Menschheit und einem hirnlosen Bakterienklumpen, der solange wächst, bis sich seine Mitglieder gegenseitig vergiften, oder einem Haufen Krebszellen, die nur mit der Perspektive wuchern, ihren Wirt und sich selbst zu vernichten...
Pinks "Analyse" kann nicht anders verstanden werden als ein Votum für ein "Nur-weiter-so", mit dem IQ des hirnlosen Bakterienklumpens.
Mit einer Welt voller Pinks wäre in Bälde "uusgjasset".
Die Geisteshaltung, welche du da beschreibst (oder vertrittst?), ist der zuverlässigste Totengräber unserer Zivilisation.
Nun lieber Pink, bis es dich dann trifft, bist du vielleicht schon als Bauer im Bundesrats-Jass verewigt:
Siehe auch mein unterster Kommentar in diesem Abschnitt...
Cool.
Allerdings etwas unfair anderen Meinungen gegenüber. Sie haben ja kein Auto. Sonst wüssten Sie, dass auch dieses alles Mögliche braucht, damit es sich vernünftig fortbewegt, das Gaspedal, das stets vorwärts drängt, die Steuerung, die die gute Richtung findet, die Bremse, die den Crash verhindert, die Scheinwerfer, die den Horizont absuchen, die Scheibenwischer, die klare Sicht ermöglichen.
Nicht zu vergessen der Fahrer, der ein Ziel vor Augen hat, und die Beifahrer, die sich wohlfühlen müssen.
Erst alle zusammen machen die gute Reise möglich.
Das Wort 'Trottel' habe ich nie verwendet.
Entwicklung kann nicht ohne Wachstum stattfinden und umgekehrt.
Jeder Einzeller und jedes Pantoffeltierchen haben ihren Anteil am Kreislauf des Lebens. Und gerade diese primitiven Lebensformen werden uns alle überleben.
Offensichtlich darf man gegenüber Fussgänger keinen sarkastischen Kommentar machen, jedoch die Autofahrer stets beschimpfen! Wer hat diese Regel erfunden?
Man kann sich nach wie vor in einer Solardach-Mietskaserne einmieten. Es ist nicht verboten. Es wird ja auch von den Landbewohnern verlangt, dass diese in die Stadt umziehen sollen um dort ihrer Beschäftigung nachzugehen, damit diese kein Auto benötigen.
In einer aktuellen Friedensstatistik wird China als friedlicher eingestuft als die USA.
Ich finde es toll, dass Frauen Auto fahren.
Ich schätze das Ökosystem sehr. Mit Ökotechnologie wird heute schon Geld verdient und es ist auch nicht verboten. Das habe ich schon einmal gesagt.
Nur ist die Natur selbst nicht so zahm wie man annehmen könnte. Seit der Entstehung der Erde befindet sich dieses Ökosystem in stetigem Wandel (es war bisher also noch nie perfekt). Es sind immer wieder ganze Tierarten ausgestorben und durch neue ersetzt worden. Wer sagt, dass das heutige System perfekte ist? Natürlich ist es tragisch, dass gerade der Mensch es selbst zerstört. Aber wäre es für uns einfacher, wenn es ein Vulkanausbruch oder ein Meteoriteneinschlag wäre?
Aber eins sollte man nie vergessen. Die Welt wird in 30 Jahren ganz anders aussehen als heute. Und ich behaupte diese Entwicklung wird positiv ausfallen.
Und nochmals:
Statt nur immer von anderen Mitmenschen zu fordern, sollte man sich vielleicht auch mal überlegen, ob man sich selbst genügend fordert?
Grüsse
Mr. Pink, alias Bescheidener
Es gibt auch erschwingliche ökologische Wohnungen, z.B. bei der Genossenschaft ABZ in Zürich und Umgebung: http://www.abz.ch/siedlungen/erstverm/wolfswinkel/wohnungen.html sowie bei der Genossenschaft Kraftwerk1:
www.kraftwerk1.ch
Die Wartelisten sind jedoch sehr lange.
„Der Mensch mag es nicht primitiv und einfach, er will immer alles! Dabei missachtet er die natürlichen Systemregeln die ein existieren über Jahrtausende gewährleisten.“
Wenn man den Menschen so definiert das zu seiner Krönung jenes Verhalten zählt welches die ‚moderne’ Westliche und kapitalistisch orientierte Gesellschaft auszeichnet, dann gebe ich ihnen teilweise Recht.
Es gibt auch andere Beispiele für Menschen, etwa die amerikanische Kultur der letzten 10000 Jahre bis zum Zeitpunkt als jene Menschendefinition den Kontinent überrollte, die sie offenbar meinen.
Als die ersten Indianer die Beringstrasse überquerten, da begannen sie den Amerikanischen Kontinent nach demselben Schema zu besiedeln die sie ‚Missachtung der Systemregeln’ nennen. Es kam zu einer Ökologischen Katastrophe bei der sehr viele Tierarten ausstarben. Man nimmt Heute an dass die ersten Siedler Amerikas die Ressourcen stark übernutzen.
Dann muss irgendetwas geschehen sein, von dem wir nicht viel wissen. Man weiss aber dass seit 10000 Jahren in Amerika fast keine Tierarten mehr verschwunden sind, bis eben dann zum Eintreffen der Weissen Siedler. Heute gehört der US-Amerikanische Menschenschlag zu den radikalsten Verbrauchern von Bodenressourcen, sogar weit über den Kontinent hinaus.
Der Mensch benötigt vermutlich zuerst den Ökologischen Zusammenbruch seines Lebensraums, bevor er bereit ist zu handeln. Dies haben die Menschen auf der ganzen Welt offenbar gemeinsam. Daher mache ich mir keinerlei Illusionen darüber, welchen Verlauf die nach kapitalem Wachstum orientierte Gesellschaft nimmt. Ich weiss nur dass der Mensch in Not zu handeln bereits ist. Auch scheint es der Fall zu sein, dass ein einmal in ein Gleichgewicht gekommenes Ökosystem sehr lange eine Symbiose mit dem Menschen eingehen kann, der Mensch dazu fähig ist langfristig eine Ressourcenschonende Kultur aufzubauen.
Wie Sie sehen habe ich Grund zu der Annahme dass es auch dem ‚modernen’ Menschen gelingen wird einen Wandel herbeizuführen, aber ich habe den begründeten Verdacht dass dazu erstmals die gesamten Ökosysteme zusammenbrechen müssen.
Für die Politik von BR Leuenberger habe ich aus diesem Grund vor allem langfristig eine gewisse Hoffnung, glaube aber dass kurzfristig die Seite der Ressourcenverschwender sich nochmals durchsetzen wird. Wer unter diesen Aussichten wie Herr BR Leuenberger nach den Sternen greift, für den habe ich eine hohe Achtung.
Das man Ressourcen schonend und mit dem Willen zur Nachhaltigkeit schlechter leben müsste als wenn man mit grosser Kelle abschöpft, das ist gewiss nicht der Fall. Solange aber kein Zusammenbruch des Ökosystems erfolgt, wird der Fette und Übergewichtige den Indianer unter sich begraben. Erst danach, wenn der Dicke zur Sauriergrösse angewachsen ist, geht es ihm an den Kragen, dann allerdings mit der Gefahr des Aussterbens der ganzen Art bedroht.
Pink hat "Trottel" nie verwendet.
Und Couchepin hat "Mengeli" nie verwendent.
Und Fische können velofahren.
"Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher."
Gruss vom Wachstumskritiker
In Neu-Delhi haben sie sich stark gemacht, damit international in einen Fond einbezahlt wird, welcher dem Klimaschutz zugute kommt. Das ist alles schön und gut. Jedoch...
...nach baz sollen alle Länder je nach wirtschaftlicher Leistung einen bescheidenen Beitrag pro Tonne ausgestossenem CO2 entrichten.
- Was verstehen Sie unter 'bescheidenen Beitrag'?
- Wie sehen die konkreten Massnahmen aus?
- Da die hierzulande diskutierte CO2-Abgabe durch die Krankenkasse wieder ausbezahlt wird, nehme ich an, es wird also nochmals eine weitere Abgabe eingeführt. Wann reden Sie endlich Klartext?
Sie sprachen in Neu-Delhi davon, dass die Kosten von den Verursachern zu tragen seien. Das klingt toll. Also warum...
- ...versickern 42% der Verkehrssteuern, welche durch Automobilisten bezahlt werden in der allgemeinen Bundeskasse? Sollte nicht gerade dieses Geld in Forschung und Entwicklung umweltfreundlicher Antriebe eingesetzt werden?
- Wann führen Sie endlich eine Steuer bei Zugfahrern ein, um damit Lärmschutzwände, ähnlich wie bei Autobahnen, errichten zu können?
- Wann führen Sie eine Steuer bei Bahnkunden und bei den bahntransportierten Gütern ein um die wachsenden Kosten bei der NEAT zu decken?
- Wann wird eine Steuer bei den Bahnkunden erhoben um den Anschluss ans europäische Hochgeschwindigkeitsnetz zu finanzieren?
- Wann erheben Sie Steuern bei den Bahnkunden um die Gefahren von Hochspannungsleitungen zu verringern? (Studien zeigen ein Erhöhtes Risiko von Leukämie beim Leben in nähe von Bahn- und anderen Hochspannungsleitungen!)
- Warum gewähren Sie der SBB seit Jahrzehnten zinslose Darlehen, während jedes neu gegründete KMU per Gründungsdatum die sofortige Härte des Schweizer Fiskus zu spüren bekommt?
- Warum sind in der Privatwirtschaft Quersubventionierungen verboten, jedoch nicht beim Staat?
Grüsse
Mr. Pink, alias Bescheidener
ich darf Ihnen ein grosses Kompliment machen. Mit diesem Blog stellen Sie Kommunikation mit dem Volk her wie wohl kein anderer Politiker und keine andere Politikerin.
Die Kommentare hingegen unterscheiden sich ganz krass in Qualität und auch Ausführung.
Die Denkweise eines Mr. Pink ist für mich äusserst schwer nachzuvollziehen, wenn ich auch nur ein bisschen an Nachhaltigkeit denke. Noch mehr: Ich denke, dass wir in den letzten Jahrhunderten genauso gefuhrwerkt haben, wie es Mr. Pink vorschlägt. Und zu was uns das geführt hat, sehen wir ja heute. (Gewiss antwortet Mr. Pink auf diese Ansprachte auch sogleich, wie er das offensichtlich zu tun gewohnt ist...ohne leider lange darüber nachzudenken.)
Hingegen sehe ich auch Licht am Ende des Tunnels. Wachstumskritiker, Ueli Schäfer und viele andere (die sich etwas kürzer und würziger halten) scheinen doch etwas, mehr oder gar wirklich viel Verantwortung zu übernehmen und dem entsprechend auch zu handeln.
Unterm Strich: Eine tolle Sache, dieser Blog. Weiter so Herr Bundesrat!
N I C H T S
gut sein. ALLES ist einfach nur Müll. Vorwürfe über Vorwürfe. Es ist schon soweit, dass ich ziemlich genau weiss, was Mr. Pink geschrieben hat, wenn ich drei Zeilen von seinen "Ergüssen" gelesen habe. Wirklich unglaublich, dass auf einem einzigen Menschen soviel Frust vereint sein kann.
Mecker, mecker, mecker, mecker....
Mein Mitleid.
all die Fragen von Pink darf man doch stellen?!! Oder wie ist denn das mit der Meinungsfreiheit? Hört das bei dir dort auf wo DEINE Meinung aufhört?
http://www.economiesuisse.ch/web/de/the
Besten Dank für die Stellungnahme auf meine Frage, wie Druck auf „Umweltsünderländer“ - wie Sie es vorschlagen - konkret aussehen und ausgeübt werden könnte.
Ihre Antwort: „Darum sollten unsere sonst so gesetzesfreudigen Politiker auch etwas nachhelfen und in China gewisse Gesetzesstandards erzwingen und besonders deren Einhaltung. Man könnte im schlimmsten Fall mit Importverboten drohen. Und das würde China an einer sehr empfindlichen stelle treffen!!!“
Den Gedanken finde ich grundsätzlich in Ordnung. Nur glaube ich nicht, dass ein Schweizer Importverbot für Chinesische Produkte Chinas Politiker im Geringsten beeindrucken würde. Die Realität ist nämlich die, dass die Schweizer Wirtschaft ein riesiges Interesse daran hat, mit China zu geschäften. Zudem kann ein Land nicht einfach unbegründet Importverbote erlassen. Und die Wirtschaftsvertreter sind bekanntlich nicht die, die sich für Umweltanliegen einsetzen – im Gegenteil …
Sie fordern Steuern für Zugfahrer!
Sie vergleichen Öpfel mit Birnen. Denn ÖV und Autos können sie nicht in ein und denselben Topf werfen.
Autos bedeuten Individualverkehr.
Öffentliche Verkehrsmittel sind etwas anderes.
Ich kann mein Auto für alles Mögliche missbrauchen. Beim Zugfahren fällt mir das schon schwerer, ausser ich bin ein Vandale, randaliere rum und brenne mit meiner Zigarette Löcher in den Sitzbezug.
Wenn ich das mache bin ich ein Idiot.
Aber trotzdem; als Zugfahrer sind meine Möglichkeiten, der Allgemeinheit als Idiot zur Last zu fallen, wesentlich geringer, als als Autofahrer und Individual-Verkehrsteilnehmer.
Mr. Pink, Sie sind hier halt im Blog eines SP-Bundesrats. Einen anderen Bundesrat-Blogger gibt es nun mal nicht.
Machen Sie es sich doch nicht so schwer, sparen sie sich die vielen Worte:
Beantworten sie doch sämtliche Kommentare entweder mit dem Slogan
"Freiheit statt Sozialismus"
oder dann mit "Freie Fahrt für freie Bürger"...damit hat es sich dann.
Und da sie doch so ein Verfechter sind von Privatwirtschaft und Privatverkehr, noch etwas zum nachDENKEN:
"Das Gemeinwohl ist nicht die Summe der Einzelinteressen"
"Wirtschaftswachstum" ?
Ich persönlich würde dem guten Herrn Couchepin in diesem Fall keinen Versprecher gelten lassen, sondern ihn knallhart der Auschwitzlüge bezichtigen! Jawohl!!
Wenn er einen doch eher harmlosen Politiker mit einem Kriegsverbrecher vergleicht, so ist das entweder nur Dummheit, oder eine Verharmlosung des Kriegsverbrechers Mengele…
Herr Couchepin hat also öffentlich die These aufgestellt: Herr Mengele sei ein harmloser Politiker gewesen. (eventuell mit Ansichten die nicht ganz in das Denkschema Couchepins passen)
Nach geltendem Schweizer Recht, sind solche Behauptungen klar strafbar! Was aber passiert? Bestenfalls ein paar Schlagzeilen…
"In einem Reiseführer habe ich kürzlich gelesen: "Schweizer lachen niemals über Schweizer Witze oder über sich selbst. Möchten Sie also mit einem Witz in der Schweiz Erfolg haben, so tauschen Sie immer das Wort "Schweizer" gegen "Österreicher" aus"...."
Quelle:
http://www.eda.admin.ch/etc/medialib/downloads/edazen/dfa/orgcha.Par.0065.File.tmp/AlpbachJuni07.pdf
:-)
(Und mein Nick ist ja auch nur Bluff.)
Energiepolitik ist in erster Linie eine Politik der Energie. Obwohl sich politisieren lässt, ohne auch nur das geringste Hintergrundwissen über technische oder physikalische Aspekte zu haben, so erlangt doch das Gesagte erst dann die nötige Produktivität und Glaubwürdigkeit, wenn das ganze auch technischen und physikalischen Kriterien standhält. Sonst ist es eben nur viel Gerede und warme Luft.
Ich will hiermit all jene ermutigen, aufmuntern und entfrusten, die sich mit der Technik oder der Physik "nicht so gut auskennen". Hier im Blog findet ihr mindestens drei Leute, die sich gerne die Zeit nehmen, technische und physikalische Sachverhalte so zu erklären, dass es Laien verstehen.
Jene armseeligen und bemitleidenswerten Geister hier, die sich arrogant und ignorant über Euch lustig machen, solltet Ihr gar nicht erst beachten. Diese Wesen haben einen Minderwertigkeits-Komplex, den sie mit ihrem (oft zweifelhaften) Möchtegernwissen ausleben.
Deshalb nochmal: Wenn was nicht klar ist: fragt und Ihr werdet Antwort finden. Nur keine Scheu.
Falls Euch dazu der (nicht zu vernachlässigende) Mut fehlt, hier der Link auf Wikipedia, eine unabhängige, offene Enzyklopädie mit allerlei nützlichen Informationen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite
MfG
TU
http://www.traechsel.ch
ich war überrascht, dass ich mein Schreiben beantwortet bekam. Überrrascht, deswegen weil Sie sich wie ein Mensch verhalten und die Anliegen und Beschwerden der Bevölkerung ernst nehmen.
Wenn ich in diesen vielen Blogs lese, wie sehr sich die Menschen der Schweiz über einen seriösen offenen Bundesrat auslassen oder Ihnen mitten auf der Strasse gleich noch den "Bauch pinseln" wollen, dann bin ich schockiert.
Sie sind ein Mensch und ein Bundesrat mit Würde, ich habe mittlerweile 2 Schreiben erhalten eines von Ihnen sachlich und sensibel beantwortet und ein Email vom Ex-Bundesrat Blocher, "platsch da heschs".
Meine Meinung auf Parteiebene ist genauso ins schwanken gekommen, wie meine Art vorher 3 Auto zu besitzen, heute habe ich einen der ganz alten SMUV und fühl mich wohl, mein SMUV lässt vielleicht durch EURO1 Motor etwas mehrSchadstoffe in die Lust als die neuen SMUV, aber meiner verbraucht bei meiner Fahrweise 110Km/h 7,9Liter/100Km, die neuen SMUV verbrauchen zumTeil wegen Ihrer Grösse und Gewicht bis zu 30L/100Km.
Dabei sind die Euro4 Motoren und werfen nur bedingt weniger Schadstoffe raus.
Alle sprechen von Recycling von Umweltschutz!
Täglich fahren hunderte von LKW's durch Europa, mit Exportfajrzeugen beladen, die man in die Ferne sendet um bei uns saubere Auto einsetzen zukönnen.
Die Schweiz war Vorzeige - Staat mit Bleifrei in Europa, beim Kyotoprogramm haben wir versagt und nun könnten wir ein neues Projekt in Angriff nehmen!!!
Ein gigantisches Reyclingwerk im Mitteland mit Bahnanschluss bei jegeliche Strassenfahrzeuge restlos recyclet werden.
Die Industrie wird angehalten, die reyclete Waren wieder einzukaufen und zu verwerten.
Jeder Autokonzern der sich weigert, die Recycelten Teile zurückzunehmen, darf in der Schweiz keine Auto's mehr importieren!
Die ganzen Abstellplätze mit den Rostlauben würden aufgehoben und der Boden an diesen Stellen massiv gegen die Verseuchung geschützt.
Ausserdem würde es Arbeitsplätze geben, die Umwelt würde nicht in einem anderen Kontinent verschmutzt und die Transportlobby hätte mehr Kapazitäten auf der Strasse, wenn dieser Aufwand weg ist.
Umweltschutz ist so einfach... aber jeder wirft sein Kaugummi zum Schnabel raus...
Trächsel Dani
Die Absicht, sogenanntes Oekobenzin dem Benzin zuzumischen macht mir Sorgen. Ich nehme an, dass die Herkunft dieses Oekobenzins nicht deklariert sein wird. Ich finde es sehr bedenklich, dass Benzin aus Kulturpflanzen gewonnen werden soll (Monokulturen, düngerintensiv, chemikalienintensiv, wasserintensiv angebaut, zu lasten der Regenwälder, von mafiösen Gruppierungen kontrolliert). Zahlreiche NGOs warnen davor, bzw. vor den Konsequenzen mit sehr stichhaltigen Argumenten, wie Umweltzerstörung, Verarmung der Drittweltbevölkerung und Zunahme des Hungers.
Ich will solches Benzin nicht kaufen, auch nicht ein ganz klein wenig. Ich will ein solches System nicht unterstützen, aber werde ich die Wahl haben??????
Ich bezahle lieber mehr für normales Benzin und fahre weniger.
http://www.evb.ch/cm_data/Areva_1.pdf
wie ich bereits gesagt habe, könnte er mit gutem Beispiel vorangehen und einfach keine Chinesischen Produkte mehr kaufen, anstatt vom Bundesrat zu verlangen den Import von chinesichen Produkte zu verbieten.
Eigentlich erwähnte er mal, dass er auch gegen Verbote ist, aber vielleicht ist er einfach geistig verwirrt.
Auch wenn China leider viel Dreck produziert:
Immerhin besteht der chinesische Strom nur zu 1.9% aus Atomstrom. Somit produzieren die chinesischen Produkte zumindest indirekt weniger Atommüll und krebskranke Uranmienen-Arbeiter (obiger link) als europäische Produkte. Und natürlich verbrauchen Chinesische Büezer privat durchschnittlich wesentlich weniger Energie als das Schweizer Büezer bzw. Bankverwalter tun. Und auf die sehr hohe Anzahl chinesischer Solarwärmekollektoren verglichen mit dem Westen und die chinesische Förderung von erneuerbarer Energie seit 2005 habe ich ja bereits x-mal hingewiesen.
das Echo über ihre „50 Rappen Panne“ hat mich sehr überrascht und im ersten Moment musste ich schmunzeln, dass es sie erwischt hat. Die Frage, welche Rechte eigentlich ein Bundesrat hat und der Verweis auf den Artikel 8 der Bundesverfassung, wo alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind, hat mich dazu bewogen, die Bundesverfassung mein erstes Mal bewusst zu lesen. Es ist wirklich ein tolles Dokument und umfasst lediglich 65 A4 einfachst geschriebener Text. Ich kann es nur jedem Schweizer und jeder Schweizerin empfehlen, erhältlich unter www.admin.ch/ch/d/sr/1/101.de.pdf .
Ihr Missgeschick zeigt auf eindrückliche Weise wie stark das Internet bereits mit der Realität verflochten ist. Eben noch auf der Strasse ertappt, Minuten später auf der ganzen Welt publik. Die globale Vernetzung bildet Meinungen und zwingt Politiker und Führungspersönlichkeiten in die Defensive. Die Diskussion um die Rechte und Pflichten eines Bundesrates halte ich gerade in der heutigen Zeit für aktueller den je. Jeder Homepage Bastler muss sich mit Themen wie Bildrechte und Haftungsausschluss befassen.
Als Programmierer brauchte ich mich früher nur mit der technischen Ebene unserer Gesellschaft zu beschäftigen, heute kann ich kaum etwas umsetzen ohne auch die rechtlichen Aspekte zu berücksichtigen.
Folgende Abschnitte sind meine unqualifizierten nichtjuristischen Deutungen der Bundesverfassung und spiegeln lediglich meine persönliche Auslegung.
Frage 1: Muss ein Bundesrat Bussen bezahlen oder kann er haftbar gemacht werden?
Gemäss Art. 146 haftet der Staat für Schäden die ein Bundesrat widerrechtlich verursacht, somit ist er zwar als Mensch vor dem Recht gleich, jedoch während seiner Amtszeit nicht haftbar zu machen. Der Bundesrat und die Organe des Bundes müssten keine Bussen bezahlen. Nach der Amtszeit können sie allerdings wieder belangt werden.
Gemäss Art. 162 ist ein Bundesrat rechtlich immun und kann für Äusserungen innerhalb der Räte und in deren Organe nicht zur Verantwortung gezogen werden.
Meiner Meinung nach stützen diese beiden Artikel die Position eines Bundesrates vor menschlichem Fehlverhalten und sichern dadurch die Stabilität der obersten leitenden Behörde unseres Landes.
Frage 2: Darf ein Bundesrat einen öffentlichen Blog führen und diesen von anonymen Personen kommentieren lassen?
Gemäss Art. 144 der Unvereinbarkeit darf ein Bundesrat kein anderes Amt des Bundes oder eines Kantones bekleiden und keine anderen Erwerbstätigkeiten ausüben.
Die Auseinandersetzung mit anonymen Kommentaren, bei denen unklar ist, ob diese aus der Schweiz oder dem Ausland kommen und die selbständige Aufarbeitung zu einer öffentlichen Stellungnahme, z.B. in Form eines Buch birgt das Risiko einer Beeinflussung der Willensbildung und der Verkauf der Bücher würde einer Erwerbstätigkeit entsprechen.
Gemäss Art. 162 könnte die Immunität angegriffen werden, da diese nur für Äusserungen in den Räten und in deren Organen gilt. Mit der Veröffentlichung von Büchern und privaten Stellungnahmen könnte ein Bundesrat angreifbar werden und den Bundesrat als Ganzes schwächen.
Gemäss Art. 45 könnten die anonymen Kommentare die Willensbildung beeinflussen, was die Demokratie in Frage stellen würde. Die Kantone sollen zur Willensbildung des Bundesrates beitragen und nicht einzelne Bürger oder Anonyme.
Gemäss Art. 185 gefährden diese anonymen Kommentare die äussere und innere Sicherheit. Zumal durch die Anonymität nicht gewährleistet werden kann, dass nur Schweizer Bürger und Bürgerinnen Kommentare abgeben. Auf einer solch offiziellen Seite müsste dies gewährleistet werden.
Gemäss Art. 2 Abs.1 ist für mich gefährdet wenn sich ein Bundesrat als leichtes Ziel für Kritik und Beeinflussung durch anonyme Kräfte aus dem Inn- und Ausland aussetzt. Es ist nicht abschätzbar wieweit ein Bundesrat durch gegebenenfalls manipulierende Kommentare in der Willensbildung beeinflusst wird.
Gemäss meinen spekulativen Schlussfolgerungen beantworte ich die Frage, ob ein Bundesrat ein Bürger oder Heiliger ist mit „weder noch“, ein Bundesrat ist ein Bundesrat.
Ihr ansonsten professioneller Blog (auf zwei Sprachen) verlinkt mit der wichtigsten Webseite der Schweiz admin.ch suggeriert Seriosität, der minimale Haftungsausschluss hat eine untergeordnete Beachtung. Durch die anonymen Kommentare entstehen meiner Meinung nach negative Assoziationen mit ihnen als Bundesrat und der Schweiz (siehe Nicknamen).
Meiner persönlichen Meinung nach, darf es auf keinen Fall je ein öffentliches Forum auf einer Bundesebene mit direkten Kommentaren aus der Bevölkerung ob anonym oder registriert geben. Es würde die Demokratie und das Rechtssystem untergraben und zwangsläufig zu Anarchie führen. Es darf ja auch nicht jeder Bürger an jedem Ort Plakate aufstellen und Propaganda verbreiten.
In Anbetracht dessen, dass ich mich hier komplett zum Narren mache, gehöre ich zur (noch) politisch passiven Bevölkerung der Schweiz, was aber nicht bedeuten soll, dass ich mir keine Sorgen um die Schweiz mache.
Mit freundlichen Grüssen
Ralf Senatore
Wieder mal wird von dir alles verzerrt und fehlinterpretiert. Deine Argumentationen sind deshalb generell sehr fragwürdig.
In meinem Text steht doch ganz deutlich:
Man könnte im schlimmsten Fall mit Importverboten drohen.
Welchen Teil von 'schlimmsten Fall' und 'drohen' verstehst du nicht?
Und warum China jährlich 3 neue AKWs ans Netz nimmt, brauche ich wohl nicht zu kommentieren.
Du schlägst mir vor, ich solle chinesische Produkte vermeiden. Das tue ich doch schon!
Jedoch vermeide ich diese Produkte aus Qualitätsgründen und nicht aus politisch motivierten.
Grüsse
Mr. Pink, alias Bescheidener
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518
so so, wieder mal Seich erzählen und fehlinterpretieren.
1. China will tatsächlich 2.1 neue AKWs im Jahr bauen und nicht 3.
2. Erfahrungsgemäss liegen zwischen Plänen und Tatsachen in der Atomindustrie stets himmelweite Unterschiede.
3. Selbst wenn China die geplanten AKWs in der kurzen Zeit erstellen sollte, werden sie lediglich 4% des chinesischen Strombedarfs decken können.
4. 4% sind immer noch 15mal weniger als unsere 60%.
5. Eine vernünftige Energiepolitik setzt eben nicht alles auf eine Karte.
6. Insbesondere dann nicht, wenn die ausländischen Uranreserven begrenzt sind,
7. es zahlreiche Alternativen gibt,
8. welche zudem wertvolle Arbeitsplätze schaffen,
9. Klumpenrisiken keine Vorteile bringen
10. und das Endlager Problem immer noch nicht gelöst ist.
Apple Computer, Ipods und Iphones werden übrigens in China produziert und im Gegensatz zu Dir, würde ich diesen Produkten keine schlechte Qualität unterstellen.
Schon gar nicht, wenn ich diese Produktionsqualität mit der Effizienz und Investitionsqualität einer Schweizer Bank vergleiche...
http://www.bafu.admin.ch/php/modules/sh
Was heisst eigentlich Wirtschaftswachstum? So lautet Ihre Frage.
Hierzu gibt es verschiedene Antworten. Eine Definition von Wirtschaftswachstum ist unter http://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftswachstum nachzulesen.
Meine persönliche, ungeschulte Definition von Wirtschaftswachstum lautet: Wirtschaftswachstum gleicht einer Spirale: Mehr Menschen arbeiten mehr, verdienen mehr, konsumieren und verbrauchen mehr. Deshalb produzieren mehr Fabriken mehr und verbrauchen mehr (Ressourcen: Land, Wasser, Luft, Rohstoffe). Mehr Unternehmen und Banken gewinnen mehr, investieren mehr und gründen noch mehr Unternehmen, wo mehr Menschen mehr arbeiten, mehr verdienen, konsumieren und verbrauchen …
Wenn Menschen Geld verdienen bzw. mehr Geld verdienen, dann können diese sich (mehr) Güter und Dienstleistungen kaufen. Wenn mehr Menschen Güter und Dienstleistungen kaufen, steigt die Nachfrage nach diesen Gütern und Dienstleistungen. Deshalb müssen entsprechend mehr Güter und Dienstleistungen produziert bzw. bereitgestellt werden. Das heisst, es braucht gleichzeitig auch mehr Menschen die arbeiten, damit die Nachfrage gedeckt wird. Diese Menschen verdienen wiederum Geld und kaufen wiederum Güter und Dienstleistungen. Das bewirkt, dass die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen weiter und weiter steigt … und damit logischerweise ein weiter und weiter steigender Energie- und Ressourcenverbrauch…. und weiter und weiter steigende Abfallberge … dies alles weltweit!
Ein vereinfachtes Beispiel: Unternehmen lagern ihre Produktion nach Indien, Osteuropa, Brasilien, China etc. aus. Das bewirkt, dass in diesen Ländern mehr Menschen Arbeit finden und ein Einkommen haben. Dieses Einkommen wird zum Beispiel für Fernsehgeräte, Autos, Computer, Lifestile (Kleider, Reisen, Wohnen) etc. ausgegeben. Das heisst, der Umsatz dieser Produkte steigt, die Fabriken werden vergrössert, Wohnungen, Strassen etc. gebaut, Hotels und Reisebüros eröffnet – mehr Menschen beschäftigt. Auch diese Menschen werden Autos, Kleider, grössere, komfortablere Wohnungen etc. anschaffen. Folge: Die Fabriken laufen auf Hochtouren. Der Wohnungsbau, Strassenbau und Tourismus boomt. Produktion von Gütern sowie anspruchsvollerer Lebensstil ist aber gleichbedeutend mit höherem Energie- und Ressourcenverbrauch.
Auf der ganzen Welt wird nach oben beschriebenem Muster gestrickt und wird als das Heil der Menschheit verkündet. In Wirklichkeit ist es der Weg zur endgültigen Zerstörung unserer Lebensgrundlage: der Natur – Luft, Wasser, Boden und Pflanzen. Und wir wissen es!
http://www.bafu.admin.ch/php/modules/shop/files/pdf/phplvYL0M.pdf
Also weiter so, und gebt euch Mühe, denkt an die sehr grosse, schweigende, mitlesende Mehrheit hier!!!
So ganz anonym sind die Kommentatoren ja nicht; im Fall eindeutig strafrechtlich relevanter Inhalte ist der Ursprungscomputer jedes Eintrags eindeutig auszumachen.
Es wäre spannend, die Betreiber, den Autor und die Kommentatoren des Blogs mal probeweise anzuklagen und auf die Bundesverfassung einzuschwören. Erfolgreich wäre das wohl kaum.
Denn genauso spannend wäre die Frage, warum ein Staat Verordnungen erlassen kann, deren Durchsetzung man dann vor einem Gericht nicht einfordern darf! Siehe Luftreinhalteverordnung, die Klagen von Greenpeace und die Macht des Faktischen.
Regula Maggioris Warnung vor der Förderung von "Bio"treibstoffen muss man in aller Deutlichkeit unterstützen! Die Folgen sind verheerdend, und nützen tut es nichts.
Man staune: Sogar wenn Deutschland seine gesamte Landwirtschaftsfläche (100%) für die Produktion von Biotreibstoffen nutzen würde (nichts mehr zu Fressen!), könnte es nur 30% seines Treibstoffbedarfs und 30% seines Strombedarfs decken!
(Deutsche Forschungsanstalt für Landwirtschaft 2007)
Daniel Trächsels Forderung nach mehr Recycling ist sehr berechtigt. Leider ist Recycling im umfassenden Sinn gemäss heutiger Wirtschaftslogik in den meisten Bereichen wirtschaftsfeindlich. Genauso wie langlebige Produkte, diese bremsen den "Innovations"zyklus. (Wenn ihr wüsstet, auf was für einer wirtschaftsfeindlichen Kiste ich diesen Kommentar schreibe...! Bin echt stolz darauf.)
Es läuft sogar verkehrt: Dort, wo das Recycling, ein eigentlicher Rückschiebemarkt, selbstorganisierend war (z.B. Pfandflaschen), hat es "die Wirtschaft" abgeschafft... Dafür muss dann der Staat wieder einspringen mit Hilfslösungen wie den vorgezogenen Entsorgungsgebühren - das Pfandsystem wäre viel besser (aber halt "wirtschaftsfeindlich", wie alles, was dem Planeten nützen würde!). Eine kranke Wirtschaft, oder nicht?
Als Steuerzahler hätte ich eben gerne gewusst, was mit meinem Geld so angestellt wird.
Und das hat auch was mit NACHHALTIGKEIT zu tun. Wie viele Generationen sollen noch die Bohrlöcher in den Alpen finanzieren und den Anschluss ans Hochgeschwindigkeitsnetz? Ich selbst habe auch nahe einer Bahnlinie gewohnt, jedoch hatten wir keine Chance eine Lärmschutzwand zu fordern. Ein Freund von mir ist gar an Leukämie erkrankt, welcher nahe der Bahnlinie wohnt! Und er ist nicht der einzige.
Und es ist auch eigenartig, dass hier im Blog (und bei Herr Leuenberger) die Meinung vertreten ist, dass Autofahrer die Kosten der durch sie verursachten Schäden selbst getragen werden müssen. Jedoch wird dies NIE vom Zugfahrer verlangt!!!! Das beweist wieder mal, dass die Einschränkung der Freiheit auch bei euch bei der eigenen Brieftasche aufhört. Darum hat von euch wohl auch niemand eine Solaranlage. Im Blog wird von euch jedoch ständig verlangt, wozu ihr auch nicht bereit seid und fordert stetig Abgaben bei anderen Verkehrsteilnehmern.
Ausserdem hat eine verursachergerechte Kostenfinanzierung überhaupt nichts damit zutun, welches Verkehrsmittel man benutzt. Und ich vergleiche ja auch nicht die Verkehrsmittel, sondern stelle lediglich Fragen bezüglich deren Finanzierung. Und da müssen auch sie Herr Krähenbühl zugeben, dass eben Fränkli Fränkli sind!
Grüsse
Mr. Pink, alias Bescheidener
"Es ist nicht abschätzbar wieweit ein Bundesrat durch gegebenenfalls manipulierende Kommentare in der Willensbildung beeinflusst wird."
Es ist die Aufgabe eines Bundesrates sich auch von externen Meinungen beeinflussen zu lassen, denke ich. Dazu fliegt Herr Leuenberger auch in der ganzen Welt herum.
Glauben sie mir, die meisten Menschen (inklusive Bundesräte) lassen sich eher zu wenig als zuviel beeinflussen von solchen Medien. Sie sind vorsichtig. Sehen Sie sich auch diese Blogkommentare an, haben sie schon oft erlebt dass sich jemand bedankt bei anderen Blogern über irgendwelche Einsichten die sie gewonnen haben?
Die meisten Menschen haben gegenüber elektronischem Lesematerial viel mächtigere Firewall Einrichtungen und Filter als das mächtige Pentagon für ihre Grossrechner, auf geistiger Basis natürlich.
Gerade Internet -Medien wie Foren oder Blog verursachen keineswegs, wie man meinen könnte, dass zuviel Meinung dadurch manipuliert werden könnte. Im Gegenteil, diese Medien polarisieren noch mehr als bei Diskussionsrunden.
Es kommt viel häufiger vor dass sich jemand bei physischer Anwesenheit von Gesprächspartnern beeinflussen lässt, als über das Internet. Wenn Manipulation eine Rolle spielt, dann durch die übliche Simplifizierung komplexer Materie in Foren und Blog.
Die Anonymisierung und der fehlende Augenkontakt über diese Medien verursachen dem Menschen Schwierigkeiten bei der Kommunikation. Weil die Gefühlsäusserungen der Gesprächspartner nicht sichtbar sind, so wird oft miteinander in einem Tonfall gesprochen wie dies unter vier Augen selten vorkommt.
Die Nutzung dieser Medien ist gewöhnungsbedürftig und benötigt höchste Empatiefähigkeiten unter den Diskutierenden. Es muss mit Bedacht vorgegangen werden um Gefühle zu formulieren, die Gesichter und Augen der Leser sind unsichtbar.
Die Gefahren des Internet liegen woanders, etwa in Online Lexika. Obwohl ich früher begeistert war über dieses Informationsangebot, so muss ich Heute eingestehen dass die elektronischen Medien zu einem Einheitsbrei führen. Ausserdem scheint es vielen Menschen Mühe zu bereiten länger als drei Minuten an einem Text zu lesen. Dies wiederum liegt daran dass unsere Augen beim Bildschirm lesen schnell ermüden.
Weil die Autoren das instinktiv bemerken, so werden Texte im Internet immer kürzer und damit oberflächlicher. Noch immer liest Heute kaum jemand ein ganzes Buch am Bildschirm, aber das Internet vernichtet leider Wirkungsvoll Zeit die uns für das Lesen von ausführlichen Inhalten verbleibt. Obwohl es so scheint dass das Internet die Vertiefung des Wissens fördert, so ist in Wirklichkeit das Gegenteil der Fall.
Warum ich denn in diesem Blog schreibe, werden Sie fragen, wenn ich doch annehme dass ich kaum jemanden beeinflusse. Weil ich an der Zukunft dieser Medien eine Verantwortung übernehmen will. Wir sind noch immer am Anfang uns eine Diskussionskultur anzueignen, mit der wir uns gegenseitig austauschen und beeinflussen können. Die Zukunft möchte ich aber mitgestalten und so meine Funktion als auch politischer Bürger in unserer Demokratie übernehmen. Mir wäre lieber es würde die Kommunikation nicht dermassen konzentriert in die elektronische Richtung laufen, aber wenn schon dann möchte ich wenigstens die verbleibenden Vorteile gegenüber realen Diskussionrunden nutzen, welche ein Blog tatsächlich haben könnte.
„In Anbetracht dessen, das ich mich hier komplett zum Narren mache“.
Keineswegs Ralf Senatore, hier sind wir alle Narren. Falls wir es noch nicht bemerkt haben, das Internet IST Anarchie (Herrschaftslosigkeit). Letztendlich beeinflusst aber die Zensur die Meinung mehr als Sie oder ich oder irgendwelche Ausländischen ‚Manipulatoren’ das könnten.
Daher herrscht hier keine Anomie.
Und falls du nicht immer alles fehlinterpretieren würdest, wüsstest du, dass ich nicht ein einziges Mal den Bau eines AKWs in der Schweiz gefordert habe und diese Diskussion somit längst beendet sein sollte.
Grüsse
Mr. Pink, alias Bescheidener
P. S.: Du solltest Montage nicht mit Produktion verwechseln. Ich kann dir auch einen Computer zusammenbasteln, jedoch könnte ich die benötigten Teile selbst nicht produzieren.
Deine Interpretation von Wirtschaftswachstum ist äusserst interessant.
Und ich verstehe auch deine Position. Ich bin jedoch überzeugt, dass ein umdenken für ein nachhaltiges Wachstum stattfindet. Obwohl es manchmal nicht so aussieht. Eine Zeitung oder eine TV- Sendung verkauft sich eben nur mit den ganz grossen Schlagzeilen. Da werden all die positiven Beispiele nicht erwähnt, denn das wäre zu langweilig. Und auch in der nachhaltigsten Gesellschaft wird es immer wieder Menschen geben, die durch irgendwelche Betrügereien und Hochstapeleien an Macht und Reichtum gelangen wollen. Und auch dann noch wirst du in der Zeitung nur von diesen Leuten hören und auch dann wird nur einseitig berichtet.
Stell dir nur mal vor: In der Schweiz ist, verglichen mit dem Ausland, alles generell viel teurer. Es würde also absolut keinen Sinn machen, einfach nur Ressourcen aus Spass zu verschwenden. Das könnte sich bei unseren Preisen fast niemand leisten. Und darum wird die Nachhaltigkeit durch die Verknappung der Güter stetig gefördert. Denn diese werden immer teurer.
Darum auch meine Aussage über China. Dort ist leider alles billig (verglichen mit der CH), wodurch ein sparsamer Umgang mit Ressourcen noch nicht erforderlich ist, um konkurrenzfähig zu bleiben. Doch das Wachstum wird den Wohlstand fördern und dadurch werden die Preise steigen, welches dann den sparsamen Umgang mit knappen Gütern fördert.
Und hätten wir kein Papiergeld, wäre theoretisch auch das Wachstum nicht 'grenzenlos' und die Nachhaltigkeit würde noch mehr gefördert. Aber das ist wieder etwas anderes...
Grüsse
Mr. Pink
http://www.regenwald.org
Ihre Sorge und Bedenken bezüglich „Biobenzin“ teile ich.
Ich erlaube mir, an dieser Stelle aus meinen früheren Beiträgen zu zitieren. In der Rubrik Mobilitäts- und Verkehrspolitik, unter dem Titel „Ein Hybridauto testen?“ wurde das Thema bereits einmal diskutiert.
„…: jedes Auto braucht Energie. Diese Energie liegt nicht auf der Strasse zum Einsammeln bereit, sie muss irgendwie hergestellt werden. Hier scheint es verschiedene Möglichkeiten zu geben. Die Herstellung von Wasserstoff benötigt offenbar selbst viel elektrische Energie, das wollten wir doch vermeiden?! Bioethanol und Biodiesel werden zum Beispiel zu grossen Teilen aus Nahrungsmitteln (Zuckerrohr, Kartoffeln, Mais, Früchten, Getreide, Sonnenblumen etc.) hergestellt. Gleichzeitig hungern und verhungern Menschen … Nicht auszudenken, wenn noch mehr Land für die Produktion von Gütern (Fleisch, Palmoel, Bioethanol etc. etc.) für die reichen Länder beansprucht wird, anstatt für die Ernährung der Bevölkerung dieser Länder. So kann doch nie und nimmer eine Lösung für „umweltfreundliche Fahrzeuge“ aussehen!“
„Obligatorisch für Biodiesel-Fans: www.regenwald.org“
„In dem von mir angegebenen Link www.regenwald.org geht es um die Herstellung von Biodiesel im grossen Stil und die Folgen für die Menschen und ihre Umwelt. Eine Lösung, die einigen Arbeit und Verdienst bringt, wenigen das ganz grosse Geld, hingegen vielen die Lebensgrundlage raubt, ist meines Erachtens keine brauchbare Alternative.“
„Ich bin der Meinung, dass es in erster Linie darum geht, dass weniger Energie verbraucht wird und dass Energie so viel kosten soll wie sie kostet, wenn sie nicht künstlich verbilligt bzw. subventioniert wird. Das würde auf der Welt einiges verändern.“
Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht Herr Pink. Ich wünschte mir das auch. Ich warte sehnsüchtig darauf dass dies auch umgesetzt wird, bei Umweltzerstörung, Lärm, Abgasen, Nachhaltigkeit, Parkplätzen, Bodenpreisen, Abfall, Materialkosten nach Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit, Unfallopfer, Krankheiten, usw.
http://www.news-service.admin.ch/NSBSubscriber/message/attachments/1761.pdf
Man entferne die Kosten aus den Steuern und belaste dafür über Ticket und Kraftstoffpreise.
"Es ist nicht abschätzbar wieweit ein Bundesrat durch gegebenenfalls manipulierende Kommentare in der Willensbildung beeinflusst wird."
Es ist die Aufgabe eines Bundesrates sich auch von externen Meinungen beeinflussen zu lassen, denke ich. Dazu fliegt Herr Leuenberger auch in der ganzen Welt herum.
Glauben sie mir, die meisten Menschen (inklusive Bundesräte) lassen sich eher zu wenig als zuviel beeinflussen von solchen Medien. Sie sind vorsichtig. Sehen Sie sich auch diese Blogkommentare an, haben sie schon oft erlebt dass sich jemand bedankt bei anderen Blogern über irgendwelche Einsichten die sie gewonnen haben?
Die meisten Menschen haben gegenüber elektronischem Lesematerial viel mächtigere Firewall Einrichtungen und Filter als das mächtige Pentagon für ihre Grossrechner, auf geistiger Basis natürlich.
Gerade Internet -Medien wie Foren oder Blog verursachen keineswegs, wie man meinen könnte, dass zuviel Meinung dadurch manipuliert werden könnte. Im Gegenteil, diese Medien polarisieren noch mehr als bei Diskussionsrunden.
Es kommt viel häufiger vor dass sich jemand bei physischer Anwesenheit von Gesprächspartnern beeinflussen lässt, als über das Internet. Wenn Manipulation eine Rolle spielt, dann durch die übliche Simplifizierung komplexer Materie in Foren und Blog.
Die Anonymisierung und der fehlende Augenkontakt über diese Medien verursachen dem Menschen Schwierigkeiten bei der Kommunikation. Weil die Gefühlsäusserungen der Gesprächspartner nicht sichtbar sind, so wird oft miteinander in einem Tonfall gesprochen wie dies unter vier Augen selten vorkommt.
Die Nutzung dieser Medien ist gewöhnungsbedürftig und benötigt höchste Empatiefähigkeiten unter den Diskutierenden. Es muss mit Bedacht vorgegangen werden um Gefühle zu formulieren, die Gesichter und Augen der Leser sind unsichtbar.
Die Gefahren des Internet liegen woanders, etwa in Online Lexika. Obwohl ich früher begeistert war über dieses Informationsangebot, so muss ich Heute eingestehen dass die elektronischen Medien zu einem Einheitsbrei führen. Ausserdem scheint es vielen Menschen Mühe zu bereiten länger als drei Minuten an einem Text zu lesen. Dies wiederum liegt daran dass unsere Augen beim Bildschirm lesen schnell ermüden.
Weil die Autoren das instinktiv bemerken, so werden Texte im Internet immer kürzer und damit oberflächlicher. Noch immer liest Heute kaum jemand ein ganzes Buch am Bildschirm, aber das Internet vernichtet leider Wirkungsvoll Zeit die uns für das Lesen von ausführlichen Inhalten verbleibt. Obwohl es so scheint dass das Internet die Vertiefung des Wissens fördert, so ist in Wirklichkeit das Gegenteil der Fall.
Warum ich denn in diesem Blog schreibe, werden Sie fragen, wenn ich doch annehme dass ich kaum jemanden beeinflusse. Weil ich an der Zukunft dieser Medien eine Verantwortung übernehmen will. Wir sind noch immer am Anfang uns eine Diskussionskultur anzueignen, mit der wir uns gegenseitig austauschen und beeinflussen können. Die Zukunft möchte ich aber mitgestalten und so meine Funktion als auch politischer Bürger in unserer Demokratie übernehmen. Mir wäre lieber es würde die Kommunikation nicht dermassen konzentriert in die elektronische Richtung laufen, aber wenn schon dann möchte ich wenigstens die verbleibenden Vorteile gegenüber realen Diskussionrunden nutzen, welche ein Blog tatsächlich haben könnte.
„In Anbetracht dessen, das ich mich hier komplett zum Narren mache“.
Keineswegs Ralf Senatore, hier sind wir alle Narren. Falls wir es noch nicht bemerkt haben, das Internet IST Anarchie (Herrschaftslosigkeit). Letztendlich beeinflusst aber die Zensur die Meinung mehr als Sie oder ich oder irgendwelche Ausländischen ‚Manipulatoren’ das könnten.
Daher herrscht hier keine Anomie.
Was heisst eigentlich "Wirtschaftswachstum".
In meinen Augen heisst das Einbahnstrasse.
http://www.senseo-kaffee.ch
Werte Blogger
Umweltschutz fängt im kleinen an und wir sind alle beteiligt daran. Selbst diejehnigen dies es nicht glauben, mit jedem KLICK im NETZ ist ein grosser Server am arbeiten und auch dies braucht Strom.
Es sind nicht nur die Politiker, welche erneuerbare Energie in sinnvollem Zeitrahmen verhindern, wir sind es die Bevölkerung der Schweiz, die Grünen usw. kaum einer will ein Windkraftwerk in den Alpen haben, kaum einer will etwas vor seiner Nase haben und kaum einer kennt sich mit den Baugesuchen, Eingabefristen, Einsprachen und dem ganzen Paragraphensalat noch aus.
Für jedes noch so kleines Gartenprojekt, Mäuerchen, Steinplatte, Holzhäuschen, Gartenlaube, Holzparavan für jeglichen Schnickschnack muss ein Baugesuch gestellt werden, damit Hinz&Kunz aus der Nachbarschaft seinen SENF dazugeben kann...
Dann stellt euch bitte mal vor, was dies bei einer Windkraft-, Sonnensegel-Kraftanlage oder einem AKW, Gaskraftwerk oder einer Biogasanlage bedeutet!
Vor Jahren fing Compogas mit einer Biogas - Produktion an, dabei wurde Compogas belächelt und die feinen Banken verweigerten den Kredit und heute rennen die gleichen Banken Compogas die Türen ein.
So ist es mit allem was erneuerbar ist, vorallem in der Schweiz.
Recycling ist ein Schlagwort, man schickt die Leute einzeln in die Regionale Entsorgungsfirma, weil die Gemeinde daran verdient, jeder fährt einzel wegen ein paar Kilos etliche Kilometer, der im Gemeindegebiet ansässige KMU, welcher Sammeltage mit der gemeinde organisieren will, wird bedrängt und abgewürgt.
Später dürfen dann die Angestellten der Gemeinde den Müll aus dem Wald holen und müssen dazu für die Entsorgung Steuergelder einsetzen.
Batterien könnte man längst aus Karton mit chemischem Enegieprozess herstellen, hat mir unlängst ein Vertreter der Schweizer Batterie - Recyclings - Firma mitgeteilt.
Aber solange der Bund und die Bevölkerung der Schweiz nicht darauf besteht geht nichts.
So ist es immer es geht erst mit verboten und Druck.
Umweltschutz und Verkehrsicherheit ist auch so ein Thema, es passt nicht zusammen, dass wir in der Schweiz bald an jeder Strasse eine zusätzliche Busspur und und einen Veloweg haben müssen, kleine Strassen werden bald so breit wie Autobahnen, ausserdem ist es nicht gerade ein Erlebnis neben den Fahrzeugen Fahrrad zufahren.
Auch bald ist jede Einbahnstrasse für Fahrräder im Gegenverkejr erlaubt, ist auch so ein Witz, überhaupt der VCS ist in manchen Dingen nicht bei der Sache und verhindert mit seinen Eingaben, nur den Vorschritt und die ganze Makulatur die jeweils nötig ist sowie die Energie, welche so eine Einsprache kostet, die bedenkt der VCS nicht, Hauptsache grün...
In Deutschland sind die Wege selten neben den öffentlichen Strassen, geterrte Feldwege, sauber und ordentlich gepflegt, hat mich sehr gefreut!
Deswegen bin ich der Meinung wir müssen etwas tun, wir müssen die Kleinkariertheit der Schweiz und Ihren Gesetzen eindämmen und ändern.
Aber jede Änderung dauert 10 Jahre, in diesen 10 Jahren wird noch mancher Politiker Wahlversprechen eingehen, die er nicht halten kann und wir werden jedesmal daran glauben.
Ich kann nur erwähnen, dass wir uns oft selber im Weg stehen und uns vor der Nase herumtreten lassen.
ach es wäre ja so einfach...
Danke für Ihre Definition. Unterm Strich kann man also sagen, dass Wachstum immer eine Vergrösserung eines gegebenen Zustandes ist. Dies führt unweigerlich zur Limitation, denn nichts ist unendlich und schon gar nicht die natürlichen Resourcen - das sehen wir ja gerade jetzt beim Öl, Uran usw...
Ich frage mich nur, weshalb diese superschlauen Wirtschaftsuni-Professoren andauernd nichts anderes predigen als Wachstum, Wachstum, Wachstum, wenn unsere Argumentation selbst von einem ungebildeten Idioten wir mir verstanden werden kann.
„ … Ich frage mich nur, weshalb diese superschlauen Wirtschaftsuni-Professoren andauernd nichts anderes predigen als Wachstum, Wachstum, Wachstum …“
Darauf gäbe es meines Erachtens viele Antworten. Keine davon ist einfach. Trotzdem wage ich ein Versuch, ohne eine Ahnung von der Materie zu haben.
• Wirtschaftsuniprofessoren lehren das, was sie selber gelernt haben.
• Tatsächlich profitieren viele Menschen von Wirtschaftswachstum insofern, als dass sie (mehr) Geld im Sack haben. Dank dem Wirtschaftswachstum auf der ganzen Welt haben zum Beispiel mehr Menschen Brotarbeit – das heisst Arbeit, mit der sie Geld verdienen. Es geht vielen Menschen „besser“, bzw. sie können sich Dinge leisten, die sie zuvor nicht kaufen konnten. (Hier beginnt die Diskussion darüber, was „besser geht“ bedeutet. Wäre „besser“ ein eigenes Stück Land für Selbstversorgung zu haben oder wäre „besser“ unter ausbeuterischen Umständen Luxusgüter herzustellen und regelmässig Geld in der Hand zu haben?)
• Beim Wirtschaftswachstum sind die Investoren Profiteure. Sie gewinnen Geld, welches wiederum gewinnbringend eingesetzt werden kann und enorme Macht verleiht. (Siehe welchen Einfluss grosse Unternehmen wie z.B. Energie- und Pharmamultis auf die Politik haben.)
• Beim Wirtschaftswachstum ist auch der Staat Profiteur, da er auf Steuereinnahmen angewiesen ist, um seine Aufgaben zu erfüllen.
Wirtschaftswachstum scheint alle glücklich zu machen – mindestens kurzfristig. Wirtschaftswachstum ist für viele zur Religion geworden - sie glauben daran. Alle Entscheide werden zugunsten von Wirtschaftswachstum gefällt – soziale Gerechtigkeit, Umweltanliegen, Nachhaltigkeit etc. werden zweitrangig behandelt. Und nur wenige kümmern sich darum, was Wirtschaftswachstum die Menschheit kostet.
Warum Geld so wichtig ist? Der Ursprung dazu liegt sehr weit zurück. Nämlich dort, wo die Menschen begannen anstatt Waren oder Dienstleistungen zu tauschen, diese mit „Geld“ abzugelten und Geld gegen Zinsen auszuleihen. (Das wäre dann ein neues Kapitel.)
Danke für den Link. Und deswegen frage ich mich warum die 42% der Steuern, welche durch Autofahrer bezahlt werden, in der allgemeinen Bundeskasse versickern und das Geld eben oft für andere Zwecke eingesetzt wird.
Und genau dasselbe Problem haben wir mit der Tabaksteuer.
Und warum wird die Uni von der Allgemeinheit finanziert, obwohl sie nicht obligatorisch ist und lange nicht jeder zugelassen wird (wo ist hier das Recht auf Chancengleichheit???)? Warum wird die Uni nicht durch die Studenten selbst, durch zinslose Darlehen vom Bund, finanziert? Uniabgänger sind viel weniger von Armut betroffen und das ersparte Geld könnte in Forschung&Entwicklung eingesetzt werden. Denn diese Investition würde im Gegensatz zur subventionierten Uniausbildung der Allgemeinheit zugute kommen (das wäre zwar nicht verursachergerecht, jedoch kämen diese Investitionen der Allgemeinheit zugute!). Denn sind wir doch mal ehrlich: Ein Uniabgänger verschwindet dann in der Masse einer Grossunternehmung (die beliebtesten Jobs von Uniabgängern sind bei Grosskonzernen) und leistet kaum einen Beitrag zum Allgemeinwohl, höchstens sich selbst. Neue Technologien würden aber Arbeitsplätze in breitem Umfang schaffen. Eine neue Unternehmung braucht nämlich vom Manager bis zum Putzpersonal alles!!! Somit werden eben auch Arbeitsplätze geschaffen, für jene die nicht an Unis zugelassen werden. Und für mich scheint diese Variante viel besser zu sein um Armut zu bekämpfen, statt Leute zu fördern die ohnehin nicht davon betroffen werden sein.
Ich bin wieder mal vom Kern abgeschweift...
Trotzdem einen schönen Gruss
Mr. Pink
Es macht mich auch stutzig, dass z. B. die meisten Transaktionen an Börsen einen rein spekulativen Charakter haben und die Börse ihre ursprüngliche Funktion verloren hat.
Es macht mich auch stutzig, dass Banken, welche die Marktwirtschaft predigen, nicht den selben Regeln unterstehen, wie der Rest der Wirtschaft und eben gerade diese gepredigten Marktmechanismen umgehen.
Es macht mich auch stutzig, dass Manager, welche keine Verantwortung tragen, goldene Fallschirme erhalten und deshalb nur kurzfristig denken und handeln.
Etc. etc.
Und obwohl durch die Medien oft der Eindruck entsteht, es gäbe nur 'gierige' Grosskonzerne, darf man eins nicht vergessen: Das Rückgrad der Schweizer Wirtschaft sind die KMU. Und trotz der Schwierigkeiten, welche diese tagtäglich erleben (und der Staat macht es ihnen nicht gerade leichter!!!), Leistungen erbringen und Arbeitsplätze schaffen und erhalten. Sie tragen selbst das Risiko und haften nicht selten mit ihrem Privatvermögen!
Und das Problem des heutigen ungesunden Wirtschaftswachstums hat der STAAT durch die Einführung der Nationalbanken und dem abschaffen des Goldstandards verursacht. (= Geld ist nicht mehr durch reales Gut gedeckt, wie z. B. eben Gold). Das heisst eben, wie du schon bemerkt hast, dass ich wertloses Papier gegen ein reales Gut eintauschen kann. Und dass ist das eigentliche Problem!!! Denn die NB kann dieses wertlose Papier nach Lust und Laune vermehren, ohne je einen Gegenwert zu haben.
Darum ist NICHT DAS WIRTSCHAFTSWACHSTUM SCHULD an der heutigen Lage, sondern der eingeschlagene Weg, welcher den Nationalbanken die Verantwortung der Zinsen übergeben hat und diese somit die Papiergeldmenge beeinflussen können. Und diese staatliche Intervention hat eben nichts mit Marktwirtschaft zu tun und passt deshalb nicht ins System. Und gewiss sind unsere Grossbanken die Hauptverfechter dieses Systems und tragen eine Mitschuld (ohne dieses System könnten die Banken nämlich nicht mit Milliardenbeträgen, welche meist nur eine Zahl im Computer darstellen, spekulieren und ihr Geld ohne eigentliche wirtschaftliche Leistung vermehren).
Aber selbst wenn wir alles Selbstversorger wären, gäbe es immer noch Arme und Reiche. Es käme halt einfach auf die Ernte an. Und oft würde, wie heute auch, das Glück eine entscheidende Rolle mitspielen (Wetter).
Grüsse
Mr. Pink
Ein Bundesrat kann halt nicht mehr einfach so ein "gewöhnlicher Bürger" sein. Wie sollte man dann einem Bundesrat begegnen, als ob man noch nie von ihm gehört hätte? Noch nie ein Bild von ihm gesehen hätte? Ich verstehe zwar vielleicht die Sehnsucht danach, ein "ganz gewöhnlicher Bürger" zu sein, denn das hat m.E. im realen Leben viele Vorteile, man kann einfach in der "Masse" untertauchen und sich so auch geborgen fühlen, aber wenn man zum Beispiel auf einem Trottoir einen Bundesrat kreuzt, dann demonstrativ so tut, als hätte man "ihn" (oder die über ihn übermittelten Bilder und Vorstellungen) noch nie gesehen, dann ist das auch etwas komisch, aber das habe ich schon gemacht, habe mich wie eine ausländische Touristin benommen, die keinen einzigen Bundesrat "kennt", weil mir es blöde vorkam, wenn Bundesräte in der Schweiz so extrem beobachtet würden. Man will auch gar nicht immer alles wissen, auch von Bundesräten nicht.
Sie möchten im Prinzip alle Kosten den Verursachern belasten.
Einig gehe ich mit Ihnen dass dies ein Idealfall wäre, wenn jeder nur das bezahlen müsste was er auch verbraucht.
Anhand des Uni Beispiels kann ich Ihnen jedoch nachweisen dass hier das Verursacherprinzip kein guter Ansatz ist. Die Studienwahl der Studenten würde sich auf jene Fachgebiete konzentrieren wo nach der Ausbildung die Rückzahlung des Kredites durch den Staat am besten gewährleistet sein würde.
Es gibt an der Uni aber viele Studienmöglichkeiten welche nicht garantieren dass ein Absolvent diese Leistungen wirklich innert angemessener Zeit zurückerstatten könnte. Denken Sie an die Studiengänge in Philosophie, der nicht exakten Wissenschaften. Diese Ausbildungen würden dann wohl nur noch von Reichen besucht werden können.
Die Chance dereinst zu hohem Einkommen zu gelangen würde in das Zentrum des Interesses der Studenten auf bestimmte Ausbildungen gelangen. Damit einhergehend würde vermutlich eine problematische Unterbelegung von Studiengängen entstehen welche mehr die Gesellschaft, aber weniger die Wirtschaft betreffen würde.
Die Gesellschaft hat aus meiner Sicht bereits Heute Mangelerscheinungen an fähigen Menschen die in Literatur, Kunst und nicht Marktwirtschaftlich ausgerichteten Berufen für das Soziale und Philosophische in der Gesellschaft arbeiten.
Ihr Beispiel ist für mich eines der Paradebeispiele warum es Unsinnig ist den gesamten Staat und die Gesellschaft rein an kapitalen Massstäben und Kostenvorteilen auszurichten.
Bedenken Sie auch dass nicht alle Studenten die Ausbildung abschliessen können, wie sollen die dann dieses Geld zurückzahlen? Nebenbei würde dies Verwaltungskosten verursachen die dann aber dennoch wieder durch Steuern finanziert werden müssten.
Steuern sind Kapital mit welchem es dem Staat möglich ist die für unsere Gesellschaft wichtigen in der Politik demokratisch ausgehandelten Ideale zu erreichen. Infolge knapper Steuern kann der Staat hier nicht mehr so gut regulieren wie bei Überschüssen.
Würden die wirklich gesamten realen Kosten direkt dem Verbraucher aufgelastet, dann wäre es uns nicht mehr möglich über gewisse Projekte Wertefrei abzustimmen.
Wie bei Krankenkassen und Versicherungen sind die Steuern für den Staat in gewisser Hinsicht als Solidarbeitrag an die Allgemeinheit zu verstehen von dem man im Bedarfsfall in den Genuss der Leistungen gelangt. Denken Sie auch daran dass die Zukünftige Entwicklung in der Gesellschaft nur dann vom Staat gesteuert werden kann, wenn diesem die Ausgabehoheit über gewisse Infrastrukturen obliegen.
Es wäre aber auch für mich interessant @Mr. Pink, wenn auf den Admin Seiten der Schweiz eine Übersicht über die Steueranteile aller Ausgabeposten abgedruckt würde, inklusive Analysen. Es muss ja diskutierbar sein wieweit man etwas liberalisieren will und wo es angebracht wäre den Staat mit mehr Ausgabeautorität zu betrauen.
Unsere Demokratie ist nur arbeitsfähig wenn unabhängige Analysten beauftragt werden der Öffentlichkeit verschiedene Wege in die Zukunft aufzuzeigen mit den zu erwartenden Vor und Nachteilen. Ich ermahne hier den Staat solche Mittel vermehrt frei zu machen und der Öffentlichkeit vorzulegen.
Ohne Möglichkeit zur Detailbetrachtung können weder Parteien noch Private ihnen vernünftig erscheinende Wege für die Zukunft bestimmen. Es gibt wohlz zum Teil solche Studien und Analysen, doch erscheint mir dies derzeit ziemlich chaotisch organisiert und schwer nachzuschlagen.
Mr. Wachstumskritiker hat uns auch schon auf diese Missverhältnisse hingewiesen, von wegen Zinswirtschaft etc.
Wie sie schön beschreiben, tauschen wir seit langem wertloses Papier gegen reales Gut ein - Wirtschaftswachstum hat wirklich viele Facetten.
Ich sehe noch eine: Den Hans Dampf.
Wer ist das?
Es war ein Kinderreim, an den ich mich erinnere, der Hansdampf der alles hat was er will, und was er hat das will er nicht, und was er will das hat er nicht....
Undankbar ist der Mensch, und unersättlich!
Das unterstelle ich ihnen nicht; aber diese weit verbreitete Unersättlichkeit des "Verbrauchers", wie man ihn ökonomisch nennt, den Konsumenten, wird allgemein "bedient" von Wirschaft und Konsum-Industrie sowie zusätzlich angestachelt durch massive Werbung.
Sie werden nun sagen, niemand zwingt mich, das alles zu erwerben und zu kaufen; all das Zeugs was wir noch nicht haben und deshalb vermissen, bzw. zu vermissen haben.
Der Mensch ist ja vernunftbegabt. Aber ist er deswegen mehrheitlich vernünftig?
Sie mögen das so sehen, aber ich sehe das nicht so. Ich hab zwar eine Brille auf, aber keine rosagefärbte.
Wir können nicht genug bekommen und wir kommen stets zu kurz! So die allgemeine Mentalität wie ich sie wahrnehme!
Unser Wohlstand und "Lebensstandard" ist weltweit auf höchstem Niveau.
Trotzdem wird gejammert und geklagt, genörgelt und gemosert was das Zeug hält.
Eines Tages wird die gesamte Weltbevölkerung unser "hohes Niveau"erreicht haben.
Jetzt frage ich mich, ob dann die gesamte Weltbevölkerung Lotto spielen wird.
http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Grenze
• Die Frage aus meiner Sicht zu beantworten, was Wirtschaftswachstum ist.
• Die Frage aus meiner Sicht zu beantworten, warum Wirtschaftswachstum als Heilsverkündung daherkommt.
Beide Antworten sind wie gesagt laienhaft und unvollständig. Der Fokus lag dabei auf den Auswirkungen sogenannt florierender Wirtschaft = mehr Konsum > mehr Produktion > mehr Arbeit > mehr Geld > mehr Konsum > mehr Produktion … usf. – und alle Beteiligten scheinen davon zu profitieren.
Ausgeklammert wird dabei völlig, dass das Mehr an Konsum Ressourcen kostet. Jedes Mehr an Bauten, Flugzeugen, Autos, Computern, Fernsehern, Kleidern etc. braucht Rohstoffe, Wasser, Boden etc. Wir wissen, dass die natürlichen Ressourcen auf der ganzen Welt längst übernutzt werden. Das heisst, wir verbrauchen mehr als uns „zusteht“. Bildhaft dargestellt ist es so, als würde die Menschheit in einer Beiz hocken, essen, trinken und sich vergnügen, aber ohne Geld im Sack und ohne Gedanke daran, dass das Vergnügen beglichen werden muss. Die Beiz kann man verlassen indem man dem Wirt verspricht, das Geschuldete am nächsten Tag zu bezahlen. Den geplünderten Planeten Erde wird man weniger leicht verlassen können…
Die Frage stellt sich: Muss sich die Wachstumsspirale eigentlich immer weiter und schneller hochschrauben, als wäre es ein Naturgesetz?
Nein. Da der Motor des Wirtschaftswachstums der Konsum ist, ist klar, wo die Möglichkeiten zur Beschleunigung oder Verlangsamung von Wirtschaftswachstum ist. Hier ist jeder Einzelne gefordert, bei jeder Anschaffung, seien es Kleider, Lebensmittel, Geräte, Reisen etc. zu fragen: brauche ich das wirklich? Und die entsprechende Konsequenz zu ziehen.
Ja, es ist wahr. Weniger Konsum heisst weniger Produktion, weniger Arbeit, weniger Geld und so fort. Ich als LaieIn behaupte, dass wir in den Industriestaaten, die am meisten Ressourcen verbrauchen, bzw. den grössten ökologischen Fussabdruck haben, uns ein Weniger leisten könnten, ohne dabei in existenzielle Not zu geraten.
Nein, spurlos würde dieser Wertewandel vom einseitigen Haben (Quantität) zu mehr Sein (Qualität) wohl an niemandem vorbeigehen: Man kann dem Bären das Fell nicht waschen ohne es nass zu machen.
Regula Maggiori verdichtet die Umschreibung von Wirtschaftswachstum zu "Einbahnstrasse", Daniel Trächsel hat etwas gegen Einbahnstrassen, die nach und nach (endlich!) wieder zumindest für Velos in beiden Richtungen geöffnet werden.
Zum ewig sein wollenden Wirtschaftswachstum kennt ihr ja meine Prognose, (Blumen an Liza für die prägnanten Detail-Ausführungen dazu), und ich möchte anfügen:
Dieser Wachstums-Pfad ist primär eine Sackgasse, denn es gibt keinen Ausweg, und wenns so weiter läuft, wird sich die Welt am Ende den Kopf einschiessen.
Das zusätzliche Einbahnzeichen (bzw. "keine Wendemöglichkeit") vor dieser Sackgasse haben unsere Wirtschafteliten hingesetzt, für die es weder ein Bremsen, geschweige denn ein Zurück geben soll!
Pinks Ursachenforschung ist wiedermal ziemlich einfach (Nationalbanken und ihre Zinspolitik seien schuld an "der heutigen Lage", nicht der Wachstumszwang als solcher). Nationalbanken sind natürlich wie die erwähnten Grossbanken Hauptschuldige am Desaster, aber immerhin sind NATIONALbanken bald der letzte politisch mehrheitsfähige Hemmschuh einer noch blindwütigeren GLOBALISIERUNG, wo es doch gar keine "Nationalstaaten" und keine "Volkswirtschaften" mehr gibt.
Daniel Trächsel: Ich finde es wirr, kleine Massnahmen für den Umweltschutz zu loben, aber etwas gegen zugelassenen Veloverkehr in Auto-Einbahnstrassen zu haben. Veloverkehr ist die effizienteste Fortbewegungsart überhaupt, und man sollte die einfachen Dinge sofort umsetzen, ihn zu fördern!
Einbahnstrassen sind eine irre Erfindung von Windschutzscheiben-Technokraten aus den 50er/60er-Jahren: Bestehende Strassen wurden zu schmal für die zunehmende Zahl und Breite von Fahrzeugen. Damit sich der Verkehr nicht selber regeln, sprich ausbremsen und begrenzen (!) konnte, haben die Verkehrs-Wachstums-Strategen die Einbahnstrassen eingeführt. In diesem Fall zulasten der umweltschonenden Mobilität (darüber könnte man auch diskutieren).
In 98% der Einbahnstrassen ist bzw. wäre Velogegenverkehr kein Problem. Genausowenig wie Fussgänger-Gegenverkehr auf Trottoirs.
Und überhaupt: Warum soll ich als Anwohner nicht von meinem Haus mit dem Velo wegfahren dürfen, und dann aus dieser Richtung wieder nach Hause zurück, sondern über einen riesigen Umweg? Oder zu einem Laden hin und in Gegenrichtung wieder zurück? Da nehm ich doch lieber das Auto... Oder man müsste eher den Einbahnverkehr für Fussgänger einführen, dann könnte man doch glatt ein Trottoir sparen...
http://www.wwf.ch/de/derwwf/themen/klim
„Aber selbst wenn wir alles Selbstversorger wären, gäbe es immer noch Arme und Reiche.“
Genau! Viele möchten dies aber nicht wahr haben. So schwappt jedes Mal eine Welle der Empörung hier in den Blog, wenn zum Beispiel von Benzinpreiserhöhung oder CO2-Abgabe die Rede ist. Dann treffe es wieder die Armen. Die, die Geld hätten, könnten dann weiterhin Auto fahren und die die weniger Geld hätten nicht mehr etc..
Bei allen Versuchen, den Energie- und Ressourcenverbrauch durch Lenkungsabgaben zu reduzieren ertönt das gleiche Geschrei mit den gleichen Argumenten. Selbst dann, wenn das Geld wieder zurückerstattet würde.
Die Tatsache, wer wenig hat, kann wenig kaufen, wird von vielen nicht als logisch anerkannt und akzeptiert. Das Problem verschärft sich noch, weil die Menschen weltweit die gleichen Möglichkeiten und den gleichen Wohlstand wie in den Industriestaaten für sich beanspruchen. Die sogenannt aufstrebenden Länder verlangen Ausnahmeregelungen, wenn es um Umweltstandards etc. geht. Man kann es ihnen nicht verübeln. Aber es verschärft die Umweltprobleme durch Ressourcenverschleiss und Abfallberge zusätzlich.
Mit der Frage was „vielen geht es besser“ bedeutet, habe ich Brotarbeit in der Fabrik mit eigenem Land zur Selbstversorgung nebeneinander gestellt und die gängige Vorstellung von besserem Leben relativiert. Dabei habe ich an Menschen zum Beispiel in Afrika oder Südamerika gedacht, welchen das Land weggenommen worden ist oder welche nichts haben. Ich denke, dass z.B. für solche Menschen ein eigenes Stück Land das Bessere wäre, als sich in Fabriken zu verdingen – auch wenn diese Menschen damit ein hartes Leben haben und sie selber die technischen Errungenschaften der Zivilisation anstreben … Ich meinte also keineswegs, dass wir alle Selbstversorger werden sollten.
Ich freue mich über Ihre Kommentare.
Leider können wir nicht ändern, dass die Menschen eine in Gruppen lebende Art bilden, in denen dominante Männchen herrschen und die Weibchen exogam sind. Ich wüsste aber nichts Besseres.
Zum Glück tauschen wir nicht mehr reale Güter untereinander. Sonst wären wir in der Altsteinzeit stehen geblieben. Und auch Gold ist nur eine Vereinbarung, kein reales Gut, das man essen, anziehen oder bewohnen kann.
Ohne Wachstum wäre der Planet Erde immer noch eine Stein- und Wasserkugel. Nicht einmal hirnlose Bakterienklumpen gäbe es, die doch immerhin lange den Planeten ganz allein bewohnten und die Vorausetzungen für die nachfolgende Entfaltung der Pflanzen und Tiere schufen.
Aber Missstände und Fehlanpassungen gibt es, die es immer wieder zu überwinden gilt auf dem Weg in eine neue, noch buntere, im Grunde gänzlich unvoraussehbare Zukunft.
Schreiben Sie weiter. Danke.
„ … dass die Menschen eine in Gruppen lebende Art bilden, in denen dominante Männchen herrschen und die Weibchen exogam sind…
Was für eine befremdende Aussage! Könnten Sie das bitte auf Deutsch erklären.
„ … Zum Glück tauschen wir nicht mehr reale Güter untereinander …“
Warum ist es ein Glück, dass wir nicht mehr Güter gegen Güter tauschen?
„ … Ohne Wachstum wäre der Planet Erde immer noch eine Stein- und Wasserkugel … „
Ohne welches Wachstum?
Danke für deinen Kommentar.
Ich möchte eben nur ergänzen, dass du in deinen Überlegungen den Preismechanismus nicht berücksichtigt hast. Dieser regelt nämlich, dass selbst in einer Gesellschaft von Millionären selbst nur die superreichen sich die Luxusgüter, von denen viele nur träumen, leisten könnten. Darum ist diese Spirale nicht so dynamisch wie du sie dir vorstellst.
Zudem möchte ich noch anfügen, dass in Europa das Wachstum nicht vom Konsum getrieben wird (jedenfalls nicht zum grössten Teil). Dazu steht im Gegensatz die USA, welche ihr wirtschaftliches Wachstum zum Grösstenteil dem Konsum verdanken (darum auch diese Probleme heute).
Also kann man sagen, dass wir in Europa nicht ganz so Konsumabhängig sind wie in anderen Teilen der Welt. Denn ein Wachstum, welches von Investitionen getrieben wird ist viel nachhaltiger, als jenes vom Konsum. Und wie ich selbst erfahren habe, sind wir Europäer eher auf Qualität aus, statt Quantität (billige Massenware). Daher wohl dieser Unterschied der Wachstumsstrategien.
Grüsse
Mr. Pink
Gewiss gibt es Bereiche, in denen kein genauer Verursacher ermittelt werden kann, oder eben die Allgemeinheit einen solchen Nutzen daraus zeiht, dass diese dafür die Kosten übernehmen sollte.
Jedoch denke ich, dass wenn z. B. ein Student sein Studium abbricht, dieser ja nicht gleich ein Leben lang arbeitslos sein wird. Zudem müsste er ja nur für die Semester aufkommen, die er auch tatsächlich besucht hätte. Und selbst ein Philosoph oder Schriftsteller wird irgendwann daran denken müssen, auf eigenen Beinen zu stehen und Geld zu verdienen. Das er sich anfangs vielleicht mit einem anderen Job über Wasser halten muss, ist für mich mehr als verständlich. Meines Erachtens würde sogar die Verteilung der Studiengänge besser gewährleistet, müsste der Student die Gebühren selbst bezahlen. Ein Philosophiestudium kostet sicher nicht so viel wie z. B. ein Medizinstudium und darum könnten die Geisteswissenschaften davon nur profitieren.
Und das eben Geisteswissenschaften nicht mehr im Trend sind, welches ich übrigens auch schade finde, hat wohl eher was mit unser Gesellschaft zu tun. Denn wie sie ja schon bemerkt haben, werden diese Wissenschaften selbst unter den heutigen Bedingungen leider nicht rege belegt.
Naja, dies sind nur einige Gedanken die ich zugegebener Massen nicht zu Ende gesponnen habe und sollen lediglich etwas zum Nachdenken beitragen.
Grüsse
Mr. Pink
Bei führenden (dominanten) Männchen geht es nicht nur (aber natürlich auch) um Klugheit und Vernunft, sondern auch um die Fähigkeit, andere (weniger dominante) Männchen zu beeindrucken oder zu manipulieren. Die Weibchen, die dem entgegenwirken könnten, sind exogam, d.h. sie paaren sich mit Männchen, die anderen Gruppen angehören, in denen sie (die Weibchen) keine angeborenen Rechte haben und nur begrenzt über den engen Kreis der neugegründeten, eigenen Familie hinauswirken können. Deshalb können in unserer Gesellschaft dominante Männchen scheinbar nach Gutdünken schalten und walten.
Nichts hindert uns daran, immer noch reale Güter (wie etwa Samen oder Stecklinge zwischen Hobbygärtnern) untereinander auszutauschen. Aber seit der Neusteinzeit, dem Beginn des Ackerbaus, der Viehzucht und der Metallverarbeitung beruht der Gütertausch (immer mehr) auf speziellen Zahlungsmitteln, die es ermöglichen, Güter von spezialisierten Herstellern indirekt, zeitverschoben und über grössere Distanzen zu erhalten. Unter anderem dadurch wurde unsere komplexe Lebensform (die ich der Altsteinzeit, die sicher auch ihre schönen Seiten hatte, vorziehe) erst möglich.
Ohne biologisches Wachstum gäbe es den grünen Planeten nicht. Leider wird heute der Begriff Wachstum auch für nicht biologische Vorgänge verwendet, die eher Vermehrung, Vergrösserung oder Bereicherung heissen sollten. In diesem Sinn wäre mir Wirtschaftkritik lieber als Wachstumskritik, wobei auch diese dann sehr spezifisch und genau sein sollte, um nicht alles menschliche Wirtschaften in Misskredit zu ziehen.
Tut mir leid, wenn ich ungenau war oder überheblich schien.
Es ist einfach zu Behaupten, ich hätte die Ursachen vereinfacht, in dem ich die Schuld den Nationalbanken in die Schuhe schiebe, wenn man die Tragweite dieser Institutionen nicht ganz sieht. Ja sogar glaubt, die Nationalbanken wären die einzigen die eine masslose Globalisierung verhindern.
Nun, die Nationalbanken sind nur fähig ungebremst Geld auf den Markt zu werfen, weil dieses nicht gedeckt ist (durch Gold z. B.) - und das haben die Politiker so bestimmt. Dieses viel zu billige Geld zerstört die Zinsen, welche die Sparer dringend nötig hätten. Dadurch werden die Sparer gezwungen, zu spekulieren, um wenigstens etwas Geld dazu zuverdienen. Andernfalls werden sie durch die erzeugte Inflation, welche eine direkte Ursache der Geldpolitik der NB ist, immer ärmer. Umso mehr Spekulanten an der Börse teilnehmen, umso mehr Geld wird den Unternehmungen zur Verfügung gestellt. Sie können übermässig EXPANDIEREN!!!
Fängt die Börse dann in einem Land wie der USA an zu wanken, wird noch mehr Geld auf den Markt gebracht (durch die NB der USA z. B.) und damit verliert deren Währung noch mehr an Wert. Die Börse nimmt dieses billige Geld jedoch positiv auf, es bedeutet ja wieder billiges Geld zum EXPANDIEREN. Der Zinslenkung der NB erlaubt es aber die Probleme einer fallenden Wirtschaft zu exportieren. D. h. durch den schwachen Dollar wird es immer schwieriger Güter in die USA zu exportieren. Jetzt sind auch die anderen Länder wieder gezwungen mehr Geld auf den Markt zu werfen, um die Exportfähigkeit aufrecht zu erhalten. Das Geld in diesen Ländern verliert auch wieder an Wert. Die Banken zahlen dann noch weniger Zinsen und verleitet ihre Kunden noch mehr zu spekulieren und höhere Risiken auf sich zu nehmen. Die Inflation steigt weiter. Die Spirale geht soweit, bis dann endlich eine Währung zusammenbricht. Der Staat gehört dann zu den Gewinnern. Er ist dann nämlich plötzlich schuldenfrei. Das nachsehen haben alle Gläubigernationen des bankrotten Staates (und natürlich die Bevölkerung).
Und da das vertrauen in den Dollar immer weiter sinkt und immer mehr Geld durch die NB auf den Markt geworfen wird, werden verzweifelt neue Gläubiger gesucht, welche diese Währung stützen, die nicht gedeckt ist - und wieder ein Grund weshalb die Globalisierung so forciert wird.
Und wer die Geschichte kennt, weiss, dass die Währungen vor der Abschaffung des Goldstandards (Koppelung von Papiergeld an Gold) gar über Jahrhunderte stabil waren. Doch für POLITIK und NATIONALBANKEN ist diese Koppelung alles andere als vorteilhaft.
Ich weiss, es ist ein langer Text, doch es ist eben nicht nur eine von mir vereinfachte Ursachenforschung. Mit dieser Macht der Zinsmanipulation der Nationalbanken lässt sich eben die gesamte Wirtschaft beeinflussen!!!!! Und Wirtschaft ist ganz bestimmt nicht nur "produzieren und konsumieren", wie hier im Blog oft dargestellt wird. Ich würde eher diese Meinung als vereinfacht und abstrakt bewerten.
Grüsse
Mr. Pink
Sie Mr. Pink haben inzwischen zwar eingeräumt, dass das Verursacherprinzip nicht überall angewendet werden kann. Trotzdem schicke ich meine Zeilen von Gestern, die offenbar unterwegs verloren gegangen waren.
„Sie möchten im Prinzip alle Kosten den Verursachern belasten.
Einig gehe ich mit Ihnen dass dies ein Idealfall wäre, wenn jeder nur das bezahlen müsste was er auch verbraucht.“
Grundsätzlich entspricht dies auch meiner Ansicht. ABER angenommen:
Sie haben eine Familie und erleiden eines Tages eine Hirnblutung, welche eine Behinderung hinterlässt. Sie finden keinen Job mehr. Die IV-Rente und die Beiträge der Krankenkasse reichen nicht zur Deckung der Lebenskosten. Wer kommt dann für Sie auf?
Sie werden arbeitslos, geraten dadurch psychisch in Schwierigkeiten. Nach zwei Jahren sind Sie ausgesteuert und fallen der Fürsorge anheim. Woher kommt das Geld für Ihren Lebensunterhalt?
Der Gesundheitszustand Ihrer Mutter ist so, dass sie nicht mehr zu Hause wohnen kann. Sie muss ins Pflegeheim. AHV-Rente und Krankenkassebeiträge reichen nicht, um die Kosten zu decken. Das Ersparte ist nach fünf Jahren aufgebraucht. Wer zahlt ab dann den fehlenden Betrag?
Sie haben ein behindertes Kind im Erwachsenenalter. Wer trägt die Kosten mit für seine Betreuung in einer Institution?
Woher kommt das Geld für die Stipendien, die eine Mutter für ihren Sohn, der eine Lehre macht, beantragt?
Woher kommt das Geld für die Renaturierung von Bächen, für die Pflanzung von Hecken, für den Naturschutz, für Feuerwehr, Polizisten, Lehrer, Unterstützung von Denkmalschutz, Kulturschaffenden, etc. etc.?
Wenn Sie an Lungenkrebs erkranken, weil Sie Raucher sind. Werden die Kosten für Operationen, Therapien oder die Witwen- und Waisenrente – falls sie daran sterben – von der Tabaksteuer bezahlt?
Werden die Schäden an Material und Menschen, die durch Autounfälle entstehen von den Strassenverkehrsabgaben, Benzinsteueren oder ähnlichem bezahlt?
Wie war das mit dem Verursacherprinzip?
Es gibt tausendfach Aufgaben in der Gesellschaft welche kosten, aber nicht direkt Geld einbringen und dennoch bezahlt werden müssen. Wie würden Sie da konkret vorgehen?
2 Mr. Pink
(Mir ist nicht ganz klar, auf welchen Beitrag von mir Sie Stellung nehmen.)
Nein, ich habe keine Überlegungen zu Preismechanismen gemacht und auch nicht darüber wie dynamisch die Wirtschaftswachstumsspirale ist.
Ich wollte lediglich den Mechanismus von Wirtschaftswachstum darstellen – sonst nichts.
„ … dass in Europa das Wachstum nicht vom Konsum getrieben wird …“ schreiben Sie.
Wovon denn?
Ich muss dazu ergänzen, dass ich mit Konsum nicht nur den privaten Konsum meine, sondern alles was ver- und gekauft wird. Das ist zwar nicht ganz korrekt. Beispiel: Wenn eine schweizer Firma Präzisionsmaschinen für Brasilien herstellt, tut sie das aufgrund der Nachfrage nach diesem Produkt. Die brasilianische Firma „konsumiert“ also ein schweizerisches Produkt. So viel ich weiss, lebt doch gerade Europa zu einem guten Teil vom Export. Europa kann aber nur exportieren, was anderswo „konsumiert“ wird. Eine japanische Firma produziert Autos, wie in Europa „konsumieren“ sie etc..
„Denn ein Wachstum, welches von Investitionen getrieben wird ist viel nachhaltiger, als jenes vom Konsum …“
Warum?
Wenn ich von einem Wertewandel vom Haben (Quantität) zum Sein (Qualität) spreche, meine ich nicht materielle Qualität oder Quantität. Ich meine damit eine Grundhaltung der Menschen. Eine Haltung, die ihr „Glück“ nicht im Besitz (moderne Wohnung, neustes Auto, Reisen, etc.) sucht, sondern im Sein.
http://de.wikipedia.org/wiki/Haben_oder_Sein
Am Ende seines Werkes arbeitet Fromm Gemeinsamkeiten derjenigen Denkweisen heraus, die sich vom Gedanken des Habens gelöst haben und sich der Sicht des Seins verpflichtet fühlen. Dieser Geist des Seins zeichnet sich durch folgende Punkte aus:
1.) die Produktion habe der Erfüllung der wahren Bedürfnisse des Menschen und nicht den Erfordernissen der Wirtschaft zu dienen
2.) das Ausbeutungsverhältnis der Natur durch den Menschen wird durch ein Kooperationsverhältnis zwischen Mensch und Natur ersetzt
3.) der wechselseitige Antagonismus zwischen den Menschen ist durch Solidarität ersetzt
4.) oberste Ziele des gesellschaftlichen Arrangements seien das menschliche Wohlsein und die Verhinderung menschlichen Leids
5.) maximaler Konsum ist durch einen vernünftigen Konsum (Konsum zum Wohle des Menschen) ersetzt
6.) der einzelne Mensch wird zur aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben motiviert
„ … dass die Menschen eine in Gruppen lebende Art bilden, in denen dominante Männchen herrschen und die Weibchen exogam sind. Ich wüsste nichts Besseres.“
Besten Dank für Ihre Bemühung, mir den Sachverhalt zu erklären. Wieder schreiben Sie von „Männchen und Weibchen“ und es tönt nach Zoologie. Geht es denn nun um Tiere oder um Menschen?
Dass dieses System nicht immer angewendet werden kann, habe ich ja erklärt!
Aber:
Durch die verursachergerechte Kostenfinanzierung würde halt jeder nur für das bezahlen, was er in Anspruch nimmt (MIT AUSNAHMEN!). Das Porte-monnaie würde es jedem danken. UND DER STAAT WÄRE GEZWUNGEN EINEN AUSGEGLICHENEN, NACHHALTIGEN HAUSHALT ZU HABEN.
Der Bürger müsste vermehrt für sich und seine Familie/ Verwandten sorgen, statt diese dem Staat zu überlassen. Und Steuergelder könnten nicht einfach ständig umverteilt werden, was heute gang und gäbe ist!!!!! So würde der Staat gezwungen sein, Ursachen zu bekämpfen, statt Symptome zu lindern. Das käme auch dem Umweltschutz zugute. Und die verhältnismässig wenigen Menschen, welche keiner Tätigkeit nachgehen könnten (aus welchen Gründen auch immer), würde sich die Gesellschaft/ Familie/ Verwandtschaft ohne weiteres leisten können.
Wie du schon angetönt hast, sollten wir wirklich vermehrt zu Selbstversorgern und somit unabhängiger vom Staat werden. Der soziale Zusammenhalt würde dadurch nur gefördert!!!!!!!
Und jetzt kommt's liebe liza: Ich bin eben der Meinung, dass der STAAT schuld an unserer sozialen Verkommenheit ist und NICHT DAS WIRTSCHAFTSWACHSTUM. Durch sein stetiges Eingreifen, Bevormunden etc. hat der Staat längst die Verantwortung über die Erziehung übernommen. Durch all die Systeme, welche der STAAT aufgebaut hat gibt er den Menschen das Gefühl, er wird für sie immer sorgen und für sie da sein.
- Werde ich Arbeitslos: Der Staat wird für mich sorgen!
- Werde ich Krank: Der Staat wird für mich sorgen!
- Gehe ich Konkurs: Der Staat wird...
- Kann ich meine Miete nicht bezahlen: Der Staat...
- Habe ich Schulden: Der Staat...
- Will ich das Rauchen aufgeben: Der Staat soll mir helfen.
- Werde ich alt: Der Staat soll mir helfen.
- Erzeuge ich einen Verkehrsunfall: Der Staat...
- Bin ich Stromverschwender: Der Staat...
Warum sollte ich also als 17 jähriger noch zu Hause wohnen? Warum sollte ich meine alt werdenden Eltern noch umsorgen? Warum sollte ich mich um einen Job bemühen? Warum sollte ich mein Kind, welches ich wollte, selbst erziehen, ich schicke es dazu doch in staatliche Kinderkrippe und Schule? Warum sollte ich mit meinem Geld umsichtig umgehen? Warum brauche ich Eltern? Warum sollte ich sparsam mit Ressourcen umgehen, es gibt doch staatliche Hilfe? Warum brauche ich noch eine Familie, der Staat bezahlt ja meine Ausbildung/ Pflege? Warum brauche ich überhaupt noch irgendeine Hilfe von irgendjemandem? DER STAAT WIRD'S SCHON RICHTEN!
Der Staat schröpft uns immer mehr, um uns eine vermeintliche Sicherheit zu geben, welche er nicht garantieren kann und nicht finanzierbar ist. Früher waren wir arm, hiess es von meinen Eltern und Grosseltern. Doch eine einzige erwerbstätige Person konnte damals eine Familie ernähren (es war bestimmt nicht einfach)!!! Und heute? Heute zieht der Staat den Bürgern das Geld aus den Taschen um DEINE Familie zu Ernähren und Erziehen. Alleine bist du dazu längst nicht mehr fähig. Und der Staat ist dabei äusserst ineffizient. DAS MAN DURCH DIESE BEVORMUNDUNG, ABHÄNGIGKEIT UND VERMEINTLICHE FÜRSORGE VOM STAAT SOZIAL VERKOMMEN MUSS UND EINE GLEICHGÜLTIGKEIT UND VERANTWORTUNGSLOSIGKEIT ENTSTEHT, IST DOCH KLAR.
Darum bin ich für mehr Eigenverantwortung und deshalb auch für das Verursacherprinzip. Denn nur dadurch kann das Verantwortungsbewusstsein und damit der soziale Zusammenhalt gestärkt werden.
Grüsse
Mr. Pink
P. S.: Ein Weiser Mann aus Kuba sagte eins: Bei uns in Kuba ist das Bildungswesen und das Krankheitswesen gratis. Doch wer ist in Kuba ein Leben lang krank und geht ein Leben lang zur Uni? Alles was wir wollen ist ein bisschen mehr Freiheit.
Um Menschen, die, was wir allzu oft vergessen, eben auch Tiere sind.
An Pink und Ueli Schäfer und für jene, die mich vielleicht missverstehen (wollen):
Selbstverständlich kritisiere ich Wirtschafts-Wachstum, und nicht biologisches Wachstum. Genau genommen alle Aktivititäten, die zur ständig wachsenden Überbelastung des Planeten beitragen. Und diese sind nun halt mal im Wesentlichen getrieben vom Zwang nach Wirtschaftswachstum, global betrachtet.
Wie schon erwähnt bin ich auch nicht Entwicklungskritiker. Ich habe nichts gegen die (vergangene) Entwicklung des Planeten von der Steinwüste zum blauen oder grünen Planeten.
Auch nichts gegen die kulturelle Entfaltung der Menschheit, gegen die Technik (welche ich zur Kultur zähle).
Auch biologisches Wachstum ist logischerweise in Orgdnung, denn dieses hält sich im Gegensatz zu Wirtschaftswachstum an biologische und physikalische Grenzen.
Ich bin auch nicht Evolutionskritiker, vielleicht ist Evolution gar der einzige Ausweg aus der Wachstumssackgasse (nämlich dass die Wachstumsmullahs einfach mal aussterben).
Und schliesslich bin ich auch nicht Kritiker von Wachstum nachhaltiger Branchen, falls dieses ZULASTEN NICHT-nachhaltiger Branchen geschehen würde.
Aber das tut es nicht! Jedenfalls nicht global und summiert betrachtet. Oder möchte jemand den Gegenbeweis antreten?
Sogar wenn beispielsweise die Solarbranche um 100% auf Kosten der Erdölbranche wachsen würde, entstünde noch eine Mehrbelastung des Planeten.
Kennt jemand wenigstens ein Beispiel, wo es im ganz kleinen so geschehen ist?
Wieviel Erdöl müssen wir einsparen, allein die 35 Fussballfelder Wald, die PRO MINUTE verschwinden, zu kompensieren?
Und warum verschwindet dieser Wald??? Wegen des Wachstums der Futtermittel- und Fleischproduktion, wegen Bodespekulation, wegen Wassermangel, wegen der Holzmafia, wegen
Das ganze Gestürm um Nationalbanken, Börsen, ist überflüssig, wenn man die wahre Ursache nicht wahrhaben will.
TATSACHE ist, dass
- der Planet überbelastet ist und
- dieser Nutzungsüberhang noch im Zunehmen begriffen ist und
- sogar das Mass der Zunahme noch zunimmt (exponentielles Wachstum)
Das Mass an Wachstum ist nicht nur voll, das Fass ist seit ein paar Jahren am Überlaufen. Wir wissen es. Aber was tut die Menschheit dagegen?
Genau: Sie bohrt Löcher in die Seitenwände, damit man oben immer noch mehr reinfüllen kann. Superschlau.
Es kann doch nicht sein, dass jeder seinen noch so kleinen Beitrag zu dieser kranken Entwicklung nur immer rechtfertigt oder schönredet, wie das hier von gewissen Leuten gemacht wird!?!
Ganz unter jeder Würde finde ich die sozialdarwinistisch anmutenden Einwürfe von Ueli Schäfer (dominante Mänchen usw.). Sorry, das ist jenseits.
Der Mensch ist kein Wolfsrudel und kein Bakterienhaufen, sondern eine kulturfähige und vernunftbegabte (sollte man meinen) Spezies!
Mr. Pink hat durchaus auch bedenkenswerte Ansätze, und gibt sich wie ein Experte.
Nur frage ich mich:
1. woher hat er diese Ansätze? Pink: Bist du ein Denker? Ein Gelehrter? Selber aus diesem Kuchen?
2. bringst du diese Ansätze auch bei unseren Machtzentren und Entscheidungsträgern vor? In den Teppichetagen der Grosskonzerne? Bei der Nationalbank? Beim IWF? Bei der WTO? Am WEF? Bei den politischen Parteien? Bei NGOs? Bei Hochschulen und Kaderschmieden? In den Massenmedien? An Aktionärsversammlungen?
Liebe liza. Zu deinem 'langen Text' eine lange Antwort:
Wirtschaft und damit Wachstum ist etwas komplizierter als nur 'produzieren und konsumieren'. Ich nehme für mich auch nicht in Anspruch ein absoluter Experte darin zu sein. Doch deshalb verteufle ich die Wirtschaft nicht einfach.
Und es reicht an einem kleinen Rädchen zu schrauben und schon hat dies Auswirkungen auf das gesamte System. Und der Staat dreht des öfteren an einem kleinen Rädchen!!!!!!!!
Aber deine Darstellung von konsumieren und produzieren scheint mir doch etwas zu einfach zu sein, um daraus den Entschluss zu fassen, Wachstum sei schlecht.
Und dein Kommentar über Haben und Sein von Herr Fromm ist wirklich interessant.
Dazu möchte ich sagen (und das sind alles nur freie Gedanken!):
1.) die Produktion habe der Erfüllung der wahren Bedürfnisse des Menschen und nicht den Erfordernissen der Wirtschaft zu dienen
- Gibt es ein Produkt welches nicht den Bedürfnissen des Menschen dient? Denn der Mensch entscheidet selbst, was er braucht und was ihm dient. Ein anderes Produkt würde gar keinen Käufer finden. Natürlich ist die Grenze der Banalität von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Doch wer entscheidet, was dem Menschen dient und was nicht? Gäbe es einen Fehlentscheid würden wertvolle Ressourcen verschwendet und neuartige Technologien vielleicht verhindert.
2.) das Ausbeutungsverhältnis der Natur durch den Menschen wird durch ein Kooperationsverhältnis zwischen Mensch und Natur ersetzt
- Werden wir früher oder später nicht automatisch diesen Weg gehen müssen, da Ressourcen immer knapper werden? Mehr braucht man dazu gar nicht zu sagen.
3.) der wechselseitige Antagonismus zwischen den Menschen ist durch Solidarität ersetzt
- Über Solidarität und sozialen Zusammenhalt habe ich in diesem Blog schon am 18/02 geschrieben. Kurzum: Der Staat trägt eine wesentliche Schuld an unserem verantwortungslosen und egoistischen Verhalten.
4.) oberste Ziele des gesellschaftlichen Arrangements seien das menschliche Wohlsein und die Verhinderung menschlichen Leids
- Ist das nicht unser aller Wunschtraum? Wird nicht an jeder Miss- Schweiz- Wahl davon geschwafelt? Und wie kann menschliches Leid verhindert werden? Und was ist menschliches Wohlsein? Ich fühle mich wohl, wenn ich mit meinem Hund spazieren gehen kann. Andere wiederum finden sich dadurch gestört!
5.) maximaler Konsum ist durch einen vernünftigen Konsum (Konsum zum Wohle des Menschen) ersetzt
- Was ist maximaler Konsum? Haben die meisten Menschen (auch in der Schweiz) überhaupt Ende Monat soviel Geld übrig, dass diese unvernünftig konsumieren können? Und wie gesagt, wer bestimmt was zum Wohle des Menschen ist. Eine staatliche Behörde etwa, welche schon lange den Realitätssinn verloren hat?
6.) der einzelne Mensch wird zur aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben motiviert
- Dazu wieder mein Beitrag vom 18/02 über Eigenverantwortung. Zudem, wie sieht diese Motivation aus? Wird etwa mit Geld gelockt? Oder wird es gesetzlich vorgeschrieben? Ich sehe uns jetzt schon alle vor dem 'Führer' turnen und mit Stechspaten wirbeln. Und alles zum Wohle des Volkes.
Wie gesagt, das sind nur einige Gedanken und sollen nicht die Theorien des Herr Fromm als nichtig darstellen. Man soll lediglich darüber nachdenken.
Und vielleicht sollte man sich stets bewusst sein, dass Herr Fromm aus einer sehr wohlhabenden Familie stammte und als Universitätsprofessor bestimmt nie über zu wenig Geld klagen musste. Auch wenn er marxistische Ansichten vertreten hat, gehörte er einer wohlhabenden Elite an.
Grüsse
Mr. Pink
Lieber Wachstumskritiker. Du hast wirklich ein Problem mit Wachstum. Deine geschilderten Probleme haben aber nichts mit Wirtschaftswachstum zu tun, sondern mit dem Wachstum der WELTBEVÖLKERUNG!!!!!!!!!
Und für mich ist deshalb auch verständlich, dass du den Fehler bei der Wirtschaft suchst. Es ist halt humaner ein System auszurotten.
Grüsse
Mr. Pink
http://www.novatlantis.ch/fileadmin/dow
Den Sozialdarwinisten lasse ich auf mir sitzen. Aber können wir nicht, wenn wir kulturfähige und venunftbegabte Wesen sind, aufhören aufeinander herumzuhacken ?
Ich wünsche mir von Ihnen einen Beitrag zum Thema "Der Weg aus der Wachstumsfalle". Wie läuft das ab ? Wer organisiert ? Muss die Zahl der Menschen reduziert werden und, wenn ja, wie geschieht dies ? Welche Nationen sollen weiter wachsen dürfen ? Welche müssen wieviel abgeben ? Was für Technologien stehen noch zur Verfügung ? Welche sind abzuschaffen ? Wer erteilt die Aufträge zum Umbau ? Wie wird finanziert ?
Ich weiss, dass das schwierig ist, würde mich aber freuen, wenn Sie eine Marschrichtung angeben und ein paar Eckwerte fixieren könnten.
Meine Meinung kennen Sie: Die 2000 W Gesellschaft ist ein guter Vorschlag. Sie kann theoretisch in 50, praktisch eher in 100-150 Jahren erreicht werden. Sie führt aber nur zum Ziel, wenn sich die gegenwärtige, rasante Vermehrung der Menschen abschwächt und stabilisiert.
Dort beisst sich die Katze ziemlich irr in den Schwanz.
Ich will den Staat auch nicht aufblähen und die Privaten ausnehmen. Und gewiss gibt es Verbesserungsbedarf und zum Glück auch politische Kräfte, welche den Finger auf den wunden Punkt legen. Aber heute ist der Staat in vielen Bereichen GEZWUNGEN, Symptombekämpfung und nicht Ursachenbekämpfung zu betreiben!!!
Zitate von Pink kursiv:
"Ich bin eben der Meinung, dass der STAAT schuld an unserer sozialen Verkommenheit ist und NICHT DAS WIRTSCHAFTSWACHSTUM"
In wenigen Bereichen mag das stimmen. Aber es ist die Wirtschaft, welche die Menschen zu immer grösseren Wirtschaftsleistung antreibt, und u.A. auch den Eltern, oder auch Pflegenden und Aerzten die Zeit stiehlt, sich MIT MENSCHEN ZU BEFASSEN.
Werde ich Arbeitslos: Der Staat wird für mich sorgen!
Warum wird man arbeitslos?
Werde ich Krank: Der Staat wird für mich sorgen!
Viele werden wegen "der Wirtschaft" krank. Der Staat ist für die Schadensbegrenzug gerade recht genug.
Die Wirtschaft VERDIENT an der Krankheit.
Gehe ich Konkurs...Kann ich meine Miete nicht bezahlen...Habe ich Schulden: Der Staat...
Die Wirtschaft (Banksystem) VERDIENT an der Staatsverschuldung.
Banken und Pharma sind die einzigen, die selbst in wirtschaftlich schlechten Perioden ständig Gewinnsteigerungen verzeichnen... (UBS 2007 ausgenommen ;-) )
X hundert Unternehmen lechzen trotz Staatsverschuldung auf Staatsaufträge.
Will ich das Rauchen aufgeben: Der Staat soll mir helfen.
Hier ist die Rolle des Staates paradox: Er will weniger Sucht, verdient aber daran (AHV)...
Werde ich alt: Der Staat soll mir helfen.
Der Fortschritt ermöglicht es, älter zu werden, die Wirtschaft will aber die Folgen nicht tragen!
Bzw. sie verlangt nach Wachstum an Kindern oder Einwanderern (!), um die Versorgung zu finanzieren... Ein Schwanzbeisser sondergleichen.
Erzeuge ich einen Verkehrsunfall: Der Staat...
Quatsch! Hier haben wir die KausalhaftPFLICHT, weil das Verursacherprinzip hier nicht hauen würde bzw. weil sich dann niemand mehr das Autofahren leisten könnte...
Bin ich Stromverschwender: Der Staat...
Schon wieder Quatsch! Die WIRTSCHAFT belohnt die Verschwendung, nicht nur beim SDtromer!
Es gäbe noch viele Beispiele, in denen immer nach dem Staat geschrieben wird und dieser gerade recht ist, um die Kosten zu tragen, während Private die Gewinne einstreichen!
Antrieb: Der Wachstumswahn. Was war mit der "Rettung" der Swissair? Diesen Staatsverlust hat der Wirtschaftsfilz zu verantworten. Was ist mit all den globalen Firmenpleiten, bei denen der Staat bemüht wird, anstatt dass die Branche ihrer selbstverursachten Strukturbereinigung ausgeliefert wird?
Grund ist letzlich die soziale Verantwortung, die eben dem Staat überbürdet ist, weil es sonst soziale Unruhe gäbe.
„ …Bei führenden (dominanten) Männchen geht es nicht nur (aber natürlich auch) um Klugheit und Vernunft, sondern auch um die Fähigkeit, andere (weniger dominante) Männchen zu beeindrucken oder zu manipulieren. Die Weibchen, die dem entgegenwirken könnten, sind exogam…“
Auf meine Frage, ob es sich bei Ihren obigen Ausführungen um Menschen oder Tiere handelt antworten Sie: „Um Menschen, die, was wir allzu oft vergessen, eben auch Tiere sind.“
DAS sehe ich allerdings etwas anders. Es würde den Rahmen des Blogs aber sprengen, wollte ich Stellung dazu beziehen.
Danke für die wortreichen Erklärungen zum Thema „Verursacherprinzip“ vom 2008-02-18 03:50:15.
Ich muss jedoch gestehen, dass damit nicht viel anzufangen ist. Grund: auf meine konkreten Fragen bekomme ich keine konkreten Antworten, sondern eine Ansammlung von Allgemeinplätzen und Schlagworten zu lesen. Sie zeigen keine Lösungen auf.
Ich fragte zum Beispiel: Wenn Sie an Lungenkrebs erkranken, weil Sie Raucher sind. Werden die Kosten für Operationen, Therapien oder die Witwen- und Waisenrente – falls sie daran sterben – von der Tabaksteuer bezahlt?
Werden die Schäden an Material und Menschen, die durch Autounfälle entstehen von den Strassenverkehrsabgaben, Benzinsteueren oder ähnlichem bezahlt
Zitat aus Ihren Antworten:
„Der Bürger müsste vermehrt für sich und seine Familie/ Verwandten sorgen …“ „So würde der Staat gezwungen sein, Ursachen zu bekämpfen …“; „Das käme auch dem Umweltschutz zugute.“ (Warum das, erfahre ich nicht.) „ … die verhältnismässig wenigen Menschen, welche keiner Tätigkeit nachgehen könnten (aus welchen Gründen auch immer), würde sich die Gesellschaft/ Familie/ Verwandtschaft ohne weiteres leisten können.“ (Wie Sie auf ‚verhältnismässig wenige’ kommen, wird nicht klar. Ebenso wenig, wieso sich die Gesellschaft diese Arbeitslosen, im Gegensatz zu heute, plötzlich leisten können WILL ?)
Sie beschuldigen den Staat: „Schuld an unserer sozialen Verkommenheit“ zu sein.
• Wer ist der Staat in Ihren Augen?
• Soziale Verkommenheit – was ist darunter zu verstehen?
Danach folgt eine lange Aufzählung von Fragen:
„Warum sollte ich meine alt werdenden Eltern noch umsorgen? Warum sollte ich mich um einen Job bemühen? Warum sollte ich mein Kind, welches ich wollte, selbst erziehen, ich schicke es dazu doch in staatliche Kinderkrippe und Schule? Warum sollte ich mit meinem Geld umsichtig umgehen? Warum brauche ich Eltern? Warum sollte ich sparsam mit Ressourcen umgehen, es gibt doch staatliche Hilfe? Warum brauche ich noch eine Familie, der Staat bezahlt ja meine Ausbildung/ Pflege?“
Meine Frage an Sie lautet: denken Sie selber so?
Einiges das Sie erwähnen halte ich im Ansatz für richtig. So denke auch ich, dass in gewissen Bereichen das Verursacherprinzip gelten sollte. (Dies sollte aber nicht nur für Privatpersonen, sondern auch für Unternehmen gelten.) Zum Beispiel beim Energieverbrauch oder beim Abfall. Aber z.B. sicher NICHT im Bildungsbereich, der Alten-, Behinderten- oder Kinderbetreuung etc. – also in Bereichen, wo es um Bildung oder Grundbedürfnisse von Menschen geht, die auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind.
http://www.unwortdesjahres.org/unwoerte
Ist zuerst die Gier oder der Neid?
Pink: Es gibt für mich viele Anzeichen, dass der Drang nach Wirtschaftswachstum die Ursache und das Bevölkerungswachstum die Folge davon ist, nicht umgekehrt. Sicher ist diese Wirkungsbeziehung nicht monokausal, am im Wesentlichen doch so bestimmt, denn was verzapfen all unsere Politiker von links bis rechts???
Wachstum sei fast nur noch mit Bevölkerungszunahme oder Einwanderung zu bewerkstelligen (oder mit Abschaffung der Steuern und des Staates).
Also: ich will Wirtschaftswachstum, brauche dazu offenbar (auch oder primär?) Bevölkerungswachstum. Logo. Also wo liegt nun die Ursache?
- Und woher bitte schön sollen diese Leute kommen???
- Wo sollen sie wohnen, was essen und trinken, wie leben, welche Energie nutzen, ... usw.!
- Macht mehr Kinder! Soso, und die Alten, deren Rentenalter man erhöht, hocken auf den Stellen für die Jungen???
- Und dürfen denn diese Kinder nicht mehr alt werden??? Oder sollen sie dann noch mehr Kinder machen???
- Einwanderung: Wollen wir andern Volkswirtschaften die gleichen Bedürfnisse wie uns absprechen? Sie ausbluten, die Leistungsfähigsten einfach abziehen?
Solche Perspektiven sind wirklich alles nur bedauernswerte Verzweiflungstaten von Wachstums-Junkies!
Beschaffungskriminalität auf Kosten unserer Kinder und der Natur! Da die Kosten dieses Expansionsdrangs je länger desto weniger geografisch verteilt werden können, werden sie zeitlich verschoben, in die Zukunft !!! Nach mir die Sintflut.
Auch die Rentensicherheit, soziale Schadensbegrenzung durch den verhassten Staat: Man erinnere sich an die vielen Unwörter aus Wachstumsmäulern wie
- Wohlstandsmüll (für Menschen verwendet!),
- Renterschwemme,
- Humankapital,
- Entlassungsproduktivität,
- Herdprämie
- "sozialverträgliches Frühableben", oder auch schon nur "Ueberalterung der Bevölkerung".
Das "Echo der Zeit" machte daraus die aus Sicht der Wachstümler treffendere "Unter-Kinderung".
Dies zeigt das Menschenbild vieler Wachstums-Mullahs: Schlicht inakzeptabel. Solche Geister gehörten aus der Gesellschaft ausgestossen. Aber nein, jeder weiss sein Süppchen darauf zu kochen.
Fast alle Belastungs-Indizes deuten in die falsche Richtung, von den Kyoto-Zielen über die Bevölkerungs"kontrolle" bis zu den UNO-Milleniumszielen.
Ich habe schon gewisse Vorstellungen, wie eine Trennung vom Wachstums-Irrweg laufen könnte. Das sind globale Generationenprojekte. Aber An-Denken muss JETZT stattfinden.
Ziel wäre ja: möglichst schmerzlos. Also müsste man ZUALLERERST das machen, was kaum Opfer fordert:
- Nämlich aufhören, das Lied des Ewigen Geheiligten Wachstums nachzubeten!
- Aufzeigen, was die Folgen sind beim "Business as usual"
- Sofort nachhaken, wenn einer von "Wachstum" oder "qualtitativem Wachstum" schwafelt: Fragen, woher es kommen und wohin es führen solle, durch welche realen Werte es gedeckt wäre.
- Wachstumsprediger nicht mehr wählen.
DAS wäre schon ein erster, gewaltiger Schritt: Simplifizierende, scheinbar festgefahrene Denkmuster verlassen, in Frage stellen, anprangern.
ANERKENNEN und ZUGEBEN, dass wir in eine Sackgasse rennen, und auf die Bremse stehen.
Durch schlichte Einsicht, nicht als Resultat von Manipulation, gell Pink.
Aber was ich bisher höre und lese ist einzig: "ES GIBT KEINEN ANDEREN WEG". Und "wir müssen immer schneller ins Stumpengleis hineinrasen, auf dass der Prellbock immer weiter zurückweiche!" (Ursache - Wirkung??? Rationales Denken???)
Das müsste doch in einer aufgeklärten Gesellschaft einfach eine Denk-Revolution und einen Nach-blök-Streik auslösen.
Aber offenbar gibt es eine erdrückende Mehrheit, die echt daran glaubt, dass es ewig (bzw. während des eigenen Daseins) so weitergeht, wir die Welt mehrstöckig machen können, und dass diese Mehrheit im Fall von "Problemen" (Katastrophen, Pandemien, Krieg) zu den auserwählten Insassen der Arche Noah gehöre.
Tut mir leid, nochmals das Selbe sagen zu müssen: Aber auf keine meiner konkreten Fragen vom 2008-02-17 16:07:55 haben Sie Stellung genommen. Es kommen von Ihrer Seite her wieder nur Allgemeinplätze und undifferenzierte Interpretationen. Beispiele:
Zitat Pink:
„Aber deine Darstellung von konsumieren und produzieren scheint mir doch etwas zu einfach zu sein, um daraus den Entschluss zu fassen, Wachstum sei schlecht.“
Nirgends habe ich geschrieben, Wachstum sei schlecht. Sondern ich habe versucht aufzuzeigen, was die Verherrlichung von Wirtschaftswachstum bewirkt.
Zu Ihren freien Gedanken, zu Erich Fromms Seinsmodus: 1.) die Produktion habe der Erfüllung der wahren Bedürfnisse des Menschen und nicht den Erfordernissen der Wirtschaft zu dienen
Dazu Zitat Pink: “Gibt es ein Produkt welches nicht den Bedürfnissen des Menschen dient? … „
Sie scheinen das Wort „wahren“ übersehen zu haben ...
Zitat Pink:
„… und vielleicht sollte man sich stets bewusst sein, dass Herr Fromm aus einer sehr wohlhabenden Familie stammte und als Universitätsprofessor bestimmt nie über zu wenig Geld klagen musste … „
Was wollen Sie damit sagen?
Auch auf diese Frage werde ich wohl keine konkrete Antwort von Ihnen erhalten. Ersparen Sie sich aber bitte alle Ausführungen, die ohne konkrete Beispiele oder Begründungen sind.
Liebe liza. Nun, wie ich schon des öfteren im Blog geschrieben habe, versickern Steuergelder der Automobilisten (und zwar ganze 42%) in der allgem. Bundeskasse. Dieses Geld wird sicher nicht für die Behebung von Umweltschäden durch Automobilisten eingesetzt!!!!!
Das ein Grossteil der Tabaksteuer in der AHV landet weisst du bestimmt. Wie sollte also dieses Geld zur Behandlung von Rauchern eingesetzt werden?
Warum verhältnismässig wenige nicht Arbeiten können fragst du? Weil eben der Grossteil der Bevölkerung arbeitet und nicht bei der IV angemeldet ist, oder auf dem Sozialamt!!! Der Erwerbsfähige Teil arbeitet eben (trotz staatlicher Anreize dies nicht zu tun). Und du magst es glauben oder nicht aber: VIELE MENSCHEN GEHEN GERNE ZUR ARBEIT.
Was soziale Verkommenheit ist? Mit sozialer Verkommenheit meine ich die Verantwortungslosigkeit und Gleichgültigkeit gegenüber anderen, insbesondere Familienmitgliedern/ Verwandten etc., welche von staatlichen Institutionen gefördert werden.
Und darum auch die anderen Fragen, welche ich aufgeworfen habe (dabei handelt es sich lediglich um meine Meinung). Du kannst diese für dich selbst beantworten. Und zwar habe ich dir die Möglichkeiten schon gegeben: Entweder helfe ich mir/ meiner Familie selber! Oder aber ich lasse mir/ meiner Familie vom Staat helfe!!!!
Und wie gesagt, das Verursacherprinzip lässt sich nicht auf alles anwenden. Aber Grundsätzlich sollte mehr Transparenz in der Bundesverwaltung geschaffen werden, damit man sieht, wohin unsere Steuergelder fliessen. Das könnte auch schon helfen.
MfG
Mr. Pink
Dass es ohne Wachstum nichts auf dieser Erde geben würde, wissen wir. Doch warum gibt es immer noch Wirtschaftswachstumsskeptiker? Vielleicht stellt man sich einfach diesbezüglich die falschen Fragen? Also was wäre ein 'gutes' Wirtschaftswachstum?
Würde eine Wirtschaft, welche nur mit Solar- und Windenergie versorgt würde nicht auch wachsen müssen? Würde eine Wirtschaft in der nur öffentlicher Verkehr zugelassen wäre nicht auch wachsen? Und wären dies nicht gefährliche Abhängigkeiten? Wäre eine Wirtschaft ohne Grosskonzerne weniger von Wirtschaftswachstum abhängig? Die meisten Schweizer arbeiten gar nicht in einem Grosskonzern (über 600 Mitarbeiter). Würde eine nicht- wachsende Wirtschaft nicht auch Wälder roden müssen, um Rinder zu züchten, damit man Menschen ernähren kann? Oder würde ein still stehendes Wachstum unsere Essgewohnheiten ändern und eine Wachstumsstille gar unseren Hunger stillen - ist das die Meinung? Oder würden in einer solchen Wirtschaft nur Vegetarier leben? Aber würden nicht auch dann noch Monokulturen entstehen und noch mehr Regenwald gerodet?
Was ist eigentlich mit grenzenlosem Wirtschaftswachstum gemeint? Es kann sich ja kaum um die 1.51% jährlichem Wirtschaftswachstum (BIP) handeln, welches die Schweizer Wirtschaft durchschnittlich seit 1985 erlebt hat. Dem gegenüber steht eine Inflationsrate von 1.62% in derselben Periode! Bei solchen Konditionen auf meinem Sparkonto (1.51% Zins p. a.) muss ich feststellen, dass da eben NICHTS WÄCHST. IM GEGENTEIL, die Inflation lässt mein Sparkonto schrumpfen. Was ist also das schlechte an diesem Wirtschaftswachstum, welches gar keines ist? Ist es eine Fehlinterpretation? Ist hier ein grenzenloses WIRTSCHAFTSSCHRUMPFEN gemeint? SOLLTEN WIR UNS ALSO NICHT LIEBER DARÜBER GEDANKEN MACHEN? NÄMLICH DAS UNSERE WIRTSCHAFT GAR NICHT WÄCHST, SONDERN SCHRUMPFT. Das sollte uns doch viel mehr Kopfzerbrechen bereiten? Das ist ein echter Grund in Panik zu Geraten.
Oder ist es vielleicht das Wirtschaftswachstum in CHINA, an welchem sich die Leute stören? Soll es den anderen Nationen dieser Welt nicht erlaubt sein, Wohlstand zu erlangen? Wenn nein, warum? Vielleicht aus dem Grund, dass wir in der Schweiz kein Wachstum haben und wir immer ärmer werden und die anderen immer reicher? Spielt also NEID eine Rolle?
In China sollen die Wachstumsraten des BIP ja zwischen 7 und 15% p. a. liegen. Dort sollen ja auch die meisten SOLARELEMENTE stehen, habe ich mir sagen lassen. Ist dieses Wachstum dort also aus diesem Grund besser? Oder darf es dort deswegen 'grenzenlos' sein? Solaranlagen können Wachstum also nicht verhindern, wodurch meine erste Frage beantwortet wird. Im Gegenteil, das Wachstum ist in China noch grösser! Sollten wir also Solaranlagen in der Schweiz gänzlich verbieten - ansonsten drohen uns ähnliche Wachstumszahlen!
Aber was hat China mit der Schweiz zu tun und den stetigen Äusserungen hier im Blog, wonach wir Schweizer alles WACHSTUMSGIERIGE 'Monster' sind? Unsere Wirtschaft ist ja seit über 20 Jahren gar nicht Gewachsen! Es ist wohl auch nicht das GRENZENLOSE Wachstum, welches hier immer verteufelt wird. Warum auch sollte ein grenzenloses, unendliches Wachstum schlecht sein? Das hat ein Kreislauf so an sich - diese Unendlichkeit! Die meisten stören sich wohl eher an der Höhe der Wachstumsrate - also diese Prozentzahl. Doch wer kann sagen, dass 1.51% Wirtschaftswachstum über die letzten 20 Jahre, welches faktisch ein Schrumpfen war, zu hoch ist? Wo liegt die Höchstgrenze, das Ideal? Wer bestimmt, was/ wer wachsen darf und was/ wer nicht?
Oder hat diese Abneigung gegenüber Wirtschaftswachstum damit zu tun, dass wir RESSOURCEN brauchen? Wir werden in Zukunft sicher noch besser lernen mit Ressourcen umzugehen. Und warum ist es schlecht, dass man einen Rohstoff verarbeitet und diesen veredelt um ein höherwertiges Produkt daraus zu fertigt? Die Natur macht dies Tag täglich und es gehen dabei chemische und physikalische Prozesse von statten um somit neue Produkte herzustellen. In unserer Sonne werden jede Sekunde Millionen von ATOMEN gespalten! Pflanzen wandeln vermeintlich 'schlechtes' CO2 in Sauerstoff um. Bakterien verwandeln 'Schadstoffe' im Wasser in harmlose Substanzen. Bakterien und Pflanzen LEBEN von 'SCHADSTOFFEN'! Und wir Menschen können von der Natur nur lernen. Sollten wir also einfach nichts tun und abwarten, bis wir einst die Prozesse so gut beherrschen wie die Natur? Durch blosses Abwarten und Teetrinken kann man aber nichts lernen. Es ist denn auch noch kein MEISTER vom Himmel gefallen.
Aber versuchen wir Menschen nicht auch immer die Natur zu kopieren? Es gelingt uns noch nicht so ganz, aber wir lernen ständig dazu. Und das ist doch eine äusserst interessante Herausforderung für uns Menschen! Denn sonst sehe ich ehrlich gesagt auch nicht, warum wir einst von den Bäumen herunter kamen und lernten zu Laufen. Und warum in Gottes Namen sollten wir mit solch einem Gehirn beschenkt worden sein? Um gegenseitig Läuse vom Kopf zu fressen? Die Natur hat für alles einen Grund. Und sie wird schon dafür sorgen, dass alles im Gleichgewicht bleibt. Und wenn sie's unseretwegen nicht mehr schafft, dann haben wir wirklich keinen Grund mehr zu existieren.
MfG
Mr. Pink
Um den Streit über die Vor- und Nachteile durch Privatisierung in etwas andere Bahnen zu lenken, möchte ich hier einen eher philosophischen Weg zur Betrachtung des Problems aufzeigen.
Der Staat bildet im Prinzip nichts anderes als den Körper einer Menschengemeinschaft.
Es gibt verschiedene Systeme und verschiedene Grössen solcher Gemeinschaften.
Innerhalb der Menschengemeinschaft Schweiz existieren die Subgemeinschaften der Kantone und Gemeinden.
Dank Demokratie besitzen wir Zugriff auf die Art und Weise wie diese Gemeinschaft der Schweizer zu führen ist.
Die Effizienz mit welcher wir unsere Gemeinschaft organisieren können hängt nicht nur von der verwendeten Kommunikation (Demokratie) ab, sondern auch durch die zur Verfügung stehenden Technologien. Auch die zur Verfügung stehende Zeit um sich politisch betätigen zu können ist wichtig. Weiter wichtig sind die Bildung der Bürger sowie deren Gesundheit.
Die Privatisierung bedeutet nun nichts anderes als bestimmte Aufgaben in die Hände noch kleinerer Gruppen zu legen. Diesen kleinen Gruppen billigt man gemäss unserem Wirtschaftsmodell eine hohe Unabhängigkeit vor den Demokratischen Prozessen zu.
Sehr wichtig für die Effizienz der „Privatgruppen“ sind die technologischen Möglichkeiten der „Gesamtgemeinschaft“ und deren Kommunikationsmittel. Aus diesem Grund entwickelte sich die Privatisierung über die Jahrhunderte stetig weiter. Damit Privatgruppen nicht gegen die Gesamtgemeinschaft wirken, muss sie die Möglichkeit besitzen, die Entwicklung und Ausdehnung der Privatisierung zu steuern. Die Privatgruppen müssen die Technologien und die Kommunikationskanäle und die Bildung und Gesundheit der Gesamtgemeinschaft nutzen und sind daher auf den Staat angewiesen. Die Bemessung von Steuern für die Privatgruppen muss mindestens dem Wert entsprechen den die Gesamtgemeinschaft für die Funktionsfähigkeit der Privatisierung darstellt.
Die Privatisierung muss einen Nutzen für die Gemeinschaft aller Menschen erbringen, ansonsten wirkt sie destruktiv.
Aus dieser philosophischen Sicht befinden sich die Privatgruppen auf der einen Seite einer Waage, auf der anderen Seite die Gesamtgemeinschaft. Wenn immer mehr Arbeitsprozesse privatisiert werden, so muss der Nutzfaktor für den Menschen das Gleichgewicht der Waage ausgleichen. Da der Mensch aber keine Maschine ist, so dürfen für die Gemeinschaft grundlegende Elemente entweder nicht privatisiert werden, oder dann muss die Privatisierung selbst den Zugriff der Demokratie in ihre Projekte erlauben welche die Gesamtgemeinschaft im humanitären Bereich beeinflusst.
Eine Missachtung dieses Prinzips der Erhaltung des humanen Potentials führt zu einer Mechanisierung der Gesellschaft. Die Wirtschaft muss der Entwicklung des Humanen dienen, nicht nach einer in mechanistischen und in repetitiven Vorgängen befangenen Gesellschaft streben. Die Erreichung von mehr Freiheit für das Individuum sitzt auf der Seite der Privatisierung, die Erreichung der Freiheit des gesellschaftlichen Gesamtorganismus sitzt auf der anderen Seite der Waagschale und stellt den ethischen Kontext zur Funktionsfähigkeit der Demokratie her.
Der Staat kann wie ein Lebewesen betrachtet werden, während die Subgemeinschaften dessen Organe bildet. Das Gehirn des Lebewesens sollte natürlich nicht privatisiert werden können, dies würde man bei Lebewesen als Krebs oder Schmarotzer Organismus bezeichnen.
Wenn wir die Wertschöpfung zum einzigen Massstab für unsere Entwicklung machen, dann werden humane und ethische Werte zerstört. Da unser Wirtschaftmodell und folglich dann die Privatisierung auf die Wertschöpfung und das Wirtschaftswachstum ausgerichtet sind, kommt es zum Konflikt zwischen Privatisierung und Sozialen Wertmassstäben.
Entweder müssen wir die Privatgruppen zusätzlich nach Sozialen Wertmassstäben entlöhnen können und sie mehr in die Demokratie einbinden, oder dann müssten wir infolge der zunehmenden Mechanisierung des Menschen und der Unerreichbarkeit zu deren Regulierung, die Privatisierung stoppen.
Meiner Ansicht fordern die zunehmenden technologischen Möglichkeiten nach noch mehr Privatgruppen, nach noch mehr Privatisierung. Daher bin ich der Auffassung dass unser Wirtschaftsmodell überarbeitet werden muss um es für die Entlöhnung nach humanitären Massstäben aufzubrechen.
Die Technologische Entwicklung lässt sich nicht stoppen, aber die Funktionsweise unserer Demokratie lässt sich der neuen Welt anpassen. Im Zentrum sollte der Mensch stehen, ein Geschöpf welches zu seiner Entfaltung Kreativität, Gesundheit, ethische Prinzipien und selbstbefreiende und auch gemeinschaftliche Visionen benötigt.
TITUS ja, du hast recht. Mein Auto wiegt um einiges mehr, als mein Körpergewicht.Warum? Weil mein Auto aus starkem Mettall gebaut ist und ebenfalls um vieles grösser ist als ichund das ist gut so.Es wäre mir unmöglich in meinen schlechten Zeiten meinen Rollstuhl so zu transportieren, dass ich ihn ohne fremde Hilfe ausladen und besteigen kann. Leider trifft diese Notwendigkeit ca. alle zwei bis drei Monate für lange drei bis sechs Monate ein.
Dann,dein Tipp wegen der Fenster und der Dichtungen, ich weiss das mit den Zuständigkeiten,aber, wenn der Vermieter bei diesem alten Wohnhaus die Fenster ersetzen müsste,dann müsste er die Fensterrahmen ebenfalls neu machen und dies würde bedeuten, dass auch am Mauerwerk einiges angepasst werden müsste. Dies wiederum würde hohe Kosten verursachen, was wiederum bedeuten würde, dass er den Mietzins wegen der Renovationskosten erhöhen müsste. Da kaufe ich lieber aus meinem eigenen Geld das billige Klebeband ind eventuell etwas Silikon und löse das Problem selbständig. Dies kostet mich um vielfaches weniger. Würde die Miete erhöt, bekäme ich Finanziell arge Probleme.Ich lebe von einer IV Rente und damit muss ich sparsam umgehen damit sie für alles reicht. Aber trotzdem Danke für Deinen Hinweis.
NUN ETWAS ANDERES DAS MIR SCHON LANGE IM KOPF HERUMGEHT.
Im Jahr 1976 besuchte ich den Konf.Unterricht.Unser unterrichtender Parrer war ein Mathematikgenie.Damals hat er mit uns auch darüber geredet, was Umweltschutz bedeutet und was alles dazugehört um der Umwlt sorge zu tragen. Unter anderem kam damals auch die Luftverschmutzung zur Sprache. Interressanterweise sagte er uns damals die heutige Situation voraus. Aber, er rechnete uns vor, dass genau diese Diskusion in Sachen Klimaerwärmung sich zur Hysterie entwickeln werde, obwohl wir dagegen gar nichts tun könnten. DIE KLIMAERWÄRMUNG SEI KEINE! DAS KLIMA WÜRDE SICH VERSCHIEBEN, WEIL DIE RECHNUNG WELCHE AUFGESTELLT WURDE WAS DIE DREHUNG DER ERDE UND DIE ANZAHL STUNDEN IM JAHR BETREFFE NICHT GANZ GENAU STIMME. ER ERKLÄHRTE UNS, DASS SÜDPOL, NORDPOL, ALPENGLETSCHER SCHMELZEN WÜRDEN,DASS IN LÄNDERN DIE IMMER WARM UND HEISS KENNEN WÜRDEN KÜHLER WÜRDE UND MEHR REGEN, SPÄTER SOGAR SCHNEE FALLEN WÜRDE UND, DASS DORT WO ES SEHR KALT WAR, LANGSAM WÄRMER WÜRDE. ALLES WERDE SICH VERSCHIEBEN DA DIE DREHACHSE DER ERDE UND DIE ZEITRECHNUNG NICHT ABSOLUT GENAU MIT DEN FESTGELEGTEN BERECHNUNGEN ÜBEREINSTIMMEN WÜRDEN. ER SAGTE UNS VORAUS, DASS GENAU DAS EINTREFFEN WERDE, WAS JETZT UND HEUTE DIE REAKTIONEN SIND, WEIL KEINER DEN WAHREN GRUND DER URSACHE ERKENNT. DANN HAT ER NOCH ERZÄHLT, DASS WEGEN DIESER VERSCHIEBUNGEN AUCH DER MOND UND SONNENEINFLUSS SICH VERÄNDERN WÜRDEN, WAS DIE MAGNETFELDER BETREFFE UND DASS DIES STÄRKERE ERDVERSCHIEBUNGEN UND VERMEHRTE, STARKE VULKANAUSBRÜCHE ZUR FOLGE HÄTTE UND AUCH EINFLUSS AUF EBBE UND FLUT HÄTTE. ER ERKLÄHRTE, DASS DADURCH VIELERORTS DIE STÜRME KRÄFTIGER WÜRDEN, DASS ES VERMEHRTE UND HEFTIGERE ERDBEBEN GEBEN WÜRDE, AUCH AN ORTEN WO DIES BISHER UNBEKANNT WAR.WIR SOLLTEN DER UMWELT SORGE TRAGEN UND VERMEHRT AUF DIE WILDLEBENDEN TIERE UND PFLANZEN ACHTEN, SIE BEOBACHTEN DENN DIE WÜRDEN SICH DEN VERÄNDERUNGEN ANPASSEN. WIR SOLLTEN VERSUCHEN DASSELBE ZU TUN ANSTATT UNSERE KRÄFTE UNNÖTIG MIT AUSSICHTSLOSEN KÄMPFEN GEGEN DAS UNVERMEINDLICHE ZU VERSCHWENDEN.
Es muss etwas daran sein, an dem was er sagte. Ich habe bereits Zugvögel bei uns gesehen, die doch erst im April/Mai hätten kommen sollen(laut Vogelbuch).
Ich für mich denke, dass er ein weiser Mann war.Ich habe jetzt versucht seine Weisheit weiterzugeben. Was daraus gemacht wird ist nicht meine Sache, aber ich hoffe ein paar Gedanken in gang gebracht zu haben.Nur, eines noch. Zur Luft und Umwelt müssen wir trotz Klimaveränderung sorge tragen, jeder einzelne kann seinen Beitrag leisten.
NICHT NUR REDEN UND SCHREIBEN; SONDERN HANDEL:
ES BRAUCHT DIE EHRLICHE TAT VON ALLEN!
VIEL KRAFT UND MUT FèR ALLE
ES GRÜSST YVONNE LÖW
Pinks letzte Beiträge (2008-02-20 10:09:42, 2008-02-19 23:57:58) sind oberschwach, das einzig Beeindruckende sind vielleicht noch die vielen Ausrufezeichen. Oder ist es "genial" (gell Du ganz gewöhnlicher Bürger, Bescheidener), wie er mit hohlen Gegenfragen, die hier längst mühselig beantwortet und x-fachbegründet wurden, Verwirrung zu stiften versucht.
Nur ein paar Beispiele (Pink kursiv):
Und wir Menschen können von der Natur nur lernen.
Wir schon, aber Pink nicht. Pink glaubt nämlich, Wirtschaftswachstum sei ein Naturgesetz!
Die Natur kennt eben nirgends ewiges Wachstum. Oder würdest du bitte freundlicherweise endlich ein Beispiel nennen (am besten ein selbsterfundenes...)?
Warum auch sollte ein grenzenloses, unendliches Wachstum schlecht sein? Das hat ein Kreislauf so an sich - diese Unendlichkeit!
Pink ist es also egal, ob er einen gemütlichen Rundgang zu Fuss macht oder aus 2km Höhe über einem gut betonierten Flugplatz (ohne Fallschirm) aus einem Heli springt.
Grundsätzlich sollte mehr Transparenz in der Bundesverwaltung geschaffen werden, damit man sieht, wohin unsere Steuergelder fliessen. Das könnte auch schon helfen.
Einverstanden, aber vorher sollte man
- erfahren dürfen, was mit dem Geld angerichtet wird, welches wir Privaten bezahlen;
- Transparenz in der Wirtschaft schaffen: Welche Geschäftsinteressen Einzelner oder von Konzernen die Politik bestimmen und dank wieviel Geld;
- das Bankgeheimnis abschaffen, damit wir sehen, welche Deals mit unseren Ersparnissen angezettelt werden;
- die globalen kartellartigen "Absprachen" bezüglich Manager"löhnen", Boni und Goldenen Fallschirmen cracken;
- veröffentlichen, wer trotz grossem Business keine Steuern zahlt
P.S.1: In der Sonne werden Atome fusioniert, nicht gespalten.
P.S.2: Pinks BIP-Wachstum von 1,5% p.a. seit 1985 ist real, also schon inflationsbereinigt, die Wirtschaft ist sicher nicht geschrumpft.
Über Wirtschaftswissenschaften und Sozialpsychologie werden ganze Bücher geschrieben. Ich kann dir also hier im Blog nicht jeweils alles bis ins Detail erläutern. Es würde einfach den Rahmen dieses Blogs sprengen.
Nun frage ich dich halt nochmals: Wer entscheidet was WAHRE Bedürfnisse sind? Ist es die Politik, die dies entscheidet? Sind die wahren Bedürfnisse etwa Wasser, Brot, Kleidung und ein Dach über dem Kopf? So was gibts auch im Gefängnis! Oder sollten wir zurück in die Steinzeit?
Du schreibst du hättest nirgends geschrieben, das Wirtschaftswachstum schlecht sei: Nun aus deinen Beiträgen entnehme ich wahrlich nicht viel positives über Wirtschaftswachstum!
Wie ich bereits geschrieben habe: Die Gedanken zu Herr Fromms Äusserungen sollen lediglich zum Denken anregen.
Und zur Person Fromm: Es ist halt sehr einfach darüber zu sprechen, wie wir Menschen sein sollten, wenn man wie Herr Fromm sehr wohlhabend und privilegiert ist.
Grüsse
Mr. Pink
Wirtschaftswachstum entsteht nicht nur durch mehr Arbeit! Und mehr Wirtschaftswachstum bedeutet auch nicht, dass man mehr Arbeiten musst! Selbst wenn eines Tages die Weltbevölkerung stagniert, wird es immer noch Wirtschaftswachstum geben!
Wirtschaftswachstum entsteht durch neue Technologien. Durch neue Technologien entsteht mehr Wertschöpfung und dadurch Wirtschaftswachstum. Durch neue Technologien entsteht auch mehr Leistung. Darum kannst auch du in wirtschaftlich guten Zeiten nach 8 Stunden Arbeit nach Hause gehen. Du kannst eben durch neue Technologien in der gleichen Zeit mit geringerem Aufwand mehr Leisten. Sollte dies nicht funktionieren, gibt es immer noch Arbeitslose, die man wieder in den Arbeitsprozess einbeziehen kann! Selbst dann braucht man nicht unbedingt Einwanderung. Oder warum glaubst du, dass die Schweiz nicht voller Chinesen ist? Wir exportieren die Arbeit nach China, statt die Chinesen zu uns zu nehmen! Aber die AHV (dieses Schneeballprinzip) fordert immer mehr Bevölkerungswachstum und damit unsere Politiker!
Die Wirtschaft aber wird sich den Umständen anpassen können, ob es nun 'Nachwuchs' gibt oder nicht! Oder hat dich dein Chef etwa jemals nach Hause geschickt um Kinder zu Zeugen?
Und in China hat man die Ein- Kind- Politik aufgegeben, da China durch diese Politik an den selben demographischen Problemen leidet wie die Schweiz - nämlich Überalterung!
Und lieber Wachstumskritiker, ich wäre froh würdest du einst meine Fragen aus dem Beitrag vom 2008-02-20 10:09:42 beantworten. Ich würde nämlich gerne dazulernen.
Grüsse
Mr. Pink
P. S.: ES GIBT MENSCHEN DIE GERNE ZUR ARBEIT GEHEN!
ich denke, den Vorwurf, etwas weitschweifig zu sein und nicht wirklich einzugehen auf ihren Ansprechpartner, den müssen sie sich gefallen lassen.
Ich habe ja auch schon die Antwort von ihnen erhalten dass "niemand mir verbietet, mich in ein Solardachhaus einzumieten", nachdem ich beklagt hatte, dass es diese Mietshäuser noch gar nicht gibt, mangels geeigneter Rahmenbedingungen.
Ich hätte hier noch gerne ein konkretes Wachstumsbeispiel angeführt: Man könnte z.B. über Autobahnen sprechen, aber nehmen wir mal die Flughäfen:
Diese profitieren besonders vom globalen Wachstum, frachtmässig und passagiermässig, und doch stecken sie in einer Zwangsjacke.
Um mitzuhalten mit dem wachsenden Verkehrsaufkommen, würden sie ja so gerne mitwachsen.
Doch da ist dieser Dauerclinch mit Anwohnern, dieser nicht enden wollende Streit mit Anrainern um Pistenverlängerungen, Abflugrouten, Nachtflugverbote.
Diese Luftfahrtunternehmer in ihren Wachstums-Zwangsjacken schauen wohl etwas neidisch auf die Konkurrenz, auf Staaten, denen es im Traum nicht einfallen würde, ein Nachtflugverbot einzuführen. Konkurrenten, die freie Hand haben und ein Volk, das nichts zu sagen hat und keine Einwände und Einsprachen erheben kann, und deren Flughäfen ungebremst weiterwachsen können.
Aber für sie scheint das ja keinen Unterschied zu machen, es ist ein und das selbe Wachstum. Die zunehmenden Solardächer und die zunehmenden Jumbo Frachter, vollgepackt mit Auto-Ersatzteilen, die mitten in der Nacht über diese Dächer hinwegdonnern...
Zitat: Und lieber Wachstumskritiker, ich wäre froh würdest du einst meine Fragen aus dem Beitrag vom 2008-02-20 10:09:42 beantworten. Ich würde nämlich gerne dazulernen.
Welche Frage bitte?
Es sind nämlich genau 35 Fragen...
Zwei davon habe ich zerzaust. Den Rest können sich die andern zusammenreimen, und
dass DU dazulernen willst, nehm ich dir nicht ab, denn
- du verbreitest ja weiter Falschmeldungen, ohne Antworten abzuwarten,
- stellst alte Fragen, obwohl schon beantwortet,
- stellst neue Fragen, beantwortest aber selber kaum jemals eine, weil dies "den Rahmen" sprengen würde.
Ich hab meine Zeit auch nicht gestohlen.
Ich bloge gerne. Ich arbeite. Ich arbeit gerne.
Bis später
Wachstumskritiker
Und jetzt ists ja raus: Das (nicht vollstreckbare) Todesurteil für Glühbirnen. So ein herzloser König...!
In deiner wachstumskritischen Theorie hat sich ein GEWALTIGER FEHLER EINGESCHLICHEN!
Die HÖCHSTEN Bevölkerungswachstumsraten findet man nach wie vor in AFRIKA. Und genau dort findet man auch die TIEFSTEN Wirtschaftswachstumsraten und ärmsten Länder.
Warum du also das Wirtschaftswachstum als URSACHE und das Bevölkerungswachstum als FOLGE siehst ist mir schleierhaft und erweisst sich schlichtweg als FALSCH!
Zudem wurde schon vor LANGER ZEIT BEWIESEN, dass in wirtschaftlich prosperierenden Gegenden (Industrienationen) die Geburtenrate ABNIMMT!!! Das hat viele Gründe. Der abnehmende Einfluss des Papstes ist dabei nur einer.
Wie gesagt: Unser staatl. Vorsorgesystem (AHV) basiert auf Bevölkerungswachstum! Darum diese hitzigen Diskussionen über Geburtenrate.
Soviel zu deiner 'Ei- Huhn- Theorie'.
Und du glaubst ja wohl selbst nicht daran, dass man mit deinen Allerweltsrezepten aus deinem Beitrag vom 2008-02-19 19:29:37 die Welt retten kann? Sind solche Antworten nicht eher 'hohles Geschwafel' auf berechtigte Fragen?
Ausserdem sollst DU und die Wachstumskritiker mir die 35 Fragen, welche ich aufgelistet habe, beantworten und nicht ich. Denn ich habe im gesamten Blog keine einzige vernünftige Antwort auf meine 'hohlen Fragen' gefunden! Ganz zu schweigen, dass es nur 'hohle' Antworten gibt, aber keine 'hohlen' Fragen. Diese Fragen wurden nicht ein einziges Mal beantwortet, geschweige denn X- Mal. Also bitte...
Aber um es dir einfacher zu machen, beantworte ich die 2 'ZERZAUSTEN' Gegenfragen, welche du mir stellst GLEICH SELBER UND ZWAR SEHR GERN:
Das Universum wächst jedenfalls stetig munter weiter! Man kann also sagen dieses Wachstum ist EWIG.
Der Wirtschaftszyklus (KREISLAUF) heisst: Rezession - Aufschwung - Boom - Abschwung. Also nichts da von Einbahnstrasse oder Flug ohne Fallschirm.
Jetzt bleiben also NUR NOCH 33 FRAGEN zu beantworten. Wobei die 2 'zerzausten' Fragen eigentlich wieder offen wären.
Und keine Angst, du musst mir auch keine Doktorarbeit dazu Verfassen. Ich werde meine Wissenslücken schon füllen können, falls ich etwas nicht gleich verstehe.
Kartelle und Lobbyismus gehören weder in Wirtschaft noch Politik. Da sind wir uns EINIG.
Managerlöhne und goldene Fallschirme sind Probleme von Aktionären.
Die Transparenz von Unternehmungen wird im OR geregelt - also wenigstens wird irgendwo, irgendetwas geregelt. Wo die Transparenz des Staates? Ich hätte auch gerne gewusst, was mit meinem Geld geschieht.
Das dieses Wirtschaftssystem noch NICHT PERFEKT funktioniert, ist klar. Doch wie gesagt: Wir lernen ständig dazu.
Danke für die Korrektur. Ich meinte natürlich die Kernfusion. Und das hat uns die Natur voraus. Wie lange noch?
Mein Konto wäre die letzten 20 Jahre mit den angegebenen Zinsen tatsächlich geschrumpft.
Und ich habe leider nicht erwähnt, dass die BIP- Zahlen tendenziell zu hoch angegeben werden und die Inflationszahlen viel zu niedrig. Ich weiss, das ist KEINE ENTSCHULDIGUNG. Doch genau aus diesem Grund würde ich nicht darauf Wetten, dass unsere Wirtschaft real wirklich gewachsen ist. Und euch Wachstumskritikern geht es ja darum - um Wachstum - und scheinbar ist's egal ob MODERAT ODER GRENZENLOS.
MfG
Mr. Pink
Danke für ihren Kommentar.
Das muss ich leider auf mir sitzen lassen. Aber da bin ich selber schuld. Ich war mir dessen stets bewusst und deshalb habe ich mich ja auch gleich am Anfang meines Beitrages an liza für die Abschweifungen entschuldigt.
Und ich kann ihnen auch sagen, warum es sehr schwer ist solche Mietshäuser zu finden. Eine Solaranlage rechnet sich einfach nicht. Und da reichen eben 20 Fränkli mehr Miete im Monat nicht aus. Sprechen sie mal mit ihrem Architekten darüber. Nicht mit dem Solarmodulverkäufer.
Und es gibt sehr wohl unterschiede im Wachstum. Ich bin zum Beispiel auch kein Befürworter unseres Finanz- und Börsensystems. Dieses heutige Verhalten der Finanzinstitute passt eben auch nicht in die Marktwirtschaftlichen Theorien.
MfG
Mr. Pink
Lieber Wachstumskritiker, die Forderung nach mehr Transparenz bei den Steuerausgaben des Bundes stammt hier im Blog ursprünglich von mir. Analysen sollen helfen den Bürgern Mittel in die Hand zu geben um sich damit für die Demokratischen Prozesse zu bilden.
Ich bin mit ihrer Forderung nach einer Analyse unseres privaten Ausgabeverhaltens einverstanden.
Jedoch nicht vorher oder nachher, sondern beides zusammen.
Die Aussagen von Samuel Schmid betreffend des Schweizer Bankgeheimnisses halte ich für eine betrübliche Desinformation der Öffentlichkeit.
Ich bin der Ansicht dass BR Schmid sowie BR Merz genau wissen dass die Schweiz ebenfalls seit längerem von den Steuerfahndern diverser EU Staaten observiert wird und von Politikern aus der EU und OECD das Bankgeheimnis der Schweiz ebenfalls kritisiert wird.
Die Schweiz ist gemäss unserem aktuellen Kenntnisstand von diesen Ermittlungen nicht betroffen." Das ist das Bild welches der Wolf im Gewande des Grossmütterchens gegenüber Rotkäppchen Volk wiedergibt.
http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/wirtschaft/843938.html
In Wirklichkeit haben sich die Banken auf den Tag X vorbereitet, wenn das Schweizer Bankgeheimnis unter dem Druck der EU und der OECD fällt.
Singapur gehört zu jenen Staaten in denen Steuerfluchtgelder gehortet werden können. Daher begehen Schweizer Banken zunehmend Kooperationen mit diesem und anderen solchen Finanzplätzen. http://www.ubs.com/1/e/wealth_mgmt_ww/asia_pacific/singapore.html
Der Fall Holenweger ist in Wirklichkeit ein Fall Schweizer Bankgeheimnis. Die Warburg Bank (die Käuferin der Holenweger TEMPUS Privatbank AG) transferiert via Schweiz Gelder nach Singapur (Offshore Private Banking ), so wie Holenweger das tat.
Was ausländische Steuerhinterzieher veranlasst, ihr Geld in der Schweiz anzulegen, ist die einmalige Unterscheidung in Steuerhinterziehung und Steuerbetrug. Steuerhinterziehung
ist kein Verbrechen, strafbar ist nur der Steuerbetrug, bei dem aktiv Dokumente gefälscht werden.
Da diese Unterscheidung in Zukunft kaum aufrecht erhalten werden kann, wird bereits Heute viel Geld via Offshore Banking gehortet.
Dies verspricht den Anlegern die Sicherheit selbst bei Gesetzesänderung in der Schweiz nicht belangt werden zu können.
Das deutsche Bundesfinanzministerium stellte im Januar 2003 fest, dass in Bankenkreisen das
in der Schweiz, Liechtenstein und Luxemburg angelegte deutsche Steuerfluchtkapital auf
450 bis 550 Milliarden Euro geschätzt wird.
Das Tax Justice Network schätzt, dass gegenwärtig 11,5 Billionen US-Dollar weltweit offshore angelegt sind und sich damit weitgehend einer Besteuerung entziehen.
Ein Drittel des Bruttoinlandprodukts Afrikas südlich der Sahara sei offshore platziert.
Weitere Informationen hier:
http://www.aktionfinanzplatz.ch/steuerflucht.html
SIE schreiben viele Zeilen lang über wirtschaftliche und soziale Themen und lassen sich auf Äste hinaus, die Sie wohl nicht wirklich beherrschen. ICH habe Sie mit meinen Fragen nicht um wirtschaftswissenschaftliche oder sozialpolitische Aufklärung gebeten, sondern um Ihre persönliche (begründete) Meinung.
Herr Erich Fromm hat nicht geschrieben, wie Menschen sein sollten – wie Sie das unterstellen. Das ist wieder eine von Ihren vielen Interpretationen und Verdrehungen der Dinge. Sondern er hat über die unterschiedliche Denkweise von Menschen geschrieben.
“Am Ende seines Werkes arbeitet Fromm Gemeinsamkeiten derjenigen Denkweisen heraus, die sich vom Gedanken des Habens gelöst haben und sich der Sicht des Seins verpflichtet fühlen. Dieser Geist des Seins zeichnet sich durch folgende Punkte aus: … “
Ich würde Ihnen empfehlen, erst einmal ein Buch von Erich Fromm zu lesen, bevor Sie sich weiter über einen Menschen und seine Arbeit auslassen, von der Sie keine Ahnung zu haben scheinen. Dort werden Sie auch mehr über die sogenannt „wahren Bedürfnisse“ erfahren.
Zum Beitrag vom 2008-02-21 03:10:15
“LIEBE KOLLEGEN UND KLIMAHYSTERIKER“
Empfehle ich Ihnen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Klimaver%C3%A4nderung
http://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Erw%C3%A4rmung
und andere, frühere Beiträge in diesem Blog.
Natürlich denke ich nicht im Ernst daran, dass DU/ ihr meine '35 Fragen' beantworten sollt, oder gar KÖNNT.
Diese Fragen, gepaart mit etwas Sarkasmus, sollen lediglich zum Denken animieren und vielleicht den einen oder anderen neun Blickwinkel freigeben und die sonst so trostlosen, apokalyptisch anmutenden Beiträge etwas auffrischen.
Das sich dadurch jemand in die Ecke gedrängt fühlt, kann ich nachvollziehen, ist aber für mich unverständlich.
Jedoch um die erhitzten Gemüter wieder etwas abzukühlen möchte ich diesen Witz anfügen:
"Drei Messebesucher, denen eine neue Technologie gezeigt wird: der Japaner sagt, das müsse viel kleiner und leichter werden und dann könne man ein Schweine-Geld damit verdienen. Der Amerikaner meint, damit könne man es endlich den Kubanern zeigen. Der Schweizer aber sagt, das sei umweltschädlich und gehöre sofort verboten."
Aus diesem Witz wäre vielleicht noch interessant zu erfahren, woher die Technologie stammt.
Nun aber zurück zum Blog. Ich, und vielleicht sogar einige Wachstumskritiker, welche keine Ahnung haben wovon sie reden, hätten vielleicht schon gern gewusst, wie dieses 'neue System' OHNE WACHSTUM, bei welchem es sich im Gegensatz zur heutigen Marktwirtschaft um einen NATURGEGEBENEN Zyklus zu handelt scheint, aussieht? Dieses System, welches gleich von beginn an ohne jegliches Wachstum und Nachteile - perfekt funktionierend - auszukommen scheint. So jedenfalls der übermittelte Eindruck.
Um diesem System mit einem GEWALTIGEN SCHRITT UND FAST OHNE OPFER näher zu kommen, soll es scheinbar reichen: Aufhören zu beten; Folgen aufzeigen; Nachdenken und -hacken; Prediger abwählen... (Details im Beitrag Wachstumskritiker: 2008-02-19 19:29:37)
Und dazu das übliche: Fehler eingestehen, in Frage stellen, anprangern und gar von rationalem Denken (klingt nach Homo oeconomicus!) ist die rede.
Aber Vorsicht: Ich habe in einigen Beiträgen Sachen ANGEPRANGERT, IN FRAGE GESTELLT und NACHGEHAKT - es wurde aber genau von diesen Leuten, welche dies fordern nicht so gut aufgenommen und mir wurde vorgeworfen, ich würde nur 'hohle Fragen' aufwerfen! Gell Wachstumskritiker.
WIE ERNST KANN DIES ALSO GEMEINT SEIN? Oder müsste ich vielleicht in diesem wundersamen System zuerst eine zuständige Person fragen, welche Fragen denn ERLAUBT seien UND welche NICHT?
Ich erlaube mir jetzt trotzdem zusätzlich 3 weitere Fragen zum 'neuen System' zu stellen, ohne über die Zensur nachzudenken:
1.) Wie sieht ein Zyklus/ Kreislauf dieses Systems OHNE WACHSTUM aus?
2.) Wie werden in diesem wachstumslosen System NEUE Arbeitsplätze geschaffen? Oder sehe ich dies vom falschen Blickwinkel und müsste eher Fragen: WER HAT DAS RECHT AUF LEBEN?
3.) Wie sieht das Finanzierungssystem in dieser Gesellschaft aus (ich meine hier den öffentlichen Haushalt)?
Mehr Fragen, als diese 4 'Grundsatzfragen' (Frage aus 3. Abschnitt mitgezählt), will ich hier denn auch gar nicht aufwerfen. Es sind ja noch welche von Herr U. Schäfer offen, welche, zumindest meines Erachtens, nicht zur vollständigen Zufriedenheit beantwortet worden sind. Aber lasst euch ruhig Zeit mit den Antworten.
Denn natürlich befinde ich mich in einer sehr komfortablen Lage, da ich ein System verteidige, welches sich seit Menschen gedenken herauskristallisiert hat. Nämlich die Spezialisierung und Arbeitsteilung des Menschen und des damit verbundenen Leistungswachstums, welches durch Wettbewerb und Privateigentum gefördert wird. Jawohl, selbst unsere ältesten, AUFRECHT GEHENDEN VORFAHREN kannten WACHSTUM, standen im Nahrungs- WETTBEWERB mit anderen Stämmen und Tieren und BESASSEN ihre eigene Höhle. Und nicht zuletzt deshalb sitze ich heute vor einem Computer und kommuniziere über Glas- und Kupferleitungen mit Herr Leuenberger und der Welt!
Ohne dieses Leistungswachstum/ Spezialisierung/ Rationalisierung wären wir nämlich mit dem täglichen Überlebenskampf immer noch so beschäftigt, dass wir uns vom Affen kaum unterscheiden würden.
Und nicht zuletzt Dank diesem, von einigen verteufelten, Leistungswachstum fanden unsere Vorfahren eben überhaupt die Zeit um KUNST zu entfalten, KULTUR zu pflegen und SPRACHEN zu entwickeln. Und nur diese drei Errungenschaften unterscheiden uns massgeblich vom Tier.
Grüsse
Mr. Pink
Bis jetzt hat "man" gemeint, man könne den Stromverbrauch bald plafonieren.
Und nun rechnet das BFE mit einem Zuwachs von ca 5% pro Jahr bis gegens Jahr 2020!
Komisch, wo doch angeblich überall gespart wird, alles effizienter wird usw.
Aber nein, auf keinen Fall ist das Wirtschaftswachstum daran beteiligt. Stromverbrauchszuwachs ist halt einfach wieder so ein Naturgesetz...
Gewisse Phantasten (v.a. rechte Ökonomen und linke Energiespezialisten) träumen seit Jahren von einer Entkoppelung des Wirtschaftswachstums von der Energieverbrauchszunahme. (Das heisst, dass "die Wirtschaft" wachsen sollte, ohne dass die Verschwendung zunimmt.)
Tja, tatsächlich: sie SIND entkoppelt: Der Stromverbrauch soll nämlich gemäss BFE-Prognose noch viel stärker steigen als die Wirtschaft...
Sitzen da vielleicht unsichtbare böse Verbraucher-Männchen zwischen unseren Hochspannungsleitungen, die gleich noch etwas am Klima mitheizen???
Der Bundesamt-für-Energie-Vize-Schnöri heute im Radio sinngemäss: WENN man alles an Effizienz und erneuerbarer Energie ausschöpfen KÖNNTE, besteht ab 2020-2035 eine "gewisse Chance, dass der Sachzwang für Grosskraftwerke abnimmt".
Haha! Was diskutieren wir da? Warum nicht gleich Klartext? Unter den jetzigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden wir zusätzliche (nicht "neue") nicht-nachhaltige Grosskraftwerke mit 150%iger Wahrscheinlichkeit bauen.
Liebe Leute
Solange wir an der Wachstumsreligion festhalten, geht der Höllenritt des Planeten weiter.
Die rechte Politik gibt das nicht zu und steht aufs Gas, die linke Politik betreibt Selbstbetrug und steht mit "Effizienz" und Lenkungsabgaben ein bisschen auf die Bremse, aber die Bremsen glühen längst, die Fahrt wird trotzdem immer schneller.
Und ihr glaubt wirklich, dass ihr auf die Arche Noah kommt?
Polo Hofer im Lied "Titanic":
"Üses Boot heisst Blaue Planet
mit hocken alli drinn
e Notbräms hets keini,
e nöje Wäg bringt halt kei Gwinn.
...volli Chraft voruus,
wi uf der Titanic..."
Tja die cheiben Fremdwörter.
Zitat von dir:
...und gar von rationalem Denken (klingt nach Homo oeconomicus!) ist die rede.
FALSCH.
Rational heisst überhaupt nicht das gleiche wie rationell, auch wenn das Wort genauso idiotisch missbraucht wird wie "nachhaltig".
Rational heisst schlicht "VERNÜNFTIG".
Rationell heisst "optimal bezüglich Aufwand und Ertrag", also "effizient".
Leider ergibt sich nur selten das eine aus dem andern...
Ihre Behauptungen und Phantasie kennen offenbar keine Grenzen. So schreiben Sie:
„Das Universum wächst jedenfalls stetig munter weiter!“
So, so. Wieso sind Sie so sicher, dass das Universum stetig weiter wächst? Beweisen Sie es!
„Eine Solaranlage rechnet sich einfach nicht.“
Ein paar Zahlen zur Berechtigung dieser Behauptung wären nicht schlecht.
„ … wie dieses 'neue System' OHNE WACHSTUM, bei welchem es sich im Gegensatz zur heutigen Marktwirtschaft um einen NATURGEGEBENEN Zyklus zu handelt scheint, aussieht? Dieses System, welches gleich von beginn an ohne jegliches Wachstum und Nachteile - perfekt funktionierend - auszukommen scheint.“
Woher haben Sie denn das? Bitte um Quellenangabe. Besten Dank.
Mit dem blossen Herumhacken auf Randbemerkungen meiner Beiträge und dem versenden von Karikaturen könnt ihr meine berechtigten Fragen nicht Beantworten.
Ich bleibe also weiterhin gespannt auf euer Wirtschaftsmodell. Oder vielleicht könnt ihr wenigstens einige SERIÖSE Vorschläge, oder Anhaltspunkte über eure neues System machen.
Grüsse
Mr. Pink
@ LIZA: Dass das Universum unendlich ist, kann ich dir NICHT BEWEISEN. Aber gehst du mit mir einig, dass ein Kreislauf der Natur unendlich ist? Wenn nicht, glaubst du wenigstens unser Gehirn entwickelte sich mit uns und ist somit aus der Natur entstanden? Gewiss sind bei einigen Menschen die Gedanken eingeschränkt, doch einige können von sich behaupten, ihre Fantasie sei GRENZENLOS.
Und woher ich die Angaben über das 'Neue System' habe fragst du:
ICH HABE DIESE EBEN NICHT UND WARTE SCHON LANGE AUF EINE ERKLÄRUNG VON EUCH WIRTSCHAFTSKRITIKERN. UND DARUM MUSS ICH IN MEINEM TEXT ÜBER DIESE 'SYSTEM' JA AUCH VON VERMUTUNGEN AUS GEHEN. UND DESHALB VERWENDE ICH AUCH WÖRTER WIE: "ZU HANDELN SCHEINT" UND "AUSZUKOMMEN SCHEINT"!!! ICH BIN EBEN NICHT SICHER, WIE EUER WIRTSCHAFTSMODELL AUSSEHEN SOLL. UND JE MEHR ICH EURE BEITRÄGE LESE, DESTO MEHR HABE ICH DAS GEFÜHL, IHR WISST SELBER NICHT WIE EUER WIRTSCHAFTSMODELL AUSSIEHT,GESCHWEIGE DENN WOVON IHR DIE GANZE ZEIT REDET.
Der homo oeconomicus ist übrigens NICHT ein RATIONELL denkender Menschentyp, sondern ein RATIONAL DENKENDER.
Aber eigentlich sollte ich nicht diese Randbemerkungen Rechtfertigen. Das ist nicht rationell, kann aber durchaus rational sein.
MfG
Mr. Pink
Da haben wir es schon wieder. Mit jedem Ihrer Beiträge verdrehen Sie Ihre vorherigen Verdrehungen nochmals. Von den ursprünglichen Aussagen, bleibt oft wenig oder nichts übrig.
Aktuellstes Beispiel:
Zitat Pink: „Das Universum wächst jedenfalls stetig munter weiter!“
Zitat Liza: „So, so. Wieso sind Sie so sicher, dass das Universum stetig weiter wächst? Beweisen Sie es!“
Neuste Antwort Pink: „ … dass das Universum unendlich ist, kann ich dir NICHT BEWEISEN …“
Liza’s Antwort heute: Nirgends habe ich einen Beweis für die Unendlichkeit des Universums gefordert! …
Weiteres Beispiel:
Zitat Pink: „ … wie dieses 'neue System' OHNE WACHSTUM, bei welchem es sich im Gegensatz zur heutigen Marktwirtschaft um einen NATURGEGEBENEN Zyklus zu handelt scheint, aussieht? Dieses System, welches gleich von beginn an ohne jegliches Wachstum und Nachteile - perfekt funktionierend - auszukommen scheint.“
Zitat Liza: „Woher haben Sie denn das? Bitte um Quellenangabe. Besten Dank.“
Neuste Antwort Pink: „ … Und woher ich die Angaben über das 'Neue System' habe fragst du:
ICH HABE DIESE EBEN NICHT .…“ … „Ich bleibe also weiterhin gespannt auf euer Wirtschaftsmodell. Oder vielleicht könnt ihr wenigstens einige SERIÖSE Vorschläge, oder Anhaltspunkte über eure neues System machen.“
Liza’s Antwort heute: Sie unterstellen den wirtschaftskritischen TeilnehmerInnen hier im Blog einfach, sie sprächen von einem neuen System, ohne Wachstum, Nachteile und perfekt funktionierend. Dieses System ist aber Ihrer eigenen Phantasie entsprungen. Niemand, ausser Sie selber haben sich ein solches System ausgedacht. Und nun verlangen Sie von Anderen eine seriöse Antwort darauf …
Ich könnte noch weitere Beispiele aufzeigen, wo Sie Aussagen anderer falsch interpretieren, verdrehen oder einfach neue erfinden und dann Antwort auf Ihre Neuschöpfungen verlangen.
Meine Zeit ist mir zu kostbar, als dass ich sie mit ständigem Richtigstellen meiner Aussagen, die Sie nach Lust und Laune verändern, verschwenden möchte.
Auf Fragen, die von Ihnen Recherchearbeit oder Fachwissen verlangen, antworten Sie oft einfach nicht. So behaupten Sie, eine Solaranlage rechne sich nicht. Meine Anregung, ein paar Zahlen zur Begründung dieser Behauptung zu liefern, bleibt unbeantwortet - und Ihre umfangreichen Beiträge strotzen von Behauptungen, die nicht belegt sind. Sie würden glaubhafter, wenn Sie Ihre Texte mit Hinweisen zu Links oder Quellenangaben unterlegen würden, da wo es sich um Themen handelt, die nicht allgemein bekannt oder umstritten sind.
Es ist eigenartig. Aber DU sprichst immer GEGEN das Wachstum. Bisher hast DU aber nicht einen einzigen Lösungsansatz oder sonst was angebracht, wie eine Wirtschaft OHNE WACHSTUM auf dieser Erde aussehen soll.
Und mit deiner 'TÜPFLISCHISSEREI' beantwortest du eben KEINE FRAGEN. Und ich Rate dir, und jeden den es interessiert, noch einmal den Text von Wachstumskritiker (Quelle: 2008-02-21 01:32:57) und meine Antwort (2008-02-21 14:22:09) zu lesen, bevor du willkürlich Beiträge auseinander reisst. Denn dort geht es genau um dieses STETIGE und UNENDLICHE.
Dein Vorwurf ist ein Beispiel von Bürokratenwahn.
Und um den anderen, aus dem Zusammenhang gerissenen Blödsinn zu verstehen, rate ich jedem den es interessiert meinen Beitrag vom (2008-02-23) zu lesen.
Aber ich denke, dass DU mit deinen verzweifelten Versuchen, auf Randbemerkungen meiner Beiträge Herumzuhacken und diese aus dem Zusammenhang zu reissen, eben nur von deiner AHNUNGSLOSIGKEIT ablenken willst.
Zu Recht hast du in deinem Beitrag (2008-02-14 23:10:00) auf die Frage von Urs, warum Uni- Professoren andauernd WACHSTUM predigen, geantwortet:
ZITAT LIZA: : "Darauf gäbe es meines Erachtens viele Antworten. Keine davon ist einfach. Trotzdem wage ich ein Versuch, ohne eine Ahnung von der Materie zu haben."
Und auf eine weitere Frage von Urs (2008-02-12 19:49:38) hast du geantwortet:
ZITAT LIZA: "Meine persönliche, ungeschulte Definition von Wirtschaftswachstum lautet: ..."
DU hast also den BEWEIS DEINER AHNUNGSLOSIGKEIT gleich selbst erbracht. Aber warum gerade DU grossartig über meine Beiträge herziehst, ist UNVERSTÄNDLICH.
Und wie gesagt: Vielleicht solltest du, statt Beiträge aus dem Zusammenhang zu reissen, lieber einige Erklärungen, Lösungen, Ansätze etc. anbringen, wie denn DEINE WELT OHNE WACHSTUM aussehen würde!
UND GENAU DARUM GEHT ES IN MEINEN BEITRÄGEN. ICH VERSUCHE ENDLICH HERAUSZUBEKOMMEN WIE DIESE EURE WELT OHNE WACHSTUM AUSSEHEN SOLL!!!!!!!!!!!
Es grüsst
Mr. Pink
P. S.: Und DU hast mir vorgeworfen, weitschweifig zu sein!
Könnte ICH beweisen, dass das Universum unendlich ist, würde sich deine Frage nach stetigem Wachstum erübrigen!
Es grüsst
Mr. Pink
DU bist hier die destruktive Komponente.
Und den Unterschied zwischen einem Rundgang (natürliches Wachstum) und dem Freien Fall (heutiges Wirtschaftswachstum) hast du weder begriffen noch selbst gedeutet...
BIETE AUCH MAL WAS!
2008-02-24 05:43:16: Könnte ICH beweisen, dass das Universum unendlich ist, würde sich deine Frage nach stetigem Wachstum erübrigen!
Wettbewerb: Wer hat noch beklopptere (oder manipulativere) Vergleiche?
Es war glaub ich schon "Denker", der eingewendet hat, auch Sonnenenergie sei nicht erneuerbar, weil die Sonne in ca. 5'000'000'000 Jahren ihr Leben aushauchen soll...
von euch ist wahrlich keiner ein 'homo oeconomicus'.
Aber aus den vergangenen Beiträgen zu schliessen, gehört ihr wohl zur Spezies des 'HOMO HOCUSPOCUS'.
Und so sieht dann auch euer 'wundersames Wirtschaftsmodell' ohne Wachstum aus:
Mit viel GUTEM GLAUBE UND FAULEM ZAUBER führt ihr die Menschheit in eine NEUE FANTASTISCHE WELT.
Es grüsst
Mr. Pink
P. S.: DU bist doch jener, welcher GEGEN WACHSTUM ist und das heutige Wirtschaftsmodell auseinander reisst! Bist also nicht DU die destruktive Komponente, welche keine Lösungsvorschläge bringt, um das zerrissene neu zusammenzufügen???
http://www.die-welt-spinnt.blogspot.com
Im Beitrag heisst es noch, es sei schön, dass Bundesräte frei auf der Strasse laufen könnten. Ja, gewiss, aber offenbar gilt das nicht für alle Mitgliedes des Bundesrates.
Frau Widmer-Schlumpf wird ihrer Bewegungsfreiheit massiv beraubt, und was sagt ihre Partei dazu? Alles übertrieben, mehr noch: konstruiert! Sind wir schon so weit?
Es ist Zeit, Gegensteuer zu geben.
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