Genügt Freiwilligkeit?
[Version française Volontariat ou règles étatiques?]
Es braucht beides: den Einsatz jedes Einzelnen und die staatliche Regelung
Vielen Dank für all die Rückmeldungen, für all die Anregungen, für all das Weiterdenken und Weiterzeigen.
Was mir jetzt auffällt ist die parallele Diskussion über individuelle Möglichkeiten, etwas zum Klimaschutz beizutragen einerseits und andererseits die Gewissheit darüber, dass eben auch der Staat allgemein verbindliche Gebote und Vorschriften erlassen muss.
Der freiwillige Beitrag hat auch eine politische Wirkung und er ist wichtig. Der Austausch über diese beiden Vorgehensweisen in diesem Blog ist auch von politischer Bedeutung. Dass der Einsatz für systematische Politik mit ihrer verbindlichen Wirkung nötig ist, zeigen die Beiträge von Martin Schmid, rumeur, Hp Maurer, Roger Lévy und Stephan Müller.
Es braucht beides: den Einsatz jedes Einzelnen und die staatliche Regelung. Politik ohne die Erfahrung des einzelnen menschlichen Beitrages wäre nämlich gar nicht möglich, denn diese Erfahrung ermöglicht erst, verantwortungsvolle Gesetze zu machen. Zudem wirken Gesetze nur, wenn sie vom grossen Teil der Menschen akzeptiert werden. Ohne individuellen Einsatz und Erfahrung entsteht eine solche Akzeptanz aber nicht. Das gilt ja nicht nur für die Energie- und Klimapolitik. Es gilt auch für die Sozialpolitik. Oft waren es „Freiwillige“, die den Armen halfen, bis es eine Sozialpolitik gab, die diesen Namen verdiente.
Ich glaube, das ist auch eine Gemeinsamkeit dieser doch verschiedenen Kommentare auf meinen Blog: Alle leisten auf ihre Art einen politischen Beitrag.
Bis zum nächsten Mal
Moritz Leuenberger
Es braucht beides: den Einsatz jedes Einzelnen und die staatliche Regelung
Vielen Dank für all die Rückmeldungen, für all die Anregungen, für all das Weiterdenken und Weiterzeigen.
Was mir jetzt auffällt ist die parallele Diskussion über individuelle Möglichkeiten, etwas zum Klimaschutz beizutragen einerseits und andererseits die Gewissheit darüber, dass eben auch der Staat allgemein verbindliche Gebote und Vorschriften erlassen muss.
Der freiwillige Beitrag hat auch eine politische Wirkung und er ist wichtig. Der Austausch über diese beiden Vorgehensweisen in diesem Blog ist auch von politischer Bedeutung. Dass der Einsatz für systematische Politik mit ihrer verbindlichen Wirkung nötig ist, zeigen die Beiträge von Martin Schmid, rumeur, Hp Maurer, Roger Lévy und Stephan Müller.
Es braucht beides: den Einsatz jedes Einzelnen und die staatliche Regelung. Politik ohne die Erfahrung des einzelnen menschlichen Beitrages wäre nämlich gar nicht möglich, denn diese Erfahrung ermöglicht erst, verantwortungsvolle Gesetze zu machen. Zudem wirken Gesetze nur, wenn sie vom grossen Teil der Menschen akzeptiert werden. Ohne individuellen Einsatz und Erfahrung entsteht eine solche Akzeptanz aber nicht. Das gilt ja nicht nur für die Energie- und Klimapolitik. Es gilt auch für die Sozialpolitik. Oft waren es „Freiwillige“, die den Armen halfen, bis es eine Sozialpolitik gab, die diesen Namen verdiente.
Ich glaube, das ist auch eine Gemeinsamkeit dieser doch verschiedenen Kommentare auf meinen Blog: Alle leisten auf ihre Art einen politischen Beitrag.
Bis zum nächsten Mal
Moritz Leuenberger



37 Kommentare
Nichtsdestotrotz bin ich noch immer voller Hoffnung und glaube auch, dass durchaus auch viele vertrauenswürdige Politiker versuchen, gegen diese korrupten Mächte anzukämpfen. Denen wünsche ich viel Glück und Erfolg.
http://www.investinnature.ch
Gemäss Marktstudie eines Elektroherstellers verteilen sich ca. 20% der Beleuchtungen auf den Privathaushalten und ca. 80% auf den öffentlichen Bereich. Gerade im öffentlichen Gebäuden besteht ein grosser Nachholbedarf für den Austausch von alten durch neue Systeme. Im Bereich der Strassenbeleuchtungen werden immer noch 2 Drittel mit Technologie der sechziger Jahre betrieben.
Es besteht also ein grosser Nachholbedarf für Energieeffizienz im Beleuchtungssektor.
Im öffentlichen Sektor bietet sich also ein grosses Sparpotential an.
Worauf warten die Gemeinden, Firmen, Behörden, etc.???????
Im privaten Sektor kann bereits heute jeder intelligente Stromzahler bis zu 80% der Stromausgaben der Beleuchtungen sparen, wenn er SOFORT moderen Sparglühbirnen einsetzt. Dass er dabei die Umwelt schützt, und den CO2 Ausstoss reduziert weiss jedes Kind.
Im Fernsehen heisst es in gewissen Werbungesendungen: RUF JETZT AN!!
Ich würde ebenfalls eine Peitsche in die Hand nehmen und sagen: MACH ES JETZT!!!!
Na was hör ich denn da? Produzieren nun die Bauern 1000t oder 400t Feinstaub pro Jahr? Oder stimmt beides nicht? Auf Grund solcher Berechnungen werden oft einschneidende Massnahmen beschlossen! Da sollte man sich schon besser darauf verlassen können!! Doch fahren Sie mal über Land Herr Bundesrat. Vom Frühjahr bis weit in den Herbst hinein sehen Sie da schon einige Traktoren und Erntemaschinen im Einsatz. Aber noch viel mehr Lastwagen, Busse, Autos…ect. Auf eine Traktorbetriebsstunde kommen garantiert ungleich mehr LKW- Betriebsstunden! Im Winter aber, wenn die Sache mit dem Feinstaub akut wird, stehen die Traktoren zu 80%, die Erntemaschinen gar zu 100% still. Der Verkehr aber läuft munter weiter, dazu kommen noch die Heizungen! Es ist absolut unmöglich, dass die Landmaschinen zu dieser Zeit mehr als 1% des Feinstaubes produzieren! Zu dieser Erkenntnis kann man weiss Gott ohne teure Berechnungen kommen, man muss nur ein wenig beobachten und den gesunden Menschenverstand beiziehen!
Sorry, wenn ich energisch werde, aber ich habe es langsam satt, dass in unserer Gesellschaft für alle möglichen und unmöglichen Probleme die Bauern verantwortlich sein sollen! (Waldsterben, Rinderwahnsinn, Gewässerverschmutzung. Klimaveränderung …..) So verbietet doch die Landwirtschaft einfach, am besten Weltweit, und seht zu, wie sich alle Probleme der Menschheit von selbst lösen!
Mit freundlichen Grüssen
Hp Maurer
http://www.industrieoekonomie.ch
Sehr geehrter Herr Bundesrat, das stimmt. Leider hat dann die Sozialpolitik einen grossen Teil dieser intrinsischen Hilfsmotivation zerstört. Bruno S. Frey befasst sich eingehend mit diesem Problem.
Aber das wissen Sie sicher auch schon.
Mit freundlichem Gruss
Markus Saurer
http://www.potenzialdynamik.com
Die andere Seite ist dann auch die: Wenn 10% diese Sensibilität besitzen, besitzen sie gut 90% nicht. Darum ist es wunderbar, wenn nun endlich ganz klare wissenschaftliche Fakten auf den Tisch kommen, die auch die wirtschaftlichen Konsequenzen des Klimawandels aufzeigen. Für weitere 30% der Bevölkerung ist das ein Argument. (In der Schweiz sind es wohl mehr als 30%, die auf wissenschaftliche Daten sensibel reagieren.)
Das erklärt auch, warum erst wirklich Öl ins Getriebe kommt, wenn die Wirtschaft aufgerüttelt wird. Da liegt der Schwerpunkt, nicht unbedingt der Gesellschaft an sich, sondern der Macht (um die 50%). Doch auch die wirtschaftliche Zahlen rütteln noch lange nicht alle auf. Solange für Fussball und Bier gesorgt ist, ist immer noch ein zu grosser Teil der Bevölkerung genug zufrieden mit sich selbst, um nicht von sich aus initiativ zu werden.
Diese Zahlen zeigen auf, dass staatliche Regelungen wichtig sind. Gesetze, die aus dieser Sensibilität heraus entstehen. Nicht jeder, der die Gesetze befolgt, hat auch die Sensibilität, das Bewusstsein oder die Werte-Ebene, aus der die Gesetze entstanden sind - aber die Gesetze werden befolgt. Das ist wichtig.
Rein statistisch kann man damit aufzeigen, dass Freiwilligkeit nicht genügt. Würde unser System plötzlich auf Freiwilligkeit umgepolt, es würde das Chaos herrschen. Und die Menschheit hätte sich innert kürzester Zeit selber um ein Vielfaches dezimiert. (Die Erde an sich wird die Menschen überleben, egal was wir tun und nicht tun. Und damit noch ein kleines Detail: Es geht bei den Klimadebatten nicht wirklich um die Natur und die Erde. Es geht primär um den Menschen.)
Und ja, es braucht beides. Veränderung beginnt bei jedem Einzelnen. Dies zu erkennen und auch tatsächlich danach zu handeln, ist natürlich auch schon wieder eine Leistung. Es ist der Schritt von der Entweder-Oder-Politik zur Sowohl-Als-Auch-Politik. Von einer reaktiven Politik zu einer kreativen Politik. Von einer Politik des Misstrauens zu einer Politik des Vertrauens.
* Diese und die folgenden Prozentzahlen sind Angaben zur Weltbevölkerung. Meines Wissens gibt es sie nicht spezifisch für die Schweiz. Ich lasse mich aber gerne belehren. Wer mehr dazu wissen will, google unter dem Begriff „Spiral Dynamics“
Obligatorisch oder fakultativ. Wenn etwas obligatorisch ist, so kann man damit rechnen, dass ein nicht so gutes Resultat am Ende heraus kommt. Denn ein Thema zwingt die Beteiligten sich mit diesen Thema auseinander zu setzen.
Hingegen, wird ein Thema fakultativ behandelt, so kann man damit rechnen, dass die Beteiligten das nötige Interesse mitbringen, um am Ende ein akzeptables Resultat anbieten zu können.
Nehmen wir als Beispiel die Energiepolitik. Zur Diskussion stand der Energieverbrauch und dessen Herstellung. Fakultativ waren Menschen in der Vergangenheit gegen die Atomenergie bzw. war Albert Einstein gegen die Atombombe. Da man festgestellt hat, dass diese Energieform eine vernichtende Nebenwirkung hat. Auch die friedliche Nutzung der Atomenenergie hat für die Zukunft einige Tücken auf Lager. Wenn man bedenkt, dass der Atommüll viele Jahrhunderte brauchen wird, um seine Schädlichkeit zu verlieren. Aber wer kann schon sagen, was in dieser Zeit real existierend ist. Als normal denkender Mensch hingegen, möchte er doch eine sichere Umwelt an die nächste Generation weitergeben. Unreal ist es, dass der Atomausstieg von heute auf morgen zu realisieren ist. Dies erkennt man wie der internationale Dialog geführt wird. Denn es werden keine Alternativen miteinander verhandelt. Natur- und Umweltschutz wird eher obligatorisch betrachtet. Stattdessen sollten doch eher fakultativ Wege gefunden werden. Und wieso kommt ausgerechnet die Energiediskussion jetzt in diesen Moment um 20 Jahre zu spät. Vielleicht, weil man sich diesem Thema freiwillig nicht stellen wollte. Also, wieso braucht es ein neues Atomkraftwerk? Ist es möglich, einen friedlichen Weg international zu finden und national eine staatliche Regelung entstehen zu lassen. Wieviele Freiwillige gibt es, den konstruktiven, friedlichen Dialog beginnen zu lassen? Werden konforme Resultate entstehen können?
Wünsche ein Frohes Osterfest 2007.
http://www.hirschen-rapperswil.ch
A. Schnyder
http://www.eco-spirit.ch
Sie sagen, dass um etwas zum Klimaschutz zu tun, es wird sowohl der Einsatz der einzelne Personen als auch der Einsatz des Staats gebraucht. Stimmt, scheint mit aber dass manchmal der Staat nicht nur keinen Beitrag bringt, sondern sogar der Einsatz der Personen bremst!
Mein Beispiel: wir haben ein Benzin-Auto auf erneuerbare Treibstoff umgesetzt (Bioethanol). Es braucht nicht viel: die Pumpe muss mit einen mit Alkohol verträgliche Pumpe ersetz werden, und die Zündung muss um ungefähr 15° versetzt werden. Im Fall von alten Autos, muss der Vergaser noch werden modifiziert werden, um die richtige Menge von Luft in die Zylinder zuführen zu können. Unseren Einsatz.
Mit diesem Auto kann ich nicht auf der Strasse fahren. Diese Modifikationen sind nicht zugelassen, und es sollte kostenaufwendige Zulassungsprüfungen durchgehen.
Wir haben mit die Tessin Behörden gesprochen, aber sie können uns nicht helfen: es sind Bundesgesetzte. Der Einsatz von Staat...
Wir werden bezahlen, wir wünschten jedoch, dass diese Umstellungen von Staat geholfen anstatt gehindert würden!
Mit freundlichen Grüssen,
Alfio Cerini
cerini@bluewin.ch
_____________________________________________
P.S. Mein Brüder hat genau denselben Problem: er möchte seine alte Auto auf Erdgas/Biogas umstellen. Die Umstellkosten sind teuerer (ungefähr 2'000 Franken), aber er wird gern dafür bezahlen. Die Zulassungskosten sind aber 4'000 Franken, und dass dient um unnötige Teste durchzuführen: die Emissionen zu überprüfen (es sind klarerweise sauberer als Benzin...), die Leistung zu kontrollieren (klarerweise niedriger als Benzin...) u.s.w.
P.S. wir haben einen kurzen Videoclip unsere Benzin->Bioehanol auto gedreht: http://www.youtube.com/watch?v=VEltWCtdruI&eurl
man sollte die Aufgaben und den Handlungsspielraum von Individuum und Politik (und Fachwelt) präzisieren. Ich möchte vier Aspekte einbringen:
Verschwendung:
Wir leben im Wohlstand und in Sicherheit. Aus Freude am Luxus, aus Gleichgültigkeit, aus Mangel an klaren Signalen etwa ins Portemonnaie, verbrauchen wir viel mehr Energie als zur Aufrechterhaltung unserer aktuellen Lebensform nötig wäre. Im Falle einer Krise in Politik oder Wirtschaft könnte der Verbrauch ohne weiteres um ein Drittel zurückgehen, etwa durch bewusstere Bedienung der Geräte, Vermeidung unnötiger Fahrten, Senkung der Raumtemperatur, späteres Ein- und früheres Ausschalten von Heizung und Klimatisierung.
Erneuerung der energieverbrauchenden Infrastruktur:
Kleinteile wie Leuchtmittel, Batterien, Steckerleisten ersetzen wir im Jahreszyklus, Geräte wie Lampen, Waschmaschinen oder Autos alle zehn Jahre, Einrichtungen wie Heiz- und Kühlanlagen oder Küchen alle 20 Jahre, Gebäudehüllen alle 40 Jahre, ganze Gebäude alle 80 Jahre oder gar nicht. Da der Klimawandel oder die Erschöpfung der fossilen und nuklearen Energiequellen ebenfalls langfristig sind, können wir mit den kurzlebigen Elementen, die tendenziell stärker in der Hand des Individuums liegen, gut darauf reagieren, mit den langfristigen, die stärker durch die Innovation der Fachwelt und die Massnahmen der Politik bestimmt sind, aber nicht.
Wandel bei der Energieerzeugung:
Die Wasserkraft ist die wichtigste erneuerbare Energie der Schweiz. Sonne, Wind und Biomasse werden eine gewisse Bedeutung erhalten, aber im Vergleich mit ganzjährig besonnten Wüstenregionen, dauernd bewindeten Küstengebieten oder feucht-warmen Agrarregionen bleiben sie hier sekundär. Die Infrastruktur der Wasserkraft andererseits ergänzt letztere hervorragend, da sie Energie speichern und bei Bedarf kurzfristig freisetzen kann. Sehen wir nicht schon jetzt eine ähnliche Entwicklung wie bei den Banken, die innert zwei Jahrzehnten von recht passiven Geldaufbewahrern zu aktiven Geldverwaltern wurden ? Wird es auch hier Übernahmen geben, bei denen Schlafmützen verschwinden ?
Die Energiezukunft:
Wer seine Zukunft nicht gestaltet, den gestaltet die Zukunft. Der Verbrauch kann so wie bisher weiter zunehmen, falls neue Energiequellen entdeckt werden und sich der Klimawandel als weniger bedrohlich, als jetzt befürchtet, erweist. Er wird lokal und/oder global massiv abnehmen, wenn wirtschaftliche und/oder politische Verteilkämpfe die Ressourcen verknappen und verteuern. Und er kann, ganz ohne äusseren Zwang, drastisch zurückgehen, wenn wir Zukunftsszenarien wie etwa die 2000 W Gesellschaft anstreben und gerade auch in der langfristig wirksamen Infrastruktur (siehe oben) unverzüglich umsetzen. Zuende gedacht, macht nur letzteres Sinn. Tritt doch Fall 1 ein, können wir umso unbeschwerter konsumieren. Kommt Fall 2, sind wir darauf vorbereitet.
Zusammengefasst heisst dies, dass der Einzelne beim reinen Verbrauch und bei dem damit verbundenen, befürchteten Klimawandel einiges bewirken kann. Bei der Gestaltung der längerfristigen Energiezukunft andererseits ist er auf die Fachwelt und die Politik angewiesen. Wenn diese sich nicht einigen und auf ein Ziel fokussieren können, bleibt ihm nur individuelles Gutsein übrig.
Herzlich nochmals
Ueli Schäfer
Für die Blog-Leser:
2000-W Gesellschaft siehe www.novatlantis.ch/frames_d.html
Sie setzen sich für die Akzeptanz der Gesetze ein. Gesetze akzeptiert man, indem man sich an sie hält!
Ihr Engagement wird dann glaubwürdig, wenn Sie mit dem guten Beispiel vorangehen, und u.a. die illegal eingeführten Südanflüge wieder abschaffen!
http://www.investinnature.ch
Markus Schöpfer
Es freut mich, dank Ihrer Offenheit Gelegenheit zu erhalten mich zu äussern und vielleicht gehört zu werden. Ich werde Ihnen kaum etwas Neues sagen können. Trotzdem - zu Freiwilligkeit im Energiebereich:
Niemand ist freiwillig bereit, den Ast abzusägen, auf dem er sitzt. Mit anderen Worten: Einschränkungen, Vorschriften und Abgaben zur Eindämmung der Luftverschmutzung und des Energieverbrauchs wird (verständlicherweise) hauptsächlich von jenen bekämpft, die davon leben Energie zu verbrauchen oder davon profitieren, dass Energie verbraucht wird. Das ist die Wirtschaft (Transportindustrie sowie alle anderen Industrien). Die Wirtschaft, deren ungehindertes Funktionieren und Wachstum in der Politik immer höchste Priorität geniesst. Mit der Gleichung florierende Wirtschaft = Existenz des einzelnen Bürgers, wird jede Abstimmung gewonnen. Solange dieses Goldene Kalb, bzw. die Wirtschaft unangetastet bleibt, wird Alternativenergie eher verhindert als gefördert werden. Eben darum, weil niemand freiwillig den Ast absägt, auf dem er sitzt…
Danke für Ihren unermüdlichen Einsatz!
Dank Bluewin-Angebot - heute per Zufall entdeckt - ist das Rätsel gelöst: Die Frauen waren am Genfer Autosalon (Siehe entsprechende Bildersammlung): CARS & GIRLS!!
Glaubt da irgendwer noch an den "Fortschritt"??: Die Kavaliere stehen da, mit ihren "Kutschen", mit ihren "grandiosen Karossen", und lassen sich durch "holde Weiblichkeit dekorieren"...
Und die holde Weiblichkeit "macht mit", statt vor Computern sitzend zu "bloggen"...
Zugegeben...
Früher hatten die Kutschen, im Schnitt, zwei Pferdestärken... Der Verkehr war "be-ruhigter", d.h. noch gemütlicher, langsamer... Vielleicht auch "intimer"!
Jetzt ist die Beschaffung von 300PS keine Kunst... Dafür tuckern die Herren - gänzlich gebremst - durch 30-er-Zonen. Und mit Tempo 80(Plus) auf Landstrassen, oder auch mit 120(Plus) auf CH-Autobahnen: Durch Landschaften, welche eben "durch eigenes Dazutun klimageschützt werden sollen"...
"Freiwilligkeit" ist so eine Sache...
Man(n) müsste über den eigenen Schatten springen...
Vielleicht könnte da "der Staat" - der VERKEHRSMINISTER - regulierend eingreifen...(Statt "einweihen" [2006], z.B. den "Salon" abstellen...)
Aber - oha Lätz - "der Staat"!???
Das ist doch auch so eine "Männerwelt"... Im Rahmen der KONSENS-Findung wird ja auch der VERKEHRSMINISTER andauernd "ausgebremst"...! [Sogar durch Madame C., die dem Salon (2007) ihre Präsenz schenkt]
Bleiben wir dabei: Der Mensch, sogar ein CH-Mensch, ist unvollkommen. Nicht einmal "bloggenderweise" wird er seine Zukunft sichern können... Weil Umdenken eben Umdenken - statt herumbloggen - erfordern würde...
Andere WERTE! Andere ZIELE! Andere VISIONEN! Eine "andere EINSTELLUNG!" [Anstatt dem Wettbewerb der Sprachformulierungen...in WEBLOGs...]
Ein Paar Schritte zurückbuchstabieren... Vielleicht??...
SEX...FÜNF...VIER...DREI.. ZWEI... EINS... GO! Go man! Go! (Unfortunately Johnny Walker is still going strong...!!)... Prost! Gemeinde!
Es wird Abend im Abendland!
02.04.2007-01:12h /JLS
Es braucht den Einsatz des Einzlnen, ich würde gar behaupten der Einsatz des Einzelnen ist aller Dinge Anfang. Die Politik muss solche Aktionen lediglich Unterstützen und Fördern, nicht selbst "erfinden". Alfio sagt es richtig, mancher würde gerne etwas machen doch irgendwelche Gesetze machen es unmöglich/teuer in der Schweiz ist halt doch alles verboten was niht erlaubt ist.
Zurück zum eigentlichen Thema: Ich habe 2 Jahre in der Union der Schülerorganisationen (USO) mitgearbeitet. Die USO wird vor allem vom Staat finanziert, doch wirklich viel ist das nicht. So arbeitet die USO zwar mit viel Herblut und Einsatz doch die Ideen die sie hat kann sie nicht umsetzen - finanziell.
In Norwegen kriegt die nationale Schülerorgaisation jährlich mehrere Millionen pro Jahr, 17 Freiwillige arbeiten dort, ohne Entgelt, und was sie bewirken ist enorm. Einmal im Jahr gehen ALLE Sekundar und MIttelschüler einen Tag arbeiten und ihr Lohn geht dann an eine Hilfsorganisation - um nur ein Projekt zu nennen.
So haben einige Personen mit einer Idee, unterstützt durch den Staat, viele Leute dazu motiviert etwas für die gesellschaft zu tun - so kann der Einzelne etwas bewegen.
Aber in der Schweiz opfert man ja lieber das Bildungssystem (oh ja, was da gespart wird, glauben sie mir) und solch innovative Ideen anstatt auf Panzer zu verzichten oder gar die Steuern um ein 10tel Prozent anheben zu müssen...
Vom "Einsatz des Einzelnen" möchte ich nun wegkommen und noch etwas zur Klimapolitik schreiben.
Ich war die letzten 10 Tage in Irland und habe dort unter anderem einen Mann getroffen der für zahlreiche Erdölfirmen gearbeitet hat, sich nun aber mit Öl- und Energiepolitik beschäftigt. Dieser Mann sagt von sich selbst er stehe "left of Lenin" - hört man ihm eine Weile zu versteht man warum.
Er spricht vom "peak oil" also dass die Hälfte der Ölvorkommen der Erde aufgebraucht sind - der Rest noch für etwa 60 Jahre reichen soll. Das Erdöl wird nur noch teurer und irgendwann ist es zu Ende. Zu denken dass danach halt etwas erfunden wird war Erdöl ersetzt ist doch ziemlich blauugig. Er meint man könne in ganz Irland nur Raps anpflanzen, es würde gerade mal 25% der benötigten Energie produziert - in der Schweiz mit viel grösserer Bevölkerungsdichte wird das noch weniger sein.
Also müssen wir mal davon ausgehen dass in einigen Jahrzehnten ein Erdöl mehr dasein wird. Das wird zumindest im Transportwesen grosse Veränderungen mit sich bringen. Flugreisen wird es kaum mehr geben, das Auto wird auch nicht beliebter - die Bahn wird wohl bleiben, das Segelschiff auch.
Neben dem werden viele Erdölprodukte (unter anderem auch Düngermittel) nicht mehr produziert werden können (was dann wohl auch die Landwirtschaft, vor allem die Massenproduktion, drastisch verändert).
Mir, der "Hoffen" darf in 60 Jahren noch zu leben, stellt sich nun die Frage ob die ganze Klimadiskussion ums Erdöl noch sinn macht. Ob wir das Erdöl innerhalb von 60 Jahren verbraten oder ob wir es in einer Woche in die Atmosphäre schiessen, wo ist der Unterschied? 60 Jahre scheinen viel, doch verglicen damit wie lange die Schäden anhalten werden eher unwichtig.
Wäre es vieleicht nicht besser sich Gedanken zu machen wie es danach weitergeht?
Ich hoffe dass trotz der Länge jemand meinen Kommentar liest - ich würde mich über Rückmeldungen freuen.
Marcel Luther
http://www.investinnature.ch
Alle Wissenschaftler, weltweit, sind sich einig: CO2 ist schlimm und macht bald alles kaputt. Und Schuld hat nur der Mensch, das böse Krebsgeschwür auf der Erde. Kürzlich war ich am Meer, und innerhalb weniger Stunden ist der Meeresspiegel um zwei Meter gestiegen. Da habe icn meinen Solartaschenrechner genommen und herausgefunden, dass dies bedeutet, dass der Meeresspiegel bis zum jahr 2050 um 216 Kilometer steigen wird. Das ist traurig. Am besten wäre es, wenn alle Menschen sich selbst ins Meer versenken. Dann ist der Erdenkrebs besiegt und die Fische haben wieder was zu essen. Was halten Sie davon? Man könnte auch ein Event draus machen: Versenktag.
Bitte überlegen Sie eine entsprechende internationale Konferenz. Vielleicht schon im Mai, weil die Zeit ist sehr knapp: 216 Kilometer!!!
Gruss
P. Debil
http://---
Ich schreibe im vollen Bezug auf Probleme der Klimaerwärmung und unserer Energie-Politik.
Ich denke mal nicht, dass Sie wissen, was heute als Schlagzeile in der Thurgauer Zeitung stand:
"Thurgauer Strom wird noch billiger!"
--> Super jetzt kann ich meine Beleuchtung die ganze Nacht laufen lassen, kostet ja gleichviel...
--> Das sei mal so dahin gestellt und ich werde später darauf zurück kommen.
Viele Male führt die Diskusion des zukünftigen Energieloches zur Frage: Gaskraftwerk oder Atomkraftwerk...?
Wieso nicht einmal weiterdenken? Es gibt nicht nur diese zwei Möglichkeiten. Es gibt nicht nur CO2 produzierende Brückenschlager.
Dazu noch ein kleine in-put. Kernkraftwerke sind überhaupt nicht CO2-arm. Der Abbau und die Anreicherung wird mit grossen fossilen Energieträgern betrieben. Sinken die Urankonzentrationen in den Gesteinen unter einen bestimmten Punkt, sind die AKWs sogar CO2-produzierender als Gaskraftwerke, bei denen man sogar die Wärme weiter nutzen kann. Das AKW produziert ja nur Strom.
Riskiken für einen GAU oder die unvorhergesehenen Kosten für die Endlagerung bleiben natürlich weiterhin.
Hier ein paar Fakten zu den AKWs
http://www.ag-energie.org/fakten-thesen.php
Zurück zum Stromloch das uns in den nächsten 15-25 Jahren erwartet. Nehmen wir mal an, dass das Loch wirklich kommt (die Zahlen kommen von der Axpo und sind so einem gewinnorientierten Anbieter untergeordnet).
Jetzt ein kleiner Vorschlag zur Füllung der Stromlücke. Zentrale Stromproduktion ist schwachsinnig. Die Restwärme (Kühlturm) der Stromproduktion sind unnutzbar. Es wäre doch möglich kleinere Verbrennungskraftwerke zu bauen, bei denen man die Wärme direkt nutzen kann. Wie sagt man so schön.. 2 Fliegen auf ein Tätsch.
Dabei muss noch gesagt werden, dass diese Kraftwerke keine Gaskraftwerke sein müssen, sondern auch je nach Region Holz/ Biogaskraftwerke sein können.
Viele Waldflächen werden extensiv oder von Hobbygärtner bebaut, da sie sehr unrentabel sind. Über den Daumen könnte die Holzproduktion in der Schweiz noch stark ansteigen und so auch als Brennstoff genutzt werden. Holz ist ein CO2-neutraler Brennstoff.
Durch dezentrale kleine Bio-Kraftwerke würden zudem die Biobauern gefördert und Wärme (in Form von Strom) gespart werden, was den Stromverbrauch einer ganzen Region senken würde.
Dies war jetzt ein Lösungsvorschlag, wenn das Stromloch 100%tig kommt. Doch was wäre wenn das Loch gar nicht kommen kann??
Das Billigste im Vergleich zu neuen teuren Kraftwerken wär doch immernoch das Stromsparen.
Was bringt die Menschen zum Stromsparen??
Der erste Punkt ist ganzklar der Strompreis.
Hier möchte ich wieder auf die Schlagzeile der TZ zurück kommen. "Thurgauer Strom wird billiger!"
Wenn der Strompreis weiterhin sinkt, dann wird das nie etwas mit Strom sparen. Aber von mir aus.. wir können Milliarden in AKWs stecken, und den Preis weiterhin senken.
Normale Küchengeräte der Energieklasse A,Sparlampen, nicht-weitflächige Strassenbeleuchtung mit LED-Lampen und verkürzten Brennzeiten, kluger Isolierung und neuer Heiztechnik könnten den schweizerischen Stromverbrauch soweit verringern, dass wir Gösgen abschalten könnten für die nächsten 20 Jahre.
Werter Herr Leuenberger
Haben sie auch schon mal die Prozentzahl des Standby-Verbrauchs in der Schweiz gesehen? 15-20%!
Aus erster Hand kann ich dies bestätigen. Ganze Zürcher Büroblocks lassen das Licht gedämpft die ganze Nacht durch brennen, Computer werden nicht heruntergefahren und die Industrie stellt Machinenen gar nicht ab über die Nacht.
Und warum? Weil es einfach nichts kostet. Was macht es aus, ob ich als Firma jetzt 50 CHF oder 70 CHF pro Tag zahle, wenn ich an einem Tag 4-stellige Gewinne einsacke? Da kosten ja die Kugelschreiber noch mehr.
-->
Menschen denken egoistisch und wollen einen tiefen Strompreis, das hat einen übermässigen Stromverbrauch zur Folge.
Wären die Preise höher, würden auch Nieder-Energie-Häuser, stromsparende Haushaltsgeräte und Sparlampen attraktiver.
-->
Andere Ideen zum Klimawandel, wie 500.-GA für jede Person in einem Haushalt ohne eigenes Auto, find ich neben bei auch genial.
Zum Verkehr:
Lieber Herr Leuenberger
Ich weiss nicht wie fest sie sich mit den Instituten und Hochschulen befassen. Während der letzten 2 Jahre hat das PSI (Paul-Scherrer-Institut) ein Experiment veröffentlicht, dass aus Sonnenenergie Wasserstoff, der für den Verkehr nutzbar ist, herstellt.
Das Dossier finden Sie hier:
http://solar.web.psi.ch/data/publications/pdf3/SEV_2005_Wasserstoff_aus_Wasser_und_Sonnenenergie.pdf
Mit Zusammenarbeiter der sonnenreichsten Gegend der Sahara könnten riesige Mengen an nutzbarem Wasserstoff produziert werden. Der Schweizer Verkehr könnte 100%tig CO2-los herumfahren. Dies ist eine Vision, doch realistisch ist sie alleweil und mit guter Politik auch umsetzbar.
Und zum Schluss will ich noch die Photovoltaik aufgreifen.
"Die Herstellung der Photozellen braucht mehr Energie als sie im ganzen Leben (in der sonnenarmen Schweiz) hergibt"
Dieses Argument verwerf ich wehement.
Es ist wie beim Wasserstoff. Produziert man die Zellen in der Wüste mit sehr effizientem Solarstrom, so könnte man sehr einfach "saubere" Solarzellen bekommen. Die Fabriken in Deutschland verbrauchen Unmengen an AKW-Strom.
Nebenbei: die ETH hat eine Stromsparstudie unabhängig von Umweltorganisationen veröffentlicht... Sehr interessant!
So ich wünsch Ihnen noch einen schönen Tag.
Herliche Grüsse
Oliver
http://www.fotoblitz.ch
Gestern Sonntag haben wir, meine Frau und ich mit dem Fahrrad eine kleine Tour im Emmental unternommen. In einer wuderschönen "Beiz" wollten wir uns wieder stärken und bestellten die Karte. Zu meinem erstaunen stellte ich fest, das das Pouletfleisch aus Brasilien kommt. Ich fragte dann nach, warum das so sei, und bekam die Antwort, weil es billiger sei und länger halten würde.
Ich kann nicht ganz nachvollzien wie das gehen soll. Ein Stück Fleisch aus Brasilien kostet weniger als aus dem eigenen Land. Wieviel Treibstoff wird verbraucht und wieviel CO2 wir produziert bis dieses Stück Fleisch bei uns ist? Da ist doch was völlig aus den Fugen geraten wenn das noch billiger ist....?!
Das ist ja nur ein kleines Beispiel, aber solche gibt es tausende.....
einen guten Wochenstart aus dem Emmental....
Ganz so schwarz sehe ich die Zukunft nicht, jedenfalls nicht wegen dem Erdöl. Wir werden ja nicht 60 Jahre Öl brauchen ohne Einschränkung und dann ab nächstem Tag ist keines mehr da. Das Öl wird schubweise teurer und knapper. So wird dann auch die Fantasie für Alternativen angeregt werden, und neue Energiequellen können nach und nach Fuss fassen.
Die Ernährungslage wird schneller ein weltweites Problem als wir denken. Wir dürften es uns eigentlich gar nicht leisten Nahrungsmittel zu verheizen. Nur die Nebenprodukte, und da würde noch einiges drin liegen. Doch zur Zeit wird in weiten Teilen der Welt Raubbau am Kulturland betrieben, nach dem Motto: „immer billiger“. Die Zerstörung von Grünflächen (Wald und Landwirtschaftliches Kulturland) fördert den Klimawandel, der Klimawandel fördert seinerseits wieder die Zerstörung von Grünflächen. Ein fataler Teufelskreis!! Gelingt es nicht diesen zu durchbrechen, wird er erst gestoppt, wenn Hunger und Krieg die Menschheit dezimiert hat! Dieser Teufelskreis zu durchbrechen würde aber in erster Priorität heissen: Regionalisieren statt Globalisieren. Doch mit diesen Überlegungen stehe ich allein auf weiter Flur und werde höchstens mitleidig belächelt! Darum sehe ich schwarz für die Zukunft!
Mit freundlichen Grüssen
Hp Maurer
http://www.p-von-andre.ch.vu
eine kleines gedicht an sie und ihren blog:
"bundesrat blogger
bundesrat blogger,
so man ihn inzwischen nennt,
er haute uns vom hogger,
als leuenberger man ihn kennt.
er schreibt über politik,
klärt die jungen über das geschehen auf,
er liest die viele kritik,
nimmt auch einige lobungen in kauf.
seine berichte interessieren,
die qualität überzeugt,
ohne dass er dafür was will kassieren,
man hat sich gefreut.
endlich ist die politik wieder dort,
wo die jugendlichen schon lange harren,
und löcher in den käse starren,
zwischen den generation fällt ein wort.
so sollten doch alle bundesräte sein,
so nah bei den leuten wie im eignen heim,
denn dort wächst doch der politische keim,
zu leuenberger ist's nur ein klicklein!"
mit freundlichen grüssen,
ihr p von andré
ps: mögen die kleinbuchstaben siegen
Energieperspektiven für 2050 , zu teuer...
Apassung und Flexibilität...
Ich bin Verantwortlicher einer mittel- grossen Abwasserreinigungsanlage für 25'000 Einwohner seit Juni 2006.
Nach 25 Jahre Tätigkeit im Nährmittelbereich und davon 13 jahre in verschiedenen Ländern, musste ich mich im schnitt alle 6 Monate an neue Situationen Anpassen.
Diese kleine Einführung zeigt das der Mensch sich schnell an neue Parameter Anpasen kann wenn er muss aber auch wenn er will.
In "meiner" kleinen Abwasserreinigungsanlage produzieren wir Dank dem Biogas 70 % der elektrischen Energie un 80 % der thermiechen Energie nötig in für diese Funktion.
Frankreich hat ein Riesenpotential Biogaz zu produzieren in den vielen ARA'S, macht es aber nicht weil der Atomstrom zu billig ist.Der Methangaz wird somit einfach in die Atmosphäre freigegeben, ausbeuten zu teuer...
Ich habe nicht weiter gesucht um zu wissen wieviele Länder in der gleichen Situation sind, sicher sehr viele.
Geothermische un Sonnen Energie ausbeuten ist teurer tut aber der atmosphäre gut.
Windenergie ausbeuten zu teuer...
Sich Anpassen, flexibel sein ? ...
Kein probleme für den Menschen wenn es um neuste mobiltelefon oder andere konsumablen geht sich alle 6 monate anzupassen...für sein Haus, sein Planet nein.
Markenfällschungen, Kleider Schuhe ect.werden tonnenweise aus Asien in Europa eingeführt und beschlagnahmt,viel Energie wird verscwendet. Mann könnte diese Waaren an Drittländer verteilen wo es Menschen wirklich brauchen! Nein zu teuer... es wird zerstört.
Es gibt noch hunderte solche Beispiele!
Ich wollte einige Beispiele freilegen als Gedankenstütze.
Avec mes meilleurs salutations
M.Pürro
Vielen dank für Ihr Engagement in Umweltfragen. Ich stelle mir vor das wenn alle Bundesräte so viel Gewicht in unser zukünftiges Wohlbefinden legen würden, wir würden im Nachhaltigkeitsindex nicht 'erst' an sechster Stelle auftauchen, sondern noch vor Finnland.
http://www.yale.edu/esi/ESI2005_Main_Report.pdf
http://www.yale.edu/esi/
Ich wünsche mir dass wir alle anderen Länder in der Nachhaltigkeit übertreffen. Natürlich helfe ich mit so gut ich kann, aber die Politik soll ihren Teil dazu beitragen. Auch unsere ärmeren Mitmenschen sollte die Politik die Möglichkeit verschaffen sich Energiesparsam auszurüsten durch Steuerungsmechanismen in der Besteuerung von Energie. Noch ist es so dass sich viele weder Solarenergie noch ein wirklich Energiesparsames Auto oder anderes Verkehrsmittel leisten können. Mein e-bike kostet immerhin 4900 sFr. Dazu sollte meiner Meinung unbedingt der Umweltrappen :-( zum Umwelthunderter :-) werden und auf Treibstoffe ausgedehnt werden, und etwa das e-bike Fahrrad massiv unterstützt werden. Auch die Gesundheit der Menschen käme das gelegen und die Tendenz das immer weniger junge Menschen Fahrrad fahren würde gestoppt.
Ja, besonders die Kinder von ärmeren Familien fahren immer weniger mt dem Fahrrad. ‚Müssten’ sie nicht ihren Stress durch energiefressende Vergnügen kaschieren, so wäre das gewiss anders. Die Soziale Sicherheit im Land wird auch ausschlaggebend dafür sein ob wir Kyoto einhalten können und die Finnen von ihrem verdienten ersten Platz im Nachhaltigkeitsindex verdrängen. Die bessere Ausgewogenheit zwischen Arm und Reich wird bestimmen in Zukunft ob wir in unserem eigenen Schmutz krank werden oder alle gesund durchatmen können in Zukunft.
Arm und Reich atmen alle dieselbe Luft.
Was tun Sie privat, um das CO2 zu reduzieren. (Sparlampen, Photovoltaik, Erdwärme, Radfahren, CO2-Kompensation, Hybrid-Auto, etc) Oder tun Sie gar nichts??
http://www.steinis.ch
Es bräuchte ein Verhaltenskodex für normale Menschen (Nicht Grünfanatiker) an dem sich Leute vergleichen könnten - mit realistischen, mehrheitsfähigen Vorschlägen wie auf altmodische Glühbirnen verzichten, beim Neuwagenkauf nur noch sparsame Autos wie Toyota oder Honda Hybrid wählen, ...
Merci et salutations. Y. Baillod
welche Wette lassen Sie sich für "Wetten dass ..." einfallen, damit auch die SP im Sommer vor den Wahlen im Gespräch bleibt?
Vielleicht riechen Sie ja an den Abgasen welche Auto-Marke, ja welches Modell, Sie gerade beschnüffeln?
Oder Sie hören am Ton beim Einfahren eines Zuges in den neuen Lötschbergtunnel (von Süden her, wie viele Passagiere an Bord sind ....? Oder so! ;-)
Ich jedenfalls kann auf sauglatte Auftritte von Schweizer Spitzenpolitikern bei "Wetten dass ..." leicht verzichten. Ich finde das G'stürm um den Gräser kauenden SVP-Präsidenten jedenfalls ziemlich daneben.
Machen Sie lieber weiter gute Verkehrs- und Umwelt-Politik und verhindern Sie solchen Mumpitz.
mfg
B.H.
Es braucht Gesetzte gegen solche Furzideen,
wie sie heute in den Nachrichten verbreitet werden.
Für sFr.16.- nach New York und keiner der
Kravattenträger in Bern regt sich auf.
Das regt MICH auf. Es wird höchste Zeit,
Produkte und Dienstleistungen entsprechend
dem Schaden,den sie in der Umwelt anrichten,
zu berechnen.
PS in eigener Sache: Einige Mitschreiber,
die eigentlich gute Comments schreiben,
verstecken sich hinter ungültigen
Mail-Adressen. So wird eine Kommunikation
zwischen OttoNormalo und "Elite" verun-
möglicht.
Schade
zu Fuss anstatt mit dem Auto einkaufen geht. So können wir etwas CO2 sparen. Freiwilligkeit ist lernbar.
Sie plädieren für Einsatz des Einzelnen und staatliche Regelungen. Leider ist beides für die notwendige Beschleunigung der Entwicklung einer nachhaltigen Energie- und Klimapolitik offenbar nicht ausreichend.
Hier ist vor allem die Politik gefordert, die Kräfte der "Einzelnen" zielgerecht zu bündeln und staatliche Regelungen ohne Einschränkungen der individuellen Freiheiten (Anreize statt Verbote) zu realisieren.
Aber auch der Staat, zu dessen höchsten Vertretern Sie zählen, ist gefordert als Vorbild für den Einzelnen (Bürger) zu handeln. Wenn der Bund für alle seine Dienstfahrzeuge Hybrid-Motorisierung wählen würde könnte er vielleicht sogar Mercedes dazu bewegen, dise Art der Motorisierung für Staatskarossen anzubieten. Die Japaner (Lexus) können das breits und in USA gibt es schon Militärfahrzeuge mit Hybridantrieb.
Die Klimapolitik aber auch unser Souveränitätsempfinden (Erpressung durch Energieleferanten) verlangen nach einer genauen Zielvorgabe und Erfolgskontrolle der Energieforschung. Wasserstoffwirtschaft und biotechnologische Energiegewinnung sollten möglichst rasch Fortschritte machen.
Wir müssen alles anpacken und dürfen nicht immer nur auf den "grossen Wurf" warten.
schön, dass es dies gibt!
Mich beschäftigt im Moment eine relativ grundsätzliche Sache, die "Nachaltigkeit" resp. deren Handhabung! In einer kürzlich veröffentlichten Publikation (ich glaube, es ging in einem von Experten verfassten Bericht um die Oberziele der CH für die nächsten 3 Jahre...).
Dort stand, der Nachhaltigkeit sei Dank:
-ökonomisch:
sei die Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Standortwettberwerb zu verteidigen
-sozial:
sei dem zunehmenden Wohlstandsgefälle innerhalb der Gesellschaft (Kit/ Zusammenhalt) zu begegnen und
-ökologisch:
sollen Anstrengungen gegen und Auswirkungen der "Klimaveränderung" auf den Menschen klein gehalten werden.
So weit, so theoretisch.
Ich frage mich, ob denn nicht längerfristig (Zeitrahmen 2-3 Generationen oder länger) dieser (oft destruktive geführte) sogenannte Standortwettbewerb und grundsätzlicher das Wachstumsparadigma (inter-)national nicht eben genau URSACHE für soziale Ungleichheit, Miseren und Klimaerwärmung samt Folgen ist.
(Dazu wird, wenn zwischen den einzelnen Nachhaltigkeitsfeldern abgewägt werden muss, immer ökonomistisch, also kurzfristigen Interessen verpflichtet, argumentiert und vernünftigere Lösungen auf ein "nächstes Mal" verschoben.) Oder irre ich mich hier gewaltig? Wer kann weiterhelfen?
Ich will die Welt retten! > die Klimadiskussion sagt: „Lebenstil ändern!“
Ich musste kürzlich einsehen, dass das begutachtete Elektrofahrzeug SAM nicht reif ist! (Batteriekosten p. J. Fr 6000.-)
Das Beispiel zeigt, ich bin nur ein emotionsgesteuertes Wesen und mein/unser Weltrettungs-Beitrags-Versuch läuft über den Geldbeutel (inkl. Status-Ego usw.). Wir wissen, das Thema ist komplex!
Die Lösung: der Rohoelpreis (Benzin, Diesel, Kerosin usw.) muss verfünffacht werden! (4 Teile Steuern/ 1 Teil Rohoelgrundpreis) Wie das? Via NATO oder OPEC oder was auch immer, auf politischen Wegen. Heikelste Herausforderung wird sein: wo ist der richtige Ansatz-, bzw. Abzapfpunkt? Als Preis-Durchsnitts-Mass dienten z.B. die „westlichen“ Länder. In einer Anpassung an den jeweiligen BIP würde dies pro Land als Steuer erhoben und dort in alternative Transport-, und Produktions-Wege fliessen, so das sog. Entwicklungsländer nicht gleich vom Markt abgeschnitten werden (Verhältnis Lebenskosten und Treibstoffpreis). Dies erhöhte gar den Anreiz für deren Inlandproduktion!
Faszit: nur der Markt regelt, wo, was, in welcher Richtung geschieht! Dies pas-siert ohnehin von selbst, aber mit grosser Wahrscheinlichkeit zu spät…
Es gilt, jeden Effort in die Umsetzung eines solchen Vorhabens zu stecken, so Etwas muss bis 2010 stehen, oder „wir fallen!“ im sinne eines nicht auszuschliessenden Klimakollabses.
My name is Brand…, Erich Brand, Niedermuhlern, (Renault Clio, 4.2l Diesel.p.100km)
wie wir ja jetzt wissen haben wir noch einige wenige Jahre zeit das allerschlimmste abzuwehren. Und ich sehe nur eines, Anwendung des Verursacherprinzipes. Beispiel Autofahren. Wenn wir es nicht schaffen möglichst alle Kosten die mit dem Autofahren verbunden sind verursachergerecht auf die jeweilige Fahrt zu überwälzen, haben wir keine Kostenwahrheit und damit kein umdenken. Leider ist es so, dass Autofahren immer noch umso billiger wird je mehr ich fahre da alle wesentlichen Kosten als festkosten anfallen (Autokauf, Service, Steuern, Versicherungen, Parken). Der (zu billige) Treibstoffpreis schafft hier keinen Ausgleich und schlägt nicht genügend zu Buche. Da sich offenbar keinen Politiker an höheren Treibstoffpreisen die Finger verbrennen will, muss ein System für die Leistungsabhängige Verrechnung zumindest von Steuern(massiv höhere) und Versicherungsprämien her. Eine kostengünstige Technik ist in der Schweiz vorhanden. Jetzt muss die Politik nur die Voraussetzungen für deren Anwendung schaffen. Die Anwendung ist fair da kann kein noch so "nicht Grüner" vernüftig was dagegen haben. Jetzt ist die Zeit zum handeln.
Mit freundlichem Gruss
1. Ich finde es traurig, da einer, der mit helikoptern herumgeflogen wird, edn mund aufreisst wegen den autofahrern.
2. An alle die auf alternative energie schwören: woher wollt ihr den strom nehmen um all die batterien zu laden? Stauseen? Windkraftwerke? solar? AKW wollt ihr ja keine und mit dem rest bekommt ihr auch nicht genügend strom hin, um das zu erledigen.
Wäre echt cool, wenn sich mal n Fachmann die Zeit nehmen würde, nen Duchführbaren Vorschlak zu konzipieren, bevor hier alle die Kosten genen den Himmel treiben. Dann würden sich vielleicht die Leute auch darauf einlassen.
cu
Klimaschutz hin oder her. Nicht jedes Loch kann man flicken,Co2 Reduktion hin oder her.
Daher erwarte ich, dass neue bewohnte Planeten gefunden werden, damit wir auswandern und von neuem wiederum starten können.
Diesmal wären wir mit neuen Technologien,GMOs,neue Menschen,neue Gesetze und vor allem einem neuen Staat ausgerüstet.
Totale Unterwerfung hin oder her. Der allmächtige Staat sollte uns besser überwachen können. Amen
@Beschwerde
Gerade wegen Leute wie Sie (anonymous) benutzen viele eine 2.-Mailadresse für öffentliche Blogs und Chats, damit die Kommunikation auf dem normalen eKanal mit freundschaftlich oder geschäftlich verbundenen Freunden und Geschäftspartnern - i.d.R. also Leute mit Anstand - nicht im Dreck der Spamer und Belästiger stecken bleibt.
Es kann sich eben nicht jede eine Hilfe zum Emails ausfiltern leisten, geschweige denn riskieren abends von irgend welchen "frustrierten Leberwürsten" belästigt zu werden.
Zum Schluss beschweren die sich noch wenn man sie ins Leere laufen lässt!
Noch bestimme ich gerne selber mit wem ich korrespondiere möchte, so z.B. mit Bundesrat Moritz Leuenberger.
mlg elena
La concession radio à toujours été à charge des socièté des sauvetage, mais avec les nouvelle loi, celles-ci on augmenté de 1000 % (Env. 220.-- ans jusqu'en 2007, maintenant Env. 2100.--ans)
Vous ne croyé pas, cher M. Leuenberge, qu'un effort pourrait être fait pas l'Ofcom, dont vous êtes le chef.
Merci de lire cette petite demande.
Meilleurs salutations
N. Girardi pour le Sauvetage de Coppet - Lac léman