Festen, feiern, zelebrieren
Das letzte Mal schrieb ich von den verschiedenen Kulturen der Zeremonien, mit denen Tunnel, Brücken oder Strassen eröffnet werden. Das hat sich mir letztes Wochenende wieder eindrücklich bestätigt. Schon innerhalb der Schweiz sind die Rituale recht unterschiedlich, noch ausgeprägter fällt das in verschiedenen Ländern auf.
Am letzten Freitag Lötschberg-Basistunnel: Ein eigentliches Volksfest, wenigstens im Wallis, etwas chaotisch zuweilen, aber es waren ja immerhin 1200 Personen eingeladen. Unter den Gästen Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Dörfer, welche an der Linie liegen, Politikerinnen und Politiker, Feuerwehrkommandanten und darunter im ganzen Menschenstau auch die ausländischen Verkehrsminister, für einmal auch sie ohne Bodyguards. So kam unsere direkte Demokratie sinnbildlich zum Ausdruck und das war auch gut so, denn schliesslich hat die direkte Demokratie den Tunnel geschaffen.
Darf ich noch festhalten: Für die Mineure und die bei der Tunnelausrüstung beschäftigten Arbeiter gab es zwei spezielle Feste. Dies, weil die meisten von ihnen zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Tunnels schon wieder auf andern Baustellen in aller Welt tätig sind. Bei einer „Hausaufrichte“ ist es ja auch so: es gibt ein Fest für die Arbeiterinnen und Arbeiter und später eine Einweihungsfeier für die Benutzer. „Jurischtli“ darf also beruhigt sein: Den Leuten, die jahrelang für den Tunnel geschuftet haben, wurde der Respekt gezollt. In jeder Rede wurde den Mineuren für ihre grossartige Leistung zusätzlich gedankt. Das Filmlein von 10 vor 10 war da doch etwas gar gesucht und gestellt.
Mit dem Zug ging es vom Berner Oberland ins Wallis, auch dies Ausdruck unseres überregionalen Zusammenhalts. In Visp wurden die geladenen Gäste jubelnd begrüsst. Meine ausländischen Kollegen waren überzeugt, in der Schweiz seien die Politiker viel beliebter als bei ihnen…
Am Samstag dann in Holland die Einweihung der Betuwe-Linie. Sie ist eine Eisenbahnlinie ausschliesslich für den Güterverkehr, welche von Rotterdam zur deutschen Grenze an die Bahnstrecke Deutschland –Schweiz –Italien führt.
Dort war das Volksfest strikte getrennt von der offiziellen Feier mit den geladenen Gästen. An dieser waren 800 Gäste eingeladen, darunter nicht weniger als sechs ehemalige Verkehrsminister und -ministerinnen, mit denen allen ich in den letzten Jahren zusammengearbeitet hatte.
Das Fest fand an einem einzigen Ort statt und die Königin war anwesend. Es gab ein strenges Protokoll: Die Königin ist später als die anderen Gäste zum offiziellen Festakt gestossen, aber auch früher wieder gegangen. Ihre Begrüssung der Ehrengäste durfte das Schweizer TV nicht filmen. Dafür war es sonst wie beim Schweizer Fernsehen: Wenn die Königin in den Festsaal eintritt, bedeuten Claqueurs den Zuschauern, sie müssten klatschen. Ganz so wie bei Urs Leuthard, Aeschbi und Matthias Hüppi (nur die Christine Maier vom Club strebt da nicht den Königinnenstatus an und bleibt demokratisch). Als der Sitznachbar der Königin eine Rede hielt, durfte der Stuhl neben ihr nicht frei sein, ich wurde gebeten nachzurutschen. Dem geladenen Publikum wurde dann eine eigentliche Theateraufführung mit Ballett- und Trapezeinlagen, mit einer Frauenschlagzeugband und einer Opernsängerin geboten. Nach den Reden gab es noch einen Apéro. Von weitem hörte man die Lautsprecher des Volksfestes.
Bei all diesen Unterschieden: Holland und die Schweiz haben ein gemeinsames Ziel: Die Verlagerung der Güter von der Strasse auf die Schiene. Beide Bauwerke: der Lötschberg-Basistunnel und die Betuwe-Linie sind ein weiterer Puzzlestein auf unserem Weg dazu.
Bis bald
Moritz Leuenberger
Am letzten Freitag Lötschberg-Basistunnel: Ein eigentliches Volksfest, wenigstens im Wallis, etwas chaotisch zuweilen, aber es waren ja immerhin 1200 Personen eingeladen. Unter den Gästen Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Dörfer, welche an der Linie liegen, Politikerinnen und Politiker, Feuerwehrkommandanten und darunter im ganzen Menschenstau auch die ausländischen Verkehrsminister, für einmal auch sie ohne Bodyguards. So kam unsere direkte Demokratie sinnbildlich zum Ausdruck und das war auch gut so, denn schliesslich hat die direkte Demokratie den Tunnel geschaffen.
Darf ich noch festhalten: Für die Mineure und die bei der Tunnelausrüstung beschäftigten Arbeiter gab es zwei spezielle Feste. Dies, weil die meisten von ihnen zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Tunnels schon wieder auf andern Baustellen in aller Welt tätig sind. Bei einer „Hausaufrichte“ ist es ja auch so: es gibt ein Fest für die Arbeiterinnen und Arbeiter und später eine Einweihungsfeier für die Benutzer. „Jurischtli“ darf also beruhigt sein: Den Leuten, die jahrelang für den Tunnel geschuftet haben, wurde der Respekt gezollt. In jeder Rede wurde den Mineuren für ihre grossartige Leistung zusätzlich gedankt. Das Filmlein von 10 vor 10 war da doch etwas gar gesucht und gestellt.
Mit dem Zug ging es vom Berner Oberland ins Wallis, auch dies Ausdruck unseres überregionalen Zusammenhalts. In Visp wurden die geladenen Gäste jubelnd begrüsst. Meine ausländischen Kollegen waren überzeugt, in der Schweiz seien die Politiker viel beliebter als bei ihnen…
Am Samstag dann in Holland die Einweihung der Betuwe-Linie. Sie ist eine Eisenbahnlinie ausschliesslich für den Güterverkehr, welche von Rotterdam zur deutschen Grenze an die Bahnstrecke Deutschland –Schweiz –Italien führt.
Dort war das Volksfest strikte getrennt von der offiziellen Feier mit den geladenen Gästen. An dieser waren 800 Gäste eingeladen, darunter nicht weniger als sechs ehemalige Verkehrsminister und -ministerinnen, mit denen allen ich in den letzten Jahren zusammengearbeitet hatte.
Das Fest fand an einem einzigen Ort statt und die Königin war anwesend. Es gab ein strenges Protokoll: Die Königin ist später als die anderen Gäste zum offiziellen Festakt gestossen, aber auch früher wieder gegangen. Ihre Begrüssung der Ehrengäste durfte das Schweizer TV nicht filmen. Dafür war es sonst wie beim Schweizer Fernsehen: Wenn die Königin in den Festsaal eintritt, bedeuten Claqueurs den Zuschauern, sie müssten klatschen. Ganz so wie bei Urs Leuthard, Aeschbi und Matthias Hüppi (nur die Christine Maier vom Club strebt da nicht den Königinnenstatus an und bleibt demokratisch). Als der Sitznachbar der Königin eine Rede hielt, durfte der Stuhl neben ihr nicht frei sein, ich wurde gebeten nachzurutschen. Dem geladenen Publikum wurde dann eine eigentliche Theateraufführung mit Ballett- und Trapezeinlagen, mit einer Frauenschlagzeugband und einer Opernsängerin geboten. Nach den Reden gab es noch einen Apéro. Von weitem hörte man die Lautsprecher des Volksfestes.
Bei all diesen Unterschieden: Holland und die Schweiz haben ein gemeinsames Ziel: Die Verlagerung der Güter von der Strasse auf die Schiene. Beide Bauwerke: der Lötschberg-Basistunnel und die Betuwe-Linie sind ein weiterer Puzzlestein auf unserem Weg dazu.
Bis bald
Moritz Leuenberger



38 Kommentare
http://www.fun2life.ch
Denn auch wenn wir eine Demokratie sind: Die Politik weist leider noch immer ein sehr grosses Defizit beim Realitätsbezug auf. Damit meine ich, dass viele Dinge anders und besser gelöst werden könnten, wenn die Arbeiter bei der Planung gefragt würden. Weil eben auch die Experten in den meisten Fällen nur Theoretiker sind und nie "Nadel und Faden" in der Hand hielten...
Irgendwie wollte gestern keine Freude über die vielen neuen Tunnel aufkommen,
als ich im Zug Zürich-Bern und Retour mal wieder gestanden, bez. auf der Treppe gesessen bin.
Würden mit einer "Sitzplatzgarantie" mehr Menschen den Zug benützen ?
Mit freundlichen Grüssen
Phillip S
dem kann ich nur zustimmen!
http://www.infonegocio.com/thalassos
Hätte mich ja wirklich gewundert, wenn dem nicht so gewesen wäre. Woher TV-Sender nur immer diese eigenartigen Reportagen und Berichte nehmen?! Auch das ist eine Art Manipulation..
Danke für die Aufklärung.
das freut mich sehr, dass offensichtlich die Arbeiter (und allenfalls auch Arbeiterinnen, sofern vorhanden) ebenfalls mit zwei Festen beglückt wurden. Den Beitrag in 10 vor 10 habe ich - glücklicherweise - nicht gesehen, das (Deutsch)Schweizer Fernsehen ist für mich schon längst nicht mehr als Informationskanal azeptabel, ich bin auf die Welschen ausgewichen, denn der Sender "TSR" bietet einiges mehr an Info. Und die Welschen sind immer etwas moderater und ausgeglichener, von daher war auch keine Polemik beabsichtigt, es war einfach ein Gedanke. Es freut mich natürlich, dass er aufgenommen und behandelt wurde.
@ Philip S: Das Problem kommt mir bekannt vor, aber wenigstens nur von Zürich nach Thalwil. Nur denke ich, dass die SBB derzeit ohnehin schon am Limit des Möglichen fahren. Es ist doch eigentlich positiv, dass so viele Menschen den öV benutzen, dass man keine Plätze mehr findet! (Ironie ist im Schriftlichen einfach immer schwierig auszudrücken...). Aber natürlich unterstütze ich die Idee, dass mehr Rollmaterial auf die Schienen geschickt wird! Oder dass wenigstens statt so vieler Erstklass-Wagen auch mal ein Zweitklass-Wagen mehr angehängt würde... .
Und was die direkte Demokratie und Volksfeste angeht: Ich bin recht stolz darüber, dass in der Schweiz Bundesräte noch mehrheitlich ohne ein Dutzend Leibwächter leben könen. Ich hoffe, das kann so bleiben.
Ich kann leider Ihren Feierdrang nicht nachvollziehen. Schön, ein Tunnel ist fertig, ein weiterer Mosakikstein zum Konzept der Güterverlagerung.
Nun ist es leider so, dass es im Moment in Italien lausig mit der Planerei aussieht was die vernünftige Abnahmekapazität der NEAT betrifft.. Wie es doch so schön heisst, Minister kommen und gehen in Italien aber die Beamten bleiben. Wäre es nicht vordringlicher in Italien eine vertragsverbindliche Regelung mit Beamten hinzukriegen die endlich regelt was zu regeln ist? Wir haben nun eine Röhre mehr im Angebot, was haben die Italiener? Nichts, ich würde behaupten nicht mal den Willen dazu etwas zu ändern. Zu oft wechseln da die Kursze im Regierungshauptquarter dass von verbindlichen Abmachungen gesprochen werden kann.
Ich bin sonst schlecht als Hellseher aber wenn im Jahre 2019 der Gottard ans Netz geht werden wir uns wahrscheinlich die Augen reiben was auf der südlichen Seite von Chiasso für die Abnahme der Kapazitäten bereitsteht. Vielleicht heisst es dann im Jahre 2030 oder so....
Es ist mir bei der gigantischen Grösse des Neat Projektes irgendie unbegreiflich weshalb man den Bau nicht in Abhängigkeit der Zubringer und Abnehmerländer bringen konnte.
Die viel gepriesene EU hätte man vor den Karren spannen müssen um den Italienern Beine zu mache..
Die Politik scheut sich hier offenbar dem Gegner in die Augen zu schauen. Dabei wäre die Materie so einfach: Keinen Lastwagenkorridor durch die Alpen ohne eine garantierte Infrastrukturplanung und den Umstieg auf die NEAT.....
Nun der Spass kostet ja bloss zwischen 20 und 30 Milliarden, wenn das nix wird, werden es halt wenigtens ein paar schöne Feste gewesen sein die man im Vorab gefeiert hat für Ingenieurleistungen von Österreichern, Deutschen und noch am Rande ein paar Schweizer die sich die Hände mal ausnahmsweise dreckig machen wollten...
Also bis zum nächsten Fest...
(eventuell könnten Sie dann aber auch den Rest derer einladen die das ganze auch bezahlen werden, nämlich die ganze Schweiz und nicht nur ein paar ausgewählte VIPs und Bahnfreaks...) so als Gedankenanstoss für die nächsten Sausen
http://balletdancemove.blogspot.com
guten abend ,
es war doch speziell , das stuhlrücken neben die Königin of Oranje, ich gönne Ihnen das von Herzen , und auch die Vorstellung von
Ballet und Trapez , Frauenschlagzeug und Opernsängerin ist spannend , obs wohl
das National Ballet , oder Nederlands Danse Theatre war , wär interessant zu wissen was so läuft , hier in der schweiz
sind wir ja nicht in europa , politisch und auch sonst , so
warten wir gespannt bis es wieder news
aus der welt gibt .
-
chinadaily hat nun auch ein video kanal
er ist so wie ich das einschätze im aufbau
doch die sendung die lief war
Sensationell !
also modernstes fernsehen wie ich mir das
vorstelle , bildend sympathisch , global
es ist wirklich so _ und gezeigt wurde
ein weg der von einer schlange gebaut wurde , passt doch zur tunnel eröffnung
einfach eine tunelseite fehlt , ah dieser
weg ist so cool , und wir können so viel
sehen am fernsehen , dass ich wirklich froh bin , dass sie sich mit den reallen
festen abgeben . es ist also nicht mehr
ganz so schlimm ein schweizer outcast zu
sein , im virtuellen zeitalter sollten die
diskriminierungen und faschistoiden massen
kampagnen eher abnehmen , es wäre besser.
http://chinaontv.com/index.php/video_Pl
Chi Bi , Where the famous battle took place ,
Chi Bi , wie die schlange einen tunnelweg
gebaut hat ...
this what i was trying to talk about ...
tks
and tks for keep munition closed
it shud never be in need anymore ...
Der alten Glühbirne droht das Verbot. Der Verkauf von Sparlampen boomt: Coop setzt fast doppelt so viele ab wie 2006, und Philips klagt über Lieferengpässe.
Osram verkauft mehr als 30 Prozent mehr Energiesparglühbirnen. Bei Philips habe die deutliche Steigerung gar zu mehrwöchigen Lieferverzögerungen geführt. Im Coop stehen Kunden schon mal vor leeren Regalen: Bis Ende Mai verkaufte der Detailhändler 150'000 Sparglühbirnen. Im ganzen letzten Jahr waren es 200'000. Migros verkaufte alleine im März 54'000 Stück, drei Mal mehr als 2006.
Eine Glühlampe verwandelt nur 5 Prozent der eingesetzten Energie in Licht, eine Sparglühbirne 25 Prozent. Die Produktion braucht bei der Sparlglühbirne zwar vier Mal so viel Energie wie bei der normalen Glühbirne, gemäss WWF. Da die Lebensdauer aber ca. zehn Mal länger ist, fällt die Energiebilanz positive aus.
Zudem wird die Anschaffung der Sparglühbirne je nach Benützung und Preis (es bestehen deutliche Preisunterschiede - je nach Detailhändler/Baumarkt) bereits nach einem Jahr amortisiert, und die restlichen ca. 9 Jahre Lebensdauer profitiert man direkt von einer günstigeren Stromrechnung.
19.6.07 - InvestInNature (CDay)
Ich möchte hier eigentlich nicht den Blogadministrator spielen, aber ich frage mich ernsthaft was Glühbirnen mit der Neat zu tun haben......
Bei sämtlichen anderen Beiträgen von dir ist es das gleiche Lied..
@ Administration
Könnte man für nicht einen Energiesparblog öffnen wo sich die Leute austoben können damit der Blog ein wenig strukturiert ist...
(beim Durchlesen aller Beiträge kommt es mir oft vor, gewisse Leute benutzen diesen Blog als private Werbeplattform, in der Hoffnung es lesen sich möglichst viele User durch...) Das wäre ja nicht gerade dem Sinn entprechend...
Wenn du schon beim Neat Threat das Thema Sparlamben anschneiden möchtest wäre ich froh wenn du das Kind richtig benamsen würdest:
Es gibt keine Sparglühbirnen, weil die (Kompakt)Fluoreszenslampen die du meinst nicht glühen sondern "strahlen". Der Effekt der ionisierenden Gase und deren Umwandlung durch die innenliegenden Fluoreszensschicht des Lampenglases bringt einen höheren Wirkungsgrad beim Lichtstrom um Faktor 5. Deshalb kann die normale Glühlampenleistung durch 5 geteilt werden und man erhalt die equivalente Leistung der Kompakt-FL.
Für den Normaluser ist es ganz einfach: Es handelt sich bei der Sparlampe (eigentlich ein Technologieneutraler Begriff weil auch andere Technologien im Einsatz stehen die noch effizienter sind als FL Technik, zb LED) um eine gefaltete Fluereszenslampe (Röhrenlampe) die auf einen E27 Sockel passt inklusive Vorschaltelektronik.
Der Einsatz der Lampen ist mit den neueen Generationen praktisch überall möglich. Ausser in sehr kalten Räumen (zb in Gefrierräumen) oder bei sehr kurzen Einschaltzeiten. Dort ist der Einsatz von normalen Glühbirnen immer noch sinnvoller.
Anstatt Verbote breit zu schlagen wäre es besser die Leute auf den Gebrauch der Lampen zu schulen, und auch darauf hinzuweisen dass die Entsorgung auf keinen Fall im normalen Hausmüll zu geschehen hat. Die Lampen haben Quecksilber, Phospate, Edelgase, Elektronikteile, somit stellen diese bei unsachgemässer Entsorgung eine grosse Umweltbelastung dar.
danke für die informationen... so ergänezn wir uns...
sicher ist aber, dass es keine sparlampen sind - eine lampe ist eine lampe, wie wir sie gemeinhin kennen.
Bem asudruck sparglühbirne ist klar, dass es sich um die sparvariante einer glühbirne handelt, deshalb ist diese ausdruck korrekter, als sparlampe. aber, ich bin auch kompromissbereit - so nennen wir sie doch sparglühröhrchen. einverstanden?
was nicht richtig ist, ist das problem mit der einschaltzeit. wenn diese kurz ist, ist es trotzdem sinvoll, dort sparglühröhrchen zu verwwenden. das war früher mal so, dass es eine einschaltverzögerung gab, und der anfangsenergieverbrauch höher war. mit den neuene sparglühröhrchen ist das kein problem mehr.....
aber, für mich ist sparglühbirne immer noch der verständlichere ausdruck, was sparglühröhrchen - ist doch irgendwie doof...
einen schönen tag!
http://www.fewthings.blog.de/
Wenn Politiker fest Feste feiern, werden sie vom gemeinen Volk beklatsch. Fast zur gleichen Zeit, als die PolitikerInnen sich für das Geldausgeben auf die Schultern kloften, hat das Volk über die 5. IV-Revision abgestimmt und verfügt, dass vielen Menschen mit einer Behinderung das ohnehin karge Budget gekürzt werden soll (Budgetüberschreitungen führen hier zu Stigmatisierung und Kriminalisierung der „Fahrgäste“) - damit sie nun nichts mehr zu feiern haben...
Amüsant finde ich die Beschreibung der Auftritte der Könige und Königinnen beim Schweizer Fernsehen. Ist allerdings freiwillig (oder höchstens gruppendynamisch erzwungen). Als ich letztes mal beim Schweizer Fernsehen als Fachperson für IV-Fragen und angekündigt als "behindert" in den Marginalien stand, klatschte ich jedenfalls nicht, als Urs Leuthard den in Schwarz gehüllten Festsaal betrat. Wer in die Marginalien einer Diskussionsrunde gestellt wird, darf sich als Claqueur verweigern...
FEW things
der in der Arena behindert tanzt...
Nein, ich bin nicht der Meinung dass man nun Glübsparbirne statt Sparlampe sagen sollte, weil eben einfach nichts glüht (ausser den Startkathoden für 1 sek, aber das ist technisch)
Du suggerierst mit solchen Begriffen dass es nun Glühbirnen gibt die es als Sparversion gibt, und das gibt es nicht. Es gibt zwar glühwendeltechnische Leuchtmittel die mittels eines Füllgases eine höhere Glühtemperatur erreichen und damit eine leicht höhere Energeiausbeute (zb Halogen) aber Grundsätzlich bleibt ein Heizwendel ein Heizwendel, und der spart keinen deut Strom ein.
Und das mit den kurzen Einschaltzeiten ist eigentlich nicht auf die technische Lebensdauer der FL abgestellt sondern auf den praktischen Benützungsgrund:
Die Lampen benötigen nämlich rund 1 Minute um die Hellikeit zu erreichen. Wenn du mal gscnell in den Keller gehst um ein Plätzli aus der Gfrüri zu holen, dasnn regst duch dich deswegen nur auf. Dort macht eine Glühbirne durchaus Sinn.
Diese Anwendungen sind aber wie schon gesagt sehr begrenzt und würden im Strommix der Beleuchtung wohl nicht mal mit 1% auffalen... also Entwarnung von der Front ...
Es war abzusehen, trotzdem finde ich es beschämend, dass viele Schweizer offenbar genau zu wissen scheinen, was für andere gut ist, von deren Situation sie keine Ahnung haben, und nichts von Solidarität, Mitgefühl und Menschlichkeit gegenüber benachteiligten Menschen halten.
Es tut mir leid.
Die Norwegische Statoil und E.on haben beide Versuchsanlagen für die Bindung von CO-2 geplant.
Die 40 MW grosse Versuchsanlage in Norwegen soll mittels eines speziellen Verfahrens von Alstom bis ca. 90% des CO2 binden, welches bei der Stromproduktion eines neuen bis 2010 realisierten Oel-Kombikraftwerkes entstehen soll. Die Versuchsphase auf Industrielevel soll 12 bis 18 Monate dauern. Der Energie-Verlust, welcher beim Einsatz einer CO-2 Bindungs-Anlage entsteht soll mit dem Verfahren von Alstom von 30% auf 10% der produzierten Energie verringert werden, sodass eine solche Anlage die Wirtschaftlichkeit der Stromproduktion nur noch minimal belastet.
In Südschweden soll ein 5MW Gaskombikraftwerk von E.On für Versuchszwecke entstehen, welches bereits im 2008 fertig gestellt wird.
Auch in den USA hat Alstom bereits Partnerschaften geschlossen, um die CO2-Bindnung auf Industrielevel zu testen. So soll in West Virginia im 2008 ein kleines von AEP geplantes Kohlekraftwerk als Versuchsanlage bereit stehen, um die Alstom Technologie zu testen.
21.6.07 – InvestInNature (CdeP)
Ich finde es toll, dass es diesen Lötschbertunnel bei uns gibt.
Dazu kommt, dass nicht überschwemmt werden kann (nehme ich mal naiverweise an)
Ich habe heute gelesen, dass man sagt, dass Unwetter, wie das von gestern, nur alle 10 Jahre vorkommen.
Ich glaube eher, das ist Wunschdenken. Würde ich an einem Bach wohnen, würde ich sofort alle Massnahmen treffen, um mein Haus zu schützen. Ich würde als erstes Anfangen, Sandsäcke zu machen, und Schutzmauern zu errichten.
Die Unwetter und der starke Regen mit starken Winden könnte doch auch etwas mit dem Klimawandel zu tun haben, und wenn das so ist, wird die Häufigkeit zunehmen. Vielleicht kann man auch bei uns bald von einer Hurrikan-Saison sprechen!
Also, Lötschberg hin oder her, Gotthardbasistunnel hin oder her, die SBB wird bald Notfall-Equippen zusammen stellen müssen, die dann immer dort zum Einsatz kommen, wo gerade ein Hang runter kam, ein Gleis weggeschwemmt wurde, oder eine Brücke eingebrochen ist.
Für die Strassen gilt das selbe.
Ich heisse nur Dölf, und wohne im Krachen, aber die Art und Weise, wie der Rauch aus meiner Pfeiffe steigt, sagt mir, dass ich leider recht habe.
Dölf
Und was passiert mit all dem gebundenen CO2?
Betreffend Leuchtmitteln wie z.B. die Stromsparlampe, wird gerne vergessen zu erwähnen, dass diese mehr „Elektrosmog“ erzeugt, als Glühbirnen und dass sie gezielt gewählt und eingesetzt werden sollten. Besonders elektrosensiblen Menschen sollten sich da vorgängig informieren, bevor sie alle Glühbirnen durch Sparlampen ersetzen.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, jedoch weiss ich nicht, welche Möglichkeiten bei diesem System angewandt werden wird. Aber Sie haben recht, dieses Problem wird natürlich ebenfalls vor Inbetriebnahme einer solchen Anlage gelöst werden müssen. Bei der der Kernkraft hat man dieWiederverwertung oder Lagerung nicht abgeklärt, oder es spielte damals keine Rolle. Heute ist das nicht mehr möglich. Sie können aber beruhigt sein, das Problem einer eventuellen Lagerung oder einer eventuellen Weiterverarbeitung kann gelöst werden, und wird nicht für Jahrtausende nchkommende Generationen belasten, wie das z.B. der nukleare Abfall tut.
Sparlampen bzw. Leuchtstoffröhren müssen die Grenzwerte der elektromagnetischen Verträglichkeit erfüllen wie alle anderen Geräte auch. Das alleine nur schon deshalb, um nicht Radio, Fernsehen oder Funkverkehr zu beeinträchtigen. (Niemand will ein Stör-Gerausche wenn er oder sie die Nachrichten am Radio höhrt).
Abgesehen davon muss im Gegensatz zu einem Funk-Telefon eine Leuchtstoffröhre keine elektromagnetischen Wellen aussenden (abgesehen von dem sichtbaren Licht natürlich) und kann demnach auch entsprechend aufgebaut werden.
Letztlich werden Leuchtstoffröhren praktisch in allen Büros, Gewerblichen Betriebe, Einkaufszentren etc. eingesetzt. Also, zumindest die paar Leute die einer Arbeit nachgehen oder ab und zu in die Migros oder den Coop gehen, scheinen damit keine Probleme zu haben.
Kommt dazu, dass Sonne, Universum, Telefone, Funkverkehr, Radiosender, Fernsehsender und Übertragungsleitungen seit Jahrzehnten bzw. Jahrmilliarden elektromagnetische Wellen aussenden und denen kann sich tatsächlich niemand entziehen.
Grenzwerte Leuchtstoffröhren: alles klar.
Elektromagnetische Felder: erzeugt die „Sparlampe“ aber, auch wenn sie nicht dafür gebaut ist. Diese Feststellung ist keine Erfindung von mir, sondern kann z.B. im bekannten Konsumentenmagazin (darf ja keine Werbung machen) 4/2006 und weiteren nachgelesen werden.
Dass Telefone, Funkverkehr, Radiosender (ist ja auch Funkverkehr), Fernsehsender und das Universum selber auch elektromagnetische Wellen aussenden, denen sich niemand entziehen kann, macht die Sache keinesfalls besser und ist kein Grund das Thema Elektrosmog zu verharmlosen. Ich denke, dass die Kumulation hier das Problem ist.
Ich sage ja auch nicht, dass Leuchtstoffröhren schlecht seien. Ich sage nur, deren Einsatz sollte gezielt und überlegt erfolgen und, dass Glühbirnen trotz ihrer mieserablen Energiebilanz in gewissen Situationen ihre Berechtigung haben können.
20 000 Jahre Klimawandel und Kulturgeschichte - von der Eiszeit in die Gegenwart
http://tinyurl.com/2luy6e
Besten Dank für den Einblick in die von Ihnen besuchten Feierlichkeiten, die öfter mit VIP’s vom Volk getrennt stattfinden.
Etwas das wir alle zusammen täglich ohne Pomp, Etikette und Sicherheitsvorkehrungen zelebrieren können ist der neue Morgen, der wie heute mit seiner Frische, seinem Licht und sommerlicher Farbenpracht das Auge und die Seele freut.
Morning has broken,
like the first morning
Blackbird has spoken,
like the first bird
Praise for the singing,
praise for the morning
Praise for the springing
fresh from the word
http://www.emigrantdirect.com
Umso besser, dann können wir ja unbesorgt CO2 erzeugen und müssen uns erst recht gar keine Gedanken um AKWs machen.
76 MW Wärtsilä Gaskraftwerk kosten offensichtlich 40 Millionen Franken.
http://www.wartsila.com/,en,press,0,tradepressrelease,68AE0013-AC49-4015-8C4F-DCF051E07289,E879FB13-1CC3-41AE-9006-318A1DBF8D00,,.htm
Das heisst mit einer Investition von lediglich 1.6 Milliarden Franken können wir mehr brauchbare Energie erzeugen als mit einem neuen EPR AKW-Monster. Dazu können wir gleich noch die Abwärme nutzen und die Stromproduktion flexibel dem Verbrauch anpassen und den Strom (und Wärme) dort erzeugen wo er tatsächlich gebraucht wird (geringe Netz- und Speicherverluste).
Zudem brauchen diese Kraftwerke keine Kühltürme und können von der Schweizer Firma ABB mit in der Schweiz entwickelten und produzierten Komponenten beliefert werden.
Leibstadt hat auf Heute umgerechnet etwa 7 Milliarden Franken gekostet. Das heisst mit den gesparten 5.4 Milliarden können mindestens für 5.05% ohne wenn und aber aufs Sparkonto platziert werden (siehe Link - da wird übrigens jeden Monat verzinst). Mit den 275 Millionen Franken Zinsen jährlich kann gerade noch der Unterhalt der Gaskraftwerke über mehrere Jahre oder gar Jahrzehnte finanziert werden, sollte die Installation der erneuerbaren Energie-Struktur etwas länger dauern als ursprünglich geplant (z.B. wegen all den Knüppeln der Stromlobby gegen erneuerbare Energien und gegen Effizienzsteigerung).
Dass die erneuerbare Energiestruktur rein technisch gesehen problemlos umsetzbar ist, haben wir ja bereits durchgerechnet. (8 PV Solarmodul Fabriken über 25 Jahre).
@ liza
Es gibt übrigens auch Energiesparlampen mit LEDs. Die Arbeiten im Gegensatz zu den Leuchtstoffröhren mit Gleichstrom. Schau mal auf ebay.
ihr seht, die Wirtschaft arbeitet weiterhin an besseren Produkten oder Anlagen, und heute in 10 bis 15 Jahren werden wiederum zahlreiche Neuerungen bei der Produktion von Strom, von elektrischen Geräten und bei der Mobilität die Welt verbsssern, und so die Nature und unsere Umwelt nachhaltiger schonen, als je zuvor.
Aber jeder einzelne ist heute schon verpflichtet in seinem Umfeld das zu tun was nötig ist, um die Umwelt und die Nature zu schonen, und um Resourcen zu sparen.
Zudem ist die Politik gefordert... mit Abgaben oder Steuersenkungen den Verbrauch und die Förderung neur Technologien zu lenken....
Daran müssen wir z.B. Hrn. BR Leuenberger und anderen immer wieder mahnn.
Ich fand das Fest von der Eröffnung ebenfalls schön.
Nur weniger schön fand ich das man wegen 100 Mio die Zweite Tunnelröhre nicht fertig ausgebrochen hat. Die wird man später aus Sicherheitsgründen nie mehr ausbrerchen können. Dabei wäre dies mehr als Sinnvoll gewesen. Der Lötschbergbasistunnel ist doch bereits jetzt an der Kapazitätätsgrenze angelangt.
Dafür diskutiert man den Unsinn mit dem Porta Alpina.Eine riesen Zwängerei und sonst nichts.
Mit freundlichen Grüssen
Baumann
Sie haben für die von Ihnen besuchten/geführten Eröffnungszeremonien um Deutung der jeweiligen rituellen Handlungen aufgerufen. Hier mein Versuch, Ihren Wunsch andeutungsweise zu erfüllen:
Als dem Lötschberg bei der Basis-Eröffnung am 15.06.2007 seine Hoch-Zeit widerfuhr, brauste eine RE265-Lok aus dem getunnelten Berg und zerfetzte die Eröffnungsbanner-folie.
Damit wurde in einem symbolischen Vereinigungs-Akt zwischen Frutigen und Raron, dem Kanton Wallis und Berner Kanton, der Schweiz und Europa die Barrikade, welcher der Lötschberg über Jahrmillionen in massivster Form aufgetürmt hatte, mit einem – sorry an alle moralisch Denkenden - phallischen Statussymbol, einer Gütertransportzugmaschine durchstossen. Eine „Defloration“ per Tempo und dies noch vor der Hochzeitsrede.
Nicht einmal der Bischof hat interveniert … Wen wundert es da noch, wenn die zunehmende Säkularisierung der Kirche sakrosankt ist.
Professionaler beschreibt der bekannte Humanethologe Irenäus Eibl unter dem Titel „Interaktionsstrategien“ die „Struktur komplexer Rituale“: „ … menschliches Verhalten kann als Wegenetz beschrieben werden, welches zu einem bestimmten Ziele führt. In den Wegenetzen zu den verschiedenen Handlungszielen gibt es Kreuzungspunkte an denen die Person Handlungsalternativen wählen kann. Bevorzugte Folgen von Handlungsschritten nannten wir Strategien. …“.
Wenn in diesem Zitat der Begriff Wegenetz mit Schienennetz ersetzt wird und Kreuzungspunkt mit Weichenstelle könnte jeder Kluge im Zuge noch ein bisschen klüger werden.
Und weiter erklärt Eibl-Eibesfeldt: „ Betrachten wir die menschlichen Umgangsformen, dann stellen wir zunächst einen bemerkenswerten Variationsreichtum fest. Nehmen wir Grussrituale als Beispiel, Verhaltensmuster also, die bei einer Begegnung zur Eröffnung einer freundlichen Interaktion (siehe Lötschberg, Betuweroute) ausgeführt werden.“
Dazu stichwortartig einige wenige seiner Definitionen:
Eröffnungsphase (Begrüssung)
- Selbstdarstellung (Imponieren mit Paraden, Tänzen, Händeschütteln)
- Bandstiftung u. Beschwichtigung (Überreichen von Geschenken, Lächeln, Umarmung, Präsentationen mit Kindern)
Phase der Bandbekräftigung
- Bekräftigen der Beziehung (Geschäfte, Kontrakte)
- Bekundung von Übereinstimmungen und Gemeinsamkeiten (gemeinsames Speisen, emotionale Dialoge)
Abschiedsphase
- Erhaltung des Bandes für die Zukunft (Geschenkaustausch, gute Wünsche, Versicherung der Verbundenheit)
Zur Bekräftigung unseres Blogbandes grüsse ich alle mit smilie.
Walter R. Kopp
Sie schreiben an Herrn Leuenberger: “ Sie haben für die von Ihnen besuchten/geführten Eröffnungszeremonien um Deutung der jeweiligen rituellen Handlungen aufgerufen.“
So interessant Ihre Ausführungen dazu sind, ich kann im Text von Herrn Leuenberger den von Ihnen erwähnten Aufruf nicht finden.
Das Intereview, das in 10vor10 von heute ausgestrahlt wurde hat mich wirklich überrascht.
Sie sagen, dass nun aufgrund der heute gültigen Einspeisevergütungen die Schweiz den Rückstand gegenüber Oesterreich oder anderen Ländern wett machen kann. Die 0,6 Rappen, die per kWh Strom für Erneuerbare Energien eingenmmen werden, ergen ca. 320 Million CHF. DAvon sollen nur ein Bruchteil in die Sonnenenergie investiert werden, und der Grossteil 80-90% in Wasserkraft und Erdwärme. Es ändert sich also nichts, solange nicht weitere Massnahmen beschlossen und umgesetzt werden.
Ich habe übrigens die schönen Bilder aus Oesterreich, wo fast auf jedem zweiten Haus eine Fotovoltaik- oder eine Solarwämreanlage steht, sehr genossen. Wie lange müssen wir noch warten, bis die Politik bei uns handelt, und eine echte Förderung / Einspeisevergütung beschliesst, sodass eine Anlage in 10, 15 oder max 20 Jahren amortisiert ist. Warum nicht wie in Oesterreich das Heizoel mehr belasten, und damit die Sonnewärme fördern?
Tun Sie etwas für die Sonnenenergie. Diese wird sich durchsetzen, nur sollten wir nicht 20, 30 oder 40 Jahre warten, sondern sofort damit Anfangen und die Weichen stellen.
Freundliche Grüsse
Markus Schöpfer
http://www.envirofit.org/technology/kit
noch bezüglich dem Feiern und Festen: Ich finde es zumindest erfreuend, dass sich bezüglich dem Rütli doch noch eine Lösung gefunden hat.
Also dann hier nochmal etwas vom Thema weg: Es wird doch immer wieder nach Lösungen gesucht wie man die CO2 Ausstoss kompensieren könnte:
In Südostasien stinken etwa 100 Millionen Zweitakter durch die Gegend.
Wenn lediglich jeder Zweitakter 2kW leistet (Ein Cayenne leistet 300kW), dann entspricht das übrigens bereits einer Leistung von 200'000 MW also 200 Gösgens.
Die Guten im Link möchten diesen enormen Schadstoffausstoss mit Direkteinspritzerkits reduzieren (habe nichts damit zu tun): http://www.karmatube.org/ff/view.php?id=152
Mit solchen Kits wird allerdings nicht nur der Schadstoffausstoss reduziert, sondern durch den 35% geringeren Verbrauch und der Ölausstoss um 50% reduziert.
Das wären also nahezu 40% weniger CO2 pro 2Takter (abgesehen von der wesentlich belastenderen Schadstoffemission-Reduktion). Möglicherweise wäre das vielleicht ein eher etwas unkonventioneller CO2 Kompensations-Ansatz aber solange Amis und Europis mit ihren Cayennes rumbrausen werden Südostasier auch weiterhin mit ihren 2Takt Taxis rumstinken. Zudem hat man bei einem solchen Umrüstkit zumindest die Gewähr, dass der alte Motor auch behalten und nicht etwa ersetzt und dann sonst wo eingesetzt wird.
(Gewisse Politiker werden leider allerdings einwenden, dass mit sauberer Luft auch wiederum die Überlebensfähigkeit der Bevölkerung in den Südostasien-Städten steigen wird und wenn weniger sterben, wird auch wiederum mehr verbraucht – aber so ist das halt: Wenn 225'000 Leute in der Schweiz plötzlich sterben würden – beispielsweise durch einen Super-GAU oder sowas - dann würde der Stromverbrauch auch grad um 3% gesenkt – also um fast soviel wie wenn sämtliche Leute in der Schweiz ihre Glühlampen durch Energiesparlampen ersetzen würden.)
Frau/Mann darf, kann mich auch per Du ansprechen, so denn Frau/Mann will.
Für mich beinhaltet Sprache, vor allem die geschriebene, codierte Informationen von und über die Schreibenden auslegen zu können. Geschriebenes bedarf der Interpretation und jede/r interpretiert Texte auf seine individuelle Lesart. „Zwischen den Zeilen“ zu lesen, ist nicht nur eine Redensart, vielmehr den menschlichen Fähigkeiten eigen, Inhalte sinnlich, geistig und emotional wahrzunehmen und mit der eigenen Erfahrungswelt vergleichend zu verstehen.
BR Leuenberger hat wortwörtlich keinen „Aufruf“ an mich oder die Blog-LeserInnen gerichtet, das stimmt. Deshalb hätte ich um Missverständnissen vorzubeugen, das Wort „aufrufen“ in Anführungszeichen schreiben oder eine andere, unmissverständliche Formulierung wählen sollen. – Danke für den Hinweis.
Empfinde Ihr direktes Ansprechen als transparent und ehrlich, zugleich „lese“ ich darin abwartende Neugier, wie der Angeschriebene reagiert.
Hoffe, Ihre zutreffende Bemerkung angemessen und verständlich erwidert zu haben, selbst wenn Sie mich nicht dazu aufgefordert haben.
Bis auf ein baldiges oder späteres Wiederlesen grüsst Sie freundlich
Walter „von der Neumattweide“
http://www.saranjai.net
Ich werde mich hier nicht gross in's Politische einmischen - will Ihnen an dieser Stelle einfach nur zum bisherigen Lebenswerk gratulieren... und: Ich liebe Ihren Schreibstil. Bravo und weiter so!
Aus weiter Ferne und mit freundlichen Gruessen
Eric Roth
Visit my Website: www.saranjai.net
Ja, Sie haben meine Zeilen richtig „gelesen“. Ich bin jeweils neugierig, ob eine Antwort auf meine Worte folgen und wie sie lauten würde.
Ja, ich empfinde Ihre Stellungnahme als angemessen und verständlich.
Sie schreiben: „Geschriebenes bedarf der Interpretation und jede/r interpretiert Texte auf seine individuelle Lesart.“ Ja, das ist so und zeigt sich auch in diesem Blog immer wieder sehr deutlich in. Gerade aus diesem Grunde scheint mir eine klare Sprache wichtig, die die Interpretationsmöglichkeiten einschränkt. Denn ich will ja einen bestimmten Inhalt übermitteln, der von möglichst vielen Menschen möglichst gleich interpretiert bzw. verstanden werden soll.
Für mich macht das unaufgeforderte Schreiben von Gedanken, Anregungen, Stellungnahmen und Antworten das Wesen des Bloggens aus.
Da ich nicht fernsehe, habe ich das Interview mit Ihnen, welches Markus Schöpfer erwähnt, nicht gesehen. Ich möchte mich aber der Aufforderung anschliessen:“ Tun Sie etwas für die Sonnenenergie!“
Sie als Energieminister können mir sicher erklären, wieso hauptsächlich in teuere und aufwändige Energiegewinnung (Wasser=Staudämme=Widerstand / Erdwärme CH=Kinderschuhe=negative Schlagzeilen) investiert wird und nicht in Sonnen- und Windenergie, die doch mit vergleichsweise geringem Aufwand und sofort gewonnen werden kann. (Was ist aus Ihrer Idee, Fragen zu beantworten, geworden?)
Liebe Liza
Danke für die Unterstützung.
Einen schönen sonnigen Tag ("die Sonne ist bei Ihnen und bei mir schon aufgegangen").
Freundliche Grüsse
Markus Schöpfer
Wir empfinden das als Skandal, als typisch neu-reiche Arroganz und Sakrileg gegen das soziale Engagement des wirklich grossen Victor Hugo - - aber eben: Bei Chäsfürschtens ist wohl jeglicher Respekt vor den wirklich Grossen verloren gegangen...