Bundesratsersatzwahl

Bild: KEYSTONE/Peter Klaunzer
Während ich diesen Beitrag schreibe, ist die Ersatzwahl für den zurücktretenden Pascal Couchepin in vollem Gang. Nichts geht in der Bundesverwaltung. Alle sitzen vor den Bildschirmen und verfolgen die Wahl, kein Telefon klingelt, keine Sitzungen finden statt. In der Wandelhalle treten sich Journalisten und Sicherheitsbeamte gegenseitig auf die Füsse. Das Bundeshaus ist von Übertragungswagen und Satellitenschüsseln umstellt. Die Medien berichten seit Tagen über den „Wahlkrimi“, obwohl, man eigentlich das Resultat schon lange vorausgesehen hatte.
Ausländische Medien fragten sich, wieso in der Schweiz der Ersatz eines einzigen „Ministers“ das ganze Land derart in Atem halten könne. In einer Kolumne in der Sonntagspresse stand, die Wahlen in der Schweiz seien ohne jede Bedeutung, da sich ohnehin nichts ändere. Die Wahlen in Deutschland hingegen seien wichtig; sie würden etwas bewirken.
Dazu zwei Bemerkungen, eine begriffliche und eine inhaltliche:
1. Ein Bundesrat ist kein Minister, kein Diener oder Gehilfe des Premierministers oder Ministerpräsidenten, der ihm Weisungen erteilen oder ihn gar ersetzen könnte. Der schweizerische Bundesrat ist ein Präsidialkollegium, das gemeinsam die Geschicke des Landes leitet und die Regierungsverantwortung trägt. Deshalb steht jedes Mitglied des Bundesrates nicht nur seinem Departement vor, sondern ist immer auch - als Teil des Kollegiums - Regierungsoberhaupt.
2. Das ist auch die Bedeutung einer Bundesratswahl: die Konkordanz und die Konstanz. Das ist der grosse Unterschied zu Wahlen in unseren Nachbarländern, wo beinahe alle vier Jahre die gesamte Regierungen und damit die halbe Verwaltung ausgewechselt werden muss, weil die Mehrheit ändert. Indem wir auch die blosse Ersatzwahl eines einzigen Bundesratsmitgliedes in einem aufwändigen Ritual zelebrieren und das ganze Land daran Anteil nimmt, unterstreichen wir die staatspolitische Bedeutung dieser Wahl. Sie besteht in der Konkordanz und der kollegialen Regierungsform. Nur wenn sich die massgeblichen politischen Kräfte, die Kulturen und die Geschlechter in der Landesregierung ausgewogen vertreten fühlen, sind sie bereit, die Entscheide von Bundesrat und Parlament mitzutragen und umzusetzen. Einmal getroffene Entscheide werden durch Neuwahlen nicht auf den Kopf gestellt. Um diese Stabilität und Kontinuität werden wir oft beneidet. Sie sind wesentlich mitverantwortlich für den soeben vom World Economic Forum (WEF) eruierten Spitzenplatz der Schweiz punkto wirtschaftlicher Attraktivität. Jede Veränderung der Regierungszusammensetzung ist also an der Frage zu messen, ob sie das Zusammenspiel der Kräfte verbessert oder gefährdet. Gerade darum wird diese Ersatzwahl als ein Ritual der direkten Demokratie gefeiert. Nicht weil der Wahlausgang überraschend sein könnte, sondern weil dieses nicht ganz so spektakuläre Ritual unser Bewusstsein für unser politisches System schärft.
Kaum ist dieser Beitrag fertig, ist der neue Bundesrat bekannt. Seine Reaktion auf die Wahl ist ebenfalls typisch für eine schweizerische Bundesratswahl und unterscheidet sich vom Siegesgebrüll mit triumphierenden Gesten in anderen Ländern: Didier Burkhalter hat die Wahl ruhig und mit Würde angenommen. Deutlich ist ihm die Bedeutung der übernommenen Verantwortung anzusehen. Es freut mich, dass ihm die Konkordanz besonders am Herzen liegt, und ich heisse ihn willkommen in unserem Kollegium.
Bis bald
Moritz Leuenberger



28 Kommentare
leider haben sich nicht viele Blogleser auf deinen letzten Beitrag (Trudi) gemeldet... die Gründe sind sicher vielseitig: Ferienabwesenheit, nicht politisch genug, Tastatur kaputt usw.
Ich bin immer (oder fast immer) ein fan von dir. Wie du freue ich mich auch auf einen neuen Bundesrat und wünsche Didier (oder Herr Br Burkhalter alles Gute (sag im das bitte in der nächsten Br Sitzung).
Vielleicht kann er sich auch wie du als inspirierender Blogger versuchen. Würde mich jedenfalls freuen.
Schöner, ruhiger Arbeitstag noch...
Liebe Grüsse vom Blogleser und manchmal auch Schreiber
Nun, somit bleibt der Bundesrat also weiterhin überwiegend rechts ausgerichtet. Sassen/Sitzen in den Verwaltungsratsreihen der Grossbanken nicht FDP- und SVP-Leute? Offenbar ist dies bei den Menschen im Lande einfach immer noch nicht angekommen, sonst müsste das Parlament bald einmal ein anderes Kräfteverhältnis haben.
Wie dem auch sei, eigentlich ist es vollkommen egal, wer neuer Bundesrat ist. Es wird alles in gewohnten Bahnen verlaufen. Glaubt wirklich jemand, Herr Burkhalter würde den BR revolutionieren? Ich verstehe einfach nicht, warum man diese Menschen bejubelt, noch bevor sie etwas in ihrer neuen Funktion geleistet haben.
Die Krankenkassenprämien werden weiter steigen, die Reichen werden weiterhin reicher und die Armen ärmer, die Finanzkrise wird weitere Opfer (Arbeitslose) fordern, die Schuldigen werden ohne Bestrafung bleiben, während die sozial Schwachen (z.B. IV-Bezüger) mehr und mehr unter Generalverdacht kommen, unser System zu schädigen.
Und aus diesem Grund glaube auch ich, dass eine Bundesratswahl ohne Bedeutung ist. Sie dient als reines Medienspektakel.
Gruss
Viel-Leser-und-Wenig-Schreiber
Ich finde es ja nett, dass Sie hier den Job der Presse erfüllen und uns einen Blick hinter die Kulissen der Bundesratswahl ermöglichen und dass Sie über allerlei kulturelle Geschehnisse berichten.
Wäre es aber nicht sinnvoller und endlich nötig, mal das Wesentliche Ihres Jobs anzupacken und dafür zu sorgen, dass vor den Gotthardportalen Mautstationen errichtet werden? Ich zahle regelmässig (berechtigterweise) für das Befahren von Arlbergtunnel und Brennerautobahn. Wieso ist das Durchqueren der Schweiz (fast) gratis?
Danke und Gruess
Urs Walder
Meine Meinung zu Ihrem Eintrag ist folgende.
Ich finde es sehr wichtig dass ein Bundesrat sich die Zeit nimmt die Nähe zum VOlk zu suchen. Und durch einem Blog, wie wir an Ihrem Beispiel live sehen können, hat man die Möglöichkeit dies auf eine einfache und vorallem wirkungsvolle Art und Weise tun. Meiner Meinung nach ist diese Aufgabe gerade eben KEINE Aufgabe der Medien.
Ich fände es fortschrittlich wenn jeder Bundesrat einen Blog pflegen würde..
Gruss
luz
es gibt nicht nur Links und Rechts.Es gibt auch konservativ und liberal.Wenn Sie wie Ich in einem brandschwarzen Kaff leben, erleben Sie die Wahl von Didier Burkhalter als guten Entscheid.
@ Urs Walder
Autobahnbenutzung ist in der Schweiz viel zu billig.Aber mit der so hoch gepriesenen Konkordanz lässt sich eine Sonderlösung Gotthard kaum vereinen.Statt über den blogenden Bundesrat zu meckern, muss man hier wohl nach den Medien fragen.Hat der Tagi oder das Radio jemals über die Verdoppelung der Autobahnmaut in Slowenien berichtet.
(Halb so viel Autobahnen wie CH,Maut vor Sommerferien pro Kalenderjahr auf 90 Euro hinaufgesetzt - trotz Brüsseler Gekläffe)
Aber äbe mir läbe ja i Schwyz,das interessiert hier ja keine Sau.Radio DRS ist vollbeschäftig Seisler Folkkloresound zu verbreiten.Immerhin das Bundeshaus bleibt liberal - Halleluja
Mehr Konfrontation, mehr Realität, mehr Leben. Ist der Bundesrat ein Kaffeekränzchen?
Es gibt den geschriebenen Blog, aber auch den visuellen wie z.B. Teleblocher.
Ich schaue bei beiden rein und denke mir etwas dabei.
Aber du hast natürlich recht luz, Volksnähe der Politiker ist zu befürworten und trotzdem mag ich mehr den visuellen, denn da weiss ich von wem die Message kommt.
Also Herr Bundesrat wie wäre es mit Ihrem Wochenrückblick,- vielleicht gar im Staatssender-, oder müssen wir warten bis sie den Titel Altbundesrat führen?
MfG
Ihr Vergleich unserer Bundesratswahlen mit Wahlen in anderen Ländern macht mich sprachlos. Auch als ich die Passage betreffend "Siegesgebrüll" und "triumphierende Gesten" ein drittes Mal las, hatte ich grosse Mühe, Ihre mehr als sarkastische und überhebliche Aussage zu erfassen. Entweder haben Sie ein sehr kurzes Gedächtnis oder Sie foutieren sich wirklich über die Empfindungen Ihrer Mit-Eidgenossen. Dass Sie an unserer Intelligenz zweifeln und auch unsere Staatsmündigkeit in Frage stellen, ist eine bekannte Tatsache, aber so etwas? Herr Blocher zeigte bei seiner Abwahl würde und akzeptierte das Verdickt Ihrer linken Genossen. Diese jedoch brachen in Triumpfgeheul aus und waren sich auch nicht zu schade, das Resultat ihres gelungenen Staatsstreiches auch noch mit entsprechenden Gesten und sich-um-den-Hals-fallen öffentlich zu demonstrieren. Ist Ihnen bewusst, wie das im Ausland aufgenommen wurde? Und ist Ihnen auch bewusst, dass dieser Akt der Demontage unserer Konkordanz der Anfang vom Ende war? Nämlich das Signal an Staaten wie die USA oder Deutschland, dass in der Schweiz keine Einigkeit mehr besteht, dass in der Schweiz die Regierungsverantwortung nur noch von schwachen, selbstverliebten Politikern be- oder besser gesagt hintertrieben wird und deshalb die Zeit reif wurde, so richtig auf den kleinen "Partner" herumzuhauen?
Wie lange müssen wir das noch ertragen?
Ach ja, dass NRJ in Zürich, als erfolgreichstes Radio den Laden in Kürze dicht machen muss, ist auch auf Ihrem Mist gewachsen. Sie sind wenigstens Konsequent.
Dieser Beitrag wird vermutlich gar nicht veröffentlicht, er passt wohl kaum in Ihre Schönwetterpolitik, aber ich hoffe dennoch, dass wenigstens Sie, Herr Bundesrat Leuenberger, ihn lesen werden.
Mit freundlichen Grüssen
Ihre Beschreibung ist passend.
Ich beschreibe das so:
Seit Jahren regiert in diesem Land eine Schattenregierung, wobei die Bevölkerung selbst zum Schattenkollektiv der Schattenregierung geworden ist.
Für alle die es nicht wissen: Der Schatten besteht aus diversen Lobby-Verbänden und die mächtigste Lobby in der Schweiz ist die des Wertpapierhandels.
Praktisch jedes grössere Gewerbe ist Heute auch Teil der Finanzlobby geworden, was man etwa an den Verlusten der Helsana am Börsenroulette 2007/08 erkennen konnte.
Egal aus welchen Produkten oder Dienstleistungen das Kerngeschäft eines Gewerbe besteht, der Börsenhandel dreht mit. Herr N. Hayek versucht seit Jahren mit seinen Uhren wieder aus dem Spielkasino auszusteigen, aber es gelingt ihm nicht.
Praktisch jeder Politiker in Bern hat ein Nebeneinkommen als Lobbyst. Zwar haben die Lobby verschiedene Namen, aber da sie wie Helsana fast alle auch Finanzlobbysten sind, ist die Sache für mich klar, die Schweiz ist zum Schatten der Finanzlobby geworden.
Aber nicht nur die Politiker:
Jeder Schweizer nimmt zum Beispiel über die Pensionskassen ebenfalls an diesem Spielchen teil. Es ist wie bei jedem Glücksspiel, je höher der Einsatz wird, desto geringer sinkt die Solidarität mit den Verlierern, denn das Spiel wird stets riskanter (aber auch langweiliger), je mehr sich das Haben in immer weniger Hände konzentriert.
Im Gegensatz zu Herr Bundesrat Leuenberger bin ich keineswegs stolz auf die Stabilität der Schweiz, weil ich weiss woraus Heute die Stabilität im Kern besteht und weil somit klar ist auf welchen Schultern und zu welchen Lasten das Spielchen ausgetragen wird. Weil ich weiss wie schliesslich fast jedes Roulette endet, mit dem Gewinn der Banken und noch mehr Konzentration von Reichtum in noch weniger Hände und mit Verteilungskämpfen unter den Verlierern. Solidarität ade....
Ich möchte die unsägliche SVP "Schwarze Schafe Kampagne" in Erinnerung rufen. Ich glaube sie hat dem Ansehen der Schweiz im Ausland grossen Schaden zugefügt.
Schwarze Schafe: Rassistische "Missverständnisse" erwünscht? Zwecks Stimmenfang in trüben Gewässern? Das wäre doch eine Frage an Herrn Blocher. Aber ein mehr oder weniger devoter Journalist bei Teleblocher - hätte er sie zu stellen gewagt?
Da lobe ich mir doch einen Bundesrat, der sich via Leuenberger Blog den Fragen und Kommentaren des allgemeinen Publikums stellt.
Während es hier die Möglichkeit zur Kommunikation und Kritik gibt, ist man beim Anderen zum reinen Empfänger der Heilsbotschaft degradiert.
Vielen, zu vielen mag das genügen, dem denkenden Teil der Bevölkerung keinesfalls.
Und hier noch der obligate Link:
http://teleblocher.ch/
haben sie keine schuldgefühle gegenüber 270'000 schweizer und schweizerinnen, dass sie diesen einfach ihren radiosender zerstört haben??
sie können doch nicht einfach den zweit beliebtesten radiosender der schweiz einfach so zerstörren?! ich habe überhaupt kein verständniss für diese aktion und verstehe ihre logik überhaupt nicht, schauen sie mal die zahlen von radio 1 an und dan die von energy züri und vielleicht ist ihnen aufgefallen das dieser überhautp nicht so einschlägt wie er sollte! sie zerstören einen radiosender für junge hörer! sie zerstören nicht nur einen radiosender sondern auch viele projekte und events wie das energy stars for free ect. überlegen sie sich es doch nochmals!!
Das ist es ja gerade. Ein Missverständnis reiht sich ans Nächste.
Gemeint ist: bei Teleblocher hat man den Kommentar ersichtlich für jeden aus seinem Munde und nicht aus zweiter Hand von irgendeinem Schreiberling und erst noch aus dem Zusammenhang gerissen wie beim heutigen boulevardesken Journalismus der Printmedien üblich.
Ein Blog kann so etwas NIE erreichen. Wer beweist mir, dass hier ALLES von BR Moritz Leuenberger verfasst ist und nicht von irgend jemandem aus seinem Departement?
Deshalb: Im Zweifel lieber visuellen Kontakt!
MfG
Das ist richtig bemerkt, ein Bundesrat sollte aus meiner Sicht alle verfügbaren Medien nutzen um Wirkung zu erzielen.
Betrachte ich hier den Blog, so erscheint es mir eher, als ob nur wenige SchweizerInnen in der Lage oder Willens wären, auf einen Blog schreibenden Bundesrat zu reagieren.
Während die USA mit Barak Obama einen über Internet-Kommunikation gross gewordenen Politiker zum Präsidenten erhalten hat,scheint die Schweiz hier noch Rückständig zu sein.
BR Leuenberger ist es nicht der sich am 'falschen Ort' betätigt, sondern die Schweizer Bevölkerung ist es welche die neuen Möglichkeiten zu wenig im Rahmen demokratischen Meinungsaustausches zu nutzen weiss.
Was mich besonders stört ist die offensichtlich weitgehende Abwesenheit unserer 'grossen Literaten' und Intelligenzia hier im Blog. Während sich Leuenberger seitwärts getraut Bücher zu schreiben, so kommt von der Profiszene der 'politischn Literaten' doch etwas Wenig öffentlich sichtbare Reaktion in Blogs wie diesen.
Könnte es sein dass unsere politische Kultur tief im neoliberalen Sumpf steckt, wo nur noch bezahlte Worte die Schreiberzunft aus ihrem möglicherweise stark depressiven Zustand in die Gegenwart und die Wirklichkeit der neuen Medien hervorlockt, oder ist es die befürchtete Sinnlosigkeit der eigenen Wirkung?
Tatsache ist es, dass die SchweizerInnen sich viel im Internet bewegen, aber offensichtlich fehlt ihnen die Fähigkeit zur 'streitbaren' politischen Arbeit innerhalb eines solchen Blog. Wäre es anderes, dann müsste ich hier jeden Morgen viele neuen Kommentare vorfinden und nicht nur zwei bis zehn.
Dass die Blog-Quoten runtergehen sollen, hängt vielleicht auch mit der knapperen Zeit, die wir haben. Also nicht daran, dass Ihre Kommentare uninteressanter geworden wären.
Freundlich grüsst Dunorbi(Norbert)
Hat man sich abgesprochen oder bestand ein allgemeiner Dresscode für feierliches (oder tristes) schwarz? Die Bundeskanzlerin geht soweit, dass sie die handglismeten Wollstrümpfe ihrer Grossmutter überzieht... das Deux-Piece dürfte kaum von Chanel sein.. wohl eher der südeuropäische, orthodoxe Witwenlook. Soll das demonstrativ Trauer der CVP Frau für die verlorene Wahl demonstrieren? Maurer, wie bei SVPlern üblich, im übergrossen Sackanzug mit viel zu langen Hosen. Widmer-Schlumpf akzeptabel im braven Deux-Piece. Nur wäre ihr zu wünschen, dass sie endlich ihren Coiffeur in Felsberg gegen einen Hairdresser dieses Jahrhunderts eintauscht! Calmy-Rey, wie immer, mit Stil und Eleganz; das muss man ihr lassen. Die Einzige im Gremium, neben Leuenberger, die Urbanität und einen Hauch von kosmopolitischem Savoir-Vivre darstellt! Vegetarier Leuenberger erscheint immer dünner; immerhin sind seine Anzüge korrekt geschnitten und auch sein Stil ist individuell und urban. Couchepin scheint sein Äusseres auch nicht gross zu kümmern; trägt meistens rote Krawatten um sich als Alphatier klar zu kennzeichnen. Wo hat denn die Leuthard dieses Glockenkostüm erstanden? Ackermann Entlebuch vielleicht? Auch ihr wäre endlich der Mut zu wünschen, sich von ihrem Coiffeur in Meisterschwanden zu verabschieden. Auch Merz trägt viel zu wseite Anzüge und für seine kleine Grösse vorallem zu lange Sackos. Wie wär's vielleicht mal mit einer anderen Krawatte als diesem nichtssagenden hellblau? Burkhalter hat Stil und kann Calmy mal ablösen. Nur sind seine Anzüge von PKZ Neuchâtel noch einen Touch zu gross und die Hose zu lang. Etwas mehr bei Sarkozy hinschauen, wie man's macht.
;:))
Krawatte = Abzocker, Krawatte = Banker, Krawatte = Pensionskassendieb ähhhh Verwalter. Wo ist den der passende schwarze Offroader zum plattfahren der Kleinen und zum Einkaufen einer Dose Kaviar?
1 Mio Schweizer warten auf einen guten Blog, der nicht nur ein Mülleimer der Eitelkeiten ist.
Habe schon gedacht sie bringen in unserem Land nichts mehr neues..??? Da nun die BR Wahl vorbei ist glaube ich Ihnen doch noch schreiben zu müssen..Wenn es ihr richtiges, ehrliches und aufrichtiges Argument ist eine 2-te Autoröhre am Gotthard zu erstellen...??? Dann möchte ich Ihnen zu diesem sicher nicht einfachen Entscheid ganz herzlich gratulieren!!!!
http://www.morgner.com
dieser Beitrag war für mich, als in der Schweiz lebendem Ausländer, sehr erhellend!
Nun kann ich etwas besser verstehen, wieso die Schweizer Regierung, verglichen mit sehr vielen anderen, so unglaublich effizient ist.
Viele Grüsse,
Manfred Morgner.
Ich stelle mit Bedauern fest, dass die Menschen von der SP und CVP nicht mehr das sind was sie vor Jahren einmal waren- Leider! Das Schweizervolk stirbt aus! Die schöne CH-Landschaft wird total verbaut! Bald gibt es mehr Strassen statt Grünflächen!
Lichtvolle Grüsse
Irma Mueller
Bisch Visionär!
Kümmerisch Dich um di ganz Schwiz!
Ich gib Dir 10 vo 10 Punkt!
Herr Leuenberger
Gut ist dass Sie endlich freiwillig gehen. Den sonst hätte man sie unbedingt abwählen sollen. Sie haben unserem Land sehr viel Geld und Nerven gekostet. Die Meinung von einem freien Schweizer Bürger.