Abstrafung des Denkens
[Version française: Le procès de la pensée]

Bild: Dieter Leuenberger
Georg Kreis wagte im Zischtigsclub folgende Frage: Was wäre das Resultat einer Volksabstimmung gewesen, wenn damals in den Dreissigerjahren eine Initiative „gegen die Unterwanderung der Schweiz durch das Judentum“ zur Abstimmung gelangt wäre? Wegen dieses Gedankengangs wird nun von der SVP sein Rücktritt als Präsident der Rassismuskommission gefordert und seine FDP-Parteifreunde Fiala, Müller und Pelli distanzieren sich auch von ihm.
Der soeben zurück getretene Postdirektor Michel Kunz stellte in einem Interview eine Briefkastengebühr zur Diskussion. Ein Sturm der Entrüstung brach über ihn ein.
Ich kann mich erinnern, vor etwa drei Jahren von der Möglichkeit eines Kompromisses einer stufenweisen Erhöhung des Rentenalters theoretisiert zu haben. Auch dagegen gab es helle Empörung.
Der Reflex, neue Gedanken und Ideen entrüstet zurückzuweisen, ist in der öffentlichen Diskussion auf Schritt und Tritt zu beobachten. Jede Finanzierungsidee für künftige gesellschaftliche Aufgaben wie etwa Infrastrukturen wird auf die Schlagzeile verkürzt oder verfälscht: Bahnfahren, Autofahren, Strom oder was auch immer: „wird teurer!“
Schlimmer noch scheint mir aber, dass immer öfter die Urheber von solchen Ideen verunglimpft, persönlich attackiert und diskreditiert werden. Natürlich müssen wir nicht jede neue Idee begeistert bejahen. Bloss ist das kein Grund, auf den Mann oder die Frau zu spielen, denn: Eine Demokratie braucht auch neue und ungewohnte Ideen und Meinungen, irritierende zuweilen, solche, die nach ausgiebiger Diskussion vielleicht auch wieder verworfen werden müssen. Aber dass sie überhaupt nicht erst geäussert werden, aus Furcht, das öffentliche Denken werde abgestraft, kann niemals der Sinn einer aufgeklärten Demokratie sein. Die Hoffnung, eine solche sein zu wollen, sollten wir nicht aufgeben.
In diesem Sinne hoffe ich auf eine etwas offenere Haltung im nächsten Jahr und widme zur Illustration dieses Wunsches den Besucherinnen und Besuchern meines Blogs meine Neujahrskarte, die mir wie jedes Jahr mein Bruder Dieter gemalt hat.
Bis bald
Moritz Leuenberger
PS: Aufgrund der Schliessung der Blog-Plattform der Swisscom musste ich für meinen Blog eine neue Bleibe suchen. Neu findet man den Blog unter www.moritzleuenberger.net. Sie werden einige kleine Änderungen im Bereich der Navigation und der Grafik, die nun flexibel angepasst werden kann, feststellen.

Bild: Dieter Leuenberger
Georg Kreis wagte im Zischtigsclub folgende Frage: Was wäre das Resultat einer Volksabstimmung gewesen, wenn damals in den Dreissigerjahren eine Initiative „gegen die Unterwanderung der Schweiz durch das Judentum“ zur Abstimmung gelangt wäre? Wegen dieses Gedankengangs wird nun von der SVP sein Rücktritt als Präsident der Rassismuskommission gefordert und seine FDP-Parteifreunde Fiala, Müller und Pelli distanzieren sich auch von ihm.
Der soeben zurück getretene Postdirektor Michel Kunz stellte in einem Interview eine Briefkastengebühr zur Diskussion. Ein Sturm der Entrüstung brach über ihn ein.
Ich kann mich erinnern, vor etwa drei Jahren von der Möglichkeit eines Kompromisses einer stufenweisen Erhöhung des Rentenalters theoretisiert zu haben. Auch dagegen gab es helle Empörung.
Der Reflex, neue Gedanken und Ideen entrüstet zurückzuweisen, ist in der öffentlichen Diskussion auf Schritt und Tritt zu beobachten. Jede Finanzierungsidee für künftige gesellschaftliche Aufgaben wie etwa Infrastrukturen wird auf die Schlagzeile verkürzt oder verfälscht: Bahnfahren, Autofahren, Strom oder was auch immer: „wird teurer!“
Schlimmer noch scheint mir aber, dass immer öfter die Urheber von solchen Ideen verunglimpft, persönlich attackiert und diskreditiert werden. Natürlich müssen wir nicht jede neue Idee begeistert bejahen. Bloss ist das kein Grund, auf den Mann oder die Frau zu spielen, denn: Eine Demokratie braucht auch neue und ungewohnte Ideen und Meinungen, irritierende zuweilen, solche, die nach ausgiebiger Diskussion vielleicht auch wieder verworfen werden müssen. Aber dass sie überhaupt nicht erst geäussert werden, aus Furcht, das öffentliche Denken werde abgestraft, kann niemals der Sinn einer aufgeklärten Demokratie sein. Die Hoffnung, eine solche sein zu wollen, sollten wir nicht aufgeben.
In diesem Sinne hoffe ich auf eine etwas offenere Haltung im nächsten Jahr und widme zur Illustration dieses Wunsches den Besucherinnen und Besuchern meines Blogs meine Neujahrskarte, die mir wie jedes Jahr mein Bruder Dieter gemalt hat.
Bis bald
Moritz Leuenberger
PS: Aufgrund der Schliessung der Blog-Plattform der Swisscom musste ich für meinen Blog eine neue Bleibe suchen. Neu findet man den Blog unter www.moritzleuenberger.net. Sie werden einige kleine Änderungen im Bereich der Navigation und der Grafik, die nun flexibel angepasst werden kann, feststellen.



214 Kommentare
Egal von welcher Seite, fast jeder trägt zur Entwicklung bei, dass Anstand leider immer mehr verloren geht.
Und für mich wirklich schlimm ist es, gar nicht mehr auf mehr gegenseitige Akzeptanz und Toleranz im neuen Jahr zu hoffen, zu fromm und weltfremd erscheint mir dieser Wunsch.
Wünschen wir uns also anstelle allen gute Gesundheit und ein wenig Lebensglück
Keine Frage, neue Ideen und Gedanken müssen in einer Demokratie geäussert werden dürfen. Niemand sollte sich einer Selbstzensur unterwerfen aus Angst vor der öffentlichen Reaktion. Im Wort "Gedanken" steckt aber auch das Verb "denken" drin. Und wenn jemand öffentlich einen Unsinn daherredet, über den er vorher nicht nachgedacht hat, dann muss sich diese Person auch die öffentlichen Vorwürfe gefallen lassen, dass er einfach etwas sehr Dummes gesagt hat. Auch das ist Demokratie.
Eine aktuelle Diskussion (egal zu welchem Tema) mit Beispielsen aus dem Dritten Reich zu vergleichen oder in einen Bezug zu setzen ist in jedem Fall unpassend und in den allermeisten Fällen auch einfach nur dumm und unüberlegt, da ein solcher Vergleich der Sache nicht gerecht wird.
Ihre Version des Vorfalls tönt harmlos und wäre so vielleicht durchgegangen. Aber Georg Kreis hat wörtlich gesagt: "Wenn eine SVP in den Dreissigerjahren........".
Somit spielte er - um Ihre Worte zu verwenden - direkt auf den Mann, bzw. die Mannschaft. Oder etwa nicht?
Zudem unterstellt er ganz perfid, dass in den Dreissigerjahren eine Mehrheit des Schweizer Volks die Judenpolitik der Nazis guthiess. Auch hier wurde direkt auf den Mann, bzw. auf das Volk gespielt.
Eine solche "neue und ungewohnte Idee" braucht unsere Demokratie gewiss nicht, nicht nur, weil sie sich mit der weit zurückliegenden Vergangenheit befasst. Viel wichtiger für unsere Demokratie ist unser Weg in die Zukunft. Und dafür brauchen wir weder einen Georg Kreis noch einen Moritz Leuenberger.
Büezer. Die Post wird auch nicht ihre Briefträger von heute auf morgen zu Softwarespezialisten umschulen (können).
Die SP sollte endlich erkennen, dass die öffentliche Diskussion auf Kosten von "Ausländern" läuft, während die Wirtschaft immer schneller umstrukturiert und Krisen erzeugt! So dass endlich die Zusammenhänge erkennbar werden! Dabei knabbert sie laufend bei Staatsbetrieben ab, weil sie nicht genug selber innovativ ist! Billige Arbeitskräfte kommen seit 1956, 1968 aus dem Osten, später aus dem Balkan und den Mittelmeerländern, das hat System!
Es ist viel zu teuer, immer alle umzuschulen und die Fachleute aus Deutschland sind ja auch nicht hier ausgebildet worden... Merksch öppis? ;)) Ich wünsche etwas mehr Rückschau und Systemanalyse fürs neue Jahr! Peter Thommen (60)
http://arslibertatis.com
Wenn Sie das nicht tun, dann erscheint es, als ob Ihnen die (teils immer noch recht stark eingeschränkte) Meinungsäusserungsfreiheit egal sei.
Wirklichen Kummer sollten Sie sich dagegen unbedingt über das Wirken derjenigen machen, die sich windschlüpferisch positionieren, taktisch elegant solche Fallen umgehen und ihr Wirken auf die Maximierung des eigenen Vorteils konzentrieren. Mit Herrn Béglé haben Sie einen Mangertyp in den eigenen Reihen, der die Post unter dem Deckmantel 'Corporate Governance' auf den aus anderen Konzernen bekannten Sinkflug mit international gebenchmarkten Vorstandsbezügen bringen wird. Glücklicherweise werden Sie, sehr geehrter Herr Bundesrat, uns ja noch eine Weile erhalten bleiben, so dass Sie den beschleunigten Niedergang der Institution Post noch persönlich kommentieren können. Ich danke schon im voraus für Ihre tröstenden Worte.
http://http.//www.parcival.org
http://www.scienceblogs.de/zoonpolitiko
Ist man gar nicht mehr an einer echten Debatte interessiert sondern weiss man, dass man Recht haben muss, dann reicht es den anderen zu überschreien. Respekt vor dem Gegenüber ist nicht mehr nötig. Andere Meinungen und neue Ideen müssen nicht mehr inhaltlich begegnet werden. Das ist Konservativismus à la SVP.
http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/
Hier sind sie:
http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article5528858/Ein-Physiker-erschuettert-die-Klimatheorie.html
Lieber Herr Leuenberger, liebe Bloggerinnen und aussen,
Zuerst Gratulation zur klareren Schrift hier, endlich.
Geht es nun ums Denken oder ums Rausposaunen?
Die entscheidende Frage ist doch, ob vor dem Absondern einer Meinung tatsächlich nachgedacht wird.
Georg Kreis hat im 'Ziischtigsclub' primär eine Frage aufgeworfen, nicht seine Meinung geäussert. Er wollte damit sein Gegenüber zum Denken bringen.
Das gleiche wollte wohl der Köppel-Jünger Markus Somm, als er ein noch viel deplazierteres Beispiel brachte (sinngemäss):
"Was wäre, wenn wir eine Initiative für einen Genozid an den Linkshändern machen würden".
Diesen Aufhänger nannte er übrigens, ohne dass die Moderatorin oder ein Gesprächspartner eingeschritten wäre, geschweige denn eine Partei so ein populistisches Tamtam angestimmt hätte.
Aber tatsächlich hocken wir doch in vielen Lebensbereichen aus Angst vor Repressallien auf den Mund, zum Beispiel auch am Arbeitsplatz. Oft heisst die Devise leider:
"Probleme totschweigen, sich durchschleimen".
Denk- und Meinungsfreiheit sind und bleiben grundsätzlich gewahrt.
Wir sollten uns aber Mühe geben zu deklarieren, was wir mit dem Denken und Meinen wollen.
(=Transparenz, genau wie ich es bei der Wirtschaft fordere.)
Und beim Entgegnen nicht immer nur "sachlich" über Nicht-Sachen sprechen, sondern mehr auf Bauch und Herz hören.
Ich gebe ihnen Recht, man muss nicht wegen jeder pointierten Meinung, die etwas in eine bestimmte richtige Richtung lenken will ein grosses Geschrei machen. Das wäre übrigens auch bei Michel Kunz, dem ehemaligen CEO der Post nicht nötig gewesen. Bitte kümmern Sie sich nun endlich auch um das Klima bei der Post!
Versuchen Sie es doch mal mit einem Blogbeitrag zu diesem Thema.
Schöni Wiehnachte
Georges der Denker
Also ich gehöre sicher nicht zu diesem Wir und Unser. Manchmal wären ev. schon ein paar Gedankengänge mehr nötig, die man sich leisten könnte, um andere wissen zu lassen, wer oder was denn dieses Unser oder Wir sei, das manche offenbar wie selbstverständlich und wie Anführer/innen hinter sich zu meinen wissen, auch in einem Blog. Oder auch in religiösen Zusammenhängen. Mir jedenfalls reicht es nicht aus, jemandem zu folgen, der solche Anführer-Allüren zum Besten gibt, auch gedanklich nicht, da folgt bald mal eine Abzweigung, wo ich einen anderen Weg einschlage. Dann kommt so ein Text raus wie dieser, weil ich eine andere Sicht und Perspektive habe, als bloss Anführer/innen von hinten zu sehen.
"Respekt vor dem Gegenüber ist nicht mehr nötig. Andere Meinungen und neue Ideen müssen nicht mehr inhaltlich begegnet werden." - Ali
Vor allem ist es sicher keine hohe Kunst, immer mit den gleichen Textbausteinchen zu hantieren, die manchen im Leben offenbar eher zufällig mal zugestossen sind, ohne die scheinbar keine Orientierung mehr möglich ist. (Und danke für deinen Link, interessant.)
Es gehört zu einem mündigen Bürger, diese Unterscheidungen machen zu können und nicht alles durcheinanderzumischen.
Das gedacht: Heuchlerisch? Wahrnehmungsverzerrung? Oder einfach nur: Oberpeinlich!
Und: „...demgegenüber einer Verunglimpfung gegenüber einem erheblichen Teil der Bevölkerung, die die Ansichten von Herrn Kreis nicht teilt.“ – David
Herr Kreis hat später offenbar gesagt, dass er sich nicht mehr so ausdrücken würde. Etwas, was ich von der Seite der SVP-Leaders eigentlich nie höre. Und ungeheuerlich ist auch, dass die Leute beim Initiativkomitee einen falschen Professor in ihren Reihen duldeten, der den Islam mit dem Faschismus und das Minarett mit einem Hakenkreuz verglich – eigentlich gehörte der Mann angezeigt, weil er gegen 400'000 Personen in der Schweiz so in die Nähe des Faschismus rückte. Und diese 57% Ja-Sager/innen der Abstimmung müssen halt damit rechnen, dass sie als Masse selbst ungeheuerlich wirken können auf andere, wenn sie solche Sachen anstellen an der Urne, dass ihr Selbstbild nicht mit dem Fremdbild übereinstimmt.
"Das gelesen (auf a-z.ch): "Der Schweizer Umweltminister Moritz Leuenberger hat das Resultat des UNO-Klimagipfels in Kopenhagen anders als viele andere als Erfolg gewertet."
Das gedacht: Heuchlerisch? Wahrnehmungsverzerrung? Oder einfach nur: Oberpeinlich!" - Brun
Im TV sagte Herr Leuenberger, dass das Resultat noch vor 2 Jahren nicht möglich gewesen sei. Es kommt wohl auf den Bezugspunkt an, den man wählt, zu dem man dann so ein Ergebnis in Bezug setzt. Vielleicht auch, ob man generell eher ein Optimist oder Pessimist sei. Oder ein Realist.
Danke für Ihren neuen Beitrag und das tolle, aussagestarke Bild Ihres Bruders.
Warum ich niemals Bundesrat sein oder sonst eine exponierte Stellung innehaben möchte. Weil es bedeutet, stellvertretend für ein Gremium, eine Firma, Partei etc. hin stehen, Kritik entgegennehmen und verkraften zu müssen, selbst dann, wenn sie ungerechtfertigt und unsachlich ist. Wer ein solches Amt wählt, wählt Macht, Ansehen und (hoffentlich) Verantwortung. Als Inhaber eines solchen Amtes dürfen Sie öffentlich Erfolg und Anerkennung geniessen, solange Sie das Glück haben „gute Nachrichten“ verbreiten zu können...
Dass reflexartig auf neue Gedanken und Ideen reagiert wird, darf nicht erstaunen. Reflex und Emotion kommt vor dem Denken. Reflexe dienen dem Überleben und finden in entwicklungsgeschichtlich älteren Hirnregionen als das Denken statt. Reflexartige Reaktionen wie Flucht oder Angriff sind sinnvoll und urmenschlich. Wenn eine verkürzte Botschaft beim Empfänger „Verlustgefahr“ oder „Angriff“ signalisiert, ist Abwehr also nur eine natürliche Reaktion.
Dass „auf den Mann“ gespielt wird ist ebenfalls nicht ganz unverständlich. Auf wen soll denn gespielt werden? An wen soll man sich wenden, wenn nicht an den Überbringer oder den Vertreter einer Botschaft? Beim Überbringen „guter Nachrichten“ wird übrigens genau so auf den Mann gespielt, nur ist das leichter zu ertragen. Sie überschätzen meines Erachtens die sogenannte Öffentlichkeit mächtig, wenn Sie erwarten, dass in allen Köpfen jederzeit das Bewusstsein präsent ist, dass jemand nur Überbringer einer Botschaft und nicht die Botschaft selber ist!
Es ist nicht so lange her, wo der Überbringer einer schlechten Nachricht häufig umgebracht worden ist. Begangene Missetaten wurden einem Sündenbock aufgeladen und dieser in die Wüste geschickt. Menschen mit ungewöhnlichen Ideen wurden als Ketzer verbrannt oder eingekerkert. Auch heute noch finden „Stellvertretermorde“ und Ausgrenzung statt, nur in etwas veränderten Formen (Rücktrittsforderungen, Ächtung, etc.).
Gedanken und Ideen, werden mit der Person selber gleichsetzt. Auch das ist nicht so abwegig. Ideen sind Produkte des Denkens und Ergebnis persönlicher Erfahrungen, Wertvorstellungen, Menschenbilder und Weltanschauung. Eine Idee sagt also immer etwas die Person selber aus – auch dann, wenn sie eine Idee von jemand anderem vertritt und diese Idee nicht selber umsetzt. Als Urheber oder Vertreter einer Idee hat dieser die daraus entstehenden Reaktionen hin zu nehmen – was denn sonst? Dass diese auch in Form persönlicher Attacken daherkommen, sollte nicht erstaunen. Denn eine Idee ist doch zuerst einmal etwas Abstraktes und die Empörung die sie auslösen kann, findet darin kein Gegenüber an das sie sich wenden kann.
Die Verkürzung von komplexen Inhalten auf Reizwörter und Schlagzeilen in den Medien und öffentlichen Diskussionen, ist ein ernsthaftes Problem. Denn genau diese undifferenzierte, auf Emotion auslösende Wirkung zielende (Des-)Information hat den Effekt den Sie beklagen - der aber, wie beschrieben, ein Stück weit natürlich und menschlich ist. Ohne erläuternde Hintergrundinformation die aufklärt und Transparenz schafft, sind Gedanken und Ideen für Aussenstehende oft nicht nachvollziehbar und dann bleibt es beim Abwehrreflex.
Dieser Mechanismus wird aber auch bewusst ausgenutzt, um Kontrahenten zu diskreditieren. Dies ist bei einer der politischen Parteien der Schweiz besonders augenfällig.
Ich plädiere deshalb für mehr Menschen mit geisteswissenschaftlichem Hintergrund in politische Ämter, Fokus auf Menschen-Bildung in Schulen, sowie viel mehr Transparenz in Politik und Wirtschaft.
So stellt man sich also Klimaschutz im Umweltdepartement vor:
Man fährt mit einem überteuerten Sonderzug nach Kopenhangen, währenddem man einen leeren Bundesratsjet einfliegen lässt, um die Heimreise dann in diesem anzutreten.
Dieses Gipfeltreffen war der Gipfel der Dekandenz.
Es grüsst wärmstens
Mr. Pink
Ich habe die Sendung mit Herrn Kreis auch gesehen. Was wäre wohl, wenn Herr Kreis seine Aussage folgendermassen formuliert hätte: Was wäre das Resultat einer Volksabstimmung gewesen, wenn damals in den Dreissigerjahren die damalige SP eine Initiative „gegen die Unterwanderung der Schweiz durch das Judentum“ zur Abstimmung gelangt wäre? Vielleicht hätten Sie oder die heutige Sozialdemokratische Partei sich auch betroffen gefühlt. Herr Kreis hat übrigens nicht SP gesagt, sondern vielmehr SVP. Leider haben Sie das in Ihrem Zitat vergessen, es ist somit nicht authentisch.
http://www.frauennet.ch/onlinezeitung/f
"Am 1. Februar 1959 scheiterte die erste Volksabstimmung über das eidgenössische Frauenstimmrecht mit einer Stimmbeteiligung von 67% ganz klar am Volks- (33% : 66%) und Ständemehr (3 : 16 + 6/2 Kantone)"
http://www.frauennet.ch/onlinezeitung/frauengeschichte/frauenstimmrecht/index.html
"LAUNE DES SOUVERÄNS. Diese Einschätzung ist nicht Ausdruck einer Geringschätzung von Mitbürgerinnen und Mitbürgern, sondern einer Sorge wegen des verantwortungslosen Verfahrens in anonymen Plebisziten. Der Souverän, das war früher der monarchische, vielleicht sogar absolutistische Fürst, der sich, weil er der Souverän war, jede Laune gestatten konnte, niemandem gegenüber verantwortlich war. Darf jetzt der bürgerliche Souverän genauso verantwortungslos seine Laune markieren, ohne die Konsequenzen für andere zu bedenken?"
http://www.clubhelvetique.ch/pdf-dokumente/Die_Einheit_einer_Wolke.pdf
Im Kern geht es darum, dass es auch keine grenzenlose Macht an der Urne geben kann, wenn man überhaupt von Demokratie reden will. Die Abstimmung zu den Minaretten hat gezeigt, dass eine Mehrheit der Abstimmenden ihre Macht missbraucht hat, ob bewusst oder nicht, statt diese freiwillig so zu beschränken, dass Gleichbehandlung von Religionen gewährleistet ist. So ein Machtmissbrauch an der Urne hat dann die Qualität eines kollektiven Mobbings. Und daher ist es nur konsequent, dass in Zukunft solche Abstimmungen im Sinne einer nicht grenzenlosen Macht an der Urne gar nicht mehr zur Abstimmung kommen sollen. Schliesslich ist z.B. auch die Macht einer Justizministerin so beschränkt, dass sie nicht einfach sagen könnte, am Tag X, weil es ihr gerade so in den Kram passt: "Oh, der Y machte doch so gute Filme, den lasse ich laufen! Ich warne ihn vor etwas!" Das heisst: Bestimmte Grundregeln, -pflichten und -rechte sollen immer gelten, unabhängig davon, welche Person gerade Justizministerin ist. Oder im Falle von Abstimmungen: Unabhängig davon, wer gerade abstimmen kann oder geht. Sonst kann z.B. das Bundesamt für Justiz gleich in Bundesamt für Willkür umbenennt werden. Und direktdemokratische Abstimmungen können als Abstimmungen totaler Willkür gesehen werden, die weit von Demokratie entfernt sind. Ich weiss schon, dass das für manche einer narzisstischen Kränkung gleichkommt, wenn sie an der Urne keine grenzenlose Macht haben oder hätten. Wenn sie aber die Sache genauer betrachten würden, dann würden sie sehen, dass es auch ein Schutz sein kann, wenn man nicht grenzenlose Macht hat und somit weniger Gefahr läuft, eine Dummheit anzustellen oder Kompetenzen zu überschreiten, Macht zu missbrauchen. (Im Berufsalltag würde wohl kaum jemand auf so einen Schutz verzichten wollen (z.B. per Pflichten- und Aufgabenheft), um im richtigen Moment darauf hinweisen zu können, dass er für Dieses oder Jenes def. nicht zuständig sei.)
http://videoportal.sf.tv/video?id=03e9e
Warum ist verlieren so unangenehm für den Souverän, oder besser, für den unterlegenen Teil?
Warum ist die Classe-Politique so verängstigt, wenn der Souverän etwas entscheidet und bereit ist die Konsequenzen zu tragen, im Positiven sowie im Negativen?
Georg Kreis hat sich in einem emotionalen Schnellschuss verzettelt oder seine, man möchte schon fast sagen, paranoiden Ängste zur Schau gestellt. Da würde ich im Gleichnis zum Alkohol frei nach Hamed Abdel-Samad sagen: "in vino veritas"
http://videoportal.sf.tv/video?id=03e9eb00-3ac4-4702-9e28-b738f8e583e3;DCSext.zugang=videoportal_sendungsuebersicht
Der Club Helvétique nimmt sich heraus die Schweiz politisch zu repräsentieren, ohne Legitimation der Bürger, denen er unterlegen ist. Ist schon stark. Und jetzt behauptet Herr Kreis noch BR Ueli Maurer belustigt sich über den Restbundesrat.
Man schaue sich das Video (Standpunkte 20.12.09) einmal an und höre sich ganz besonders die STANDPUNKTE über die Thematik von Frau Güner Balci und Herrn Hamed Abdel-Samad genau an.
Herr Kreis sagt: „ ...Darf jetzt der bürgerliche Souverän genauso verantwortungslos seine Laune markieren, ohne die Konsequenzen für andere zu bedenken?" Diese Aussage im Zusammenhang mit dem Bauverbot für Minarette zu äussern und nicht etwa im Zusammenhang mit der Ablehnung des Waffenexportverbotes, empfinde ich absurd. Die Initiative zum Kriegsmaterialexport war umsichtig durchdacht und geplant. Negative Auswirkungen auf einzelne Branchen und Personen sind berücksichtigt worden. Die Ablehnung basiert auf selbstsüchtigen, egoistischen, kleinkrämerischen Überlegungen und nimmt nur auf die eigenen Bedürfnisse Rücksicht. Wo bleibt da die Rücksicht auf Menschen ausserhalb der schönen, sicheren Schweiz?!
Zur Idee, dass bei Volksabstimmungen grenzenlose Macht möglich sei und damit Machtmissbrauch betrieben würde, kann ich nur mein Unverständnis wiederholen. Vor Menschen, die glauben „das Volk“ durch Einschränkungen davor schützen zu müssen „eine Dummheit“ zu begehen oder „Kompetenzen zu überschreiten“, behüte mich Gott!!!
Umweltminister in Kopenhagen
"Wasser predigen und Wein trinken"
Schöni Wiehnachte
R.Eberhart
Ich bin gegen fast jegliches Verbot. Trotzdem hat das Volk gewählt...
Meine Sorge gilt deshalb mehr den Politikern. Sie nennen sich Volksvertreter und wissen nicht was das Volk will, oder beängstigt.
So waren vor der Abstimmung ca. 80% der vom Volk gewählten Volksvertreter auf beiden Augen völlig blind. Wie sollen diese gewählten Politiker fürs Volk politisieren, wenn sie keine Ahnung vom Willen des Volkes haben?
Müssten diese 80% der ignoranten Politiker eigentlich nicht zurücktreten und dann Neuwahlen stattfinden? Denn die vertreten das Volk ja gar nicht.
Man kann natürlich auch wie du jegliche Ängste des Volkes ignorieren und so weiter an der Mehrheit vorbei politisieren wie bisher und hoffen die Bombe die sich dadurch immer weiter aufbläht nie zum platzen kommt.
Es grüsst dich
Mr. Pink
„Man kann natürlich auch wie du jegliche Ängste des Volkes ignorieren und so weiter an der Mehrheit vorbei politisieren wie bisher und hoffen die Bombe die sich dadurch immer weiter aufbläht nie zum platzen kommt.“ – Pink
Man kann natürlich auch meinen, dass formal die gleiche Sprache zu sprechen, bereits eine gemeinsame Identität zur Folge habe, die in die Tiefe reiche. Und es stört mich nicht, wenn die Populisten und Populistinnen mind. 1000 Kilometer an mir vorbeischreiben und –reden oder gar -brüllen, solange ich nicht mit denen in der gleichen Wohnung hausen muss. Draussen bin ich bereit, mit ihnen die Strassen etc. zu teilen, aber vor meiner und unserer Wohnungstüre ist Schluss. Sinnbildlich gilt das auch für mein Innenleben.
Für Ihren unermüdlichen Einsatz, die feinen, treffenden Interviews, den "esprit" im Bundesrat will ich mich bei Ihnen herzlich bedanken!
Bitte bleiben Sie dran - frohe Weihnachten.
Ich danke Ihnen für Ihre differenzierte Meinungsäusserung, aber ich teile sie nicht. Vorausschicken möchte ich noch: Ich war bei beiden Initiativen auf der Verliererseite. Aber das ist nicht so wichtig.
Was mich aber ärgert, dass in unserer Verfassung ein sehr dummer Satz steht: "Der Bau von Minaretten ist verboten" (oder so ähnlich) So etwas gehört schlicht nicht in ein Grundgesetz, sondern eher in eine Bauverordnung und dagegen kann im Bedarfsfall rekurriert werden. Wir hatten vor der Verfassungsreform schon solche eigenartigen Dinge darin stehen (Absinthverbot, Jesuitenverbot u.a.).
Was mich nun aber nicht nur ärgert, sondern echt erschüttert ist die Tatsache, dass es einigen wenigen Volksverhetzern gelungen ist, fast 60 % der Stimmbürger etwas unterzujubeln, was gar nicht zur Debatte stand. Wir haben in der Schweiz 4 oder 5 solcher Türmlein und die meisten haben noch nie eines davon gesehen. Selbst wenn noch ein gutes Dutzend dazukäme, doch überhaupt kein Problem. Wir haben also mit der Annahme dieser Initiative überhaupt kein Problem gelöst, aber zahlreiche Probleme geschaffen. Der innere Friede der Eidgenossenschaft wird gefährdet, die Beziehungen mit dem Ausland belastet. Wollte das die Mehrheit der stimmenden tatsächlich?
Mit freundlichen Grüssen und mit den besten Wünschen für Wihnachten
Max Manhart
http://www.jenk.ch/politik/religiose-un
Frohe Weihnachten, Harald Jenk
Durch die SVP können die Leute landesweit bloss noch mit Smalltalk politisieren, das spart Worte, sogar mehrsprachlich, wie z.B.: „Classe Politique!“ Alles klar? Oder nichts? Tönt doch chic. Fremdsprachenunterricht für Deutschweizer/innen. Das schafft doch gemeinsame Identität.
http://www.moritzleuenberger.net/p131.h
Mir ist nicht klar, welche meiner Meinungen sie nicht teilen mögen. Um Missverständnisse zu verhindern, frage ich Sie deshalb, welche meiner Meinungen haben Sie in Ihrer Antwort angesprochen?
Ich möchte darauf hinweisen, dass ich hier im Blog unter Herrn Leuenbergers Beitrag „Das Minarett-Plakat“ folgende Meinung vertreten habe: „Obwohl ich persönlich nicht möchte, dass Minarette (und Burkaträgerinnen) zum normalen Ortsbild in der Schweiz gehören, glaube ich nicht, dass ein Verbot das Richtige – und vor allem nicht nötig ist.“ Ich meinte damit, ein in der Verfassung verankertes Verbot.
Wo geht Ihre und meine Meinung denn nun auseinander?
Dünkte mich doch, dass da irgendwo ein "s" und ein Ausrufezeichen fehlten, aber bin also kein fremdsprachlicher Prof. Hirsch. Oder eher ein Befehlszeichen in dem Fall, obwohl der Befehlsgeber im Grunde gar keine Wahl lässt aus seiner Sicht, hat wohl das falsche Wort benutzt.
es wäre jetzt zeit für sie den rücktritt zu geben,oder was muten sie uns Postangestellten noch alles zu? ich war und bin immer noch ein SP wähler aber das was uns zugemutet wird ist eine Katstrophe! im warsten sinne des Wortes.Aber wen das so weiter geht wird es bald keine SP Wähler mehr geben den die laufen euch zuhauf zur SVP rüber schade sehr schade gerade in dieser so schwierigen zeit wäre es gut gewessen ein zeichen an Herrn Begle zu setzen aber es fehlte anscheinend der mut dazu, nun leiden müssen ja nicht sie sondern wir angestellten welche tag täglich mit dem konfrontiert werden, früher sah ich ihn ihnen einen hervoragender Politiker der seine sache gut gemacht hat aber jetzt bin ich masslos enttäuscht!!!!!!!sehr sehr schade!!!!!!!!
Es geht doch hier nicht darum, ob diese Ängste und Bedenken tatsächlich so vorkommen und berechtigt sind. Es geht darum, wie die Bürger auf der Strasse ihr Leben wahrnehmen. Und das ist nun mal subjektiv. Du kannst dich also noch ein lebenlang über dieses Abstimmungsresultat ärgern, an der subjektiven Wahrnehmung wird sich dadurch nichts ändern.
Von Politikern kann man ja nichts anderes erwarten, als dass sie stets an die Ängste der Bürger appellieren - sei es nun durch Grippepandemie, Klimahysterie oder Islamisierung - dies sind eben die wirkungsvollsten 'Argumente'.
Was ich aber gerne von dir gewusst hätte ist, warum ein Bauverbot die Glaubensfreiheit beschränkt (ich war übrigens gegen dieses Bauverbot)? Dieses Argument hört man (auch von dir) immer wieder, doch scheint es sich dabei selbst nur um ein subjektives Empfindend zu handeln.
Im Koran wird denn auch nirgends ein Minarett erwähnt soweit ich weiss. Genau wie Kirchtürme sind Minarette eine 'neuzeitliche' Erfindung.
Dahingegen werden im Koran die Essvorschriften explizit erwähnt. Wenn also irgend eine staatliche Vorschrift die Glaubensfreiheit der Muslime einschränkt, dann gewiss das Schächtverbot!
Weil wir es aber beim Schächtverbot mit dem Tierschutz zutun haben, wird diese Diskriminierung von der politischen Linken vollständig totgeschwiegen und ignoriert. Das nennt man dann wohl Toleranz???
Die Frage der Glaubensfreiheit ist demnach auch nur subjektiv. Sie wird an der jeweiligen politischen Überzeugung gemessen.
Ich kann dir aber voll zustimmen, dass die Verfassung nicht als verbales, religiöses Schlachtfeld benutzt werden soll. Aber genau so wenig eignet sich das Tierschutzgesetz um die religiöse Diskussion zu umgehen.
Frohe Weihnachten an alle
Mr. Pink
Ich denke, dass es in Ihrer Haltung zum Waffenausfuhrverbot und meiner Meinung dazu kaum Differenzen ergeben. Hingegen bringen Sie kein Verständnis dafür auf, dass sich Pia und Herr Kreis wegen der Annahme der Minarettinititaive aufregen. Ich hingegen sehe das ganz ähnlich wie diese und habe auch gesagt, dass ich mich darüber ärgere. Ich versuchte darzulegen, worüber ich mich ärgere. Was mich aber in erster Linie zum Schreiben bewog, war die Tatsache, dass es einigen rechten Hasspredigern gelang, dem Schweizervolk ( ca. 60 % jener die abgestimmt haben) weis zu machen, dass mit einer Annahme dieser Initiative Probleme, die im Zusammenleben mit Muslimen durchaus bestehen mögen, zu lösen. Man hat an einen latent vorhandenen Fremdenhass appelliert, der dazu dient permanent Wahlkampf zu machen. Diesen Kreisen sind alle Mittel recht, um in künftigen Wahlen Stimmen zu gewinnen und sie sind recht erfolgreich dabei. Gerade weil ich mein Land, seine Traditionen, seine Institutionen und seine Volksrechte so gerne habe, sorge ich mich, dass die Volksverhetzung der Auns und der SVP soviel Zuspruch findet.
Mit freundlichem Gruss
Max Manhart
In einem früheren Mail äusserte ich Bedenken, dass die Post privatisiert würde. Sie haben mir geantwortet, die Post bleibt auf jeden Fall beim Bund.
OK. Dann sind Sie der oberste Chef der Post und sollten nach meinem Verständnis bei der Wahl des VR-Präsidenten die letzte Instanz sein und die Wahl absegnen - oder auch nicht.
Ich hoffe, Sie - und der Bundesrat - haben eine Strategie, wie es mit der Post in den nächsten Jahren weitergehen soll. Bei dem Audit vor der Wahl eines neuen VR sollten Sie sicherstellen, dass diese Personen Ihre Strategie mittragen und dass sie auf keinen Fall eine entgegengesetzte Politik einbringen.
Deshalb bin ich einmal mehr überrascht, wie Sie jetzt auf die Kapriolen von Herrn Begle nur noch reagieren können und versuchen müssen, den Schaden zu begrenzen.
Wenn ich mit meiner Ansicht nicht richtig liege und der Post-VR-Präsident z.B. von der Economisuisse gewählt wird, wozu Sie nur noch nicken können, dann ist es um die schweizerische Demokratie schlecht bestellt und ich kann verstehen, dass Sie an solchen Sachen kein Interesse und keine Kraft mehr aufbringen können.
Bitte geben Sie doch mal im Google "Climagate oder Klimagate" ein, und versuchen Sie doch diese Thematik mal aus einer anderer Sicht zu
sehen.
Merry X-Mas
biker955
Solche BR-te will ich nicht weiterhin mit meinen Steuergeldern unterstützen müssen, das stinkt mir einfach grausig! Ich habe auch diese dauernde Selbstbeweihräucherung
von einigen Pseudointellektuellen auf dem Olymp der classe politique satt! Kommt endlich mal runter von Eurem hohen Ross und lernt wieder zu arbeiten, und zwar für uns, das Volk! Für das seid Ihr gewählt und nicht um in vorauslaufendem Gehorsam und Bücklinge machend gegenüber UNO/Ahmadinejad/EU zu wirken!
und last, but not least: Lieber offen und ehrlich mit Empörung und Gefühl streiten, als lieb und heuchlerisch Lob zu spenden, wo es eigentlich keines gibt! Ehrlich währt am Längsten....
Den Heinzelmännchen und den Wondergirls im Hintergrund besten Dank und schöne Festtage.
Mein und der übrigen Bevölkerung Murren zum Thema Post und RTVG halte ich noch bis nach Weihnachten zurück.
Die besten Wünsche für ein aufregendes und faszinierendes 2010 und einem sinngemässem Zitat meines Lieblingsautors Egon Erwin Kisch..
"Nichts ist erregender als die Wahrheit, nichts faszinierender als die Zeit in der wir leben"
Beste Grüsse
Doch, doch, ich habe Verständnis dafür, dass G. Kreis und Pia sich aufregen über den Ausgang der Abstimmung über das Minarettbauverbot.
Was ich aber nicht verstehe ist, dass deren Empörung sich NUR auf diesen beschränkt. Warum vermag nur die Annahme der Minarettbauverbotsinitiative deren Gemüter so heftig und andauernd zu erhitzen, nicht aber die Ablehnung des Kriegsmaterialexportverbotes, das mit Blick auf Menschenrechte für viel mehr Menschen schwerwiegende Konsequenzen hat, als ein Minarettbauverbot?
Der Stil der von Ihnen erwähnten Parteien scheint auch mir äusserst problematisch. Die Gründe habe ich im obigen Beitrag an Herrn Leuenberger darzustellen versucht.
Dennoch kann man meiner Ansicht nach nicht einfach nur einer politischen Partei vorwerfen sie schüre Ängste und führe in die Irre, indem sie weis machen wolle, dass bestimmte Probleme gelöst würden, wenn ihren Parolen gefolgt würde. Das machen (fast) alle Parteien genau so! Nur machen es die meisten auf subtilere und undurchschaubarere Weise als die erwähnte Partei.
Beispielsweise werden die WählerInnen gerne auf das gewünschte Abstimmungsergebnis eingefuchst, indem unangenehme Folgen vorausgesagt werden, falls „falsch“ abgestimmt wird. Die Parole der eigenen Partei wird als Ausweg ebendieser drohenden Folgen dargestellt. Als Drohung sehr beliebt sind: Arbeitsplatzverlust, Verarmung der AHV – Kasse, Bedrohungslage der Schweiz, negative Auswirkung auf Wirtschaftswachstum, Steuererhöhungen, Stromlücke, etc. etc.. Dazu werden häufig absurde Zusammenhänge und mögliche Folgen konstruiert, um diese leider gut verfangenden Argumente anbringen zu können.
Meines Erachtens sollte man deshalb allen Parteiparolen kritisch begegnen und sie hinterfragen.
Auch ich möchte Sie bitten, mit der in Ihrem Blogeintrag angetönten Offenheit an das Thema "ClimateGate" heranzugehen.
Sie waren oder sind vermutlich auf dem falschen Dampfer wenn Sie enttäuscht aus Kopenhagen zurückgekommen sind. Wir müssen alle froh sein darüber. Das IPCC hat bewusst gefälschte Daten veröffentlicht. Wenn man das COP15 Paper durchliest soll darin eine Weltregierung errichtet werden. Sie haben Ihre Leute die das für Sie abchecken können. Wer einen Link weiss zum Paper, nehme Ihn dankbar an. Warum sowas geheim behandelt werden musste ist mir schleierhaft.
Aber vielleicht begrüssen Sie es in Zukunft als Befehlsempfänger zu fungieren und sind nicht an der Wahrheit interessiert.
Bitte fangen Sie an sich über ClimateGate zu informieren.
Bitte
Danke Vielmals
Benny
Reden Sie von Autobahnen oder was? Was reden Sie da eigentlich? Leben Sie auf der Strasse? Sind Sie ein Obdachloser?
„Und das ist nun mal subjektiv. Du kannst dich also noch ein lebenslang über dieses Abstimmungsresultat ärgern, an der subjektiven Wahrnehmung wird sich dadurch nichts ändern.
Von Politikern kann man ja nichts anderes erwarten, als dass sie stets an die Ängste der Bürger appellieren - sei es nun durch Grippepandemie, Klimahysterie oder Islamisierung - dies sind eben die wirkungsvollsten 'Argumente'.“ - Pink
Werden Sie doch endlich selbst mal Politiker, wenn Sie immer alles besser zu wissen meinen!
“Was ich aber gerne von dir gewusst hätte ist, warum ein Bauverbot die Glaubensfreiheit beschränkt (ich war übrigens gegen dieses Bauverbot)? Dieses Argument hört man (auch von dir) immer wieder, doch scheint es sich dabei selbst nur um ein subjektives Empfindend zu handeln.
Im Koran wird denn auch nirgends ein Minarett erwähnt soweit ich weiss. Genau wie Kirchtürme sind Minarette eine 'neuzeitliche' Erfindung.“ - Pink
In der Bibel steht auch nicht, dass kreationistische Schweizer Bibelgruppen einen sog. Fischli-Kleber auf ihr Auto kleben sollen. Oder dogmatische Prediger aus den USA in Schweizer Sälen empfangen sollen.
Im Koran steht auch nicht, dass Taliban per Handy Taliban-PR-Klingeltöne verbreiten sollen.
“Dahingegen werden im Koran die Essvorschriften explizit erwähnt. Wenn also irgend eine staatliche Vorschrift die Glaubensfreiheit der Muslime einschränkt, dann gewiss das Schächtverbot!
Weil wir es aber beim Schächtverbot mit dem Tierschutz zutun haben, wird diese Diskriminierung von der politischen Linken vollständig totgeschwiegen und ignoriert. Das nennt man dann wohl Toleranz???“
Wenden Sie sich doch endlich mal direkt und konkret an die (Adressen finden Sie bestimmt), die etwas dazu sagen wollten, nicht an „Linke“, die gar nichts direkt damit zu tun haben! Werden Sie doch SELBST MAL AKTIV, statt hier im Blog eines Bundesrates ständig rumzumoralisieren!
„Die Basler Muslim Kommission (BMK) und der Schweizer Tierschutz haben vor dem islamischen Opferfest gemeinsam zur Einhaltung des Gesetzes aufgerufen. Ein Vertreter der BMK, dem Dachverband von 14 islamischen Glaubensgemeinschaften, wies daraufhin, dass die Schächtung betäubter Tiere durchaus islamkonform sei.
Das Schweizer Gesetz verbietet es, Tiere ohne Betäubung zu schächten. Die grossen Metzgereien der Schweiz, die geschächtetes Fleisch liefern, berücksichtigen dies. Allerdings wissen gemäss der Basler Muslim Kommission BMK viele Gläubige gar nicht, dass der Koran erlaube, auch Fleisch von betäubt geschächteten Tieren zu essen. Aus diesem Grund sei es in der Vergangenheit immer wieder zur Missachtung der Schweizer Gesetze gekommen.
Hingegen bekräftigt ein Sprecher des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes SIG, dass «im Judentum eine Betäubung vor dem Schächten generell ausgeschlossen» sei. Die strenggläubigen Jüdinnen und Jüden seien deshalb auf die legale Einfuhr von geschächtetem Fleisch angewiesen.“
http://www.humanrights.ch/home/de/Schweiz/Inneres/Gruppen/Religioese/idart_2660-content.html
“Die Frage der Glaubensfreiheit ist demnach auch nur subjektiv. Sie wird an der jeweiligen politischen Überzeugung gemessen.“ – Pink
Finden Sie z.B. Folter etwas Subjektives? Nichts für ungut, aber ob so was nun angeblich religiös begründet wird oder wie in China mit einer angeblichen Partei oder einem angeblichen Staat oder (wie in manchen Gefängnissen) per CIA als „Terrorismusbekämpfung“, kann ich aufgrund der Geschichte der Menschen nicht mehr als subjektiv anerkennen. Und was Ihre politische Überzeugung wirklich sein soll, ist mir ein Rätsel, mitunter scheint sie über ein oberflächliches Geschwätz zu Herrscherklasse und einem eingebildeten, abstrakten Wir (Volk) nicht rauszukommen.
“Ich kann dir aber voll zustimmen, dass die Verfassung nicht als verbales, religiöses Schlachtfeld benutzt werden soll. Aber genau so wenig eignet sich das Tierschutzgesetz um die religiöse Diskussion zu umgehen.“ – Pink
Möchte ja mal sehen, wie Leute wie Sie eine „religiöse Debatte“ leiten, in einer grösseren Wirklichkeit, nicht in einem Blog.-
http://www.andremarty.com/index.php?/archives/443-Oh,-es-weihnachtet-sehr.html
Wurde am 27.12.1967 in der Schweiz geboren. Weiss gar nicht, ob ich überhaupt noch an was denken mag. Weder an den sog. Nahen Osten, noch an die Schweiz und unsägliche, flächendeckende Minarettverbote. Lieber möchte ich ein anderes Geburtsdatum und einen anderen Namen, nicht mehr meinen Taufnamen. Zu dem ich nichts zu sagen hatte, er stiess mir quasi zu, ohne dass ich je eine Chance hatte, einen Lieblingsnamen zu wählen. Oder auf einen sog. Namen zu verzichten, ich möchte gar keinen Namen! Die sind oft befremdlich für mich!
Diese zugespitzte, provokante Aussage stammt nicht etwa von Georg Kreis. Ein gewisser Dr.Stockmann hat das geäussert, seines Zeichens Arzt und Hauptfigur in dem Schauspiel "Ein Volksfeind". Der Autor ist kein geringerer als Henrik Ibsen.
Der von den Bürgern zum Volksfeind erklärte Dr.Stockmann hält einen engagierten Vortrag - hier ein paar Beispiele daraus:
"Die Mehrheit hat zwar die Macht auf ihrer Seite, nie aber das Recht, welches bei den weniger zahlreichen Klugen liegt. Diese Klugen stehen auf "Vorposten" und kämpfen für die jungen "keimenden Wahrheiten". Diese Wahrheiten sind aufgrund ihrer Jugendlichkeit in der Mehrheit der Köpfe verwurzelt.
Der Einzelne, der klar sieht muss Krieg führen gegen die Gesellschaftslüge und für die neuen Wahrheiten. Nur die alten, abgedroschenen Wahrheiten finden eine Mehrheit. Dr.Stockmann fügt an, dass eine Wahrheit höchstens zwanzig Jahre leben kann. Nachher ist sie ungeniessbar und führt zu "moralischem Skorbut". Was die Masse heute als "sichere Wahrheiten" ansieht sind Wahrheiten, die aus Grossvaters Zeiten stammen. Nur dank mutiger Vorkämpfer hätten diese Wahrheiten heute ihre Gültigkeit.
Stockmann nennt einige der veralteten Wahrheiten (dass die Menge, dass der grosse Haufen, der Kern des Volkes sei; dass der geistig Unreife das gleiche Recht auf Mitbestimmung habe wie der Vornehme und Freie).
Sehr lesenswert das Ganze. Obwohl vor hundert Jahren geschrieben, von erstaunlicher Brisanz und Aktualität.
Es geht um nachhaltige Entwicklung, um das politische Geflecht von ökonomisch-kommerziellen Interessen. Ein Betrug am Volk war im Gange. Dr.Stockmann, ein Freund der Menschen, wollte ihnen die Augen öffnen. Er endete als verfemter Volksfeind.
Ich rede von den Ängsten und Bedenken der Schweizer Bevölkerung über die du jetz schon seit einem Monat schreibst.
Zudem stört es mich, dass jene vermeintlichen 'edlen' Käpfer der Glaubensfreiheit selbst ein sehr subjektives Verständnis dieser haben.
Für jene Kämpfer der Glaubensfreiheit dürfte es also weder das Minarett- noch das Schächtverbot geben. Hat man aber das Eine, so ist das Andere sicherlich auch legitim. Zumal selbst ein Kopftuchverbot vom Europäischen Gerichtshof gestützt wird.
Das die Frage der Glaubensfreiheit äusserst SUBJEKTIV ist, zeigt sich gerade an deinem eigenen Beitrag, den du vielleicht selbst nochmals richtig durchlesen solltest. Da hast du selbst einen Abschnitt von 'humanrights.ch' hineinkopiert in dem steht, dass für Juden auch vorher betäubte Tiere nicht als Koscher gelten. Deine religiöse Toleranz scheint nur für die Minarettabstimmung zu gelten. Und wie bei den meisten hört wohl auch bei dir die Glaubensfreiheit mit dem Tierschutz auf.
Der Weg der Beschränkung und Regulierung der GlaubensFREIHEIT wurde schon sehr viel früher eingeschlagen und nicht erst hier und jetzt in der Schweiz mit dem Minarettverbot. Wo bleibt deine Stimme, wenn es um andere Verbote und Beschränkungen der persönlichen Freiheit geht?
Es ist schade, dass deine Argumente nur darin bestehen, bildlich gesprochens wörtlich zu nehmen oder Blogger auf Schreibfehler aufmerksam zu machen (wie bei Herr Stamm).
Und in welchem Zusammenhang erwähnst du die staatlich legitimierte Folter der USA und China? Hat dies in irgend einer From mit Minaretten oder dem Schächten zu tun?
Grüsse
Mr. Pink
P. S.: Das ständige 'rummoralisieren' höre ich von dir jetz schon seit über einem Monat.
(Und manche hier müssen sich UNBEDINGT realistisch vor Augen führen, wie sie diese Frage beantworten wollen: Wo und in welchem Blog sie denn sonst noch schreibend ständig jammern (gegen eine angebliche Elite, Herrscherklasse, Classe Politique, Klasse der Politik) gehen wollen, wenn der Besitzer dieses Blogs nicht mehr Bundesrat ist... Und warum sie sich ständig selbst als „Volk“ und „Wir“ sehen, das absolut bewundert und vergöttert werden will. Da sind ja manche „Promis“ oder Politiker/innen noch bescheidener.)
"Wir müssen alle froh sein darüber. Das IPCC hat bewusst gefälschte Daten veröffentlicht. Wenn man das COP15 Paper durchliest soll darin eine Weltregierung errichtet werden. Sie haben Ihre Leute die das für Sie abchecken können." - Benny (am 25.12.2009).
Hauptsache, es kann von "Wir" geschwätzt und geschwafelt werden, obwohl ausgerechnet der sog. Westen eher mit einer Art von Individualismus in Zusammenhang gebracht wird, wo das Ich eine grössere Rolle spiele als z.B. ein Wir in Asien.
Danke für Ihren Kommentar. Ich kann allem was Sie schreiben zustimmen. Es ist wahr, dass politische Parteien in der Wahl der Mittel, ihre Ziele zu erreichen, nicht zimperlich sind. Allerdings hat es bei den von mir angegriffenen Gruppierungen schon eine ganz besondere Qualität. Ich sehe da mit der permanenten Falschinformation und Indoktrination durch Medien (z.B. Weltwoche alias Stürmer) oder durch persönliche Postwurfsendungen tatsächlich eine Gefahr für unsere Demokratie.
Übrigens: Haben Sie heute im Tagesanzeiger das Mail-Interview "Die Spassguerilla geht an die Urne" mit Peter Schneider gelesen? Ich finde die Antworten von Herrn Schneider trotz der manchmal dümmlichen Fragen von Simone Meier amüsant und anregend.
Mit freundlichem Gruss
Max Manhart
Dieser Ihrer Aussage widersprechen Sie, Herr Bundesrat, selber im Interview mit dem Tages-Anzeiger vom 24.12.09:
...über die kühnen Visionen (Swissair lässt grüssen...) des Post-Präsidenten Béglé soll man gemäss Ihrer Aussage also diskutieren dürfen, nicht jedoch über einen konkreten Gedanken des (zum Leidwesen des Postpersonals gechassten) ex-Post-CEO Michel Kunz zur zukünftigen Finanzierung der postalischen
Grundversorgung. Zu diesem Problem haben, notabene, weder das Parlament noch Sie, Herr Leuenberger, eine tragfähige und
nachhaltige Lösungen zu bieten. Aber eben, man schlägt den Sack und meint den Esel.... bzw. man entlässt den CEO der Post.
Bitte mehr Kohärenz und Weitsicht, Herr Bundesrat! Das Postpersonal wirds Ihnen danken.
http://de.wikipedia.org/w/index.php?tit
Wie wäre es mit der Wahrheit?
Ich finde es einen Skandal, dass die Climategate- Affäre in Europa systematisch von Medien und Politik totgeschwiegen wird.
Wenn sich die Betrügereien der Klimaforscher erhärten, ist dies ohne Zweifel der grösste Wissenschaftsskandal der Menschheitsgeschichte. Trotzdem scheint diese potenzielle Bombe im Klima- Verrückten Europa nicht zu zünden. Aber es scheint als wären weder Medien noch Politiker an der WAHRHEIT interessiert.
Auch ich wurde 'Opfer' einer Betürgerei. Im Blog 'Küsnacht - München: Wer ist schuld?' wurde mir von globi ein CO2- Diagramm vorgehalten, welches den CO2- Anstieg seit der Industrialisierung aufzeigen soll.
Wie ich herausgefunden habe stammt dieses Diagramm aus Wikipedia (oder wird zumindest dort ebenfalls verwendet). Link zum Diagramm ist angefügt.
Und wenn man das Diagramm in Wikipedia betrachtet (siehe Link), wird ersichtlich wie die verschiedenen Kurven und Farben im Diagramm zustande kamen.
Aus der Erläuterung ist dort zu entnehmen, dass die blaue, grüne, rote und cyanfarbene Kurve aus EISKERNPROBEN in der ANTARKTIS stammten. Die schwarze Kurve hingegen stammt aus der Beobachtungsstation des VULKAN MAUNA LOA auf Hawaii durch ATMOSPHÄRISCHES MESSEN.
Alleine die unterschiedlichen Messmethoden sind eine Diskrepanz und für einen seriösen wissenschaftlichen Vergleich ungeeignet. Geschweige denn die Wahl der verschiedenen Messstandorte in verschiedenartigen Klimazonen.
Da werden also Proben aus antarktischen Eisbohrkernen mit Luftmessungen aus der nördlichen Hemisphäre von Hawaii verglichen! Und die CO2- Luftmessungen wurden sogar auf einem der grössten noch AKTIVEN Vulkane dieser Erde getätigt.
Ich frage mich, warum haben diese Pseudo- Klimawissenschaflter die Eiskerne nicht gleich mit Messungen von der Venus ergänzt?
Sind die Leugner nicht eigentlich jene manipulativen Wissenschaftler, die solche Statistiken erstellen um Menschen zu belügen.
Ein solches Vorgehen hat nicht das geringste mit Wissenschaft zu tun, sondern ist bewusste MANIPULATION UND IRREFÜHRUNG.
Die Wahrheit scheint leider niemanden zu interessieren.
Wärmste Grüsse
Mr. Pink
Das Problem geht tiefer, Herr Leuenberger. Die direkte Demokratie als Staatsform der Schweiz im 21. Jahrhundert und in einer globalisierten Welt erfordert eindeutig mehr Anstrengung und auch Zivilcourage v.a. auch des Bundesrates in Bezug auf Kommunikation, d.h. konkret, es muss grundsätzlicher, breiter debattiert und Zusammenhänge aufgezeigt werden. Wenn die Politdebatte von einer populistischen Rechtspartei, aufgrund deren fast unbeschränkten Mittel, dominiert wird und das staatliche Fernsehen meint, Politdebatte sei im Austausch von 20 Sekunden Bytes an Politplattitüden der immer gleichen Protagonisten in der Schreisendung Arena abgehakt und der Auftrag erfüllt, dann ist das fatal für unsere "Politkultur" und die Demokratie. Der Dammbruch hat bereits vor einiger Zeit stattgefunden, indem man dem Volk Stellvertretervorlagen vorlegt, welche die Wut im Bauch und diffuse Ängste bedienen aber keine Probleme lösen und vor allem unsere Verfassung und internationales Recht verletzen aber keine Probleme lösen. Die Classe Politique hat es selber zu verschulden, dass sie nicht die Courage hatte, diesen Konflikt "totalitäre Volksrepublik à la SVP über alles": Verfassung, Rechtsstaat, Gewaltentrennung und internationales Recht, rechtzeitig zu benennen und à fond zu debattieren. Die ERK z.B., der Herr Kreis vorsteht, hat m.E. schon lange versagt und ihren gesetzmässigen Auftrag nicht erfüllt, indem sie nicht den Mut hatte, die SVP Propagandaplakate, die eindeutig rassistisch sind, als das zu benennen. UNO und die EMK u.a. sagen diese seinen eindeutig rassistisch und diffamierend. Die deutsche NPD kopiert diese 1:1 für eindeutig rassistische Propaganda. Also sind diese rassistisch und die ERK hat die Pflicht diese als das zu benennen was es ist, nämlich rassistisch! Auf Anfragen kommt immer die gleiche Antwort von der ERK: Wir wollen nicht der SVP mit einem Verbot noch mehr Rückenwind geben...! Das ist feige und höhlt das ARG eindeutig aus und macht Rassismus und Ausgrenzung hierzulande wieder gesellschaftsfähig! Die SVP soll eine Initiative starten, um das ARG abzuschaffen aber nicht mit indirekter Erpressung das bestehende Gesetz aushöhlen! Das ist die wahre Gefahr für unsere Demokratie, wenn die verantwortlichen Exekutivpolitiker und die Behörden selber nicht mehr dafür sorgen, dass unser Rechtsstaat und unsere Verfassung respektiert werden! Der Bundesrat versagt auch seit langem in der Ausländerdebatte, indem er zuwenig aufklärt und diese fahrlässig der SVP für deren Populismussuppe überlässt. Die Schweiz ist kein Einwanderungsland, das will das Volk nicht und das gilt es zu respektieren. Andererseits ist der Wirtschaftsstandort selbstverständlich auf Ausländer und die PFZ angewiesen, sonst gefährdet sie die Konkurrenzfähigkeit des Standortes Schweiz als Industriestandort und für Forschung und Entwicklung. Die SVP plädiert immer für Steuerwettbewerb und Standortpolitik. Wenn dann seit der Einführung der PFZ über 50 international bedeutende Firmen ihren Sitz in die Schweiz verlegt haben und um die 20'000 Arbeitsplätze geschaffen haben, will sie zwar die Steuereinnahmen aber nicht das qualifizierte Personal, das selbstverständlich mitgenommen werden muss. Auch dass über 50% der Ausländer in der Schweiz geboren sind und in anderen Ländern bei der Geburt eingebürgert würden, muss deutlicher gesagt werden. Würde die Schweiz bei Geburt einbürgern, dann hätte sie in der Tat eine der tiefsten Ausländerquoten in Europa! Die SVP weiss das selbstverständlich seit Jahren zu verhindern, da sie damit ihre Hauptthema verlieren würde. Das gleiche bei der Bildung, unserem einzigen Rohstoff, wo die SVP schon im Ansatz bremst, gegen Harmos und gegen höhere Bildungsausgaben. Diese Zusammenhänge müssen auch von unserer Regierung besser und klarer artikuliert werden und rübergebracht werden. Die laufend peinlichen Feuerwehrübungen à la Merz kann und darf sich der BR nicht mehr länger leisten, sonst verliert er jede Glaubwürdigkeit und den Führungsanspruch! Gouverner c'est prévoir, wäre angesagt. Das heisst aber klarere und oft auch unbequeme Positionen einzunehmen und vor allem klarer und verständlicher zu kommunizieren. d.h. nicht alle paar Monate wieder ein peinliches Zugeständnis nachdem die Fakten vorliegen. Die wichtige und nicht einfach zu kommunizierende Frage: Absolute Volksrechte gegen die verbriefte Gleichstellung in der Verfassung mag dafür ein Prüfstein sein! Der Bundesrat ist gefordert!
In diesem Blog gibt es NUR EINE WIR- SCHWÄTZERIN!
Und hier noch der vollständige Link zur Wiki- Seite:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Verlauf_Kohlendioxidgehalt.png&filetimestamp=20061008140602
http://www.moritzleuenberger.net/p103.h
für meine wachstums-kritik interessiert sich auch niemand, politiker nicht, bundesräte nicht, und medien schon gar nicht.
und merke:
wahr ist immer das, was einem in den Kram passt.
und die eigene "wahr"nehmung bestätigt.
"Frustrierend ist es, wenn das, was man behauptet, wahr ist, und trotzdem niemand etwas davon wissen will."
(Antwort von Benedikt Loderer auf die Frage, ob das Angefeindetwerden nicht frustrierend sei.)
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31
"(...) Und in Großbritannien freut sich auch die rechte Britisch National Party (BNP) über die angeblich aufgedeckte "Klimalüge", mindestens ebenso wie über die Abstimmung der Schweizer gegen Minarette und gegen die "islamische Kolonisierung". Nick Griffin, BNP-Führer, der seit den letzten Wahlen mit seiner Partei ins Europaparlament eingezogen ist, wird auch als Mitglied des Umweltausschusses am UN-Klimagipfel in Kopenhagen teilnehmen und die EU vertreten, was selbst bei den Konservativen auf Kritik stößt.
Griffin bezeichnet diejenigen, die vor der Klimaerwärmung warnen, schon mal als "Spinner". Natürlich haben auch für ihn diese Spinner eine Verschwörung ausgeheckt, einen "Orwellschen Konsens", der auf "Druck, Zensur und manipulierten Statistiken" beruht. Wie bei vielen anderen Klimaskeptikern wird da viel mit einer regen Fantasie und einem Schuss Paranoia sowie einer Abwehr gegen die Wissenschaft zusammengebraut: "Die antiwestlichen intellektuellen Spinner von der Linken erlitten einen kollektiven Zusammenbruch, als der Kommunismus kollabierte. Der Klimawandel ist ihre neue Theologie. … Aber die Häretiker werden in Kopenhagen eine Stimme haben und die Wahrheit wird sich zeigen. Der Klimawandel wird benutzt, um eine antimenschliche Utopie durchzusetzen, die so tödlich wie die von Stalin oder Mao ist. (...)"
Von Climategate, Klimalüge und dem Wissenschaftsbetrieb
Florian Rötzer
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31614/1.html
Pfffffffh, weiss gar nicht, ob ich über so viel soziale Fantasielosigkeit lachen kann oder darf. Und ob ich alles darüber wissen mag. Wirkt nicht gerade inspirierend und interessant.
Ich interessiere mich weiterhin für deine Kritik am Wachstum. Und mit deinem Bemerk hast du den Nagel auf den Kopf getroffen.
Das gilt natürlich nicht nur für die Klimawissenschaft.
Es scheint Wissenschaft und Politik sind genau so unedel wie Wirtschaft und Manager. Man handelt nicht mehr, um der Wahrheit näher zu kommen, ein Land weiter zu bringen, oder eine Unternehmung langfristig zu sichern.
Habe deinen Beitrag unter 'Kafkaeske Klimakonferenz' leider erst jetzt mit deinem Link entdeckt. Werde bei Gelegenheit sicher reinhören.
Danke und Gruss
Mr. Pink
Gott bewahre uns vor der Klymahysterie der "Kopenhagen-Gläubiger" und all den Lügen um unsere Mensch gemachte Klimaveränderung!
Was zuvor als „letzte Chance zur Rettung der Menschheit“ vermarktet wurde, ist jetzt zum „erfolgreichen ersten Schritt“ degradiert worden. Nach dieser Zählweise ist das Kyoto-Protokoll von 1997 jetzt der nullte und das Abkommen von Rio 1992 der minus-erste Schritt. In Kopenhagen hat ein ganzes Glaubenssystem Schiffbruch erlitten. Und dennoch geben die Politiker und Umweltschützer nicht auf in ihrem Versuch, das Wetter per Dekret zu regulieren. Die nächste Konferenz ist schon für nächstes Jahr in Mexiko City vorgesehen. Ein so beschämendes Scheitern der Politik wie jetzt in der dänischen Hauptstadt bietet jedoch die Chance, den einen oder anderen durch Argumente davon zu überzeugen, dass die gesamte Grundrichtung seines oder ihres Denkens falsch ist. Hier also ein entsprechender Versuch.
1. Die Beweislage für einen menschengemachten Klimawandel ist sehr schwach
Im Grunde ist sie, die Beweislage, nicht vorhanden, denn er, der Klimawandel, lässt sich nicht empirisch überprüfen. Aber es gab einige Indizien. Diese sind jedoch inzwischen deutlich relativiert. Wer näheres erfahren will, kann sich entweder im „Handbuch für Skeptiker“ informieren, oder in den vielen Artikeln unter anderem auf dieser Website, zum Beispiel von Edgar L. Gärtner oder Jörg Janssen. Man kann sich auch die Liste unbeantworteter Fragen ansehen, die mehr als 150 Klimaforscher der Gruppe „Copanhagen Climate Challenge“ unterzeichnet haben. Oder man kann sich das Bekenntnis des führenden Mitglieds der kanadischen Grünen, David Crowe, durchlesen, der am 22. Dezember 2009 ausführlich begründet hat, weshalb er die Richtigkeit der Klimapolitik massiv anzweifelt.
2. Das Argument „Wir müssen präventiv einschreiten“ ist gefährlicher Unsinn
Manch einer sagt in diesen Tagen des durch „Climategate“ verstärkten Zweifels am Wahrheitsgehalt der Untergangsprognosen, dass es trotzdem nicht schlecht wäre, die Umwelt und die Ressourcen zu schonen. Mit dem Präventiv-Argument kann man alles mögliche und unmögliche rechtfertigen, solange man nur fest genug an das zu verhindernde Unheil glaubt. Die Geschichte, die ältere wie die jüngere, ist voll von solchen Vorgängen, wo Verblendete unendlich vielen Menschen unendlich viel Leid zugefügt haben, ohne dass der erhoffte Erfolg eintrat, sondern eher das Gegenteil. Auch im Fall einer präventiven Klimapolitik wäre nichts anderes zu erwarten, siehe den nächsten Punkt.
3. Die Konsequenz einer drastischen CO2-Minderung in den nächsten Jahrzehnten wäre ein drastischer Bevölkerungsrückgang aufgrund Massensterbens
Wir haben es jetzt schon in Ansätzen in den Hungerrevolten in verschiedenen Regionen dieser Welt im Frühjahr 2009 gesehen. Die Klimahysterie war der Humus, auf dem die unsägliche Biosprit-Subvention gedeihen konnte, die zu Nahrungsmittelverknappungen und somit –verteuerungen führte und somit die Ärmsten der Armen traf. Energieverteuerungen bei uns heißt – noch – nicht Hungertod, aber sie führen dazu, dass mehr Menschen frieren oder schwitzen müssen, dass sich Lebensmittel, Transport, überhaupt so ziemlich alles verteuern und wir alle relativ ärmer werden. Die neureichen Klima-Ablass-Empfänger wie Al Gore schert das wenig, eher schon die Armen und Schwächsten unter uns: Kinder, Kranke und Alte.
4. Der einzige Weg, die geplante Klimapolitik zu verwirklichen, ist eine diktatorische Weltregierung
Nicht nur aufgrund zu erwartender Hungerrevolten und ähnlichem ist nur eine diktatorische Umsetzung möglich. Eine der wichtigsten Lehren aus der gescheiterten Klimakonferenz in Kopenhagen ist, dass der „demokratischen“ Inklusiviät der Entscheidungsfindung auf globaler Ebene sehr enge Grenzen gesetzt sind. Die Entwicklungsländer, unter Führung Chinas und Indiens, wollten sich a) in ihrer Entwicklung nicht so sehr begrenzen lassen, wie es die entwickelten Länder wollten und/oder b) noch mehr Milliarden von reichen Nationen bekommen, als deren Regierungen ohnehin schon zu geben bereit waren. Ein geopolitisch sehr interessanter Aspekt dieser Konferenz war, dass die Industrienationen nicht mehr in der Lage sind, dem Rest der Welt ihren Willen aufzuzwingen. Nach fünf Jahrhunderten westlicher Vorherrschaft in der Welt bricht jetzt offenbar ein asiatisches Zeitalter an.
Der falsche Grundgedanke, auf den die heutige Klimapolitik beruht, ist, dass die Ressourcen begrenzt sind und dass die Erde bei so viel Ressourcenverbrauch nicht so viele Menschen tragen kann. Das schließt auch die Verschmutzungskapazität ein, die im weitesten Sinne auch eine Ressource ist. Wenn man davon ausgeht, dass Ressourcen begrenzt sind, dann kommt zwangsläufig der Gedanke der „gerechten“ Rationierung auf oder, schlimmer noch, der Gedanke der erzwungenen Bevölkerungsbegrenzung beziwhungsweise -reduzierung. Dann kommt die Politik ins Spiel, die sich immer über neue Aufgaben freut, und es kommt zu Verteilungskämpfen, wie wir sie in Kopenhagen beobachten konnten, oder noch viel schlimmer. Diese Auseinandersetzungen werden entweder im Chaos enden, oder es setzt sich jemand mit aller Gewalt durch. Nach gegenwärtiger und vorhersehbarer Lage der Dinge und unter der Prämisse des Klimaglaubens ist die Welt also, wenn überhaupt, nur mit einer globalen Diktatur regierbar. In der gehobelt wird und Späne fallen werden, und zwar nicht zu knapp. Dieser Konsequenz sollte sich jeder bewusst werden, der weiterhin an der gängigen Klimapolitik festhalten will.
Es gibt jedoch eine Alternative, denn: Die Ressourcen sind nicht begrenzt.
5. Ressourcen sind zwar immer knapp, aber nie endlich
Sicher, die Erde ist eine endliche Kugel, ummantelt von einer relativ dünnen Atmosphärenschicht. Aber der wesentliche Faktor, der unsere Ressourcen begrenzt ist nicht die Größe des Planeten, sondern die technischen Zugriffsmöglichkeiten auf die Rohstoffe, beziehungsweise die technischen Möglichkeiten, mit etwaiger Verschmutzung fertig werden zu können. Und uns steht immer nur eine begrenzte Menge an Ressourcen aktuell zur Verfügung, weil die technischen Voraussetzungen der Ressourcennutzung immer eine aktuelle Grenze haben. Doch uns Menschen steht eine Ressource zur Verfügung, die uns sämtliche „Grenzen“ des Wachstums weitgehend mühelos überschreiten lässt. Die Rede ist vom – unendlichen – menschlichen Einfallsreichtum. In 40 Jahren soll das Öl verbraucht sein – sagt man uns seit 40 Jahren. Neue Techniken haben uns nicht nur in der Ölindustrie neue Quellen erschlossen, die vorher unerreichbar oder gar nicht bekannt waren. Sicher, irgendwann ist „Peak Oil“ erreicht, vielleicht schon überschritten. Na und? Einfallsreichtum hat uns schon aus anderen „malthusianischen Fallen“ geholt, seit 200 Jahren regelmäßig. Menschlicher Einfallsreichtum sorgt nicht nur für neue Quellen, sondern auch für effizientere Ressourcennutzung und für einen schonenderen Umgang mit „Senken“, also den Aufnahmemedien für den ungenutzten Überrest, den Abfall, die „Verschmutzung“. Wir haben im übrigen die Erdkugel gerade mal angekratzt. Und jenseits der Atmosphäre warten Monde und andere Planeten mit ihren Ressourcen auf uns.
Fortschritt findet jedoch nicht automatisch statt. Es gibt nämlich eine unverzichtbare Vorraussetzung für eine den allgemeinen Wohlstand fördernde Nutzung des Einfallsreichtums. Es ist die unverzichtbare Vorraussetzung für das Überleben und Gedeihen der Menschheit, und sie ist ständig in Gefahr: Die Unverletzlichkeit des Privateigentums. Nur auf dieser Grundlage werden wir ständig Preissignale erhalten, die uns die Wahrheit über den aktuellen Knappheitsstand der Quellen und Senken, unter den aktuellen technischen Bedingungen, mitteilen. Das Preissystem des unregulierten Marktes ist als Signalgeber jeder menschlichen Institution unendlich überlegen, die versucht, mehr zu regulieren als den eigenen Privathaushalt. Dort, wo derzeit kein Privateigentum zustande kommt, zum Beispiel in den Weltmeeren oder in der Atmosphäre, ist entweder noch keine spürbare Knappheit vorhanden, oder das Zustandekommen von Privateigentum wird durch staatliche Gewalt unterdrückt.
Die gedankliche Grundlage der aktuellen Umweltpolitik weist in die völlig falsche Richtung: Mehr staatliche Intervention, staatliche Umverteilung, staatliche Willkür. Wo private Verhandlungen über Verschmutzungsrechte möglich wären, errichtet der Staat statt dessen strafbewährte Emissionsgrenzen. Wo private Verhandlungen mangels Knappheit nicht entstehen, setzt der Staat solche mit Gewalt in Gang, Stichwort CO2-Zertifikate.
Was kann man angesichts dieser gigantischen Verirrung tun? An die Vernunft appellieren.
6. Fürchtet Euch nicht
Seit „Climategate“ leckt das Schiff der Klimapolitik an mehreren Stellen. In Kopenhagen ist es auf Grund gelaufen. Weitere Konferenzen werden nur noch zum Schein durchgeführt werden. Diejenigen, die vor einer Weltregierung Angst haben, können neuen Mut schöpfen: Die aufstrebenden asiatischen Mächte wenden sich vom Sozialismus ab, China von der leninistischen, Indien von der fabianistischen Version. Sie haben das Potential, die Tendenz zur diktatorischen Weltregierung aufhalten: Atomwaffen. Sie lassen sich also nur noch begrenzt von der bisherigen Supermacht herumkommandieren, wenn überhaupt. Ihre Völker sind sparsam, fleißig und unternehmerisch. Und sie glauben zunehmend an Gold, nicht an Dollars.
Diejenigen, die sich vor einer Klimakatastrophe fürchten, können ebenfalls Mut schöpfen: Der größte Verhinderer menschlichen Fortschritts, die Politik, ist gescheitert. Die Chance ist da für regionale, lokale, individuelle, auf Freiwilligkeit beruhende Lösungen. Der alte Umweltschutz-Slogan hieß doch: global denken, lokal handeln. Klimapolitik wollte jedoch gleich beides global.
Die einzigen, die jetzt Grund zum Fürchten haben, sind diejenigen, die sich eine Klimakatastrophe herbeiwünschten beziehungsweise anderen eine entsprechende Angst einjagen wollten. Die Nihilisten also, die sich wie Prinz Philip vom WWF vielleicht wünschen, als tödlicher Virus wiedergeboren zu werden, um die Weltbevölkerung zu dezimieren. Es fällt schwer, für solche Leute ein tröstliches Wort zu finden, selbst zur Weihnachtszeit.
Liebe optimistische Grüsse
Der CO/2 Schwindel Denker
http://www.kerzenachlibyen.ch/de/kerzen
"Solidaritätsaufruf an die Bevölkerung
Schicken Sie eine Kerze nach Libyen
Rachid Hamdani und Max Göldi müssen in die Schweiz zurückkehren können. Die betroffenen Familien und Amnesty International rufen die Bevölkerung auf, in der Adventszeit ein Zeichen der Solidarität zu setzen. Machen wir deutlich, dass sich in der Schweiz eine starke Bewegung für eine Rückkehr von Rachid Hamdani und Max Göldi formiert.
Zünden Sie eine Kerze an und schicken Sie Rachid Hamdani und Max Göldi eine persönliche Nachricht nach Libyen. Fordern Sie bitte Freunde, Arbeitskolleginnen und Nachbarn per Email, Facebook und Twitter auf, bei der Aktion mitzumachen. Sie können auch auf dem Postweg eine Karte an Rachid Hamdani und Max Göldi nach Tripolis schicken.
Vielen Dank für Ihre Anteilnahme und Unterstützung."
http://www.kerzenachlibyen.ch/de/kerzenachlibyen/
An Max Manhart
Doch, doch, ich habe Verständnis dafür, dass G. Kreis und Pia sich aufregen über den Ausgang der Abstimmung über das Minarettbauverbot. (...)"
Ach so, WIRKLICH? Ich jedenfalls habe keine Lust mehr, von Leuten wie "liza" hier regelmässig blöde angerempelt zu werden.-
Zum Jahresende doch noch ein Aufsteller: "Ich lasse mir mein Land nicht wegnehmen". Interview mit Peter von Matt in der Sylvesterausgabe des Tages-Anzeigers. Die Lektüre hat mein Herz erfreut."
Schön, nur was ist das Land? Wo bleibt die Neugier dazu? Die Grenze zu überschreiten, auch gedanklich?
http://www.zuonline.ch/dossier/flughafe
Kloten Anteil der Transfer-Passagiere erinnert an Zeiten der «Hunter-Strategie»
Stete Zunahme der Umsteiger
http://www.zuonline.ch/dossier/flughafen/pdf/flughafen_191209.pdf
Für vier von zehn Passagieren, die den Zürcher Flughafen frequentieren, ist dieser weder Ausgangs- noch Zielpunkt ihrer Reise. Mit billigen Tarifen kurbelt die Swiss diese Entwicklung munter an.
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Damit die Deutsche Swiss rentiert, dürfen die Schweizer den Dreck und Lärm dieser überflüssigen Flieger tragen. Aber Bern weiss ja was es tut...
Wann schieben Sie diesem Treiben einen Riegel und verbieten die Südanflüge und weiteres sinnloses Flughafenwachstum?
Zum Beispiel: „Was ich aber gerne von dir gewusst hätte ist, warum ein Bauverbot die Glaubensfreiheit beschränkt ... „ (Pink)
Doch, ihre Aussage über dieses Co2 Diagramm finde ich auch interessant, nur mich nähme es Wunder woher sie diese Information haben über die Orte der Messungen der Kurven? Wenn ich mal ihrem Link folge kommt dort nur das Diagramm ohne Erläuterungen. Ein weiterer Link wäre interessant.
Mit der Klimafrage bin ich zwar etwas im Klynch ob da alles mit rechten Dingen zu und her geht? Ich meine ob die Klimazertifikate überhaupt zur realen Co2 Senkung beitragen? Oder ob das alles nur zur reinen Geldmacherei wie etwa von der CDM und den Staaten, mit der dann die entstandenen Klima Schäden gedeckt werden können, ausgedacht wurde.
Einerseits ist es eine Tatsache, dass der Co2 ppm Anteil in der Luft noch nie so hoch war seit Menschheitsgedenken und seit der Industriealisierung von 270 ppm auf 387ppm gestiegen ist. Andererseits gab es auch schon ganz andere Zeiten auf diesem Planeten, etwa in der Trias Zeit als der ppm Anteil bei etwa 1750 ppms lag, ungefähr das Sechsfache des heutigen Standes. Nur das das damals noch keine Menschenseele gestört hätte...
Der Planet geht also nicht hops, eher haben die Menschen darunter zu leiden.
Und von wegen die Wahrheit interessiert ja keinen. Das geht eventuell vielen mehrfach Bloggern gleich und hat auch mit der Menge an Kommentaren zu tun, da man hier nur seine Meinung äussern kann und hin und wieder Kritik oder Lob anbringen kann.
Da niemand (nobody) perfekt ist, auch wenn er kein English spricht, meinfrage ich: Gibt es einen Grund, in der Schweiz nicht umzusteigen? Und wenn: ja. Welchen? Und nein, mit Max Frisch hatte ich nie etwas zu tun. Warum sollte ich?
Die Erläuterung zur Grafik ist auf der Seite des Link's etwas unterhalb des Diagramms. Einfach mal nach unten 'scrollen'.
Zur CO2- Konzentration kann ich folgenden Link empfehlen: http://en.wikipedia.org/wiki/File:Vostok-ice-core-petit.png
Wichtig: Die Grafik reicht von heute (linke Seite) an 400 Tsd. Jahre zurück (rechte Seite).
Der blaue Graph zeigt die Temperatur, der grüne das CO2 und der rote die Staubkonzentration aus dem Vostok Eisbohrkern. Man erkennt deutlich, dass das CO2 der Temperatur hinterher hinkt. Zuerst findet also ein Temperaturanstieg statt und dann erst erhöht sich die CO2 Konzentration. Das widerspricht völlig den Aussagen der Klimahysteriker, welche das Gegenteil behaupten.
Schade findet man diese vollständige Grafik nur auf der Englischen Wiki- Seite.
Was mich an der ganzen Klimahysterie beängstig ist folgendes:
Die heutige UNO- Klima(polit)wissenschaft glaubt, der Mensch könne das Klima negativ beeinflussen. Das heisst aber auch, dass der Mensch dies im positiven Sinne tun kann.
Das 'Geoengeneering' soll uns nun zeigen, wie man das Klima unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten wieder so herstellen kann, wie vor der Industrialisierung.
Die Theorie des anthropogenen Klimawandels legitimiert also das 'Geoengeneering' und damit das AKTIVE EINGREIFFEN des Menschen in die komplexen Prozesse des Klimas und damit der Umwelt.
Angesichts der Komplexität des Klimas sehe ich hier die weit aus grössere Gefahr für unseren Erdball als eine leichte Zunahme von CO2. Und wie die Klimageschichte uns beweisst, wird die Erde mit dem CO2 selbst fertig.
Wenn man jetzt aber plötzlich an zahlreichen kleinen und grossen Rädchen gleichzeitig anfängt zu schrauben, dann ist die Klima- Katastrophe garantiert. Man wird eine vielzahl an Kettenreaktionen auslösen, die weitaus schlimmer sein werden als eine erhöhte CO2- Konzentration.
Die Wissenschaft ist die Geschichte der Irrtümer. Wieso sollte es diesmal anders sein?
Die Klima- und Umweltdiskussion ist wie die Diskussion über die kapitalistische Wirtschaftsform - Sie geht am eigentlichen Problem vorbei, nämlich der Überbevölkerung.
Ich jedenfalls sehe es so wie du. Beim anthropogenen Klimawandel gehts nur um Big Business.
Wünsche allen alles Gute für das Neues Jahr
Mr. Pink
Hat jemand hier etwas gegen diese Pflanze? Und sonst? Was ist denn so blöde daran, wenn es einer (liza) gerade so in den Kram passt?
http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/dive
http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/diverses/Ich-lasse-mir-mein-Land-nicht-wegnehmen/story/12108442
Es gibt vieles, was Herr von Matt da sagt, das ich auch so beurteile, wie z.B. den saloppen Umgang mit dem unscharfen Begriff Volk, das ist wirklich sehr verbreitet. Und ich mag es auch nicht, wenn man so mit mir diskutieren will, dieses Geschwätz vom Volk habe ich auch satt. Aber es gibt einige Stellen im Interview, wo ich finde, dass Herr von Matt unpräzise argumentiere, wie z.B.:
TA: "Aber wieso hat die SVP so viel Erfolg?
PvM: "Ich weiss nur, dass es ein verbreitetes Empfinden von drohenden chaotischen Zuständen gibt. Daher flüchtet man sich in einen Regulierungswahn. Tanten sollen keine Kinder mehr betreuen ohne Genehmigung. Wellensittiche dürfen nur noch zu zweit gehalten werden. Zwölfjährige müssen im Auto auf einen Spezialsitz. Das Minarettverbot hat auch damit zu tun."
Die Sache mit der Kinderbetreuung hat sich bereits verändert, bzw. haben Frau Widmer-Schlumpf und ihre Mitarbeiter/innen den Entwurf geändert, damit Verwandte bei der Betreuung nicht schikaniert werden. Dass sie über das Ziel hinausgeschossen hätte, gestand die Bundesrätin ein. Ist das schlimm? Dann: Wellensittiche. Ich kenne mich da zu wenig aus, aber dass es aus der Verhaltensforschung durchaus Belege dafür, gibt, dass es ganz wichtig ist, diese Tiere, wenn schon, nicht alleine zu halten, finde ich plausibel. Zumindest zu meiner Schweiz gehörte dann auch, dass Erkenntnisse aus der Tierforschung punkto Haltung ernst genommen werden und in allfällige Regelungen einfliessen. In meiner Schweiz hat auch eine Bundesrätin einen Platz, wenn sie sich z.B. in einem Entwurf zur Kinderbetreuung und der Überarbeitung zum Pflegekinderwesen mal etwas verirrt hat punkto Regelungen.
Pink kommt zum "eigentlichen Problem" in der Umwelt- und Wirtschaftsdisskussion, zur Überbevölkerung.
Ich mache eben noch den Schritt weiter zur "Überbewachsung" der Welt mit "freiem" Wirtschaften, das die gleichberechtigten Freiheiten der vielen Machtlosen beschränkt.
Ich bin überzeut, dass auch die Überbevölkerung eine FOLGE des Wachstumszwangs der Wirtschaft ist.
Denn: Niemand will weniger Menschen, niemand will "Familienplanung", niemand will eine Entwicklungspolitik, welche Selbständigkeit fördert und aus dem Zwang von immer mehr Nachkommen führt, niemand will eine lokal handhabbare Wirtschaft!
Stattdessen schreien unsere Ökonomen, Politiker und Wirtschaftsbosse unablässig nach mehr Kindern oder mehr Einwanderern, oder beidem. Auch China wendet sich von der 1-Kind-Politik ab, um dem Wirtschaftswachstum gerecht zu werden.
Denn: ohne Bevölkerungswachstum gäbe es auch das ewige Wirtschaftswachstum nicht.
Ob Klimawandel, Energiehaushalt oder Ressourcen:
Der Wachstumszwang führt zum Hauptproblem, dass die physische Übernutzung unseres Lebensraums schneller geht, als dies die "Evolution", die biologische, kulturelle und geistige Entwicklung der Menschheit, zu korrigieren vermag.
Wohlgemerkt: Das geistige Wachstum, die Innovation, soll uns weiterbringen, darf aber nicht zu materiellem Wachstum führen, sondern vielmehr zur Substitution schlecht verträglicher Technologien und Kulturen.
Übrigens: der "Schwindel-Denker" von oben ist ein Copy-Paste-Schwindler.
"Sein" Blogkommentar ist ein vollständig abgeschriebener Artikel vom Ökonomen und Neoliberalismus- und "Fortschritts"-Anbeter R. Grözinger.
Wohl bekomms...
Anschauungsunterricht hätte mensch übrigens genügend in diesem Land, dass biologische Verwandtschaft im engen Sinne zu sehr unterschiedlichen Ansichten führen kann, wie das prominente Beispiel Judith Giovanelli-Blocher und Christoph Blocher zeigt. Und auch wenn es „prominent“ ist, es ist doch ein Beispiel, das viele öffentlich und vor allem namentlich unbekannte Pendants kennt im „Volk“ oder der Bevölkerung. Und es macht doch keinen Sinn, das alles ständig auseinander dividieren zu wollen. In eine Klasse der Politik da. Und ein Volk dort. Das finde ich, hat dann wirklich damit zu tun: mit der Classe Populiste.
Ich muss das Thema 'Überbevölkerung' im Zusammenhang mit der Umwelt präzisieren.
Kann man eigentlich von Überbevölkerung reden, wenn die Erde heute knapp 7 Mia. Bewohner ernähren kann? Eigentlich nicht, denn das Bevölkerungswachstum nimmt immer noch zu.
Die Welt hat so viele Bewohner wie sie 'tragen' kann oder weniger - aber gewiss nicht mehr. Wie sollte sie auch? Es gibt faktisch also keine Überbevölkerung.
Das heutige Bevölkerungswachstum ist sicher eine Folge des wirtschaftlichen Wachstums mit all seinen Konsequenzen, nämlich Wohlstand. Daraus ist zu schliessen, dass es noch nie so viel Wohlstand auf dieser Welt gegeben hat wie heute. Wohlstand und Verteilung sind relativ.
Ich sehe im wirtschaftlichen Wachstum grundsätzlich kein Problem. Selbst eine Gesellschaft von Selbstversorgern (Jäger und Sammler, Bauern) würde, solange die Gebrutenrate zu nimmt, 'Wirtschaftswachstum' kennen. Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum (Ressourcenverbrauch) sind nun mal gekoppelt. Die Diskussion um Wirtschaftswachtum (ja/ nein oder gut/ schlecht) ist m. E. deshalb überflüssig. Die Diskussion über (Wachstums-) Zwang ist eine politische, da wir in der Vergangenheit Gesetze verabschiedet haben, die Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum voraussetzen um jene Gesetze einhalten zu können. Es gilt diese Gesetze Rückgängig zu machen.
Das Problem liegt weder an der Bevölkerungszahl, noch am Wirtschaftswachstum oder dem Zwang. Vielleicht aber am Wohlstand und dessen Verteilung?
Die Definition von Wohlstand wird von vielen Weltverbesserern leider nur auf das Materielle reduziert. Immaterieller Wohlstand wird ignorierd. Jeder Mensch der nicht so lebt wie wir im Westen gilt als arm. Oder anderes herum: Wer so lebt wie wir besitzt zu viel Wohlstand.
Darum scheinen die logischen Schlussfolgerungen entweder:
Eine möglichst gleichmässige und 'gerechte' Umverteilung der materiellen Ressourcen unter der Gesamtbevölkerung dieser Welt (Weltsozialismus). Diese Umverteilung ist faktisch natürlich unmöglich und kann gewiss nie gerecht vollbracht werden. Dazu benötigt es ein totalitäres Weltregime, welches seine Definition von 'Gerechtigkeit' per Gesetz durchzwingt und Menschen zu ihrem 'Glück' zwingt. Dann werden wir alle gleich arm sein.
Aber selbst durch solche Umverteilungsmassnahmen wird man der Umwelt keinen Gefallen tun können. Es sei denn wir würden ebenfalls alle per Gesetz in bitterster Armut leben. Wobei man bedenken muss, dass die Weltbevölkerung dann weiter steigen wird. Vorausgesetzt Versorgungs-, Hygiene- und Medizinstandards können ebenfalls verteilt und gehalten werden. Ist dies nicht der Fall, was ich vermute, werden wir eine Bevölkerungsabnahme haben und immer stärker von der Natur und deren Launen (Missernten) abhängig sein. Paradoxerweise wären wir dann mehr denn je wieder auf ein wärmeres Klima angewiesen, welches bessere Ernten verspricht. Das Recht des (physisch) Stärkeren würde vermehrt gelten. Marcel Hänggi ist von dieser Sorte paradoxer Weltverbesserer.
Oder, und da liegt das Problem: Wie jene Weltverbesserer die glauben alle Menschen können im Wohlstand eines Europäers oder Nordamerikaners auf dieser Welt leben - und genau in diesem Fall trifft das Problem der Überbevölkerung zu! Aber auch hier benötigt es eine totalitäre Weltregierung um das Bevölkerungswachstum zu regulieren. Der 'Fressen und gefressen werden' Darwinismus wäre eine logische Konsequenz einer solchen Weltregierung.
Deshalb ist es nachvollziehbar, warum jene Weltverbesserer wie Sir Julian Huxley (Gründer des WWF) aus dem Rechtsradikalen politischen Lager stammten. Huxley war Präsident der Eugenics Society. Natürlich, als die Eugenik nach WWII in verruf gekommen war, hat er seine alten Gedanken neu verpackt und es Transhumanismus genannt. Oder Prinz Bernhard der Niederlande (Mitbegründer WWF) war ein SS- Offizier, verwickelt in Elfenbeinhandel und zahlreich anderen krummen Geschäften. Aber auch Prinz Philip von Edinburgh (Ehrenpräsident WWF) ist berühmt für rassistische Äusserungen.
Die Möglichkeiten sind also folgende: Entweder man hält die Weltbevölkerung in bitterster Armut (nach Hänggi); oder man dezimiert sie (nach WWF). Beides nur möglich mittels Weltregime.
Die dritte Möglichkeit wäre; man lässt den Menschen und ihrer Welt den freien Lauf. Das heisst aber auch, dass man dem Menschen Zeit geben muss.
Ich habe mich schon immer für den natürlichen freien Lauf entschieden. Leider ist mit aufkommen des anthropogenen Klimawandels meine Sicht nicht mehr vertretbar (jedenfalls sagt uns das die Politik), denn die Zeit rennt uns angeblich davon.
Egal aus welchem Lager der Weltverbesserer man kommt, sei es wie Hänggi oder Huxley, es herrscht ein reges Interesse die Theorie des anthropogenen Klimawandels und damit zentralistische Weltinstitutione zu fördern.
Es scheint sogar, dass man politisch so weit Links stehen kann, dass man plötzlich am äussersten rechten Rand wieder auftaucht. Das Interesse am anthropogenen Klimawandel ist also über alle politischen Richtungen verbreitet und findet deshalb soviel Anklang. Das rechtfertigt wohl auch Betrügereien.
Grüsse
Mr. Pink
Übrigens lieber Wachstumskritiker, ich möchte weder dich noch sonst jemanden in eines der Weltverbesserer- Schemas pressen. Weder in das des Marcel Hänggi noch in jenes der Prinzen und Sir's.
Dazu braucht es keinen weitern Kommentar, wenn die so erzogen werden können die gar nichts anders tun, als alle ungläubigen Töten die nicht dem Islam angehören.
Der Dok Film ist nur noch bis Montag 11.01 zu sehen
Info
Aus rechtlichen Gründen kann das Online-Video zu diesem Film, nur für 7 Tage nach der Erstausstrahlung zur Verfügung gestellt werden
http://www.sf.tv/sendungen/dok/index.php?docid=20100104-2250-SF1
Ach, sie waren lange Zeit mein Lieblings-Bundesrat. Und auch heute schätze ich ihre spitze Feder, ihre vertieften Analysen und Stellungnahmen. Nur: Sie sollten dies zuweilen in einer anderen Funktion tun, als interessierter und engagierter Zeitgenosse. Ich verstehe einfach nicht, wie so eine intelligente Person wie sie es nicht schafft, von der grossen Bühne der Politik Abstand zu nehmen. Es ist sowohl für die Institution des Bundesrates als auch für die Politik ganz allgemein nicht förderlich, wenn jemand 15 Jahre (!) in der gleichen Position verharrt. Das ist für jemanden, der sie wirklich sehr schätzt, einfach unverständlich.
Mit besten Grüssen
M.S.
Bei den Geo-Engineering Methoden, gibt es auch einige die vielleicht auch nützlich sein könnten, wenn man unter dem Begriff: Bio Engineering alle Methoden versteht, die für den Co2 Rückbau angewendet werden können? Darunter gibt es ja auch natürliche wie etwa Co2 Auflösung mithilfe von Algen aus denen dann auch noch Treibstoff gewonnen werden kann.
Allerdings sollten die Menschen von künstlichem Geo-Engineering absehen, etwa die Atmosphäre mit Schwefel zu begasen, die dann die Sonneneinstrahlung bremsen soll. Oder die Meere mit Dünger zu pushen, die den Wuchs von Meeralgen fördern sollen und unvohersehbare Folgen für Korallenriffe und Meereskreiskäufe haben können.
Die Überbevölkerung, ist momentan eigentlich die grösste Ursache für die zunehmende Erwärmung der Erde. Sie lässt sich nicht so einfach per Regulierung lösen, sondern löst sich eventuell bei einer gewissen Grösse auch selbst. Ich würde nicht behaupten, dass Überbevölkerung nur durch Wirtschaftswachstumszwang entsteht, ebenso kann auch das Gegenteil entstehen, nämlich in den ersten Weltländer kann ab einem gewissen Wohlstandsniveau auch das Gegenteil beobachtet werden, wo viele Kinder schon fast als Armutsrisiko gelten und wegen einem gewissen materiellen Gruppendruck diese nicht in Kauf genommen werden will. So etwa in Italien und zunehmends auch in der Schweiz, wo die Geburtenraten stark zurückgehen, Durchschnitt in Italien (1,3) Kinder, Schweiz (1,5) Kinder. Wenn einmal Zweitweltländer wie etwa Indien oder Drittweltländer diesen Stand erreichen, könnten dort ähnliche Phänomene in Erscheinung treten. Und somit die Bevölkerungszahl wider sinken, dies könnte etwa in 70 bis 100 Jahren weltweit der Fall sein.
(Zu der Tabelle) Für mich scheinen die Kurven beinahe synchron zu verlaufen, was darauf hindeuten würde dass die Co2 Konzentration in allen Eiskernen gleichmässig ansteigt.
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/sta
Querelen bei der Post: Ist das nicht Ihre Story ? Warum muss die Post überhaupt wachsen ? Warum gibt der Bund die Post nicht einfach auf, wenn er sie nicht mehr als Monopol betreiben will ? Private können doch auch Briefe befördern und Zahlungen anweisen, und ein Drucker ist sowieso billiger als ein Briefkasten am Strassenrand.
Wüsste nicht, wie und warum man diese Kontrollen den Befindlichkeiten von Einzelnen anpassen sollte. Und warum man Asien als Massstab nimmt, zu dem das Pendant eher Europa ist. Die Minarettgegner nehmen gerne religiöse Diskriminierungen in manchen arabischen Ländern als Mass, um in der Schweiz Minarette zu verbieten. Auch so eine Ausrede, wenn die..., dann wir auch...
Dazu braucht es keinen weitern Kommentar, wenn die so erzogen werden können die gar nichts anders tun, als alle ungläubigen Töten die nicht dem Islam angehören." - Hedo
Nur dass da (Kommentar von H.) unerwähnt bleibt, dass viele Personen, die sich mit dem Islam als Religion identifizieren, nichts mit diesem Töten zu tun haben wollen. Dass Religion missbraucht und so gedeutet wird, um Kriege zu führen und zu morden, ist und war wirklich kein spezifisch "islamisches" Problem. Und ganz besonders, wenn man sieht, wie relativ ruhig sich die gegen 400'000 Personen in der Schweiz nach dem Verbot verhielten, die mehr oder weniger Nähe zum Islam bekunden, sollte man endlich aufhören damit, sie in die extreme Ecke zu stellen und ihre Stimme zu übergehen, indem man ständig bloss auf irgendwelche Extremisten zeigt. Das ist einfach respektlos.
http://Neujahrskarte
Die Neujahrskarte Ihres Bruders ist der absolute Hammer! Sie gefällt mir so gut, dass ich Sie bitten möchte, mir einen Abdruck zuzustellen.
Ich weiss nicht ob die Objekte noch bezahlbar sind, was ich aber sicher weiss, dass dieser Mann sehr begabt ist!
Mit den besten Wünschen fürs 2010 und freundlichen Grüssen
Katrin Leutwyler
http://www.clubhelvetique.ch/pdf-dokume
"Das «Weniger Staat» der FDP vermengte sich mit dem «Macht aus dem Staat Gurkensalat» der Autonomen."
Kurt Imhof und Roger de Weck:
Von der Kuh zum Geissbock
Inhaltsverzeichnis
1 Die Kuh-Schweiz
2 Die Revolutions-Schweiz
3 Die Bürgerblock-Schweiz
4 Die Geistige-Landesverteidigung-Schweiz
5 Die Musterschüler-Lehrmeister-Schweiz
6 Die Anti-Schweiz
7 Die Weniger-Schweiz
http://www.clubhelvetique.ch/pdf-dokumente/Von_der_Kuh_zum_Geissbock.pdf
Was die alles so erfinden.
Vielleicht haben die zwei Herren die Ich-bin-der-ärmste-Steuerzahler-der-Schweiz vergessen. Oder vielleicht mangelt es in der Schweiz an Ombudsstellen, wo manche Mitbürger mal so richtig allg. motzen und jammern gehen können, ohne dass sie z.B. als Staatsfeind betitelt werden. Ich jedoch möchte dort nicht unbedingt am Schalter sitzen. Es würde mich dann doch zu wenig interessieren. Und der generelle Vorwurf an irgendwelche verallgemeinerte Linke, dass sie Landesverräter/innen (z.B. bei der Armee, beim Bankgeheimnis) seien, ist auch verblasst. Auch bräuchte ich keine Ombudsstelle, um mich dort zu beklagen, dass jene, die mich in die Kiste der Netten, oft auch Gutmenschen, einordnen, implizit immer das Gegenteil von dem meinen, was sie explizit sagen, also sie empfinden einen ja gar nicht nett und gut, aber sagen es trotzdem wortwörtlich, was nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft nicht schizophren ist, sondern extrem widersprüchlich. Nun, diese extremen Widersprüche zwischen dem Sagen und Meinen müssen wohl einfach ausgehalten werden. Oder was auch immer. Ich meine, sie reden ja immer wieder so daher, monoton und stereotyp, wie eine Maschine. Das kann man nicht ändern. Aber wenn man es nicht stets todernst nimmt, dann trifft ihr Gerede regelmässig daneben, mind. 1000 Kilometer.
„Die Neujahrskarte Ihres Bruders ist der absolute Hammer! Sie gefällt mir so gut, ...“ – Katrin Leutwyler
Mir auch. Manche scheinen sie gar nicht wahrgenommen zu haben. Oder sie gefällt ihnen nicht. Oder was auch immer. Jedenfalls verlieren sie kein einziges Wort dazu.
Erinnert mich etwas daran, was mir jemand schrieb, dass doch Bundesrätin Widmer-Schlumpf dafür verantwortlich sei, wenn es Zwangsehen in der Schweiz gäbe. Auf den Einwand, dass es wohl nicht möglich sei, dass sie in der ganzen Schweiz selbst auf Ermittlungstour dagegen gehe, kam dann doch ein gewisses Verständnis auf. Auch dafür, dass sie nicht persönlich verhindern kann, wenn in anderen Ländern solche „Ehen“ geschlossen werden.
http://www.sueddeutsche.de/wissen/424/4
Bin fast einig mit Pink.
Aber Deine Definition von Überbevölkerung ist nicht so hilfreich:
Das Mass ist nicht, wie viele Menschen die Welt MOMENTAN tragen kann, sondern DAUERHAFT. Sonst könntest du ja auf jeden Quadratmeter Land und Wasser 4-9 Menschen rechnen…
Und ANZAHL Menschen allein reicht ja auch nicht, es ist das Produkt aus Anzahl mal Bedarf pro Kopf (soweit der Seitenhieb gegen die 2000-W-Gesellschaft).
Um die ökonomisierte Sprache zu verwenden: Die Menschheit sollte ja von den ZINSEN leben können, welche die Erde (dank Sonnenenergie) abwirkft, und zwar dauerhaft, anstatt das KAPITAL stetig aufzuzehren.
Einen Moment lang darf das erlaubt sein, zum Beispiel um einen Wohlstandsfortschritt (im umfassenden Sinn, nicht nur materiell!) zu erlangen. Aber danach sollte dank diesem Fotschritt (z.B. der Energieeffizienz) die Schuld zurückgezahlt und Erspartes beiseite gelegt werden.
Wie wir wissen, ist die Wachstumsideologie dazu aber nicht gemacht!
Das Wirtschaftswachstum erzwingt die Reinvestition des „Ersparten“ in zusätzliche Aktivitäten und damit IMMER eine Mehrbelastung des Planeten!
Da hat auch Hänggi den Nagel auf den Kopf getroffen. Der Gegenbeweis wäre zu erbringen.
Du sagst es richtig: Wir müssten die Gesetze rückgängig machen, welche ALLES von ewigem Wachstum abhängig gemacht haben. Das kann zum Beispiel heissen, dass die Lohnabzüge und Arbeitgeberbeiträge für Pensionskassen halt erhöht werden müssen, um die vielen gesunden Alten zu finanzieren, anstatt dass die Renten gekürzt werden oder die Kassen noch mehr hirnamputierten Rendite-Phantasien nachjagen müssen.
Ich lasse mich gerne ‚Weltverbesserer’ nennen, allerdings nicht aus dem Dunstkreis von materiellen Umverteilern oder Eugenikern. Ich möchte einfach primär Gerechtigkeit (nicht Gleichheit) ohne Barbarei.
Aber solange Wohlstand=BIP gilt, ist es hoffnungslos!
Da kommt doch eine Uni mit einer Studie, wonach sich der Wohlstand einer Weltregion aus dem Weltall anhand der Lichtverschmutzung messen lasse!!! So ein bescheuerter elitärer Quark! Siehe Link oben.
Heute herrscht nur die ökonomisierte Sicht: Der Markt regelt das alles.
Die Fatalisten hingegen haben die biologistische Sicht: Die Menschheit reguliert sich wie ein Haufen Bakterien: wenn es zu viele sind, bringen sie sich gegenseitig um, das System bleibt „stabil“.
Ich bin so naiv zu glauben, dass die Aufklärung und die kulturelle Evolution uns soweit gebracht hätten, dass wir prospektiv und freiwillig gewissen Einschränkungen auferlegen, umd ein stabiles Weltsystem zu bekommen. Ist das zuviel verlangt?
Noch zum Geo-Engineering:
Mit Rabenhaus’ Algen, die CO2 ernten und als Energielieferant genutzt werden, schliessen wir nur den Kreislauf. Eine Netto-CO2-Senke entstünde dadurch nicht, das Wirtschaftswachstum würde dies nur als weiteren Impuls verwerten.
Das Produkt aus Menschen x Energiebedarf ist zu hoch! Sonst würde der höhere CO2-Gehalt automatisch dazu führen, dass mehr CO2 gebunden wird in Biomasse. Aber nein, sogar bestehende Senken werden weiter abgeholzt, während die Emissionen aus den Fossilen zunehmen.
So wie ich Pia verstehe, müsste also alles reguliert und mit Gesetzen zugemüllt sein. Da frage ich mich aber wo ist die Freiheit des Einzelen. Natürlich muss Mass halten ohne geht es nicht, aber genau da frage ich mich wie weit das gehen soll. Es gibt Gesetze die sind Wichtig, doch heute kann man ja alles vor den Richter bringen, wenn der gesunde Menschenverstand nicht mehr funktioniert. Die Richter sind genauso von der Politik eingenommen und Richten genauso, also wo sind die Freiheiten, die Gerechtigkeit. Es scheint Dir Pia nicht bekannt, dass seit 2006 als wir die neue Gerichtspraxis annahmen, heute 40% fehlurteile gibt, gegenüber vorher 12%. Fragst Du Dich nicht warum? Die Bundesrätin Roth Metzler hat dies uns eingebrockt und zwar ging es um das Bundesgericht das hoffnungslos überlastet war. Was hat man also gemacht, man hat den zugang erschwert. Zum einen mit der erhöhung der Klage von Fr. 8000.- auf stolze Fr. 3000 . Aber schlimmer man hat den Kantonalen Obergerichten mehr kompotez gegeben, so wurde verhindert, dass man nicht mehr auf die eigentliche Sache eingehen muss beim Bundesgericht. So sind die Fehlurteile gestiegen, da die Richter im Grossrat gewählt werden ist es eine Politiche Wahl. Zudem müsssen die Richter keinen erfolgsnachweis bringen, Hauptsache man ist in der richtigen Partei. Wenn es Dir nun gefällt oder nicht, eine Demokratie wie es sein sollte ist dem Ende nahe. Ich sag es Dir nocheinmal, dem Islam ist es egal was der Staat oder unsere Gesetze sagen, solange das nicht getrennt ist und der gemässigte Islam nicht klar gegen die radikalen Islamisten ist. Bis heute ist es auch in der Schweiz und andern Ländern unverändert es gibt keine zugeständnisse.
(Ich habe einen lausigen Einwurf geschickt. Einfach nur hingeworfen, ich weiss. Mit einem Link, der nicht funktionierte. Entschuldigen Sie.)
Die Post soll weiterwachsen (darum ging es im Link), am besten ins Ausland, darum musste ein Verwaltungsratspräsident aus der Privatwirtschaft mit internationaler Erfahrung gewählt werden.
Müssten Sie da nicht hellhörig werden ? Ist das nicht Ihr Thema ?
Wie wächst eigentlich eine Post, durch Zunahme der Grunddienstleistungen (jedes Jahr mehr Briefe, mehr Pakete, mehr Zahlungen, was viele Jahre gut ging), durch Diversifizieren ("Bin I gopfridstutz en Kiosk oder bin i öppe'n e Bank ?"), durch Expansion ins Ausland (wie eine Krankheit, die in benachbarte Zellhaufen einbricht) ?
Wie wachsen staatliche Tätigkeiten (mehr Post, mehr Polizei, mehr Militär, mehr Strassen, mehr Ämter) ? Soll der Staat überhaupt wachsen ? Wollen wir nicht sowenig Staat wie möglich und dafür mehr Freiheiten, Dinge selbst zu tun, innerhalb des Staates, der uns dabei unterstützt, aber uns die Arbeit nicht wegnimmt ?
Was sagen Sie Politikern, die von privatwirtschaftlichen Ideen verwirrt werden ?
Ist Staat nicht so etwas wie Umwelt (gesunde Böden, sauberes Wasser, reine Luft, konstantes CO2) ? Ist seine Aufgabe nicht die Konstanz (wie die Sonne, 14 Milliarden Jahre lang fast gleichmässig strahlen, man muss sich das einmal vorstellen) ?
Ich würde gerne von Ihnen hören, wie es mit der Post weitergehen soll. Kann man sich vorstellen, dass der Staat die Post irgendwann ganz aufgibt, da sich zeigt, dass die klassischen Tätigkeiten der Post wegbrechen und private Systeme an ihre Stelle treten (Mitteilungen durch das Internet, selber shoppen, statt Päckli bekommen, Zahlungen durch die Bank, statt mit der Post) ?
Gäbe es andere Tätigkeiten (im UVEK, in den anderen Departementen), wo der Staat mit gutem Beispiel vorangehen und zeigen könnte, wie Gesundschrumpfen funktioniert ?
Nebenbei:
Mich stimmt das Bild der in der Nacht ins All hinaus leuchtenden Erde zuversichtlich. Als Wesen auf einem weit entfernten Planeten würde es mich freuen, diesen unerwarteten, hellen Schimmer zu sehen. Er würde mir sagen, dass es weit weg, dort draussen im All, noch andere tätige Wesen gibt, die sich vom Lauf der Gestirne ein klein wenig emanzipiert haben.
Ich mag es, wie Pia argumentiert. Sie ist eine frische, unverbrauchte Stimme, die wir hier brauchen können.
Die Neujahrskarte ist schön gemalt, aber ich weiss nicht, was sie mir sagen will. Ist das die Schweiz (der rote Pass), die sich für die Welt (der Globus) hält und vergessen hat, dass das Licht von aussen kommt (von der Sonne, vom Ausland, von den Migranten, die uns immer wieder herausfordern und bereichern) ?
Das können Sie noch vieltausendmal sagen, es kann trotzdem nicht angehen, einseitig als sakral verstandene und historisch verwandte Türme per Verfassung flächendeckend zu verbieten, egal ob man selbst an einen Gott oder Götter glaubt oder nicht. Wer in der Schweiz bei einer solchen Praxis, auch per Abstimmung, mitmacht, ist kein glaubwürdiger Religionskritiker mehr, da kann er noch vieltausendmal auf Islamisten zeigen mit seinen Fingern, er hat so extrem Schlagseite, dass er sich auch als Richter nicht eignen würde. Und er kann mir noch vieltausendmal einzuflüstern versuchen, dass der Islam quasi ein einheitlicher Block wäre, ja gar vom Islam reden, als ob das wie eine Person sei, die immer mit einer Stimme spricht. Das entspricht einfach nicht der Realität. Zudem gibt es keine Religion, die als Ganzes keine Veränderungen durchmacht, ob nun aus der eigenen Sicht zum Guten oder Schlechten hin. Das Minarettverbot in der Schweiz war bloss ein Rückschritt, in Richtung ungerechtere Schweiz. Zudem ist es absurd, wie bestimmte Kreise fast hobbymässig generell über einen angeblichen Richterstaat herziehen, den Rechtsstaat total in den Dreck ziehen, aber kaum taucht ein „Ausländer“ auf, heisst es sofort, dieser müsste sich dem Rechtsstaat anpassen. Was soll denn dieser Rechtsstaat noch für einen Wert haben, wenn schon im nächsten Moment mir Inländerin verzapft wird, wie generell schlecht der doch sei? Dieses Treiben fällt schon lange auf. Auch Ausländern, die sind nicht alle so unaufmerksam, dass sie das nicht bemerken würden. Ich weiss auch nicht, was eigentlich das Ziel dieses chaotischen Geschwätzes ist. Manche sollten ev. mal versuchen, ihr eigenes Denken etwas besser zu „regulieren“, statt Leute wie mich in dem Sinne misszuverstehen, dass ich alles(?) regulieren und mit Gesetzen zumüllen wolle. Bisweilen fühle ich mich in erster Linie von solchen Leuten verbal zugemüllt, die so gerne mit Classe politique und anderen Floskeln hantieren, weil diese gerade Mode sind. Als Stimmbürger wollen sie keine Grenzen ihrer Macht sehen, ihrer Kompetenz, aber Richtern wird generell unterstellt, dass die ihre Kompetenzen überschreiten würden und permanent nach ihrem persönlichen Gusto entscheiden täten. Und sollten Richter in Strassburg eines Tages nicht kuschen und das Minarettverbot als unrechtmässig erklären, begründet, dann wollen diese Leute also aus dem Europarat aussteigen. Sie sind es, die so massive Forderungen stellen und diese 100%-ig durchbringen wollen, sonst wollen sie gleich davonlaufen. Sie sind es zugleich, die Muslime und Musliminnen in der Schweiz in dem Sinne unter Generalverdacht stellen, dass diese alle so etwas wie einen Gottesstaat wollten, um damit Menschenrechtsverletzungen zu rechtfertigen. Das ist eine regelrechte Verleumdung. Ganz abgesehen davon, man schaue nach China, Kuba oder auch nach Nordkorea, löse sich mal etwas von der extremen Anti-Islam-Fixiertheit: Um Menschenrechtsverletzungen zu rechtfertigen, gibt es viele faulen Ausreden, da muss nicht nur die oder eine Religion dafür herhalten. Ferner haben Sie ja auf ein Dok von SF zu palästinensischen Frauen hingewiesen, wo potentielle Selbstmordattentäterinnen portraitiert wurden. Die Schweiz aber ist nicht Israel und umgekehrt. Wenn dem so wäre, hätte es nach der Abstimmung wohl viele Krawalle bis zu Attentaten gegeben in der Schweiz, weil sich extrem viele Personen in einer schier unlösbaren, gegenseitigen Kränkungsspirale befänden. Und wenn die Schweiz Israel wäre, könnte ich mich nicht mit der Siedlungspolitik der Nation identifizieren, die auf meinem Pass steht. Was für mich die Schweiz ausmacht, kann ich schwer ausdrücken, wohl Glück- wie Leidvolles. Ich fühlte mich auch schon vom „Staat“ sinnbildlich überfahren, aber ich muss mich immer wieder daran erinnern, dass man es mit Personen zu tun hat oder hatte, ohne diese sind alle Institutionen bloss menschenleere Gebäude. Und ich bin selbst auch eine Person mit vielen Makeln, manchmal auch Macken. Ich glaube, auch Politiker/innen finden solche Sachen in ihrer Biographie. Ich jedenfalls habe bisher keine Göttinnen und Götter gewählt, wüsste jedenfalls nichts davon. Auch sind sie nicht meine Doubles und ich bin keine Kopie von ihnen. Das wäre irgendwie unheimlich, total identische Menschen. Und „wir“ Schweizer/innen sollten auch nicht so tun, besonders gegenüber Personen aus anderen Ländern, als ob „wir“ alle problemlos in einer WG zusammenleben täten, die Schweiz hiesse. Oft sind wir ja auch froh, wenn wir Ruhe vor uns selbst haben, wollen nicht 24h alles gemeinsam tun, wollen unseren eigenen, persönlichen Raum, wollen nicht die gleichen Filme sehen, nicht die gleiche Musik hören und und... In rein formaler und sprachlicher Hinsicht kann man das wohl noch nicht Parallelwelt nennen, der Begriff wäre wohl etwas zu stark im Vergleich zu dem, wie er sonst allg. benutzt wird. Aber nur weil wir die gleiche oder eine gleiche Muttersprache kennen, heisst das noch lange nicht, dass es eine gemeinsame Identität zwischen uns gäbe, die irgendwie Tiefe besässe. Nicht alles muss tiefsinnig sein, es darf auch oberflächlich sein. Könnte man sich zumindest auf dies einigen, gäbe es ev. mehr Platz für alle. Ohne dass jemand den ganzen Raum Schweiz für sich alleine beansprucht.
Danke für die Ausführungen. Einige Gedanken habe ich weiter gesponnen:
Wenn Anzahl x Bedarf pro Kopf = max. Bevölkerungszahl ist, dann werden wir mit sinkenden Ressourcen (= abnehmender Bedarf) auch eine sinkende Anzahl Menschen verzeichnen. Es wird sich einpendeln wie alles in der Natur. Rabenhaus hat dazu übrigens auch interessante Gedanken geäussert.
Der wichtigste Faktor wäre aber die Zeit. Denn auch mit 1 Mia. Menschen könnte der Planet eines Tages an sein Limit stossen. Herr Hänggi und seine Anhänger machen aber verschiedene Überlegungsfehler. Sie machen's wie die Klimapropheten und nehmen heutige Zahlen und extrapolieren diese. Daraus machen sie dann Aussagen über die Zukunft. Du selbst hast mal ein Gleichnis mit biologischem Wachstum gemacht und Herr Ueli Schäfer aufgezeigt, dass er heute ca. 109 Meter hoch sein müsste und sein Kopf 40 Tonnen schwer (siehe Link). Man kann also nicht einfach sagen, die Ressourcen sind beschränkt und deshalb werden sie eines Tages weg sein. Peak-Oil gab's schon um 1900. Man hat Reserven x Verbrauch extrapoliert und vorausgesagt, dass es um 1930 kein Öl mehr geben wird. Und diesen Überlegungsfehler machen Hänggi und seine Klimahysteriker auch. Die Theorie der reinvestition des 'Ersparten' leidet an den selben Trugschlüssen. Wer um 1900 sein erspartes in Waltran investierte erfuhr ein 'negatives Wachstum'. Die Entdeckung von Petrol war eine Entlastung für den Walbestand. Der Ressourcenverbrauch nimmt also nicht einfach nur stetig zu. Zumindest nicht für alle Ressourcen und auch nicht für ewig. Der Mensch ist eine biologische Laune der Natur und deshalb wird sein Denken und Handeln von der verändernden Umwelt umd Natur beeinflusst - bewusst und unbewusst.
Es wird aber schon so sein, dass mit heutiger Technologie bei stiegender Weltbevölkerung, tendenziell auch die Mehrbelastung steigen wird - jedenfalls bezüglich Anbau-, Wohnbaufläche und der Deckung anderer Grundbedürfnisse. Aber das gilt nur mit heutiger Erkenntnis. Morgen sieht die Welt schon wieder anders aus.
Dein Vergleich mit dem Zins finde ich gut. Ich habe immer wieder betont, dass ich in meinem Leben noch nie jemanden getroffen habe, der durch konsumieren reich wurde. Heutige Ökonomen und Politiker erzählen uns aber anderes.
Frei gebildete Preise in einer freien Marktwirtschaft sind wichtige Indikatoren. Diese zeigen uns Menschen auf, wo wir effizienter und Ressourcenschonender werden müssen, um den Bedarf längerfristig decken zu können. Selbst Ölkonzerne denken nicht so kurzsichtig, als dass sie eines Tages mit Ende der Erdölressourcen ihren Profit versiegen lassen werden. Der Preis zeigt ihnen, wann es Zeit ist umzusteigen.
Darum glaube ich auch, ist die 2-kW-Gesellschaft gestorben sobald wir Sonnenenergie ökonomisch nutzen können. Wenn man durch 'unerschöpfliche' Energiequellen den Bedarf deckt wird der Verbrauch markant steigen, da es theoretisch keine reale Knappheit gibt (Preis bricht ein und fällt als Indikator weg). Damit lässt sich dann auch 'kein' Geld verdienen, was vielleicht das Desinteresse der Stromkonzerne erklärt.
Du kannst dir ja vorstellen, dass ich mich nicht für mehr Lohnabzüge und Pensionskassenbeiträge begeistern kann :-) Ich sage folgendes: Die Medizin hat angeblich gewaltige Fortschritte gemacht und viele sehen das Gesundheitswesen als eine zukunftssichere Branche. Das lässt sich aus den erhöhten Lebenserwartungen schliessen.
Bis jetzt hat die Menschheit davon aber überhaupt nicht profitiert. Man wird nach wie vor 'schon' mit 65/ 64 Jahren pensioniert. Wenn die Menschen bald durchschnittlich gegen 100 Jahre alt werden, dann müssten sie auch bis zum 90. Lebensjahr arbeiten! Erst dann kann man das Gesundheitswesen als zukunftssichere Branche betrachten - nämlich dann, wenn die Gesundheitsbranche nicht nur Rentner und Pflegefälle 'produziert', sondern Arbeitskräfte. Für mich ist der Gedanke bis 90 arbeiten zu müssen ebenfalls erschreckend, aber schauen wir den Tatsachen doch ins Auge. Es scheint unmöglich in 30 - 40 jahren Berufsleben für die letzten 30 - 40 jahre Rentenleben vorzusorgen. Und 'nebenbei' sollte man während der 30 Jahre Berufsleben noch min. 2,3 Kinder grossziehen und mitfinanzieren. Wie will man da durch Mehrabgaben vorsorgen?
Die erhöhte Lebenserwartung eröffnet weitere Problem die m. E. erheblicher sind als eine Knappheit von Ressourcen, da es sich um soziale Probleme handelt.
Ich bevorzuge die ökonomisierte Sicht der 'freien Marktwirtschaft' und zwar aus folgendem Grund: Es kann niemand bestreiten, dass Geld die Welt regiert. Egal was für ein System man hat, riesige Kapitalströme fliessen. Es gibt aber erhebliche Unterschiede, wer diese Kapitalströme (und somit die Macht) lenkt. Die heutige Sicht scheint so zu sein, dass der Staat oder eine einzige übergeordnete Institution dies machen soll - also etwa so wie in der UdSSR. Man kann sich jetzt seine eigenen Gedanken darüber machen - Stichwort Klumpenrisiko, Korruption, Machtkonzentration, Wohlstandskonzentration etc. etc. etc.
Übrigens, der Weltverbesserer war nicht generell negativ gemeint.
Gruss
Mr. Pink
Dem Islam ist es egal was der Staat oder unsere Gesetze sagen, solange das nicht getrennt ist und der gemäßigte Islam nicht klar gegen die radikalen Islamismen ist. Bis heute ist es auch in der Schweiz und andern Ländern unverändert es gibt keine Zugeständnisse. Wir haben Regeln, an die haben sich einfach alle zu halten, ohne wenn und aber.
Natürlich bin ich nicht mit allem einverstanden, genau wie Du und das ist Dein Recht, dich auch mitzuteilen, willst Du es wirklich so weit kommen lassen, dass Du Deine Meinung nicht mehr Mitteilen kannst, willst Du es so wie im Iran oder andern Islamischen Ländern? Soweit kann es kommen, wenn der Prof. Kreis mit der Toleranz Initiative durchkommt, dann gibt es kein Nein oder Ja mehr bei Abstimmungen, dann kann man alles nochmals in Frage stellen, bei jeder Abstimmung.
Ich gehe mit Dir nicht einig, dass wir als Schweizer an die andern anpassen müssen, denn ich meine nur wenn wir ein Volk sind das sich unterscheidet und Eigenheiten hat, sind wir das was wir sind. Aber nur weil wir die gleiche oder eine gleiche Muttersprache kennen, heißt das noch lange nicht, dass es eine gemeinsame Identität zwischen uns gäbe, die irgendwie Tiefe besäße, aber genau das macht es auch aus, das soll auch weiter so bleiben. Unsere Kultur geht zum Teil jetzt schon verloren, wir haben ja keine Zeit mehr, für Vereine. Alte Brauchtümer die uns als Schweizer oder Helvetia Auszeichnen, ja wir haben für unseren Wohlstand viel hergegeben, ob das richtig war zeigt sich noch. Die Natur wird es uns allen Zeigen, ob es richtig war.
Heute haben wir viele Arbeitslose, die Industrie ist im tief. Warum nur geht die Schweiz nicht voran als Beispiel mit Alternativen Energien und Effizienz. Warum werden nicht neue Ausbildungsplätze im Umwelt und Energie Sektor geschaffen. Energie und Umweltberater als 4 Jährige Lehre, Umschulungen. Die kleine Schweiz hätte die Möglichkeit eine ganz neue Wirtschaft aufzubauen, alles Mögliche zu Exportieren in alle Welt, Solar, Wärmepumpen, Isolation und so vieles mehr.
Hedo
"...dass der Islam ein gefährliches Spiel spielt."
Manche sollten ev. mal in Ruhe nachlesen, was für ein argumentatives Chaos sie ablassen. Ist ja fürchterlich. Und so gehen Leute abstimmen, wollen über andere verfügen. Grauenhaft. Man muss sich fürchten vor diesen Personenkreisen an der Urne.
"...ich meine nur wenn wir ein Volk sind das sich unterscheidet..."
Fühle mich nicht angesprochen, eher abgestossen von so einem Gerede von Volk und Wir.
Nur zur Erinnerung wenn man das nicht mehr weiss und nicht mehr an die Eigenossenschaft glaubt. Alle die sich abwenden sind keine richtige Schweizer mehr, alle die unsere Kultur und Brauchtum zerstören. Es ist nicht die SVP allein es gibt noch FDP und auch SP und Grüne. Alle haben ihre Berechtiging, aber das letzte Wort hat das Volk wenn Du das nicht mehr weisst. Und so soll es bleiben, kein Richter hat das Recht über das Volk zu entscheiden wenn was Volk was bestimmt hat. Basta.
In Gottes Namen. Das öffentliche Ansehen und Wohl erfordert, dass Friedensordnungen dauernde Geltung gegeben werde. Darum haben alle Leute der Talschaft Uri, die Gesamtheit des Tales Schwyz und die Gemeinde der Leute der unteren Talschaft von Unterwalden im Hinblick auf die Arglist der Zeit zu ihrem besseren Schutz und zu ihrer Erhaltung einander Beistand, Rat und Förderung mit Leib und Gut innerhalb ihrer Täler und ausserhalb nach ihrem ganzen Vermögen zugesagt gegen alle und jeden, die ihnen oder jemand aus ihnen Gewalt oder Unrecht an Leib oder Gut antun. Und auf jeden Fall hat jede Gemeinde der andern Beistand auf eigene Kosten zur Abwehr und Vergeltung von böswilligem Angriff und Unrecht eidlich gelobt in Erneuerung des alten, eidlich bekräftigten Bundes, jedoch in der Weise, dass jeder nach seinem Stand seinem Herren geziemend dienen soll.
Wir haben auch einhellig gelobt und festgesetzt, dass wir in den Tälern durchaus keinen Richter, der das Amt irgendwie um Geld oder Geldeswert erworben hat oder nicht unser Einwohner oder Landmann ist, annehmen sollen. Entsteht Streit unter Eidgenossen, so sollen die Einsichtigsten unter ihnen vermitteln und dem Teil, der den Spruch zurückweist, die anderen entgegentreten. Vor allem ist bestimmt, dass, wer einen andern böswillig, ohne Schuld, tötet, wenn er nicht seine Unschuld erweisen kann, darum sein Leben verlieren soll und, falls er entwichen ist, niemals zurückkehren darf. Wer ihn aufnimmt und schützt, ist aus dem Land zu verweisen, bis ihn die Eidgenossen zurückrufen. Schädigt einer einen Eidgenossen durch Brand, so darf er nimmermehr als Landmann geachtet werden, und wer ihn in den Tälern hegt und schützt, ist dem Geschädigten ersatzpflichtig. Wer einen der Eidgenossen beraubt oder irgendwie schädigt, dessen Gut in den Tälern soll für den Schadenersatz haften. Niemand soll einen andern, ausser einen anerkannten Schuldner oder Bürgen, pfänden und auch dann nur mit Erlaubnis seines Richters. Im übrigen soll jeder seinem Richter gehorchen und, wo nötig, den Richter im Tal, vor dem er zu antworten hat, bezeichnen. Gehorcht einer dem Gericht nicht und es kommt ein Eidgenosse dadurch zu Schaden, so habe alle andern jenen zur Genugtuung anzuhalten. Entsteht Krieg oder Zwietracht zwischen Eidgenossen und will ein Teil sich dem Rechtspruch oder der Gutmachung entziehen, so sind die Eidgenossen gehalten, den andern zu schützen. Diese Ordnungen sollen, so Gott will, dauernden Bestand haben. Zu Urkund dessen ist auf Verlangen der Vorgenannten diese Urkunde gefertigt und mit den Siegeln der drei vorgenannten Gemeinden und Täler bekräftigt worden. Geschehen im Jahre des Herrn 1291 zu Anfang des Monats August.
Das zur Kenntnisnahme, leider Regiert nur das Geld und immer wieder Geld. Macht und Reichtum das ist früher oder später unser Ende, wenn der Machgierige es nicht schafft dann sicher die Natur. Die Zeit tickt an allen Ecken, ich hoffe Pia Du bist vom alter darüber weg, Du musst vermutlich das nicht mehr erleben, doch vielleicht Deine und meine Kinder, oder Enkel, da habe ich echt Angst. Wenn man Angst hat reagiert man vielleicht auch Falsch, funktioniert der gesunde Verstand nicht mehr, wer weiss.
"Das Minarettverbot in der Schweiz war bloss ein Rückschritt, in Richtung ungerechtere Schweiz." (Pia 9.1.2010)
" ... Und so gehen Leute abstimmen, wollen über andere verfügen. Grauenhaft. Man muss sich fürchten vor diesen Personenkreisen an der Urne." (Pia 10.1.2010)
"Eine frische, unverbrauchte Stimme die wir hier brauchen können ... " (Ueli Schäfer 9.1.2010)
... ereifert sich hier seit Wochen wortreich über das Ergebnis der Abstimmung im November 2009 - und hat bis heute die an sie gestellte
die Frage, inwiefern die Religionsfreiheit durch ein Minarettbauverbot beschnitten wird, nicht frisch und unverbraucht beantworten wollen oder können.
"(...) Fühle mich nicht angesprochen, eher abgestossen von so einem Gerede von Volk und Wir." - Pia
Für dich sollte der Begriff vom Volk wohl gar nicht erst existieren.
Wenn das Volk nicht existiert, dann kann's auch kein Völkerrecht geben.
Seltsamerweise berufst du dich die ganze Zeit auf die elementaren Menschenrechte (Religionsfreiheit) die zum zwingenden Bestand des Völkerrechts gehören.
" (...) Manche sollten ev. mal in Ruhe nachlesen, was für ein argumentatives Chaos sie ablassen. Ist ja fürchterlich. Und so gehen Leute abstimmen, wollen über andere verfügen. Grauenhaft. Man muss sich fürchten vor diesen Personenkreisen an der Urne." - Pia
http://tinyurl.com/echo20100110-beitrag
Die Minarettdiskussion ist zumindest ein bei links und rechts hochwillkommenes Ablenkungsmanöver von den echten Problemen. Bevor uns Islamisten indoktrinieren, werden uns Immigranten überfluten aus den neuen Wüstengebieten der Erde. Hört euch das wachsende Wachstumsproblem aus Afrika an (Link oben).
Vielleicht wären wir dann noch froh, wenn wir ein paar Palisaden aus Minaretten und grimmig dreinschauende Hassprediger an die Grenze stellen könnten, welche die Schweiz bewachen...
Vorläufig machen Hänggi (oder ich) keine Überlegungsfehler, jedenfalls nicht bezüglich Wirtschaft: Wenn die Datenbasis sauber und die Trends ungebrochen sind, dann ist die Extrapolation einer beobachteten unerwünschten Entwicklung nicht nur erlaubt, sondern heilige Pflicht. Der Realist wie ich sagt ja nicht, es kommt zwingend schlecht heraus; er sagt aber, wenn es so weitergeht, dann gehts in die Hosen.
(Beim Klimawandel halte ich die Datenbasis tatsächlich auch für ungenügend, deshalb haben die "Klimaskeptiker" ihre Berechtigung.)
Dagegen meine realistische Sicht stellen sich die Ökonomisten oder Fatalisten, die irgendwelche unsichtbaren Hände oder barbarischen Mechanismen herbeireden, die irgendwann alles zum Besten regeln. Dieses "Prinzip Hoffnung" ist angesichts solch brutaler, menschgemachter Mechanismen wie der Wachstumswirtschaft schlicht fatal. (Es ist übrigens in etlichen technokratischen Systemen auch philosophisch falsch.)
Ich halte mich an das "Prinzip Verantwortung". Eine Mischung aus Altruismus, Vorsorgeprinzip und Transparenz.
Und da wären wir wieder bei der angeblich "freien" Marktwirtschaft: Zum xten Mal: Die heutige Marktwirtschaft und ihre Subjekte sind NICHT frei! Sie kennt zuwenig Verantwortung und zu wenig Transparenz!
- (Eigen-)Verantwortung muss heissen: Jeder Akteur spürt die Folgen seines Tuns unmittelbar!
- Transparenz muss heissen: Jeder Akteur gibt zu jeder Handlung seine informierte Zustimmung.
Ein Journalist schrieb zur Finanzkrise sinngemäss:
"In einem transparenten Markt würden Gauner eliminiert - hier verbietet es einem Unternehmen nicht erst die Moral, sondern schon der Markt, Kunden reinzulegen."
Ja genau, in einem transparenten Markt wäre das so. Aber wo stehen wir wohl heute, he?
Tatsächlich bringt uns der Fortschritt der gesteigerten Lebenserwartung auch ein grosses Problem. Die Ökonomen und Politiker (und dieKirche) aber predigen nur eins: Noch mehr Wachstum. Mehr Schulden, mehr Menschen. Mehr Einwanderer, mehr Kinder. Also den Brand mit Benzin löschen.
Aber die Lösung liegt einzig im Bereich Abbau, Reduktion, Schrumpfung! Denn letztlich ist es egal, ob wir
- den Alten die Renten kürzen, damit sie nicht mehr so exzessiv konsumieren können und "müssen"
- die Alten bis 90 arbeiten lassen, und damit die Jungen in die Arbeits- und Hoffnungslosigkeit treiben
- die Alten bis zum Tode soziale Gratisarbeit leisten lassen
- dem Staat diese Last aufbürden, und er die Mittel über Steuern beschaffen muss
- die Lasten privatisieren, und diese Institiutionen die Mittel über Lohnabzüge eintreiben müssen,
die Last trägt immer die gesamte Gesellschaft, sie wird nur ständig als politischer Spielball und heisse Kartoffel herumgereicht.
Und die Post ist mir egal; ich habe ja noch eine im Umkreis von 2km...
Im Ernst: das ist ein kleiner Nebenschauplatz, nicht "ein Thema für mich" und nicht ein Thema für sich. Ein Teilsymptom der liberalen Strategien, rentable Teile des Service public zu privatisieren, die verlustbehafteten der Gesellschaft anzuhängen, um dann gegen sie zu schiessen.
Angefangen hats damit, dass man den ehemaligen PTT verboten hat, ihre Post-Grundversorgung - meiner Meinung nach ein Menschenrecht - mit den Gewinnen aus dem Telecom-Boom querzu"subventionieren". Logisch, dass sich dann der profitable Telecom-Arm in sinnlose Einkaufs-Abenteuer stürzt, während bei der Grundversorgung mit Postdienstleistungen der Rotstift angesetzt wird (Ist heute noch schlimmer und passt zum Beitrag von Tek Berhe weiter oben). Um den Spardruck zu dämpfen, und weil ihr von der liberalen Politik immer mehr "reservierte Dienste" (Postgesetz) weggenommen werden, will die Post "wachsen". Das ist natürlich Unfug.
Im Prinzip gehts überall um die Frage: Was alles gehört zum service public, zur Solidarität, zu den Menschenrechten?
Die Liberalen wollen ALLES privatisieren, weil Solidarität noch nie wirtschaftlich rentiert hat.
Aber so geht die Gesellschaft vor die Hunde. Wer nicht produziert und konsumiert, ist wertlos, wir sind ganz nahe dran.
Und da sind auch Eugeniker und Euthanasisten nicht weit.
WaxDumm@gmx.net
Darum geht es doch gar nicht, dass das Minarettverbot die Religionsfreiheit beschneidet. Es geht darum, dass wir Menschen, die aus welchen Gründen auch immer hier wohnen, damit gesagt haben: "Ihr seid hier nicht willkommen. Wir brauchen Euch zwar, aber wir wollen Euch nicht".
Ich habe den Eindruck, dass sich Pia gegen diese Unmenschlichkeit und Herzlosigkeit auflehnt.
@Wachstumskritiker
Ich hätte nicht gedacht, dass Sie so sehr am Status Quo hängen. Geht es wirklich um diese Armin Walpen Service Publique Schweiz ?
Ich bin auch der Meinung, dass die Schweiz, wenn sie eine Post hat, diese gut machen soll, so gut, dass sie zu einem Stück Heimat wird. Aber heisst das, dass es auf immer und ewig eine Post (eine Telefon- und Telegraphenanstalt, eine Bahn, ein Tram, künstliche Hallen- und Freibäder und nicht nur Teiche, Flüsse und Seen, die Liste ist endlos) geben muss ?
Wird sich die Welt nicht immer wieder verändern, und ist Veränderung nicht Werden, Sein u n d Vergehen ? Soll das für die Post nicht gelten ? Oder soll, wenn die Post ein Menschenrecht ist, das Internet, der Zahlungsverkehr mit der Bank, die Fahrt mit dem Taxi (noch so eine Liste, die auch endlos wäre) auch ein Menschenrecht sein ?
Und ist nicht die Vorstellung, dass so ein Pöstlein Peanuts ist, mit dem man sich nicht abgeben muss, zutiefst undemokratisch ? Habe ich da als Stimmbürger, der seinen Zettel in die Urne wirft (oder versucht in seinem Umfeld einen kleinen, realen Beitrag in Richtung Zukunft zu leisten), überhaupt eine Daseinsberechtigung ?
Vor allem ist ja bereits eine neue Initiative Thema, schwirrt im Raum Schweiz rum, die Sorgen bereitet. Und wenn ich solche Sachen höre, da könnte einem schlecht werden:
"Fordern die Initianten der Ausschaffungsinitiative nun offen die Missachtung des Non-Refoulement-Prinzips? In der Informationssendung von „Tele Züri“ am Donnerstagabend, 10. Dezember, sagte jedenfalls Ständerat This Jenny (SVP, GL), es sei ihm egal, wenn einem Ausgeschafften eine Hand abgehackt werde. Dieser hätte es sich ja vorher überlegen können, was ihm geschehe, wenn er in der Schweiz delinquiere."
http://www.unser-recht.ch/de/mitgliederbriefe.html
Wenn ich überhaupt wählen gehe, dann stets SP oder Grüne (mal 1 FDPler). Und ich hoffe, dass zumindest diese zwei Parteien gar nicht mehr überlegen, ob sie in einem Wahlkampf viele oder weniger Wähler/innen anziehen könnten, sondern dass sie sich vollständig auf ihr eigenes Herz, ihren eigenen Verstand verlassen. Die "Argumente" einer SVP werden nicht besser, ob sie eine 5%-Partei ist oder eine mit 51%-Anteil. Lieber eine SP mit 10%, aber man kann zu ihr stehen, als so ein Megagebilde wie die SVP mit Leuten drin, die solche Sachen rauslassen wie das von Jenny, ist ja grauenhaft.
"Für dich sollte der Begriff vom Volk wohl gar nicht erst existieren.
Wenn das Volk nicht existiert, dann kann's auch kein Völkerrecht geben." - Pink
Wenn "Volk" missbraucht wird, um Völkerrecht zu untergraben, dann ist das wirklich bloss eine hohle Floskel, die auf die Spaltung "wir und die anderen" zielt, wobei die anderen stets Ausländer, Linke, Behinderte, Deutsche oder weiss ich was sind.
verstehe nicht, was Sie, U.S., sagen wollen.
Wie kommen Sie darauf, dass ich am Status Quo hänge, und bezüglich was?
? ? ?
Ja, in der Tat, dann sollte vielleicht eine andere Instanz das "letzte Wort" haben. Ihr Basta-Aufruf erinnert mich eher an einen total autoritären Staat, der mit den Problemen der Gegenwart komplett überfordert ist und zu falschen Strategien greift, wie z.B. Minarettverbot. Stolz wird mit dieser falschen Strategie hausiert, man will den Eindruck erwecken, dass ein Ja auf einen Stimmzettel zu schreiben, eine grosse Arbeit und Tat war. Wissen Sie was? Ohne mich! Wenn Sie sich in solchen Sachen suhlen wollen, dann ist das Ihre Sache, aber sicher können Sie nicht erwarten, dass ich, auch ein Teil des sog. Volkes, Ihnen noch applaudiere. Übrigens ist "Volk" keine feste Grösse, Leute sterben, Leute erreichen das Stimmrechtsalter, täglich. Vergangene Abstimmungen, auch zur Schweizer Bundesverfassung, gehören auch zur Aktivität des "Volkes" -- auch wenn Ihnen solche Sachen komplett egal zu sein scheinen.-
Sie sagen, die Postgrundversorgung ist ein Menschenrecht. Sie muss vom Staat gewährleistet werden.
Meinen Sie damit, dass es ein Recht gibt, sich mitzuteilen und Mitteilungen, zu erhalten und Abgeltungen zwischen Individuen direkt auszuführen ? Damit bin ich einverstanden. Oder meinen Sie, dass die Post, wie wir sie kennen oder kannten, die leider mutwillig und etwas kurzsichtig untergraben wurde, da bin ich mit Ihnen einig, um jeden Preis erhalten werden muss ?
Falls es sich ergeben würde, dass der Austausch von Papier zugunsten des Austauschs von Dateien über das Internet und die Ausführung postalischer Geldanweisungen zugunsten solcher über die Konti bei den Banken weitgehend wegsterben, würden Sie dann verlangen, dass es dennoch eine öffentlich-rechtliche Anstalt gibt, die diese Dienstleistungen ebenfalls anbietet, oder würde es ihnen genügen, wenn der Staat diese privatwirtschaftlichen Tätigkeiten nur regulieren und damit sicherstellen würde, dass die Anliegen, für die der Staat steht, wie Gleichheit, Gewährleistung des Eigentums, Persönlichkeitsschutz, etc. gewahrt sind ?
Ich finde es interessant, ein generelles Anliegen wie die Wachstumskritik, mit der ich, generell, auch einverstanden bin, am konkreten Fall zu überprüfen. Kann sich die Welt wandeln, indem neue, andere, hoffentlich effizientere Vorgänge an die Stelle der alten treten, oder muss sie im jetzigen Zustand (dem "Status Quo") verharren, weil man auf nichts verzichten und, mangels Spielraum, nichts hinzufügen kann ?
Ich gebe dir grossenteils recht. Wir sind meilenweit von einer liberalen Marktwirtschaft entfernt, in der Verantwortung herrscht. Die Bailout's bestätigen dies. Man kann aber dann im gleichen Atemzug nicht behaupten, wir hätten eine liberale Politik. Diese Politiker sind höchstens Pseudo- Liberale.
Würde der Realist nicht sagen: Was ist wenn der Klimawandel nicht menschengemacht ist? Sollten wir die Ressourcen (Kapital) also nicht für das unumgängliche zurückstellen, statt sie für das vermeintlich umgängliche zu verbrauchen? Was passiert, wenn der Klimawandel trotzdem kommt?
Wie soll die Gesellschaft (aber auch Wirtschaft) Verantwortung übernehmen, wenn sie keine zu tragen hat? Der Staat übernimmt jegliche Verantwortung.
Auch und gerade Herr Leuenberger und seine Parteifreunde sind keine verfechter der Verantwortung oder diese zu fördern. Aber in der Kollektivität geht die Verantwortung unter, da sie verwässert und schlussendlich eben niemand verantwortlich sein kann. Wie auch, man kann ja neimanden verantwortlich machen. Sein Beitrag zur Schweinegrippe ist ein Paradebeispiel zur Förderung der kollektiven UNverantwortung.
Bei der Post ist es nicht ganz so einfach. Du sagst ganz banal:"...rentable Teile des Service public zu privatisieren, die verlustbehafteten der Gesellschaft anzuhängen, um dann gegen sie zu schiessen."
Nun, in den letzten 100 Jahren hat es nur eine einzige wissenschaftliche Revolution gegeben - das Internet. Und genau diese Erfindung tangiert die Post wie kein anderes Geschäft. Man sollte sich dessen bewusst sein. Eine Redimensionierung hat nichts mit dem verletzen von Menschenrechten zu tun, vielmehr eine Anpassung an eine veränderte Umwelt.
Leider widersprichst du dich hier wieder. Auf der einen Seite soll jede Generation für sich selbst aufkommen und nicht auf Kredit leben, auf der anderen Seite willst du alte, unrentable Strukturen erhalten und die Kosten auf die nächsten Generationen übertragen.
Zum Moralphilosophen Adam Smith. Als Smith das Buch 'The Wealth of Nations' 1776 veröffentlichte waren Wörter wie Kapitalismus oder Ökonomie zu dieser Zeit noch kein Begriff und kommen deshalb im gesamten Buch auch nicht vor.
Dieses Buch ist, im krassen Gegensatz zu Karl Marx' Werk, keine Anleitung zu einem menschengemachten Wirtschaftssystem. Es entstand aus seinen Beobachtungen und dem Studium der Menschheitsgeschichte und ist alles andere als Realitätsfremd. Die unsichtbare Hand benutzte er damals um bestimmte Zusammenhänge zu verdeutlichen und nicht um übernatürliche Phänomene zu beschreiben.
Grüsse
Mr. Pink
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(P.S.: Falls ich die ‚Befehle’ zu den Bildern falsch eingegeben hätte, diese also bloss als Link erscheinen, wäre ich froh, wenn die Leute „hinter“ der Blogoberfläche das korrigieren könnten. Aber vielleicht dürfen sie das nicht.)
Stolz wird mit dieser falschen Strategie hausiert, man will den Eindruck erwecken, dass ein Ja auf einen Stimmzettel zu schreiben, eine grosse Arbeit und Tat war. Wissen Sie was? Ohne mich! Wenn Sie sich in solchen Sachen suhlen wollen, dann ist das Ihre Sache, aber sicher können Sie nicht erwarten, dass ich, auch ein Teil des sog. Volkes, Ihnen noch applaudiere.
Es ist jedem freigestellt ob er seine Stimme geben will oder nicht, das ist eben unsere Demokratie. Wenn Du es also nicht willst überlässt Du Deine Stimme den Gegnern oder es ist Dir egal. Wir können die Meinungsfreiheit auch abschaffen, wenn Du eine Mehrheit findest kein Problem. Es stimmt natürlich schon, dass es Parteien hat die sehr viel Geld haben für Ihre Meinung kundzutun, das ist ja auch wieder bei der BVG-Umwandlungssatzes auch der Fall. Economiesuisse gab anlässlich ihrer Kampagnenpräsentation in der vergangenen Woche keine Auskunft über die Höhe der Auslagen. Die Versicherungen beteiligten sich aber daran, bestätigte der Schweizerische Versicherungsverband SVV. Dafür stehe ein Fonds zur Verfügung, sagte SVV-Sprecherin Sabine Alder. Die Gewerkschaft Unia schätzt, dass sie acht bis zehn Millionen Franken ausgeben. Bescheidener nimmt sich das Budget der Referendumsträger aus: Sie verfügen rund 800 000 Franken, wie Nico Lutz, Sprecher der Gewerkschaft Unia, sagte. Da heisst es eben den Menschenverstand einsetzen. Sollten die den BVG Satz also senken wer gewinnt wer verliert. Es macht also für die Befürworter Sinn Millionen auszugeben, denn die Gewinnen mehrere Millionen an Ihren Salären und an der Börse. Das heisst die Verlierer sind die einzahlen müssen und weniger bekommen. Daher verstehe ich auch Deine Aussage betreffend Abstimmungen, wo das Volk verkauft wird. Die Menschen verstehen trotz Infomatien vieles nicht mehr, so war es eben auch bei der letzten Minarett Abstimmung. Die Medien und die Economiesuisse hatten kein Intresse oder Geld für diese Abstimmung.
http://www.andreasladner.ch/dokumente/artikel/TA_23_4_2007_Grundrechte_Nay.txt
Zum Glück gibt es solche Stacheln in der Schweiz, auch wenn sie nicht nur den Zorn mancher Politiker/innen auf sich ziehen, sondern auch von etlichen aus dem sog. Volk, die sich hinter diesem Wort verstecken wollen. Sie können dann sagen: „Ich war es nicht, wir waren es, das Volk!“
Das ist auch nicht realitätsfremd, dürfte Wachstumskritiker interessieren:
Friedrich Engels:
„Schmeicheln wir uns indes nicht zu sehr mit unsern menschlichen Siegen über die Natur. Für jeden solchen Sieg rächt sie sich an uns. Jeder hat in erster Linie zwar die Folgen, auf die wir gerechnet, aber in zweiter und dritter Linie hat er ganz andre, unvorhergesehene Wirkungen, die nur zu oft jene ersten Folgen wieder aufheben. Die Leute, die in Mesopotamien, Griechenland, Kleinasien und anderswo die Wälder ausrotteten, um urbares Land zu gewinnen, träumten nicht, daß sie damit den Grund zur jetzigen Verödung jener Länder legten, indem sie ihnen mit den Wäldern die Ansammlungszentren und Behälter der Feuchtigkeit entzogen. Die Italiener der Alpen, als sie die am Nordabhang des Gebirgs so sorgsam gehegten Tannenwälder am Südabhang vernutzten, ahnten nicht, daß sie damit der Sennwirtschaft auf ihrem Gebiet die Wurzel abgruben; sie ahnten noch weniger, daß sie dadurch ihren Bergquellen für den größten Teil des Jahrs das Wasser entzogen, damit diese zur Regenzeit um so wütendere Flutströme über die Ebene ergießen könnten. Die Verbreiter der Kartoffel in Europa wußten nicht, daß sie mit den mehligen Knollen zugleich die Skrofelkrankheit verbreiteten. Und so werden wir bei jedem Schritt daran erinnert, daß wir keineswegs die Natur beherrschen, wie ein Eroberer ein fremdes Volk beherrscht, wie jemand, der außer der Natur steht - sondern daß wir mit Fleisch und Blut und Hirn ihr angehören und mitten in ihr stehn, und daß unsre ganze Herrschaft über sie darin besteht, im Vorzug vor allen andern Geschöpfen ihre Gesetze erkennen und richtig anwenden zu können.“
Friedrich Engels - Dialektik der Natur
Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen
http://www.mlwerke.de/me/me20/me20_444.htm
Karl Marx:
„Wie in der städtischen Industrie wird in der modernen Agrikultur die gesteigerte Produktivkraft und größre Flüssigmachung der Arbeit erkauft durch Verwüstung und Versiechung der Arbeitskraft selbst. Und jeder Fortschritt der kapitalistischen Agrikultur ist nicht nur ein Fortschritt in der Kunst, den Arbeiter, sondern zugleich in der Kunst, den Boden zu berauben, jeder Fortschritt in Steigerung seiner Fruchtbarkeit für eine gegebne Zeitfrist zugleich ein Fortschritt in Ruin der dauernden Quellen dieser Fruchtbarkeit. Je mehr ein Land, wie die Vereinigten Staaten von Nordamerika z.B., von der großen Industrie als dem Hintergrund seiner Entwicklung ausgeht, desto rascher dieser Zerstörungsprozeß. Die kapitalistische Produktion entwickelt daher nur die Technik und Kombination des gesellschaftlichen Produktionsprozesses, indem sie zugleich die Springquellen alles Reichtums untergräbt: die Erde und den Arbeiter.“
Maschinerie und große Industrie
http://www.mlwerke.de/me/me23/me23_483.htm
„Darum geht es doch gar nicht, dass das Minarettverbot die Religionsfreiheit beschneidet, ....“
Wie wahr! Das behauptet aber eine frische unverbrauchte Stimme: „ ... die schnell etwas „Classe Politique“ gespielt hat an der Urne mit ihrer rüden Attacke auf Gleichbehandlung vor dem Gesetz, Diskriminierungsverbot und Religionsfreiheit.“ (Pia 22.12.2009)
Eine Begründung für die obige Behauptung bekamen wir hier nie zu lesen, trotz klarem und konkretem Nachfragen: „Was ich aber gerne von dir gewusst hätte ist, warum ein Bauverbot die Glaubensfreiheit beschränkt... (Pink 23.12.2009)
Dass ein Bauverbot für Minarette sagt: „Ihr seid hier nicht willkommen, wir brauchen euch zwar, aber wir wollen euch nicht“ scheint mir doch eine etwas weit hergeholte Interpretation. Wer aus einem Bauverbot eine persönliche Ablehnung ableitet, der hat wohl noch einige andere Probleme ... und dem ist kaum zu helfen.
Es gibt Dinge die erlauben es zu phantasieren, fordern auf zu interpretieren, zum Beispiel Malerei und Musik. JedeR sieht und versteht ein Bild auf seine persönliche und individuelle Weise, achtet auf Details die ein anderer übersieht. So fällt mir z.B. in Dieter Leuenberger’s Bild besonders das Verhältnis von Globus mit seiner Umgebung auf. Eine winzige Erde in einem Kosmos mit „dunklen Türen zu unerforschten Räumen“. Eine Erde, die bestrahlt wird von einem lebensspendenden Licht von „jenseits“ - aus Räumen, die dem Betrachter verborgen sind, jedoch Welten ausserhalb erahnen lassen ...
Bei Sachgeschäften wie einem Bauverbot ist es jedoch von Vorteil, Interpretationen zu unterlassen und die Sache als das zu nehmen was sie ist.
waxdumm@gmx.net
Sie sind ja schon lange hier im Blog dabei und ich habe auch Ihre Beiträge immer gern gelesen. Das Kriegsbeil, das zwischen Ihnen und Pia schwebt, sollte eigentlich begraben werden, haben Sie beide doch, so sehe ich das jedenfalls, das Heu überwiegend auf der gleichen politischen Bühne. Streichen Sie doch lieber mal Gemeinsamkeiten hervor.
Ähnlich wie Ueli Schäfer empfinde ich Pia auch als sehr bereichernd. Ihr engagierter Schreibstil gefällt mir und mit dem was sie schreibt, kann ich mich fast immer einverstanden erklären.
Natürlich beschneidet das Minarettverbot die Religionsfreiheit, denn die Menschen dieser Religion haben nicht mehr die Freiheit zu zeigen, welcher Religion sie angehören. Mir persönlich ist es egal, ob in diesem Land Minarette stehen oder nicht. Aber dass man so ein Verbot in die Verfassung schreiben muss... Bei dem politischen Klima, das momentan in diesem Land herrscht, hätten Baugesuche schon auf Gemeindeebene keine Chance gehabt.
Herr Leuenberger, ich wusste nicht mal, dass Sie einen Bruder haben, geschweige, dass er so wunderbar malen kann!
Und natürlich ist es nicht nur richtig, sondern auch wichtig, was Georg Kreis gefragt hat. Eine Partei, die seit Jahren das Volk bei jeder Gelegenheit gegen Minderheiten aufhetzt, muss man genauso hinterfragen und blossstellen wie die Wähler, die sich dieser Hetze unreflektiert hingeben.
Gruss
Viel-Leser Wenig-Schreiber
Versuchen Sie einmal, das Minarettverbot anders zu formulieren, dass es tatsächlich ein Bauverbot und nicht ein religionsspezifisches Zeichenverbot ist. Das hiesse dann:
"Es ist allen Kirchen ausser den Landeskirchen verboten, die Gebäudesilhouette überragende, dauerhaft gebaute Zeichen, die auf den religiösen Zweck des Gebäudes hinweisen, zu erstellen".
Das wäre dann, ausser der Sonderstellung der Landeskirchen, die man hinterfragen könnte, nicht diskriminierend. Oder das Kopftuchverbot in der Schule:
"Es ist im Unterricht verboten, religiöse Zeichen auf sich zu tragen".
Würde das dann Kreuzchen an einer Halskette oder Judenkäppli mit einschliessen ? Oder die Ganzkörperverhüllung:
"Es ist verboten, im öffentlichen Raum, den Körper ganz zu verhüllen, sodass insbesondere das Gesicht nicht mehr erkennbar ist."
Das würde dann die Sonnenbrille und den um das Gesicht geschlungenen Schal gegen die Wintersonne und -kälte ebenso ausschliessen, wie die Vermummten im Schwarzen Block (eigentlich wünschbar). Für die Schutzmasken der Polizei und der Feuerwehr und für die Fasnacht müsste es Ausnahmebestimmungen geben.
Alles gar nicht so einfach, wenn man nicht diskriminieren will.
Abschliessend:
Man hätte die Abstimmung nicht zulassen dürfen, da sie klar diskriminierend war. Dass sich die Parlamentarier vor dieser Entscheidung drückten, ist im Grunde beschämend.
Nachdem sie dennoch stattfand und obschon ich "Nein" stimmte, bin ich dennoch nicht unglücklich, dass sie angenommen wurde. Der Druck auf die moderaten Muslime, endlich auch mit einem Minarett ein deutliches Zeichen zu setzen, wäre wohl unerträglich geworden.
(Jetzt habe auch ich alles zu dieser unseligen Abstimmung gesagt und werde mich nicht weiter äussern. Hingegen würde ich gerne mit Wachstumskritiker und anderen Interessierten den Faden, was mit der Post geschehen könnte, weiterspinnen.)
http://www.dieandereseite.kilu.de
Es erstaund wenig, wenn in einer übersexualisierten Gesellschaft das Denken aus der Mode kommt. Denken hätte ja etwas mit "Geist" zu tun und dies ist bekanntlich nicht dasselbe, wie der Körper.
Es fällt auf, dass Demokratien besonders anfällig sind, von Nichtdenkenden unterwandert zu werden. Schliesslich benötigt man in einer Demokratie nicht Verstand und Geist, um an die Macht zu gelangen, sondern lediglich genug Stimmen.
Wer hat von Euch denn "Der Staat" von Platon gelesen? "Politeia" heisst die Schrift im Original.
Demokratie ist eine Illusion, wenn auch eine hübsche. Trotzdem haben und hatten wir in der Schweiz nie eine wirkliche Demokratie. Es ist bloss ein "Diktat des Durchschnittes" und dies reicht nicht mehr aus, um die Probleme unserer Zeit zu lösen.
Die Lösungsansätze des Durchschnittes lauten: Ausgrenzung, Aggression, Gewalt, Krieg.
Es gab eine Zeit in meinem Leben, da hatte ich gewisse Hoffnungen in die Frauen gesetzt. Ich dachte, sie würden vielleicht eines Tages eine andere "Kultur" zu leben versuchen. Doch heute bin ich diesbezüglich ernüchtert. Wie konnte ich bloss so einfälltig sein und die Projektionen der Frauen auf die Männer jahrelang nicht bemerken?! Vielleicht weil schon die Mütter damit beginnen...
Die "Sache der Frau", wie diese Strategie in feministischen Kreisen gerne genannt wird, führt zu einer Pronografisierung und Verblödung unserer Gesellschaft. Es ist kaum mehr auszuhalten, was und wie unsere "Elite" kommuniziert. Was würde wohl geschehen, wenn diese Leute keine Psychopharmaka schlucken würden?
Der Lars von Trier hat mit seinem Film "Antichrist" den Nagel auf den Kopf getroffen. Die Kritiken beweisen es!
Also, werte Blogleser und Innen, macht Euch nichts vor, diese Welt geht zu Grunde!
Gruss
Patrick Bieri
Post
Wie schon gesagt, die Post ist nicht unbedingt mein Thema.
Was ich also jetzt schreibe, ist einfach mal drauflosfabuliert, eine Momentan-spontan-Sicht, ohne Anspruch auf irgendwelchen Bestand. Gestern im Ziischtigs-Club wurde dazu viel gescheiteres gesagt (auf allen Seiten).
Ich sagte nicht, Postgrundversorgung ist ein Menschenrecht, sondern dass dies meine Meinung (mein Empfinden) sei.
Wir können das aber hier weiter auslegen, wie es Ueli Schäfer eigentlich schon fast umfassend gemacht hat.
Ich meine primär, dass Kommunikation im weitesten Sinn ein Menschenrecht sei. Auf welchem "Datenträger" sie stattfindet, ist halt tatsächlich einer technik-geschichtlichen Entwicklung unterworfen. Eine Grundversorgung kann wohl auf diverse Weisen bewerkstelligt werden. Ich meine also nicht, dass es auf immer und ewig alles geben muss, was es mal gegeben hat, nicht nur bei der Post.
Ueli Schäfer schreib aber auch, dass die Post, wenn es sie geben soll, zu einem Stück Heimat werden kann.
Ist Heimat ein Menschenrecht? Für mich schon.
Das was Heimat und Menschenrecht ist, muss gewährleistet bleiben. Der Staat kann Konzessionssysteme etablieren, welche die vielgeforderten Rahmenbedingungen für das "freie Wirtschaften" setzen, und hoffentlich auch die Grundversorgung sicherstellen. Die "alte" Post aber wird schrumpfen, und auch Leute entlassen müssen. Wenn sie wachsen will, müsste sie das alles überkompensieren. Womit?
Kopfloses Suchen nach Wachstsumsmöglichkeiten sagt uns, dass ein "Gesundschrumpfen" der Post bei sämtlichen Denkern und Politikern unerwünscht ist. Das Wegbrechen alter Tätigkeiten soll mit vielen neuen Tätigkeiten überkompensiert werden, die selbst all die Effizienzgewinne durch die elektronische kommunikation geamtwirtschaftlich eigentlich wieder zunichte machen.
Drum eben: Endlich einmal aufhören, das Wachstum herbeizureden. Dafür das Kind beim Namen nennen und ein geregeltes Schrumpfen einleiten.
Danke für Ihre vermittelnden Worte. Mit fast allem bin ich einverstanden. Nur beim Thema Religionsfreiheit vertrete ich eine andere Meinung. Die Menschen in der Schweiz haben sehr wohl die Freiheit, ihre religiöse Zugehörigkeit auszudrücken: persönlich > Kippa, Kruzifix, Turban, Kopftuch etc.; Religionsgemeinschaft > Kirche, Moschee, Synagoge, Tempel, etc.
Tatsächlich hat es einen gewissen Reiz, wenn jemand „frisch von der Leber weg“ schreibt, wie es ihm/ihr gerade so durch den Kopf geht ...
Was ich aber nicht leiden kann ist, wenn so jemand Teile der Bevölkerung oder auch Einzelne (BlogteilnehmerInnen) mit ätzender Bissigkeit und herabsetzenden Äusserungen überhäuft und damit verletzt, sich aber gleichzeitig empört, wenn die „Quittung“ dafür präsentiert wird, bzw. entsprechende Reaktionen darauf erfolgen –
und relevante Fragen, welche sie provoziert hat, einfach ignoriert.
Es geht mir wohl ähnlich wie Ihnen. Ich jedenfalls habe die Nase schon lange voll von der Diskussion um die Abstimmung vom November 2009. (Sie lenkt nur von viel dringenderen Themen ab, wie Waxdumm erwähnte.) Ich versuchte deshalb, die Diskussion um Grundsatzfragen zu führen und nicht auf Minarette beschränkt. Zudem reagiere ich lediglich auf Beiträge einer Bloggerin, die offenbar nicht über das Abstimmungsergebnis hinwegkommt.
Was Sie mit:“ Versuchen Sie einmal, das Minarettverbot anders zu formulieren ...“ bezwecken, ist mir schleierhaft. Ich wüsste nicht, wozu dies gut sein soll und trägt m.E. nichts zu mehr Klarheit bei – im Gegenteil.
Es ist sonnenklar, dass ein Bauverbot für einen Teil eines Sakralbautes, welches nur für eine bestimmte Religion gilt, diskriminierend ist.
Sie gehen davon aus, dass „man“ nicht diskriminieren will. Da streben Sie m.E. nach einem Ideal, das Sie nur verfehlen können. Ähnlich ist es mit Gerechtigkeit. Was ist Gerechtigkeit, was gerecht? Die Gerechtigkeit, die sie dem Einem erweisen, kann sich für einen Anderen als Ungerechtigkeit darstellen. Ist es z.B. gerecht, dass für Menschen aus der EU der freie Personenverkehr in den europäischen Ländern gilt, nicht aber für Menschen aus nicht europäischen Ländern? Ist doch total diskriminierend. Ist es gerecht, dass für Firmen die Wahl zwischen verschiedenen Energielieferanten besteht, nicht aber für Private?
Wir müssen uns gegen Diskriminierung und Ungerechtigkeit wehren. Aber wir sollten nicht der Illusion verfallen, dass es eine Welt ohne Diskriminierung und Ungerechtigkeit geben kann. Wie wir es auch wenden und drehen: Alles unter der Sonne wirft Schatten.
http://www.windland.ch
Überbevölkerung ist so ein Thema. Es ist einfacher, gegen eine bestimmte religiöse oder ethische Gruppe zu hetzen, als gegen die Bevölkerungszahl als Solches. Sterbebegleitung und Freitod ist ein weiteres Thema, das von Politikern und Meinungsführern mit grosser Vorsicht angegangen werden muss. Weil sie die verpatzte Wiederwahl oder noch Schlimmeres zu erwarten haben.
Seit der Erkenntnis des Klimawandel ist es nicht mehr opportun, GEGEN unsinnige Anwendung erneuerbarer Energien zu schreiben. Obwohl das technische Wissen darüber in der Bevölkerung katastrophal ist. Zweifelt man die Weltuntergangsmeldungen der Grünen auch nur leicht an, findet man sich schnell in Teufels Küche wieder. Die Besserwisser schieben solche Argumente in die Schublade "Nestbeschmutzer", verweigern jegliche Diskussion um diese "unsägliche" Anzweifelung des Weltuntergangs und montiert sich Scheuklappen, anstatt auf die Argumente einzugehen und etwas lernen zu können.
Dabei ist gerade das die Wurzel einer funktionierenden Demokratie - Die freie Meinungsäusserung, auch über gegensätzliche Meinungen als sie im Einheitsbrei der schweizer Medien portiert werden.
Das hat auch zur Folge, dass sich schlaue Unternehmer dieses Manko zu Nutze machen und Gewinn aus den daraus resultierenden sozialisierten Subventionen schlagen - Stichwort KEV und Windkraftanlagen zum Beispiel - Ein Konstrukt, dass wenigen Privaten das Geld in die Tasche schiebt, das es vorher allen Strombezügern gestohlen hat. Mit einem nicht nachvollziehbaren Effekt für Klima und Landesversorgung notabene.
Bei obiger Meinungsäusserunge finden die Klimaangstverbreiter übrigens die Schublade "Verschwörungstheorie". Hier passt ein Zitat von Upton Sinclair: "It’s difficult to get a man to understand something when his salary depends upon his not understanding it" - auch das natürlich nur eine ungehörige Verschwörung gegen die ach so ehrlichen Windradbauer!
Super. Ich bin einverstanden.
@ Liza
Können wir uns darauf einigen, dass Sie bezüglich Diskriminierung und Ungerechtigkeiten etwas mehr resigniert haben als Pia ? Braucht es nicht beides, das Sich-Schicken in das scheinbar Unausweichliche, dem wir, ich auch, immer mehr verfallen, je älter und, scheinbar, weiser wir werden, und das mit jeder Generation, mit jedem Jahrgang fast, wieder hervorbrechenden Aufbegehren der Jungen ?
@ Christof Merkli
Vor allem braucht es den Wettbewerb der Ideen und Verfahren. Kurzfristig eingeräumte Subventionen sind da tatsächlich nicht immer hilfreich.
Die gehen vor allem von Ihnen aus, aber das darf hier ja kaum geäussert werden. Das wird rasch zensuriert.-
Was soll beim Anti-Windkraft-Fetischismus "revolutionär" sein?
Zu Engels:
Der selbe Engels der die Menschen als ahnungslos beschreibt, welche die konsequenzen ihres Handelns nicht voraussehen können war der glühenste Verfechter einer zentralisierten Planwirtschaft in der einige wenige Staatsdiener das gesamte wirtschaftliche und soziale Leben ihrer Mitbürger vorausplanen sollen.
Zu Marx:
Sein Beitrag erklärt mir endlich mit weisen Worten wieso die sowjetische Landwirtschaft so effizient und ressoucenschonend war und warum die Böden dort viel ertragsreicher und fruchtbarer waren; währenddem die gierigen kapitalistischen Amis immer noch von Hungersnöten geplagt werden.
Ich muss mich wiederholen: Die gedanken dieser beiden Herren sind und bleiben Realitätsfremd.
Grüsse
Mr. Pink
Schütten sie doch das Kind nicht mit dem Bade aus! Nicht die Energiegewinnung durch Wind (Sonne, Biomasse, Erdwärme) ist schlecht! Das Problem der alternativen Energiegewinnung liegt keinesfalls in deren Form, sondern in erster Linie in der Grösse der Anlagen und in zweiter Linie dem Zwang, Gewinne zu erwirtschaften.
Obwohl meine Gesinnung grün ist, bin ich absolut gegen Alternativenergie produzierende Grossanlagen – dies nicht nur, aber auch wegen der Kleinräumigkeit der Schweiz.
Meines Erachtens liegt die Lösung für die Stromversorgung der Haushalte in dezentraler Engergieversorgung. Das heisst, kleine Kraftwerke, die die vorhandenen Ressorucen der jeweiligen Region entsprechen: kleine Windkraftanlagen wo viel Wind ist, Sonnenkollektoren und Photovoltaikanlagen, die fast überall Wärme und Strom erzeugen können, Wasserkleinkraftwerke an Gewässern, etc.. – die zugleich auch Arbeitsplätze schaffen.
Ein Kilometer von meinem Wohnort entfernt steht an windigem Standort eine kleine Windkraftanlage. Sie stand zuvor auf dem Bohrloch der Nagra in Benken, Kanton Zürich (schlechte Windverhältnisse), als Mahnmal und Hinweis, dass Energie auf andere Weise als Atomkraft gewonnen werden kann.
Die Windkraftanlage hat eine Höhe von nur 12m, Leistung von 4’000kW, ist unauffällig, fast geräuschlos und fast das ganze Jahr Strom produzierend. Sie liefert Strom sicher für ein Einfamilienhaus (bis zwei Einfamilienhäuser) – und wird von der Genossenschaft WINDLAND !!! betrieben.
http://blog.4st.ch/?p=3824
Allerdings Herr Bundesrat Leuenberger, da sind meine beiden Papageien vollkommen gleicher Ansicht.
Wer weiss, vielleicht gelingt es sogar dem Narren etwas auf die Beine zu stellen...
zum Beispiel eine Erdwärmeinitiative...
http://blog.4st.ch/?p=3735
Politik und auch die Parteien könnten derzeit etwas mehr Initiativen gebrauchen die Menschenrechtskonform und auch tatsächlich nützlich sind.
“Können wir uns darauf einigen, dass Sie bezüglich Diskriminierung und Ungerechtigkeiten etwas mehr resigniert haben als ...“
Wieso sollte ich mich mit Ihnen auf etwas einigen wollen? Hier besteht nirgendwo die Notwendigkeit einer Einigung an. Einigkeit braucht es, wenn gemeinsame Ziele erreichen werden sollen oder Entscheide zu fällen sind. Beides ist hier nicht der Fall und ein Harmoniebedürfnis besteht meinerseits nicht.
Sie vergleichen mich mit anderen. Das zu tun ist Ihr gutes Recht, aber ich mag das ehrlich gesagt nicht.
Übrigens habe ich weder resigniert, noch habe ich mehr resigniert als andere. Meine Aussagen basieren auf Erkenntnissen und nicht auf Resignation.
Die Glückskette sammelt wenns hoch kommt vielleicht 10-15 Millionen. Oder gar 40?
UBS will 4000 Millionen an ihre notleidende Elite verteilen.
Wenn jeder dieser Bonibetr... eh.. zügern nur 1% abgeben würde, gäbe das auch 40 Millionen!
Das sind ja geniale Fortschritte unserer Menschheit!
(copy-paste aus einem web-zeitungs-kommentar)
Jaja, ich weiss, materielle Umverteilungsübungen bringen nichts...
Die 1%ige Abgabe der Boni ist ein zweischneidiges Schwert.
Für die verwöhnten 'UBS- Superbanker' wäre dies gewiss eine Schrumpfung - also genau so wie du es haben möchtest.
Auf der anderen Seite bedeutet dies ein Wachstum bei der Steuerbehörde (oder auch Glückskette). Dieses Geld wird dann wiederum für Ziele eingesetzt die Wachstum produzieren werden.
Bitte nicht zu ernst nehmen ;-)
Gruss
Mr. Pinkl
http://www.welt.de/politik/deutschland/
Analyse
Islamkritik als Schlachtgesang der Gehässigen
Von Till-R. Stoldt
http://www.welt.de/politik/deutschland/article5906693/Islamkritik-als-Schlachtgesang-der-Gehaessigen.html
Danke für den Hinweis. Ich teile die Analyse des Problems mit dem Verfasser. Aber haben Sie sich auch das Abstimmungsergebnis gesehen zur Frage "Haben Sie Angst vor einer Islamisierung?" 87 % Haben Angst; nur 13 % haben keine Angst!!!
Es scheint, dass die Verhetzung in der BRD noch viel schlimmer ist als bei uns, ob wohl es offiziell nur kleine rechtsextreme Parteien gibt. Bei uns muss man ja bekanntlich die grösste Partei (eine Regierungspartei nota bene) am rechten Rand verorten.
Andererseits muss die Abzockerinitiative abgelehnt werden, resp. der BR und das Parlament soll einen Gegenvorschlag mittels Aktienrechtsrevision und Verstärkung der Aktionärsrechte und deren Kontrolle sofort einleiten. Die Aktionäre allein sollen über Entschädigungen an das Management entscheiden und niemand anderes. Wenn die Schweiz eine einseitige Beschränkung bei Boni und Managemententschädigungen einführt, risikiert sie eine Abwanderung der grossen Multinationalen Gesellschaften (Nestlé, Novartis usw.) ins Ausland und damit Milliarden an Steuereinnahmen! Einmal mehr ist Differenzierung und Handeln gefragt, Damen und Herren Bundesräte! und nicht Zuschauen und dann kollektives Jammern, wenn wir einmal mehr vor einem Scherbenhaufen stehen!
Was kann und muss dagegen getan werden? Es ist eine Schande, dass Basiswissen über Volkswirtschaft und Finanzmärkte an den Schulen immer noch nicht vermittelt wird. Das wäre seit Jahrzehnten überfällig! Und es ist auch an jedem Bürger und jeder Bürgerin selber, wenn sie Anleger sind, sich ein Basiswissen oder mehr selber anzueignen. Solange statistisch erwiesen zehnmal so viel Zeit aufgewendet wird um Ferien für 5k zu verbringen, wie für eine Anlage von 500k, dann kann jeder selber sehen wo das Problem liegt. Es liegt schlussendlich sehr wohl auch beim Anleger, der sich mit solchen massiv überteuerten Produkten abfüllen lässt!
Warum ich so wenig freunlich bin? Weil ich heute erfahren habe, dass ich, seit 15 Jahren glühende TV-Gegnerin, plötzlich diese Volksverdummung mitfinanzieren soll, wenn es nach dem BR geht. Und ich wollte schon mal ankündigen, dass ich mich weigern werde - und wenn man mich einsperrt. Niemals werde ich für dieses TV-Teufelszeug zahlen. Das sollen die tun, die einen Fernseher haben. Basta.
Und Sie sollten sich endlich mal um Ihren Garten kümmern, sich vielleicht einen Hund zulegen, endlich ein hübsches Buch schreiben, als Berater feinsinnige Reden halten - und sich aus der Politik zurückziehen.
Ich hätte einen Vorschlag für die Namensänderung ihres Departements:
UVAK
UmVerteilungs- und Abzocker- Kartell
Mit wärmsten Empfehlungen
Mr. Pink
http://worb,bern
heute erlebte ich die "verarschung des lebens!!".ich bin mutter 2er kinder und achte bei meiner familie sehr auf die ernährung.das heisst,wichtig ist mir vorallem, dass wir ohne schlechtes gewissen zb. bioeier, oder schweinefleisc kaufen können,da diese tiere es SCHöN haben(was, nebenbei gesagt für mich eh selbstverständlich ist!!!,wäre wenn ich bauer wäre).bei den letzten gekauften hartgekochten bioeier schmeckte und stank eins gewaltig nach fisch.ich rif danach bei der biokontrolle in frick AG an, und erkundigte mich nach der fütterung dieser angeblichen biohühner. was mir dort widerfuhr sprengt den rahmen!!!ein gelangweilter herr pfäffli nahm das telephon entgegen und erklärte genervt,dass sie EINMAL pro JAHR eine kontrolle machten.dazu spezifische n verschieden höfe. als ich ihn darauf aufmerksam machte ,er solle jetzt die hühnerhöfe überprüfen, seufzte er mir vor, es doch zu lassen und in zukunft keine bioeier mehr zu essen. ich war stinksauer wünschte ihm die vogelgrippe und werde dies dem kassensturz mit namen ec. melden. ich bitte sie mit herrn pfäfflis vorgesetzten zu schauen, ob dieser mann echt für einen biokontrolleur geeigent ist!!ich denke nicht.ich bitte sie mir rückmeldung zu erstatten.mit freundlcihen grüssen janine auer aus bern ,worb
richtig, Medien sind Grundlage einer Demokratie. Aber unsere Medien nehmen ihre Aufgaben nicht mehr wahr. Und aus diesem Grund ist meine Lust, Gebühren für das Schweizer Fernsehen zu zahlen, ziemlich klein. Ich finanziere doch nicht gewisse Sendungen, die wir ganz bestimmt nicht brauchen. Auch die Arena ist nicht so, wie sie sein könnte: die immer gleichen Politiker wiederholen die immer gleichen Phrasen. Da wäre ein Tierfilm spannender - und informativer! Eine Sendung wie Kulturplatz produziert nicht einen Beitrag über ein literarisches Werk, sondern über Bestseller. Will ich so nicht finanzieren.
Ich schlage daher ein anderes System vor: Als Kunde kann ich Sendungen abonnieren oder auch einzelne Sendungen kaufen. Das sollte im Internet technisch ohne Probleme möglich sein. Und wenn irgendwann auch der Fernseher über Internet läuft, kann man es dort übernehmen. So könnte ich wählen: Ich würde z.B. Sendungen wie Deal or no deal nicht abonnieren, aber den Literaturclub, auch unsere Satiriker am Sonntagabend wären mir ein paar Franken wert, die Rundschau auch, die Arena stünde auf der Kippe - aber für das Samstagabendprogramm hätte ich gewiss keinen Rappen übrig. Gewisse Sendungen, die in meinen Augen auch nicht in das Programm eines staatlichen Senders gehören, möchte ich einfach nicht finanzieren, sorry. Ich zahle doch nicht dafür, dass Dummheiten verbreitet werden!
Ich hoffe, Sie können mit meiner Meinung etwas anfangen, und auch wenn ich weiß, dass mein Vorschlag nie und nimmer Wirkung haben wird, möchte ich Ihnen die Idee dennoch mitteilen.
Ich danke Ihnen für Ihre Arbeit und hoffe, Sie bleiben uns in Ihrer Position noch eine schöne Zeit erhalten!
Herzlich, Rocamadour
Der Bundesrat erinnert mich an Pieter Bruegel's gemälde 'Der Blindensturz'.
Übrigens, nach dem gefeierten Calvin gilt Blindheit als Strafe Gottes. Wer Blind ist, hat es also verdient.
Schönes Wochenende
Mr. Pink
Diese Woche ist wieder mal typisch die Art wie der Bund den Klimaschutz ernst nimmt!
Am Donnerstag hört man von Ihrem Gegenvorschlag zur Offroad Initiative, in dem wieder mal klar wird, dass jeder Mensch der mehr als 130 g/Km CO2 produziert, ein schlechtes Gewissen haben muss.
Am gleichen Tag hört man an gleicher Stelle, dass eine A380 mit zwei Kampfjets einen Alpenrundflug machen. (Soviel zum Thema Alpeninitiative)
Es ist natürlich einfach immer auf dem einzelnen Individium die Fehler zu suchen und Ihm dann versuchen ein schlechtes Gewissen einzureden.
Ihre Bundesrats Karosse macht wohl auch mehr als die 130g, aber Sie müssen ja representieren. Wir in unserem Geschäftsleben vielleicht auch?!
Wieviel Tonnen CO2 wurde zum Beispiel mit der Flugshow am Lauberhorn Wochenende produziert? (Abgesehen von den Trainings mit den Flugzeugen)
Für mich ist klar, dass alle etwas tun müssen aber hören und sehen tun wir immer das eine: "Drechschleuder, Autofahren ist schlecht, macht Eure Häuser sauber usw.".
Alles offizielle wird aber nicht angesprochen!
Gruss
Martin
Da das Thema einer allgemeinen Gebühr für Radio- und TV-Empfang, hier angeschnitten worden ist, möchte ich meine Gedanken dazu äussern.
Die Idee ist ähnlich wie jene einer allgemeinen Zustellgebühr für Post. Meiner Meinung nach bezahle ich via Steuern für die Dienstleistungsinfrastruktur und mit dem Preis für Fahrkarte oder Posttaxe die Dienstleistung. Soll ich nun plötzlich noch etwas schuldig geblieben sein? Oder sind es die ewigen Sparübungen des Bundes die bewirken, dass nicht mehr genügend Geld für den Erhalt der Infrastrukturen vorhanden ist (wie Sie in Infrastrukturen in Seenot vom 2.10.2009 geschrieben haben)?
Dass ich Steuern bezahle, die den Erhalt der Grundversorgung gewährleistet und dem Gemeinwohl dient, ist für mich absolut in Ordnung. Dass mit Steuergeldern auch Infrastrukturen mitfinanziert werden, die ich nicht direkt nutze, ist ebenfalls in Ordnung. Denn selbst wenn ich nicht Bahn fahre, so werden doch z.B. Güter, die ich direkt oder indirekt konsumiere oder nutze, mit der Bahn transportiert. Meine Kinder, die noch nicht Auto fahren oder kein Auto besitzen, können Dank der Bahninfrastruktur von A nach B fahren. Ich nutze also die Infrastruktur indirekt. Die Gebühr für die Dienstleistung bezahle ich jedoch erst bei der effektiven Nutzung mit dem Kauf der Fahrkarte. Bei der Post ist es ja gleich. Die Gebühr für die Nutzung der Dienstleistung bezahle ich mit den PostTaxen.
Beim Fernsehen soll das nun anders werden. Wenn ich es richtig verstanden habe, argumentieren Sie damit, dass auch jene, die die Dienstleistung nicht direkt in Anspruch nehmen einen Nutzen davon hätten. Also so, wie bei den oben erwähnten Beispielen von Bahn- und Postinfrastruktur, wo jeder mindestens indirekt davon profitiert. Wieso aber soll ich nun – um beim Vergleich mit Bahn und Post zu bleiben – für eine Fahrkarte oder Briefmarken bezahlen, wenn ich weder eine Zugfahrt mache, noch einen Brief verschicke?
Natürlich stimmt es, dass aufgrund der technischen Möglichkeiten fast jeder TV schauen KÖNNTE, ohne eine TV-Gerät zu besitzen, und es schwierig ist festzustellen, wer die Dienstleistung tatsächlich beansprucht und wer nicht. Natürlich stimmt es, dass das Inkasso der Gebühren und die Kontrolle aufwändig sind und kostet. Trotzdem kann die Lösung doch nicht darin bestehen, dass Leute die keine Dienstleistung der Bahn oder Post in Anspruch nehmen ein vom Bund vorgegebenes Quantum an Dienstleistung, sprich Fahrkarten und Briefmarken – bzw. TV-Sendungen - bezahlen müssen.
Du schreibst:"...Oder sind es die ewigen Sparübungen des Bundes die bewirken, dass nicht mehr genügend Geld für den Erhalt der Infrastrukturen vorhanden ist (wie Sie in Infrastrukturen in Seenot vom 2.10.2009 geschrieben haben)?"
Das Staatsdefizit geht seit Jahrzehnten nur in eine Richtung, nämlich nach oben. Und die kommenden Jahre werden diesen Trend beschleunigen. Wie kann man also Sparübungen als Ursache für mehr Abgaben machen? Es ist doch das genaue Gegenteil.
Nur deshalb werden immer neue Geldquellen gesucht und angezapft, weil die Schuldenlast immer grösser wird, trotz unwirksamer Sparmassnahmen.
Gruss
Mr. Pink
Und wenn schon können wir gar nicht gleichzeitig daheim und im Unternehmen fernsehen! Und daheim bezahlt ja fast jeder schon!
Deshalb
- Billag abschaffen
- SRG über Bundessteuer finanzieren (aber dann wenigstens geistige Landes- bzw. Werteverteidigung statt Verblödungsindustrie!)
- Allenfalls Empfangsgeräte einmalig belasten (analag zu Leer-Datenträgern beim Urheberrechtsschutz)
[...]"der den Islam mit dem Faschismus und das Minarett mit einem Hakenkreuz verglich"[...]
Nun, hat er es denn Verglichen, und die Unterschiede und Parallelitäten aufgzeigt, oder hat er es gleichgestellt?
Nun, ich bin auch über Herrn Kreis' Fall nicht besonders gut informiert, aber für mich tönt es doch sehr stark danach, als hätte Herr Kreis zum denken anregen wollen.
Die SVP siedelt sich nun mal auf dem politischen Spektrum eher rechts an, darüber sind wir uns wohl sicher einig. Ob die Schweizer, und die Rechtsparteien besonders, damals eine solche Initiative gutgeheissen hätten, kann man ja gerne spekulieren. Man kann daraus ja durchaus auch was lernen... vielleicht wollte der Herr Kreis ja nur darauf hinweisen, dass sogar mit uns Schweizern ähnliches passierte wie mit dem Deutschen: Stärkung des Volkszusammenhalts durch Kreation eines kleinen Gegners. Im Stile von "der Feind meines Feindes ist mein Freund".
Was daran Empörung fordern soll, ist mir gänzlich unklar. Nein, ich meinte sogar, es würde zeigen wie oberflächlich viele Leute agieren.
Empören kann sich jeder. Sich beim denken anstrengen... nun ja, viele fühlen sich wohl nicht dazu angehalten.
ist unter Artikel 16 folgendes zu lesen:
"Jede Person hat das Recht, Informationen frei zu empfangen,
aus allgemein zugänglichen Quellen zu beschaffen und zu verbreiten".
Der grosse Brockhaus definiert frei mit KOSTENLOS, UNENTGELTLICH
und OHNE EINSCHRAENKUNG.
Das einkassieren von Radio- und Fernsehgebühren sind demnach
verfassungswidrig.
Intressant das kleine Wort FREI
Da sieht man wieder wie mit Worten umgegangen wird, heute muss man Justitz studieren, da wird man sehr Reich, wenn man alles verdehen kann, dass der normale Bürger es nicht verstehen kann.
Danke für den Tipp
Hedo
"Schaut Euch diesen Film an... http://www.sf.tv/sendungen/dok/index.php?docid=20100104-2250-SF1" - Hedo (5.1.)
?
"Jede Person hat das Recht, Informationen frei zu empfangen,
aus allgemein zugänglichen Quellen zu beschaffen und zu verbreiten".
"Der grosse Brockhaus definiert frei mit KOSTENLOS, UNENTGELTLICH
und OHNE EINSCHRAENKUNG.
Das einkassieren von Radio- und Fernsehgebühren sind demnach
verfassungswidrig." - Frederik
Von einem Recht auf Kostenlosigkeit ist aber nicht die Rede, einfach einen Ausschnitt aus der Verfassung zu nehmen und das Synonym aus dem Brockhaus, das einem gerade so in den Kram passt, einzufügen, finde ich nicht überzeugend. Zu "frei" gibt es viele Synonyme, je nach Kontext ist nicht immer konkret die selbe Sache gemeint. In Duden 8 stehen unter anderem auch: nackt, ungezwungen...
Es ist überhaupt fraglich, ob generell eine Abgabe (sprich Steuer) die unter Androhung von Gefängnis und Busgeld eingezogen wird, welche also nicht aus freiem Willen zweier Parteien entstand ist, Rechtskonform sein kann.
Normalerweise spricht man bei einem solchen Tatbestand von Erpressung.
Gruss
Mr. Pink
Ach so, selbsternannter Philosph und Oekonom bin ich; und jetzt auch Rechtswissenschaftler.
Wie kommen sie darauf, dass ich selbsternannt bin???
Zudem gibt es viel zu viele staatsernannte Philosophen, Oekonomen, Rechtswissenschaftler etc. die ein entsprechendes Diplom an der Wand hängen haben und trotzdem nichts von alledem sind.
Aber natürlich überrascht es mich nicht im geringsten, dass solche Vorwürfe genau von jenen kommen, die sich als tolerante Moralaposteln sehen und scheinbar das einzig wahre Wissen für sich alleine gepachtet haben.
Dabei merken diese Propheten und Aposteln selbst nicht, dass sie ihr Wissen nicht durch eigenes Denken erlangt haben, sonder nur durch vorgekaute Gedanken ihrer Lehrer und Dozenten, welche sie nun wie Papageien stolz verkünden.
Es grüsst
Mr. Pink
Da hätte ich einen Vorschlag und zwar: Es wäre doch möglich, den Gewinn, Marge in einen Umweltpot zu zahlen des Landes. Wie meine ich das?
Also wenn die Firma in der Schweiz Herstellt sind die Kosten hoch, wenn die Firma es in einem Billigland Herstellt verdient die Firma mehr. Dabei verursacht aber die Firma sehr viel CO2 und sonstige Verschmutzung, ohne dafür aufzukommen.
Die Differenz, also der Gewinn müsste die Firma jetzt zu 50% also die hälfte an das betreffende Land abgeben und zwar für Massnahmen zur Reduzierung der Umweltverschmutzung. Das müssten alle Länder tun, die sich so bereichern. In Zahlen als Beispiel: Gewinn in der Schweiz mit allen Umweltvorschriften 10 Millionen davon Umweltabgabe 1% das ergibt 100000.- In einem Billiglohnland ohne Umweltvorschriften Gewinn 50 Millionen Abgabe aber 50% das sind dann 25 Millionen an das arme Land. Wird der CO2 Ausstoss dann um 10% verringert dann muss die Firma auch 10% weniger abgeben. Die Prozentanteile werden von allen Ländern je nach Verschmutzungsgrad und Bevölkerung
Ausgerechnet, das ist bereits schon gemacht worden, zahlen von Kopenhagen sind vorhanden.
Hoffe es ist verständlich wie es gemeint ist, dazu braucht es natürlich den politischen Willen. Es soll nach dem Verursacherprinzip funktionieren, dabei sehe ich dann den Anreiz auch nicht so schnell ins Ausland zu gehen oder Gemüse einzukaufen oder sonstiges. Weil eben Umwelt % auf der Differenz Marge, Gewinn erhoben werden. Früchte, Gemüse die wir selber haben. So können wir auch unsere Arbeitsplätze erhalten, denn eine Firma kann ja auch hierher kommen, da wir gute Umweltvorschriften haben, die Firma muss bei uns weniger abgeben vom Gewinn.
Das ist eine Idee von mir, mit verschiedenen Ideen auch von Pascal Lang WEF Davos bei der Diskussionsrunde.
Aus nichts gibt's nichts und von nichts kommt nichts, lautet die Überlebensstrategie der Menschheit seit Menschengedenken. Alles andere fällt unter; Parasitismus! Jetzt mal lapidar ausgedrückt.
Eine Gegendarstellung wünschen Sie? Schwierig. Aber eine Antwort kann ich Ihnen geben. Der Staat zieht seine Steuern auf Grund von Gesetzen ein. Über die Höhe von Steuern liesse sich trefflich streiten. Aber einfach von Erpressung - wie Mr. Pink es tat - zu reden, halte ich schlicht für unsachlich auch wenn er mit Rechtsbegriffen wie Vertragsrecht und Tatbestand um sich wirft.
Das mit dem Parasitismus habe ich leider nicht verstanden. Aber ich bin auch der Meinung "vo nüüt chunnt nüüt". Wars das?
Mit freundlichem Gruss
Max Manhart
Ich sehe das genau im Lichte von Frederik wie Mr. Pink anscheinend auch.
Eine Zwangsabgabe ist nicht gleich Gesetz und eine Steuer ist es zudem auch nicht.
Wenn ich meine "von nichts kommt nichts", meine ich u.a. das Seichte das über den Äther oder das Kabel bei mir ankommt und mich nicht im geringsten interessiert. Aber dafür bezahlen nur weil die Politik etwas willkürliches (Billag) als Gesetz betrachtet?
Wie soll man sich noch verhalten wenn die Alarmsirenen heulen?
- schalten sie das Radio ein und hören sie was Sache ist! - Mit anderen Worten, der Bürger wird erstens aufgefordert sich dringend ein Radio zuzulegen und zweitens den Moment abzuwarten und dafür besorgt sein, dass die Message bei ihm ankommt. Man ist in Bundesbern offenbar der Überzeugung, dass der Bürger ein Radio und mit grösster Wahrscheinlichkeit einen Fernseher, ein Handy, einen PC usw besitzt oder gar besitzen muss, weil das vom Staat so normiert ist.
Natürlich muss das Radio nicht ständig eingeschaltet oder der Stecker in der Dose sein, aber die Zwangsabgabe für das Radio wird erhoben, weil man eines Besitzt mit der Hypothese, dass der Bürger die Geräte anwendet. Also keine Spur von Freiheit! Darum geht es! Da kann man schon von Erpressung sprechen.
MfG
Jeder ist frei, auszuwandern. Jeder ist frei, Gesetzesänderungen zu beantragen.
Was dir und vielen andern wohl vorschwebt, ist ein "Staat à la carte":
Jeder nimmt sich das, was er grad braucht, der Rest ist uns egal.
Und: Der Staat ist eine Anlage, die "rentieren" muss.
Es ist ein ähnlich krankes Denken wie beim Versicherungswesen:
Eine Versicherung soll offenbar rentieren.
Aber sie ist da, damit man sie NICHT "braucht"! Es wird ein RISIKIO gedeckt.
Und bis zu einem gewissen Grad eine Solidarität gelebt.
Für die meisten Leute ist jedoch eine Versicherung heute eine Finanz-Anlage nach dem Motto:
"Wenn ich schon für die Krankenkasse soviel bezahle, so will ich auch zum Doktor rennen dürfen und etwas zurückbekommen."
Solche Haltungen hat die Gehirnwäsche durch die Finanzwirtschaft bewirkt. Alles muss materiell "rentieren". Jaja, Geld wächst auf den Bäumen, die Wirtschaft wächst ja unendlich...
So sind auch manche Institutionen des Staates eine Versicherung.
Ich bin bereit, eine Judikative zu bezahlen, auch wenn ich sie hoffentlich nicht benötige.
Ich bin bereit, eine Feuerwehr zu bezahlen, auch wenn ich sie hoffentlich nicht benötige.
Oder braucht die Feuerwehr gar nicht zu kommen, nur weil ja die materiellen Schäden voll versichert sind...?
Bezüglich der Banken hat dieses Versicherungswesen versagt, denn nach dem Finanz-Supergau müssten nun die "Prämien" für diese "Staatsversicherung" derart prohibitiv steigen, dass den Bänkern ihre Eskapaden subito vergehen würden. Aber nix dergleichen, es läuft ja genau in die Gegenrichtung. Ich bin mit Pink einig, dass sämtliche Bankenrettungen ein riesengrosser Fehler waren, die nächste Pleite hängt schon in der Luft.
Wer uns tatsächlich dann noch unverfrorener erpressen wird, ist auch schon klar: DIE BANKEN!
Der Eindruck sei falsch, dass die Nachricht noch nicht bei den Bankern angekommen sei.
«Die Realität ist schlimmer», sagte ein Banken-PR-Berater. «They just don’t care» - es ist ihnen einfach egal.
Da bin ich froh, gibt es eine SRG, die nicht nur von der UBS, sondern auch von mir abhängig ist.
Aber statt stündlich den SMI herunterzubeten, würde mich eher der momentane Wert des global footprint interessieren.
Übrigens:
Soll uns die seltene Folge neuer Beiträge seitens BR ML zeigen, dass es ihm verleidet ist, mit uns zu diskutieren?
gruss
waXdumm@gmx.net
Und Kasperli Brunner wusste gleich nichts besseres, als sogar die Kriegsrhetorik zu bemühen.
Apropos Bankdatenklau und Deutschland:
Etwas überdreht die Reaktionen der Politik und der Bankiervereinigung.
Wenn die Deutschen Behörden die gestohlenen Daten nicht "kauften", dann kann der vermutete Informant die Sünder ja immer noch erpressen, um zu seiner Gegenleistung zu kommen.
Und wenn auch das nichts nützt, kann er sich als Robin Hood "verkaufen" und die Daten einfach verschenken...
Die beklagte Hehlerei geschah und geschieht durch die totale Intransparenz, nämlich "dank" der Begünstigung von Kapitalflucht und Steuerhinterziehung und der Reinwaschung dieser gestohlenen Vermögenswerte zu ungerechtfertigtem "Wohlstand".
blogwatch schrieb: Die Rechnung wird uns nun von der Welt präsentiert. Und das Erwachen wird für viele noch sehr schmerzhaft sein!
Leider widersprichst du dich wieder, wenn du auf der einen Seite korrekterweise ironisch sagst:"Jaja, Geld wächst auf den Bäumen, die Wirtschaft wächst ja unendlich..."
Auf der anderen Seite siehst du aber nicht ein, dass auch staatliche 'Leistungen' von jemandem bezahlt werden müssen und dieses ausgegebene Geld ebenfalls nicht auf Bäumen wächst.
Deshalb sollte der Staat eine 'Anlage' sein die rentiert. Auf dieser Welt gibt es einfach nichts gratis - das ist nun mal so. Selbst eine Ameise kriegt nichts gratis. Auch sie muss für alles eine Leistung erbringen.
Wer also glaubst du, wird eines Tages für die angehäuften Staatsschulden aufkommen müssen? Oder glaubst du, nur weil's der Staat bezahlt ist es gratis?
Die Gehirnwäsche findet statt, seit es steuerfinanzierte Staaten gibt. Es sind die Regenten die uns seit menschengedenken einreden, dass der Bürger Steuern zahlen muss. Ein steuerfinanziertes System hat aber noch nie sehr lange überdauert.
Es fängt immer mit kleinen Steuern an und am Ende erdrückt die Steuerlast das gemeine Volk.
Weiter schreibst du:"Jeder nimmt sich das, was er grad braucht, der Rest ist uns egal." Du beziehst dich dabei auf den 'Staat à la carte', den du offensichtlich nicht möchtest.
Ist das heute denn nicht so? Jeder nimmt sich doch vom Staat was er braucht, der Rest (respektive die Finanzierung) ist den meisten egal - das 'UVAK' macht's vor. Darum nocheinmal, der Staat muss 'rentieren' oder zumindest kostendeckend sein. Aber dann hat man das Problem der überbordenden Ausgaben immer noch nicht gelöst. Denn um kostendeckend zu sein muss man die Ausgaben nicht im Griff haben, sondern einfach die Steuern anpassen, bis der Bürger daran zu Grunde geht.
Ich mag den Ausdruck 'Staat à la carte'. Da weiss man wenigstens, was man hat. Im Gegensatz zum 'Menue- Staat'. Da ist man den Menue- Änderungen ausgeliefert und wird sicher früher oder später dazu gezwungen, etwas zu essen, dass man nicht mag oder nicht seinem Geldbeutel entspricht.
Gruss
Mr. Pink
Da kann ich nur hoffen, dass alle verurteilten Hehler in Deutschland Rekurs gegen ihr Urteil einlegen. Wie will der deutsche Gaunerstaat seine gefällten Urteile noch rechtfertigen???
Da streitet man die ganze Zeit über eine aufkommende Zweiklassengesellschaft bei der Krankenpflege. Aber wenn's um das wichtigeste Gut einer Demokratie geht, dem Recht, da scheint die Zweiklassengesellschaft der Kriminalität niemanden zu interessieren.
Jeder der die Hehlerei des Deutschen Staates unterstützt soll auch in Sachen Menschenrechte in China, Nordkorea Weissrussland, Iran etc. künftig die Klappe halten. Aber auch über Folter und Guantanamo, oder ähnlichen kriminellen Machenschaften der Staaten.
Wenn Hehlerei durch einen Staat gesetzlich legal ist und das Volk dies unterstützt, dann ist die Demokratie und der Rechtsstaat in diesem Land gestorben. Ja, damit will ich sagen, dass unsere Deutschen Nachbaren in der Tyrannei leben (werden). Die staatliche Willkür hat gerade soeben begonnen.
Grüsse
Mr. Pink
Das Volk hat recht? Oder Recht?
"Das Volk hat immer recht", wird doch rausposaunt, und das (deutsche) Volk will diese Daten, denn es fühlt sich verarscht, betrogen, hintergangen von den Schweizer Geheimniskrämern. So schnell dreht die gefährliche Rhetorik vom "Volk" gegen einen selber.
Wart' noch mit der Gauner-Titulierung. Grund der möglichen Staatsgaunerei sind viel unappetitlichere Privatgaunereien.
Noch sind die Daten nicht geflossen.
Noch ist kein Daten-Robin-Hood bezahlt.
Vielleicht treibt allein die Drohung der Deutschen gegen eigene Bürger die wahren Gauner massenhaft zur Selbstanzeige.
In der Tat, ein amüsantes Schauspiel.-
Was dieser Steuerhinterziehungs-Täter/innen-Schützer so alles "meint"... Muss ein ganz besonderer "Gutmensch" sein... Finde diesen Datenklau zu deutschen Steuerhinterziehern auch nicht originell -- aber die "Umstände", die Steuerhinterziehung in der Schweiz regelrecht fördern -- noch weniger.-
Der Gaunerstaat ist in diesem Fall die Schweiz, "verwaltet" sie doch gestohlenes Geld. Geld, das dem deutschen Staat gehört. Geld, das die kriminellen Steuerhinterzieher nicht in Deutschland versteuern, obwohl sie dort Strassen benützen, die von Steuern gebaut wurden, ihre Kinder dort in Schulen schicken, die von Steuergeldern gebaut wurden etc.
Wenn der Staat Kriminelle suchte, wurden auch früher schon Belohnungen ausgesetzt. Und Steuerhinterzieher sind gemäss Gesetz nunmal kriminell. Warum soll ich Büezer Steuern zahlen und Millionäre und Milliardäre zahlen keine?
Deshalb von Tyrannei zu reden und Vergleiche mit Ländern wie China zu ziehen, wo Menschen mit nicht-regierungskonformer Meinung gefoltert werden, sowas kann auch nur jemandem wie Ihnen in den Sinn kommen. Und wieso hat die staatliche Willkür gerade soeben begonnen? Sie reden doch schon seit Jahren von staatlicher Willkür.
Gruss
Viel-Leser Wenig-Schreiber
Was der Hehler (BRD) damit verursacht wird die Zukunft zeigen, aber das Vertrauen des Bürgers in einen solchen Rechtsstaat nach solch einem Akt ist ganz sicher dahin. Wer vertraut der aktuellen deutschen Politik noch?
Die bestehende Amtshilfe wird durch einen kriminellen Akt abgekürzt, anstatt im eigenen Land dafür besorgt zu sein Lösungen zu finden, wie Steuersünder bei sich selbst (BRD) belangt werden können.
So frei nach Steinbrück und Müntefering: "schiess zuerst und frag nachher, denn nur ein toter Steuerflüchtling ist ein guter Steuerflüchtling"! Die Kavallerie sind die Angestellten denen man naturgemäss Vertrauen schenkt, denn sonst würde man sie ja nicht anstellen. Sagte nicht Müntefering, dass man früher in solche Länder Soldaten geschickt hätte? Die ersten zwei sieht man schon und die Nächsten werden folgen...
Kein Zeichen, dass der Bürger vom Staat als ehrlich eingestuft wird. Willkür des Staates fördert auch nicht das Vertrauen des Bürgers in den Staat, weshalb er vorbeugend sich selbst zu schützen sucht.... der ewige Kreislauf halt!
Welchen Preis hat der gute Ruf eines Rechtsstaates? 100Mio € Steuergelder? Peanuts, wenn man den Staatsetat der BRD anschaut. Was hier geschieht untermalt doch nur den Schlamassel in dem sich die BRD zurzeit befindet. Man weiss sich einfach nicht mehr anders zu helfen.... ist eigentlich ein Armutszeugnis!
Wie bitte? Wer hat behauptet, dass Volk hätte immer recht? Dass ein Volksentscheid in der direkten Demokratie als Recht gilt ist doch klar. Ob dieser Entscheid immer gut und 'richtig' ist, dass ist eine andere Frage.
Und überhaupt, was hat das mit der Hehlerei zutun?
Aber du hast recht, warten wir einfach mal ab.
Ich möchte aber daran erinnern, dass bisher jedes Regime das Ziel hatte, seine Bürger zu bespitzeln und auszuspionieren und schliesslich durch Androhung von Gewalt und Freiheitsentzug bedrohte. Heute im Zeitalter des Computer ist dies so einfach wie noch nie.
Die Tendenzen in der gesamten westlichen Welt sind für mich eindeutig. Und das kann niemand bestreiten.
Gruss
Mr. Pink
Warum soll die Schweiz dafür verantwortlich gemacht werden, dass Deutsche Bankkunden ihr Konto in der Schweiz nicht angeben???
Die systematische Unterstützung und Anwerbung ausländischer Kunden mit dem Ziel Steuern zu hinterziehen, wie in den USA durch UBS geschehen, ist eindeutig kriminell.
Aber wenn ein Bankkunde aus freiem Willen entscheidet, seine Gelder auf Schweizer Konten in seinem Heimatland nicht anzugeben, dann bitte...
Aber es kann nicht sein, dass ein Staat durch illegale Methoden zu seinem Recht kommen will. Ansonsten soll er die Selbstjustiz für jedermann einführen und so kommen alle auf ihre Weise zu ihrem Recht .
Es grüsst
Ich muss mich Herr Mario Meier's Meinung anschliessen. Es ist einfach, die Schuld auf andere zu weisen. Die Tyrannen in DE haben sich wohl nie gefragt, welche Motivation eigentlich dahinter steckt, Risiken der Steuerhinterziehung auf sich zu nehmen und in der CH ein Konto zu eröffnen.
Übrigens, wird so getan, als ob das blosse eröffnen eines Konto's in der Schweiz als kriminelle Handlung gilt. Es ist kriminell, dieses in der Steuererklärung nicht zu deklarieren. Darauf hat die Bank aber kaum Einfluss. Es ist übrigens auch in der Schweiz illegal, seine Konten nicht zu deklarieren! Das ist kein 'Reiche- Ausländer- Problem'.
Zudem scheint man einfach die Verhältnismässigkeit zu vergessen. Angesichts der desolaten Lage des Tyrannenstaates mit 1'600 Mrd. Schulden, Tendenz dramatisch steigend, wird gerade so getan als ob mit den geschätzten 100 Mio. (= 0.006%) Mehreinnahmen die Probleme des Staatsdefizits gelöst wären.
Dem armen und geknechteten Volk kann man Strafmassnahmen gegen Wohlhabende auf unterstem Niveau schmackhaft machen. Selbst wenn man dazu als Staat selbst zum kriminellen wird.
Vielleicht sollte man den Deutschen Bankkunden einfach die Soforteinbürgerung anbieten. Wer bedenken über die Willkür des Tyrannenstaates hat, in die Schweiz zieht und Bürger wird, kann von den Deutschen Tyrannen nicht mehr verfolgt werden. Das würde dann im Gegenzug der Schweiz Steuergeld in die Kasse spühlen, denn die würden dann auch nicht mehr von Steuervorzügen für reiche Ausländer profitieren können.
Oder vielleicht sollten sich die Schweizer Banker zusammen tun und systematisch nach deutschen Politgrössen mit Schweizer Bankkonto fanden. Diese Konten und Beträge dann mit Namen veröffentlichen. Das würde wirklich gegen die Steuerhinterziehung helfen. Diese Methode würde sogar den deutschen Vorstellungen des aktiven Austausches von Bankdaten entsprechen.
Vielleicht wird's dann wieder etwas ruhiger.
Gruss
Mr. Pink
Es wird so getan, als wären die Wohlhabenden Bürger die Ausbeuter. Dabei ist doch der Deutsche Staat der Ausbeuter.
Aber die tägliche Gehirnwäsche am TV verdreht natürlich die Tatsachen...
Zitat aus der SN vom 3.2.2010, von Fritz Dinkelmann
„ … Helmut Siekmann Finanzverfassungsrechtler … Er sagt, der Staat müsse sich an Recht und Gesetze halten, weil eben das „ihn von einer Räuberbande unterscheidet.“ Anderenfalls könnte er auch beliebig erpressen und Gewalt anwenden, um seine Ziele zu verwirklichen….“
„Angela Merkel meint: Das Interesse der Bürger sei höher zu bewerten als der Schutz der Daten. Auch höher als der Schutz der Gesetze?“
Diese Fragen sind doch relevant und nicht, ob der Deutsche Staat Geld braucht, ob die Bürger sich verarscht fühlen, etc. Und übrigens geht man, wenn man keine Beweise und Indizien hat, in der Regel von der Unschuldsvermutung des Verdächtigten, bzw. der deutschen Bankkunden in der Schweiz, aus. Aber dieser Grundsatz scheint hier ebenfalls ausser Kraft gesetzt.
Es sollte um übergeordnete Fragen gehen. Welche Normen und Werte gelten? … Muss sich eine Regierung nicht an ihre Gesetze halten? Darf ein Rechtsstaat ungestraft, was seine Bürger nicht dürfen? Was ist das Signal, welches das Vorgehen Deutschlands aussendet? Sagt es nicht: Wenn es in irgendeiner Weise dienlich ist, werden Straftäter nicht verfolgt, sondern für ihre Tat bezahlt? Ist das nicht der Anfang vom Ende eines Rechtsstaates?
Das Kapital des/der Kartenbesitzer aber bitte nicht verprassen, sondern einer Bank als Garantie für einen benötigten Kredit vorweisen, denn die kümmert es ja eh nicht woher das Geld kommt. Den Kredit kann man grosszügig verschleudern und die Wirtschaft in Schwung bringen was viele Menschen freut. Ist der Kredit einmal weg beginnt man wieder von neuem.... Man handelt ja im Interesse der Allgemeinheit.
Man stiehlt nicht, wie das die Superschlauen Befürworter des CD-Kaufs im grossen Kanton definieren. Sie machen uns klar, dass Hehlerei in der BRD nur auf sachbedingte Waren wie : Staubsauger, Auto, Pferd, usf bezogen ist. Datenträger oder besser deren Inhalt fällt nicht in dieses Gesetz wie es bei der verräterischen CD der Fall ist.
Da es beim Inkrafttreten des Hehlereigesetzes in der BRD solche Möglichkeiten damals gar nicht gegeben hätte oder irgendwer der deutschen Intelligenzia so etwas als Vision voraus gesehen hätte ist das Kaufen von gestohlenen Informationen ganz legal. Aufgeführt zur Rechtfertigung wird eine ganze Reihe von Alltagskriminalität von Mafia über Kriegsfolter bis Menschenhandel und auf das gleiche Niveau gehievt und somit ge-RECHT-fertigt.
Oder hat die BRD dieses Schlupfloch der deutschen Gesetzgebung vorsätzlich und wohlweislich installiert? War man der Meinung, dass man sich eines Tages schwer zu öffnende Türen mit einer Biegung des Gesetzes in legitimer Art ohne moralkritischen Widerstand knacken kann?
Der Staat als Spitzel und Controller wie vormals in der DDR? Würde mich nicht wundern, wenn man bedenkt, dass in nur 20 Jahren zwei Ossis die gesamt-BRD and die Kandare genommen haben. Hoffen kann man nur, dass wenigstens die Hülle der Informationen als Hehlerei-Objekt anerkannt wird und dann bin ich mal gespannt wie der Rechtsstaat- BRD funktioniert.... A. Merkel als Hehlerin nimmt den Hut !?
http://www.bernerzeitung.ch/kultur/dive
Hab' einen Link zur BZ eingefügt mit einem sehr interessanten Interview eines Ethikprofessors bezüglich Datenklau. Wirklich lesenswert.
Und für alle 'möchtegern Moralaposteln' die das kriminelle Handeln des Staates unterstützen:
Nehmen wir an, es gibt eine CD mit geklauten Daten. Nehmen wir an, auf dieser CD befinden sich tausende Namen und nehmen wir weiter an, der Staat könnte mit diesen Daten mehrere hundert Millionen Franken, Euro etc. von den genannten Personen erschleichen. Dazu müsste der Staat die CD einem Datendieb abkaufen...
Soweit so gut. Nur das dumme ist, die Namen sind nicht etwa von Steuerbetrügern, sondern von IV-, Arbeitslosengeld- und Sozialhilfebetrügern.
Wer von euch Moralaposteln hätte das kriminelle Handeln des Staates auch in diesem Fall vehement unterstützen???
Ach ja, Juristen die die staatliche Hehlerei unterstützen sollten ihre Lizenz abgeben, denn die müssten eigentlich besser wissen, was Recht und Gesetz ist :-)
Liebe Grüsse
Mr. Pink
P. S.: Danke liza für die interessanten gedanken.
"Internationale Rechtsnormen
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948 hält das Recht auf Freiheit der Eheschliessung im Artikel 16, Absatz 2 fest. Dieses Recht ist auch im Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte von 1966 (Art. 23, Abs. 3) enthalten. Im Weiteren steht eine erzwungene Heirat im Gegensatz zur Europäischen Konvention zum Schutze der Menschenrechte des Europarates (Art. 12). Die UN-Konvention zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW) von 1979 verpflichtet die Vertragsstaaten gemäss Artikel 16 dazu, alle geeigneten Massnahmen zur Beseitigung der Diskriminierung der Frau in allen ehelichen und familiären Angelegenheiten zu treffen. So sollen Frauen das gleiche Recht auf freie Wahl des Ehegatten sowie auf freie Zustimmung oder Ablehnung bei einer Eheschliessung haben wie Männer. Zudem hält die Konvention fest, dass die Verlobung und Eheschliessung eines Kindes keine Rechtswirksamkeit hat (Art. 16, Abs. 2). Die Schweiz ist dieser UN-Konvention erst im Jahr 1997 beigetreten."
http://www.zwangsheirat.ch/zwangsheirat/rechte_gesetze.php
Wieso?
Genaue Begründung bitte, bloss eigenmächtig "eigentlich" zu schreiben, reicht mir nicht als Grund. Jeder Umwelt-, Verkehrs-, Energie- und Kommunikationsminister ist darauf angewiesen, dass Infrastrukturen vieler Art durch verschiedene Abgaben und Steuern breit durch alle Schichten der Gesellschaft getragen werden, so gut es eben jede, jeder kann. Und diese Abgaben und Steuern ständig ausschliesslich als Last darzustellen, wie es etliche permanent machen, aber dann trotzdem diese oder jene Infrastruktur und Ahnnehmlichkeit nicht missen wollen, im ganz konkreten Alltag, ist für mich eine extreme Heuchelei. Manche nennen das auch so: jammern auf hohem Niveau.
Selbstverständlich sehe ich das nicht wirklich so eng – was in diesen Blog gehört und was nicht. Zudem bin ich nicht zuständig dafür, dass die Nutzungsregeln eingehalten werden. Nutzungsregeln:
„Ihre Meinung interessiert mich, und es freut mich, wenn Sie zu einem meiner Beiträge einen Kommentar schreiben. Bitte beachten Sie dabei folgende Spielregeln:
1. Kommentare sollten einen Bezug zum Beitrag oder zu einem Kommentar haben. „
Meine Bemerkung sollte ein Wink an Herrn Leuenberger sein, beziehungsweise auf meinen Eindruck, dass der Blog verwaist wirkt, hinweisen.
Da Stimme und Mimik der Autoren hier nicht sichtbar sind, konnte mein Augenzwinkern bei dieser Äusserung nicht erkannt werden.
Der Vergleich von Herr Eichel mit dem Kronzeugen, welcher die Hehlerei rechtfertigen soll, ist falsch. Der Datenklauer ist eben kein Kronzeuge sondern ein Dieb und der Deutsche Staat ein Hehler.
Schade das Herr Eichel, der kanllhart die Interessen des Tyrannenstaates vertritt, mit diesem schwachsinnigen Vergleich bei vielen mehr Gehör findet, als jene die die Schweizer Interessen vertretten.
Der Zweck rechtfertigt die Mittel nicht. Selbst die SP ist mittlerweilen zu dieser Erkenntnis gekommen.
Es ist bedenklich, dass einige Leute einen kriminellen Staat in 'Schutz' nehmen. Wer aber beschützt die Bürger (und ihr Vermögen) vor einem kriminellen Staat? Etwa die Polizei? Das Militär? Die Bundesrichter?
Es wird keine Gelegenheit ausgelassen, um gegen den wirtschaftlichen Filz und wirtschaftliche Klumpenrisiken zu poltern. Und das ist auch gut so. Aber den staatlichen Filz und die staatlichen Klumpenrisiken sehen die meisten erst gar nicht.
Gruss
Mr. Pink
P. S.: Schade, der Beitrag in der BZ wurde schon gelöscht. Ist da etwa Zensur im Spiel? :-)
http://tinyurl.com/bz-datenklau
Hier ist der Artikel (klick oben):
http://tinyurl.com/bz-datenklau
http://www.bieripatrick.kilu.de
Natürlich würde ich öffentlich kommunizieren, dass es sich bei den Daten um "gestohlene" Bankdaten handle. Schliesslich will ich meinen Troyaner ja nicht verlieren.
Aber das ist jetzt bloss so ein Gedanke von mir.
Gruss
Patrick Bieri
http://tinyurl.com/bz-datenklau
http://de.wikipedia.org/wiki/Kronzeuge
„… Im Unterschied zu normalen Zeugen ist der Kronzeuge entweder selbst Mittäter bei der dem Angeklagten zur Last gelegten Straftat, oder er ist wegen anderer ähnlicher Straftaten angeklagt oder inhaftiert. Die Bestellung eines Kronzeugen ist eine Hilfsmaßnahme der Staatsanwaltschaft, wenn diese zwar von der Schuld des Angeklagten überzeugt ist, aber die verfügbaren Beweismittel nicht ausreichen, um diese Schuld zweifelsfrei nachzuweisen.“
Die aktuelle Geschichte mit dem Datendieb entspricht überhaupt nicht der Definition: Es ist kein Strafprozess im Gange. Der Datendieb ist meines Wissens weder verhaftet noch angeklagt. Er gibt nichts preis, will nicht Unrecht aufdecken. Das Diebesgut ist nur gegen Bezahlung zu haben. Der Täter hat die Straftat mit der Absicht der Bereicherung begannen. Er verführt Dritte dazu, ihrerseits eine Straftat zu begehen indem sie das Diebesgut kaufen.
Ich finde in der aktuellen Geschichte kein Kriterium das die Bezeichnung Kronzeuge rechtfertigen würde. Zudem ist die Kronzeugenregelung meines Erachtens mit Recht umstritten.
Habe den „wiedergefundenen“ Artikel in der BZ gelesen. Peter Schaber sagt dort zur aktuellen Geschichte mit wenigen Worten das, was m.E. relevant ist und Grundlage von Entscheidungen bilden sollte. Geisteswissenschaft in politische Ämter!
Mit freundlichem Gruss
Max Manhart
Ich glaube noch immer nicht daran, dass Deutschland das Angedrohte so vollziehen wird. Die Drohkulisse wirkt ja schon bestens.
Hehlerei hat bisher nicht stattgefunden und kann mit Daten eh nicht stattfinden. Und wenn es ein Gesetz gibt, das illegal beschaffte Beweismittel nicht zulässt, wird das Verfassungsgericht die Betroffenen schützen oder entschädigen.
Die Schweiz sollte sich aber ein bisschen anders aufregen als mit primitivem Kriegsgeschrei.
Zum Beispiel primär über ihre jämmerliche Begünstigungspolitik.
Die Daten sind wohl auch legal zu beschaffen, und der Daten"dieb" würde ja primär seine Seele verkaufen.
Dass Deutschland den Nachrichtendienst eingeschaltet hat, bedeutet nichts weniger, als dass man wohl
1. versucht, legal an die Daten zu kommen;
2. versucht zu schauen, wer aufgrund der Drohung nervös wird;
3. versucht, auch den allfälligen Dieb zu stellen.
Letzteres schafft man ja bei fast jeder Lösegeldübergabe, die wird niemals anonym erfolgen können, ausser der "Dieb" verzichtet auf seine Forderung.
Ich bin mit Liza, Pink, der SP und andern der Meinung, dass hier der Zweck die Mittel nicht heiligt.
Deutschland sollte dem Unrecht nicht mit anderem Unrecht begegnen. Punkt. Es soll und wird andere Wege finden.
Vielleicht ist eh alles nur eine Finte, der Datendieb und die CDs erfunden, all die Nachahmungstäter nur die Panzerknacker und Spurenleger für den Geheimdienst, damit die Daten "per Zufall" oder "freiwillig" zum Vorschein kommen.
Oder eben der "Trojaner" gemäss Patrick Bieri.
Ferner die Frage, ob ein "Diebstahl" von Daten, die im einen Land geschützt sind, im andern aber nicht, überhaupt noch Diebstahl ist.
Problem scheint ja nur das "Stehlen" und "Kaufen" der Daten zu sein, nicht das AUFTAUCHEN als solches!
Wenn man auch zufällig oder absichtlich "aufgetauchte" Daten nicht verwenden dürfte, dann könnte man ja gar nichts mehr ahnden!
Im Gegenteil könnten sich dann die Steuerbetrüger durch "Veröffentlichen" oder Verkaufen ihrer Daten sogar schützen, und das kann ja auch nicht sein.
Bezüglich dem Begriff Hehlerei sehe ich es wie die Deutschen: Hehlerei an Daten kann es gar nicht geben. Daten können nicht gestohlen und demnach auch nicht gehehlt werden. Wenn man sie hehlen könnte, könnte man sie ja auch wieder "zurückgeben" - hohoho....
Daten haben die Eigenschaft, dass man sie beschaffen kann, ohne dass sie vom Ursprungsort verschwinden. Es gibt keinen eindeutigen Tatort, nicht unbedingt Spuren. Original und Kopie(n) der Daten müssen nicht unterscheidbar sein. Auch ihr angebliches Verschwinden oder ihre endgültige Zerstörung kann niemals verifiziert werden.
Das "Verwenden" gestohlener Daten ist so gesehen eher eine Urheberrechtsverletzung. Oder eine Persönlichkeitsverletzung. Die Frage ist ev. nur, ob RECHTE des DATEN-ERSTELLERS und damit Persönlichkeitsrechte (Geheimhaltungsrechte) der Steuersünder verletzt wurden. Dies wiederum führt zur Frage, ob es ein Recht auf Geheimhaltung illegaler Machenschaften gibt...
Die logische Folge wäre, dass der Datenersteller oder die von der Verbreitung der Daten Betroffenen in Deutschland klagen müssten und Entschädigung (vom Dieb und/oder vom Staat) verlangen können. Dann käme die Frage von Ursache und Wirkung und des primären Unrechts klar auf den Tisch!
Ich bin sicher, dass da noch einiges kommt.
In dieser Sache sollten vor allem die Banken selbst aktiv werden, finde ich. Ausser ihnen sei Steuerhinterziehung egal.-
"Nicht gleich überall Zensurgespenster sehen.
Hier ist der Artikel (klick oben):
http://tinyurl.com/bz-datenklau" - wachstumskritiker
Im Artikel wird ein offenbar rasch populär gewordener Vergleich wiederholt, der mit Folter, die ein Staat benutze, um an "Informationen" zu kommen. Der Vergleich gehört zu den Dümmsten, der mir in den vergangenen Tagen "begegnet" ist. Folter greift dermassen extrem in die "Privatsphäre" von Menschen ein, dass das kaum noch vorstellbar ist.- Aber: Wer wurde denn gefoltert, um Bankdaten von Steuerhinterziehern zu klauen? Der Vergleich ist eine Hohn.- Und einen immensen Unterschied zu diesen Daten von Steuerhinterziehern gibt es auch noch: Die aus Folter erhaltenen "Informationen" sind oft höchst unzuverlässig, der Gefolterte sagt irgendwann Dinge, die die Folterer hören wollen, in der Hoffnung, dass sie aufhören mit ihrer Folterei.-
Wenn die Sache mit den CD's zu Steuerhinterziehung was Gutes hat, dann dies: Dass chronische Steuerhinterzieher und -hinterzieherinnen, seien es Leute mit Wohnort in Deutschland, der Schweiz oder sonst wo, etwas aufgescheucht werden, es eine öffentliche Debatte zu ihrem Tun gibt.-
Dieser Blog ist leider voller Moralaposteln. Da kann auch ich nichts dafür.
Aber sie brauchen meine unqualifizierten Beitärge nicht zu lesen. Sie scheinen sowieso nur jene Beiträge zu verstehen, die ihr kleines Weltbild bestätigt.
Gruss
Mr. Pink
Datendiebstahl nicht als Diebstahl zu bezeichnen ist doch nur juristisches gebrabbel. Jeder Bankangestellte der Einsicht in Kundendaten hat muss eine Geheimhalteerklärung unterzeichnen. Alles was vom Arbeitsplatz ohne Einwilligung des Arbeitgebers entfernd wird gilt als Diebstahl - Kopien und geistiges Eigentum miteingeschlossen. Und wer weiss, vielleicht war der Dieb so dreist und hat die CD nicht selbst gekauft, sondern von seinem Arbeitgeber bezogen :-)
Wer also Kundendaten weiter gibt oder ausplappert macht sich dadurch strafbar.
Man stelle sich vor:
Auch eine Arzt der Patientendaten ausplappert oder kopiert und verteilt könnte mit dem gleichen juristischen gebrabbel seine Schweigepflicht nicht mehr verletzten, weil ja alle ausgehändigten Daten immer noch bei ihm in der Krankenakte stehen.
Genau so wäre es beim Beichten. Der Pfarrer 'kopiert' quasi nur die Beichten seiner Sünder und kann das Anvertraute dann ohne weiteres weitergeben. Die Orginalbeichte schwirren ja noch beim Sünder irgenwo in seinem Speicher (Gehirn) herum und dort wurde nichts entfernt.
Wenn das kopieren von Daten also kein Diebstahl ist, nur weil diese nicht von ihrem ursprünglichen Ort verschwunden sind, dann könnte man auch Fälschungen von berühmten Bildern malen und diese teuer Verkaufen, denn das Orginal hängt ja noch an der Museeumswand.
Oder sollte man bei einem Urheberrechtsstreit das Gehirn des Urhebers sezieren und nach vorhandenen Beweisstücken suchen, die darauf hinweisen, dass er/ sie tatsächlich der Urheber war??? Soll dem Fälscher mal jemand beweisen, dass die Mona Lisa nicht von selbst auch in seinem Kopf hätte entstehen können. Hat vielleicht sogar Da Vinci das Urheberrecht verletzt, in dem er die Mona Lisa malte, nachdem Gott sie ihm in seinen Gedanken erscheinen lies? Vielleicht ist also Gott der Wahre Urheber und Da Vinci auch nur ein Dieb?
Ich finde es eigentlich spassig, über solches zu philosiphieren und du mein lieber wachstumskritiker siehst, man kann sich so ziemlich alles zurecht biegen. Wahrscheinlich aus soweit, bis der Zweck die Mittel heiligt. Bei Steuerhinterziehung sicherlich nicht schwer, da sich wohl 90% der Bevölkerung nicht betroffen fühlen. Aber wie sieht es mit Schwarzarbeit aus? Das ist die Steuerhinterziehung des einfachen Mannes. Da würden dann viele plötzlich anders reden.
Aber im Ernst, dein Argument ist schlicht weg falsch.
Übrigens rege ich mich nicht allzu sehr darüber auf. Wenn der Deutsche Tyrannenstaat seine eigenen Mitbürger und seine Finanzelite zerschlagen will, dann nur zu...
Leider finden aber solche Aktionen dann auch bei uns den Weg in die Politik. Deshalb wehre ich mich hier - mit Sicht auf die Zukunft.
Schöne Grüsse
Mr. Pink
Meine Messitsch war nur:
- bis jetzt ist GAR nichts passiert
- Geheimhaltung und Besitz ist einfach nicht das Gleiche
- Hehlerei kann der allfällige Datenerwerb nicht sein
- die Schweiz hat sich nicht aufzuregen (oder anders)
und: auch das Bankgeheimnis ist nur juristisches Gebrabbel.
Dieses Bankgeheimnis mit dem Arztgeheimnis oder Beichtgeheimnis gleichzusetzen ist doch schon etwas daneben, finden Sie nicht auch Herr Pink?
Der Fall S. (Ein deutscher Millionär packt aus) aus der Sendung Rundschau des SF vom 03.02.2010 als Example beweist doch klar den Tatbestand der gewerbsmässigen Hehlerei im grossen Stil seitens der UBS! (Darauf steht 10 Jahre Gefängnis Art. 160 StGB).
So - was gibt es denn da noch schön zu reden?
Das heisst jetzt nicht, dass man diese illegale Beschaffung von Bankdaten aus Schweizer Banken und dessen Kauf seitens der deutschen Regierung gut heissen kann, aber man muss doch auch fragen, ob es jetzt nicht auch an der Zeit wäre, dass auch die Schweizer Justiz die kriminellen Machenschaften dieser Schweizer Banken endlich unter die Luppe nimmt und das tut was sie schon längst hätte tun müssen, anstatt sie zu schützen und zu glauben sie hinter einem fadenscheinigen Bankgeheimnis rechtfertigen zu müssen und damit den Frieden und die guten Beziehungen mit unseren Nachbarstaaten aufs Spiel zu setzen?
Ihr Free Info
http://www.bieripatrick.kilu.de
Wozu dient er eigentlich und wer sind die immer wieder in den Kommentaren auftretenden Personen (Pia, liza, Pink, etc.)?
Gehört ihr hier irgendwie dazu?
Gruss
Patrick
Ihren Kommentar verstehe ich nun nicht.
Der Blog dient als Diskussionsforum, in welchem sich verschiedene User zu einem Einführungstext zu einem Thema von Herrn Leuenberger äussern.
Dass Kommentare dann auch vom Thema abweichen und in neue Bahnen gelenkt werden können, ist eine schöne Bereicherung.
Die von Ihnen genannten Personen gehören zu den häufigsten und auch zu den interessantesten Kommentatoren.
Ich finde es zwar schade, dass es nicht mehr regelmässige User gibt, muss mich da aber selber an der Nase nehmen! ;-)
Gruss
Viel-Leser Wenig-Schreiber
Du musst da wohl was falsch verstanden haben.
Ich habe nicht das Bankkundengeheimnis mit dem Arztgeheimnis verglichen.
Grüsse
Mr. Pink
... Wachstumskritiker nicht vergessen! Er gehört ebenfalls zu den "immer wieder auftretenden Personen" ...
Ja und vor ganz langer Zeit war da auch noch Herr Bundesrat Leuenberger. Weiss jemand etwas Näheres über ihn? Ist im etwas passiert?
Mit freundlichem Gruss
Max
http://www.woz.ch/artikel/2010/nr06/sch
Bankgeheimnis
Diebe, Daten, Dubiositäten
Von Andreas Fagetti und Daniel Ryser
http://www.woz.ch/artikel/2010/nr06/schweiz/18924.html
Was Sie auf Ihrer Homepage unter den Titeln „Adam und Eva“, „Frauenbewegung“, „Frauenliebe“, „Kranke Frauen“ und „Sexualität und Spiritualität“ über die Frau und das Weibliche in der Entwicklung der Menschheit schreiben ist einfach abstrus und entbehrt jeglicher Grundlage. Können Sie Ihre Behauptungen begründen? Meines Erachtens haben Sie ein gröberes Problem mit Frauen, dem Weiblichen und der Sexualität.
Auszug aus dem eingebrachten WOZ-Link:
"Hier geht es um Rechtsgleichheit, nicht um die Allmacht des Staates. In der Steuererklärung werden die finanziellen Verhältnisse ohnehin offengelegt. Was aber dieser Tage unter Beschuss steht, ist ein Gesetz, das es zum Beispiel sehr reichen AusländerInnen erlaubt, Geld am eigenen Fiskus vorbeizuschleusen und in der Schweiz zu deponieren. Zum Schaden des eigenen Staates, zur Freude der Schweiz."
Amusante Logik von Sozialneidern! Und dass das die Schweiz freut möchte ich bezweifeln. Die Banken sind nicht die Schweiz!
Richtig ist, dass die Steuererklärung die finanziellen Verhältnisse offenlegt und der Enzahlungsschein der Steuerbehörden flattert nach der definitiven Abrechnung in den Briefkasten mit der Aufforderung die Steuerlast zu begleichen! Also nichts von Steuerflucht wenn man dem nachkommt!
Jetzt möchte ich doch gerne wissen, welches deutsche Gesetz beschossen wird? Welches Deutsche Gesetz erlaubt es z.B. sehr Reichen Geld am Fiskus vorbeizuschleusen? Die weniger Reichen haben die Möglichkeit so oder so nicht, bei einer Steuerbelastung von 50%! Haben die reichen Deutschen diesbezüglich ein Schlupfloch, das wir in der Schweiz nicht kennen? Oder geht es darum, dass nach Bezahlung der Steuern, die Deutschen, wenn ein Sparbatzen übrigbleibt den lieber auch noch einkassieren möchten als, dass er in der Schweiz auf einem Bankkonto landet?
Nach meinem Wissen wird in Deutschland der Lohn netto, und nach Abzug der Steuern ausbezahlt. Wenn Menschen das übriggebliebene Geld sparen, gilt das als Vermögen (sofern er es nicht ausgibt!). Aber Steuerhinterziehung ist das noch lange nicht!
MfG
Ps. Unser Steuerhinterziehungsgesetz erlaubt den AusländerInnen nicht die Steuern im Ursprungsland zu hinterziehen.....sollte der Artikel so gemeint sein ;-)
http://www.dieandereseite.kilu.de
Gute Frage. Vielleicht ist ihm das Schreiben etwas "verleidet"? Obwohl, Themen hätte er ja genug.
@liza
Das Wort "abstrus" hört Mann oft, wenn Mann den Nagel auf den Kopf trifft. "Probleme" mit dem Weiblichen, resp. der Sexualität hat Mann bloss, wenn Mann sich mit diesen beiden abgibt, was ich aber nicht (mehr) tue. Schliesslich wird Mann ja älter und reifer.
Gruss
Patrick
Ich habe die in Ihrem Beitrag vom 12.02.2010 genannten Texte gelesen.
Dazu lässt sich nur sagen, dass das Internet, ähnlich wie ein Blatt Papier, alles annimmt. Und sei es auch noch so absurd und - wie in diesem Fall - frauenverachtend!
Der "Philosoph" dieser Texte muss schlimmste Erfahrungen gemacht und sich seine eigene Hasswelt aufgebaut haben.
Gruss
Viel-Leser Wenig-Schreiber
Es ist Ihnen zu wünschen, dass Sie nicht nur älter werden sondern auch weiser. Vielleicht gelingt es Ihnen dann zu erkennen, dass Polarität (schwarz oder weiss; weiblich oder männlich; hell oder dunkel; heiss oder kalt; etc.) sich nur unter den irdischen Bedingungen (Materie, Zeit) als Entweder Oder darstellen.
Meiner Überzeugung nach bedeutet spirituelle Entwicklung niemals Verdrängung von Lebensaspekten mit denen wir als Mensch konfrontiert werden und möglicherweise Schwierigkeiten haben (Weiblichkeit, Männlichkeit, Sexualität, Geburt, Tod, Lust, Trieb, Liebe, Hass, Neid, etc.). Spirituelle Entwicklung heisst fragen: wozu oder warum ist, was ist? Woher kommt alles und wohin geht es. Spirituelle Entwicklung heisst erkennen …. , heisst Auseinandersetzung, Annahme und Versöhnung (nicht nur im Kopf) mit allem was existiert.
Ihre persönlichen Probleme sollten Sie nicht verallgemeinern und so darstellen, als ob es sich dabei um „höheres Wissen“ handeln würde.
Wer als Frau die erwähnten Texte liest, kommt sich vor wie die Pest – ja, als Inbegriff des Schlechten überhaupt….
Nicht nur in der Vergangenheit war das so, auch heute noch wird verbreitet in dieser Weise gedacht. Frauen werden in verschiedenster Art verachtet. Teilweise geschieht dies legitimiert durch kulturelle Bräuche in gewissen Ländern: Einschliessung, Unterdrückung, Misshandlung, Hinderung an Bildung und persönlicher Entwicklung, seelische und körperliche Verstümmelung, Tötung, etc. oder aber auf subtile Art, wie in den Industriestaaten: Hinderung an Mitbestimmung, schlechtere Bezahlung für gleiche Arbeit, Ausschluss von bestimmten Ämtern, Missbrauch des weiblichen Körpers in Werbung und Medien sowie die Reduktion der Frau zum Sexobjekt.
Zum Glück gibt es aber auch die Männer und Frauen, die einander mit Achtung begegnen und wissen, dass es beide braucht, um ganz werden zu können …
Kehren wir doch in diesem Blog zurück zum Uvek-Alltag. Hier ein parteiischer Beitrag zum Problem Postfinance!
Nachdem nun der Postfinance-Chef Jörg Bucher zum Post-CEO gestiegen ist, ist er auch als oberste Protektor der Postfinance in der Position ohne Widerstand die Postfinance zu Lasten des Service Publics zu pushen. Wieso soll er seine Postfinance Visionen als Post-CEO verleugnen? Die Vision drittgrösste Bank der Schweiz zu werden, ist keine Service Public Vision. Die Vision die beste Post der Welt, die dichteste uneingeschränkte Grundversorgung der Welt zu haben, sind die Service Public Visionen, die einem Post-CEO und übrigens auch einem VR gut anstünden.
Was ist der Wert einer Postfinance-Filale im Kontext des Service Publics? Null! Ein Postschalter leistet nun mal mehr für den Service Public als ein Kreditberater der Post-Tochter Postfinance. Ich war zwar nicht bei der Pressekonferenz dabei, kann mir aber bildlich vorstellen, dass Postfinance ganz gross geschrieben wurde und irgendwo ganz klein "Die Post". Es ist also ein eigenständiger Auftritt, ganz unabhängig von der Post angestrebt.
Wieviele Post-Filalen müssen schliessen um eine Postfinance-Filiale zu betreiben? Wir haben schon lange nicht mehr gehört, dass eine Poststelle eröffnet wird, jedoch sollen 20 - 30 Postfinance-Filialen in der nächsten Zeit eröffnet werden. Solange eine Post-Stelle geschlossen oder in einer minderwertigen Agentur oder Ablagestelle umgewandelt wird, darf die Postfinance keine von den Postdiensten unabhängigen Fiilalen eröffnen. Schlussendlich kommt es dann soweit, dass die Post sich Postfinance-Filialen erschliessen muss um anlaog den fremden Agenturen ihre Leistungen dort anzubieten. Das wäre dann der Ironie Gipfel!
Ist der Betrieb einer reinen Postfinance-Filiale durch die relevanten Gesetze gedeckt? Immer noch keine Stellungnahme vom Uvek! (Anmerkung an den anonymen Briefschreiber, der mir fast schon befiehlt, mich nicht mit dem Thema zu befassen sondern alles der Post zu überlassen: Vergiss es! Solange die Post Postfilîalen schliesst und Angebote reduziert, bin ich betroffen und nehme mir das Recht mich zu äussern. Die unfrankierte Sendung habe ich gerne bezahlt.)
Was machen wir also mit den 450 Mio Franken Gewinn? Verrechnet die Post der Postfinance zu tiefe Mieten? Wie gross ist der Anteil der reservierten Dienste (Zahlungsverkehr u.ä.) am Gewinn? Ein Fond zur Finanzierung von unrentablen Postfillialen wäre sicher naheliegend. Die Post hat immer noch keinen Selbstzweck sondern einen Leistungsauftrag! Das gilt auch unmittelbar für die Postfinance, deren Kern und guter Ruf vom EFD und vom guten alten Postcheckamt stammt.
Falls die küzrlich geäusserte Vision einer Swisscom-Post real werden sollte, müssten wie dort schon auch angedeutet alle Postfilialen in einer zur erweiterten Kabel, Schacht, Postschalter, Briefzentren und Zahlungsverkehr AG ausgelagert werden. Dann kann ruhig die Postbank gegründet werden.
http://www.menschensohn.kilu.de
Ich werde mich dann also wieder dem Denken widmen und meine offenbar noch existierenden Lücken zu füllen suchen.
Es war mir ein grosses Vergnügen, hier für einige Gedanken teilnehmen zu dürfen!
Gruss
Patrick
http://www.zevia.com/about_management.h
Ich hab da eine Idee zu den Fernsehgebühren. Die einfachste und fairste Lösung wäre Pay TV.
Die Umstellung auf digital war für die SF Zuschauer kein Problem also sehe ich keine Schwierigkeit, dass der Service Public darunter leidet, wenn es noch eine kleine Änderung benötig, dafür gibts keine Schwarzseher und auch keine neue Steuer.
Freiheit kann durch kein Regelsystem erreicht werden. Wer die Unfreiheit wählt, wird mit der Freiheit in Konflikt geraten.
Auch die Kämpfer des Taliban kämpfen für die Freiheit, jedoch vergessen diese, dass dabei Regeln gelten. Umgekehrt vergisst der Staat, dass keine Regel gerecht sein kann. Dass er für die Bürger da ist und nicht umgekehrt. Er hat sich so wenig einzumischen wie nur irgendwie möglich und freiheitliches Denken und Eigeninitiative zu fördern.
Wenn der Gegner sie zu unterjochen versucht, ist es das gute Recht sich zu wehren. Freiheit gilt, solange andere nicht darunter leiden. Die Demokratie erfolgt auf der Regel der Masse, die leider all zu leicht manipuliert werden kann. Es ist daher Aufgabe des Einzelnen die Waage im Lot zu halten.
Der Blogchef schafft leider nicht mal monatlich ein neues Thema. Aktiv wie beim Thema Südanflüge, Swisscom, Post oder Neat...
Soeben lese ich, dass Du Dich doch noch bereit erklärt hast, den "Endtermin" Deiner Tätigkeit als Bundesrat der Schweizerischen Neidgenossenschaft vorzuverschieben. Ich kann mir sehr gut vorstellen, was sich "hinter den Kulissen" in letzer Zeit so alles abgespielt hat und gratuliere Dir gerade deshalb zu diesem weisen Entschluss.)
Auch so ein "Ex-Bieler"...
Ich habe heute Deinen Vortrag "Im urbanen Raum entfaltet sich der freie Geist" für den Städtetag 2010 gelesen. Ich habe einen ausführlichen Kommentar dazu verfasst, wieso ich ich Deinem Votum in einzelnen, aber nicht in allen Punkten zustimmen kann. Und dann habe ich nochmals auf Deinen Blog gewechselt und Dein "Titelfoto" angeschaut, welches die Rhätische Bahn vor einer beeindruckenden Bergkulisse darstellt. Und ich habe mich daran erinnert, wie Du gerne in einer gewissen "Beiz" im Engadin in La Punt-Chamues-ch (den Namen Müsella wolllen wir hier nicht erwähnen) einkehrst. Und ich habe mich entschieden, meinen Kommentar nicht zu veröffentlichen. Wir verstehen uns. Herzliche Grüsse
Hans Jürg