Tschuldigung, keine Zeit
[Version française Désolé, pas le temps]

Da plagiere ich grossspurig, wie ich auch für den Blog Zeit habe und muss jetzt doch ganz kleinlaut und kurzatmig eingestehen: Diese Woche habe ich keine Zeit für einen neuen Beitrag. Zu eng ist das gegenwärtige Sessionsprogramm mit Bahnreform (private Transportpolizei Ja oder Nein?), Strassenverkehrsgesetz (Handzeichen vor Fussgängerstreifen Ja oder Nein?), Verbandsbeschwerderecht Ja oder Nein? (über 30 Einzelredner allein zum Eintreten), Lex Koller Ja oder Nein? Waldgesetz Ja oder Nein? Dazwischen SBB Cargo und der Streik in Bellinzona, Gespräche mit Delegationen aus den Kantonen Tessin und Fribourg, Vorbereitungssitzungen dazu, extern, intern. Aus dem Zug ein Interview für Radio DRS zum Blog.
Vielleicht stehe ich auch etwas unter Geburtstagsstress: Bald ist unser Blog ein Jahr alt und das sollte ich doch etwas feiern. Wie? Einfach eine Medienmitteilung? Ein Video auf dem Blog? Gastbeiträge aus anderen Blogs organisieren? Vielleicht finde ich ja Ideen in den Kommentaren… Nein, heute reicht die Zeit nicht für einen Beitrag diese Woche. Wer darunter leidet, soll sich doch Tom Waits „time, time, time“ anhören. Das beruhigt und überbrückt die Zeit bis zu meinem nächsten ordentlichen Beitrag.
Bis zu demselbigen
Moritz Leuenberger

Da plagiere ich grossspurig, wie ich auch für den Blog Zeit habe und muss jetzt doch ganz kleinlaut und kurzatmig eingestehen: Diese Woche habe ich keine Zeit für einen neuen Beitrag. Zu eng ist das gegenwärtige Sessionsprogramm mit Bahnreform (private Transportpolizei Ja oder Nein?), Strassenverkehrsgesetz (Handzeichen vor Fussgängerstreifen Ja oder Nein?), Verbandsbeschwerderecht Ja oder Nein? (über 30 Einzelredner allein zum Eintreten), Lex Koller Ja oder Nein? Waldgesetz Ja oder Nein? Dazwischen SBB Cargo und der Streik in Bellinzona, Gespräche mit Delegationen aus den Kantonen Tessin und Fribourg, Vorbereitungssitzungen dazu, extern, intern. Aus dem Zug ein Interview für Radio DRS zum Blog.
Vielleicht stehe ich auch etwas unter Geburtstagsstress: Bald ist unser Blog ein Jahr alt und das sollte ich doch etwas feiern. Wie? Einfach eine Medienmitteilung? Ein Video auf dem Blog? Gastbeiträge aus anderen Blogs organisieren? Vielleicht finde ich ja Ideen in den Kommentaren… Nein, heute reicht die Zeit nicht für einen Beitrag diese Woche. Wer darunter leidet, soll sich doch Tom Waits „time, time, time“ anhören. Das beruhigt und überbrückt die Zeit bis zu meinem nächsten ordentlichen Beitrag.
Bis zu demselbigen
Moritz Leuenberger



32 Kommentare
http://blogdessennamenmansichnichtmerke
Darf ich als Thema die Vergabe der Radio-Lizenzen vorschlagen?
http://www.bugsierer.tumblr.com
für die usa könnte man beispielsweise die beiden in den staaten lebenden schweizer blogger peter sennhauser und andreas göldi anfragen (blogwerk.com).
und ich finde, zu einem blogjubiläum gehört auch ein persönlicher rückblick auf das blogjahr.
eine letzte idee: du könntest am blogcamp im august in zürich auftreten. zwar ist die website noch leer, aber man hat noch nix davon gehört, dass es nicht stattfindet.
ich finds übrigens sehr cool, dass an dieser stelle dieser tom waits song empfohlen wird.
Haben Sie "The Great Swindle" gesehen?
Was meinen Sie dazu?
Mit freundlichen Grüssen
H. Müller
http://sirjoesardella.blueblog.ch/
Halten Sie die Ohren steif und "carpe diem"...
..."Wenn höt ned schpensch, denn schpensch!"
Sir Joe - http://sirjoesardella.blueblog.ch/
Eine Lyrik zum Blog Geburtstag (ohne Zeit für Bundesrat Moritz Leuenberger)
Wenn die Zeit über den Erdball dreht
Der Gedanke endlos über den Wolken kreist
Tagelang die Ungewissheit die Erkenntnis hemmt
Die Uhren weiter drehen scheinen
Ohne dass du die Sonne siehst
Wenn der Frühling den Sturm ohne Regenbogen bringt
Das Träumen schwer fällt weil die Wachheit am Tage fehlt
Wenn die Nacht zum Tage wird
Weil dein Gewissen kein Ende sieht
Dann gibt es nur das Eine in Dir
Sage der Zeit dass du dich Rückwärts drehst
Sage ihr dass du dort beginnst
Wo dein Leben zuletzt das Gefühl von Heiterkeit liess
Stimme ein in die Melodie
Der die Wolken über deinen Gefühlen regnen lässt
Höre das chaotische prasseln
Es ist die Einzige Zeit der Natur
Lass die Sonne ohne metrische Uhren sehen
Bringe die Wachheit in deinen Träumen zum Sein.
Bringe das Ende ins Tageslicht
Mache Sichtbar was deine Sinne von deinem Nächsten trennt
Weine aus Lust an der Heiterkeit?
Weil das Ende ist ohne Gewissen
Weil der Beginn ist Dein Gewissen
Weil der Beginn und das Ende ist das Leid
Weil dazwischen ist steht’s dort wo der Weg sich trennt
Weil wenn du nicht dort wieder beginnst
Wo du zuletzt noch weiter wusstest
Der Faden sich trennt von der Spule des Seins
Du bist der einzige Ort der Licht erblickt
Alles Licht das wahr und ist
Strahlte durch Dich und in Dich zurück
Niemand kann dein Sein ersetzen
Niemand wird dich aber vermissen
Niemand wird dich aber trösten
Niemand wird dich aber finden
Wenn du nicht Dich selber findest ohne Zeit und ohne Denken
Wenn du denkst während deine Gefühle sich erfreuen
Wenn du bei Traurigkeit nicht zu denken wagst
Wenn du bei Leid nicht den Himmel erschaffst
Die Uhren sind ohne Zeit verloren
Doch die Zeit gibt es nicht
Wo die Wirklichkeit die Wahrheit bricht
Mach dich kleiner als die Zeit
Dann werden die Uhren vergebens nach Dir rufen
Klein war der Beginn
Das Ende ist nicht Grösser
Andres Stäubli
PS: Ich bin kein Dichter
Wenn jemand sagt: "ich habe keine Zeit." So ist das gelogen. Denn, wie schon gesagt, haben wir alle gleich viel Zeit. Derjenige wollte wohl eher sagen: "ich will mir keine Zeigt dafür nehmen." Das wäre wenigstens ehrlich.
Mit Fussball kauft man eben Hirnmasse. Traurig.
http://glaukothyr.blueblog.ch
Glauben Sie wirklich, es werde in absehbarer Zeit "ruhiger"?
Allerdings, die Annahme, "ruhigere Zeiten" bedeuteten zwingender Logik folgend "mehr Zeit" für Dinge, die auch etwas "Ruhe" für nicht in einer Agenda oder einem Pensum Stehendes erlaube, ist einleuchtend und kann gerade deshalb auch verblendend wirken.
Über "Zeit" ist schon so viel Interessantes, Verführerisches und Verrücktes geschrieben worden, dass man vermuten kann, es müsse sich dabei wirklich um eine willkürliche kollektive Einbildung handeln, die nicht nur die Wirtschaft antreibt, sondern auch die Politik auf Trab hält. "Freizeit" ist dem gemäss eine contradictio in adjecto, denn wo immer Zeit eine Rolle spielt, wirkt sie letztlich nicht befreiend, sondern begenzend. Esrt recht, wenn man sie dafür reservieren muss (will, kann, darf), ein Blog zu unterhalten.
Mit zeitloser Anteilnahme
Glaukothyr.
Die BKW will in Norddeutschland ein Kohlekraftwerk bauen. Was genau habt Ihr geldgeilen Strohköpfe von den Berner Kraftwerken eigentlich nicht verstanden an den zwei Buchstaben und einer Zahl: CO2 ?
Da bau ich mir Solarzellen aufs Hausdach und dann das.
Wollt Ihr uns verarschen?
Das geht nicht auf. Unglaubwürdigkeit.
(Mittagsausgabe Tagesschauh folgendes:
"CO2-Ausstoss verringern - 27 Staats- und Regierungschefs beraten am EU-Gipfeltreffen in Brüssel, wie sie die Klimaschutzziele erreichen können. Weitere Informationen von SF Korrespondent Christoph Nufer in Brüssel."
Isch das eigentlich äs Chaschperli-Theater? Bin liecht verwirrt. Viellicht chamer das öpert, vo Euch Schlauchöpf besser erkläre?
Sehr geehrter Herr Bundesrat Leuenberger
Ich schätze Ihre intelektuelle, feinsinnige, ironische und bewusst listige Art des Politisierens sehr. Goj-Chuzpe der bestmöglichen Qualität!
Bitte machen Sie weiter so. Gross ändern können Sie ihren gereiften Charakter und aestetischen Stil eh nicht mehr. Vielleicht liegt es aber noch drin, künftig ihre sehr schätzenswerte Gutmütigkeit etwas zu reduzieren. Denn genau diese Gutmütigkeit kostet Ihnen leider zu viel Zeit, wie zwei aktuelle Beispiel in der SBB-Cargo-Geschichte zeigen:
A) Supotimal kompetenter SBB-Verwaltungsrat
Ich finde es okay, dass Sie 1998 Zeit sparten, als Sie durch Ihren Generalsekretär Werder den SBB-Verwaltunsgrat zusammensetzen liessen.
Auch dass sie die etwas einseitige Zusammensetzung - also das Uebergewicht der Ex-Landis & Gyr-FDP-Seilschaft - im SBB-VR zuliessen, stösst auf mein Verständnis: Zu Zeiten des äusserst kompetenten CEO Benedikt Weibel brauchte es ja wirklich keinen Verwaltungsrat mit starken Persönlichkeiten oder ausgeprägtem Fachwissen. Und die Augen von Ex-Nationalrätin Maja Lalive sind in der Tat extrem schön.
Aber in Ihrer zu grossen Gutmütigkeit verlangten sie leider nicht, dass der beauftragte Headhunter - dessen Arbeitsaufwannd ja durch die Selbstkonstitution des Verwaltungsrates mehr oder weniger hinfällig wurde, zumal er früher selber auch bei der L&G beschäftigt war - ein Teil seines grossen Honorares einem Sozialfonds der SBB weiter spendete.
So hätte es wohl eines ihrer literarischen Vorbilder gemacht, der verstorbene Chuzpe-Künstler André Kaminski. So hätten Sie sich von Anfang an genügend Respekt bei diesem kurios kreierten Verwaltungsrat verschafft. Und so müssten Sie jetzt nicht extrem viel Zeit (und Nerven) aufwenden, um die aus dem Ruder gelaufene Situation
wieder ins richtige Gleis zu bringen.
B) SBB-Einladung an den Kanton Tessin zum Volksaufstand
Sie kennen die Tessiner Volksseele und die speziellen Verhältnisse im Schweizer Sonnenkanton gut, sehr geehrter Herr Leuenberger.
Aber in Ihrer Gutmütigkeit erlaubten Sie, den Entscheid zu den Bellinzona-Werkstätten in so dilletantischer Art zu kommunizieren, dass daraus es eine offene Einladung zum Streik wurde.
Persönlich und politisch finde ich die Bewegung "giu del mani" zwar das Beste, was dem Werkplatz Schweiz und der SP überhaupt passieren konnte. Aber Sie kostet die ganze Angelegenheit jetzt wieder viel Zeit - die allerdings gut investiert ist.
http://moritzleuenberger.blueblog.ch/p6
BKW ist letztlich eine Stromhandelsgesellschaft und ihre Aufgabe ist es jedes Jahr mehr Strom handeln zu können und je mehr sie selbst Strom produzieren, desto mehr Strom können sie auch handeln - koste es was es wolle.
Kohlekraftwerke sind relativ günstig, Kohle ist günstig und ausserdem wird in Deutschland leider auch Kohleabbau subventioniert.
Zudem ist es für eine Stromhandelsgesellschaft von Interesse möglichst viel Leistung auf einen Punkt zu konzentrieren, da so die Abhängigkeit von potentiellen Partnern (z.B. Landwirten) vermindert wird. Zudem wird so natürlich auch der ganze Prozess für sie vereinfacht (Besser 1 dreckiges Grosskraftwerk als 1000 saubere Kleinkraftwerke).
Die Schweiz hat aber keine Ölquellen, keine Gasquellen, keine Kohlereserven, keine Uranmienen, keine Atomkonzerne, keine Uranprozessierungsanlagen, keine Anreicherungsanlagen und keine Endlager.
Dafür hat sie Firmen im Effizienz und erneuerbaren Energiebereich und könnte mit Investitionen und Anreizen in diesem Bereich viele wertvolle Arbeitsplätze schaffen, Klumpenrisiken reduzieren und die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz auf dem Weltmarkt verbessern.
Das tut sie aber nicht, weil das Parlament, welches unter anderem in den Verwaltungsräten der Stromhandelsgesellschaften sitzt, kein Interesse an der Förderung der Schweizer Volkswirtschaft hat bzw. eine Stromhandelsgesellschaft will wie alle Firmen ihre Gewinne maximieren und das kann sie nicht, wenn plötzlich alle anfangen effizient zu werden oder gar Strom oder Wärme auf ihren Dächern selbst produzieren.
Leider will die BKW auch neue teure ausländische AKWs bauen und wenn Du mehr darüber lesen willst, kannst Du dem obigen Link folgen und mein Post vom
2008-02-05 18:04:56
lesen
Das der Klimawandel von Politikern schamlos ausgenutzt wird um die Massen zu kontrollieren, Geld zu erpressen und Machtgefüge zu verstärken ist nichts neues. Dieses Beispiel der BKW (EIN STAATSBETRIEB) zeigt doch ganz deutlich, wie hinterlistig, hinterhältig und ineffizient die Damen und Herren im Sandsteinpalast sind.
Nur durch die Kohlesubventionen des Deutschen STAATES kann eine solche Idee überhaupt erst entspringen und als sinnvoll betrachtet werden. Würde der Deutsche Staat die Kohleförderung nicht subventionieren, könnte eine solche Idee nicht einmal keimen!
Der STAAT (egal welcher!) ist und bleibt ein INEFFIZIENTES, SELBSTERHALTENDES und WUCHERNDES Geschwür, welches schon lange hätte eingedämmt werden müssen.
Liebe Politiker, hört also endlich auf jegliches Problem für politische Zwecke zu missbrauchen. Kommt endlich wieder zurück auf den Boden der Tatsachen und spielt euch nicht mehr so auf, als könntet ihr den Klimawandel, die Weltarmut, den Welthunger oder sonst was RATIONAL und VERNÜNFTIG bekämpfen.
Ihr könnt es nämlich nicht. Eure Kreativität ist schon lange durch Steuergelder verkümmert und ihr seit ganz einfach 'impotent'. Beschränkt euer Handeln auf die Sachen, welche ihr auch beeinflussen könnt. Also z. B.: Wie werde ich Wiedergewählt? Welche Büroeinrichtung darf ich mir mit Steuergeldern leisten? Welche Farbe soll mein Dienstwagen haben? Soll ich heute ein Krawatte tragen? Was muss ich tun um glaubwürdiger zu werden? Soll ich Parkuhren füttern? Wie gestalte ich mein persönliches Zeitmanagement? Etc.
Grüsse
Mr. Pink
Solche Beiträge wie Eure haben mich noch nie erstaunt. Sie zeigen nämlich mit aller Deutlichkeit, dass ihr die Tatsachen, Zusammenhänge und Sachzwänge im Energiebereich schlicht nicht versteht. Versorgungssicherheit kann nicht mit vielen guten Absichten und Absichtserklärungen, die von extremen Zielsetzungen der Politiker nur so strotzen, erreicht werden. Energiepolitik ist nicht Religion. Der Glaube bringt hier leider nur wenig.
Moderne Kohlenkraftwerk-Technologie wird sowieso die Zukunft sein (allerdings mit Sequestrierung von CO2). Kohle hat von allen Energieträgern die mit Abstand grösste Reichweite, d.h. davon werden wir auch dann noch genügend haben, wenn Oel und Gas bereits aufgebraucht sind.
Das zweite Standbein wird stark gesteigerte Stromproduktion sein wie die ETH soeben zu Recht festgestellt hat. Nur enorm gesteigerte "Elektrifizierung" des Individualverkehrs in diversen Formen kann uns einmal massiv vom CO2 wegbringen.
Strom ist d i e Schlüsselenergie für die Zukunft.
http://bloggerin.com
Spass bei seite. Also das mit dem Gastbeitag ist toternst gemeint!
Wozu eine Medienmitteilung zum Geburtstag Ihres Blogs? Die Medien lesen ja sowieso kräftig mit.
Ich wüsste was besseres:
Laden Sie alle nach Bern zu einer Blogger-Session ein!
Damit wir auch mal in den heiligen Hallen poltern dürfen.
Das können wir besser als die PdA und die SVP.
Und es kann sicher nicht noch weniger bringen.
Und wir verlangen auch keine Absitzungsgelder.
Wir sind alles engagierte und anständige Leute.
Und falls doch einer aus Wut und Verzweiflung randalieren sollte, keine Sorge:
das schafft Arbeitsplätze. Und Innovation. Und Wachstum.
Vorbilder gibt es genug:
- Die Wirtschaftsminister randalieren in Asien gegen die Menschenrechte.
- Die BKW randalieren im Ausland gegen den Klimaschutz.
- Die chinesische Volksbekämpfungsarmee randaliert im Tibet gegen den Olympischen Geist.
Fröide herrscht, gell Herr Ogi, aber der sagt nichts mehr. Es lebe der Schport.
An den Phantasten Ruedi:
Von einer technisch verlässlichen und dauerhaften C02-Sequestrierung mit vertretbarem Wirkungsgrad ist man wohl sogar noch weiter entfernt als von einer gesellschaftlich akzeptierten Endlagerung von Atommüll. Eher baut einer nen Kamin bis auf den Mond...
von CO2 Sequestrierung lese ich bei den BKW aber gar nichts. Kann es sein, dass das eher Ihrer Religion entspricht, Ruedi - denn es handelt sich offenbar um etwas an das SIE glauben wollen, das aber nicht existiert?
Ich lasse mich diesbezüglich sehr gerne belehren - bitte sagen Sie mir, wo es ein solches Kohlekraftwerk gibt, das von dieser Zaubertechnologie gebrauch macht.
http://retomueller.blogspot.com
Schlussendlich: Wie man feiert, so lebt man auch.Was willst du mit tausenden Gastbeiträgen tun? Ein Geburtstag alleine sagt noch nichts über das Leben aus, doch wenn man es wertschätzt, so gehört es auch gefeiert. Ich habe nun genug "geleiert". Ich bin sicher, dass dir eine kreative Antwort auf deine dir ("uns") gestellte Geburtstagsfrage einfallen wird.
Hallo, aui zäme
Hier meldet sich wieder einmal das "aufmüpfige" Girl zu Wort. Aber keine Angst, heute möchte ich Euch bloss ein Buch empfehlen (zum Lesen!):
Geneviève Férone
"2030, le krach écologique"
Editions Grasset
ISBN : 2-246-72061-3
Dass Frau Férone nicht bloss eine Phantastin ist, kann bei Wikipedia und auf verschiedenen französischen Seiten eingesehen werden.
Viel Spass - und frohe Ostern wünscht
s' Margrit
Und sie bewegt sich doch ... äh! und es geht doch: Energiegewinnung wird über kurz oder lang vom User selbst in die Hand genommen (wie das Internet).
Ich lese mehr und mehr Artikel, die das bestätigen: in Kleidungsstücke eingewebte Nano-Teilchen, die Strom generieren, damit man (selbst und unterwegs) seine elektrischen Geräte aufladen kann; Hallen von Flughäfen und Bahnhöfen, wo durch die Abwärme der Besucherströme Energie gewonnen wird ... und vieles mehr. DAS GIBT ES SCHON!
Ich lag also letzten Herbst nicht so schlecht mit der Idee von Armbändern oder Fussreifen, die die Körperbewegung in nutzbare Energie umwandeln. Ich glaube, es war GLOBI, der mir geduldig vorrechnete, dass dies sich nie lohnen würde.
Alles Neue erschien den Menschen zuerst verrückt, ungesund, nicht machbar.
Gruss - Margrit
was soll all das babylonische, zusammenhangslose Geschwätz in Ihren Blogs? Demonstriert der Medienminsiter hier der Jugend Medienkompetenz? Blogs könnten für sachbezogene Dialoge gebraucht werden.
Olympiaboykott?
"Neeein, das schadet nur den Athleten", sagt das IOC.
Blödsinn, es "schadete" vor allem den Kassen verlogener Sponsoren, geldgieriger Funktionäre und einem prestigesüchtigen Unrechtsregime!
Sicher werden sich etliche Athleten in spontanen Demos oder kritischen Aussagen üben wollen.
Aber keine Sorge: Ich mache jede Wette, dass China seinem Volk keine life-Übertragung bieten wird, sondern eine um mind. 30 Sekunden verzögerte Übertragung! So können die Zensur-Terroristen im Fall eines politisch motivierten "Zwischenfalls" künstliche Bildstörungen oder sonstige Lügen eingespielen...
http://www.solarserver.de/news/news-852
und es geht doch: Energiegewinnung wird über kurz oder lang vom User selbst in die Hand genommen (wie das Internet)
Dem stimme ich zu allerdings wird das mehrheitlich über unsere Dächer (und allenfalls über unsere Abfälle) und weniger über unsere Muskelkraft geschehen.
Das Handy kann man problemlos mit unserer Muskelkraft betreiben. Aber für eine warme Dusche, ein warmes Bad oder den Betrieb eines Zuges wird es nicht reichen.
Aber das spielt auch keine Rolle. Denn Dächer haben und brauchen wir ja sowieso:
Immer mehr Dächer werden nicht nur vor Regen schützen und Regenwasser sammeln sondern immer mehr auch Wärme und Strom generieren.
Und letztlich können wir mit der Benutzung unseres Hirns mehr Energie einsparen (Aufmerksamkeit, Steckerleisten, Sparlampen, Sparbrausen etc.) als wir je durch Muskelkraft generieren könnten.
PS: Selbst ein Balkongeländer kann übrigens mehr Energie in Form von Wärme generieren als dessen Users Muskeln.
Ich gebe Dir ja recht! Technik für jedermann fasziniert mich halt. Sie verbreitet sich auch schneller als grosse Anlagen. Obwohl deren Nützlichkeit anerkannt wird, wehren sich die Verantwortlichen, für Umweltschutz-Grossanlagen viel Geld auszugeben, während erschwingliche, wenn auch oft im Unterhalt teurere, Kleingeräte mehr Chancen haben. Das weiss ich, gerade weil ich viele Jahre lang bei einem Produzenten von Umweltschutz-Einrichtungen gearbeitet habe.
Dein Balkongeländer hingegen beeindruckt mich. Ich werde diese Möglichkeit prüfen und auch die von Dir angegebene SOLAR-Site studieren - sag mir bloss noch: wie komme ich da wieder heraus ohne "Cabaret"?
Gruss: Margrit
'Tschuldigung, es geht ja!
(SOLAR-Website - Ausstieg)
Margrit
Warum streitet ihr immer noch über Energie und was denn nun die effizienteste, sauberste und beste Lösung wäre?
In einigen Jahren wird doch jeder Haushalt sein eigenes sauberes Mini- Kraftwerk im Keller haben und seine Energie selbst produzieren. Keine Überlandleitungen, keine riesigen Kühltürme von AKWs, keine überdimensionierten Windkraftwerke in Naturlandschaften, keine Umweltzerstörung durch Stauseen, keine Landschaften überdeckt mit hässlichen Solarkollektoren, kein einlegen von Flüssen...
Energie soviel man braucht und wann immer man sie braucht. Wozu dann noch eine 2000 Watt- Gesellschaft? Die Energie wird dann sowieso 'sauber' produziert.
Es grüsst
Mr. Pink
SBB, Sonntagszeitung
Wieder einmal müssen die Bahnkunden eine Preiserhöhung hinnehmen. Was Andreas Meyer in Deutschland an Unsitten in Sachen Bahntarifen gelernt hat, will er in der Schweiz einführen. Zum Nachteil der Bahnkunden. Machten die Gleis 7-Abos (Spezialpreise für Jugendliche) noch Sinn, würden mit den geplanten Erhöhungen exzessiven Wünschen Tür und Tor geöffnet. Das heisst, wir als Benutzer und theoretische Besitzer ohne bzw. mit begrenztem Mitspracherecht, dürfen uns auf massive Preisaufschläge gefasst machen. Dank dem Preisüberwacher wurden erste Vorstösse abgeblockt. Mit einem System-Umbau wie im Artikel beschrieben, wäre das ausgehebelt. Wieso sollen die Bahnkunden für Konstruktions-Fehler in der SBB-Pensionskasse, für Abenteuer im Ausland und für, wenn man den Zeitungen Glauben schenkt, für überhöhte Kader-Löhne und Deals herhalten?
Bereits heute kosten einfache Retour-Tickets St. Gallen Zürich Fr. 56. Für eine Fahrt, die seit Jahrzehnten über 1 Stunde und 10 Minute dauert, bezahlen wir immer mehr. Was die Glarner mit dem Glarner-Sprinter (schnelle Verbindungen nach Zürich) geschafft haben, gelingt es weder SBB noch Kanton St. Gallen auf der Strecke St. Gallen – Zürich. Ob der Widerstand in Zürich oder Bern ist, wissen wir nicht. Was merkwürdig ist, dass nationale IC Verbindungen während der Fahrt parkiert werden um ZVV-Linien oder Cargo-Züge vorbeizulassen. Was absolut intransparent ist, in wieweit die Bonus-/Malusvereinbarung zwischen SBB und ZVV Auswirkungen auf die nationalen Verbindungen hat. Ich spekuliere: Das heisst, es wird solange keine Verbesserungen in der St. Gallen – Zürich Achse geben, solange die Wünsche der ZVV dominieren und die SBB Malus-Zahlungen fürchten muss.
Es fehlt eine landesweite Interessen-Vereinigung (verschont mich mit dem VCS, er vertritt nicht primär die Bahnkundeninteressen) der Bahnkunden. Einzelne Kritiken nützen nichts. Nur eine organsierte Vereinigung mit kantonalen Ablegern, kann der SBB, dem VöV und nicht zu letzt Bund und Kantonen Paroli bieten.
Post Handelszeitung
Die Post darf auf keinen Fall eine Banklizenz bekommen. Der berühmte, beim Bund anzulegende Postcheck-Bodensatz, ist vom Bund garantiertes Kapital. Der Bund steht für alle eventuellen Dummheiten der Postfinance gerade. Die primäre Aufgabe ist immer noch die landesweite Sicherstellung des Zahlungsverkehrs zu gleichen Preisen und in der gleichen Qualität. Ihre Aufgabe ist es ebenso, einen parallelen Zahlungsverkehr sicherzustellen. Wenn Telekurs und SIC ausfallen, haben wir immer noch das Postcheck-System als Backup. Ob nun die Telekurs und das SIC an einen dubiosen Fonds verkauft werden oder nicht. Der Zahlungsverkehr wäre via Postcheck-System immer noch sichergestellt. Dass die Post auch Fonds und weitere Geldanlagen anbietet, ist ein Zusatz, aber niemals der Hauptzweck der Post. Der Zahlungsverkehr ist gemäss Postgesetz dem Wettbewerb unterworfen. Jedoch wird er dadurch verzehrt, dass der Bund für die Postcheck-Einlagen garantiert. Die Bundesgarantie hat auch das Vertrauen in das Postchecksystem über Jahrzehnte ermöglicht und erst die heutige Postfinance ermöglicht. Dieses Vertrauen und dieser Vorteil sollen nicht gratis zu haben sein. Als Gegenleistung muss sich die Post als Giro-Bank verstehen, die zu günstigen Bedingungen den inländischen Bargeld- und Zahlungsverkehr als Alternative zum teuren Banken-System aufrecht erhalten will.
Was hindert die Post daran, mit der Banklizenz weltweit Unfug zu treiben? Gar nichts. Noch schlimmer: Im Inland würde sie sich wie jede andere Bank aufführen. Das kann so weit gehen, dass sie, wie in Deutschland passiert, bestimmte Zahlungsarten nicht mehr oder nur unter sehr hohen Gebühren ausführt. Inlandzahlungen werden in Deutschland nur noch über das teure Western Union Netz, an dem die Post zufällig die Lizenz auch hat, ausgeführt. Zufällig kostet in Deutschland jede Bargeld-Zahlung, ob auf eigenes Konto oder innerhalb der gleichen Bank bzw. Postbank, 6 Euro .
Die Postfinance beweist mit ihrer Gebührenpolitik nur, dass man ihr auf keinen Fall eine Banklizenz erteilen darf. Die Schlussfolgerungen des PostRegs sind richtig. Wohin wird sich die Post/Postfinance entwickeln? Wie man die Stellungsnahmen der Postfinance aufmerksam verfolgt, meint man sie hätte sich von dieser Aufgabe abgewendet. Sie will lieber eine Bank-Lizenz um noch als eine weitere Bank in einem overbanked Land zu agieren.
Die Alternative liegt auf der Hand. Die Gründung einer neuen Giro-Bank, die sich nur auf den Zahlungsverkehr zu günstigen Konditionen in der Schweiz beschränkt. Der Bedarf ist nach wie vor vorhanden. Wenn Post und Postfinance diese Aufgabe offensichtlich nicht mehr erfüllen wollen, muss man das gesamte Postchek-System inklusive Bundesgarantie ausgliedern und die neue Giro-Bank damit beauftragen. Dann wären Post und Postfinance frei von jeglicher Verpflichtug gegenüber der Bevölkerung im Bereich Zahlungsverkehr und damit auch frei sich als Bank zu gebärden.
Wenn überhaupt der Postfinance eine Banklizenz zu geben wäre, dann nur unter der Bedingung, dass sie nicht auf das Postcheck-Vermögen zugreifen darf und ein eigenes Filialnetz (keine Quersubventionierung) aufbauen müsste. Also: gleiche Spiesse für alle Marktteilnehmer.