Tagebuch
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Bild: Ban Ki-moon, der Generalsekretär der UNO, und Bundesrat Moritz Leuenberger an der Feier zum 20jährigen Bestehen des IPCC (KEYSTONE/Dominic Favre)
Nein, nicht die direkte Begegnung mit Bloggern verzögerte meinen neuen Beitrag, sondern das folgende Programm. Ich belege das gerne mit einem gerafften Tagebuch:

Bild: Ban Ki-moon, der Generalsekretär der UNO, und Bundesrat Moritz Leuenberger an der Feier zum 20jährigen Bestehen des IPCC (KEYSTONE/Dominic Favre)
Nein, nicht die direkte Begegnung mit Bloggern verzögerte meinen neuen Beitrag, sondern das folgende Programm. Ich belege das gerne mit einem gerafften Tagebuch:
- Nach dem Blogcamp besuchte ich Martin Suters Geburtstagsfeier und traf dort Stephan Eicher wieder, der mir 2001 bei der UNO-Abstimmung geholfen hat. Er trat damals in Biel in einem grossen Konzert mit Musikgruppen aus allen Kontinenten auf, Kofi Annan und ich sprachen zum UNO – Beitritt der Schweiz.
- Nach Suter und Eicher reiste ich letzte Woche zum Nachfolger Kofi Annans, zu Ban Ki Moon nach Genf. Dort feierte die UNO den 20. Geburtstag ihres Weltklimarates IPCC. Ich erklärte die Schweizerische Idee einer verursachergerechten Finanzierung der weltweiten Klimaschäden (Beiträge der Länder gemäss effektivem CO2-Ausstoss) und propagierte die Kandidatur von Thomas Stocker in den IPCC.
- Dieser ist am 4. September tatsächlich gewählt worden, worüber wir uns wirklich freuen dürfen, denn es gab auch andere Kandidaten aus grossen Ländern.
- An jenem Anlass sass ich neben dem Präsidenten der IPCC, Rajendra Pachauri. Wir assen beide fleischlos und Pachauri hat ja soeben in London aus klimapolitischer Sicht zu Fleischverzicht aufgerufen. Er rechnete vor, wie viel Wasser und wie viel Getreide für ein Kilo Fleisch verwendet werden muss und was das für die Armen dieser Welt bedeutet. Ich bin froh um diese Rationalität. Es ist nämlich oft unerträglich, welche empörten Belehrungsversuche und welche Glaubenskriege erfolgen, wenn am Esstisch die Sprache auf Fleischverzicht kommt.
- Von Pachauri reiste ich direkt weiter nach La Rochelle, wo ich an der informellen EU-Verkehrsministerkonferenz teilnahm. Die Ausmasse einer solchen Konferenz sind jeweils gigantisch. Zwar gibt es nur etwa 30 Minister, doch mit den begleitenden Stäben sind dann bald ein paar hundert Leute anwesend.
- Es ging um die Euro-Vignette, das heisst darum, ob und bis zu welchem Betrag eine Art LSVA in den EU-Ländern eingeführt werden darf. Die Haltungen gehen innerhalb der EU sehr weit auseinander. Die Alpenländer streben eine Regelung wie die schweizerische an. Griechenland und Spanien dagegen möchten gar keine Belastungen. Holland will ein flächendeckendes Roadpricing auch für Privatwagen. Die Erfahrungen mit der schweizerischen LSVA waren also besonders gefragt, während ich beim folgenden Traktandum, der Seeschifffahrt, nicht unbedingt spezialisiert war....
- Es folgte ein Gespräch mit dem deutschen Verkehrsminister zu den harzigen Gesprächen über die effektive Lärmbelastung beim Flughafen Zürich.
- Von La Rochelle zurück an eine Pressekonferenz gegen die Initiative zur Abschaffung des Verbandsbeschwerderechts, gefolgt von einem skurrilen Communiqué von der offenbar neu gegründeten Fiala Doris Partei.
- Nach jener Medienkonferenz ein kleiner Auftritt in Wil über Moral und Ethik in Politik und Wirtschaft mit einer kompetenten und ausgezeichnet vorbereiteten Susanne Wille.
- Von dort nach Glion zu einem Seminar unseres Departementes über die künftige Finanzierung von Infrastrukturen (all die Manager unserer Betriebe assen zu meinem Erstaunen kein Fleisch).
- Auch ein privates Vergnügen hatte ich: Im Stadttheater Luzern läuft die beste Don Giovanni-Aufführung, die ich je sah (Inszenierung Stephan Müller, Bühnenbild Werner Hutterli, Don Giovanni Tobias Hächler).
- Ach ja und dann noch die Sonntagszeitungen: Andrea Hämmerle verlangt den Rücktritt der fünf amtsältesten Bundesräte. Was tun mit dem Ratschlag meines treuen und langjährigen Weggefährten? Beim Nationalpark und bei der Verlagerungspolitik hat er mir immer wieder als Vorbild gedient. Er ist seit 1991 Nationalrat und bleibt voraussichtlich bis mindestens Ende dieser Legislatur und so ist es sicher das Beste, ich folge auch hier seinem Vorbild. Dann bleiben wir uns freundschaftlich erhalten.
Bis bald
Moritz Leuenberger



50 Kommentare
Quelle India Express
Aber vielleicht ist ja das Leben auch zu kurz, um die politischen, sozialen und ökonomischen Forderungen des IPCC zu verwirklichen? Pauchari hat dafür eine pragmatische Ausrede Lösung. Auf die Frage, was er dafür tue, um seine persönlichen CO2-Emissionen zu reduzieren, antwortete er:
"Ich bin Vegetarier geworden. Ich versuche auch, die Benutzung von Autos zu reduzieren. Allerdings ist mir das selbe bei den Flugreisen nicht gelungen. Ich erkläre den Leuten, dass ich als Hindu geboren bin, und deshalb an die Reinkarnation glaube. Ich werde wohl die nächsten sechs Leben brauchen, um meine Kohlenstoff-Fussstapfen zu neutralisieren. Es ist unmöglich, das innerhalb eines Lebens zu erreichen."
Willkommen, Herr Leuenberger, im Land der Gutgläubigen und Scheinheiligen ...
Al Gore lud zu einem Vortrag am 17. Juli 2008 in Wahington ein. In der Ankündigung wurden die Besucher aufgefordert, mit dem Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Es wurde auch auf die 22 Haltestellen öffentlicher Transportmittel in unmittelbarer Nähe des Kongressgebäudes hingewiesen.
Wie das Video zeigt, zogen es aber viele Besucher (aus Bequemlichkeit) Taxis vor.
Al Gore selbst war mit zwei Grosslimousinen und einem SUV vertreten. Die für Al Gore bestimmte Limousine stand während über 20 Minuten mit laufendem Motor (für die Klimaanlage) vor dem Kongressgebäude ...
http://www.youtube.com/watch?v=ESxvY1tQHTo
70% der Erdoberfläche bestehen aus Wasser. Ich bezweifle, dass die Armen dieser Welt deshalb kein Wasser haben, weil wir Fleisch essen. Unsere Rinder werden nicht bei den "Armen" gezüchtet, sonst wären sie nicht mehr arm.
Meines Wissens wird Rindern kein Getreide verfüttert, weil Rinder es nicht verdauen können und es zu teuer wäre.
Ich bin eine Shülerin aus dem Kt. Zürich.Ich finde diese Erlebnisse die sie hier der Öffentlichkeit bekannt geben,sehr spanndend!!! Es ist lustig was alles so passier wenn man auf Reisen ist. Dann ist es gut wenn man das alles nieder schreibt, dann kann man es nämlich besser bearbeiten.
Ich freue mich schon auf weitere solche spannende Texte!;-)
Ich wünsche ihnen Noch eine intressante Woche.
Grüsse Jasmin
Obwohl ich eigentlich, verglichen mit vielen anderen, sehr oekologisch lebe, (80% unseres Energieverbrauches liefert uns die Sonne und alles Wasser ist gesammeltes Regenwasser) gibt es doch "Winkel" in meinem so oekologischen Dasein, die ich lieber für mich behalte.
Leben wir wirklich, auch die nicht Scheinheiligen, unseren Überzeugungen immer zu 100% nach? Überfordern wir uns nicht manchmal in der Erwartung, perfekt zu sein? Und überfordern wir nicht auch die anderen in derselben Erwartung?
Jedenfalls bin ich heilfroh, nicht im Rampenlicht der Öffentlichkeit zu stehen und gewisse Unzulänglichkeiten für mich behalten zu können.
sie gehören ja zur Fraktion derer, die durch ihre bisweilen (oder häufiger) geschmackvolle Kleidung angenehm auffallen. Da ich berufsbedingt in diesem Jahr 80% meiner Nächte in den Hotels dieser Welt anstatt bei meiner Familie daheim verbracht habe ergibt sich das ganz praktische Problem, wie man es schafft, dass möglichst jeden Tag eine frisch gebügelte Geschäftsuniform zur Verfügung steht.
Kümmern Sie sich eigentlich um solcherlei Dinge selber, oder haben Sie einen Assistenten für diese Niederungen des Alltagslebens?
Herr Bundesrat
Ja, ja der IPCC. Ist das nicht schon ...ähm.... geschmolzener Schnee von gestern?
Thomas Stocker wurde doch zum korrigieren des korrigierten ...ähm... IPCC-Berichtes gewählt und ist auch ...äh.... zuständig für die ....ähm.... Publikation desselben hoffe ich doch? Die ....ähm.... Wahl ist der ...ähm....Vorteil wenn man aus einem kleinen neutralen ...äh.... Land kommt möchte ich mal behaupten. Kleines ...äh.... Land mit grossen Allüren und die grossen ....ähm.... Verdrecker kümmert’s nicht.
Bei den heutigen ...ähm.... Fleischpreisen sieht man aber doch ...äh.... wie der Markt der Fleischfresser sich verhält. Dazu braucht sich niemand in einer ...ähm.... Vegetariersekte zu verstecken. Als ...ähm...Tischgespräch darf man jedoch ungeniert über ....äh....Wasser referieren, jetzt wo die Berge (bei uns und in der Ferne) ...ähm... wieder aufgetankt haben.
Ist die ...äh.....Überbevölkerung der Erde in solchen ...ähm... Kreisen überhaupt noch ein Thema? Wenn ja, wie sehen die ...ähm... Programme, sofern vorhanden, aus. Werden in ....äh.... Zukunft die weltweit überschüssigen ...ähm... Bewohner nach Europa übersiedelt, wo wir doch am ...äh.... aussterben sind ?
Nehmen wir mal an, die ...äh.... Bevölkerung reduziert sich auf die ...ähm... Anzahl von anno 1900, bei gleichbleibender ...äh....Technologie wie heute, hätten wir damit nicht schon praktisch alle ....ähm... Probleme gelöst?
Na, ab 2050, so die ...ähm.... Prognosen, wird der ...äh... Beginn der Deflation (demographisch) ...ähm... von selbst beginnen womit die ...ähm.... Wachstumszenarien hinfällig werden und wieder einmal ...ähm.... eine neue Epoche für die Menschheit eintrifft.
mmmmmhhhhh....
Fragt sich nur wie die ...ähm.... Nostalgiker das verkraften und die ...ähm...grüsse ich jetzt mal sehr herzlich.
Mr. Toe ;-)
Wie stehen Sie zu meinem Standpunkt, dass wenn schon denn schon die gesamte Ökobilanz des Individuums in Betracht gezogen werden muss, bevor man sich über Essgewohnheiten oder andere Lieblingsthemen mokiert? Picken von ökologischen Rosinen bleibt doch Rosinenpicken.
Trotzdem en guete bei Ihrer fleischlosen Kost. Man könnte das ja auch aus gesundheitlichem Eigennutz tun oder aus Freude an der lukullischen Abwechslung...
In Hokkaido nahm er nach seiner Ankunft an einem Arbeitslunch mit 8 Gängen teil. Das Abendessen für die fünfzehn G8-Vertreter (plus Begleiterinnen) setzte sich aus insgesamt 16 Gängen zusammen, darunter Kaviar, Rauchlachs und Rindfleisch aus Kyoto.
Für den Flug nach Hokkaido wurde von der Regierung eine in Texas (USA) gecharterte Maschine eingesetzt, die zuvor leer über den Atlantik nach London geflogen und am Ende der Reise ebenso leer wieder zurückgeflogen worden war.
http://autofahrer.wordpress.com
Sie sind jetzt Bundesrat, und als solcher haben Sie automatisch eine Vorbildfunktion. Sie sind der amtsälteste Bundesrat. Sie könnten die Erneuerung einläuten.
Treten Sie zurück, lieber heute als morgen, zum Wohl der Schweiz.
Dass es viele Probleme, gerade im Verkehrsbereich gibt, die Sie in den letzten 13 Jahren nicht lösen konnten, zeigt auch mein Blog auf... (http://autofahrer.wordpress.com)
Freundliche Grüsse,
Ein Autofahrer
Lange, wirklich lange habe ich diesen Blog schon gelesen. Aber heute ist der Tag, wo ich auch meinen Senf zur Energie- und Umweltpolitik dazugeben will.
Auftakt: in der Arenasendung vom 4.7.2008 und in einer anderen Arenasendung im vergangenen Herbst wurde doch lauthals proletet, dass die kostendeckende Einspeisevergütung für Solarstrom dem Solardach-Erbauer einen Teil seiner Investitionen zurückvergüten und zudem, dass der Solarstromanteil in der Schweiz ansteigen sollte.
In sämtlichen politischen Grememien und Arenasendungen zu diesem Thema haben die Stromproduzenten und Netzbetreiber NOK, CKW usw. sich gegen diese Förderung gewehrt. Macht ja auch Sinn. Denn wenns zu viele Solarstromdächer gibt, könnte ja noch irgendwann das neue AKW in Gefahr sein!!!
Aber das Perverse kommt erst noch:
Die Einspeisevergütung wurde also unter grossem Widerstand durchgesetzt und kann jährlich ein bestimmtes Kontingent an Solardächern fördern.
ABER!
Die erste Charge wurde bereits abgeholt und steht dem Bürger nicht mehr zur Verfügung. Denn zwei Grossanlagen, betrieben von den Stromproduzenten (die sich zuvor, wie gesagt, gegen die Förderung ausgesprochen haben), haben das ganze Jahreskontingent bereits abgeschöpft.
Fazit:
Jene die mutig ihr Eigenkapital investiert haben, erhalten jetzt:NICHTS.
Die AKW-Bauer und Solarbremsen in der Politik bauen kurzerhand zwei Solargross-Anlagen und blockieren damit die gesamte, so hart erkämpfte Solarförderung.
Es würde mich nicht wundern, wenn in naher Zukunft ein gewaltiger Groll gegen die grossen Stromverteiler aufkommen würde - und zwar quergestreut durch alle Parteien. Bin kein Linker, aber das ist eine Sauerei. Und dann noch mit unseren Steuergeldern! Das kenne wir doch schon von der Milch-Emmi-Industrie.
Es muss gesagt sein: Was TEXACO und EXXON in der Welt sind, das sind NOK, CKW usw. in der Schweiz.
Da stimme ich schon aus lauter Protest gegen neue AKWs.
Solltest du dich nicht in Mr. Täh umbenennen?
http://www.cineman.ch/movie/2007/YoungH
Hämmerle ins Kino schicken!
"In «Young @ Heart» covern Achtzigjährige die Talking Heads. Und die Pointer Sisters. Und Sonic Youth. Und die Prediger der ewig-jugendlichen Jetztkultur sollten allesamt den Pflichtbesuch dieses Dokumentarfilms verordnet bekommen. Das wär keine Strafe, sondern ein Geschenk.
Wenn ein Chor aus lauter Greisen den Clash-Slammer «Should I Stay Or Should I Go» singt, dann ..."
http://www.cineman.ch/movie/2007/YoungHeart/review.html
:)
Nein Wachstumskritiker.
Ich hätte eigentlich lieber etwas über ....ähm....degressive Demographie mit all seinen Konsequenzen von dir gehört. Aber, doch die ...äh... Schreibweise ist richtig:
Toe (aus dem englischen), der ...ähm... Zeh.... !
Der ...ähm... Zeh empfindet ...ähm... Schmerz wenn man auf ihn ...äh... tritt.
Stellt sich jetzt die ...äh.... Frage: wessen Zeh wurde ...ähm... geknAUTSCHt?
mmmmmhhhhh.....
Ich ziehe heute den ...ähm... Hut vor allen ...äh.... behinderten Menschen, und fühle mit ihnen wenn sie nicht immer für ...ähm... voll genommen werden. Es ist halt leider so, dass nicht alle ...ähm.... Gutmenschen es auch ehrlich gut meinen aber von jedem ...äh.... das Perfekte erwarten, ob im ...ähm.... Akt oder Sein.
Mr. Toe ;-)
GLAUBWÜRDIGKEIT.
Im Gegensatz zu Denker, weiss ich, dass das IPCC absolut fundierte und professionelle Arbeitet leistet. Eben nicht Religion, sondern Wissenschaft. Und bitte Denker, lass es für einmal gut sein. Mir geht es vielmehr um die Tatsache, dass wer auch immer für Massnahmen gegen den Klimawandel einsteht und diese (gerechtfertigt) predigt, enorm an Glaubwürdigkeit einbüsst, wenn er oder sie persönlich sich keinen Deut darum kümmert, wieviel CO2 sie oder er selbst zu verantworten hat.
Aber das gilt auch in anderen Bereichen. Jedesmal, wenn ich höre, dass irgendwelche Bundesräte (Leuthard, Merz,...) mit dem Superpuma in der Schweiz rumfliegen, um an irgendwelchen immens wichtigen Tagungen oder Reden aufzutreten, dann kommt mir die Galle hoch. Das sind unsere Steuergelder!!! Und auch unser Klima!!!
Man kann nicht Wasser predigen und Wein trinken. Das ist eine uuuralte Weisheit und trotzdem probiert Ihr es immer wieder!?!? Nun, predigen lässt ja schon auf diese Weise - nur glauben wird Euch niemand.
Ausreden sind wie Nasen: jeder und jede hat sie.
Gilt es nicht, überholten und erstarrten Denkmustern entgegenzuwirken, von denen wir geprägt sind?
Die sprichwörtlichen "Fleischtöpfe", an die allesamt ranwollen, sprechen für sich.
Ein strikter Vegetarier bin ich zwar nicht; trotzdem haben mich an Tischgesprächen die starren Ansichten ab und zu auch genervt, insbesondere der älteren Generation, die Armut erlebt hat, womöglich Krieg.
So sind noch immer gesunde und gesündeste Lebensmittel fast geächtet:
Linsen? Arme-Leute-Futter
Hirse? Ja, damals im Krieg! Nie wieder!
Kürzlich gab's Mangold: "Arme-Leute-Spinat", sagte einer.
Ja wo sind wir denn?
Ich würde sagen im Jahr 2008. Da macht sich ein Bundesrat tatsächlich Gedanken darüber, wie viel Wasser und wie viel Getreide für ein Kilo Fleisch verwendet, wenn nicht verschwendet werden muss...
Ich weiss ja nicht was zynischer
gemeint war von Gordon Brown, beim Treffen des G8 Gipfels von verantwortungsvollem Umgang mit Nahrungsmittel zu sprechen und dabei selbst an einem 18 Gänge Menu teilzunehmen ohne ein einziges tadelndes Wort an die Tafelrunde zu richten.
Oder dass wir anschliessend in den Medien davon erfahren müssen. Und ich hoffe dass das wenigstens wahr ist, dass es sich wirklich um ein 18 Gänge Menu gehandelt hat, weil das hört sich schon fast übertrieben an.
Wenn solch Hohe Herren meinen, dass für sie alle Sonderregelungen gelten, so hoffe ich, dass sie es das nächste mal vermeiden, dass etwas davon an die Medien gelangt.
"Ich finde diese Erlebnisse, die Sie hier der Öffentlichkeit bekannt geben, sehr spannend!!! Es ist lustig, was alles so passiert, wenn man auf Reisen ist. Dann ist es gut, wenn man das alles niederschreibt, dann kann man es nämlich besser bearbeiten."
Wobei die Agenda von Bundesräten und -rätinnen wahrscheinlich so voller Geschreibe und Gekritzel ist, dass die mit dem Bearbeiten ständig hinterherhinken. Und wenn sie den Helikopter nehmen, dann kriegen sie noch "Schimpfis" von anonymen Leuten aus dem Volk. Das ist halt so auf den ersten Blick, dort der Einzelne (z.B. Bundesrat), woanders die "Masse" (z.B. Volk). Aber auf den zweiten Blick scheint alles komplizierter zu sein, so verstrickt sind wir alle miteinander.
(P.S.: Kommen mir grad zwei meiner liebsten Eicher-Songs in den Sinn: "Sint Jenat" (Hemmige, von Mani Matter) und "Luoanges" auf dem Album "non ci badar, guarda e passa...", 1994)
Habe Frau Fiala im Fernsehen gesehen, lausbubenhaft und spitzbübisch grinsend sah es aus, aber das kann man ja da so gar nicht sagen (bei einer Frau). Jedenfalls musste ich wirklich von Herzen lachen, als ich das las:
Ex-Bundesrat Leuenberger macht Kampagne -
Den Initiativ-Gegnern fehlen die Argumente
http://www.fdp.ch/page/content/index.asp?MenuID=12930&ID=78701&ConID=78701&View=&Item=13.3
"Die FDP dankt Ex-Bundesrat Moritz Leuenberger für sein jahrelanges Engagement in der Landesregierung und wünscht ihm für seine Zukunft als Privatmann alles Gute."
Hübsches Theater, was die Parlamentarierinnen und Parlamentarier zur Zeit so zum Besten geben, da muss man ja gar nicht mehr in eines gehen mit einem richtigen Eintritt. (Obwohl es in Biel kürzlich ein so tolles hatte: Don Quijote vom Theater OFF SZoEN. Quasi die Schweizer Version. Heisse Szene beim Schrottplatz: Dort könne man die Träume der Nation sehen... Aber jetzt höre ich grad wieder auf damit, sonst wird das Post plötzlich meterlang.)
Aufpassen, Thomas Uerseler. Natürlich ist die Empörung über angebliche oder tatsächliche Wasserprediger und Weintrinker vor allem verständlich, und manchmal sogar berechtigt. Denn solange es sowohl im übertragenen Sinn wie in der Realität zuwenig sauberes Wasser hat, ist Weintrinken wenig opportun (ebensowenig wie Fleisch essen, Flugzeug fliegen, oder 6000 Watt konsumieren).
Aber generell darf man wohl feststellen, dass diese Metapher primär den Ignoranten dazu dient, ihr übles Tun zu "rechtfertigen" ("Ich nicht, der andere auch").
Machen wir uns keine Illusion: Es werden nicht mehr Menschen nur deshalb weniger Wein trinken, weil mehr andere tatsächlich nur noch Wasser trinken!
Oder glaubt jemand hier, Al Gore könnte wirkungsvoller vom Kloster aus operieren???
Die Ignoranten schon gar nicht, im Gegenteil, sie spotten auch hier über jene, die bescheidener leben (wollen oder müssen), denn so bleibt ja mehr vom Kuchen übrig zum Verschwenden.
Noch einmal (wie schon hier ) die Frage, was schlimmer ist:
Alles ignorieren, in Saus und Braus leben, auf Kosten der Natur, späterer Generationen oder anderer Erdregionen im Luxus schwelgen;
bildlich gesprochen: sich sinnlos mit Wein besaufen und die Wasserbrunnen der andern vergiften,
oder Wasser predigen, sehr viel Wasser saufen und daneben ab und zu ein Gläschen Wein trinken.
Bin gespannt auf das Urteil des verschworenen Bloggergerichts.
ja, das ist wahrlich eine Schweinerei. Leider habe ich selber nicht die Möglichkeit, ein Solardach zu installieren, habe mich aber damals auch ins Zeug gelegt, dass diese Verordnung durchkommt. Ich weiss daher sehr wohl was Sie meinen, wenn sie die Opposition der Energiemagnaten in der Schweiz ansprechen, die sich stoisch gegen solche Fördermassnahmen ausgesprochen haben und immer noch aussprechen.
Die wollen halt ihr neues Krebs-AKW. Und die Zeit läuft ihnen davon. Denn mit fortschreitender technologischer Entwicklung wird es immer mehr und attraktivere Energiegewinnungsmethoden geben. Sodass AKWs immer unattraktiver werden - was sie im Übrigen ja heute schon sind...
Deshalb gibts für die Energiemagnaten nur eine Strategie:
AUF DER BREMSE STEHEN, solange es geht und dann sagen: WIR BRAUCHEN EIN NEUES AKW!
Und die Leute glauben's - oder wollen es glauben!
Es ist zum k...
MfG
TU
http://www.willensnation.blogspot.com
Es muss einen ja schon enorm auf den Wecker gehen, wenn man selbst der Kollegin Genossin über die welsche Presse Staatskunde-Unterricht erteilen muss. Diese Volkswahl des Bundesrates ist eine Schnapsidee, war es schon als Blocher sie äusserte und wird dadurch, dass nun eine Sozialistin sie äussert nicht besser.
Beänstigend ist aber das nun dieser cäsaristische Plebiszitarismus auch in den Reihen der Sozialdemokratie sich breit macht. Man beachte die hymnische Apotheose von Daniel Jositsch im "Magazin". Darum lobe ich mir diesen Blog: ohne Föteli und "Meinungsführern" soll das Argument zählen.
Ich hoffe, die Staatskunde-Lektionen werden in Zukunft weniger nötig sein müssen.
Es ist in der Tat widersprüchlich, dass wir einerseits vernetzter denn je sind, andererseits aber auch immer häufiger unterwegs sind. Dabei ist es zweifelhaft ob sowohl die unzähligen Kommunikationsmittel wie auch das häufige Zusammentreffen qualitativ wirklich etwas bringen. Das Gegenteil scheint eher der Fall zu sein.
Ich denke, dass eine Lösung der zunehmenden Verkehrsprobleme - aber auch des Klimawandels und der Energiethematik - darin liegen kann, dass wir die en masse konsumierten Kommunikationsmittel dosierter und effizienter einsetzen. Noch viel zu wenig nutzen wir z. B. Videokonferenzen, welche manche Reise (aber natürlich nicht alle) von A nach B unnötig machen würden.
Wann können wir täglich fünf Minuten "Leuenberger TV" anschauen? ;-)
Freundliche Grüsse
Titus
P.S. Ich hoffe doch sehr, dass das nächste Bundesratsreisli mit dem Velo statt dem Superpuma stattfindet...
Hallo Leute,
Habt Ihr diese merkwürdige Nachricht auch gelesen?
Seit ein paar Wochen, wird in verschiedenen Medien, sowie im world wide Web aus "hohen" Quellen auf den 14. Oktober 2008 ein grosses weltumspannendes Ereignis angekündigt!
An diesem Tag soll sich ein "ausserirdisches" Raumschiff der "galaktischen Föderation" der Erde nähern.
Dieses Raumschiff mit einem Durchmesser von über 2000 Km soll an diesem Tag für drei Tage für alle Menschen auf allen Kontinenten sichtbar werden und eine allumfassende Erklärung soll an diesem Tag auf allen TV-Kanälen weltweit ausgestrahlt werden.
Nur ein Witz?
Oder handelt es sich hier vielleicht tatsächlich um eine gross angelegte "Lazer-Aktion" des berüchtigten "Project Blue Beam" der NASA?
Ich habe im Internet mal ein bisschen über dieses Projekt nachgegoogelt!
Schockierend was man da alles erfährt!
Was denkt Ihr?
...ich meine: abwarten und Wein trinken...äh...Wasser...ääh...Tee...
ich blick bald nicht mehr durch.
Naja, die WEAPONS OF MASS DECEPTION kennen wir ja schon zu genüge.
Und auch Orwell geistert noch umher.
Ansonsten denkt daran:
Die Realität hat ein Ende.
Die Phantasie endet niemals.
Lösung:
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Dutzende-von-Airlines-vor-dem-Aus/story/17543125
.... schön, dass ich nebst dem blog meiner Tochter in der LNZ nun auch Sie 'lesen' kann. iIh finde (u.a !)Ihren Humor nach wie vor witzig und Ihr nettes Antwortschreiben, dass ich von Ihnen auf eine email im 2006 anl. des 1. Aug. bekommen habe, hängt hinter Glas über dem Schreibtisch! .... da hat schon manch einer darüber gestaunt, vorallem liebe Freunde aus dem grossen Kanton im Norden!
Beste Grüsse
Alex Joller
Vorhin las ich am Kiosk, gottfriedstutz nochmals (den falschen Blick erwischt?), dass das Volk unseren Bundesrat Samuel Schmid fallen liesse. Also Tagebuch, als ob der "Blick" aus Zürich die Gravitationskraft begriffen hätte, hey, so Bluffer sind das! Nun, dann, Tagebuch, fangen wir hier halt Bundesrat Samuel Schmid wieder auf, kein Problem, das macht man alles durch Musik und mit "links"!
P.S.: @Mr. Toe (falls Er, offenbar quasi Minister für Ähm-Angelegenheiten hier im WWW, Ecke Blog von ML, noch lesen würde), Sie hatten quasi Recht mit dem, ähhhhhm, Lächeln?
(:
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/20865521
Noch einfacher wäre es doch mit dieser Musik:
"...everywhere You Go You Always Take The Weather With You..."
http://www.lyricstime.com/crowded-house-always-take-the-weather-with-you-lyrics.html
(grins)
In diesem bemerkenswerten Bund-Interview (Leseempfehlung!) sprechen Sie, Herr Leuenberger, auch über die Diskussionen um ein Glühlampenverbot.
Zitat: "Schon nur der Vorschlag, Glühbirnen mit hohem $tromverbrauch zu verbieten, führt im Bundesrat zu langen Diskussionen.
Nicht nur im Bundesrat... Ich hörte heute im Espresso, dass nun tatsächlich als erstes die Glühlampen mit tiefstem Stromverbrauch und seltenstem Auftreten verboten werden sollen (Sendung hören)!
Nämlich die 15-Watt- und die 25-Watt-Birli.
Soll das ein Scherz sein? Oder eine Schreibtischtat aus einem Bundesamt?
Kleine Frage (an alle):
- Wieviele 15-W-Glühlämpli haben Sie im Haushalt??? Ich weiss es: 2 oder 3.
Eins im Kühlschrank, und noch eins im Backofen und/oder im Tumbler. Und genau für diese gibt es ja kein Verbot, weil noch keinen Ersatz. Und normalgrosse 15-W-Birnen sind eh kaum im Einsatz.
Also bleiben noch die 25-W-Lampen. Diese müsste man dann durch (hellere) 7-W-Sparlampen (Röhrentechnik) ersetzen, obwohl für gleichviel Licht auch 5W genügen würden, aber die gibts noch kaum im Handel. Spareffekt: 18Watt. Die Nachteile sind bekannt (Lichtfarbe und Preis als Kaufhemmer), am meisten praktischen Probleme dürfte aber die Baugrösse bieten. Diese schwachen Birnen sind ja meist in kleineren Lampen.
Folge: Die Leute werden an Stelle der 25W-Glühbirne eine baugleiche, erlaubte 40W-Glühbirne einschrauben! Mit jeder Garantie! Anti-Spareffekt: -15 Watt
Nun gibt es nebst den "echten" Sparlampen (Röhrentechnik, 20% des Glühlampenleistungsbedarfs) Halogenbirnen gleicher Bauform wie die traditionellen Glüher, die mit rund 70% der Leistung gleichviel Licht geben. Diese sind nicht 10mal, sondern nur doppelt so teuer wie herkömmliche Birnen und geben "normales" Licht. Die Kaufhemmungen sind praktisch gleich null.
Wenn man also bei den viel häufigeren 100/75/60-Watt-Glühbirnen mit dem Verbot anfangen würde, und diese schon "nur" durch die Energysaver-Glühlampen (nicht mal "echte" $parlampen!) ersetzen würde, ergäben sich Spareffekte von 30/22/18W!
Und wenn man echte Sparbirnen nimmt, ist der Spareffekt sogar 80/60/48 Watt.
Multipliziert mit der Verbreitung dieser Birnen ergäbe sich ein vielfacher Spareffekt gegenüber dem bundesamtlichen Blödsinn.
Kann jemand diesen Scherz erklären?
http://images.google.ch/images?gbv=2&am
Wissen Sie, welchen Link ich so gerne habe?
Wenn man per Google Bilder "Klee Engel" eingibt.
Liebe Grüsse
Artio
Aber jetzt dazu was:
Da kann ich jetzt die Finger nicht von den Tasten lassen, obwohl ich mir vorgenommen hatte, hier heute nichts mehr zu schreiben, aber es ist ja nicht Neujahr :), aber googelte etwas rum zu "Artio", diese Buchstaben gehören mir nicht, der Name gehört allen, also ich fand diese Seite, das freute mich wirklich sehr, auch wenn das ihr Besitzer (noch) nicht weiss:
http://www.artio.ch
Und meine Nachbarn stammen tatsächlich aus Japan. Zufall. Ist das nicht ein Wunder?
Liebe Grüsse
Artio, die XXXXVXXXX....?????????????
Gibt es offenbar wie Sand am Meer, das sogar in der Schweiz!
:)
Ob Carla Bruni 'uns' weiterhelfen könnte?
Russland? Schach? Biel/Bienne?
Schon mal davon was gehört?
Und auch die Songs dazu per Dalida per "Les 101 plus belles chansons"? Wie darin "Le temps d'aimer"? (Platte 4), speziell Song Nr. 5, 9, 11.
:)
Kleiner Schritt für Moritz, ein grosser für Lausanne
http://www.blick.ch/news/schweiz/westschweiz/kleiner-schritt-fuer-moritz-ein-grosser-fuer-lausanne-100726
Solche Geschichten tun gut. Sie zeigen auch, dass die Schweiz keine Statistin ist.
Sehen Sie, unser Uhrenkönig hält auch was von Kelten!
"„Belenos, so hieß der Sonnengott der Kelten, soll die lebensnotwendige Revolution im Energieverbrauch beschleunigen“, erklärt Hayek."
:)
Artio
Nicolas G. Hayek: Ein Phänomen wird achtzig
http://diepresse.com/home/leben/uhren/387198/index.do
"Die selbsterfüllende Prophezeiung
Im Wesentlichen geht um das Phänomen der selbsterfüllenden Prophezeiung. Am Anfang steht vielleicht nur ein einziger Mensch, der glaubt, eine Bank stehe auf wackligen Beinen. Das erzählt er beim Feierabendbier seinem Kumpel. Dieser erzählt es weiter und schon ist das Gerücht auf elektronischem Wege auf der ganzen Welt unterwegs. Schnell kann sich Panik breit machen und die Anleger kapitulieren. «Egal, was sie anfassen, am nächsten Tag kriegen sie es billiger», sagt ein Experte zu «Welt Online»."
http://www.20min.ch/print/story/24435318
Allerdings könnte dieses Phänomen uns auch noch viel Glück bringen. Es muss nicht stets destruktiv sein. Oder? Wenn das Gerücht ein Wichtelgeschenk wäre?
Heute haben die bei Canal 3 verzapft, dass ein paar drüben in NY/USA jeweils ein Stück Schweiz essen würden! Müssen wir uns das gefallen lassen? Einfach so vom Ausland her angeknabbert zu werden? Und darf so was in den Radios verbreitet werden? Es sei ein Restaurant im Big Apple, das Schweizer Küche anbiete. 3 Fotos würden dort zu finden sein, von: Max Frisch, Russi, Andress. Man könne auch Zeitungen aus Bern und Zürich lesen. Das Essen: Rösti, Birchermüsli etc.
(Hey, die sind wohl hinter dem Mond? In BB/BE/Switzerland, Miss Ex-Röstigraben sah ich ein Schild bei einer Beiz:"Rösti Kebab mit Döner oder Vegi. Exklusive Neuheit." Hab es sogar fotografiert mit der Handykamera, als Beweismittel, man weiss ja nie, wo das Bakom überall seine Finger im Spiel hat. Hähä!)
http://www.welt.de/lifestyle/article246
Fand eine Perle im Internet, offenbar vom 18. September 2008:
Der Mann, der die Zeit beherrschen will
http://www.welt.de/lifestyle/article2460799/Der-Mann-der-die-Zeit-beherrschen-will.html
Und unser Bundesrat war ja so vertrauensvoll zu uns wie ein selbstvergessenes Kind und sagte, dass er bei einer Geburtstagsfeier gewesen sei bei wem. Bin etwas spionieren (hähä!) gegangen per Google. Und was fand ich da?
"Das meiste, was ich für meine Bücher recherchieren muss, finde ich im Internet. Google eröffnet mir die Welt."
So so, zu so einem ging unser Bundesrat also an eine Geburifeier? Nun, ich bin heute auch bei einer eingeladen, darum hab ich heute nicht so viel Zeit, mich mit diesem virtuellen Laden von ML abzugeben, zudem werde ich bei dieser Feier auf 2 treffen, die beide in so einem eidg. Schuppen arbeiten, aber wo, das verrate ich nicht! Und auch Migros-, Coop- und Denner-Bosse kennen ja nicht all ihre Kassierer/innen persönlich. Manche kenne ich wohl besser. Zudem redet man in "meinen" Kreisen nicht immer über die sog. Arbeit. Was sollte ich denn sagen, was ich mache? Einen irren (Selbst- und Fremd-) Feldversuch in Soziologie in der freien Wildbahn in einem Land mit um die 7 Millionen Zweibeinern, obwohl ich mir das gar nicht so ausgedacht hatte, sondern es mir mit der Zeit quasi zufiel, dann ich Gefallen daran zu finden meinte, trotz der Angst ab und zu? Zudem wissen sie auch nicht, dass ich mich hier rumtreibe. Aber die sollen das selbst herausfinden, bin ja nicht das Kindermädchen meiner Freunde und Freundinnen, hähä! Ich weiss auch nicht genau, was die 2 unter ihnen in den 2 eidg. Läden so machen, hähä! Und jetzt zum Geburtstagskind von heute, es spielt (wie Eicher) in einer (eher unbekannten) Band, die heisst Kartoffel auf Russisch! Und wenn meine Gedanken wieder mal rasen, dann meint es manchmal quasi: "Oh, nein, jetzt fängt es wieder an!" Aber es steht bis heute zu mir, wirklich, so was nenne ich einen Glücksfall. Und es hat auch schon "profitiert" von meinen An- und Einfällen, denn ab und zu landet was in seiner Handy-Kiste, kürzlich zum Beispiel wieder, was war die Antwort von ihm, obwohl ich eine Frau bin? "Witzbold."
:)
Und jemand kam mir in den Sinn, man nenne es MCR, solle sich im EDA aufhalten, noch so ein Departements-Ding! Vorhin machte ich ein Foto (nicht per Handy) von einer Terrasse aus, man sah: in direkter Linie über Magglingen-Bahn was? Quasi einen Halbmond! @ML: Wenn MCR mal schwierig tun sollte, dann drucke ich das Teil in einem Laden in BB aus, und sende es exxxxxtra per Post nach Bern an die Adresse von MCR. Ätschibätsch! bye, us (engl.:)!
http://www.walser-archiv.ch/
Was Robert Walser wohl meinte?
"Lachen und Lächeln
Es kommt mich Lachen
und Lächeln an.
Was liegt daran!
Das sind so Sachen..."
(1899 / Gedichte, SW 13, S. 51)
http://www.walser-archiv.ch/
(Sollte es nicht "mit" heissen? Haben Sie es falsch getippt?)
Kommt mir ein Lied in den Sinn, das ich oft in Canal 3 hörte und gerne habe, von Eicher (und offenbar Suter):
"STEPHAN EICHER - WEISS NID WAS ES ISCH (SONG)"
http://hitparade.ch/showitem.asp?interpret=Stephan+Eicher&titel=Weiss+nid+was+es+isch&cat=s
Vielleicht ein fabelhaftes Land!
:)
"Ein anonymer Schreiber unterhält seit Jahren Zürcher Passanten mit Bibelsprüchen und Zitaten. Nun haben Wissenschafter der Universität Zürich die mysteriösen Botschaften untersucht."
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Forscher-nehmen-sich-den-plakativen-Bibelspruechen-an/story/14603668
Wie gesagt, es gibt in der Regel immer 2 Meinungen. Und recht hat immer der, welcher den anderen beibringen kann, am Schluss müssen wir beide das Gefühlt haben, recht zu haben.
http://www.vegetarismus.ch
Wir finden Ihre Aussage zur vegetarischen Ernährung sehr mutig und inspirierend. Wie die vielen pickierten Kommentare im Blog aufzeigen, ist das Thema ein heisses Eisen und viele weichen davor zurück, wie der Teufel vorm Weihwasser. Die Realität ist halt nicht so angenehm, vor allem, wenn man gerade vor einer Rösti mit Bratwurst sitzt. So hochstehend verhält sich wahrscheinlich auch die Diskussionsgrundlage bei den entsprechenden Personen.
Als öffentliche Person geben Sie vielen Vegetariern Mut, zu ihrer Überzeugung zu stehen.
Liebe Grüsse und weiterhin viel Mut für Ihre Überzeugungen!