Relative Ruhezone
[Version française: La relativité de l'espace silence]

Die vorgeschriebene Ruhe in den Ruhewagen der SBB wird ziemlich verschieden interpretiert. So telefonierte letzte Woche ein Chefredaktor einer Schweizer Boulevardzeitung von Aarau bis Zürich recht ungeniert, wenn auch mit relativ gedämpfter Stimme. Es fand sich kein Ruhepolizist, der ihn gütig ermahnt hätte, auch ich wagte das nicht - aus Angst vor einer relativ stark zugespitzten Story, die mit Sicherheit erschienen wäre. Als ich in derselben Woche meine Sitznachbarn, die im Ruhewagen unentwegt flüsterten und kicherten, mit strafendem Blick anschaute, waren diese äusserst ungehalten und fanden, Flüstern sei doch wenigstens erlaubt. Aber das ist die Relativität der Ruhe und des Lärms: Zischendes Flüstern wirkt in totaler Ruhe wie lautes Kreischen in einem normalen Geräuschpegel. In derselben Woche traf ich den Bundespräsidenten im Ruhewagen an. Der Zug stand noch im Bahnhof und es folgte eine Lautsprecherdurchsage der anderen (die friendly staff würde uns in der Mitte des Zuges mit köstlichen Mahlzeiten verwöhnen etc, alles in drei Sprachen), weswegen wir uns stimmhaft begrüssten. Sofort wurden wir von einem hochdeutsch sprechenden Bahnkunden zurechtgewiesen: Die Ruhevorschrift gälte auch im Bahnhof und schon während des Betretens des Wagens. Wir unterzogen uns dieser Interpretation sofort, schliesslich haben wir ja das Privileg, dass es im Bundeshaus Sprechzonen gibt. Schwieriger wurde es, als uns während der Fahrt der bolivianische Servicemann der Minibar mit relativ kräftiger Stimme ansprach:„Buenos dias Señor Moritz y Señor Marz!“ Unser Bundespräsident spricht hervorragend spanisch und bestellte Kaffee, wogegen der deutsche Mitpassagier nicht opponierte. Vielleicht relativierte er aus Bewunderung über die Sprachkenntnisse des Señor Marz sein Ruhebedürfnis.
Die Relativität spielt bei den SBB ohnehin eine nicht unbedeutende Rolle. Denken wir an das relativ umstrittene Projekt einer Preisgestaltung je nach Tageszeiten: Wären in diesem Sinne Preise ausserhalb der Stosszeiten billiger oder wären diejenigen in den Stosszeiten teurer? Das ist eben Relativitätstheorie.
Auch sie wurde ja bekanntlich von Albert Einstein in einem fahrenden SBB-Zug erfunden, als ein Mädchen fragte: „Wann hält eigentlich der nächste Bahnhof?“
Und über die Relativität der Pünktlichkeit sprechen wir vielleicht besser ein anderes Mal.
Bis relativ bald
Moritz Leuenberger

Die vorgeschriebene Ruhe in den Ruhewagen der SBB wird ziemlich verschieden interpretiert. So telefonierte letzte Woche ein Chefredaktor einer Schweizer Boulevardzeitung von Aarau bis Zürich recht ungeniert, wenn auch mit relativ gedämpfter Stimme. Es fand sich kein Ruhepolizist, der ihn gütig ermahnt hätte, auch ich wagte das nicht - aus Angst vor einer relativ stark zugespitzten Story, die mit Sicherheit erschienen wäre. Als ich in derselben Woche meine Sitznachbarn, die im Ruhewagen unentwegt flüsterten und kicherten, mit strafendem Blick anschaute, waren diese äusserst ungehalten und fanden, Flüstern sei doch wenigstens erlaubt. Aber das ist die Relativität der Ruhe und des Lärms: Zischendes Flüstern wirkt in totaler Ruhe wie lautes Kreischen in einem normalen Geräuschpegel. In derselben Woche traf ich den Bundespräsidenten im Ruhewagen an. Der Zug stand noch im Bahnhof und es folgte eine Lautsprecherdurchsage der anderen (die friendly staff würde uns in der Mitte des Zuges mit köstlichen Mahlzeiten verwöhnen etc, alles in drei Sprachen), weswegen wir uns stimmhaft begrüssten. Sofort wurden wir von einem hochdeutsch sprechenden Bahnkunden zurechtgewiesen: Die Ruhevorschrift gälte auch im Bahnhof und schon während des Betretens des Wagens. Wir unterzogen uns dieser Interpretation sofort, schliesslich haben wir ja das Privileg, dass es im Bundeshaus Sprechzonen gibt. Schwieriger wurde es, als uns während der Fahrt der bolivianische Servicemann der Minibar mit relativ kräftiger Stimme ansprach:„Buenos dias Señor Moritz y Señor Marz!“ Unser Bundespräsident spricht hervorragend spanisch und bestellte Kaffee, wogegen der deutsche Mitpassagier nicht opponierte. Vielleicht relativierte er aus Bewunderung über die Sprachkenntnisse des Señor Marz sein Ruhebedürfnis.
Die Relativität spielt bei den SBB ohnehin eine nicht unbedeutende Rolle. Denken wir an das relativ umstrittene Projekt einer Preisgestaltung je nach Tageszeiten: Wären in diesem Sinne Preise ausserhalb der Stosszeiten billiger oder wären diejenigen in den Stosszeiten teurer? Das ist eben Relativitätstheorie.
Auch sie wurde ja bekanntlich von Albert Einstein in einem fahrenden SBB-Zug erfunden, als ein Mädchen fragte: „Wann hält eigentlich der nächste Bahnhof?“
Und über die Relativität der Pünktlichkeit sprechen wir vielleicht besser ein anderes Mal.
Bis relativ bald
Moritz Leuenberger



41 Kommentare
http://infomagazin-nachlese.blogspot.co
Nur sind die anderen Mieter jetzt die Leidtragenden, weil die Mieter links und rechts und oberhalb zum Rauchen den Balkon benutzen. Für die Zeit des Zigarettengenusses wird auf einem Plastikstuhl Platz genommen, der dabei im Minutentakt verrückt wird. Ebenso hörbar sind die Gespräche, die meistens dazu geführt werden. Dieses Ritual geht weit über Mitternacht hinaus. In der Stille des beginnenden Tages eine störende Geräuschkulisse, die sogar soweit geht, dass unser Hund auch tagsüber nicht mehr den Balkon betritt, weil sie mit der Zeit immer ängstlicher wurde. Um so mehr sie das Geräusch nicht zuordnen kann. Die Situation ist also ebenso relativ.
Entweder die Raucher geben sich dem Genuss in der Wohnung hin, oder auf dem Balkon. Der Nachbar ist gestört und muss es akzeptieren, weil ein nicht fertig gedachtes Gesetz wenig Rücksicht darauf nimmt, dass ja die Raucher auch wo wohnen. Ausserdem ist es um drei Uhr ziemlich frisch und die Gefahr einer Grippe-Erkrankung relativ gross. Liegt also alles im Auge des Betrachters. .
Verbote können einen Sinn machen, sie können aber auch im eigentlichen tieferen Sinn das Leben vermiesen. Je nachdem wo man wohnt. So frage ich mich : Wann kommt der nächste auf den Balkon um zu rauchen ?
Sehr hoch ist das Niveau auf dem wir Schweizer hier rumjammern.
Relativierungen sind eine zweischneidige Sache. Relativierungen ziehen den Teppich unter den Füssen weg, öffnen der Beliebigkeit Tür und Tor.
Mit Relativierungen zieht kann man sich elegant aus der Affäre ziehen.
Politik sei "die Kunst des Machbaren"
Ich habe meine Mühe mit Relativierungen in der Politik.
Ich glaube ich schweige lieber,; "shut up and play my guitar"...
Mit freundlichem Gruss
http://retomueller.blogspot.com
Ist persönlich, gut erzählt und entbehrt auch nicht des Witzes.
Könnten wir in Langenthal trotzdem unsere 2 gestrichenen SBB-Verbindungen zurückhaben? Wir nehmen sie auch mit oder ohne Ruhewagen.
Nun was die Politik nicht schafft, wird die Wirtschaftskrise wohl erreichen. Schade, leider ist das Vertrauen in die Regierung auf dem selben Niveau wie der Glauben an die Bankenmanger. Die Folgen werden ähnlich sein.
http://swiss-lupe.blogspot.com/2009/02/
es wäre zeit, dass mal wer ihn aus seinen ruhephasen heraus holt.
moritz, versprich ihm doch einen boni, wenn er sein dauerruherefugium verlässt und sich mal mit seinem ruheraum-wg-parnter haltiner über weitere, klare strategien bezüglich ubs-entlöhnungen unterhält.
Stünde "UBS-Abteil" statt "Ruheabteil", wäre es wahrscheinlicher, dass darin geschwiegen wird... ;-)
http://www.pixelfreund.ch
Und überhaupt gibt es täglich lustige Episoden und Beispiele von Reisetypen im Zug. Täglich live "verbloggt" auf http://www.reisetypen.ch.
Ob die SBB, die ich, wie schon mehrmals hier gesagt, bewundere, Ruhewagen braucht, macht mich unsicher. Ist sie nicht Bewegtheit schlechthin ? Wozu die Ruhe ? Die kann doch jeder bei sich zuhause haben (erinnert mich an den Mittagstisch zuhause, als wir alle andächtig die Nachrichten hören mussten). Wenn schon müsste der Ruhewagen ganz vorne oder hinten am Zug sein, wo die Bewegung der Platz suchenden Passagiere ohnehin an ihr Ende kommt.
Es ist ja auch das Jahr Darwins.
Ist uns eigentlich klar, wenn wir hier im Blog so herumnörgeln und kritisieren, dass alles aus dem Nichts kommt ? Was unterscheidet diesen blauen, wunderbaren Planeten mit seinem munteren Völklein von der Steinkugel des Mars oder der Gaskugel des Saturn ? Dass hier dieser merkwürdige Wachstumsprozess eingesetzt hat, dieses merkwürdig hartnäckige Torkeln von Fehlleistung zu Fehlleistung, von Können zu noch mehr Können und Schönheit zu noch mehr Schönheit.
(Warum hat Gott eigentlich, wenn er so allmächtig ist, nicht auch aus dem Mars etwas Schönes gemacht ? Sind wir nur einer Laune entsprungen ?)
Ich mag Kritik. Sie ist ein Kind der Sprache. Die sprachlosen Wesen müssen warten, ob die Selektion (nach Darwin) sie fortbestehen oder untergehen lässt. Aber wir Sprechenden müssen dies nicht. Wir können kritisieren, daraus lernen, es besser machen. Was aber nicht geht (doch, es geht natürlich, alles geht, wenn nur die auswegslose Stimmung nicht wäre, die uns dabei umweht) ist diese systematische, auswegslose Kritik, die manchmal geübt wird.
Was sollen wir dann tun, in der SBB die Sitzpolster aufschlitzen, Wände besprayen und Plakate herunterreissen (es gibt auch toll aussehende Sprays und Plakatrisse, ich weiss), nach der (vielleicht berechtigten) Demo Autos in Brand stecken ? Ist Aussichtslosigkeit ein besonderer Luxus in einer Wohlstandgesellschaft oder berechtigte Verzweiflung ?
Ich mag auch diesen Blog. Er ist wie dazu gewonnene Mündigkeit. Er ist aber auch noch sehr unvollkommen (auch das erinnert mich an zuhause, als wir Kinder zwar alles sagen durften (wir waren, wie gesagt, eine ziemlich moderne Familie), aber dann in den meisten Fällen doch nichts geschah). Aber eben, was aus dem Nichts kommt, muss erst noch wachsen. Ich danke einmal mehr (für den Blog) und hoffe weiter.
http://www.caro-art.ch
Dass es sich um Mitglieder des Kantonsrates handelten, erkannte ich nur, da ich einen der fünf Herren kannte, dem es auch, als er mich sah, furchtbar peinlich war, was sich in Folge abspielte: seine Kollegen hatten es sehr spassig, machten sich über eine Passagierin lustig, die sich über den Lärm beschwerte und zupften daraufhin solange am Ruheagen-Signet herum, bis es sich ablösen konnte, usw.
Nun ja, Männer wollen scheinbar ab und zu auch mal Lausbuben sein. Nur sollten Regierungsvertreter dies nicht unbedingt in der Öffentlichkeit tun und andere Menschen vor den Kopf stossen.
für geschäftliche Termine "zwischen Städten" nehme ich immer mehr die Bahn. Aus ökologischen aber auch aus rein persönlichen Gründen. Kein Stress (ausser wenn in Stettbach eine Baustelle brennt und "alles" Verspätung hat), komme ausgeruht an und kann erst noch etwas lesen, wo mir sonst die Zeit fehlt. Nun gut, ich steige in Bern in den Intercity und mache es mir gemütlich. Bis mein handy zu vibrieren begann. Aha, ein Anruf eines Mitarbeiters. Locker nehme ich ab und begrüsse mein "Telefon-Gegenüber". Ich komme nicht weit. Wild gestikulierend kommt ein Herr von einem hinteren Sitzplatz zu mir, zeigt mir zuerst "den Vogel" und danach auf das Schild am Fenster. Hoppla, das wusste ich nicht. RUHEWAGEN! höflich entschuldigte ich mich bei ihm entschwand in den Eingangsbereich des Wagens um aber gleich mit dem Telefonat aufzuhören.
Ich finde es gut, dass es "Räume" gibt, wo Ruhe herrschen sollte. Nur ist der Mensch sich das gewohnt? Wir werden überall "beschallt"! Der Mensch kann bald nicht mehr sein, ohne irgendwelche angenehme oder unangenehme Tonlagen hören zu müssen. Ein Beispiel zeigte sich diese Woche im 10vor10. Bergbahnen müssen aufrüsten und Pisten beschallen, weil "Konsumenten" das so wollen. Wie bitte? Berge vertonen? Was soll das denn?
der nächste Schritt der menschlichen Degeneration?
Aber eben, wir können wohl nicht mehr anders. Im letzten Herbst haben meine Frau und ich eine Wanderung gemacht im Glarnerland. Bei einer kurzen Rast mit herrlichem Panorama, fragte ich sie:"Fällt dir was auf?" - "Nein!" -"hör mal! Du hörst NICHTS! Kein Mensch, kein Bike, kein Auto, kein Zug, kein Flugzeug, einfach nichts! Ist das nicht Lebensqualität?"
Herr Bundesrat Leuenberger, können wir nicht vermehrt Ruhezonen bilden im Gebirge? Man könnte dann Ruheseminare im Gebirge für Politiker, Banker und sonstige, vermeintliche TopShots organisieren mit dem Ziel: Weniger ist mehr. Das würde vielleicht dessen Gier "relativieren" und wir hätten mehr Lebensqualität!
Es hat mich gefreut, Ihnen Herr Bundesrat einen Beitrag zu senden
Mit freundlichen Grüssen
Lucio Zallot
Geh heim nis
Ich weiss jetzt nicht mehr, wer's gesagt hat, aber der Mann hatte jedenfalls recht: Hell is other people,
Die Schweiz muss sich mehr denn je auf ihre Grundkompetenzen, wie qualitativ hochstehende Dienstleistungen, Innovation etc. besinnen. Das Problem besteht darin, dass staatliche Monopolbetriebe, wie SBB, Post, Swisscom eben wegen Ausschaltung der Konkurrenz oder deren Nichtexistenz, nur Durchschnittskost oder Inakezptables bieten! Die Fantasielosigkeit und Oede der staatlichen Dienstleistungsbetriebe erinnert oft immer noch an den Mief des untergegangenen Sozialismus!
Die Idee eines Ruhewagens wäre ja nicht schlecht, kann aber in der Praxis nicht umgesetzt werden und gibt laufend Anlass zu Gehässigkeiten unter den Passagieren. Wer nicht Bahninsider ist, übersieht die Anschrift am Fenster, und wird als Handybenutzer oder konversierender mit Mitreisenden giftig und böse von Ruhesuchenden zusammengestaucht! Dazu kommt, dass die SBB Zürich-Bern ein regelrechter Insiderzug sind, wo intimste Businessgespräche und Interna ausgeplappert für die breite Öffentlichkeit vernehmbar!
Also bringt endlich richtige Ruhewagen auf Intercities zu Stosszeiten mit abschliessbaren Kompartments oder Separées. Da können Sie und BR Merz oder X, Y und Z dann das Austauschen was sie wirklich wollten, ohne dass 20 andere mithören! Den Zuschlag entrichtet man direkt beim Boarden des Separées oder reserviert vorher. Das Ding kann man auch outsourcen, sofern die SBB dazu nicht imstande ist. Da gäbe es dann noch weitere Ideen, wie zum Beispiel am Abend einen Casinowagen, betrieben durch Casino Suisse zum Abreagieren oder "Aufholen" von Börsenverlusten an Slotmachines oder am Black Jack Tisch etc. Oder ein Puffwagen mit abschliessbaren Séparées, als rollende Filiale des Puffs "Petite Fleur" etc. ... Der Innovation sind (fast) keine Grenzen gesetzt. Das triste reisen von A nach Z ist passé, mehr Innovation und Dienstleistung sind gefragt. Aber eben für meine guten Ideen werde ich wie üblich nicht entschädigt!
Ruhewagen????
Die Linke Doppelmoral kennt einfach keine Grenzen.
Stetig wird über Platzmangel in vollgestopften Zügen gemeckert.
Dann soll man doch endlich überall Stehplätze einführen und nur noch eine Klasse anbieten, ganz nach sozialistischer Manier - alle sind wir gleich!
Sollen doch die reichen, geldgierigen Grünen Bonzen stehen und sozial auch den Minderbemittelten platz machen.
Es ist ja toll, dass sich die SBB um ihre Kunden und deren verschiedenen Bedürfnisse kümmern und so auch Speisewagen, 1. Klasse und Ruhewagen anbieten. Bald kommt wohl noch der Mc Donald's- Wagen, der Migro Wagen, der Schlittschuhbahn- Wagen usw. Für jedes Kundensegment einen Wagen.
Leider hat die SBB nicht begriffen, dass der Zug ein MASSENTRANSPORTMITTEL ist. Wer also diese teuren Wagen mit Sesseln, Ruhewagen und vor allem 1. Klasse Sofas für einige wenige Bonzen einrichtet muss sich nicht wundern, warum Billette immer teurer werden. Natürlich hauptsächlich auf Kosten der armen 2. Klasse- Fahrer, denn der Platz wird natürlich denen weggenommen die schon keinen haben.
Die SBB ist ein typischer Staatsbetrieb. Sie bietet Wagen für die privilegierte Partei- Oberschicht an, währenddem der Pöbel den Mief der anderen geniessen darf und immer mehr eingekerkert wird- ganz nach sozialistischer Manier.
Lieben Gruss
Mr. Pink
Eine Einheitsklasse und Stehplätze etc. genau wie in China gell...lol! Nein, die SBB soll endlich Dinge, die sie selber nicht kann, wegen des staatsbürokratischen Brett's vor dem Kopf, outsourcen an Private, die das besser können. Ihr Post Pink geht in Richtung Viehtransport von A nach B. Dabei muss die Schweiz, wie ich das in meinem Post gesagt habe, endlich lernen Arbeitsplätze und Mehrwert im Dienstleistungssektor zu schaffen. Sie wird es nötig haben, wenn Tausende nach dem Zerfall des Finanzplatzes keine Arbeit mehr finden!
Die guten Zeiten sind nun auch für die Schweiz vorbei und wir werden ein Durchschnittsland werden, wie alle andern auch. In den Köpfen der meisten ist das längst noch nicht angekommen. Vorallem auch nicht dort, wo es jetzt entscheidend wäre, nämlich in der Regierung! Die Naivität und das Business as Usual des BR ist die wahre Katastrophe für unser Land! Von "Gouverner c'est prévoir" absolut nichts zu sehen! Jetzt in der Krise kommt die Untauglichkeit unserer Regierung knallhart an den Tag! Wie die Damen und Herren die Lage der Schweiz einschätzen, ist im wahrsten Sinne des Wortes wie auf der Titanic! Der Eisberg ist bereits in Sicht und es herrscht eine "Après moi le déluge" Mentalität!!! Die fette Pension wartet und was will man noch mehr...
Jetzt sind wir endgültig am Punkt angelangt, wo sich die Schweiz selber ins abseits manövriert. Praktisch die gesamte Classe Politique ist eine Bande von provinziellen Naivlingen, die keine Ahnung hat über die grossen Zusammenhänge und Vorgänge in der Welt; geschweige denn was zu tun wäre! Jetzt bezahlen wir den Preis für unser unsägliches Politsystem der direkten Besserwisserei und Verhinderungspolitik! Jetzt wäre Executive Power im wahrsten Sinne des Wortes angesagt! Eine handlungsfähige Regierung, die endlich drei Gänge hinaufschalten kann und imstande ist ZU HANDELN! Ich befürchte, für das bleibt keine Zeit mehr!
Es steht natürlich ausser Frage, dass es schlicht die gekränkte Eitelkeit des Herrn Bundesrat war, von dem Herrn aus dem nördlichen Nachbarland nicht erkannt worden zu sein...
Ich lese regelmässig Ihren Blog. Ihre mit feinem Humor und und viel Selbstirnonie gewürzten Beiträge sind etwas was man gerne liest - ich muss wohl präzisieren: Was ich gerne lese.
Ich stelle aber fest, dass es immer weniger Kommentare gibt. Früher konnte man viel interessante, auch mit aufbauender Kritik verfasste Kommentare lesen. Heute tummeln sich fast nur noch
Leute in Ihrem Blog, welche an allem und an jedem etwas herumzunörgeln haben. Ihre Sätze werden ins Gegenteil verkehrt und es wrden Ihnen Worte in den Mund gelegt, welche Sie so nicht gesagt haben. Mir scheint das hat Methode. Ist es wohl der Stosstrupp der SVP (Schweizerische Verdummungs Partei), welche Ihren Blog missbraucht?
Mit freundlichen Grüssen
Max Manhart
Blogwatch wünscht sich also einen Diktator, der nun politisch und wirtschaftlich aufräumt. (2009-02-23 14:26:33)
Tja, das ist ein Grunddilemma: Demokratie ist für rücksichtsloses Wirtschaften bekanntlich ein Standortnachteil! "Frägt sich nur", WELCHES von beiden da fehl am Platz ist...
Dass die fetten Jahre vorbei sind, diese Analyse teile ich. Warum sind sie vorbei? Warum hatten wir sie überhaupt? Warum hatten sie die USA?
Weil wir uns noch nie nach der Decke gestreckt haben, immer über unsere Verhältnisse und massivst auf Pump gelebt haben. Jetzt kommt die erste Akonto-Rechnung! Mit wir meine ich die Industriegesellschaft und nun auch die Schwellenländer.
Auch dass die Regierung(en) (nicht nur unsere) hoffnungslos überfordert sind, war vorauszusehen und muss hingenommen werden. Das ist eh nur die Ruhe vor dem Sturm.
Es wird ganz ganz bitter werden; der Selbstregulierungsmechanismus unseres Wirtschaftssystems heisst Elend, Krieg und Barbarei.
Blogwatch wünscht sich "Mehrwert im Dienstleistungssektor". Aha! Also noch mehr staatliche und private Verwalter, Versicherer, Batzeli-Herumschieber und Spekulanten?!? NEIN danke!
Welche Mehrwerte schaffen denn die, he? Was von Nutzen produzieren sie? Was zum Fressen, während sich die Wüsten ausdehnen, das Wasser knapp wird, 3-Welt-Bauern Biotreibstoffe "anbauen" oder touristische Küstenstreifen überflutet werden?
Sie werden primär weitere wertlose Buch"werte" erfinden, und sie noch weniger wert als irgendwelche Leerlauf-Bürokraten. Sie schaffen nicht die geringsten Mehrwerte, sondern nur aufgeblasenes, hohles Business und weitere Spekulationsblasen.
"Untergehende Nationen verlieren zuerst das Mass." (Adalbert Stifter)
Noch ein Titanic-Vergleich: Wer erkennt sich?
Geben Sie sich ja nicht der Illusion hin, der Kapitalismus sei jetzt tot. Die Hedgefundis erfreuen sich täglich mehr an den Marktverzerrungen und sehen Opportunitäten auf dem Silbertablett serviert. Die Global Macro Hedge Funds, die vorallem Währungsspekulation betreiben, sind praktisch alle bereits wieder zweistellig im positiven Renditebereich. Der Hedgefund Index (CS Tremont) für alle Hedge Funds liegt seit Beginn dieses Jahres ebenfalls im Plus! Die geleveragten Shortbets auf osteuropäische Währungen (PLN, HUF, CZK etc.) bringen Milliarden ein und stürzen diese Länder in Hyperinflation und das Volk ins Elend. Alles geht weiter wie gehabt!
Und in Singapur und vielen anderen Offshore-Finanzzentren knallen die Champagnerkorken, da nun 100erte von Milliarden von der CH weg in ihre Richtung wandern werden! Die Amis spielen Hardball und holen sich das Geld dort wo Regierungen eben erpressbar sind! Da eignet sich das provinzielle Naivland CH dazu bestens!
Ich bleibe dabei: Unser direktdemokratisches Politsystem holt uns nun ein und zeigt uns, dass wenn Krethi und Plethi mitschnurren, obschon sie oft null Ahnung haben, die Probleme nicht gelöst werden können! Gerade jetzt bräuchten wir eine knallharte Regierung, die unsere Interessen verteidigt. Andere werden von unserem Absinken ins tiefe Mittelmass überdurchschnittlich profitieren. Die Amis als urkapitalistisches Land haben selber kein Interesse, global sämtliche Offshore Zentren zu regulieren. Sie werden nur dort zugreifen, wo es sich lohnt und wo mit leichtem Druck viel herausgepresst werden kann. Und das ist zZt nur in der Schweiz möglich. Wir sind nun eine Bananenrepublik mit einer Geriatrieabteilung im Bundesrat und einem Rechtssystem als Selbstbedienungsladen für die Starken! Man kann sich wirklich nur noch schämen, Schweizer zu sein!
BW (BesserWisser oder BlogWatsch) erfindet wieder Aussagen, die er bei mir gerne vorfinden würde.
"Irrtum", sprach der Igel, und stieg vom Kaktus.
Übrigens: Was ist "grünmarxistisch"?
Das Gegenteil von rotkapitalistisch?
Oder von blauäugig?
Gruss vom Waxdummskritiker
Es gibt keine knallharte Regierung. Dazu müsste sie nämlich in Kauf nehmen, dass die Bürger eine turbulente Zeit auf sich nehmen müssen. Das will und kann keine von Wählern gebildete Regierung.
Ich sage nicht, dass es dazu eine Diktatur braucht, aber es braucht Leute mit Charakter und ökonomischem Wissen. Beides ist unseren Regierungen seit Jahrzehnten fremd.
Übrigens: Die Amis haben sich längst vom Kapitalismus verabschiedet (seit dem New Deal). Dieser Staatskapitalismus der dort herrscht hat nicht das geringste mit klassischer Nationalökonomie oder Kapitalismus zu tun.
Wer behauptet in den USA herrsche Kapitalismus (ich will nicht sagen das du dies behauptest) hat keine Ahnung was Kapitalismus ist.
Es ist natürlich klar, dass alle westlichen Nationen dem Bankrott nahe sind und da ist ihnen jede Geldquelle recht, vor allem wenn sie aus dem Ausland stammt.
Nicht nur die Deutschen brauchen Geld, auch die USA werden mehr und mehr Geld brauchen. Wir werden in nächster Zeit wohl eine Regulierungswut erleben, damit Regierungen 'legal' Geld erpressen können.
Gruss
Mr. Pink
Hey Pink!
Die Nationalökonomie ist noch töter als der US-Kapitalismus. Die wurde von der Globalisierung (welche der Neoliberalismus-Kapitalismus fordert) schon lange um die Ecke gebracht.
Und noch vor den diversen Staatsbankrotten erwartet uns ein Ellbogen-Protektionismus.
Aber für Blogwatsch gehören Pink und ich wohl in eine ähnliche Miesmacherkategorie.
Ich wiederhole mich und sage erneut, dass es sich nun rächt, dass wir einen riesigen Reformstau in diesem Land haben und uns das Schicksal nun einholt. Das ist das Resultat von jahrezehntelangem, direktdemokratischem Kompromisslidenken und Gleichmacherei. Mit dieser Verwaltungsregierung ging alles gu^t, weil die Schweiz vielleicht zu lange quasi auf Autopilot funktioniert hat.
Was wir jetzt bräuchten, ist folgendes. Und das wäre dann auch mein konreter Vorschlag ans Parlament:
1) Einen Bundespräsidenten gewählt auf 4 Jahre, gewählt vom Volk. Dieser sollte nicht Bundesrat sein sondern eine hochrespektierte Perösnlichkeit. Funktion ähnlich wie in Oesterreich und Deutschland. Diese moralische, unabhängige Führungsfigur ist dringend nötig, um die grossen Zukunftsthemen unabhängig vom Parteihick^hack sachlich diskutieren zu können. Ich denke da an Persönlichkeiten wie: Nicholas Hayek, Eliane Canepa etc.
2) 10 anstatt 7 Bundesräte. Die heissen Zukunftsdossier im EDI: wie Gesundheit und Sozialwerke und dann Bildung müssen in separaten Ministerien ausgegliedert werden. Auch das UVEK ist ein Wasserkopf: Die Bundesbetriebe, wie SBB, Post Swisscom gehören ins Finanzdepartement und müssen dort zum Wohle der Steuerzahler bewirtschaftet werden. Umswelt und Energie gehören in ein separates Ministerium.
3) Das Tempo der Reformen muss massiv erhöht werden. Dazu kann man Staatssekretäre mit besonderem Know How und Dossierkenntnis berufen oder rollend Task Forces mit breiter Expertenabstützung einsetzen.
4) Das Regierungskollegium beschliesst jährlich oder laufend eine Priorisierung der Tätigkeitsfelder. Je nach Wichtigkeit sind externe Fachkräfte beizuziehen.
Das wären ein paar erste Schritte, die man relativ sofort einleiten könnte.
Ein weiterer Schritt wäre die Verdoppelung der Unterschriftszahlen für Initiative und Referendum. Diese wurden nie dem Bevölkerungswachstum angepasst und lähmen unser Land zu oft mit Bagatellen.
usw. usf.
(Es gibt ja tatsächlich noch solche, welche nachhaltige Werte schaffen)
Ich sehe mich nicht als Miesmacher oder Pessimist, sondern als Realist.
Warum sollte ich nicht schreiben was ich denke? Und warum sollte ich Lügen?
Schliesslich bin ich kein Politiker und habe nichts davon, wenn ich gute Stimmung zum Ernst der Lager verbreite und alle belüge. Ich lebe also weder in einer filmischen- noch politischen Realität.
Die klassische Nationalökonomie ist die Grundlage einer jeden kapitalistischen Theorie. Auch wenn sie heute nicht zu 100% stimmen mag, war sie ein wichtiger Schritt aus dem alten merkantilistischen System in die Moderne. Und wir wären selbst heute besser dran, wenn wir nach dieser klassischen Nationalökonomie leben würden, statt nach unserem sozialistischen Staatskapitalismus.
Einen Gruss
Mr. Pink
Die Zweifel an den Aussagen und Voraussagen der Nationalökonomen teile ich mit Wachstusmskritiker.
Untermauert wurden meine Zweifel durch eine historische Passage: Kürzlich las ich von den
"falschen Voraussagen, welche die Wirtschaftslehre über den ersten Weltkrieg machte. Teils wurde ein solcher Krieg von vornherein für unmöglich gehalten, teils bewies man, dass er nur sehr kurze Zeit dauern könne. Offenbar war der Satz, dass der Krieg den Krieg ernährt, ganz in Vergessenheit geraten."
Je lauter die alltägliche Umgebung desto grösser das Bedürfnis nach Ruhe.
Ob eine durch Agglomerationsprogramm ausgebaute Autobahn im Wallis beschallte Bergflanke noch Ruhezeit bietet sei dahingestellt. Was zehntausende Ausländerkinder an Hauptverkehrsachsen in Städten aushalten können, ist wohl auch für einen Walliser Bergbauern zumutbar?!?
Dass die SBB ihre Billetpreise gemäss Angebot und Nachfrage orientieren wollen, wäre ein riesiger Fortschritt.
Leider warten Wirtschaftszentrenbewohner auf diesen ökonomischen Sachverstand auf ihren Strassenverkehrsachsen wahrscheinlich noch die nächsten 100 Jahre.
Gruss,
Ernst
2009-02-28 02:13:22
Ganz Ihrer Meinung.
Aber von ihnen sehe ich abgesehen von Kritk auf eine vertretene Meinung die Mr. Pink durchaus hat, nicht viel Erbauliches, das man als Substanztriefend bezeichnen kann.
Ja sie sagen es richtig; die Anonymität des Internets ist halt doch der ideale Frustablasser, wenn man nichts mehr zu sagen weiss.
Gruss,
Paul
2009-03-01 10:50:46
„Die Linke Doppelmoral kennt einfach keine Grenzen…“
“… die reichen, geldgierigen Grünen Bonzen…“
“Leider hat die SBB nicht begriffen, dass der Zug ein MASSENTRANSPORTMITTEL ist…“
“… für die privilegierte Partei- Oberschicht an, währenddem der Pöbel den Mief der anderen geniessen darf und immer mehr eingekerkert wird…“
„… ganz nach sozialistischer Manier…“
„ …damit Regierungen 'legal' Geld erpressen können…“
Wenn Sie solche, ähnliche und sinngemässe stereotyp wiederholten Aussagen als substanziell betrachten wollen, ist das Ihre Sache. Wie viele von Pinks Beiträgen haben Sie gelesen?
Kennen Sie meine Beiträge überhaupt? Nicht dass ich behaupten möchte, sie seien in irgend einer Weise gut – ich versuche lediglich, den Fokus auf Aspekte zu richten, die häufig übersehen werden.
Es wäre nett, wenn Sie hier auch einmal einen Beitrag über ein von Herrn Leuenberger eingebrachtes Thema schreiben würden, damit Ernst und ich uns ein Beispiel daran nehmen könnten, was ein erbaulicher, substanzieller Beitrag ist.
Wo der Mr.Pink recht hat, da HAT er recht!
Ich lese diesen Blog regelmässig (seit langem) und ihre Postings natürlich auch!
Das heisst aber noch lange nicht, dass ich bei jeder Gelegenheit, dem Schreiber/in an den Karren fahre, wenn ich nicht der selben Meinung bin. Das heisst auch nicht, dass ich zu jedem Posting meinen Senf dazugeben muss. Ich lese einfach und überlege mir was so vielfältige Meinungen doch ein schönes Puzzle abgeben.
Es ist leicht immer nur Postings (auch von anderen regelmässig Schreibenden auch ex-Schreibenden) zu sezieren und Phrasen auszugsweise aus dem ganzen Zusammenhang zu reissen. Diese Methode wenden Sie doch andauernd an, wie gerade jetzt wieder.
Wie kann man eine Meinung als Anonym bezeichnen, nur weil die e-mailadresse fehlt? Eine Meinung bleibt eine Meinung, Anonymität hat mit einer AUSSAGE nicht das Geringste zu tun.
Schauen sie sich doch mal Ihre (und natürlich auch meine) e-mailadresse an. Ist sie ersichtlich? Nein, sie ist es nicht und die e-mailadressen die ersichtlich sind, sind die wirklich alle echt? Die IP-Adresse ist die echte Adresse!
Ich empfehlen Ihnen einfach; lesen Sie doch noch einmal den -langfristigen Dialog- zwischen Wachstumskritiker und Mr.Pink und lernen Sie einfach, wie eine heisse Debatte aussehen kann, und nicht nur in einer pauschalen Verurteilung eines Kontrahenten endet.
Gruss,
Paul
Wenn ich die Beiträge deinesgleichen lese, dann klingt das genau so:
- gierige Kapitalisten
- der Neoliberalismus der letzten Jahre
- ganz nach kapitalistischer Manier
- das Auto ist eine Waffe
- geldgierige Unternehmer
- böse Banker
- korrupte Spekulanten
- kapitalistische Oberschicht sind Sklaventreiber
- etc. etc. etc.
Ich frage mich also, was an meinen Beiträgen denn so anders ist als an den 'normalen'?
Ich denke es hängt einfach damit zusammen, dass ich nicht DEINE Meinung vertrete.
Ich kann auch nichts dafür, wenn die Wahrheit schmerzt.
@ Paul
Danke.
Es grüsst
Mr. Pink
2009-03-03 11:49:17
Mr. Pink
2009-03-03 15:51:08
Gaats eigentlich na?! Was sollen diese fiesen Verunglimpfungen?
1. Wo und wann bitte schön, habe ich je die Anonymität hier im Blog kritisiert?
2. Keine einzige, von Pink aufgelisteten Formulierung, die angeblich von mir stammen sollen (gierige Kapitalisten; der Neoliberalismus der letzten Jahre; ganz nach kapitalistischer Manier; das Auto ist eine Waffe; geldgierige Unternehmer; böse Banker; korrupte Spekulanten; kapitalistische Oberschicht sind Sklaventreiber), ist in meinen Beiträgen zu finden!!
Was soll der Blödsinn? Halten Sie sich doch wenigstens an die Tatsachen, wenn Sie mir eines auswischen wollen.
Und, Herr Paul, ich warte immer noch gespannt auf Ihr Beispiel von einem erbaulichen und substanziellen Beitrag auf eines von Herrn Leuenberger eingebrachten Themen.
Ich habe 'DEINESGLEICHEN' geschrieben.
Damit meine ich jene Blogger, deren Meinung du vertrittst. Was nicht explizit dich betrifft.
Aber gegen jene scheinst du nie irgendwelche Anmerkungen bezüglich deren Wortwahl zu richten.
Kommentar:
Ernst
2009-02-28 02:13:22
____________________
Wenn man diesen Eintrag unter seinem -Nick- als SEINE eigene Meinung proklamiert, sollte man sich nach deren Kundgebung nicht mit einem aggressiven-, verleugnenden Befreiungsschlag verteidigen, sondern ganz einfach dazustehen... wenn Sie schon über fieses Verhalten jammern!
Ich habe es Ihnen zu erklären versucht.
Ich habe nicht das Bedürfnis und mir fehlt auch die nötige Zeit bei jeder neuen Publikation in diesem Blog meinen Senf, der sich ohnehin mit Meinungen von Mr.Pink, Ueli Schäfer,Bürger, Blogger, vivendi, Mr. Toe, mirosch, Floh und manch anderer hochprozentig deckt. Wobei zu meinem Bedauern einige von ihnen leider schon lange nicht mehr schreiben.
Wachstumskritiker liegt manchmal sogar auch auf meiner Linie, jetzt, wo ich ihn besser verstehe nach dem Dialog mit Mr. Pink!
Auch wenn Ernst meint, dass da inhaltlich nicht viel Substanz vorhanden ist, sollte man dessen vertretene Meinung nicht verleugnen wenn man sie (über-)unterschreibt. Das gilt auch für die enthaltene Bemerkung über die Anonymität im Internet!
Erst lesen und verstehen, dann Unterschreiben und zu guter letzt dazu stehen. So einfach! Aber mit verantwortlichem Geradestehen haben Linksdenkende nach meiner Lebenserfahrung halt doch einige Mühe...!
Gruss,
Paul
http://www.schlagzu.ch
Zum Glück gibt es Menschen, die Ruhe haben wollen weil Sie älter werden.
Zum Glück ist das Leben nie Ruhelos und darum wird wohl die Stille sehr geschätzt.
Mein Eindruck bisher: Ein Ruheabteil gibts doch nur für die 1. Klasse? (bitte um Feedback wen das nicht so wäre)
Also für die "meehbessere". Lasst das Leben rauschen mit Geräuschen und nervt euch nicht wenn eure Ruhe in einem Abteil gestört werden sollte. Im Tod werden wir alle absolute Ruhe haben, also Geniesst das Leben und lasst den Ruhepolizist in eurer Phantasie...
Der Direktor
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