Raser
[Version française: Chauffards]

Bild: Wikipedia
„Raser sind Asoziale und Kriminelle, ich kann es nicht anders sagen.“
Das kurze Statement in „10 vor 10“ findet – ausser in der wegen Radio Energy schmollenden Ringierpresse - breite Zustimmung, wie mir viele Mails beweisen.
Mit dieser Feststellung ist allerdings noch nichts getan. Entscheidender ist ja die Antwort auf die Frage: Wie verhindern wir asoziale und kriminelle Raser auf den Strassen?
1. Uns sozial zu verhalten, andere Menschen zu respektieren, Rücksicht zu nehmen, so dass sich alle gegenseitig vertrauen können, lernen wir in der Familie und der Schule. Dort wird das soziale Verhalten wohl am stärksten geprägt. Deshalb darf nicht verschwiegen werden, dass Raser oft junge Männer mit schwachen sozialen Wurzeln sind. Sie kommen zum Teil aus Ländern, wo sie als Kinder den Krieg oder dessen Folgen erlebt haben, also einen Zustand, der moralische Bindungen zerstören kann.
2. Für soziales Verhalten im Strassenverkehr gibt es zusätzlich Schulungen, um sich den physikalischen Gesetzen von Geschwindigkeit und Masse so anzupassen, dass keine Menschenleben gefährdet werden: Theoretische und praktische Fahrprüfung, seit kurzem zweistufig für Neulenker, das heisst der erste Ausweis wird auf Probe abgegeben. Doch wenn eben das Grundwasser menschlicher Rücksichtnahme überhaupt fehlt, ist auch eine solche Ausbildung nur ein verdampfender Tropfen auf die verdorrten Seelen der Entwurzelten. Nicht alle sind ansprechbar auf diese Bemühungen zu Schärfung des sozialen Gewissens und Verhaltens.
3. Meines Erachtens nützen deshalb auch die gut gemeinten pädagogischen Kampagnen auf Plakaten gegen das Rasen kaum etwas, wenn sie nicht mit schärferen Kontrollen verbunden werden. Der Verstand schaltet den Nervenkitzel nicht aus. Und weil dieser Kick nicht nur selbstmörderisch, sondern eben auch mörderisch ist, braucht es Repression: Ausweisentzug, Gefängnis, oder, wie ich es im Paket via sicura vorschlage, der Einzug und die Verschrottung des Fahrzeuges. Repression hat immer einen doppelten Effekt: Sie soll den Bestraften „erziehen“ und sie soll potentielle Täter abschrecken. Hier sind gewiss noch Verschärfungen notwendig, zum Beispiel höhere Maximalstrafen. Diese würden es dann auch gebieten, nach einer Verhaftung die Täter nicht sofort wieder auf freien Fuss zu lassen, sondern sie wegen Fluchtgefahr zu inhaftiert zu lassen.
4. Doch wir wissen, dass auch noch so harte Repression letztlich Kriminalität nicht beikommt. Eine noch so harte Strafe erfolgt ja an einem Täter, dessen Tat schon Opfer forderte. Auch die Todesstrafe, auch totalitäre Staaten kommen der Kriminalität nicht bei.
5. Es ist wie bei aller politischen Arbeit: Es gibt eine Vision. Im Strassenverkehr heisst sie „vision zero“, also keine Toten und keine Verletzten, also auch keine Raser. Vielleicht können wir diese Vision nicht erreichen, aber es ist unsere Pflicht, mit allen nur erdenklichen Mitteln, wie Erziehung und Repression darauf hinzuarbeiten. Deswegen das Programm via sicura. Es will Sicherheit erreichen mit Aufklärungskampagnen (Velohelm freiwillig tragen), mit Erziehung (praktische Fahrkurse), infrastrukturellen Massnahmen (Leitplanken verstärken, Kreisel), mit Kontrollen zur Durchsetzung bestehender Regeln und mit neuen Verhaltensregeln (zum Beispiel Alkoholverbot für Neulenker und Berufschauffeure). Für dieses Programm läuft jetzt die Vernehmlassung. Dass hier im Namen der individuellen Freiheit Positionen bezogen werden und gegen die Bevormundung der Bürger gewettert wird, ist verständlich.
Gewiss, Freiheit heisst Risiko. Aber wer mit Freiheit nicht verantwortungsvoll umgehen kann, ist ein Risiko, welches wir nicht tolerieren können.
Bis bald
Moritz Leuenberger

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„Raser sind Asoziale und Kriminelle, ich kann es nicht anders sagen.“
Das kurze Statement in „10 vor 10“ findet – ausser in der wegen Radio Energy schmollenden Ringierpresse - breite Zustimmung, wie mir viele Mails beweisen.
Mit dieser Feststellung ist allerdings noch nichts getan. Entscheidender ist ja die Antwort auf die Frage: Wie verhindern wir asoziale und kriminelle Raser auf den Strassen?
1. Uns sozial zu verhalten, andere Menschen zu respektieren, Rücksicht zu nehmen, so dass sich alle gegenseitig vertrauen können, lernen wir in der Familie und der Schule. Dort wird das soziale Verhalten wohl am stärksten geprägt. Deshalb darf nicht verschwiegen werden, dass Raser oft junge Männer mit schwachen sozialen Wurzeln sind. Sie kommen zum Teil aus Ländern, wo sie als Kinder den Krieg oder dessen Folgen erlebt haben, also einen Zustand, der moralische Bindungen zerstören kann.
2. Für soziales Verhalten im Strassenverkehr gibt es zusätzlich Schulungen, um sich den physikalischen Gesetzen von Geschwindigkeit und Masse so anzupassen, dass keine Menschenleben gefährdet werden: Theoretische und praktische Fahrprüfung, seit kurzem zweistufig für Neulenker, das heisst der erste Ausweis wird auf Probe abgegeben. Doch wenn eben das Grundwasser menschlicher Rücksichtnahme überhaupt fehlt, ist auch eine solche Ausbildung nur ein verdampfender Tropfen auf die verdorrten Seelen der Entwurzelten. Nicht alle sind ansprechbar auf diese Bemühungen zu Schärfung des sozialen Gewissens und Verhaltens.
3. Meines Erachtens nützen deshalb auch die gut gemeinten pädagogischen Kampagnen auf Plakaten gegen das Rasen kaum etwas, wenn sie nicht mit schärferen Kontrollen verbunden werden. Der Verstand schaltet den Nervenkitzel nicht aus. Und weil dieser Kick nicht nur selbstmörderisch, sondern eben auch mörderisch ist, braucht es Repression: Ausweisentzug, Gefängnis, oder, wie ich es im Paket via sicura vorschlage, der Einzug und die Verschrottung des Fahrzeuges. Repression hat immer einen doppelten Effekt: Sie soll den Bestraften „erziehen“ und sie soll potentielle Täter abschrecken. Hier sind gewiss noch Verschärfungen notwendig, zum Beispiel höhere Maximalstrafen. Diese würden es dann auch gebieten, nach einer Verhaftung die Täter nicht sofort wieder auf freien Fuss zu lassen, sondern sie wegen Fluchtgefahr zu inhaftiert zu lassen.
4. Doch wir wissen, dass auch noch so harte Repression letztlich Kriminalität nicht beikommt. Eine noch so harte Strafe erfolgt ja an einem Täter, dessen Tat schon Opfer forderte. Auch die Todesstrafe, auch totalitäre Staaten kommen der Kriminalität nicht bei.
5. Es ist wie bei aller politischen Arbeit: Es gibt eine Vision. Im Strassenverkehr heisst sie „vision zero“, also keine Toten und keine Verletzten, also auch keine Raser. Vielleicht können wir diese Vision nicht erreichen, aber es ist unsere Pflicht, mit allen nur erdenklichen Mitteln, wie Erziehung und Repression darauf hinzuarbeiten. Deswegen das Programm via sicura. Es will Sicherheit erreichen mit Aufklärungskampagnen (Velohelm freiwillig tragen), mit Erziehung (praktische Fahrkurse), infrastrukturellen Massnahmen (Leitplanken verstärken, Kreisel), mit Kontrollen zur Durchsetzung bestehender Regeln und mit neuen Verhaltensregeln (zum Beispiel Alkoholverbot für Neulenker und Berufschauffeure). Für dieses Programm läuft jetzt die Vernehmlassung. Dass hier im Namen der individuellen Freiheit Positionen bezogen werden und gegen die Bevormundung der Bürger gewettert wird, ist verständlich.
Gewiss, Freiheit heisst Risiko. Aber wer mit Freiheit nicht verantwortungsvoll umgehen kann, ist ein Risiko, welches wir nicht tolerieren können.
Bis bald
Moritz Leuenberger



122 Kommentare
"Individuelle absolute Freiheit" gibt es nicht in einer Gesellschaft, weil sie da aufhört wo das "du" oder "wir" anfängt.
Deshalb: Entlastung der Bürger durch striktere Vorschriften und Strafen, wodurch die Gesetzgebung einen Teil der Eigenverantwortung übernimmt, da nicht alle so viel Verantwortungsbewusstsein aufbringen können.
http://blog.4st.ch/
Etwas Ähnliches aber Teures finden Sie ja bereits auf ihrer Webseite, des Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation ;)
http://www.dfs.astra.admin.ch/
Um alle Schweizer Automobilisten mit einem Fahrtenschreiber auszustatten, würde man eine Billigversion benötigen, welche nur die Geschwindigkeit festhält und sie bei Bedarf der Polizei vermeldet.
Ich stelle mir das so vor:
1. Ein Gerät im Auto misst die Geschwindigkeit. Das Gerät ist mit GPS ausgerüstet und kennt den Aufenthaltsort des Fahrzeuges, folglich auch die erlaubte Geschwindigkeit.
2. Wird die Geschwindigkeit übertreten, so gibt es ein Warnsignal
3. Die Dauer der Geschwindigkeitsübertretungen pro gefahren Kilometer wird im Gerät kalkuliert. Überschreitet ein Automobilist die gesetzlich zugestandene Quote, so würde das Gerät (eingebauter Mobilfunk) den Polizeicomputer mit diesen Daten füttern.
4. Der Bund würde festlegen ab wann eine Busse ausgesprochen wird und ab wann der Führerausweis entzogen wird.
In Massen hergestellt, würden die Kosten für ein solches Gerät 400 sFr. kaum überschreiten. Diese Kosten können, wie bereits erwähnt reduziert werden, durch geringere Versicherungsgebühren.
Wer sich gegen eine solche Einrichtung in seinem Fahrzeug wendet, der ist aus meiner Sicht eine potentielle Gefahr.
Aus Datenschutz Gründen, müsste das Gerät nur dann in der Lage sein, den genauen Ort der Geschwindigkeitsübertretungen auszugeben, wenn eine Plombierung des Gerätes entfernt würde. Wenn man die Daten mit GPS Informationen direkt am Gerät abruft, so müsste ein Richterentscheid vorliegen.
Mehr gibt es dazu aus meiner Sicht nicht zu sagen.
Und das ist einfach bloss selbstsuggestiver Quatsch und gehört auch nicht in den Titel:
"Wir können gar nicht langsamer fahren"
http://www.blick.ch/news/schweiz/wir-koennen-gar-nicht-langsam-fahren-105211
Herr Leuenberger , Verkehrssicherheit in Ehren, aber das Paket geht eindeutig zu weit, der Staat weitet sich wie eine Krake in jedwelchen privaten Bereich aus.
Freiheit und Mobilität bedeuted auch sich Gefahren auszusetzen. Diese Gefahren dürfen natürlich nicht vorsätzlicher Natur sein, (wie es zb bei Rasern der Fall ist) aber sie müssen im Verhältnis zu den Freiheiten des Bürgers stehen. Wenn ich in 20 Jahren vom Sateliten überwacht werde und die Daten direkt ans Strassenverkehrsamt übermittelt werden, haben wir Orwells Vision mehr als erreicht! Weit ist das Packet Via Sicura nicht mehr davon entfernt, heute schon sind Black Boxes bei Versicherern im Einsatz, mit jedem noch so kleinen (auch nicht objektiven) Erfolg wird eine neue Generation Überwachungstechnik eingeführt...
Repression Herr Leuenberger wird von den zuständigen Kantonen nicht für Sicherheitskontrollen bei heiklen Stellen eingesetzt, sondern um die Staatskasse aufzubessern! So geschehen heute morgen auf der A1 in Wangen a. A als ein Radargerät mitten im morgendlichen Stossverkehr aufgestellt wurde, hier kann es nicht um die Sicherheit gehen, man ist gezwungen im Pulk zu fahren, der Verkehr ist so dicht dass Schnellfahren gar nicht möglich ist, hier geht es darum möglichst viele Autofahrer zu erwischen die ein paar km/h zu schnell im Pulk fahren, also sich möglichst dem Verkehrsfluss anpassen, die Masse machts dann aus.
Für eine bessere Verkehrssicherheit sollten Sie die Teilnehmer auf die Gefahren sensibilieren, was heute abgeht im Strassenverkehr ist eine von der Gerichten und der Politik herangezüchtete Sauerei. Fussgänger (vorwiegend Junge welche nichts anderes kennen) rennen einfach über die Strasse, es ist ihnen egal ob sie im Auto dafür eine Vollbremsung machen müssen.. Velofahrer benehmen sich als gehöre die Strasse ihnen, LKW Fahrer überholen auf der Autobahn mit 2km/h Unterschied und nehmen lange Rückstaus in Kauf, die Beispiele sind endlos....
Via Sicura macht die Strasse nicht sicherer, sondern treibt die Verkehrsteilnehmer weiter gegen sich auf...
Wo machen Sie die Grenze zwischen einem Raser und einem Schnellfahrer?
Bin ich nun ein Raser wenn ich von einer 80er Strasse in eine 50er Zone komme und das Schild übersehe? Kann mir dann mein Fahrzeug auf der Stelle verschrottet werden? Bin ich ein Raser oder ein Schnellfahrer wenn ich auf der Autobahn um morgens um 3 mit 30kmH zu schnell fahre? Ist Ausweisentzug wegen Schnellfahrens generell mit Rasertum gleichzusetzen?
Ist ein Töfffahrer mit einer 150PS Maschine ein potentieller Raser? (jeder wird mal kurz aufdrehen um Fun zu haben, sonst kann er eine 30PS Maschine kaufen)
Bin ich nicht mit einem VW Golf GTI mit 120kmH auf der Autobahn eher gefährlicher unterwegs als im Porsche GT3 mit 150KmH (der Bremsweg des Prosche ist massiv kürzer wegen der brachialen Bremsanlage)
WER ENTSCHEIDET MIT WELCHEN KRITERIEN MAN EIN RASER IST?
Fragen über Fragen...
Ich glaube in 10 Jahren sind 99% der Autofahrer von ihren Visionen kriminalisiert worden, diese Visionen können wir uns sparen...
Darum Via Sicura NEIN!
Das soll kein Manifest für Rowdytum auf der Strasse sein, solche Leute die Unschuldige regelrecht umbringen gehören eine gehörige Zeit verwahrt bis sich die Gasfusshormone verflüchtigt haben..
Einiges haben sie gemeinsam ,das Nerven-kitzeln und den Rausch.Das Zentrale ihrer Gemeinsamkeit ist die Verantwortungslosigkeit und die Absenz von Liebe für das Leben und die Menschen.
Ich denke, dass nur über hohe Geldstrafen etwas zu erreichen ist. Außerdem sollten
die bestehenden Gesetze von der Polizei mit vermehrten Kontrollen umgesetzt werden
Auch ich als Fahrerin kann viel dazu beit-
tragen,wenn ich nicht mehr alles von den anderen Autofahrern akzeptiere.
Der Gotthardtunnel ist das beste Beispiel.
Früher war es ein Horror da durchzufahren.
Seit dem Brand fahren die Lastwagen nicht
mehr so nah auf.
Einfach einziehen und dann verkaufen oder versteigern hätte doch den gleichen Effekt?
"Raser"...wer kennt sie nicht? Die rasanten Autoverfolgungen? Was wären Bonds und sonstige Thriller ohne? Wilde Szenen, Aufholjagden. Bären, Wölfe und sonstige Raubtiere sind hierzulande längst ausgerottet. Somit droht keine Gefahr mehr beim Waldspaziergang.
Dafür sind wir heutzutags strassenverkehrsmässig, auf gefährlichem Pflaster von Rasern bedroht und sonstigen, nicht ganz geheuren Individuen. Werden auch sie eines Tages aussterben? Ich habe meine Zweifel.
Als Strassenverkehrs Teilnehmer fällt mir ein allgemeiner Stresspegel auf. Wie viele sind "reif für die Insel"? Wie weit gestreut ist eine gewisse Sanatoriumsreife auf Rädern? Erinnert sich jemand an den Dreher? Die Autopartei? Seinen Spruch vom Flammenwerfer? Voll durchgedreht, oder?
Ein Grund mehr für mich, den ÖV zu loben. Am liebsten wäre er mir (zumindest regional) gratis und franko. Wäre doch auch dort ein Zugewinn an Freiheit...
Damit will ich nicht leichtfertig von Raseropfern reden. Sie treffen einen unmittelbar. Wahrscheinlich auch die Täter, wenn sie ernstlich nachdenken und nachempfinden.
Da dies ein reflektiver Blog ist und nicht nur ein Ort der Entrüstung, möchte ich versuchen ein paar Überlegungen beizutragen:
1. Brauchen wir nicht immer wieder Einwanderer mit einem gewissen Aggressionspotential ? Sind sie nicht auch willkommen als zupackende Arbeiter, Firmengründer, Fussballspieler ? Gibt es ein gesundes Mass dafür und Möglichkeiten, sie besser und schneller zu integrieren, sodass die guten Beiträge (noch mehr) überwiegen ?
2. Sind wir nicht selbst ein ziemlich wildes Volk ? Gewehre zuhause, Extremsportler, Rollstuhlrennfahrer, Basejumper und Gleitschirmflieger, Zielort (auch) für Rennen fahrende Steuerflüchtlinge und Todeswillige ? Haben wir (als Gesellschaft) gelernt, den Nutzen davon zu sozialisieren und das Risiko zu privatisieren ? Ist uns da bei jugendlichen Rasern im Strassenverkehr etwas (noch) nicht gelungen ?
3. Kann es sein, dass Vergehen und Verbrechen, die auch von erwachsenen, gut integrierten Männern begangen werden können, weniger stark geahndet werden, da sie (als Gesetzgeber und Abstimmende, zurecht) befürchten, dass ihnen das Gleiche (Alkohol am Steuer, Unfälle mit Todesfolge, Steuerhinterziehung) passieren könnte ?
4. Könnte es sein, dass der Begriff "fahrlässige Tötung" schlecht definiert ist ? Wenn ein Bauarbeiter einen Gerüstladen entfernt und vergisst ihn wieder hinzulegen, kann er, falls ein tödlicher Unfall geschieht, der fahrlässigen Tötung angeklagt werden, wie ein Raser, der einen Fussgänger überfährt. Könnte das Gesetz zutreffendere Strafmasse bestimmen, wenn zwischen Unterlassung und aktivem Tun unterschieden würde ? Müsste dann das (deutlich zu) schnelle Fahren nicht härter als heute bestraft werden ?
5. Sollte es Orte geben, wo jugendliche Geschwindigkeitsbegeisterte ihrer Risikobereitschaft ohne Gefährdung anderer nachgehen können ? Sollte man andererseits eingegangene Risiken in der Kranken- und Invalidenversicherung nicht viel stärker gewichten ?
"Freiheit heisst Risiko", stimmt das ? Gibt es nicht fast beliebig viel Freiheit (sich zu verlieben, nackt zu baden, später zu Bett zu gehen) ohne oder jedenfalls mit sehr wenig Risiko ? Was heisst "Wer mit Freiheit nicht verantwortungsvoll umgehen kann, ist ein Risiko, welches wir nicht tolerieren können ?". Gibt es nicht gerade keine Freiheit zu rasen ? Warum ist der Satz ("Wer..") personalisiert ? Geht es nicht gerade darum, die Personen, die dann pauschalisierend genannt werden, anzunehmen, aber das nicht tolerierbare Verhalten im Einzelfall (und bevor etwas geschieht) zu ahnden ?
"Via sicura". Gibt es das überhaupt ? Ist der Ausdruck nicht beschönigend ?
http://blog.4st.ch/
Ich versuche Ihnen auf der Basis zu antworten, die eine von mir oben beschriebene GPS Fahrtenschreiber- Überwachung im Auto ermöglichen wird:
„Bin ich nun ein Raser wenn ich von einer 80er Strasse in eine 50er Zone komme und das Schild übersehe?“
Das Gerät würde Sie warnen, Sie können das Warnsignal des Gerätes nicht überhören.
„Bin ich ein Raser oder ein Schnellfahrer wenn ich auf der Autobahn um morgens um 3 mit 30kmH zu schnell fahre“
Der Fahrtenschreiber würde es auf ihr „Konto“ aufsummieren. Überschreitet die Geschwindigkeitsübertretung pro gefahrenen Kilometer einen bestimmten Wert, dann werden Sie gebüsst. Gemessen wird zum Beispiel innerhalb einer Fahrperiode von 300 Km.
Ob Sie ein ‚Raser’ wären, das würde anhand einer absolut gemessenen Geschwindigkeitsübertretung festgesetzt, die Sie während einer festgesetzten Zeitdauer übertreten. Für das Gesetz würde das heissen, Ihnen würde der Fahrausweis entzogen.
„WER ENTSCHEIDET MIT WELCHEN KRITERIEN MAN EIN RASER IST?“
Erstens bestimmt dies der Gesetzgeber, indem er die Grenzwerte und die Toleranzwerte festlegt. Mit einem solchen Gerät würde nicht mehr wie bisher auch noch das Glück mitrechnen. Zweitens bestimmen Sie es selbst, indem Sie das Warnsignal des Gerätes absichtlich längere Zeit überhören.
„.. im Verhältnis zu den Freiheiten des Bürgers stehen“
Ganz Richtig. Sie müssen zur Kenntnis nehmen, dass jeder Verkehrsteilnehmer der sich auf der Strasse bewegt, gleichzeitig die in der Demokratie ausgehandelten Freiheiten anderer Bürger bedroht, wenn er die Geschwindigkeit übertritt.
Ein einzelner Fahrer bedroht durch Raserei die Freiheitsrechte von Vielen. Das Recht auf Gesundheit und Leben wird von einem Einzelnen bedroht.
Zudem verursachen die Geschwindigkeitsübertretungen von Verkehrsteilnehmern, dass die Versicherungsprämien hoch sind und die Krankenkassen belastet werden. Jeder Raser erhöht potentiell die Lebenskosten aller Schweizer.
„Wenn ich in 20 Jahren vom Satelliten überwacht werde und die Daten direkt ans Strassenverkehrsamt übermittelt werden…“
Bei Stufe Busse wird nur die aufsummierte Geschwindigkeitsübertretung an die Polizei gefunkt, nicht aber die Orte der Ereignisse.
Damit wären die Persönlichkeitsrechte besser geschützt als beim Radar!
Die Orte wo sie durchfuhren müssten Sie nur bei Bussen –Reklamation und bei „Raserei“ preisgeben.
Nach einer bestimmten Zahl von Fahrkilometer ohne Bussenlast, werden die Daten im Gerät gelöscht und eine neue Messperiode beginnt.
„Orwells Vision“
Nein, dazu müsste der Staat ein anderes Kästchen als von mir beschrieben bauen.
„als ein Radargerät mitten im morgendlichen Stossverkehr aufgestellt wurde“
Radargeräte wären nicht mehr notwendig, weil das Gerät die Übertretungen direkt in ihrem Auto festhält und sie darüber hinaus auch noch warnen würde.
„Für eine bessere Verkehrssicherheit sollten Sie die Teilnehmer auf die Gefahren sensibilieren“
Das Gerät würde jeden Verkehrsteilnehmer mit Sicherheit sensibilisieren, genauso wie das Rotlicht an der Strassenkreuzung.
Um die jugendlichen Raser frühzeitig zu packen, bräuchte es mehr Aufmerksamkeit und Polizeipräsenz. Man sieht und kennt sie in jedem Dorf, in jedem Quartier, die Vollidiotoen, mit ihren abgeänderten Fahrzeugen. Dann braucht es endlich eine differenziertere Anpassung des Strafrechtes. Viel zu viele kleine Verkehrssünder werden mit zu exorbitanten Bussen mit Radar-Steuerfallen regelrecht abgezockt und auch kriminalisiert! Eine Verhältnismässigkeit und Neuüberdenkung der Strafen für Verkehrssünder muss her. Also wirklich schwere Delikte müssen viel härter bestraft werden! Wer innerorts mit 100 unterwegs ist, ist gleich zu behandeln wie jemand der mit einem Revolver wild um sich schiesst!
Und Fahrzeuge von Rasern vershreddern kann wohl nicht ein ernsthafter Vorschlag ihrerseits sein! Enteignen Ja und dann verkaufen zu Gunsten eines national zu gründenden Opferfonds wäre viel die klügere Idee. Die Opfer von Gewaltverbrechen und auch von Autorasern kommen sowieso immer zu kurz und sind die wirklich beschissenen.
Ich bezweifle, dass die nationale Politik fähig ist, wirksame Massnahmen gegen Kriminalität im Strassenverkehr zu ergreifen. Speziell unter Ihrer Führung! Sie haben seit Jahren belegt, ein gestörtes Verhältnis zum Inidividualverkehr, speziell zum Autoverkehr und würden das Volk am liebsten zwangsweise mit dem ÖV befördern! Der Tatbeweis bleibt schuldig solange die Politik, kleine Verkehrsvergehen vorallem zur zusätzlichen Steuerbeschaffung missbraucht und die wirklichen, schweren Täter mit lächerlichen "Strafen" belegt!
http://Raser wer ist das?
Bei der konsequenten Umsetzung eines Via Sicura, müssten auch so gefährliche Sachen wie: Banjee Jumping
Fallschirmspringen, Riverafting
Extremklettern, den Verzehr von Kugelfisch und das Hochseilbalancieren ohne Netz verboten werden. Da diese Dinge einfach viel zu viele Togesrisiken in sich tragen.
Das Via Sicura verspricht zwar gegen Raser schärfer vorzugehen, was viele wahrscheinlich begrüssen werden,es enthält aber auch viele Massnahmen welche die Bürger als Schikanen empfinden könnten, was bringt da zum Beispiel ein Alkoholverbot für Neulenker? Darf man sich
dann nicht einmal mehr einen Apero gönnen?
Oder müsste man dann auf ein alkohoholgetränktes Tiramisu verzichten?
Oder einen Wiederholungsfahrtest, bringt mehr Aufwand, kostet viel Geld und ging bisher auch ohne. Man kann noch so vorsichtig auf den Strassen fahren,
solange es Rowdies gibt ist man nie 100 prozentig sicher.
Unter Rasern verstehe ich Lenker die absichtlich mit 180 über die Autobahn donnern, und nicht wenn jemand mit 20 zuviel geblitzt wird, weil er einen Hang hinunter fährt an dem es plötzlich eine Tempolimite gibt und unten dann eine Fotofalle. So etwas fällt bei mir unter
Stadtkassenauffüllung und unter Abzockerei der Kantone, solche Beispiele gibt es nämlich im Kanton Luzern!
Chironico,16.11.2008
Zur Zeit gehen bezüglich Raser die Emotionen hoch. Und in solchen Zeiten Rational zu bleiben ist äusserst schwierig und verständlich. Der Schrei nach mehr Kontrolle ist daher verständlich.
Ich habe mir aber trotzdem die Frage gestellt, warum heutzutage generell der kollektive Schrei nach Kontrolle und Überwachung durch den Staat immer mehr und mehr in der Gesellschaft Anklang findet. Und dabei will ich nicht nur speziell auf den Strassenverkehr eingehen.
Ich bin dabei zu folgendem Schluss gekommen.
Ausgehend von einem uralten Sprichwort:"Vertrauen ist gut, Kontrolle besser." muss ich sagen, dass unsere Gesellschaft wohl an einem Vertrauensmangel leidet und deshalb nach mehr Staat (Kontrolle) schreit. Aber vielleicht ist es auch lauter Bequemlichkeit.
Herr Leuenberger und Herr Stäubli sind von diesem Vertrauensmangel wohl besonders betroffen, da sie jedem Bürger (es sei denn er sei von der SP) misstrauen.
Dahingegen Misstraue ich nur dem Staat und seinen Politikern, welche im Gegensatz zum einzelnen Bürger ein künstlich geschaffenes Machtgebilde mit immensem Einfluss sind, wodurch ich meinen Vertrauensmangel rechtfertigt sehe :-)
Aber woher kommt dieser Vertrauensmangel?
In den letzten Jahrzehnten wurden eben gerade die von BR ML erwähnten Schulen, und besonders die Familie, welche unser Sozialverhalten massgebend prägen, immer unwichtiger.
Die Familie ist die Basis eines jeden Vertrauens. Kann man seinen Eltern, Geschwistern, engsten Verwandten und besten Freunden nicht vertrauen, wem dann?
Warum ist die Familie heute nicht mehr so wichtig?
Früher hat man sich in familiären Notlagen gegenseitig selbst geholfen und auf die Familie wurde deshalb vertraut und jeder lernte Verantwortung zu übernehmen - es gab nämlich keine soziale Sicherheit vom Staat, und das hatte seine Vorteile. Und das ist ein wichtiger Unterschied zu heute.
Während früher die gesamte Familie für sozial benachteiligte, für Kranke, für Arbeitslose Familienmitglieder etc. gesorgt hat, so übernimmt dies heute alles der Staat. Die Familie wird heute nicht mehr gebraucht. Der einzelne in der Familie braucht keine Verantwortung mehr zu übernehmen und damit braucht er auch kein Vertrauen aufzubauen. Wenn dies also schon gegenüber den eigenen Familienangehörigen unnötig ist (Vertrauen aufzubauen und Verantwortung übernehmen), dann erst recht gegenüber aussenstehende.
Die heutige Bevormundungs- und Wohlstandspolitik (welche sich zunehmend ausbreitet) trägt also dazu bei, dass das 'Gebilde' Familie heute nicht mehr funktioniert und überflüssig ist.
Somit muss ich sagen, dass Menschen mit einem Vertrauensmangel, aber auch jene die nicht gerne Verantwortung und damit Eigeninitiative übernehmen wollen, nach mehr Kontrolle schreien.
Die vehementen Verfechter der Politik der totalen Kontrolle (wie Herr Leuenberger oder Herr Stäubli) tragen also letzten Endes nichts dazu bei, dass die Eigenverantwortung und die soziale Verantwortung des Individuums in der Familie gestärkt werden und somit die Vertrauensbasis. Sie fordern eben die totale Kontrolle.
Deshalb sind diese Gedanken der totalen Kontrolle der Untergang für eine vernünftige und sozial verantwortliche Gesellschaft. Vernunft und Verantwortung entstehen nur in einer Gesellschaft die auf Vertrauen aufgebaut ist - und nicht auf Kontrolle.
Der Wunschbürger von Herr Leuenberger und Herr Stäubli sieht daher einem gehirnlosen Zombie aus Fulci- Filmen ähnlich. Ein Mensch der nicht mehr selbst denken muss; seinen Tagesablauf nur noch wie ein Trash- Film im Hirn abspult, ohne sich jegliche Gedanken zu machen, was er eigentlich gerade tut und wieso er dies tut. Er braucht sich über Verantwortung und Vertrauen gegenüber anderen Menschen keine Gedanken zu machen.
Natürlich glauben Herr Leuenberger und Herr Stäubli, dass Eigenverantwortung und Vertrauen auch in einem kontrollierten und überwachten Staat möglich sind. Die Bequemlichkeit des Einzelnen lassen sie aber dabei ausser Acht. Nur zu schnell wird man in einem solchen Staat das eigene Denken verlernt haben und eben zu einem gehirnlosen Zombie mutieren. Man erinnere sich an Hitler- Deutschland.
Übrigens: Wenn das Ziel 'vision zero' heisst, dann muss man den einzelnen Bürger zuhause Einsperren - nur so kann dies erreicht werden. Orwells Vision rückt also immer näher.
Grüsse
Mr. Pink
http://swisstweets.ch/
Es ist immer das Gleiche:
Egal ob Raserei, "normale" Strassenbenützung, UKW-Frequenzen beanspruchen, Kundengelder verspekulieren, Abzocker"löhne" beschliessen, leere Versprechungen machen, die Luft verpesten, Rohstoffe auf Kosten unserer Nachkommen verpulvern:
Jede Freiheit hört dort auf, wo die Freiheit des Nächsten tangiert wird.
Grundsätzlich sorgt der demokratische Staat - ja mr. pink! - für möglichst viele, gut gesamtgesellschaftlich verträgliche Freiheiten.
Nun gibt es leider Individuen, Gruppen von Individuen und "Systeme", welche sich Rechte herausnehmen, welche die Freiheitsrechte anderer tangieren und verletzten. Das ist ganz eindeutig abhängig vom Verhältnis Aufwand/Risiko/Bestrafung und Ertrag/Belohnung.
Oft wird dabei der wirtschaftliche und technische "Fortschritt" dazu missbraucht, das relativ träge Staatswesen zu hintertreiben. Auch um den Exzessen entgegenzuwirken, gibt es demokratische Staatswesen:
Sie sorgen darür, dass die gesellschaftliche Empörung über freiheitstangierende Entgleisungen einer gerechten Behandlung zugeführt werden, und nicht in Lynchjustiz, Bürgerkrieg und Anarchie mündet.
Demokratien sind grundsätzlich fähig, ein ausgewogenes Verhältnis zu finden.
Voraussetzung sind - auch hier wieder - Fakten und Einsichten.
Bei der Raserei ist es offensichtlich, dass die Strafen oft zu mild sind. Es liegt sicher nicht an den Richtern, welche den armen Rasern helfen wollen, sonder an mangelnden Instrumenten.
Mit Raserei meine ich nicht, im 80er auf der Autobahn 100 fahren (sonst gäbe es täglich 500'000 Raser in der Schweiz, davon spricht auch niemand), sondern klar die verantwortungslosen, nichtsnutzigen, lebensbedrohlichen Strolchenfahrten von Asozialen, Spinnern, Heissspornen oder Hirnlosen.
Stäublis Vorschläge sind gut und praktikabel. Sie sind vergleichbar mit den Forderungen nach Vermummungsverboten für andere Radaubrüder. Eigenartigerweise sind nun jene, die Angst vor Vermummten haben und noch so gerne politische Gegner lähmen oder ausschnüffeln wollen, jene, die gegen den "Überwachungsstaat" losziehen, wenn von Fahrtenschreibern die Rede ist.
Bei der Raserei ist einfach das Risiko, erwischt zu werden, viel zu klein.
Und die Strafen! Das lächerlichste ist der Ausweisentzug!
90% der "Entzogenen" fahren ohne Ausweis (und werden kaum je erwischt). Da gibt es kleine Fische und ganz hohe Tiere, die einfach ohne Ausweis weiterbolzen.
Juristen: Welche Strafe steht auf Fahren bei entzogenem Ausweis? Sicher weniger als auf einen Ladendieb, der das zweite Mal erwischt wird! Eigentum ist heilig, das Leben anderer aber offenbar nicht! Auf lächerliche wiedergutmachbare, meist versicherte Schäden (Diebstahl, Sachbeschädigung) stehen die höheren Strafen als auf die Gefährdung von Leib und Leben!
Das ist doch pervers!
Einem Amokschützen nimmt man auch nicht nur den Waffenschein weg, sondern die Knarre! Oder?
Ein Auto ist ein Fahrzeug. Es kann aber durch Hirnlosigkeit, falls ausser Kontrolle oder absichtlich als Mordwaffe eingesetzt werden. Also muss die potentielle Tatwaffe den Nutzer vor Missbrauch warnen, bei Nichtbeachtung der Warnung greift die (nicht vorhandene), vielgerühmte Eigenverantwortung und beisst gnadenlos und automatisch zu, so dass die Tatwaffe eingezogen werden kann. Aber sicher nicht verschrottet, sondern verwertet, versteigert.
Du hast ausgiebig analysiert, aber wie üblich mehr Fragen gestellt als beantwortet.
Warum ist eben die Familie nichts mehr wert? Warum will niemand Verantwortung übernehmen? Warum will die individuelle Freiheit über allem stehen? Warum wird die Gerechtigkeit immer kleiner? Warum müssen Mütter arbeiten, während andere ihre Freizeit zum Zocken, Saufen oder Rasen missbrauchen? Warum gibt es Wirtschaftsflüchtlinge? Warum misshandeln wir den Planeten?
Wenn du ehrlich bist und sauber anaylysierst, kommst du irgendwann bei all den angeblichen "Sach"zwängen aus dem Wirtschaftsleben vorbei. Und beim sog. "Fortschritt": Letztlich sind wir eben Profiteure und zugleich Opfer des technischen "Fortschritts", der 100'000 mal schneller abläuft als die Evolution, und die Religion ersetzt hat. Wir glauben ans reibungslose Vorwärtskommen, an ungehemmte Entfaltung, getrieben auch durch die Werbung, durch falsche Versprechen, durch die Schürung des Indiviualismus und der angeblich unbegrenzten Möglichkeiten und Freiheiten.
Aber all dies ist nicht eine Freiheit im urtümlichen Sinn, sondern ein Zwang, dem wir folgen müssen, als dümmliche Herde wie - und hier sind wir tatsächlich bei Orwell - dessen blökenden Schafe. Wir eifern alle dem Mammon nach, um den Predigern des ewigen Wachstums auf den Leim zu kriechen.
Ihr Beitrag bringt diese komplexe Problematik sehr dicht, schlicht und sehr deutlich auf den Punkt.
Danke für die klaren Worte, und nehmen Sie all die teils böswilligen Fehlinterpretationen nicht persönlich.
Sie stellen die Frage: „Wie verhindern wir asoziale und kriminelle Raser auf den Strassen?“
Meine Antwort: Eine wirksame Lösung kann nur entstehen, wenn die Ursachen für asoziales und kriminelles Verhalten bekannt sind und die Lösungsansätze sich direkt auf diese Ursachen beziehen.
Wie werden Menschen sozialisiert? Sie tönen es in Punkt 1. an: Rücksicht nehmen, Mitgefühl entwickeln, Verantwortung übernehmen, andere respektieren, wird hierzulande in Familie und Schule geprägt und gelernt. Die Werte und Normen einer Gesellschaft werden sehr jung gelernt und internalisiert. Das heisst, Werte und Normen werden zu ungeschriebenen Verhaltensregeln zwischen den Menschen dieser Gesellschaft und gewährleisten das mehr oder weniger harmonische Zusammenleben und Funktionieren.
Erwachsene asoziale Menschen, die aus welchen Gründen auch immer, rücksichtslos, verantwortungslos, respektlos anderen gegenüber sind und moralisch-ethischen Werte nicht kennen oder missachten - solche Menschen nachträglich zu sozialen Mitbürgern zu erziehen, dürfte meines Erachtens ausserordentlich schwierig sein. Wie Sie selber sagen: „Doch wenn eben das Grundwasser menschlicher Rücksichtnahme überhaupt fehlt …“
Wie Sie schreiben handelt es sich bei den meisten Rasern um ausländische junge Männer, die in einem anderen Kulturkreis und vielleicht unter ungünstigen Verhältnissen aufgewachsen sind. Das erschwert eine „Nacherziehung“ zusätzlich.
Eine Möglichkeit zur sozialen Nacherziehung sehe ich darin, sich sozial zu betätigen. Das könnte z.B. heissen, mehrmonatige Einsätze in Alters-, Pflege-, Behindertenheimen, Sonderschulen, Spitälern in Form von Rollstuhlschieben, Essen eingeben, Spaziergänge begleiten etc. oder anderen Arbeiten, die der Allgemeinheit dienen. In solchen Tätigkeitsgebieten erleben sich die Asozialen nicht als schwach und überflüssig, sondern als nützliche Helfer ihrer Mitmenschen. Darin liegt das Heilsame.
Wie verhindern wir kriminelle Raser? Wann etwas kriminell ist, ist eine Definitionsfrage, wie andere hier schon festgestellt haben. Die unterschiedlich hohen Strafen für verschiede Delikte werden hier mehrfach kritisiert. Auch für mich sind die verhängten Strafmasse teilweise völlig unverständlich. So wird für mein Empfinden Betrug relativ hoch bestraft, Vergewaltigung und sogenannte fahrlässige Tötung aber unverständlich tief. Dass das Strafmass von Umständen wie Alkohol- oder Drogeneinfluss beeinflusst wird, bzw. diese als strafmildernde Umstände gelten, halte ich für inakzeptabel.
Das gegenwärtige Strafsystem müsste m.E. (wie das Finanzsystem) gründlich überdacht und den heutigen Tatsachen und Kenntnissen angepasst werden. Straftäter, die materiellen Schaden angerichtet haben in’s Gefängnis zu schicken, halte ich für nicht sinnvoll. Da wären Geldstrafen, Wiedergutmachung und ähnliches angebracht und wirksamer. Auch illegal anwesende Ausländer gehören m.E. nicht in’s Gefängnis. Warum? Weil Gefängnisaufenthalte teuer sind, keinen erzieherischen Wert haben und denjenigen Straftätern vorbehalten sein sollten, die eine konkrete Gefahr für andere Menschen darstellen.
Was ich mit diesen Beispielen sagen möchte: Es braucht Sanktionen, aber sie müssen individuell angepasst sein und einen logischen Zusammenhang mit dem Delikt haben, wenn sie Sühne bewirken und einen erzieherischen Effekt haben sollen.
Im Falle von Rasern, welche Menschenleben gefährden und zerstört haben, ist meines Erachtens neben der sozialen Nacherziehung, ev. die Konfrontation mit den Angehörigen der Opfer, sowie die Wegnahme des Fahrzeuges und dessen Versteigerung oder Verkauf zugunsten von Opfern und Familien angezeigt. Bei der ersten Wiederholung einer ähnlichen Straftat, ist dem Täter das Fahren und Besitzen eines Autos (in der Schweiz) für immer zu untersagen.
Von flächendeckenden Kontrollen und Massnahmen, wie der Einbau von Fahrtenschreiber und ähnlichem, halte ich nichts. Verantwortung wird nicht durch Kontrolle und Entmündigung erlernt, sondern durch Übernahme von Verantwortung. Interessant Erfahrung in diesem Zusammenhang: an einer relativ stark befahrenen Strasse wurde die Lichtsignalanlage für Autos und Fussgänger abgeschaltet - und alles funktioniert dennoch wunderbar …
Verantwortungsbewusstsein ist die notwendige Grundlage, um mit Freiheiten überhaupt umgehen zu können.
Alles gut und recht, was Sie vorschlagen und unternehmen um dieses Problem zu lösen. Ein Aspekt bleibt jedoch ausgeklammert: Wie steht es um die Möglichkeiten individueller Erfahrungen der Extase in unserer modernen Gesellschaft? Individuelle extatische Momente gehören zum Menschsein, und gerade Heranwachsende spüren das Bedürfnis zwischendurch mal "aus dem Rahmen zu fallen" ... Wem ist sowas schon vergönnt, vor tobenden Rängen ein Goal in der Champions-Leage zu schiessen? Vielleicht wüsste dazu ein Alain Guggenbühl oder ein Frank Urbaniok mehr zu berichten als ich.
Herzliche Grüsse
Von Gottvertrauen ist hier nicht die Rede. Dennoch: Kürzlich schilderte ich ein Erlebnis aus dem Strassenverkehr im Bekanntenkreis. "Wie durch ein Wunder" war ich davongekommen. Prompt folgte der Kommentar: "Hast aber einen guten Schutzengel gehabt!"
Naivität? Aberglaube? Aber immer noch weit verbreitet - was sagen sie dazu?
Wenn nun der Staat diese Schutz(engel)funktion übernehmen muss, so übernimmt er sich dann, wenn ein zunehmend rigoroses Kontrollsystem damit einhergeht und letztendlich 100% Sicherheit angestrebt werden, einschliesslich präventiver Sicherheitsverwahrung aller, wie von ihnen geschildert.
p.s: was die Versteigerung beschlagnahmter Raserfahrzeuge betrifft:
Ich stelle mir eine Auktion so vor, dass dort eine menge aufgemotzte, tiefergelegte, getunete "Chläpfe" präsentiert würden. Im Publikum würden viele potenzielle Raser..-;) mitbieten...
Ich habe mit Euerm Lob der Familie in diesem Zusammenhang Mühe.
Es gibt so viele unglückliche Söhne (und Töchter) aus unglücklichen Schweizer Familien, die nicht rasen. Sie wehren sich gar nicht mehr, verstümmeln sich, nehmen vielleicht Drogen oder quälen sich sonst wie unglücklich durch ein Leben, das schlecht eingefädelt ist.
Woher wisst Ihr überhaupt, dass jugendliche Zuwanderer aus schlecht funktionierenden Familien kommen ? Können wir uns das überhaupt vorstellen, mitten in einem Bruderkrieg einer auseinanderbrechenden Nation zu sein, Bündner gegen Glarner ? Alle ergreifen Partei, nur der eigene Vater nicht. Er zieht es vor, seine Familie zu schützen und auszuwandern. Ist er für seinen Sohn, der erst gerade seine eigene Kraft und Eigenständigkeit entdeckt, nicht ein Schwächling ? Kann er seinen Vater, der soviel aufgegeben hat und in der Fremde eine Arbeit annehmen muss, die wahrscheinlich weit unter seinem Können und Ehrgefühl ist, überhaupt als Vorbild brauchen ? Helfen wir ihm dabei, seine Flucht als Neubeginn zu sehen, als Wendung zum Besseren ?
Und dann kommt er in einer Gesellschaft an, in der Spitzenleistung alles ist. Wenn es gut geht, gibt es fuderweise Bewunderung, für einen Bondregisseur etwa (der übrigens auch eine ziemlich gebrochene Familiengeschichte hat), für Unternehmer und Banker, jedenfalls solange ihr Erfolg anhält und sie nicht abstürzen.
(Übrigens spricht für uns als empathiebegabte Tiere, dass uns der Tod eines Raseropfers stärker berührt als der Beinaheuntergang einer Firma mit x tausend Mitarbeitern und deren (hoffentliche) Rettung mit einer Milliardengarantie).
Spitzenleistungen sind das Salz der Evolution. Jugendliche Raser, aber, könnte man sagen, auch Rollstuhlrennen und dauerverletzte Fussballer, sind vielleicht Entgleisungen der Evolution wie zu grosse Pfauenfedern oder zu schwere Steinbockhörner. Wären wir nicht vernunftbegabt, müsste uns dies, wie die Pfauen und Steinböcke, nicht kümmern. Da wir es sind, stellt sich mit jedem Schritt in unserer (menschlichen und kulturellen) Evolution immer wieder die Frage, wie wir die Fehlleistung verhindern, aber die positive Energie, die darin enthalten ist, zum Guten steuern können.
Wenn ich es mir überlege, glaube ich, dass bei jugendlichen Rasern mit Migrationshintergrund (toller Ausdruck) für einmal nicht die Familie, sondern die Schule, die Gemeinde und, sehr weit weg, die Politik im Vordergrund steht. Die Familien kann man nicht ändern. Ich glaube zudem gar nicht, dass sie schlechter als andere Familien sind. Aber wir sollten einen Dreh finden, wie wir den Leistungswillen, den solche Jugendliche zweifellos haben, in positive, für die Gemeinschaft nützliche Energie verwandeln können, etwa indem sie in der Schule in den ersten Jahren ganz besonders gefördert werden, indem sie in der Gemeinde, durchaus brachial, wenn es sein muss, nützliche Arbeit leisten können.
Und die Politik sollte es vermeiden, die Unsicherheit und Unangepasstheit, die zum Fehlverhalten führen, mit zu aggressiven Worten und zu laschen Sanktionen, zusätzlich anzuheizen. "Talk soft, but carry a big stick" wäre besser.
Wenn die Eltern und Schulen ihre Verantwortung nicht wahrnehmen, dann setzen andere Dinge den Massstab. Die von "Bürger" erwähnten James Bond-Filme scheinen mir eine Möglichkeit zu sein (schliesslich kämpft der Mann ja unerschütterlich immer für die gute Sache...)
Technische Massnahmen wie Fahrtenschreiber oder technisch-bedingte Geschwindigkeitsbegrenzungen scheinen mir nur Symptombekämpfungsmassnahmen zu sein. Die Raserei ist denn auch nur einer von vielen Exzessen, nur einer von vielen asozialen Verhaltenweisen in unserer Gesellschaft.
Wie bringt man die Eltern und Schulen dazu, ihre Verantwortung wahrzunehmen, soziales Verhalten zu lehren?
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Wieso wird offenbar das Autofahren als Grundrecht angeschaut. Wo liegt das Problem, jemandem das Autofahren grundsätzlich zu verbieten? Die Regeln sind von anfang an klar und wer massiv dagegen verstösst hat halt eine neue Chance nicht verdient. Ist das wirklich so schwierig?
Wieso finden verurteilte Raser immer wieder eine neue Versicherung die das Risiko trägt? Es müsste ja jeder Versicherung zu wieder sein, solche Leute zu versichern.
Als Raser gilt, wer innerorts 100. ausserorts 160 oder auf der Autobahn 200 kmh schnell fährt - oder auf andere Art und Weise hochriskante Situationen in Kauf nimmt...
Zitat Jürg Boll, Staatsanwalt in der NZZaSo.
Mit dem "nett verpackten" ViaSecura Paket aus dem Departement Leuenberger wird dem Problem kaum beibekommen! Im Gegenteil es wird die kleinen Verkehrssünder nochmals härter bestrafen und diese mit bürokratischen Belästigungen und exorbitanten Bussen über Monate belästigen! Derweil die Balkanraser weiter mordend durch die Lande rasen und die Wut im Volk wird zurecht steigen!
Wann begreift die Politik endlich, dass im Strafrecht eine Verhältnismässigkeit hergestellt werden muss! Wer rasend jemand ums Leben bringt, kommt oft noch mit einer bedingten Gefängnisstrafe davon, während vergleichbare Taten härter bestraftwerden. Verhältnismässigkeit heisst auch eine Potenzierung der Strafe je nach Schweregrad!
Ich habe ihre Antworten gelesen und bin schockiert. Sie wollen also tatsächlich den uneingeschränkten Überwachungsstaat der alles und jedes protokolliert und meldet.
Das kann nicht Ihr Ernst sein, wenn doch muss ich Sie daran erinnern dass wir eine Verfassung haben. Ihre Überwachungsapparaturen verstossen gegen die Artikel 9, 13, Enteignungen ala ML Via Sicura gege Deutlichkeit gegen unsere BV!!!
Sogar fix installierte Radargeräte dürfen nach einem BG Entscheid nicht dauernd eingeschalten sein, weil sonst der Charakter einer Überwachung entsteht... wieso soll ich das an jedem Ort und Zeitpunkt auf mich nehmen müssen?
Zudem ist der Strassenverkehr ein dynamisches System wo die Geschwindigkeit ein Parameter unter vielen ist. Wenn man in den Gruppenzwang fällt, wie zb auf der Autobahn im Stossverkehr kann es gut sein dass man statt mit 80 auf künstlich runtergeschraubten Stadtabschnitten Abschnittweise auch mal mit 100 oder mehr unterwegs ist, hauptsache man behindert die anderen Verkehrsteilnehmer nicht und schafft so keine viel gefährlicheren Tempounterschiede..
Zudem wäre diese Massnahme eine massive Benachteiligung gegenüber ausländischen Gästen. Wollen Sie diesen eine Gerät unters Auto schrauben wenn ein Grenzübertritt ansteht?
Wie steht es mit dem Ausland? Sollen denn diese Daten auch gleich ans Strassenverkehrsamt übermittelt werden?
Die Anfälligkeit für Störungen ist ein weiteres unlösbares Problem... (richtige Daten über erlaubte Geschwindigkeiten..)
Sie sprechen noch an wer denn Entscheiden sollte wer ein Raser ist:
GERICHTE? also Richterrecht schlussendlich, weil die Definition doch per se nirgends fix ist, also wird dann nach Lust und Laune des Richters entschieden, oder ums kurz zu sagen, der Willkür wird Tür und Tor geöffnet...
ÜBERWACHUNGSSTAAT MIT WILLKÜR GEPPAART = TOLLLE VISIONEN...
HF
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Indem sich zu viele Menschen weigern an einfache Massnahmen wie an einen Fahrtenschreiber zu denken, liegt die Hauptursache des Problems in dieser Gesellschaft, und nicht in Ex Jugoslawien. Sie liegt auch nicht in der Familienerziehung, weil die Gesellschaft den Geschwindigkeitsrausch im Film, in der Werbung und auf der Strasse zelebriert. Das Auto gilt wie kaum etwas anderes als Statussymbol.
Der Geschwindigkeitsrausch ist eine Sucht, dies erklärt auch warum viele jugendlichen Raser aus Ex- Jugoslawien kommen. Es existiert nämlich ein Zusammenhang zwischen Armut und Sucht, die durch die Gruppendynamik unter ärmeren Jugendlichen verstärkt wird. Vor dem Geschwindigkeitsrausch wird das Auto noch auf Hochglanz poliert, weil es eben als Statussymbol dem eigenen Ansehen dient.
Die Unfallstatistik im Kosovo zeigt übrigens erstaunlicherweise, dass dort Raserei weniger üblich ist als in der Schweiz. Die Armut ist dort gleichmässiger verteilt als in der Schweiz.
Es gibt auch Raser Suchtkranke aus dem Milieu der Neureichen, etwa aus einfacheren Verhältnissen aufgestiegene Ausländische Manager, die in die Schweiz kommen um durch das reiche Land durchzubrettern. Der Männliche Hormonspiegel lässt sich übrigens durch gut zureden nicht absenken. Es gibt auch das Phänomen des Spontanrasers, dies kann jeden erfassen, wenn nicht eine Vorrichtung davor warnt und es verhindert. Es kann während des Autofahrens infolge Müdigkeit, Ärger oder Angst sowie Drogeneinahmen spontan der Wunsch zum Rasen aufkommen.
Sprechen Sie mit einem Psychologen welcher Suchtkranke betreut, ob er es mit Reden und Verständnis schafft Patienten zu heilen? Nein, diese Leute benötigen eine geschlossene, überwachte und restriktiv geführte Umgebung in der sie genesen können, mit einem sehr durchstrukturierten Tagesablauf. Dies sagen sogar die Suchtkranken selbst, sobald sie diese Erfahrung gemacht haben und in einer guten Entziehungsklinik die Grundlage für ein neues Leben finden mussten.
Es ist leider so, es braucht Regulierung des Finanzverkehrs und des Strassenverkehrs und wenn immer möglich, technische Massnahmen, um ein bestimmtes Verhalten bereits im Ansatz zu verhindern.
Es sollte keine Opfer geben und es darf auch keine Rasersucht entstehen. LKW Fahrer kennen Fahrtenschreiber auch. Aber Klein-Lkw waren in Deutschland im Jahr 2003 die Unfallverursacher Nummer Eins, denn sie benötigten keinen Fahrtenschreiber!
http://www.gdv.de/Presse/Presseveranstaltungen/GDV_Pressekonferenz_Rasende_Kleinlaster_2003/inhaltsseite.html
Ergebnis der Studie: „Die Unfallforscher ermittelten den Hergang, die Ursachen und die Folgen von 608 Kleinlaster-Crashs und erarbeiteten konkrete Gegenmaßnahmen. Zu den dringenden Forderungen der deutschen Versicherer gehören auch die serienmäßige Ausrüstung neuer Kleinlaster mit ESP sowie die Einführung von elektronischen Fahrtenschreibern.“
Es wurde befürchtet dass man mit dem Auto nicht mehr richtig überholen könne mit einem Fahrtenschreiber. Das kommt hier aber völlig darauf an wie der Gesetzgeber das Gerät eichen würde. Meine Vorstellung ist es, dass kurzfristige Geschwindigkeitsübertretungen von ca. 3 Minuten nicht in einer Busse enden. Das Gerät welches ich mir vorstelle würde ja auch stets bei Geschwindigkeitsübertretung zuerst warnen, bevor ein unverändertes Fahrverhalten zu einer Busse führen würde. Gegenwärtig ist es auch so, dass ein Fahrzeug die Geschwindigkeitsbegrenzung der Strasse auf dem es fährt nicht kennt. Folglich muss der Fahrer auf Verkehrstafeln achten und auf das Tachometer.
Wenn ein Gerät im Auto jedoch die Richtlinie kennt, dann kann man seine Aufmerksamkeit auf andere Dinge richten. Eine Geschwindigkeitsübertretung würde ja akustisch und optisch angezeigt, bevor die Busse nach 3 Minuten fällig würde. Autofahrer müssen doch auch beim mechanischen Getriebe auf die Tourenzahl achten, deshalb fühlt sich aber niemand in seiner Persönlichkeit verletzt. Es ist doch sehr merkwürdig welche Empfindsamkeit das Thema Geschwindigkeit auslöst. Ich vermute dass viele Menschen höhere Geschwindigkeiten als eine Form eigener Freiheit einstufen, genauso wie viele Börsenspekulanten ihre Freiheit darin sehen mit riskanten Hebelprodukten spielen zu können.
Wer die Vorteile eines Fahrtenschreibers mit Geschwindigkeitskontrolle nicht auch als Individueller Vorteil und Werkzeug für sich erkennt, der ist selbst suchtgefährdet.
2008-11-17 11:31:08
Sie haben Mühe mit dem „Lob der Familie“ von einigen TeilnehmerInnen hier. Wo, bitteschön, wurde ein Loblied auf die Familie gesungen?
Dass Menschen (und Tiere) in der Familie und ihrem sozialen Umfeld sozialisiert werden –das heisst, Regeln, Werte, Normen etc. lernen und übernehmen – ist eine tausendfach erforschte Tatsache und hat nichts mit Lob oder Verherrlichung der Familie zu tun. Mehr über Sozialisation unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialisation
Ob die Sozialisation einer Person gelungen ist oder nicht, ist wieder eine andere Geschichte. Über Sozialisation beeinträchtigende Faktoren gibt der obige Link ebenfalls Auskunft.
Es geht bei der Frage: „Wie verhindern wir asoziale und kriminelle Raser auf den Strassen?“
überhaupt nicht darum, Schuldige zu suchen. Es geht darum, nach den Hintergründen für dieses Verhalten zu fragen, damit Massnahmen entwickelt werden können, die wirkungsvoll sind.
Die Evolutionstheorie hat bei diesem Thema meiner Ansicht nach gar nichts verloren. Da scheinen Sie mir etwas gar viel Fantasie entwickelt zu haben.
2008-11-17 01:41:17
Ich bin mit Ihnen voll einverstanden: zum Menschsein gehört auch die Ekstase.
Wikipedia definiert Ekstase so: Die Ekstase (v. griech. έκστασις, ékstasis = das Außersichgeraten, die Verzückung; von εξíστασθαι, exhistasthai = aus sich heraus treten, außer sich sein) bezeichnet eine Zustandsveränderung des Bewusstseins zu gleichermaßen höchster Hingabe und höchstem Aufnahmevermögen.
Ich bin nicht sicher, ob Sie Ekstase wie oben definiert gemeint haben. Sicher ist, dass das Lebenselement Ekstase in unserer heutigen Gesellschaft offiziell wenig anerkannt und akzeptiert ist. Höchstens in organisierten Anlässen wie Streetparade, Sportveranstaltungen, Megakonzerten, Gottesdiensten oder spontaner, im Liebesakt.
Ob Extremsportarten und risikoreichen Anlässe, wie Bungeejumping und ähnliches unter Ekstase oder Exzess zu verbuchen sind, bin ich mir nicht sicher. Wahrscheinlich ist beides sehr nahe beieinander. Klar ist, dass im Menschen eine Sehnsucht nach ekstatischen Erfahrungen steckt und er sie deshalb sucht.
Nun gibt es halt verschiedene Möglichkeiten, diese Sehnsucht zu leben – oder zu unterdrücken. Die Sache scheint mir einfach: Ekstase, Kick, Rausch, Adrenalinschub geht in Ordnung, aber nur unter der Bedingung, dass keine Mitmenschen, Tiere oder die Natur dadurch gefährdet werden oder zu Schaden kommen. Alles klar?
Aktuell ist der Umweltschutz immer, z.B. schädigen Raser die Umwelt auf vielfältige Weise..
Es gibt jedoch noch wichtigere Gründe, sich des Themas Umwelt wieder einmal zu widmen. Z.B. zeigen neueste Studien, dass die Kyoto-Ziele insgesamt kaum erreichbar sind. Falls die Schweiz es schaffen sollte: super! Nur braucht es im Umweltschutz globales Denken. Ich befürchte, der eingeschlagene Pfad ist zu ausgetreten und andere Wege zu ungewohnt, dass die Weltgemeinschaft sie einschlagen würde.
Falsch, Titus Sprenger!
Umgekehrt wird ein Schuh draus.
Nicht die Schule und das Elternhaus sind die Ursache, das sich einige nicht sozial verhalten können, sondern der Mangel
an Schule und das Elternhaus ist die Grund.
Wenn Vater und Mutter Vollzeit arbeiten müssen, um über die Familie finanziell über die Runden zu bringen, bleibt nicht mehr viel Zeit übrig, sich um die Kinder zu kümmern. Wenn dann noch Kriegstraumatas bei Eltern und Kindern noch dazu kommen, ist es nicht mehr weit zum schlecht sozialisierten Jugendlichen.
Die erneute Kandidatur Blocher sagt gleich mehreres aus: Die SVP will gar nicht ernsthaft in die Regierungsverantowrtung zurück und weiss ganz genau, dass sie sich im VBS keine Lorbeeren holen kann. Wenn es bei einer Einerkandidatur Blocher bleiben sollte, dann ist das Ganze wieder ein billiges Kapitel mehr in der SVP Schmierenkomödie! Dass die SVP Kt. Zürich fast einstimmig für Blocher votiert, beweist aber auch etwas anderes. Sie ist praktisch vollständig auf die unbeschränkten Mittel Blochers angewiesen, der jeweils eine ganze Kampagne mit ein paar Millionen aus der Portokasse finanzieren kann. Eben auch hier: Wes Geld ich nimm, des Lied ich sing! Blocher leidet längst unter Grössenwahn und meint tatsächlich er sei unersetzlich! Maurer hat ihn längst überholt, was politischen Instinkt und auch handwerkliches Können anbelangt. Aber auch Maurer weiss, dass sein Erfolg vom Geldbeutel Blochers abhängt. So liegen die Dinge! Es wird interessant sein, ob die Partei tatsächlich eine Zweierkandidatur schafft oder einfach nur ein Spektakel will. Nur diesmal wird der Schuss mehrfach nach hinten losgehen, sollte sie nur mit Blocher kommen! Die Märtyrer Rolle wird ihm diesmal nicht mehr abgenommen werden! Wenn Blocher nur einen Funken Anstand hätte, dann hätte er Maurer Platz gemacht; aber dazu ist er nicht fähig! Eben "Apres Moi Le Déluge" und alttestamentarischer Quatsch sind die Antriebe Blochers.
http://www.chainat.ch/quasselblog
Bitte hören Sie und ihre Partei doch endlich einmal auf, immerzu von Integrieren zu reden, es bringt nichts! Es bringt nur Härte etwas, zum Beispiel bei Ausländern die Rückführung in die ehemalige Heimat!
Ich lebe im Ausland und ich weiss, dass man sich als Gast in einem Land zu benehmen hat und die Gesetze achten muss! Wenn ich das nicht mache, dann bin ich schneller wieder in der Schweiz als ich es mir erträumen kann! Mir ist keder Ausländer in der Schweiz willkommen, wenn er sich an die Gesetze hält! Nur der Rassismus, der wird geschürt durch solche Sprüche, die jahrelang wiederholt werden!
Gruss und viel Vergnügen bei der Ersatzwahl am 10. Dezember
2008-11-17 22:39:27
Tschuldigung, aber was hat denn nun die Bundesratersatzwahl mit der Problematik der Raser zu tun?
Man sollt die SVP und Herrn Blocher nicht ständig medial ins Lampenlicht rücken. Das verleiht diesen nur unnötige Präsenz und Aufmerksamkeit.
Das ist nun mal das Tagesgeschehen und ganz so egal wird das BR Leuenberger wohl auch nicht sein, wer in die Regierung kommt. Die anderen Parteioberen taktieren ja alle nur und getrauen sich auch nicht zu sagen was Sache ist! Die SVP will ganz klar nur einen Vertreter in die Regierung wählen, der das miese Doppelspiel spielen kann. Und das kann eben fast nur Blocher, vielleicht noch Maurer. Es ist mE wichtig, dass die Schmierenkomödie der SVP auch immer wieder bloggend behandelt wird. Wenn die anderen Parteien nicht endlich begreifen, wie sie die SVP eintun sollen, dann muss es ihnen halt das Publikum sagen!
Das Raser Thema wird nun zum x-ten mal andiskutiert. Gemacht wird erfahrungsgemäss praktisch nichts. Also "much ado abouth nothing". Wie bei den Kampfhunden; ich nehm an wenn ein Grosskind Blochers oder sonst eines Bonzen zu Tode gebissen worden wäre und nicht dieser arme Türkenjunge, dann hätten wir subito ein Kampfhundeverbot auf dem Tisch! Das gleiche jetzt mit diesem "Via secura" Vorschlag. Ein zahnloser Hund schon bevor er geboren wurde! Es ist doch ganz simpel: Tod durch einen Raser ist nicht anders zu behandeln wie Totschlag oder schlimmstenfalls Mord. Solange man Raserei mit Todesfolge nur mit bedingten Gefängnisstrafen belegt, brauchen wir hier gar nicht weiter zu diskutieren!
http://moritzleuenberger.blueblog.ch/p9
http://moritzleuenberger.blueblog.ch/p92.html
Danke für ihren Beitrag.
Aber man sollte meinen Beitrag nicht unbedingt als Erklärung des Raser- Problems interpretieren, sondern eben viel mehr, warum in unserer Gesellschaft das Vertrauen abhanden gekommen ist und deshalb der Schrei nach mehr Kontrolle immer grösser wird.
Ich finde, dass die Familie einen wichtigen Grundstein zur Bildung sozialer Verantwortung und Vertrauens darstellt. Schliesslich ist die erste starke soziale Bindung die man als Mensch (aber auch beim Tier) erfährt, jene zwischen Mutter und Kind.
Und wie gesagt: Wenn Vertrauen fehlt, dann führt dies zu mehr Kontrolle. Ergo muss man sagen, dass die Politiker, welche eigentlich vom Volk gewählt sind, dem Volk schon lange nicht mehr vertrauen. Man muss sich fragen warum. Vielleicht weil sie sich selbst nicht trauen?
Aber ich denke eben, dass durch mehr Kontrolle und mehr Bevormundung eigentlich genau das Gegenteil erreicht wird, von dem man eigentlich anfänglich wollte - nämlich vernünftigere und verantwortungsbewusstere Bürger.
Für mich ist deshalb klar: Durch mehr Kontrolle und Bevormundung wird die Gesellschaft immer denkfauler und damit unvernünftiger und verantwortungsloser. Und das hat nicht nur mit der Familie zu tun.
Aber der Vertrauensmangel beginnt eben schon bei den Wurzeln der sozialen Gesellschaft.
@ Herr Stäubli
Orwells Vision rückt immer näher. Zuerst fordern sie eine Blackbox zur Ausspionierung des Autofahrers und jetzt wollen sie auch noch Film und Fernsehen zensieren.
Zur Unfallstatistik im Kosovo: Natürlich sehen sie die Lösung aller Probleme in der weltweit gerechten Verteilung der Armut. Aber gerade diesbezüglich wäre es interessant zu wissen, wie viele Verkehrsopfer im Kosovo einen Unfall überlebt hätten, hätten sie sich ein besseres Auto leisten können, ODER aber auch eine bessere Infrastruktur.
Ihr Verständnis von Sozialismus, mit gläsernen Bürgern, geschlossenen Anstalten für jegliche Art 'kranker' Menschen, die Enteignung von Privatvermögen, das zensieren von Film und Fernsehen, die Respektlosigkeit gegenüber dem einzelnen Individuum, das Misstrauen gegenüber jedem Bürger etc. muss ich bald einmal als Nationalsozialismus interpretieren.
Grüsse
Mr. Pink
Genau diese Leute bestrafen heute, mit horrenden Kosten für den Führerschein, viele Junge die versuchen korrekt ihr Fahrzeug zu lenken.
Sehr geehrte Damen und Herren
ich habe die Äusserungen von Herrn Bundesrat Leuenberger zu Massnahmen
gegen Raserei geschätzt. Nun durfte ich aber bereits zweimal einen Spot
von Audi im Schweizer Fernsehen 'konsumieren': "Diesmal krieg ich dich ..."
PS- Potenzgehabe öffentlich dargestellt als Vorgabe - gegenüber der in dieser
Beziehung schon genug berüchtigten, 'Zielgruppe jüngerer Mann' - was auf
unseren Strassen lässig und cool sein soll!
Wer hat in solchen Dingen die schliessliche Verantwortung?
Hat nicht das UVEK auch die Oberaufsicht über die (Fehl- ) Entscheide von SF DRS-
Verantwortlichen, die solche für die gesamte Öffentichkeit gefährliche Werbe-
botschaften (sprich Unrat) ausstrahlen lassen?
Freundliche Grüsse
Edwin Habegger
http://www.bluewin.ch/de/index.php/26,102065/20-jaehriger_Raser_in_Vevey_zu_12_Monaten_bedingt_verurteilt/
Der Raser/Täter würde, hätte er die zwei totgeschlagen mindestens 5 Jahre abhocken. Was ist denn Raserei anderes als Totschlag? Kann mir das jemand erklären???
http://www.kyriacou.ch
Wenn man in den Gruppenzwang fällt, wie zb auf der Autobahn im Stossverkehr kann es gut sein dass man statt mit 80 auf künstlich runtergeschraubten Stadtabschnitten Abschnittweise auch mal mit 100 oder mehr unterwegs ist, hauptsache man behindert die anderen Verkehrsteilnehmer nicht und schafft so keine viel gefährlicheren Tempounterschiede..
Wer sich gefühltem Gruppendruck nicht widersetzen kann und Verkehrsteilnehmer nur auf seiner eigenen Fahrspur ortet, sollte wohl in erster Linie mal seine eigene Fahrtauglichkeit hinterfragen.
http://blog.4st.ch/
Ich sehe wie hier im Blog gestrampelt wird um den Fetisch Geschwindigkeitsrausch zu schützen.
Jeder hier weiss ganz genau das mit Hilfe des GPS Fahrtenschreiber irgendwann Schluss mit dieser Sucht wäre. Es geht nicht wirklich um den Überwachungsstaat, sondern um die Angst eine Nische des Verspielten zu verlieren, das Potential des Spiels auf der Strasse einzubüssen.
Als 'der Schweizer Narr' liebe ich es
als Bumann, welcher die Fetisch liebende Kraft des 'Homo Ludens' herausgefordert hat, das Kleinhirn des Menschen, dass doch so gerne spielt und lacht, das Kind im Manne, das Adrenalin und Männliche Geschlechtshormon das soviel Gutes will und doch soviel böses schafft.
Natürlich benötigen es die armen Männer und zunehmend auch die Stress geplagten Frauen. Aber von der Strasse musst du weichen, der Narr mag keine 'Homo Ludens' Leichen. Das Spiel gehört in andere Bereiche.
:)
http://blog.4st.ch/?p=216
Die Regierung hat beschlossen dass die Pensionskassen ab 2009 ein noch riskanteres Verhalten einnehmen dürfen. Es ist empfohlen den Anteil an Hedgefund zu erhöhen.
Die Regierung ist dabei, mit ihrer an der Bankenlobby angedockten Finanzkommission, die Rentengelder nun noch mehr zu verprassen.
Ich nehme auch an, dass daran auch Bundesrat Merz beteiligt war. Damit soll wohl die Schieflage der Hedgefont durch Pensionsgelder verhindert werden, ein sehr übles Spiel.
Es passt doch alles zusammen, die Raser auf der Strasse, der Homo ludens des Proletariat und die Finanzraser an den Hebeln der Macht, die Homo ludens der Regierung.
Sie hätten den Werbespot zu Ende schauen sollen. Es hatte nichts mit PS-Geproze zu tun sondern es ging um den geringsten Verbrauch. Das Ganze war ein humorvoller Spot der genau Ihre Emotionen wecken sollte aber dann mit einer positiven Überraschung endet.
Honi soit qui mal y pense!
Was halten Sie als (ich rate mal) gemässigter Linker davon, wenn Sie von einem Rechten in die Nähe des Nationalsozialismus gerückt werden?
Warum kann, verdammt nochmal, in solchen Fällen nicht der Moderator einschreiten und solche widerlichen Postings löschen oder wenigstens zur Überarbeitung an den Absender zurücksenden?
Gruss
I. Gärtner
Ich bin mit Ihnen einig, dass die Familie das Fundament der menschlichen Gemeinschaft ist. Mit meinem Beitrag wollte ich, neben vielem anderen, sagen, dass in Fällen, wo die Familie eben nicht funktioniert (oder funktionieren kann), die Gemeinschaft für sie einspringen und was versäumt wurde oder nicht getan werden konnte korrigieren muss.
Das Gleiche gilt für das Vertrauen (und die Sozialisation im Beitrag von Liza), die auch fundamental, aber doch nicht selbstverständlich und nicht immer ausreichend sind.
@Alle
Warum nicht altersmässig abgestufte Führer- und Fahrzeugausweise wie bei Motorrädern, z.B. 5-Liter Autos ab 18, stärkere ab 25 Jahren ? Würde Energie sparen und die Strassen sicherer machen. Ein Departement, zwei Ziele.
http://www.bloggerin.com
Ich denke, die ganze Politik, die uns viele Probleme geschenkt hat, kann sie nicht selbst lösen. Es braucht eine neue Denkergeneration!
Menschen, wie ich, die ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, sagen, was in diesem Staat falsch läuft! Menschen, die dich Moritz krittisieren, (und danach darum aus der SP fliegen, weil die Partei nix von Demokratie hält) Menschen, die aufstehen, und was tun.
Es gibt viel zu viele, die nur schweigen, oder nur jammern, und an der Wahlurne ändern sie nichts. Bei den Abstimmungen auch nicht. Sie gehen nicht mal Demonstrieren.
Ich wills nicht sagen, aber das eine Revolution in der Luft liegt, ist schon recht offensichtlich. Diese abzuwenden sollte das wahre Interesse aller sein. Doch lieber schaut man weg, und heult dann über Richter, die keine ansändigen Urteile herbringen, weder gegen Raser noch gegen Betrüger in der UBS oder im Bundesrat.
So ist halt unsere Welt, korrupt, faul und total am ende! Danke, das ihr uns Kinder (naja, gut, ich bin nicht mehr ganz soo jung ) den Planeten in diesem "achsotollen" Zustand hinterlassen habt.
http://www.bluewin.ch/de/index.php/26,1
Tatsächlich, wieder so ein Beschönigungs-Urteil zur Resozialisierung eines armen, reumütigen Rasers.
blogwatch, ich kann es auch nicht verstehen und deshalb auch nicht erklären.
Anybody???
http://cheigu
In seinem Kommentar 2008-11-17 17:00:40 bringt Andres Stäubli – ast die Idee, welche auch Überwachungsstaat- Geschädigte besänftigen könnte. Ein Gerät, das den Autofahrer sicher durch den stattlichen Schilder- und Signalwald führt, fehlt eigentlich noch in der Liste der Automobil-Extras. Die Signalerkennung könnte nicht nur zur Alarmierung (s. Kommentar hinterfrager) sondern auch für eine automatische Limitierung der Geschwindigkeit benutzt werden, die im Notfall überbrückt werden kann. Häufiges Überbrücken und Autoradio-Lautstärken, die beim Vorbeifahren beeindrucken, würden auf eine(n) Raser(In) hinweisen.
Man stelle sich die Alarmierung mit akustischer Unterstützung vor, - 20er – Limit mit C’, 30er- mit E’ usw.,- da könnte am Ende noch etwas Harmonisches dabei herauskommen.
Wie wäre es mit einem Wettbewerb für die Entwicklung eines solchen Geräts unter Studenten?
P.S. Einige Kommentare haben gezeigt, dass eine Diskussion über den so unterschiedlich verwendeten Begriff ’Freiheit’ in Zusammenhang mit Artikel 9, 13, (Schutz der Privatsphäre: Jede Person hat Anspruch auf Achtung ihres Privat- und Familienlebens, ihrer Wohnung sowie ihres Brief-, Post- und Fernmeldeverkehrs.) und BG Entscheide ( Fix installierte Radargeräte dürfen nicht dauernd eingeschalten sein, weil sonst der Charakter einer Überwachung entsteht... ) nötig ist.
Es gibt ja bekanntlich auch unter der Politikerkaste Raser; die haben also nicht alle ein Balkanrasergen. Der bekannteste ist kürzlich selber in den Tod oder in seinen privaten Boyheavan... gerast. Gemäss Abschlussprotokoll der Klagenfurter Polizei war der Jörgl mit 182 kmh innerorts (!!!) unterwegs! Mit 1,8 Promille, die Ecstasypillen auf dem Beifahrersitz und SMS tippend! An diesen Jahresrekord kommt nicht mal ein profaner Balkanbleifuss in unseren Breitengraden heran! Ja, die sind schon fast Eunuchen im Vergleich zum Haider! Ja das Doppelleben hat halt seinen Preis... wenn man den Fahrer heimschickt, weil einem die nocturnen Schwulenbarbesuche zu peinlich sind!
Das soll dem Lombardi eine Lehre sein, der sich angeblich jetzt auch nur noch chauffieren lässt. Also nicht selber ins Puff fahren... nur mit Chauffeur!
...
Ich nehme mal an dass Sie nur ÖV Benutzen und den alltäglichen Wahnsinn auf der Autobahn nicht mitmachen müssen..
Ich muss es leider, und kann nur sagen dass es mir viel lieber ist mit 110 im homogen fahrenden Fahrzeugpulk zu fahren als im ewig nervösen Dränglerkrieg..
Via Sicura, stammelt man da nicht was von Sicherheit? ich frage mich was jetzt sicherer ist, konstanter Verkehrsfluss contra Dränglertum...
PS: heute erlebt auf der A1, ich wurde mit 110km/h massiv bedrängt und danach rechts überholt von einer LENKERIN! um dann nach 300m wieder vor mir im Stau zu stehen... ein Bremser meinerseits hätte den Unfall unausweichlich ausgelöst.
Von Lehrermangel habe ich zwar schon gehört, nicht aber von Schulen-Mangel. Ist mir da etwas entgangen. Könnten Sie präzisieren, was Sie damit meinen?
Zum "Mangel an Elternhaus" (beide müssen arbeiten, haben also quasi keine Zeit, sich um die Kinder zu kümmern):
Damit tut sich ein weites Spektrum auf... Ich will nicht in Abrede stellen, dass teilweise beide Elternteile arbeiten müssen, um über die Runden zu kommen (working poor). Wenn beide arbeiten, heisst das aber auch nicht automatisch, dass sie es müssen. Spannend wäre hierbei die Frage, was in diesen Fällen die Motivation ist, dass beide arbeiten (und damit kein Elternteil für die Kinder da ist).
Zudem meine ich, dass Jugendliche heute ein noch reichaltigeres Angebot an Sport- und Freizeitmöglichkeiten haben als die vorherigen Generationen. Jede Nutzung dieser Möglichkeiten verlangt ein gewisses soziales Verhalten. Adolf Ogi wird nicht müde zu betonen, dass Sport eine "Schule fürs Leben" sei, dass dabei Teamwork verlangt sei usw. Kurz: Es gibt durchaus Möglichkeiten, auch ohne Eltern ein soziales Verhalten zu erlernen.
Schliesslich lohnt sich vielleicht auch noch ein Blick zurück zu unseren Eltern und Grosseltern. Auch die mussten sich häufig zur Decke strecken, um über die Runden zu kommen - zwölf Stunden am Tag und sechs Tage pro Woche. Wer hat sich da um die Kinder gekümmert? Geschwister, Grosseltern, andere Verwandte, ...
Abschliessend komme ich zum Schluss, dass es eine Frage des Willens ist, ob man sich sozial verhalten will oder - vielleicht auch um Aufmerksamkeit zu erheischen - ob man sich nicht bewusst gegenteilig verhält.
Hallo liebe Blog Benützer
Ich möchte doch auch noch meinen "Senf" zu dieser Raser Hetzkampagne abgeben!
Es ist schon sehr traurig, was da passiert ist. Nur sollte man solche tragischen Unfälle nicht missbrauchen um gegen andere Leute zu hetzen. Das macht nämlich die junge Frau auch nicht wieder lebendig. Auch die verschiedenen Ideen wie man angebliche Raser stillegen soll sind zwar gut gemeint, aber schlicht nicht durchführbar, denn wir leben ja zum Glück nicht mehr im Mitelalter.
Vision Zero ist ebenfalls zwar gut gemeint, aber halt leider nicht in der Praxis durchsertzbar! Unfälle wird es immer geben und lassen sich halt nie ganz vermeiden! Prävention Ja, aber nicht um jeden Preis!
Als Gedankenanstoss zu dieser absolut überflüssigen Hetzkampagne hier ein Beispiel:
Herr Andreas Kyriacou (Ein Erlebnisbericht ein bisschen weiter oben in diesem Tread) fühlt sich mit 110Km/h auf der Autobahn bedrängt von einen anderen Automobilistin. Anscheinend spielt er bereits mit dem Gedanken einmal heftig abzubremsen. Er kann sich auch bereits vorstellen, wie es zum Unfall kommt und freut sich, dass die (für ihn fehlbare) Lenkerin nur 300 Meter weiter vorne auch halt wieder vor ihm im Stau steht.
Mein Fazit: Herr Andreas Kyriacou fahren Sie ÖV und verstopfen sie nicht mit ihrer sturen Linksfahrermentalität unsere Autobahnen oder andere Strassen und provozieren sie nicht wenn es dann halt doch sein muss andere Verkehrsteilnehmer mit ihrer rechthaberischen Denkweise. Denn wenn diese Lenkerin es geschafft hat sie rechts zu überholen, stellt sich für mich die Frage, warum haben sie denn nicht das Rechtsfahrgebot benützt für einen Spurwechsel auf die rechte Spur? Oder löst ein einfacher Spurwechsel bei Ihnen feuchte Hände und eine nasse Stirn aus, wie bei so manchem Automobilisten/in? Die Strasse gehört weder ihnen noch einem andern Verkehrsteilnehmer, sondern eben allen zusammen.
Tolleranz ist gefragt und nicht "Polizistlis" zu spielen auf den Strassen und sich dann wundern, wenn es jemand anderem auf einmal "aushängt"!
Verkehrsteilnehmer wie sie Herr Andreas Kyriacou gehören nicht auf andere Verkehrsteilnehmer losgelassen und sind für mich reine "Provokateure" und damit mindesten genau so gefährlich wie Schnellfahrer! Denn bei einem anderen "Verbrechen" als dem Rasen wird ja auch derjenige bestraft, welcher den Auftrag für ein Verbrechen gegeben hat und nicht nur der Verbrecher selber!
Bei solchen Leuten wie ihnen würde mir das doch auch als angemessen erscheinen, nur haben wir halt einen Verkehrsminister, welcher das etwas anders sieht und die Gefährlichkeit alleine von den Geschwindigkeiten abhängig macht und den Faktor Mensch etwas vergisst!
Freiheit ist das Gut, für welches sich zu leben lohnt. Hier gehört für mich halt auch die Freiheit des Individualverkehrs dazu!
Gute Besserung Lieber Herr Bundesrat
Die Toleranz
http://autofahrer.wordpress.com/2008/11
Das sind ja neue Töne für einen SP-
Bundesrat. Man will einem Problem mit Repression beikommen. In anderen Bereichen, z.B. der Drogenpolitik und Ausländerpolitik, will die SP nichts wissen von Repression. Das ist doch ein offensichtlicher Widerspruch.
In Ihrem Via Sicura-Programm fehlt - nebst der Einsicht dass die Forderung nach 0 Unfällen unrealistisch ist - der Umgang mit den Rasern als "Temposüchtigen" komplett.
Ich habe auch kein Verständnis für Raser und fühle mich auf unseren Strassen nachts zusehends gefährdet. Gerade deshalb fordere ich neben aller Repression den Bau einer Autorennstrecke. Dort können die Raser dann ohne jedermann zu gefährden ihren Trieb ausleben und sind weg von der Strasse.
Gruss vom Autofaher...
2008-11-20 13:35:25
Ich empfehle Ihnen, erst einmal richtig zu lesen, bevor Sie Ihre null toleranten und unglaublich respektlosen Schmähungen über Herrn Kyriacou ausgiessen.
andere Automobilisten ausgelassen. Leider
habe ich wenige, eher keine Möglichkeiten
gegen "Wilde" wirksam oder erzieherisch
vorzugehen.
Es stellt sich für mich folgende Frage:
Sitzen die ineffizienten, langweiligen
Alleswisser denn nicht in unmittelbarer
Nähe von Ihnen Hr. Bundesrat Leuenberger?
Sinnvoller wären wirksame, abschreckende
Massnahmen durch die Exekutive. Geplapper
hilft diesbezüglich wenig bis nichts!
Dass Kritik einfach ist, weiss ich. Am
"Drücker" sitzen aber effektiv Sie. Gruss.
Ja Raser denken asozial, sind nicht im geringsten an anderen Menschen interessiert, und denken nur an sich.
Was mir aber sauer aufstösst, sind die unterschiedlichen Handhabungen der Urteile. wenn ich heute (20.11.2008) lese dass in Neuenburg ein Raser wo es ein Opfer gegeben hat zu 2 Jahren Haft veruteilt wird und in einem anderen Kanton mit 2 Opfern zu 9 Monaten bedingt, stellt sich die Frage wie kompetent sind hier unsere Richter. Hier gehört eine Bundesgesetzgebeung hin und nicht eine Kantonale. Ein Fahrzeug ist in den Händen solcher Leute eine Waffe, und in gewissen Kantonen braucht man ja auch einen Waffenschein.
Meiner Ansicht nach sollten Raser die erwischt werden, wo es zu keinen Opfer kam mit 1 Jahr Führerscheinentzug und 1 Jahr Haft bedingt bestraft werden, sowie beschlagnahmung des Fahrzeuges.
Bei Rasern wo es zu Todesopfern kam 2 Jahre Haft und 2 Jahre Führerscheinentzug aber nach Verbüssung der Haft. Auch hier sollte Beschlagnahmug des Fahrzeuges im Vordergrund stehen.
Und wenn sie schon die Todesopfer herunterfahren wollen im Strassenverkehr, gehört eine 0.00 Promilgrenze hin.
Ich als LKW Fahrer finde es bedenklich, dass es immer noch diese 0.5 Promil Grenze gibt, schon ein leichtes Schmerzmedikament hat im Beiblatt geschrieben, weil es der Gesetzgeber vorschreibt, kann das Führen von Maschinen beeinträchtigen.
Also dies trifft doch auch, so wie ich es aus der Schule her schon kenne, bei Alkohol und Drogen zu. Hier sollten die Gesetze verschärft werden Anstelle von Kursen usw. den da mus ja zuerst wieder erarbeitet werden, wer da noch in diese Gruppe kommt und wer nicht, d.h der Steuerzahler wird mit der Ausarbeitung solcher Weiterbildungsgesetzen zur Kasse gebeten.
Für mich werden gewisse Straftaten immer noch unverhältnismässig mild bestraft. Wenn es um Eigentum und Geld geht, dann sind rasch hohe Strafen fällig, selbst wenn keine Menschen zu Schaden kamen.
Hingegen wird bei vorsätzlicher Körperverletzung (mit Todesfolge oder schweren Komplikationen) immer noch mit unglaublicher Milde geurteilt.
Nicht nur bei Rasern, auch bei Gewalt im Haushalt, sexueller Gewalt gegen Frauen und Kindern etc.
Solange die Freiheit der Täter höher steht als die Freiheit aller (potentiellen !) Opfer fühle ich mich von unserem Rechtssystem im Stich gelassen.
Einen Führerschein zu besitzen ist kein Menschenrecht. In der Schweiz mit unserem hervorragenden ÖV und den kleinen Distanzen sollte ein lebenslänglicher Führerscheinentzug möglich sein.
Erstens möchte ich betonen, dass Raser auf Öffentlichen Strassen nichts zu suchen haben.
Jedoch Raser wird es immer geben. Dies auf die Herkunft des Rasers oder auf den Strassenverkehr zu reduzieren ist der falsche Ansatz. Mein Vorschlag ist nun; lasst endlich wieder den betrieb von Rennstrecken in der Schweiz zu. Sie sollten öffentlich zugänglich sein. Dann kann jeder der rasen will, sich dort austoben. Das Geld, dass er dort bezahlt, kann man ja zum Teil den Opfern von Rasern zukommen lassen. Höhere Busen und härtere Strafen zeigen sicher auch ihre Wirkung. Es wäre aber ignorant zu denken, dass man dieses Problem nur durch diese Massnahmen beheben könnte.
Für die schnellen Skifahrer gibt es die schwarze Piste. Wieso verbietet man dann den Betrieb einer Rennstrecke. Aber nicht aufgrund eines Unfalls vor über 50 Jahren, oder? Leider müssen die Schweizer Autofans ihre Schweizerfränkli ins weit entfernte Ausland bringen um auf einem sicheren Rundkurs, ihr Verlangen nach Geschwindigkeit zu stillen.
Prävention ist doch sonst auch immer oberstes Gebot. Denken Sie mal darüber nach!
Fleissiger Jungwähler
Nicht zu wissen,was vor deiner Geburt geschehen ist,heisst immer ein Kind bleiben.....
Mit freundlichen Grüssen
Kurt Eberle
2008-11-19 21:50:57
Interessant zu beobachten, dass häufig die Leute, die keine Kinder haben, sich besonders gerne über die Entwicklung und Bedürfnisse von Kindern auslassen und glauben, genau Bescheid zu wissen, was Kinder brauchen. Selbst Familienväter und –Mütter irren sich manchmal gewaltig. Das zeigen die Plakate, die gegen Harmos werben.
Interessant zu beobachten, dass beim Thema Sozialisation an Kinder und Jugendliche gedacht wird und nicht daran, dass das Lernen und Übernehmen von Werten, Normen und gesellschaftlichen Regeln nicht erst im Kindergarten, sondern mit der Geburt beginnt.
Die Idee, Sport und Freizeitaktivitäten könnten verpasste Nähe, Geborgenheit, Sicherheit – die Basis für Vertrauen und Selbstvertrauen (diese sind Voraussetzungen für das Lernen sozialer Kompetenzen) – kompensieren, scheint mir ein Irrtum. Sport wird ja meistens auch nicht in den ersten 3 bis 6 Lebensjahren, wo die Basis für soziales Verhalten gelegt wird, praktiziert. Sport hat zudem viel mit Konkurrenz und Wettbewerb zu tun. Jeder will den andere oder die andere Mannschaft „schlagen“. Nichts, auch Sport nicht, kann schief Gegangenes rückgängig machen. Trotzdem halte ich Sport für ein brauchbares Element der Erziehung und Persönlichkeitsentwicklung.
Ihr Blick in die Vergangenheit auf Eltern und Grosseltern zeigt, es war jemand da. Die Familie bestand aus vielen Menschen, die alle irgendwie dazu gehörten. Es bestand ein Gefühl von Familie, Zusammengehörigkeit, Dazugehörigkeit, Solidarität. Man war aufeinander angewiesen. Soziales Netzwerk, könnte man es nennen. Diese Strukturen haben sich mit der Industrialisierung, Technisierung und dem Wohlstand verändert. Heute dominiert die Kleinfamilie. Sie kann selten allein das bieten, was notwendig ist, damit Kinder sich zu gesunden sozialen Wesen entwickeln können. Kaum eine Familie kann die Infrastruktur und die Vielfalt an Erfahrungs- und Lernmöglichkeiten bieten, wie das Kinderkrippen, Spielgruppen, Kindergärten, Tagesfamilien etc. tun.
Soziales Verhalten ist wohl nur zu einem winzigen Teil eine Frage des Willens, sondern wird früh erlernt und spielt sich zu einem Grossteil unbewusst ab.
Ausweisentzug allein nützt absolut nichts.
Erstens fahren die meisten auch ohne Ausweis. Das Risiko, erwischt zu werden, ist minimal, und die Strafe wäre lächerlich.
Zweitens erhöht das Fahren ohne Ausweis bei den Temposüchtigen den Kick.
Unter diesem Gesichtspunkt ist dem Vorschlag von "autofahrer" etwas abzugewinnen: Rennstrecken bauen.
Quasi staatlich kontrollierte Geschwindigkeitsabgabe an Schwerst-Temposüchtige.
http://blog.4st.ch/?p=238
Danke für Ihren Kommentar!
Ich kenne es aus anderen Foren, Nazivergleiche werden leider oft verwendet.
Ob ich ein 'gemässigter Linker' bin?
Das weiss ich nicht, darüber machte ich mir bisher wenig Gedanken. Man besuche meinen Blog oder lese hier was ich schreibe.
Zurzeit habe ich andere komplexere Themen zu bearbeiten, als weiterhin über Raser zu schreiben. Der GPS Fahrtenschreiber wäre aus meiner Sicht eine gute Lösung und ich sehe für mich keinen weiteren Diskussionsbedarf, bis man so etwas nicht ausgetestet hat.
Über die Psychologie des Rasers nachzudenken lohnt sich aus meiner Sicht nur, wenn man auch bereit ist auch über die Psychologie bei einem eingebauten Fahrtenschreiber zu sprechen und warum da Einige Probleme damit zu haben scheinen. Tatsache ist es, mit einem GPS Fahrtenschreiber kann man Einige Verhaltensprobleme lösen, für was man ansonsten Jahrzehnte an Erziehung benötigt.
@chrigu
"’Innovationspreis des BAV’, eine gute Idee.
Der GPS Fahrtenschreiber wäre sehr gut geeignet für die Entwicklung an unseren Universitäten.
Dort könnte man sich entsprechend auch Gedanken über anonyme Überwachung machen. Wie Sie richtig erkennen, ist damit ein besserer Persönlichkeitsschutz zu erreichen als mit Radarfallen. Die GPS –Kommunikation zwischen Satellit und Automobil jedenfalls ist anonym. In den USA läuft eben ein Projekt an, in welchem mit GPS Geräten Stauprobleme gelöst werden sollen http://traffic.berkeley.edu/theproject.html
Tatsächlich könnte man einen GPS Fahrtenschreiber mit einem solchen System kombinieren und den Menschen ein schnelleres Fortkommen ermöglichen.
Natürlich kann Technologie nicht jede Gefahr beheben, genauso wenig wie ein Gefängnis ohne eine gute Betreuung der Gefangenen, zu deren verändertem Verhalten führen würde.
Warum sollte man Vergleiche mit Nazimethoden gerade im Gedankengang von Andres Staeubli nicht verwenden duerfen?
Sind es doch genau die Methoden der Umsetzung seiner Gedanken, die die Sehnsucht nach totalem Schutz schueren. Immer mehr Kontrolle ueber alles und alle. Ist das der Weg?
Freiheit der Gemeinschaft staatlich verhindern, nur weil es ein paar wenige nicht schaffen sich im Leben mit all den Gefahren zurechtzufinden.
Wer glaubt dass man den Zufall regulieren kann hat sein Leben nicht im Griff, oder stellt ganz egoistische Interressen ueber die Normalitaet.
"Die Freiheit ist ein wundersames Tier, man sperrt sie ein ist sie augenblicklich weg." -Georg Danzer-
Es gibt Staedte in Europa die das Raserproblem anders als mit Restriktionen angehen. Die Methode ist so banal, dass man fast nicht drauf kommt.
Alle Verkehrsschilder Weg, keine Verkehrsampeln die meistens auch Ursache von Stress sind. Morgenverkehr - Abendverkehr, wer kennt das nicht?
Der Verkehr reguliert sich selbst verlangsamt sich automatisch und weil zusaetzlich die Fussgaengerstreifen auch "entsorgt" wurden ist die Achtsamkeit eines jeden permanent aktiviert.
So geprueft In einer Deutschen Kleinstadt, die hoffnungslos seit Jahren dem Verkehrschaos mit totlitaerer Regulierung erfolglos entgegensteuerte.
Was den meisten Menschen durch Erziehung (Dressierung) abgeht wird mit solchen Methoden automatisch erreicht. Toleranz verbunden mit Aufmerksamkeit und Empathie.
Wenn ich mir die Toleranz der Verkehrsteilnemer hier wo ich mich zurzeit befinde (asiatischer Raum) anschaue, wo sich Kleinfamilien tagtaeglich auf Kleinmotorraedern fortbewegen, ich mich aber spielend, trotz des fahrens auf der fuer mich "falschen" Seite in den Verkehr integrieren kann scheint mir doch, dass es auch andere Wege gibt. Alles faengt im Kopf an aber Umdenken sollte auch mal in Erwaegung gezogen werden.
MfG
In der Tat, sie haben nichts von Zensur in Film und Fernsehen gesagt.
Aber wie wollen sie denn die Gesellschaft davon abhalten, Raserfilme zu sehen?
Und: Ein LKW- Fahrer ist ein Angestellter, also keine Privatperson. Die Überwachung eines LKW- Fahrers ist deshalb nicht das selbe, wie die Überwachung einer Privatperson.
Zudem ist ein Fahrtenschreiber wie er in einem LKW vorkommt etwas ganz anderes als die permanente Verbindung um Daten zwischen Autos, Satelliten und einer LEITZENTRALE (wie sie es fordern) auszutauschen, damit jegliche noch so banale Gesetzesübertretung bestraft werden kann. So ein System würde den Weg für die totale Überwachung des Bürgers in jeglichen Lebenslagen frei geben.
Ausserdem kennen die heutigen GPS- System die Geschwindigkeit auf den einzelnen Strassenabschnitten schon und warnen, oder ermahnen den Fahrer auch daran. Dazu braucht es keine Direktverbindung zum Überwachungsstaat. Ihre Idee mit der Verbindung zu einer Leitzentrale muss deshalb entweder als blosse Schikane angesehen werden, oder aber als Geldeinnahmequelle. Es steckt also mehr dahinter, als die blosse Überwachung der Geschwindigkeit, Herr Stäubli.
Das ihnen jeglicher Besitz von Privateigentum ein Dorn im Auge ist, und damit auch der Individualverkehr, kann man aus ihren Beiträgen herauslesen. Und das sie diese 'Autofahrer- Kuh' vor dem Schlachten noch so richtig ausmelken wollen ist mir auch klar.
Doch ihre Vision, welche die totale Beherrschung/ Überwachung des Individuums fordert, unter dem Deckmantel einer sichereren, suchtloseren, sozialeren etc. Schweiz zu verkaufen finde ich abstossend.
Fahren sie nur ruhig Zug Herr Stäubli und denken sie lieber über die Sicherheit dieser Fahrgäste nach - aber überlassen sie den technologischen Fortschritt im Individualverkehr jenen Leute, welche sich näher an der Realität befinden und sich damit auch besser auskennen.
Angenehmen Sonntag
Mr. Pink
Das geht vom schwänzen des Unterrichts bis zu den Kindern die trotz fehlendem Vermögen (Extra für sie: hier ist nicht Geld gemeint!) oder fehlendem Leitungswille möglichst schnell durch die obligatorische Schulzeit geschleust werden, damit man sie so schnell wie möglich wieder los ist.
Das haben alle bis auf sie verstanden.
Es reicht eben nicht den Kindern und Jugendlichen die Freizeitangebote vor die Füsse zu schmeissen, genau wie es bekanntlich nicht reicht den Autonarren den perfekten ÖV hinzustellen, beide Gruppen müssen überzeugt werden vom guten Angebot gebrauch zu machen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Nazivergle
"In der Internet-Diskussionskultur wird ein Nazivergleich oftmals als argumentative Bankrotterklärung des Vergleichenden gewertet, siehe Godwins Gesetz."
Godwins Gesetz: "Mit zunehmender Länge einer Online-Diskussion nähert sich die Wahrscheinlichkeit für einen Vergleich mit Hitler oder den Nazis dem Wert Eins an"
Die Zeit bis zum Showdown eines solchen Vergleichs wird dadurch verkürzt, wenn ein Diskussionsverlauf zwischen anonymen Usern und solchen mit realen Namen stattfindet.
Das Nazi Argument geht dabei praktisch immer vom anonymen Benutzer aus. Dies beruht darauf, dass der Anonyme glaubt, aus der sicheren Deckung der Anonymität heraus einen besonders grossen Schaden bei seinem nicht anonymen Gespächspartner zu erreichen. Der Wunsch kann ohne grosse Gefahr für die eigene Person realisiert werden.
Eine weitere Beschleunigung hin zu einem Nazivergleich findet statt, wenn der Diskussionsgegenstand negative Gefühle auslöst, die als Argument in der Diskussion (infolge der Gefahr einer Selbstentblössung) nicht verwendet werden.
In diesem Fall betrifft dies das Freiheitsgefühl, sofern die Diskussion zu ungunsten der eigenen Position herauskommen sollte. Das Totschlagargument darf nicht den Verdacht erwecken, als würde man ein Freiheitsrecht (hier das der ‚freien unregulierten Fahrt’) aus persönlichem Egoismus heraus fordern.
Was die Frage der Administration eines Internet Forum anbetrifft:
"Statistisch gesehen wäre das (Auftreten eines Nazivergleiches) für jedes Thema korrekt, außer jenen, die aktiv und nicht sichtbar zensiert sind."
http://de.wikipedia.org/wiki/Godwins_Gesetz
2008-11-22 04:03:08
Ich erinnere mich, dass ich als Kind eine katholische Freundin hatte, die aus dem Religionsunterricht ein Heft mitbrachte, wo auf allen Bildern am Himmel immer ein Dreieck mit einem Auge darin zu sehen war: das Auge Gottes – allgegenwärtig … Das Gefühl einer allgegenwärtigen prüfenden (und strafenden) Instanz, der nicht zu entkommen ist, kann schon mal aufkommen, angesichts der Masse an Regelungen, Kontrollen und Sanktionsandrohungen die da sind.
Ein Fahrtenschreiber wäre vielleicht eine brauchbare Hilfe zur Disziplinierung der Autofahrer, die sich mehr oder weniger an Geschwindigkeitsbeschränkungen halten. Gleichzeitig wäre es ein Kontrollinstrument mehr, neben den vielen bereits existierenden welche zum Ziel haben Menschen zu erfassen, zu disziplinieren, zu kontrollieren und diese eben auch entmündigen.
Tatsache ist es, mit einem GPS Fahrtenschreiber kann man Einige Verhaltensprobleme lösen, für was man ansonsten Jahrzehnte an Erziehung benötigt.
Ein Heilmittel für Verhaltensgestörte sozusagen? Ein Fahrtenschreiber ist m.E. vor allem ein Kontroll- und Sanktionsinstrument. Er hat keinen präventiven Charakter im Sinne von Erziehung zu Selbstdisziplin, Verantwortung und Rücksichtnahme. Sanktionen, also Strafen, haben rein autoritären Charakter. Man hat sich den Regeln zu unterwerfen, sonst … Das Verhalten des Einzelnen wird dadurch kaum geändert. Man passt sich vielleicht punktuell an, aber im Inneren bleibt man der Selbe asoziale und rücksichtslose Mensch.
Wie Sie ja selbst sagen, Erziehung benötigt Jahrzehnte. Wie sollte da ein Gerät verpatzte Sozialisation in Nichts auflösen?! Ich bin nicht grundsätzlich gegen Fahrtenschreiber. Aber diese Massnahme wird das Problem nicht lösen und keine notorischen Verkehrssünder, die andere Menschen gefährden, ändern.
Wenn man versucht, Zusammenhänge zu erkennen, stösst man bald einmal an gesellschaftspolitische Themen: Technisierung, Wohlstand - Armut, Werteverlust, Migration, kulturelle Unterschiede und Eigenheiten, soziales Gefälle, Bildungsgefälle, Biographie mit Gewalterfahrungen, Entwurzelung, Erziehungsmängel und -fehler, etc. etc.
Deshalb plädiere ich (neben leider notwendigen Kontrollen und Sanktionen) für Massnahmen, die an der gesellschaftlichen Basis ansetzen: bei Familie und Schule. Familie und Schule sind Vermittler von Wissen und Charakterbildung. Kinder werden Eltern sein. Wenn deren eigene Sozialisation nicht gelungen ist, besteht eine grosse Gefahr, dass auch deren Kinder Probleme haben und machen werden. Man kann nun aber den Familien nicht einfach Verantwortung aufbürden, ohne Bedingungen zu schaffen, welche die Erfüllung ihrer wichtigen Aufgabe überhaupt ermöglichen. Stichworte: Konstanz der Bezugspersonen in den ersten Lebensjahren, Mutter- und Vaterschaftsurlaube, professionell geführte Kinderbetreuungsplätze, gut ausgebildete Lehrkräfte, Spiel- und Erfahrungsmöglichkeiten in der Natur, etc.
Die wirksamste Prävention für alle Arten von kriminellem und schädigendem Verhalten ist eine Gesellschaft, die sich bewusst ist, dass Kinder – ob aus dem Ausland oder Inland – die Bürger von Morgen sind. Eine Gesellschaft, die erkennt, dass die gesunde Entwicklung von Kindern oberste Priorität haben muss und in diese investiert.
Südanflüge, wenn's rentiert klar!
Wenn der Tacho etwas rechts der Marke steht kann man schnell kassieren, weiter rechts gibt es dann nur noch blabla oder lächerliche Strafen von noch lächerlichen Richtern die nie was anderes als eine Schule gesehen haben. Auf zum Überwachungsstaat für die, die man abzocken kann.
http://www.auto-ecole-servette.ch
13, rue de la Servette
1201 Genève
Monsieur le Conseiller Fédéral,
Praticien au quotidien en ce qui concerne la formation des jeunes/nouveaux conducteurs, 1ère et 2ème phases] je ne peux pas me sentir concerné par votre prise de position, de ce fait, je me permets de vous adresser mes remarques.
1. Je pense tout comme vous que le respect d'autrui s'apprend dans le cadre familial et à l'école et qu'il est très difficile à 18 ans de modifier un comportement social dans le cadre de cours de conduite quel quand soit la qualité et les qualité de l'enimateur.
2. Je pense qu'il y aurait lieu de mieux orienter les critères de l'examen pratique non pas sur la fluidité du trafic ou de l'adaptation de la vitesse, mais, sur le respcet des autres partenaires (notamment les piétons), sur la conduite défensive, sur le respect et le contrôle des priorités. En effet, les experts de la circulation (à Genève) ont pour trop pour habitude de favoriser lecnadidat qui aurait tendance à pricilégier une conduite "dynamique et d'attaque" par rapport à un candidat qui privilégie une conduite souple, sûre, préventive et respectueuses des partenaires.
3. Il ne fait aucun doute que le manque ou le peu de contrôle de police sur les routes, fait que la probabilité pour une personne circulant sans permis de se faire attraper est très faible, d'ou la prise de risque d'un nombre trés élevé de personnes ayant roulé au moins une fois sans permis. Mon expérience et "mes sondages" effectués depuis de nombreuses années auprès des jeunes conducteurs me permet de dire que près de 40 à 60% des élèves conducteurs et nouveaux conducteurs qui ont suivis l'un ou l'autre de mes cours ont au moins une fois roulé sans être titulaire du permis de conduire ou seul avec le permis d'élève conducteur. De ce fait, il ne fait aucun doute qu'un accroissement des contrôles routiers auraient un effet positif sur la sécurité routière. Dans le cadre des cours 2-phases les échanges entrent les jeunes conducteurs sont unanimes à demander des sanctions beucoup plus sévères à l'encontre des chauffards incorrigibles.
4. Lorsque le permis en 2.phases a été voulu par le législateur, celui-ci précisait que la première journée devait être suivi au plus tôt après l'obtention du permis (dans les 6 premiers mois), or, ceci n'est pas appliqué du tout! Même si cela aurait une influence minime sur certaines personnes et avant de développer de nouvelles "armes" pour combattre la délinquance routière il faudrait déjà faire appliquer ce que le législateur a voulu lorsqu'il a décidé l'introduction du permis en deux-phases.
5. D'autre part, pour des mesures d'économies principalement, les élèves conducteurs ne peuvent plus subir l'examen théorique en neuf langues suite à une décision de l'ASA. Cette décision va contribuer à l'augmentation du nombre des jeunes conduisant sans permis de conduire. En cela, il s'agit d'une évidence incontestable!
En conclusion, si j'adhère pleinement à vos prises de position, je regrette que pour des raiosn financières, l'autorité n'encourage pas, par tous les moyens, les nouveaux conducteurs à suivre la première journée de la 2-phases, le plus tôt après l'obtention du permis à l'essai et ne permette plus aux nouveaux élèves conducteurs de subir l'examen théorique dans les neufs langues.
Tout en vous remerciant, par avance, d'avoir pris de votre précieux temps pour lire ces quelques lignes, je vous prie d'agréer, Monsieur le Conseiller Fédéral, mes respectueuses salutations.
Gérard Maendly
Moniteur de conduite et animateur 2-phases
wahrscheinlich gehen sie mit mir einig, dass Autofahren Charaktersache ist. Einige wenige Prozente erfüllen die charakterlichen Voraussetzungen nicht. Diese müssten aus dem Verkehr gezogen werden. Weitergehende Massnahmen sind nicht nötig. Leider fehlt der politische Wille.
Das Problem wird nicht dadurch gelöst, indem man allen, auch den anständigen, Autofahrern Zwangsjacken verpasst und Leute, die bei schönstem Wetter auf der Autobahn ein bisschen zu schnell sind, büsst. Wirken Sie doch auf den Gesetzgeber und die Gerichte ein, dass das Problem effizient, wie oben dargelegt, angegangen wird.
Alles noch einmal zusammengefasst: Schreibt in den Zeitungen, wie gross die Summe ist, die jeder Raser nach einem Unfall an die Versicherung zu Zahlen hat! Das ist effektive Abschreckung. Und genau das braucht es, um Ruhe auf der Strasse zu sorgen. Zeigt den Leuten, dass sie schlimmeres erwartet als die Verschrottung ihrer Wagen oder einen Eintrag in ihrer Strafakte. Zeigt ihnen, dass sie sich ihr ganzes Leben (von dem man bekanntlich nur eines hat) zur Sau machen.
Die Schilder verschicken den Automobilisten "Tempo Tickets" funktioniert das System nicht gilt automatisch höchstens 50 km/h.
Wer auf der Autobahn Dauer-Überholspur-Fahrer spielen möchte, der bekommt dann halt ein "Polizei Ticket".
Ein hoher Prozentsatz der Bevölkerung kann sich naturgemäss an die Gesetze des Staates halten, und hat dem entsprechend auch kein "Repressionsgefühl".
Was ich jedoch feststelle, ist eine zunehmende Ignoranz. Dies betrifft vor allem Trottoirbenützer (Fussgänger, Skater, Velofahrer). Wer kennt Sie nicht in den Grossstädten. Öpis und Ömis mit Gehstock, welche irgendwo zwischen zwei naheliegenden Streifen einmal Doppelspur und zweimal Tramschiene gemütlich überqueren (Tram oder Auto sich nähernd). Gestresste Eltern (neuerdings meistens rauchende Mütter am Telefon) welche mit ihrem Kinderbürostuhl bei Rotlicht loslaufen, oder auch wie so suizidgefährdete an grösseren Plätzen (Zürich Central) quer über alle Strassen rennen nur um ein Tram zu erwischen (kommt doch gleich wieder eins).
Die Wurzel vielen Übels ist Zeit und ich möchte nicht von Mangel sprechen – es gibt nur den falschen Umgang mit Zeit.
Je länger ich über den Begriff "Verkehrssünder" nachdenke, desto verschrobener kommt er mir vor.
Die "Sünde" gehört doch eigentlich in die Kirche, oder sonstwohin, würde ich meinen. Dahin wo ein Gott waltet.
Doch in diesem Fall waltet der Staat und der Sünder obliegt der Obrigkeit des Staates, und wir als Verkehrssünder sind die Unterlegenen, wir haben Busse zu tun, bzw. Bussen zu bezahlen.
Wer ist der Staat?
Ich habe verkehrs-gesündigt - wer nimmt mir meine Beichte ab, wo ist der Beichtstuhl?
2008-11-24 16:06:33
Verschiedenste Massnahmen, mit denen Rasertum sanktioniert werden soll, wurden hier im Blog vorgestellt. Einige mit dem Anspruch, dass die Umsetzung ihrer Idee präventive Wirkung haben würde. Herr Leuenbergers Punkt 4. zeigt auf, was die Tatsachen sind:
4. Doch wir wissen, dass auch noch so harte Repression letztlich Kriminalität nicht beikommt. Eine noch so harte Strafe erfolgt ja an einem Täter, dessen Tat schon Opfer forderte. Auch die Todesstrafe, auch totalitäre Staaten kommen der Kriminalität nicht bei.
Kein Mensch kommt als Krimineller zur Welt. Er wird so.
Deshalb nochmals: die Kinder von heute sind die Eltern, Autofahrer, Richter, Manager, Politiker, Lehrer, Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Stimmbürger, Wähler, Konsumenten, etc. von morgen. Wollen wir etwas dafür tun, dass die Menschen besser werden und damit die Welt, gibt es nur einen Weg: Kindern in einer kindergerechten Umgebung eine gesunde Entwicklung ermöglichen und sich unaufhörlich dafür einsetzen.
oder gibt es da einen grenzwert wie gross die maximale "ausgestossene" gefährung pro person sein darf. sind dann auch nicht alle autofahrer asozial... sie leben ja ihre mobilität auch unter anderem auf kosten (in einem gewissen sinn auch gefährdung -> siehe #tote auf zebrastreifen) anderer aus. wo beginnt das wir? wo endet das du?
Alle babs sind niedlich und unschuldig.
"Kein Mensch kommt als Krimineller zur Welt. Er wird so."
Da erwarte ich aber noch die Bestaetigung der Neurologie!
Nicht nur die Erziehung oder Nichterziehung beleuchtet den Ursprung, der zu Kriminalitaet fuehren kann, sondern auch das tragende Vehikel.
Ein krankes oder von Geburt her beschaedigtes oder vielleicht unvollstaendiges Gehirn absorbiert schwerlich eine gutgemeinte Erziehung.
Damit das auch klar ist: ich meine jetzt nicht genetisch bedingte Veranlagung!
MfG
2008-11-25 11:15:44
Meine Aussage war nicht: „Alle babs sind niedlich und unschuldig“.
Meine Aussage war: „Kein Mensch kommt als Krimineller zur Welt. Er wird so."
Wenn Sie in diesen Aussagen keinen Unterschied bemerken, ist jede weitere Diskussion überflüssig.
Da erwarte ich aber noch die Bestaetigung der Neurologie!
Bestätigung wofür? Glauben Sie im Ernst, Neurologen könnten das was man Seele nennt, erklären? Da können Sie noch lange warten.
Ein krankes oder von Geburt her beschaedigtes oder vielleicht unvollstaendiges Gehirn …
Das ist eine interessante Aussage. Was genau meinen sie damit? Wann ist ein Gehirn beschädigt oder unvollständig und welche Folgen hat das Ihrer Ansicht nach?
Via sicura! Viva sicura?
Jetzt fahren sie wieder zu tausenden herum: jene Milchglasfahrer, die zu faul sind, um Eis zu kratzen! Mit einem beschränkten Guckloch, oder mit Türpfosten, die 4x dicker erscheinen als normal.
Auch DAS sind potentielle Killer!
Mindestens so gefährlich wie einer, der mit durchgeladener und entsicherter Knarre durch eine Fussgängerzone stolpert.
Was hat "via sicura" dagegen auf Lager?
Solchen kratze ich, wenn sie an der Ampel oder in der Kolonne warten müssen, jeweils das Eis von der Scheibe. Einige werden stinksauer, andere bedanken sich...
Wenn sie wegen vereister Scheiben jemanden anfahren, ist die Scheibe längst abgetaut, wenn die Polizei eintrifft, und wenn es trotzdem beweisbar ist, dann gilt die beschränkte Sicht wohl als mildernder Umstand, ganau wie das besoffen Töten.
Unsere Justiz hat da tatsächlich ein grösseres Problem.
http://blog.4st.ch/
Mit Interesse verfolge ich die Diskussion im Blog über Erziehung bis hin zu der erstaunlichen Diskussion über Gehirnkrankheiten.
Für mich ist aber klar, die Verkehrsteilnehmer die ein Auto zu steuern vermögen, sind mündige Menschen. Sie müssen für ihr Verhalten im Verkehr selbst verantworlich sein, sie besitzen den Führerschein für ein Kraftfahrzeug.
Um die hier geforderten Fähigkeiten einer emotionalen und sozialen Intelligenz sorgt sich das Strassenverkehrsamt nicht. Offenbar wäre dies aber nötig, ein Verhaltendspsychologischer Test der Forensik müsste das Gefahrenpotential aufdecken. Dies könnte man tatsächlich herausfinden, politisch scheint mir das aber derzeit nicht durchführbar zu sein.
Es bleiben also technische Massnahmen übrig. Doch selbst die Einführung eines GPS Fahrtenschreibers mit Alarmfunktion stösst auf starken Widerstand.
Die Schweizer scheinen die Strasse als Freiraum zu verteidigen, wo das eigenverantwortliche Spiel mit dem Selbstverantwortung des Bürgers am Gaspedal oder auch staatliche Kontrolle über das Gaspedal?
Mit Interesse verfolge ich die Diskussion im Blog über Erziehung bis hin zu der erstaunlichen Diskussion über Gehirnkrankheiten.
Für mich ist es aber klar, die Verkehrsteilnehmer die ein Auto steuern, sollten nur mündige Bürger sein.
Es gibt im Übrigen einige invalide Verkehrsteilnehmer denen ich mehr über den Weg traue als so manchem stressgeplagten Sport- Manager oder rechtspopulistischem Politiker ;)
Die Autofahrer müssen für ihr Verhalten im Verkehr selbst verantwortlich sein, sie besitzen den Führerschein für ein Kraftfahrzeug. Das ist aber offensichtlich nicht immer der Fall.
Um die hier von Einigen geforderten Fähigkeiten einer emotionalen und sozialen Intelligenz sorgt sich das Strassenverkehrsamt bisher aber nicht.
Offenbar wäre dies aber nötig, ein Verhaltens- psychologischer Test der Forensik müsste das Gefahrenpotential aufdecken. Dies könnte man tatsächlich herausfinden, politisch scheint mir das aber derzeit kaum durchführbar zu sein. Es würde hier heissen, der Staat spitzelt im Privatleben herum.
Es bleiben also technische Massnahmen übrig. Doch selbst die Einführung eines GPS Fahrtenschreibers mit Alarmfunktion stösst auf starken Widerstand.
Die Schweizer scheinen die Strasse als Freiraum zu benötigen, wo das eigenverantwortliche Spiel mit dem Gaspedal verteidigt wird.
Könnte es daher nicht so sein, dass ein allfälliger psychologischer Test eine hohe Anzahl der Schweizer so disqualifizieren müsste, dass sehr viele Verkehrsteilnehmer Raser -Potential in sich haben, besonders die männlichen Teile?
Jetzt geht es doch darum ob der Bürger dies so haben will oder nicht.
Wenn nicht, so sind für mich aber die Aktionen um das zu verhindern, bereits klar, egal ob politisch durchführbar oder nicht, es gibt derzeit keine kurz- bis mittelfristig wirksameren Alternativen als über Regulierung durch den Staat.
1. Restriktivere Fahrprüfungen, inklusive Verhaltenspsychologischer Art.
2. Geschwindigkeitskontrolle über jedes Fahrzeug zu jeder Zeit durch GPS Fahrtenschreiber. Geschwindigkeitsalarm im Fahrzeug selbst. Verkehrsstau Anzeige und Hinweise der Polizei.
3. Verbesserte Vorschriften für Anzeigen im Fahrzeug: Zum Beispiel Boden-Temperaturüberwachung im Fahrzeug, verbunden mit aktuell montiertem Reifentyp.
4. Alkohol Null Toleranz, Verpflichtung! für jeden Arzt ein temporäres Fahrverbot wegen bestimmter Medikamenteneinnahme auszusprechen.
5. Sehtest alle 5 Jahre ab 50
6. Straftaten wegen mittleren bis schweren Verbrechen (auch ausserhalb des Strassenverkehrs) sollen zum gleichzeitigen Entzug auch des Führerscheins führen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Neurologie
Kein Baby kommt als Krimineller zur Welt, weil es vorerst auch nicht weiss, dass da draussen Gesetze existieren.
Das gebrochene Gesetz entscheidet, ob jemand kriminell ist! Das Mensch gemachte Gesetz und von dem spricht man ueblicherweise wenn man ihre "Weise" Aussage zitiert.
Fuer die Konstruktion des Gehirns ist aber auch der "Zufall Natur" zustaendig und der kuemmert sich nicht, was fuer Gesetze wir, der Mensch, erlassen. Da koennen sie mir jetzt engegenhalten, dass sie nicht an Evolutionstheorie glauben und es erweitert sich eigentlich jeder Kommentar.
Wenn sie von der Seele sprechen begeben sie sich aber aufs Glatteis, denn der Beweis dieses von Theologen und Schamanen erdachte "Ding" kann man nicht erbringen. Ich glaube aber auch nicht, dass eine Seele das Gehirn steuert, sollte sie doch existieren.
Wenn ich mich auf das Vehikel Gehirn beziehe spreche ich von etwas relevantem und Komplexem das auch niemand genau kennt.Die Neurologie stekt noch in den Babyschuhen! Aber wir wissen, dass es existiert und uns in jeder Beziehung und jedem Akt steuert.
Zitat Wikipedia:
"Die Neurologie gilt als ein kompliziertes medizinisches Fachgebiet. Die Hürden für das Verständnis neurologischer Erkrankungen sind nicht nur bei Laien, sondern auch für Medizinstudenten und Ärzte hoch, weil die Einsicht in die Funktionsweise des Nervensystems in besonderer Weise geschult werden muss. Der Zugang zur Neurologie wird durch die Tatsache erschwert, dass es hier eine große Zahl seltener Erkrankungen gibt. Zudem sind viele Lehrbücher auf eine für den Anfänger verwirrende Art strukturiert. Ein einleitendes Kapitel in dieses Fachgebiet an dieser Stelle kann daher nicht besser oder einfacher sein, als die traditionellen Zugangswege zu dieser Wissenschaft."
Wenn das Gehirn, warum auch immer (da nicht vollkommen) etwas nicht erfassen kann, nuetzt auch die beste Erziehung nicht den kriminellen Akt zu verhindern. Im Nachhinein ist man vielleicht etwas schlauer, aber das Gehirn bleibt Die grosse unbekannte. Und wahrscheinlich noch fuer, eine lange, lange Zeit.
Darum ist es auch viel komfortabler Gesetze einzurichten und die veralteten obsoleten ueberschneiden sich mit den Neuen weil man sie manchmal vergisst aufzuheben. Aber das koennen Juristen ihnen sicher besser erklaeren.
Der Mensch ist lernfaehig, in JEDER Beziehung... was er daraus macht sieht man spaeter.
MfG
2008-11-26 15:19:27
Wenn das Gehirn, warum auch immer (da nicht vollkommen) etwas nicht erfassen kann, nuetzt auch die beste Erziehung nicht den kriminellen Akt zu verhindern.
Exgüsi, wieso sollte ein normales Gehirn so etwas wie Geschwindigkeitsbegrenzungen und andere Verkehrsregeln nicht erfassen können? Hirngeschädigte dürfen und können ja gar nicht Auto fahren … Was ist das also für eine Unvollkommenheit des Gehirns von der Sie reden?
Aufgrund Ihrer Aussagen habe ich den Eindruck, dass Sie sich mit Pädagogik, Agogik, Psychologie, Entwicklungspsychologie, Neuropsychologie, Soziologie, etc. nicht wirklich auskennen. Das soll Sie nicht hindern, sich dazu zu äussern. Aber es darf erwartet werden, dass Sie sich vorgängig informieren, sachlich argumentieren … und die Frage: „ Wie verhindern wir asoziale und kriminelle Raser auf den Strassen.“ nicht aus den Augen verlieren.
http://www.morgarten.info
1970 gab es 74409 Unfälle mit 18'314 Verletzten und 1694 Getöteten.
2007 gab es 63245 Unfälle mit 5325 Verletzten und 384 Getöteten.
1970 hatten wir einen Motorfahrzeugbestand von 1,7 Mio. Fahrzeugen und heute haben wir einen von 5,2 Mio.Fahrzeugen!
Obwohl das Verkehrsaufkommen also zugenommen hat, ist die Tendenz bei den Unfallzahlen seit 1970 stark abnehmend.
Wieso also ausgerechnet heute der Ruf nach immer härteren Strafen und immer noch mehr Massnahmen laut wird, kann nur noch damit erklärt werden, dass die Medien jeden einzlenen Raserunfall (so tragisch er auch ist) aufnehmen und aufbauschen. Zahlen werden jedoch dabei gerne verschwiegen.
Im Zyschtigsclub von dieser Woche wurde übrigen über dieses Thema diskutiert. Eine Verkehrspsychologin sagte in der Sendung aus, dass 2/3 aller Raser, mit welche sie es in ihrer Karriere zu tun gehabt hat Ausländer seien.
Ich meine bei 21% Ausländern im Land ist es doch schon frappant, wenn die Klientel der Frau Verkehrspsychologin zu 2/3 aus Ausländern besteht! Finden Sie nicht auch? (Man könnte auch sagen, dass Vertreter der übrigen 79% der Bevölkerung nur 1/3 der Klientel dieser Verkehrspsychologin ausmachen. Darüber sollte man auch einmal reden.
Mein Vorschlag: Bevor wir wieder kollektiv für alle Schweizer die Gesetze verschärfen und Strafen erhöhen, sollte man sich vielleicht erst einmal um diese auffälligen Ausländer kümmern. Es kann ja nicht sein, dass man künftigen Generationen den Erwerb des Führerausweises aufgrund immer strengerer Auflagen fast verunmöglicht nur weil es ein paar Balkanraser gibt, die sich nicht an die Regeln halten können.
Wenn ich nicht wuesste, dass Ihr Sarkasmus excellent ausgefeilt ist, und den Zweck der satyrischen Unterhaltung ausgezeichnet erfuellt, bekaeme man richtige Angstzustaende wenn man Ihre Postings nur auf die schnelle ueberfliegt.
Besonders die Auflistung am Schluss ihres Postings (2008-11-26 14:59:00
) ist ueberzeugend.
Jetzt warte ich einfach, dass die Buerger sich mit ihrem fahrbaren Untersatz einschliessen und ueber Internet dem Schnauztraeger gehorsam sind. Die Realitaet kann warten und ist geduldig.
MfG
Zusammenfassend nochmals:
Das brainstormingmässig zusammengetragene Via Sicura Paket hat nichts mit der Bekämpfung von Rasern und Raserunfällen zu tun. Es ist, wie A. Müller richtig moniert, vorallem wieder eine Abzocke der "normalen" und anständigen Autofahrer!
Wenn es den Behörden wirklich ernst wäre mit der Raserbekämpfung, dann muss vorallem das Strafrecht dringend angepasst werden! Die Forderungen von Road Cross zielen genau in die richtige Richtung. Die Raserbiografien und vorallem deren Nichtbestrafung und Laschheit der Behörden ist himmelschreiend für den Normalbürger und vorallem für die Opfer und ihre Angehörigen!
Das Via Sicura Paket will in zuvielen Bereichen Massnahmen der Verkehspsychologie und deren Protagonsiten stärken. Dabei wäre vorallem gesunder Menschenverstand gefragt und nicht die übliche sozialdemokratische Ämterschacherei zu Gunsten sinnesverwandter Klientel. Als Paradebeispiel und Abschreckung diente die Psychotante im Club sf tv! Die meisten Raserbiografien sind eine reine Zumutung für die Gesellschaft und wenn ein Raser, der nach 7 Ausweisentzügen (!!!) eine junge Frau zu tode rast (mordet) dann hat unser Rechtsstaat einmal mehr total versagt!!! Und dies ist leider kein Einzelfall!
Sie haben es erkannt. Purer Populismus um das Endziel des totalen Überwachungsstaates zu erreichen.
Wenn man als Politiker solche Ziele verfolgt, schlägt man natürlich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Ausbau des Überwachungsstaates und gleichzeitige Geldeinnahmequelle zur Finanzierung dieses totalitären Systems.
Und da sich dieses Thema (Verkehrsopfer) sehr einfach auf eine emotionale Basis bringen lässt, ist und bleibt es ein wirkungsvolles Mittel um Anhänger und Geld zu generieren. Und deshalb kommt die Politik alle paar Jahre wieder darauf zurück.
Und für mich steht fest: Wer als Politiker einer Vision nacheifert ist ein Fanatiker und hat jeglichen Sinn zur Realität verloren.
Visionäre und Fantasten sind eine tolle Sache. Aber sie haben nichts in der Politik verloren, denn dort braucht es realitätsnahe Menschen um ERREICHBARE Ziele zu verfolgen.
Wer einem Traum, oder einer Vision nacheifern will der soll das zu hause, als privater, mit seinem eigenen Geld tun, wo er gegebenenfalls nur sich selbst betrügen kann.
Aber leider hat so ziemlich jeder und jede in Bern den Sinn für die Realität verloren.
Und eines muss man auch anerkennen: Die drastische Reduzierung der Todesfälle seit 1970 auf den Strassen ist nicht etwa hauptsächlich durch strassenbauliche Massnahmen erreicht worden, sondern durch die sicherere Konstruktion der Fahrzeuge.
Wer also jetzt noch mehr Geld vom Bürger fordert um auch an der hintersten und letzten Kreuzung einen Kreisel zu bauen und um jeden freien Meter Strasse mit Verkehrsschildern zupflastern zu wollen, gehört auch zu diesen Fanatikern die fernab der Realität wohnen und einer Vision von Null Verkehrsopfern nacheifert.
Übrigens: Das es immer noch so viele Unfälle an Fussgängerstreifen gibt, hängt wohl damit zusammen, dass unsere Superhirne von Verkehrsplanern unmittlebar nach jeder Kreiselausfahrt einen Fussgängerstreifen hinmachen. Denn ehe man sich als Autofahrer versieht und nach links geschaut hat um sich im Kreisel einzuordnen, ist man auch gleich wieder schon an der Ausfahrt unserer Schweizer Minikreisel angekommen wo uns ein 'vortrittshungriger' Fussgänger erwartet.
Grüsse
Mr. Pink
2008-11-27 01:41:59
Eine Verkehrspsychologin sagte in der Sendung aus, dass 2/3 aller Raser, mit welche sie es in ihrer Karriere zu tun gehabt hat Ausländer seien.
Im Doppelpunkt Forum DRS von dieser Woche diskutierten Fachleute verschiedener Disziplinen wortreich über das Thema Raser: Verkehrspsychologen, Juristen, Road Cross, etc. waren anwesend. Mit keinem Wort wurde erwähnt, dass Raser häufig ausländischer Herkunft sind. Es gab Anzeichen dafür, dass diese Tatsache mit Absicht verschwiegen wurde.
Zitat Wikipedia: „Als Prävention (vom lateinischen praevenire „zuvorkommen, verhüten") bezeichnet man vorbeugende Maßnahmen, um ein unerwünschtes Ereignis oder eine unerwünschte Entwicklung zu vermeiden.“ Das muss bei den Kindern, ob ausländisch oder inländisch, beginnen. Wo denn sonst?
blogwatch
2008-11-27 09:57:03
Die Raserbiografien und vorallem deren Nichtbestrafung und Laschheit der Behörden ist himmelschreiend für den Normalbürger … Das Via Sicura Paket will in zuvielen Bereichen Massnahmen der Verkehspsychologie …. stärken.
Auch hier wird wieder von Biographie gesprochen. .Zitat Wikipedia: Eine Biografie (gr. βιογραφία, von βíος bíos „Leben“ und -grafie) ist die Lebensbeschreibung einer Person.
Das Strafmass scheint auch mir oft in keinem Verhältnis zur Tat und deren Folgen. Trotzdem …
Rasertum stellt ein Fehlverhalten dar. Also eine Frage der Psyche, des Charakters. Warum sollte das Problem dann nicht auch (Verkehrs-) psychologisch angegangen werden? Zum Beispiel bei potenziellen Rasern?
Will man noch früher eingreifen, muss man bei den Kleinsten beginnen: mit der Schulung von Anpassungsleistungen, Rücksichtnahme und Respekt durch das Zusammensein und Zusammenarbeiten mit anderen Kindern, durch Ursache – Wirkung Erfahrungen, durch experimentieren, durch Möglichkeiten Bewegungstrieb und Spieltrieb auszuleben, etc. etc. …
Andy Schaerer
2008-11-27 10:41:15
…weil Sie dem Punkt Resozialisierung und Wiedereingliederung von Tätern in aller Regel mehr Gewicht geben, als dem tatsächlichen potentiellen und effektiiven Opferschutz!
Wenn es Täter und Opfer gegeben hat, ist etwas passiert, das nicht hätte passieren dürfen. Opferschutz heisst also Prävention, Prävention heisst verhüten. Ein Mittel der Verhütung ist die, die Entwicklung von Tätern zu verhindern. Das beginnt bei den kleinen Aus- und Inländern – eine Aufgabe der Sozialpolitik, Eltern und Pädagogen, die deshalb unbedingt unterstützt werden sollten.
Mr. Pink
2008-11-27 10:47:07
Das es immer noch so viele Unfälle an Fussgängerstreifen gibt, hängt wohl damit zusammen, dass unsere Superhirne von Verkehrsplanern unmittlebar nach jeder Kreiselausfahrt einen Fussgängerstreifen hinmachen.
Für ein Mal kann ich mich Ihrer Vermutung anschliessen. Es ist unbegreiflich, welche Gefahr erzeugenden Massnahmen ergriffen werden, mit der Absicht, Verkehrsteilnehmerinnen zu disziplinieren. Das geht von den erwähnten Fussgängerstreifen bei der Kreiselausfahrt, über die in die Strasse gestellten Betonelemente und in die Strasse hineinragenden Inseln an schmalen Dorfstrassen – die vor allem unsichere und gefährliche Situationen erzeugen.
Sehr geehrter Herr Leuenberger
Dieses Problematik ist relativ einfach zu lösen.
Bei neueren Fahrzeugen findet meist ein elektronisches Gaspedal Anwendung.
Würde dieses mit der Satelitennavigation gekoppelt, kann nur noch so schnell gefahren werden wie zugelassen.
Das Navigationssystem ist preiswert und aus sicherheitstechnischer Sicht künftig Pflichtausrüstung.
Technologie und Innovation zum Schutz der Mitmenschen, dafür versuche ich mich einzusetzen.
Mit freundlichen Grüssen
P.Albiez
Gesetzte verlieren jedoch ihren Sinn, wenn die Menschen heute nicht mal gegen über den andern Respekt noch vor dem Gesetze haben. In den letzten paar Jahre ist es immer mehr deutlich geworden, dass nur noch eines zählt, Hauptsache das „ICH“ kommt an die erste Stelle und dann lange niemand mehr, selten noch jemand anderes.
Die Strassen spiegeln 1:1 unsere Realität wieder, in welcher Art wir miteinander in der Gesellschaft umgehen und leben.
Die Raser sind nur ein kleines Problem, es ist nicht getan ihnen das Auto zu verschrotten. Psychologisch ist dies mehr ein kontra Produktivität, denn dies scheuer nur noch mehr hass auf die Justiz und vor allem gegenüber den andern Mitmenschen. Wenn dieses Gesetzt durchgesetzt wird, schafft dies nur noch mehr Probleme, die weit aus gravierenden Auswirkungen haben, die wir jetzt schon kennen.
Die optimale Unfallverhütung:
Um dies einwenig einzudämmen, ist es ratsamer das Autoleasing nur noch für Geschäfte und wenn jemand 10 Jahre Unfall und Busse frei fährt zu beschränken. So gäbe es weniger Fahrzeuge auf den Strassen und es würde auch viel vorsichtiger gefahren.
Wer also ein Fahrzeug kaufen möchte, soll es wie früher gemacht werden, sparen!
Hingegen wirtschaftlich gesehen, wäre ein absoluter Irrsinn.
Die optimale alternativ wäre:
Die Autoprüfung auf 20 Jahre anzuheben, Sie erhalten nach bestandener Prüfung erst einen Provisorischen Führerausweis. Die Vorlage für den definitiven wären simpel: „ 0.0 % Alkohol und keine Busen über 350 SFr.“
Wenn die Vorlagen im Alter von 25 Jahre erreicht sind, erhalten die Neulenker erst den definitiven Führerausweis. Für Kredit oder Autoleasing ist nur noch möglich mit einem definitiven Führerausweis. Eltern sollte es jedoch erlabt sein, für Ihr Kind ein Autoleasing zu ermöglichen. Jedoch nur auf Ihren eigenen Vorname, bei einem Verstoss, wird mit sofortiger Wirkung von dem Unterzeichern auch den Führerausweis entzogen.
Denn die Eltern können ihr eigenes Kind am besten einschätzen und wenn nicht, dann werden sie kein Leasing Vertrag für sie unterzeichen.
(Die jetzt noch nicht 25 Jahre alt sind und aber schon den definitiven hätten, würde automatisch umgewandelt auf einen Provisorischen).
Die Raser sind zwar ein hohes Risiko für die öffentlichen Strassen, jedoch gibt es weit aus grösseren Gefahren als die Rasern selbst. Nicht nur Junglenkern, sondern allgemein heitlich ist die gleich Gültigkeit dem andern gegenüber das grösste Übel.
Wüsste einiges, wie die Sicherheit auf den Strassen besser gewährleist wäre und Unfälle vermieden werden könnten. Der Verkehrsteilnehmer würde automatisch wieder mehr Respekt vor dem Gesetzt und anderen Strassen Teilnehmern bekommen. Die Polizei hätten wieder mehr Ressourcen für die Kriminellen Bekämpfung, selbst der Stadt käme nicht zu kurz dabei.
Nur die Problematik ist nur, dass ich nicht in dieser Position bin, so etwas zu entscheiden und es würde vermutlich den einen oder andern Sündern einwenig aufstossen.
http://www.dailytalk.ch
Via Sicura schlägt befristete Führerscheine vor. Auch damit wird das Vision Zero Ziel nicht erreicht werden. Unfälle wird es auch nach weiteren Gesetzesverschärfungen noch geben.
Halten wir einfach einmal fest, dass die Zahl der Unfälle auch ohne Gesetzesverschärfungen seit 1970 rückläufig ist und dass sich sowohl die Zahl der Schwerverletzten als auch die Zahl der bei Strassenverkehrsunfällen getöteten drastisch reduziert hat.
Das nun die Leute trotz dieser Tatsache dennoch härtere Massnahmen fordern hat mit Anti-Raser-Kampagnen und der Tatsache, dass die Medien heutzutage praktisch über jeden einzelnen Raserunfall exklusiv berichten zu tun. Negative Ereignisse bleiben übrigens besser in Erinnerung als positive Ereignisse.
Wenn das so weitergeht, werde diesem Land irgendwann den Rücken kehren. Ich habe nicht vor in Gegangenschaft in einem goldenen Sicherheitskäfig zu leben. Die Politik von Bundesrat Leuenberger geht zuweit und trägt nur den Bedürfnissen eines Teils der Bevölkerung Rechnung. Der andere Teil der Bevölkerung wird allerdings kaum mehr wahr genommen da er zusehends zum Schweigen gebracht wird. Denn wenn ein Bundesrat Leute öffentlich als Verbrecher Brandmarkt, wer von den Angesprochenen will dann noch seinen Standpunkt öffentlich vertreten?
Stäubli vorschlägt werden wieder Millionen Autofahrer schikaniert und die Raser (was das auch immer ist) hat man immer noch nicht von der Strasse.
Jeder Tote auf der Strasse ist tragisch ok, aber wegen 300 Toten auf 5 Millionen alle Autofahrer zu strafen ist masslos übertrieben. Einige haben schon aufgezeigt, dass es immer besser und sicherer wird.
Weiter staune ich immer wieder wie naiv gewisse Leute glauben die Probleme in den Griff zu kriegen.
ich zitiere kurz Herrn Stäubli
"Wer die Vorteile eines Fahrtenschreibers mit Geschwindigkeitskontrolle nicht auch als Individueller Vorteil und Werkzeug für sich erkennt, der ist selbst suchtgefährdet."
oder "Wer sich gegen eine solche Einrichtung in seinem Fahrzeug wendet, der ist aus meiner Sicht eine potentielle Gefahr."
Kommen Sie mal auf den Boden der Realität, wer nicht weiss was auf den Strassen abgeht sollte nicht solche unrealistischen und fragwürdigen Vorurteile abgeben. Schon heute schaut man mehr auf den Tacho als auf die Strasse, das soll sicherer sein?
wahrscheinlich wäre alle 10 Meter ein Schild mit einer Regel oder Vorschrift drauf der richtige Weg? und dann gleich mit GPS und Meldung an den ""Staat"" alles überprüfen? Super Vorschlag...
Wie immer bei dem Raserthema geht man nur in eine Richtung: Geschwindigkeit
Wir haben aber hunderttausende Autofahrer die:
- dauernd Links fahren auf der Autobahn (meist noch einiges langsamer als erlaubt) und somit andere provozieren. Ich nenne das schon fast Nötigung!
- Moralapostel die andere belehren wollen und so die Sicherheit aller gefährden
- zu langsam fahren und andere Leute behindern
- Drängeln
- hoffnungslos überfordert sind und somit eine Gefahr für alle anderen sind
....
es geht nicht um Raser oder alle anderen einzelnen Vergehen! Es geht um Rücksicht gegenüber anderen. Regeln haben wir mehr als genug, es wird aber immer nur die Geschwindigkeit kontrolliert die Schuld an allem sein soll, sehr einfach....
Und dann gibts einen Herr Stäubli der leichtgläubig dass alles noch für wahre Münze nimmt und glaubt mit einem massiveren Kontrollsystem der Geschwindigkeit sei alles gelöst. Sehr naiv!
Via Sicura hat tatsächlich einige interessante Aspekte drin. Z.b.
- Lichtpflicht: ENDLICH!!! schon lange notwendig und bringt tatsächlich mehr Sicherheit
- 50% Der Bussgeldeinnahmen sollen in die Verkehrssicherheit investiert werden. Super! Endlich kommt da auch mal was. (klar, es ist wahrscheinlich nicht so einfach über dieses Geld zu entscheiden, aber der Ansatz in der Theorie wäre sinnvoll)
- usw.
Denkt mal umfassender und in Richtungen die allen mehr Sicherheit bringen und versucht nicht schikanierende Massnahmen für alle zu treffen die eigentlich nur auf wenige Hundert Fahrer zurückzuführen sind.
Was bringt wohl mehr? Millionen investieren für Massnahmen welche die Strassen tatsächlich sicherer machen oder Milliarden investieren um 1 von Millionen Autofahrer zu belehren??
überlegt Euch das mal...
2008-11-30 20:45:03
Liza, bevor Sie pauschal alle jugendliche in einen Topf werfen sollten Sie differenzieren indem sie genau hinschauen wer Raserunfälle produziert.
Wie bitte, wann und wo habe ich alle Jugendlichen in einen Topf geworfen? Keine Ahnung, worauf Sie Bezug nehmen.
Ausserdem:
Rechnet man verhältnismässig herunter wieviele Autos und Trams es gibt und die daraus resultierenden tödlichen Unfälle, müsste man sämtliche Trams sofort ausser Betrieb setzen.
und was ist mit dem auto???
die fahren alle so weiter und geniessen ihren alltag
Wie Sie am Anfang Ihres artikels so schöhn schreiben Zitat: „Raser sind Asoziale und Kriminelle, ich kann es nicht anders sagen.“ frage ich Sie was sogenante Linksautonome Extremisten Ihrer Meinung nach sind, die teilweise zu hunderten durch die Strassen ziehen und dutzende von Schaufenstern, Autos und diverses anderes mutwillig zerstören? Wenn die Kriminell und Asssozial währen, hätte jemand im BR ein Problem, da sollten Sie nur an Ihre sechziger Jahre denken geehrter Herr Bundesrat.
viele Grüsse
von einem der es langsam satt hat von ewigen Disskusionen
[Zitat: Ist allein in einem 5-plätzigen Auto zu fahren, was 80% aller Autofahrten sind, nicht auch asozial?]
Grundsätzlich gebe ich Ihnen recht, warum nicht Fahrgemeinschaften oder Ausweichen auf Öffentlichen-Verkehrsnetz zugreifen?
Problematik ist meistens einfach, hat verschiedene Ursachen: „Arbeitgeber/Arbeitsplatz, Arbeitszeiten, (Einkaufläden) und Wohnort.“
Bei normal Zeit Arbeit wie z.B. 7.00-18.00 Uhr, müsste die öffentliche Verkehrsnetz nutzen. Jedoch wer in Schicht Arbeitet, kann meist die ÖV nicht nutzen, ausser die ÖV müsste mehr und auch in kürzeren abständen fahren. Was wiederum an sehr hohe Kosten für den Betreiber der ÖV entstehen und kaum alles auf den Mitfahrgast abwälzen kann.
@ Kälin:
Das Zitat von Herrn Leuenberger: „Raser sind Asoziale und Kriminelle, ich kann es nicht anders sagen.“
Für ein Oberhaupt und Vertreter vom Volk, war diese Aussage etwas heftig ausgedrückt. Jedoch als Person und Persönliche Meinung von Herrn Leuenberger, lasse ich dies gelten und respektiere diese aussage.
Mal angenommen, eine Person die Ihnen sehr nahe steht, die von einem z.B. gerade von Raser auf der Strasse getötet wird, wie würden Sie in diesem Falle reagieren oder dazu sagen?
Mutwillige Sachbeschädigung von fremdem Eigentum, ist in meinen Augen sehr asozial und hilft keinem weiter, es schürt nur noch mehr Hass. Vor allem gehen die eigentlichen Ziele verloren, für welche Sache die gekämpft wird.
„von einem der es langsam satt hat von ewigen Disskusionen“
Diskussionen, sind da um alles zu erörtern, positives wie auch negatives. Ist alle mal besser, als zuerst handeln und danach fragen stellen.
@ Miss unbekannt
Was möchten sie denn in den Medien sehen? Dass der Raser gevierteilt oder Kopf abgeschlagen wurde?
Das leben ist ein immer ein Lernprozess, bis zum Tod! Egal wie alt jemand ist.
Manchmal ist es gut, einen Denkzettel zu bekommen. Jedoch sollte er nicht zu gross sein, sonnst entsteht ein sogenannten Teufelskreis.
Nach einem Führerscheinentzug, machen die meisten nicht mehr so weiter wie bisher.
Weil schon viele Berufe, benötigten ein gültigen Führerausweis, sonnst kann es sehr schnell passieren, dass sie ihre Stelle verlieren.
Es gibt aber auch ausnahmen, wenn doch die Personen wieder Auto fährt ohne einen gültigen Führerschein, sind die auch unbelehrbar.
Wenn jemand 18 Jahre alt wird, heisst es nur in den Papieren, dass diese Person jetzt Erwachsen ist. Aber ob diese Person auch so handelt wie es von den anderen Erwachsenen auch erwartet wird, ist immer dahin gestellt.
@Herr Max
Zitat: „Die Fussgänger müssen ja nicht über die Strasse laufen wenn sie nicht wollen.“
Die Passivraucher müssen ja nicht atmen, wenn sie neben einen Raucher stehen. Wenn Fussgänger über die Strasse gehen, wollen sie darüber und ohne atmen Stirbt der Nichtraucher auch. Es geht um das Thema Rasern, aus ihrem Text heraus, merkt man, dass es bei Ihnen nur um die Antipathie der Raucher gehen.
Kurz um, ja rauchen schadet, nicht nur dem Rauchern, sondern auch den Passivrauchern und der Räumlichkeiten. Bei den Rauchern ist der Tod einfach schleichend, bei einem Raserunfall hingen schnell und gewaltsam. Aber der vergleich ist doch etwas weit hergeholt, finden Sie nicht auch? Aber wenn schon dieses Thema wegen Passivraucherei, ist es nicht Paradox eine solche Anti-Raucher-Kampagne zu starten, wenn immer noch Kinderspielplätze in der nähe von Hauptstrassen gebaut werden. Kinder die im Sandkasten spielen, brauchen später keine Glimmstängel mehr, da die Höhe vom Auspuff von den Fahrzeugen es schon vorher erledigen.
@Herr Stefan
Zitat: „Und da es hauptsächlich eine bestimmte Bevölkerungsgruppe betrifft, sollten die Strafen erst recht hoch ausfallen.“ Dies könnte sehr schnell rassistisch ausgelegt werden.
Mit Linksfahrer und anti - Blinkern, gebe ich Ihnen vollkommenrecht. Es ist nun mal billiger für den Staat einen Blitzkasten von der Polizei aufzustellen und für 6-7+km/h Bussen auszuhändigen, anstelle jemand z.B. bei einem Kreisel, alle nicht Blinker oder Falschfahrer und Falschblinker zu verzeigen. Was ich eigentlich nichts dagegen hätte, weil ich fast einen Unfall hatte, wegen eines falschen Blinkers. Diese Person blinkte rechts und fuhr links weiter im Kreisel, zum glück bin ich langsam angefahren und konnte somit auch sofort wieder bremsen. Als dank dass ich noch richtig reagierte, bekam ich vom falsch fahren noch den Stinkefinger zu Gesicht. Nun ja, ist nicht tragisch, Hauptsache es entstand keinen Blechschaden.
Ausnahmsweise bin ich genau Ihrer Meinung, Raser sind auch für mich asoziale und Kriminelle.
Aber erlauben Sie mir Die Frage, wer gibt diesen asozialen Kriminellen einen Fahrausweis?
Wer macht es möglich, dass 18 Jährige Lausbuben mit 300PS Boliden auf der Strasse sind?
Meiner Meinung nach ist es höchste Zeit, dass Endlich im Vorfeld solche Ereignisse Massnahmen getroffen werden.
Was wir brauchen ist eine bessere Qualifikation der Fahrzeuglenker. Oder kennen Tätigkeit die nach einer mini Ausbildung ohne jegliche Weiterbildung oder
Überprüfung ein Leben lang ausüben kann.
Mehr Sicherheit auf den Strassen gibt es nicht durch Bussen Gebühren und Behinderungen.
Wer ein Bussenbudget für Radarkontrollen aufstellt will nicht das Problem lösen, sonder nur unter dem Deckmantel der Sicherheit Geld abzocken.
Wir brauchen keine Insellandschaften auf den Strassen die bei jeder Gelegenheit zu Stau und Chaos führen, dies steigert nur den Stress und fördert die Aggressivität.
Wenn wegen 15cm Schnee ,der Verkehr auf den Autobahnen zusammenbricht , und dies an einem Tag zu 200 Unfällen führt ist dies nicht höhere Gewalt.
Sondern totales Versagen der Schneeräumung.
Bleibt noch zu bemerken dass der Flugverkehr in Kloten mit gleichviel Schnee problemlos funktioniert hat.
Probleme muss man dort lösen wo Sie entstehen, nicht dort nicht dort wo man das meiste Geld wittert.
Mit freundlichem Gruss
Jakob
Lieber Herr Tschiet
ja die angestrebte Aussage dieses Audi-Spots war doch wohl - - mit einem unserer ‘sparsamen’, ‘kleinen’ und ‘sportlichen’ Audi „kriegst du“ auch die grosse Klotze mit V8- Motor...!
Dies heisst nun doch für den Jedermann verständlich (d.h.auch für mich) : endlich kannst Du umweltgerecht rasen... Hallo ihr lieben (R)-Audis! „Hahaha! Hohoho! So ein Mumpitz! Hahaha! Hohoho!“
PS Gut dass eine ganze Anzahl Jedermanns beim Schweizer Fernsehen DRS energisch protestiert haben, so wurde dieser Audi- Spot auch rasch wieder zurückgenommen.
Ein PS zuhanden Audi CH/DE
Ja, Audi hat ja sonst auch nicht nur die schlechteste aller Auto- Werbung, finde ich... Wenigstens dafür von mir aus auch ein kleines Bravo, liebe Audi.
Freundliche Grüsse, Edwin Habegger
meiner meinung nach sind die, die auf der autobahn vielleicht 20km/h zu schnell fahren nicht gleich raser, denn sie gefärden ihre mitmenschen nicht umbedingt. aber die die mehr als 20km/h zu schnell fahren oder in einer 30er zone auch nur 10km/h zu schnell fahren sind eine gefahr. jemand der alkohol konsumiert hat gefärded folglich au die mitmenschen. meist haben die ja das gefühl, dass sie im stande sind auto zu fahren. es aber nicht sind.
ich selbst kenne raser und ex-raser.
aber keinen der jemanden gefährdet hat noch verlezt, ausser sich selbst. x. ich bin gegen raser. habe es aber noch nicht geschafft alle davon abzuhallten, denn einige lassen nicht mit sich reden.
mein cousin wahr ein raser. zur besinnung kam er erst lange zeit später. erst als er einem berg schulden hatte,die er gar nicht bezahlen konnte und den führerschein für fast ein halbes jahr wegbekam kam er auf dem richtigen weg.
und ja es sind härtere massnahmen nötig, denn nur weil der führerschein entzogen wurde hindert das die raser nicht wirklich vom rasen, jedenfalls nicht alle.
denn die meisten werden sich erst im klaren, dass sie eine gefahr sind für andere und sich selbst, wenn es zu spät ist.
ich finde es eine gute idee wenn die jungen fahrer, am besten noch bevor sie ihren führerschein haben, aufgeklährt werden, was sie alles anrichten können wenn sie rasen würden. es bringts!:D
http://pommel.blog.ch
Gefängnis und hohe Geldstrafen ok, aber lebenslanger Führerausweisentzug sehe ich ein wenig anders:
Bei einem wirklich schweren ""Raser""-Vergehen mit Unfall und allem Drum und Dran nebst Gefängnis und hoher Busse mal 5 Jahre FS-Entzug. Danach neue Prüfung, Bewährungszeit 2 Jahre (oder festzusetzen).
Erst wenn er danach noch einmal ein gleich grobes Vergehen (also nicht etwas zu schnell fährt) begeht kann man über lebenslangen Führerscheinentzug diskutieren. Man wird auch älter und (meist) reifer, das sollte man berücksichtigen. Eine zweite Chance finde ich angebracht (natürlich erst nach einer gewissen Zeit).
Nicht dass ich Raserei unterstütze, aber da wir hier von meist sehr jungen Leuten sprechen ist die Chance gross oder zumindest vorhanden, dass diese sich bessern nachdem sie dafür bestraft wurden.
Zu berücksichtigen ist: Eine Gefängnisstrafe kann locker den Beruf kosten, die Bussen können folglich kaum bezahlt werden und somit braucht ein solcher Straftäter ev. Jahre bis er wieder Arbeit findet oder aus den Schulden raus ist. Solche Leute sollten es spätestens dann gemerkt haben und können wahrscheinlich mit enstprechener Vorsicht wieder auf die Strasse gelassen werden. Deshalb kein Lebenslänglicher FS-Entzug.
Klar gibt es unverbesserliche, das sind jedoch die wenigsten nach 5-10 Jahre in diesem Bereich meiner Meinung nach.
Es hat einfach zuviel Verkehr.
Ich frage mich auch schon lange, was kann man dagegen machen.
Alles was ich hier lese, hat damit zu tun:
wie kann man noch mehr Geld von blöden Autofahrern abzocken. ( Geldstrafen am besten in Milionen höhe).
Was nützt das, wenn genau diese Leute nicht mal ihr Fahrzeug bezahlen können. Damit meine ich alles Leasing und Kredit!
Ich bin grundsätzlich nicht gegen leasing, das steht jedem kreditwürdigen Menschen zu.
Aber die frage ist eher was kann ich leasen und was darf ich fahren.
Kann das heute sein, wo Autos immer mehr PS haben, dass ein Neulenker eine Maschiene mit 300 PS und mehr überhaubt fahren darf oder kann?
Braucht man da nicht ein bischen Erfahrung dafür?
Kann ein 18 jähriger überhaubt mit einem so Leistungsstarken Auto umgehen?
Meiner Meinung nach: eher nicht!
Warum muss das Auto bei einem Neulenker soviel Leistung haben? Das er es irgendeinmal testet! Und sich dabei überschätzt.
Also warum warten bis was passiert?
Eine PS Begrenzung ist doch das beste für so was? Er soll sich beweisen bevor er eine Bolide fahren darf.
2 Jahre fahren ohne Unfall und Verkehrssünden.
Kriegt er das nicht hin gibt es keine Bolide, dann hätten wir den Beweis, dass es nützt.
Jetzt kommen noch die kleveren, wo sagen ich kann auch mit 75 PS rasen:
Und da gibt es dafür ein paar zahlen:
300 PS von 0-200 in 12 sec.
75 PS von 0-200 gar nicht.
und die Beschleinigung ist auch nicht mehr so gravierend.
Ein solches Auto mit 75 PS begrenzt schützt unsere Jugend und beugt sehr schweren unfällen vor.
Und hilft Raser früher zu selektieren.
http://pommel.blog.ch
Naja 300 PS = 0-200 12 sekunden, finde zuerst mal ein solches Auto mit 300 PS welches so schnell ist.. 11 Sekunden für auf 200 sind Supersportwagen Niveau, also Autos die wir sehr selten auf unseren Strassen finden ;-)
300 PS sind wahrscheinlich eher mindestens >19 Sekunden in der Regel.
Aber dieses Detail nur am Rande, es geht ja ums Prinzip
Ich finde eine Beschränkung einfach schwer durchsetzbar, sicher wäre ein Rennen mit 200 in solchen Autos nicht so einfach möglich, trotzdem kann man wie schon gesagt wurde auch damit innerorts Rennen fahren. Man würde mit einer solchen Beschränkung die Zahl der Raser-Unfälle eventuell vermindern, aber nicht verhindern. Fraglich, ob sich dieser Aufwand lohnt resp. ob die Raserzahlen dadurch genügend abnehmen.
Aber es ist halt schon so, mal irgendwo anfangen wäre angesagt und nicht alles verneinen und als unmöglich und aufwendig deklarieren. Vielleicht wäre eine Beschränkung tatsächlich eine gangbare Variante.
Das Problem ist halt dass Via Secura wie auch Initiativen immer x verschiedene Themen aufgreifen und regeln wollen, statt sich nur mal um ein Problem gleichzeitig zu kümmern..
Tuner gänd ihrne verhätschlete Auto ide meiste Fäll EXTREM sorg und chönt ned ma wahnsennig schnell unterwegs si, wel s auto schlicht und eifach z tüüf esch...
Aber ich muss ihnen ganz konkret sagen auch wenn Sie ein Politiker sind und sich selber die Aufgabe gewidmet haben die Schweiz in Sachen verkehr zu verbessern.
So finde ich es doch recht anstössig von Ihnen Raser also Asozial und Kriminell zu bezeichnen, ich finde das geht stark gegen Menschen rechte und ich denke das das wirklich die verkehrten Worte sind.
natürlich sind wir alle besorgt um das Leben der Autofahrer und Ihre in Sachen
Doch auch wenn jemand zu schnell fährt ist er aus meiner Sicht nicht asozial.
Ich Respektiere Ihre Meinung zur Verbesserung der Schweiz und stimme Ihnen zu das man die Strafen Verschärfen sollte um den Kochtopf zu dämpfen. Aber Sie können sich ja denken das die Jugend von heute sich doch starke gesetzte dazu ermutigen lassen.
Das Liegt daran das jugendlich/in sich dadurch Cool fühlen wenn sie etwas strafrechtliches besser gesagt verbotenes vollbringen. Somit ist die Idee mit dem verschärfen unsinnig.
Das Menschen die Rasen angeblich aus kriesen gebieten kommen wie von ihnen Kriegs gebiete. So finde ich diesen Satz unbegründet sowie auch nicht Beweisbar. Sind es den diejenigen die Rasen die aus dem Krieg kommen ? Schweizer Fahrer können auch Rasen.
Ich finde Ihre Argumente in manchen Bereichen sehr kritisch gegen über den Menschen im allgemeinen. Und finde das auch ein Interview das nicht so schnell wieder gut machen kann.
Die Verschrottung eines technisch einwandfreien (und üblicherweise auch modernen) Autos ist aus ökologischer Sicht unhaltbar!
Was halten Sie hiervon:
http://www.asphaltfighters-stormbringer.com
"Life starts at 320 km/h"
Ich finde diese Aufmachung eigentlich noch recht ansprechend; meines Erachtens handelt es sich dabei um eine gelungene Verschmelzung der beiden schweizweit am meisten geächteten Phänomene:
Der RASER und der HOOLIGAN! :)
Wie wäre es mit einer neuen tollen Fernsehsendung:
Scrap my Ride
In dieser Sendung werden Raser und Ihre Vergehen vorgestellt. Im Finale der Sendung müssten Sie dann den Knopf für die Schrottpresse, in welcher Ihr Auto bereit steht, selber drücken. Nun haben Sie kein Auto mehr, einen Fahrausweis sowieso nicht, aber dafür einen fragwürdigen öffentlichen Bekanntheitsgrad. Ob dies wohl nicht abschreckend genug wirken würde?
http://www.moritzleuenberger.net/divers
Gab es seit der letzten grossen Verschärfung weniger Unfälle auf den Strassen (Einführung Führerausweis auf Probe)? Wirken diese Verschärfungen etwas? Wo wird am meisten gerast (innerorts, Autobahn)? Viele Langsamfahrer und Ständiglinksfahrer provozieren den Verkehr, diese sollte man auch hart strafen.
Es ist klar, dass man tagsüber nicht mit 100 km/h innerorts fahren darf, dass ist wirklich krank. Aber wenn man um 3 Uhr in der Nacht alleine auf einer 3-Spurigen Autobahn ist, kann man locker 180 km/h fahren, warum sollte dann da etwas passieren? In Deutschland funktioniert es auch!
Man sollte das Problem genau unter die Luppe nehmen und nicht die gesamte Bevölkerung mit Bussen strafen, welche in keinem Verhältnis stehen. Wann gibt es eine Initiative gegen Pädophile? Das Ganze wurde doch von den Medien hochgeputsch, seien wir mal ehrlich!
Es herrscht in der Schweiz eine völlige Spiesser-Kulutr. Ihr wolltet in Zürich verbieten, dass während der WM der Fernseher in den Lokalen stumm sein muss. Was für ein Witz!
Sind es wirklich so viele Kroaten, Bosnier, Albaner, Serben etc. welche Unfälle bauen? Gibt es da seriöse Statistiken? Wo kann man diese einsehen?
Freundliche Grüsse
V. Matic
Zum Thema Raser, hier reden teilweise Leute, die keine Ahnung haben. man muss nicht nur bei den Rasern beginnen, in der Schweiz sollte man verkehrs erziehung einführen, ich binn zwar gegen jedes neue Gesetz, da wir sonst schon genug haben. fahren sie mal auf die Autobahn und schauen sie sich an, wieviele leute Ihren Blinker nicht betätigen können, Radfahrer, die zu zweit oder gar zu dritt nebeneinander fahren müssen oder über einen pass auf der gegefahrbahn fahren müssen, weil sie das gefühl haben, sie wären auf der tour de france, Reiter, die Ihr pferd nicht beleuchten können, geschweige den sich selbst etc etc ich könnte noch viel mehr aufzählen, mich macht es einfach wahnsinn verrückt, wenn man nur gegen die einen vorgeht. Wie ist es den mit unserem rechtsfahrgebot? die meisten leute wissen nicht mahl was das ist, also an alle die hier drinn über andere runtertun, ich habe das gefühl das sich jeder erstmal selbst an der Nase nehmen sollte!! den heute kann keiner mehr den andern leben lassen.
ich wünsche einen schönen tag.
Mit freundlichen grüssen: s.Bhend
Ist schon so, dass einen unterschiedliche Geschwindigkeiten und Tempos total irritieren können. Und ich weiss auch nicht, ob ein Einstein unter anderen tatsächlich mal punkto 'Altern' und Zeit und Geschwindigkeit von Menschen und Lichtgeschwindigkeit mal als Modell zwei Autos im Kopf hatte. Oder ob das nur eine Legende war. Vielleicht will ich das gar nicht so genau wissen.
http://www.bluemchenpfluecker.de
Es sind wirklich nicht nur junge Männer mit schwachen sozialen Wurzeln sondern sehr wohl Anwälte und Manager. Da kann ich nur auf www.gt3000.com verweisen.
Ich habe auch noch eine sehr interessante Seite fuer euch www.bluemchenpfluecker.de, fuer die, die ein bischen mehr Zeit haben sich in die Materie einzuarbeiten. Dort geht es hauptsaechlich darum wie man am besten rechtlich gegen Raser vorgeht.
mfg
Rolf