Miss Schweiz und der Bundesrat
[Version française: Miss Suisse et le Conseil fédéral]

Schon wieder eine neue Miss Schweiz! Wobei ich zugeben muss, dass ich mir den Namen der bisherigen noch gar nicht recht habe merken können. Ich gratuliere Whitney Toyloy ganz herzlich. Sofort werde ich mich danach erkundigen, wie ich ihren Namen richtig aussprechen muss, da ich ihn bis jetzt immer nur lesen konnte. Umgekehrt hat die neue Miss Schweiz ja in aller Öffentlichkeit bekannt: „Ja, ich kenne alle 7 Bundesratsmitglieder beim Namen.“
Zwischen der Miss Schweiz und dem Bundesrat gibt es Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Auch der Bundespräsident wird jährlich neu gewählt. Vor allem im Ausland haben viele Politiker Mühe mit unserer Rotation. Kaum haben sie sich an den Schweizerischen Bundespräsidenten oder die Präsidentin gewöhnt, kommt im folgenden Jahr schon ein neuer Name. Eine amerikanische Zeitung hat sogar mal die Schweiz als eine der unstabilsten Nationen bezeichnet, weil wir innert der von ihr untersuchten Zeitspanne von dreissig Jahren dreissig verschiedene Präsidenten hatten….
Es gibt auch Unterschiede. So sind die meisten Missen etwas jünger als die Bundesratsmitglieder. Zudem sind es ausschliesslich Frauen, wobei diese bei der Zusammensetzung des Bundesrates aufgeholt haben. Bereits drei Mitglieder sind Frauen und auch die Bundeskanzlerin.
Auch der Grund der Rotation ist bei den Missen und beim Bundespräsidenten verschieden: Das Bundespräsidium rotiert, damit alle Minderheiten sich abwechslungsweise mit der Präsidentin oder dem Präsidenten identifizieren könne, einmal die Romandie, einmal die Deutschschweiz, in etwas grösseren zeitlichen Abständen auch die italienischsprachige Schweiz und gelegentlich auch die Rätoromanen (zum letzten Mal mit Bundesrat Leon Schlumpf). Einmal ist es ein Vertreter aus einer Stadt, das andere Mal aus den Bergen. Das eine Mal eine Frau, das andere Mal ein Mann, und auch die politische Partei wechselt regelmässig. Der eigentliche Grund der jährlichen Missen-Erneuerung ist dagegen wohl weniger die Identifikation unserer Landesgegenden mit den Schönsten, sondern das Spektakel und die Abwechslung als solche. Es entsteht gelegentlich der Eindruck, eben dieser Drang nach Abwechslung sei der Hintergrund der gegenwärtigen Rufe nach Erneuerung im Bundesrat. Da wage ich schüchtern darauf hinzuweisen, dass eine gewisse Konstanz und Erfahrung in unserem Amt doch auch eine Berechtigung hat. Gerade im Zusammenhang mit der Miss Schweiz habe ich das erfahren. Als ich das erste Mal im Automobilsalon der damaligen Mahara MacKay begegnete, wich ich ihr aus, weil ich nicht indirekt für einen Mercedes, vor dem sie posierte, Reklame machen wollte. Das nahm sie persönlich und war ganz betroffen, was ich gut verstand. Es tat mir sehr leid; das Ganze ist unglücklich abgelaufen. Aber bereits das zweite Mal konnte ich aus der Erfahrung lernen und tauschte mit Lauriane Gilliéron vor einem Hybridauto mediengerecht ökologische Küsslein aus. (Natürlich gibt es noch andere Gebiete, wo politische Erfahrung nützlich ist, wie zum Beispiel letzte Woche an der UNO, als ich zum weltweiten Fonds für die Anpassung an die Klimaveränderung sprach und den Schweizer Vorschlag für eine Finanzierung, die dem Verursacherprinzip folgt, erfolgreich präsentieren konnte.)
Die Bundespolitik und die Miss-Schweiz-Wahlen können gewiss etwas voneinander lernen. So übernahmen die Miss-Schweiz-Wahlen den tieferen Sinn des politischen Rotationsprinzips: Nachdem Kritik laut wurde, dass mehrere Jahre hinweg stets blonde Deutschschweizerinnen gekürt wurden, folgte der Zürcherin Hefti die Waadtländerin Gilliéron und dieser die Tessinerin Rigozzi. In der engsten Auswahl für die Miss 2008 standen auch wieder eine Tessinerin, eine Zürcherin und eine Romande. Diese Berücksichtigung aller Landesteile lernten die Wähler der Miss Schweiz von der Politik.
Umgekehrt kann vielleicht auch die Politik etwas von den Miss Schweiz Wahlen lernen:
Noch nie ist eine Ex-Miss-Schweiz nochmals zur Wahl angetreten.
Bis bald
Moritz Leuenberger

Schon wieder eine neue Miss Schweiz! Wobei ich zugeben muss, dass ich mir den Namen der bisherigen noch gar nicht recht habe merken können. Ich gratuliere Whitney Toyloy ganz herzlich. Sofort werde ich mich danach erkundigen, wie ich ihren Namen richtig aussprechen muss, da ich ihn bis jetzt immer nur lesen konnte. Umgekehrt hat die neue Miss Schweiz ja in aller Öffentlichkeit bekannt: „Ja, ich kenne alle 7 Bundesratsmitglieder beim Namen.“
Zwischen der Miss Schweiz und dem Bundesrat gibt es Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Auch der Bundespräsident wird jährlich neu gewählt. Vor allem im Ausland haben viele Politiker Mühe mit unserer Rotation. Kaum haben sie sich an den Schweizerischen Bundespräsidenten oder die Präsidentin gewöhnt, kommt im folgenden Jahr schon ein neuer Name. Eine amerikanische Zeitung hat sogar mal die Schweiz als eine der unstabilsten Nationen bezeichnet, weil wir innert der von ihr untersuchten Zeitspanne von dreissig Jahren dreissig verschiedene Präsidenten hatten….
Es gibt auch Unterschiede. So sind die meisten Missen etwas jünger als die Bundesratsmitglieder. Zudem sind es ausschliesslich Frauen, wobei diese bei der Zusammensetzung des Bundesrates aufgeholt haben. Bereits drei Mitglieder sind Frauen und auch die Bundeskanzlerin.
Auch der Grund der Rotation ist bei den Missen und beim Bundespräsidenten verschieden: Das Bundespräsidium rotiert, damit alle Minderheiten sich abwechslungsweise mit der Präsidentin oder dem Präsidenten identifizieren könne, einmal die Romandie, einmal die Deutschschweiz, in etwas grösseren zeitlichen Abständen auch die italienischsprachige Schweiz und gelegentlich auch die Rätoromanen (zum letzten Mal mit Bundesrat Leon Schlumpf). Einmal ist es ein Vertreter aus einer Stadt, das andere Mal aus den Bergen. Das eine Mal eine Frau, das andere Mal ein Mann, und auch die politische Partei wechselt regelmässig. Der eigentliche Grund der jährlichen Missen-Erneuerung ist dagegen wohl weniger die Identifikation unserer Landesgegenden mit den Schönsten, sondern das Spektakel und die Abwechslung als solche. Es entsteht gelegentlich der Eindruck, eben dieser Drang nach Abwechslung sei der Hintergrund der gegenwärtigen Rufe nach Erneuerung im Bundesrat. Da wage ich schüchtern darauf hinzuweisen, dass eine gewisse Konstanz und Erfahrung in unserem Amt doch auch eine Berechtigung hat. Gerade im Zusammenhang mit der Miss Schweiz habe ich das erfahren. Als ich das erste Mal im Automobilsalon der damaligen Mahara MacKay begegnete, wich ich ihr aus, weil ich nicht indirekt für einen Mercedes, vor dem sie posierte, Reklame machen wollte. Das nahm sie persönlich und war ganz betroffen, was ich gut verstand. Es tat mir sehr leid; das Ganze ist unglücklich abgelaufen. Aber bereits das zweite Mal konnte ich aus der Erfahrung lernen und tauschte mit Lauriane Gilliéron vor einem Hybridauto mediengerecht ökologische Küsslein aus. (Natürlich gibt es noch andere Gebiete, wo politische Erfahrung nützlich ist, wie zum Beispiel letzte Woche an der UNO, als ich zum weltweiten Fonds für die Anpassung an die Klimaveränderung sprach und den Schweizer Vorschlag für eine Finanzierung, die dem Verursacherprinzip folgt, erfolgreich präsentieren konnte.)
Die Bundespolitik und die Miss-Schweiz-Wahlen können gewiss etwas voneinander lernen. So übernahmen die Miss-Schweiz-Wahlen den tieferen Sinn des politischen Rotationsprinzips: Nachdem Kritik laut wurde, dass mehrere Jahre hinweg stets blonde Deutschschweizerinnen gekürt wurden, folgte der Zürcherin Hefti die Waadtländerin Gilliéron und dieser die Tessinerin Rigozzi. In der engsten Auswahl für die Miss 2008 standen auch wieder eine Tessinerin, eine Zürcherin und eine Romande. Diese Berücksichtigung aller Landesteile lernten die Wähler der Miss Schweiz von der Politik.
Umgekehrt kann vielleicht auch die Politik etwas von den Miss Schweiz Wahlen lernen:
Noch nie ist eine Ex-Miss-Schweiz nochmals zur Wahl angetreten.
Bis bald
Moritz Leuenberger



91 Kommentare
Schöner Abschluss!
gleich zweimal haben Sie mit diesem Post Sinn für Humor bewiesen. Obwohl man auf den zweiten Blick den Schlusssatz wohl nicht mehr so lustig findet. Da fällt mir nur eines ein: wann hört dieses Theater endlich auf? Vielleicht wenn betreffende Personen den Satz auch verstehen würden?
http://--
Vor allem der Satz "Noch nie ist eine Ex-Miss-Schweiz nochmals zur Wahl angetreten" gefällt mir...
Ja ok, die Analogien sind ja recht putzig. Dann hört's dann aber recht schnell auf, vorallem wenn's um's jährliche Rotationsprinzip geht! Eben nie 2 mal!
Ihre Bekenntnisse vom Autosalon sind ja aus Ihrem Munde nicht erstaunlich, zeigen aber einmal mehr, dass Sie eher zu den Fundi-Grünen zu zählen sind, als zu der Realo-Fraktion! Wer so lustlos durch's Leben geht und sich tatsächlich Gedanken macht, er könne mit einem Bildchen mit der amtierenden Miss Schweiz vor einem tollen Schlitten, die falschen Signale aussenden, ist doch eher zu bedauern! Wo bleiben da Attribute, wie Frische, Lust, Direktheit, Unbefangenheit und ja auch Spass! Gehörten diese Eigenschaften nicht auch in den Bundesrat? anstelle von zuviel "blutleeren" Zwingli-Tugenden?
Sorry für die Direktheit!
Dazu werden in der Schweiz keine Autos produziert und wir leben geradezu in paradiesischen Verhältnissen, was den öffentlichen Verkehr und Co2 Emissionen anbelangt! Es gibt zurecht eine grosse Fraktion in der Bevölkerung, die auch in der Welt herumreist, die sieht, dass wir hierzulande fast perfekte Zustände haben und diesen "dringenden" Handlungsbedarf, wie Sie und die Umweltlobby ihn sehen, eben gar nicht sieht! Wir sind ein so kleines Land mit keinerlei Autoindustrie, dass wir uns intelligenterweise im Rahmen der europäischen Normen bewegen. Dafür braucht es nicht weitergehende Initiativen der Umweltlobby und eine zu hektische Agendasetzung des Umweltministers!
Ich wünsche mir mal wieder einen Bundespräsidenten, der sich mit viel Lust und einem breiten Lachen mit der Miss Schweiz vor einem roten Ferrarri ablichten lässt, zur Freude und Wonne der meisten Mitbürger!
Herr Bundesrat.
Was heisst... ähm... erfolgreich präsentieren?
Hat man Sie bei der ...ähm.... Präsentation ausreden lassen ...äh... ohne sich abzuwenden und womöglich sogar den ...äh.... Mp3-player aus dem ...ähm... Ohr genommen? Das ...ähm...Verbraucherprinzip gutgeheissen und gar ins ...ähm.... Programm aufgenommen?
Wenn es in der ....äh.... Schweiz schon schwer genug ist das ...ähm.... Verbraucherprinzip dem ...äh... Bürger schmackhaft zu machen, ist es doch ....äh..... einfach naiv zu glauben, dass ....ähm....Schwellen- oder Drittweltländer, sofern sie nicht ...ähm....diktatorisch regiert werden so was kurzfristig ....äh..... umsetzen könnten oder gar ...ähm.... wollen. Sie waren auf Ihrem ....ähm.... Trip im Ostblock doch selbst ...äh.... Zeuge des ....ähm.... Rückstandes an alltäglicher Technologie? Wenn ich jetzt an ...ähm.... Länder wie Indien denke wo das ...äh.... Kastendenken noch so tief verwurzelt ist, ist es doch ....ähm....hoffnungslos überhaupt an solche ....ähm....Abzockerei zu denken. Wer wird in solchen Ländern wohl der ...äh.... Nutzniesser der ....ähm....Abgaben sein? Oder ist es gerade das was die. ...ähm.... Classe -Politique möchte, indirekte ...äh....Entwicklungshilfe der sozialen ....ähm....Oberschicht?
Die ....ähm.... Technologie verändert in erster Linie die ...ähm.... Welt (auch zum Besseren, was ja das Ziel sein sollte !) und nicht realitätsferne ideologische ....ähm.... Gesinnungsvorschriften oder Gesetze.
Sollte das ...äh.... Gefühl der ...ähm.... Freiheit, wie sie gerade in nicht ....äh..... hochindustrialisierten Ländern noch vorhanden ist, nicht schon im ....ähm.... Keim erstickt werden, ist es doch ...äh.... eher angebracht hier bei uns die ....ähm... Rahmenbedingungen zu erhalten, dass ....äh.... umweltverträgliche Technologie erschaffen und ....äh.... exportiert werden kann. Den ....ähm.... CO2-Obolus betrachte ich noch immer als die ....äh.... heuchlerischste .....ähm.... Steuer (auch wenn Sie, Herr Bundesrat, hier bei uns von ....ähm.... Leitungsabgabe die dem ....äh.... Bürger per KKV zurückerstattet wird, sprechen). Ich glaube heute hat sicher schon die ....äh..... Mehrheit der ....ähm..... Konzernführer begriffen, dass mit ....ähm.....grünem Label effizienter Ware von der ....ähm.... Produktion zum Kunden geliefert wird als durch ....ähm..... Technokratieunterhaltende Steuern. Jeder denkt heute irgendwo ...ähm.... grün, ob bewusst oder nicht.
Das ähm.... globale „Problem“ liegt noch immer im....ähm..... Mentalitätsunterschied und ....äh....technologischer Rückständigkeit der meisten ....ähm....Völker auf diesem Planet und die ....äh.... UNO ist weit von seiner ursprünglich gedachten ....ähm.... Vaterrolle entfernt und entfernt sich ....äh..... seit Jahren mehr und mehr wenn man die .....ähm..... Erfolgsstory dieses Gebildes in den letzten ....ähm.... Jahren genauer unter die ...äh.... Lupe nimmt.
mmmmhhhhh...
So sende auch ich ein ....ähm.... Küsschen an die neue ....äh.... Miss Schweiz und ich hoffe, dass sie ein ....äh..... umweltverträgliches Auto bekommt. Nicht wie die ...ähm.... ehemals Miss DDR die es gar nie gab, weil der ....ähm.... Trabi so oder so der ...ähm.... Produktion hinterherlief und sie nach ...äh.... jahrelanger Wartefrist wahrscheinlich den im ...ähm.... Altersheim eh nicht mehr brauchte. Ach ja, den ....äh.... Westdeutschen winde ich ein ....ähm.... Kränzchen weil sie es geschafft haben ....ähm.... den Trabi ins ...ähm... Museum zu fahren und bis heute 800 Mio € in den ...äh.... Osten (da sind die supprime-crisis im Vergleich geradezu peanuts!) zu buttern deren ....ähm.... 18 Mio Einwohner es ihnen bis heute mit zwei (!) ...ähm.... Bundeskanzlern danken. So what... wer hätte so was vor ...ähm.... 20 Jahren für möglich gehalten. Die ...ähm.... Ossis regieren bei den ...ähm.... Wessis und die ...äh....Banken gehen baden...
Mr. Toe ;-)
Hat sich in meinem...äh.... posting tatsächlich eine falsche ...ähm... Zahl eingeschlichen :-(
Der... ähm...Aufwand zur Sanierung von ...ähm... Ostdeutschland ist bis heute natürlich 800 Mia € für 18 Mio Einwohner!
mmmmmmhhhh....
Mr. Toe ;-)
http://schneiderinechtzeit.blogspot.com
Markus Schneider
Ich würde folgende Behauptung aufstellen: Je mehr ein Bundesrat für Privatisierung und Liberalisierung eintitt und unter ihr handelt, desto mehr gleicht seine 'Arbeit' dem einer Schönheitskönigin. Sein Wirken nähert sich dann reine Repräsentation ohne Steuerungsmöglichkeiten.
Wenn alles Liberalisiert und Privatisiert ist, dann ist der Weg frei um Bundesräte tatsächlich nur noch nach dem Aussehen zu wählen.
PS:
Die Nichtbefolgung meines Anlagehinweises für die Pensionskassen (Auflösung der Aktienbestände und spekulationsgebundenen Anlagen) vor einigen Tagen hat die SchweizerInnen und Schweizer (egal ob Schönheitr Politiker) wiederholt einige hundert Millionen sFr. gekostet. Ingesamt hätten die Pensionskassen und die AHV seit meiner ersten Warnung mehrere Milliarden sFr. retten können.
Die vorübergehende Umwandlung der spekulativen Wertbestände in Sachwerte wie (Vorschag: Silber) würde aus meiner Sicht den Pensionskassen in den nächsten zwei Jahren weit mehr Sicherheit bieten als das Warten auf Godot.
Godot wird den Ruin einiger Kassen bringen und da bin ich sicher, wiederholt ein Gejammer über die AHV/IV/EL/Rentenkasen
Ich warte sehnsüchtig darauf dass der Bundesrat sich weniger an Schönheiten denn gegenüber klugen und vielleicht schrullig und Individuell aussehenden Professoren misst.
Entspann dich mal und hör auf, mit jenem Gezeter und jenen Diffamierungen um dich zu werfen, die du selbst verurteilst:
Z.B. mit Diffamierungen wie in
http://moritzleuenberger.blueblog.ch/p90.html
oder jetzt hier wieder. Das ist nicht "Direktheit", sondern einfach frech.
(Auch Wachstumskritik als "marxistisch" zu bezeichnen, ist zwar diffamierend, disqualifiziert aber primär dich...)
Du verstehst nicht, dass sich ein Umweltminister lieber mit einem halbvernünftigen Hybridfahrzeug als einem elitären Benzinsäufer ablichten lässt.
Dann verstehst du auch nicht, warum ein Sämi Schmid, Dölf Ogi oder Kaspar Villiger noch nie mit GSoA-Fahnen oder an der Spitze eines Ostermarsches ablichten liess. Einfach so aus Lust an Frische, Direktheit, Unbefangenheit und Spass.w
Folgendes passt weder zu „Wasser predigen und Wein trinken“ noch zu Ihrem aktuellen Beitrag „Miss Schweiz und der Bundesrat“. Trotzdem platziere ich mein posting hier.
Die angekündigte Strompreiserhöhung bis zu 100% lässt mir keine Ruhe. Ich bin eine von jenen Leuten, die für „ehrliche“ Energiepreise einstehen. Das heisst, jede Energie soll soviel kosten, wie sie wirklich kostet (wenn sie nicht subventioniert, quersubventioniert wird und graue Energie mit einrechnet, etc. wird).
Der Strompreis verdopple sich wegen der Liberalisierung, bzw. dem damit einhergehenden administrativen Aufwand, las ich noch vor einer Woche in der Zeitung. Vor einigen Tagen las ich dann, dass der Bundesrat die Strompreise analysiert habe. Die Liberalisierung wirke preistreibend, aber es gebe noch andere Gründe, warum der Strom teuerer werde, wird festgestellt. Ich lese: … indirekt stehe die Liberalisierung mit den steigenden Tarifen im Zusammenhang, weil Kantone und Gemeinden im Zuge der notwendigen Neugestaltung des Tarifsystems ihre Abgaben erhöht und so den Strom verteuert hätten. Eine direkte Folge sei, dass die Netzbetreiber diverse Strukturen und Abläufe angepasst hätten….. zahlreiche Betreiber hätten ausserdem ihre Netze wegen der Liberalisierung aufgewertet….
Heute lese ich: Bei der Öffnung des Strommarktes ist nicht alles optimal gelaufen…. wurden „gravierende Regulierungsfehler“ gemacht … den Unternehmen im neuen Gesetz eine Garantie der Kosten und der Eigenmittelrendite eingeräumt….. die Durchleistungsunternehmen (oder ist Durchleitungsunternehmen gemeint?) wie Swissgrid könnten ihre Anlagen faktisch ein zweites Mal abschreiben, in Form einer Wiederbeschaffungsreserve ….“
Lieber Herr Leuenberger, glauben Sie und die Medien wirklich, dass solche Mitteilungen den Sachverhalt erhellen? Ich muss gestehen, dass es mir wohl wie vielen anderen BürgerInnen geht: ich verstehe nur Bahnhof. Was bedeutet „ihre Abgaben erhöhen“, „diverse Strukturen und Abläufe angepasst“, „Netze aufgewertet“, „Wiederbeschaffungsreserve“ Etc. Etc.?
Für mich ist folgendes klar geworden: wenn wir Experten brauchen, um Dinge zu erklären, die dann wiederum nur von Experten verstanden werden, dann ist etwas faul an der Sache. Aktuelles Beispiel: Finanzkrise. Der freie Markt reguliere sich selber, hiess es doch immer von Seiten der Wirtschaftswachstumsanhänger. Nun, reguliert sich die freie Marktwirtschaft wirklich selber? Wie ist das mit der Finanzkrise und „to big to die“ und den milliardenschweren „Rettungspaketen“ der USA und den hektischen Rettungsbemühungen für abstürzende Finanzinstitute in Europa? Ich brauche nicht Expertin zu sein um festzustellen, dass die freie Marktwirtschaft nun die Konsequenzen der Selbstregulation nicht auf sich nehmen will. Denn es würde zu offensichtlich, dass dieses System nur wenige Gewinner und sehr viele Verlierer produziert ….
Ist sie nicht besonders hübsch?
an Mark - markbmo
Wenn du den Wert eines Autos beurteilen willst, darfst du auch nicht nur kucken wie sehr der Lack glänzt, sondern auch mal unter der Haube und da wo es schmierig und dunkel wird - du hast doch gerne Analogien.
An den ...ähm... Schreiber
du gibst dir so viel Mühe damit die "Ähms" im Text zu verteilen, da muss ich mir ja nicht mehr die Mühe machen diese auch noch zu lesen.
sie hätten sich lieber etwas mehr in die Thematik des digital Fernsehens eingearbeitet wie in die Prozeduren der Miss Schweiz Wahlen. Ihre Ausführungen zur Motion Sommaruga waren so was von peinlich. Man merkt dass sie von der Materie nicht das geringste verstehen und dass sie den Ausführungen der Swisscable/Cablecom blind vertraut haben. Bitte lassen sie sich von einem Unabhängigen Berater richtig informieren. es darf einfach nicht sein, dass die sieben Mächtigen der Schweiz, die indirekt vom Volk gewählt worden sind auf einem Rednerpult solchen Blödsinn erzählen! Also bitte lassen sie sich richtig beraten!
Eigentlich wäre er sehr witzig, wenn nur nicht so vieles wahr daran wäre...
Weiter so! Lieblingsbundesrat!
http://www.scienceblogs.de/zoonpolitiko
Mich persönlich lassen die immer häufiger werdenden Spiegelfechtereien in der Schweizer Politik über eigentliche Nicht-Themen an solche Miss Wahlen denken.
Ereignisse die sich selber zum Ereignis machen und oberflächlicher nicht sein könnten.
Um nochmals auf die Miss CH Wahlen zurückzukommen: Bei den Miss "CH" Wahlen, kommt's mir immer vor, wie bei der "CHer" Fussball Nati. Fast zwei Drittel der Missen haben einen multikulturellen Hintergrund, oft mit einem Elternteil anderer Hautfarbe. Bei der Fussball Nati liegt der Teil der Multikulti-Spieler mindestens so hoch!
Ohne irgendwie rassitisch sein zu wollen, ein Genmix bringt halt bekanntlich sehr oft überdurchschnittlich gutaussehende Menschen hervor. Als sichtbarer Gegenbeweis könnte man die Royals nehmen, die sich bis vor einer Generation praktisch nur unter seinesgleichen gepaart haben und praktisch alle miteinander verwandt sind. Als Beweis dafür möge man sich die Abkömmlinge einer Queen Elizabeth II ansehen und als Gegenbeweis, die Kinder des schwedischen und norwegischen Königshauses, die beide eine "Genauffrischung" mit bürgerlichen Frauen bewirkten. Stellen Sie mal Prince Charles, Prince Hakoon von Norwegen und Prince Carl Philipp von Schweden nebeneinander, dann haben Sie den Beweis!
In diesem Sinne verspricht ja doch eine globalisierte Welt noch einiges! Früher hatte man sich in den Bergtälern praktisch auch nur "unter sich" gepaart, das Resultat davon ist bis heute sichtbar...lol!
In diesem Sinne sind die Miss CH Wahl und auch unsere CHer Fussball Nati beides sehr positive Beispiele einer multikulturellen Schweiz! Ohne die Tore der Secondos könnte der CHer Fussball sowieso einpacken! Interessant immer wieder zu beobachten, die fanatischen Hopp Schwiz Schreie gerade auch der zT xenophoben, rechtsnationalen Dumpfbacken im Publikum, wenn Yakin und Co. die Tore für uns "Schweizer" erzielen! Oder wer weiss, wenn eines Tages eine Miss "CH" Miss World wird? Vielleicht hat schon die Toyloy den Look, der weltweit gefällt! Mit "CHer" Genen hat das dann aber nicht viel zu tun, obschon dann sofort die gratiszeitungs-gebildete Masse schreit, wir "CHer" haben halt die schönsten Frauen!
@ Wachstumskritiker
Ich kann nur lol! wenn ich die Posts des militanten Fundi-Grünen "Wachstumskritiker" lese! Dass diese Spezies null Humor hat, ist auch nicht neu! und wehe man hält ihnen das Spiegelchen vor den Kopf, dann werden sie grad ausfällig. Dass sind die gleichen, die alle Vorteile eines reichen und prosperierenden Landes mit der grössten Selbstverständlichkeit beanspruchen und die ersten wären, die Zeter Mordio schreien würden, müsste der Lebensstandard massiv gesenkt werden und die Errungenschaften des Sozialstaates massiv abgebaut werden, würde man nur einen Teil ihrer abstrusen Forderungen umsetzten!
Extreme in jeder Richtung im Leben sind bekanntlich schlecht - Wenn man ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel hat, realisiert man's meist selber, wenn man nicht verlernt hat selber zu denken! Am ehesten kann einem vielleicht die Lektüre der Lebensphilosophie eines Konfuzius helfen, wieder in die Mitte des Lebens zurückzufinden und seine eigenen Forderungen zu mässigen!
Ich verurteile bekanntlich seit Jahren auch die besoffenen Exzesse des Kapitalismus und die "Milton Friedmannschen" der freie Markt regelt alles Theorie! Ja, der freie Markt regelt bekanntlich alles! Friedman hat vergessen uns zu sagen, dass er auch auf brutalste Art Übertreibungen korrigiert. Und die gestrige Ablehnung des "Rettungspaketes" in den USA hat gezeigt, dass es nicht angeht, jetzt dem Steuerzahler die Rechnung zu präsentieren, ohne ein tiefgreifendes Umdenken und eine klare Regulierung!
P.S. Und übrigens auch ein BR Leuenberger ist kritikfähig. Sonst wäre er nicht solange im Amt. Er wird auch meine, gutgemeinten, kritischen Bemerkungen locker überleben!
@ Forum und Stäubli
Es ist für einen Banker, der jahrzehntelang im Business war, schon fast amüsant, die Anlagetipps eines Stäubli für unser Volksvermögen von bald auch gegen 800 Milliarden zu lesen! Jede(r), der ein Grundwissen über Geldanlagen hat, weiss, dass das natürlich totaler Unsinn ist! Immer wenn's eine grössere Marktverwerfung gibt, sollte man in Cash sein, wenn's dann rauf geht natürlich wieder investiert und jetzt nachdem sich die Rohstoffe und Edelmetalle ver-x-facht haben, natürlich in Silber...lol! Das erkennt jede(r), dass das genau der Herdentrieb ist, der zum Desaster führt.
Das Gros der Schweizer Pensionskassen, die eine professionelle, stringente Vermögensverwaltung haben, stehen auch heute noch gut da! Mit professionell meine ich, wenn möglich auf 3. Pfeilern. Outgesourced und nicht vom Chefbuchhalter oder einem selbsternannten Anlageguru in der Firma verwaltet. Das Geld gehört den Versicherten und nicht der Firma! Also extern verwaltet auf mehrere Banken/Verwalter verteilt und die strategische Allokation und das Controlling an einen externen Berater outgesourced. Der Stiftungsrat ist die oberste Kontrollbehörde. Dieser Setup sollte eigentlich heute eine Selbstverständlichkeit sein und sichert meist eine global genügende Diversifikation über alle Anlageklassen und angemessene Renditen längerfristig!
Ich verharmlose nicht die aktuelle Finanzmarktkrise, die eine grosse Verwerfung von exorbitanten Marktexzessen zeigt. Man darf aber die Fakten jetzt nicht einfach ausblenden und das Augenmass gerade jetzt nicht wieder verlieren! All die Weltuntergangsredner blenden eben die Fakten aus. Trotz der grossen Börsenkorrektur liegt die Performance des SPI Swiss Performance Index längerfristig noch deutlich im positiven Bereich und PK Gelder sind ja längerfristige bis langfrisitge Anlagen und nicht zu kurzfristigem agieren bestimmt!
Der SPI liegt über 5 Jahre HEUTE immer noch
mit 50,48% im Plus
was einer
Jahresperformance von 8,5% entspricht!
Über 10 Jahre liegt die Performance immer noch im zweistelligen Bereich! Unser Aktienmarkt besteht nicht nur aus Finanzwerten sondern eben neben den eher stabileren Schwergewichten Nestlé, Roche, Novartis auch aus vielen sehr gut geführten Mid- und Small Cap Unternehmen, die zum Teil regelrechte Wachstumswerte sind! Zudem haben die Kassen, die auch international genügend diversifiziert sind vom Boom der Aktienmärkte in den Schwellenländern und vom Rohstoffboom profitiert. Zudem wirft der Teil in Immobilienanlagen in der Schweiz immer noch stabile, anständige Renditen auf!
Das Dampfablassen Stäublis hat wohl eher etwas mit der Empörung des Volkes über die Exzesse der Investmentbanken und ihrer besoffenen Gefolgschaft zu tun und der US Regierung, die sich geweigert hat, diese Bereiche zu regulieren, als mit realen und vernünftigen Strategien für die Anlage unserer Pensionskassengelder auf längere Frist!
http://feldwaldwiesenblog.blueblog.ch/
Der Abschluss Ihres Blogbeitrages ist einfach köstlich. Mir entfiel vor dem PC einfach nur ein "Ooh!".
Ich glaube, Jede und Jeder wusste sofort bei dieser Schlusspointe Wer und Was gemeint ist.
Gibt es eigentlich keine Regelung betreffs dieses von Ihnen angedeuteten Umstandes?
Herzlichst!
feldwaldwiesenblogger
Mein Anlagetipp ist... bedauerlich für Sie.. hier im Forum vor über einem Jahr geschrieben worden, wo ich vor Auswirkungen auf die Rentenkassen gewarnt hatte. Auf ihre 'professionellen' Tips mag ich daher verzichten.
http://www.manager-magazin.de/unternehm
Besten dank für Ihren genialen Satz:
"Für mich ist folgendes klar geworden: wenn wir Experten brauchen, um Dinge zu erklären, die dann wiederum nur von Experten verstanden werden, dann ist etwas faul an der Sache."
Das war auch die Erkenntnis des Philosophen Wittgenstein. Dieser sagte: "Alles, was sich sagen lässt, lässt sich klar sagen. Und worüber man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen."
Ein weiterer Satz: "Wahrheit besteht in der Identität von Welt und Denken."
Aus meiner Sicht ist das Hauptproblem (dass Sie die Verständlichkeit der Botschaften in den Presseartikeln vermissen) darin zu finden, dass sich der Mensch unabhängig von der realen Welt virtuelle Scheinwelten aufbaut, welche nur innerhalb dieser Welten verständlichen Begriffe enthalten.
Politiker sprechen oft in virtuellen Räumen, da das Subjekt Mensch sich neben der Realität gerne sich mit Glaubensfragen, Mystik und Gefühlen beschäftigt. Bereits die Begriffe Linke/Rechte Politik basiert auf einer Scheinwelt die zur Zeit der französischen Revolution geboren wurde.
Mit Recht weisen Sie auch auf die Brüche in den geäusserten Ansichten der "Finanzexperten" hin, die sich noch vor kurzer Zeit vehement für die 'Selbstreinigenden Kräfte' des Marktes ausgesprochen hatten. Sonderfälle mit 'Rettungspaketen' kamen darin in der Theorie nicht vor. Die Hohenpriester des Kapitals haben bis vor kurzem den Bürgern alles andere gepredigt, daher fällt diese Diskrepanz nun vielen Menschen auf. Das erste Rettungspaket in den USA scheiterte daran dass in den USA ein Kampf zwischen den Hohepriestern der Marktwirtschaft entbrannt ist.
Die Einen Republikanischen „Hohepriester“ vertreten das Weltbild wie wir es bis vor kurzem kannten, die neuen „Hohepriester“ strecken dehnen ihre Vorstellungswelt Richtung eines Sozialismus für Reiche aus.
Ich bin sicher dass auch die erhöhten Strompreise zu einem hohen Teil dadurch entstanden sind, dass die (geplante)Liberalisierung des Marktes bestimmte Folgen zeitigt die ohne Liberalisierung nicht entstanden wäre. Jede Privatisierung bedingt, dass jemand mit einem Produkt einen gewissen Eigenprofit generieren will. Profite die der Staat macht, fliessen als Gewinne in die Staatskasse, solche Gewinne von Privaten fliessen auf Individuelle Konten.
Ich möchte nicht aufzeigen wollen das Privatisierung stets etwas Falsches ist, denn falls Private positiv kreativ in einen Wertschöpfungsprozess eingreifen können, dann ergibt sich vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmungen unter Umständen ein Vorteil für alle Parteien.
Je mehr man mit Wertschöpfungsprozessen spekulieren kann, desto mehr Geld fliesst aber in private Kassen und je mehr die Bürokratie oder gar die Werbung für das Produkt dezentralisiert werden muss, desto teurer wird der Wertschöpfungsprozess für alle. Ebenfalls gilt, je wertvoller eine Staatliche Regulierung für eine Dienstleitung oder ein Produkt ist, desto teurer wird es für alle wenn der Bund die Kontrolle darüber verliert.
Die Schweiz ist dabei in eine ‚Soziale’ Rezession zu fallen, unabhängig davon ob diese Rettungspakete zustande kommen oder nicht. Der Begriff „Soziale Rezession“ stammt von mir. Der Begriff besagt, dass vor allem die ‚kleinen Bürger’ Federn lassen müssen. Die gewandelte temporäre Wahrheitsblase der neuen "Hohepriester des Kapitals" haben es auf die Steuerzahler abgesehen und auf die Sozialwerke.
Wiederum aus der Erfahrung der Vergangenheit weiss ich, dass Deutschsprachige Kulturen sehr anfällig darauf sind bei schweren Wirtschaftskrisen an den Finanzmärkten genau das Falsche zu tun. Besonders falsch wird man vermutlich eben im Sozialen Bereich reagieren, was zum Beispiel in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zum Aufstieg Rechtsextremer Parteien geführt hatte. In der Schweiz gibt es wohl keinen Franklin D. Roosevelt, ebenso wenig ist dies in Deutschland oder gar in Österreich voraussehbar.
Eine Rezession kann sich zu einer Wirtschaftlichen Depression ausweiten (wenn die Rezession lange andauert). Vor allem in diesem Fall dürfte das dann in weiten Teilen der Welt in eine ‚Soziale Wirtschafts –Depression’ münden. Der Verlust grosser Mengen an Rentenguthaben und die voraussichtlich falsche Reaktion der ‚Alteuropäer’ wird vor allem für ältere und ganz junge Menschen zum Ballast werden. Falls sich in den USA und nun in Europa der neuartige Sozialismus für Reiche institutionalisiert (siehe Link), dann wird man in Zukunft durchaus von Sozialer Rezession sprechen können. Dies besagt dann dass die Verlierer vorwiegend die Sozial Schwachen sein werden.
Das beweist ja grad, dass Sie eben nichts verstehen von diesem Business!
Wen beindrucken solche Statements schon: ..Ich habe alle Aktien verkauft bevor die Korrektur begann und ich weiss dann auch wieder wann, wo und wie wieder einsteigen und investieren...`?! Das ist alles unprofessioneller Vodoo-Hafenkäse und hat überhaupt nichts mit einer professionellen Anlagestrategie und langfristigem investieren zu tun! So können Sie meinetwegen ihr privates Geld managen - erfolgreich sein wird das kaum! - aber ganz sicher nicht die hunderten von Milliarden an Volksvermögen!
Nichts gegen ihren emotionalen Outrage über die aktuelle Bankenkrise; aber lassen Sie lieber ihre abstrusen "alles oder nichts" "Anlage"Theorien, vom dem haben Sie nämlich nicht die geringste Ahnung und machen sich nur total lächerlich!
Welch ein Glamour!
Welch ein herrlicher Schlusssatz! Treffender geht es gar nicht. Einen besseren Satz zum Verständnis des von Friedmann Schulz von Thun "entwickelten" Kommunikationsmodell findet man in keinem Lehrbuch.
http://www.manager-magazin.de/unternehm
Lächerlich machen sich hier im Blog vor allem jene die anderen Blogern vorwerfen nicht die geringste Ahnung zu haben.
Die Superlativen ihrer verwendeten Emotionalität lässt bestenfalls vermuten dass sich ihre Zunft beim Grübeln und Rätseln ertappt fühlend in weiterer Irrationalität verliert.
Vertreter von Kräften welche unsere Renten den Spekulanten überlassen wollen sind aus meiner Sicht mit einer gehörigen Menge an Arroganz versehen, ähnlich jenen Leuten die uns Atomkraftwerke vor die Nase bauen wollen, die angeblich auch sicher und stets lukrativ wären, aber die unseren gesamten Lebensraum bis in ferne Zukunft bedrohen. Gefahren schlagen sie in den Wind, alleine wegen Wahrscheinlichkeiten. Dass für die gesamte Region das Risiko denoch im Ernstfall zu hoch ist blenden sie einfach weg.
Zum Thema langfristige Anlagestrategie antworte ich ihnen nun auch nicht mehr Persönlich, sondern verwende die Worte von Wirtschaftshistoriker Herrn Hans-Joachim Voth:
"Politik und Ökonomen hätten sich angesichts der jahrelangen Stabilität in Sicherheit gewiegt und vereinzelte Warnungen vor der Anhäufung von Risiken in den Wind geschlagen. "Es gab ja lange keine grosse Bankenkrise", nennt der Forscher als Grund.
Menschlich sei das verständlich: "Man schaut auf das Naheliegende." Da sei es schön, wenn Aktien jährlich 5 Prozent Rendite abwerfen. Nur die Perioden, in denen die Kurse um 50 Prozent oder mehr einbrechen, blende man aus. "Die sind aber enorm wichtig für Entscheidungen wie die, wann man in den Ruhestand gehen kann", sagt Voth. (Aus dem verlinkten Artikel)
Jeder Blog hat seinen Troll und jeder Blog hat seinen Revisionisten!
Mit ihnen zu diskutieren ist reine Zeitverschwendung! Ob man sie auf die Länge gewähren lässt, liegt u.a. auch am Webmaster, ob dieser Revisionismus und Lügen duldet.
Sie vertreiben Musikinstrumente und mögen davon eine Ahnung haben aber verstopfen Sie nicht Blogs mit ihren Paranoia Paradise Wahnvostellungen und Abstrusitäten!
Nach jahrzehntelanger Banktätigkeit in Asset Management und Finanzanalyse sitze ich nun im Stiftungsrat einer sehr grossen Pensionskasse mit mehreren Milliarden Vermögen. Über 80% der Schweizer Penisonskassen weisen immer noch eine Überdeckung auf und haben Reserven bilden können. Die Kassen, die am professionellsten geführt werden und global diversifiziert sind stehen am besten da.
Also wenden Sie sich einem anderen Thema zu. Sie überstrapazieren die Geduld der intelligenten Blogleser!
http://www.stadt-zuerich.ch/internet/pkzh/pk/home.html#
Auch nach den grossen Marktturbulenzen betragen die Reserven immer noch 2 Milliarden oder gegen 20% vom Deckungskapital.
Die Altersguthaben der Versicherten wurden in den letzten 5 Jahren mit 30,8% verzinst, das ist 17,7% mehr als der BVG Mindestsatz vorschreibt!! Es leuchtet wohl jedem ein, dass diese Resultate nur mit einer globalen Diversifikation und einem Aktienanteil um die 40% erzielt werden konnten!
Ich hoffe, damit diese "off topic" Debatte abschliessen zu können.
@Andres Stäubli
Ich kann das "mark-bashing" überhaupt nicht verstehen. Er ist einer der authentischsten Schreiber (neben vielen anderen, einschliesslich unserem Bundesrat - es macht gerade jetzt wieder unheimlich Spass) in diesem Blog. Seine persönlichen Berichte aus der Welt der Banker fand ich sehr interessant. Seine Feststellung, dass offenbar weit von einander entfernte Gene schöne Gestalten machen, zeigt, dass er unbefangen denkt.
Anders als bei Ihnen manchmal (ich meine das jetzt nicht als Kritik, nur als freundschaftliche Bemerkung), hatte ich bei ihm bisher nie den Eindruck, dass eine Maske zu mir spricht.
@Linker
Tolles Foto, ja.
(Warum nur hatten die Missen am Wettbewerb so bürgerliche Frisuren ?)
Andres Stäubli
Aktionäre sind dumm und frech. Dumm, weil sie Aktien kaufen, und frech, weil sie dann noch Dividende haben wollen.
(Carl Fürstenberg, dt. Bankier, 1850-1933)
mmmmmmhhhhh.......
Dieser Herr ...ähm.... war nicht einmal Philosoph........!
Wer der ...ähm.... 2. Säule 1984 zugestimmt hat ....äh....darf die Konsequenzen nun mittragen..... wenn man schon ....ähm.... Mitaktionär eines ...ähm... Kapitals von weit über 700 Mia CHF und ohne ...ähm.... Einfluss ist.
Mr. Toe ;-)
Ihre Spekulationen über meine Geschäftstätigkeit (was wohl aus einem Internet link einer Person gleichen Namens entnommen wurde) gehört wohl eher zu den Methoden eines Troll. Ihre eigene Geschäftstätigkeit interessiert mich nicht, solche Personen ihres Berufes gab es auch bei Lehman und anderen Konzernen.
Mich interessiert alleine das Argument. Sie haben nichts zu sagen darüber dass die Börsen in den USA 1929 nach der Wirtschaftskrise erst ca. 1940 den Stand von 1929 wieder erreichte?
Die langjährige durchschnittliche Rendite sagt nichts über die Brauchbarkeit und Risiken einer langfristigen Anlage aus.
Mit Rentenanlagen gibt es lediglich die Erfahrung einiger weniger Jahrzehnte.
Mein Hinweis auf den Wirtschaftshistoriker Voth, der in der Scene sehr bekannt ist, darüber fanden Sie noch keine Argumente.
Aus meiner Sicht besitzt das Wirtschaftssystem in den USA einen Systemfehler. Weil die USA sehr hohe Auswirkungen auf andere Märkte hat, ist das was in den USA geschieht global wirksam.
Aus meiner Sicht befürworten Sie aktuell die Investition in ein System mit sehr hohem Risiko für unsere Altersrenten. Mich deshalb als Troll zu bezeichnen passt nicht in diese Zeit der sich überschlagenden Ereignisse.
Da wir eine Demokratie haben, so ist es durchaus legitim darüber zu diskutieren ob Anlagen in Spekulationsmärkten mit hohen Risiken erwünscht ist oder nicht.
Das hat mit ihrem Beruf wenig zu tun, es ist mehr der Fachbereich von Wirtschaftshistorikern und der Writschaftsethik, da die Erfahrungen mit diesem System Generationen überstreicht.
Ihre Versprechen einer langfristigen Rendite können Sie nicht für ganze Rentengeneration garantieren, denn das Risiko einer lange andauernden Flaute macht ihre Durschnittszahl von 8% Gewinn in den letzten Jahren nicht wett, noch weniger riskant.
1. Die Historie in diesem Blog beweist dass der Bashing von mir nicht begonnen wurde.
2. Ich bin nur an Argumenten interessiert und darauf das auf Fragen des Diskussionspartners ohne Rabulistik eingegangen wird. Die Historie in diesem Blog zeigt, dass ich keineswegs an überschäumenden Emotionen bei Diskussionen interessiert bin.
3. Sehen Sie sich zwei Meldungen zu verschiedenen Zeiten an:
"Soll der kleine Mann die Banken retten?"
http://www.focus.de/finanzen/boerse/finanzkrise/finanzkrise_aid_265839.html
Einige Monate später:
"Europäer drängen USA zu Rettungsplan"
http://www.focus.de/finanzen/boerse/finanzkrise/finanzkrise-europaeer-draengen-usa-zu-rettungsplan_aid_337454.html
Herr Ackermann war der Troll der Finanzwelt am 19.03.08, Heute schreien viele Finanzexperten und Politker lauter als Ackermann nach Regulierung.
Sie können darin der Wandel der sogenannten Finanzexperten erkennen. Aus meiner Sicht ist die gegenwärtige Finanzkrise ein strukturelles Problem und Aussagen von Wirtschaftshistorikern und Wirtschaftsethikern haben für mich derzeit Priorität. Die Anlagespezialisten von Heute überstreichen eine Erfahrungswelt von nur wenigen Jahrzehnten.
Renten werden erst seit kurzer Zeit auch über Spekulationsmärkte finanziert. Für Risiken im Rahmen einer Wirtschatfskrise haben sie bisher keine Lösungen bereit, es ist nun Aufgabe der Politik und Wirtschaftsexperten die sehr lange Zeiträume bemessen.
Die Meinungsverschiedenheiten zwischen mir und Mark sind ein Resultat einer verschiedenen Sichtweweise auf dieses Thema. Ich zweifle nicht daran dass zum Beispiel ein Physiker sehr viel besser weiss wie man ein Atomkraftwerk bauen muss, trotzdem sind für die Bemessung von Risiken andere Experten und Erfahrungen notwendig, es ist auch Sache von Politik und Demokratie.
Will man Risiken tragen oder nicht, das hat nicht viel damit zu tun ob man weiss wie ein Produkt unter normalen Umständen funktioniert. Der Bericht eines Physikers aus der funktionierenden Atomanlage unterscheidet sich von jenen Experten die ein Desaster wie Tschernobyl aufzuarbeiten haben.
Reflektieren Sie in diesem Zusammenhang nur mal den Schlussatz von Bundesrat Leuenberger:
"Umgekehrt kann vielleicht auch die Politik etwas von den Miss Schweiz Wahlen lernen".
Er besagt genau das Gegenteil von Mark, nämlich dass die Öffnung aus der eingeschränkten Spezialistensicht manchmal notwendig zur Orientierung in der Welt der verketteten Beziehungen ist.
gegen den Wind schreit sich's schlecht, wie mir scheint.
Gut, dann lassen wir ihn noch ein wenig mehr aus der Schule plaudern. Sein Ton ist teilweise extrem aggressiv, sogar gegen die "eigene" Gilde "besoffenen Exzesse des Kapitalismus", "Investmentbanken und ihre besoffene Gefolgschaft"
"Besoffen" tönt so, als hätten gewisse Marktteilnehmer mildernde Umstände verdient...
Aber so einfach kommen auch die "Mittäter" nicht weg.
Vielleicht wäre es konstruktiver, wenn Mark mal deklarieren würde, welche (staatlichen oder gesellschaftlichen) Regelungen dieses Business' er denn für angebracht hielte.
Natürlich sind die Meinungsverschiedenheiten zwischen Ihnen und Mark das Resultat einer verschiedenen Sichtweise auf dieses Thema. Dagegen ist gar nichts einzuwenden. Auch gehört es zum Meinungs-Ping-Pong in einem Blog, dass man sich manchmal ungeschickt oder gar verletzend äussert.
Ich fand Mark sehr authentisch. Ich höre Sachkenntnis in seinen Voten. Deshalb werde ich seine Beiträge auch weiterhin gerne lesen.
Bei Ihnen schätze ich, dass Sie in einer sehr persönlichen Art engagiert sind. Ob Sie mit dem Schwizzer Narr Ihre Rolle gefunden haben, weiss ich nicht so richtig. Jedenfalls ist ein Narr nie beleidigt. Er streitet nicht. Er sagt einfach, was er zu sagen hat, und kümmert sich nicht darum, was die anderen darüber denken.
Jetzt ist aber Schluss. Ich will ja nicht eine Moraltante sein.
1. Die Historie in diesem Blog beweist dass der Bashing von mir nicht begonnen wurde.
2. Ich bin nur an Argumenten interessiert und darauf das auf Fragen des Diskussionspartners ohne Rabulistik eingegangen wird. Die Historie in diesem Blog zeigt, dass ich keineswegs an überschäumenden Emotionen bei Diskussionen interessiert bin.
3. Sehen Sie sich zwei Meldungen zu verschiedenen Zeiten an:
"Soll der kleine Mann die Banken retten?"
http://www.focus.de/finanzen/boerse/finanzkrise/finanzkrise_aid_265839.html
Einige Monate später:
"Europäer drängen USA zu Rettungsplan"
http://www.focus.de/finanzen/boerse/finanzkrise/finanzkrise-europaeer-draengen-usa-zu-rettungsplan_aid_337454.html
Herr Ackermann war der Troll der Finanzwelt am 19.03.08, Heute schreien viele Finanzexperten und Politker lauter als Ackermann nach Regulierung.
Sie können darin der Wandel der sogenannten Finanzexperten erkennen. Aus meiner Sicht ist die gegenwärtige Finanzkrise ein strukturelles Problem und Aussagen von Wirtschaftshistorikern und Wirtschaftsethikern haben für mich derzeit Priorität. Die Anlagespezialisten von Heute überstreichen eine Erfahrungswelt von nur wenigen Jahrzehnten.
Renten werden erst seit kurzer Zeit auch über Spekulationsmärkte finanziert. Für Risiken im Rahmen einer Wirtschatfskrise haben sie bisher keine Lösungen bereit, es ist nun Aufgabe der Politik und Wirtschaftsexperten die sehr lange Zeiträume bemessen.
Die Meinungsverschiedenheiten zwischen mir und Mark sind ein Resultat einer verschiedenen Sichtweweise auf dieses Thema. Ich zweifle nicht daran dass zum Beispiel ein Physiker sehr viel besser weiss wie man ein Atomkraftwerk bauen muss, trotzdem sind für die Bemessung von Risiken andere Experten und Erfahrungen notwendig, es ist auch Sache von Politik und Demokratie.
Will man Risiken tragen oder nicht, das hat nicht viel damit zu tun ob man weiss wie ein Produkt unter normalen Umständen funktioniert. Der Bericht eines Physikers aus der funktionierenden Atomanlage unterscheidet sich von jenen Experten die ein Desaster wie Tschernobyl aufzuarbeiten haben.
Reflektieren Sie in diesem Zusammenhang nur mal den Schlussatz von Bundesrat Leuenberger:
"Umgekehrt kann vielleicht auch die Politik etwas von den Miss Schweiz Wahlen lernen".
Er besagt genau das Gegenteil von Mark, nämlich dass die Öffnung aus der eingeschränkten Spezialistensicht manchmal notwendig zur Orientierung in der Welt der verketteten Beziehungen ist.
Dafür haben wir ja hierzulande wahrlich genügend Anschaungsunterricht, ja für Verhaltensforscher à la Pawlow geradezu ein gefundenes Fressen! Ja hat jetzt die SVP etwa doch auf den Leuenberger Blog reagiert und stellt ihre Super-Primadonna doch nicht ein zweites mal auf? Wohl eher nicht! Es geht ja nur darum das Affentheater Politik am Leben zu erhalten und wenn möglich täglich die News zu besetzen! Offensichtlich reichts jetzt aber doch einem Teil der Klientel: s. Wahlresultat Kt. Schaffhausen SVP - 8,6% !
Was auch immer die Rechtsnationalen beschliessen, sie machen es immer mit der Absicht der Taktik und Wirkung und schon lange nicht mehr um wirklich mitzuarbeiten und das Land vorwärtszubringen. Also immer Figge und Mühli: Bringt man Blocher wird er nicht gewählt und das wäre ein klares Anzeichen, dass man sowieso in der Opposition bleiben will. Bringt sie einen wählbaren Kandidaten, wie Spuhler oder Zuppiger, besteht die Chance dass einer gewählt wird. Bringt man Hardliner wie Maurer, Amstutz, Baader ev.Maurer oder Baader, Amstutz eher nicht. Wird einer gewählt kann die SVP baw. auf ihre krasse Untervertretung hinweisen und damit bei ihrer Klientel auf die Tränendrüse drücken. Wird ein Hardliner nicht gewählt, dann wird sie das sowieso schamlos ausschlachten.
Die SVP weiss natürlich, dass nur Blocher diese Doppelrolle: Exekutivamt und wirksame Oppositionsrolle gleichzeitig spielen kann. Insgeheim weiss sie dass sie ihre Poltitik in hohen Exekutivämtern nur sehr abgeschliffen, wenn überhaupt durchbringt und somit ihren populitischen Touch bei ihrer Klientel verliert. Ein gutes Beispiel dafür ist ihre RR Fuhrer in Zürich. Die SVP hat bei deren Übernahme des Flughafen Dossiers grossmundig verkündet, dass ihre Rita jetzt Remedur schaffen und das Problem lösen werde. Erreicht hat sie absolut nichts, nada, rien, niente...Seither hat die SVP Leitung das Dossier wieder in die unterste Schublade verfrachtet, bis ein politischer Gegner wieder dran ist... und von der Fuhrer hört man seit langem nichts mehr! Somit wird sie weiterhin versuchen ihre Oppositionsrolle oder Untervertretung bis es einem übel wird, auszuschlachten.
Was für ein mieses und transparentes Spiel die SVP-Truppe spielt, hat man heute mit der Immunitätsaufhebung von Brunner wieder gesehen. Ein riesen Zeter Mordio Geschrei! Diese Partei spielt selber Hardball und spielt nur auf den Mann resp. die Frau und möchte, dass der Gegner mit ihr nur Federball spielt...!
Wie blöd müssen eigentlich die SVP Wähler sein, um dieses Affentheater über Jahre mitzumachen, mit praktisch keinen sichtbaren Erfolgen? Dass es seit letzten Dezember an beiden Rändern der SVP bröckelt, ist nun zum Glück Realität. Nicht nur durch die Gründung der BDP auch die kurz vor der Aufhebung gestandenen SD sammeln wieder Unterschriften gegen die Personenfreizügigkeit. Dieser Spagat, die rechtsnationalen bis extremen Dumpfbacken bis zu den liberaleren Nationalkonservativen unter einem Deckel zu halten wird immer schwieriger und die Partei wird dadurch immer unglaubwürdiger und der Ton schriller!
Wann haben die SVP Wähler endlich genug von diesem Doppelspiel?
@ Forum
Ich habe gesagt Revisionisten und Weltunterganspropheten wie Stäubli zu beachten ist reine Zeitverschwendung! Ich habe hier x Links in den Blog gestellt, die dem aufgeklärten Publikum nachzuprüfen helfen, was es eh schon weiss!
Eine 80 Jahr Studie der Privatbank Pictet über die Entwicklung der verschiedenen Anlagekategorien; Aktien, Obligationen über Jahrzehnte! Die nominellen Renditen für Aktien liegen im zweistelligen Bereich pro Jahr. Real (nach Abzug der Teuerung) ergibt sich eine Rendite pro Jahr für Aktien um die 8% für Obligationen um die 2,5%. Wer kumulieren und Potenzrechnen kann, weiss was das für riesige Differenzen über Jahrzehnte ergibt.
Ich habe heute den Link auf die PK der Stadt Zürich in den Blog gestellt. Eine der sehr vielen gut geführten Kassen, die auch nach den jetzigen Turbulenzen immer noch an die 20 % Reserven aufweist!
Was ich nicht dulden kann, ist eine pauschal Verleumdung von hundertausenden von Bankangestellten, die täglich einen seriösen und professionellen Job machen!
Anyway, reine Zeitverschwendung sich mit Revisionisten und Trolls zu befassen!!
http://CO2 Abgabe
Ich hoffe ich bekomme eine Glaubwürdige Antwort oder eine Erklärung, dass es halt so ist und der kleine Bürger sich mit seinem Schicksal abfinden muss.
Mit freundlichen Grüssen
Markus Küng
http://retomueller.blogspot.com
Für mich ist der Schluss "Blog-Oscar" verdächtig.
Da so schöne, hoffnungsvoll in die Zukunft blickende Missen und eine etwas missliche Gegenwart vor uns stehen, möchte ich Ihnen eine Frage stellen. Und ich würde mich freuen, auch von Wachstumskritiker (und Toe) zu hören, was er dazu denkt.
Geld glaube ich zu verstehen. Es ist ein Versprechen, dass ich für die Arbeit, die ich heute und in der Vergangenheit geleistet habe, in Zukunft andere Arbeit, die ich selbst aussuchen kann, erhalten werde. Ich finde Geld eine gute Erfindung und möchte, wie schon früher gesagt, nicht in eine Natural- oder Tauschwirtschaft zurück.
Die AHV verstehe ich, glaube ich, auch. Sie ist ein Versprechen, das der Staat, d.h. wir alle, uns gegenseitig gegeben haben, dass jene, die heute (oder in Zukunft) arbeiten, heute (und in Zukunft) jene unterstützen, die altershalber aufgehört haben zu arbeiten. Das ist der erste Zehnten.
Die 2. Säule, der ich als Selbständigerwerbender (zum Glück oder Unglück) nicht angehöre, verstehe ich weniger gut. Sie erscheint mir als ein Versprechen, dass, wenn ich einen weiteren Zehnten abgebe, dieser in einen riesigen Speicher gefahren wird, aus dessen Bewirtschaftung dann in Form von Erträgen (nicht einer Kapitalrückzahlung also) mir ein weiterer Alterslohn ausgerichtet werden wird.
Diesen Geldsee, der hier (und in den meisten anderen Industriestaaten, nehme ich an) aufgefüllt wird, verstehe ich nicht. Kann er, Generation um Generation, ins Unermessliche wachsen ? Wird da nicht die Geldmenge aufgebläht ? Ist das nicht herrenloses Geld, das verzweifelt immer neue Anlagemöglichkeiten suchen muss ? Hat das nicht etwas Midas-Artiges an sich (Der Midas der Mythologie verhungert zuletzt, weil alles, was er berührt, zu Gold wird) ?
Als ich jung war und noch zur Schule ging, war ich, am Mittagstisch und im Familienwochenende, ein gewaltiger Kritiker der herrschenden Zustände. "Du wirst einmal in Schönheit sterben", sagte mein Vater dann. Inzwischen ist die Firma, für die er gearbeitet hat, untergegangen. Nur das Geld der Pensionskasse der Angestellten, das in die firmeneigenen Immobilien gesteckt worden war, ist noch da und wird, mit sehr viel Anstand und anerkennenswertem Gleichmut, an die noch lebenden Mitarbeiter und ihre Lebenspartner ausgeschüttet, bis alles verglüht ist. Wird da nicht "in Schönheit gestorben" ?
Ist das nicht einer der Multiplikatoren (die Rentenzahlung aus Erträgen, nicht aus Kapital), die Wachstumskritiker so sehr (und zurecht, scheint mir) beklagt ? Wenn wir so viele Zehnten zahlen (es werden insgesamt drei oder vier sein), kann das dann noch die freie Welt (ich will sie nicht schlecht machen, ich frage nur) sein, die wir immer wieder beschwören ?
..
Da kommt mir das "Märchen" von Goethe in den Sinn (eine wundersame und wunderbare Geschichte). Da gibt es die Irrlichter, die alles Gold auflecken, dessen sie habhaft werden können. Sie werden voller und voller und fangen immer heller an zu leuchten, bis sie alles unter lautem Gelächter wieder von sich schütteln, sodass es hierhin und dorthin fällt und je nachdem, zu wem und wohin es gelangt, viel Glück oder Unglück bringt.
Ist das nicht wie das Geldmeer, über das die Winde des Kapitalismus wehen, die alle Feuchtigkeit, der sie habhaft werden können, aufsaugen, forttragen und irgendwo wieder abregnen lassen ?
Alles wird - ähm - gut ?
http://www.sf.tv/sf1/kassensturz/manual
Die Ansichten von Mark haben mehrere weitere schwarze Löcher.
Kein Rentner hat je auch nur annähernd diese Durchschnittsrendite erhalten, also existiert diese Zahl für Renteneinzahler nicht.
Auch in den Perioden mit hohem Gewinn wurde nämlich den Rentnern die Rendite kaum weitergegeben, wie der Kassensturz (siehe Link) vor kurzem berichtete. Die Rentenkassen schütteten nie auch nur die Hälfte dieses Durchschnitts der Rendite aus.
Die Verzinsung der Rentenbeträge blieb für den Renteneinzahler in einem Bereich der auch von viel sichereren Anlagen (ohne Hochrisiko) aufgebracht werden könnte.
Das Argument, das man für solche Perioden wie jetzt Reserven anlegen muss, die ist reine Augenwischerei, denn bei sicheren Anlagen benötigt man weniger Reserven. Eine Rendite von Jährlich 3,5% könnte sogar praktisch ohne jeglichen Reserven sicher angelegt werden.
Die Anlage im spekulativen Börsengeschäft wirft Gewinne in hohem Mass anderen Nutzniessern zu als den Rentnern, wobei diese aber dennoch Sonderrisiken tragen müssen, etwa im Fall von längeren Einbrüchen wie in den Krisenjahren nach 1929 (Der DOW in den USA erreichte erst nach über 10 Jahren wieder den Stand von 1929)
In einem solchen Fall würden die Rentenkassen (und damit die Rentner) trotz Rücklagen reihenweise bankrott gehen.
Ein weiteres schwarzes Loch das oft verschwiegen wird ist die Soziale Ungerechtigkeit, welche dadurch entsteht, dass Renteneinzahler je nach Geburtsjahr im Auf und Ab an den Börsen verschieden hohe oder tiefe Renten erhalten (Bei gleichem Einsatz)!
> Siehe Rentenrechner des Kassensturz.
Es gibt Anlagemöglichkeiten welche diese Ungerechtigkeit besser berücksichtigen. Diese Anlagen sind sicherer und benötigen daher weniger Reserven. Dies macht die Anlage ganz nebenbei für die Rentenhalter berechenbarer und transparenter. Die Berechenbarkeit des Altersguthabens bei den Rentenkassen ist wichtig zur Berechnung einer privaten 3. Säule.
Wenn hier jemand an Weltuntergangsszenarien werkelt, dann sie es die Spekulanten und jene die am Spekulationsgeschäft festhalten und darin Profite oder Verluste machen, und nicht ich.
Börsengeschäfte sind eine Option für Menschen, welche ihre Lebensgrundlage auch im Alter bereits gesichert haben. Die USA als Vorbild zu nehmen für Anlagegewohnheiten macht die Länder welche an den Börsen (auch diversifiziert) Rentenanlagen halten vom Schicksal der USA abhängig.
Die Weltfinanzkrise ist offensichtlich klar dringlicher als über Missen zu causieren! Die Thematik ist aber insgesamt so komplex und ein weites Feld, dass ich mir nicht anmassen würde, ich hätte einfache Lösung zu präsentieren.
Sicher ist, dass das Pendel in den zwanzig Jahren seit dem Zerfall des real existierenden Sozialismus eindeutig zu stark ausgeschlagen hat und im Soge der Globalisierung ein veritables Finanzcasino mit immer intransparenteren Konstruktionen und Produkten sich mehr oder weniger unkontrolliert ausbreiten konnte. Die profitbesoffene Euphorie hat die Manageretagen total blind werden lassen und die McBushco Carlyle Bande hat das Treiben sogar noch ermuntert, indem sie sich immer strikt geweigert hat, das sich immer schneller drehende Casino zu regulieren. Klar standen eigene Interessen auf dem Spiel, einerseits des Oeloligarchen Cheney und des Bush Clans andererseits, einer der grössten Einzelowner der grössten Private Equity Bude der USA, der Carlyle Group! Die Carlyle Group versammelt die ganze Rep. Truppe um Bush sr., Carlucci, Rumpsfeld und Co. um sich, darunter einige frühere CIA Chefs! Carlyle profitiert von Inside Informationen und Cronieismus, bleibt aber vom Gesetzgeber total unbehelligt!! McBushCo unterscheidet sich in keinster Weise von Putin oder anderen Oligarchen des Grosskapitals. Der Fisch stinkt bekanntlich am Kopf! und dass die Rechnung drei Monate vor Bush's verschwinden in den inoffiziellen Board von Carlyle dem Steuerzahler präsentiert wird, erstaunt mich nicht im geringsten!
http://www.carlyle.com/
Besser als alt Kanzler Helmut Schmidt, einen der letzten moralisch-ethischen Grössen, sich zum Thema in "Die Zeit" geäussert hat, kann man es wohl kaum zusammenfassen! Er zeigt auch möglich Lösungsansätze der globalen Regulierung auf und schlägt als oberste Instanz den IWF vor. Da die Mehrzahl der Investmentfonds, Hedgefunds und Private Equity Gesellschaften ihren juristischen Sitz immer noch auf karibischen und anderen Offshoreplätzen haben und sich der Aufsicht und der Justiz entziehen, müssen natürlich diese Schlupflöcher rigoros geschlossen werden, sonst werden auch zukünftige Regulierungsversuche scheitern!
http://hermes.zeit.de/pdf/archiv/2008/40/01-Finanzkrise.pdf
Das ganze ist sicher nicht ein Plädoyer für die Wiedereinführung des Staatssozialismus. Die aktuelle Krise wird auch nicht das Ende des Kapitalismus einläuten.
Zum Thema auch der heutige Artikel in der NZZ über die globalen Staatsfonds, die immer mehr an Bedeutung zunehmen. Es ist ja nicht so, dass die Welt Pleite ist, im Gegenteil! (die USA wird bald pleite gehen, wenn sie so weiterwurstelt). Die Staatsfonds von Norwegen, über den Middle East bis Singapour halten heute ca. 3,5 Bio $ und sollen in zehn Jahren auf min. 20 Bio $ wachsen! Global sind die Pensionskassen mit 28,5 Bio $ noch an der Spitze gefolgt von den Anlagefonds mit 27 Bio $. Alle diese Mega Marktplayer suchen ja Investmentmöglichkeiten und haben einen stütztenden Effekt auf die globalen Investmentmärkte! Was dringend einer Regulierung Bedarf sind die Hedge Funds und Private Equity Gesellschaften usw. die oft mit unverantwortlichen Hebelfaktoren agieren und sich auf unkontrollierten Offshore Plätzen verstecken. Diese bilden so ein Art konstanter Zeitbomben für die Märkte oder sind so lästig wie Landminen!
Wenn es die Poltik jetzt verpasst endlich alle Marktteilnehmer in vernünftige Bandbreiten zu leiten, dann werden wir das nächste Mal tatsächlich eine Katstrophe erleben!
Die Welt beneidet die Schweiz ja um ihr 3. Säulen Prinzip. Grundsätzlich ist das System sicher nicht schlecht, bedarf aber der Anpassungen von Zeit zu Zeit. Die grösste Herausforderung liegt natürlich in der Demografie. Das wird einerseits eine Erhöhung des Rentenalters bringen und bei der zweiten Säule sicher ein totales Verschwinden vom Leistungsprimat und eine generelle Umstellung auf das Beitragsprimat. Die PK des Bundes hat ja jetzt auch umgestellt. Die Renten werden generell in Zukunft tiefer ausfallen, sonst sind sie nicht mehr finanzierbar. Die Herausforderung an den Einzelnen wird sein, sich viel mehr auch selber um seine Vorsorge zu kümmern. Durch disziplinierte Äufnung der dritten Säule und einer disziplinierten Langfriststrategie. Durch den Erwerb einer eigenen Immobilie etc. - Heute sind noch viel zu viele kleine bis kleinste Pensionskassen da, die oft zuwenig professionell geführt werden. Im Interesse der Versicherten sollte auch vom Gesetzgeber hier eingeschritten werden und die Überwachung der PK verschärft werden. Generell grössere PK's, die vom Arbeitgeber total unabhängig verwaltet werden müssen! Es gibt immer noch viel zu viele Interessenskonflikte, zB Bauunternehmen, die irgendeine Immobilie noch in der PK versenken etc. Dazu kommt auch eine laufende Anpassung der Anlagerichtlinien. Es muss viel mehr global diversifiziert werden können und damit das Renditepotential erhöht werden und analog das Risiko gesenkt werden kann. Der Schweizer Aktienmarkt ist ein zu grosses Klumpenrisiko mit ein paar Multis.
http://hermes.zeit.de/pdf/archiv/2008/4
Danke für Ihren Beitrag. Der Text von Helmut Schmidt ist sehr lesenswert (ich setze den Link dazu nochmals ins Url-Feld, damit die anderen darauf Klicken können).
Falls Sie mit meinen poetischen Anwandlungen nichts anfangen können, bitte ich Sie um Entschuldigung. Jeder ist in seinem eigenen Käfig gefangen.
Was mir immer noch nicht klar ist, ob diese überall angehäuften, gigantischen Geldmengen überhaupt noch mit realen Konsummöglichkeiten (im Sinne des Versprechens in die Zukunft in meiner Ausdrucksweise) übereinstimmen. Was ist, wenn sie viel zu gross sind ? Müssten sie dann in einer Entwertung, z.B. des Dollars, auf ihren wirklichen, realen Wert zurückgestuft werden ?
McCain hat vor 2 Jahren dringenst Regulierung verlangt, zusammen mit 4 anderen Senatoren. Diesmal waren es die Demokraten, die ihre Freddie Mac and Fannie Mae, sowie Golmann Sachs, Lehmann und Konsorte nicht regulieren wollten, sie haben den Vorschlag glatt abgelehnt und weiter zugelassen, dass unsichere Hypotheken angeboten wurden und die Abschlüsse frisiert wurden, damit die grossen Boni für das oberste Kader weiterhin fliessen.
Kein Senator hat von Freddie Mac und Fannie Mae soviel Geld bekommen wie Barack Obama (pro Jahr/Senat gerechnet) Nur Rep. Dodd hat mehr bekommen, als Vorsitzender der Finanzkommission, auch ein Demokrat, übrigens.
Es gibt hier nicht *den* schuldigen bei den Konservativen, sondern diesmal müssen sich die Demokraten selbst genaus so an der Nase nehmen.
Ich bin allergisch auf undifferenzierte Aussagen und Rundumschläge! Wenn Sie etwas behaupten, was wie Sie es sagen, eben überhaupt nicht stimmt, so belegen Sie das mit einem Link, wie das seriöse Blogger tun, die nicht einfach nur provozieren und herumschwadronieren!
Fannie Mae und Freddie Mac waren auch schon vor der Finanzmarktkrise halstaatliche Institutionen. McCain wollte eben genau das Gegenteil, von dem was Sie behaupten! Er war immer gegen die mit Abstand grössten Hypothekenfinanzierer, die mit halbstaatlichen Garantien und einer entsprechend billigen Refinanzierung kulante Bedinungen an die Hypothekarschuldner anbieten konnten. Er war für mehr Wettbewerb damit genau die agressiven Anbieter, die schlussendlich die Übertreibung erst ermöglicht haben, noch mehr Marktanteil gewinnen konnten!
Das ist doch die Realität! Jetzt hier McCain, der ein Vertreter des Grosskapitals ist und ein veritabler Kriegstreiber, hier reinwaschen zu wollen, ist mehr als zynisch!
Aber eben ich schliesse nicht aus, dass die Amerikaner so dumm sind und sich ein weiteres mal über den Tisch ziehen lassen! Nur wird die Rechnung das nächste Mal nicht einfach so zu bezahlen sein, wenn uns ein alter angehalfteter, lächerlicher Frauenheld und Taugenichts zusammen mit seiner Moose Pooperin in den dritten Weltkrieg oder in eine Weltwirtschaftskrise gestürzt haben!
normalerweise reagiere ich nicht auf derart wütende Angriffe; heute tue ich es vor allem für die übrigen Leser dieses Blog.
Sie haben recht, regulierung ist *meine* unglückliche Formulierung für "oversight".
Inhaltlich überzeugen Sie sich bitte selbst:
http://hotair.com/archives/2008/09/17/mccains-attempt-to-fix-fannie-mae-freddie-mac-in-2005.
Ich habe einen screenshot von dieser legislation gesehen und verschiedene Beiträge darüber gelesen. Die genauen Details sind mir altershalber und zeithalber entglitten.
Mit Ihre Verunglimpfungen meiner Person und der von Sen. McCain und Gov. Palin disqualifizieren Sie sich selbst; diese sind meiner Ansicht nach viel provokativer und verwerflicher als mein Herumschawddern in der blogosphäre.
Ich bin nur dankbar, dass Ihre Allergien nicht mein Problem sind.
Miss Gunst ist vielleicht der Auslöser dafür, dass man schon von Nachfolgern spricht, bevor es überhaupt eine Nachfolge zu regeln gibt. Der Umstand, dass ein abgewählter Bundesrat überhaupt wieder ins Spiel gebracht wird, Miss Fällt mir ohnehin. Diesem neuerlichen, parteipolitischen Spielchen ist in jedem Falle zu Miss Trauen. Es dürfte wohl auch Miss Glücken, denn jene, welche ihn abgewählt haben, würden ihn wohl nur äusserst Miss Mutig wieder wählen.
Miss Achtung des Volkswillen rufen dann wieder die einen, Miss Brauch ihrer Funktion die anderen. Denn, so besagt die Bundesverfassung, „Staatliches Handeln muss im öffentlichen Interesse liegen und verhältnismässig sein.“ Verhältnismässig? Das ver-Miss-e ich heutzutage in der Politik…
Immerhin: Das allgemeine Miss Behagen über die Miss Wirtschaft im Finanzbereich und die Miss Billigung der Stromtariferhöhungen lässt die Medien auch noch über anderes berichten als über das Miss Trauen, welches man ohne Miss Verständnis ihrem Kollegen Schmid entgegen bringt.
Sie sehen, in der Politik gibt es schon sehr viele Missen. Es bleibt zu hoffen, dass es im Falle eines Bundesratrücktritts so unmittelbar nach den Miss Wahlen nicht zu einer Miss Wahl kommt…
Diese Aussage könnte von McCain sein!!
"Die genauen Details sind mir altershalber und zeithalber entglitten"
...Es ist genau so wie ich gesagt habe, McCain war für die Beschneidung der zwei halbstaatlichen Agenturen Fannie und Freddie! Diese Agenturen haben u.a. für reguläre Industriestandards gesorgt und aufgrund ihres Supreme Ratings konnten sie sich billig refinanzieren und zu günstigen Konditionen ausleihen. Die zwei Agenturen waren auch nicht im Subprime Business tätig. Hätte man also den Rat McCains befolgt, wären die Aktivitäten der Agenturen zurückgestutzt worden und die unverantwortlichen Loan Sharks hätten das Schlamassel noch viel grösser gemacht und die Rechnung für den Steuerzahler wäre heute noch viel unappettitlicher!
Dass McCain ein Kriegstreiber ist, kann man auch in seinem Record nachlesen. Mit seinem Weltbild, das in der Zeit des Kalten Krieges der Reagan Jahre stehen geblieben ist, ist es geradezu gefährlich die Probleme des 21. Jh. anzugehen und zu lösen! Und Gott bewahre uns, wenn diese geschminkte Pittbull übernehmen müsste! Sie ist eine Dubya Bush hoch 2. Das hoch 2 steht für zwei mal so bigott und falsch und 2 mal so naiv und dumm! Eine absolut lethal combination!
Es wird spannend bleiben und zu sehen sein, ob die Amerikaner über ihren Schatten springen können und ihre quasi letzte Chance wahrnehmen und Obama/Biden wählen! oder ob eben die Hautfarbe und der Name zu unrecht immer noch stärker gewichtet werden, als Intelligenz und Qualifikation und ob die Strecke bis zum schicksalshaften Abstieg von der Weltbühne verkürzt und McBush gewählt wird? Wären die Amerikaner imstande Obama zu wählen, wäre dies doch ein Zeichen von Lernfähigkeit und würde auch den Rest der freien Welt wieder hoffen lassen! Zweifel bleiben bis zum Wahltag.
normalerweise reagiere ich nicht auf derart wütende Angriffe; heute tue ich es vor allem für die übrigen Leser dieses Blog.
Sie haben recht, regulierung ist *meine* unglückliche Formulierung für "oversight".
Inhaltlich überzeugen Sie sich bitte selbst:
http://hotair.com/archives/2008/09/17/mccains-attempt-to-fix-fannie-mae-freddie-mac-in-2005.
Ich habe einen screenshot von dieser legislation gesehen und verschiedene Beiträge darüber gelesen. Die genauen Details sind mir altershalber und zeithalber entglitten.
Mit Ihre Verunglimpfungen meiner Person und der von Sen. McCain und Gov. Palin disqualifizieren Sie sich selbst; diese sind meiner Ansicht nach viel provokativer und verwerflicher als mein Herumschawddern in der blogosphäre.
Ich bin nur dankbar, dass Ihre Allergien nicht mein Problem sind.
Ca. 80% der Kommentare bewerten die Vorstellung Palin's gestern als schwach bis zu beleidigend (..viele Frauen finden das..)! Sie hat wie ein Papagei ihre auswendig gelernten Sätzchen heruntergeleiert und auf die Fragen meist gar nicht geantwortet... Biden fanden die meisten souverän und staatsmännisch:
http://thecaucus.blogs.nytimes.com/2008/10/02/live-blog-st-louis-showdown/#comments
Zweimal den gleichen Post hineinkopieren kann jeder, Webmaster! macht das Sinn? (Double Posting Mirlo)
Heute zufällig auf Ihren Blog gestossen, möchte ich den lange gehegten Vorsatz einlösen, Ihnen zum Thema Solare Energienutzung einige Zeilen zu übermitteln (im Bewusstsein, dass diese, infolge nicht Einhaltung obiger Bedingungen, nie publiziert werden, was auch nicht schlimm ist).
Als Architekt setze ich mich seit etwa 2 Jahren aktiv bei Bauherren für die solare Energienutzung bei Hochbauten ein. Nun wissen Sie was kommt... Es ist ein Jammer wie kleinmütig sich unser Land an die Zukunft wagt. Es wäre ein extrem schlechtes Zeichen und Vorbild für die ganze Bevölkerung und die uns beobachtenden Länder dieser Erde, die von einem der hochtechnisiertesten und privilegiertesten Länder in jeder Hinseicht,erfahren müssten, dass die visionär angestossene Förderung alternativer Energieproduktion nach wenigen Monaten zum Rohrkrepierer wird. So jedenfalls befürchten viele, die hoffnungsvoll Silberstreifen am Horizont gesehen haben. Ich habe engagierte Privatpersonen, und Gemeinden, die ratlos warten auf eine Antwort betreffend der Einspeisevergütung. Es wird gemunkelt die Energiewirschaft habe den Rahm bereits abgeschöpft... Mit der jüngsten Diskussion um die Strompüreiserhöhung sollte unbedingt das Thema der Finanzierung alternativer Stromproduktionen erneut lanciert werden. Dass es geht zeigen Österreich und Deutschland.
Ich weiss dass sie dies schon lange wissen und trotzdem musste ich Ihnen diese Zeilen übermitteln. Die Hoffnung stirbt zuletzt...
Mit freundlichen Grüssen
Marcel Spörri, Schafisheim
@ Mark:
wenn Sie denken, es seien alle dumm, die anderer Meinung sind als Sie, auch die Älteren, die hie und da etwas vergessen, verpassen Sie vieles.
Auch wenn Sie es anders sehen,
Tatsache bleibt, dass Freddie Mac und Fannie Mae jahrelang und systematisch ihre Abschlüsse manipuliert haben, gefälschte Gewinne in Milliardenhöhe ausgewiesen haben um unrechtmässig hohe Boni an Top Kader auszubezahlen. Tatsache ist auch, dass beide Lobbygelder in Millionenhöhe an Politiker bezahlt haben, um sich der Kontrolle soweit als möglich zu entziehen. (Dafür musste Freddie Mac auch eine Busse von über 3 Mio $ bezahlen)
Das war der Grund der geforderten Reform. McCain hat den Kollaps damals vorausgesagt, falls die Reform nicht umgesetzt würde.
link: siehe oben
Korruption und Gier werden mit der Zeit jedes System zerstören, wenn die Kontrollmassnahmen nicht greifen.
Über Obama denke ich anders als Sie, er ist in meinen Augen genauso korrupt, unerfahren und arrogant wie Bush. Seine Hautfarbe hat damit gar nichts zu tun, ich, zusammen mit vielen Millionen weissen Amerikanern, würde einen schwarzen POTUS allzugerne sehen, wenn er oder sie qualifiziert und charakterlich akzeptabel wäre.
2008-10-03 13:13:51
Richtig wohltuend Ihre un-Miss-verständliche Wortakrobatik.
@Mirlo
Schade, wir sind wieder beim Links-Rechts-Hick-Hack angekommen. Im Grunde sind wir doch ambivalent. Das Lichte zieht uns an, aber es macht uns auch misstrauisch (ist Gut-sein nicht auch Untüchtig-zum-Leben-sein ?). Das Dunkle zieht uns auch an, da es uns realer, der Wirklichkeit näher, irgendwie "lebenstüchtiger" scheint.
Mich erinnern die USA in Vielem an das alte Rom, die politische, aber auch technische Dominanz, die Tatkraft, Selbstbezogenheit und personelle Rücksichtslosigkeit. Aber auf der institutionellen, "systemischen" Ebene ist doch auch vieles anders als im alten Rom. Die führenden Familien gibt es zwar immer noch, aber sie sind in ein viel stärkeres politisches System eingebettet. Der anscheinend unausrottbare Kampf zwischen jenen, die das Alte (zu einem nicht geringen Teil, weil sie damit gut leben) bewahren, und jenen, die Neues herbeiführen (weil sie Besseres erhoffen) wollen, erfasst jetzt die ganze stimmfähige Bevölkerung und nicht nur die zwei oder drei obersten Klassen. Die Information geht nicht nur von Mund zu Ohr und von Steinplatten zu Augen, sondern ist fast überall.
Mich interessieren die systemischen Fragen viel mehr:
Kann es sein, dass in einer Gesellschaft zuviel Geld angespart wird (meine Frage an Mark), sodass der Aufwand, seinen nominellen Wert zu erhalten, immer grösser, und die Raubfische, die es umkreisen, (ganz von selber) immer zahlreicher werden ?
Kann es sein, dass jeder Systemwechsel unter potenten Marktteilnehmern wie den Stromkonzernen (die Frage von Liza) zu Preissteigerungen führt, ganz gleich ob der Wechsel jetzt Liberalisierung oder Regulierung heisst ?
Ich glaube nicht, dass die Menschen (im moralischen Sinn) "besser" werden. Aber die Denksysteme, mit denen sie ihr Menschsein reflektieren und die Strukturen, in denen sie es ausleben, werden vielfältiger, gerechter im systemischen Ansatz und, auf der Zeitachse betrachtet, gleicher für alle.
http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/li
http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/sprache_schenkt_uns_die_welt_und_nimmt_sie_uns_zugleich_1.1019111.html?printview=true
Ein paar seiner Kernaussagen zum Kapitalismus und zu McCain, denen ich voll zustimmen kann:
Wie beurteilen Sie den amerikanischen Kapitalismus des Jahres 2008?
Nun, in den letzten Monaten, Wochen und Tagen haben wir erlebt, wie er vor unseren Augen zusammengebrochen ist, und es hat mich nicht überrascht, dass das passieren würde. In den letzten vierzig, beinahe fünfzig Jahren haben die USA mit dem Wachstum einer konservativen Bewegung, die schliesslich jemanden wie Milton Friedman zur Gottheit des ökonomischen Gedankens erklärte, einen Kapitalismus der reinsten und rohesten Art hervorgebracht. Dieser Dschungel-Kapitalismus verschlingt alles, was ihn umgibt und frisst sich am Ende selbst.
Zukunftsängste
Wie sähe John McCains Amerika der Zukunft aus?
Kaum anders als das von George W. Bush, aber es wäre noch etwas gefährlicher. McCain macht mir Angst, weil er ein Hitzkopf ist, er ist ungestüm, kein Mann, der über die Dinge lange nachdenkt. Eine der grössten politischen Krisen meiner Zeit war die Kubakrise im Jahr 1962, und sie hat bewiesen, wie wichtig es ist, einen Präsidenten zu haben, der unter grossem Druck cool bleibt. Bei allen Fehlern, die man Kennedy nachsagen kann, der Mann konnte auch unter grösstem Druck seine Würde bewahren. Ich glaube, McCain wäre unter ähnlichen Umständen nur allzu bereit, schnell zu handeln, um seine Macht und Stärke zu demonstrieren.
In der neusten Ausgabe von «The Atlantic Monthly» schreibt Jeffrey Goldberg, dass der Vietnamveteran McCain noch immer davon überzeugt sei, dass Amerika den Vietnamkrieg hätte gewinnen können.
Und deshalb auch den Krieg im Irak niemals sieglos beenden, sondern endlos weiterführen würde. Ich stimme dem zu und halte McCain unter anderem deshalb für so gefährlich.
Die Intervention von Ueli Schäfer ist einmal mehr sehr interessant:
Tatsächlich ist das links-rechts hick hack ausgeprägt. Keiner der beiden Kandidaten ist überzeugend, es artet einmal mehr in Pauschalurteilen, gegenseitigen Lügen, Beschimpfungen, einem Sexismus ohnegleichen und Hass Tiraden aus. Durch das Internet findet die Auseinandersetzung eine viel breitere Platform, viel mehr Menschen beteiligen sich über längere Zeit am Geschehen.
Die Amerikaner müssen sich diesmal für das kleinere Übel entscheiden.
Viele Demokraten stehen vor einem ethischen Dilemma: es geht um "short term versus longterm effect":
das short term Übel ist für sie 4 Jahre McCain, es ermöglicht den Demokraten, 2012 einen valablen Kandidaten zu nominieren, der das Weisse Haus für 2 Legislaturen und, so hoffen viele, darüber hinaus mit einem oder einer neuen Kandidaten/Kandidatin zu besetzen und liberale, progresse Werte wirksam und dem System angemessen einzuführen.
Obama's Versprechen für change sind inhaltlos, er hat alle spezifischen Versprechen nicht erfüllt (FISA, Trennung von Kirche und Staat, off shore drilling, public funding of campaign, Rechte der Homosexuellen, usw. usw.)Obama dient nur sich selbst, niemand weiss, wo er steht, er wechselt seine "Überzeugung" schneller als sein Hemd, je nachdem zu wem er spricht.
Es gibt über 8 Millionen Demokraten, die sich dieses Jahr erstmals in ihrem Leben und öffentlich dazu bekennen, demokratische Werte und Prinzipien der Einheit der Partei vorzuziehen. Sie werden nicht den Demokratischen Kandidaten wählen, weil für sie der Zweck die Mittel nicht heiligt.("Democrats for Principle before Party" und andere Gruppen) Die Mittel in diesem Fall sind Wahlbetrug, Korruption, Nötigung, Frauenfeindlichkeit, Sexismus und fehlender Respekt.
Systemisch gesehen geht es auch in diesem Fall um die Verträglichkeit der Anpassung.
http://blog.4st.ch/
Wann bemerken Sie ihre Widersprüche?
Sie befürworten die Investition unserer Renten in ein System mit sehr hohem Risiko, anhand eines durchschnittlichen Gewinns von 8% über Jahre.
Nun schreiben Sie:
"Ein paar seiner Kernaussagen zum Kapitalismus und zu McCain, denen ich voll zustimmen kann:...
"Dieser Dschungel-Kapitalismus verschlingt alles, was ihn umgibt und frisst sich am Ende selbst."
___
Abgesehen davon dass diese 8% niemals je ein Rentner gesehen hat, gehen Sie weder auf Soziale Ungerechtigkeiten ein die Spekulationsanlagen an den Börsen verursachen, noch wollen Sie darüber diskutieren dass in der Vergangenheit lange Trockenperioden entstanden, etwa zwischen 1929 - 1940 im DOW.
Sie sprechen von der hohen Professionalität der Europäer und wollen alle Schuld den Amerikanern in die Schuhe schieben. Nicht das ich ein Befürworter von Mc Cain wäre Mark, aber ihre Kraftausdrücke zu ihm und Palin passen nicht in ein Bild eines Menschen der angeblich gegen Trolle und 'Revisionisten' kämpft.
Es ist überhaupt nicht Professionell Pensionskassengelder im Aktienmarkt zu belassen wenn zweistellige Abstürze höchst wahrscheinlich sind. Und ebenso wenig Professionell ist es auf die US Spekulanten zu schimpfen und dann in jenen Casinos wo diese wirken grosse Mengen von Rentenkapital zu halten.
Die Löhne der Spekulanten fressen an unseren Rentenprozenten, und zwar soviel dass sie in Wirklichkeit Langfristig nutzlos und ein Risiko sind. Sie verursachen dass Kassen hohe Absicherungen betreiben müssen und dass Generationenkonflikte entstehen können.
Schauen Sie sich doch die Rentenprozente an, wo sind denn ihre vorgegaukelten Prozente bei Pensionierung? Wo ist denn das Geld das der Absicherung dient, kann das dann nicht mehr angelegt werden? Das gesamte Rentensystem ist höchst fraglich organisiert. Es mag sein dass wir im Ausland dafür bis vor Kurzem bewundert wurden, aber etwa in derselben Art wie der Spekulative Aufstieg der Börsen die nun aber in einen weniger bewunderten Rezessiven Zeitraum fallen.
Die Schweizer sind genauso Schuld wie die Amerikaner, denn wer dort Renten anlegt wo offensichtlich das Casino regierte ist selbst mitgegangen.
Sie schrieben gegen meine Meinung an: "Immer wenn's eine grössere Marktverwerfung gibt, sollte man in Cash sein, wenn's dann rauf geht natürlich wieder investiert.
Damit irren Sie sich vollkommen, ich will überhaupt keine Rentenanlagen im Casino, weder bei aufsteigenden Märkten noch bei absteigendem Markt. Rücklagen benötigt man wenn man im Casino spielt. Die Börsenentwicklung über Jahrzehnte hat keine kontinuierliche Geschichte welche zu jeder Generation die Auszahlung einer guten und vor allem kalkulierbaren Rente garantieren könnte.
Die Börse im heutigen Sinne Ist mit dem Kapitalismus, genauer noch: mit dem Kolonialismus entstanden. Der Aufstieg Europas und später der USA ist massgeblich mit dem Mechanismus der Börsen verbunden. Entstanden dabei ist aber ein ausgeprägtes Klassensystem der Bürger dieser Welt. Der koloniale Ursprung des Systems führt Heute aber unter anderem auch zur Zerstörung der Umwelt und zum Ausverkauf der natürlichen Bodenressourcen. Die Börse ist der Feind der Nachhaltigkeit und daher ist es ausgesprochen verwerflich darin spekulativ zu partizipieren. Das Leben auf Kosten von Anderen und der Natur gehört zur Natur von Börsengeschäften, ebenso wie die Ausnutzung eigener Stärken gegen das Schwache.
Es wäre Heute hilfreich, sich dem Lebenslauf von Franklin D. Roosevelt zu widmen. Ihm war es gelungen die USA aus der ‚grossen Depression’ zu führen. Kurz vor seinem Tod schrieb Roosevelt:
Wir haben gelernt, Bürger der Welt zu sein, Mitglieder der menschlichen Gemeinschaft. Wir haben die einfache Wahrheit Emersons gelernt, dass‚ der einzige Weg, einen Freund zu haben, ist, einer zu sein‘.
Gewonnen hatte Roosevelt seine erste Präsidentschaftswahl mit der Politik die er in New York einführte gegen die Rezession:
Der Bundesstaat übernahm die Hilfsmassnahmen für die Arbeitslosen, die Einkommenssteuer wurde um 50 % erhöht und lokale Hilfsprogramme durch Obligationen finanziert.
Nebenbei, Obligationen müssen nicht an der Börse gehandelt sein und bei einer Laufzeit von 10 Jahren kann man gegenwärtig ca. 3.50% erzielen. Zudem kann man Optionen so verwalten dass in die Nachhaltigkeit investiert wird.
Vor allem fordere ich aber die freie Wählbarkeit von Anlagemethoden durch den Kunden, also die späteren Rentner.
Hier der BVG-Mindestzinssatz, in Prozent (historische Daten)
1985-2002 , 4%
2003 3,25%
2004 2,25%
2005-2007 2,50%
2008 2,75
Diese Zinssätze bilden nicht nur den Börsenverlauf wenig ab, sie bringen auch wenig Ausbeute, fluktuieren stark und verursachen dadurch Generationenprobleme. Da derzeit die AHV Renten im Jahr 2009 auf 3,2% erhöht wird aus Teuerungsgründen erkennt man am Zinssatz für 2008 einen Realverlust für BVG durch Inflation. Bei einer Option von 3,5% hätte man immerhin noch 0,25% realen Zuwachs.
So frage ich mich denn für was BVG Kassen bei der Anlageverwaltung nützlich sind.
Wäre das Anlagekonto vom späteren Rentner wie in Säule 3 auf eigenem Konto verwaltbar, so könnte man auf 80% der Bürokratie in den Kassen verzichten. Der Gesetzgeber müsste nur dafür sorgen dass niemand in Unsinn wie Spekulationsgeschäfte investieren kann. Ausserdem wäre es möglich dass der Bund Politisch auf den dargebotenen Anlagemarkt Einfluss nehmen könnte und zum Beispiel nur Produkte die der Nachhaltigkeit dienen zur Auswahl zulässt.
http://thecaucus.blogs.nytimes.com/2008
Auf so Zeugs, wie Mirlo hier schreibt sollte man eigentlich gar nicht eingehen. Meine moralisch/ethische Verantwortung zwingt mich nun doch dazu!
"...Über Obama denke ich anders als Sie, er ist in meinen Augen genauso korrupt, unerfahren und arrogant wie Bush. Seine Hautfarbe hat damit gar nichts zu tun, ich, zusammen mit vielen Millionen weissen Amerikanern, würde einen schwarzen POTUS allzugerne sehen, wenn er oder sie qualifiziert und charakterlich akzeptabel wäre..."
So ein Statement ist zutiefst zynisch, heuchlerisch, verlogen, rassistisch, patronisierend und dumm!!! ...yeah sure, we have nothing against Blacks or mixed race but not this one and not this time.. sure we have nothing against women.. but not this one and not this time...
Einen besseren (schwarzen) Kandidaten als Obama wird es vielleicht in Generationen nicht mehr geben! Das ist das grossmehrheitliche Verdikt der ganzen amerikanischen Intelligenzia, das ist das Verdikt aller relevanten Blogs und ihrer Blogger! Mit Ausnahme von Fox und der bigotten Fundirechten. Dass Joe Blow Red Neck sich nicht überwinden kann Barack Hussein Obama auf seinen Wahlzettel zu schreiben, ist sehr wohl möglich und wahrscheinlich. Das hat ja eben dann doch etwas mit Rassismus und Vorurteilen zu tun. Wer RICHTIG UND LOGISCH zu Ende denkt, kann mE fast nur Obama wählen!
Und hört mir auf mit diesem links rechts Gerede. Das ist ganz sicher für Amerika nicht relevant und sowieso outdated!
Wenn ihr
1) Fiskalische Disziplin
2) Prioritäten auf das Wohlergehen der Mittelklasse und nicht der Oeloligarchen und Big Money
3) Diplomatie und Verhandeln vor dem Einsatz militärischer Macht und das Militär nur als letztes Mittel einsetzten, anstatt wie McBushCainCo mit ungerechtfertigter, unverantwortlicher Kriegsanzettelei Weltpolizist spielen wollen
wenn ihr das als links bezeichnet, dann lassen wir euch in diesem Glauben. Für mich hat das eher mit vernünftiger, realistischer Politik zu tun! Wer hat jeweils die Defizite und die Verschuldung ins unermessliche ansteigen lassen? Reagan (Voodoo Supply Side Economics, heute bezahlt der Steuerzahler den Preis dafür!)und die beiden Bush! Wer hat das letzte Mal Überschüsse generiert: Clinton! Also hört mir auf mit dieser Platte, die längst einen Sprung hat!
Noch ein kleiner Aspekt zu dieser pekuniären Diskussion. Japan hatte anfangs der 90er Jahre eine im Ausmass gleiche bis sogar grössere geplatzte Immobilienblase zu verdauen. Der Staat hat die faulen Kredite den Banken auch abgenommen. Die Staatsverschuldung Japan's liegt heute immer noch bei 195% des BIP und ist mit Abstand die höchste der Industrieländer! Aber, der grosse Unterschied zu den USA! Japan kann die Schuld aufgrund der riesigen Sparquote des Volkes und der grossen Handels- und Ertragsbilanz Überschüsse leicht selber finanzieren und auch die Währung ist stark geblieben und hat nicht darunter gelitten.
Die USA ist bekanntlich in einer total anderen Lage und wird spätestens in 5 - 10 Jahren Pleite sein! Die USA wäre schon heute zahlungsunfähig, wenn die Chinesen und die Japaner nicht mehr bereit sind, die Schulden und den Überkonsum der Amis zu fast 50% zu finanzieren!
Ja klar, da kann man doch weiterwursteln mit einem 73jährigen McCain mit einem Kalten Krieg Mindset der 80er Jahre. Einer der's im Militär zu nichts gebracht hat und weil er nicht Admiral wie seine Vorfahren werden konnte in die Politik gegangen ist. Ein Typ, der in Friedenszeiten 5 Militärflugzeuge zu Schrott geflogen hat und darauf noch stolz war... sein Übernahme in der Army war McCrash! Einer der seine erste Frau nach einem entstellenden Autounfall im Spital hat sitzen lassen und mit der 23jährigen Cheerleaderin Cindy abgehauen ist. Wo bleibt da die Charakterfrage? Wer ist jetzt arrogant? Wer ist auf einem Auge blind?... Die USA kann sich schon lange keinen Krieg mehr leisten! Eine weitere Kriegstreiberei und Expansion würde den Staatsbankrott nur noch befördern! McCain will den Krieg im Irak gewinnen (?) und solange dort bleiben. Was heisst den Krieg im Irak gewinnen? Bis sich die Sunniten, die Schiiten und die Kurden alle gegenseitig umgebracht haben? Al Qaida hat nie aus Irak operiert sondern vorallem aus Pakistan (einem der engsten Verbündeten der USA...lol!) und Afghanistan ...usw. usf.
Ich stelle nochmals den NYT Blog Caucus in den Header dann könnt ihr selber lesen, was das Volk so denkt!
Ihre Meinung ist gemacht -
alle anderen sind dumm, zynisch, rassistisch, heuchlerisch, verlogen, patronisierend etc?
Na dann ist ja alles klar, pflegen Sie Ihre moralische/ethische Verantwortung weiterhin.
Palin ist so korrupt, arrogant, unerfahren und dumm wie Dubya!
McSame vergleicht sich ständig mit Reagan! Gut so, jetzt wissen wir endlich, dass er gaga ist!
There ye go! lol!
Die politische Gesinnung und Weltanschauung ist selbstverständlich Teil der persönlichen Freiheit und jedem(r) selbst überlassen. Aber auch hier, wäre es wünschenswert, wenn man nicht einfach in Fantasialand abhebt und Abstrusitäten behauptet, die man nicht belegen kann. Also einfach zu sagen Obama ist korrupt und arrogant, ohne irgendeinen Bezug auf ein Ereignis oder einen Fakt, ist einfach Trash-Bloggerei und unseriös! Selbstverständlich kann man Obama nicht toll finden und für McCain sein. Wenn ich aber McCain kritisiere und ablehene, dann kann ich das mit Fakten belegen und begründen.
Viel schlimmer wird die Bloggerei, wenn es auf fachlich komplexe Fachgebiete kommt. Es gibt nirgends soviele selbsternannte "Experten" und selbsternannte "Gurus" wie auf dem Gebiet der Wirtschaft und der Finanzmärkte. Dabei ist diese Materie zusammen eine der komplexesten Fachgebiete überhaupt und braucht nicht nur eine einschlägige seriöse Ausbildung sondern auch viel professionelle Erfahrung! Finanzmarkttheorie ist eine Wissenschaft und hat schon über ein Dutzend Nobelpreisträger in ihren Reihen! Es würde mir wohl auch nie in den Sinn kommen, ohne eingehendes Fachwissen, einem Herzchirugen dreinzureden, wie er eine Herztransplantation zu machen habe oder einem Kernphysiker ohne Kenntnisse zu beschreiben, wie eine Kernspaltung mathematisch und physikalisch berechnet wird - Genau das macht hier ellenlang Blogger Stäubli und macht sich mit seinen Abstrusitäten total lächerlich!
Warren Buffet kritisiert auch viele Exzesse der Investmentbanker Gilde und ist trotzdem der reichste Mann der Welt und hat sein Vermögen mit langfristigen, nachhaltigen Anlagen gemacht! Er ist übrigens im Wahlkampfteam von Obama und investiert jetzt wieder im grossen Stil antizyklisch! Das grosse weite Feld der Weltwirtschaft und der Finanzmärkte ist ein sehr weites Feld und sicher nicht ein Schwarzweiss Stummfilm, wie das ein paar Durchgeknallte behaupten wollen! In den lezten 20 Jahren hat sich mit der Globalisierung eine deutliche Verlagerung der Wertschöpfungs- und Reichtumsentwicklung ergeben! Anlagen in Schwellenländern haben sich in den letzten 10 Jahren vervielfacht! So auch alle Rohstoffmärkte. Zudem gibt es auch hunderte von seriösen Hedge Funds und Private Equity Gesellschaften, neben den schwarzen Schafen gibt es das halt auch!, die neue Investmentquellen erschlossen haben. Dazu hat die Finanzmarktwissenschaft grosse Fortschritte gemacht und lernt auch immer mehr von Marktverwerfungen. So haben zumindest die Versicherungsgesellschaften aus der geplatzen Börsenblase anfangs der 2000 er Jahre gelernt und investieren heute den grossen Teil ihres Vermögens nach dem "Absolute Return Prinzip" und sind daher in der jetzigen Krise praktisch unbeschädigt geblieben. Auch immer mehr grosse Pensionskassen investieren nach dem "Absolute Return Prinzip" und können somit Negativresultate weitestgehend vermeiden. (u.a. die PK der Credit Suisse)
Ich habe bereits genügend Links zum Thema in den Blog gestellt und möchte mich über das Thema nicht noch weiter auslassen.
2008-10-05 18:33:23
Jetzt reichts aber langsam.
Es ist hier nicht anders als auf jedem anderen Blog. Eine Ansammlung von mehr oder weniger exhibitionistsch veranlagten Mitteilungsbedürftigen … Darf ich Sie darauf aufmerksam machen, dass von gegenwärtig 63 Beiträgen 15, also rund ein Viertel, von Ihnen selber stammen.
… die sich über alles möglich auslassen; auch wenn sie davon öfters nicht den Hauch einer Ahnung haben. Dürfen sich Ihrer Meinung nach nur Experten äussern? Darf ich nicht einfach mal meine Meinung sagen und mich dann von anderen Blogteilnehmern, die es besser wissen „aufklären“ lassen?
Ich finde Ihre Beiträge sehr interessant, solange Sie Ihre Kenntnisse und Einschätzungen darlegen. Unerträglich finde ich jedoch die Häme, die Sie gleichzeitig über andere BlogteilnehmerInnen ausschütten, welche sich „erfrechen“ eine andere Meinung und Sichtweise als Sie zu vertreten. Ich habe den Eindruck, dass Sie klug genug sind, um Sachebene und persönliche Ebene zu unterscheiden und zu trennen. Unterlassen Sie also doch bitte das Fertigmachen von Ihnen nicht genehmen BlogteilnehmerInnen und beschränken Sie sich auf die Mitteilung Ihrer Fachkenntnisse.
Was für einen Präsidenten würdet ihr Wählen, währt ihr im nachfolgend beschriebenen Land aufgewachsen?
In einem Land, welches die ganze Welt im 'Konsum-' Überfluss mit Coke, Fastfood und ungedecktem Papiergeld versorgt.
In einem Land wo Präsidenten, welche den Friedensnobelpreis erhalten unbeliebt sind und belächelt werden.
In einem Land wo alles, ja selbst die Kunst für den Massenkonsum herhalten muss.
Ein Land im Gesundheitswahn wo 99% der Lebensmittel im Supermarkt 99% Fettfrei sind und doch die dickste Nation der Welt ist.
Ein Land welches zur Rettung der Löhne seiner Finanzjongleure 700 Mia. ausgibt.
Ein Land das vor lauter geheimen Geheimdiensten - welche so geheim sind, dass niemand so genau weiss, ob diese Geheimdienste denn auch wirklich existieren - nur so strotzt und sich selbst als die beste Demokratie der Welt sieht.
Ein Land das sich als Behüter und Bewahrer der Freiheit sieht - indem niemand so genau weiss, wen und was diese ganzen Geheimdienste eigentlich bespitzeln sollen, ausser natürlich den eigenen Bürger.
Ein Land das sich stets als angegriffen und bedroht fühlt und für sich das alleinige Kriegsrecht zuschreibt und nicht merkt, dass die grösste Bedrohung und Gefahr für die Welt von jenem Land selbst aus geht.
Ein Land welches das Präventivkriegsrecht für sich beansprucht.
Ein Land indem Präsidenten auf die Führung Gottes vertrauen.
Ein Land indem die Leser liberaler Zeitungen eine erbärmliche Minderheit darstellen. Denn der fanatische Rest ist nicht an der Nordostküste beheimatet, sondern ZWISCHEN den 'liberalen' Küstenregionen.
Ein Land indem selbst die Linke rechts aussen steht.
In einem Land indem eine nackte Frauenbrust oder ein nackter Männerpopo zensiert wird, aber explodierende Zombieköpfe im Kinderprogramm zeigt.
In einem Land, welches die Presse- und Medienfreiheit in allen Regionen der Welt anprangert, doch die eigenen Medien durch die Besetzung der Unternehmensführung mit Anhängern aus der Regierungspartei kontrolliert und zensiert.
In einem Land indem der Militärkomplex zum Rückgrat der Wirtschaft zählt und das anzetteln von Kriegen zur Stimulierung der Wirtschaft missbraucht wird.
In einem Land welches sein Militär, unter dem Vorwand von Sicherheit, Freiheit und Demokratie, über die ganze Welt verteilt und damit eigentlich nur den Nachschub an billigem Erdöl sichern will.
Die Liste wäre schier unendlich und sicher könnte ich auch so manches positives aus diesem fiktiven Land berichten.
Aber wen würdet ihr Wählen?
Den grossgekotzten, grossmäuligen, waffenliebenden, religös- fanatischen, säbelrasselnden, hartgesottenen, korrupten, in einer Bruderschaft sitzenden Lobbyisten oder einen 'John Doe'?
Ich weiss bestimmt, wen ich Wählen würde.
Grüsse
Mr. Pink
http://blog.4st.ch/
Es ist zudem kurios zu behaupten dass ihre Links ausschliesslich ihrer Person recht geben würden. Gerade was die Politik anbetrifft, so gibt es mannigfache Links in die Politik, aber wenig Beweise. Wissen Sie überhaupt was ein Beweis ist? Die Politik ist keine exakte Wissenschaft.
Kommen wir nun zu ihrer Behauptung dass man mathematisch vorgehender Finanzexperte sein muss um Finanzpolitik zu betreiben. Dem ist aber nicht so.
Lassen Sie mich aus einem Artikel zitieren:
"In meinem Idealbild ist ein Banquier ein Mensch, der kein spezialisierter Wissenschaftler ist. Er sollte sich immer ein Gesamtbild verschaffen. Es gilt, lieber wenig über Alles als alles über Wenig zu wissen und zu verstehen. Das Bankgeschäft ist in seiner Gesamtheit keine Wissenschaft, immer wieder werden Regeln durch neue Marktsituationen gänzlich verändert oder gar nichtig. Auch aus diesem Grunde ist es erschreckend, wie viele Mathematiker und Physiker heutzutage in Grossbanken arbeiten. Bestimmt können diese Personen einen Beitrag leisten, aber sie können das Management nicht davon entlasten, dass es Entscheide treffen muss, die jenseits von Formeln angesiedelt sind."
http://www.onlinereports.ch/News.109+M5abd78c26a8.0.html
Nun zum Kontrast ihre Behauptung:
"Finanzmarkttheorie ist eine Wissenschaft und hat schon über ein Dutzend Nobelpreisträger in ihren Reihen! Es würde mir wohl auch nie in den Sinn kommen, ohne eingehendes Fachwissen, einem Herzchirugen dreinzureden, wie er eine Herztransplantation zu machen habe oder einem Kernphysiker ohne Kenntnisse zu beschreiben, wie eine Kernspaltung mathematisch und physikalisch berechnet wird - Genau das macht hier ellenlang Blogger Stäubli und macht sich mit seinen Abstrusitäten total lächerlich!"
Ich habe hier aber immer wieder nicht von Finanzmarkttheorie, sondern von Wirtschaftsethik und Wirtschaftshistorie gesprochen. Die Finanzmarkttheorie interessiert mich nur am Rande, sie ist nicht notwendig um zu erkennen dass Sie aus meiner Sicht auf dem falschen Dampfer sind mit ihren Casino Anlagen.
In meinem letzten Blog-Posting habe ich einen Politischen Entwurf für eine sichere Anlagestrategie gemacht, und die basiert auf demselben Prinzip wie man Geld auf der 3. Säule anlegen kann, aber auf BVG zugeschnitten. Politisch gesehen wäre es jederzeit möglich die BVG anders einzurichten. Mit Finanzmarkttheorie hat dies nichts zu tun, sondern mit Politik und Ethik. Es wäre auch möglich die AHV auszubauen und die BVG abzuschaffen, alles das ist Politik und nichts anderes. Der politische Design zur Rentenabsicherung ist in jedem Land verschieden, es gibt viele Wege nach Rom.
Die Details zu diesen Fragen interessieren mich nicht, genauso wenig wie ich die physikalischen Details beim Fahrradfahren kennen muss um fahren zu können.
Wie der Artikel von Francois Labhardt belegt, gibt es Banker die dies durchaus einsehen, aber Sie ziehen sich auf ihr Wäldchen zurück in welchem Sie wie Labhardt in seinem Artikel so schön sagt (zu den Finanzjoungleuren auf dem Finanzmarkt), die Blätter nicht mehr von anderen Blättern unterscheiden können, in ihrem Fachbereich die Übersicht nicht haben.
Heute ist die Zeit für Politik und nicht für Finanzmarkttheorie, damit alleine kommen wir jetzt nicht mehr weiter. Es müssen schnell und rasch Entscheide gefällt werden wie man die Wirtschaft vor weiteren Schäden bewahren kann. Es sind Entscheide NOTWENDIG wie man die Renten so sichern kann das auch einige Jahre Abwärtsbörsen die Alten nicht vor das Hungertuch bringen. Es ist weiter NOTWENDIG die Anlagestrategie auf deren Nachhaltigkeit zu überprüfen und auch einen möglichen Rückzug der Rentengelder von den Aktienmärkten zu untersuchen. Es tut mir Leid wenn ich am goldenen Kalb wackeln muss, aber die Welt basiert nun mal aus komplexen Systemen die weit über Finanzmarktheorie hinaus geht.
Nehmen wir Warren Buffet den Sie schätzen als Berater von Barak Obama einmal zum Diskurs, unter dem Aspekt der Wirtschaftsethik.
Buffet sagte im Februar : „Ich investiere in Agrarrohstoffe“. Wie Sie aber hoffentlich wissen sind Spekulationsgeschäfte bei den Agrarrohstoffen einer der Ursachen gewesen für den Tod und die Armut von Millionen Menschen während der letzten zwei Jahre. Die UN berichtete über die Folgen der Spekulationsblase.
Der Rohstoffexperte Michael Lewis ging vor einem Jahr davon aus, dass der aktuelle Preissteigerungs-Zyklus mindestens bis 2009 andauern würde, in den kommenden zwölf bis 18 Monaten würden die Preise für Mais um 100 Prozent und für Weizen um bis zu 80 Prozent steigen. In Mexiko konnten Millionen von Menschen sich ihr Grundnahrungsmittel nicht mehr leisten. Was also vielleicht unter der Finanzmarkttheorie sehr wohl Erfolg brachte, das war unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftsethik unsoziales Handeln und unter dem Aspekt der Politik mussten zahllose Sitzungen abgehalten werden. Es musst Gelde ausgegeben werden um die Armut zu stoppen. Letztlich also basierte die Anlagestrategie von Buffet auf dem Buckel der Steuerzahler und der Armen der dritten Welt.
Alle diese Spekulationsgeschäfte hatten niemanden in der Politik der sie kontrollieren will, über Wirtschaftsethiker machte man Witze und stellt sie als Idioten dar.
Nun hat die Politik zu bemerken begonnen dass Nachhaltiges Wirtschaften mit den gegebenen Marktmechanismen nicht möglich ist, dass es Regulierung braucht.
Auch unsere Rentenkassen sollten ausschliesslich in die Nachhaltigkeit investiert werden und diese Strategie die dazu notwendig ist richtet sich an anderen Gesetzen aus als an der Mathematik der Gewinnmaximierung.
Lassen Sie mich aus einem Artikel zitieren:
"In meinem Idealbild ist ein Banquier ein Mensch, der kein spezialisierter Wissenschaftler ist. Er sollte sich immer ein Gesamtbild verschaffen.
Es gilt, lieber wenig über Alles als alles über Wenig zu wissen und zu verstehen. Das Bankgeschäft ist in seiner Gesamtheit keine Wissenschaft, immer wieder werden Regeln durch neue Marktsituationen gänzlich verändert oder gar nichtig. Auch aus diesem Grunde ist es erschreckend, wie viele Mathematiker und Physiker heutzutage in Grossbanken arbeiten.
Bestimmt können diese Personen einen Beitrag leisten, aber sie können das Management nicht davon entlasten, dass es Entscheide treffen muss, die jenseits von Formeln angesiedelt sind."
http://www.onlinereports.ch/News.109+M5abd78c26a8.0.html
Nun zum Kontrast ihre Behauptung:
"Finanzmarkttheorie ist eine Wissenschaft und hat schon über ein Dutzend Nobelpreisträger in ihren Reihen! Es würde mir wohl auch nie in den Sinn kommen, ohne eingehendes Fachwissen, einem Herzchirugen dreinzureden, wie er eine Herztransplantation zu machen habe oder einem Kernphysiker ohne Kenntnisse zu beschreiben, wie eine Kernspaltung mathematisch und physikalisch berechnet wird - Genau das macht hier ellenlang Blogger Stäubli und macht sich mit seinen Abstrusitäten total lächerlich!"
Ich habe hier aber immer wieder nicht von Finanzmarkttheorie, sondern von Wirtschatsethik und Wirtschaftshistorie gesprochen.
Die Finanzmarkttheorie interessiert mich nur am Rande, sie ist nicht notwendig um zu erkennen dass Sie aus meiner Sicht auf dem falschen Dampfer sind mit ihren Casino Anlagen. In meinem letzen Blog Posting habe ich einen Politischen Entwurf für eine sichere Anlagestrategie gemacht, und die basiert auf demeselben Prinzip wie man Geld auf der 3. Säule anlegen kann, aber auf BVG zugeschnitten. Politisch gesehen wäre es jederzeit möglich die BVG anders einzurichten.
Mit Finanzmarkttheorie hat dies nichts zu tun, sondern mit Politik und Ethik. Es wäre auch möglich die AHV auszubauen und die BVG abzuschaffen, alles das ist Politik und nichts anderes.
Die Detail zu diesen Fragen interessieren mich nicht, genausowenig wie ich die physikalischen Details beim Fahrradfahrn kennen muss un fahren zu können.
Wie der Artikel von Francois Labhardt belegt, gibt es Banker die durchaus einsehen, aber Sie ziehen sich auf ihr Wäldchen zurück in welchem Sie wie Labhardt in seinem Artikel so schön sagt (zu den Finanzjoungleuren auf dem Finanzmarkt), die Blätter nicht mehr von anderen Blättern unterscheiden kann.
Heute ist die Zeit für Politik und nicht für Finanzmarkttheorie, damit alleine kommen wir jetzt nicht mehr weiter.
Zum Schluss noch ihre stetigen Hinweise auf fehlende Links bei anderen Blogern.
Sie haben auf alle meine Links überhaupt nicht reagiert und auf meinen Hinweis das ich Wirtschaftsethisch udn aus Historischer Sicht über Wirtschaft argumentiere. Dies geht ihnen 'sorry' am Arsch vorbei und gilt für Sie als lächerlich. Das ist für mich nur der Beweis dass sie den Wald vor lauter Bäumen in ihrem Finanznest nicht sehen können. Von Politik haben Sie zudem anhand ihrer Reaktionen und Polterreden über die Ansichten anderer Bloger hier auch wenig Verständnis.
ROFLMAO
http://tdg.typepad.com/heidi_lis_potpourri/; Anglachel Journal, noquarterusa, the confluence, camille424.wordpress.com; PUMAPAC, The Denver Group, Tom In Paine, Allegre's corner, By the fault, Dr. Lynette Long, Texas Darlin, Democrats For Principle Before Party, Partizane, Democrats in Limbo, the new agenda, FDR und ca 90 weitere blogs, falls es überhaupt jemanden interessiert, kann man die links dazu googeln
Jetzt aber zurück zur Schweiz und ihren hübschen Missen
Mark...
...for president.
Wenn ich ...ähm.... nicht genau wüsste, dass seit der ...ähm.... Einführung der neuen ...äh.... Weltordnung und der Globalisierung, die ...ähm.... Teil davon ist, der ...ähm.... dritte Weltkrieg längst begonnen hat, würde ich auf Deine ...äh.... Analyse der Situation zu den ...ähm.... Wahlen in den US auch meinen ...äh.... Senf dazugeben. Nein, ich lasse das jetzt mal.
Mich erstaunt nur ...äh.... die Ereiferung über die ...ähm.... Wahlen speziell in den USA! Als ob wir drüben etwas ...ähm.... bewegen könnten.
Die ...äh.... Europäer hatten schon immer ein flair für ...ähm.... Staatstreiber und das hat wahrscheinlich mit der ....äh.... Geschichte seit der ...ähm.... Entdeckung des amerikanischen Kontinents zu tun. Wie war das noch? Die ....äh.... Königshäuser Europas beanspruchten die neuen ....ähm....Gebiete für sich, aber das ....ähm.... Fussvolk entschied etwas anderes.
Was wir heute ...äh... sehen ist eigentlich nur die Fortsetzung dieser ...ähm.... Machtansprüche von damals und das im ...äh.... Namen der Demokratie ...ähm.... Beiderseits.
Demokratie hat ...ähm.... viele Gesichter. Was aussieht als ob ....äh.... zeigt sich manchmal auf ....ähm.... anschauliche Weise. Ein schönes ...äh.... Beispiel dazu haben wir dieses Jahr in ....ähm.... Belgien erlebt. Der ...äh.... höchste Minister will zurücktreten und ....ähm.... der König verbietet es ihm. Was ...äh.... hat das noch mit ....ähm..... Demokratie zu tun fragt man sich da als ...ähm.... Schweizer. Ja, Europa hat noch einiges ....äh.... zu korrigieren in dieser Beziehung ...ähm.... wenn man genau hinschaut.
Obama ist ....äh.... Wunschdenken der ....ähm.... Europäer weil er ....äh.... Etatist ist und dazu noch ( wie schön ) mit ....ähm.... wenig Erfahrung und ...äh....McCain gehört zu den ...ähm.... Spezies die sich in ...äh..... der Vergangenheit von den europäischen ....ähm.... Monarchien losgesagt haben aber (wie unglücklich)) mit ...ähm.... grosser Erfahrung. Ist doch ....äh.... ganz einfach zu verstehen.
Was ....äh.... kümmert mich als Schweizer der einer der besten ...ähm.... Demokratien angehört was dort drüben ...äh.... passiert. Weshalb soll ich mit ...äh.... UBS und CS die für andere ...ähm.... Nationen mit ...äh.... deren Geld unter meiner Flagge den ....ähm.... "dritten Weltkrieg" führen ein ....äh.... Herz haben? Was mich ...äh....kümmern sollte ist, dass mein ...äh....Kapital und das meiner ...ähm.... Mitbürger sicher angelegt ist, dass die später fälligen ...ähm.... Renten ausbezahlt werden können!
Das allerdings ...äh....kann und muss man in ...ähm.... der Schweiz regeln und nicht die ...äh....Hoffnung schüren, der ....ähm.... "Onkel" aus Amerika regelt das für uns.... oder versaut es!
Es gibt ...äh.... Spezialisten in jedem ...ähm.... Bereich und inwiefern sie mit ...äh..... Aussagen und Prognosen richtig liegen, zeigt ....ähm.... die Zeit danach. Der ...äh....Mensch ist lernfähig, aber nicht immer ...ähm.... lernt er dazu. Zum Glück für die ....ähm.... Buffets, Soros u.s.f.
mmmmmhhhh....
Ich ...äh..... beglückwünsche heute die ....ähm..... amerikanischen Häuserbesitzer, die es geschafft haben über ...äh.... den Schatten zu springen, vom ....ähm....„jingle-mail“ gebrauch gemacht zu haben und es ...ähm.....den Europäer vermasselten sich in ...ähm..... ihrer Lohntüte bequem zu machen.
Mr. Toe ;-)
Ueli Schäfer
Als ...ähm.... Selbständigerwerbender hat man das ...äh....Glück nicht direkt in ...ähm....ein System gedrückt zu werden von dem man ....äh..... nicht den Hauch einer Ahnung hat, wie das im .....ähm....Pensionsalter aussehen wird. Geht mir persönlich ...ähm.... genau wie Dir. Der eigene ...äh.... Betrieb und mag er noch so klein sein, hat ...äh.... für Menschen wie uns absoluter ...ähm....Vorrang. Warum das ...äh.... Kapital, das meinen Betrieb in ...ähm.... Schwung bringt und auch halten kann über dritte in ...äh.... irgendwelche Aktien stecken? Das macht aus unserer ....ähm.... Sichtweise einfach keinen ...ähm.... Sinn.
Was hindert mich ....ähm..... das Altersgeld nicht selbst ....ähm.... in Stein anzulegen. Mit einer wie von Dir ...ähm..... erwähnten Direktrendite durch ...äh.... Vermietung einer ...ähm.... Liegenschaft z.B.? Wo stehen die höchsten ...ähm.... Fixkosten im Alter? Da lohnt es sich ....ähm.... einmal mit dem ...äh..... dritten Alter zu plaudern und ....äh....man hört schnell einmal, dass die ...ähm.... Miete und seit ein paar Jahren auch die ....ähm.... Krankenkasse ( dem war nicht immer so) das meiste ...ähm.... Geld verschlingen.
Keine ...äh..... Miete zu bezahlen bei dieser ...äh.... Rente die die ...ähm.... AHV heute ausspuckt ist schon einmal eine ....ähm.....grosse Sorge weniger. Aber halt da gibt es doch den ....ähm.... Eigenmietwert? So eine ....ähm.... Frechheit. Da spart man ....äh..... das ganze Leben und bezahlt die ....ähm.... Steuern für das Verdiente und im ....ähm.... Alter wird eine ...äh.... fiktive Mieteinnahme der schon ....ähm..... mageren Pension aufgerechnet und bei ....äh.....progressiven Steuerberechnungen nochmals durch den ....ähm..... Staat abgezockt.
Gleichstellung ....äh..... des Mieters im Eigenheim mit ...ähm..... dem Mieter der Zeit seines Lebens seinen ....äh..... Lohn verjubelt hat und nie ans ....ähm..... Sparen dachte! Weshalb wird das gleiche ....äh.... Prozedere nicht auch bei meinem ....ähm..... bar bezahlten Auto, TV u.s.f. angewandt? Gleichstellung zum ....ähm..... Leaser (ich hoffe allerdings, dass es nie soweit kommt!).
Die 2. Säule wurde ...äh....soweit ich mich erinnere dem Wähler ungefähr so ....ähm.... schmackhaft gemacht : 1/3 in Liegenschaften, 1/3 in Obligationen und ähnlich sicheren Wertpapiere, 1/3 in Aktien.
Seit 1985 ist die ...äh.... PK offiziell und 1989 ging der ....ähm.....Hypothekarzins in kurzer Zeit um 2% von 5% zu 7% (oder noch höher) rauf. Angenommen ....äh..... man wohnt in einer ....ähm....Wohnung die durch ....äh.... Pensionskassengelder finanziert wird, so darf man ...ähm....die Mietzinserhöhung stillschweigend hinnehmen ...äh.... obwohl man indirekt die ....ähm.... gemietete Wohnung selber finanziert hat. Schon komisch, dass über ...ähm..... dieses Thema im TV (Zischtigsklub u.ä.) niemals ....äh....debattiert wurde.
Ich selbst ....äh.....habe damals zwei ....ähm....Zahlen über vergebene ....äh.... Hypotheken in der gesamten Schweiz ...ähm.... zur Kenntnis genommen. 770 Mia. CHF (NZZ) und 750 Mia. CHF (Weltwoche). Die ....äh..... Pensionskassen verbuchten eine Rendite von 4% .
Nehmen wir an ...ähm..... die kleinere Zahl 750 Mia. ....äh.... war echt. Was bedeutet eine ....ähm.... Fluktuation nach oben von 2% ? Ganz einfach. 15 Mia. CHF waren ....ähm.... in der Schweiz nicht mehr im ....ähm.... Umlauf... pro Jahr! Geschäftskredite ....äh...... gingen sogar von 6% bis auf über 11% (inkl. Schreibgebühren ), wobei ....äh....die offizielle Schuldmasse nie publiziert wurde. Was das für den Binnenmarkt bedeutet kann man auch ohne grosse ökonomische Kenntnisse ausrechnen.
Wo soll man die ....ähm..... Altersvorsorge nun ....äh.... investieren? Ich denke da doch noch ein bisschen ...ähm.... oldfashion: Stein (Eigenheim oder vermietbare Liegenschaft), Obligationen und ein bisschen Gold.
Im ...ähm.... Pensionsalter ist ...äh....die Miete eine der grössten Belastung im ...ähm..... Budget und da scheint mir, dass es ...äh... dringend nötig ist, über den ...ähm.... Eigenmietwert über die ...äh.... Bücher zu gehen.
Wenn ich ...äh.... mein Auto, TV, Kühlschrank u.s.w. bar bezahle, wird mir doch auch nicht ein ...ähm.... fiktiver Eigenmietwert zu meinem ...ähm.... Einkommen aufgerechnet, der mich in der ...äh.... Steuerprogression mit staatlichem Segen ....ähm..... zum Abzockobjekt werden lässt, als ...äh.... Bestrafung, dass ich keine Schulden mache! Gleichstellung ...äh.... zum Leaser ( Loser, sag ich da mal !) der sich an die ...ähm.... Kette des Kapitals legen lässt? Sowas können ...ähm.... nur Staats- und Bankbefürworter gutheissen.
Das ...äh.... Paradox des vermeintlich ...ähm.... sozialistischen Programms treibt manchmal schon ...äh.... kuriose Blüten. Antikapitalisten gehen ...ähm.... Hand in Hand mit dem ...ähm.... Kapital!
Ein ...äh.... abbezahltes Haus hat sein ...ähm.... Geld doch schon längst versteuert. Eine zusätzliche ...ähm.... Staatsabgabe (gemeint ist hier nicht die Vermögenssteuer) ist ....ähm.... Diebstahl am Bürger und ...äh....nichts anderes.
Lehnfreie Liegenschaften haben ....ähm.... auch eine arbiträre Wirkung gegen ...äh....Überhitzung auf dem ...ähm....Wohnmarkt, was bei der sbprime-crisis wieder mal deutlich wurde. Angebot und Nachfrage soll den ....ähm.... Wert bestimmen und nicht immer billigeres Geld der ...ähm.... Notenbank.
mmmmmhhhhhh....
Die Sicht des ...ähm.... Privatiers der sich an ...äh... Carl Fürstenbergs Tipp hält und gerade mal ...ähm...eine Aktie im Portfeuille hat. Sollte der ...äh.... Reiz der Aktie mich einmal verführen , dann müsste es ...äh.... schon die Mehrheit sein, ansonsten nur zu ...äh..... spekulativem Zweck... ohne ...ähm.... Sentiments auf Gewinn oder ....äh.... Verlust aber ganz sicher mit meinem.... ähm.... eigenen Geld, das nicht ...ähm....anderweitig benötigt wird.
Mr. Toe ;-)
Sie haben mich missverstanden. Aber ich drücke mich auch ungeschickt aus.
Obama ist auch für mich eine eigentliche Lichtgestalt. Seine beiden Bücher habe ich schon lange gelesen. Ich glaube nicht, dass man sich viel besser auf eine Präsidentschaft vorbereiten kann. Die Empathie und Ernsthaftigkeit, die die Bücher ausstrahlen, ist alles andere als billig oder hohl.
In einem übertragenen, weiter gedachten Sinn erscheint mir der Wettstreit zwischen Obama und McCain tatsächlich als einer zwischen Licht und Dunkelheit, Hoffnung und grimmiger Realität, zwischen dem Glauben, dass Besserung möglich ist, und der Überzeugung dass nur höchste Verteidigungsbereitschaft zum Ziel führt.
Es ist, vielleicht übertrieben gesagt, der gleiche Wettstreit wie zwischen Leuenberger und Blocher (wobei ich, z.B. als Südschneiser, überhaupt nicht der Meinung bin, dass der eine nur Gutes und der andere nur Schlechtes tut), zwischen Sonnenenergie und Kernkraft, zwischen Armeeabschaffern und -befürwortern. Wenn wir unbefangen denken, ist klar, dass es beides braucht, Friedfertigkeit und Verteidigungsbereitschaft, tausende kleine, aber auch einige grosse Energieerzeugungsanlagen (die auch durchaus beide der Umwelt schaden können).
Merkwürdig an dieser Hell-Dunkel- oder eben Links-Rechts-Debatte ist, dass sie meist unterstellt, dass das sanfte, freundliche Kleine nichts und das grosse, machtvolle, tendenziell Böse alles bewirken kann, fast wie im Kino, wo der Schlechte den guten Film macht, während der Gute bis zum letzten Meter farblos und ziemlich langweilig bleibt.
Wie konnte es dazu kommen, dass der Lichtbringer (der Lucifer) zum Luzifer (dem Teufel) wurde ? Ist es die christliche Lehre, die das Gute ins Jenseits, zu Gott, verlegt, sodass im Diesseits nur das Böse und das Schwache übrigbleibt ? Oder ist es der Homo Faber, der Werkzeugmacher und Mischler, der dem Homo Träumer einfach prinzipiell misstraut ?
Dies dünkt mich das Problem der Zwei-Parteien-Streite und Staaten (und der Vorteil unseres Viele-Parteien-Systems nebenbei), dass es immer wieder zu diesem Schwarz-Weiss- oder eben Links-Rechts-Denken kommt. Das wirkt dann immer sehr entschieden und klar, geht aber in den meisten Fällen an der Wirklichkeit, die vielfältiger und undeutlicher ist, vorbei.
Dashalb finde ich es schade, wenn nach jeweils dreissig oder vierzig mehr oder weniger interessanten, aber häufig recht vielfältigen Posts der Links-Rechts-Hick-Hack wieder beginnt.
@ liza
Wie definiert man Heuchelei?? Indem man sich so verhält wie Sie, nämlich anderen das verbieten zu wollen was man selber grad tut...!
2008-10-06 15:25:31
Offenbar habe ich mich nicht klar ausgedrückt.
BlogteilnehmerInnen auf der persönlichen Ebene anzusprechen halte ich keineswegs für unstatthaft oder unerwünscht. In meinem posting vom 2008-10-06 00:19:27 spreche ich Sie denn auch gezielt auf der persönlichen Ebene an.
Was ich bemängle: Ihre Beiträge haben sich mit Sachthemen wie Finanzpolitik und Präsidentschaftskanditaten /Vizes in USA befasst. Innerhalb dieser Sachdiskussion haben Sie andere BlogteilnehmerInnen mit einem übrigens erstaunlichen Repertoire an herabsetzenden Äusserungen bedacht.
Ich bin der Ansicht, dass bei einer Sachdiskussion ausschliesslich über die Sache gesprochen werden sollte.
Selbstverständlich kann auch eine Person (z.B. ihr Verhalten, Aussehen > Miss-Wahl!) zum Thema gemacht werden. Aber bitte mit Respekt dieser Person gegenüber.
Ich bin der Meinung, Ihr Vorgehen respektvoll und ohne herabsetzende Bemerkungen zum Thema gemacht zu haben.
Ihr Kommentar erinnert mich an die "Summer Mummers", jene allsommerlrichen Theaterstücke in der amerikanischen Provinz, wo der "Gute", hell gekleidet, mit Applaus auf der Bühne begrüsst wird, der Böse hingegen, in dunklem Kostüm, wird mit Buh Rufen und Popkorn beschossen. Dazwischen gibt es nichts, keine grautöne, nur Gute und Schlechte. Die Leute lieben dieses einfache Muster, es garantiert wenig Konflikt und keine Zweifel.
Die Lichtgestalt, im Falle Obama, ist eine Massen-Projektion von "hope und change", Obama nützt diese Projektion äusserst geschickt, er versteht es auch, mit einer super Organisation zu operieren. Viele Leute sind einfach geblendet davon; es wäre ja allzuschön, nicht wahr? McCain verkörpert, wie Sie sagen, das Bestehende, will konservieren, was ist. Diese Symbolik liegt ja auch dem Neuen Testament zugrunde: die Pharisäer, die ihre Macht bewahren wollen und Jesus als progressive Kraft tritt ihnen entgegen mit neuen, unkonventionellen Ideen.Ich habe bisher immer progressive Politiker/Innen unterstützt und fühle mich recht "heimatlos" in dieseem Fall. Vielleicht ist das gut so, denn damit bin ich aus dem, wie Sie sagen, links-rechts Muster herauskatapultiert.
Hier im Blog reagiere ich manchmal quer auf diese Wunsch-Projektionen und auf die Vor-Verurteilungen der Gegenseite, lasse mich auch provozieren und provoziere auch selbst, um hoffentlich etwas zu bewegen, was offensichtlich meist nicht gelingt.
Eine Mehrparteien Demokratie lässt sicher viel mehr Raum für realistischere Einschätzungen der Kandidaten und bietet einen fruchtbareren Boden für systemische Politik im Sinne wie Herr Leuenberger es erwähnt hat. Auch die Machtverteilung ist breiter, zwar schwieriger zu regieren, aber weniger anfällig für Machtmissbrauch.
Ich glaube eher daran, das Gott und Luzifer ein und derselbe sind, sozusagen Abraxas.
Der Catwalk der Bundesratskandidaten wäre in diesem Fall vermutlich DER multimediale Quotenrenner.
Danke für Ihre Antwort.
Wenn Ihnen als Reaktion auf mein Post, Sommertheater an amerikanischen Provinzuniversatäten in den Sinn kommt, ist mir dies, als Verehrer von Thornton Wilders "Frau von Andros" durchaus recht.
Ich glaube übrigens, dass des Schwarz-Weiss Schema ein Produkt des menschlichen Denkens und Unterscheidungsvermögens ist. In der Physik gibt es nur Licht. Die Dunkelheit ist nichts Eigenes, nur ein Mangel an Licht, den wir vergleichend bemerken.
Und wenn wir bedenken, wie wenig Licht es im Verhältnis benötigt, um Dunkel aufzuhellen....
Ihr Bemerkung, dass es jeweils ca 30 Kommentare braucht, bis das links rechts hick hack einsetzt: Ist es vielleicht eine Flucht ins Schwarz-Weisse, wenn uns gegenteilige Ansichten frustrieren, verunsichern und alles zu kompliziert wird?
Habe ich doch ... ähm ... glatt über Ihren Post hinweggelesen, sorry.
Danke für Ihre ... ähm ... Antwort. Wir sind ... ähm ... in fast allem einig.
Ich wünschte mir eigentlich ein demoktratisch geführtes Amerika. Aber wenn OBAMA die globalen Verheerungen, welche die Bushfeuerpolitik angerichtet hat, beheben muss, KANN er nur scheitern.
Schade.
Habe Mark etwas weiter "plaudern" lassen.
Ist ja interessant, wie er SEIN Gebiet mit SEINEM Wissen verteidigt, aber in andern Gebieten durchaus weniger "verzweifelt" um sich schlägt.
Ich bin sicher, dass auch jene, die Mark als "besoffen" bezeichnet und die an der Finanzkrise mitschuldig sein sollen, mit der gleichen Inbrunst und "Authentizität" wie Mark (gell Ueli Schäfer) IHR bisheriges Business verdeidigen würden.
Jedenfalls habe ich noch keinen Banker oder Politiker gehört, der wegen der Finanzkrise Asche auf sein Haupt gestreut hätte.
http://www.laptop.ch
Ich finde es interessant, dass sich teilweise ausländische Staatsoberhäupter unsere jährlich wechslenden Präsidenten nicht merken können.
Könnte es an der mangelnden Wichtigkeit unseres Landes liegen? Oder anders gesagt, würden wir den Präsidenten der USA nicht kennen, wenn es jedes Jahr einen neuen gäbe?
:)
Tu as raison dans la conclusion de ton édito.
Les yeux des électeurs sont plus prompts à percevoir le côté décâti des vielles miss, que leurs neuronnes ne le sont à prendre conscience de la décrépitude du discours manipulateurs des élus de leur microcosme délètère.
Bon vent, mon copain, ils ne se réveilleront pas demain. Nous ne sommes plus au temps de la gabelle!
"Ich glaube, auch die Theorien des Humors behaupten, dass solche Umdrehungen -- vor allem wenn sie unerwartet passieren -- die
Grundlage, den Kern, den "Witz" des Witzes und des Humors bilden. Wenn du willst, kannst du sagen, mein Zentralthema ist "der Witz."
Ein Kapitel aus dem Buch "Der Anfang von Himmel und Erde hat keinen Namen":
http://www.univie.ac.at/heinz-von-foerster-archive/etexte/mms13.pdf
"Zum Beispiel das Managementwesen, da sind ja viele der klassischen "Managementaxiome" derart gegenproduktiv, dass ich zuerst einmal sagen würde: "Passt auf, lasst uns doch
diese vielen Witzfiguren auflösen, vergessen wir den 'Schlusstrich',
fangen wir mit der 'top line' an!" Entrümpeln wir einmal alle
diese Selbstverständlichkeiten und schauen wir nach, was dann
noch übrigbleibt. Und da werden wir auf den Wahn des betrieblichen
"Gesundschrumpfens" und der "Verschlankung" stossen -- im Englischen "Downsizing". Weil man nicht mehr den Mut findet, vom "Hinauswerfen" und vom "Entlassen" zu reden, verwendet
man den Ausdruck "Downsizing", "verkleinern". Auch hier würde ich zunächst ansetzen: "Eine fabelhafte Idee, natürlich können wir viel mehr verdienen, wenn wir die Betriebe 'downsizen',
warum verkleinern wir sie nicht mehr und mehr, bis überhaupt niemand mehr da ist, dann müssten wir ja Trillionäre werden."
http://www.univie.ac.at/heinz-von-foerster-archive/etexte/t6var.pdf
Bei Berührung wird die Mimose so gereizt, dass die Fiederblättchen paarweise nacheinander nach oben zusammenklappen. Diese Bewegungen werden seismonastische Bewegungen genannt, weil sie durch Erschütterungen hervorgerufen werden. Nachts nimmt die Mimose eine Schlafstellung ein. Die Fiederblättchen sind zusammengeklappt, und die Blätter hängen nach unten."
http://www.blumenboersen.ch/archiv/monatspflanze-mimose.htm
Manche Internet-Zweibeiner verstehen halt nicht viel von Mimosen.
http://US Verkehrsminister Moritz Leuen
Nun, mir ist es völlig egal welche Rollenvorstellungen andere Benutzer hier haben. Ebenso 'Wurst' ist es mir, welche Vorstellungen über Narren im Umlauf sind.
Anlässlich der Demission von Samuel Schmid, möchte ich darauf hinweisen, dass vielleicht auch andere Bundesräte oder Ex-Bundesräte auf der Suche nach einem neuen Job sind. In meinem Blog versuche ich nachzuweisen, dass Bundesrat Moritz Leuenberger vielleicht demnächst Verkehrsminister unter Barack Obama wird ;)
Würde es so kommen, so hätte der Narr auf jeden Fall sein Ziel erreicht. Und für die Schweizer würden die neusten Erklärungen von Reich Rancki mehr Bedeutung erhalten. Er meinte anlässlich seiner neusten Werbung für die F.A.Z, dass die Zukunft nicht so interessant sei.... (dies würde dann zumindest für die SchweizerInnen wohl zutreffen).
http://blog.4st.ch/?p=189
US Verkehrsminister Moritz Leuenberger?
http://blog.4st.ch/?p=189
Wer nimmt die Zurücker-SVP noch ernst?
Im Gespräch bleiben um jeden Preis ist offenbar die Devise, Glaubwürdigkeit hin oder her.
Tolle Auswahl bisher:
- Ein Zürcher, der schon mal durfte
- Ein Zürcher, der eine rhetorische Niete ist: Wörtlich an der Pressekonferenz, Quelle Radio DRS: "...alles andere als ein ANDERER Name wäre mit einem Kurswechsel verbunden" (sprich: Blocher als SVP-Verräter?)
- Ein Berner, der seine Gegner am liebsten mit der Motorsäge bearbeitet
- Ein Basler, der seine potentielle zukünftige "Kollegin" als Verräterin bezeichnet hat
- Ein Waadtländer namens Zisiadis, der kürzlich Wohnkanton und Partei gewechselt hat...
Wohl doch keine Gemeinsamkeiten zwischen der vergangenen Missen-Wahl und der bevorstehenden Misswahl...
Und Wachstumskritiker ist wohl seine eigene Motorsäge, darum hapert es mit dem inneren Bewegungsspielraum und Wachstum.
(Gruss vom Wachstumskritiker)