Legitime Schulden

Bild: UVEK
„Niemals dürfen wir Wirtschaftsförderung und Klimaschutz gegeneinander ausspielen!“
„Es wäre der fatalste Fehler, wenn wegen der weltweiten Rezession unsere Bemühungen um CO2-Reduktion erlahmen würden!“
Das und Ähnliches höre ich an all den UNO – Konferenzen, Klimagipfeln und Umweltkongressen von Poznan über Abu Dhabi und Bonn nach New Delhi - und ich werde es gewiss auch nächste Woche wieder in Nairobi hören….. und ich werde es auch selber sagen. Bemerkenswert an diesen Beschwörungen ist aber für mich weniger der Inhalt, sondern dass sie längst nicht mehr nur von Umweltministern zu vernehmen sind. An Klimakonferenzen vertreten ihre Länder immer mehr Aussen-, Energie-, Wirtschafts-, Verkehrs-, Agrar-, ja Verteidigungsminister (in Japan waren das Umwelt- und das Verteidigungsministerium zusammengelegt. In den USA haben Generäle den Klimawandel als langfristig schlimmste Sicherheitsbedrohung skizziert.)
Der Grundgedanke der Nachhaltigkeit, nämlich die Konvergenz von sozialen Interessen (deshalb die Entwicklungs- oder Verteidigungsminister), von wirtschaftlichen Interessen (deshalb die Energie- und Wirtschaftsminister) und von Umweltanliegen (deshalb die Agrar- und Umweltminister) gewinnt an Boden.
Auch im Bundesrat.
Deswegen entfallen rund zwei Drittel des Konjunkturankurbelungsprogramms auf das UVEK:
- 30 Mio für Fernwärmepumpen
- 10 Mio für den Ersatz von Elektroheizungen
- 10 Mio für Photovoltaikanlagen
- 24 Mio für kantonale Projekte zugunsten der Biodiversität
- 320 Mio für SBB und Privatbahnen
- 32 Mio für Strassenprojekte
Wer erneuerbare Energien fördert, erschliesst neue Wirtschaftszweige, schafft Arbeitsplätze und trägt drosselt gleichzeitig den CO2-Ausstoss und unsere Abhängigkeit vom Öl.
Investitionen in den Klimaschutz sind Investitionen zugunsten künftiger Generationen. Gleiches gilt für Investitionen in die Infrastrukturen wie Bahn und Strassen. Um sie zu verwirklichen, ist es absolut legitim, wenn sich der Staat vorübergehend verschuldet. Denn den künftigen Generationen, die von ihnen profitieren werden, darf zugemutet werden, später ihrerseits etwas für sie zu bezahlen. Das ist der Unterschied zu Staatsschulden, die wir zum Beispiel entstehen lassen, weil wir die Sozialwerke nicht ausfinanzieren oder Steuern senken. Davon profitiert einzig und allein unsere heutige Generation; bezahlen werden die aufgelaufenen Schulden aber unsere Nachkommen. Deswegen sind Schulden zugunsten von künftigen Infrastrukturen oder für den Umweltschutz legitimer als solche für Werke, von denen nur wir selber heute profitieren.
Bis bald
Moritz Leuenberger
PS: Den Kommentaren entnehme ich, dass viele von mir eine Stellungnahme zu den UBS- Boni erwarten. Ich empfehle dazu den Artikel von Daniel Binswanger im Magazin des Tages-Anzeigers vom 7./8. Februar - in Verbindung mit dem Buch Lüge, List und Leidenschaft, S. 24 unten.



47 Kommentare
Herr Leuenberger, mal ganz ehrlich, müssen tatsächlich Tausende von Pilgern tonnenweise CO2 produzieren, um an diesen Missionsversammlungen teilzunehmen? Was erfahren Sie dort, was Sie nicht auch aus E-Mails und Medienmitteiilungen entnehmen können.
Haben Sie schon einmal ausgerechnet, welche klimatisch schädlichen Fussspuren Sie hinterlassen? Und selbst wenn Sie uns das Geld für eventuelle Kompensationszahlungen aus der Tasche ziehen, wird sich dieses CO2 nicht in Luft auflösen. Seien Sie vernünftig, gehen Sie mit gutem Beispiel voran. Schluss mit Priviligien unter fadenscheinigen Vorwänden!
Sorry aber die Verteilung der Wirtschaftsförderung ist ein Verhältnisblödsinn der sondergleichen sucht!!!
320Mio in Bahnen contra 103Mio in Förderung von Investitionsprojekte die auch wirklich von Priavatpersonen und KMU Betrieben getätigt werden können. (Bahnen investieren kaum in KMU Betriebsleistungen sondern lasse ndie grossen Posten der Grossindustrie zukommen, Alsthom, Siemens, ABB..)
Schon nur der Betrag an und für sich ist lächerlich und löst überhaupt keine Zusatznachfrage aus. Und wenn sich der Löwenanteil des Betrages noch in Staatsbetriebe wie die SBB giesst, verkommt das Investitionspaktet zum Lachpaket, bezahlt wieder mal von der Öffentlichkeit also dem Steuerzahler.
Offensichtlich ist der aktuellen Regierung und seimen Beraterstamm die Krise in den Kopf gestiegen, nun haben wohl zu viele unbegreifliche Fieberfantasien...
Für diese Krankheit gäbs ein Gegenmittel:
Steuersenkungen, damit senken Sie das Verteilfieber und lässt das Geld dort wo der ECHTE Konsum herkommt, nämlich vom gemeinen Volk.
LG HF
Warum stellen Sie diese Frage nicht auch an die Teilnehmer des WEF in Davos oder an die vielen Geschäftsreisenden die sich an ach so wichtigen Meetings treffen.
Mit freundlichem Gruss
Max Manahrt
Welch waise Worte aus ihrem Munde. Ich freue mich von Ihnen diese Zeilen zu lesen! Auch nach meiner Meinung sollte man nicht den Umweltschutz gegen die Wirtschaftsförderung ausspielen und umgekehrt. Das Förderungsprogramm befürworte ich sehr und mit einem Schlag wird mehreres verbessert und nachhaltig gefördert. Natürlich gehört mein Dank auch an ihre Bundesratskollegen.
Für mich hat also nebst diesem "einsichtigen Verhalten" von Ihnen die Finanzkrise aber noch viele weitere Vorteile. Dies sind zum Beispiel:
- Die "Überlebenden" der Finanzkrise werden gestärkt daraus hervorgehen und die "Schwachen" werden "eliminiert", respektive durch die Maschen fallen! (sollte eigentlich auch ihnen gefallen, da dies in der freien Natur genauso funktioniert)
- Die Medien haben endlich etwas zum schreiben ohne sich gegenseitig den Rang abzulaufen und sich täglich zu überbieten mit Umweltprophezeiungen der übelsten Sorte und die zahlreichen selbsternannten und hochgejubelten Umwelt Propheten verlieren ihr Sprachrohr! (Wie beim Waldsterben in den 80ern, welches ja nachweislich nie stattgefunden hatte)
- Das kleine Volk ist wieder mit weniger zufrieden und schätzt das wichtigste Gut von uns "Schweizern", nämlich in einem der freiesten, besten, erfolgreichsten, saubersten, schönsten, sichersten, sozialsten.... Länder dieser Welt leben zu dürfen! (Hoffentlich bleibt dies auch so)
Nochmals mein Dank an den Gesamtbundesrat
Ihr Rechter
Diese 'Investitionen' sind nichts weiter als eine Täuschung.
Wer glaubt er handle nachhaltig in dem er steuerfinanzierte Ausgaben durch defizitfinanzierte Ausgaben ersetzt hat wohl keine Ahnung was Nachhaltigkeit bedeutet. Es sollte doch wohl jedem klar sein, dass die heutigen Probleme dadurch einfach nur wieder in die Zukunft verschoben werden, wohl nach dem Motto: Soll sich mein Nachfolger darum kümmern.
Durch die ganzen Möchtegerninvestitionen wird der Markt wieder völlig verzerrt. Eine künstliche Nachfrage wird erzeugt und hängt am Tropf der Steuerzahler.
In einer REZESSION werden ÜBERKAPAZITÄTEN ABGEBAUT und die werden ganz bestimmt nicht durch das Erzeugen einer künstliche NACHFRAGE behoben. Und da spielt es keine Rolle ob die 'Investitionen' Photovoltaik, Biodivesität etc. heissen. Ein Blick ins benachbarte Ausland zeigt uns die marode Solar- und Windkraftindustrie, welche NUR durch Steuergelder am Leben erhalten wurde.
Zur milliardensubventionierten SBB braucht man kein Wort zu verlieren, dass hat eh keinen Sinn mehr. Das Lieblingskind des BR könnte wohl noch die gesamte Schweiz in den Ruin treiben, es wäre ihm Wurst.
Es wäre besser, würde man dieses Geld auf einen Haufen schmeissen und öffentlich verbrennen, denn dann könnte es wenigstens nicht zur Finanzierung unrentabler Unternehmungen, der Weiterfinanzierung fauler Kredite oder zur Stimulierung der Konsumsucht verwendet werden. Und das wäre NACHHALTIG.
Die Schweiz, ja die ganz Welt hat sich längst vom Kapitalismus verabschiedet. Betriebswirtschaftliche Fehler werden längst nicht mehr mit dem Bankrott bestraft und so kommen all die dummen Manager ungeschoren und unbelehrt davon.
Es herrscht überall nur noch der Sozialismus. Möchtegernpolitiker glauben sie hätten Ahnung von Ökonomie und dem Bürger werden die sozialistischen Theorien von Keynes und Krugman schmackhaft gemacht. Kein wunder, denn mit dem Geld aus der Druckerpresse kauft man sich Wählerstimmen, Macht und Bundesratssessel.
Aber wohin hat uns dieses unendliche GELDAUSGEBEN, KREDITEXPANSION, SCHULDENANHÄUFUNG gebracht?
Dies wurde nur aus einem einzigen Grund möglich, die Aufhebung des Goldstandard. und dem Mythos man könne die Wirtschaft mittels Zentralbanken steuern.
Ich möchte im Zusammenhang mit dem Geld aus der Notenpresse noch F. A. von Hayek zitieren (aus Denationalisation of Money). Er hat stets vor planwirtschaftlichen Zentralbanken gewarnt und hat längst solche Zyklen, wie wir es heute erlebt vorausgesagt, aber nicht weil er ein Prophet war, sondern weil er die wirtschaftlichen Zusammenhänge sah:
"Bei der Geldemission handelt es sich nicht, wie es dem Laien zunächst scheinen mag, um ein untergeordnetes technisches Detail der Geldordnung ... Der Vorschlag deutet den einzigen Weg an, auf dem wir noch hoffen können, der anhaltenden Entwicklung aller Regierungen in Richtung auf den Totalitarismus Einhalt zu gebieten ... Ich wünschte, ich könnte den Rat geben, langsam vorzugehen. Aber die Zeit mag kurz sein."
Die Entstaatlichung des Geldes, so Hayek, sei nicht weniger als eine Entscheidung über den Fortbestand oder den Untergang der Zivilisation.
Wer in dieser Krise das staatliche Geldausgeben (sogenannte Investitionen) befürwortet, oder gar in Schutz nimmt hat überhaupt nichts begriffen.
Aber eben, unsere Politiker wissen ja alles besser. Sie sind Juristen. Sie werden uns schon helfen und ihr Bort und Lohn teilen, wenns mal eng wird.
Grüsse
Mr. Pink
Ich teile grösstenteils Ihre Ansichten in ihrer Message, dennoch glaube ich nicht an einer Verabschiedung des kapitalistischen Gesellschaftsmodells. Denn wenn das so wäre würde keiner mehr Rechnungen bezahlen aber auch keine Löhne mehr erhalten.
Vielmehr glaube ich an ein Modell des Basiskapitalismus, das ist das Modell das wir gemeinen kleinen Bürger leben. Ich bekomme 5'000 Lohn also darf ich nur 4'000 ausgeben weil Ende Jahr noch der Staat was von mir will und ich auch noch was für Notfälle weglegen sollte.
Leider ist dieses Modell von der Finanzbranche pervertiert worden, wie auch der Staat es pervertiert. Der Staat druckt Geld und die Finanzheinis "erfinden" es. Das diese Systeme irgendwann kollabieren ist so klar wie die Sonne die heute nachmittag geschienen hat. Das Problem ist nur wie man die Falschgeleiteten wieder auf den richtigen Weg also des einfachen Kaptialismus führt. Bei den Bänker scheints langsam Anzeichen für einen Change zu geben, noch 1-2-3 Knockouts und es greift dann hoffentlich mal. Die Löhne werden automatisch fallen, die Bonigeschichten werden auch von den Märkten geregelt, denn wenns sich 10 Bänker für 1 Stelle bemühen wird der Lohndruck automatisch ein neues Gleichgewicht setzen.
Beim Staat siehts leider ganz anders aus. Die aktuellen (weltweiten) Finanzwiederbelebungsversuche demonstrieren die Hilflosigkeit der politischen Eliten. Dort wird immer noch versucht den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben. Man stellen sich die unvorstellbare Summe von 4'000'000'000'000 (4 Billionen) Dollar vor welche nur schon die amerikanische FED aufbringen müsste um eine BAD BANK für sämtliche aktuell bekannten Toxicpapers der Amibanken aufzufangen... Wir sprechen hier nur von Amerkia...
Anstatt die Banken die Härte der Märkte spüren zu lassen (genau die Banken welche vielen gemeinen KMU erklärt haben ihr Geschäftsmodell sei nicht konkurrenzfähig ergo = NO KREDIT) bläst man jetzt fleissig Rettungsinseln auf für die Insitute, wo ist denn hier der Lerneffekt?
Nun gut, die wissenden VWLer wissen es schon lange, und die jurisprudenz gelehrten Politheinis offenbar eben nicht. Solche Auffanggeschichten enden einfach in einer nächsten grösseren Blase, dann ist aber dann Schluss, dann gehen nämlich die Länder bankrott, und es gibt kein Überland welches hier wieder einspringt und die Billionen Dollar mehr druckt. Wer heute clever ist, bringt mittelfristig sein Geld in Form von handfesten Investitionen in Sicherheit, Immobilien, Grundbesitz, Vorräte, Anteile an Unternehmen welche für täglischen Bedarf produzieren usw. und hoffen dass wenigstens die Besitzverhältnisse den BigBäng überleben werden.
Danach heissts aber:
format C: (turbokapitalimus 2.0)
Install Kapitalismus 1.0 (lauffähige Version)
LG HF
http://www.bloggerin.com
Zudem finde ich, sollten die Bürger endlich auch mal was bekommen, wie zb. Gutscheine, statt 2000 Fr für Reiche, die ein neues Auto kaufen. Gutscheine, nur für Leute, mit weniger als 100.000 Fr Jahreseinkommen
Dies käme dann wenigstens an den richtigen Ort
http://www.uvek.admin.ch/themen/00954/0
Die SBB und die Privatbahnen sind nur Bauherren. Die fraglichen 320 Mio. geben diese an andere Unternehmen aus.
Für detaillierte Infos siehe Faktenblätter unter dem oben angegebenen Link.
Auszug daraus: "Von den Investitionen profitieren Branchen wie Tiefbau, Maschinenbau, Elektro- und EDV-Gewerbe."
http://zentao.wordpress.com/
es ist meiner Meinung nach so einfach;
geht das Klima zur Sau, wird es ganz sicher keine Wirtschaft mehr geben, aber wenn die Wirtschaft zur Sau geht lacht die Umwelt. Wenn die grossen Firmen kaputt gehen wird es wieder viele kleine Firmen gehen. Es kann nur besser werden.
Mit der Hoffnung das die Intelligenz dieser Gierigen und Selbstsüchtigen Banker und Wirtschaftsbosse siegen wird.
Liebe Grüsse zentao
Natürlich ist die SBB nur Bauherr. Eine Zuschanzung von Mittel löst in der SBB nur eine "Hervorkramung" alter Wünsche hervor. Man macht jetzt einfach das was man vorher nicht finanzieren konnte. Somit sind das die oftmals ökonomisch eher bedenklichen Vorhaben. Ergo eine Geldvernichtungsmasche.
Zudem bedienen grössere Projekte nur grössere Firmen, was einer Parallelsubvention der Grossindustrie gleichkommt. Die Industrie staubt dann Generalunternehmngsaufträge ab und gibt dann die Druck an die zt ausführenden KMU's weiter. Tolle Wirtschaftsförderung...
Echte Wirtschaftsförderung, wäre zb eine Subenvtionierung von Solaranlagen, Heizungsrenovationen, Gebäuderenovationen
Eigentlich immer da wo MULTIPLIKATIONSEFFEKTE aufkommen. Wenn ich 2000.- Subention für eine Wärmepumpenanlage erhalte und diese 20'000 kostet habe ich einen Hebel von Faktor 10. Somit werden für ein 700Mio Subventionspaket 7Mia Wertschöpfung generiert.
DAS ist ECHTE Wirschaftsförderung. Aber nicht die lächerliche Variante mit dem schwarzen Loch SBB.
Aber Politiker haben das noch nie verstanden, das Fach VWL ist eben kein Pflichtfach in der Juristik.
LG HF
http://www.oilendgame.com/
Zwar haben Sie damit natürlich recht, Herr Leuenberger. Allerdings geht aus ihrer Liste hervor, dass lediglich 10 Mio in erneuerbare Energie und 40 Mio in Effizienz investiert werden.
Das entspricht etwa 0.01% des Schweizer BIP oder etwa einem guten Fünfliber pro Person und Jahr oder etwa 0.1% dessen, was gerade in ausländische Ramschpapiere investiert wurde.
Erneuerbare Energie weist weltweit immer noch 2stellige Wachstumsraten auf. Es ist völlig absurd, dass ausgerechnet die wohlhabende Schweiz ohne eigene Rohstoffe diesen Markt inmitten der weltweiten Wirtschaftskrise nach wie vor ignoriert.
Die Schweiz kann Schweizer Technologie aber leider keine ausländischen Rohstoffe exportieren. Traurig aber wahr.
Die Wirtschaftsförderung schafft einfach nur weiter ÜBERKAPAZITÄTEN. Sei es nun bei Wärmepumpen, Strassenbau, SBB oder Photovoltaik, es spielt dabei einfach keine Rolle.
Warum will es niemand begreifen, dass REZESSIONEN da sind um Überkapazitäten abzubauen?
Wenn ich also Geld in andere Bereiche stecke, wird ganz simpel und einfach dort eine Überkapazität in Form einer künstlich überhöhten Nachfrage geschaffen. Das sollte doch wohl auch dem grössten Idioten einleuchten, oder? Mulitiplikatoreffekte hin oder her. Was nützt dies also, wenn am Ende doch der Steuerzahler dafür aufkommen muss und die Arbeitsplätze eh verloren gehen. Dann kann man grad so gut die Planwirtschaft und den Sozialismus einführen.
Zudem geht es den meisten Unternehmungen zurzeit so miserabel, dass es fraglich ist, ob sie überhaupt einen Teil der Subventionen weitergeben. Es scheint mir eher, dass die Unternehmen das Geld sparen, statt zu 'investieren'. Oder sie kaufen sich wie im Fall UBS einfach Konkurrenten auf. Und wer die Subventionen mit der Aufrechterhaltung der Konkurrenzfähigkeit begründet, hat überhaupt keine Ahnung von Marktwirtschaft.
Wir müssen endlich aufhören den Drecks- Keynesianismus zu zelebrieren und nicht nur Staat und Religion trennen, sonder auch Staat und Wirtschaft.
Es gäbe längst keine Atomkraft mehr, keine SUV's, kein GM oder Chrysler, keine UBS, kein LTCM- Debakel, keine Subprime- Krise etc. Ja selbst KRIEGE gäbe es nicht, würde es keine Steuereinnahmen geben! Franz. Revolution, Oktoberrevolution, 1. und 2. Weltkrieg, Korea, Vietnam, Irak I + II, Afghanistan - all diese Kriege wurden durch Steuergelder finanziert und von Politikern entfacht. So einfach ist das. Und auch der 3. Weltkrieg wird steuerfinanziert sein!!!
Die POLITIK hat uns in den letzten Jahrzehnten nur von einem Debakel ins andere geführt. Es kann nicht sein, dass Gewinne privatisiert werden und Verluste, respektive das Risiko den öffentlichen Haushalten untergeschoben wird. Die Politik soll endlich die Finger aus der Wirtschaft halten. Den Möchtegern- Grosskotzen, welche in miserablen Zeiten Firmenjets und Luxusferien mit Unternehmensgeldern finanzieren würde dies sofort Einhalt bieten. Spätestens wenn sie durch inkompetentes Handeln bankrott gehen würden wäre die Dekadenz vorbei. Aber eben, zuerst meckert der Staat über die Dekadenz und letztendlich verhilft er ihr zum Überleben.
Leider ist es heute so, dass man mit Rettungspaketen, Bonus- und Lohnpropaganda uä. mehr Wählerstimmen generiert als mit Wissen und Kompetenz. Das ist das grösste Übel unserer Gesellschaft.
Finger weg, von der Wirtschaft ihr Sozialisten und Juristen.
Der Sozialismus hat noch nie etwas gutes hervorgebracht, es sei denn man betrachtet die Wasserstoffbombe als etwas gutes.
Gute Nacht
Mr. Pink
Lesen Sie doch einmal die beiden Faktenblätter unter dem angegebenen Link und Sie werden mit Staunen feststellen, dass die Massnahmen genau in Richtung "Multiplikationseffekt" gehen.
Sie werden auch staunen wenn Sie lesen, dass es keine alten Projekte sind, die "hervorgekramt" werden, sondern solche, welche nun einfach etwas früher als bisher geplant realisiert werden sollen.
Es wäre übrigens falsch zu glauben, der Bund würde dadurch nun unbedingt Schulden machen. Es gehört zu einer gesunden Finanzplanung, Geld für die Erneuerung bestehender Infrastruktur-Anlagen beiseite zu legen. Dieses Geld wird nun einfach früher als geplant ausgegeben.
Ich finde es jedenfals positiv, sehr geehrter Herr Bundesrat, dass der Leuenanteil der Förderung nicht der Autoindustrie anheimfällt. Das passt insofern auch zum EU-Bahnpreis, den sie vor kurzem in Empfang nehmen durften.
Nichts gegen das Auto - aber einiges gegen den Missbrauch individueller Freiheiten! Die von der Autoindustrie bedrängte Bahn verdient ihren angemessenen Platz. Die Bahn lässt sich auch weniger spontan missbrauchen als ein Auto, würde ich meinen, was wiederum etwas mit dem Gemeinwohl zu tun hat.
Nichts gegen Fortschritt, Fernbedienung und Zentralverriegelung. Doch meine Hoffnung ist, das viele Geld möge nicht in unnütze Bahn-Hochstilisierung und Modernisierungen gesteckt werden, die später mit Fahrpreiserhöhungen ausgeglichen werden müssen.
Ich finde unsere Gesellschaft mittlerweile zentralverriegelt und fernbedient genug.
Nehmen wir einmal an, es würde wieder so etwas wie eine Dritte Bahnklasse eingeführt. Ein Drittklassbillet wäre deutlich billiger zu haben als eines der Zweiten Klasse. Interessant wäre zu wissen: Wie viele würden von diesem Angebot gebrauch machen?
Was micht anbetrifft, würde es mir ab und zu nichts ausmachen, auf dem Taburettli von Züri nach Bern zu fahren - wenn denn der Preis stimmt...
Es ist wie bei einer Volksabstimmung: Stimmenkauf bringt keine guten Resultate.
P.S
Sie erinnern sich an das Ergebnis meiner wiederholten Wortmeldungen zu den Südanflügen auf Zürich Kloten: Lärm ist unangenehm; aber man kann ihn, mit etwas schlechtem Willen (oder mangels Alternativen) den Bürgern zumuten. Aber das Risiko eines Flugzeugabsturzes beim Anflug über bewohntem Gebiet kann man nicht eingehen.
Dieses Risiko ist klein. Aber jetzt ist der Fall eingetroffen, zum Glück nicht in Gockhausen, Schwamendingen oder Glattbrugg, aber in Buffalo, über einem weniger dicht besiedelten Gebiet, mit gewaltigen Bränden, aber glücklicherweise nur einem Toten am Boden.
Die Finanzkrise hat gezeigt, dass die Gier und die Risikobereitschaft der Menschen grenzenlos ist, wenn nicht der Staat regulierend eingreift. Die Filme über den Lawinenwinter 1999, als illegal bewilligte Ferienhäuser in Lawinenzonen mitsamt den Bewohnern erdrückt wurden, haben es bestätigt.
Es ist Ihre Aufgabe, als Regulierungsbehörde des Staates hier korrigierend einzugreifen. Sie haben Notrecht geltend gemacht. Das war damals verständlich. Aber irgendwann ist die Zeit des Notrechts vorbei. Irgendwann muss einer aufstehen: "Jetzt war genug Zeit, um einen sichereren Weg zu finden. Jetzt geht der Noteingang zu. Schaut selber, wie ihr damit zurechtkommt."
Ich bitte Sie, dies zu tun. Sie werden sehen, dass plötzlich Bewegung in das Dossier kommt.
Ihre Bemühungen um die Reduktion von CO2 in Ehren. Dass die Erhöhung der Treibstoffe mittels Klimarappen nicht funktioniert, ist nun bewiesen. Trotz marktbedingten Preissteigerungen bei den Treibstoffen bis über die Zweifrankengrenze hinweg, nahm der Gesamtverbrauch von Benzin, Diesel und Flugpetrol im 2008 um 7.2% zu. Die Nachfrag nach Mobilität reagiert nun mal preisunelastisch. Träumen Sie weiter von Ihrer ideologisch gefärbten Rappenpolitik.
sämtliche privaten Häuser auf neusten umwelt stand bringen zu lasten der UBS und CO. und wir sind Glückliche Schweizer
Was es braucht ist ein Rückbau der Strassen und einen Ausbau des ÖV. Zudem müssen die Strassen Fahrrad-tauglicher gemacht werden, mit mehr Platz für Fahrräder und weniger für Autos.
http://pod.drs.ch/mp3/tagesgespraech/ta
Das sagen auch die Spekulanten.
Oder die Produzenten von radioaktivem Abfall...
"Prophylaktische" Verschuldung ohne gesicherten Ertrag (also fast jede Verschuldung) verstösst gegen meine Forderung nach Transparenz (Deklaration) und Verantwortung (Haftung), welche ein ungebremstes krankes Wachstum automatisch beschränken und Exzesse verhindern würde.
Ähnliches und Gewichtiges zum nicht vernichteten Geld ist nachzuhören bei Hans Christoph Binswanger, zur Zeit im obigen Link (Sendung "Tagesgespräch" vom 13.2.09 auf Radio DRS1).
Ich bin nicht nur gegen die private, sondern auch gegen die staatliche Schulden- und Pumpwirtschaft.
Dem Staat droht Zahlungsunfähigkeit, und plötzlich muss er sich die fehlenden Werte durch Diebstahl am Volk, durch Inflation, wieder "zurückholen".
Liebe Leute, es hat noch NICHT DAS GERINGSTE UMDENKEN stattgefunden! Bei den Banken nicht, beim Staat nicht, und bei den jämmerilchen Profiteuren sowieso nicht.
Die schiefe Bahn wird noch immer schiefer. Gute Nacht, Weltwirtschaft.
http://www.bahnfahrer.ch
gut zu wissen, dass sie noch länger am Uvek-Steuer und im Team Bundesrat bleiben. In Äthiopien ist es üblich Waisenkindern den Namen des aktuellen Landesvaters zu geben. Wenn also die geplante freie Namenswahl für Eingebürgerte dann kommen sollte, könnte man natürlich allen auch diese Option bieten. Wenn ich nicht schon vor einigen Jahren nicht schon eingebürgert wurde, würde ich unter Umständen 2011 Tek Leunberger heissen. Ob ich auch erbberechtigt werden würde? Der Familienzuwachst wäre natürlich ungemein.
Der Grund ist einfach:
Die Verpflichtungen, die die USA bereits jetzt übernommen haben, um die Banken zu retten, werden die USA in den Bankrott treiben. 700 Milliarden US-Dollar, meinen Sie? Sehen Sie sich an, was hinter den Kulissen in Wahrheit passiert und um welche gigantischen Summen es geht:
Es sind nicht 700 Milliarden US-Dollar, wie sie im US-Rettungspaket veranschlagt werden, es geht um die beinahe unfassbare Summe von:
8.500.000.000.000 US-Dollar.
In Worten: Achteinhalb Billionen US-Dollar. Eine Summe, die jeden Staat ins Wanken bringt. Die 700 Milliarden, von denen immer die Rede ist, sind ein Witz. Eine Beruhigungspille für die Wähler. Eine Beruhigungspille, damit Anleger wie Sie nicht in Panik geraten …
Dickster Posten bei diesen achteinhalb Billionen: Im Hintergrund hat die US-Notenbank nach dem Zusammenbruch der Lehmann Brothers Bank klammheimlich zwei Kreditprogramme aufgelegt, um Fonds vor dem Zusammenbruch zu retten. Risiko allein aus diesen beiden Programmen:
2.700.000.000.000 US-Dollar.
Mit anderen Worten: Wenn dieses Geld von den taumelnden Finanzriesen eingefordert wird, dann ist dies das Ende der USA. Und das heißt – Sie wissen es: Das Ende unseres Zeitalters. Machen Sie sich klar: Das Ende der Zeit ist nah. Es fehlt nur eine kleiner Sack Reis der in einer Investment Bank die Treppe runterpurzelt: Und das war es …
Ein kleiner Auslöser, wie er tagtäglich kommen kann – und alles war einmal. Und die USA und die Vorherrschaft der USA sind Geschichte. Und Europa wieder nur ein geographischer Kontinent und keine Wirtschaftsgemeinschaft mehr. Der Dollar, der Euro: Geschichte. Münzen: Relikte. Denn die nächsten Hiobsbotschaften sind bereits bekannt:
Bedenkenlos haben die US-Banker faule Kredite für Immobilien vergeben. Genauso fahrlässig geht es bei den Kreditkarten zu. In den USA gehört es beinahe zum guten Ton, das alltägliche Leben auf Pump zu finanzieren. Am einfachsten geht das mit der Kreditkarte. Das funktioniert wie ein Bankdarlehen – das Geld ist aber noch einfacher zu bekommen. Lassen Sie diese Zahlen auf sich wirken:
Auf sage und schreibe 900 Milliarden Dollar belaufen sich die Kreditkartenschulden allein der US-Bevölkerung. Die Ratingagentur Moody's zeigt, wie gefährlich das ist: Das Volumen der Anlageprodukte, die auf Forderungen aus US-Kreditkarten basieren, beträgt rund 450 Milliarden Dollar. Platzen die Kredite, die diesen Papieren zugrunde liegen, startet die nächste Kettenreaktion. Und das kann nicht mehr lange dauern:
Aktuell gelten bereits 25 Milliarden Dollar als faule Kredite: Das Geld kann von den Kreditkarten-Besitzern niemals zurückgezahlt werden. Doch das ist nur eine vorsichtige Schätzung. Schon in den nächsten Monaten sollen faule Kreditkarten-Schulden die 100-Milliarden-Grenze erreichen. Das ist der nächste Tiefschlag für unsere Banken.
Bei den US-Autokrediten geht es munter weiter: Kredite für ein neues Auto bekamen die US-Bürger bisher nachgeworfen - egal, ob sie die Raten wirklich zahlen konnten oder nicht. Den Grusel-Effekt kennen Sie mittlerweile:
Jetzt schon sind 100 Milliarden Dollar an Autokrediten durch und durch verfault. Noch einmal 100 Milliarden, die unsere gefährlich wankenden Banken abschreiben müssen.
Es geht um insgesamt 57 Billionen Dollar, die den Bankern bald um die Ohren fliegen können. Eine gewaltige Explosion, die Banken und ganze Staaten komplett auslöschen wird … Skrupellose Banker, die in ihrer Gier maßlos geworden sind, haben uns das eingebrockt. Sehen Sie selbst:
Es fing mit den faulen Immobilien-Krediten an. Wie kann es passieren, dass ein paar Hauskredite, die nicht zurückgezahlt werden können, eine globale Finanzkrise auslösen können? Vielleicht haben Sie sich diese Frage auch schon einmal gestellt. Die Antwort
darauf führt direkt zu der 57-Billionen-Dollar-Blase, die Ihr Geld heute akut gefährdet:
CDS – die drei Buchstaben des Grauens
In den 90er Jahren erfanden die gierigen Banker im New Yorker Finanzdistrikt ein geniales Instrument, um noch mehr Geld mit Krediten zu verdienen: die so genannten Credit Default Swaps – kurz: CDS. Es funktioniert so: Eine Bank vergibt einen Kredit an ein Unternehmen. Es ist aber unklar, ob das Unternehmen den Kredit zurückzahlen kann. Dagegen versichert sich die Bank durch ein CDS:
Ein anderes Unternehmen – das könnte zum Beispiel eine Fondsgesellschaft sein – übernimmt das Kreditausfallrisiko und kassiert dafür eine Gebühr. Ein schönes Geschäft für alle:
Die Bank kann mehr Kredite vergeben. Die Unternehmen, Fondsgesellschaften und Banken, die CDS kaufen, also die Ausfallrisiken übernehmen, verdienen gutes Geld …Das Ganze wird zu einem Bombengeschäft, das sich rasend schnell auf der ganzen Welt ausbreitet. CDS, also die Kreditversicherungen, werden zur Grundlage von Wertpapieren, in die immer mehr Banken investieren wollen, weil sie das große Geld wittern. Es entsteht ein unüberschaubarer Dschungel von Kreditversicherungen. Und genau hier beginnt das Problem:
Die gierigen Banken brauchen immer mehr Kredite, um die Nachfrage zu bedienen. Die Ära der Subprime- Kredite beginnt: Jeder, der an einer Bank vorbeiläuft, bekommt in den USA einen Kredit. Selbst Arbeitslose, bei denen sicher ist, dass sie die Raten nicht bedienen können, können sich von der Bank das eigene Haus finanzieren lassen. Alles nur um den schwunghaften Handel mit CDS am Laufen zu halten, an dem die Banken so prächtig verdienen …
Und nun denken Sie vielleicht:
„Das ist ja jetzt vorbei. Es gab die Immobilienkrise. Die faulen Kredite sind jetzt vom Tisch. Jetzt wird alles wieder gut.“
Woher auch
Das Spiel mit den CDS hat ein unüberschaubares Maß angenommen. Die ungesicherten Immobilienkredite waren nur ein erster kleiner Anfang. Insgesamt schwirren hinter den glänzenden Fassaden der Banken Kreditversicherungen von insgesamt 57 Billionen US-Dollar. Und kein Mensch – ich wiederhole: kein Mensch! – weiß, wie viele von diesen Krediten faul sind!
Das ist die 57-Billionen-Dollar-Blase. Wenn sie uns um die Ohren fliegt, gehen hunderte von Bankenüber den Jordan. Anleger-Vermögen werden ausradiert wie nichts. Und hier sind wir alle ganz persönlich und konkret betroffen.
Glauben macht Selig
Die Lage in der Schweiz ist dagegen geradezu paradiesisch. Der Privatkonsum ist nach wie vor die grosse Stütze der Wirtschaft, wird aber hier auch deutlich nachlassen.
Die Stimulierungspaketchen hierzulande sind natürlich nur Kosmetik im Vergleich zum Rest der Welt. Kreativität und Ideen sind wie üblich nicht sichtbar. Wie Sie selber sagen verschlingt ihr Departement den Löwenanteil des Hilfspaketes. Sie argumentieren dass Neuverschuldung für Infrastrukturausgaben gerechtfertigt sei aber nicht für die Sozialwerke. Festzustellen ist auch, dass der öffentliche Verkehr immer teurer wird (SBB schlägt teilwseise massiv auf) Da wäre auch ein Marschhalt angesagt! Einfrieren der Preise bis die Wirtschaft wieder normal wächst, wäre ein guter Ansatz. Ebenso könnte man den öffentlichen Nahverkehr (Tram Bus etc.) verbilligen oder sogar gratis anbeiten. Damit würden zwei Ziele erreicht. Grösserer Anreiz den ÖV zu benutzen (Weniger CO2 Emissionen) und die Privathaushalte würden entlastet. Gerade in ihrem Departement besteht, mit Verlaub, viel Reformbedarf und (zu)vieles scheint festgefahren und in Stein gemeisselt. Die aktuelle Debatte zur Aufhebung der Billag zielt genau in die richtige Richtung! Das Ding gehört sofort abgeschafft. Die SRG soll aus dem laufenden Budget finanziert werden! Und so gäbe es noch x Möglichkeiten der Vereinfachung, der Straffung und der Entlastung der Bürger mit Staatsbürokratie!
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/
es ist erfreulich, dass wenigstens ein Mitglied in der Landesregierung erkannt hat, dass erneuerbare Energie und Effizienz zukunftsfeste Schweizer Arbeitsplätze schafft und die Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen reduziert.
Aber man sollte sich keine Sorgen darüber machen, wohin diese lächerlichen Beträge für erneuerbare Energie und Effizienz hinfliessen könnten:
Gemäss der Liste von BR Leuenberger wandert alleine nahezu 100mal mehr Geld in die Boni der UBS mit Steuerzahlerbeteiligung und Rekordverlust als in Effizienz und erneuerbare Energie.
Wenn nur 3% der UBS-Boni in Bordellen verpulvert werden, dann subventioniert der Bund die Sexindustrie mehr als doppelt so stark wie erneuerbare Energie und Effizienz.
Oder wenn nur 3% der UBS-Boni in Drogen verpulvert werden, dann subventioniert der Bund die Drogenmafia mehr als doppelt so stark wie erneuerbare Energie und Effizienz.
Teuflisch genau getroffen, leider noch nicht teuflisch genug. Sie haben die Derivate vergessen. Aktuell laufen für EINTAUSEND mal mehr Werte-Wetten als die Volumen der betroffenen Märkte überhaupt Wert sind. Sollten diese kollabieren dann gute Nacht Weltwirtschaft. Dann sollte man am Besten viel Gold im Tresor haben, dieses wird dann wohl wieder als Zahlungsmittel eingeführt.
Am Schluss heisst's dann einfach lapidar: Sorry ihre Option ist wertlos verfallen... und ihr bisheriges Leben in Saus und Braus auch und die Wirtschaft sowieso und ihre Rente können Sie sich irgendwohin.... gehen Sie wieder arbeiten am Besten auf den Bauernhof dort können Sie nichts falsch machen....
hoffen wirs nicht
LG HF
Sie haben vollkommen recht. die Grafik spricht Bände...
Nur was machen wir am Besten gegen den Wahn der künstlichen Beatmung der Wirtschaft?
lg HF
Sorry aber Subventionen zugunsten der SBB widersprechen jeglicher Multiplikationstheorie und auch gegen jegliche VWL Theorie. Wer soll den hier für zusätzliche Nachfrage sorgen, etwa die zugeschanzten immergleichen Bauunternehmer? Es ist was es bleibt: Die SBB ist ein schwarzes Finanzloch, Geld rein - auf nimmerwiedersehen. Einziger Effekt = das schwarze Loch wird noch grösser und frisst noch mehr Geld rein....
Über die Projektvorschübe: Klar doch, das ist genau das was ich meine, nicht alle geplanten Projekte können realsiert werden, das wissen die Planer schon lange, darum setzt man möglichst viele auf die Wunschliste damit die wirklichen Nötigen auch durchkommen, wenn nun aber mehr Mittel zur Verfügung stehen ist's doch wie Weihnachten, dann kann aus dem Vollen geschöpft werden.
ich bleibe dabei:..schwarzes Loch ist der treffendste Ausdruck für das Monster namens SBB
LF HF
Es ist immer problematisch wenn der Staat in die Wirtschaft eingreift. Gemäss simpler VWL Lehre kostet ein Eingreifen immer mehr als es bringt!!! Es verzerrt immer Märkte, also Produzenten und Konsumentenrenten.
Leider ist das in der Praxis nicht immer so einfach. Eine wichtige Aufgabe des Staates ist auch eine Stabilitätspolitik. Zugunsten der Währung, der Preise, der Löhne usw. Genau dort fängts aber an kompliziert zu werden. Die UBS Krückenhilfe diente offiziell der Stabilitätsmaxime. Wenn das aber so wäre, müsste nur die Institution UBS gestützt werden, also nicht deren veraltete Strukturen, es müssten zb die Aktionäre bluten, danach die Obligationäe, erst dann käme der Statt ins Spiel. Hier hat man entscheidende Fehler gemacht. Die Reihenfolge der Rettung verlief umgekehrt und belohnt natürlich in erster Linie die Aktionäre (bin schon froh habe auch noch ein paar solche Titel :-) )
Zurück zu den Subventionen: Diese können einen Sinn machen, aber dafür braucht es klare Vorgaben und die sind zb mit 100iger Sicherheit nicht gegeben in Sachen SBB Loch. Eine Vorgabe wäre zb wenn durch aktuelle Wirtschaftsängste Hemmungen im Investitionsbereich entstehen.(zb also warte ich mit der Sanierung meiner Heizung noch 5 Jahre weiter ab bis sich die Lage geklärt hat oder so..) Sie haben aber recht wenn es um reine Ankurbelung der Märkte durch Mitteleinwurf geht. Dann gibts simple Verzerrungen durch künstlich gesteigerte Nachfrage die danach meistens in tiefe Nachfragelöcher enden...
Ach wenn nur die Politik ein Fach mehr zu lernen hätte: Geschichte oder VWL täte gut...
Danke für Ihr Votum.
Sollten wir uns zusammentun und verlangen, dass 10 oder 20% des Geldes für die SBB für SBB-eigene Photovoltaikanlagen ausgegeben werden ?
Sie ist ein hervorragender Kandidat dafür, mit einem (vermutlich, so genau weiss ich das nicht) höheren Stromverbrauch im Sommer als im Winter und am Tag als Nachts und einem perfekten Systemmix zusammen mit der SBB-eigenen Wasserkraft, die geschont wird, wenn die Sonne scheint und dann einspringt, wenn sie fehlt.
Wir könnten dann noch eins draufgeben und anregen, dass sich BUWAL und BFE zusammentun und eine Verordnung vorbereiten, dass stromverbrauchende Freizeitanlagen, wie Berg- und Seilbahnen und Skilifts 20 % ihres Stromverbrauch mit Photovoltaik decken müssen, eine weitere perfekte Anwendung mit Leistungsspitzen bei Sonnenschein in den Bergen, genau dann wenn unter der Nebeldecke die Wärmepumpen der leerstehenden Häuser (weil alle beim Skifahren sind) auf Hochtouren laufen.
Es gäbe soviel zu tun.
(Was ich einfach nicht möchte ist diese sinnlose Subventionitis, wo ich ein paar Franken bekomme für etwas, was ich ohnehin tun würde, die dann wieder drauf gehen in der Zertifizierung, die verlangt wird, damit das Geld fliesst.)
http://tinyurl.com/windbilanz
das mit der Subventionitis lässt sich mit Einspeisevergütungen verhindern. So bleibt der Wettbewerb bestehen und man erhält nur dann etwas, wenn man auch Strom produziert. Dummerweise sind die Einspeisevergütungen in der Schweiz begrenzt, so dass nur die etwas erhalten, welche grad zufälligerweise ausgewählt wurden. Die Kosten der Einspeisevergütungen können aber effektiver im Rahmen gehalten werden, in dem sie jedes Jahr entsprechend reduziert werden.
Der Freistaat Bayern hatte übrigens auf Grund der Einspeisevergütungen bereits 2005 in einem einzigen Jahr mehr Photovoltaikleistung installiert, als was Mühleberg an Leistung generiert. Diese PV-Anlagen wären ohne Einspeisevergütungen ganz einfach nicht installiert worden.
Mit Einspeisevergütungen braucht es auch keine speziellen gesetzliche Regulierungen, sondern jeder hat Zugang zum Netz und jeder darf Strom produzieren und jeder der etwas produziert wird auch entschädigt dafür. Deutschland exportiert wegen den Einspeisevergütungen inzwischen weit über 80% seiner Windturbinen.
Ich wusste, dass dies schwierig wird. Aber ich schätze Sie als hartnäckigen Debattierer.
Die Finanzkrise hat gezeigt, dass "Gutes tun" (armen Leuten zu günstigen Hypotheken verhelfen oder den Terrorismus bekämpfen ohne die eigene Wirtschaft zu belasten) nicht immer zum Guten führt.
Wenn es eine Stromlücke gibt (ich rechne damit), dann wird sie (mindestens zuerst) im Winter, nicht im Sommer eintreten. Es würde also Sinn machen, Einspeisetechniken zu bevorzugen, die im Winterhalbjahr mehr (wie Wärmekraftkopplung) oder wenigstens gleichviel (wie Windkraft) leisten wie im Sommer.
In kann mir vorstellen, dass man dies mit einer halbjährlichen Ablesung (so wie noch vor ein paar Jahren) berücksichtigen könnte. Falls nur 80 % der Winterabklesung zB mit der 2.5-fachen Verrgütung der Einspeisung und 1.5-fachen Verrechnung des Bezugs (um auch das Stromsparen im Winter zu fördern) verrechnet würden, liesse sich sogar vermeiden, dass alle Ablesungen an zwei Stichtagen stattfinden müssten.
Dies gäbe zudem den Berggebieten, die im Winter kälter, aber sonniger und windiger sind, einen Wettbewerbsvorteil.
Könnten Sie sich dem anschliessen ?
Bravo auch für die Kritik an der FINMA.
Was sich jene Banker leisten, die weiterhin unverfroren an der Bonus-Spirale drehen, verdient nur einen Namen:
Erpressung.
Und doch noch etwas zugunsten gewisser Subventionen (z.B. SBB oder Solarenergie), nicht von "Rettungs"pakten:
Subventionen durch den Staat für zukunftsfähige Systeme (z.B. nachhaltige Energiequellen) sind immer noch besser als die bisherigen massiven (teils indirekten) Subventionen dreckiger oder gefährlicher Technologien durch den Staat (z.B. Haftpflicht für Kernenergie) oder die Begünstigung durch die Wirtschaft und ihre Politiker selbst. Z.B. Verweigerung der Übernahme der externen Kosten, Verhinderung "wahrer" Preise, Verschiebung der Kosten auf die Natur, auf andere Weltregionen und auf spätere Generationen!
Wenn wir all diese ungerechten Wettbewerbsnachteile und massivsten Marktverzerrungen zulasten der Nachhaltigkeit dann mal abgeschafft haben, bin ich bereit, auch die vielgeschmähte "Subventionitis" zu verabschieden.
Die Hoffnung auf Rückzahlbarkeit der Schulden beruht auf ewigem Wachstum, und das ist eben nicht möglich. Deshalb sind die künstlich zur Explosion gebrachten Staatschulden nicht nur Strohfeuer, sondern tödlich.
So weit so schlecht, warten wir also auf den grossen Knall aus USA...
http://tinyurl.com/kraftwerkszubau
stimmt, man könnte die Einspeiservergütungen im Winter erhöhen, dann müsste man aber wenn schon auch die Strompreise im Winter erhöhen, so dass verschwenderische Elektroheizungen etwas an Popularität verlieren.
Apropos Winterwind: Windkraftwerke produzieren im Winter doppelt soviel Strom wie im Sommer:
http://tinyurl.com/windwinter/
Wenn der Wind weht wird die Leistung der Speicherkraftwerke entsprechend reduziert, so werden in Spanien seit Jahren die Wasserreserven geschont: http://tinyurl.com/spain-hydro
PS: Machen Sie sich keine Sorgen bezüglich Stromlücke: Die EU hat innert 7 Jahren eine Kraftwerksleistung von 156.8 GW (=157 Gösgens) ohne neue AKWs installiert. Und wenn mit schnell gebauten Wärmekraftkopplungsanlagen bestehende Ölheizungen ersetzt werden, kann der CO2-Ausstoss auch ohne erneuerbare Energie schnell reduziert werden.
Wir sind uns einig. Freut mich sehr.
(Ich habe nochmals über meinen Vorschlag der zwei Einspeise- und Bezugspreise nachgedacht. Eigentlich genügt das bestehende System mit dem Hoch- und Niedertarif. Es dürfte einfach nicht mehr nach der Uhrzeit, sondern müsste nach dem Systemzustand (Überschuss oder Mangel) schalten. Wäre im Zeitalter der Computer ein Leichtes.)
(Lieber Herr Leuenberger, das ist jetzt wirklich eine gute Idee. Oder rennen wir offene Türen ein ?)
Stabilität??? Wo haben wir denn Stabilität???
Die ganze Dekadenz und Arroganz die heute herrscht hat nur eine einzige Ursache: Das Eingreifen des STAATES in die Wirtschaft. Man könnte es als Rechtfertiugngsversuch der Politik betrachten. Wir wären wohl alle sehr erstaunt, wenn es mal keinen Staat mehr geben würde und wir trotzdem weiterleben und weiter wirtschaften würden! Für mich ist das keine Illusion und wäre deshalb überhaupt nicht überraschend.
Man kann natürlich noch lange über gierige Banker und böse Spekulanten meckern. Aber diese Sorte nutzt lediglich POLITISCH erstellte Rahmenbedingungen aus, welche eben nichts mit Wirtschaft zu tun haben.
Man muss sich nicht wundern, wenn Banken horrende Risiken auf sich nehmen, wenn sie genau wissen, dass die Gewinne in ihre Taschen fliessen und die Verluste der Steuerzahler übernimmt. Der Staat und seine politisch motivierten Anreize und Fehlentscheide sind zu 99% aller Wirtschaftskrisen verantwortlich.
In Amerika, wo die Krise ihren Anfang nahm, liegt die Ursache in einem vom Kongress verabschiedeten Gesetz (unter Clinton), welches alle Amerikaner zu halben Millionären und mehrfachen Hauseigentümern machen sollte. Fannie und Freddie hatten dabei eine Staatsgarantie und deshalb haben die jedem Trottel Kredite verteilt. Nun ist natürlich kein Banker so blöd und vergibt arbeitslosen und working poor Kredite ohne sich abzusichern - CDS. Und dann kommt noch Greenspan und erzählt den Idioten vom Kapitol das Märchen von stetig steigenden Häuserpreisen.
Der STAAT und seine Politik haben zu dieser Krise geführt. Die haben versagt und jetzt glauben sie, sie könnten uns aus dem Schlamassel den sie angerichtet haben retten. Das ist ein Witz.
Wir müssen den dämlichen Sozialismus endlich aufgeben und zum reinen Kapitalismus wechseln. Der Sozialismus lässt uns alle zu hirnlosen und verarmten Staatsdienern verkommen. Nur im Kapitalismus gibt es die Verantwortung.
Und alle Sozis die nach mehr Regulierung und Intervention schreien haben wohl selbst den Sozi Keynes missverstanden. Er hat das antizyklische Handeln gepredigt. Die letzten 70 Jahre gab es nur Staatsinterventionen, Regulierungen und einschnitte beim Individuum. Es ist also an der Zeit, antizyklisch zu Handeln und vom ganzen Staatsintverventionismus und Staatsaktionismus abzukommen.
Es grüsst
Mr. Pink
http://www.digitalstrom.org/
es gibt auf der Verbraucherseite bereits Systeme, welche durch den jeweiligen Strompreis gesteuert werden könnten (siehe obiger Link). Auf diese Weise könnte auch die Spitzenlast in Europa abgebaut werden.
Zudem gibt es dieses Vehicle to Grid Konzept, wo die Batterie von Hybridfahrzeugen zur Regelung des Netzes benutzt werden könnte. http://en.wikipedia.org/wiki/V2G
Als Beispiel: Der GM-Volt hat eine maximale elektrische Leistung von 111 kW. Das heisst 4 Millionem solcher Fahrzeuge (in der Schweiz haben wir etwa 4 Millionen PW) können bereits 444 GW kurzfristig generieren - also 444 AKW-Gösgen bei volldampf. http://gm-volt.com/
Ein Grund weshalb uns in Europa keine Stromlücke droht (mal abgesehen davon, dass in Europa abgesehen von der Schweiz ständig neue Kraftwerke installiert werden: www.tinyurl.com/EUkraftwerkszubau ), ist ja auch weil viele redundante Kraftwerke existieren (insbesondere Gas und Öl) und nur zur Abdeckung der Spitzenlast angeworfen werden. Wenn die Spitzenlast verbraucherseitig gesteuert würde, könnten bestehende, ineffiziente Kraftwerke zur Abdeckung der Spitzenlast abgebaut werden.
Meine Hauptsorge ist, dass die Schweiz den wichtigen Markt im Effizienz und erneuerbaren Energiebereich vor lauter Bankenverliebtheit verpasst. Der Schweizer Almosen für Effizienz und erneuerbare Energie ist verglichen mit der Subvention der UBS ganz einfach beschämend und angesichts der Tatsache, dass wir Technologie aber keine versagerhafte Banker, keine ausländische Ramschpapiere und kein ausländische Rohstoffe exportieren können, komplett kontraproduktiv.
Bereits im Dezember 2007 (!) schrieb ein Flugkapitän folgendes (und er muss es wissen!):
Als Schweizer Lufthansa-Flugkapitän habe ich einen tiefen Einblick in beide Länder und deren Verkehrspolitik. Es ist schon ökologisch und ökonomisch ein absoluter Unsinn, wenn ein Flugzeug, von Norden her kommend, eine halbe Tour de Suisse nach Süden macht, immer wieder Zwischenhöhen mit viel Gas haltend, um dann von Süden her in Zürich zu landen. Nach dem Aufsetzen rollt man dann zu allem Überfluss noch am Terminal vorbei und muss den ganzen Weg zurückrollen und behindert dabei auch noch startbereite Flugzeuge, weil die Piste 28 gekreuzt werden muss. So dauert der Flug von Frankfurt nach Zürich nicht mehr 33 Minuten, sondern fast eine Stunde. Was für ein Riesenblödsinn. Bei Betrachtung dieser unhaltbaren Zustände zum Nachteil der schweizerischen Aviatik, der Bevölkerung und des Flughafens Zürich ist von allen Beteiligten ein Vertagen der Problembehandlung unhaltbar.
Und nun müssen Ihre Landsleute in der gestrigen SF-Sendung Kassensturz auch noch erfahren, wie sie durch die hehre DEUTSCHE Swiss – welche gegen das Gesetz verstösst! - betrogen werden und de facto auch noch gezwungen sind, riesige Umwege zu machen!
Wie stellen Sie sich zu dieser Unverschämtheit dieser deutschen Firma mit Heimbasis CH-Zürich-Kloten? Und zum Thema CO2 beim widerrechtlichen Südanflug? Sie machen sich als Umweltminister unglaubwürdig, wenn Sie jetzt nicht endlich reagieren!
...Abschaffung der sog. «Dumont-Praxis» auf Bundesebene (Motion 07.3010 vom 6. März 2007) ..... waere doch etwas
Wann bewegt sich der Bundesrat endlich.
Ich bewohne ein NICHT-renovationsbeduerftiges EFH. Vor zwei Jahren habe ich direkt nach Einzug neue Fenster beschafft, hoch waermedaemmend (Dumont-Praxis: max Steuerabzug 50%).
Folgende Investitionen sind durch die Dumont-Praxis fuer weitere 2 Jahre bei mir blockiert.
- Kellerisolierung
- Wasserwaermepumpe
- Dachstockisolation erneuern
- Solaranlage fuer Strom und Warmwasser
Investition total ca 150-200 K CHF fuer Energieeffiziez.
Bundesbeitraege zur Foerderung Energieeffieziente Baumassnahmen sind laecherlich (Rappenspiel, wenn.. wenn.. wenn..). Speziell wenn wenn der Bund Milliarten fuer eine insolvente Bank verschleudert.
Auflagen demotivieren zusaetzlich. Wird doch immer noch fuer jede Wasserwaermepumpe ein geologisches Gutachten verlangt. Es kann doch nicht sein, dass die Schweiz kein bekanntes geologisches Profil aufweist.
Ihre Konferenzen und leeren Aussagen ohne Taten nerven. Bewegen Sie sich endlich und tun sie etwas fuer die sogenannte Nachhaltigkeit oder treten sie bitte zurueck. Herr Merz, Herr Couchpin und Frau Leuthart (ueberfordert) koennen sie auch gleich mitnehmen. Alt-BR Bundesrat ist zum Glueck schon Alt-BR.
Nehmen sie sich ein Beispiel an Frau Calmi-Rey. Sie ist die Einzige in Ihrem Club, welche die notwendige Intelligenz und Selbstaendigkeit als BR hat und lebt. Sie hat Profil.
Freundliche Gruesse
Thomas Reinhard
Unsere Wirtschaftssysteme BELOHNEN nach wie vor Ausbeutung, Raubbau und ökologischen Unsinn. Also wirds gemacht, und nichts hält die "Täter" davon ab.
Die Wirtschaftssysteme belohnen NIEMANDEN der Ausbeutung, Raubbau und ökologischen Unsinn betreibt. Es ist der Staat der dies belohnt. Sei es durch Subventionen, Abnahmegarantien, Kontingenten, Sicherheitsgarantien, Ausfallrisikogarantien, Sonderzuschüssen und Sonderzulagen etc. etc. etc. etc. etc. etc. etc.
So einfach ist das.
Es grüsst
Mr. Pink
Meine und deine Aussage schliessen sich nicht aus; auch der Staat macht bei diesem miesen Wirtschaftsspielchen mit.
2009-02-19 13:16:26
Es graust einem angesichts der Bücklinge und Verrenkungen der Schweizer Regierung, die das Monster mit Namen „Untergang UBS“ bannen sollen. In anderen Ländern heisst das Monster Autoindustrie.
Hier werden meines Erachtens Kuckuckseier von nie gekannter Grösse ausgebrütet. Möglicherweise wird der volkswirtschaftliche Schaden langfristig ebensogross sein, wie er ohne staatliche Eingriffe gewesen wäre. Nur wird sich das leider kaum je feststellen lassen.
http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/
Mit der Wahrnehmung einer Bürgerin:
Im Zusammenhang mit der Bankenkrise wird viel davon gesprochen, Vertrauen müsse wieder hergestellt werden. Offenbar merken doch einige, wie wichtig dieses psychologische Phänomen selbst für die Weltwirtschaft ist. Was ist Vertrauen? Vertrauen heisst, jemandem trauen, Zutrauen haben, im guten Glauben an etwas sein. Vertrauen ist nicht etwas Technisches, das man auswendig lernen oder fleissig üben kann. Vertrauen ist ein psychologisches Phänomen, das entsteht und wächst. Die Voraussetzung, dass Vertrauen entstehen kann ist ebenfalls nicht technischer Natur, sondern sind menschliche Eigenschaften wie, Echtheit (Authentizität), Glaubwürdigkeit, Integrität, Verlässlichkeit und Wohlwollen. Sie bilden die Basis für gesunde, konstruktive Beziehungen.
Die UBS/freie Marktwirtschaft haben gerade hier katastrophal versagt und ihr „Kapital“ – sprich das Vertrauen - gründlich verspielt.
Die Schweizer Regierung und ihre Aufsichtsorgane geraten durch ihr Engagement an den Banken von Tag zu Tag mehr ins brodelnde Fahrwasser der Finanzwelt. Die in diesem Zusammenhang auftretenden Probleme werden technokratisch angegangen. (Link zu Technokratie http://de.wikipedia.org/wiki/Technokratie) Es wird nur die technische Seite des Problems wahrgenommen und angegangen: welcher Schachzug nützt zur Schadensbegrenzung? Welchen Deal gehen wir ein, um das Image zu retten und den Schweizer Finanzplatz? Etc. Etc. Dimensionen wie Gerechtigkeit (Rechtsstaatlichkeit), Moral, Glaubwürdigkeit, Verlässlichkeit, Wohlwollen werden kaum berücksichtigt und sind in den Entscheidungen nirgends zu finden. Also jene Elemente, die für Vertrauensbildung und –erhalt elementar sind, fehlen. Das muss früher oder später dazu führen, dass auch die Regierung Vertrauen verlustig geht. Kann sich eine demokratische Regierung so etwas leisten?
In meinen Augen mögen die Regierungsmitglieder gute Juristen, Mathematiker, Buchhalter, etc. sein. Aber von dem was der Mensch ist, was ihn ausmacht, wie er funktioniert und was er wirklich braucht, scheinen sie nicht viel Ahnung zu haben. Jedenfalls merke ich nichts davon, wenn ich die Prioritäten und Massnahmen betreffend Finanzkrise betrachte und höre, wie sie gerechtfertig werden.
Eine Ausnahme macht Frau Calmy Rey. Sie scheut sich nicht, ihre Ideale und Überzeugung konsequent und mit Engagement zu verfolgen, beziehungsweise zu leben. Auch wenn ich nicht mit allem was sie vertritt einverstanden bin, so mag sie als Mensch aufgrund dieser Eigenschaften zu überzeugen und Vertrauen zu wecken.
Was Energieverschleiss und Wirtschaftskrise miteinander zu tun haben, sowie weitsichtige und konstruktive Vorschläge zu deren Überwindung macht Ernst von Weizsäcker im Tagesgespräch von heute: http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/top/tagesgespraech.html
http://karlo.blog.ch
Was denkt jemand,
der schon vor 10 Jahren sein Haus auf eigene Kosten isoliert hat,
der aufs Auto verzichtet und nun mit dem Velo zur Arbeit fährt, und dafür zwischen qualmenden Autos am Lichtsignal steht (das vor Jahren eingegeführte und noch nie geahndete Rauchverbot dort lässt grüssen),
der heute in der Schweiz trotzt riesigem Grauenergieverbrauch schon unter dem Niveau der 2000Watt-Gesellschaft lebt,
dem mit dem Velo zur Schule fahrenden Kind, wenn der Schulkollege ihn zum Mamitaxi nach hause einlädt.
Eigenverantwortung lohnt sich nicht.
http://zaster-master.de