Blick zurück vom Ziel
[Version française: L’effritement du secret bancaire]

Bild: wikipedia
Nun hat der Bundesrat also entschieden, dass die Schweiz den internationalen Standard bei der Bekämpfung der Steuerhinterziehung erfüllen will. Ich bin froh um diesen Entscheid. Mit ihm wird die Schweiz solidarisch zu allen Rechtsstaaten, die auf die Steuereinnahmen ihrer Bürger angewiesen sind. Das Bankgeheimnis dient eben nicht dazu, sich um die Steuerpflicht zu drücken. Das ist all denen gegenüber ungerecht, die ihre Einnahmen und ihr Vermögen ehrlich deklarieren und versteuern, und es schadet auch dem Staat, der diese Einnahmen braucht. Gerade als Infrastrukturminister bin ich darauf angewiesen, genügend Mittel für Bahn und Strasse zu haben, um die Grundversorgung dieses Landes sicherzustellen. Das gilt auch für Schule und Bildung.
So erfreulich der heutige Entscheid ist – er hinterlässt dennoch einen bitteren Nachgeschmack. Die Unterscheidung zwischen Steuerbetrug und Steuerhinterziehung bei der Gewährung der Amtshilfe stösst international seit jeher auf Kritik, und wir wissen seit Langem, dass diese Unterscheidung auf die Länge nicht aufrechtzuerhalten war. Die SP forderte die Aufhebung schon in den siebziger Jahren, ich war selber Mitglied des Komitees der Bankeninitiative, welche dieses Ziel 1984 über eine Volksabstimmung zu erreichen versuchte.
Die Banken haben diese Initiative damals mit massiven Finanzmitteln und teils fadenscheinigen Argumenten bekämpft. Und als die EU bei den Verhandlungen über die Bilateralen II mehr Kooperation der Schweiz im Kampf gegen Steuerhinterziehung verlangte, gaben die Grossbanken die Devise heraus „Das Bankgeheimnis ist nicht verhandelbar“, obwohl sie hinter verschlossenen Türen zugaben, dass diese Position auf die Länge nicht haltbar war.
Nun war es ausgerechnet das Gebaren der UBS, welches zur neuen Schweizer Position führte, und zwar weil sie in den USA systematisch Steuerbetrüger anwarb. Die Geschäftspraktiken einer Grossbank haben unser ganzes Land in Bedrängnis gebracht. Dass wir also nicht aus Solidarität agierten, sondern auf unverantwortliche Geschäftspraktiken reagieren mussten, kann mich nicht mit Freude erfüllen. Ich hätte es mir anders gewünscht, als diesen unerfreulichen Umweg gehen zu müssen.
Die Finanzkrise zeigt, wie nötig es ist, dass die Politik das Primat übernimmt und die Spielregeln definiert. Das entbindet die Wirtschaft keineswegs davon, sich ihrer politischen Bedeutung bewusst zu sein und diese Verantwortung wahrzunehmen. In diesem Sinn hat heute der Bundesrat eine wichtige und richtige Weichenstellung vorgenommen.
Bis bald
Moritz Leuenberger



53 Kommentare
Der Souverän in einer Demokratie ist das Volk, nicht die Politik. Wenn Sie, Herr Leuenberger also bedauern, dass das Volk anders entschieden hat, als Sie es wollten, dann fehlt Ihnen das Demokratieverständnis.
Und derweilen wollen Sie dasselbe Volk mit immer weitergehenden Abgaben belasten, ohne es je befragt zu haben, ob es das will. Und wenn Sie das Volk befragen würden, würden Sie genau so handeln, wie Sie es den Banken vorwerfen, nämlich mit fadenscheinigen, wissenschaftlich völlig unhaltbaren Argumenten über die Gefahren des CO2. Sie scheuen sich schon jetzt nicht, Angst vor einer Klimakatastrophe zu schüren, obwohl weder das IPCC noch Sie über die entsprechenden wissenscahftlichen Grundlagen verfügen.
Bevor Sie anderen die Ohren langziehen, sollten Sie an Ihren eigenen Ohren üben.
Doch anstatt Namen stehen da nur Nummern.
Das erinnert mich an Briefkastenfirmen.
An so genannte Firmen beheimatet in einem kleinen, aber o hoh'nen Nachbarn.
"Eine Briefkastengesellschaft (Briefkastenfirma) ist eine Gesellschaft, die an ihrem satzungsmässigen Sitz nur einen Briefkasten unterhält...etc"...
So bilanziert C. Leuvrat soeben.
Schade für die SP,
aber gut für die Sache.
Freundliche Grüsse Philipp
Wenn die UBS systematisch Steuerbetrüger beworben hat, dann ist das ein Fall für die GERICHTE und nicht die Politik.
Ich dachte es herrsche die Gewaltentrennung in unseren 'demokratischen' Landen???
Die Inkompetenz der Regierung kommt dem Schweizer Bürger teuer zu stehen, er zahlt gleich doppelt und dreifach. Er hat die UBS gekauft, die SNB entwertet den CHF und jetzt muss er noch den amerikanischen Staatshaushalt unterstützen.
Wer immer noch nicht glaubt, dass wir die UBS mit Steuergeldern gerettet haben, der solle nun für immer schweigen.
Nicht das Geschäftsgebaren der UBS hat das Land in Bedrängnis gebracht, sondern das Geschäftsgebaren des Staates und der Regierung.
Die UBS mag an so manchem Schuld sein, jedoch kann sie nicht für die Entscheidungen der Regierung verantwortlich gemacht werden; höchstens als Ausrede dafür dienen!
Es ist und war schon immer so gewesen: Damit die Regierung fehlerlos da steht, sucht sie sich für alle unbeliebten Entscheidungen einen Sündenbock (meist aus der Wirtschaft). Und zu guter letzt verkauft man uns das ganze als SOLIDARISCHER AKT.
Und wie IMMER, nach Leuenberger, hätte die SP damals vor 30, 40, ja gar 100 Jahren alles schon geregelt und wusste sowieso alles besser.
Nein Herr Leuenberger, Sie und die Regierung haben eine ganze Reihe von Fehlentscheidung getätigt und nun habt ihr euch erpressen lassen. Das hat überhaupt nichts mit der UBS zutun.
Natürlich sind Sie persönlich Herr Leuenberger, und nicht nur Sie, auf die Steuergelder angewiesen. Aber der Punkt ist doch folgender:
Man könnte jedem Politiker ein Budget von CHF 100 Billionen anvertrauen und trotzdem würde er es noch schaffen, Schulden zu machen. Die Schweiz hat mittlerweile einen gefährlich hohen Anteil an Schulden verglichen mit dem BIP. Und dies wird durch die Weltlage und der gegenwärtigen Einstellung der Regierung bestimmt nicht besser. Wie kann man da also von Solidarität reden, wenn man künftige Generation einfach ignoriert?
Mit dem Wort Solidarität wird heutzutage dem Bürger alles untergejubelt und als 'das Gute' verkauft.
Seit Menschen gedenken versucht der arme Bürger SEIN erworbenes und erarbeitetes Hab und Gut vor der Gier des Staates in Schutz zu nehmen, weil er wohl nur allzu gut weiss, was mit dem Geld angerichtet wird und der Staat ein Fass ohne Boden ist.
Gerade die EU- Bürokraten sind ein gutes Beispiel für die Dekadenz unserer Zeit. Während sie über Steuergerechtigkeit schwafeln und sich in ihren Zweitwohnungen in Brüssel den Wanst voll schlagen und sich leichte Mädchen gönnen, ist für sie alles natürlich steuerfrei und geht auf Kosten anderer. Hier, in unserer Schweiz, ist es natürlich nicht besser.
Es ist die DEKADENZ des Staates und seiner Helfer die unsere Gesellschaft in den Ruin treiben, nicht die der Bürger!
Man solle doch den Schweizer Bürger auf der Strasse fragen, ob er sich in einer Steueroase zu leben glaubt und nicht irgendwelche Statistiken zurate ziehen, welche in Brüssel oder Washington entstehen.
Wenn das Bankgeheimnis fällt, DANN MUSS AUCH DIE VERRECHNUNGSSTEUER FALLEN! Denn sie wurde aus diesem Grund eingeführt.
Herr Merz hat immer gesagt, die Position des BR sei klar und nicht verhandelbar - ES IST ZEIT DAS UNSERE REGIERUNG DIE VERANTWORTUNG ÜBERNIMMT.
Es grüsst
Mr. Pink
Der grosse Druck auf die Offshore Finanzzentren ausserhalb der G20 hat gewirkt und die meisten haben sich diese Woche verpflichtet die OECD Standards einzuhalten. Die grossen Länder, vorab UK mit seinen bekannten Offshorezentren Jersey, Guernsey, British Virgin Islands, Bahamas etc. haben diesbezüglich übehaupt nichts unternommen! Es geht also ganz offensichtlich um einen Wirtschafts- und Standortkrieg der Grossen gegen die Kleinen! Die Schweiz muss jetzt sehr aufpassen, dass sie sich nicht über den Tisch ziehen lässt. Bei der Aushandlung der Abkommen MUSS auf Gegenrecht beharrt werden! Nur so kann der Finanzplatz Schweiz verhindern, dass er eine massive Schrumpfung erleidet. Die SP und die Grünen sind immer noch bereit, für Ausländer einen generellen Datenaustausch mit deren Fiskus zuzulassen. Das ist fatal und zeigt einmal mehr die naive Haltung der Linksgrünen: Hauptsache moralisch überkorrekt und rein, Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und Wohlstand who cares? Ihr politischer "Gesinnungsgenosse" Brown reibt sich darob die Hände und freut sich auf die Milliarden die Richtung Finanzzentrum London und in steuerfreie Trusts auf den Kanalinseln fliessen!
Die Financial Times erwähnt die eigenen Offshoreplätze des UK mit keinem Wort! Merz reist heute nach London und rapportiert an Befehlsgeber Brown: ...Wir haben gemacht, was sie von uns verlangt haben...bitte, bitte, setzt uns nicht auf die schwarze Liste... Ich nehme nicht an, dass er sich getraut die Entrüstung des Schweizer Volkes über die Heuchelei und Doppelmoral der Briten zu überbringen!?!
http://www.ft.com/cms/s/0/5d39b10a-0fff-11de-a8ae-0000779fd2ac.html
GB hat und betreibt mit grossem Abstand immer noch die meisten Offshoreplätze weltweit: Nimmt man die noch die Commonwealth Verbündeten dazu, zählt man über 20 Offshoreplätze, wo GB steuerfreie Trusts und Taxshelters anbietet!!! Steuerhinterziehung (Optimierung...lol) und Taxshelters haben eine lange Tradition und UK hat ihre Kolonien oft zu Offshore Centren eingerichtet.
http://www.imf.org/external/np/mae/oshore/2000/eng/back.htm#table1
GERADE GB/UK, F UND NL HABEN VON IHRER KOLONIALISTISCHEN VERGANGENHEIT UND DEN OFFSHORCENTREN, DIE SIE IMMER NOCH BETREIEBN, EIN VIELFACHES AN ALTLASTEN UND UNRECHT WIEDER GUTZUMACHEN! SO WIE DIE USA SICH ZB NIE FÜR DIE SKLAVEREI BEI DEN OPFERN ENTSCHULDIGT HAT UND DIESE AUCH NICHT ENTSCHÄDIGT HAT!
DIESE UNGERECHTIGKEITEN UND ERPRESSUNG DARF SICH DIE SCHWEIZ NICHT GEFALLEN LASSEN!
Das ist wirklich nur hilfloser, lächerlicher Populismus.
Übrigens: Im Bundesrat sitzen 5 Bürgerliche, und nur zwei "Leuenbergerli".
Und die gleichen, die jetzt nach Gerichten rufen, sind jene, welche die Rolle der Justiz in jedem Bagatellfall hintertreiben und "das Volk hat immer recht" blöken.
Und die gleichen, welche keine Mittel scheuen, über kriminelle Ausländer herzuziehen, wollen genau jene kriminellen Ausländer schützen, welche nur den andern schaden.
Glauben die Klugscheisser und Landesverrats-Schreier wirklich, sie hätten eine schlauere Lösung gehabt, he? Lasst mal hören!
Lasst euch aufstellen und wählen, und dann sehen wir, was ihr zu bieten habt!
Aber ihr verflucht ja "die Politik" in ihrer ganzen Breite, und somit unterscheidet ihr euch in nichts von
hirnamputierten Anarchisten.
Joe
Der Entscheid war vermutlich taktisch richtig. Das Ergebnis wird für die erwartungsvollen Staaten ernüchternd sein.
Wie Pelli in der Arena sagte, wird der Ertrag kleiner sein als mit einer Quellensteuer. Von der Moral her sollen die Andern mal zuerst vor der eigenen Haustüre wischen. Der Sprücheklopfer aus Deutschland, Steinbrück, hat wohl in seiner Jugend zuviel Karl May gelesen und sitzt nun im falschen Film! Hat er doch,laut Tagesschau vom 14.03.09,die Schweizer mit Indianern verglichen und er selbst wähnt sich in der Kavallerie.
Von solchen Leuten sollten wir uns doch nicht heiss machen lassen.
Wie diese Rechthilfe, gegen die niemand etwas hat, geschehen soll, ist mir als Laie unklar. Was nicht sein darf, ist, dass Fremdstaaten unsere Nachgiebigkeit missbrauchen, um strengere Rechtnormen bei sich zuhause zu umgehen.
Die Informationen, die sie herausverlangen, gehören den Betroffenen. Man soll sie ihnen oder ihrem Anwalt schicken und dies dem Staat mitteilen. Aber aus ihnen herauspressen muss er sie schon selbst. Das ist nicht unsere Sache.
Danke!
Mit freundlichem Gruss
Max Manhart
Steinbrück gestern: Es hat meines Wissens nie eine sog. schwarze Liste der OECD gegeben... Das Ziel war mehr damit die Indianer (!) in Angst und Schrecken zu versetzen... und wie man sieht hat das gewirkt!
http://www.sf.tv/sendungen/tagesschau/index.php?docid=20090314
Jetzt langts aber! Der Bundesrat ist also so naiv und kann als OECD Mitglied nicht mal herausfinden, ob es tatsächlich eine solche Liste gibt und was genau damit verurteilt werden soll !?!
Und mit Lügnern und Intriganten wie Steinbrück und Heuchlern wie Brown kann und darf der souveräne Staat Schweiz nicht verhandeln! - Die Ausdrucksweise und hinterhältige Erpressung verlangt nach einem Rückruf des Botschafters aus Deutschland bis sich der Herr Oberkolonisator beim Schweizervolk für seine inakzeptable Ausdrucksweise entschuldigt!!!
Schon wieder sind drei Monate vergangen, seit hier ein Beitrag zum Thema Umwelt erschienen ist. Inzwischen warnten 2500 Wissenschaftler in Kopenhagen, dass wir uns auf dem Weg zu den schlimmsten Szeniarien befinden, welche das IPCC in ihren Reports zum Klimawandel prognostiziert haben.
Wann wachen wir endlich auf und tun was?
Die paar Milliönchen für umweltbezogene Projekte des Konjunkturprogramms sind zwar sinnvoll, aber das geht alles viel zu wenig weit! Es ist absolut notwendig, endlich unbegrenzt erneuerbare Energie zu fördern. Was soll diese unglaubliche Mengenbeschränkung der Einwpeisevergütung für erneuerbare Energie im Energiegesetz?
WEG DAMINT!
In der aktuellen Situation ebenfalls unbegreiflich ist der Entscheid gegen eine CO2-Abgabe auf Treibstoffe (und die fehlenden Steuern und Abgaben für Kerosin). Nachhaltig ist eine Reduktion des CO2-Ausstosses nur, wenn sie auf einem grundlegenden Wandel der Einstellung und des entsprechenden Verhaltens geschieht. D.h. schlussendlich müssen wir weniger Auto fahren, weniger Autos kaufen, weniger Benzin verbrauchen und dafür können wir sauberere Luft einatmen, durch mehr Bewegung gesünder Leben, noch in 30 Jahren milde Sommertage erleben, etc..
Im letzten Sommer kostete ein Liter Benzin 2.20 Fr. Dieser Preis führte nicht zu einer Reduktion des Benzinverbrauchs. Es wäre demnach eine massive CO2-Abgabe nötig, um den CO2-Ausstoss zu senken und die Innovation in Richtung effiziente, kleine, leichte, elektrische Autos zu beeinflussen. Mehr Klimaschutzprojekte der Stiftung Klimarappen, durch welche der CO2-Ausstoss reduziert wird, sind zwar sinnvoll, auf die Emmissionen des Privatverkehrs haben sie jedoch keinen Einfluss.
Eine möglichst intakte Umwelt ist zwar offiziell ein gleichwertiger Faktor der drei Bereiche der Nachhaltigkeit, zu denen auch ein nachhaltiges Sozialwesen und eine nachhaltige Wirtschaft geöhren, aber ohne eine intakte Umwelt kann die Wirtschaft schliesslich nicht funktionieren.
Die Wirtschaft ist auf natürliche Ressourcen angewiesen, genauso ihre "human resources". Die Umwelt sollte langfristig betrachtet immer ein wichtigeres Thema bleiben als die Wirtschaft.
Denn eine Wirtschaftskrise lässt sich leichter überwinden, als dass sich eine zerstörte Umwelt regenerieren kann.
So verkommt die Schweiz und mit ihr unsere Qualitätsprodukte und –leistungen zu biederem Mittelmass mit Tendenz nach unten.
Wer soll den künftig bei uns noch eher mehr als weniger einkaufen, schwarze Liste hin oder her, wenn man zusehen kann wie „die Schweizer“ nur schon auf Grund von ein wenig Druck und Säbelgerassel sich ducken und den Schwanz einziehen? Das sollen starke Geschäftspartner sein, auf die man sich auch in schwierigen Zeiten verlassen kann?
Ich frage mich manchmal warum überhaupt wirklich grosse Summen an Staat und Steuer vorbei geschleusst werden. In was für Ländern macht man denn das überhaupt? Etwa nur in Diktaturen oder ev. auch im übersozialisierten Europa und in der überverschuldeten USA?
Sollen doch Die alle ihre Systeme und hoch gelobten Demokratien und Rechtsstaatlichkeit so gestalten, damit es gar keinen Anlass und Anreiz gibt, zu betrügen und Steuern zu hinterziehen!!!
Rumpelstilz
http://www.youtube.com/watch?v=b49Iwfp8
Ja wenn ich an die ominöse schwarze Liste der Steueroasen denke, kommt mir in diesem Zusammenhang nur die Sequenz aus obigem youtube- link in den Sinn.
@ Wachstumskritiker
Die Schweiz wird natürlich auch ohne Bankgeheimnis überleben. Sie würde sogar in einer Wirtschaftsform nach deinen Vorstellungen bestehen.
Aber man sollte sich keine Illusionen machen. Die CH wird ganz sicher ihre Position in der heutigen Welt verlieren.
Unsere Meinung wird nicht mehr gefragt sein, unsere Banken werden nicht mehr gefragt sein, unsere Arbeitskräfte werden nicht mehr gefragt sein usw. Und wir werden immer mehr auf den guten Willen der anderen angewiesen sein und die werden uns diktieren, was wir zutun haben - sei es in Umweltschutz, Finanzwesen, Politik oder sonst was.
Da kann unsere Regierung noch lange Wohlstand und Reichtum und all die anderen schönen Sachen Versprechen, wenn wir dabei nur immer schön solidarisch sind - haha. Die Regierung hat aber noch nicht gemerkt, dass wir im Gegensatz zu den anderen Ländern, welche uns unter Druck setzen, nur 7 Mio. Einwohner haben und deshalb stark limitiert und benachteiligt sind.
Es ist leider ein Naturgesetzt: Fressen, oder gefressen werden!
Und ich kann dir eins sagen, die Chinesen und Inder sind hungrig. Und dabei interessiert es sie wenig, ob die liebe kleine Schweiz solidarisch und umweltfreundlich ist und gläserne Bürger etc. hat.
Es dürfte ja wohl jedem einleuchten, dass unsere Schweiz NIE politische Macht und Einfluss auf der Welt haben wird, es sei denn man hat eine enorm starke Wirtschaft. Aber wenn selbst die mal fehlt, dann verliert man auch die politische Macht im Inland.
Wenn wir unsere Wirtschaftsmacht verlieren, dann verlieren wir jegliche Verhandlungsbasis und somit ALLES was uns lieb ist. Denn wir werden schlicht weg nichts mehr zu bieten haben, was den anderen Länder von Interesse sein könnte, um mit ihnen zu verhandeln. Nein, die werden uns dann sagen, was wir zutun haben, um sie zufrieden zu stellen - so wie es der Fall des Bankgeheimnis gezeigt.
Ja Herr Leuenberger hat sein Budget jetzt schon nicht im Griff. Mal sehen wenn die Steuereinnahmen noch mehr schwinden. Dann kann er seine Infrastruktur nur noch auf dem Papier aufzeichnen :-) Und wie der Mann selbst sagt: Er ist auf Steuereinnahmen angewiesen. Woher die kommen scheint er aber nach über 12 Jahren im Amt immer noch nicht herausgefunden zu haben.
Viel Spass und eine angenehme Zukunft
Mr. Pink
Wir wissen ja alle, was mit den Indianern passiert ist.
Jetzt werden Steinbrück oder Brown wie Al-Qaida-Terroristen angesprochen, mit denen man "nicht verhandeln" soll!
Lescherlisch.
Ich sehe es ähnlich wi molina:
Erzählen und versprechen kann man vieles.
Man wird uns an den Taten messen.
Und sogar BR Calmy verlangt ja das "Gegenrecht" bzw. die Gleich"miss"handlung anderer potentieller Steuerflüchtlingslager.
Schon haben ja ein paar andere mit der Schweiz "gleichgezogen".
Es ist eben schon so, dass das tiefste Niveau die Benchmark setzt.
Mit Terroristen verhandelt man nicht.
Und warum nicht?
Weil man sonst ständig terrorisiert wird.
Vielen Dank an den Bundesrat, dass er so grosszügig mit 'Terroristen' verhandelt.
was am Freitag passiert ist, ist nicht vorauf man Stolz sein muss.
Was sich unsere Regierung in den letzten Monaten geleistet hat ist eine unglaubliche Schande für unser Land.
Armer Bundesrat. Es hagelt wieder einmal Kritik.
Selbst wenn ich nicht Feuer und Flamme für das Vorgehen des Bundesrates in Sache Bankgeheimnis bin, so muss man doch Folgendes bedenken – was von den Kritikern gerne übersehen wird:
Für jedes Problem gibt es mehrere Lösungswege. Meistens zeigt sich erst in der Folge, ob die gewählte Problemlösungsstrategie zum erwünschten Ergebnis führt. Die Kritiker hier im Blog scheinen jedoch schon im Voraus zu wissen, dass das bundesrätliche Vorgehen falsch ist.
Hätte der Bundesrat einen anderen Weg gewählt, würde die Kritik einfach aus einer anderen Ecke kommen. Mit Kritik müssen Sie also so oder so leben. Aber das wissen Sie ja selber … Allen Leuten recht getan ist eine Kunst die niemand kann.
Noch einmal: Lächerlich.
Und noch einmal:
- Auch in der Finanzwelt ist Innovation gefragt; von den jetzigen Kritikern hört man nichts.
- Keiner hat bisher gesagt, was er besser gemacht hätte als der Bundesrat.
Wir sind gespannt.
Erpressbar ist man nicht, wenn man verhandelt, sondern wenn man die Reduit- bzw. Tora-Bora-Mentalität zelebriert!
Das ist kubierte Dummheit.
Die Schweiz ist und bleibt eine ernstzunehmende Kraft dank Knowhow, Stabilität, Rechtssicherheit und vor allem dank der von ihr massiv mitgeförderten Globalisierung der Wirtschaft.
Auf das Horten krimineller Gelder sind wir definitiv und 100%ig NICHT angewiesen!
Wovor habt ihr Angst?
Haben da einige von euch vielleicht irgendwas kleines beschissen beim aktuellen Ausfüllen der Steuererklärung???
Übrigens: Steuerformulare sind wohl bald die einzigen verbliebenen Wertpapiere...
Alle Menschen sind Ausländer, fast überall auf der Welt. Erst wer das mal durchgedacht hat, kann sich über die Dimension und die Stossrichtung von Druck und Gegendruck auslassen.
Wenn unser Wohlstand wirklich nur darauf baut, dass anderswo Steuern hinterzogen werden, dann ist es mit unserer Souveränität eh' nicht weit her. Ich will eine Wirtschaft, welche durch Leistung überzeugt, nicht durch Abstaubertum! Und ich helfe täglich und gerne mit, seid versichert...
Gruss
Lausi
Ich finde, dass pro und kontra der letzten Wochen unangenehm. Wir sind ein kleines "Land". Ich glaube sogar, dass wir uns in einigen zehn Jahren einem grösseren Land anschliessen müssen, um weiter zu existieren. Vorher wird das Ländle noch zu uns stossen... ;o)
wir sind in der Weltordnung nicht so ein Grosser, wie einige meinen. (...siehe Geschehnisse der letzten paar Wochen)
...also denke ich, wir sollten akzeptieren, dass wir nicht wie ein Grosser mit grossen Reden schwingen können, und lieber nach alt-schweitzerischer Manier unsere Probleme im eigenen Land lösen, unsere Kinder gross zu ziehen, versuchen sich Weltgemeinschaften anzuschliessen, die Umwelt zu retten und unsere Jobs zu behalten.
Weiter so Moritz... ich lese gerne und täglich den Blog
Blog leser und manchmal auch schreiber
Aber auch, wenn einer zum verbalen Zweihänder greift, kann man weiterverhandeln, wie auch dieser Blog bisweilen zeigt ;-)
http://blog.4st.ch/
Mir kommen viele meiner Landsleute derzeit recht schief vor die Narrenglocke.
Wirtschaftsethik war noch nie ein Steckenpferd Schweizer Politik, die meisten Bürger kennen nicht mal den Begriff Ethik im Allgemeinen.
Ich lache mich krumm, diejenigen welche über Jahre an Steuerhinterziehern eine goldene Nase verdient haben zeigen nun mit dem Finger auf solche Länder welche noch immer solche Geschäfte betreiben. Mir wollen die Tränen nicht so recht kullern.
Es werden altbekannte Geschichten aus der Journalistenklappe wieder aufgetischt, wie etwa dass Deutsche Banken an der Schweizer Grenze Hilfe für Schweizer Steuerhinterzieher anbieten würden. Es wird geklagt und geklappert, so als ob dies die eigene Schuld verharmlosen und neutralisieren würde. Der König der sein Blut im Wasser der Unschuld auswäscht.
Der verhaftete und entlarvte Räuber beklagt sich über die noch freien Räuber. Anstelle die eigene Schuld zu akzeptieren und sich selbst zu ändern, erhebt er sich zum Moralapostel und beschimpft die Verfahren die zu seiner Verhaftung führten, schimpft über die noch freien Räuber. Er schimpft über grobe Polizisten und Verfahrensmängel im Gericht.
Spielt es denn eine Rolle ob ein 'böser Steinbrück' die Peitsche schwingt, eine Streichliste bei der OECD die Schweiz auflistete, oder etwas anderes das es war, welches der Schweiz zum Verhängnis wurde?
NEIN, sicher nicht, ich hatte hier in diesem Blog vor Monaten bereits voraus erkannt, dass die Zeit für solche ethisch verwerflichen Geschäftsmodelle zu Ende geht. Wie bei den BVG-Kassen wurden meine Mahnungen jeweils geflissentlich überhört.
Herr Leuenberger sagt es ja selbst, die Ungerechtigkeit ist den Schweizern seit Jahrzehnten bekannt. Jetzt, zuhanden der Finanzkrise, schauen andere Länder natürlich genauer wohin potentielles Steuergeld verschwindet. Das alles war längst abzusehen. Der Bundesrat hätte diese Angelegenheit letztes Jahr entschärfen können, bevor es zum Eklat gekommen ist. Hätte er das getan, so wäre er Heute in einer weit besseren Position. So aber ist die Angelegenheit noch nicht von Tisch, zumal es den Beobachtern der Schweiz längst aufgefallen ist, dass nur minimal nachgegeben wurde. Innerhalb der Schweiz kann man nach wie vor Steuern hinterziehen, sofern man zu den Auserwählten gehört die das können. Der Herr Bundesrat Merz hat die Klientel ja bereits zu beruhigen versucht, dass man intern nichts ändern wolle.
Es ist wie der Räuber welcher ertappt wurde und ins Gefängnis kommt. Kaum sitzt er hinter Gittern, so beginnt er intern zu dealen, man kann ja nichts anderes…
http://www.klangart.ch
Was mich noch mehr erstaunt: Die müssen alle Multimillionäre sein — mir jedenfalls mit einigen tausend Franken ist das Steuerflüchtlings-Schutzgesetz ziemlich egal. Abgesehen von ein paar ethischen Überlegungen. Alle sind vor dem (Steuer-)Gesetze gleich, und die Wenigen sollten nicht gleicher sein, ob In- oder Ausländer. Oder habe ich da was falsch verstanden?
Ich für meinen Teil sehe jedenfalls genüsslich zu, wie die Wenigen rapide ärmer werden und jetzt erst noch geschröpft — ich bin mich das ja seit eh gewohnt.
Natürlich müssen alle Löcher gestopft werden, v.a. das in meinem Hosensack! Aber nur weil der kleine Jersey noch in die Hosen macht, heisst das ja nicht, dass der Seppli auch noch bettnässen muss. Schliesslich ist der Seppli ja schon 718 und könnte schon langsam ein richtiger Bueb werden und einsehen, dass es sich nicht gehört, dem Nachbarn die Chriesi zu klauen.
Dazu gehört natürlich auch die Erkenntnis, das die Welt grösser ist als Mamis Busen, auch wenn er über 4000 Meter hoch ist. Abstillen ist halt immer hart — v. a. für die schweren Jungs!
Aber da wir ja einer der älteren Bueben sind, sollten wir doch in diesem Kindergarten mutig mit gutem Beispiel voran gehen. Wenn wir schon Chriesi klauen, sollten wir dazu stehen und sie wenigstens teilen. Das ist nur fair.
Den bösen Bueben jenseits von Papis gut gehütetem Gartenhag müssen wir deswegen ja nicht hinterher watscheln. Schreiten wir mutig voran dem Morgenrot entgegen und zeigen ihnen, wie und wo es Gerechtigkeit für ALLE gibt. Schlisslich sind wir der älteste Bueb!
Ausser natürlich, der Papi ist plötzlich gleicher geworden und gehört jetzt zu den Wenigen, die wir vor Jahrhunderten zum Teufel gejagt haben. Dann werden wir alle Busen leer suggele und feststellen, dass wir s'Mami nicht essen können. Sollte bis dahin Papis Garten vertrocknet und des Nachbarn Chriesibaum eingegangen sein, können wir uns immer noch schwarz täubele und uns selber rauswerfen... (Zynik off)
http://www.efd.admin.ch/dokumentation/p
(Häuptling "Sanfte Sprache" ist mir doch lieber als "Dampfender Büffel" aus Berlin.)
Es gibt kaum Klimahysteriker, aber es gibt viel zu viele Bequemlichkeitsrationalisierer, Ohnmachtsverdränger und Technikwundergläubige, die nicht wahrnehmen wollen oder können, was bereits offensichtlich ist.
Wir leben im Jahr 2009. Ihre Banken haben mit Ihrem ewig gelobten ungebremsten Wachstum eine Krise produziert wie es sie noch nie gab. Zu früheren Zeiten hätte so was zu einem Weltkrieg geführt, vermutlich.
Natürlich sollten sich Frankreich und Deutschland fragen weshalb die reichen Leute ihr Vermögen lieber in der Schweiz haben als im eigenen Land. Und vielleicht ihr Steuersystem anpassen. Trotzdem sollte man nicht mit verschiedenen Ellen messen. Als gewöhnlicher Angestellter versteuere ich jeden blassen Rappen, zahle viele sonstige Zwangsabgaben und Gebühren.
Warum sollten dies nicht alle tun? Warum sollten ausländische Supperreiche, Diktatoren, Kriminelle ihr Geld in der Schweiz deponieren und niemand darf es wissen? Hier muss die Schweiz den anderen Ländern entgegen kommen.
Weil die Supperreichen werden durch die Krise nur noch reicher während die Steuerzahler und die Arbeitnehmer die Zeche dafür zahlen.
Sie Mr. Pink leben auf einem anderen Planeten. Die Schweiz geht nicht unter weil sie nun das Bankengeheimnis internationalen Standarts anpasst, weil auch die Offshore- und auch die Internationalen "Steueroasen" sich an diese neue Regelungen anpassen müssen.
Also lassen sie doch ihren whine&käse sein hier.
immerhin steht leuenberger geschlagene 13 jahre einem land vor, das in seinen augen laufend unrecht begangen hat. es soll ja tatsächlich noch menschen geben, die für ihre überzeugungen bereits früher die konsequenzen gezogen hätten und sogar ihr leben für diese hergegeben hätten. beim blogger leuenberger beschränkt sich das ganze auf eine berufliche lebenslüge und zeigt mir persönlich auf, was von einem feingeist schlussendlich übrig bleibt.
Schon einen Tag nach meinem Monieren hat der BR protestiert und den deutschen Botschafter zitiert!
Dass es den Linksgrünen nicht schnell genug gehen kann mit der Demontage der Schweiz zeigte die heutige Debatte im NR. Dass es vorallem um Standortvorteile der Grossen geht und sich die OECD nur in den Dienst der G20 stellt und die Kleinen fallen lässt, ist eine Sauerei und die Linksgrünen spenden dazu noch Applaus. Dies grenzt effektiv an Landesverrat! Die Linken haben sich noch nie darum gekümmert, wie und wo Wohlstand entsteht und erwirtschaftet wird; die interessiert immer vorab die Verteilung!
Wenn Kinder spielen, sind die Indianer die COOLEN, und keiner will das böse Bleichgesicht spielen, ob mit oder ohne Ross.
SO hätte die Schweiz reagieren müssen, anstatt mit dem wüsten Gekläffe gekränkter Politiker.
Zurück zur "Krise":
"Wir haben keine Weltrezession, sondern eine Weltpanik", sagte Swatch-Chef Nick Hayek gegenüber Radio DRS.
Lieber Mr. Pink, was machen wir nun?
Jetzt wollen ja wieder mal die Amis als erste mit dem Trauerspiel starten, das dann echt in eine Krise führt:
Mit dem Diebstahl am Volk durch das Drucken von Geld und der folgenden massiven Inflation.
http://www.wealthandwant.com
Solange der BR dies nicht begreift, bleibt er Hampelmann der "Politik", wird, wie mit der Aufhebung des Bankgehehimnisses und den Stimulus-Spritzen zum nachhaltigen Volksverraeter.
Wenn der Bundesrat die Politik des Volkes vertritt, dann wechselt er JETZT zum System der Bodenwertbesteuerung: da gibt es keine Hinterziehung, da gibt es kein Verstecken. Es bezahlt wer hat und das Volk erhaelt erst noch eine jaehrliche Dividende.
Warum will der Bundesrat nicht hoeren? Warum die Presse nicht schreiben?
Wacht das Volk noch auf bevor der NWO (New World Order) uns voellig unterjocht? Good luck and good nigth.
http://www.welt.de/finanzen/article3400
Es geht hier nicht um Steuerhinterziehung und Steuerbetrug. Wie kann man einfach jeden Ausländer der Geld in der Schweiz investiert hat als Steuerbetrüger abstempeln? Ist dies das Soziale benehmen, von der die Linke und Grüne immer spricht?
Dies ist doch einfach lächerlich. Die Sozis und die Grünen schwafeln immer von Menschlichkeit, Bescheidenheit, den Werten der Gesellschaft blablabla. Geht es jedoch um 'ihr' Geld (dem Steuergelder) ist niemand dem Materialismus so verschreiben wie es diese Sozis und Grünen sind. Das soziale Getue ist die grösste Lüge der sozialistischen Doktrin.
Aber es geht hier eben um die Sicherheit der Bürger und den damit verbundenen Datenschutz.
Ich kann es nicht fassen, dass die Zeiten, in denen gewisse Staaten den Bürger ausspioniert haben und Anhand dieser Erkenntnisse Unterarme von Bürgern tätowiert haben und Erkennungsstempel in Pässe machten, vergessen sind.
Vor 70 Jahren geschah das grösste Verbrechen in der Menschheit und damals wurden 6 Millionen Menschen ermordet. Dies war nur möglich, weil der STAAT alles über seine Bürger gewusst hat, diese ausspioniert und dadurch selektieren konnte. Bankdaten wurden missbraucht und hätte die Schweiz damals Bankdaten mit jenen Staaten ausgetauscht, wäre noch mehr Unheil angerichtet worden.
Ich will damit nicht sagen, dass gewisse Staaten wieder die Geschichte wiederholen wollen. Tatsache ist aber, je weniger der Staat über seine Bürger weiss, desto weniger ist dieser der Willkür dieses Apparatus ausgesetzt.
Wir Bürger werden immer erpressbarer und haben immer weinger Chancen, gegen das Ungeheuer Staat anzukommen. Wir sind zum Spielball der Geldverschwender geworden und dienen nur noch als Geldquelle für den Staats- Wahnsinn.
Wir leben in einer gefährlichen Zeit, aber nicht wegen einiger geldgieriger Manager, sondern wegen geldgieriger STAATEN.
Einen freiheitlichen und friedlichen Gruss
Mr. Pink
P. S.: Hier noch zwei Links zur Willkür und Gier des Staats.
http://www.welt.de/finanzen/article3400902/Diese-Kontrolle-richtet-sich-gegen-die-Buerger.html
http://www.welt.de/finanzen/article3399013/Bundesfinanzhof-weicht-das-Bankgeheimnis-auf.html
So wie Zuckerbrot und Peitsche von Steinbrück?
Wer stempelt ausländische Investoren als Steuerbetrüger?
Nazivergleiche sind auch bei "Freiheitlichen" offenbar noch beliebtere Totschlag-(Pseudo-)Argumente als Stalinvergleiche.
Nie - wo?
Einen freiheitlichen und verantwortungsbewussten Gruss
Wachstumskritiker
http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/
Als MP3 ev. auch erreichbar unter
http://audio.drs.ch/RegiBern/090320_regibe_1730_daepp.mp3
Freudiger Gruss vom Wachstumskritiker
Das tut er hier im Moritz Leuenberger Blog, in dem sich ein hervorgehobener Politiker exponiert.
Man stelle sich vor, Adolf Hitler hätte einen Blog geführt. Man stelle sich vor, Stalin hätte einen Blog unterhalten.
Hätten sie nicht! Bestimmt nicht! Sie hätten so etwas gefürchtet wie der Teufel das Weihwasser!
Ich teile ihre befürchtungen bezüglich des überwachungsstaates, des gläsernen menschen und der totalen kontrolle.
allderdings waren es in der vergangenheit gerade die vertreter der bürgerlichen parteien die gross freiheit riefen und dabei gerne alle bösen vermeintlichen linken und kommunisten überwachten. nur beim geld auf der bank, da wird nicht geschaut.
biometrische pässe, alles mit chip, überall kameras etc. wrum nicht gerade jedem mensch einen chip einpflanzen und die dna bei geburt in eine globale datenbank eintragen, bei den hunden geht das ja auch.
mir graut vor orwellschen zuständen. zur freiheit gehört heute auch unbedingt der datenschutz. und selbstverständlich müssten die deutschen sich überlegen weshalb ihr bevölkerung nicht gerne steuern bezahlt und das geld lieber in die schweiz bringt. da haben sie recht.
Statt einer Suche nach einem gemeinsamen Nenner nur unerträgliche und völlig nutzlose Kriegsrhetorik. So werden und bleiben wir handlungsunfähig, und ev. auch erpressbar. Jeder kocht lieber sein nationalistisches oder psychohygienisches Süppchen.
BR Leuenberger sagte es so: "Ich bin über diese verbale Eskalation entsetzt." Mir geht es ähnlich.
so höbelen und heucheln ist widerlich - Der Leuenberger Blog wird redigiert und es werden nicht alle Beiträge veröffentlicht. Der Vergleich mit einem diktatorischen Regime ist total daneben und total zynisch! Sicher hätte sich auf einem AH oder JS Blog niemand zur Regimekritik getraut. Man hätte die Absender mit Leichtigkeit ausfindig gemacht und die Autoren verfolgt, eingelocht oder abgemurkst!
http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaf
Nazi- Vergleiche??? Wo denn???
Ja, wir sprechen doch hier alle nur in Metaphern wie der Herr Steinbrück. Warum also die Aufregung??? Es reicht wohl nur die Dunkle Zeit von vor 70 Jahren zu erwähnen und alles stellt Vergleiche an...
Aber im Ernst:
Ich bin mir natürlich durchaus bewusst, dass der Nationalsozialismus das bitterste Kapitel in der Geschichte des Sozialismus ist - ja gar der Menschheitsgeschichte. Das man dann alles was damit zutun hat als Todschlag- Argumente abtut ist natürlich klar, aber unverständlich.
Leider vergessen nur zu viele, zu schnell, was in der Geschichte geschehen ist und nur so ist es möglich, dass sich die Geschichte immer WIEDERHOLT.
Wer die Zusammenhänge zwischen einem Überwachungsstaat und den Völkermorden der Vergangenheit nicht sieht, dem ist nicht zu helfen.
Der Staat darf unter keinen Umständen die Kontrolle über seine Bürger erlangen, denn wir alle wissen nicht, was er mit diesen Daten morgen anstellt. Und er darf schon gar nicht die totale Kontrolle über die Vermögen erhalten! Und wenn die Schweiz gezwungen wird Daten weiterzugeben von Bürgern die keiner Beweislast unterstehen, dann wird sie sich mitschuldig machen, am Schicksal dieser Bürger.
Es ist nur eine faule Ausrede zu denken, unsere westliche Welt sei gegen jegliche schlechten Tendenzen immun, denn wir würden ja heute in einer Demokratie leben. Das ist aber Falsch.
Es kann und darf nicht sein, dass der Bürger, wie in DE, beim Ausfüllen der Steuererklärung praktisch mit einem Fuss schon im GEFÄNGNIS steht.
Wenn die anderen Staaten wissen wollen, was ihre Bürger mit IHREM Geld anstellen, dann sollen sie deren Geld im eigenen Staate überwachen, aber nicht die Staaten in denen die Souveränität der Bürger und der Datenschutz einen hohen Stellenwert haben als Spitzel missbrauchen.
Und ich kann nur Westerwelle zustimmen: Nicht die Steueroasen sind das Problem, sondern die Steuerwüste Deutschland.
Während wir aber 'solidarisch' die Schuld allen Übels auf uns nehmen sollen (wie es die Sozis predigen), geht das Falsche Spiel bei den Engländern, Deutschen und Amis munter weiter.
Einen friedlichen und freiheitlichen Gruss
Mr. Pink
http://www.brennanhealing.de
Tina Gerber
Regimekritik gibt es in diesem "Sozi"Blog zuhauf.
Sie haben absolut recht, befänden wir uns auf einem AH oder JS Blog - viele von uns wären weg vom Fenster.
Geht doch recht freiheitlich zu hier.
Ebenfalls mit freiheitlichen Grüssen.
R.K.
So ein Schmarren. Es liegt doch einfach daran, dass Niemand gerne Steuern zahlt.
Wenn es Möglichkeiten gibt Steuern zu 'sparen', dann tun das ALLE - selbst die Schweizer - und das ganz unabhängig des Steuersystems.
Jemand der gerne Steuern zahlt, wäre etwa vergleichbar mit einem Arbeitnehmer, der sich eine Lohnkürzung wünscht...
Die Anzahl der sicheren Häfen für das regulär ersparte und ererbte Vermögen nimmt aber derzeit ab. Ob Einkommenssteuern um 60 Prozent wie in Deutschland bei gleichzeitig 19 Prozent Mehrwertsteuer (und einem geschätzten Bundesdefizit von derzeit 10%) überhaupt verhältnismässig sind, bezweifle ich. Zu hohe Steuern führen zu einer Volksveramung, die niemandem nützt. Substanz geht verloren. Steuersubstrat schwindet und es ist der Staat, dem es dann ans Essenzielle geht.
Der schweizerische Wohlstand ist zu einem grossen Teil Glücks-Sache: Lage (Tourismus, Berge und Seen), Zentralität (inmitten Europas), Finanzplatz (sichere Geldanlagen in einem ruhigen Umfeld) und Arbeitswillen. Unser Arbeitswille ist aber nicht grösser als jener von einigen anderen Ländern, das ist nun mal Tatsache. Der gute Finanzplatz hat zu einem Geldüberfluss geführt. Das Geld konnte günstig für Investitionen der öffentlichen Hand und der Privaten zur Verfügung gestellt werden. Das dürfte vorbei sein. 42% des Börsenvermögens sind bereits flöten gegangen.
Private verbrauchen ihr Vermögen. Sozialempfänger und Arbeitslose nehmen dramatisch zu. In vielen Ländern, von denen wir abhängig sind, werden soziale Unruhen ausbrechen. Das wird auch uns treffen. Unser glücklicher Wohlstand in ganz Europa, ev. auch weltweit (dort wo Wohlstand vorhanden war), wird durch Armut ersetzt. Leider traurige Aussichten. Es gilt deshalb: Hart anpacken und richtig handeln. Das war in der Vergangenheit einfach und wird zunehmend schwieriger. Das bisherige Leben auf Pump klappt zukünftig nicht mehr, es stehen grosse Aenderungen bevor. Gesundschrumpfung sagte man früher, was das heisst, erleben wir jetzt. Auch die Altersvorsorge schmilzt wie der
Schneemann im Frühling. Schade, dass wir eine Hauptquelle unseres Wohlstandes, unser bewährtes Bankgeheimnis vorzeitig preisgegeben haben und zudem die Geldmenge straeflich vergroessern, was eine Geldentwertung unabschaetzbaren Ausmasses bringen wird. Es ist stürmisch geworden, Schönwetterkapitäne sind ueberfordert. Danebst, lieber Herr Leuenberger, sollten wir unsere eigenen Probleme angehen und nicht zuviel im Ausland mitreden, das geht uns viel weniger an. Das gegenseitige Einmischen schadet, das erleben wir deutlich aus Deutschland. Ich bin übrigens parteilos. Jede Partei hat gutes im Programm und weniger gutes. So sehe ich das. Die Schweiz sollte die richtigen Signale aussenden und dann handeln und nicht umgekehrt. Die jetzige Wirtschaftskrise wird sich ihren Weg bahnen, Abwertungen oder Gelddruckerei wird wohl nicht wesentlich viel ändern. Den Wegfall des bewährten Bankgeheimnisses bedaure ich sehr, es macht mich traurisch.
Aber wer diese Ängste ins Irrationale steigert und gegen den Staat hetzt, sollte folgendes bedenken:
1. Jeder ist irgendwo Teil und irgendwann abhängig vom Staat, man sägt also auch am Ast, auf dem man sitzt.
2. Der "Überwachungsstaat" war bisher ja so blöd, dass er nicht mal schnallte, wo die wirklichen Staatsfeinde sitzen. Ich bin sicher, dass Linke noch immer unbesehen in Diffamierungskarteien gespeichert werden, während primär ultralibertäre und "freiheits"liebende, aber totalitär verantwortungslose Kräfte an den Fundamenten und Institutionen des Staates pickeln und meisseln.
3. "Orwell" ist längst Realität, aber die Privaten sind dem Staat meilenweit voraus! Denkt an Google und seine Kameras und Datenbanken, an Krankenkassen, Werbefritzen, Kundenkartendatensammler, Handynetzbetreiber, Internet-Service-Provider, Kreditkartenverwalter, Microsoft und ihr Spionagesystem Vista (schon mal über diesen Namen nachgedacht?), oder an die SWIFT usw.!
Demgegenüber ist Papa Staat ein Schulbube, sein schüchterner Blick unter die eiserne Bettdecke des Bankgeheimnisses ein lachhafter Streich.
es steht natürlich jedem frei über was er/sie traurig sein möchte: Die einen sind traurig über nahestehende Menschen, welche grundlos in Völkermorden massakriert wurden und andere sind traurig über ein Teilverlust des Bankgeheimnisses.
Aber, das ist aber noch lange kein Grund die Schweizer Bevölkerungen mit solchen Sätzen zu beleidigen:
Schade, dass wir eine Hauptquelle unseres Wohlstandes, unser bewährtes Bankgeheimnis vorzeitig preisgegeben haben..
Das heisst, demnach dass die Schweizer Arbeitgeber und Arbeitnehmer Versager sein müssen, wenn sie nur wegen dem Bankgeheimnis das gleiche BIP pro Kopf wie in Dänemark erreicht haben.
Stärnefoifi – Wer sind wir denn?! Wir sind doch nicht einfach mehrheitlich nutzlose Flaschen, welche nur dazu fähig sind mit staatlich finanzierten Boni im Ausland erkrampftes Geld zu hinterziehen!
http://www.oekonomiefueralle.blogspot.c
www.anti-abzockpolitik.blogspot.com
Es stellt sich für mich die Frage ob der Schaden den Merz für die Schweiz anrichtet nicht längst zu gross ist um ihn im Bundesrat zu behalten bzw. ob die SP es sich noch leisten kann mit ihm in derselben Regierung zu sein.
Wie wäre es mit einer Gesamterneuerungswahl?
"die Kluft zwischen arm und reich solle verkleinert werden"
danach folgendes : (als Bundesrat)
"das Problem sind nicht die grossen Saläre"
das waren Worte eines Bundesrates !
Herr Moritz !