Zurück zur Umwelt
[Version française Retour à l’environnement]
Ob ich mein Blogschifflein in etwas ungewohnte Gewässer lenkte? Es ist ganz offensichtlich, dass das Klima die Kommentare eher anzieht als Unterhaltungssendungen am Schweizer Fernsehen. So navigiere ich dann wieder zurück aus den Unterhaltungsuntiefen in die breitere Strömung der Umweltpolitik. Eingeschleust hat sich nämlich inzwischen auch die OECD. Sie übergab mir einen umfangreichen Bericht zur schweizerischen Umweltpolitik.
Zunächst die erfreuliche Nachricht: Die schweizerische Umweltpolitik hat gute Noten erhalten. Insbesondere bei der Luft und beim Wasser. Wir haben die Stickoxide in der Luft stark gesenkt. Seen und Flüsse sind deutlich sauberer geworden. Im Sammeln und Recyclen von Abfällen sind wir Spitze.
Ich freue mich darüber. Es zeigt: Politischer Einsatz lohnt sich. Ich sage das nicht, um mich selber zu loben, denn vieles wurde ja schon vorher eingeleitet.
Ich höre immer wieder, wir seien die Musterknaben Europas. Heute gilt das leider nicht mehr. Wir haben noch einige Aufgaben zu erledigen: Unsere Luft enthält zuviel Feinstaub und Ozon. Ein Drittel der Tier- und Pflanzenarten sind bedroht. Viele Bäche und Flüssen sind in künstliche Läufe eingezwängt.
Wir haben schon viel erreicht. Es braucht aber auch neue Ideen:
• Holz: An vielen Orten in der Schweiz bleibt es in den Wäldern liegen, dafür wird Holz aus den Tropen oder aus Skandinavien importiert. Ideen für neuartige Technologien für das Bauen sind vorhanden, wie ja gerade auch die Kommentare in meinem Blog zeigen. Damit schonen wir natürliche Ressourcen und schaffen gleichzeitig Arbeitsplätze.
• Konsum: Alles, was wir verbrauchen, belastet von der Herstellung bis zur Entsorgung Wasser, Luft und Boden. Bei vielen Produkten ist das aber nicht deklariert, weshalb es den Konsumenten schwer fällt, nachhaltig einzukaufen. Aus diesem Grund wollen wir aus der bestehenden Energieetikette für Autos eine Umweltetikette schaffen. Nicht nur der Treibstoffverbrauch soll deklariert werden. Auch über die Luft- und Lärmbelastung sollen die Konsumenten aufgeklärt werden. Am besten wäre, es gäbe für jedes Produkt einen Umweltindikator.
Ob ich mein Blogschifflein in etwas ungewohnte Gewässer lenkte? Es ist ganz offensichtlich, dass das Klima die Kommentare eher anzieht als Unterhaltungssendungen am Schweizer Fernsehen. So navigiere ich dann wieder zurück aus den Unterhaltungsuntiefen in die breitere Strömung der Umweltpolitik. Eingeschleust hat sich nämlich inzwischen auch die OECD. Sie übergab mir einen umfangreichen Bericht zur schweizerischen Umweltpolitik.
Zunächst die erfreuliche Nachricht: Die schweizerische Umweltpolitik hat gute Noten erhalten. Insbesondere bei der Luft und beim Wasser. Wir haben die Stickoxide in der Luft stark gesenkt. Seen und Flüsse sind deutlich sauberer geworden. Im Sammeln und Recyclen von Abfällen sind wir Spitze.
Ich freue mich darüber. Es zeigt: Politischer Einsatz lohnt sich. Ich sage das nicht, um mich selber zu loben, denn vieles wurde ja schon vorher eingeleitet.
Ich höre immer wieder, wir seien die Musterknaben Europas. Heute gilt das leider nicht mehr. Wir haben noch einige Aufgaben zu erledigen: Unsere Luft enthält zuviel Feinstaub und Ozon. Ein Drittel der Tier- und Pflanzenarten sind bedroht. Viele Bäche und Flüssen sind in künstliche Läufe eingezwängt.
Wir haben schon viel erreicht. Es braucht aber auch neue Ideen:
• Holz: An vielen Orten in der Schweiz bleibt es in den Wäldern liegen, dafür wird Holz aus den Tropen oder aus Skandinavien importiert. Ideen für neuartige Technologien für das Bauen sind vorhanden, wie ja gerade auch die Kommentare in meinem Blog zeigen. Damit schonen wir natürliche Ressourcen und schaffen gleichzeitig Arbeitsplätze.
• Konsum: Alles, was wir verbrauchen, belastet von der Herstellung bis zur Entsorgung Wasser, Luft und Boden. Bei vielen Produkten ist das aber nicht deklariert, weshalb es den Konsumenten schwer fällt, nachhaltig einzukaufen. Aus diesem Grund wollen wir aus der bestehenden Energieetikette für Autos eine Umweltetikette schaffen. Nicht nur der Treibstoffverbrauch soll deklariert werden. Auch über die Luft- und Lärmbelastung sollen die Konsumenten aufgeklärt werden. Am besten wäre, es gäbe für jedes Produkt einen Umweltindikator.



76 Kommentare
Aber zurück zu Punkto Umweltschutz und deklarieren:
An sich eine Gute Idee, aber es braucht auch wieder das Übliche Druckmittel übers Geld: es bringt gar nichts, wenn man zwar weiss, dass das eine Produkt viel umweltfreundlicher hergestellt ist, aber 5 mal so teuer ist. Nicht alle sind Milliardäre und sitzen um National- bzw Ständerat.
Und hier zu einem guten Ergebnis zu kommen wird sehr schwer: immerhin gilt es sehr viele Punkte zu bedenken, von umweltfreundlichem Anbau, den Weg, die die rohstoffe zurücklegen auf fairen Handel etc etc müsste alles berücksichtigt werden. Und wenn man sieht, wie lange alleine die Geburt für die CO2 Abgabe gegangen ist, kann man nur gute Nacht dazu sagen.
Die Idee mit der Umweltetikette ist sicher sehr gut, aber birgt auch ein gewisses Risiko, dass wir am Ende zu jedem Produkt einen grossen administrativen Aufwand haben und einen kleineren Nutzen.
Sie haben Recht, wenn sie die Deklaration von solchen Informationen fordern, sie ist leider nötig.
Das beste, günstigste Mittel um das Problem zu lösen, ist aber die eigene Intelligenz und die Einsicht zur Nachhaltigkeit.
Herzlichen Gruss
allend fluggesellschaften die mehr als die notwendigen daten den us-behörden zur verfügung sellen die starterlaubniss entziehen. (muss ja nicht gleich morgen umgesetzt sein, aber schon nur den recht provokativen gedanken publik zu machen wäre meiner meinung nach interessant)
somit könnte man unseren lieben freunden "äne am teich" zeigen dass uns nicht nur umelt- sondern auch datenschutz wichtig ist. sicher kann die schweiz im alleingang die usa bei beiden themen nicht umstimmen, aber es wäre mal ein zeichen gesetzt. vielleicht hätte dann das eine oder anderer land auch den mut zu entsprechenden schritten. (swift lasse ich mal aussen vor, hat ja hiermit nix zu tun.)
die Energielabels (A-F) finde ich an sich eine gute Sache. Nur sagt mir dieser Label nichts über die Gesamtenergiebiland des entsprechenden Produkts aus. Klar, ich spare mit einem Produkt der Klasse A während der Zeit in der ich das Produkt verwende im Vergleich zu einem Produkt der Klasse F viel Strom. Gesamtökologisch gesehen weiss ich aber noch lange nicht, ob das Produkt über seinen gesamten Lebenszyklus (Von der Produktidee bis zur Entsorgung) ebenfalls energieeffizient ist.
Es wird ja zum Beispiel behauptet, dass Solarzellen energieineffizient sind. D.h. die Produktion dieser Zellen verschlingt mehr Energie als dass sie danach je produzieren werden. Ich weiss nicht ob dies so stimmt. Das Beispiel soll jedoch veranschaulichen, dass ein Verbrauchslabel für die Information des Konsumenten unter gewissen Umständen ungenügend ist und eine Betrachtung über den ganzen Produktelebenszyklus nötig ist.
Die Form in welcher der Kosument über die Gesamtenergieeffizienz eines Produkts im Vergleich zu ähnlichen Produkten informiert werden soll, müsste jedoch ähnlich sein wie auch die eigentlichen Energielabels, sprich für jeden sofort verständlich.
Mit freundlichem Gruss
Hammergood
die Feststellung, dass das Thema "Umwelt" die Blogleser und -Schreiber mehr beschäftigt, als die Flimmerkiste, ist meines Erachtens ein grosses Kompliment an die Blogger und Bloggerinnen. Mir stellen sich jedes mal die Nackenhaare auf, wenn ich die durchschnittlichen "Glotzenzeiten" des BFS lese. Da sitzen doch ganze Kantone bis zu vier Stunden täglich vor dem Schirm. Aber nun endliche weg, von diesem Thema.
Genauso wie Sie sehe auch ich die Notwendigkeit einer umfassenderen Energieetikette. Dies zeigt sich schon am Beispiel der bestehenden Etikette für Neuwagen. Da wird einfach der Spritverbrauch in Relation zum Fahrzeuggewicht gesetzt. Und so kommt dann auch ein 2.5 Tonnenschiff mit 15l/100km besser weg als ein 1 Tönner mit 8l/100km. Beide Autos wären nichts für mich, da Steinzeittechnik. Aber dennoch zeigt es einmal mehr, WER da die Finger drin hatte, bei der Bestimmung der Kriterien.
Ebenso wichtig sehe ich auch die absolute Notwendigkeit, dass alle, WIRKLICH ALLE Aspekte eines Produktelebens beachtet werden. Mit einem solchen Label könnten endlich auch diese destruktiven Volks-Mythen aus der Welt geschafft werden wie z.B. das Märchen der Solarzelle, die bei ihrer Produktion mehr Energie verschlingt, als sie je produzieren wird. Das war mal so in den 60ern der Apollomission. Oder auch der Jeep Wrangler der mit seinen 5l Hubraum so unglaublich sparsam in der Produktion ist, dass er total ein sparsames Auto darstellt. Blödsinn und Wunschdenken der Auto-Lobby.
Freiwilligkeit und Idealismus sind gut. Sehr gut. Sogar unverzichtbar. Aber sie sind eben kein effizientes Vehikel zur Massenumsetzung. Dazu braucht es lenkende Massnahmen, Gesetze. Die Beispiel hierfür sind zahlreicher als die Sandkörner am Strand. Freiwillige Geschwindigkeits-Limite der Autofahrer. Freiwillige Promille-Limite bei Autofahrer. Freiwillige Limite des Energieverbrauchs. Da lachen doch die Hühner. Das ist einfach naiv.
Zum Blog: Weiter so Herr Bundesrat! Die Links zu den entsprechenden Studien oder Communicees schätze ich sehr.
http://moritzleuenberger.blogspot.com
Zum Thema:
Umweltschutz ist allgegenwärtig, dies ist auch gut, denn wenn wir nicht jetzt etwas tun dann kanns schnell ziemlich arg werden.
Umweltschutz sollte man fördern - oder noch besser fordern.Korrigiert mich wenn ich falsch bin aber ich glaub am Sempachersee (oder wars der Halwilersee?) werden Bauern nun subventioniert wenn sie beim "güllnen" keine Gülle mehr in die Gewässer fliessen lassen. Vom Umweltschutz her sicher gut, aber eigentlich ein völliger Blödsinn. Oder wird jeder der lange genug was falsch macht irgendwann dafür bezahlt es nicht mehr zu tun? Dann fange ich aber an immer zu schnell zu fahren.
Umweltschutz muss man glaube ich wirklich erzwingen und die Politik kann das halt am besten über das Portemoinaie, vieleicht traurig, sicher wahr.
Genauso sollte man halt schweizer Holz insofern fördern dass man ausländisches Holz verteuert - das ist zwar nicht gerade freie Marktwirtschaft, aber zumindest in umwelttechnischer Sicht wage ich zu behaupten dass diese halt völlig versagt.
Letztens habe ich mich ein wenig mit CO2 handel befasst. Eigentlich ist das eine gute Idee, wer zuviel Produziert muss die Regenerationskapazität einkaufen - das solle Geld in die ärmeren Länder bringen und dazu anregen den CO2 Ausstoss zu verringern.
Nur leider stimmt auch das nicht. Die grossen Waldflächen welche in irgendeinem Entwicklungsland stehen gehören längst einigen grossen westlichen Unternehmen und das Geldfliesst somit nicht in die Länder die es bräuchten - bzw. verlsst zum Teil nicht mal das CO2 produzierende Unternehmen.
Leider ist damit für dem Umweltschutz nicht allzu viel getan, auch wenn man sicher einige Leute damit beruhigen kann.
Sehr gerne würde ich eine Entwicklung nicht nur in Richtung Umweltschutz sondern in Richtung "guter" Umweltschutz sehen.
Zuletzt will ich, als im Ausland lebender Schweizer, doch noch sagen dass ich die Schweiz noch immer als ziemlich führend in Sachen Umweltschutz sehe - vieleicht ist nicht alles perfekt, aber im Vergleich zu anderen Orten doch schon sehr gut.
Ihre Worte: "Am besten wäre, es gäbe für jedes Produkt einen Umweltindikator" stimmen mich einerseits optimistisch,andererseits auch nachdenklich.
Hallo?---Bern gibt für jeden Pipifax Richtlinien und Gesetze raus,ohne dass wir gefragt werden.Warum geht das in diesem Fall nicht?
Ich gebe mir mal selbst die Antwort,bevor sich wieder irgendein ETH-Prof. mit falscher Mailadresse zu Wort meldet. ;-)
Weil dann z.B. eine Jeanshose plötzlich 3-4x teurer wäre,wenn man den Pestizideinsatz (nicht nur auf amerikanischen Baumwollfeldern) mit dazurechnet.
Noch `ne Frage nebenbei: Sind Sie nach Paris geflogen oder per Bahn gefahren? Warum werden heutzutage solche Diskussionsrunden unter Politikern nicht per Videokonferenzschaltung abgehalten?Das wäre doch viel ökologischer,oder nicht?
Wenn es den Firmen und Geselschaften Finanziellen nutzen bringen würde auf umweltbewusstere Produkte zu setzten und sie auch beim Kunden mehr resonanz spüren würden, müssten wir nicht so viele DOK sendungen oder was auch immer über wackelige einzelprojekte und das aussterben des Bioanbaus kaum nach dem Endecken der Nachhaltigkeit Diskutiern.
Beim jedem Kaufentscheid wählen wir einen weg, Qualität oder Quantität.
http://www.pyronsolar.com/GER/index.htm
ich habe Ihnen ja bereits gesagt, dass 1 m2 Fotovoltaik pro Person und Jahr ausreichen würde um in 30 Jahren sämtlichen nicht-erneuerbaren Strom durch erneuerbaren Strom zu ersetzen. Insofern ist natürlich erneuerbarer Strom durchaus umsetzbar.
Im Link ist übrigens auch noch ein innovativer Ansatz vom einem Physiker-Ehepaar 82 und 84 jährig (Link). (Wenn das nicht gleich auch die AHV-Thematik löst.)
Diese schwimmenden und hocheffizienten Solar-Stromgeneratoren haben einen Wirkungsgrad von wuchtigen 37%. Das heisst, wenn lediglich die Hälfte der Fläche unseren Speicherseen mit diesen schwimmenden Stromgeneratoren bedeckt werden, werden bei einer mittleren Sonneneinstrahlung von
1200 kWh/m2 (es ist eine Sonnentracking Anlage) bereits 64% des letzjährigen Stromverbrauchs generiert.
(1200 kWh/m2 * 0.37 * 165/2 km2 = 36.6 Milliarden kWh.)
Anstatt, dass die Speicherseen tagsüber geleert werden müssen, liefern einfach die Strominseln den Energiebedarf bzw. füllen mit dem überflüssigen Strom die Speicherseen.
Und natürlich können diese Inseln auch so angeordnet werden, dass sie ein hübsches Bild erzeugen.
Ich frage mich ob ein 84 jähriger Axpo Chef auch noch einen solchen beneidenswerten Enthusiasmus an den Tag legen wird?
Vermutlich wird er aber alte Heizwendeln sammeln und sich über all den unnötigen radioaktiven Abfall freuen, welcher durch deren Ineffizienz erzeugt wurde und sich natürlich auch über die verlorenen Arbeitsplätze freuen, weil sich effiziente Produkte wegen Billigst-strom nicht verkaufen liessen. Und möglicherweise wird er noch ein paar 'Energieetiketten'-Witze reissen, was ich ihm nicht einmal allzu übel nehmen könnte.
Ich muss Ihnen gestehen, dass ich nicht gerade zu den Vorbildern i.S. Umweltschutz gehöre. Ich besitze einen Geländewagen Mercedes ML (Verbrauch ca. 12-13 l/100 km) sowie einen kleinen VW Polo. Meistens fahre ich mit dem Polo. Der ML steht meistens in der Garage. Ich fahre damit lediglich ca. 2'000 km pro Jahr. Und mein nächstes Auto wird ein Diesel-Fahrzeug mit Partikel-Filter sein.
Nun meine Gedanken. Es hat meines Erachtens keinen Sinn, die fixen Betriebskosten eines Autos hoch zu halten oder zu erhöhen. Wenn ich beim Kauf eines Autos ein paar tausend Franken mehr bezahlen muss, weil es sich nicht um ein energieffizientes Fahrzeug handelt, oder wenn die Motorfahrzeugsteuern für ein derartiges Fahrzeug höher sind, hält mich dies nicht von einem Kauf ab. Auch fahre ich anschliessend damit nicht weniger. Die fixen Kosten fallen ja an, ob ich das Fahrzeug benütze oder nicht. Wir müssen die fixen Kosten so weit wie möglich reduzieren (Abschaffung der Motorfahrzeugsteuern etc.) und dafür die variablen Kosten erhöhen. Der Benzinpreis sollte sofort auf das Niveau der umliegenden Länder angehoben und anschliessend - möglichst in Zusammenarbeit mit der EU - massiv erhöht werden (ich schlage CHF 3.-- oder mehr pro Liter vor). Wenn wir für eine Tankfüllung zweihundert Franken bezahlen müssen, überlege ich es mir - und mit mir sicher sehr viele andere Autofahrer -, ob ich mein Auto noch bewegen will. Mit freundlichen Grüssen: M. Grossglauser
http://www.pv.bnl.gov/abs_193.pdf
Die neuen fotovoltaischen Solarmodule produzieren teilweise sogar bereits in weniger als einem Jahr die zur Produktion und Installation notwendige Energie.
Nach 25 Jahren wird häufig 80% der Leistung vom Hersteller GARANTIERT. Das heisst eine Lebensdauer von über 50 Jahren ist prinzipiell möglich (Solarmodule haben im Gegensatz zu einem AKW keine beweglichen Teile und sind chemisch stabil).
Ich finde es toll, dass nun eine Vielzahl von Ideen generiert werden, um den Energieverbrauch und den CO2-Ausstoss zu reduzieren. Umweltetiketten helfen sicher, die Verbraucher auf das Thema Umweltschutz zu sensibilisieren. Ist es eigentlich erwiesen, dass Kaufentscheide aufgrund dieser Massnahme anders gefällt werden? Wenn ich die schnell wachsende Anzahl SUVs auf unseren Strassen zähle, habe ich gewisse Zweifel an deren Wirksamkeit. Die Autoindustrie lässt sich jedenfalls dadurch kaum beirren und wenn ich die aktuelle Werbelandschaft durchforste, fällt mir auf, dass die Konsumenten weiter enorm mit Power, Prestige und Potenz angelockt werden.
Ich bin der Meinung, dass Ihr Departement viel mehr Ressourcen in die Werbung für umweltgerechtes Verhalten stecken müsste, sozusagen die Konsumgüterindustrie mit ihren eigenen Waffen angreifen und schlagen sollte. Ich bin mir sicher, dass mit einer genialen Kampagne einiges erreicht werden kann. Wenn coole Typen und tolle Frauen als Umwelt-Trendsetter gezeigt werden, könnte das durchaus helfen, eine Trendwende herbeizuführen. Als gewissermassen flankierende Massnahme könnte man in Zeitschriften und im Fernsehen Berichte von realen Leuten platzieren, die die Zeichen der Zeit erkannt haben, und ihr Konsum-Verhalten bereits auf freiwilliger Basis angepasst haben. Das sind meines Erachtens nicht mehr ausschliesslich Öko-Fundis oder "un-coole" Randgruppen, sondern durchaus auch Leute, die Nachahmer finden würden. Selbstbeschränkung und Freiwilligkeit finden so lange nicht statt, bis Energiesparen "in" und Energieverschwenden "out" ist. Das müsste das Ziel sein. Wenn die Menschen das Gefühl erhalten, dass hier ein Zug am Anrollen ist, auf den man aufspringen sollte, wenn man dazugehören will, dann könnte man den Prozess des Umdenkens mit grosser Wahrscheinlichkeit beschleunigen.
als EU Bürger und Gastarbeiter in der Schweiz hoffe ich immer, dass wir alle voneinander lernen. Es gibt - so durfte ich lernen - in der Schweiz sehr viele Liegenschaften die von Pensionskassen oder Banken verwaltet werden. Ein Beitrag zum Umweltschutz wäre möglichst viele Dächer der Schweiz mit Solarmodulen (Wassererwärmung) oder gar Photovoltaik auszurüsten. Vielleicht bringt die Politik zukünftig die Investoren und Entscheider dazu mehr als 1000 Dächer mit solchen Modulen auszurüsten.
viele Grüsse
Harald
Umweltetiketten für Autos? Um das Gewissen zu beruhigen? Ob ich mir einen 3-Tonnen kaufe oder ein 500-kg Auto spielt für den Benzinverbrauch erst dann eine Rolle, wenn ich das Auto benutze. Wenn ich mit meinem 3-Tonner 5000 km im Jahr fahre, verbrauche ich immer noch weniger Energie, als mein Nachbar. der mit seinem Sparauto 30'000 km abspult und für die Ferien noch einen Wohnwagen mitschleppt.
Ich schlage vor, alles zu normalisieren. Wer die Norm überschreitet, wird bestraft. Für den Strassenverkehr heisst das: Die jährliche km-Leistung oder der Treibstoff wird kontingentiert. Wer mehr konsumiert, wird mit einer Straftaxe "belohnt". Gibt es noch keine tragbaren CO2-Messgeräte, die man jedem Bürger um den Hals hängen kann?
Das selbe Prinzip liesse sich auch im Gesundheitswesen einführen, Pascal Couchepin wird's freuen: Wer den Norm-BMI überschreitet, zahlt mehr in die Krankenkasse. Wer länger lebt als die durchschnittliche Lebenserwartung, erhält keine Rente mehr aber dafür aktive Sterbehilfe.
Ursache der anthropogenen Klimaveränderung ist, wie der Begriff sagt, der Mensch. Weniger Menschen, weniger CO2. Opfern wir uns also für den Planeten Erde, der letzte Fauna und Flora werden es uns danken.
Vorschläge dazu gibt es bereits:
"Kinder sind schlecht für den Planeten"
http://www.news.com.au/story/0,23599,21684156-5009760,00.html
Bravo! Verlegen wir Bahnschienen zu jedem Haus, mit 24/7 halbstündlichem Taktbetrieb der öffentlichen Verkehrsmittel.
Oder ich werde nicht mehr zur Arbeit fahren und auch meine Kunden nicht mehr besuchen.
Ja ja, die Autofahrer werden jammern. Aber das geht vorüber denn: sobald der Sprit um ein vielfaches teurer wird, fahren die Leute weniger Auto. Das gefällt der Autoindustrie natürlich gar nicht. Sie wird bemüht sein (wie sie dies bereits wärend der Ölkrise der 70er Jahre gewesen ist), VIEL sparsamere Autos zu bauen. Die Technik dazu ist bereits vorhanden. Schlussendlich bezahlen die Autofahrer wieder in etwa dasselbe pro km, wie zuvor. Dies weil der Spritpreis zwar angestiegen ist, doch die Fahrzeuge effizienter geworden sind.
Der Coup dabei:
-Keine umständlichen Gesetze.
-Keine missbrauchgefährdeten Spezialregelungen.
-Der rasche Umstieg auf Bio-Energie wir möglich
-Keine Externalisiserung der Kosten mehr
-Keine komplizierten Importverbote.
Lasst ganz einfach den Markt entscheiden. Der Markt will Autos verkaufen und Autos fahren. Er wird einen Weg finden, soviele Autos wie möglich zu verkaufen und zu fahren. Denn damit verdienen sehr viele Leute Geld.
Das wirklich einzige Problem an der Umsetzung dieser Idee ist jene Gruppe, die darunter leidet - die Öllobby. (Und, wenn ausgedehnt, auch die Uranlobby). Alle anderen profitieren. Und kommt jetzt bitte nicht mit den hungernden Mexikanern. Das hat nichts mit Bio-Anstrengungen zu tun, sondern ganz einfach mit einer absolut skrupellosen Wirtschaftspolitik der USA.
Ein weiterer sehr interessanter Link von Ihnen (http://www.pyronsolar.com/GER/index.htm). 37.3% Wirkungsgrad ist meines Wissens absoluter Weltrekord. Wenn dann auch noch die effektive Solarzellenfläche klein gehalten werden kann (wegen der Konzentration), so kann sich das durchaus auch finanziell rechnen.
Dieser Wirkungsgrad übersteigt sogar denjenigen von Dish-Stirling-Anlagen um einige Prozent (http://de.wikipedia.org/wiki/Solar-Stirling).
Auch erkenne ich auf den ersten Blick keine kritischen Materialen die zur Herstellung notwendig wären und die Ökobilanz beeinträchtigen würden. Nochmals: Sehr interessant.
Lasst uns nicht meckern sondern Lösungen finden.
http://www.youtube.com/watch?v=WaWoo82z
Ein 4 Liter Auto rechnet sich momentan einfach nicht. Der Prius kostet etwa 12'000 Franken mehr und verbraucht knapp 3 Liter weniger als ein vergleichbares Auto.
Bei einem Benzinpreis von 1.70 ist das eine Ersparnis von 5.10 auf 100 km. Das heisst bis die Mehrkosten von 12'000 Franken nur schon zinsfrei 'abgestottert' sind, muss man 236'000 km fahren.
Und ein besserer Verbrauch heisst übrigens nicht weniger Fahrleistung im Gegenteil:
Eine Corvette mit 400 PS und Plastik-karosserie verbraucht 8.5 Liter auf der Autobahn bei 108 km/h.
Ein Hummer H2 mit 325 PS verbraucht dagegen 19 Liter bei 108 km/h.
Es ist das Gewicht, der Luftwiderstand und was vorallem was bei Saugmotoren leider vielfach ausser acht gelassen wird, die Getriebe Übersetzung im obersten Gang, welche den Verbrauch massgeblich beeinflussen.
Viele benzinbetriebenen Autos könnten problemlos bei weniger als 2000 U/min die Geschwindigkeit von 120 km/h halten. Der oberste Gang müsste stets als Spargang ausgelegt werden, das würde die Fahrzeug Kosten nicht erhöhen allerdings den Verbrauch merklich senken (da die Pump- und Reibungsverluste des Motors so stark reduziert werden).
Vielleicht müsste man - wenn ein höhere Lenkungsabgabe nicht durchsetzbar ist - wenigsten ein Gesetz erlassen, welches vorschreibt dass der oberste Gang eines Fahrzeuges, stets so ausgelegt werden muss, dass eine bestimmte Drehzahl (z.B. 2000 1/min) bei 120 km/h nicht überschritten werden darf, ausser das Fahrzeug wäre tatsächlich nicht in der Lage diese Geschwindigkeit bei dieser Drehzahl zu halten.
hallo??? uns geht es definitiv zu gut! menschen sterben, weil sie nichts zu essen haben, menschen sterben, weil die wirtschaft auch waffenhandel ist. auch die schweiz produziert waffen, die sie doch so neutral verkaufen.
und wir diskutieren über co2...
ich will nicht sagen dass dieses thema blödsinn ist, gar nicht. aber ich denke, das "unser" kastendenken fehl am platz ist! denkt weiter und offener...
1. wir können noch so an der spitze der recycler und saubermänner sein. was bringts? 1500km südlich wird investiertes geld, inovation von einem wirtschaftsland, zur nichte gemacht! genau was wir sparen oder achten, wird das ganze wieder verschmutzt....
Sie bitten, fordern, empfehlen: „ denkt weiter und offener …“
Vielleicht könnten Sie hier ein paar Beispiele von „weiter und offener …“ aufführen, damit alle verstehen, was Sie damit meinen.
Liza
Ich habe gelesen, dass man sie entlasten möchte und überlegt, das Bundesamt für Energie in’s Departement für Wirtschaft zu „zügeln“.
Herr Leuenberger, sind Sie wirklich überlastet mit so vielen Ämtern? Oder ist der Vorschlag ein Schachzug des wirtschaftsgläubigen Teils des Bundesrates, damit die Energieindustrie einfacher und rascher ihre Ziele erreicht?
Liza
Schade, dass das cleverste Säugetier auf Erden sich wegen seiner heutigen Grossspurigkeit und seinem Egoismus schon bald selber so einengen muss, dass ein freies Leben nicht mehr möglich sein wird. Ich hoffe, ich werde das nicht mehr erleben.
http://potentialdynamicsnetwork.ning.co
Doch der INPUT ist das eigentliche Problem. Wir leben über unsere Ressourcen, auf Kosten anderer, auf Kosten des Planeten. Wie lässt sich das in den Griff kriegen? Ich habe keine ausgearbeiteten Vorschläge. Doch meiner Meinung muss die Diskussion sich nicht mehr nur dauernd um den Output drehen, sondern jetzt auch den Input einbeziehen.
Wie können wir den Überfluss, an den wir uns so gewöhnt haben, regulieren? Wie sehr muss da jeder einzelne Abschied nehmen vom Luxus? Je grösser das zu Verabschiedende, desto grösser die Utopie, dass das geschehen wird.
Welche Lösungen oder zumindest Schritte kann die Politik anbieten?
Welche Lösungen oder Schritte kann die Technik anbieten?
Welche Lösungen und Schritte kann der Einzelne in Selbstinitiative verwirklichen?
Die Klimadiskussion oder Outputdiskussion (bzw. die sich daraus ergebenden Handlungen) sind wichtig.
Doch die RESSOURCENDISKUSSION oder INPUTDISKUSSION ist ebenso wichtig. Zeit, vermehrt ein Bewusstsein dafür zu entwickeln und sich darauf einzulassen.
herzlich
Martin Schmid
Viele Eurer Ideen zur Lösung oder Verbesserung des Klima- bzw. Energieproblems schlagen ein BONUS-MALUS-SYSTEM vor. Tatsächlich wird heute ein Energie-sparsames Verhalten viel zu wenig belohnt währenddem ein Energie-intensives nicht viel kostet. Deshalb ist's kein Wunder, dass das Verhalten der Bevölkerungsmehrheit sehr Energie-intensiv ausfällt. Daran müssen v.a. die Politiker etwas ändern; die Wirtschaft wird's mit Sicherheit NICHT richten! So lange die Politik z.B. Billigflüge toleriert (mit nota bene steuerreduziertem Treibstoff!) zu Preisen weit unter den Bahnpreisen, ist ja jede/r ein Trottel, der aus Umweltschutz-überlegungen die Bahn nutzt. Schizophrenien dieser Art müssen die Politiker erst mal bereinigen, bevor sie mit dem Moralfinger an die Einsicht des Einzelnen apellieren (der/die ist eben NICHT blöd!). Aber wenn das mal geschafft ist, und zudem ein cleveres Bonus-Malussystem für den individuellen und gewerblichen Energieverbrauch eingerichtet ist - ja dann würden die Schweizer Bevölkerung und Wirtschaft gewiss und gerne auch sehr innovative und fortschrittliche Lösungswege beschreiten! Was meint Ihr?
Sie haben das Thema Medien aber schnell verlassen! Hat Ihnen in den Kommentaren der Wind zu stark ins Gesicht geblasen? Mit der Umwelt verspüren Sie Rückenwind, sicher angenehmer!
Doch die Medien hätten gerade auch hinsichtlich der Umwelt eine wichtige Informationsaufgabe! Liebe Bloggerinnen und Blogger, wisst Ihr z.B., dass in der Schweiz jeder Bauer 7% seines Landes als ökologische Ausgleichsfläche bewirtschaften muss? Und wisst Ihr, was eine solche Fläche genau ist, welche Vor- und Nachteile diese Ökoflächen haben? Oder tagesaktuell: Wisst Ihr, dass momentan ganz Westeuropa von Billigstzucker aus Brasilien überschwemmt wird? Wisst Ihr, dass zur Produktion dieses Billigzuckers für Europa (welchen wir hier gar nicht brauchen würden) grosse Flächen Regenwald gerodet wurden und immer noch werden? Dass die Arbeitsbedingungen dort viel schlechter sind als hier? Doch das ist eben der hochgejubelte Freihandel!!
Nein, all das könnt Ihr ja nicht wissen! Woher auch, die Medien berichten nicht gerne von solchen Kehrseiten unseres Billigwahns!!
Die Diskussion in diesem Blog scheint mir festgefahren zu sein, genau wie die Infos aus den Medien. Man schaut einen ganz kleinen Teilbereich völlig losgelöst von den Zusammenhängen an. Die Umwelt besteht längst nicht nur aus Treibstoff und Strom. Alles ist miteinander verknüpft. Extreme Massnahmen haben unweigerlich auch extreme Nebenwirkungen! Der hier oft gemachte Vorschlag, die Treibstoffe massiv zu verteuern, würde als erste (Neben-) Wirkung mal einen Inflationsschub auslösen. Diejenigen, welche jetzt am lautesten für höhere Treibstoffpreise sprechen, würden wohl als Erste auf die Strasse gehen um für den entsprechenden Teuerungsausgleich zu demonstrieren! Unter dem Strich würde zu unserem Nachteil alles teurer, unsere Exportchancen kleiner (auch für Umwelttechnologie) und Produktion und Dienstleistungen in billigere und weniger saubere Länder verlagert. Denn der Preis ist eben doch noch das wichtigste! (Siehe Zucker)
Ganz meine Meinung.
Die Wirtschaft (und damit auch ich selber) wird sich ultraschnell anpassen an jede, JEDE, neue Situation. Auch jene mit steuerlich verteuertem fossilem Sprit oder Uran. Für all jene "Aber das braucht doch Zeit"-Sager da draussen: Wendet Euch bitte mal fünf Minuten von Eurem goldenen Kalb ab und überlegt Euch dieses: Im zweiten Weltkrieg war Rohöl (und damit Benzin) sehr knapp (Embargo gegenüber Deutschland). So knapp, dass es für die Landwirtschaft nicht mehr reichte. Die Traktoren sind still gestanden. Es vergingen keine zwei Monate und ein schweizer Jungunternehmer hat den Holzvergaser in grossen Stückzahlen angeboten. Holz oder Kohle rein - der Traktor läuft wieder.
Dies ist nur ein "worst case" Beispiel dafür, dass die wirtschaftlichen Befürchtungen in fast allen Belangen weit übertrieben sind und vor allem dem Eigennutz dienen (dem kurzfristigen Eigennutz).
Eine Hypothese: Der Bundesrat erlässt heute ein Dekret, dass keine fossilen und fissilen Brennstoffe mehr in die Schweiz importiert werden dürfen. Folge: Der Benzinpreis steigt rapide an, da die schweizer Streibstoff-Depots leer zu werden drohen. Es vergehen keine 24h und schon sind die ersten Unternehmer zur Stelle, die Alternativen anbieten. Alternativen, die dem Individualverkehr dienen. Elektromobile, Hyrbidfahrzeuge, Velos usw...
Der Endzustand wäre wie folgt:
Autofahrer würden ca. 10 bis 20% mehr bezahlen für den gefahrenen Kilometer als heute. Der Spritpreis wäre 5 bis 10 mal höher als heute. Die Fahrzeuge 4 bis 8 mal effizienter.
ABER: Die schweizer Wirtschaft hätte einen regelrechten Boom erlebt: Hightech-Produktion für den Binnenmarkt (Fahrzeuge) und für den Aussenhandel.
Als Beispiel hierfür will ich Japan aufführen. Woher kommen die technisch am weitesten fortgeschrittenen Autos? Woher die Sparsamsten? Bestimmt nicht aus den USA, sondern aus Japan und (leider nur einzelne, wie der 3l Lupo) aus Europa. Interessanterweise ist aber in genau diesen Ländern (Japan, Europa) der Spritpreis signifikant höher als in den USA.
Hohe Energiepreise können ein Segen sein.
mit dem ersten Teil Ihres Blogeintrage bin ich einverstanden. Der Freihandel treibt in der Tat mittlerweile ganz fürchterliche Exzesse (Billigzucker, Maishunger in Mexiko, Billigwaren aus China usw...). Da muss ein Zertifikatsystem her. Labels. Und dann eine Kontingentierung bis hin zum Importverbot. Das funktioniert bereits bei anderen Produkten sehr erfolgreich.
Auch teile ich Ihre Meinung, dass ökologische Apsekte immer ganzheitlich und im grossen Rahmen betrachtet werden müssen. Keine Detaillösungen. Endlösungen. Durchdachte Massnahmen.
Mit dem Spritpreis gehen unsere Ansichten jedoch drastisch auseinander. In meinem letzten Blogeintrag habe ich versucht zu erklären, wohin hohe Energiepreise führen. Noch ein Beispiel welches ich vor einigen Tagen hier im Blog gelesen habe: Jeans. Also gehen wir davon aus, dass die Spritpreise um 500% ansteigen. Folge: der herkömmliche Transportweg wäre für den Jeanshändler nicht mehr tragbar (sonst kann er seine Jeans nicht mehr verkaufen und verliert sein Geschäft). Er sucht sich Alternativen. Diese gibt es. Bis hin zur einheimischen Produktion. Schlussendlich wird die Jeans zwar zu einem höheren Preis als zuvor im Laden hängen, aber nicht um 500% mehr, sondern um ca 5-20% mehr. Der Markt ist nicht rigide, nicht steiff. Er passt sich an. Wo äussere Zwänge auftreten kommt Innovation auf. Denn der Markt will Umsatz, unbedingt. Darauf kann Mann und Frau sich verlassen.
Zum Thema Medien habe ich gerade gestern etwas Erstaunliches festgestellt. Ja dieses Thema ist ein bisschen schwieriger als die Umwelt. Die Medien haben aber auf die Bevölkerung einen grossen Einfluss, gerade wenn man, zum Beispiel hört, wie viel Zeit die Leute vor der Glotz hocken.
Nun zu meiner Feststellung. Auf SFzwei wird um 17:50 eine Sendung ausgestrahlt, bei der vorgängig eingeblendet wird, dass sie für Kinder unter 14 Jahren nicht geeignet sei.
Weshalb in aller Welt strahlt SFzwei um diese Zeit direkt nach den Simpsons die Sendung Family Guy aus? Hat man wirklich das Gefühl die Eltern bekommen diese Empfehlung mit und können ihre unter 14 Jährigen Kinder vom Konsum dieser Zeichentrickserie abhalten? Dies löste bei mir auf jeden Fall eine leichte Empörung aus. Kein Wunder lehrt unsere Jugend nichts mehr von gegenseitigem Respekt. Man kann ja solche Sendungen ausstrahlen aber dann bitte zu Zeiten nach 20:00.
Mit freundlichen Grüssen
Thomas Gysi
Zitat:
"Im Sammeln und Recyclen von Abfällen sind wir Spitze."
"Ich höre immer wieder, wir seien die Musterknaben Europas. Heute gilt das leider nicht mehr. Wir haben noch einige Aufgaben zu erledigen: Unsere Luft enthält zuviel Feinstaub und Ozon. Ein Drittel der Tier- und Pflanzenarten sind bedroht. Viele Bäche und Flüssen sind in künstliche Läufe eingezwängt."
Kommentar:
Wir sind also Spitze und Musterknaben und das reicht ihnen noch nicht ? Wenn schon ein Drittel der Tier- und Pflanzenarten bedroht sind, Wasserläufe als von uns wie "Gefangene" behandelt werden, warum gibt man die Strategie von Dezentralisation nicht einfach auf und baut einfach im Mittelland eine neue Stadt für die GESAMTE Schweizerbevölkerung. Wie vom Künstler Hundertwasser schon lange Empfohlene naturnahe Bauweisen. Die wären heute auch kein technisches Problem mehr. Man kann vieles einfach in die Höhe bauen...wenn der VCS und andere gleichgeschaltete "Einsprüchler" nicht wären. !!!
Wenn ich etwas bedrohtes in meiner Umgebung sehe ist es vor allem der Mensch selbst ! Er schränkt sich mit Auflagen ein und das in einer Weise die andere Auflagen geradezu erzwingen was zur Folge hat, dass die Spirale einfach immer weitergeht. Das alles ist einfach nur (un-)menschlich ;-)
Weshalb das immergleiche Gejammere über zuviel Feinstaub und Ozon ? Das wissen heute doch alle, dass es sowas gibt und neue Ideen zur Verhütung braucht es auch nicht, denn die alten sind da und werden auch immer weiterentwickelt womit sie immer wieder als Neu erscheinen . Nur die Umsetzung bewirkt etwas und vorallem die menschliche... VERNUNFT !!!
Zitat:
• Holz: An vielen Orten in der Schweiz bleibt es in den Wäldern liegen, dafür wird Holz aus den Tropen oder aus Skandinavien importiert. Ideen für neuartige Technologien für das Bauen sind vorhanden, wie ja gerade auch die Kommentare in meinem Blog zeigen. Damit schonen wir natürliche Ressourcen und schaffen gleichzeitig Arbeitsplätze.
Kommentar:
Bei meinem Aufenthalt In Vancouver/Kanada ist mir zufällig im Hotel ein Buch in die Finger gerutscht, das vieles über das Land aufführte.
Was mich erstaunte war eine Auflistung praktisch aller Holzproduzierender Länder weltweit. Aus dem Rating konnte man entnehmen, dass die Schweiz zwar ein kleiner Produzent aber mit Abstand der Effizienteste war. Auch der kleinste Schnippsel wird bei uns irgendwie noch verwertet!
Wieder mal Spitze, aber anscheinend nicht gut genug!
Waren sie schon mal in Kanada ? Wenn ja, haben sie gesehen wieviel "Abfallholz" dort an den Stränden und in den Wäldern vermodert? Wahrscheinlich sieht das in Skandinavien mit Ausnahme von Dänemark nicht anders aus.
Darf man diess Holz jetzt bei uns verarbeiten ohne, dass die "Umweltschützer" wieder eine Lenkungsabgabe einfordern?
Wenn ich in ihrem Blog die Kommentare so lese, sieht man auch, dass jeder irgendwie grün denkt. Aber sie, Herr Leuenberger, denken schon ein bisschen weiter. Nämlich soweit, dass man nicht vergessen sollte, dass vor allem Arbeitsplätze erschaffen/erhalten werden sollten die das theoretische auch umsetzen und zwar möglichst ohne unnötige Behinderung.
Ich wünsche ihnen einen schönen Tag, und lese weiter. :-)
Wenn die Treibstoffe Weltweit im Gleichschritt teurer werden, hast Du natürlich recht. Eine markante Verteuerung der weltweiten Transporte wäre in mancherlei Hinsicht ein Segen. Doch wenn wir in der kleinen Schweiz mit einer künstlichen Verteuerung des Treibstoffs vorauseilen, dann kommt es eben doch so, wie ich geschrieben habe!
Liebe Blogger
Ist Ihnen bewusst, dass ein Jumbo-Jet in einer einzigen Flugminute soviel Sauerstoff verbraucht, wie ein Mensch in seinem ganzen Leben?
Ist Ihnen bewusst, das Flugbenzin nicht besteuert wird, und dass wegen dieser Steuerfreiheit Flugtickets im Vergleich zu Bahn- und Autofahrten viel zu billig sind?
http://www.blogigo.ch/Pete
Jaja, der Feinstaub!
Wir der vielleicht in Kürze dann auch wieder aus den Schlagzeilen verschwinden wie der gute alte saure Regen, oder das Waldsterben?
Man weiss es nicht, aber man wird sehen.
Es grüsst Pete, der sich noch keine Vogelgrippeschutzmasken gekauft hat.........
Hat jemand von euch Bloggenden diesen Frühling schon unwahrscheinlich gute Erdbeeren aus Spanien gegessen? Habt ihr euch auch schon mal gefragt, wie die Spanier es schaffen, ein Pfund Erdbeeren billiger zu produzieren und in die Schweizer Geschäfte zu stellen, als die Schweizer Bauern ein halbes Pfund? Hier die Lösung: Billigste Arbeitskräfte aus Nordafrika arbeiten dort für einen Hungerlohn, ohne Sozialleistungen und ohne Ansprüche auf Arbeitssicherheit, Arbeitsplatzsicherheit etd. (= Sklaverei). Aufgrund der intensiven Bewirtschaftung des Bodens, ist es nötig, Unmengen von Dünger einzusetzen. Damit die steigende Nachfrage befriedigt werden kann, werden zudem grosse Flächen von Wald und Buschland gerodet, um so neuen Platz für Erdbeerkulturen zu schaffen. Auch vor einem Naturschutzgebiet wird nicht halt gemacht. Damit die „gesunden“ Früchte dann auch schön rot aus dem Regal leuchten, wird zudem noch das eine oder andere - in der Schweiz verbotene - Spritzmittel eingesetzt (= Chemiecocktail). I wünsche wyterhin en Guete!
In der Schweiz sind die Vorschriften betreffend Arbeitsbedingungen, Dünger- und Spritzmitteleinsatz derart streng (übrigens: ich finde es gut so, ich will ja echt gesunde Früchte essen), dass es absolut unmöglich ist, da noch mitzuhalten.
Zudem zahlen Schweizer Bauern schweizerisches Preisniveau auf Krankenkasse, Produkten und Dienstleistungen, da geht billigeres, kostendeckendes produzieren einfach nicht. Ausser es werden eben doch hier und dort Abstriche gemacht. Nur, eine Befragung der Schweizer Bevölkerung hat kürzlich gezeigt, dass unter anderem folgende Erwartungen bestehen: Gute Qualität der (Schweizer) Lebensmittel, auch das Tierwohl und die Ökologie sind uns Schweizern wichtig (aber wieso nur, wenns in der Schweiz produziert wird?). Der Selbstversorgung wird ebenfalls eine überraschend hohe Bedeutung zugemessen (der kalte Krieg sitzt uns wohl doch noch im Nacken). Eine klare Mehrheit fordert ein gerechtes Einkommen für leistungsbereite Landwirte. Toll, die meisten wollen aber nicht mitfinanzieren. Wie soll das bitteschön aufgehen?
Denkt doch beim nächsten Einkauf ein bisschen weiter, als nur bis zu eurem eigenen Portemonnaie. Damit ein bisschen leichter geht: stellt euch eure Kinder vor, wie sie in 50 Jahren hier in der Schweiz leben sollen…
Wie Sie anhand der Beiträge feststellen können, gleichen sich viele Aussagen, Anliegen und Fragen in ihrem Inhalt. Nur, dass sie von verschiedenen Personen geschrieben werden und somit unterschiedlich formuliert sind.
Im Überblick:
Auffallend ist, dass vieles nicht verstanden wird. Zum Beispiel, warum Energie- und Treibstoffpreise relativ tief sind, obwohl in Anbetracht der Herstellungs- und Vertriebskosten der tiefe Preis eigentlich nicht möglich sein kann; warum Treibstoff für Flugzeuge (mit Destination im Ausland) nicht besteuert wird und das Fliegen deshalb viel zu billig ist; warum nicht flächendeckend alternative Energiegewinnung aus Sonne, Wind, Erdwärme etc. massiv gefördert wird, wo die Technologie (Sonne, Wind) doch vorhanden ist; warum bei den massgebenden Behörden so zögerlich und widerstrebend gehandelt wird.
Beklagt wird, dass wir mit Produkten überschwemmt werden, die in den Ländern mit mangelhaften Sozial- und Umweltstandards produziert werden, was dazu führt, dass der Absatz der eigenen Produkte, die infolge strenger Produktionsbedingungen teuerer sind, erschwert, zum Teil gar verunmöglicht wird. (Es bedarf schon einer tiefen inneren Überzeugung, das teurere, sozial- und umweltverträgliche Produkt zu kaufen und sich damit für das Wohl von Menschen und Umwelt einzusetzen – vor allem dann, wenn man nicht zu den Gutverdienenden gehört.)
Wäre es nicht sinnvoll, einmal die Zusammenhänge einfach (sofern das möglich ist) und klar darzulegen im Sinne einer Allgemheitbildung? Diese Aufklärungsinformationen könnten ja mit den Abstimmungsvorlagen zusammen in die Haushalte verteilt und auch via Medien verbreitet werden.
Liza
Liebe Blogger,
Punkto Umweltschutz, wollte ich noch die Diskussion auf die Erderwärmung lenken. Die Frage lautet ganz einfach: Werden unsere politischen Systeme schnell genug reagieren können um der Katastrophe zu entkommen? Oder bewegt sich eine Demokratie esrt wenn die Mehrheit es will?
Inzwichen hat die Wissenschaft Fakten gesammelt, un es scheint dass wir sehr schnell reagieren müssen. In 40 Jahren gibt es im Sommer höchst warscheinlich kein Eis am Nordpol mehr. In den Polarregionen wird halt die Erwärmung viel grösser als im Durchnitt sein. Und sie hat andere Folgen als bei uns, wo es öchstens an Schnee fehlen wird, und die Berge etwas mehr rutcen werden. Ich war gerade in Barrow, der nördlichsten Stadt Alaskas. Zu ersten mal hat sich dort das Seeeis letzten Sommer ausser Sichtweite zurükgezogen. Der Permafrost schmilzt so sehr dass die Küsste sich viel schneller erodiert. Erste Häuser wurden schon umgelegt. Dass ist eine menschlich spurbare Erwärmung. Jetzt könnten wir noch ewas machen, aber in zwei Jahren ist es womöglich zu spät!
Jetzt wird die erwärmung noch durch CO2 kontrolliert, darauf können wir einfluss nehmen. Aber wenn andere Faktoren wie Wasserdampf (in viel stärkeres Treibhausgas) die Kontrolle über das Erdklima übernehmen, dann haben wir keinen Spielraum mehr.
Wenn ich den wenigen Einfluss der Wissenschaft auf die Politik sehe, stimmt es mich pessimistisch! Der einzige Vorschlag der in der letzten Zeit in die richtige Richtung ging, war einfach bei der Beleuchtung die 100-Jährige Glübirne abzuschaffen, indem sie einfach nicht mehr verkauft wird! Warum muss so was noch so lange warten bis es möglich ist? Warum kann ein Freihandels-Abkommen so einen Entscheid blokieren? Vor allem wenn dabei dem Konsumenten kein Schaden entsthet da er pro Birne zwichen 100.- und 200.- SFr spart!
pS: zur Einergieeffiziens won Solarzellen: Am Anfang war es so dass sie tatsächlich mehr Energie kosteten als sie je produzieren konnten, aber inzwichen ist dies nicht mehr der Fall. Es ist nur schade dass die Schweiz ihre Vorreiterrolle in diesem Feld wegen fehlendem politischem Wollen an Deutschland überlassen hat. Wann bekommen wir unser 100'000 Sonnendächer Programm?
Herzliche Grüsse
http://www.fun2life.ch
Die Vorgehensweise mit dem Holz erstaunt mich immer wieder. Früher verfeuerten wir Holz, bis es hiess, dass dies die Umwelt schwer belaste. Dann kam Kohle auf, was die Umwelt noch mehr belastet und jetzt wird gesagt, man wolle wieder zurück zum Holz. Noch dazu kommt, dass wir unsere Wälder einfach retten und vorallem aufforsten sollten. Immerhin nehmen die Pflanzen das CO2 auf und geben Sauerstoff ab. Im Herbst setzt sich dieses zwar teilweise wieder frei, aber immerhin gab es Sauerstoff. Wenn nun Holz verfeuert wird, reissen wir wieder die Wälder nieder und beklagen uns wegen der hohen Schadstoffwerte.
Allgemein:
Die Schweiz steht im Vergleich zu anderen Ländern ja nicht ganz so schlimm da, was die Generierung von Schadstoffen im Land betrifft. Warum investiert die Schweiz nun nicht in die Forschung und Entwicklung neuer Technologien und setzt diese im Ausland ein? Windkraftwerke in Nordafrika, Partikelfilter in China, etc.? Die Schweiz würde dadurch nicht nur eine Vorreiterrolle bei der Minimierung von Schadstoffen an den Brennpunkten übernehmen, sondern könnte sich auch wirkliche Vorteile in der Forschung sichern. Warum wird hier nicht mit z.B. der ETH zusammengespannt und ein ordentlicher Studiengang entwickelt? Ich bin der festen Überzeugung, dass es einige junge Leute geben würde, die gerne einen solchen Studiengang besuchen würden (ich z.B. auch). Möglicherweise wäre dies dann auch eher ein Studiengang, der mehr mit praktischer Forschung und Entwicklung zusammenhängt, als mit Kontaktstudium. Da gäbe es sicher auch Investoren, die in diesen Studiengang investieren würden.
Ich glaube einfach nicht, dass die Schweiz als kleiner Punkt auf der Weltkarte etwas wesentliches bewirken könnte, wenn rundum noch immer geschlotet und zerstört würde, während wir total Schadstofffrei leben. Wir müssen den übrigen zwar drei Schritte voraus sein, aber eben - noch viel wichtiger - den anderen, grösseren Ländern helfen, vorwärts zu kommen. Gerade die ärmeren Länder haben doch die Mittel nicht, selbst etwas zu bewirken und zu erforschen. Und die Klimakatastophe geht uns alle an - nicht nur innerhalb unserer Grenzen. Da hilft es nicht, Däumchen zu drehen und zu denken, irgendwann hat dann schon einer die glorreiche Erfindung, wie wir die Schadstoffe im Nu reduzieren können.
Zudem wünschte ich mir, dass das zuständige Bundesamt einen Katalog herausgeben würde, wie die Haushalte effizient und einfach Energie sparen und etwas für den Erhalt der Umwelt tun können. Es wäre so einfach - aber die meisten wissen nicht wie oder viele wollen die Klimakatastrophe auch (noch) nicht wahr haben. Das sehe ich immer wieder bei Gesprächen.
Ich würde mich freuen, auf meine Anfrage wegen dem "Grünen Forschungstandort Schweiz" von Ihnen eine Antwort zu erhalten.
Besten Dank
andreas m.
Von Beginn an lese ich nun schon alle Ihre Beiträge und die entsprechenden Reaktionen darauf. Auch ich möchte Ihnen zu Ihrem Blog gratulieren und freue mich, dass Sie sich direkt ans Volk wenden und dass der Dialog hier auf relativ gutem Niveau stattfindet, dass heisst ohne Aggressionen oder Beleidigungen.
Was mir auffällt, ist, dass es quasi immer dieselben Menschen sind, die sich hier zu den einzelnen Punkten äussern. Ich denke, so verhält es sich auch in der Welt ausserhalb Ihres Blogs. Es sind ein paar Einzelne, die sich Gedanken machen und versuchen, mit ihrem Verhalten anderen (Mensch, Tier und Umwelt) so wenig Schaden wie möglich zuzufügen. Diesen Menschen steht eine unvergleichlich grosse Masse an Menschen gegenüber, die auf unsere heutigen Probleme, solange diese sie nicht ganz klar selbst tangieren, mit absoluter Gleichgültigkeit reagiert... und dies wohl überwiegend nicht einmal aus bösem Willen, sondern aus Unwissenheit, aus Misstrauen oder Bequemlichkeit. Ich glaube nicht, dass man bei dieser Mehrheit mit Freiwilligkeit auf offene Ohren stiesse.
Aus diesem Grund frage ich: Warum führt man in der Schule nicht ein Pflichtfach "Umwelt und Soziales" ein? Lassen wir doch einmal die übervollen Stundenpläne und die fehlenden Lehrkräfte für einen Moment ausser acht und fragen uns, ob man nicht bei unseren Nachkommen ansetzen müsste, die sich einmal mit einer anderen Welt wird auseinander setzen müssen. Neben all den anderen Fächern wäre ein solches Fach doch wirklich wünschenswert, damit wenigstens der Versuch unternommen würde, der kommenden Generation Verantwortung und Empathie mit auf den Weg zu geben. Gerade in einer Welt, die - nicht nur in der Schweiz - immer mehr nach rechts rückt. Das Fach sollte kein Leistungsfach mit Prüfungen und Noten sein, sondern könnte mit Vorträgen und vor allem mit Gruppenarbeiten, mit Initiativen und Vorschlägen der Schülerschaft arbeiten. Das würde vielleicht viel mehr zum Denken und Handeln anregen jede gute Note.
Viele Grüsse
I. Gärtner
Gruss, Thomas in La Matanza, Tenerife
http://www.hirschen-rapperswil.ch
Das Problem ist, dass wir, global gesehen, alle viel zu viel Energie verbrauchen und unser Wohlstand auf billiger, fossiler Energie (dazu zähle auch mal das Uran) basiert. Dummerweise ist es in der nächsten Generation so weit. Oel, Gas, Uran gehen in den nächsten 50-70 Jahren zu Neige. Was dann ?
Darum brauchen wir eine viel bessere Enegieeffizienz und nicht einen Umstieg auf "sogenannte" Biobrennstoffe.
Es muss auch ganz klar gesagt, werden: Ein Minergiehaus, eine Erdsonde rechnet sich (noch) nicht. Der Mensch scheint nicht für's Sparen konzipiert zu sein, zu sehr ist er noch Jäger und Sammler.
Darum braucht es einerseit Druck (Gesetze) und andereseit Anreize auf Minergie zu setzen.
Die Häuser müssten per Gesetz eine Energieeffizienzetikette erhalten und somit einen Bonus/Malus in der Grundsteuer erhalten (als Beispiel).
Mist gehört nicht auf den Misthaufen, sondern in den Biogasreaktor, Wälder gehören aktiv bewirtschaftet. Was früher oder später kommen wird, ist eine 2. Anbauschlacht, um Energie selber erzeugen zu können.
Wobei man ganz klar sehen muss, dass die Schweiz nicht genügend Land hat für eine Energieeigenversorgung.
Aber noch manchen Berggipfel für Windräder und noch manches Tal für einen Wasserspeicher.
Gruss Andreas
http://durendal1.blogspot.com/
Vous écriviez le 26 mars sous le titre „Was kann ich denn schon bewirken?“ combien il était important en politique de prendre son courage et que c'était de ce courage et de lui seul que naissait le changement des hommes et le cours des choses.
Bravo pour votre engagemet courageux pour l'environnement et bravo plus encore de tirer de la très légitime fièrte de vos réussites antérieures l'enthousiasme des réussites futures.
JM Froidevaux
Auch ich schätze es sehr, dass in diesem Blog die TeilnehmerInnen auf respektlose oder verletzende Äusserungen verzichten.
Sie erwähnen das Minderheits- Mehrheitsverhältnis: „Es sind ein paar Einzelne, die sich Gedanken machen und versuchen, mit ihrem Verhalten anderen (Mensch, Tier und Umwelt) so wenig Schaden wie möglich zuzufügen.“ Oft genug werden diese Minderheiten aber lächerlich gemacht oder angefeindet, zum Beispiel mit Bemerkungen wie: „…...wenn der VCS und andere gleichgeschaltete "Einsprüchler" nicht wären. !!! Leider, leider scheint es so, wie Sie sagen, dass die grosse Mehrheit der Menschen kaum auf freiwilliger Basis ihr Denken und Handeln ändern wird. Ich selber hasse Vorschriften, die ja immer eine Form von Bevormundung sind. Aber ich komme zum Schluss, dass solche unumgänglich sind in Anbetracht der grassierenden Unvernunft vieler Menschen. Ein „harmloses“ Beispiel: Mein Nachbar, ein absolut gebildeter Bürger, ist gerade dabei seinen gepflasterten Vorplatz sowie alle Platten und Treppen auf seinem Grundstück Zentimeter um Zentimeter mit seinem Hochdruckreiniger zu reinigen… Noch nicht lange her, da war es der andere Nachbar, der auf die gleiche Weise seine Terrasse und alle Gartenwege auf diese Weise bearbeitete. Am Tag darauf war es wieder ein anderer im Quartier … Das ist eine Sache, die Stunden bzw. ganze Tage dauern kann. Das Geräusch ist weit herum hörbar und sehr störend …. dann wären da noch das Wasser und der Strom, der verbraucht wird. Selbstverständlich haben alle Nachbarn auch noch Rasenmäher, Rasentrimmer, Laubsauger und andere elektrisch oder benzinbetriebene Geräte. Auch wird gerne an lauen Sommerabenden im Garten mittels Aussenlautsprechern Musik gehört oder auf dem Balkon z.B. die WM geschaut…
Dass mit einem Schulfach „Umwelt und Soziales“ ein Anfang in Richtung Bewusstmachung der Thematik gemacht werden könnte, finde ich eine gute Idee. Aber das allein wird nie und nimmer genügen. Meines Erachtens braucht es Vorbilder, die vorleben wie man sich sozial -und umweltverträglich verhalten kann - und das sind halt in der Regel die Eltern und Lehrpersonen. Es braucht auch das Einüben in Form von Praktizieren dieser Verhaltensweisen. Das beginnt damit, dass Abfälle mit nach Hause genommen werden, wenn kein Abfalleimer in der Nähe ist; dass im Winter keine Erdbeeren, Tomaten etc. auf den Tisch kommen; dass Radio-/CD Geräte etc. nicht ins Freie gehören etc. … Umweltschutz und Rücksicht auf Mitmenschen beginnt eben mit ganz alltäglichen Dingen.
Liza
Damit das auch klar ist. Ich hasse Vorschriften nicht, denn die werden -nicht- von Verbänden erlassen! Damit kann ich leben weil sie variabel sind und immer wieder angeglichen werden können.
Wenn aber vom Souverän in einer direkten Demokratie etwas angenommen wird und anschliessend von irgendeinem Verband durch das Einspracherecht verhindert werden kann, macht es doch keinen Sinn, dass über irgendetwas noch abgestimmt wird. Das heisst ganz einfach ausgedrückt: - Verbandsbeschwerderecht -nach Abstimmung- = Unterwanderung der direkten Demokratie - !
Es geht doch nicht anhin, dass der VCS rund 1500 Arbeitsplätze verhindern kann für die ein ganzer Kanton zuvor abgestimmt hat.So geschehen im Kanton Freiburg !
Mir persönlich ist etwas ähnliches (in allerdings kleinerer Form!) passiert und ich spreche daher aus Erfahrung. Das enstprechende Projekt wurde allerdings nach über einem Jahr(!) doch bewilligt. Die ursprünglichen Initianten gingen allerdings zuvor durch einen ungerechtfertigten Einspruch Pleite (laufende Kosten und zuwenig Kapital!) und erst im zweiten Anlauf nach Intervention eines Anwalts wurde der Einspruch eines Einzelnen aufgehoben.Ein ähnliches Projekt war vor fünfzehn Jahren einmal im Auftrag mit damals klaren Vorschriften. Wären diese Vorschriften noch vorhanden gewesen, hätte die ganze Prozedur wie in meinem Nachbarskanton zur Umsetzung nur gerade zwei Wochen gedauert!
Das zeigt auch auf, dass Vorschriften gerechtfertigt sind, da durch sie eine Umsetzungsbasis für eine Innovation gelegt ist. Verantwortlich für das ganze Theater (in meinem Fall), war nur der Entscheid der Gemeinde die Vorschriften/ Wegleitung aus Spargründen(!?) nicht mehr zu drucken und alle zwei/drei Wochen vier bis sieben Inspektoren ( Lohnbezüger) vorbeizusenden und Hände in der Tasche das fortschreitende Projekt zu beschauen und jedesmal nach ca zwei Wochen einen Rapport mit neuen Auflagen zu senden. Wenn ich ihnen jetzt sage, dass das Projekt ursprünglich ein simpler 35m2 Kiosk-Cafébar ohne Alkohol war und schlussendlich (folge des Einspruchs) zu einem Kebab-Imbiss mutierte, werden sie mir das nicht glauben, weil es sowas in der Schweiz nicht gibt. Verschlampung meinte man gibt es nur im Ausland. Na, vielleicht ist der Kanton Neuenburg ja schon in Frankreich, weil unsere Autobahn nur gerade bis an die Grenze des Kanton Bern reicht...aber nirgends in die Deutschschweiz führt.
Der Unterschied vom Selbständigerwerbenden zum Funktionär ist der, dass der Lohn beim ersteren zuerst durch Produktion erwirtschaftet werden muss und die Steuern die er und mit ihm seine Mitarbeiter dem Staat bezahlt unter anderem auch als Lohn dem Funktionär zugutekommt.
Es geht mir nicht darum den VCS lächerlich zu machen, doch eher um seine Kompetenz und Legitimation in Frage zu stellen. Zumal bei der Mitwirkung der Verhinderung in den beiden oben beschriebenen Fällen eine SP Politikerin (Zufall?) aus meiner Stadt die treibende Kraft war. Wobei in den Westschweizermedien im Falle des Kantons Freiburg ihr Name nie erwähnt wurde. Das wurde einfach dem VCS zugeschrieben und der kommt aus der deutschen Schweiz.
Liza, vergessen sie bitte eines nicht. Durch die Industrialisirung ist es heute möglich auf diese Weise zu kommunizieren und Meinungen auszutauschen. Menschen (meistens waren es Männer) haben vieles erfunden und entdeckt zum Wohl der Familie und mit dem Ziel für ein angenehmeres Leben als vormals. Sollte ihnen Victor Hugo bekannt sein, dürfte sich die Frage stellen: War das Leben zu seiner Zeit angenehmer als heute?
Gruss Blogger ;-)
Mir scheint, Sie widersprechen sich. In Ihrem früheren Beitrag beklagen Sie die Auflagen, die wieder neue Auflagen erfordern etc.. Im letzten Beitrag loben Sie die Vorzüge von Vorschriften. Was sind Auflagen anderes als Vorschriften? Wie Sie, halte ich Vorschriften für unumgänglich. Aber alles hat zwei Seiten: für den einen ist eine Vorschrift ein Hindernis, je nach dem was er vor hat; für den anderen ist es eine Unterstützung bei der Verwirklichung seiner Pläne.
Sie schneiden einige heisse Themen an, die interessant zu diskutieren wären, aber den Rahmen hier sprengen würden. Zu einigen Ihrer Bemerkungen möchte ich aber doch Stellung nehmen.
Sie behaupten, dass mittels Verbandsbeschwerderecht Projekte verhindert würden. Sie nennen dabei den VCS, der 1500 Arbeitsplätze verhindert haben soll. Exgüsi, aber keine Verbandsbeschwerde kann irgend eine Abstimmung ungültig machen! Sie bewirkt lediglich, dass ein Projekt dahingehend überprüft wird, ob es gesetzeskonform ist. Bitte lesen Sie unter: www.verbandsbeschwerderecht.ch und www.uvek.admin.ch .
Sie erwähnen die Industrialisierung, die vielen Menschen viel gebracht hat und dazu geführt hat, dass unser Leben heute bedeutend bequemer ist als damals. Aber die Industrialisierung hatte und hat nicht nur positive Auswirkungen (ALLES hat zwei Seiten!). Beispiel: Als die durch Wasserkraft mechanisch angetriebenen Webstühle erfunden und verbreitet, und Fabriken gebaut wurden, verloren tausende von Menschen ihre Existenzgrundlage. Denn durch Handspinnen und Handweben hatten sie ihre Existenz gesichert. Lesen Sie unter: www.weberaufstand.ch . Die Menschen arbeiteten in den Fabriken unter unmenschlichen Bedingungen. Es war normal, Kinder zu beschäftigen. Diese hatten oft eine gefährliche Aufgabe, nämlich sich innerhalb sich automatisch bewegender Teile des Webstuhls zu betätigen. Oft genug kam es zu tödlichen Unfällen. Der Lärm der Maschinen muss ohrenbetäubend gewesen sein, die Arbeitstage waren weit über 10 Sunden lang. Auch in der Schweiz herrschte damals „dank“ der Industrialisierung unvorstellbare Not.
Zu Ihrer Bemerkung „Menschen haben vieles erfunden und entdeckt …( meistens waren es Männer)…“ enthalte ich mich eines Kommentars. Aber versäumen Sie es nicht, in www.wikipedia.ch unter „Erfinderinnen“ zu lesen!
Hier nur zwei Müsterchen: NZZ Format: Vom Melitta-Filter zum Tipp-Ex, von der Wegwerfwindel bis zur ersten Computersprache – Erfindungen von Frauen sind häufiger, als man denkt. Allzuoft aber gerieten die Erfinderinnen in Vergessenheit, und ihre Schöpfungen wurden einem Mann zugeschrieben oder sogar gestohlen.
Dabei waren in der Vergangenheit viel mehr Erfindungen von Frauen, als man eigentlich denkt. Bis zum 19. Jahrhundert war laut Gesetz alles was eine Frau besaß Eigentum ihres Mannes, also auch ihre Ideen. So mussten viele Frauen ihre Erfindungen unter dem Namen ihres Mannes patentieren lassen. Legenden zufolge haben Frauen vor rund 6.000 Jahren sogar das Bierbrauen erfunden.
Gruss Liza
http://st.gallen.ch/news/detail.asp?ID=
In meiner Aussage könnte man einen Widerspruch feststellen wenn man das Wort "Vorschrift" nur oberflächlich betrachtet. In meinem Verständnis sehe ich "Vorschrift" in Bezug zu meiner persönlichen Erfahrung als etwas Vor-Geschriebenes oder der andere korrekte Begriff "Wegleitung zur Erstellung von irgendetwas".
Wenn allerdings bei Beginn eines neuen, Arbeitsplätze schaffenden Projektes , nichts als eine Bewilligungs/Meldeplicht und keine "Wegleitung zur Erstellung" vorhanden ist, nenne ich die "Vorschrift" eine "Auflage", da im Voraus nicht bekannt. Dies wird als reine Schikane empfunden, weil sich dadurch die Umsetzung unnötig verzögert. Der Erfolg eines Betriebes hängt auch von Speditivität ab und langatmige Bürokratie von behördlicher Seite kann etwas zunichte machen bevor es "steht".
Nochmals kurz zum VCS und den anderen "Einsprüchlern". Vielleicht kennen Sie die Story von Galmiz. Wenn nicht klicken Sie bitte auf die Links. Leider gibt es keine Aufzeichnung der heissen Debatten die damals von der TSR ausgestrahlt wurde.
Gruss, Blogger
http://www.espace.ch/artikel_48992.html
http://st.gallen.ch/news/detail.asp?ID=199240
Wollen wir hoffen, dass das Gemüse aus Galmiz in Zukunft für den Konsumenten erschwinglich bleibt.
Na ja, wer die Natur schützt, hat auch die Finanzen für Luxusgüter,... oder verzichtet einfach darauf :-))
@Blogger
Zuallerst muss ich sagen, dass ich Ihren "Ärger" über gewisse "Einsprüchler" gut verstehen kann. Tatsächlich kann es nervenaufreibend sein, wenn man seine für gut befundenen Ideen und Visionen umsetzen will und von diversen Stellen erst mal ausgebremst wird. Zusätzlich, und das kann ich wiederum aus eigener Erfahrung (Bauingenieur) sagen, wird SEHR häufig, wie Sie auch ansatzweise erwähnen, bei den zuständigen Ämtern und Behörden nicht bei jedem Projekt mit gleichen Ellen gemessen. Sehr ärgerlich, aber mit etwas Erfahrung kann man das gerade biegen...was wiederum nicht gerade für die kantonalen Stellen spricht.
Andererseits kann ich Ihnen an einem Beispiel kurz aufzeigen, wieso es eben Institutionen (Ihr zitierter VCS ist hier nur als Beispiel genannt und passt hier nicht) mit Verbandsbeschwerde recht braucht:
Der umgeleitete Aarelauf (Jura-Gewässer-Korrektion; Hagneckkanal; Region Seeland = ein GEWÄSSER) verläuft in einem monotonen Doppel-Trapezprofil. Nach den, "menschengemachten", Hochwassern der letzten Jahre reicht die Abfluss-Kapazität nicht mehr aus, die Struktur der Dämme ist an ihrem technischen Lebensende und es muss etwas geschehen. Der Eigentümer/Unterhaltspflichtige des Gewässers ist sich bewusst, dass eine Korrektur des Gefährdungszustandes sehr kostspielig ist.
Mit Unterstütung seines gewählten Projektleiters werden etliche gesetzliche Vorgaben (z.B. Gleichbehandlung von Hochwasserschutzaspekten und nachhaltiger Natürlichkeit von Gewässern) von Bund und Kanton (Wer der Eigentümer des Gewässers ist überlasse ich mal Ihren Recherchen) ausser Acht gelassen und scheidet Varianten schon im Vorfeld aus ...eine natürliche Sanierung könnte ja zuviel kosten... Und jetzt will noch jemand sagen, ein Beschwerderecht gelte als "Verhinderer" für Gewerbe, Wachstum und Provit? Manchmal überlegen die Leute einfach zu wenig weit. Wer hätte z.B. gedacht, dass die naturnahe Aufwertung der Alten Aare "Aarbiente" in Herzen von Aarberg, und ja, sie war teurer als ein rein "technisches" Bauwerk, heute weit herum als Attraktion gilt und dem "Gewerbe" ein vielfaches wieder einspielt?
An diesem Beispiel wird gut ersichtlich, dass es die "komischen Querdenker die auch mal an die Natur denken" braucht, damit schlussendlich Projekte realisiert werden können, die eben nicht nur rein finanziell gewinnbringend sind, sondern auch "nachhaltig" sind und unsere Nachkommen davon provitiern können.
Apropos Galmiz: Wie Sie vieleicht schon bemerkt haben, stamme ich genau aus dieser Region. Wahrscheinlich haben Sie sich noch nie Gedanken darüber gemacht, wieviele Arbeitsplätze im Seeland, und dazu gehört auch Galmiz, durch die wunderschönen Gegend im Moos generiert werden. Es werden etliche mehr sein als die 1500. Ob da ein Stahlbau-Fabrikations-Komplex inmitten von alten Wildtierwechseln förderlich ist, wage ich zu bezweifeln.
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Zum eigentlichen Blog ;)
Die Hauptverursacher des sogenannten Klimawandels sind wohl leider die Globalisierung, das Bevölkerungswachstum und das Streben nach Luxus.
Ananas hat man früher dort gegessen, wo sie gewachsen sind und nicht über 10k-km transportiert. Naja, wir waren in Europa nicht mit Vitaminen unterversorgt, wir haben sie einfach mit den hierzulande vorherrschenden Gemüse und Früchten abgedeckt. Das würde wohl auch heute noch ausreichen. Aber die Zeiten sind vorbei und nun sollte endlich mal "geschaltet" werden. Eine Ananas sollte bei uns CHF 50 kosten. Dann leistet man sich vieleicht eine oder zwei pro Jahr. Heute kosten sie wohl so um die CHF 8.50 und man muss mindestens 2cm runherum abschneiden, dass man nicht eine Überdosis an Pestiziden/Herbiziden erwischt. Eigentlich lächerlich. Von den Arbeitsbedingungen der Ernter und den örtlichen Umweltverschmutzungen ganz zu schweigen. Aber irgendwer verdient sich sicher einen goldenen Hintern damit ab. Es lebe der globale Welthandel.
Vielfach wird in den Blogg's erwähnt, dass die CH ja eigentlich schon vorbildlich in sachen Energie und und Umweltschutz ist und es ist eine leichte Konsternation zu spüren, was wir als kleines Land da überhaupt ausrichten können, wenn rundum noch gesündigt wird.
Dazu muss ich sagen, wer um Gottes Willen soll denn, wenn nicht wir, überhaupt einen Versuch starten das Ganze mal innerhalb den Landesgrenzen vorwärts zu treiben? Die U.S.A.? Russland? Die "Gnrosse" "übernehmen" doch Modelle nur, wenn sie sehen, dass es im Kleinen funktioniert. Genau darum braucht es Geld, um endlich mal wieder Innovation in unserem Land vorwärts zu treiben.
Apropos Innovation: Anlässlich eines Referates eines Mitglieds der Verkehrskommission ist mir aufgefallen, dass auf die Frage, welche Fachleute, und damit mein ich Fachleute und nicht Industrielle, denn überhaupt da Einsitz haben ... ähm ich sags mal so, es wurde ausweichend beantwortet. Wenn das in allen Kommissionen so ist (Energie, Verkehr etc.) dann weiss ich jetzt auch, warum man von den Entwicklungen von z.b. diesen hocheffizienten Solar-Generatoren @Beitrag Globi noch nie was gehört hat.
So, wer's bis hier hin geschaft hat, verdient meinen Respekt ;)))) und ev. schaff ich es das nächste mal auch, konkreter zum Blog zu schreiben.
Gruss aus der Mitte
http://www.nzz.ch/2006/01/24/il/article
Besten Dank für Ihre Erläuterungen aus der Sicht eines "Routiniers" der Materie.
Galmiz habe ich erwähnt weil es durch diesen Fall auch zu Kosequenzen kommt und ersichtlich wurde, dass Beschwerderecht nicht immer gleichbehandelt werden kann. Wie ich auch geschrieben habe, kommt mein Ärger vor allem aus dem "Vorspiel". Abgestimmt wurde von der Bevölkerung im guten Glauben, dass das Projekt Beschwerdefrei ist. Wenn erst im Nachhinein einer Annahme durch das Volk, die Zulässigkeit (über das Beschwerderecht) geprüft wird, kommt der Stimmbürger sich doch irgendwie über den Tisch gezogen vor. "Ich, Abstimmen? Die machen ja eh was sie wollen" Zum Glück passiert sowas nicht bei allen Abstimmungen.
Natürlich war ich auch überrascht, dass das Projekt gerade dort geplant wurde und habe mir auch überlegt, weshalb gerade dieser Standpunkt von Amgen gewählt wurde. Wir durchlaufen nicht nur eine Globalisierung sondern auch eine Europäisierung. Oekonomisch betrachtet. Durch die Schweiz führen zwei Hauptachsen. Genf - St.Gallen (Galmiz liegt an dieser Achse) und Basel - Chiasso.
Wer sich in Europa mit dem Auto bewegt wählt von A zu B den schnellsten Weg. Warum nicht auch die Industrie? Wer die letzten paar Jahre von Aosta nach Mailand fuhr hat sicher auch gesehen was für eine immense Industriezone innert kürzester Zeit zwischen Novarra und Mailand aus dem Boden gestampft wurde. Zwischen Mailand und Venedig wird der Platz knapp und der Verkehr ist seit der Öffnung nach Osteuropa buchstäblich explodiert. Novarra liegt nördlich und zudem nahe zum Simplon/Gotthard und bildet bald eine "geschlossene" Achse bis Hamburg. Mit dem Zug in diesem Fall. Von Westen nach Osten, von Lissabon bis Kiev ist bald alles erschlossen. Wenn man sich Triest heute anschaut und die wiederkehrende Wichtigkeit dieses Hafens förmlich spürt,macht man sich doch einige Gedanken.
Es gibt Länder auf unserer Erde da sind die Stätde langgezogen und verlaufen der Strasse entlang.Die Natur liegt gleich daneben und hat Raum. Natürlich hat die Schweiz eine komplizierte Topographie und einen verbrieften Auftrag der Dezentralisation. Wobei gerade der Auftrag uns am meisten Kostet. In jeder Beziehung. Schaue ich mir die Stätde in Osteuropa an, sehe ich richtige Grossstädte und fühle mich Trotzdem nicht eingeengt, weil sie grossflächig sind. Wie lange sich die Schweiz den Luxus der Naturpflege noch leisten kann wird man ja sehen. Ich darf vielleicht daran Erinnern, dass bis vor dem zweiten Weltkrieg, da staunt man, das reichste Land auf Erden, die Tschechei war. Leicht auszumalen, dass die Osteuropäischen Länder die Chance nutzen und heiss sind zu uns aufzuschliessen. Allerdings haben diese Länder den Vorteil, von unseren Fehlern zu lernen und vieles gleich richtig zu machen.
Ach ja, Amgen hat ein "Zuhause" gefunden weil sie sich bei uns nicht aufdrängen wollten und auch keinen "Krieg" auslösen mochten, wie man hört. :-)
Gruss, Blogger
neue Umwelt etiketten und deklarationen sind ja nett aber ziemlich alibi. Was wir brauchen sind progressive systeme. So wie steuern progressiv zunehmen, sollte ganz einfach auch der verbrauch progressiv kosten. Der "normal" verbraucher von energie (welcher form auch immer) sollte etwa gleich viel kosten wie heute. Wer aber mehr oder eben wesentlich mehr braucht soll nicht linear sondern progressiv höhre ausgaben berappen müssen. Wer spart käme sogar in den gennuss günstigerer tarife. Das geht eigentlich gans leicht bei allem was messbar ist. Und der energie verbrauch lässt sich sehr gut messen. Beim Verkehr z.B über die ermittlung der jährlichen fahrleistung. Gas- und stromzähler haben wir auch alle. Natürlich kennen ich die argumente der heutigen tarifsysteme.
Solange wir aber auf energieträgern (oder auch wasser) degressive tarife und rabatte anbieten kann dass nur schiefgehen.
Mit freundlichem Gruss
Wissen Sie wieviele Windkraftwerke es braucht um diese total unnötig vergeudete Energie zu erzeugen?
Wissen Sie wieviel Wärme ein Atomkraftwerk in einem Monat erzeugt ... und wieviel Wärme die Millionen von Steckernetzteile noch selbst erzeugen .. auch wenn das nur weniger als 1 W pro leerlaufendem Steckernetzteil sind .. so müssend das Millionen von Watt sein ...
Und wissen Sie wie einfach es wäre das abzustellen?
Haben Sie sich schon einmal "Vorträge" zum Thema Umweltschutz und Energieverbrauch angesehen ... ist Ihnen dabei aufgefallen, dass wir den Leuten, mit "Schulungstechniken" von 1960, Sachen beibringen wollen, die man den Leuten höchstens noch mit heutiger Schulungstechnik beibringen kann?
Ist Ihnen aufgefallen, dass wir nicht mehr im Zeitalter der Glühbirne von Edison leben. Man kann nicht mehr einfach das Licht ausschalten, wie früher, un Energie zu sparen ... sondern man muss die Hersteller davon abhalten Produkte zu vermarkten, die "automatisch" unnütz Energie verbrauchen.
Bitte setzen Sie sich mit mir in Verbindung. 032 730 11 11
Das Video-Material wurde am 8. April 2007 nur auf Channel Four (BBC) gestrahlt...
Deswegen lohnt es sich wirklich diesen Film zu geniessen:
http://video.google.com/videoplay?docid=4499562022478442170&q=great+global+warming+swindle
Mit bestem Gruss.
J.S.
Keine Ahnung, wie Sie darauf kommen, dass Menschen mit der von Ihnen erfundenen Krankheit, die so genannte Eko-Neurose (Öko-Neurose) durch das Konsumieren des von Ihnen vorgeschlagenen Propagandafilms geheilt werden sollten.
Mangels gutem Sound und Englischkenntnissen habe ich längst nicht jedes Wort verstanden. Aber immerhin soviel, dass klar geworden ist, dass die Sonne an der Klimaerwärmung schuld ist. Dass es für die BewohnerInnen von Afrika unmenschlich ist, die Förderung der Erdölvorkommen in Afrika verhindern zu wollen, da sie Holz als Energielieferant zum Kochen verwenden anstatt Strom. Und dass Sonnenkollektoren ineffizient seien – das „beweist“ ein Beispiel, wo auf einem kleinen Dach eines Spitals eine winzige Fläche Solarzellen (?) installiert sind, deren Ungenügen und Kostspieligkeit beklagt wird …
Mich interessiert, wer diesen Propagandafilm finanziert hat. Besten Dank für Ihre Antwort.
Liza
Na klar. Wenn man nicht im mainstream mitläuft ist jede seriöse Gegendarstellung einfach Propaganda! Wenn man der englischen Sprache nicht mächtig ist sollte man sich mit blödsinnigen Anschuldigungen ganz einfach etwas zurückhalten (dies zur Bemerkung der finanzierten Propaganda)
"IPCC" steht für den publizierten Bericht über den Klimawechsel und die CO2 Belastung. Einige der gezeigten Wissenschaftler (es waren auch Professoren darunter!), haben am Bericht mitgearbeitet und stellen mit ihren Erläuterungen dem Bericht nicht gerade das beste Zeugnis aus. Zurechtbiegen von wissenschaftlichen Erkenntnissen durch sogenannte Wissenschaftsspezialisten der UNO hat auch ihren Zweck.
Haben sie eine Ahnung wieviele Menschen heute nur durch das eigentliche Thema ihre Brötchen verdienen. Die ganze Thematik hat es in einigen Jahrzehnten geschafft Milliarden von Dollars (natürlich auch Franken!) freizumachen. Auch hier in der Schweiz wie man tagtäglich neu erfährt. Es wurde auch erwähnt (im video), dass die ganze Bewegung ein Moloch geworden ist und in sich eine Eigendynamik generiert, dass das ganze praktisch zur Obsession geworden ist. Erwähnt wird auch, dass durch den Umstand, dass man dank erhalt neuer Gelder eine neue "wissenschaftliche Analyse" publiziert was zur Folge hat, dass ein anderer noch ruhmsüchtiger "Wissenschaftler" einen noch ungeheuerlicheren Bericht publik macht. Zur Freude der Medien und Klimaparanoïer ;-)
Natürlich hat die Sonne den grössten Einfluss auf unser Klima. Das kann jeder Wissenschaftler sei er nun skeptisch gegenüber dem IPCC-Bericht eingestellt oder nicht, bestätigen. Wer glaubt, dass die moderne Wissenschaft in nur knapp zwei Jahrhunderten den Rhythmus über die Klimaschwankungen durch simples aufschreiben der täglichen Temperaturen entdeckt hat ist doch einfach nur ein Scharlatan und nichts weiter. Es spielen auch Auswirkungen aus dem tiefsten Weltall eine Rolle, was man auch schon belegt hat. Das ganze ist doch viel komplexer als das Wissen um vier Jahreszeiten.
Liza, ich empfehle ihnen die ganze Thematik mit etwas Differenziertheit anzugehen. Am besten überprüfen Sie selbst durch eigene Messungen alles was Ihnen propagiert wird, sei es nun vom IPCC-Bericht oder von den Wissenschaftlern die daran mitgearbeitet haben und all den anderen die im stillen seriös am Arbeiten sind.
Vielleicht wird das Schweizerfernsehen diese Sendung von der BBC/Channel Four übernehmen und in unseren Landesprachen bei DOK senden....und ich persönlich hoffe doch so schnell es geht und möglichst zwei mal die Woche zu allen Zeiten und das über das ganze Jahr
Gruss, Blogger :-))
http://www.sbp.ch
Transparenz ist angesagt von der Wiege-bis zur Bahre.
Ich versuche es mit dem Umwelt-ThemenPark am Walensee an der Nord-Südachse.
Leute müssen 1:1 begreifen können.
Moritz steh hin und lass den Solar-Tower sprechen!
http://video.google.com/videoplay?docid
Firmen wie die Exxon welche alleine jeden Tag $100 Millionen Profit macht (365 mal im Jahr) ist natürlich ein zartes Pflänzchen verglichen mit den mächtigen Windturbinen und Solar-Baronen.
Moment mal!
Wie kommen Sie dazu zu behaupten, ich sei des Englisch nicht mächtig? Ich sprach von „schlechtem Sound und Englischkenntnissen“. Bitte etwas mehr Differenziertheit!
Mein Interesse und meine Frage, wer den Propagandafilm finanziert hat, ist keine blödsinnige Anschuldigung – wie Sie es nennen – sondern eine ganz normale und sachliche Frage, die eigentlich eine sachliche Antwort verdient hätte.
Ich habe mir den Film nochmals, diesmal mit gutem Sound angehört/angesehen. Der Film übermittelt zwei Botschaften: 1. Die Klimaerwärmung hat nichts mit dem von Menschen erzeugten CO2 Ausstoss zu tun. 2. Die Menschen und Institutionen die einen Zusammenhang von Klimaveränderung und Einwirkung des Menschen auf die Natur sehen, werden als rein politisch motivierte, unwissenschaftliche, monströse Lügner und Verhinderer dargestellt, die nichts anderes tun als Geld damit verdienen und die Entwicklung der armen Länder verhindern. Die reinste Propaganda gegen den IPCC und gegen die Bemühungen, aus der Energiegewinnung durch nicht erneuerbare Energieträger auszusteigen und durch alternative Energiegewinnung zu ersetzen.
Das ist meine Meinung, die ich mir aufgrund des Gehörten bilden konnte - und Sie erlauben mir hoffentlich, eine andere Meinung als Sie zu haben.
Liza
Für Menschen wie Sie, die die Sache mit der Klimaveränderung differenziert betrachten möchten – folgender Link:
http://de.wikipedia.org/wiki/Klimakritiker#Klimakritiker
Liza
http://reality-ch.blogspot.com
Ich finde es super schwach, dass die Schweiz resp. der Schweizer Bundesrat sich von Japan und Korea über eine angedrohte WTO Klage beeinflussen lassen. Gerade Japan hält die WTO Richtlinien ja selber nur nach eigenem Ermessen ein.
Ich bin dafür, dass wir diese EURO-5-Norm wie geplant im 2007 noch einführen. Falls Autohersteller diesen Anforderungen nicht nachkommen können, müssen diese rasch umdenken und nicht die Schweiz. Ich finde es unverschämt, dass diese denken, sie können uns diesen Gefahren aussetzten.
Ich hoffe, lieber Herr Bundesrat Leuenberger, Sie nehmen diesen Punkt nochmals auf und bewegen den Gesamtbundesrat dazu den eingeschlagenen Weg mit selbstvertrauen weiterzugehen.
Sie meinen wohl: für Menschen wie wir, die Gegenteiliger Meinung sind.
Zitat Wikipedia:
"Auf der Grundlage der IPCC-Berichte ergibt sich dringender Handlungsbedarf bezüglich der Rückführung von Treibhausgasemissionen, der weltweit sowohl weite Bereiche der Wirtschaft als auch die Privathaushalte einschließt. Hier wie dort müsste eine Abkehr von alten Gewohnheiten vollzogen werden, um den Klimawandel zu begrenzen."
Kommentar:
Auf der "Grundlage" ist noch kein Beweis, der rechtfertigt, dass jetzt Milliardenbeträge in Form von Salären freigesetzt werden die uns in eine paranoïde Klimahysterie zu stürzen droht.
Ich meine auch nicht, dass rauchen die Gesundheit fördert und bin trotzdem nicht für ein allgemeines Rauchverbot. Ich meine auch nicht, dass Menschgemachter CO2 Austoss natürlich ist und er nicht vermindert werden sollte. Nur für den nächsten Schritt braucht es Zeit bis die Wandlung vollzogen ist. Die Epoche des Erdöls zum Zweck des Heizens und Motorantriebs wird zu Ende gehen. Wird auch eintreffen, wenn das Öl für Werkstoffe zu alltäglich benutzten Waren (Plastik,Farben usw) gebraucht wird.
Der Markt soll's regulieren und nicht perverse Abgaben:
Zitat im Blog BR M.Leuenberger 20.03.2007 :
"Heute morgen ist die Abgabe endlich beschlossen worden. Sie hat eine unendlich lange Geschichte hinter sich und kennt viele Kompromisse. Zuerst möchte ich nochmals festhalten: Sie ist keine Steuer, sondern eine Lenkungsabgabe. Ihre Erträge werden via Krankenversicherungsprämien vollumfänglich der Bevölkerung zurück erstattet und kommen nicht in die Staatskasse. Diese Idee wurde in den 70er Jahren als ein Instrument für die Umweltpolitik entworfen. Jetzt kann sie umgesetzt werden."
Kommentar:
Warum wird die Abgabe nicht zur Sanierung der Dreckschleudern (Partikelfilter für Traktoren, Baumaschinen usw.) benutzt ?
Wenn mit diesen Lenkungsabgaben anderes finanziert wird und nicht das Verursacher prinzip zur Anwendung kommt, verliert man früher oder später den Üerblick und ich darf ihnen versichern, dass bei dieser Methodik in der Prifatwirtschaft der Konkurs garantiert ist.Aber der Staat hat natürlich uns, den Bürger als treuen Steuerzahler und dem darf man doch dann und wann eine neue Abgabe-Steuer (auch wenn's keine sein soll, sagt man) zumuten, weil er hilflos ist und überleben will.
Gruss, Blogger
P.S. diesen Herrn hat man verbrannt weil er auch nicht im Mainstream mitmachte.Aber damals konnte man nicht die Ölmultis als seinen Sponsor bezichtigen ;-)
http://de.wikipedia.org/wiki/Giordano_Brunoliza
http://de.wikipedia.org/wiki/Giordano_Bruno
Ich bin Deutscher Szaatsbürger und lebe seit 3 Jahren sehr gern in der Schweiz.
Seit dieser Zeit befasse ich mich auch mit der Geschichte der Schweiz und entsprechend auch mit der tradizionellen
Augustfeier auf dem Rütli.
Ich möchte Ihnen schreiben, dass ich stolz bin in einem Land zu leben, das Ihre
Geschichte und Traditionen so offen und
selbstbewusst Vertreten kann.
Es verwundert mich aber, dass die daran
Beteiligten Kantone oder Organisationen
die Rütlifeier aus Sicherheitsgründen absagen müssen. Ihre Demokratie ist stark genug, um sich von Extremisten nicht beeinflussen zu lassen.
Wenn diese Feier wiklich nicht stattfindet, haben Extremisten schon einen Einfluss. Die demokratischen Traditionen sollten ein höhere Gut sein, als finanzielle Mittel für die Sicherheit. Die Demokratie müssen alle Bürger dieses Landes verteidigen und dafür Opfer bringen.
Dieses ist eine Lehre aus der Leidvolle Erfahrung der Deutschen Geschichte.
Hochachtungsvoll
Joachim Börner
ich finde es immer wieder tragisch dass die Politik CO2 als Argument nimmt um beispielsweise den Autofahreren mehr Steuern auf zu drängen.
Fakt ist dass CO2 nicht für den Klimawandel verantwortlich ist und wir zudem einen seeehr kleinen Bruchteil des CO2 weltweit verursachen. Denn Klimawandel wie er heute passiert basiert auf Solar-Aktivität welche es schon im Mittelalter gab und damals eine deutlich schlimmere Hitzewelle auslöste als wir sie heute erleben dürfen.
Hier ein 40 minütiger Bericht zum Thema Klimaschwindel: http://www.isnichwahr.de/redirect30300.html
Ich als Bürger fühle mich vom Staat hintergangen, der Staat lügt den normalen Bürger an und das nur um ihn besser besteuern zu können.
*Philip
Das Thema des so genannten „Klimaschwindels“ haben wir hier schon lang und breit diskutiert – ich finde es nicht so spannend, es wieder zu käuen. Ich erlaube mir deshalb, den Beitrag von Thomas Urseler an dieser Stelle zu kopieren, damit Sie als Interessierten sich informieren können.
Achtung: es ist gar nicht so klar, wer eigentlich die wirklichen Schwindler sind.
Thomas Urseler - http://www.stern.de/wissenschaft/natur/:Dokumentation-Der-Klima-Schwindel-Worte-Munde/581145.html?ei
2007-06-13 12:10:05
@Marco
Wenn wir schon mal bei der drittklassigen Qualität der Berichterstattung sind, hier ein Link des selben Sternmagazins, der aussagt, dass die SONNE nur eine "Statistenrolle" spielt. Das ist eben genau das Problem bei diesen populär- und pseudowissenschaftlichen Berichten. Sie entbehren jeglichen fundierten Hintergrundes. Eins ist ganz klar, viele gescheiterte Meteorologen und Klimaforscher wittern die Bratwurst in der Argumentation GEGEN den CO2 bedingten Klimawandel. Dann bekommen sie Gehör. Das gute daran ist, dass die Klimaforschung eine exakte Wissenschaft ist. Das heisst, dass hier Fakten und Zahlen bestimmen. Und damit lassen sich diese mediengeilen Pseudowissenschafter ganz schnell widerlegen.
Ein gutes Beispiel ist hierfür die pralerische Aussage, dass mit den Eisbohrkernen der CO2 bedingte Klimawandel widerlegt werden könne. Dies, weil die Eisbohrkerne aufzeigen, dass das CO2 dem Temperaturanstieg nachläuft und nicht umgekehrt. Diese Tatsache wird von niemandem bezweifelt. Nur leider ist sie komplett aus dem Zusammenhang herausgerissen.
Die Eisbohrkerne haben NIE bewiesen, dass eine Erhöhung der CO2 Konzentration eine Klimaerwärmung herbeiführt. Nein. Die Eisbohrkerne zeigen lediglich auf, dass es einen Zusammenhang gibt, sodass eine höhere Temperatur auch eine höhere CO2 Konzentration zur Folge hat. Eine positive Rückkopplung.
Der Fakt, DASS CO2 als Treibhaus wirkt stammt nicht aud den Eisbohrkernen, sondern vielmehr aus experimentellen Versuchen, sowie aus quatitativen Bestätigungen der Berechnung.
Was RTL, Stern TV, Blick und Aargauer Zeitung, und wie sie noch alle heissen, tun ist ganz einfach: Sie verwursteln kurzer Hand mal alles, was sie in kurzer Zeit auftreiben können zum Thema Klimawandel und CO2. Abgehalvterte Doktoren und gescheiterte, mediengeile Wissenschafter gibt es wie Sand am Meer, die eine solche Contra Theorie unterstützen. Das was schon so bei der Zigarettenwerbung in den 60ern (Ärzte rauchen Phil Morris!). Das alles macht das Gewurstel aber nicht wahrer. Es bleibt ein unseriöses möchtegernwissenschaftliches Gewurstel, das mit den Fakten herzlich wenig zu tun hat, aber sehr wohl dem entspricht, was die Leute hören WOLLEN. Vorsicht deshalb.
"Das gute daran ist, dass die Klimaforschung eine exakte Wissenschaft ist."
Die Klimaforschung setzt sich aus exakten Wissenschaften zusammen. Exakt bedeutet im Allgemeinen, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse in allen Einzelheiten nachvollziehbar und überprüfbar sind. Leider ist aber das nicht überall der Fall, da die Datenmengen oder die Zugänglichkeit oftmals die Nachvollziehbarkeit verhindern. Die Klimaforschung muss zudem mit der Chaostheorie zurechtkommen. Natürlich ist diese Naturforschung trotzdem als exakt zu bezeichnen.
Aber: Nun verhalten sich im Allgemeinen komplexe, nichtlineare Prozesse, zu denen auch Wetter und Klima gehören, chaotisch. Dies besagt, dass sich solche Systeme über einen bestimmten Zeitraum hinaus nicht mehr genau prognostizieren lassen.
Wenn man nun also feststellt dass sich das CO2 erhöht hat, so lässt sich dennoch die Zukunft nicht exakt vorhersagen. Es ist möglich dass CO2 durch Prozesse wieder abgebaut wird die sich gemäss Chaostheorie der genauen Diagnose entziehen.Plankton zum Beispiel baut Co2 ab, die Erhöhung von Co2 in der Atmosphäre könnte bewirken das Plankton mehr Co2 verbraucht, könnte aber auch das Gegenteil auslösen, usw. usw.
Was ich sagen will, man muss mit Wahrscheinlichkeiten leben und kann keinem Spekulanten nachweisen das er Unrecht hat wenn er zum Beispiel behaupten würde dass in 50 Jahren das Co2 nicht viel höher als Heute sei in der Atmosphäre. Trotz exakten Wissenschaften ist es nicht möglich das endgültige Urteil abzugeben wie das in 50 Jahren aussehen würde, wenn wir unvermindert Co2 ausstossen. Man erinnere sich an das sogenannte Waldsterben, trotz saurem Regen und exakten Wissenschaften konnte nicht voraus gesagt werden was Heute davon übrig geblieben ist.
Sich auf die exakten Wissenschaften zu beziehen ist ein Fehler, man muss schlicht überzeugen dass die Wahrscheinlichkeit ansteigt und die voraussichtlichen Folgen dabei beschreiben. Man muss zudem mitteilen, dass wenn wir den Co2 Ausstoss vermindern, wir dann diese Gefahren gar nicht mehr haben würden, das Risiko dann drastisch sinkt. Jedes Beharren auf die angebliche Exaktheit ruft nur jene auf den Plan die dann mit Recht auf die Unsicherheiten hinweisen die tatsächlich enorm hoch sind.
Im Vergleich wie das Klima in der Schweiz sein wird, wenn wir unvermindert CO2 ausstossen, dann ist es einfacher mein voraussichtliches Todesjahr zu bestimmen wenn man alle Daten meiner Person kennt ;)
Von Subtropischem Klima zu Eiszeit ist alles möglich, trotz oder wegen CO2.
Ich schlage mal vor dass wir beginnen mit Edelkastanien in der Nordschweiz aufzuforsten, aber möglich wäre das ich falsch liege, diese Bäume verdorren und ich Winterfichten hätte anpflanzen müssen.
Wenn wir jedoch CO2 verhindern, dann könnte ich erfolgreich darauf spekulieren das wir nichts zu ändern brauchen, was dann sicherer ist auf jeden Fall.
Das bleibt übrig von der exakten Wissenschaft, wenn man ehrlich sein will, aber es ist bedrohlich genug ohne das ich in Zukunft mein Gesicht verlieren muss infolge von Fehlprognosen.
Gruss: Andres
Sie schreiben unter anderem:“ Was ich sagen will, man muss mit Wahrscheinlichkeiten leben und kann keinem Spekulanten nachweisen das er Unrecht hat …“
Haargenau aus diesem Grunde schreibe ich:“ Achtung, es ist gar nicht so klar, wer eigentlich die wirklichen Schwindler sind.“
Ich habe nicht gesagt, dass die Ausführungen von Thomas Urseler wahr sind – wie könnte ich das?!
Zum häufig genannte Beispiel vom prognostizierten aber nicht eingetroffenen Waldsterben, welches gerne zur Beschwichtigung der Menschen erwähnt wird, im Sinne von „es ist alles nicht so arg wie es aussieht, lasst euch nicht beunruhigen“ sollte zur Aufklärung der Zusammenhänge erwähnt werden, dass damals vielfältige Anstrengungen unternommen worden waren, um ein Waldsterben zu verhindern. Dass das Waldsterben nicht stattgefunden hat ist meines Erachtens ein Erfolg der damaligen Bemühungen. Wir könnten daraus lernen, dass es sich lohnt, Massnahmen zum Schutz der Umwelt durchzusetzen – wenn wir nur lernen wollten …
Zum Thema Umwelt, bzw. natürliche Ressourcen folgende Gedanken:
Wir wissen, dass es vier „Elemente“ auf Erden gibt, die das Leben auf diesem Planeten überhaupt ermöglichen: Luft, Wasser, Erde und Licht (Sonne).
Denkt man sich eines dieser Elemente weg, wird sofort klar, dass Leben unmöglich wäre: ohne Luft – kein Leben; ohne Wasser – kein Leben; ohne Erde – kein Leben; ohne Licht – kein Leben.
Für das Leben und Überleben sind wir Menschen auf die Nutzung der genannten Elemente angewiesen: wir brauchen das Licht (das Vitamin D kann der Körper nur mit Licht bilden), wir ernähren uns von dem was im Wasser und auf dem Boden vorkommt - und Wasser ist genau so notwendig zum Leben, wie die Luft zum Atmen.
Luft, Wasser, Erde, Licht benutzt der Mensch seit jeher, um sein Leben einfacher und bequemer zu gestalten. Hierzu nutzt er diese Ressourcen sowie auch die herrschenden physikalische Gesetzmässigkeiten (Licht, Atome, Magnetismus etc.) und wirkt auf diese ein, um die für seine Erfindungen notwendige Energie herzustellen.
Diese Erfindungen, angefangen beim Rad, haben den Menschen die alltägliche Arbeit enorm erleichtert und gleichzeitig oft zu Wohlstand geführt. Das ist auch heute noch so. Nur hat die Nutzung und Veränderung der natürlichen Ressourcen heute ein Ausmass angenommen, wie nie zuvor. Wir wissen, dass Wasser, Luft, und Erde eine enorme Regenerationsfähigkeit besitzen. Das heisst, dass diese Elemente ein gewisses Mass an Verschmutzung und Nutzung verkraften können und ihre lebenswichtigen Funktionen trotzdem erhalten bleiben.
Heutzutage (oder war es nicht schon gestern?), stehen wir an einem Punkt, wo wir die natürlichen Ressourcen in einem Masse nutzen, ausbeuten und verändern (z.B. Atomenergie), dass ihre Regenerationskraft überfordert ist. (Menschen leiden an der durch Industrie und Transportmittel verpesteten Luft; Gebiete sind radioaktiv verseucht; Gewässer verschmutzt, bzw. tot und leer gefischt; der Boden ausgebeutet nach Kohle, Oel, Edelsteinen und –Metallen; Wälder abgeholzt; Böden übernutzt, sodass nichts mehr ohne Dünger wächst, und die Frage nach dem Wohin mit tödlich radioaktivem Material ungelöst, etc. etc.)
Längst dient die Nutzung der natürlichen Ressourcen nicht mehr nur dazu, uns das Lebensnotwendige zu sichern. Sondern es werden enorme Mengen an Energie produziert und verbraucht, um massenhaft Dinge herzustellen, die oft ihrerseits wieder Energie verbrauchen – und die niemand wirklich zum Leben braucht. Oder hängt etwa unser Leben von tausenden völlig überflüssigen Dingen wie z.B. Garten-, Schaufensterbeleuchtung, elektrischen Brotmesser, Rasenteppich, Laubbläser, Kunststoffkleidern, Fernseher, Plastikgeschirr, Verpackungen etc. etc. ab? Immer mehr Menschen wollen solche Dinge, weil sie in deren Augen Wohlstand, Ansehen und „ein besseres Leben“ bedeuten. Und immer mehr Menschen können sich diese Dinge kaufen. Wie sollen nun Millionen von Menschen, die verständlicherweise an den Errungenschaften der Technik und am „Wohlstand“ teilhaben wollen, verstehen, dass sie damit dazu beitragen, ihre eigene Lebensgrundlage und die ihrer Nachkommen zu zerstören - wenn nicht einmal wir, die Menschen in den informierten westlichen Industrienationen, dies wahr haben wollen?
Mit Ihrem Beitrag haben Sie das Wesentliche erwähnt, wo derzeit die grössten Schwierigkeiten aufkommen um unser globales Ökosystem in einem für den Menschen noch erträglichen Gleichgewicht zu erhalten. Vielen Dank für diesen Beitrag.
Sie setzen eine Frage in den Raum die ich nur beantworten kann wenn ich annehme dass der Mensch von Natur rücksichtslos ist und vor allem auf persönliche Vorteile bedacht ist.
Das allerdings leuchtet mir nicht ganz ein, denn wir haben ja angeblich eine Demokratie, in welcher sich Experten zu Wort melden die relativ sicher voraussagen dass schliesslich wir alle unter der Übernutzung der Umwelt leiden werden. Man sollte also meinen dass selbst Personen die sich selbst in den Mittelpunkt der Welt stellen für mehr Sparsamkeit und sichere Energiequellen votieren würden.
Mein Glaube an die Demokratischen Prozesse ist allerdings zutiefst erschüttert, wenn ich sehe dass Energiequellen im Gespräch sind, welche nicht nur mein Leben bedrohen, sondern selbst das der Fürsprecher selbst bedroht.
Haben wir einen Hang zur Selbstzerstörung?
Obwohl diese These auf der Hand zu liegen scheint, glaube ich nicht dass dies daran liegt. Vielmehr glaube ich an mächtige Filtersysteme die das Menschliche Gehirn nutzt um Gefahren zu ignorieren. Das muss nicht gegen die Natur des Menschen sprechen, zumindest nicht bis zu jener Zeit hin in der Gegenwart, wo wir das Potential der Selbstvernichtung tatsächlich erhalten haben, und zwar auf kollektiver Ebene.
Wie diese Filter durchbrechen die wohl zumeist der persönlichen Bevorteilung dienen? Dazu gibt Herr BR Leuenberger in seinem neusten Beitrag die Stichworte.
Kulturelle Anlässe welche die Menschen über künstlerische Aktivitäten in ihrem Verantwortungsbewusstsein abholen können, Rockkonzerte, aber auch alle bildenden Künste, sollten einbezogen sein.
Es liegt wie immer vor allem an den Künstlern und den jungen Leuten, mit emotionaler Intelligenz, sie werden einen Teil ihrer Freizeit opfern (so wie ich und sie das gerade machen), um diese Filtersysteme mit etwas 'Lärm' aufzubrechen.
Die geistigen Filter, die für den Abgang in die Verdrängung sorgen, sie haben ja ebenfalls mächtige Freunde, nämlich unser Kapitalsystem. Das Klingeln in der Brieftasche macht so manchen Verantwortlichen für Energiefragen auf andere Vergnügen, als die Selbsterhaltung scharf. Man produziert selbst auf Kosten seiner eigenen Selbsterhaltung, weil das klingeln in der Brieftasche so laut ist dass der volle Magen vor die Gefahren durch Nuklearenergie und Klimaänderung gesetzt wird, getreu der Erfolgsgeschichte der 'Menschlichen Evolution', bisher.
Mich wundert das nicht, aber mich würde es wundern wenn man diese hartnäckigen Verdängungsfilter nicht trotzdem aufbrechen könnte, dies weil die Logik gegen die Verdrängung spricht, wenn man sie laut genug vorträgt. Sollte der Lärm trotzdem für die Filter sprechen, dann müsste ich annehmen dass ich falsch liege, oder dass unsere Demokratie irgendwo missbraucht wird.
Wie kann man über etwas abstimmen in welchem eine Technologie angewandt werden soll die unser aller Leben und das zukünftiger Generationen dermassen bedroht (Atomkraftwerke), dass beim Eintritt des Unwahrscheinlichen, aber trotzdem, die Schweiz seiner Existenzgrundlagen entzogen werden könnte.
Mir schleierhaft, da funktioniert irgendwie der Staat nicht richtig, oder er tickt falsch in der Bemessung von Prioritäten, Schutz von Minderheiten, Schutz vor Zerstörung, Schutz des zukünftigen Lebens.
Schon lange nichts mehr gehört … Naja, ich verstehe, dass persönliche Probleme wie Antischunkelreflexe, Händeklatsch- und Lachhemmungen nicht jeden interessieren – aber vielleicht sind Sie nur in den Ferien?
Eine Frage an Sie den „Photovoltaik-Experten“: Die SN schreibt: …auf den geeigneten Gebäudeflächen der Schweiz liessen sich bis in’s Jahr 2050 rund 20% des heutigen Elektrizitätsverbrauches erzeugen.“
Das scheint mir doch eine lange Frist und ein relativ geringer Anteil. Ich glaube, von Ihnen andere Zahlen gelesen zu haben.
Die SN schreibt unter dem Titel „Technologie mit Einschränkungen“: „Neben der Eingeschränkten Verfügbarkeit – bedingt durch Schwankungen der Sonneneinstrahlung im Tages- und Jahresverlauf und die meteorologischen Gegebenheiten – sind dies vor allem wirtschaftliche und technologische Grenzen. So sind die Kosten für Photovoltaikanlagen – und damit die Gestehungskosten des Solarstroms mit einem Franken pro Kilowattstunde - vergleichsweise hoch, während die Wirkungsgrade von Solarzellen mit rund 15% noch klein sind…
Übrigens, die Basis zum Zeitungsartikel war das Solarkraftwerk auf dem Mont Soleil, welches von der BWK (Berner Kraftwerke) mitfinanziert wird – wenn ich es recht verstanden habe.
Auch hier meine ich schon ganz andere Zahlen gelesen zu haben. Sollten die Zahlen im Artikel wirklich zu hoch bzw. zu tief genannt sein, würde ich gerne einen Leserbrief an die Zeitung schreiben. Aber hierzu brauche ich verlässliche Zahlen. Könnten Sie mir solche nochmals nennen? Darf ich Ihre Beiträge ausdrucken und weitergeben
http://www.solarcontact.de/content/news
Natürlich kann Solarstrom in rauhen Mengen produziert werden - es ist letztlich lediglich eine Frage des Willens. Hier ist nochmals das Beispiel, welches ich schon einmal präsentiert habe:
Eine PV (Fotovoltaik-Solarmodul) Fabrik mit 160 MW jährlichem Output verkauft sich offensichtlich für 320 Millionen Franken. http://www.solarserver.de/news/news-6200.html
Mit einer CO2 Abgabe von lediglich 20 Franken pro Flugticket können jährlich 360 Millionen Franken eingenommen werden.
In weniger als einem Jahr ist eine 160 MW PV Fabrik also komplett finanziert.
Wir können demnach in 10 Jahren problemlos 10 PV Fabriken aufstellen mit einem jährlichen Output von 1600 MW. Also 32'000 MW in 20 Jahren – genügend Strom um sämtliche AKWs zu ersetzen. (Da die Fabriken einen hohen Automatitionsgrad aufweisen, sind die restlichen Kosten (z.B. Löhne) verhältnismässig tief. Auch sind die Materialkosten der Solarmodule verhältnismässig tief, da bei diesen Dünnschichtmodulen wesentlich weniger Silizium benötigt wird).
Wir haben über 30 Jahre Zeit bis die jetzigen AKWs allesamt vom Netz gehen.
Lediglich 1 m2 PV pro Person und Jahr muss als Ersatz der AKWs verlegt werden und ein WK-Soldat kann alleine 100 m2 PV in einem WK verlegen. (Es geht schliesslich auch um unsere Unabhängigkeit von ausländischen Rohstoffen und Reduktion von sicherheitspolitischen Klumpenrisiken wie ein AKW eines darstellt.)
Das ist übrigens nicht derart viel Fläche: Jedes Jahr wird mehr als 3-mal soviel Fläche NEU verbaut. Das ist zudem weniger als 1% der Fläche der Schweiz und weniger als 10% der bebauten Fläche der Schweiz in 30 Jahren.
Und unsere Speicherkraftwerke speichern natürlich überschüssigen Sonnenstrom genau so wie sie jetzt jede Nacht überschüssigen Atomstrom speichern. Tatsächlich können unsere Speicherkraftwerke für mehrere Wochen die Schweiz alleine mit Strom versorgen. Es ist also kein technisches Problem, wenn es mal ein paar Wochen regnet.
Ausserdem wird so verhindert, dass in der Nacht wie jetzt andauernd überschüssiger Strom produziert wird. Am Tag verbrauchen wir mehr als doppelt soviel Strom wie in der Nacht und das trotz dem Nachtstrom und den ineffizienten Heizwendeln.
Ein Stromerzeuger welcher wie PV auschliesslich am Tag Strom erzeugt (und niemals in der Nacht), ist also eine ausgezeichnete Ergänzung zu bestehenden Kraftwerken.
Bezüglich Wirkungsgrad und Stromerzeugungspreis:
Der Wirkungsgrad von PV ist übrigens irrelevant. Relevant sind letztlich die Kosten pro kWh.
Wenn eine Anlage mit 5% Wirkungsgrad billigeren Strom als eine Anlage mit 30% Wirkungsgrad erzeugt, dann wird man in Ausnahmefällen dann die 30% Variante wählen, wenn der Platz begrenzt ist (z.B. Satellit) und das ist ja eben bei unseren Dächern nicht der Fall.
Ein Franken pro kWh erreichte man früher und heute vielleicht noch bei kleinen Anlagen mit hohen Handwerker Löhnen aber sicherlich nicht bei grösseren wie die Anlage im Link bei Leipzig.
Die Anlage kostet 130 Millionen Euro und produziert 40 Millionen kWh pro Jahr.
Das heisst, bei 40 Jahre Betriebsdauer ist man noch bei 8 cents die kWh.
Da Solarmodule im Vergleich zu AKWs keine beweglichen Teile haben und keinen hohen Temperaturen, Strahlung und Drücken ausgesetzt sind, sollten Solarmodule eigentlich problemlos eine längere Betriebsdauer als AKWs aufweisen können und den AKWs gibt man ja offensichtlich 60 Jahre.
Solarmodule sind übrigens selbstreinigend. Es ist also nicht so dass da irgendein Reinigungsmensch jede Woche die Solarmodule abwischen muss.
Wenn Du noch die Zinsen dazurechnest wird’s teurer aber nicht um Faktoren teuren. Ausserdem geben uns die Banken ja auch 1.5% für unsere Altersvorsorge also gibt es wohl keinen Grund einen höheren Zinssatz anzunehmen. Abgesehen davon, muss ja die CO2 Abgabe auf Flugtickets irgendwo investiert werden.
Noch was liza: Wenn einer kommt seine Meinung mit dem begründet, dass er Experte ist, dann kannst Du davon ausgehen, dass Dir gerade ein Hafenkäse präsentiert wurde.
Eine Axpo will wie alle anderen Firmen ihren Gewinn maximieren. Wenn also die Axpo kurzfristig ihren Gewinn maximiert, dann ist das sicherlich ausgezeichnet für die Saläre deren Manager, heisst aber leider nicht, dass das auch das Beste für die Schweizer Volkswirtschaft ist.
Vielen Dank für die Zusammenfassung von Beispielen betreffend Photovoltaik, welche Du (ich erlaube mir, Du zu sagen) schon in früheren Beiträgen erwähnt hast.
Du äusserst Dich nicht darüber, ob ich Deine Beiträge ausdrucken und weitergeben darf. Ich gehe deshalb davon aus, dass das in Ordnung geht.
Für mich als Mensch mit der Überzeugung, dass die Natur uns – ohne aufwändige Veränderung ihrer Elemente - alles bietet was für unser Leben und Überleben wichtig ist, halte ich es für meine Pflicht, Behauptungen in den Medien, dass Photovoltaik (oder andere erneuerbaren Energieträger) ineffizient seien, etwas entgegen zu halten.
Wer tut es, wenn nicht wir …?
http://www.bfe.admin.ch/themen/00526/00
was ist eigentlich der Grund, dass eine Werbepräsentation der Axpo mit Falschinformationen, welches sich Stromperspektiven 2020 nennt auf der Webseite des Bundesamtes für Energie präsentiert wird?
Wem gehört eigentlich dieses Bundesamt? Dem Schweizer Volk oder der Axpo?
Reicht es nicht, dass wir als Stromkonsumenten bereits ungefragt Werbekampagnen gegen neue erneuerbare Energien finanzieren? Muss das BFE auch noch der Axpo unter die Arme greifen, indem es solche Falsch-Informationen gutheisst?
Das frustrierende daran, sind nicht nur die Fakten, dass durch den Verzicht auf neue erneuerbare Energien
* zukünftige Arbeitsplätze vernichtet werden
* ein gewaltiges Investitions-Kapital ins Ausland (keine Schweizer Firma baut AKWs) verfrachtet wird
* ein stark wachsender Weltmarkt im erneuenbaren Energiesektor in der Schweiz weniger unberücksichtigt wird
* unnötige Klumpenrisiken produziert werden
* die Abhängigkeit von sich zu neige gehenden Rohstoffen erhöht
* die Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen erhöht
* die Umwelt stärker belastet wird
sondern, dass diese Axpo Präsentation seine Leser ganz einfach vergackeiert:
1. Eine breite Diversifikation der Stromproduktion ist zentral für die Versorgungssicherheit von Morgen.
Stimmt, aber die Installation eines oder mehreren neuen 1.6 GW AKWs hat mit Diversifikation eben nichts zu tun.
2. Die Axpo plant für die Spitzenergie Investitionen in den Aus- und Zubau von Wasserkraft von gegen 2 Mia. Franken.
Übersetzt heisst das Pumpspeicherkraftwerke. Die Axpo macht sich also lustig über den fehlenden Nachtstrom von PV, gleichzeitig investiert sie in Speicherkraftwerke um den überschüssigen Atomstrom während der Nacht speichern zu können.
3. Die Axpo plant in den nächsten 5 Jahren Investitionen von 100 Millionen Franken in erneuerbare Energie – also 10 Millionen Franken pro Halbjahr.
Das ist ein absolut lächerlicher Betrag und lediglich eine PR-übung, bei einem halbjahres Betriebsergebnis (EBIT) von bereits 935 und einen Gewinn von 890 Millionen Franken! http://www.nzz.ch/2007/06/19/wi/newzzF34LB0UA-12.html
4. Die Axpo unterstützt angeblich die Verbesserung der Energieeffizienz.
Die Axpo hat natürlich absolut kein Interesse an der Verbesserung der Energieeffizienz seiner Kunden (lediglich seiner eigenen Stromproduktion und Stromverteilung). Die Axpo will das der Stromkonsum steigt, deshalb wirbt sie beispielsweise auch für nutzlose und unnötige elektrische Verbraucher in ihren Zeitungen.
6. Die Axpo plant neue erneuerbaren Energie von 6% bis ins Jahr 2030.
Das ist ein lächerlicher Betrag. Deutschland hat im letzten Jahr seinen Anteil an neuen erneuerbaren Energie um 3.6% erhöht.
3.6% in einem Jahr (technischer Stand 2007) und in der Schweiz soll in 25 Jahren lediglich 6% erreicht werden können (technischer Stand 2030) - also lediglich eine Steigerung von 0.2% pro Jahr?
@ liza, ich würde mich natürlich freuen, wenn Du ein Teil meiner Posts weiterverteilst. Es wäre schön, wenn Leute kritischer hinterfragen würden, was Ihnen von den Energiekonzernen präsentiert wird.
Meistens gefallen mir Ihre Ideen, die Stossrichtung sowieso. Mir scheint es jedoch, als würden Sie diese leider eher zaghaft umsetzen. Ich schätze Ihr Überlegen und Abwägen, Handeln wäre mir jedoch lieber.
Dazu ein Vorschlag meinerseits:
Von den Telefongesellschaften wird man regelrecht dazu angehalten, sich alle 1-2 Jahre ein neues Handy zuzulegen. Meistens erhält man diese sogar gratis, obwohl das alte noch einwandfrei funktioniert. Nicht nur, dass die alten Handys einen Haufen Schrott darstellen, nein, jedesmal wird noch völlig unnötig ein Ladegerät dazugeliefert! Bei mir zu Hause habe ich kaum noch den Überblich über die Ladegeräte von 3 verschiedenen Handys, 2 Fotokameras, Navigationsgerät etc.
Und hier nun mein eigentlicher Vorschlag:
Sämtliche Anbieter von Geräten, die ein Ladegerät oder einen Transformer brauchen werden gezwungen, in der Schweiz dieselben Anschlüsse und Stecker (je nach Spannung) zu verwenden und die Geräte gesondert zu verkaufen. So müssten nicht ständig noch funktionierende Geräte entsorgt werden. Da keine Firma benachteiligt würde, sehe ich keinen Grund, mit einer solchen Massnahme zuzuwarten und sehe einer schnellen Umsetzung mit Freude entgegen ;)
Freundliche Grüsse
Peut-être que se dossier ta échappé, il vrai que lorsque que tu viens dans le Jura c'est pour inaugurer quelques mètres d'autouroute, ou quelques centimètres de voie CFF.... Alors en attendant que tu prennes le temps de réfléchir sur le bien fondé de la construction de cet aéroport, accepte les modestes salutations d'un camrade surprit qu'il puisse y avoir deux atitudes différentes entre le discours et la pratique...
Da ich mich zum ersten Male in einen Blog einreihe, hoffe ich, alles so richtig zu machen, dass mein Eintrag Sie auch erreicht.
Ihre Idee der Geldsammlung durch die Erhebung eines Brennstoffzuschlages ist so hinreichend gescholten und zutreffend kritisiert worden, dass ich mich dazu nicht mehr weiter äussern will. Nur soviel auch von mir:Es war eine sehr schlechte Bier-, Schnaps- oder Weinidee! Es ist ein weiterer Versuch, eine Kuh nach Kräften zu melken, ohne ihr auch nur einen bescheidenen Halm zu fressen zu geben! Es ist eine Kaufkraftabschöpfung, geleitet in ein bodenloses Fass.
Sie, Herr Leuenberger, reden mit Hydrazungen. Wie wollen Sie Ihre nicht überzeugend vorgetragenen Umweltsorgen in Einklang gebracht sehen mit Ihrer Einwilligung zu einem unbegrenzten Wachstum des Flugverkehrs?
Wie wollen Sie den geleisteten Eid bei Ihrer Wahl zum Bundesrat erfüllen, sich für das Wohl ALLER Bewohner/innen der Schweiz einzusetzen? Wenn Sie ausdrücklich damit einverstanden sind, dass bei der Verteilung des Fluglärmes und der damit einhergehenden Umweltbelastung z.B. die Südschneisler am Zürichsee davon ausgenommen sein sollen!
Ich wohne mit meiner Familie in der Ostregion des Kanton Zürich. In ihr leben derzeit ca. 300'000 Menschen. Wir erleben bereits heute die sehr belastende Wirkung des durch keine Vorschrift und durch kein Gesetz legitimierten aber praktizierten Flugregimes. Wir alle sollen die von RR Fuhrer angestrebte und von Ihnen unterstützte Regelung (Pistenausbau in Kloten, Verlagerung der Flubewegungen in den Sektor Ost, Befreiung von jeglichem Flugverkehr der Südschneise, unbeschränktes Wachstum der Flugbewegungen) dulden und uns dafür noch tiefverbeugend bedanken.
Wir erklären uns selbstbewusst zu ebenso gleichwertigen, nach unseren Möglichkeiten Steuern zahlenden Menschen, wie jene in der Südschneise. Das diktatorisch-selbstherrliche Verhalten weniger magistraler Personen auf Kantons- und Bundesebene und der lobbyierenden Klientel kann von den dadurch belastend Betroffenen nur als skandalös bezeichnet werden.
Auf diese unsere Zukunft gerichtet sehr sorgenvolle Grüsse erreichen Sie von
Klaus Bednarz aus Winterthur.
Dans le contexte d'une prise de conscience plus importante de la nécessité d'avantager les transports publiques versus transports individuels....j'ai de la peine à comprendre que des quads soient autorisés à circuler en Suisse. Quelle nécessité d'avoir une catégorie de machine polluante et bruyante supplémentaire sur nos routes? C'est vraiment un engin inutile!
Avec mes salutations les meilleures.
http://www.re-nature.net
Hier ist auch ein Tipp für euch zum Posten NEUER Rekord bei Kohlendioxidausstoß Umweltschutz im Bog
Mit nachhaltigem Gruß
Heinz