Zurück aus New York
[Version française De retour de New York]
Uno-Generalsekretär Ban Ki-moon rief alle Staatschefs zur Klimapolitik zusammen. Dabei liess er nicht nur sie zu Worte kommen, sondern auch die Stadtpräsidentin von Dehli, Arti Mehra (Video), den Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger (Video), eine Vertreterin von Greenpaece und Al Gore, Autor des Filmes «Eine unbequeme Wahrheit». So wurde die gemeinsame Verantwortung von Staaten, Gliedstaaten (Kantonen), Gemeinden und die Verantwortung jedes Einzelnen symbolisch unterstrichen. Dass gleich zwei engagierte amerikanische Umweltpolitiker (Al Gore und Arnold Schwarzenegger) zu Wort kamen, zeigt den Willen, Präsident Bushs Versuch eines erneuten Alleingangs das Primat der UNO entgegen zu halten. (Bush plant Ende dieser Woche eine Versammlung mit einigen anderen Ländern, wo er die CO2-Frage diskutieren will.)
Die Rhetorik von Al Gore und Schwarzenegger ist etwas Besonderes. Da steigt Schwarzenegger also in seine Rede ein, indem er den „besten, den schönsten, den innovativsten Staat der Erde“ lobt, nämlich Kalifornien. Und er fährt fort „Und ich habe die schönste und beste und liebste Frau, die es gibt. Spenden Sie ihr einen Applaus.“ Undenkbar, dass ein Schweizer Bundesrat in einer Versammlung in der Schweiz zum Applaus für seine beste und liebste Ehefrau aufruft! Oder etwa nicht?
Von den inhaltlichen Diskussionen zur Klimafrage muss ich immerhin feststellen, dass es kein einziges Land gibt, welches sich im Ernst darauf beschränken will, die Reduktionen nur im Ausland zu bewirken und im eigenen Land nichts zu tun, auch die USA nicht. Zu Recht. Es gibt dort noch einige Möglichkeiten, Energie zu sparen: Jeder Saal, jedes Hotel, jedes Restaurant ist beim gegenwärtig warmen Herbstwetter (ca. 25°) auf 15° runtergekühlt. Überall bläst ein eiskalter Wind ins Gesicht, in den Nacken oder in das lichte Haar. Ohne Pulli und ohne Schal ist eine Erkältung unvermeidlich. Deswegen kam ich sofort wieder zurück…
Bis bald
Moritz Leuenberger
Meine Rede in New York: Video | Text
Uno-Generalsekretär Ban Ki-moon rief alle Staatschefs zur Klimapolitik zusammen. Dabei liess er nicht nur sie zu Worte kommen, sondern auch die Stadtpräsidentin von Dehli, Arti Mehra (Video), den Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger (Video), eine Vertreterin von Greenpaece und Al Gore, Autor des Filmes «Eine unbequeme Wahrheit». So wurde die gemeinsame Verantwortung von Staaten, Gliedstaaten (Kantonen), Gemeinden und die Verantwortung jedes Einzelnen symbolisch unterstrichen. Dass gleich zwei engagierte amerikanische Umweltpolitiker (Al Gore und Arnold Schwarzenegger) zu Wort kamen, zeigt den Willen, Präsident Bushs Versuch eines erneuten Alleingangs das Primat der UNO entgegen zu halten. (Bush plant Ende dieser Woche eine Versammlung mit einigen anderen Ländern, wo er die CO2-Frage diskutieren will.)Die Rhetorik von Al Gore und Schwarzenegger ist etwas Besonderes. Da steigt Schwarzenegger also in seine Rede ein, indem er den „besten, den schönsten, den innovativsten Staat der Erde“ lobt, nämlich Kalifornien. Und er fährt fort „Und ich habe die schönste und beste und liebste Frau, die es gibt. Spenden Sie ihr einen Applaus.“ Undenkbar, dass ein Schweizer Bundesrat in einer Versammlung in der Schweiz zum Applaus für seine beste und liebste Ehefrau aufruft! Oder etwa nicht?
Von den inhaltlichen Diskussionen zur Klimafrage muss ich immerhin feststellen, dass es kein einziges Land gibt, welches sich im Ernst darauf beschränken will, die Reduktionen nur im Ausland zu bewirken und im eigenen Land nichts zu tun, auch die USA nicht. Zu Recht. Es gibt dort noch einige Möglichkeiten, Energie zu sparen: Jeder Saal, jedes Hotel, jedes Restaurant ist beim gegenwärtig warmen Herbstwetter (ca. 25°) auf 15° runtergekühlt. Überall bläst ein eiskalter Wind ins Gesicht, in den Nacken oder in das lichte Haar. Ohne Pulli und ohne Schal ist eine Erkältung unvermeidlich. Deswegen kam ich sofort wieder zurück…
Bis bald
Moritz Leuenberger
Meine Rede in New York: Video | Text



74 Kommentare
Sehr gut. Es tut sich was. Glücklicherweise und gleichsam erstaunlicherweise sind Politiker (oder zumindest einige unter ihnen) intelligente und vorausschauende Menschen. Leider lange nicht alle.
Sie sind ein Kämpfer Herr Bundesrat. Und das ist gut so, denn Sie kämpfen für die richtige Sache.
Gleich vorweg @Rumpestilz, Besserwisser, Vivendi und co: Ich lese Eure Kommentare nicht mehr. Aber zum Glück gibts noch andere Leute hier im Forum, deren Beiträge ich sehr wohl lesenswert finde - auch wenn ich nicht immer selber Meinung bin (@Mirosch).
Weiter so Herr Leuenberger!!! Toitoitoi.
MfG
TU
Es freut mich sehr, dass Ihnen meine Beiträge zusagen. Ich werde weiterschreiben. Jedoch werde ich mich vom Klimadialog (wenn dies in diesem Forum überhaupt noch "Dialog" genannt werden kann). Vielmehr werde ich versuchen konstruktive Ideen einzubringen, wie ich dies vor dem Klimastreit versucht habe.
@all:
Fakt ist für mich: Wir müssen weg vom Öl und vom Uran (aus mehreren, unterschiedlichen Gründen). Keines von beidem hat eine Zukunft.
Also was tun? Die Schweiz wird auch in Zukunft einen gigantischen Energiehunger aufweisen. Den Energiehunger einer mehr oder weniger freien Marktwirtschaft zu drosseln ist bis heute noch nicht in signifikantem Ausmass gelungen. Aber wir haben es ja auch noch nicht solange versucht. Ich denke, wir müssen Tabuthemen entdogmatisieren. Familienplanung darf in einer übervölkerten Welt kein sakrosanktes Thema mehr sein. Persönlicher Wohlstand muss zurücktreten vor dem Interesse aller und vor allem vor dem Schutz unserer Heimat, unserem Juwel, der Erde.
Nicht, aber wirklich nichts, belastet heute die Welt mehr als WIR. Und damit ist auch jedes neugebohrene Kind gemeint, das später zu einem "vollständigen" Menschen heranwachst und verbraucht, produziert, isst und die Welt verändert. Kurz: Der gesamte Einfluss des Menschen auf die Welt kann man als Integral des individuellen "footprints" über der gesamten Bevölkerung auffassen. Je mehr Leute massloser leben, desto grösser die Umweltbelastung.
Lokal hat diese Umweltbelastung schon solch grosse Ausmasse angenommen, dass es auf unserer Erde bereits heute menschverursachte Wüsten gibt. Sogenannt anthropogene Wüsten.
Wir erreichen wir also mittelfristig, dass die Umweltbelastung durch den Menschen stabilisiert und langfristig reduziert werden kann?
Grundsätzlich denke ich, dass es zwei parallele Hauptziele geben sollte:
Das eine Ziel, muss es sein, die Bevölkerungsanzahl zu stabilisieren bzw. zu reduzieren. Wir sind einfach zu viele - auch in der Schweiz. Dieses Ziel wird übrigens nicht dadurch erreicht, indem wir kriminelle Ausländer ausschaffen. Denn damit ändert sich ja die Gesamtanzahl Menschen nicht. Sie werden nur an einen anderen Ort gebracht (wo sie im Übrigen gar keine Zukunft mehr haben). Nein, ich denke, wir müssen das Problem an der Wurzel anpacken - bei den Geburtenraten. Weltweit.
Das zweite Ziel, keinesfalls bescheidener, muss sein, die Umweltbelastung pro Erdbewohner zu reduzieren. Trivial? Altbacken? Hmm, vielleicht schon tausend mal gehört? Stimmt. Nur offenbar noch nicht oft genug.
Zum ersten Mal in der gesamten Menschheitsgeschichte muss der Mensch sich mit einem Gesamtkollektivproblem befassen. Das gabs noch nie. Und ich denke, der beste Anfang hierfür wäre, sich als erstes mal bewusst zu werden, dass wir - neben all dem Homoeconomicus-Egoisten-Rindvieh eben auch ein Kollektiv sind.
Als Individuum zeigt sich der Mensch innovativ, lernfähig, schlagfertig und überlegt. Im Kollektiv hingegen wandelt er sich zum Lemming und damit das Kollektiv zum blinden Mob.
Übrigens: "Helden" heissen so, weil sie eben SELTEN sind.
Mein Vorschlag:
Wir brauchen einen Zeitplan, wie wir in 20 Jahren von Erdölimporten unabhängig werden. Das goldene Kalb, die Wirtschaft, wird blühen und glänzen, wie nie zuvor.
Wir brauchen einen Zeitplan, wie wir in 15 Jahren, alle unsere Kernkraftwerke ersatzlos und ohne Atom- oder Kohlestromimporte abschalten können.
Falls beides richtig angegangen wird prophezeihe ich:
- nahezu Vollbeschäftigung
- International beispiellos glaubwürde Umweltpolitik
- Wirtschaftliches Wachstum, wie seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr.
- NACHDEM beide Pläne erfolgreich erfüllt wurden: Technologische und wirtschaftliche Vorreiterrolle weltweit.
Argumente gegen den CO2 Zertifikatehandel der FDP:
Wirtschatliches Desaster. Wir schaffen keinen Mehrwert, zahlen nur. Die Zertifikatländer erleben den ganzen wirtschaftlichen Aufschwung - mit unserem Zertifikatgeld.
Mehrwert wir nur dann geschaffen, wenn wir was T U N.
Die Technologie bleibt stecken. Wir verpassen den Anschluss - wie bereits schon einmalin der Uhrenindustrie (es gibt nicht jeden Tag einen Nicolas Hayek, der für uns oder unsere Banken die Suppe auslöffelt).
Was haltet Ihe davon? Wie könnte sowas mit einem Minimum an Bürokratie und Beamtentum ablaufen? Ideen?
@Liza
Wo sind Sie? Ich habe schon lange nichts mehr von Ihnen gelesen (vielleicht habe ich auch am falschen Ort nachgeschauht).
http://www.youtube.com/watch?v=h_50inSV
Wenn Sie die Schweiz unterstützen, dass sie gegenüber Kalifornien bezüglich Schönheit, Innovation und Effizienz in keiner Weise nachsteht, dann würde ich sogar Ihrer Katze bzw. Hund applaudieren.
Danke für Ihren heutigen Beitrag mit Infos und Eindrücken aus New York. Auch dieser Beitrag brachte mich wieder zum Schmunzeln.
Sie beschreiben, wie Schwarzenegger zum Applaus für die beste und liebste Ehefrau die es gibt aufruft. Töne, die in der Schweiz kaum zu hören sind.
Etwas allgemein ausgedrückt: Schweizer könnten von USA lernen, das Heimatland, die Ehefrau, die Kinder, das Sozialsystem etc. etwas mehr zu würdigen anstatt ständig darüber zu nörgeln. USA könnte von Schweizern zum Thema Verbindlichkeit, Rücksicht, Verantwortungsbewusstsein und Sparsamkeit etwas dazu lernen – und dass nicht nur die Superlativen sondern auch small beautiful ist.
Man kann über die CO2 Problematik denken was man will. Eines muss ich als normal denkender Mensch zugeben: die Menschheit ist als Lebewesen der Erde ein Virus geworden. die Probleme dieses Planeten (die meisten Probleme betreffen ironischerweise uns selber) stammen aus dem exponentionellen Wachstum der Menschheit. Angetrieben vom Überlebensdrang, Drang zur Selbstpositionierung, Drang zum Stärkeren, Drang zur Selbstverwirklichung usw. verfolgen wir eine Ressourcenvernichtungsstrategie sondergleichen. Wir haben uns in den letzten 200 Jahren versiebenfacht! Um das Jahr 1820 zählte die Menschheit noch 1 Milliarde Individuen, während wir heute die 7 haben und zielstrebig auf die 9 laufen und weiter auf die 12..... gemäss der UNO werden im Jahre 2100 bis zu 12 Milliarden Menschen leben. Das wären in 300 Jahren eine Verzwölffachung!!! In geologischen Zeiträumen wären das innert 3 Hunderstelsekunden... das ist eigentlich nicht mehr exponentiell sondern eher explosiv...
Wenn wir die Probleme dieses Planeten und unsere weitere Zukunft angehen wollen, führt nichts über eine greifende Regulation der Weltbevölkerung. Wenn wir das in den Griff kriegen, werden die restlichen Probleme lösbar bleiben.....
In diesem Zusammenhang wäre ich froh wenn Herr Leuenberger statt an CO2 Konferenzen besser an Anlässe rund um die Geburtenkontrollen von Indien und Pakistan reisen, und Hand zu Lösungen bieten würde, damit würde er zusätlich seine persönlichen CO2 Ziele tausendfach übertreffen....
LG MG
Alles Gute Edith
http://www.aikidoai.ch
und Politik hat doch auch damit zu tun, mit Theatralik, grossen Worten resp. Auftritten, und wer weiss, bisher hat es noch keiner der Herren Bundesräte ausprobiert, seine Gattin als die beste aller Frauen anzupreisen. In Dialekt klingt das vielleicht auch nicht so überzeugend, wenn einer sagt: "i ha di schönschti, beschti u liebschti Frou vo allne...". In der Schweiz sowieso undenkbar, wir sind doch soooo gern bescheiden!? Da wäre "Angeber" oder "Pantoffelheld" noch das Netteste, was dann publiziert würde.
Aber wer, geehrter Herr Bundesrat, könnte das besser ausprobieren, als Sie? Ausser Ihnen kämen gerade mal noch vier andern Schweizer in Frage.
Nur Mut :-)
http://feldwaldwiesenblog.blueblog.ch/
Guter Bericht über die New York-Reise!
Was ich aber fast nicht glauben kann, ist ihre Aussage über Schwarzenegger. Ist der gute Mann wirklich ein engagierter Umweltpolitiker? Oder meinten sie das ironisch?
Was wir auch schon öfters diskutierten (und Sie auch erwähnen), ist die Tatsache, dass öffentliche Räume meistens so stark gekühlt werden, dass man sich im Sommer erkälten kann. Das ist doch ein energiepolitischer Blödsinn, im Sommer Räume derart zu kühlen, dass man sich dort nur mit Pullover aufhalten kann. Ich frage mich schon, wer solche "kühlen Missstände" beseitigen soll. Ist es die Politik, oder sind es wir selber, die das in die Hand nehmen sollen?
Mit den besten Grüssen!
feldwaldwiesenblogger
Thja, Arnold Schwarzenegger singt ein Loblied auf seine Ehefrau, weil er aufs Klima definitiv keine Ode dichten kann. Und vielleicht werden die hiesigen Politiker-Ehefrauen nicht besungen, weil dieselben eben weder liebenswert noch hübsch sind. Was nicht zwingend bedeutet, dass das schon immer so gewesen ist. Unter Umständen macht das Politiker-Ehefrauenleben aus einem schönen Schwan ein dummes Huhn. Was weder auf die Politiker noch die Politik ein gutes Licht wirft. Von diesem Standpunkt aus gesehen wäre es doch interessant zu erfahren, wie die vereinigte Bundesversammlung reagieren würde, wenn nach den nächsten Bundesratswahlen alle Bundesräte ein Loblied auf ihre Liebsten singen. Vielleicht wirds auf CD gepresst und landet in den Charts auf Platz 1. Jessesnamal!!
Aber ich schweife ja vom eigentlichen Thema, der Klimapolitik, ab. Obwohl es ab und zu ja auch zu Hause dicke Luft geben kann. So gesehen war Noldi nichteinmal weit von der Problematik Klimaerwärmung weg, als er um Applaus für seine Frau gebeten hat. ........
Viele Grüsse
Dani
Politik ist nicht einfach - und in der Politik die Warheit sagen, ist noch viel schwieriger. Immer wieder wird auf den Bevölkerungswachstum hingewiesen, in Zusammenhang mit dem CO2. Aber ist das auch wirklich die ganze Warheit? - Oder übersehen wir dabei nicht etwas Wesentliches? Was hat der CO2 Ausstoss wirklich mit dem Bevölkerungswachstum zu tun? Meines Erachtens stehen wir uns selbst im Weg. Durch unsere Weltanschauung. Da soll es doch allen ernstes Wissenschaftler geben die behaupte: Es hat nicht genug! Was hat es nicht genu?
Was halten Sie von einem Menschen, der mit seiner Luftmatrazze in seinem Schwimmbad liegt, damit einen viertel der Oberfläche bedeckt und allen ernstes behauptet: Er hätte zu wenig wasser! Jeder würde sagen: der spinnt! - der ist total neurotisch... Nicht? So gibt es "namhafte?" Wissenschaftler, die allen ernstes behaupten, wir hätten zu wenig Wasser. Da gibt es doch tatsächlich Wissenschaftler, die behaupten, es gäbe zu wenig Energie! Und was tut das Volk? Weltweit? - Die glauben einen solchen Unsinn. Unser Planet Erde hat die Möglichkeit 200 Miliarden von Menschen eine wirkliche Heimat zu sein. Ihr glaubt mir nicht? Kann sein. Aber an Energie fehlt es uns tatsächlich nicht! Jeden Tag - bedenken Sie jeden Tag erhalten wir von der Sonne ungefähr jene Energie-Menge, welche wir Menschen jedes Jahr alle zusammen ausgeben.
Also kann irgend etwas nicht so ganz stimmen. - Oder liege ich da falsch? Jeden Tag wird in Rüstung - Militärausgaben - und deren Verwendung (Verschwendung) so viel Investiert, wie die andere hälfte der Menschen an Energie ausgibt.
Auf jeder Zigaretten- und Tabac-Packung in der Schweiz steht in grossen Schwarzen Lettern: "Rauchen tötet!" - Jeder der sich einen Glimmstengel anzündet weiss das. Aber jeden Tag sterben mehr Menschen an Unterernährung und durch Kriege und deren Folgen, UNFREIWILLIG! - JA - UNFREIWILLIG! - gezwungen! - weil .... ja warum wohl? Wohl kaum, weil sie an den Kriegen teilnehmen wollen. Nein, wir lügen den Menschen weltweit vor - wir brauchten Kriege. - Die hat es immer gegeben! - So etwas nennt man Kultur - und die Kinder belügt man, indem man ihnen sagt: Du sollst nicht stehlen; Du sollst nicht lügen; Du sollst NICHT töten... - Wo ist da die Moral?
Sie fragen mich nach einer Lösung? Steht alles unter anderem "auch" in der Bibel! Aber die ganze Geschicht ist grundsätzlich noch viel einfacher, "Was DU willst, das man DIR tut, das tue auch jedem anderen!" Liebst du belügt zu werden, dann tue es auch den anderen... Wenn DU liebst, bestolen zu werden, dann tue es auch den anderen... wenn DU liebst getötet zu werden, dann TUE es auch den anderen...
Ist es nicht äusserst interessante, dass von allen US-Kongressmitgliedern... wieviele? ihre Kinder im Krieg, an der Front haben?...
Sie fragen mich nach einer Lösung? Sehr einfach: Warheit - Freiheit - Liebe
Eine Illusion? Ja - es ist die gleiche Illusion, wie man auf der anderen Seite Menschen dazuführt, Kriege zu führen, die Umwelt zu verschmutzen.
Als Politiker weiss man! - wie man Kriege beginnt - warum man Kriege beginnt - was man mit Kriegen erreichen will... wie man Menschen manipuliert. Wenn etwas auf der "einen" Seite funktioniert, funktioniert dasselbe auf der anderen Seite. Wie am die Umwelt verschmutz, DURCH LÜGEN! - kann man die Umwelt durch die Warheit wieder reinigen; in stand stellen. Wir haben die Technik dazu, dass wissen. Setzen wir es gewinnbringend für alle ein und nicht wie "fake 911". Auch das ist schon vielen Menschen bekannt, aber mann getraut sich nicht, offen darüber zu sprechen.
Da beginnt Umweltschutz. - Denn Schutz des Menschen ist automatisch Umweltschutz. Und die Lüge: Wenn wir kein Militär hätten... was würden die vielen Menschen dann tun? Sehen wir doch einem unseren Planeten an, wie viele Wüsten es gibt, wie vielen Menschen es am Lebensnotwendigsten fehlt, bis alle Länder "ErstWelt Länder" sind... Wir haben noch so viel Arbeit vor uns... für bestimmt die nächsten 1000 Jahre, Kultur, Kunst, Wellness, Wellbeing für ALLEE!
"Es gibt nichts GUTES/SCHLECHTES, ausser man tut es!"
herzlichen Dank Herr Leuenberger
mit freundlichen Grüssen
Rich Geisser
Herzlich,
Marco Passardi
Mit Ihrer Aussagge haben Sie meine Frage bestr. (Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Interglazial )
vom 20-9-2007 aber immer noch nicht beantwortet. Das scheint ja die Art der Politiker zu sein, mit einem Ablenkungsmanöver die Antwort - wenn sie unbequem ist - zu verweigern.
Wie gesagt: "man will einfach Geld machen mit dieser verdammten Klimaerwärmug"
Ja das hat was, das mit dem Virus. Und das mit dem exponentiellen Wachstum auch. Ein Physiker erklärte mir mal, dass es in der ganzen Geschichte, seit es Menschen gibt (also so 1-2 Millionen Jahre), weniger sind, die bereits tot sind, als die, die jetzt leben. Das heisst "exponential". Wenn man das versteht, macht es Eindruck...
@ Thomas Urseler
Full ack, wie man so schön modern bloggt! Ich habe seit je her damit angefangen: Keine Kinder, kein Auto, wohnen wo ich arbeite, minergienahe Wohnung mit Solarkollektoren für Warmwasser und sehr guter Isolation (ich heize im Winter praktisch mit meinem Komputer, ca. 300 Watt), praktisch keine Reisen mit dem Flugzeug. Jeder hats in der Hand und in den Lenden, was zu tun ist.
Ich sehe aber, wie schon angetönt, aber hier noch von niemandem kommentiert, ein weiteres, sehr grosses Problem (und hier, Moritz Leuenberger, müssen sie bitte ganz ernsthaft über die Bücher, sonst schmettert der Bumerang gnadenlos zurück):
Das Stichwort heisst "Global dimming". Durch die Russ- und sonstigen Partikel in der Luft ist die Sonneneinstrahlung global um 10% gesunken in den letzten 100 Jahren. Das hat dazu geführt, dass der durch die Treibhausgase erzeugte Treibhauseffekt gebremst wurde. Es ist zwar richtig, den Ausstoss gesundheitsgefährdender Russ- und sonstigen Partikel zu minimieren, aber dadurch würde der Treibhauseffekt noch massiv verstärkt. Eine Teufelsküche tut sich vor unseren Augen auf, und so wie es aussieht, haben wir bereits verloren. Denn egal was wir tun, ob wir weiterfahren und alles Öl und alle Kohle in den nächsten 50 Jahren verbrennen oder ob wir eine Vollbremse machen und morgen alles stoppen würden, die Erwärmung kommt sowieso. Hier noch einmal der Link zum arte-Beitrag von BBC: http://www.arte.tv/de/suche/1674822.html
Auch auf Wikipedia ist das Problem einen Artikel wert: http://en.wikipedia.org/wiki/Global_dimming
Leider sehe ich in ihren Aussagen, in 20 Jahren Ölunabhängigkeit zu erlangen, keinen grossen Sinn, denn 1. müssen wir das in 20 Jahren sowieso, wegen steigenden Ölpreisen und Verknappung, und 2. höre ich solche und ähnliche Forderungen schon ein paar Jahrzehnte, ohne dass sich auch nur im Greingsten etwas getan hätte. Das Atommoratorium ist um und die Atomlobby leckt sich die Finger. Das Benzin ist zwar geringfügig teurer, dafür haben wir 10% SUVs in der Stadt. Motor abstellen vor der roten Ampel ist auch schon längst out, obwohl es Gesetz ist. Dasselbe beim Strom: Der Verbrauch steigt.
Bitte verwechseln sie mich nicht mit einem notorischen Pessimisten, denn das bin ich wirklich nicht. Aber ich bin Realist, viel zu sehr sogar ;-)
Einmal mehr sind Ihre Kommentare interessant und noch interessanter sind die vielen Meinungen dazu.
Entweder ist man für eine Idee oder dagegen.
Hingegen würde ich A. Schwarzenegger nicht gerade so hochjubeln. Meint er es tatsächlich so ernst wie Sie es mit der Umweltpolitik. Er ist doch ein Schauspieler.
Mfg
C. Wyss
Das mit dem expontiellen Wachstum ist tatsächlich so. Lässt sich nachprüfen mit einer einfachen Integration. Erschreckend trotzdem!
Ich halte Sie nicht für einen Pessimisten. Realismus muss sein. Und tatsächlich ist es so, wie Sie sagen: meine Forderungen sind altbacken. Aber wie BR Leuenberger auch schon gebloggt hat: "Stetig Tropfen hölt den Stein".
Bzgl."Global Dimming" kommt tatsächlich ein doppelter Hammer auf uns zu. Der Russ aus den 60ern, 70ern, 80ern und 90ern wird kontinuierlich aus der Atmosphäre durch Regen ausgewaschen und nimmt daher ab. Wir werden also in den kommenden Jahrzehnten nicht nur mit dem Treibhauseffekt zu kämpfen haben, sondern zusätzlich noch mit dem Wegfallen des "Global Dimming". Es wird also doppelt wärmer. Deshalb ist es umso mehr notwendig jetzt endlich auf die Bremse zu treten.
In den Städten und Randgebieten muss jeder und jede Autofahrerin ein frisch gekauftes Bus oder Bahnbillet hinter die Windschutzscheibe legen beim Parkieren. Das wurde in Stockholm am Nationalfeiertag so gemacht. - Viel weniger Autos, denn alle die ein Busbillet kaufen mussten - haben es dann auch benutzt - im Bus (an Stelle des Autos).
Ich finde das eine tolle Idee, denn so sieht der Betroffene ganz genau wohin sein Geld geht (nicht so, wie bei der gefürchteten CO2 Steuer). Er oder sie muss ein ÖV-Billet kaufen, um mit dem Auto parkieren zu dürfen. Dann kommt schnell mal der Gedanke: "Weshalb benutze ich denn nicht gleich den Bus, wenn ich schon ein Ticket dafür kaufen muss?!". Das nenne ich Transparenz.
Die Idee ist meiner Meinung nach auch der "Congestion Charge" überlegen, denn da weiss man ja auch nicht genau, wo das Geld hingeht.
Anderer Vorschlag:
Schenkt jedem Schweizer ein GA.... so teuer ist das gar nicht, ca 2 Milliarden...
Das würde ganz andere Perspektiven für die Bahn eröffnen... (und auch für den normalen Verkehr, Stau wäre grösstenteils wieder Geschichte..)
LG MG
http://www.youtube.com/watch?v=6gr3mlBQ
"Wir werden die Schweiz in 20 Jahren mit 100% erneuerbaren Strom versorgen, nicht weil es einfach ist, sondern weil es schwierig ist! Das ist eine Herausforderung, die wir annehmen und gewinnen möchten!"
und siehe da:
natürlich wollen wie alle unser klima schützen. Die Idee mit dem Gratis-GA für alle finde ich eine gute Idee. Gar nicht so teuer!
Aber zu:
Die Glühlampenrevolution ist im Gang:
Finde ich zwar gut und ich verwende auch fast überall (im Korridor, in der Küche, im Bad etc. ) die Sparlampen.
Aber: wenn ich gutes Licht zum Lesen haben will, nehme ich immer noch die herkömmliche Glühbirne, da das gelbe Licht der Sparlampe für das konzentrierte und lange Lesen nicht geeignet ist. Es ermüdet die Augen zu sehr und führt in der Folge zu einem markantem Anstieg der Augenärztinkosten.
Dies betrifft zwar nicht Ihr Departement, ist aber für die Volksgesundheit doch bedenklich.
Eine unabhängige Untersuchung zu der Augenverträglichkeitr der Sparlampe finde
unabdingbar, bevor die herkömmliche Glühbirne ganz abgeschafft wird, gleicht sie von der Farbtemperatur her doch noch eher dem Tageslicht als die Sparlampe.
Nach meinen Erfahrungen könnte eine Abschaffung der herkömmlichen Glühbirne unabsehbare vorlksgesundheitliche Folgen habe, v.a. für Studentinnen und Studenten oder für Menschen mit Berufen, die viel Zeit mit Lesen verbringen.
Eva von Wartburg
Der Einsatz ist hoch aber er lohnt sich zunehmend. Noch nie hat das EWZ mit der Solarstrombörse 700kW Solarstrom bei der Edisun Power bestellt. Aber im 2007 war dies der Fall. Der Stromkunde verlangt nachhaltige Energie und ist gewillt mehr zu bezahlen. Ein Argument für Nachhaltigkeit ist auch bei der ZKB ein Argument welche sich für Nachhaltigkeit entschieden hat. Der Energiepreis sinkt langsam aber stetig. In den letzten 10 Jahren von CHF 1.20 auf heute CHF 0.75 pro kWh. Die Edisunpower Europe baut Anlagen in Europa (Spanien) und zwar in einer Grössenordnung von mehreren Megawatt. Zudem läuft im Moment eine Kapitalerhöhung in der Grössenordnung von 10 Mio Franken. Alles ohne Banken im privaten Bereich. Ich bedanke mich für ihr Engagement und dies gibt uns Motivation weiter Anlagen zu bauen mit einem vernünftigen Gewinn. Genau so, dass wir einen Beitrag an der Zukunft leisten und unseren Nachkommen einen Weg zeigen. Beriebswirtschaftlich und Umweltpolitisch nachhaltig. Sehen sie doch mal nach auf www.edisunpower.com nach. Die Nachhaltigkeit mit finanziellen Erfolgen ist möglich. Freundliche Grüsse und nochmals besten Dank H. Bruhin
http://gigaherz.ch/pages/posts/verbot-f
2 eva
Bevor Sie eine unabhängige Untersuchung zur Augenverträglichkeit von Energiesparlampen für Studentinnen und Studenten und andere VielleserInnen in die Wege leiten, lesen Sie bitte unter http://gigaherz.ch/pages/posts/verbot-fuer-energiesparlampen1187.php
immer wieder wird über das Problem von: "Es hat nicht genug für alle....!" gesprochen. Ist das aber asuch wirklich die Warheit? In einem Universum, heute muss ich sagen in einem Pluriversum, das voll von Energie ist... Aber was erzähle ich Ihnen hier. Das wissen Sie doch ganz genau. Aber die Frage ist hier doch nicht, was wir wissen, sondern was wir mit unserem Wissen tun.
Ist Ihnen das Wort Myon ein Begriff? Nun, ein Myon ist ein Elektron aber nur ca. 200 mal schwerer als das normale Elektron. Und - es kommt auf diesem Planeten "frei" vor. Das Proton nun, das kennen alle. Was ergibt nun ein Elektron mit einem Proton zusammen? Wasserstoff. Was braucht man für eine Kernfussion? NICHT Kernspaltung! Fussion - wie auf der Sonne... Wasserstoff. Dabei ergibt sich aber ein kleines Problem! Das Ihnen bekannt sein dürfte. Ca. 15 Mio. Grad sind ein bisschen schwer zu beherrschen. Hier auf unserem Planeten. Warum haben wir bei einer herkömmlichen Fussion so hohe Temperaturen? Ganz einfach: Erst da werden die Wassstoffatome "weich". Man könnte dem sagen dass es zu einer Fussion kommen kann, müssen die Atome "Weichgekocht" werden und dies bei sehr sehr hohen Tempraturen und entsprechendem Druck.
Dies deshalb, da das Elektron vom Proton eine sehr weite entfernte und äusserst stabile Umlaufbahn hat. Denn das Elektron lässt sich nicht so einfach vom Proton wegdrängen und ist ihm sehr treu.
Sie fragen was nun das Myon damit zu tun hat. Nun, das Myon hat dieselbe Eigenschaft wie ein Elektron - nur ca 200 mal schwerer. Was hat dies nun zu bedeuten? Sehr viel! Dadurch das das Myon so viel schwerer ist, ist seine Umlaufbahn um das Proton - VIEL VIEL kleiner. Solcher Wasserstoff braucht nicht Temperaturen von ca 15 Mio. Grad sondern lediglich 900 Grad um die ganze Geschichte weichzukochen und es zu einer Kerfussion kommen zu lassen. Das Resultat erner Kernfusion ist...? Energie! - Die sogenannte kalte Kernfusion.
Jetz gibt es aber so schlaue Wissenschaftler, die behaupten, und dies schon länger - und vor allem allen Ernstes! Es ist nicht möglich .... das mit der kalten Kernfusion. Und warum ist es nicht möglich? Frage ich? Warum? Weil der grösst Teil der Gelder auf der für militärische Zwecke involvierten Gesellschaften stammt. Um die kalte Kernfusion ist militärisch gesehen absolut unbrauchbar. ABSOLUT! Für die Militärs ist nur von Interesse, was viel viel bumm macht und in kurzer Zeit viel zerstört. Das ist nun einfach einmal eine Tatsache! Die kalte Kernfusion ist militärisch nicht von Interesse, da der Prozoss der Fusion beim überschreiten einer Temperaturobergrenze sich sofort ausschaltet!
Immer wieder kommen Wissenschaftler, die bestimmte Dinge behautpen! Dies oder das gehe nicht - NICHT! Und später, zu einem späteren Zeitpunkt - Siehe die "blauen Leuchtdioden", funktioniert es aber trotzdem. Wie oft wurden Dinge von Pseudowisschenschaftlern in der Vergangenheit behauptet - welche dennoch - heute funktionieren.
Warum solche Wissenschaftler bestimmte Behauptungen aufstellen? - Warum wohl? Sie als Politiker wissen das!
Also - Sehr geehrter Herr Leuenberger: Ich wünschte mir von IHNEN - oder müsste ich hier wohl viel eher schreiben - ICH fordere SIE auf - tun Sie etwas - ich wünsche mir, so schnell als möglich in allen schweizerischen Mass-Medien zu vernehem: Bunderat Leuenberger macht "umögliches" möglich - die Schweiz ist das erste Land, das die kalte Kernfusion zur sauberen Energie-Erzeugung einsetzt!
Ich wünsche MIR für SIE - dass SIE der Bunderat sind - unter dem es möglich wurde: die Kalte Kernfusion! - Sie gehen als grosser Mensch in die Waltgeschichte ein!
Wann auch immer Wissenschaftlern behaupten: "Dies gehe nicht..., Unmöglich!...", gibt es andere... die plötzlich einen Weg finden... - und siehe es funktioniert doch! - Rufen Sie öffentlich alle Universitäten und Studierenden in der Schweiz dazu auf....
ICH WEISS - es funktioniert! - ICH WEISS ES... was wir brauchen ist die Technologie dazu.
ich grüsse Sie Herr Bundersat Leuenberger herzlich
Ihr Rich
Wie erklären Sie dem Bürger, dass er aus Steuergeldern ca. 20 Mia Fr. für die NEAT finanziert und dass anschliessend Privatbahnen wie die BLS und teilprivatisierte wie die SBB diese Anlagen benutzen und meines Wissens noch gegen Gebühren auländischen Bahnen "vermieten".
Ist das so, bzw. wie soll die Praxis aussehen ?
Wie soll und wird das dem Steuerzahler erklärt ?
Was soll dabei allenfalls zurück in die Bundeskasse bzw. an den Steuerzahler fliessen.
Besten Dank für Ihre Antwort.
Freundlliche Grüsse
Willy Salzmann
Ja, die ersten und auch leider noch sehr viele heute verkaufte Energiesparlampen weisen ein Spektrum auf, das weit entfernt ist von demjenigen des Tageslichtes. Heute kann allerdings der Kunder bereits in der Migros seine Lampenfarbe auswählen. Mann und Frau Schweizer brauchen also nicht länger im kalten Operationszimmerweiss zu lesen, sondern können sich ganz einfach "warmweiss" oder "Sonnenweiss" in die Fassung schrauben. Phillips und andere Lampenhersteller haben dieses Problem schon längst erkannt und verkaufen heute die entsprechenden Lösungen dazu.
Ganz persönlich finde ich die Glühlampe zum lesen gänzlich uneignet schon wegen der Infrarotstrahlung. Das heizt enorm was auch immer grad in der Nähe ist - meine Wange, meine Hand oder sonst was. Ich empfinde es deshalb sehr viel angenehmer mit einer "kühlen" Energiesparlampe zu lesen, die auch das richtige warme Lichtspektrum aufweist. Und glauben Sie mir - ich lese sehr viel.
Zum Argument der Hochfrequenz - tja, das ist nicht ein technisches Problem. Hochfrequenz lässt sich ganz einfach durch dünne Blechplatten, die im Gerät integriert sind, abschirmen. Sie finden solche Abschirmmassnahmen bereits in den meisten Haushaltsgeräten, die Hochfrequenz verwenden, wie z.B. die Mikrowelle in der Küche. Was es nun braucht sind Vorschriften und schärfere Grenzwerte, sodass die Elekrtonikindustrie die besseren Abschirmungen auch einbaut. Notwendig darauf aufmerksam zu machen ist es trotzdem. Danke sehr für Ihren Beitrag.
Unterm Strich kommt man aber zum Schluss, dass Energiesparlampen mit Abstand das beste Mittel zur Lichterzeugung ist, das wir heute neben der Sonne haben.
MfG
TU
http://www.bafu.admin.ch/php/modules/sh
Möglicherweise liegt das Ermüden an dem Flimmern der Leuchtstofflampe. Wahrscheinlich reicht es bereits, wenn die durch eine flimmerfreie Leuchtstofflampe ersetzt wird.
Die Glühbirne ist wie die Sonne eine thermische Strahlungsquelle. Das Lichtspektrum ist direkt abhängig von der Temperatur. Da die Sonnenoberfläche heisser ist als die der Glühbirne strahlt die Sonne im Gegensatz zur Glühbirne ironischerweise ein 'kälteres' mit mehr Blau-Anteil aus.
Das Spektrum der typischen Leuchtstofflampe entspricht eher dem des Tageslichts (zumindest um die Mittagszeit), es gibt aber auch Leuchtstofflampen welche warm-weisses Glühbirnen-Licht erzeugen.
Der 'Elektrosmog' einer Sparlampe ist übrigens wesentlich kleiner als die einer Leuchtstoffröhre.
Es gibt auch LEDs, welche im Gegensatz zu den Leuchtstofflampen mit Gleichstrom betrieben werden und was deren Spektrum betrifft nochmals mehr Möglichkeiten anbieten bzw. die Beleuchtungsfarbe sogar an der gleichen Lampe wechselbar sein kann.
@ liza
Im Link findest Du ein ausführliches Dokument vom Buwal mit allem über Elektrosmog, deren Stärke, deren Quellen und auf was man Rücksicht nehmen sollte. Die Beleuchtung wird auf Seite 33 erwähnt. Es ist aber sinnvoll, dass man diesbezüglich die Relationen und Einflüsse sämtlicher Quellen in Betracht zieht.
http://www.mueller-andreas.ch
danke für Ihren Witz, danke für Ihre ehrliche politische Arbeit (auch wenn ich nicht imme Ihrer Ansicht bin) und ganz lieben Dank dafür, dass Sie uns Schweizern und zwar allen, die Ernsthaftigkeit des sofortigen Umdenkens in Sachen Umweltschutz beibringen.
Wenn Sie nun Umweltschutz und Landwirtschaft, mit Ernährung und Information gleichziehen würden.......
beim heutigen Sonntagsspaziergang traf ich einen Bekannten und es entspann sich eine lebhafte Energie-Diskussion über den Stromverbrauch von Fernsehgeräten.
Gemäss meinem Bekannten ist es erwiesen, dass ein Farbfernseher rund 4 mal mehr Strom benötigt als ein Schwarz/Weiss-Fernseher. Deshalb sei er persönlich überzeugt, dass Herr BR Leuenberger einen Schwarz/Weiss-Fernseher betreibe.
Ich kann mir dies nicht vorstellen.
Daraufhin schlossen wir eine Wette ab....
Wer hat Recht??
Zum voraus vielen Dank für Ihren Wettentscheid
Hans Koller
CO2 in aller Munde. Klimaschutzdiskussion überall. Nur den geliebten Privatverkehr darf man auf keinen Fall und den Verkehr als ganzes kaum hinterfragen. Laut Aussage eines Toyota Managers ist die Technik betreffend Hybrid mit dem Prius ausgeschöpft. Potenzial heute: Wenn alle Prius fahren halbiert sich der CO2 Ausstoss sofort. Bis ins Jahr 2050 wird sich der (private) Verkehr aber nochmals verdoppeln. Wenn dann alle Prius fahren sind wir gleich weit wie heute! Jedoch: Auch der CO2 Ausstoss im Verkehr muss massiv runter, immerhin ist der Verkehr heute für ca 1/3 der Emmissionen verantwortlich. Also, nur auf bessere Technik hoffen ist reine Augenwischerei. Es gibt nur eine Lösung: Verkehr und insbesondere der Private muss umweltgerecht kosten. Da wir aber heute in einer Mobilitätsgesellschaft leben darf der Mobilitäts-Preis nicht linear steigen (CO2 Abgabe ist damit eher der falsche Weg) sondern progressiv. Je mehr ich fahre desto teurer wird es. Nur so bleibt für jeden eine Basismobilität erschwinglich, gleichzeitig wird diese aber weitgehend sinnvoll genutzt. Die Technik dazu haben wir heute und sie bringt mehr als auf Innovationen zu setzen die im besten Fall die Steigerungsraten kompensieren.
Wie sagte Al Gore am Thuner Klima Forum vor 4 Wochen: "I ask you to be part of the solution and not part of the problem".
In diesem Sinn und mit freundlichen Grüssen
Thomas Kallweit
http://www.free-burma.org/
Waren die Vorfälle in Burma auch ein Thema
an der Konferenz ?
Wie wir Alle wissen, war der Auslöser eine massive Erhöhung der Energiepreise in einer Militärdiktatur, die Oel gleichzeitig in grossen Mengen ins Ausland liefert.
Am 4. Oktober wird es eine Aktion von Bloggern aus aller Welt geben, zu der auch prominente Blogger sehr eingeladen sind:
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Über die "Free Burma!" Aktion
Blogger aus aller Welt bereiten einen Aktionstag zur Unterstützung der friedlichen Revolution in Burma vor. Wir wollen ein Zeichen für den Frieden setzen und den Menschen, die ihr grausames Regime ohne Waffen bekämpfen, unsere Sympathie bekunden. Diese Blogger haben vor, am 4. Oktober 2007 ihre normalen Blog-Aktivitäten einzustellen, um nur einen einzigen Artikel zu veröffentlichen: Ein rotes Banner mit dem Text „Free Burma!“.
Link:
http://www2.free-burma.org/index_de.php
Grafiken:
http://www2.free-burma.org/graphics.php
....................................
http://www.topten.ch/
Ein moderner Farbfernseher braucht natürlich weniger Energie als ein Schwarzweissfernseher.
Ein Philips 26PF7321 16:9 mit einer Bildschirmdiagonale von 66 cm, verbraucht 45W im angeschalteten Zustand und 1W im ausgeschalteten Zustand (stand by). (Das ist also weniger als was eine typische Glühbirne verbraucht.)
Angenommen pro 2 Personen in der Schweiz hat es einen solchen Fernseher und jeder Fernseher läuft jeden Tag während 2.5 Stunden, dann entspricht das einem Stromverbrauch von lediglich 0.27 % bezogen auf den gesamten Stromverbrauch in der Schweiz.
Um den Stand-by Verbrauch von 1W zusätzlich zu eliminieren, kauft man natürlich einen Ecoman.
Das dem Individual-Verkehr letztlich Grenzen gesetzt sind, stimmt natürlich, aber der Prius kann sich noch einiges weiterentwickeln:
Man denke nur mal an sein Leergewicht von heftigen 1400 kg. (Stahl ist nicht der einzige Werkstoff mit hoher Festigkeit).
Abgesehen davon hat der Audi 80 von 1975 auch 5 Personen Platz geboten, war aber knapp 45% leichter.
Auch kann der Prius bereits heute mit einer anderen Batterie problemlos 50 km rein elektrisch betrieben werden. Das entspricht dann noch etwa 14 kWh auf 100 km. Wenn ein Pendler den Prius rein elektrisch betreibt und über seinem Parkplatz 25 m2 Solarzellen mit einer Leistung von 2.5kW installiert hat, dann liefern diese Solarzellen durchschnittlich immerhin den Strom für eine Fahrstrecke von 40 km jeden Tag (inkl. Samstag, Sonntag und Feiertage).
Übrigens, als der Mercedes Simplex 1902 vorgestellt worden, hat man auch behauptet, dass die Entwicklung des Automobils seinen Zenit erreicht hätte...
Respekt! Ihr Lebensstil bringt die Glaubwürdigkeit, welche ich bei BR Leuenberger vermisse. Nicht nur durch ideologische Politik das Gewissen beruhigen, sonder tatsächlich bei sich selber anfangen. Gratuliere!
@ Thomas Urseler
Sie schlagen ja plötzlich ganz vernünftige Töne an! GA für alle, finde ich gut! Da müsste die SBB aber mächtig die Kapazität hochschrauben..
Oder wie wär’s mit genügend bezahlbaren Parkplätzen an den Bahnhöfen?
@ 2000-Watt-Gesellschäft-Gläubigen
Da unsere liebe SRG nicht nur bei den Gehältern im Topmanagement mit der Zeit geht, sondern auch beim technologischen Wettrüsten tapfer mitmacht (16:9 Bild, HDTV), ist man ja praktisch gezwungen sich ein neues 16:9 TV-Gerät zu kaufen. Es sei denn Sie wollen die EURO`08 gar nicht oder mit der Lupe schauen. Nun mein alter Röhrenfernseher brauchte 65 Watt, mein neuer Flacher hingegen fast 500 Watt! Ganz zu schweigen von den in Mode gekommenen Home-Cinema Beamern, mit welchen sich ganze Wohnungen heizen lassen. Und ich bin ja nicht der einzige der mitrüstet. Da ist es lächerlich mittels Kampagnen ein paar Watt Stand-bye-Verbrauch von Geräten einsparen zu wollen. Die SUV’s auf den Strassen sind ja nur die sichtbaren Symptome für das, was in unserer Gesellschaft abgeht...
Herr Bundesrat, wann kommt der Klimarappen auf - quasi staatlich geförderte - neue TV-Geräte?
Wow, megacool, die kalte Kersnfusion.. ein Gespenst der Energieerzeugung ist wieder da...
Nun Sie behaupten dass Sie die Lösung dazu hätten... wenn dem so ist könnten wir ja zusammen eine Startup Firma gründen die das ganze Zeugs vermarktet. Ich kümmere mich dann um das Patentrecht und Marketung und Sie um den technischen Teil....
Weil das ja der Superknaller des 21. Jahrhunderts ist lasse ich mir schon mal Kataloge von Renaissanceschlösser und Privatjachten zukommen... ich (wir) werden ja dann nicht mehr wissen wie wir unsere Kohle ausgeben werden weil wir so viel davon haben werden....
In dem Sinne gutes Gelingen...
MFG MG
Die UN-Konferenz hat Ihnen sehr lebhafte Eindrücke beschert, Die größere Aufgeschlossenheit der Kalifornier und den steifen Nacken wegen der Klimaanlagen habe ich schon vor vielen Jahren erfahren
.
Ich bewundere Ihren Mut, zu Beginn des Wahlkampfs die Einführung der CO2 –Abgabe zu lancieren. Das schafft weder bei den Genossen noch bei der Wählermasse zusätzliche Freunde.
Ihre Skepsis gegenüber dem Emissionshandel, wie er von Economisuisse, dem TCS und den konservativen Parteien vertreten wird, kann ich nur teilen. Genauere Untersuchungen der wichtigsten CO2-Senken in den tropischen Regenwäldern und den Forsten der gemäßigten Breiten („Science“ Bd.316,S.985) haben die großen Unsicherheiten im globalen Kohlenstoffhaushalt, die auch im jüngsten IPCC-Bericht erwähnt wurden, bestätigt. Bei dieser Untersuchung hat sich außerdem ergeben, dass ein Fünftel der „menschengemachten“ CO2-Emissionen (1.5 Milliarden Tonnen) durch die Regenwaldrodungen (-*- = +) verursacht werden. Damit überholt Brasilien sogar noch die USA und China als größter CO2 Emittent. Das zeigt aber auch, dass wir unsere CO2-Ablasszahlungen zur Sicherung der Regenwälder vor Rodungen verwenden sollten. Es ist noch gar nicht sicher, dass eine Aufforstung in gemäßigten und höheren Breiten, wie sie vom Vatikan, Neuseeland und Deutschland geplant sind, die erwartete Speicherung von CO2 in Biomasse bringt.
Leider ist der log-Kollege Thomas Kallweit nicht gut über den Stand der Entwicklung der Hybridtechnik bei Toyota und den weiteren Automobilherstellern informiert. Anlässlich der IAA in Frankfurt hat Toyota-Präsident K.Watanabe einige Entwicklungsziele für den Hybrid bekannt gegeben, die „den Hybridantrieb in allen Fahrzeugklassen erschwinglich machen soll“. Dazu gehört neben einer Gewichtsreduktion von Karosserie, Antriebseinheit und Batterie auch die Ermöglichung der Aufladung an der Steckdose. Das ist trotz allem Aufschreien von Rot und Grün, - ihre Steckdosen werden ja immer nur von der verteufelten Kernkraft gespeist und nicht von erneuerbaren Energiequellen-, ein wichtiger Schritt in die umweltschonende Richtung. Der größte Teil der Pendler in Europa fährt täglich weniger als 50 km und dafür sind eigentlich batteriebetriebene Elektroautos die sauberste Lösung (Zitat von C.P.Forster, Präsident von GM Europa). Im vergangenen Jahr haben sich endlich auch die anderen Automobilhersteller dazu durchgerungen interessante Hybridfahrzeuge zu entwickeln, wie z.B. der Diesel-hybrid von GM oder der Ecofuel-Hybrid von Saab. Die Hürde liegt derzeit noch bei der Lithium-Ionen-Batterie, deren Sicherheit noch verbessert werden muss. Aber die aktiv gewordenen großen Automobilhersteller sind jetzt auch in diese Entwicklung eingestiegen.
Danke für die Blumen!
Zu den HD-Beamern: Ich habe sogar einen, aber nur einen 1380 x 720, frisst unter 200 W, aber ich heize damit, dank gut isolierter Wohnung, ebendiese auf 25°C im Winter (nach 2 Stunden)! Das ist zwar, ich gebe es zu, pervers, aber auch ich habe kleine Tolggen im Reinheft ;-) Und ich benutze keinen Atomstrom...
der Vorschlag "GA für alle" kam nicht von mir, sondern von Mirosch. Ihm fallen demnach die Lorbeeren zu. Die Idee ist allerdings nicht neu und es mag sein, dass Mirosch sie auch in einem etwas ironischen Ton gemeint hat. Da bin ich mir aber nicht sicher und will mich nicht auf Spekulation einlassen (no offense @mirosch).
@All
Ganz interessant finde ich die Tendenz, dass Vorschläge, wie "GA für alle" oder die Förderung von erneuerbaren Energien meist auf offene Ohren stösst im Volk. Hingegen treffen Vorschläge wie CO2-Steuer meist auf Hass und Ablehnung - ja geradezu Geschrei.
In diesem Zusammenhang willich eine - zugegebener massen rethorische - Frage in den Raum stellen: Wissen die Leute eigentlich WOHER das Geld für "Gratis GA" oder "Förderung erneuerbarer Energien" kommt?
Ich stelle die Frage deshalb, weil mir auffällt, dass die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung sehr gerne bereit ist, Steuergelder auszugeben (für was auch immer), aber kaum bereit ist, mehr Steuern zu bezahlen.
Da kann ich nur sagen: "Dä hinkt doch!"
MfG
Lieber Herr Bundesrat
Ich empfehle Ihnen, das nächste mal Zuhause zu bleiben. Denn diese vielen Reisli zigfach um die Welt sind absolut unnötig.
Denn solange wir in der Schweiz weiterhin eine "angepasste" Politik führen, werden wir auf der Erde kaum etwas bewegen können. Wenn ihr Politiker die Menschheit langfristig wirklich retten wollt, seit mutig. Schaut nicht nach links oder rechts, sondern macht das, was man von einer selbstbewussten Regierung erwartet. Fortschrittliches Denken, mut zur Veränderung ist gefragt.
Die Aussage: steter Tropfen höhlt den Stein, ist falsch.
Die Schweiz hat es in den Händen, als jener Staat in die Geschichte einzugehen, welcher durch kompromissloses und absolut innovatives Handeln die Welt aufgerüttelt hat.
Oder wie der Volksmund sagt: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
Die Zeit für gemächliches Glühbirnen-Verbieten ist vorbei.
Wir müssen die Vorreiterrolle im Klimaschutz übernehmen. Wir müssen schnellstens danach leben. Und wir müssen zeigen, dass man auch ohne hohen Energieverbraucht die wirtschaftsstärkste Nation sein kann. Wir müssen unsere Wurzeln neu finden. Die Schweiz muss Öko Pur sein. Die Schweiz muss zu einem einzigen, grossen Nationalpark werden.
Leider wird es mal wieder am Mut scheitern. An der Angst, anders zu sein. Doch genau das Anders sein würde uns auf eine neue, imposante Stufe katapultieren. Die Schweiz würde weiterhin die wirtschaftlich stärkste Nation sein (deutlich stärker als momentan)und gleichzeitig auch zur angesehensten Nation des Planeten mutieren.
Viele würden folgen. Back to the Roots. Die Technik, das Wissen und der Zeitpunkt sind vorhanden. Es muss nur umgesetzt werden.
Mit wärmster Empfehlung, das Klima-Symposium vom 28.09.2007 an der ETH Zürich. Auch als Video! Hier:
http://www.ied.ethz.ch/news/klima
http://gigaherz.ch/pages/posts/verbot-f
Vielen Dank für den Link. Ich habe erst einen Teil des Dokumentes gelesen. Er ist interessant, aber es ist erbärmlich wenig über die Details der Energiesparlampe zu erfahren.
Für mich ist es wie mit dem Bioäthanol: solange eine Alternative nicht sozial- und umweltverträglich produziert wird, ist sie in meinen Augen keine Alternative.
Die GA Idee hatte ich eigentlich nicht abgekupfert sondern war nur eine konsequente Erweiterung eines Angebotes welches ich in meiner Veranstalterzeit vor ca 6 Jahren noch eingesetzt hatte.
Das Problem war dass wir bis zu 16'000 Leute in ein altes Firmenareal zwecks einer Grossparty eingeladen hatten, die kamen dann auch. Weil es eben junge Leute waren, die alle natürlich ein Auto hatten, waren wir mit einer irrsinnigen Verkahrsflut konfrontiert. 5000 Autos zu parkieren ist ein Problem...Idealerweise hatte es aber noch einen SBB Bahnhof an den Toren des Areals, da entstand recht früh die Idee eines Kombitickets. In den Anfängen der Veranstaltungen integrierten wir in jedem Ticket ein Gratisfahrticket hin und retour, egal von wo in der Schweiz. Das nutzten dann 70% !!!! der Besucher. Leider rechntete sich das Ticket für uns nicht, weil wir eine zu hohe Abgabe an die SBB entrichten mussten. Das kostet uns fast Kopf und Kragen. Im Anschluss wechselten wir auf ein Sonderangebot der SBB. Da konnte nun jeder separat und ohne Kaufzwang entscheiden ob er die Bahn benutzen will. Somit konnten wir immerhin immer noch rund 50% der Besucher mit der Bahn anreisen lassen.
Was aber beweist: eine Abgabe eines GA's würde massivstens Verkehr verlagern, und das ohne Zwänge und unhaltbare rechtliche Gängeleien seitens Staat & co...
Finanzierung? die 2.1 Milliarden sollten direkt von der Bundeskasse bezahlt werden, es betrifft ja auch alle in gleichem Umfang und es kann als wohl einzige Massnahme jedem was BRINGEN... und mal nicht nur Kosten.... und.. 2.1 Milliarden im Angesicht der NEAT Kosten ist nicht gerade ein unmöglicher Betrag.
Zudem es im Angesicht der massiv steigenden Verkehrskosten eine sehr soziale Massnahme ist, die hilft die Mehrklassengesellschaft im Individualverkehr zu reduzieren. Wer nämlich genug Geld hat dem ist es völlig egal ob sein Porsche 10'000 Betriebkosten im Jahr hat oder 30'000.- . Eine Familie mit Jahreseinkommen von 50'000.- kann sich in Zukunft nämlich nicht mal mehr die Bahn leisten... (was völlig paradox ist, da ja diese eigentlich dafür gebaut worden ist)
LG MG
http://chemtrails.tribe.net/
http://www.carnicom.com/contrails.htm
http://ecolog.twoday.net/stories/130535/
Und warum wird das vor der Öffentlichkeit verschwiegen?
mit freundlichen Grüssen
Ihr Rich
ps. oder ist das Teil der Politik? einer Politik die mit Atombomben über der Antarktis Löcher in die Troposphäre geschossen hat, das Ozon dort zerstörte und dabei dem Dosentreibgas die Schuld in die Schuhe schob?
http://www.bafu.admin.ch/elektrosmog/in
Buwal hat vermutlich jeder 'Elektrosmog-Quelle' die Beachtung geschenkt, welche sie verdient. Abgesehen davon kannst Du Dich ja persönlich an den Fachkontakt wenden und mehr Informationen bez. Energiesparlampe verlangen.
Nur weil der gleiche Versuch aus der gleichen Quelle x-mal verlinkt wird, wird der Hinweis und seine Rückschlüsse nicht wahrer. Es ist immer sinnvoll Informationen aus verschiedenen Quellen zu berücksichtigen.
Übrigens, nicht jeder Wein (ein weit verbreitetes Bioethanol) wird auch gleich sozial- und umweltverträglich produziert.
"Die Freiheit, nicht das Klima ist in Gefahr. Als jemand, der den grössten Teil seines Lebens unter dem Kommunismus gelebt hat, fühle ich mich verpflichtet zu sagen, dass ich die grösste Gefahr für unsere Freiheit, die Demokratie, die Marktwirtschaft und das Wohlergehen im jetzigen ambitiösen Okologismus, nicht im Kommunismus sehe.
Die hypothetische Bedrohung durch zukünftige globale Erwärmung besteht ausschliesslich in den Prognosen und lässt sich mit den Erfahrungen der Vergangenheit nicht in Einklang bringen."
1. Wer weiss, um wie viel die globale Erwärmung weniger zunehmen würde, wenn Kyoto eingehalten würde?
Oder anders gefragt: Um wie viele Jahre würden die von Al Gore so drastisch beschworenen Katastrophen verzögert?
Tipp: Die Antwort steht im IPCC-Bericht.
2. Was wird das Erreichen der Ziele von Kyoto die Weltwirtschaft kosten.
3. Wie viele Menschenleben könnten mit diesem Geld vor Hunger, Malaria und anderen Krankheiten JETZT oder innert kürzester Frist gerettet werden?
Wollen wir diese Leute sterben lassen, damit wir selbst keine nassen Füsse bekommen?
Was für Egoisten sind wir doch!
Damit meint er nur die Anderen, nicht sich selbst. Seine Reiserei und sein extremer Energieverbrauch mit seiner Villa mit Pool sind sicher keine guten Beispiele.
Wie es schon bereits an anderer Stelle angedeutet wurde: Nur die Reichen werden es sich noch leisten können, angenehm zu leben. Es wird Zeit, sich mit Pullovern für die nächste Eiszeit einzudecken.
Hoppla, der Kommunismus hat Ihnen offensichtlich nicht gut getan, wenn Sie immer noch nicht bemerkt haben, dass Ihnen bereits x-mal vom Bundesrat wie von den restlichen Bloggern die Kosten- Nutzenrechnung präsentiert worden ist.
Nochmals:
1. Die Schweiz hat keine eigenen Rohstoffe und muss sie aus dem Ausland importieren.
-> Kapitalfluss ins Ausland und Abhängigkeit vom Ausland.
2. Die Löhne, Mieten und Einkommenssteuer stehen in keinem Verhältnis zu den Energiekosten bzw. Energiesteuern.
-> Wozu diese Jammerei.
3. Erneuerbare Energie und Effizienz ist ein riesiger und schnellwachsender Markt und die Schweiz aus diesem Markt aus reiner Trotzigkeit fernzuhalten, nur weil Sie meinen sie seien gescheiter und hätten die besseren Daten, als die absolute Mehrheit der Klimatologen wäre ein Fehler, welcher uns zukünftig teuer zu stehen kommen wird.
-> Arbeitsplätze und Exportmarkt.
http://eurokratie.wordpress.com
Du blogst, Du schreibst Bücher, Du hast die Gebärdensprache gelernt, Du wetterst gegen die lästigen CO2-ausstossenden Karossen und gegen den Klimawandel usw.
Eigentlich wurdest Du zum Bundesrat gewählt, um Probleme wie, NEAT, Anflüge auf den Flughafen Zürich, Stromliberalisierung oder die "letzte Meile" bei Swisscom, anzugehen und sie zum wohle der Bürger in diesem Land zu erledigen. Dies nur um einige Probleme zu nennen, die Du in Deinen Blogs nie erwähnst. Der Medienrummel um Deine Person ist das eine, das lösen von Problemen das andere.
Ja, Du hast sicher Recht: „Buwal hat vermutlich jeder 'Elektrosmog-Quelle' die Beachtung geschenkt, welche sie verdient.“ Es geht im entsprechenden Dokument ja nur um Elektrosmog und nicht um weitere Aspekte der Energiesparlampe. Das ist mir bewusst. Meine Bemerkung, dass „erbärmlich“ wenige Details zu erfahren sind, war denn auch nicht als Kritik gemeint, sondern eher eine Feststellung.
„Nur weil der gleiche Versuch aus der gleichen Quelle x-mal verlinkt wird, wird der Hinweis und seine Rückschlüsse nicht wahrer.“ Solange Du oder jemand anderer mir nicht verständlich und überzeugend nachweisen kannst, dass die beschriebenen Fakten im Link nicht zutreffen bzw. wahr sind, werde ich die Adresse auch weiterhin als Informationsquelle angeben.
Stimmt es denn nicht, dass Elektronikteil und Leuchtstoffröhre Sondermüll sind? Dass Quecksilber darin enthalten ist? Dass die Elektronikteile vorwiegend in Entwicklungsländern produziert werden, weil dort die Umweltschutzauflagen fehlen? Stimmt es denn nicht, dass in den Elektronikteilen Tantal enthalten ist, das in Afrika als Colombo-Tantalit-Erz auch von Kindern teilweise mit blossen Händen abgebaut wird, dass das Metall immer wertvoller wird, weil die Elektronikbranche ohne nicht existieren kann? Dass nicht die Menschen, die in den Gruben arbeiten und damit ihr Leben auf’s Spiel setzen und ihre Gesundheit ruinieren dabei reich werden, sondern andere …?
„Übrigens, nicht jeder Wein (ein weit verbreitetes Bioethanol) wird auch gleich sozial- und umweltverträglich produziert.“ Nein, bestimmt nicht. Aber Wein wird wohl nie in Konkurrenz zu Grundnahrungsmitteln und Lebensmitteln angebaut, wie das beim sogenannten Bio-Ethanol zum Verbrennen, bzw. zur Umwandlung in kinetische Energie der Fall ist.
Würde uns die sogenannte Energiesparlampe nicht als ultimative Alternative zur Glühlampe verkauft, würde ich mich gar nicht zum Thema äussern. Aber gegen den Austausch des „Teufels“ mit dem „Belzebub“ wehre ich mich.
Hast du Mühe andere Meinungen zu akzeptieren? Eine Kosten- Nutzenrechnung mit so vielen Unbekannten führt definitiv zu Kosten bei einem höchst fraglichen Nutzen.
Wer will denn hier irgend jemand daran hindern Innovationen auf den Markt zu bringen?
Dass die Schweiz keine eigenen Rohstoffe hat ist nichts Neues. Sind unsere Banken und die Pharmaindustrie etwa aufgrund von staatlichen Subventionen entstanden??
Reicht es denn nicht, dass schon der ganze Bauernstand auf unser aller Kosten Planwirtschaft betreibt?
Modus hat absolut recht! Ich hätte keine Mühe, wenn ein Teil unserer Abgaben und Steuern in die AIDS oder Malariabekämpfung in den Entwicklungsländern fliessen würde.
Aber mit Pseudomassnahme wie dem Klimarappen werden wir an der Nase herum geführt!
Geht also alle Wählen! Auf NZZ.ch gibts ein gutes Tool die Profile der Kandiaten mit dem eigenen Gutdünken zu vergleichen.
Gegen diese Propaganda sei es von Links oder von Rechts muss ein Zeichen gesetzt werden!
Wählt pragmatische Sachpolitiker, welche nicht nur auf den eigenen Vorteil aus sind.
Ja und? Endet die Welt an unseren Landesgrenzen? Wir wollen ja auch exportieren (wie in deinem Punkt 3. festgehalten). Gegenseitigkeit scheint mir ein gutes Prinzip zu sein, wenn alle davon profitieren. Wir könnten natürlich auch die Landesgrenzen schliessen und dafür Enwicklungshilfegelder ins Ausland senden.
Was hat das mit Kyoto zu tun (auch im Ausland!)
"2. Die Löhne, Mieten und Einkommenssteuer stehen in keinem Verhältnis zu den Energiekosten bzw. Energiesteuern."
Und warum soll Energie teuerer werden? Geiz ist doch geil, oder nicht? Kaufen wir nicht bei jeder Gelegenheit immer nur das Billigste?
Warum soll ich für Kyoto Geld zahlen, ist doch auch im Ausland.
"3. Erneuerbare Energie und Effizienz ist ein riesiger und schnellwachsender Markt und die Schweiz aus diesem Markt aus reiner Trotzigkeit fernzuhalten"
Ein Finanzmarkt, in dem Geld für heisse Luft hin- und hergeschoben wird. Wer viel Geld hat, kann viel Geld damit verdienen. Ich habe leider kein Geld, um CO2-Anteile zu kaufen oder Ressourcen, für die ich CO2 -Anteile verkaufen könnte (ausser meinen Geranien). Ich verdienen zuwenig Geld, um noch höhere Heizöl- und Benzinpreise zu bezahlen. Muss ich die Heizung ausschalten, meine Arbeitsstelle aufgeben und eine neue Stelle in meinem Dorf suchen?
Wo ist da mein Gewinn?
http://youtube.com/watch?v=XDI2NVTYRXU
Und was ist der Nutzen, für mich persönlich, für das Weltklima?
Wer kann meine konkreten Fragen weiter unten konkret beantworten?
http://de.wikipedia.org/wiki/Biodiesel
Ja, es ist wahr. Bei der Recherche zu einem Thema sollten immer verschiedene Quellen berücksichtigt werden. Leider fehlt mir neben Beruf und Familie oft die Zeit, mich umfassend zu informieren. Trotzdem möchte ich es mir nicht nehmen lassen, an der Diskussion teilzunehmen. Ich bin ja auch gerne bereit, mich belehren zu lassen.
Übrigens habe ich versehentlich „Bioethanol“ anstatt „Biodiesel“ geschrieben, dem meine eigentliche Kritik gilt. Wobei die Problematik bei der Produktion beider Stoffe teilweise die gleiche ist. Siehe Link oben.
Was die Energieproduktion betrifft bin ich der Ansicht, dass es nicht eine einzige richtige Lösung für die ganze Welt geben kann. Sondern dass die Möglichkeit den Energiebedarf einer Region zu decken in regionaler oder sogar lokaler Energieproduktion gefunden werden könnte. Was mich stört ist der Boom, der immer ausbricht, wenn eine „Alternative“ zu einem bestehenden Produkt gefunden wird. Er führt oft dazu, dass wie wild oft gerade an ungeeigneten Orten unter ungeeigneten Bedingungen produziert wird, nur weil dort viel Geld damit zu machen ist. Beispiele gibt es genug, zum Beispiel unter http://www.regenwald.org/
Dass dort die Lebensgrundlagen von mehr Menschen, Tieren und Pflanzen zerstört werden, als für Menschen Arbeit entsteht, juckt wenige und wissen viele nicht. Ein ähnliches Drama spielt sich auch bei der Gewinnung von Rohstoffen für die Herstellung vieler Konsumgüter sowie deren Produktion ab.
Nein, ich habe keine Patentlösung für diese Probleme, es gibt keine. Aber eine Möglichkeit scheint mir, Heilsverkündungen grundsätzlich kritisch zu hinterfragen, nicht auf jeden Boom abzufahren und mich konsequent zu weigern, bestimmte Produkte zu kaufen.
Die beste Methode jemandem beizubringen wie man etwas richtig macht ist, es diesem vorzumachen.
http://www.ied.ethz.ch/news/klima
Wenn Sie Ausländer sind und zukünftig nicht in der Schweiz wohnen möchten, dann bringt es Ihnen möglicherweise etwas, wenn Sie erneuerbare Energie und Effizienz in der Schweiz verhindern. Denn, wenn es Verlierer gibt, gibt es stets auch Gewinner. Im Gegensatz zu Ihnen will ich aber nicht, dass die Schweiz verliert, weil ich auch zukünftig in der Schweiz leben und arbeiten möchte.
Also zum x-ten mal:
1. Stimmt wir wollen auch exportieren. Deshalb dürfen wir keinesfalls die Entwicklung von Technologie im Effizienz und erneuerbaren Energiebereich in der Schweiz verhindern. Denn im Gegensatz zu Saudi Arabien können wir uns nicht auf unserem Öl-Export ausruhen und im Gegensatz zu Frankreich können wir keine AKWs exportieren.
2. Stimmt wir wollen billigen und sauberen Strom:
Berlin - Die Erzeugung von Windstrom erspart dem Verbraucher 2007 voraussichtlich zwei Milliarden Euro. Dies gab heute der Bundesverband WindEnergie (BWE) bekannt. Bereits im ersten Halbjahr produzierten Deutschlands Windkraftanlagen 22,0 Milliarden Kilowattstunden Strom - fast neun Prozent des deutschen Stromverbrauchs. "Wir rechnen bis Ende des Jahres etwa mit der doppelten Menge Windstrom", sagte BWE-Geschäftsführer Ralf Bischof: "Trotz guter Konjunktur und ungeplanten Stillständen von Kernkraftwerken liegen die Preise an der Strombörse niedriger als im Vorjahr. Daran hat die Windenergie einen großen Anteil."
Da der produzierte Windstrom per Gesetz von den Energieversorgern abgenommen werden muss, vergrößert sich das Angebot bei der Stromerzeugung erheblich. Die Folge: Teure konventionelle Kraftwerke, wie etwa alte und ineffiziente Gas- oder Kohlekraftwerke, werden zur Deckung des Strombedarfs kaum mehr benötigt. Da das teuerste gerade noch benötigte Kraftwerk den Preis für den gesamten Strom diktiert, dieses aber bei viel Wind nicht mehr gebraucht wird, sinken die Preise an der Strombörse kräftig. Im ersten Halbjahr beliefen sich so die Einsparungen durch Windenergie auf 2,3 Mrd. Euro, doppelt so viel wie die Mehrkosten durch die Windstromvergütung aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).
Das Bundesumweltministerium hat zuletzt in seinem wissenschaftlichen Erfahrungsbericht zum EEG die Preissenkung durch den so genannten Merit-Order-Effekt aller Erneuerbarer Energien für 2006 mit fünf Milliarden Euro beziffert. Bischof: "2007 könnte die Windenergie fast alleine die Strompreise um 4,5 Milliarden Euro dämpfen. Die Mehrkosten, die dem Verbraucher durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz entstehen, zahlt die Windenergie also doppelt zurück."
3. Glauben Sie ernsthaft, es ist Zufall dass ausgerechnet, die Länder Technologie im erneuerbarem Energie exportieren, welche erneuerbare Energie bereits vor über 10 Jahren gefördert haben:
Unter den zehn führenden Herstellern auf dem Weltmarkt finden sich vier deutsche Firmen. Generatoren, Wälzlager, Getriebe, Kupplungen, Fundamente oder Stahltürme für Windkraftanlagen werden auch von deutschen Unternehmen wie Flender, Eickhoff, Thyssen, Bosch Rexroth oder Siempelkamp hergestellt und stecken unter anderem in den Windrädern von General Electrics, Gamesa oder Vestas. Und deutsche Wertschöpfung entsteht auch durch ausländische Unternehmen. Die dänische Firma Vestas etwa produziert Bauteile ihrer Windkraftanlagen an deutschen Standorten wie Husum, Lübeck, Magdeburg oder Lauchhammer (Brandenburg). Und der US-Konzern General Electrics fertigt seine Windräder im niedersächsischen Salzbergen. Weltweit wurden 2006 rund 15.200 Megawatt Windkraftleistung neu installiert. Das entspricht einem Marktvolumen von etwa 15 Milliarden Euro ohne Nebenkosten wie Planung oder Netzanschluss. Der Anteil deutscher Hersteller und Zulieferer am Weltmarkt beträgt ein Drittel. Über 70 Prozent der in Deutschland hergestellten Windräder und Bauteile gehen mittlerweile in den Export. In Deutschland waren Ende 2006 in der Windkraft-Branche rund 70.000 Menschen beschäftigt.
4. Stimmt wir würden kurzfristig besser fahren, wenn wir Technologie in der Schweiz unterbinden, sämtliche Ingenieurschulen schliessen und alles auf den Finanzsektor setzen würden. Im Finanzsektor können wesentlich höhere Gewinne mit weniger Risiko eingefahren werden als im Ingenieurwesen. Auch sind die Fixkosten wesentlich tiefer. Wenn dann auch die letzte Bank merkt, dass ein Bankverwalter wesentlich einfacher automatisiert werden kann als ein Ingenieur welcher Turbinen entwickelt, dann werden dann halt ein paar Bankverwalter mit linken Händen das Schweizer Strassenbild prägen. Wenn dann zudem die Banken die Schweiz aus steuertechnischen Gründen verlassen, dann wird auch das Geld fehlen, welche es braucht um untätige Bankverwalter füttern zu können.
Aber dass kann Ihnen ja gleich sein, denn bis dahin werden Sie wohl ins Ausland zurückgekehrt sein.
Übrigens, Sie verdienen ernsthaft zuwenig Geld um höhere Benzinpreise bezahlen zu können? Was ist denn Ihr Monatslohn: 170 Franken?
Also wenn Sie tatsächlich so mausarm sind, frage ich mich wie sie sich überhaupt ein Auto leisten können? Und wenn überhaupt, dann können Sie sich höchstens einen Kleinwagen leisten, welcher nicht mehr als 6l / 100 km braucht, was bei 20'000 km Jahresleistung lediglich 25 Franken im Monat Mehrkosten entspricht (bei einem Preisaufschlag von satten 25 Rappen pro Liter Benzin).
Wissen Sie was, wenn Sie meine Arbeitsbestrafungssteuer übernehmen, dann bezahle ich gerne Ihre Benzin-Mehrkosten.
Und was die Treibhausgas-Problematik betrifft, bringen zumindest die Experten der ETH überzeugende Daten.
Als nächsten wollen Sie uns vermutlich noch weiss machen, dass die USA nie auf dem Mond waren...
(Energiesteuer rauf) + (Arbeitsbestrafungssteuer runter) = (keine Änderung im Portemonnaie der Büetzer)
ABER:
Weniger Geld für die Ölscheichs und die französische Atomlobby.
Mehr Geld für die Schweizer Volkswirtschaft.
PS: Ich habe in diesem Fall bewusst Energiesteuern und nicht Energieabgaben erwähnt. Die Einnahmen der Staatskasse in diesem Beispiel bleiben also konstant.
Oder wieso sollte etwa das Arbeiten massiv steuerlich bestraft werden und das Verschwenden von Energie nicht?
Heutzutage wird das Suchen und Finden von Steuerschlupflöcher finanziell belohnt und zukünftig würde das Suchen und Finden von Energieschlupflöcher finanziell belohnt.
An der aufregenden Suchen-und-Finden Tätigkeit ändert sich nichts, nur dass beim Letzteren auch die Schweizer Volkswirtschaft durch Arbeitsplätze und Stärkung des Exportmarkts profitiert.
Hallihallo, das mit der Mondfrage ist noch nicht gesichert... (ich gehöre nicht zu den Zweiflern obschon ich schon dazu geneigt habe...)
http://www.esoturio.com/de/wahrheit/mondlandung.php
:-)
Grüese Mirosch
So einfach ist das? Durch die allgemeine Erhöhung der Trebistoffpreise (und er damit verbundenen Abgaben und Steuern) habe ich über die letzten Jahren schon weit mehr als 25 Rp. Zuschlag bezahlt. Von den Heizölpreisen gar nicht zu sprechen. Da kann uns nur noch eine massive globale Erwärmung erlösen ...
Und wer bezahlt die erhöhten Transportkosten für fast alle unsere Konsumgüter, Post, Lebensmittelversorgung, Warentransporte, Flugverkehr? Der Konsument, also wir.
http://www.youtube.com/watch?v=ExJofca4
Natürlich ist die Mondlandung unbestritten.
Die Verschwörungsheinis erfinden ganz frech irgendwelche haarsträubende Geschichten und lassen bewusst offensichtliche Gegenbeweise aus, nur um ihre Märe bestätigen zu können.
Mit Verschwörungstheorien lässt sich halt einen Haufen Geld verdienen – ausserdem ist die Welt voll von ‚Crackpots’.
Beispiel:
Sie behaupten, dass Astronauten wegen der Strahlung im Van Allen Gürtel die nahe Erdumlaufbahn nicht verlassen könnten. Dummerweise ist nun die Erde aus den Filmaufnahmen aus der Apollokapsel so klein, dass die Astronauten offensichtlich die Erdnahe Umlaufbahn verlassen haben. Also lügen sie einfach, dass ein Abbild der Erde aufs Fenster der Apollokapsel geklebt wurde oder dass das Fenster rund gewesen sei. Um diesen lächerlichen 'Beweis' unterstützen zu können, lassen sie bewusst Ausschnitte aus, wo das Innere der Apollo-Kapsel zu sehen ist (siehe Video).
http://www.redzero.demon.co.uk/moonhoax/
@ modus
Für die bisherige Benzinpreiserhöhung sind die Ölscheichs und die Ölkonzerne verantwortlich und nicht der Bund. Auch sind diese Gelder nicht dem Bund sondern den ausländischen Ölscheichs und Ölkonzernen zugeflossen. Exxon hat eine Abfindung von 400 Millionen Dollar an den ehemaligen Konzernchef Lee Raymond gezahlt. (Bei diesem Betrag empfindet man gegenüber den Herren Ospelt und Vasella geradezu Mitleid.)
Ausserdem fährt Exxon ausgerechnet dann die höchsten Gewinne ein, wenn der Rohölpreis am höchsten ist.
1993 wurden die Abgaben auf Benzin um 20 Rappen erhöht. Schon vergessen? Ca. 85 Rappen pro Liter Benzin gehen an den Staat. Vom Rest wird die Raffinerie, der Transport, die Lagerung (inkl. Pflichtlager), die Tankstelle und natürlich auch der Ölscheich nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage bezahlt.
Den Vorschlag „Energiesteuer rauf“ „Arbeitsbestrafungssteuer runter“ finde ich interessant und prüfenswert! Dass hätte wirklich Wirkung, nicht wie ein paar Rappen Pseudo-CO2 Abgaben. Nur darf dabei die Konkurrenzfähigkeit der Unternehmen nicht leiden. Und das ist meistens das Problem bei Insellösungen.
Bezüglich angeblicher Verhinderung von Innovationen kann ich mich nur wiederholen: Das einzige was ich verhindern möchte sind irgendwelche Steuern oder Abgaben für ideologisch gefärbte Pseudomassnahmen!
Ich bin selber Ingenieur und würde mich nicht als technologieunfreundlich einstufen.
Apropos billigen Windstrom in Deutschland: Vergleichen Sie doch einmal die Energiepreise in Europa. Mit Ausnahme von Italien, welches den meisten Strom importieren muss, hat Deutschland die höchsten Strompreise!
Liberalisierung des Energiesektors und gleichzeitig staatliche Zwangsabnahmevorschriften von (zu teurem) Alternativstrom passen halt nicht so gut zusammen.
Deutsche Industrieunternehmen sind nicht erst seit der neuen grünen Welle Technologieführer (was ist denn mit ABB? – ein Schweizerisch / Schwedischer führender Technologiekonzern!). Dass aber Unternehmen wie GE dahin ziehen, wo es Steuererleichterungen und Subventionen gibt ist nichts Neues.
Den Preis dafür zahlen die Deutschen Bürger mit einer viel höheren „Arbeitsstrafsteuer“ und höheren Energiekosten (Strom, Benzin, Diesel) als bei uns. Rot-Grün sei dank! Globi, möchten Sie denn tauschen und mehr als die Hälfte eines Frankens den Sie verdienen dem Staat abliefern??
Sind persönlicher Wohlstand und Wohlergehen nicht erstrebenswert? Wir haben eine Lebensspanne von etwa 75 Jahren, sollen wir diese Jahre in der Misere verbringen, damit es dem Planeten Erde gut geht? Was ist denn unser Lebensziel, wenn nicht gut zu leben? Die Erde bewahren (wovor?), damit ihre Bewohner in den nächsten Millionen Jahren besser leben? Halt, die müssen ja auch die Erde für nachfolgende Generationen erhalten.
"Nicht, aber wirklich nichts, belastet heute die Welt mehr als WIR. Und damit ist auch jedes neugebohrene Kind gemeint, das später zu einem "vollständigen" Menschen heranwachst und verbraucht, produziert, isst und die Welt verändert."
Der Mensch, das Übel der Evolution. Konstrukionsfehler, Irrtum der Evolution, Virus? Wozu dient uns denn die Welt, wenn nicht um zu leben?
Wie wäre es mit freiwilliger Beschränkung der Weltbevölkerung? Staatliche Geburtenbeschränkung, Zwangssterilisation, Zwangsabtreibung, Altersbeschränkung)
Aber das wird ja die globale Erwärmung (wenn sie denn kommt) ohnehin für uns oder unsere Nachfahren erledigen, warum sollen wir dem vorgreifen? Also geniessen wir unser Leben, es wird nie besser werden, wir haben keine zweite Chance.
Warum sind wir so bestrebt, unser Leben immer mehr zu verlängern (Übergewicht, Ernährung, Pharma, Medizin, Rauchverbote, Unfallverhütung)? 40 Jahre reichen doch, um zu sehen, dass das leben erst für zukünftige Generationen wieder lebenswert sein wird, wenn die Gletscher bis in die Täler reichen.
Wir sind unerwünscht auf dieser Welt, ziehen wir also die Konsequenzen, überlassen wir sie den Würmern.
Thomas Urseler, gehen Sie selbst mit dem guten Beispiel voran, machen Sie jetzt schon Platz für die kommende Generation! Sie wird Ihnen sicher dankbar sein.
http://ideas.repec.org/p/wbk/wbrwps/1020.html
Sie vergleichen die „Arbeitsbestrafungssteuer“ in Deutschland mit der in der Schweiz. Für die Steuern, die man bezahlt bekommt man ja in irgend einer Form und indirekt etwas zurück. Zum Beispiel, Schulen, Forschungsgelder, gewisse Sozialleistungen, ein funktionierendes Gesundheitswesen, Kultur, billige Milchprodukte etc.
Der Vollständigkeit halber gehört zum Vergleich der Arbeitsbestrafungssteuer Schweiz – Deutschland der Vergleich: was bekommen Schweizer für ihre Steuern, was Deutsche. Besten Dank für Ihre diesbezügliche Ergänzung.
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/
Seit der letzten Preiserhöhung des Bundes 1994 ist der Benzinpreis etwa 60 - 70 Rappen gestiegen und daran war der Bund nicht beteiligt.
BR Merz will ja die Unternehmenssteuern reduzieren, da kann er als Kompromiss gleichzeitig die Energiesteuer entsprechend erhöhen. Es macht ja wenig Sinn, dass man die Unternehmen, welche weniger effizient arbeiten, noch belohnt.
Die relativ hohen Strompreise in Deutschland hat im wesentlichen mit der Stromkartell-Situation in Deutschland zu tun. Die vier grossen Stromkonzerne, welche Deutschland mit Strom beliefern und den Strompreis bestimmen haben in den letzten Jahren nicht zufällig historische Rekordgewinne eingefahren. Mit dem erneuerbaren Energiegesetz hat das nichts zu tun. Im Gegenteil, wenn der Windstrom nicht gewesen wäre, wären die Strompreise noch höher gewesen.
Diese Stromkonzerne haben im Übrigen auch nicht das geringste Interesse an den erneuerbaren Energien, da dies ihr veraltetes Business mit der zentralisierten Stromproduktion konkurriert. Von diesen Konzernen wird deshalb leider auch kräftig in ineffiziente und CO2-schleudernde Kohlekraftwerke investiert, da solange keine AKWs und Dämme gebaut werden können bzw. dürfen, dies die einzige Option ist, was den Bau von zentralisierten Grosskraftwerken betrifft (mal abgesehen davon dass die Kohleförderung subventioniert wird).
Die Erneuerbaren werden weltweit von den monopolisierten Energiekonzernen verunglimpft und sie versuchen der Welt zu erklären, dass die Erneuerbaren nicht genügen, obwohl ironischerweise die Wasserkraft mit Abstand das kleinste Potential aller erneuerbaren Energien hat.
„Was ist denn unser Lebensziel, wenn nicht gut zu leben?“
„Was ist unser Lebensziel …“ Das ist die wirklich entscheidende Frage! Eine Frage, die jeden Menschen irgendwann beschäftigt und die jeder Mensch für sich allein beantworten muss - und die wahrscheinlich niemand abschliessend beantworten kann.
Alle Lebewesen streben wohl ständig nach dem Optimum, das heisst, nach der Verbesserung ihrer momentanen Situation. Es scheint ein natürlicher Trieb zu sein, nach etwas zu Streben. Aus dieser Sicht ist „… wenn nicht gut zu leben?“ verständlich und nachvollziehbar.
Aber kann die Erfüllung unseres Daseins auf diesem Planeten darin bestehen, „gut zu leben“?! Wenn sie dereinst auf dem Sterbebett liegen und vielleicht Rückschau auf ihr Leben halten, wird es Sie mit Genugtuung erfüllen „gut gelebt“ zu haben?
„Der Mensch, das Übel der Evolution … „ Nein, aber der Mensch als Verantwortlicher. Gibt es ein einziges Wesen auf der Erde, das dem Menschen wirklich überlegen ist. Wer also, wenn nicht der Mensch, soll die Verantwortung für das übernehmen, was auf und mit der Erde geschieht?
„Wozu dient uns denn die Welt, wenn nicht um zu leben?“ Ich bin überzeugt, die Welt dient uns, um zu leben. Das heisst, um zu erkennen wer wir sind und um die Antworten auf eben die von Ihnen gestellten Fragen zu suchen. Eine Antwort könnte sein: die Welt dient uns in einer Weise, die es uns ermöglicht, ihre Einmaligkeit, ihre Schönheit und Kostbarkeit zu erkennen und unsere Macht sie zu zerstören oder zu erhalten.
Sie schreiben:
„Sind persönlicher Wohlstand und Wohlergehen nicht erstrebenswert? Wir haben eine Lebensspanne von etwa 75 Jahren, sollen wir diese Jahre in der Misere verbringen, damit es dem Planeten Erde gut geht? Was ist denn unser Lebensziel, wenn nicht gut zu leben?“
Es ist bestimmt eine Illusion zu glauben dass Lösungen befolgt würden, die zum Resultat hätten, dass es uns schliesslich nur unter grossem Leidensdruck gelingt unser Leben auf der Erde zu fristen.
Wohlstand und Wohlergehen sind aber äusserst relative Begriffe. Sie sind ebenso auch abhängig von der Sozialen Empathie eines Menschen.
Ökonomie ist aber keine Erfindung des Menschen, nicht einmal die Probleme die wir uns geschaffen haben über die Belastung der Umwelt. Unser Körper und unsere Psyche sind ein Mikro-Universum, an ihnen können wir gut beobachten was wir tun müssen damit wir Gesund bleiben.
Hier fängt es aber bei den meisten Menschen bereits an zu mangeln, Ärzte, Ernährungsberater, ja Psychologen und Physiotherapeuten begleiten uns durch unser Leben, damit unsere Kenntnis durch die Ausbildung und Praxis der Experten ergänzt wird, die sich mit unserem Individuum beschäftigen.
Sind Sie sicher dass Sie wissen welche Massstäbe für Sie richtig wären, damit Sie ihr Individuelles Empfinden von Wohlergehen steigern können? Ich frage Sie, weil das mir alleine nicht immer gelingt zu entscheiden, dazu benötige ich neben Freunden auch Informationen von Aussen, auch von der Gesellschaft. Ich bin mir recht sicher dass etwa eine saubere Luft mein Wohlempfinden steigern würde, denn ich bin Allergiker. Es reicht Heute nicht mehr aus ‚nur’ seinen eigenen Körper und die eigene Psyche zu beobachten und in ein Gleichgewicht zu regulieren, um das Wohlempfinden zu steigern.
Eine gut funktionierende Demokratie und Soziale Sicherheit zum Beispiel steigert mein individuelles Wohlempfinden, aber die Grundversorgung mit Lebensmitteln und Wohnraum ist bei mir und vermutlich auch bei Ihnen bereits ausreichend.
Um das Wohlempfinden auch in diesem Leben qualitativ zu steigern, benötigen wir neben dem inneren Gleichgewicht auch ein äusseres Gleichgewicht, das der Gesellschaft und das der gesunden Umwelt. Ich bin recht sicher, dass die meisten Menschen keine Ahnung davon haben welche Massnahmen wirklich nötig sind um Ihre Existenz auf einen höheren Level der Empathie zu bringen. Die Empathische Empfindung nach innen und aussen ist ein Faktor um überhaupt entscheiden zu können was gut für uns ist um uns das Gefühl des Wohlergehens zu steigern.
Im Gegensatz dazu besitzt unsere Psyche Filtersysteme mit denen es uns gelingt unser Wohlempfinden zu steigern. Diese Filter sind jedoch nicht immer Gesund, sie können auch wie ein Betäubungsmittel wirken. Denken Sie daran warum Drogen Konsumenten die Chemikalien einnehmen, warum der Alkoholiker sich betäubt, um sein Wohlergehen zu steigern. Aus diesem Grund spreche ich von qualitativer Steigerung des Wohlempfindens, das ist dann der Fall wenn ich steigern kann ohne Drogen zu nehmen, wenn ich steigern kann ohne zu Verdrängen, wenn ich steigern kann ohne die Soziale Umgebung über mich zu täuschen. Ein hoch entwickeltes emphatisches Gehirn benötigt um ein qualitatives Wohlergehen zu spüren ganz andere Faktoren als ein Gehirn das über wenig Emphatie verfügt und sich über Filter oder Drogen betäubt. Um Ihnen zu vermitteln was der Unterschied ist, denken Sie an einen Hund mit seiner Herrin. Während der Hund fast immer freudig mit dem Schwanz wedelt, gelingt es der Herrin im Tag seltener als ihrem Tier sich angenehm zu fühlen. Das Tier ist uns im Wohlempfinden weit voraus, aber wenige wollen wohl mit einer Hundeexistenz eintauschen. Je Komplexer wir empfinden können, desto höher sind die Ansprüche an die Umwelt um Wohlempfinden zu erreichen.
Aus diesem Grund gibt es Menschen welche nicht auf eine gesunde Umwelt angewiesen sind, nicht auf eine gesunde Soziale Umwelt, nicht auf einen gesunden Körper und im schlimmsten Fall nicht einmal auf einen gesunden Geist, um Individuelles Wohlempfinden zu erleben. Solche Menschen sind allgegenwärtig und diese bemerken den Unterschied deshalb nicht weil sie schlicht nicht in der Lage dazu sind, obwohl der Mensch grundsätzlich gleich konstruiert ist. Sie haben im Prinzip die Existenz eines Wesens angenommen das eine Empathievermögen zwischen Tier und gesundem Mensch besitzt, ohne das aber zu bemerken.
Ich erwähne es ungern, aber ich glaube das in der Schweiz etwa 40% der Menschen nicht in der Lage sind aus einer gesunden Umwelt eine qualitative Änderung in ihrem Wohlempfinden wahrzunehmen, weil sie eingeübt Filtern, Verdrängen, betäuben und sich Sozial abschotten um sich auf einem niederqualitativen Wohlempfinden einzupegeln.
Ich sehe die Welt mit einem andern Blick, ich benötige um persönliches Wohlempfinden zu haben eine gesunde Umwelt, für mich, alle Menschen und die für die Kinder in der Zukunft.
Ich benötige vermutlich nur 60% der Energie eines Schweizer Durchschnittsmenschen, einfach aus dem Grund dass ich für mein Wohlempfinden über mein Vermögen zu Empathie weniger verbrauche. Zudem verbrauche ich im Haushalt nur erneuerbare Energien, weil mein Wohlempfinden davon abhängt.
Beobachten Sie ihren Körper, Überversorgung macht krank, wenig Bewegung macht krank etc. Denken Sie daran dass auch ihre Psyche ein Regelwerk ist wo das qualitative Wohlempfinden massgeblich von der Art wie wir uns und unsere Umwelt erleben können abhängig ist. Stellen Sie sich vor wie viel wohl ein ZEN Meister persönlich an Energie verbraucht, fährt er Auto oder Bahn? Stellen Sie sich im Geist vor was er wohl über die Umwelt und die Soziale Umwelt sagen würde.
Denken Sie sehr ohne Selbsttäuschung und ohne Champagnergläschen nach mit und über sich selbst, lassen Sie ihre Gedanken über den blauen Planeten schweben, behandeln sie die Natur in ihrem Geist als wäre es ein Lebewesen, sehen Sie sich von Ausserhalb, tauchen Sie ein in ihre Sozial Umgebung. Bedenken Sie dass dies zuerst unangenehm ist, dass Sie am liebsten sich mit anderen Dingen ablenken wollen. Nehmen Sie ganz intensiv WAHR. Dann vielleicht werden Sie wissen was ich über ihren Beitrag wirklich denke.
Mit freundlichem Gruss:
Andres
Sie sagen implizit, dass die Deutschen auch mehr für ihre höheren Steuern zurückbekommen. Nun, wenn sie hohe Steuern mit diesem Argument befürworten können wir ja gleich eine 100% Steuer auf das Einkommen beschliessen. Dafür bekommen wir dann vom Staatsapparat ein All-inclusive Wohlfühlpaket mit allem drum und dran! Wir lassen uns dann von der Elite des Landes führen, welche natürlich nur das Beste für uns will. Das Geld wird sparsam und sinnvoll investiert und kommt immer allen zu gute. Und alle Bürger sind super motiviert mehr zu leisten. Klingelt’s?
Ich für meinen Teil würde auf jeden Fall gerne selber entscheiden, wie ich mein Geld ausgebe und die Verantwortung für mein Leben selber übernehmen.
Wieso kommen denn so viele Deutsche in die Schweiz? Etwa weil die Infrastruktur, Schulen, Kultur, etc. schlechter sind als in Deutschland? Wohl kaum!
Sämtliche Gelder, welche von Behörden verwaltet werden haben zwangsläufig eine "Verlustleistung". Denn der gratis arbeitende Verwaltungsangestellte ist mir noch nicht begegnet.
Geld auszugeben, das andere erarbeitet haben, ging schon immer einfacher, ale selber für etwas zu zahlen. Darum ist eine tiefe Staatsquote zum Wohle aller.
Ich habe zwei Dinge geäussert, nichts mehr und nicht weniger:
1. Für die Steuern die wir bezahlen, bekommen wir eine Gegenleistung.
2. Bei einem Vergleich der Steuerbelastung durch unterschiedliche Besteuerungssysteme muss aufgrund von Punkt 1. auch die Gegenleistung verglichen werden.
Ansonsten hat der Vergleich keine Relevanz.
Im Übrigen gehe ich mit Ihren Ausführungen einig. Auch ich übernehme gerne die Verantwortung für mein Leben und will selber bestimmen wofür ich mein Geld ausgebe. Und wie Sie finde ich die Idee einer Energiesteuer anstatt Arbeitsbestrafungssteuer, wie sie globi vorschlägt, bestechend.
Haben wir noch keine Tempolimits?. Und warum 100 km/h? Da kommt doch schon jemand und fordert 90, womit er recht hat. Und wer 80 fordert, hat ebenfalls recht. Und warum nicht 70, das würde die Situation nochmal verbessern. Oder 60? 50? 40? Ab 25 könnte man die Autobahnen sogar den Radfahrern zugänglich machen.
Vorteil: So käme ich mit dem Velo schneller von Schlieren nach Glattbrugg.
http://www.algore2008.de
ich möchte Ihnen meine Hochachtung dafür aussprechen, dass Sie Al Gore öffentlich und deutlich zum Nobelpreis gratuliert haben.
Ich meine, dass es ungeachtet der zahlreichen harschen Stimmen, die man gegen Al Gore vernimmt, deutlich mehr gibt, die seine Arbeit schätzen.
In Deutschland hat sich eine Münchner Gruppe dieses Themas angenommen.
Ich finde diese Seite sehr informativ und kann mir vorstellen, dass es viele Leser hier interessiert!
www.algore2008.de
[der Beitrag wurde zuvor versehentlich in der falschen rubrik gepostet]
http://www.ecoglobe.ch
Aber was nützen unsere Bestrebungen, wenn JEDE MINUTE Wald (CO2-Speicher!) von 35 FUSSBALLFELDERN vernichtet wird?!? All dies aufgrund des Wachstumszwangs der Weltwirtschaft, der Gier und Not der Menschen?
Das Wachstum macht ALLE positiven Bestrebungen über kurz oder lang wieder zunichte. Hier muss ebenfalls und primär angesetzt werden. Die meisten Leute lehnen dies zwar ab und sind nicht einmal bereit, darüber zu diskutieren, aber irgendwann wird die Einsicht reifen.
Die Umsetzung von Vorschriften und die Realisierung von bestehenden Plänen dürfte gewiss auch in der Schweiz eine der Hauptfaktoren sein um die Energieverschwendung zu reduzieren.
Was nutzen Vorschriften und Gesetze wenn Kravalle nicht verindert werden können weil die materiellen und Personellen Grundlagen dazu fehlen.
Genauso dürfte dies für den Energiesektor gelten, wo kein Kläger ist kein Richter, wo die Pläne in der Schublade warten weil keine Bearbeiter zur Verfügung stehen, wird wenig umgesetzt. Das 30% Einsparungen locken, das sollte doch dazu führen dass Personal und Material sich aus den Einsparungen selbst finanzieren könnten.
es fehlen ihnen nur zwei dinge: selbstkritik und unterheblichkeit.