Wie klein ist die Schweiz?
[Version française La Suisse est-elle si petite?]
Es war vorauszusehen. Das siamesische Zwillingspaar seco-nomiesuisse® erhebt sich mit aller Macht und all ihren Sprechern und Sprecherinnen gegen den Plan, den CO2-Ausstoss in der Schweiz zu senken. Im Kielwasser der Weltwoche wird repetiert, wie gering der CO2-Ausstoss in der Schweiz gemessen an der ganzen Welt doch sei und wie viel effizienter es doch wäre, den Hebel anderswo anzusetzen als ausgerechnet bei uns zu hause. Daher auch von meiner Seite eine kurze Repetition.
„Ich nicht, der andere auch!“ Das ist doch die Ausrede auf dem Kinderspielplatz, wenn etwas kaputt geschlagen wurde.
1. Zunächst: Es ist richtig, dass die Wirtschaft auf ihre Wettbewerbsfähigkeit schaut. Ihre Anliegen werden mit meinen Vorschlägen durchaus berücksichtigt, ja gestärkt.
2. Die Schweiz stösst 1,5 Promille der weltweiten CO2-Menge aus. Das ist nicht wenig. Das ist sehr viel, denn:
3. Mehr als zwei Drittel aller Länder sind so klein oder kleiner als die Schweiz. Wenn alle sagen würden, unser Anteil ist ja nur gering, würde weltweit gar nichts gehen.
4. Der Pro-Kopf-Ausstoss in der Schweiz ist weit über dem weltweiten Durchschnitt. Und just in Ländern mit einem noch geringeren Pro-Kopf-Ausstoss sollen die Massnahmen vornehmlich geschehen!
5. Den Tatbeweis müssen auch wir erbringen und können uns nicht nur auf einen Ablasshandel einlassen und andere für Reduktionen grosszügig bezahlen.
6. Wir haben uns auch auf die Kyotoziele verpflichtet. Wir müssen sie einhalten.
7. Wir haben darüber hinaus in unserem eigenen CO2-Gesetz Ziele formuliert. Auch die müssen wir einhalten.
8. Es kann sich rächen, wenn wir uns nur auf den Zertifikatehandel verlassen, denn wenn alle anderen Länder bei sich selber nicht reduzieren, wie das bei uns vorgeschlagen wird, können diese Zertifikate sehr teuer werden. Nach Kyotoprotokoll, das wir unterzeichnet haben, müsste am Schluss der Bund den Preis bezahlen, das heisst die Steuerzahler. Auf seine Kosten sollen jährlich 1 bis 1,5 Mia. Franken ins Ausland abfliessen. Gelder, die wir in der Schweiz z.B. für die Entwicklung von klimafreundlichen Technologien einsetzen könnten - zur Stärkung des Standorts Schweiz.
9. Nichtstun im Inland bringt keine Impulse für unsere einheimische Wirtschaft. Damit verpassen wir eine grosse Chance, denn auch das wissen wir von den meisten Spielen: Wer sich zuerst bewegt, gewinnt. Innovationen in Technologien für Energieeffizienz und erneuerbare Energien made in Switzerland sichern Arbeitsplätze in der Schweiz und eröffnen unserer Wirtschaft neue Absatzchancen im Ausland.
Bis bald
Moritz Leuenberger
Es war vorauszusehen. Das siamesische Zwillingspaar seco-nomiesuisse® erhebt sich mit aller Macht und all ihren Sprechern und Sprecherinnen gegen den Plan, den CO2-Ausstoss in der Schweiz zu senken. Im Kielwasser der Weltwoche wird repetiert, wie gering der CO2-Ausstoss in der Schweiz gemessen an der ganzen Welt doch sei und wie viel effizienter es doch wäre, den Hebel anderswo anzusetzen als ausgerechnet bei uns zu hause. Daher auch von meiner Seite eine kurze Repetition.
„Ich nicht, der andere auch!“ Das ist doch die Ausrede auf dem Kinderspielplatz, wenn etwas kaputt geschlagen wurde.1. Zunächst: Es ist richtig, dass die Wirtschaft auf ihre Wettbewerbsfähigkeit schaut. Ihre Anliegen werden mit meinen Vorschlägen durchaus berücksichtigt, ja gestärkt.
2. Die Schweiz stösst 1,5 Promille der weltweiten CO2-Menge aus. Das ist nicht wenig. Das ist sehr viel, denn:
3. Mehr als zwei Drittel aller Länder sind so klein oder kleiner als die Schweiz. Wenn alle sagen würden, unser Anteil ist ja nur gering, würde weltweit gar nichts gehen.
4. Der Pro-Kopf-Ausstoss in der Schweiz ist weit über dem weltweiten Durchschnitt. Und just in Ländern mit einem noch geringeren Pro-Kopf-Ausstoss sollen die Massnahmen vornehmlich geschehen!
5. Den Tatbeweis müssen auch wir erbringen und können uns nicht nur auf einen Ablasshandel einlassen und andere für Reduktionen grosszügig bezahlen.
6. Wir haben uns auch auf die Kyotoziele verpflichtet. Wir müssen sie einhalten.
7. Wir haben darüber hinaus in unserem eigenen CO2-Gesetz Ziele formuliert. Auch die müssen wir einhalten.
8. Es kann sich rächen, wenn wir uns nur auf den Zertifikatehandel verlassen, denn wenn alle anderen Länder bei sich selber nicht reduzieren, wie das bei uns vorgeschlagen wird, können diese Zertifikate sehr teuer werden. Nach Kyotoprotokoll, das wir unterzeichnet haben, müsste am Schluss der Bund den Preis bezahlen, das heisst die Steuerzahler. Auf seine Kosten sollen jährlich 1 bis 1,5 Mia. Franken ins Ausland abfliessen. Gelder, die wir in der Schweiz z.B. für die Entwicklung von klimafreundlichen Technologien einsetzen könnten - zur Stärkung des Standorts Schweiz.
9. Nichtstun im Inland bringt keine Impulse für unsere einheimische Wirtschaft. Damit verpassen wir eine grosse Chance, denn auch das wissen wir von den meisten Spielen: Wer sich zuerst bewegt, gewinnt. Innovationen in Technologien für Energieeffizienz und erneuerbare Energien made in Switzerland sichern Arbeitsplätze in der Schweiz und eröffnen unserer Wirtschaft neue Absatzchancen im Ausland.
Bis bald
Moritz Leuenberger



113 Kommentare
http://spinlock.ch/blog/
http://dailytalk.blueblog.ch
Ich finde, dass die Herren Gerold Bührer, Präsident Economiesuisse und Markus Akermann, Chef des Zementkonzerns Holcim mit ihrer Kritik durchaus nicht unrecht haben.
Zitat Bührer:
"Wir können die Herausforderungen durch den Klimawandel nicht lösen, indem man einfach ökonomische Gesetzmässigkeiten missachtet», sagte Economiesuisse-Präsident Gerold Bührer am Freitag vor den Medien in Zürich am Tag der Wirtschaft"
Der Chef des Zementkonzerns Holcim, Markus Akermann, forderte eine rasche Anbindung der Schweiz an das Emissionshandelssystem der EU:
Zitat Markus Akermann: "Mit der Investition von 1 Mio. Franken in Indien kann ich eine viel grössere CO2-Reduktion erreichen als mit dem selben Geld in der Schweiz."
Ich glaube, dass man sich weitgehend über die Zielsetzung einig ist. Nur über den Weg zum Ziel sind wir uns noch nicht einig.
Und hören Sie mal auf mit diese Märchengeschichten.
Die Menschen werden immer schlauer. Sie werden da kein erfolg haben.
Schönen Mittag
http://bloxxs.ch
http://www.klangart.ch
Moritz, ich mag Dich! Und allen Andern auch einen schönen Tag! :)
Gruss
Kimo
Ihre Argumente sind äusserst überzeugend. Ich werde auf anderen Blogs Ihre Argmente übernehmen, damit mehr und mehr Leute von Ihrem vorgeschlagenen Massnahmen überzeugt werden. Ich hoffe, Sie sind damit einverstanden.
Einen Punkt kann ich jedoch nicht mit ruhigem Gewissen kopieren. Punkt 3:
Stimmt es wirklich, dass zwei Drittel aller Länder so klein oder kleiner sind, als die Schweiz?
In jedem Fall wünsche ich Ihnen weiterhin viel Kraft im Kampf für die Umwelt.
Freundliche Grüsse
Das stimmt nicht, denn regelmässig nach 20 Jahren müssen staatliche Regelungen sie an ihre Innovationspflicht, an ihre "marktbeherrschende/befrauschende" Stellung und an ihr Innovationspotenzial zugunsten der Konsumenten erinnern:
Umweltschutz, Fremdstoffe in Nahrungsmitteln, Diversifizierung in der Energie u.a.
Solange die Preise für Benzin, Erdgas und Heizöl in der Schweiz massiv tiefer/günstiger sind, als in den EU-Ländern, helfen Lenkungsabgaben wenig. Wir müssen die verbrauchte Menge reduzieren und da hilft nur eine Rationierung.
Es wäre super, wenn wir im nächsten Jahr 1% weniger verbrauchen dürften - aber dafür zum gleichen Preis wie bisher? Wir könnten viel Geld sparen und erst noch etwas positives für die Umwelt tun.
Eine milde Rationierung ist wirtschaftsfreundlich! In der Schweiz hergestellte Produkte wären günstiger, weil die Wirtschaft 1% weniger Treibstoff zu den schon heute günstigen Preise bei der Produktion verwendet.
Es braucht ä chli Muet für eine kreative, neue und bessere Idee!
Rationierte Grüsse,
Thomas Rudolf
http://www.meatspace.ch.vu
Wirtschaft erklärt alles, weiss immer alles, betrachtet sich selber und ihre Handlungen als die einzige Wahrheit. Wirtschaft verfolgt das Ziel, ihre Ideen & Konzepte weltweit als Standard einzupflanzen.
Man kann sagen, die Wirtschaft ist eine Sekte.
So erstaunt es wirklich wenig, das sich eben diese Wirtschaft gegen die Ideen & Konzepte wehrt, die nicht dem maximalen kurzfristigen Profit dienen.
Wir wissen es alle: unser Gesellschaftssystem muss sich weiterentwickeln wenn es überleben will. Wir kommen nicht umher, Dinge anders zu organisieren als bisher und das ist gut so. Kyoto wird den Stein zum rollen bringen, und wenn nicht direkt zum Ziel dann aber bestimmt in die richtige Richtung.
Komm schon, Wirtschaft, oder dann wenigstens Schweizer Wirtschaft, wir wollen dich ja nicht abschaffen. Sei doch nicht immer so stur und ängstlich...
Ich habe kurz selber nachgeschaut.
Unter
www.welt-blick.de/staaten-der-erde-flaeche.html
finden Sie das Länderverzeichnis und die Grösse der existierenden Länder. Die Schweiz ist von 198 Ländern in absteigender Reienfolge (vom grössten zum kleinsten Land) auf Platz 133.
Die Schweiz ist also flächenmässig beim letzen Drittel, denn das Land auf Platz 99 (Hälfte) ist bereits mehr als doppelt so gross wie die Schweiz.
Ich bin sonst aber mit all Ihren Argumenten 100% einverstanden, und irren ist ja bekanntlich menschlich.
In diesem Sinne, freundliche Grüsse.
Herr Leuenberger, sind Sie sich eigentlich bewusst dass in Polen ein einziges Kohlekraftwerk über 30 Million Tonnen CO2 produziert? dass sind rund 3/4 der Gesammtemmissionen der Schweiz in einem einigen Kraftwerk!!! (Verkehr + Energie)
Sind Sie sich bewusst dass in China wöchentlich Kraftwerke an das Netz gehen die jährlich je rund 10Mio Tonnen zusätzlich CO2 produzieren?
Sind Sie sich bewusst dass in Indien, Indonesien, und absehbar in Pakistan ähnliche Entwicklungen im Gange sind?
Sind Sie sich bewusst dass die derzeit führenden Wirtschaftsmächte sich keinen Deut um Ihre Bemühungen kümmern? Die APEC Runde vom 9. September spricht für sich.
Sie kommen mir langsam vor wie der Feuerwehrmann der einen Waldbrand mit der Eimerspritze und seinem letzten Trinkwasser bekämpft.... ganz nach dem Motto ich habs versucht....
Wen wollen Sie eigentlich retten? Die Schweiz vor dem schlechten Gewissen oder die Erde vom Kollaps?
Wenn Sie letzteres wollten, müssten sie vielleicht andere Massnahmen ergreifen und uns nicht länger mit den abstrusen Storys eindecken.
C Catastrophal
O Objecitve
2 to-do
http://www.bafu.admin.ch/umweltbeobacht
Hallo Mark, informieren Sie sich hier:
www.bafu.admin.ch/umweltbeobachtung/03207/03209/index.html?lang=de - 15k –
Die Menschen werden immer schlauer. Sie werden da kein Erfolg haben.
http://www.bafu.admin.ch/umweltbeobacht
Verglichen mit den Ländern Afrika, Südamerika, Indien, China etc. ist sie winzig. Aber ihr Ökologischer Fussabdruck auf dem Planeten ist riesig!
Der ökologische Fussabdruck in der Schweiz misst derzeit
4,7 globale Hektaren pro Person. Die Biokapazität
unseres Landes beträgt indes bloss 1,6 globale Hektaren
pro Kopf. Somit ist der Fussabdruck in der Schweiz fast
dreimal so gross wie die Biokapazität. Der ökologische
Fussabdruck ist bereits seit einigen Jahrzehnten grösser
als die Biokapazität unseres Landes. Seit den 1960er
Jahren hat sich der ökologische Fussabdruck der Schweiz
mehr als verdoppelt.
Das zunehmende Missverhältnis zwischen ökologischem
Fussabdruck und Biokapazität bedeutet, dass wir
unseren Konsum zunehmend mit dem Import von Biokapazität,
das heisst mittels Einfuhr von natürlichen Ressourcen
aus anderen Ländern und durch den Export von
Abfallstoffen wie Kohlendioxid decken. Allein deshalb ist
es der Schweiz möglich, so viel zu konsumieren, ohne
das eigene Naturkapital drastisch zu übernutzen.
Hauptverantwortlich für den grossen Fussabdruck ist
unser Energieverbrauch: Er trägt zu zwei Dritteln des
ökologischen Fussabdrucks bei und ist damit weit bedeutender
als alle anderen Bereiche. Der Fussabdruck der
Energie ist zudem jener Abdruck, der in den letzten Jahrzehnten
weitaus am stärksten gewachsen ist. Wichtig ist
indes auch unser Bedarf an Acker-, Wald- und Grünflächen
mit einem Anteil von insgesamt 26 Prozent am
gesamten Fussabdruck.
http://www.hobbes.ch
Alleine für diesen Beitrag gehörst du weiterhin in den Bundesrat! :)
Vielen Dank für deinen Blog - ich freue mich immer, wenn du etwas veröffentlichst.
Und bitte, bleib im Bundesrat - wir brauchen dich da! :)
Sprachliche De-Eskalation wäre auch in Ihrem Blog angebracht, Herr Bundesrat.
Es ist herzerfrischend, dass Sie wesentliche Themen (in dem Fall die Seco-nomie "tönt wie ein Gebresten") in das Zentrum der aktuellen Debatte stellen. Und eben nicht die Geplänkel um irgendwelche Pläne. Danke! Ich kann mich zwar nicht über alle Positionen freuen die Sie vertreten, aber ich schätze ihr Engagement und ihr politisches Handwerk. Ich wünsche Ihnen weithin Erfolg und Energie. Guten Abend. Zoltan Doka
http://www.gtz.de/de/presse/6070.htm
China investiert massiv in erneuerbare Energie.
Wenn er uns indirekt durch Ineffizienz und nicht-erneuerbare Energien von solchen Märkten fernhalten will, dann werden unsere Unternehmen langfristig verlieren, weil wir so nicht nur lukrative Märkte verpassen, sondern von effizienteren Wirtschaftsräumen überholt werden. Wir können letztlich nicht einfach alles im Ausland einkaufen, wenn wir selbst nichts liefern.
Markus Akermann ist offensichtlich an einer kurzfristigen Gewinnmaximierung interessiert um einen fetten Bonus einzukassieren.
Er kann ja dann später nach Spanien ziehen, wo sie bereits jetzt solche Massnahmen eingeführt haben.
So kann es im egal sein, wie es der Schweiz volkswirtschaftlich langfristig ergeht.
http://www.multimedianet.de
http://www.dailytalk.ch
Ich halte nicht viel von Ihren Angstmacherargumenten. Die Schweiz kann auf zahlreiche erneuerbare Energien setzen. Einst war die Schweiz führend in der Solartechnik, es gab mal eine Tour de Sol in unserem Land. Da wurden Solarmobile gezeigt. Auf Autbahnschallschutzwänden wurden Solarzellen gebaut (im Bündnerland nahe bei Chur), dann haben wir Stauseen...wer war gegen den Bau eines Staudammes in der Bündner Greina Hochebene?
Was wir bei aller Euphorie für erneuerbare Energien nicht vergessen sollten ist, dass diese gegenüber Atomstrom oft einen Nachteil haben. Wind, Sonne und Wasser ist vom Wetter abhängig. Atomstrom hingegen liefert gleichmässige und zuverlässige Bandenergie.
@Matthias Kestenholz, ihr Beitrag über die "sogenannten" Wirtschaftsheinis könnte aus einem Parteibuch einer bestimmten Partei stammen. Ich denke jeder weiss welche Partei ich meine. Letztendlich würde es vermutlich auch ihnen schlecht gehen wenn diese Wirtschaftsheinis einen schlechten Job machen würden, also seien wir froh, dass es uns gut geht.
http://www.bafu.admin.ch/umweltbeobacht
Ich bitte die Zweifler, die Wirtschaftsgläubigen, die Zufriedenen, die Satten, die Fleischesser, die Geländewagenfahrer, die Vielflieger, die Laubbläser- und Gartenbeleuchtung Anwender, die Vivisektions- und Atomenergiefreunde, die an ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Fragen Interessierten … nein, die Aufzählung bringt nichts…
Ich hoffe, dass der Bericht des bafu von möglichst vielen gelesen wird und dazu führt, dass jedeR sich ehrlich antwort auf die Frage gibt, ob im persönlichen Alltag und bei Abstimmungen die Prioritäten in Zukunft nicht anders zu setzen wären als bisher.
Eigentlich wollte ich hier nicht im Speziellen auf die gegenwärtigen Vorgänge rund um die GPK Geschichte eingehen.
Ich bin aber zu einer Änderung meiner Haltung gezwungen. Denn: Wenn das was Herr Blocher beabsichtigt hatte, durchgekommen wäre, dann könnten wir hier über Umweltpolitik reden wie wir wollen, wenn die Aufsicht der Bundesanwaltschaft in die Hände von Blocher gerät, dann gute Nacht mit Kyoto Zielen.
Ich muss daran erinnern das es gerade auch die späte Gefahrenwahrnehmung der SP war, welche das Ermächtigungsgesetz 1932 in DE ermöglichte. Couchepin, auf der rechten Seite, hat mit RECHT reagiert und gewarnt.
Der Umweltschutz ist unmittelbar in Gefahr wenn die Gewaltentrennung nicht gewährleistet ist und in die Hände von Blocher, Mörgeli und Co. gerät. Ich bitte daher die verehrten Blogger um Nachsicht wenn ich für einmal diese ausserordentliche Gefährdung der Schweizer Demokratie hier erwähnen muss.
Die Linken haben sich hinter Sachthemen verschanzt und wohl aus Angst um den Verlust der Wählergunst wichtige allgemein gültige Fragen und sensible Themen der Gewaltentrennung ausgeblendet, zumindest in der Öffentlichkeit sie gebührend anzusprechen. Hier haben CVP und FTP sogar die Nase voran. Ein Abwarten ist mehr als gefährlich, Herr Leuenberger.
Es genügt nicht mehr, wenn Herr BR Leuenberger hier nicht auch erwähnt was wichtig ist, nämlich dass alle seine schönen Ideen rund um die Umweltpolitik extrem stark gefährdet sind wenn die Aufsicht der Bundesanwaltschaft in den Bundesrat überführt wird, letztendlich wie geplant zu Bundesrat Christoph Blocher.
Die Gewaltentrennung ist sehr wichtig für unsere Demokratie. Es stellt eine akute Bedrohung dar, was derzeit in der Politik geschieht, nicht nur für die Anliegen der SP und Grünen, sondern auch für FTP und CVP. Herr BR Samuel Schmid (SVP) sagte 2005, dass sein Hauptanliegen die Kollegialität im Bundesrat wäre. Dieses Ansinnen ist offenbar weitgehend gescheitert, nicht von ihm, vermutlich. Wenn in dieser Situation die Aufsicht über die Bundesanwaltschaft zum Bundesrat kommt, dann stellt dies eine Gefahr für die Demokratie in der Schweiz dar. Wenn nämlich schamlos ohne Rücksicht Mehrheitsverhältnisse ausgenutzt werden, dann ist es nur eine Frage der Zeit bis Herr Blocher die Aufsicht selbst besitzt (wie er das geplant hatte und ihm beinahe gelungen wäre).
Umweltschutz und andere Sachthemen lassen sich in einem Staat in welchem die Gewaltentrennung verloren ist, nicht mehr demokratisch ungehindert durchführen.
Eine Isolationspolitik wie sie durch die Aufsicht der Bundesanwaltschaft unter Blocher ausgelöst wird, die würde die Schweiz ins Abseits führen, Verträge wie Kyoto würden in Gefahr geraten, Menschenrechte und Völkerrecht übergangen werden können. Parallelen zum Ermächtigungsgesetz 1932 in Deutschland, welches den Beginn der Diktatur der NDSAP einläutete, sind durchaus gegeben.
Was besonders wichtig ist, hier geht es nicht um den Versuch einer Ausgrenzung der SVP zu erreichen aus der Politik, dies wäre im Umkehrsinn genauso verwerflich. Es geht hier aber um einige Personen aus der SVP im speziellen, welche autokratisch handeln in einer Demokratie.
Die Geschehnisse in letzter Zeit geben meinen Befürchtungen Nahrung, dass es sich hier um eine geplante Machtübernahme der Exekutive über die Legislative handeln könnte, und zwar einseitig durch Herrn Blocher. Es wurde von ihm versucht. Dies stellt eine unmittelbare Gefahr für die Schweizer Demokratie dar, sowie für die Umsetzung unserer Umweltschutz Anliegen hier.
Im Ausland wird der Weg den wir Schweizer eingeschlagen haben zunehmend mit misstrauen betrachtet. Auch hier gilt, wenn wir die Pfade von Fremdenfeindlichkeit einschlagen und uns immer mehr isolieren, dann schlägt dies auf die Möglichkeiten zurück die wir im Umweltschutz haben. Ich mache darauf aufmerksam dass die Eidgenössische Ausländerkommission (EKA) soeben von einer beunruhige die Gesinnung spricht, die man klar als fremdenfeindlich bis rassistisch bezeichnen müsse. Werbeplakate, die mit weissen und schwarzen Schafen operierten, würden zu Recht kritisiert.
Nun soll die Bundesanwaltschaft in den Einfluss solcher Kräfte gelangen? Das würde heissen das in Zukunft der EKA die Flügel gestutzt werden könnte und die Schweiz damit zu einem Hort der Xenophoben wird. Alle Verträge die wir mit dem Ausland aushandeln, sie hängen in ihrer Ausformulierung unmittelbar davon ab wie angesehen wir in Menscherhechtsfragen sind, dies betrifft im Besonderen auch auf die Umweltverträge zu. Auch unser Einfluss auf das Ausland was Umweltschutz anbetrifft, Forschung und Wirtschaft, alles ist gekoppelt an die Wahrnehmung wie uns das Ausland betrachtet. Wer das nicht glaubt, der kann zum Iran herüber blicken.
Was ist Ihr Problem? Ich habe mir diese Frage gestellt, als ich Ihre Beiträge gelesen habe. Erst zitieren Sie Gerold Bührer (Der Wirtschaftskapitän) wo er von "Ökonomischen Gesetzmässigkeiten" spricht. Herr Müller, da dreht sich mir der Magen um. Wirtschaftstheorie ist KEINE exakte Wissenschaft - auch dann nicht, wenn dies von gewissen Hochschulen in der Ostschweiz so verkauft wird. Von Ökonomischen Gesetzmässigkeiten zu sprechen scheint mir da nicht nur fehlplaziert, sondern geradezu an den Haaren herbeigezogen. In der Wirtschaftstheorie gibt es keine Gesetzmässigkeiten in unserem Sinne. Es gibt Trends. Es gibt Spekulation. Aber niemals, niemals, lässt sich eine Prognose mit Sicherheit vorhersagen. Gerold Bührer ist ein Prolet.
Dann führen Sie das Argument an, welch ein Leid der Dreischluchtenstaudamm in China (http://de.wikipedia.org/wiki/Dreischluchtenstaudamm) ist, indem viele Leute umgesiedelt werden mussten und nun das verwesende Holz des überfluteten Landes Methan freisetzt, das zum Treibhauseffekt beiträgt.
Sie machen Gebrauch von Worten wie „Angstmacherargumenten“ oder „Euphorie“, um dann noch Ihre Lösung des Problems zu präsentieren: die Atomenergie.
Ich stelle die Frage nochmal: Was ist Ihr Problem?
Die Klimaerwärmung ist offensichtlich nicht Ihr Problem. Erstens ist das ja alles nur Angstmacherei und zweitens ist die ganze Diskussion um erneuerbare Energien eine vorübergehende „Euphorie“.
Dass die Schweiz als superreiches Land vorangehen kann und muss im Klimaschutz ist auch nicht Ihr Problem, denn die anderen machen ja viel mehr Dreck. Zum Glück!
Zum Glück auch lässt sich fast immer ein negatives Argument an Projekten wie dem Dreischluchtenstaudamm finden, denn sonst müssten Sie, Herr Müller, ja plötzlich noch was tun. Stellen Sie sich das mal vor.
Dass unsere Wirtschaft an Innovationskraft einbüssen wird (ohne entsprechenden Druck durch den Gesetzgeber) ist anscheinend auch nicht Ihr Problem.
Sie scheinen nur weiterhin Ihr goldenes Kalb, die Wirtschaft, anbeten zu wollen. Nun gut. Dann beten Sie mal. Aber bitte behalten Sie in Erinnerung, Herr Müller, dass Geld nur bedrucktes Papier ist. Der WERT des Geldes ist ausschliesslich durch seinen Gegenwert definiert – das Bruttosozialprodukt. „Geld machen“ kann jede Kopiermaschine. „Wert“ zu produziert – das ist schon weitaus schwieriger.
Danke sehr für Ihren DRINGEND notwendigen Beitrag bzgl. Gewaltentrennung. Ich wünsche mir, dass er oft und genau gelesen wird.
MfG TU
Wenn die Chinesen die Wasserkraft nutzen, Windparks aufstellen, Solarfelder bauen hat das nichts mit Umweltbewusstsein zu tun sondern der blanke Notstand an Energie! Man versucht halt überall noch ein paar Joule herauszukitzeln...
Die Riskien solcher Projekte werden oft tunlichst in der untersten Schublade vesteckt. Wenn durch Erdbeben oder kriegerische Auseinandersetzungen ein Dammbruch droht hätte das katastrophale Folgen für den Unterlauf des Jangtse. Der See liegt in Mitten eines geologisch aktiven Systems!! Ganz zu schweigen von den normalen Betriebsfolgen wie Schlammrückhalt, Grundwasserspiegel am Unterlauf usw...
Es war halt wohl bequemer statt 10 kleinere Stauwerke 1 Grosses zu machen, ich weiss nur nicht was der Damm zu tun hat mit Umweltschutz. Hätten wir auch so gehandelt würde heute in Martigny eine 500m hohe Staumauer stehen und das Wallis wäre heute ein Mare Alpinum....
Also please, lasst die Chinesen beim Umweltschutz aus dem Spiel, denen werden wir in nicht allzu langer Zeit für Ihre heutigen Sünden helfen müssen...
Sie fordern mich auf, mir Gedanken darüber zu machen, wer die Diskussionsgrundlagen zur Nachhaltigkeit „der ökologische Fussabdruck der Schweiz“ herausgegeben hat.
Was soll es da nachzudenken geben?
Haben Sie die 51 Seiten schon gelesen?
Zu Punkt 2 und 3 Ihrer Theorie:
Wir partizipieren also mit rund 1.5 Promille am weltweiten CO2 Ausstoss? 2/3 der Länder sollen uns über die Schulter gucken wie man das so macht im Alpenländle und mit dem CO2 Unding..... ok
Es gibt rund 200 anerkannte Länder auf der Erde = 130 Staaten die gemäss Ihren Vorstellungen uns alles Nacheifern sollen..
Rechnen wir mal: 130 x 1.5 Promille = 19.5 % CO2 Anteil... ups merkt Ihr was? Nicht?
Ich gehe sogar noch davon aus dass ALLE gleich viel CO2 produzieren was nie und nimmer der Fall ist..
Eigentlich müsste man von der Länderzahl her also auch 2/3 oder 66% CO2 Anteil kommen, tut es aber nicht, wir sind um Faktor 3 darunter. Wenn wir noch die absolute Zahl dazunehmen (die CO2 Produktion die effektiv stattfindet) ruscht der Anteil mit Sicherheit massiv unter 10%.
wohlverstanden unter 10% ALLE 130 Länder zusammen!!!
OK, Sie wollen uns also weismachen dass wir unsere Wirtschaft wegen der CO2 Korrektur von vielleicht 1-2 absoluten Prozenten rückbinden sollen nur um den "Schulmeister" irgendwelcher Länder zu sein, die bestensfalls noch wissen auf welchem Kontinent man uns suchen muss?
Puh, dicke Post vor den Wahlen...
PS: die CO2 Kritik hat nichts mit Energiespargedanken zu tun, es geht rein darum um klarzustellen wieso und weshalb man nicht auf dem CO2 Ausstoss rumhacken sollte und endlich mal Farbe zu anderen Massnahmen bekennen muss, Massnahmen die wirklich was bringen und nicht nur dem Gewissen der Politiker
http://www.solarcontact.de/content/news
es ist letztlich irrelevant weshalb China, Windturbinen, PV und 77% der Solarkollektoren der ganzen Welt installiert.
Relevant ist aber, ob wir an diesem Markt teilhaben möchten oder nicht.
Wenn wir im Inland diese wachsenden Märkte unterstützen, fährt der Zug ohne uns ab. Bei den Windturbinen ist der das ja schon lange. Vielleicht können wir das bei der PV noch verhindern. Am Markt fehlt es jedenfalls nicht.
wie ist, das eigentlich mit dem importierten Öl, Gas, Stahl, Kupfer, Uran, Kunststoffe, Flugzeuge, Lastwagen, Autos, Boote, Computer, Möbel, Kleider, Esswaren, Elektronik, Geräte etc. ?
Kann es sein, dass bei all diesen Prozessen und Rumkarrerei zufälligerweise CO2 im Ausland produziert wurde und geht uns das deshalb nichts and?
Schade dass Du Effizienz und erneuerbare Energie in der Schweiz verhindern möchtest.
Für die Entwicklung und Produktion von Heizwendeln braucht es übrigens keine gut ausgebildeten Ingenieure für die Entwicklung und Produktion von Photovoltaik schon.
ich habe nie behauptet dass wir nicht an diesen Märkten teilnehmen sollen, ganz im Gegenteil. Aber mit Vernunft und langfristiger Planung und nicht mit Wahlkampfgekrampfe begründet mit geradegebogenen Krummwahrheiten....
Wie schon gesagt, China kriegt den Energiehals nicht voll, egal von wo diese kommt... hier einen Trend zu nachhaltigem Umweltschutz zu sehen ist zu bezweifeln...ein Land das 2 Städte auf der Liste der 10 dreckigsten der Welt hat sollte sich schon überlegen, wie es weitergehen sollte....ich selber war leider noch nie in China, ich habe aber Kollegen welche regelmässig dorthin müssen , und zwar in die Provinz zu grösseren Industriezentren, was da abgehen muss an Umweltsünden muss gigantisch sein, die Berichte tönen auf jeden Fall nie gut, und auch nicht dass es etwa besser würde....
Eigentlich ist es schon fast Ironie dass China seine Energie aus der Sonne beziehen muss wiel sie diese sonst nirgendwo billiger kriegt vor Ort. So kann man auch einen Systemwechsel vorantreiben. Leider ist der Anteil am ganzen Verbrauch noch sehr marginal und die Ziele sind nicht höher als die der Industrienationen...
Vielleicht stellen sie ja neu auf der chinesischen Mauer PV Elemente auf, das wären immerhin 6350 KM!!
LG MG
http://markusschoepfer@hispeed.ch
übrigens, was den Punkt 3 betr - wenn man die Grösse nach Einwohnerzahl vergleicht, (ist vermutlich massgenbend für den Vergleich)dann ist die Schweiz knapp unter den ersten 50% der Länder - ca. Platz 95 - je nach Statistik.
Freundliche Grüsse
M. Schöpfer
Alles was sich sagen lässt, lässt sich auch einfach sagen. Dagegen verstösst ihr virtuelles Zahlenspiel.
Leuenberger spricht aber auch klar von pro Kopf Verbrauch der Schweizer die über dem Durchschnitt liegt.
'Die Schweiz' stösst keinerlei CO2 aus!
Ich und Sie als Schweizer und Endverbraucher stossen CO2 aus.
Wo der Ausstoss stattfindet und die Energie umgesetzt wurde ist irrelevant, es geschieht immer in eine einzige Erdatmosphäre.
WIR, als Individuen, jeder Einzelne auf dieser Welt ist Verantwortlich für das CO2 das wir als Individuen ausstossen.
Wir SCHWEIZER haben nur zwei Ansprechpartner wenn wir unsere Verantwortung wahrnehmen wollen, das sind wir SELBST und unser STAAT.
Unser Staat ist (noch) eine DEMOKRATIE.
Wir können also unsere Verantwortung, damit wir weniger CO2 ausstossen in unserer DEMOKRATIE wahrnehmen.
Aus dieser Sicht ist es vollkommen egal wie klein der Staat ist in welchem wir unsere Verantwortung wahrnehmen, weil nur der Individuelle Endverbraucher zählt.
‚Das Auto’ stösst CO2 aus während Sie es benutzen. Doch SIE sind auch jener, welcher verursacht hat dass dieses Auto produziert wurde (was auch CO2 emittiert). Weiter, indem SIE das Auto benutzen wird für Strassenbau, für die Verwaltung ihres Verbraucherverhaltens, für Parkuhren, die Tankstellen usw. CO2 ausgestossen. Damit das Auto produziert werden konnte ist nicht nur CO2 ausgestossen worden für die Erstellung des Produkts, da gab es auch Verwaltung dafür, Transporte, ja auch Arbeiter die ins Automobil Werk fuhren um dort zu arbeiten. Nur weil die Menschen eine begrenzte Auffassungsgabe haben ist es möglich viele weitere CO2 Emissionen zu übersehen. Tatsächlich geht der Ausstoss noch viel weiter über das hinaus was ich bereits beschrieben habe. Wenn Sie Auto fahren, dann fährt letztendlich sogar auch ein Teil eines US Flugzeugträgers ein Stück weit um uns im Westen die Erdölquellen zu sichern, Kriege werden geführt die ungeheure Mengen an CO2 ausstossen, letztendlich durch Belastung der Luft verursachen Sie Krankheiten, was dann bei der Behandlung der Symptome weiter CO2 ausstossen lässt, sie erzeugen Abfälle die weggeschafft werden müssen, Sie leiden unter Ihrer eigenen Gesundheit für das Sie dann weitere Produkte kaufen um es kompensieren zu können.
Wir Schweizer erzeugen WEIT über dem Durchschnitt der Erdbevölkerung CO2, denn was die Messgrösse bestimmt hatte, das war auch die Politik. Und da die Politik nicht immer Objektiv arbeitet, werden bestimmte Messgrössen von denen ich hier erzählt habe, schlicht ausgeblendet.
Die Messgrösse ist das Individuum, nicht irgendwelche abstrakten Grenzen und juristischen Personen.
Nicht der Staat muss die Verantwortung tragen für Ihren Verbrauch, sondern die Verantwortung geschieht indem Sie selbst über die DEMOKRATIE auf den Staat einwirken sollten, so dass der Staat (Herr BR Leuenberger) für SIE handeln kann, vor allem ist dies aber auch ihr eigenes Problem, welches SIE in IHREM eigenen Einflussbereich lösen sollten.
Pro Kopf verbrauchen wir immer noch 5 mal soviel Energie wie eine Durschnittschinese.
Und das ist eigentlich erstaunlich, wenn man bedenkt, dass all die Ipods etc. in China produziert und bei uns konsumiert werden.
Es ist also ziemlich anmassend, wenn wir von den Chinesen Einschränkung und Einsatz von erneuerbaren Energien verlangen, wenn wir selbst 5mal soviel Energie verbraten (auch wenn wir das notabene sauberer tun).
Du hast am 12.09. um 16.56 an BR Moritz Leuenberger geschrieben:
„Zu Punkt 2 und 3 Ihrer Theorie: …
Rechnen wir mal: 130 x 1.5 Promille = 19.5 % CO2 Anteil... ups merkt Ihr was? Nicht?“
UPS … Mirosch:
LIES PUNKT 2 & 3 VON MORITZ LEUENBERGER NOCHMALS SORGFÄLTIG DURCH, dann kannst Du Dir die ganze Rechnerei für die Energieoptimierung des von Dir favorisierten ITER-Projekt aufsparen …
Damit Du nicht allzu lange nachdenken musst und genügend Zeit findest, Deinen Erkenntnis-„Sprudelbrunnen“ in den ML-Blog zu transkriptieren, bin ich gerne bereit, Dir in dieser einen Sachzwanglage rauszuhelfen:
Zu Punkt 2: „Mehr als zwei Drittel aller Länder sind so klein oder kleiner als die Schweiz …“, hat Moritz Leuenberger geschrieben
Du machst daraus eine eigene Formel und interpretierst: PRODUZIEREN GLEICH VIEL ODER WENIGER ALS 1,5 PROMILLE CO2 !!!
Und damit hast Du mit Zahlen gerechnet, welche gar nicht vorhanden sind.
Hin und wieder schreibst Du aber echt intelligente Feststellungen, die in diesem Blog die Gedanken-Fusion reaktivieren.
Weiterhin viel Freude am Gewinn von Einsichten und Erleuchtungen.
Blogseitig mit Dir verbunden
Walter
Danke für die sehr übersichtliche Caesium-Karte, die Sie im letzten Thema publiziert haben. Erschreckend und traurig, dass heute noch immer ernsthaft an die Nutzung der Kernkraft zur Energeiverschwendung gedacht wird.
Klar ist das anmassend, und darum ist es schlicht nicht durchsetzbar.
Auch wenn wir unseren Ausstoss auf einen Drittel reduzieren ist das noch viel viel mehr pro Kopof als die Chinesen verbrauchen, und noch viel viel mehr als die Inder, die Pakistaner, die Indonesier usw...
Das Problem ist doch simpel einfach: Wir werden es ihnen nicht verbieten können, alle wollen auf den Berg. Hat irgend jemand das Gefühl er könne die Chinesen oder Inder mit einem schweizerirschen Energiesparplan dazu bewegen solche Massnahmen im eigenen Land umzusetzen?
Wir sollten statt Hochmut ein wenig Demut in diesen Fragen ansetzen, in Indien und China herrschen noch für viele Bevölkerungsschichten Armut und Hunger, hier CO2 Ziele in den Vordergrund zu stellen ist pure Anmassung.
Aber, war wir machen können und auch müssen (daran hängt die Zukunft der Menschheit ab) wir müssen diesen Staaten helfen ihre immensen strukturellen Probleme zu lösen, ein vordringliches Problem ist das Bevölkerungswachstum. Warum wächste eine Bevölkerung? Ohne Altersversorgung ist es überlebenswichtig genug Kinder zu haben um im Alter versorgt zu werden. Das ist nett und gut, hat aber einen grosse Pferdefuss, nämlich der, dass es sich um exponentialartiges Wachstum handelt. Solange die Basis noch tief ist, geht das ja noch, aber wehe die Basis kommt langsam hoch, dann gehts dann Blitzartig ab!!
So und jetzt haben wir ein Problem, die Basis ist nämlich nicht mehr tief... sie ist in beiden Ländern schon bei 2.3 Milliarden Personen. Die Folgen davon sind so gravierend dass man noch gar nicht realisiert hat wo der Schuh drücken wird...
Hunger, Seuchen, Kriege alles das wird kommen, und nur weil auf begrenztem Raum zu viele leben...
Wenn wir es schaffen Modelle zu schaffen wo man nicht mehr 12 Kinder als Altersvorsorge haben muss, stabilsiert sich auch sofort die Bevölkerungszahl, sie würde sogar abnehmen, ( Europa befindet sich kurz vor dem Rückwärtsknick, Länder wie Italien haben schon begonnen zu schrumpfen Italien hat eine Geburtenrate von 1.8, 2.1 wären nötig um stabil zu bleiben)
Damit würden massiv weniger Ressourcen in Anspruch genommen, ergo auch weniger CO2 freigesetzt. Mit flankierenden Massnahmen könnten die Verbräuche würden wenigstens stabil bleiben.
LG MG
Olala, das war aber laut. Bin ich da wohl auf Warheiten gestossen?
Ich befürchte es...
Machen wir nochmals einen einfachen Versuch..
Herr Leuenberger will uns weismachen dass wenn wir nicht sofort anfangen "übermässig" CO2 zu sparen es uns die Anderen auch nicht nachmachen werden, mit dem Motto des Pausenplatzes , der eine auch ich nicht...
Nun ja, das würde eventuell gehen wenn alle auf dieser Welt die gleichen Prioritäten, Ressourcen und Kulturen hätten wie wir in Neu-Helvetien.
Haben wir aber nicht. In Afrika herrcht Hunger und Krieg, in Asien herrscht BIP-Vervielfachungmanie, in Nordamerika ist Wahlkampf und Irakgejammer, in Südamerika herrscht Armut Gewalt und NeoKommunismus und in Australien freut man sich über die hübschen Kohle und Uranvorräte die sich wunderbar zu Geld machen lassen...
Mal im Ernst, haben wir eigentlich komplett den Verstand verloren um zu meinen wir hier könnten mit einem trendigen CO2 Problemchen die Welt zu verändern? hat von euch hier schon irgend jemand Hunger erleiden müssen? Angst dass er auf offener Strasse erschossen wird für 1 Euro? wohl kaum oder? Der grössere Teil der Welt welcher heute in Armut und Gefahr lebt will bessere Zustände, bessere Zustände heisst leider auch höhere Energieverbräuche und diese werden der Einfachheit halber von der Kohle bezogen. Nicht das Erdöl ist das Problem, sondern die Braun und Steinkohle. Diese ist für die heutigen Verhältnisse praktisch unbegrenzt verfügbar und sollten pessimistisch noch für 400 Jahre reichen.
So und nun wieder ein bisschen rechnen.
Wir produzieren 1.5 Promille des globalen CO2 Ausstosses. Gehen wir davon aus dass wir unseren Ausstoss um ein Drittel senken werden (was leider utopsich ist) dasnn würden wir also noch 1 Promille produzieren. Ich habe die Top 20 Verbrauchsstaaten genommen und diejenigen abgezogen wo wir absolut keinen Einfluss darauf haben werden, weil diese Entwicklungsländer oder andere Länder sind die sich nichts um das CO2 Problem kümmern. Da blieben noch 3750 GT CO2, welche wir beeinflussen könnten (rein rechnerischer Wert, ist aber utopisch weil ich nur bis Nr 20 Staaten abgezogen habe auf die wir Voraussichtlich keinen Einfluss haben werden) so ergäbe sich ein maximales rein rechnerisches Einsparungspotential von 1250 GT weltweit. Das Entspräche einem heutigen Anteil von rund 4 Prozent bei einem globalen Total von rund 30'000 GT.
Halten wir fest: ALLE anderen Länder der Welt ausser 9 Länder welche ich von der 20er Liste gestrichen habe, müssten mitmachen und Ihren HEUTIGEN CO2 Anteil 1/3 reduzieren.
Entschudigung, wenn ich das sagen muss aber das ist schlichtweg zum Lachen..
Weniger zum lachen finde ich, dass es niemdanden gibt der diesem traurigen Schauspiel ein Ende setzt und mal wieder Politik gemacht wird wo die echten Probleme anpackt und Lösungen für alle die tausend ungelösten Bau - Polit - Finanzierungs - Sozial und weiteren Gruben gesucht werden....
LG MG
PS:
für den folgenden Aufheuler, ich lasse mich gerne durch ein anderes Rechenbeispiel zb was Arbeitsplätze oder auch den CO2 Haushalt angeht belehren....
Weiter noch wichtig: Mir geht es rein um das CO2 Gespenst, es geht nicht um neue Technologien, es geht nicht um Energieeffizenz am Bau oder im Auto, es geht um CO2 mehr nicht...
Australien ist ein ausgezeichnetes Beispiel: Die Mehrheit der Australier hat kein Interesse an neuen AKWs.
Australien hat zudem viel Sonne, viel Fläche und viel Kaufkraft.
Wir können den Australiern keine AKWs oder Kohlekraftwerke verkaufen aber wir können Ihnen PV-Fabriken und Solarkollektor-Fabriken verkaufen und das geht umso besser je mehr Firmen in der Schweiz in diesem Bereich tätig sind und das hängt wiederum davon ab, ob in der Schweiz ein entsprechender Markt vorhanden ist oder eben nicht.
Wir leben im Zeitalter der Vergessenheit und nicht in Zeiten des Klimawandels..
Zur Verdeutlichung ein Auszug aus einem Artikel in der angesehenen amerikanischen
Wochenzeitung "Newsweek":
"Es gibt bedrohliche Anzeichen, dass die Wetterverhältnisse der Erde begonnen haben, sich
dramatisch zu verändern, und dass diese Änderungen hindeuten auf eine drastische Abnahme der
Nahrungsmittelerzeugung – mit ernsten politischen Auswirkungen für praktisch jede Nation auf der
Erde. ...
Die Anhaltspunkte für diese Voraussagen haben sich nun so massiv angehäuft, dass Meteorologen
Schwierigkeiten haben, damit Schritt zu halten. ...
Letztes Jahr im April, beim verheerendsten Ausbruch von Tornados, der je zu verzeichnen war, haben 148 Wirbelstürme mehr als 300 Menschen getötet und Schaden in Höhe von 500 Millionen Dollar in 13 US-Staaten angerichtet.
Wissenschaftler sehen in diesen ... Ereignissen die Vorboten eines dramatischen Wandels im
Wettergeschehen der Welt. Meteorologen sind sich nicht einig über Ursache und Ausmaß des
Trends wie auch über seine spezifischen Auswirkungen auf lokale Wetterbedingungen. ...
"Ein größerer Klimawechsel würde wirtschaftliche und soziale Anpassungen in weltweitem Massstab erzwingen", warnt ein kürzlich erschienener Bericht der National Academy of Sciences (NAS) ...
"Unsere Kenntnis der Mechanismen des Klimawechsels sind ebenso bruchstückhaft wie unsere
Daten" räumt der Bericht der NAS ein. "Nicht nur sind die grundlegenden wissenschaftlichen Fragen größten Teils unbeantwortet, sondern in vielen Fällen wissen wir nicht einmal genug, um die
entscheidenden Fragen zu stellen". ...
Und weiter:
"Klimatologen sind pessimistisch dass die politischen Führer irgendwelche positiven Maßnahmen
ergreifen werden, um die Folgen des Klimawandels auszugleichen oder seine Auswirkungen zu
verringern. ... Je länger die Planer zögern, desto schwieriger werden sie es finden, mit den Folgen des klimatischen Wandels fertig zu werden, wenn die Ergebnisse erst bittere Wirklichkeit geworden sind."
Soweit das Zitat aus "Newsweek". Das klingt alles ziemlich dramatisch und hochaktuell. –
Wirklich?
Der Bericht erschien vor 32 Jahren, am 28. April 1975. Und er warnte - vor den Folgen der in den
letzten 3 Jahrzehnten beobachteten globalen Abkühlung!
Inzwischen hat ein Richtungswechsel um volle 180 Grad stattgefunden. Mit ähnlich dramatischen
Worten wird jetzt vor den Gefahren einer globalen Klima-Erwärmung gewarnt. Auch die Hinweise auf die vermehrt drohenden Unwetterkatastrophen sind ziemlich wörtlich die gleichen wie vor 32 Jahren - nur die Ursache soll jetzt die globale Klima-Erwärmung, nicht die Abkühlung sein.
Was ist von all diesen Szenarien zu halten?
Das IPCC
Verantwortlich für die weltweit verbreitete Furcht vor einer globalen Klima-Erwärmung und ihren
vielfältigen Folgen ist das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change), ein Gremium von
(formell) rund 650 Wissenschaftlern, das vom United Nations Environmental Program (UNEP) und von der World Meteorological Organization (WMO) getragen wird. Dieses Gremium, in dem in mehreren Arbeitsgruppen jeweils einige wenige Personen die Hauptarbeit leisten, hat im April 2001 einen Third Assessment Report herausgegeben, auf dessen Grundlage im Juli 2001 Vertreter zahlreicher Staaten in Bonn zusammenkamen, um über die Durchführung von Maßnahmen zu beraten, die in Kyoto 1997 empfohlen worden waren ("Kyoto-Protokoll").
Mit den „damaligen“ Klima-Modellen wurde eine Erwärmung der Erdatmosphäre zwischen 1.4 und 5.8 °C bis zum Jahre 2100 vorausberechnet. (wurde zwischenzeitlich deutlich nach unten korrigiert) Diese soll eintreten, wenn nichts gegen den weiteren Anstieg des CO2 in der Atmosphäre unternommen wird. Wenn man über das IPCC nichts Näheres weiss, hat man den Eindruck, in den Veröffentlichungen müssten sich die besten und sichersten Erkenntnisse der Klimatologie wiederfinden. Aber Zweifel sind angebracht:
1. So war das IPCC nach politischen, nicht nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten
zusammengesetzt: Es sollten möglichst viele Länder (mehr als 100) vertreten sein; die Nationalität war wichtiger als die wissenschaftliche Qualifikation..
2. die Schlussveröffentlichung des "Technical Summary, (TS) stellt kein von Gutachtern gebilligtes
Dokument (wie in einer referierten Zeitschrift) dar, weil die Hauptautoren Einwände ohne Begründung übergehen durften - und dies auch taten, und es sei noch einmal erwähnt, dass die immer wieder angeführte „Hockey Stick Kurve“ welche mitunter auch als Grundlage und Ausgangsbasis der entsprechenden Studien etc. (immer noch!!) dient, von unabhängigen Wissenschaftlern längst als Artefakt und Fälschung entlarvt wurde!
3. Autoren, die - wie Professor Richard Lindzen vom MIT in Boston - daraufhin verlangten dass ihr
Name aus der Liste der "Contributors" gestrichen wird, weil sie sich mit dem Inhalt der
Veröffentlichung nicht identifizieren können, wurde dieser Wunsch abgelehnt. Nach aussen erscheinen sie nach wie vor als Mitarbeiter an den veröffentlichten Dokumenten…
Ich weiss nicht wie es Ihnen allen geht, aber ich finde einfach keine Worte mehr.. ausser: Wann hört dieses Affentheater endlich auf?
Wieso tun wir nicht beides?
Ein gutes Vorbild sein und mithelfen, Lösungen gegen ein übermässiges Bevölkerungswachstum zu suchen?
Das CO2 ist nicht der einzige Bösewicht, da haben Sie recht. Beispielsweise könnten wir auch mit einem verminderten Fleischkonsum etwas bewirken.
Übrigens ist bei den US-Demokraten der Klimawandel durchaus auch ein Thema im Wahlkampf.
Aber aus Sicht der meisten Wissenschaftler Heute haben sich die berechtigten Zweifel infolge besserer Messmethoden und Rechnungsmodelle in recht genaue Angaben und Prognosen umwandeln können.
Aus: Kontroverse um die globale Erwärmung
http://de.wikipedia.org/wiki/Kontroverse_um_die_globale_Erw%C3%A4rmung
"Bis in die 1990er Jahre hinein waren Zweifel am Phänomen der globalen Erwärmung noch relativ weit verbreitet.
Denn zwischen 1945 und 1975 hatten sich die globalen Temperaturen nicht erhöht, sondern leicht abgekühlt. Zudem waren die Unsicherheiten in den klimatologischen Theorien noch beträchtlich.
Im Laufe der 1990er Jahre verbesserte sich das wissenschaftliche Verständnis des Klimasystems erheblich, und gleichzeitig konnte ein deutlich erkennbarer Erwärmungstrend gemessen werden.
Spätestens seit der Veröffentlichung des Dritten IPCC-Sachstandsberichts im Jahr 2001 ist das Vorhandensein einer globalen Erwärmung deshalb kaum noch auf wissenschaftlicher Grundlage angezweifelt worden.
In seinem Vierten Sachstandsbericht von 2007 gibt das IPCC für den gemessenen Temperaturtrend in den einhundert Jahren zwischen 1906 und 2005 eine Steigerung um 0,74 °C an, wobei aufgrund von Messungenauigkeiten eine Fehlerbreite von ± 0,18 °C besteht."
Selbst wenn die Wissenschaftler sich auch Heute noch irren würden, für mich besteht kein Zweifel darin dass die CO2 Belastung nur ein Aspekt der Probleme ist mit dem wir in Zukunft durch hohen Energieverbrauch konfrontiert sind.
Zuwenig wird etwa angesprochen dass mit dem Versuch das CO2 zu reduzieren auch Problemen begegnet werden können die nicht direkt etwas mit der Erderwärmung zu tun haben.
Energiequellen welche CO2 produzieren sind oft auch Quellen für Umweltgifte aller Art. Kohlenmonoxid ist oft der 'treue' Begleiter von Energiequellen aus Erdölprodukten, der Strassenverkehr hinterlässt giftiges Abwasser. Stickstoffoxide (NOx) sind Blutgifte, sie entstehen beispielsweise in Kraftfahrzeugen, in Kraftwerken und der Industrie.
Vier von zehn Menschen sterben an den Folgen der Umweltverschmutzung!
Jährlich sterben bis zu 2,7 Millionen Menschen an verschmutztem Wasser und rund 3 Millionen an Luftverschmutzung. Verursacht wird dies durch die Verschmutzung der Böden mit Chemikalien, was sich direkt auf die Bevölkerung auswirkt. Die Schmutzquellen haben oft direkt oder indirekt etwas mit den Energiequellen zu tun.
Nach Schätzungen der WHO sterben jedes Jahr in Europa mehr als 100 000 Kinder und Jugendliche an den Folgen von schweren Verletzungen, Luftverschmutzung und unreinem Trinkwasser.
Jede Optimierung und Sparmassnahme die zu einer Reduktion von CO2 führt, gibt analog dazu die Möglichkeit auch andere gefährliche Substanzen zu reduzieren, Kosten zu reduzieren und die heimische Technologie zu fördern. Infolge der weiteren Zunahme der Erdbevölkerung werden Innovationen werden im Umweltbereich den Takt in der Zukunft bestimmen. Die Kosten für die neuen Technologien werden zudem entscheiden ob sie auch in Ländern der Dritten Welt eingesetzt werden können. Das ist notwendig weil wie bekannt, wir ja nur eine Atmosphäre zum atmen haben.
Es scheint mir, als ob Ihr zwei (oder ists nur einer, der sich zwei Aliase teilt?) mit aller Kraft und viel Zerstörungswut gegen ein Problem ankänft, jedoch ohne auch nur einen einzige konstruktiven Beitrag zur Problemlösung zu leisten. Ihr wettert gegen einfach alles.
Rumpelstilz zieht kurzer Hand den gesamten IPCC Bericht in Missgunst, um seinen eigenen Favoriten zu präsentieren – Prof. Richard Lindzen vom MIT. Ich habe bereits einiges von diesem Herrn gelesen. Er ist wütend. Er ist wütend, dass er’s nicht geschaft hat, wie seine Kollegen. Und, noch wichtiger, er will um jeden Preis in die Schlagzeilen. Und wenn das bedeuten würde, die gesamte IPCC Gemeinschaft in den Dreck zu ziehen, dann tut er das auch, um seiner Vorteil Willen.
Leider muss ich sagen, dass ich persönlich auch schon Bekanntschaft gemacht habe mit solchen Leuten. Es geht dabei nicht mehr um Wissenschaft, oder um die Wahrheit. Nein. Es geht vielmehr um das schier unendliche Ego eines einzelnen, der, koste es was es wolle, sich in der Zeiten lesen will.
Aber zurück zu Lindzen. Kein einziges seiner Arguments ist stichhaltig. Und, noch wichtiger, jedes einzelne von diesen Argumenten, wurde mehrfach vom IPCC widerlegt. Aber wenn Sie, Herr Rumpelstilz, schon mal dran sind, eine ganze Wissenschaftsgemeinschaft schlecht zu machen – welche Qualifikationen könne Sie denn aufweisen? In welchen gereviewten Journals haben SIE Ihre Theorien publiziert? Oder ist es vielmehr so, dass Sie nur lauthals schreien und alles, was Ihnen nicht passt, schlecht machen, weil Sie hier anonym sind? So scheint es mir zumindest. Bitte belehren Sie mich eines besseren, falls dem nicht so ist.
Inzwischen schlage ich vor, schlagen Sie nach, wie CO2 in der Erdatmosphäre funktioniert.
Argumente, wie „die anderen machen ja eh mehr Dreck“ oder „wieso soll ich als erster?“ oder noch besser: „ich? Nein! Der andere soll zuerst“. Ja. Solche Argumente kennen wir ALLE schon. Wir kennen Sie aus der Primarschule oder dem Kindergarten.
@Mirosch
Es wird immer eine statistische Aussage geben, welche uns von jeder CO2 Schuld freispricht. Diese zu finden ist nicht die Aufgabe, die es zu lösen gilt. Die Aufgabe, die es zu lösen gilt, ist jene, unsere Heimat, den Planeten Erde nicht zu versauen. Ignoranz, Bequemlichkeit und materielle Gier sind unsere Feinde in diesem Kampf. Sie finden sie hier im Forum aber vor allem auf der Strasse zahlreich vertreten.
International erreichen wir nur etwas mit Druck und Überzeugung. Die Schweiz ist führend in der Nuklearen Proliferation. Und weshalb ist sie das? Weil wir KEINE Atomwaffen besitzen. Auf die Schweiz wird gehört, wenn es um Friedensgespräche geht. Warum? Weil die Schweiz KEINE Kriege führt. Das nennt man Glaubwürdigkeit.
Stellen Sie sich jemanden vor, der Ihnen sagt, dass rauchen ungesund ist. Wärend er das sagt, raucht er aber eine Zigarette nach der anderen. Ist das Glaubwürdig? Wohl kaum.
Und das ist genau das Problem. Es reicht eben nicht, den 2. und 3. Weltländern zu sagen, was sie zu tun haben und was sie nicht zu tun haben. Da hört niemand auf sie. Aber wenn Sie ihnen ZEIGEN, dass man es anders machen kann, dann ist sofort Interesse vorhanden.
http://www.solarcontact.de/content/news
offensichtlich beim Heizen sind die Chinesen den Schweizern bereits voraus.
Die Chinesen haben offensichtlich gemerkt, dass es für eine warme Wohnung (Deinen Berg) irrelevant ist, ob sie dafür radioaktiven Abfall erzeugen oder ob sie einfach die Sonne dafür benutzen.
Beim Strom wird es nicht anders sein. Ob der Strom aus der Sonne oder aus radioaktiven Abfällen kommt, ist dem Rasierapparatbetreiber letztlich egal.
Es ist letztlich nur eine Frage der Zeit, wann Netzparität erreicht wird und es wäre Schade wenn die Schweizer Industrie diesen Zeitpunkt verpassen würde, nur weil wir auf Teufel komm raus ausländische AKWs importieren müssen.
wenn Du schon Texte aus Verschwörungswebseiten kopierst, dann mach bitte einen Hinweis woher der Text stammt oder füge einfach den Link ein.
z.B.
http://www.diekreide.net/?page_id=475
Heute war in der BAZ folgendes zu diesem Thema zu lesen:
"In der Schweiz blieb der Austoss von klimawirksamen Gasen seit 1990 etwa stabil, aber auf hohem Niveau.So verursacht die Schweiz pro Kopf und Jahr 9,5 Tonnen CO-2, davon 5,8 Tonnen direkt im Inland und 3,7 Tonnen durch den Importüberschuss von energieintensiven Gütern und Dienstleistungen im Ausland.
Damit liegt die Schweiz im Mittelfed der westlichen Industriestaaten, OBWOHL DIE SCHWEIZ DEN STROM IM INLAND ZU ÜBER 90% IN ATOM- UND WASSERKRAFTWERKEN ERZEUGT."
(ca. 60% Wasserkraft und ca. 30% Atomenergie)
Wo fählt also die beträchtliche Menge CO-2 an???
"Schweizerinnen und Schweizer belegen überdurchschnittlich viele beheizte (und schlecht isolierte) Wohn- und Bürofläche, und ihre stark motorisierten Autos verbrauchen innerhalb von Europa am meisten Treibstoff"
Die Tatsache, dass die Industrie ebenfalls hohe CO-2 Mengen ausstösst,ist im Bericht nicht enthalten.
Trotzdem, im Bereich Wohnen/Büro und Autos muss angesetzt werden, wenn man den CO-2 Ausstoss wirksam reduzieren will. Es braucht also die Massnahmen, die BR Leuenberger vorgeschlagen hat.
Um die Stromlücke im 2020 zu schliessen müssen ebenfalls erneuerbare Energien, und CO-2 freundliche Gaskombikraftwerke gebaut werden. Dank neuer Technologie, die bereits im Industriemasstab getestet wird, sollen Gaskombikraftwerke bald bis zu 90% weniger CO-2 ausstossen.
Die Industrie muss ihre Massnahmen selbst umsetzen, sei es durch verbesserte Produktionsbedinungen oder durch den CO-2 Zertifikat Handel.
Globi hat Recht, der Beitrag von "Rumpelstilz" ist tatsächlich nur "copy - paste". Armseelig.
In einer von Dogmatismus geplagten Welt ist sachliches Infragestellen eines der wertvollsten Güter und "Nochfreiheite", die wir haben. Aber bitte sachlich. Mit Emotionen lässt sich das Problem Klimawandel nicht lösen. Wohin uns Emotionen diesbezüglich bringen, haben wir ja bereits gesehen. Die Reationen gehen von Ignoranz über Panik hin zur Apathie und sogar Resignation. Ich will sogar noch ein Stück weiter gehen und vermuten, dass Emotionen uns den ganzen Schlamassel überhaupt erst eingebracht haben. Meine Vermutung kommt daher, dass Emotionen ein Überbleibsel aus unserer animalischen Vergangen sind (Freud). Unsere animalische Vergangen jedoch musste sich mit ganz anderen Problemen auseinandersetzen. Probleme, die offenbar (sonst wären wir heute nicht mehr hier) unter anderem mit emotionalen Reationen gelöst werden konnten.
Heute jedoch sehen wir uns Problemen gegenüber, die wir NIE zuvor haben lösen müssen. Noch NIE gae es soviele Menschen auf der Welt, dass die Erdatmosphäre signifikant durch den Menschen selbst beeinträchtigt wurde. Noch nie waren wir so viele. Und noch nie konnten wir uns auf Grund unserer grossen Zahl sowenig mit unserer Gesamtheit identifizieren. Genau daraus resultieren auch Aussagen wie:"Ich? Nein. Der andere soll zuerst." Oder:"Das was ich tue, spielt eh keine Rolle."
Wäre wir nur zehn Leute auf der Welt, würde wohl niemand so denken. Das Klimaproblem ist wahrlich eine GANZ neue Herausforderung. Dies auf politischer, auf gesellschaftlicher aber vor allem auf persönlicher Ebene.
Dennoch ist es äusserst interessant, wie verschiedene Charaktere auf die Problemstellung reagieren. Die Reaktionen könnten nicht verschiedener sein. Ich finde hier Mottos wie:
- "Lassts uns anpacken!"
- "Stellen wir uns der Sache."
- "Welches Problem? Ich sehe keins?"
- "Ich? Nein. Die anderen zuerst."
- "Wieviel kostets?"
- "Umweltschutz ok, aber erst Ego-schutz."
- "CO2? Gibts das auch als "light"?"
usw...
Ich denke, dass sich in der Art und Weise, wie wir ein Problem angehen, unser Charakter sich ungemein klar und unmissverständlich zeigt.
MfG
http://www.exxonsecrets.org/
Trotzdem kann die gleiche Spielbank mit 99% Sicherheit voraussagen, dass sie in 30 Jahren Gewinn abwerfen wird.
Das ist doch was faul dran?
Im Link sieht man übrigens, welche Institutionen von Exxon in den USA gesponsert werden, um die 'Klimaverschwörung' aufzudecken. Merkwürdig, dass diese 'Lüge' trotzdem nicht schon längstens aufgedeckt wurde.
Wie auch immer, uns kann es ja nur recht sein, solange wir jedenfalls selbst keine Ölquellen, Kohlegruben und Gasquellen besitzen.
ich denke du beziehst dieh auf diesen Link
http://www.solarcontact.de/content/news/detail.php4?id=1327
Das ist ganz nett, aber es ist ein Plan 1000 MW also genau die Leistung eines AKW's in 5 Jahren zu installieren...
Gut und schön, aber bitte die Dimensionen behalten.
China installiert in den nächsten Jahren 40 ! neue AKW, und nimmt jede WOCHE ein grosses Kohlekraftwerk ans Netz,
Ich muss sagen, das gibt ein tolles Verhältnis... zudem die Geschichte noch von der deutschen REgierung angeschoben werden muss...
Irgendwie hinkt hier das Zugpferd
Ich habe ja nichts gegen diese Entwicklung, diese sollte aber ein wenig mit grösserem Elan vorangehen damit man hier von echten Trends sprechen kann..
tut mir leid ich kann nur für mich sprechen aber deine Reaktion ist symtomatisch für die aktuelle Diskussion. Ich muss, der andere auch. Sonst gibt Schläge.... so läuft doch die aktuelle Debatte... wenn jemand nur ein bisschen Hinterfragt und mal ein paar Fragezeichen hinterlässt wird er medial gesteinigt.
Als bestes Beispiel ist wirklich Dr Lindzen zu nennen. Du behauptest er sei eine Nullnummer, Hei weisst du wirklich von wem du hier redest? Lehrstühle am MIT kriegt man nicht einfach mit einem Nullnummerausweis. Dr. Lindzen hat sich seine Fusstapfen in dynamischer Meteorologie abverdient und hat grosse internationale Anerkennung erlangt.. Ich glaube nicht dass der wohl sehr intelligente Mann alle diese Anerkennung in den Bach wirft nur um Aufmersamkeit zu erringen, die hat er nämlich schon lange in wohlwollender Form erhalten. Nein er ist eben auch ein Forscher der hinterfragt und feststellt dass grössere Ungereimtheiten auftauchen wenn man dass nicht mehr öffentlich sagen darf ist man nahe am religösen Fanatismus...
Gemäss ihren Aussagen zum Druckerzeugen und Vormachen:
Ok dann mach mal Druck auf die Chinesen, Amerikaner und Russen Inder Kanadier...diese stellen weit über 50% des weltweiten Ausstosses. Wir sollten dann vielleicht anstatt deine proklamierte friedliche Nuklearproliefartion auf eine militärische setzen. Dass macht dann vielleicht besser Eindruck...
Kompletter Schwachsinn den du lieber für dich halten solltest...
Das beste Mittel für die Energieprobleme der Zukunft zu lösen ist nicht Druck oder Vorschriften, sondern Innovation...
LG MG
Eisfläche der Arktis auf Rekordtief abgeschmolzenEisfläche der Arktis auf Rekordtief abgeschmolzen Nordwest-Passage völlig eisfrei
Die Eisfläche der Arktis ist nach Angaben der Europäischen Raumfahrtbehörde (Esa) auf einen historischen Tiefstand abgeschmolzen. Als Folge davon ist die Nordwest-Passage im Norden Kanadas zwischen dem Atlantik und dem Pazifik völlig eisfrei und für Schiffe befahrbar.
Dies wiederum weckt nach Angaben des dänischen Wissenschaftlers Leif Toudal Pederson die Hoffnung, dass die Passage früher als bislang angenommen vollständig für die Schifffahrt geöffnet werden könnte.
Experten machen die globale Erwärmung für das Abschmelzen des Eises verantwortlich. Die Esa veröffentlichte am Samstag auf ihrer Website Satellitenbilder, die die vom Eis befreite Passage zeigen. Die Eisfläche der Arktis ist Pederson zufolge allein im vorigen Jahr um eine Millionen Quadratkilometer auf drei Millionen Quadratkilometer geschmolzen. Der bisherige Tiefstand lag nach Angaben der Esa im Jahr 2005 bei rund vier Millionen Quadratkilometern.
Dies ist eine dramatische Beschleunigung gegenüber früher. In den vergangenen zehn Jahren verringerte sich das Eis im Durchschnitt um etwa 100'000 Quadratkilometer pro Jahr. Das Abschmelzen um eine Million Quadratkilometer in nur einem Jahr nannte Pedersen «extrem».
Der Inhalt Ihrer Beiträge vom 14.9.2007 ist für mich absolut nachvollziehbar und kann ich unterschreiben. Insbesondere dort, wo Sie die sozialen Aspekte von so genannt Drittwelt- und Schwellenländern beschreiben und bezweifeln, dass Umweltschutzdiskussionen und -massnahmen, wie sie bei uns geführt werden dort wahrgenommen geschweige umgesetzt werden. (Bei meinem Besuch in Mexico und Guatemala vor 30 Jahren wusste kaum jemand was die Schweiz ist und wo dieses Land liegt.)
In einem früheren Beitrag habe ich mit etwas anderen Worten auf dasselbe Thema hingewiesen: „Immer mehr Menschen wollen solche Dinge, weil sie in deren Augen Wohlstand, Ansehen und „ein besseres Leben“ bedeuten. Und immer mehr Menschen können sich diese Dinge kaufen. Wie sollen nun Millionen von Menschen, die verständlicherweise an den Errungenschaften der Technik und am „Wohlstand“ teilhaben wollen, verstehen, dass sie damit dazu beitragen, ihre eigene Lebensgrundlage und die ihrer Nachkommen zu zerstören? Wenn nicht einmal wir, die Menschen in den informierten westlichen Industrienationen, dies wahr haben wollen?“
Sie erwähnen eine mögliche Lösung, um die genannten Probleme anzugehen: „Aber, was wir machen können und auch müssen (daran hängt die Zukunft der Menschheit ab) wir müssen diesen Staaten helfen ihre immensen strukturellen Probleme zu lösen ...“ Auch ich sehe hier die Notwendigkeit und einen möglichen Weg, die Umweltproblematik anzugehen.
„… ein vordringliches Problem ist das Bevölkerungswachstum …“ Meines Erachtens nur eines von mehreren vordringlichen Problemen.
Trotz Übereinstimmung mit einigen Ihrer Gedanken, verstehe ich nicht ganz, warum wir hier in Neu Helvetien nicht mittels verschiedener Massnahmen Energieeffizienz fördern, Energie sparen und Mittel in so genannte alternative, nachhaltige Technologien zur Energiegewinnung investieren sollen – ob nun der CO2 Ausstoss das Klima erwärmt oder nicht.
http://www.nrel.gov/international/china
Nein, ich beziehe mich darauf, dass auch die Chinesen inzwischen wissen, dass es letztlich egal ist, auf welche Weise Wärme erzeugt wird.
Und ich beziehe mich darauf, dass China 130 GW in erneuerbarer Energie installiert und dafür $184 Milliarden Dollar in erneuerbare Energie investiert.
Und ich beziehe mich darauf, dass wir diesen lukrativen Markt nicht verpassen sollen.
Ihre Beleidigungen helfen der Tatsache nicht ab, dass auch bei diesem grossen Problem, Trittbrettfahrer auftreten die mit ihren Verschwörungstheorien aller Art noch ganz andere "offene Rechnungen" mit dem Staat begleichen wollen.
Abgesehen davon schreibe ich, was ich will, das tun Sie ja auch.
Aber lassen wir die doch die ganzen Verschwörungstheorien mal bei Seite. Was uns weiterhilft sind rationale Fakten und nicht Vermutungen oder üble Nachrede.
Die Frage, ob es eine Klimaerwärmung gibt, ist mittlerweile in der Fachwelt anerkannt. Und dies nicht deshalb, weil alle dem Hasen nachrennen oder wie Sie das bezeichnen mit: "Ich muss, der andere auch. Sonst gibt Schläge...." Nein Mirosch, das sehen Sie falsch. Wenn auf Experimentaldaten basierende Argumente in der Fachwelt eingebracht werden, so wird dies durchaus aufgenommen, publiziert und diskutiert.
Es ist aber ganz wichtig die Quelle des Wissen zu unterscheiden. Prof. Lindzen ist Theoretiker. Er macht keine Feldstudien. Seine Theorien, obwohl innovativ und sehr herausfordernd, habe in der Fachwelt nur teilweise Anklang genfunden. Und daran ändert auch nicht, dass er einen Lehrstuhl am MIT inne hat (diese Lehrstühle werden oft politisch vergeben). Fakten zählen. Wo sind die Fakten?
Fakt ist (durch Experiment nachgewiesen), dass CO2 ein Treibhausgas ist.
Fakt ist (durch Messung nachgewiesen), dass er CO2-Gehalt der Atmosphäre siet der Industrialisierung stark progressiv zunimmt.
Fakt ist (durch Messung belegt), dass das Klima wärmer wird.
Fakt ist (durch Messung nachgewiesen), dass die Sonnenaktivität die Erdwärmung alleine NICHT erklären kann.
Fakt ist auch (Messung & Experiment), dass sich CO2 bei höheren Temperaturen in Meerwasser schlechter löst.
usw...
Wenn die läufige Theorie, dass der Mensch für das Global Warming verantwortlich ist, angezweifelt werden soll, dann bitte mit Fakten und nicht mit Verschwörungstheorien.
Ihre Einstellung bezüglich internationaler Zusammenarbeit gemäss: "Wir sollten dann vielleicht anstatt deine proklamierte friedliche Nuklearproliefartion auf eine militärische setzen. Dass macht dann vielleicht besser Eindruck..." muss wohl nicht weiter kommentiert werden.
Ich bin mit ihnen einverstanden, dass sie vorschlagen auf alle fossilen Brennstoffe eine sogenannte CO2 Abgabe zu verlangen.
Ich bin auch gerne bereit, diese Abgabe zu berappen. Was mich ein bisschen irritiert ist, dass das Kerosin das die vielen (zu vielen) Flugzeuge täglich verbrauchen und die Abgase in unsere Atmosphäre pusten anscheinend nicht zu den fossilen Brennstoffen gehöhrt?? Die Fluggeselschaften bezahlen ja nicht mal eine reguläre Steuer die wir schon seit jeher auf das Benzin bezahlen geschweige eine CO2 Abgabe. Es ist sehr schade, dass die Fluglobby anscheinend so mächtig ist, dass sie als Bundesrat davor kuschen.
Ich persönlich wäre dankbar, wenn der moritzleuenbergerblog eine blocherfreie Zone bleiben könnte.
Ja, das sehe ich auch so. Blocher muss weg. Nur zweifle ich, dass dies geschieht. Grossmäuler kommen eben gut an. Egal, was sie sagen. Und Blocher ist DAS Grossmaul schlechthin.
Was mir auch sehr zu denken gibt ist folgendes:
http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/aktuell/uno-rassismus-berichterstatter_fordert_rueckzug_von_svp-plakat_1.555199.html
Die SVP bekommt jetzt sogar mit dem Uno-Berichterstatter zu Rassismus, Doudou Diène, Probleme wegen ihrem Schafplakat. Diese Partei kennt weder Grenzen noch Ethik, sondern nur die Gier nach Macht. Bald sind Wahlen...
http://www.schulphysik.de/klima.html
Es ist für mich immer wieder eine Freude, wenn ich zwischendurch Zeit finde Ihren Blog zu besuchen und mir ansehen kann, dass in wichtigen Fragen auch im „Volk“ anregend diskutiert wird. Gut so!
Es freut mich auch dass sehr kontrovers diskutiert wird und dabei das Fachliche und das Politische mehr und mehr wieder getrennt wird. Nur so ist es meiner Meinung nach auch möglich, Lösungen zu finden, die den kommenden Herausforderungen Rechnung tragen könnten.
Leider ist es so, dass ein und dieselben „Fakten“ von Hüben und Drüben dazu verwendet werden, genau das Gegenteil zu behaupten. Mehr als Behauptungen sind es denn auch nicht, Beweise können ja auch nicht erbracht werden. Das ganze Klimaszenario entstammt ja auch der Empirie, die ohne Beweise auskommt. Sinngemäss fallen dann auch die entsprechenden Berichte der politisch „etablierten“ Klimatologen aus:
Es könnte vielleicht. möglicher Weise.. unter gewissen Umständen.. würde eventuell.. könnte sich auch.. etc. etc.
So ist es auch nicht weiter erstaunlich, dass sich der oder die Eine oder Andere derart ins „Grüne“ verbissen hat, dass man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht und der gesunde Menschenverstand gegenüber hoch komplizierten und komplexen Zusammenhängen, die man viel lieber „glaubt“, die jedoch von „allen“ Wissenschaftlern als noch nicht ausreichend verstanden bezeichnet werden, (das sagen die selber..) ausgeklammert wird.
Das Dilemma in dem wir uns befinden ist tatsächlich politischer Natur. Und deshalb ist es nicht weiter verwunderlich, dass sich der politische Weg nach wie vor auf der CO2-Schine weiter bewegt.
Sollte sich in nicht all zu ferner Zukunft herausstellen, dass es auch der Politik nicht möglich war Physik, Chemie und Biologie gleichermassen, zu ihren Gunsten um zu schreiben, müssten wir spätestens dann Wege und Lösungen für die anstehenden Aufgaben finden.. vielleicht gibt es dann auch weniger Falschaussagen, die in die Öffentlichkeit geplärrt werden:
Z.B. Arena, Zitat Frau Teuscher: Der motorisierte Individualverkehr ist mit 30% für die Klimaerwärmung verantwortlich..
Wie dass denn?? 30% stimmt schon, jedoch sind das die 30% CO2 anthropogener (vom Menschen verursachter) Herkunft, welche 3% des gesamten CO2-Vorkommens in unserer Atmosphäre ausmachen. Eine exakt 100-fache Übertreibung!
Nebenbei gefragt was macht „die Menschheit“ mit den anderen 97% CO2 natürlichen Vorkommens? Dass der Anstieg um ein paar Hundertstel und Zehntel dieses einen Prozent oder von mir aus auch der ganzen 3% CO2 anthropogener Herkunft, das Fass zum überlaufen bringen „könnten“, kann man getrost dem Fährima erzählen..
Etwas nachdenklich stimmt mich auch, dass Ihr Amtskollege unseres nördlichen Nachbarn, unseres wichtigsten Handelspartners, „auf dem besten Weg“ ist, seine Mitbürger um 17 Mia. Euro zu erleichtern, um sie in den Kampf gegen den Klimawandel zu investieren.. Ich kann nur hoffen, dass wir nicht so ein schlechtes Gewissen haben.
Also packen wir’s an: Dann fördern wir doch „wirklich“ erneuerbare Energien wie PV und Geothermie mit den sog. Lenkungsabgaben, die man heute völlig sinnlos einfach nur umverteilt, ohne dass sich für die Umwelt auch nur das Geringste ändert.
Es grüsst freundlich
Atmos
Sie schreiben:
"Hoffentlich merkt das Volk noch vor den Wahlen wie es misbraucht wird."
Dazu ist die Angelegenheit zu komplex. Der Durchschnittsbürger, offenbar nicht einmal unsere Bundesräte, haben gehört dass Bundesräte keine privaten Medienkanäle eröffnen sollten.
Es verstösst ganz offensichtlich gegen die Gewaltentrennung. Wenn selbst die Parteispitzen und die Bundesräte keine Ahnung mehr von Gewaltentrennung besitzen, dann ist Bildung, aber auch Strafe, von Nöten.
Ich betone: Sowohl Links wie ganz Rechts sollten für das Aufweichen der Gewaltentrennung massiv bestraft werden.
Derzeit scheint die CVP jene Partei zu sein, welche am Besten auf die Gewaltentrennung zu achten scheint. Alle anderen Wahlthemen verblassen wenn die Politische Struktur selbst gefährdet ist.
Private Äusserungen von Bundesräten gehören nicht in die Medien, schon gar kein Fernsehen.
Blocher- Fernsehen bedeutet dass in der Schweiz die Verstösse gegen die tragenden Säulen unserer Demokratie zum Werbeinstrument erhoben wurden.
Auch der Leuenberger Blog ist im Prinzip ein 'sanfter' Verstoss gegen die Gewaltentrennung, aber trotzdem einer.
Wenn der Bundesrat mit dem Bürger in Kontakt treten will, dann könnte dies zum Beispiel über einen 'Bundsrat Blog' gehen...'der Bundesrat stellt sich den Meinungen der Bürger', aber auf keinen Fall ein Privater Blog und schon gar nicht ein Privatfernsehen.
Es ist ein klarer Missbrauch der Demokratie wenn ich, anstelle das ich jene Parteien unterstützen kann welche die mir passenden Themenkreise verfolgen ich dazu gezwungen werde jene zu wählen welche derzeit noch die geltenden Staatsstrukturen schützen. Dies müssten im Prinzip alle Parteien und Bundesräte tun. Nur so ist es mir als parteiloser Bürger möglich nach Sachthemen Politiker und Parteien zu wählen.
Jetzt bin ich aber gezwungen mein Augenmerk auf den Erhalt des Rechtsstaats zu setzen, grundsätzlich hat dies IMMER die höchste Priorität.
- Das Kollegialitäts- Prinzip im Bundesrat ist gebrochen
- Bundesräte betreiben Private Medienkanäle, sogar jetzt Fernsehen.
- Verschwörungsvorwürfe, Vorwürfe von Faschismus im Bundesrat
- Gewaltentrennung bei Justiz und Medien sind gebrochen und scheinen weiter unter Gefahr zu sein.
- Zwischen einzelnen Bundesräten und dem Kollektiv gibt es unerträglich gewordene Differenzen.
Meiner Ansicht haben die Linken der in dieser Hinsicht extrem gefährlichen Rechtsaussen Partei auch noch den Boden geebnet. Die Bestrafung auf meiner Seite wird erfolgen.
Natürlich bin ich am interaktiven Meinungsaustausch mit den Bundesräten interessiert, aber eigentlich nur an das Kollektiv. Ein Blog ‚Der Bundesrat nimmt Stellung’ wäre ein solches Instrument. Ein Blog der vom Gesamt- Bundesrat geführt wird.
Es ist alarmierend wenn ich mein Wahlverhalten darauf ausrichten muss das Funktionieren des Staates zu schützen. Es sollte doch so sein das ich meine Wahlen auf Sachthemen ausrichten kann und mich auf die Funktionalität des Staates verlassen kann.
Fernsehen ist ein extrem heikles Gebiet bei der Gewaltentrennung, auf keinen Fall sollte ein einzelner Bundsrat, weder von SP, CVP, SVP, FTP ein Privatfernsehen führen dürfen. Nichts einzuwenden dagegen wäre ein Fernsehkanal des Gesamt-Bundesrats.
Ich glaube dies sind strafbare Handlungen ganz zuoberst in der Staats Hierarchie und in einzelnen Parteien.
Was verstehen Sie ganz konkret unter Gewaltentrennung?
Herr Leuenberger’s Intension einen Blog zu führen und die Grenzen eines solchen sind klar definiert und transparent: „Als Kommunikationsminister interessiert mich, ob sich ein Blog für den Meinungsaustausch eines Bundesrates mit anderen Menschen eignet oder nicht…“
„. Ich kann beispielsweise nicht Bundesratsbeschlüsse zur Diskussion stellen. Ich könnte sie allenfalls erklären. Ich kann auch nicht neue wichtige Vorhaben oder Berichte im Blog kundtun. Die Öffentlichkeit will rechtsgleichen Informationszugang. Ich kann aber doch Einblick in die manchmal etwas vertrackten Zusammenhänge geben …“
Ich sehe nicht, was da nicht korrekt sein sollte.
Sie finden, „Private Äusserungen von Bundesräten gehören nicht in die Medien… „ Um Himmels Willen, warum denn nicht? Ich würde die teilweise sehr persönlichen Beiträge von Herr Leuenberger, wie z.B. „ein Kochrezept“ oder „Tante Roseli“, sehr vermissen. Gerade in solchen Schilderungen erkenne ich die Gesinnung und die Wertvorstellungen eines Menschen. Und genau das muss doch interessieren! Wie sonst wollen Sie denn erkennen, ob ein Politiker/eine Politikerin Ihre Werte wirklich vertritt? Parteislogans und Wahlpropaganda haben ja kaum etwas mit dem Mensch persönlich zu tun der dafür dasteht – oft sind diese auch unglaubhaft.
Ein Bundesratblog, damit alle gleich lange Spiesse haben … warum nicht? Die Bundesräte hätten längst auf diese Idee kommen können. Aber Herr Leuneberger wurde damals beim Aufschalten des Blogs von ihnen belächelt …
Zu deinen Facts:
Du zählst hier ziemlich langweiliges Zeugs auf das wohl allen klar ist.
Es geht letztendlich hier nicht darum ob CO2 ein Treibhausgas ist oder ob wir Menschen vollumfänglich für den Klimawandlen schuld sind, es geht darum ob eine Änderung des CO2 Haushaltes der Schweiz eine nachhaltige Änderung spricht Verbesserung des globalen Systems zur Folge hätte, und das tut es beim allerbesten Willen nicht. Wir können nur mittels Innovation etwas erreichen und nicht mit Verboten und Umlenkungen und frichem Geld verteilen... Innovationen war immer der beste Antrieb für neue Technologien, nie Subventionen...
Und zum Thema CO2 Schuld. Selbst die besten Klimamodelle arbeiten heute noch mit Ungenauigkeiten und offenten Faktoren. Nur kleine Verschiebungen können kontroverse Resultate zur Folge haben. Modelle macht man übrigens zum Vereinfachen der Wirklichkeit, leide ist die Wirklichkeit sprich Natur so komplex dass die Vereinfachung oft nicht funktioniert und theoretische Modelle mit grossen Abweichungen bleiben... das beste Beispiel ist der Wetterbericht, frage mal den Meteorologen was in 14 Tagen für Wetter ist.....
übrigens:
Verschörung ist wohl eine sehr falsche Darstellung .... hier handelt es sich mehr um eine Art "alle rennen dem Leithammel hinternach" eher ein Hype, ein wunderbarer Polit -Beschleuniger ....
wir werden sehen..
Vorwort:
(Artikel 177, Absatz 1 der Bundesverfassung: „Der Bundesrat entscheidet als Kollegium“).
Thema
Das lernt man in der Politikwissenschaft Ausübung Politischer Kultur. Die Bundesräte sollten entsprechend Berater haben, ebenso die Parteien. Aufgrund ihres grossen Einflusses in modernen Demokratien werden die Medien manchmal als vierte Gewalt bezeichnet. Darum gibt es Länder die jeder Partei einen exakten Zeitplan für Werbungen zuweisen. Das ist notwendig, da nicht alle Parteien über gleiches Vermögen verfügen. Der Staat muss sich im Wahlkampf neutral verhalten, damit die Chancengleichheit der Parteien nicht gefährdet wird. Bei der Öffentlichkeitsarbeit ist die Grenze zur Wahlwerbung etwa überschritten, wenn die Opposition negativ beurteilt wird. Zumindest im Wahlkampf ist es unerwünscht wenn Bundesräte sich nicht Neutral verhalten.
Bundesräte können Privatpersonen zu sich einladen und mit ihren Frauen/Männern sprechen, aber sie sollten nicht Privatsphäre mit dem Amt vermischen. Das ist kein Gesetz, sondern Politische Kultur.
Sie sehen ja selbst Liza, wohin die Ausdehnung der Diskussion ausserhalb des Kollegiums führt. Zuerst der Leuenberger Blog und nun der Teleblocher. Es ist nicht schön wie sich das entwickelt hat. Während ein Blog interaktiv ist, sind Fernsehsendungen in der Art wie Blocher sie einsetzt, Einbahnstrassen. Hier in diesem Blog können auch SVP Leute publizieren, aber der Teleblocher ist eine mediale Einbahnstrasse mit inzwischen erfolgter Verknüpfung zu Privat TV Sendern.
Herr Blocher wird mit 100% Garantie auf den Leuenberger Blog verweisen um seine eigene ‚Sendung’ zu rechtfertigen.
Natürlich mag ich Herrn Leuenberger und bin an seinen Themen stark interessiert. Aber das geht auch mit einem vom Kollegium geführten und koordinierten Blog. In der Schweiz bildet der Bundesrat das Staatspräsidium, die leitende Regierung, daher müssen alle Bundesräte zusammen arbeiten, entgegen etwa einem Präsidial System. Daher sollte entweder ein Blog vorhanden sein für alle Bundesräte im Kollegium, oder gar keiner. Zudem nichts Privates darin.
Staatsrechtsprofessor Fleiner befürchtet nicht ohne Grund einen Schneeballeffekt, wenn die Gewaltentrennung nicht in jedem Einzelfall beachtet wird (Gilt natürlich auch für die vierte Gewalt, jedenfalls ist das historisch so gehandhabt. Dieser Schneeballeffekt ist offenbar das Ziel der SVP um Blocher. Ein Blog wie dieser hier, so harmlos er auch erscheinen mag, war jedoch mit Sicherheit einer der Startzünder zum Teleblocher.
Das tut mir sehr leid und ich liebe den Blog, aber er wäre auch anders realisierbar, im Gesamtbundesrat. Es wäre zudem voraussehbar gewesen wenn man sich Fleiner anschliessen will.
Das Internet schwebt zwischen 4. Gewalt und rechtlosem Raum, daher ist es derzeit möglich die Schwachstellen in Gesetzgebung und Politischer Kultur auszunutzen ohne historische Irrtümer reflektieren zu müssen. Wohin das aber führt ist mehr als deutlich sichtbar.
Exekutivmitglieder haben eine politische Verantwortung für die von ihnen verbreiteten Informationen und Meinungen. Die Verantwortung für eine Meinungsäusserung in dieser Funktion ist je grösser, desto verbreiteter das Medium ist. Das Internet hat infolge der 'Kopierbarkeit' ein enorm hohes Verbreitungspotential (das sieht man gerade beim Teleblocher) es ist umso grösser je kompatibler das präsentierte Medienformat zu einem bestehenden Massenmedium ist. Private Äusserungen auf dem Internet sind durch die Form der freien Kopierbarkeit so zu beurteilen als würde die Publikation direkt entweder in einer Zeitung oder im Fernsehen erscheinen. Dies trifft umso eher zu je wichtiger eine Amtsperson ist. Der Teleblocher steht zum freien download jeder zur Verfügung und ist nicht Copyright geschützt, im Gegensatz zu diesem Blog.
Der Einbezug der Privatsphäre in die öffentliche Wahrnehmung mag wohl bei der Englischen Queen Politisch ungefährlich erscheinen, aber Bundesräte sollten meiner Ansicht strikt Amt und Privat trennen. Besonders unerwünscht ist dies vor Wahlen.
"Gerade in solchen Schilderungen erkenne ich die Gesinnung und die Wertvorstellungen eines Menschen. Und genau das muss doch interessieren! Wie sonst wollen Sie denn erkennen, ob ein Politiker/eine Politikerin Ihre Werte wirklich vertritt? Parteislogans und Wahlpropaganda haben ja kaum etwas mit dem Mensch persönlich zu tun der dafür dasteht – oft sind diese auch unglaubhaft."
Herr Bundesrat Moritz Leuenberger bildet zusammen mit seinen Amtskollegen/innen die Executive, die Regierung der Schweiz!
Für die Öffentlichkeit muss daher das Kollegium sichtbar werden und nicht eine Ansammlung von Privatansichten. Gegenüber den Parteien hat das Kollegium neutral aufzuwarten. Für das Kollegium können Sie deren Sachentscheide einsehen, zur öffentlichen Wahl stehen Bunderäte nicht.Daher ist ihr Privatleben auch nicht von Interesse (für die Politische Öffentlichkeit). Das ist nicht so weil ich das so will liza, sondern weil bei uns die Regierung ein Kollegium sein MUSS, gemäss Verfassung. Persönliche Dinge wie Religion,
Ganz wichtig zu wissen, die Geborgenheit im Staat (wenn Sie schon über Gefühle sprechen), die entsteht nicht etwa dadurch dass Bundesräte ihre Gefühle öffentlich äussern, sondern dadurch dass sie diese nicht nach aussen in die Öffentlichkeit transportieren. Das ist auf den ersten Blick vielleicht verwirrend, aber insofern wir uns auf ein Kollegium berufen, einsehbar.
Gefühle sind erwünscht bei Naturkatastrophen, aber auch hier ist ganz wichtig dass Bundesräte in diesem Fall von WIR bedauern sprechen und nicht von ICH bedaure.
Schade das Max Frisch gestorben ist, er könnte bestimmt in der Gegenwartssituation mehr über Politik der Gefühle schreiben als ich.
Ihm zu Ehren daher:
"Der Intellektuelle ist jemand, der vor allem besessen ist von einem Verlangen nach Erkenntnis der Wahrheit, auch wenn die Wahrheit möglicherweise nicht schmeichelhaft ist und seinem Privatinteresse nicht dienlich"
Und noch BR Leuenberger selbst:
"Den fürsorgerischen Freiheitsentzug musste ich als Zürcher Regierungsrat vertreten, als Anwalt und Parlamentarier habe ich ihn bekämpft. Nur: Wenn Sie Exekutiv-Verantwortung übernehmen und den Platzspitz sehen, dann sind Sie aufgefordert, nach bestem Wissen und Gewissen gefährdete Menschenleben zu retten. "
Wie geschützt das Private vor dem Öffentlichen sein sollte können Sie an diesem Beispiel erahnen.
Danke sehr für Eure beiden sehr interessanten Beiträge. Ich kann beiden Seiten etwas abgewinnen.
Das Zeigen und Präsentieren von Gefühlen ermöglicht es vielen erst überhaupt Verständnis für das Handeln eines Menschen, eines Politikers, zu erlangen. Viele Leute identifizieren sich mehr durch Gefühle mit anderen Menschen, als durch rationales Denken. Aus diesem Grund kann ich die Argumentation von Liza sehr gut verstehen.
Was es meiner Ansicht nach aber sehr wohl zu bedenken gibt, ist der „trade off“, der Preis, den es zu zahlen gilt durch die Gefühlstechnische, die Moralische Bindung. Ein Beispiel:
Die sogenannt „Volksnahen“ Parteien (interessanter Weise nennen sich bei Wahlen alle Parteien so) versuchen dem Volk, Honig um den Bart zu schmieren – in der Hoffnung auf Wählerstimmen. Dies geschieht unter Anderem durch Agrarsubventionen, Steuererleichterungen usw. Und es funktionert! Es wird zudem mit sehr einfachen und in zwei Sekunden verständlichen Parolen hantiert (nach 5 Sekunden Denkzeit, sind die Parolen allerdings entlarvt). Sodass auch der hinterletzte, völlig desinteressierte (aber wahlberechtigte!) Schweizer Bürger zu einer „vernünftigen Meinung“ kommt.
Viele Leute gehen heute Politiker wählen, weil sie ihnen „gefallen“. Gefallen in vieler Hinsicht. Aussehen, Auftreten, Reden usw...
Ich denke, es ist sehr wichtig, die Gefahr zu erkennen, das GENAU auf diesem Wege die schrechklichsten und rücksichtslosesten Absolutismen und später Kriege zustande gekommen sind.
Moral und Gefühl lassen sich sehr einfach instrumentalisieren und missbrauchen.
Und aus diesem Grund, wähle ich heute den rationalen Weg, wenns ums politische geht. Auch ich „mag“ einige Politiker mehr als andere. Aber ich versuche bei Wahlen meine Gefühle aus dem Spiel zu lassen. Was zählt, ist nicht, ob eine Volkvertreter noch genügend Haare auf dem Kopf hat, nicht, ob er seine Frau betrügt, nicht, ob die Volksvertreterin ein uneheliches Kind hat, und schon gar nicht, wer in der Arena Sendung den grössten Mund aufreist. Nein. Was für mich zählt, sind die Fragen:
- Hält er/sie sich ans Gesetz?
- Ist er/sie politisch konstruktiv?
- Bringt er/sie UNS (nicht nur mich) weiter?
- Ist er/sie glaubwürdig?
- Usw...
Vor diesem Hintergrund muss ich Andres Stäubli zustimmen. Die Gefahr, moralisch Missbraucht, Gefühlsmässig manipuliert zu werden, ist zu gross, als dass wir uns von „Sympathie“ erzeugen lassen dürfen. Nicht in der Politik.
Und aus diesem Grund wäre mir lieber, Blocher würde sofort aus dem Amt enthoben, wegen Verletzung der Gewaltentrennung, obwohl ich dann (konsequenterweise) auf diesen tollen Blog hier verzichten müsste.
MfG TU
Sehr bezeichnend: Sobald unbequeme Wahrheiten/Tatsachen zur Sprache kommen, ist man dann selber mit Argumenten ausgeschossen und es bleibt nichts Anderes übrig als zu diffarmieren.
Es werfen hier alle mit Links, fremden Worten und Zitaten um sich.. also was soll das Geheul?
Globi hat ja für mich (weiter unten) bereits einen zutreffenden Link erwähnt, ich nutze deshalb die Gelegenheit einen etwas anderen Link zu erwähnen, der ansehnlich darstellt, was gemeint ist und wie es vor allem ideologisierten Vorhersagen meistens ergangen ist…
http://www.maxeiner-miersch.de/dumm_gelaufen.htm
Verschwörungstheorien? Ja klar, das ist all Das was nicht Eurem Gusto entspricht!
Anstatt auf den zitierten Artikel aus der News Week von 1975 einzugehen, seid ihr zu nichts Anderem im Stande als zu polemisieren und nach zu plappern was Euch gefällt.
Leider gibt es in Blogs wie diesem viel zu wenig Leute, die sich die Mühe machen, immer wieder zu dementieren und faktisch richtig zu stellen.
Wer weiss, vielleicht erhalten wir ja künftig andere Antworten der Wähler, als gemein hin erwartet wird… frei nach dem Motto: Irrtum sprach der Igel und stieg vom grünen Kaktus!
Das verstehen Sie falsch. Ich (und ich denke auch Globi und alle anderen) sind durchaus offen für neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Wenn Sie mir glaubhaft darlegen können, dass wir nicht Schuld sind an der Klimaerwärmung, dann will ich mir das sehr gut überlegen und mich überzeugen lassen. Bisher ist dies aber noch nicht geschehen. Ich glaube nicht an Dogmen oder gar Religionen. Diese sind mir genauso suspekt wie wahrscheinlich Ihnen auch.
Bisher habe ich aber leider nur Verschwörungstheorien gelesen.
Falls Sie eine neue Klimatheorie haben, Herr Rumpelstilz, dann bitte ich Sie, sie uns vorzustellen. Vielleicht gibt es tatsächlich einen verborgenen Mechanismus, der das Klima wärmer macht, den wir aber noch nicht entdeckt haben. Aber solange wir ihn eben noch nicht entdeckt haben, müssen wir die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass das menschgemachte CO2 tatsächlich dafür verantwortlich ist.
Kurz, das Risiko, so weiter zufuhrwerken wie bisher, ist einfach zu gross. Wir riskieren eine Klimakatastrophe. Das heisst nicht, dass die Katastrophe mit letzter Sicherheit eintrifft. Aber das Risiko wird als zu hoch eingeschätzt.
Es ist doch das selbe mit dem Sicherheitsgut beim Autofahren. Damals, vor vielen Jahren, gabs unendliche lange Diskussionen, ob nun das Tragen des Sicherheitsgurtes wärend dem Autofahren Pflicht ist oder nicht. Auch damals gab es Argumente wie, dass das ja gar nichts bringt. Oder, dass wenn man vorsichtig fährt und keinen Unfall baut, der Sicherheitsgurt sogar behindert. Nun - glücklicherweise haben die Menschen eingesehen, dass es nicht um die zahlreichen unfallfreien Autofahrten geht. Sondern vielmehr um das eine Mal, wo es eben schief läuft. Das Risiko ist einfach zu gross.
Ein weiteres Beispiel ist die Ozonschicht. In den 80ern wurde wiederum unendlich lange parliert, ob nun diese FCKWs wirklich schädlich sind, oder nicht. Argumente sind gefallen, wie dass der Mensch gar nicht in der Lage wäre genügend FCKWs zu produzieren, um die Ozonschicht anzugreifen. Andere Argumente nannten die hohe spezifische Dichte der FCKWs, die es ihnen verunmöglichen sollte, in die hohe Atmosphäre zu gelangen.
Nun beide Argumente wurden von der Fachwelt abgewiesen und haben sich im Nachhinein als tatsächlich falsch erwiesen. Der Mensch war und ist durchaus in der Lage, genügend FCKWs zu produzieren. Und die FCKWs sind dann eben trotz ihrer hohen Dichte in die hohe Atmosphäre transportiert worden. Letzteres hauptsächlich durch Eisstürme an den Polkappen. Beides wurde von Klimaphysikern prophezeit – Warnungen wurden veröffentlicht. Auch damals gab es Verschwörungstheorien, die gegen die FCKW- und Klimanalagenhersteller sprachen. Und heute? Heute haben wir den statischen Nachweis, dass Hautkrebserkrankungen durch die erhöhte UV Einstrahlung weltweit massiv zugenommen haben. Heute sterben Menschen deswegen.
@ Andres Stäubli
Vorerst vielen Dank für Deine ausführlichen, politologisch fundierten und überaus lesenswerten Erklärungen zum Kollegialitätsprinzip des Bundesrates, seinen Konfliktebenen im Umgang mit Medien, den Verordnungen zum Medienrecht (Meinungsfreiheit) und den Möglichkeiten jedes Bundesrates seine individuelle Meinung zu gesellschaftspolitischen wie privaten Ansichten in der Öffentlichkeit zu äussern.
Da Moritz Leuenberger als erfahrener Jurist seine Blog-Initiierung staatsrechtlich bestimmt abklären liess und weder im Parlament noch von anderen Exekutiv-Mitgliedern ein Einwand vorgebracht wurde, selbst die Rechtskommission hat sich nicht gemeldet und von den Medien wurde er mehrheitlich gelobt, ist wohl im Einzelfall abzuklären, welche Verlautbarungen eines Bundesrates gegen geltendes Medien-Recht verstossen und weniger ob im privaten oder öffentlich-rechtlichen Kontext geschehen. Ansonsten müsste Ringier & Tamedia auf manchen Beitrag verzichten, wenn sie aus den Privatbereichen von Exekutivmitgliedern im Bund, in den Kantonen und Städten berichten möchten
Eine überaus heikle Textpassage von BR Moritz Leuenberger, welche einen Konflikt zum Kollegialitätsprinzip aufzeigen könnte, findet sich in seinem obenstehenden Beitrag „Wie klein ist die Schweiz?“:
„...Das siamesische Zwillingspaar seco-nomiesuisse® erhebt sich mit aller Macht und all ihren Sprechern und Sprecherinnen gegen den Plan, den CO2-Ausstoss in der Schweiz zu senken. …“
Das SECO ist zwar eine Bundesinstitution, jedoch dem EVD von Doris Leuthard unterstellt und wenn sich Kollega Leuenberger mit seinen CO2-Aktionsplänen vom SECO torpediert sieht, müsste er sich wohl vor seiner „Siamesen-Definition“ mit der Kollegin aussprechen.
Mir ist lediglich vergangenen Sonntagabend beim Interview von Daniel Hanimann mit Doris Leuthard im CASH-TV aufgefallen, wie sie einen Moment verunsichert war als im Gespräch Moritz Leuenberger erwähnt wurde.
Ich denke Andres, dies ist ein Beispiel für Deine Einwände gegen die mediale Präsenz von einzelnen Bundesratsmitgliedern.
Wobei die von BR Blocher gestartete Privat-TV-Propaganda im Vorfeld der Wahlen ein anderes Thema wäre.
Grüessli Walter
So läuft das also
Während Sie hier ohne rot zu werden uns einen Massnahmenplan androhen um das so schlimme CO2 Problem anzugehen, plant die BKW in Deutschland ein KOHLEKRAFTWERK!!!!!
Das Kraftwerk wird einen CO2 Ausstoss von mehreren Millionten Tonnen CO2 haben, gemäss 10vor10 gibts (verständlichen) lokalen Widerstand den die BKW praktisch verneint.
Mehrer Millionen Tonnen.... das währen dann por Million aktuell 2.5% des aktuellen schweizerischen CO2 Ausstosses...!!!
Wenn Sie also so "heiss" auf CO2 Einsparungen sind, rufen Sie mal den Chef der BKW in das Bundeshaus um solchem Treiben ein Ende zu setzen...
fürchterlich solche Geschichten....
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,500482,00.html
wie ging der Spruch schon wieder?
1. es kommt anders und 2.als man denkt...
wie wahr ...
ich habe Dich lediglich darauf hingewiesen, dass Du keine anderen Webseiten ohne Verweise kopieren solltest.
Und Dein Newsweek Artikel hat etwa soviel Relevanz zur Treibhausgasproblematik, wie wenn ich einen Artikel über Heiri Müller aus der Schweizer Illustrierten als Beweis nehmen würde, dass die AKWs in der Schweiz Haarausfall provozieren.
@ Mirosch
Ohne Bedarf führt nichts zu Innovation. Solange Energie billig angeboten wird, werden keine Produkte zur effizienteren Nutzung der Energie entwickelt.
Niemand entwickelt für die Katze.
Ja, ich finds auch ne Sauerei, dass ein schweizer Krafwerkbetreiber in Deutschland ein Kohlekraftwerk baut.
Auf der anderen Seite muss mann sehen: Deutschland will aus der Kernenergie aussteigen aber gleichzeitig keine Kohlekrafwerke.
Tja liebe leute, so geht das nicht in absehbarer Zeit. Der Strom muss irgendwoher kommen, auch ein paar grosse Windrädlein in Norddeutschland reichen da nicht...
Da bin ich mit dir völlig einig. Nur ist es jetzt dann fertig mit billiger Energie. Wieso rechnet sich der Einsatz von einer Wärmepumpe bereits? Weil das Öl massiv teurer geworden ist...
Die Preissteigerung beim Erdöl hat bereits Wunder bewirkt, es wird überall bereits nach Ersatz geschrien.. eine zusätzliche uneinheitliche Besteuerung würde nur zu lokalen negativen Marktverzerrungen führen, energietechnisch sind wir in Europa ein Dorf... man muss aber Probleme aus dem Weg räumen wo solche anzutreffen sind, damit sich die neuen Technologien entwickeln können (zb das Problem der Energietransporte, Windenergie aus dem Norden oder auch Solarenergie aus dem Süden kann im Moment gar nicht in genügener Menge transportiert werden weil die Leitungskapazitäten nicht existieren...der Ausbau könnte Jahrzehnte in Anspruch nehmen!!, gerade die oft zitierte Windkraft-PV-Pumpspeicherkraftwerkverbandlösung
benötigt grosse Leitungskapazitäten da ja die Energie "rumgeschickt" wird. Eine andere Frage ist dann die Effizienz der Lösung, 10% gehen beim Transport verloren und nochmals 30% beim Wasser raufpumpen)
Dann gibt es beim Strom auch noch die Frage der Verfügbarkeit von Ökostrom. Wenn ich solchen will und mir das EW als Monopolist keinen liefern will, ist das ebenfalls Marktverzerrend, hier zugunsten von herkömmlicher Energie. Das Problem muss man lösen. Es gäbe sehr viele Leute die bereit wären teureren Strom zu kaufen.
Ein weiteres Problem ist die Steinkohle, Deutschland ist da ein Vorzeigeobjekt wie man es nicht macht. Da stellen Sie die AKW's ab und setzen wieder auf Kohle! 30 neue Kohlekraftwerke gehen in den nächsten Jahren ans Netz, jedes produziert immense Mengen an Emmissionen. Anstatt die AKWs auslaufen zu lassen und zu versuchen mit der Windenergie einen Ersatz zu finden....
Mittelfristig wird aber auch die Kohle massiv teurer werden, im Sog des Erdöls.
Hier ein Ausschnitt aus dem BGR Energie-Report Ende 2005..
"Der Weltmarkt für Steinkohle wird weiter
wachsen. Die Steigerungsraten der letzten
Jahre in Höhe von 5 % jährlich werden
teils noch überschritten werden – ein Anwachsen
bis zu 8 % pro Jahr ist bis 2010
wahrscheinlich. Engpässe sind vor allem
die begrenzten Hafen-Umschlagskapazitäten
und die See-Frachtkapazitäten. Für
den Tagebau ist der Markt für Bergbauausrüstung
teilweise leer gekauft. Diese
Verknappungen sind Hindernisse für eine
noch raschere Marktexpansion"
Dieser Bericht zeigt auf dass auch die Preise der Kohlen ansteigen werden, somit wird der billigst Preis der Kohlestromkraft bald steigen müssen, Anzeichen dafür sind bereits im deutschen Strommarkt ersichtlich...
Zu guter letzt die AKW's: politisch heftigst umstritten, werden diese nur mittelfristig Übergangslösungen sein, langfristig sind bei der Beibehaltung der aktuellen Nukleartechnologie die Uranreserven bei ca 60 Jahren anzusetzen, erst der Einsatz der Brütertechnologie und der Thorium 233 Spaltstoffnutzung würde die Situation grundlegend ändern. Diese Anwendungstechiken sind aber umstritten und zt auch nicht ausgereift. Die Energiefrage wird also voraussichtlich nicht mit der Kernkraft beantwortet werden können....
Damit bleibt also die Fahrtrichtung klar: es wird nichts über regenerative Energie gehen, nur der Weg ist noch nicht klar...
Aber wie sagt es sich doch so schön: viele Wege führen nach Rom...
Woher kommt dann unsere heutige Technologie, wenn nicht aus Innovation ohne Zwang? Warum brauchen heute 1000 PCs zusammen weniger Energie als der erste an der ETH entwickelte Grosscomputer (ERMETH)? Warum brauchen Autos heute weniger Benzin für mehr Leistung?
Wie wäre es, wenn wir das umdrehen würden? Du zeigst plausibel und logisch nachvollziehbar, dass wir die Klimaveränderung verursachen (hat nichts mit Schuld zu tun!). In der Regel muss der Ankläger beweisen, dass der Verdächtigte schuldig ist. Das gilt auch im übertragenen Sinne. Man kann nicht beweisen, dass es etwas nicht gibt. Oder kannst du beweisen, dass es KEINE fliegenden Schweine gibt? Ich behaupte, es gibt sie.
Vielen Dank für Ihre ausführliche und interessante Belehrung in Sache Gewaltentrennung.
Grundsätzlich zeichnet sich Herr Leuenberger meines Erachtens durch hohe Fachkompetenz UND Soziale Kompetenz aus. Wenn meine Wertschätzung gegenüber Herr Leuenberger daher rührt, dass er fähig ist sich auch ganz persönlich und dadurch menschlich und angreifbar zu zeigen, so hat dies nichts mit Gefühlsduselei, unreflektierter Sympathie oder „moralischer Bindung“ zu tun. (@thomas urseler)
Was Herr Leuenberger mittels seines Blogs tut, ist meiner Meinung nach überhaupt nicht vergleichbar mit dem was ein Herr Br. B. mittels seiner Fernsehauftritte tut.
Herr Leuenberger stellt entweder ein Sachthema zur Diskussion oder er beschreibt ein persönliches Erlebnis. Er scheint sehr genau zu wissen, wo die Grenzen seines Tun’s als Bundesrat sind und diese Grenzen auch zu respektieren. Er sucht den Meinungsaustausch (Dialog) und weist gleichzeitig auf Grenzen hin: „. ..Ich kann beispielsweise nicht Bundesratsbeschlüsse zur Diskussion stellen. Ich könnte sie allenfalls erklären. Ich kann auch nicht neue wichtige Vorhaben oder Berichte im Blog kundtun. Die Öffentlichkeit will rechtsgleichen Informationszugang. Ich kann aber doch Einblick in die manchmal etwas vertrackten Zusammenhänge geben …“
Herr Br. B. hingegen „missioniert“. (Einbahnstrasse) Er spricht nicht von sich persönlich, auch wenn er „ich“ sagt. Er gibt kaum persönlichen Erlebnisse oder Schwächen preis. Es geht ihm um eine Sache, um eine Ideologie, von der er überzeugt ist, dass alle Schweizer davon überzeugt werden müssen. Er wirbt für seine Sache, indem er Andersdenkende schlecht macht (so jedenfalls die SVP-Werbung). Immer wieder begeht er in seiner Rolle als Bundesrat Überschreiungen der Regeln.
Das Tun von Herrn Leuenberger und das von Herrn B. sind fundamental verschieden und meiner Ansicht nach gar nicht vergleichbar.
Ihre Ausführung zum Thema Gewaltentrennung und deren Anwendung mag richtig und korrekt sein. Selbstverständlich sehe ich ein, dass Gewaltentrennung Sinn macht oder dass Parteien grundsätzlich die gleichen Chancen haben sollen. Der Forderung nach Neutralität von Bundesräten und dem Gebot, nichts Privates zu äussern, kann ich jedoch nichts abgewinnen, mag es politisch noch so korrekt sein. Denn dies widerspricht dem menschlichen Wesen. Der Mensch ist nie neutral, er nimmt immer eine Position ein, hat eine Meinung (und wenn sie unbewusst ist). Dieses vielbeschworene Kollegialitätsprinzip, das immer wieder verletzt wird, hat für mich den Geruch des Unwahrhaftigen und ist mir suspekt. Es fordert Kompromisse, Unterwerfung und Anpassung derjenigen, die unterliegen und still Schweigen nach Aussen. Dabei weiss ich als Bürgerin doch genau, dass jeder Bundesrat eine persönliche Meinung hat und keine Einigkeit herrscht … Wenn dann zum Beispiel Herr Leuenberger den Bau von AKW’s als Teil der Energiepolitik vertreten muss, empfinde ich das als unehrlich und widert mich an… Und gerade dieses „Wir“ anstelle des „ich“ empfinde ich immer als ein Sich Verstecken in der Gruppe, ein Nicht dazu Stehen zu dem was man sagt …
Dieses Übernehmen bestimmter Rollen durch Funktionen sind ja durchaus in anderen Bereichen des Berufsleben auch gang und gäbe. Und ich sehe absolut ein, dass es eine Ordnung und Regeln für Regierungsmitglieder geben muss. Meines Erachtens sollte aber der Mensch und damit seine persönliche Gesinnung hinter einer politischen oder beruflichen Rolle erkennbar sein (dürfen). Das heisst, ein Politiker ist für mich dann vertrauenswürdig, wenn er fachlich UND sozial kompetent ist.
Nachtrag:
„Ganz wichtig zu wissen, die Geborgenheit im Staat (wenn Sie schon über Gefühle sprechen)…“ sagen Sie.
Ich habe weder von Gefühlen gesprochen noch Gefühle gemeint. Ich habe von persönlichen Beiträgen, wo die Gesinnung und Wertvorstellungen eines Menschen zum Ausdruck kommen, gesprochen.
ich sage Bedarf und nicht Zwang. Der Grosscomputer auf dem Schoss hat früher zu blauen Flecken geführt.
Autos könnten übrigens noch wesentlich effizienter sein - die Mehrkosten rechnen sich aber (noch) nicht.
@ Mirosch
In 9 Jahren auf den Mond aber für Hochspannungsleitungen braucht es Jahrzehnte? Willst Du dafür etwa Zeughäusler anstellen? Eine Gleichspannungsleitung verliert übrigens weniger als 4% auf 1000 km und das Pumpspeicherkraftwerk welches jetzt sowieso Atom- und Kohlestrom speichert hat einen Verlust von weniger als 25%.
Um die Marktverzerrungen beim Öl/Benzin in Europa zu entschärfen, würde ich vorschlagen den Benzinpreis wenigstens unseren unmittelbaren Nachbarn anzupassen.
http://www.facesud.ch
Comme vous, je ne comprend pas du tout l'attitude de "seco-nomiesuisse"! Il me semble une fois de plus que ces gens n'ont pas encore pris conscience de la gravité de la situation et que leur vision est très à court terme, je dirais même très égoïste. Ignorent-ils que les générations futures ont aussi le droit de vivre sur cette planètes?
Ne vous laissez pas décourager M.Leuenberger! Vos propositions sont nécessaires et pertinentes. Nous espérons beaucoup que le conseil national sera plus raisonnable et se montrera en faveur de vos idées.
Merci beaucoup de prendre en main l'avenir de la Suisse et de la diriger vers une politique responsable et écologique, tout en tenant compte des enjeux économiques.
On vous tient les pouces.
Meilleures salutations,
Valérie Herzig
Ich muss Ihnen gar nichts beweisen - auch keine Klimatheorie. Wenn Sie den Verschwörungstheorien glauben wollen - nur zu. Das ist Ihre freie Wahl.
In meinem Beitrag wollte ich niemanden von der aktuellen Klimatheorie überzeugen. Ich wollte lediglich erklären, dass die Glaubwürdigkeit der aktuellen Theorie nicht auf Verschwörung basiert (wie dies der Fall ist mit der Antithese), sondern auf einer rational plausiblen Erklärung, die jedem und jeder zugänglich und für alle verständlich ist, die eine vernünftige, objektive Schulbildung aufweisen (sorry intelligent-design).
Dies ist schlicht DER Unterschied zwischen Wissenschaft und Glaube, Religion und Verschwörungstheorien. Wissenschaftliche Erkenntnisse werden durch objektive Beobachtungen erlangt - jeder und jede ist dazu in der Lage. Das Beobachtungsergebnis ist unabhängig vom Beobachter. Deswegen "objektiv".
Religion, Glaube und Verschwörungstheorien können eben NICHT von jedem, jeder nachvollzogen werden. Bei diesen Thesen gibt es immer eine "dunkle Gestalt hinter dem Vorhang" die alles lenkt, aber nicht erkannt werden KANN (sonst wärs ja keine Verschwärung, oder Religion mehr...). Kurz - diese Thesen wollen mit einem einzigen Prinzip ALLES erklären und erklären dabei aber genau gar nichts. Und somit gehören sie für mich in die Hokuspokus-Kiste.
wenn Sie schon mal auf Verschwörungen aus sind, dann bitte ich Sie, nehmen Sie sich mal die Zeit und schauen Sie (wenn Sie es nicht schon getan haben) etwas genauer hinter die offiziellen 9/11 Erklärungen, die angeblich den Einsturz des World Trade Center erklären sollen. Dies ist ein Beispiel dafür, dass ich nicht immer der offiziellen Erklärung glaube (@mirosch).
Aber nicht, weil ich eine Verschwörung wittere. Nein. Ich glaube ihr nicht, weil es eine wesentlich glaubwürdigere, einfachere Erklärung gibt, als dass ein miserabler Kleinflugzeug-Pilot, ein Grossflugzeug haargenau im Tiefflug ins Pentagon lenken konnte (ohne dabei ettliche Strassenlaternen vor dem Gebäude auch nur zu touchieren). Zudem soll das Grossflugzeug fast vollständig verdampft sein. Und zudem stimmt der Einschlagort des Flugzeuges an der Fassade des Pentagons überhaupt nicht mit der Silouette des Flugzeuges überein, sondern vielmehr mit demjenigen eines Marschflugkörpers oder einer Bombe.
Es wird Ihnen nie gelingen eine Verschwörungstheorie zu beweisen. Was man aber tun kann, ist sich die Beweise, die Fakten ganz genau anzuschauen und daraus zu schliessen (jeder/jede für sich), ob die offizielle Erklärung glaubwürdig ist oder nicht. Skepsis ist eine sehr gesunde Eigenschaft. Auch bei Klimatheorien. Aber mit Fakten und nicht mir Vermutungen.
Sie scheinen mich missverstanden zu haben. Ihr Beitrag @liza dreht sich um Gefühle. Wie schon gegenüber Andres Stäubli erwähnt, habe ich nirgends von Gefühlen gesprochen.
Wertvorstellungen und Gesinnung eines Menschen haben mit dessen Denken zu tun. Sind Produkte der Ratio. Davon habe ich gesprochen.
Sie führen auf, was für Sie zählt, wenn es darum geht politische Personen zu beurteilen:
- Ist er/sie glaubwürdig?
- Usw...
Wie wollen Sie feststellen ob jemand glaubwürdig ist, den Sie nicht persönlich kennen?
In der Regel tut man dies indem man die Worte und die Taten einer Person anschaut und feststellt, ob sie übereinstimmen. Genau dies wird zum Beispiel durch die persönlichen Beiträge von Herrn Leuenberger im Blog möglich. Ich jedenfalls folgere, dass Herr Leuenberger eine hohe Glaubwürdigkeit besitzt.
http://www.abb.com/cawp/gad02181/f59336
Bedarf ist nicht gleich Zwang.
Grossrechner kann man übrigens nicht auf den Schoss nehmen. Und Autos kann man noch problemlos effizienter machen aber die Mehrkosten rechnen sich momentan nicht.
@ Mirosch
Das installieren eine Hochspannungsleitung dauert gemäss ABB ein paar Jahre und keine Jahrzehnte. Eine Gleichstromleitung ist übrigens nicht nur effizienter, hat ein neutrales elektromagnetisches Feld (wesentlich weniger Elektrosmog), kann im Boden verlegt werden, braucht weniger Platz sondern werden im Gegensatz zu AKWs auch von einer Schweizer Firma vertrieben:
Vergleich AC vs DC:
Referenzprojekte:
Übrigens, wenn Du keine Marktverzerrung im Treibstoffbereich möchtest, warum schlägst doch nicht vor, dass wir die Benzinpreise unseren Nachbarländern angleichen?
Sie schreiben:
"Wertvorstellungen und Gesinnung eines Menschen haben mit dessen Denken zu tun. Sind Produkte der Ratio."
Das muss ich als Halbwahrheit bezeichnen.
Die Gesinnung ist die sittliche Grundhaltung des Menschen, seine Willensrichtung. Werte UND Moral. Der Charakter eines Menschen spiegelt sich in dessen Gesinnung. Gesinnung wird meist nur dogmatisch vertreten,weil Bestandteile davon mit Glauben zu tun haben. Etwa: Die Frau ist dem Manne Untertan. Die Moral ist nicht ein Subteil der Ratio, sonst hätte Moral nicht auch mit Glauben zu tun.
Der Mensch kann nicht nur mit seiner Ratio werten, sondern auch mit seiner Moral und auch über die Gefühle der Selbstreflexion und über die Beobachtung der Gefühle und Moral anderer Menschen oder der Gesellschaft. Die 'Wertvorstellungen' der 68er Jugend entsprangen dem Interesse an der Gefühlswelt des eigenen Ichs und anderer Subjekte, sie waren bewusst gegen die Ratio gerichtet. Etwa die Rockmusik ist ein Ergebniss dieser Wertvorstellungen.
Wertvorstllung, siehe auch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wertvorstellung
Gemäss Ihrem Vorschlag lese ich in Wikipedia unter Gesinnung: „Gesinnung ist die ….. Denkweise eines Menschen, welche den Handlungen, Zielsetzungen, Aussagen und Urteilen des Menschen als zugrundeliegend betrachtet werden kann - bzw. die durch Werte und Moral begrenzte Grundhaltung.“
Ich habe den Satz absichtlich etwas umgestellt. Er scheint mir so besser verstehbar. Meines Erachtens stützt er meine Aussage, die Sie als Halbwahrheit bezeichnen, mindestens hinsichtlich Gesinnung. Übrigens habe ich nicht den Anspruch, hier Wahrheiten zu verbreiten, sondern lediglich meine Ansichten, Meinung und Überzeugungen.
liebe "mitblöggler"
erstmal hat mich die nachricht, dass die wirtschaftslobby den "ablasshandel" propagiert, überhaupt nicht erstaunt. es ist ja klar, dass die um die wahrung resp. mehrung ihres besitzstandes kämpft - sprich, umweltschutz soll so wenig wie möglich kosten, am liebsten hätte man, wenn damit auch noch was verdient werden könnte! und WIR SCHWEIZER sind sowieso an nichts schuld - obwohl unser kleines land von strassen, häusern und beton im allgemeinen überquillt! unsere gletscher schmelzen allein wegen der klima-sünden der restlichen welt - so eine sauerei!!
was sind wir nur für eine armselige, reiche nation! wir wollen von allen und allem profitieren, aber selber nichts dazu beitragen! dabei gehören wir zu den reichsten ländern der welt, und wenn wir innerhalb unseres landes den "stutz" etwas gerechter verteilen würden, hätten alle etwas davon, und wir könnten trotzdem noch etwas abgeben. aber solange sich die verschiedenen lobbys, parteien und gruppierungen wie bis anhin bekämpfen statt miteinander zusammen zu arbeiten, wird das wohl nie etwas. wo doch die querelen auch schon auf die regierung über gegriffen haben - sorry, herr bundesrat, ist nicht persönlich gemeint.
was sich gewisse leute aus gewissen kreisen heutzutage leisten, finde ich unter aller kritik. da wird schamlos abgezockt, profitiert, unterstellt, die wahrheit verdreht, gemobbt - und alles unter dem deckmantel von innovation, aufschwung, vaterlandsliebe, volksnähe, etc. etc. - wir kennen ja die schlagwörter! kann man auf ein solches land noch stolz sein? auf das land - ein wunderbares land! - schon, aber sicher nicht auf den grossteil der bewohner!
fangen wir doch einfach jeder bei sich selber an - sei es beim strom sparen, beim weniger auto- und mehr öffentlichem verkehr fahren, beim saison-gerecht einkaufen, und - brauchen wir denn unbedingt 120 m2 wohnfläche, 50 m2 terrasse, dispo-raum, ausgestattet mit bad und sep. dusche, eigener waschmaschine, tumbler, geschirrspüler, einbau-steamer und gefrierschrank (energie-effizienzklasse A - zur beruhigung des gewissens!), wenn wir keine familie mit 3 oder 4 kindern sind? leben wir doch alle einfach etwas bescheidener! das tut der umwelt UND unserem geldbeutel gut!
mit freundlichen grüssen
Danke sehr für Ihren Beitrag. Wahre Worte.
Mfg
ich weiss schon was HGÜ ist, ich habe 8 Jahre in der Elektrobranche gearbeitet...
Nun nicht alles ist Gold was dort glänzt. Die Technik mag zwar für Punkt zu Punkt Verbindung effizienter sein, man kann aber damit kein echtes Netz aufbauen. Man kann nur vor hier nach da übertragen...
Egal ob HGÜ oder Drehstrom, das Problem bleibt das gleiche. Nicht die Bauzeit ist das Problem, sondern die Planungszeit. Das tönt verrückt ist es aber nicht... Es gibt Leitungstrassen die schon seit 30 Jahren in Planung sind und in juristischen Belangen hängen geblieben sind..
Es ist auch verständlich, wer will schon eine Hochspannungsleitung über den Haus...
So gesehen, kann ich dir Recht geben, wir werden eher auf dem Mars sein als in Europa ein effektives Transportnetz in Betrieb zu haben.....
PS: solange man den Stromkonzernen mit Netzenteignung droht um Allen Stromproduzenten einen Zugang zum Markt zu ermöglichen, werden die sich schön hüten weiter Geld zu investieren... (das wäre nun wirklich zum Fenster raus geworfen)
Das ist ein Problem! und nicht die paar CO2 Räppli fürs Gewissen....
LG MG
Und trotzdem haben wir 100'000de Strommasten alleine in der Schweiz. Gemäss Deiner Theorie müssten demnach die ersten Strommasten von den Neandertalern aufgestellt worden sein.
Abgesehen davon, wenn eine HGÜ Leitung
bestehende AC Leitungen mit weniger Leistungsvermögen ersetzt, dann ändert sich nichts ausser das weniger Platz verbraucht und der Elektrosmog wesentlich reduziert wird.
Auch Hochspannungs-AC-Netze werden lediglich für Punkt zu Punkt Übertragungen benutzt - oder hast Du etwa einen 800 kV Anschluss im Badzimmer?
http://www.fewthings.blog.de/
Bitte an die Redaktion: Es wäre von Vorteil, wenn zu den einzelnen Blog-Beiträgen von Moritz Leuenberger nur Beiträge von Postern gestellt würden, die zum entsprechenden Thema Stellung beziehen.
FEW things
Sie fühlen sich benachteiligt, gemobbt, schlecht behandelt etc. Sie wünschen sich eine andere Schweiz, andere Politik und Politiker, andere Blogger, andere Postings etc. Sie sind verärgert, unzufrieden und frustriert. Eigentlich möchten Sie persönlich mehr zu Wort kommen. Sie schwelgen in Selbstmitleid und haben eine Abneigung gegen alles, was nicht Ihren Wünschen und Vorstellungen entspricht. Dieses Bild ergibt sich, wenn man Ihre Beiträge liest.
Haben Sie sich schon mal überlegt, wie viel Wissen und Engagement nötig sind, um Beiträge wie jene z.B. von mirosch, globi thomas urserler und tom schnee etc. schreiben zu können? Etwas mehr Wertschätzung für die Leistungen anderer, auch wenn sie nicht Ihrem Geschmack entsprechen, wäre angezeigt.
http://www.fewthings.blog.de/
liza: „Sie fühlen sich benachteiligt, gemobbt, schlecht behandelt etc.“
Falsch. Ich fühle mich nicht benachteiligt, ich WERDE in diesem Staat als Mensch mit einer Behinderung benachteiligt, ich WERDE gemobbt und schlecht behandelt. Die Scheininvaliden-Lügenpropaganda der SVP und die Wirkung auf alle anderen Parteien und die Bevölkerung hat zur Folge, dass wir Menschen mit einer Behinderung immer stärker geächtet, allüberall gemobbt (auch aus Gemeinden) und immer schlechter behandelt werden.
liza: „Sie wünschen sich eine andere Schweiz, andere Politik und Politiker, andere Blogger, andere Postings etc.“
Ich wünsche mir eine zukunftsfähige Schweiz für ALLE BewohnerInnen dieses Landes und nicht nur für ein paar verlogene und egoistische Heimatromantiker. Unsere Politik wird heute fast ausschliesslich von PolitikerInnen bestimmt, die nur noch an sich selbst denken. Jedoch: Ich wünsche mir keine anderen Blogger und Postings, denn ich halte die Meinungsäusserungsfreiheit sehr hoch. Nur wünsche ich mir, dass die PosterInnen ihre Beiträge dort platzieren, wo sie thematisch hingehören.
liza: „Sie sind verärgert, unzufrieden und frustriert. Eigentlich möchten Sie persönlich mehr zu Wort kommen.“
Verärgert und unzufrieden bin ich zu recht. Das ist in diesem Land jeder Mensch, der vom Staat nur noch als Material wahrgenommen wird. Frustriert bin ich allerdings in keiner Weise, denn ich gehe – im Gegensatz zu jenen, die längst in gebückter Haltung mit dem Kopf in Beckenhöhe sozialdarwinistischen Gesinnungstätern nachseckeln und daher nicht mehr gehört werden – einen AUFRECHTEN GANG und komme zu Wort, wo ich es will.
liza: „Sie schwelgen in Selbstmitleid und haben eine Abneigung gegen alles, was nicht Ihren Wünschen und Vorstellungen entspricht.“
Menschen mit anderer Meinung und mit anderen Ansprüchen zu pathologisieren und als kümmerliche sich selbstbemitleidende Wesen darzustellen, ist die übliche Masche und Antwort sozialdarwinistischer Gesinnungstäter. Um Menschen, die nicht in ihre menschenverachtende Gesinnungsstrukturen passen, zu diffamieren. In diesem Land ein menschenwürdiges und selbstbestimmtes Leben führen zu können, ist nicht ein „Wunsch“ oder eine „Vorstellung“, sondern ein gesetzlich berechtigter ANSPRUCH. Es ist schlimm genug, dass sich in einer Demokratie Hunderttausende diesen Anspruch erkämpfen müssen.
Aus der Präambel der Schweizerischen Eidgenossenschaft: „...im Bestreben, den Bund zu erneuern, um Freiheit und Demokratie, Unabhängigkeit und Frieden in Solidarität und Offenheit gegenüber der Welt zu stärken, im Willen, in gegenseitiger Rücksichtnahme und Achtung ihre Vielfalt in der Einheit zu leben, im Bewusstsein der gemeinsamen Errungenschaften und der Verantwortung gegenüber den künftigen Generationen, gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht, und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen...“
BR Moritz Leuenberger und BR Micheline Calmy-Rey sind meines Erachtens die einzigen, die ihre Politik nach allen in der Präambel der Schweizerischen Eidgenossenschaft festgelegten Werten ausrichten. BR Christoph Blocher ist in Bezug zu all diesen Werten der unschweizerischste Bundesrat, den wir je hatten. Und daher absolut nicht mehr wählbar.
liza: „Dieses Bild ergibt sich, wenn man Ihre Beiträge liest.“
Reden Sie doch von sich selbst. Dieses Bild haben Sie, wenn Sie meine Beiträge lesen. Aber auch das passt: Die eigene Wahrnehmung (und ist sie noch so seltsam, verzerrt und unlogisch) wird gleich zur Wahrnehmung aller erklärt. Nicht Sie nehmen wahr, „man“ nimmt wahr, wohl in der Hoffnung, dass dadurch die selbst ausgesprochene Diffamierung etwas mehr Gewicht bekommt...
liza: „Haben Sie sich schon mal überlegt, wie viel Wissen und Engagement nötig sind, um Beiträge wie jene z.B. von mirosch, globi thomas urserler und tom schnee etc. schreiben zu können? Etwas mehr Wertschätzung für die Leistungen anderer, auch wenn sie nicht Ihrem Geschmack entsprechen, wäre angezeigt.“
Mir scheint, Sie haben offensichtlich Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitungs-Probleme; Ich habe keine INHALTE kritisiert, sondern habe lediglich die Häufigkeit der Auftritte mit thematisch falsch platzierten Postings reklamiert. Den Namen „tom schnee“ habe ich nicht einmal aufgeführt. Im Übrigen: Nach einer 30jährigen Karriere als hauptberuflicher Journalist weiss ich wie Beiträge zustande kommen und welche Arbeit damit verbunden ist. Ich bin heute ein Mensch mit einer Behinderung und das heisst nicht, dass ich verblödet bin...
Dieser Beitrag ist nun mangels eines entsprechenden Gefässes auch nicht dem Thema von Moritz Leuenbergers Beitrag entsprechend, aber als Antwort auf Ihre Unterstellungen und Diffamierungen hier zwingend nötig.
FEW things
Für mich bleiben nur zwei Dinge zu erwidern:
1. Sie haben Recht, ich habe unvorsichtigerweise die „man“ Form gewählt, anstatt die „ich“ Form. Richtig heisst es deshalb also: „Dieses Bild ergibt sich, wenn ich Ihre Beiträge lese.“ Ansonsten bleibe ich bei meinen Aussagen.
2.„Dieser Beitrag ist nun mangels eines entsprechenden Gefässes auch nicht dem Thema von Moritz Leuenbergers Beitrag entsprechend …“ erklären Sie, nachdem Sie genau dies nicht zum ersten Mal kritisieren.
Sehen Sie, genau so wie Ihnen, geht es auch anderen BloggerInnen. Für diese bringen Sie aber weit weniger Verständnis auf als für sich selber …
Nana, nicht übertreiben... als Behinderter wird in diesem Land niemand gemobbt, oder absichtlich schlecht behandelt...
Optimal war die IV Rev. nicht aber das hat auch niemand behauptet. Am wenigsten optmial wäre es die IV absichtlich an die Wand zu fahren....
Ich bin auf jeden Fall froh in der Schweiz zu leben. Hier haben wir eines der besten Sozialsysteme der Welt, würdest du Südamerika oder in Afrika wohnen hättest du wohl andere Sorgen als Bloggs zu schreiben...
Hochachtungsvoll MG
Kurzfrage:
kennst du den genauen technischen Hintergrund ?(ich meine hier nicht dass man Hgü für die Übertragung von Strom braucht, sondern die praktische Technik..??)
LG MG
http://www.fewthings.blog.de/
mirosch: "Nana, nicht übertreiben... als Behinderter wird in diesem Land niemand gemobbt, oder absichtlich schlecht behandelt..."
Das mag deine Wahrnehmung sein. Die Fakten sind anders. Zur Zeit läuft eine Umfrage bei Behinderten. Daraus geht hervor, dass ablehnende Haltung, Attaken in der Öffentlichkeit, fehlende Hilfsbereitschaft und Ausschluss aus den sozialen Strukturen massiv zugenommen haben. Es gibt sogar immer mehr Behinderte, die sich nicht mehr alleine nach Draussen getrauen.
Was mich persönlich betrifft: Beschimpfungen und Abweisungen gabe es früher auch. Sie haben heute jedoch nicht nur zugenommen, sondern werden schamlos auch in der Öffentlichkeit geäussert und ausgetragen, meistens auch noch beklatscht. Wo ich wohne war ich vorher eine angesehene Person. Nach der "Scheininvaliden"-Lügenpropaganda der SVP wird es auch für mich hier sehr schwierig. Belästigungen waren früher selten, heute sind sie an der Tagesordnung. Ein paar Beispiele:
Im Dorfladen wird hinter meinem Rücken gemotzt und gelästert, wenn es bei mir ein bisschen länger dauert. Früher war schnell jemand zur Stelle, der oder die mir beim Einpacken behilflich war.
Auf dem Trottoir stehen zwei Junge mit ihren Töfflis. Ich kann nicht durch, bitte sie, doch Platz zu machen. Einer sagt: "Chasch jo uf d Stross use, bisch eh scho halb kaputt." Der andere doppelt nach: "d Zuekunft ghört dä Jungä, also muess mer eus schütze und nöd en Chrüppel". Das tut weh.
Eine Gemeindemitarbeiterin: "Sie sind doch ein gescheiter Mann, sie können doch gar nicht behindert sein."
Ein Gemeindemitarbeiter: "Behinderte haben nicht mehr Rechte als alle anderen. Wenn sie wegen ihrer Behinderung das eine oder andere nicht können, ist das nicht unser Problem. Wir bezahlen ihre IV-Rente nicht, damit wir dann auch noch hilfsbereit sein müssen."
Nur ein paar Beispiele. Noch vor fünf Jahren habe ich so etwas nie erlebt. Und ausserdem: Noch nie ist in öffentlichen Diskussionsforen so ungehemmt und faschistisch gegen Behinderte gewettert worden. Die Bezeichnung "Krüppel" ist in Foren schon beinahe an der Tagesordnung.
FEW things
Ich verstehe genug davon um Lügen entlarven zu können.
Der Polyphasen Wechselstrom ist erst etwas mehr als 100 Jahre alt. Tatsächlich sind die ersten Netze noch mit Gleichstrom betrieben worden, welchen man aber nicht einfach transformieren konnte und letztlich anderem zu dessen Verdrängung geführt hat (Verlustleistung=I^2*R). Erst später sind Quecksilberdampfgleichrichter entwickelt und noch viel später sind Thyristoren entwickelt worden, welche die Gleichrichtung von Hochspannungswechselstrom erst wirtschaftlich gemacht haben.
Die Übertragung von Gleichstrom ist effizienter, günstiger, braucht keine Blindleistungskompensation, braucht weniger Platz und erzeugt weniger Elektrosmog dafür sind deren Stromrichterstationen zugegeben teurer als Transformatoren, aber auch die werden stets günstiger und wie Kupfer im Gegensatz dazu stets teurer wird.
Mal abgesehen davon, dass ABB und Siemens Übertragungssysteme verkaufen und das bei Planungszeiten von Jahrzehnten natürlich nicht tun würden. Alleine aufgrund des Alters des Wechselstromnetzes und der Anzahl der Strommasten kann es nicht sein, dass die durchschnittliche Planungszeit Jahrzehnte beträgt. Es ist offensichtlich ein faules Argument der Stromlobby. Möglicherweise gibt es irgendwo einen irrelevanten Netzabschnitt, welcher seit 30 Jahren in Planung ist, aber solche Netzabschnitte sind genauso häufig wie 100 jährige Stumpenkettenraucher. Seht her: „Der Kurt ist schon 102 Jahre alt und raucht jeden Tag Stumpen und er hat trotzdem keinen Lungenkrebs!“ – „Das ist doch eine eindeutige Verschwörung gegen die Tabakindustrie!“
Als selbst betroffener Para (jaja erst seit 3 Jahren aber ich denke dass das lange genug ist um mir ein Urteil gebildet zu haben) kann ich deine Ansichten nicht teilen. Klar gibt es grosse Unterschiede zu Fussgänger-Behinderten und Rollstuhlbehinderten, beim letzteren ist die Behinderung offensichtlich. Aber nichtsdestostrotz kommt es hauptsächlich auf die Einstellung an. Wenn du freundlich unterwegs bist wird man dich kaum mobben ungereicht behandeln usw.... Wie du auf die Leute zugehst so kommt es halt zurück, wer griesgrämig und unzufrieden mit sich selbt durch die Welt geht muss sich nicht wundern wenn das genau so wieder zurückkommt...
Ich habe noch nie irgend eine negative Behandlung der Gesellschaft feststellen können ausser die neue Parkverordnung seit dem 1.1.07. Dieses ist aber ein Auswuchs des Staatswesens und des Bünzlitums, wovon wir beim Auto weitgehends verschont geblieben sind(Parkiergeschichten), was sich ab dem 1.1.07 eben geändert hat, wir sind jetzt nicht schlechter gestellt als die normalen Autofahrer sondern eben GLEICH. Das wollen wir ja sonst überall aber wenns negative Konsequenzen hat, dann doch lieber nicht... oder?
Deine angesprochene Scheininvalidengeschichte hat leider doch was Wahres daran. Ich erlebe selbst unter Meinesgleichen permanent Fälle wo man sich fragen muss, ob das fair abläuft. Ich kenne mehrere Beispiele die eine volle Rente ziehen offiziell 30% arbeiten, und dazu noch 70% schwarz hinter dem Rücken der IV. Das ist jetzt keine SVP Geschichte sondern die pure Wirklichkeit.
Ich würde mal frech behaupten dass 50% der Fälle mehr arbeiten könnten wenn Sie alles klar deklarieren.
Ich muss natürlich auch zugeben dass wir faktisch gewzungen werden zu lügen, es ist nämlich finanziell überhaupt nicht attraktiv arbeiten zu gehen, die Strafe der Maximalbegrenzung auf das letzte Einkommen vor einem Unfall oder Krankheit macht das möglich. Man ist wirklich in einer Art Rentenfalle gefangen. So kann ich nichts arbeiten und komme zb auf 5000.- im Monat, oder 50% und komme auf weniger als 5000.-, bei noch mehr arbeit wirds dann extrem negativ, bei 70% verdiene ich ja nur 3500.- aber kriege keine Rente mehr... wieso sollte ich also noch arbeiten?
Das ist ein grosses Problem, und müsste dringenstens angegangen werden...
Ich glaube das siehst du falsch. Es ging mir nicht darum die Politik der Stromlobby zu hinterfragen (da könnten wir tagelang debatieren und am Schluss wären wir sicherlich noch gleicher Meinung) aber es geht mir um die Technik
Da ja die normalen Wechselstromleitungen grössere Verlust aufweisen würde es ja im Interesse stehen diese Auszuwechseln, weil diese Verluste "zahlt" ja niemand resp die könnte man weiderverkaufen...
Nein es geht um die Technik an sich.
Wechstelstrom ist sehr einfach zu handhaben. Die Komponenten sind günstig, sehr robust und sehr flexibel einsetzbar.
Aber es hat eben auch Nachteile, wie höherer Elektrosmog und höhere Kabelbelastungen durch den Skin Effekt.. Fraglich ist auch der gesundheitliche Aspekt des Gleichstrom E Smog. Hier fliessen die magnetischen Ströme konstant was ev. eine ganz andere Auswirkung auf einen biologischen Körper hat als mit AC.
Grundsätzlich ist aber das Problem auch dass es keine richtigen DC Netze gibt. Man macht hier Punkt zu Punkt Überbrückungen aber keine Netzverbünde. Die Betriebsauswirkungen eines Verbundes hat man noch nie getestet, man weiss aber dass die Zustände komplexer sind als bei AC Netzen. Die elektronischen Komponenten sind anfälliger, schlechter überlastbar, natürlich auch teurer, zudem kommt ein Effekt ins Spiel der bei AC Netzen viel weniger grifft. Die Isolatoren sind sehr viel anfälliger für Verschmutzungen, Durchschläge bei Nässe, Schmutz oä. sind ein grösseres Problem. Die Netze sind also auch Störungsanfälliger.
Aber schlussendlich spricht ein grosses Handicap gegen einen verbreiteten Einsatz bei kleineren Netzen (unter 132KV), das normale Netr ist AC, ein Umrüsten wäre heute kaum möglich. Die Endverbraucher beziehen AC und nicht DC. Man müsste bei jeder Trafostation einen DC/AC Wandler vorschalten um transformierbaren Strom zu erhalten.
Deine angesprochene Blindleistungsgeschichte wäre damit auch nicht gelöst. Heute kompensiert man Blindleistungen egal ob kapazitiv oder induktiv mit grösseren Generatoren (zb von AKWS) je nach Zustand des Netzes. Es ist eine Art Sammelregulation. Eigentlich müssten die vor Ort beim Endverbraucher geregelt werden, das ist aber bei Kleinverbrauchern oft nicht möglich = zb Ventilatormotor oder Wasserpumpe, alles ohne Kompensationsanlage... Wenn du nun das vermeiden willst muss einfach der AC /DC Wandler der am nächsten des Endverbrauchers steht diese Mehrleistung kompensieren. Unter dem Strich also die gleiche Rechnung. Anders sieht es erst aus wenn sämtliche Netze auf DC umgeschalten werden. Das wäre wirtschaftlich und politisch wohl nicht mehr durchführbar...
Noch zu den Leitungsbauproblemen. Du hast recht, hier geht es nicht um den effektiven Bau der Leitungen. Es geht um die Bewilligung eine neue Leitung zu erstellen. Auf bestehenden Leitungen könnte man sicher recht schnell Umstellen aber für grössere Strommengen ala Windpark/PV/Pumpspeicherei Verbund braucht auch zusätzliche Leitungen. Und genau das ist das Problem....
Unser heutiges Netz wurde in den fünfziger und sechziger Jahren nicht für Energieübertragung im grossen Stil gebaut sondern nur als Ausgleichsnetz bei Problemen. Heute wird es eigentlich "missbraucht" und dann kommt es dass die Alpenleitungen für den Stromtransport nach Italien so belastet werden dass nicht mehr die Ampere in Drähten zählen sondern wieviel die Leitungen herunterhängen bis es Überschläge gibt....
verrückt...
Der Polyphasen Wechselstrom ist erst etwas mehr als 100 Jahre alt. Tatsächlich sind die ersten Netze noch mit Gleichstrom betrieben worden, welchen man aber nicht einfach transformieren konnte und letztlich anderem zu dessen Verdrängung geführt hat (Verlustleistung=I^2*R). Erst später sind Quecksilberdampfgleichrichter entwickelt und noch viel später sind Thyristoren entwickelt worden, welche die Gleichrichtung von Hochspannungswechselstrom erst wirtschaftlich gemacht haben.
Die Übertragung von Gleichstrom ist effizienter, günstiger, braucht keine Blindleistungskompensation, braucht weniger Platz und erzeugt weniger Elektrosmog dafür sind deren Stromrichterstationen zugegeben teurer als Transformatoren, aber auch die werden stets günstiger und wie Kupfer im Gegensatz dazu stets teurer wird.
Mal abgesehen davon, dass ABB und Siemens Übertragungssysteme verkaufen und das bei Planungszeiten von Jahrzehnten natürlich nicht tun würden. Alleine aufgrund des Alters des Wechselstromnetzes und der Anzahl der Strommasten kann es nicht sein, dass die durchschnittliche Planungszeit Jahrzehnte beträgt. Es ist offensichtlich ein faules Argument der Stromlobby. Möglicherweise gibt es irgendwo einen irrelevanten Netzabschnitt, welcher seit 30 Jahren in Planung ist, aber solche Netzabschnitte sind genauso häufig wie 100 jährige Stumpenkettenraucher. Seht her: „Der Kurt ist schon 102 Jahre alt und raucht jeden Tag Stumpen und er hat trotzdem keinen Lungenkrebs!“ – „Das ist doch eine eindeutige Verschwörung gegen die Tabakindustrie!“
http://www.trecers.net/de/concept.html
höchste Zeit also, dass die Solarthermischen Kraftwerke in der Wüste oder in Süditalien gebaut werden.
So ist Italien nicht mehr auf unser Stromnetz angewiesen - ausser vielleicht für Speicherzwecke.
Deinen offenen Kommentar @ "happy FEW" kann ich diesmal ohne Wenn und Aber unterschreiben.
Selber seit 1976 IV-Rentner (Baujahr 1956) mit EL, 2/3 HE und mit Krücken teilmobil reagieren Mitmenschen, NachbarInnen auch im Jahre 2007 im Kontakt mit Behinderten meist freundlich und hilfsbereit.
Ausgrenzungen oder sogar Mobbing ist ein gesamtgesellschaftliches Konfliktfeld und selbst attraktive Nichtbehinderte können Betroffene sein.
Die 6. IV-Revision sollte paritätisch mit Behinderten in der entsprechenden IV-Kommission besetzt sein.
Grüessli Walter
http://www.fewthings.blog.de/
Ich bin nun der Allerletzte, der eine Gruppe von Behinderten mit einer anderen ausspielen möchte. Aber du redest von Paraplegikern und tust so, als würde es allen Menschen mit einer Behinderung gleich (finanziell gleich komfortabel) ergehen. Das ist aber nicht so. Para-Behinderte – ich nehme an, das weißt auch du sehr genau – sind unter den Behinderten äusserst privilegiert und im Vergleich zu anderen geradezu luxuriös bedient. Während alle anderen Behinderten für noch so kleine Gesundheitskosten und Wiedereingliederungsmassnahmen kämpfen müssen, habt ihr die mit Millionen von Spendengeldern gesegnete Paraplegiker-Stiftung, die euch jeden Wunsch von den Augen abliest und auch erfüllt. Oder ist es (im Vergleich zu allen anderen) etwa nicht so?
mirosch: „Deine angesprochene Scheininvalidengeschichte hat leider doch was Wahres daran. Ich erlebe selbst unter Meinesgleichen permanent Fälle wo man sich fragen muss, ob das fair abläuft. Ich kenne mehrere Beispiele die eine volle Rente ziehen offiziell 30% arbeiten, und dazu noch 70% schwarz hinter dem Rücken der IV. Das ist jetzt keine SVP Geschichte sondern die pure Wirklichkeit.“
Nein, das ist eben nicht die pure Wirklichkeit, sondern pure SVPsche Lügenpropaganda. Und es kommt ja auch nicht von ungefähr, dass Paraplegiker immer wieder die SVP-Lügenpropaganda unterstützen, denn Paraplegiker sind die einzigen Menschen mit einer Behinderung, die von der SVP als Behinderte anerkannt werden. Gemäss der Gesinnung der SVP ist jemand im Grunde genommen nur dann invalid, wenn man seine Invalidität sehen kann, wenn er z.B. nicht mehr gehen kann. Denn – ein salopper Spruch sei mir erlaubt – für die SVP sind nur jene Menschen valid (wertvoll), welche noch die Möglichkeit haben, ihrer Ideologie mit den Augen auf Arschhöhe nachzuseckeln...
Zur Sache. Ausser bei den Paraplegikern gilt für alle anderen Menschen mit einer Behinderung eine VOLLE IV-Rente von Fr. 1'105.— bis höchstens 2'210.--. Eine volle IV-Rente bekommen Behinderte ab einem Invaliditätsgrad (=Erwerbsunfähigkeitsgrad) von mindestens 70%. IV-Leistungen werden eben nicht auf Grund prozentualer Arbeitsunfähigkeit (Arbeitszeit), sondern auf Grund prozentualer Erwerbsunfähigkeit (in Bezug auf die letzte erwirtschaftete Lohnsumme) verfügt. So ist es also in jedem Fall möglich, dass jemand eine volle IV-Rente (= mindestens 70% Erwerbsunfähigkeit) bezieht und dennoch arbeiten kann. Und zwar nicht nur 30%, denn die restlichen 30% beziehen sich nicht auf Arbeitsfähigkeit (Arbeitsstunden), sondern auf die restliche Erwerbsfähigkeit (in Bezug auf seinen früheren Lohn). Im Rahmen dieser 30%igen Erwerbsfähigkeit kann jemand (sofern er eine Stelle findet) arbeitszeitlich bis 100% berufstätig sein.
Beispiel:
Jemand hat vor seiner Behinderung Fr. 10'000.— verdient. Jetzt bezieht er eine volle IV-Rente bei einem Invaliditätsgrad (Erwerbsunfähigkeit) von 70%. Die IV-Rente von maximal Fr. 2'210.-- bezieht die Person als Entschädigung (Erwerbsausfall) für die Erwerbsunfähigkeit von 70% resp. Fr. 7'000.— des letzten Lohnes. Da diese Person eine restliche Erwerbsfähigkeit von 30% resp. Fr. 3'000.-- hat, darf und soll (sofern sie eine Stelle findet) diese Person durch Arbeit Geld erwirtschaften. Ob eine Person diese Fr. 3'000.— nun in einer 10%-, 30%- oder gar 100%-Stelle erwirtschaftet, ist irrelevant. Denn die IV-Rente wird ja nicht auf Grund der Arbeitsunfähigkeit, sondern auf Grund der Erwerbsunfähigkeit auf Grund der FOLGEN von Krankheit oder Unfall verfügt. Die FOLGEN von Krankheit oder Unfall ist die BEHINDERUNG nur noch 30% des früheren Lohnes erwirtschaften zu können. Sobald dann aber die Person (gemäss dem Beispiel) mehr als Fr. 3'000.— durch Arbeit erwirtschaftet, kann die IV-Rente entsprechend gekürzt werden. Und das wird von den IV-Stellen auch konsequent gemacht.
Also: Wer Menschen mit einer Behinderung, die eine volle IV-Rente beziehen und dennoch arbeiten, als „Scheininvalide“, „Missbraucher“ oder „Schmarotzer“ beschimpft, kennt entweder das Wesen dieser Sozialversicherung (eine Erwerbsausfall-Versicherung) überhaupt nicht oder macht sich das nichtvorhandene Wissen der Öffentlichkeit dazu zunutze, um nach der Grundlage einer sozialdarwinistischen Gesinnung sozial Schwache zu stigmatisieren und zu kriminalisieren.
mirosch: „Ich muss natürlich auch zugeben dass wir faktisch gewzungen werden zu lügen, es ist nämlich finanziell überhaupt nicht attraktiv arbeiten zu gehen, die Strafe der Maximalbegrenzung auf das letzte Einkommen vor einem Unfall oder Krankheit macht das möglich. Man ist wirklich in einer Art Rentenfalle gefangen. So kann ich nichts arbeiten und komme zb auf 5000.- im Monat...“
5'000.— im Monat! So läuft das eben nur bei den Paraplegikern; Alle anderen Menschen mit einer Behinderung müssen sich mit Fr. 1'105.— bis höchstens Fr. 2'210.— zufrieden geben. Sorry, ich bin nicht gezwungen zu lügen; Ich lege regelmässig meine (im Rahmen einer 30%igen Erwerbsfähigkeit) erwirtschafteten Einkünfte offen und wenn diese Einkünfte 30% des früheren Lohnes übersteigen sollten, bedeutet das, dass meine Erwerbsfähigkeit gestiegen und damit die Erwerbsunfähigkeit gesunken ist. Und das hat dann logischerweise zur Folge, dass die IV-Rente zu recht gekürzt wird, gekürzt werden soll.
Wer motzt und schmarotzt hier eigentlich?
FEW things
http://www.abb.com/industries/us/9AAC75
Noch was: HGÜ-Leitungen können im Übrigen im Boden versenkt werden. Zumindest gemäss ABB sind bereits 1100 MW möglich. Tatsache ist nun einfach, dass Übertragungsleitungen kein technisches sondern eher ein politisches Problem sind. Wir reden ja im übrigen nicht von einem Gleichstromnetz, sondern dass erneuerbarer Strom in den Alpen gespeichert wird – dafür braucht es ohnehin lediglich eine Punkt zu Punkt Übertragung und kein Netz – wenn überhaupt.
Und das Ganze hat im Übrigen sehr wohl mit der Stromlobby zu tun. Die Aufgabe der Stromkonzerne ist ihren Gewinn zu maximieren. Die Stromlobby hat aus verständlichen Gründen nicht das geringste Interesse daran, dass irgendwelche Windparks Strom ins Netz speisen. Sollten solche Windparks auf leistungsfähigere Netze angewiesen sein, dann werden die Stromkonzerne erst recht alles daran setzen, dass die Windparks ihren Strom nicht übertragen können (ausser natürlich sie sind selbst Besitzer).
Die Aufgabe einer Geschäftsleitung ist ihren Gewinn zu maximieren und nicht das zu tun, was volkswirtschaftlich betrachtet das Beste ist. Das ist auch gut so, aber es sind Rahmenbedingungen notwendig, dass das nicht zu Auswüchsen führt.
Möglicherweise ist es notwendig, dass die Netze von unabhängigen Unternehmen betrieben werden, welche Interesse daran haben, möglichst viel Strom effizient übertragen zu können.
Ab nächsten Jahr werden die Einspeisetarife über lächerliche 0.6 Rappen pro kWh finanziert. Das sind je nach Haushalt ganze 2 bis 11 Rappen (!) Mehrkosten im Tag. Verglichen mit den Schweizer Löhnen und Schweizer Mieten ist das ein absolut lächerlicher Betrag, welcher zudem problemlos durch Sparlampen, Steckerleisten oder simple Aufmerksamkeit wiederum eingespart werden kann.
Die Stromlobby im Parlament hat diese 0.6 Rappen massiv bekämpft und dafür gesorgt, dass dieser Betrag keinesfalls höher ausfällt, obwohl damit nicht nur erneuerbarer Strom erzeugt wird, Arbeitsplätze geschaffen, die Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen reduziert und Klumpenrisiken reduziert sondern: Es wird ein Wirtschaftszweig gefördert, welcher hohe Wachstumsraten aufweist.
Durch die Einspeisetarife werden übrigens auch die Gewinnen, welche am effizientesten arbeiten und Vetternwirtschaft wird hier eben nicht betrieben. Das Prinzip der Gewinnmaximierung funktioniert also auch in diesem Fall und wie Deutschland mit seiner Leaderposition im Export von erneuerbarer Technologie beweist auch sehr erfolgreich.
Eigentlich müssten die Wahlplakate zwingend mit den Firmen und Institutionen wo die zu wählenden Person Einsitz hat, gekennzeichnet werden, so wüsste man stets woran man ist.
du hast meine Zeilen nicht gelesen oder willst sie nicht verstehen.
Ich habe nie die eine Gruppe von Behinderten gegen eine Andere ausgespielt, das machst nun aber DU.
Das ist DEIN DENKEN. Dein alles-ist-negativ denken, alles ist gegen mich. Jetzt sind sogar noch die "privilegierten" Behinderten gegen dich.
Mein Rechenbeispiel hat sich auf einen Fall wie mich bezogen. Habe ich gesagt es handle sich um einen Krankenfall?
Mein Rechenbeispiel zielt auf ein Unfallopfer hin, die Unfallversicherung bezahlt im Normalfall die Differenz zwischen der IV Rente und des Durchschnitts des Verdientes im Zeitraum von 2 Jahren vor dem Eintreten des Unfalls. Die Unfallrente + die IV Rente + Selbstverdienst kann nie über diesem Durchschnittsverdienst liegen. Somit werden die nur die Parameter verschoben. Wer eine IV Rente bezieht wird nie mehr über den alten Lohn kommen. Das Problem ist heute übrigens noch verschärft worden, der sogenannte Karrierebonus fällt dahin, wer den Unfall mit 20 hatte dem wird nun in aller Ewigkeit dieser angerechnet.
Ich war lange genug in Nottwil um den finanziellen Unterschied zwischen einer unfallbedingten Verletzung und einer krankheitsbedingten zu wissen.. mit Unfall ist man immer besser gestellt...dafür kann ich aber nichts und kann es auch nicht ändern...
Zu deinen Äusserungen bezüglich unserer ach so "goldigen" Stiftung" kann ich nur sagen: du hast nicht die geringste Ahnung was dort abläuft, denn sonst würdest du keine solchen Statements abgeben. Deine vorwürfigen Wünsche, mein lieber HappyFew, sind nicht Luxusgeschichen, sondern dienen meistens der Gesundheitsstabilisation (bereich Sport) oder der sozialen Vorsorge damit zb ein Erwerb wieder oder noch möglich ist. Die Stiftung macht keine "Geschenke" sie ermöglicht Reintegration, und ist deshalb auch volkswirtschaftlich höchst sinnvoll. Die Parastiftung verfügt nicht über endlose Mittel wie du das hier darstellst sondern verfügt übr rund 65 Millionen Franken Spesengelder im Jahr, ein Teil dieses Geldes muss auch noch herhalten um das Rehazentrum finanziell zu unterstützen. rund 50 Millionen bleiben um die Versicherungsleistung von 200'000 (neu) im QS Fall abzudecken , bei 150-200 neue Fälle im Jahre sind dann wieder die Hälfte weg, und der Rest wird eben auf dringend nötige Fälle verteilt. Hier von einer "Schlaraffenlandstiftung" zu sprechen ist zynisch....
Aber doch noch zu der SVP Geschichte. Weisst du, ich weiss nicht was ich davon halten soll, wenn jemand unfallbedingt an der Krücken laufen muss,(nicht mal im Rollstuhl) vorher einen Bürojob hatte und nun eine volle Rente zieht (+ Unfallteil natürlich) und nebenbei noch so eine oder zwei Firmen hat die man leitet und 10-20 Mitarbeiter oder mehr haben... Das Hauptthema bei einer Stammtischrunde ist dann wie man die Gewinne der Gesellschaften per Abschreibungen und sonstigen Mauscheleien verräumen muss um ja nicht Dividenden aufkommen zu lassen. Sonst würde nämlich bei allen Fällen die ich kenne, sofort sämtliche Leistungen eingestellt....
Aus der Sicht der Betroffenen mag das ok sein, weil man doch eingeschränkt ist und es nicht mehr so ist wie vorher und man ja jahrelang die IV einbezahlt hat, aber aus der Sicht der Sozialpartnerschaft ist das Betrug. Wer mit einer Firma 200'000 Franken versteckt rauszieht braucht keine IV Leistungen mehr oder? Ich kenne mehrere die solche Dunkelgrauzonen ausnutzen....
Ich kenne aber auch andere Beispiele, die um jeden Franken ringen müssen.. genau die sollten das aber nicht machen müssen.
Die SVPsche Scheininvalidengeschichte zielt übrigens nicht auf solche Fälle ab (zu unrecht hier wäre es angebracht) sondern auf Fälle wo man sich wirklich fragen muss ob das noch unter dem Sozialwerk laufen muss.. (das kenne ich auch sehr sehr gut, in meiner nächsten Umgebung kenne ich einen Fall der einem die Haare sträuben lässt wenn man die ganze Geschichte kennt...)
Apropos IV: das ist ein Moloch, der dringensten umorganisiert werden muss, und zwar in allen Bereichen... mit dem was ich bis jetzt erlebt habe könnte ich schon realsatirische Bücher schreiben... und das erst in 3 Jahren!!!!
Happy Few geh heute ein Kaffee trinken und lächle im Restaurant, du wirst sehen es wird dich niemand verschmähen....
Gruess
Die HGÜ Leitungen werden ja traditionell für die Versorgung von Inseln via Seekabel verwendet. Die Kabelführung ist also erprobt
Leider ist die Kabeltrassenführung mit der Freileitungsführung immer noch mit Faktor 3 zu teuer. In Zukunft wird sich das aber sicher noch ändern, wie schon gesagt werden die Freileitungen politisch bekämpft, also steigen damit die Kosten. Wenn also die Kosten der Kabelführung mal sinken und die Freileitungen mal steigen wird irgendwann mal die Bodentrasse günstiger im Bau sein, dann ist auch der politische Kampf um den ungeliebten Freileitungsmast über dem Haus Geschichte....
In diesem Zusammenhang und der effektiven Marköffnung wäre wohl die Auslagerung der Leitungsinfrastruktur in eine Infrastrukturgesellschaft ohne Gewinnmaximierungsabsicht die beste Variante. Auf jedem Fall ist das amerikanische Modell zu vermeiden, sonst drohen wir technologisch wie auch substantiell zu veralten...
tja lieber Globi
Ich muss leider ein wenig passen die nächsten paar Wochen, ich habe Ende Oktober eine paar hässliche Nachprüfungen zu bestehen, sonst kann ich meinen Bachelor an den Nagel hängen und das möchte ich doch nicht :-)
Ich werde aber gespannt mal lesen und wenns zeitlich passt mal wieder mit dir tippseln, du wirst mich nicht los ;-)
!es lebe der Fortschritt egal auch wenns runter ins Tal geht....!
man sieht sich...
LG MG
Viel Erfolg beim Bestehen von einigen hässlichen Prüfungen ...!
http://www.fewthings.blog.de/
mirosch zu Globi: "...du wirst mich nicht los"
Mich hast du allerdings los, denn ich habe keine Lust, mit jemandem zu diskutieren, der konsequent nicht auf die eigentliche Sache eingeht, bewusst Halbwahrheiten verzapft und der mich despektierlich "Happy few" nennt und damit nicht nur meinen Nickname verhunzt, sondern auch Kleinschreibung von FEW things Beleidigungen verteilt.
FEW things
FEW = Umkehr der Buchstaben WEF (World Econimic Forum), was bedeutet, dass ich ein Wirtschafts-Globalisierungskritiker bin. Leider gibt es halt Leute, die blöd genug sind, dass sie solches nicht selber erkennen können und beleidigend aus den Grossbuchstaben FEW das englische Wort few basteln. SVP-Soldaten zeigen sich in aller Regel nur sprachbegabt, wenn es darum geht, zu diffamieren...
Sorry ich habe deinen Namen falsch geschrieben, nicht aus Absicht oder irgendwelchen unterstelligen Argumenten, sondern aus einem Verseher, der Name Happy Few habe ich aus einem anderen Forum "im Kopf", ich habe vor 2 Jahren in der Rehazeit oft mit ihm gepostet.
Ich versuche grundsätzlich niemanden schlecht zu machnen oder gar anzugreifen. Persönliche Angriffe habe ich selber nicht überaus gerne (siehe mein Bloggproblem mit Th Urseler, das ist aber io ausdiskutiert worden)
......... :-) ........
LG MG
Wer auch nur ein einziges, Ihrer Ansicht nach, falsches Wort wählt, den überschütten Sie mit Schmähungen und absurden Unterstellungen.
Dass Sie die von Ihnen beschriebenen Probleme mit Mitmenschen haben, hat meiner Ansicht nach nichts mit einer immer wieder erwähnten Behinderung zu tun, sondern mit Ihrer Reizbarkeit und aggressiven Art auf Mitmenschen zu reagieren, die in Ihren Augen einen Verstoss begannen haben.
Recht so. Jeder sagt seine Meinung und erwartet, von anderen, dass sie nicht verblödet sind sonst macht's ja keinen Sinn seine Meinung zum Besten zu geben ;-)
Ich hab's ja immer gewusst, dass FEW rückwärts gelesen eigentlich WEF bedeutet, jetzt wo du es uns sagst. Trotz unserer Blödheit haben wir alle auch sofort gemerkt, dass du ein Globalisierungskritiker bist und ganz sicher kein SVP-Soldat.
FEW, jetzt bist du uns aber noch die Bedeutung zu -fewthings- in deinem blog schuldig, denn so wie ich das verstehe bedeutet das in "freier" Übersetzung -ein paar Dinge-
oder habe ich schon wieder einen blackout oder bin ich wieder einmal zu doof für das richtige Verständnis was Sache ist?
Im Übrigen bin oder fühle ich mich manchmal auch behindert, habe aber keine Behinderung mich für Aufklärung zu bedanken, was somit gesagt sei und ich meine das jetzt nicht zynisch ;-)
Also FEW, wenn deine Freundlichkeit und dein Lächeln zurückstrahlen soll, empfehle ich dir die Welt ein bisschen phylosophischer zu betrachten, denn bei einigen Milliarden Menschen darf man nicht der Meinung sein, dass zwingend alle auf einen warten.
MfG, Blogger :-)
Mit einer Prise Humor und „few“ TL Feinsinn hast Du unserem Mitblogger WEF things ein Gratis-Rezept ausgestellt.
Echt kulant von Dir, zu hirnen und zu hirnen bis die passende Rezeptdosis abgewogen war.
So macht bloggen Freude.
MhG Walter
http://http;//pc-support-007.ch
Jetzt habe ich gerade auf CashTV einen Bericht gesehen, der mich etwas befremdet.
Seldvilla gibt es anscheinend doch und zwar in Form von Dietlikon.
Da will ein energiebewusster Bürger etwas für die Umwelt tun, und was machen die Behörden? Sie verweigern es ihm.
Im konkreten Fall möchte Herr Jürg Hinnen auf seinem Dach eine Solaranlage installieren. Die Baukommisssion von Dietlikon (Präs. Verena Albrecht) verbietet es ihm, weil das Haus in der Dorfkernzone liegt?!....... (in Thürnten ist man da viel aufgeschlossener).
Ich weiss, dass Sie viel um die Ohren haben, aber könnten Sie da nicht mal nachfragen (oder nachfragen lassen), ob es nicht eine Möglichkeit gibt, dass Herr Hinnen die Anlage bauen kann?
Für Ihre Bemühungen danke ich Ihnen im voraus bestens.
Mit freundlichem Gruss
Bea Soldera