Wahre Liebe
[Version française Le véritable amour]
Der frühere Direktor des damaligen BUWAL, Philippe Roch, schiesst derzeit scharf auf Adolf Ogi (er habe sich wie ein Spitzel benommen), Ruth Dreifuss (sie sei eigentlich an seiner Scheidung schuld) und mich. Mir wirft er öffentlich vor, die Natur nicht wirklich zu lieben, sondern meine Klima- und Umweltpolitik nur aus persönlichem Opportunismus zu betreiben. Klar, dass eine derart gravierende Anklage gegenüber meiner inneren Einstellung öffentlich diskutiert werden muss. Und so kann ich denn in Zeitungen lesen, wie scharf beobachtet meine Seelenregungen sind. Die grüne Nationalrätin Maja Graf liess sich verlauten: „Er ist ein Städter und liebt die Kultur, also kann er gar nicht die Natur lieben, wie wir vom Land.“ (Maja Graf kommt natürlich aus dem Kanton Basel-Landschaft). Mein grüner Namensvetter aus Genf, Ueli Leuenberger, argumentiert hingegen so: „Hat man je einen Beweis für die Naturliebe Moritz Leuenbergers gesehen? Hat man je von ihm eine so eindeutige Aktion wie diejenige von Adolf Ogi gesehen, als dieser öffentlich Eier kochte? Nein, Leuenberger liebt die Natur nur zum Schein.“ Ach gäbe es doch nur wie bei der militärischen Gewissensprüfung die Möglichkeit, einen Liebestest vor den grünen Inquisitoren zu leisten, doch so bleibt ihre bestechende Logik unangefochten und ihr Verdikt lastet unwiderlegt auf meinem schuldigen Haupt und lieblosem Herz.
Doch fern meiner grausamen Richter will ich doch ganz vor mir allein mein Gewissen prüfen:
Wäre es denn klug, Umweltpolitik auf schrankenloser Liebe zur Natur aufzubauen? Ist es nicht so, dass der Mensch die Natur nutzt? Dass er sie, um sie auch künftig nutzen zu können, erhalten muss? Dass er sie so gestalten muss, dass alle Menschen, auch die künftigen Generationen in und von ihr leben können? Dass es mit Naturschutz allein nicht getan ist, weil auch die wirtschaftliche Tätigkeit möglich sein muss, und die Natur gerade deswegen nicht ausgebeutet werden darf, damit auch künftig menschliche Entwicklung und sozialer Zusammenhalt möglich ist? Dies ist die Grundidee der Nachhaltigkeit. Das ist wahre Liebe: Die Beziehung nachhaltig pflegen und sie nicht im Strohfeuer blinder Verliebtheit verbrennen.
Und noch etwas: Ich habe es in „Lüge, List und Leidenschaft“ im Kapitel 9 ausführlich zu beschreiben versucht: Was bringt es, darüber urteilen zu wollen, von welchen inneren Motiven politisches Handeln getrieben wird? Handelt nicht auch egoistisch, wer die Natur erhalten will? Denn er tut es ja zu seinem eigenen Vorteil. Die politische Diskussion über Gut und Böse ist an ihrer Wirkung und nicht an ihrem Motiv zu führen. Alles andere führt zur Ideologisierung der Politik und schliesslich zu Glaubenskriegen.
Bis bald
Moritz Leuenberger
Der frühere Direktor des damaligen BUWAL, Philippe Roch, schiesst derzeit scharf auf Adolf Ogi (er habe sich wie ein Spitzel benommen), Ruth Dreifuss (sie sei eigentlich an seiner Scheidung schuld) und mich. Mir wirft er öffentlich vor, die Natur nicht wirklich zu lieben, sondern meine Klima- und Umweltpolitik nur aus persönlichem Opportunismus zu betreiben. Klar, dass eine derart gravierende Anklage gegenüber meiner inneren Einstellung öffentlich diskutiert werden muss. Und so kann ich denn in Zeitungen lesen, wie scharf beobachtet meine Seelenregungen sind. Die grüne Nationalrätin Maja Graf liess sich verlauten: „Er ist ein Städter und liebt die Kultur, also kann er gar nicht die Natur lieben, wie wir vom Land.“ (Maja Graf kommt natürlich aus dem Kanton Basel-Landschaft). Mein grüner Namensvetter aus Genf, Ueli Leuenberger, argumentiert hingegen so: „Hat man je einen Beweis für die Naturliebe Moritz Leuenbergers gesehen? Hat man je von ihm eine so eindeutige Aktion wie diejenige von Adolf Ogi gesehen, als dieser öffentlich Eier kochte? Nein, Leuenberger liebt die Natur nur zum Schein.“ Ach gäbe es doch nur wie bei der militärischen Gewissensprüfung die Möglichkeit, einen Liebestest vor den grünen Inquisitoren zu leisten, doch so bleibt ihre bestechende Logik unangefochten und ihr Verdikt lastet unwiderlegt auf meinem schuldigen Haupt und lieblosem Herz.Doch fern meiner grausamen Richter will ich doch ganz vor mir allein mein Gewissen prüfen:
Wäre es denn klug, Umweltpolitik auf schrankenloser Liebe zur Natur aufzubauen? Ist es nicht so, dass der Mensch die Natur nutzt? Dass er sie, um sie auch künftig nutzen zu können, erhalten muss? Dass er sie so gestalten muss, dass alle Menschen, auch die künftigen Generationen in und von ihr leben können? Dass es mit Naturschutz allein nicht getan ist, weil auch die wirtschaftliche Tätigkeit möglich sein muss, und die Natur gerade deswegen nicht ausgebeutet werden darf, damit auch künftig menschliche Entwicklung und sozialer Zusammenhalt möglich ist? Dies ist die Grundidee der Nachhaltigkeit. Das ist wahre Liebe: Die Beziehung nachhaltig pflegen und sie nicht im Strohfeuer blinder Verliebtheit verbrennen.
Und noch etwas: Ich habe es in „Lüge, List und Leidenschaft“ im Kapitel 9 ausführlich zu beschreiben versucht: Was bringt es, darüber urteilen zu wollen, von welchen inneren Motiven politisches Handeln getrieben wird? Handelt nicht auch egoistisch, wer die Natur erhalten will? Denn er tut es ja zu seinem eigenen Vorteil. Die politische Diskussion über Gut und Böse ist an ihrer Wirkung und nicht an ihrem Motiv zu führen. Alles andere führt zur Ideologisierung der Politik und schliesslich zu Glaubenskriegen.
Bis bald
Moritz Leuenberger



144 Kommentare
Kann man in der freien Natur auch mit dem energie-effizienten Tram zur Post und in die Migros?
Kann man in der freien Natur auch in einem energie-effizienten Wohngebäude mit vielen Wohnungen wohnen?
Ist die Infrastruktur-Benutzung in der freien Natur auch so effizient wie in der Stadt mit seinen kürzeren Wegen und wo nur schon ein simples Abflussrohr täglich 100'000en Leuten dienlich sein kann?
Ich hoffe, dass Sie nichts dagegen haben, dass hier auch die Geschichte zum Bild, welches Sie zu Ihrem Text eingefügt haben, bekannt wird.
Vielleicht sollten Sie, lieber Herr Leuenberger, einen Public-Relations Gegenangriff starten um Ihre Liebe zur Natur unter Beweis zu stellen.
Sie könnten öffentlich
- einen Muni streicheln
- einen Baum umarmen (etwas übertrieben)
- im Zoo einen Eisbären mit Eiswürfeln
bewerfen (etwas zu surreal, würde aber
für Schlagzeilen sorgen)
vielleicht hat jemand hier noch weitere Vorschläge....
Sie schreiben: “Die politische Diskussion über Gut und Böse ist an ihrer WIRKUNG und nicht an ihrem MOTIV zu führen. Alles andere führt zur Ideologisierung der Politik und schliesslich zu Glaubenskriegen.“
Das ist im Prinzip richtig, aber nicht zu vermeiden, und deshalb muss die Politik auch für „alles andere“ Umgangsformen finden und Gefässe bereithalten.
Wir sind ja genau in der Ideologisierung und in diesen Glaubenskriegen. Denn:
Wenn wir über politische Massnahmen reden (wie Klimaschutz), deren Wirkung erst in Jahrzehnten sichtbar wird, kann man sich ja an nichts anderes halten als an das Motiv.
Und wenn die Wirkung dereinst sichtbar ist, dann wird sowohl das (vielleicht unbewiesene) Phänomen wie auch die Massnahmen von den damaligen Gegnern in Abrede gestellt (siehe die Ignoranz gegenüber den ergriffenen Massnahmen gegen das damals sich anbahnende Waldsterben). Dies weil ja niemand eine Parallel-Welt aus dem Laborschrank nehmen und demonstrieren kann, wie sie aussähe, wenn man damals anders gehandelt hätte.
Dies ist und bleibt ewiges Dilemma vorausschauender Politik, zu der ich insbesondere Sie für am fähigsten in der aktuellen Landesregierung halte.
http://everywhere@typepad.fr
S'il y a une chose qui est bientôt claire pour tous les humains, c'est bien la question du réchauffement climatique. Si ce problème n'est pas résolu dans les plus brefs délais, ça en sera fini, non seulement de l'Humanité, mais aussi du 90% des espèces vivantes.
Pour convaincre les personnes qu'il faut se remuer, il faut avoir du charisme, il faut avoir une capacité d ese faire entendre, une capacité de convaincre. C'est vrai qu'Adolf Ogi avait ces qualités-là. Malheureusement, à son époque, on n'avait encore guère conscience de ce danger.
Ce n'est pas avec un misérable centime climatique et un peu de cosmétique politique pour se maintenir au pouvoir, que l'on va résoudre de tels problèmes!
Dans le Midi de la France, c'est devenu une activité lucrative intéressante et généralisée que d'installer un maximun de panneaux solaires,l'électricité étant racheté à bon prix par EDF. En Suisse, les procédures sont tellement lourdes, tortueuses et dissuasives, que beaucoup y renoncent. Allez donc voir sur le site de la Romande Energie comment on encourage une telle coopération : rien, pas un mot !
C'est à ce niveau qu'il faut agir.
Le sexe des anges ne résoudra pas ce type de problème !
se poser en victime, ne fait pas de soi un dirigeant compétant.
Ich denke, man muss die Natur nicht lieben. Liebe ist für einige wenige unserer Mitmenschen da. Aber was man der Natur gegenüber bringen soll, ist Respekt, Toleranz und Akzeptanz. Wir sind nun mal nicht alleine hier. Es gibt noch viele andere Bewohner unseres Planeten. Und die wollen auch leben - haben auch ein Anrecht darauf. Genauso, wie Vivendi meint, ein Anrecht auf Wohlstand zu haben.
"Nachhaltigkeit" finde ich deshalb ein vortreffliches Wort. Es passt ganz genau. Wir sollen die Natur nicht verehren, wir sollen sie nicht huldigen - all das führt zur Religion und damit zum Missbrauch. Nein. Wir sollten sie als das ansehen, was sie ist: unsere Heimat, die Hand, die uns durchfüttert. In letztere hineinzubeissen (wie wir das zur Zeit bei verschiedenen Gelegenheiten tun) ist nicht nur stumpfsinnig, sondern eben - nicht nachhaltig. Wollen wir doch, dass die Natur uns auch morgen und übermorgen noch füttert, wäscht, warm hält und leben lässt.
Aber was schreibe ich hier. Diese Worte sind nichts neues. Und die meisten von Euch haben sie auch schon viel zu oft gehört.
Im Punkt der Nachhaltigkeit aber sehe ich ein sehr robustes und universelles Verhaltenskriterium. Nein - das soll nicht heissen, dass wir uns für unsere Kinder zu Tode rackern oder für sie erfrieren sollen. Natürlich nicht. Aber wir sollten mit gutem Gewissen sagen können: "voila, hier habt ihr eine Welt, mit der ihr was anfangen könnt, die ihr bestaunen und entdecken könnt - in der ihr und eure Kinder leben könnt." Und nicht einen Abfallberg oder einen Scherbenhaufen.
Eine Wirtschaftdoktrin, welche sich ein prozentuales Wachstum zugrundelegt, missachtet sämtliche diese Gesetze.
Nur in den Hirnen von Ökonomen gibt es ein ewiges exponentielles Wachstum.
Wer an diesem kranken Wachstums-Zwangssystem festhält, muss sich damit "trösten", dass es wohl die zynischen und hochgradig zivilisationsfeindlichen "automatischen" Bereinigungsmechanismen enthalten muss, die ich schon erwähnt habe: Pandemien, "Natur"katastrophen und Kriege.
Aber damit kann und darf sich ein verantwortungsbewusster, aufgeklärter Mensch einfach nicht abfinden.
Kleine Aufgabe von Gerda Conzetti zu exponentiellen Vorgängen (Abnahme oder Wachstum):
Erste Frage:
SCHÄTZEN Sie einmal, wie oft Sie ein A4-Blatt von Hand mit einer Schere in der Hälfte zerschneiden können (die eine Hälfte dann wieder in der Hälfte usw. Was schätzen Sie: 10x? 20x? 30x? (HALT, nicht schummeln, zuerst im Kopf schätzen!)
Dann zuerste die zweite, ähnliche Frage:
Wie oft kann ich ein A4-Blatt in der Hälfte FALTEN? Was denken Sie diesmal: 10x? 20x? 30x?
Fröhliches Basteln!
denn.. nachher ist es ja logischer weise KEIN A4 mehr.
Rich
Am Beispiel Zürich kann man erkennen, welch geniale Strategie doch das rotgrüne Lager verfolgt:
Zuerst führt man die mehrspurigen Autobahnen vor die Tore Zürichs. Transitstrassen werden erfolgreich verzögert oder gar verhindert.
Teilweise völlig veraltete Lichtsignalanlagen sorgen für die zuverlässige Unterbrechung des Verkehrsflusses. Neue Lichtsignalanlagen sorgen im 24h-Betrieb dafür, dass auch mitten in der Nach angehalten werden muss, obwohl weit und breit kein Anlass dazu besteht.
Nun, wo sich die unzähligen Individualverkehrsteilnehmer zwangsläufig einen Weg durch Zürich bahnen müssen - z.B. um vom Mittelland ins Bündnerland zu gelangen – bittet man sie nun auch noch über ein Roadpricing zur Kasse.
Und weil das Ganze auch noch gegen unsere Verfassung verstösst, will man erst einmal mit einem harmlosen Pilotversuch anfangen.
Salami-Taktik vom Feinsten!
Unter der Bedingung, dass es nicht beliebig viel von irgend etwas geben kann, kommt jedes Wachstum irgendwann zum Stillstand. Danach folgt entweder Stagnation oder Abbruch. Auf letzteres möge dann wieder eine Wachstumsphase folgen usw... bis dann wiederum der Maximalwert von zuvor (oder weniger) erreicht ist.
Das Maximum wird von unserer Umgebung definiert (zur Zeit die Erdoberfläche).
Im von Ökonomen postulierten und dogmatisierten exponentiellen Wachstum streiten sich also die Kampfhähne lediglich darum, wer zuerst die Mauer erreicht, an der es nicht mehr weitergeht.
Erneuerbare Energien vermögen diese Mauer, ein Stück nach hinten zu versetzen. Verschwinden tut sie deshalb nicht.
Wir haben mehrere Möglichkeiten:
1.) Entweder gewöhnen wir uns an ein asymptotisches Wachstum, das per Definition immer kleiner wird und sich dem Maximalwert immer langsamer anschmiegt.
2.) Wir stossen die Mauer (mit immer grösserem Aufwand) noch ein bisschen weiter zurück und müssen uns schlussendlich mit Stagnation begnügen (dann, wenn der Aufwand zur Mauerverschiebung gleich dem Aufwand zur Beibehaltung der Stagnation ist).
Ein gutes Beispiei hierfür ist die Ölgewinnung. Allen ist heute bewusst, dass es in einem Ölfeld nur eine begrenzte Menge Öl gibt. Je schneller und je "erfolgreicher" wir diese Öl aus dem Boden holen, desto schneller ist es eben alle. Das selbe gilt für Uran.
Ein weiteres Beispiel ist Sonnenenergie. Die Energie, die wir jährlich aus der Sonne auf der Erde gewinnen können, ist begrenzt (Durch die begrenzte Erdoberfläche und die Sonnenstrahlung). Je schneller unser Energiehunger und damit der Ausbau der entsprechenden Energie"quellen" vor sich geht - desto schneller sind wir am Maximum angelangt.
Unterm Strich ist eines klar: Exponentielles Wachstum ist das absolut schnellste Wachstum, dass es theoretisch geben kann. Und damit der absolut kürzeste Weg zur Mauer.
Die Frage ist nur: "Wie schnell wollen wir einschlagen?"
MfG
TU
Aber abgesehen davon, ich würde dir das Studium einer Einführung in Wirtschaft empfehlen, damit du die Zusammenhänge verstehst.
Es gibt keine Wachstumsdoktrin und die Wirtschaft wächst nicht exponentiell. Wo sind die Fakten, die diesen Unsinn beweisen?
Wer kauft denn die Produkte und Dienstleistungen, die anscheindend exponentiell wachsen? Wie willst du das überhaupt messen? Dein schönes Beispiel mit dem Blatt Papier beweist ja gerade, dass ein exponentielles Wachstum völlig unplausibel ist.
Aber es selbstverständlich so, dass auch andere Menschen den Anspruch auf den selben Lebensstandard erheben, wie wir ihn erreicht haben: Trinkwasser, Nahrungsversorgung, medizinische Versorgung, Arbeitsplatz, Kühlschrank, PC, Internet, Telefon, Transportmittel (nicht nur das Velo), Flugreisen, Energieversorgung, Heizung. Willst du das diesen Menschen verweigern, nachdem du es selbst erreicht hast?
Was meinst du, was mit der CO2-Taxe passiert? Sie wird investiert in WIRTSCHAFTSACHSTUM, nämlich Bau von Solarpanels, Wind- und Wasserkraftwerke, Isolationsmaterialien, Neubauten.
Es wird niemand gezwungen, zu konsumieren und es wird nur produziert, was konsumiert wird. Wenn es qirklich ein unkontrolliertes Wirtschaftswachstum gibt, musst du dich selbst bei der Nase nehmen, statt mit den Fingern auf andere zu zeigen.
Und bevor du solche Gemeinplätze zum Wirtschaftswachstum verbreitest, informiere dich und belege deine Behauptungen mit Zahlen.
- gekochte Eier mit einer CO2-Abgabe belegen
- die Glühbirne im WC entfernen
- auf die Reise nach Bali verzichten
Die versprochen Geschichte zum Bild in Herrn Leuenbergers Beitrag nun hoffentlich hier.
AMOR UND PSYCHE
Die Königstochter Psyche war so schön, daß die Menschen ihr und nicht mehr der Liebesgöttin Aphrodite/Venus huldigten. Deshalb befahl die Göttin ihrem Sohn Eros/Amor, die Nebenbuhlerin in ein häßliches Geschöpf zu verwandeln. Doch Eros verliebte sich beim Anblick Psyches sofort in das Mädchen und konnte dem Befehl seiner Mutter nicht mehr gehorchen.
Als Psyches Vater dem Apoll ein Opfer darbrachte, ließ ihn Eros durch einen Orakelspruch wissen, die Tochter müsse sich, zur Hochzeit bereitet, allein auf eine einsame Bergspitze begeben. Von dort aber wurde Psyche durch eine sanfte Brise des Zephiros, des Westwinds, in ein verzaubertes Tal getragen, wo ein herrliches Schloß stand. Als Psyche dort nachts im Bett lag, legte sich Eros in menschlicher Gestalt zu ihr und liebte sie. Er versprach ihr, jede Nacht wiederzukommen, nur dürfe sie nie versuchen herauszufinden, wer er sei.
Psyche liebte den Unbekannten von ganzem Herzen, wünschte sich aber nach einiger Zeit, ihre beiden Schwestern wiederzusehen, da sie sich tagsüber langweilte. Widerwillig gab Eros ihrer Bitte nach und ließ die Mädchen vom Westwind herbeitragen. Diese waren voller Neid auf den schönen Palast und die herrlichen Geschenke, die ihre Schwester erhalten hatte. Sie bestürmten Psyche, doch endlich ausfindig zu machen, wer ihr Geliebter sei. So ging sie in der folgenden Nacht mit einer Lampe und einem Dolch zu Bett. Als der Unbekannte eingeschlafen war, entzündete sie die Lampe und hielt den Dolch stoßbereit in der Hand für den Fall, daß der seltsame Liebhaber ein Untier war, wie die Schwestern vermutet hatten. Doch Psyche wurde von der Schönheit des Geliebten so ergriffen, daß ihre Hand zu zittern begann und etwas vom Öl der Lampe auf den Leib des Schlafenden tropfte. Der Gott erwachte und flog davon.
Psyche suchte den verlorenen Geliebten lange Zeit überall auf der Erde. Sie kam sogar in die Gewalt Aphrodites, für die sie gefährliche und schwierige Arbeiten ausführen mußte, bei denen ihr aber Eros half, der sie immer noch liebte. So vereinte Zeus schließlich die beiden Liebenden, und Hermes/Merkur geleitete Psyche zum Olymp, wo sie die Gattin des Liebesgottes wurde.
wenn du mitem charre vom mittelland is bündnerlad muesch bloche, denn isch der sowieso nüme zhälfe - au ned met tuusig autobahne. viellicht lits problem bi der sälber und bi dinere bequemlichkeit oder dinere istellig *macht platz - ich chume* - anstatt bide grüene, wo znacht heimlich in züri grünample uf rot gönd go umstelle... ;-)
Da habe ich mich gefragt: hmmm, kann das aufgehen? Alle wollen ein grösseres Stück vom selben Kuchen. Dieses Thema habe ich schon mal durchkauen müssen - in der ersten oder zweiten Klasse, beim Bruchrechnen...
man muss nicht in der freien Natur wohnen um sie zu „lieben“. Doch wenn man sich nicht mit ihr befasst, kann man sie auch nicht verstehen und folglich auch nicht „lieben“.
Es nützt übrigens der Natur viel mehr, wenn wir sie respektieren, als „lieben“.
Ich wohne auf dem Land in einem gut isolierten und mit Holz geheizten Haus. Ich brauche kein Tram um zur Migrosfiliale zu gelangen, ich kaufe im Dorfladen ein, das liegt näher. Ich muss auch nicht regelmässig ins Grüne fahren, ich bin ja schon da. Zwei bis drei mal pro Jahr muss ich dann doch in eine Stadt, und das mache ich dann mit dem Auto, ich geb es ja zu…!
Dieser Blog spiegelt schon auch unsere Gesellschaft. Wer an vom ÖV gut erschlossenen Orten wohnt, schimpft über die Autofahrer, wer das Glück hat nahe bim Wohnort arbeiten zu können, schimpft über die Pendler, wer im Grünen wohnt, schimpft über jene, welche sich am Wochenende aus der Stadt ins Grüne flüchten, wer in der Stadt wohnt, schimpft über die Landeier, welche in der Stadt verzweifelt einen Parkplatz suchen, usw…! So kommen wir doch nicht weiter! Der Spruch, jeder habe sich seinen Wohnort und seine aktuelle Lebenslage selbst ausgesucht, lasse ich nicht gelten, es spielen viel zu viel Sachzwänge mit.
oder "WOW" wie man heutzutage etwas verkürzt sagen würde...
So kann man es auch sagen, was du uns erzählst über das "exponentielle Wachstum."
P.S. Zitat:
"Das Maximum wird von unserer Umgebung definiert (zur Zeit unsere Erdoberfläche)."
Ist es nicht bezeichnend, daß man heutzutage auch mit der Mondoberfläche liebäugelt, als künftigem Ausbeutungsobjekt? ...sogar der Mars wird ins Visier genommen; es könnte dort ja Vorkommen geben!
Sie Lieben das Geld.
http://www.youtube.com/watch?v=goLVjEHe
Was das Wachstum betrifft: Man muss lediglich die Anzahl fatalen Unfälle jedes Jahr verdoppeln und schon sind wir nach etwas mehr als einem Dutzend Jahren ausgestorben.
Also keine Sorge Leute, es gibt keinen Grund sich zu verkopfen.
Im Ernst, mit Deinen Hilfeschreien und Anwürfen (dis)qualifizierst Du DICH, nicht mich.
Wenn etwas in „Prozent pro Jahr“ angegeben wird, dann IST es eben exponentiell. Punkt. So ist die Mathematik (wenn man will, ein Naturgesetz).
Für weitere Zahlen und „Beweise“: Frag doch das von Herrn Leuenberger so geliebte SECO oder die „Seconomiesuisse“ (Wortschöpfung BR M.L.). Ich verzichte hier darauf, jene, die es gerafft haben, zu langweilen. Klarer als T. Uerseler mit der Mauer kriegt mans kaum hin.
Oder muss ich Dir auch beweisen, dass die Sonne ca. alle 24 Stunden aufgeht? (Auch wenn man sie nicht sieht!!!)
http://www.tagi.ch/dyn/news/schweiz/817
glauben Sie Ihrem japanischen Energiekollegen nicht alles, schliesslich hat der Gute früher höchstpersönlich auf dem Atomthron beim Japanischen Wirtschafts-, Handels- und Industrieministerium gesessen.
Diesbezüglich wundere ich mich über Ihre Natur- und Wirtschaftsfreundlichkeit schon etwas: Wenn doch das BFE und die Stromlobby so besorgt um die berüchtigte Stromlücke ist, weshalb setzt sie sich denn nicht dafür ein, dass die lächerliche Begrenzung der Einspeisevergütung auf 0.6 Rappen aufgehoben wird?
Wie wollen Sie denn von den Leuten effizienten Umgang mit Strom erwarten, wenn ein nicht abgelöschtes Licht im AB lediglich Mehrkosten von einem halben Rappen verursacht?
Und wie will denn das BFE und die Stromlobby 5% der verbauten Fläche mit laut-, klumpenrisiko- und endlagerlosem PV besetzen, wenn unsere Volkswirtschaft lediglich den halben Rappen von dieser AB Lampe erhält, um wertvolle Arbeitsplätze in diesem lukrativen Zukunftsmarkt schaffen zu können?
Solange Sie sich nicht für eine stärkere Förderung von erneuerbaren Strom einsetzen (also mehr als diese lächerlichen 0.6 Rappen pro kWh), nimmt Ihnen die ominöse Stromlücke mitsamt der Naturfreundlichkeit möglicherweise Niemand ab.
Globi, zum Argumentieren gehört, dass man sich von populistichen Gemeinplätzen löst und sich an die Fakten hält, alles andere ist Polemik.
Es gibt keinen erneuerbaren Strom und es gibt keine erneuerbare Energie. Energie kann nicht "erneuert" sondern nur in eine andere Form umgewandelt werden. Ich kann den elektrischen Strom, den ich für das Eierkochen verwende, nicht erneuern und dann für die Beleuchtung der Küche verwenden. Der Strom wurde in Wärmeenergie umgewandelt und befindet sich im gekochten Ei, der heissen Platte und im Wasserdampf.
Depuis l'existence de notre planète, les températures changé, avec ou sans la présence d'être humains. Lors de l'avant-dernière aire glacière, toute la Suisse était couverte de glaciers, parfois dépassant 1000 mètres d'épaisseure.
http://www.flachfisch.ch/pierre/frames/iceage-d.htm
"Si ce problème n'est pas résolu dans les plus brefs délais, ça en sera fini, non seulement de l'Humanité, mais aussi du 90% des espèces vivantes."
Faudrait dire à notre planète qu'elle n'a pas le droit de faire ça, puisque l'espèce humaine a des droits plus importants depuis qu'elle existe. Et si l'on réclame ce droit pour la terre, ne devrait on pas réclamer le même droit pour les autres planètes qui hébergeaient peut-être une vie biologique?
Quelle arrogance dans l'ignorance.
http://www.geschichte-schweiz.ch/eiszeiten-gletscher-findlinge.html
Sollen wir die Geschichte verleugnen?
nur lese ich schon seit einiger Zeit in Ihrem Blog und muss gestehen, dass es mich trotz den vielen Disputen sehr interessiert.
Ich bin selbstständiger Unternehmer und führe ein mittelgrosses Unternehmen im Mittelland. Aus beruflichen Gründen, bin ich auf ein Individualverkehrsmittel angewiesen, mein Auto. Aus praktischen und repräsentativen Gründen ist dies auch kein Kleinwagen. Bald wird es diesbezüglich zu einer Neuanschaffung kommen und ich werde mir bestimmt die Grosslimousinen von Lexus mit Hybridantrieb sehr genau anschauen, da sich deren höhere Gestehungspreise schnell rechnen durch die langen Strecken, die ich jährlich fahre.
Dennoch, wie soll es weitergehen in der Schweiz? Rohöl wird knapp - aus verschiedenen Gründen. Alle Welt baut auf Kernenergie (da angeblich die neuen Erneuerbaren Energien die Energiebedarf nicht decken können), die zuverlässig und unabhängig Strom zu tiefen Preisen liefern soll. Obwohl ich nicht vom Fach bin, regt sich da bei mir eine gewisse Skepsis. Setzen wir da nicht wieder (ein zweites mal) auf eine Temporärlösung? Muss ich meinen beiden Söhnen bald sagen, dass sie in 50 Jahren vor der selben Fragestellung stehen werden, wie ich heute?
Was ich aus eigenener Erfahrung sagen kann, ist folgendes: Wir produzieren seit nunmehr 80 Jahren ein Alltagsprodukt in Familientradition. Ein Produkt, das evt. auch Sie zu hause haben. In diesen 80 Jahren ging der Ladenpreis unseres Produktes rauf und runter von 2.40 Franken bis 8.80 Franken pro Stück und wieder zurück. Die Nachfrage nach unseren Gütern hat sich ganz genau dem Verkaufspreis angepasst.
Damit will ich sagen, dass der Strompreis sehr wahrscheinlich einen direkten Einfluss auf die Stromnachfrage hat. Wird der Strom teurer, so sparen wir automatisch bis wir uns den Strom zum neuen Preis wieder leisten können. Angebot und Nachfrage pendeln sich auf neuem, höherem Niveau wieder ein.
Dies sind nur einige Überlegungen aus der angewandten Marktwirtschaft, wie ich sie täglich erlebe. Die Stromlücke ist meines Erachtens reine Angstmacherei und dient nur der Atomlobby.
Grüsse aus dem Mittelland
HP
"Sollen wir die Geschichte verleugnen?"
"Faudrait dire à notre planète qu'elle n'a pas le droit de faire ça, puisque l'espèce humaine a des droits plus importants depuis qu'elle existe. Et si l'on réclame ce droit pour la terre, ne devrait on pas réclamer le même droit pour les autres planètes qui hébergeaient peut-être une vie biologique?"
"Es gibt keinen erneuerbaren Strom und es gibt keine erneuerbare Energie. Energie kann nicht "erneuert" sondern nur in eine andere Form umgewandelt werden. Ich kann den elektrischen Strom, den ich für das Eierkochen verwende, nicht erneuern und dann für die Beleuchtung der Küche verwenden. Der Strom wurde in Wärmeenergie umgewandelt und befindet sich im gekochten Ei, der heissen Platte und im Wasserdampf."
Verkaufen Sie uns für blöd? Unter "erneuerbarer Energie" versteht man Energie, die aus einem Reservoir stammt, dass mit guter Näherung als beliebig gross angesehen werden kann. So zum Beispiel die Lebensdauer der Sonne oder die Abkühlungszeitspanne des Erdinnern. Und das wissen Sie auch.
Bereits bei Wachstumskritier haben Sie sich über sein "Wachstum" lustig gemacht.
Und dann naürlich immer wieder Ihre nervende und von Thomas Urseler, Globi und anderen geduldigen Bloggern wiederlegtes Laien Argument, dass die Erde ja schon früher mal warm und kalt war. Darum geht es nicht Denker. Und wenn Sie das noch nicht geschnallt haben - nur zu, bitte studieren Sie die Materie an einer Uni. Aber verschonen Sie uns mit ihren Wiederholungen.
Nach Ihrer Aussage verleugnen all jene die Geschichte, die nicht an das glauben, was SIE polemisieren. Allen anderen, die davon überzeugt sind, dass der Klimawandel statt findet werfen Sie vor, dass sie an Geister glauben.
Sie lassen sich keinesfalls auf eine Diskussion ein, Sie machen nur Statements, die die anderen gefälligst zu akzeptieren haben. Sie scheinen mir einfach nur arrogant, gnorant und oben drein noch stur zu sein.
Da kann ich nur den Spanischen König zitieren: "Halten Sie doch den Mund."
http://blog.dogan.ch/
Bei den von Ihnen vorgeschlagenen Lösungen zu einer nachhaltigen Umweltpolitik sind in Tat und Wahrheit keine Lösungen, sondern Massnahme die in keinster Weise nachhaltig sind.
Sie möchten die Steuer auf fossile Brenntsoffe erhöhen. Unsere Nachbarn haben bereits heute massiv höhere Treibstoffpreise. Fahren sie deswegen weniger mit dem Auto? Nein. Stattdessen wäre es sinnvoller, Fahrzeuge mit einem niedrigen CO2 Ausstoss zu fördern oder gar die Entwicklung CO2 neutraler Fahrzeuge zu fördern.
Road pricing, wie es sie bereits in London gibt. Herr Bundesrat, Zürich ist keine Grossstadt. Unser ganzes Land hat gleich viel Einwohner wie die ganze Stadt London und sie möchte für eine Stadt mit nur 350'000 Road Pricing einführen? Ist das nicht übertrieben?
Dank ihrer Energiepolitik, beteiligen sich die Westschweizer Versorger an einem neuen Kohlekraftwerk in Deutschland. Das ist ein Resultat Ihrer Nachhaltigen Energiepolitik.
sobald Du uns den Schalter zeigst um die Sonne, die Erdwärme und die Erdrotation abzustellen, gebe ich Dir natürlich recht, ansonsten behalte Deinen irrelevanten Schlauberger-Hafenbrei bitte für Dich. Die 3. Hauptsätze der Thermodynamik sind uns allen bestens bekannt.
Amüsant diesbezüglich Ihsan Dogan:"Sie möchten die Steuer auf fossile Brenntsoffe erhöhen. Unsere Nachbarn haben bereits heute massiv höhere Treibstoffpreise. Fahren sie deswegen weniger mit dem Auto? Nein. Stattdessen wäre es sinnvoller, Fahrzeuge mit einem niedrigen CO2 Ausstoss zu fördern oder gar die Entwicklung CO2 neutraler Fahrzeuge zu fördern."
Ja, Herr Dogan, woher kommen denn die von Ihnen vorgeschlagenen Fördergelder für die CO2 armen Fahrzeuge? Vielleicht von Denker oder Alexander Müller, die weniger Steuern, schnellere Strassen und mehr saufen wollen? Wohl kaum. Oder vielleicht von der SVP, die eigentlich gar keine Steuern mehr möchte - ausser natürlich eine Blochersteuer, wie das in Monarchien so üblich ist.
Kommt Euch das nicht auch ein wenig krumm vor? Fördern hier, fördern da, ja schön. Aber nur keine Steuern zahlen - in keiner Form. Diese Rechnung geht nicht auf.
MfG
TU
Vom bloggen scheint er auch deshalb leben zu können weil er eigentlich ständig schreibt, sozusagen ein 7/24 job. Da dies aber doch ziemlich anstrengend ist kann er häufig gar nicht auf spezifische postings eingehen. Er greift dann mit Vorliebe zu Konserven, die er über die Monate x-mal wiederholt und illustriert alles noch mit den immer gleichen Bildchen. Dies ist ausgesprochen im AKW-Blog des Tagi der Fall, wo er immer die gleichen Sprüche drischt. Wenn es nach ihm ginge so würde er am liebsten die Schweiz mit PV-Panels zupflastern oder dann den Solarstrom in der Sahara produzieren und von dort importieren. Für ihn ist die auf massiven Subventionen basierende deutsche Umweltpolitik des Herrn Gabriel leuchtendes Vorbild. Die deutsche Politik möchte er am liebsten auch in der Schweiz verwirklicht sehen. Man muss fast meinen, dass er die Interessen der Oerlikon Solar vertritt, also eventuell auch ein ganz gewöhnlicher Lobbyist ist. Er weist nämlich immer und immer wieder auf deren neue Dünnschichtfolien hin. Er vergleicht auch oft - wie viele seines Schlages - nur installierte Leistung von Anlagen. Dass die jährlichen Produktionsstunden von PV und Wind um vieles hinter jenen von Grosskraftwerken zurückbleiben kümmert ihn keinen Dreck. Viele werden ihm die Falschinformation abnehmen.
Erstaunlich auch, dass er glaubt BR Leuenberger aufklären zu müssen, dass der Exekutiv-Direktor ein japanischer Atom-Lobbyist sei. Herr Leuenberger hat schon vor einiger Zeit klar Stellung bezogen, was ihm angesichts der sturen Haltung seiner eigenen Partei hoch anzurechnen ist. Es geht dabei um Steigerung der Energie-Effizienz, der Förderung erneuerbarer Energien und auch um den Bau neuer Grosskraftwerke (eher nicht gasgefeuert angesichts der Klimaziele) inkl. den Ersatz der drei alten KKWs. Diese Aussage wurde klar und deutlich vom Energieminister gemacht. Mit Effizienzsteigerung und ein paar % aus neuen erneuerbaren wird es niemals gehen. Es scheint aber, dass diese message im Volk jetzt langsam verstanden wird.
sie sprechen immer von Steueren und Klimarappen auf fossile Brennstoffe.
Sie reden über Nachhaltigkeit.
Es ist richtig, dass nur so gespart wird, wenn auch auf Kosten derjenigen die eh nicht viel haben (junge Familien).
Die IEA rat der Schweiz nun auch noch die Steuern auf Benzin, Diesel und Heizöl zu erhöhen. Was mich erstaunt und gleichermassen ärgert ist, dass weder von Ihnen noch von der Gescheiten IEA eine Steuer auf Flugbenzin jemals erwähnt wird. Es darf doch nicht sein, dass die Luftfahrt, die immerhin für 20% des CO2 Ausstosses verantwortlich ist, keine Steuern auf ihren fossilen Treibstoff zahlen müssen. Wann gedenken sie in dieser Richtung aktiv zu werden? So wie die Situation momentan ist, kann wohl kaum von Nachhaltigkeit gesprochen werden, oder?
Gruss
Sie sind zum Star avanciert. Die Menschen interessieren sich für Ihre Gefühle, vor allem Liebe, und dann erst noch für die wahre Liebe, wie bei den Stars.
Es ist doch klar: kein anderer Mensch kann wissen, was wir wirklich fühlen oder denken, nur wir selber. Das macht das Leben auch spannend. Was wir objektiv sehen können, sind nur die Taten.
Wenn mein Freund ein gutes Essen kocht, ist es mir echt wurst, ob er es aus wahrer Liebe macht, oder weil er selber gerne isst, Hauptsache ist, es ist gut.
Die wahre Liebe ist ja wahrlich ein brisantes Thema. Allen die sagen, dass Städter umweltfreundlicher leben in schlechterer Umweltqualität, als Leute auf dem Land, kann man nur recht geben. Wenn man zum Beispiel an all die Aargauer denkt, die tagtäglich durchs Baregg nach Zürich fahren und zurück und erst noch lange Zeit im Stau stecken, mit laufendem Motor natürlich. Obwohl umweltliebend, seit ich auf dem Land wohne brauche ich das Auto mehr, als zur Zeit, als ich noch in Zürich wohnte, obwohl ich nur einen kurzen Arbeitsweg habe. Die Städter sind also quasi die Umwelthelden der Nation.
Dann ist da noch das Thema Vorurteile. Die Grünen sind so, die roten so, die schwarzen so, etc. Sicher gibt es in Gruppierungen verschiedener couleur ähnliche Denkmuster, vielleicht sogar ähnliche Gefühlsmuster, aber gleich sind die einzelnen Mitglieder einer Gruppierung selten. Wir sind zum Glück noch nicht geklont. Zudem sind nicht einmal eineiige Zwillinge gleich, vor allem nicht, wenn sie unter verschiedenen Bedingungen aufwachsen. Das kann Liza sicher nur bestätigen.
Ich nehme an, dass es sinnvoll ist, Politiker an ihren Leistungen zu messen vor allem in Bereichen wo Rationalität gefragt ist.
Dass Wirtschaft (jetzt muss ich aufpassen, dass ich die Definitionen korrekt habe, da nicht mein Fachgebiet, sonst zerreisst mich ein Wortklauber noch in der Luft) nur Güter produziert, für die eine Nachfrage besteht, möchte ich bezweifeln. Die Nachfrage kann künstlich mittels Werbung, Prognosen und meist pseudowissenschaftlichen Berichten nicht nur angeheizt, sondern auch kreiert werden und ich möchte keck behaupten, dass das auch passiert. Ich möchte mich nicht in einer ellenlangen Liste von Aufzählungen ergeben.
Deshalb , Herr Leuenberger , möchte ich fragen: Die Werbung beeinflusst Menschen, kann Menschen beeinflussen. Information schafft Bewusstsein. Weshalb macht das BAFU nicht Kampagnen zum Thema Umwelt, Energie sparen, umweltfreundliche Technologien, hohen Lebensstandard mit Schonung der Umwelt, konkreten Tips und Anweisungen? Sie müssen ja nicht unbedingt Eier kochen. Das BAG hat's vorgemacht, ( wohlverstanden ohne dass Herr Couchepin eine öffentliche Demonstration gegeben hat) Es ist fraglich wo wir heute wären, ohne die intensiven stop AIDS kampagnen. Wenn wir die Menschen zum überlegen bringen, kommen wir weiter, denn jeder hat das Potenzial für kreative Lösungen. Die Sorge um die Umwelt ist ein grosses Thema in der Bevölkerung, aber es fehlt an Werkzeugen zur Umsetzung. Es kann ja nicht alle Aufklärungsarbeit privaten Stiftungen überlassen werden.
Ich wollte neulich die Beleuchtung meiner Räume bezüglich Energieeffizienz optimieren. Mit viel Zeitaufwand versuchte ich mich im Internet klug zu machen, da ich irgendwie den Verdacht hatte, dass es nicht sinnvoll ist, überall Energiesparlampen einzusetzen. Wenn eine Lampe 20 mal amTag für 15 Sekunden brennt ist es wohl sinnvoller eine gewöhnliche Glühbirne zu verwenden. Der Elektriker konnte mir auch nicht weiterhelfen. Nach langem suchen fand ich eine Dokumentation des Kantons oder der Stadt Zürich (hab leider vergessen welche) über den Umgang mit Energieverbrauch in der Verwaltung. Diese fand ich enorm hilfreich. Mir schien sie sehr fundiert (soweit ich das beurteilen kann) und äusserst praktisch.
Ich bin der Meinung, dass es viel zu wenig praktische Informationen gibt, was man wie tun kann, wenn man etwas tun will. Die Informationen sind zum Teil sehr schwierig zu erhalten. Da wünschte ich mir echt neutrale Informationen von einer Behörde zum Beispiel. Wie das BAG richtig erkannt hat, müssen Kampagnen auch wiederholt werden, da wir etwas, das wir einmal gehört und gesehen haben, auch wieder vergessen.
Ich würde mir das etwa so vorstellen: Ein grosses Plakat. Darauf zum Beispiel : Interessiert an Energieeffizienz im Alltag: Der Kluge reist im Zuge und konsultiert www. bafu .ch.
Aber verstanden hast du ihn nicht. Oder steht da etwas von erneuerbarer elektrischer Energie?
Das wäre doch die lösung des Problems! Können Sie einem Laien wie mir erklären, was für ein Reservoir das ist? Gibt es schon irgendwo ein solches Reservoir und nutzt man diese Energie schon irgendwo?
ich will ja nicht zu rüde mit Ihnen ins Gericht gehen: Da schreibt ein Herr namens Elysium einen interessanten und gedankenvollen Beitrag, und Ihnen fällt nichts weiter ein als den guten Mann als ignorant und arrogant abzukanzeln indem Sie selektiv ein paar Ausschnitte aus dem Beitrag präsentieren
Das ist eines "Denkers" nicht würdig, und ich bin geneigt, Ihnen diesen selbsternannten Titel abzuerkennen, sollten Sie in diesem Stil fortfahren.
Ich möchte hier folgenden Ausschnitt aus Elysium übersetzen:
"In Südfrankreich ist es interessant geworden, verbreitet und gewinnbringend, ein Maximum an Solarpanels zu installieren. Der so gewonnene Strom wird durch den Konzern EDF zu günstigen Preisen weiterverkauft. Solche Vorhaben sind in der Schweiz dermassen schwerfällig zu bewerkstelligen, umständlich und entmutigend, dass man besser gar nicht damit anfängt.
Wie man die Menschen dazu ermutigt, das ist auf der Webseite von Romande Energie nachzulesen."
p.s. Ruedi
bin kein Lobbyist,
weder solar noch atomar.
Das finde ich doch herrlich: Da steckt die AXPO hunderttausende von Franken in Politkampagnen mit Köbi Kuhn und andere Prominenten im Fernsehen, um der Schweizer Bevölkerung das Märchen vom notwendigen AKW aufzudrücken. Buuuuu - sonst gehen die Lichter aus.
Und dann soll ein mutmasslicher Blogger eines Solarpanel-Herstellers wegen seiner Funktion angegriffen werden? Das scheint mir bizzar. Ihnen nicht auch?
Obwohl ich bezweifle, dass Globi ein Lobbiest ist, würde ich mich sehr darüber freuen, dass endlich nun auch die Solarindustrie eine Lobby hat. Da würde ich sogar freiwillig und unentgeltlich mitmachen.
Jedenfalls wäre ich auch der Meinung, es sollte sich einen andern Nickname zulegen.
Aber es gibt sicher viele Blogger und vor allem Leser, die "es" vielleicht echt nicht vestehen (die Sachen mit "erneuerbar", Reservoir und Thermodynamik).
Wer opfert sich, und versucht es zu erklären? Ich mache es gerne, habe aber erst am Nachmittag Zeit, und wenn das Denkerhirn von uns zwei oder mehr leicht differierende Erklärungen bekommt, weiss er das sicher wieder gegen die Sache auszuschlachten.
"Urs: "Unter "erneuerbarer Energie" versteht man Energie, die aus einem Reservoir stammt, dass mit guter Näherung als beliebig gross angesehen werden kann."
Das wäre doch die lösung des Problems! Können Sie einem Laien wie mir erklären, was für ein Reservoir das ist? Gibt es schon irgendwo ein solches Reservoir und nutzt man diese Energie schon irgendwo?"
Das passt typisch zu Dir. Anschuldigungen ohne meinen kurzen Beitrag auch nur bis zur Hälfte gelesen zu haben. Dort habe ich geschrieben: "So zum Beispiel die Lebensdauer der Sonne oder die Abkühlungszeitspanne des Erdinnern."
Tip: Schreib weniger, DENKE mehr. Und bitte, bitte, lass Dich nicht über Themen aus, bei denen Du nicht sattelfest bist. Das ist peinlich.
In den USA bezahlt der Bürger seit bald 100 Jahren nur einen Bruchteil dessen für den Sprit, als wir es in Europa tun. Obwohl die Amis auf Ihre Autos wesentlich stärker angewiesen sind, als wir, hat dies dennoch nicht zu sparsamen Fahrzeugen geführt, sondern zu jenen Benzinschleudern, die uns allen selbst heute noch bekannt sind. In Europa hingegen, wo die öffentlichen Verkehrsmittel wesentlich besser ausgebaut sind (und demzufolge man eine schlechtere Automobilentwicklung erwarten dürfte) hat die Automobilindustrie die sparsamsten Fahrzeuge hergestellt (neben Japan, wo der Sprit auch sehr teuer ist).
Meine Schlussfolgerung hieraus ist, dass hohe Benzinpreise unmittelbar zu sparsameren Autos führt. Denn eins wollen die Automobilkonzerne unter KEINEN UMSTÄNDEN: dass die Leute nicht mehr oder weniger Auto fahren.
Also: Benzinpreis RAUF!
also wenn Du von lediglich einem Hauptsatz sprichst, bist Du offensichtlich die Person welche die zentralen Axiome der Thermodynamik nicht versteht. Es gibt DREI Hauptsätze, wobei in diesem Fall insbesondere die ersten zwei natürlich relevant sind.
Wie auch immer, was bezüglich dieser Antwort hast Du nicht verstanden?
Sobald Du uns den Schalter zeigst um die Sonne, die Erdwärme und die Erdrotation abzustellen, gebe ich Dir natürlich recht, ansonsten behalte Deinen irrelevanten und peinlichen Schlauberger-Hafenbrei bitte für Dich.
Noch was: Ich habe dem lieben Ruedi eine ausführliche, persönliche Antwort geschrieben, welche es aber offensichtlich nicht in den Moritz Leuenberger Blog geschafft hat. Vielleicht habe ich mich nicht kurz genug gefasst. Also hier die Kurzfassung: Ich bin weder in der erneuerbaren Industrie tätig noch habe ich irgendwelche Aktien von Firmen in diesem Bereich. Ich bin lediglich ein etwas patriotischer Ingenieur und Stromkonsument, welcher sich nicht gerne von risikoaufvolkverteilenden, pfründeschützenden, bequemen, verlogenen Stromhandelsverwaltern vergackeiern lässt und schon gar nicht dann, wenn ich gezwungen werde – da ich den Stromproduzenten nicht selbst wählen darf - indirekt für die Finanzierung dieser enormen PR-Vergackeierwalze gegen Effizienz und erneuerbaren Strom und somit gegen Schweizer Technologie und Schweizer Arbeitsplätze aufzukommen.
An Ronner und andere "Bio"-Ethanol-Freaks (apropos "undifferenzierte Aussagen"):
Passt auf, wenn ihr von "Bio"ethanol sprecht! Es gibt bio und bio!
Bio-Treibstoffe aus ABFÄLLEN (Kompost-Gas usw.) sind ok.
Aber Biotreibstoffe, die EXTRA angebaut werden, sind absolut verheerend für die Nahrungsmittelsicherheit (quantitativ, qualitativ und preismässig), für Mensch und Umwelt (Monokulturen), und oft sogar für die CO2-Bilanz! (z.B. im "Marktleader" Brasilien, wo noch mehr Regenwald dafür abgebrannt wird)!!!
Ausserdem kann der "Bio"treibstoff nicht mal annähernd den Wachstumsanteil des Treibstoffbedarfs decken, geschweige denn zu einer Substitution von Erdöl führen! Er dient also nur dazu, dem Wachstum ein grünes Mäntelchen umzuhängen und das Gewissen (mit falschen Bildern) zu beruhigen.
Ich befürchte, dass auch die Lenkungsabgaben auf konventionellen Treibstoffen nicht zu einem globalen "Weniger" führen, sondern primär zu einem Ausweichen auf industriell produzierte "Bio"treibstoffe?
Wo ist dann die Notbremse, Herr Leuenberger?
Einmal mehr: Effizienz und Lenkung sind von der Richtung her richtig, genügen aber niemals. Das globale Wachstum muss heruntergefahren werden.
Noch zu den Offroadern und Zweitaktern:
Ich persönlich habe Angst vor den Offroad-Monstern im Strassenverkehr.
Lastwagen werden wenigstens von Profis gefahren, nicht von Bubis und Mamis.
Und ganz gewaltig nerven mich die zum Himmel stinkenden 2-Takt-Motoren von Töffs und Rollern, die mehr als 100x soviel Giftgas ausstossen wie mein Auto, das regelmässig zum Abgastest muss.
Warum läuft hier nichts? Wann hört dieser Wahnsinn auf?
Was geht Sie das an, in welchen Blogs globi bloggt?
Interessiert das überhaupt jemand?
Verschonen Sie uns/mich mit ‚Sonntagsblickgeschichten’!
Wenn sie Ihre Meinung über Energiepolitik oder Beiträge von Bloggern äussern wollen, tun Sie das doch bitte auf der Sachebene.
ich möchte Ihnen meine Wertschätzung bekunden für diesen Blog, der es uns ermöglicht, hier auf Ihre vielfältigen Ansichten und Anregungen einzugehen und diese öffentlich zu diskutieren.
Ich finde das nicht selbstverständlich. Es ist ein Stück öffentliche Meinung die Sie hier herzustellen wissen, im Gegensatz zur "veröffentlichten Meinung", an die wir uns so gewöhnt haben.
Dieses neue Medium ermöglicht eine Volksnähe der modernen Art, und von der machen Sie Gebrauch, und das rechne ich Ihnen hoch an.
Eine Volksnähe von Bundesrat Blogger, sozusagen. Manchmal beschleichen mich leise Zweifel, ob Bundesrat Blocher sich herabliesse zu so etwas. Er wohnt ja schliesslich auch in einem Schloss.
...wo wir von der Vielfalt Ihrer Anregungen sprechen:
Es besteht auch die Vielfalt der hier gespiegelten Meinungen, und zu meiner Meinung zum vorgegebenen Thema Naturliebe möchte ich die ARTENVIELFALT ansprechen, die ich so liebe. Wie wir wissen, haben wir es mit dem Artensterben zu tun und sind gezwungen, rote Listen bedrohter Arten zur Kenntnis zu nehmen.
Und so schreckt mich die Vorstellung künftiger Monokulturen gigantischen Ausmasses zur Erzeugung von "Bio"Kraftstoffen. Hier werden Nahrungsmittel umfunktioniert zu einem Industrierohstoff! ...Wir werden sie nicht essen müssen... Deshalb Bahn frei für Pestizide und allem, was der Ertragssteigerung dient - die "Ess-Schranke", welche früher noch bestand, ist somit abgeräumt. Von der zusätzlichen Bedrohung der Arten wollen wir nicht sprechen.
Man wird also höllisch aufpassen müssen, was auf diesen Äckern geschieht und diesen künftigen Etikettenschwindel im Auge behalten müssen. Denn "BIO"Diesel wäre eigentlich Kraftstoff aus biologisch angebautem Raps, wenn denn drin wäre was draufsteht!
http://Abgezoggt
Sie fühlen sich angegriffen und das Wundert Sie? Sie wollen was bewegen und es bewegt sich nicht? Aber doch nicht so, wenn man Bestraft wird statt belohnt in der Umweltpolitik. Warum lassen Sie immer noch zu, dass die Kantone die Fördermittel verteilen, im Moment ist es sehr schlimm, der eine Kanton zahlt. der andere nicht. Und warum wird man mit der Gebäudeversicherung und Eigenmietwert bestraft, wenn man eine Umweltfreundliche Wärmepumpe einbaut? Die Versicherung hatte doch bei einer Ölheizung das grössere Risiko als bei einer Luft/Wasser Wärmepumpe, Ölschaden, Brand. Warum wird aus dem Öltankraum plötzlich ein Zimmer mehr? (Eigenmietwert) Die Fläche war ja immer schon da. Sehen Sie Herr Leuenberger und daher ist Ihre Politik nicht sauber, wir werden nur abgezoggt, all ihre schönen Worte stimmen am ende eben nicht. Zudem sagen sie alle müssen was tun, OK, dann fangen Sie mal mit den Kreuzfahrtschiffen an, die sind ja für gar nichts ausser Vergnügen und machen einen unglaublichen Dreck. Unterstützen Sie die was für die Umwelt tun in der ganzen Schweiz gleich ohne die Kantone. Es gibt doch noch immer Kantone die Unterstützen Holzfeuerungen, aber für Luft/Wasser gibt es nichts.
Mit freundlichen Grüssen
Seit es Leben auf der Erde gibt, sind immer wieder neue Tierarten entstanden. Ungezählte von ihnen sind jedoch wieder verschwunden. Die Tierwelt unserer Tage ist nur ein Bruchteil jener riesigen Artenmenge, die es im Laufe der Erdgeschichte gegeben hat. Einige Forscher vermuten, daß durch den natürlichen Wandel des Lebens bis zu 500 Millionen Tierarten wieder ausgestorben sein könnten.
Zu den letzten Jahrhunderte weltweit ausgestorbenen Arten zählen z.B.:
Dronte, Auerochse, Stellersche Seekuh, Riesenalk, Tasmanischer Beutelwolf, Bali-Tiger,...
Und um den Zusammenhang mit dem Kliam herzustellen:
Bei jedem Massenaussterben wurde auch eine Abkühlung der Atmosphäre festgestellt, aber es gab auch Abkühlung und Eiszeiten ohne beobachtete Aussterbensereignisse. Während der Kreide gab es Klimaschwankungen, die alle langsam abliefen und nicht zu Aussterbensereignissen führten.
Es sind keine Ereignisse bekannt, die nur allein durch Erwärmung oder Treibhauseffekt zu Aussterbensereignissen führten.
also wenn ich 32000 franken monatslohn bekäme, würde ich mir auch keine sorgen um den benzinpreis machen...
nur blöd dass soviele menschen in der schweiz, verdammt nochmal kaum genug zum fressen haben...und die leute, die dann noch angewiesen sind aufs auto, na dann prost!
solange sich in der schweiz jeder den wohlstand erkaufen kann, wird es keine unruhen geben...jedoch sehe ich nicht positiv in die schweizer zukunft...
http://www.bee-ev.de/
Man braucht übrigens nur etwa 1% der Fläche bzw. 10% der verbauten Fläche der Schweiz um die Schweiz vollständig mit Wasserstrom und PV-Strom versorgen zu können. Bei dieser Berechnung sind die reduzierten Produktionsstunden von PV selbstverständlich berücksichtigt.
Und das Deutsche EEG bringt den Deutschen mehr als das es kostet (selbst wenn man die 250'000 neu kreierten wertvollen Arbeitsplätze im erneuerbaren Sektor ignoriert):
Berlin, 02. August. Schon heute sparen die Verbraucher mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz deutlich mehr Geld ein, als sie für das Förderinstrument zahlen. Das größere Stromangebot aus Wind, Wasser, Sonne, Bioenergie und Erdwärme führt zu einem dämpfenden Effekt auf die Strompreise. Nach Angaben des Umweltministeriums sparen die Verbraucher dadurch 5 Milliarden Euro pro Jahr ein.
Die EEG-Umlage gibt die Differenzkosten zwischen der EEG-Vergütung und den Strombezugskosten der Versorger an die Verbraucher weiter. Je niedriger der Strompreis, desto höher ist die EEG-Umlage. "Den preisdämpfenden Effekt Erneuerbarer Energien erleben wir momentan besonders eindrucksvoll. Obwohl 6 Atomkraftwerke abgeschaltet sind und die Konjunktur brummt, verharren die Spotmarktpreise auf niedrigem Niveau", führt Nitzschke aus. Zudem erspart die Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien der konventionellen Stromwirtschaft den Kauf teurer CO2-Zertifikate für den Betrieb ihrer klimaschädlichen Großkraftwerke.
Aktuell beträgt die EEG-Umlage nach Berechnungen des Bundesverbandes Erneuerbare Energie 0,7 Cent pro Kilowattstunde. Damit zahlt ein Durchschnittshaushalt im Monat 2,10 Euro für die Förderung Erneuerbarer Energien im Stromsektor. Pro Person sind das nur 70 Cent im Monat. Für das Jahr 2008 erwartet der BEE gleichbleibende Werte. Einige Energieversorger rechnen jedoch eine deutlich höhere Umlage ab, als es das Gesetz vorsieht. "So ist der vom VDEW genannte Wert von 4,2 Milliarden Euro für das laufende Jahr zu erklären, tatsächlich beträgt die Umlage nur gut 3 Milliarden Euro. Wir erwarten, dass dieser Praxis mit der anstehenden Novelle des EEG ein Riegel vorgeschoben wird", erklärt Milan Nitzschke, Geschäftsführer des BEE.
Und das zukünftig Dächer nicht nur vor Nässe schützen, sondern immer mehr auch gleichzeitig Wärme sowie Strom produzieren werden, daran wird Ruedi und seine Atomlobby nicht viel ändern können. Sie können leider aber sehr wohl beeinflussen, ob die Schweiz an diesem zukunftsträchtigen Weltmarkt eine Rolle spielen wird oder ob sie zukünftig erneuerbare Technologie aus China importieren wird.
Die Ökosysteme sind einem ständigen Wandel ausgesetzt. Aber einem so schnellen Wandel, wie er im Moment vor sich geht, waren sie noch nie ausgesetzt und damit sind sie überfordert!
"20% - 30% der höheren Pflanzen- und Tierarten sind einem hohen Aussterberisiko ausgesetzt falls die Temperatur weltweit 1.5°C - 2.5°C gegenüber heute steigt"
(A. Fischlin Prof. für Systemökologie, ETH Zürich/ IPCC)
Falls Sie die Glaubwürdigkeit des IPCC anzweifeln. Hier ein paar Zitate von Prof. Fischlin zu diesem Thema:
„Die IPCC-Berichte haben das gesamte Wissen zum jeweiligen Thema zusammenzustellen und zu beurteilen. Zwecks breiter Abstützung ist die Mitarbeit möglichst vieler Wissenschafter vonnöten. Wie alle anderen Teams auch, waren wir deshalb besorgt, möglichst früh viele weitere Autoren, so genannte Contributing Authors, beizuziehen.“
„Wir mussten den Schreibprozess möglichst offen gestalten. Falls erforderlich, zogen wir im Laufe der Arbeit weitere Experten hinzu, sei es mit der Bitte, spezifische Fragen zu beantworten oder kleinere Beiträge zu einem Spezialthema zu verfassen. Als Devise galt dabei immer, die weltweit Besten des Fachgebietes beizuziehen, unabhängig von ihrer Einstellung zur Problematik des Klimawandels.“
„Unsere Pflicht war es, im Gegensatz zur üblichen Begutachtungspraxis, nicht nur, Wissen umfassend auf seine Korrektheit zu prüfen, sondern auch Wissenslücken aufzuzeigen und diese allenfalls bezüglich ihrer Bedeutung für Kernaussagen zu bewerten. Sollten unauflösbare, widersprüchliche wissenschaftliche Aussagen und Befunde vorliegen, so war das entsprechend im Text als Kontroverse darzustellen. Auch kritische Stimmen mussten Gehör finden. Wir haben peinlich genau darauf geachtet, dass abweichende wissenschaftliche Ergebnisse genauso wie die gängigen, gut bekannten Erkenntnisse berücksichtigt wurden. Gemäss der IPCC-Gepflogenheit rekrutierten wir auch gezielt Autoren mit unterschiedlichem Zugang zum Thema, um eine Ausgewogenheit und eine umfassende Auseinandersetzung mit der Thematik zu erreichen.“
Für die Fachdiskussion:
Wir sollten Abkürzungen und Fachbegriffe jeweils kurz erklären (z.B. PV = PhotoVoltaik = Stromerzeugung mit Sonnenlicht). Unter EEG-Umlage kann ich mir (noch) nichts vorstellen, EEG heisst offenbar das "Erneuerbare-Energien-Gesetz" in Deutschland.
Gibts bei uns sowas?
Sind wir jetzt so weit, dass wir unliebsame und kritisch hinterfragende Meinungen in die Lobby-Ecke drängen? Die Tatsache, dass man Meinungen mit anderen teilt, bedeutet noch lange nicht, dass man einer Lobby angehört. Wer ein Auto besitzt und es nützlich findet, braucht nicht der Autolobby anzugehören.
Und Lobbies haben sehr wohl ihre Berechtigung. Es gibt schliesslich unterschiedliche Gesichtspunkte und Strategien, die man verfolgen kann, ohne dass man einäugig werden muss.
ich möchte Eure Aufmerksamkeit auf die rechtsbürgerliche Volksinitiative zur Einschränkung des Demonstrationsrechts lenken. Vorgestern hatte ich einen "Wisch" im Briefkasten, der mich dazu auffordert, meine Unterschrift unter diese Volksinitiative zu setzen.
In kurzen Worten will die Initiative, dass in Zukunft Demonstrationen von der Polizei aufgelöst werden können, wenn die Polizei der Meinung ist, dass die öffentliche Sicherheit und materielles Gut in Gefahr sind.
Obwohl dies auf den ersten Blick ja alles vernünftig und recht klingt, schellen bei mir die Alarmglocken. Und zwar aus folgenden Gründen:
Die Polizei ist da, um die Kriminalität zu bekämpfen. Der Schaden, der bei Demonstrationen entsteht ist grundsätzlich nicht krimineller Natur, sondern politisch motiviert. Leider gibt es bei fast allen grossen Demos auch immer "die anderen", die die Situation für sich ausnutzen und Kravall aus purer Lust machen. Obwohl ich auch bereits materiellen Schaden erlitten habe durch Demos, bin ich trotzdem bereit, das Demonstrationsrecht nicht anzutasten.
Was geschieht, wenn die Polizei Demonstrationen von Rechtswegen auflösen darf, sehen wir im Übrigen zur Zeit life in Russland und in Pakistan. Dieses Recht wird über kurz oder lang immer missbraucht und das Volk geknechtet. Da bin ich gerne bereit ein paar in Flammen stehende Statussysmbole wie Luxusautos in Kauf zu nehmen. Ein kleiner Kollateralschaden im Vergleich zum politischen Risiko.
Zu demonstrieren muss als Grundrecht jedes Schweizers und jeder Schweizerin unangetastet erhalten bleiben.
Wozu das Unterdrücken des Demonstrationsrechts führt, sehen wir übrigens zur Zeit auch sehr anschaulich in Frankreich. Stichwort Beaulieus. Die Unzufriedenheit einer grosszahligen Minderheit lässt sich nicht durch Repressionen unterdrücken.
Was bedauerlich und verdammenswürdig ist, ist die Tatsache, dass man versucht, mit unausgegorenen, unsicheren wissenschaftlichen Erkenntnissen Angst, Schuldgefühle und Hysterie zu verbreiten um dies dann als politisches und finanzielles Druckmittel einzusetzen und
In seinem für Bali erarbeiteten Bericht stellt das IPCC fest:
"Der grösste Teil der Zunahme der globalen mittleren Temperatur seit der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts ist sehr wahrscheinlich auf die Zunahme der anthropogenen Treibhausgase zurückzuführen.
Es ist wahrscheinlich, dass über die letzten 50 Jahre eine signifikante anthropogene Erwärmung über allen Kontinente hinweg stattgefunden hat (mit Ausnahme der Antarktis)"
Gehört die Antarktis nicht zu unserem Planeten oder ist sie eine quantité négligeable?
Das IPCC verschweigt dabei, dass zwischen 1940 und 1975 die mittleren Temperaturen abgenommen hatten (was zu einer hysterischen Angst vor einer neuen Eiszeit führte) . Seit 1998 sind ebenfalls fallende Temperaturen zu verzeichnen. Von diesen 50 Jahre sind also 27 Jahre durch fallende oder durchschnittlich niedrigere Temperaturen gekennzeichnet, trotz steigender CO2-Emission.
Sklaverei, Sklavenhandel, Ausbeutung, Unterdrückung, Kolonialismus...
Worte, die der Vergangenheit angehören? Wie sagt man so schön? - Selig wird wer's glaubt...
und dennoch meine Frage an alle:
Seid Ihr für die Sklaverei?
Seid Ihr für den Sklavenhandel?
Seit Ihr für Kolonialismus?
Seid Ihr für Ausbeutung?
Die meisten die hier schreiben erwecken in mir leider den Eindruck.... JA! WIR SIND DAFÜR!!!!!
Empört? Ja, warum denn?
Viele, nicht alle, aber die meisten sind für Sklaverei! sind für Ausbeutung!
Ich versuche, zu erklären:
Vor langer Zeit, als ich Tauchunterricht erteilte, kann ein Rechtsanwalt aus Genf in die Tauchschule. Auf der Bootsfahrt zum Tauchplatz kamen wir über die EU zu sprechen. Er verteidigte die EU und meinte: Grossartig! Ausgezeichnet! blablabla. ok
Ich fragte: "Ist es richtig, dass allen immer wieder von allen Seiten her erzählt wird, dass die EU dazu da ist, den Reichtum unter den Völkern und vor allem unter ALLEN Personen zu verteilen?" Er bejahte und meinte: "Ja; Das ist es!"
Daraufhin sagte ich zu ihm: "Sie sind Rechtsanwalt. Sie müssen das wissen. Ist es richtig, das es immer mehr Reiche in der EU gibt und also auf der anderen Seite immer weniger Arme, oder aber ist es so, dass es immer weniger, aber dafür Superreiche und immer mehr Arme gibt? - Die in der EU leben?"
Er stutzte ein paar Sekunden und dann platzte es ihm heraus: "Darüber habe ich bis heute noch gar nie nachgedacht. Aber es ist Wahr! - Es gibt tatsächlich immer mehr Arme in der EU... und einige weniger... die immer Reicher..."
Sie werden mich mit Recht fragen, was hat "Wa(h)re Liebe" mit der EU hier zu tun! Wir sprechen hier nicht über die EU...
Nur muss ich dem entgegenhalten: "Alles hängt zusammen, ALLES!"
Viele Menschen hier GLAUBEN!!! - dass das Problem mit einem erhöhen der Energieabgaben gelösst ist!; gelösst wird...
Irrtum: Das Problem wird dadurch noch zusätzlich verschärft!
Energie sollte: JA SOLLTE - so postuliere ich - wie sie von der Natur uns GRATIS zur Verfügung gestellt wird - für alle viel viel günstiger zu haben sei! Um mit der Einstellung eines Nicola Tesla zu sprechen: GRATIS! Also FREI!
Empört? - Worüber? - über die eigene Uneinsichtigkeit? - Da habe sie alle recht!
Die Natur stellt uns allen Energie FREI zur Verfügung... So etwas nennt man WAHRE LIEBE - meine Herren! Alles andere ist Ausbeutung.
ich kenne sehr sehr viele Leute, die jeden Tag bis zu 3 Stunden EINEN WEG - fahren müssen, also bis zu 6 Stunden am Tag im Verkehr stecken!!! um auch nur ein bisschen Geld verdienen zu können... Glaubt Ihr allen ernstes die tun das aus Spass?, weil's ihnen Spass macht, 3 Stunden Zug, Auto, U-Bahn, Autobuss usw. zu benutzen, um dann für einen Hungerlohn zu arbeiten? Wie denken Sie, werden die die zukünftigen Transportkosten bewältigen? Wenn die noch mehr bezahlen müssen? Wir pinggel leben ein einer Schweiz, die für globale Verkehrsverhältnisse äusserst KLEIN ist! Vielleicht schlägt sich dies auch auf die Sichtweise so vieler nieder - und wer wohl? raten Sie, verdient an den Preiserhöhungen?
Viele die hier schreiben, denken, weil man es ihnen vorgedacht hat, sie tun etwas Gutes, zu behaupten, Energie müsse teurer werden. Sie denken, sie tun der Umwelt etwas Gutes!!! - Doch Irrtum! - Sie tun den Reichen etwas Gutes! - Denn den Reichen spielt es nun tatsächlich kaum eine Rolle, ob ein Liter Benzin 20 oder 50 Franken kostet, selbst wenn deren Auto 15 Liter auf 100 km braucht!; was ein Liter Heizöl oder ein KW/H kostet. - Diejenigen die zu den Reichen zählen, haben dafür Strassen fast nur für sich, Flugzeuge für sich, ein warmes Haus für sich, und und und... denken SIE ALLE ein bisschen WEITER.... Wenn Sie alle es sich nicht mehr leisten könnten bei MINUS 15 Grad in der warmen Stube zu hocken.... denn "Globel warming" wird zu Zeit in zehntels Graden gemessen!!! Also können Sie alle auf Ihre warme Stube mit 40 Grad warten, spätestens als Land-Jäger geniessen und dann brauchen Sie wieder Klimaanlagen...!!! nicht?
Energie sollte GRATIS sein - so wie sie uns die NATUR ja auch GRATIS zur Verfügung stellt! Oder haben sie all jene Menschen und Firmen gesehen, die der Natur dafür etwas bezahlen, geschweige zurück geben, dass sie von ihr Energie nehmen? - und auch nur zu oft stehlen? - und es dann zu einem unanständig hohen Preis weiter verkaufen...
Nachplappern ist, wie schon einmal gesagt - ganz ganz einfach - ohne aber die waren Hintergründe zu sehen und zu durchleuchten.
Die Energie müsste GRATIS sein! Dass sich alle und der Hinterste und Letzte es sich leisten kann und nicht so wie zur ZEIT des Kolonialismus.... - denn dort wären wir nämlich wieder angelangt! - Zur Zeit der Sklaven und Sklavenhaltung. Nicola Tesla hat das gewusst und hat daran gearbeitet und die Natur hat ihm einige seiner Geheimnise offenbart! - und er hat sie mit Erfolg, ja sogar mit sehr grossem Erfolg angewandt. Aber das wissen wohl die wenigsten und offen gesagt, wollen es ja auch gar nicht wissen, denn was gratis ist, ist ja nichts wert -
Jemand, der pro Tag 66'666.66 Euro verdient schert sich wohl kaum darum, was der Spritt kostet. Ich weiss, viel, die dies hier lesen sind entrüstet. Aber Sie vergessen leider, damit genau sie durch Ihr Denken und Tun den Kolonialismus, die Sklaverei nur vorantreiben, sind aber auch die Ersten, wenn sie in Ihrem selbstgemachten Käfig sind, die am lautesten Schreien! - Ungerechtigkeit! (Nicht Alle!)
Worum geht es denn bei den meisten Kriegen? Warum werden Diese geführt? - Es geht um die sogenannten "Energie-Reserven" dieser Welt. Es geht um Haben und nicht um Sein!
Viele von Euch wissen, worum es bei den Kriegen im Irak geht... viele wissen es eben nicht. Die jungen Soldaten sind ganz eindeutig die "Sklaven", die vor der TV-Show ganz salopp sagen, weil sie es bis zum umfallen gelernt haben: "Just we do our job!" - Ups - ich glaube mich laust der Affe - ich höre wohl nicht recht... - bei solchen Aussagen.
Also, wieviel sollte die Energie kosten? Seien Sie konsequent mit sich selbst und gestatten Sie ihrem neuronalen Netzwerk einmal einen Höhenflug. Denken Sie IHRE Gedanken zu Ende - und nicht, was Ihnen durch die Brain-Waschmaschinen vorgesetzt werden, Sie werden auf noch ganz andere und vor allem aber auf höchst interessante Ideen und Lösungen kommen.
Also nochmal: wie war das doch gleich mit Sklaven usw.?
Wie war doch das nochmal mit der Liebe?
Liebe Grüsse an ALLE
Rich
Gratis Ressourcen werden verschwendet. Z.B. könnte der Wasserverbrauch in der Landwirtschaft drastisch gesenkt werden, wenn Wasser (mehr) kosten würde. Teilweise wird das Wasser in offenen Kanälen auf die Felder geleitet, wobei ein grosser Teil verdunstet. Oder es werden riesige, ineffiziente Sprinkleranlagen eingesetzt, bei welchen die Verdunstungsverluste riesig sind. Hingegen wäre es möglich, jeder Pflanze genau die benötigte Menge Wasser durch Tröpfchenbewässerung zuzuführen. Jedoch fehlen die Anreize zu solchen Systemen, da das Wasser (so gut wie) gratis ist.
Eine ähnliche Verschwendung wäre bei Brenn- bzw. Treibstoffen zu erwarten.
Die Lenkungsabgaben bringen nur einen Teuerungsschub, darunter leiden die Kleinverdiener und sozial schwächsten! Ausgerechnet die SP ist treibende Kraft hinter diesen unsozialen Ideen. Da wundert ihr euch noch, wenn eure Stammwählerschaft davon läuft?!?
„Energie sollte GRATIS sein - so wie sie uns die NATUR ja auch GRATIS zur Verfügung stellt!“
Mehrmals wiederholen Sie in Ihrem Beitrag diese Forderung. Dazu kann ich nur sagen:“ dann holen sie sich doch die Energie, wie sie die Natur zur Verfügung stellt!“ Jeder/jede kann sie sich holen – die Sonne scheint jeden Tag, der Wind bläst jeden Tag, die Gezeiten finden jeden Tag statt, Erdwärme, Erdöl und Erdgas befinden sich im Boden, Holz steht ebenfalls zur Verfügung, wenn Sie Waldbesitzer sind, etc. …
Wenn Sie aber Energie wollen, die jemand für Sie (aus natürlichen Quellen) aufbereitet hat, dann müssen Sie halt schon in’s Portemonnaie greifen. Verstehen Sie?
Dass nur Reiche sich gewisse Dinge leisten können, wird immer wieder als Argument gegen steigende Energiepreise etc. angeführt. Ich sage: Ja, es ist tatsächlich so, Güter die bezahlt werden müssen, können diejenigen sich eher leisten, die Geld haben, als diejenigen die kein oder wenig Geld haben. Das ist doch nur logisch?!
http://video.google.com/videoplay?docid
Wie auch immer: Angenommen Richard Geisser’s Auto braucht 6l / 100 km. Bei einer CO2 Abgabe von satten 25 Rappen pro Liter Benzin sind das grad 25 Franken im Monat Mehrkosten. Eine Abgabe welche ihm notabene ohnehin wieder zurückgezahlt wird, ausser natürlich alle anderen fahren plötzlich nur noch mit dem Zug.
Angenommen Richard Geisser bezahlt 2 Rappen pro kWh an die Investition von erneuerbarem Strom in der Schweiz und er alleine verbraucht doppelt soviel Strom wie ein effizienter 2 Personen Haushalt, also ganze 3000 kWh im Jahr. Dann sind das Mehrkosten von lediglich 5 Franken pro Monat. Mehrkosten, welche zudem wertvolle Arbeitsplätze in der Schweiz generieren und sichern könnten. Diese Förderabgaben werden letztlich dazu führen, dass zukünftig Häuser tatsächlich Strom fast gratis erzeugen können, weil ein Stromerzeugungsdach zukünftig kaum teurer sein wird als ein Ziegeldach.
Angenommen Richard Geisser hat einen Sohn, welcher gerade mit Rauchen begonnen hat. Wenn er ihn überzeugt, mit diesem ungesunden Zeugs aufzuhören, dann spart der sich ganze 160 Franken im Monat (das ist in etwa die Summe, was der Durchnittsraucher in der Schweiz verraucht, nur um etwas früher sterben zu dürfen.)
Also: Sein Kind davon überzeugen nicht mit dem Rauchen anzufangen spart gut 5 mal soviel Geld wie eine CO2-Benzinsteuer (wenn man sie nicht zurückerhalten würde) und eine anständige Förderabgabe an erneuerbaren Strom zusammengerechnet.
Die Tatsache, dass man Meinungen mit anderen teilt, bedeutet noch lange nicht, dass man einer Lobby angehört.
Lieber Denker – wo Du recht hast, hast Du recht.
Und wer weiss, vielleicht ist ja das IPCC verbandet mit der Atomlobby, welche ja ebenso felsenfest von der Treibhausgeschichte überzeugt ist. Wobei sie natürlich gleichzeitig verschweigen, dass unsere Atomkathedralen auch bald einmal indirekt einen Haufen CO2 ausstossen werden. Sobald die Uranmienen allesamt niedrighaltig werden, werden auch die dieselbetriebenen Bulldozer in diesen Mienen entsprechend mehr arbeiten müssen und die schnellen Brüter sind nur schon deshalb keine Alternative, weil sie aus rein finanziellen Gründen nicht einmal mit erneuerbarem Stromerzeugern konkurrieren können.
Und jetzt ist Edgar noch verschwunden? Irgendwas ist doch faul hier...
Das Dumme ist:
Lobbies funktionieren mit Geld!...ohne Moos nix los... der Finanzkräftigste hat die kräftigste Lobby.
Wie hiess dieser ehemalige bekannte WERBEfachmann noch, habe es vergessen, ist aber auch egal; doch sein Zitat ist mir in bleibender Erinnerung:
"Gebt mir zwanzig Millionen Franken und ich mache einen KARTOFFELSACK zum Bundesrat!"
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"Es gibt tatsächlich immer mehr Arme in der EU".
Haben Sie Zahlen dafür? Wie wird Armut definiert?
Mein Grosseltern (Jahrgänge um 1880) waren arm. Meine Eltern waren arm (ausgebombt im 2. Weltkrieg in Deutschland).
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"Die Natur stellt uns allen Energie FREI zur Verfügung... Alles andere ist Ausbeutung."
Und was hindert Sie daran, diese Energie, die doch gratis ist, zu nutzen? Scheint bei Ihnen keine Sonne? Fällt bei Ihnen die Wasserenergie nicht vom Himmel? Gibt es in Ihrem Garten keine Geoenergie? Haben Sie schon nach Erdöl gebohrt?
Tatsache ist doch, das die meiste Energie in Formen vorkommt, die nicht direkt nutzbar sind. Ein Baum ist voller potenzieller Energie, aber er muss erst gepflanzt, gefällt, geschnitten und gelagert werden, bevor er zum Heizen geeignet ist. Einen PC kann man mit einem Baum nicht betreiben, dazu muss man den Baum erst in elektrische Energie umwandeln.
In jedem Falle sind Arbeitsprozesse erforderlich, die individuell wohl kaum ökonomisch zu bewältigen sind, also ist die Mitarbeit anderer Menschen erforderlich. Und während sich diese Menschen darum bemühen, die Energie bereitzustellen, haben sie keine Zeit, sich um ihre eigene Ernährung, zu kümmern.
Ernährung müsste nach Ihrem Modell auch "frei" sein. Es kann jeder seinen eigenen Kartoffeln und Weizen anpflanzen, Hühner und Schweine halten. Warum sollen wir für etwas bezahlen, wenn es doch frei verfügbar ist?
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Haben Sie wirklich die Absicht, eine in Jahrtausenden gewachsene Gesellschaftsstruktur umzubauen. Wie wollen Sie das ohne staatliche Eingriffe (Diktatur, Kommunismus) erreichen? Wenn Sie uns dann das Paradies garantieren können, lasse ich mich vielleicht überzeugen ... In der Zwischenzeit lebe ich mein Leben in einer Gesellschaft, die mir genau das ermöglicht.
Da sollten Sie sich mit Ihrem Mit-Poster Richard Geissbühler absprechen, er plädiert doch dafür, dass alles "frei" sein sollte.
Übrigens, Wasser wird in der Landwirtschaft nicht vernichtet, sondern in seinen Kreislauf zurückgebracht. Was verdunstet bildet Wolken, Wolken ergeben Regen, Regen fällt auf die Erde ... der Kreislauf beginnt wieder.
Vielleicht sollten wir auch die Seen und Ozeane mit Blachen abdecken, denn die Verdunstung ist ungleich höher.
http://feldwaldwiesenblog.blueblog.ch/
Der Text ist voller Ironie, dennoch enthält er viel Wahrheit.
Was meinen die Grünen oder Herr Roche oder wer auch immer mit lieben? Kann man die Natur genauso lieben wie einen Menschen? Oder wie ein Tier? Oder wie Kunst, Musik? Darin liegt doch wohl des Puddels Weisheitskern: man kann verschiedene Dinge lieben, aber auf ganz verschiedene Arten.
Ich bin sicher: Ihre "Liebe zur Natur ist sicher eine andere als jene zur Kunst oder zu Ihrer Frau.
Mit besten Grüssen
feldwaldwiesenblogger
Die Tatsache, dass es sich um verhältnismässig kleine Beträge handelt, ist mit Sicherheit kein gültiges Argument, diese Beträge überhaupt zu erheben.
Insgesamt handelt es sich trotzdem um eine Abschöpfung von Bedeutung, weil JEDER davon betroffen ist. Der gesamte Betrag wird sich in den Preisen aller Produkte und Dienstleistungen wiederfinden.
Andererseits, wenn es sich um für das Individuum um unbedeutende Beträge handelt, wo ist dann der Lenkungseffekt, der Anreiz, weniger zu konsumieren?
Und wie wird mit Geld, das über eine Reihe von Konten verschoben, gewaschen und dann wieder ausgeschüttet wird, CO2 reduziert? Einige werden dabei sicher reicher, denn es wird weniger ausgeschüttet als eingenommen wird, es sei denn, Banken und Staat verzichten darauf, sich im Vorbeigehen zu bedienen.
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globi: "Eine Abgabe welche ihm notabene ohnehin wieder zurückgezahlt wird"
Wo kann ich die 25.- wann und wie wieder zurückbekommen?
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globi: "...ausser natürlich alle anderen fahren plötzlich nur noch mit dem Zug."
Braucht die Bahn keine Energie?
Noch eine unbequeme Wahrheit: In einem fairen Vergleich des Energieverbrauchs pro Passagier sind zwischen Auto und Bahn kaum Unterschiede auszumachen.
http://tinyurl.com/34g74f
Sollte man nicht die Wahrheit sagen: Das Dumme ist, Lobbies bestehen aus Menschen. Und unsere Regierung tut alles dafür, Geld zum wichtigsten Wert in unserer Gesellschaft zu erheben. Mit Geld wir alles geregelt, wird alles aufgewogen.
Lobbies vereinen Menschen, die gemeinsame Interessen vertreten. Oftmals sind es ideelle Interessen, es können aber auch finanzielle, soziale, rechtliche Interessen sein.
Politische Parteien sind im Grunde genommen institutionalisierte Lobbies.
IP(CC)=Intergovernmental Panel ist eine solche Lobby, die die Interessen der ihr angeschlossenen Nationen vertritt. Hinter ideellen Zielen ("eine bessere Welt") stehen auch handfeste politische und finanzielle Ziele. Eines der politischen Ziele ist es, die Weltwirtschaft dem Diktat der Klimaziele zu unterwerfen. Da keine Nation den Alleingang wagt, weil sie mit negativen wirtschaftlichen Folgen rechnen müsste (obwohl man uns glauben macht, dass die CO2-Abgaben wirtschaftsneutral sein sollen) muss Druck auf alle anderen Nationen ausgeübt werden. "Und bist du nicht willig, so gebrauche ich Gewalt". Nichts ist effizienter als Angst, um Druck auszuüben.
Das IPCC ist eine nicht demokratisch gewählte politische Organisation, eine Lobby, finanziert von den Vereinigten Nationen, diese wieder finanziert von den individuellen Nationen. Die Aktivitäten des IPCC und ihre Finanzierung unterstehen absolut keiner unabhängigen Kontrolle.
In den letzten 10 Jahren ist gemäss Satellitenmessungen keine Erwärmung und in den letzten Monaten ist eine Abkühlung zu erkennen - trotz kontinuierlich steigenden CO2-Emissionen.
Sag mal - lebst Du in einer Höhle oder was? Ab nächsten Jahr werden uns die Umweltabgaben über die Krankenkassenprämien zurückvergütet - zumindest steht das so im Fackel welche sämtliche Krankenkassen versandt haben.
Braucht die Bahn keine Energie?
Schon aber sie benötigt wenig Energie und produziert dabei kaum CO2:
1. Ist die Bahn wesentlich effizienter als ein Auto.
Die Rollreibung der Bahn ist wesentlich geringer und der Luftwiderstand pro beförderte Person ist ebenso deutlich geringer als beim PW. Dazu kommt dass der Elektromotor einen Wirkungsgrad von über 80% aufweist und ein Teil der Bremsenergie ins Netz speisen kann. Da die meisten PW-Motoren schlecht ausgelastet sind, beträgt der Durchschnittswirkungsgrad des Verbrennungsmotors kaum mehr als 10%.
Der Artikel ist wenig glaubwürdig. Man darf immer alles blind glauben, manchmal muss man auch etwas kritisch denken:
Die 5.9 Liter /100 km Benzin entsprechen übrigens etwa 59 kWh /100 km. Das heisst für die Strecke Zürich-Bern müsste pro Person 83 kWh in einer Stunde verbraten werden! Eine moderne Lok hat eine maximale Leistung von 6000 kW, welche lediglich beim anfahren benötigt wird. Angenommen der Durchschnittsleistungsbedarf einer Lok ist ganze 2000 kW, heisst das, dass so ein Zug durchschnittlich lediglich mit 24 Leutchen zwischen Zürich und Bern verkehrt – also eine Auslastung von durchschnittlich gut 2%!
2. Verfügt die SBB über Wasserkraftwerke mit äusserst geringem CO2-Ausstoss.
Wie auch immer, das Benzin könnte natürlich auch gratis abgegeben und über eine Arbeitsbestrafungsabgabe finanziert werden. Darüber würden sich die Ölkonzerne, Ölscheichs und natürlich auch die Arbeitslosen sicherlich freuen. Die Frage ist einfach ob unsere Volkswirtschaft langfristig auf diese Weise überleben könnte: Ganz ohne Ölscheichs und einem haufen Arbeitslosen?
Dein Richard Geissbühler war gut! Wie sagte doch Richard Geisser:"Alles hängt zusammen, ALLES"...
Deine Antwort lesend musste ich an den USA Wahlkampf denken, an die Wahlkampf-"Spenden". Die sind ständig gestiegen und mittlerweile sind es astronomisch hohe Summen, die ein Präsidentschaftskandidat einsammeln muss, um als Kandidat überhaupt eine Chance zu haben. Die Öl-Lobby (Globi kennt sich da aus und weiss, wie voll deren Kassen sind) wird sicher genau hinschauen, w e n sie da unterstützt.
In Deutschland gab es den Flick Parteispendenskandal. Ein gewisser Herr Von Brauchitsch, Manager des Flick-Industrieimperiums, nannte diese illegale Spendenpraxis
"Pflege der politischen Landschaft"
Pas mal, n'est-ce pas?
Und weshalb muss ich sie dann vorher bezahlen, wenn ich sie wieder zurückbekomme?
Reduziert die Krankenkasse dann meinen CO2-Ausstoss und muss ich dazu mein Auto bei der Krankenkasse vorführen?
Ja, schon, aber was soll ich tun, wenn M. L. keine Krawatte trägt? Blocher&Calmy-Rey anmailen? Was?
Gut, dass ihr wieder etwas auf das Energieproblem kommt, einen Teil unserer Nachhaltigkeitsprobleme. Zum Beispiel die fahrenden Öfen, welche unserer Mobilität und Warenschieberei dienen.
Wir möchten ja die 2000-Watt-Gesellschaft anstreben, die CH-Köpfe liegen zur Zeit bei 6000 Watt. Das sind 15 Liter Benzin pro Tag, die für alles reichen sollten (.
Die physikalischen Grenzen der Effizienz sind schon annähernd erreicht. Bei Wärme-Kraft-Maschinen liegt kaum mehr etwas drin, bei der Gebäudeisolation auch nicht. Und sowohl Fahrzeuge wie Gebäude gibts immer mehr.
Uebrigens: Ein Velofahrer braucht nur ungefähr 0,1 Liter "Benzin" auf 100 km, einschliesslich graue fossile Energie in seiner Nahrung. Gibt es seit dem Hurrikan Katrina und dem massiv höheren Benzinpreis mehr Velofahrten?
Nimmt mich wunder, wie man von den 6000 Watt nach unten kommen soll, wenn nicht durch "Suffizienz", Verzicht und massivem Abbremsen des Wachstums.
Ich muss sagen, dass auch ich an der Wirkung von lächerlichen Lenkungsabgaben zweifle. Auch wenn dadurch nachhaltige Energieformen wachsen (!) könnten, so werden sie bei anhaltendem Wirtschaftsboom nicht einmal den Zusatzbedarf decken können. Ferner besteht wie schon erwähnt das Risiko, dass die Lenkungswirkung in eine völlig unerwünschte Richtung geht (Anpflanzungen für "Bio"treibstoffe).
Die Dezember Ausgabe von GEO hat mich auf eine Idee gebracht. Da steht, dass Exxon in den letzten 20 Jahren mehrere Millionen US Dollar ausgegeben hat, um so genannte Think Tanks (Denkzentren) zu finanzieren, um ganz gezielt Missinformation bezüglich Klimawandel zu verbreiten und die Wissenschafter des IPCC zu verunglimpfen. Das nenne ich beeindruckend, wenn auch zynisch. Zumal die Information von Exxon Chef Rex W. Tillerson höchst persönlich kommt.
Einige hier Schreibende machen auf Grund ihrer Unbelehrbarkeit immer mehr den Eindruck, als bloggen sie für eine Lobby oder aber, dass ihr Geblogge Zeichen für ihre persönliche Verdrängung des Problems ist. Das nennt man Projektion (eigene Probleme auf andere zu projizieren).
"Denker" beglückt uns in konstantem Masse mit seiner verbalen Diarrhö und seinem Klugscheissertum.
Er stellt sich dumm, wo es seiner Sache dient, und oberschlauh, wo es der Klimabewegung schadet.
Jedes einzige seiner Argumente habe ich in zwischen nachgelesen. Keines davon ist standhaft - sondern auf Mythen zurückzuführen, die vermutlich ganz gezielt von gewissen Kreisen unters Volk gestreut werden. Oder sogar von ihm selbst. Letztes ist nur eine Hypothese aber dennoch bedenkenswert.
Anstatt einer sachlichen Diskussion schaft Denker und andere es hier zu polemisieren und scheinwissenschaftlich zu Argumentieren.
Ein Lob an Globi, Thomas Urseler und andere, die in unermüdlicher Ausdauer diesen Blogern immer und immer wieder versucht haben, zu erklären, was diese nicht versehen. Ohne Erfolg.
Da kann ich nur Chevalier beipflichten: Informiert Euch, bevor ihr blogt und wiederholt nicht dauernd diese Pseudoargumente des nicht eingetretenen Waldsterbens, oder dass die Erde schon wärmer war, oder dass die Sonnenaktivität fürs Global Warming verantwortlich ist.
Wie schon gesagt, wenn man diesen Argumenten nachgeht, zerfallen sie zu Staub.
Ich erkläre regelmässig vielen Leuten, wie das funktioniert mit dem Klimawandel und dem Global warming. Jedes mal treffe ich auf sehr interessante Fragestellungen, die mir zeigen, dass mehr Aufklärungsarbeit von Seiten der Regierung nötig ist. Glücklicherweise lassen sich die meisten Menschen allerdings mit rationalen Erklärungen von der Dringlichkeit der Situation überzeugen. Die meisten Fragen lassen sich beantworten.
Hin und wieder treffe ich auch auf Menschen, die die Situation aber unter keinen Umständen in ihre Welt aufnehmen wollen. Diese Abwehrhaltung zeigt sich auf erstaunlich erfinderische und tückische Art und Weise. So werden verzweifelt Pseudo- und Populär-"wissenschaftliche" Artikel gesucht (siehe Denker...), in denen eben jene Zweifel aufgebauscht werden, die es rechtfertigen, sich im Stuhl zurückzulehnen und nichts zu tun.
Es scheint eine ausdauernde menschliche Fähigkeit zu sein, Denkenswege zu finden, in denen das Problem an sich nicht existiert. Das dumme ist nur, der Berg verschwindet nicht dadurch, dass wir den Kopf in den Sand stecken - wir sehen ihn nur nicht mehr.
Ich mache übrigens die Gesetze nicht. Wenn Du die Details wissen willst, musst Du Dich schon an die entsprechenden Behörden wenden.
Wie auch immer: Wer offensichtlich weniger CO2 als der Durchschnitt produziert, wird letztlich belohnt.
Bei der Arbeitsbestrafungssteuer ist ja auch nicht viel anders. Wer mehr arbeitet muss mehr Strafsteuer bezahlen und das muss offensichtlich gut so sein weil Arbeit etwas schlechtes sein muss.
Was ist jetzt eigentlich Deine Lösung:
* Wer in der Schweiz arbeitet soll noch stärker steuerlich bestraft werden?
* Wer ausländische Energie verschwendet soll zusätzlich belohnt werden?
Oder ist Dir einfach langweilig und machst gerne etwas Eselei?
Reduziert die Krankenkasse dann meinen CO2-Ausstoss und muss ich dazu mein Auto bei der Krankenkasse vorführen?"
Bist Du so dumm oder stellt Du Dich dumm?
Du musst die Lenkungsabgabe deswegen zuvor bezahlen, damit Du endlich lernst, weniger Auto zu fahren.
Es muss gesagt sein: unter anderem Deinetwegen, muss bald auch ich für die Lenkungsabgabe in die Tasche greifen. Ich habe mein Leben umgestellt und fahre kaum noch Auto. Freunde von mir müssen Auto fahren aus beruflichen Gründen und müssen auch Deinetwegen bezahlen.
Wo es keine Einsicht gibt, braucht es eben Gesetze. Leider.
Also, wenn wir von den fossilen Energieträgern wegkommen, dann erschlagen wir gleich mehrere Fliegen auf einen "Chlapf":
1.) Global warming
2.) Weg von einer endlichen Ressource
3.) SEHR viele, neue Arbeitsplätze im highttech Sektor und im Handwerk
4.) Wirtschaftliche und politische Unabhängigkeit.
Unter diesen Gesichtspunkten sage ich doch: "LOS GEHTS! LET'S DO IT!"
Wie können Sie und einige Ihrer Mitblogger nur solchen Unsinn schreiben.
Natürlich sind Wärmekraftmaschinen, wenn sie gut gebaut sind, nahe an ihren Leistungsgrenzen. Aber die Systeme aus Fahrzeug und Wärmekraftmaschine oder, noch besser, aus Lebensform, Fahrzeug und Wärmekraftmaschine sind es überhaupt nicht. Es wird leichter gebaute und intelligenter betriebene Fahrzeuge (schon aufgefallen dass sich die Zahl der im Internet angebotenen VW Lupo Diesel in den letzten zwei Monaten mehr als halbiert hat ?) geben und andere, effizientere Formen Wohnen, Arbeiten und Freizeit miteinander zu verbinden.
Und natürlich sind Ölheizkessel inzwischen ziemlich ausgereizt, aber Wärmekraftkopplung als Energienutzungssystem ist es noch lange nicht und Gebäude als Wärmesysteme sind es erst recht nicht. Zwar stehen die ersten Häuser, die ganzjährig warm sind und doch nicht geheizt oder mit sinnloser Abwärme von Elektrogeräten warmgehalten werden. Aber bis der ganze Gebäudebestand der Schweiz zB überholt ist, wird es fünfzig oder mehr Jahre gehen.
Verknappung, soziale und ökonomische Spannungen und menschliche Kreativität sind doch der Motor unserer Geschichte. Hört Ihr nicht das Gejammer der Jäger und Sammler, die das Verschwinden der Wildtierherden beklagen ? Sie klagen während andere längst mit Nutzpflanzen und -tieren herumexperimentieren.
Waxklug eben, nicht waxdumm, wie bei den immer noch Jägern.
Das ist doch der Witz der biologischen Evolution, dass auf den gleichen Existenzgrundlagen immer noch mehr, noch stärker vernetztes, noch intelligenteres und - vielleicht der Hauptantrieb - noch schöneres Leben entsteht. Natürlich leben wir auf einer einsamen Insel im All und werden kaum in absehbarer Zeit auf eine andere, grössere, bessere und vor allem noch nicht abgegraste Insel gelangen. Aber die Grenzen des Wachstums unserer eigenen Insel sind noch lange nicht erreicht.
..
Übrigens ein interessanter Übersetzungsfehler:
Limits to Growth, nicht of Growth - Grenzen für das Wachstum, nicht, wie in der deutschen Übersetzung, des Wachstums: Wachstum stösst immer wieder an Grenzen, aber es überwindet sie auch immer wieder, indem es sich selbst und die Wirkweise der Grenzen verändert.
Im letzten Blogkapitel ist eine engagierte Diksussion über die Wurzel allen Übels bezüglich Umweltbelastung entbrannt. Wir waren uns nicht einig, ob nun das Wirtschaftswachstum oder die hohe Bevölkerungszahl schlussendlich für die Belastung der Umwelt verantwortlich ist.
Ich denke, dass die Lösung in unserem "Gesamtumsatz" zu suchen ist. (Umsatz nicht im wirtschaftlichen Sinne). Viele Leute können so wirtschaften, dass sie mit der Natur im Einklang leben. Wenige können die ganze Welt zerstören. Weder Wirschaft noch Bevölkerungszahl alleine sind also ein Kriterium dafür, ob wir die Umwelt kaputt machen, oder nachhaltig wirtschaften.
Auf was es anscheinend ankommt, ist das "gefaltete Integral", der Gesamtumsatz, den wir aufweisen. Da wir sehr viele sind, lässt sich Statistik betreiben: Die durchschnittliche Prokopf-Umweltbelastung (oder auch: der Footprint, der Fussabdruck) mulitpliziert mit der Bevölkerungszahl ergibt die gesamt Umweltbelastung, die wir verursachen.
Das Problem nun ist, dass beides, Bevölkerungszahl UND Prokopf-Energieverbrauch, in den vergangenen Jahrzehnten in den westlichen Ländern enorm zugenommen hat. Nun ist die Gesamtumweltbelastung zu gross. Wir überfischen die Weltmeere. Wir vergiften unsere Flüsse - unser eigenes Trinkwasser mit Schwermetallen. Wir müssen Kernkraftwerke bauen und riskieren dabei gleich jahrtausendlange Kontaminierung, um unseren Energiehunger zu decken. Usw.
Kurz: Wir leben weit über unsere Verhältnisse hinaus. Was meint Ihr? Können wir uns mal auf diesen ersten Punkt einigen, um dann nach Lösungsansätzen zu suchen?
ist euch eigentlich bewusst, welchen schaden ihr anrichtet, indem ihr eure unqualifizierten zweifel verbreitet?
Oder ist dies vielleicht euer Ziel - schaden anzurichten?
http://www.novatlantis.ch/frames_d.html
Zudem: Für's wohnen können wir bereits mit heutiger Technologie 100% des Wärme und Strombedarfs erneuerbar decken. Auch reichen unsere Dächer problemlos aus um unsere Mobilität zu gewährleisten (abgesehen von der Fliegerei).
Und ein inderproduktionwenigflächenverbrauchendes Vegi-Schnitzel ist durchaus schmackhaft.
Über 40 Stände mit Photovoltaik KMUs waren zu finden. Zum grossen Teil neue KMUs mit vielen neuen Handwerkerarbeitsplätzen sowie Halbleiter-Ingenieure und offenen Lehrlingsstellen (Elektromonteure, Dachdecker, Elektroniker,...). Alle grossen technischen Hochschulen waren vertreten (bei den KMUs, wie auch mit eigenen Ständen). DAS sind neue Märkte und Arbeitsplätze, nicht die Uranindustrie mit ihren Sondermüllreaktoren.
Hat eigentlich schon mal jemand ausgerechnet (vielleicht Globi), wieviele Handwerkerarbeitsplätze und Hightecharbeitsplätze es kosten würde, wenn wir ein neues KKW bauen - und dementsprechend vielen Photovoltaik KMUs das Grass wegfressen?
Wo ist denn hier das Wirtschafts- und Arbeitsplatzdenken?
...höre ich hier die Gentechnik-Lobby??
Die habe ich wohl ganz vergessen.
Wie dumm und primitiv waren doch die Indianer; töteten sie doch nur so viele Bisons wie für ihren Lebensunterhalt benötigt.
Wie k l u g waren doch die Weisshäutigen, schossen sie doch diese gewaltigen Herden zusammenm zu einem kärglichen Restbestand - aus purem Spass an der Freud!
...womit wir wieder bei Thomas Urseler wären und seinem Lösungsansatz....
Bei Bevölkerungszahl und Wirtschaftswachstum ist der Streitpunkt, ob es einen Zusammenhang dazwischen gibt, und wenn ja, wie die Ursache-Wirkung-Beziehung ist.
Es gibt verschiedene Indizien, welche das globale Bevölkerungswachstum als Folge oder Begleiterscheinung des Wachstumszwangs erscheinen lassen. Denn die Wirtschaft ist nicht nur absolut gewachsen, sondern auch das Pro-Kopf-BIP ist gewachsen. Dies primär aufgrund der Ressourcen-Plünderung.
Obwohl Politiker für mich kein Massstab mehr sind, liefern sie ständig die Bestätigung meiner Theorie:
Sie fordern MEHR Leute in der Schweiz, um das Wachstum zu halten (mehr Einwanderer, mehr Kinder). Sogar die CVP und SP verkaufen ihre Familienpolitik mit der Begründung, dies schaffe Wachstum.
Dieses stupende Runterbeten von Wachstumsporolen muss aufhören.
lassen Sie sich von "Denker" und den anderen Klimaleugnern und Hobbyzweiflern nicht durcheinander bringen.
Auch heute gibt es noch Raucher, die steif und fest davon überzeugt sind, dass Rauchen nicht der Gesundheit schadet. Zumal ist es noch niemandem gelungen, zu beweisen, welche Zigarette im Leben eines Rauchers für dessen Tod verantwortlich ist. Zum Glück für uns alle, warten wir aber nicht ab, bis dies jemandem gelingt (wohl niemals).
Und so kann ich für mich sagen, dass die Kritiker des IPCC's ihre Chance hatten. Nun ist es Zeit zu handeln - und nicht noch einmal 100 Jahre mit Lammentierereien zu verbringen.
Weiter so, Herr Bundesrat.
Deine Arroganz ist grenzenlos. Musst du mir Lektionen erteilen? Du weisst nicht einmal, ob ich ein Auto habe.
Und wieviel Schaden verbreitest du mit deiner unsachlichen Kritik? Es geht um Fakten, nicht um Glauben. Aber wenn dir dein blinder Glaube nicht einmal erlaubt, die Fakten nachzuprüfen ...
Man wird dann später einmal vermutlich einsehen haben, dass wärmere Temperaturen auf unserem Planeten noch gar nie ein Problem waren, (die mittlere Temperatur betrug in den letzten paar Hundermillionen Jahren nahezu 20° und nicht wie jetzt <12° Der Unterschied ist nur, dass sich früher Fauna, Flora und später der Mensch jeweils angepasst haben.. und heute? Wir wollen Alles kontrollieren und korrigieren, wenn nötig mit finanzieller "Gewalt" weltweit, heute und in Zukunft, mit unzähligen Billionen und pseudo Massnahmen wie Zertifikatenhandel und Lenkunsabgaben, die mit Nichts, aber auch gar Nichts mit der Umwelt im Zusammenhang stehen.
Irgendwann begreiffen wir es Alle. Die wirklichen Probleme und Herausforderungen der Zukunft heissen:
Mangel an TRINKWASSER, NAHRUNG und ENERGIE in einer Welt, die aus den Nähten platzt!
Und an Alle, die immer wieder unsere Kinder und Nachfahren bemühen und als Argument für Klimaschutz missbrauchen:
Denkt mal über Eure Nasenspitze hinweg !!
Rumpelstilz!
Zum zweiten Punkt zuerst: Ich gehe jede Wette ein, dass ich weniger CO2 produziere als du. Also lass deine Schulmeisterei.
Zum ersten Punkt: Entgegen den populären Behauptungen wissen wir nicht genügend über das Weltklima um auch nur einigermassen verlässliche Modelle zu erstellen. Wer die ausführlichen Berichte des IPCC (nicht nur die Zusammenfassung für Poliy Makers) durch liest, stellt fest, dass selbst das IPCC von Unsicherheiten geplagt ist, die dann aber überspielt werden.
Das IPCC musste selbst die ursprünglich alarmierendste Theorie des Hockey Sticks zurückziehen, nicht nur weil sie auf unzureichenden Daten beruht, sondern bewusst manipuliert wurde.
Die Hockey Stick Theorie verleugnet nicht nur die mittelalterliche Wärmeperiode sondern auch die kleine Eiszeit.
Die Untersuchungen an den Baumringen (Borkenkiefer) wurde 1980 abgebrochen, obwohl es interessant gewesen wäre, die Theorie der Baumringe anhand tatsächlicher Temperaturmessungen mit der Realität zu vergleichen. Die Baumringe lassen sich auch nicht mit Eiskern- und Sedimentmessungen in Einklang bringen.
Eine Rekonstruktion der Temperaturen ohne die unzuverlässigen Borkenkiefern zeigt ganz andere Entwicklungen:
http://www.climate-skeptic.com/2007/11/why-historic-pr.html
Nur wer den Klimawandel bereits als Religion adoptiert hat, wird sich den Argumenten andere ernsthafter Wissenschaftler, wie Moberg oder Loehle, verschliessen.
Um es nochmals klar zu sagen: Ja zu vernünftigem Umgang mit Ressourcen, ja zur Reduktion der Erdölabhängigkeit, ja zur Reduktion der Schadstoffemissionen.
Aber nein zur Klimahysterie und nein zu immer steigenden Lebenshaltungskosten, nein zu kollektiven und individuellen Schuldzuweisungen.
Wo politische Freiheit, technischer Fortschritt und kapitalistischer Markt sich ausbreiten leben weniger Menschen in Armut als vor 50 Jahren – und das, obwohl die Menschheit sich verdreifacht hat. Mehr Kinder gehen zur Schule, Frauen und Männer werden älter als je zuvor. Es gibt dreimal so viele liberale Demokratien auf der Welt wie 1972 und auch die globale Getreideernte konnte seither verdreifacht werden. Solche und ähnliche frohe Botschaften kann man in dem Report: „State of the Future“ nachlesen, der vor ein paar Wochen von der UN veröffentlicht wurde. Sein durch zahlreiche Statistiken gestütztes Resümee: „Weltweit werden die Menschen gesünder, wohlhabender, gebildeter, friedlicher, besser vernetzt und sie leben länger.“
All das dürfte nicht sein, liest man die Schriften des Club of Rome. Darin war und ist immer und immer wieder zu lesen, dass Markt, Massenkonsum und insbesondere das böse, böse Wirtschaftwachstum die Welt in den Abgrund treiben. Rettung versprechen allein staatliche Planung oder besser noch internationale Behörden, die die Weltgeschicke nach den Vorgaben des Club of Rome steuern. Sie sollten das Wachstum drosseln, Wirtschaft und Konsumenten an die Kandare nehmen.
http://www.erneuerbare-energien.de/inha
zumindest in Deutschland sind etwa eine viertel Million Leute im erneuerbaren Energiesektor tätig. Die Mehrheit dieser Arbeitsplätze sind durch die entsprechenden gesetzlichen Rahmenbedingungen (z.B. Einspeisevergütungen) entstanden.
Wobei anzumerken ist, dass ein signifikanter Anteil dieser Arbeitsplätze für den Export tätig sind. Zum Beispiel: Nahezu 80% der in Deutschland entwickelten und produzierten Windturbinen werden exportiert, was letztlich ebenso auf diese Rahmenbedingungen zurückgeführt werden kann.
Es wäre natürlich schön wenn die Schweiz nicht nur erneuerbare Wärme und Strom produzieren sondern in Zukunft ‚erneuerbaren Technologie’ ebenfalls exportieren würde, anstatt ausländische AKWs importieren und somit Arbeitsplätze im Ausland sichern (die Schweiz hat ja weder Konzerne welche AKWs produzieren, noch Anreicherungsanlagen oder Uranmienen.)
Dafür müssten allerdings auch die Schweizer Rahmenbedingungen verbessert werden und die Einspeisevergütungen für erneuerbaren Strom dürften nicht auf lächerliche 0.6 Rappen pro kWh beschränkt werden. Wenn unsere Stromlobby ihre selbst prophezeite Stromlücke ernst nehmen würde, würden sie alles daran setzen, dass diese lächerliche Beschränkung aufgehoben würde – sie tun aber ausgerechnet das Gegenteil.
Die PR-Kampagne der Stromlobby gegen erneuerbaren Strom ist etwa so faul wie dieser Wolf hier:
Aber Sicht der Stromlobby durchaus verständlich wenn man bedenkt, dass sie bereits mit einem einzigen neuen ausländischen Reaktor mit einem einzigen Rappen mehr pro kWh über 120 Millionen Franken pro Jahr mehr einsacken können.
Nicht wer mehr arbeitet, wer mehr verdient! Was stört dich daran, zu der Gemeinschaft, in der du lebst auch finanziell beizutragen, damit die ihre Gemeinschaftsaufgaben erledigen kann: Ausbildung, Kommunikation, Gesundheitsversorgung, Verkehrsinfrastruktur, Forschung (dein Hobby), politische Führung, Umweltschutz (dein Hobby), Schutz der Bevölkerung, Energieversorgung (dein Hobby).
Kennst du auch nur eine einzige menschliche Gemeinschaft, in der gemeinsame Aufgaben nicht von allen Mitgliedern im Rahmen ihrer Möglichkeiten getragen werden?
Wenn du die regeln des gesellcahftlichen Zusammenlebens grundsätzlich ändern willst, gründe eine eigene Partei oder suche dir eine unbewohnte Insel.
Doch, doch ich bin einverstanden mit Ihren Überlegungen. Was aber heisst: „wir leben über unsere Verhältnisse“? Meiner Ansicht nach bedeutet das, wir übernutzen unsere Lebensgrundlagen, die natürlichen Ressourcen – sprich, die Natur. Dazu habe ich mich vor längerer Zeit folgendermassen geäussert.
liza
2007-07-08 00:09:10
Zum Thema Umwelt, bzw. natürliche Ressourcen folgende Gedanken:
Wir wissen, dass es vier „Elemente“ auf Erden gibt, die das Leben auf diesem Planeten überhaupt ermöglichen: Luft, Wasser, Erde und Licht (Sonne).
Denkt man sich eines dieser Elemente weg, wird sofort klar, dass Leben unmöglich wäre: ohne Luft – kein Leben; ohne Wasser – kein Leben; ohne Erde – kein Leben; ohne Licht – kein Leben.
Für das Leben und Überleben sind wir Menschen auf die Nutzung der genannten Elemente angewiesen: wir brauchen das Licht, wir ernähren uns von dem was im Wasser und auf dem Boden vorkommt - und Wasser ist genau so notwendig zum Leben, wie die Luft zum Atmen.
Luft, Wasser, Erde, Licht benutzt der Mensch seit jeher, um sein Leben einfacher und bequemer zu gestalten. Hierzu nutzt er diese Ressourcen sowie auch die herrschenden physikalische Gesetzmässigkeiten (Licht, Atome, Magnetismus etc.) und wirkt auf diese ein, um die für seine Erfindungen notwendige Energie herzustellen.
Diese Erfindungen, angefangen beim Rad, haben den Menschen die alltägliche Arbeit enorm erleichtert und gleichzeitig oft zu Wohlstand geführt. Das ist auch heute noch so. Nur hat die Nutzung und Veränderung der natürlichen Ressourcen heute ein Ausmass angenommen, wie nie zuvor. Wir wissen, dass Wasser, Luft, und Erde eine enorme Regenerationsfähigkeit besitzen. Das heisst, dass diese Elemente ein gewisses Mass an Verschmutzung und Nutzung verkraften können und ihre lebenswichtigen Funktionen trotzdem erhalten bleiben.
Heutzutage (oder war es nicht schon gestern?), stehen wir an einem Punkt, wo wir die natürlichen Ressourcen in einem Masse nutzen, ausbeuten und verändern, dass ihre Regenerationskraft überfordert ist. …..
Längst dient die Nutzung der natürlichen Ressourcen nicht mehr nur dazu, uns das Lebensnotwendige zu sichern. Sondern es werden enorme Mengen an Energie produziert und verbraucht, um massenhaft Dinge herzustellen, die oft ihrerseits wieder Energie verbrauchen – und die niemand wirklich zum Leben braucht. ……Immer mehr Menschen wollen solche Dinge, weil sie in deren Augen Wohlstand, Ansehen und „ein besseres Leben“ bedeuten. Und immer mehr Menschen können sich diese Dinge kaufen. Wie sollen nun Millionen von Menschen in den sogenannten Schwellenländern, die verständlicherweise an den Errungenschaften der Technik und am „Wohlstand“ teilhaben wollen, verstehen, dass sie damit dazu beitragen, ihre eigene Lebensgrundlage und die ihrer Nachkommen zu zerstören - wenn nicht einmal wir, die Menschen in den informierten westlichen Industrienationen, dies wahr haben wollen?
Was mich aber nervt ist die Verbissenheit auf beiden Seiten der anderen Seite nicht auch einen Platz an der Sonne zu gönnen. Irgendwie haben ja alle Recht, es ist bloss eine Frage des Standpunktes und der Visionen.
Generationenegoismus ist zb genau so eine Standpunktfrage. Was sollen wir unseren Nachfahren hinterlassen? Bis jetzt hat eigentlich keine Generation der anderen die Welt hinterlassen die Sie angetroffen hat. Gut, bisher war die Ausbeutung der Ressourcen auch nicht in dem Masse vorangetrieben worden, aber die Grundsatzfrage bleibt dennoch, wer zwingt uns die Welt so zu hinterlassen wie wir Sie angetroffen haben? Das ist doch nur eine Moralfrage..? Moral ist bekanntlich nicht eine exakte Wissenschaft....
Nehmen wir es den Leuten im Mittelalter übel den halben Mittelmeeraum abgeholzt zu haben für ein paar Segelschiffe? Wohl kaum.. es ist einfach so, heute stört sich niemand gross daran... oder nicht?
Man kommt so auf die Welt und lebt damit wie diese sich anerbietet. Oder nicht? Nur das Abweichen seines gewohnten Standarts empfingen wir dann als Katastrophe...
Was würde eigentlich die Menschheit machen wenn sich wieder eine Eiszeit anbahnen würde? (wir leben klimatologisch immer noch in einer Kaltzeit)??? Upps das wäre dann aber ein grösseres Fiasko, denn die Gletscher lassen sich dann schlechter wieder wegräumen wie die Überschwemmungen...
Ich finde wir sollten wieder ein wenig vernünftiger Handeln, und auch mal etwas hinterfragen, auch wenn es eine sogenannte Klimamassnahme ist. Schlussendlich ist ja der Sinn des Zweckes Aufgabe und nicht umgekehrt oder?
(zum Thema CO2 Massnahmen und deren Effizienz im globalen Haushalt...)Wie wir natürlich auch hinterfragen müssen ob wir weiter auf der Überholspur leben müssen und das immer noch ohne Tempolimit....
nur ein paar Gedanken im Kriegsgeschehen dieses Blogs....
LG MG
http://www.novatlantis.ch/pag_d/24_szen
Spannend bei Ueli Schäfer ists, wenn er von "anderen, effizienteren Formen, Wohnen, Arbeiten und Freizeit miteinander zu verbinden", spricht. Was dürfen wir hier erwarten?
Ich freue mich übrigens darauf, mit Ueli Schäfers Leichtbau-Energiesparflitzauto zwischen den immer zahlreicheren, breiteren und schwerer beladenen Leichtbau-Lastwagen auf unseren Strassen zu verkehren.
Ich sprach ja von den PHYSIKALISCHEN Grenzen der Effizienz, die annähernd oder bald erreicht sind, nicht von den logistischen, organisatorischen, raumplanerischen oder menschlichen. Und zur Wiederholung: ich fordere nicht, Effizienzmassnahmen zu unterlassen, aber sie werden keinen anhaltenden Effekt bringen. Zudem können sie einen gewichtigen Nachteil haben:
Sie liefern den Betonköpfen (z.B. der Erdöl- und Nuklearindustrie) den Vorwand, nichts in Richtung echter Nachhaltigkeit unternehmen zu müssen!
Nein, bin nicht arrogant, weil ich Dir vorwerfe, dass Du den "puc nicht schnallst". Aber ich bin genervt von Deinen Sonntagsblick-Kommentaren.
Verschiedene Blogger hier haben immer wieder Stellung genommen, zu Deinen Mythen, die Du immer wieder bringst. Vergeblich - Du schreibst sie einfach wieder und wieder und wieder.
Das erinnert mich schon seeeehr an professionelle Lobby-Arbeit.
Auch stellst Du Dich keiner Diskussion. Du kritisierst nur dauernd alles, zerstreust und bringst alles durch einander und dann - dann fängst Du wieder von vorne an.
Das hat Methode.
Da lese ich z.B. im GEO die bekanntesten Klima-Mythen: "Die Modelle sind zu ungenau, wir können das Klima eh nicht voraus sagen..." usw.
GEO nimmt zu jedem Mythos Stellung und erklärt mir, weshalb es sich dabei um einen Mythos handelt und nicht um ein Faktum.
Am Ende traue ich eher Wissenschaftern, die sich Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, mit dem Stoff auseinander gesetzt haben. Alles andere ist Polemik.
Lara
Denn eins ist klar - jeder Tag, in dem wir noch nicht umgestiegen sind, verdienen diese Leute Millionen.
Nennt man das Verdrängung des Problems?
Oder sind das evt. bezahlte Bloger der Öl-, Auto- und Uranindustrie?
http://www.global2000.at/pages/download
http://www.global2000.at/pages/download.htm
Schöne Statistik, weiter unten...
Nur, ich möchte einmal erfahren, wie die Ausgaben bezüglich dem nun einmal wirklich Dümmsten und grössten Energie fressenden Monster betrifft:
DIE KRIEGSINDUSTRIE
Über-ALL - wird die gar nicht erwähnt. Tja - die existiert scheinbar gar nicht. Finde ich doch ganz ganz komisch. Niemand schreibt darüber, niemand spricht darüber...
& Co. AG
Niemand kommt und sagt: Entwaffnung des Planeten Erde: Des schlimmsten Umweltsünders.
Mich lausst der Affe! -
Ihr müsstet doch ALLE zusammen ein paar Tage Ferien nehmen, im Irak, in Afganistan, in Hiroschima und Nagasaki, im Sudan und wo sonst auch immer... und nicht hier in der schönen Schweiz Weihnachten feiern! (hihih)
Alle tun hier, als würden KEINE Waffen existieren, und den Blick lesen alle! Und alle schreinen, nach dem Tötungsdelickt von Höngg: Waffen gehören in die...
Aber in ALLLLLLEEEEENNNNN BLOGS! KEIN sterbenswörtchen von Waffen, mit denen Krieg gemacht wird. Ich schäme mich persönlich für ALLE jene....
Ich muss schon ein Voll-Trottel sein. Dieses Thema anzugehen.
Da schreiben "gescheite Leute" von Klima und Energie und behautpten - man müsse Umweltschutz betreiben, Klimaschutz. Sind für "Atom-Mailer" und CO2 Abgaben.
Herr Leuenberger:
Sie haben Recht:" ... List ist ein Kunst!" in vielen vielen Blogs beweisen leider nur all zu viele Leute! Dass SIE Herr Leuenberger, RECHT haben..., aber das war leider schon immer der Fall.
Da gibt es doch tatsächlich auch Menschen, die glauben, dass die Bewässerung duch Kanäle Wasserverschwendung sei. Nun, bei der nächsten Planung eines Planeten schlage ich vor, Alle Wasserläufe und Seen unterirdisch anzulegen. Viel kleinere Wasserverdunstungsratte!
Dann werden andere Lebewesen kommen, den Planeten erfosrschen, so wie wird ja den Mars zur Zeit erforschen und behautpen: Da hat es ja gar kein Wasser... weil verdunstet. Irrtum! Die Konstrukteure waren etwas klüger und haben die Gewässer "unter" die Oberfläche verlegt! Das ist der Grund, warum wir auf dem Mars keine Wasser finden...
Aber da fallen mir noch 2 Dinge auf:
1. Nicola Tesla kennt niemand.
2. Alle leben in dem Glauben es hat nicht genug!
Es hat nicht genug Wasser...
Es hat nicht genug Energie...
Es hat nicht genug Nahrung...
Es hat nicht genug Platz...
Es hat nicht genug Liebe...
und vor allem viel zu viele Menschen auf dem Planeten... (und viele von denen die das denken, sind gegen die Aktive Sterbehilfe? - lächerlich -, nicht gegen Waffen und deren menschenverachtende Anwendung in den Kriegen, gegen die künstlich erzeugten Hungersnöte, aber gegen das Rauche! - ach ja! klar, da steht doch tatsächlich auf jeder Packung Tabak: "RAUCHEN IST TÖTLICH!" - Richtig, das ist ganz gefärlich, weil es da steht, aber auf noch keiner Waffe habe ich diesen Vermerk vorgefunden!)
Die Gedanken von Herr Leuenberger in seinem erwähnten Buch zeigen ihre Wirkung, gestern heute und wie lange noch in der Zukunft? - Da sich ja alle, die hier schrieben, aufgeklärt, weise, moralisch-, ethisch und kulturelle Menschen fühlen.
"Alles hängt zusammen!" denn wer denkt, redet und dem entsprechend handelt ist immer schöpferisch tätig.
Ja - immer! Denn der Glaube ist Schöpfer:
Wenn wir also Glauben:
es hat nicht genug.... (wie immer vorgelogen wird), dann zeigt die Natur all jenen die immer wieder dagen: "...es hat nicht genug!" Du hast Recht! Es hat nicht genug, weil Du sagst es hat nicht genug!
Auch das ist ein Form, Politik zu machen. Der "Glaube" (hier der Glaube, hat absolut NICHTS mit Religion zu tun!!!, nicht dass das wieder falsch verstanden wird), ist eine Macht, ja ist DIE MACHT die Schöpft, und somit also Schafft.
So gesehen schafft jeder für sich selbst seine eigene Wirklchkeit. Sieht das, was er sehen möchte... funktioniert die im Buch ".. ist eine Kunst", die Illusion und hat, wie wir sehen können: GROSSEN ERFOLG!
Ihr glaubt mir nicht? - Braucht Ihr auch gar nicht! Beobachtet Euer Leben, sorgfälltig. "theSecret.tv" veranschaulicht dies alles ganz ganz deutlich. Hat mit "Magie" nichts zu tun.
Wollen wir eine bessere Welt? - Ändern wir unser Bild in uns, von uns und von unserer Welt...
liebe Grüsse an ALLE!
Rich I'm
Die Klimaerwärmung könnte ich Europa tatsächlich auch zu einer massiven Abkühlung führen.
Nämlich dann, wenn das Szenario entrifft, dass der Golfstrom abreisst oder umgelenkt wird.
DAS wäre eine Katastrophe. Und ich höre sie schon schreien, die heutigen Kritiker:
"Seht, jetzt habt ihr etwas gegen die Klimaerwärmung gemacht, dabei wird es kälter! Die Grünen sind schuld!"
http://www.novatlantis.ch/pag_d/24_szen
von Zwangsmassnahmen kann keine Rede sein:
Die grössten Potenziale zur Reduktion des Energieverbrauchs liegen in den Bereichen Wohnen und Mobilität. Hier ist es bereits heute klar, wie Verbesserungen um den Faktor 3-5 ohne Komforteinbusse erreicht werden können.
Diese Kosten stehen zudem in keinem Verhältnis zu den weltweiten Militärausgaben. Abgesehen davon, produzieren effiziente Technologien 'Return on Investement' und Militärausgaben natürlich nicht (zumindest wenn man den Prothesen- und Sargmarkt nicht berücksichtigt).
...
Oder sind das evt. bezahlte Bloger der Öl-, Auto- und Uranindustrie?"
Als Wissenschaftler lasse ich mich gerne von FAKTEN überzeugen.
Deine Verschwörungstheorie ist das schwachsinnigste Argument, was man in einer wissenschaftlichen Diskussion einwerfen kann. Entweder die Fakten sind offen dargelegt nachvollziehbar oder sie sind es nicht. Da spielt es gar keine Rolle, wer was bezahlt. Fakten sind deshalb Fakten, weil sie nicht mit Geld, nicht mit Überzugung, nicht mit Glauben widerlegt werden können.
A propos: Wenn ich z.B. mit Moritz Leuenberger übereinstimmen würde, hiesse das nicht, dass er von mir bezahlt wird oder ich von ihm bezahlt werde!
Suche dir bessere Argumente, wenn du etwas zur Sache beitragen willst.
Wenigstens kennen wir nun EINEN Referenzpool von "Denker": Die Weltwoche. Das erklärt einiges...
Erschreckend, mit welcher Polemik, Häme und Inkompetenz dieses Hetzblatt über den "Club of Rome" herzieht.
Urs hat auf den Übersetzungsfehler hingewiesen, welchem natürlich auch die Weltwoche erlegen ist. Limits to growth bedeutet "Grenzen FÜR das Wachstum". Allerdings lässt auch diese Bedeutung noch offen, ob Meadows und seine Mitautoren damit einen Imperativ meinten ("Setzt Grenzen für das Wachstum!") oder eher eine Beschreibung lieferten für MÖGLICHE Grenzen für das Wachstum unter Durchrechnung verschiedener Szenarien aufgrund verschiedener aktueller und vergangener Trends.
Immerhin lieferte Meadows mehrere "updates" zu seiner Studie, welche die damals unbekannten Trends miteinbezog, auch nach über 30 Jahren noch! Welche Studie macht das schon??? Das hat absoluten Seltenheitswert.
Die neuen Erkenntnisse (z.B. mehr Rohstoffreserven) bedeuten aber KEINE TrendUMKEHR, sondern bestenfalls ein Abflachen und damit ein Hinausschieben der Probleme.
Seither gibt es auch das exaktere global footprint network, welches die ständig steigende Übernutzung des Planeten zweifelsfrei belegt.
Die Welt braucht vom Planeten um 30% mehr, als dieser regenerieren kann, ein Schweizer 240% mehr.
Fazit: Auch der Club of Rome wird "recht" bekommen (wenn es so weiterläuft), trotz Weltwoche und all den andern Ignoranten.
hmm... welche Antworten blieb ich dir schuldig? ich konnte zeitlich nicht mehr dem Blog folgen....
LG MG
2007-12-03 08:57:06
"Denker, Vivendi und alle anderen Klimaskeptiker müssen wohl in 1m tiefem Hochwasser stehen und auch dann schreien sie noch: "das waren nicht wir! der mensch hat damit nichts zu tun! ..."
Du meinst wohl zu wissen wer denn an den Hochwassern schuld sei ...??
Statt rumzupolemisieren würdest du dich besser mal den Beitrag anschauen....
http://www.geographie.uni-stuttgart.de/dokumente/aktuelles/LEOPOLDINA_bluemel_2006.pdf
Wenn ich meinen Parterrekeller anschaue und feststellen msuss, dass es im Dorf in älteren Gebäuden keine UG Keller gibt, und es nicht Zufall ist wenn dieses Dorf neben der Aare liegt, so muss ich leider vermuten, dass es nicht die Natur ist, die plötzlich mehr Wasser bringt, sonder wir es sind die an Hochwasser-Alzheimer leiden... Überschwemmungne gehen innerst 20 Jahren vergessen und seien diese auch noch so hoch.....
Darum weniger polemisieren und mehr recherchieren....
und noch was, bilde dich mal im Thema Juragewässerkorrektion aus, dort findest du Anschauungsunterrich in Sachen natürlichen Überschwemmungen...
LG MG
zum Thema Golfstrom:
Keine Angst, der ist bestens überwacht ...
Solche Zeilen sollten zu Besonnenheit in der allgemeinen Hysterie aufrufen....
Hier ein Auszug aus der NZZ basierend auf eine Science Publikation von 2007
Die nordatlantische Zirkulation, das System der Meeresströmungen, zu dem der Golfstrom gehört, der Wärme aus dem Südatlantik bringt, weist im Laufe des Jahres grosse Schwankungen auf. Das haben Daten aus dem ersten Beobachtungsjahr des Rapid Climate Change Programme ergeben, in dessen Rahmen 2004 entlang des 26,5. Breitengrades Nord quer über den Atlantik Messbojen installiert worden waren.¹ Das Ergebnis widerspricht Aussagen, die einzelne der beteiligten Experten Anfang Dezember 2005 gemacht hatten. Damals hatten sie in der Fachzeitschrift «Nature» geschrieben, Vergleiche einer Messserie entlang des 25. Breitengrades Nord mit Messungen aus den Jahren 1957, 1981, 1992 und 1998 hätten ergeben, dass sich die nordatlantische Zirkulation zwischen 1957 und 2004 um etwa 30 Prozent verlangsamt haben müsse. Sie hatten 2004 Daten erhoben, als sie die Instrumente für die kontinuierlichen Messungen des Rapid Climate Change Programme an Ort und Stelle brachten.
Die von Harry L. Bryden vom National Oceanography Centre in Southampton in Grossbritannien und seinen Kollegen damals publizierte Botschaft stiess auf viel Echo, nicht zuletzt, weil sie dem gängigen Bedrohungsbild entsprach. Die Gefahr, dass diese Umwälzung von Wassermassen im Atlantik als Folge der Klimaerwärmung und des Zustroms grosser Süsswassermengen aus schmelzenden Gletschern zum Erliegen kommen könnte, beschäftigte Experten und interessierte Laien seit längerem. Ein Stopp der Zirkulation dürfte zu einer starken Abkühlung auf der Nordhalbkugel führen. Zurzeit bringt die Strömung Wärme aus den Tropen in den hohen Norden und erwärmt dabei auch Europas Westen; wegen der damit einhergehenden Abkühlung und des Salzgehalt-Anstiegs sinkt sie dann in den arktischen Gewässern in die Tiefe ab und fliesst entlang Nordamerika in den Süden zurück.
Roland Emmerich hatte das Szenario eines versiegenden Golfstroms für seinen Blockbuster «The day after tomorrow» 2004 verwendet, in welchem vordringende Eispanzer innert Tagen nicht nur Grossbritannien, sondern auch die USA inklusive New York unter sich begraben. «Nature» titelte dann Ende 2005, die atlantische Zirkulation verlangsame sich. Und wie viele andere verkündete zum Beispiel «Spiegel Online», Messdaten hätten jetzt gezeigt, dass der Golfstrom tatsächlich an Kraft verliere. Manche Experten waren allerdings skeptisch: Die Modelle prognostizierten keinen derart raschen Rückgang. Auch überstieg die Verlangsamung den wegen der Unsicherheiten grossen Fehlerbereich nur knapp.
Nun haben die Skeptiker recht bekommen. Die ersten Messungen, die ein ganzes Jahr umspannen, brachten zutage, dass die Meereszirkulation im Verlauf des Jahres grosse Schwankungen aufweist – die Messdaten lassen ein Maximum im September und ein Minimum im Februar erkennen. Der Februarwert betrug weniger als ein Achtel des Maximums und weniger als ein Viertel des Durchschnitts. Da die Daten von 2004, auf denen Brydens erste Arbeit basierte, aus den Monaten März bis Mai stammten, lagen sie wohl deutlich unter dem Jahresdurchschnitt. Die damals verkündete Verlangsamung der Zirkulation sei wohl eher eine Folge jahreszeitlicher Schwankungen als ein Zeichen für einen langfristigen Trend gewesen, schreiben daher die Autoren der neuen Studie, zu denen auch Bryden und seine Kollegen gehören. Erst mit einer etwa zehnjährigen Messserie werde ein Nachweis einer langfristigen Entwicklung überhaupt möglich, meinen sie heute.
¹ Science 317, 892/893; 935–937; 938–941 (2007).
LG MG
"Deine Verschwörungstheorie ist das schwachsinnigste Argument, was man in einer wissenschaftlichen Diskussion einwerfen kann."
1.) Seit wann ist dies hier eine wissenschaftliche Diskussion? Das zeigt mir unter anderem, dass "Als Wissenschaftler lasse ich mich gerne von FAKTEN überzeugen." eine glatte LÜGE ist, denn Du bist kein Wissenschaftler. Und überzeugen lässt Du Dich schon gar nicht. Von nichts und niemandem.
2.) Ist mein Argument vielleicht so schwachsinnig, wie Deine künstliche und erlogene Naivität? Z.B. schreibst Du: "Ab nächsten Jahr werden uns die Umweltabgaben über die Krankenkassenprämien zurückvergütet.
Und weshalb muss ich sie dann vorher bezahlen, wenn ich sie wieder zurückbekomme?". Gehts noch schwachsinniger? Da nimm Dich mal selber an der Nase.
3.) Verschwörungstheorie: Wenn Du auch heute noch glaubst, dass die Öllobby NICHT viel Geld in Desinformation und die Verunglimpfung des IPCC gesteckt hat, dann bist Du entweder Stur, naiv, verdrängst oder wirst bezahlt. Denn, wie Leser schreibt: "Zumal die Information von Exxon Chef Rex W. Tillerson höchst persönlich kommt." Tja, also wenn die Öllobby schon selber zu gibt, dass sie es getan haben...
4.) Stimme ich mit Globi überein, dass Deine Artikel sehr stark an die Weltwoche erinnern. Rechtspopulistisch und geschnmiert bis der Saft zwischen den Seiten raus läuft.
Danke für Deinen gelungenen Beitrag (2007-12-03 23:22:26).
L.
"Keine Angst, der ist bestens überwacht ..."
Das scheint mir sehr zynisch. Überwachung und Messung dient nicht dazu, das Umklappen des Golfstroms zu verhindern, sonder nur dazu, es frühzeitig zu erkennen. Ja, ich habe den NZZ Artikel gelesen.
Sich jetzt zurückzulehnen wäre fatal.
http://www.biokurs.de/treibhaus
Ich habe manchmal den Verdacht, dass Klimakonferenzen etc. nur eine neue Bühne der Class Politique ist, auf der man sich mit unrealistischen und utopischen Klima-Zielen zu profilieren und zu überbieten versucht. Skepsis betreffend der aktuellen Klimapolitik ist mehr als angebracht, zumal es nach dem vermeintlichen Klimawandel ja auch noch irgendwie weitergehen sollte..
Ich möchte daran erinnern, dass auch mit dem optimalsten Klima, das wir uns nur wünschen könnten, die wahren Probleme und Herausforderungen der Zukunft, noch nicht einmal ansatzweise einer Lösung zugeführt würden.
Das Klima/Wetter auf unserem Planeten verändert sich laufend, die Ursachen derart vielfältig, dass es unmöglich ist präzise Vorhersagen zu machen (darin sind sich die Wissenschaftler aus allen Lagern ja einig) nur die Politiker "glauben zu wissen" was Sache ist.
Da man ja nicht so gerne nachliest, hier noch ein Video:
http://www.friendsofscience.org/index.php?id=172
Nimmt doch der freie Kapitalismus, wie er heute dogmatisiert wird, absolut keine Rücksicht auf die Umweltbedinungen und -Folgen.
Der Markt liefert, was der Konsument will. Dabei ist das von der Natur gegebene Limit nicht berücksichtigt. Das heisst, dass der Markt versucht zu liefern, solange eine Nachfrage von Seiten der Konsumenten besteht - auch wenn dabei der halbe Planet drauf geht.
Ist der freie Kapitalismus eventuell nur dann die geeignete Gesellschaftsform, wenn letztere noch weit davon entfernt ist, das von der Natur gegebene Wachstumslimit zu erreichen? i.e. noch ungebremst wachsen kann?
"Ich rieche einen Klimazweifler hundert Meter gegen den Wind - er stinkt nach Erdöl."
Nun, da mache ich mir eher Sorgen, wie es nach den Klimamassnahmen weitergehen sollte, wenn wir uns für ein neues KKW entscheiden. Denn DANN ist ein wichtiger Wirtschaftszweig (und dessen Arbeitsplätze) der Schweiz in Gefahr - derjenige der erneuerbaren Energien.
Abgesehen davon, brauchen wir uns bezüglich Wirtschaft keine grossen Sorgen zu machen. Die Wirtschaft hat sich als das widerstandsfähigste aller Gesellschaftskonzepte herausgestellt. Seit Jahrtausenden.
Das schlimmste, was passieren kann, ist dass das Kapital in der Schweiz ein wenig umverlagert wird. Weg von der Öl- und Uranindustrie hinein in die Industrie der neuen erneuerbaren Energien.
Unterm Strich schauen viele neue Arbeitsplätze raus. Und eine stärkere Wirtschaft - was wollen wir mehr?
Und macht Euch keine Sorgen wegen dem Spritpreis - die Autoindustrie WILL, dass wir Auto fahren. Sie wird deshalb im Eiltempo mit neuen, wesentlich sparsameren Autos aufkreuzen. Etwas, das sie eigenlich schon lange hätte tun können...
Und so bezahlen wir am Ende wieder ungefähr gleich viel pro gefahrenen Kilometer wie heute. Also keine Panik.
Aber es muss wohl tatsächlich darüber nachgedacht werden, ob das Räderwerk des Kapitalismus' allenfalls fähig ist, sein eigenes Ueberleben sicherzustellen, oder ob da ein paar kleine Fehler "eingebaut" sind...
Das wäre nur in der negativen Form der Weltuntergangsstimmung so... ein Zusammenbruch des Golfstromes wurde vor 3 Jahren in allen Medien rumgehypt und heute? siehe Sciene Beitrag... wohl mehr Rauch als Feuer...
Den Golfstrom untersucht man nicht nur wegen des drohenden Zusammenbruchs sondern vielmehr wegen des Versändnisses der Zusammenhänge.. pumpt doch der Golfstrom ein paar Petawatt Wärme nach Norden, was eine eigentliche Heizung darstellt. Veränderungen dieser Heizung sind für diverse Bereiche interessant, für die Schiffahrt, für die Fischerei, für die Wettervorhersage usw....
Es ist also ebenso zynisch zu behaupten man untersuche den Golfstrom nur wegen des bevorstehenden Zusammenbruchs wegen Süsswassereinflüsse ...
http://www.bafu.admin.ch/php/modules/sh
...eigentlich solltest Du lesen, was Marco Passardi über die Zusammensetzung des IPCC sagt! So wie ich ihn verstehe, hat man sich dort um ein Maximum an Objektivität bemüht; so wie ich ihn verstehe, hat man sogar Leute Deines Schlages beratend hinzugezogen - eben, um ein möglichst objektives und ausgeglichenes Gutachten zu erstellen....
Doch die Passardi Passagen wirst Du wohl geflissentlich überlesen haben, die sind Dir schnurzegal, so wie Du alles überliest was Dir nicht in den Kram passt; so wie Du alles genauestens aufs Korn nimmst was Dir (und deiner Nicht-Objektivität) dient.
Ich höre schon Deinen Aufschrei: "Fakten! Fakten! Ich will Fakten"!
Nun denn, lieber Denker (wir sind immer noch im Wahre Liebe Thread) - lass uns zwei ziemlich dicht aufeinanderfolgende Denkerbeiträge zitieren:
Denker 2007-12-02
"Solche und ähnliche frohe Botschaften kann man in dem Report "State of the Future" nachlesen, der vor ein paar Wochen von der UNO veröffentlicht wurde" etc... Denker bekräftigt das noch, er nennt den Report ein "durch zahlreiche Statistiken gestütztes Resumee"
Denker 2007-12-01
"Das IPCC ist eine nicht demokratisch gewählte politische Organisation, eine Lobby, finanziert von der UNO" ...etc
...hier vermeidet es unser Denker, von "zahlreichen Statistiken" zu reden, geschweige denn von einem Resumee!
Diese beiden Beiträge nehme man mal unter die Lupe:
Beide male geht es um genau das Gleiche:
In beiden Fällen lässt die U N O ein Gutachten erstellen und veröffentlicht anschliessend einen Report.
Nun ist es für unseren Denker im ersten Fall ganz prima, was die UNO da betreibt, weil für seine Argumente nützlich.
Im zweiten Fall ist der selbe Vorfall, die Erstellung eines wissenschaftlichen Gutachtens, alles andere als prima! Es ist undemokratisch, dubios, manipulativ usw.
Wieso denn wohl? Weil das IPCC der Verfasser ist dieses Reports! Und somit KANN dieser selbe Vorfall für Denker's Argumentation nicht von Nutzen sein!
Nun ja, hier als gewichtiger "Denker" herumzufungieren muss bestimmt eine schwere Bürde sein.
Gut dass Du keine Zweifel kennst!
Sonst müsstest Du vielleicht gar zweifeln, oder zumindest anzweifeln, ob der "Denker"-Schuh nicht ein paar Nummern zu gross ist, den Du Dir da verpasst und angezogen hast. Vielleicht passt er doch nicht so ganz, und so einen seltsamen Gang hast Du!
Und wenn's nicht der Schuh sein sollte, dann vielleicht der Hut! Vielleicht ist es der Hut - ein paar Nummern zu gross für Dich, den Du hier überziehst!
Du überziehst Mann!!
Da wird's finster, wenn ich mir einen zu grossen Hut überziehe, verstehste, da ist nix mehr zu sehen!
Da stelle ich mir schon etwas anderes vor, unter einem "Denker"!
Mir ging es einzig darum, zu zeigen, dass man nicht einfach mit Gemeinplätzen um sich werfen sollte, ohne sich vorher mit dem Thema eingehend zu beschäftigen, um seine Aussagen auch belegen zu können.
Beim IPCC geht es um die Modellierung unseres Klimas. Man versucht dabei, rückwärtsgewandt, das vergangene Klima zu rekonstruieren und daraus ein Modell für die zukünftige Entwicklung abzuleiten. Aus nahe liegenden Gründen kann man dabei nicht auf verlässliche Daten zurückgreifen. Es gibt nirgends auf diesem Planeten ein Thermometer, an dem man die globale Temperatur ablesen konnte oder kann, und es weiss niemand, welches die "richtige" Temperatur dieses Planeten ist.
Man ist also auf so genannte Proxies (Stellvertreter) angewiesen: Baumringe, Eisschichten, Sedimente, Tropfsteine. Und auch einige Temperaturmessungen an der Oberfläche der Erde, die natürlich nur eine sehr lokale Temperatur angeben und vor wenigen Jahrzehnten (und teilweise sogar bis heute) noch manuell aufgezeichnet wurden.
Die Rekonstruktion von Michael Mann, diejenige mit dem Hockey Stick, wurde aus den Ringen der Borkenkiefer ermittelt. Wann weiss allerdings bis heute nicht, welche Faktoren, ausser der Temperatur, die Baumringdicke in welchem Masse beeinflussen. Die Borkenkiefer wächst nahe an der Baumgrenze in Colorado in karger Umgebung und Temperatur ist sicher nicht die einzige Einflussgrösse für das Wachstum (http://picasaweb.google.com/Almagre.Bristlecones.2007).
M. Mann hatte Baumringdaten bis 1980 zur Verfügung, um seine Rekonstruktion zu berechnen. Es wäre nun interessant gewesen, seine daraus abgeleitete Projektion für die Zukunft, den Hockey Stick, mit neuere Daten zu vergleichen. Umso mehr als einige der alten Bäume, die ursprünglich vermessen wurden, immer noch stehen und sogar markiert sind. Es hätte sich dann gezeigt, dass der Hockey Stick mit den neueren Messungen nicht übereinstimmt. Inzwischen wurde der Hockey Stick aber auch vom IPCC fallen gelassen, da er nachweislich auf falschen statistischen Berechnungen und Daten beruhte.
Aus dem Bäumen in Colorado ein Weltklima abzuleiten, ist ohnehin ein fragliches Unterfangen.
Eine kürzlich veröffentlichte Untersuchung über Temperaturaufzeichnungen in Kalifornien haben gezeigt, dass nur die Messstationen in städtischer Umgebung einen Wärmetrend aufweisen. Stationen fernab von bewohnten Gebieten bestätigen diesen Trend nicht.
Solange wir also nicht in der Lage sind, die Modelle mit der Vergangenheit in Einklang zu bringen, ist jede Zukunftsprognose Wahrsagerei.
Darin liegt der Unterschied zwischen einer Wirtschaftsstatistik und einer Klimavoraussage.
Hinweis: Ich kann die obigen Ausführungen anhand von Studien renommierter Wissenschaftler auch belegen, weil ich mich mit dem Thema eingehend auseinander setze.
Solange du keine sachlichen Argumente bringst, gehe ich davon aus, dass du keine hast. Schade. Die Welt ist voller böser Menschen: Autolobby, Atomlobby, Erdöllobby, Energielobby, Tabaklobby. Und wir sind alle Opfer.
In einigen Jahren kommt dann die Solarpanellobby, die Windmühlenlobby, die Geowärmelobby, die Elektroautolobby, die grüne Lobby, Greenpeace ...
PS: Ich bin kein klimazweifler sondern kritischer Ingenieur.
Zum Glück! Aber warum den Markt verurteilen (nota bene: der Markt ist kein denkendes Wesen sondern ein Konzept für den gegenseitigen Ausstausch von Waren und Dienstleistungen)?
Wollen wir, dass der Markt bestimmt, was der konsument zu konsumieren hat? Es ist sicher nicht Aufgabe des Marktes, Politik zu machen und Polizei zu spielen. Wie gut dirigistische Marktmodelle funktionieren kennen wir aus der DDR, der Sowjetunion, Kuba, China. Wollen wir das wirklich?
Du verwechselst übrigens Kapitalismus (ein ideologisches Konzept) mit freier Marktwirtschaft (ein wirtschaftliches Konzept).
http://de.wikipedia.org/wiki/Kapitalismus
Nur weil ich eine meinung vertrete, die mit derjenigen der Weltwoche übereinstimmt, heisst das noch lange nicht, dass ich von der Weltwoche bezahlt werde. zu deiner Information: Wo ich wohne, gibt es die Weltwoche gar nicht und ich habe sie seit Jahrzehnten nicht mehr gelesen. Aber freut mich trotzdem, dass auch andere kritisch hinterfragen.
"Auch der Club of Rome wird "recht" bekommen (wenn es so weiterläuft), trotz Weltwoche und all den andern Ignoranten."
Ja, wenn das Wörtchen WENN nicht wär'. Bis jetzt hat der Römerklub keine guten Karten gezogen. Aber jetzt kommt er ja nach Zürich, wo ihm die Stadt mit Steuergeldern unter die Arme greift, vielleicht wird es dann besser.
Menschen kommen und gehen, Fakten bleiben. Also bleib bei den Fakten.
War etwas zu echauffiert, nicht weil Du anderer Meinung bist, sondern wegen der etwas penetranten Art, wie Du Deine Meinung hier vertrittst. Es gibt hier eben auch leisere Stimmen und Meinungen.
Ist schon O.K. Nachbar, hier herrscht Meinungsfreiheit - ein grosser Vorzug dieses Moritz Leuenberger Blogs.
http://www.biokurs.de/treibhaus
Es gibt in wissenschaftlichen Kreisen zum Thema Klimakatastrophe eher mehr Skeptiker/Realisten als anders rum.
Wie Denker auch festgehalten hat, ist das IPCC eher eine politisches Gremium, das sich der Wissenschaft bedient, so wie es eben gerade passt. Kritische Stimmen oder gar Wissenschaftler, die sich mit dem sumary of policy nicht identifizieren können werden auf eine sog. Black List des IPCC gesetzt und abserviert.. wie z.B. der ehem. Vizepräsident des IPCC, Yury Izrael, der bereits 2001 festhielt: There is no proven link between human activity and global warming!
Verantwortlich für die weltweit verbreitete Furcht vor einer globalen Klima-Erwärmung und ihren vielfältigen Folgen ist das IPCC, ein Gremium von mittlerweile (formell) rund 1500 Wissenschaftlern, das aus dem United Nations Environmental Program (UNEP) und von aus der World Meteorological Organization (WMO) hervorgegangen ist. Dieses Gremium, in dem in mehreren Arbeitsgruppen jeweils einige wenige Personen die Hauptarbeit leisten, hat einen Third Assessment Report herausgegeben, auf dessen Grundlage bereits im Juli 2001 Vertreter zahlreicher Staaten in Bonn zusammenkamen, um über die Durchführung von Massnahmen zu beraten, die in Kyoto 1997 empfohlen worden waren ("Kyoto-Protokoll").
Mit Klima-Modellen wurde eine Erwärmung der Erdatmosphäre zwischen 1.4 und 5.8 °C bis zum Jahre 2100 vorausberechnet. Diese soll eintreten, wenn nichts gegen den weiteren Anstieg des CO2 in der Atmosphäre unternommen wird. Wenn man über das IPCC nichts Näheres weiss, hat man den Eindruck, in den Veröffentlichungen müssten sich die besten und sichersten Erkenntnisse der
Klimatologie wiederfinden. Aber Zweifel sind angebracht:
1. So war das IPCC nach politischen, nicht nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten zusammengesetzt: Es sollten möglichst viele Länder (mehr als 100) vertreten sein; die Nationalität war wichtiger als die wissenschaftliche Qualifikation..
2. die Schlussveröffentlichung des "Technical Summary“, stellt kein von Gutachtern gebilligtes Dokument (wie in einer referierten Zeitschrift) dar, weil die Hauptautoren Einwände ohne Begründung übergehen durften - und dies auch taten, und
3. Autoren, die - wie z.B. Professor Richard Lindzen vom MIT in Boston - daraufhin verlangten dass ihr Name aus der Liste der "Contributors" gestrichen wird, weil sie sich mit dem Inhalt der Veröffentlichung nicht identifizieren können, wurde dieser Wunsch abgelehnt. Nach aussen erscheinen sie nach wie vor als Mitarbeiter an den veröffentlichten Dokumenten..
Und nun noch zu Oellobby, die ihr alle völlig falsch einschätzt: Weltweit wird immer mehr Oel verbraucht, ob "wir" dafür mehr bezahlen müssen, interessiert die überhaupt nicht, weil es "anderswo" um ein vielfaches mehr verkauft wird..
Und zu guter letzt tun wir tatsächlich gut daran, wenn wir uns um Alternativen zu fossilen Brennstoffen kümmern, da dise noch vor Endes dieses Jh. definitiv zu Ende gehen und noch etwas früher für die "Allgemeinheit" nicht mehr käuflich sein werden! (Fazit: die Generationen im nächsten Jh. müssen, Klima hin oder her, so oder so ohne Oel auskommen..)
Übrigens, ich habe hier schon ein mal eine Faustformel erwähnt, mit der sehr einfach Wachstumszahlen in % pro Zyklus die Verdoppelung des Ausgangsprodukts berechnet werden können:
1% Wachstum pro Jahr = Verdoppelung in 70 Jahren
2% = Verdoppelung in 35 Jahren (z.B. Bevölkerungszunahme weltweit)
3% = Verdoppelung in <25 Jahren (z.B. wachsender Energiebearf..)
merkt ihr was?
Atmos
was ist eigentlich Dein persönlicher Nutzen, wenn die Schweiz ihre Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen zukünftig erhöht anstatt reduziert?
Ist schon gut, kann mir ja auch passieren. Es geht aber bei diesen Diskussionen nicht um die Person sondern um die Sache.
http://www.mundointerpret.ch
Da staunt der Laie und die Fachfrau wundert sich: im selben „Bund“ steht: „Der Zigarettenverkauf ist drastisch gesunken. Der Bundesrat hält es deshalb für erwiesen, dass Preiserhöhungen ein taugliches Mittel der Tabakprävention sind“. Auf der nächsten Seite: „Bundesrat Leuenberger ist mit der Abgabe von 50Rappen auf dem Benzin gescheitert. Der (Gesamt)Bundesrat ist überzeugt, dass höhere Benzinpreise keinen Anreiz für das Umsteigen auf den ÖV sind. ??? Soll das unsere Landesregierung sein?
Und weshalb hat das Volk in unsere angeblichen Demokratie in dieser für unsere Gesundheit wichtigsten Sache (fast) aller Zeiten nichts zu sagen? Nicht mal die Legislative darf entscheiden!
Und das in einem Land mit einem Volk von Mietern, die zwar sehr wohl über ihre Autofahrten, aber nicht über ihre Heizkosten nicht entscheiden können, da sie die Wärmedämmung ihres Hauses nicht bestimmen. Was soll das? Zudem gehört die Schweiz immer noch zu den kälteren Ländern: Heizen muss man. Autofahren nicht. Die dämliche Ausrede von der Benachteiligung weniger begüterter Schichten und der PendlerInnen ist ein Zeichen mangelnder Phantasie: erstens sind auch die Mieten und alles andere für KleinverdienerInnen höher. Zweitens ist es im Zeitalter des gläsernen Menschen kein Problem, denjenigen, die immer auf dem Land gewohnt haben oder keinen ÖV für den Arbeitsweg zur Verfügung haben, einen Pass für billigeres Benzin zu geben (bei der Kulturlegi geht’s schliesslich angeblich auch). Also Herr Leuenberger: Ich glaube Ihnen nicht, dass es Ihnen ernst ist mit der Treibstoffabgabe. Auch den Grünen nicht. Die fahren nämlich selber Auto (wie Leuenberger durch sein Geständnis des Falschparkierens – in Zürich!!! – selbst zugegeben hat). Wozu bitte braucht man in Zürich ein Auto? Verkehrte Welt: Blocher sah man zu Fuss ins Bundeshaus marschieren. Grüne und SP fahren Auto und fliegen hemmungslos in der Weltgeschichte herum. Da stimmt etwas nicht, Herr Bundesrat!
es freut mich absolut, dass der weg nach München sich drastisch verkürzen wird. Wir warten aber auch ungeduldig auf dio Verkürzung der Reisezeit Zürich St. Gallen. 1000e von Pendler danken es Ihnen gewiss.
Die Treibhausgas-Emissionen sind von 1990 bis 2005 praktisch konstant geblieben, anstatt 10% abzunehmen.
Im gleichen Zeitraum hat die Bevölkerung in der Schweiz um 10% zugenommen.
Ohne Bevölkerungszunahme wäre man auf der Zielgeraden.
Dazu eines meiner Umweltgedichte:
Denk mit Gottfried
Trotz Anstrengung im Umweltschutz
Wird's immer schlimmer Gottfried Stutz.
Wir hoffen, dass man's bald erfasse:
Das Problem heisst Menschenmasse.
Markus Zimmermann-Scheifele
Meine Erziehungsleitlinie ist, meine Kinder auf die bevorstehende Klimaveränderung und Globalisierung vorzubereiten. Ich weiss, dass sie den Lebensstil, den ein Schweizer, sogar ein CH-Sozialhilfeempfänger, heute hat, in 20 Jahren nicht mehr haben werden. Die globalen Ressourcen sind nicht ausreichend, um den Lebensstil eines Schweizers für alle Menschen auf der Erde zu ermöglichen. Daher versuche ich auf dem Niveau eines globalen nachhaltigen Durchschnitts zu leben. So zu leben, dass für andere und folgende auch noch was übrig bleibt.
Z.B. Ich lege pro Jahr ca. 10'000km zurück davon zu 80% mit dem Velo. Mein 6-jähriger Sohn fährt auch seine 2000km pro Jahr mit dem Velo. Als 1.Klässler ist er gezwungen die Strasse zu benützen (obwohl meist daneben eine fussgängerloses Trottoir ist, habe auch schon eine Busse bezahlt, weil er das trotzdem machte). Die Gefahren, die er durch den Autoverkehr ausgesetzt ist, sind immens.
Trotzdem werden für den Autoverkehr jährlich Milliarden für Infrastukturbauten ausgegeben. Im Vergleich zu den lächerlichen Ausgaben für den "förderungswürdigen" Langsamverkehr.
Vor allem wie sinnlos heutzutage autogefahren wird: um länger auf dem Land wohnend und in der Stadt arbeitend im Bett liegen bleiben zu können, um schnell eine Packung Zigis zu kaufen, um schnell skifahren zu gehen, um am Sonntag Gipfeli zu kaufen etc.
Solches Autofahren könnte ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren. Jedes Auto ist eine Gefahr für ein Kind auf dem Schulweg, für den Velofahrer auf dem Arbeitsweg, für das halbblinde Omi auf dem Weg in den Migros etc.
Ganz abgesehen von Schadstoffbelastung, Lärm, Anonymisierung, fehlendem Freiraum für gute soziale, psychische und körperliche Entwicklung von Kindern und mangelnder Integration etc.
Autofahren für den Einkommenserwerb (ohne Fahrt zur Arbeit, das ist Freizeit) kann ich z.T. verstehen, aber in der Freizeit ist es rücksichtslos, egoistisch, unsolidarisch und sollte verboten werden. (es ist nicht nur das Autofahren, sondern auch: Bodenheizung im Sommer auf voll, damit man barfuss auf dem Plättliboden rumlaufen kann, Tiefgefrierer, damit man sein Essen nicht planen muss, Heizstrahler für warmen Sitzplatz im Winter, Einwegmöbelmöbel etc.) Mit so einem dekadenten Lebensstil ist unsere Gesellschaft zum Untergang verurteilt, weil durch unsere hohen Infrastrukturkosten global nicht konkurrenzfähig. Noch nie was vom abnehmenden Grenznutzen gehört? Den haben wir in CH schon längst überschritten.
Unser Familieneinkommen von 3200Fr/Monat wovon ein Viertel für Krankenkasse und Steuern weggeht, erlaubt es uns nicht den teuren Schweizer öV zu benutzen, viel Strom zu verbrauchen, viel zu heizen, im Winter Blumen zum Valentinstag zu schenken, Spargeln aus Chile zu konsumieren, obwohl wir vieles mitfinanzieren (wie so vieles, dass wir uns nicht leisten können: Hallenbad, Theater, Oper, Pfadilager, Tagesschule, Krippe, etc). Gutes und gewünschtes Verhalten sollte endlich belohnt und gesteuert (Steuern sind zum steuern da) werden.
Scheinbar haben Politiker keine Ahnung, in welchen Lebenslagen ihre Bürger leben.
"Unser Familieneinkommen von 3200Fr/Monat wovon ein Viertel für Krankenkasse und Steuern weggeht,"
Will mal von einem Regierungsmitglied oder Palamentarier höhren, wie er so über Runden kommt: "aber sie wissen nicht, was sie tun"
http://Feinstaubbelastung
Haben Sie in Ihrer Jugendzeit auch Winetou gelesen? Haben Sie da unter den Feuerstellen jemals einen Rost gesehen? Nein, ich auch nicht! Warum haben wir Heute unter den Holzfeuern Roste?
Früher lagen die Holzfeuer auf Steinboden, und nannten sich Grundöfen.
Dann kam die Kohle, die braucht zum brennen viel mehr Luft. Darum kam der Rost unters Feuer. Und ist immer noch da. So erhält das Holzfeuer jetzt viel zu viel Luft, und zieht den ganzen Staub durchs Kamin nach draussen. Also weg mit den Rosten , und wir haben x Tonnen weniger Feinstaub!! Leider hat diese Ide einen Hacken: keiner kann was daran verdienen!!!