Wahlkampf und Pulverdampf
[Version française Energie, climat et campagne électorale]

Werden die Aktionspläne umgesetzt, kann die Schweiz auf ein AKW in der Grössenordnung von Leibstadt verzichten. (Bild: Keystone / Gaétan Bally)
Am Montag habe ich die Aktionspläne zur Energieeffizienz und zur Förderung erneuerbarer Energien vorgestellt. An der Medienkonferenz konzentrierten sich die Fragen bald darauf, ob mit diesen Massnahmen ein Kernkraftwerk eingespart werden könne. Diese Frage hat mich etwas überrascht, weil es bei den Aktionsplänen ja nicht nur um den Strom, sondern auch um Wärmenutzung und den wichtigen Bereich Mobilität geht, die mit den KKW gar nichts zu tun haben. Meine Antwort war, dass wir auf den Bau von Gaskraftwerken verzichten können und zumindest keine zusätzlichen KKW bauen müssen, wenn wir alle Massnahmen umsetzen.
Mittlerweile habe ich die Rechnung noch etwas genauer gemacht: Wenn wir bei den erneuerbaren Energien mit unseren Massnahmen und den neuen Einspeisevergütungen 3500 Gigawattstunden zulegen und den Stromverbrauch auf dem Niveau von 2006 stabilisieren können (ohne Massnahmen würden wir 2020 rund 5000 Gigawattstunden mehr brauchen), entspricht dies in etwa der Leistung des KKW Leibstadt – dem grössten KKW der Schweiz.
Als ich am nächsten Tag die Zeitungen gelesen habe, war ich doch etwas erstaunt: fast überall stand, dies sei ein Wahlkampfbeitrag für meine Partei gewesen. Dabei entsprach der Zeitpunkt einem Zeitplan, der bereits Anfang des Jahres festgelegt worden ist. Denn der Bundesrat möchte die Aktionspläne noch Ende Jahr oder Anfang 2008 beraten. Wir starten nun wie vorgesehen eine Konsultationsrunde und meine öffentliche Präsentation war der Auftakt dazu. Das war meine Arbeit als Energie- und Umweltminister.
Wir im Bundesrat sollten uns durch den Wahlkampf nicht von den wichtigen Aufgaben ablenken lassen und sie auf später verschieben. Die Parteien ihrerseits müssen im Wahlkampf allerdings Farbe bekennen. An ihren Aussagen können wir sie später dann messen.
Wenn mein Auftritt als Nebeneffekt auch noch ein Beitrag zum Wahlkampf war, so soll mir dies recht sein. Denn ohne meine Partei hätte ich gerade in der Energiepolitik nie erreicht, was heute umgesetzt ist. Das neue Energiegesetz mit seinen Einspeiseerleichterungen für erneuerbare Energien war eine grosse Leistung der SP-Fraktion.
Das positive Echo zu meinen Vorschlägen hat mich natürlich gefreut. Doch ich muss in Erinnerung rufen, dass noch nichts verwirklicht ist. Die entscheidenden Beschlüsse fällen der Bundesrat und das Parlament. Erst wenn der Pulverdampf des Wahlkampfes verflogen sein wird, wird sich weisen, von welcher Qualität das Tuch der Umweltfahnen, die nun alle Parteien vor sich hinflattern lassen, gewoben war.
Bis bald
Moritz Leuenberger

Werden die Aktionspläne umgesetzt, kann die Schweiz auf ein AKW in der Grössenordnung von Leibstadt verzichten. (Bild: Keystone / Gaétan Bally)
Am Montag habe ich die Aktionspläne zur Energieeffizienz und zur Förderung erneuerbarer Energien vorgestellt. An der Medienkonferenz konzentrierten sich die Fragen bald darauf, ob mit diesen Massnahmen ein Kernkraftwerk eingespart werden könne. Diese Frage hat mich etwas überrascht, weil es bei den Aktionsplänen ja nicht nur um den Strom, sondern auch um Wärmenutzung und den wichtigen Bereich Mobilität geht, die mit den KKW gar nichts zu tun haben. Meine Antwort war, dass wir auf den Bau von Gaskraftwerken verzichten können und zumindest keine zusätzlichen KKW bauen müssen, wenn wir alle Massnahmen umsetzen.
Mittlerweile habe ich die Rechnung noch etwas genauer gemacht: Wenn wir bei den erneuerbaren Energien mit unseren Massnahmen und den neuen Einspeisevergütungen 3500 Gigawattstunden zulegen und den Stromverbrauch auf dem Niveau von 2006 stabilisieren können (ohne Massnahmen würden wir 2020 rund 5000 Gigawattstunden mehr brauchen), entspricht dies in etwa der Leistung des KKW Leibstadt – dem grössten KKW der Schweiz.
Als ich am nächsten Tag die Zeitungen gelesen habe, war ich doch etwas erstaunt: fast überall stand, dies sei ein Wahlkampfbeitrag für meine Partei gewesen. Dabei entsprach der Zeitpunkt einem Zeitplan, der bereits Anfang des Jahres festgelegt worden ist. Denn der Bundesrat möchte die Aktionspläne noch Ende Jahr oder Anfang 2008 beraten. Wir starten nun wie vorgesehen eine Konsultationsrunde und meine öffentliche Präsentation war der Auftakt dazu. Das war meine Arbeit als Energie- und Umweltminister.
Wir im Bundesrat sollten uns durch den Wahlkampf nicht von den wichtigen Aufgaben ablenken lassen und sie auf später verschieben. Die Parteien ihrerseits müssen im Wahlkampf allerdings Farbe bekennen. An ihren Aussagen können wir sie später dann messen.
Wenn mein Auftritt als Nebeneffekt auch noch ein Beitrag zum Wahlkampf war, so soll mir dies recht sein. Denn ohne meine Partei hätte ich gerade in der Energiepolitik nie erreicht, was heute umgesetzt ist. Das neue Energiegesetz mit seinen Einspeiseerleichterungen für erneuerbare Energien war eine grosse Leistung der SP-Fraktion.
Das positive Echo zu meinen Vorschlägen hat mich natürlich gefreut. Doch ich muss in Erinnerung rufen, dass noch nichts verwirklicht ist. Die entscheidenden Beschlüsse fällen der Bundesrat und das Parlament. Erst wenn der Pulverdampf des Wahlkampfes verflogen sein wird, wird sich weisen, von welcher Qualität das Tuch der Umweltfahnen, die nun alle Parteien vor sich hinflattern lassen, gewoben war.
Bis bald
Moritz Leuenberger



108 Kommentare
http://www.henusodeblog.blogspot.com
off topic: gratuliere zu deinem blog, es liest sich nicht nur sehr gut, es macht auch blogs als medium zunehmend bekannt. danke dafür.
http://einschweizerberliner.blogspot.co
Es ist schön, dass nun etwas zu fruchten scheint, ich nehme mit Freude das "erste Nullenergie-Bürogebäude der Schweiz" zur Kenntnis (http://www.moevenpick-group.com/de/Gruppe/Medien/News/NewsGastronomy/mar_mm_hauptsitz_kemptthal_de.htm) und hoffe, dass unsere bald 50 jährigen Fenster in der Wohnung auch in Kürze ersetzt werden. Die Heizregler kamen vor kurzem dran...
Das einzige, was mich wirklich beschäftigt, ist die Sache, dass ich das Gefühl habe, dass nun auch der schweizer Politik allmählich die Sache abhanden kommt - ob Sie nun Wahlkampf betrieben haben oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Die politischen Grabenkämpfe, persönlichen Anfeindungen und Proflilierungen sind echt zum ko****.
Ich mache mir Sorgen und hoffe, dass etwas dagegen getan wird, denn so wird die meiner Meinung nach grossartige Konkordanz einfach in die Wüste gelassen...
In diesem Sinne grüsse ich herzlich, vielleicht kann ein Thema, das wirklich jeden etwas angeht dafür etwas bewirken...
Liebe Grüsse
moi
n'étant de loin pas écolo, je dois admettre que votre programme pour l'efficacité énergétique est séduisant, ce serait en tout cas un bon début : il serait temps maintenant de joindre les actes à la parole ...
toutefois, si je peux me permettre, il me semble que taxer les voitures sur la base de leur consommation serait plus impopulaire que de taxer la benzine consommée elle-même
en d'autres termes, on peut avoir une grosse voiture et peu rouler ou on peut avoir une petite voiture et beaucoup rouler : en taxant plus fort le prix de la benzine, on amènera tout citoyen à réfléchir avant de rouler et prendre ses responsabilités et à en assumer les conséquences
en voulant taxer les grosses voitures avant même qu'elles aient roulé, vous donnez l'impression de prélever un impôt supplémentaire, quelque soit le comportement du conducteur : cela laisse déjà augurer un lever de bouclier
bien que cela ne m'enchante guère, je suis d'avis que la mobilité "sale" doit être surtaxée, mais encore faut-il qu'il y ait déplacement
meilleures salutations
http://dailytalk.blueblog.ch
Sinnvoller wäre es, wenn man auf die Hersteller losgehen würde indem man Euronormen und andere gesetzliche Normen für Motoren, Heizungen, Gühbirnen etc. erlassen würde. Denn wenn ein Hersteller gar keine umweltschädlichen Fahrzeuge mehr bauen darf, dann muss man auch die Konsumenten nicht mehr mit Abgaben und Steuern abzocken.
Oder wollen Sie etwas das künftig nur noch die Reichen Auto fahren und der Mittelstand und die armen mit dem Velo fahren müssen, weil sie sich anderes nicht mehr leisten können? Dann hätten wir wieder eine 2. Klassengesellschaft.
Da die armen mit dem Velo oder zu Fuss und dort die Reichen mit dem Privatjet, Porsche, Benltey und Rolls Royce.
Na ja, etwas Wahlkampf ist da sicher dabei. Die SP hat im Kt. ZH viel an die Grünen verloren, also muss die SP wieder grüner werden um diesen Trend zu stoppen, oder? Das ist ja aber auch nicht verboten!
Viel wird ja jetzt wieder über die SVP gewettert, über deren Stiel, die Plakate ect.. Mich stört das zuweilen auch, es wirkt einfach zu pauschal. Doch machen es die anderen Parteien wirklich besser? Sie verurteilen ja die SVPler auch pauschal!
Es braucht die SVP dringender denn je in unserem Land! Wer würde sonst gegen Missbräuche im Sozial- und Asylwesen kämpfen? Oder für die Bewohner der Randregionen, die aufs Auto angewiesen sind? Die SVP hat immer wieder den Mut den Finger auf unbequeme Wahrheiten zu richten, damit schafft sie sich natürlich viele Feinde! Klar braucht es auch die anderen Parteien, und es bleibt zu hoffen, dass nie eine allein die Schweiz regieren wird!!!
Hier noch ein Beispiel aus meinem Leben: Als meine Tochter 7 jährig wurde, brauchte sie dringend ein Velo für den weiten Schulweg (2,5km). Wir suchten ein gebrauchtes Velo. Eine Familie meldete sich um uns ein geeignetes Fahrrad zu verkaufen. Das Mädchen dort war schon etwas älter und hatte gerade ein neues, Supermodernes Velo erhalten. Es betrübte meine Tochter schon etwas, dass sie nur eine Occ. bekam, doch als einfache Bauernfamilie verdienten wir eben trotz viel harter Arbeit nicht so viel…. Die Familie, welche ihrer Tochter eben ein neues, sehr teures Velo gekauft hatte, war eine Asylantenfamilie und lebte voll und ganz von der Sozialhilfe………….!! Da stimmt doch etwas nicht, finde ich jedenfalls!! -- Und ich werde wieder SVP wählen!
Kanton Aargau
Parlament gegen Gaskombikraftwerk
Der Aargauer Regierungsrat muss die eventuelle Baubewilligung für ein Gaskombikraftwerk auf dem Kantonsgebiet verhindern. Dazu verpflichtete der Grosse Rat den Regierungsrat. Das Parlament zieht den Bau eines Atomkraftwerkes vor.
Den entsprechenden Auftrag der CVP-Fraktion überwies der Grosse Rat mit 83 gegen 34 Stimmen. SVP, FDP, CVP und EVP stimmten dafür. SP und Grüne sprachen sich dagegen aus. Eine SP-Grossrätin bezeichnete den Aargau als «fürchterlichen Atomkanton». Der Regierungsrat war bereit, den Vorstoss entgegenzunehmen. Er liess sich dazu verpflichten, «alle in seiner Kompetenz liegenden Befugnisse anzuwenden, damit im Aargau keine Gas- oder Kohlegrosskraftwerke gebaut oder betrieben werden können».
Der Regierungsrat muss sich bereits dafür einsetzen, dass die Planung für den Ersatz der Atomreaktoren Beznau I und II in Döttingen schnell in Angriff genommen wird. Der Grosse Rat hatte im vergangenen März einen entsprechenden Auftrag der FDP-Fraktion überwiesen.
Die Bewilligungsverfahren für ein neues AKW dauern gemäss Regierungsrat sehr lange. Daher werde es voraussichtlich nicht möglich sein, rechtzeitig mit Kernkraftwerken die notwendigen Stromkapazitäten bereit zu stellen. (sda)
Ps: Die Rahmenbewilligung erteilt doch der Bund oder, und das Volk hat ja auch noch etwas zu sagen,ihr lieben Politiker
von der FDP, so einfach ist es dann doch nicht. Denkt besser jetzt schon an die nächsten Wahlen.
Wir Bündner möchten uns für folgende massgeschneiderte Massnahme empfehlen: Wir verzichten auf elektrische Beleuchtung in den Stollen und Schächten der Porta Alpina. Jawohl, ist versprochen! Lassen Sie uns unser Lieblingsloch mit Bienenwachskerzen illuminieren. Wie das duften würde!
Die geschätzten Touristen sähen an den flackernden Lichtern, dass noch Luft im gruseligen Tunnel ist. Und wenn nicht, denn aber seckle!
Sehr geehrter Herr Bundesrat Leuenberger,
Wenn es so wäre dass der Wahlkampf die Bundesräte vor wichtigen Aufgaben ablenken könnte, dann darf man vielleicht annehmen dass die Wahlkampfthemen der Parteien selbst unwichtig sind?
Wie mir scheint ist inzwischen das ganze Jahr über Wahlkampf. Wenn man an die steigenden Kosten für Werbung auf Seite der Parteien denkt, die einem inzwischen das ganze Jahr über den Briefkasten füllt, muss ich da an unnütze Umweltbelastung denken. Vor jeder Abstimmung muss man inzwischen sogar mit Ruhestörungen per Telefon durch Politiker rechnen.
Neben der zunehmenden geistigen Umweltverschmutzung durch die Parteienwerbung stelle ich tatsächlich auch fest dass die emotionale Sturmstimmung der Propaganda auf einen Höhepunkt der Bedeutungslosigkeit angestiegen ist, jedenfalls für einen bedachtsamen Geist.
Die Parteienpropaganda hat inzwischen sogar die Tiere erfasst, selbst die Schafe propagieren Heute unverhüllt den Rassismus gegen ihre schwarzen Artgenossen. Der kaum mehr verborgene Raubtierkapitalismus wirbt für Steuerloses Erbe, dem Staat soll Geld vor allem zugunsten der Reichen entzogen werden. Jugendliche sollen für die schlechte Erziehung durch ihre Eltern und den Zeitgeist bestraft werden und der „Freisinn“ wirbt Heute bereits gegen seine eigenen historischen Ziehväter. Dieselben Politiker, welche die schöne Heimat loben und unsere wunderbare soziale Demokratie, arbeiten in beispiellosem Unvermögen die eigene Historie ihrer eigenen Partei zu kennen, zu deren Abschaffung hin.
Die Umweltfrage gehört Heute nur scheinbar zu jedem Parteienprogramm, aber die Spreu trennt sich schnell vom Weizen, gerade wenn man bei euch in das Bundeshaus schaut. Für mindestens einen von euch Bundesräten ist die angeblich wichtige Umweltfrage nur so ein Trend, der bald wieder vorbei geht. Wenig lustig ist es dass dieser Bundesrat mit sauberem Wasser und sauberer Luft wirbt die es wohl kaum vermehrt wieder gegeben hätte wenn man die Politik von dessen Partei und sonstiger Mitgliedschaften seit 15 Jahren strikt gemäss deren Willen durchgesetzt hätte.
Es ist ein Glück, dass Sie Herr Leuenberger, da im richtigen Aufgabenbereich ein sitzen. Ob dies die Wähler jedoch korrekt einzuschätzen vermögen, obwohl die Bürger den Umweltfragen eine hohe Priorität einräumen, ist fraglich.
Die aktuelle produzierte Wahlpropaganda landet bei mir auf direktem Weg im Abfallsack, was zählt sind die sichtbaren Aktivitäten der Parteien und Bundesräte. In Umweltfragen sehe ich rechts von der CVP nur ein primitives Weltbild erscheinen das selbst von den Nationalsozialisten im dritten Reich anders gehandhabt wurde. Naturschutzhistoriker Klose wagte sogar 1957, von den Jahren 1935-1939 als der "hohen Zeit des deutschen Naturschutzes" zu sprechen. Die nationalsozialistische Umweltpolitik: 1942 wurde die "Reichsanstalt für Wasser- und Luftgüte" eingerichtet. Die preussische Landesanstalt für Wasserhygiene wurde angewiesen, versuchsweise regionale Umweltkataster zu erstellen: Aufstellungen über die regionale Schadstoffbelastung der Luft, die als Grundlage für die Genehmigungsverfahren der Gewerbeaufsichtsämter dienen sollten, es wurde fleissig Abfall gesammelt. Die Rücksichtslosigkeit der Schweizer Rechtsparteien in Umweltfragen, das Ausblenden der Umweltfrage, die könnte Heute selbst die Nationalsozialisten Deutschlands zwischen 1935-39 übertreffen. http://www.grueneliga-berlin.de/rabe_ralf/serien/oeko_falle_nationalsozi.html
Seien wir mal ehrlich Herr Bundesrat Leuenberger, die Verantwortungslosigkeit gegenüber der Umwelt ist Heute Weltweit sichtbar, hier hat die Politik des ‚modernen’ Westens genauso versagt wie sie intellektuell in der Dritten Welt und im Kampf gegen den Terrorismus und die Armut gescheitert ist. Tragisch nach 60 Jahren Kriegsende mit dem Sieg über die schlimmsten Verbrecher des 20. Jahrhunderts, aber offenbar war der Sieg nicht auf jeder Ebene ein Sieg der Menschheit, um das eigene Überleben in der Zukunft sicherzustellen.
Das Eis in der Arktis schmilzt nach dänischen Messungen viel schneller als befürchtet. Die Auswertung von Satellitenfotos hat eine Eisfläche rund um den Nordpol von
unter 3'000'000 Quadratkilometern
ergeben.
2006 waren es
noch 5'000'000 Quadratkilometer.
(gemäss DNA von gestern!)
Es ist also höchste Zeit!!!!!!!!!!!
Viel Erfolg Ihnen, der SP, den Grünen und allen verantwortungsbewussten Prlamentarieren von der Mitte bis rechts, dass so einschneidende Massnahmen wie nur möglich beschlossen werden.
Toll. Das haben Sie gut gemacht. Es muss endlich was geschehen. Denn eines ist ganz klar, folgendes wird es immer geben:
- Leute, die über hohe Benzinpreise jammern, weil sie jeden Tag mit dem Auto quer durch die Schweiz fahren „müssen“. Sich einen Wohnort näher am Arbeitsplatz zu suchen kommt natürlich nicht in Frage. Dann lieber weiterstinken. Prost.
- Leute, die das Gefühl haben, sie würden durch die neuen Massnahmen ihrer Freiheit beraubt. Oder all jene, die meinen nur weil jetzt ein allgemeines Rauchverbot in SBB Wagons herrscht, dass nun gleich der Kommunismus bei uns ausbricht. Dämlich? Aber nein, diese Leute sind nicht dumm. Sie sind nur sehr bequem und benutzen diese Parolen als Argumente, um ihren Lebenslauf auf KEINEN Fall ändern zu müssen.
- Leute die sagen: „Ist doch alles nicht so schlimm.“
- Leute die sagen: „Wollen Sie uns jetzt auch noch zumuten, dass wir, die Bürger, uns in die Lage potentieller oder gar schon verurteilter Straftäter versetzen müssen?“ Zitat Rumpelstilz...
Nein Herr Rumpelstilz, das mute ich Ihnen in der Tat nicht zu. Zum Glück aber gibt es viele Leute in der Schweiz, denen man dies zumuten kann und die dann auch für eine konstruktive Lösung zu haben sind. Ohne Breitschwert.
- Leute, die behaupten, dass wir weitere KKW’s BRAUCHEN. Zitat Hans Hofmann, Ständerat SVP: „sonst gehen die Lichter aus.“ Fakt, ist doch vielmehr, dass bei Hans Hofmann die Lichter ausgehen, wenn wir keine weiteren KKWs bauen – und zwar in finazieller Hinsicht (bald sind Wahlen – also...). Die Rechnung zeigts: es geht sehr wohl ohne KKWs.
Ein Twike ist ein dreirädriges Elektrofahrzeug (http://de.wikipedia.org/wiki/Twike), das eine Reichweite von 40km – 80km aufweist. Das Gerät wurde 1986 vorgestellt und wird seit 1996 in Serie hergestellt (was auch immer Serie heisst bei 800 Fahrzeugen). Das Twike kostet in der Schweiz occasion ca 18'000 Franken. Viel Geld, dachte ich mir. Sehr viel Geld für ein Fahrzeug, das massive Einschränkungen bietet gegenüber einem „Dinosaurier Brenner“. Und doch wird es verkauft. Warum?
Weil es Leute gibt, die bereit sind, dieses viele Geld dafür auszugeben, dass sie besser, sauberer und leiser unterwegs sind, als die anderen. Enorm viele Leute geben ein vielfaches dieser 18'000 Franken für Tuning, für eine super coole Stereoanlage, einen lauten Auspuss oder eine Tieferlegung ihres Fahrzeuges aus. Für ein Auto, dass immer noch mit Flüssig-Dinosauriern umherfährt.
Aber auch diese Leute werden immer mehr vom Eletrotrend gefangen. Denn inzwischen gibts Elektroautos, die über 1000PS haben. Das spricht viele an.
Pheonix Motorcars in Californien stellt ein Elektro SUV vor, dass 120 bis 150 Meilen Reichweite hat und in 10 Minuten wieder aufgeladen ist. Ein Video: http://www.youtube.com/watch?v=Vxjagsod4UY.
Kurz um: Die Walze rollt bereits. Verbrennungsmotoren und sehr wahrscheinlich auch jede andere Energieumwandlung fossiler Brennstoffe wird in naher Zukunft immer unbeliebter werden in der Masse. Das führt zu steigenden Preisen für die Verbrennungsmotoren (kleinere Stückzahl). Und von da an ist es nur eine Frage von Monaten, bis 90% der Verbrennunsmotorenhersteller ihre Produktion einstellen (positive Rückkopplung).
Dennoch: es ist sehr, sehr wichtig, dass gleich jetzt zu Beginn dieser neuen elektro Welle ganz scharf darauf geachtet wird, dass sämtliche Recycling Massnahmen greifen, dass es keine Hintertüren gibt. Viele dieser Stoffe, die zur Herstellung von fortgeschrittenen Lithiumionen- und anderen Akkus dienen, sind hochgiftig. Deshalb müssen sie unbedingt lückenlos eingesammelt und recycliert werden. Das funkioniert bereits z.b. mit Autokatalysatoren und muss nun fortgesetzt werden. Und zwar bevor sich wieder eine starke Autolobby gebildet hat und argumentiert, dass das Recycling zu viel kostet und überhaupt unmöglich sei.
Endlich geschieht was. Nochmals: Gut gemacht Herr Bundesrat!
Wir sollten alle Energieträger möglichst optimal nutzen und nicht Einzelne wie Erdöl oder Kernenergie pauschal verteufeln. Zum Beispiel Heizungen: Wenn viele ältere Häuser mit Radiatorensystem mit neuesten Brennwertkesseln ausgerüstet werden und Wasser mit Sonnenkollektoren aufbereitet wird, bringt das viel mehr als wenn nur wenige auf Minergiestendard umgebaut werden, denn das können sich die wenigsten Hausbesitzer leisten. Energiesparmassnamen sollten grundsätzlich unterstützt werden, unabhängig vom Energieträger. Auch im Verkehr müssen Schiene und Strasse sich sinnvoll ergänzen und sich nicht einfach gegenseitig bekämpfen. Grosse Einsparungen liessen sich ohne riesigen Aufwand erzielen. Wenn die grossen Fortschritte im Motorenbau sich in kleinere und sparsamere Motoren für dieselben oder sogar kleinere Autos umgesetzt würden, bräuchte es vielleicht gar keine CO 2 Abgabe. Leider wird der Fortschritt direkt in immer grösere und schwerere Fahrzeuge umgesetzt und umwelttechnisch vernichtet. Diese Möglichkeit lässt sich vermutlich nur mit gezielten Vorschriften erreichen, freiwillig geschieht da kaum etwas.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.
Mit freundlichen Grüssen.
http://homepage.bluewin.ch/koni/
Das ist genau ein richtiger Schritt in die richtige Richtung. Wahlkampf hin oder her.
Ich wünsche mir auch, dass das Schweizer Volk am 21. Oktober Politikerinnen und Politiker wählt, die den Mut und die Weitsicht haben, die von Ihnen vorgeschlagenen Massnahmen umzusetzen.
Ich denke auch, dass schon mehr Energie produziert werden kann. Aber die Folgen sind dann sicher verheerend. Sparen ist halt in diesem Fall sicher besser als produzieren. Die Schweiz ist schon ein solch kleines Land, dass man es nicht noch mehr auspressen kann.
Es ist sowohl beim Umweltschutz wie bei der Energie sicher teilweise fünf vor zwölf.
Was mir immer etwas Bauchweh macht, ist die Tatsache, dass wir auf einem kleinen Erdenfleck etwas Gutes tun können. Aber wie sieht das global aus? Werden wir europa- oder sogar weltweit diesbezüglich beachtet?
Es grüsst Sie freundlich
Koni
http://www.ludin.info
Diese Episode möchte ich mit
Wissen ist Macht!
überschreiben. Ganz im Sinne von: "Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss".
Beweis:
-> Der Strom kommt aus der Steckdose. Ja!
-> Die Milch von der Migros. Ja!
-> Und ein Auto fährt nur mit Bezin oder Diesel! Ja!
Es sind tiefe Glaubensgrundsätze in den Köpfen der Menschen verankert: Ein Auto hat mit Bezin zu fahren sonst fährt es nicht. Ja es kann ohne Benzin gar nichts tun.
Halt! Ist da nicht etwa was falsch?!
Can you feel the Spirit of Oil (Marketing/Propaganda)?
(Spüren Sie den Geist des Erd-Oels Marketing/Propaganda?)
DAS PROBLEM ist: Dass die Leute gar nicht GLAUBEN, dass ein Auto OHNE Benzin überhaupt fahren kann. Oder wenn dann kaum den Berg hinauf kommt.
FAKT ist: Viele Autos fahren schon hier und jetzt und heute ohne einen einzigen Tropfen Benzin. --Nur wissen und glauben es die "normalen" Leute nicht.
STUFE 1: Ausbau. Zusätze zum Benzin. Additive.
Rasenmäher läuft mit Grossteil aus Wasser!
(Ähnliches wurde schon im 2.Weltkrieg als Cherosin für die Kampfflieger knapp wurde, verwendet.)
http://youtube.com/watch?v=smQEBW9UFNI
STUFE 2: Extended: Multi-fuel drive. Das Auto läuft mit allem nur erdenklichen.
Dieses normale Auto fährt mit Bezin UND Hydrogen/Wasserstoff UND was weiss ich alles. Siehe:
http://youtube.com/watch?v=fCI4WuCpZPE
STUFE 3: Pure WATER. Das Auto fährt mit blossem Wasser. (Nicht nur Autos...)
Autos fahren mit nichts als Wasser, schon seit Jahren (Der Erfinder in den USA wurde vermutlich von der Öl-Mafia ermordet):
http://youtube.com/watch?v=YIgOn1kRw5s
Wir wurden in der Schulen angelogen! Die Elekrolyse funktioniert!
Ich habe dieses eine Patent genau studiert, und kam zum Schluss, dass es funktioniert. Es wurde bereits in London und anderswo erfolgreich reproduziert. Ähnliche Erfindungen finden sich auch in Australien und Kanada wieder.
http://youtube.com/watch?v=Jcy3JbGjQwo
"Der Poni-Express musste untergehen!" (Nämlich, als der Telegraph kam...)
"Die Energie-Konzerne müssen untergehen!"
(Nämlich, als der Glaube an Gross-Energie-Konzerne zerbrochen wurde...)
"Panikmache" und "das hatten wir doch auch schon"! (Waldsterben)
Warum gibt es auf der Welt nur so viele Pessimisten?
Zudem sehne ich mir eine "Zwei-Klassen-Gesellschaft her! Das hatte es immer gegeben und dies wird es immer geben!
Es gibt halt einfach leistungsfähigere Menschen und weniger leistungsfähige Menschen. So wie es gescheitere und dümmere oder schönere und weniger schöne usw. = Diese Liste liesse sich unendlich fortsetzen!!!!!
Dies ist das "NATÜRLICHSTE" was es gibt auf unserer Welt. Lasst es also auch so geschehen, dann haben die besseren mehr davon besser zu sein und die weniger guten werden nicht mehr so gestresst!
Hört doch bitte auf mit der "Gleichmacherei" dies ist nämlich unnatürlich!
Liebe Grüsse
Tante Röseli
*Alexander Müller
„Denn am Ende können sich nur noch Reiche Umweltverschmutzung leisten,“ jammern Sie. Ja, das wäre wirklich eine unerträgliche Ungerechtigkeit, wenn die weniger Reichen sich nicht mehr an der Umweltverschmutzung beteiligen könnten…
„… wenn ein Hersteller gar keine umweltschädlichen Fahrzeuge mehr bauen darf…“ Glauben Sie wirklich, dass Sie sich so ein Fahrzeug, das mit solchen Auflagen enorm verteuert würde, noch leisten könnten? Die Schweizer bauen keine Autos. Machen Sie also lieber die Deutschen, die Japanischen und die Französischen Autobauer reich, anstatt für den Sprit etwas mehr zu bezahlen und wieder etwas davon zurück zu bekommen?
„Dann hätten wir wieder eine 2. Klassengesellschaft,“ sagen Sie. Begraben Sie Ihre Illusionen, die zwei Klassen Gesellschaft hatten wir und haben sie noch.
http://Fördermittel
Ist übrigens bekannt, dass In Frankreich, Cadarache der grösste Fusionsrekator gebaut wird ITER und es eine Kernmühle gibt. Sollen wir glauben, dass es ohne Atom geht? Merkwürdig
ITER ist ein experimentaltechnisches Projekt mit einem Fusionsreaktor. Das Ziel ist aus der Verschmelzung von "schwerem" Wasserstoff zu Helium Energie zu gewinnen, und zwar mehr als für den Betrieb des Rekators nötig ist. Summa summarum müsste "hinten" mehr Energie rauskommen als "vorne" eingegeben wird. Das tönt einfach, ist es aber nicht. Dieer Prozess läuft seit Jahrmilliarden in der Sonne ab und liefert unsere Energie zum Leben auf der Erde. Das Problem bei einer Kernfusion auf der Erde ist, dass man die Drücke der Sonne nicht realisieren kann und deshalb die Temperatur des Plamsas erhöhen muss. Auf rund 100 Millionen Grad!! Das Aufheizen des Plamsas welches in einem starken Magnetfeld eingezwängt ist, verschlingt enorme Mengen Energie, und diese muss eben zuerst aus der Kernfusion wieder rückgewonnen werden. Man hofft bis in 30 Jahren einen funktionierenen Prototyp entwickelt zu haben und bis in 50 Jahren die Fusionsenergie Serienreif entwickelt zu haben.
Die Vorteile wären immens, Energie wäre unendlich verfügbar, billig, unabhängig von lokalen Ressourcen, und sehr sicher Produktionsfähig. Bei einem Unfallwürde das Plasma entweichen aber durch die geringe Dichte keinen Schaden in der Umgebung anrichten. Die Technik wäre ideal um die heutige Kernspaltung abzulösen, so könnte ein mühsames Zwischenkapitel der Energiegewinnung abgeschlossen werden.
Bei diesem Projetk machen übrigens alle namhaften Industrieländer mit, weil alle erkannt haben dass hier ein Schlüssel zum Energieproblem gefunden werden könnte...
ITER ist also ein vernünftiges Projekt welches Schlussendlich auch der Kohlekraft paroli bieten könnte und so mehr zum CO2 Problem beitragen könnte als alle anderen Massnahmen zusammen im Quadrat....
Leider ist es noch ein weiter Weg dazu
http://www.ludin.info
Das Gespräch läuft.
@ alle Zweifler:
Etwas MUSS man tun. Und jeder will, dass nur der andere etwas tut. Das ist auch "sehr" sozial. Wenn wir nichts tun, wird uns die Realität mit gigantischen Migrationsströmen überrollen. Was sind schon 50Rp. mehr für den Liter Benzin???
Seit Hurrikan Katrina bezahlen wir genau 50Rp. mehr als vorher. KEIN Gejammer, KEIN Geschrei von unsozial, KEINER muss das Auto verkaufen, NICHTS ist teurer geworden deswegen.
Dafür bezahlt die ganze Welt mit dem künstlich hochgehaltenen Öl- und Benzipreis das ganze Spekulantenpack sowie den Irakkrieg und andere perverse Abenteuer Bushs.
Ignoranten werden NIE NIE aussterben. Auch wenn es jährlich 1'000 Sturm- und Ueberschwemmungsopfer in der Schweiz gäbe, auch wenn das Bundeshaus in die Aare rutschen würde, müssten wir die Leier hören, dass es das "schon früher gegeben" habe. jaja.
Liebe Leute, macht einfach in EUREM ganz kleine Bereich etwas in Leuenbergers Sinn. Schon Ogis Eierkochtipp wurde nur belächelt, dabei war er ernst gemeint und sehr effizient.
- Fahrt Velo (ist sogar effizenter als zu Fuss gehen)
- heizt weniger
- stellt überall (z.B. im Resaurant) die Hebelmischhahnen im WC auf kalt (nach rechts) statt dass jeder Händewascher sinnlos x Liter Warmwasser bezieht.
- Esst mehr Rohkost (keine Kochenergie)
- esst weniger Fleisch (die "Veredelung" von Pflanzen zu Fleisch vernichtet über 80% der Kalorien)
- wählt keine Politiker, die dauern vom "Wachstum" schwafeln. Wachstum zerstört ALLE zivilisatorischen und technologischen Errungenschaften früher oder später.
Sehr geehrter Herr Anonymus
Ihre sozialdarwinstischen Herrenmenschen-Sehnsüchte nach einer Zweiklassen-Gesellschaft bedürfen keines Kommentares. Nur: Welcher der beiden Klassen möchten Sie selber angehören? Und erfüllen Sie ihre eigenen Kriterien dafür?
Absolut pietätslos und völlig daneben finde ich hingegen, dass Sie Ihren Blog-Kommentar mit "Tante Röseli" unterschreiben, dem Namen der verstorbenen Grosstante von Herrn Bundesrat Moritz Leuenberger.
Würde dies in Ihrer angestrebten Zweiklassen-Gesellschaft ebenso toleriert wie in unserer Demokratie und in diesem Blog?
Ich erlaube mir in der Du Form meine Meinung zu äussern
Warum immer an das mögliche schlechte denken? In deinem Beitrag redest du von den grössten "Horrorszenarien" ohne irgend einen realistischen vergleichbaren Vorfall in der Schweiz. Du rätst der Menschheit wie wir aus deinen "Horrorvisionen" rauskommen, aber erreichst eigentlich genau das Gegenteil mit deiner "Sparerei"!!! Ein Beispiel kann ich dir aufzeigen: In meinem ganz neu gebauten Einfamilienhaus wo ich keine Kosten gespart habe und nicht nur das billigste eingebaut habe, musste ich feststellen, dass alle Toiletten nicht mehr vollständig sauber gespült werden. Als ich dann meinen Sanitärinstallateur darauf angesprochen habe, teilte er mir mit, dass es in der Schweiz keine Spülkästen mehr gebe mit der Literanzahl einer Spülung wie früher. Fazit: Alle Familienmitglieder spülen jetzt einfach 2-Mal, was den Wasserverbrauch einiges über den früheren Wert gebracht hat. Von der Spartaste einmal abgesehen, welche ja ein "normales kleines Geschäft" meiner Kinder nicht mal zu spülen vermag. Erstens ist der Nutzen also nicht da und nervt zudem noch ganz gewaltig.
Ein weiteres Beispiel: Uns Schweizern wird täglich gepredigt Wasser zu sparen. Meine Frage: Für wen oder was sparen wir denn Wasser? Haben die armen Leute in den Dürregebieten einen Tropfen mehr, wenn wir hier weniger verbrauchen? Wie kommt denn dieses Wasser dort hin? Müssen wir ein schlechtes Gewissen haben, dass wir hier in der Schweiz halt nunmal in der glücklichen Lage sind Wasser im Überfluss zu haben? Geniessen wir es doch einfach und leben als gute, hilfsbereite, ehrliche und optimistische Menschen weiter ohne dies dauernde "schwarzsehen"!!!
Ich wünsche mir eine glückliche unbekümmerte Welt ohne pessimismus!!! Lasst euch bei unseren Kindern inspirieren, die machen uns das jeden Tag vor. Oder hast du schon mal ein Kind gesehen, welches immer daran herumstudiert was jetzt oder in Zukunft noch alles passieren könnte? Lebe jetzt und nicht vielleicht in der Zukunft. Ich für meinen Teil sterbe lieber 10 Jahre früher und habe ein tolles unbekümmertes, aufregendes manchmal auch gefährliches Leben als ein Leben lang in Angst, Bange und Schrecken.
Freut euch des Lebens und geniesst jede Stunde eures Daseins!!!
Viel Glück Freude und Optimismus
Tante Röseli
Das Gespräch läuft.
@ alle Zweifler:
Etwas MUSS man tun. Und jeder will, dass nur der andere etwas tut. Das ist auch "sehr" sozial. Wenn wir nichts tun, wird uns die Realität mit gigantischen Migrationsströmen überrollen. Was sind schon 50Rp. mehr für den Liter Benzin???
Seit Hurrikan Katrina bezahlen wir genau 50Rp. mehr als vorher. KEIN Gejammer, KEIN Geschrei von unsozial, KEINER muss das Auto verkaufen, NICHTS ist teurer geworden deswegen.
Dafür bezahlt die ganze Welt mit dem künstlich hochgehaltenen Öl- und Benzipreis das ganze Spekulantenpack sowie den Irakkrieg und andere perverse Abenteuer Bushs.
Ignoranten werden NIE NIE aussterben. Auch wenn es jährlich 1'000 Sturm- und Ueberschwemmungsopfer in der Schweiz gäbe, auch wenn das Bundeshaus in die Aare rutschen würde, müssten wir die Leier hören, dass es das "schon früher gegeben" habe. jaja.
Liebe Leute, macht einfach in EUREM ganz kleine Bereich etwas in Leuenbergers Sinn. Schon Ogis Eierkochtipp wurde nur belächelt, dabei war er ernst gemeint und sehr effizient.
- Fahrt Velo (ist sogar effizenter als zu Fuss gehen)
- heizt weniger
- stellt überall (z.B. im Resaurant) die Hebelmischhahnen im WC auf kalt (nach rechts) statt dass jeder Händewascher sinnlos x Liter Warmwasser bezieht.
- Esst mehr Rohkost (keine Kochenergie)
- esst weniger Fleisch (die "Veredelung" von Pflanzen zu Fleisch vernichtet über 80% der Kalorien)
- wählt keine Politiker, die dauern vom "Wachstum" schwafeln. Wachstum zerstört ALLE zivilisatorischen und technologischen Errungenschaften früher oder später.
Ich erlaube mir auch zu Ihrem Komentar eine Anmerkung zu machen:
Woher kommt denn der Strom für alle die Elektroautos die Sie geloben? Aus der Steckdose natürlich!
Nur wie wird diese Steckdose gefüttert? Ich für meinen Teil würde sofort ein Auto kaufen, welches mit wirklich "Erneuerbarer Energie" die genau identischen Fahrleistungen, Reichweiten und den gewohnten Komfort bieten würde. Haben Sie auch schon mal an Sicherheit Ihres Fahrzeugs gedacht?
Übrigens esse ich Fleisch aus Genuss und nicht nur um satt zu sein. Mein Motto: Geniesse das Leben so lange du es hast! Es endet früh genug.
Ich wünsche Ihnen ein gesundes, glückliches Leben ohne Kummer und Sorgen oder dass Sie Diese vielleich auch mal übersehen mögen
Tante Röseli
"Ist übrigens bekannt, dass In Frankreich, Cadarache der grösste Fusionsrekator gebaut wird ITER und es eine Kernmühle gibt. Sollen wir glauben, dass es ohne Atom geht? Merkwürdig"
Nein, wir sollen nicht glauben. Glauben gehört in die Kirche. Wir sollten uns selber davon ÜBERZEUGEN, dass es ohne Atom geht. Das ist keine Glaubensfrage, sondern eine einfache Rechenaufgabe. Selbst Bundesrat Leuenberger hat sie (als nicht Mathematiker) durchgeführt.
Fusionsreaktor: ITER ist ein Versuchsreaktor, der - sofern die Kernfusion tatsächlich stabilisiert werden kann - erst noch zeigen muss, dass er mehr Energie liefert als er konsumiert. Davon ist man (zumindest bis heute) noch weit entfern. Die Kernfusion wird uns nicht retten. Nicht heute und auch nicht in absehbarer Zukunt. Und unser Atomproblem wird sie auch nicht lösen.
Kernmühlen existieren. Das stimmt. Das sind grosse Beschleunigeranlagen, die dazu dienen, radioaktiven Abfall zu "transmutieren" und damit weniger gefährlich zu machen. Mit den Kernmühlen gibt es zwei essentielle Probleme:
- Sie brauchen heute und auch in naher und mittlere Zukunft noch wesentlich mehr Energie zur Entschärfung der radioaktiven Abfälle als bei deren Kernspaltung frei wurde. Die Energierechnung geht also nicht auf.
- Kernmühlen können prinzipbedingt nur einen kleinen Anteil des radioaktiven Abfalls umwandeln. Der Rest bleibt.
Kernmühlen werden uns auch nicht retten.
Was uns retten wird, ist die allgemeine Einsicht, dass Resourcen, ganz gleich woher, limitiert sind. Es gibt nichts, von dem es beliebig viel gibt. Ein Beispiel: Die Sonne. Wir alle gehen davon aus, dass Sonnenenergie in beliebigem Masse vorhanden ist. Diese Annahme basiert auf der sehr langen aber dennoch endlichen Lebensdauer der Sonne. Was wir uns aber trotzdem bewusst sein müssen, ist die Tatsache, dass die Erde nur einen kleinen Teil der Sonnenleistung aufnimmt. Das sind ungefähr 1400 Watt pro Quadratmeter. Die ganze Erde "sammelt" also ungefähr: 1400W/m2 * Querschnittsfläche an Sonnenlicht ein. Das ergibt eine grosse, eine sehr grosse Zahl. Aber diese Zahl ist nicht unendlich gross. Sie entspricht in etwa 175 Millionen Grosskraftwerken der 1GW Klasse. Ja, das sind sehr viele Kraftwerke und auch dementsprechend viel Strom. Aber dennoch - die Menge ist begrenzt.
Wenn wir uns bewusst werden, dass selbst die nachhaltigste Energiequelle, die wir besitzen - die Sonne - nicht unendlich viel Energie zur Verfügung stellt, dann bekommen wir vielleicht auch ein Gefühl dafür, dass jetzt mit der elenden Energieverschwendung endlich mal Schluss sein muss.
Die Nutzung der Sonnenenergie - auf direktem Wege per Solarpanels oder indirekt per Wasserkraftwerk oder Wind - ist der einzig gangbare Weg, sofern wir über langfristige Energiepolitik nachdenken wollen. Sie ist billig und relativ Risikoarm. Alle anderen Energiequellen sind mit wesentlich höheren Risiken behaftet.
Übrigens gibt es in dieser gestressten Situation immer wieder Scharlatane, die z.b. behaupten, ein Auto gebaut zu haben, das mit Wasser fährt. Und damit viel Geld machen wollen. Humbug. Und an den Haaren herbeigezogene Verschwörungs-Theorien können auch nicht über den tatsächlichen Betrug hinwegtäuschen.
Energie ist und bleibt eine endliched Resource.
"wählt keine Politiker, die dauernd vom "Wachstum" schwafeln. Wachstum zerstört ALLE zivilisatorischen und technologischen Errungenschaften früher oder später."
Ganz meine Rede.
Lieber Tom, woher kommst denn du? Deinem verteufelten Wachstum kannst du deine gerühmten zivilisatorischen und technischen Fortschritte verdanken. Was also ist schlecht an (gesundem) Wachstum?
Das mit den Tîpps.. achja wenn du also Veganer bist must du es nicht gleich der ganzen Welt so aufreden wollen, so ein Entrecote ist eine höchst feine Sache, da ist mir der CO2 oder Energiehaushalt des feinen Häppchens absolut egal...
Und wegen dem Benzinpreis: es spielt immer eine Rolle wenn der Staat in Märkte eingreift, meistens gemäss der aktuellen Volkswirtschaftslehre, zum Nachtteil der Nettowohlfahrt. Wenn aber der Benzinpreis für alle steigt, bildet das für alle die gleiche Handels und Produktionsbasis. Somit gerät unsere Wirtschaft welche sehr expororientier ist hier nicht zusätzlich unter Produktionskostendruck und bleibt gegenüber den ausländischen Produzenten konkurrenzfähig, was sich in Arbeitsplätze, soziale Sicherheit, und Lebensqualität niederschlägt.
Ich würde also mit den pauschalisierten Bemerkungen aufpassen...
"wählt keine Politiker, die dauernd vom "Wachstum" schwafeln. Wachstum zerstört ALLE zivilisatorischen und technologischen Errungenschaften früher oder später."
Ganz meine Rede.
"wählt keine Politiker, die dauernd vom "Wachstum" schwafeln. Wachstum zerstört ALLE zivilisatorischen und technologischen Errungenschaften früher oder später."
Ganz meine Rede.
…Durch Verwendung geeigneter Baumaterialien, die allerdings zur Zeit erst entwickelt werden, sollen die entstehenden Nuklide und somit deren Halbwertszeiten kontrolliert werden. Grundsätzlich lässt sich erreichen, dass die Halbwertszeiten der entstehenden Nuklide ganz überwiegend nur Jahrzehnte betragen. Entsprechend verringert sich die Problematik der Endlagerung: Da nach zehn Halbwertszeiten die Radioaktivität auf rund ein Tausendstel abgeklungen ist, müssen diese Atommülllager nur für ca hundert Jahre gesichert, kontrolliert und bewacht werden.
…und geben zu bedenken, dass Fragen der Sicherheit und Umweltverträglichkeit erst bei einem weiterentwickelten Konzept beantwortbar seien. Das im Reaktor verwendete und erbrütete Tritium ist radioaktiv (Halbwertszeit ca. 12,3 Jahre; β-Strahlung), dazu kommt die Aktivierung des Plasmagefäßes durch den Neutronenbeschuss, so dass nach Inbetriebnahme der Reaktor nur noch mit entsprechender Schutzausrüstung zugänglich ist. Reparaturen und Wartungsarbeiten am Reaktor müssen daher großenteils ferngesteuert ausgeführt werden. Die Freisetzung von Strahlung und Radionukliden aus der Anlage lässt sich zwar weitgehend reduzieren, kann aber aus physikalischen Gründen nicht vollständig verhindert werden. Fusionsreaktoren wären demnach eine Verbesserung gegenüber herkömmlichen Kernreaktoren, würden aber nicht völlig rückstandsfrei arbeiten. Zitat Ende.
Genau, du sprichst mir aus dem Herzen. Ich sehe es genau so (siehe Beitrag "Hochwasser").
Herzlich,
Marco Passardi
Vielen Dank für die Belehrungen und die Betitelung als "pietätlos" eingestuft zu werden.
Erstens näme mich wunder wie sie aus mir einen Herr machen wollen und zweitens wünschte ich mir viel mehr Glück für Ihr Leben.
Ich für meine Person bin mit mir und meinem Leben äusserst zufrieden. Vielleicht nur weil ich vor Allem das gute im Leben sehe. Oder soll ich mich auch schämen für meinen Erfolg, meine Gesundheit, mein Glück, meine optimistische Lebenseinstellung oder vielleicht dass ich in einem der besten, reichsten gesündesten und wahrscheinlich schönsten Länder dieses Planeten leben darf? Nein ich bin mächtig stolz darauf!!!
Ich würde mir nicht anmuten zu bestimmen wer in welcher Klasse zu leben hat in einer Zweiklassengesellschaft. Genau Dies ist der grosse Unterschied unserer zwei Lebensauffassungen.
Ich bin der Meinung, dass sich jeder Mensch halt seines Schicksals fügen muss. Es gibt halt einfach Sachen und Ereignisse im Leben, welche weder Sie noch ich oder irgend jemand ausser dem lieben Gott beeinflussen könnte. Ob Sie das Gerecht oder Ungerecht finden ist relativ egal, ausser dass Sie sich und vielen anderen Menschen das Leben schwer machen mit Ihrem Pessimismus und gleichmachen wollen.
Beispiel: Soll sich wirklich jeder Mensch irgendwie operieren nur um gleich gut auszusehen wie die schönsten Menschen auf der Erde? Oder sollen sich alle "glücklichen" Menschen selber umbringen, weil einige Andere z.B. Krankheitsbedingt früher sterben? Auch diese Liste liesse sich unendlich fortsetzen.
Lassen Sie doch den Anderen die Freude und das Glück und studieren Sie nich immer am Glück der Anderen herum. Finden Sie Ihr eigenes Glück!!! Es ist sicher auch bei Ihnen da.
Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall eine riesige Portion Davon und unendlich viel Optimismus.
Hiermit möchte ich mich aus dieser Diskussion "ausklinken" und werde mich nie mehr als "Tante Röseli" melden.
Sollte ich jemandem weh getan haben mit der Wahl meines "Nickname", entschuldige ich mich in aller Form.
Allen Lesern viel Glück, Gesundheit und Optimismus
Die Frau "Anonyma"
http://www.saalenet.de
http://www.youtube.com/watch?v=zdtvqzd3
Wieviele Leute in diesem Land zahlen eigentlich nur annähernd soviel für die Energie bzw. Energiesteuern, wie für die Mieten oder Arbeitsbestrafungssteuern?
Mal abgesehen davon, dass die Energiepreise im angrenzenden Ausland bereits höher sind. Welche Firma würde eigentlich ins Ausland ziehen um ein paar Rappen bei der Energiesteuer einzusparen nur um anschliessend mit einer saftigen Unternehmensbesteuerung konfrontiert werden zu müssen?
@ Tom, Thomas und Mirosch
Dürfen eigentlich Firmen welche Solarkollektoren, Windturbinen, Wellenkraftwerke, Photovoltaik-Module und umweltverträgliche Isolationsmaterialien verkaufen auch nicht wachsen?
Wenn die Sonne keine Energie mehr her geben sollte, dann brauchen wir uns wirklich keine Sorgen mehr zu machen.Aber warum soll die Sonne ausgehen? Weil wir auf der Erde zuviel Energie verbrauchen?
Der Erfinder der Glühbirne wurde von den Kerzenmachern ermordet, der Erfinder der Wassespülung von den Wasserträgern, der Erfinder der Waschmaschine von den Hausfrauen, der Erfinder des Brots in Scheiben von den Messerfabrikanten ....
Warum produzierst du dein Wasserauto nicht selbst und wirst reich damit? Wer hindert dich daran, Initiativen zu ergreifen, warum erwartest du von Anderen, dass sie etwas tun, was du selbst tun könntest?
Erwartest du auch von anderen, dass Sie Energie sparen, weil du es nicht willst?
"Erneuerung des Gebäudebestands aus den Jahren vor 1995 durch ein auf die Jahre
2010 bis 2020 befristetes energetisches Sanierungsprogramm des Bundes für Ge-
samt- und Einzelbauteilerneuerungen."
Und wieviel Energie wird dadurch eingespart? Wieviel Energie kostet die Erneuerung des Gebäudebestands und nach welcher Zeit ist dieser zusätzlich Energieaufwand amortisiert?
Es ist ja schön solche Pläne zu erstellen, wenn keine konkreten Zielvorgaben gemacht und die Erreichung nicht überprüft werden. Insbesondere möchte ich wissen, um wieviel Grad die Klimaerwärmung in welcher Zeit durch diese Massnahmen vermindert wird.
Herr Leuenberger, wenn Sie solche Massnahmen ergreifen, müsssen Sie auch den Kopf hinhalten!
Wie langsam müsste es denn schmelzen, dass es nichts mehr zu befürchten gäbe? Warum glauben wir in unserer Arroganz immer, der Status Quo sei der Normalzustand? Wie weit dürfte das Eis in der Arktis zunehmen, bis wir etwas zu befürchten hätten? Sehnen wir uns nach den Zeiten, als der Zürichsee ein Gletscher war?
Übrigens, das Eis der Antarktis nimmt sogar zu, wie im IPCC Bericht von 2007 zu lesen ist und wie in Studien bestätigt wurde. In den letzten 40 Jahren hat die Temperatur in der Antarktis abgenommen!
ttp://www.worldclimatereport.com/index.php/2007/09/05/antarctica-warming-cooling-or-both/
ITER ist ein reines Forschungsprojekt mit einem vermuteten Kostenrahmen von 12 MILLIARDEN Euro (es gibt auch andere Kostenvorstellungen). Das Kapital ist jedoch noch nicht gesichert. Das Ding in Cadarache (F) ist 30 m hoch mit einem Durchmesser von ca. 11 m und wenn ITER denn funktionieren sollte in etwa 10 Jahren, könnten mit einer Leistung von 500 Megawatt während 400 SEKUNDEN 15 000 Einfamilienhäuser mit Strom versorgt werden. Die nächste Kernfusions-Maschine mit Namen DEMO, wie sinnig, sollte im Jahre 2030 betriebsfertig sein. Kosten noch unbekannt.
Die ITER-Projektgruppe nennt das zukunftsweisende Forschung. Für mich ist das ökonomischer Suizid.
Kritiker argumentieren, mit diesen Geldern könnten Solarzellenanlagen mit einer Jahresleistung von 6,5 Mia. kWh erstellt werden.
Quellen:
www.sfn.ch (Schweiz. Nationalfonds)aktuell/forschungheute/technologie
http://de.wikipedia.org/wiki/Iter
Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (siehe Links bei wiki)
Gut erinnere ich mich an unsere Diskussion über die Notwendigkeit von KKWs und Ihren Zweifel an der Klimaerwärmung.
Schon damals haben sie verkrampft nach rettenden Strohhalmen gegriffen, um Ihren Renn-Go-Cart (auf Ihrer Homepage) zu rechtfertigen. Zynismus bringt Sie nicht weiter. Halten Sie besser Ausschauh nach Lösungen für Ihr Problem. Elektro-Gocarts sind heute schon fast so schnell, wie Ihr chemische Giftbombe.
Schon damals haben Sie frunstrierte Klimatologen zitiert, die - ebenso verzweifelt wie Sie - nach den letzten Kontraargumenten gegen die CO2 Relevanz suchen.
Schon damals haben Sie das Argument der Arroganz gebracht, dass wir Menschen uns einbilden, die ganze Erde bzw. das Klima beeinflussen zu können. Nun, Herr vivendi: Ja - wir können es und wir tun es. Ob es uns nun passt oder nicht. Was wir aber auch tun können, ist sich Gedanken darüber zu machen, ob das, was wir tun, richtig oder falsch ist. Und dementsprechend unser Handeln ändern. Alles andere nennt man AUSREDE.
Schon damals waren für Sie immer die anderen schuld. Die Autofahrer? Nein, es ist der Flugverkehr. Der Flugverkehrt? Nein, es ist die Schwertindustrie. Die Schwerindustrie? Nein, es sind die Heizungen der Privathaushalte. Und jetzt kritisieren Sie BR Leuenberger wegen den Gebäudemassnahmen, die er vorgeschlagen hat. Diese Schlange beisst sich in den Schwanz Herr vivendi und macht Sie unglaubwürdig.
Schon damals haben Sie Diskussions- und Puplikationselemente total aus ihrem Zusammenhang gerissen.
Populäre Argumente wie "es bringt ja eh nichts" oder "wir können das sowieso nicht mehr aufhalten" oder "das stimmt ja eh alles nicht" sind nicht nur ignorant sondern vor allem: FAUL
Mit der künstlichen Verteuerung von Erdölproduckten geht es doch nur um den Werktätigen wieder etwas mehr Geld aus der Tasche zu ziehen, denn
- solange Genosse Leuenberger mit seinem Mercedes 600 durch die Gegend fährt und Genossin Calmy-Rey mit dem Helikopter von Festplatz zu Festplatz fliegt, ist sparen nicht angesagt. Aber eben, sie haben "wichtige Gründe" warum sie vom Sparen ausgenommen sind. Zudem bezahlen sie die Treibstoffe nicht selber. Diese sollen gefälligst die Werktätigen tun.
- die gesamte schweizerische Jahresproduktion an CO2 (gemäss BUWAL) stösst der Aetna in 2 – 3 Tagen aus. Hier zeigt sich am deutlichsten, dass es nur um Geldbeschaffung geht.
- die grösste Quelle der CO2 Emissionen ist das Meer. Es wird nicht wärmer weil es mehr CO2 in der Luft hat, sondern es hat mehr CO2 in der Luft weil es wärmer wird.
- die nächsten grossen CO2 Quellen sind die Wald- und Steppenbrände, brennende Kohle- und Torfflösse, sowie die Vulkane.
- was haben die Leute vor 130'00, 245'000 oder 340'000 Jahren verbrannt, um soviel CO2 zu produzieren dass es wärmer wurde?
Das schöne Bild mit dem Kernkraftwerk und der Dampffahne verdeutlicht sehr gut, dass es nicht um Einsparungen geht. Denn diese Dampfwolke soll der CO2 Ausstoss zeigen. Auch SF1 sprach von einer Rauchwolke und nicht von einer Dampfwolke als eine Dampfleitung in New York geplatzt war.
Genosse Leuenberger sollte sich einmal das grosse Relief im Alpinen Museum in Bern am Helvetiaplatz ansehen. Dies kann er bequem zu Fuss erreichen. Vor 20'000 Jahren war die heutige Schweiz noch unter einem dicken Eispanzer begraben.
Vor etwa 15'000 Jahren gab es einen (erdgeschichtlich) plötzlichen gewaltigen Temperatursprung. Die durchschnittliche Wassertemperatur im Mittelmeer stieg um 1.5 – 2 °C an. Allerdings nicht so stark wie vor 110'000 Jahren. Auch das nordatlantische Tiefenwasser ist innert kürzester Zeit um etwas mehr als 1°C angestiegen. Die Temperaturspitze der früheren Erwärmungen ist noch lange nicht erreicht. Es fehlen immer noch etwa 2°C. Da die Wassertemperaturen des Mittelmeeres und des nordatlantische Tiefenwasser bereits wieder sinken dürfte in den nächsten Jahren, wie das grosse Waldsterben, die Werktätigen merken, dass sie wieder einmal mehr angelogen wurden. (Quelle: Matrat et al./Science Express/NZZ
Vor etwa 15'000 Jahren setzte die Erwärmung ein und hält bis heute an! Ach wenn Genosse Leuenberger das Benzin und Heizöl drastisch verteuert, es wird deshalb nicht kühler. Hier sind ganz andere, natürliche Kräfte am Werk.
Guter Denker
ok, Ihre Studie hat sicher auch ihre Berechtigung.
Oft sind Studien aus dem Blickwinkel des Wissenschaftlers estellt und von seiner Einstellung beeinflusst.
Die Satelitenmessungen müssten natürlich genau in der selben Jahrszeit, bei den selben Bedingungen wiederholt werden. Da das Klima jedoch jedes Jahr ganz unterschiedlich ist (nicht jeder August ist heiss) ist das nicht möglich. Ein Vergleich von Jahr zu Jahr, wie er im Labor möglich wäre, ist also in der Natur nicht möglich.
Die Differenz von 2'000'000 Quadratkilometern kann sich natürlich auch am extremen Ende der natürlcihen Fluktuation befiden. Eines ist jedoch sicher. Normal ist diese Differenz nicht, würde ich als Klima-Leihe behaupten.
Vielleicht können Sie ja das Gegenteil beweisen, was mich natürlich sehr freuen würde.
Somit braucht es nicht die Rubrik FAQ in diesem Blog.
Du ersparst mir viel Zeit mit Schreiben von plausiblen Antwort/Kommentaren und ich kann den Istzustand so richtig geniessen bevor das Klima entgültig schlappgemacht haben wird :-)
Ich wünsche Dir ein schönes und gemütliches Wochenende und den Klimadepressiven natürlich auch.
Blogger ;-)
doch doch, wachsen dürfen alle, die einen halt mit der Inovationskraft und due anderen mit Wachstumsbeschleuniger ala Leuenbergerscher Formel...
Weisst du wie man Wachstum mit solchen Vorgaben nennen könnte?
..Planwirtschaft... kommt mir irgendwie bekannt vor die Geschichte...
übrigens schaffen es die Hersteller deiner genannten Technikern selber ohne zuhilfe von staatlichen Geschenken ihr Geschäft prächtig zu entwickeln. So ist es heute ein Problem eine Windturbine zu bestellen, die Lieferzeiten sind so lang dass du die Pläne buchstäblich in den Wind shclägst. Die Zulieferer kommen nicht mehr nach zu produzieren...
Wieso sollte also dieser Industrie noch geholfen werden? Das führt nur zu Marktverzerrungen und behindert die Entwicklung der Technologie, sie schadet also, sie nützt nichts...
Das staatliche Eingreifen in Märkte ist immer ein Hochseilakt, aber was hier produziert wird ist nicht mehr Lenkungseingreifen sondern geht schwer in Richtung Planwirtschaft...
Bedenklich
obwohl ich in den meisten Punkten mit Ihnen nicht übereinstimme, schätze ich doch Ihren Diskussionsbeitrag sehr. Ich will damit vor allem Ihre Skepsis bezüglich Planwirtschaft ansprechen.
Auch ich kriege Gänsehaut, wenn ich von planerischen Eingriffen in die Wirtschaft höre. Solche planerischen Eingriffe gab es bereits zu Genüge in einem System das versagt hat (UDSSR) - auch darauf haben Sie angesprochen. Jenes System hatte zum Ziel mit seiner Planwirtschaft, die Wirtschaft selber zu fördern - sich selber zu fördern. Ein anderes Ziel gab es soweit ich informiert bin nicht. Das musste scheitern.
Worum es aber hier geht, ist nicht eine Wirtschaftsförderung. Nein. Hier geht es darum, der Wirtschaft GRENZEN zu setzen. Und das ist meine Devise:
"Lasst die Wirtschaft wirtschaften. Das ist das, was sie am besten kann. Aber setzt ihr Leitplanken."
Leitplanken sind das Gesetz, das sagt, wieweit man gehen darf und was verboten ist. Verbote braucht es. Wenns keine Verbote gäbe, hätten wir Anarchie. Und dann Gute Nacht.
Verbote braucht es, um zu Verhindern, dass mein oder Ihr Nachbar sein Abwasser in meinem oder Ihrem Garten entsorgt. Oder noch besser, dass Ihr Nachbar sein Abwasser in meinem Garten entsorgt und mein Nachbar oder ich selber meinen Dreck bei Ihnen unterbringe. Das geht so nicht. Und so haben wir (unser Volk) vor langer Zeit beschlossen, dass es besser für alle sei, wenn das verboten ist. Und ich bin ganz glücklich darüber. Stellen Sie sich vor, es wäre jedem erlaubt seine eigene Müllverbrennungsanlage zu betreiben. Bald würde die Hälfte der Schweizer Bevölkerung an einer Dioxin- oder Schwermetallvergiftung leiden.
Ein Verbot ist nicht etwas, das von einer virtuellen Obrigkeit in die Welt gesetzt wurde. So etwas würde man übrigens Religion nennen. Nein. Ein Verbot im gesetzlichen Sinne ist das Einverständnis, ein Vertrag der überwiegenden Mehrheit unseres Volkes zum WOHLE unseres Volkes. Ich mag falsch liegen, aber ich habe den Eindruck, dass dieser achso abgegriffene Umstand oft vergessen wird, wenn gegen weitere Verbote gewettert wird.
Und das ist das Dilemma. Dem Wort "Verbot" hängt ein sehr negativer Geschmack an. Und deshalb bemüht sich der Gesetzgeber das Verbot in eine "Lenkungsmassnahme" umzuwandeln. Das Ziel ist das selbe - mehr Wohlfahrt für alle. Für ALLE. Nicht nur für die Bewohner der Goldküste in Zürich. Nicht nur für Grossaktionäre. Nicht nur für die Schweizer. Für ALLE.
Lenkungsmassnahmen schmecken anders als Verbote. Süsser. Aber sie sind kompliziert. Komplex. Und oft sehr unberechenbar. Man weiss nie so genau, wie das dann rauskommt. Subjekt der Spekulation.
Dennoch, der Sinn, der Zweck, das Ziel ist es, unseren Flecken Erde (und damit meine ich die GANZE Erde), unsere Gesellschaft, unser Miteinander zu schützen. Denn das ist es wovon wir leben. Und wir wollen doch nicht in die Hand beissen, die uns füttert - das wäre ganz einfach dämlich.
http://www.wind-energie.de/de/aktuelles
Planwirtschaft haben wir bereits jetzt - mit dem Unterschied, dass anstatt der Schweizer Volkswirtschaft die Saudis, die französische Atomlobby und ein paar Schweizer Verwaltungsfilze davon profitieren.
Anstelle von Einspeisevergütungen, können wir natürlich auch endlich eine Vollkostenrechnung bei den nicht-erneuerbaren Energien einführen - rückwirkend wenn Du möchtest.
Die Einspeisevergütung von Wind in Deutschland beträgt übrigens 8.19 cents/kWh. Weit weniger als was ein normaler Haushalt momentan der Axpo für die nicht erneuerbare kWh bezahlt. Sachen gibt's?
http://Iter
hier ist noch etwas Arithmetik für Anfänger:
(Energiesteuer rauf) + (Arbeitsbestrafungssteuer runter) = (keine Änderung im Denker-Portemonnaie)
ABER:
Weniger Geld für die Ölscheichs und die französische Atomlobby.
Mehr Geld für die Schweizer Volkswirtschaft.
das sehe ich auch so... wir müssen etwas tun!
Ignoranz wie sie leibt und lebt.
Es gibt keine Schweizer Gasquelle: Wo ist die Gas-Lücke?
Es werden keine Schweizer Autos produziert: Wo ist die Auto-Lücke?
Es werden nicht genügend Nahrungsmittel in der Schweiz produziert: Wo ist die Essens-Lücke?
Absolut Niemand kann ohne Essen überleben und die Essens-Lücke ist im Gegensatz zur Strom-Lücke real!
Der Strom wird im Gegensatz zum Arbeiten nicht steuerlich bestraft: Deshalb gibt es eine Effizienz-Lücke!
Und Effizienz-Lücken machen Arbeitsplatz-Lücken!
Man sollte vielleicht mal eine breitangelegte Befragung (sei das im Internet oder auf der Strasse oder wo/wie auch immer) durchführen und dann hätte man eine Sammlung von tausenden von Begründungen. Das gäbe sicher eine sehr bemerkenswerte Liste, die einen womöglich staunen lässt, aber jedenfalls wäre man dann wohl klüger und weiss mehr, wo man zuvor nur mutmassen und glauben konnte, und kann den Hebel an den richtigen Orten ansetzen. Ich schrieb im erwähnten Beitrag: Die Gesellschaft als Ganzes (Politik inklusive) sollte hier viel entschlossener vorgehen. Na ja, da möchte ich ergänzen und anerkennen, dass Herr Leuenberger und das UVEK mit dem Massnahmenkatalog etwas gemacht haben, das zeigt, dass sie die Sache ernst nehmen und die alternativen Energien wirklich fördern wollen.
Dass es nicht 100% sicher ist, dass die Klimaerwärmung menschengemacht ist, da bin ich einverstanden. Wenn wir warten würden mit Handeln bis es 100% sicher ist, können wir fast ewig warten. Selbst wenn es nur 50% sicher ist, haben wir immer noch genug Grund, alternative Energien zu fördern. Es gibt nebst dem CO2-Problem auch weitere Schadstoffe bei fossilen Energien, die wir zwar längerfristig immer besser in den Griff bekommen dürften, und die fossilen Energien sind endlich, das gilt auch für die Kohle, von der es noch gigantische Reserven geben soll (man findet verschiedene Zahlen, je nach Quelle und Betrachtungsart, von 600 bis 4000 Mrd t), die noch, je nach Verbrauch, bis zu mehreren Jahrhunderten reichen können. Aber wieviel Vernunft hat es, das alles zu verbrennen mit dem Hinweis, es sei ja nicht sicher, dass die Klimaerwärmung (so sie denn immer weiter gehen würde) wirklich auf die Verbrennung fossiler Energien zurückgeführt werden könne... Und in paar hundert Jahren ist sie dann ja auch weg. Die Sonne hingegen bleibt uns noch einige Milliarden Jahre erhalten, das ist nach Massstäben des menschlichen Lebens soviel wie unendlich. Mir scheint, da kann man doch fast nicht anders als (vorausgesetzt, dass man langfristig denkt) sich "der Sonne zuneigen".
Man kann alles verbieten! Nur auf welche Grundlage stützt man sich? Welches Gesetz rechtfertigt eine solche Massnahme?
Man kann den Menschen verbieten zu denken. Man kann verbieten zu glauben. Man kann sogar Kritik verbieten. Ja sogar meine Ingoranz könnte man verbieten....
Nur das Klima kann man nicht verbieten....sie vertehen sicher was ich meine...
....wenn nicht ist's auch nicht tragisch...die Erde dreht sich weiter...wie gehabt!
Gruss und ein schönes Wochenende wünsch ich auch ihnen
Blogger ;-)
Ja die Saudis verdienen (zu)viel Geld damit, aber es ist alles andere als Planwirtschaft, es ist der reele Markt der da spielt, wieso glaubst du steigen die Preise nervös und rapid bei einer Verknappung der Förderung durch irgend ein Problem? Weil eben die Spotmärkte spielen...
Genau dieser Vorgang bringt längerfristig Vorteile für andere Energieformen. Die Produzenten wollen oder besser gesagt können es sich nicht leisten auf ein so volatiles System zu setzen. Die OPEC weiss das natürlich bestens, darum versucht sie die Weltwirtschaft permanent mit dem offenen Ölhahnen zu versorgen. Was aber viele nicht wissen: Die heutige Erdölförderung läuft am technisch machbaren Limit, das heisst man bringt nicht mehr zum Boden raus als die aktuellen maximalen Fördermengen von ca 3.9 Mia Tonnen im Jahr. Die bekannten und genutzen Erdölfelder können nicht noch mehr abgezapft werden, man braucht neue Erdölfelder um eine steigende Nachfrage zu befriedigen und da klemmt es dann weil es keine grösseren Neuen gibt. Das Ganze Fördervolumen kann dann mittels unverhältnimässiger Investitionen vielleicht noch um 1 GT erhöht werden aber dann ist Schluss, mehr kommt nicht. Im Gegenteil, das Fördermaxima der grossen Felder in Saudiarabien wird in 10-20 Jahren zurückgehen.
Was dann passiert ist reine Volkwirtschaftstheorie erstes Semester: gleich bleibendes Angebot bei erhöhter Nachfrage: = höhere Preise....
Gemäss den Studien der IEA wird die Erölnachfrage nicht sinken, nein sie wird steigen! Das ist ein krasser Widerspruch zum machbaren Praktikum. Gemäss des Worldenergyoutlooks 2006 wird die geforderte Menge im Jahr 2030 auf 6 Gigatonnen ansteigen.
Die Differenz dieser 1-2 GT Erdöl werden also substitutioniert werden müssen, entweder mit Kohle, Gas oder eben regenerativer Energie...
Und genau da fangen die Märkt an zu wirken, sobald die geforderte Menge an ÖL nicht mehr geliefert werden kann wird der Preis ALLER Energie massiv teurer, der Ersatz für das Öl treibt alles masiv in die Höhe.
Dann schlägt die Stunde der regenerativen Energie, dann wird diese automatisch günstiger, die Märkte werden blitzschnell reagieren und die Nachfrage dermassen ankurbeln dass es nur so von Firmen wimmeln wird die Solarfabriken aus dem Boden stampfen, dann gibt es den erhofften Kick für die Technologie... da braucht es überhaupt keinen Bundesrätlichen Anstoss, das wird kommen so sicher wie das vermutete Amen in der Kirch...
Aber zurück zum Thema, die Massnahmen von Leuenberger sind völlig unnütz und dienen nur zum besseren Gewissen, wir haben überhaupt keinen Einfluss auf die Energieweltmärkte weil wir Verbrauchsmässig einfach Nobodys sind. Eine "Strafsteuer" auf Energie bestraft nur uns selber, den Effekt auf die Natur ist vergleichbar mit dem Pinkeln in den Bodensee um den Wasserstand messbar zu erhöhen. Somit schaden wir uns nur und bringen uns gegenüber der Konkurrenz im Ausland in den Nachteil und verspielen uns womöglich noch den nötigen Spielraum für die Weiterentwicklung und Forschung an die Engergieentwicklung....
Noch ein kleiner Nachtrag: die Atomlobby in Frankreich wird nicht reich an uns, wir exportieren netto aller Verbräuche Strom
also verdienen unsere EW Grössen Geld damit (und an diesen halten die Kantone nicht minder Anteile)
Und: der grösste Profiteur der Energiesause ist der BUND, dieser verdient auf jeden Liter Treibstoff bereits 75 Rappen, und auf Heizöl auch schon 1.3 Rappen, das will er jetzt einfach noch massiv ausbauen....
Soll mal einer sagen das stinke hier nicht zum Himmel....
Ups..Nachhilfeunterreicht in Arithmetik
Gemäss Adam Riese darf man nur Gleiches mit Gleichem vergleichen
Wer Steuern mit solchen Energieabgaben vergleicht macht einen Denkfehler. Somit pauschalisiert man sämtliche Abgaben, also könnte ich auch sagen: mehr Energiekosten aber dafür weniger Krankenkassenprämien, oder weniger Wohnungsmieten, oder weniger Rentenbeiträge dafür mehr Erträge und überhaupt am Besten weniger vom Allem... hallo???
Hier handelt es sich doch um Abgaben die LENKUNGSWIRKSAM sind, also summa summarum dem Staat nicht mehr Geld geben dürften, (man bestraft die Bösen und gibt den Guten) so, wenn es also nicht so ist, handelt es sich dann um eine durch die CO2 Hintertür eingeführte NEUE STEUER...Gemäss Leuenberger soll dem aber gar nicht so sein, sondern nur ein kleiner marginaler Fünfliber fürs Bundeskässeli... wir werden diese Fünfliber aber genau zählen...
Wenn also der Staat kein Geld mehr einnimmt weil er nur lenkt und dabei weniger Verdienststeuern einnimmt, wie soll dann deine Rechnung aussehen? Sollte er dich dann zur Kasse beten?
Die Atomlobby in Frankreich wird nicht reich an uns Schweizern, wir exportieren netto mehr Strom als wir gesamt verbrauchen, also sind wir Exporteuere und somit verdienen WIR mehr Geld damit.
:-)
LG MG
Bei ITER handelt es sich um Forschung. Es geht darum in 30-50 Jahren einen funktionierenden Kernfusionsreaktor zu entwickeln. Dazu braucht es halt Geld. es sind nicht 12 Milliarden, es sind 5, die weiteren sind reine Betriebskosten die anfallen wenn man so ein Projekt 30 Jahre betreiben will. Und zwar für Forscherlöhne, Einzelprojekte, Energie & Verwaltungskosten usw..
Genau aus dem Grund weil es sich um Grundlagenforschung handelt, haben sich ja die Länder zusammengeschlossen, man hat ja schon seit Mitte der Achtzigerjahre daran gebastelt, jedes Land irgendwie selber in der Dunkelkammer. Japan, Russland, die USA die Deutschen alle haben es versucht, es gab Projekte wie der Tokamak die überaus erfolgreich waren in der Zielsetzung.
Nun wollte man dem ein Ende setzen und bündelt die Energien auf ein Projekt. Das ist vernünftig und kostet sehr viel weniger Geld..
ITER ist eine Forschungseinrichtung ähnlich dem CERN, wo Vorgänge rund um die Kernfusion erforscht werden.
Wollen Sie die Erfolge von CERN in Frage stellen? Hätte man das CERN nicht bauen dürfen mit dem Argument man könnte mit dem Geld PV Elemente bauen? gut, dann schliessen Sie sofort den Browser auf Ihrem Computer und ziehen den LAN Anschluss ab, das Internet ist nämlich 1989 im CERN als zufälliges Produkt von Tim Berners Lee entstanden... so nebenbei..
Und nochwas: anstatt die 10 oder von mir auch 20 Milliarden Euro zu kritisieren würden besser die Hälfte des weltweiten Militäretats in ein solche Projekte investiert, da geht mehr Geld nutzlos den Bach runter...
obwohl ich stark hinter Ihrer Energiepolitik stehe, obwohl ich auch für höhere Steuern zu haben und obwohl ich nicht an Zweckentfremdung der Steuergelder im grosse Stil denke ist mir folgendes doch sehr wichtig:
"Denker" hat in einem Punkt recht (in allen anderen Punkten erzählt er völliger Blödsinn) - Die Regierung ist nur so glaubwürdig, wie sie selber handelt. Humschraubereinsätze (1000l Kerosin pro Stunde) oder Luxuskarossen tragen zwar zu Ihrer persönlichen Sicherheit bei und wohl auch zu Ihrem stilisierten Ansehen unter Ihren Ausländischen Amtskollegen. Aber kommt es darauf denn an? Ich denke es ist viel , viel wichtiger, dass Sie glaubwürdig sind gegenüber jenen, die Sie vertreten, für die Sie Gesetze aufstellen und von denen Sie gewählt wurden.
Sie persönlich, Herr Bundesrat, machen das ja nicht so schlecht. Mit dem Zug zu Arbeit zu fahren. Da könnte sich BR Merz seinen Merz sparen. Aber dennoch. B I T T E: TUN SIE, WAS SIE PREDIGEN (Mit "Sie" meine ich die gesamte schweizer Regierung).
Ihr Beitrag ist zynisch. Zynismus kommt gut an (wenn überhaupt), wenn derjenige der ihn schreibt kompetent ist. Ein Zitat aus Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Zynismus):
"Heute bezeichnet man als Zynismus zum einen eine Haltung, die in teils absichtlich verletzender Weise die Wertvorstellungen anderer abwertet oder missachtet und zum anderen auch eine Haltung, welche moralische und menschliche Werte grundsätzlich in Frage stellt und sich dabei teilweise (bewusst oder unbewusst) darüber lustig macht. Zynismus kann auch ein Zeichen von Resignation sein ..."
Wenn Ihre Aussagen aber vielmehr auf persönliche und aus dem Zusammenhang gerissene Wertvorstellungen aufbauen als auf Tatsachen, die jederman nachvollziehen kann, dann ist der Zynismus kein solcher sondern nur peinlich. Kurz: Seien Sie bitte nicht zynisch, wenn Sie keine blasse Ahnung haben, von was sie sprechen oder über was Sie schreiben.
Das CO2, das sich bereits seit geologisch langer Zeit in der Atmosphäre befindet trägt in der Tat zum Treibhauseffekt bei. Ohne ihn wäre die Erde viel zu kalt, um bewohnbar zu sein. Dieser CO2 Kreislauf ist in geologischen Zeiträumen sehr stabil. Wir sprechen von mehreren Millionen Jahren. Auch der von Ihnen angesprochene Vulkanismus ist Teil dieses Kreislaufs. Der Vulkan spuckt Asche und CO2. Dieses CO2 wird (wiederum über sehr lange Zeiträume) über verschiedene Prozesse (Silikatoxidation, Sedimentierung,...) der Atmosphäre entzogen - bis es durch anderen Vulkanismus wieder "zu Tage" gefördert wird. Dieser Kreislauf ist mehr oder weniger ein geschlossener Kreislauf der schon seit mehreren hundert Millionen Jahren funktionert (und langsam aber stetig an Volumen verliert).
Es ist auch tatsächlich so, dass die Erde nicht immer gleich warm war. Dementsprechend änderte sich auch der CO2 Gehalt der Atmosphäre. Die CO2 Löslichkeit von Mehrwasser nimmt mit steigender Temperatur ab und so wird CO2 in die Atmosphäre freigesetzt. Wie auch immer die Erde das angestellt hat (vieles ist hier noch unbekannt), das Klima hat sich nie grosse Kapriolen geleistet, wie zum Beispiel auf unserem Nachbarplaneten der Venus (400 Gard Celsius). Dort geht man heute von einem sogenannten "Run away growth" aus. Einer positiven Rückkoppelung des CO2 Haushaltes.
Wir wissen bis heute nicht, ob unser Klima in grossen Veränderungen stabil ist – das heisst wieder in den ursprünglichen, „angenehmen“ Zustand zurückläuft. Aber was wir wissen, ist dass sich das Klima nie - NIE - schnell verändert hat. Selbst die "kurzen" Eiszeiten haben sich über mehrere Zehntausend Jahre hinweggezogen. Aber wir „stütteln“ das System innerhalb von wenigen Jahrzehnten.
Ein anschauliches Beispiel:
Wir alle haben bestimmt schon Tannenbäume gesehen, die an fast senkrechten Felswänden wachsen. Erstaunlich. Wäre es nun logisch daraus zu schlussfolgern, dass wir alle Tannenbäume umknicken können und sie dann immer noch weiterwachsen (genauso senkrecht zur Oberfläche, wie die Gebirgstannen)? Wohl kaum.
Wenn sie ein Glas Wasser in der Hand halten, können Sie es durchaus ein wenig "schwingen", ohne Wasser zu verschütten. Das heisst aber noch lange nicht, dass sie mit einem Hammer dagegen schlagen können ohne Wasser zu vergissen oder gar das Glas zu zerstören.
Und ein Hammerschlag ist es, was wir mit dem Klima anstellen.
Schön, dass es hier so vernünftige, wissende, intelligent und logisch argumentierende Leute gibt, wie Sie.
Ich hoffe, die Leser ihrer Beiträge wehren sich nicht gegen gute Argumente, nur weil das heissen würde, dass sie ihren verschwenderischen und schädlichen Lebensstil etwas einschränken müssten. Ich hoffe, dass ihre Vernunft und Logik überzeugt.
Herzlich,
Marco Passardi
Du hast leider nicht richtig gelesen:
hier nochmals:
(Energiesteuer rauf) + (Arbeitsbestrafungssteuer runter) = (keine Änderung im Mirosch-Portemonnaie)
Ich habe bewusst Energiesteuern und nicht Energieabgaben erwähnt. Die Einnahmen der Staatskasse in diesem Beispiel bleiben konstant.
Bis jetzt hat absolut Niemand in diesem Forum erklären können, weshalb es fair sein soll, dass das Arbeiten massiv steuerlich bestraft werden muss und das Konsumieren von Energie nicht.
Es gibt letztlich viele Modelle, wie man die Effizienz erhöhen und den unnötigen Kapitalfluss ins Ausland reduzieren kann - ohne die Schweizer Bevölkerung zusätzlich zu belasten. Im Gegenteil durch das zusätzliche Kapital werden Schweizer Arbeitsplätze geschaffen, die Exportindustrie gestützt und wiederum zusätzliche Steuerneinnahmen in der Schweiz gesichert:
Eine klassische Win-Win Situation.
Zur Erinnerung: Es gibt keine Schweizer Firma welche AKWs baut. Es gibt aber hunderte Schweizer KMUs welche im Effizienz und erneuerbaren Bereich tätig sind.
Die Schweizer Effizienz-Lücke schafft hochwertige Schweizer Arbeitsplätze!
http://www.aee.ch/
Es ist natürlich naiv zu Glauben, dass wir einfach warten können, bis wir mit unserem Energie-Verbrauch an die Wand klatschen. Wenn sich der Energiepreis in kurzer Zeit massiv erhöht, dann wird das eine Rezession provozieren. In einer Rezession hat niemand Geld um schnell ein paar Solarfirmen aus dem Boden zu stampfen oder schnell ein paar extra Milliarden in die Forschung eines Fusionsreaktors zu stecken.
Je früher wir uns darauf vorbereiten desto besser.
Die Schweiz hat den Luxus dass sie sich problemlos darauf vorbereiten kann, weil die Energiekosten verglichen mit den Mieten, Löhnen und Arbeitsbestrafungssteuern tatsächlich lächerlich sind.
Zudem wenn dann andere an die Wand klatschen, dann kann die Schweizer Exportindustrie profitieren, weil genügend Firmen generiert worden sind, die Lösungen für Effizienz und erneuerbare Energie anbieten.
Wie gesagt: Wir können nur gewinnen.
„…wie hoch das kerosin besteuert werden soll…“
Gute Frage. Wie lautet die Antwort, Herr Leuenberger?
Ihre letzten Beiträge finde ich echt interessant zu lesen. Sie scheinen sich in der Materie auszukennen – obwohl ich das als LaieIn ja nicht wirklich beurteilen kann.
Von Atomphysik habe ich keine Ahnung. Auch von der Weltwirtschaft und den Zusammenhängen weiss ich wenig. Aber ich weiss einiges über das Leben und dem was Menschen vereint oder entzweit.
„… Hätte man das CERN nicht bauen dürfen …“ fragen Sie. Von mir aus gesehen ist ein solches Projekt vermessen. Es versucht Verhältnisse, wie sie auf der Sonne vorkommen, nachzuahmen. Verhältnisse, die jegliches Leben ausschliessen… Wie auch bei der Kernspaltung kommt mir hier das Gedicht vom Zauberlehrling in den Sinn, der seinen Meister vorerst erfolgreich nachahmt, dann aber völlig die Kontrolle über sein Werk verliert.
Wozu brauchen wir eigentlich unendliche Energie? Um noch mehr Schrott zu produzieren?
„…das Internet ist nämlich 1989 im CERN als zufälliges Produkt von Tim Berners Lee entstanden…“ informieren Sie.
Obwohl die Erfindung des Internet von einem Mitarbeiter des CERN erfunden wurde, hat dies nichts mit dem CERN und dessen Zielen zu tun. Es ist also nicht nötig, das CERN eine gute Sache zu finden, um mit ruhigem Gewissen das Internet zu benutzen.
Kannst du mir verraten wie man es macht, dass in diesem Blog ein Link in Blau und fett Geschriebenes auch fett geschrieben erscheint?
auch ich wäre dankbar um eine Antwort bezüglich CO2-Abgabe auf Kerosin oder allenfalls eine pauschale Abgabe auf Flugtickets (so dass beispielsweise Hochgeschwindigkeitszugfahrten gegenüber umweltschädlicheren Kurzstreckenflügen attraktiver werden).
Falls Sie die Frage nicht selbst beantworten wollen oder können, könnte nicht beispielsweise ein 'Gast-Blogger' ihres 'Teams' auf diese Frage eingehen? Vielleicht wurde dieses Thema auch im BFE behandelt und wir haben den Link noch nicht gefunden - dann würde natürlich ein simpler Hinweis ausreichen.
@ Liza, schick mir eine Email.
Auf der Website „Schweizerischer Nationalfonds, Horizonte Juli 2007“
(http://www.snf.ch/sitecollectiondocuments/horizonte/73/73_30_31_d.pdf) steht im letzten Abschnitt „Hauptziel: die Machbarkeit“ zu lesen:
„Der Reaktor, der 12 Milliarden Euro kosten soll, wird vermutlich 2016 in Betrieb genommen.“
Unschwer zu erkennen, dass dieser Satz im Konjunktiv (Möglichkeitsform) geschrieben ist. Die Kosten könnten im Jahre 2016 ebenso wesentlich höher ausfallen …
Die von Dir erwähnten 5 Milliarden Euro für den ITER-Fusionsreaktor, vermutlich aus einer Datei des „Max-Planck-Instituts“ (siehe meine Quellenangaben vom 08.09.07) entnommen, können ebenfalls in Kosten für Infrastruktur, Reaktor-Elemente, Transport, Installation, Personal, etc. zerlegt werden.
Projektkosten interessieren letztlich in ihrem geschätzten TOTAL und nicht wie sie aufgesplittet werden könnten.
Weiter schreibst Du:
„ITER ist eine Forschungseinrichtung ähnlich dem CERN, wo Vorgänge rund um die Kernfusion erforscht werden. Wollen Sie die Erfolge von CERN in Frage stellen? … gut, dann schliessen Sie sofort den Browser auf Ihrem Computer …“
ITER hat mit meinem PC-Anschluss ans Internet so wenig zu tun wie das CERN mit Kernfusion.
Im CERN werden Nuklide (Atomzellkerne) mit Lichtgeschwindigkeit zur Kollision gebracht, um das „Unteilbare = Atom“ in seinen kleinsten Teilen berechnen zu können. Das genaue Gegenteil von Fusion.
Und finalement bringst Du noch das Militär in Deinen Argumentenkatalog:
„ … anstatt die 10 oder von mir auch 20 Milliarden Euro zu kritisieren würden besser die Hälfte des weltweiten Militäretats in ein solche Projekte investiert, …“
Sparen ist überall angebracht, wo Technik gegen Menschenleben und seine Würde eingesetzt wird.
Leider leben wir jedoch auf einem Planeten, wo neben dem Guten auch das Böse existiert. Hätten z.B. in Kuwait, Afghanistan, auf dem Balkan militärische Einheiten den „Frieden“ nicht erzwungen oder würden Nato-Truppen den „Frieden“ nicht durchsetzen, es gäbe und gibt genügend Despoten, welche dieses Vakuum ausnützen würden, den anderen ihren Machtwillen aufzuzwingen.
Demokratie und zumindest äusseren Frieden gibt es in der Schweiz, in Europa nur dank der militärischen Sicherung. Menschenrechte und die internationale Rechtsprechung würden ohne die Abschreckung durch Militärs mit Füssen getreten.
Und würde unser Militär den Luftraum nicht mehr sichern, weil der CH-Souverän die Luftwaffe eingespart hätte, wäre möglich, dass Terroristen von unserem Boden aus Angriffe auf europäische Ziele fliegen könnten. Um dies zu verhindern, würde die EU von der CH die Luftraumhohheit, natürlich mit Kostenübernahme, verlangen und EU-Flieger würden über unseren Luftraum donnern.
Und um den Gedankenkreis zu CERN, ITER und Militär zu schliessen: Es gibt keine zivilen Forschungserkenntnisse, welche von Militärs nicht übernommen werden, wenn es ihnen von Nutzen ist.
Ich lasse mich gerne belehren, aber bitte mit fundierten Argumenten.
Grüessli von
Walter
P.S. Boskop ist eine Apfelsorte und jede Namens-Ähnlichkeit mit Boss&Kopp ist rein zufällig … ;-)
Wieso ist es vermessen eine Forschungseinrichtung wie dem CERN zu betreiben?
Naja das ist Ansichtssache, wie man zur Forschung steht und wie weit man forschen kann und darf...
Natürlich hat dies direkt nichts mit den normalen Problemen im Alltag zu tun, aber langfristig wird dort Wissen erzeugt das der Allgemeinheit sehr dienlich ist.
Ironischerweise sind es die Hilfseinrichtungen, welche es für die Forschung braucht, oftmals die grossen Anwendungen welche jedermann direkt den Nutzen bringen. Das Paradebeispiel ist das Internet. Tim Berners Lee hatte es satt mit den Kollegen kompliziert Daten auszutauschen (über Kommandozeilen) und wollte ein einfaches System. Er erfand dann eine Art Übersetzungssprache für unterschidliche Computersysteme. Eben das Internet. Die Kommunikation war schon damals entscheidend für effizientes Arbeiten...
Mit dem neuen LHC (Beschleunigerring) kommen nun Datenmengen auf das CERN zu die nicht mehr in konventionelle Rechnersystemen bewältigt werden können. Darum ist man seit längerem daran das GRID zu entwickeln. Eine Art WWW der 2. Generation. Da geht es darum die anfallenden Datenmengen und Berechnungen verteilt in veschiedenen Rechenzentren auf der Welt zu bewältigen. Auf den ersten Blick ist es für uns Normalbürger natürlich utopisch einen Nutzen aus dem GRID zu ziehen, wenn man aber den Versuch macht weiter in die Zukunft zu sehen, könnten wir zb von den sehr hoben Übertragungskapazitäten der Netze profitieren. (zb Videostreaming in Kinoqualität oder besser usw..) sehrwarscheinlich werden in Zukunft auch lokal insallierte Programm fällig werden, die Kapazitäten reichen dann ohne Probleme für Programmstart via dem Netz, man braucht keinen Leistungsfähigen PC (der Strom frisst wie das Schaf Gras) sondern nur noch Browserfähige Tablet PC's usw...die Applikationen können ausgelagert werden..
Es ist also von doppeltem Vorteil zu Forschen, erstens Grundlagenwissen von physikalischen Vorgängen zu Erfahren und die Weiterbenutzung von "Werkzeugen" dazu....
Insgesamt sind die Mittel dort besser angelegt als in Panzer und Flugzeugen...
LG MG
Steuermodelle...
Das von dir angesprochene Modell ist so eine Variante. Ob sich für den einfachen Mann/Frau Vorteile oder Nachteile ergeben kann ich nicht sagen
Was ich aber sagen kann: BR Leuenberger redet von Lenkungsabgaben, somit ist es KEINE Steuer..
Wenn er eine STEUER will, sollte er es so ganz klar definieren, wie auch die Hintergründe darlegen. Erst wenn man die Facts auf dem Tisch hat, kann sicher jeder ein Bild machen und sich für eine Variante entscheiden.
Sollte es aber eine versteckte Steuer sein, erachte ich eine solche Massnahme als mindestens gleich Hässlich wie dem Polittheater um den abgesetzen Bundesanwalt und die Verstrickungen der SVP Elite darin.
Dann werden wir nämlich alle für blöd verkauft und müssen via Lügen ruhig gehalten werden...
dann wäre es dann mal Zeit die Kader in Bern neu zu besetzen :-)
Zum Thema Wirtschaftslenkung
Ich glaube schon dass die Weltwirtschaft genung Zeit hat um die Energieversorgung laufend zu erneuern. Der effizienteste Antriebsmechanismus für einen Change ist und bleibt der Markt. Wenn die finanziellen Vorteile für die neuen Energien die der fossilen übersteigen, wird sich der Markt automatisch bewegen, da können sich die Öl und Kohlebarone nicht erwehren.
Es wird auch nicht Crashmässig ablaufen, die Förderquoten laufen in einer Gausschen Kurve ab. Wir stehen im Moment noch rund 10-20 Jahre vor dem absoluten Fördermaxima von Erdöl, beim Gas verläuft die Kurve ähnlich dem Öl nur steiler, das Fördermaxima ist gemäss dem BGR konservativ im Jahr 2022 erreicht. Die aktuellen Ressourcen und Reserven betragen rund 466 Tm3 der aktuelle Verbrauch rund 3 Tm3, ABER: die billig förderbaren Reserven betragen "NUR" 179 T m3 (T=Terra) somit ist nach 60 Jahren Schluss mit Lustig und billiger Energie, dann wirds teuer.
Zusätzlich wird dann der Effekt des fehlenden Öls angeheizt, also werden beide grossen Träger der fossilen Energielieferanten ab dem Jahr 2020 massiv teurer, aber nicht so dass die Wirtschaft gleich an die Wand fährt.. (bei der Gausschen Kurve hat man gleich lang Zeit auf der anderen Seite wieder runterzufahren wie vorher rauf... :-) )
Darum glaube ich dass die Zeit für die neuen Energien spricht, ohne staatliche Schützenhilfe
Es ist aber wichtig den Hype nicht zu verpassen und in Forschung und Entwicklung zu investieren, damit wir vielleicht mal wieder einen Kondratjew-Zyklus erwischen wo wir mitmachen können....
Danke sehr. Es freut mich, dass Ihnen meine Beiträge gefallen.
@ Mirosch (Beitrag vom 6.9.07):
Jetzt erklär mal, du schlauer Ökonome:
1)
WOHER soll das ewige globale Wirtschaftswachstum kommen?
Wie können die "Zinsen" steigen, wenn das "Kapital" dauern abnimmt?
2)
Was ist für dich "GESUNDES" Wachstum???
(es gibt also sogar für dich krankes Wachstum?) JEDE Exponentialfunktion führt ins Unendliche!
3)
und WOHIN soll dieses ewige geheiligte Wachstum führen? Zur Ausbeutung und Besiedlung fremder Planeten?
Die Realisten sind jene, die den Wachstumszwang hinterfragen, und die Phantasten sind die Wachstumsprediger
mit ihren BIP-, Nikkei- und andern Indexlügen.
Wie ist der Index der Weltmeere? Der Böden? Der Wälder? Der Luft? Der Artenvielfalt? Der Armut? Des Hungers? Der Gerechtigkeit?
http://potentialdynamicsnetwork.ning.co
Die individuellen, freiwilligen, vom Kontext der politischen Förderung losgelösten Massnahmemöglichkeiten, die möglich sind, werden in den Aktionsplänen verständlicherweise nicht behandelt. Darum schlage ich einen dritten Aktionsplan vor, den "Aktionsplan des Volkes". In diesem legt das Volk, also diejenigen, die wollen, fest, wie es auf freiwilliger Ebene Energie sparen und die Energieeffizienz steigern will. Das Resultat soll ebenso evaluierbar sein und ist als Ergänzung zu den politischen Aktionsplänen gedacht (oder, falls diese zerrissen werden, als Zeichen des individuellen Willens und als Dokument des Handelns jenseits von Politik). Jenseits einer politischen Initiative, ganz auf der Basis von freiwilliger Verbindlichkeit.
Mehr Infos dazu finden alle Interessierten unter
http://potentialdynamicsnetwork.ning.com/forum/topic/show?id=510590%3ATopic%3A3501
oder kurz im Link im Header, unter "Forum".
herzlich
Martin Schmid
können Sie mir bitte eine Email schicken?
Liebe Grüsse
Stefanie Richter
Ölabhängigkeit:
Wenn das Saudi-Regime beispielsweise durch Islamistische Radikalos ersetzt wird und die plötzlich den Öl-hahn zudrehen, dann kann sich keine Wirtschaft an die sofortige Ölknappheit anpassen. Wenn sich diese Radikalos noch mit den Irak und Iran verbünden, dann kommt die Rezession erst recht – Gauss hin oder her. Oder gemäss Mark Twain: „History doesn't repeat itself, but it rhymes”.
Wo ist eigentlich der freie Markt:
* Beispielsweise das oben genannte Risiko wird eben von keinem Ölkonzern gedeckt. Im Gegenteil, die Ölkonzerne fahren ausgerechnet dann die höchsten Gewinne ein, wenn der Ölpreis am höchsten ist.
* Anstatt Biokraftstoffe auf einer separaten Linie zu fahren, wird der Biokraftstoff per Gesetz zukünftig dem Benzin beigemischt. So dass die Ölkonzerne nach wie vor die 100% Kontrolle über die vertriebenen Treibstoffe haben.
* Microsoft hat zweifelsohne nicht immer das beste Produkt produziert und trotzdem ist es merkwürdigerweise Marktleader.
* Wenn sich allgemein nicht das beste Produkt sondern das Produkt durch die Marktmacht des Anbieters durchsetzt, hat das nichts mit freiem Markt zu tun.
* Das Risiko eines Terroranschlags auf ein AKW wird genauso vom Bund gedeckt wie der Unterhalt eines Endlagers nach 100 Jahren vom Bund gedeckt wird und deren Strompreis hat deshalb überhaupt nichts mit freiem Markt zu tun.
* Wenn der Strom zentral produziert wird und die mächtige Firma, welche den Strom zentral produziert massiv Lobbying und Werbung gegen dezentrale Stromversorgung betreibt, hat das nichts mit freiem Markt zu tun.
* Wenn ein CEO einer Rüstungsfirma, als Vize-Präsident der weltgrössten Militärmacht einen Krieg anzettelt und seine Firma in diesem Krieg die meisten Aufträge erhält, hat das nichts mit freiem Markt zu tun.
* Wenn dem Amerikanischen Rentner durch Lobbying von Pharmakonzernen gesetzlich verboten wird in Kanada die gleichen Medikamente zum halben Preis zu kaufen, hat das nichts mit freiem Markt zu tun.
* Wenn ein Deutscher Autokonzern in einer Krise steckt und ihm deshalb die Steuern über Jahre erlassen werden, hat das eben nichts mit freiem Markt zu tun.
* Wenn eine Schweizerische Fluggesellschaft in einer Krise steckt und Bundesgeldspritzen erhält, hat das nichts mit freiem Markt zu tun.
* Wenn eine Partei mit enormen Wahlbudget, Wähler mit niedrigen Einkommen überzeugt, gegen ihre Interessen zu wählen, dann hat das nichts mit freiem Markt zu tun.
Insbesondere dann nicht, wenn dadurch Einkommenssteuer der Reichen gekürzt, Bildungsbudgets gekürzt, Arbeitsplätze gekürzt, ÖV verteuert, Krankenkassenprämien verteuert, Parallelimporte verhindert und die Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen und ausländischer Technologie erhöht wird.
Durch die Einspeisetarife in Deutschland ist Deutschland inzwischen Weltmarktleader bei den Windturbinen und der Photovoltaik geworden. Der Unterschied zum oben genannten System, ist dass nicht bestimmte lethargische und marktbeherrschende Firmen bevorzugt werden, sondern dass lauter kleine Firmen dem gleichen Wettbewerb ausgesetzt werden. Zudem wird die Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen reduziert und es werden neue innovative KMUs gegründet welche wiederum die Volkswirtschaft stärken.
Steuermodelle:
Ich weiss der BR redet von Lenkungsabgaben. Ich habe lediglich aufzeigen wollen, dass eine Energiesteuer keine ‚Sozisteuer’ sein muss und es deshalb schon sehr suspekt ist, wenn sie ausgerechnet von den selbsternannten ‚Markt-befreiern’ bekämpft wird. Zum Beispiel: Würde man mit den zusätzlichen Einnahmen die Unternehmen generell entlastet und nicht die Krankenversicherung würden die unteren Einkommen generell stärker belastet und die Unternehmen natürlich entlastet.
„Wieso ist es vermessen eine Forschungseinrichtung wie dem CERN zu betreiben?“ fragen Sie.
Ich ging, ohne es zu überprüfen davon aus, dass das CERN dem ITER entspricht, also sich mit der Kernfusion befasst und versucht, durch Kernfusion Energie zu gewinnen.
Warum ich die Kernfusion für vermessen halte, habe ich bereits erwähnt: Diese Forschung versucht Verhältnisse, wie sie auf der Sonne vorkommen, nachzuahmen. Verhältnisse, die jegliches Leben ausschliessen… Wie auch bei der Kernspaltung kommt mir hier das Gedicht vom Zauberlehrling in den Sinn, der seinen Meister vorerst erfolgreich nachahmt, dann aber völlig die Kontrolle über sein Werk verliert.
„Naja das ist Ansichtssache, wie man zur Forschung steht und wie weit man forschen kann und darf...“ finden Sie. Ja, das sehe ich auch so.
Forschung, wo Zustände „erzwungen“ werden, die auf der Erde natürlicherweise nicht stattfinden, oder wo Lebewesen zerstört werden um der Forschung Willen, lehne ich ab. Ich werde wohl nie verstehen, warum man so weit sucht, wo die Erde doch alles bietet, was der Mensch braucht.
Betreffend CERN und GRID:
„Es ist also von doppeltem Vorteil zu Forschen, erstens Grundlagenwissen von physikalischen Vorgängen zu Erfahren und die Weiterbenutzung von "Werkzeugen" dazu....“ folgern Sie.
Das gute an der Forschung ist, dass viele Forscher das Staunen (wieder) lernen und dass Entdeckungen und Erfindungen möglich werden, die einfach nur durch noch bessere Kenntnisse der natürlich vorkommenden Phänomene und deren Nutzung möglich werden.
Das Wachstum ist eine Erfindung der Natur... oder hast du jemals einen Baum sehen "Rückwärtswachsen" oder einen Bauer im Fürhling sehen einen Wagen voller Kartoffeln pflaznen um im Herbst mit einen Sack grüner Jungkartoffeln nach Hause zu gehen? Wohl eher nicht oder?
ein endloses Wirtschaftswachstum wird es nicht geben, zweifellos, eine rein rechnerische Übung, aber solange wir im kleinen Prozentbereich bleiben wo ein Zehntelprozent mehr oder weniger bereits Auswirkungen auf die Beschäftigung haben würde ich es noch als gesund erachten. Ungesundes Wachstum läuft in China ab, die Auswirkungen kennen wir ja bereits zur Genüge...
Die Fragen über die Zukunft des Kapitalismus werden übrigens schon länger diskutiert. Gemäss deinen Äusserungen hast du dich aber wohlin die Marxistischen Werke verliebt...??
Seit dem Report der Club of Rome und dem Update im Jahr 2004 wird natürlich intensiv über die Zukunft des Kapitalismus diskutiert. Grundsätzlich sind sich aber alle einig dass die entscheidende Konstante die Weltbevölkerungszahl ist, was auch ziemlich einleutend ist. Gemäss der aktuellen Diskussion sollten 8 Mia Menschen in guten Lebensbedingunen leben können ohne einen Kollaps des ganzen Systems zu risikiern. Es gibt auch solche die einen Totalschaden des Systems noch vor 2100 befürchten. Enyway, wir leben in der heutigen Welt und diese funktioniert eben noch nach dem System des Kapitalismus, und schlecht geht es uns in Europa und Nordamerika beileibe nicht.
Was sich aber historisch immer als Grundfalsch erwiesen hat sind irgendwelche Katastrophentheorien mit Weltuntergangsszenarien und anderen Horrorgeschichten... alles Falsch, die Menschheit hat es immer geschafft die Probleme zu meistern....
Adam Smith'sche Grüsse
MG
Ja hier herrscht ein Klumpenrisiko, aber das hat auch nichts mit Märkten zu tun, sondern sind Politische Entscheide irgendwelcher Parteien.. voraussichtlich wird das Szenario aber kaum eintreffen, wer nichts mehr liefert verdient auch nichts mehr, und wer nichts verdient kann sich selber langfristig nicht erhalten...
Koppelung eines hohen Ölpreises mit hohen Gewinnen: Klar, ABER, der STAAT nimmt immer noch am meisten vom Kuchen weg, die prozentuale Steigerung der letzten Jahre ist im Verhältnis mit dem Griff der Staaten in das System immer noch verhältnismässig, was würdest du sagen wenn der Staat eine KWh Steuer für PV einführen würde? völliger Blödsinn oder? Klar, doch das wird nie kommen.. äh ganz sicher? Fact ist dass der Staat im Moment über 10% seines Budgets mit Steuereinnahmen auf Energie abgreift, wenn nun diese plötzlich verschoben werden muss er bei gleich bleibenden Budget logischerweise seine Hände dorthin ausstrecken... also so sicher auch wieder nicht oder?
* Vermischung von Benzin ist ein politischer Entscheid, das hat nichts mit Markt zu tun, wieder ein Eingriff mit Konsequenzen, ich sagte ja: Staatseingriffe schaden nur...
* Mircosoft-Problem:
Naja, irgendwie ist die Sache wohl doch nicht so schlecht, die Altnernativen wären schon lange in ausreichender Variantenvielfalt erhältlich... wieso hat Mac denn nur 6% Marktanteil? Es ist jedem frei einen Mac oder irgend ein Linux Derivat zu benutzen... man muss es nur wollen...
* Risiko Grube
Ja, klar, aber da gibst noch viele andere Beispiele die genau so laufen und von keiner Firma getragen werden können weil das gar nicht geht resp die Versicherung auf dem Versicherungsmarkt nicht angeboten wird.. zb Staudammbrüche, stellen wir deshalb die Wasserkraftwerke ab? Ein Restriskiko bleibt im Leben...
* Dick Chaney Krieg ist wieder ein Beispiel von staatlichen Eingriffen in Märkte, es kann nur Schaden....
* Medikamentendrama und die folgenden Beispiele stimmen, sie sind wiederum NICHT freie Märkte...der Staat greift wieder ein...
Darum sollte man ja den Staat an der ganz kurzen Leine laufen lassen...was mit dem CO2 Theater geschieht ist genau das Gleiche nur unter dem Deckmantel der CO2 Hysterie...
Diese Beispiele lehren doch nur eins:
Hände weg von solchen Massnahmen die über alles Einschneidend sind und schlussendlich der Schweiz (und auch der Natur) nichts bringen, sondern nur Kosten und Mittel verschlingen die man für bessere Proejte gebrauchen könnte...
CERN = Organisation Européenne pour la Recherche Nucléaire, vormals Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire), die Europäische Organisation für Kernforschung (wikieinleitung)
ITER = Der Internationale thermonukleare Experimentalreaktor (ITER, International Thermonuclear Experimental Reactor, aber auch lateinisch: der Weg, die Reise) ist ein gemeinsames Forschungsprojekt der sieben gleichberechtigten Partner Europäische Union (inklusive Schweiz), Japan, Russland, Volksrepublik China, Südkorea, Indien und USA. Die USA waren von 1998 bis 2003 vorübergehend aus dem ITER-Projekt ausgestiegen, Kanada seit 2004. WIKI
Also CERN und ITER = Forschungseinrichtungen, beide im Bereich Atomkern, das CERN sucht (heute) nach theoretisch vorhandenen Teilchen die noch nachgewiesen werden müssen, ITER sucht nach der Lösung die Kernfusion auf der Erde zu kontrollieren und zu nutzen.
Beide sind aber Forschungseinrichtungen die zivile Forschung betrieben. Wenn Sie also das ITER Projet schliessen werden Sie eine Forschungseinrichtung mit internatiuonaler Ausrichtung beenden, genau das Gleiche ist das CERN.
Wenn also das CERN in den Fünfzigerjahren mit ihren Argumenten nicht gegründet worden wäre, würden Sie ihren Computer heute nicht für das Gebrauchen wo er heute meistens eingesetzt wird: zum Surfen im Netz....auch nicht zum Bloggen .... alles Funktionen die auf Grund der "Erfindung" von Tim Berners Lee 1989 im CERN basieren.
Zu den Iter Facts: kann man nachlesen auf www.iter.org
Militärausgaben: über 1 Billiarde Dollar!!
also wenn nur 10% für Windkraft, PV, ITER eingeetzt.... Energie statt Bomben!!
LG MG
Meiner Meinung genügt dies nicht. Wenn die Verbrauchskurve in diesem Bereich noch weiter stark ansteigt (wie zu vermuten ist), dann kommt man trotz dieser Massnahmen nicht vom Fleck. Es braucht massiv mehr Mittel für die Forschung Energiesparsamer Verfahren, sowie den raschen Ausbau von erneuerbaren Energiequellen.
Dass der Verbrauch von Strom zurückgehen könnte, darauf würde ich nicht zu sehr hoffen.
Weil ich selbst auf Erneuerbare Energie in meinem Haushalt setze, dafür muss ich tief in die eigene Tasche greifen. Das finde ich für mich zwar verkraftbar, doch ich bin nicht gerne einer der im Alleingang zusammen mit wenigen Anderen Menschen auf eigene Kosten der Mehrheit der Bevölkerung die Einhaltung von Kyoto ermöglicht.
ich habe keine ahnung von marxismus und wohl auch nicht vom kapitalismus. sind das widersprüche? muss kapitalismus wachstum haben? reicht es nicht, einen anreiz zu haben, auf kosten des andern bessere geschäfte zu machen? muss die summe der geschäfte ständig mehr werden? reicht nicht "geistige" innovation zur verbesserung des lebens? und technische innovation zur verdrängung alter drecktechnologien (was bisher nicht funktioniert, weil die-welt-ausbeuten gratis ist)? arbeitslosigkeit ist doch erstrebenswert, weniger krampfen müssen ist doch der hauptantrieb des arbeitens...? arbeitslosigkeit ist ja so positiv (deshalb jubelt die börse, wenn arbeitsplätze vernichtet werden). wenn eine maschine meinen job macht, hab ich mehr zeit für meinen geist, kann am see liegen und meditieren. ist das keine tugend? unser geist ist eh verkümmert. und der wachstumswahn der wirtschaft hindert uns daran, von den früchten der arbeit zu profitieren!
und wenn man das ende des wachstums bzw. das ende des kapitalismus schon lange diskutiert, warum kommt denn nix raus dabei? weil es allen sooo wohl ist dabei (dir offenbar auch) und jene armen schweine, die unter unseren schweinereien leiden, sich nicht wehren können.
grüsse vom sozialdarwinisten und kapitalistischen naivling
tom
Wachstum ist nicht apriori an quantiative Grössen gebunden. Genau dieser Aspekt wird von der akutellen Diskussion behandelt. Zudem Wachstum auch Sterben bedeutet, wenn eine Technologie veraltet ist wird diese von einer anderen Technik überholt, dann wächst eben die Technik, zb heute von PV Technik, darf denn die PV Industrie nicht wachsen?
Die Zukunft des Kapitalimus wird im qualitativen Wachstum gesehen. Wachstum der Werte, heisst ja nichts anderes als Werte welche wir selber dem Produkt, der Dienstleistung, der Lebensqualität usw. beimessen, das muss nicht zwingendermassen die Ausbeutung von naturalischer oder arbeitsartiger Ressourcen beinhalten.
Nun man wird sehen wie das weiterläuft. Eine gravierende Änderung des Systems ist mittelfristig nicht in Sicht.
Es ist jedoch müssig über Systeme zu disktutieren die sich nie etabliert haben oder nie werden. Was kommt wissen wir nicht, was gewesen ist, war offenbar zu schlecht um Bestand zu haben. Die soziale Marktwirtschaft hat sich nun länger gehalten als angenommen und es sind noch keine Anzeichen für einen Chance vermerkbar. Darum werden wir wohl oder übel damit leben müssen und uns den Regeln dieses Systems unterwerfen müssen, mit all seinen Vor und Nachteilen.
Noch zum Thema Sozialdarwinismus: Genau diese Lehre ist die Unmenschlichste und passt aber gar nicht zu deinen Äusserungen im Blog. "Evolution durch Auslese.... " diese Benutzung dieser Worte waren im letzten Jahrhundert für den Genozid von Millionen Menschen verantwortlich, die Nazis bedienten sich den Sätzen.... Wie in aller Welt kann man solchen Theorien nachhängen, das die moderne Biologie schon lange klar wiederlegt hat????
Komisch.... MG
„Wenn also das CERN in den Fünfzigerjahren mit ihren Argumenten nicht gegründet worden wäre, würden Sie ihren Computer heute nicht für das Gebrauchen wo er heute meistens eingesetzt wird: …“, hast Du geschrieben.
Sorry, Mirosch, entweder tust nur so als wenn Du verstehen würdest oder Du willst nicht verstehen oder verstehst wirklich nicht, was ich eindeutig formuliert habe:
Vom CERN oder anderen Forschungsprojekten habe ich in meinem Blogbeitrag vom 07.09. KEIN Wort erwähnt.
DU hast mir mit Deiner „Mischmasch“-Schreibweise vom 08.09. unterstellt, ich würde, weil ich ITER ablehne, auch das CERN und andere Forschungsvorhaben grundsätzlich ablehnen. Weshalb Du zu dieser Annahme kommst, ist ausser Dir, niemandem nachvollziehbar.
Wie **liza zweimal versucht hat, Dir verständlich zu machen, interpretiere ich ebenso das ITER-Projekt als ökonomisches und ökologisches Unding, weil es reine wissenschaftliche Spekulation ist, ob dieser Reaktor je einmal in 30-50 Jahren in der Quantität eines AKW Energie produzieren wird.
Die Energie-Prozesse im Makrokosmos wie auch bei der Photosynthese in einer Pflanze lassen sich nicht mit mathematischen Formeln, computersimulierten Theorien, Labor-Experimenten nachkopieren.
Sinnvoller und nachhaltiger ist es, die von BR Moritz Leuenberger und dem UVEK empfohlene Aktionspläne zur Energieffizienz umzusetzen. Dabei wird Forschung initiiert, Arbeitsplätze erhalten und geschaffen und vor allem die natürlichen Ressourcen wie Rohstoffe, Wasser, Luft, Boden geschont.
Bei ITER werden Energie und Rohstoffe in einem waghalsigen Experiment verschleudert.
Davon distanziere ich mich und nicht von der Forschung z.B. von effizienteren Servern im Internet.
Hoffe auf Verständnis bei Blogger mirosch.
Grüessli Walter
http://www.youtube.com/watch?v=EkqrI3Ii
Nord Korea ist durch die zahllosen Sanktionen nicht gerade ein Grossverdiener und das hält sich seit Jahrzehnten ganz rüstig. Saudi Arabien wird sich auch eine Weile mit reduziertem Einkommen halten können, solange der Radikalo genügend Radikal ist.
Staudammbrüche sollen natürlich auch versichert sein bzw. seine Risikokosten in einen Effizienz und erneuerbaren Fonds investiert werden. Staudämme werden auch dann noch profitabel sein und AKWs natürlich nicht mehr.
Wenn jemandem ein PV-Ziegel auf den Kopf fällt, muss der PV-Ziegel Besitzer schliesslich auch bezahlen.
Also bitte, gleich lange Spiesse für alle.
Die Beispiele die ich Dir genannt habe, sind übrigens und ironischerweise Beispiele von Parteien und Leuten, welche stets lauthals die Freiheit propagieren.
Ich hoffe Dir ist zumindest bewusst, dass wenn wir alles ausnahmslos privatisieren, dass wir dann den ITER, das CERN, das Hubble Teleskop usw. sofort ans Bein streichen können.
Die Feuerwehr wird sich dann vielleicht noch knapp halten können. Sie wird dann jeweils mit einer Liste ausrücken, je nach dem wer jetzt seinen Anteil an dem Feuerwehrauto bezahlt hat, erhält dann auch seine Löschportion (wenn das Feuerwehrauto überhaupt abbezahlt werden konnte).
Wenn dann der öffentliche Wald beginnt zu brennen, dann brennt der halt ab (ist ja öffentlich also 'gehört' der niemandem). Der Schweizer Wald kann ja den Saudis verkauft werden. Der Waldverwalter erhält dann einen saftigen Bonus und die Saudis können den Wald absperren und jedem Spaziergänger jeweils 50 Franken Spaziergeld abknöpfen. Es lebe die Freiheit.
Wie auch immer, bis jetzt hat mir immer noch nicht niemand beantworten können, wieso Arbeitsbestrafungssteuern ausnahmslos besser sein sollen als Energiesteuern.
ich bin froh, dass man wenigstens langsam zu den grösseren zusammenhängen (wirtschaft / staat / gesellschaft ) vorgestossen ist in dieser - letztlich - WERTE-Diskussion.
@ Globi
Nord Korea hat nur überlebt weil die UNO jeweils wenn wieder eine Hungersnot drohte fleissig Weizentanker entsandt hat. Der Südkoreanische Präsident hat mal gesagt dass er nicht fürchte dass NK die Bombe hat, sondern den Moment wo das makabere Schauspiel ein Ende hat und das Regime zusammenbricht. Dieses fürchten übrigens nicht nur die Südkoreaner sondern alle Nachbarn von NK...
zu Risiken
Die Riskikofrage stellt sich eigentlich in allen grösseren Eingriffen des Menschen. Bestes Beispiel war doch das Erdbeben beim Geothermieprojekt in Basel. Zwar waren die Schäden nur marginal (700'00.- kam heute in die Presse) aber es könnte auch anders kommen, ein Erdbeben der Stärke 7 würde Abertausende Tote bringen und 50 Mia Franken kosten und von der Chemie gienge wohl nochmals Nachfolgeschaden aus...
Hier allerdings nimmt man nur wegen ein paar Megawatt grüner Energie den Supergau eines Grossbebens ala 1356 in Kauf. DAS nenne ich verwantwortungslos, da ist mir der sichere Bau eines KKWs noch viel lieber als die Rumstocherei in ein stark erdbebengefährdetes Gebiet... aber hier wird dann schön brav geschwiegen, es hat ja nur ein paar Teller vom Schrank gerüttel und ein bisschen Putz ist runtergefallen.... unglaublich
Staat:
Ich bin nicht für die Abschaffung des Staates, ich bin nur für eine klare Aufgabenteilung ohne dauernde und immer dreistere Übergriffe in allen Sektoren des Lebens. Wir haben eine Regulierungsdichte die sondergleichen ist und immer schlimmer wird....
Arbsitssteuer:
Tja das ist Ansichtssache, aber ich denke dass es nicht besonders fair ist, Leute mit einem niedrigen Einkommen mit einer Steuer zu belegen die für reichere Leute im Verhältnis ein Spesengeld ist. Wenn man ja die Einkommenssteuer umlegen müsste auf eine Energiesteuer müsste man ja die Energie massivstens verteuern so um den Faktor 3-4, dann würden eine so eine Art FLAT TAX ohne Progression eingeführt, das wäre nicht denkbar in einem sozialen System. Oder wie willst du es dann fair regeln?
LG MG
Blogger Mirosch hat kein Verständis weil
Du mit DEINER Argumentation gegen ITER nicht durchkommst. Wenn ITER funktionieren sollte wäre der praktische Nutzen wohl noch höher anzusetzen als dem von CERN. Ich kann auch anders Fragen: Was bringen mir W-Bosonen? Ich hätte lieber einen funktionierenden Fusionsreaktor, der bringt nämlich saubere und praktisch endlose Energie...
Aber die Frage stellt sich so nicht weil es eben beide braucht, das Eine hat mit dem Anderen in der Forschungsfrage nichts zu tun, aber wohl im Forschungsgedanken, aber dafür scheinst du ja nicht begriffen zu haben was ich gemeint habe, ist aber nicht so schlimm, ITER ist Realität und wird gebaut, daran ändert Herr Boskop nichts... und kosten tut es jeden Menschen in den beteiligten Staaten genau 60Rp oder 3 SMS, das werden wir verkraften wenn allein ein Liter Benzin 50Rp teurer werden wird, mit den gleichen Hirngespinsten...
Photosynthese: vielleicht hilft ein wenig Literatur in der Sache weiter, man kennt die Abläufe in der Photosynthese sehr gut.....
Dein Arbeitsplatzerhalt gemäss aktueller produzierter Version sieht ungefähr so aus:
EPFL arbeitet sein 3 Jahren an Dünnfilmtechnologie in der PV und hat den Durchbruch geschafft, nun wurde die Technologie an den deutschen Marktführer von Solarpannels weiterverkauft.... SUUUUUPER Arbeitsplatzerhalt, deutsche Innovationskraft Made in Switzerland and payed by the Swiss Tax..... so what?
Nenne mir Industrieunternehmen kleinerer bis mittlerer Grösse die in der Schweiz diesen immer so gehypten Arbeitsplatzerhalt auch provozieren... ich höre dir gerne zu.....
LG MG
"Jeder möchte ins Paradies, aber niemand will sterben", sang einmal Bob Marley :-)
Da wird nach Grundlagenforschung geschrien (CERN, ITER, Gentech etc.) und wenn es gemacht wird kommt von den sogenannten progressiven Gutmenschen das Veto gleich Postwendend zurück. "Wir wollen doch Progressiv sein und Grundlageforschung betreiben, aber Konserviert bitte das Bestehende, aber vor allem verteuert/versteuert dasselbe bitteschön" ruft's aus dem Wald. Als ob man mit dieser Einstellung zur Sache etwas bewegt und verbessert. Wenn man zurückblickt war das bei Ankunft der Lokomotive und Auto auch nicht anders.
Wenn Theorien in menschlichen Köpfen gedeihen, dürfte man doch meinen, dass sie einmal erforscht und bei gutbefinden angewendet werden sollen.Dies als Grundrecht der ganzen Menschheit. Die Forschung besteht aber auch in der Angewandtheit und hat auch mit Materie zu tun und manchmal ist eben auch Radioaktivität im Spiel. So funktioniert's und wird immer wieder nach dem gleichen Schema funktionieren.
Was verstehen eigentlich die vielgepriesenen Intellektuellen vom Ablauf synerghetischen Techniken überhaupt? Dürfen Ihre theoretischen Visionen gleich bewertet werden wie die, der Grundlagenforscher? Ich meinte doch eher nicht, denn sie haben ganz einfach keine fundierte Resultate auszuweisen die sie selbst erarbeitet haben. Nur Übernommenes von anderen die sich auch wieder eigene Interessen bei Weitergabe von Erkenntnis erhoffen. Wobei anerkannte Titel meistens guten Eindruck machen.
So darf es auch nicht den Politikern alleine überlassen werden alles missionarisch in die Wege zu leiten und aus Angst vor dem Scheitern nicht mehr in die Verantwortung genommen zu werden, nur um einem Mainstreamthema zu gefallen. "Ich bin nicht Schuld. Ich hatte nur eine Vision vorgebracht und meine Wähler wollten, dass ich sie umsetze. Wenn ihr jemanden bestrafen wollt, so bestraft die Wähler, aber dass das auch klar ist, ich trete nicht von meinem "Ohneverantwortungsposten" zurück"
Ich glaube einfach der Mensch ist von Natur aus faul, ängstlich und vermessen.
Faul bedeutet Erfindergeist. Auto, Glühbirne, Haushaltgeräte usf. zum Zweck eines komfortablen Lebens.
Angst bedeutet alles und jedes absichern und versichern in kollektiver Paranoïa.
Vermessen meint die Erde oder gar seit neustem, das ganze Universum mit allen gegebenen Gesetze zu kontrollieren und in nur dem Menschen genehme Wege leiten zu wollen.
Der Mensch hat bis anhin grosses geleistet und wird es ganz sicher noch für eine Weile tun. Die Nachgeborenen werden eine in unserem Verständnis total andere Welt vorfinden und übernehmen und sich aber auch darin anpassen und weiterhin verändern bis sie das Paradies erreicht haben. Aber dann sind sie ganz bestimmt schon lange tot :-(
-" Nur bei Absenz von Kindern ist ein Kinderzimmer immer aufgeräumt "-
Kleine Weisheit aus meinem Gehirn beim Erwachen gestern früh. Geb ich gerne weiter für alle die was damit anfangen können. :-)
Blogger ;-)
Sorry, ich hatte wohl zu schnell gelesen um am Schluss noch an irgendwelcher Ironie gefallen zu finden...
dann sind wir froh und hätten wir das auch geklärt
Grüesse MG
Die 50 Milliarden Schaden sind zumindest ein Klacks verglichen mit den 4200 Milliarden GAU-Schaden, welche das Bundesamt für Zivilschutz errechnet hat.
Wenn man übrigens die verseuchte Fläche des Teschernobyl-GAUs mit PV bepflastern würde, würde man bei 10% Wirkungsgrad eine Maximalleistung von 21'800 GW erreichen. Das ist knapp 60 mal mehr Leistung als sämtliche AKWs der Welt zusammengerechnet.
Noch bezüglich Arbeits- und Energiessteuern:
Auch da gibt es wieder verschiedene Lösungen, aber man könnte beispielsweise die Einkommenssteuern der unteren Einkommen entlasten. So dass sich die unteren Einkommen auch wiederum die höheren Energiekosten leisten können.
Das Wachstum ist eine Erfindung der Natur... oder hast du jemals einen Baum sehen "Rückwärtswachsen"… erwähnen Sie als Argument dafür, dass Wirtschaftswachstum etwas Gutes und Normales ist.
Wenn wir fähig sind, die Natur und die herrschenden Gesetze genau zu beobachten und auf die Gesellschaft zu übertragen, könnten wir in ihr die Lösungen aller Probleme finden. Sie haben wohl Recht, ein Baum wächst kaum rückwärts. Er wächst aber niemals ewig; seine Lebensdauer ist begrenzt. Und rund um ihn herum wachsen lange vorher junge Bäume und werden seinen Platz einnehmen.
An dieser Stelle stehen wir meines Erachtens heute: Gewisse Wirtschaftszweige bzw. die Ideen die dahinter stehen, sind in die Jahre gekommen und müssten anderen Platz machen. Genau das wird von denen, die von den Früchten dieser Zweige leben zu verhindern versucht. Es ist etwa so, wie wenn man einen alten Baum versuchte zu retten, indem man den Leuten erklärt, dass sie nichts mehr zu beissen haben werden, wenn sie den Baum nicht stützen helfen (das Arbeitsplatzargument). Es wird übersehen, dass andere Bäume längst wachsen, die wiederum Früchte tragen werden. Es geht also überhaupt nicht um ein Rückwärts, sondern um ein Vorwärts in neuen Bereichen, die durch Wertewandel zustande kommen. Auch diese neuen Bereiche werden wieder durch andere abgelöst werden … und so weiter. So sind die Naturgesetze, denen alles auf diesem Planeten unterworfen ist, ob wir es wahrhaben wollen oder nicht.
Mir ist klar, dass Sie das alles selber wissen und keine Belehrung nötig haben. Nur, Wissen allein ist Theorie und bewirkt nichts.
„…wir leben in der heutigen Welt und diese funktioniert eben noch nach dem System des Kapitalismus… „ stellen Sie fest.
Meines Erachtens wird das auch so bleiben. Er entspricht dem „Naturgesetz“ des Eigennutzes.
„…und schlecht geht es uns in Europa und Nordamerika beileibe nicht.“ So Ihre Aussage.
Fragt sich nur, auf wessen Kosten es uns so gut geht… und wenn dann der Wirtschaftsaufschwung in den gossen Ländern der Welt auch voll einfährt und zu noch grösserem Verbrauch der natürlichen Ressourcen führt und deren Regenerationsfähigkeit noch weiter überfordert – was dann?
da haben Sie durchaus recht, mit dem ewigen Wachsteum..
Thema Bereicherung in Afrika:
Ich habe das Thema in Bezug der Entwicklungshilfe in Afrike mit einem Professor diskutiert, er war öfters in Afrika vorot und auch andere bekannte Kollegen auf Reisen. Das Problem ist enorm komplex und kann sehrwarscheinlich nie richtig gelöst werden. Einer der heutigen Grundprobleme in Afrika ist zb die Konsequenz der Berliner Kongo-Konferenz im Jahr 1885, dort wurden die heutigen Grenzen in Afrika per Lineal gezogen!! Die Konsequenz: es wurden ganze Stammesgebiete getrennt, Ethnien auseinandergerissen, Sprachenwirrwarr erfunden, usw.
Die heutigen Stammeskriege, die Korruption die Unterdrückung ist Produkt der heutigen Kultur in Afrika, nicht überall, aber doch flächendeckend. Wenn wir nun im System Afrika mit Hilfsgeldern anrücken bereichern sich schlussendlich nur die bereits Reichen.
Was aufgefallen ist: Die Reichen Schwarzen in Afrika unterdrücken ihre Landsleute oft mit viel grösserer Brutalität als Weisse. Das zeigt auf dass der Kontinent noch lange nicht fähig ist sich selber zu verwalten und aufzubauen.
Oftmals ist eben die Realität schwieriger als die "gewünschte" Theorie...
2007-09-07 04:36:16
Materieller Faktor (Haben):
* Habe ich 10 Million Start-Kapital? Nein.
Informationeller Faktor (KnowHow):
* Habe ich das Know-how. Vielleicht. Aber alleine kann man solche Dinge heute nicht mehr machen.
* Habe ich Partnerfirmen hinein bis in die Auto-Industrie? Nein.
Struktureller Faktor (Charakter):
* Würde ich es tun? Vielleicht. Vielleicht aber ist die Welt einfach noch nicht reif für solche fortschrittliche Technologie. Wahrscheinlicher ist, dass es ein Crash geben muss, bis etwas konkret passiert.
Und:
* Heisse ich Hayek? Auch Nein.
Ich würde evt. bei Hayek's neuer Firma arbeiten wollen, ja, wäre sicher auf jeden Fall interessant.
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http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/swatch_steigt_ins_stromgeschaeft_ein_1.547747.html
29. August 2007, 11:05, NZZ Online
Hayek steigt ins Energiegeschäft ein
Swatch und Groupe E gründen Firma für erneuerbare Energie
Nicolas Hayek steigt auch ins Stromgeschäft ein.
Swatch und Groupe E gründen Firma für erneuerbare Energie
Der Uhrenkonzern Swatch steigt auch ins Energiegeschäft ein. Zusammen mit dem Freiburger Stromkonzern Groupe E und anderen Partnern gründet er ein Unternehmen, das Wasserstoff-Stromerzeugungsysteme entwickeln und vermarkten soll.
Der Uhrenkonzern Swatch steigt auch ins Energiegeschäft ein. Zusammen mit dem Freiburger Stromkonzern Groupe E und anderen Partnern gründet er ein Unternehmen, das Wasserstoff-Stromerzeugungsysteme entwickeln und vermarkten soll.
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2007-09-07 04:36:16
Die Schweiz - aber nicht nur - ist zudem sehr intolerant, was Neue Dinge im allgemeinen betrifft.
Zudem ist die alte und etablierte Wissenschaft so sehr akzeptiert, dass sie nichts Neues neben sich als Konkurrenz duldet. Siehe die Videos die ich angegeben habe.
Zudem will niemand auf den Luxus und das Geld verzichten, womit man Jahrelang seine Brote verdient hat. Also wird dafür fanatisch gekämpft.
Es ist fast ein Glaubens-Krieg. Entweder glaubst du an Alternative Energien oder nicht. Die meisten glauben nicht an alternative Energiequellen, weil es diese nicht geben darf, da sonst die Grundlage der alt eingesessenen Energie-Konzerne in Frage gestellt wird.
Damit wären wir mitten in einem Polit-Ideologischen Krieg.
2007-09-07 04:36:16
Zudem sind diese Erfindungen von so grosser Tragweite und von so grundlegender Bedeutung für uns in den Industrie-Nationen, dass niemand teilen will.
Weiter sind viele Länder abhängig von Verträgen mit dem Ausland, z.B. betreffs Atom-Strom Import. Ganz zu schweigen von den Oel-Lieferanten.
Stürzen diese Systeme als noch aus einem andern Grund in sich zusammen, gibt es so zu sagen fast kein Grund, es anders zu machen als "wie gehabt". Das ist "am einfachsten, am billigsten, und am bequemsten", und zudem tritt man damit niemanden auf den "Slips" --Und (fast) alle sind Happy. (Zumindest die Nord-Halbkugel der Erde... was ja die ganze Welt ist...)
PS: Man kann durch Drücken von CTRL + "+" bzw. "-" ganz rechts die Schrift vergrössern bzw. verkleinern. Funktioniert zumindest mit Firefox. Die Schrift hier ist sonst tatsächlich winzig.
„Thema Bereicherung in Afrika: …. Das Problem ist enorm komplex und kann sehrwarscheinlich nie richtig gelöst werden… Das zeigt auf dass der Kontinent noch lange nicht fähig ist sich selber zu verwalten und aufzubauen.“
Das sehe ich auch so, ohne mich jedoch mit Afrika gut auszukennen.
Stand das Thema zur Diskussion?
http://www.esa.int/esaCP/SEMYTC13J6F_in
dann würde dieses Kraftwerk mindestens 10 mal mehr Strom produzieren, als der gesamte Elektrizitätsverbrauch der Welt zusammengerechnet (siehe Link).
Und wer sagt uns, dass dieser "angenehme" Zustand der natürliche stabile Normalzustand ist, in dem die Erde verharren muss? Vielleicht hat die Menschheit einfach das Glück gehabt (oder war es eine Vorhersehung der Natur?) sich in dieser Periode zu entwickeln. Es wäre sicher wünschenswert dass es so bleibt, aber der Wunsch des Menschen hat sich der Gewalt der Natur zu beugen. Alles andere wäre Arroganz.
"Aber was wir wissen, ist dass sich das Klima nie - NIE - schnell verändert hat. Selbst die "kurzen" Eiszeiten haben sich über mehrere Zehntausend Jahre hinweggezogen. Aber wir „stütteln“ das System innerhalb von wenigen Jahrzehnten."
Wo verändert sich denn das Klima schnell? Wir sprechen im besten Fall von einigen Zehntel Grad, von denen wir bis heute nicht wissen, woher sie kommen. Selbst das IPCC musste gegenüber dem vorletzten Bericht die Zahlen zurückdrehen.
Übrigens: die Eisfläche der Antarktis ist seit Jahrzehnten zunehmend.
Immer wenns brenzlig wird, reden die Ökonomen dann von "Marktversagen". Schulterzuckend "was solls, hier versagt halt der Markt". Aha!
Deshalb ist es auch legitim, dass der Staat als Vertreter und im Interesse der Allgemeinheit sich in diese Markt-Anarchie einmischt.
Zitat Mirosch:
"Wachstum ist nicht apriori an quantiative Grössen gebunden."
Nicht a priori, aber leider grossmehrheitlich!
Und das Gesäusel vom qualitativem (statt quantitativem Wachstum): Das tönt immer so toll, aber was soll das sein? Aus meiner Sicht wäre das sicher positiv. Aber ist denn das nicht "nur" kulturelles, intellektuelles, virtuelles Wachstum, das sich dann eben NICHT monetär im BIP oder in einem Börsenindex niederschlägt und demnach aus real-ökonomischer Sicht "wertlos" ist? Wachstum, wie es am stärksten von der rechten Politik dauernd gefordert wird, wäre ohne Repräsentation REALER Werte/Objekte nichts als eine Seifenblase. Also MUSS doch solches Wachstum zu Raubbau führen (wie global andauernd bewiesen wird).
Und: logisch "darf" die PV-Branche wachsen - WENN dies auf Kosten anderer, nicht nachhaltiger Technologien geschehen würde. Aber das geschieht ja nicht! Der Gesamtbedarf steigt ja noch schneller als der Anteil nachhaltiger Entwicklungen. Somit sind wir eben immer noch im exponentiellen Anstieg der Vernichtung realer Ressourcen.
Mir sind die Naturwissenschaften sehr nahe, und komme einfach durch normales Nachdenken auf solche Betrachtungen. Falls dies tatsächlich marxistisch sein sollte, müsste ich mich wohl überhaupt mal mit dem Marxismus und seinem Scheitern beschäftigen...
Zitat Mirosch:
"Wachstum ist eine Erfindung der Natur."
Das ist genau jenes "Glaubensbekenntnis", das ich einer dogmatischen Irrlehre zuschreibe.
EWIGES Wachstum ist eben gerade NICHT eine Erfindung der Natur! Ich warte noch immer auf ein einziges natürliches Beispiel ewigen Wachstums. Jedes physikalische oder biologische System wächst eben nicht unendlich. Es ist niemals eine Exponentialfunktion wie das prozentuale Wachstums der Wirtschaft es sein soll. Ein Baum wächst ungefähr nach der ersten Hälfte einer Gauss-Glockenkurve, die Mirosch so schön beschrieben hat. Oder wo sind die Bäume, die in den Himmel wachsen? Solche Systeme wachsen nur am Anfang, um einen STABILEN Zustand anzustreben. Stabil bedeutet dabei nicht starre Ruhe, sondern ein dynamisches GLEICHGEWICHT zwischen Sterben und "Innovation" (Fortpflanzung).
Ich frage mich nur, warum der Mensch, der so scharf drauf ist, seine Gene weiterzugeben und auf die "Ewigkeit" vorzubereiten, nicht auch dieses Wissen um die Begrenztheit wirtschaftlichen Wachstums weitergibt!
Warum wird denn nur hinter verschlossenen Türen oder von emeritierten Professoren über das Ende des Wachstums (oder der heutigen Form des Kapitalismus?) nachgedacht? Der Mensch ist das einzige kulturfähige Lebewesen, und hat einen Ethos. Dieses "Prinzip Verantwortung" müsste eigentlich zur Voraussicht animieren, und nicht zu immer massloser werdenden Ausbeutung von Erde und Menschen, wie sie heute global und netto betrachtet immer noch stattfindet.
ich bin kein Kapitalfundi wie du das hier darstellst, ich lebe nicht von und für Grundsätze..(ausser meinen moralischen, aber die gehen niemanden was an)
Wenn du aber Sätze verbreitest wie Wachstum sei des Teufels, solltest du wissen, das dieses Wachstum dir eine Rente beschaffen wird, dir ein (noch) funktonierendes Gesundheitssystem bietet, Hunger muss hier auch niemand erleiden, wie wir auch noch ohne AK47 auf die Strasse gehen dürfen...
Ewiges Wachstum gibt es logischerwiese nicht, irgendwann ist alles und jedes fertig, auch das Universum lebt wohl nicht ewig, und die Sonne schon gar nicht.
Die Differenz vom "gesunden" zum "kranken" Wachstum liegt ganz einfach in den Effekten auf die Umwelt, die Menschen usw.. Wenn ein Staat 20%iges Wachstum auslöst ist wohl der Effekt wesentlich grösser als mit 2%, das leuchtet ja ein oder?
Zudem bedeutet Wachstum im Einen auch Sterben im Anderen. Altes geht Neues kommt. Wenn ich nun dem Neuen mehr beimesse als dem Alten "wächst" halt der Markt. Das hat nicht zwingend die Symbiose einer höheren Ressourcenausbeutung zur Folge. Das beste Beispiel für ein "virtuelles, qualitatives" Wachstum ist GOOGLE, beutet Google irgendwelche Rohstoffe aus, nein, Google bietet tausenden von Leuten arbeit. Google hat heute eine Marktkapitalisierung von 150 Milliarden Dollar, das ist ein virtueller Wert, virtuelles Geld, wir geben Google einen Wert von 150Mia $, das hat doch nichts mit Minen oder Ausbeutung von Menschen zu tun... oder?
Weisst du Tom, ich weiss wovon ich spreche wenn ich dauernd proklamiere dass der Staat seine Finger von Märkten zurücknehmen soll, ich habe 10 Jahre lang mit unendlich teuren Prozessen und gegen widersinnige Vorschriften gekämpft. Mir sind deswegen Millionen und auch Lebensqualität entgangen... Mit einer kleinen Verordnung die von Fachidioten und befangenen und bezahlten Schergen der Gesundheitsindustrie ausgearbeitet worden ist, wurden wir urplötzlich kriminalisiert... die Handlung und Meinungsfreiheit von 10'000enden von Kunden wurde hier nicht ein Deut nachgefragt, wenn der BAG Zeller findet man müsse was einführen, dann führt man ein, Punkt. Andere Meinung? Fehlanzeige....
Diese Verordnung wurde zwar nach 10 Jahren Chaos wieder vermeintlich entschärft und abgeändert, doch nun ist es noch komplexer und der Staat hat noch mehr geregelt, der Veranstaltungsmarkt ist durch diese Regelflut praktisch kriminalisiert worden, die vernüntigen Leute haben sich nun zurückgezogen, geblieben sind schräge Vögel die sich nicht um Gesetze kümmern... Bravo Herr Zeller!!! gut gemacht, Patient ist nun vielleicht gesund aber leider tot!
LG MG
Ich hinterfrage ja genau DAS auch, dass sogar unsere Renten von Wachstum abhängig sein müssen! Sprich: jeder Mensch muss mehr als 1 Nachkomme haben (oder jedes Paar mehr als 2). Wie lange soll das gehen? Querbeet schreien die Politiker nach Einwanderern (nach "Humankapital", aber natürlich nicht nach "wertlosen" Flüchlingen)! Die Schweiz "braucht" ja weit über 10'000 Einwanderer pro Jahr allein als "Kompensation" des Sterbeüberschusses. Und woher sollen die kommen? Vom Mars? Sagt uns: Mit welchem Recht dürfen wir solche Menschen andern Volkswirtschaften abwerben oder entziehen, welche ja vermutlich die GENAU GLEICHEN Bedürfnisse haben wie wir (Arbeitskräfte, "Wachstum", "Fortschritt", Rentensicherung, Altersheimpersonal...)? "Macht mehr Kinder" forderte Couchepin. Die gleichen Kreise beklagen sich über die "Rentnerschwemme". Was ist, wenn diese Kinder auch irgendwo wohnen wollen? Irgenwo arbeiten? Irgendwann eine Rente wollen und alt werden? Noch mehr Kinder oder was? Oder dürfen die "neuen" Kinder nicht alt werden?
Deshalb komme ich zum Schluss, dass dieses Wachstums-Denken verlogen, doppelbödig, unlogisch, unethisch und zukunftsfeindlich ist.
Nocheinmal: JEDE Exponentialkurve entschwindet in die Unendlichkeit. Der Unterschied zwischen 20% Wachstum (krank) oder 2% Wachstum (gesund gemäss Mirosch) ist nur der, dass man die Wahl hat, wie schnell es der Welt den Kopf unters Wasser zieht! Welche Zuversicht.
Und Google! Das ist ja der Beste. Google als Hilfswerk für verzweifelte Informatiker? Als ethisches, sauberes Wirtschaftswunder ohne rauchende Kamine und Abfallhalden? Als harmlose, werbefreie Nonprofit-Organisation? Als nette Gratis-Surf-Hilfe für uns private Würstchen? Hören wir auf mit blauäugigem Schwachsinn. Google ist ein virtuelles Monster. Google mit all seinen Verquickungen! Google als Kollaborateur menschenverachtender Regimes! WER bestimmt denn die Kapitalisierung dieser Firma? Sicher nicht der kleine Blogger, der nach einem Forum für sein Problemchen sucht. Sondern all die global players, die mit Hilfe des Web-Monsters ihre zu über 50% gelogenen Versprechen verbreiten können und sich gegenseitig Kunden für ihre mehr oder weniger dreckige Geschäfte abjagen.
Ich behaupte: Google könnte von einem Tag auf den andern verschwinden. Nichts würde passieren! (Natürlich abgesehen von den tausenden Arbeitslosen und geplatzten Investorenträumen.) Aber sonst nur eine Seifenblase ohne REALEN wirtschaftlichen Wert, ohne "Goldreserven". Und die Google-Junkies (z.B. all die Google-Analytics-Kunden) würden sich blitzartig nach neuen Kunden-Beschaffungskriminalitätsstrategien umsehen.
Könnte Mirosch noch erklären, welchen "Veranstaltungsmarkt" er für "von Fachidioten kriminalisiert" hält? Tönt so, als arbeite er für die Nikotin-Industrie oder so...
Ein frustriertes "Opfer" eines Marktes, in dem die Allgemeinheit auch Player ist! Der echte Gesundheitsmarkt (mit dem Private übrigens nichts verdienen...!) will nun halt auf Kosten des Suchtmarktes (eines Krankheitsmarktes) wachsen...
http://citrus-citrea
Zum Geburtstag alles,alles Gute und Liebe -
ich habe auf LoRa ein einstündiges Ständchen für Sie parat, um 18.00-19.00 Uhr, am Fr. 21. September 2007, internationaler Friedenstag... Man kann die Sendung natürlich auch später mal nachhören übers Archiv: www.lora. ch!
Mit liebem Gruss
Ihr
Gandhi Non - Violence Zenturm, CH
und
Gründerin Anna-H.I. :)
www.diapasonconsulenze.com/Casa_A+.htm
http://www.chopper-apparel.de
http://www.wasserauto24.de
Nun ich hab dies getan. Nun braucht der BMW 323CI noch ca. 4L/100km.
Genau beschrieben wirds auf
www.wasserauto24.de
noch Fragen?
Sollte dein BMW nach dem Umbau noch immer 4L/100Km verbrauchen, hast Du Witzbold die 34,95€ gut investiert... wenn nicht, so kannst Du die Kiste, sofern sie 9 Jahre auf dem Buckel hat, als Schrottobjekt (wieviel waren das noch - €5000.--?) an einen Brandneuen zur Zahlung geben, denn:
"Keine Haftung: Die Inhalte dieses Webprojektes wurden sorgfältig geprüft und nach bestem Wissen erstellt. Aber für die hier dargebotenen Informationen wird kein Anspruch auf Vollständigkeit, Aktualität, Qualität und Richtigkeit erhoben. Es kann keine Verantwortung für Schäden übernommen werden, die durch das Vertrauen auf die Inhalte dieser Website oder deren Gebrauch entstehen. Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich."
Eine Frage hätte ich doch noch: Wie läuft das Geschäft? :-)