Pascals Wette
[Version française Le pari de Pascal]
Das Klima heizt offensichtlich auch die Kommentare an. Danke für Einsatz, Bilder und Zeichnungen. Offensichtlich stimulieren sie zur immer regerer Teilnahme, und ich darf die Lorbeeren für einen attraktiven Blog einsacken.
Ich bemerke aber auch, dass sich die Blog-Fronten in der Klimadebatte verhärten. Das gleicht nachgerade bedrohlich einer Parlamentsdebatte: Einige verlieren die Geduld und werten andere ab mit „Stuss, Müll und Schrott“. Ein Glaubenskrieg bahnt sich an.
Ich gebe zu, es ist gerade in der Klimadebatte mit den unzähligen Fakten, Meinungen und Bewertungen schwierig, sich zu orientieren. Marco Passardi zeigt in einem seiner Kommentare jedoch einen möglichen Weg. Er hält sich an die berühmt gewordene Wette des französischen Denkers Blaise Pascal: Wenn wir darauf wetten, dass es Gott gibt und uns entsprechend verhalten, dann haben wir keinen Schaden, wenn wir die Wette verlieren. Wenn wir aber darauf wetten, dass es Gott nicht gibt (und uns entsprechend verhalten), dann ist der Schaden sehr gross, wenn wir die Wette verlieren. Es geht dabei nicht um die Frage, ob Gott existiert oder nicht. Sondern es geht darum, ob wir besser fahren, wenn wir uns verhalten, als ob Gott existiere oder nicht.
Auch wenn der eine oder andere noch daran zweifelt, dass der Klimawandel menschengemacht ist: wir fahren eindeutig besser, wenn wir alles tun, um ihn zu bremsen. Das hat sich schon beim Waldsterben gezeigt. Wissenschaft, Politik, Parteien und Verbände haben aus Beobachtungen und Indizien geschlossen, dass der Wald sterben würde, wenn nichts geschieht und sie haben entsprechend gehandelt. Auch wenn sich nach einem Jahrzehnt herausgestellt hat, dass mit den Befürchtungen etwas übertrieben wurde, so haben wir dennoch nicht nur nichts verloren, sondern im Gegenteil: Dank Errungenschaften wie dem Katalysator und der Luftreinhalteverordnung haben wir heute weit weniger Emissionen – zum Wohle von uns allen. Niemand möchte darauf verzichten.
Solche Überlegungen stellen wir in der Politik und im Alltag immer wieder an. Ich greife zurück auf den vorherigen Beitrag mit dem Vorschlag 0,0 Promille für Neulenker und Berufschauffeure: Natürlich gibt es auch unter ihnen viele, die mit ein bisschen Alkohol unfallfrei nach Hause gelangen. Aber wir wetten nicht darauf, dass das immer der Fall sei. Und so verlieren denn auch sie nichts, wenn sie nur ohne Alkohol ans Steuer dürfen. Aber einige Unfallopfer können dadurch enorm viel gewinnen – das Leben.
Bis bald
Moritz Leuenberger
Das Klima heizt offensichtlich auch die Kommentare an. Danke für Einsatz, Bilder und Zeichnungen. Offensichtlich stimulieren sie zur immer regerer Teilnahme, und ich darf die Lorbeeren für einen attraktiven Blog einsacken.
Ich bemerke aber auch, dass sich die Blog-Fronten in der Klimadebatte verhärten. Das gleicht nachgerade bedrohlich einer Parlamentsdebatte: Einige verlieren die Geduld und werten andere ab mit „Stuss, Müll und Schrott“. Ein Glaubenskrieg bahnt sich an.
Ich gebe zu, es ist gerade in der Klimadebatte mit den unzähligen Fakten, Meinungen und Bewertungen schwierig, sich zu orientieren. Marco Passardi zeigt in einem seiner Kommentare jedoch einen möglichen Weg. Er hält sich an die berühmt gewordene Wette des französischen Denkers Blaise Pascal: Wenn wir darauf wetten, dass es Gott gibt und uns entsprechend verhalten, dann haben wir keinen Schaden, wenn wir die Wette verlieren. Wenn wir aber darauf wetten, dass es Gott nicht gibt (und uns entsprechend verhalten), dann ist der Schaden sehr gross, wenn wir die Wette verlieren. Es geht dabei nicht um die Frage, ob Gott existiert oder nicht. Sondern es geht darum, ob wir besser fahren, wenn wir uns verhalten, als ob Gott existiere oder nicht.Auch wenn der eine oder andere noch daran zweifelt, dass der Klimawandel menschengemacht ist: wir fahren eindeutig besser, wenn wir alles tun, um ihn zu bremsen. Das hat sich schon beim Waldsterben gezeigt. Wissenschaft, Politik, Parteien und Verbände haben aus Beobachtungen und Indizien geschlossen, dass der Wald sterben würde, wenn nichts geschieht und sie haben entsprechend gehandelt. Auch wenn sich nach einem Jahrzehnt herausgestellt hat, dass mit den Befürchtungen etwas übertrieben wurde, so haben wir dennoch nicht nur nichts verloren, sondern im Gegenteil: Dank Errungenschaften wie dem Katalysator und der Luftreinhalteverordnung haben wir heute weit weniger Emissionen – zum Wohle von uns allen. Niemand möchte darauf verzichten.
Solche Überlegungen stellen wir in der Politik und im Alltag immer wieder an. Ich greife zurück auf den vorherigen Beitrag mit dem Vorschlag 0,0 Promille für Neulenker und Berufschauffeure: Natürlich gibt es auch unter ihnen viele, die mit ein bisschen Alkohol unfallfrei nach Hause gelangen. Aber wir wetten nicht darauf, dass das immer der Fall sei. Und so verlieren denn auch sie nichts, wenn sie nur ohne Alkohol ans Steuer dürfen. Aber einige Unfallopfer können dadurch enorm viel gewinnen – das Leben.
Bis bald
Moritz Leuenberger



85 Kommentare
Ich finde es toll, dass Sie direkt Bezug nehmen auf die laufende Debatte in Ihrem Blog.
Dass an Gott zu glauben keinen Schaden bedeutet, sagen Sie doch bitte einmal einem Aidskranken, welcher aus moralischen Gründen auf Präservative verzichtet hatte. Oder verkündet der Papst nicht etwa „Gottes Wort“?
Oder was ist mit all den „Gotteskriegern“, welche für Ihren fanatischen Glauben Ihr Leben geben und zahlreiche Unschuldige mitreissen?
Da wirkt Ihre Aussage ziemlich zynisch.
Der Katalysator und die Luftreinhalteverordnung ist wahrlich etwas Gutes. Der grosse Unterschied dabei ist, dass man nachweislich toxische Schadstoffe damit reduzieren kann und dies im Gegensatz zur CO2-Reduktion nichts mit einer Glaubensfrage zu tun hatte.
Dieser Vergleich hinkt also gewaltig!
Sie schreiben weiter, dass Neulenker mit einer 0.0 Promille Regelung nichts verlieren. Was ist denn mit dem Verlust an Lebensqualität zu einem guten Essen ein Glas Wein zu trinken?
Herr Bundesrat, es wohnt nicht jeder in der Stadt mit einem gut ausgebauten ÖV, geschweige denn haben wir Normalbürger einen Chauffeur-Service zur Verfügung!
Bitte lassen Sie uns doch die Freiheit selber etwas Verantwortung wahrzunehmen.
Herzlichst,
Ihr Besserwisser
Ihr Promille Beispiel ist schön den es zeigt eine wesentliche Schwierigkeit auf. Die Unvorstellbarkeit der Vorhersehbaren. Mir wird schon nichts passieren. Bisher haben wir immer noch alle Probleme lösen können. Es ist so wie mit dem Beispiel zur exponetialen Entwicklung. Ein See ist hat eine Seerose. Am nächsten Tag zwei, am übernächsten vier und so weiter. Wenn der See halb voll ist, wie lange dauert es bis er ganz voll ist? Einen Tag. Dies sich vorzustellen überschreitet wahrscheinlich die Legislaturlogik etwas arg und ist auch in gewissen Amtstuben und Parteizentralen noch nicht vorgedrungen. Schön das sie dem Entgegenwirken,
Freundliche Grüsse
Zoltan Doka
Auf dieselbe Weise kann auch ein Kritiker des Klimawandels argumentieren. Was, wenn wir langfristig eine Abkühlung zu befürchten haben und unsere 'Umweltverschmutzung' gut für das Klima ist? Was, wenn wir wegen des Klimawandels viel grössere Probleme ignorieren?
Natürlich sind solche Einwände nicht viel wert, wenn sie wissenschaftlichen Erkenntnissen widersprechen, aber man müsste auch genug Argumente für den Umstieg auf alternative Energiequellen finden können (nicht nur ökologisch, sondern in letzter Zeit vermehrt ökonomisch oder gar sicherheitspolitisch) ohne dass man auf logische Fehlschlüsse zurückgreifen muss.
Und für die Promilledebatte braucht man sich auch nicht auf Pascal zu berufen, wenn ein Hinweis auf den Utilitarismus genügt.
Besserwisser ist eine harte Nuss!
Der Jihad-Terrorist wettet darauf, dass es Gott gibt und verhält sich entsprechend, reisst dabei zahlreiche Unschuldige mit sich.
In diesem Fall wären wir besser dran, würde dieser "Gotteskrieger" auf die Nichtexistenz Gottes wetten.
...kann auch nicht immer darauf wetten, stets unfallfrei nach Hause zu gelangen, zu Fuss, abends aus der Beiz. Sollte deshalb HELMPFLICHT gelten auch für Fussgänger, um einigen möglichen Unfallopfern das Leben zu retten?
...weiss es auch nicht besser...ab wieviel Promille darf ich noch Kommentare schreiben?
Gruss
Disney
http://gotteskuss.blueblog.ch
Gott ist ein Klimaschützer. Wenn einer eine Welt, wie die unsere, in ihrer Pracht und ihrem Reichtum schafft, dann muss sie ihm am Herzen liegen. Von den schrulligen Tiefseefischen, die in trüben Gewässern blubbern, bis zu den Bart-Geiern, die auf der Suche nach Aas vielleicht das eine oder andere Mal auch über dem Bundeshaus kreisen. Diese Detailverliebtheit, Schönheit und nie enden wollende Vielfalt der Schöpfung sind für mich ein klares Zeichen, dass das Schöpfen dem Schöpfer grossen Spass gemacht hat.
Für mich liegt hier der Motor zur Bewahrung der Schöpfung. Klimaschutz muss aus der Liebe zur Schöpfung und aus dem Respekt vor dem Schöpfer kommen. Damit ist meine wesentliche Kritik an der Klimapolitik auch gesagt. Klimaschutz darf nicht als Zugpferdchen für eigene politische Ziele herhalten. Die Schöfung soll um ihrer selbst willen bewahrt werden, und nicht um damit Stimmen und Popularität zu gewinnen.
Dem Motiv, die Schöpfung schon nur um ihrer selbst Willen zu bewahren, kann man sicher zustimmen. Es braucht im Prinzip keine Zweckgerichtetheit für Umweltschutz. Dazu kann auch die Abwendung eines zu schnellen Klimawandels gehören.
Die Wette von Blaise Pascal "braucht" es tatsächlich nicht zwingend, es reicht die Berufung auf das "Prinzip Verantwortung", wie es der Philosoph Hans Jonas postuliert hat (dies im Gegensatz zum untauglichen "Prinzip Hoffnung" von Bloch und Bacon). Die Verantwortung allein kann umsichtiges, vorbeugendes Handeln erfordern, auch ohne den Endbeweis für die Katastrophe.
Und wenn wir schon beim Göttlichen oder Christlichen sind:
Soviel ich weiss, soll schon Jesus davor gewarnt haben, Zins zu nehmen bzw. Kredite gegen Zins zu gewähren. Denn genau hier wird der Grundstein gelegt für die verhängnisvolle Wirtschafsts-Wachstums-Spirale, welche all unseren hehren Zielen und edlen Bestrebungen zuwiderläuft und sie über kurz oder lang kompromittiert. Vielleicht könnten das die christlich motivierten Blogger(innen) auch mal einwerfen.
Aber es muss gesagt sein:
Weder Umweltschutz- noch sonstige "Menschenschutz"massnahmen sind auf Religion angewiesen. Es reicht schon Vernunft, Intelligenz und Verantwortung.
"Einige verlieren die Geduld und werten andere ab mit „Stuss, Müll und Schrott“."
Ja, das ist so eine Sache mit Werten und bewerten. Am Ende kommen wir nicht umhin, Aussagen, Meinungen und andere subjektive Einschätzungen für uns selber zu bewerten, um Ordnung ins Durcheinander zu bringen. Bei einer Bewertung wird immer etwas aufgewertet und etwas anderes abgewertet. Deshalb ja die Bewertung, um etwas einen Wert zuzuweisen und es damit mit etwas anderem vergleichen zu können.
Ich kann deshalb durchaus nachvollziehen, wenn "Chätzli" schreibt:
"Da halte ich mich lieber an die anerkannten Experten, als an irgendwelche Bloger. Nichts für Ungut müller, vivendi, besserwisser (omen est nomen) aber ihr scheint mir einfach nicht kompetent."
So funktioniert nun mal die menschliche Psyche. Es hat nicht alles Platz in unserem Kopf. Wir trennen die Spreu vom Weizen.
Oft finde ich in diesem Blog Kommentare, die sich geradezu selbstherrlich und aufklärerisch über die Aussagen anderer auslassen, die sich mit einem entsprechenden Thema nahezu ein Leben lang auseinander gesetzt haben. Oft finde ich hier Vorwürfe gegenüber namhaften Klimatologen aus der Hand von Amateuren und "Besserwissern". Das soll nicht heissen, dass "anerkannt und namhaft" auch gleichzeitig immer recht haben muss. Nein, bestimmt nicht. Es gibt schliesslich nichts Schlimmeres in der Wissenschaft als Dogmatismus (hier spreche ich aus eigener Erfahrung). Und dennoch empfinde ich es als wichtig, zu unterscheiden zwischen der Herkunft verschiedener Aussagen. Ein Klimafoscher, der sich bereits 20 Jahre mit einer Thematik beschäftigt, hat nun mal eine andere Glaubwürdigkeit und Kompetenz als ein Sonntagnachmittagsbloger, der während der Woche sein KMU führt.
Hingegen finde ich es eine tolle Idee, hier Fragen zu platzieren, die andere beantworten können. Ein Frage-Antwort-Spiel ist wesentlich angenehmer und bescheidener als ein Anklage-Verteidiger-Spiel.
Ich hätte da zum Beispiel eine Frage, die mich als Laie brennend interessiert:
Weshalb höre ich im Zusammenhang mit Familienpolitik und Familienplanung auch nicht ein einziges Mal den Zusammenhang mit Umweltbelastung? Im letzten Jahrhundert hatte China die Einkindehe eingeführt. Mit Erfolg. Natürlich waren sofort sämtliche Menschenrechtsofganisationen auf dem Parkett. Ist das ein Tabuthema? Traut sich kein Politiker aus Wahlstrategischen Gründen das Wort Geburtenkontrolle nicht in den Mund zu nehmen? Oder haben die Bürgerlichen Angst, dass ihnen damit die billigen Arbeitskräfte ausgehen würden?
Was meint Ihr dazu?
Dass der Name Gottes schon für schreckliches missbraucht wurde ist klar - auf welches Gottesbild sich Blaise Pascal mit seiner Wette stützte, zeigt sich in folgendem Zitat von ihm:
"SPUREN GOTTES
Der Mensch soll die ganze Natur in ihrer großen
und vollkommenen Majestät betrachten. Er soll
seinen Blick von den niedrigen Gegenständen
abwenden, die ihn umgeben. Er beschaue jenes
strahlende Liche der Sonne, das wie eine ewige
Lampe aufgestellt ist, um das Universum zu erhel-
len. Die Erde erscheine ihm wie ein Punkt im Ver-
gleich zu der weiten Kreisbahn,die dieses Gestirn
durchläuft.
Ein anderes, ebenso erstaunliches Wunder erkennt
er, wenn er die kleinsten ihm bekannten Dinge
untersucht: Eine Milbe zeigt ihm an ihrem winzigen
Körper noch unvergleichlich winzigere Teile: Beine
mit Gelenken. Adern in ihren Beinen, Blut in ihren
Adern, Säfte in diesem Blut, Tropfen in diesen
Säften, Dämpfe in diesen Tropfen, so dass er seine
Kräfte bei diesen Vorstellungen erschöpft.
Was ist schließlich der Mensch in der Natur? Ein
Nichts im Vergleich mit dem Unendlichen, ein All
im Vergleich mit dem Nichts, ein Mittelding zwi-
schen nichts und allem, unendlich weit davon ent-
fernt, die Extreme zu erfassen."
Wer sich die Unfallstatistiken ansieht, erkennt sehr schnell, dass die Mehrzahl der Unfälle NICHTS mit Alkohol zu tun haben. Gemäss dem Prinzip von Paredo (die grösste Wirksamkeit mit dem kleinsten Aufwand) müssten wir zuerst alle diese Unfälle eliminieren. Autofahren nur noch mit amtlicher Bewilligung mit Nachweis der absoluten Notwendigkeit.
Das beliebte Argument: "selbst ein Opfer ist zuviel" hat universellen Charakter. Aber wir sollten es dann überall konsequent anwenden, nicht nur dort, wo es die ANDEREN betrifft.
Eliminieren wir alle einfach alles Unnötige, was Risiken in sich trägt. Dann stellt sich die Frage, was unnötig ist. Eigentlich doch fast alles, das wir freiwillig und sogar unfreiwillig tun.
Ich würde vorschlagen, dass der Bundesrat eine Norm erlässt, die festlegt, wie der ideale Mensch politisch korrekt zu leben hat. Wer aus der Norm fällt, wird dafür bestraft, sozusagen mit einer Abgabe für politisch unkorrektes Verhalten, einer Risikoabgabe.
Übrigens, wer Hustensirup oder Melissengeist zu sich nimmt, wird bei 0,0 bereits straffällig.
Eine Massnahme, die in die völlig falsche Richtung führt, ist nicht besser, als die hypothetische Ursache die man bekämpfen will.
Ich wiederhole noch einmal, was aus den Unterlagen des IPCC abzulesen ist: selbst wenn die ganze Welt sich an Kyoto hält, gewinnen wir bis 2100 einige Zehntelgrad gegenüber den Prognosen. Solche Temperaturschwankungen hat der Planet Erde bisher ohne Murren weggesteckt.
Um es einmal etwas philosophischer auszudrücken: Zu glauben, dass das Universum den Zweck verfolgt, auf einem seiner Planeten Leben zu ermöglichen, ist eine Anmassung sondergleichen. Als das Universum entstand, gab es keine Lebewesen und es wird auch ohne Lebewesen weiterbestehen. Es gibt kein natürliches Anrecht auf Leben. Damit müssen wir leben. Schon die Dinosaurier und Mamuts mussten diese Erfahrung machen. Um bei der religiösen Metapher zu bleiben: Die Wege Gottes (und des Universums) sind unergründlich.
@ML: "Auch wenn der eine oder andere noch daran zweifelt, dass der Klimawandel menschengemacht ist: wir fahren eindeutig besser, wenn wir alles tun, um ihn zu bremsen."
Wenn der Klimawandel nicht anthropogen ist, haben wir gar nichts zu bremsen, oder wollen wir der Natur ins Handwerk pfuschen? Woher wollen Sie wissen, was die "natürliche" Temperatur ist? Dass wir mit unseren Ressourcen vernünftig umgehen sollen, ist nicht zu bestreiten. Dabei aber nur unsere Haut retten zu wollen, indem wir Geld für UNSERE Zukunft investieren, notleidende Menschen in unserer Gegenwart aber dabei zu übergehen und ihre zukünftige Entwicklung mit finanzielle Anreizen zu unterbinden, grenzt an Genozid durch unterlassene Hilfeleistung.
Gut für uns Baby-boomers, blöd für unsere Kinder und Enkel. Die gehen wieder zu Fuss. Wie würde Herr Kohl sagen: Das Glück der Geburt zur richtigen Zeit....
Wenigstens haben wir dann alle schön warm....
Gruss Andreas
Die Metapher ist zu schön, als dass man sie nicht weiterspinnen sollte.
Gehen wir zunächst davon aus, dass es Gott gibt, obwohl bisher niemand einen wissenschaftlichen Beweis dafür erbracht hat.
Sagt uns Gott, wie wir uns verhalten sollen? Sicher nicht, sonst wäre ja der Beweis erbracht, dass er existiert. Woher kommen dann die Verhaltensregeln, wenn nicht von Menschen, die Interpreten für Gott spielen. Allein für den christlichen Gott gibt es mehrere Versionen, die sich in Glaubensbekenntnissen, Religionen und Sekten finden. Und dann gibt es auch noch andere Götter. Wir können nicht beweisen, dass "unser" Gott der Einzige, Richtige ist.
Verhalten wir uns also so, wie es die Pressesprecher von Gott für unsere Religion von den Dächern predigen! Besagt das, dass diejenigen, die nicht an Gott glauben, ein völlig anderes Verhalten an den Tag legen? Dass Ungläubige "Unmenschen" sind, wie es uns die Pressesprecher einer gewissen Religion glauben machen wollen?
Sind Buddisten soviel anders als Christen oder Mohammedaner, wenn man die Religion ausser acht lässt?
Wenn nun Anhänger einer Religion glauben, dass ihr Gott ihnen befohlen hat, die anderen Religionen auszulöschen, Hexen zu verbrennen, den Irak zu befreien, Attentate zu begehen, Frauen zu unterdrücken, müssen wir das sozusagen als Kollateralschäden in Kauf nehmen, um unserem Gott zu huldigen und hörig zu sein? Dürfen wir heilige Kriege im Namen Gottes führen, ohne Rücksicht auf Verluste?
Wenn Menschen Skepsis an der Interpretation von Gottes Willen oder sogar an seiner Existenz anmelden, weil sie den Schaden sehen, der damit verursacht wird, machen wir sie dann mundtot, indem wir ihnen eine Verflechtung mit finanziellen Mächten oder fremden Religionen unterstellen und sie als "Gottesleugner" verdammen?
Wenn es einen Gott gibt, dann hat er uns nicht nur das Leben und den Glauben gegeben, sondern auch den Verstand, damit wir von ihm Gebrauch machen.
Und wenn es keinen Gott gibt, dann gibt es immer noch das Leben und den Verstand. Und wir sollten davon Gebrauch machen.
Welche Geburtenkontrolle? In Industrieländern liegt die Geburtenrate bereits unter dem für den Erhalt des Status Quo erforderlichen Wert. Gleichzeitig werden wir immer älter und bevölkern diesen Planeten, ohne produktiv zu sein.
Also wo möchten Sie ansetzen? Den Entwicklungsländern die Kinder wegnehmen oder verbieten? Machen Sie sich keine Sorgen, Herr Urseler, die Lebenserwartung ist in diesen Ländern weit unter der unseren, viele Kinder sterben an Unterernährung, Krankheit und Kriegen bevor sie die Pubertät erreichen. Die UNO (zu der das IPCC und die WHO gehören) macht es möglich.
Wie wäre es im Gegenzug mit einer Altersbeschränkung für die Bevölkerung? Viele die hier kommentieren werden es nicht müde zu betonen, wie wichtig Kyoto für die ZUKÜNFTIGEN Generationen ist. Und sie drängen darauf, dass ihre Mitmenschen sich Beschränkungen auferlegen (nicht sie selbst, denn sie sind ja bereits Musterbeispiele für Kyoto-Konformität). Wäre es da nicht ein beispielhafter und selbstloser Schritt, freiwillig ab einem bestimmten Alter auszuscheiden, im Interesse unserer Kinder und Kindeskinder ....
http://de.wikipedia.org/wiki/Weltbev%C3%B6lkerung
Was fällt einem da auf?
Wir haben uns in den letzten 200'000 Jahren mehr oder weniger exponentiell vermehrt. Das heisst, dass wir nach einer charakteristischen Zeitspanne immer doppelt so viele waren wie zu vor.
Man kann das auch noch anders sagen:
Heute leben zur Zeit mehr Menschen, wie in all den Jahren zuvor je gestorben sind.
Vielleicht sollten wir uns mal ernsthaft darüber Gedanken machen, ob wir neben all den bereits vorgeschlagenen und durchaus gerechtfertigten Massnahmen nicht auch mal an unsere Bevölkerungszahl denken sollten.
Die Technologie kann noch so sparsame Autos entwickeln. Wir können noch so viele Sparlampen einsetzen. Und wir können noch so viele Solarmodule bauen. Wenn wir uns weiterhin so vermehren, wie bisher, dann ist all das in wenigen Jahren bereits wieder kompensiert durch die angewachsene Bevölkerung.
Dem stimme ich zu. Trotzdem wächst die Einwohnerzahl Europas weiterhin durch Einwanderung aus den Geburtenreichen Ländern anderer Kontinente. So zeigt sich uns auch, dass wir bevölkerungstechnisch nicht nur Schweiz-weit denken können, sondern Global.
Zudem denke ich, dass wir eben zu viele sind und dass der Status Quo, wie Sie in benennen, eben viel zu hoch ist. Die Rechnung ist einfach. Wenns weniger von uns gibt, bleibt mehr für jeden und jede und zudem geht die Erdoberfläche nicht gleich den Bach runter, wenn mal ein Fehler passiert.
Wir könnten damit anfangen, den Scheizer Bevölkerung mehr oder weniger konstant zu halten. D.h. nur soviel Zuwanderung, sodass die Gesamtanzahl konstant bleibt. In einem zweiten Schritt könnte man dann die Einwandererzahl langsam absänken.
MfG
TU
1. „Im letzten Jahrhundert hatte China die Einkindehe eingeführt. Mit Erfolg.“
Dieser Erfolg war meines Wissens möglich, indem häufig Mädchenembryonen abgetrieben oder Mädchen nach der Geburt getötet wurden; ‚überzählige’ Ungeborene auch in weit fortgeschrittenem Stadium abgetrieben wurden – auch zwangsweise; Frauen sterilisiert und zwangssterilisiert wurden etc.. Wer waren die Leidtragenden dieses staatlich verordneten Leidens?
Übrigens ist in diesem Blog schon mehr als einmal auf die Problematik des Bevölkerungswachstums im Zusammenhang mit Umweltbelastung und den endlichen Ressourcen hingewiesen worden.
2. „Dass an Gott zu glauben keinen Schaden bedeutet“, sagen Sie das doch bitte einmal einem Aidskranken, welcher aus moralischen Gründen auf Präservative verzichtet hatte. Oder verkündet der Papst nicht etwa „Gottes Wort“?“
KEIN Präservativ zu benutzen hat weder mit Moral noch mit Glauben an Gott zu tun, sondern mit Vernunft und Verantwortung. Der Aidskranke im Beispiel scheint katholisch zu sein – er glaubt an den Papst. Der Papst verkündet meiner Ansicht nach nicht Gottes Wort. Im besten Fall verkündet er das was er für Gottes Wort hält.
3. „Oder was ist mit all den „Gotteskriegern …“
Das Wort ‚Gott’ ist wohl das meist missbrauchte Wort überhaupt. Das Wort, das am meisten für falsche Vorstellungen und Interpretationen herhalten muss. Bevor von Gott gesprochen wird sollte jedeR sich vergegenwärtigen, dass der Verstand, das Bewusstsein und die Worte des Menschen zu klein sind, um zu erfassen oder zu benennen was Gott ist.
4.“… dass es Gott gibt, obwohl bisher niemand einen wissenschaftlichen Beweis dafür erbracht hat.“
Es gibt halt bekanntlich ‚zwischen Himmel und Erde’ mehr als wir sehen…
1. die Bevölkerung in den Industrienationen wächst kaum oder gar nicht mehr bzw. nur durch Einwanderung.
2. die Bevölkerung in Entwicklungsländern wächst wegen der ARMUT bei gleichzeitigem aufgezwungenem Wachstumszwang (Schuldenkrise, Abhängigkeiten, korrupte Regimes...) Kinder sind oft die einzige "Vorsorgeeinrichtung", die es dort gibt!
3. Die Wirtschaft bzw. ihr Wachstumszwang ERFODERN Bevölkerungswachstum! Oder wer soll sonst all unsere vermehrt produzierten Güter und Dienstleistungen konsumieren? Der Tag hat auch nur 24 Stunden, und das "Schalf-Gen" konnte die Industrie noch nicht ausschalten.
4. Hört euch doch nur die Politiker von FDP über CVP bis SP an: Sie fordern mehr Einwanderer oder mehr "eigene" Kinder. Wohereliwo sollen denn all diese neuen Konsumenten und AHV-Bezahler (die alle auch mal AHV-Bezüger werden wollen!) kommen??? Vom Mars vielleicht?
Die SVP will zwar Wachstum, aber keine Einwanderung, die Grünen wollen Einwanderung, aber nicht unbedingt Wachstum. Fazit: Es gibt keine Partei, die zu Realpolitik fähig ist! Es ist wahrlich zum Verzweifeln.
Eine Polemik um "Altersbeschränkung" ist zwar eine verständliche Folge der demografischen Entwicklung, ist aber erstens hochgradig menschenUNwürdig, und steht vor allem im Widerspruch zum GEWOLLTEN technologischen "Fortschritt", der vom Wirtschaftswachstum getrieben wird und dieses wiederum selber antreibt.
Fazit: Auch das Bevölkerungswachstum ist eine FOLGE des Wirtschaftswachstumszwangs (und nicht etwa eine zu bekämpfende oder bekämpfbare Ursache).
Sowohl der Club of Rome als auch Paul R. Ehrlich haben sich gewaltig getäuscht, als sie aus dem vergangenen Wachstum auf die zukünftige Bevölkerung schlossen und die verfügbaren Ressourcen abschätzten. So sagte Ehrlich voraus, dass ungefähr zwischen 1970 und 1980 Hungersnöte in der Welt auftreten würden, da die Überbevölkerung die Ressourcen zu stark belastet. Wir sind jetzt 40 Jahre darüber hinaus.
Es gibt klare Zahlen dafür, dass industrialisierte, gebildete und wohllebende Bevölkerungen (ja, diejenigen, die die Umwelt "belasten") wesentlich weniger Nachfolger produzieren als notleidende, relativ ungebildete Bevölkerungen. Das selbe Phänomen lässt sich auch in der Tierwelt feststellen, es dient dem Erhalt der Art.
Genau das wäre der Ansatz zu einer sanften und sehr humanen Lösung: In die Entwicklungsländer investieren statt in den CO2-Handel, der gemäss IPCC eine Temperaturverbesserung von wenigen Zehntelgrad bis 2100 verspricht ... danach die Sintflut.
Das wäre auch eine Lösung die sich mit der Metapher von M. Leuenberger decken würde:
- Unabhängig ob Gott existiert oder nicht, wir sind unseren Nächsten und Mitbewohnern diese Planeten gegenüber verantwortlich. Man braucht nicht an Gott zu glauben, um ein "guter" Mensch zu sein (oft wäre es sogar besser, nicht an einen Gott zu glauben)
- Unabhängig ob die Klimaänderung menschgemacht ist oder nicht, der Gesamt-CO2-Ausstoss würde nachhaltig und langfristig reduziert.
- Unabhängig ob Gott existiert, würden wir unseren Mitmenschen und uns ein besseres Leben garantieren.
- Wir bräuchten nicht zu unethischen, unmenschlichen (und gotteslästerlichen) Methoden wie Geburtenbeschränkung, Zwangssterilisation oder Zwangseuthanasie (ab einem bestimmten Alter) zu greifen.
- Wir könnten unseren Lebensstil weitgehend beibehalten und im Sinne einer Evolution, ohne staatliche Zwangsmassnahmen, ohne Al Gore und Konsorten zu bereichern, langfristig die Technologie weiterentwicklen, die Nahrungs- und Gesundheitsversorgung verbessern, um auch dann gewappnet zu sein, sollte der Klimawandel (falls er exitiert) sich auch ganz ohne unser Zutun beschleunigen sollte.
Der negative Ansatz als Alternative zur Bevölkerungszunahme müsste notgedrungen bei den Menschen in industrialiserten Ländern ansetzen:
- keine weitere medizinische Forschung, um das Leben nicht unnötig zu verlängern
- Abbau unseres Wohlstands
- höhere Lebenskosten ohne Vorteil für UNSERE Generation (wie zukünftige Generationen leben werden, können wir ohnehin nicht bestimmen)
Für die Menschen in den Entwicklungsländern, die HEUTE leben wollen, nicht in 100 oder 1000 Jahren, brächte das absolut keine Vorteile, wir würden sie einfach weiter in ihrem Leid sitzen lassen.
Setzen wir also unseren Verstand und unsere Innovationskraft ein, statt das Denken wenigen Politikern zu überlassen, die von der Wissenschaft nur das übernehmen, was sie persönlich glauben, verstehen oder was sie als "politisch korrekt" betrachten.
Mit einem solchen "sanften" Ansatz können diejenigen, die an Gott glauben, ihrem Herrn beruhigten Gewissen gegenübertreten, dijenigen die nicht an Gott glauben, können sich selbst beruhigt in die Augen sehen ... auch wenn sie im Keller noch eine alte Glübirne haben.
In Ihrem Beitrag vom 2007-11-21 17:59:06 machen Sie einige interessante Überlegungen bezüglich Religion, menschlichem Verhalten und Gott. Dabei gehen Sie logisch denkend vor. Wenn ich Sie richtig verstanden habe, kommen Sie zum Schluss, dass menschliches Verhalten überall auf der Welt ähnlich ist, dass es die Religionen bzw. die Interpretation von Gottes Wille sind, die Menschen zu Kriegen etc. veranlassen und dass es eigentlich keine Rolle spielt, ob Gott existiert oder nicht - der Mensch hat in beiden Fällen das Leben und den Verstand und sollte davon Gebrauch machen. Alles ganz logisch.
Meine persönliche Meinung ist folgende:
Was auf der Welt in ‚Gottes Namen’ an Gewalt, Unterdrückung und Tod geschieht, hat rein nichts mit ‚Gott’ zu tun. Es ist der permanente Missbrauch eines Wortes, welches mit verschiedensten Inhalten gefüllt wird, um Menschen zu lenken. Das Thema ‚Gott’ ist meiner Ansicht kein einfaches. Es lässt sich nämlich kaum logisch erfassen. So ist ja auch zu glauben etwas Irrationales nicht Logisches. Niemand weiss oder kann benennen, was Gott ist. Niemand kann im Ernst von sich behaupten, ‚Gottes Wille’ zu kennen. Und das was die Religionen aus ihren ‚heiligen Büchern’ predigen, ist Interpretation von tausendfachen Interpretationen.
Warum sind die Menschen nun aber nicht einfach Vernünftig und packen die Dinge mit ihrem Verstand an, wie Sie es vorschlagen? Wo liegt der Haken? Warum zählen die Religionen so viele Gläubige? (Hier ist anzumerken, dass wohl ebensoviel Positives durch gläubige Menschen geschieht, wie auch Destruktives durch Fanatismus.) Woher kommt die Sehnsucht der Menschen nach einem ‚Gott’? Das kommt daher, dass der Mensch nicht nur den Verstand besitzt, sondern auch schwer Definierbares wie Seele, Geist, Wesen, Intuition oder wie man es nennen will. Es handelt sich um Dimensionen, die jenseits des Verstandes und der Logik liegen. Hier finden wir zum Beispiel die Kreativität, die Zuneigung, die Freude, der Glaube etc. Dinge also, die nicht willentlich erzeugt werden können.
Karlfried Graf Dürckheim sagt es so:„Der Mensch hat zweifachen Ursprung, einen irdischen und einen himmlischen“. Dies ist eine mögliche Erklärung für die Sehnsucht der Menschen nach einer spirituellen Dimension. Der Mensch hat eben eine irdische Heimat und ein himmlische (wobei himmlisch nichts mit Himmel zu tun hat.) Diese Sicht bedeutet auch, dass der Mensch irdisches und himmlisches in sich vereint und ‚Wissen’ aus beiden Welten in sich trägt. Wir Menschen tragen demzufolge die Antworten auf die existenziellen Fragen des Menschseins und der Menschheit in uns. Ich glaube, dass eine Aufgabe während unseres Lebens darin besteht, auch nach Innen zu hören und Stück für Stück dieses ‚Wissen’ zu entdecken und es im Alltag zu leben.
****** Nach uns die Sintflut *******
Wenn ich richtig verstehe, geht es um einen Vergleich. Also nicht um Gott oder Religion.
Kurz gesagt: "Nützt es uns nichts - so schaden wir uns wenigstens nicht noch uns selbst."
Oder etwa nicht? Oder hätten wir es lieber, wenn wir sagen würden: Wir tun nichts? - Nein, wohl kaum.
Es gibt viele Politiker die haben "einen guten Willen", "gute Absichten", "ehrbare Werte"... nur genügt das nicht.
Sie wollen das gute, aber tun es nicht und das ist doch tragisch.
Wenn also Politiker dazu noch etwas tun (z.B. in der Politik sich für Umwelt einsetzt), so ist das meine ich schon überdurchschnittlich.
Sind sie verpflichtet, einem Verletzten zu helfen? Ja. Selbst wenn sie dabei einen Fehler machen.
Nach uns die Sintflut? - Wie auch immer, zumindest nach Aussagen der Bibel und einem Versprechen Gottes wird es diese nie mehr geben. (Man müsste es eben mal gelesen haben, um hier echt Auskunft geben zu können...)
Wie auch immer - eins ist wohl sicher:
Das Oel-Zeitalter das ca. 100 Jahren gedauert hat, ist wohl vorbei.
Meiner langen Rede kurzer Sinn war:
Das Klima unsers Planeten hat nichts mit Glauben zu tun und kann auch durch Glauben nicht beeinflusst werden. Deshalb hat Glauben in dieser Debatte nichts zu suchen.
Bevor wir aber vor einer vermeintlichen Gefahr fliehen, sollten wir eine gute Ahnung über das Ausmass der Gefahr und die möglichen Alternativen zur Abwendung der Gefahr oder die Fluchtwege studieren. Vor allem, wenn man nicht für sich allein entscheidet sondern für eine ganze Weltbevölkerung. Sehr oft führt die blinde Flucht in eine noch grössere Gefahr.
Rettet Euch von den Solarwärmekollektoren, welche lautlos unsere Häuser heizen, unsere Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen reduzieren, wertvolle Arbeitsplätze in der Schweiz schaffen und nachhaltige Steuereinnahmen sichern.
Sagt ja nicht der Denker hätte Euch nicht mit seiner weisen Voraussicht davor gewarnt!
Ich weiss nicht, auf welchen meiner Beiträge Sie Bezug nehmen. Sie schreiben: „Es steht jedem Menschen frei an "etwas" zu glauben, solange er niemand anderem diesen Glauben aufdrängt oder ihn als Vorwand benutzt, anderen Menschen Leid zuzufügen oder sie ihrer Freiheit (im weitesten Sinn) zu berauben.“
Ja, theoretisch steht es allen Menschen in den demokratischen Ländern dieser Welt frei, zu glauben was sie wollen. In Wirklichkeit ist die Glaubensfreiheit eine Illusion. Gerade da, wo es um Religion geht, ist Manipulation, Beeinflussung und Beraubung des eigenen Denkens an der Tagesordnung. Ihre Formulierung entspricht somit einem Ideal, aber kaum der Wirklichkeit.
„Das Klima unsers Planeten hat nichts mit Glauben zu tun und kann auch durch Glauben nicht beeinflusst werden. Deshalb hat Glauben in dieser Debatte nichts zu suchen.“
Allerdings! Sie selber degradieren aber Ergebnisse langjähriger Forschung (Klimabericht) zur Hypothese und machen daraus eine Glaubensfrage. So sagen Sie zum Beispiel: „Eine Massnahme, die in die völlig falsche Richtung führt, ist nicht besser, als die hypothetische Ursache die man bekämpfen will.“ Sie scheinen zudem sehr genau zu wissen, was die ‚falsche Richtung’ ist.
@Liza: Einige Aussagen hier lassen mir die Haare zu Berge stehen. Zum Beispiel:Dieser Erfolg war meines Wissens möglich, indem häufig Mädchenembryonen abgetrieben oder Mädchen nach der Geburt getötet wurden;...
Genau das scheint mir eines der Hauptprobleme zu sein beim Thema der Überbevölkerung: sobald jemand von Geburtenkontrolle und Einkindehe anfängt, sehen sofort alle die Grausamkeiten der Chinesischen Republik. Kein Zweifel deren Methoden waren falsch. Niemand hier will einen Dunklen Mann, der mit der Heugabel im Dorf umher geht, um Kleinkinder aufzuspiessen, weil sie überzählig sind. Natürlich nicht.
Das will aber nicht heissen, dass damit das Thema beerdigt ist - auch wenn es viele gerne so hätten. Wie Denker vorschlägt, gibt es sanfte Methoden, die Bevölkerungszahl stabil zu halten oder gar über lange Zeiträume hinweg zu senken. Keine Mutter muss dafür ihr neugeborenes Kind in die Aare werfen.
Wie hier auch richtig festgestellt wurde, stabilisiert sich die Bevölkerungszahl in gutgebildeten Schichten von alleine. Nicht so in den weniger gebildeten.
Es sollten sanfte Anreize bestehen, nicht mehr als ein Kind zur Welt zu bringen. Dieses sollte dann auch top gesund sein. Kurz um:
etwas mehr Qualität als Quantität.
Und bevor jetzt wieder jemand Hurra Rufen kommt und "Herrenrasse" schreit: Das habe ich NICHT gemeint.
Ein heisses Eisen eben dieses Thema.
Die Pascal'sche Makrokosmos/Mikrokosmos Beschreibung habe ich eben zum dritten Mal gelesen - mit Gewinn. Der Mann konnte offensichtlich staunen. Das Staunen - der Beginn aller Philosophie.
@ Globi:
Someone once called God an "Unintelligible Intelligence"
http://www.ngo-online.de/ganze_nachrich
Wir sahen in den bisherigen Blogs, dass sich der Mensch häufig irgendeine „Religion“ zulegt. Wenn nicht eine spirituelle, dann halt eine materielle: Man kann an die Technik glauben, ans TV-Programm, an die Fussballmannschaft, an die Lieblingspartei, an den Schönheitschirurgen, an die Börse oder an ewiges Wachstum. Beweisen oder widerlegen lässt sich relativ weniges (solange mans nicht ausprobiert oder erlebt hat). Oft wird auch Bewiesenes nicht „geglaubt“.
„Denker“ liefert endlich auch Lösungsansätze:
„Abbau von Wohlstand“ (würde meinem Wachstumsstopp entsprechen) - Vielleicht reicht auch eine Neudefinition von „Wohlstand“.
„Verzicht auf lebensverlängernde medizinische Forschung.“ – Vielleicht reicht auch die Enttabuisierung des Todes. (90% der medizinischen Forschung dienen 10% der Menschheit. Eine Milliarde Menschen leiden an HEILBAREN und VERMEIDBAREN Krankheiten…)
„Höhere Lebenskosten“ – Vielleicht reichen auch schlicht transparente (echt FREIE) Märkte und GERECHTE Preise, welche die Knappheit, die Produktionsart, den Transportweg, die graue Energie und sozialen Standards dahinter wiederspiegeln… (1 Liter Biomilch kostet immer noch mehr als ein Liter Bleifreibenzin…, eine Kiwi aus Neuseeland ist billiger als ein Apfel aus dem Seeland).
Leider läuft fast alles, was die globale Politik hervorbringt, genau in die andere Richtung. Mehr Armut, weniger Wald, sich öffnende Lohnschere, weniger Gerechtigkeit, höherer Energieverbrauch, weniger Transparenz, mehr Korruption, verfehlte Milleniumsziele der UNO, verfehlte oder vorsätzlich missachtete Kyotoziele, die Liste ist endlos.
Die Wirtschaft BRAUCHT, ERFORDERT und ERZWINGT ständiges globales Bevölkerungswachstum. Die stabilen industrialisierten Populationen EXPORTIEREN ihren Wachstumsdrang temporär nach China, Indien und auch Afrika, weil dort der Gegendruck am geringsten ist. Spannend wirds, wenn die mal "aufgeholt" haben.
Ich sehe keine Möglichkeit zu einer globalen Nur-Bevölkerungs-Stabilisierung, die nicht unmenschlich wäre. Man MUSS eben zuerst bei der Ursache ansetzen (und das ist der Wachstumszwang) und diesen dämpfen und die Dynamik glätten.
Aber scheinbar glaubt das auch niemand...
Gratuliere, dass Sie das sehr brisante Thema der Wachstumskontrolle der Bevölkerung ansprechen. In den siebziger Jahren war das Thema ja sehr aktuell und viele meiner Generation haben genau deshalb auf Familie und Kinder verzichtet.
Alle Achtung vor dem chinesischen Volk, das die sehr einschneidende Massnahme der Einkindfamilie sicherlich nicht ganz freiwillig, aber doch effektiv mitträgt. Bei uns, mit unserem überbordenden Individualismus, wären solche Massnahmen wohl kaum möglich.Solche Massnahmen sind wahrscheinlich nur in einer Gesellschaft möglich, in der sich das Individuum im Dienst und als Teil der Gesellschaft sieht und nicht umgekehrt. Die Einkindfamilienmassnahme ist sehr sehr einschneidend und hat viele schwierige und schmerzliche Aspekte, wie auch Liza schreibt und doch wird sie durchgezogen zum Wohl der Gemeinschaft.
Wenn wir uns mehr in den Dienst des Gesamtwohles stellten, unsere Individualität dem Gesamtwohl unterstellten, würden viele Diskussionen wegfallen. Es würde dann z. B. niemand mit Promille rumfahren, weil er oder sie auf seine /ihre individuelle Befriedigung zu gunsten der allgemeinen Sicherheit verzichten würde ganz freiwillig und ohne Zwang.
Wenn wir uns im Dienste des Wohles unseres Planeten sehen würden, würden wir das tun, was ihm nützt und das lassen, was ihm schadet.
Aber vielleicht gehört das Postulat, wenn es allen gut geht, geht es auch mir gut, halt schon zu den ewig gestrigen.
Nochmals möchte ich auf die Bevölkerungsexplosion zu sprechen kommen. Dass weniger Menschen die Umwelt weniger belasten stimmt ja so nicht ganz. Sonst würde nicht ein kleiner Teil der Menschheit, nämlich wir, die Umwelt über alle Massen belasten.
Es braucht die Massnahmen zum Umwelt und Klimaschutz trotzdem .
Ich persönlich ziehe die Bereiche vor, wo auch ich etwas tun kann.
Unsere Psyche ist halt schon etwas eigenartig. Fragen Sie mal rum . Wahrscheinlich 90% der hiesigen Menschen findet: D Gsundheit isch s wichtigscht.
Die Konsequenz daraus, laut medizinischer Forschung und gesundem Menschenverstand müsste sein: Zu Fuss gehen, Velo fahren, wenig Fleisch essen, (Fleisch als Beilage), wenig Alkohol, Stress meiden, Lärm meiden, Räume nicht überheizen, wenig Chemikalien brauchen etc. Facit: Umweltfreundliches Verhalten nützt jedem von uns selber am meisten. Problem wäre also gelöst. Alles völlig rational.
Reaktion: Na weiss ich schon, aber...., das ist aber eine Moraltante, mein Grossvater wurde 90 und hat immer geraucht, also ist nichts bewiesen, etc. etc.
Uebrigens mit der Ausnahme zu rechnen führt in den seltensten Fällen zum Erfolg, s. einarmige Banditen.
Guet Nacht.
Wie? - Sie glauben mir nicht? - Wie vieles leiten wir aus der festen Überzeugung ab, zu wissen: "Was Gott* Will!" und behaupten....
*(steht für den Glauben jedwelcher Religion)
Ist Ihnen etwas aufgefallen an dem, was uns allen über Was Gott Will beigebracht worden ist? Mir schon. Haben Sie bemerkt, dass die Theologie, wie sie uns in den traditionellen Lehren übermittelt wird, eine Theologie der Trennung ist? In dieser Theologie befinden wir uns hier und Gott dort drüben.
Naja, werden Sie vielleicht sagen, so ist das eben nun mal, oder?
Wenn wir meinen, dass sich die Theologie im Grunde nicht wesentlich auf unser Alltagsleben auswirkt, spielt die Antwort auf diese Frage kaum eine Rolle. Sie glauben, was Sie glauben, und ich glaube, was ich glaube, und andere glauben, was sie glauben, und so gehen wir alle mit unseren Überzeugungen unserer Wege und leben unser Leben. Doch das ist nicht einfach nur eine rein theologische Angelegenheit.
Theologie produziert Soziologie.
Eine Theologie der Trennung produziert eine Soziologie der Trennung.
So einfach ist das. Und bedauerlicherweise produziert die Theologie nur allzu oft eine Soziologie, die eine Pathologie produziert.
Genau das ist überall auf dem Globus geschehen. Wir Menschen haben eine Pathologie der Trennung erschaffen, in der wir nun unser Leben führen. Eine Trennung von Gott und eine Trennung untereinander.
Nun ist es richtig, dass wir es trotz unserer Soziologie der Trennung zu ein paar bemerkenswerten Errungenschaften gebracht haben. Die Menschen können das Atom spalten, Heilmittel für Krankheiten entwickeln, Menschen zum Mond schicken und haben den genetischen Code des Lebens selbst geknackt. Aber leider können viele Leute -vielleicht die überwiegende Mehrheit - das Einfachste nicht.
Miteinander auskommen.
Warum ist das so? Was glauben Sie?
Denken Sie darüber nach.
Wie kommt es, dass bei allem, was wir durch unsere Mythen, Kulturgeschichten und Religionen übermittelt bekommen haben - bei allem, was uns von unseren Vorfahren und Ältesten, von unseren Priestern und Rabbis und Mullahs über Gott erzählt wurde -, ein Großteil von uns in Bezug auf unser kollektives Erleben nichts Besseres zuwege gebracht hat?
Aber wir haben doch eine Menge Gutes zuwege gebracht, sagen Sie vielleicht. Die Welt ist ein besserer Ort, als sie es vordem war. Wir Menschen führen uns nicht mehr so auf wie in früheren primitiven Zeiten. Wir leben in weiten Teilen in Frieden und sind zumeist nicht gewalttätig.
Nein, das sind wir nicht. Die meisten von uns sind es nicht. Darin sind wir uns einig. Aber können wir uns auch in Folgendem einig sein?
Kollektiv gesehen geht die Menschheit unaufhörlich und in zunehmendem Maße gewalttätig mit ihrer eigenen Gattung um.
*
Wir lassen zu, dass Menschen hungern - das ist eine Form von Gewalt.
*
Wir machen Leben rettende Medikamente und gute medizinische Betreuung Millionen Menschen nicht zugänglich - das ist eine Form von Gewalt.
*
Arbeiter und Angestellte sind unterbezahlt, und in den Chefetagen werden gewaltige Profite eingestrichen - das ist eine Form von Gewalt.
*
Frauen werden mies behandelt, man bezahlt ihnen zu wenig, verweigert ihnen Beförderungen und verstümmelt sie -das sind Formen von Gewalt.
*
Rassenvorurteile sind eine Form von Gewalt.
*
Die Misshandlung und der Missbrauch von Kindern, Kinderarbeit, Kindersklaverei, Kinderprostitution, Kinderhandel und Kindersoldaten sind Formen von Gewalt.
*
Wir verweigern Menschen ihre Bürgerrechte aufgrund ihrer sexuellen Neigung oder ihrer Religionszugehörigkeit oder ethnischen Herkunft - das ist eine Form von Gewalt.
*
Die Todesstrafe ist eine Form von Gewalt.
*
Wir bauen eine globale Gesellschaft auf und erhalten sie aufrecht, in der Ausbeutung, Unterdrückung und Ungerechtigkeit allgemein üblich und allgegenwärtig sind - das ist eine Form von Gewalt.
Leiden zu ignorieren ist ebenso eine Form von Gewalt wie Leiden herbeizuführen.
Die Liste, wie Sie wissen, könnte noch länger sein....
Im Jahr 2004 sah die Menschheit zu, wie bei ethnischen kriegerischen Auseinandersetzungen im Sudan über 75 000 Menschen starben und über 1,5 Millionen aus ihren Heimatdörfern vertrieben wurden. Die Welt zauderte und zögerte und tat monatelang nichts oder kaum etwas. Das ist das Kennzeichen einer außerordentlich primitiven Gesellschaft, die zu ängstlich, zu schwach, zu gelähmt oder schlimmer noch - zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist, um nicht mal einem Völkermord ein rasches Ende machen zu können.
Macht Sie diese Aufzählung allmählich ein bisschen ungeduldig? Ich kann es Ihnen nicht verdenken. Die Dinge so zu sehen, wie sie in unserer Welt wirklich sind, kommt uns hart an. Wir beschäftigen uns lieber mit der Sonnenseite des Daseins. Wir möchten lieber weiterhin positiv denken, ein gutes Gefühl dem Leben gegenüber behalten. Kein Mensch will sich all die üblen, schlimmen Dinge anschauen.
Aber wie sollen wir all die üblen, schlimmen Dinge ändern, wenn wir nicht wenigstens ein ganz klein bisschen Zeit darauf verwenden, sie uns anzusehen? Kann man denn etwas dadurch ändern, dass man es in seiner Existenz nicht anerkennt?
Das glaube ich nicht. Es gibt einen Satz in Arthur Millers wunderbarem Stück Tod eines Handlungsreisenden. Linda, die aufgebrachte Frau von Willy Loman, herrscht ihre erwachsenen Söhne an, doch die Tragödie zur Kenntnis zu nehmen, die sich in Gestalt ihres Vaters, dessen Leben direkt vor ihren Augen zusammenbricht, abspielt. Sie sollen zur Kenntnis nehmen, was er im Leben durchgemacht und was er ihnen zu geben versucht hat. »Attention must be paid«, sagt sie mit bebender Stimme. »Attention must be paid.«*
Wir müssen unsere Aufmerksamkeit auf die Tatsache richten, dass unsere Lebensweise dem Tod geweiht ist. Wir müssen zur Kenntnis nehmen, was die Welt durchgemacht und was sie uns zu geben versucht hat. Und wir müssen zur
* In der deutschen Übersetzung von Volker Schlöndorff und Florian Hopf lautet dieser Satz: -Achtung! Achtung schulden wir einem solchen Menschen."
In unserem Kontext wäre allerdings folgende Übersetzung passender: -Achtung schulden wir und Aufmerksamkeit müssen wir schenken.«
Kenntnis nehmen, was wir kollektiv und individuell in dieser Welt tun.
Attention must be paid.
Man schätzt, dass in unserer heutigen Welt an die 250 Millionen Kinder arbeiten. Und dem UNICEF-Bericht von 2000, The Progress of Nations, zufolge müssen über 50 Millionen Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren eine absolut unerträgliche Arbeit verrichten. Kümmert's irgendwen?
Laut dem von der Coalition to Stop The Use of Child Soldiers 2001 veröffentlichten Bericht Global Report an Child Soldiers kämpfen zu jedem Zeitpunkt mehr als 300 000 Kinder unter achtzehn in weltweit über dreißig Ländern als Soldaten mit bewaffneten Regierungstruppen und bewaffneten Oppositionsgruppen. Wie in diesem Bericht vermerkt wird, ist die überwiegende Anzahl dieser Kindersoldaten zwischen fünfzehn und achtzehn Jahre alt, die jüngsten sind aber erst sieben.
Für fast zwei Drittel der Menschen auf dieser Welt ist das Leben ein täglicher Kampf. Und für die Hälfte von ihnen bedeutet es einen Kampf ums Überleben. Kümmert's irgendwen?
Warum gibt es Ihrer Ansicht nach diese Bedingungen und Umstände? Meinen Sie, es könnte irgendetwas mit der Tatsache zu tun haben, dass wir uns auf dieser Erde nicht als Angehörige derselben Familie betrachten? Meinen Sie, es könnte so sein, weil wir uns einbilden, voneinander getrennt zu existieren?
Was immer der Grund sein mag, Tatsache ist, dass die Welt kein für alle funktionierendes System installiert hat, um die Fülle der Erde miteinander zu teilen; es funktioniert nur für die, die bestimmte Kriterien der Hautfarbe oder Geschlechtszugehörigkeit oder Religionszugehörigkeit oder ethnischen Herkunft erfüllen.
Die UNO berichtet, dass Geberländer im Durchschnitt nur ein Viertel (0,25) Prozent ihres gesamten Bruttosozialprodukts für die Entwicklungshilfe in ärmeren Ländern bereitstellen. Kümmert's irgendwen?
Und wenn man seinen gesamten Reichtum in Beziehung zu dem setzt, was es spendet - was ist das geizigste unter den hoch entwickelten Ländern dieser Welt? Es sind die Vereinigten Staaten von Amerika, das unbestreitbar reichste Land der Erde. Das reichste ist das geizigste.
Kann das möglich sein? Ja. Es ist möglich und es ist wahr.
Jetzt sagen Sie vielleicht: »He, warte mal einen Moment. Die USA wenden mehr Dollar auf als die Hälfte der anderen Länder zusammengenommen.» Damit haben Sie Recht. Was die konkreten Dollarzahlen angeht, haben Sie Recht. Aber die USA haben auch mehr Dollar als die Hälfte der anderen Länder zusammengenommen. Somit sind sie, im Verhältnis zu dem, was sie haben, die geizigste Nation von allen.
Stellen Sie sich vor, Sie haben zehn Dollar und geben Ihrem Bruder drei, weil er in Schwierigkeiten steckt. Ihr Nachbar hat fünfzig Dollar und gibt seinem Bruder fünf Dollar. - Wer von Ihnen beiden ist der Großzügigere? Lassen Sie sich von der Tatsache beeindrucken, dass Ihr Nachbar, was die konkrete Summe angeht, mehr als Sie gegeben hat? Oder berücksichtigen Sie den Fakt, dass er fünfmal mehr hat als Sie und deshalb auch fünfmal mehr hätte geben können? Man hätte darauf hoffen können, dass er im Verhältnis zu seinem Reichtum gibt, oder nicht?
Meine persönlichen Vorstellungen in dieser Sache finden ihren Widerhall in den Worten John F. Kennedys, der vor vielen Jahren sagte: »Denen viel gegeben wurde, wird auch viel abverlangt.«
Aber die USA sind nicht die Einzigen, die den Zuwendungen für die bedürftigen Nationen eine zu geringe Priorität einräumen. 2003 haben die reichsten Länder der Welt insgesamt 60 Milliarden Dollar aufgewendet, um den ärmsten Ländern zu helfen, ihre Armut, den Mangel an Ausbildung und den schlechten Gesundheitszustand anzugehen. Im gleichen Zeitraum haben diese reichsten Länder 900 Milliarden Dollar für die Verteidigung ausgegeben.
Das veranlasste den Präsidenten der Weltbank zur trockenen Bemerkung, dass die Verteidigungskosten nie die kleinere Summe übersteigen müssten, wenn die Welt die Rangfolge ihrer Prioritäten ganz einfach umdrehen würde.
In einer globalen Gesellschaft, in der das Leiden anderer wirklich eine Rolle spielte - nicht nur als Lippenbekenntnis, sondern auf der Ebene, auf der man etwas unternimmt, das die Dinge wirklich ändert -, würde man eine solche Umkehr der Prioritäten sofort und ganz automatisch vornehmen.
Weil dieser Prioritätenwechsel nicht stattgefunden hat, wird die ganz direkte Form von Gewalt zu einer Lebensart auf unserem Globus.
Immer öfter nimmt sie heute an immer mehr Orten die Form direkter körperlicher Angriffe auf andere an, sei es durch eine Person oder durch Gruppen.
Ein Zeichen dafür, dass die soziale Ordnung versagt, ist die Tatsache, dass auch unter jenen, die ein behaglicheres Leben führen und nicht ganz so offensichtlich leiden, die Gewalttätigkeit in dramatischer Weise zunimmt. Wenn selbst die, die zufrieden sein sollten, unzufrieden sind, dann weißt du, dass etwas nicht stimmt; dann weißt du, dass du in Schwierigkeiten steckst.
Die Gewalt nimmt nicht nur auf den Straßen des Mittleren Ostens vehement zu, sondern auch auf den Straßen Europas; nicht nur in den Hütten der Armen in Südostasien, sondern auch in den Heimen der Wohlhabenden in Nordamerika. Deshalb gibt es nun in vielen Ländern allerorts Metalldetektoren - auf militärischem Gelände und auf Flughäfen, wo man es ja schon erwartet, aber auch dort, wo man dies einst als absolut fehl am Platz empfunden hätte: in Einkaufszentren und Hotels, Kaufhäusern und Nachtclubs und ja, sogar auch in Schulen, Kirchen, Moscheen, Tempeln und Synagogen.
Deshalb sind nun in den Londoner Straßen versteckte Kameras angebracht. Es heißt, dass der ganz normale Bürger in London an die dreihundert Mal am Tag fotografiert wird. In Chicago wurde gerade verkündet, dass zusätzlich zu den Tausenden, die schon vorhanden sind, Hunderte von neuen Straßenkameras in der ganzen Stadt installiert werden. All das soll natürlich unserem Schutz dienen. Es geht um die Sicherheit. Diese Kameras sind so programmiert, dass sie jedwede »ungewöhnliche Aktivität« erfassen und der Polizei, der Feuerwehr und anderen Organisationen Alarmsignale schicken, die sofort Leute entsenden.
Big brother is watching you - Der große Bruder sieht dich.
Vor über fünfzig Jahren verfasste George Orwell sein berühmtes Werk 1984, diese abschreckende Schilderung des Alltagslebens auf unserem Planeten. Zwar dauerte es zwanzig Jahre länger als erwartet, bis diese albtraumhafte Welt erschaffen war, aber erschaffen wurde sie, samt ihren satellitengestützten Ortungssystemen, die den Aufenthaltsort jeder Person bis auf fünfzehn Meter genau ausmachen können, den Überwachungskameras auf den Straßen, dem staatlichen Zugriff auf die Daten, wer welche Videos und Bücher ausleiht, ja im Grunde auf alles an Aktivitäten, die wir außerhalb unserer vier Wände unternehmen. Bald wird es auch Kameras in unseren vier Wänden geben. Kümmert's irgendwen?
Alles das ist nötig, so sagt man uns, weil allerorten eine wachsende Anzahl von Menschen frustriert, wütend, unzufrieden, unberechenbar geworden ist und noch bereiter als je zuvor, Gewalt anzuwenden.
Was meinen Sie, warum ist das so?
Denken Sie darüber nach.
Und warum haben unsere Theologien, bei denen wir nach den klügsten Antworten auf die schwierigsten Fragen des Lebens suchen, diesen Trend nicht umzukehren vermocht? Ganz zu schweigen davon, dass sie es erst gar nicht so weit kommen ließen und ihm gleich Einhalt geboten.
Die Antwort ist, dass die Theologie der Trennung nicht funktioniert. Doch die Leute beharren bis zu diesem Moment darauf, dass es das ist, Was Gott Will.
Wenn es Sie wirklich interessiert, Was Gott Will, dann lassen Sie mich Ihnen eine Frage stellen: Haben uns Ihrer Meinung nach unsere irdischen Theologien effektive Richtlinien dafür geliefert, wie wir miteinander in Frieden und Harmonie leben können?
Hier ist meine Meinung: Nein. Tatsache ist, dass sie nur allzu oft genau das Gegenteil bewirkt haben.
Heute verhungern jede Stunde 400 Kinder. Jede Stunde. Doch es wäre möglich, mit nur fünf Prozent der Summe der jährlichen weltweiten Waffenverkäufe alle hungernden Kinder auf diesem Planeten zu ernähren, sie davor zu bewahren, an Krankheiten zu sterben, die sich verhindern ließen, und allen eine Grundausbildung zukommen zu lassen.
Fünf Prozent.
Kann das möglich sein?
Ja, es ist möglich, und es ist wahr.
Und in welcher Weise ist das ein Beweis für das Versagen der Religionen und Theologien? Die Vernachlässigung der eigenen Nachkommenschaft bis hin zum Verhungern kann sich nur in einer Gesellschaft zutragen, deren Mitglieder sich als von Gott und voneinander getrennt betrachten und glauben, dass sie nur sehr wenig miteinander zu tun haben. Und genau das ist es, was unsere Religionen lehren. Nur eine solche Kulturgeschichte kann eine Welt rechtfertigen, in der die 225 reichsten Menschen insgesamt über so viel Einkommen verfügen wie drei Milliarden arme Menschen zusammengenommen. Vielleicht ist Ihnen die wahre Bedeutung dieser Aussage entgangen, deshalb möchte ich sie wiederholen: Wir haben eine Welt geschaffen, in der die 225 reichsten Menschen insgesamt über so viel Einkommen verfügen wie drei Milliarden arme Menschen zusammengenommen.
Drei Milliarden.
Das ist die Hälfte der Weltbevölkerung.
Und das Herzzerreißende an all dem ist nicht nur, dass wir eine solche Situation geschaffen haben, sondern dass viele Menschen es ganz okay finden, dass es so ist, wie es ist. Man sagt ihnen, dass die 225 reichsten Leute zusammen über so viel Einkommen verfügen wie insgesamt drei Milliarden arme Menschen, und sie erwidern: »Ah ja. Okay. Und wo ist das Problem? «
Wollen Sie wissen, warum es heute so viel Unruhe und Gewalt auf der Welt gibt? Machen Sie die Augen auf.
Vielleicht haben Sie es schon getan. Vielleicht wissen Sie bereits Bescheid. Vielleicht verstehen Sie. Doch wenn sich etwas ändern soll, müssen noch mehr Menschen verstehen und dann beschließen, dass sie in Bezug auf das, was sie verstehen, etwas unternehmen werden. Wenn nur noch mehr von uns die Augen aufmachen und den Blick auf unsere Umwelt richten könnten! Wenn nur mehr von uns unsere Welt als Ausdruck unseres Einsseins erschaffen könnten. Wenn unsere Theologien nur mehr von uns dazu verhelfen könnten, dies häufiger zu tun. Aber tatsächlich halten uns unsere Theologien davon ab, die Wirklichkeit unseres Einsseins zu erfahren und zu erleben, sie lehren uns die Trennung und das Getrenntsein. Unsere Gedanken und Vorstellungen vom Getrenntsein sind es, die derartige Bedingungen und Zustände weiterhin existieren lassen.
Wäre die Theologie eine Naturwissenschaft wie Biologie oder Physik, hätte man ihre Informationen und Daten schon vor langer Zeit insofern als unzuverlässig beurteilt, als sie auch nach Tausenden von Jahren keine schlüssigen Resultate hervorgebracht haben. Zumindest würden diese in Frage gestellt und angezweifelt werden.
Hat die Menschheit den Mut, ihr eigenes Informationsund Datenmaterial in Bezug auf Gott und das Leben in Frage zu stellen? Sind die Menschen tapfer genug, dieses unantastbare Was wenn? durchzudenken?
Was, wenn etwas sehr Wichtiges, das die Menschen über Gott zu wissen glauben, schlichtweg unzutreffend wäre? Würde das irgendetwas ändern?
Wie viel mehr wollen sich die Menschen noch zumuten lassen, bevor sie anfangen, der Ursache dafür auf den Grund zu gehen, dass die Welt so ist wie sie ist? Und wie viele von jenen Menschen, die äußern, dass der Glaube an Gott machtvoll genug ist, um die Heilung von den Übeln dieser Welt bewirken zu können, sind imstande zu erkennen, dass ein unzutreffender Glaube machtvoll genug sein könnte, um die Ursache dieser Übel zu sein?
Wie steht's mit Ihnen? Wo stehen Sie hinsichtlich all dieser Dinge? Meinen Sie, dass es angesichts des gegenwärtigen Zustands dieser Welt ein guter Augenblick wäre, sich mit ein paar neuen Gedanken über Gott, das Leben und unser Miteinander zu befassen?
Wie steht's mit Ihrem Leben? Ist so weit alles in Ordnung? Oder gibt es mehr Herausforderungen in Ihren Beziehungen, in Ihrem Beruf, in Ihrem Alltag, die Sie gerne bewältigen würden?
Erblicken Sie, wenn Sie sich Ihr Leben und Ihre Umwelt so anschauen, darin eine Widerspiegelung von Was Gott Will? Wenn nicht, was will Gott dann Ihrer Ansicht nach wirklich?
Ich meine, ist es an der Zeit, es zu sagen. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, um die große Wahrheit über Was Gott Will zu offenbaren. Dies könnte sehr wohl die wichtigste Information sein, die der Menschheit je zukam. Sie wurde ihr schon in der Vergangenheit mehr als einmal übermittelt, aber sie scheint sie nicht verstanden zu haben. Nun wird sie hier so klar und schlicht und einfach, auf so neue und zugängliche Art offenbart werden, dass es künftig keine Missverständnisse mehr geben kann.
Weil diese Information für die Zukunft der Menschen von so entscheidender Bedeutung ist.
Aber lassen Sie mich bitte, noch zur Vorsicht mahnen. Diese Offenbarung könnte Ihnen einen Schock versetzen. Die Menschen haben ihre Glaubensvorstellungen und Überzeugungen in Bezug auf Was Gott Will über Tausende von Generationen hinweg eng an ihr kollektives Herz gedrückt.
Ich sagte, Tausende von Generationen.
Das ist eine sehr lange Zeit.
Für eine Spezies, die behauptet, das Abenteuer zu lieben, sind wir Menschen gegen das Neue bemerkenswert resistent. Und das stimmt doppelt, wenn es um das Älteste im Pluriversum geht - um das, was ja nach Auffassung so mancher dem Pluriversum vorausgeht und es erschaffen hat.
Also seien Sie nicht überrascht, wenn Sie gegen die atemberaubenden Offenbarungen sind. Doch jetzt ist die Zeit für einen Wandel gekommen -und das könnte weitaus mehr sein als Sie vom Leben erwarten. Gehen wir also mutig ans Werk und erkunden gemeinsam die Wahrheit über Was Gott Will...
Sie sind erstaunt? Worüber denn? Wussten Sie nicht....?
Was Gott will - ist: er will gar nichts! Denn er hat ja schon alles! Oder anders gesagt: Einem dem alles gehört, können Sie nicht noch mehr geben! - Verstanden?
- Aber - er lässt uns tun, was wir wollen, denn auch das ist SEIN Wille! - oder andersherum unser Wille ist sein Wille, mit allen Konsequenzen...
mit freundlichen Grüssen
Ihr Rich
Im Gegenteil. Ich beschäftige mich den wissenschaftlichen Aspekten, um eben nicht glauben zu müssen, sondern um zu wissen.
Das Ergebnis langjähriger Forschung ist eben die Erkenntnis, dass wir noch weit davon entfernt sind, die Funktion unseres Planeten auf einem PC nachbilden und dann auch noch Vorhersagen treffen zu können.
Und es hat sich klar gezeigt, dass sich wichtige bisherige Studien aufgrund mangelnder Kenntnisse als unbrauchbar herausgestellt haben. Der Hockey Stick von M. Mann - mit dem in den ersten Berichten Angst und Schrecken verbreitet wurde - wurde aus dem IPCC-Bericht gekippt (Al Gore verwendet in noch). Er beruht auf der Untersuchung der Ringe der Borstenkiefer in Nordamerika, die über 4000 Jahre alt werden kann. Niemand weiss, welche Faktoren - neben der Temperatur - die Dicke der Ringe bestimmt und welchen Einfluss z.B. Feuchtigkeit hat. Man weiss aber, dass z.B. der (oft einseitige) Verlust der Rinde das Wachstum der Ringe beeinflusst, also eine eindeutige Aussage verunmöglicht. Es gibt Anzeichen dafür, dass auch bei den Berechnungen Fehler gemacht wurden.
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Sie übersehen, dass das IPCC kein wissenschaftliches sondern ein politisches Gremium ist ('i' steht für Intergovernmental). Im Mandat des IPCC steht ganz zuoberst: "Das IPCC betreibt weder Forschung noch überwacht es klimabezogene Daten oder Parameter."
Und ein ganz gefährlicher Satz ist ebenfalls zu lesen: "Wenn Regierungen die IPCC-Berichte akzeptieren ... anerkennen sie die Legitimität der wissenschaftlichen Inhalte."
Als ob alle wissenschaftlichen Fragen schon geklärt wären! Wenn also Moritz Leuenberger aus Bali zurückkommt, hat er die "Legitimität der wissenschaftlichen Inhalte" akzeptiert. Wie soll er beurteilen, ob die wissenschaftlichen Inhalte ausreichend und stichhaltig sind? Seine Entscheidung wird zu einer Glaubensfrage ...
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"Sie scheinen zudem sehr genau zu wissen, was die ‚falsche Richtung’ ist."
Nein ich weiss es nicht, aber wenn man weder die Ursache genau kennt noch die Lösungsmöglichkeiten gegeneinander abwägt, kann es sehr wohl sein, dass man in die falsche Richtung rennt und sich damit von der Lösung noch weiter entfernt.
Tatsache ist, selbst wenn wir und der Rest der Welt Kyoto einhalten UND die Vorhersagen des IPCC zutreffen, schieben wir die Sintflut um 5 Jahre hinaus.
Um nochmals auf die Religion zurückzukommen: Da wir gemäss IPCC offenbar sicher wissen, dass die Sintflut kommen wird, wäre es sinnvoller, mit dem Bau von 'Archen' zu beginnen (sprich: Land dort bewohnbar zu machen, wo es vor dem Meer sicher ist), um die Menschen (alle Menschen!) dorthin zu bringen, wo sie vor dem steigenden Wasser sicher sind und ihre Ernährung sicherzustellen.
Unsere Technologie müsste dazu in der Lage sein, wenn man sie entsprechend fördert.
http://gotteskuss.blueblog.ch
MODERATOR: bitte halten Sie sich auch an die eigenen blogregeln und schalten Sie themenfremde beiträge nicht mehr auf.
http://www.ecoglobe.ch
"Dass weniger Menschen die Umwelt weniger belasten stimmt ja so nicht ganz. Sonst würde nicht ein kleiner Teil der Menschheit, nämlich wir, die Umwelt über alle Massen belasten."
Wie wahr!
Eigenartig, dass viele dem Thomas Uerseler gratulieren, der über die Bevölkerungskontrolle sprechen möchte, aber
1. keine Rezepte für eine Bevölkerungskontrolle vorbringen und
2. nicht gewillt oder fähig sind, aus diesem Widerspruch (auch wenige Menschen können die Umwelt übermässig belasten) den Schluss zu ziehen, dass die Ursache für die Umweltprobleme tiefer liegt...
Da sind wir aber gespannt, wofür die 3 Pünktchen stehen ...
1. Das Warten und Hoffen auf Epidemien
2. Das Inkaufnehmen von "Natur"katastrophen
3. Das Anzetteln von Kriegen
Es ist erwiesen, dass diese Rezepte bislang immer sehr gut gewirkt haben, sogar Arbeitsplätze schaffen (!) und auf breiteste politische Akzeptanz gestossen sind.
„…sobald jemand von Geburtenkontrolle und Einkindehe anfängt, sehen sofort alle die Grausamkeiten der Chinesischen Republik. Kein Zweifel deren Methoden waren falsch,“ sagen Sie jetzt. Einige Beiträge weiter unten haben Sie noch den Erfolg der staatlich verordneten Nachwuchsbeschränkung in China gelobt.
Zu diesem Thema unterstütze ich voll die Anregungen und Gedanken von Wachstumskritiker.
@ Wachstumskritiker:
Meiner Meinung nach den Nagel auf den Kopf getroffen! All diese Ersatzreligionen! An was wir alles glauben: ans TV-Programm, an die Fussballmannschaft etc. etc. Deine ganze Auflistung.
Wirtschaft total:
Ich erinnere mich, vor 30 Jahren, da begegneten mir Autos, Privatwagen mit grossen Werbeaufdrucken. Man konnte damals sein Auto zur Verfügung stellen als fahrende Litfasssäule und wurde dafür BEZAHLT.
Heute?
Finde ich kaum eine Unterhose ohne für irgendjemanden Werbung zu machen, oder eine "Message" zu transportieren, geschweige denn ein Hemd. Der Clou der Sache, heutzutags g l a u b e n die Leute an Marken, und sind bereit einen AUFPREIS zu zahlen um Werbung zu machen mit einem Logo, einem Signet oder einer sonstige Kenntlichmachung! Das nenne ich eine Strategie!
Wir sind geBRANDmarkt!
Kein Kommentar!
No Comment!
Ich bin nicht sicher, ob überhaupt jemand meiner Meinung ist (den Wachstumzwang als Grundübel zu identifizieren). Die meisten scheinen überfordert in dieser Frage.
Wie auch immer, früher oder später muss die Frage ja kommen, was es denn für Rezepte gebe, um auf den richtigen Pfad zu kommen.
Generell sollte man sich Mühe geben, wenn immer möglich dem Wachstumszwang, der Verschwendung, dem Zeitterror usw. etwas entgegenzustellen. Gerade die persönlich aufgewendete Zeit, die man selten monetär bewertet, ist ökologisch gesehen sehr viel mehr wert.
Beispiel 1:
Wenn man Ihnen im Servicecenter sagt, es "rentiere" nicht mehr, etwas Ihnen Vertrautes und an sich Zuverlässiges zu reparieren (Möbel, Geräte), dann reparieren sie es selber oder lassen es trotzdem reparieren. Denn "rentieren" bezieht sich oft nur auf das nackte Geld, aber fast nie auf den Ressourcen- und Energieverbrauch oder auf einheimische Arbeitsplätze.
Beispiel 2:
Rennen Sie nicht allen Verkaufs-Aktionen und Superdiscountern nach. Meist kauft man Mist, den man nicht wirklich benötigt, oft ist es verminderte Qualität oder unter miesesten Bedingungen für Natur oder Menschen hergestellt worden. Zudem kauft man sonst noch allerhand ("wenn ich schon mal hier bin"). Zur Zeit wird die Welt ja mit dem ganzen China-Schrott geflutet, es ist wirklich ekelerregend. Oft von Kindern, die Spielsachen nur dann in den Händen halten, wenn sie sie herstellen...
Beispiel 3:
Haben Sie bald Ihr Weihnachstessen in der Firma, im Verein?
Gut, dann wählen Sie mal das vegetarische Menu und keine Weine aus Uebersee.
(Halt, nicht ausrasten! Ich bin NICHT Vegetarier und liebe Fleisch, benötige es aber nicht wirklich und verzichte deshalb öfters).
JUST DO IT!
http://dailytalk.blueblog.ch
Ein Leben unter der 0-Toleranz-Tyrannei ist nicht viel Wert. Wer sich selber unzähligen Auflagen unterwirft hat kaum mehr etwas vom Leben. Er verliert sehr viel, nähmlich Freiheit und Lebensqualität.
Gerade die Geschichte mit dem Waldsterben hat ja gezeigt, dass von Seiten der Politik übertrieben wurde. Lernen wir doch aus der Geschichte vom Versagen der Politik und machen wir jetzt mit dem Klimawandel nicht wieder den gleichen Fehler indem wir mit populistischen Massnahmen übertreiben.
Ebenfalls wäre es schön, wenn wir die Tempolimiten auf Autobahnen und Landstrassen wieder erhöhen würden. Diese wurden aus Umweltschutzgründen und nicht aus Sicherheitsgründen gesenkt. Inzwischen ist erwiesen, dass diese Senkungen nicht sehr viel gebracht (ausser Busseneinnahmen für die Kantone) und den Automobilisten wesentlich mehr geschadet haben.
Die sichersten Strassen sind jene, auf denen am schnellsten gefahren wird. Wer schnell fährt, fährt in der Regel konzentrierter und weniger abgelenkt. Ich wäre für Tempo 160 auf Autobahnen und Tempo 100 Auf Landstrassen. Tempo 50 im Innerortsbereich sollte auf Tempo 60 erhöht werden. Meine Forderung ist zwar nicht politisch korrekt, dafür vernünftig.
Interessant ist doch, dass es nur wenige andere Themen gibt, welche so schnell so viele Emotionen entfesselen. Da fühlt sich der eine auf den Füssen gestanden, die andere sieht den Beinahe-Genozid. Und dabei machen wir genau das mit praktische all dem Nutzvieh, den Wildtieren und allen anderen Lebensformen, die unter die Menschliche Ökonomie-Dampfwalze geraten - inkl. dem Nutzvieh Mensch (solange er nur weit genug weg lebt z.b. auf Kiribati).
Den Menschen und sein Fortpflanzungsrecht heilig zu sprechen und über alles andere zu stellen scheint mir vor diesem Hintergrund - Sorry - einfach nicht glaubwürdig.
Wachstumskritiker schreibt: "Eigenartig, dass viele dem Thomas Uerseler gratulieren, der über die Bevölkerungskontrolle sprechen möchte, aber
1. keine Rezepte für eine Bevölkerungskontrolle vorbringen und
2. nicht gewillt oder fähig sind, aus diesem Widerspruch (auch wenige Menschen können die Umwelt übermässig belasten) den Schluss zu ziehen, dass die Ursache für die Umweltprobleme tiefer liegt..."
Es stimmt, ich habe kein Rezept, wie man diesem Problem begegnen könnte. Deshalb bringe ich es hier eben vor - sodass darüber gesprochen werden kann und evt. ein Lösungsansatz entsteht. Ich masse mir keineswegs an, das Problem lösen zu können. Aber ich masse mir an, das Problem zu sehen und das ist doch mal ein wichtiger Schritt. Nun kommt der nächste.
Regula Maggiori erkennt es richtig: würden wir alle das Gemeinwohl über das Wohl des eigenen Individuums stellen, hätten wir viele Probleme nicht - dafür eventuell andere. Aber bereits die amüsant verschiedenen Meinungen in diesem Blog (z.b. bzgl. Alkohol am Steuer, Rauchen, Autofahren, usw...), dass Wohl des eigenen Individuums noch bei sehr, sehr vielen an einsamer Spitze steht und es auch mit den verzweifeltsten und an den Haaren herbeigezogenen Argumenten verteidigt wird.
Auch ich fühle den Stich, wenn ich an der Migros Kasse 4.50 Fr. für ein Sechserpack Bio Äpfel hinlegen muss und der Herr vor mir grad mal 2.80 Fr. für die selbe Menge Äpfel bezahlt. Aber die Gewissheit, das Richtige getan zu haben, wiegt den Stich ganz schnell auf spätestens dann, wenn ich in meinen Bioapfel beisse (der übrigens "aus der Region" stammt).
Einen schönen Abend noch an alle Denker, Einkindehen, Zweikindehen, Vielkindehen und auch alle anderen, die sich für die Welt interessieren. Von Euch gibt es trotz Meinungsverschiedenheiten viel zu wenige. Den meisten ist das leider einfach egal.
MfG
TU
"sagen Sie jetzt. Einige Beiträge weiter unten haben Sie noch den Erfolg der staatlich verordneten Nachwuchsbeschränkung in China gelobt."
Bitte legen Sie mir nicht Dinge in den Mund, die ich weder geschrieben, noch erzählt habe. Das mögen Sie ja auch nicht, wie man in vielen Ihrer Beiträge lesen kann. Hier, was ich geschrieben habe: "Im letzten Jahrhundert hatte China die Einkindehe eingeführt. Mit Erfolg...." Der Erfolg hat sich darin gezeigt, dass die Bevölkerung tatsächlich nicht mehr so stark angewachsen ist. Darauf habe ich angesprochen - und NICHT die Ethik der verwendete Methoden.
Aber wenn es Sie beruhigt, dann kann ich es durchaus noch einmal schreiben: ich bin mit den chinesischen Methoden nicht einverstanden - finde sie menschenverachtend. Ich hoffe, dass dies nun klar ist.
Ich bin überzeugt, dass wir auch heute noch verbleites Benzin verfahren könnten, wären wir nur 1/10tel so viele, wie wir heute sind. Weniger Unfälle. Weniger Tempobeschränkung, die sich Alexander Müller so sehr wünscht usw...
Kurz: ich stimme Thomas Urseler, Regula Maggiori und den anderen zu: Wir sind einfach zu viele.
"Dass weniger Menschen die Umwelt weniger belasten stimmt ja so nicht ganz. Sonst würde nicht ein kleiner Teil der Menschheit, nämlich wir, die Umwelt über alle Massen belasten."
Auch wenn die Logik nicht bachvollziehbar ist, muss es schon stimmen, wenn Regula Maggiori das sagt.
Der Mensch, das Ungeziefer der Erde, der tödliche Virus des Universums, das Geschwür in der ach so perfekten Umwelt.
Ich habe nie darum gebeten, auf als Mensch zur Welt zu kommen, beanspruche aber meine Rechte, zu überleben, zu leben und gut zu leben. Wenn es dem Universum nicht passt: in spätestens 40 Jahren werde ich mich freiwillig oder unfreiwillig in Staub auflösen. Irgendwelche Schadenersatzansprüche für mein kurzes Dasein bitte an meine Eltern senden.
Ich teile Ihre Ansichten bezüglich den hier diskutierten Themen voll und ganz. Insbesondere jene betreffend dem Grundübel Wachstum (Wachstumszwang). Ich will mich hier nicht wichtig machen, aber für mich ist das schon länger klar. Ich habe in diesem Blog auch schon versucht dies anzutönen. Nur hören das die Leute nicht gerne und glauben, dass stetiges Wachstum gut für alle sei.
Aber mit Ihrer Bitte an die Moderatoren, themenfremde Beiträge nicht mehr aufzuschalten, bin ich nicht einverstanden. Einerseits weil die ‚Gottesdiskussionen’ nicht themenfremd sind, denn Herr Leuenberger selber hat ‚Gott’ in die Diskussion eingebracht – wenn auch nur als Anschauungsbeispiel.
Sie halten die Diskussion über Gott für unergiebig (ja, das ist sie wohl) und von den Kernfragen ablenkend. Wer bestimmt denn hier, welches die Kernfragen sind? Ich finde die Frage nach ‚Gott’ beziehungsweise dem was jemand glaubt wichtig. Denn das was wir wissen und glauben bestimmt unser Denken und Handeln – und bestimmt damit letztendlich das Weltgeschehen. Wie kommen Sie denn zu Aussagen wie:“ Generell sollte man sich Mühe geben, wenn immer möglich dem Wachstumszwang, der Verschwendung, dem Zeitterror usw. etwas entgegenzustellen.“ wenn nicht aufgrund Ihres Wissens, z.B. Kenntnisse von Zusammenhängen die zu den gegenwärtigen Umweltproblemen führen? Wie kommen Sie zu Aussagen wie:“ Dem Motiv, die Schöpfung schon nur um ihrer selbst Willen zu bewahren, kann man sicher zustimmen. Es braucht im Prinzip keine Zweckgerichtetheit für Umweltschutz.“ wenn nicht aus Überzeugung? Ihre Beiträge und Ihr Engagement sind Ausdruck und Folge Ihres Wissens, Ihrer Wert- und Moralvorstellungen, Ihres Menschenbildes und Ihrer Überzeugungen – welche auch immer. Ein Mensch, der an das Auto glaubt, würde hier andere Prioritäten setzen. Es ist eben nicht egal woran man glaubt.
http://youtube.com/?v=awXKWc9tZg
attention is required .
Rich & Moritz Leuenberger and All interesting posts.
habe in Erinnerung an den Choreographen und
Philosophen MAURICE BEJART
Diana Vishneva/Igor Kolb in Bhakti
verlinkt.
may your soul rest in perfect Peace
"Dass weniger Menschen die Umwelt weniger belasten stimmt ja so nicht ganz. Sonst würde nicht ein kleiner Teil der Menschheit, nämlich wir, die Umwelt über alle Massen belasten."
Auch wenn die Logik nicht bachvollziehbar ist, muss es schon stimmen, wenn Regula Maggiori das sagt.
Der Mensch, das Ungeziefer der Erde, der tödliche Virus des Universums, das Geschwür in der ach so perfekten Umwelt.
Ich habe nie darum gebeten, auf als Mensch zur Welt zu kommen, beanspruche aber meine Rechte, zu überleben, zu leben und gut zu leben. Wenn es dem Universum nicht passt: in spätestens 40 Jahren werde ich mich freiwillig oder unfreiwillig in Staub auflösen. Irgendwelche Schadenersatzansprüche für mein kurzes Dasein bitte an meine Eltern senden.
Welchen Wachstumszwang? Ich bin zwar körperlich gewachsen, meine Kinder und Enkelkinder wachsen, aber ich weiss nicht wo sonst ein Zwang zum Wachstum auszumachen wäre.
Verwechselt WACHSTUMS-KRITIKER vielleicht Wachstum mit Evolution, Wohlergehen, Wohlstand oder Fortschritt?
Das Schlagwort Wachstum ist genau, das , ein Wort, mit dem man um sich schlagen und alles erschlagen kann, weil es keinen Bezug zur Realität hat, sich niemand damit identifizieren kann und sich deshalb auch niemand betroffen fühlt.
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Um nur einige Beispiele herauszupicken:
"die Bevölkerung in Entwicklungsländern wächst wegen der ARMUT bei gleichzeitigem aufgezwungenem Wachstumszwang"
Dies Aussage ist populistisch, entbehrt aber jeder Grundlage. Weder wächst die Bevölkerung wegen der Armut (noch wächst die Armut), noch wird den Bewohnern von Stroh- oder Lehmhütten Wachstum aufgezwungen.
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"Die Wirtschaft bzw. ihr Wachstumszwang ERFODERN Bevölkerungswachstum! Oder wer soll sonst all unsere vermehrt produzierten Güter und Dienstleistungen konsumieren?"
Da wird ganz offensichtlich Ursache und Wirkung verwechselt. Es wird niemand gezwungen ein Handy oder einen PC zu kaufen, aber wer möchte noch mit dem alten Bakelitkasten oder von der Telefonkabine aus telefonieren? Und das Wachstum der Bakelitkasten und Telefonzellen hat schon lange seinen Zenit überschritten. Ohne Konsumnachfrage keine Produktion.
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"Vielleicht reichen auch schlicht transparente (echt FREIE) Märkte und GERECHTE Preise, welche die Knappheit, die Produktionsart, den Transportweg, die graue Energie und sozialen Standards dahinter wiederspiegeln… (1 Liter Biomilch kostet immer noch mehr als ein Liter Bleifreibenzin…, eine Kiwi aus Neuseeland ist billiger als ein Apfel aus dem Seeland)."
Freie Märkte entwickeln sich aufgrund von Angebot und Nachfrage. Wer aber fordert, dass 1 Liter Biomilch billiger sein soll als ein Liter Benzin, nimmt dem Markt seine Freiheit, greift eben gerade in den freien Markt ein, um in zu regulieren. Wenn wir so viel Milch trinken würden, wie wir Benzin verbrauchen, wäre Milch wesentlich billiger. Aber dann bräuchten wir vermutlich andere Kühe und Massenstallungen.
Und was ist denn Biomilch? Eine neue Bezeichnung, um den Absatz und damit das Wachstum zu fördern, mit anderen Worten, ein Werbemittel. Wie wäre es denn mit einem Liter Kuhmilch, oder ist das nicht Bio genug?
Gemäss Müller werden die wenigsten Verkehrsunfälle von Leuten verursacht, die besoffen sind oder zu schnell fahren.
Also entfernen wir doch zuerst all die langsamen Benzinsparer und nüchternen Idioten von unseren Strassen! So steigern wir die Verkehrssicherheit auf einen Schlag um etwa 70 Prozent...
Dümmer gehts nümmer.
Herr Müller, sagen Sie doch einfach, dass Sie saufen und rasen wollen, aber versuchen Sie nicht, vor der Gesellschaft Ihre egoistische Einstellung zu rechtfertigen.
Darf ich Ihrer Einsamkeit etwas abhelfen? Bin ganz Ihrer Meinung. Erinnern Sie sich,( aber vielleicht sind Sie ja zu jung), an Schumachers Buch: small is beautiful? Das bringt das Thema auf den Punkt.
Der Wachstumswahn, der uns allen vorgaukelt, dass er uns Glück bringt, bringt uns am Ende um. Ein Ausweg ist eben die Abkehr davon, nämlich small is beautiful. Alle Populationen, die eine Bevölkerungsexplosion produzieren, werden von der Natur zurückreguliert, seien es nun Heuschrecken, Füchse, Ratten etc. Vielleicht denkt Ihr, das sind ja Tiere. Stimmt, aber wir sind auch Tiere, nämlich Säugetiere. Wenn wir denken, wir könnten uns der Natur entziehen sind wir auf dem Holzweg.
Hier kommt nun die Religion rein, beziehungsweise alle Religionen, die sich auf das alte Testament abstützen. Der Satz: "Macht euch die Erde untertan" wurde jahrhundertelang gepredigt und er hat sich in unserem Denken festgesetzt. Wer fühlt sich nicht schon gebauchpinselt zu hören, dass er die Krone der Schöpfung ist und sich die Erde untertan machen soll. Dies sind Botschaften, die bereitwillig geglaubt und aufgesogen werden und letztlich zur Zerstörung unseres Planeten führen, denn wir sind nicht reif genug für eine solche Botschaft. Wir haben nicht die Weisheit auf unnötiges zu verzichten, uns selber zu beschränken, der Erde Sorge zu tragen.
Kommt es von ungefähr, dass alle zerstörerischen Technologien in der westlichen Welt erfunden wurden und dann mit den Missionaren in alle Welt getragen wurden? Ich denke nein.
Die Buddhistischen Kulturen haben sich eigenständig nicht in die Richtung von Technologie entwickelt. Kommt das von ungefähr?
Diese Kulturen gehen nicht vom Konzept aus, sich die Erde untertan zu machen, sondern von einem partnerschaftlichen Konzept, nämlich sich als Teil des ganzen zu sehen. Tiere sind auch Wesen, die fühlen können ( sentient beings) und die uns gleich gestellt sind als Teil des ganzen.
Es kann nicht bestritten werden, dass unsere inneren Ueberzeugungen sich in unseren Gefühlen, Gedanken und Taten ausdrücken. Deshalb ist es wichtig diese kennen zu lernen und allenfalls zu revidieren.
Für Jeden, der der Ueberzeugung ist, dass die Menschheit, falls das Bevölkerungswachstum zu rasant, und die Ressourcen zu schnell verbraucht und zerstört sind, von der Natur zurückreguliert wird, dürfte es klar sein, dass es sich lohnt, die ganze Intelligenz dafür einzusetzen, sich mit dem minimal möglichen Preis selber zu regulieren. Alles andere Verhalten wäre schlichtweg blöd.
Uebrigens ist für mich die ganze Diskussion hier etwas zu sehr auf den Menschen fokussiert. Was ist mit all den Tieren, den Pflanzen, der einmalig wunderbaren Vielfalt, die wir mit uns ins Verderben reissen?
Zu guter letzt möchte ich noch zu Alexander Müller sagen: Was bringt Ihnen eine Fahrt mit 160 statt 120? Spüren Sie den Wind in den Haaren mehr? Sehen Sie mehr unterwegs, die Sonne, die Wolken? Geht es darum, schneller am Ziel zu sein? Aber was ist dann mit der Zeit, während welcher man herumgebraust ist? Verloren ? gewonnen?
Genuss hat wenig damit zu tun, was man konsumiert, z. B. Wein oder irgendwas, sondern ob man aufmerksam ist, seinen Sinneswahrnehmungen gegenüber, denn mit den Sinnen nehmen wir wahr, mit den Sinnen geniessen wir.
Warum ich das behaupte? Viele Menschen wissen nicht dass:
Geniale Patente verschwinden! - Menschen mit genialen Ideen unter Druck gesezt werden! Patente aufgekauft werden um sie nie in Anwendung zu bringen. Menschen bedroht werden, ja noch schlimmer - ermordet werden, weil...
Wie ging das doch noch einmal mit: "List ist (K)eine Kunst!"
Jetzt haben SIE die Möglichkeit, sich für den Schutz des Menschen einzusetzen - auf Bali! - Plädieren SIE für die Entwaffnung aller Nationen! Sie kennen Beethoven und ganz bestimmt auch den Text zur 9. Symphonie!
Nicht nur singen... - mitsingen... etwas tun - ich weiss es ist unpopulär! Ein solcher Vorschlag... aber der wirklich EINZIGE Weg, ich muss es nocheinmal wiederholen: "der einzige Weg". - es gibt keinen anderen.
Wer denkt "Frieden mit der Waffe" in der Hand zu bringen... ist wie der Bauer, der allen erzählt: "Zwar werde ich Herbst Kartoffeln ernten, aber ich werde Winterweizen sähen!" - so wird Politik gemacht, betrieben... und die Meisten "glauben" daran, dass es funktioniert. Mein etwas ausführlicherer Text weiter unten weisst in vielen Punkten ganz klar darauf hin, wo der "Hase im Pfeffer liegt".
Wir leben in einer Welt die "LEBT" - und Leben bedeutet Entwicklung, fortschreitende Evolution. Das wird vergessen. Wir alle beeinflussen das Klima. Wir alle sind miteinander "vernetzt" - nur weil wir es nicht sehen, bedeutet dies noch lange nicht, dass es nicht existiert, ist auch keine Frage des "Glaubens". Gerade die moderne Wissenschaft beweisst, wie "unvorhersehbar" viel Abläufe in der Natur sind, da zu viele unbekannte Faktoren, (unbekannt da noch nicht erforscht - noch nicht erforscht, da sie sich unseren Parametern entziehen), existieren.
Es gibt aber immer mehr Menschen, die aussergewöhnliche Fähigkeiten haben, solche Parameter zwar kennen, aber von den sogenannten "Weisen und aufgeklärten" Wissenschaftlern verlacht werden.
Hier sei ein "berümter" Film zu erwähnen: Matrix! Von vielen verlacht und ins lächerliche gezogen... und dennoch! Er zeigt uns vieles auf, was noch auf uns zukommen wird. Hat man nicht auch über Jules Verne gelacht und gespottet und ihn als Ver-Rückt abgetan? Die wirklich grossen Wissenschaftler, welche immer schon im Hintergrund tätig waren, und über die die Nachwelt erst immer im Nachhinein erfährt - nun, raten sie einmal, in welcher Richtung die wohl gehen? ... Andererseits gibt es viel "populär-Wissenschaftler" - die sich gross fühlen (in Wirklichkeit aber alles andere sind als...) und dabei auch noch die Redewendung: "... ich glaube..." benutzen... noch weitere Fragen?
Also, da wären wir an einen weiteren heiklen Punkt angelangt. Aber ein vielleicht aufklärendes Beispiel wäre da doch bestimmt: "Tomy und der Planet der Lüge" schnell und einfach im Internet zu finden. Es werden natürlich viele über mich herfallen und..., aber haben Sie den Mut, das einmal sich zu Gemüte zu führen. Selbst auf die Gefahr hin, dass der Autor... von vielen verlacht wird! Jules Verne erging es damals ja auch nicht besser!
Also: haben wir Mut? - oder...
Alles hängt zusammen - ALLES - immer! Nur wollen wir es nicht war haben! - Es entbindet uns ganz angenehm von der Verantwortung! Wer mir das nicht glaubt, sollte sich ein bisschen mit der "Chaos-Theorie" auseinandersetzen und das wäre ja eigentlich nur der "Anfang". Ach ich schreibe schon wieder viel zu viel... nur das Thema lässt mich einfach nicht los.
Warum?
Ich habe Kinder und wünsche mir eine bessere und friedvollere Zukunft für ALLE!!!!
bis bald Rich
Wenn jemand von ‚Erfolg’ schreibt und diesen nicht näher beschreibt, gehen wohl die meisten Menschen davon aus, dass es sich um einen konstruktiven Erfolg handelt – oder nicht?
Vivendi möchte jetzt möglichst gut leben (und tut es wohl auch). Sieh es sogar als sein Recht an, gut zu leben. Ich möchte mal wissen, was eine Sudanesische Frau zu vivendis Recht auf "gut leben" meint.
Thomas Urseler sieht das Problem in den zu vielen Menschen. Und sticht damit in ein Hornissennest.
Wachstumskritiker sieht den Wachstumszwang als Ursache allen Übels.
Alexander Müller möchte für alles eine Statistik vom Bundesamt und daneben einfach nur Wein trinken und "möglichst schnell Auto fahren".
usw...
Die Meinungen und Philosophien könnten nicht verschiedener sein. Dennoch: Vielfalt macht das Leben bunt. Und Meinungsvielfalt im Speziellen ist etwas auf das wir stolz sein sollten.
Der Beobachter beobachtet weiter...
Wachstumszwang? Ich denke nicht daß W-Kritiker alias Bolzer etwas verwechselt, geht doch aus seinen Zeilen recht eindeutig hervor, daß Wirtschaftswachstum gemeint ist und nichts anderes. Er ist also nicht der Verallgemeinerer und Generalist zu dem du ihn hier stempeln möchtest. Wir können aber durchaus weiter differenzieren: Wie wäre es mit
Wachstumsideologie?
Wachstumsparadigma?
Wachstum als alles andere überschattendes ökonomisches Leitmotiv?
Wachstumsglaubensbekenntnis?
...Ich brauche ja nur das Radio anzuschalten, die Nachrichten, und schon schallt es mir entgegen:
"Nur noch 2% Wachstum dieses Jahr, infolge fallendem $ Kurs!"
Oh je oh je, hatten wir doch noch mit 3% gerechnet! In einem anderen Beitrag belehrt mich ein Sachverständiger über sagenhafte 8% jährliche Wachstums-Traumquoten in Indien, China und anderen "Aufsteigern". Wir erblassen vor Neid...
Man stelle sich vor, der Radiosprecher verkündete: "0% Wachstum - das reicht schon für heuer".
So eine Aussage würde wohl schon an Blasphemie grenzen. So sind wir wohl verdammt zu ewigem Wirtschaftswachstum.
Nur - ich glaube nicht an die ewige Verdammnis. Das ist für mich Politik als Religion verkleidet!
Auf die schmutzige Industrie in China oder sonstwo können wir auch einwirken, indem wir den Konsumrummel um die neusten und günstigsten Produkte nicht mitmachen und alte Sachen reparieren anstatt wegwerfen.
Macht das Anhäufen von materiellen Dingen wirklich glücklich? Müssen wir unbedingt die auf der Tradition des materiellen Schenkens und Beschenkt-Werdens an Weihnachten beharren?
Eine schöne Adventszeit!
Das ist eine beliebte Verschörungstheorie für die ich noch einen Beweis gesehen habe. Ein bekanntes Beispiel dafür ist die Mär, die behauptet es gäbe Glühlampen mit unbegrenzter Lebensdauer, aber das "Patent" wäre von den Glühlampenherstellern unter Verschluss gehalten worden, um den Umsatz mit Glühlampen nicht zu gefährden. Langlebige Neonlampen gibt es bereits seit Jahrzehnten und jetzt sind Sparlampen auf dem Markt, die eine wesentlich längere Lebensdauer haben und erst noch weniger Energie brauchen. Wer hat denn jetzt plötzlich das Patent ausgegraben?
Patente müssen veröffentlicht werden, damit sie als Patente beansprucht werden können, sind also frei einsehbar (hier sind über 7 Millionen Patente zu finden: http://www.google.com/patents).
Es wird niemand gezwungen, ein Patent zu verkaufen, aber ein Patent einfach nur in einer Schublade aufzubewahren bringt auch nichts ein. Wer ein geniales Patent hat, findet leicht Investoren, um das Patent auf den Markt zu bringen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Altruismus
Zu Bevölkerungswachstum:
„In den siebziger Jahren war das Thema ja sehr aktuell und viele meiner Generation haben genau deshalb auf Familie und Kinder verzichtet.“
Ich kenne keine Paare, die aus Sorge um eine Bevölkerungsexplosion keine Kinder gezeugt haben. Aber ich kenne Menschen, die relativ spät und nur ein oder zwei Kinder wollten, weil die Rollenverständnisse von Mann und Frau sich verändert haben. Männer und Frauen wollten sich vermehrt auch persönlich und beruflich entwickeln können. Hierzu gab und gibt es immer mehr Möglichkeiten. Ja, diese Freiheit (in den westlichen Ländern), selber über das eigene Leben in der Gesellschaft bestimmen zu können, war wahrscheinlich noch nie in der Geschichte der Menschheit so gross. Sie führt zu dem, was man als Individualismus bezeichnet. Sie scheinen dies zu bedauern.
Zu Individualismus:
Die oben erwähnte Freiheit ist neu in der Menschheitsgeschichte. Auch in unseren Regionen gab es meines Wissens früher nur den Kollektivismus. Jeder Mensch hatte durch Geburt eine praktisch nicht veränderbare Stellung und Rolle innerhalb eines streng hierarchischen Systems zu übernehmen. Individuelle Freiheit gab es kaum. Das ist ja heute in weiten Teilen der Welt noch so. Ich persönlich sehne mich nicht nach solchen Gesellschaftsstrukturen zurück.
Trotzdem möchte ich Ihnen beipflichten, wenn Sie sagen: „Wenn wir uns mehr in den Dienst des Gesamtwohles stellten, unsere Individualität dem Gesamtwohl unterstellten …“ … „Wenn wir uns im Dienste des Wohles unseres Planeten sehen würden, würden wir das tun, was ihm nützt und das lassen, was ihm schadet.“
Aber hierzu brauchen wir meiner Ansicht nach nicht Individualität oder das Bedürfnis nach persönlicher Entwicklung aufzugeben. Ich glaube nämlich im Gegenteil, das der Weg vom Kollektivismus über den Individualismus führt und von dort in die Einsicht und das Bewusstsein mündet, dass ich dazu da bin, um ‚dem Ganzen’ zu dienen - also zum Altruismus. Ich persönlich habe das so erlebt. Es bedeutet aber ernsthafte Arbeit an sich selber. Den Fragen nach dem wer bin ich, was ist der Sinn meines Daseins etc. nicht auszuweichen und eigene Normen und Wertvorstellungen immer wieder zu hinterfragen. Immer mehr Menschen sind dazu fähig und bereit. Aber so, wie ein Kind zuerst Zähne bekommt und erst später Gehen lernt, untersteht auch die Entwicklung zum Altruismus einer Gesetzmässigkeit, die sich weder umkehren noch vermeiden lässt.
Deshalb halte ich nichts von staatlich oder religiös verordneter Selbstlosigkeit. Schauen Sie nach China, Indien, Südamerika etc. Was wollen die Menschen dort? Was passiert, je wohlhabender und deshalb selbstbestimmter sie werden? Sie kehren dem Kollektivismus den Rücken. Es passiert das, was bei uns längst geschehen ist: die Auflösung althergebrachten Werte, Normen und Gesellschaftsstrukturen und der Trend zum Individualismus. … Zuerst die Zähne, dann das Gehen. Es ist nicht aufzuhalten …
Sie sind genauso naiv, wo's Ihnen nützt und grenzenlos stur, wo's ihnen schadet wie Alexander Müller. Verlangen Sie nun, wie auch er, eine Statistik vom Bundesamt über "stillgekaufte Patente" oder sogenannte "Maulkorbzahlungen" bis sie an deren Realität glauben?
Ihr Leute dreht und knetet Euch die Welt einfach so lange zurecht, bis Ihr mit gutem Gewissen Euren Lebensstil fortführen könnt. Wie feudal, kann ich da nur sagen.
Verschwörung gegen Blocher ja, Verschwörung gegen Alternative Energie nein, Verschwörung gegen Erdöllobby ja (arme Ölprinzen), Verschwörung gegen Patente nein... usw... Wisst Ihr eigenlich noch, wo bei Eurer ganzen Scheinrealität noch hinten und vorne ist?
Und freie, transparente Märkte sind heute die Ausnahme.
Find es übrigens super, dass die Moderatorin auch am Wochenende arbeitet, merci.
Wenn der Denker meine und andere Gedanken verhöhnt, hat er wohl seine Hinweise vorher (2007-11-22 14:51:27) nur ironisch gemeint. Mit Zynikern kann ich schlecht diskutieren, weil ich nie weiss, ob und wann ich sie ernst nehmen soll. Im „Denker“hirn wird dann und wann etwas (vorsätzlich?) verdreht. Auf seine dümmlichen Provokationen vom 2007-11-23 22:08:02 brauche ich wohl nicht einzugehen (danke R. Krähenbühl), oder lechzt jemand hier danach (ich tu es gerne)? (Denker: Wenn du mal eine Mailadresse angäbst, könnte ich dir allenfalls eine Privatlektion offerieren. Und falls du dich selber informieren willst, empfehle ich Hilfswerke, NGOs, gewisse UNO-Organe (z.B. UNICEF) usw., aber nicht unbedingt Shell, Nestlé, CS oder die US-Regierung…)
Danke Regula, Richard Krähenbühl und Liza für die weisen Gedanken und die Unterstützung, Liza für die aufmerksame Enttarnung (wertest du bei Bluewin oder im UVEK die IP-Adressen aus? Ich stehe wenigstens mit gültiger Mailadresse zu meiner Identität, im Gegensatz zu einigen Blogger(inne)n hier, gell Liza...)
Weisst du, Liza, ich habe auch meinen Glauben und bin durchaus bereit, auch über religiöse Glaubensbekenntnisse zu diskutieren. Aber wie erwähnt, ich glaube nicht, dass man jemanden zu mehr Natur“glaube“, (Um)weltverständnis oder einem „moralischeren“ Handeln bringt, indem man ihn/sie zuerst religiös bekehren muss. Eben weil ich selber diesen Hintergrund für meine Erkenntnisse auch nicht benötigt habe.
„Rich“ Geisser ist mir etwas zu hoch, ich kann da leider nicht mitreden, sorry.
Und danke Australien!
Brand im Gotthardtunnel
ich hoffe Sie lesen diesen Beitrag. Das Thema beschäftigt mich schon lange.
0,0 Promille oder 0,5 Promille, das ist die Frage ,
oder auch nicht?
Wie wäre es mit rigorosen Kontrollen? (ist wohl Sache der Kantone) Die Wahrscheinlichkeit auch mit 3 Promille erwischt zu werden ist so verschwindend klein, dass wohl niemand wirklich davon beeindruckt ist.
Zu fordern ist aber, dass alle Lastwagenchauffeure vor beiden Portalen des Gotthardtunnels einer Alkoholprobe unterzogen werden. Ich nehme mal an, dass die Kantone Uri und Tessin da schon mitmachen würden.
Ich fahre des öftern durchs Tunnel. Da im Tessin der öffentliche Verkehr in die Täler seit Jahren ein Schattendasein fristet, bleibt wohl nichts anderes übrig und wo meine Wurzeln sind, sieht man meinem Namen an.
VIelleicht ist Ihnen schon aufgefallen, wie hell und dunkel sich zu einem Flackern verwandelt, weil immer nur ein Teil der Leuchtröhren eingeschaltet ist. Seit der Revision des Tunnels nach dem Brand, ist es allerdings nicht mehr so schlimm wie früher. Jetzt sind meistens drei Röhren an und eine nicht.
Mit Lichtblitzen oder Flackern kann man Epilepsie provozieren wenn eine Veranlagung da ist. Zusammen mit Alkohol im Blut und im Gehirn, ist die
Gefahr noch grösser. Es muss dann nicht ein Grand mal Anfall sein, eine Absenz reicht bei Tempo 80, um auf die Gegenfahrbahn zu geraten.
Vielleicht wurde schon wissenschaftlich abgeklärt, ob die Flackerfrequenz in unseren Tunnels (es geht ja nur um längereTunnels) einer Frequenz entspricht, die Epilepsien auslösen kann, falls nicht, wäre dies wohl nötig.
Ohne Alkohol wäre die Gefahr auch schon kleiner. Man könnte ja eine "Blasautomatik" installieren. Alkohol negativ: Barriere auf und freie Fahrt.
Alkohol positiv : Andere Barriere auf und freie Fahrt auf den Polizeiposten.
Es gibt noch ein paar Themen, die ebenfalls einen ‚Stich ins Wespennest Effekt’ haben: Politik, Kindererziehung, Religion - und neueren Datums, Freitodbegleitung, Sterbehilfe, Klimafragen und Klimaschutz.
Es fällt auf, dass die meisten hier sich einig sind, dass es Probleme bezüglich der Um-Welt gibt. Keine Einigkeit besteht hinsichtlich der Frage, was der Grund für den teilweise schlimmen Zustand der Erde und der darauf lebenden Kreaturen ist. Logischerweise möchte jedeR dort ansetzen, wo er/sie das Grundübel ortet. Und so sind denn die Vorschläge zur Verbesserung der Lage auch entsprechend unterschiedlich.
So unterschiedlich sie sind, ich finde in vielen Beiträgen Gedanken und Vorschläge, die ich für richtig halte, auch wenn nicht alle ganz mit meiner eigenen Überzeugung übereinstimmen mögen. Ich glaube, dass diese Vorschläge es wert wären, in irgend einer Form umgesetzt zu werden. Zum Beispiel:
Bevölkerungswachstum: durch Aufklärung und Unterstützung bei der Empfängnisverhütung weltweit. (Aufklärung beginnt damit, die Lüge, Verhütung sei wider den Willen Gottes zu entlarven.) Es gibt wahrscheinlich Millionen von Frauen, die lieber anderes tun würden, als ununterbrochen Kinder zu gebären.
Wirtschaftswachstum: durch Aufklärung den Menschen in den Industrienationen die Zusammenhänge klar machen und aufzeigen, dass Wirtschaftswachstum nicht per se etwas Gutes ist. Das bedeutet, das Produkt, welches produziert wird in Frage stellen und nicht einfach das Argument Wirtschaftswachstum und Arbeitsplatzerhalt nachbeten. Zum Beispiel: ist es in Ordnung Waffen für den Export herzustellen, die dazu dienen Menschen zu unterdrücken und zu töten, dafür aber diese bestimmten Arbeitsplätze erhalten? Ist es in Ordnung Millionen von Tiere zu quälen, zu verstümmeln und krank zu machen, um Kosmetika zu testen oder Mittel für Menschen die infolge ihrer dekadenten Lebensweise krank geworden sind herzustellen und somit Arbeitsplätze zu erhalten und Gewinne einzufahren? U.s.f.
Massnahmen Klima/Umweltschutz: Ob nun das Klima wärmer oder kälter wird und ob dies antropogen ist oder nicht, lässt sich bekanntlich nicht so genau feststellen. Was aber sicht- und erkennbar ist, sind gewisse Tatsachen die Natur betreffend. So ist z.B. bekannt, dass die Meere fischärmer werden, dass Leben auf den Meeresböden durch Schleppnetze zerstört werden, dass gewisse Gewässer biologisch tot oder so verschmutzt sind, dass kein Leben mehr möglich ist, dass in gewissen Gebieten der Erde die Atemluft krankmachend ist, dass immer mehr Tier- und Pflanzenarten keinen Lebensraum mehr finden, dass Urwald gerodet wird oder Bauern das Ackerland weggenommen, um Agrodiesel zu produzieren etc. etc. die Liste würde sehr lang, wollte ich alles aufzählen.
Für mich ist klar. Jede Massnahme, die verhindern hilft, dass das soziale oder natürliche Gleichgewicht einer Region zerstört wird oder dazu verhilft Zerstörtes wieder aufzubauen, scheint mir richtig. Z.B. wenn Wissen und die Technologie für alternative, umweltfreundliche Energiegewinnung den Ländern mit steigendem Energieverbrauch zugänglich gemacht wird. Wenn umweltschonende Abfallentsorgung- und Verwertung in den sogenannten Schwellenländern unterstützt wird, wenn dafür gesorgt wird, dass weniger Abgase in die Luft gelangen, wenn Kinder in die Schule gehen können, und so weiter … das schafft Arbeitsplätze, hilft anderen Menschen und erhöht die Lebensqualität vieler.
Dass wir gezeugt wurden haben unsere Eltern zu verantworten. Was wir in unserem Leben tun und lassen haben weder Gott, noch Teufel noch unsere Eltern zu verantworten, sondern wir allein. Die Umwelt ist eben nicht perfekt, sonst könnten wir uns nicht so leicht aus der Verantwortung stehlen. Im übrigen haben Sie Glück gehabt, dass Sie sich nicht als Eisbär, oder als Panda durchs Leben schlagen müssen.
Im Kapitel die Regenmacher habe ich gelesen, dass es Leute gibt, die meinen, dass Klimaforscher ihre Thesen so vertreten, wie sie sie eben vertreten, weil sie davon profitieren. Es nimmt mich nur wunder wovon sie denn profitieren sollten. Grundlagenforscher vor allem in Gebieten, die sich nicht wirtschaftlich vermarkten lassen sind meist schlecht bezahlt. Wer sollte sie denn auch bezahlen wollen. Zum Glück forschen nach wie vor die meisten Wissenschafter in erster Linie um der Wissenschaft willen und erst in zweiter Linie um des Geldes willen.
Aehnliches gilt für "Umweltlobbyisten". Die meisten setzen ihre Zeit und ihr Wissen ganz gratis ein. Die Umwelt bezahlt ja nicht. Wenn Bezahlung ins Spiel kommt finanzieren sich "Umweltlobbyisten" gegenseitig.
Wenn ihre Ideen umgesetzt werden, sie also "siegen", gewinnen sie auch nicht mehr als alle andern, da bekanntlich das Geld nicht vom Himmel fällt und man vom recht haben auch nicht gegessen hat.
Ja, ich bestehe auf meinem Recht, gut zu leben. Beobachter konstruiert daraus: vivendi zerstört unsere Umwelt, obwohl er nicht weiss, wie vivendi lebt. Es wurde hier schon einmal zum Ausdruck gebracht: Umweltfanatiker stellen alle Anderen unter den Generalverdacht, die Umwelt zu zerstören und fordern Einschränkungen und Lenkungsabgaben. Nur sie elbst sind natürlich schon bereits grüner als grün. Aber ich kann ja mal kurz meine Ökobilanz bekanntgeben: Mein Auto steht fast immer, ausser wenn ich es zu beruflichen Zwecken brauche. Meine Wohnung ist auf 18 Grad geheizt. Ich bin seit Jahren weder in die Ferien gefahren noch geflogen. Ich entsorge meine wenigen Äbfälle "umweltgerecht".
Deswegen geht es aber der sudanesischen Frau kein bisschen besser. Vielleicht ein Anstoss, sich einmal Gedanken zu machen, ob man nicht diesen Menschen helfen könnte, statt mit Umweltschutzmassnahmen in egoistischer und scheinheiliger Weise unsere eigene Zukunft zu sichern. Die (Umwelt-)katastrophe im Sudan findet jetzt statt, nicht gemäss dem Kyoto-Kalender im Jahr 2050. Zu diesem Zeitpunkt wird die sudaneische Frau ohnehin nicht mehr leben.
Hurra, wir haben die Welt gerettet!
Und wer zwingt dich dazu? Du hast mit dem Kauf eines PCs zum Wachstum eines PC- und eines Software-Herstellers beigetragen. Warum verwendest du nicht die alte Schreibmaschine deines Grossvaters? Du hast damit gleichzeitig dem Wachstum der Schreibmaschinenindustrie ein Ende gesetzt.
Hast du mit deinem ADSL-Abo nicht zum Wachstum eines Providers beigetragen?
Benutzt du die Bahn? du trägst damit zum Wachstum der SBB bei.
Und was ist so schlecht daran?
http://youtube.com/?v=-awXKWctZg
Mond du grosse Kugel,in Deinem silbernen Hof und dem orangen Hof Hof sehen die Wolken grad aus wie ein Embryo, du bist das Herz, schnell wird daraus eine Lunge,
ah die morgennachtluft tut gut.
wir erwarten ein Baby im Haus, es schläft über den Termin, Kunststuck wenn ich hier lese wie seit bald fünfzig Jahr, es möge weniger Menschen geben. Was wäre dann in hundert Jahr wenn sich diese Propaganda Ideologie global durchsetzt? China war ja total verängstigt als sie den Barbaren
Raubzug inszeniert und intrigiert hatten.
Galileo hat sich durchgesetzt und deutschland ist betüpft, und meint wer zahlt befiehlt. die Koloniensoldaten des
war irgendwann während oder nach Krieg,
zu 20'000 und die Leut fanden das too much
Afrikaner und Indonesier und über die wurde dann getratscht und gelästert, sorry
hab nicht genau aufgepasst, doch es sind
auch beispiele von Zwangssterilisation erwähnt worden. gar nicht weit am Rhein.
sie hatten den Krieg verloren die Sterilisierer. aber so fremde Menschen das
wollten sie nicht hinnehmen. die schweiz
empfiehlt ja nun deutschland die Dignitas
wenigstens zu kopieren- letzter Versuch? Doch da sagen die Deutschen,
palliativ seien diese unerträglichen Schmerzen nicht zwangsläufig und die
Grünen wollen nun Sozialbürgerversicherung,es ist ein Kind verhungert, und in der nur 7,5 Millionen Stadt wurde ein junge Frau erschossen.
Das mit Galileo nimmt mich wunder weil erst kürzlich kam eine Sendung wie das meiste Geld der EU für die Landwirtschaft
geht, und wenig Bildung und Forschung.
Nun nehme ich an die haben das alles schon
lange geplant, und wollen Häppchenweise
so wie wiedergutmachen. Aber das nicht gutmachen mussten wir alle über uns ergehen lassen, und wie die einen Mehr die
anderen haben sich vielleicht noch wichtig
gemacht damit. Davon haben aber die die
daran gestorben sind nicht mehr viel.
und da die EU auch das gläserne Europa einführen möchte da ist die Schweiz ein
finsteres Loch, Doch da sag ich nur, von
ausserhalb Europa gibt es nicht so viel
zu befürchten ausser eventuell dass jahrelang provozierte. wie "Germany" in
einige verschiedene Länder aufgeteilt wurde, so lautet ein Vorschlag im sudanforum. die 10-15% Aufschwung p/A von China, Indien, Suedamerika und Afrika
tut gut zu erleben.
Die Aids Zahlen sind nun endlich
von der UN revidiert worden. Dachte immer
das müssen doch weniger sein. Ganz lustig
ist aber die Bemerkung zur schweiz da steht was von etwas über 300 pro Jahr,
und in der Seitenspalte steht jeden Tag zwei. wusste gar nicht das es hier soooo
lange dauert. swissinfo
Das Mädchen in Zürich einfach erschossen
macht mich betroffen. Ich finde aber die
Ideologische Hetze die im Namen der Kontrolle abgeht. wenn die schweiz wirklich die teuerste army relativ und
die sicherheitskräfte sind ja auch nicht
wenig, und die Menschen sind sehr eingeschüchtert apathisch einerseits, doch
andernseits auch sehr kaltherzig und agieren für mein verständnis nicht so
spontan, any how
bin ja hier weil mich der chauvinismus
im ignoranz.ch etwas nervt, nun im türkei
thread , nee das macht er auch aber
Uni of Louisiana fragt in einem extra
thread wieso kein Ton zu 10 Jahre Attentat
in Aegypten über die Medien Aether ginge.
Nun ich erinnere mich, dass im ignoranz.ch
mal ein user schrieb er habe Angehörige oder Bekannte verloren dort. Wenn das tatsächlich der Fall ist, dann wären natürlich die Antworten mehr als kaltherzig aber auch sonst. UoL sagt er
sei Türke, doch ich weiss nicht so recht,
auf alle Fälle die Diskussion hat mir vieles in Geschichte beigebracht das ich nicht kannte, nur als ich ihn für eine
kurze Uebersetzung bat, hat er nicht reagiert. Entschuldigt doch ich zweifle
nämlich ob bei dem oft generell Einwanderer beleidigen viele verschieden
Nationalitäten überhaupt in einem ch-forum
mitschreiben. Das ist schon irgendwie betrüblich. Habe einige Zeit im Tourismus
gearbeitet, und so war die Vorstellung
was online läuft klar international.
Dieses Abgrenzende ist eigentlich für IT
wie ein k.o. kungfo, doch ich grenze mich ja auch ab, aber auch weil viele internationale links die ja für sich selber stehen, immer so ignoriert wurden und ok oft hab ich etwas
provozierend geschrieben, doch da waren
schon immer auch gedanken die eigentlich
verstanden hätten werden können.
ich nehme das etwas wie ein territorial
gebahren wahr oft, doch nun mach ich ja
sogar noch advertise aber nur weil wegen
dem aegypten das hat mich dann doch nicht
losgelassen. Habe sogar theorien geflochten. zum beispiel die überstürzte
Invasion im Irak hat uns sicher auch abgestumpft oder die alte kriegerische
kaltherzigkeit gefördert, und auch viele
nicht kommunikation was die politische
gesellschaftliche und internationale Neuorientierung der arabischen Staaten betrifft. las mal seit den 80iger Jahren
sind eben alle länder sich am bewegen, und
das kann ich mir als herausforderung für
so länder wie die schweiz vorstellen, die
ja eher die kooperateure von ehemaligen
imposer of how and when and so waren, und
langsam gibt es da doch wenigstens politisch viel mehr gleichberechtigung.
Frau Calmy-Rey in Indien wäre ja noch vor
70 Jahren, einen Maharaja oder
englischen Vizekönig in Indien besuchen gegangen, bestenfalls Mahathma Gandhi.
oder Herr Leuenberger in Kachastan wäre
ja in die sowjet Provinz gefahren. so ist
der ParadigmShift schon in voller Fahrt.
und das gerät eben bei den Ideologischen
Indoktrinationen auf die seit 93 die
ganze bildung in öffentlichen Medien und so betrifft, IMHO viel zu fest in den Hintergrund. ui nun ist hell und der
Himme überzieht sich langsam.
have a nice Sunday
das ist eine antwort wegen zuviele Menschen Pascals Wette ich glaube es ist kein einziger Zuviel ich wette so...
den link zu Bhakti again da hab ich ein Binde
so - vergessen - diese binde sind so -
klein - sorry -wette niemand hats gemerkt he he
Teurere Zugsbillets in den Stosszeiten
Zugreisende, die während den Stosszeiten in den vollen Zügen leiden, könnten künftig dafür auch noch mehr bezahlen müssen, als die Reisenden zu ruhigen Zeiten.
SBB-Chef Andreas Meyer möchte mit den höheren Preisen zu Stosszeiten die unterschiedliche Auslastung der Züge ausgleichen.
Zuerst hielt ich das für eine 20Min Ente, aber als ich den Artikel in der Sonntagszeitung nachgelesen habe, musste ich mir schon recht an den Kopf langen.
Herr Leutenberger
haben Sie eigentlich noch "Ihren" Ladem im Griff? Oder ist vor lauter CO2 Gschtürm das wichtige Tagesgeschäft passé?
Sie wollen uns zum OV zwingen, und im gleichen Atemzug dienigen bestrafen die Ihnen die Mär vom flexiblen Fortbewegungsmittel glauben?
Das ist wirklich, ungblaublich dicke Post....
Stehen Sie an die Front und pfeiffen Sie als Oberchef der Bahnen den Herr Meyer zurück, ansonsten verlieren Sie sämtliche Glaubwürdigkeit in Umweltschutzbelangen.....
mfg MG
Die Zunahme von vorwiegend emotional geprägten Kommentaren in Ihrem Blogg spiegelt die Art der im Parlament (und der Arena- Sendung) geführten Debatten gut wieder. Hier wie dort hört man immer wieder die gleichen Argumente, die durch ständige Wiederholung (z.B.: gegen die Energieproduzenten, d.h. natürlich auch die Atomlobby) auch nicht besser werden. Dabei geht es eigentlich um die Verdrängung der eigenen Machtlosigkeit, denn man ist ja auf die eigene Pensionskasse angewiesen, die oft Aktionär dieser Firmen ist und die sich am Gewinndruck auf diese beteiligt, weil sie für ihren Umwandlungssatz gerade stehen muss.
Der Bezug auf die Pascal- Wette für den Klimawandel ist angesichts der Unsicherheiten von Daten und Modellen und den Zweifel vieler Bürger zutreffend. Schade, dass die Parallelität in der Denkweise für eine Problemlösung bei vorliegenden Unsicherheiten nicht akzeptiert wird sondern gleich eine Gottes-Grundsatzdebatte losgebrochen wird. Dabei haben Sie die Denkrichtung mit dem Vergleich zum Waldsterben und den mit der damaligen Diskussion initiierten Entwicklungen (Katalysator) aufgezeigt.
Einzig der positiv formulierte Bezug “weniger Emissionen“ wird dem wichtigen Negativum, der BAFU- Mitteilung vom Überschreiten der Immissionsgrenzwerte für Stickstoffdioxid, Ozon und Feinstaub, nicht gerecht. Diese Immissionen sind mit dem Verbrennungsprozess, d.h. mit der CO2- Emission direkt verknüpft „Die Stickstoffquelle des thermischen NOx ist der in der Verbrennungsluft vorhandene Stickstoff, der zur Oxidation des N2 nötige Sauerstoff entstammt ebenfalls der Verbrennungsluft.“ Die Stickstoffoxide und auch das CO2 führen unter UV-Strahlung zur Ozonbildung.
Auf die Auswirkungen dieser Schadstoffemissionen auf die Gesundheit sollte man die CO2- Debatte vermehrt lenken. Die Menschen sind von der Luftverunreinigung viel direkter betroffen. Die Auswirkungen des Klimawandels sind für viele noch nicht so evident.
Auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Bundesrat können dabei mehr Einsatz zeigen. Herr Couchepin kann die Auswirkungen der Verschlechterung der Luftqualität in den Agglomerationen (Ozon) auf die Gesundheitskosten einmal direkt an der Quelle bekämpfen. Frau Leuthard könnte vor den Auswirkungen nicht nur der Klimaänderungen (Temperaturerhöhung) sondern auch der Verschlechterung der Luftqualität in der Schweiz auf den Tourismus warnen. Sie könnte aber auch versuchen, die „unbelehrbaren Wirtschaftskapitäne und ihre Economiesuisse- Funktionäre“ mit ihrem Charme zu mehr Akzeptanz der ökologischen Herausforderungen zu bewegen.
Im Ihrem letzten Beitrag haben Sie Beispiele von Aktionen im Ausland gegeben. Derartige wären auch hier in der Schweiz nötig, um das Bewusstsein der Mehrheit der Bürger für die Klimaproblematik zu wecken.
• „Demonstrationen gegen die Untätigkeit von Parteien und Regierung im Kampf gegen den Klimawandel.“ Hier ist die Aktion von Parteien, vor allem der SP und den Grünen, aber auch von NGO’s (WWF usw.) gefordert. Leider halten diese den Kampf mit der Atomlobby für wichtiger für die Lösung des Klimaproblems. (Aber bitte, zur Vermeidung des beiderseitigen Demonstrations- Tourismus nicht wieder zentral in Bern durchführen.)
Viele Bürgerliche, Parteien sowie Bundesräte, sehen den Kampf gegen den Klimawandel nur als Kostenpunkt an und ihr Heil in Sparaktionen. Dabei vergessen sie, dass durch den Kampf gegen den Klimawandel auch der Schweizer Industrie Milliardeninvestitionen zu Gute kommen werden.
• Da die Automobilsteuern in der Schweiz Sache der Kantone ist muss wohl der Bundesrat die Kantone einklagen, weil sie noch nicht das Steuersystem für den Kampf gegen die Luftverschmutzung durch die Automobile angepasst haben.
• „In der Schweiz feiern grüne Politikerinnen und Politiker Erfolge bei den Wahlen in den National- und in den Ständerat, weil sich das Schweizer Volk Sorgen macht wegen der Auswirkungen der Klimaänderung in unserem Lebensraum.“ (Hierzu siehe Punkt 1)
Die ständige Aufforderung zum Energiesparen, so vernünftig sie ist, kann auch kontraproduktiv wirken, denn sie weckt bei vielen Menschen in erster Linie Angst um den Arbeitsplatz- und einen Einkommens-Verlust. Negative Emotionen, wie Angst, Hass und Wut haben noch nie zu positiven Problem-Lösungen geführt.
Ein kurzer Kommentar zur geplanten CO2-Abgabe auf Treibstoffen: Anfang 2008 kommt die Abgabe von 12 Fr. pro Tonne erzeugtem CO2. Wenn man mit gleichem Ansatz an die Treibstoffe herangeht müsste die Wirtschaft bereit sein einer Erhöhung des Klimarappens auf 3 Rappen zuzustimmen. Geht man von 2,5 kg erzeugtem CO2 pro Liter Benzin und der auf Heizöl zu entrichtenden Abgabe von 12 Fr. pro Tonne erzeugtem CO2 aus, kommt man auf diesen Wert. Das wäre doch zumindest ein Anfang ohne den Kampf mit den Gegnern, der bei der von Ihnen avisierten Abgabe von 50 Rappen pro Liter. unvermeidlich ist. Ich frage mich allerdings, ob heute noch ein Emissionzertifikat für 12 Franken pro Tonne CO2 erhältlich ist.
Uns allen wünsche ich, dass uns Ihr Pragmatismus und Ihre Kompromissbereitschaft noch für die nächste, wichtige Entscheidungen fordernde Zeit erhalten bleibt.
http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%A6rda
Betreffend ‚Brand im Gotthardtunnel’:
Als ich früher noch durch den Gotthardtunell gefahren bin, habe ich diese Fahrt als äusserst ermüdend und einschläfernd empfunden – genau hier liegt die Gefahr dieses Tunnels. Beim Bau des Gotthardtunnels kannte man die Neuropsychologie, das heisst die Wirkung des Nervensystems auf die Psyche, wohl noch nicht …
Die Norweger sind Weltmeister im Tunnelbau. Es würde sich lohnen, einen Blick dort hin zu werfen.
...weiss nicht, wie ergiebig ich wäre, wirtschaftswachstumsmässig, brutto, insgesamt; vielleicht bin ich etwas zu genügsam.
Du hast schon recht, ich konsumiere auch, zahle gerne ein Bahnbillet, weniger gern eine Tankrechnung, leiste also meinen Wachstumsbeitrag.
Darf ich Dich so verstehen, dass globale ökonomische Gerechtigkeit dann hergestellt sein wird, wenn eines Tages auch jeder Bürger in Somalia wählen kann
-aus einem mindestens telefonbuchdicken Versandhauskatalog,
und seine (durch heftige Werbung und Propaganda angefachten) Konsumbedürfnisse befriedigen kann?
Oder können wir uns auf folgende Losung einigen?:
"Des Menschen Mass ist nicht das Übermass"
„…ich glaube nicht, dass man jemanden zu mehr Natur“glaube“, (Um)weltverständnis oder einem „moralischeren“ Handeln bringt, indem man ihn/sie zuerst religiös bekehren muss…“
Da kann ich nur wieder aus voller Überzeugung zustimmen. Ich hoffe, dass das klar ist, auch wenn ich für eine spirituelle Dimension im Menschenleben plädiere und finde, dass es nicht egal ist woran einer glaubt.
Nein, ich bin weder bei Bluewin noch beim UVEK angestellt – ich brauche keine Daten von Dir um Deine ‚Handschrift’ wieder zu erkennen …
Ja, es ist wahr. Ich verheimliche meine Identität ein Stück weit, indem ich meine email-Adresse nicht angebe. So lange mir aber niemand sagen kann, was daran verwerflich sein soll, sehe ich nicht ein, warum ich diese angeben soll. Ich missbrauche diese Anonymität bewusst nicht. Wer mir etwas zu sagen hat, kann das im Blog tun.
ist ja gut so, unnötige sonntagsarbeit ist eh nur wachstumsfördernd...
„Den Menschen in Afrika geht es mies, und ich soll deswegen mein Auto verschrotten?“
„In Mittelamerika wüten Wirbelstürme, Waldbrände oder Holzkonzerne, und ich soll weniger Fleisch essen?“
„2,6 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, und ich soll auf meinen Cabernet aus Kalifornien verzichten?“
Natürlich sieht man diese Zusammenhänge nicht so simpel wie wenn die Flimmerkiste finster wird nach dem Druck auf die Fernbedienung. Aber wer sich darum bemüht, kann zumindest einen Teil der Vernetzungen erkennen. Unsere Natur (wie auch unser Körper) ist ja ein Netzwerk aus vielen Regelkreisen, die ineinander greifen. Wir wissen, dass solche Systeme mit vielen Störungen fertig werden, aber nicht mit allen. Sie können stabil sein, schwingen oder aus dem Ruder laufen und alles zerstören.
Was aber sicher nicht gut kommen kann ist, wenn man den Druck auf sämtliche dieser Kreise gleichzeitig ständig grösser macht (Wirtschaftswachstum, mehr Verbrauch, mehr Produktion, auch mehr Menschen, aber weniger Ressourcen und weniger Lebensgrundlagen).
An der Lösung des Klimaproblems wird doch mit allen Mitteln gearbeitet! Vom 3.- 14. Dezember werden sich in Bali etwa 15'000 bis 20'000 Menschen treffen, um das klima zu ändern. Darunter auch Al Gore (im Privatflugzeug?) und Leonardo DiCaprio (als "Beobachter"!). Dazu kommen 32 WWf-Delegierte, 90 EU-Delegierte zusätzlich den von jedem EU-Mitglied entsandten Abgeordneten wie Deutschland (90), Frankreich (50). Dass durch die Reisen etwa 97'000 Tonnen CO2 produziert werden, zu denen noch etwa 13'000 Tonnen für die lokale Infrastruktur kommen, mag uns die Erde verzeihen.wir werden das in den nächsten 200 Jahren wieder abbauen.
Bravo an das IPCC, bravo an alle Politiker und Beobachter.
PS: Es kursiert das Gerücht, dass wesentlich weniger Teilnehmer zu verzeichnen gewesen wäre, wenn die Konferenz in Novosibirsk stattgefunden hätte. Eine unverschämte Unterstellung.
Gerne hätte ich Ihnen persönlich gmailt - aber da Sie es ja vorziehen, Ihre e-mail hier nicht anzubieten...
7 Millionen Patente im Google sind - Kein wirkliches Argument
ich kenne einen wirklich grossen Wissenschaftler, der mir schon vor über 20 Jahren persönlich von diesen Machenschaften erzählt hat. Kenne es aus direkter Quelle. Das Auto, das "nur" 3-Liter braucht wäre schon längst machbar.
Mein Vater hat mir von der persönlichen Begegnung mit einem solchen Menschen erzählt, der sich beklagt hatte, vor vielen Jahren, dass er ganz direkt und persönlich von bestimmten Leuten unter druck gesetzt worden sei, ja sogar bedroht.
Eine Firma, die vor über 25 Jahren, die äusserst preiswerte und geniale Lautsprecher mit unglaublichem Klang entwickelte, ich habe sie selbst gehört, wurde von Zulieferfirmen boykottiert und musste aufgeben.
Firmen werden aufgekauft, um deren Produkte vom Markt verschwinden zu lassen. Ist Ihnen das noch nie aufgefallen?
Was geschah mit Nicolas Teslas Erfindungen?
Was geschah mit der "kalten Kernfusion", von der mir persönlich ein Wissenschaftler, mit dem ich eine Zeit lange zusammenarbeitete, erzählt hatte. Sie funktioniert wirklich. Doch erzählte er mir damals, dass es traurigerweise in der breiten Öffentlichkeit so dargestellt würde, dass es NICHT! funktioniere. Eine ganz klare Lüge, um die Menschen davon abzuhalten, weiter daran zu forschen. Wochen später geisterte das Gespenst durch die Medien und wurde die Lüge verbreitet..., ohne wirkliche Grundlage, nur weil... für militärische Zwecke nicht von wirklichem Nutzen ist!
Derselbe Wissenschaftler hatte mir noch ganz andere Dinge erzählt und gemeint, dass das in der "Industrie" gang und gäbe sei!
Er hat es mir persönlich erzählt! - Und ich war dabei nicht besoffen oder hatte mir eine geraucht.
Er hat davon erzählt, dass er schon aufgefordert wurde, seinen Namen unter einen industriellen Prozesse zu setzten und als für "Richtig" und vor allem für "gut" zu unterschreiben, wobei ihm eine 6-Stellige Summe gewinkt hätte. Er hat es dankend abgelehnt und gemeint: "Ich bin nicht käuflich...!"
Diese Infos habe ich - aus direkter Quelle - danken Sie darüber nach... und nicht einfach nachgeplappern...
Sie nennen sich Denker, aber wie es scheint... nun, Herr Denker, denken Sie einmal darüber nach... Das ist Information, die ich aus erster Hand habe und nicht etwa so, dass ich irgend jemandem etwas nachplappere. Das brauche ich nicht.. Und an Ihre "Verschwörungstheorie" glaube ich schon ganz und gar nicht.
"Denk-mal" und ist nicht einfach eine schöne Figur oder Statue, die an etwas erinnert. Das Denkmal sollte zum Denken oder wohl viel eher zum Nach-Denken anregen, was man/frau aber in den wenigsten Fällen auch wirklich tut.
Das oben von mir erwähnte ist "nur" die Spitzte des Eisberges. Viele Menschen hätten solche Geschichten zu erzählen, aber die wenigsten lesen, geschwige denn, schreiben hier im Blog. Es ist ja bekanntlich eine Einfache Geschichte: "Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss!" - Das ist die Devise der Meisten. Warum soll ich mich also bemühen, solchen Dingen nachzugehen?
Es geht kurz gesagt um IHR Geld! - Umweltschutz? - Ist etwas für Dumme! Noch nicht bemerkt? "Panem et circenses" ist nicht neu und funktioniert immer noch, schon über 2'000 Jahre aufs Beste und die meisten fallen drauf rein, selbst wenn sie sich als "aufgeklärt" und "weise" und wer noch was, fühlen.
Warum bin ich hier der Einzige! Der eine weltweite Entwaffnung aller Nationen verlangt?Ja! ALLER Nationen! Eine absolute und sofortige Einstellung jedwelcher bellischer Produkte, ganz zu schweigen von den Handlungen. Aber ich denke! ja, stellen Sie sich vor - ich DENKE! Solche Info ist zu viel für die meisten neuronalen Netze... - und wird somit völlig ignoriert.
ich wünsche Ihnen alles Gute
Rich
Dann verstehe ich nicht, warum die Autoindustrie sich abmüht, immer neue Modelle mit weniger Verbrauch auf den Markt zu bringen, aber das 3-Liter Auto dabei vergisst?
Vielleicht weil es keinen Markt für eine Plastikschachtel mit 30 kw Motor gibt? Oder weil der Markt zu klein wäre, um das Gerät in Massen kostengünstig zu produzieren? Oder weil die Sicherheitsanforderungen so hoch sind, dass das Gewicht nicht beliebig reduziert werden kann?
Warum kaufen nicht alle den Smart, DAS umweltfreundliche Auto?
Aber wenn Sie glauben, dass es machbar ist und einen Markt findet, warum finden Sie nicht einige Gleichgesinnte, die bei der Finanzierung helfen, und bauen das Auto selbst? Warum verlangen Sie von Anderen, das zu tun, was Sie für möglich, sinnvoll und gewinnbringend halten? Jeder hat das Recht, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Alle erfolgreichen Unternehmen sind aus Eigeninitiative entstanden.
Gesellschaftliche Entwicklung durch Delegation der Verantwortung und des Risikos?
Ist das nicht besonders der Fall des IPCC, das behauptet, der menschgemachte Klimawandel sei wissenschaftlich erwiesen und jede Kritik zurückweist?
Arbeiten diese Forscher kostenlos? Fragen Sie doch mal Moritz Leuenberger, wieviele Forschungsstellen für den Kliamwandel an der ETH entstanden sind. Es ist sehr viel leichter, Forschungsgelder zu erhalten, wenn man die politisch korrekte Seite vetritt.
Ich weiss nicht, was ein ökonomische Gleichgewicht ist und das hat für das Individuum überhauppt keine Bedeutung. Ich will mich nicht an anderen messen, ich lebe mein eigenes Leben.
Aber auch Bürger in Somalia haben ein Anrecht auf ein meschenwürdiges Leben, sauberes Trinkwasser, Gesundheitsversorgung, höhere Ausbildung, Kommunikationsmittel. Das alles führt zu erhöhtem CO2-Ausstoss.
Der CO2-Handel zielt u.a. darauf ab, den Entwicklungsländern CO2-Rechte abzukaufen. Sie erhalten also Geld, dürfen damit aber ihren CO2-Ausstoss nicht erhöhen, also keine oder nur beschränkte Investitionen in Infrastruktur, Versorgung, Kommunikation.
Das meinte ich damit.
Und Sie fordern nicht 0,0 Promille Epilepsie-Anfälligkeit für Autofahrer, mit Barrieren am Tunneleingang?
Dies ist nur ein "biologistischer" Erklärungsversuch, der nicht alles abdeckt.
Eine Investition in die Bildung wäre zwar vordringlich. Aber es fehlt an allem! Lehrer, Schulen, Material. Wahrer Grund für mehr Nachkommen ist die minime Lebenserwartung, die Abwärtsspirale aus Armut und Schuldenfalle, der Zwang, Devisen zu "erarbeiten", die Korruption, der teils von Multis geförderte Hunger, um die Leute gefügig zu machen, und Land und Leute zu versklaven. Und da sind nicht nur Darfur und Sudan. Zimbabwe hat aktuell eine Inflationsrate von 50'000% (FÜNFZIGTAUSEND PROZENT!). Kein Wert hält länger als ein paar Stunden. Für CO2 interessiert sich niemand. Und ausserdem ist der CO2-Ausstoss pro Kopf bei einem Bruchteil dessen eines Europäers. Somit wird dort jedes Projekt wohl zu mehr CO2 führen, auch wenns weniger Leute geben sollte.
Dies ist nur ein "biologistischer" Erklärungsversuch, der nicht alles abdeckt.
Eine Investition in die Bildung wäre zwar vordringlich. Aber es fehlt an allem! Lehrer, Schulen, Material. Wahrer Grund für mehr Nachkommen ist die minime Lebenserwartung, die Abwärtsspirale aus Armut und Schuldenfalle, der Zwang, Devisen zu "erarbeiten", die Korruption, der teils von Multis geförderte Hunger, um die Leute gefügig zu machen, und Land und Leute zu versklaven. Und da sind nicht nur Darfur und Sudan. Zimbabwe hat aktuell eine Inflationsrate von 50'000% (FÜNFZIGTAUSEND PROZENT!). Kein Wert hält länger als ein paar Stunden. Für CO2 interessiert sich niemand. Und ausserdem ist der CO2-Ausstoss pro Kopf bei einem Bruchteil dessen eines Europäers. Somit wird dort jedes Projekt wohl zu mehr CO2 führen, auch wenns weniger Leute geben sollte.
http://Keine Parkgebühr
Schande über Dich,Moritz.Solche fadenscheinige Ausreden solltest Du als Verkehrsminister nicht verwenden.Nimm Dir mal das aktuelle SVG aus dem Regal in Deinem Büro und lese es einmal durch,dann bist Du wenigstens auf einem Gebiet Experte und kannst anderen Autofahrern etwas vormachen.Wenn es Dir zu kompliziert ist,so àussere Dich zu diesem Thema bitte nicht mehr.Du hast sicher Joggeli genug in Deiner Abteilung an die Du diese Aufgabe delegieren kannst.Herzlichst Paul
seit langem entgehen sie mir nicht, als politiker und redner. auf ihr buch bin ich sehr gespannt.
heute abend ist mir ein ganz spezieller satz von ihnen aufgefallen:
' das volk stimmt in allen wichtigen dingen ab'
dazu meine ich: das stimmt schlicht und einfach so nicht ganz; denn WIR das volk wählen den bunesrat NICHT.
das volk kennt nicht alle politiker, welche schlussendlich den bundesrat wählt.
nach den letzten vorkommnissen,inbezug auf das sozialdepartement, muss ich sagen, mist; was ich schon lange gespührt, gesehen, ist nun tatsächlich eingetroffen: wir haben in monika stocker eine absolut unfähige person an einer sehr wichtigen position in unserem sozialen netz.
diese mitarbeiterin wird durch uns, das volk bezahlt, sie verfügt also in keiner weise über MACHT oder ähnliches. auch scheint sie vergessen zu haben, dass die chefin IMMMER die verantwortung für ihre untergebenen zu tragen hat und JEDERZEIT über alles informiert sein muss. das heisst absolute transparenz und informationsfluss gewährleistet sein muss.
ich bin irritiert über dieses gebahren und fordere die absetzung von frau monika stocker.
nicht nur das........das ganze sozialwesen muss reorganisiert werden.
vorschläge werde ich gerne bei interesse svorlegen.
in diesem sinne, ihnen einen schönen tag und kompliment an sie, sie entsprechen meiner denke.
freundliche grüsse, gabriela
Sehr geehrter Herr Bundesrat,
ich hoffe Sie finden einmal Zeit uns zu erklären, warum eine langsamere Verbrennung der fossilen Brennstoffe unser Klima schützen würde. Vertrauen Sie vielleicht gar darauf, die Menschheit würde lieber hungern als Kohle, Öl und Gas auf zu brauchen?
Danke und beste Grüsse