Kaltfront!
[Version française Front froid!]

Die Photographie vom sonnigen Samarkand kann ich wohl angesichts des schweizerischen Wetterumschwunges am vergangenen Wochenende nicht länger zuoberst auf meinem Blog strahlen lassen. (Zugegeben: Änderung "strahlen" statt "prangen" erfolgt wegen Hinweis in Kommentar; ich hätte die Wiederholung auch merken sollen.)
Ich bin tatsächlich sehr gespannt, um nicht zu sagen etwas unruhig darüber, was das neue Parlament für die Bereiche meines Departements bringen wird. Denn bei genauerem Hinsehen halten sich die Verluste der SP auf der einen Seite und die Gewinne der Grünen und Grünliberalen auf der anderen Seite eben doch mehr oder weniger die Waage. Vergleiche ich die Verluste der FDP und die Gewinne der SVP, ist der Gesamtgewinn der Rechtsbürgerlichen auf wenige Sitze beschränkt.
Für die Umwelt- und Klimapolitik wird es im Einzelnen, das heisst bei konkreten Abstimmungen etwa über die Teilzweckbindung von Lenkungsabgaben vor allem auf die so genannte „Mitte“ ankommen. Zudem werden FDP und SVP kaum stets geschlossen gegen Umweltanliegen stimmen, so wie sie dies bis jetzt ja auch nicht taten. Im öffentlichen Verkehr kommt dazu, dass regionale und kantonale Interessen weit ausschlaggebender sind als die Parteizugehörigkeit. Es ist also ausgeschlossen, jetzt schon zu sagen, wohin das neu gewählte Parlament steuern wird. Die Arbeit in Kommissionen, die Auseinandersetzung mit der Sache hat schon manche fixe Voreingenommenheit zu überwinden vermocht.
So viel zum Prinzip Hoffnung mitten in einer Kaltfront.
Bis bald
Moritz Leuenberger

Die Photographie vom sonnigen Samarkand kann ich wohl angesichts des schweizerischen Wetterumschwunges am vergangenen Wochenende nicht länger zuoberst auf meinem Blog strahlen lassen. (Zugegeben: Änderung "strahlen" statt "prangen" erfolgt wegen Hinweis in Kommentar; ich hätte die Wiederholung auch merken sollen.)
Ich bin tatsächlich sehr gespannt, um nicht zu sagen etwas unruhig darüber, was das neue Parlament für die Bereiche meines Departements bringen wird. Denn bei genauerem Hinsehen halten sich die Verluste der SP auf der einen Seite und die Gewinne der Grünen und Grünliberalen auf der anderen Seite eben doch mehr oder weniger die Waage. Vergleiche ich die Verluste der FDP und die Gewinne der SVP, ist der Gesamtgewinn der Rechtsbürgerlichen auf wenige Sitze beschränkt.
Für die Umwelt- und Klimapolitik wird es im Einzelnen, das heisst bei konkreten Abstimmungen etwa über die Teilzweckbindung von Lenkungsabgaben vor allem auf die so genannte „Mitte“ ankommen. Zudem werden FDP und SVP kaum stets geschlossen gegen Umweltanliegen stimmen, so wie sie dies bis jetzt ja auch nicht taten. Im öffentlichen Verkehr kommt dazu, dass regionale und kantonale Interessen weit ausschlaggebender sind als die Parteizugehörigkeit. Es ist also ausgeschlossen, jetzt schon zu sagen, wohin das neu gewählte Parlament steuern wird. Die Arbeit in Kommissionen, die Auseinandersetzung mit der Sache hat schon manche fixe Voreingenommenheit zu überwinden vermocht.
So viel zum Prinzip Hoffnung mitten in einer Kaltfront.
Bis bald
Moritz Leuenberger



61 Kommentare
http://feldwaldwiesenblog.blueblog.ch/
Trotz der Rücktrittsforderungen von Herrn Maurer und Herrn Pelli an der Elefantenrunde hoffe ich, dass Sie uns als Bundesrat noch länger erhalten bleiben. Das war ja wieder mal typisch von diesen beiden: Statt bei sich selber etwas anzureissen, sollen zuerst die anderen. Lassen Sie sich nicht beeindrucken, das waren nur "Kraftausdrücke und Muskelspiele" dieser beiden Herren.
Herzlichts!
feldwaldwiesenblogger
Dennoch, seien Sie mir nicht böse, ich habe es kommen sehen und hier im Blog leider fast schon den 'Nestbeschmutzer' spielen müssen. Ich hatte den Wahlkampf zum Thema machen wollen. Ich habe vergeblich darauf hingewiesen dass alle schönen Individuellen Realitäten gebogen werden können, wenn die Wirklichkeit des Wahlausgangs schwierigere Ausgangslagen schafft, so auch Ihre Anliegen hier.
Ich versuchte klar zu machen warum es für die SP wichtig gewesen wäre die von der SVP 'abonnierten' Themen für den Wähler sichtbar auch zu einem Thema für die SP zu machen. Ich glaube dass die Grünen mit 8-15% Gesamtschweizerisch bereits an ihr Limit gestossen sind. Das ist so weil alle diese so gearteten Spezialitäten -Parteien kaum darüber hinauswachsen werden. Der Wahlkampf muss leider sofort weiter gehen für die SP, oder dann werdet ihr wie die FTP weiter absteigen. Auch die SVP ist eine Spezialitäten -Partei, aber eine die sich Dingen annimmt welche ein breites Spektrum von ca. 35% der Wähler abdeckt und sie diese simplifiziert vor den Augen der Wähler ausbreitet.
Die SP hat sich zu sehr in eine weitere Spezialitäten Partei entwickelt, die fast nur noch dort sichtbar wird wo schwierige Soziale Themen anliegen, die auch schwerer kommunizierbar sind. Die SP sollte die Themen der SVP aufgreifen und diese im tatsächlich komplexen Zusammenhang widerspiegeln, und zwar lautstark und mit Fakten unterlegt.
Ausländerfragen, Kriminalität, warum nicht auch ein Thema (Das ist Sozial verwertbar) der SP?
Der SP ist es nicht gelungen Ihre Arbeit der Öffentlichkeit auf leicht verständlichem Weg sichtbar zu machen, die Wahlplakate waren ätzend. Da würde ich gerne mal mithelfen ;)
Um Politik zu machen würden Sie ein besseres Fundament der SP benötigen. Obwohl ich die Grünen als Alternative zur SP empfinde, so stören mich doch deren geringeren Sozialkompetenzen und die (sorry) jugendliche Leichtsinnigkeit, so wie etwa der Vorschlag die Bundesräte mit 65 in Pension zu schicken. Wenn man bedenkt dass das Menschliche Gehirn für 160 Jahre Lebensdauer geschaffen ist, ein Scherz. Bundesräte arbeiten ja nicht auf dem Bau.
Ich glaube dass die SP eine Partei werden sollte deren Themen breiter gestreut sein sollten, denn die Stimmen von Grün zurückzuholen ist nicht unbedingt von Nutzen für die breitere Abstützung linker Ideale. Man muss die Stimmen von der SVP holen, sie ihres Abonnements entziehen. Die Ängste der Bürger welche die SVP abdeckt kann nicht einfach mit „Wir brauchen keine neuen Gesetze“ abgespiesen werden. Das versteht der Bürger nicht, weil er Angst hat und eine Lösung sucht ausserhalb des bereits üblichen.
Die Basis zu schaffen versuchte ich verzweifelt, für die SP, Vorschläge zu machen dass die Wahlen nicht die Wurzeln verbrennen für die Themen in Ihrem schönen Blog. Wie Sie es bemerken, sind diese Wurzeln jetzt am gefrieren, schade. Dazu hätten auch weniger Nebelraketen abgefeuert werden sollen was die Kollegialität im Bundesrat anbetrifft, niemand hat den Worten von Frau Bundesrätin CR geglaubt im Schutz um Herrn Couchepin und das Kollegium. Das war keine gute List. Wenn die einen am Ast sägen nutzt es nichts den Baum zu stützen, Herr Leuenberger. Weil jeder sieht was geschieht.
Es ist nicht zu spät, wie Sie selbst sagen, aber das Klima ist Winterlich geworden. Der Wahlkampf für die nächsten Jahre muss JETZT bereits beginnen, so sehr mir diese Prognose schmerzt. Ein Personalwechsel wäre allerdings nicht angebracht, weil die Erfahrung auch ihren Wert besitzt.
Grundsätzlich sollte jeder Politiker eine gute Auslanderfahrung haben, damit er vergleichen und die Schweiz besser sehen kann. Das heißt: Die Schweiz verfügt über die Grundlagen (viel Geld, stabiles politisches System etc.), eine Zukunft zu entwerfen, nur tut sie das nicht. Und das liegt durchaus auch am Volk. In der Ukraine z.B. will das Volk eine andere, bessere Zukunft, und obwohl die Grundlagen weniger gut sind (wenig Geld, Korruption usw.) ist sie auf bestem Weg.
Wer als Schweizer im Ausland war und Studenten kennengelernt hat, weiß: Studenten aus z.B. Tschechien, dem ehemaligen Jugoslawien oder aus der Ukraine sind sich gewohnt, weit härter für ihre Ziele zu arbeiten, als sich die Schweizer gewohnt sind, und, was z.B. Fremdsprachen angeht, sind sie häufig den Schweizern weit voraus.
Mehr Studenten und Arbeitskräfte aus dem nahen Osten würden unserem Land gut tun.
Da eine große Zahl der Schweizer auf einen Demagogen hereinfällt, muss davon ausgegangen werden, dass unser Bildungssystem nicht richtig funktioniert. Denn das ist der Sinn der Bildung: Grundlagen für eigenes Denken und für kritisches Hinterfragen zu schaffen. Also Aufklärung. Und nicht, wie einige unserer Schweizer Politiker glauben, blind die Wirtschaft zu bedienen.
Bleibt zu hoffen, dass die SP die Fehler bei sich selber sucht, dass sie Inhalte findet und ein paar Charakterköpfe. Bleibt zu hoffen, dass sie nicht ständig zur SVP hinüberschielt und damit bloß noch fähig ist zu reagieren und nicht mehr zu agieren.
Dass die Grünen zugelegt haben, ist verdient und eine logische Konsequenz. Aber auch dort fehlt es an Ideen, an mutigen, neuen Visionen.
So denke ich seit längerem: Warum werden nicht Konzepte geprüft betreffend einem Öffentlichen Verkehr, der gratis ist. Keine Tickets mehr. Der Straßenverkehr würde endlich rapide abnehmen (was er jetzt natürlich nicht tut, weil der Zug einfach unverschämt teuer ist). Die Schweiz hätte (u.a. gegenüber Touristen) das Image eines fortschrittlichen und offenen Landes, nebst dem, dass sie eine Vorreiterrolle hätte. Ich ärgere mich nämlich immer wieder über die Preise bei Bus und Bahn etc., die ich mir, wenn ich in der Schweiz bin, kaum leisten kann. Es soll doch um Umweltschutz gehen, nicht wahr?
Eine Auslanderfahrung würde z.B. zeigen, dass unsere Gehsteige, um ihren Zweck erfüllen zu können, nicht sauber geputzt und die Straßen nicht glatt wie eine Formel-1-Rennbahn sein müssen (man schaue sich Gehsteige und Straßen im Ausland an). Die momentanen Verhältnisse würde ich jederzeit tauschen gegen einen nicht perfekten Gehsteig und einen günstigen oder gratis ÖV!
Was wir aber vor allem brauchen: Geld für die Bildung, aus obengenanntem Grund. Das Geld wäre vorhanden ...
Um noch einmal auf die Ukraine zu sprechen zu kommen: Vergliche man den Stand eines Landes mit einem Menschenleben, wäre die Ukraine ein Kleinkind, bestenfalls ein Kind Anfang Pubertät. Die Schweiz aber wäre ein Greis. Das gibt mir zu denken und macht mich traurig.
Herzlich, Rocamadour
Über die Wahlergebnisse vom Wochenende bin ich überrascht und doch, bei genauerem Nachdenken auch wieder nicht überrascht. Ich wiederhole nun nicht die Analysen, die ja schon mehrfach von studierter Seite gemacht worden sind, warum es so gekommen ist, wie es gekommen ist. Sondern ich erlaube mir, einen Beitrag von mir zu wiederholen, den ich auf Ihren Antischunkelreflex hin geschrieben habe und der meiner Ansicht nach auch beim aktuellen Thema wieder zutrifft:
Ihre (Herr Leuenberger) Beschreibung zeigt auf, wie „die Masse“ bzw. ein Grossteil der Menschen reagiert. Musik zum Beispiel ist ein wirkungsvolles Medium, um Menschen emotional zu ergreifen, aufzuwühlen und damit Botschaften zu vermitteln. Es gibt auch andere Themen und Medien, die die Menschen fast sofort emotional (also auf der Gefühlsebene) ergreifen und dann emotional reagieren lassen. So zum Beispiel die Themen Religion, Kindererziehung, Politik, sowie das Medium Bilder oder Grossanlässe, etc. Diese versetzen die Menschen in eine von Emotionen dominierte Verfassung. In dieser Verfassung sind die Menschen leicht zu überzeugen aber auch zu manipulieren.
Dieser Mechanismus wird von allen die ein Interesse daran haben, die Massen für sich zu gewinnen in ihren Strategien ausgenutzt. Zum Beispiel von Politikern, Werbern für Konsumgüter und Dienstleistungen und so fort.
Das bedeutet, dass derjenige am meisten Menschen - sprich Erfolg - für sich gewinnt, der es schafft, die Gefühle der Menschen anzusprechen. Dieser Mechanismus wird immer wieder bei Abstimmungen bestätigt. So haben sehr oft die auf Emotionalität zurecht geschneiderten Voten der SVP nicht geringen Erfolg und auf der Vernunft fussende weniger.
Denn es gibt eben auch hier eine Hierarchie. Das Stammhirn ist entwicklungsgeschichtlich älter als das Grosshirn. Das Stammhirn ist für die überlebenswichtigen Funktionen zuständig, das Grosshirn für die „höheren“ Funktionen wie zum Beispiel Denken, Unterscheiden, Urteilen und Ähnliches. Das hat zur Folge, dass Denken, Urteilen etc. immer erst nach der Sicherung der überlebenswichtigen Funktionen (Herzschlag, Blutversorgung im Organismus, Fluchtbereitschaft etc.) kommt. So löst Angst und Bedrohung zum Beispiel zuerst Reaktionen im Stammhirn aus (Ausschüttung bestimmter Hormone etc.) also Flucht, Abwehr etc. und nicht das Nachdenken über Lösungen eines Problems im Grosshirn.
Diese Gesetzmässigkeiten bestimmen das Verhalten der Menschen unbewusst. Das bedeutet, dass Bedrohung (Stammhirn) immer prioritär vor Gerechtigkeitsdenken und Logik (Grosshirn) den Platz einnimmt. Dies erklärt den Erfolg oder Misserfolg von Abstimmungsvorlagen, Projekten – sowie Wahlen.
Ich frage mich, ob unter den genannten Umständen das Prinzip Hoffnung genügt, um dem äusserst raffinierten Vorgehen gewisser Parteien etwas entgegen zu setzen.
Mit freundlichen Grüssen und vielem Dank für Ihr enormes Engagement!
Genau so sehe ich es auch, es hat sich kaum etwas geändert an der Zusammensetzung im Parlament. Verschiebungen gab es nur innerhalb der Blöcke. Also wird sich auch am Alltag im Bundeshaus nichts wesentliches ändern.
Und an der Zusammensetzung des Bundesrates? Wohl auch nicht so schnell, denke ich. Die FDP hat allerdings keinen Anspruch mehr auf 2 Bundesräte. Doch wer soll diesen Sitz erhalten? Die CVP ist ja auch nicht stärker und die Grünen liegen doch noch klar hinter CVP und FDP, selbst wenn man die Grünliberalen noch dazu zählen würde!
Noch ein anderes Thema: Nun hat die Weltbank endlich eingesehen, dass man in der 3. Welt erst mal die Landwirtschaft aufbauen muss. Die Landwirtschaft ist das Fundament jeder wirtschaftlichen Entwicklung! Doch die Landwirtschaft muss in erster Linie das eigene Volk ernähren, und nicht Massenprodukte für den Export produzieren. Das hat man leider auch bei der Weltbank noch immer nicht kapieret! Die Massenproduktion für den (billigst-) Export führt zur Verarmung der einheimischen Bevölkerung und zerstört die Umwelt so Nachhaltig wie sonst nichts auf der Welt.
Es wäre doch so einfach, wenn es nicht immer nur um Macht und Geld ginge!!
http://www.hobbes.ch
Bitte bleibe Bundesrat und lass dich von den erwähnten Leuten nicht bange machen - wir brauchen engagierte und pragmatische, intellektuelle und dennoch bodenhaftende, witzige und dennoch im richtigen Moment ernste Politiker wie dich - mehr denn je!
Danke.
Ich kam nicht umhin, auch die älteren Beiträge durchzulesen und muss mich wohl als zukünftigen "Fan" von diesem Blog outen.
Herr Leuenberger, sie schreiben wirklich exzellent und interessant. Man erhält einen sehr guten Einblick in das Leben und Denken eines Bundesrates, nicht als Amts- und Führungsperson, sondern als Menschen.
Ich danke Ihnen für diese Einsichten und Erkenntnisse und hoffe auf viele weitere Beiträge.
Freundliche Grüsse
Beat Mattmann
Es wäre echt stark, wenn die SP und die Grünen verbündet eine Opposition aufziehen - ohne Bundesratssitze! Für die Schweizer Linke wäre das unglaublich belebend, jung und frech!
Sonst ändert sich ja nie was.
Die Konkordanz ist ein Gefängnis.
Sie führt nur zu Verdruss.
Cool wäre, wenn beide Parteien eine neue populäre Oppositionspartei gründen würden, deren PräsidentIn in Volkswahlen ermittelt wird.
Für sowas würd auch ich mich engagieren!
Liebe Grüsse
Philipp
Ich kann Thomas Keller nur beipflichten! Obwohl ich auch nicht so begeistert war, wie sich die SP dieses Jahr präsentiert hat, bedaure ich die Wahlschlappe sehr. Ich hoffe die SP schafft es in den nächsten Jahren wieder zu einem für die Leute im Land besser fassbaren PRofil zu finden, auf das man als WählerIn bauen kann und möchte. Über die SP-Vertretung im Bundesrat habe ich nichts negatives zu sagen, im Gegenteil! Ich finde sie leisten unter den nicht immer einfachen RAhmenbedingungen tolle Arbeit! Bleiben sie bloss dabei!! Danke!
Wir haben ein jüngeres Parlament, wir haben mehr Fruaen im Parlament, wir haben den ersten schwarzen Nationalrat, wir haben mehr Grünliberale und Bastien Girod.
Ich sehe da weit und breit keine Kaltfront! Es geht aufwärts mit der Schweiz!!
es ist zu hoffen, dass Sie uns noch etwas erhalten bleiben, vor allem wegen Ihrer grossen Fähigkeit, zu gunsten einer guten Sachpolitik Kompromisse einzugehen.
Obwohl ich mir eine radikalere Umweltpolitik wünschte, kann ich mir doch kaum vorstellen, dass Ihr Departement in der Hand der Grünen konkrete Veränderungen zu stande bringen würde, weil vieles viel zu radikal daher käme.
Der Vergleich mit dem Winterwetter hinkt für mich allerdings ganz gewaltig. Das Wetter können wir nicht beeinflussen, hingegen habe ich den Eindruck, dass die SP ihre Reise in die Kälte selber über sich gebracht hat.
In der Bevölkerung herrscht eine enorme Angst und Verunsicherung, vor Kriminalität, vor Identitätsverlust, vor Verlust der Existenz und anderem mehr. Angst ist wohl das stärkste Gefühl überhaupt. Die SVP hat es aufgenommen, die SP scheint es nicht wahrgenommen zu haben. Emotionen, Gefühle sind nun mal die stärksten Motivatoren der Menschen, ob man das gerne so hat, oder nicht. Wir brauchen eine starke Verbindung von Emotionalität und Ratio. Die Emotionalität brauchen wir für die Motivation und die Ratio zur Lenkung der Motivation.
Eine Partei, die die Emotionalität ausblendet, kommt nicht richtig an. Dies müsste auch die FDP feststellen.
Denken Sie mal zurück. Ungefähr 9 Monate (so lange dauert eine Schwangerschaft) bevor Tamiflu auf den Markt kam waren die Zeitungen plötzlich voll von Berichten, wie gefährlich die Grippe ist. Interessanter Zusammenhang. Konnte ja nicht Zufall sein. Also Angst wird geschürt, um nachher etwas gegen die angstauslösende Situation zu verkaufen. Und Tamiflu verkaufte sich wunderbar.
Die SVP machte es auch so. Schürt Aengste und verkauft sich dann als Rezept gegen diese geschürten Aengste, wie Ausländerkriminaität, Rentenmissbrauch etc. Das war wahrscheinlich alles von langer Hand vorbereitet und es hat funktioniert.
Vielleicht denkt mancher, das ist plump oder unedel. Es muss ja auch nicht so inszeniert werden, aber es braucht Antworten auf die Aengste und Nöte der Menschen. Ohne Psychologie geht es kaum.
Die Ressourcen einer Partei sind diejenigen Menschen, die für sie stimmen und sie unterstützen. Man kann nicht ungestraft die Ressourcen überfordern. In jeder Hinsicht nicht.
Die SP hat da wohl ziemlich Probleme mit der Vergangenheit und Dogmen aus der Vergangenheit.
Als Beispiel möchte ich die Weltoffenheit und die Europaoffenheit nennen im Zusammenhang damit, dass alle Arbeiter geschützt werden. Das sind sehr schöne Ideale, aber viele Schweizer Arbeiter wollen in erster Linie selber geschützt werden. Sie wollen unser Lohnniveau, sie wollen den Job und finden es ungerecht, wenn ein fremder ihn kriegt. DIe SVP kümmert sich in erster Linie um die Schweizer und dorthin wenden sie sich. Teilarbeitsfähige IV Bezüger haben wenig Chancen einen Job zu finden, wenn sie gegen gesunde junge ausländische Arbeitskräfte antreten müssen und sogar sie wählen SVP, weil sie die Partei ist, die Schweizern hilft, meinen sie.
Weshalb findet die AHV soviel Unterstützung in der Bevölkerung und die IV so wenig.? Jeder hofft, oder ist sich sicher, dass er einmal von der AHV profitieren wird. Invalid zu werden, damit rechnen wohl die wenigsten. Vielleicht müsste einmal das Bewusstsein geweckt werden dafür, dass es jeden treffen kann, invalid zu werden. Wenn das Bewusstsein und die Angst erst einmal geweckt sind, hat man mehr Chancen mit den Antworten anzukommen.
Die SVP hat die Angst geschürt und Bewusstsein geweckt für ein Problem, das sie definiert hat. Den andern Wahlsiegern, den Grünen sind die Wissenschafter zu Hilfe gekommen mit der Bewusstseinsbildung. Die einen haben's also selber gemacht, den andern ist das Wetter zu Hilfe gekommen. Somit ist die Wetterkarte vielleicht gar nicht so abwegig. Die SP hat Pech gehabt. Das Wetter ist ihr nicht zu hilfe gekommen und selber machen findet sie wahrscheinlich etwas unethisch.
Sorry, aber dennoch gute Nacht.
Regula Maggiori
Werter Herr Leuenberger
Ihre Begabung, stil- und geistreich das eine Wort mit Vielem vielsagend zu vereinen und daraus Eins werden zu lassen, hat Ihr mit Leidenschaft geschriebenes Werk im Bestseller-Ranking ohne List & Lügen bis auf Platz eins gehievt, letzthin zumindest und keiner hat deswegen Ihren Briefkasten zur Explosion gebracht.
Ein Polit-Buch mit viel Lob und doch ohne Sprengkraft vermarkten zu lassen, lässt aufhorchen, da ein Wahl-Plakat der SP das Gegenteil belegte: Trotz explosiver Zerstörung eines AKW-Kühlturmes folgte darauf viel Medienschelte und Häme.
Die Partei macht offensichtlich trotz Ihrem Einfluss auf Gesellschaft und Politik, was sie will. Zwar ein Beleg der „Gewaltentrennung“ und doch, Sie als Erfolgsautor wirken wie ein Fremder, der hineinruft in die vertraute Genossenschaft und niemand erhebt sich, bestenfalls wird freundlich geklatscht.
Oder ist Ihnen die Partei bereits zu ferne, um sie noch erreichen zu wollen? – Sie schreiben auf s.64: „… Ich kann jedenfalls oft kaum verstehen, wie prompt und brav die politischen Gegner in provokative Inseratenfallen treten und den Urhebern so Gelegenheit geben, sich wochenlang in den Schlagzeilen zu sonnen. …“ – Da dachten Sie wohl u.a. an das Schafherde-Inserat und nachfolgendes „Geblöke“ auch aus Ihrer Partei.
Andererseits wird auf der SP-Website kühl vermerkt: „ «Die SP begrüsst den heute im Bundesrat vom UVEK durchgesetzten Grundsatzentscheid für die Energieeffizienz und die erneuerbaren Energien. …“ Keinen Link auf Ihre „Hausseite“ und Ihnen als UVEK-Vorsteher, nicht einmal auf SP-Werbeplakaten sind einzelne Ihrer geistreichen Zitate zu lesen.
Nachdem Serge Gaillard zum Seco „ausgewandert“ ist, haben Sie diese Institution mit Copyright versehen, neu benamst. Beat Kappeler schreibt seit längerem unter fremden Fahnen. Elmar Ledergerber und Alexander Tschäppät sind wie Sie von Exekutiv-Aufgaben und –Funktionen absorbiert.
Könnte es sein, dass die SP-Wahl-Blamage auch mit der mangelnden Integrationsfähigkeit Ihrer geistigen Elite zu tun hat?
Sie schreiben vom Wort, der Rede und Gegenrede und den Fähigkeiten, den Gedankenaustausch als Voraussetzung des zwischenmenschlichen Miteinanders zu pflegen, den Dialog trotz unterschiedlicher Meinungspositionen weiterhin aufrecht zu erhalten, um des Friedens willen.
Vielleicht wäre jetzt eine Gelegenheit, in der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz das Gemeinsame vermehrt im Dialog zu suchen.
Herzlich grüsst Sie
Walter R. Kopp
Für die Natur kommt die Kaltfront genau zum richtigen Zeitpunkt. Ob sie in der Politik das gleiche bewirkt, werden die nächsten vier Jahre zeigen. Was in den letzten Wochen an der Politik- oder Wahlfront abging, hat über weite Strecken grosse Ähnlichkeiten mit Mechanismen, wie sie in der Wirtschaft, speziell in der Marketing-Kommunikation, seit Jahren mit grossem Erfolg eingesetzt werden. Inhalte von Botschaften, die rasch und wirksam vermittelt werden sollen, müssen (das wissen die Cracks in den Werbeagenturen seit langem) soweit heruntergebrochen werden, dass sie mühelos von einem 12-Jährigen verstanden werden. Denn das entspricht in etwa dem durchschnittlichen IQ der Schweizer Bevölkerung! (PISA lässt grüssen). Das haben die Strategen der SVP frühzeitig begriffen und wenden es auch konsequent an. Die Schäfchen sind ein tolles Beispiel dafür. Anderes Beispiel aus der Konsumgüterindustrie gefällig? Wie kann ich den Umsatz eines Lutschbonbons schlagartig verdoppeln? Ich nenne es einfach „Nimm zwei“. Geben Sie einem Enkel vorerst nur eines, hören Sie dann sofort, was die Kinder bezüglich Marketing-Kommunikations-Strategie mitbekommen haben… Wenn ich mir aber auf der andern Seite das hochtrabende Geschwafel eines SP-Präsidenten oder irgendwelchen Links-Grünen-Alternativen anhöre, besteht da noch grosser Nachholbedarf! Vielleicht müssten Sie die massgebenden Leute Ihrer Partei einmal zur Seite nehmen, um ihnen das zu erklären. Vielleicht anhand des Beispiels Lutschbonbons.
Ich hoffe jetzt auf die nächste Warmfront!
Ja, ändert sich denn nie etwas in diesem Land?
http://retomueller.blogspot.com
Mich fröstelt auch noch. 9 Sitzverluste in der Partei sind erheblich. Der Trost wohin ein Teil der Sitze ging, hilft nur teilweise.
Leider haben wir im Kanton Bern 2 Sitze eingebüsst. Hätten wir nur 1 Mandat verloren, so würde Nadine Masshardt als JUSO und Jüngste die Legislatur eröffnen....
Nun ist es Lukas Reimann...
Ja. Ich bin enttäuscht und trotzdem muss es jetzt in der Partei reformorientiert weiter gehen. Ich wünsche dir viel Kraft und danke nochmals von ganzem Herzen für deine Hilfe via meinen Blog.
Herzlichst,
Reto
http://www.umwelt-heute.ch
Ich sage nur – machen sie weiter so!
Unser Land brauchte solche Bundesräte wie sie.
Besten Dank.
Gruss
Peter Siegenthaler
Rein rechnerisch müsste die SVP ja jetzt 3 Bundesräte erhalten? Was halten sie davon?
Lustig habe ich auch gefunden dass an den Krawallen in Bern eben auch die SVP schuld sein musste… schliesslich hätten sie schweigen können, so wäre nichts passiert… Kleines Gedankenspiel: Was wäre passiert wenn die SP eine friedliche Demo gemacht hätte, und diese Demo von „Neo-Nazis“ gestört worden wäre… Hui Hui Hui… das hätte aber ein ganz anderes Geschrei ausgelöst? Können sie sich so was vorstellen? Warum wird in der Schweiz nicht mi gleichen Ellen gemessen ?
Sehr zufrieden bin ich was ich Heute im Blog vorgefunden habe. Die wohl vorwiegend Links sich bewegenden Kommentare, sie weisen auf die wunden Punkte der SP hin.
Ich muss allerdings darauf hinweisen, dass ich bereits längere Zeit vor den Wahlen versucht habe aus verschiedenen Blickwinkeln auf die Gefahren einer geschwächten SP hinzuweisen. Ich musste sparsam vorgehen, da ich einerseits die Bordthematik Energie und Umweltfragen nicht aufmischen wollte mit Parteipolitik.
Auf der anderen Seite habe ich aber kommende Verluste für die SP voraus gespürt. Ohne eine starke SP hat es Umweltpolitik trotz den Grünen Gewinnen, schwerer.
Der Einzige war ich aber nicht der gespürt hat dass sich die Grundlagen zum Politisieren geändert haben. Es hat nichts genutzt aus Sicht der SP, so zu tun als sei alles noch wie früher.
Walter R. Kopp beschreibt gut, denke ich, die mangelnden Kommunikationskanäle in der SP. Wenn es denn bereits so schwierig ist Partei Interne Kommunikation zu pflegen, wie viel schwerer wird dann der Austausch mit den Grünen werden? Ich sehe hier noch keine sehr positiven Signale.
Mit mangelnder Interkultureller Kompetenz ist die SP gewiss nicht ausgerüstet, aber dafür mit mangelnder Empathiefähigkeit gegen innen. Der Kontakt zum Bürger scheint ebenfalls mangelhaft. Das ist das typische Erscheinungsbild des rein verstandesbehafteten Intellektuellen, er hebt seine Nase auf den Mars, verliert aber den Kontakt zu den Zehen auf der Schweizer Erde. Die Integrationsfähigkeit der geistigen Elite mangelt es am gemeinsamen Bodenkontakt, nicht gegen aussen, aber gegen innen.
Auf die mangelnde Verwendung emotional getragener Kommunikationsmitteln hat Liza hingewiesen. Diese stellen vor allem den Kontakt zu jüngeren Bürgern her, können aber auch die Ländlichen Gebiete der Schweiz erreichen, wenn man sie einsetzt wie das dort in der Kultur vorgelebt wird.
Auf das Schweizer Bildungssystem hat Frau Rocamadour hingewiesen. Es ist eine lang bekannte Tatsache, dass Bildung massgeblich notwendig ist um Wahlen in einer Demokratie nicht zu einem Fest von Schafen und Kühen zu machen, so wie dies in Orwells ‚Farm der Tiere’ gut zum Ausdruck gebracht wird.
Das sich bei der Arbeit im Bundeshaus nichts Wesentliches ändern wird, Herr Hp Maurer, das glaube ich nicht. Wenn Sie sich die hier aufgelisteten Probleme ansehen, dann werden Sie bemerken dass die Kommunikation unter den Linken und gegenüber der Mitte wichtiger wird. Und es wurde jedoch festgehalten dass die SP genau hier Mängel aufweist.
Philipp Aregger, Sie wünschen sich die SP und die Grünen in der Opposition. In der gegenwärtigen Situation würde dies bedeuten das wir einen Bundesrat erhalten würden in welchem die SVP den Takt angeben würden. 20% der Schweizer würden sich anschicken um über die 80% zu regieren. Die CVP sowie die FDP hätten kaum Mittel ihre Positionen dort einzubringen so dass je in ihrem Sinne entschieden würde. Was das heisst, darüber scheinen viele keine Ahnung zu haben. Denken Sie bitte noch einmal darüber nach was Herr Couchepin gesagt hat über die Politische Stimmung dort.
Warum 20% ? Weil sich die Zürcher Linie der SVP durchsetzen würde, zweifellos.
Der freiwillige Gang in die Opposition würde verursachen, dass die Schweiz ein weiteres dunkles Kapitel in der Geschichte Europas aufschlagen würde.
@Manfred Die Tatsache einer Verjüngung im Nationalrat ist kein Garant für frische Luft aus der richtigen Richtung, ich habe mir Gestern die Diskussionen im SFDRS 1 mit einigen neuen Jung Parlamentariern angesehen. Die SVP Vertreterin und der FTP Vertreter konnten vermutlich die Bürger zur Mehrzahl für sich einnehmen. Junge Vertreter haben zudem meist einen Mangel an gespeichertem Wissen wie in bestimmten Situationen reagiert werden kann, daher müssen Sie sich darin noch entdecken und Fehler machen. Den Einen mag dies als frischer Wind erscheinen, den Anderen Raum zur Durchsetzung ihres Willens geben.
Regula Maggiori hat auf die Ängste hingewiesen in der Bevölkerung, auf welche die SP schlicht keine Antworten bereit hat. Auch ich weise auf diesen eklatanten Mangel hin. Wie bereits gesagt führt kein Weg daran vorbei wenn man den Mars entdecken will, mit den Zehen noch auf Schweizer Boden zu bleiben. Vielen Bürgern erscheint die SP so, als würde diese Partei die Grenzen der Schweiz einreissen wollen zugunsten einer Herde von Verbrechern und Glücksrittern aus dem Ausland. Vielen Bürgern erscheint die SP als Partei welche daherkommt um die von der SVP angesprochenen ‚Missbräuche’ hoffähig zu machen. Obwohl dies ein falsches Bild ist, es existiert offensichtlich.
Herr Kopp hat wie ich auf die kindlich gestylten Wahlplakate hingewiesen, insbesondere jenes, mit dem ein Flugzeug in einen Kühlturm rast. Das Wahlplakate einen Einfluss auf den Wähler haben können, zeigen die SVP Plakate. Das man auch für die SP gute Plakate entwerfen kann, das mahne ich nicht nur an, ich weiss es. Es soll nicht direkt auf die Gefahren hingewiesen werden, jedoch auf den Nutzen der entsteht wenn man für das entsprechende Thema wählt. Die SVP Plakate, so Fremdenfeindlich sie auch sein mögen, sie weisen auf den Nutzen hin wenn der Fusstritt den Verbrecher über die Grenzen befördert. Die SP schürt hingegen nur Angst, ohne auf dem Plakat die Lösung anzubieten. Zudem besitzen die SVP Plakate einen gewissen Unterhaltungswert, der darin besteht die Aggressionen der Bürger abführen zu können. Das SP Plakat erzeugt lediglich ein Ohnmachtgefühl.
Wenn man Politik als Schachspiel ansehen könnte, dann spielt die SP derzeit nur mit der einen Seite der möglichen Figuren, allesamt Links. Aber wenn man gewinnen will, dann muss jeder Spieler, egal ob er Links oder Rechts orientiert ist, auch die Positionen der anderen Seite im Blickfeld haben, UND auch damit ziehen.
SP braucht endlich Mut! SP sollte aus dem Bundesrat austreten und endlich ein wenig Gegenwind leisten.
Denn:
Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein. (Albert Einstein)
http://vtx.ch
ich frage mich wohin die Schweiz treibt und was für Folgen die teils agressive Politik der SVP für unser Land hat. Irgendwie schien mir die SP während des Wahlkampfes inexistent, ohne Konturen und farblos. Kann sich das ihre Partei erlauben? Kann sich unser Land es sich leisten, die Politik der SVP zu überlassen?
Es herrscht wirklich eine Kaltfront, möge der Sommer bald kommen.
Freundliche Grüsse
Beat (schufulus) Schaufelberger
Also, ich bitte Sie, diesem Treiben ein Ende zu setzen. Das ist Umweltschutz! - und Luft - Schutz.
vielen herzlichen Dank
Rich
ps. Es kommt nicht auf die politische Ausrichtung eines Menschen an, sondern ob er sich für die Allgemeinheit oder nur für bestimmte egoistische, menschenverachtende Machenschaften einsetzt. Wenn dem Politiker der Mensch wichtig ist, werden wir Frieden und Umweltschutz, 2 Dinge mit einem Schlag lösen.
Alle sind verantwortlich! Es betrifft alle! Wir sitzen alle im gleichen Boot. Politik, die Kunst, ein Volk zu führen; damit es allen - ich wiederhole - ALLEN - besser geht! - und nicht nur einigen wenigen, die immer mehr Profit aus der Angelegenheit schlagen und immer noch reicher werden, wie es bei einigen wenigen EU-Vögten der Fall ist. Wie was das nocheinmal vor ca 800 Jahren? Wie lautete damals... die Tagespolitik?
Es gibt solche die das immer wieder vergessen...
liebe Grüsse
Rich
ps. Politik taugt nur dann wirklich, wenn sie ALLEN DIENT - und sich nicht nur einige wenige bedienen, wir haben genug Beispiele auf diesem Planeten, oder?
http://www.infonegocio.com/thalassos
es berührte mich unangenehm und stimmte mich traurig, als ich gestern in unserer Tageszeitung (La Voz de Galicia) mitten auf einer Seite eine bösartige Karrikatur "prangen" sah: Links die Schweizerfahne, rechts den karrikierten Herrn Blocher, wie er mit dem Finger aus dem Schweizer Kreuz ein Hakenkreuz zieht.
Schlimm.
Natürlich ist die Reaktion im Ausland überzogen. Natürlich ging es ja gar nicht um die Wahl von Herrn Blocher.
Aber eine Karrikatur sieht man auf Anhieb. Und in einem Land, in dem eine grosse Zahl der Menschen noch nie ein Buch gelesen hat, in dem Lesen als Arbeit erachtet wird, als verabscheuungswürdige Arbeit, da bleibt so eine Karrikatur hängen.
Wir haben vor einiger Zeit mit einer Familie den Kontakt abgebrochen, weil wir die rassistischen Äusserungen des Mannes in unserem Haus nicht dulden können. Und nun kommt genau der Mann zu uns und beschimpft uns als Heuchler.
Sind WIR Herr Blocher? Warum hat er uns das angetan. Oder: Warum hat seine Partei uns das angetan? Oder: Warum haben uns die anderen Parteien das angetan?
Ich bin froh, dass diese Wahlen vorbei sind. So winzig ist die Schweiz, und so viel Aufsehen hat dieses Debakel erregt.
Wirklich schade.
Liebe Grüsse aus dem heute verregneten, grauen Galicien.
Verena Fankhauser
http://www.infonegocio.com/thalassos
Da steht, dass der erste schwarze Nationalrat im Parlament Einzug gehalten hat. (Das steht übrigens heute auch in der Voz de Galicia).
Nun meine ich mich aber zu erinnern, dass bei den allerersten Nationalratswahlen mit Frauen, eine farbige Nationalrätin aus Neuenburg gewählt wurde. War sie Lehrerin oder sowas?
Oder irre ich mich?
Vielleicht kann das jemand auskundschaften? Danke
Verena Fankhauser
Das Entscheidendste für die Umweltpolitik in der nächste Legislatur ist weniger die Zusammensetzung des Parlamentes, sondern dass Sie das UVEK behalten. Der Appetit der SVP auf dieses Departement soll ja gross sein.
In dem Sinne danke für Ihre beharrliche Arbeit, auch in Zukunft.
Wir werden dann schliesslich ja auch mit mehr Staus konfrontiert, weil durch den Abbau des ÖVs der Privatverkehr attraktiver wird. Immerhin: Durch die vielen Staus verschwinden dann die von der SVP angeprangerten Radarkästen automatisch (da gibt’s dann tatsächlich nichts zu blitzen).
Um irgendwelches Schweizer Nazitum mach ich mir allerdings keine Sorgen. Verglichen mit Hitlerdeutschland ist die Schweiz ein Mückenfurz. Wir können uns ja nicht mal selbst ernähren. Wenn dem Ausland die politische Entwicklung in der Schweiz nicht passen sollte, kann es einfach den Futter- und Ölhahn zur Schweiz zudrehen und Ruhe ist. (Wenn sich bis dahin die Schweizer Volkswirtschaft überhaupt noch ausländisches Futter und ausländisches Öl leisten kann.) Dagegen nützt im Übrigen auch das Sturmgewehr im Schrank nichts.
Es ist doch zum weinen! Ich kann echt nicht verstehen oder nachvollziehen warum gewisse Kräfte alles daran setzen möglichst die ganz Schweiz zu verschenken und mit allen zu teilen…
Ich finde das Schicksal des jungen farbigen Mädchens auf www.20min.ch auch zum weinen… Sie habe in ihrer Heimat keine Zukunft, und müsse darum hier bleiben können.
Klar hat sie keine Zukunft in ihrer Heimat, und dass ist tief traurig… Aber was ist mit den anderen Millionen? Wollt ihr die auch alle in die Schweiz importieren? Müssen wir nicht viel mehr Entwicklungshilfe vor Ort leisten als einfach möglichst viele von diesen armen Menschen in der Schweiz durchfüttern?
Wenn es die SVP wagt eine Gegentrend zu setzten muss gleich Zeter und mordio geschrieen werden und die ganze Schweiz mit Hitlerdeutschland verglichen werden…
Darum geht es doch gar nicht!
Auch die schwarzen Schafe haben nichts mit „Rassen Diskriminierung“ zu tun… Die Botschaft ist doch klar verständlich: „Wer sich nicht an die hiesigen Regeln hält, hat sein Gastrecht verwirkt, und darf nach Hause gehen!“
Was ist daran auszusetzen? Und warum muss wieder jeder Vernunft dauernd von „Nazis“ gestusst werden? Hier geht es doch schlimmstenfalls um Patriotismus, und das hat nichts mit der Farbe Braun zu tun!
Das man andere Kulturen ehrt und achtet, hat doch nichts damit zu tun, dass man sie mit unserer eigenen Kultur vermischen muss?
Das hat auch nichts mit Rassenfeindlichkeit zu tun, aber die Schweiz ist schlicht zu klein, als dass hier bei uns X verschiedene Kulturinseln Platz haben; Es führte zwangsläufig zu Konflikten, und das ohne diese Kulturen zu werten!
Wenn das Ausländerproblem schon Diskussionsgrundlage ist…
Warum ist die SP gegen die Offenlegung der Nationalen Herkunft bei Straftätern?
Gut, dass es auch andere Möglichkeiten gibt das zu überprüfen… z.B. der prozentuale Ausländeranteil von Häftlingen in der Schweiz…
Ein anders Thema ist der Ausländer Anteil von IV Bezügern? Oder der Sozialbezügern?
Zum Ausländerthema gibt es ja unzählige kleine Diskussionen oder Themen aber die Grundhaltung der links Kräfte ist ja immer die gleiche…
Das ist ja jetzt nur ein Teil der Probleme in der Schweiz… Es gibt noch genug andere!
Aber Herr Leuenberger: haben sie eine Antwort auf diese Fragen?
Was ist los mit dieser Welt? Es scheint mir, die Menschen würden immer egoistischer. Ein Kommentar zu einem anderen Beitrag dieses Blogs erschien mir sogar wie eine Ode an den Egoismus. Wieso ist es denn so schwierig, weiter als an den eigenen Gartenzaun, das eigene Porte-Monnaie, die eigene Landesgrenze oder das eigene Leben zu denken? Ist Empathie nichts mehr wert? Genauso wie der Egoismus hat die Empathie in der Evolution einen Beitrag dazu geleistet, dass sich die Menschheit auf der Erde ausgebreitet und weiterentwickelt hat. Eine egoistische Grundhaltung ist der Nährboden für rechtspopulistische Entwicklungen, für die kurzsichtige Ausbeutung von Ressourcen und für den eingeschränkten Blickwinkel auf Gewinnmaximierung ohne Rücksicht auf Verluste.
Leider ist auch die SP nicht vor egoistischen Entscheiden gefeit. Im Kanton Zürich wird der Egoismus von SP-Komponenten wohl leider dazu führen, dass schlussendlich die SVP im Parlament noch stärker vertreten sein wird. Schade, wirklich schade!!
Gäbe es doch mehr Leute wie Sie in der SP - ich hätte letztes Wochenende wieder SP gewählt. Jahrelang war ich treuer SP-Wähler, aber bei dieser links-rechts-Polarisierung und bei dieser Polemik (die leider auch noch von Hans-Jürg Fehr, Ursula Wyss etc. angeheizt wurde), als sich plötzlich alles nur noch um Blocher-ja, Blocher-nein drehte, da hat es mir den Nuggi rausgehauen und ich habe mehrheitlich CVP gewählt. Der SP-Wahlkampf war Wasser auf die Mühlen der SVP, die es verstand alles so auszuschlachten, dass ihre Basis möglichst gut mobilisiert wird.
Danke, dass Sie sich aus diesem Spiel rausgehalten haben. Ich hoffe, nun beginnt in der SP ein Köpferollen, so dass ich in 4 Jahren auch wieder mit Ueberzeugung sagen kann: ich bin ein Roter.
Und zu den Abwahl-Gelüsten der Herren Pelli und Maurer kann ich nur sagen: Bleiben sie noch eine Weile, Herr Leuenberger. Sie gehören ja noch zu den jüngeren im Bundesrat. Bleiben sie doch noch ein paar Jährchen, Sie tun diesem Land gut und ich schätze ihr Politik sehr.
Grüsslichst, Tobias Kälin
und alle, die sich auf diesem Blog treffen:
Einige Gedanken zu erneuerbarer Energie
Vergesst doch Eure Batterien und Motoren aller Sorten! Wieso spricht nie jemand von der menschlichen Eigenenergie?
Spazierengehen kann als Freizeitbeschäftigung toleriert werden, denn es dient der Entspannung und Erholung von Mensch und Tier, erzeugt wenig Abluft und fördert oft auch soziale Kontakte.
Anders sieht es beim Joggen oder sportlichem Training aus, vielmehr noch bei Fitnesstraining oder dem Betreiben von Leistungssport. Hier findet eine doppelte Energieverschwendung statt, nämlich einmal, indem Energie aufgewendet wird, und zweitens indem diese nicht sinnvoll genutzt wird.
Es tönt vielleicht lächerlich, ist aber ernst gemeint: Hat schon jemand gemessen, wieviel Energie durch einzelne Menschen generiert und genutzt werden könnte? Ich denke dabei an die Armbanduhren, die ausschliesslich durch die Bewegungen des Trägers am Laufen gehalten werden. Könnten sich jetzt nicht ein paar Wissenschaftler mit einem unscheinbaren, leicht am Arm – oder an allen vier Extremitäten – tragbaren Gerätchen befassen, das die Bewegungsenergie sammeln und von Zeit zu Zeit in den wohnungseigenen Energiever-teiler einspeisen kann? Sogar Euren Hund könntet Ihr damit bestücken und so alternative Energie gewinnen, ohne dass es den geliebten Vierbeiner gross stören würde.
Ein Sportverein hätte Gewinnchancen auf zwei Ebenen. Der Fussballclub FC Hinterbodenacker z.B. stünde spielerisch vielleicht am unteren Ende seiner Liga, wäre energieerzeugungs-technisch aber in der Nationalliga A (oder wie das heisst). Schweisstreibender Einsatz wäre im einen oder anderen Sinne immer gewinnträchtig, entweder der Club spielt gut, oder er erzeugt viel nutzbare Energie – im besten Falle natürlich beides!
Würde eine solche Erfindung, falls sie sich als durchführbar erwiese, durch die Elektrizitäts-Lobby verhindert? Ich bin ohnehin der Meinung, dass die Ergebnisse von wissenschaftlichen Studien und jegliche Erfindungen Volksgut sein müssten. Es geht nicht darum, zu verdienen, sondern der Volksgemeinschaft bzw. Völkergemeinschaft das Leben zu erleichtern. Dies würde der krankhaften Modeerscheinung, allem und jedem einen Markennamen zu verpassen, einen Riegel schieben.
Ich wünsche mir Politiker und Mitmenschen, die den Mut haben,
wieder bei NULL anzufangen und eine ganz neue Gesellschaft aufzubauen!
Seien wir doch nicht so dekadent! Dekadenz ist die Unfähigkeit zur Erneuerung.
Man muss SOFORT auf neue Ideen einlenken können; das ist das Abenteuer Leben.
Gesellschaftsmodelle sollten ausschliesslich auf den Einzelmenschen ausgerichtet sein, (von jedem selbst durchführbar)in der Gesamheit aber allen dienen und jeden einbinden.
Gruss: Margrit
« Und wo der Mensch in seiner Qual verstummt,… » haben Sie mit dem Worte „Kaltfront“ wiederum so fein und schön die Situation benannt. Das hilft. Vielen Dank.
Als Grüne sehe ich unsere Umweltanliegen durch Sie stets aufs Beste vertreten – das Beste was man eben aus der Brandung des Parlaments herausfischen kann. Mögen Sie uns noch lange erhalten bleiben. Mit den besten Wünschen im Prinzip der Hoffnung,
Barbara
Sozialfall, Sozialschmarotzer, Sozialmissbrauch... Das Wort 'SOZIAL', die Hauptkomponente im Begriff 'SP' wird im Grunde ja nur mit MONETÄREN Komponenten in Verbindung gebracht, und zwar dort, wo Moneten prinzipiell fehlen oder grosse Mangelware sind. Man assoziiert damit also geistige und materielle Armut, Überlebenskampf, Dauerfrust. Was die SVP-Wähler schätzen, das sind, neben Geld und einer grossen Röhre, bestimmt auch die unausgesprochenen Versprechungen nach etwas mehr Gemütlichkeit...
http://www.pragmatiker.ch
Wieso muss Frau Galladé in Zürich mit ihrem sturen Kopf durch die Wand, und nach der grössten SP Schlappe nun auch noch Ueli Maurer und Ulrich Schlüer ins Parlament verhelfen???
Ich begreif die Welt nicht mehr. Hauptsache Chantal darf nachher von sich behaupten "Ich hab ja gekämpft".
Bitte unterschreibt alle die Petition gegen eine SP Kandidatur und für ein starkes Mitte-Links Bündnis:
www.pragmatiker.ch
die Bewegungsenergie bringt nicht viel. Auf einem Pedalo kann ein Normalo bzw. eine Normalolin vielleicht 100 Watt generieren.
Ein Parkplatz mit 25 m2 Solarzellen bringt an einem sonnigen Tag etwa das 25 Fache dieser Leistung.
Der Grand Dixence Damm liefert maximal etwa soviel Leistung wie 20 Milliarden Normalos.
Und auf die gesamte Wüste Sahara strahlt die maximale Sonnenleistung von etwa 4.5 Millionen Grand Dixence Dämmern.
es ist immer wieder erstaunlich, wie Erfolg die Menschen verändern kann. Da meint zum Beispiel eine Frau Genner, sie könne nun die Zusammensetzung des Bundesrates befehlen, mit nur knapp 10% Wähleranteil…………..
oder eben, Frau Galladé setzt, nach ihren unbestritten achtbaren Resultat, die eigenen Interessen bereits über die gemeinsamen Ziele. Das ist durchaus menschlich, leider. In diesem Fall kann es mir (als mittelmässig überzeugter SVP – Wähler) ja nur recht sein. Doch leider sind von diesem Übel ab und zu auch unsere Leute betroffen…..! Zu erwarten ist am 25. November trotzdem ein knappes Ergebnis bei einer tieferen Wahlbeteiligung.
Während dem man sich auf der rechten Seite des Umweltproblems zu entziehen versucht schafft es die Linke tatsächlich immer wieder überall Probleme zu schaffen, wo es vorher keine gab und oft widersprüchlicher nicht sein könnten, stets im guten Glauben irgendwem damit zu helfen.
Nicht das man mich falsch versteht, jede menschliche Kultur hat ihre Daseinsberechtigung und Wurzeln, aber genau mit der Durchmischung wird dieses Multikulti eines Tages verschwinden und somit ad absurdum geführt.
Mit einer seit 15 Jahren vernünftigeren Ausländerpolitik wäre CH schon längst "viel weiter" was Themen wie Umwelt/Natur etc. angeht, um nicht zu sagen führend. Wieviel "Energie" (egal ob menschliche, materielle oder finanzielle) wurde für das ewig gleiche "Ausländer-Thema" verbraucht und trotzdem wurden vor allem nur neue Probleme geschaffen ohne das es wirklich wem geholfen hätte ohne einem anderen dabei zu schaden ?
Viele dieser nunmal auf einer anderen Evolutionsstufe stehenden Kulturen haben/werden erst eine Entwicklung durchmachen (oder vielleicht auch nicht, was unter Umständen besser wäre), welche viele hier schon längst hinter sich haben, sei dies der Bezug zu materiellen Dingen bzw. Geld, Kosumverhalten, zum Aussehen, zu Fortbewegungsmittel und was sie wirklich sind (Protzkarren/Unfälle in Massen sind kaum CH-Stil), moralische Dinge (Kriminalität), Lebenseinstellung und Verhalten und nicht zuletzt Bildung und das Verständnis für die westliche Welt und ihre Sitten und Traditionen, die einem oft auch keine Schule mitgeben kann.
Nicht das ich ein Loblied auf den Kapitalismus singen will, im Gegenteil, aber Hilfe muss dort stattfinden wo sie benötigt wird, indem man das Problem hierher holt bzw. verlagert ist es keineswegs gelöst.
Im Bezug auf Umwelt/Natur stelle man sich schon nur die 1-2x jährliche Reiserei in die ferne Heimat vor ?
Genauso sind mir viele Leute ein Dorn im Auge die sich um die Umwelt Sorgen machen und trotzdem 2-3x pro Jahr in die Ferien "furzen" müssen oder sonst als Freizeitbeschäftigung vor allem "Allg. Konsum und rumfahren" haben.
Man jammert über volle Strassen und allgemein engen Platzverhältnissen in CH , was habt ihr erwartet wenn CH in nur 10-15 Jahren von 6 Mio. auf bald 8 Mio. ansteigt, wohlgemerkt vor allem durch Zuwanderung ?
Ich denke da liegt evtl. auch ein wenig ein weiterer Grund für den Unmuten vieler CH gegenüber anderen Kulturen die hier sind, während dem sich viele CH'ler über mögliche Kinder schon längst Gedanken machen bzw. eben schon länger bewusst darauf verzichten, so leben weiterhin viele immer noch im, sorry der Ausdruck "Irrglauben", das in der Fortpflanzung der einzige Sinn im Leben besteht, und fremde Kulturen eben auch oft in der Anzahl mehr Kinder haben.
In der Masse der Menschen liegt nunmal ein Grundprobleme welches viele Folgeprobleme entstehen liess welche heute beinahe unlösbar erscheinen.
Ist unsere Politik nur noch dazu da um allen anderen bzw. Minderheiten (egal wie sinnfrei und schmarotzerisch bzw. moralisch knapp vertretbar sie auch sein mögen) und Ausländern zu helfen bzw. danach wieder die neu entstandenen Probleme zu lösen ? Sozialwerke die für jedermann zugänglich sind, sind ja wohl schon fast der Gipfel des "guten Glaubens an den guten und ehrlichen Menschen".
Auch in Sachen Umwelt/Natur sind viele Linke/Grüne seit Jahren einfach oft neben den Schuhen und stellen Forderungen oder machen Vorschläge die oft jenseits des machbaren oder oft ohne fachliche Grundlage entstanden sind und keineswegs in ihrer Komplexität durchdacht wurden.
Aber die Menschheit ist ja erst seit dem, sorry in meinen Augen etwas gar billig Hollywood-mässigem Al Gore Filmchen aufgewacht, (ein Wunder mussten die Textpassagen nicht gerhymet und gerappt daher kommen damit überhaupt jemand zugehört hat und nicht schon mit den Bildern überfordert war... ;-) :-) ) und wurde auf ein Thema sensibilisiert das schon seit über 15 Jahren mindestens genauso aktuell, aber halt nicht in Quatschheftchen, Gratiszeitungen (welche nicht unproblematisch sind mit ihrem "dünnen" Inhalt und stattdessen voll sind mit VIP-Kram und nutzlosen Konsuminfos/trends) oder Massenmanipulationsmedien wie Musik und Fernsehen so vertreten war.
Mit vernünftigeren und kleineren Schritten/Massnahmen wäre man auch diesbezüglich heute weiter als mit den oft unrealisierbaren Extrem-Vorschlägen.
Doch bleibt wohl unterdessen nicht mehr viel Zeit und evtl. auch zuwenig um überhaupt noch eine Wahl aus möglichen Massnahmen treffen zu können, was man auch an vielen hilflosen Versuchen wie beispielsweise Treibstoff aus Nahrungsmitteln zu gewinnen sieht, welche viel fatalere Auswirkungen haben als es wirklich etwas nützt.
Wer die letzten Jahre nicht verschlafen hat, hat seinen Lebensstil schon lägst ein wenig angepasst und hat nicht auf eine Lösung "von oben" gewartet.
Der Beitrag von Margrit fand ich irgendwie noch interessant, vor allem ihre Ansicht von gewissen Dingen die gut getroffen sind.
(Die Energy-Drink und Natel-Generation lässt grüssen, viel nervige Hyperaktivität um als Resultat "Nonsens" zu haben...)
Jeder hat schon heute unzählige Massnahmen/Mittel selbst in der Hand um mitzuhelfen, doch das Zauberwort heisst nicht "bitte" sondern "verzichten" und darin tut sich der Mensch bekanntlich sehr sehr schwer, am meisten mit dem zeitweiligen Verzicht auf "Fortpflanzung".
Ein weiteres Hauptproblem oder Hindernis auf dieser Welt ist und bleibt das schöne liebe Geld, ohne einen Vortrag zu halten, stelle ich nur folgende Utopie in den Raum, einigen wird vielleicht schwarz vor Augen weil sie als Folge darin nur Chaos und Weltuntergang sehen, doch denke ich werden einige mit der Zeit das positive daran sich durchaus vorstellen können und werden evtl. überrascht sein, von all den Effekten die es nach sich ziehen könnte ohne das viel getan werden müsste.
Man denke sich das Geld einfach mal weg und das Leben geht einfach weiter wie bisher, jeder gibt bzw. leistet seinen Teil in Form von irgendwas sinnvollem und was man so braucht zum leben ist gratis in vernünftigem Mass.
(Nein, kein Kommunismus, kein Nazitum und auch sonst nichts schlimmes militärisches sind als Grundlage dessen zu sehen. Die Vergleiche der SVP mit Hitler oder die Aufregung um die Schaf-Kampagne waren bestes Beispiel um selbst die naivsten aus dem Busch zu klopfen damit sie sich mit diesen Kommentaren gleich selbst genauso deplaziert haben. Am Faktor "Mensch" würde wohl auch diese Idee scheitern, wie vieles gut gemeinte zuvor bekanntlich auch schon.)
Einfach ohne dieses Machtinstrument, Wertanschauung und oft unüberwindbare Hindernis bei vielen guten Ideen und somit Einschränkung vieler Freiheiten und Generator schlechter Kompromisse und auch Ungerechtigkeit.
Nicht zu guter letzt unter Umständen auch das Ende für eines der ältesten, aber in meinen Augen wohl auch erniedrigendsten aller Gewerbe, der Prostitution und deren Auswüchse.
(Viele leben ihr Leben im Prinzip bereits heute ohnehin so, sind sich dessen aber oftmals nicht bewusst: Was Anfang Monat an Geld reinkommt ist Ende Monat wieder weg, ohne das man sich gross etwas hätte leisten "müssen". ;-) )
Alles was es dazu braucht ist Vernunft und Verzicht, zusammen mit einer stetigen Reduktion der Bewohner auf diesem Planeten könnten diese 2 Massnahmen unter Umständen sogar einmal zu jenem Paradies auf Erden führen welches sich eigentlich jeder wünscht und wohl doch noch nirgends wie in seinen Träumen vorgefunden hat.
(Ausser vielleicht in kurzen und illusorischen Ferien die oft kein wirklicher Spiegel des Lebens dort ist...)
In diesem Sinne, über den eigenen Schatten springen und zur Hölle mit der Kohle. (Mein Fazit aus dem Film "Fight Club". ;-) :-) )
V3n0m
Wieviel denn? Und wieviel *mehr* Energie muss der Mensch dafür aufwenden, was ist der Wirkungsgrad?
Wenn man Energie herausholen will, muss man Energie hineinstecken, muss also etwas leisten.
Klingt nach auslandsfeindlich und Nationenkonflikt. Was Ausland ist, ist durch eine willkürlich auf einer Landkarte gezogene rote Linie festgelegt. Die Menschen auf beiden Seiten der roten Linie haben die selben Bedürfnisse und Rechte.
Hat die Schweiz Rohstoffe, hat die Schweiz alle möglichen und erforderlichen Technologien, hat die Schweiz alle erforderlichen Industrien?
Wird etwa die Klimahysterie als Anlass dienen, Konflikte zwischen Nationen heraufzubeschwören? Wollen wir Industrie ins Ausland abwandern lassen, weil der CO2-Handel die Schweiz ökonomisch unattraktiver macht oder weil sie uns zuviel CO2 generiert?
_Klimatismus als neue weltliche Religion_
"Die Klimakatastrophe ist zu viel Schnee und zu wenig, zu viel Regen und zu viel Sonne, zu viel Flut und zu wenig Wasser. Alles ist Klima, alles Mahnung, alles Menetekel.
Zum gerechten Zorn der Propheten gehört auch ein bisschen Schummeln. Was tut’s, wenn die Eisbären in Wahrheit nicht aussterben, der Golfstrom nicht versiegt? Denn es geht um Größeres als Erbsenzählerei. Es geht um Furcht und Glauben. Und wo die zum Maßstab werden, teilt sich die Welt in Gläubige und Ketzer, Gemeindemitglieder und Auszustoßende. Das Gewissen triumphiert über das Wissen, die Gesinnung über die Wissenschaft."
Ist es nicht so, dass Schafe friedliche Wesen sind und nie und nimmer eines aus ihrer Mitte ausschliessen würden? Im Gegensatz dazu: Kriminelle sind keine Schafe. Und mit den Hinterläufen aussschlagende Wölfe sind ebenso keine Schafe (mögen sie auch in einem Schafspelz stecken). Beim Plakat mit den so dumm dreinblickenden Wollknäueln handelt es sich also um einen klaren Fall von Sozialmissbrauch:
Missbrauch der Schafherdenmentalität für eigene Zwecke.
Was die Bauernpartei eigentlich wissen müsste: Auch schwarze Schafe geben weisse Milch.
Und was die Sozialen tun könnten: Dafür sorgen, dass Menschen - wie ich beispielsweise - nicht länger aus dieser Gesellschaft ausgeschlossen werden, nur weil sie in kein gängiges Schema passen, nicht schubladisiert werden können und einfach ihr Recht auf Selbstbestimmung nicht aufgeben wollen zugunsten einer rein wirtschaftorientierten, alles dem Markt unterwerfenden Denk-, Fühl- und Handelskultur.
Heute werden die Menschen notabene erwachsen, um sich dann wie kleine Gofen wieder irgendwem unterwerfen zu müssen. Und die Heranwachsenden müssen das mitansehen, was da im Erwachsenenalter auf sie wartet. Von einer SP als Lobby für Denkende und Fühlende keine Spur.
Lieber Martin Michael, wenn das so einfach wäre...
Folgende Probleme tauchen auf:
Wird jedEr ausgewiesen, der/die sich nicht an die Regeln hält oder nur diejenigen, die sich dabei erwischen lassen? Wer prüft, konrolliert und beurteilt das alles? Und wie streng? Welche Regeln gelten überhaupt? Wer erklärt und erläutert das den AusländerInnen überhaupt? Ist es ihre oder unsere Pflicht, alle Regeln zu lernen? Und was ist mit den SchweizerInnen, die sich nicht an die Regeln halten? Zum Beispiel den schweizer PolitikerInnen, die doch gerade auch Vorbild sein sollten? Werden diese ihres Amtes enthoben? Oder gleich auch ausgewiesen? Und die Wirtschafstbosse? Wer erklärt den AusländerInnen, dass SchweizerInnen mit genügend Einfluss problemlos Regeln übertreten oder anpassen lassen können, dies für sie aber unter keinen Umständen gilt? Ab wann ist man eigentlich SchweizerIn? Genügt es, dass der Vater eingebürgert wurde? Oder nur, wer hier geboren ist? Oder braucht man einen Namen ohne -ic? Ist es, aus der Sicht eines einzelnen Menschen, nicht einfach nur Zufall, wo man zur Welt kommt? Was kann er/sie denn dafür? Darf dann grundsätzlich umgekehrt jedEr kommen und bleiben, der sich an die Regeln hält? Wenn nein: Warum denn nicht? Was ist mit den SchweizerInnen, die sich im Ausland nicht an die Regeln halten? Werden diese durch die Schweiz aktiv zwangsrückgeschafft? Warum sollen Minarette verboten werden, wenn das bestehende Baurecht doch solche zulässt? Werden noch mehr Regeln geändert, bloss weil AusländerInnen von diesen scheinbar profitieren? Was ist mit den reichen AusländerInnen, derentwegen extra Regeln geändert und angepasst werden, damit sie herkommen oder bleiben?
Ist das alles richtig und gerecht so?
Es gäbe noch unzählbare Fragen mehr. Und nichts von all dem ist Schwarz-Weiss! Darum braucht es eine ausgewogene Politik. Und bitte keine Schafe-Plakate mehr.
Diese auslandfeindliche rote Linie wurde übrigens nicht von mir gezogen. Sondern von den Parteien, welche der Ansicht sind, dass die Schweiz angeblich ein unabhängiges Land ist. Wenn die Unabhängigkeit von diesen Gruppen schon propagiert wird, dann müssen sie die Unabhängigkeit auch mit entsprechenden Rahmenbedingungen fördern und eben nicht verhindern.
Die Schweizer Industrie hat natürlich Technologien um auf teure ausländische AKWs verzichten zu können (im Effizienz sowie im erneuerbaren Energie Bereich).
Und die Schweiz hat eben keine eigenen Rohstoffe, deshalb soll sie ja die Abhängigkeit davon auch reduzieren.
So so, die Schweizer Industrie will also ins Ausland um sich den Klimarappen zu sparen. Dass sie dafür wesentlich höhere ausländische Unternehmenssteuern in Kauf nehmen muss, ist ihr demnach völlig egal? Glauben Sie etwa Schweizer Unternehmen können nicht rechnen?
Übrigens, ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass Franzosen, Deutsche, Italiener und Österreicher in der Schweiz Benzin tanken. Welche Schlüsse ziehen Sie daraus?
es mag sein, dass die menschliche ordnung willkürlich ist. jedoch sollte man bedenken, dass in unserer zeit die nationalstaaten sich
durchgesetzt haben. verschiedenste ländereien
sind nicht mehr im der gewalt Einer person/werden nicht mehr von Einem
oberhaupt repräsentiert. heute ist
das nationale selbstverständnis elementar
für einen staat.
dies nebenbei als bemerkung. natürlich
stimme ich ihnen grundsätzlich
zu.
Als Energie-Fachmann gebe ich euch nun einen wirklich guten Tip und dies völlig gratis. Da braucht ihr gar keine teuren externen Analysen und Berater. Ihr habt zwar den Klimaschutz seit längerem, und zu Recht, auf eure Fahne geschrieben, aber das wichtige Thema habt ihr im Wahlkampf mit eurem Tunnelblick auf Blocher wirklich vollständig verschlafen. Dies ist absolut unbestritten, auch bei euch selbst. Klimaschutz interessiert heute nämlich Wähler in praktisch allen politischen Lagern, sogar bei denen die SVP wählen. Es soll mir einmal jemand ein Thema nennen, welches in auch nur annähernd gleichem Masse diskutiert wird!
Die Grünen haben das Thema besetzt, auch im Wahlkampf, und haben eine entsprechende Ernte eingefahren. Nur: Noch ist für Euch absolut nichts verloren. Wir befinden uns nämlich noch immer im Ideenwettbewerb und bei den reinen Absichtserklärungen und Zielsetzungen. Dies dürft ihr mir ruhig glauben. Ich verfolge die Pläne und Ziele ganz genau.
Fehr hat es nach den Wahlen als sehr ungerecht empfunden, dass die SP "schon so viel geleistet" habe in diesem Bereich und nun um die Früchte ihrer Arbeit geprellt werde. Ob es viel war bleibe dahingestellt. Politiker aller couleur reden viel zum Thema und setzen unglaubliche Ziele. Auch Bäumle zähle ich zu denen.
Euer Bundesrat und das BFE haben euch aber die Marschrichtung vorgegeben in der Energie- und Klimapolitik (Verbesserung der Energie-Effizienz, Förderung der neuen erneuerbaren Energien, neue Grosskraftwerke). Jetzt geht es also um Realisierung von Projekten. Dies ist echte Knochenarbeit. Dabei könnt ihr aber die echte Themenführerschaft noch immer an euch reissen, wenn ihr euch während der nächsten 4 Jahre wirklich sehr anstrengt. Wie gesagt: Noch ist für euch in meinen Augen gar nichts verloren.
Verbesserung der Energie-Effizienz ist wichtig. Damit punkten kann man aber nicht gross. Die gemachten Fortschritte ersieht man eigentlich nur aus den Statistiken und die schauen halt ausser den reinen Spezialisten nur sehr wenige Leute an.
Es geht um spektakuläre Projekte im Bereich der neuen erneuerbaren Energien, solche die man einmal anfassen kann, über die man in den Medien berichtet, weil man sie filmen und fofografieren kann. Dann muss unser Fernsehen nicht PV-Anlagen aus Vorarlberg oder Süd-Deutschland zeigen. All dies sollte ja jetzt einfacher werden, weil es jedes Jahr dafür Geld gibt und weil es Einspeisevergütungen gibt. PV eignet sich dazu hervorragend meine ich. Ihr lebt ja meist in den Städten. Jetzt stellt ihr mal eine kompetente Arbeitsgruppe auf die Beine, welche sich praktisch vollamtlich mit professioneller Begleitung dieses Themas annimmt. Ihr solltet nicht warten, bis ein paar EFH-Besitzer ihre eigene private Anlage aufs Hausdach stellen. Der jährliche Fortschritt war bis jetzt relativ bescheiden bei uns.
Konkret: Ihr müsst beispielsweise ein 100´000 Dächer-Programm auf die Beine stellen und dieses dann aber auch durchziehen. Nicht kleckern sondern klotzen. Da würden die Grünen nur noch staunen, wenn die SP dies in eigener Regie realisiert. In den Städten solltet ihr ja schliesslich auch entsprechende Unterstützung von den Exekutiven erhalten. Noch etwas: Die Fortschritte sollten allerdings entsprechend gross ausfallen, beispielsweise 100% bis 50% Vergrösserung der Flächen (bzw. installierten Leistung) pro Jahr während der nächsten 4 Jahre. Dies tönt nach viel, ist aber angesichts der heute immer noch sehr geringen Zahl an Anlagen durchaus machbar. Solche Zahlen müssen Jahr für Jahr klar einer grossen Oeffentlichkeit bekannt gemacht werden.
All dies müsst ihr gut selbstverständlich jederzeit gut verkaufen. Die Medien werden euch dabei sicher unterstützen. Ihr müsst nicht darauf warten bis eine Stadt hier eine Anlage auf ein Stadiondach stellt oder an einem anderen öffentlichen Gebäude. Mögliche Standorte gibt es viele. Auch Genossenschafts-Bausiedlungen sind dafür sehr geeignet. Ihr müsst solche Erfolge für Euch verbuchen können und es muss allgemein bekannt werden. Euer Bundesrat und das BFE (unter SP-Führung) werden euch sicher dabei unterstützen. Schliesslich hat BR Leuenberger wie gesagt die Marschrichtung klar vorgegeben. Den Grünen bliebe vermutlich nur noch das reine Staunen und in 4 Jahren hättet ihr bestimmt viel verlorenes Terrain wieder zurück erobert. Vielleicht solltet ihr auch sofort eine entsprechende Initiative auf die Beine stellen, welche verlangt, dass praktisch bei allen Neubauten solche PV-Anlagen obligatorisch werden (ähnliches will man schliesslich auch im Wärmesektor bei neuen Gebäuden erreichen, aber im Wärmesektor ist es viel mühsamer grosse Erfolge in kurzer Zeit zu erreichen).
Auf Windanlagen würde ich mich weniger einlassen. Solche Projekte sind bereits viel grösser und private Initiative wird da viel schwieriger (und solche Anlagen passen ja auch nicht in die Städte).
Ihr müsst einen Masterplan entwickeln und jederzeit selbst die Initiative ergreifen. Projekte von Behörden fordern und dann darauf warten bis der Staat sie eventuell verwirklicht bringt nichts und dauert viel zu lange.
Dies sind einfach ein paar Vorschläge, mit deren Realisierung man meiner Meinung nach in den nächsten Jahren enorm Punkten und notwendigen Goodwill schaffen könnte.
Zum Schluss möchte ich euch noch etwas ganz besonders ans Herz legen. Ihr solltet mit eurem Bundesrat zusammenarbeiten. Er hat die Situation absolut richtig erfasst mit der Strategie des UVEK (Energie-Effizienz, Förderung erneuerbarer Energien, Grosskraftwerke, wenn alles andere innert nützlicher Frist zu wenig bringt).
Mit anderen Worten: Nehmt ihm nicht dauernd übel, dass er auch vom notwendigen Ersatz von alten KKWs spricht, wenn alle andern Massnahmen nicht genügend bringen sollten. Von Amtes wegen ist er verpflichet die Dinge völlig nüchtern und realistisch zu betrachten. Er hat ja die Reihenfolge der Massnahmen vorgegeben. Redet auch ums Himmelswillen nicht ständig von Ausstieg aus der Kernenergie. Ideologische Verteufelung bringt nichts. Sie wird schlussendlich nicht verfangen (beispielsweise bei einer Stromverknappung mit entsprechenden Auswirkungen auf unsere Wirtschaft). Auch Deutschland wird nämlich bei Gelegenheit den Ausstieg aus der Kernenergie wieder rückgängig machen, weil es eben volkswirtschaftlicher Blödsinn ist solche Grosskraftwerke nach einer Lebensdauer von nur 32 Jahren vollständig vom Netz zu nehmen. Macht nicht ständig in Verhinderung. Es würde euch erneut Stimmen kosten. Dies gilt beispielsweise auch für die Pläne am Grimsel. Ihr seid ja nicht rein grün. Plappert nicht dauernd den Leuten nach, welche in ihrer Ignoranz bei der Kernenergie dauernd von antiquierter Technologie sprechen. Sie wissen einfach nicht Bescheid. KKWs und Anlagen zur Stromproduktion aus neuen erneuerbaren Energien müssen und können nebeneinander existieren. Dies sehen die schweizerischen Stomkonzerne genau so. Verlasst euch auch nicht darauf, dass man einmal Strom in grossen Mengen wird importieren können. Den andern Ländern in Westeuropa wird es genau so gehen wie der Schweiz, egal ob man dem nun potenzielle "Stromlücke" sagt oder wie auch immer. Grenzt euch klar ab von WWF, Greenpeace, SES, etc.
Ihr könnt neue KKWs aber hinauszögern, wenn ihr die andern Aufgaben gut löst. Ihr müsst euch einfach bewusst sein, dass es enorm viele PV-Anlagen brauchen wird um ein grosses KKW ersetzen zu können. Auch der Spruch, dass man mit dem Ersatz durch ein paar Sparlampen beispielsweise ein KKW wie Mühleberg wegsparen kann stimmt eben überhaupt nicht. Beginnt selber die Zusammenhänge zu erforschen und plappert nicht dauernd irgendwelchen Stuss nach. Viele Wähler nehmen euch dies nämlich nicht mehr ab.
Zum Schluss: Versucht unter keinen Umständen KKWs gegen Gaskombikraftwerke auszuspielen (um KKWs zu verhindern). So eine Politik kann auf die Länge nur scheitern. Sie wäre nämlich total gegen den Klimaschutz gerichtet (auch wenn CO2-Emissionen im Ausland kompensiert würden). Solltet ihr dies einmal echt durchziehen so wird dies euch ebenfalls wieder viele Stimmen kosten, weil eure Politik im Klimabereich dann total unglaubwürdig wäre. Zudem begäbe sich die Schweiz mit Blick auf die Gasversorgung wieder in eine neue enorme Abhängigkeit vom Ausland.
den Bergblick heute genau unter die Lupe nehmen.
Er wird prüfen, ob sich die Worte, Sätze und Gedanken positiv auf sein Wesen auswirken, oder ob sie an ihm (am Winkeltell) vorbeigehen, wie er damals am Hut vorbeiging, ohne ihn zu Grüssen, oder wie er damals an den Lanzen seiner Gegner vorbeiging, ohne Schmerz zu verspühren.
Das sind wahrlich harte Worte, aber seine Art ist lieblich, anständig und niemals aufbrausend. Er opfert sich zuerst für die anderen, er freut sich aber auch über liebe Gedanken und positive Kreativität.
Winktell war damals schon sozial, und wird es immer bleiben. Er grüsste die Österreicher ohne Hut, und die Deutschen ohne Lanze, er grüsste die Spanier mit Sonne im Herzen und er grüsste die heimatlosen Wanderer dieser Welt. Er blieb gerne dort wo es am schönsten ist - in den Bergen - und er machte immer gerne kleine und grosse Fahrten, Reisen oder Wanderungen hinaus in die ganze Welt.
Mit denen, die neidisch sind auf sein Glück, verfährt er gerecht und duldsam, denn es sind arme Kreaturen, die ihr Glück noch nicht gefunden haben!
Er weiss, das Selbstbewusstsein ist bei denen, die Ihr Glück, mag es auch noch so klein sein, gefunden haben, und die ihr Leben in Freiheit und ohne übergosse Zwänge und Ängste meistern.
Winkeltell war und ist Sozialist und heute wäre er sicherlich bei denen, die mit Mut und Kreativität in die Zukunft schauen, und nicht bei denen, die sich abgrentzen vor den anderen, und den Blick nur für Ihre Nasenspitze haben. .
Winkeltell würde sich mit Weitblick von der Sonne wärmen lassen, vom Wind beflügeln lassen, von der Erde leiten lassen und die Natur mit in seinem Herzen tragen.
Winkeltell wünscht Euch ein schönes Wochenende.
Zum andern habe ich mit etwas Besorgnis den Rechtrutsch oder die Polarisierung (wie man dies auch nennen mag) zur Kenntnis genommen. Ich hoffe nicht, dass deshalb die guten Ideen in der schweizer Umweltpolitik nicht in die Tat umgesetzt werden. Es wuerde ja meinen Stolz Schweizer zu sein, (der uebrigens mit meinem zwei jaehrigen Auslandaufenthalt gewachsen ist), kraenken, wenn ich zur Kenntnis nehmen muesste, dass uns die Franzosen in Sachen Umweltpolitik ueberholen haben. Ich glaube die Schweiz sollte in diesem Bereichen gerade fuer weniger entwickelte Laender eine Vorbildrolle spielen. Denn nur auf diese Weise bin ich ueberzeugt, dass eines Tages der Oelkrieg zu einem Ende kommt, und dies dem so vielfaeltigen Planet Erde ein freundlicheres Gesicht verleihen wird.
Gruss in die Schweiz
Renè
ich behaupte, dass die sog. Linke zum grossen Teil selbst schuld ist, an ihren Verlusten.
Auch auf die Gefahr hin,mich nun in die Nesseln zu setzen:Wenn SP und andere sich endlich dazu durchringen könnten, sich von der Vision EU zu verabschieden (Rücknahme des Beitrittsgesuchs z.B.), könnten sich einige vielleicht dazu durchringen,wieder Links zu wählen.
Ich war per "Smartvote" auf der Suche nach dem "idealen" Kandidaten.Kriterien waren Ökologie (grünes Denken),eine liberale Btm-Politik (Stichwort Hanf) eine vernünftige Gesellschaftspolitik (Schweizer gehen vor) und schweizerische Selbstständigkeit (s.o.). Keiner erfüllte die Kriterien. Entweder sie waren zu weit rechts (Ökologie,Hanf) oder zu weit links.
Ich behaupte; Es gibt in der Schweiz keine echte "Volksnahe" Partei. Die einen wollen mündige und Steuern zahlende Bürger kriminalisieren, die anderen wollen uns an die EU verscherbeln. Was bleibt, ist ein leerer Stimmzettel.Leider.
Nice Weekend trotzdem
Wird jedEr ausgewiesen, der/die sich nicht an die Regeln hält oder nur diejenigen, die sich dabei erwischen lassen?
Schade, diese Argumentation kann ich nicht gelten lassen! Das würde ja bedeuten, das man gar keine Straftäter mehr verfolgen darf, aus lauter Angst mal Unschuldige zu bestraffen, oder eben Schuldige nicht zu erwischen. Folge: Polizei abschaffen weiter: Chaos… Ist das die Botschaft von Links ??
Und was ist mit den SchweizerInnen, die sich nicht an die Regeln halten?
Die werden hier bestrafft, nach geltendem Recht! Der Unterschied ist nur, das für gewisse Kriminelle Elmente aus dem Ausland die Schweizer-Gefängnisse gar keine Abschreckung darstellen. Da wo sie herkommen… geht es ihnen in unseren Gefängnissen noch besser!
Und die Wirtschafstbosse?
Moment.. mal Pause… Ähm dir gefällt es in der Schweiz? Du fühlst dich wohl? Warum geht es uns den gut? Wegen der blühenden Wirtschaft, oder den vielen Schmarotzern?
Ab wann ist man eigentlich SchweizerIn? Genügt es, dass der Vater eingebürgert wurde?
Wann ist man Schweizer? Nun, das ist eine gute Frage! Ich würde sagen, wenn man sich integriert hat, eine Landessprache spricht, und sich an die hiesigen regeln hält. Diesen Status kann man aber auch wieder verlieren!
Nun…. Es mach mich müde all diese Fragen zu beantworten… natürlich ist das ja auch nur meine Sichtweise, und keine Richtschnur!!
In der Schweiz haben wir ja auch wesentlichere Probleme.
Nur, muss man halt trotzdem sagen:
- Wenn wir wirklich zulassen, das an unseren Schulen die T-Shirts mit dem Schweizerkreuz verboten werden…
- Wenn wir zulassen das verlangt werden kann, das wir hier bei uns in der Schweiz in den Schulen keine Weihnachten mehr feiern dürfen…
- Mein Göttibub in der Schule einen Slavischen Akzent annimmt…
- Wenn man in vielen Stätten als Frau nicht mehr alleine durch gewisse Gassen laufen kann...
- Sich die Gefängnisinsassen zu min 80 % aus Ausländern zusammensetzen…
Haben wir dann die Schweiz nicht schon längst verschenkt ????
Weil das Thema Energie wieder angerissen wurde (nach längerer Abstinenz), will ich hier ein paar Punkte aufgreifen, die ich bisher (zumindest teilweise) in diesem Blog noch nicht gelesen habe.
Von ganz rechts aussen bis über die Mitte hinweg scheinen sich SVP, FDP und CVP einig, dass kein Weg an einem oder sogar mehreren neuen Kernkraftwerken vorbeiführt. Ich will Euch hier aufzeigen, dass es sich beim Weg über die Kernenergie um eine Sackgasse handelt, die uns mittelfristig wieder vor die genau gleiche Frage stellt, die wir heute zu beantworten haben.
Uran, sowie alle anderen spaltbaren Elemente sind kein erneuerbarer Rohstoff. Es gibt nicht beliebig viel Uran. Beim heutigen Uranbedarf wird das Ende dieses kostbaren Rohstoffs in absehbarer Zeit daherkommen. Und dann?
Die Spaltung von Uran ist ein Prozess, bei dem unvorstellbar giftige Substanzen entstehen. Dabei geht es nicht um Angstmacherei. Nein. Das ist ganz einfach Tatsache. Sobald in der Politik über Betriebssicherheit von KKWs gesprochen wird – höre ich sehr schnell den Satz: „Eine absolute Sicherheit gibt es nicht.“ Und schnell ist der Vergleich da mit dem Ziegelstein, der einem auf den Kopf fallen könnte, wenn man aus dem Haus geht. Das erste ist schlicht gelogen: es gibt eine absolute Sicherheit – diejenige des NICHT GEBAUTEN KKWs. Das zweite ist eine Banalisierung sondergleichen: einen fallenden Ziegelstein mit einem Kernreaktorunfall zu vergleichen.
Weiter höre ich immer wieder Risikoabschätzungen von Reaktorunfällen. Da wird gesprochen von 0.001% oder von 0.00001% usw. Diese Risikoabschätzungen basieren alle auf dem selben Konzept: Die neue, zu bauende Anlage, wird konzeptuell in ihre Einzelteile zerlegt und ein Schadens-Risiko-Profil für jede Komponente erstellt. Diverse Unfallszenarien und deren Risiken werden damit berechnet. Der Schadensfall hingegen, der uns allen Sorgen macht ist nicht jener, an den gedacht wurde. Nein. Es ist vielmehr jener Zwischenfall, an den eben NICHT gedacht wurde, der NICHT simuliert und nicht in einem Szenario enthalten ist.
1.) Die Betriebssicherheit einer KKW Anlage lässt sich auch ganz anders bestimmen auf Grund von Erfahrungswerten: wir nehmen ganz einfach sämtliche je gebaute zivilen KKWs und berechnen, wie viele Störfälle es in deren Betriebszeit gegeben hat. Auf http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Unf%C3%A4llen_in_kerntechnischen_Anlagen findet sich eine ausgiebige Liste solcher Störfälle. Die daraus sich ergebenden VIEL HÖHEREN Risikoraten werden auch dadurch bestätigt, dass es keine Versicherungsgesellschaft weltweit wagt, ein KKW zu versichern. Ein anderer Wink in die selbe Richtung ist auch der schweizerische Ständerat, der in diesem Jahr beschlossen hat, die Versicherungsdeckung eines neuen KKWs auf vier Milliarden Franken zu beschränken. Dies mit dem Argument, dass es sonst nicht finanziert werden könne. Ironisch nicht?
Reichen wohl vier Milliarden, um einen ernsthaften oder sogar katastrophalen Zwischenfall in einem KKW zu decken? Nun, schauen wir uns das doch mal etwas genauer an: würde radioaktives Material beim KKW Gösgen durch einen Störfall in die Umwelt gelangen – müsste das Schweizer Mittelland mit seinen 3-4 Millionen Einwohnern grossflächig evakuiert werden – und auch evakuiert bleiben für (sagen wir) 50 Jahre. Der Schadensfall lässt sich in einer ersten, groben Annäherung mit dem Prokopfeinkommen abschätzen: BIP per capita der Schweiz: 52879$ pro Kopf. Das macht: 52879$ * 3 Millionen evakuierte Einwohner * 50 Jahre = 90 Billionen $. Zum Vergleich: Das Bruttoinlandprodukt der Schweiz beträgt ca. 4.5 Billionen $/Jahr. Kurz gesagt mit einem solchen Schaden könnte die ganze schweizer Bevölkerung 90/4.5 = 20 Jahre lang bezahlte Ferien machen.
Tja, das ist der Grund, weshalb sich Versicherungsgesellschaften ihre Finger an KKWs nicht verbrennen wollen. Und noch was zum Spruch: „Das passiert ja eh nicht.“ Oder: „damit müssen wir leben.“ Nein, damit müssen wir überhaupt nicht leben. Und nochmals Nein, es ist bereits mehrmals passiert (siehe obiger Link zu Wikipedia).
2.) Uran ist bis heute der Energieträger mit der höchsten Energiedichte, den wir verarbeiten können. Und wenn wir nicht an ein Wunder der Kernfusion glauben, dann bleibt das auch so für die nächsten hundert Jahre oder länger. Kurz: Uran ist unser wertvollster Energieträger.
In den nächsten Jahrzehnten wird die Menschheit zu anderen Planeten in unserem Sonnensystem aufbrechen und dasselbe kolonialisieren. Zivilisation braucht Energie. Hier, wie auch anderswo. Bis dato gibt es keine – KEINE – Möglichkeit zu irgendwelchen anderen Himmelskörpern aufzubrechen, ohne die Hilfe der Kernkraft. Es ist sogar durchaus möglich, dass Uran unsere einzige Chance bleiben wird, uns JEMALS in unserem eigenen Sonnensystem niederzulassen. Das hängt daran, dass Uran eine dermassen hohe Energiedichte aufweist, dass es uns erst ermöglicht, auf anderen Himmelskörpern Fuss zu fassen.
Ein Beispiel: Wie wäre wohl die Weltgeschichte verlaufen, wenn gierige Energiemagnaten und dekadente Verschwendung im England des frühen Mittelalters dazu geführt hätten, dass es im 17. und 18. Jahrhundert keine Britische Eiche mehr gegeben hätte? Und damit auch keine Britische Hochseeflotte? Nun, über Kolonialpolitik könnte man sich bestimmt stundenlang streiten, aber eins ist sicher: England hätte die Welt NICHT entdeckt.
3.) Wer immer noch glaubt, dass das Licht ausgeht, wenn wir kein neues KKW bauen, der oder die soll sich bitte mal folgendes überlegen: Was würde geschehen, wenn von heute auf Morgen die Migros ihre Läden zumachen würde? Müssten wir alle verhungern? Gäbe es Krieg auf den Strassen? Würde die Wirtschaft zusammenbrechen? Natürlich nicht. Wir befinden uns erfreulicherweise in einem offenen Markt. Und in einem solchen offenen Markt wird ein hochnachgefragtes, aber nicht mehr verfügbares Produkt fast augenblicklich durch andere Liferanten wieder zugänglich gemacht. Weshalb? Weil die neuen Liferanten in der kurzfristig entstandenen Marktlücke sehr viel Profit wittern und sich regelrecht darauf stürzen.
Würde die Schweiz heute eine internationale Ausschreibung machen, dass sie Strom importiert, der aus Sonnenenergie stammt und dafür 30 Rappen zahlt, so wären viele Ländern südlich von uns sofort daran, Sonnenkraftwerke zu bauen und damit Gewinn zu machen.
„Aber das macht uns doch abhängig vom Ausland“ jammern Sie? Wachen Sie auf. Die CH war, ist und wird niemals unabhängig sein vom Ausland. Das sind Sandkastenideen. Aber die Unabhängigkeit wird ganz bestimmt nicht damit gefördert, ein KKW zu bauen, bei dem weder der Brennstoff Uran, noch die technische Anlage, noch das Personal aus der Schweiz kommt. Solarzellen werden wenigstens in der Schweiz hergestellt und durch schweizer Handwerker installiert.
So, nun ist dieser Beitrag gewiss lange genug ausgefallen. Bitte lassen Sie sich keine Angst machen von AXPO und Co. Die Argumente für ein neues KKW sind emotional und schlicht wirtschaftlicher Stumpfsinn. Aber es ist durchaus eine sehr gelegene Möglichkeit, Millionen in die Taschen weniger zu spülen.
Gerne stelle ich mich einer sachlichen Diskussion.
MfG
TU
Lieber Globi
Betrifft Deine Antwort vom 2007-10-25 18:35:25
Das ist es ja gerade! Ich möchte die Welt wieder klein und überschaubar haben. Jeder sollte befähigt werden, für seine Bedürfnisse selbst zu sorgen, unter Einschluss der Eigenenergie. Wie man sich selbst eine Suppe kocht, ein Paar Socken strickt, Gemüse zieht, generierte man dann eben auch Elektrizität. Es muss ja nicht auf die von mir halb im Scherz, halb ernst gemeint vorgeschlagene Weise geschehen. Ich bin keine Fachfrau. Mir schwebt eine Welt vor, in der NICHTS GEKAUFT WERDEN MUSS, KEIN HANDEL getrieben wird. Wissenschaftler vermögen ja Unglaubliches zu leisten; warum versuchen sie nicht dem Fressen-und-Gefressenwerden ein Ende zu setzen? Warum können wir Lebewesen nicht friedlich nebeneinander existieren und uns z.B. durch Photosynthese am Leben erhalten? Das zu ermöglichen, wäre doch eine der heutigen Wissenschaft würdige Herausforderung! - Ich weiss, ich weiss, es tönt extrem. Aber man wird ja noch träumen dürfen ...
Allen einen schönen Tag wünscht: Margrit
Gesparte Energie hingegen kostet eigentlich gar nichts.
Ja, das mit den Sparlampen ist nicht sehr wirksam. Aber es gäbe viel anderes: Minenergie, Solarwärme und - vor allem! - umdenken!
Grundsätzlich verschwenden wir viel zu viel an Ressourcen. Strom rsp. Energie ist nur eine davon.
Nicht das Maximum an Wohlstand sollte unser Ziel sein, sondern das Optimum.
Es braucht übrigens schon eher eine mehrer 100'000 PV-Dach Anlage um PV einen wirklich signifikanten Stellenwert geben zu können. Solche Anlagen lassen sich auch finanzieren. Dummerweise hat jedoch Ihre Stromlobby dafür gesorgt, dass die Einspeisevergütungen um solche Projekte finanzieren zu können auf 0.6 Rappen begrenzt wurden. 0.6 Rappen sind übrigens lächerliche Mehrkosten zwischen 2 und 11.5 Rappen pro Haushalt und Tag, welche zudem problemlos wiederum durch etwas Aufmerksamkeit eingespart werden können. Für Zigaretten wird pro Haushalt im Tag bereits über 3 Franken ausgegeben. Diese 0.6 Rappen-Grenze hat also weniger mit der Entlastung der Haushalte, als mit dem Schutz der Stromlobby zu tun.
Die lukrative Monopolstellung will die Stromlobby verständlicherweise auch nicht durch dezentrale Stromerzeugung oder effiziente Haushalte und Unternehmen abgeben. Mit einem neuen französischen EPR Reaktor lässt sich über 12 Milliarden kWh im Jahr erzeugen. Das heisst wenn man damit ihren Kunden lediglich 1 Rappen mehr abknöpft sind das Mehreinnahmen von mindestens 120 Millionen mit einem einzigen Kraftwerk und einem einzigen Rappen.
Kein Wunder also, schwafelt die Schweizer Stromlobby verzweifelt von einer marktunmöglichen Stromlücke.
Dass die Stromlücke selbst technisch absurd ist, sieht man auch am folgenden Fakt: Leibstadt liefert 15% des Schweizer Strombedarfs also mehr Strom als was die 3 alten Reaktoren welche 2020 vom Netz genommen werden liefern und Leibstadt ist kürzlich für ganze 5 Monate unerwartet ausgestiegen und trotzdem sind die Lichter nicht ausgegangen. Im Gegensatz zum unerwarteten Leibstadt-defekt haben wir keine Minuten, sondern wir haben 30 Jahre Zeit um Leibstadt mit entsprechenden Rahmenbedingungen durch erneuerbaren Energien kontrolliert zu ersetzen.
Mühleberg liefert lediglich 4.5% des Schweizer Stromverbrauchs und diese 4.5% Lassen sich auch problemlos mit einfachen Effizienz-massnahmen (Energiesparlampen, Steckerleisten) einsparen. Solange Strom im Verhältnis zu den Mieten, Löhnen und den Einkommenssteuern nichts kostet, spart leider auch niemand. Versuchen Sie es selbst: Es ist kein Problem 4.5% an einem Haushalt einzusparen.
Dass die erneuerbaren Energien bereits jetzt problemlos Grosskraftwerke ersetzen können, ist längst bewiesen:
Deutschland hat seinen erneuerbaren Stromanteil am Gesamtstrom trotz massivem Widerstand der Deutschen Kohle- und Atomlobby in lediglich einem EINZIGEN Jahr bereits JETZT um 3.6% gesteigert. Warum soll in der Schweiz zukünftig nicht einmal ein mickriger Drittel davon möglich sein? (Mit 1.2% Steigerung an neuer erneuerbarer Energie im Jahr ist Mühleberg bereits in 4 Jahren ersetzbar.)
Die Schweiz hat keine Uranmienen, keine Wiederaufbereitungsanlagen, keine Endlager und keine Unternehmen welche Atomkernfissionskraftwerke herstellen. Wir haben dafür zig Firmen im Effizienz und erneuerbaren Energie Bereich und noch mehr Firmen welche intelligente Lösungen generieren können.
Übrigens, China hat im Jahr 2005 77% aller Solarwärmekollektoren der Welt installiert. Und China hat zudem und peinlicherweise noch vor der Schweiz Einspeisevergütungen festgesetzt.
Es ist schlicht zu billig, als dass es sich lohnt diesen erneuerbaren Markt weiterhin zu vernachlässigen und uns womöglich noch von Drittweltländern überholen zu lassen. Wir erhöhen so unsere Abhängigkeit nicht nur was ausländische Rohstoffe sondern schlimmer noch was ausländische Technologie betrifft und können auf diese Weise langfristig leider nur verlieren.
In einer Zeit wo sich selbst der Französische Atomkonzern Areva bei nahmhaften Deutschen Windenergieanlage-Produzenten wie REpower und Multbrid einkauft bzw. sogar übernimmt, sollte eigentlich jedem klar sein, woher der Wind tatsächlich weht.
(Geschrieben nach dem Versuch die Zeit in der individuellen Realität auf Warm zurück, oder dann vorwärts zu schrauben).
Was ist der Unterschied zwischen Realität und Wirklichkeit?
Während Wirklichkeit die Welt der Materie und Psyche in der kürzlich stattgefundenen Vergangenheit beschreibt (die gemessen werden kann), ist die Realität jene Sicht die sich das Individuum von der Welt macht; also wie das Individuum alleine oder im Kollektiv die Wirklichkeit interpoliert und zum Verständnis biegt. Man kann die Realität verbiegen, nicht aber die Wirklichkeit.
Die Realität enthält in sich auch noch einen gewissen Spielraum für Zukunftsspekulationen, etwa ob Roger Federer schon wieder siegen könnte. 'Ich bin real 'der Beste'. Aber die Wirklichkeit gibt Herrn Federer kein Recht auf seine Realität, denn der arme Mann könnte gerade jetzt über einen Stein stolpern und für Monate ausfallen. Wenn dann aus Monaten Invalidität Jahre werden würden, so müsste das nicht heissen dass Roger sich dann nicht mehr in der Realität als der Beste fühlen würde.
Genauso haben jetzt die Nationalrats -Wahlen einen Wirklichkeits- Teil (die Zahlen) und eine Realität, wie sie jedes Individuum zu Recht biegt.
Leider jedoch Herr Bundesrat Leuenberger, beobachte ich am liebsten die Wirklichkeit und spekuliere äusserst ungern über Realität. Unter Politikern nennt man das Schönreden?
Das Schönreden könnte etwa heissen, das der FTP und CVP ein hohes Potential an SP Unterstützung Real erwartet würde. Ganz zu Schweigen von der Erwartung dass die Grünen sich wie geklonte Socken verhalten würden die man lediglich von rot nach grün umgefärbt vorstellen müsste.
Die Wirklichkeit ist nicht etwa, dass die SVP gewonnen hat, denn die Wirklichkeit würde auch existieren wenn die SVP gar nicht existent wäre. SP hätte Wähler verloren auch ohne SVP Beteiligung an diesen Wahlen.
Diese Wirklichkeit steckt in den Realitätsauslegungen der Wähler die zum grossen Teil synchron verlaufen sind, und sie haben SVP und Grün gewählt, weil sie Veränderung wollen. Der SP fehlt die Sichtbare Lust an Veränderung. Warum aber wollen die Schweizer denen es doch so gut geht, Veränderung?
Ganz meine Sichtweise Herr BR Leuenberger, weil das ‚Paradies’ ‚verdammt’ langweilig erscheint den Reicheren, und den Anderen Ärmeren erscheint der Schweizer Staat verflucht einsperrend, bedrohend und diskriminierend.
Die SP hat verloren weil sie langweilig erschienen ist, weil ihr das frühere Soziale Feuerwerk abhanden gekommen ist, die Lust an kreativer Erneuerungskraft nicht sichtbar machen konnte. In den Städten, gerade dort mit der höchsten Urbanisierung, da stecken auch die grössten Wünsche nach Veränderung.
Der SP war nicht zu glauben dass diese Partei in der Lage wäre Aktionen mit Schwung durchzuziehen und überhaupt eine Vision zu haben. Die Menschen wünschen entgegen der Meinung vieler Linken eben kein Paradies, sondern eine kreative Baustelle im Leben, mit einer gewissen Sicherheit, aber weder den goldenen Käfig noch die Sicherheit im Arbeitsamt zu landen.
Da gibt es uralte Schriften vom Paradies und der Schlange, und viele Menschen haben noch immer nicht die einfache Analogie begriffen, zur Menschlichen Realitätssicht kontra die Wirklichkeit?
Die Wirklichkeit ist es dass der Mensch eine Realitätssicht hat.
Stillstand, ja sogar eine solcher im Luxus, schreit nach Veränderung und bei Jungen nach Revolution, dass die Realität als ein Gefängnis erscheint, egal ob der Herr im Palast lebt oder unter der Brücke. Langeweile Herr BR Leuenberger, so ist niemals die Wirklichkeit, sondern nur die Realität.
Weil nun der Zottel alles andere als Langweilig ist, die SP Wahlprogramme jedoch das Sandmännchen selbst einschlafen liessen, daher spielt die Realität mit der Schlange und dem Apfel.
Und tatsächlich... der Apfel ist Grün und die Schlange meist braun.
Wenn Sie nun vielleicht glauben meine Sichtweise teilen zu müssen ;)
, dann werden sie sich jetzt schon mit Herrn BR Samuel Schmid zusammensetzen um sein Departement näher kennen zu lernen, sowie mit Herrn Merz nochmals eine letzte Runde vor dem Bundeshaus drehen.
Es könnte ja sein dass sie anstelle von Merz alsbald mit Herrn Maurer tun müssen und dies auf Samuel Schmids Stuhl.
Wenn das kalte Wetter einmal ins Paradies vorgedrungen ist, dann lassen sich bestimmte Pflänzchen nicht mehr retten, die Natur schickt Blitz und Donner, Hagel und Gewitter.
Bis es da wieder wärmer wird kann es Jahre dauern. Wie früher wird es nie, aber man hat vielleicht Chancen an gewisse Naturgesetze zuvor anzuknüpfen, die Soziale positive Realitäten schaffen.
Zuerst kommt dann übrigens aber noch der Kain, vergessen sie diesen nicht am 12. Dezember. Das ist jener welcher den Bruder ersticht.
Ic möchte Ihnen zu Ihrem Beitrag zum Thema Kernkraft gratulieren. Insbesondere möchte ich Ihren Punkt 3 unterstützen. Das Killerargument' der KKW-Befürworter: "dann wird es dunkel" kann ich schon lange nicht mehr hören. Falls in Europa je der Strom knapp wird, was an sich durchaus denkbar ist, werden diejenigen noch Licht haben, die den Strom bezahlen können; es darf angenommen werden, dass nach den Prinzipien des Freien Marktes die Schweiz sich auch bei Versorgungsengpässen den notwendigen Strom beschaffen kann.
Dieser Aspekt wird von den Vertretern der Elektrowirtschaft, die notabene ihre Aktivitäten im Ausland gezielt ausbauen und die internationale Vernetzung befürworten und fördern unter den Tisch gewischt und verschwiegen.
Uhlmann
http://www.espace.ch/artikel_438069.htm
Eher eine politische Klimaerwärmung bzw. -überhitzung.
Erkennbar zum Beispiel beim Vielleicht-SVP-Präsidenten Adrian Amstutz: Er politisiert nicht mit dem Zweihänder, sondern lieber - wörtliches Zitat - mit der Motorsäge! (siehe Link)
Nach dem Motto: Lärm, warme Luft, giftige Gase, Zerstörung. Der politische Gegner ist ein Feind: Absägen, ummähen, fertigmachen. Güllenpolitik ist salonfähig.
(Amstutz machte im Kt. Bern das beste Wahlresultat bei der SVP...)
Natürlich bin ich es mir bewusst dass ich mich hier auf Wissenschaftliches Glatteis begebe, aber es ist nur zu 1/2 Spekulativ.
Eine mögliche Auswirkung der Klimaänderung die noch zuwenig bekannt ist, aber dennoch mir wichtig genug erscheint das hier zur Diskussion zu stellen. Ob ich die These glaube, da muss ich mit Jein stimmen. Wenn man mich fragt ob es dafür bereits Beweise gebe, dann muss ich sagen, wenige, weil das ja Wissenschaftliches Neuland ist und erst seit 2004 ein Kausalzusammenhang zwischen Schwankungen im weltweiten Wasserkreislauf und Vulkanausbrüchen festgestellt wurde.
These:
Die Vulkantätigkeit könnte zunehmen, infolge des Schmelzens des Polareis und dem Gletschereis.
Hintergrund:
„Die Erde hat eine Vertraute im Planetensystem, die Venus. Zu ihr fühlt sie sich hingezogen. Die Absprache zwischen beiden, in der Sprache der Schwerkraft, funktioniert vorzüglich. Ein eingespieltes Team. Auf 13 Venusjahre entfallen recht genau acht Erdenjahre. Man nennt das eine Resonanz. Und die Wirkung? Die Bahnebenen der beiden Geschwister schwanken periodisch im Gleichtakt, als ob sie miteinander verkoppelt wären. Die Periode beträgt 70000 Jahre. Die Erde ist, wie jeder Himmelskörper, ein zwiefacher Kreisel. Einmal vollführt der Erdkörper unter der Wirkung vor allem von Mond und Sonne eine Präzessionsbewegung mit einer Periode von im Mittel 25700 Jahren, zum anderen kann man sich die Masse der Erde längs ihrer Bahn um die Sonne verteilt denken. Dieser "Kreis" kreiselt ebenfalls, mit eben jenen 70000 Jahren. Beide Präzessionsbewegungen führen dazu, dass aller 41000 Jahre die Jahreszeiten besonders ausgeprägt sind. (Die Frequenzen subtrahieren einander: 1/41000 = 1/25700 - 1/70000.) Die Erdachse ist dann 24,5° gegen die Senkrechte geneigt. Ein Grad mehr als derzeit. Aber es sind nicht die dann kalten Winter, die eine Kaltzeit einläuten. Kühle Sommer, wo der Schnee in hohen Breiten liegen bleibt, geben vermutlich den Ausschlag.“
siehe auch:
http://www.uni-regensburg.de/Fakultaeten/phil_Fak_III/Geographie/phygeo/downloads/Tiedemann_Meeressed.pdf
Klima beeinflusst die Tektonik über die Erosion der Erdoberfläche und die damit verbundene Änderung in der Auflast. Steht das darunter liegende Gestein unter einer gerichteten Spannung, die nahezu der Bruchfestigkeit des Gesteins entspricht, dann können sogar kleine Änderungen im Auflast zur Bruchbildung führen.
Das Abschmelzen der Eiskappen führt zu einer Umverteilung der Gewichtslast die vom Meeresvolumen auf die darunter liegende Tektonik auflastet.
Wie bei der Erosion auf dem Festland findet durch die Erhöhung des Meeresspiegels eine Änderung der Auflast auf den Meeresgrund statt, welche bestehende Spannung entladen kann, was zu Erbeben und Vulkanausbrüchen führen könnte.
Je schneller diese Umlagerung geschieht, desto leichter kann es zu Spannungsentladungen in der Tektonik kommen.
Um zum Anfang zurückzukommen, es wurden Zyklen so genannter Supervulkane beobachtet, welche mit den Erscheinungen wie Eiszeiten oder Warmzeiten korrelieren. Wenn nun der Mensch bewirkt dass diese natürlichen Zyklen verändert werden, dann ist es auch möglich dass der Mensch andere Effekte wie Erbeben und Vulkanausbrüche auslösen kann, sogar innert kürzere Zeit.
Schwankungen im weltweiten Wasserkreislauf verändern den Druck auf die Landmassen
"Wenn auf der Nordhalbkugel Winter ist, brechen Vulkane auf der ganzen Welt häufiger aus als während der Sommermonate. Das haben britische Wissenschaftler bei einer statistischen Analyse aller Vulkanausbrüche der vergangenen 300 Jahre entdeckt. Grund für diesen unerwarteten Zusammenhang sind nach Ansicht der Forscher globale Schwankungen des Meeresspiegels, die vom Nordwinter stärker beeinflusst werden als vom Winter auf der Südhalbkugel. Durch diese Schwankungen ändert sich der Druck des Wassers auf die Küstenregionen, was wiederum die Vulkanausbrüche auslösen kann."
http://www.wissenschaft.de/sixcms/detail.php?id=240664
Das Abschmelzen des Polareis könnte also Vulkane und oder Supervulkane auslösen, so wie zum Beispiel jene in Indonesien (z.B. Krakatau, Tubo) oder der Yellowstone Supervulkan. Zumindest kann es sein dass solche Vulkane oder Erdbeben ausgelöst werden könnten die bereits starke tektonische Spannungen besitzen.
Siehe auch:
http://www.zeit.de/news/artikel/2007/11/08/2416219.xml
Die Wahrscheinlichkeit für einen Ausbruch eines kleineren Supervulkans im 21. Jahrhundert liegt insgesamt etwa bei 1-6%, aber diese Kalkulation rechnet nicht mit den Beobachtungen welche die britischen Forscher gemacht haben. Es handelt sich nur um Durchschnittsrechnungen, durch plötzlich auftretende Tektonische Spannungen durch Umgewichtungen der Wassermassen erhöht sich die Wahrscheinlichkeit um einige Faktoren.
Der Ausbruch eines Grossvulkans wie der Krakatau hat die Sprengkraft von 10.000 bis 100.000 Hiroshima Bomben, das Potential des Yellowstone ist um das hundertfache davon grösser. Die Auswirkungen der Sprengkraft von Yellowstone könnte gigantische Dimensionen haben, Millionen Tonnen Masse könnten in die Erdatmosphäre entladen werden und die Explosion wäre über 3000 Km weit deutlich zu vernehmen. Gase und Asche könnten mit einer Geschwindigkeit von über 900 km/h über die Erde rasen.
Nach einem solchen Ausbruch würde die Erderwärmung allerdings über einige Jahre gestoppt, denn dann wäre es etwa 3 Jahre lang düster auf Erden. Yellowstone würde vermutlich bewirken dass ein Teil der Menschheit ausgelöscht würde.
http://www.dailytalk.ch/index.php/topic
Im Karbon war die CO2-Konzentration mindestens dreimal so hoch wie heute. Klimaveränderungen sind nichts neues und auch eine Zunahme der CO2-Konzentration ist nichts Neues.
Es gibt mir zuviele Umweltesoteriker und zu wenige seriöse Wissenschaftler die sich zur Thematik äussern. Alle reden nur noch von Kyoto und dergleichen. Alle versuchen mit Umweltpolitik Wähleranteile zu gewinnen oder profit daraus zu schlagen. Wo sind die Kritiker dieser Klima-Hysterie-Bewegung geblieben???
http://www.ecoglobe.ch
Das Wirtschaftswachstum ERFORDERT zwingend immer mehr Menschen (Konsumenten), mehr Energieverbrauch, mehr Abfall, mehr Ungerechtigkeit.
Dies hauen uns sämtliche Statistiken, Fieberkurven und Indizes auf diesem Planeten täglich um die Ohren.
Und keinen interessiert es.
Wachstum ist falsch, und Effizienz allein bringt zu wenig. Wir müssen die SUFFIZIENZ (die Genügsamkeit) leben.