Gemeindeversammlung in Bali
[Version française Assemblée communale à Bali]

Moritz Leuenberger spricht zu den Delegierten an der Klima-Konferenz in Bali. (KEYSTONE)
Ich behaupte ja immer wieder, es wiederholten sich auf der globalen Bühne dieselben Mechanismen, die wir von lokalen Ebenen kennen; das heisst dieselben Konflikte um wirtschaftliche, soziale und ökologische Interessen, dieselben Kämpfe um Einfluss und Macht. Dass selbst das Phänomen der Gruppendynamik, also die gegenseitige Beeinflussung durch Stimmungen und Gefühle der Weltgemeinde nicht fremder ist als einer Gemeindeversammlung, erfuhr ich in Bali eindrücklich.
Am Freitag konnten die Verhandlungen nicht wie vorgesehen abgeschlossen werden, da in einigen Punkten noch keine Übereinstimmung vorlag. In Untergruppen wurde weiter verhandelt und nach Kompromissen gesucht (in allen Untergruppen war übrigens die Schweiz vertreten) und das Plenum auf Samstag Morgen wieder einberufen (obwohl das Ende der Versammlung auf Freitag festgesetzt war). Manche mussten also erneut ein Hotel buchen und Rückflüge verschieben. Doch auch Samstag Vormittag konnte noch keine Einigung gefunden werden. Samstag Nachmittag lag dann ein Dokument vor, zu welchem sich die Ländergruppen äusserten. Indien verlangte noch einen Zusatz, die EU akzeptierte das Dokument und auch die Schweiz im Namen der von ihr präsidierten Gruppe Mexiko, Korea, Liechtenstein und Monaco. Dann äusserten sich die USA. Sie erhoben einen Einwand und verweigerten die Zustimmung. Buh-Rufe, Pfiffe gefolgt von scharfen Erklärungen unter anderem von Costa Rica, Südafrika und anderen. Da erhob sich die Vertreterin der USA, und betonte, sie suche ja durchaus auch den Konsens. Das trug ihr spontanen Applaus ein, der langsam anschwoll. Das ganze Plenum erhob sich sukzessive, und es gab standing ovations, obwohl die USA den Einwand ja gar nicht zurückgezogen hatten. Doch die Delegation der USA liess sich von der Interpretation des Plenums langsam anstecken, erhob sich ebenfalls und klatschte, zog dermassen also den vorher erhobenen Einspruch zurück. und der Präsident konnte Konsens feststellen.
Die Weltengemeinschaft verhielt sich also so emotional wie eine Gemeindeversammlung, in der verschiedene Bürgerinnen und Bürger tatsächlich aufeinander eingehen, sich zuhören, sich auch bewegen lassen und auch gewillt sind, im Interesse des Ganzen ein Resultat zu erreichen.
Ich habe diesen Ablauf bereits in mehreren Interviews erzählt und merkwürdigerweise wurden mir immer entsetzte Rückfragen gestellt: Ob es denn nicht erschreckend sei, dass da nach Gefühlen entschieden werde ? (vgl. dazu das «Tagesgespräch» von Radio DRS)
Wichtig ist doch, dass auch Staaten bereit sind, den eigenen Standpunkt zu überdenken und ihn zu ändern. Das wollten wir ja von den USA schon lange. Dass sie ihre Haltung auch unter dem Eindruck der Weltmeinung, die für einmal in einem Saal akustisch zum Ausdruck kam, änderten, ist nichts als natürlich. Politik lebt eben auch von Gefühlen. Die gegenseitige Überzeugungsarbeit erfolgt nicht nur mit kühlen Argumenten, sondern ebenso mit dem Herzen.
Für mich war Bali daher ein hoffnungsvolles Erlebnis für eine globale Klimapolitik. Gewiss, es ist noch ein langer Weg zu verbindlichen Massnahmen und es wartet noch unglaublich viel Arbeit auf uns, doch ein Anfang ist gemacht.
Bis bald
Moritz Leuenberger

Moritz Leuenberger spricht zu den Delegierten an der Klima-Konferenz in Bali. (KEYSTONE)
Ich behaupte ja immer wieder, es wiederholten sich auf der globalen Bühne dieselben Mechanismen, die wir von lokalen Ebenen kennen; das heisst dieselben Konflikte um wirtschaftliche, soziale und ökologische Interessen, dieselben Kämpfe um Einfluss und Macht. Dass selbst das Phänomen der Gruppendynamik, also die gegenseitige Beeinflussung durch Stimmungen und Gefühle der Weltgemeinde nicht fremder ist als einer Gemeindeversammlung, erfuhr ich in Bali eindrücklich.
Am Freitag konnten die Verhandlungen nicht wie vorgesehen abgeschlossen werden, da in einigen Punkten noch keine Übereinstimmung vorlag. In Untergruppen wurde weiter verhandelt und nach Kompromissen gesucht (in allen Untergruppen war übrigens die Schweiz vertreten) und das Plenum auf Samstag Morgen wieder einberufen (obwohl das Ende der Versammlung auf Freitag festgesetzt war). Manche mussten also erneut ein Hotel buchen und Rückflüge verschieben. Doch auch Samstag Vormittag konnte noch keine Einigung gefunden werden. Samstag Nachmittag lag dann ein Dokument vor, zu welchem sich die Ländergruppen äusserten. Indien verlangte noch einen Zusatz, die EU akzeptierte das Dokument und auch die Schweiz im Namen der von ihr präsidierten Gruppe Mexiko, Korea, Liechtenstein und Monaco. Dann äusserten sich die USA. Sie erhoben einen Einwand und verweigerten die Zustimmung. Buh-Rufe, Pfiffe gefolgt von scharfen Erklärungen unter anderem von Costa Rica, Südafrika und anderen. Da erhob sich die Vertreterin der USA, und betonte, sie suche ja durchaus auch den Konsens. Das trug ihr spontanen Applaus ein, der langsam anschwoll. Das ganze Plenum erhob sich sukzessive, und es gab standing ovations, obwohl die USA den Einwand ja gar nicht zurückgezogen hatten. Doch die Delegation der USA liess sich von der Interpretation des Plenums langsam anstecken, erhob sich ebenfalls und klatschte, zog dermassen also den vorher erhobenen Einspruch zurück. und der Präsident konnte Konsens feststellen.
Die Weltengemeinschaft verhielt sich also so emotional wie eine Gemeindeversammlung, in der verschiedene Bürgerinnen und Bürger tatsächlich aufeinander eingehen, sich zuhören, sich auch bewegen lassen und auch gewillt sind, im Interesse des Ganzen ein Resultat zu erreichen.
Ich habe diesen Ablauf bereits in mehreren Interviews erzählt und merkwürdigerweise wurden mir immer entsetzte Rückfragen gestellt: Ob es denn nicht erschreckend sei, dass da nach Gefühlen entschieden werde ? (vgl. dazu das «Tagesgespräch» von Radio DRS)
Wichtig ist doch, dass auch Staaten bereit sind, den eigenen Standpunkt zu überdenken und ihn zu ändern. Das wollten wir ja von den USA schon lange. Dass sie ihre Haltung auch unter dem Eindruck der Weltmeinung, die für einmal in einem Saal akustisch zum Ausdruck kam, änderten, ist nichts als natürlich. Politik lebt eben auch von Gefühlen. Die gegenseitige Überzeugungsarbeit erfolgt nicht nur mit kühlen Argumenten, sondern ebenso mit dem Herzen.
Für mich war Bali daher ein hoffnungsvolles Erlebnis für eine globale Klimapolitik. Gewiss, es ist noch ein langer Weg zu verbindlichen Massnahmen und es wartet noch unglaublich viel Arbeit auf uns, doch ein Anfang ist gemacht.
Bis bald
Moritz Leuenberger



86 Kommentare
http://retomueller.blogspot.com
Was zugegeben auch nicht immer gelingt.
Ich denke auch, dass dies unbesehens der Stufe, auf welchen die Politos gerade stehen, geschieht. Oder ich hoffe zumindest, dass eine politische Professionalisierung nicht zur Verkümmerung der Gefühle eines Menschen führt.
War wohl für dich, lieber Moritz, auch ein ziemlicher Klimaschock vom heissen Bali in die tiefgekühlte Schweiz.
Wieviele Lügen werden Sie noch glauben bevor Ihr gesunder Menschenverstand sich meldet und Sie feststellen das Sie manipuliert wurden.
http://www.prisonplanet.com/articles/december2007/121407_carbon_tax.htm
Wachen Sie auf!
Fragt sich nur, WER hier manipuliert wird. Da glaub ich lieber einem Bundesrat, als einem dahergelaufenen Bloger, der all seine Infos und seine Müll aus dem Netz zieht.
Haha.
Ironie funktioniert als stilistisches Mittel nur dann, wenn sie auf einer allgemein anerkannten aber nicht offensichtlichen Wahrheit beruht. Andernfalls ist der Versuch dazu nur eines:
Peinlich.
http://www.youtube.com/watch?v=7pSabZ9B
die Schweiz hat keine Ölquellen, deshalb hat die Reduktion der Schweizer Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen auch ganz gäbige Vorteile; nicht zuletzt deshalb weil das Ausland immer mehr auf effiziente Technologie setzt, welche wiederum in der Schweiz entwickelt werden kann (Öl werden wir leider auch zukünftig keines pumpen können).
Abgesehen dass uns der Klimarappen ohnehin kaum einschränkt, ist der immer noch besser als vom rechten Weg abgekommene Ölscheichs welche mit unserem hart verdienten Benzingeld plötzlich solche Dinge finanzieren und produzieren:
Demgegenüber ist es schwer vorstellbar, dass zukünftig die Belegschaft Schweizer Gebäudeisolationsfirmen, Wärmepumpenboilerfirmen oder gar Solarkollektorfirmen absichtlich in irgendwelche Gebäude fliegen.
Apropos in Gebäude fliegende Triebwerke: Das Triebwerk einer Boeing 777 wiegt etwa dreimal soviel wie die Triebwerke welche noch zur Zeit, als die Schweizer AKWs geplant wurden, rumgeflogen sind.
Diese Dinger sind nicht nur äusserst schwer und schnell, sie rotieren übrigens auch noch wesentlich schneller als eine Schlagbohrmaschine.
Der Herr Leuenberger möchte lange Bundesrat bleiben.
Al Gore möchte US-Präsident werden.
Darum diese Lügen. Angst machen ist eine gute Strategie um gewählt zu werden.
Die aller Dümmsten sind die Leute die sowas noch wählen.
Du bist ein sehr naiver Mensch. Bei dir reicht nur schon, wenn man überzeugt spricht. Wenn der Bundesrat sagen würde, in 1 Woche geht die Welt unter. Glaubst du das dann auch? Klar! er ist ja ein Bundesrat.
Wenn ein Polizist sagt du seist Dumm. Hat er ja recht. Er ist ein Polizist.
Die Autoindustrie hatte und wird nie ein eigenes Interesse daran haben, den CO2 Austoss zu verringern. Sie wird alles nur möglich dafür tun, dass alles so bleibt, wie es ist - denn alles andere kostet SIE Geld. Dass alle Autos um 1300.- Euro teurer würden ist eine Lüge. Aber sie harmoniert sehr gut mit der total veralteten Marktauffassung "unter der Voraussetzung, dass alle Marktbedingungen gleich bleiben." Der Markt verändert sich aber, sobald eine CO2 Beschränkung eintritt. Die Reaktion der Autobranche darauf wird sein, dass sie ihre Autos besser machen und NICHT für 1300.- teurer verkaufen.
Und weshalb nicht? Ganz einfach: Wenn sie das tun würden, sinkt der Absatz. Und diesen gilt es bekanntlich unter allen Umständen gleich hoch oder höher zu halten.
Kurz: Die Autoindustrie hat ein solch grosses Interesse, dass auch in Zukunft viel Auto gefahren wird, dass sie alles tun wird, dass dem so bleibt (auch wenn dazu umweltfreundliche Technologien und Investitionen nötig sind: siehe Katalysator, bleifreies Benzin, Partikelfilter usw...).
Vieleicht begreift ihr erst um was es geht wenn ihr auch noch Steuern zahlt fürs Atmen.
Zur info der Link war nicht von irgendeinem Blog sondern es war ein Auszug aus einem offenen Brief and die Bali Delegierten wo 100! anerkannte und creditierbare Wissenschaftler aus aller Welt sich gemeinsam dagegen aussprachen dass das von Menschen erzeugte CO2 einen grossen Einfluss auf unser Klima hätte.
Aber glaubt nur weiter das was in unseren Zeitungen steht die Wahrheit ist, glaubt nur weiter das Eisbären nicht schwimmen können, glaubt weiter das der Iraq Massenvernichtungswaffen besitzt.
“Ich behaupte ja immer wieder, es wiederholten sich auf der globalen Bühne dieselben Mechanismen, die wir von lokalen Ebenen kennen; d.h. heisst dieselben Konflikte um wirtschaftliche, soziale und ökologische Interessen, dieselben Kämpfe um Einfluss und Macht.“
Ja genau, Wie im Grossen so im Kleinen. Auch hier im Blog geht es nach dieser Gesetzmässigkeit zu und her. Nur werden hier keine Entscheide gefällt.
Sehen Sie, genau wie hier im Blog geht es auch auf den politischen Ebenen zu: immer und immer wieder werden die gleichen Argumente und Gegenargumente mit wenigen Variationen eingebracht. Es ist ein ständiges Hin und Her zwischen den Interessevertretern. Mal sind die einen, mal die anderen besser zu hören. Die Folge ist, dass nichts sich kaum etwas verändert. Wie viele Road maps gibt es nicht schon auf der Welt?! Und wie viel Erfolg haben sie schon gebracht? Die Amerikaner wollen ja schon nach wenigen Tagen nicht mehr zur Bali-road map stehen. Die deutschen Autohersteller laufen Amok, wenn sie festgelegte Ziele erreichen sollen und werden alles tun, um eine wirkungsvolle umweltpolitische Massnahme zu verhindern. In der Schweiz werden nächstens Bewilligungen für den Bau von neuen AKW’s eingereicht und weiterhin der Ausbau erneuerbarer Energiegewinnung verhindert, bzw. nicht bis kaum gefördert. (Siehe Beitrag von Regula Maggiori & max berner.)
Ich habe das Gefühl, wir hier im Blog bis hin zu den Politikern die die Geschicke der Nationen und letztlich der Menschheit beeinflussen, treten auf der Stelle. Wie im Kleinen so im Grossen …
Oder sehe ich das zu pessimistisch? Ich wäre noch so froh, eine frohere Botschaft als meine zu hören.
"Um was" solls denn gehen, Chris???
Dass der Moritz Leuenberger ein Böser ist und Angst hat, die Aare spüle ihm eines Tages das Bundeshausbüro weg?
Ignoranten wie Chris oder Marcel werden noch dann nicht an den Klimawandel glauben, geschweige denn an einen menschlichen Einfluss, wenn die Aare über den Bundesplatz fliesst.
Ich bezahle übrigens schon HEUTE indirekt fürs Atmen, aber ich bekomme nur dreckige Luft dafür!!! Und das ödet mich extrem an!
Der Nachbar mit seinem Dreck-Diesel-SUV und der andere mit seinem Stink-Zweitaktmotor-Töff, der 500mal soviel Gift rauslässt (!!!) wie mein Kat.-PW, die dürfen diese Sünden von den Steuern abziehen, und ich Trottel fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit!
Ich bezahle mit meinen Steuern und meinen Krankenkassenprämien dafür, dass sich andere gratis an der Natur vergehen.
Solche Ungerechtigkeiten global sind die Keimzellen für alle Konflikte, von denen auch ihr Ignoranten nicht verschont bleiben werdet.
Das sollte sofort ändern, aber Naturschutz, Menschenschutz, Tierschutz und vieles mehr ist gemäss der Welt-Terror-Organisation (WTO) ein HANDELSHEMMNIS, also wirtschaftsFEINDLICH und somit wird es bekämpft, wenn nötig mit Krieg!!!
So ticken diese verqueren Technokraten!
Und immer wieder
"wax dumm wax dumm wax dumm wax
dumm wax dumm wax dumm",
waxdümmer als Orwells Schafe.
nein, Jaggi, ich glaube nicht dem Bundesrat. Ich glaube der Wissenschaft und der nunmehr über dreissig Jahren Klimaforschung, die zum überwiegenden Mehr davon überzeugt ist, dass es Global Warming gibt und, dass der Mensch dafür verantwortlich ist.
Was hast Du dagegen aufzubringen? Irgendwelche Internetseiten? Sonntagsblick? Oder Amateur - Möchtegern - Biokurse wiederum aus dem Internet.
Kurz an alle Klimazweifler und -Leugner:
Wenn Ihr schon soviel Aufklärungswille mitbringt und alle vom falschen auf den richtigen Weg lotsen wollt, warum lese ich denn nichts von Eurem Geschwafel in der Wissenschaft?
Weshalb publiziert Ihr Eure haarstreubenden Theorien nicht?
Weshalb wohl? Hmm?
Grosse Klappe und nichts dahinter?
Und gleich vorab: ich für meine Person muss nicht publizieren, denn ich zweifle ja nicht.
Ihr seid doch alles nur bequeme Grossmäuler und Ignoranten (Chris, Denker, Vivendi und co.).
http://www.simec.ch
ich war gestern an der Veranstaltung Lügen, List und Leidenschaft in Zofingen. Ich kann nur sagen: Bravo!!! Es war ehrlich, geistreich, informativ und witzig. Ich bin stolz darauf in einem Land leben zu dürfen, in dem (fast nur) gute Magistraten den Willen des Volkes umzusetzen versuchen. Meine Hoffnung ist, dass Sie noch lange die Lust und die Kraft haben, dieses Amt zu behalten.
Eigentlich könnte ich diesen Beitrag jetzt beenden. Aber, auch wenn es gar nicht zu obigem passt, es kann ja nicht nur Lob sein, schliesslich sind wir Schweizer und wollen auch gerne immer wieder ein bisschen meckern. Ich habe als Kleinunternehmer (privates Dienstleistungslabor) grosse Sorgen mit der zunehmenden Regulierung in allen Tätigkeits-bereichen. Es fängt damit an dass unsere Kunden (ebenfalls Kleinunternehmer) von der Swissmedic derart überfordert werden, dass sie gnadenlos in das "Aus" gestossen werden. Bei anderen Aemtern (z.B. SAS) bezahlen wir Gebühren, die wir uns eigentlich nicht leisten können. Ich habe mal ausgerechnet, dass ein Beamter, für welchen CHF 190.-- / h verrechnet werden für 1 Seite eines Berichtes ca. 1.5 h braucht. Zum Vergleich: Unsere Dienstleistung hat einen Marktpreis von CHF 175.-- / h inkl. der gesamten instrumentellen Infrastruktur und der verwendeten Materialien. Und schliesslich: Immer, wenn eine neue Verordnung erscheint, die mal 8 Seiten lang war, hat sie jetzt 15-20 Seiten und ist erst noch gespickt mit Hinweisen auf irgendwelche EU-Richtlinien, die wir dann auch noch berücksichtigen müssen. Das macht müde und verleidet einem die Arbeit.
Irgendwie blöd, jetzt ist die Kritik doch länger geworden, wie das Lob. Es bleibt ein Trost, die genannten Beispiele betreffen ja nicht Ihr Departement. Wenn Sie wollen, können Sie ja die betreffende Kollegin / Kollegen informieren.
Ich jedenfalls danke Ihnen für den gestrigen Abend und für Ihr Engagement.
Urs Rüegger
Herzliche Gratulation noch zur Bundesratswahl. Ausdauer lohnt sich - das Leben ein einziger Marathon!
Mit liebem Gruss
Ihr Gandhi Non-Violence Zentrum,CH
und
Gründerin
Anna-H.Iennaco
Wie schon unter 'Klimakoferenz' gesagt:
Für mich ist "Bali" gescheitert.
Ich weiss und schätze es auch, dass Sie, Herr Leuenberger, Optimismus verströmen. Ich bin halt eher der ZweckPESSIMIST, der sich freut, wenn der worst case nicht eintrifft, aber sich nicht wundert, wenn man faktisch dem Ziel nicht näher kommt, sondern sich immer weiter und weiter davon entfernt.
Falls sich die US-Delegationsleitung durch diese Emotionen zu den kleinen Zugeständnissen bringen liess, ist das zwar sympathisch, zeigt aber auch die Zerbrechlichkeit solcher Lippenbekenntnisse. Schon am nächsten Tag meldeten die USA aus dem emotionsfernen Washington ja ernste Bedenken an...!
Für mich sind die zwei Jahre der Bali-Roadmap zwei VERLORENE Jahre.
In dieser Zeit wird der Wachstumswahn der Wirtschaft dermassen viele neue (fürs Klima negative) Sachzwänge schaffen, dass ein Nachfolgeabkommen schon nur Mühe haben wird, den Treibhausgas-Ausstoss pro Jahr zu reduzieren, geschweige denn ihn unter den heutigen oder noch frühere Werte zu drücken.
Wollen wir wetten?
http://www.infonegocio.com/thalassos
Erst einmal wünsche ich Ihnen und Allen frohe, gesunde und friedliche Weihnachten.
Sie schreiben einen für mich ganz fürchterlichen Satz: Politik lebt eben auch von Gefühlen.
"Auch" stört mich.
Soll Politik nicht hauptsächlich mit den Menschen fühlen, denn für die Menschen sollte sie doch eigentlich da sein. Natürlich muss auch rational gearbeitet werden. Das wäre ja noch schöner, würde man diesen Punkt weglassen. Aber eben, manchmal möchte man halt doch, das mehr Gefühl, Mitgefühl dabei ist.
Viele Grüsse von einer unverbesserlichen Frau, die an das Gute glaubt.
Herr Leuenbergers Blog scheint sich zu einer interessanten Dikussionsrunde entwickelt zu haben. Das freut mich!
Ich lese regelmässig mit. Insbesondere lese ich gerne die Beiträge von liza, Thomas Urseler und Wachstumskritiker. Da kann man immer was mitnehmen, bzw. lernen.
Was ich nicht verstehe, ist, dass man auf gewisse Kommentare eingeht, die ganz offensichtlich von Menschen stammen, die frustriert über den Ausgang der letzten Bundesratswahlen sind. Leute, geht doch nicht mehr darauf ein. Das ist verpuffte Energie (wenn wir schon vom Energiesparen reden). Ausserdem glaube ich, dass manch einer nur schnell seinen Frust hier loswerden möchte und dann nie wieder in diesen Blog kommt, also die Antworten auf seinen Beitrag gar nicht mehr liest.
Schade auch, dass nun schon das Attribut "dumm" verteilt wird. Als nächstes kommen ev. Tiernamen und anschliessend Körperöffnungsbezeichnungen. Und dann haben wir die Diskussionskultur einer grossen Partei auch in diesem Blog.
Lasst es bitte nicht soweit kommen. Das wäre hier fehl am Platz.
In diesem Sinne: Euch allen schöne Festtage und schreibt weiterhin interessante Beiträge und Tipps aller Art.
Viele Grüsse
Ingo Gärtner
http://Klima-Konferenz
Ich Persönlich finde es gut wenn man endlich mehr über die Umwelt spricht und auch was unser Bundesrat sagt. Dagegen ist nichts einzuwenden, daher habe ich eine Wärmepumpe eingebaut.
Doch leider muss ich feststellen, dass es einige Tatsachen dagegensprechen, die sind:
1. Fördermittel verteilt der Kanton wie er will, das müsste in der ganzen Schweiz gleich sein.
2. Unterhaltskosten bei der Steuer voller Abzug bei Umwelt Technischen Umbauten, die 5 Jahres Klausel sollte raus.
3. Kein Abzug für Baubewilligungen. Warum kann man das nicht an der Steuer abziehen bei Verbesserung der Umwelt.
4. Eigenmietwert Erhöhung wenn der Öltank raus ist und daraus ein Hobbyraum wird.
5. Die Gebäudeversicherung wird teuerer, dabei ist das Risiko kleiner als bei einer Ölheizung.
Mir fällt auf, dass viele die hier im Block, schreiben sicher im allg. sehr vertieft und Ihr bestes geben. Ist auch ganz gut so, doch bin ich mir nicht sicher ob diese Wissenschaftlichen Schreiber auch eine Wärmepumpe eingebaut haben lassen. Ob die Wissen was das alles Kostet und ob Sie die Fördermittel erhalten haben, ob die Gemeinde Kulant war. Wie viel der Sanitär an Provision bekommen hat. Die gleiche WP kann bis 80% mehr kosten, es ist ja freie Markwirtschaft. Nur kann man bedingt den Installateur auswählen, da diese meist nur mit einer WP Firma Verträge haben und sich auskennen. Es ist mir schon klar, dass man nicht alle WP Typen kennen kann. Leider darf der WP Hersteller nicht selber einbauen, da hat eben der Sanitärverband die Hand drauf. Eine Anlage wäre dann ganz klar Billiger, da die Provision wegfallen würde.
Das sind nur ein paar Punkte die man dann erleben muss wenn man eine WP einbaut, leider habe ich festgestellt, dass es eben an der Politik mangelt diese Angelegenheiten umzusetzen.
Daher würde es mich freuen wenn man vermehrt auf diese oben gemachten Mängel eingehen würde, bin mir Sicher, dass viele auch eher einen Umbau machen würden, zur Verbesserung der Umwelt.
Und noch was, habe die Konferenz in Bali verfolgt und mir ist auch Aufgefallen, dass nur von Industrie und den Autos gesprochen wurde, kein Wort von den Kreuzfahrtschiffen die sicher ein schönes Vergnügen sind, aber eben nur Vergnügen, aber sonst sind diese eine große Dreckschleuder, da können Tausende Autos ein Jahr fahren was diese an einem Tag die Umwelt belasten. Auch Abfälle werden ins Meer entsorgt, hinter einem Kreuzfahrt Schiff kommt die Fischfang Flotte.
@Wachstumskritiker
Ich habe nicht gesagt das der Klimawandel nicht stattfindet, Tiefenbohrungen haben ja schon gezeigt das es seit Millionen von Jahren Klima- und CO2 Schwankungen gibt die aber von der Sonnenaktivität abhängig sind.
Es geht mir darum das CO2 als neue Weltbedrohung dargestellt wird ohne das es absolut eindeutige Beweise gibt das der Mensch dafür verantwortlich ist.
z.B. haben Wissenschaftler im ganzen Sonnensystem erhöhte Temperaturen gemessen, die Polarkappen des Mars sind auch am abschmelzen.
Glaubt mir ich hätte es am liebsten wenn mein Auto auf einem Treibstoff laufen würde wo hinten sogar noch gesunde Luft rauskommt.
Jeder von uns produziert CO2 beim ausatmen, Plfanzen nehmen dies auf und wandeln es in den überlebenswichtigen Sauerstoff um. Sprich wieso redet man nicht von einer Aufforstung um dem Problem entgegen zu wirken? Warum redet man immer von einer Bestrafung mit Steuern anstatt einen Bonus für z.B. Leute wie Wachstumskritiker die Fahrrad fahren.
Ganz einfach weil man daraus keinen Profit schlagen kann, wieso hat Al Gore wohl eine eigene CO2 Firma? Warum reden immer genau die Leute von Klimaschutz die danach in ihren Sportwagen steigen und mit dem Privatjet in die Ferien fliegen?
Eine Besteuerung trifft nur den Mittelstand und die darunter. Während ein Multimillionär sich nen Dreck um ein paar Fränkli für die Abgaben scherrt fragt sich die durschnitts Familie immer mehr warum sie nach dem zahlen aller Rechnungen, Steuern und Abgaben kein Geld mehr übrig hat um ihre Kinder zu ernähren.
@Urs du bist ein gutes Schaf. Unsere Wissenschaftler können nicht mal das Wetter ganz genau für eine Woche vorhersagen. Und du glaubst immer noch das unsere Presse frei ist. Es gibt tausende von Wissenschaftler die die CO2 Theorie bezweifeln aber leider will ja das niemand im CO2 Geschäft hören also druckt man auch nix davon.
Ich kenne jemanden der einen Sonnenkollektor entwickelt hat der 40% effizienter ist als alle anderen auf dem Markt aber er bekommt kein Sponsoring um seine Erfindung auf Marktreife zu bringen warum? Ganz einfach die Antwort war simpel: "Ihre Erfindung ist in Bankenkreisen nicht gerne gesehen."
Im übrigen "1984" von George Orwell ist ein sehr gutes Buch kann ich jedem empfehlen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Unf%C3%A4llen_in_kerntechnischen_Anlagen
Und bitte kommt nicht wieder mit dem Argument, dass es keine absolute Sicherheit gibt. Die gibt es nämlich sehr wohl - wenigstens in Bezug auf AKWs. Ganz einfach: baut sie gar nicht erst.
Ich erlaube mir, Sie nochmals zu zitieren:
„Politik lebt eben auch von Gefühlen. Die gegenseitige Überzeugungsarbeit erfolgt nicht nur mit kühlen Argumenten, sondern ebenso mit dem Herzen.“
Selbstverständlich! Ich halte diese Erkenntnis für fundamental wichtig – vor allem auch für PolitikerInnen. Menschen entscheiden sehr oft nicht vernunftsmässig sondern gefühlsmässig. Wer kann denn all den wissenschaftlichen Erkenntnissen und Berechnungen, die uns z.B. im Zusammenhang mit dem Klimaschutz präsentiert werden wirklich folgen, ihre Richtigkeit beurteilen und ihre Komplexität durchschauen? Da entscheiden viele doch einfach gefühlsmässig, zu welcher Seite sie gehören wollen. Bei Politikern, die ja Interessevertreter sind, stehen jedoch entweder handfeste wirtschaftliche Interessen oder soziale/ökologische im Vordergrund. Die wissenschaftlichen Daten und Fakten dienen ihnen zur Legitimation ihres Anliegens und zur Überzeugung der Menschen, die ja diese Anliegen unterstützen sollen oder darüber abstimmen dürfen – aber die Sache eben gar nicht wirklich durchschauen und verstehen und sich somit auf ihr Gefühl verlassen müssen und ‚ihren’ Politikern vertrauen. Vertrauen ist reine Gefühlssache …
Werbebranche, politische Parteien und die Wirtschaftsvertreter nutzen die Tatsache, dass Menschen mit emotionalen/gefühlsbetonten Botschaften leicht zu überzeugen sind geschickt aus. So haben die Stromproduzenten das Terrain für ihr Ziel, neue AKW’s zu bauen, bereits geebnet, indem sie das Wort ‚Stromlücke’ in den Wortschatz der Bürger eingeführt haben. Als nächster Schritt wird in den nächsten Jahren immer und immer wieder via Medien die Stromlücke prognostiziert und vorgerechnet, die CO2-Neutralität von AKW’s betont, der günstige Atomstrom angepriesen und den Bürgern die Notwendigkeit und der Segen von AKW’s weis gemacht werden. Viele werden sich davon beeindrucken lassen. Denn welcher Bürger kennt die Fakten und kann die Berechnungen und Argumente auf ihre Korrektheit hin überprüfen? Da bleibt doch nichts als glauben und vertrauen – beides hat nichts mit Sachlichkeit oder Vernunft zu tun, sondern mit Gefühl.
Eigentlich arbeitete ich mit meinen Zeilen auf die Empfehlung hin, dass SP und Grüne vermehrt diese Tatsachen berücksichtigen sollten beim Durchsetzen ihrer Anliegen. Aber bei genauerem Überlegen scheint mir, dass das Problem, dass Anliegen von SP/Grünen oft wenig Gehör finden gar nicht unbedingt in der Art der Vermittlung liegt. Nein, es liegt wohl daran, dass die Anliegen der Wirtschaft immer Profit zum Nulltarif in irgendeiner Form versprechen (Arbeitsplätze, billigen Strom, tiefere Steuern, Wohlstand etc.), die Anliegen der Vertreter von Umwelt und Menschen hingegen mindestens kurzfristig immer etwas kosten. Dabei scheint die langfristige Wirkung einer Massnahme bei den Wählern keine so grosse Rolle zu spielen…
Tut mir leid, ich habe also leider keine zündende Idee, um SP/Grünen zu Erfolgen wie den Wirtschaftsvertretern zu verhelfen. Solange die Menschen glauben, dass Wirtschaftswachstum allein die Grundlage ihres Wohlstandes ist, wird sich kaum etwas an den momentanen Gegebenheiten und am Verhalten der Menschen ändern.
Sie haben aber erschreckende Wissenslücken, mein Lieber. Sicher können Eisbären schwimmen, sehr gut sogar. Eisbären sind aber Landsäugetiere und diese brauchen bekanntlich Luft in den Lungen, um atmen zu können. Haben sie Wasser in den Lungen, ersticken sie, wie Sie und ich übrigens auch. Auch der beste Eisbär kann nicht unendlich schwimmen. Bekommt er kein Eis oder Land unter die Pfoten ermüdet er und ertrinkt. Eisbären leben im Sommer auf dem Packeis, wo sie an den Wasserlöchern nach Robben jagen. Wenn das Packeis schmilzt brechen die schweren Tiere immer wieder ein, was sehr ermüdend ist. Wenn es noch mehr schmilzt und sich in Wasser auflöst, werden die Strecken, die geschwommen werden müssen zu lang und die Tiere ertrinken.
@ Lisa,
Sie haben noch die Ehepaare vergessen, die ein Leben lang versuchen sich gegenseitig über den Tisch zu ziehen.
Vielleicht lohnt es sich, sich zu fragen, wozu sprechen und diskutieren überhaupt dient. Der wichtigste Aspekt ist wohl der Austausch von Informationen. Ich habe den Eindruck, dass auf dem Blog dieser Punkt zu ca. 90 Prozent erfüllt ist, was ich absolut super finde.
Dann gibt es das menschliche Bedürfnis, sich auszudrücken.
Beide Punkte sind relativ unverfänglich.
Dann kommt der Punkt: Sprache und Diskussion, in der Absicht, andere zu überzeugen. Hier wird es brisanter. Sobald es darum geht, wer recht hat, verfestigen sich die Fronten. Es geht dann nicht mehr um Wissensaustausch, sondern um Schlagabtausch und die Argumente werden zu Waffen, um zu siegen.
Hier würde ich in zwei Formen einteilen: die spielerische Version, des diskutierens um des diskutierens willen, und um die ernste Form, bei der die Beteiligten eine Angst im Hintergrund haben, vor einer Benachteiligung zum Beispiel,
Die letztere Form betrachte ich als mehrheitlich destruktiv.
Wie Thomas Urseler in einem früheren Beitrag erwähnt hat, sind die meisten Menschen interessiert daran, zu lernen, Informationen zu erhalten, zuzuhören und sich auf Grund des Gehörten eine eigene Meinung zu bilden. Wenn die Information logisch und fundiert ist und die Quellen seriös,werden sich viele Menschen konstruktiv damit auseinandersetzen.
Dann gibt es aber immer eine meist kleine Anzahl Menschen, die sich gar nicht informieren wollen, sondern kommen um zu diskutieren, um recht zu haben und sich selber in den Vordergrund zu stellen.
Mir kommen die Diskussionen um das Klima ähnlich vor, wie die Diskussionen um AIDS in den Anfangszeiten. Ich wette mit allen folgendes: Wenn das Anerkennen der wissenschaftlichen Resultate bezüglich der Klimerwärmung zur Folge hätte, dass wir uns mehr dem Lustprinzip hingeben könnten, wäre die Akzeptanz viel höher. Weil wir aber Veränderungen in unserem Verhalten treffen müssen, die zum Teil vielleicht auch Angst auslösen, wehren sich mehr Leute dagegen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass Menschen gelernt haben mit HIV rationaler umzugehen und die Anzahl der Leute, die behaupten, dass HIV nicht über ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen wird, oder nur bei schwachem Immunsystem übertragen wird, ist stark gesunken. Zudem haben viele die Erfahrung gemacht, dass mit Pariser auch nicht so unlustig ist, wie zuerst befürchtet. Was hat es gebraucht, Kampagnen, Information und noch mehr Kampagnen und dann wohl das wichtigste, die Erfahrung, dass das neue notwenige Verhalten auch nicht so übel ist.
Es gibt viele Leute , die gegen den Klimawandel selber etwas tun möchten. Wenn wenigstens diese Unterstützung erhalten würden, vor allem auch mit leicht zugänglichem know how, könnten sie andere mit ihren Taten überzeugen, indem andere erleben könnten, dass das alles ja gar nicht so übel ist, sondern ganz toll sein kann.
zum Thema Reaktor Containment
Also ich will ja nicht partout Werbung machen für die AKW Strombrüder aber ich habe etwas gegen Falschdarstellungen. Das Containment der moderneren AKWs Gösgen und Leibstadt verfügen über 3 Sicherheitsstufen. Stufe 1, der Betonmantel ist an der dünnsten Stelle 2 Meter hochfester und hocharmierter Speziealbeton, das WTC hatte ein paar Gipswände und Glasfenster.., die 2. Stufe besteht aus einer 5cm dicken Stahlpanzerung, und die 3 Stufe welchen erst den Reaktor in sich trägt (oder halt das Reaktordruckgefäss darstellt) ist ein 30cm Spezialstahlgefäss eingebettet in wiederum 2m dickem Stahlbeton.
Das Aussencontainment wurde ausgelegt um dem Einschlag eines Grossflugzeuges OHNE Schäden zu überstehen, sollte es aber dennoch dumm gehen sind immer noch 2 Stufen da um die Sicherheit um Faktoren höher zu gewährleisten. Wenn du absolute Sicherheit willst vor Flugzueugeinschlägen oder andreren äusseren Einflüssen müsstest du diesen in einen Berg hineinbauen oder den Reaktor abschalten (beim Letzeren auch gleich noch den TV und den Kühlschrank dazu oder eben 40% deiner Geräte)
Und was auch noch zu sagen ist: Wenn ein Wahnsinniger schon in ein AKW fliegen will, sucht er sich mit 100%iger Sicherheit nicht ein Schweizer AKW aus, sondern eines welches über kein Containment verfügt, diese gibt es in Europa leider noch in grösserer Anzahl....
Also nicht auf Panik machen..
(wir sind ja überigens ab sofort auf 1.8Mia Versichert, bei einem GAU kannst du der Versicherung eine Rechnung schreiben (das ist allerdings ein Brüller) )
LG MG
Darf man solchen Unsinn verbreiten? Man wird wohl kaum erwarten können, dass die Angestellten der Autoindustrie auf ihr Gehalt verzichten, damit Sie, Herr Bürgler, weiterhin billig autofahren können. Haben Sie es noch nicht begriffe: So sollen NICHT MEHR autofahren.
Das wollen doch hier die Meisten: höhere Preise, damit weniger konsumiert wird. Also Preise auf Autos weiter erhöhen! Die Autoindustrie wird kalkulieren und von ihren Kunden den Aufpreis kassieren. Die Autoindustrie leistet damit einen enormen Beitrag an die Umwelt!
Man kann die Konfiture nicht auf beide Seiten der Brotscheibe streichen, ohne Flecken auf der Hose zu hinterlassen.
Verlinkung fremder Bilder verletzen das Copyright. Man stelle sich vor, Moritz Leuenbergers Blog wegen Verletzung des Copyrights geschlossen!
Mir scheint, globi will hier Andere dazu animieren, neue unternehmen aufzubauen. Warum müssen das Andere tun? Warum will er nicht selbst das Risiko eingehen, wenn doch eine Goldgrube dahinter wartet? Jeder Schweizer hat das Recht, ein Unternehmen zu gründen. Aber das Risiko darf niemand dem Staat überbürden.
Alos, globi, worauf wartest du? Befreie uns aus den Klauen der Ölscheichs, der Dank der Nation wird dir gewiss sein.
Inzwischen hat Bush den "Energy Independence and Security Act of 2007" unterzeichnet (globi wird's freuen). Er sieht eine Verdoppelung der Ethanol-Produktion vor. Ethanol wird aus Mais hergestellt. Eine gute Tankfüllung Ethanol ist vergleichbar mit dem Nahrungsmittelbedarf einer Person während eines Jahres. Ein Drittel der Maisproduktion der USA wird bereits jetzt für Treibstoffe verwendet.
Mit diesem Programm wird die mittelöstliche Erdölabhängigkeit der USA von 17% auf 13.6% reduziert.
Kyoto wurde 1997 beschlossen. Ein Vergleich der CO2-Emission von 1997 und 2004 ergibt:
Weltweite Emissionen: +18%
Emissionen der Unterzeichnerstaaten: +21.1%
Emissionen der Nichtunterzeichner: +10%
Emissionen der USA: +6%
Emissions from the U.S. increased 6.6%.
Zunahmen bei den Unterzeichnern:
Maldives, 252%.
Sudan, 142%.
China, 55%.
Luxembourg, 43%
Norway, 24%.
Russia, 16%.
Italy, 16%.
Finland, 15%.
Mexico, 11%.
Japan, 11%.
Canada, 8.8%.
Wo steht die Schweiz?
Wie Sie schreiben Herr BR Leuenberger, scheint die Welt zunehmend vernetzt zu werden „dieselben Konflikte um wirtschaftliche, soziale und ökologische Interessen, dieselben Kämpfe um Einfluss und Macht.“
Natürlich gibt es infolge der Globalisierung positive und negative Tendenzen. Was jeweils wie empfunden wird entscheidet die Ideologie des Betrachters sowie Fähigkeiten der Interkulturellen Kompetenz.
Meiner Ansicht werden es die Befürworter der Nachhaltigkeit nicht einfach haben. Wie hier bereits erwähnt, stehen dem aus meiner Sicht der Drang nach Wirtschaftswachstum und Profitstreben entgegen. Der grösste Widerstand gegen eine nachhaltige Entwicklung der Ökologie wird sich vermutlich aus den Kreisen der Wirtschaft und des ungestümen Verbraucherverhaltens entspringen. Letzteres entstammt bekanntlich auch dem Bevölkerungswachstum in den so genannten Entwicklungsländern.
Ich glaube daran dass sich die Einstellung gegenüber der Umwelt wandelt, ich nehme an dass es auch in der Schweiz gelingt die nach oben strebende CO2 Belastung abzudämpfen.
Woran ich aber nicht glaube, das ist die Einhaltung von Kyoto Weltweit und vor allem nicht dort wo die Menschen sich aus bescheidenen Verhältnissen sich etwas vom globalen Kuchen abzuschneiden erhoffen.
Ich glaube daran dass ein wirklich wirksamer Wandel zu einer ausgewogenen Ökologie nur gelingt wenn sich die Idee einer Sozial Nachhaltigeren Welt durchsetzen würde.
Es gibt Beweise für die Ansicht dass je eher es den Menschen gut geht, desto besser setzen sie sich ein für Nachhaltigkeit und Gesundheit. Armut reduziert nicht nur das Vermögen dazu, sie behindert Bildung, Kreativität und den Willen zum sorgfältigen Umgang mit der Umwelt.
Ein unsensibler Umgang der Gesellschaft mit Armen, Minderheiten und Sozial Schwachen verursacht dass diese Menschen zur Umwelt weniger Sorge tragen (können).
Weltweit muss sich eine Soziale Stabilität in den Gesellschaften durchsetzen.
http://www.sf.tv/var/videoplayer.php?videourl=http%3A%2F%2Freal.xobix.ch%2Framgen%2Fsfdrs%2Fvod%2F10vor10%2F2007%2F12%2F10vor10_20071220.rm%3Fstart%3D0%3A17%3A40.200%26amp%3Bend%3D0%3A26%3A46.492
Am Ende dieses Video Beitrags von 10 vor 10 spricht u.a. der Architekt Ruy Otake darüber wie die Bewohner einer „Favela“ über Farbe und Gestaltung ihrer Wohnumgebung nicht nur ihre Lebensqualität verbessern konnten, sondern auch zu mehr Sicherheit im Wohnbezirk gelangen konnten.
Kreativität steigert nicht nur die Lebensqualität, sie ist auch ein ureigenes Menschliches Bedürfnis. Fast schon nebenher entsteht dabei auch ein sorgfältiger Umgang mit der Natur und einem über Kollektivnutzung von Verbraucherobjekten ein verbesserter Energieverbrauch.
Hiervon entfernen wir uns als Schweizer, aber auch Weltweit, zunehmend. Die stetig zunehmende Rationalisierung und Automatisierung von Arbeitsprozessen beschäftigt immer mehr Menschen mit repetitiven Arbeiten. Die Selbstidentifikation der Berufstreibenden wird so immer schwieriger. Viele Menschen fühlen sich mehr als die Menschen vor 60 Jahren als kleines Rädchen im Getriebe einer Produktions- oder Dienstleistungsmaschine.
Man hätte annehmen können das es den Menschen als Mensch etwas nutzt wenn rationalisiert und automatisiert wird, aber stattdessen beginnt dies dem Menschen Schaden zuzufügen, besonders in der Selbstindentifikation als kreativer Mensch. Man spricht bereits von längeren Arbeitszeiten (die Berner Stadtpolizei lässt grüssen).
Wenn es im Parlament keine Einschränkung gab bei hohen Managerlöhnen, so zeigt dies vor allem Eines, ohne das Problem Global anzugehen geht es nicht, infolge Ausländischer Konkurrenz, wo die Manager bei einem solchen Gesetz dann abwandern könnten.
Ich fordere nun aber aus gutem Grund für die Menschen das Recht ein Menschlich kreativ tätig sein zu können. Damit meine ich dass wenn die Arbeiten stetig repetitiver und einseitiger werden, dass der Mensch eine Zeit zur Kreativität zuerteilt erhält, ein Lohn für die Automatisierung und Rationalisierung, bei welcher doch wir alle mitgeholfen haben. Was nutzt uns denn diese Rationalisierung wenn sehr viele dadurch entmenschlicht und vom Ganzheitlichen entfremdet werden?
Wenn es uns nicht gelingt aus Rationalisierung Zeit zu gewinnen, dann ist dies Sinnlos, wenn es nicht gelingt aus der Automatisierung einen Individuellen Zugewinn als Mensch zu erhalten, dann ist dies Sinnlos. Seit etwa zwei Jahrzehnten haben sich nur die Maschinen fortentwickelt, nicht aber der Mensch in seinem Menschsein. Die Globalisierung trifft uns infolge des Konkurrenzdruckes und weil die Menschheit nicht überall die gleichen Sozialen Sicherheiten hat.
Es ist Zeit geworden International für den Erhalt der Kreativität und des Menschlichen zu kämpfen. Geschieht dies überall, so spielt dies nicht gegen die Wirtschaft. Wie aber beim Energiesparen, so muss man hier und jetzt damit beginnen. Ich bin sehr fest davon überzeugt dass dies notwendig ist um auch gegen die Klimaänderung anzugehen sowie die Übernutzung der Ressourcen. Die Wirtschaft kann das für uns nicht steuern über die freie Marktwirtschaft, denn diese verlangt solange alles zu verbrauchen und zu wachsen bis nichts mehr da ist, inklusive unserer Menschlichkeit. Dazu benötigt der Mensch Zeit, aber nicht am Wochenende wo Ruhetag und Zeit für die Familie ist.
Diese Forderung ist nicht aus der Luft gegriffen, sie sorgt für das Überleben der Menschheit als sich entwickelndes, lebendiges, fühlendes und denkendes Wesen. Ohne Zeit für Kreativität für das ganze Volk gibt es auch keine wirksame Entwicklung zur Nachhaltigkeit, diese Einsicht ist zwingend und auch rational nachvollziehbar und gerecht.
Ein offizieller Link der euch hoffentlich das ganze einwenig objektiver betrachten lässt:
http://epw.senate.gov/public/index.cfm?FuseAction=Minority.SenateReport
Wann hören wir endlich auf, solche Schauermärchen zu kolportieren? Wenn jemand eine geniale Erfindung und ein Business-Konzept dazu hat, kann er sich ein Business aufbauen. In diesem Beispiel wären finanzielle Mittel z.B. von Venture Capital-Firmen ohne Weiteres erhältlich. Oder man schliesst sich mit Gleichgesinnten zusammen. Oder man wendet sich an eine Firma, die bereits ähnliche Produkte herstellt.
Bill Gates hat ohne einen Rappen selbst angefangen. Hewlett & Packard haben in einer Garage mit einem Lötkolben angefangen. Die Google-Gründer haben mit einem PC angefangen. Skype wurde von einer Schweizer Venture Capital-Firma finanziert. Es ist nicht Aufgabe der Banken, solche Unternehmen zu finanzieren - es handelt sich um mein Geld!
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"Warum redet man immer von einer Bestrafung mit Steuern anstatt einen Bonus für z.B. Leute wie Wachstumskritiker die Fahrrad fahren."
Der Bonus besteht darin, dass Velofahrer keine Strassenverkehrsabgaben, keine Parkgebühren, keine Vignette, keinen Benzinzoll, keinen CO2-Rappen bezahlen. Sollen wir diesen Leuten auch noch Geld hinterher werfen? Wozu? Das müsste doch auch wieder ich bezahlen, auch wenn ich nur velofahre.
Laut diesem Beitrag würde ein AKW Gau bis 500 Milliarden Schweizer Franken kosten. Mal ganz abgesehen von den Toten und dem zerstörten Land.
Rolf Schweiger, FDP Ständerat: "Die Eintretenswahrscheinlichkeit für ein solches Unglück liegt bei mehreren 10 Millionen Jahren."
Nun, da frage ich mich doch, wenn die Eintretenswahrscheinlichkeit sooooo unglaublich gering ist - weshalb gabs denn in den letzten 60 Jahren über 1'000 Störfälle Weltweit in AKWs und etliche verheerende Unfälle mit INES5 und höher.
Siehe:
http://moritzleuenberger.blueblog.ch/redirect/?r=http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Unf%C3%A4llen_in_kerntechnischen_Anlagen
hör doch endlich mal auf, Deinen Müll hier zu verbreiten. Du drehst einfach alles durch den Fleischwolf. Bei Dir kommt alles und jeder schlecht weg. Ausser natürlich 200+PS Boliden mit Heckantrieb. Wo lebst Du eigentlich? Bist Du schon erwachsen? Deine Interessen, wie sie sich hier im Blog abzeichnen, gleichen jenen eines 10 Jährigen Besserwissers, der grosse Autoposter in seinem Kinderzimmer aufhängt.
Sorry, aber das ist mein Eindruck. Muss einfach mal gesagt sein.
http://www.novatlantis.ch
Hast Du Schüblig in den Ohren oder bist Du ganz einfach schwer von Begriff?
Zum x-ten mal: Für Unternehmen im Effizienz-Bereich braucht es Rahmenbedingungen genauso wie es für AKWs auch Rahmenbedingungen benötigt: Beispielsweise dass die Steuerzahler die Haftung und die nicht berücksichtigten Kosten für die Altlasten übernehmen. Dazu gehört auch, dass die Stromkonsumenten gezwungen werden von den AKW-Betreibern den Strom abzunehmen und bei 5-monatigen Kraftwerksausfall deren Kosten decken müssen. Auch gehört dazu, dass die Stromkonsumenten indirekt gezwungen werden Arbeitsplätze im Ausland zu fördern.
Bedenke: Die notwendigen Rahmenbedingungen zur Förderung der Effizienz sind wesentlich weniger einschränkend und verglichen mit den Rahmenbedingungen für die AKWs durchaus mit positiven Auswirkungen behaftet (Arbeitsplätze, Abhängigkeit vom Ausland, Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz etc.).
http://tinyurl.com/37ze2h
So so, jetzt sind also die Leute welche die AKWs vor 40 Jahren geplant haben auch noch Hellseher und wussten damals genau, was den zukünftig für Grossflugzeuge gebaut werden sollen und mit welchen Bedrohungsszenario gerechnet werden kann?
Warum haben diese Leute denn eigentlich Kraftwerke gebaut und haben ihre spezielle Gabe nicht viel effizienter im Spielcasino eingesetzt? (Zumindest die Deutschen AKWs wurden übrigens nicht von Hellsehern konstruiert - siehe Link).
Wie ist das eigentlich wenn so ein 1.6 GW Kraftwerksmonster (also meinetwegen ohne Reaktor Schaden) für 2 Jahre repariert werden muss, gehen dann die Lichter aus?
Gemäss der von uns finanzierten PR der Stromlobby gegen PV gehen ja bereits die Lichter aus, wenn während einer einzigen Nacht die Sonne nicht scheint.
Danke an Chris, dass er etwas "runtergekommen" ist, so können wir diskutieren. Eigentlich sehe ich vieles ähnlich wir er.
Zur Idee der Aufforstung als CO2-Absorber:
Der Ansatz wäre an sich richtig. Eine Aufforstung wirkt aber nur solange als CO2-Senke (also als Kompensation von Quellen), solange der Wald WÄCHST. Wenn er ausgewachsen und die Biomasse stabil ist, dann wirkt er nur noch als SPEICHER (nicht mehr als Senke). CO2-Aufnahme und -Abgabe halten sich dann die Waage. Dann trägt der Wald als solcher nicht länger zu einer CO2-Verminderung mehr bei.
Der Effekt lässt sich damit vergleichen, wie wenn man zwecks Abfallreduzierung jeder Familie vorschreiben würde, ZWEI Kehrichteimer zu haben statt nur einen...
Aber natürlich, wenn der Wald als Energielieferant (Brennholz) genutzt und damit Öl SUBSTITUIERT wird, dann könnte er brutto als "NICHT-QUELLE" oder im Klimakonferenzen-Sinn als Senke betrachtet werden.
Aber dann rutschen wir unter dem wachsenden Energiehunger der wachsenden Wirtschaften eben in das Dilemma mit den "Bio"treibstoffen: Dann haben wir keine Wälder mehr, sondern ökologisch wertlose Plantagen mit ertragsoptimierten Gentechpflanzen in pestizidverseuchten Monokulturen. Wollen wir das?
Die Holzindustrie weibelt ja schon lange für einen "Kahlschlag" beim neuen CH-Waldgesetz. Das muss gestoppt werden!
Und eben: in der Schweiz ist die Waldfläche zwar leicht gewachsen, aber global wütet nach wie vor eine gigantische Waldzerstörungindustrie! Eine riesiege CO2-Quelle. Das muss zuerst aufhören!
Ich wollte mir kürzlich einen Ersatz-Stiel für einen Hammer kaufen.
COOP deklariert den Wahnsinn wenigstens: "made in China" mit Holz aus den USA!!! Ich liess das Teil liegen und hämmere mit meinem anderen, alten Hammer weiter.
http://www.aikiko.ch
Ihnen, Herr Leuenberger, möchte ich noch zur Wiederwahl ganz herzlich gratulieren. Bin echt froh, dass sie dabei bleiben :-) !!
Ich wusste z.B. gar nicht, dass der Treibstoff-Maisanbau schon SO weit gediehen ist in den USA.
Auch die 252% Emissions-Zunahme auf den Malediven hat mich verblüfft - Tourismus?
Dieser weltweit wachsende Energiehunger, um nicht zu sagen Kohldampf!
Werden wir nun auch auf Gentech hoffen müssen, um diesen zu stillen?
Auf den Turboraps?
Den High-Speed-Mais?
Die frisierte Alge?
So unwahrscheinlich kann's dann doch nicht sein, oder?
Nein, es ist niemand Hellseher, aber es nutzt auch niemandem wegen abstrakter Annahmen etwas nicht zu machen. Solche Prozesse finden übrigens nicht nur im Zusammenhang mit AKW Nutzung statt, es gibt viele Technikbereiche die man nicht so hinterfragen darf-soll-muss oder was auch immer.... oder hat man jemals hinterfragt dass just in Basel mit einer hohen lokalen Erdbebengefahr sich die Chemie derart ausgebreitet hat? Wohl kaum...
Das SuperGau Szeneraio eines AKW wird von der Mehrheit der Bevölkerung komplett falsch verstanden. Man muss schon unterscheiden können zwischen Störung und effektivem Zwischenfall auf nuklearer Ebene. Ein Beispiel war die Störung des Generators im KKW Leibstadt. Im engeren Sinne nur ein Ausfall einer elektrischen Anlage, vergleichbar mit:die Lampe ist kaputt... Das hatte zwar einen Kraftwerksausfall von 9 Monaten zur Folge (die Lampe war leider der Generator), hatte aber auf der Seite Nukleartechnik nicht die geringsten Folgen. Für solche Fälle gibts ja eine 7 stufige Skala, ich glaube der Fall war auf Stufe eins (geringste) eingestuft worden, obwohl das AKW 9 Monate stillstand!
Bei allen Diskussionen geht es immer um den SUPER GAU, also einer kompletten und explosiven Kernschmelse des Reaktors, mit Austritt einer radioaktiven Wolke durch sämtliche Containments, ohne Möglichkeit dem Lauf der Dinge entgegenzuwirken. Diese Annahmen lassen dann immer sämtliche Sicherheitsmassnahmen und auch technisch pyhiskalische Vorgänge aussenvor und bestehen einfach auf den Big Bang. Diese Betrachtungsweise ist fragwürdig und entspricht in etwa dem wenn ich behaupten würde ein LKW könnte mit 500 Kmh den Gotthardpass HINAUF fahren.......
Der Unfall hat aber auch aufgezeigt, dass man effektiv abhängig ist von solchen Grossanlagen. Erstmals musste 2005 Strom netto importiert werden, das war schon hässlich und ohne Lieferverträge mit Atom-Frankreich hätte das wohl eine teure Sache gegeben.(die Hintergründe für diesen 20 jährigen Vertrag waren übrigens auch noch sehr interessant, es war nämlich die Schweizer Stromwirtschaft die sich in Frankreich finanziell engagiert haben als der Ausstieg mit Kaiseraugst und Graben beschlossene Sache war, wir haben somit den fehlenden Strom nur vom "eigenen" im Ausland finanzierten und gebauten KKW bezogen!!!)....wieder zurück zum Thema:
Die Lehren daraus hat man wohl im Hintergrund schon gezogen. Nicht umsonst intensivieren sämtliche Stromkonzerne die Schaffung neuer Stromproduktionskapazitäten auf allen Stufen.. Es geht eben nicht nur darum das Jahressummenspiel der Stromproduktion anzugleichen, sondern auch Reservekapazitäten zu schaffen die es ermöglichen kurzfristige Störungen der Produktionsressourcen auszugleichen. Gerade die Wasserkraft unterliegt grösseren natürlichen Schwankungen der man Rechnung tragen muss, im Anbetracht der 60% Anteil Jahresproduktion ergäbe eine Minderproduktion von 20% auf der Wasserkraft rund 12% Produktionsausfall im totalen Stromverbrauch. Das enstpricht in etwa der Leistung eine grossen AKWs.
Wenn du aber meinst die PV könnte solche natürlichen oder unnatürlichen Klumpenrisiken abfederen, ist das nur richtig wenn diese im Verbund mit allen anderen Technologien eingesetzt wird, inklusive der AKWs. Ja sogar Gaskraft könnte als Backup System einen Beitrag zur Systemsicherheit beitragen. Es wird aber wohl kaum ein Unternehmen geben dass Gaskombikraftwerke als Backupsysteme baut und betreibt, das wäre ökonomisch einem Abschreiber gleichzusetzen. Es wird also darum gehen die neuen Technologien mit den bestehenden zu kombinieren und die nötigen Schlüsse aus dem laufenden Betrieb zu ziehen...
In diesem Sinne hat ja auch der BR seine langfristige Strategie gesetzt.
Bonne Noel....
LG MG
"z.B. haben Wissenschaftler im ganzen Sonnensystem erhöhte Temperaturen gemessen, die Polarkappen des Mars sind auch am abschmelzen."
Jetzt mach aber halblang. Wo hast Du denn das her? Wir sind noch Meilenweit davon entfernt, geologische Schlussfolgerungen, geschweige denn die Marstemperatur zu rekonstruieren.
Abschmelzen der Marspolkappen auf Grund höherer Sonnenstrahlung?!
Und dann noch:
"z.B. haben Wissenschaftler im ganzen Sonnensystem erhöhte Temperaturen gemessen". Von was schreibst Du da?! Wo wurden diese Temperaturen denn gemessen? Die wenigen Himmelskörper, die wir besucht haben, sind noch viel weniger verstanden, als die Erde selbst. Also bitte hör auf mit so einem Quatsch.
Die ältesten Messungen des "Sonnensystems" sind 50 Jahre alt (Apollo, Mariner,... lässt grüssen). Tiffenbohrungen, wie auf der Erde, haben wir noch NIRGENS durchführt. Also, woher kommt Deine Aussage?
Oder palaverst Du nur daher und tust so, als ob Du was verstehst von der Sache?
Die Zweifler wollen Beweise im Sinne der Anklage eines Gerichtshofes oder eines Laborexperimentes. Deren Preferänz weisst auch auf ihre Herkunft. Ein Anwalt ist sich nun mal gewohnt "Beweise" in Hieb und Stich-fester Form vor sich zu haben. Und ist sich wahrscheinlich gar nicht bewusst, wie sehr sein Wunsch nach dieser Vorstellung die Realität verschmiert.
Ein treffendes Beispiel hierfür ist das Rauchen. Naturwissenschafter und Mediziner kollidierten hier zusammen mit Richtern, Anwälten und deren Welt.
Ein jeder Naturwissenschafter ist sich (oder sollte sich) bewusst sein, dass ein Beweis in seinem Gebiet niemals das selbe ist, wie ein Beweis im rechtlichen Sinne.
Wenn ich einen einen Apfel zu Boden fallen sehe und daraus folgere, dass ich das selbe Schicksal erleiden würde, falls ich mich von einer Brücke stürzen würde, dann extrapoliere ich mein "Laborexperiment" mit dem Apfel auf die Brücke. "Bewiesen" wäre letzteres erst dann, wenn ich das "Experiment" (den Brückensprung) durchführen würde.
Und so versucht die Naturwissenschaft auf Grund veritabler Experimente und Theorien Voraussagen zu machen, wie sich die Dinge an anderen Orten und zu anderen Zeiten und unter anderen Bedingungen verhalten würden. Und dies gelingt ihr auf erstaunlich zuverlässige Art und Weise. Von Beweis im rechtlichen Sinne kann aber keine Rede sein. So ist's nun mal. Sorry.
Wenn wir also den Beweis wollen, dass das antropogene CO2 für den Klimawandel verantwortlich ist, dann müssen wir so weiter machen, wie bisher. Jede alternative Technologie würde das "Experiment" verfälschen und damit den "Beweis" verunmöglichen.
Und genau das ist das Dilemma. Wir können es uns num mal nicht leisten, auf den Beweis im rechtlichen Sinne zu warten. Denn dieses Eintreten wollen wir ja genau verhindern.
Also bitte lasst ab von diesem Gejammere: "Wo ist der Beweis?" Ich hoffe zutiefst, wir werden ihm nie begegnen.
Das ist verdammt klug. Gratuliere.
http://rstreaming.zdf.de/zdf/300/070612
eben angesichts der angeblich schwindendenden europäischen Stromkapazitäten ist es äusserst unverständlich sich die Schweizer Atomlobby derart gegen Effizienz und erneuerbaren Strom einsetzt. Wenn die Atomlobby selbst an die von ihnen prophezeite Stromlücke glauben würden, dann würde sie ganz bestimmt nicht mit allen Mitteln die Begrenzung der Einspeisevergütungen auf lächerliche 0.6 Rappen pro kWh erkämpfen. Wohlgemerkt 0.6 Rappen pro kWh entsprechen lediglich Mehrbelastungen von 2 Rappen bis 11.5 Rappen pro Haushalt und Tag. Der Durchschnittshaushalt gibt alleine mindestens 3 Franken im Tag für Zigaretten aus.
Und AKWs eignen sich im Gegensatz zu Gaskraftwerken kaum als Reservekapazitäten oder Verbundskraftwerke. AKWs lassen sich nur mit hohen Verlusten regeln. Ausserdem sind die Investitionen im Vergleich zu einem Gaskraftwerk derart hoch, dass ein AKW zwingend zu über 90% über Jahrzehnte ausgelastet werden muss. Auch würde selbstverständlich der Reaktor zwangsläufig stärker belastet wenn Temperatur und Druck durch die Leistungsregelung ständig ändern.
Die Abwärme eines AKWs ist durch den geringeren Wirkungsgrad und die hohe Leistung (verglichen mit einem Gaskraftwerk) derart hoch, dass ein Fernwärmenetz nur wiederum mit hohen Verlusten realisierbar wäre. Mal abgesehen davon, dass die grosse Mehrheit der Schweizer Bevölkerung wohl kaum Interesse an einem atomaren Fernwärmenetz zeigen würde.
Aber aus Sicht der geldgierigen Atomlobby ist das Ganze Theater für neue AKWs durchaus verständlich wenn man bedenkt, dass sie bereits mit einem einzigen neuen ausländischen Reaktor mit einem einzigen Rappen mehr pro kWh über 120 Millionen Franken pro Jahr mehr einsacken können.
Schöne Weihnachten
Ich stimme mit Ihnen überein, dass AKWs in der Vergangenheit Ihren Zweck erfüllt haben. Desaströse Nebenwirkungen blieben dann auch nicht aus. Hierzu folgender, bereits geposteter, Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Unf%C3%A4llen_in_kerntechnischen_Anlagen
Das grosse Problem mit AKWs ist doch jenes, dass sie nicht als Ergänzung zu alternativen Energiequellen dienen werden, sondern diese substituieren bzw. verdrängen. Dies vor allem deswegen, weil Atomstrom MASSIV subventioniert ist mit unseren Steuergeldern. Sowas nennt man Marktverzerrung (Interessanterweise schreien hier die sonst immerlauten bürgerlichen nicht auf).
Wie der von der Stromwirtschaft gewünschte Zustand aussieht sehen wir heute ja bestens: Seit über 40 Jahren wird von der Stromlobby Alibipolitik betrieben indem sie mal hier mal dort eine PV Anlage bauen. "Alibi" deshalb, weil die Stormlobby dann sagen kann: "Wir machen ja was." Praktisch, nicht wahr?. Natürlich wird genauestens darauf geachtet, dass die alternativen Energien NICHT zu mächtig werden - denn mit ihnen lässt sich weniger Geld verdienen.
Die Stromkonzerne von heute sind keine Edisons oder Teslas mehr - geniale, innovative Erfinder einer vergangenen Zeit. Nein. Die heutigen Stromkonzerne werden von Verwaltungsräten, Bankern und andere (sorry) Sesselfurzern geleitet. Und die haben nicht das GERINGSTE Interesse an innovativer Technologie - sondern nur einzig und allein daran, wie sie möglichst schnell Geld verdienen (egal ob real oder subventioniert).
Unter dieser Prämisse lässt sich auch das Verhalten der Stromkonzerne erklären: Glatt wie Schmierseife, wenn es um die Argumentation geht, weshalb sie wenig oder nichts gemacht haben in Bezug auf alternative Technologien. Auf dieser Ebene sind diese Herren und Damen unglaublich redegewandt. Für jeden Vorwurf eine Ausrede. Unantastbar.
Nur leider zählt nicht, ob diese Leute, Konzerne "unantastbar" sind, sondern, was unterm Strich raus schaut. Woher kommen die KhW der Zukunft? 50% Wasser, 50% neue Erneuerbaren? Oder viel eher: 25% Wasser, 5% Erneuerbare und 70% Kernkraft?
Eines ist klar: mit der zweiten Variante lässt sich als Stromkonzern wesentlich mehr Geld verdienen als mit der ersten. So viel mehr, dass man locker die Entsorgung, das Betriebsrisiko und eigentlich alles andere gleich mit vergisst. Früchte unserer freien Marktwirtschaft.
Frohe Weihnachten allesamt - auch für die Atombefürworter - möge Euer Weihnachtsbaum (nicht) strahlen.
Danke für Deinen äusserst eloquenten und bereichernden Beitrag. Ich bin immer wieder froh, wenn Leute wie Du, so konkret, rational und "gar nicht allwissend" hier auftreten, um andere, die schon wesentlich mehr als Du zu diesem Blog beigetragen haben, zu kritisieren.
Da sind mir sogar Denker, Mirosch und co. noch lieber, obwohl diese gar nicht meine Meinung vertreten, sie aber trotzdem in WORTE fassen können. Im Gegensatz zu Dir.
Für mehr hat's wohl nicht gereicht.
Klingt mir ein wenig nach Art der Sprüche wie:
"Die in Bern machen ja eh, was sie wollen." Oder:
"Meinst wohl, Du wüsstest alles oder?"
Nun, im Gegensatz zu Dir, haben die von Dir aufgezählten Leute (Thomas Urseler, Globi,usw.) hier schon beachtenswerte Beiträge geschrieben und bewiesen, dass sie zumindest von gewissen Dingen eine Ahnung haben. Andere übrigens auch. Von Dir habe ich bisher noch nichts gelesen.
Aber das ist halt der defensive Mensch. Wenn jemand so logisch argumentiert wie Th. Urseler oder Globi, Mirosch, Denker usw., dann bleibt eben vielen nur noch das dumme Sprüche klopfen. Ein Zeichen von Resignation - Schach Matt.
http://www.google.ch/search?hl=de&q
ein Tipp: Wenn mir gewisse Kommentare nicht passen, dann lese ich sie einfach nicht.
Ausserdem gibt es noch ein paar andere Webseiten. (Alleine über Gottfried gibt es ganze 8'830'000 Webseiten.)
Es wird allerdings schwierig sein, immer nur genehme Webseiten zu finden, denn im Gegensatz zu anderen Medien ist das Internet fast allen zugänglich und kaum zensuriert. Aber es gibt ja noch Radio, Fernsehen und einen Haufen abhängige Zeitungen.
Ihren Bericht von der Abschlussversammlung der Klimakonferenz hätte ich gerne noch auf Video verfolgt, vor allem die Gefühlsreaktionen der amerikanischen, aber auch aller anderen Delegierten. Offensichtlich haben sich die anfänglichen Blockaden durch Sorgen, Ängste und Zweifel bei der amerikanischen Delegation trotz der negativen Gefühlsäußerungen der anderen Teilnehmer gelöst und zu der positiven Erklärung des Konsenswillens geführt. Das ist nicht selbstverständlich, denn eigentlich sind es die positiven Gefühle (Liebe, Freundlichkeit und Mitgefühl), die eine Brücke des gegenseitigen Verstehens zwischen den Menschen schlagen, und nicht die negativen, wie Enttäuschung, Zorn, Wut und Hass.
Kein Zweifel, dass die Gefühle eine wesentliche Rolle spielen bei der Kommunikation und den menschlichen Entscheidungen.. Bei letzteren ist aber auch Ausgewogenheit (Justitia mit Waage) gefordert, d.h. beide Gehirnhälften, die emotionale wie auch die rationale, müssen mitwirken. Das von Liza angeführte Argument für rein gefühlsmässige Entscheidungen: „Wer kann denn all den wissenschaftlichen Erkenntnissen und Berechnungen, die uns z.B. im Zusammenhang mit dem Klimaschutz präsentiert werden wirklich folgen, ihre Richtigkeit beurteilen und ihre Komplexität durchschauen?“ darf nicht gelten, Politik ist geistige Arbeit wie jede berufliche heutzutage auch.
Da wieder einmal die Gefühle zur Diskussion stehen wünsche ich Ihnen und der Blogger-Gemeinde viel Freude und Glück zum Weihnachtsfest und im Neuen Jahr.
Nicht die Zweifler, wir alle sind daran interessiert, Gewissheit zu haben, dass:
1. eine Gefahr besteht
2. wir selbst für diese Gefahr ursächlich verantwortlich sind
3. wir diese Gefahr mit geeigneten Massnahmen abwenden können
Solange wir diese Gewissheiten nicht haben, gibt es weder Befürworter noch Zweifler. Die Wissenschaft lebt von der Debatte und der Kontroverse. Wer das Wort "Zweifler" in den Mund nimmt, zeigt, dass er dem Glauben, nicht dem Wissen verpflichtet ist. Wissenschaft und Dogma haben nichts gemein.
Zu 1. und 2.:
Kyoto wurde vor 10 Jahren als politisches Instrument in die Wege geleitet, als kaum jemand über ausreichende Erkenntnisse verfügte.
Das IPCC wurde mit dem klaren politischen Auftrag ins Leben gerufen, die anthropogene CO2-Emission zu reduzieren. Damit hat man unsichere wissenschaftliche Erkenntnisse in Beton gegossen, nämlich, dass die menschliche CO2-Produktion alleine für die CO2-Zunahme verantwortlich ist und dass CO2 der Haupttreiber der Erwärmung ist.
Im ersten Bericht des IPCC wurde wir mit dem Hockey-Schläger erschlagen, der auf erschreckende Weise zeigen sollte, wie nahe wir dem Weltuntergang sind.
Wie das IPCC selbst zugibt: "Das Dokument soll neue wissenschaftlich beglaubigte Szenarien enthalten, doch vor allem geht es darum, wie der IPCC-Chef Rajendra Pachauri vorab sagte, die Regierungen zu klaren Handlungen «zu schockieren».
Inzwischen hat sich gezeigt, dass die Berechnungen falsch waren, dass Daten getürkt waren und dass Baumringe nicht nur "Temperatur" messen, sondern auch Feuchtigkeit, Sonneneinstrahlung, Fertilisation durch CO2(!) und mechanische Beschädigung der Baumrinde durch Tiere und Unwetter.
Die selben Berechnungen zeigen historisch einen flachen Verlauf der Temperaturen, sie verneinen also die Existenz einer mittelalterlichen Wärmeperiode und einer kleinen Eiszeit. Womit man den Eindruck erweckt, es hätte noch nie so hohe Temperaturen wie heute gegeben.
Andere mögliche Ursachen für Klimaveränderungen werden gar nicht berücksichtigt:
- Natürliche Ursachen
- Urbanisierung (Wärmeinseln und Verminderung der Wasserverdunstung)
- Landnutzung (Rodung für Landwirtschaft und Städtebau)
Zu 3.
Selbst wenn wir davon ausgehen, dass unsere CO2-Emissionen eine globale Erwärmung verursachen, muss man sich fragen, welche politischen, sozialen und technologischen Lösungsansätze geeignet sind, das Problem zu lösen.
Selbst das strikte Einhalten des Kyoto-Protokolls würde die Weltkatastrophe nur um 5-6 Jahre verzögern.
Und trotz aller Beteuerungen des IPCC gibt es keine Gewissheit, dass wir einer Katastrophe entgegen sehen. Die Modellberechnungen des IPCC haben sich bisher in weiten Teilen als falsch erwiesen. Es gibt keine rasche Erhöhung des Meeresspiegels. Tuvalu ist nicht dem Untergang geweiht. 2007 war eine der ruhigsten Hurrikanperioden. Das Antarktikeis nimmt an Volumen zu. Grönland ist nicht abgeschmolzen. Die Nord-West-Passage war schon in früheren Zeiten befahrbar.
Aber unsere Politiker bestehen darauf, dass wir auf fast alle Produkte und Dienstleistungen eine Strafsteuer zu bezahlen haben. Das betrifft auch unsere Grundnahrungsmittel, denn selbst Brotbacken erzeugt CO2. Agrarflächen für Lebensmittelproduktion werden dem Biodiesel geopfert und zusätzliche Flächen werden durch Rodungen gewonnen.
Unsere Fahrt zur Arbeit, der Gütertransport und damit alle Güter werden teurer werden. Am Ende des Monats haben wir weniger Geld in der Tasche aber dafür keine Gegenleistung erhalten.
Der CO2-Handel öffnet Tür und Tor für zweifelhafte Investoren und verringert den CO2-Ausstoss wohl nur in wenigen Einzelfällen, wir erkaufen uns einfach das Recht, weiterhin CO2 auszustossen, indem wir Entwicklungsländer gegen Geld daran hindern, ihren Lebensstandard zu verbessern.
Wer übernimmt die Verantwortung für all diese Konsequenzen, wenn sich am Ende herausstellen sollte, dass wir das Klima dieses Planeten gar nicht beeinflussen können?
Danke Thomas Urseler für die Infos, jenseits von Public Relations und Propaganda. Viele BürgerInnen haben hier schon berichtet über ihre Schwierigkeiten, ihren Haushalt umzustellen auf umweltfreundlichere Energie. Da wird es gleich kompliziert und sauteuer. Das hat wohl mit dieser Marktverzerrung zu tun, von der Thomas Urseler spricht.
Ich zähle auf BR Leuenberger, dass er zu einer Entzerrung beitragen wird und zu fairen, AUSGEGLICHENEN RAHMENBEDINGUNGEN.
Ein "level playing field" wie man sagt, ein ebenes Spielfeld.
Beim Fussball muss ja auch nicht eine Mannschaft bergauf spielen und die andere bergab!
...du publizierst hier ein Bild, bzw. einen Cartoon Jahrgang 1938.
Das Copyright ist da schon abgelaufen, denke ich...oder ist globi schlicht zeitlos?
Zweifler gibt es. Ganz viele nämlich, die wissenschaftliche Erkenntnisse bezweifeln. Sie picken eine Ausnahme heraus und verallgemeinern sie. Man sieht einen 87jährigen, der raucht. Schlussfolgerung: rauchen ist gesund. Man sieht alle andern nicht, die infolge rauchens jämmerlich zu Grunde gegangen sind. Selbstverständlich treffen statistische Erkenntnisse und Modelle nicht immer in jedem Einzelfall zu, das heisst aber noch lange nicht, dass sie falsch sind. Kein, mit Naturwissenschaft sich beschäftigender Mensch wird in Abrede stellen, dass es Kontroverse geben soll. Kontroversen sind wichtig und gut.
Wenn ich jemanden als Zweifler bezeichne, heisst das noch lange nicht, dass ich dogmatisch bin. Ich beobachte jedoch das dogmatische Verhalten des Zweiflers und benenne es.
Zu "wir sind daran interessiert Gewissheit zu haben, ob eine Gefahr besteht" : Da sich die Gefahr auf den Zeitraum der Zukunft bezieht, gibt es a priori keine Gewissheit. Die einzige , mir bekannte Gewissheit bezüglich der Zukunft ist die, dass wir sterben werden. Bei allem anderen geht es um Wahrscheinlichkeiten.
Zu Ihren Bemerkungen bezüglich 1 und 2 möchte ich Sie einladen, Referenzen anzugeben, oder sind das einfach Behauptungen? Getürkte Zahlen und so weiter?
Dass Baumringe nicht nur eine Aussage über dieTemperatur machen, während welcher sie entstanden sind, sondern auch über andere klimatische Bedingungen, wie Niederschlagsmengen, Luftfeuchtigkeit, Bodenbeschaffenheit, etc. ist ja wohl nichts neues. Ich gehe davon aus, dass bestandene Naturwissenschaftler, diese Faktoren in ihre Berechnungen einbeziehen. So einfach ist es nämlich nicht einen Artikel in einer der führenden wissenschaftlichen Zeitschriften zu publizieren.
Die mittelalterliche Wärmeperiode und die nachfolgende kleine Eiszeit sind kein Gegenbeweis zur menschengemachten Klimaerwärmung seit der Industrialisierung, zumal nicht ganz schlüssig ist, ob es sich bei der mittelalterlichen Wärmeperiode nicht lediglich um eine regionale Schwankung handelt.
Ganz gleicher Meinung bin ich mit Ihnen, mit der Forderung auch andere Ursachen einzubeziehen, wie Urbanisierung. Die Landnutzung wird meines WIssens schon einbezogen. Es wurde an der Konferenz in Bali klar ausgedrückt, dass die Rodung der Tropenwälder einen massiven Einfluss auf dei Klimaerwärmung hat.
Dass die Einhaltung des Kyotoprotokolls nicht ausreicht ist auch bekannt. Wir müssen bedeutend bessere Fortschritte in effizienterer Energienutzung machen.
Biodiesel aus Anbau ist sicher nicht zu befürworten, weil die negativen Auswirkungen zu gross sind. Zu wenig und zu teure Nahrung für die Armen, chemisch vergiftete und belastete Monokulturen, zu hoher Wasserverbrauch, Bodenübernutzung,zu wenig Arbeitsplätze für die einheimische Bevölkerung. Biodiesel aus Abfällen ist hingegen eine Option,kann aber nur eine kleine Menge von Treibstoffen erzeugen.
Die Sicht von der Strafsteuer finde ich sehr engstirnig. Ich würde die Abgaben als meinen Beitrag an unser gemeinsames Wohlergehen bezeichnen.
Was nützt das Geld in der Tasche Ende Monat. Wenn jemand einen Monat lang gelebt hat und am Schluss noch Geld in der Tasche hat, zwar etwas weniger, hat er ja immer noch mehr, als er brauchte.
Der Co2 Zertifikatehandel birgt sicher Gefahren in sich. Es wäre aber auch möglich, dass die Entwicklungsländer davon profitieren könnten, indem sie sich umweltverträglich fortentwickeln könnten und moderne biologische Methoden in der Landwirtschaft anwenden könnten. Ich möchte dabei auf die sehr überzeugenden Projekte und Tätigkeiten von Biovision hinweisen.
Im übrigen hindern wir die Entwicklungsländer an ihrer Entwicklung schon lange, indem wir ihnen keine fairen Preise für ihre Produkte bezahlen.
Zu guter letzt möchte ich noch einen Hinweis auf folgenden Aussage machen:
So zeigen neueste Ergebnisse (Lastovicka et al. ,Science 24, 2006:1253-1254) den Trend zur Abkühlung in der Stratosphäre und Ionosphäre genau in dem Mass, wie von den Modellen vorhergesagt. Hauptursache ist dabei die Zunahme von Co2. Interessanterweise würde ein verstärkter Sonneneinfluss genau das Gegenteil erwarten lassen. Dies wird als weiteres Argument dafür angesehen, dass der Einfluss der Sonne in Bezug zur festgestellten Temperaturzunahme deutlich geringer ist, als lange Zeit angenommen. Prognostiziert wurde diese nun gemessene Abkühlung der Stratosphäre 1998 von Jarvis et al. ( Journal of Geophysical Research Vol 103).
Wenn Jarvis das 1998 prognostiziert hat, was heute messbar ist, nehme ich mal an, dass die wissenschaftliche Evidenz der Klimaerwärmung damals schon bestand (Kyoto vor 10 Jahren), nur war die Präsenz in den Alltagsmedien noch nicht so gross.
Nehmen wir an, Sie haben recht:
Die Klimawandeldebatte ist postmodernes Flagellantentum, die CO2 Kompensation ein widerwärtiger Ablasshandel, beide entstanden für arme Kreaturen die, ohne Erkenntnis und Weisheit, zwischen Lust (dem unreflektierten Energiekonsum zB) und Angst (der Furcht vor dem Weltuntergang) gefangen sind.
(Wenn ich denke, wieviele Leute nach Bali geflogen sind, um sich gegenseitig zu bestärken, dass man weniger fliegen (etc., etc.) sollte, dann gebe ich Ihnen sogar recht. Schliesslich ist die Welt seit Mc Luhan ein Dorf und an die Gemeindeversammlung zu fliegen ist die normalste Dache der Welt.)
Was schlagen Sie dann vor ?
Glauben Sie, dass die fossilen Energiequellen und spaltbares Uran gleichsam ewig halten werden, sodass wir, ganz unreflektiert einfach so weiter extrapolieren können ? Oder glauben Sie, dass andere, ebenfalls gleichsam unerschöpfliche Energiequellen, wie etwa Solarstrom aus der Sahara, Treibstoff aus Algen (bei Lebensmitteln wie Mais habe ich etwas Mühe, da mir dann Marie Antoinette in den Sinn kommt, die auf die Kunde, dass die Menschen kein Brot mehr hätten, sagte : "Dann sollen sie doch Kuchen essen") es ermöglichen, das exponentielle Wachstum des Energieverbrauchs weiterzuführen ? Oder glauben Sie, dass es möglich ist, in hundert oder zweihundert Jahren ein neues zivilisatorisches Energiegleichgewicht zB auf der Basis der 2000 W Gesellschaft zu finden ? Oder fürchten Sie, dass die Menschheit verloren ist und in nicht allzu ferner Zukunft wie in einem Hollywood'schen Schreckensfilm nur noch ein paar Enklaven auf einem halb zerstörten Planeten bewohnen wird ?
Sie sind doch der Denker. Es würde mich interessieren, was Sie jenseits aller, z.T. verständlicher Kritik tatsächlich denken.
..
Oder ist das Ganze nur ein Diskurs unter Gespenstern, die sich in schrecklicher Dunkelheit gegenseitig die Ohren voll dröhnen, und das wahre Leben ist etwas ganz anderes: Ich bin soeben mit dem Geländewagen in die Berge hinaufgedonnert und sitze jetzt in der Sonne und tippe etwas Cooles in mein Handy, bevor ich mir die nächste Fahrt in die Tiefe hineinziehe.
Ist, ganz nebenbei, Anonymität eigentlich etwas Gutes ? Oder nur Blog-Fasnacht (noch mehr Lust-Angst).
Es gibt auch so etwas wie Indizienprozesse und Geschworenengerichte, welche ihre Entscheidungen nicht unter absoluter Sicherheit treffen. Es wird bei jedem Prozess möglich sein, auch Mängel zu finden. Jedoch sprechen im Indizienprozess zum Klimawandel die Mehrheit der Indizien dafür, dass die Treibhausgasemmissionen sehr bald verringert werden sollten.
Ich habe immer noch keine mir verständlichen Argumente erfahren, wieso nicht versucht werden sollte, eine mögliche verheerende globale Katastrophe abzuwenden. Anscheinend würde es nicht mehr als ein Prozent des globalen Bruttosozialprodukts kosten.
Die einzigen Gründe für diese Untätigkeit scheinen mir zum einen Rationalisierungen, um momentane, bequeme Lebensweisen nicht aufgeben zu müssen. Andererseits kann ich mir das Nichts-Tun, sofern die möglichen Folgen nicht verdrängt oder verleugnet werden, nur mit ein grenzenlosen Egoismus erklären.
Diese Einstellung "Nach mir die Sintflut" macht mich wütend und teilweise auch hilf- und fassungslos. Dass es Menschen gibt, die so wenig ethisches Bewusstsein und Empathievermögen für aufbringen können, ist für mich schwer nachvollziehbar.
Ich möchte mir von späteren Generationen und Menschen anderer Erdteile nicht vorwerfen lassen, dass ich die Anzeichen ignoriert und nichts für die Verhinderung oder Verminderung ihres Leids getan habe.
Frohe Weihnachten!
http://Steuererhöung
Es ist Enttäuschend, wie viele hier über die Umwelt schreiben und Beweisen wollen wie es um unser Klima steht. Es scheint mir doch klar zu sein, dass wir unsere Umwelt verschmutzen, da braucht es keine Abhandlungen, die von gewiesen Schreiber, die das geradezu Wissenschaftlich ausführen. Für mich zählt an erster Stelle was ich dazu beitragen kann und wie ich es Finanzieren kann. Doch leider stelle ich enttäuschend fest, dass viele von den Schreiber nichts für das Klima tun. Eigentlich ging ich davon aus, doch muss ich feststellen, dass die meisten hier scheinbar nicht merken, wie das in der Wirklichkeit läuft, sonst hätte der eine oder andere sich bemerkbar gemacht, was ich am 20.12.07 schrieb und fragte, bin immer noch Interessiert wie es Ihnen ergangen ist beim Einbau einer WP und ob Sie auch so ausgenommen werden wie eine Weihnachtsgans von der Behörde. Sicher hat der eine oder andere das doch erlebt, was wir für eine negative Politik von Bern aus betrieben wird. Finde das einfach absurd wenn die Gebäudeversicherung aufschlägt wenn man das Risiko verkleinert von einem Öl Unfall, was soll den bei einer WP passieren? Steuererhöhung usw.
Frohe Festtage trotzdem.
Also ehrlich, was bl(ö)cken Sie hier so rum? Wenn es Ihnen nicht passt gibt es tausende andere Blogs die über wesentlich unwichtigere Dinge parlieren....
In diesem Sinne ein grosses CTRL ALT DEL...
LG MG
Frohe Weihnachten in einer warmen Stube :-)
LG MG
Sehr guter Beitrag. Was ich noch als 4. Punkt anhängen möchte ist der künstlich verengte Handlungsspielraum. Man schränkt sich mit solchen Aktionen massiv ein und erhält einen Tunnelblick. So verliert man den Überblick und den Fokus auf die wesentlichen Probleme der Welt.
Wer zb unnötigerweise aus Mais und Zuckerrohr Treibstoffe für Fahrzeuge herstellt nur um künstliche und marginale CO2 Vorgaben zu erfüllen, handelt im höchsten Masse unethisch. Biodiesel oder Bioethanol contra Maistortillas... künstlich erzeugter Hunger gegen das Bewegen von Blechkarrossen...
Fragen sie mal einen Mexikaner was er von diesem Schmierentheater hält... er wird wohl nicht glücklich sein über die 300 prozentige Preiserhöhung beim Mais nur damit die Hollywood Promis und die Politavantgarde in Kalifornien mit "Greenernergy" Sticker auf ihren Humers und Ford Explorers rumfahren können...
Ironischerweise ist es die Kaste der Klimabeschützer welche den Anderen ethisch unverantwortungsvolles Handeln unterschiebt, in der Praxis ist es genau umgekehrt...
Der Gore kann mir auf jeden Fall gestohlen bleiben..
LG MG
Ja es gibt schon Probleme mit unseren Stromkonzernen in Bezug auf Marktverzerrungen. Die Stromkonzerne als Verhinderer und Blockierer zu betiteln, ist aber absurd. Schlussendlich sind es quasi halbstaatliche Unternehmen welche die Energieversorgung des Landes aufrecht zu halten haben. Die Situation stellt sich genau gleich wie bei der Telekommunikation. Wieso sollte ein Unternehmen eigene selbst beszahlte (jaja klar haben wir Bürger diese bezahlt) Infrastrukturen gratis Dritten zur Verfügung stellen? Der Netzzugang ist heute nur via politische Massnahmen erzwingbar, kein normaler Unternehmer bietet seine Infrastruktur gratis an, hier von einer Strommafia zu sprechen ist eher Polemik von Möchtegernprofitierern. Leider ist die Schweiz im Bereich Netzöffnung schlecht Beraten. Viele Innovationen können natürlich so nicht mehr an den Markt gebracht werden, das Behindert und tut der Wirtschaft unter dem Strich nicht gut.
Eine Änderung muss aber im Parlament oder vielleicht auch mal in einer Volksabstimmung herbeigeführt werden, vielleicht tut sich dann was ein bisschen schneller...
Zum Thema Atomsicherheit und Kostenwahrheit: Hier werden hüben wie drüben mit getürkten Zahlen fungiert. Die Gegner bringen da Zahlen ins Spiel welche in keiner Weise von der Realität bestätigt werden können. Wie kann ein fiktives Ereignis eines SUPERGAUs in eine Stromberechnung einfliessen? Völlig daneben.. aber auch die Betreiber schummeln fleissig, Endlagerkosten sind zu 100% von den laufenden Anlagen vorfinanzierbar, es werden zwar überall Rückbaukosten und Endlagerkosten ausgewiesen der Betrag scheint mir aber zu tief (ca 1.6Mia pro Kraftwerk), vor allem müssten die Überwachungskosten mindestens für die nächsten 150 Jahre eingerechnet werden, damit ein allfälliges Problem nicht gleich unseren Nachfahren hinterlassen wird und Zeit für Endlösungen überbrückt wird.
Auf jeden Fall ist die Liste der nuklearen Zwischenfälle in den letzten Jahren und Jahrzehnten recht ausgedünnt. Im laufenden und ausgehenden Jahrzehnt sind es gerade drei Fälle weltweit (grössere), einer von einer Medizinischen Anlage, und 2 bei Wiederaufbereitungsanlagen mit Hantieren von Stoffen. Je länger man sich mit der Materie beschäftigt je besser kennt man die Sicherheitsprobleme rund um die Thematik. Sehr auffallend ist auf jeden Fall die massive Abnahme der Zwischenfälle. Wenn man den heutigen Wissensstand konsequent anwendet kann man mit gutem Gewissen neue Anlagen betreiben...
LG MG
Viele meiner Freunde und ich sind in einer Lage, die wir wohl mit vielen unserer Mitbürger teilen: wir würden gerne mehr für die Umwelt tun, doch wir wissen nicht, wie. Nach den bekannten Hausmitteln (Tram statt Auto, Energiesparlampe und Fernseher ganz aussschalten) gehen uns schon bald die Ideen aus.
Ich persönlich weiss, wen ich fragen kann, da ich zusammen mit der Tochter eines Klimaforschers studiere, aber da nicht alle solche Gstudierten Freunde haben, lautet mein Weihnachtswunsch an ihr Departement: Bringen Sie Energiespartipps unter die Leute. Am besten über die Medien (den Blog hier lesen eh nur Leute, die sowieso auf das Thema sensibilisiert sind). Solange das Thema noch en vogue ist.
@Denker
Zwei deiner drei anderen möglichen Ursachen des Klimawandels sind ebenfalls vom Menschen verschuldet. Es würde also nicht viel and er Erkenntnis ändern, dass wir vernünftig und nachhaltig mit der (Um-)Welt umgehen sollten. Wir haben nur die eine.
Dass CO2 ein Treibhausgas ist, wissen wir, wie unten erwähnt, schon seit 100 Jahren. Und da es auf der ganzen Welt ca. 750 Mio. Autos und sicher auch ein paar 100 Flugzeuge gibt, die CO2 produzieren, und auch unser Strom z.T: auf Verbrennung fossiler Brennstoffe zurückgeht, sagt einem schon der gesunde Menschanverstand, dass das eine Erwärmung zurfolge hat.
Schon traurig, dass erst Wissenschaftler kommen, Temperaturen und CO2-Gehalte messen und analysieren müssen. Und selbst wenn eine grosse Mehrheit der Klimaforscher (meines Wissens 98%) zum Schluss kommt, dass es höchstwahrscheinlich der Mensch ist, wollen es manche immer noch nicht wahrhaben.
Und zum Thema Hysterie: Die Erkenntnisse der Klimaforscher sind zu einem grossen Teil nicht neu, aber sie sind endlich salonfähig.
Geruhsame Feiertage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!
Wer ist WIR? Und was tun SIE persönlich, um das zu verhindern, ausser Anderen den schwarzen Peter zuzuschieben?
Es ist auch bezeichnend, dass Sie CO2 mit Umweltverschmutzung gleichsetzen. CO2 ist keine toxische Substanz sondern ermöglicht erst das Leben auf unserem Planeten. Nur unbewohnte Planeten haben kein CO2.
Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts hat die globale Temperatur um 0.7°C zugenommen.
Die Antarktik ist kälter geworden, das Eis hat zugenommen.
Die seit 1966 niedrigste Hurrikanfrequenz.
Südamerika erlebt denn kältesten Winter seit Jahrzehnten: In Buenos Aires fiel der erste Schnee seit 1918. In Peru starben über 200 Menschen an der Kälte.
ohannesburg, hatte seinen ersten Schneefall seit 26 Jahren.
Australien erlebte den kältesten Juni seit Menschengedenken. Townsville erlebte die längste andauernde Kälteperiode seit 1941. In New Zealand waren die Weinreben durch Frost bedroht.
Im Januar zerstörte eine 5 Tage dauernde Frostperiode in California Landwirtschaftsprodukte für über 1 Mia. $.
Im April zerstörte eine Frostperiode in South Carolina 90% der Apfel- Pfirsichernte.
Charlotte, N.C. vermeldet die tiefste Temperatur seit 1923, in Denver wird im Juni die tiefste Temperatur seit Beginn der Messungen 1872 gemessen.
Im Dezember werden aus St. Cloud, Minn., Pennsylvania und Ohio extreme Tieftemperaturen gemeldet. Oregon meldet die tiefste Temperatur seit 1952.
In Seoul, Korea, werden -5°C gemessen.
Ein Vertreter von Greenpeace erklärte 2005: "Globale Erwärmung kann kälter, trockener, nässer bedeuten". Globale Erwärmung kann also alles bedeuten, Hauptsache, Angst und Schrecken werden verbreitet. Süsser die Kassen nie klingeln ... für Greenpeace et al.
Richtig, aber wir wissen nicht, in ob und in welchem Masse. Inzwischen setzen wir auf ein Pferd, von dem wir nicht einmal wissen, ob es an den Start geht. Die Kosten und die Konsequenzen einer Fehlpolitik werden wir in jedem Fall selber zu tragen haben.
http://climatesci.colorado.edu/main-conclusions/
Vielleicht können Sie dann plausibel machen, wie man die klimatischen Bedingungen (Temperatur, Niederschlag, Schneedecke, Wind) rekonstruiert, die vor 1000 oder 3000 Jahren in den Sheep Mountains in Colorado herrschten? Das will man doch gerade aus diesen Baumringen (http://picasaweb.google.com/Almagre.Bristlecones.2007) herauslesen. Die Katze beisst sich in den Schwanz.
Der führende Autor dieser Baumringstudien, M. Mann hat selbst in seinen Publikationen davor gewarnt, diese Baumart (Borkenkiefer) zu verwenden. Trotzdem tauchen sie immer wieder in anderen Studien und im AR4 des IPCC auf.
http://www.climateaudit.org/?p=2245
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"Ich wette mit allen folgendes: Wenn das Anerkennen der wissenschaftlichen Resultate bezüglich der Klimerwärmung zur Folge hätte, dass wir uns mehr dem Lustprinzip hingeben könnten, wäre die Akzeptanz viel höher."
Wissenschaftliche Fakten braucht man nicht "anzuerkennen", sie sind nachvollziehbar, reproduzierbar.
Akzeptanz drückt ein zustimmendes Werturteil aus und bildet demnach einen Gegensatz zur Ablehnung. Akzeptanz beruht auf Freiwilligkeit und kann durch Überzeugungsarbeit (oder auch durch Manipulation) auch gegen besseres Wissen gewonnen werden. Als extremes Beispiel sei das Stockholm-Syndrom erwähnt.
Wir sind weit entfernt von der Wissenschaft und bewegen uns im Bereich des Glaubens. Wir glauben den "besseren" Argumenten und wir glauben am ehesten das, was unseren (sozial vorgeprägten) Überzeugungen entspricht. Womit wir bei Ihrem Lustprinzip angelangt sind.
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"zumal nicht ganz schlüssig ist, ob es sich bei der mittelalterlichen Wärmeperiode nicht lediglich um eine regionale Schwankung handelt."
In anderen Worten: wir wissen zu wenig. Aber das scheint schon auszureichen, zu wissen, wo wir in aller Eile hingehen müssen.
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"So einfach ist es nämlich nicht einen Artikel in einer der führenden wissenschaftlichen Zeitschriften zu publizieren."
Es gibt beim IPCC keine etablierten, unabhängige Auditprozesse. Die beiden wohl prominentesten Laed-Autoren Hansen und Mann verweigern die Herausgabe von Daten, ohne die eine Peer-Review eine Farce ist.
Die Kommentare vieler Peer-Reviewer werden vom IPCC gar nicht publiziert und viele Reviewer beschränken sich auf formale Korrekturen (Orthografie, Verweise).
Eine Review von Michaels und McKitrick (2004) wurde abgewiesen, da "mehr Studien zum gegenteiligen Schluss kommen". Mehrheitsentscheidung statt wissenschaftlichem Diskurs?
http://scienceandpublicpolicy.org/sppi_originals/peerreview.html
Hinweis: McKitrick hatte zusammen mit McIntyre nachgewiesen, dass M. Mann's Hockey Stick auf falschen statistischen Berechnungen und Daten beruhte (u.a. Niederschläge in Indien, obwohl die Baumringe aus den USA stammen) (http://www.climateaudit.org/pdf/mcintyre.mckitrick.2003.pdf)
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Klarstellung
Ich bin überzeugt, dass wir mit unseren Ressourcen haushälterisch umzugehen haben. Ich wehre mich aber vehement dagegen, dass die Politik die Wissenschaft vereinnahmt und zu ihren Zwecken misssbraucht. Ich bin überzeugt, dass die Klimapolitik des IPCC zu weltweiten Spannungen und Konflikten führen wird, die Welt wird in zwei lager aufgeteilt: diejenigen die mehr fordern und diejenigen, die etwas zu verlieren haben. Ich glaube nicht, dass jemand in die vorindustrielle Zeit zurückkehren will, es will aber auch niemand in der vorindustriellen Zeit bleiben.
„Das von Liza angeführte Argument für rein gefühlsmässige Entscheidungen … darf nicht gelten … Politik ist eine geistige Arbeit …“
Ich wäre die Letzte, die so etwas wie „rein gefühlsmässige Entscheidungen“ für möglich hält.
In meinem Beitrag habe ich Herrn Leuenbergers Aussage, dass die Politik eben auch von Gefühlen lebt und nicht nur von kühlen Argumenten, unterstützt. Ich habe versucht aufzuzeigen, dass in politischen Diskussionen mehr nach Gefühl entschieden wird, als wir dies annehmen (oder uns bewusst ist). Gerade Sie, der immer wieder auf die Hirnhälften zu sprechen kommt, wissen wohl, dass aufgrund der Funktionsweise des Gehirns so etwas wie nur fühlen oder nur denken gar nicht möglich ist. Wir tun ständig beides. Die neuronale Erregungsleitung kann bis zu 180m/s erreichen (Wikipedia). Das heisst, ein visueller Eindruck z.B. erweckt praktisch zeitgleich ein Gefühl (freudige Erregung beim Anblick der Geschenke unter dem Weihnachtsbaum) und Gedanken (was mag wohl in diesem unförmigen Paket sein).
Zurück zur Umweltpolitik: Hier im Blog und anderswo wird vorgerechnet und mit wissenschaftlichen Daten belegt, dass die Klimaveränderung durch übermässigen CO2-Ausstoss verursacht wird. Gleichzeitig wird auch vorgerechnet und wissenschaftlich belegt, dass dem nicht so sein kann. Bei beiden Aussagen steckt viel geistige Arbeit dahinter. Wenn Sie sich für eine Seite entscheiden müssten, auf welche Seite stellten Sie sich dann? Und warum? Sind Sie in der Lage, sich anhand geistiger Arbeit auf die Seite zu begeben, die mit Sicherheit „Recht“ hat?
Sie werden noch so viel nachdenken bzw. geistige Arbeit leisten können, um eine Entscheidungsgrundlage zu finden. Sie können die „richtige“ Antwort nicht kennen, weil die entsprechende Erfahrung noch gar nie gemacht worden ist. Die Situation, wie wir sie heute haben, hatten wir zuvor noch nie. Sie werden alle Argumente prüfen, so gut Sie können und vielleicht darüber nachdenken. Aber letztendlich müssen sich auf Ihr Gefühl verlassen, das heisst, das Eine glauben, das Andere verwerfen.
Ähnlich ist es mit vielen politischen Fragen mit denen sich Politiker befassen und über die wir teilweise abstimmen werden oder abgestimmt haben: z.B. AKW’s, Finanzspritze Swissair, Ausdehnung der Personenfreizügigkeit etc. Wir konnten und können die konkreten Folgen nicht bis ins Letzte kennen. Da die Dinge sich nicht statisch, sondern dynamisch verhalten. Wenn Entwicklungen, z.B. die des Weltklimas oder die Folgen eines Ausstieges aus fossiler und atomarer Energiegewinnung vorausberechnet werden, ist aus diesem Grunde kaum eine einzige Antwort möglich und schon gar nicht eine einzige „richtige“. Wie entscheiden Sie nun, welcher von mehreren Hypothesen sie folgen?
Fazit: PolitikerInnen funktionieren und arbeiten nicht anders als andere Menschen und kochen auch nur mit Wasser.
http://www.youtube.com/watch?v=zdtvqzd3
die Stromkonzerne sind in erster Linie Stromhandelsgesellschaften. Ihre Aufgabe ist es nicht Technologie zu fördern, unsere Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen zu reduzieren, unsere Abhängigkeit von ausländischer Technologie zu reduzieren, Schweizer Arbeitsplätze zu schaffen, Effizienz zu fördern oder gar die Umwelt zu schützen. Ihre Aufgabe ist es möglichst viel selbst produzierten und gehandelten Strom mit möglichst hohem Profit zu verkaufen. Das muss auch nicht zwingend schlecht sein. Aber es sind unbedingt Rahmenbedingungen notwendig, dass das nicht ausartet. Insbesondere dann, wenn die Stromkonsumenten den Stromerzeuger nicht wählen dürfen.
Lieber Richard Krähenbühl,
möglicherweise ist das copyright bereits abgelaufen und möglicherweise ist das Bild in diesem Zusammenhang auch nicht ganz passend. Aber wie hat Mark Twain vor langer Zeit einmal gesagt: "The past does not repeat itself, but it rhymes."
Die ganze CO2-Diskussion verkommt für mich langsam zur Spiegelfechterei. Das globale Wirtschaftswachstum wird uns viel schneller und in ganz anderen Bereichen an die Grenzen des Erd-verträglichen bringen, als die CO2-Problematik. Wenn man schon nur an die zunehmenden Kämpfe um Öl, Wasser, fruchtbares Land denkt, dann wird die Angst vor ein paar Wirbelstürmen, Gletscherabbrüchen und dem paar Meter höheren Meer zur lächerlichen Kleinigkeit.
Ich verweise nochmal auf das global footprint network, welches die ständig steigende Übernutzung des Planeten zweifelsfrei belegt.
Apropos Anonymität:
Diese scheint halt erlaubt hier, die Moderation könnte dies bei Bedarf ändern.
Allerdings finde ich auch, dass man ein Minimum an Identität mittels der Mailadresse bekanntgeben müsste, oder dass man jemanden auch ausserhalb des Blogs kontaktieren können muss.
Denker hat sich früher unter guter.denker[at]gmail.com gemeldet, vielleicht habt ihr ja Glück damit.
Ich warte auch weitere Antworten zu:
1) (Ueli Schäfer, sinngemäss):
Was der Denker tatsächlich so denkt, was wir den machen oder lassen sollten.
2) (Regula Maggiori):
"Im übrigen hindern wir die Entwicklungsländer an ihrer Entwicklung schon lange, indem wir ihnen keine fairen Preise für ihre Produkte bezahlen."
ICH denke: aufgrund des Machtgefälles können wir sowohl die Natur, wie Entwicklungsländer wie auch gewisse Menschengruppen bei uns ungestraft ausbeuten, um die "Wertschöpfung" für unser ewiges Wachstum zu maximieren. Die Sklaverei ist zwar offiziell abgeschafft, aber wenn man an die asiatischen Kinder denkt... Und zumindest die Natur ist unser Sklave.
3) (Thomas Urseler):
"Wir können es uns nicht leisten, auf den Beweis [für eine menschgemachte Klimakatastrophe] zu warten. Denn dieses Eintreten wollen wir ja genau verhindern."
4) Gemäss dem Buch "Die Welt ohne uns" von Alan Weisman haben sich Eis- und Warmzeiten regelmässig abgewechselt. Eiszeiten dauerten grob 100'000 Jahre, die wärmeren Zwischeneiszeiten 12-28'000 Jahre. Angenommen, wir sind in einer natürlichen Erwärmungsphase, aber man stellt fest, dass durch unsere "explosionsartige" Freisetzung uralter fossiler Energie die Erwärmung in nie dagewesener GESCHWINDIGKEIT erfolgt, was dann? Wenn das zu schnell ist, als dass sich Ökosysteme und der Mensch daran anpassen könnten, was würden wir denn tun?
Langsam neige ich zu gewissem Fatalismus:
- Die Menschheit WIRD brutal dezimiert werden, sei es durch Kriege oder menschgemachte und natürliche Katastrophen und Pandemien;
- Geniesst das Leben, wie es euch gefällt, aber
a) ohne den Genuss anderer zu beeinträchtigen und
b) bereitet euch und eure Liebsten auf unverhoffte und heftigste Umwälzungen sämtlicher Lebensumstände vor.
Schöner Spruch!
Ich habe noch einen anderen gefunden von Mark Twain:
"Everybody talks about the weather but nobody does anything about it."
"Jeder spricht vom Wetter, aber keiner tut was dafür"....
„Allerdings finde ich auch, dass man ein Minimum an Identität mittels der Mailadresse bekanntgeben müsste, oder dass man jemanden auch ausserhalb des Blogs kontaktieren können muss.“
Mir will einfach kein wichtiger Grund einfallen, wieso man seine Identität oder Mailadresse angeben soll. Wenn Du mit jemandem ausserhalb des Blogs Kontakt haben willst, kannst Du ihn auffordern, Dir eine Mail zu senden.
Nachdem ich auf meine sachlich und anständig geschriebenen Leserbriefe in der Regionalzeitung anonyme Anrufe und Briefe erhalten habe, welche erschreckend gewaltbereit und verletzend waren, hüte ich mich unaufgefordert persönliche Daten anzugeben.
Ansonsten teile ich Deine Meinung betreffend CO2-Diskussion und Deinen augenblicklichen Pessimismus betreffend Menscheit.
Danke für die Differenzierungen. Ich ärgerte mich darüber, dass Sie Thomas Urseler so (wie mir schien) abkanzelten, nachdem er eine nicht ganz einfache Sache so klar gesagt hatte, und dass auf Ihrer Liste der prozentualen Zunahmen ganz ohne jeden Kommentar die Malediven zuoberst und die USA zuunterst waren. Dabei haben doch gerade die Malediven viele Besucher aus den Industriestaaten, die massiv Energie (inkl. Flugbenzin, da vor dem Rückflug wohl aufgetankt wird) brauchen werden, aber nicht zu den Einwohnern zählen. Irgendwie las ich dahinter: "Sollen sie doch ersaufen, die Maledivis und Tuvalus, wenn sie selber so blöd sind".
Ich stürze mich ins nächste Blogthema und werde ein paar Anregungen formulieren. Ich freue mich, Sie dort wieder anzutreffen.
Da wird verdreht, zusammengesetzt, erfunden, gelogen und geschmeichelt um hier und da sogar glaubwürdig zu klingen. Wenn's der Sache (der Denkersache) dient, wird auch mal schnurz-putz das gesammte IPCC und auch gleich noch mit die ganze UN in den Dreck gezogen. Hauptsache, Denker hat Recht.
Mann, merkst Du denn nicht, wie verzweifelt sich Deine Argumente anhören?
Als guten Ratschlag möchte ich Ihnen für 2008 mit auf den Weg geben, sich in der Frage des "Global Warming" IMMER auf die Wissenschaftler zu beziehen. In spätestens zehn Jahren wird niemand mehr bestreiten können, dass die Durchschnittstemperatur bereits seit 1998 sinkt. Dann beginnt das Schwarze-Peter-Spiel (Warum haben wir hunderte von Milliarden für Kyoto ausgegeben, wenn die Temperatur ohnehin macht, was sie will?).
In dieser Situation müssen Sie, vor dem Ausschuss, vor dem Sie dann vielleicht antraben müssen, in der Lage sein, auf die korrupte Natur der "Klimatologen" und Chefbeamten in den Umweltämtern hinzuweisen um darzustellen, dass man Sie jahrelang belogen und betrogen hat, wie auch den Rest der Bevölkerung.
In diesem Sinne (und auch sonst) wünsche ich Ihnen alles Beste für 2008!
Für den Fall, dass ich mit meinem Kommentar 2007-12-23 23 53 02 Ihre Gefühle verletzt habe, möchte ich mich entschuldigen,
Wir haben ganz offensichtlich gegenseitig Verstehensprobleme.
Ich sah in Ihrer Frage und der nachfolgenden Bemerkung: „Wer kann denn all den wissenschaftlichen Erkenntnissen und Berechnungen, die uns z.B. im Zusammenhang mit dem Klimaschutz präsentiert werden wirklich folgen, ihre Richtigkeit beurteilen und ihre Komplexität durchschauen? Da entscheiden viele doch einfach gefühlsmäßig, zu welcher Seite sie gehören wollen.“ wohl fälschlicherweise einen Freibrief für gefühlsmäßige Entscheidungen.
Wenn Sie sagen: „Nur fühlen oder nur denken ist nicht möglich“ kann ich dem insofern zustimmen, dass für das Funktionieren des Gehirns beides notwendig ist, Aber das Gefühlsspektrum ist sehr groß und negative Gefühle, wie Sorgen, Ängste, Zweifel, Enttäuschung, Zorn, Wut und Hass führen zu anderen Reaktionen als positive Gefühle, wie Freundlichkeit, Liebe und Mitgefühl. Daneben kann die Stärke der Gefühle ebenfalls unterschiedlich wirken, denken Sie an den Terrorismus oder das Töten aus abwegig geleitetem Mitgefühl.
Shantideva, ein großer indischer Heiliger und Gelehrter des 8. Jahrhunderts, sagte , wenn wir uns Schwierigkeiten (Entscheidungen) gegenübersehen sollten wir in erster Linie mit unseren Verstandesfähigkeiten das Wesen dieser Schwierigkeiten genau untersuchen und uns nicht (durch Gefühle) lähmen lassen.
Ich kann gerne angeben, wo ich mich informiere, aber dann wird es sehr wissenschaftlich. Ich verfolge natürlich insbesondere auch die Links, die dort angegeben werden:
http://climatesci.colorado.edu/
http://www.climateaudit.org/
http://www.worldclimatereport.com/
http://tamino.wordpress.com/
http://www.realclimate.org/
http://www.oekologismus.de/
http://gustofhotair.blogspot.com/
http://www.junkscience.com/
http://ecomythsmith.blogspot.com/
http://www.john-daly.com/
http://ipcc-wg1.ucar.edu/wg1/wg1-report.html
http://epw.senate.gov/public/index.cfm?FuseAction=Minority.Blogs&ContentRecord_id=f80a6386-802a-23ad-40c8-3c63dc2d02cb
Insgesamt eine interessante Auswahl von Stimmen aus Wissenschaft und Wirtschaft.
"oder dass man jemanden auch ausserhalb des Blogs kontaktieren können muss.
Denker hat sich früher unter guter.denker[at]gmail.com gemeldet"
Ich will keine Diskussionen ausserhalb des Blogs führen, Zwiegespräche im stillen Kämmerlein tragen nicht zur allgemeinen Diskussion bei.
Diese E-Mail-Adresse hat nichts mit mir zu tun.
Nett, dass Sie sich entschuldigen. Diese Entschuldigung ist aber unnötig. Meine Gefühle wurden nicht verletzt. Missverständnisse sind ja schon an der Tagesordnung, wenn man sich mündlich unterhält. Bei schriftlichen Äusserungen halte ich dieses Risiko für noch viel grösser. Wichtig scheint mir, dass man miteinander im Gespräch bleibt, dann lassen sich Missverständnisse oft bereinigen.
Sie schreiben …“ für das Funktionieren des Gehirns beides notwendig ist…“ (fühlen und denken). Es ist wohl eher so: das Hirn brauch für seine Funktion vor allem Sauerstoff und Nährstoffe die es über das Blut erhält. Weiter braucht es Sinneseindrücke und Ruhezeiten, um normal funktionieren zu können. Denken und Fühlen (Emotionen) passieren nicht irgendwo, sondern im Gehirn. Sie sind Aktivitäten des Gehirns, die unter anderem körperliche Empfindungen auslösen (z.B. Herzklopfen bei Verliebtheit). Umgekehrt lösen Sinnesreize Gefühle und Gedanken aus (z.B. beim Lesen des Abschiedsbriefes des Geliebten Trauer und die Frage warum?).
Mit dem was Shantideva sagte, kann ich mich durchaus einverstanden erklären, wenn es darum geht Probleme zu lösen und Entscheidungen zu fällen. Es heisst etwas einfach gesagt: Brauche den Verstand (Denken), um Probleme zu lösen, anstatt nur über Probleme zu jammern (Emotionen). Anhand obigem Beispiel würde das heissen: Nach dem Lesen des Abschiedsbriefes des Geliebten und der aufkommenden Trauer darüber nicht bei diesem Gefühl stehen bleiben und das Leben nur noch auf dem Hintergrund dieser Trauer und dieses Verlustes zu gestalten, sondern anzufangen über die zu Ende gegangene Beziehung nachzudenken. „…das Wesen dieser Schwierigkeiten genau untersuchen“ wie Shantideva sagte.
Das Problem unserer heutigen Zeit scheint mir jedoch eher darin zu liegen, dass viele glauben, dass das Leben nur mit Denken und Vernunft zu bewältigen ist. Das ist meines Erachtens ein Irrtum. Es gibt Momente und Lebensbereiche, die durch Denken zerstört oder mindestens gestört werden. Zum Beispiel das Liebesspiel, eine Zeremonie, die Begleitung eines Sterbenden etc. Ich bin der Ansicht, dass wir heutzutage eher zu wenige Möglichkeiten haben, diesem menschlichen Bedürfnis nach Emotionalität gerecht zu werden. Fussballfans haben’s da gut …
Warum fordert z.B. Al Gore in seiner Ansprache in Oslo, als ihm der Friedens-Nobelpreis überreicht wurde, kategorisch eine CO2-Steuer. Weil sie uns allen das Geld aus den Taschen ziehen wollen. Je mehr desto lieber!!!!!!
Uebrigens wussten Sie, dass von ca. 3`000 Luftteilchen nur ein einziges kleines CO2 ist? Und das ist für den ganzen "Klimawandel" verantwortlich :( :( :(
Studieren Sie mal wikipedia.de über Luftzusammensetzung...
Die Wissenschaftler die die Hysterie verbreiten, der Klimawandel sei begründet im CO2.... sind entweder total falsch informiert oder bekommen Subventionen um zu lügen. Seien Sie nicht deren Partner!!!
Hier eine Liste von Wissenschaftlern, die diese Theorien nicht stützen:
http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_scientists_opposing_global_warming_consensus
Hier ein Artikel von Wikipedia, der versucht darzustellen, dass sogar eine Art "Verschwörung" hinter der CO2-Lüge steckt...
http://en.wikipedia.org/wiki/Global_warming_conspiracy_theory
Der tschechische Präsident vergleicht die globale Hysterie sogar mit dem "Kommunismus"....
http://archive.newsmax.com/archives/articles/2007/3/21/141212.shtml
Und hier wissenschaftliche, fundierte Angaben, wie sich die Dinge wirklich verhalten:
http://www.weatherquestions.com/Roy-Spencer-on-global-warming.htm
Sorry Herr Bundesrat, wenn ich Ihnen widerspreche...
Aber unterdessen hungert ein grösserer Teil der Weltbevölkerung unter anderem, weil viel Getreide zu Ethanol umgebaut wird, um die Autos "CO2-neutral" laufen zu lassen :( :( :(
Und das alles nur wegen einer Lüge!!!!!!!!! Al Gore: Schämen Sie sich!!! Samt der "Blood & Gore" Co. & ihren Hintermännern, z.B. Prinz Charles!!!!
In Aegypten demonstrieren die ärmsten der Armen, weil das "runde, flache Weissbrot" so teuer geworden ist...
Und der lokale Migroschef sagte mir, dass der Weizen 100% teurer geworden ist...
Gruss aus dem Schnee ;)
Leider muss ich konstatieren, dass ihre "Klimahysterie" tatsächlich nur eine Klimalüge ist.
Nun sitze ich hier nämlich im tiefsten Winter und höchsten Schnee und musste mir neue Skier und einen neuen Anzug dazu kaufen.
Die Rechnung werde ich auf jeden Fall an Sie senden...
http://www.zensursula.eu
Die UN-Klimakonferenz vom 7. bis 18. Dezember 2009 in Kopenhagen soll die übrigen Nationen auf dieser Erde dahin bringen, sich diesen teuflischen Vereinbarungen und Lügen anzuschließen und sich finanziell ausbeuten zu lassen. Dabei sind die Überbringer dieser Betrügereien diesselben Länder, die sich durch Kolonialismus, durch zwei Weltkriege und durch vermeintliche Entwicklungshilfe als Umweltzerstörer, Ausbeuter und Diebe unbeliebt gemacht haben.
So wird verständlich, warum die Regierungen etlicher Nationen auf dieser Erde sich weigern, auf dieses Spiel einzugehen. Wer läßt sich schon freiwillig berauben? Wer die Methode durchschaut, hält sich fern und nimmt in Kauf, als Umweltzerstörer verunglimpft und wirtschaftlich ausgegrenzt zu werden. Als die Kommunisten und Sozialisten weltweit aus wirtschaftlichen Gründen scheiterten, ersannen sie den Umweltschutz, um weiter an ihrer Weltrevolution herumzubasteln. Diese Stümper begreifen nicht, daß Unternehmen, die umweltgerecht und ressourcenschonend wirtschaften, immer Gewinne erzielen. Damit Unternehmer immer als die Bösen gelten können, werden betriebswirtschaftliche und naturwissenschaftliche Wahrheiten zugunsten haltloser Träumereien ausgeblendet.
Rudolf Kipp: „Kurz gesagt geht es in dieser Schlüsselpassage also darum, dass eine zentrale Regierung geschaffen werden soll, welche nicht gewählt, sondern von der Konferenz der beteiligten Parteien [Nationen] eingesetzt wird. Diese Weltregierung soll bestimmen, wie die geplanten Umverteilungen der weltweiten Kapitalströme organisiert wird. Wie Korruption und Vetternwirtschaft verhindert werden sollen, geht aus dem Dokument nicht hervor. Auch eine demokratische Kontrolle dieser extrem mächtigen Institution scheint nicht vorgesehen zu sein.“
http://www.klima-ueberraschung.de/
Die Klimakatastrophe wurde von einem anglo-amerikanischen Machtkartell entwickelt, um unter Anwendung der Angstknute eine weltweite Umverteilung des Geldes (des Besitzes) einzuleiten: Reich kassiert; arm zahlt ! (Ich berichte hier als ehemaliger Kommissar des US Energy Savings Programms und somit als Mitgeburtshelfer des IPCC, des späteren Weltklimarates, auf den folgenden Seiten)
Es gibt keine Klima-Katastrophe.
Vor allem keine Mensch-gemachte.
Freuet Euch, Ihr von UNO, IPCC und den eigenen Regierungen belogenen Menschen! Es wird keine Klimakatastrophe geben.
Alles ist gefälscht! Die nächste Frage lautet:
CUI BONO? Wem nützt dies?
Jetzt nehmen Sie sich bitte etwas Zeit und seien Sie etwas geduldig.
Folgendes wird jetzt berichtet:
Der Auftrag des Weltklimarates, des IPCC
(wird nirgendwo besser dargestellt, als in dem Buch "Die Lüge der Klimakatastrophe") 5.Auflage
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Ich unterbreche mal eben das Thema; bin gleich zurück.
Ich erhalte immer wieder Anfragen von Lesern meiner Beiträge zum Klima und zu CO2 im Internet oder in den Magazinen - wo sie jeder lesen kann - wie man sich denn vorbereiten kann, auf das, was sich wohl wegen des Klimas (auch durch neue Gesetze) anbahnt. Und immer wieder sage ich: „Lest das Buch >Die Lüge der Klimakatastrophe< bevor es verboten wird; dann wisst ihr, warum alles so ist, wie es anfing und wie es aufhört.“
Wenn dann noch jemand fragt: „Wieso verboten?“, dann antworte ich: „Schwarze Liste.“ Und diejenigen, die dies nicht glauben, muss ich dann damit enttäuschen, dass es bereits wieder Schwarze Listen gibt, z.B. für die „Klimaleugner“.
Lesen Sie, wozu und weshalb von Leuten, die in Geld und Macht schwimmen, ein IPCC, ein Weltklimarat installiert wurde. Die Abbildung dieses Buches wird Sie noch über die nächsten Seiten verfolgen. Wenn Sie mit dem Mauszeiger auf das Bild gehen und dann klicken, so landen Sie bei AMAZON und können das Buch dort direkt bestellen. Ohne Kenntnis des gesamten Krimis werden Sie nicht glauben können, dass die Erfindung der Klimakatastrophe der größte Beschiss der Menschheit mittels Produktion von Angst wurde.
I
Es gibt nach wie vor keine definitiven Beweise für eine menschliche Mitverantwortung am Klimawandel.
Zu dem massiven Thema der angeblich Mensch-gemachten Klimakatastrophe werden Informationen gebraucht, um urteilen zu können. Diese können nur von jemandem geliefert werden,der Zeitzeuge war und der seinerzeit in den USA an den Meetings und Verabredungen teilgenahm, die als Ergebnis die Forderung bestimmter anglo-amerikanischer Kreise erfüllte, das Wort „Klimakatastrophe“ in ein „gigantisches, lang andauerndes, weltweites Geschäft“ zu transformieren. Bevor die Fakten, die zur Gründung des IPCC und damit zur größten manipulierten Angstaktion gegen die Menscheit führten, in Aufzeichnungen und Erinnerungen verloren und vergessen werden, habe ich sie in dem o.a. Buch festgehalten.
Zeittafel und Fakten:
1. Am 11.08.1986 wird in einem reißerischen Artikel zum Klima das Wort "Klimakatastrophe" durch das Magazin „DER SPIEGEL“ in die USA befördert.
2. Am 27. 09.1986 wird in einem bekannten Club in den USA von den Assen der Werbebranche anläßlich einer Feier die Frage in den Raum gestellt: „Why don´t we convert the ’climate change‛ in a business attraction?“
„Weshalb verwandeln wir die Klimaänderung nicht in eine Werbe-Zugnummer?“
3. Von Oktober 1986 bis Anfang 1988 fanden 18 entscheidende Meetings in den USA statt, deren Ergebnis die Gründung einer seitwärts der UNO zu installierenden neuen Organisation ist.
4. Als Ergebnis dieser Meetings wird u.a. festgehalten, dass es „machbar“ ist, mittels entsprechender medialer Aktivitäten ein Klimakatastrophenszenario zu entwickeln, welches mittels „Angsterzeugung“ gesetzliche Manipulation bestimmter Größenordnungen erlaubt.
Ziel: Ein weltweites Geschäft größten Volumens mittels gesetzlicher Vorgaben der „Zielländer“ zu erreichen.
5. 1988 folgt die Etablierung des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) mit Sitz in Genf.
6. Das IPCC befördert sich selber später zum „Weltklimarat“.
7. Das IPCC erhält folgende politischen Aufgaben:
a: Feststellung, dass die Welt einer Klimakatastrophe entgegengeht.
b: Feststellung, dass der Mensch diese Katastrophe produziert.
8. Das IPCC ist selbst nicht wissenschaftlich aktiv; es hat in bestimmten Abständen Berichte über den Zustand des Weltklimas zu produzieren. Entsprechende Unterlagen liefern weltweit tätige staatliche Institutionen.
9. Das entsprechende Zahlenmaterial wird nach Anweisung des IPCC in Komputermodelle eingearbeitet und veröffentlicht.
Welche Qualität das dem IPCC zugelieferte Zahlenmaterial zur Erstellung der Beweise zu Punkt 7a-b haben muss, wird in Aussagen der Direktion des IPCC dargestellt.
Es äußerten sich dazu z.B.:
a. Prof. Dr. H. Stephen Schneider – Lead Author in Working Group II of the IPCC:
„Deshalb müssen wir Schrecken einjagende Szenarien ankündigen, vereinfachende, dramatische Statements machen und wenig Erwähnung irgendwelcher Zweifel, die wir haben mögen, entlassen. Um Aufmerksamkeit zu erregen, brauchen wir dramatische Statements und keine Zweifel am Gesagten. Jeder von uns Forschern muss entscheiden, wie weit er eher ehrlich oder eher effektiv sein will.“
Es bedarf keiner Fantasie, diese Aussage so zu interpretieren, wie sie der Formulierung entsprechend gedacht war, nämlich als Aufforderung an Mitarbeiter und Lieferanten von Daten, diese so zu „frisieren“, wie sie entsprechend den politischen Aufgaben des IPCC gebraucht wurden. Schneider ist Beamter. Sein Ansinnen an Mitarbeiter entspricht der Aufforderung zur Urkundenfälschung.
b. John Houghton, Vize-Präsident des IPCC schrieb 1994: „Solange wir keine Katastrophen ankündigen, wird niemand zuhören.“
c. Maurice Strong, erster UNEP-Direktor, äußerte (Wood,1990) und 1992 in Rio: „Besteht nicht die einzige Hoffnung für diesen Planeten in dem Zusammenbruch der industriellen Zivilisation? Liegt es nicht in unserer Verantwortung, dafür zu sorgen, dass dieser Zusammenbruch eintritt?“
d. Mr. Rajendra Pachauri, Präsident des IPCC seit 2002, anlässlich der Herausgabe des vierten Situationsreportes (Crook 2007): „I hope this will shock people and governments into taking more serious action.“
„Ich hoffe, dieses wird die Menschen schockieren, damit sie mehr seriöse Aktionen unternehmen.“
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Vom 01.-10.12.1997 tritt in Kyoto die 3. Klimakonferenz zusammen. Weit über 100 Delegationen aller Herren Länder sind versammelt. Allen ist Eines gemein:
Sie sind total verschuldet. Via UNO wird diesen Delegationen ein Protokoll
zur Unterzeichnung vorgelegt, welches den Signatarstaaten bekannt gibt, dass
eine Klimakatastrophe vor der Haustür steht, welche die Menschen durch
zu viel Produktion von CO2 verursachen. Mit Unterzeichnung
(zunächst 141 Länder) verpflichten sich diese Länder durch geeignete Gesetze
zu Hause dafür zu sorgen, dass der CO2-Ausstoss minimiert werden soll.
10. Zu dieser Zeit ist Merkel Bundesumweltministerin. Ende 1997 wird in Bonn beschlossen, den Kampf gegen CO2 zu beginnen, um die Kassen mit neuen Abgaben gegen die Verschuldung zu füllen. Dazu sind Kenntnisse über die Reserven der Bürger notwendig. Es wird beschlossen, das Bankgeheimnis zu beseitigen.
11. Zur Lieferung Klima-relevanter Erkenntnisse und zur Begründung neuer zu erlassener
Klimagesetze und Abgaben wird das PIK (Potsdam Institut für Klima) installiert. Hauptperson und 1. Klimaberater der Kanzlerin ist Prof. Hans-Joachim Schellnhuber.
In Deutschland gibt es Drei Personen, die an der Verbreitung der Klimalüge besonderes Interesse haben. Dies sind die Kanzlerin, der ihr zur Seite stehende Erzengel Gabriel – seines Zeichens Bundesumweltminister – und der diesen beiden zuarbeitende Klimasachverständige Prof. Hans-Jochim Schellnhuber.
Schellnhuber ist Hauptperson im o. a. Triumvirat. Ohne ihn bricht das Klima zusammen. Die beiden anderen sind Konsumenten und Verwerter von Schellnhubers Arbeit. Schellnhuber sorgt für die Fabrikation von Details, damit die von ihm mitverursachte Katastrophe möglichst katastrophal wirkt.
Er bedient also die Angstmaschine, die das produziert, was Merkel und Gabriel benötigen,
um neue Gesetze zu erlassen, mittels derer sie jede Menge Steuern und Klimaabgaben beitreiben, um den sich der Pleite nähernden Staat über die Runden bis zur nächsten Wahl zu retten.
Nun kommt es immer darauf an, wann und wo sich Schellnhuber zum Klima äußern kann/ darf/ muss.
Schellnhuber äußerte sich lt. „Physical Review E68, 046133 (2003) (erhalten: 12.Dez. 2002) zur Mensch-gemachten Klimakatastrophe:
In the vast majority of stations we did not see indications for a global warming of the atmosphere.
Exceptions are mountain stations in the Alps…
Zu Deutsch: Bei den allermeisten Stationen stellten wir keine Anzeichen für eine globale Erwärmung der Atmosphäre fest. Ausnahmen sind Bergstationen in den Alpen…
In einem Interview mit DIE ZEIT v. 26.03.09 äußert sich Schellnhuber folgendermaßen:
ZEIT: Und, wie ist die Lage?
Schellnhuber: Verdammt ungemütlich. Im Grunde weisen alle aktuellen Erkenntnisse über den Klimawandel – wie sie gerade bei der großen Konferenz in Kopenhagen diskutiert wurden – darauf hin, dass die Situation noch schwieriger ist als vor wenigen Jahren befürchtet. Viele Worst-Case-Szenarien werden von der Wirklichkeit übertroffen.
Wdh: Prof. Schellnhuber, Boss vom Potsdam Institut für Klima, ist Klimaberater der Kanzlerin und der EU. Als Wissenschaftler stellt er fest, dass es keine "atmospärische Klimaerwärmung" gibt. Vor der Presse, also für Kanzlerin und Volk, verkündet er das Gegenteil. Grund: Das Volk muss eingeschüchtert werden; die Kanzlerin braucht - angeblich - zur "Reparatur der Klimaschäden", in Wirklichkeite für den bankrott gerittenen Staat viel, viel Geld.
Und was sagt die Kanzlerin dem Volk, nachdem der Kanzler-Klima-Berater Schellnhuber wissenschaftlich feststellte: "Es gibt keine Klimaerwärmung." Sie, die Kanzlerin sagt daraufhin: „Wir brauchen bessere Gesetze gegen die Klimaerwärmung und dessen Folgen.“
Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen und das ganze Volk einen Teil der Zeit. Aber man kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen.
Großartig, wie wir belogen und beschissen werden.
Immer nach dem Motto: Haltet Ihr da unten mal schön die Klappe. Was zu Eurem Wohl ist, entscheiden wir allein, so wie immer
Wie gesagt: Es kommt immer darauf an, in wessen Auftrag Schellnhuber Aussagen zum Klima macht. Die hier zitierte Aussage wurde im Auftrage oder mit Wissen vom “Tyndall Centre for Climate Change Research, University of East Anglia, Norwich NR4 7TJ. United Kingdom” gemacht. Hier war es wohl notwendig, die Wahrheit zu sagen.
Die Aussagen zur Klimakatstrophe hingegen, die Schellnhuber der Merkel liefert (liefern muss), sind so tiefschwarz, dass wir im schnellen Rhythmus mit immer neuen Klimagesetzen beflastert werden. Zuletzt, Ende Mai mit IRENA.
Im Dezember 2007 wurden die armen Niedersachsen dem Niedersächsischen Erdkabelgesetz ausgeliefert.
In den vergangenen 25 Jahren hat sich der durchschnittliche Strompreis für Lieschen Müller und Otto N. um 635% erhöht.
Und das Tempo der Energieverteuerung wird sich drastisch erhöhen. Dank einer fiktiven Klimakatastrophe.
Das ganze Problem mit dem Klima ist, dass eine Lüge nur oft genug wiederholt zu werden braucht. Dann wird sie geglaubt. Die Menschheit war immer bereit, die einfache Lüge zu akzeptieren. Bei der Akzeptanz der komplizierten Wahrheit gab es stets grosse Schwierigkeiten.
Lassen Sie mich wiederholen:
Es gibt keine Mensch-gemachte Klimakatastrophe. Alles ist im Grünen Bereich!!
Ich weiss es; ich war vor 25 Jahren dabei, wie in den USA die Klimalüge konstruiert wurde. Lassen Sie mich weiter berichten:
Aus meiner Kürzest-Vita:
…So lernte ich damals, 25 Jahre bevor dieses Buch erschien, dass bereits in den Südstaaten der USA zum Energiesparen in vielen Haushalten Sonnenkollektoren unterschiedlicher Provenienz benutzt wurden. Solche Geräte, inkl. Photovoltaik, stellten wir her. Der Staat leistete Finanzhilfe. Aber nicht freiwillig. Man musste wie überall auf Erden kämpfen. Da ich mich bewährte, hatte ich eines Tages als Kommissar die Aufgabe am Hals, mit der Regierung um angemessene Beiträge für die Südstaaten zu kämpfen. Als Folge davon lernte ich kennen, was bestimmte Interessentengruppen, mittels einer fiktiven Klimakatastrophe planten, um ein gigantisches Geschäft unter Anwendung der Angstknute zu inszenieren.
Was sich damals, vor ca. 25 Jahren ereignete, habe ich absichtlich in dem o.a. Buch festgehalten, bevor es verlorengeht.
Lesen Sie es. Es ist die spannende Geschichte, wie Menschen aus purer Habgier die größte je manipulierte Angstkonstruktion ihren Mitmenschen überstülpten, weil sie wußten, dass es funktionieren würde, wie es im Mittelalter der Ablasshandel bewerkstelligte.
II
Sie haben jetzt 2 Möglichkeiten. Weiterlesen, bis Sie alle Seiten dieser WEB kennen, oder sich das Buch besorgen und anfangen zu lesen.
Ohne die Hilfe dieses Buches werden Sie zu keinem abschließenden Urteil kommen können, was Menschen, die Geld und somit Macht haben, mit Ihnen – mit uns – anstellen, um zu noch mehr Macht zu kommen. Die Niedertracht dabei ist, dass Sie keinen Schutz erwarten können. Die eigene Regierung macht „beim Plündern von Ihnen, von Lieschen Müller und Otto N.“ nicht nur mit, sondern ist Initiator; immer in der berechtigten Annahme: „Die sind ja doof; die merken das nicht.“
Am 25.5.2009 wurde bekannt gegeben, daß das folgende Gesetz vom Bundesrat abgesegnet wurde.
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/131/1613122.pdf
Es ist ein Ermächtigungsgesetz zum Klima, um die Welt mit Erneuerbaren Energien zu überziehen! Dieses Gesetz gibt der Bundesregierung jegliche Handlungsfreiheit, alles das zu tun, was sie beabsichtigt. Und sie beabsichtigt vieles. Von jedem fürs Klima unnötigerweise ausgegeben EURO der Bürger erhält der Bundesfinanzminister 19% Mehrwertsteuer.
Wenn Sie helfen wollen, den in Gang befindlichen Klimawahnsinn mit irrwitzigen Kosten für alle zu bremsen, so ordern Sie hier und verteilen Sie bitte Handzettel (Flyer). Links im Menü zu finden!
Da der Mensch angeblich dabei ist, eine Weltkatastrophe zu verursachen, müssen ihm durch neue Gesetze Fesseln angelegt werden, die ihrerseits ein gigantisches Geschäft für Jahrzehnte ins Rollen bringen. Für jemanden, der bei Diskussion und Entwicklung des Gedankengutes um eine Nutzanwendung des Wortes "Klimakatastrophe" in den USA von Anfang an dabei war, der die Debatten über die Kosten und Chancen einer weltweiten Werbeaktion erlebte, das Beiseitefegen moralischer Bedenken, Wahrscheinlichkeitsrechnungen des Zeitfensters von Start = Vorfinanzierung bis zum „return on Investment“, Streit um Sitz der neuen Behörde, Sicherstellung von Durchführung der Aufgabenstellung über die zu beobachtende Funktionalität der erwarteten Infektion und Verbreitungsgeschwindigkeit einer neuen Epidemie bis hin zur Produktion von Unwahrheiten und Verdrehung von Fakten und der weltweiten Publikation eines angeblich moralisch sauberen Zieles, der Konstruktion einer weltumspannenden neuen Ideologie bei parallelem Schüren eines neuen Feindbildes für die dumpfen Massen, für einen solchen Mitwisser ist es erstaunlich festzustellen, dass es für die Masse Mensch, also für den einfachen Bürger, definitiv keine Möglichkeit gibt, seine Hütte, seinen Kleinst-Besitz, seine lächerlichen Ersparnisse vor den Zugriffen staatlicher Willkür zu retten. So ereignet sich das, was im Plan fixiert war, wofür sich Kapital und Politik der größten Macht der Erde und anschließend unter Beitritt der üblichen Mitläufer engagierten, nämlich unter Nutzung des Wortes "Klimakatastrophe" ein „gigantisches, lang anhaltendes Geschäft“ nie gekannter Größe zum Abkassieren (bei den sog. "Kleinen Leuten") zu starten. Erst langsam und unauffällig, dann mit zunehmender Geschwindigkeit und Breite unter dem Beifall von Mitläufern, Abstaubern und Präparatoren für das Schüren des Feuers.
Das Feuer ist die Angst.
bild Machen wir es persönlich:
Ich konstatiere für mich: Die weltweite Auseinandersetzung von Klima-Wissenschaftlern, wirklichen, eingebildeten, 1., 2. und dritter Klasse, politischen Mitläufern und eingebildeten Gebildeten um das Molekül CO2 ist absurd.
Absurd deswegen, weil es total witzlos ist, ob böse, oder ob nicht. Wenn Basiswerte einer Rechnung nicht stimmen, kann ein Endergebnis nur falsch, in unserem Fall - da absichtlich - nur gefälscht sein.
Ich erinnere an die berühmte Hockey-Schläger Temperaturkurve, welche die eigentliche Basis für die Behauptung war, dass atmosphärischer CO2-Anstieg Mensch-gemacht sei. Deswegen: Bedrückender ist die Ahnung dessen, dass hier und jetzt etwas losgetreten wurde, was wohl nicht mehr aufzuhalten ist. Dies zwingt zur Bereitschaft darüber nachzudenken, ob der Kampf und Krampf um BIO-Kraftstoffe und regenerative Energien nicht wieder einmal zu einer gigantischen „anthropogenen“ Fehlleistung bezüglich der Ernährung einer explodierenden Weltbevölkerung führen muss. Die Fehlleistung ist die Ausgabe von Billionen von Euro zur Reduzierung des jährlichen Treibhausgas-Ausstoßes bis zum Jahre 2020.
Die Reduzierung von CO2 um 20% gegenüber dem Jahr 1990, bei einer wachsenden Weltbevölkerung von 15% von heute bis 2020, ist eine finanzielle und moralische gigantische Fehlleistung, aber ein Genie-
streich, nutzbar zur zwangsweisen Verschiebung von Vermögenswerten unmessbarer Größe von arm nach reich, was mit Sicherheit einen Nobel-Preis wert ist.
Ich habe Teile meines Wissens um die Geburt des Wortes Klimakatastrophe bis zum Zeitpunkt der Verselbständigung des Gesamt-Konstruktes, dessen Väter beim IPCC sitzen, auf Drängen von Freunden und Verwandten in einem Buch "Die Lüge der Klimakatastrophe" zusammengefasst.
Die Ereignisse des Starts der Katastrophe liegen fast ¼ Jahrhundert zurück. Zum Erscheinen des Buches wurde ich von weiteren Freunden und Bekannten gefragt: Warum erst jetzt? Die Antwort findet sich im oben vorgestellten Buch.
Prolog
Drängende Fragen suchen nach Antworten. Das ist überall so. Auch auf dem Felde der Klimapolitik. Die drängendste Frage, die wir hier beantworten wollen, wurde bislang verdrängt. Sie ist klein, kompakt, hat es in sich und lautet:
Wozu wurde das IPCC, der Welt oberste Klimabehörde, gegründet? Was waren die wirklichen Anlässe und Absichten?
Wenn Sie sie wirklich beantwortet haben wollen, dann lesen Sie weiter. Wahrheit kann befreiend, aber auch unangenehm, sogar peinlich sein. Je, nachdem, wer sie liest.
Kaum ein Thema, außer den 13 Jahren Nazi-Zeit, ist in Deutschland interessanter und ertragreicher als das Klima, oder exakter ausgedrückt, die Klimakatastrophe. Endlose Palaver in Vorträgen, Diskussionen und in allen Massenmedien kreisen um den Störenfried, das CO2. Und hier um die winzige Menge CO2, die der Mensch zum Gesamt-CO2-Haushalt der Welt beiträgt. Aber, erstaunlich:
Niemand kümmerte sich bislang um relevante Fragen, die oberste Klimabehörde, das IPCC, den selbsternannten Weltklimarat betreffend. Niemand stellt die Frage, weshalb und wozu ein IPCC geschaffen werden musste? Es gab doch schon die UNEP, wozu ein IPCC?
Weswegen dies bislang nicht geschah? Aus den gleichen kommerziellen Günden, weswegen die Klimakatastrophe gestartet wurde: Um ein großes langanhaltendes Geschäft für die Medienindustrie zu entwickeln. "Die Lüge der Klimakatastrophe"
Weiter:
Als Mitte 1986 das Wort „Klimakatastrophe“ via „DER SPIEGEL“ weltweite Aufmerksamkeit erzwang - das Wort Katastrophe zwingt ja die Sinne, sich zu konzentrieren auf: „Achtung“, es passiert etwas Schreckliches – ahnte noch niemand, dass die UNO in Kürze mit einem neuen Instrument ausgestattet werden würde, welches sich einer an den Horizont gemalten Klimakatastrophe annehmen sollte. Erinnern Sie sich bitte: Das Wort Klimakatastrophe war ja gerade erst geboren. Und die Idee, dieses Wort zu kommerzialisieren, war ja brühwarm und schlummerte eigentlich noch hinter verschlossenen Türen, sozusagen in Tresoren der USA.
Aus dem eben angeführten Grund - dem Versuch, das Wort Klimakatastrophe zu kommerzialisieren - wurde nicht das bereits bei der UNO bestehende Umwelt-Organ, die UNEP, auserwählt, sich des Klimas anzunehmen. Dazu wurde etwas Neues gebraucht und geboren. Die neue Organisation erhielt den interessanten Namen „Intergovernmental Panel on Climate Change“, oder auch als IPCC bekannt. Die Taufe des Neulings erfolgte 1988. Seitdem hat sich das damalige „Nobody“ besser und schneller entwickelt, als es jemals von irgendeinem seiner diversen Geburtshelfer erahnt werden konnte.
Das Kleinkind von 1988 wurde gepäppelt, nennt sich heute Weltklimarat und terrorisiert, unterstützt von einem bedeutenden Teil der Medien, mit seinen Schreckensmeldungen über die an die Haustür anklopfende Klimakatastrophe fast alle Länder dieser Erde und somit die Menschen.
Nigel Calder, Wissenschaftsjournalist, der die Etablierung des IPCC Mitte der 80 er Jahre journalistisch begleitete, sagte zur Geburt des IPCC:
„You have to understand, the >Intergovernmental Panel on Climate Change< was set precisely up to proof, that human beings are offending the climate.” Zu Deutsch: "Sie müssen wissen, dass der Gründungsauftrag für den >regierungsübergreifenden Klimarat< lautete: Zu beweisen, dass der Mensch sich gegen das Klima versündigt.“
Um den Auftrag des IPCC, den Menschen als Klimasünder zu überführen, waren und sind Beweise zu finden. Entweder durch wissenschaftliche Arbeit oder durch fabrizierte Zahlen.
Die entsprechende Handlungsweise der „Wissenschaftler“ richtete sich nach den Vorgaben ihrer Hierarchie, z. B. nach der Empfehlung von Prof. Dr. H. Stephen Schneider beim IPCC:
„Um Aufmerksamkeit zu erregen, brauchen wir dramatische Statements und keine Zweifel am Gesagten. Jeder von uns Forschern muss entscheiden, wie weit er eher ehrlich oder eher effektiv sein will.“
Nach Kenntnisnahme des Inhaltes der hier aufgeführten Punkte zur Frage, wie man eine Klimakatastrophe produziert, muss man wohl zwangsläufig zu der Überzeugung kommen - sofern man sich nicht absichtlich (als Nutznießer der Klimakatastrophe) der Logik der vorgebrachten Argumente verschließt - dass es derzeit keine Klimakatastrophe geben wird, da jedenfalls die jetzt vom IPCC verbreiteten Basiswerte, die für den Beweis der sich nähernden Katastrophe notwendig waren, „fabriziert“ wurden und somit in toto falsch sind.
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Grund für die Fälschungen:
So soll der Mensch einer neuen Sünde überführt werden, und zur „Wiedergutmachung“ kann er dann zwangsweise „gemolken“ werden.
Noch Fragen?
Ja:
Z.B. Beachtliche politische Veränderungen zu mehr Kontrolle und damit zu mehr Staat (= weniger Freiheit) sind in Arbeit. Den Grund dazu liefert natürlich die kommende Katastrophe. Täglich gibt es entsprechende Meldungen. Der Tenor: Sparen, Sparen, Sparen. An Energie, an CO2. Für dieses Modell gehört zum Sparen zunächst einmal das Ausgeben jeder Menge Geld.
Jedoch die entscheidende, erlösende und zu bejubelnde Nachricht, dass nun endlich das Ergebnis vorliegt, wie viele Millionen Tonnen Heizöl oder -Gas wegen Klimaerwärmung von 1, 2, 3 oder mehr Grad jährlich gespart werden und mit welcher großartigen weltweiten Reduzierung des „Klimakillers“ CO2 wiederum demzufolge zu rechnen ist, tja, dazu gibt es höchstens einen Gedankenstrich.
Sehen Sie, auch das gehört dazu, dass sich feststellen lässt, dass die vom IPCC produzierten und verkündeten Nachrichten inhaltlich so nicht stimmen können. Jede Medaille hat zwei Seiten. Eine Seite ist die Erderwärmung, die andere die Energieeinsparung wegen Erderwärmung. Das IPCC verschweigt und verbirgt uns eine Seite aus gutem Grund.
Diejenige Organisation, die die Klima-Vorgaben des IPCC am rasantesten und auch am schamlosesten auszunutzen verstand, um große, lang anhaltende Geschäfte, nie gekannten Ausmaßes zu starten, das ist die Medien-Industrie gewesen. Sie brauchte keine lang vorzubereitenden Investitionen durchzuführen, sondern konnte vom Tage X an voll reinhauen und mittels Einschaltquoten und Leser-Neugier die Ernte einfahren. Ihr stand und steht Akustik UND Optik zur Seite, um schamlos übertriebene und auch definitiv falsche Berichte an die mit entsprechenden Empfangsgeräten ausgerüsteten Haushalte - und dies sind z. B. in Mitteleuropa fast alle - zu liefern. Eigentlich müsste man das Wort „liefern“ austauschen und durch das Werb „bombardieren“ ersetzen. Von wahrheitsgetreuer Berichterstattung bezüglich der Klimaänderung konnte ab 11. August 1986, dem Tage als Rudolf Augstein mittels seines „DER SPIEGEL“ den Kölner Dom in der Nordsee ersäufte, nicht mehr reden. Nach diesem Bericht damals schwante mir Böses. Anfang September 1986 rief ich ihn in Hamburg aus Kissimmee aus meinem Büro an. Folgenden Dialog habe ich fixiert:
„Was hast Du Dir denn dabei gedacht?"
„Wobei gedacht?"
„Na beim Ersäufen des Kölner Doms."
„Aufwecken, munter machen."
„Und Angst machen" antwortete ich.
„Ohne Angst der Massen gibt es keine Bewegung der Massen."
Ich antwortete:„Deine Aktion wird Folgen haben."
Augstein:
„Hoffentlich. Wenn Du was für mich hast, ruf durch."