Politik und Gewissen
[Version française Politique énergétique et problèmes de conscience]
Liebe Bloggerinen und Blogger
Zunächst herzlichen Dank für die sehr aktive Diskussion. Tatsächlich habe ich alle Beiträge gelesen und werde Vieles bei anderer Gelegenheit auch wieder verwenden können (den Witz von Felix Anderwert habe ich bereits erfolgreich platziert, danke). Dass ich hier nicht auf alle Beiträge zurückkommen kann, ist Ihnen ja sicher klar. Ich glaube, das muss ich eher mir selber als Neuling beibringen. Überhaupt bin ich im Moment mit der Kommunikationsform Blog als solcher beinahe ebenso beschäftigt, wie mit dem Inhalt der Diskussion. Immer noch werde ich von Journalisten über den Blog befragt und ich realisiere erst jetzt, dass die Presse einen Blog als Konkurrenz empfindet. Das erklärt ja auch ein wenig die spöttischen Bemerkungen in den Zeitungen zu meinem Experiment. Allerdings bin ich sicher, dass neue Kommunikationsformen die alten zwar verändern, aber nie zum Verschwinden bringen. Das Radio hat die Zeitungen nicht verdrängt und das Fernsehen das Radio und die Zeitungen nicht und das Internet das Fernsehen nicht.
Aber zurück zu unserer Energiediskussion:
Andres Stäubli kann die Argumentation: „CO2 Ausstoss bei uns, weil es sonst jenseits der Grenzen geschieht“ nicht mit seinem Gewissen vereinbaren. Das kann ich gut verstehen. Mit „sonst machen es die anderen“ könnte man ja beinahe alles rechtfertigen. Doch die Beiträge Rosenstock und „Felix“ kommen letztlich genau zum gegenteiligen Schluss: Sie möchten lieber eine europäische Lagerung der nuklearen Abfälle statt eine schweizerische. Das kann auch zu einer Belastung des Gewissens führen. Beinahe alle europäischen Länder sagen nämlich, wir müssen eine internationale Lösung haben; kein Land will aber die Abfälle der anderen bei sich haben (es gibt allerdings Länder, die das aus finanziellen Interessen gerne tun würden, jedoch die nötige Sicherheit nicht bieten). Wir sind hier bei uns verantwortlich für die Abfälle, die wir produzieren und das gilt sogar für diejenigen, die gegen AKW sind, denn auch sie sind für die kommende Generation verantwortlich. (So ist man denn manchmal sogar für etwas verantwortlich, das man gar nicht gewollt hat….). Auch der Beitrag von Esther beschäftigt sich mit dem Gewissen: Jeder Einzelne habe es in der Hand, Energie zu sparen und die richtigen Energien zu verwenden. Damit kann ich mich als Politiker einfach nicht begnügen. Ich wehre mich immer auch ein wenig gegen Fragen der Medien, ob ich denn Vorbild im Energieverbrauch sei oder nicht. Ich scheue die Antwort nicht. Aber ich will nicht den Eindruck erwecken, nur mit vorbildlichem Einzelverhalten würden wir die Krise bewältigen. Es braucht auch Vorschriften und Gesetze. Das Gewissen eines Politikers kann sich also nicht nur auf sein eigenes persönliches Verhalten beschränken, sondern er muss auch versuchen, dass Normen erlassen werden.
Solche Normen wünschen sich ja auch Viele: Regula Maggior oder Herr Dijkgraaf zum Beispiel. Wir werden solche in unserem Aktionsplan vorschlagen. Ich weiss aber schon jetzt: Es gibt harte Auseinandersetzungen, denn immer wenn es konkret wird, wehren sich viele: Die Kantone sagen, sie seien zuständig und nicht der Bund, oder Hauseigentümer versprechen, sie bräuchten keine Vorschriften, sie täten alles freiwillig und so weiter.
Das führt gleich zum nächsten Problem, das auch einige ansprachen, Marco Schell zum Beispiel: Sind die Konsenspolitik, das Kollegialitätssystem, ja sogar die direkte Demokratie schuld daran, dass es bei uns nicht genügend schnell vorangeht? Gerade heute lesen wir ja schon wieder von einem Zielkonflikt: Der Kanton Bern will den Grimselstausee vergrössern, um erneuerbare Energie zu fördern. Die Umweltverbände sind aber dagegen, weil Landschaft überflutet wird. Ein klassischer Zielkonflikt, der in der direkten Demokratie eine lange Zeit in Anspruch nehmen wird, bis er bereinigt ist.
Nächste Woche wird sehr wahrscheinlich die CO2-Abgabe nach langen Jahren endlich beschlossen und auch die Gesetze über Energie und Stromversorgung in einem zweiten Anlauf revidiert. Das wird mir Gelegenheit geben, auf diese Fragen, die mich auch beschäftigen, etwas näher einzutreten.
Bis dann.
Moritz Leuenberger
Liebe Bloggerinen und Blogger
Zunächst herzlichen Dank für die sehr aktive Diskussion. Tatsächlich habe ich alle Beiträge gelesen und werde Vieles bei anderer Gelegenheit auch wieder verwenden können (den Witz von Felix Anderwert habe ich bereits erfolgreich platziert, danke). Dass ich hier nicht auf alle Beiträge zurückkommen kann, ist Ihnen ja sicher klar. Ich glaube, das muss ich eher mir selber als Neuling beibringen. Überhaupt bin ich im Moment mit der Kommunikationsform Blog als solcher beinahe ebenso beschäftigt, wie mit dem Inhalt der Diskussion. Immer noch werde ich von Journalisten über den Blog befragt und ich realisiere erst jetzt, dass die Presse einen Blog als Konkurrenz empfindet. Das erklärt ja auch ein wenig die spöttischen Bemerkungen in den Zeitungen zu meinem Experiment. Allerdings bin ich sicher, dass neue Kommunikationsformen die alten zwar verändern, aber nie zum Verschwinden bringen. Das Radio hat die Zeitungen nicht verdrängt und das Fernsehen das Radio und die Zeitungen nicht und das Internet das Fernsehen nicht.
Aber zurück zu unserer Energiediskussion:
Andres Stäubli kann die Argumentation: „CO2 Ausstoss bei uns, weil es sonst jenseits der Grenzen geschieht“ nicht mit seinem Gewissen vereinbaren. Das kann ich gut verstehen. Mit „sonst machen es die anderen“ könnte man ja beinahe alles rechtfertigen. Doch die Beiträge Rosenstock und „Felix“ kommen letztlich genau zum gegenteiligen Schluss: Sie möchten lieber eine europäische Lagerung der nuklearen Abfälle statt eine schweizerische. Das kann auch zu einer Belastung des Gewissens führen. Beinahe alle europäischen Länder sagen nämlich, wir müssen eine internationale Lösung haben; kein Land will aber die Abfälle der anderen bei sich haben (es gibt allerdings Länder, die das aus finanziellen Interessen gerne tun würden, jedoch die nötige Sicherheit nicht bieten). Wir sind hier bei uns verantwortlich für die Abfälle, die wir produzieren und das gilt sogar für diejenigen, die gegen AKW sind, denn auch sie sind für die kommende Generation verantwortlich. (So ist man denn manchmal sogar für etwas verantwortlich, das man gar nicht gewollt hat….). Auch der Beitrag von Esther beschäftigt sich mit dem Gewissen: Jeder Einzelne habe es in der Hand, Energie zu sparen und die richtigen Energien zu verwenden. Damit kann ich mich als Politiker einfach nicht begnügen. Ich wehre mich immer auch ein wenig gegen Fragen der Medien, ob ich denn Vorbild im Energieverbrauch sei oder nicht. Ich scheue die Antwort nicht. Aber ich will nicht den Eindruck erwecken, nur mit vorbildlichem Einzelverhalten würden wir die Krise bewältigen. Es braucht auch Vorschriften und Gesetze. Das Gewissen eines Politikers kann sich also nicht nur auf sein eigenes persönliches Verhalten beschränken, sondern er muss auch versuchen, dass Normen erlassen werden.
Solche Normen wünschen sich ja auch Viele: Regula Maggior oder Herr Dijkgraaf zum Beispiel. Wir werden solche in unserem Aktionsplan vorschlagen. Ich weiss aber schon jetzt: Es gibt harte Auseinandersetzungen, denn immer wenn es konkret wird, wehren sich viele: Die Kantone sagen, sie seien zuständig und nicht der Bund, oder Hauseigentümer versprechen, sie bräuchten keine Vorschriften, sie täten alles freiwillig und so weiter.
Das führt gleich zum nächsten Problem, das auch einige ansprachen, Marco Schell zum Beispiel: Sind die Konsenspolitik, das Kollegialitätssystem, ja sogar die direkte Demokratie schuld daran, dass es bei uns nicht genügend schnell vorangeht? Gerade heute lesen wir ja schon wieder von einem Zielkonflikt: Der Kanton Bern will den Grimselstausee vergrössern, um erneuerbare Energie zu fördern. Die Umweltverbände sind aber dagegen, weil Landschaft überflutet wird. Ein klassischer Zielkonflikt, der in der direkten Demokratie eine lange Zeit in Anspruch nehmen wird, bis er bereinigt ist.
Nächste Woche wird sehr wahrscheinlich die CO2-Abgabe nach langen Jahren endlich beschlossen und auch die Gesetze über Energie und Stromversorgung in einem zweiten Anlauf revidiert. Das wird mir Gelegenheit geben, auf diese Fragen, die mich auch beschäftigen, etwas näher einzutreten.
Bis dann.
Moritz Leuenberger



131 Kommentare
http://www.eteam.alexander-baumbach.de
Ich wünschte, auch in Deutschland würden Politiker über ihren Schatten springen und wieder näher zu ihren (Nicht)-Wählern rücken. Danke für ihr Vorbild.
http://www.thinkabout.ch
ich bin wirklich sprachlos. Auch wenn es gar nicht möglich ist, dass Sie diese Kultur des Bloggens und diese Regelmässigkeit aufrecht erhalten können (die liebe knappe Zeit...) muss ich sagen, dass Sie mir und sicher vielen anderen "alten" Bloggern mit der Ernsthaftigkeit, mit der Sie sogar auf Kommentare eingehen, ein Vorbild sein können.
Ganz interessant sind Ihre Bemerkungen über das Medeinecho bei Journalisten. Denn in der Tat ist genau das deren Problem: Es ist für die "bestehende" Medienwelt sehr schwer, mit dem Erscheinen von Blogs und deren Einordnung umzugehen. Wir anderen aber fühlen uns als Bürger hier politisch wohl sehr viel mehr ernst genommen als in so mancher Veröffentlichung in alten Medien. Ich wünsche mir für uns alle und auch für Sie viele weitere positiven Erfahrungen - und möchte damit das Feld für die eigentliche Diskussion über die Energiefragen frei geben.
http://www.thailive.blogspot.com
Ich habe Ihren Blog-Start mit grossem Interesse verfolgt und habe selber auch zwei recht unterschiedliche Kommentare verfasst.
Soeben stiess ich noch auf eine Kolumne von Patrik Etschmayer (www.nachrichten.ch/kolumne/270179.htm), dessen Beitrag die ganze Diskussion recht treffend auf den Punkt bringt. Dabei ist der Artikel für "Bejaher" und "Negierer" gleichermassen interessant. Nehmen Sie sich bei Ihrer nächsten Kaffepause (oder Tee?) kurz Zeit dafür (falls Sie die haben), es lohnt sich in der Tat!
Weiterhin viel Erfolg und Spass mit Ihrem Blog!
Freundliche Grüsse aus Thailand
Markus K. Zimmermann
http://leumund.ch
Als altgedienter Blogger der Ihre Ansichten zumeist nicht teilt muss ich Ihnen jetzt doch danken dass Sie das Bloggen ja sozusagen fast Salonfähig machen. Viel Spass weiterhin und vergessen Sie nicht zu regieren!
Freundliche Grüsse
Christian Leu
(P.S. und schauen Sie doch dass unten auf dem kleinen Knopf hier im Kommentarfeld nicht so lapidar (ok) steht sondern zum Beispiel (Kommentar absenden) oder sonst was tolles)
Wie ich vernommen habe, hat der Bundesrat es abgelehnt den CO2 Ausstoss, welcher durch Flüge verursacht werden zu kompensieren. Es fällt mir sehr schwer diese Ablehnung zu verstehen, insbesondere da Du im Rahmen der UNO eine internationale CO2 Steuer ins Gespräch gerufen hast.
p.s. Auch ich will es nicht unterlassen, Dir für den Blog zu gratulieren. Du hast mich mit diesem Schritt sehr positiv überrascht.
http://www.edemokratie.ch
Wenn wir das Prinzip der Partizipation ernst nehmen, wird es seine Zeit dauern, bis wir zu einem energie- und umweltpolitischen Konsens finden. Doch je breiter, vielfältiger und respektvoller die Diskussion geführt wird, desto mehr wird das Resultat mit unserem Gewissen vereinbar sein und desto mehr werden wir uns verpflichtet fühlen, nach den gesetzten Normen zu handeln.
trotz zeitung und fernsehen bin ich mehr als nur froh um diesen blog hier - denn hier sind die worte genau so aufgeschrieben wie sie es wollten und nicht irgend eine zusammenfassung auf zitungsspalte schema 3.
herzlichen dank dass sie diesen blog führen!
aber sind die medien wirklich die grossn gegner ihres blogs? ich habe da meine zweifel, denn die grosse bekantheit ist erst durch die medien gemacht worden (20min & heute & ...)
wegen den endlager: lagern muss man es - und sicherheit geht vor. solange die schweizer atom-energie nutzen, sollten sie auch bereit sein den abfall zu tragen.
gleichzeitig erinnere ich mich an eine aussage: "wir geben die Radioaktiven Stoffe dorthin zurück wo sie herkommen" (Uran wird aus gestein gewonnen... und unser granit ist auch radioaktiv)
so - und jetzt noch:
ein schönes wochenende her leuenberger! gniessen sie das schöne wetter und gehen sie mal raus (nicht nur bloggen ;) )
mit freundlichsten grüssen
peter rothe
http://www.yahoo.com
habe mich ein wenig erstaunt über Ihre Bemerkung, dass die Presse Ihren Blog als Konkurenz empfindet. Ich finde den Blog sehr bereichernd und lese z.B. auch mal gerne ausländische Presse im Internet. Naja, vielleicht steckt ja auch etwas Neid dahinter. Wenigstens haben Sie nun gute Gründe der Presse zu sagen, Sie hätten weniger Zeit für sie, da Sie mit Ihrem neuen Blog beschäftigt sind (kicher).
Nun denn, was die Energiepolitik betrifft. Letzthin bekam ich doch von der Stadt Uster, genaugenommen Energie Uster so ein Flyer welcher heisst "Nutzen Sie mit Aquastrom die Kraft des Wassers". Da mich unsere Umwelt sehr interessiert, machte ich mich sogleich ans Lesen und staunte nicht schlecht, als ich bei der Herkunft des Aquastromes las: Europa und weiter oben noch, dass dieses Produkt zu 100% aus Wasserkraft gewonnen wird. Da wollte ich natürlich mehr wissen und rief mal an. Die Person erklärte mir, dass es noch zu wenig Leute gäbe, welche sich für diesen Strom angemeldet haben und er somit nach wie vor aus dem AKW stammt. Irgendwie kam mir das sehr spanisch vor und ich fragte mich, was denn das Ganze überhaupt bringt. Da ja scheinbar dieser Aquastrom auch nicht aus der Schweiz stammt.
Ich würde nun gerne von Ihnen wissen, was Sie denn von Aquastrom halten und ob dies überhaupt ein Thema im Bundesrat ist, bezüglich der Energiepolitik.
Vielen Dank.
Freundliche Grüsse,
Simone Marti
Gerne möchte ich präzisieren, dass ich nicht für eine europäische Lösung der Endlagerung eintrete, um damit ein Endlager in der Schweiz zu verhindern. Wenn europaweit ein Standort in der Schweiz als der bestmöglichste evaluiert wird, dann ist das richtig so und das Endlager soll hier gebaut werden.
Ebenso betrachte ich die Energiegewinnung: Vielleicht ist Basel nicht der ganz richtige Standort für ein Geothermiekraftwerk, vielleicht wäre es 50km weiter nördlich ideal. Warum sollten wir dann nicht von dort Energie für Basel beziehen können? Bloss weil das ennet der Grenze liegt?
Ein Geben und Nehmen also. Wie in jeder Gesellschaft, die funktioniert.
Mit bestem Dank und freundlichen Grüssen
ich möchte hier mein Gedanke zur Umwelt loswerden. CO2-abgabe , Entsorgung müssen wir alle einfachen Bürger bezahlen.
Wieso kann man die Betriebe welche bei der Produktion der Ware nicht verpflichten andere Verfahren auszuüben?
Ich möchte bei Ihnen für diese Gelegenheit direktdemokratischen Austausches zu danken und möchte diese zur Inputgabe nutzen so lange dies noch möglich ist.
Sie schreiben von der Verantwortlichkeit gegenüber kommende Generationen. Meiner Meinung nach ist diese ganz besonders relevant, wenn man über den Bau von neuen AKW nachsinnt - da diese erneut radioaktiven Abfall produzieren:
1. Die Frage der Endlagerung von atomaren Abfällen ist nicht nur politisch noch-ungelöst, sondern scheint „technisch“ gänzlich unlösbar:
Aufbewahrung von radioaktiven Abfällen über hunderttausende von Jahren auf eine Weise, die radioktive Schädigung der zukünftigen Generationen verhindert, ist praktisch unmöglich, weil Entwicklungen im betroffenen Zeitraum (geologische Entwicklung der Erde und technische Entwicklung der ca. 8‘000 Generationen) kaum voraussehbar oder kontrollierbar sind. (Die Endlager überstehen dank Hohlräume das erste Erdbeben. Was passiert beim zweiten und dritten? Es handelt sich um ca. 240‘000 Jahre. Wie können wir sicher sein, dass während dieser Zeit diese Endlager überwacht, kontrolliert und gewartet werden?)
Anstatt in dem Bau von neuen AKWs wäre eine Investition in neuen Technologien zur massiven Reduktion von Stromverbrauch möglich:
Die ca. 5-6 mia. (entsprechend der Kosten eines AKWs - nach unverifizierter Quelle), konzentriert auf wenige Forschungsbereiche, sind ein massiver Zuschuss für Forschung&Entwicklung in diesem Bereich, wovon man auch einen wirtschaftlich nutzbaren Technologievorsprung erhoffen kann. (Es gibt natürlich keine Garantie, das gezielte F&E zum entsprechenden Resultat führt. Aber wann hat je R&D einer Wirtschaft wirklich geschaded?)
Politiker haben zwar einen primären Ziel durch die gegenwärtige Generation wiedergewählt zu werden. Eine (primär) eigennützig orientierte solche Generation würde also von der Regierung erwarten die selbständige Produktion eines unverminderten Stromverbrauchs zu sichern.
Welche triftige Argumente für eine zwingende „Eigenversorgung“ der Schweiz gibt es in einem wirtschaftlich und politisch friedlichen, stabilen und kooperativen Europa? Sind gegenseitige Abhängigkeiten nicht so oder so immer Vorhanden und auch nicht nur negativ zu bewerten?
Freundlich Grüsse, robin mood
http://medienlese.com/
http://medienlese.com/2007/03/17/weblog-des-medienministers-eine-konkurrenz-fuer-die-presse/
Zum ersten Mal müchte ich mich jetzt auch zu Wort melden. Ich finde es sehr schön, dass ein Bundesrat sich die Zeit nimmt einen solchen Blog zu schreiben und damit der Bevölkerung nicht nur die Chance gibt einen Einblick in seine Tätigkeit und vieleicht auch seide Gedanken zu haben, sondern auch die Chance zum Diskutieren und zum Gedankenaustausch.
Wir verbrauchen viel Energie, zu viel wahrscheinlich. Mich bedrückt es ein wenig, dass natürlich sofort ein AKW gefordert wird. Ein AKW löst zwar das Problem, schafft gleichzeitig aber viele neue.
Auch stimmt es meiner Meinung wohl nicht ganz dass die Schweiz anderenfalls vom Ausland ahängig würde (das ganze Länderdenken finde ich nebenbei eigentlich noch schlimmer als unser "Kantönligeist"). Ich studiere momentan in Italien (also selbst im Ausland und in den jüngeren Bevölkerungsschichten wird dieser Blog mit Interesse mitverfolgt) und vor kurzem hatten wir eine thematische Woche über Kaffee. Wir waren die ganze Woche in Turin bei Lavazza und ich habe herausgefunden dass Lavazza die Energie die sie zum rösten von ca. 400 Tonnen Kaffee pro Tag braucht aus schweizer Atomkraft bezieht.
Für mich ist seitdem klar, das ganze AKW Zeug geht nicht um Energiepolitik, es ist nur Lobbying weil einige Menschen doch gern ein wenig Geld mit Atomkraft verdienen würden, was die nächsten paar tausend Generationen dann bevorsteht ist denen etwa so egal wie vielen vor 100 Jahren der Klimaschutz war...
Ich habe bevor ich nach Italien zog im Kanton Nidwalden gelebt, zweimal hatten wir in der Zeit eine Abstimmung über ein Endlager im Wellenberg, bei der ersten war ich noch nicht Stimmberechtigt. Was mich eigentlich am meisten gestört hat, nachdem das nidwaldner Volk klar nein gesagt hat hat man einfach 10 Jahre gewartet um dann genau das selbe nochmal zu versuchen... mit ein bisschen mehr Geld für den Kanton im Falle eines JAs. Man hat in der Zwischenzeit nicht eine Alternative gebracht (ob man danach gesucht hat?), da führt man sich, um es gutdeutsch zu sagen, ein bisschen verarscht.
Lagern muss man den Abfall, doch niemand will ihn - ok bauen wir doch ein weiteres AKW und sorgen uns später um den Müll. Es erscheint mir doch sehr blauäugig.
Doch, wie leider schon genug gesagt, wenn wir's nicht tun tun's die anderen... leider stimmt das und leider kann man nichts dagegen tun.
Ich wünsche Ihnen ein schönes restliches Wochenende und freue mich auf den nächsten Eintrag.
Marcel Luther
http://www.blogigo.ch/Pete
Also was die Entsorgung radioaktiver Abfälle betrifft, so ist es doch klar, dass das ein Problem ist, welches jedes Land welches AKWs betreibt grundsätzlich selbst lösen muss. Keine Bevölkerung irgendeines Landes will "fremden" Atommüll in ihrem Land haben, selbst wenn eigener da ist..........
Ein fantastischer Durchbruch wäre es, wenn die Wissenschaft Möglichkeiten zur Entstrahlung von Atommüll finden würde.
Ich denke ich hatte irgendwo vor kurzem etwas darüber gelesen, dass in dieser Beziehung grosse Fortschritte gemacht wurden.
Wäre ja super wenn wir in kurzer Zeit aus Atommüll, z.B. so schmucke Aschenbecher machen könnten, die des Nachts dann auch noch ein wenig leuchten........ upsi!...... da fällt mir ja grad ein, dass auch das Rauchen bald verboten sein wird....... ausser Canabis...... der soll ja bekannterweise demnächst legalisiert werden..... oder sowas in der Art.
Es grüsst Pete, heute mal wieder in strahlender Laune
http://n.ethz.ch/student/stockerf/
Ich möchte robin mood zustimmen. Die Gefahr, die von einem Atomkraftwerk direkt ausgeht lässt sich bis zu einem gewissen Grade kalkulieren. Jedoch kann der Bundesrat die Verantwortung, die er übernimmt, wenn er dem Bau neuer AKWs zustimmt, gar nicht abschätzen. Es gibt keine Langzeitlösung für eine Endlagerung der radioaktiven Abfälle.
Auch wenn kurzfristig keine Lösung des Problems des Strombedarfs in Sicht ist, darf der Bundesrat die Bevölkerung (und nicht nur die der Schweiz) nicht in eine möglicherweise derart grosse Gefahr bringen.
Die sogenannte Atomlobby hat die Mittel, um in einer möglichen Volksabstimmung, die Bevölkerung umzustimmen.
Auch wenn unsere oder die nächste Generation nicht mehr von negativen Folgen betroffen sein werden, muss der Bau neuer Atomkraftwerke verhindert werden.
http://www.pascii.net
ich möchte Ihnen zum Schritt, mit Ihrem Blog eine direkte Kommunikation zu führen, herzlich gratulieren und hoffe, dass ihr Beispiel auch weitere Nachahmer finden wird.
mfG
// Pascal Sutter
Gratulation zu Ihrem Blog, sprich Ihrer Volksnähe. Auch wenn ich nicht immer der gleichen Ansicht bin wie Sie, solche Bundesräte wünsche ich mir für die Schweiz.
Nun mein Anliegen. Es wird im Moment immer nur diskutiert wie lange unsere Energiereserven noch reichen und wie und bis wann die eventuellen Versorgungslücken gedeckt werden können. Das ist ein grosse Thema aber es sollte wieder einmal eine gross angelegte Energiesparkampagne gestartet werden und zwar überall, allen voran aber der private Haushalt.
Es ist vergessen gegangen wie viele „Energiefresser“ überall dauernd Energie für nichts verbrauchen. Das geht von schlecht isolierten Häusern über alte Küchengeräte als Stromfresser, Wasserhahnen welche dauernd offen sind (auch bei Unterbrüchen von Tätigkeiten für die man das Wasser braucht), defekte Wasserhahnen, Handy-Aufladegeräten über Licht das einfach immer brennen gelassen wird, den unzähligen „Stand by“ Geräten usw. Ich glaube Sie wissen am Besten was alles Energie für nichts vernichtet.
Einzelne Kantone machen in dieser Hinsicht Aktivitäten aber es fehlt mir eine gesamtschweizerische, gross angelegte Aktion welche mit Pauken und Trompeten einfährt.
Bei vielen und vor allen Jüngeren ist das Bewusstsein über die Energieverschwendung nicht mehr vorhanden oder Sie haben es nicht gelernt bekommen.
Es wäre an der Zeit neben den grossen Themen, AKW ja oder nein, mit der gleichen Beharrlichkeit auch einmal mehr das Energiesparen zu fördern,
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und vielen Dank für Ihre moderne Interpretation von Demokratie.
René Naegelin
Ich verfolge die Co2 Diskussion seit längerem aufmerksam. So wurde diese Woche eine Klimastudie im Auftrag des OcCC und ProClim veröffentlicht. Darin stellen Forscher und Meteorologen fest, dass bei uns die Temperatur im Jahre 2050 (also in 43 Jahren) über den Winter um 2 Grad und im Sommer um 3 Grad ansteigen wird. Nun haben die Forscher und Meteorologen bereits heute praktisch auf jedem Bergspitz einen Computer und ein weitverzweigtes Messnetz. Und damit sind die Wetterprognosen nur für einige Tage im Bereich von 3 Grad zutreffend. Ueber 7 Tage hinaus gibts schon gar keine Prognosen weil die Trefferquote viel zu gering ist. Und da will man uns weismachen, dass in 43 Jahren die Temperatur um 2 Grad ansteigt. Ich finde das einen Unsinn.
Trotzdem bin ich ein vehementer Verfechter von Alternativ-Energien. Wir müssen so schnell wie möglich den Verbrauch von Erdöl drastisch reduzieren, aber nicht wegen des Klimawandels, sondern wegen des drohenden Wirtschafts-Kollapses. Erdöl ist ein wichtiger Rohstoff in der Industrie und eine massive Verknappung / Verteuerung würde ein wirtschaftlicher Kollaps bewirken. Desshalb müssen wir so schnell wie möglich den Verbrauch von Erdöl reduzieren und da, wo es geht, Alternativen entwickeln. Die Argumentation mit dem Klimawandel finde ich auch desshalb nicht gut, weil wenn es z.Beispiel in den nächsten 2 Jahren ein kalter Winter und ein durchschnittlicher Sommer gibt, ist die Awareness und der Elan, der im Moment im Volk und Parlament herrscht, wieder weg.
Mit freundlichen Grüssen
Gallus Schlegel
Auch ich will Ihnen zu Ihrem Hupf ins Internet gratulieren und lese Ihre Kommentare zur Energiediskussion mit grossem Intresse, aber nun zur Diuskussion:
Bevor wir uns die Frage stellen, ob wir auf AKW verzichten sollen oder nicht, oder wo dir den atomaren Abfall lagern sollten, müssen wir uns fragen, ob wir in Zukunft auf Strom verzichten wollen! Und diese Frage ist bald geklärt- Strom ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Kein Mensch in einem zivilisiertem Staat kann mehr auf Strom verzichten (genaugenommen dieser Blogg hier auch nicht). Wenn wir also Strom brauchen, benötigen wir AKWs (die 5 AKWs in der Schweiz liefern 40% der Elektrizität). Und jetzt können wir mit der AKW-Diskussion weiterfahren. Atomare Kernkraftwerke können einen sehr grossen Energieanteil an unser Stromnetzwerk heranbringen. Wie Jedem bekannt, gibt es dabei Abfälle (nicht wie beim Wasser.- oder Solarkraftwerk, oder dem guten alten Stausee). Dieser Abfall muss entsorgt werden! Auch das ein Fact!
Prinzipiell bin ich der Meinung, wer den Abfall erzeugt, räumt in auch wieder weg. Also sollte die Schweiz den Abfall am sichersten Ort deponieren! Man kann nicht voraussehen was in den nächsten hundertausenden von Jahren geschehen wird, doch nichts darf dieser Anlage Schaden zuführen. Ob in einem Berg oder auf einem weiten Feld muss die Politik entscheiden- doch wirklich glücklich über den Standort "UNSERS" Abfalls wird wohl nimand wirklich sein.
So jetzt geniesst alle noch das schöne Wetter und denkt an den letzten Satz im ersten Kommentar unseres Bundesrates:
"Manchmal kommt es mir vor, als würden Ärzte am Bett eines Patienten stehen und unendlich lange die Methoden diskutieren, wie man ihn heilen sollte – bis es zu spät ist dafür."
Matthias Vogelsang,
Aargauer (AG hat 4 von 5 AKWs!)
Elektroinstallateur, bin also beruflich gesehen vom Strom abhängig =)
Die ganze Klimadiskussion und die Tatsache, dass Sie ihrern Blog dazu verfasst haben, zeigt für mich, dass die Energie heute einfach zu günstig ist. Sie deshalb so günstig, da der Verbraucher die externen Kosten nicht bezahlen muss, sondern die Allgemeinheit für ihn bezahlt. Deshalb sollte der Staat eine Abgabe in der Höhe der externen Kosten auf jegliche Art von Energie draufschlagen. Die Einnahmen sollten nicht an die Bevölkerung zurück bezahlt werden sondern zur Behebung der Schäden oder zur Reduzierung des CO2-Austosses verwendet werden. So wären grosse SUV Fahrzuege auch kein Problem mehr, da sie dann klimaneutral fahren würden. Mit dieser Massnahme könnte die persönliche Freiheit aufrecht erhalten werden und trotzdem das Klima geschont werden.
Mit freundlichen Grüssen
P. Siegfried
es ist kein europäischer Lösungsansatz, oder gar ein globaler, den ich propagiere. Im Gegenteil, mir ist es lieber, wenn in der Schweiz verantwortungsbewust mit der Energieproduktion umgegangen wird, und ausgleichsmasnahmen nicht nur propagiert, sondern auch durchgeführt werden, als das in der em. Sowjetunion nuklearer Restmüll unter freiem Himmel gelagert wird, und die Behälter vor sich hin korrodieren... Als gelernter Bergmann konnte ich einen großen Teil der Welt bereisen, und bin heute der Ansicht, daß es nicht viele Völker gibt, die so Verantwortungsbewust mit ihrer Umwelt umgehen wie die Schweizer. Beispiel Gefällig? Im Sommer 1989 tratt ich meine erste Stelle in der Schweiz an. Ich fand es phantastisch, das Joghurts in Gläsern verpackt wurden, und diese auch noch von den Menschen ganz selbstverständlich im Volg abgegeben worden sind.-Ohne Pfandsystem, druck von oben oder sonst etwas, einfach nur weil es Sinn macht. Und das ist nur ein kleines Beispiel. Ich denke nur in Australien traf ich ein Volk, das ähnlich verantwortungsbewust mit seiner Umwelt umgeht.
Ich stelle in Bezug auf Endlagerung also nocheinmal fest, ich propagiere lediglich eine realistische Lösung. M.E. gibt es keine bessere Lösung, als einen unverritzen Salzstock. Er kann passieren, das Wasser in Ihn eindringt, aber es wird nicht mehr aus ihm herauslaufen, da es irgendwann kein Süsswasser mehr ist, sondern eine gesättigte Lauge. Und eins dürfte klar sein: Wenn das geologische Ereignis eintritt, daß die Fässer schlagartig aus der tiefe an die Erdoberfläche befördert werden...dann ist strahlender Restmüll aus Kernkraftwerken für die Menschheit kein Problem mehr, weil das dürfte in Europa, wahrscheinlich auf der ganzen Welt kein Mensch überleben...
Bei der ganzen Sach darf man auch einen weiteren Punkt nicht vergessen, Mutter Erde ist sehr strapazierfähig, und besitzt eine unglaubliche Regenerationskraft. Wenn der Mensch sich nicht dadurch ausrottet, daß er diesen Planeten einfach zur Detonation bringt, wird die Natur es in einem relativ kurzen Zeitraum, ich schätze mal keine 100.000 Jahre, schaffen, daß man von den Verbrechen, die wir der Erde angetan haben nichts mehr sieht...
Bei allen Dingen, die wir als Menschen der Erde/der Natur antun, sei es durch Verschwendung Ihrer Bodenschätze, dem Raubbau an ihren Energiereserven, oder das wir unseren Müll irgendwo "endlagern", dies ist immer eine Action durch den Menschen, und die erzwingt nach Vater Newton immer eine Reaktion.
Und hier eine andere Reaktion, auch ich möchte Ihnen zu Ihrem Blog gratulieren. In meinen Augen zeugt es von Ihrem Verantwortungsbewustsein gegenüber dem schweizer Volk, daß Sie über den Blog die direkte Auseinandersetzung mit dem Souverän suchen. Wir sollten dankbar sein, in einem Land leben zu dürfen, in dem so etwas möglich ist.
Höchsten Respekt und Anerkennung von einem Bürger dieser Welt...
Hätte ich nie gedacht einem Politiker dies einmal mit voller Überzeugung sagen zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Johannes Rosenstock
Kann mich an einen autofreien Tag erinnern, als ich ein Kind war. Es war einfach toll, man kam so auf den "Geschmack", dass das Spass machen könnte, fast leere Strassen, überall Velofahrer, Fussgänger. Natürlich bringen solche einzelnen Tage nicht viel, aber sie machten einfach Freude, die war auch den Erwachsenen anzumerken, auch wenn sie in der Zeit zuvor so einem Tag eher kritisch entgegengingen. Und jetzt befinden wir uns ev. immer mehr in der Situation, dass wir durch Katastrophen zum Handeln gezwungen sind oder dass solche gar eine Art Verbundenheit zur Folge haben, weil wir alle auf der gleichen Kugel sind und Landesgrenzen keine grosse Rolle spielen dabei. Es mag zynisch klingen, aber die Umweltprobleme könnten gar sog. völkerverbindende Wirkung haben, auch wenn ich mir wahrlich andere Dinge wünschen würde, die Nationalgrenzen und andere Formen der künstlich-menschlichen Abgrenzung überwinden täten.
Gruss an alle hier.
O.
http://phlogoff.blogspot.com/
Wohl wiederhole ich viel geschriebenes: Ich finde es sehr gut, dass Sie diese neue Art der "Forums-Kommunikation" nutzen! Darum ein ganz herzliches Willkommen in der Blogemeinschaft.
Auch ich bin mir sicher, dass Medienschaffende nichts zu befürchten haben: Blogs zeichnen doch ganz andere Eigenschaften und Funktionen aus als Zeitungen, da gibts überhaupt keine Konkurrenz.
Ich fand viele Komentare sehr anregend,auch wenn ein paar kuriose Boggs dazwischen waren.
Jetzt zum Thema Co2 problematik, Energieversorgung
Ich denke in einer Zeit wo es der Wirtschaft gut geht und neue Unternehmen aus dem Bodenspriesen (oder Fusioneren=),
ist es Zeit ein Energieranking bei Firmen einzuführen.
Damit ersichtlich ist welche Firma nur so viel Energie braucht wie nötig, oder ob sie unnötige nicht mal stromsparende Beleuchtungen für Fasaden hunderte Brunnen etc. verschleudern.
Weiter würde mich mal wunder nehmen wie viel Geld herausspringt, wenn Stauseebetreiber über Nacht ihre Becken füllen und zu spitzen Zeiten das Wasser durch die Turbinen jagen?
Natürlich mit Billigstrom aus Frankreich weil da die Atomreaktoren über Nacht auch laufen.
Fals das stimmt was ich gehört habe!
Zum Schluss bleibt nur noch die Frage ob sich die Schweiz einig ist den "Grünen" weg zu gehen.
Danke für ihre Zeit
und es würde mich freuen wenn sie sich über die Stausee strategien informieren könnten;
http://www.klangart.ch
Gratulation zu diesem Blog, Moritz, das finde ich eine tolle Sache.
Danke auch an Mrkus Zimmermann für den Link:
www.nachrichten.ch/kolumne/270179.htm
Der Kommentar trifft den Nagel ziemlich auf den Kopf!
Ich bin kein Energieexperte, aber wenn – systemisch betrachtet – auf mehr Strassen mehr Autos folgen, so werden auch auf mehr Kraftwerke mehr Stromverbraucher folgen.
Die einzige Lösung kann nur in der Effizienz liegen. Die Frage, ob Übergangslösungen nötig sind, liegt nicht in meiner Kompetenz – aber wir sollten das Ziel da stecken, wo wir vermuten können, dass es die nächsten 1000 Jahre funktionieren wird.
Das ruft nach Effizienz und Erneuerbarkeit.
Nach Kostenwahrheit in der Energiewirtschaft (wie P. Siegfried im ersten Kommentar schreibt).
Nach einem pionierhaften Sprung uns ungewisse, kalte Wasser.
Ist die Schweiz zu solchen Visionen fähig? Ich wünschte es mir.
Ein Argument, das ich in dieser Diskussion vermisse: Wäre es nicht sinnvoller, das restliche Öl unseren Nachkommen zur Produktion von Kunstsroffen zu überlassen, statt es ineffitient zu verheizen?
Ich grüsse alle herzlich
danke fuer Ihren blog. Es ist schoen zu sehen, dass Sie als Bundesrat ueber Konventionen hinweg mit der Zeit gehen und sich neugierig auch mit den neuen Medien und Mitteln der Kommunikation auseinandersetzten, wie sie heutzutage eben angeboten und benuetzt werden. "Google" im Internet wurde in einem der Kommentare als neue Art der Informationskontrolle erwaehnt, welche die konventionellen Printmedien abloesen koennte oder zumindest konkurrenziert. Es interessiert Sie offensichtlich, was Sie mit einem Blog als Kommunikationsmittel des Internets gegenueber beispielsweise einer herkoemmlichen Pressekonferenz erreichen koennen. Es waere zu wuenschen, dass dies grundsaetzlich zu Ihren Aufgaben als Kommunikationsminister gehoert, aber an den Reaktionen ist ja ersichtlich, dass nicht alle unbedingt so aufgeschlossen und ungezwungen denken wie Sie (obwohl natuerlich nicht vollstaendig ergruendbar ist, inwiefern gewisse dieser Reaktionen in erster Linie politisch motiviert sind). Ich hoffe, dieser Blog entwickelt allgemein Inspiration und oeffnet Ihnen neue Wege nicht nur bezueglich des Gedankenaustausches und politischen Diskussion mit Ihren Mitbuergern und all jenen, welche Ihre Politk verfolgen, sondern auch in der politischen Arbeit des ‘K’s des UVEK's. Ich wuensche Ihnen viel Erfolg dabei.
Leider ist unsere heutige Industrie nicht mehr in der lage neues zu entwickeln nein man fährt auf alten rostigen schienen bis sie durchgerostet sind , dann ist der crash da fusionen und oder arbeitsplätzeverluste sind die folgen.
einem Bloger gebe ich gleich die antwort auf seine Frage die Stauseeen werden mit billiger atomenergie nicht nur nachts wieder gefüllt nein dies ist ein so komplexes Thema das man Bücher schreiben könnte. Die Letzten Wasserarmen Jahre haben etliche wasserwerke fast geleert und wenn es so weiter geht oist auch die Wasserkraft am ende, Es kann Sein das an warmen Sommertagen das wasserniveau sinkt rein nur durch verdunstung. eben es können bücher geschrieben werden.
EINES JEDER IST EVERANTWORTLIICH DAS ENERGIE GESPART WIRD EGAL IN WELCHER FORM.
und nicht ein verschieben auf die andern hilft das SONDER DU ER SIE müssen die verantwortung übernehmen.
http://www.sendling.ch
hoi und willkommen...
(Auch ich bleibe bei der Form)
Bevor man des Weges geht, muss man das Ziel kennen! Also bleibt die Frage: Was wollen wir, wie wollen wir es erreichen? Um diese Fragen zu beantworten braucht es aber noch - wie schon erwähnt - eine Antwort für eine andere Frage: Wie sieht die Welt im Jahre 2020, 2030, 2050, 2075, 2100 aus?
Denn: nicht alle Massnahmen greifen sofort. Eine Änderung des Klimas hat schon begonnen. Lässt sich auch nicht mehr rückgängig machen. Was kann die Schweiz alleine erreichen? Was muss die UNO koordinieren? Wie bringt man China, Indien, Afrika bei, nicht mehr soviel CO2 zu produzieren? Die fangen nämlich erst an. Was ist mit den Regenwälder, die tagtäglich verbrannt werden? Wie bringt man die USA dazu, mitzuziehen? Was ist mit dem Meer? Das stösst soviel CO2 ab, dass der Mensch nie und nimmer nachkommt...
Was kann jeder Einzelne von uns dazu beitragen Energie zu sparen? Wann mal auf das Auto verzichten? Glühbirnen durch Sparlampen ersetzen? Beim Kauf der nächsten Kaffeemaschine auf das Stromsparetikett schauen und das mit dem grünen A nehmen?
Ein Land alleine kann nicht die ganze Welt retten. Es muss die gesamte Menschheit dahinter stehen. Aber man kann den ersten Input geben und den ersten Schritt machen. Die EU hat Gesetze erlassen. Mister President Bush hat auch schon Bemerkungen (WOW!) darüber verloren. Ob ein Gaskombiwerk nun in der Schweiz oder in Afrika gebaut wird. CO2 wird trotzdem in die Luft geschleudert. AKW's sind, wenn man die Rundschau geschaut hab, auch nicht soooo unweltfreundlich wie vermutet und immer wieder behauptet. Bleiben noch Wind, Sonne und Wasser!
Ich vermute stark, dass man immer mehr Wasserwerke bauen wird, bei denen man Flut und Ebbe ausnutzen wird. Berge und ganze Landstriche mit riesigen Propellern versehen sind und bald einmal jedes Dach mit Sonnenkollektoren versehen werden. Die sogenannte erste und zweite Welt stehen in der Pflicht, etwas zu tun, dass sich das Klima nicht zu stark wandelt.
Und ich traue Ihnen, werter Herr Bundesrat, zu, dass Sie alles tun werden, um unsere National- und Ständeräte auf Kurs bringen. Ebenso wie viele besonnene Menschen auf der Welt Ihre Länder dazu bringen werden, die nötigen Massnahmen einzuleiten.
Am liebsten unter der Federführung der UNO mit harten Sanktionen gegen solche Länder, die sich nicht an die beschlossenen Beschlüsse halten.
Vielen dank für Ihre Antwort auch an meine Adresse.
Ich gebe zu dass wenn ich ‚das Gewissen’ bei Fragen der ‚Energiedebatten’ adressiert habe, sich dann vermutlich die Politischen Lager trennen wollen.
Es ist sicher zu fragen warum sich bei mir die Gewissensfrage gestellt hatte und inwieweit sich diese durch Vernunft ableiten lässt. Soweit ich das erkennen kann gibt es hier zeitliche Dimensionen in der Vernunftfrage.
Wenn uns die Vernunft sagt dass wir irgendwann in der Zukunft mit unserem Verhalten (sofern wir es nicht ändern) nicht mehr rückgängig zu machende Wirkungen auslösen, dann stellt sich bei vielen sofort die Frage ob wir nicht doch noch Zeit haben mit dem eingeschlagenen Weg fortzufahren.
Es gibt wohl nicht wenige welche der Vernunft nachgehen das es für uns wichtig wäre Wirtschaftlich flexibel zu bleiben und uns mit den Aktionen anderer Länder so abzustimmen dass wir optimal davon profitieren. Diese warnen vor finanziellen Gefahren und Handlungsunfähigkeit.
Ich gebe diesen Menschen aber zu bedenken dass in einer Änderung unseres Verhaltens auch eine für uns Wirtschaftliche Chance liegen kann und eine Leaderwirkung die in Wettbewerbsvorteile münden kann. Wenn wir mit dem Strom schwimmen wollen ist dies für uns solange günstig als nicht der Strom sich aufzuspalten beginnt. Die Ersten welche den neuen Hauptstrom für sich erkunden und entdecken, das können die Gewinner in der Zukunft sein.
Die Indikatoren haben sich vermehrt das wir uns für eine bestimmte Richtung entscheiden müssen. Nicht nur in der Schweiz, auch in anderen Ländern stellen sich die Menschen vermehrt die Frage woher wir in Zukunft unsere Energie beziehen wollen und für was wir Energie benötigen. Es wird Entscheidungen geben und Nebenströme sind sich bereits am öffnen.
Wie der Energiebezug zu regulieren ist, dafür sollen ja Gesetze geschaffen werden, wie Sie uns mitteilen. Halbe Sachen zu verabschieden sind ungünstig beim beschreiten von neuen Wegen.
Die Förderung von Energiequellen die keine Treibhauseffekte auslösen und die Nachhaltig und Zukunftstauglich sind, hier besteht für unser Land wie ich meine eine Wirtschaftliche Chance die auch jene in € denkenden ‚Vernünftigen’ erkennen könnten. Ich glaube dass die Politischen Richtungen in der Frage des Gewissens sich einander annähern können, ja dass wir an einem Punkt angelangt sind wo die Vernunft in der Maxime der verschieden ausgeformten Gewissensfragen von ‚Sozial’ bis ‚Wirtschaft’ in einem Hauptstrom des Gemeinsamen Handelns zu einer Ausarbeitung neuer allgemeiner Gesetze kommen könnte.
Die verschiedenen Vernunftwege führen infolge der für alle Menschen einsichtigen Tatsachen zu den sich aufgeworfenen Fragen hin die wir nun lösen müssen.
- dass die Erdölvorräte nicht ewig vorhanden sind,
- dass Atomenergie enormes Gefahrenpotential hat,
- dass eine Klimaänderung von wenigen Grad uns zu beeinflussen begonnen hat
- Das wir ungesund leben wenn wir zuviel Energie verbrauchen
Sowohl im Wirtschaftlichen wie auch im Sozialen können durchaus Wege beschritten werden die für alle miteinander vereinbar sind.
Bedingung ist aber wie ich meine anhand der Fakten, eine gewisse Radikalität des Umdenkens. Ich glaube das nur durch eine Strategie des radikalen Umdenkens sowohl das Soziale wie auch das Wirtschaftliche Element in unserem Vernunftdenken sich in allgemein vereinbarende Ziele vereinen kann.
Ich glaube dass in dem Fall der Energiedebatten nur die Maxime des Gewissens eine Chance hat um zu allgemein gültigen Gesetzen der Zukunft zu werden. Dies wird dadurch unterstrichen dass auch die Naturgesetze derzeit für solche Maximen sprechen und uns über Hochwasser und Bodenerosion genügend vorgewarnt haben.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen auf Ihrem Weg viel Glück, Herr Bundesrat Leuenberger.
Andres Stäubli
http://australiablog.wordpress.com
Da erlaube ich mir eine klare Antwort: Nein. In meiner Wahlheimat Australien, wo ein sogenanntes "Washminster"-System herrscht (also Föderalismus plus Zweiparteienkonkurrenz), geht's noch viel langsamer voran:
Energie bei so viel Sonnenschein? Natürlich von Kohlekraftwerken.
Zukunftspläne? AKWs und "saubere Kohle".
Umgang miteinander? Schlammschlacht und Angst vor unpopulären Ideen, unter denen die Arbeiter in Kohle- und Uranminen leiden könnten...
Und in einem anderen Politikbereich: Die Bundesregierung hat soeben beschlossen, dem Australian Capital Territory (so etwas wie ein Kanton, nur mit weniger Rechten) zu untersagen, ein Gesetz zur registrierten Partnerschaft zu erlassen. Meines Wissens sind wir da in der Schweiz schon weiter.
PS: Wenn ihr wissen wollt, was die australischen Medien über die Schweiz berichten, schaut euch mal http://australiablog.wordpress.com/2007/03/13/so-sieht-australien-die-schweiz/ an.
CO2, nicht mehr "lavern, sondern liefern" Konkret: Autofreie Sonntage kann, sollte und muss Ihre Partei unbedingt zur Einführun bringen. Sie haben bisher auch bei den gröbsten NEINSAGERN (z.B. SVP) positiven Anklang gefunden. Beispiel: CHAVEZ, Venezuela, ran an die Sache, auch wenn manchen noch so missfällt. Die schweigende Mehrheit dankt es.
Lass mich diese etwas ungewöhnliche Form der Anrede benutzen, um meine Hochachtung für dich als Bundesrat, aber auch meinen Respekt für Dich als Kommunikator zum Ausdruck zu bringen. Es wäre wünschenswert, wenn auch andere Politiker deinem Beispiel folgen würden.
Es hat einen guten Grund, weshalb ich noch nie an Nationalratswahlen teilgenommen habe; die jeweiligen Beschreibungen der zur Wahl stehenden Politiker können nur einen flashartigen Eindruck vermitteln und sind - naturgemäss - von Verkaufs- und Wahltaktik geprägt. Das macht es sehr schwierig, die richtige Wahl zu treffen, was ich sehr bedauerlich empfinde.
Umsomehr ist deine Initiative zur grösseren Bürgernähe als wichtiger Beitrag zur Erhaltung und Verbesserung unserer direkten Demokratie zu begrüssen.
Zur aktuellen Energie- und Co2- Diskussion:
In Sachen Kernkraftwerke möchte ich mich einem der Kommentare anschliessen: ein wirklich sicheres Endlager kann es in der zur Debatte stehenden Zeitspanne von mehr als 100 000 Jahren nicht geben. Wer kann heute wirklich garantieren, dass nicht genau am Standort eines vermeintlich sicheren Endlagers in fünfzigtausend Jahren nicht ein Vulkan ausbricht? Oder auch etwas weniger siencefictionmässig: einem Filmbeitag zufolge entsteht in einem Atommüll-Lager weiterhin Wärme. Diese wird sich summieren, je länger die Deponie besteht und jemehr Müll sie aufnehmen muss. Ist bekannt, ab welcher Wärme Salzgesteine pulverisiert werden? Kann jederzeit ausgeschlossen werden, dass während der fraglichen Lagerzeit nicht aus irgendwelchem nicht vorhersehbaren geologisch bedingtem Grund genügend Wärme/Hitze entsteht, um die Salzgesteine zu deformieren?
Nach heutigen Erkenntnissen vielleicht sogar ja - nur werden die Vorausetzungen in z.B. 25 000 Jahren nicht mehr dieselben sein wie heute.
Zur bevorstehenden Strommarkt-Liberalisierung: Ich halte es für Bedenklich, dass davon zuerst die grossen Konzerne provitieren können, während KMU's - erwiesenermassen diejenigen, die am meisten zu unserem BruttoInlandProdukt beitragen - dadurch diesen Konzernen gegenüber wirtschaftlich benachteiligt werden.
Soweit ich mich erinnere, war es die Firma Sulzer(?), die vor einiger Zeit ihre Forschung/Entwicklungen in Sachen Brennstoffzellen einstellen musste, mangels Kundschaft und fianziellem Hintergrund. Eine verschenkte Chance! Für solche Entwicklungen sollte das Geld bereitstehen, das in Atomenegie gesteckt wird! Brennstoffzellen wären eine excellente Möglichkeit zur dezentralen Energieversorgung.
Eine weitere Idee: wie würde die Energiebilanz aussehen, wenn die Bahnen ihre Lokomotiven nicht mehr über die Oberleitung, sondern aus mitgeführten Brennstoffzellen mit Strom versorgen würden?
Zur 'Übergangslösung' Gaskraftwerk: Bei stationären Objekten könnte die moderne Mikrotechnik eventuell Möglichkeiten bringen, den Co2-Ausstoss abzufangen und dieses unschädlich zu binden.
Bei den angesprochenen Ideen handelt es sich nicht um meine eigenen. Vielmehr ist es so, dass Ideen dieser Art an konventionellem Denken zu scheitern drohen - und das ist letztendlich die eigentliche Katastrophe.
Mit freundlichen Grüssen
Roger
Dies würde vorallem die Vielverbraucher betreffen, andererseits würde es Stromsparende Geräte wirtschaftlicher machen.
Für Betreiber einer Privaten Solaranlage und Bauern welche eine Biogasanlage mit Kombikraftwerk betreiben wäre es eine finanzielle Unterstützung, da sie ihren Strom teurer verkaufen könnten.
Je ne suis pas en mesure de lire tous vos textes car je ne maîtrise pas suffisamment l'allemand par contre je tiens à vous félicieter pour avoir pris le temps, malgré votre charge, de dialoguer avec les internautes. Merci et Bravo. Rumeur
http://www.meinungs.blog.ch
ich hoffe dass diese Seite nicht
verstopft wird mit dem Müll
welche nicht nachdenkende Mitbürger
hier als komentar hinzufügen,
ich hoffe, dass ihre Seite hier zu einem echten Meinungaaustausch zwischen Bürger und Bundesrat werden kann.
Guten Tag Herr Bundesrat Leuenberger
Erst mal toll was Sie wagen und sich die Zeit nehmen die vielen Kommentare zu lesen.
Nun zur Frage an Sie, habe gelesen, dass es eine Kernmühle gäbe, für die Beseitigung der radioaktiven Abfälle zu lesen im Link:
http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/leben/wissen/588167.html
dann das CERN in Genf im weitern das ITER in Cadarache das mit Milliarden Euro Beiträgen gebaut wird. Soll das unser Kernkraftwerke Abfall Problem einmal lösen?
Im weitern Energie Sparen, es gibt heute sicher verschiede Möglichkeiten, doch wie zuverlässig und wie teuer darf es werden. Welche Kompromisse werden gemacht, im Moment ja Aktuell, die Staumauer Grimsel. Lieber verstrahlt oder die Moorlandschaft?
Naturschutz hat sicher auch ihren Platz, doch was wollen wir? Verzichten auf unsern Wohlstand, wohl kaum.
Warum werden nicht unsere Eigenen Möglichkeiten mehr genützt zum Beispiel das HVDC Light von ABB. Stromersparnis bis 8% Link dazu:
http://www.abb.ch/cawp/GAD02181/8F8C7ED6DFB89C8AC1256DBE0044D3B4.aspx?v=17EA&e=ge
Bei den Autos gibt es seit kurzem das XADO das den CO2 Ausstoß vermindert bis zu unglaublichen 80% je nach Verschleiß Grad. Das nur mal zur Information. Zudem ist es nicht mal teuer. Link dazu:
http://www.xado.ch/shop_content.php?coID=10
Danke für Ihr Interesse beim Lesen Hermann
man/frau hats nicht leicht. Wie soll man sich verhalten. Diese Enegiediskussion ist nicht einfach. Was ist richtig und was ist falsch.
Ich/wir sind Pendler (immer zwei, oftmals drei Personen). Dazu habe ich letztes Jahr ein ganz kleines Auto gekauft, welches nur noch die Hälfte Benzin verbraucht, als mein 'altes'. Ja, ich weiss wir könnten auch die Bahn nehmen. Aber wie sieht die Energiebilanz aus, wenn ich zwei bzw. drei Personen in einem Kleinstauto befördere?
Und - muss ich jetzt wirklich überall Stromsparlampen montieren? Auch da wo es keinen Sinn macht, wo nur kurze Zeit Licht benötigt wird (z.B. Keller)? Ich habe auch einige Spots - hier gibt es noch keine Sparlampen.
Dann haben wir einen Pool, der braucht natürlich auch Strom. Muss ich den Betieb jetzt einstellen? Ich glaube nicht, weil dafür fliegen wir dann nicht in den 'Süden', an die Wärme. Wir verbringen die Ferien meistens hier zuhaus bzw. in der Region, u.a. wandernd (wozu wir den ÖV benutzen).
Ab und an erfreue ich mich in meinem 'Zuhause', lese ein Buch und fluche ganz leise über die 'Nichtpendler' welche Wochenende für Wochenende eine Ausfahrt machen wollen, weil sie unbedingt aus der Stadt heraus 'müssen'.
mit besten Grüssen
Olivier
Sehr geehrter Herr Bundesrat Leuenberger
Ich finde es eine sehr gute Idee, dass die Bürgerinnen und Bürger mitreden können und dürfen. Das junge Volk (ich darf mich selbst auch dazu zählen) wird die Präsenz in einem solchen Blog sehr zu schätzen wissen.
Zur aktuellen Klimapolitik kann ich nur folgendes Beitragen:
Obwohl die Situation schon sehr ernst ist, sollte nich vorschnell gehandelt werden. Die Zeit die es braucht um eine optimale Lösung zu finden sollte der Bundesrat und das Volk sich trotzdem noch nehmen.
Mit gebloggten Grüssen
Roli Heussi
Vielen Dank für diesen Blog. Es beflügelt meine Gedanken, Ihre Überlegungen und die von vielen andern Mitmenschen zu lesen. Manchmal habe ich sonst das Gefühl, unter Ignoranten zu leben, die ihre Bequemlichkeit über alles stellen.
Ich bin auf jeden Fall für Steuern, um den CO2-Ausstoss zu regulieren. Die meisten Menschen handeln erst dann, wenn es schmerzt - das Portemonnaie. Auch wenn mir selbst von irgendwoher ein Verantwortungsgefühl gegenüber der Welt eingepflanzt worden ist, ertappe ich mich beim Energieverschleiss - aus Faulheit, aus Unüberlegtheit.
Das einzige, was man bei Steuern oder Zuschlägen (auf Treibstoff oder dem Kauf gewisser Fahrzeugen, Glühbirnen, Elektrogeräten...) jeder Art bedenken muss, ist, dass Konsumenten mit einem tiefen Einkommen immer stärker belastet werden, weil sie einen grösseren Anteil ihres Einkommens für Konsum ausgeben.
Mit freundlichen Grüssen
Anna Engelberger
http://www.thinkabout.ch
Ihr Wikipedia-Eintrag
http://de.wikipedia.org/wiki/Moritz_Leuenberger
ist bereits um den Link "Blog von Moritz Leuenberger" ergänzt.
Dass darunter eine Rubrik folgt:
Bundesrat seit: 1995
und
Nachfolger: ---
braucht Sie nicht zu beunruhigen, und uns auch nicht. Darf ruhig so bleiben.
Ach ja, und Technorati weist im Moment bereits 109 Blogs mit Link auf den Ihren aus - nicht schlecht für ein paar Tage...
http://www.technorati.com/search/moritzleuenberger.blueblog.ch
Und ein Zeichen, dass das Schweizer Volk ein ganz reales Intersse an Ihrem virtuellen Experiment beweist - und wir Blogger gehören da ja auch dazu, oder?
Ich finde es absolut cool dass Sie zu dieser Kommunikationsform greifen - BRAVO.
(eventuell getrauen sich hier doch einige Leute zu äussern die sonst eher die Faust im Sack machen und alles akzeptieren was um sie herum passiert)
Ich denke wir sollten uns überlegen wo liegen Alternativen zu (Atom-)Kraftwerken... sicher ist es eher unmöglich komplett darauf zu verzichten aber wir brauchen sie eben doch.
Folgende Situation beschäftigt mich obgleich sie eventuell nicht unbedingt zum Thema passt:
Da ich selbst in der Nähe eines AKW's wohne frage ich mich wie sinnvoll die Verteilung der Jodtabletten in die Haushalte ist wenn diese bei einem atomaren Zwischenfall doch nur etwa 14 Tage reichen ?
(bis Cäsium abgebaut ist dauert es glaubs länger... (30 jahre oderso?)
mit freundlichem Gruss
Thomas Troller
Ich bin mit Ihrer Haltung zur Energiepolitik durchaus einverstanden - es kann nicht nur Sache jedes Einzelnen sein, umweltbewusster zu handeln, sondern es braucht auch gewisse gesetzliche Vorschriften. Jedoch frage ich mich, ob wir als Schweizer zur Verbesserung der Umwelt so viel tun können, um wirklich was zu bewirken. Wenn man zum Beispiel nach China geht, sieht man, dass es die Chinesen mit der Energie- und Umweltpolitik noch lange nicht so ernst nehmen wie wir. Dabei sollten sie aufgrund ihres enormen Wirtschaftswachstums doch genügend finanzielle Mittel haben, sich dieser Thematik zu widmen. Aber mit ihrem enormen Energieverbrauch scheinen sie doch^alle Bemühungen zur Energieminderung der anderen Länder gerade wieder auszugleichen. Machen wir es deshalb nur, um unser Gewissen zu beruhigen oder einem Land wie China Vorbild zu sein? Was meinen Sie dazu?
Freundliche Grüsse
D. Rickenbacher
Ich muss zugeben zum ersten mal solch einen "Blog" besucht zu haben und überascht bin über die rege Teilnahme von so viel allwiesender Personen. Ich Frage mich nun hier, wieso wir solch ein "Problem" überhaupt haben wenn ja alle so gut Bescheid wissen?
Wo wende ich mich als "Neuzuzüger" über das Thema Energie, CO-2 überhaupt hin? Und wo bekomme ich Informationen ohne das ich jedes 3 Wort in einem Lexikon nachschauen muss? Wir sind ein 4Personen-Haushalt, haben nur 1 Auto, keine Geräte auf Standby, benutzen Wassersparhähne und Energiesparlampen, sind vor 8 Jahren das letzte mal geflogen sind wir nun sparsam oder nicht?
Ich befürchte fast das mein IQ für die Teilnahme an diesem Thema definitiv zu klein ist. Ich hoffe nur das meine Kinder besser darüber informiert werden, zum Beispiel in der Schule?
Ich werde auf jeden Fall weiterhin "einschalten" und mir diese Berichte zu Gemüte führen und somit meinen IQ schärfen.
D. Veronese
John Travolta fährt Hybrid. Würde ich übrigens auch, wenn mir einer geschenkt würde...
Die Suche nach einem erschwinglichen Auto gleicht etwa derjenigen nach einer gesunden Zigarette. Der Zigaretten habe ich mich glücklicherweise entledigt, dem Individualverkehr konnte ich jedoch noch nicht entsagen.
Ich schätze Ihr engagement für die CO2 Abgabe sehr und hoffe (sollte sie in dieser Schweiz tatsächlich eingeführt werden), dass mit diesem Geld gute Voraussetzungen für den Umstieg der Masse auf umweltfreundlichere Fahrzeuge geschaffen werden.
Mit freundlichen Grüssen
Thomas Schläppi
Auch ich habe ihrnen Blog besucht und finde es sehr interessant, und möchte jetzt desshalb auch noch meinen Senf dazugeben wenns recht ist.
Ich bin weder besonders grün noch links orientiert aber die Co2 abgabe ist absolut überfällig.
Wer behaubtet das Meer setze mehr co2 frei als es aufnimmt liegt leider ziemlich daneben. (siehe sss.wsl.ch)
Wer vor 25 Jahren auf Atomstrom gesetzt hat kann man vielleicht noch halbwegs verstehen, aber mit dem Wissen von Heute ist das absolut undenkbar.
Es wird kein neues AKW geben in der Schweiz und wir werden auch mittel bis langfristig keinen Atomstrom mehr importieren müssen.
Setzen sie lieber nicht zu sehr auf Atomstrom herr Leuen^berger...
Ach und übrigens lieber Pascal
Die Atomreaktoren kann man auch in der Schweiz am abend nicht abschalten... aber eines tages pumpen wir die Speicherbecken mit Wind oder Sonne voll.
Liebe Grüsse Martin Meier
Herzlichen Dank für Ihr Engagement für die Umwelt. Es ist lange überfällig den CO2 Ausstoss zu verringern.
Wurden bei Ihnen eigentlich einmal die Auswirkungen der Mobilfunksender und anderer Mikrowellen Quellen auf die Erwärmung unseres Klimas untersucht? Wenn die Nahrung im Mikrowellenofen erhitzt wird und ein Handy am Ohr die Temperatur im Gehirn erhöht, welche Auswirkung haben dann all die Mikrowellensender auf die Erwärmung unseres Klimas? Es wird viel über das Thema geschrieben doch wird auch etwas getan? Wäre dies ein Bereich, wo die Schweiz eine aktivere Rolle übernehmen könnte?
http://maarifaliestal.blogspot.com
Tangiert Ihr Blog nicht die Kollegialität im Bundesrat? Wenn Sie öffentlich zu einem Thema Stellung beziehen, könnten Sie es ja handkehrum in Ihrem Blog wieder negieren?
Freundliche Grüsse
Alexander Schneider
Derart kritisch eingestellt, besuchte ich Ihren Blog und muss gestehen, dass ich positiv überrascht bin, wie wenig selbst beweihräuchernd und umso themenkonzentrierter Ihre bisherigen Beiträge gehalten sind. Es ist jedoch zu hoffen, dass Ihre Themenauswahl nicht ausschliesslich an Tiefe sondern auch an Breite gewinnen wird.
Ob ein Bundesratsblog Werbung enthalten sollte, sei dahingestellt. Allerdings kann ich nachvollziehen, dass ein, verglichen mit den Salären der Topmanager, geringes Bundesratsgehalt durch ein Zubrot mittels Werbeeinnahmen in Weblogs aufgebessert werden muss. Bezahlen eigentlich Bluewin und KAYWA gut?
Ich werde jedenfalls interessiert Ihren Blog verfolgen und bin gespannt, wann der anfängliche Eifer abflaut und ob Sie die Ausdauer besitzen, weiterhin regelmässig Beiträge zu veröffentlichen. Und sollte es auch Sie irgendwann auf die Showbühne ziehen, so wünsche ich uns, dass Sie die drei Glocken verstummen lassen und als Mitglied der Bundesratsgroup (ungewohnt selbstkritisch) das Lied der sieben Pfeifen zum Besten geben.
In diesem Sinne entbiete ich Ihnen, sehr geehrter Herr Volksvertreter, meine besten Wünsche und grüsse Sie.
http://glaukothyr.blueblog.ch/
vor wenigen Tagen noch habe ich mich zu einem Versuch provozieren lassen, 'Die eigentliche(n) Frage(n) dahinter' (http://forum.drs.ch/read.php?220,6537,6537#msg-6537)
zusammenzustellen und zu erörtern. Heute gestehe ich gerne - und sogar mit einer gewissen-(losen?) Erleichterung ein, dass ich kläglich gescheitert bin.
In dieser Zeit ist auf Ihrem Blog wie auch auf jener Forumsplattform soviel an Emotionalem, Technischem, Technokratischem, Pragmatischem, Militantem und noch vielem Anderem in je seiner Art und Form Wertvollem und ernst zu Nehmendem zusammengekommen, dass es nicht wundert, dass die sinnbildlichen Ärzte um das Bett des Patienten eigentlich ratlos und die Zweifel berechtigt sind, ob der Patient überhaupt mit den ihnen bekannten und bisher für tauglich erachteten Methoden geheilt werden kann, bevor er ohnehin 'stirbt'.
Angenommen, er wird ungeheilt sterben: werden deshalb die Ärzte überflüssig? Wäre das ein Grund, alle Hoffnung aufzugeben und alle Verantwortung für die übrigen Patienten an irgend eine 'unsichtbare Hand' (Wahrzeichen und Glaubensbekenntnis gewisser Wirtschaftsreligionen) abzugeben?
Wiewohl auf der Ebene des objektbezogenen Denkens die Antwort auf eine Frage wie etwa : 'Kann eigentlich der einzelne Patient als geheilt betrachtet werden, so lange andere Patienten heillos bleiben und täglich neue nachfolgen?' auf der Hand liegt und die Frage in dieser Form als unzulässig und subversiv erachtet wird, ist sie nicht unmöglich sondern bloss ungewöhnlich.
Den Pragmatikern und allzeit zu allerlei 'Machen' Bereiten ist sie nicht geheuer, weil sie natürlich Interdependenzen (Wechselbedingungen, -ursachen und -wirkungen) hinterfragt und aufdecken könnte, über die nicht zu sprechen für die gerade massgebende Mehrheit aktiv an der wirtschaftlichen, politischen, kulturellen usf. 'Macht' und Einflussnahme auf die Ereignisse Beteiligten bequemer oder gar vorteilhafter war.
Es gibt viele leidenschaftliche Rationalisten und Realisten, die Vorstellungen von Etwas, das einfach nicht sein darf, weil es Ihr Fassungsvermögen dessen, was sie für 'rational' oder 'real' halten, einfach überfordert - etwa, dass der Patient vielleicht trotz allen Bemühens und Ringens sterben kann, weil nämlich diejenigen, die sich für dessen Heilung für wissend und fähig halten, ihre Kompetenz zu wenig in zweifel ziehen und nicht auf den Gedanken kommen, dass auch diese nicht so ganz fit sein könnte.
Kann man überhaupt 'Energiepolitik' betreiben, ohne dabei die Politik betreffend die Nutzung von Ressourcen - materiellen wie immateriellen - ganz generell mit einzubeziehen? Auch z.B. sog. 'Sozialpolitik' ist im wesentlichen Ressourcenpolitik - oder die Bildungs- und Erziehungspolitik. Man hat in diesen Zweigen der Politik die Energie einfach immer als selbstverständlich, in wunschgemäss vorhandener Menge verfügbar erachtet und hat nun grosse Mühe, sich daran zu gewöhnen, dass in Zukunft grössere Anstrengungen für eine weiterhin optimierte 'Selbstvertändlichkeit' unerlässlich und auch von den Nutzern, nicht nur von den Lieferanten, gefordert sein werden. Dabei ist auch das sog. 'Verursacherprinzip' neu und vor allem genauer aufzufassen. Es ist einfach zu kurzsichtig, die Energielieferanten als quasi auf frischer Tat ertappte ('redhanded') Verursacher zu sehen und deren Abnehmer, in deren Abhängigkeit vom Gelieferten, als
'Unschuldige' gelten zu lassen. Es ist ja die Nachfrage all' derer, die in irgend einer Hinsicht vermehrte und verbessert Leistungen von welcher Seite auch immer erwarten und sogar fordern und erzwingen, die nur unter gesteigertem Verbrauch von Ressourcen jedwelcher Art erbracht werden können. So sind z.B. Wasserwirtschaft und Energiewirtschaft nicht nur über die Stromerzeugung mit 'Wasserkraft' (dort ist es ja eigentlich eine Kombination aus Sonnenenergie und Schwerkraft) ineinander verhängt. Der Energiebedarf für Versorgung mit Trinkwasser ist beträchtlich und wird für die Ernährungs- und die Gesundheitswirtschaft
sicher noch ansteigen. Der Einsatz der IT im Dienstleistungssektor und in den öffentlichen Verwaltungen und NGO's steigert die Nachfrage nach Strom beträchtlich und erreicht Grössenordnungen, die mit dem Verbrauch der Gütererzeugung vergleichbar sind. Dabei dürften die grossen eigentlichen Stillstandzeiten durch Malware und Programmfehler gestörter Rechner als eigentliche Energiefresser in Betracht fallen. Viel zu wenig beachtet werden auch die wechselseitigen Abhängigkeiten zwischen Waldwirtschaft und Trinkwasserwirtschaft. Beide wiederum hängen von Energielieferung ab und wirken sich auf diese aus. Das sind nur wenige und einigermassen einfache Beispiele dafür, dass Energiewirtschaft - und damit auch Energiepolitik - nicht erst bei den Stromerzeugungsaggregaten und deren Betrieb beginnt und nicht in der Abwärme der Strom verbrauchenden Geräte endet.
Diese wechselseitigen Abhängigkeiten werden zwar - teils widerwillig - anerkannt, aber über deren Einschätzung ist schwer eine zwangsfreie Einigung zu erzielen.
Ressourcen- und Energiepolitik ist in letzter Konsequenz eben ein Ringen darum, wer wen wirtschaftlich und in seinem Lebensunterhalt von sich abhängig macht und möglichst in dieser Abhängigkeit gefangen hält.
Die Verfügbarkeit von Energie und die Verfügungsmacht über Energie und deren Anwendungen entscheidet über Reichtum und Armut sowohl ganzer Regionen und Kollektive als auch der Massen wirtschaftlich in hohem und höchstem Grade unfreier Menschen. Sie ist die Weltwährung der Zukunft par Excellence. Das Energiepotential in Terawatt (abzüglich den Aufwand für Erwerb benötigter Zertifikate, die ja eigentlich Lizenzen zu unvermeidlicher 'Unwertschöpfung' sind, wird - zusammen mit anderen Faktoren - ein bisschen wie einst Gold - als Deckung für die von Nationen oder auch abhängig von - letztlich 'privat' kontrollierten - Wirtschaftsstrategiebündnissen ausgegebenen Währungseinheiten berücksichtigt werden.
Wenn man als 'Patienten' in idealisierender Rückschau eine allgemein durchschaubare und verständliche Politik als Instrument für Erörterung, Beantwortung von Sach- und Realisierungsfragen kollektiver Zivilisierungsanstrengungen auffasst, an der man als Bürger ohne persönliches Bemühen um Einsicht in die naturgemäss verworrenen Zusammenhänge und nur aus einer momentanen Gemütslage heraus in Wahlen und Abstimmungen teilnimmt, dann ist dieser in der Tat nicht mehr zu retten. Das wäre aber noch kein Weltuntergang.
Zur Frage des 'Gewissens' noch dies : Auch die Gewissensfragen werden nicht mehr nach Schablone beantwortbar sein. Wie will ein Gewissen sich bilden, das sich in den Sachfragen nicht etwas eigenständiger und gründlicher kundig macht, als nur gerade anhand dessen, was das bevorzugte und gewohnte gesellschaftliche Umfeld an Berufungsreferenzen für ein benutzerfreundliches Gewissen anbietet?
Es ist leicht gesagt, das und das, was andere tun - oder zu tun gezwungen sind, sei nicht mit dem eigenen Gewissen vereinbar, wenn man zunächst sich selber nicht in der Situation der moralisch und ethisch Beurteilten zu bewähren hat und im Weiteren nichts unternimmt oder beizutragen versucht, das diese Zwänge nicht entstehen lässt oder diesen ausgleichende Spielräume und Freiheiten entgegensetzt? Allerdings kann einen gerade schon nur ein Versuch, solches zu tun, früher oder später an Grenzen bringen, wo sich unhandliche Gewissensfragen stellen. Sollte der Patient eigentlich die Rechthaberei statt des Gewissens sein, wäre es nicht wirklich schade um ihn.
http://www.immomesse.ch; www.1000origin
Ich hab' in 46 Jahren noch nie gesehen, dass neue Steuern im Energiebereich eine Änderung beim Verbrauch bewirkt haben.
Will man bei der Regierung mit der CO2-Abgabe mehr Geld einnehmen oder ernsthaft CO2 reduzieren? C02-Abgabe und gleichzeitig der Bau von Gaskraftwerken - möglichst noch mit CO2-Ausnahmeregelung??? Ich versteh' Eure Politik nicht mehr ...
Sinnvoll wäre eine Investition in Forschung und in die Förderung von erneuerbaren Energien. Bewusstseinsbildung, Herr Bundesrat! Die Stromlobby zeigt ja gerade, wie man's macht, dank Werbespots und Köbi Kuhn ... warum wohl? Ubrigens, danke dass Sie gegen den dümmlichen Spot kontra Photovoltaik interveniert haben. Der war der Gipfel, die anderen sind aber von der Sache her mindestens ebenso verwerflich!
Zurück zum Energie sparen: je mehr Geld die Bürger haben, desto eher können sie sich (teurere) Massnahmen zum Klimaschutz leisten: Hybridautos, Minergie- und Passivhäuser, Sonnenkollektoren ... je mehr Geld sie nach Bern schicken müssen (z.B. für eine CO2-Abgabe), desto weniger bleibt für solche Massnahmen übrig.
http://moritzleuenberger.blogspot.com
Cool, dass Sie so viele Einträge schreiben, auch wenn ich fast nicht nachkomme.
Zum Inhalt:
Das Gewissen ist so lange etwas wert bis das Mikrofon aus ist und niemand mehr zuhört. Wenn wirklich alle alles so selbstverständlich tun würden, dann hätten wir keine Probleme
Gegen alle weiteren Schäden können sie jedoch nicht helfen.
http://blog.invisible.ch
auch von mir die besten Wünsche für dein Blog. Ich wünsche dir dafür viel Energie. Ich finde es toll, dass ein Bundesrat (und dann noch einer der "unseren") zu diesem Mittel der Kommunikation greift. Ich habe in letzter Zeit immer mehr das Gefühl bekommen, dass die Politiker weniger an uns (den Leuten, die sie vertreten sollten) sondern mehr an sich Interesse haben. Dein Blog rückt dieses Bild ein klein wenig zurecht.
gutes gelingen und langes weiterbloggen.
Jens-Christian Fischer
Zuerst vielen Dank, dass sie sch dieses populären Kommunikationsmediums bedienen! Nun zu meinen energiepolitischen Gedanken:
Warum wird der steigende Energiekonsum stets als feste Gösse gehandelt? Denn sowohl der Bau von Gas-Kombikraftwerken wie auch von neuen Kernkraftwerken führen uns in eine energiepolitische Sackgasse. Längerfristig führt kein Weg an einem sparsameren und haushälterischen Umgang mit Energie herum.
Die Erfahrung zeigt, dass immer dort gespart wird, wo finanzielle Auswirkungen im Spiel sind. Im letzten Jahr hat bei neuen Heizungen der Anteil an Erdsonden und Pelletsfeuerungen auf Kosten von fossilen Energien massiv zugelegt. Der Grund war nicht ein Umdenken in Umweltfragen, sondern bloss der gestiegene Preis für Erdöl und Erdgas.
Warum wird in der Schweiz nicht mehr Umweltpolitik über finanzielle Anreize gemacht? Warum ist in der teuren Schweiz das Benzin günstiger als in unseren Nachbarstaaten? Und weshalb werden in der Schweiz 1'000 l Heizöl gerade mal mit 7.- Franken besteuert, während es in Italien ca. 630.- Franken sind?
Solange auf politischem Weg keine finanziellen Anreize geschaffen werden, haben alternative erneuerbare Energien keine Chance, einen nennenswerten Beitrag an unsere Energieversorgung zu leisten! Und solange wird der Ruf nach sparsamem Umgang mit den Energieressourcen im luftleeren Raum verhallen…
Finanzielle Anreize haben nichts mit ideologischen Bekenntnissen zu tun, sondern knallhart mit Kostenwahrheit, denn die Auswirkungen der Klimaveränderungen und weiteren Umweltauswirkungen werden uns längerfristig immense Kosten verursachen.
In diesem Sinn wünsche ich Ihnen viel Weisheit und Weitblick bei energiepolitischen Entscheidungen.
Peter Baumeler
http://www.swissmetro.ch
Als ich das erste Mal von Ihrem Blog hörte, musste ich schon etwas schmunzeln:"Jetzt versucht sich wieder einmal einer unserer Bundesräte medienwirksam im WorldWideWeb zu profilieren", dachte ich mir. So nach dem Motto auf die Zottel-Webcam folgt der Bundesrats-Blog.
Doch unterdessen bin ich beeindruckt: Ich hätte nicht gedacht, dass auf den ersten Beitrag gleich noch ein zweiter und dritter folgt. Kompliment, dass Sie sich sogar Zeit nehmen auf einzelne Beiträge einzugehen!
Meiner Meinung nach kommt die Energiedebatte viel zu spät. Die Energielücke hat sich ja schon vor einigen Jahren abgezeichnet. Hätte man bereits dann begonnen die erneuerbaren Energien und die Energieeffizienz konsequent zu fördern, müssten wir heute gar nicht über Atom- oder Gaskraftwerke diskutieren. Doch die Lobby der "alten Energien" ist in der Schweizer Politik sehr stark und hat Angst vor den "Neuen".
Denn die Schweizer Industrie ist bei den erneuerbaren Energien eigentlich sehr gut positioniert: Man denke an die Solar-Dünnschichtmodule von Unaxis oder das erste kommerzielle Projekt von Stromerzeugung durch Geothermie in Basel. Gerade das Geothermieprojekt in Basel muss unbedingt fortgesetzt werden. Natürlich sind Kommunikationsfehler gegenüber der Basler Bevölkerung passiert: Man hätte die Bevölkerung deutlich über die Gefahren kleinerer Beben informieren müssen. Doch da die Geothermie ein riesengrosses Potential hat, müssen wir diese Beben unbedingt in Kauf nehmen. Ausserdem schaden kleinere Erdbeben der Stadt Basel auf keinen Fall: Die Gefahr eines grösseren Bebens wie im Jahr 1356 wird nämlich durch kleinere Beben verringert. Wäre es nicht möglich, dass der Bundesrat ein Machtwort sprechen würde, dass dieses Projekt so schnell wie möglich fortgesetzt wird? Die Geothermie ist eine einmalige Chance, den Strom auf eine ökologische Art im eigenen Land zu produzieren und gleichzeitig diesen Prototyp als Exportartikel zu nutzen! Denn die ganze Welt hat aufmerksam auf das Projekt in Basel geschaut.
Gas- und Atomkraftwerke sind für mich keine Alternative. Gaskraftwerke sind aus zwei Gründen abzulehnen: Erstens emittieren sie CO2 und verschlechtern damit unsere Energiebilanz stark. Zweitens werden viele Armeen auf der Welt durch den Öl- und Gasverkauf finanziert.
Atomkraftwerke stossen zwar kein CO2 aus, doch sie bringen andere Gefahren mit sich. Im letzten Sommer machte ich eine Besichtigung des Kernkraftwerkes Gösgen. Die Besichtigung war sehr spannend und vor allem der Aufenthalt auf etwa 30 Meter Höhe inmitten der Dampfsäule des Kühlturmes war sehr beeindruckend. Schade nur, dass 2/3 der produzierten Energie einfach wieder verpuffen. Der Besuch in Gösgen hatte mir aufgezeigt, dass Sicherheit in den Schweizer Kernkraftwerken grossgeschrieben wird und er hatte mich auch etwas beruhigt. Doch im letzten Herbst besuchte die weissrussische Autorin Swetlana Alexijewitsch unsere Schule. In ihrem Buch "Tschernobyl - Eine Chronik der Zukunft" erzählt sie einige sehr traurige Geschichten von Schicksalen, die sich in der Gegend um Tschernobyl 1986 abgespielt haben. Ich selbst (Jg 88) habe Tschernobyl nicht miterlebt. Doch diese Geschichten und ein Gespräch mit Frau Alexijewitsch haben mich spüren lassen, wie viel Unheil die Atomkraft verursachen kann. In Weissrussland nimmt die Zahl der Krebserkrankungen auch heute noch stetig zu. Bei der Führung in Gösgen wurde uns versichert, dass man die hiesigen Kraftwerke nicht mit Tschernobyl vergleichen kann. Und trotzdem hiess es immer: "Aber ein Restrisiko bleibt natürlich immer bestehen." Wollen wir dieses Restrisiko wirklich in Kauf nehmen? Ich glaube, die Menschheit sollte aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und nicht dieselben noch einmal begehen. Die Atomenergie darf nur schon wegen dem ungelösten Abfallproblem und der Gefahr vor Atomwaffen kein Revival erleben.
Wir können das gegenüber zukünftigen Generationen nicht verantworten.
Für den ehemalige Chefökonom der Weltbank, Nicholas Stern, ist es noch nicht zu spät zum Handeln: Wenn wir jetzt kräftig in unsere Zukunft (ohne Gas und ohne Atom) investieren, können wir die Klimaerwärmung abschwächen und gleichzeitig sogar die Wirtschaft stärken. Die Schweiz sollte dabei mit gutem Beispiel voran gehen. Doch momentan scheint es mir so, dass jeder in der Politik (Wahlkampfjahr) die Angst vor der Klimaerwärmung mit Floskeln versucht auszuschlachten: So liess sich z.B. der Ständerat in den Medien für seinen Beschluss zur Förderung der erneuerbaren Energien feiern und schickte gleichzeitig klammheimlich die Förderung der Energieeffizienz bachab. Ich hoffe trotzdem, dass auf die Worte vieler Parteien auch Taten folgen!
Ich würde mich freuen, wenn Sie Ihren Blog in Zukunft weiterhin so fleissig auf dem aktuellen Stand halten würden!
Freundliche Grüsse aus dem KKW-Kanton
Andi Zeman
ich vermisse auf Ihrer Blog-Seite noch einen Blogroll. Sprich, welche anderen Blogs sind für Sie von Interesse, mit welchen anderen Blogs setzen Sie sich auseinander, und welche Blogs sind für die hiesigen Diskussionen ev. von Bedeutung.
Ich bin mir dessen bewusst, dass Sie neben dem Bloggen noch andere Tätigkeitsfelder haben, die wahrscheinlich auch von grösserer Wichtigjeit sind. Dennoch gehört auch ein sogenanntes Blogroll zu einem guetn Blogger dazu. Schliesslich soll es auch das Ziel eines jeden Bloggers sein, sich in der Community zu verwurzeln. Dies nur so als Tipp. Aber das werden Sie dann früher oder später auch noch merken, sobald andere Blogs sich mit dem Ihrigen auseinandersetzen.
Ich finde es super, dass Sie der erste Bundesrat sind, der aktiv bloggd, und kann Siein Ihrem Vorhaben nur unterstützen.
ich bin als Auslandschweizerin in Kanada in einer Ausbildung und schaue immer wieder mal ein bisschen nach, was zu Hause so laeuft.
Natuerlich ist die politische Situation der Schweiz nicht direkt vergleichbar mit jener in Kanada oder den USA, aber ich bin stolz darauf, dass wir in der Schweiz das Thema Umweltschutz und Energieresourcen auf so hohem Niveau diskutieren. Auch als kleines Land kann die Schweiz eine Vorbildsrolle spielen.
Ich wuensche eine ergiebige und erfolgreiche Diskussion!
mit freundlichen Gruessen M. Kummrow
http://www.aip27.com/shop
ich weiss gar nicht, ob ich aus dem weit entfernten Land Nicaragua Dich noch so ansprechen darf: Als ehemaliger Parteikollege hatten wir mal eine tolle Gespraechsrunde im Restaurant Schuetzenhaus in Horgen - zum Thema Neubau Strafanstalt Regensdorf - Du warst damals Sekretaer von Hedi Lang, die fuer die Vorlage einstand!
Zum Thema: Bin seit 5 Jahren als unfreiwilliger Fruehrentner nach Arbeitsplatzverlust in Nicaragua als Farmer und verfolge Politik und Geschehen in der Schweiz uebers Internet und Radio DRS3:
Als Auch-Blogger bin ich daher begeistert von Deiner Art der Politik und vorallem mit der Aufnahme Deiner Bloggerei!
Weiter so!
Nica-Hanspi
Hanspeter Z'graggen
http://www.chainat.ch/forum/viewtopic.p
http://www.australiablog.wordpress.com
http://www.traechsel.ch
Ihr Wahl sich in einem Blog zu äussern finde ich gut, doch dies ändert die Meinung vieler Schweizer Bewohner nicht.
CO2 - Abgaben sind eine neue Steuer, um die Ersparnisse bei anderen Energien wieder zu ergänzen.
Wenn sparsamere Autos produziert werden, wird weniger Benzin verbraucht und so fliessen weniger Steuern nach Bern.
Offroader sind Sprit-Fresser sagen die einen und die anderen finden diese Fahrzeuge cool.
Ich fahre neben Opel Astra(Jg.91//6.5L/100km), ebenfalls einen Grossen, wohl aber berufsbedingt, als Zugfahrzeug(Jg.91//8.5L/100Km) vor Anhängern.
Meine Fahrzeuge sind älter als 10 Jahre und sie werden noch älter, auch wenn sie rosten, weil ich es schade finde, gute Motoren durch elektronische Kisten zu ersetzen.
Dies ist auch ein Beitrag an den Umweltschutz, denn die Gebrauchtwagen werden ja nicht ausschliesslich recycelt sondern fein säuberlich in den Export armer Länder geschickt und das Umweltproblem wird einfach stillschweigend mit Profit verlagert.
Alle wehren sich gegen die Lagerung von Atomabfällen.
Die Forschung der Kernfusionen forscht schon viele Jahre, mit sehr viel Geld, Geld welches für die erneuerbaren Energien von Nutzen wäre, doch dies will die Atomlobby nicht.
In der Schule lernt man, Energie geht nicht verloren, Energie wird um gewandelt, warum werden die Brennstäbe nicht als Heizung verwenden kann, bis sie ausgestrahlt sind.
Warum lernen wir nicht aus den Fehlern anderer Staaten, wie Deutschland.
Der Strommarkt soll freigegeben werden, es wird für Alle teurer, die Kleinen bleiben auf der Strecke und die grosse Industrie wird gefördert, wer gefördert wird, spart nicht!
Alle Gebühren/Steuern die unter dem Deckmantel der Umwelt eingeführt werden sollen, sind nichts anderes als Aufbesserungszahlungen des Volkes an den Staat.
In unserer Landesregierung hat es zu viele Lobbisten, welche nicht an die Umwelt denken, sondern wie sie durch den Sparfimmel am meisten verdienen.
Wieviele Bundesräte fahren mit dem Fahrrad zur täglichen Sitzung, in einem klimatisierten Raum mit viel elektronischen Schnickschnack ausgestattet.
Energiesparen fängt im kleinen an, jeder für sich selbst, doch das ganze ist einen Lügenspiel.
Durch den Sparfimmel sind alle grossen Lager in den kleinen Betrieben aufgehoben worden, der Notvorat gibt es eher nur noch selten, weil sich jeder der Tageslogistik bedient, wehe wenn es nicht klappt, dann ist der teufel los.
Die Kasse stimmt nicht mehr, wir alle haben es in der Hand, nachts fahren sehr sehr viele LKW's und kleine Fahrzeuge durch die Schweiz, weil das Bestücken der Milch-, Sandwich-, Brot und Ersatzteilregale (usw.) nicht mehr anders möglich ist.
Stellt man diese Lieferungen durch einen Streik der Camioneure ein, so verhungern wir innert 3 Tagen!
Weil der Nachschub fehlt!
ich habe erst kürzlich erfahren, dass wenn ein Zulieferlkw bei einem Schweizer Sandwich - Hersteller in Orbe sich um mehr als 15 Minunten zu spät kommt, die ganzen Produktion für den nächsten Tag in Frage gestellt wird.
Da die Weiterlieferung nach Kloten sich dann um mehrere Stunden verschiebt, so dass die Ausfahrer mit ihren 12 kleinen Lieferwagen nicht mehr bis um 6 Uhr rechtzeitig ausliefern können. Die Sandwiches sind nur 2 Tage haltbar!!!
Energie sparen fängt bei jedem selbst an!
Ich finde, wir sollen über die Klimaerwärmung diskutieren aber nicht in einer Manier, wo die Leute die sich sehr für dieses Thema engagieren, depressiv werden. Ich kenne viele Grüne die bereits im Alltag eine Lebensweise haben, die beinahe einem Todeswunsch nahe kommt. Ich erinnere nur an die Diskussion über das Waldsterben vor 20 Jahren. Da hat man uns auch weismachen wollen, dass die Berge errodieren werden und das Leben auf dem Planeten ausgelöscht wird. Für die unstabielen Menschen war da auch Weltuntergangsstimmung. Der Mensch funktioniert über Geld, d.h. das Materielle. Die Lösungen all dieser Probleme kann nur über das Geld, d.h. über Verursacherabgaben gelöst werden. Man kann da nicht gerecht sein . Wenn das Liter Benzin Fr. 5.-- kosten muss, dann ist es halt so. Natürlich ist es nicht "gerecht ", dass der Millionär sich das Benzin zu diesem Preis leichter leisten kann als die allein erziehende Mutter. Der Millionär kann sich auch jeden Tag ein Rindsfilet leisten und die armen nicht. Nur über den Preis können wir die Reduzierung des Verbrauchs der Rohstoffe bewirken. So funktioniert die Welt. Ich weiss es ist unpopulär, aber Geld regiert die Welt. Um dieser Tatsache engegen zu wirken, und eine künstliche Umverteilung des Geldes und des Einkommens über fiskalische Lösungen zu begegnen, ist für jeden, der das Geld erwitschaftet unmotivierend und lädt zu unproduktiven Umgehungsversuchen ein.
Wünsche Ihnen eine tolle Woche
Ich finde es vorbildlich und grossartig, wie sie mit dem Volk in Verbindung treten und dies mit einem Dialog und nicht nur einem Monolog wie die meisten anderen...
Die momentane Debatte über die bevorstehende "Energiekrise" im Zusammenhang mit dem Klimawandel erschafft wieder einmal Lügen und Märchen, welche schon vor Jahren entlarvt, aber leider wieder vergessen wurden. Da in der Presse leider meist nur Berichte von grossen Firmen und deren geldgierigen und skrupellosen Leuten erscheinen, werden schnell falsche Argumente in der Gesellschaft gefestigt. Hier nun mein Beitrag zu einem besseren Verständnis über die - eigentlich ganz logischen - wirklichen Fakten der Energiedebatte:
Atomkraftwerke sind keine Option. Sie sind hochriskant und produzieren strahlenden Atommüll. Durch die Wiederaufarbeitung verseucht die Atomindustrie die Umwelt. Es gibt keine privatwirtschaftlich betriebenen Atomkraftwerke. Sie benötigen massive Subventionen, vor allem die Haftung für Atomschäden wird zu 99,9 % an den Staat abgeschoben. Neue Atomkraftwerke sind keine Lösung gegen den Klimawandel. Die Atomindustrie verursacht bereits beim Abbau von Uran hohe CO2-Emissionen.
Man hört immer dieselben Argumente: Es drohten Stromlücke und Klimawandel – Atomstrom löse beide Probleme, weil er sauber und reichlich verfügbar sei. Das erste Argument ist alt: Die Atomlobby hat schon immer mit der Stromlücke gedroht, wenn sie ein AKW durchboxen wollte. Vor 20 Jahren ging es um das Werk Kaiseraugst. Damals prognostizierte der Verband der Schweizerischen Elektrizitätswerke (VSE), der Schweiz würden im Jahr 2005 zwei Kraftwerke in der Grösse von Kaiseraugst fehlen. Kaiseraugst wurde nicht gebaut – doch die Stromlücke blieb aus. Mit Prognosen ist es wie mit Statistiken: Traue keiner Prognose, die du nicht selber gefälscht hast.
Das zweite Argument, die Klimaerwärmung lasse sich nur mit neuen Atomkraftwerken verhindern, verunsichert, weil allen logisch erscheint, dass Atomkraftwerke weniger CO2 produzieren als Gaskraftwerke. Aber es ist ein unredliches Argument – sieben Gründe, weshalb es andere Lösungen braucht, als die Stromwirtschaft anbietet:
Gas und Uran sind endlich: Die bekannten Erdgasreserven reichen, gemessen am heutigen Verbrauch, noch knapp 70 Jahre. Die Internationale Energieagentur geht davon aus, dass sich der Gasverbrauch bis 2030 verdoppeln wird. Gas wird also sehr bald knapp und teuer werden. Der Uranvorrat reicht – wenn so viel AKW in Betrieb sind wie heute – noch etwa 60 Jahre. Wollte man nun weltweit alle gas-, öl- und kohlebefeuerten Kraftwerke durch AKW ersetzen, um den CO2-Ausstoss zu reduzieren, wären die Reserven binnen weniger Jahre erschöpft.
Atomstrom ist nicht CO2-frei: Die AKW-Befürworter behaupten immer, Atomstrom sei klimafreundlich, doch das stimmt nur beschränkt. In einer Kilowattstunde AKW-Strom stecken 90 bis 140 Gramm CO2, weil der Uranabbau und die Herstellung der Brennstäbe energieintensiv sind.
Ein GAU kommt teuer: Auch in den modernsten Reaktoren, die heute gebaut werden, kann es zu einer Kernschmelze kommen. Würde sich in der Schweiz ein «Grösster anzunehmender Unfall» (GAU) ereignen, entstünden Schäden in der Höhe von 4300 Milliarden Franken, wie das Bundesamt für Zivilschutz errechnet hat. Das entspricht dem 75-fachen des Bundesbudgets von 2007. Abgesehen davon, wäre wohl ein Grossteil des Landes während Jahrhunderten nicht mehr bewohnbar.
Gigantismus ist unklug: Die grossen Kraftwerke, die die Energieunternehmen propagieren, haben einen technischen Strickfehler: Sie sind zu gross, um effizient zu sein. In einem Atomkraftwerk wird nur ein Drittel der eingesetzten Energie wirklich in Strom umgesetzt – der Rest, also gegen 70 Prozent, entweicht als nicht nutzbare Wärme. Bei modernen Gaskraftwerken sind es etwas über 40 Prozent der eingesetzten Energie, die verpuffen.
Klein ist zukunftsträchtig: Kleine, dezentrale Blockheizkraftwerke, die Strom erzeugen und gleichzeitig Häuser heizen, erzielen einen viel besseren Wirkungsgrad. Diese Anlagen können rund 90 Prozent der eingesetzten Energie nutzen. Sie setzen auch viel weniger CO2 frei als ein grosses Gaskraftwerk. Zudem kann man sie mit Biogas, Klärgas oder Holz befeuern – wodurch überhaupt kein zusätzliches CO2 entstehen würde.
Sparen hilft: Am billigsten ist die Energie, die man gar nicht braucht. In der Schweiz propagierten jedoch die Stromunternehmen in den 70er- und 80er-Jahren Elektroheizungen, weil sie damit ihren Atomstrom loswerden konnten, den nachts niemand wollte. Es ist aber absurd, Häuser mit Strom zu heizen. Noch immer sind 250?000 solcher Heizungen in Betrieb – und zudem Millionen von ineffizienten Lampen, Haushaltgeräten sowie Industrieelektromotoren. Würde man konsequent nur die sparsamsten und besten Technologien einsetzen, könnte man sechs Atomkraftwerke in der Grösse von Mühleberg einsparen.
Effizienz bringt Geld: Volkswirtschaftlich brächte das konsequente Energiesparen einen doppelten Gewinn: Man bräuchte keine Kraftwerke zu bauen (ein neues AKW kostet mindestens 4,5 Milliarden Franken) und könnte zudem jährlich 10 Milliarden Franken Energiekosten einsparen, wie die Umweltorganisationen in ihrer Studie «Energieperspektive 2050» aufgezeigt haben.
Den Bericht und die Fakten habe ich von Greenpeace.
http://www.singles.ch/forum/viewtopic.p
Zitat:(So ist man denn manchmal sogar für etwas verantwortlich, das man gar nicht gewollt hat….).
Natürlich ist man verantwortlich für das was man Zeit seines Lebens bewusst anstellt!!!Nur würde ich nicht gerade so weit gehen meine "Lasten" zukünftigen Generationen aufzubürden.
Ich stelle mir die erste Geschichtsstunde in der Primarschule vor: Die alten Eidgenossen haben euch "ein Ei" gelegt und ihr tragt dafür die Verantwortung..!Sieht zu, dass ihr das Problem vor eurem Lebens-Abgang löst!
Geboren in einer kollektiven Paranoïa!
Aber was solls,jeder ist auch dafür Verantwortlich,dass er auf die Welt kam....warum um alles in der Welt wollte ich schon im ersten Wettlauf der erste sein?
Ihre Aussage in Ehren.Nur, in Klammern gesetzt, erscheint sie als etwas Beiläufiges, Nebensächliches ohne Verbindlichkeit, trotz ihrer Wichtigkeit.
Ach ja, noch was.Machen sie sich nur keine Sorgen über die Journalisten.Mir ist es allemal lieber sie hier zu lesen (trotz gegenteiliger Ansichten in vielem), als in der Zeitung.Da weiss ich ganz sicher, dass ihre Aussagen echt von ihnen kommen.Verständlich,dass mit ihrem Blog auf die Dauer ein Exklusivinterview praktisch nicht mehr von Nöten ist.Sollen sie selber schauen wie sie damit zurechtkommen.Gar viele von dieser Spezies nehmen's auch nicht immer so genau mit der Verantwortung ;-)
Herr Leuenberger, ich lese sie weiter und wünsche ihnen einen guten Tag
Blogger
Bin gerade über Ihren Blog gestolpert.
Da muss ich wirklich den Hut vor Ihnen ziehen! Ich freue mich darüber, dass Sie den Dialog mit dem Volk suchen. Gerade die Jugendlichen werden sie wohl auf diesem Weg viel eher erreichen.
Zur Energie:
Ich bin der Meinung, dass wir uns mehr auf die grösste Energiequelle überhaupt konzentrieren sollten. Die Sonne! Viele sagen, das Solarzellen noch zu teuer und ineffizient sind. Nun, wie sähe das denn bei einer Fläche von zum Beispiel Zürich aus? Wenn jedes Dach mit Solarzellen ausgestattet wäre, könnten wir uns ein Atomkraftwerk wohl schenken. Nun lässt sich vieleicht über die Umsetzung streiten. Nun, es müsste schon ein Gesetz geben, welches den Einsatz von Solarzellen obligatorisch macht. Man müsste in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft eine finanzierbares Produkt auf den Markt bringen, damit sich das Baugewerbe den Spass überhaupt leisten kann. Bei so grossen Mengen kann der Preis sicher einiges heruntergeschraubt werden. Ich bin kein Mathegenie, aber, bis wir den Preis eines Atomkraftwerks erreichen, können wir uns doch einiges leisten.
Freundliche Grüsse und eine gute Woche
Diego Bürgin
what next? - ein paar vorschläge: sämi als partime brummbär im bärengraben (als ersatz für den verstorbenen bär urs) - blochi macht reality tv und switched then job für eine woche mit sozialvorsteherin stocker und räumt auf - pascal wandert auf dem st. jakobsweg bis zu seinem rücktritt - doris hütet strickend um die wette mit a.br. ruth die neue bundeshaus kinderkrippe - und hansrudi steigt in die fussstapfen gotthelfs und wirkt als aushilfspfarrer in lützelflüh!
judihui und trallera!
Diese Woche geht es im Parlament also um die Sache mit dem CO2 betriebenen Verkehr. Ich möchte schon vor dem Erscheinen ihres neuen Beitrages hier im Netz, einen Denkanstoss geben, der in eine eigentümliche Richtung geht.
Ich habe folgende Idee:
Im Strassenverkehr sind nur noch Fahrzeuge zugelassen, welche nicht schneller als 80 km/h fahren (wie Lastwagen). Die Fahrzeuge werden entweder plombiert oder neu dieser Vorschrift entsprechend hergestellt. Als Resultat verspreche ich mir weniger CO2-Ausstoss, zudem mehr Platz auf der Autobahn, weniger Lärm, mehr Sicherheit, weniger Verkehrstote.
Das Raserproblem wäre gelöst.
Attraktiv wäre, neue Technologien für Fahrzeuge zu entwickeln, welche nicht dem heutigen Anspruch an Kraft und Schnelligkeit genügen müssen. Ein Traum von der Autoproduktion in der Schweiz. Da kommt sogar die Wirtschaft ins schwärmen!
Ich finde, dass die Erhöhung des Benzinpreises keine Lösung ist. Auch weniger betuchte Menschen werden sich deretwegen nicht einschränken. Sie haben einfach am Ende des Monats weniger im Portmonnaie.
Herr Leuenberger, hat in der Schweiz eine Idee wie die meinige eine Chance? Ich weiss, dass auch eine noch so geniale Idee eine Mehrheit finden muss und dass das Resultat meist ein flügellahmer Kompromiss ist.
Freundliche Grüsse und eine gute Woche
Ich finde es toll, dass so wichtige wirklich globale Themen endlich auch einemal auf einer zweiten Schiene diskutiert werden. Ich finde es schade, dass wir in unserem Land langsam aber sicher "aus politischer Korrektheit" zu Neinsagern mutieren. Von grüner Seite her wird gesagt, Atom stopp aber der Grimselsee darf auch nicht erhöht werden. Sonnenenergie ja, aber der Denkmalschutz und die Bauvorschriften verbieten die meissten Standorte, Windkraft ja, aber hat die grüne Fraktion im Lande schon einmal in die Nähe von solchen Windmühlen begeben? Das ist dann gar nicht leise! Und bei den meissten Bauplätzen wäre sowieso der Naturschutz dagegen. Atommüll im eigenen Land: Aber sicher nur bitte im anderen Kanton. Als ob es ein Rolle spielen würde, wo in der Schweiz ein nukleares Leck in einen Endlager entsteht. Die Schweiz ist zu klein, der Schaden wäre überall spürbar, egal wo das Lager ist. Es wäre an der Zeit, dass unsere Politiker endlach einmal die Realität sehen würden. Sie sagten in Ihrem ersten Blog: ... bis es z spät ist ... Es ist bereits zu spät! Eine Kleidermarke macht bereits mit "Global warming" Reklame auf den Plakaten. So weit sind wir. Den sprichwörtlichen Fünfer und das Weggli, das hätten die Grünen mit etwas mehr Vernuft vor 20 Jahren noch bekommen, aber heute heisst es Schadensbegrenzung. Ich finde grundsätzlich sollte alles was direkt erneuerbar ist ( Wasser ) modernisiert und ausgereitz werden. Dazu müssen die Grünen etwas von ihrer Linie der Kompromisslosigkeit abrücken. Alles was CO2 erzeugt ( Gaskraftwerke ) sollte dies kompensieren und zwar nicht durch Ablassscheine oder eine Abgabe. Ebenso sollte man die Elektronikindustrie dazu zwingen, dass die Geräte an der Steckdose abgeschaltet werden müssen und zuguter letzt muss sich jeder Bürger an der Nase nehmen, damit unsere Kinder auch noch eine Zukunft haben werden. Halten Sie dem Parlament ruhig weiterhin den Spiegel vor.
Zur Energie:
CO2 Ausstoss. Was Sie hier alles aufführen hat nicht, aber auch gar nichts mit der Realität zu tun. Ein Beispiel bitte: In der Schweiz werden aufgrund "Ihrer neuen Normen" die Heizungen nach und nach abgesprochen. Der gute alte CTC Kessel wird bein uns in Basel demontiert und in St. Louis neu installiert. Super! Zahlreiche EFH Besitzer haben heute leider noch nicht realsiert, welche Kosten Sie hier verantstalten. Klar ist; Sie müssen die teueren neuen Heizungsinstallition nicht selber berappen.
Mit freundlichen Grüssen
L. Bona
http://www.kmu-park.ch
Ich verstehe nicht sehr viel von Politik und den verschiedenen Parteien, doch ich kann sagen Sie sind einfach der coolste Bundesrat, den es gibt!
Persönlich finde ich es tragisch, dass wir überall Fortschritte machen möchten (was ja gut ist) und nur in der Energiepolitik einige wieder zürück zum gifigen und alten Atomstrom gehen wollen. Bitte denkt doch an eure Kinder und Grosskinder, auch wir wollen einmal gesunde Grosseltern werden!
Atalja
Liebe Blogger
Ich bin fast vom Stuhl gefallen, als ich meinen Namen im dritten Bericht von Herrn Leuenberger gelesen habe ;-)
Herr Leuenberger schreibt, dass Normen (bzw. Gesetze und Vorschriften) notwendig sind. Wenn damit Normen gemeint sind, welche finanzielle Anreize für die Bürger bilden sollen (oder den tlw. unsinnigen Föderalismus beseitigen), bin ich einverstanden.
Peter Baumeler (Einrag vom 2007-03-18 23:47:03) bringt es auf den Punkt: „Warum wird in der Schweiz nicht mehr Umweltpolitik über finanzielle Anreize gemacht?“ Er spricht mir hier voll aus dem Herzen.
Luc (Eintrag vom 2007-03-19 09:25:53) wird als umweltbewusster Bürger sicher nicht mehr auf eine Ölheizung setzen, muss zum heutigen Zeitpunkt jedoch einiges mehr an eigenen finanziellen Mitteln für eine Luftwärmepumpe als für eine Ölheizung aufwerfen. Vielleicht zieht er ja in den Kt. SG um …
Danke Diego Bürgin für deinen Eintrag (vom 2007-03-19 11:46:05)! „Wenn jedes Dach mit Solarzellen ausgestattet wäre, könnten wir uns ein Atomkraftwerk wohl schenken.“ Auch diese Idee unterstütze ich (aktiv) :-)
Den lesenswerten Link von Markus (Eintrag Markus K. Zimmermann vom 2007-03-17 12:28:35) auf die Kolumne von Patrik Etschmayer (www.nachrichten.ch/kolumne/270179.htm) kann ich auch empfehlen.
Herr Leuenberger, ich wünsche Ihnen viel Humor bei der Durchsicht der teilweise doch kuriosen Einträge (Eigenwerbungen, Rücktrittsforderungen, etc.) und freue mich, weiterhin interessante und konstruktive Einträge von Ihnen und den übrigen Bloggern lesen zu dürfen. Weiterhin viel Erfolg!
Freundliche Grüsse
Hans Dijkgraaf
Wie wäre es, wenn erst einmal die Flugzeug welche ihre Schadstoffe in grosser Höhe verbreiten einmal genauer unter die Lupe genommen würde, ehe man immer mehr die kleinen für die Sünden der GROSSEN bestraft ?
E schöni Woche !
zum Eintrag:
Bisher dachte ich immer noch, dass Bundesräte einen sehr harten und sehr intensiven Job hätten. Aber Sie scheinen wirklich unterbeschäftigt zu sein oder werden Sie infolge Ihrer "Surferei" Ihr Amt vernachlässigen und unser Land schädigen? Mit freundlichen Grüssen
Yves Holenweger SVP-Fraktionschef im Grossen Stadtrat von Luzern
möchte ich nur anmerken, dass Herr YH das Sprichwort:"Wenn Du redest, dann muss Deine Rede besser sein, als Dein Schweigen gewesen wäre" offenbar nicht kennt.
Wenn wir schon bei den Metaphern sind, kommt mir zu Ihrer Departementspolitik nur das in den Sinn: "Die Steinzeit wurde nicht beendet, weil es keine Steine mehr gab, sondern bessere Alternativen."
Irgendwie müsste das auch für die Umweltpolitik gelten.
Mit freundlichem Gruss
Nina 424671 unterstützt diese These. Als weltinformierte Gruppe kann das ein Wort sein.
Im Gotthard sind zu hohe Temperaturen vorhanden. Mit diesem Volumen könnte man den ganzen Tessin beheizen und mit Warmwasser versorgen. Diese Technologie ist vorhanden und kann ab Stange von unseren Industriellen gekauft werden.
Den notwendigen Strom für Genf, Schaffhausen und Basel kann man mit Gezeitenkraftwerken beim Seeauslauf ersetzen. Diese Quelle ist gleichmässig und versiegt selten.
Mit Wärmetauscher kann man aus Wasser und Luft - Differenz - Temperaturen erzeugen und damit das Waschwasser der Haushalte vorwärmen.
Fahrzeuge; im speziellen Autos; kann man mit der neusten Klebetechnologie 100% leichter bauen. Diese Schubladentechnologie ist schon seit 1975 geplant gewesen. Wo fährt man denn noch schneller als 100 Kmh?
Wasser kann man auch in die Höhe pumpen mit der Wasserenergie aus Flussläufen.
Flugzeuge, es tut mir leid, die Touristen sind zur Weltplage geworden. Sie fliegen 1 bis 5 Wochen in ein Land, kennen dieses Land nicht und reisen wieder ab, ohne dass Sie damit etwas erreicht haben. Kerosin gehört gleichgestellt /pro Liter Einheit versteuert. Die Herstellung von Kerosin ist etwas teurer als das von Diesel oder Benzin, weil die enthaltene Feuchtigkeit vom Benzin oder Diesel ausrechen würde, um jede Turbine vereisen zu lassen.
Löhne der Spezies Manager, alles über SFR 500 000 Einkommen gehört dem Staat.
Wir könnten diese Liste weiterführen und wünschen nur noch die Gleichstellung von Mann und Frau auch im Bundeshaus Bern, meinte Nina Blogger (geschützter Beitrag)
Wie ich sehe, erfreut sich Ihr Blog reger Beteiligung. Das freut mich sehr und ich hoffe, dass er ebenso von Standhaftigkeit, wie von ausdauernder Qualität sein wird. Ich freue mich jedenfalls darüber und wünsche Ihnen viel Erfolg damit. Da Sie bestimmt eine Menge zu lesen haben, will ich mich in den folgenden Fragen so kurz wie möglich fassen:
In der Stellungnahme des Bundesrates stützen Sie sich gemäss „Der Bund“ (22. Februar, 2007, Seite 6) auf das Szenario 3 „Neue Prioritäten“. Gemäss diesem Szenario hätten wir vier Varianten zur Deckung der „Stromlücke“ zur Verfügung: 1 AKW (1600MW) oder 4GuDs oder die dezentrale Wärmekraftkopplung oder wir könnten (in diesem Szenario zum ersten Mal gegenüber Szenario 1 und 2) die gesamte Stromlücke mit erneuerbaren Energien und dem Ausbau der Wasserkraft abdecken (Energieperspektiven 2035 – Management Summary, von www.admin.ch heruntergeladen). Wie kommt es, dass bereits heute die offzielle Stellungnahme der Axpo, Michael Kohn, der SVP, der FDP und der CVP diejenige ist, dass wir definitiv ein AKW brauchen, wenn gemäss dem von Ihnen gewählten Szenario dies nur eine von vier Varianten darstellt? Wenn wir bereits tiefgreifende Massnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs in Kauf nehmen und auf Szenario 3 setzen, dann sollten wir doch die Varianten die dieses Szenario ermöglicht auch ausschöpfen (keine AKW, kein fossiles Kraftwerk, Wärmekraftkopplung mit Biomasse, Erdwärme, Solar und Wasser). Und nicht gleich wieder einen Schritt rückwärts machen. Oder habe ich da etwas missverstanden?
Die Studie geht weiterhin davon aus, dass die Wirtschaft um 1% pro Jahr wächst und der Stromverbrauch 0.4% pro Jahr zunimmt. Wohin führt dies? Die Wirtschaft kann nicht endlos weiterwachsen. Jeder Gymnasiast weiss vom Biologieunterricht her, dass eine Bakerienkolonie nicht unbeschränkt weiterwachsen kann, weil die Petri-Schale auf dem Versuchstisch zu klein ist. Sollen wir es wirklich zu dieser „Selbstlimitierung“ kommen lassen?
Welche Folgen hat der Wiedereinstieg in die Atomenergie in der internationalen Politik? Wie können wir dem Irak vorschreiben, kein AKW zu bauen, wärend wir selbst ein neues planen? Welche Folgen hätte ein solches Vorhaben für die Glaubwürdigkeit der atomaren Proliferation im internationalen Kontext des nahen und des fernen Ostens ?
Wieviel kostet Atomstrom wirklich? Weshalb gibt es auf der ganzen Welt kein einziges freimarkwirschaftliches Atomkraftwerk? Die Aussagen von AXPO und Co sind unglaubwürdig. Ein Beispiel: die Entsorgung der Wiederaufbereitungsanlage Sellafield in England wird bereits heute, vor dem Start der Entsorgung, mit über 70 Milliarden Euro beziffert. Wieviel von den wahren Atomstromkosten stehen auf der Stromrechnung und wieviel wurde damals und heute von den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern geleistet?
Bei Vorstössen der bürgerlichen Parteien wünsche ich mir mehr Präzision: Weshalb will man den Grimselstausee ausbauen? In erster Linie führt dies nicht zu einer höheren Nettoproduktion (das Einzugsgebiet des Stausees bleibt ja dasselbe), sondern nur zu einer höheren Pumpkapazität, um mit Strom mehr Geld zu verdienen (mit billigem Strom Wasser raufpumpen und dann wieder teuer verkaufen). Dient dies der Sache? Wenn ja, wie genau? Könnte damit die Fluktuation von Windkraft aufgefangen werden? Könnte die Schweiz zu einer nachhaltigen europäischen Drehscheibe für Windstrom werden? Für Atomstrom ist sie dies ja bereits schon.
Nun einige Vorschläge:
Wie wäre es mit einem progressiven Strompreis? So könnte der Grundbedarf für Licht, Kochen usw. gedeckt werden. Wer mehr will (für eine Elektrospeicherheizung, oder für den standby Fernseher), kann dies haben, zahlt aber wesentlich mehr. Langfristige Sparanreize.
Heizen mit Wärmepumpen, die nicht elektrisch, sondern mit Bioethanolmotoren, Biodieselmotoren oder Biogasmotoren angetrieben würde, hätte einen erheblich besseren Wirkungsgrad zur Folge als die strombetriebenen Wärmepumpen. Die Abgaswärme könnte ebenfalls zum Heizen verwendet werden. Zudem könnte der Treibstoff in beschränkten Mengen lokal gespeichert werden (wie dies ja bereits heute in Form von Heizöltanks der Fall ist). In Alaska und Kanada sind diese Maschinen bereits im Einsatz, da dort die Energie knapp ist (allerdings mit fossilen Brennstoffen befeuert).
Die Elektrizitätswerke sind auf Grund ihrer markwirtschaftlichen Ausrichtung daran interessiert, möglichst viel Strom zu verkaufen. Inwiefern können demnach deren Argumente unbefangen sein? Ich verweise hiermit auf die starke Präsenz der Energielobby im Ständerat.
In der neuesten Ausgabe des ETH-Globe lese ich, dass hohe Energiepreise einen „Segen“ sein können, da sie zu einem unvergleichbaren Wirtschaftsaufschwung führten. Weshalb springt man da nicht auf? Das sind neue Arbeitsplätze. Innovation. Technologie. Inwiefern schadet der Wiedereinstieg in die Atomenergie diesem Aufschwung? Oder bleibt er ganz aus, da subventionierte Atomenergie immer zu „billig“ auf der Stromrechnung erscheinen wird, als dass man auf Alternativen umsteigen würde?
Die Agrarwirtschaft hätte mit den neuen erneuerbaren Energien (Biomasse, Biogas usw.) ein zusätzliches Standbein, dass es evt. erlauben würde, die Landwirtschaft entgültig von der Abhängigkeit der öffentlichen Hand zu befreien. Inwiefern würde sich mit dem Verzicht auf Atomstrom, die Subventionsproblematik der Landwirtschaft lösen lassen?
Und nun eine letzte Frage an Ihre ausdauernde Geduld: Tschernobyl, Three Mile Island und Mayak bei Tscheljabinsk haben uns gezeigt, dass Supergaus keine Fiktion eines Wahrscheinlichkeitsmathematikers sind, sondern vielmehr die bittere Realität. Wie würde die Schweiz, Europa, nach einem Supergau aussehen? Gibt es dafür Szenarien? Welches genaue, unumgehbare Argument rechtfertigt es, uns dem Risiko eines atomaren Supergaus auszusetzen?
Nach all den Fragen, nun noch ein Wunsch: Bitte führen Sie Ihren Blog weiter. Eine tolle Idee.
Mit freundlichen Grüssen
M. Bodendorfer
Grüezi mitenand. Mir sind aus anderem Zusammenhang die Bewilligungs-Hürden beim Aufstellen von Windrädern in der Schweiz bekannt - auch das politische Zerren im Energiebereich in der Schweiz und anderenorts.
Es liegt mir daran, aus anderer Sicht einen Beitrag zu dieser Diskussion zu leisten.
Wenn ein Staat Energie im Ausland einkaufen muss (z.B. Gas und Öl), so belastet dies den so genannten "Aussenbeitrag" --> der Staat macht also im Ausland Schulden.
Erzeugt derselbe Staat die Eenergie jedoch im Inland, so entfällt die Rechnung aus dem Ausland. Der Aussenbeittrag bleibt neutral.
Im Laufe der Jahre würde dieser Effekt für die Volkswirtschaft einen grossen Vorteil bringen - eine Art Zinseffekt.
Dieser Aspekt wird in der klima-erhitzten Diskussion meist vergessen.
Ermenswil, 19. März 07
Christian Link
Dipl.-Betriebsökonom (FH)
Da ich bis vor kurzem Raucher war, weis ich, dass auf jedem Päckli Zigaretten steht: Rauchen ist tödlich. Eigentlich müsste man auf jedes Päckli mit Halogen- oder Spotbirne schreiben müssen: Vorsicht AKW-Energiefresser. Wir empfehlen Sparlampen.
Da ich mich bisher nie so recht mit dem Thema CO2 auseinander setzte, kann ich mir auch aus Ihrem Blog trotz den sehr umfangreichen hoch stehenden Kommentaren und Informationen noch keine abschließende eigene Meinung bilden. Ich bin froh, in dieser schwierigen Materie nicht in Ihren Schuhen stecken zu müssen und das ich trotzdem jeden Tag mehr Strom aus der Steckdose beziehen könnte als ich benötige. Das einzige das ich mit Sicherheit weis, ist, dass die Energie zu billig ist und aus diesem Grund auch im allgemeinen zuwenig energiebewusst damit umgegangen wird.
Freundliche Grüsse und eine gute Woche
Walter Röthlisberger
Der Verkehr, insbesondere der Luftverkehr wird steuerlich und durch sonstige indirekte Subventionen dermassen gehätschelt. Wenn wirs schaffen, die unter dem Deckmantel des freien Handels segelnden Hobbies verschiedenster Akteure wieder in einigermassen realistische Bahnen zu lenken, ist schon viel gelungen. Dazu wünsche ich uns und unserer Regierung - jedenfalls denjenigen Migliedern, die überhaupt willens sind, etwas Konstruktives zu unserer Zukunft beizutragen - alles Gute und das Verständnis von Mitbürgern, die nicht nur ihr Portemnnaie und das neueste Handy-Modell oder Waschmittel im Kopf haben.
Ich frage mich, ob es bei dem heutigen Stand der Technick, bei dem man für alles Filter herstellen kann, nicht möglich ist
auch CO2 aus den Abgasen auszufiltern. Als Laie liege ich eventuel ganz falsch, aber eine Überlegung ist es doch wert.
Freundliche Grüsse
A.Duppenthaler
Danke für Ihre Superidee, diesen Blogg zu führen. Ich habe heute eine 60 Watt Glühbirne durch eine 12 Watt Energiesparlampe ersetzt. Werde auch die anderen Glühbirnen ersetzen.
Ich habe noch eine für mich sehr wichtige Frage. Wieso schauht die Welt zu wie die letzten Urwälder abgeholzt werden?
Bäume produzieren durch die Photosyntese
Sauerstoff und entziehen dabei der Luft CO2.Oder ist die Assimilation von Soyafeldern, Palmölfeldern, etc. höher?
Ich fordere einen sofortigen Stop des
abholzens der letzten Urwälder und Wälder.
Dieses währe auch ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Vielleicht setzen Sie sich für diese Idee ein. Der WWF hätte sicher freude daran und würde sich sicher auch auf ein Gespräch mit Ihnen freuen.
Mit freundlichen Grüssen A. Amigo
http://tagblatt.ch/index.php?artikelxml=1304509&ressort=tagblattheute/schlagzeilen&jahr=2007&ressortcode=tb-os
Ob die Kraftwerk - Lobby an sowas Freude haben wird?
Gratuliere zum gelungenen Blogg!
Aber zwei Gedanke zur Energiediskussion: ein grosser Teil fängt bei jedem einzelnen von uns an. Brauche ich wirklich alle 6 Monate das neuste Handy, benötige ich all die billigen Klamotten made in China oder India, muss ich wirklich mit dem Auto dringend in die Stadt für den Ausgang? Wenn ich diese Fragen (auch teilweise) mit nein beantworte, sollte mein Handeln klar sein.
Zum Zweiten: jede Schweizerin und Schweizer kann mit dem Wahl- und Stimmzettel mitbestimmen, Wir müssen es nur machen und die Leute wählen die bereit sind Dinge zu ändern!
Ich bewundere Ihre Engelsgeduld im berner Bundeshaus für die mir unverständliche Lobbypolitik statt der von mir und vielen anderen Bürgern gewünschten Sachpolitik? Die Klimaerwärmung ist Tatsache! Sinnvolle Massnahmen sind baldmöglichst zu realisieren. Wieso wird denn in Bern nur über ein ev. in 20 Jahren zu erstellendes Kernkraftwerk gestritten? Ob es je eine Stromlücke geben wird, entscheidet in unserer freien Marktwirtschaft doch der Preis.
Heute müssen wir mit dem vohendenen Wissen die Energieeffizienz und das Energiesparen endlich tatkräftig an die Hand nehmen und die echten erneuerbaren und einheimischen Energien dezentral fördern. In der FDP vom Bezirk Meilen informieren wir zu diesem Thema seit bald einem Jahr mit je einer monatlichen öffentlichen Veranstaltung. Artikel dazu unter www.fdpbezirkmeilen.ch Wenn jede Bezirkspartei (ob rechts oder links, grün oder rot) ihre Hausaufgaben zur Klimaerwärmung so pflichtbewusst an die Hand nehmen würde, hätten wir bald zuviel Strom, statt der angedrohten utopischen Lücke.
In Zukunft ist gegen die Klimaerwärmung eine konstruktive Zusammenarbeit nötig, denn nur gemeinsam und ohne Eigennutz können wir diese ehrgeizigen Ziele erreichen. Wir bieten gerne Hand dazu.
Ich wünsche Ihnen weiterhin ganz viel Kraft und Energie für Ihren nervenaufreibenden Job
Regula Baggenstos, dipl.Ing.FH
Anders verhält es sich im Bereich des Konsumverhaltens des Bürgers. - Und das ist natürlich der Bereich, der dann halt auch mit dem Verständnis der persönlichen (Bewegungs-)Freiheit zu tun hat.
Da ist es sicher einmal interessant zu wissen, wieviel % des allgemeinen Energieverbrauches in unserem Land auf mehr oder weniger sinnlosen Konusm zurückzuführen ist. - Was reinier Luxus ist...
Was verbrauchen wir an Energien, um uns zu vergnügen, abzulenken? - Ich will hier nicht ein Miesmacher sein. Aber wenn die Umweltproblematik weiter zunimmt, der drohende Stromenpass nur mit sehr grossen Opfern überbrückt werden kann, die keiner bringen will?
Könnte es sein, dass wir nicht darum herum kommen, unsere Selbstverständlichkeiten in einigen Lebensbereichen mittelfristig auf die Seite legen zu müssen, damit das System Erde auch noch in einhundert Jahren funktionsfähig ist? - Und ich bin fast 100% sicher: Auch hier wird sich, wenn der Bedarf dafür da sein sollte nur etwas ändern, wenn das von gesetzeswegen geschieht. Freiwillig machen das die wenigsten. - Und das genügt nun mal nicht.
-Oder machen wir mehr oder weniger weiter wie bis anhin und werden dann ja sehen was kommt...
Ihre Aktion erinnert mich an das Buch von : Parkinsons Gesetz
Mit freundlichen Grüssen
Mats Barbey
http://www.retofischer.blogspot.com
- sinnvolles Lüften
- weniger heizen
- bewusstes Autofahren
- kein Standbymodus bei Geräten
- Sparlampen einsetzen
- und ganz vieles mehr...
Die Beispiele sind zahlreich. Man muss nur den Willen dazu haben! Also fangen wir besser heute als morgen damit an.
Weitere AKWs aufzubauen grenzt eigentlich bereits an Debilität. Wie verweifelt muss man sein um nicht nur sich selbst, sondern auch alle Folgegenerationen in Gefahr zu bringen?
CO2 wird uns nicht umbringen. Was uns aber umbringen wird, ist Wahrheitsresistenz. Wahrheit ist das, was man nicht im Fernseher sieht. Darum mein Tipp: Statt Sparlampen rein, TV-Geräte raus.
Bravo pour avoir crée ce blog!
Simplement que pour de ce qui est des déchets, nous avons certaines solutions, soit ils ne sont pas a cent pour cent efficace. Mais attendre ou participer a une solution européenne sera longue, et d'ici là......
Vous avez permis le ré-aussement d'un barrage, ce qui est bien.
Ma question est, pourquoi nous ne pourrions pas ré autoriser la construction de nouveaux barrages en suisse. Nous en dépendont de 56 % !!!
Bonne journée, salutations
Ich habe Erfahrungen gemacht in dieser Hinsicht in Verbindung mit einem Betriebsneubau und dabei wollte ich Erdwärme verwenden. Ein anerkannter Experte hat die Berechnungen gemacht und derselbe Experte ist auch Beauftragter vom Kanton. Der zuständige Beamte im Bauamt hat sich äusserst kurios verhalten und daraus hätte sich eine Bauverzögerung ergeben, weshalb ich dann dem Erdgass den Vorzug gab.
Leider muss ich feststellen, dass es in dieser Hinsicht noch allzu viele Fehlleistungen gibt und oft auch der falsche Ansatz verwendet wird. Die Politik neigt heute noch immer dazu Menschen zu bestrafen, als Anreize zu schaffen. Anreize für erneuerbare Energie bringt weit mehr als Preiszuschläge auf herkömmlichen Energieträgern. Wann endlich wächst diese Erkenntnis?!
http://www.voeschi.ch
Frage: Sagen Sie die Wahrheit? nichts als die Wahrheit? oder spielen wie immer in der Politik ganz andere Fakten eine wesentliche Rolle in Sachen Umweltschutz etc.? Was sagt Ihnen Herr Bundesrat Leuenberger der Begriff" CAMTRAILS". Was wird hier ohne offizielles Wissen der Politik aber auf Geheis der UNO via Flugverkehr auf unsere Köpfe herunter lieseln? (hppt://www.camtrails.ch)
Kennen Sie den VIDEO Film der BBC über die Globale Lüge, wenn nicht, dann kann ich Ihnen die Verbindung aufzeigen:
http://video.google.de/videosearch?q=swindle+global.
Nach alledem habe ich den Glauben an unsere Regierung, resp. deren Interessen, verloren. Insbesondere erst recht, wenn ich lese, dass unser Gesundheitsminister auf einer Tagung der "BILDERBERGER"-Geheimloge eingeschrieben war.
Deshalb: Nur die Wahrheit,und nicht als die Wahrheit.
Es grüsst Sie freundlich
Alfred Waldvogel
Die Diskussion muss geführt werden. Unabhängig davon arbeitet die Industrie für Erneuerbare Energien weiter.
Beispiel:
aus www.InvestInNature.ch/News
20.03.07 - Windenergie wird auch im 2007 stark ausgebaut.
Aufgrund der bestehenden Auftragslage und der zu erwartenden Produktionssteigerung in der Windenergie Branche werden voraussichtlich weltweit ca. 18000 Megawatt Leistung /Windenergieanlagen im 2007 neue installiert. Dies entspricht ungefähr 15-16 AKW's der Grösse von Leibstadt. Schneller, ökonomischer und ökologischer kann keine andere Energiequelle ausgebaut werden. Zudem ist mit einem Wachstumstrend in ähnlicher Höhe über die nächsten Jahre zu rechnen, sodass im 2010 bereits mit ca. 27000 Megawatt/ca. 22 AKW's, im 2015 ca. 55000 Megawatt/ca. 45 AKW's jährlich neu installierter Windkraft gerechnet werden kann.
20.03.07 - Marktstudie / InvestInNature
Natürlich müssen auf allen Gebieten weitere Anstrengungen unernommen werden, um den Klimawandel zu stoppen.
Die Zukunft wird aus Wasserkraft, Windenergie, Sonnenenergie, Erdwärme etc. bestehen.
In der Zwischenzeit ist es mehr als normal, dass man z.B. Gaskombikraftwerke baut, zumal der Ausstoss des CO2 bald auf ein minimum reduzieert werden kann - durch CO2-Bindung nach dem Verbrennungsprozess - siehe www.alstom.com. Aber Gas, Kohle, Oel, etc, sind endliche Energiequellen, sodass letztendlich nur die Erneuerbaren Energien "überleben" werden.
Gruss an Bundesrat Leuenberger, an alle Blogger und allen einen schönen Tag.
Markus Schöpfer
Ich bi ide erste FMS i Oerlike und mer hend momentan i Informatik grad s Thema Blogg. Finds ächt guet das Sie de erschti Bundesrat sind wo eine gmacht het. Wiiter so!!!
also wie bei den meistens anderen, vorerst gratulation zum blog! spannend zu lesen. bring wohl auch die politik wider ein wenig näher an meine generation (bald-wähler; jungwähler). denn dieses thema ist wohl eines der wichtigsten meiner generation, doch die playstation ist wohl spannender als die eigene zukunft...naja, schade eigentlich. wobei, ausnahmen gibt es ja und die bestätigen bekanntlich ja die regel.
doch nun definitiv zur energiepolitik:
1. alternative enerigiequellen sind sicherlich kein schlechter anfang. doch leider momentan zu unwirtschaftlich und ineffizient für die schweiz. wir haben nicht ständig sonne, die winde wehen nicht immer und die wasserkraft ist nur noch beschränkt auszubauen, da wir bereits viele(oder sogar die meisten) flüsse und seen für wasserkraft nutzen. doch in anderen länder macht dass durchaus sinn. wie z.b. die windkraft in deutschland oder die wasserkraft in der schweiz. doch das würde bedingen dass man nicht mehr nur national sondern international das energieproblem angeht. nur so könnten alternative-energiequellen heute effizient genutzt werden.
2. zur atomkraft wird immerwieder tschernobyl in errinerung gerufen. klar, was damals passierte darf auf keinen fall wieder passieren. und auch klar ist dass man das restrisiko nie auf null bringt. doch der mensch lernt aus fehlern, der gleiche wie in tschernobyl wird sicherlich nie wieder passieren. im weiteren wird die entwicklung in der sicherheit der atomkraftwerke zwischen der generation der schweizer kraftwerke und den neuen als revolution beschrieben.
was auch nicht zu unterschätzen ist, dass bald ein staat welcher den holocaust leugnet, frauen immernoch steinigt und unterdrückt bald im besitze von waffenfähigem plutonium und folgedessen einer atombombe ist. die wahrscheinlichkeit dass da irgendwas passiert ist x-tausendfach grösser als dass es zu einer kernschmelze in einem atomkraftwerk kommt. oder noch einer; russland "lagert" seit jahren atom u-boote an der küste des barents-sees, grösstenteils unbewacht. was damit alles geschehen könnte....unvorstellbar. diese beispiele habe ich nur als kleiner gefahrenvergleich angeführt.
und doch, ein akw soll kein freipass in der energiepoltik sein, sondern bloss eine übergangslösung bis man in 30-50 jahren die energiedebatte international geregelt hat und keine versorgungslücken mehr auftreten können.
vieleicht habe ich mich bei einigen fakten ja getäuscht, aber immerhin setze ich mich mit meiner zukunft auseinander. nicht wie viele andere 18-jährige. doch dies nur als kleine randbemerkung.
nun hoffe ich, dass du weiterhin bloggst und somit zumindest einige jugendliche zum wählen bewegen kannst.
Sie haben sich in der über den Werbespot von Köbi Kuhn negativ geäussert: Meine Frage: Haben Sie in der Zwischenzeit einmal mit Herrn Kuhn ausgesprochen und ihm Ihren Aerger persönlich erklärt? Drücken Sie beim nächsten Nati Matsch mit gemischten Gefühlen die Daumen für die Schweiz oder hat diese Sache keinen Einfluss auf Ihr Fanempfinden?
Mit freundlichen Grüssen Renato
...
- Ich frage mich allerdings wie das mit dem progressiven Strompreis umgesetzt werden sollte. Das kann man ja kaum kontrollieren. Da wäre mir der Datenschutz doch lieber...
- Heizen mit Wärmepumpen... sofort! Das Problem liegt allerdings meistens auch an Altbauten mit schlechter Isolierung etc. Da bringt auch sowas nicht mehr viel. Trotzdem - unbedingt diesen Weg einschlagen für alle Neubauten.
- Ja: Atomenergie erscheint meiner Meinung nach zu "billig" auf der Rechnung. Zudem meinen fälschlicherweise zuviele Leute, dass Atomenergie CO2-Neutral sei... was überhaupt nicht stimmt. (vor- und nachgelagerter Industrieprozess). Hier sollte man mal ein bisschen Aufklärung betreiben! Wieso nicht einfach Atomenergie teurer machen? Ist da die Atom-Lobby zu stark? Kommt man dagegen nicht an?
- Die Agrarwirtschaft könnte da meiner Meinung nach tatsächlich einen neuen Wirtschaftszweig finden, wenn endlich mal die Tankstellen mit alternativem Treibstoff ausgestattet wären. Da gibt es meines Erachtens viel zu wenige davon.
- Sowieso, auch wenn das Risiko eines Supergaus extrem klein ist, sollte man es trotzdem nicht eingehen, finde ich. Auch die wirtschaftlichen Schäden wären immens.
Übrigens: Ich bin nach wie vor sehr erfreut, dass Sie diesen Blog weiterführen und wünsche Ihnen viel Spass und Erfolg im Bundesrat und beim Bloggen! :)
Ich versuche immer wieder das Verhältnis unserer Massnahmen ob politisch oder wirtschaftlich sowie eben auch aktuell energietechnisch gegenüber unserem Umfeld abzuwägen. Da sind wir Schweizer also derart abgehoben gegenüber Europa, dass ich mir da echt kritische Fragen stellen muss. Konkret: ca. 8 Mio Menschen nutzen tagtäglich die schweizer Infrastruktur betreffend Energie gegenüber knapp 500 Mio Menschen in der EU. Ich weiss sehr wohl, dass unsere Energiebilanz pro Kopf überdurchschnittlich ist und wir daran arbeiten müssen, jedoch frage ich mich ernsthaft ob wir da das richtige Augenmass haben. Dass nicht jeder bei all seinen Handlungen soviel Weitblick und Übersicht hat ist wohl auch verständlich aber dafür haben wir in Bundesbern schliesslich Spezialisten die sich diesen Aufgaben stellen!
Hin und wieder frage ich mich, ob diese Spezialisten sich wirklich den echten Problemen annehmen, oder ob da nicht doch mit viel Aufwand die eigene politische Position zementiert wird?
Ich möchte da auch ganz Stammtisch- bzw. Blog-konform auch einige konkrete Punkte ins Feld führen:
- Da wird eine Sondersteuer für 'grosse Geländewagen' gefordert, weil diese offenbar überdurchschnittlich Benzin verbrauchen: Dies ist wohl ein Witz, wenn wir den Verbrauch dieser Fahrzeuge ins Verhältnis zum Gesamtverbrauch der ganzen Nation setzen. Die "Reichweite" dieses an sich vernünftige Ansinnen ist doch viel zu gering!!!
- Da wird eine Abgaswartung für Motorräder gefordert, weil diese Fahrzeuge 'Dreckschleudern' seien. Ich erlaube mir Angesichts diesem offensichtlichen 'Verhältnisblödsinn' den oben erwähnten Verdacht.
- Gaskraftwerke: Ich wage nicht einmal die Gedanken zu denken, die sich mir dazu aufdrängen!
Abschliessend möchte ich noch einen Wunsch an die Damen und Herren in Bundesbern richten: Bitte sorgt dafür, dass wir die Bodenhaftung nicht verlieren und elitär zugrunde gehen. Wenn wir in Europa eine 'Vorreiterrolle' spielen wollen, was ich nicht als grundsätzlich falsch erachte, so muss das Leben trotzdem bezahlbar bleiben!!!
Es grüsst die Blogger-Gemeinde
Ice Polar
http://www.hirschen-rapperswil.ch
Sehr geehrter Herr Bundesrat Leuenberger
Ihnen und mir könnte es eigentlich vom Alter her egal sein, aber wie sieht man in Ihrem Departent die nachfossile Gesellschft.
Schaut man sich den Boom in China und Indien an und schaut man parallel auf die Reserven von Oel, Gas, Kohle und Uran, dann wird die Energiefrage noch vor dem Treibhauseffekt das Sorgenkind Nr. 1 sein.
Noch meine Kinder werden mit den folgenden Problemen konfrontiert sein: Altersstruktur in der Gesellschaft, Staatsschulden, explodierende Energiepreise und erst noch den Klimawandel. Schöne Aussichten.
Da fragt man sich schon, wie denn die nachfossile Gesellschaft aussehen könnte, die vielleicht nur noch Kohle in Hülle und Fülle hat.
In der ganzen Klima-hype Diskussion macht man sich darüber (noch) viel zu wenig Gedanken.
Allerings wird der Staat, der sich heute frühzeitig intensiv auf Energieeffizienz setzt, in 30 Jahren einen enormen Standortvorteil haben.
Zugegeben für einen Privatmann, wie auch für einen Politker ein etwas langer Zeitraum, aber macht man sich da wenigstens Gedanken (wie damals der Club of Rome)?
Freundliche Grüsse
A. Schnyder
P,S.
http://www.oerlikon.com/solar
Wo bleibt denn Ihr Patriotismus? Sollte nicht eine florierende Volkswirtschaft oberstes Ziel unserer Regierung sein?
Wie wäre es deshalb mit rein 'kapitalistischen' Lenkungsabgaben? Energie wird stärker besteuert dafür werden die Einkommenssteuern reduziert. Lenkungsabgaben haben immer so einen 'Linken-Touch', warum nicht einmal ein etwas egoistischeres und vielleicht eher mehrheitsfähiges Modell vorschlagen und vielleicht sogar durchsetzen?
Lenkungsabgaben sind doch nur dann tatsächlich ein wirtschaftliches Problem wenn es keine technischen Lösungen gibt, die Effizienz zu erhöhen oder die Energie alternativ zu erzeugen.
Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein: Es gibt so viele lässige technische Lösungen welche letztlich nur deshalb nicht umgesetzt werden, weil einfach der Strom zu billig ist.
Beispiele um die Effizienz zu erhöhen:
• Licht: mal abgesehen von den Sparlampen und LEDs, kein einziger Strassenbauer benutzt eine Beleuchtung selbst bei dickstem Nebel am Tag – nicht etwa wegen seiner riesigen Helmlampe sondern ganz einfach weil genügend Licht vorhanden ist. Es gibt keinen Grund Neubauten auch mit riesigen in der Schweiz entwickelten und produzierten Lichtleitern/Lichtkanälen zu versehen.
http://www.heliobus.com/pages_d/frames.html
Die Schweiz entwickelt die ausgezeichnete Sensoren und das solch schliesslich gefördert werden. Stellen Sie sich Zimmer oder gar Lampen vor die feststellen können ob sich ein Mensch in der Nähe befindet (das ist nicht dä Plausch sondern auch äusserst effizienz). http://www.swissranger.ch/
• Wärme muss prinzipiell nicht elektrisch erzeugt werden: Das Warmwasser kann auf dem Dach per Sonne erzeugt werden (Wirkungsgrad: 90%) und zum Duschen, für die Waschmaschine und sogar zum Kochen benutzt werden.
• Wenn Wärme trotzdem elektrisch erzeugt werden soll dann kann mit schnellen Wasserkocher wesentlich effizienter Wasser zum kochen gebracht werden. Als mit dem Herd und Pfanne. Würden wir zudem isolierte Pfannen (a la Thermosflasche) benutzen würden die Hörnli von selbst und schneller gekocht ohne dass wir während dem Kochen noch zusätzlich Energie reinbuttern müssten. Auch ist natürlich der Dampfkochtopf wesentlich schneller und deshalb effizienter als der teure Steamer. (Wer möchte denn da dem Rüebli zusehen wie es inneffizient und gemütlich vor sich hingart.) Boiler können mit Wärmepumpen versehen werden und deren Verdampfer platzsparend auf den Boiler gesetzt, was dem Keller die Feuchtigkeit (Kondensationswärme) entzieht und grad noch die Wäsche trocknet.
• Die alten Fernseher werden durch effiziente in der Schweiz entwickelte OLEDs ersetzt. http://www.csem.ch/fs/logoled.htm
• Und gibt es dann natürlich noch die Steckerleisten die sich nur dann einschalten, wenn sich jemand im Raum befindet (Standby).
Ein einziges Beispiel noch bezüglich Stromproduktion:
• In der Schweiz werden Anlagen zur Produktion von Dünnschichtzellen produziert: http://www.oerlikon.com/solar/
Angenommen es gibt in der Schweiz 1 Mio-Gebäude und auf jedem Gebäude werden 5m*6m Dünnschichtzellen platziert, dann ergibt das bereits eine Fläche von 30*10^6m^2. Wenn auf jedem m^2 lediglich 50W produziert werden, dann sind das bereits 1500 MW, also 4 mal die Leistung von KKW Mühleberg .
Die Dünnschichtzellen werden voraussichtlich weniger also 300 Franken / m^2 kosten. Das heisst 30 m^2 haben dann einen Preis von < 9000 Franken.
Über den Strompreis regelt sich dann Ganze von selbst. Wer weiterhin Strom verbraten möchte soll auch die Freiheit dazu haben (solange er oder sie sich das leisten möchte.) Vorschriften sind nicht zwingend. Zudem nichts ist trauriger als wenn man jemandem vorschreibt mit welcher Waschmaschine, Lampe oder Kühlschrank seinen Lebensabend verbringen soll.
Natürlich verlangt das nach riesigen Investitionen, aber damit werden letztlich Arbeitsplätze geschaffen und effiziente Produkte in der Schweiz entwickelt und präsentiert, welche dann auch wiederum exportiert werden können. Nichts wäre schlimmer als wenn in der Schweiz entwickelte effiziente Produkte nur deshalb in der Schweiz nicht eingesetzt und verkauft werden, weil der Strompreis zu tief ist.
Durch das grössere Angebot wird letztlich auch der Preis von solchen Produkten sinken, da zwangsläufig die Konkurrenz erhöht wird. Zusätzlich hätten Lenkungsabgaben einen Boost von Kleingewerben zur Folge weil bei jedem Hausbau mehr investiert wird. Im Gegensatz zum Bau eines Kraftwerks können so viel mehr Leute am Kuchen teilhaben. Zudem wird ein Kernkraftwerk weder in der Schweiz entwickelt noch deren Treibstoff in der Schweiz eingekauft noch deren wesentlichen Komponenten in der Schweiz produziert. Selbst wenn ein KKW billigeren Strom produzieren sollte, ist es denn nicht wesentlich wichtiger wohin jeder Stromrappen letztlich fliesst? Also deshalb, wo bleibt Ihr Patriotismus?
Zeigen wir doch dem Rest der Welt wo der Bartli den Most holt und wer Weltmeister in der effizienten Stromnutzung ist. Wir haben die besten Voraussetzungen – also packen wir’s an!
billig und einfach zu realisierende Massnahme zur Verbrauchssenkung vor, alle Fahrzeuge gut sichtbar am Heck mit dem Sprit- Verbrauch in l/100km (Stadtverkehr) zu beschriften. Daraus würde sich sicherlich eine Art soziale Kontrolle ergeben und den einen oder anderen Fahrzeughalter dazu bewegen auf ein genügsameres Fahrzeug umzusteigen (wer will schon als Verschwender dastehen?)
Globale C02 Diskussion. Geopolitischer und Geosozialer Aspekt.
Wieso werden wieder von Anfang an Aussnahmen zugelassen im Namen der wirtschaftlichen Entwicklung von Regionen (Länder) welche nicht zu den "Fortschrittlichen Länder" gehören?
Birgt dies nicht auch Gefahren, dass Wirtschaftszweige genau wegen diesen Aussnahmen dorthin abwandern und dort umsomehr CO2 produzieren. Nebst den erleichterten gesetzlichen Vorgaben (keine Investitionen in Bezug auf CO2 vorab nötig) sowie Nutzung diverser Finanzierungsfonds und Zugang zu "billige Arbeitskräfte".
Letztendlich werden noch mehr Industrien aus den angstammten Ländern abwandern und sich kaum um CO2 oder ähnliche Probleme scheren.
Weltpolitisch würde ich auch CO2 Auflagen in sogenannten 3.Weltländer definieren, v.a. für Industrie-Zuzügler aus Europa/USA.
MFG
Susanne
Es freut mich, dass die Besitzer von effizienteren Autos endlich belohnt werden sollen.
In diesem Zusammenhang meine folgende Überlegung.
Bis anhin wird der Fahrzeughalter, welcher weniger Kilometer zurücklegt nicht belohnt.
Wäre es nicht machbar, dass die gefahrene Jahresstrecke abgelesen würde und in die Berechnung der Verkehrssteuer einfliessen würde. (10000 km = Faktor 1. Nur wer mehr fährt wird "bestraft")
Das wäre doch ein weiterer Schritt.
Wurde so eine Idee schon diskutiert?
Was ist an der Überlegung falsch?
Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Durchhaltevermögen.
Mit freundlichen Grüssen
E. Baumann
http://segelschulewalensee.ch
Eine "Energielücke" wäre doch eine feine Sache, weshalb haben denn soviele Angst davor? Industrie und Gewerbe wären wohl in der Lage, diese "Lücke" mit Effizienzverbesserungen und Einsatz von Erneuerberen zu schliessen. Das wäre ein GESCHÄFT! :-)
Der Bund müsste dann rationieren, es gäbe ein florierender Handel unter Kleinkunden, sparsame Leute könnenten ihre Rationen verkaufen...
Man müsste nur endlich mit den direkten und indirekten Subventionen der Grosstechnik Schluss machen. (das "ur" war etwas untertrieben...
Kopf hoch Schweiz, wir machen mit! .. und heften uns an die Fersen der Deutschen und Österreicher ;-)
Urs Lachenmeier
Als Mitglied der Gewrkschaft Comedia und Anhänger Ihrer Sozialpolitik,finde ich dass ruhig neue Akw s bauen kann und zwar möglichst nah an der französischen Grenze...wo die ihre schnellen Brüter stehn haben!Strom brauchen wir immer mehr und wenn man die Fahrzeuge künftig mit Elektroantrieb haben will,brauchen wir eh noch zusätzlich Strom.Und den Wasserkrafterzeugern die ihre Stauseen mit billigem Kohlestrom wieder füllen um ihn dann wieder teuer zu verkaufen,sollte man auch mal einen Denkzettel verpassen für ihre Augenwischerei.Nur so ein paar Gedanken eines freien Bürgers in einem freien Land,der weiss dass ihre Politik dafür sorgt dass es auch so bleibt...hochachtungsvoll Thomas Landmann
http://www.arttape.ch
wir sollten doch endlich mal unseren Sprachgebrauch differenzieren. Alle reden von der «Umwelt» - ein unheimlich Distanz schaffender Un-Begriff - wie wenn diese etwas irgendwo ausserhalb um uns liegendes sei, mit der wir eigentlich nicht viel zu tun haben - und die wir, wenn sie blöd tut, einfach ignorieren können, wie ein täubelndes Kind ... Reden wir doch in Zukunft von unserer Welt, unserer Erde, unserem Körper ...
Gesundheit und gute Grüsse
Enrico Luisoni
Lieber Herr Leuenberger,
es ist noch nicht sehr lange her, als wir Stimmbürger in einer Eidg. Volksabstimmung die liberalisierung des Strommarktes mit grosser Merheit abgelehnt haben. Wenn ich heute verfolge wie diese Liberalisierung durch Bundesrat und Parlament vorangetrieben wird, frage ich mich, was ein Volksentscheid überhaupt noch Zählt. Ehrlich gesagt, komme ich mir verschaukelt vor und kann mir auch gut vorstellen wie sich so etwas auf zukünftige Stimmbeteiligungen auswirkt. (die in Bern machen ja sowieso was sie wollen), ein glänzendes Beispiel!
http://www.officesupport.ch
Vor langer Zeit haben wir uns getroffen, deshalb meine "intime" Anrede. In einer Zeit, als männiglich von der Atomkraft sprach. Erinnerst Du Dich noch, als damals auf der Sechseläutenwiese gegen eben diese Energie demonstriert wurde mit einem wöchigen "Happening" - im (Un-)Wissen, dass ein Teil des fürs Zeltlager-Leben benötigten Stroms aus der Kernspaltung herrührte?
Waren wir damals im richtigen Film, oder sind wir es heute nicht?
Möge die Selbstherrlichkeit weiterhin ihre energischen - oder energetischen - Blüten treiben. Dir, lieber Moritz, wünsche ich eine andere Energie. Und ein weiterhin erfolgreiches Dranbleiben.
Mit besten Grüssen von Windlach
Walti Köng
23.03.07 - 16.45h
Wenn wir in der Schweiz CO2 Reduktionen durchführen wollen, müssen alle gleichermassen am Strick ziehen.
LRV95, neu die verschärfte 2005 Bestimmung:
1. Als erstes Negatives ist der „Kantönligeist“ zu bezeichnen. In einer Demokratie kann es einfach nicht angehen, dass Kantone diese Bestimmungen sehr viel später einsetzen, umsetzen. So wie ich als Nichtjurist das sehe, handelt es sich bei den LRV Gesetzen und überhaupt bei den Umweltschutzgesetzen um Gesetze, welche die ganze Schweizer Stimmbevölkerung angenommen hat. Egal was ein Parlament oder Kantone zur Umsetzung solcher Bestimmungen sagen, es gibt keine Ausreden, diese Gesetze nicht umzusetzen. Ebenso diese Verlängerungen, Übergangsregelungen, nach meinem Verständnis hat eine Regierung nicht einmal das Recht, solche Verlängerungen zu geben.
2. Weiter muss ich mit befremden feststellen, dass generell Gesetze aber auch Bauvorhaben, welche vom Volk gutgeheissen wurden, immer wieder mit Einsprachen blockiert werden. Dass an Projekten, ich denke da an die Grimselstaumauer, wieder und wieder Einsprachen von Verbänden gemacht werden, im Namen des Umweltschutzes. Für mich sind das unzumutbare und nicht Nachvollziehbare Spielchen, von verwirrten Menschen. Diese gleichen Menschen fordern dann wieder Gelder für Forschung und Studien für den Umweltschutz. In der Tat aber werden diese Gelder für Einsprachen und Gerichtsverfahren verwendet, um absolut Sinnvolle Projekte zu blockieren. Noch bin ich nicht dahinter gekommen, was diese Leute wirklich wollen?
3. Wenn es im Umweltschutz und alternativen Energien weiter gehen soll, überhaupt wenn es in der Schweiz weiter gehen soll, müssen die Regierungen das Volk ernst nehmen. Umsetzen ohne wenn und aber, was das Volk abgestimmt hat. Wir das Volk sind die, welche Bestimmen, Parlamentarier sind Ausführende, die in unserem Auftrag handeln. Und immer noch befiehlt die Mehrheit in einem Land. Das ist Demokratie.
Mit freundlichen Grüssen
Walter
Wie so wird immer nur von den Autos und Lastwaen gesprochen und nie was die Flugzeuge über unsere schöne Natur runterlassen. Das sind nicht nur 1 Liter sodern tonnenweise.!!! Die dürfen ja nicht halbvoll landen und müssen einfach 20000ltr raus lassen pro Flugzeug schadet das nicht.!!! So soll man das genate Bio gemüse Essen voll Kerosen ist noch Bio.!!!
Da muss etwas geschehen finde das mehr als der hammer.!!! Aber das macht ja nichts E Gute beim Essen.!!!!
»siehe Unterwasserpropeller gewinnen Energie aus dem New Yorker East River
http://Kopiert Pressetext
Studie
http://petitsbudgets.romandie.com
Obwohl ich Westschweizerin bin, werde ich mich hier auf Deutsch audrücken - vielleicht ist es der Preis, den man zu bezahlen hat, wenn man in Bern auf ein offenes Ohr stossen will...
Jedenfalls möchte ich auf Ihre Bemerkung bezüglich der "3e voie" zwischen Genf und Lausanne zurückkommen, und versuchen, Ihnen klar zu machen, wie wichtig eine deutliche Verbesserung der öffentlichen Verkehrsmittel in dieser Region ist. Und zwar: Ich wohne in einem Dorf, das zwischen Genf und Lausanne liegt. Aus ökologischer Gründen hatten ich und mein Lebensgefährte auf unser 2. Auto verzichtet, und ich fuhr jeden Tag mit Zug nach Lausanne zur Arbeit. Nun folgendes: zwischen diesem Dorf und Lausanne gibt es nur 1 Zug pro Stunde - und der ist natürlich überfüllt. Aber da ich jung und fit bin, macht es mir nichts aus, 25 Minutenlang zerquetscht rumzustehen. Nun bin ich aber Mutter geworden, und muss mein Kind zur Kinderkrippe bringen. Also erfordert es eine sehr genaue Organisation, denn wenn ich den Zug verpasse, muss ich eine ganze Stunde warten. Dann muss ich auch bei der Arbeit um genau 17:21 losgehen, ansonsten verpasse ich meinen stündigen Zug, was natürlich nicht sein darf, denn die Krippe macht wiederum um 18:15 zu! Leider darf ich meinen Kunden/Partnern nicht mitten im Gespräch anhalten, weil ich zum Zug muss...also war die einzige Lösung, ein zweites Auto zu kaufen, und jeden Tag zu den Staus, Umweltverschmutzung usw. beizutragen...ich bin nicht stolz auf mich, leider hatte ich keine andere Wahl. Und wenn ich sehe, dass in meinem Dorf, in einem Umfeld von 1000m vom Bahnhof entfernt, in den folgenen Jahren etwa 800 Arbeitzplätze geschaffen werden (zzgl zu denn 500, die schon geschaffen wurden), tut mir das leid, dass Sie uns als einzige Lösung 2-Stöckige Züge anbieten wollen. Denn stehen macht uns nichts aus, nun würden wir gern die Möglichkeit haben, mehr als 1 Mal die Stunde stehen zu dürfen.
Zum Schluss würde ich gern darauf hinweisen, dass Sie auch Umweltminister sind, und frage Sie, wie Sie es verantworten können, über die Reduktion von CO2-Emissionen grosse Reden zu halten, wenn Sie so eine kurzsichtige Meinung der Zukunft des öffentlichen Verkehrs vertreten...
im Zuge der Diskussion um den Klimawandel erhält die Kernenergie wieder großen Zuspruch. Selbst Greenpeace-Mitbegründer Patrick Moore spricht sich mittlerweile für den Ausbau der Atomenergie aus. Diese sei im Vergleich zu den klimagefährdenden Kohlekraftwerken das kleinere Übel, so Moore. Fürsprache von ungewöhnlicher Seite, hatte doch Greenpeace seit Jahrzehnten die Atomkraft verteufelt.
Ich bezweifle allerdings, dass die Kernenergie nun plötzlich das Allheilmittel sein kann. Ich sehe sie höchstens als (notwendige) Übergangslösung, bis die erneuerbaren Energien der Welt genug Energie liefern. Sicherlich – die Kernenergie ist sauber (wenn man von Tschernobyl einmal absieht) und relativ billig. Aber so völlig sicher, wie es uns die Kernkraftlobby gerne weis macht will, ist sie nicht, sie kann es gar nicht sein – nicht im Zeitalter großer Terroranschläge. Etliche Atomkraftmeiler – auch bei uns in Deutschland – sind nicht vor Flugzeugabstürzen sicher. Dies belegen wissenschaftliche Studien, deren Ergebnisse für jeden im Internet abrufbar stehen. Und sollte tatsächlich in den nächsten Jahren ein Atomkraftwerk hoch gehen – sei es durch einen Unfall oder Anschlag – verschwinden die Pläne für neue Atomkraftanlagen ganz schnell wieder in den Schubladen. Ein Risiko was die Börsen aktuell aber völlig ausblenden.
Denn dort herrscht derzeit eine wahre Euphorie rund um Uran-Aktien. Viele Werte konnten ihren Kurs innerhalb weniger Monate verdoppeln. Vielfach handelt es sich dabei jedoch um winzige Unternehmen, die bisher noch kein einziges Gramm Uran gefördert haben. Die Tatsache, dass allein die Absichtserklärung ausreicht, den Börsenkurs dermaßen in die Höhe zu treiben, stimmt mich nachdenklich. Es erinnert mich viel zu sehr an den Internethype aus den Jahren 1999 und 2000. Daher mein Ratschlag: Laufen Sie den heiß gelaufenen Kursen der Uran-Explorer nicht hinterher. Das Risiko eines deftigen Rückschlags ist gewaltig.
en matière de protection de notre environnement, notre action individuelle est souvent peu porteuse si elle n'est pas renforcée par des lois cohérentes. En ce qui concerne le chauffage, l'isolation des bâtiments et finalement la sauvegarde de notre environnement (pour ne pas toujours parler d'argent !)comme 70% de la population, je suis l'otage de propriétaires qui préservent d'abord leurs intérêts. En effet, toutes les mesures que j'ai proposées à mon propriétaires ont été simplement écartées car elles auraient nécessité un investissement de sa part alors que la consommation de mazout, qu'elle soit très importante ou non, peut être simplement répercutée sur le locataire qui n'a que la possibilité de payer même s'il a essayé de réduire au maximum sa consommation individuelle.
Que pouvez-vous faire pour que les grands gaspilleurs prennent leurs responsabilités? Quelle loi devrait voir le jour pour influencer et encourager un changement des comportements?
Merci de me faire part de votre réflexion à cette problématique source d'un immense gaspillage dans une période où la construction de nouvelles centrales nucléaires ou à gaz est à l'ordre du jour.
Überall wird ja immer vom Stromverbrauch diskutiert und wieviel die Schweiz verbraucht. Man redet immer von den Privatpersonen wechle in ihren Haushälten auf ihren Stromverbauch achten sollten. Dies ist auch gut so, aber letztens fuhr ich am Sonntag morgen um 5 Uhr durch die Strassen. Mir ist da aufgefallen wie all die Leuchtreklamen der grossen- & kleinen Einkaufshäuser brennen. Für mich macht das eigentlich keinen Sinn das an einem Wochenende, welcher die Filliale oder Firma eh zu hat, auch noch die ganze Nacht die Leuchtreklamme auf den Dächern brennen muss. Oder auch die Beleuchtungen in einem Lampengeschäft.
Zudem könnte man in der Nacht an gutbeleuchteten Strassen jetzt im Sommer auch jede 2te Strassenlatterne abstellen.
Will damit sagen man sollte auch mal die öffentlichen Sachen in betracht ziehen um Strom zu sparen.
gruss
Roger
PS: Finde diesen BLog eine Geniale Sache. Das bringt doch wieder Nähe vom Volk zum Bundesrat!
Je voudrais vous soumettre une idée afin de libérer quelque peu les routes les week-ends et aussi pour faire un geste contre la pollution. Je suis chauffeur poids-lourds depuis de nombreuses années et pourtant je souhaiterais que les camions soient interdits de route le samedi aussi. Je constate en effet qu'en roulant le samedi cela devient de plus en plus impossible. La circulation étant beaucoup plus dense le week-end, il est parfois impossible de travailler en toute quiétude le samedi avec un poids-lourd. Nous perdons plus de temps qu'autre chose à attendre que la circulation se débloque et donc il en ressort une pollution encore plus grande. Cette solution éviterait d'encore plus polluer et permettrait aux autres usagers de la route de rouler sans être incombrés par les camions. La semaine est largement suffisante pour effectuer des livraisons. Sauf évidemment pour les denrées périssables, je pense notamment au lait. Merci de prendre bonne note de ma suggestion. Dans l'attente de lire votre opinion à ce sujet, je vous présente, Msonsieur Leuenberger, mes salutations les meilleures.
http://wahlen-2007.rainbownet.ch
Wie lange geht es noch, bis auch bürgerliche Politiker auf dem Wissensstand von Blicklesern sind?
Oder wie lange geht es, bis bürgerliche Politiker aufhören uns ständig zu belügen wenn sie uns etwas andrehen wollen?
Ich für meinen Teil werde an den Wahlen 2007 nur noch links-grüne Politiker wählen.
Wir können es uns einfach nicht mehr leisten, zugunsten der Wirtschaft unsere Umwelt zu zerstören.
http://www.manmanamw.ch
swingi@freesurf.ch
Werter Herr Leuenberger
Ich beziehe mich auf:
“Politik und Gewissen“ + Vernunft
Letztere veranlasst mich dazu, Ihnen den nachstehenden Text zur Stellungnahme zu unterbreiten. Danke, dass Sie sich dafür Zeit nehmen !
“Die Geschichte vom Fall Trojas ist hinlänglich bekannt: Geschützt hinter den Mauern ihrer Stadt vermochten die Trojaner den Angreifern zu trotzen. Besitz und Neugier aber verlockten sie, ein vor diesen Mauern zurückgelassenes hölzernes Pferd in ihre Stadt zu ziehen. Ihm entstiegen heimlich die feindlichen Krieger und überwältigten die Bewohner. Das “trojanische Pferd“ wurde zum Inbegriff jenes selbstschädigenden Verhaltens, das dem Schädiger die Möglichkeit einräumt, sich innerhalb des wohlweislich bestehenden Schutzes zerstörend auszuwirken.
Diese Verhaltensweise der einstigen Trojaner ist zeitlos dem irrenden Menschengeiste zu eigen. Sie ändert nur ihre Formen.
In seinem Buch “Das anthropische Prinzip“ (Verlag Meyer, Wien-München) hat Reinhold Breuer, Physiker der Universität München, eine Betrachtung dieser unserer Erdenwelt vom Standpunkte der Bedürfnisse des Menschen vorgenommen. Er ist dabei zu dem keineswegs überraschenden, jedoch von der sorgenden Weisheit des Schöpfers zeugenden Ergebnis gelangt: Dieser Kosmos, diese Erde sind für uns, für unser Dasein, gewissermassen „massgeschneidert“. Schon die kleinste Veränderung in der Wechselbeziehung der vorgegebenen Grössen würde Entstehung oder Fortbestand des Menschengeschlechtes nicht mehr gestatten.
Dazu gehört, dass die lebenserhaltende Strahlung der Sonne in einer Entfernung von rund 150 Millionen Kilometern entsteht. Ihre Wirkung erreicht uns nur abgeschwächt, zusätzlich noch gefiltert durch die Schutzhülle der Atmosphäre, die jene Teile der Strahlung fernhält, die unser Leben ernstlich bedrohen könnten.
Dort, in der Sonne, spielt sich der ungeheure Verwandlungsprozess ab, der am Beginn der Elementreihe steht: Wasserstoff – das in seinem Aufbau einfachste Element – der Ur-Stoff schlechthin, wird zu Helium, dem Nächsten in der Abfolge stofflichen Aufbaues. Der bei dieser Umwandlung freiwerdenden Strahlung verdankt alles Irdische Licht, Wärme und Dasein.
In wunderbar geordneten Stufen entstand durch zunehmende Verdichtung auf der Erde die Vielfalt der Elemente. Aber alles Stoffliche durchläuft einen grossen Kreis des Werdens und Vergehens. So setzt am Ende der irdischen Elementreihe mit dem Uran der Zerfallsprozess ein. Im Zuge der langsamen Rückverwandlung wird dabei wiederum energiereiche Strahlung frei. Die jenseits dieser Schwelle liegenden Trans-Urane haben in unserer Erdenwelt nur noch zeitlich begrenzten Bestand, sie wandeln sich laufend in Strahlung um. Gerade dies aber kann sie gefährlich machen.
Doch wo und wie geschieht diese Rückführung der irdisch-materiellen Substanzen ? Tief unter der Oberfläche der Erde und je nach Art des Stoffes ganz allmählich, in Jahren, Jahrzehnten, Jahrhunderten.
Die eine wie die andere Strahlung, die der Sonne, wie jene der stofflichen Rückverwandlung, würde – gäbe es nicht den natürlichen Schutz – das irdische Leben bedrohen, zerstören. Denn was wir als “Energie“ bezeichnen, sind Stäubchen der grossen geistigen Grundart, die höheren Schöpfungsstufen entstammen. Im Strahlungsdruck dieser Seinsbereiche vermöchte der Mensch nicht zu bestehen, er müsste verglühen, verbrennen. Selbst ihre schwächsten Auswirkungen, die den innersten Kern der Materie bilden, sind für uns nur in jener Umhüllung und in jenen Mengen verträglich, die sich aus den vorgegebenen Grenzen irdisch-naturhaften Wirkens ergeben. Deshalb schützt uns vor den Strahlungsprozessen am Anfang der Elementreihe – der Kernverschmelzung im Innern der Sonne – die Weite des Raumes im Verein mit der atmosphärischen Hülle; vor der Strahlung am Ende des irdischen Stoffes bei dessen Zerfall schützen uns die Erdschicht und die Schranken der Zeit.
Was aber hat der Mensch getan: Das strahlende Material wurde aus der Tiefe heraufgeholt. Neugier und Ehrgeiz trieben die Wissenschaftler dazu, es nicht beim natürlichen, langzeitigen Verfall bewenden zu lassen. Auf ihren Befehl sollte dies von einem Augenblick zum anderen erfolgen. Anstatt zu forschen, wozu der Mensch auf dieser Erde lebt, verstieg sich der irregeleitete Verstand dazu, die schöpfungsgegebenen Voraussetzungen seines Daseins zu verändern: Der Atomkern wurde gespalten, die Kettenreaktion ausgelöst.
Aber damit nicht genug. Die aus der Kernspaltung erzielte Vernichtungskraft der Atom-Bombe war noch immer zu wenig. Das nächste Ziel war die Wasserstoff-Bombe. Damit sollte der Kernverschmelzungsprozess, der in der Sonne abläuft, hier im Irdischen nachvollzogen werden.
Damit hat der Mensch den todbringenden Feind atomarer Strahlung – gleich dem trojanischen Pferd – hinter die schützenden Mauern gezogen. Mit der Kernspaltung durchbrach er den Schutzwall der Zeit, mit der Kernverschmelzung jenen des Raumes. Prozesse, die sich wohlweislich in dieser Form auf der Erde nicht abspielen, hat er hierher verlegt und auf Sekunden zusammengedrängt.
Die Trojaner wussten einst nicht, was sie taten. Sie ahnten nicht, welche Gefahr sich im Inneren des von ihnen bestaunten Pferdes verbarg. Ahnungslos wurden sie vom Feind überrascht. Jene aber, die die Kernspaltung, die Kernverschmelzung hier auf der Erde verwirklichen wollten, die Physiker sowie die Politiker, die ihre Arbeit bestellten, sie wussten, was und wozu sie es taten. Der “Erfolg“ bestätigte ihre Erwartung. Freigelassen, hat die geballte Kraft atomarer Prozesse ihre ungeheure Vernichtungswirkung schon beim Abwurf der ersten Bombe erwiesen.
Doch jene, die sich “wissend“ dünkten, meinten in massloser Selbstüberschätzung, die von ihnen entfesselte Kraft würde nun ihren Befehlen gehorchen. Nun stand das “trojanische Pferd“ zwar hinter den Mauern, aber das feindlich-bedrohliche Heer sollte wieder in seinem Bauche verschwinden und, dort eingeschlossen, friedliche Sklavenarbeit verrichten. Das gefiel. Bald wollte man überall solch ein trojanisches Pferd besitzen. Man liess seine Besatzung sich laufend vermehren und baute ihr immer neue Behausungen. Dort sollten sie nach dem Willen der “Herren“ brav und gezähmt ihre Arbeit leisten, um die unersättliche Gier dieser Generation nach mehr, immer mehr an Lust und vergänglichen Gütern zu stillen. Da stehen sie nun, die Atomreaktoren, die schnellen Brüter, die Aufbereitungsanlagen, in denen man den sagenhaften “Geist in der Flasche“ eingeschlossen zu haben glaubte. Das Rütteln an den Behältnissen, das da und dort schon vernehmbar war, wollte man geflissentlich überhören. Diese Behältnisse seien – so wurde beteuert – sicher und fest, wie nur ein Produkt des Menschenverstandes ……
Doch “Irren ist menschlich“ besagt eine alte Erfahrungsweisheit. Wie also kann ein Geschöpf, das seine Fehlbarkeit zugibt, imstande sein, Unfehlbares zu schaffen ? Allein diese unbestreitbare Logik entlarvt alles Gerede von Sicherheit als überheblichen Selbstbetrug.
An einer Stelle gelang es schliesslich der verheerenden Kraft, sich zu befreien. Verängstigt, hilflos steht nun der Mensch vor der erstmals erlebten fremden Gefahr. Denn das ist das unbegreiflich Neue: Man kann den Feind nicht sehen, man kann ihn nicht fassen. Er metzelt nicht, wie einst die Griechen, die überrumpelten Einwohner nieder. Weitaus tückischer hat er ein unsichtbares, dauerhaft giftiges Netz über die Erde, die Wohnstatt der Menschen, gespannt. Die Notwendigkeit des täglichen Lebens, die Nutzung der uns von der Natur gebotenen Früchte, sind mit einem Male in Frage gestellt, mehr noch, sie sind zur Bedrohung geworden. Der Feind braucht seinerseits nichts mehr zu tun. Wir müssen, indem wir leben wollen, uns ihm bedingungslos überliefern. Denn mit der Verseuchung der Nahrungsmittel ist auch der letzte Schutzwall gefallen, der manche Strahlung noch abschirmen könnte. Sie greift uns jetzt nicht nur äusserlich an, wir müssen sie einlassen in uns selbst. Die Selbstzerstörung des Menschenkörpers ist nun von innen in Gang gesetzt …..
In einem Falle erst hat der Feind ahnen lassen, wozu er imstande ist. Doch die Verantwortlichen wollen nicht sehen; sie fahren fort auf dem einmal beschrittenen Wege. Aufgrund der ihnen kurzzeitig gewährten politischen Macht massen sie sich Macht an über die Erde. Gnadenvoll wurde dieses Gestirn dem entwicklungsbedürftigen Menschengeiste als geliehene Wohnstätte überlassen, damit er durch das Erleben im Stoffe zu seiner Reifung gelangen könne. Einige wenige aber sind im Begriff, diese Bestimmung zunichte zu machen.
Soll nun in erdumspannender Grösse Trojas Schicksal sich wiederholen ? Zwar mehren sich die mahnenden Stimmen – doch hat man einst auf Kassandra gehört ?“
Gebe GOTT, dass es der Vernunft diesmal gelingt, Gehör zu finden ……….
03. Juli 2007
http://www.monotracer.com