Was lange währt ...
Ein Ziel zu nennen ist nicht schwer - es umzusetzen jedoch sehr

© Chappatte in "NZZ am Sonntag" (18.023.2007) http://www.globecartoon.com
[Version française S’il est facile de formuler un objectif, le mettre en œuvre est une entreprise bien plus ardue]
Liebe Bloggemeinde
Immer noch muss ich mich etwas an die neue Form des Gespräches gewöhnen. Ganz unrecht hatte der Karikaturist, der mich ganz erschöpft im Bundeshaus am Bloggen zeichnet, nicht. Ich versuche, die Karikatur aufzuschalten. Wieder kann ich sagen, dass ich alle Beiträge gelesen habe, jetzt aber nur einige davon zum Anlass nehme, um auf die verschiedenen Geschwindigkeiten zwischen Bloggen und Realpolitik zu verweisen. Es wurde (unter anderem von Regula Baggenstoss und indirekt auch von Mark) zu der Lobbypolitik in unserem Lande gesprochen, die zu vielen Kompromissen zwingt und manchmal die Entscheide auch verzögert. Schauen wir uns also mal die Geschichte der CO2-Abgabe an:
Heute morgen ist die Abgabe endlich beschlossen worden. Sie hat eine unendlich lange Geschichte hinter sich und kennt viele Kompromisse. Zuerst möchte ich nochmals festhalten: Sie ist keine Steuer, sondern eine Lenkungsabgabe. Ihre Erträge werden via Krankenversicherungsprämien vollumfänglich der Bevölkerung zurück erstattet und kommen nicht in die Staatskasse. Diese Idee wurde in den 70er Jahren als ein Instrument für die Umweltpolitik entworfen. Jetzt kann sie umgesetzt werden.
1994, also vor 13 Jahren, eröffnete der Bundesrat die Vernehmlassung über das CO2- Gesetz. Der Widerstand der Wirtschaft war vehement. Es kam zu einem Kompromissvorschlag: Vorrang für freiwillige Massnahmen und Befreiung von der CO2-Abgabe für Unternehmen, die sich solchen Massnahmen verpflichten.
1997 – 1999 wird die Vorlage im Parlament behandelt. Im Jahre 1999 genehmigt es das CO2-Gesetz, bedingt sich aber das Recht aus, die Höhe der Abgabe nicht vom Bundesrat festlegen zu lassen, sondern selbst zu genehmigen.
2000 – 2003 werden die Spielregeln für Massnahmen der freiwilligen Reduktion der CO2-Emmissionen ausgearbeitet und in Zusammenarbeit mit der Energieagentur der Wirtschaft Vereinbarungen abgeschlossen.
2004 – 2005 bereitet der Bundesrat die Abgabe vor, weil sich zeigt, dass die freiwilligen Massnahmen nicht genügen, um die Ziele zu errerichen. Die Abgabe wird jetzt von der Erdölvereinigung mit der Idee des Klimarappens als einer freiwilligen Massnahme bekämpft. Im März 2005 entscheidet der Bundesrat die Einführung einer CO2-Abgabe auf fossilen Brennstoffen (Heizöl) und einen Klimarappen auf Treibstoffen (Benzin und Diesel).
Die Botschaft zur Genehmigung des Abgabesatzes wird dem Parlament unterbreitet.
Das Parlament genehmigt diese Abgabe zunächst nicht. Die Kommission will das Geschäft zurückweisen, um auch auf Brennstoffen einen Klimarappen einzuführen. Doch der Nationalrat zwingt dann seine Kommission doch, die Arbeit an die Hand zu nehmen.
Doch dann erfolgt 2006 ein zweites Gefecht im Parlament: Die Höhe der CO2-Abgabe soll an die Höhe des Erdölpreises geknüpft werden. Die hohen Ölpreise beeinflussen die Diskussionen im Parlament. Es kommt zu einem weiteren Kompromissvorschlag, welcher eine dreistufige Einführung der CO2-Abgabe vorsieht.
2007 kommt eine neue Frage auf’s Tapet: Sollen Gaskombikraftwerke ihre CO2-Emissionen vollständig kompensieren? Wir haben ja im Blog ausführlich miteinander darüber diskutiert.
Am Dienstag, 20 März, haben die beiden Kammern endlich eine Einigung gefunden. Ab nächstem Jahr wird die CO2-Abgabe erhoben.
Diese beinahe unendlich lange Geschichte, die von Kompromissen durchwoben ist, zeigt, wie langwierig es zuweilen sein kann, ein Ziel tatsächlich umzusetzen. Oder wie ich es heute morgen im Nationalrat sagte: Ein Ziel zu nennen ist nicht schwer - es umzusetzen jedoch sehr. Doch hinterher muss ich sagen, es lohnt sich eben doch, einen langen Atem zu haben und Kompromisse einzugehen. Endlich haben wir nun die Mittel, um die Kyoto-Ziele zu erreichen. Der Einsatz hat sich gelohnt.
Bis zum nächsten Mal
Moritz Leuenberger

© Chappatte in "NZZ am Sonntag" (18.023.2007) http://www.globecartoon.com
[Version française S’il est facile de formuler un objectif, le mettre en œuvre est une entreprise bien plus ardue]
Liebe Bloggemeinde
Immer noch muss ich mich etwas an die neue Form des Gespräches gewöhnen. Ganz unrecht hatte der Karikaturist, der mich ganz erschöpft im Bundeshaus am Bloggen zeichnet, nicht. Ich versuche, die Karikatur aufzuschalten. Wieder kann ich sagen, dass ich alle Beiträge gelesen habe, jetzt aber nur einige davon zum Anlass nehme, um auf die verschiedenen Geschwindigkeiten zwischen Bloggen und Realpolitik zu verweisen. Es wurde (unter anderem von Regula Baggenstoss und indirekt auch von Mark) zu der Lobbypolitik in unserem Lande gesprochen, die zu vielen Kompromissen zwingt und manchmal die Entscheide auch verzögert. Schauen wir uns also mal die Geschichte der CO2-Abgabe an:
Heute morgen ist die Abgabe endlich beschlossen worden. Sie hat eine unendlich lange Geschichte hinter sich und kennt viele Kompromisse. Zuerst möchte ich nochmals festhalten: Sie ist keine Steuer, sondern eine Lenkungsabgabe. Ihre Erträge werden via Krankenversicherungsprämien vollumfänglich der Bevölkerung zurück erstattet und kommen nicht in die Staatskasse. Diese Idee wurde in den 70er Jahren als ein Instrument für die Umweltpolitik entworfen. Jetzt kann sie umgesetzt werden.
1994, also vor 13 Jahren, eröffnete der Bundesrat die Vernehmlassung über das CO2- Gesetz. Der Widerstand der Wirtschaft war vehement. Es kam zu einem Kompromissvorschlag: Vorrang für freiwillige Massnahmen und Befreiung von der CO2-Abgabe für Unternehmen, die sich solchen Massnahmen verpflichten.
1997 – 1999 wird die Vorlage im Parlament behandelt. Im Jahre 1999 genehmigt es das CO2-Gesetz, bedingt sich aber das Recht aus, die Höhe der Abgabe nicht vom Bundesrat festlegen zu lassen, sondern selbst zu genehmigen.
2000 – 2003 werden die Spielregeln für Massnahmen der freiwilligen Reduktion der CO2-Emmissionen ausgearbeitet und in Zusammenarbeit mit der Energieagentur der Wirtschaft Vereinbarungen abgeschlossen.
2004 – 2005 bereitet der Bundesrat die Abgabe vor, weil sich zeigt, dass die freiwilligen Massnahmen nicht genügen, um die Ziele zu errerichen. Die Abgabe wird jetzt von der Erdölvereinigung mit der Idee des Klimarappens als einer freiwilligen Massnahme bekämpft. Im März 2005 entscheidet der Bundesrat die Einführung einer CO2-Abgabe auf fossilen Brennstoffen (Heizöl) und einen Klimarappen auf Treibstoffen (Benzin und Diesel).
Die Botschaft zur Genehmigung des Abgabesatzes wird dem Parlament unterbreitet.
Das Parlament genehmigt diese Abgabe zunächst nicht. Die Kommission will das Geschäft zurückweisen, um auch auf Brennstoffen einen Klimarappen einzuführen. Doch der Nationalrat zwingt dann seine Kommission doch, die Arbeit an die Hand zu nehmen.
Doch dann erfolgt 2006 ein zweites Gefecht im Parlament: Die Höhe der CO2-Abgabe soll an die Höhe des Erdölpreises geknüpft werden. Die hohen Ölpreise beeinflussen die Diskussionen im Parlament. Es kommt zu einem weiteren Kompromissvorschlag, welcher eine dreistufige Einführung der CO2-Abgabe vorsieht.
2007 kommt eine neue Frage auf’s Tapet: Sollen Gaskombikraftwerke ihre CO2-Emissionen vollständig kompensieren? Wir haben ja im Blog ausführlich miteinander darüber diskutiert.
Am Dienstag, 20 März, haben die beiden Kammern endlich eine Einigung gefunden. Ab nächstem Jahr wird die CO2-Abgabe erhoben.
Diese beinahe unendlich lange Geschichte, die von Kompromissen durchwoben ist, zeigt, wie langwierig es zuweilen sein kann, ein Ziel tatsächlich umzusetzen. Oder wie ich es heute morgen im Nationalrat sagte: Ein Ziel zu nennen ist nicht schwer - es umzusetzen jedoch sehr. Doch hinterher muss ich sagen, es lohnt sich eben doch, einen langen Atem zu haben und Kompromisse einzugehen. Endlich haben wir nun die Mittel, um die Kyoto-Ziele zu erreichen. Der Einsatz hat sich gelohnt.
Bis zum nächsten Mal
Moritz Leuenberger



94 Kommentare
http://www.adrianwuethrich.ch
Es freut mich, dass die CO2-Abgabe endlich durchgekommen ist. Sie ist dringend nötig und wird hoffentlich etwas bewirken. Allerdings muss auch für die Treibstoffe die CO2-Abgabe gelten. Ich bin bei den freiwilligen Massnahmen der Wirtschaft etwas gar skeptisch, ob die Ziele wirklich erfüllt werden.
Ich finde Deine Idee mit dem Blog sehr gut. Aus eigener Erfahrung weiss ich wie schwierig es ist Themen zu finden. Mein Blog wird nur sehr sporadisch mit einem Beitrag beglückt. Ich wünsche Dir viel Durchhaltewillen! Ich freue mich schon auf verkehrspolitische Diskussionen. Die Bahnpolizei-Geschichte wäre ein spannendes Thema...
Gruess, Adrian Wüthrich
Wenn ich bedenke dass ich vor diesen besagten 13 Jahren gerade mal 8 Jahre alt war, und natürlich weder von Politik noch von CO2 eine Ahnung hatte, und nun, nach mehr als meinem halben Leben die Abgabe endlich beschlossen ist... das ist schon gewaltig (zugegeben, für mich sond 13 Jahre wohl noch ein wenig mehr als für die meisten).
Vieleicht gäbe es eine Möglichkeit solche Entscheidungen ein wenig zu beschleunigen, zugegeben wie weiss ich jetzt auch nicht genau... vieleicht sollte mehr auf natürliche Personen und weniger auf Verbände und finanzkrftige Firmen rücksicht genommen werden, obwohl machbar ist das ja auch nicht so richtig.
Dennoch denke ich dass die direkte Demokratie der richtige Weg ist ein Ziel zu erreichen, nicht der Schnellste (wir Schweizer sind halt ab und zu ein wenig gemötlich) aber sicher der Fairste.
Und mal ganz ehrlich, ich denke mancher der hier scon einen Kommentar geschreiben hat hätte nichts dagegen ein neues AKW auch noch 13 Jahre lang hinaus zu schieben, oder?
Ich wünsche Ihnen allen eine unfallfreie (kalte) Woche.
Marcel Luther
http://moritzleuenberger.blogspot.com
Zum Thema:
Gratulation, auch wenn solch lange Zeit für einen Beschluss doch eigentlich ein tragisches Zeichen für unser politisches System ist.
http://bloxxs.org
http://www.killerkitty.ch/nomouse
Vielen Dank aber für die umfassende Aufführung der Entscheidungsfindung unserer Regierung.
--> Ist die DU-SIE-Frage schon geklärt?
Wieso geht der Bundesrat nicht mit gutem Beispiel voran und hört auf, Flugreisen nach Irgendwo zu unternehmen, welche nicht lebensnotwendig sind? Wir haben praktisch keine politischen Vorbilder mehr, umso mehr wäre es ein gutes Zeichen.
Warum ruft der Bund die Bevölkerung auch nicht auf, selber mehr auf Flugreisen sowie Autoreisen zu verzichten? Wir haben eine Rauchereinschränkung erreicht, weshalb geht das nicht im CO2-Bereich?
Schon lange wollte ich Ihren Blog lesen und habe es jetzt zumindest oberflächlich mal geschafft.
Ich finde Ihr Experiment mutig und unterstützenswert, es ist wertvoll so eine neue Möglichkeit zu nutzen in den Kontakt mit "denen in Bern" zu treten.
Ich hoffe sehr, das Experiment bleibt noch lange bestehen und einige Ihrer Kollegen lassen sich von ihm inspirieren.
Freundliche Grüsse aus Basel: ul
ihre aussage "Ein Ziel zu nennen ist nicht schwer - es umzusetzen jedoch sehr." trifft auf alles im leben zu, doch denke ich, dass in der politik ein weiterer satz nötig ist:
"- wenn man es allen recht machen will."
ich habe überrascht festgestellt dass diese diskussion ja nur 5jahre jünger ist als ich, aus diesem grund herzlichen dank über den abriss der entwicklungsgeschichte, da ich noch nicht alles aktiv mitbekommen habe oder mich noch gar nicht dafür interessierte.
einen schönen tag, eine schöne woche,
mit freundlichen grüssen
peter rothe
http://www.blogigo.ch/Pete
Also wenn der Staat sonst Gebühren erhebt, dann geht das ja bekanntlicherweise immer schnell...ruck-zuck!.. In diesem Fall war das dann ja nun eyne eydgenössische Meischterleischtung....... eine Gebühr, die solange braucht um gebührenpflichtig zu werden muss ganz einfach eine perfekte Gebühr sein, sag ich so jetzt mal als Durchschnittsbürger.
Es grüsst Pete, Gebührenzahler im Dauer-Einsatz
Vielen dank für den Geschichtlichen Rückblick über die CO2 Abgabe aus der Sicht von Bundesrat und Parlament.
Es freut mich das erste Schritte eingeleitet wurden um die Bestimmungen des Kyoto Protokolls einzuhalten.
Ich sehe allerdings dass nur die Brennstoffe belastet werden, hingegen nicht die Treibstoffe. Mit anderen Worten, der Persönliche Verkehr wird nicht zugunsten von niedrigem Treibstoffverbrauch reguliert?
Menschen wie ich die auf ein eigenes Auto verzichten oder die sparsame Fahrzeuge verwenden werden also mit diesem aktuellen Beschluss wenig im Verbrauchssparsamen Verhalten bei der Fortbewegung unterstützt.
Ich erinnere daran dass der CO2 Ausstoss der Energiekraftwerke nur ein Teil der Gefahren ausmacht die auf uns Schweizern lasten. Der Personenverkehr, der Flugverkehr sowie die Landwirtschaft tragen einen hohen Anteil an der Belastung und erzeugen auch Feinstoffbelastungen und erzeugen das gefährliche Ozon. Ich glaube zudem nicht dass die Schweiz damit die Kyoto Regulierungen erfüllen kann. Ebenso sind seit Kyoto neue Erkenntnisse der Wissenschaft in die Presse gelangt die darauf hinweisen dass die Sachlage damals noch nicht im vollen Umfang wahrgenommen wurde.
Die Lenkungsabgaben gehen meiner Ansicht nach in die falsche Richtung. Die Krankenkassenprämien zu senken damit finde ich kontraproduktiv.
Das möchte ich zu erklären versuchen.
Ich würde die Lenkungsabgaben dorthin setzen wo es Sachbezogen verwendet werden kann. Die Lenkung unterstützt einen ganz anderen Lebensbereich, den des Gesundheitswesens.
Besser wäre es allerdings die Lenkung Sachbezogen weiter zu verwenden:
- Förderung von Alternativenergie
- Unterstützung für Menschen die den öffentlichen Verkehr benutzen
- Sachbezogene Forschungsbereiche
- Beiträge an die Käufer von Energiesparsamen Produkten
Die Höhe der Kosten für die Krankenkassen würde eher gesenkt werden können wenn man den öffentlichen Verkehr unterstützt. Ein Blick in die USA zeigt welche Gesundheitlichen Schäden entstehen wenn die Menschen sich vollumfänglich mit dem eigenen Auto bewegen. Auch in der Schweiz gibt es immer mehr übergewichtige Menschen. Es entsteht Bewegungsarmut die krank macht. Es scheint von vielen noch nicht begriffen zu sein dass es wichtig wäre ab und zu sich per Fahrrad zu bewegen, zu Fuss oder wenigstens zum nächsten Bahnhof laufen.
Die Zahlungen an die Krankenkassen werden höchstens dazu führen den Gesundheitszustand der Bevölkerung weniger ernst zu nehmen.
Gerade im Hinblick darauf dass die Menschen sich mehr mit eigener Energie fortbewegen als mit dem Auto, das erschwert dann infolge der günstigen Prämie dafür Werbung zu machen gesunder zu leben.
Ich bin für die Ausdehnung des ‚Klimarappens’ auf die Treibstoffe. Das würde dazu führen sparsame Motoren im Wettbewerb zu fördern. Die Lenkungsabgabe dazu würde ich in den öffentlichen Verkehr setzen sowie in Förderprogramme zugunsten von alternativen Fortbewegungsmitteln und besonders solcher welche die eigene Muskelkraft beanspruchen.
Andres Stäubli
Duett mit Calmy-Rey:
"Wo sind all die Blumen hin...."
PS: Es gibt schönere Energievorschläge ausser Gas und Atomkraftwerke...
http://www.singles.ch/forum/viewtopic.p
Zitat:> Sie ist keine Steuer, sondern eine Lenkungsabgabe. Ihre Erträge werden via Krankenversicherungsprämien vollumfänglich der Bevölkerung zurück erstattet und kommen nicht in die Staatskasse <
Ich kann's mir nicht verkneifen :-))
Gerade haben wir die Einheitskrankenkasse praktisch einstimmig verworfen ("mein" Kanton hat sie zwar mit dem anderen, noch "besseren" angenommen) und jetzt kommt dieser Beschluss aus Bundesbern!!! tz,tz
Somit haben wir jetzt doch eine Einheitskasse oder Subventionierung derselben oder wie soll ich das jetzt wieder verstehen?
Mit diesem Beschluss erübrigt sich doch der Wille von Seiten der Bevölkerung in Zukunft kein CO2 mehr zu produzieren...aus Angst, dass die Prämien jetzt wo sie endlich wieder stabil sind, wiederum steigen könnten :-(
Nehmen wir an, dass der CO2-Ausstoss in Zukunft mit diesem Beschluss tatsächlich abnimmt, wird die CO2-Abgabe prozentual reduziert und werden die Krankenversicherungprämien wieder ansteigen?
Oder wird das "Kind" einfach umbenannt mit dem Vermerk: die Lenkung hat nichts gebracht und die Steuer wird beibehalten -aber umgelenkt- in die IV oder AHV. Denn, bis dahin werden die Rauchenden fast ausgestorben sein, so dass die entsprechende Kasse womöglich zum Sanierungsfall wird (was die IV heute schon ist!)...oder aber der CO2-Ausstoss wird als Einkommensquelle im Bundesbrief verankert.
Ich war für eine Abgabe zum Zweck der Reduktion! Damit meine ich was von Menschen verursacht wird!!! Bestehendes mit moderner Technik zu verbessern....aber nicht zur Finanzierung von irgend etwas anderem!
Wie soll mit einem solchen Beschluss jetzt noch eine Motivation zur Effizienz des Gesundheitswesen erreicht werden??? Diesen "Goldesel" schlachtet doch niemand!
Herr Bundesrat, vielleicht erinnern sie sich noch aus welchem Grund wir eine Autobahn-Vignette eingeführt haben? War auch nur temporär gedacht damals und keine Steuer, denn Strassenzoll ist wie wir wissen bei uns verboten....aber wir haben sie heute noch und erst noch teurer!!!
Herr Leuenberger vielleicht verstehen die Bürger sie nicht mit dem heutigen Entscheid...ich verstehe den ganzen Bundesrat immer besser...die Firma Bern kann von einem Kompromiss in einen anderen (teureren) wechseln,...was mir als Selbständigerwerbenden nicht möglich ist, ohne dabei in Konkurs zu gehen... ;-)
Trotzdem, ich werde sie weiterhinlesen herzlichst
Blogger
@ Franziska Knecht
Diese Frage - ob die Bundesräte hin und her reisen müssen - habe ich mir auch schon gestellt. Doch stell dir eine weltoffene Schweiz vor, in der sich diese wichtigen Personen ... "verstecken".
@ Marcel Luther
Da widerspreche ich vehement! Die Diskusion über KKWs sollte nicht so lange hinausgeschoben werden; auch wenn die Bevölkerung in 13 Jahren hoffentlich etwas besser darüber informiert ist, das unter Kernenergie und Kernspaltung verstanden wird, und wie ein KKW funktioniert.
Ein Problem hinauszuschieben, an die nächste Legislatur weiter zu geben etc. ist grundsätzlich falsch. Die Diskussion sollte gefördert werden. Und dass thermische Kraftwerke auf Kohle- oder Öl-Basis ineffizient und schmutzig sind, ist nun mal eine Tatsache. Das ist ja eben auch Element der Diskussion über das Gas-Kraftwerk...
Und nochwas, das sage ich in jedem Forum u.ä. immer wieder:
Es heisst "KKW" nicht "AKW": Kernkraft und Atomkraft ist nicht das selbe. Die Atomkraft machen wir uns zu nutze, wenn wir eine Lampe in Betrieb nehmen, um Licht zu erzeugen. Die Kernkraft macht sich den ->Kern<- zu nutze in der sog. ->Kern<-Spaltung.
Die Kräfte im Atom entsprechen nicht den Kräften im Kern...
Erstmal Gratulation zu ihrem Schritt ins Bloggertum und auch Ihrem Mut, sich im Internet aktiv den politischen Diskussionen zu stellen. Ich hoffe, dass ihr Beispiel auch andere Politiker, egal welcher politischer Couleur, anregen wird, sich hier mit den sogenannt einfachen Leuten politisch zu unterhalten.
Die CO2 Abgabe. Kann man nun sagen, was lange währt wird endlich gut? Oder ist es wirklich wie in Ihrem Radio Interview ein Kompromiss von einem Kompromiss von einem Kompromiss?
Wie auch immer, endlich haben die Herren Volksvertreter sich dazu ringen können, der Abgabe ihre Zustimmung zu geben.
Wir können in der Schweiz wahrscheinlich nur wenig tun, aber wir können durch unser Handeln den anderen grösseren Umweltverschmutzern vielleicht ein gutes Beispiel sein.
Herr Bundesrat, ich wünsche Ihnen weiterhin soviel langen Atem, dass auch andere Ziele noch ihren Weg durch das Wirrwarr in Bundesbern finden werden.
mit freundlichen Grüssen aus der Zentralschweiz
Eigentlich kann ich Ihnen zu Ihrem langen Atem und Ihrer Standfestigkeit nur gratulieren, dass Sie diesen kleinen, aber wohl wichtigen Schritt zu Ende gebracht haben.
Aber: Hat der Berg letztlich nicht eine Maus geboren? Müsste die Abgabe - und Sie schreiben ja selber, dass es eine Lenkungsabgabe ist - nicht massiv höher sein, um auch Wirkung zu erzielen? Ist es denn nicht so, dass die Wirkung mit dem aktuellen, guten Wachstum, das wir in der Schweiz haben, gleich wieder verpufft, weil die paar Franken Mehrausgaben durch die steigenden Einkommen mehr als wettgemacht werden? Wäre es nicht sinnvoller, mit einer möglichst hohen Abgabe in die Debatte einzusteigen, um am Ende immer noch mehr herauszuholen, als wenn man von Anfang an mit bescheidenen Ansprüchen startet?
Mir scheint, dass das oftmals die Taktik anderer Bundesräte ist: Mit möglichst hohen Zielen zunächst alle schockieren, dann sind am Ende alle zufrieden, wenn sie z.B. mit der Hälfte oder 2/3 von Abgaben oder Einsparungen davonkommen. Wäre das nicht auch im Umweltbereich und für Sie ein probateres Mittel zur Zielerreichung?
Schöne Grüsse und weiterhin viel Erfolg
Marcel Pfister
Ich denke, all so politische Entscheidungen brauchen zum Teil sehr lange. Ich denke zurück an die AHV, da hat man jahrzehntelang darum gerungen, bis man sich endlich einigte.
Bedeutsam für mich jetzt auch die IV-Verhandlungen. Schon ist die Mehrwertsteuerfinanzierung abgelehnt worden. Das wird da wohl auch noch lange Jahre dauern, bis man irgendwie weiss, wie die Schulden abbauen.
Aber das ist ja das Schöne an unserem demokratischen System. Es gibt Tag und Nacht Arbeit, sogar am Wochenende rund um die Uhr, und selten wird mal etwas zügig entschieden.
Schnell entschieden hat der Bundesrat, als es darum ging, die Swissair zu retten. Ich enthalte mich mal jetzt einem Kommentar.
Aber irgendwie sind wir mit unserem politischen System nicht schlecht gefahren. Wir Schweizer sind halt vorsichtige Leute und entscheiden sehr ungerne schnell. Zum einen Teil ist das natürlich gut so, zum anderen kann man denken, wir drehen uns immer im Kreis herum.
Jedenfalls geht es trotzdem immer weiter, der CO2-Ausstoss klappt weiterhin, alle bekommen weiterhin die IV-Rente und die Schweiz ist noch nie bankrott gegangen.
Jedenfalls ist Politik eine sehr spannende Sache, besonders wenn man Bundesrat ist.
eine gute Idee mit dem Blogg, doch ob Sie über länger die Zeit dazu haben?
Viel werden diese Abgaben nicht bringen. Wir alle müssten uns umgewöhnen und wieder auf kürzere Wege achten. Das heisst: So nah wie möglich beim Arbeitsplatz wohnen, Nahrungsmittel saisongerecht und aus der Region einkaufen, auch bei anderen Gütern des täglichen Bedarfes auf die Transportwege achten, unsw...! Man müsste agresiv darauf aufmerksam machen, z.B.: "Erdbeeren im Winter schaden der Umwelt und damit auch Ihnen". Ja, man sollte es auf die Packung schreiben müssen wie bei Zigis, "Achtung, unsiniger Transportweg, Umweltzerstörend!"
mit freundlichen Grüssen
Hp. Maurer
Es ist doch immer wieder verwunderlich das die Bauern die in der Schweiz zu den ganz grossen Umweltverschmutzern gehören (Co2 Ausstoss, Staubpartikel über veraltete Traktoren, Nitrateinleitungen sowohl in Flüsse,Bäche und Seen durch Uebergüllen und Ueberdüngen)geschont werden von unseren Damen und Herren Räte.
Nebst der enormen Umweltschäden dieser Berufsgattung dürfen wir sie auch noch finanzieren bis ins Perverseste (Tabak, Butterberg, usw).
http://Hugo Kuhn, Köniz
mit Ihnen möchte ich meinen Beruf nicht tauschen. Als selbständig Erwerbender habe ich die Möglichkeit innert je nach Thema innert Tages- oder maximal Wochenfrist für angestrebte Ziele oft auch gemeinsam mit meinen MitarbeiterInnen Entscheide zu treffen und danach gleich umzusetzen. Das macht Spass und zeigt gute Wirkung für die Firma und damit uns alle. Obschon mich einerseits Politik interessiert ist sie mir andererseits ein Greuel. Ich bin froh, gibt es Leute wie Sie, die für uns alle diese Arbeit übernehmen. Danke.
Ich kann Andreas Stäubli nur zustimmen: die Lenkungsabgaben sollten nicht einfach über die Krankenkassen an alle zurückgegeben werden (die wissen gar nicht warum), sondern gezielt und sach-, d.h. umweltbezogen: z.B. wer Energie spart, bekommt etwas, Infomaterial und entsprechende Veranstaltungen, Sponsoring umeltfreundliche Massnahmen, Unterstützung Alternativenergien....
Ich bin froh, dass Sie Ihren Atem noch lnage für uns einsetzen, trotz den Sticheleien in der Presse. Freundlich Wasa
Ich bin zugegebenermassen kein Fan des schweizer Milizparlaments, präzise wegen legislativen Prozessen wie diesen. Ich bin immerwieder fasziniert, wie lange man ein Thema tatsächlich tot reden kann. Das schöne an der Konsensdemokratie ist ja, dass irgendwann dennoch ein Ergebniss steht, aber wie einige hier bereits bemerkt haben, sind diese Resultate oftmals nicht das gelbe vom Ei. Es scheint mir, dass das Parlament, erst jetzt die CO2 Abgabe eingeführt hat, als das Volk sich für einen bewussteren Umgang mit der Umwelt einsetzt. Wer interessierte sich in den 90er Jahren für die C02 Regulierung (auf seiten des Plebs). Die neue Grüne Welle scheint sich auch über der Schweiz zu wiegen. Der Befürworter dankt.
Gruss
Ich finde die CO2 Lenkungsabgabe eine gute Sache. Trotzdem finde ich sie in Anbetracht des Umfeldes eine (gelinde gesagt) Schweinerei.
Es kann nicht angehen, dass Mieter und Hausbesitzer für das Heizen mit fossilen Brennstoffen abgezockt werden, derjenige der mit der Wärmepumpe sein Haus heizt und dabei billigen Strom vom (abgabebefreiten) Gas Kraftwerk bezieht, davon ausgenommen wird. Es kann nicht angehen, dass der lokale Hersteller und Dienstleister diese Abgaben in seine Preisberechnung miteinbeziehen müssen, während der Importeur der Konkurenzprodukte und Dienstleistungen aus Ländern die kein Kioto-protokoll unterzeichnet haben und sich auch sonst keinen Deut um das Klime bemühen keine solche Kosten tragen müssen.
CO2 Abgabe ja, aber nur wenn es für alle gilt. Konkret auch für Gas Kraftwerke, auf Produkten und Dienstleistungen aus entsprechenden Ländern etc.
Mit freundlichen Grüssen, D. Zuppinger
http://www.ignoranz.ch
es ist immer schön, wenn sich etwas bewegt, wenn auch ganz laaangsam. Vielen Dank für Ihre interessanten Beiträge. Ich habe die grösste Hochachtung vor Ihrem Durchhaltevermögen. Ich hatte in meinem Kommentar zu Ihrem vorletzten Beitrag die Frage des Energie und Ressourcenverbrauches auf die Ebene des Einzelnen gestellt, weil diese Ebene überschaubar ist und man sie als "gewöhnlicher" Mensch direkt beeinflussen kann. Aber natürlich ist mir vollkommen klar, dass sie als Politiker die grösseren Zusammenhänge im Auge und im Sinn haben müssen. Alles wird immer komplizierter und schwieriger, je grösser wir denken und es braucht viel mehr Ausdauer, Zeit, Kompromissbereitschaft und Übersicht/Umsicht. Deshalb sind Sie Bundesrat und ich nicht ;).
Weiterhin viel Kraft!
Esther
Wissen Sie, dass z.B. eine Ha Zuckerrüben mehr CO2 bindet und Sauerstoff produziert als eine Ha Wald? Die CO2 Bilanz der Landwirtschaft ist extrem positiv!
http://www.investinnature.ch
es war höchste Zeit, dass der Beschluss endlich in die Tat umgesetzt wird.
Aber unter dem Motto, das eine tun, und das andere nicht lassen, kann ich Ihnen wärmstens
www.mylcimate.org
empfehlen, sodss Sie dort Ihren privaten CO2-Ausstoss kompensieren können.
Ich und viele andere haben das auch schon getan!!!
Und in der Zwischenzeit wird die Industrie ebenfalls durch innovationen dazu beitragen.
Eine CO2-Bindung nach der Verbrennung des fossilen Brennstoffes wird bald machbar sein, zu marktgerechten Kosten.
Freundliche Grüsse
Markus Schöpfer
Das zeig eben wieder mal, dass die Diskussion nicht zu eindimensional geführt werden sollte, denn die co2 Bilanz ist eben nicht alles. Ein Zuckerrübenfeld wird kaum einen gleichwertigen Lebensraum für Flora und Fauna bieten wie ein Wald... deswegen ist eben auch Ethanol nicht das gelbe vom Ei.
Leider wird es auch in dieser Frage, wie in so vielen, kaum ein einzelnes Patentrezept geben, mit dem das ganze Problem auf einen Schlag gelöst werden kann. Viele verschiedene Lösungsansätze werden von Nöten sein, damit wir mit uns und unserer Umwelt wieder sorgfältiger umgehen. Das Ganze ist eben mehr als die Summe seiner Einzelteile... auch in diesem Fall.
Das co2 Gesetz ist sicherlich ein guter Schritt in die richtige Richtung. Auch wenn es "nur" ein Kompromis ist. Kompromisse haben schlussendlich eben doch was gutes, nämlich dass er von allen Seiten getragen wird und damit auch längerfristig die Chance hat zu überleben, und nicht mit dem nächsten Regierungswechsel gleich wieder umgestossen wird.
In dem Sinne Wünsche ich Ihnen noch viel Kraft für die nächste Runde Kompromisse finden. :)
Liebe Grüsse
Anina
Das mit der Co2-Bindung der Zuckerrüben wusste ich nicht, danke für die Info, ist sehr interessant.
Da wäre aber gleichzeitig zu erwähnen dass der Bauer pro Tonne Zuckerrüben 98.- Franken Subventionen erhält, Tendenz steigend da mit Importzuckerrüben aus der EU zu rechnen ist.
Das Gejammere der Bauern ist schon in vollem Gange siehe beiliegenden Link:
http://www.zucker.ch/d/nzz_folio_1.pdf
Ob die Co2 Bilanz der Landwirtschaft positiv ist wage ich einmal zu bezweifeln, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.
Und Hanf wächst jedes Jahr auf`s neue,während man bei Holz 10 Jahre und mehr warten muss.
PS: Wer stets als gutes Beispiel vorangehen will, steht irgendwie immer alleine da.
http://www.hirschen-rapperswil.ch
Da musst Du aber aufpassen (in einem Chat oder Blog duzt man sich, ok einen Bundesrat halt nicht): Aber um die Hektare zu bewirtkschaften, wieviel Energie muss reingesteckt werden und wieviel kommt als z.b. Zuckerrohr wieder raus ? Da habe ich mit Diodiesl, Ethanol etc. wirklich meine Zweifel, ob man wirklich viel mehr Energie produziert, als man verbraucht (incl. grauer Energie).
Gruss Andreas
http://DENKT MAL NACH!
http://www.laserjet.ch
Es ist nun schon ein paar Wochen da haben Sie vor den Medien die Gaskraftwerke propagiert. Nun wollen Sie diese Co2 schleudern auch noch von der Abgabe befreien oder wenigstens bevorzugen!!! Die Privatwirtschaft und die "normalen" Bürger werden geschröpft. Wie stehen Sie dazu und können Sie dies mit Ihrer Gesinnung voll vertreten????
Es ist erfreulich, dass die CO2-Abgabe nun endlich beschlossen wurde. Ich möchte weitere Vorschläge für den Klimaschutz machen und erlaube mir dabei, Fragen der Umsetzbarkeit in unserer politischen Realität auszublenden.
Zunächst einmal wäre es wünschenswert, wenn Roller/Scooter mit Benzinmotor verboten wären. Es gibt dazu Alternativen, die mit Strom betrieben werden, beispielsweise http://www.solarlink.de/elektrorollerevt4000.htm
Der Stromverbrauch dieses Scooter beträgt 5kwh/100km. Wenn diese 5kwh aus Windenergie gewonnen werden und ich davon ausgehe, dass die Produktion einer kwh 10-20g CO2 verursacht, dann ist der CO2-Ausstoss pro 100 km 50-100g. Richtig, pro 100 km!! Nicht etwa 130g pro einzelnem km wie bei der EU-Regelung für Autos.
Zweiter Vorschlag: ich glaube, dass der Einzelne viel mehr Energie sparen würde, wenn ihm bewusst wäre, wieviel Geld eine bestimmte Handlung - beispielsweise im Winter das Fenster gekippt offen lassen - ihn kostet. Im Moment hat man einen Stromzähler gut versteckt in einem Schrank oder sogar im Gang und man verbraucht halt frisch drauf los. Wenn man einen zentralen Kostenzähler für Heizung, Strom, Wasser hätte, am besten gut sichtbar in der Küche, dann würde in den Haushalten automatisch viel mehr gespart.
Ich wünsche Ihnen viel (C02-arm erzeugte) Energie für den weiteren Einsatz für Umwelt und Klimaschutz und danke Ihnen für die bisher geleistet Arbeit,
freundliche Grüsse,
Daniel Schweri
Die SVP (Herr Bortoluzzi) hat bzgl. der IV damit argumentiert, zuerst sanieren und erst wenn diese im Lot ist allenfalls Gelder einschiessen. Ohne Druck geht nichts. Wieso nicht. Aber warum nicht mit der gleichen Argumentation beim AKW nein sagen, damit die erneuerbaren Energien eine Chance haben. Ohne Druck geht nichts. Bei einem ja bereits im jetzigen Zeitpunkt werden sich viele zurücklehnen und nichts mehr weiter unternehmen, man hat ja dann die Lösung (AKW). Jeder weiss dass enorme Fortschritte in der Technologie erzielt werden. Wer hat schon vor Jahren geglaubt, dass ein Microchip Daten tragen kann, für die früher ein riesiger PC-Raum notwendig war. Im Notfall kann in 15-20 Jahren immer noch ein AKW gebaut werden (unter dem dringlichen Recht steht ein solches in 3-5 Jahren). Also keine Angst und nach vorne Schauen, nein zu AKW.
Gruss S. Möckli
http://www.investinnature.ch
entschuldigen Sie meine vielen Tippfehler, die ich im vorhergehenden Beitrag gemacht habe.
Es war irgendwie der Wurm drin.
Freundliche Grüsse
http://www.singenlernen.ch
Ich bin selber Roller- Fahrer. Ein Verbot von Benzinrollern wäre höchst ungerecht, gibt es doch schon heute Roller, die die Abgaswerte von Autos unterbieten. So bin ich sofort für strengere Vorschriften für Roller.
Ich fahre daneben selber ein Elektro-Velo, kenne also den doch noch kleinen Radius der Elektrobatterien, v.a. im nicht ganz ebenen Gebiet, wo ich wohne.
Mit herzlichen Grüssen
Toni Zimmermann
http://www.timbatec.ch
Ich bin sehr froh, dass die CO2-Abgabe jetzt Tatsache ist. Wenn ich an die Abstimmung zur ökologischen Steuerreform zurückdenke, ist das eine späte Genugtuung...
Zur Zeit reden alle von alternativer Energieerzeugung und wenige vom Energiesparen. Sparen hat halt einen negativen Touch.
Allerdings gäbe es Methoden, mit denen wir Energie sparen könnten, ohne es zu merken. Zum Beispiel bei der Beheizung von Gebäuden, welche rund 30% der in der Schweiz verbrauchten Energie ausmacht. Dabei ist Heizen reine Verschwendung, weil die Wärme durch die Gebäudehülle nach draussen dringt. Stellt man die Heizung ab, so kühlt sich das Gebäude innert wenigen Stunden auf die Umgebungs-Temperatur ab. Ist die Gebäudehülle hingegen gut gedämmt, so bleibt die Wärme drinnen und es ist nicht mehr nötig, das Gebäude zu heizen. Mit dem energieeffizienten Minergie-P Standard lässt sich dies erreichen.
Ich empfehle Ihnen also, den Einbau von Heizungen bei neu erstellten Gebäuden ab sofort zu verbieten.
Im Weiteren würde ich Elektro-Heizungen ebenfalls verbieten. Damit können Sie den Druck, neue Kernkraftwerke zu bauen, erheblich vermindern.
Vielleicht wäre auch eine Übergangsfrist nötig, aber die müssen Sie nicht gleich präsentieren. Damit werden die Hausbesitzer noch früh genug kommen. Die könnte dann wie folgt aussehen:
- ab 2010: Minergie-Standard, keine Elektroheizungen für alle neu erstellten Gebäude
- ab 2015: Minergie-P Standard für alle neu erstellten Gebäude, Elektroheizungen in allen Gebäuden verboten.
- Harmonisierung der Energie-Gesetzgebung unter den Kantonen.
Ich wünsche Ihnen viel Kraft und freue mich weiterhin über Ihre intelligenten und launigen Beiträge.
Stefan Zöllig
25 M $ für denjenigen, der ein Verfahren zur Extraktion von CO2 aus der Atmosphäre entwickelt...
Ganz interessant!
Ihr Durchhaltewille hat sich ausbezahlt BRAVO! Auch ein kleiner Schritt in die richtige Richtung ist aber eben doch EIN SCHRITT in die richtige Richtung.
Besonders erfreulich finde ich dass auch die GuD voll kompensieren müssen, und das erst noch zum grössten Teil im Innland. Ein Fingerzeig an die Stromerzeuger...?
Viel erfolg für die nächsten 13 Jahre Klimaschutzkampf.(ich hoffe das Klima hält durch).
Freundliche Grüsse
Martin Meier
PS. Grossen Respekt habe ich für alle welche schon jahrelang die Landwirtschaft wegen des co2 aussteosses verbieten möchten.... (ich geh davon aus dass das alles Nichtesser sind oder?) Ohne Heizöl könnt ich leben, aber huuuch ohne zu essen... das wär hart...!
http://www.well-com.ch
Die Datierung Ihrer zweiten Karikatur lässt ganz neue Perspektiven erahnen ...
(18.023.2007) wenn man schon 20 Monate mehr in einem Jahr zur verfügung hat :)
http://www.hirschen-rapperswil.ch
re: myclimate.org: Ich möchte mein Hotel Co2 neutral machen, komme aber mit myclimate nicht mehr weiter. Seit der Klima-Hype ausgebrochen ist, sind die total überlastet. Was passiert eigentlich, wenn die nicht mehr genügend Projekte haben für alle freiwilligen Co2-Kompensierer ?
Gruss Andreas
Ich schliesse mich Daniel Schweri an, und denke auch, es liegt viel an der Information. Natürlich werden wir mit Informationen überflutet. Trotzdem sollte ernsthaft ins Auge gefasst werden, dass «Bundesbern» allen Haushalten eine offizielle Broschüre sendet, in welcher die Konsequenzen und die entsprechenden Energieverbäuche aufgezeigt werden. Und zwar anhand einfacher, bildlicher Darstellunge. Ich bin nämlich gestern beim Beitrag des Kassensturzes schlicht erschrocken, wieviel Energie nur schon die Gewinnung und der Transport unserer Nahrungsmittel benötigt. Wenn man das dann so krass dargestellt bekommt, dass der Energieaufwand für 1 Kg Rindfleisch aus dem Ausland einige Liter (ja, Liter!) Erdöl benötigt, beginnt man schon mal darüber nachzudenken, wo und vom wem man seine Nahrungsmittel bezieht.
Liebe Grüsse Pascal
Ich bin für die Legalisation des Hanfkonsums, aber: Gerauchtwerden darf nur Stoff, der aus der Bundeshaus-Indoor-Plantage kommt und somit auch mit dessen Label ausgewiesen werden kann. So gibts ein Monopol, und die Einnahmen können in die IV, Forschung, öV oder wo auch immer fliessen ;-)
(Dachte nur, dass ein politisches Thema wohl auch in einem politischen Blog platz hat)
Zum Ernsteren:
Ich wollte zwar nicht damit anfangen, doch werden wieder die Autos schlecht gemacht. Die sind gar nicht so schlimm!
Aber was ich schlimm finde: Warum werden keine Autos mit H2-Betrieb gefördert? Ich habe noch keine Tankstelle gesehen, an der man dieses grossartige Gas einspritzen könnte?! Dabei wäre dessen Heizwert dreimal höher als das Heizöl! Und in einem Auto, in dem es elektrischen Strom erzeugen kann und das Gefährt dadurch betreibt wärs auch effizienter als unser Benzin (so weit ich weiss) und so weit ich mich erinnern mag gewann doch vor nicht all zu ferner Zeit die ETH einen Preis für ein Mobil...
Und wenn dieser Treibstoff leicht erhältlich wäre, so würde sicher auch das Bedürfnis geweckt solche Autos zu kaufen ... und da springt dann auch die Wirtschaft wieder ein; denn so kann man auf einmal wieder ohne schlechtes Gewissen einen Monster-Truck durch die engen Gassen navigieren: Der Treibstoff-Verbrauch belastet die Umwelt NICHT.
Aber da ist das Problem der H2-Herstellung (ach ja: Dieses Gas nennt sich übrigens Wasserstoff). Auf unserem Planeten befindet sich zwar viel Wasser, aber eben kein reiner Wasserstoff (merke: da gibts einen Unterschied). Um Wasserstoff zu erhalten, muss eben besagtes Wasser - mittels Elektrolyse - gespalten (ok, ich nenne es von nun an "trennen") werden. Und eben diese Trennung kostet Energie (elektr. Strom). Ob dieser Strom nun von einem Kohlekraftwerk, einem Gaskraftwerk, einem Kernkraftwerk, durch Wasserkraft, Windkraft oder Solarenergie gewonnen wird, ist vom Prinzip her egal.
Auf was ich hinaus will: Dieses Gaskraftwerk, das nun schon von vielen schlecht geredet wurde, brauchen wir. Strom brauchen wir. Und da hilft auch keine effiziente Ernährung.
Ausserdem - so weit ich das verstanden habe - ist diese Dreckschleuder ja nur eine Übergangslösung, bis diese viel versprochenen "Alternativen" konkurrenz-fähig sind. Oder eben doch ein bereits heute effizientes Kraftwerk bewilligt wird (gemeint: KKW). Aber ich will hier nicht über den Unsinn der Kernenergie-Verweigerung diskutieren. Schliesslich bin ich im Blog eines linken zu gast; obschon er seine Meinung dazu - infolge Kollegialität (und einen zweiten Blocher wollen wir ja nicht ;-) ) - nicht gleich stark äussern kann.
Und nochmal zur Erinnerung @ Moeckli Severin es heisst KKW, K-K-W
http://www.youtube.com/watch?v=O9LNuKlYRsI
http://glaukothyr.blueblog.ch
- Wirklich, allein mit der CO2-Abgabe? Deren Einführung halte ich für unerlässlich und deren Verwendung - na ja - für nicht unsinnig. Eine Investition in die F&E für Natur und Gesundheit schonende Energiewirtschaft (Erzeugung, Distribution und Konsum) wäre eher im Sinne der Erreichung der Kyotoziele gelegen - aber ... und wegen der vielen 'Aber', die eigentlich davon zeugen, dass der Ernst der Lage noch nicht alle Einflussreichen angemessen beeindruckt, kann ich mich mit der Verwendung abfinden. Immerhin besteht ja ein Zusammenhang mit der Gesundheit, um die es ja allerletztlich geht.
Ganz gewiss haben wir mit der CO2-Abgabe eines von vielen möglichen und denkbaren Mitteln, näher an die Kyoto-Ziele zu rücken. Die eigentlichen Herausforderungen liegen erst hinter diesen Zielen.
Als Alternative zu grossen Gas- und Atomkraftwerken gibt es neben Foto-Voltaik und Wind noch die Möglichkeit der dezentralen Erzeugung von Strom und Wärme durch sogenannte Mini-Blockheizkraftwerke.
Solche Geräte erzeugen mit einem Wirkungsgrad von über 90% Heizenergie,Warmwasser und Strom. Somit weist die dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung mit maximal 10% wesentlich weniger Verluste auf, als dies bei der getrennten Erzeugung von Strom und Wärme mit etwa 40% der Fall ist!
Diese hohe Energieeffizienz äußert sich in einem reduzierten Primärenergieverbrauch,verringerten CO2- Emissionen und deutlichen Einsparungen bei den Energiekosten.
Ich habe seit Sept.2002 ein solches Gerät von "ecopower" in Betrieb und konnte die Elektroheizung (15kW) und den Boiler (6kW)ausschalten.
Leider gibt es für solche stromsparenden und CO2 mindernden Investitionen beinuns immer noch keine Förderbeiträge!
Weitere Informationen im Web:
www.ecopower.de
oder: www.vaillant.ch
Gruss aus der Stromlücke
Georges Kohler
Elektromonteur
Brittnau
Ich bin Erfreut über so viele Reaktionen, wurde aber zum Teil missverstanden. Ich möchte unter keinen Umständen irgendwo auf der Welt Wald opfern um mit Zuckerrüben / -rohr Energie zu produzieren! Da sag ich lieber ja zu einem AKW, und wenn es vor meiner Haustür gebaut wird! Ich kann mich überhaupt nicht für die Energiegewinnung aus Nahrungsmitteln erwärmen, solange Menschen hungern.
Was ich sagen wollte ist: Die Land- und Forstwirtschaft neutralisieren viel mehr CO2 als sie ausstoßen.(Wer das nicht glaubt, hat wohl den Naturkundeunterricht in der Schule verpasst) Es wäre ein Umweltpolitischer Unsinn die Landwirtschaft bei uns aus finanziellen Gründen vor die Hunde gehen zu lassen und noch mehr Nahrungsmittel aus fernen Ländern herbei zu schaffen!!
Schön, dass es vorwärts geht. Bei was auch immer. Heute bei der CO2-Abgabe, morgen bei etwas Anderem.
Als öffentlich-rechtlich angestellter Mitarbeiter einer Gemeinde sehe ich mich immerwieder damit konfrontiert, dass die Leute sagen, wir seien ineffizient. Der Staat sei aufgebläht, es müssten Reformen her, damit die staatlichen Aufgaben abgebaut oder dann wenigstens effizienter gestaltet werden könnten.
Nun, genau das Gegenteil wird gemacht. Und das nota bene von Miliz-Parlamentariern, von denen die meisten wohl in der Privatwirtschaft tätig sind. Es wäre also schön für uns Staatsangestellten, wenn das neue Gesetz so ausgearbeitet ist, dass den Gemeinden, den Kantonen und nicht zuletzt dem Bund die Mehrarbeit auch zumutbar bleibt. Das sollte übrigens auch bei der Revision des MWST-Gesetzes so beschlossen werden. Nur der Einheits-Satz macht den Braten nicht feiss.
Herzlichst
Dani
http://www.gae.ch
Guten Abend Herr Leuenberger,
In Anbetracht des beachtlichen Gebäudebestandes, der sanierungsbedürftig ist, denke ich dass vor allem Massnahmen nötig wären um Hauseigentümer und Bauträger zur Sanierung zu bewegen. Die zum Teil horrenden Energieschleudern unter den bestehenden Bauten können energetisch auf Vordermann gebracht werden und dies würde einen aktiven Beitrag zur Reduktion des CO2-Ausstosses bringen. Das Gebäudeprogramm der Stiftung Klimarappen ist ein erster Anfang, doch es sind weitere Ideen gefragt um diese Entwicklung schneller in Gang zu bringen...
Das Potential ist vorhanden!
Gruss, Daniel Schild
Mit Hanfanbau könnten jenste Probleme gelöst werden. Ich empfehle dazu Matthias Bröckers Bestseller: "Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf" aus dem Verlag zweitausendeins.
Von der Gewinnung der Fasern für Papier und anderes bis zum Biokraftstoff aus den Samen und nichtverwertbarer Pflanzenteile (Biomasse), sind alle Nutzungsmöglichkeiten beschrieben.
Sinnvolle Lektüre für Bundesbern,also. ;-)
http://www.seilbahn-nostalgie.ch/pizol.
ich habe einen kleinen wunsch und es geht darum die aelteste gondelbahn der schweiz zu erhalten weil da so viel nostalgie drin steckt , es geht um die pizolbahn (von bad ragaz aus) die ja abgebrochen und durch eine neue ersetzt werden soll ,
man koennte das vorstellen wie eine fahrt mit einer dampflock was immer etwas besonders ist, so soll auch die fahrt mit der pizol bahn von bad ragaz aus immer speziell sein ,wenn man den abruch verhindern koente ich bitte sie den abruch irgendwie zu verhindern und die bahn im orginalzustand zu erhalten. sehn sie selbst wenn sie auf diesen link clicken. http://www.seilbahn-nostalgie.ch/pizol.html hoffentlich habe sie mehr erfolg als der heimatschutz und wenn sie etwas dafuer tun koennen vielen dank.
http://www.investinnature.ch
Keep on trying - Sie werden schon früher oder später erfolg haben, und auf myclimate den CO2 Ausstoss berrechnen können.
Aus meiner Sicht gibt es Projekte in Hülle und Fülle. Wenn die Projekte abgeschlossen sind, können problemlos neue realisiert werden. Das einzige, was fehlt, ist das Geld!!
Wenn man anschaut, dass z.B. die Windenergie bereits mehrere 10 Millarden EUR pro Jahr umsetzt, und die Solarindustrie ebenfalls, kann man sich vorstellen, wo hoch der Bedarf ist!!!
Freundliche Grüsse
Markus Schöpfer
A8,S8, usw.
Aber aber Julius, du weisst doch:Wasser predigen und selber Wein saufen.
Du scheinst noch immer an den Gutmensch im Politiker zu glauben. Hier eine kleine Aufklärung: Der Politiker ist generell an sich selber interessiert. Der Politiker ist Karrieregeil und dafür opfert er alles nur nicht sich selber. Der Politiker wirtschaftet primär in seine eigene Tasche. Politiker kommen garantiert in den Himmel weil sie sogar den Herrgott mit ihrem Gequatsch verwirren.
Sieh dir Al Gore an, der kriegt für sein Gesülze sogar einen Oskar vom vormachen hält er aber gar nichts.
Ci-après le projet en question :Overall aims and objectives of the research
The main objectives of this proposal are to design and synthesize:
1) A library of highly symmetrical molecular cages called spherophanes capable of encapsulating small molecules or atoms. The sizes of the holes as well as the electronic properties of the cages will vary in the library.
2) New nanoporous materials for gas storage applications such as hydrogen and/or methane.
3) New three-dimensional metallo-spherophane materials that exhibit novel electronic, optical, and magnetic properties. This will address the limitations of the 1-D and 2-D conducting and ferromagnetic materials.
Novelty and groundbreaking character of the proposed research
We propose an unprecedented synthetic route to new 3-D highly symmetrical molecular cages called “spherophanes”, which are designed to permit the facile encapsulation of gases, metals, or even charged molecules. With this new family of molecular capsules, we intend to develop two main applications:
1. Because it is possible to control the size of the pores, some efficient hydrogen storage materials may be obtained, which will have the potential to permit the common use of hydrogen as a clean, ecological, and economically valuable source of energy.
2. Combining the versatility of the electronic properties of spherophanes with the diversity of the metal that could be inserted inside, a variety of new materials with a wide range of physical properties may be obtained (such as nonlinear optical, ferromagnetic, or conducting properties). In addition to the high academic interest for those types of new materials, their use in the development of organic photovoltaic cells or “molecular electronics” may be extremely valuable.
Positioning of the project in the international context of research in this field
Since the first preparation of molecular container (carcerand) and its complexation with a guest (carceplexe) by Cram in 1985,[11] a vast variety of molecular cages have been prepared and their host/guest chemistry studied.[12] While Cram’s carcerands were developed by conventional organic synthesis assembling two resorcinarene moieties with covalent bonds, the large majority of molecular capsules were designed through supramolecular self-assemblies by means of multiple hydrogen bonds or metal-ligand coordination, taking advantage of the thermodynamic equilibrium. Such systems include Rebek’s “tennis ball” and “soft ball” developed through hydrogen bonds of glycouril derivatives,[14-16] Fujita’s octahedral cages based on the coordination of simple triangular heterocyclic ligands,[17] MacGillivray and Atwood’s spectacular hexameric capsule based on hydrogen bonds of a resorcinarene.[18] Many other types of thermodynamically controlled capsules constructed through self-assembly of two bowl shape structures (calixarenes, resorcinarene, cyclodextrins).[19]
Although molecular containers prepared by supramolecular self-assemblies offer a large variety of shapes including octahedra, cubes, and cuboids, this strategy may suffer from a poor stability (especially with H-bonds) or may form very open structures. On the contrary, molecular capsules formed by covalent bonds are limited due to oligomeric side products during the synthesis, but they are very stable and shield guests from the exterior environment very well. In this context, supramolecular cages have mainly been used for molecular recognition and promoting reactions within their interiors,[20-24] while molecular capsules made through covalent bonds have been exploited for the isolation of reactive species.[25-29]
In fullerene systems, great efforts have been made to prepare macroscopic quantities of endohedral metallofullerenes for their various physical properties.[30, 31] One of the most fascinating properties of C60 is its metallic conductivity after intercalation with alkali-metal ions. An expansion of the lattice constant was observed giving rise to superconductivity properties at remarkably high Tc (up to 70 K) for noncuprate materials.[32] Soon after, it was predicted that more overlap will be achieved between the cage compounds if the counter-ions of the charged spherical molecules are located inside by having less electronic or steric interference from the counter-anions. [33, 34]
Since then, the cavity of fullerenes have been filled with many metals (Cu, Sc, Y, La, Sr, Lu, Gd, etc.) or small molecules (He, H2, N˙) giving materials with various physical properties. In a similar manner to C60, the proposed new molecular structures 1-4 (Scheme 1) intend to be highly symmetrical spherical π systems. But, in contrast to fullerenes, their design could permit the facile encapsulation of metals or even charged molecules. Consequently, different physical and chemical properties may be obtained as a function of the nature of the metal encapsulated by the spherical π systems, giving rise to a new family of materials which might have nonlinear optical, ferromagnetic, or conducting properties.
Furthermore, preliminary AM1 minimization investigations of the proposed spherophanes 2-4 have revealed portal openings slightly larger than the diameter of diatomic hydrogen (~2.9 Å). In comparison to the insertion of hydrogen in open fullerene systems,[35, 36] the proposed molecular cages are predicted to behave in a similar way, and offer as well larger cavity sizes which could permit the insertion of several hydrogen molecules. After studying the ability of these nanopores to store and release hydrogen in a controlled fashion, they will serve as building blocks to prepare well-defined frameworks for hydrogen storage purposes.
Indeed, alternatives for clean and efficient fuel represent an important challenge for the future in order to preserve our environment. Hydrogen is likely to be one of the best alternatives because of its large heating value, its non-polluting nature, and its abundance.[37] In addition, it can easily be produced from renewable energy in a closed cycle.[38] However, because hydrogen is a highly flammable gas, new, low-weight materials that can store safely large amounts of hydrogen and are easily rechargeable need to be developed. To date metal, hydrides have been intensively studied due to their high volumetric density of hydrogen. Nevertheless, they have many problems associated with their use such as a poor tolerance to recycling, high cost, unfavourable kinetics requiring heating cycles, and susceptibility to contamination by impurities. Alternative approaches involve the absorption of hydrogen on various porous material including intercalated graphite,[39] organic and inorganic nanotubes,[40, 41] and microporous framework.[42, 43] The latter material is probably one of the most promising systems, because its molecular structure can be engineer to contain well-defined hydrogen cavities. The preparations of cubic metal-organic frameworks have given encouraging results, but the size of the pores are still difficult to control.[42] Furthermore, a recent study has shown that hydrogen sorption could be achieved on low-density apohost phases of sublimed p-tertbutylcalix[4]arene under mild conditions.[44]
In this project, the proposed molecular cages will have holes with sizes that can be adjusted changing the atom between the benzene rings (CH2, O, S, SO, SO2 or a metal with the pyridyl system). After studying the ability of those nanocages to store and release hydrogen in mild conditions, these will serve as building blocks to prepare well-defined frameworks using coordination chemistry. These new materials will then be compared in order to obtained highly valued hydrogen storage fuel cells.
Expected results in relation to the current international status of research in this field
Developing the preparation spherophanes, we expect:
1. To study their physical properties and their capacity to encapsulate and release gases (H2, CH4) or metals.
2. Develop some efficient hydrogen storage materials which will have the potential to benefit industrial companies interested in the development of new systems for sustainable energy.
3. Explore the versatility of metallo-spherophanes based materials (with a wide range of physical properties), and their potential exploitation in “molecular electronics” and enhanced photovoltaic cells.
Impact and potential for promoting scientific innovation, both inside and outside the field
While a large variety of studies indicate that radiative forcing by greenhouse gases is the primary cause of global warming, alternatives for clean and efficient fuel represent an important challenge for the future in order to preserve our environment. In this context, climate change concerns are often named as a major driver for a future need for hydrogen. As hydrogen can be produced from renewable energy sources and converted to electricity in fuel cells which produce no greenhouse gas emissions, significant climate benefits could potentially be reaped with hydrogen technology. Hydrogen is one of the few promising energy carriers that will allow renewable energy to be used in transport. The use of hydrogen in fuel cells could also bring improvements in air quality. Fuel cells, essentially energy conversion devices for hydrogen which use an inverted electrolysis to produce electric power, heat, and water, create essentially no particulate emissions. Hydrogen combustion also produces much less atmospheric pollutants than conventional fuels. Especially in big cities with a high traffic density, the substitution of today’s vehicles with hydrogen-powered cars could bring about significant improvements. However, the use of hydrogen as an environmentally friendly source of energy for mobile devices such as automobiles, laptops, and cameras is still hindered by a number of factors, including the excessive size and weight of existing hydrogen storage systems. If it becomes possible to store hydrogen more effectively than is currently the case, the gas would serve as an ideal energy carrier for mobile applications. This is a topic of great public interest as a clean fuel source (the targets set by the US Department of Energy is of 9% hydrogen storage density in fuel cell replacements for petroleum engines by 2010).[45] Therefore hydrogen storage spherophane materials has the potential to benefit industrial companies interested in the development of new systems for sustainable energy.
In the recent development of “molecular electronics” chemists have created some of the basic building blocks needed for the self-assembly of nanoscale molecular devices such as metals, semiconductors, and molecule-based magnets. These molecular based materials have attracted enormous interest because of their structural flexibility and intriguing physical properties. In this context, the design of new three-dimensional metallo-spherophanes would give rise to new materials with a wide range of physical properties. For intense, their character donor or acceptor may be modulated in function of the linker, e.g. X = O or S will enrich the aromatic system while X = SO or SO2 will enhanced the character acceptor of the cage. Therefore complexation of donor and acceptor type spherophanes itselfs or with a other of donor or acceptor molecules (C60, TTF, TCNQ, etc) may result in the formation of three dimensional material with a high potential in the preparation of enhanced photovoltaic cells.
In summary, this project will span across disciplines from organic, materials, inorganic, and physical chemistry and could have impact in academia as well as industry, with clear benefit to Europe and the international scientific community. We will publish results in international journals of highest standard and present talks and posters at conferences. Those results with commercial potential deriving from this work will first be protected by patenting and licensing through the usual support mechanisms of the University of Fribourg (Switzerland).
Vorab gratuliere ich Ihnen zu Ihrem Erfolg.
Als selbsternannter "Normalbürger" staune ich immer wieder, wie wenig darüber informiert wird, wo wir täglich Strom sparen könnten! Ich denke an den Haushalt, ans Büro etc. Ich glaube, die Bevölkerung ist sich zu wenig bewusst über Sparmöglichkeiten im Alltag und finde, dort sollte die Diskussion ebenfalls angesetzt werden. "Das eine tun, das andere nicht lassen".
Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Durchhaltewillen und viel Erfolg in dieser enorm wichtigen Sache.
Was haben einige gegen den Begriff AKW, liest sich doch gut Atom Kraft Werk. Natürlich heisst es KKW Kern Kraft Werk, wo hier der Unterschied liegt ist mir als Leihe unklar. Ich dachte immer das Atom von Uran wird gespalten oder eben der Kern. Richtig ist denke ich das Neutronen in Bewegung geraten. Wieso die SP gegen KKW's ist, vorallem wieso die Grünen ist mir nicht klar, keine CO2 Immessionen. Ist doch keine Umweltverschmutzung, wenn etwas Radioaktives Uran als Abfall Entsorgt werden muss? Schliesslich sind unsere KKW's ja keine Atombomben. Wie sieht es mit dem radioaktivem Abfall aus den Spitälern und aus der Industrie aus? Wie hoch sind diese Mengen?
Grüsse aus dem Aargau
Zukünftige Historiker werden mit der Frage konfrontiert sein: Was ist um die Jahrtausendwende passiert, dass selbst intelligente Politiker wie der damalige Bundesrat Moritz Leuenberger auf die CO2-These, den grössten wissenschaftlichen Humbug seit dem geozentrischen Weltbild, hereingefallen sind? Warum wurden mit ungeheuer viel Energie und Herzblut Gesetze geschaffen, die sich - im wörtlichen Sinn - nur um eines drehen: heisse Luft? Wie konnte eine ganze Gesellschaft dazu gebracht werden, tausende von Lösungsansätzen für ein nicht existierendes Problem zu diskutieren?
Es würde mich nicht wundern, wenn man zum Schluss gelangt, dass es sich um das immer wiederkehrende „Hexenjagd-Phänomen“ handelt. Ist eine Jagd erst mal angepfiffen, rennen alle in dieselbe Richtung, egal ob der Jagd-Gegenstand real ist oder nur eine Erfindung!
Da aber die Begründung zu Streitereien führen könnte, würden sich diese zukünftigen Historiker vielleicht zuerst darauf konzentrieren, unserer Epoche einen Namen zu geben. Ich hätte da einen Vorschlag: DEBILEON (aus „debil“ = voll bescheuert, und Eon = Zeitalter). Nicht, dass die Gesellschaft nicht schon vorher, zumindest zeitweise, ziemlich debil war.
Aber das Selbstbild der aufgeklärten Informationsgesellschaft und der tatsächliche Zustand, also die irrationale Intuitionsgesellschaft, klaffen so weit auseinander, wie zu vielleicht keinem anderen Zeitalter der Menschheitsgeschichte.
Man kann dies gut an der Sprache überprüfen. „Wir müssen gegen den Klimawandel kämpfen“ ist ein Satz, der heute vielen Politikern leicht über die Lippen kommt und den viele Bürger unterschreiben würden. Das muss man sich mal vorstellen! Denn der Satz ist Ausdruck pathologischer Dummheit. Erstens, weil dies so ziemlich der sinnloseste Kampf ist, den man sich vorstellen kann – genau so gut könnte man die Rotation der Erde bekämpfen wollen oder das Wachsen der Gräser – und zweitens, weil er vor einem Element strotzt, das die Menschen schon mehrmals ins Unglück geführt hat: nämlich den totalen Grössenwahn! Da fällt mir ein Satz aus einem politischen Kabarett ein: Bundesrat Cotti verkündete im Namen des Bundesrates dessen Absicht, die Schwangerschaft von neun auf zwölf Monate zu verlängern. Ungefähr so ist das mit dem „Klimaschutz“.
Aber gut, nichts ist so gnadenlos wie der Zeitgeist - verstanden. Natürlich unterliegt man Sachzwängen. Man ist seit Jahrzehnten im Politbetrieb, kennt sich in Strategemkunde aus, ausserdem stehen Wahlen bevor. Soweit kann ich mir das auch erklären. Aber bitte, Herr Leuenberger, was die CO2-Sache betrifft: Glauben Sie bitte nie den Unsinn, den Sie erzählen!
Weiterhin alles Gute!
Non mais sans blog! Attendre toutes ces années pour faire accoucher au Parlement un compromis finalement bien helvétique!
Bravo quand même pour avoir fait passer sur les rejets de CO2 ce qui est tout de même une loi.
De toute manière, les questions de protection de l'environnement et de changements climatiques ne sont pas perçues de la même manière en Suisse alémanique et en Suisse romande. Impossible ici, ou presque, vu les réticences des architectes et le manque d'empressement des autorités cantonales vaudoises à la subventionner, de construire une maison "minergie".
Salutations d'un traducteur (et de sa compagne Yve Delaquis) qui a eu l'honneur et le plaisir de traduire en français pour votre site Internet, il y a quelques années (2001 ou 2002?), le texte de votre allocution pleine d'humour à l'occasion des 70 ans de votre ami Hugo Lötscher. A propos, je n'ai jamais vu cette traduction sur le site de l'OFEFP
Der Politiker denkt an sich selbst zuletzt. Oder sollte es doch heissen: Der Politiker denkt an sich, selbst zuletzt? Was so ein Komma verändern kann. Heute hörte ich, dass die sparsamen Autos entlastet werden sollen. Der Einwand, dass der ÖV-Benutzer davon nicht profitieren kann, ist nachzuvollziehen. Man stelle sich vor: die ÖV-Benutzer steigen aufs Auto um. Die SBB fährt mit leeren Zügen. Die höheren Billet-Preise reichen nicht, also wird die MWST erhöht. Da der ursprüngliche ÖV-Benutzer nun für sein Brot mehr MWST bezahlt, kann er bald nicht mehr Auto fahren und steigt wieder auf den ÖV um. Und dann erhält er wieder keine Vergünstigungen. Irgendwie beisst sich hier die Katze in den eigenen Schwanz. Und siehe da, Politiker, welche in der Privatwirtschaft beschäftigt sind, sind nicht wirklich besser als irgendwelche Schreibtischtäter in Bundesbern. Da komme ich doch ins Grübeln.
Mit vielen Grüssen
Dani
Natürlich meintest du nicht die Legalisierung; aber als ich Politik und Hanf im selben Blickwinkel hatte, konnte ich nicht widerstehen ;-)
@Reto
Wie du richtig sagst: der Uran-Kern wird gespalten; nicht aber das Atom. Daher heisst es Kernkraft.
Es mag vielleicht spitzfindig von mir sein, doch ist es physikalisch nicht das selbe.
Max Beril
Ich weiss zwar nicht was du mit deinem Eintrag aussagen willst, doch hoffe ich, dass das nicht ganz ernst gemeint ist. Dass der Klimawandel, seit der industriellen Revolution, stark vom Menschen beeinflusst wurde, ist nunmal bewiesen. Nun endlich schenken immer mehr Leute dieser Tatsache Gehör. Leider etwas spät, aber immerhin.
Und überhaupt, bist du dir sicher, dass das geozentrische Weltbild nicht doch richtig ist? Nur weil die Mehrheit sagt, die Sonne sei im Zentrum muss es doch nicht zwangsläufig stimmen, oder? Oder in Wirklichkeit hat Gott uns geschaffen, und eine Evolution hat nie stattgefunden. Ein Beispiel gefällig: Der Mensch war vor ein paar Jahren noch kleiner als heute. Dieser Wachstum kam aber nicht schleichend durch eine Entwicklung (Evolution), nein, Gott hat alle ausgelöst und neu (grösser) erschaffen.
Übrigens (da habe ich allerdings keinen Link als Beweis) seien wir zur Zeit in einer Eiszeit... Doch, da muss uns die Sonne offensichtlich verarschen, denn es ist warm, und hat fast keinen Schnee und so... (Aber nein, der Treibhaus-Effekt existiert nicht)
Den Klimawandel zu bekämpfen ist sinnlos, ja. Aber die vom Menschen ausgelöste Klima-Zerstörung zu bekämpfen, das ist notwendig - sofern unsere Spezies auch weiterhin existieren soll.
Ihr BAFU, das früher BUWAL hiess, hat vor langen Jahren eine Publikation veröffentlicht. Darin waren Grafiken zu finden, wie häufig aus Klimaschutzgründen Flugreisen zulässig sind - z.B. höchstens alle 13 Jahre nach Bali, unter der Bedingung, dass höchstens 1000 km jährlich mit dem Auto gefahren werden. Für Zürich-Kloten heisst dies letztlich: aus Klimaschutzgründen weniger als 100'000 Flugbewegungen pro Jahr!
Ironie der Geschichte: in der gleichen Woche, als endlich eine überzahme CO2-Abgabe beschlossen wurde (der Sie mit der Akzeptierung des Klimarappens entscheidende Zähne gezogen haben), haben Sie sich dafür ausgesprochen, die Flugbewegungszahlen in Zürich-Kloten nicht einzuschränken.
Genau derartige Inkonsequenzen sorgen dafür, dass selbst lauwarme Vorschläge unendlich lange Zeit brauchen, um die politischen Mühlen zu passieren. Ich habe in all den Jahren, in der ich die Bundespolitik verfolge, kein Mitglied der Landesregierung (Sie eingeschlossen) gehört, welches mit Engagement, Herzblut, Ueberzeugungskraft, innerem Feuer hingestanden wäre und verkündet hätte: Eidgenossinnen, Eidgenossen: Ich stehe dafür ein, dass die Förderung des Lebens von Mensch und Natur die erste und oberste Aufgabe von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ist. Dazu wollen wir bis in einer Generation die Energieversorgung ausschliesslich auf nachhaltig nutzbare erneuerbare Quellen ausrichten. Dieses Vorhaben ist wichtig für die Bewohnerinnen und Bewohner dieser Erde, und kein anderes Projekt wird anspruchsvoller und ehrgeiziger sein. Packen wir es an! (nach einer Rede von John F. Kennedy)
Stattdessen ist die nationale Energiepolitik bestenfalls ein Ärgernis, die sich wesentlich stärker an den PR-Abteilungen der Strom- und Oelindustrie orientiert als an den naturwissenschaftlich begründeten Sacherfordernissen.
http://www.micheline-calmy-rey.de/
schön, das Sie einen Weg suchen sich mit der Bevölkerung zu unterhalten. Die Umwelt und Energie betreffend stehen wir erst am Anfang, es wird noch Techniken geben mit denen uns die heutige Diskussionen wie von einer Anderen Welt vorkommen.
http://www.eszalatnay.ch
vom 2007-03-22 14:27:15
LEIHE dir doch mal in der CH-Nationalbibliothek ein Buch über "IMMESSIONEN" aus, um vielleicht vom LAIEN doch zur "Expertise" zu gelangen.
Wie Du doch schreibst, bist Du LEIHE...
Leih' Dir doch ein gutes Buch....
Und lass' den MORIZ Moritz sein...
Bei einer vertraulichen Anrede wie "Sali" sollte der Name der angesprochenen Person doch "richtig" geschrieben sein... Oder etwa nicht?
Z wie Moriz ist schon das Ende... Trotz "Sali"...
TZ ist noch VORHER... Demnach doch noch Hoffnung!
Hoffen wir weiter!
Es wird schon werden!
Jön a jövő!
Sicher ist jedenfalls: ML - unser Bundesrat - wird grosszügig, uns BLOGGERN, all unsere Schreibfehler verzeihen...
PISA lässt trotzdem grüssen...
Lasset uns "wiiter-blogge"...
JLS
Auch ich begrüsse Ihren Fortschritt bezüglich der CO2 Abgabge sehr. Toll, ein Schritt in die richtige Richtung.
Doch erschreckt es mich immer wieder zu lesen, zu hören oder zu sehen, wieviel Interessenspolitik in Bern aber auch in den Kantonen betrieben – und vom Volk hingenommen - wird. Da wird gejammert, dass eine CO2 Abgabe der Wirtschaft schade, dass der Klimarappen gegenüber den Autofahrern und der Autowirtschaft nicht fair sei, da diese ja dann mehr bezahlen müssten für den Treibstoff (1Rp. Pro Liter) und demzufolge weniger Autofahren könnten. Aber genau darum geht es doch! Ich finde es im Übrigen auch gar nicht fair, dass ich als Nicht-Auto-Besitzer den Klimawandel hinnehmen muss, ohne dafür aufs Gaspedal getreten zu sein. Und bestimmt finden es die 100‘000 Philippinos auch nicht fair, dass deren Korallenbänke wegen der Wassererwärmung absterben und deren Atolle überschwemmt werden, obwohl sie gar keine Autos oder Ölheizungen haben. Soviel zu Thema „Fairness“. Aber Herr Schlüer von der SVP hat die Situation bereits richtig erkannt: das sind ja keine Schweizer.
Wir haben heute gerade was den Energieverbrauch angeht so viele Selbstverständlichkeiten in unserem Leben. Praktisch niemand ist mehr bereit auf das Flugzeug oder auf das Auto zu verzichten, wenn die Ferientage kommen. Es wir von bürgerlicher Seite her sehr oft die Wörter „unmöglich“ oder „unvernünftig“ ausgesprochen, wenn es um die Eindämmung des CO2 Ausstosses oder des Energieverbraches geht.
Ich will an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wir vor nicht einmal 100 Jahren weder Auto, noch Flugzeug, noch elektrische Geschirrspühlmaschine, noch Tumbler, noch Fernseher als Selbstverständlichkeit angeschauht haben. Und heute? Heute scheint es geradezu ein von Gott gegebenes Standesrecht, mit all diesen kleinen Annehmlichkeiten zu leben. Deshalb wohl auch die Äusserung von bürgerlicher Seite, es sei „unmöglich“ davon abzukommen. Nun – das tolle an der Energiefrage ist es ja, dass wir gar nicht davon abkommen müssen. Denn:
Kein AKW Gegner verlangt, dass wir Schweizerinnen und Schweizer im Winter wegen Strommangel frieren müssen, dass das Licht nachts ausgeht oder dass die Züge stehen bleiben. Niemand will das und es wird auch nicht geschehen, denn wir sind in der privilegierten Situation, auf mehreren sehr potenten Energiequellen zu sitzen. Nämlich Wasserkraft (60% vom heutigen Stromverbrauch), Sonne und Erwärme. Mit diesen Energiequellen lassen sich alle unsere Fernseher, Energiesparlampen und elektrischen Geschirrspühler betreiben (auch 2035 ohne Stromimporte aus Frankreich und ohne neue AKWs). Keine Einbusse bei der sakrosankten Lebensqualität also. Nur kann es sein, dass wir eventuell tief in die Tasche greifen müssten, falls wir uns den Luxus einer Elektroheizung, eines Batallions an Glühbirnen, einen Standby-Fernseher, elektrische Küchenmesser oder eine „Heizen-bei-offenem-Fenster-Politik“ leisten wollen und damit auf AKWs angewiesen sein werden. Nun meine Frage: Ist es das wert?
Lösungsvorschläge: Grössere Effiziensanstrengungen durch höheren Strompreis (wenns teuer wird, schauen wir alle aufs Portmonnaie). Stabile oder leicht rückläufige Bevölkerungszahl (weniger Leute brauchen weniger Energie).
Weiterhin wünsche Ich Ihnen, Herr Bundesrat, viel Ausdauervermögen und Geduld, um die Ziele zu erreichen, die uns alle unabhängiger und zufriedener machen sollen und uns zudem noch mit einem guten Gewissen schlafen lassen. Mit freundlichen Grüssen
Michael Bodendorfer
Zwei Punkte bezüglich CO2 Abgabe und Energiesparen:
Das Bonus/Malus-System bei Autos funktioniert nur, wenn es hinten rechts (Portemonnaie) etwas weh tut. Und zwar jährlich. Also muss das zwingend über die Kantone laufen, die die MFZ-Steuern erheben. Dort muss das jedes Jahr ersichtlich sein: "ich zahle zusätzlich" resp. "ich spare zusätzlich". Ich komme aus dem Marketing und weiss aus Erfahrung, dass Einstellungsänderungen heute in unserer hedonistischen Welt nur über den Preis erfolgversprechend sind. Noch schnell zum Stromsparen. Da gäbe es ja ein riesiges Potenzial. Tipp: die Stromlieferanten müssten (ist mit EDV problemlos möglich und wird zum Teil schon gemacht) jeweils einen Vergleich mit der Vorjahresperiode (Sommer zu Somme und Winter zu Winter) bezüglich Stromverbrauch auf der Rechnung hinzufügen. Auch da: über den Preis wirkts am besten. Schönen Tag noch und Grüsse aus dem Raume Bern
Roberto
Was mich immer wieder beschäftigt ist dass mehrheitlich nur auf Probleme reagiert wird jedoch zuwenig vorausgeplant wird.
Seit Jahren wissen wir dass wir unsere Umwelt besser schützen müssen, dass uns in abseharer Zeit das erdöl ausgehen wird und andere Ressourcen zu ende gehen werden.
Warum beschäftigen wir uns nicht mehr mit möglichen Alternativen? Mit den zusätzlichen Einnahmen aus Co2 Steuer etc. wäre das Geld ja sicher vorhenden. Es kann doch nicht sein dass innovative Projekte wie Brennstoffzellen eingestellt werden nur weil das Geld/die Fördermassnahmen fehlen.
Nebst dem Erfolg für die Umwelt könnte es für unser Land sicher auch wirtschaftlich äusserst interessant sein wenn wir in der Entwicklung von solchen Projekten führend werden.
Also warum kümmern wir uns nicht schon jetz mehr um Probleme die wir in ein paar Jahren sowieso lösen müssen?
http://arlesheimlich.blogger.de
Moritz, hast du das aktuelle Cash gelesen? Ein interessanter, von der Energielobby bisher ausgeklammerter, Aspekt wird dort genannt. Das finanzielle Risiko für Investoren sich an einem AKW zu beteiligen, und ohne gehts nicht, ist viel zu hoch. Ein 20 Jahre Investment, das zum jetzigen Zeitpunkt eine enorm schlechte Rendite verspricht. Da macht keine Bank und kein Hedge-Fund mit.
Und dann noch dies: Gratuliere herzlich zu deinem Blog. Er ist äusserst gelungen und ein eigentlicher Meilenstein in der Geschichte der Kommunikation zwischen Regierung und Volk. Welcher Staatsmann auf dieser Welt hat noch einen Blog, wo er sich auf die direkte Diskussion mit der Basis einlassen kann?
Beste Grüsse,
Gebaeude
Eine klitzekleine Frage: Wir wohnen in einer Agglomeration grosszügig benannt)(sehr ländlich) wo es keine Bahn, keinen Bus ,Keine Trams eigentlich gar keinen ÖV gibt.Um die nötigsten Lebensmittel einzukaufen,fahren wir mindestens 15 Km.
Machen Sie mir doch bitte einen Vorschlag wie ich ohne PW auskommen kann.
Für eine Lösung auf höchster Ebene danke ich im Voraus.
Mit freundlichen Grüssen
http://www.enercontract.ch
Ich stehe in Kontakt mit Investoren aus der Privatwirtschaft die bereit wären Milliarden zu investieren mit dem Ziel den Energieverbrauch im Gebäudebereich zu halbieren, die Winterstromversorgung sicher zu stellen, dies ohne Kernkraftwerke und ohne Gaskraftwerke. Wie muss ich es machen, dass wir dies dem Bundesrat präsentieren können.
Mit freundlichen Grüssen
Urs Löpfe
Ganz einfach: zügeln!
Wow, was für Zeiten hatten wir schon nicht in unserem kleinem bescheidenen Leben: Waldsterben, BSE, Schweinepest, X - Ölkatastrophen, Chemiekatastrophen, Ueberschwemmungen, Vogelgrippe, SARS, um nur einige "Nebensächlichkeiten" zu erwähnen. Nun ja, die eine, oder die andere Aufgabe als Lösung des Problems haben wir ja auch schon mit Bravour gemeistert. Einige sollten wir noch. Aber die werden wir auch. Vorausgesetzt, wir werden genügend ZEIT dazu haben. Und es scheint so, als geht uns die einmalige ZEIT, die wir zur Verfügung haben, ungenützt dahin. Ungenützt aus diesem Grund, weil unser Problem keine Aufschiebung duldet. "SCHÖNE WORTE SIND NICHT WAHR - WAHRE WORTE SIND NICHT SCHÖN", wäre jetzt der passende Slogan. Sie sind unser Bundesrat. Und Sie blogen. Das ist Gut, sehr Gut sogar. Für den Anfang. Was für Informationsmöglichkeiten haben Sie noch zur Verfügung? SMS, E-mail, Radio/TV, Schriftlich via Bundes Institutionen, (AHV, Steuern, usw.). OK. Sie werden es auch rege gebrauchen müssen, um möglichst UNS ALLE Ihre "Untertanen" zu erreichen, (nicht alle interessieren sich für die Politik, nicht alle haben einen PC, oder wissen was ein blog ist, aber fast alle haben ein HANDY ;-)). Ihre Aufgabe ist es, UNS ALLE, für die Probleme unsere Klima und Umweltverschmutzungen ungeschminkt zu informieren und uns zu sensibilisieren, sowie dazu bewegen am Problemlösungen mitzudenken und mitzuarbeiten.
OK. Lassen Sie SOFORT die Rote Ampel 5 mal blinken bevor es zur Orange und Grün wechselt. Und - die Grüne sollte auch 5 mal blinken bevor es Orange und Rot wird. SCHWEIZWEIT OHNE AUSNAHMEN. Millionen AutofahrerInnen werden dankbar sein dafür, endlich zu Wissen wann sie ihr Fahrzeug abstellen, bzw., wieder einstellen MÜSSEN. Gut. Die Luft wird sauberer, jedes Fahrzeug spart pro 20 Sekunden zwischen 3 bis 6 Gramm Treibstoff und in anderen Ländern, dessen Grosses Vorbild wir sowiso sind, werden "sie" sich sagen; "hey, das ist cool was die Schweizer machen. Komm man, machen wir es auch", (oder ähnlich).
Hochachtungsvoll und *zwinker*
Tichomir
Als alter Esel und politisch nicht auf der SOZI-EBENE finde ich die Blogs gut und
interessant. Gut, dass sich die Jungen melden - ihnen gehört die Zukunft.
Gruss Ulrico
http://www.wood-man.ch
Eigentlich sollte ich als 'hölziger' (studiere an der Fachhochschule für Holztechnik) mit Leib und Seele hinter der Energiequelle HOLZ stehen... Da Holz CO2-neutral ist (viele wissen immer noch nich was das bedeutet) und Holz ein nachwachsender Rohstoff ist. Wir haben nach wie vor Gebiete in der Schweiz die überwaldet sind und der Bestand ist massiv überaltert, d.h. schlechte Holzqualität und Energie-Verlust durch Zurückhalten des Wachstums!
Doch ist diese Energiequelle für mich nur eine Überbrückung der Energie-Probleme. Jede Form von Energie die man der Natur entzieht, ist nicht Nachhaltig, kann erschöpflich sein (Gas, Holz etc) oder ist eine Frechheit für die Umwelt oder das Landschaftsbild (Windräder, Stauseen etc)
Die Lösung liegt in der weiteren Forschung der Grundlagen- und Quantenphysik. Solche Projekte sind schwierig zu verstehen, für viele realitätsfern und für die meisten Sci-Fi! Aber wenn man schaut was die Jungs im CERN immer wieder 'realisieren' muss man sich einfach eingestehen, dass all diese Diskusionen über irgendwelche Öko-Energie-Formen nur ein kurzes Aufbäumen in der letzten Phase der Erforschung einer neuen Zukunftenergieform sind.
Ein Beispiel: In Frankreich sind sie am Bau eines Fusionsreaktor der im Prinzip das geleiche macht wie die Sonne! Die Ressource ist unerschöpflich, es werden keine schäflichen Emissionen generiert und das Ding kann nicht expoldieren!
Dieser Reaktor ist nur ein Tropfen auf dem heissen Stein, zeigt aber klar auf, dass wir uns Gedanken über Energieformen machen müssen, die auch in 300 Jahren noch die ganze Bevölkerung versorgen kann.
Und an dieser Aufgabe wird Wasser, Wind, Gas alle scheitern.
Fazit: Mehr Geld in die Grundlagen-Forschung der Physik, auch wenn wir alle auf Grund der Komplexität, nicht mitreden können. Manche haben halt Mühe, wenn sie nicht verstehen für was ihr Geld eingesetzt wird.
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Wer Fehler findet, darf sie behalten!
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Sie sprachen davon:..."Es lohne sich einen langen Atem zu haben und Kompromisse einzugehen." Finden Sie nicht, dass zu viele Kompromisse dazu führen, dass man bzw. der Bundesrat (aber natürlich auch die anderen Räte) das eigentliche Ziel aus den Augen verliert?
Wenn wir die Abstimmungen der letzten Jahre anschauen wurde immer nach zu vielen Kompromissen gesucht und in einer Abstimmung musste das Volk immer einer Mogelpackung zustimmen oder ablehen. Ausserdem behält sich der Bundesrat vor, die Ausführungen nach den Abstimmungen konkret zu bestimmen. Dies finde ich eine Frechheit, denn so stimmen wir Bürger für etwas ab, wo wir eigentlich nie 100&-tig sicher sein können, dass es genau so umgesetzt wird, wie es eigentlich in den Abstimmungsunterlagen geschrieben steht.
Kompromissen in allen Ehren! Ich versteh schon, dass es auch diese braucht, doch ich finde Sie alle bewegen sich auf einer schmalen Gratwanderung und ich denke Sie würden mehr Abstimmungen zu Ihren Gunsten gewinnen, wenn Sie endlich mit dieser Faulenkompromisspolitik aufhören und nicht das "Füerli und Zweggli" versprechen, um beide Seiten zu ködern. Denn so ist es nichts Halbes und nichts Ganzes!
Ich möchte aber auch etwas Positives über Sie sagen. Speziell zu Ihnen.
Es freud mich, dass Sie sich so für das Volk engagieren und Sie sich für die Meinungen der Schweizerinnen und Schweizer interessieren.
Ich hoffe sehr, dass Sie auch in Zukunft jeden Beitrag lesen und so oft es Ihnen möglich ist auf die Kommentare und Anregungen einzugehen.
Mit freundlichen Grüssen
Nadine Duivenstijn
Kann es sein, dass die Kosten für ein Atonkraftwerk inkl. der Betriebskosten und Entsorgungskosten, für Wärmedämmung an Immobilien einsetzen würden, ein AKW überflüssig machen würde? Nach dem Motto: Kein Mehrfamilienhaus ohne Minergie-Label. Kein Hochhaus ohne psitive Energiebilanz? Kann es sein, dass es uns an Visionen fehlt? Ich wünsche mir mehr WIR und weniger ICH.
Freundlich grüsst, Joachim Hostettler
Die CO2-Abgabe ist geschaftt und das Kyoto-Ziel in Griffnähme. Die EU hat seit Kyoto aber erkannt, dass auch der internationale Flugverkehr in die Anstrengungen zur Reduktion von Treibhausgasen mit einbezogen werden muss. Die Airlines und Flughafenbetreiber werden von keiner Kyoto-Absichtserklärung, geschweige denn durch eine Verursachersteuer in die Pflicht genommen. Das CO2 das, wie ich gelesen habe, viele Jahrzehnte in der Athmosphäre bleiben kann, eben gerade wenn in grosser Höhe in trockener Luft durch Jets ausgestossen, reichert sich trotz Kyoto ed. al weiter an. Der steigende Luftverkehr lässt grüssen.
Ist die Schweiz diesbezüglich auch mit IATA, USA, EU,... im Gespräch? Weiss vielleicht auch ein Leser Bescheid?
Ich habe die Bemerkungen von Herrn BR Leuenberger im gestrigen 10vor10 gesehen. Den Vergleich mit James Bond fand ich etwas weit hergeholt. Was mich jedoch mehr irritierte, ist die Sicherheit, mit welcher Herr BR Leuenberger davon ausgeht, dass zwischen dem CO2-Anstieg und der Erwärmung eine lineare Beziehung besteht. Aufgrund welcher sicherer Forschungsergebnisse kann er (und damit die schweizerische Klimapolitik) davon ausgehen, dass sich das Wetter- und Klimasystem sich nicht verhält wie ein chaotisches System, das wir momentan zufälligerweise in einer liearen Phase erleben?
Mit freundlichen Grüssen
Peter H. Hufschmid-Hirschbühl
http://-
Hallo Leser (-innen)
Jetzt begreift doch endlich, was die SP will.
Sie wil die freie Schweiz von Europa unterjochen lassen.
Was meine ich damit?
Ich bin ständig im Ausland tätig und rede dauernd mit Menschen in diesen Ländern.
Sie alle oder zumindest die meisten von Ihnen bereuen den Europabeitritt zutiefst!
In Frankreich bewundert man uns Schweizer gar, weil wir nicht so dumm waren und diesem Fehlkontrukt Europa beigetreten sind.
Die Menschen in Frankreich haben ja auch gegen die Europaverfassung gestimmt. Aus gutem Grund!
Und sie leiden unter dem "T-Euro" ganz besonders.
Alles wurde verteuert seit dessen Einführung.
Das passt den Menschen nicht. Das wollen sie nicht. Nirgends.
Die Schweiz ist frei. Sie hat ihre eigenen Gesetze und ihre eigenen Regeln. Es ist natürlich richtig, dass Europa unser wichtigster Handelspartner ist. Auf dieser Ebene funktioniert das Verhältnis Schweiz - Europa ja auch. Und wir Schweizer wollen diese Verhältnis ja nicht nur beibehalten, sondern auch noch verbessern. Wir wollen und sollen mit Europa arbeiten, aber wir wollen unsere Selbstbestimmung beibehalten dürfen.
Wir wollen weder fremde Richter, noch fremde "Steuervögte" in unserem Land.
Dafür kämpften unsere Vorfahren zu hart!
Zu viele Schlachten haben tapfere Eidgenossen in der Vergangenheit schlagen müssen, viel zu viel Blut musste vergossen werden, damit die Schweiz heute frei sein darf!
Die Habsburger wurden aus unserem Land vertrieben. Und nun holen wir diese nicht zurück!
Das dürfen wir nie vergessen!
Die Schweiz wird nie Mitglied der EU werden!
Niemals.
Was will die SP noch?
Sie will die Schwächung aller anderen Parteien.
Deshalb wiill die SP die Einführund des Stimm- und Wahlrechtes für Ausländer, weil sie sich damit neue Wähler erhofft. Die SP will Ausländer in der Schweiz zu SP Wählern heranziehen.
Damit die SP ihren Status Quo wahren kann.
Doch auch diese Rechnung hat die SP ohne den Wirt gemacht.
Denn Ausländer werden in der Schweiz kein Wahl- und Stimmrecht auf nationaler Ebene erhalten.
Viel zu viele Ausländer führen sich in der Schweiz daneben auf!
Wohl verstanden, es gibt sehr gute und lobenswerte ausländische Mitbürger in der Schweiz, keine Frage!
Es gibt Ausländer in unserem Land, die etwas erreichen wollen, die hart arbeiten und die in der Schweiz integriert sind, zusammen mit ihren Familien.
Aber leider haben wir sehr viele Ausländer, die das nicht sind, die nicht integriert sind und die wahrscheinlich auch gar nicht integriert werden können!
Es sind Typen, die gegen unsere Gesetze verstossen!
Und diese müssen wir unverzüglich ausschaffen, damit in unserem Land kein Chaos angerichtet werden kann, so wie in den Vorstädten von Paris!
Denkt mal darüber nach.
Wenn ich wissen will, was die SP für Ziele hat, werde ich bei der SP wahrscheinlich eine glaubhaftere Antwort erhalten, als von Ihnen.
Liza
Hallo Sandy
deine Abwehrreflexe gegenüber Europa kann ich gut verstehen. Ich bin selber nicht gerade ein Europa Euphorist. Aber nüchtern betrachtet ist es mit der Schweizer Unabhängigkeit nicht weit her. Aus ganz einfachem Grund: Die Schweiz ist auf Europa angewiesen, gerade in wirtschaftlichen Fragen. Europa hingegen ist auf die Schweiz nicht angewiesen. Dies ergibt ein Ungleichgewicht in Verhandlungen mit Europa. Kommt dazu, dass Verhandlungen mit Europa über den bilateralen Weg immer schwieriger werden, weil es mittlerweile schon 27 Länder sind.
Zweitens wollte ich Dir sagen, dass es Untersuchungen zum Abstimmungsverhalten der AusländerInnen gibt (z.B Kanton Neuenburg:Ausländerstimmrecht seit 18xx). Dabei kam heraus, dass die AusländerInnen ungefähr gleich stimmen wie die SchweizerInnen. Es ist ein Irrtum zu glauben, dass alle AusländerInnen links seien. Zuweilen sind sie konservativer um nicht zu sagen reaktionärer als SchweizerInnen. Die politische Landschaft würde also nicht sehr verändert, wenn AusländerInnen auch wählen könnten. Die Legitimation der Schweizerischen Demokratie allerdings würde extrem steigen. Zwanzig Prozent der BewohnerInnen dürfen in unserem Land nicht stimmen und wählen gehen. Das Argument, dass es kriminelle Ausländer gibt zählt nicht: Es gibt auch kriminelle Schweizer. Niemand käme auf die Idee Ihnen das Stimmrecht abzuerkennen. Kleine Anregung dazu: Schauen Sie sich einmal die Argumente an, welche gegen das Frauenstimmrecht in der Schweiz gebracht wurden. Sie werden sich bestimmt wiedererkennen.
Nochwas zu Europa. Gründe Europa nicht beizutreten, sind weniger die Bürokratie (weniger als 6 Prozent der Ausgaben der europäischen Union) als vielmehr die Problematik der einheitlichen Währungs und Zinspolitik. Das könnte für die Schweiz ein echtes Problem darstellen. Gesellschaftspolitisch und auch Staatspolitisch (direkte Demokratie und Föderalismus) würde kaum ein Unterschied bestehen.
Ich habe jetzt unglaublich viel geschrieben und man könnte noch viel mehr schreiben.
Klar ist für mich jedenfalls eines: Angst vor dem fremden oder vor Fremdbestimmung ist in der Frage des Eu-Beitritts der falsche Ratgeber. Vielmehr sollte die Schweiz eine nüchterne Kosten/Nutzen Analyse machen.
Je ne sais pas par ou commencer, mais une chose est certaine, je vais essayer de poser une innitative pour fermer les travaux du Gathard. J'ai vu le reportage sur la TSR qui concerne cet ouvrage et a la fin de me suis demandé si je voyais un documentaire sur un autre pays! En fait, ce que je déplore, c'est que vous n'avez pas prit des contacts avec le ministre italien des chemins de fer pour lui demander ou se ferait la meilleure sortie! En regardant ce reportage, je vois que l'on creuse, creuse, pour déboucher sur une barrière avec le panneau sens interdit au bout.Deplus la comission européene a statufié sur deux possibilité. La première est terminée mais a une voie et on sais qu'elle est déjà saturée, la seconde se creuse, se creuse.... Ceci dit, le prestige nous coute une fortune. On pourais vous demander l'arrêt de la RPLP dès 2008, car il n'est plus nécéssaire de financer un projet dont l'aboutissement esst fortement compromit. Pour ce qui est de la somme totale a verser, elle risque de bien dépasser les 32 Milliards, alors que l'on a une assurance AI en " fallite ", nous pourrions la rembourser derechef!
Je me sens décontenancé, frustré, et trompé par vous Messieurs les politiciens.
Salutations
M. Dubois
Jetzt schlägt es aber dreizehn.
Wie köenne sie als Verantwortungsträger überhaupt die Zeit finden einen eingebildeten, Lackaffen, wie Gottschalk eine Laudatio zu halten. Respekt soll der haben für andere Leute, der hat nicht einmal Anstand.
Haben Sie sich schon einmal die Zeit genommen eine Wetten dass Sendung anzusehen. Wie schnodrig gewisse Leute behandelt werden. Wenn Sie eine solche Laudatio halten, beginne ich zu zweifeln, ob wir mit IHnen eine valablen Budnesrat haben.
Verzeihen Sie meine estreme Reaktion, aber irgendwo hat es Grenzen.
Wünsche Ihnen in Zukunft für Ihre Entscheidungen und Prioritäten ein besseres Urteilsvermügen.
Mit den besten Grüssen Otto Frey
Ces derniers mois, j'ai eu soudain un petit espoir pour la politique suisse.
Je m'explique ... ! Enfin, nos représentants se mettent à parler écologie, développement durable, énergie, etc. Et cela tous à la fois ! Je me suis dit que la Suisse était malgré tout capable d'une vision d'avenir commune !
Aujourd'hui me reste un peu l'impression que nos policitiens s'occupent plus de politique "électorale" qu'environnementale. Dommeage ! Mais il me faut quand même reconnaître que "résoudre" les problèmes de chien dangereux les a probablement déjà bien fatigués et préoccupés ! :-)
Des solutions pour notre futur énergétique et environemental existent pourtant et les gens pret à les mettre en oeuvre aussi. L'impulsion des actes viendra-t-elle de l'économie ? Peut-être ?!
L'énergie est un droit pour tous, d'ici et d'ailleurs. Le gaspillage ne l'est pas !
Je suis heureux que vous ne fassiez pas partie de la généralité que je viens de faire sur la classe politique suisse.
Pour moi, mes enfants et les autres, MERCI de tout coeur de votre engagement et de votre persévérance!
David Andrey
Une petite contribution romande à votre Blog
Tout le monde souhaite que l’énergie issue du solaire se développe. Cependant à ce jour, le photovoltaïque ne s’adresse qu’aux propriétaires de villas ou d’immeubles. L’extension du solaire ne pourra pas se réaliser aussi longtemps que les locataires ne seront pas directement intéressés.
Dans quelques années les cellules photovoltaïques auront un rendement de 45 %.
La solution doit répondre au principe suivant ; tous les habitants du pays doivent avoir la possibilité de produire de l’énergie électrique issue du solaire
Dans ce but la Confédération assure les conditions suivantes :
- l’énergie photovoltaïque est achetée à un taux supérieur à son taux de vente.
- Une surface réservée de 10 m2 minimum sur les toits des immeubles publiques ou privés pour chaque demande.
- Une base de fixation des panneaux solaires permettant la meilleure orientation possible.
- Une prise réseau
- Un compteur
- Un onduleur
L’infrastructure de base est pris en charge par la collectivité, la production est assurée par les particuliers. C’est cette alliance Etat/privé qui garantira le succès de cette proposition.
Avec mes plus cordiales salutations
Roland Thoos
Zitat zum CO2 Beschluss:
"Ihre Erträge werden via Krankenversicherungsprämien vollumfänglich der Bevölkerung zurück erstattet und kommen nicht in die Staatskasse. "
Bravo!
Ich möchte mich zur Abwechslung einmal für Ihren Einsatz herzlichst bedanken, weil ich soeben festgestellt habe, dass die CO2 Abgabe tatsächlich mir persönlich eine Reduktion der KV von sage und schreibe 0.75% bringt. Also nochmals.. herzlichen Dank !
Freude herrscht :-)
Wenn die geschätzen Blogleser/-schreiber jetzt noch dafür sorgen könnten, dass sie möglichst viel CO2 ausstossen (aber bitte nur durch Atmen und nicht mit dem knappen und teuren Öl!) zur Subventionierung der verbleibenden 99.25% wäre das natürlich toll. :-)
Also bitte keine Zurückhaltung und stossen wir das "Gift" tonnenweise aus, es kommt schliesslich allen zugute...wie man sieht :-)
Hoffen wir nur, dass der Ölpreis nicht so stark ansteigt, dass sich es bald niemand mehr leisten kann seine vier Wände zu beheizen und auch noch aufs Velo umsteigen muss und unsere Prämien zu guter letzt wieder steigen. Dann wäre die ganze Mühe der zu diesem Beschluss geführt hat... für die Katz :-(
Mit freundlichem Gruss, Blogger
Zitat zum CO2 Beschluss:
"Ihre Erträge werden via Krankenversicherungsprämien vollumfänglich der Bevölkerung zurück erstattet und kommen nicht in die Staatskasse. "
Bravo!
Ich möchte mich zur Abwechslung einmal für Ihren Einsatz herzlichst bedanken, weil ich soeben festgestellt habe, dass die CO2 Abgabe tatsächlich mir persönlich eine Reduktion der KV von sage und schreibe 0.75% bringt. Also nochmals.. herzlichen Dank !
Freude herrscht :-)
Wenn die geschätzen Blogleser/-schreiber jetzt noch dafür sorgen könnten, dass sie möglichst viel CO2 ausstossen (aber bitte nur durch Atmen und nicht mit dem knappen und teuren Öl!) zur Subventionierung der verbleibenden 99.25% wäre das natürlich toll. :-)
Also bitte keine Zurückhaltung und stossen wir das "Gift" tonnenweise aus, es kommt schliesslich allen zugute...wie man sieht :-)
Hoffen wir nur, dass der Ölpreis nicht so stark ansteigt, dass sich es bald niemand mehr leisten kann seine vier Wände zu beheizen und auch noch aufs Velo umsteigen muss und unsere Prämien zu guter letzt wieder steigen. Dann wäre die ganze Mühe der zu diesem Beschluss geführt hat... für die Katz :-(
Mit freundlichem Gruss, Blogger
mersi herr bundesraht
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