Der Drei-Schluchten-Damm am Yangtze
[Version française: Le barrage des Trois Gorges au Yangtsé]

Dank Ostern konnte ich in China vor dem offiziellen Teil noch einige Tage mit einem privaten Programm verbringen (Peking, Pyangjao, Xien An etc). Wer in China unausgetretene Pfade gehen will, dem kann ich die Reiseagentur hiddenchina wärmstens empfehlen. Zwei Schweizer, die vor Jahren nach China zogen, um sich in diese Kultur hinein zu leben, schneidern Ihnen Programme zu, die Ihre individuellen Wünsche berücksichtigen. Doch das ist nur so ein privater Geheimtipp.
Der offizielle Teil meiner Chinareise bestand in der Teilnahme am Yangtze-Forum, in einer Unterzeichung eines Abkommens (Zusammenarbeit in den Bereichen nachhaltiges Wassermanagement und Gefahrenprävention) und in einer Besichtigung des Staudamms der drei Schluchten.
Die politische Diskussion um Nutzen und Gefahren dieses Megaprojektes zeigt die Zielkonflikte der Nachhaltigkeit geradezu lehrbuchhaft auf:
Einerseits schützt der Damm Millionen von Menschen vor Hochwassern, die vorher immer wieder Tausende von Toten forderten und ganze Städte verwüsteten. Andererseits mussten 1,3 Millionen Menschen umgesiedelt werden. Etwa die Hälfte der 360'000 Menschen der ländlichen Bevölkerung können auch künftig in der Landwirtschaft tätig sein; für die übrigen müssen neue Arbeitsplätze im Industriebereich geschaffen werden.
Der Damm erlaubt die Produktion erneuerbarer Energie: Die jährliche Energieproduktion beträgt rund 84,7 TWh, also das Doppelte aller Wasserkraftwerke in der Schweiz. Klimapolitisch gesehen ist der Damm also sicher ein Beitrag an die CO2-Reduktion. Er schliesst zudem die Region Chongqing mit ihren 30 Millionen Einwohnern der Schifffahrt an, die im Gegensatz zum Lastwagenverkehr umweltfreundlicher ist.
Einerseits erlaubt der Damm die regelmässige Bewässerung von Reisfeldern und anderem Agrarland, andererseits hat er auch Land definitiv überflutet.
Der Damm ist gebaut, doch die Interessenkonflikte bestehen weiterhin, und in allen Folgeentscheidungen sind sie wieder zu diskutieren, und es sind stets die drei Säulen der Nachhaltigkeit zu beachten (Wirtschaft, Umwelt und Sozialverträglichkeit).
Doch verlieren wir bei diesen einzelnen Abwägungen nicht aus den Augen, dass wir unter Nachhaltigkeit nicht einfach nur Widersprüche zwischen gesellschaftlichen Zielen diskutieren wollen, sondern dass wir ein absolutes Ziel verfolgen, nämlich unsere ökologischen Lebensgrundlagen dauerhaft zu erhalten.
Bis bald
Moritz Leuenberger
PS: Ab sofort können Sie sich auch unter twitter.com/uvek informieren lassen, wenn ein neuer Blog erschienen ist. Auf der Microblogging-Plattform Twitter wird mein Departement zudem auf Pressemitteilungen und andere aktuelle Informationen aus dem Generalsekretariat hinweisen.

Dank Ostern konnte ich in China vor dem offiziellen Teil noch einige Tage mit einem privaten Programm verbringen (Peking, Pyangjao, Xien An etc). Wer in China unausgetretene Pfade gehen will, dem kann ich die Reiseagentur hiddenchina wärmstens empfehlen. Zwei Schweizer, die vor Jahren nach China zogen, um sich in diese Kultur hinein zu leben, schneidern Ihnen Programme zu, die Ihre individuellen Wünsche berücksichtigen. Doch das ist nur so ein privater Geheimtipp.
Der offizielle Teil meiner Chinareise bestand in der Teilnahme am Yangtze-Forum, in einer Unterzeichung eines Abkommens (Zusammenarbeit in den Bereichen nachhaltiges Wassermanagement und Gefahrenprävention) und in einer Besichtigung des Staudamms der drei Schluchten.
Die politische Diskussion um Nutzen und Gefahren dieses Megaprojektes zeigt die Zielkonflikte der Nachhaltigkeit geradezu lehrbuchhaft auf:
Einerseits schützt der Damm Millionen von Menschen vor Hochwassern, die vorher immer wieder Tausende von Toten forderten und ganze Städte verwüsteten. Andererseits mussten 1,3 Millionen Menschen umgesiedelt werden. Etwa die Hälfte der 360'000 Menschen der ländlichen Bevölkerung können auch künftig in der Landwirtschaft tätig sein; für die übrigen müssen neue Arbeitsplätze im Industriebereich geschaffen werden.
Der Damm erlaubt die Produktion erneuerbarer Energie: Die jährliche Energieproduktion beträgt rund 84,7 TWh, also das Doppelte aller Wasserkraftwerke in der Schweiz. Klimapolitisch gesehen ist der Damm also sicher ein Beitrag an die CO2-Reduktion. Er schliesst zudem die Region Chongqing mit ihren 30 Millionen Einwohnern der Schifffahrt an, die im Gegensatz zum Lastwagenverkehr umweltfreundlicher ist.
Einerseits erlaubt der Damm die regelmässige Bewässerung von Reisfeldern und anderem Agrarland, andererseits hat er auch Land definitiv überflutet.
Der Damm ist gebaut, doch die Interessenkonflikte bestehen weiterhin, und in allen Folgeentscheidungen sind sie wieder zu diskutieren, und es sind stets die drei Säulen der Nachhaltigkeit zu beachten (Wirtschaft, Umwelt und Sozialverträglichkeit).
Doch verlieren wir bei diesen einzelnen Abwägungen nicht aus den Augen, dass wir unter Nachhaltigkeit nicht einfach nur Widersprüche zwischen gesellschaftlichen Zielen diskutieren wollen, sondern dass wir ein absolutes Ziel verfolgen, nämlich unsere ökologischen Lebensgrundlagen dauerhaft zu erhalten.
Bis bald
Moritz Leuenberger
PS: Ab sofort können Sie sich auch unter twitter.com/uvek informieren lassen, wenn ein neuer Blog erschienen ist. Auf der Microblogging-Plattform Twitter wird mein Departement zudem auf Pressemitteilungen und andere aktuelle Informationen aus dem Generalsekretariat hinweisen.



45 Kommentare
http://blog.ronniegrob.com/
- Weshalb muss sich die Schweiz offiziell an einem Projekt in China beteiligen? Gibt es im riesigen Land China keine Ingenieure und Experten? Und wenn die Schweiz wirklich über "die" Experten verfügen sollte, kann China diese Experten nicht als Berater beiziehen, wie das auch in der Privatindustrie üblich ist, ohne dass unser Bundesrat (mit Sicherheit kein Experte) auch dabei sein muss?
- Ist es opportun, CO2-Enthaltsamkeit zu predigen und sich gleichzeitig Freundschaftsbesuche abzustatten, um gegenseitig die "Biodiversität" zu bewundern und sich von der Gesetzgebung "inspirieren" zu lassen?
- Was konkret kann die Schweiz von China lernen, wenn unser Bundesrat nach China reist? Würde es nicht reichen, wenn die Experten sich untereinander austauschen? Welche Rolle spielt der Bundesrat bei diesem Wissensaustausch?
http://www.youtube.com/watch?v=xu1t5Ctc
Alle neuen erneuerbaren Stromquellen in China (PV, kleine Wasserkraft, Geothermie, Biomasse, Wind und ohne grosse Wasserkraftwerke) hatten bereits 2006 eine Leistung von 52 GW erreicht.
http://www.ren21.net/pdf/RE2007_Global_Status_Report.pdf
Das ist knapp die 3fache Leistung des Staudamms der drei Schluchten.
China hatte 2008 (in einem einzigen Jahr) die Windleistung von 6.3 GW installiert und der Windenergiezubau in diesem Jahr nochmals annähernd verdoppelt werden:
http://www.guardian.co.uk/environment/2009/feb/03/wind-power-eu
Das heisst China wird in lediglich 2 Jahren die Windleistung des Staudamms der drei Schluchten installieren.
Die installierte Solarwärmeleistung in China hatte bereits 2006 eine Dachfläche von 85 km2 bedeckt, was einer maximalen Wärmeleistung von etwa 70 GW entspricht oder knapp der 4fachen Leistung des Staudamms der drei Schluchten und das ganz ohne zusätzliche Fläche zu beanspruchen.
http://www.ccchina.gov.cn/WebSite/CCChina/UpFile/File188.pdf
Der Chinesische Photovoltaikhersteller Suntech mit seiner 1 MW lichtdurchlässigen Stromerzeugendenfassade hat bereits eine jährliche Photovoltaikmodulkapazität von 1000 MW erreicht (1 Gösgen pro Jahr).
http://earth2tech.com/2009/01/08/suntech-reaches-1gw-of-solar-manufacturing-capacity/
Und das obige Youtube Video zeigt ein Beispiel wie effiziente Hochhäuser in China gebaut werden.
http://www.inhabitat.com/2008/03/20/steven-holl-chendu-thingy/
@ globi
Das klingt alles super. Und wenn die Schweiz heute mit der Planung anfängt um es den Chinesen gleich zu tun, dann könnten solche Anlagen bei uns mit all den Regulierungen, Vorschriften, Einsprachen, Verbandsbeschwerden, Umweltstandards etc. im Jahre 2175 auch realisiert sein.
Gruss
Mr. Pink
Das sind Sie sehr optimistisch, ich würde da eher verwetten, dass die Schweiz das nie schafft und sich der Koalition der Kernfusionswilligen anschliesst und die Energie dereinst im Jahre 21XX aus 4-5 Fusionskraftwerken beziehen wird....
LF HF
http://tinyurl.com/neue-verbauten
Das Problem ist eigentlich eher, dass die Schweiz erneuerbare Energie - im Gegensatz beispielsweise zu einer Versagerbank - kaum fördert. Und das obwohl erneuerbare Energien erwiesenermassen die Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen reduzieren, zukunftsfeste, regionale Arbeitsplätze schaffen und den Exportmarkt fördern.
Ein Beispiel: Das Konjunkturprogramm des UVEK beinhaltet beispielsweise 10 Millionen für Photovoltaikanlagen. Wenn nur 1% der UBS-Boni trotz Rekordverlust in Bordellen verpulvert werden, dann fördert der Bund indirekt Bordelle viermal so hoch wie Photovoltaikanlagen.
Übrigens, glücklicherweise haben wir bereits einen zuverlässigen Fusionsreaktor in unserem Sonnensystem und benötigen keinen Zweiten.
Unser Energieminister erwähnt das natürlich mit keinem Wort, da es von den eigenen standortschädigenden massiven CO2 Reduktionsplänen in der Schweiz ablenkt! In China gehen jede Woche immer noch ca. 3 neue Kohlekraftwerke in Betrieb. China kauft und macht jetzt fast wöchentlich neue Langzeit-Lieferverträge für Rohstoffe auf der ganzen Welt. Damit sichert sich China auf Jahrzehnte hinaus "billige" Energie und vorallem eben CO2 Schleudern wie Kohle und Oel.
Das mit keinem Wort zu erwähnen, finde ich symptomatisch und zeigt das verhängnisvolle Gärtlidenken unseres Umweltministers. Die Klimaerwärmung ist bekanntlich nur global zu lösen. China und die USA machen in der jetzigen Krise genau das Gegenteil und sichern sich Dreckschleuder-Energie für die kommenden Jahrzehnte! Die Schweiz muss aufpassen, dass sie ihren Standort nicht noch zusätzlich mit überrissenen Massnahmen kaputt macht. Wir und Schweden sind bereits die Musterknaben der Welt! BR Leuenberger will 50 Rappen zusätzliche Abgaben pro l Benzin, das wäre über 1% mehr Inflation! Genau das was wir in der jetzigen Krise noch brauchen!?!
http://www.bloggerin.com
(Scharf ist ja was anderes!)
übrigens, warum reden alle nur von weniger CO2 und niemand macht was, und wenn doch, wird er krittsiert.
Problem ist halt, dass die Anreize fehlen, bzw. die ökonomische Umgebung schlicht prohibitiv ist, um jedes Neubaudach solar auszustatten.
Dies weil die industrialisierten Generationen verinnerlicht haben, dass Raubbau und Ausbeutung schneller und easy zu monetärem Wachstum führen und sich ökologische Nachhaltigkeit nicht sofort auszahlt.
D.h. die Natur und unsere Nachkommen bezahlen den Raubbau unserer Generation und unserer Eltern und...
Aber jetzt kommt ja die Saugrippe...
Immerhin denkt er - dies im Gegensatz zu Leuten wie Dir, die nur gegen Umweltschützer oder Linksgrüne wettern, und Dreckstaaten wie USA oder China scheinbar als Entschuldigung nehmen wollen, bei uns die gleichen Fehler zu machen.
Noch einmal:
In China findet UNSER exportiertes Wirtschaftswachstum statt, für dessen negative Begleiterscheinungen es bei uns keine Akzeptanz mehr gibt, aber gegen die in einem totalitären System nichts unternommen werden kann!!
Es ist ein globaler Skandal, eine riesige Schweinerei.
Deshalb nochmal:
Wichtig ist die Globalisierung der Demokratie. Vielleicht hat BR ML wenigsten davon ein Fläschchen mit nach China genommen...
Obwohl China im Gegensatz zur Schweiz Konsumgüter für den gesamten Weltmarkt produziert, hat es einen halb so hohen CO2 Ausstoss pro Kopf wie die Schweiz.
Obwohl die Schweiz im Gegensatz zu China nicht über ENORME EIGENE KOHLERESERVEN verfügt und seinen Kohlebedarf NICHT selbst decken kann, generiert es doppelt soviel CO2 pro Kopf wie China.
http://www.iaea.org/inisnkm/nkm/aws/eedrb/data/CH-enemc.html
Aber freu Dich doch blogwatch: Die Schweiz investiert in Versagerbanker und nicht in zukunftsfeste Arbeitsplätze und nicht in die Reduktion der Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen.
Was willst Du noch mehr? Soll die Schweiz erneuerbare Technologie und Effizienz per se verbieten, so dass die Schweiz seine Abhängigkeit vom Ausland und von nichtsproduzierenden Versagerbankern noch weiter erhöhen kann?
Vergiss jedoch nicht: Die Schweiz kann Schweizer Technologie aber keine ausländischen Rohstoffe exportieren, daran wird sich leider nie etwas ändern. Da kannst Du täubelen und Füsse von Ölscheichs küssen solange Du willst.
Der Drei-Schluchten-Damm ist wahrscheinlich eine tolle Sache. China hat eine beeindruckende Solarindustrie (ich habe mir die SunTech Webseite gut angesehen), aber es baut auch Kohlekraftwerke. Die Schweiz hat tatsächlich Mühe, hohe Energiestandards umzusetzen, aber nicht weil zu viele Vorschriften dies verhindern, sondern weil wir ein bisschen träg sind und uns, dank fortdauerndem Wohlstand, auch zweitbeste, "bewährte" Lösungen leisten können. Mehr Förderung wäre vielleicht gut. Aber glaubt jemand, dass die vielgeschmähten Beamten und ihre Zertifizierungsgehilfen uns dann nicht dreinreden und einschränken würden ?
Für mich ist der Knackpunkt in den drei Säulen der Nachhaltigkeit, Wirtschaft, Umwelt und Sozialverträglichkeit. Was verstehen wir genau darunter ? Beschreiben sie ein begrenztes System, in dem das eine zurückstecken muss, wenn das andere überhand nimmt (das ist für mich die linke, aber manchmal aber auch rechtsgerichtete Sichtweise), oder sind es drei Felder, die miteinander im Wettbewerb stehen und die, jedes für sich und alle zusammen, ohne Nachteil für die anderen zwei in die Zukunft hineinwachsen können (das könnte die Sichtweise der Mitte sein, wenn sie nicht so träg und selbstzufrieden wäre) ?
Tröstliches Foto:
Ich stelle mir vor, dass Sie am Forchdenkmal sitzen und in den Sonntagmorgenhimmel blicken.
Nichts gegen flächendeckenden Wohlstand, aber bei einer Milliarde Chinesen dürften das bestimmt mindestens drei Milliarden neu erworbener Standby Gerätschaften sein.
Stand by:
fast eine Milliarde Espressomaschinen und ich denke mindestens 500 Millionen dringend benötigter Wäschetrockner und Tumbler sind auch drin in der kommenden Aufrüstung und...und...und...
Wer kann es ihnen verdenken? Wir gehen schliesslich mit gutem Beispiel voran.
Es muss auch für die linksgrünen Fundis einen Blog geben. Und hier sind sie ja bestens aufgehoben mit einem Minister, der ihre Umverteilungsideen mit staatlich finanzierten Subventionen für alternative Energien weitgehend mitträgt. Die Schweiz soll als energieeffizientestes Land (niedrigster CO2 Ausstoss) gar nichts tun und höchstens die Grenzwerte der EU nachvollziehen! Alles andere schadet dem Standort. Und nochmals für die Schwerhörigen: China stösst 4 mal mehr CO2 aus, um sein BIP zu erwirtschaften, als die effizientesten Länder Schweiz und Schweden!
Und anstatt zu lästern: Die Schweiz verdankt ihren Wohlstand vorallem ihrem effizienten Finanzplatz, der über Jahrzehnte jährlich Milliarden an Steuern abgeliefert hat. Nur weil jetzt eine Marktübertreibung korrigiert wird, ist es natürlich verfehlt, das ganze Bank und Finanzgewerbe unisono zu verurteilen!
Ich bin als Liberaler gegen jegliche Subventionen (auch für die Landwirtschaft). Es hindert doch niemanden hierzulande alternative Energieträger zu produzieren und zu vermarkten. Die Fundigrünen warten natürlich alle bis ihnen der Staat mittels Subventionen das Unternehmerrisiko mitträgt. Wir sind eine freie Wirtschaft und jeder soll sein Unternehmerrisiko selber tragen!
Hier China zu verteidigen, das sich aktuell wie Raubritter global Rohstoffzugang und Lieferungen erkauft und nur sehr minimale Anstrengungen zur CO2 Reduktion unternimmt (die USA auch) ist typisch für die Fundigrünen, die dann gleichzeitg hierzulande immer mit den gleichen Lügen hausieren und diese sogar in Inseraten verbreiten - "die Schweiz gehört zum Dirty Dozen Club weltweit in Bezug auf CO2 Ausstoss - Fricker, WWF". Das ist Nestbeschmutzung und Landesverrat!
Die Schweiz hat b.a.w. viel dringendere Probleme als sich mit CO2 Emissionen zu befassen. 99,9% der Welt hat hier viel dringenderen Handlungsbedarf als die Schweiz! Die Stadt Zürich will vom Steuerzahler 200 Mio für die Subventionierung von Windkraftwerken! Eine Frechheit! Das Zeugs soll privat finanziert werden, sonst ist es sowieso nicht rentabel!
im Gegensatz zu Dir interessieren mich nur Fakten und nicht ob einer grün, rot oder blau ist.
Warum lügst Du eigentlich?
Deutschland hat vor über 10 Jahren Einspeisevergütungen für erneuerbaren Strom inkl. Windstrom eingeführt.
1. Hat die Windindustrie gegen 100'000 Arbeitsplätze geschaffen in einem Weltmarkt mit 2stelligen Wachstumszahlen.
http://www.wind-energie.de/de/statistiken/
2. Exportiert Deutschland 83% seiner Windturbinen.
http://tinyurl.com/wind-export
3. Reduziert Windstrom die Abhängigkeit und den Import von ausländischen Rohstoffen.
4. Reduziert Windstrom den Ausstoss von Treibhausgasen und die Grösse von teuren Endlagern.
5. Reduziert Windstrom das Terror-Risiko, da weit verteilte, zahlreiche Windturbinen im Gegensatz zu einem einzelnen Grosskraftwerk nicht einfach ausgeschaltet werden können.
6. Und jetzt kommt der Knaller: Windenergie schaffte nicht nur zukunftsfeste Arbeitsplätze sondern macht den Strom billiger:
http://tinyurl.com/windstrom
Diese äussert positiven Tatsachen sind schlicht den staatlichen Rahmenbedingungen zu verdanken und nicht weil Ideologen und Banksubventionierer wie der blogwatch ein paar Ingenieure ermuntert haben, ohne Entlöhnung Windturbinen zu entwickeln und zu produzieren.
So teuer, wie die Strompreise welche unsere Stromhandelsgesellschaften bald einführen wollen, kann übrigens eine erneuerbare Stromversorgung in der Schweiz garantiert nicht werden:
http://tinyurl.com/strom-abzock
Die Banken werden seit Jahrzehnten mit günstigen Gesetzgebungen subventioniert, welche Steuerhinterziehung schützen oder die Hauseigentümer davon abhält aus 'Steuerspargründen' ihr Haus abzuzahlen oder die Altersvorsorger aus ‚Steuerspargründen’ zwingt bei den Banken anzulegen und nicht dort wo sie möchten. Und obwohl die Banken absolut nichts produzieren und keine Risiken eingehen müssen (keine Forschung und Entwicklung, keine Investitionsgüter) haben sie es doch fertig gebracht Rekordverluste einzufahren, welche Steuerzahler weltweit übernehmen durften.
Ein Liberaler würde übrigens nicht nur solche Bankschutzgesetze ablehnen, sondern auch Milliarden Zahlungen an Banken, welche absolut NICHTS produzieren und KEINE zukunftsfeste Arbeitsplätze schaffen, weil die Geldverwaltung automatisiert werden kann und Steuerhinterziehung nicht zukunftsfest ist.
Und nochmals: Die Schweiz investiert praktisch NICHT in erneuerbare Energie:
Das Konjunkturprogramm des UVEK beinhaltet 10 Millionen für Photovoltaikanlagen. Wenn nur 1% der UBS-Boni trotz Rekordverlust in Bordellen verpulvert werden, dann fördert der Bund indirekt Bordelle viermal so hoch wie Photovoltaikanlagen.
Die Schweiz hat 200mal mehr in ausländische Ramschpapiere investiert, als was sie gedenkt nächstes Jahr in Schweizer erneuerbare Stromerzeugung inklusive zukunftsfete Schweizer Arbeitsplätze zu investieren.
Das heisst die Schweiz investiert praktisch NICHT in erneuerbare Energie.
Wer verteidigt hier übrigens China? Es geht hier um die rohstofflose Schweiz vor den zukunftsblinden Banksubventionierern zu verteidigen, so dass die Schweiz ihre Abhängigkeit nicht noch weiter erhöht und den Zug in diesem zukunftsfesten Markt nicht noch weiter verpasst.
Und nochmals für verlogene Banksubventionierer:
Obwohl China im Gegensatz zur Schweiz Konsumgüter für den gesamten Weltmarkt produziert, hat es einen halb so hohen CO2 Ausstoss pro Kopf wie die Schweiz.
Obwohl die Schweiz im Gegensatz zu China nicht über ENORME EIGENE KOHLERESERVEN verfügt und seinen Kohlebedarf NICHT selbst decken kann, generiert es doppelt soviel CO2 pro Kopf wie China.
http://www.iaea.org/inisnkm/nkm/aws/eedrb/data/CH-enemc.html
Und vergiss nicht: Die Schweiz kann Schweizer Technologie aber keine ausländischen Rohstoffe exportieren. Da kannst Du täubelen und Füsse von Ölscheichs und Versagerbanker küssen solange Du willst, daran wird sich leider nie etwas ändern.
Zitat von ihm: "Wir sind eine freie Wirtschaft und jeder soll sein Unternehmerrisiko selber tragen!
Die ausgelutschte Lügen-Leier von der "freien" Wirtschaft!
Es ist KEINE FREIE Wirtschaft, sondern eine Lug- und Trug- und Täuschungswirtschaft:
Die schlimmsten Teile der Wirtschaft - und gerade Dein hochgejubelter Fluchtgeld- und Teilzeit-Betrugs-Finanzplatz! - lebt(e) von der "fundamentalen Intransparenz (...zwischen Anbietern und Kunden...)" (Zitat von Marx, äh, nein, war nur ein Witz; von UBS-Chefökonom Wellershoff...!!).
Sie verschleiern die Folgen ihres Wirtschaftens nach Strich und Faden.
Sie scheffeln den Nutzen und verteilen die Risiken.
Sie verlagern die Risiken und die Kosten ihres Treibens
- in andere Erdregionen (v.a. in Sozial- und Ökodumpingländer)
- in die Natur, die sich nicht wehren kann (durch Ressourcenraubbau)
- auf spätere Generationen, die noch nichts von ihrem "Glück" ahnen.
"Unternehmerrisiko selber tragen:"
Dann fang' mal zuerst bei deiner liberalen Klientel damit an!
Zum Beispiel bei den Banken oder AKW-Betreibern.
Ferner bei allen Wasser-, Luft- und Bodenvergiftern.
Oder bei der Exportrisikogarantie!!!
"Freie Wirtschaft":
Zu Freiheit gehört zwingend auch Verantwortung. Und wo die überall fehlt, wissen wir längst. Aber die politische Mehrheit deckt viele Verantwortungslosigkeiten. Eigentlich korrumpiert sie sich ständig auch selbst.
Weiteres Zitat vom blogwatsch: "Ich bin als Liberaler gegen jegliche Subventionen"
Ich auch. Aber dann fangen wir doch zuerst mal bei all den indirekten Zwangssubventionen an!
Zum Beispiel bei der Steuerfreiheit des Flugbenzins!
Oder bei der Haftpflichtdeckung gemäss Kernenergiegesetz!
Oder bei der Endlagersuche für Atommüll!
Oder eben bei der Exportrisikogarantie!
Ohne solch brachiale Markt v e r z e r r u g n e n wären die sogenannten Alternativen - das eigentlich Normale, Vernünftige, Nachhaltige - längst konkurrenzfähig. Aber das ist einem "Liberalen" offenbar egal: "Ich bin frei, die Welt zu versauen, wow, und fühl mich gut dabei, yeah."
http://blog.4st.ch/?p=2380
Es gibt Megaprojekte und es gibt kleine Projekte die der Nachhaltigkeit dienen sollen, ich schätze kleinere sind insgesamt wertvoller als grosse Projekte.
Das Mega-Projekt nachhaltige Altersvorsorge scheint mir aus Schweizer Sicht eher ins Wasser zu fallen.
Ich habe eine Studie über die historische Entwicklung an den US-Börsen verfasst, leider gibt es da wiederum schlechtes zu berichten. Ich bezweile je länger je mehr, ob der zuständige Bundesrat ein Interesse an der Altersvorsorge hat. Die Schweizer Politik beschäftigt sich lieber mit der UBS, wohl eine Sache der Finanlobby welche die Politk bei uns steuert.
Wer mehr darüber wissen will, warum es noch immer ungünstig ist Geld für das Alterssparen an den Aktienmärkten zu deponieren, der lese meinen Artikel im Blog.
Die Chinesen kaufen übrigens derzeit tonnenweise Rohstoffe gegen US$, vielleicht sollte der Bundesrat auch davon was lernen.
Im Gegensatz zur Schweiz hat D immer noch viel zu viele Kohle und Gaskraftwerke (Altlasten der DDR) und der CO2 Ausstoss ist immer noch ca. doppelt so hoch wie in der Schweiz:
C02 Aussstoss pro Kopf:
D 10.0 t
CH 5.83 t
CO2 Aussstoss $/BIP(PPP)
D 0.37
CH 0.18
Soweit zu den FAKTEN !
Deshalb war D verpflichtet zu handeln.
In der Schweiz entstehen auch laufend tausende von neuen Arbeitsplätzen im sog. alternativen Energiebereich - zB OC Oerlikon - die stark wachsen und auf dem Weltmarkt konkurrenzfähig sind. Prozentual beschäftigt die Schweiz bereits mehr Arbeitskräfte im Bereich der neuen Energien als Deutschland! Dafür braucht es keine staatliche Umverteilung! Wie viel höher die Staatsverschuldung und die Steuerquoten in Deutschland sind, interessiert natürlich Grünfundis überhaupt nicht! Hauptsache es wird umverteilt!
Wann endlich begreifen die Fundis mal, dass die Klimaerwärmung nur global angegangen werden kann und nicht damit, dass man das energieeffizienteste (global unbedeutende)Industrieland CH mit Maximalforderungen ruiniert und die grossen Umweltsünder nichts tun und sich komparative Vorteile herausholen.
http://www.iea.org/Textbase/publications/free_new_Desc.asp?PUBS_ID=1199
http://www.erneuerbare-energien.de/inha
nochmals, warum lügst Du?
Obwohl Deutschland im Gegensatz zur Schweiz über EIGENE Kohle- und sogar Gasreserven verfügt hat es über 280'000 zukunfsfeste Arbeitsplätze im erneuerbaren Energiebereich geschaffen und exportiert über 83% seiner Windturbinen mit Profit. Im Gegensatz zu den Versagerbanken, welche absolut nichts produzieren, trotzdem Rekordverluste schreiben und die Steuerzahler belasten und umverteilen, reduzieren die Unternehmen im erneuerbaren Energiebereich erwiesenermassen die Steuerlast und die Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen. Ach ja, und im Gegensatz zu den Banken hinterziehen sie auch keine Steuern und erhöhen somit nicht auch indirekt die Arbeitsbestrafungssteuern.
Oerlikon Solar hat übrigens nicht einmal 1000 Arbeitsplätze im Solarbereich. Zudem sind diese Arbeitsplätze nicht Schweizweit verteilt und generieren keine lokalen Arbeitsplätze.
Zur Erinnerung:
Windenergie schaffte nicht nur zukunftsfeste Arbeitsplätze, fördert den Deutschen Exportmarkt sondern macht den Strom billiger:
http://tinyurl.com/windstrom
Einige Unternehmen müssen noch etwas produzieren und es ist völlig absurd, dass ausgerechnet die Schweiz ohne eigene Rohstoffe, keine Rahmenbedingungen für erneuerbare Energie und zukunftsfeste Arbeitsplätze schaffen soll. Es können letztlich nicht alle von nichtsproduzierenden, staatsgeschützten, staatsabhängigen, steuerhinterziehenden Versagerbanken leben.
China fördert übrigens nicht erneuerbare Energie, weil sie damit zufälligerweise die Umwelt schützen können, sondern insbesondere weil sie damit erwiesenermassen wettbewerbsfähiger werden.
Die Schweiz kann Schweizer Technologie mit Schweizer Arbeitsplätzen aber keine ausländischen Rohstoffe und ausländischen Ramschpapiere exportieren. Da kannst Du Füsse von Ölscheichs und Versagerbanker küssen solange Du willst, daran wird sich leider nie etwas ändern.
Zuerst einmal möchte ich sagen, dass man die Banken nicht für jegliches 'Problem' als Sündenböcke heranziehen kann (ich bin mit unserem Bankensystem auch nicht einverstanden, aber noch weniger mit dem Verhalten der Politiker).
Wenn es also um die Banksubventionen geht, dann muss man die Damen und Herren aus der Politik in die Mangel nehmen. Schliesslich haben die EIGENMÄCHTIG darüber entschieden, Steuergelder zu verschenken.
Und wenn es hier um verschenktes Geld der Politiker geht, dann können wir in der Schweiz so ziemlich alles ankreiden und nicht nur die Banken.
Ich bin denn auch nicht davon überzeugt, dass hochsubventionierter Solarstrom oder Windkraft wirklich so billig sind, wie hier oft angedeutet. Aber so wird es wohl auch mit Atomstrom sein.
Übrigens, ich verstehe Forschungsgelder nicht als Subventionen. Leider werden aber Subventionen und Forschungsgelder oft frisch fröhlich vermischt und je nach dem entweder nur als Subventionen oder Forschungsgelder ausgegeben.
Zudem, wie kann etwas als Nachhaltig gelten, dass vom Steuerzahler abhängig ist? Das ist ein Widerspruch in sich!
Wichtiger aber ist, dass ich bezweifle, dass man bei hochsubventionierten Arbeitsplätzen von zukunftsfest sprechen kann - sei dies nun im Bankensektor oder bei Alternativenergie.
Ausserdem möchte hier im Blog und in der Schweiz alles Energiesparen. Man spricht von 2kW Gesellschaften, Stromknappheit etc. und da bewirken Subventionen das genaue Gegenteil. Durch subventionierten Billigstrom jeglicher Herkunft wird man nicht zum Energiesparer, sondern zum Energieverschwender erzogen.
Jedem dem dieses Thema also ernst ist und es nicht nur ums klirren von Münzen in der eigenen Hosentasche geht, sollte jegliche Art von Subventionierung bekämpfen - so auch bei Alternativenergie. Leider denke ich, ist für die meisten Befürworter von Alternativenergie in Tat und Wahrheit das eigene Portemannaie wichtiger als die Nachhaltigkeit.
Zum Strompreis möchte ich erwähnen, dass Swissgrid eine Monopolstellung hat. Der Strompreis setzt sich also nicht nur aus den Produktionskosten beim Kraftwerk zusammen, sonder auch den Transportkosten von Swissgrid. Und diese Transportkosten vom Monopolisten werden auch dann noch anfallen, wenn wir nur noch Strom aus Wind- und Solarparks hätten.
Von Strommarktliberalisierung kann in der Schweiz jedenfalls nicht die Rede sein, solange der Netzbetreiber ein Monopol besitzt.
Aber das ist wohl die Masche der Politik. Grossartig Liberalisierungen ankünden, diese halbherzig durchführen und dann jammern, dass es nichts bringt. Oder noch viel schlimmer, dem Wähler weiss machen, das kapitalistische Geschwafel von Liberalisierung sei alles falsch.
Ich bin überhaupt kein Gegner von Alternativenergie (aber auch nicht von zukünftiger Kernfusion!) und ich begrüsse jegliche Technologie die dem Bürger hilft, unabhängig von der Zentralmacht des Staates zu werden (aber auch von der Wirtschaft). Wenn also jedes Häuschen seinen eigenen Strom produziert UND auch verwendet, so kann dies nur von Vorteil sein, denn man erlebt eine Unabhängigkeit, welche man in Bern nicht gern sieht. Man stelle sich vor, man würde nicht einmal mehr auf Swissgrid angewiesen sein und somit wären auch die Zubringerleitungen überflüssig. Aber die Politik hat mit der Einspeisevergütung schon dafür gesorgt, dass man nicht Unabhängig wird:
Denn mit dieser Vergütung wird das genaue Gegenteil erreicht. Man wird NOCH ABHÄNGIGER von Staat und Wirtschaft. Nämlich von dessen Energieerzeugung, der Energielieferung und jetzt auch noch vom Geld, welches 'rückerstattet' wird.
Sind wir dann einmal unabhängig von ausländischen Rohstoffen, werden wir gewiss abhängig vom Staat und seinen Almosen sein.
Eine schöne Zukunft, die da auf uns wartet...
Mr. Pink
Die Realität sieht natürlich ganz anders aus! Bekanntlich ist das BVG seit Ende 1984 in Kraft. In diesem Zeitraum von bald einem Vierteljahrhundert wurden mit diversifizierten Strategien real deutlich positive Renditen erzielt.
Der Pictet BVG Index: Ein diversifiziertes Portfolio mit 25% Aktien erzielte folgende Performance:
Index zu Beginn 1.1.1985 = 100
Index am 31.12.2008 = 359.32
Das ergibt eine Jahresperformance von 5,4% oder 253,3% über 24 Jahre.
Diese Performance konnte natürlich nur dank dem Aktienanteil erzielt werden.
Im gleichen Zeitraum über 24 Jahre erzielten die Aktien folgende Performance:
Aktien CH (SPI) 10,1% p.a. oder 906,7%
Aktien Ausland (MSCI) 7,5% p.a. oder 467,3% (und das ohne Dividenden reinvestiert!)
und dies trotz der aktuell grossen Bewertungskorrektur und der Flatperformance über die letzten 5 Jahre. Das beweist, dass man nur mit Disziplin, genügender Diversifikation über alle Assetklassen und international langfristig erfolgreich sein kann!
http://www.pictet.com/de/home/lpp_indices/lpp93.html?cK=1241343384846
Nachtrag zum BVG II. Säulen Post.
Ich habe vergessen zu erwähnen: Der Grund wieso zZt eine beträchtliche Anzahl Kassen in Unterdeckung gefallen sind, liegt u.a. daran, dass man in guten Jahren die angesparten Reserven an die Destinatäre mittels Beitragsreduktion oder Beitrag an das Sparkapital gemacht hat. Das sind fatale Fehler, die eben nur Amateure machen, denen es an Professionalität fehlt. Investieren von Vorsorgegeldern ist eine langfristige Angelegenheit und erfordert vorallem Disziplin. Zudem liegt bei vielen Kassen der Umwandlungssatz für die Rentenberechnung immer noch zu hoch. Das sind vorallem die Gründe und ganz sicher nicht die "bösen, bösen" Aktien, die langfrisitg immer mit Abstand das beste Anlageinstrument waren und auch sein werden!
Subventionen und gesetzlicher Staatsschutz an steuerhinterziehende und nichtsproduzierende Banken bringt langfristig keinen volkswirtschaftlichen Nutzen.
Förderung von erneuerbarer Energie hat in Deutschland erwiesenermassen die Volkswirtschaft enorm gefördert.
Deutschland hat vor über 10 Jahren Einspeisevergütungen für erneuerbaren Strom inkl. Windstrom eingeführt.
1. Hat die Windindustrie gegen 100'000 Arbeitsplätze geschaffen in einem Weltmarkt mit 2stelligen Wachstumszahlen.
http://www.wind-energie.de/de/statistiken/
2. Exportiert Deutschland 83% seiner Windturbinen.
http://tinyurl.com/wind-export
3. Reduziert Windstrom die Abhängigkeit und den Import von ausländischen Rohstoffen.
4. Reduziert Windstrom den Ausstoss von Treibhausgasen und die Grösse von teuren Endlagern.
5. Reduziert Windstrom das Terror-Risiko, da weit verteilte, zahlreiche Windturbinen im Gegensatz zu einem einzelnen Grosskraftwerk nicht einfach ausgeschaltet werden können.
6. Und jetzt kommt der Knaller: Windenergie schaffte nicht nur zukunftsfeste Arbeitsplätze sondern macht den Strom billiger:
http://tinyurl.com/windstrom
Neuer Atomstrom wird übrigens wegen den hohen Kapitalkosten Stromkosten zwischen 25 cents und 30 cents pro kWh generieren. Gemäss diesem detailliert ausgeführten Bericht, welche auf den Zahlen der Atomindustrie basiert:
http://tinyurl.com/nuclearcosts
Demgegenüber kostet beispielsweise Windstrom gemäss dem Department of Energy 3 and 6.4 cents pro kWh (2006).
http://tinyurl.com/costs-of-windenergy
Da ist es auch nicht weiter erstaunlich, weshalb unsere Stromhandelsgesellschaften die Strompreise bald verdoppeln wollen:
http://tinyurl.com/stromzock
Das sind nun mal knallharte Fakten, welche von keinem Ideologen geändert werden können. Fakten und Resultate bringen uns weiter und verlogenes, ideologisches Geplänkel letztlich nicht.
Wenn der Staat nicht einmal dazu da sein darf, um Rahmenbedingungen zu setzen, welche indirekt die heimische Volkswirtschaft mit zukunftsfesten Arbeitsplätzen fördert und die Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen reduziert, dann können wir den Staat auch gleich abschaffen.
http://blog.4st.ch/USHistorisch/USABoer
Ich habe nicht 'alle möglichen Pseudonyme', sondern ein realer Namen 'Andres Stäubli' und ein einziges Pseudonym 'Der Schweizer Narr'. Auf der Bog-Seite 'Der Schweizer Narr' ist mein Realname zudem ersichtlich.
Sie hingegen haben nur ein Pseudonym und sind folglich gänzlich Anonym.
Zudem, ich hetzte nicht, sondern erzähle seit einem Jahr das, was die Pensionskassen inzwischen Millarden an Verlusten erspart hätte.
Wie Sie auf meiner oben verlinkten PDF erkennen könnten, arbeite ich mit gut fundierten Grundlagen und Prognosen, von denen solche wie Sie wohl nur träumen können. Im Übrigen warne ich seit etwas über einem Jahr, nicht schon seit 2006 vor Aktieninvestitionen in den Spekulationsmarkt. Aus meiner Sicht werden die Renditen in den nächsten 20 Jahren nicht mehr die von Ihnen erreichten Renditen erreichen und diese Prognose wiederum basiert auf durchaus realen marktwirtschaftlich Grundlagen, sozialen Studien und aktuellen Daten.
Die Altersvorsorge sollte halt jeder privat für sich Regeln.
Dann kann blogwatch sein Geld an der Börse anlegen und Herr Stäubli eine Geldschatulle im Garten vergraben.
So wären alle zufrieden und so müsste es eben sein.
Gruss
Mr. Pink
er hat nur Autos im Kopf sowie hohe Geschwindigkeiten (die Zukunft liegt aber woanders...).
Wer denkt an all die armen kleinen Kinder, die neben der Strasse permanent auf der Flucht vor Autos, Lärm, Abgasen etc. sind, und denen es (sofern sie noch sensibel sind...) im Auto schlecht wird?
Aber eben: seit Jahrhunderten poppen nur Leute wie Reithebuch und pflanzen sich fort. Kein Wunder, dass die Schweiz(er) immer noch gleich dämlich aussehen...
@ Pink
Unser 3 Säulen System der Altersvorsorge ist grundsätzlich richtig und wird weltweit immer wieder als Modellfall positiv zitiert!
Ihr Vorschlag ist natürlich nicht ernst zu nehmen und eine ihrer üblichen Provokationen eines darwinistischen Pseudolibertären. Wie das rauskäme, würde jeder und jede sog. selber für sich vorsorgen ist klar: Die meisten würden ihr Erspartes verspekulieren, weil sie schlichtweg keine Ahnung haben, wie man das professionell und diszipliniert macht! Unsere Sozialämter würden wohl überrennt werden mit Anträgen für Zusatzleistungen zur minimalen AHV. Eine generelle Altersarmut und als Folge ein genereller Wohlstandsabbau durch weniger Konsum wären die Folgen.
Interessant ist, dass der auf Seriosität bedachte, redigierte Leuenberger Blog hier den revisionistischen Unsinn eines Stäubli Narren stehenlässt. Das hat nichts mit Meinungsfreiheit zu tun sondern mit dem verbreiten von totalem Schwachsinn, der durch sämtliche Fakten widerlegt ist!
Klar ist ja wohl, dass Vorsorgeleistungen langfristig ohne Aktienanteil in der Vermögensanlage nicht finanziert werden könnten, resp. die Altersrenten mindestens halbiert werden müssten!
Hier nochmals die Jahresrenditen der verschiedenen Anlageklassen seit der Einführung des BVG Ende 84. Renditevergleiche (alle in CHF) über ein Vierteljahrhundert sind aussagekräftig:
Obligationen CHF: 4,1% p.a. Kumulierung: 162,3%
Obligationen Ausland: 4,5% p.a.
Kumulierung: 187,6%
Aktien CH SPI: 10,1% p.a.
Kumulierung: 906,7%
Aktien Ausland MSCI: 7,5% p.a.
Kumulierung: 467,3%
Dass mehr Risiko und Volatilität langfrisitig mit höheren Renditen abggegolten werden muss und wird, gehört zu den Grundbegriffen der Vermögensverwaltung. Also behaupten zu wollen Aktien würden langfrisitg weniger rentieren als Obligationen und Immobilien ist hahnebüchener Quatsch!
Das 3-Säulen System wird zwar zitiert, aber wo hat man es auch wirklich eingeführt?
Mit dem darwinistischen Pseudoliberalen kannst du mich nicht necken. Darwin war ein Genie und Pseudoliberal sind meine Gedanken schon gar nicht, sondern ganz einfach nur liberal, vielleicht sogar schon so liberal, dass es für manch einen anarchistisch sein könnte.
Für mich hat die Altersvorsorge nichts mit Spekulation zu tun. Und es sagt ja NIEMAND, dass man in meinem liberalen Fall keine Bank, Versicherung oder sonstige Unternehmung, Organisation etc. zur Hilfe ziehen kann und sein Geld 'professionell' anlegen. Was auch immer dieses 'professionell' in deinem Fall heissen mag? Du meinst da wohl Geld anlegen unter Beratung von unseren Schönwetter- Analysten, welche heute schon wissen wann die Krise vorbei sein wird, obwohl sie diese nicht einmal kommen sahen.
Aber die Freie Wahl ist eben das Gute in meinem Fall - mache ich es selbst oder überlasse ich es einem 'professionellen'.
Na ja, dann verspekuliere ich im heutigen System eben meine Ersparnisse. Und was ändert sich? Ich erhalte im Alter sicher eine Minimalrente und etwas Sozialgeld - das belastet die Vorsorgesysteme halt gar nicht, oder? Und spekuliert habe ich trotzdem.
Immer noch besser als mit meinem Vorschlag, da hast du schon recht, denn dann würde mich meine eigene Dummheit bestrafen und ich hätte NICHTS.
Übrigens, Konsum hat noch nie Wohlstand geschaffen.
Ja selbst die Linken wollen heute den Konsum ankurbeln um die Wirtschaft in Schwung zu bringen, obwohl gerade diese Obersozis all die Jahre davor die Konsumexzesse verteufelt haben. Unter diesem Gesichtspunkt muss ich DICH als einen Pseudoliberalen betiteln.
Deine Berechnungen mit dem Index wie SPI, MSCI etc. sind nicht aussagekräftig. Du vernachlässigst voll und ganz die Inflation, so scheint es mir. Und wer investiert schon alles Geld in den Index? Und WENN alles in den Index investiert, wirst auch du bald merken, dass dieser keine Wertschöpfung erzielt und damit eigentlich gar kein Geld herzaubern kann. Der Index ist eine REINE Spekulationsanlage und basiert darauf, dass man immer noch einen dümmeren findet.
Ich mag die alte Leier von den ewig steigenden Börsenkursen schon gar nicht mehr hören. Nur weil es heute regnet, heisst dies nicht, dass es auch morgen regnet!
Und deshalb muss ich dir Zustimmen und sehe die Leier mit besser rentierenden Obligationen und Immobilien ebenfalls als Quatsch. Auch Herr Stäubli sollte endlich geschnallt haben was passiert, wenn alles in Immobilien investiert.
Natürlich ist es so, dass man an der Börse mit grossem Risiko 'reich' werden kann. Aber es kommt eben darauf an, WANN man einsteigt, mit WAS man einsteigt und wann man wieder aussteigt. Aber das weiss eben niemand.
Zur Variante 'Geldschatulle verbuddeln' muss ich sagen: Diese Rechnung habe ich ohne Staat gemacht. Denn wenn der Geld braucht, wird der sogar die Gärten umgraben, um an die Notgroschen zu kommen- davon bin ich überzeugt.
Das Gute an meinem Vorschlag ist und bleibt dennoch: Investiere du, lieber blogwatch, dein Geld in die Börse mit Hilfe von 'professionellen' Anlegern und Herr Stäubli (oder sonst wer) kann seine Schatulle mit Papiergeld im Garten vergraben. Ich werde euch nicht daran hindern. Ihr könntet sogar beide eine Unternehmung gründen und EUER Vorsorgesystem vermarkten. Mal sehen, wer mehr Kunden begeistern kann :-)
Einen Gruss
Mr. Pink
Was stehen wohl alles für Opfer und unwiderbringliche Schäden hinter deinen blödsinnigen kumulierten "Renditen", blogwatch? Das überlegst du dir sicher nie, du lebst ja höchstens noch ein paar Jahrzehnte.
Werte vermehren sich nicht von alleine.
Geld arbeitet nicht.
Es braucht also "Sklaven" (unsere Nachkommen), welche uns unseren Wohlstand und den Lebensabend berappen. Und weil die Jungen "nur" für die Alten aufkommen müssen, meinen sie, keine echte Vorsorge treiben zu müssen, weil ja wieder eine Generation später für sie schaut, und verpulvern ihr Einkommen für Nonsens, der die Umwelt versaut.
Aber eigentlich sollten sie von den Vorräten ihrer Vorfahren profitieren können, statt das "Kapital" der Nachkommen aufzubrauchen!
Eine andere Haltung, die auf einer nachhaltigen Wirtschaft fusst, muss nicht in Sozialdarwinismus münden, es genügt im Prinzip die Solidarität der Generationen.
Besonders gefallen hat mir
- "Schönwetter-Analysten";
- "die alte Leier von den ewig steigenden Börsenkursen";
- "Konsum hat noch nie Wohlstand geschaffen"
Mal sehen, wies zurückbellt.
Ich habe zufälligerweise über 20 Jahre professionell grosse Pensionskassen betreut und bei einer grossen Asset Management Gesellschaft Vermögenswerte von gegen 2 Milliarden für Penionskassen gemanaged. Wenn es um das Spezialgebiet professionelle Vermögensanlage geht, will zur Zeit wieder Krethi und Plethi alles viel besser wissen, als all die Fachleute die jahrein- jahraus einen seriösen Job machen. Niemand würde sich wohl von einem Laien eine Herztransplantation machen lassen oder sich anmassen, hier zu dozieren wie man das besser macht als zB Prof. Carrell. Eine Herztransplantation ist bei genügender Erfahrung und Routine bedeutend einfacher und viel weniger komplex als eine langfrisitg seriöse Vermögensverwaltung!
Risikoanalyse, die Definition einer Strategischen Asset Allokation, die Vergabe von Spezialmandaten an externe Manager, die taktische Positionierung, passives und aktives Management, das Controlling und die Risikokontrolle durch einen externen Consultant. Das sind die systematischen Grundpfeiler einer professionellen Vermögensverwaltung für grössere und grosse institutionelle Anleger. Je systematischer und disziplinierter der Prozess definiert ist, je erfolgreicher ist eine Kasse meist langfristig. Problematisch wird es meist, wenn dominante Einzelpersonen in einer Firma meinen sie wüssten alles besser und Einfluss auf den Prozess nehmen, obschon die Gelder natürlich nicht der Firma gehören sondern den Destinatären.
Jetzt hier einfach zu proleten und pauschal über die Banken herzuziehen, ist billig und entspricht in keiner Weise der Realität. Die meisten Kassen die heute in Unterdeckung sind, haben früher angesparte Reserven an die Destinatäre verteilt oder sich nicht an ihre langfristig definierte Strategische Allokation gehalten und gemeint sie könnten die Märkte timen.
Professionelle Vermögensverwaltung ist ein sehr anspruchsvolles und komlexes Feld und erfordert sehr viel Know How und Wissen von Fachspezialisten.
Gut sichtbar sind die Resultate einer diversifizierten Anlagepolitik bei den grossen öffentlich rechtlichen Kassen wie der Publica, Kantone und Städte, wo schlussendlich der Steuerzahler für die Leistungen der Versicherten haftet. Noch vor 20 Jahren war den staatlichen Kassen nicht erlaubt Anlagen zu tätigen und das Geld verblieb beim Bund der es zum Minimalsatz früher 4%, jetzt noch 2% verzinste. Durch das garantierte Leistungsprimat gerieten diese Kassen in massive Unterdeckungen bis gegen 60% der Verpflichtungen. Beim Bund würden dadurch heute Forderungen von über 15 Milliarden entstehen, die von den Steuerzahlern garantiert und schlussendlich bezahlt werden müssten! Dank einer diversifizierten Anlagepolitik und vorallem dank Aktienanlagen, konnten die massiven Unterdeckungen massiv reduziert werden. Bei der Publica liegt der Deckungsgrad heute immer noch bei 92% trotz der massiven Korrekturen an den Aktienmärkten.
Ein weiteres Beispiel einer sehr guten und professionell gemanagten Kasse, die Pensionskasse der Stadt Zürich: Die jährliche Durchschnittsperformance seit 1993 bis Ende 2008 beträgt: 7,6% p.a. und 200% über 15 Jahre! Da soll noch einer behaupten, dies sei ohne Aktienanlagen möglich gewesen!
Nach den hämischen Bemerkungen der Schadenfreude des "Waxdummkritikers", können wir getrost zur Tagesordnung übergehen. Wie üblich bei weltfremden Umverteilungsfundis triefen deren Worte vor Missgunst und Neid. Eben die Missgunst der Habenichtse!
Ohne dass sie es selber merken, bedienen sie sich exakt genau der gleichen billigen Polemik und Masche wie die SVPler! Rundumschläge und plumpe Versimplifizierungen, Ausgrenzung und pauschale Verunglimpfung einer Gruppe (Sündenbockzuweisung, hier pauschal alle Banker). Wer so agiert und nicht imstande ist, differenziert zu denken und zu argumentieren und faktenresistent ist, verbrigt seine eigenen Minderwertigkeitskomplexe und Unzulänglichkeiten.
...und wenn die Argumente fehlen, gehts halt mit Schlammwürfen aus der Ideologenmottenkiste unter die Gürtellinie... es war vorauszusehen, mach nur weiter so.
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/
- Demokratie und Rechtssystem
- Kultur inkl. Architektur, Literatur, Kunst und Film
- Gesundheitssystem und Medizin
- Sauberer Wasserversorgung
- Entwicklung des Saatgutes und einer effizienten Landwirtschaft
- Mobilität inkl. Schiffen, Lokomotiven, Autos, Flugzeugen, Brücken und Tunnels
- Kommunikation inkl. Telefon, Satellitenfernsehen und Internet
- Elektrizität
- Beleuchtung
- Computer
und natürlich ist es erfreulich, dass die Geldverwalter ganz alleine die physikalischen Grundlagen der klassischen und relativistischen Physik ausgearbeitet und die Welt von den Nazis befreit haben und nicht nur die Saturn Rakete entwickelt, sondern auch gleich als erste auf dem Mond gelandet sind. Und deshalb hat es wohl der Geldverwaltungssektor auch wohlverdient mit Abstand die höchsten Löhne aller Wirtschaftssektoren zu beziehen, auch wenn er im letzten Jahr gewaltig viel Geld verloren hat, ohne tatsächliche Risiken eingehen zu müssen.
Es ist zwar schon etwas verwunderlich, dass weltweit insbesondere die Branche staatlich unterstützt wird, welche nicht nur stets hohe Gebühren kassiert hat und im Gegensatz beispielsweise zur Maschinenindustrie nicht in enorm teure Investitionsgüter investieren muss, keine neuen Produkte entwickeln muss, nichts produzieren muss und somit auch kaum Risiken eingehen muss und trotzdem massiv Geld verliert.
Da die gescheiten Geldverwalter offensichtlich wissen mussten, dass sich in den USA seit Anfang Jahrtausend eine "housing bubble" entwickelte (nicht nur am Nationalen Radiosender wurde regelmässig darüber berichtet), kann man wohl sagen, dass sie nicht nur gescheiter als Herzchirurgen, sondern gar gescheiter als Mafiabosse waren, wenn sie bereits damals davon ausgehen konnten, dass der Steuerzahler nicht nur die Verantwortung für ihr riskantes Spiel übernehmen wird, sondern sie auch noch dafür belohnen würde. Wohlgemerkt: Die Geldverwalter sind zwar verantwortlich für die Entwicklung unserer Zivilisation nicht aber für die von ihnen verursachten Verluste. Eigentlich sollten sämtliche Nobelpreise zukünftig den Geldverwaltern übergeben werden, denn wo wären wir ohne sie?
http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=4579179
Ich habe deine Kompetenz bezüglich der Vermögensverwaltung (noch) nicht in Frage gestellt. Aber soll doch einfach jeder Vorsorgen wie er will, darum geht es mir.
Wenn 'jeder' vorsorgen kann, wie er will, heisst das ja nicht, dass man es physisch selbst tun muss. Man kann natürlich auch eine 'professionelle' Unternehmung damit beauftragen - oder eben nicht. Darum geht's.
Ich möchte aber erwähnen: Je länger das Geld an der Börse ist, desto grösser wird das Risiko, es zu verlieren. Wer diese einfache Regel nicht anerkennt, dem ist nicht zu helfen. Mit jedem Tag den wir leben, wird das Risiko zu sterben auch immer grösser, oder etwa nicht?
Aber was mich am meisten Beunruhigt ist, dass du uns die Renditen der einzelnen Anlageklassen aufzeigst und, dass wenn man die letzten 25 Jahre in Schweizer Aktien investiert hätte die Investition satte 10% Rendite p. a. abgeworfen hätte. Jetzt muss ich deine Vermögensverwalterkompetenz wirklich etwas in Frage stellen, denn:
Ein Vermögensverwalter- Guru würde wohl kaum das gesamte Anlagevermögen nur in den SPI investieren, sondern diversifizieren. Und so denke ich wäre eine jährliche Rendite von 3 - 5% realistischer als die 10% p. a hochriskanter Aktieninvestitionen.
Du sendest hier falsche Signale aus, wenn du einfach nur Aktien und Obligationen und/ oder Immobilien vergleichst. Eine geschickte Investition würde eben ALLE Anlageklassen berücksichtigen und lediglich die prozentuale Verteilung je nach Marktsituationen anpassen.
Das heisst aber eben, dass nie die Rendite der besten Anlageklasse erreicht wird, jedoch auch nie so grosse Verluste eingefahren werden wie die schlechteste Investition.
Und somit liegt ihr beide falsch - Du und auch Herr Stäubli seit die Provokateure.
Einen schönen Abend
Mr. Pink
http://blog.4st.ch/?p=2380
Avenir Suisse Dokument 2002:
In den Wortlauten des Nationalrates zur BVG-1 Revision (April 2001) wird auf den Kapitalmarkt an KEINER STELLE eingetreten. (Seite 14 von 128).
http://www.avenir-suisse.ch/de/viewPublication/content/themen/fruehere-themen/alternde-gesellschaft/risiko-der-vorsorge.html?publication=1
Sowohl die Politik als auch die professionellen Kapitalanleger der BVG Kassen haben aus meiner Sicht vollkommen versagt. Und nicht nur dies, der neoliberale Kasinokapitalismus hat unsere ganze Nation in ihren Bann gezogen.
Ich bin sicher, dass derzeit im Bundesrat hinter geschlossener Türen wegen der Kassen viel Betriebsamkeit herrscht.
Ich betone hier noch einmal, aus meiner Sicht gibt es in den nächsten Jahren bis Jahrzehnten keine langfristige Rendite an der Börse mehr, welche höher als 2,5% (abzüglich Inflation) beträgt. Die Wirtschaftszeitung Bilanz kommt noch auf 3,6% , allerdings ohne derart umfangreiche historisierte Buchführung wie ich dies auf meinem Blog demonstriere.
Es kommt noch hinzu, dass der Kapitalismus zum Wachstum expandieren muss (auch dies ist aus den Tabellen ersichtlich). Derzeit kann ich mir nicht vorstellen, von wo eine solche Expansion herkommen sollte, wie etwa in den USA zu Zeiten hoher Einwanderung oder der Industrialisierung, oder dann in den letzten Jahrzehnten durch die Globalisierung und die Entwicklung der Dienstleistungsgesellschaft. Inzwischen sind die Grenzen des Wachstum überall sichtbar und der Wirtschaftsmotor läuft auf Kosten der Staatsverschuldung. Diese aber kann nicht lange so aufrecht erhalten werden, genauso wenig wie die ewige Einlagerung der angehäuften faulen Kredite. Finden Sie sich damit ab blogwatch, dass die hohen Renditen langfristig ausgeträumt sind.
Lies bitte meine Posts richtig, bevor Du mir Dinge unterstellst, die ich nicht gesagt habe und die falsch sind.
Die Zahlen und die Links stehen da. Es ist so, dass ein defensives gemischtes Portfolio mit 25% Aktien seit der Einführung des BVG Ende 84:
5,4% per annum rentiert hat. Der entsprechende Pictet-Index ist von 100 auf 359,3 in 24 Jahren gestiegen!
Aktien Schweiz (SPI) haben, auch nach der massiven Korrektur, über 24 Jahre 10% p.a. rentiert! Ohne Dividenden!! Das zum Aufzeigen, dass es langfristig natürlich nicht ohne Aktien geht!
Die realen, professionell gemanagten Portfolios - viele hatten höhere Aktienanteile - haben um diese Renditen oder teilweise wesentlich besser performed. s. Beispiel Stadt Zürich mit 7,6% p.a. seit 1993!
Gerade jetzt ist es wichtig, kühlen Kopf und Disziplin zu halten! Immerhin haben die Weltbörsen in 2 Monaten im Schnitt bereits wieder 30% zugelegt!!!
Wer hier Prognosen auf Jahrzehnte hinaus macht, ist ein Scharlatan und lächerlicher Parvenue!
Langfristvergleich Performance Aktien vs. Obligationen seit 1926 (Pictet):
Aktien CH: 9,61% jährlich
Indexiert: 100 auf 43714
Obligationen CH: 4,53% jährlich
Indexiert: 100 auf 3758
demnach braucht man keine teuren Geldverwalter, sondern ein automatisiertes Anlegen in Aktienindexe...
http://dworni.ch
bezüglich dem PS habe ich noch extra ein Video für sie gemacht. Mit Twitter-Tipps fürs UVEK und für Sie: http://vimeo.com/4627439
Liebi Grüess
David
http://twitter.com/dworni
http://www.bernerzeitung.ch/region/doss
«Nicht nur der Markt ist daran, gegen die Wand zu fahren, sondern auch Mutter Natur», sagte Friedman gestern in seiner Eröffnungsrede am Swiss Economic Forum in Thun.
Ein ausschliesslich auf Wachstum ausgerichteter Kapitalismus habe immer mehr natürliche Ressourcen verschlungen und damit die Umwelt belastet. Es gebe deshalb einen Zusammenhang zwischen Wirtschaftskrise und Klimawandel, «zwischen dem Verschwinden von Bear Stearns und dem polar bear, dem Eisbär».
http://tinyurl.com/ol9gax
Interessant wie nervös, fast ideologisch, hier argumentiert wird - Aktien halt doch nicht so doll?
Übrigens, was heisst "langfristig"? Sind wir alle gestorben, nicht wahr?
Wenn jeden Monat für die Rentner Cash überwiesen werden muss, wenn sich dann noch ein paar Freizügler melden und Pensionäre Kapital einkassieren wollen und so ein, zwei oder mehr Millionen Flüssiges vorhanden sein müssen, ja dann, mein lieber blogwatch, kann man die nicht mit "langfristig" abspeisen und sagen sie sollen in 5 oder 10 Jahren wieder kommen, wenn die Kasse wieder stimmt, sich die Baisse erholt, der Trend wieder obsi geht und man sich ohne ans Lebendige zu gehen Liquides beschaffen kann.
Pensionskassen muss man intelligent bewirtschaften, jeden Tag, und nicht "langfristig" Vermögen verwalten. Das ist nur die halbe story.
NB Gute Immobilien waren "langfristig" (?)der beste Mix für Pensionskassen: für s tägliche Cash generieren und Anlage preservieren. Diese Weisheit kommt von einem „langfristig“ operierenden Verwalter dem seit 20+ Jahren der Deckungsgrad nie unter 110 % gefallen ist – jeden Tag.
Unbestritten könnte ich hier mindestens nun 1001 Umweltzerstörungsbeispiele geben doch die Vergangenheit und die Gegenwart kenne ja viele bestens und ist ja auch sehr Langweilig und Frustrierend dies dann zu Lesen und zu Verarbeiten.
Recherchen und Berichte was nicht Gut getan wurde können wir ja Zuhauf Lesen und auch was immer noch neues, Umweltschädigendes zurzeit geschieht, ist dann immer sofort in den Medien zu Lesen.
Gibt es eigentlich ein Lexikon von allen Guten Taten die die Menschheit geleistet hat?
Wäre es nicht an der Zeit ein Multinationales Lexikon des Guten an der Umwelt zu erstellen?
Ein Sammelregister könnte dann das der Landwirtschaft sein.
Ein Nachschlagewerk welche biologischen Arten einander unterstützen und zu guten und Ertragreichen Wachstum verhelfen und so genetisch verändertes Saatgut und Spritzmittel nahezu überflüssig machen lässt.
Ein Lexikon das die UNO Umwelt- und Zivilschutzgrünhelmsoldaten an den neuen Ausbildungsschulen an die neue Generation von auszubildenden Umweltschutzmenschen weiter gibt. Die neuen Verbände der neuen Umweltschutzsoldaten werden den Kleinbauern dieser Welt helfen die Böden zu bebauen und die Grünhelme erhalten Ihren Lohn von ihrem neuen Arbeitgeber mit dem neuen UNO Arbeitsvertrag.
Staaten nehmen die hohen Steuern der hohen Ernteerträge und Zölle der Grossbauern gerne und es kümmert sich der gut verdienende Landwirt keinen Erdeendreck wie es in 10-20 Jahren mit dem Land aussieht! Hauptsache in kürzester Zeit mit so wenig Aufwand wie Möglich so viel Ertrag aus dem Boden saugen und die Investition so schnell und Renditehoch als möglich wieder zurückzugewinnen. Ein Amerikanisches Unternehmen ist da Weltmeister darin mit ihren Saatmethoden die grössten Erträge zu bringen und dabei die Artenvielfalt am nachhaltigsten zu schmälern.
Auch wenn neue genveränderte Getreidesorten angebaut werden, wird es in Zukunft Hunger geben. Denn wenn die Böden der Landwirtschaft durch riesige überdüngte Monokulturen weiterhin ausgebeutet werden, wird es noch weniger Platz für Nahrungsanbau geben.
So viel Ackerland hat es nicht auf der Erde das wir weiterhin so Bauen können und vor allem die übriggebliebenen kleinen Naturinseln dann mit Monokulturen der Vielfältigkeit berauben.
Nicht die Natur durch Menschenhand geschaffene neue Elemente verändern wollen, sondern durch das Wissen wie die Natur genutzt werden kann ohne die Veränderung des Biologiekreislaufs des Lebens zu verändern, ist eine nachhaltige Landwirtschaft möglich.
Das Wissen der Kleinbauern die Jahrhunderte lang ihre Kultur der Landwirtschaft gepflegt haben und den Fruchtfolgekreislauf eingehalten haben und Bauern Jahrzehnte lang die gleichen Felder für Ihre Nahrung nutzten, dieses Wissen ist ein Lexikon wert, denn dies ist das Leben der Natur und der Schlüssel zur Hungerfreien Zukunft.
Europa ist zu riesigen Teilen Abnehmer von Getreide das aus genveränderten Saatgut mit Hilfe von Dünger und Pestiziden auf leblosen Boden die Früchte abgibt. Soja aus Argentinien, Mais aus den USA Getreide aus Russland usw.
Denke da vor allem an die Landwirtschaft der Kleinbauern mit bis zu 2 Hektaren Land die ja von allen Nahrungsproduzenten der Welt mehr als 80% des Ackerlandes bebauen.
Immer mehr drängen wir Wald weg um neue eintönige Kulturen zu schaffen die in den ersten paar Jahren doppelter ja dreifachen Ernteertrag bringen jedoch nach einigen Jahren als nahezu Tote Erde zurückgelassen wird. Eine durch denn Hunger der Menschheit erzeugte Wüste der Unfruchtbarkeit ohne grosse biologische Vielfalt bleibt unseren Erben erhalten.
Hochleistung für Nahrungserzeugung ist der schleichende Hunger der Zukunft.
Wenn Honig fliesst hat es viele Bienen und wenn Milch fliesst hat es viele Gräser und Felder.
Weniger ist oft gesehen eben etwas mehr.
Sicher sind da viele (Landlords) die nicht Freude haben wenn die UNO Ihnen tausende von Renaturierungssoldaten sendet die mit Ihrer Hilfe die riesigen Ländereien wieder zu vielfältigeren Nahrungsanbauplätzen machen die auch in naher Zukunft noch genug Leben haben um den Nahrungskreislauf der Lebewesen schliesst.
Mehr kontrollierte Vielfalt in der Natur wird für mehr Kleinbauern eine Existenz geben und so durch soziale Stabilität auch die Überbevölkerung und derer riesiger Hunger etwas abbremsen.
Also besser keine Mikrokredite an Kleinbauern geben, die eh keine Chance gegen die Handelspreisen der Grossbauern haben sondern die Hilfe durch Wissen und Menschenhandkraft der neuen Grünhelmsoldaten der vereinten Nationen anbieten,
Die für die Bevölkerung überlebenswichtige zentrale Mikrolandwirtschaft mit einer gesunden und ausgewogenen Vielfalt an Lebewesen fördern.
Wenn alle zu Essen haben wird es weniger Kriege geben und wenn das Land gerechter Verteilt ist, wird es auch weniger Naturausbeuter und Pflanzenraubritter geben.
Mehr als die Hälfte der Kampfsoldaten der Länder die der UNO Mitglied sind, werden in Zukunft mit einem grünen Helm den vielfältigen Kulturländer und derer Landwirtschaft unterstellt werden.
Weniger Kampfsoldaten = weniger Kriegskonflikte = weniger Elend und Hunger und das bedeutet mehr Land + mehr Abwechslung im Nahrungsangebot + mehr zufriedenen Menschen mit vollem Magen gefüllt mir Ihrem eigenen vor Ort angebauten Lebensmitteln.
Familien brauchen sich nicht auf die zufällige Arbeitskraft Ihrer Kinder zu verlassen sondern haben eine Zukunft in Ihrem Garen Eden.
Die Lösung aller Probleme wird es nie geben!
Jedoch das Wissen, dass es mit den neuen UNO Umwelt- und Zivilschutzgrünhelmsoldaten auf der Erde sauberer, friedlicher und gesünder wird ist vorhanden.
Bulk Thomas