Dem Monster in die Augen blicken
[Version française Regarder le monstre dans les yeux]

Illustration auf dem Titelblatt der Weltwoche vom 23. August 2007 - Copyright: Alfons Kiefer
Zugfahrt Zürich - Bern. Wer sich auf vier Sitze auszubreiten versucht, sei es mit Taschen, laptops oder mit ausgestreckten Beinen, neuen Passagieren den Zugang versperren soll, hat keinen nachhaltigen Erfolg, denn der Wagen füllt und füllt sich. Nach der dritten Anfrage eines Platz Suchenden muss auch der Renitenteste die Waffen strecken, beziehungsweise die Beine einziehen. Dafür sind dann alle, die sich jetzt unfreiwillig gegenüber sitzen, etwas gereizt und verstecken sich zunächst hinter Zeitungen, die sie vor ihre Gesichter halten, um niemanden mehr sehen zu müssen.
Statt der Gesichter sehe ich mir gegenüber gleich dreimal das Titelblatt der Weltwoche. Welche eine Bedrohung: Mich starrt dreimal ein grünes Monster an. Das Monster bin ich, dargestellt als grüner Hulk, der Lastwagen zerknüllt, Industrieanlagen zerstampft und in fanatischem Zorn vorwärts stürmt. Meine Gegenüber vertiefen sich nach dem anfänglichen Gerangel um Plätze ins Innere der Weltwoche und, wie sich anschliessend zeigt, lesen sie deren These, es gebe keinen Klimawandel und wenn es einen gäbe, sei er nicht von Menschen verursacht, und sie lesen mein Interview dazu. Allmählich senken sie die Zeitung auf ihre Knie und ich werde nicht mehr von mir selber angestarrt. Es ergibt sich eine Diskussion (Wir sitzen nicht im Ruhewagen!).
„Nein, die 50 Rappen für eine CO2-Abgabe auf Benzin, sind gar nicht neu, das steht schon heute im Gesetz als Maximum.“ „Nein, die würde nicht noch dieses Jahr eingeführt, das müsste ja zuerst der Bundesrat beschliessen und das Parlament würde noch ewig über die Höhe diskutieren.“ „Ja, wahrscheinlich ist so eine Idee ohnehin erst auf die Periode nach Kyoto durchzusetzen.“ „Ja, der Klimarappen soll weitergeführt werden; vorläufig gibt es ja gar keine Alternative.“ „Natürlich muss auch im Ausland reduziert werden, der Emissionshandel soll weiter gehen“. „Je weniger Öl wir verbrauchen, desto unabhängiger werden wir von Rohstoffkrisen.“ „Nein, auch die EU will dasselbe Ziel erreichen“. „Nein, die Wirtschaft wird nicht bestraft, die Innovationen bringen ihr doch Wettbewerbsvorteile.“ Kurz vor Bern wird die einzige Frau in der Runde, allerdings auch sie in einem gestreiften Herrenanzug, versöhnlich: „Dann sind Sie ja doch nicht so ein Monster.“
Ich bin etwas enttäuscht. Kaum werde ich mal als Muskelprotz gezeichnet, ist dieser Traum auch schon wieder entzaubert …
Bis bald
Moritz Leuenberger

Illustration auf dem Titelblatt der Weltwoche vom 23. August 2007 - Copyright: Alfons Kiefer
Zugfahrt Zürich - Bern. Wer sich auf vier Sitze auszubreiten versucht, sei es mit Taschen, laptops oder mit ausgestreckten Beinen, neuen Passagieren den Zugang versperren soll, hat keinen nachhaltigen Erfolg, denn der Wagen füllt und füllt sich. Nach der dritten Anfrage eines Platz Suchenden muss auch der Renitenteste die Waffen strecken, beziehungsweise die Beine einziehen. Dafür sind dann alle, die sich jetzt unfreiwillig gegenüber sitzen, etwas gereizt und verstecken sich zunächst hinter Zeitungen, die sie vor ihre Gesichter halten, um niemanden mehr sehen zu müssen.
Statt der Gesichter sehe ich mir gegenüber gleich dreimal das Titelblatt der Weltwoche. Welche eine Bedrohung: Mich starrt dreimal ein grünes Monster an. Das Monster bin ich, dargestellt als grüner Hulk, der Lastwagen zerknüllt, Industrieanlagen zerstampft und in fanatischem Zorn vorwärts stürmt. Meine Gegenüber vertiefen sich nach dem anfänglichen Gerangel um Plätze ins Innere der Weltwoche und, wie sich anschliessend zeigt, lesen sie deren These, es gebe keinen Klimawandel und wenn es einen gäbe, sei er nicht von Menschen verursacht, und sie lesen mein Interview dazu. Allmählich senken sie die Zeitung auf ihre Knie und ich werde nicht mehr von mir selber angestarrt. Es ergibt sich eine Diskussion (Wir sitzen nicht im Ruhewagen!).
„Nein, die 50 Rappen für eine CO2-Abgabe auf Benzin, sind gar nicht neu, das steht schon heute im Gesetz als Maximum.“ „Nein, die würde nicht noch dieses Jahr eingeführt, das müsste ja zuerst der Bundesrat beschliessen und das Parlament würde noch ewig über die Höhe diskutieren.“ „Ja, wahrscheinlich ist so eine Idee ohnehin erst auf die Periode nach Kyoto durchzusetzen.“ „Ja, der Klimarappen soll weitergeführt werden; vorläufig gibt es ja gar keine Alternative.“ „Natürlich muss auch im Ausland reduziert werden, der Emissionshandel soll weiter gehen“. „Je weniger Öl wir verbrauchen, desto unabhängiger werden wir von Rohstoffkrisen.“ „Nein, auch die EU will dasselbe Ziel erreichen“. „Nein, die Wirtschaft wird nicht bestraft, die Innovationen bringen ihr doch Wettbewerbsvorteile.“ Kurz vor Bern wird die einzige Frau in der Runde, allerdings auch sie in einem gestreiften Herrenanzug, versöhnlich: „Dann sind Sie ja doch nicht so ein Monster.“
Ich bin etwas enttäuscht. Kaum werde ich mal als Muskelprotz gezeichnet, ist dieser Traum auch schon wieder entzaubert …
Bis bald
Moritz Leuenberger



96 Kommentare
http://www.bernhard-luginbuehl.ch
Den Artikel in der Weltwoche muss ich mir erst noch zu Gemüte führen...
http://acqua.twoday.net/
http://www.haslo.ch/
Selbst habe ich die Weltwoche ja schon vor längerer Zeit aufgehört zu lesen, sie scheint ja seither noch weiter nach rechts abgerutscht zu sein.
Man kann darüber streiten, ob die Weltwoche als eher rechtes Blatt, diese Karikatur als Lob oder als Verspottung gemeint hat.
Ich würde sagen, wenn man es positiv sieht, ist es ein Lob.
Man erhebt Sie damit auf das Niveau eines Weltstars - nämlich Arnold Schwarzenegger:
Arnold Schwarzenegger hat in seinen Filmen die Muskeln spielen lassen.
Sie haben einen progressiven und notwendigen Vorschlag zur Reduktion des CO-2 gemacht und damit Ihre Muskeln spielen lassen.
Arnold Schwarzenegger ist massgeblich dafür verantwortlich, dass Kalifornien heute der fortschrittlichste Staat in den USA ist, betr. CO-2 Reduktion.
Ich hoffe und wünsche Ihnen, dass Ihr Vorschlag umgesetzt wird, und Sie so massgeblich dazu beigetragen haben, dass die Schweiz einmal in Europa zu den "saubersten" Staaten gehören wird.
Mit freundlichen Grüssen Th.B.
Nun es ist nicht schön das Titelblatt, die Weltwoche ist auch eher rechts anzusiedeln mit ein paar Ausnahmen (schliesslich hat ja sogar ein SP Mann eine Kolumne).. und dememtsprechend auch die Retoursause..
aber...
sagen Sie mir wo sich der Weltwoche Artikel inhaltlich nicht der Relität anlehnt?
Wer eine seriöse Inventur der Faktenlage "Klima" macht, wird nicht weit neben des Weltwoche Artikels landen....so leid (oder besser enben nicht) es mir tut...
Was der Artikel ausblendet sind die wirklichen zukünftigen Probleme die auf uns zukommen werden und eng mit dem Uweltschutzgedanken verknüpft sind...
schöne Grüsse MG
Haben Sie nicht kürzlich explizit ausgesagt, Sie würden keinen Sport treiben? Und jetzt diese Building-Figur, Schwarzenegger würde dunkelrot vor Neid. Also ganz im Vertrauen, werde mir dazu eine Schweige-Pflicht auferlegen: Welche Anabolikas haben Sie verwendet? Bin selber auch etwas schmächtig …
Immerhin die Weltwoche-Macher Köppel, Engeler, Mörgeli & Co. attestieren Ihnen ein Riesenpotential an Durchsetzungsvermögen. Diesen Supportschub sollten Sie unbedingt nutzen und im Bundesrat und Parlament Ihre Esprit-Muskeln demonstrativ einsetzen, damit die Zielsetzungen im Papier der „Stratiegruppe Energie Schweiz 07“ deutlich übertroffen werden. Bis 2020 die „2000-Watt-Gesellschaft“?
Ihren Deutschen Ministerkollegen Sigmar Gabriel können Sie locker schlagen, der hat ja lediglich 6000 DVDs „eine unbequeme Wahrheit“ von AlGore in den Schulen verteilen lassen und sein CSU-„Freund“ Michael Glos wird ihn bestimmt einbremsen, damit er bis 2020 nicht 40% CO2 einsparen kann.
Allerdings auf die 8% Einsparungen im RUMBA-Programm (Ressourcen- und Umweltmanagement des Bundes) innerhalb 8 Jahren dürfen Sie auch nicht stolz sein. Mit soviel Power wie Ihnen jetzt zur Verfügung steht, sollte das in einem Jahr zu packen sein.
Die meisten hier im Blog drücken Ihnen die Daumen.
Freundlich grüsst Sie
Walter R. Kopp
CO2 Reduktion da. Verkauf des Regenwaldes durch die Unterstützung der CS dort.
Solches gilt es zu verhindern!
http://www.aikidoai.ch
Was ich so toll finde in der Schweiz: Sie sitzen im Zug, genau wie jeder andere. Genau wie wir haben Sie zuwenig Platz für die Beine, den Koffer oder was auch immer. Auch Sie nehmen wahr, dass man verlegen wird, wenn man plötzlich ein Gegenüber hat, das man nicht kennt - in Ihrem Fall nicht persönlich! Schluck, hüstel, nestel... was jetzt, und das länger als 5 Minuten. Gottseidank gibts Zeitungen, sonst müsste noch das Zelt herhalten :-)
Dass Sie sich auf eine Diskussion einlassen, finde ich Klasse. Das ist Volksnähe und wäre in andern Ländern undenkbar. Da sieht man einen Pulk von Bodyguards und sonst gar nichts.
Super, weiter so.
Ein schönes Wochenende uns bis bald... vielleicht gar im Zuge?
http://schweizweit.net
Es ist jedoch sicherlich nie falsch, es Ihnen gleich zu tun und auf den ÖV umzusteigen. Und wenn man dann doch mal noch auf ein Auto angewiesen ist, kann man ja immer noch Mobility (CarSharing) nutzen. Eine kostenlose Beratung bezüglich dem eigenen Mobilitätsverhalten bietet übrigens mobilitaetsdurchblick.ch an.
Übrigens: Nehmen Sie am 15. Oktober 2007 auch am Blog Action Day teil?:
http://www.schweizweit.net/2007/08/16/blog-action-day-zusammen-fur-die-umwelt/
Mit besten Grüssen und vielleicht bis bald mal wieder im Zug
Andreas Hobi
http://www.infonegocio.com/thalassos
So eine tolle Figur, und das mit Worten erreicht. Kann ehrlich nicht jedermann. Seit wann gibt es Wortdoping?
Da ich beinahe eine Sprachpuristin bin, möchte ich aber doch drauf hinweisen, dass ein Hulk eigentlich ein ausgedientes Kriegsschiff ist, das als Kasernenschiff verwendet wird.
Wo treffen sich die beiden Hulks oder Hulke?
Grinsend grüsse ich Sie.
Verena Fankhauser
Ich beziehe mich hier nur auf das Thema, nicht auf Personen oder Zeitungen welcher Art und Richtung auch immer. Daher auch keine offizielle Anrede.
Aber: Das Thema Umwelt und Klima, Öl, etc. geht uns in der Tat alle an.
Daher: Hallo an alle! Oder besser: Hallo Erde! Auch nicht? Hmm... Hallo Blauer Planet. Bist du noch da? Ja? - Ja.
Wir suchen nämlich jetzt nach weiteren Öl-Vorkommen. Unser Öl wird knapper. Die einen Menschen wollen schon den Nordpol für sich, wegen unserm Öl, und überhaupt: Die ganze Welt steht Kopf nur wegen dem Öl. Sag uns, wie viel Öl haben wir noch? (In grosser Erwartung und Hoffnung) Weisst du da Rat, oh grosser Erden-Planet?
Planet denkt nach. Nach einer Weile: "Ich weiss es nicht. Ich bin so wie ich bin."
Aber, aber...(verzweifelt bis entsetzt) lieber Planet! Ich will dir ja nicht zu nahe treten aber die Lage ist ernst. Wir führen sogar Kriege wegen dem Öl! (Ungläubig) Und du sagst uns einfach, ich weiss es nicht?!
Planet: Ich muss mal nachdenken. Schliesslich war ich schon lange vor Euch Erden-Menschen da. Ich lebe ich nicht erst seit Gestern. Glaubt nur nicht, ich würde Euch Erden-Menschen nicht kennen! Ihr seid nicht viel anders als die vielen Generationen vor Euch.
Ich habe gesehen, wie ganze Völker vernichtet wurden. Einfach so. Weg waren sie. Ich habe gesehen, wie hoch zivilisierte und technisch hochstehende Kulturen einfach so vom Erdboden verschwanden.
Glaubt nur nicht Ihr seid unsterblich. Genau so dachten die Menschen schon vor tausenden von Jahren. Ihr erzählt mir, Ihr seid mir *Eurem* Öl was besonderes?! - Wer sagt denn überhaupt *Euer* Öl? Ist es nicht *mein* Öl?
Vergesst nicht: Ihr habt nur mich. Ich bin nicht abhängig von Euch, aber Ihr von mir. Für mich ist "Euer" Öl kein Problem. Ich habe Zeit. Viel Zeit.
Die hier schreiben, die hier politisieren, ob Schweizer oder nicht. Egal. Viel Zeit. - In sicher mindestens 100 Jahren seid ihr alle unter der Erde. Wie schon Eure Vorfahren. --Ich habe Zeit. Viel Zeit. Ich werde Euch alle überleben. Alle. --Ich bin wie ich bin.
Erden-Mensch verstummt und geht nachdenklich langsam weg.
A Crude Awakening / The Oil Crash
http://www.oilcrashmovie.com
wenn man bedenkt, wie Sie "früher" von der Gilde der Sprücheklopfer dargestellt wurden, ist diese Zeichnung doch geradezu schmeichelhaft. Mir gefällt der grüne Moritz "Hulk" Leuenberger auf jeden Fall viel besser, als der weinerliche, stets eine Entschuldigung suchende Leuenberger von Walter A. Müller. ;-)
„sagen Sie mir wo sich der Weltwoche Artikel inhaltlich nicht der Realität anlehnt?“ fordern Sie Herrn Leuenberger auf.
Erdgeschichtlich vor noch nicht so langer Zeit war die Erde eine Scheibe und das nannte man die Realität …
Mich würde Ihre Meinung interessieren.
So sehr es zu begrüssen ist, statt Geschweife und Geschwafel mal endlich Nägel mit Köpfen zu machen, so sehr zweifle ich am vorgeschlagenen Weg. Und zwar aus dem einfachen Grund: Um wieviel sind die Energiekosten in den letzten Jahren schon gestiegen, und was für Veränderungen hat dies denn bewirkt?? Der Griff ins Portmonee ist zum Klischee verkommen und deshalb nicht ohne Risiken. Man provoziert damit unausweichlich die üblichen (Trotz-)Reaktionen und begibt sich die Schusslinie der parteipolitischen und sonstigen Klischees. Dabei wäre genau dies dringend nötig, ein Ansatz und eine Strategie (oder besser: viele) jenseits der pateipolitischen Querelen, die die in der Bevölkerung vorhandene Besorgnis und Bereitschaft optimal zur Wirkung bringen könnte. Der Links-Rechts-Hickhack wird in diesem Zusammenhang nämlich selbst zum Klima-Risikofaktor und wirkt ausserdem zunehmend verlogen, - von beiden Seiten!
Überhaupt, vielleicht wäre es an der Zeit, lieber Herr Bundesrat, ihren Genossen und Genossinnen mal auf die Finger zu klopfen. Man und frau ist ja aufgeschlossen, ökologisch bewusst, kauft vorzugsweise bio, verzichtet gar aufs Auto. Dafür darf man sich ja dann wohl mal einen Trip an die z.B. Seidenstrasse leisten, dazwischen mal nach Südamerika jeten und zum Dessert noch ein Städtetrip nach Barcelona, mit dem Flugzeug natürlich, ist schliesslich ja auch ÖV. Im Winter stundenlang alle Fenster geöffnet halten, fördert die Chi-Kräfte und selbstverständlich steht einem ja auch eine vollverglaste Designerwohnung auf zwei Etagen zu. Ich würde mal die These wagen, dass der durchschnittliche SP-Wähler ein Mehrfaches an Klimagasen zu verantworten hat als das durchschnittliche SVP-Wahlvolk.
Kurz: mir scheint nicht fiskalische Aktionitis könnte am meisten zur Lösungs dieses (beinahe) drängensten Problems beitragen, sondern: Aufklärung, Aufklärung und nochmals Aufklärung!! Warum sagt der TV-Wetterfrosch im Winter abends vor einer kalten Nacht nicht: 'Leute, es gibt eine kalte Nacht, macht die Fensterläden zu!'? Warum macht man Besitzern von miserabel isolierten Häusern nicht ein Angebot, dass sie nicht ablehnen können, ... weil sich's nämlich rechnet? Warum gibt's topmoderne Wasserhähne, mit denen es unmöglich ist, mal ein bisschen weniger Warmwasser rauszulassen, sondern nur gaaanz viieel? Wie unterdessen auch die Wirtschaftswissenschaften bemerkt haben, verhalten wir real existierenden Menschen uns eben *nicht* nach den Gesetzen des 'Homo oeconomicus', oder zumindest: bei weitem nicht nur! Die Chaostheorie scheint da mitunter die viel angemessenere Beschreibung zu sein und da gilt, kleine Ursache, grosse Wirkung! Diese, sozusagen 'sensiblen Punkte' gilt es zu finden. Mit Kreativität und Verstand. dazu wünsche ich Ihnen und uns allen viel Glück!
P.S. ... und übrigens:
Solange die Kantonspolizei in Mannschaftsstärke *per Helikopter* anrückt, um 3! Meter Zaun zu flicken gibts, schein mir, durchaus noch 'amtlichen' Optimierungsbedarf!
So gesehen am letzten Freitag auf dem Tanzboden ob Uznach, zumindest stand das drauf, auf dem Helikopter, nebst dem Glarner Kantonswappen: 'Kantonspolizei Zürich', der amtliche Fotograph war auch dabei, hat das Loch im Zaun auch eifrig dokumentiert. Danach gabs im nahegelegenen Spunten dann zur Belohnung das eine oder andere Bierchen und ein Schwätzchen mit der Wirtin bevor die Crew mit dem Heli dann wieder von dannen flog.
Darf man sich da ein wenig wundern???
Freundliche Grüsse
http://www.sf.tv/sf1/tagesschau/index.p
Traurig ist nicht, dass die Weltwoche die Klimaveränderung schön redet. Traurig ist, dass sie es sich dies leisten kann, weil sich ihre Leserschaft solche Artikel gedankenlos zu Gemüte führt.
PS: Wie kann ich mich automatisch über Neuigkeiten in diesem Blog informieren lassen?
In dem wortreichen Bemühen hingegen, vergangene Umweltdiskurse und das aktuelle Klimapapier von Bundesrat Moritz Leuenberger in die politische Polemik der 60er/70er Jahren positionieren zu wollen, wo jeder engagierte Sozi mit „Moskau einfach“ fichiert wurde, ist definitiv misslungen. Das liest sich wie altbackene Trivial-Kritik und ist leicht durchschaubar, wenn rechtslastige Journalisten bemüht sind, ihre Klientel mit Wahlpropaganda gegen die „Linken & Netten“ aufzuheizen.
Die Schäden an Nadelhölzer als Mär abzutun, ohne die Luftreinhaltemassnahmen gegen Schwefelemissionen, gezielter Waldbewirtschaftung vor allem im alpinen Bereich, durchmischte Neubeforstung von Monokulturen und der Schwachholz-„Beseitigung“ durch den Orkan Lothar 1999 zu bedenken, ist faktenwidrig und populistische Rechthaberei. Ebenso zeugen Sätze wie „in Tat und Wahrheit zielt der Aktivismus nicht auf den Schutz der Umwelt, sondern auf eine gesellschaftliche und wirtschaftliche Umkrempelung“ oder „die Schweiz demolieren, um die Welt zu retten, das ist ein politischer Archetyp seit den 68er Jahren“, eher von einer neurotischen Empfindlichkeit gegenüber sozial verantwortlich Denkenden, vor allem wenn das wirtschaftsfreundliche Agieren von 68ern wie Elmar Ledergerber, Alexander Tschäppät, Hans Stöckli, etc. berücksichtigt wird.
Kritische Schreibe humorvoll unterlegt, ja gerne, eine billige Sozialdemagogie, nein danke.
Zitat:
"umfangreichen Recherchen mit akribischer Analyse"
"Kritische Schreibe humorvoll unterlegt, ja gerne, eine billige Sozialdemagogie, nein danke."
"faktenwidrig und populistische Rechthaberei"
Kommentar:
Mit solchen Schlussfolgerungen bin ich schlicht überfordert und kann nichts mehr Nachvollziehen.
Wenn nur Humor von Kritikern oder Kritik nur von Humorvollen praktiziert werden darf, wird kritisches also von den "Netten" akzeptiert/ignoriert weil die Welt eh nur etwas lustiges ist?
Herr W.R.Kopp ich nehme an sie machen auf Satire und wünsche ihnen eine schöne Woche trotz angesagtem Klimaschweiss...pardon...Regen
Ja, wie heisst es so schön...
Entwicklung - ein Taumel von einem Irrtum zum anderen...
Herr Leuenberger; taumeln Sie oder irren Sie?
im Anbetracht der Komplexität der Natur scheint mir das 2. wahrscheinlicher..
MG
"...Die Weltwoche ist ein gefährliches Blatt! .....
Traurig ist nicht, dass die Weltwoche die Klimaveränderung schön redet.."
Viele Kriege der Neuzeit mit Millionen Toten entstammen aus religiöser Überzeugung und sind durch irgend einem (Wahn)Glaubens angetrieben... das nenne ich Gefährlich!
Die aktuelle Diskussion über Klimafragen laufen leider schon in religiösen Zügen über die multimediale Welt ab... ein Bösewicht ist er, der leugnet dass wir Schuld am Klimawandel sind, oder?
Früher kannt man das auch schon, man führte dann Hexenverbrennungen ein, man trenne sich vom Bösen oder so....
Heute sind es die Klimaleugner und morgen wohl die Technofundis und vielleicht übermorgen die Biospirituellen...
Erkennt hier eigentlich niemand den Wahnsinn der aktuellen Hysterie? Kann hier niemand mehr klar denken...?
Die heutige Meteorlogie ist nicht mal imstande eine verlässliche 10 Tages Prognose zu erstellen, und ihr erstellt 100 Jahres Prognosen?
Einfach bedenklich... MG
@Liza: Ich sehe, Sie sind auch noch hier und kämpfen. Das ist gut. Globi: ditto
Ich war unterwegs in Skandinavien (Norwegen, Schweden) und in Afrika. Noch jedes mal, wenn ich wieder zurückkomme in unsere schöne Schweiz, fallen mir immer wieder die selben Sachen auf. Immer die selben.
Wir haben das beste Essen auf der ganzen Welt. Das sauberste Wasser (wir können sogar vom Wasserhahn trinken). Eine tolle, saubere Umwelt. Das wohl best ausgebaute ÖV Netz, das es gibt. Qualität, Arbeitsmoral und Hygiene sind Zugpferde unseres kleinen Landes und werden ganz gross geschrieben. Kein Wunder, gefällts den supersauberen Japanern bei uns so gut.
Aber mir fällt auch jedesmal wieder auf, dass wir ein Volk der „Nörgelis“ sind, der Nimmersatte und des Bequemen.
Die skandinavischen Staaten gelten als die sozialdemokratisch Fortschlichsten. Ich habe mit einem viel bereisten Norweger gesprochen. Er bestätigt meine These, dass die Schweiz wohl das beste ÖV Netz der Welt aufweist. Er geht noch weiter und meint: wenn es in Norwegen ein solches ÖV Netz gäbe, so bräuchte er kein Auto.
Autos sind in Norwegen sehr teuer. Es gibt da sehr hohe Importzölle. Und obwohl Norwegen staatliche Erdölvorkommen ausbeutet, kostet der Sprit dort weit über 2 Franken pro Liter 98er. Die hohen Treibstoffzölle gehen an den Staat, der damit eines der weltbesten Gesundheits- und Schulsysteme finanziert. Zudem bezahlen die Norweger wesentlich mehr Steuern als wir es tun. Und geht es ihnen schlechter deswegen? Nein – es geht ihnen besser deswegen. Sie sind eben sozialer. Nach Norwegen bin ich übrigens mit dem Zug gereist – ein Vorhaben, das sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und gewiss nichf für jeden geeignet ist.
Mein Afrika Aufenthalt hat mir eine ganz andere Welt aufgezeigt. Eine Welt, die durch die Klimaerwärmung direkt und sehr hart bestraft wird. Dann gibts halt mal ein Jahr lang gar keinen Regen mehr, wo zuvor eine vier monatige Regenzeit das Land segnete. Eine Welt, die dafür bestraft wird, dass WIR in unserer supersauberen, superzuverlässigen und mit ÖV geschwängerten Schweiz immer noch an unserem Auto hängen, wie das unterernährte Afro-baby an der ausgetrockene Brust seiner Mutter. Das macht mich traurig. Ich schäme mich, von meiner Heimat zu erzählen. Treffe auf Unverständnis.
Nach Afrika bin ich übrigens geflogen und habe meinen Flug CO2 kompensiert bei myclimate.ch. Das ist nicht das gelbe vom Ei, aber es ist dasjenige, was ICH tun kann.
Ich denke, Geschreibsel, wie Herr Leuenberger dies in der Weltwoche vorgefunden hat, wird es immer geben. Es wird immer Leute geben, die Opposition beziehen und das ist auch gut so. Das ist eine sehr, sehr wichtige Eigenschaft einer Demokratie. Genauso wichtig ist es aber auch, zu unterscheiden. Zu unterscheiden, nach Qualität und nach Motivation eines Schreibers. Immer öfter fällt mir auf, dass jene, die auch heute noch gegen den Klimawandel und die CO2 Verantwortlichkeit argumentieren, entweder frustrierte Klimatologen sind (deren Antithese widerlegt wurde), Politiker oder Wirtschaftskapitäne, die einen ganz persönlichen, materiellen Vorteil aus ihrer Argumentation ziehen oder ganz einfach bequeme Schweizer sind, die ihren Hintern nicht hoch kriegen und lieber sitzen bleiben, bis der nächste Tornado ihre Faulheit „entsorgt“.
Was haben wir eigentlich zu verlieren, wenn wir unsere Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen reduzieren?
du hast recht... man kann nie hudnert prozentig das wetter vorhersagen...aber eines ist sicher.... die umweltverschmutzung muss auch ohne klimawandel gestoppt werden, oder nicht....
wenn man alle die menschenleben zusammen zählt, die ander umweltverchmutzung sterben, sollte man doch etwas unternehmen. oder ist dir das egal....
wenn dann kein klimawandel eintritt, umso besser...aer sollte er eintreten, und wir haben nichts gegen die umweltverschmutzung unternmohmmen, nützt dann "hätten wir doch" auch nichts mehr....
es ist wie safer sex....
du kannst es hundert mal ohne machen, und du kriegst kein aids...
du kannst es aber auch nur einmal ohne machen, und du hast aids...
also, was machst du das nächste mal, wenn du mit einer unbekannten sex hast???
und das gilt für alle anderen auch, ausser man hat von der eigenen frau einen Quasi persil schein..
viel spass beim sex und im leben
Ich erlaube mir gleichermassen wie Sie zu fragen: „mirosch, taumeln sie oder irren Sie?“
Entgegen anderer Blogger kann ich Ihren Ausführungen absolut folgen.
Es freut mich, von Ihnen zu lesen! Danke für den Bericht von Ihren Reisen. Besonders die Zeilen über Norwegen wecken Heimweh. Norwegen ist nicht nur meine Wahlheimat …
Die Schilderung, wie Sie die Schweiz und die Schweizer nach der Rückkehr wahrnehmen ist so eindrücklich, dass ich mir erlaube sie hier zu wiederholen:
„Wir haben das beste Essen auf der ganzen Welt. Das sauberste Wasser (wir können sogar vom Wasserhahn trinken). Eine tolle, saubere Umwelt. Das wohl best ausgebaute ÖV Netz, das es gibt. Qualität, Arbeitsmoral und Hygiene sind Zugpferde unseres kleinen Landes und werden ganz gross geschrieben.
Aber mir fällt auch jedesmal wieder auf, dass wir ein Volk der „Nörgelis“ sind, der Nimmersatte und des Bequemen.“
Und für diejenigen, die über angeblich hohen Preise für Benzin und andere Güter hierzulande jammern und angeben, dass die Prosperität des Landes und das Wohl der Bevölkerung leiden werden wenn diese Preise steigen, gleich nochmals eine Wiederholung:
„Autos sind in Norwegen sehr teuer. Es gibt da sehr hohe Importzölle. Und obwohl Norwegen staatliche Erdölvorkommen ausbeutet, kostet der Sprit dort weit über 2 Franken pro Liter 98er. Die hohen Treibstoffzölle gehen an den Staat, der damit eines der weltbesten Gesundheits- und Schulsysteme finanziert. Zudem bezahlen die Norweger wesentlich mehr Steuern als wir es tun. Und geht es ihnen schlechter deswegen? Nein – es geht ihnen besser deswegen.“
Quizfrage: Wo in Europa findet man beides, einen hohen Lebensstandart und am meisten zufriedene, intelligente Menschen?
Danke für die guten Wünsche.
Wenn meine Kritik am Weltwoche-Duo Engeler/Somm mit isolierten Zitaten widersprüchlich interpretiert wird, kann ich wohl zusätzliche Erklärungen formulieren, werde jedoch niemanden drängen, diese analog nachzuvollziehen.
Also der Artikel ist topp recherchiert, trotzdem in seiner Wertung einseitig gegen die Linken gerichtet und demagogisch: mit Lügengeschichten Rechtsgrundlagen zu erwirken, welche die Wirtschaft und Autofahrer benachteiligen würden …, etc.
Der gleiche Artikel nun sachorientiert, kritisch verfasst, deswegen in anderem Wortlaut und anderer Wertung, verträgt auch eine Portion Humor (siehe Hulk-Illustration).
Ihr „Entweder-Oder-Fazit“, also entweder „ … Humor von Kritikern oder Kritik von Humorvollen praktiziert werden darf, …“, ist freundlich gesagt, in etwa dasselbe in „Grün“ und hat mit Kritik an den „Netten“, wie sie von Engeler/Somm artikuliert wurde, kein Gemeinsames und noch weniger ist die Welt und mit ihr unser Menschsein eine Frage von „etwas lustigem“.
Sie machen aus einem einzigen Kurzsatz von mir „kritische Schreibe humorvoll unterlegt …“ ein „Tohuwabohu“ ohne einsichtig darzulegen, was Sie nicht verstanden haben.
Für ein nächstesmal: Fragen kostet bei mir nichts.
Freundlich grüsst Sie/Dich Walter K.
http://www.fewthings.blog.de/
FEW things
Danke für den lesenswerten Reisebericht und seinen Interpretationen.
Eigentlich hat ein jeder von uns es einmal zu hören bekommen, als kleines Kind vor dem halbvollen Teller schmollend: "Iss auf. In Afrika wären viele Leute froh um dieses Essen." Aber im Alltag kann man sie gut ignorieren, die Tatsache, dass es Menschen gibt, die mit unerhört wenig auskommen müssen. Ihr Bericht ruft das wieder in Erinnerung.
Und was hat das eine mit dem anderen zu tun? Was können wir dafür, wenn bei denen Wasser und Getreide ausgehen? Auch wenn wir dies nicht in seiner Gesamtheit auf unsere Kappe nehmen müssen, so läuft es doch darauf hinaus, dass man entweder die Klimaforschung ernst nimmt oder nicht. Hierzu verweise ich auf das Interview mit Bundesrat Leuenberger. Auch, wer Hexenverbrennungsvergleiche anstellt, kann Leuenbergers Argumente nicht einfach in den Wind schlagen.
Und trotzdem gibt es immer noch Leute, die sagen, man solle einfach mal in Afrika und Asien zum Rechten sehen; eine gedankenlose Industrialisierung dieser Kontinente liege nicht drin. Und die gleichen Leute verteidigen dann bis aufs Blut ihr "Recht", den 10-minütigen Weg zum Training mit dem Auto zurückzulegen (man tut ja etwas für die Gesundheit, das rechtfertigt die Autofahrt) oder den Arbeitsweg ("Mit dem ÖV wäre ich 5 Minuten langsamer") oder eine Einkaufstour mit dem Off-Roader ("In einem grossen Auto fühle ich mich sicherer").
Ist das nicht beschämend?
Ob ich taumle oder irre?
Das kann ich nicht genau sagen, aber manchmal beim Irren taumelt da der Staat ebenso umher und wenn ich das Gefühl habe ich sei am taumeln ist oft der in die Irre geführte Staat nicht minder schuld daran... :-)
wegen Norwegen habe ich da noch ein paar Bemerkungen...
ja Norwegen ist schön, und manchmal fast vergleichbar mit der Schweiz, aber ökonomisch gesehen sind wir Lichtjahre voneinander entfernt.
Norwegen verfügt über eine gigantische Rentenmaschine namens Öl, Norwegen hat über 300 Milliarden Franken aus den Ölverkäufen angelegt die brav den Staat mit seinen Sozialaufgaben fiananzieren. Eine wirkliche weisliche Massnahme, Kein einziges Land der Welt hat das so intelligent gelöst.
Nun wir haben ja bekanntlich die Banken, (diese horten dann die 300Mia :-) ) die Pharma, die chemischen, Maschinenbau Industrien usw...
Nun in der Summe sind unsere Ressourcen wohl genau so viel Wert. Was aber der grosse Unterschied ist: Rohstoffressourcen rennen nicht weg, wenn mal die Steuern erhöht werden, oder die allgemeinen Wirtschaftsbedingungen verschlechtert werden (zb unverhältnismässige Erhöhung von Energiekosten im Vergleich der Nachbarländer) unsere hingegen sind so flüchtig wie das CO2 im Wind.....
Wenn wir also nicht sehr gut zu unseren Ressourcen schauen werden diese sehr schnell das Weite suchen und sich einen anderen Standort suchen....und dann liebe Liza ist es dann wirklich angesagt nach Norwegen auszuwandern, weil auch ich nicht nur von Käse und Wasser leben will....
MG
Sie fragen mich was ich gegen Umweltschutzmassnahmen habe?
Nichts...!!
Im Gegenteil, es wird viel viel zu wenig getan. Und es wird viel zu viel Falsches getan, zu viel vermeintliches, nur " dem Gewissen-gut-tun-Massnahmen", nur Proforma
... also Schlussendlich nichts.....
Und genau das ist doch das Problem.
Nehmen wir mit der 50Rp Erhöhung ein Beispiel:
Was resultiert daraus? Es wird kaum weniger Gefahren, kaum weniger geheizt
Durch die Umverteilung der anfallenden Gelder können kleine Prozentzahlen im Heizungsbereich gutgemacht werden. PUNKT...
(Apropos, der Baubereich funktioniert auch selber, die heutigen Energiepreise steigen nur noch und die Marktreife der Umwelttechnoloigen sind da,ein zuzätzlicher Eingriff würde ev. sogar schaden!!)
Also für die Umwelt ein kleiner Nutzen, aber für das Gewissen ein grosser!!!
Zusätzlich ist nicht klar weshalb resp. woher sich das Klima erwärmt.... man will solche Massnahmen auf Fakten stellen die so wackelig sind wie der Sonntagmittagspudding..
Diese Sichtweise ist doch komplett falsch, wichtiger wäre es Grundsätzlich in den Energiehaushalt einzugreifen und versuchen gänzlich weg von fossilen Energieträger zu kommen. Wir sind technologisch schon so weit dass wir das machen können, wir müssen und auch nicht auf die 2000W Gesellschaft zurückentwickeln, wir müssen nur konzequente Schritte einleiten damit in 30 Jahren der Energiemix aus 4/5 Solarenergie und 1/5 anderer Energieträger aussieht. Dann hat sich nicht nur unser CO2 Problem gelöst sondern auch noch die viel drängendere Frage der Energieversorgung...drängend nicht in der Frage der Verfügbarkeit sonden in der politischen Abhängikeit...
Übrigens: es ist ein riesiger Trugschluss zu glauben der fossile Energiestrom versiege in den nächsten 50 Jahren. Kohle ist in ganz anderen Mengen vorhanden als ÖL. Die Kohlereserven reichen noch mindestens 400 Jahre, es sind auch schon Techniken vorhanden um Kohle zu Treibstoffen zu verflüssigen Der nächste Hype dreht sich dann um die Methanhydratvorkommen, welche an den Schelfen der Kontinentalplatten lagern. Diese schätzt man heute in der 5 fachen Menge der gesammten weltweiten Erdölvorkommen!!! oder die Ölsande in Kanada, Venezuela liegen nur bereit zum abbauen, wenn der Ölpreis 60$ übersteigt ist der Abbau der Sande bereits rentabel! usw....
Der Weg weg vom Erdöl liegt nicht im verteuern und verknappen der Ressource sonden im aufgleisen von echten Alternativen....
Das Weltklime erwärmt sich, keine Frage, doch nur warum...?
Mir ist es wichtig auf ein paar Punkte hinzuweisen welche immer ausgeblendet werden bei solchen Diskussionen...
Das Klima entstand aus heutigem Wissentstand vor über 3 Milliarden Jahren, durch Ausgasung der sich abkühlenden Erde. Erst vor 350 Millionen Jahren, als mit der Bildung des Ozons, der heutigen Sauerstoffkonzentration und den anderen Spurengasen unser "Klima" entstand. In den ganzen letzten 350 Millionen Jahren war die Amto vor allem durch eines geprägt: von grossen (natürlichen) Schwankungen... von Eiszeiten bis zu extremen Warmzeiten
Die Auslöser von anderen Klimazeiten waren aus heutigem Wissensstand die wechselnden Sonnenaktivtiäten, Vulkanismus, Wechsel von Magnetfeldern, Wechsel von Meeresströmungen, Asterodieneinschläge usw..
Oftmals waren die Wirkungen nur von kurzer Dauer (+- 100 Jahre zb Vulkanismus) nicht aber bei Grossereignissen wie Asteroideneinschläge.. 2 Mio Jahre Winter)
Heute ist dieser Prozess nicht vorbei, er läuft weiter auf der Bahn des Schicksals, wenn morgen ein 10km Asteroid einschlägt gibt es wieder ein neues Kapital in der neueren Erdgeschichte...
Was hat das alles mit der CO2 Problematik zu tun? Sehr viel... die Veränderungen von Umweltfaktoren wie Sonneneinstrahlung, Vulkanismus, Meeresklima, Strömungsdynamik usw. sind mit den heutigen Modellrechnungen kaum oder nur marginal berücksichtigt worden, Es wird nur immer der isolierte CO2 Aspekt beachtet. Wasserdampf (das weitaus grössere Treibhausgas/gemisch) spielt in der aktuellen Debatte kaum eine Rolle, ebenso Methan (welches rund 30x "potenter" ist als CO2), man ist zwar an umfassenden Modellen dran, aber die Komplexität ist derart gross dass auch die grössten Rechner mit der Datenflut kaum fertig werden...vielleicht wird sich das ja noch ändern aber die heutigen Modelle basieren auf stark vereinfachten Simulationen...
Nun man könnte sich jetzt fragen warum man nicht einfach alle Faktoren berücksichtigen kann.... ganz einfach, MAN KENNT NICHT MAL ALLE... und wenn nur ein kleiner Faktor abgeändert wird kommt alles massiv anders heraus.... unter solchen Voraussetzungen 50 oder 100 Jahresprognosen zu erstellen ist wie Lottospielen mit 10 zu bestimmenden Zahlen....die einfachste Methode ist dann so: man bestätigt die heutige Entwicklung, knallt noch ein paar Prozent dazu und man hat eine wunderbare Prognose, wenn der Trend dann kehrt findet man einen Grund heraus der verantworlich ist dafür und man kann dann wieder rückwärtsprognoszieren... das ist nicht Wissenschaft das ist populistischer Schwachsinn mit dem Niveau von Glaskugelwahrsagern...
Das Einzige was man heute mit Sicherheit weiss, ist dass ee im Verlauf der 150 jährigen Messreihe wärmer geworden ist, warum streiten sich die Fachleute ja kräftig rum..
Nicht dass hier jemand auf den Gedanken kommen könnte wir nehmen kein Einfluss auf unsere Umwelt, Brandrodungen von Tropengebieten, Trockenlegung von Sümpfen, Umleitung von Flussystemen, Kraftwerkbau mit rieseigen künstlichen Seen, sind alles Einflussfaktoren. Solche Faktoren sind bis jett gänzlich ausgeblendet worden. Es ging nur um die PPM CO2 in der Luft...
In der Folge der CO2 Messung kam auch widersprüchliches raus, so hat ein dänisches Forscherteam mal hereusgefunden dass nicht die Temperatur wegen des CO2 Anstiegs gestiegen ist, sondern umgekehrt. Ob das so ist, sei dahingestellt, es zeigt aber die Problematik auf, kleine Ursache grosse Wirkung.
Wenn das stimmen würde, wäre die Diskussion um CO2 und Klimaerwärmng beendet....
Und vielleicht wieder genug Platz um die wirklichen Probleme anzugehen, wie wir zb die 9 Milliarden Menschen ernähren sollen in 30 Jahren....
Aber das es der Weltwoche, der SVP und auch anderen nur immer um das Geld geht, ist von dieser Seite keine Einsicht zu erwarten. Hoffen wir trotzdem, dass es keinen Klimawandel gibt, denn wenn wir auch viel dagegen tun, wenn es ihn gibt werden wir ihn nie ganz aufhalten können.
Natürlich wird sich bei höheren Treibstoff- und Heizöl-Preisen der Konsum reduzieren bzw. die Effizienz erhöhen. Liza, hat vor nicht allzu langer Zeit gesagt, dass sie sich den Naturstrom nicht leisten kann bzw. möchte. Naturstrom ist immer noch günstiger als 50 Rappen mehr auf Benzin. Das heisst sie wird mit ziemlicher Sicherheit ihre Autofahrten bei höherem Benzinpreis reduzieren genauso wie andere auch (wenn möglicherweise auch nicht alle).
Und dann gibt es natürlich die Erbsenzähler, welche bei Neubauten und Renovationen exakt nachrechnen werden, ob sich eine Ölheizung tatsächlich noch rentieren wird oder nicht. Und Investitionen in effizientere Fenster und effizientere Heizungen werden vermehrt getätigt werden und die Firmen, welche von diesen Investitionen profitieren, werden wiederum Arbeitsplätze sichern und steuern zahlen.
Alternative erneuerbare Lösungen werden sich kaum je rechnen, solange sie gegen Energieressourcen konkurrieren müssen, welche einfach aus dem Boden gepumpt werden können.
Und selbst wenn die 50 Rappen Niemanden kratzen, (sollten sie überhaupt jemals eingeführt werden) dann sind das immerhin staatliche Zusatzeinnahmen, welche die Einwohner anderweitig entlasten können.
Wie gesagt ich werde nie verstehen, weshalb meine Arbeitsleistung steuerlich massiv bestraft wird und mein Energiekonsum jedoch kaum.
Noch was: Wenn Wasserdampf ein so potentes Treibhausgas ist, sollten wir demnach nicht schleunigst auf Kühltürme verzichten?
Weiss Ihre Unterstützung sehr zu schätzen. Vielen Dank.
Mit frohen Grüssen
Walter K.
„Klima, Fragen über Fragen....“ beginnen Sie Ihre Ausführungen.
Klima, Antworten über Antworten – würde ich behaupten. Wir wissen ganz viel: das Wasser und die Luft ist dreckig, die Uhrwälder bedroht, Pflanzen- und Tierarten ausgestorben, das Ozonloch immer grösser, die Eiskappe kleiner, die Güter der Erde ungerecht verteilt etc. etc. (Ähnliches erwähnen auch Sie.) Und wir wissen genau, dass unser Lebensstil und das Profitdenken, das heisst, der Zwang zu Wirtschaftswachstum dafür verantwortlich sind. Oder etwa nicht?
Bei Ihrer Überlegung, warum die Berechnung von Zukunftsszenarien kaum richtig herauskommen kann erwähnen Sie: „Nun man könnte sich jetzt fragen warum man nicht einfach alle Faktoren berücksichtigen kann.... ganz einfach, MAN KENNT NICHT MAL ALLE... und wenn nur ein kleiner Faktor abgeändert wird kommt alles massiv anders heraus....“
Genau! DIES wird bei keiner Diskussionen je erwähnt. Es würde also durchaus Sinn manchen, einfach mal die Tatsachen wie wir sie heute kennen (oben erwähnt) zur Kenntnis zu nehmen und dort anzusetzen. Sie nennen es „… die wirklichen Problemen anzugehen“. Nun fällt auf, dass wir bei den „wirklichen Problemen“ uns oft hilflos geben und so tun, als wären diese unbeeinflussbares Schicksal. Dabei ergäben sich vielfältige Möglichkeiten, diese Probleme anzugehen, die durchaus wirtschaftlich interessant wären, zum Beispiel im Bereich alternative Energiegewinnung, Wasseraufbereitung, Landwirtschaft etc. etc.
Warum geht es so harzig vorwärts, beim Bewältigen der „wirklichen Probleme“? Weil geglaubt wird, dass die Schweiz nur Dank und mit der Chemie- Pharma- Maschinenindustrie und den Banken und deren TRADITIONELLEN Strategien Gewinne zu generieren, existieren könne. Es ist ein Denken, das NUR die Gewinnoptimierung und das Wachstum als Weg und Ziel anerkennt. Solange dieses Denken die Köpfe der meisten Menschen beherrscht, werden die „wirklichen Probleme“ auf dieser Welt uns noch lange ernsthafte Probleme bescheren…
Sie scheinen den Weg aus den gegenwärtigen Umweltproblemen zu kennen und schreiben:“ Der Weg weg vom Erdöl liegt nicht im verteuern und verknappen der Ressource sondern im aufgleisen von echten Alternativen....“
Bitte erklären Sie das Aufgleisen von echten Alternativen etwas konkreter. Das interessiert mich ausserordentlich.
Sie erwähnen eine wichtige Tatsache: „Norwegen hat über 300 Milliarden Franken aus den Ölverkäufen angelegt die brav den Staat mit seinen Sozialaufgaben finanzieren. Eine wirkliche weisliche Massnahme. Kein einziges Land der Welt hat das so intelligent gelöst.“
Ich mache eine Wette mit Ihnen, wäre die Schweiz in der Situation von Norwegen, das Benzin würde kaum mehr etwas kosten und die Gewinne würden in Wirtschaftsprojekte investiert, um noch mehr Gewinne zu generieren. Verallgemeinernd gesagt, Schweizer denken anders als Norweger und setzen andere Prioritäten.
Die von Ihnen genannten Ressourcen, Banken, Maschinenindustrie etc. sind meines Erachtens nicht allein massgebend für Wohlstand. Das Denken, bzw. die Wertvorstellung einer Gesellschaft sind es.
Mir gefällt der Stil des Blogs. Was passt Ihnen nicht?
Wege zum Change...
Diese kennt man schon lange, aber es werden dauernd Steine hineingelegt....
Und zwar von allen Seiten, auch von den Grünen, von Ökofundis, natürlich auch von Rechten und Wirtschaftsfunktionären..
Jeder schützt seine Pfründe soweit es möglich ist bis zum Exzess... das kann nicht gut gehen, wir entwickeln uns weg von der Basisdemokratie hin zum Rechtsverdrehertum wo keiner mehr Durchblickt...
So können Entwicklungen die früher recht schnell Einzug gehalten haben nur sehr langsang Anlaufen und werden oft im Elan der Einführung gleich abgewürgt...
Ich könnte X Beispiele aufzählen, wo es so läuft... ein Beispiel welches bis heute starke Kontroversen ausgelöst hat: die Aufstockung des oberen Grimselsees. Energietechnisch hätte das eine recht ordentliche Mehrleistung zur Folge, und zwar CO2 freie Wasserkraft. ökologisch hat es ein Vergrössern des Staudammes zur Folge mit dem Verschwinden eines kleinen Förenwaldes mit der seiner tierischen Population. Paradoxerweise muss gesagt werden dass der Wald mit seiner Fauna erst durch die Schaffung des künstlichen Staudammes entstanden ist...
Früher hätte man da gar nicht diskutiert und einfach aufgestockt, heute spielen die Interressen kleiner Gruppen (hier Umwelt, Naturschutz und kleinere lokale Verbände)so grosse Rollen dass solche Projekte entweder 30 Jahre schöngeredet werden müssen oder gar abgeblasen....
Den Batzen unds Weggli gibts bekanntlich nicht... das gilt auch für die Energieproduktion. Wasserkraft contra fossiler Energie, wo setzen wir den Spagat an? Restwassermengen contra freie Flussläufe usw...
Es soll nicht heissen dass es Freipässe geben soll damit nun plötzlich Staudammwildwuchs entstehen soll, nach dem Motto Wasserkraft über alles, aber wo es sinnvollerweise Optimierungen gibt müssen diese gemacht werden. Viel Kleinmist gibt auch einen Grossen.... Unsere sogenannte Stromlücke wäre keine mehr wenn überall innert nützlicher Frist optimiert werden könnte (unter der Beibehaltung heutiger Naturschutzstandarts natürlich) aber es es sogar ein grosses Unterfangen eine Kleinstwasserkraftanlage in Betrieb zu setzen, der Bewilligungs und Einsprachen-Drill ist so umfassend dass viele davon abhalten...
Genau das sind die Steine der Wege...
Was mich bei der allgemeinen CO2 Diskussion stört ist nicht die Tatsache dass unsere Zivilivsation auf Pump der Natur läuft, und Ressourcen welche in Millionen von Jahren angesammelt worden sind innnert ein paar hundert Jahren durchgeknallt werden. Dieses sind sehr leide Tatsachen ...
Was mich stört ist die Art und Weise wie man uns "erziehen" will, man nimmt so eine gängige seifige Theorie, lässt weltweit bezahlte Schergen daran arbeiten um die Theorie zu festigen bis alle daran glauben, um dann eine Art neue Religion zu basteln. Wer nicht daran glaubt wird den Fischen (die paar es noch geben wird) zum Frass vorgeworfen...
Für die Umwelt hat es schlussendlich nur marginalen Nutzen, aber für unser Gewissen (der Politiker) ist es Balsam...
Ich würde sehr gerne mitmachen bei einem Systemwechsel wo es für die Natur maximalen Nutzen hat...
"Auf der Welt gibt es ernsthafte Gefahren (als CO2) –die Gefahr der Proliferation der Kernwaffen, die Gefahr des internationalen Terrorismus und möglicherweise eine Verbindung der beiden. Auch das Problem der weitverbreiteten Armut auf der Welt ist ein ernstes, obschon in dieser Beziehung Fortschritte gemacht werden. Dies sind wirkliche Probleme, aber es sind sehr schwierige Probleme. Für Politiker ist es viel einfacher, vor diesen schwierigen Problemen zu flüchten und zu sagen: «Wir werden den Planeten retten.»
Sie tun es, weil sie es für politisch klug halten. Sie können sich damit bei den Wählern beliebt machen. Die Medien lieben das KlimaThema, weil sie Horrorgeschichten lieben. Folglich schenken sie ihm enorm viel Aufmerksamkeit. Politiker sind immer auf der Suche nach Medienbeachtung. Andererseits werden sich viele von diesen Politikern extrem zurückhalten, wenn es um Massnahmen geht, die den Ausstoss von CO2 deutlich einschränken würden. Ein Beispiel: Obschon ein relativ kleiner Anteil der CO2-Emissionen von Flugzeugen verursacht wird, ist dies der am schnellsten wachsende Anteil."
Und auch das weiss man nicht wirklich. Es gibt keine globale Temperatur, man kann sie nirgend messen. Man misst deshalb auch keine Temperaturen, sondern Temperaturanomalien (Veränderungen) Die terrestrischen Messungen über die man aus der Vergangenheit verfügt, wurden von Queckssilberthermometern abgelesen. Der Ablesefehler allein liegt schon bei etwa +-0.2°C, die Thermometer waren nicht geeicht (ich habe zwei elektronische Themometer zu Hause, die selbst in 5 cm Abstand voneinander um 1°C abweichen). Die Aufzeichnungen erfolgten nicht systematisch, sondern waren abhängig von der Verfügbarkeit des "Thermometerwärters". Die meisten der Thermometer wurden im Laufe der Zeit mehrmals ersetzt und/oder versetzt. Viele, die vorher auf der grünen Wiese standen, stehen heute neben Gebäuden, auf asphaltierten Parkplätzen oder Flughäfen.
Nachdem kürzlich in den Berechnungen der Anomalien in den USA ein Fehler gefunden wurde, stellt sich die Frage weshalb überhaupt an den abgelsenen Temperaturen etwas gerechent werden muss. Tatsache ist, dass man versucht die vor allem in städtischen Gebieten gemessenen Daten von den Umgehbungseinflüssen zu bereinigen. Wie das genau geschieht, scheint ein Geheimnis einer kleinen Gruppe von Wissenschaftlern im Dienste der IPCC zu sein, die um keinen Preis (obwohl sie aus öffentlichen Geldern finanziert werden) diese Geheimnis aus der Hand geben wollen. Wissen diese Leute etwas, das wir nicht wissen dürfen?
http://www.energieverbraucher.de/de/Umw
Zwar wird auch die Erzeugung von Atomstrom zukünftig durch die Verknappung der Uranreserven und somit die Förderung von niedrighaltigen Uranmienen zwangsläufig indirekt zu hohem CO2-Ausstoss führen, aber das ist ja wie beim radioaktiven Abfall glücklicherweise kein Problem der jetzigen Generation.
Mit immerhin 3.2 l verdampften Wasser pro kWh Atomstrom, ist der - gemäss Mirosch noch Treibheizpotentere Wasserdampf - aus den Kühltürmen natürlich auch ein spannendes Thema.
Interessant allerdings, wenn man da bedenkt, dass 1% der Fläche der Schweiz mit in der Schweiz entwickelten und produzierten Photovoltaik-modulen jährlich mehr Energie produzieren als zwei neue teure französische EPR Reaktoren.
Aber eben, weshalb denn nachhaltige Schweizer Arbeitsplätze schaffen, wenn man doch französische Arbeitsplätze sichern und zudem grad noch den gefährlichen Abfall und die Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen erhöhen kann?
Eine unertägliche Ansammlung von Verallgemeinerung, wie sie in der Regel von Leuten proklamiert werden, die Schuldgefühle verbreiten wollen. Wenn der Mensch wirklich auf dieser Welt unerwünscht ist, weil er hier lebt und nach seinen Glück strebt, dann müssten wir vielleicht die Menschheit ausrotten ... damit unsere Nachfahren eine bessere Welt vorfinden?
"Und wir wissen genau, dass unser Lebensstil und das Profitdenken, das heisst, der Zwang zu Wirtschaftswachstum dafür verantwortlich sind. Oder etwa nicht?"
Mein Lebensstil ist mein Lebensstil, warum soll ich mein Leben nicht so einrichten, dass mir das Leben gefällt?
Profitdenken - eine hohle Phrase.
Zwang zum Wirtschaftswachstum? Wachstum ist die Grundlage allen Lebens. Nur Felsen wachsen nicht. Müssen wir uns vorwerfen lassen, im Leben Ziele erreichen zu wollen? Das hat nichts mit Zwang sondern mit einem Grundbedürfnis des Menschen zu tun.
Diese ganzen Verallgemeinerungen treffen nicht auf mich zu und ich bin nicht bereit, mein Leben einzuschränken und mich in einer Höhle zu verkriechen, nur weil andere glauben, sie uns mit Schuldgefühlen beladen. Die christliche Religion hat es schon versucht und mich dabei unwiderruflich verloren.
Ja es ist schon wahr, die Krux mit dem Messen. Wie heisst es doch so schön: Wer Mist misst misst Mist..... :-)
Das mit dem Messfehler ist peinlich da er zu dem noch von einem Amateur gefunden worden ist !!!! So viel zu Modellen und ihren Zahlen...
Grundsätzlich kann aber schon von einer Erwährmung ausgegangen werden, der wirklich beeste Indikator ist ganz einfach: unsere Gletscher... wenn du die Glace im Sommer zu lang an die Sonne hälst ist sie halt plötzlich weg... und genau das passiert mit dem ewigen Eis auch..
Wieso das aber nun so ist, lässt einen extrem weiten Ursache-Wirkungshorizont offen. Es ist nämlich nicht so, dass die Gletscher erst heute abschmelzen, das sind oft wiederholte Prozesse, nur denken wir heute einfach nicht mehr daran. So waren die Gleschter vor dem 16jh noch weiter abgeschmolzen, da war auch eine Warmzeit und mit Sicherheit ohne das heutige CO2 Problem...
Dass CO2 eine Rolle spielt würde ich als sicher annehmen, nur welche ist fraglich. Wenn das CO2 für 10% der Erwärmung sorgt ist der Hype drum herum schlichtweg für die Katz und es fliessen Mittel in die Förderung von Systemen die dringender woanders gebraucht würden.
Wie schon mal gesagt, wir müssen weg von den kohlenstoffbasiereten / fossilen Energieträgern und zwar aus ganz anderen Gründen als der CO2 Problematik: nämlich der, dass die Ressourcen beim zukünftigen Verbrauch innert einem Jahrhundert verbraucht sind und die Menschheit von heute auf morgen sofort und ohne ein bisschen Verzögerung umstellen muss, und dass könnte Folgen haben die wir heute nicht im Geringsten abschätzen können. Es werden ja bereits Kriege wegen dem Öl geführt... das mit dem CO2 erledigt sich dann ja von selber...
Besprecht doch eure "wissenschaftliche Meinung" mal direkt mit einem Mitglied der Schweizer Delegation der Länderexperten:
APPENZELLER, Christof. (Federal Office of Meteorology and Climatology MeteoSwiss), BLUNIER, Thomas (Climate and Environmental Physics, University of Bern)
BRÖNNIMANN, Stefan (ETH Zürich)
CASTY, Carlo (Climate and Environmental Physics)
CHERUBINI, Paolo (Swiss Federal Research Institute WSL)
ESPER, Jan (Swiss Federal Research Institute WSL)
FREI, Christoph (Federal Office of Meteorology and Climatology MeteoSwiss)
GHOSH, Sucharita (Swiss Federal Research Institute WSL)
HAEBERLI, Wilfried (Geography Department, University of Zürich)
JOOS, Fortunat (Climate and Environmental Physics, Physics Institute, University of Bern)
KNUTTI, Reto (Climate and Global Dynamics Division, National Center for Atmospheric Research)
LUTERBACHER, Jürg (Institute of Geography, Climatology and Meteorology, and National Centre of Competence in Research on Climate, University of Bern)
MARCOLLI, Claudia (ETH Zürich, Institute for Atmosphere and Climate)
REBETEZ, Martine (Swiss Federal Research Institute WSL)
ROSSI, Michel J. Ecole Polytechnique Federale de Lausanne, Laboratoire de Pollution Atmospherique et Sol)
ROZANOV, Eugene (IAC ETHZ and PMOD/WRC)
SCHÄR, Christoph (ETH Zürich, Institute for Atmospheric and Climate Science) SIDDALL, Mark Climate and Environmental Physics, University of Bern)
SPAHNI, Renato (Climate and Environmental Physics, Physics Institute, University of Bern) STAEHELIN, Johannes (ETH Zürich)
STOCKER, Thomas F. (Climate and Environmental Physics, Physics Institute, University of Bern)
WANNER, Heinz (National Centre of Competence in Research on Climate, University of Bern)
WILD, Martin (ETH Zürich, Institute for Atmospheric and Climate Science)
die Sonnenenergie wird der Schlüssel für sämtliche Energieprobleme der Zukunft sein.
Die Sonne ist das grösste Kraftwerk,
und wenn wir Menschen es verstehen nur einen kleinen Teil für uns zu nutzen,
ja dann, dann haben wir schon viel erreicht.
Kohlestrom für die Westschweiz
EOS schliesst Bezugsvertrag mit Deutscher RWE ab
Statt Strom aus inländischen Gaskraftwerken soll Kohlestrom aus Deutschland in Westschweizer Steckdosen fliessen.
Die Westschweiz verbraucht mehr Strom, als die Energie Ouest Suisse (EOS) produziert. Deshalb schloss der welsche Strommonopolist schon vor Jahrzehnten langfristige Bezugsverträge mit der Electricité de France (EDF) ab und bezieht von ihr jährlich 3,7 Mrd. kWh Atomstrom.
Um die Versorgungslücke zu decken, die droht, wenn der Stromverbrauch weiterwächst und die ersten EDF-Verträge auslaufen, plant die EOS in Chavalon im Wallis ein Gaskombi-Kraftwerk. Dieses würde pro Jahr 2,2 Mrd. kWh Elektrizität erzeugen und 0,8 Mio. Tonnen CO2 verursachen. Doch mit dem Beschluss, dass Gaskraftwerke 70% ihrer CO₂-Emissionen im Inland kompensieren müssen, hat das Parlament den Bau von grossen Gaskraftwerken in der Schweiz faktisch verunmöglicht.
Strom aus Kohle statt Gas
Trotz Strommarkt-Öffnung fühlt sich die EOS für die Versorgungssicherheit in der Westschweiz weiterhin «verantwortlich». Sie hat deshalb ab 2009 folgenden zehnjährigen «Energieaustauschvertrag» mit dem deutschen Stromkonzern RWE abgeschlossen: Die RWE liefert Kohlestrom in die Schweiz, die EOS Strom aus eigenen Wasserkraftwerken nach Deutschland.
Unter dem Strich erhält die EOS damit jährlich «rund eine Milliarde Kilowattstunden» zusätzlichen Strom aus RWE-eigenen Kohlekraftwerken, teilte EOS-Sprecher Benoit Revaz gestern mit. Das entspricht annähernd 2% des gesamten Schweizer Stromkonsums.
Für das globale Klima ist dieser Vertrag schlecht, denn Kohlekraftwerke erzeugen pro kWh Strom weit mehr CO₂ als Gaskombi-Kraftwerke. Gut ist der Vertrag für das Schweizer CO2-Konto, denn der Import von Kohlestrom belastet die Klimagas-Bilanz im Ausland. Ebenfalls gut ist der Vertrag für die RWE. Denn sie ersetzt überschüssigen Band- durch Spitzenstrom und kann mit dem Import von CO2-freier Wasserkraft ihre eigene negative Klimagas-Bilanz etwas schönen.
Chavalon lebt weiter
Der neue Vertrag stelle eine Sicherheit dar, um den Strombedarf in der Westschweiz zu decken, betont EOS-Chef Hans E. Schweickhardt.
Im Unterschied zur Axpo, die ihre Gaskraftwerk-Projekte im Inland sistierte, setzt die EOS aber weiterhin auch auf ihr Gaskraftwerk in Chavalon. Sie hofft, das Parlament werde seinen strengen Beschluss zur CO 2-Kompensation wieder umstossen, falls Strom im Inland knapp wird.
St.Gallertagblatt 24.August 07
„… Wasser und die Luft ist dreckig, die Uhrwälder bedroht, Pflanzen- und Tierarten ausgestorben, das Ozonloch immer grösser, die Eiskappe kleiner, die Güter der Erde ungerecht verteilt …“ Sie nennen das eine unerträgliche Ansammlung von Verallgemeinerungen. Ich nenne das Tatsachen. Sie wollen nicht im Ernst bestreiten, dass dem nicht so ist?
Auf Ihre weiteren, teilweise unsinnigen Äusserungen gehe ich hier nicht ein. Nur soviel: Solche Ignoranten und Egomanen verhindern, dass eine bessere Welt für viele möglich werden könnte.
100'000 Solardächer, jetzt haben Sie doch noch den Mut gefunden dies der Oeffentlichkeit bekannt zu geben.
Aus dem grünen Monster wird nun ein "Supermen" der genau weiss was er will.
Erneuerbare Energien mit allen Mitteln die zur verfügung stehen fördern.
Bravo und erst noch rechtzeitig vor den Wahlen.
Jetzt kommt Bewegung in das Bundesamt für Energie. Herr Steinmann als Direktor
haben Sie jetzt noch eine Chance, nachher ist der Zug abgefahren.
Sie wissen ja was im Kt. Solothurn als kleiner Wirtschaftsförderer passiert ist.
Also packen wir es an.
Sonnige Grüsse
Bravo einen Sonnenstrahl für dich,und einen Kaktus für die andern.
Ihre neusten Vorschläge sind weitsichtig und mutig!
Herzliche Gratulation!!
http://www.strom.de/vdew.nsf/id/DE_Erne
es ist nach wie vor frustrierend, dass der Bundesrat mit den Grosskraftwerken weiterfahren möchte bzw. dass er behauptet, dass es keine andere Alternative zum 'Beznau-I, II und Mühleberg-Ersatz' geben sollte. Energie aus zukünftig niedrighaltigen Uranmienen produziert letztlich auch Unmengen an CO2 und löst keinerlei Probleme.
Gopf, Warum wollen die meisten SchweizerInnen auf billige Käfigeier verzichten und teurere Landeier vorziehen aber beim Strom soll ihnen plötzlich jeder Dreck recht sein?
Seinen eigenen Kindern will man mehr Abfall über mehrere 100'000 Jahre, ein Restrisiko, Ineffizienz, Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen, weniger Arbeitsplätze und zukünftig erhöhter CO2 Ausstoss durch zukünftig niedrighaltige Uranmienen zumuten und dem Huhn will man durch Mehrkosten ein besseres Leben gönnen? So öppis?
Wenn Beznau I, II und Mühleberg 2020 vom Netz gehen haben wir 14% weniger Strom.
Das heisst wenn wir lediglich 1% pro Jahr neu erneuerbaren Energien zur Verfügung stellen, können wir dieses Ziel erreichen (Gülle, Holz, Sonne, Wind, kleine Wasserkraft und Verbesserung der Stromerzeugungs- und Übertragungseffizienz).
Deutschland hat innert eines Jahres seinen erneuerbaren Stromanteil an der gesamten Stromproduktion um 3.6% erhöht. Und wir können nicht einmal ein Drittel davon erreichen? Sind wir denn genetisch benachteiligt oder was? Wir können uns hohe Mieten, hohe Löhne und teure Eier leisten aber beim Strom da muss es unbedingt der kurzfristig Billigste sein, koste es was es wolle? Und das obwohl Deutschland erwiesenermassen von dem EEG enorm profitiert hat.
Wenn wir nicht einmal ein Drittel von dem erreichen möchten, was unsere nördlichen Nachbarn erreichen, warum können wir den nicht wenigsten Wärmekraftanlagen in Spitäler, Einkaufszentren, Schulen, Universitäten, Bundesämter, Stadthäuser, Bundeshäuser, Bürohäuser, Fabrikhallen etc. . Wenn schon Gaskraftwerke, dann doch wenigstens Mikrogasturbinen direkt dort effizient eingesetzt wo der Strom und die Wärme auch gebraucht werden kann.
http://www.faktor.ch/index.php?artid=4
Wie gesagt: Mit den 20 Franken auf die Flugtickets, können wir jedes Jahr eine 160 MW Solarmodul Fabrik hinstellen. In 13 Jahren sind das über 12 GW PV-Module. Die produzieren mehr Strom als Beznau I, II und Mühleberg zusammen. Schweizer Investitionen, Schweizer Arbeitsplätze, Schweizer Steuerzahler, Schweizer Exportindustrie und umweltfreundlich und der Bundesrat glaubt, dass das Volk darauf verzichten möchte? Wir sind doch nicht heimatmüde!
Wäre es nicht möglich, dass sie dem Volk wenigstens ehrlich aufzeigen könnten, unter welchen Umständen wir auf neue Grosskraftwerke zukünftig verzichten können? Die Werbung für die 'unbedingt notwendigen' Grosskraftwerke macht bereits die Axpo und natürlich finanziert von uns Stromkonsumenten. Warum macht eigentlich die Migros keine Werbung für Käfigeier?
eine Frage warum benützen wir nicht alle Hausdächer um Solarzellen zu montieren und damit Ernegie zu gewinnen.
Da käme sicher einiges zusammen und wir brauchten keine neue AKWS mehr.
Aber da ist sicher der Heimatschutz wieder dagegen.
freundliche Grüsse
Andreas
Was ist aber mit Sonnenkollektoren? (Natürlich spreche ich jetzt von Wärme, nicht von Strom, aber solche brauchen wir ja auch). Vor vielleicht einem oder zwei Jahren, wo die Ölpreise sehr hoch waren (sind sie ja auch heute noch mehr oder weniger), hatte ich ein Gespräch mit einem Vertreter der Zürcher Regionalgruppe des SSES (Société d'Energie Solaire Suisse) an einem Stand auf der Strasse. Er sagte, bei diesen Ölpreisen sei es nun auf breiterer Front kein Kostennachteil mehr, mit Sonnenkollektoren Warmwasser und/oder Heizenergie zu produzieren und so einen Teil des Öls einzusparen.
Konkreter würde ich das so ausdrücken: Viele können die höheren Anfangsinvestitionen für den Einbau der Anlage nach einigen Jahren durch den kleineren Ölverbrauch wieder hereinholen, und ab diesem Zeitpunkt "liegen sie dann im Plus", wenn man so sagen kann. (Von solchen Beispielen kann/konnte man immer wieder lesen, auch schon in früheren Zeiten bei niedrigeren Ölpreisen). Andere würden diesen "Break-even"-Point vielleicht erst nach viel mehr Jahren erreichen, noch andere knapp nicht, was aber noch immer ein lediglich geringes Mass an Zusatzkosten bedeuten würde.
Wenn man sich das so anschaut, hat man sofort den Eindruck: Hier könnte mit wenig Nachhilfe viel erreicht werden, oder anders gesagt, mit derselben "Anreizmenge" könnte mehr für Einsparung fossiler Energie und für Alternativenergie getan werden als in vielen anderen Gebieten, einfach mit der Begründung, dass die Wirtschaft im Verhältnis zum Nutzen nur unwesentlich belastet wird. Deshalb kann ich nicht recht begreifen, dass es hier nicht schneller vorwärts geht. Die Gesellschaft als Ganzes (Politik inklusive) sollte hier viel entschlossener vorgehen. Bei jedem Neubau und bei jeder Renovation eines Gebäudes sollte es einfach dazugehören, dass man sich fragt: Könnte ich hier sinnvoll Sonnenkollektoren (oder/und jegliche andere alternative Energie) einsetzen? Es geht mir schlicht nicht in den Kopf hinein, dass das viele NICHT machen (na ja, in Wahrheit weiss ich es ja gar nicht, vielleicht machen es alle, wäre eine super-positive Überraschung für mich...). Vielleicht hilft hier ein Punkt aus dem kürzlichen Massnahmenpaket des UVEK etwas nach:
Massnahme 2: "... Neubauten: Prüfpflicht der Nutzungsmöglichkeiten von Sonnenenergie zur Warmwasseraufbereitung und Heizungsunterstützung."
(http://www.news-service.admin.ch/NSBSubscriber/message/attachments/9416.pdf)
Vielleicht braucht es auch mal eine "lautstarke" Kampagne.
Klar müssen noch andere Akteure mitmachen, wie gesagt die Politik, die geeignete Anreizsysteme schaffen sollte, oder die Banken, diese könnten geeignete Hypothekarmodelle bereitstellen, und falls sie dabei weniger Rendite erzielen, können sie das ja immer noch werbemässig ausschlachten ("seht, wir machen etwas für alternative Energien"); dieser Aspekt spielt bekanntlich auch bei Geldanlagen eine zunehmend grössere Rolle.
Dem Argument, dass Sonnenkollektoren zusätzliche elektrische Energie für die Umwälzpumpen brauchen, könnte man damit begegnen, dass zu jeder Sonnenkollektor-Anlage eine kleine Fläche von Solarzellen mitinstalliert wird, so dass die Wärme-Sammelphase wenigstens keinen zusätzlichen Strom braucht (die Umwälzpumpe für die Heizphase braucht es ja so oder so, mit oder ohne Sonnenkollektoren).
Ich will keinesfalls den Eindruck erwecken, Sonnenkollektoren allein seien die Lösung; alle anderen Alternativenergien und Sparmassnahmen müssen ebenfalls gefördert werden (insbesondere Gebäudeisolation), aber eben, ich wollte einfach die These aufstellen, dass für den Moment mit Sonnenkollektoren, im Verhältnis zum Aufwand, besonders viel getan werden kann.
Neue Ideen und Lösungsansätzebetreffend Klimaschutz und Energie sind gefragt!
Warum hat die Schweiz eine blühende Wirtschaft eine tiefe Arbeitslosigkeit und Firmen die International tätig sind? Warum haben wir sauberes Wasser, saubere Luft und sauber geputzte Strassen und sind Weltmeister im Abfallrecycling? Hat das mit unserer Politik zu tun?
Oder mit dem Verursacherprinzip?
Alles das, und noch vieles mehr hat einen Zusammenhang und wir sollten weiterhin mit gutem Beispiel vorangehen, denn es ist unsere einzige Chance als kleines Land ohne Rohstoffe zu überleben.
Darum bin ich für die Förderung der erneuerbaren Energien, insbesondere für die Solarenergie.
Bravo Moritz weiter so....
Die Politiker und AKW -Befürworter werden jetzt bei diesen Wahlen ihren Denkzettel bekommen.
Wahltag ist Zahltag und der FDP schwimmen die Felle davon.....
http://www.hirschen-rapperswil.ch
Wissen Sie eigentlich, dass durch die verbindlichen Quoten an Biodiesel in Deutschland und der Eu riesige Flächen an Urwäldern gerodet werden, damit man Oelplamen und dergleichen anpflanzen kann ? Co2-technisch ein Monstrum, heizt man den Klimawandel weiter an.
Auch zielen gewissen Massnahmen nur auf das Portemonaie der Bürger: Besser ein Offroader in der Garage als ein Lupo auf der Strasse....und hier ist das Problem: Unsere Zersiedelung und unserer Mobilitätswahn (auch Sie Herr Bundeserat sind ein schönes Beispiel dafür...) lässt eine Rückkehr zu alten Zeiten als unrealisches Ziel erreichen. Da hilft wenig, wenn man ökologisch mit der Bahn fährt, wenn der Strom dafür aus AKW's oder Gaskraftwerken kommt.
Hohe Endergiepreise wären die Lösung, nur müssen die global sein, da sonst die entsprechenden Industrien nur in Billig-Energie-Länder abwandern.
Freundlicher Gruss
Andreas Schnyder
Bist du eigentlich schon mal an einer Konferenz gewesen wo einer der Herren Forscher als Fachredner eigeladen worden ist? Ich mehrmals... was da verzapft worden ist hat mir fast die Schuhe ausgezogen, und wenns dann noch gemixt wird mit Politik dann wirds dann vollends derb....Da wurden Halbwahrheiten gedreht, Facts ausgeblendet, Zukunftsszenarien gebaut die fern jeglicher Realität sind usw...
Apropos, die Herren stehen alle auf der Lohnliste des Bundes / Kantone.... diese Industrie ist "Befangen"
Zudem muss gesagt werden, dass die meisten seriösen Forscher den aktuellen Hype als übertrieben anschauen und lieber tiefgreifende Massnahmen befürworten als Energiekosmetik ala Leuenberersche Methode....
Il est louable de progressivement mettre en place une politique responsable de consommation énergétique dans les domaines de l’habitation et des appareils ménagers. En revanche, je trouve navrant qu’en matière de politique environnementale de mobilité, votre dernière mesure se contente, de nouveau, de « simplement » retourner piger dans la poche des contribuables. Sans une véritable planification du développement des transports publics, notamment des CFF, cette mesure (taxe) n’est que de la poudre aux yeux. Elle ne contribuera qu’à diminuer un peu plus le pouvoir d’achat de la population, sans avoir un impact conséquent sur le niveau d’émission de gaz à effet de serre.
Il est grand temps de penser à l’avenir, de continuer à offrir une alternative aux transports individuels, de prendre des mesures concrètes. Je pense ici, en l’occurrence, à l’axe CFF Genève - Lausanne. Déjà saturé, il ne pourra répondre aux besoins d’une population grandissante. La confédération helvétique possède aujourd’hui un réseau national de chemin de fer qui fait l’envie de pays voisins. Toutefois, il sera nécessaire, non seulement de l’entretenir, mais également de le développer afin de pouvoir répondre à la fois aux besoins de la population et aux exigences en matière d’émission de CO2.
D’ailleurs, à vous lire, même sur l’axe ferroviaire Zurich-Berne, particulièrement bien doté, les wagons sont remplis. Alors, s’il vous plaît , M. Leuenberger, un peu de courage politique, une vision cohérente et une planification responsable pour les générations actuelles et à venir.
Bien à vous,
G. Langlois
ich habe leider kein geld ein sparsameres auto zu kaufen und fahre darum ne 12järige kiste. muss ich jetzt denn mehr bezahlen? ich habe immer gedacht die sozialisten waren da für den kleinen mann und frau. da muss ich mich wohl enorm geirrt haben...
Inwiefern sind vom Bund bezahlte Wissenschaftler befangen? Hat der Bund ein grundsätzliches Interesse daran, Öl- und Autoindustrie zu schädigen? Bereichern sich Bundesorgane mit Energiesteuern? Es geht um Lenkungsabgaben und Steuergelder, welche nicht für irgendwelche Eigenintressen eingesetzt werden, sondern für eine nachhaltige Entwicklung auf allen Ebenen.
Möglicherweise erzählen Wissenschaftler Halbwahrheiten. Ich glaube aber eher diesen Fachpersonen, welche ihre Materie jahrelang studiert haben als dir, lieber Mirosch.
Herzlich,
Marco Passardi
*mirosch
“ Da wurden Halbwahrheiten gedreht, Facts ausgeblendet, Zukunftsszenarien gebaut die fern jeglicher Realität sind usw...“, so die Worte mirosch’s.
Schon wieder einer, der zu wissen glaubt, was eine Halbwahrheit ist und was die ganze Wahrheit. Schon wieder einer, der zu wissen angibt, welche Zukunftsszenarien realistisch, welche unrealistisch sind und auch zu wissen scheint, welche Forscher seriös und welche es nicht sind … Schon wieder so ein Besserwisser, der trotz besserem Wissen nichts zum besseren Wissen beiträgt.
Lieber Marco, Herr Nietzsche hat mal gesagt:
Der Glaube kann zwar keine Berge versetzen,
aber er vermag Berge dorthin zu setzen,
wo keine sind.
CO2 Berge? :-)
und wegen dem Selbstbedienungsladen CO2 Abgabe: Selbst Herr Leuenberger hat ja angetönt es werde FAST alles wieder zurückgelenkt... "fast" ungefähr "fast" so viel wie im damals versprochenen Strassenfonds...
Und wegen der Lohnliste der Forscher: Willst du etwa behaupten es sei kein Wirkungskreis mit Forschung-Politik und Industrie in der Klimafrage?
Och es ist doch so schön nicht, wie heisst es schon wieder?: wenn sich zwei verstehen haben sie das Leben lang zu tun, oder? :-)
Ich frage mich ob der Glückseligkeit nur noch wer die Schlussrechnung zu begleichen hat....
LG MG
Diese Karte zeigt, dass sich unsere Gletscher seit 1880 überwiegend zurückziehen, mit Ausnahme der 70er Jahre, als die Gletscher wieder vermehrt zunahmen: http://glaciology.ethz.ch/swiss-glaciers/glaciermapCH-1880.html
Wohl kaum durch menschliche Aktivitäten verursacht.
Der Rotfirn Nord wuchs von 1960 bis 1985 um 122 Meter.
Der Trientgletscher (Val de Trient im Unterwallis) stiess von 1957 bis 1987 um 393 Meter vor und überfuhr dabei sogar
jungen Wald.
Der Steingletscher in der Nähe der Sustenpassstrasse stiess von 1969 - 1989 um 262 m vor.... Die grosse Seiten-
moräne ... stammt aus der Zeit um 1850, als die Gletscher ihre Höchststände nach dem Mittelalter hatten. Von 1989 bis 2004 schmolz er wieder um 178 m zurück.
Und es gab sogar Zeiten, da konnte man das ganze Linthtal auf Schlittschuhen durchqueren. Davon zeugen auch heute noch Moränen (Hirzel, Albis, Üetliberg). Diese Gletscher verschwanden lange vor der Industrialisierung.
Und eine erfreuliche Feststellung: Gemäss den MSU Satellitendaten ist die globale Durchschnittstemperatur seit 1998 um ca. 0,4°C gefallen ist, und verläuft seitdem flach: http://www.oekologismus.de/index.php/archives/2007/09/03/von-der-relativitat-zur-rabulistik/
Falsche Frage. Die richtige Frage wäre: Würde ein seriöser Wissenschaflter, der eine skeptische Ansicht vertritt, vom Bund überhaupt angestellt (bezahlt)? Wie lange wäre ein Skeptiker im Dienste des Bundes, auch wenn er gute Argumente hätte? Woher bekommen Skeptiker Geld? Vielleicht von der Tabakindustrie?
Szenarien sind Szenarien, weil sie mit der Realität nichts zu tun haben, es sind Gedankenmodelle, die versuchen, die Realität in mathematischen Modellen abzubilden. Welche Arroganz, zu glauben, dass wir das Klima in einem Modell abbilden könnten! Wir sind noch weit entfernt, auch nur einen Bruchteil davon zu verstehen. Wie gut das bisher geklappt hat sieht man am Beispiel des Hockey-Sticks, der nicht einmal den Temperaturverlauf der Vergangenheit richtig reproduziert.
http://www.reflexion-religion.ch
Von wegen Kernspaltung: Wie wäre es, wir würden erst lernen, wie man den Kern zusammenfügt und wie man aus den Überbleibseln etwas Neues, Sinnvolles herstellt sprich sie recycliert statt nur endlagert (überhaupt ein absurder Begriff), bevor man weiterfährt mit Kernspaltung & Co.?
Die Schweiz ist notabene überhaupt nicht autonom: Jedes Auto in der Schweiz ist ein Ausländer. Und jeder Tropfen Öl ist ebenfalls ausländisch, nur wird das geflissentlich verdrängt, weil sich ein Auto so schön als Sklave und Imponiermittel gebrauchen lässt, bei Menschen ist das schon ein bisschen schwieriger.
Wir lassen uns also völlig fremdbefallen, merken es nicht einmal und projizieren dann jedes unangenehme Gefühl, das sich im noch rechttickenden Unterbewusstsein regt, auf Menschen, deren Hautfarbe uns noch etwas fremd vorkommt - und die Medien und Plakatwände unterstützen uns dabei mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Kräften.
Womit wir wieder bei Monstern (und schwarzen Schafen) gelandet wären, deren Anblick uns die Gewissheit gibt, dass das Böse ja immer irgendwo da draussen und bei anderen beheimatet ist, nur nicht im eigenen Unvermögen bezüglich Wahrnehmen, Fühlen und Denken. Schliesslich haben wir das Recht auf Einlullung durch Schlagwörter und Klischees. Das lassen wir uns von niemandem nehmen, nicht mal vom eigenen Verstand und der eigenen Vernunft - oder irre ich mich?
Ich möchte Sie sehen, wie Sie um 5 Uhr morgens, im geschäft sein müssen, und 40 km entfernt wohnen ohne Auto. Und nicht viel verdienen. Schaffen sie das? dann machen Sie dem Volk vor. (Aber kein büro-Job)
Schönen Mittag
Die Wissenschaft ist der objektiven Wahrheit verpflichtet. Sonst niemandem. Wissenschaftler werden von Hochschulen eingestellt. Das Geld kommt vom Bund oder vom Kanton, aber der Bund stellt die Leute nicht ein.
Das Hauptkriterium zur Bewertung von Wissenschaftlern ist die Anzahl von Publikationen in bedeutenden Magazinen, nicht die Meinung von ein paar Politikern. Diese Artikel werden jeweils von einer Gruppe von Wissenschaftlern bewertet, bevor sie publiziert werden. Zur Bewertung von wissenschaftlicher Forschung gibt es klar definierte objektive Kriterien, wie z.B.: Widerlegbarkeit, Reliabilität, Validität, Objektivität sowie praktische Relevanz.
Der Bund hat nur deshalb ein Interesse daran, dass hochwertige Wissenschaft gefördert wird, weil dies einen wirtschaftlichen Standortvorteil bedeutet. Hochwertige Wissenschaft führt zu Innovativen Entwicklungen in der Industrie.
Wieso protestiert die Wirtschaft gegen die neuen Vorschläge von Bundesrat Leuenberger, wenn die Industie mit der Politik in der Klimafrage unter einer Decke stecken würde? Das Interesse der Wirtschaft und Industrie ist möglichst günstig und speditiv zu produzieren. Und das ist nicht möglich, wenn die Energiepreise steigen.
Also: Die Industrie hat keine Freude an den Vorschlägen von Herrn Leuenberger und an den Warnungen des IPCC-Berichts!
Herzlich,
Marco Passardi
Ein link zu Grafiken der ETH? Von diesen "befangenen" Forschern? Also wirklich! ;-)
von wegen die Industrie hat keine Freude an den aktuellen Entwicklungen hier ein Link zu einem Beitrag von der heutigen NZZ..
http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/abb_will_vom_klimawandel_profitieren_1.550992.html
Nun das mit der Befangenheit ist ein wenig unklar ausgedrückt, es geht nicht um die Befangenheit im Arbeitsverhältnis es geht um Forschungsdruck, man stellt doch die Leute ein um Resultate zu erhalten. Leider ist aber die Situation zu komplex um schnell Resulate zu erhalten. Und wenn sind diese äusserst kompoliziert und sehr anspurchsvoll in der Bewertung.
Genau dort kommmt die Politik ins Spiel, Sie interpretiert die "Resultate" für die eigene Show.. und gepaart mir akutellen Wetterereignissesn ist das gefährlich...
und doch genau aktuell der Fall...
ABB versucht sich mit den Umständen zu arrangieren. Sie haben kapiert, dass es sich lohnt. Kann man ihnen das verübeln?
Der Wirtschafts-Dachverband Economiesuisse hat Leuenbergers Vorschläge klar abgelehnt. Wer ist DER Vertreter der Wirtschaft, wenn nicht Economiesuisse?
Wenn man deine Beiträge liest, könnte man meinen du glaubst, die Schweizer Politik besteht nur aus links-grünen Fanatikern. Wenn die Forschung auf Druck der Politik Resultate zu bringen versucht, müssten die Resultate wohl eher der bürgerlichen Mehrheit in Bundesrat und Parlament entsprechen, oder?
Herzlich,
Marco Passardi
Hat Ihnen Herr Leuenberger das Auto weggenommen?!
Inzwischen eine Schweizerische Version US-Amerikanischer Neokonservativer Denkfabriken in Zeitungsform. Daher nicht wunderlich dass Sie dort so aufbereitet als Hulk erscheinen.
Eine Ehre für Sie Herr BR Leuenberger
Wie man erfahren kann wurde der Wiki Eintrag "Weltwoche" scheinbar bereits entsprechend versucht anzupassen und Begriffe rechtsliberaler bis rechtskonservative» und «Amerikafreundliche» Kurs in "Wirtschaftsliberal" manipuliert.
http://das-subjektive.ch/schlagzeilen/imageaufbesserung-per-wikipedia
Ich würde da Ideologisch von einem dem US Neolibertarismus nahe stehenden Zeitung sprechen. In diesem Sinne wären Sie ein hoher Staatsbeamter welcher über Staatliche Regulierungen die Freiheitsrechte von Wirtschaft und Personen so einschränken will wie der Elefant im Porzellan Geschäft trampelt, oder der Hulk in den US Comics. Im Zentrum des Interesses dieser Ideologie steht die Einschränkung des Sozialstaates und dessen ‚natürliche’ Regulierung durch die Wirtschaft, sprich die selbst regulierende Steuerungskraft der Geldströme. Am Besten die Reduktion des Staatswesens auf Polizeifunktionen.
Umweltschutz existiert gemäss dieser Ideologie letztendlich nur dann, wenn sie die Kapitalströme negativ beeinflussen würde. Eine beeinträchtigte Umwelt muss sich nicht negativ auf die Gewinne der Aktionäre und das Verbraucherverhalten von Konsumenten auswirken.
Man kann ohne Bedenken die Umwelt belasten, solange daraus ein Gewinn resultiert. Folglich besitzt diese Ideologie den Charakter von Lemmingen die sich über die Klippe stürzen und erst im freien Flug bemerken dass sie sich besser anders Sozial organisieren hätten sollen.
Da diese Ideologie nicht über 10 Jahre hinaus in die Zukunft schaut, Gefahren von Übernutzung von Ressourcen und Sozialem Gleichgewicht nicht im zentralen Interesse steht, kann sie auch schlecht langfristige Ziele vorgeben. In diesem Sinne sind der Staat und ein Herr Bundesrat Leuenberger überflüssig bis stark hinderlich.
Im Zentrum steht die Freiheit des kapitalkräftigen Verbrauchers, die Ratten dürfen fressen bis deren Gesellschaft infolge Erschöpfung der Ressourcen in einem einzigen Augenblick kollabiert.
Da dies dann allen geschieht, spricht nichts dagegen dass es dann wirklich soweit kommt, gemäss dieser Ideologie beginnt dann einfach ein neuer Zyklus auf niedrigerem Niveau.
„Szenarien sind Szenarien, weil sie mit der Realität nichts zu tun haben …“ so Ihre Aussage.
Ich sehe nicht ein, wieso Gedankenmodelle nichts mit der Realität zu tun haben sollen.
Szenario 1: Wenn Russland seine Macht als Energielieferant ausspielt, dann …
Szenario 2: Wenn Russland der Europäischen Union beitritt, dann …
In den genannten Szenarien ist eine realitätsnahe Variante und eine realitätsferne zu erkennen – oder nicht?
Es ist aber auch wahr, dass man kaum alle Faktoren der Klimabildung kennt und deshalb kaum eine genaue Zukunftsprognose machen kann. Dies trifft nun meines Erachtens nicht nur beim Klimabericht selber, sondern auch bei dem der Gegner des IPPC zu.
@ Marco Passardi
Nein der ABB kann man das nicht verübeln, wie auch den anderen Unternehmen im Energiebereich nur vergisst man leicht ab so viel positiven Einflüssen wer denn die Zeche am Schluss bezahlt.. und genau da kommt halt die Economiesuisse ins Spiel, so ist es auch nicht verwunderlich dass sich diese sich wehrt, diese besteht ja nicht nur aus Energieunternehmen, sondern zu 99% aus normalen Industrie und Gewerbebetrieben.
Die Wissenschaft und auch Lehrerschaft ist bekanntermassen ja eher links angesiedelt aber das mit den Forschungsresultaten hat das sicher nichts zu tun. Es geht nicht um Parteizugehörigkeit, Forscher interessieren sich zt gar nicht um Politik sondern sind ihren Projekten versprochen. Das Problem ist die Politik die Resultate fordert und auch erhält, nur werden diese Resultate mal so oder so interpretiert... eben so wie man es gerade gebrauchen kann für das aktuelle Politparkett....
Apropos: ich selbst kann mich mit keiner einzigen Partei anfreunden in der Schweiz, am ehsten noch mit der FDP aber auch nur in wenigen Bereichen.
Ich glaube ich muss eine neue Partei gründen, finde aber gerade keine brauchbare Vision.. :-)
LG MG
Wer von Euch hat Kinder oder überlegt sich, ob er/sie Kinder will?
Ich mache mir hin und wieder solche Überlegungen. Eines der wichtigsten Gegegenargumente ist der Egoismus der Menschen, welcher sich auf immer enger werdendem Raum immer negativer auswirkt. Ist es ein Menschenrecht, die Umwelt zu verpesten? Eine Dreckschleuder zu fahren? Während Urlaubsreisen Tonnen von CO2 in die Luft zu pusten?
Wenn die Zweifler Recht haben und das alles hat keine schlimmen Auswirkungen, dann haben wir nochmals Glück gehabt. Und wenn das IPCC recht hat und wir machen weiter so?
Ich bin gern auf der sicheren Seite. Vor allem, weil wir etwas tun können, um die schlimmen Szenarien zu verhindern.
Herzlich,
Marco Passardi
Mich interessieren nicht die Personen (die sind sterblich), sondern die Fakten. Personenkult ist keine Wissenschaft.
"Die Wissenschaft ist der objektiven Wahrheit verpflichtet."
Die Wissenschaft ist zu nichts verpflichtet, die Wissenschaftler auch nicht. Aber Wissenschaftler sind Menschen wie du und ich, sie wollen leben, Geld verdienen, suchen Anerkennung und Erfolg, können sich irren oder in die Irre geleitet werden. Nobody is perfect!
Dasselbe gilt auch für Politiker. Sie sind noch vile mehr der objektiven Wahrheit verpflichtet. Aber Nichtwissen ist nicht strafbar. Sträflich hingegen ist es, wenn politiker aus Nichtwissen alle Bürger dazu verpflichten, nach ihrer Pfeife zu tanzen und "ihre" Wahrheit als Wahrheit zu akzeptieren.
Je mehr also ein Wissenschaftler publiziert, umso mehr Publikationen kann er produzieren. Aber um Publikationen zu produzieren, brauchen Wissenschaftler Geld. Und sie sind deshalb gezwungen, das Geld dort zu holen, wo es verteilt wird. Und wer das Geld verteilt, bestimmt, wozu das Geld ausgegeben wird. Wer ist denn bereit, einem Wissenschaftler Geld zu geben, der glaubt, beweisen zu können, dass die Klimaveränderung nicht anthropogen ist?
"Diese Artikel werden jeweils von einer Gruppe von Wissenschaftlern bewertet, bevor sie publiziert werden."
Ja und? Auch diese Wissenschaftler brauchen Geld um zu leben. Und sie wissen sicher wesentlich weniger über das Thema, als der Wissenschaftler, der während 10 Jahren Daten gesammelt und berechnet hat. Insbesondere wenn der Wissenschaftler die Daten oder Berechnungsmethoden für sich behält (Mann und der Hockeystick, Hansen und die Temperaturanomalien). In Sachen Klima kennt NIEMAND die Wahrheit.
Dazu kommt, dass eine Krähe der anderen nicht die Augen aushackt.
AHst du schon einmal mit wissenschaftlichen Publikationen zu tun gehabt? Ich schon, ich weiss wie der Hase laufen kann.
Wenn kein Argument mehr zieht, dann kann man immer noch die Kinder ausspielen!
"Eines der wichtigsten Gegegenargumente ist der Egoismus der Menschen, welcher sich auf immer enger werdendem Raum immer negativer auswirkt. Ist es ein Menschenrecht, die Umwelt zu verpesten? Eine Dreckschleuder zu fahren? Während Urlaubsreisen Tonnen von CO2 in die Luft zu pusten?"
Ich weiss nicht was du da verallgemeinernd vor dich hinplauderst, aber statt Anderen vorzuhalten, sie seien Egoisten, solltest du einfach DEIN Leben so gestalten, wie du es für gut findest. Wenn es dich schmerzt, dass andere in Urlaub fahren, während du es mit deinem Gewissen nicht vereinbaren kannst, das selbe zu tun, dann ist das dein Problem. Das Leben ist jetzt, du bekommst keine zweite Chance. Und das Klimaproblem wirst du nicht lösen, denn bisher ist nicht erwiesen, dass du das Klima überhaupt beeinflussen kannst.
Da sind wir uns einig. Aber Moritz Leuenberger ist nicht der selben Ansicht. Und leider sitzt er am längeren Hebel und wird leider die Folgen seiner Politik nicht mehr ausbaden müssen.
apropo Weltwoche:
jetzt ist die Ausgabe 36/07 rausgekommen.
In dieser Ausgabe sind Sie wieder prominent vertreten und dem Titel "Fall Brumann, Leiche im Keller".
Dazu muss ich dann halt schon zu bedenken geben, dass wenn schon nur ein kleiner Teil dieser Vorwürfe zutreffen sollten, dann schämen Sie sich (viel mehr werden Sie ja kaum tun); aber auch wir Schweizer Bürger sollten uns dann schämen, nämlich für so einen Bundesrat.
Grüsse Terri Zubler, Jona
Ich geb mir Mühe, die Umwelt und die Luft möglichst wenig zu verpesten.
Du bestätigst meine Wahrnehmung. Ich hoffe, eine Mehrheit der Menschen teilt Deine Einstellung nicht oder ist dabei, ihre Einstellung zu ändern. Andernfalls würde es mich sehr traurig machen und die Frage, ob Kinder oder nicht wäre wohl beantwortet.
Ich hoffe, eines Tages lässt sich das Recht auf gesunde Luft als Menschenrecht einführen.
übrigens spiele ich überhaupt nichts und niemanden aus, sondern mache mir ernsthafte Sorgen über die Zukunft.
Dann ist es ja gut. Aber ich verstehe nicht, wie du auf die Idee kommst, dass du der Einzige bist. Du wirfst hier mit Generalverdächtigungen in einem missionarischen Ton um dich, als seist du von Panik getrieben.
Und was du mit "verpesten" bezeichnest ... du scheinst zu jung zu sein, um die 50er und 60er Jahre erlebt zu haben.
Mir ist klar, dass es viele gibt, welche sich umweltfreundlich verhalten. Aber ich nehme leider nicht wahr, dass es mehr werden, was meiner Meinung nach nötig wäre.
Es gibt auch viele, die davon sprechen, dass man etwas tun sollte, aber wenns darum geht, sich selbst etwas einzuschränken, möchten sie selbst nichts ändern.
Fakten und Daten dazu?
"aber wenns darum geht, sich selbst etwas einzuschränken ..."
Einschränken? Ich produziere wesentlich weniger CO2 als Al Gore oder Moritz Leuenberger. Warum soll ich moch aufopfern und mein Leben einschränken?
Ich habe ein Auto, das ich privat kaum benutze. Auch geschäftlich benutzte ich das Auto nur, wenn es nicht anders ging. Leider haben unsere staatlichen Vordenker für mich und viele Andere das Bahnfahren auf langen Strecken durch das Rauchverbot unzumutbar gemacht. Aber ich gehe davon aus, dass durch die Tabakanpflanzung meine CO2-Emissionen wieder abgegolten sind ...
Wenn z.B. die Kyoto-Ziele erreicht würden, würde ich mir viel weniger Sorgen machen.